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EF 2019

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik - Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik

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Sonderheft


Die ersten, robusten SuperSpeed-USB<br />

3.0 Digital-I/O-Module für die Industrie<br />

SuperSpeed-<br />

USB 3.0<br />

Robustes<br />

Design<br />

Flexible<br />

Erweiterungsmöglichkeiten<br />

Hohe<br />

Ausfallsicherheit<br />

Einfache<br />

Wartung<br />

Robuste SuperSpeed-USB 3.0 Digital-I/O-Module für<br />

verschiedene Steueranwendungen in der Industrie<br />

Die neue USB-5800-Serie besteht aus digitalen USB 3.0-I/O-<br />

Modulen, die Datenübertragung in Hochgeschwindigkeit<br />

ermöglichen. Die Serie eignet sich für verschiedene industrielle<br />

Steueranwendungen, die leicht zu installierende,<br />

portable digitale I/O-Funktionen erfordern – insbesondere<br />

für Systeme ohne PCI-/PCIe-Steckplätze. USB 3.0 sorgt für eine<br />

extrem schnelle Datenübertragung von bis zu 5 Gbps.<br />

Modelle im Überblick<br />

USB-5801<br />

USB-5817<br />

USB-5820<br />

USB-5830<br />

4 x simultane Analogeingänge mit bis zu 192 kS/s Abtastrate,<br />

2 x analoge Ausgänge mit bis zu 192 kS/s Update-Rate,<br />

4 x isolierte digitale Eingangskanäle,<br />

4 x isolierte digitale Ausgangskanäle<br />

8 x isolierte analoge<br />

Eingangskanäle<br />

4 x isolierte analoge<br />

Ausgangskanäle<br />

16 x isolierte digitale<br />

Eingangskanäle,<br />

16 x isolierte digitale<br />

Ausgangskanäle<br />

USB-5850<br />

USB-5860<br />

USB-5855<br />

USB-5856<br />

USB-5862<br />

16 x isolierte digitale<br />

Eingangskanäle,<br />

8 x PhotoMOS Relais-<br />

Ausgangskanäle<br />

8 x isolierte digitale<br />

Eingangskanäle,<br />

8 x Relais-Ausgangskanäle<br />

32 x isolierte digitale<br />

Eingangskanäle,<br />

16 x PhotoMOS Relais-<br />

Ausgangskanäle<br />

32 x isolierte digitale<br />

Eingangskanäle,<br />

32 x isolierte digitale<br />

Ausgangskanäle<br />

16 x isolierte digitale<br />

Eingangskanäle,<br />

16 x Relais-Ausgangskanäle<br />

WWW.PLUG-IN.DE<br />

PLUG-IN Electronic GmbH – Am Sonnenlicht 5 – 82239 Alling – Tel. + 49 (0) 81 41 / 36 97-0 – E-Mail info@plug-in.de<br />

Irrtum und Änderungen vorbehalten. Erwähnte Firmen- und Produktnamen sind evtl. eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Hersteller. © PLUG-IN Electronic GmbH <strong>2019</strong>


Editorial<br />

Dr.-Ing. Frederik Beutler<br />

Geschäftsführer Knowtion UG –<br />

Spezialist für Sensorfusion und<br />

automatische Datenanalyse<br />

Selbstlernende und adaptive Sensoren<br />

Im Bereich Industrie 4.0 ist die Beobachtung, Überwachung und<br />

Vermessung dynamisch veränderlicher, räumlich verteilter Prozesse ein<br />

wichtiger Bestandteil. In dem zu untersuchenden Prozess führen verteilte<br />

Sensoren zeit- und ortsdiskrete Messungen durch. Mittels geeigneter<br />

Algorithmen können aus den vorhandenen Sensordaten höherwertige<br />

Information und charakteristische Muster abgeleitet werden.<br />

Dies wird dazu führen, dass die Sensoren zum einen intelligenter werden<br />

und zum anderen vermehrt selbstlernende und adaptive Sensoren zum<br />

Einsatz kommen. Diese Sensoren leiten aus verschiedenen Sensordaten<br />

höherwertige Information und charakteristische Muster ab. Die gewonnene<br />

Information wird dann zur Analyse und Optimierung des zu überwachenden<br />

Prozesses genutzt.<br />

Ausgangsgrößen der Sensoren sind zum Beispiel Qualitätsmerkmale<br />

oder der genaue Zustand eines komplexen, industriellen Prozesses. Mittels<br />

dieser selbstlernenden und adaptiven Sensoren können z. B. schleichende<br />

Veränderungen und Fehler im Prozess frühzeitigt detektiert werden, um<br />

diesen Veränderungen schnellstmöglich entgegen zu wirken.<br />

Die in den Sensoren verwendeten Algorithmen spielen dabei eine<br />

entscheidende Rolle. Diese reichen von modellbasierten bis hin zu<br />

selbstlernenden Verfahren. Bei den modellbasierten Verfahren wird ein<br />

explizites Modell verwendet, welches den Zusammenhang zwischen<br />

Messgröße und gesuchter Größe beschreibt. Dadurch können die Daten<br />

von heterogenen Sensoren durch Sensorfusion kombiniert werden und nicht<br />

direkt messbare Größen bestimmt werden.<br />

Adaptive modellbasierte Verfahren erlauben auch, dass sich der Sensor<br />

an verändernde Gegebenheiten anpasst, indem er seine Modellparameter<br />

in Abhängigkeit der historischen Daten ändert. Vielversprechend sind auch<br />

selbstlernende Verfahren, die kein explizites Modell benötigen. Basierend<br />

auf gesehenen Daten entwickelt das Verfahren selbständig ein Datenmodell,<br />

welches es für die Verarbeitung der zukünftigen Daten verwendet.<br />

Neue Entwicklungen im Bereich des maschinellen Lernens ist das<br />

„Deep Learning“. „Deep Learning“ ermöglicht es z. B. die Erkennung<br />

und Analysierung von Bildern, Erkennung von Mustern in Daten und die<br />

Diagnose von komplexen Betriebs- oder Verfahrensproblemen. Beide<br />

beschriebenen Ansätze wie modelbasiert und datengetrieben gehören zum<br />

Bereich „Artificial Intelligence“.<br />

Die deutsche Übersetzung „künstliche Intelligenz“ führt oft zu<br />

Missverständnis, da „Artificial Intelligence“ oft mit neuronalen Netzen<br />

assoziiert wird. Das Wort „Intelligence“ hat im Englischen mehrere<br />

Bedeutungen, so dass eine Übersetzung ins Deutsche nicht so einfach ist.<br />

In ähnlicher Weise verhält sich dies mit den englischen Begriffen „Security“<br />

und „Safety“, welches im Deutschen mit dem Begriff Sicherheit übersetzt<br />

wird, welches aber dann unterschiedliche Bedeutung haben kann.<br />

Dr.-Ing. Frederik Beutler<br />

Knowtion UG<br />

www.knowtion.de<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

3


Inhalt<br />

3 Editorial<br />

4 Inhalt<br />

6 Messtechnik<br />

47 Dienstleister<br />

48 Aktuelles<br />

49 Qualitätssicherung<br />

54 Sensoren<br />

82 Einkaufsführer<br />

Messtechnik & Sensorik<br />

173 Datenlogger<br />

175 Zubehör<br />

177 Software<br />

Sonderheft<br />

Zum Titelbild:<br />

Wärmemessung<br />

bei hohen<br />

Geschwindigkeiten<br />

Im Gegensatz zu herkömmlichen<br />

Temperaturmessinstrumenten kann eine<br />

Infrarotkamera die Temperatur einer<br />

gesamten Szene messen, indem sie<br />

die thermischen Messwerte für jeden<br />

einzelnen Pixel erfasst. 36<br />

Herausgeber und Verlag:<br />

beam-Verlag<br />

Krummbogen 14<br />

35039 Marburg<br />

www.beam-verlag.de<br />

Tel.: 06421/9614-0<br />

Fax: 06421/9614-23<br />

Redaktion:<br />

Christiane Erdmann<br />

redaktion@beam-verlag.de<br />

Anzeigen:<br />

Tanja Meß<br />

tanja.mess@beam-verlag.de<br />

Tel.: 06421/9614-18<br />

Erscheinungsweise:<br />

jährlich<br />

Satz und Reproduktionen:<br />

beam-Verlag<br />

Produktionsleitung:<br />

Jürgen Mertin<br />

Druck & Auslieferung:<br />

Brühlsche Universitätsdruckerei<br />

Der beam-Verlag übernimmt trotz<br />

sorgsamer Prüfung der Texte durch<br />

die Redaktion keine Haftung für<br />

deren inhaltliche Richtigkeit. Alle Angaben<br />

im Einkaufsführerteil beruhen<br />

auf Kundenangaben!<br />

Handels- und Gebrauchsnamen,<br />

sowie Warenbezeichnungen und dergleichen<br />

werden in der Zeitschrift<br />

ohne Kennzeichnungen verwendet.<br />

Dies berechtigt nicht zu der Annahme,<br />

dass diese Namen im Sinne<br />

der Warenzeichen- und Markenschutzgesetzgebung<br />

als frei zu betrachten<br />

sind und von jedermann<br />

ohne Kennzeichnung verwendet werden<br />

dürfen.<br />

Der richtige Dreh<br />

Bei mobilen Geräten und Fahrzeugen, wie beispielsweise mobilen Betonpumpen,<br />

muss die Neigungsmessung stets präzise erfolgen, damit es nicht zu Störungen im<br />

Betriebsablauf kommt und schon gar nicht zu Unfällen. Neigungssensoren von TWK<br />

mit Gyroskop-Korrektur sind für derartige Anwendungen optimal geeignet. 10<br />

Breite Palette<br />

analoger<br />

und digitaler<br />

E/A-Module<br />

Deditec hat seine Produktpalette<br />

der NET-Serie umfangreich<br />

erweitert. Besonderer Fokus<br />

dieser Serie liegt auf dem<br />

modularen Konzept, welches<br />

es Nutzern ermöglicht, eine<br />

Vielzahl an digitalen oder<br />

analogen Moduleinheiten zu<br />

einem individuellen System<br />

zusammenzustellen. 32<br />

4 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


3D-Messungen auf<br />

Submikron-Level<br />

Die EyeVision Software von<br />

EVT unterstützt jetzt auch den<br />

FocalSpec 3D Line Confocal<br />

Scanner UULA. Dieser ist ein<br />

optisches 3D-Bildverarbeitungsund<br />

Messtechniksystem für<br />

Messungen auf Submikron-Level<br />

von jedem Material. 40<br />

Vielseitig<br />

und flexibel:<br />

Kamerasensoren – eine unterschätzte<br />

Technologie<br />

Kamerasensoren bewähren sich in etlichen automatisierten<br />

Industrie anwendungen. Dennoch werden deren<br />

Einsatzmöglichkeiten und damit vielfältigen Potenziale immer noch<br />

weitestgehend unterschätzt. Grund genug, sich näher mit diesem<br />

Thema zu beschäftigen. 54<br />

5-GHz-Sampler-<br />

Extended Real-Time-<br />

Oszilloskop<br />

Pico Technology (Vertrieb: PSE<br />

Priggen) hat jetzt ein SamplereXtended<br />

Real-Time Oszilloskop<br />

herausgebracht. Es verfügt über<br />

vier Kanäle mit 5 GHz und 12 Bit.<br />

Sowohl die Spannungs- als auch<br />

die Zeitauflösung sind Merkmale<br />

der Hochleistungs-Breitbandoszilloskope.<br />

26<br />

Machine-Learning-gestützte Thermografieund<br />

Vision-Systemlösungen<br />

Fluke Process Instruments und Systempartner Selmatec Systems zeigten<br />

auf der Automotive Engineering Expo ihre Qualitätssicherungslösungen für<br />

Formhärte- und Kaltumformprozesse. 49<br />

Einkaufsführer<br />

Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

Produktindex . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82<br />

Produkte & Lieferanten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85<br />

Wer vertritt wen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146<br />

Firmenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153


Messtechnik<br />

„Innovative Messtechnik für den elektrischen<br />

Antriebsstrang“<br />

Neue messtechnische Fragestellungen und Anwendungen bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen<br />

Bild 1: Messaufgaben an Elektrofahrzeugen<br />

Autor:<br />

Dipl. Ing. Martin Riedel, Leiter<br />

Technisches Produktmarketing,<br />

imc Test & Measurement GmbH<br />

www.imc-tm.de/<br />

Bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen<br />

und deren Komponenten<br />

stehen Hersteller und Zulieferer<br />

vor neuen messtechnischen Herausforderungen,<br />

da der gesamte<br />

elektrische Antriebsstrang sowie<br />

die einzelnen Komponenten teilweise<br />

unter sehr hohen elektrischen<br />

Spannungen stehen.<br />

Für jede messtechnische Aufgabe<br />

sind spezielle Lösungen<br />

gefragt, wenn es um die Performance<br />

des gesamten Fahrzeugs<br />

oder den Energieverbrauch einzelner<br />

Komponenten geht, wie Umrichter<br />

(Inverter), Batterie oder Motor.<br />

Weitere Testaspekte betreffen die<br />

Funktionalität, Effizienz oder die<br />

Sicherheit, auch im Zusammenspiel<br />

von Komponenten, wie beispielsweise<br />

zwischen Antrieb und<br />

Batterie, elektrischen und mechanischen<br />

Bremsen oder zwischen<br />

Fahrzeug und Ladestationen.<br />

Weiterhin sind Sicherheitsfragen<br />

zum Betrieb der Batterie, darunter<br />

Kühlung und Heizung von elektrischen<br />

Subsystemen oder auch<br />

das Fahrempfinden („User Experience“)<br />

Gegenstand messtechnischer<br />

Untersuchungen (Bild 1).<br />

Das Messen im<br />

HV-Umfeld als besondere<br />

Herausforderung<br />

Ein Thema bei der Entwicklung<br />

von Messlösungen für ein Hochspannungsumfeld<br />

ist daher die Isolation<br />

von Geräten, Kabeln und Steckern<br />

gegenüber hohen Spannungen wie<br />

auch der Schutz gegen elektromagnetische<br />

und elektrostatische<br />

Störungen (EMV/ESD). So treten im<br />

Betrieb häufig Transienten, Hochfrequenzstörungen<br />

(HF Noise) oder<br />

magnetische Felder auf, die emp-<br />

Bild 2: Herkömmliches Messmodul für HV-Anwendungen: imc Messmodul<br />

imc CANSASflex-HISO8-T-8L<br />

6 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Bild 3: Faser-Bragg- Prinzip<br />

findliche Messsysteme und Sensorik<br />

stören können.<br />

Ein anderes Thema ist die Personensicherheit<br />

beim Handling<br />

von Messtechnik und Prüflingen<br />

im Hochspannungsumfeld. Das eingesetzte<br />

Personal benötigt – wenn<br />

konventionelle elektrische Messtechnik<br />

verwendet wird – dementsprechend<br />

eine spezielle Qualifikation<br />

für das Rüsten und den Messbetrieb,<br />

da Komponenten und Kabel<br />

unter gefährlicher Spannung stehen<br />

können.<br />

Sicheres Messen von<br />

Temperaturen im HV-Umfeld<br />

Eine der wichtigsten Messgrößen<br />

im Elektrofahrzeug ist die Temperatur.<br />

Beispielsweise sorgen hohe<br />

Temperaturen in Elektromotoren<br />

für eine schnellere Alterung der für<br />

die Wicklungsisolierung verwendeten<br />

Materialien und begrenzen<br />

dadurch die Lebensdauer des<br />

Motors. Sie kann sich bei einem<br />

mittleren Anstieg der Betriebstemperatur<br />

von +10 °C bereits halbieren.<br />

Auch die Lebensdauer der Lagerschmierung<br />

wird durch hohe Temperaturen<br />

beeinträchtigt, ein weiteres<br />

Motiv für sorgfältiges Wärmemanagement.<br />

Neben dem Motor lassen sich<br />

an einem Elektrofahrzeug bis zu<br />

400 weitere Temperaturmessstellen<br />

ausmachen. Etwa an Ladeeinheit<br />

und externer Lade-Infrastruktur,<br />

der Batterie, dem PTC-Heizgerät<br />

und dem E-Klima-Kompressor.<br />

Getestet werden neben komplexen<br />

Batteriesystemen, Brennstoffzellen<br />

und Antrieben auch Versorgungskreise,<br />

Leistungselektronik-Komponenten,<br />

Kabelbäume oder Stecker.<br />

Messtechnische Untersuchungen<br />

zielen hier darauf ab, die Beanspruchung<br />

bzw. Überlastung und<br />

die Performance, den Wirkungsgrad<br />

und das Wärmemanagement<br />

zu erfassen.<br />

Messtechnische<br />

Herausforderungen bei der<br />

Temperaturmessung im<br />

HV-Umfeld<br />

Allgemein bestehen die Herausforderungen<br />

von Temperaturmessungen<br />

im Hochspannungsumfeld<br />

darin, dass eine gesteigerte Aufmerksamkeit<br />

der Personensicherheit<br />

gelten muss. Konventionelle<br />

elektrische Messtechnik, basierend<br />

auf Thermoelementen und RTDs<br />

(PT100/1000) und NTCs trägt dem<br />

Rechnung durch galvanisch hochisolierende<br />

Messelektronik, Sensorik<br />

und aufwändig isolierte Kabel.<br />

Diese herkömmlichen Sensoren<br />

sind weit verbreitet und werden<br />

seit Jahrzehnten sicher beherrscht.<br />

Doch sowohl die Instrumentierung<br />

dieser elektrischen Sensorik als<br />

auch das Handling der Versuchsträger<br />

muss durch eine Elektrofachkraft<br />

vorgenommen werden.<br />

Alle Elemente des Messsystems –<br />

vom Modul über die Kabel bis hin zu<br />

den Sensoren - müssen personensicher<br />

ausgelegt sein (CAT-Spezifikation).<br />

Der Durchmesser herkömmlicher<br />

HV-Sensortypen von z. B. 3<br />

- 4 mm kann zudem bei der Montage<br />

die Eigenschaften des Prüflings<br />

bereits in unzulässiger Weise<br />

beeinflussen, beispielsweise durch<br />

Bohrlöcher (Bild 2).<br />

Die dicke Isolierung der Kabel<br />

bedingt zudem, dass Vielkanalapplikationen<br />

sich nur sehr schwer durch<br />

ein Fahrzeug verlegen lassen.<br />

Darüber hinaus muss im Fall eines<br />

Auf einen Blick: Herkömmliche HV-Messtechnik und faseroptische Messtechnik<br />

Herkömmliche HV-Messtechnik<br />

FBG-Sensorik<br />

CAT Schutz notwendig (Modul + Sensor) nicht notwendig<br />

Montage, Installation durch Elektrofachkraft ohne Zusatzqualifikation<br />

Haftungsfragen kompliziert unproblematisch<br />

Unfallquellen bei Verwendung Sicherheitsvorkehrungen minimiert / ausgeschlossen<br />

