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Die

Komponisten ...

Les horloges (1995) ist wie

RENATE M. BIRNSTEIN

Geboren in Hamburg, studierte Komposition bei Diether de la Motte

Les grains de sable (1998) ein Stück aus und György Ligeti an der Hochschule für Musik in Hamburg. Sie

dem Klavierzyklus Les temps, der noch war von 1973 bis 1980 Dozentin an der Musikhochschule in

im Entstehen begriffen ist. Lübeck und lehrt jetzt an der Hochschule für Musik und Theater in

Les horloges (Die Turmuhren) beschreibt Hamburg, wo sie seit 1988 Professorin für Komposition und

die Zeit in anderer Weise als Les grains Musiktheorie ist.

de sable (Die Sandkörner), die ein unre- 1976 erhielt sie ein Stipendium für einen dreimonatigen Aufentgelmäßiges

Zerrinnen und Fließen der halt im Künstlerhaus Boswil/Schweiz, 1982 den „Rompreis“ der

Zeit ins Bild einer Sanduhr bringen. Die

Villa Massimo, 1978 den Stuttgarter

Turmuhr und die Sanduhr messen, „erle-

Förderungspreis. Seit 1988 ist sie

ben“ und kommentieren die Zeit

Mitglied der Freien Akademie der

auf ihre eigene Weise, so kann die

Künste in Hamburg.

Turmuhr von ihrer höheren Warte aus

Das Werkverzeichnis umfaßt Orches-

an dramatischeren Ereignissen

teilhaben als die Sanduhr in ihrem

kleineren Rahmen.

ter-, Chor- und Kammermusikwerke.

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FRANK CORCORAN

Geboren 1944 in Tipperary, Irland. Studierte in Dublin

(Alte Sprachen, Philosophie, Literaturwissenschaft,

Musik), Rom (Theologie und Polyphonie der Renaissance)

und Berlin (Komposition bei Boris Blacher). 1980/81 war

er Gast des Berliner Künstlerprogramms. Seit 1983 Professor

für Komposition und Theorie an der Hochschule für

Musik und Theater in Hamburg. 1989/90 war er Fulbright

Professor in den USA (Gastvorlesungen u.a. in Harvard,

CalArts, Bloomington, New York, Madison). Er ist Mitglied

der Irischen Akademie der Künste.

Festivalteilnahmen u.a. Internationales Komponistenrostrum Paris Trauerfelder für vier Schlagzeuger wurde

(1979 und 1982), Prix d’Italia Beitrag (1983), Zagreb Biennale 1995 im Auftrag der Kultursenatorin der

(1977, 1983, 1993), Aspekte Salzburg (1979), Rom Festival (1996), Stadt Hamburg, Frau Dr. Christine Weiss,

Trieste (1991), London (1979) usw.

komponiert. Die Uraufführung fand im

Soloabende u.a. in der National Gallery Dublin, Virginia Arts TIK in der Kunsthalle während der

Centre USA, Amerikahaus Berlin, Goethe Institut, Municipal „Woche der Brüderlichkeit“ statt.

Gallery Dublin, Stadel Tübingen, University of Madison usw. Die vier Sätze von Trauerfelder sind vier

Neuere Werke: Quasi Una Missa (1999 WDR), Bläserquintett Kapitel aus dem Buch des Leidens. Im

(1999 Stuttgarter Bläserquintett), Vierte Sinfonie (Dublin 1999), ersten insistieren die Glocken und das

Mikrokosmoi für Kammerorchester (Dublin 1998), Sweeney’s Vibraphon auf die Horrorbotschaft der

Vision (WDR 1997), Rosenstocklieder (NDR 1997), „Mad Sweeney“ Trommel; die Pauken sprechen das

(NDR 1997). Die Sinfonien Nr. 2, 3 und 4 auf MARCO POLO / Unaussprechbare aus... Hinzu kommen im

NAXOS CD 1999, MAD SWEENEY, SWEENEY’S VISION, zweiten Kapitel Kette, Polizeipfeiffe, die

BLÄSERQUINTETT und MUSIC FOR THE BOOK OF KELLS auf Holzblöcke. Die Musik wird gehetzt. Im

Black Box Solo Frank Corcoran CD, London 1999; SWEENEY’S dritten Kapitel kommen Crotales hinzu.

VISION auf Wergo/WDR CD 1999; MIKROKOSMOI auf Black Vibraphon wird hart geschlagen (Ja, die

Box/Irish Chamber Orchestra CD, Dublin 1998; Nr. 2 von 3 Musik ist immer Metapher...). Triangel

Guitarrenstücken auf Irish Composer’s CD 1997.

sind kalte Punkte des Leidens. Das letzte

Kapitel variiert das Erklungene bis zum

dumpfen Schluß der Pauken. Auch hier

weinen, erinnern, mahnen, erstarren.

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