Sensordurchmesser typ. 3,4 mm Ab 0,51 mm<br />

Instrumentierung beeinflusst Prüfling signifikant (Bohrlöcher) kaum<br />

Kabelverlegung im Fahrzeug aufwendig und voluminös benötigt 80 % weniger Platz<br />

Anfällig für EMV / ESD Störungen problematisch absolut immung<br />

Abtastraste 10 Hz/Kanal 1000 Hz/Kanal<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

7


Messtechnik<br />

Bild 4: Sensoren im Modell<br />

defekten Sensors ein vollständiger<br />

Austausch von Kabel, Sensor und<br />

Stecker stattfinden, die stets als<br />

komplett vergossene und geprüfte<br />

Einheit vorliegen. Dies führt zu Zeitverlusten<br />

im Testablauf.<br />

Zudem ist die Signalqualität herkömmlicher<br />

Sensorik durch elektromagnetische<br />

Störungen (EMV) und<br />

elektrostatische Entladungen (ESD)<br />

beeinflussbar, so wie sie typischerweise<br />

im Umfeld der Leistungselektronik<br />

(Umrichter) vorherrschen.<br />

FBG-Sensoren als<br />

Alternative<br />

Ein neues und für das HV-Umfeld<br />

in vieler Hinsicht geeigneteres Messprinzip<br />

stellt dagegen die faseroptische<br />

Messtechnologie dar, die Sensoren<br />

auf Basis von Faser-Bragg-<br />

Gittern einsetzt. Die Sensoren weisen<br />

nur sehr geringe Durchmesser<br />

auf, bieten durch das rein optische<br />

Messprinzip ein perfektes Isolationskonzept<br />

gegenüber Hochspannung<br />

und sind gänzlich immun gegen jegliche<br />

elektromagnetische Störungen.<br />

Eigenschaften von<br />

FBG-Sensoren und<br />

Messtechnologie<br />

Faser-Bragg-Gitter (Abk. FBG)<br />

sind optische Interferenzfilter im<br />

Kern einer Glasfaser. Im Messbetrieb<br />

wird in die Faser eingespeistes<br />

„weißes“ Licht einer breitbandigen<br />

Laserquelle an diesem Interferenzgitter<br />

selektiv reflektiert. Speziell entwickelte<br />

Sensorik-Technologie bettet<br />

die Faser in einer Glaskapillare mit<br />

einem Durchmesser von nur 0,51 mm<br />

ein. Dies geschieht mechanisch so<br />

entkoppelt und spannungsfrei, dass<br />

der sensitive Bereich der Faser nur<br />

auf die Temperatur-Eigenausdehnung<br />

α (T) sowie das Brechungsverhalten<br />

von Quarzglas als Funktion<br />

f(T) reagiert und nicht etwa auf<br />

mechanische Dehnung. Varianten<br />

mit zusätzlicher Keramik- und Teflonumhüllung<br />

sind mechanisch noch<br />

robuster und trotzdem nur auf 1,0<br />

bzw. 1,5 mm vergrößert. Die extrem<br />

kleine Bauform und thermische<br />

Masse sichert eine entsprechend<br />

schnelle Ansprechgeschwindigkeit<br />

mit Zeitkonstanten von 100 ms. Solche<br />

extremen Dynamiken sind bei<br />

Hochlauftests an Elektromotoren<br />

relevant. Diese Prozesse lassen<br />

sich damit erstmals systematisch<br />

beobachten und optimieren (Bild 3).<br />

Für die Auswertung der Bragg-Wellenlänge<br />

des erfassten Spektrums<br />

wird beim FBG-Modul von imc eine<br />

innovative Technologie eingesetzt,<br />

die eine sehr kompakte, robuste<br />

und portable Bauweise ermöglicht.<br />

Kombinierbare<br />

faseroptische Messmodule<br />

Die Vorteile eines FBG-Messmoduls<br />

liegen damit auf der Hand:<br />

neben der sicheren und störungsfreien<br />

Messung durch die fehlende<br />

Leitfähigkeit der Glaserfaser ermöglichen<br />

die geringen Kabeldurchmesser<br />

der Sensoren ein einfaches<br />

Handling. Die Fahrzeugaufbauten<br />

werden einfacher und nehmen bei<br />

der Instrumentierung bis zu 80 %<br />

weniger Platz ein. Die kleinen Sensoren<br />

bieten ganz neue mechanische<br />

Möglichkeiten der Instrumentierung.<br />

So kann an Orten gemessen werden,<br />

die mit konventioneller Sensorik<br />

kaum erreichbar sind, wie beispielsweise<br />

in Steckverbindungen,<br />

Kabeln oder der Wicklung von Elektromotoren.<br />

Prädestinierte Anwendungen<br />

also für den E-Mobility und<br />

Automotive-Bereich (Bild 4)<br />

Dort müssen die neu hinzukommenden,<br />

anspruchsvollen Messstellen<br />

an HV-Komponenten mit<br />

der seit jeher auch im konventionellen<br />

Fahrzeug auftretenden<br />

Vielzahl von weiteren Sensoren,<br />

Messgrößen und ECU-Prozessgrößen<br />

gemeinsam aufgezeichnet<br />

und korreliert werden. Besonders<br />

praktisch, wenn man dann<br />

faser optische Messtechnik und<br />

klassische Messtechnik synchron<br />

miteinander in einer Anwendung<br />

betreiben kann. Das faseroptische<br />

Modul lässt sich mittels eines Klickmechanismus<br />

mit den klassischen<br />

elektrischen Messmodulen z. B.<br />

für DMS-Messungen wie auch mit<br />

einem Datenlogger zu einem kompakten<br />

Gesamtsystem verbinden<br />

(Bild 5). Damit kann sich der Anwender<br />

in Sekundenschnelle sehr flexibel<br />

ein maßgeschneidertes Messsystem<br />

zusammenklicken, passend<br />

zu den aktuellen Anforderungen<br />

an die verwendeten Sensoren und<br />

Signalquellen. Für jede Messstelle<br />

kann so die passende Technologie<br />

gewählt werden und das gefährliche<br />

HV-Umfeld komplett von Bediener<br />

und Mess datenerfassung entkoppelt<br />

werden. Dank eines CAN-Interfaces<br />

integriert sich das System<br />

dabei leicht in jedes bestehende<br />

Testumfeld eines Prüfstands oder<br />

eines mobilen Versuchsaufbaus. In<br />

Summe lässt sich so die Produktivität<br />

und Effizienz im Test von Elektrofahrzeugen<br />

steigern. ◄<br />

Bild 5: Kombination von Datenloggern und CAN-Messmodulen mit einem faseroptischen Messmodul (rechts)<br />

8 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Neue<br />

vielkanalige<br />

AWG-Serie<br />

1 bis 8 Kanäle<br />

8 Produktvarianten<br />

16 Bit Auflösung<br />

mit 40, 80 und 125 MS/s<br />

Output ±6 V (1 MΩ)<br />

oder ±3 V (50 Ω)<br />

700 MByte/s FIFO-Streaming<br />

schnelles PCIe x4 Interface<br />

M2p.65xx<br />

Mit bis zu 8 AWG-Kanälen auf einer einzigen PCIe-Karte von<br />

nur 168 mm Länge bieten sich großartige neue Möglichkeiten für<br />

sehr kompakte und kostengünstige Testsysteme.<br />

Mit dem zusätzlichen „Star-Hub“ Synchronisations-Modul können<br />

jetzt bis zu 80 vollständig synchrone AWG-Kanäle in einem<br />

einzigen PC realisiert werden!<br />

S P E C T R U M<br />

I N S T R U M E N T A T I O N<br />

Perfect fit – modular designed solutions<br />

www.spectrum-instrumentation.com | Tel. +49 (0)4102-69 56-0 | info@spec.de


Messtechnik<br />

Der richtige Dreh<br />

Neigungssensoren mit Gyroskop sorgen für die korrekte und sichere Steuerung mobiler Geräte<br />

TWK<br />

www.twk.de<br />

Bei mobilen Geräten und Fahrzeugen,<br />

wie beispielsweise mobilen<br />

Betonpumpen, muss die Neigungsmessung<br />

stets präzise erfolgen,<br />

damit es nicht zu Störungen im<br />

Betriebsablauf kommt und schon<br />

gar nicht zu Unfällen. Neigungssensoren<br />

mit Gyroskop-Korrektur sind<br />

für derartige Anwendungen optimal<br />

geeignet. Sie verknüpfen Messsignale<br />

zu einem korrigierten Ausgangssignal,<br />

das den Messwinkel<br />

exakt anzeigt - auch unter schwierigen<br />

Einsatzbedingungen.<br />

Das Gyroskop<br />

Ein Kreiselinstrument, auch Kreiselstabilisator<br />

oder Gyroskop (griechisch<br />

für ‚Drehung‘ und ‚sehen‘)<br />

genannt, ist ein rasch rotierender,<br />

symmetrischer Kreisel, der sich in<br />

einem beweglichen Lager dreht.<br />

Das Lager kann eine kardanische<br />

Aufhängung sein oder ein Rahmen<br />

in Form eines Käfigs. Aufgrund der<br />

Drehimpulserhaltung weist der Kreisel<br />

ein hohes Beharrungsver mögen<br />

gegenüber Lageänderungen im<br />

Raum auf.<br />

MEMS-Sensoren<br />

Eine preisgünstige und dennoch<br />

gute Methode für die Neigungsmessung<br />

ist der Einsatz so genannter<br />

MEMS- (Mikrosystem-) Sensoren<br />

dazu zu verwenden. Ein Mikro system<br />

ist ein miniaturisiertes Gerät, eine<br />

Baugruppe oder ein Bauteil, dessen<br />

Komponenten kleinste Abmessungen<br />

im Bereich von einem Mikrometer<br />

haben und als System zusammenwirken.<br />

Üblicherweise besteht ein<br />

Mikrosystem aus einem oder mehreren<br />

Sensoren, Aktoren und einer<br />

Steuerungselektronik auf einem<br />

Substrat bzw. Chip. Dabei bewegt<br />

sich die Größe der einzelnen Komponenten<br />

im Bereich von wenigen<br />

Mikrometern.<br />

Diese elektronischen Chips sind<br />

wenige Mikrometer klein und bestehen<br />

aus elektronischen und mikromechanischen<br />

Strukturen, das heißt<br />

neben den üblichen mikroelektronischen<br />

Schaltkreisen sind auch<br />

mechanisch bewegliche Strukturen<br />

in den Chips vorhanden. Diese<br />

Strukturen lenken sich aus, wenn<br />

die g-Kraft der Erde auf sie einwirkt.<br />

Gleichzeitig ändern sich die von diesen<br />

Strukturen gebildeten Kapazitäten<br />

(Kondensatoren). Diese werden<br />

messtechnisch erfasst, und ein<br />

Neigungswinkel wird errechnet und<br />

ausgegeben.<br />

Ist eine MEMS Zelle noch weiteren<br />

Beschleunigungen neben<br />

der Erdbeschleunigung ausgesetzt<br />

- sei es durch Erschütterungen<br />

oder durch Beschleunigungen<br />

in einem Fahrzeug - werden<br />

die beweglichen MEMS-Strukturen<br />

auch bewegt, und ein verfälschter<br />

Neigungswert wird ausgegeben.<br />

Die angeschlossene<br />

Steuerung reagiert vielleicht falsch<br />

und es passiert ein Unglück - beispielsweise<br />

mit mobilen Maschi-<br />

10 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Bild: Kalman Filter in einer Dimension<br />

nen, wie Mobilkränen, Betonpumpen,<br />

Gabelstaplern, etc.<br />

Messsignale<br />

zusammenführen<br />

An dieser Stelle kommt das Gyroskop<br />

ins Spiel. Dabei handelt es sich<br />

um einen Drehratensensor, ebenfalls<br />

in MEMS-Technologie. Die<br />

mikromechanischen Strukturen sind<br />

jedoch so gestaltet, dass Winkelgeschwindigkeiten<br />

(°/s) gemessen<br />

und als Ausgangssignal ausgegeben<br />

werden. Es misst also die<br />

Änderungen eines Neigungswinkels<br />

und nicht den Neigungswinkel<br />

an sich, wenn sich das MEMS-<br />

Gyroskop um die eigene oder eine<br />

verlängerte Achse dreht. Der Vorteil<br />

dabei ist, dass die oben genannten<br />

linearen Beschleunigungen, die<br />

den Beschleunigungs-MEMS-Sensor<br />

stören, den Gyroskop-MEMS<br />

Sensor nicht beeinflussen, da sie<br />

keine Drehung darstellen.<br />

Wie lassen sich diese beiden<br />

Sensoren zu einem störungsunempfindlichen<br />

Neigungs-Messsystem<br />

zusammenfassen?<br />

Sensordatenfusion und<br />

Kalman-Filter<br />

Die Lösung ist es, beide Messsignale<br />

zusammenzuführen und<br />

über einen bestimmten Filter - den<br />

Kalman-Filter - zu optimieren. Beim<br />

Kalman-Filter handelt es sich um ein<br />

mathematisches Verfahren. Benannt<br />

ist das Filter nach seinen Entdeckern<br />

Rudolf E. Kálmán, Richard S. Bucy<br />

und Ruslan L. Stratonovich, die das<br />

Verfahren unabhängig voneinander<br />

entdeckt bzw. wesentliche Beiträge<br />

dazu geliefert haben.<br />

Diese Filtertechnologie ermöglicht<br />

es, den auszugebenden Messwert<br />

zu kalkulieren, korrigieren<br />

und zu prädizieren, das heißt für<br />

eine kurze Zeit vorausschauend<br />

zu bestimmen. Dies ist notwendig,<br />

da der Beschleunigungssensor bei<br />

einwirkenden dynamischen Störbeschleunigungen<br />

keinen exakten Neigungsmesswert<br />

liefern kann. Stattdessen<br />

werden in Echtzeit (


Messtechnik<br />

Lang ersehnt<br />

Auch noch bei einer Messlänge von zwei Metern erreicht das induktive Linearwegmesssystem von Turck seine hohen<br />

Linearitätswerte und tastet den Messwert durchgehend mit fünf Kilohertz ab<br />

Autor:<br />

Christan Voß ist Leiter<br />

Produktmanagement Linear und<br />

Drehwegsensoren<br />

Turck<br />

www.turck.de<br />

Berührungslose induktive Wegmesssysteme<br />

waren bisher auf<br />

kurze Messwege beschränkt – Turck<br />

hat seine induktiven Linearwegsensoren<br />

der Li-Serie jetzt weiterentwickelt<br />

und erreicht damit unter<br />

anderem Messlängen bis zu zwei<br />

Metern.<br />

Trends haben<br />

ein Verfallsdatum.<br />

Anfangs haben<br />

nur wenige „early<br />

adopter“ das neue<br />

Produkt. Passanten<br />

drehen sich noch<br />

danach um, manche<br />

fragen nach. In der<br />

Geschäftswelt wird<br />

man mit dem neuen<br />

Thema zu Kongressen<br />

und Podiumsdiskussionen<br />

eingeladen. Nach<br />

einiger Zeit ist aus<br />

dem Trend dann je nach Lebensbereich<br />

der Standard, Mainstream<br />

oder Stand der Technik geworden<br />

oder er stirbt den stillen Tod der<br />

weniger guten Ideen.<br />

Kurz gefasst<br />

Dynamisches Erfassen von<br />

Linearbewegungen<br />

Das hochdynamische Erfassen<br />

von Linearbewegun gen über komplette<br />

Verfahrwege hinweg konnte<br />

man im Maschinenbau vor einigen<br />

Jahren noch als Trend bezeichnen<br />

– heute ist dies Standard. Sollen<br />

dynamische Bewegungen, etwa in<br />

Pick- and- Place- Anwendun gen, ohne<br />

große Totzeit erfasst werden, muss<br />

Induktive Linearwegsensoren sind robust,<br />

haben eine hohe Auflösung, sind Magnetfeld<br />

unabhängig und überzeugen durch ihre<br />

Präzision. Leider waren sie bisher auf die<br />

Messung kurzer Wege beschränkt. Das hat<br />

sich jetzt geändert: Neue Sensoren haben eine<br />

Messlänge von bis zu 2 Metern.<br />

die Position der bewegten Einheit<br />

jederzeit bekannt sein. Das ist indirekt<br />

über Drehgeber am Antrieb<br />

oder direkt an der bewegten Achse<br />

über Linearwegsensoren möglich.<br />

Die unmittelbare Wegerfassung<br />

direkt an der Achse ist hochpräzise<br />

und schließt Ungenauigkeiten<br />

durch Übertragungselemente vom<br />

Antrieb zur Achse sowie Spiel aus.<br />

Linearwegerfassung:<br />

Potenziometrisch, magnetostriktiv<br />

oder induktiv<br />

Drei Messprinzipien sind tonangebend<br />

bei der Erfas sung von<br />

Linear bewegungen in der Industrieautomatisierung:<br />

Das potenziometrische,<br />

das magnetostriktive<br />

und seit mittlerweile fast zehn Jahren<br />

auch das indukti ve Messprinzip.<br />

Darüber hinaus kommen auch<br />

magne tisch kodierte oder optische<br />

Messsysteme zum Einsatz.<br />

Potenziometrische und magnetostriktive<br />

Mess systeme sind am weitesten<br />

verbreitet. Wie jedes andere<br />

haben auch sie ihre Vor - und Nachteile.<br />

Potenziometer arbeiten nicht<br />

berührungslos. Eine last- und spielfreie<br />

Kopplung zwischen Messsystem<br />

und bewegter, zu messender<br />

Einheit ist zwingend notwendig,<br />

um den Verschleiß zu minimieren.<br />

Zuviel Druck oder Schläge<br />

auf die bewegte Einheit können<br />

den Verschleiß des Abgreifers im<br />

Inneren der Poten ziometer erheblich<br />

beschleunigen. Daher ist hier<br />

viel mehr Sorgfalt in der Montage<br />

gefragt als bei anderen Systemen.<br />

Die mechanische Kopplung des<br />

Schleifers auf der Leiter bahn ist<br />

zudem problematisch, wenn Stäube<br />

oder Kondenswasser<br />

in die<br />

Geräte eindringen.<br />

Dies wird bei<br />

Alterung der Sensordichtungen<br />

zunehmend wahrscheinlicher<br />

und<br />

stört dann auch<br />

die Messung.<br />

Die Kennlinie des<br />

Sensors verändert<br />

sich, anfangs<br />

meist unbemerkt<br />

vom Betreiber.<br />

Magnetostriktive Systeme<br />

arbeiten berührungs los und<br />

klammern diesen Nachteil daher<br />

aus. Hohe Vibrationen und starke<br />

Schocks verschlechtern aber auch<br />

hier die Linearität, zudem verlieren<br />

sie mit zunehmender Messlänge<br />

an Dynamik. Denn je weiter<br />

ein Messpunkt von der Aus-<br />

12 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Potenziometrisches Linearweg-Messsystem<br />

Potenziometrische Linearweg-Messsysteme basieren wie jedes<br />

Potenziometer auf einem Widerstand mit veränderbarem Abgriff,<br />

dem Schleifer. Der Schleifer ist im Falle von Linearwegsensoren der<br />

Positionsgeber. Diese Systeme können Messprinzip bedingt nicht<br />

berührungslos arbeiten, werden jedoch typischerweise in Gehäusen<br />

mit Positionierstange konstruiert, die so IP67 erreichen. Die<br />

Dichtungen am Ausgang der Positionierstange sind die Achillesverse<br />

der Potenziometer. Verschleiß und Abrieb setzen ihnen auf<br />

Dauer zu. Die Messlängen von Linearpotenziometern sind theoretisch<br />

unbegrenzt, für den industriellen Praxisein satz findet man aber<br />

kaum Modelle mit Messlängen über einem Meter, da hier die Fertigungskosten<br />

stark ansteigen.<br />

Die kompakte Brikettierpresse von Weima arbeitet schon seit Jahren mit<br />

einem Li-Sensor – für größere Messstrecken stehen jetzt Modelle bis zwei<br />

Meter zur Verfügung<br />

werteeinheit entfernt liegt, desto<br />

länger muss man prinzipbedingt<br />

auf diesen Messwert warten und<br />

folglich die Abtastrate reduzie ren.<br />

In metallverarbeitenden Industriezweigen<br />

ist ein ungeschützter Aufbau<br />

nicht zu empfehlen. Es haftet<br />

schnell Metallstaub am magnetischen<br />

Positionsgeber, der zu<br />

Linearitätsabweichungen des Sensors<br />

führen kann. Speziell für den<br />

geschützten Einbau innerhalb eines<br />

Fluidzylinders ist er jedoch die optimale<br />

Lösung und wird von Turck<br />

als LTX oder LTE für den mobilen<br />

Einsatz angeboten.<br />

Induktives Messprinzip<br />

elimiert Nachteile<br />

Die neue Generation induktiver<br />

Wegmessungslösun gen eliminiert<br />

die Nachteile potenziometri scher und<br />

magnetostriktiver Sensoren und vereint<br />

deren Vorteile. Die Li -Sensoren<br />

sind annährend so schnell und hochauflösend<br />

wie Potenziometer und<br />

dabei wesentlich schockfester als<br />

magnetostriktive Systeme. Zudem<br />

punkten sie mit einer hohen Magnetfeldunempfindlichkeit,<br />

kleiner Linearitätsabweichung<br />

und hoher Wiederholgenauigkeit<br />

des Messsignals.<br />

Hohe Abtastrate von fünf<br />

Kilohertz<br />

Turck ist nach eigenen Angaben<br />

weltweit der erste Hersteller, der<br />

induktive Linearwegsensoren in<br />

Längen bis zu zwei Metern anbietet.<br />

Die langen Varianten werden<br />

immer wieder von Kunden gefordert,<br />

die bislang auf magnetostriktive<br />

Systeme zurückgreifen und deren<br />

Nachteile in Kauf nehmen mussten.<br />

Insbesondere die bei langen<br />

Senso ren reduzierte Abtastrate<br />

sowie die resultierende Nicht Linearität<br />

führten oft zu suboptimalen<br />

Lösungen wie extrapolierten Messwerten.<br />

Auch Potenziometer waren<br />

bei Messlängen über einem Meter<br />

kaum eine Alternati ve: Die Herstellung<br />

einer so langen präzisen<br />

Leiter bahn ist sehr teuer und damit<br />

auch die Sensoren selbst. Wer es<br />

sich jedoch leisten kann, muss mit<br />

den mechani schen Nachteilen der<br />

Potis leben.<br />

Schockfest bis 200 g<br />

Die gesamte Reihe der neuen<br />

induktiven Linearweg sensoren Li<br />

wurde neben der Messlänge auch<br />

in anderen wesentlichen Eigenschaften<br />

verbessert. Alle Geräte<br />

halten jetzt noch höheren Schocks<br />

bis 200 g und starken Vibrationen<br />

Stand. Im Unterschied zu anderen<br />

Systemen halten sie aber auch<br />

während der Schocks und Vibrationen<br />

ihre Linearitätswerte ein. Bei<br />

magneto striktiven Systemen hingegen<br />

wellt sich im Moment des<br />

Schocks der Wellenleiter im Metallstab.<br />

Seine Länge verändert sich indirekt<br />

zur Auswerteeinheit und damit<br />

geben magnetostriktive Systeme<br />

einen verfälschten Messwert aus.<br />

Liegt das Schockspektrum auf der<br />

Eigen frequenz des magnetostriktiven<br />

Sensors, ist eine Messung<br />

dauerhaft ausgeschlossen.<br />

Zugute kommt den induktiven<br />

Li -Sensoren ihre elektromechanische<br />

Konstruktion. Das System<br />

toleriert einen Versatz des Positionsgebers<br />

quer und horizontal zum<br />

Sensorprofil, ohne dass das Positionssignal<br />

abreißt. Gerade beim<br />

Einsatz auf vibrierenden Maschinen<br />

sichert diese Funktion einen<br />

zuverlässigen Messwert - beispielsweise<br />

in Signierpressen.<br />

Die Abtastrate der Geräte wurde<br />

ebenfalls konse quent messlängenunabhängig<br />

und durchgängig auf fünf<br />

Induktives Linearweg-Messsystem<br />

Das induktive Linearwegmesssystem von Turck basiert auf dem<br />

sogenannten Resonator -Prinzip. Anders als bei magnetostriktiven<br />

Sensoren erfolgt die Positionserfassung nicht über einen magnetischen<br />

Positions geber, sondern über einen Resonator, also ein<br />

schwingfähiges System aus Kondensator und Spule. Das Funktionsprinzip:<br />

Eine im IP67-Sensorgehäuse untergebrachte Sendespule<br />

generiert ein Wechselfeld, das den Positionsgeber anregt.<br />

Dieser induziert in der Folge eine Spannung in die Empfangsspulen<br />

des Sensors. Aus der induzierten Spannung errechnet der interne<br />

16 -Bit -Prozessor die exakte Position.<br />

Magnetostriktives Linearweg-Messsystem<br />

Die Sensoreinheit sendet über einen Wellenleiter einen elektrischen<br />

Start -Impuls. Durch diesen Impuls erzeugt der magnetische<br />

Positions geber eine Torsionswelle im Wellenleiter, die vom Positionsgeber<br />

Richtung Sensoreinheit läuft. Die Laufzeit vom Impuls bis<br />

zur detektierten Torsions welle wird gemessen und daraus die Entfernung<br />

zum Positionsgeber berechnet. Neben den elektronischen<br />

Bauteilen begrenzt vor allem die Laufzeit der Torsionswelle die<br />

maximale Abtast rate des Systems. Die Messlänge magnetostriktiver<br />

Sensoren ist nahezu unbeschränkt, jedoch sinkt die Abtastrate<br />

mit zunehmender Messlänge.<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

13


Messtechnik<br />

Vibrationen oder Schocks von bis zu 200 g widersteht der Sensor und gibt<br />

dabei durchgehend präzise Messwerte aus<br />

Kilohertz erhöht. Das minimiert<br />

Schleppfehler in hochdynamischen<br />

Applikationen. Magnetostriktive<br />

Systeme können diese Abtastraten<br />

messprinzipbedingt ohne Interpolation<br />

nicht erreichen, zudem werden<br />

diese immer langsamer, je länger<br />

die Messstrecke wird. Die prinzipbedingte<br />

Torsionswelle, die sich<br />

vom Positionsgeber Richtung Auswerteinheit<br />

bewegt, ist verglichen<br />

mit der Geschwindigkeit des elektrischen<br />

Signals schlicht zu langsam.<br />

16 Bit Auflösung<br />

Außerdem wandeln alle Li -Sensoren<br />

jetzt digital mit 16 Bit Auflösung<br />

in das entsprechende Ausgangssignal,<br />

analog zum Beispiel von<br />

4...20 Milliampere oder 0...10 Volt.<br />

Mit den neuen Geräten führt Turck<br />

zudem einen Fehlerdiagnosewert<br />

ein. Erkennt das Gerät seinen Positionsgeber<br />

nicht, wird das Ausgangssignal<br />

auf 22 Milliampere beziehungsweise<br />

auf 11 Volt gesetzt. Gerade<br />

zur Online -Diagnose des Sensors<br />

oder zur Erkennung von mechanischen<br />

Defekten an der Maschine<br />

ist diese Funktion nützlich.<br />

Die neuen Li -Geräte sind zunächst<br />

als analoge Variante mit kombiniertem<br />

Spannungs-/ Stromausgang<br />

erhältlich. Beide Werte gibt<br />

das Gerät im Werkszustand parallel<br />

aus, den Spannungswert über<br />

Pin 4 und Stromwert über Pin 2.<br />

Der Anwender kann so beispielsweise<br />

einen Wert nutzen, um ein<br />

Kontroll-Anzeigegerät vor Ort zu<br />

betreiben und den anderen Wert<br />

an die übergeordnete Maschinensteuerung<br />

zu geben. Auch zur Diagnose<br />

ist ein zweites Positions signal<br />

hilfreich. Solange die Absolutposition<br />

des Ausgangssignals von Pin 4<br />

dem Signal auf Pin 2 gleicht, ist alles<br />

in Ordnung.<br />

Easy-Teach für<br />

Inbetriebnahme und<br />

Montage<br />

Über die Easy-Teach-Funktion sind<br />

alle Li-Sensoren auf den Anfangsund<br />

Endpunkt einer Messstrecke<br />

einstellbar. Ferner kann so auch<br />

das Messsignal invertiert werden,<br />

also Anfangs- und Endpunkt der<br />

Messung getauscht. Die Status-<br />

LEDs am Sensorkopf melden dem<br />

Bediener einen erfolgreichen Teachvorgang<br />

direkt zurück. Dieses Einlernen<br />

erlaubt eine flexible Anpassung<br />

an die Gegebenheiten vor Ort<br />

und unterstützt so eine erleichterte<br />

Inbetriebnahme.<br />

Linearwegsensoren zum<br />

Einsatz in großen Pressen<br />

Die präzise lineare Positionserfassung<br />

mit Messlängen über<br />

einem Meter ist vor allem in großen<br />

Maschinen gefragt. Bisher musste<br />

man hier alternative Messsys teme<br />

einsetzten und mit deren Nachteilen<br />

leben, sprich bei der Performance<br />

des Sensors und der Maschine<br />

Abstriche machen. Das sind zum<br />

Beispiel Applikationen in Pressen,<br />

bei denen hohe Schocks auftreten,<br />

aber dennoch präzise Messergebnisse<br />

gefordert werden.<br />

Auch in Holzbearbeitungsmaschinen,<br />

in denen oft große Messlängen<br />

erforderlich sind, werden<br />

Linearwegsensoren durch Vibration<br />

und Schocks belastet, Sägemehl<br />

und Staub leisten ihr Übriges. Hier<br />

sind IP67-Komponenten Pflicht. Die<br />

neue Li -Q25 -Generation erfüllt beide<br />

Anforderungen und setzt damit die<br />

Messlatte in der linearen Wegerfassung<br />

erneut ein Stück höher. ◄<br />

Neues handliches DAQ-System<br />

MODS - das neue handliche<br />

DAQ System, ist die ideale Lösung<br />

für mobiles und intuitives Testen.<br />

Für alle Anwendungen bei denen<br />

Größe und Gewicht möglichst<br />

klein, die Leistung aber möglichst<br />

groß sein soll. Die Hardware<br />

bietet acht universelle Eingangskanäle,<br />

zwei Tachometer<br />

sowie CAN/ GPS /integriertes<br />

WiFi und Akku für mehr als 4 h<br />

Betrieb bei kleinsten Abmessungen.<br />

Drei Hauptanwendungen<br />

zeichnen das System aus:<br />

Stand-alone:<br />

Der Touchscreen und die Steuertasten<br />

ermöglichen eine komfortable<br />

Auswahl von Setups zur Aufzeichnung<br />

der Signale im Handheld-Modus<br />

ohne angeschlossenen<br />

PC/Tablet.<br />

Wireless APP:<br />

Für Testumgebungen, die ein<br />

Maximum an Portabilität erfordern,<br />

bei denen die Setups und<br />

Resultate aber sofort eingesehen<br />

werden müssen. NVGo steuert<br />

den OR10 via Smartphone oder<br />

Tablet, mit komplettem Frontend-<br />

Setup und der Überwachung von<br />

Signalen und Levels auf einer einfachen<br />

Benutzeroberfläche.<br />

Frontend:<br />

Der OR10 kann als Frontend für<br />

die universelle OROS-Software-<br />

Suite verwendet werden und bietet<br />

eine Vielzahl von Auswertetools.<br />

Durch die Kompatibilität mit dem<br />

OROS Datenmanagement fügt<br />

sich das neue System nahtlos in<br />

die OROS Messtechnikserie ein.<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 1, Stand 1-212<br />

OROS GmbH<br />

info@oros-deutschland.com<br />

www.oros-deutschland.com<br />

14 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Informationen ins Sichtfeld gebracht<br />

die einfache Bedienung war eine<br />

der Anforderung an das System.<br />

Da TSEP Apollo für den Arbeitseinsatz<br />

gedacht ist, waren Steuerung<br />

der Software mit Hilfe von<br />

Tastatur, Maus oder Gesten nicht<br />

möglich. TSEP hat sich deshalb für<br />

eine Sprachsteuerung entschieden.<br />

TSEP Apollo kann komplett über<br />

das Sprachinterface bedient werden.<br />

Somit kann der Nutzer während<br />

der Messung schnell und effizient<br />

TSEP Apollo bedienen. TSEP<br />

hat bei der Sprachsteuerung darauf<br />

Wert gelegt, dass diese direkt auf<br />

der TSEP Apollo Hardware läuft<br />

und somit keine Internetverbindungen<br />

benötigt.<br />

Einsatz in der Praxis<br />

Die Kundenresonanz war entsprechend<br />

hoch, so dass TSEP<br />

nun mit dem Produkt TSEP Apollo<br />

die ersten Kundenlösungen anbieten<br />

kann. Im Bereich Messtechnik<br />

können mit TSEP Apollo beliebige<br />

Messgeräte, die über eine Datenschnittstelle<br />

verfügen (SCPI Interface,<br />

Scripting Interface), Daten,<br />

Zustände oder Messwerte für den<br />

Nutzer in dessen Gesichtsfeld einblenden.<br />

Anwendungsbeispiele sind<br />

hier die Messungen von Parametern<br />

an komplexen DUTs oder in einem<br />

Umfeld, in dem das Gerät nicht im<br />

Gesichtsfeld des Nutzers ist. Auch<br />

die Benutzerführung bei komplexen<br />

Kalibrier- und Konfigurationsaufgaben<br />

kann mit einer benutzergeführten<br />

AR-Anwendung für den<br />

Benutzer deutlich vereinfacht werden.<br />

Die möglichen Anwendungen<br />

im Bereich Messtechnik sind hier<br />

vielfältig.<br />

Technical Software Engineering<br />

Plazotta<br />

www.tsep.de<br />

Die Notwendigkeit, Informationen<br />

immer und überall verfügbar zu<br />

haben, hat sich in den letzten Jahren<br />

verstärkt. Durch die Einführung<br />

der Smartphones kann heute jeder<br />

immer und fast überall auf Informationen<br />

(Internet) zugreifen. Gerade<br />

in der Industrie können vielfältige<br />

Szenarien identifiziert werden, bei<br />

denen die Bereitstellung von Informationen<br />

wie Messgrößen, Schaltpläne<br />

oder Dokumente sinnvoll sein<br />

könnte. Besonders interessant ist<br />

es, wenn diese Informationen auch<br />

direkt in das Sichtfeld des Benutzers<br />

eingeblendet werden können.<br />

Mit Hilfe der AR Technology<br />

sind derartige Konzepte denk- und<br />

realisierbar.<br />

So können Mobilfunktester direkt<br />

ihre Ergebnisse in das Gesichtsfeld<br />

des Messingenieurs einblenden und<br />

ihm mit den aktuellen Messdaten<br />

versorgen. Oder bei Wartungsarbeiten<br />

an einem Auto-Steuergerät<br />

kann zum Beispiel die Belegung<br />

eines Steckers eingeblendet werden,<br />

um so einfach den gesuchten Pin<br />

zu finden und die entsprechenden<br />

Messparameter für die Messung<br />

verfügbar zu haben. Die Palette<br />

der Szenarien lässt sich hier beliebig<br />

erweitern.<br />

TSEP erstellt bereits seit 1988<br />

Software im technischen Umfeld,<br />

mit Schwerpunkt auf Messtechnik<br />

und Automatisierung und ist<br />

heute mit ca. 30 Mitarbeitern weltweit<br />

tätig. TSEP hat 2018 begonnen<br />

für derartige Szenarien in der<br />

Messtechnik und Automatisierung<br />

eine Lösung bereit zu stellen, welche<br />

letztlich <strong>2019</strong> als TSEP Apollo<br />

den Kunden vorgestellt wurde.<br />

TSEP Apollo setzt nicht auf eine<br />

feste Hardwarekonfiguration, sondern<br />

nutzt den OpenVR Standard.<br />

So können alle AR-Brillen die diesen<br />

Standard unterstützen verwendet<br />

werden. Alle großen Hersteller<br />

wie Google oder Meta unterstützen<br />

diesen Standard. Somit ist<br />

TSEP Apollo für die nächste Generation<br />

an AR Hardware bestens<br />

gerüstet. Für einfache Visualisierungen<br />

können auch Datenbrillen,<br />

wie die Toshiba „dynaEdge“ eingesetzt<br />

werden. Diese zeichnet sich<br />

durch einen optimalen Tragekomfort<br />

und moderaten Preis aus.<br />

Einfache Bedienung durch<br />

Sprachsteuerung<br />

Nicht nur die Visualisierung der<br />

Daten ist Teil von TSEP Apollo, auch<br />

Wartungsarbeiten direkt<br />

einblenden<br />

Im Bereich Maintenance können<br />

bei Wartungsarbeiten direkt Messparameter,<br />

Schaltpläne oder Pin-Belegungen<br />

eingeblendet werden. Die<br />

Auswahl kann direkt über das Sprachinterface<br />

oder zum Beispiel über<br />

Barcode oder QR-Code-Erkennung<br />

erfolgen. Somit stehen dem Servicemitarbeiter<br />

einfach alle notwendigen<br />

Informationen zur Verfügung.<br />

TSEP Apollo ist als offene Plattform<br />

zur Realisierung von Kundenapplikation<br />

konzipiert und umgesetzt<br />

worden. ◄<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

15


Messtechnik<br />

Neue PCIe-Karten bieten bis zu 80<br />

synchronisierte AWG-Kanäle in einem PC<br />

Spectrum präsentiert 16-Bit-AWGs mit 8 Kanälen pro Karte<br />

Spectrum Instrumentation GmbH,<br />

Germany<br />

sales@spectruminstrumentation.com<br />

www.spectruminstrumentation.com<br />

Spectrum Instrumentation hat eine<br />

einzigartige Lösung für Anwender<br />

geschaffen, die mehrkanalige AWGs<br />

benötigen: Mit 8 AWG-Kanälen auf<br />

einer einzigen PCIe-Karte von nur<br />

168 mm Länge bieten sich großartige<br />

neue Möglichkeiten für sehr<br />

kompakte und kostengünstige Testsysteme.<br />

Die beiden neuen 8-Kanal-<br />

Karten ergänzen die aktuelle „65er“-<br />

Serie der Arbitrary-Waveform-Generatoren.<br />

Mit dem zusätzlichen „Star-<br />

Hub“ Synchronisations-Modul können<br />

bis zu 80 vollständig synchrone<br />

AWG-Kanäle in einem einzigen PC<br />

realisiert werden. Standardmäßig<br />

bieten alle Karten der „65er“-Serie<br />

einen großen internen Speicher von<br />

512 MSamples, um sehr viele Wellenformen<br />

zu speichern und wiederzugeben.<br />

Außerdem wird durch Verwendung<br />

der PCIe-x4-Schnittstelle<br />

eine fünf- bis zehnmal höhere Datenübertragung<br />

als bei anderen AWG-<br />

Lösungen erreicht, mit einer FIFO-<br />

Streaming-Geschwindigkeit von<br />

700 MByte/s. Dies ist ideal für automatisierte<br />

Tests, wenn viele verschiedene<br />

Testsignale über viele Kanäle<br />

wiedergegeben werden müssen.<br />

Anwendungsbereiche<br />

Die neuen Karten sind perfekt<br />

geeignet für Anwendungsgebiete<br />

wie Materialprüfung, Automotive,<br />

Robotik, Luftfahrt, medizinischer<br />

und industrieller Ultraschall, LIDAR,<br />

Radar und Sonar. „Die neue AWG-<br />

Kartenfamilie weist ein um mehr als<br />

20 % niedrigeres Rauschen auf als<br />

unsere Vorgänger-Serien“, berichtet<br />

Oliver Rovini, CTO von Spectrum.<br />

„Außerdem haben diese Karten jetzt<br />

eine Auflösung von 16 statt 14 Bit und<br />

einen zwanzigmal genaueren Takt,<br />

mit nur ±1ppm. Wir haben bereits<br />

eine Universität, die mit unseren präzisen<br />

AWGs die Platzierung einzelner<br />

Atome kontrolliert.“<br />

Mit 8 Kanälen pro Karte werden<br />

die Kosten pro Kanal drastisch<br />

16 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Hochgenaue Drehmoment-Flanschgeneration für Prüfstände<br />

Die neue Messflanschreihe<br />

XtreMA von Manner Sensortelemetrie<br />

bietet neben einem attraktiven<br />

Preis auch die typischen Manner-Vorteile<br />

für unterschiedlichste<br />

Bauräume und Anschlussanforderungen.<br />

Die Drehmomenterfassung<br />

ist die zentrale Kenngröße<br />

bei der Entwicklung von Verbrennungsmotoren,<br />

Hybrid- und Elektromodulen<br />

- und entsprechend<br />

auch auf den zur Validierung verwendeten<br />

Prüfständen.<br />

Da die Optimierungspotenziale<br />

immer geringer werden,<br />

sind hochpräzise Messmittel<br />

nötig, um diese kleinen Verbesserungen<br />

reproduzierbar herausarbeiten<br />

zu können. Dabei ist der<br />

Wunsch nach realen Testbedingungen<br />

(Leerlauf, Teil- und Volllast,<br />

sowie einem weiten Betriebstemperaturbereich)<br />

hoch.<br />

Die neue Produktreihe XtreMA<br />

TORQUE bietet eine verbesserte<br />

Alternative zu den heute am Prüfstand<br />

eingesetzten Drehmomentflanschen.<br />

Das verwendete DIN Flanschbild,<br />

welches kompatibel zu HBM-<br />

Drehmomentsensoren ist, erlaubt<br />

die einfache Integration in neue,<br />

aber auch bereits bestehende<br />

Prüfstände (Retrofit). Die optionale<br />

Ausführbarkeit als Hohlwellenflansch<br />

trägt der Flexibilität<br />

des XtreMA TORQUE zur Anwendung<br />

in Prüfständen bei. Für koaxiale<br />

Antriebskonzepte ist dies ein<br />

immenser Vorteil, da im Inneren<br />

des Messflansches ein weiterer<br />

Antriebstrang oder zusätzliche<br />

geführt werden können.<br />

Die Flanschreihe ist grundsätzlich<br />

mit der Genauigkeitsklasse 0,05<br />

spezifiziert. In der erweiterten Ausführung<br />

ist ebenfalls die Genauigkeitsklasse<br />

0,02 verfügbar. Für<br />

Elektromotoren-Prüfstände ist<br />

insbesondere die extrem hohe<br />

Drehzahlfestigkeit relevant. Das<br />

neue Design trägt auch dieser<br />

Anforderung Rechnung und bietet<br />

eine Drehzahlfestigkeit von bis<br />

zu 32.000 min -1 .<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 1, Stand 1-450<br />

Manner Sensortelemetrie GmbH<br />

info@sensortelemetrie.de<br />

www.sensortelemetrie.de<br />

gesenkt. Die Systemkosten von<br />

Karten-basierten Lösungen werden<br />

dadurch erheblich günstiger als bei<br />

einer Komplettlösung, selbst unter<br />

Berücksichtigung des für die Karten<br />

notwendigen PCs. Durch den<br />

jetzt niedrigen Preis eröffnen sich<br />

ganz neue Anwendungsbereiche,<br />

weil vorher aufgrund der hohen<br />

Kosten die Anschaffung einer Multikanal-AWG-Komplettlösung<br />

nicht<br />

möglich war.<br />

Um bei Tests die realen Bedingungen<br />

noch besser zu simulieren,<br />

verfügen die Karten der<br />

„65er“-Serie über mehr internen<br />

Speicher als andere AWG-Karten.<br />

Mit 512 MSamples können die Karten<br />

sehr viele detaillierte und präzise<br />

Testsignale speichern und wiedergeben,<br />

für den Frequenzbereich<br />

von DC bis 60 MHz.<br />

Die beiden neuen AWG -<br />

Karten M2p.6533-x4 mit acht<br />

40-MS/s-Kanälen, und M2p.6568-x4<br />

mit acht 80-MS/s-Kanälen sind<br />

umschaltbar auf vier Kanäle mit<br />

125 MS/s. Im Gegensatz zu den<br />

anderen sechs Modellen, die bis zu<br />

vier Kanäle bieten und schon seit<br />

zwei Monaten erhältlich sind, brauchen<br />

die beiden neuen 8-Kanal-Versionen<br />

ein zusätzliches Kühlsystem,<br />

so dass sie im PC zwei Slots benötigen.<br />

Alle acht Modelle der „65er“-<br />

Serie haben die halbe PCIe-Kartenlänge<br />

von nur 168 mm. Der maximale<br />

Output beträgt, selbst bei den<br />

8-Kanal-Versionen, ±6 V in 1 MOhm<br />

oder ±3 V in 50 Ohm. Die Karten<br />

werden mit der Software „SBench 6“<br />

von Spectrum ausgeliefert, so dass<br />

ein sofortiger Betrieb, inklusive Kartensteuerung<br />

und Signalerzeugung,<br />

möglich ist.<br />

Vollständige Flexibilität<br />

„Die kartenbasierten Lösungen<br />

von Spectrum bieten dem Benutzer<br />

die vollständige Flexibilität, sich<br />

an wandelnde Anforderungen anzupassen,<br />

indem Karten hinzugefügt<br />

oder getauscht werden“, erklärt<br />

Gisela Hassler, CEO von Spectrum.<br />

„Wichtig ist, dass unsere API<br />

für alle unsere Produkte identisch<br />

ist, so dass die Investitionen in die<br />

Entwicklung von Testprogrammen<br />

stets gesichert sind. Zusätzlich<br />

bieten wir eine 5-Jahres-Gewährleistung<br />

als kostenlosen Standard<br />

an und können selbst bei 15 Jahre<br />

alten Karten noch Service leisten.<br />

Nicht ohne Grund werden unsere<br />

Produkte bei vielen Industrie-, Wissenschafts-<br />

und Forschungsprojekten<br />

eingesetzt, die über eine Zeitspanne<br />

von vielen Jahren laufen.“<br />

AWGs und Digitizer<br />

kombinieren<br />

Werden bei einem Testsystem<br />

sowohl AWGs als auch Digitizer<br />

benötigt, wie z. B. bei Stimulus-<br />

Response-Anwendungen oder<br />

Closed-Loop-Systemen, kann das<br />

„Star-Hub“ Modul von Spectrum bis<br />

zu 16 verschiedene M2p-Karten<br />

synchronisieren. Die neuen AWGs<br />

der M2p.65xx-Serie passen dabei<br />

perfekt zu den 16-Bit-Digitizern der<br />

M2p.59xx-Serie, die 2018 vorgestellt<br />

wurde. Die „59er“-Digitizer bieten<br />

ein bis acht Kanäle mit Abtastraten<br />

zwischen 20 MS/s und 125 MS/s.<br />

Der Star-Hub verteilt einen gemeinsamen<br />

Takt und alle Triggersignale<br />

an jede Karte, wodurch ein vollständig<br />

synchroner Betrieb gewährleistet<br />

ist. Star-Hub-Systeme eignen<br />

sich auch für Anwendungen, bei<br />

denen mehrere Testpunkte oder<br />

Sensor-Arrays gleichzeitig mit verschiedenen<br />

Testsignalen stimuliert<br />

werden müssen.<br />

Treiber und Software<br />

Die Steuerung und Erzeugung<br />

von Signalen mit den Spectrum<br />

AWGs ist unkompliziert: Die Karten<br />

sind vollständig programmierbar,<br />

und es gibt kostenlose Treiber<br />

für die gängigsten Sprachen (wie<br />

C ++, VB.NET, C#, J#, Delphi, Java<br />

oder Python) sowie Drittanbieter-<br />

Software wie LabVIEW und MAT-<br />

LAB. Alternativ können Anwender<br />

die bewährte Spectrum-Software<br />

„SBench 6 Professional“ verwenden.<br />

Leichte Integration<br />

Nach der Installation in einem PC<br />

können die AWG-Karten problemlos<br />

in jedes Testsystem integriert werden.<br />

Die Signalausgänge sowie die<br />

Clock- und Triggereingänge werden<br />

über SMB-Anschlüsse an der Frontblende<br />

bereitgestellt. Dort befinden<br />

sich außerdem vier MMCX-<br />

Multifunktions-Anschlüsse, für verschiedene<br />

Aufgaben wie zusätzliche<br />

digitale Ausgangskanäle (Marker-<br />

Kanäle), Takt, Trigger, Statusausgang<br />

und asynchrone I/O-Lines.<br />

Damit lassen sich die AWG-Karten<br />

der „65er“-Serie problemlos<br />

an fast alle automatisierten Testsysteme<br />

einpassen ◄<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

17


Messtechnik<br />

Die Amplitudenauflösung von Digitizern und<br />

deren Auswirkungen auf die Messung<br />

Autoren:<br />

Oliver Rovini (li),<br />

Technischer Leiter von Spectrum<br />

Instrumentation,<br />

Arthur Pini (re),<br />

T&M Ingenieur USA<br />

Spectrum Instrumentation GmbH<br />

www.spectrum-instrumentation.<br />

com<br />

Die Auflösung ist eine der wichtigsten<br />

Spezifikationen für einen<br />

Digitizer. Welche Auflösung braucht<br />

man für welche Messungen? Was<br />

sind die Vorteile und Nachteile bei<br />

der Auswahl einer bestimmten Auflösung?<br />

Wenn man eine solche Auswahl<br />

getroffen hat, stellt sich die<br />

Frage, was man tun kann, um die<br />

Qualität der Messungen zu verbessern.<br />

Dies alles sind häufig gestellte<br />

Fragen zu Digitizern und anderen<br />

digitalen Instrumenten.<br />

Amplitudenauflösung<br />

Die Amplitudenauflösung gibt die<br />

vertikale Genauigkeit des Digitizers<br />

an. Die Quantisierung eines Signals<br />

in einem Digitizer wird durch seinen<br />

Analog-Digital-Umsetzer (ADU)<br />

durchgeführt. Die Auflösung des<br />

ADU ist die Anzahl der Bits, die zum<br />

Digitalisieren des Eingangssignals<br />

verwendet werden. Die Amplitudenauflösung<br />

wird normalerweise als<br />

Anzahl von Bits ausgedrückt, zum<br />

Beispiel 8 Bit oder 16 Bit.<br />

Ein Digitizer mit einer Auflösung<br />

von 8 Bit unterteilt den Eingangsbereich<br />

des Digitizers in 256 Stufen<br />

(2 8 = 256). In ähnlicher Weise verwendet<br />

ein 16-Bit-Digitizer 65.535<br />

Quantisierungsstufen (2 16 ). Es ist<br />

offensichtlich, dass die Quantisierung<br />

der Eingangsspannung umso<br />

feiner ist, je größer die Auflösung<br />

gewählt wird. Die Amplitudenauflösung<br />

hängt jedoch auch von der<br />

maximalen Abtastrate des Digitizers<br />

und der maximalen Eingangsbandbreite<br />

ab. Eine erhöhte Auflösung<br />

ist nur auf Kosten einer verringerten<br />

maximalen Abtastrate und Bandbreite<br />

verfügbar.<br />

In Tabelle 1 werden drei verschiedene<br />

Digitizer von Spectrum mit verschiedenen<br />

Auflösungen verglichen:<br />

Aus diesem Beispiel ist ersichtlich,<br />

dass die Amplitudenauflösung umgekehrt<br />

proportional zur maximalen<br />

Abtastrate ist. Je größer die Amplitudenauflösung<br />

ist, desto geringer<br />

sind die maximale Abtastrate und die<br />

Bandbreite. Die maximal mögliche<br />

Bandbreite ist die Nyquist-Grenze<br />

von der Hälfte der Abtastrate. Die<br />

tatsächliche analoge Bandbreite<br />

eines Digitizers kann davon abweichen,<br />

ist aber im Allgemeinen proportional.<br />

Dynamikbereich<br />

Digitizer arbeiten üblicherweise<br />

mit einem Set von wählbaren Eingangsspannungsbereichen,<br />

meist<br />

als Vollbereiche (full scale range)<br />

bezeichnet. Hier wird die maximale<br />

Spannung eingestellt, die angelegt<br />

werden kann, ohne dass das Eingangssignal<br />

durch Clipping abgeschnitten<br />

wird. Die minimale Spannung,<br />

die der Digitizer dann noch<br />

theoretisch erkennen kann, ist die<br />

maximale Spannung geteilt durch<br />

die Anzahl der Quantisierungsschritte.<br />

So kann ein 8-Bit-Digitizer<br />

mit einem Gesamtbereich von 1 Volt<br />

einen Pegel von 1/256 unterscheiden,<br />

also 3,9 mV. Ein 16-Bit-Digitizer<br />

im selben Bereich kann einen<br />

Pegel von 1/65536 erkennen, das<br />

entspricht 15,2 μV. Dieser Unterschied<br />

wird sehr wichtig, wenn sich<br />

die gemessenen Signale über den<br />

gesamten Amplitudenbereich des<br />

Digitizers erstrecken. Das Messen<br />

eines kleinen Signals, bei Vorhandensein<br />

eines größeren Signals,<br />

erfordert einen sehr großen dynamischen<br />

Bereich. Zum Beispiel erfordert<br />

das Messen einer Wellig keit von<br />

1 mV an einer 5-Volt-Stromversorgung<br />

einen Dynamikbereich von<br />

0,001/5 = 2 x 10 -4 oder von mehr<br />

als 5000 zu 1.<br />

Um zu sehen, wie die Amplitudenauflösung<br />

die Digitalisierung des Eingangssignals<br />

beeinflusst, betrachten<br />

wir Bild 1. Der ausklingende Sinus<br />

ist eine Wellenform mit einem hohen<br />

dynamischen Umfang. Wir messen<br />

das Signal im ±200 mV-Bereich<br />

mit fünf idealisierten Digitizern, die<br />

mit den unterschiedlichen Amplitudenauflösung<br />

von 8, 10, 12, 14<br />

und 16 Bit arbeiten. In der oberen<br />

Anzeige sind die Ergebnisse der<br />

fünf Digitizer übereinandergelegt:<br />

Es gibt dabei zunächst keine offensichtlichen<br />

Unterschiede.<br />

Durch Vergrößern des Abschnitts<br />

von 0 bis 1E-7 Sekunden auf der<br />

Zeitachse werden im Raster größere<br />

Details sichtbar. Auf der linken<br />

Seite befindet sich der 8-Bit-Digitizer<br />

(blaue Linie) nahe an der Grenze<br />

seines dynamischen Bereichs, was<br />

zu einem pulsartigen Aussehen<br />

wie beim Umschalten eines einzelnen<br />

Bits führt. Weiter nach rechts<br />

auf der Zeitachse, bei etwa 5E-8<br />

Sekunden, beginnt dasselbe Phänomen<br />

beim 10-Bit-Digitizer (rot).<br />

Der letzte Zyklus wird, noch einmal<br />

deutlich vergrößert, ganz unten im<br />

Bild gezeigt, wobei die 8-Bit- und<br />

10-Bit-Messungen schon entfernt<br />

wurden. Die Unterschiede der Auflösungen<br />

von 12 Bit (grün), 14 Bit<br />

Modellnummer Amplitudenauflösung (Bit) Maximale Abtastrate (MS/s) Bandbreite (MHz) Dynamikbereich<br />

M4i.2234-x8 8 5000/2500/1250 1500 256:1<br />

M4i.4451-x8 14 500 250 16384:1<br />

M2p.5966-x4 16 125 60 65536:1<br />

Tabelle 1: Vergleich von 8, 14 und 16 Bit PCIe-Digitizern. Die Amplitudenauflösung steht im umgekehrten Verhältnis zur maximalen Abtastrate. Der<br />

theoretische Dynamikbereich ist proportional zur Amplitudenauflösung.<br />

18 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Rauschen, das mit dem Analog-<br />

Digital-Umwandlungsprozess verbunden<br />

ist, ist das Quantisierungsrauschen:<br />

Dies ist ein „Rundungsfehler“,<br />

die Differenz zwischen dem<br />

analogen Eingangssignal und der<br />

digitalen Schätzung des Digitizers.<br />

Das Quantisierungsrauschen hat<br />

eine gleichmäßige Verteilung mit<br />

gleicher Auftrittswahrscheinlichkeit<br />

im PDF.<br />

Bild 1: Vergleich der Messkurven von fünf idealisierten Digitizern mit Auflösungen von 8, 10, 12, 14 und 16 Bit mit<br />

zunehmender Vergrößerung, um kleinste Unterschiede anzuzeigen.<br />

(violett) und 16 Bit (türkis) sind deutlich<br />

erkennbar: Eine höhere Amplitudenauflösung<br />

ergibt eine bessere<br />

Darstellung der Wellenform.<br />

Dies setzt voraus, dass die Bandbreite<br />

ausreichend ist, um die Messung<br />

ohne signifikante Dämpfung<br />

zu ermöglichen.<br />

Was sind die Nachteile<br />

bei der Auswahl<br />

einer maximalen<br />

Amplitudenauflösung?<br />

Wie alle elektronischen Messgeräte<br />

verfügen Digitizer über eine<br />

Reihe von Fehlerquellen, die das<br />

Erreichen der idealen Amplitudenauflösung<br />

verhindern. Diese Fehlerquellen<br />

lassen sich in zwei große<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

Kategorien einteilen: Rauschen und<br />

Verzerrung.<br />

Verzerrung<br />

ist ein deterministischer Fehler, der<br />

vom Eingangssignal abhängt. Eine<br />

übliche Form der Verzerrung ist die<br />

harmonische Verzerrung. Wie der<br />

Name schon sagt, tritt sie bei Frequenzen<br />

auf, die ganzzahlige Vielfache<br />

der Eingangsfrequenz sind.<br />

Eine harmonische Verzerrung entsteht<br />

aufgrund von Nichtlinearitäten<br />

in der Analogschaltung des Digitizers.<br />

Ursachen können z. B. Sättigung,<br />

Abschneiden oder Begrenzungen<br />

der Slew-Rate sein. Digitizer,<br />

die mehrere ADUs verschachteln,<br />

um höhere Abtastraten zu erreichen,<br />

fügen Verzerrungen hinzu aufgrund<br />

von Fehlanpassungen bei der<br />

Verstärkung und den Offsets jedes<br />

ADC-Bausteins. Diese Art der Verzerrung<br />

wird Interleaving-Verzerrung<br />

genannt.<br />

Rauschen<br />

hingegen ist ein Zufallssignal,<br />

das nicht mit dem Eingangssignal<br />

des Digitizers zusammenhängt.<br />

Das Rauschen wird anhand seiner<br />

Wahrscheinlichkeit-Dichte-Funktion<br />

(probability density function =<br />

PDF) in Histogrammen klassifiziert.<br />

Typisch ist z. B. ein Gaußsches<br />

oder normalverteiltes Rauschen,<br />

da sein PDF einer Gaußschen oder<br />

glocken förmigen Verteilung folgt. Es<br />

gibt viele elektronische Quellen für<br />

Gaußsches Rauschen. Ein weiteres<br />

„Weißes“ Rauschen<br />

Im Frequenzbereich kann Rauschen<br />

als Fehler betrachtet werden,<br />

der nicht bei der Signal frequenz oder<br />

einer ihrer Oberwellen auftritt. Im Allgemeinen<br />

ist es ein Breitband-Fehler:<br />

Rauschen, das spektral gleichmäßig<br />

über alle Frequenzen verteilt<br />

ist, wird als „weißes“ Rauschen<br />

bezeichnet. Sowohl das Gaußsche<br />

als auch das Quantisierungsrauschen<br />

gehören zu dieser Kategorie.<br />

Die Entwickler von Digitizern<br />

bemühen sich, Rauschen und<br />

Verzerrungen in der Schaltung zu<br />

minimieren. Beide Arten von Fehlern<br />

führen zu einer Reduktion der<br />

effektiven Amplitudenauflösung des<br />

Digitizers. Bild 2 zeigt ein Beispiel<br />

für die Auswirkungen von Rauschen<br />

auf den Ausgang eines 16-Bit-Digitizers.<br />

Die Effekte können sowohl<br />

im Zeit- als auch im Frequenzbereich<br />

beobachtet werden. In der<br />

Zeit bereichsdarstellung links in der<br />

Abbildung wird eine ideale digitalisierte<br />

16-Bit-Wellenform (blau) von<br />

derselben Wellenform mit 117 μV<br />

Gaußschem Rauschen überlagert<br />

(rot). Die Rauschspitzen verdecken<br />

die Quantisierungsschritte<br />

der idealen Wellenform, wodurch<br />

die effektive Amplitudenauflösung<br />

stark reduziert wird.<br />

In der Frequenzdomänenansicht<br />

rechts in der Abbildung sieht man,<br />

dass die spektrale Form des rauschfreien<br />

(blau) und des künstlich verrauschten<br />

(rot) Signals hauptsächlich<br />

im Basislinienversatz variieren. Die<br />

breitbandige weiße Rauschkomponente<br />

ist spektral verteilt und erhöht<br />

die Basislinie.<br />

Harmonische Verzerrung fügt<br />

Fehler komponenten hinzu, die mit<br />

dem Eingangssignal synchron sind.<br />

Dies führt zu Änderungen in der<br />

Phase des Zeitsignals. Das Frequenzspektrum<br />

eines Signals mit<br />

harmonischer Verzerrung enthält<br />

Oberwellen, die nicht zum Originalsignal<br />

gehören.<br />

19


Messtechnik<br />

Gütezahl Abkürzung Analysebereich Beschreibung<br />

Grundlinienrauschen (Baseline Noise) Zeit RMS-Rauschpegel, angegeben in Volt, ohne angelegtes Signal.<br />

Harmonische Verzerrung (Total<br />

Harmonic Distortion)<br />

Signal-Rausch-Verhältnis (Signal to<br />

Noise Ratio)<br />

Signal-Rausch-Verhältnis und<br />

Verzerrung (Signal to Noise and<br />

Distortion Ratio)<br />

Effektive Anzahl Bits (Effective number<br />

of Bits)<br />

THD Frequenz Das Verhältnis der RMS-Summe der signifikanten Oberwellen zum<br />

RMS-Wert der Grundschwingung in dB.<br />

SNR Frequenz Das Verhältnis der RMS-Signalamplitude zur RMS-Summe aller<br />

anderen Spektralkomponenten außer Verzerrung und Offsetfehler in dB.<br />

SINAD oder<br />

THD+N<br />

Frequenz<br />

Das in dB ausgedrückte Verhältnis des RMS-Signals zur RMS-<br />

Summe aller anderen Spektralkomponenten, einschließlich der<br />

Oberwellen außer DC.<br />

ENOB Frequenz ENOB ist die Anzahl von Bits in einem Digitizer, die denselben<br />

SINAD-Wert wie ein System erzeugt, dessen einzige Rauschquelle<br />

die Quantisierung selbst ist.<br />

Tabelle 2: Gemeinsame Spezifikationen für den Vergleich von Instrumenten, die Eingangssignale digitalisieren, einschließlich Digitizern und Oszilloskopen.<br />

Dynamische Spezifikationen<br />

für den Qualitätsvergleich<br />

von Digitizern<br />

Dynamische Spezifikationen sind<br />

gängige Messgrößen, die den Vergleich<br />

verschiedener Instrumente<br />

erleichtern, in diesem Fall bei Digitizern.<br />

Übliche Kennzahlen für die<br />

Amplitudenperformance von Digitizern<br />

sind in Tabelle 2 zusammengefasst.<br />

IEEE-Standards 1057 und<br />

1241<br />

Diese Spezifikationen sind in den<br />

IEEE-Standards 1057 und 1241 definiert.<br />

Die meisten Digitizer-Hersteller<br />

geben diese Werte in ihren<br />

Datenblättern an. Beim Vergleich<br />

von Digitizern mit diesen Werten<br />

müssen natürlich die gleiche Eingangsfrequenz,<br />

Eingangsamplitude,<br />

Abtastrate und Bandbreite<br />

zugrunde liegen.<br />

Als Beispiel sind in Tabelle 3 die<br />

wichtigsten dynamischen Spezifikationen<br />

für die Spectrum PCIe-<br />

Digitizer mit einer Auflösung von<br />

8, 14 und 16 Bit aufgeführt. Auffällig<br />

ist, dass das Grundrauschen<br />

proportional zur Bandbreite variiert.<br />

Dies wird aufgrund der physischen<br />

Natur des Rauschens<br />

erwartet. Wenn die Auflösung<br />

feiner wird, wird das Rauschen<br />

proportional zum „least significant<br />

bit“ (LSB) größer. Dies liegt<br />

daran, dass der Rauschpegel mit<br />

Ausnahme des Quantisierungsrauschens<br />

durch die Schaltungskonfiguration<br />

festgelegt wird und<br />

nicht mit der Auflösung des Digitizers<br />

zusammenhängt. Deshalb verbessert<br />

sich das ENOB mit zunehmender<br />

Anzahl von Bits der Auflösung<br />

nicht dramatisch.<br />

Minimierung von Rauschen<br />

und Verzerrung<br />

Die Minimierung von Rauschen<br />

und Verzerrung ist in erster Linie<br />

Aufgabe des Entwicklers. Nichtlinearität,<br />

harmonische Verzerrung<br />

und andere Verzerrungsquellen<br />

müssen im Design reduziert werden.<br />

Eine wirkungsvolle Rauschunterdrückung<br />

hängt von der Auswahl<br />

der Komponenten ab, sowie<br />

einer optimierten Verstärkung und<br />

dem Layout der Schaltung.<br />

Der Benutzer hat wenig Einfluss<br />

auf die Verringerung der Verzerrung,<br />

außer dass er natürlich<br />

darauf achten muss, die Eingänge<br />

des Digitizers nicht zu übersteuern.<br />

Aber er hat die Möglichkeit,<br />

das Rauschen zu minimieren. Hier<br />

einige einfache Tipps:<br />

1. Maximieren Sie das zu analysierende<br />

Signal im Eingangsbereich<br />

des Digitizers. Dies maximiert<br />

den Rauschabstand. Digitizer<br />

mit mehreren Bereichen erleichtern<br />

dies, stellen Sie jedoch sicher,<br />

dass der Rauschpegel nicht mit der<br />

Eingangsdämpfung skaliert wird.<br />

2. Verwenden Sie die minimale<br />

Bandbreite, die für die Messung<br />

ausreicht. Weißes Rauschen hat<br />

eine feste Leistung pro Einheitsbandbreite<br />

und der Gesamtrauschpegel<br />

ist proportional zur Band-<br />

Bild 2: Die Auswirkungen von Rauschen auf den Ausgang eines 16-Bit-Digitizers, die sowohl im Zeit- als auch im Frequenzbereich auftreten.<br />

20 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Bild 3: Ein 14-Bit-Digitizer von Spectrum, Modell M4i.4451-x8, wird zur Messung mit einem Ultraschall-Entfernungsmesser verwendet. Das erfasste Signal<br />

wird grafisch mit der Software SBench 6 von Spectrum angezeigt.<br />

breite. Dies kann durch Begrenzung<br />

der Eingangsbandbreite oder<br />

durch digitale Filterung implementiert<br />

werden.<br />

3. Verwenden Sie Signalverarbeitung<br />

wie Mittelung, um den Rauschpegel<br />

proportional zur Anzahl der<br />

gemittelten Messungen zu reduzieren.<br />

Beachten Sie dabei, dass<br />

die Summierungsmittelung ein<br />

wieder holbares Signal und mehrere<br />

Erfassungen erfordert. Ein<br />

Moving- oder Boxcar-Mittelung<br />

kann auch auf einzelne Messungen<br />

angewendet werden.<br />

4. Verwenden Sie für Signale mit<br />

niedrigem Pegel externe rauscharme<br />

Verstärker, um den Signalpegel<br />

zu erhöhen und das Signal-<br />

Rausch-Verhältnis zu optimieren.<br />

5. Verwenden Sie die korrekte<br />

Terminierung im gesamten Signalweg.<br />

Der 50-Ohm-Abschluss ist<br />

insofern eine gute Wahl, als er<br />

die höchste verfügbare Bandbreite<br />

bereitstellt und zur Impedanz der<br />

Signalquelle und der Verkabelung<br />

passt.<br />

Messbeispiel<br />

Digitizer mit einem großen dynamischen<br />

Bereich und damit einer<br />

größeren Auflösung sind für Anwendungen<br />

erforderlich, bei denen<br />

Signalanteile mit hoher und niedriger<br />

Amplitude gleichzeitig vorhanden<br />

sind.<br />

Radar, Sonar, Lidar, Ultraschall<br />

und medizinische Bildgebung sind<br />

allesamt Echo-Distanz-Anwendungen,<br />

bei denen auf ein übertragenes<br />

Signal mit hoher Amplitude<br />

ein Echosignal mit einer viel geringeren<br />

Amplitude folgt. Ein Digitizer<br />

muss in der Lage sein, beide<br />

Amplitudensignale genau zu verarbeiten.<br />

Als Beispiel dient in Bild 3<br />

eine Ultraschallmessung.<br />

Amplituden- oder<br />

Phasendetails<br />

Der Ultraschall-Entfernungsmesser<br />

sendet eine Serie von<br />

fünf 40-kHz-Pulsen aus, ein Echo<br />

des Ziels kommt etwa 2 ms später<br />

nach jedem Puls zurück. Das Echo<br />

ist um etwa 33 dB gedämpft. Die<br />

obere Kurve zeigt die vollständige<br />

Erfassung aller fünf Bursts. Neben<br />

der 14-Bit-Erfassung wird zum Vergleich<br />

eine simulierte 8-Bit-Erfassung<br />

eingeblendet. Es gibt keinen<br />

sichtbaren Unterschied in der oberen<br />

Spur. Die untere Spur ist eine<br />

Zoomansicht eines Segments des<br />

ersten Echos. Der Ausgangsbereich<br />

wird durch die roten und blauen<br />

Cursor linien in der oberen Spur<br />

markiert. Im Zoom ist der Unterschied<br />

zwischen der 14-Bit-Digitalisierung<br />

(gelb) und der 8-Bit-<br />

Digitalisierung (grün) sehr deutlich,<br />

wobei die 8-Bit-Version eine signifikante<br />

Quantisierung aufweist. Die<br />

8-Bit-Auflösung wäre ausreichend,<br />

wenn nur eine zeitliche Messung des<br />

Echos benötigt wird. Wenn Amplituden-<br />

oder Phasendetails gemessen<br />

werden müssen, ist die 14-Bit-<br />

Auflösung erforderlich.<br />

Fazit<br />

Bei Verwendung eines Digitizers ist<br />

die höchstmögliche Amplitudenauflösung<br />

immer die beste Wahl, wenn<br />

die Bandbreite kein einschränkendes<br />

Problem darstellt. Wenn ein Kompromiss<br />

nötig ist, sollte die Bandbreite<br />

als erstes ausgewählt werden.<br />

Dann wird die Auflösung gewählt,<br />

um eine ausreichende Empfindlichkeit<br />

sicherzustellen. Digitizer bieten<br />

oft zusätzliche Signalverarbeitungsfunktionen<br />

wie Mittelwertbildung<br />

und Filterung, die meist den dynamischen<br />

Bereich verbessern. ◄<br />

Modellnummer<br />

Auflösung<br />

(bit)<br />

Bandbreite<br />

(MHz)<br />

Schrittweite<br />

(µV)<br />

RMS Rauschen<br />

(LSB)<br />

RMS Rauschen<br />

(µV)<br />

THD (dB) SNR (dB) ENOB (bits)<br />

M4i.2234-x4 8 1500 7800 7,1<br />

M4i.4451-x4 14 250 122 10,9<br />

M2p.5966-x4 16 60 35


Messtechnik<br />

Differenzdruck Transmitter-Serie wahlweise mit<br />

Flow- oder Membran-Sensor-Technologie<br />

Die Überwachung des Differenzdrucks ist in vielen Produktionsbereichen zentral und in medizinischen Anlagen<br />

lebenswichtig. Um Kunden die höchst mögliche Flexibilität zu gewähren hat Rotronic die PF-Transmitter-Reihe<br />

ausgebaut.<br />

Im Erklärvideo mehr zum Thema<br />

Differenzdruck erfahren<br />

Basierend auf dem PF4 V1 wurde<br />

die aktuelle PF4/5-Baureihe mit folgenden<br />

neuen Funktionen ergänzt:<br />

einem integrierten Umgebungsdrucksensor<br />

sowie der automatischen<br />

Nullpunkt-Kalibration. Für<br />

die Differenzdruckmessung steht<br />

nun also jederzeit ein präzises<br />

und wartungsfreies Gerät zur Verfügung,<br />

dessen Einstellungen sich<br />

durch das intuitive Menü ganz einfach<br />

ändern lassen.<br />

Funktionen:<br />

• Möglichkeit zusätzlich einen<br />

Feuchte- und/oder Temperaturfühler<br />

anzuschliessen.<br />

• Drei analoge Ausgänge für die Ausgabe<br />

aller gemessenen Parameter<br />

• Automatische Nullpunkt-Kalibration<br />

für beide Sensoren<br />

• Integrierter Umgebungsdruck zur<br />

automatischen Kompensation des<br />

Messfehlers<br />

• Neue intuitive Menüstruktur<br />

• Durchfluss- oder Membransensor<br />

verfügbar<br />

• Modbus RTU-Protokoll<br />

• Relais-Schaltkontakt integriert<br />

• Analoger Eingang für externe<br />

Geräte<br />

Messprinzipien:<br />

• Beim Thermischen Massenflussprinzip<br />

(mit Flow Sensor) ist ein<br />

Heizelement zwischen zwei temperaturempfindlichen<br />

Widerständen<br />

angeordnet. Ein Gasstrom<br />

verschiebt das Temperaturprofil in<br />

Richtung eines Widerstands. Dies<br />

wird gemessen und ausgewertet.<br />

• Beim Membransensor-Dehnungsmessstreifen-Prinzip,<br />

kurz DMS,<br />

dehnt Druck eine Membrane.<br />

Diese Messstreifen verändern<br />

ihren elektrischen Widerstand bei<br />

jedem Druckstoss. Die daraus entstehenden<br />

Dehnungen und Stauchungen<br />

werden dann in ein elektrisches<br />

Signal umgewandelt und<br />

auswertet.<br />

Im Erklärvideo mehr<br />

erfahren<br />

Wir zeigen mit einem kurzen<br />

Video das Prinzip des Differenzdrucks<br />

und dessen Wichtigkeit in<br />

verschiedenen Anwendungen auf.<br />

An Beispielen wird erläutert, wozu<br />

in Räumen Unterdruck oder Überdruck<br />

erzeugt wird und welche Auswirkungen<br />

der Differenzdruck in<br />

beide Richtungen hat. ◄<br />

Rotronic Messgeräte GmbH<br />

info@rotronic.de<br />

www.rotronic.de<br />

Tabelle 1: Beide Messprinzipien haben ihre Vor- und Nachteile<br />

22 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Mehr Messleistung zum gleichen Preis<br />

Rohde & Schwarz<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.rohde-schwarz.com<br />

Die Oszilloskope der Serien<br />

R&S RTO und R&S RTP werden<br />

künftig standardmäßig mit dem High-<br />

Definition-Modus mit 16 bit vertikaler<br />

Auflösung ausgeliefert. Damit erhalten<br />

Anwender jetzt mehr Messleistung<br />

zum gleichen Preis. Höher<br />

aufgelöste Mess kurven erlauben<br />

die genauere Analyse von Signaldetails,<br />

die ansonsten vom Rauschen<br />

verdeckt sind; darüber hinaus lässt<br />

sich selbst auf kleinste Signaldetails<br />

triggern.<br />

Der High-Definition-Modus erhöht<br />

die vertikale Auflösung auf bis zu<br />

16 bit. Sie steht nun bei jedem<br />

neuen Rohde & Schwarz Oszilloskop<br />

der Serien R&S RTO und<br />

R&S RTP ohne zusätzliche Kosten<br />

zur Verfügung. Diese Funktion ist<br />

bereits Standard in den R&S RTE<br />

Oszilloskopen.<br />

Präzise messen mit 16 bit<br />

vertikaler Auflösung<br />

In der Leistungselektronik interessieren<br />

häufig die kleinsten Details<br />

eines Signals, auch bei großen Amplituden<br />

wie zum Beispiel bei einer<br />

Charakterisierung von Schaltnetzteilen.<br />

Um selbst kleine Details eines<br />

Signals bis zu mehreren Hundert<br />

Volt Amplitude zu messen, braucht<br />

es eine entsprechend hohe vertikale<br />

Auflösung. Diese wird in den<br />

Rohde & Schwarz- Oszilloskopen<br />

durch eine Hardware-Tiefpassfilterung<br />

des Signals nach dem A/D-<br />

Wandler ermöglicht. Die Filterung<br />

reduziert die Rauschleistung, das<br />

Signal-zu-Rauschverhältnis steigt,<br />

und die Auflösung erhöht sich auf<br />

bis zu 16 bit. Dabei lässt sich die<br />

Bandbreite des Tiefpassfilters flexibel<br />

von 10 kHz bis maximal 2 GHz<br />

an die Charakteristik des angelegten<br />

Signals anpassen. Je niedriger die<br />

Filterbandbreite, desto höher ist<br />

der Gewinn im Signal-zu-Rauschverhältnis.<br />

Im Ergebnis werden<br />

Messkurven höher aufgelöst, und<br />

dadurch treten Signaldetails hervor,<br />

die ansonsten vom Rauschen<br />

verdeckt sind. Dank der rauscharmen<br />

Eingangsstufen und der sehr<br />

genauen Single-Core-A/D-Wandler<br />

sind die Messgenauigkeit und Messdynamik<br />

der Rohde & Schwarz-<br />

Oszilloskope optimal.<br />

Die Hardware-Tiefpassfilterung<br />

erfolgt in Echtzeit. Dadurch bleibt<br />

die Erfassungs- sowie die Verarbeitungsrate<br />

hoch, und die Messergebnisse<br />

liegen schnell vor. Dem<br />

Anwender steht dabei die komplette<br />

Auswahl an Analysewerkzeugen<br />

zur Verfügung, wie automatische<br />

Messungen, FFT-Analyse<br />

und History-Modus.<br />

Auf kleinste Signaldetails in<br />

Echtzeit triggern<br />

Der High-Definition-Modus<br />

macht selbst kleinste Details des<br />

Signals sichtbar, die der Anwender<br />

dank des hochempfindlichen digitalen<br />

Triggersystems von Rohde &<br />

Schwarz einfach isolieren kann, um<br />

sie genauer zu untersuchen. Jeder<br />

einzelne der mit bis zu 16 bit aufgelösten<br />

Abtastwerte wird hinsichtlich<br />

der Triggerbedingung überprüft<br />

und kann einen Trigger auslösen.<br />

Damit sind die Oszilloskope in der<br />

Lage, selbst auf kleinste Signalereignisse<br />

zu triggern.<br />

Kein Aliasing<br />

Im High-Definition-Modus entstehen<br />

keine unerwarteten Aliasing-<br />

Effekte. Da er nicht auf Dezimation<br />

beruht, geht der Auflösungsgewinn<br />

auch nicht mit einer Reduktion der<br />

Abtastrate einher. Bei eingeschaltetem<br />

High-Definition-Modus bleibt<br />

die volle Abtastrate nutzbar. Das<br />

gewährleistet eine bestmögliche<br />

zeitliche Auflösung und Detailtreue.<br />

Weitere Informationen zum<br />

Oszilloskope-Portfolio finden sich<br />

unter: www.rohde-schwarz.com/<br />

oscilloscopes ◄<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

23


Messtechnik<br />

Einfache Messung/Kalibrierung von<br />

Winkelendmaßen<br />

MÖLLER-WEDEL OPTICAL<br />

GmbH<br />

www.moeller-wedel-optical.com<br />

Goniometer sind hochgenaue<br />

Winkel messgeräte, die ebene Winkel<br />

an optischen Prismen und Keilen<br />

messen können. Daneben werden<br />

Vollautomatisches Goniometer<br />

GONIOMAT A5<br />

sie auch zur Messung der Winkelgenauigkeit<br />

von Winkelendmaßen,<br />

die als Kalibriernormale für Winkelmessgeräte<br />

sowie als Einstell normale<br />

für feste Winkel in der Fertigungsmesstechnik<br />

benutzt werden, eingesetzt.<br />

In der Vergangenheit wurden<br />

für die Messung von Winkelendmaßen<br />

klassische Teilkreis-Goniometer<br />

verwendet. Die Bedienung<br />

eines klassischen Goniometers ist<br />

jedoch zeitaufwändig und erfordert<br />

qualifiziertes Fachpersonal.<br />

Vollautomatisch und<br />

hochgenau<br />

Mit dem GONIOMAT A5 der<br />

Möller-Wedel Optical GmbH steht<br />

nun ein weiterentwickeltes, vollautomatisches<br />

Goniometer mit einer<br />

Genauig keit von einer Bogensekunde<br />

für diese Messaufgabe zur<br />

Verfügung. Die Kombination aus<br />

motorisiertem Präzisionsrundtisch<br />

und softwaregestützter Auswertung<br />

der Signale des Winkelencoders<br />

im Bezug zum Autokollimationsbild<br />

des implementierten elektronischen<br />

Autokollimators ermöglicht<br />

eine vollautomatische Messung<br />

mit sehr geringer Messunsicherheit.<br />

„Virtueller Kipptisch“<br />

Durch die Verrechnung des Autokollimationsbildes<br />

und des Winkelwertes<br />

des Encoders im 3D-Raum<br />

(„virtueller Kipptisch“) ist eine zeitaufwendige<br />

Ausrichtung des Prüflings<br />

mittels justierbaren Kipptisches<br />

überflüssig. Dadurch verringern sich<br />

die Messzeiten gegenüber der Messung<br />

mit klassischen Goniometern<br />

um den Faktor 10 und mehr. Der<br />

GONIOMAT A5 kann über einen einzigen<br />

USB 3.0 Anschluss gesteuert<br />

werden. Er wird mit einem Winkelnormal<br />

geliefert. Das Normal kann<br />

dann zur Überprüfung des Kalibrierzustandes<br />

des Gerätes eingesetzt<br />

werden.<br />

Kompakt, tragbar und<br />

flexibel<br />

Der GONIOMAT A5 ist so kompakt,<br />

tragbar und flexibel wie der<br />

halbautomatische GONIOMAT M,<br />

der natürlich auch für die Kalibrierung<br />

von Winkelendmaßen eingesetzt<br />

werden kann. Für die Messung<br />

der Formabweichung der Flächen<br />

von Winkelendmaßen bietet sich die<br />

Verwendung eines Interferometer VI<br />

direct von Möller-Wedel Optical an.<br />

Somit können Winkelendmaße vollständig<br />

charakterisiert werden. ◄<br />

Hochauflösende Kameras mit 31 Megapixel für<br />

USB 3 und Dual-GigE<br />

MATRIX VISION GmbH<br />

info@matrix-vision.de<br />

www.matrix-vision.de<br />

Mit dem Pregius-Sensor IMX342<br />

hat Sony einen hochauflösenden<br />

Global Shutter CMOS-Sensor auf<br />

den Markt gebracht, welcher mit<br />

einer Pixelgröße von 3,45 µm sehr<br />

lichtempfindlich ist und einen sehr<br />

hohen Dynamikumfang liefert. Aufgrund<br />

der hohen Auflösung und<br />

Größe des APS-C Sensors hat<br />

sich Matrix Vision für ein M42-<br />

Mount entschieden, das über<br />

Adapter auch an andere Objektivanschlüsse<br />

angepasst werden<br />

kann. Um damit gleichermaßen<br />

Dual-GigE und USB3 bedienen<br />

zu können, wurden die Gehäuse<br />

der bestehenden Kamerafamilien<br />

aneinander angeglichen, sodass<br />

der Anwender sich zukünftig voll<br />

auf die Wahl dieses Sensors oder<br />

zukünftiger hochauflösender Sensoren<br />

konzentrieren und bei Wahl<br />

ob Dual-GigE oder USB 3 vollkommen<br />

flexibel agieren kann.<br />

Einheitlicher<br />

Frontflanschenquerschnitt<br />

Die Gehäuse haben daher einen<br />

einheitlichen Frontflanschenquerschnitt<br />

von 49,8 x 49,8 mm und<br />

sind in der Tiefe nahezu identisch:<br />

53,8 mm bei USB3 bzw.<br />

55,3 mm bei Dual-GigE. Um den<br />

hohen Anforderungen an die Optik<br />

gerecht zu werden, hat das Unternehmen<br />

ausgewählte M42-Objektive<br />

der Firma Zeiss in das Portfolio<br />

übernommen.<br />

Hohe Speicherkapazität<br />

Da die mechanischen Änderungen<br />

für die Dual-GigE Familie mvBlue-<br />

COUGAR-XD minimal sind, hat<br />

sich Martix Vision dazu entschieden,<br />

den Sensor über eine Option<br />

in die Kamerafamilie zu integrieren.<br />

In der USB3-Sparte hat das<br />

24 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Kompakter Gerätetester für DGUV-konforme<br />

Prüfaufgaben<br />

GMC-I Messtechnik GmbH<br />

www.gmc-instruments.de<br />

Gossen Metrawatt hat seine Produktlinie<br />

METRALINE weiter ausgebaut.<br />

Mit dem neuen tragbaren<br />

Gerätetester METRALINE PAT<br />

Der kompakte tragbare PAT-Tester<br />

aus der METRALINE-Serie führt<br />

alle nach DGVU Vorschrift 3 für<br />

ortsveränderliche Betriebsmittel<br />

erforderlichen Prüfungen durch<br />

bringt der Messtechnik-Spezialist<br />

ein wirtschaftliches, intuitiv bedienbares<br />

Gerät zur Prüfung ortsveränderlicher<br />

Betriebsmittel nach<br />

DGUV-Vorschrift 3 in den Markt.<br />

Der kompakte, nur 1,3 kg wiegende<br />

Tester übernimmt ein breites Spektrum<br />

an Schutzprüfungen und Einzelmessungen,<br />

die sich über Direktwahltasten<br />

aufrufen lassen. Sein<br />

Prüfumfang deckt alle erforderlichen<br />

Messungen für instandgesetzte<br />

oder geänderte elektrische<br />

Geräte sowie für Wiederholungsprüfungen<br />

gemäß DIN VDE 0701-0702<br />

ab. Hierzu zählen das sichere und<br />

schnelle Prüfen und Messen von<br />

Schutzleiter- und Isolationswiderstand,<br />

des Schutzleiter- und Berührungsstroms<br />

sowie der Spannung<br />

in SELV-Stromkreisen.<br />

Automatische Bewertung<br />

Das Gerät verfügt über eine automatische<br />

Bewertung nach den normativen<br />

Grenzwerten für die Messung<br />

von Schutzleiterwiderständen,<br />

Isolationswiderständen, Ableitströmen<br />

sowie Spannungen an ELV-<br />

Kreisen aus. Alle aktiven Prüfungen<br />

erfolgen inklusive Funktionstest mit<br />

Echt-Effektivwert-Leistungsanzeige<br />

in nur einem Schritt. Auf dem kontrastreichen<br />

LC-Display werden Auswahlmenüs,<br />

Einstellmöglichkeiten,<br />

Grenzwerte, Messergebnisse, Hinweise<br />

und Fehlermeldungen sowie<br />

Anschlussschaltungen übersichtlich<br />

dargestellt. Eine Klartextbedienung<br />

mit Prinzipschaltbildern sowie LED-<br />

Signalanzeigen in rot und grün zur<br />

Bewertung des Messergebnisses<br />

vereinfachen den Prüfprozess.<br />

Das Prüfgerät<br />

wird mit 230 V AC -Netzspannung<br />

betrieben und der Prüfling über<br />

die 16 A-Prüfdose angeschlossen.<br />

Eine Schutzleiter-Überprüfung des<br />

Netzanschlusses sowie eine Kurzschlusskontrolle<br />

des Prüflings und<br />

automatische Abschaltung bei<br />

gefährlichem Fehlerstrom gewährleisten<br />

die Prüfsicherheit. Zur Übertragung<br />

der Mess- und Prüfdaten bietet<br />

der METRALINE PAT neben einer<br />

USB- auch eine Bluetooth-Schnittstelle,<br />

über die sich die Messergebnisse<br />

mittels der Elexoniq Metraline<br />

App (im Google Playstore verfügbar)<br />

auch in die geräteübergreifende<br />

Prüfsoftware IZYTRONIQ einpflegen<br />

lassen. ◄<br />

Unternehmen dagegen die neue Familie<br />

mvBlueFOX3-4 für hochauflösende<br />

Sensoren eingeführt. Beide Kamerafamilien<br />

bieten einen internen Bildspeicher<br />

von 256 MB, der bei einer Auflösung<br />

von 6480 x 4856 Pixeln im<br />

Burst-Modus eine maximale Framerate<br />

von 14,4 Bildern/s ermöglicht. Dauerhaft<br />

erreichen die Familien im Streaming-Modus<br />

12 Bilder/s (USB3) bzw.<br />

7,5 Bilder/s.<br />

Smart Features<br />

Darüber hinaus verfügen beide<br />

Kamerafamilien über großzügige<br />

FPGAs mit vielen Smart Features wie<br />

Sequenzaufnahmen, SmartFrame-<br />

Recall, Multi-AOI, etc. sowie weitere<br />

Bildvorverarbeitungen, welche direkt<br />

in der Kamera ausgeführt werden und<br />

somit das Host-System entlasten. Mit<br />

den 2/4 (USB3) bzw. 4/4 (Dual-GigE)<br />

digitalen Ein- und Ausgängen können<br />

die Kameras getriggert oder nachgelagerte<br />

Prozesse gesteuert werden. Bei<br />

den vier Ausgängen der Dual-GigE Variante<br />

handelt es sich sogar um Direct-<br />

Drive-Ausgänge, mit welchen Hochleistungs-Blitze,<br />

-Relais oder -Aus löser<br />

betrieben werden können, sodass bspw.<br />

keine zusätzlichen Geräte notwendig<br />

sind. Prädestiniert sind die Kameras für<br />

den Einsatz vor allem in den Bereichen<br />

Maschinenbau, Verkehrstechnik, Vermessung<br />

und Inspektion.<br />

Der Sensor kann als Dual-GigE<br />

Variante mit der Produktbezeichnung<br />

mvBlueCOUGAR-XD1031 bzw. in der<br />

USB3 Variante als mvBlueFOX3-4-0315Z<br />

ab sofort bestellt werden. ◄<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

25


Messtechnik<br />

5-GHz-Sampler-Extended Real-Time-Oszilloskop<br />

Technsiche Daten:<br />

• 5 GHz Bandbreite, 70 ps<br />

Übergangszeit<br />

• 1 TS/s (1 ps) Äquivalenzzeit-<br />

Abtastung<br />

• Vier 12-Bit-500 MS/s-A/D-<br />

Wandler<br />

• Puls-, Augen- und Maskentests<br />

bis 70 ps und 3 GB/s<br />

• Bis zu 2 Millionen getriggerte<br />

Erfassungen pro Sekunde<br />

• Logische, konfigurierbare und<br />

Touch- kompatible Windows-<br />

Benutzeroberfläche<br />

• Umfangreiche integrierte<br />

Messungen, Zooms, Datenmasken<br />

und Histogramme<br />

PSE - Priggen Special Electronic<br />

priggen@priggen.com<br />

www.priggen.com<br />

Pico Technology hat jetzt das<br />

PicoScope 9404 SXRTO (Sampler-eXtended<br />

Real-Time Oszilloskop)<br />

herausgebracht. Das 9404 verfügt<br />

über vier Kanäle mit 5 GHz und<br />

12 Bit, die jeweils durch Echtzeitabtastung<br />

mit 500 MS/s pro Kanal und<br />

durch bis zu 1 TS/s (1 ps) Äquivalentzeit-Abtastung<br />

unterstützt werden.<br />

Sowohl die Spannungs- als<br />

auch die Zeitauflösung sind Merkmale<br />

der Hochleistungs-Breitbandoszilloskope.<br />

Mit den Breitband-Eingängen und<br />

den feinen Timing- und Spannungsauflösungen<br />

werden Übergänge mit<br />

einer Geschwindigkeit von bis zu<br />

70 ps, Taktleistung und Augendiagrammanalyse<br />

von Gigabit-Signalenangezeigt<br />

und genau gemessen.<br />

Ein RMS-Trigger-Jitter von weniger<br />

als 2 ps und ein interner 5-GHz-<br />

Trigger unterstützen die Margenanalyse<br />

und -Charakterisierung der<br />

heutigen seriellen Hochgeschwindigkeitsdatensysteme.<br />

Die SXRTO-Messgerätearchitektur<br />

reduziert die Kosten der Breitband-<br />

Zeitbereichsabtastung für sich wiederholende<br />

Signal- oder Taktanwendungen<br />

erheblich. Hauptkostentreiber<br />

bei traditionellen Echtzeit-Oszilloskopen<br />

(RTO) sind die Kosten für<br />

Daten und Speicher. Hochgeschwindigkeits-Echtzeit-Sampling<br />

erfordert<br />

eine Datenbandbreite, die weit über<br />

der analogen Systembandbreite<br />

liegt, was die Kosten dieser Messgeräte<br />

erhöht. Nahezu alle RTOs<br />

verwenden ETS (Random Equivalent<br />

Time Sampling), um die Abtastdichte<br />

zu erhöhen, wenn wiederkehrende<br />

Signale vorhanden sind.<br />

Pico’s SXRTO- Architektur tastet mit<br />

einer kostengünstigeren niedrigeren<br />

Rate von 500 MS/s ab und entwickelt<br />

stattdessen die ETS-Technik,<br />

um eine marktführende Multiplikation<br />

der Abtastrate von x2000 auf<br />

1 TS/s zu erreichen. Viele Signale mit<br />

hoher Bandbreite wiederholen sich,<br />

sodass keine teueren Abtastraten<br />

notwendig sind.<br />

ETS-Technik<br />

Im Gegensatz zu “Sampling-<br />

Oszilloskopen” unterstützt die ETS-<br />

Technik die Trigger und Pretrigger-Erfassung<br />

sowie die Vertrautheit<br />

und Benutzerfreundlichkeit der<br />

Echtzeit-Oszilloskopbedienung. Die<br />

SXRTO-Technologie wechselt nahtlos<br />

zur Erfassung einzelner Kurvenformen<br />

mit Abtastraten von bis zu<br />

500 MS/s in den Erfassungsspeicher<br />

von 250.000 Abtastwerten (ein<br />

Kanal). Das ist besonders wertvoll<br />

für die Erfassung langsamer Systemsignale<br />

und Modulationshüllkurven.<br />

Dieses USB- gesteuerte Messgerät<br />

wird mit der PicoSample 4-Software<br />

geliefert.<br />

Unterstützung durch GUI<br />

Die berührungskompatible GUI<br />

unterstützt die Einrichtung des<br />

Gerätes und zeigt Wellenformen,<br />

Messungen und Statistiken über<br />

die vom Benutzer bevorzugte Anzeigengröße<br />

und das Format an. Dies<br />

beinhaltet volle Unterstützung für<br />

Hi-Resolution-Monitore und Projektoren,<br />

z. B. 4k. Es können bis zu<br />

vier unabhängige gezoomte Trace-<br />

Ansichten verwendet werden, um<br />

die Kurvenform-Details zu untersuchen.<br />

Eine breite Palette automatisierter<br />

und vom Benutzer konfigurierbarer<br />

Signalintegritätsmessungen,<br />

Mathematik, statistische<br />

Ansichten und Grenzwertprüfeinrichtungen<br />

sind für die Validierung<br />

und Trenddarstellung von Impulsund<br />

Zeitverhalten, Jitter, RZ- und<br />

NRZ- Augendiagrammen enthalten.<br />

Auch für OEM- und<br />

benutzerdefinierte<br />

Anwendungen<br />

Während die meisten Benutzer die<br />

PicoSample-4-Software an ihrem<br />

Arbeitsplatz verwenden, kann das<br />

PicoScope 9404 für OEM-Anwendungen<br />

und benutzerdefinierte<br />

Anwendungen unter ActiveX-Fernbedienung<br />

gesteuert werden. Programmierbeispiele<br />

werden in Visual<br />

Basic (VB.NET), MATLAB und Lab-<br />

VIEW bereitgestellt. Es können<br />

jedoch alle Programmiersprachen<br />

oder -standards verwendet werden,<br />

die den Windows-COM-Schnittstellenstandard<br />

unterstützen, einschließlich<br />

JavaScript und C.<br />

Für die Verwendung mit dem Pico-<br />

Scope 9404 werden passive Gigabit-<br />

und Mikrowellen-Tastköpfe der<br />

Serie PicoConnect 900 von Pico<br />

Technology empfohlen. Sie bieten<br />

eine Reihe von Bandbreiten, Kopplungstypen<br />

und Teilungsverhältnissen<br />

für verschiedene Anwendungen.<br />

Das PicoScope 9404 verfügt über<br />

eine aktive SMA-Schnittstelle, um<br />

zukünftige Konfigurationen und<br />

Zubehör dieser neuen Produktarchitektur<br />

zu unterstützen. ◄<br />

26 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Sichere Detektion von<br />

Verunreinigungen<br />

Gasanalysatoren von LDetek jetzt über Michell Instruments erhältlich<br />

Michell Instruments GmbH<br />

info@michell.com<br />

www.michell.com<br />

Plasma-Emmission-Detektor<br />

Technologie<br />

Ab sofort übernimmt Michell Instruments<br />

den internationalen Vertrieb<br />

und Support für die auf Gaschromatographie<br />

basierenden Gasanalysatoren<br />

des Schwesterunternehmens<br />

LDetek. Das in Kanada<br />

ansässige Unternehmen LDetek<br />

entwickelt und produziert Online<br />

Analysatoren und Gaschromatographie-Systeme<br />

basierend auf<br />

ihrer patentierten Plasma-Emmission-Detektor<br />

Technologie (PED).<br />

LD8000 Analysatoren<br />

detektieren<br />

Spuren-Stickstoff<br />

Die Geräteserien ergänzen<br />

Michells Angebot in den Bereichen<br />

Luft- und Gasaufbereitung, Luftzerlegungsanlagen<br />

und industrielle Gasproduktion.<br />

Die LD8000 Analysatoren<br />

detektieren Spuren-Stickstoff<br />

in Argon, Helium und Rohargon mit<br />

einer Auflösung von 10 ppbV. Optionen<br />

wie der integrierte Gasreiniger<br />

erlauben automatische Rekalibrierungen.<br />

Außerdem erweitern interne<br />

Probenahmesysteme oder elektrochemische<br />

Sauerstoffsensoren von<br />

Analytical Industries Inc. die Anwendungsvielfalt.<br />

Alternative Detektoren<br />

zum Monitoring von binären<br />

Gasströmen und zur Messung der<br />

gesamten Kohlenwasserstoffe sind<br />

im gleichen Gehäuse integrierbar.<br />

Erweiterung um<br />

verschiedene Detektions-<br />

Technologien möglich<br />

Der MultiDetek 2 kann um verschiedene<br />

Detektions-Technologien<br />

erweitert werden. Zusätzlich<br />

vorschaltbare Gasaufbereitungsoptionen<br />

sorgen für maximale Effizienz<br />

bei der Verwendung von kombinierten<br />

Detektionsprinzipien und<br />

gestatten so die Analyse einer Vielzahl<br />

von Spurengasen in einem kompakten<br />

Gerät. Mit dem MultiDetek 2<br />

kann die sichere Detektion von<br />

H 2 -, CO-, CH 4 - und CO 2 -Verunreinigungen<br />

unter 1 ppbV in verschiedenen<br />

Hintergrundgasen für<br />

Anwendungen der Halbleiterindustrie<br />

erfolgen.<br />

Sichere Validierung<br />

In Luftzerlegungsanlagen, bei der<br />

Halbleiterherstellung, in Spülgasen<br />

und -prozessen, chemischen Produktionsanlagen,<br />

in der Stahlindustrie,<br />

bei Schweißgasen und vielen<br />

weiteren Anwendungen wird der<br />

MultiDetek 2 zur sicheren Validierung<br />

von H 2 -, N 2 -, CO-, und CO 2 -<br />

Spuren sowie NMHC (Non Methane<br />

HydroCarbons) in Argon im subppbV<br />

Level eingesetzt. Der kompakte<br />

Analysator lässt sich einfach<br />

in die Analysenmesstechnik<br />

für Stream-Switching integrieren<br />

und kann kundenspezifisch angepasst<br />

werden, um Anwendern die<br />

beste Lösung für Ihre Messaufgabe<br />

zu bieten. ◄<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

27


Messtechnik<br />

Analoge oder digitale Messwertübertragung?<br />

Autor: Dipl.-Ing. Bernd Jödden,<br />

Geschäftsführender Gesellschafter<br />

a.b.jödden gmbh<br />

info@abjoedden.de<br />

www.abjoedden.de<br />

Viele Applikationen erfordern vielfältige, angepasste<br />

Lösungen mit sicheren und wirtschaftlichen Sensoren.<br />

Diese Anforderungen sind mit der Analog technik<br />

bestens zu realisieren. Industrielle Anwendungen in<br />

den Bereichen Automatisierung, Prozessüber wachung,<br />

Qualitätsprüfung, Forschung und Entwicklung sind<br />

kostengünstig zu erstellen und erhöhen die Verfügbarkeit<br />

der Maschinen und Anlagen.<br />

Die normierten, analogen Signale 0(4) – 20 mA,<br />

0 – 10 V DC oder ± 10 V DC bilden die Grundlage der<br />

analogen Technik. Der große Erfolg der Analogtechnik<br />

basiert auf der Möglichkeit der galvanischen Trennung<br />

der Signale. Die Übertragung der analogen Signale<br />

in industrieller Umgebung kann störanfällig sein. Um<br />

Prozessabläufe nicht zu beeinträchtigen, dürfen die<br />

analogen Signale nicht durch externe Störungen verfälscht<br />

werden. Trennverstärker sorgen hier für Verbesserung<br />

der Übertragungsqualität. Potentialdifferenzen<br />

sind die Hauptursache für Verfälschungen<br />

analoger Signale. Je länger die Übertragungsstrecke<br />

wird, desto größer wird<br />

der Erdwiderstand und<br />

es können Spannungsdifferenzen<br />

bis zu 200 V<br />

entstehen. Erdschleifen<br />

können bei Signalen<br />

mit Massebezug Fehler<br />

verursachen, weil<br />

Teile des Messsignals<br />

nicht über die Analogstrecke<br />

sondern auch<br />

über Erde übertragen<br />

werden. Durch die Trennung<br />

der Signale mit<br />

Trennverstärkern wird die Entstehung der Erdschleifen<br />

verhindert.<br />

Die 4 – 20 mA Schnittstelle ist in der Prozesstechnik<br />

betriebsbewährt und zukunftssicher. Die Diagnose<br />

der robusten Schnittstelle ist mit einfachsten<br />

Mitteln möglich. Ein simples Amperemeter genügt,<br />

um die Funktion der Stromschnittstelle zu überprüfen.<br />

Betrachtet man dagegen die Diagnose der physikalischen<br />

Schicht eines Feldbussystems, bekommt<br />

man eine große Menge elektrischer Messwerte und<br />

Über tragungsdaten, die aufwändig analysiert werden<br />

wollen. Mit digitalen Technologien wird die gesamte<br />

Systemkomplexibilität deutlich zunehmen.<br />

Diese Betrachtung wirft die Frage auf, ob Feldgeräte<br />

die in autonome dezentrale Regelkreise eingebunden<br />

werden und komplexe Wartungs- und Diagnosedaten<br />

austauschen, ohne digitale Kommunikation denkbar<br />

sind. Die Bauelementekosten bei analoger Messwertverarbeitung<br />

und die Kalibrierung der Systeme sind<br />

heute schon höher als die Kosten leistungsstarker<br />

Mikrocontroller, die nicht nur digital übertragen, sondern<br />

Plattform für die Implementierung interessanter<br />

neuer Ideen bieten.<br />

Vorteile durch Symbiose<br />

Die zukünftigen Sensoren werden die Vorteile der<br />

digitalen Signalverarbeitung mit der robusten analogen<br />

Signalübertragung verbinden. Als Beispiele dienen die<br />

induktiven Wegaufnehmer, die seit vielen Jahren in der<br />

Wegmesstechnik eingesetzt werden. Sie erfassen den<br />

Weg analog, das proportionale Signal wird dann analog<br />

digital gewandelt, digital verarbeitet und anschließend<br />

wieder als analoges Normsignal ausgegeben.<br />

Die Technik dieser Sensoren basiert auf dem Prinzip<br />

der Differentialdrossel. Innerhalb eines Spulenkörpers<br />

wird ein NiFe-Kern axial bewegt. Die jeweilige<br />

Position des Kerns bewirkt eine entsprechende<br />

Induktivitätsverteilung in den beiden Spulenhälften,<br />

die durch eine externe oder integrierte Elektronik in<br />

ein wegproportionales, analoges Signal umgewandelt<br />

wird. Diese einfache Art der absoluten Wegerfassung<br />

ermöglicht einen robusten, zuverlässigen Aufbau des<br />

Sensorelementes.<br />

Programmierbare Wegaufnehmer<br />

Der Einsatz induktiver Wegaufnehmer in Kraftwerken<br />

zur Positionsrückmeldung an Ventilen führte zur Entwicklung<br />

der<br />

programmierbaren<br />

Wegaufnehmer<br />

mit<br />

Kurz gefasst<br />

Im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung<br />

scheint die Analogtechnik zukünftig überflüssig<br />

zu werden. Die Praxis zeigt aber, dass sich die<br />

analoge Technologie erfolgreich gegen diese<br />

Konkurrenz behaupten kann.<br />

4 – 20 mA<br />

Normsignalausgang.<br />

Die<br />

vorhandene<br />

Infrastruktur<br />

der analogen<br />

4 – 20 mA<br />

Signalübertragungswege<br />

im Kraftwerk<br />

kann ausgenutzt werden. Die Montage der Wegaufnehmer<br />

erfolgt parallel am Zylinder des Ventils. Der<br />

Stößel des Wegaufnehmers wird mit einem Kugelgelenk<br />

an der Kolbenstange befestigt.<br />

Die Justage auf den aktuellen Weg des Ventils erfolgt<br />

elektronisch. Dazu wird das Ventil hydraulisch in die<br />

28 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


„ZU“-Position gefahren. Am Wegaufnehmer<br />

sind neben den Anschlüssen<br />

für die Betriebsspannung und<br />

dem Ausgangssignal zwei zusätzliche<br />

Anschlüsse „Anfang“ und<br />

„Ende“ vorhanden. Um das Ausgangssignal<br />

des Wegaufnehmers<br />

auf 4 mA zu justieren wird der Kontakt<br />

„Anfang“ für ca. 3 sec mit der<br />

Betriebsspannung verbunden. Analog<br />

dazu wird der Endwert mit dem<br />

Kontakt „Ende“ (20 mA) bei geöffnetem<br />

Ventil justiert. Diese elektronische<br />

Justierung bietet erheblichen<br />

Zeitvorteil gegenüber der rein analogen<br />

Justierung mit Justierpotentiometern.<br />

Die Inbetriebnahmephase<br />

der Ventile im Kraftwerk wurde damit<br />

erheblich verkürzt.<br />

Beispiel<br />

Der analoge Messwert des induktiven<br />

Wegaufnehmers der Serien<br />

SM41/43 wird mit dem 16-bit A/D-<br />

Wandler digitalisiert und in einem<br />

Mikrocontroller verarbeitet. Die<br />

Korrektur der Messwerte - erreichbar<br />

sind Genauigkeiten bis 0,1 %<br />

vom Messbereich - erfolgt mit den<br />

in einem EEPROM abgelegten<br />

Genauigkeitsabweichungen. Die<br />

digitale Information wird mit einem<br />

16 bit D/A-Wandler in normierte<br />

Ausgangssignale 0(4) – 20 mA<br />

oder 0 – 5(10) V DC umgeformt. Die<br />

Wegaufnehmer werden mit einer<br />

Betriebsspannung zwischen 9 und<br />

32 V DC versorgt.<br />

Durch Teach-In Verfahren kann der<br />

Messbereich vom Kunden programmiert<br />

werden. Durch diese Technik<br />

sind unterschiedliche Messwege mit<br />

nur einem Wegaufnehmer darzustellen.<br />

Die programmierbaren Wegaufnehmer<br />

der Serie SM41 haben<br />

Standardmesswege 20, 40, 70, 100,<br />

150 und 200 mm; die Wegaufnehmer<br />

der Serie SM43 haben 80, 170,<br />

240, und 360 mm Messweg.<br />

Mehr Information<br />

Eine Besonderheit der Serie<br />

SM43 ist der aus mehreren Spulen<br />

gewickelte Wegaufnehmer. Diese<br />

Technik erzeugt wesentlich mehr<br />

Informationen über die Position des<br />

Kerns als bei LVDTs oder Differentialdrosseln.<br />

Dieses Verfahren bedeutet<br />

ein, für verschleißfrei arbeitende<br />

induktive Wegaufnehmer, wesentlich<br />

besseres Verhältnis zwischen<br />

Gehäuse länge und Nutzweg. So<br />

ist z. B. bei einer Gehäuselänge von<br />

500 mm ein Messweg von 360 mm<br />

möglich. (Bei induktiven Halbbrücken<br />

sind bei gleicher Gehäuselänge max.<br />

200 mm erreichbar!).<br />

Die vergossene Bauweise ermöglicht<br />

einen Einsatz bei<br />

Schock belastungen bis 250g SRS<br />

(20 – 2000 Hz) und Vibrationsbelastungen<br />

bis 20 g rms (50 g Spitze).<br />

Zusätzliche mechanische Anbauten,<br />

wie z. B. Kugelgelenke an Stößel<br />

und Gehäuse, Tasterversionen mit<br />

Rückholfedern und Faltenbälgen sind<br />

liefer bar. Der elektrische Anschluss<br />

erfolgt wahlweise über Stecker oder<br />

wasserdicht angegossenes Kabel.<br />

Fazit<br />

Auch in Zukunft wird in vielen<br />

industriellen Anwendungen<br />

die robuste, analoge Normsignalübertragung<br />

eingesetzt. Die in den<br />

Maschinen und Anlagen benötigten<br />

Sensoren werden die Vorteile der<br />

internen, digitalen Signalverarbeitung<br />

nutzen, um den Anwendern<br />

robuste, preiswerte und vielseitige<br />

Lösungen zur Verfügung zu<br />

stellen. ◄<br />

Hochpräzise Glas- Temperaturfühler individuell nach Kundenanforderung<br />

Für den speziellen Einsatz im<br />

Laborbereich stellt die Ludwig<br />

Schneider GmbH verschiedene<br />

Widerstandsthermometer in Glasausführung<br />

– teilweise auch mit<br />

Normschliff – her. Die Bauformen<br />

sind in verschiedenen Varianten<br />

erhältlich, beispielsweise zylindrische<br />

Schäfte oder unterschiedliche<br />

Normschliffe und Gewinde.<br />

Die Abmessungen sind dabei variabel.<br />

So können die Fühler beispielsweise<br />

an die Einbaumaße<br />

oder die Eintauchtiefe angepasst<br />

werden. Es können auch sehr kleine<br />

Eintauch- und Einbautiefen realisiert<br />

werden, bei denen fast keine<br />

Wärmeableitung oder -einbringung<br />

auftritt. Auch die Anschlüsse sind<br />

in vielfältigen Größen und Formen<br />

erhältlich: Köpfe, Stecker, Kabel.<br />

Außerdem werden die Fühler für<br />

ihren Einsatzort optimiert, z. B.<br />

können Einbaufühler oder Handfühler<br />

zum Einsatz kommen.<br />

Die Fühler zeigen eine hohe Resistenz<br />

gegen die meisten Säuren,<br />

Laugen und Lösungsmittel. Zudem<br />

sind sie Medienneutral, da sie nicht<br />

mit dem zu messenden Medium<br />

kontaminiert werden. Die Fühler<br />

arbeiten in einem großen Temperaturmessbereich<br />

von -200 bis<br />

+ 450 °C. Diese Eigenschaften<br />

ermöglichen ein großes Einsatzgebiet.<br />

Optional können sie auch mit<br />

Erdungs- und Potentialausgleich<br />

geliefert werden. Ebenso kann auf<br />

Wunsch der Werksprüfschein oder<br />

der rückführbare DAkkS-Kalibrierschein<br />

beigepackt werden.<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 1, Stand 5-306<br />

Ludwig Schneider<br />

GmbH & Co. KG<br />

info@ludwig-schneider.de<br />

www.ludwig-schneider.com<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

29


Messtechnik<br />

Komplette kundenspezifische Gehäuse und<br />

Systeme<br />

Die Elektro-Bauelemente May KG<br />

ist auch immer wieder als Engineering-Partner<br />

mit Beratung, Konstruktion,<br />

Bestückung und Montage für<br />

seine Kunden tätig. So konzipieren<br />

und konfigurieren die Fachleute bei<br />

May nach Kundenvor gaben auch<br />

komplette Gehäuse oder Systeme.<br />

May ist schon seit Jahrzehnten<br />

erfolgreicher Vertriebspartner der<br />

Firma Schroff GmbH.<br />

nVent SCHROFF erweitert seine<br />

Produktpalette um ein modular aufgebautes<br />

18 Slot SCHROFF PXI<br />

Express-System für Test- und Messanwendungen.<br />

PXI Express ist der<br />

Nachfolger von PXI, basiert auf dem<br />

schnellen PCIe Bus und findet seinen<br />

Einsatz in komplexen Mess- und<br />

Simulationsanwendungen. Bei allen<br />

SCHROFF PXI Express Systemen<br />

sorgt ein Baukasten an Standardbaugruppen<br />

für eine hohe Flexibilität<br />

und erlaubt die kostengünstige<br />

Anpassung der Systemlösung an<br />

Kundenanforderungen.<br />

Intelligentes<br />

Lüftungskonzept<br />

Das neue 18 Slot PXIe-<br />

System basiert auf einem modularen<br />

SCHROFF-RatiopacPRO<br />

Gehäuse mit intelligentem Lüftungskonzept<br />

und integrierter<br />

Lüfterregelung. Auf einer Breite<br />

von 84 TE (19“-Breite) sind<br />

ein System-Slot, ein System<br />

Timing-Slot für die Einspeisung<br />

sehr exakter Clocksignale<br />

und 16 Hybrid-Slots für<br />

PXI Express- oder PXI-Karten<br />

untergebracht. Durch die<br />

Hybrid-Slots ist das System<br />

komplett abwärtskompatibel<br />

und erleichtert die phasenweise<br />

Umstellung von PXI auf<br />

PXI Express.<br />

Passiv gestaltete Backplane<br />

Die Backplane des 18 Slot PXIe-<br />

Systems ist weitestgehend passiv<br />

gestaltet. Notwendige PCI Bridge-,<br />

PCIe Switch- und Clock-Funktionen<br />

werden mit den gleichen separaten<br />

Modulen wie beim kleineren 8 Slot<br />

PXIe-System realisiert. Diese sind<br />

hier nur in größerer Zahl integriert:<br />

2 PCI Bridge-Module für 2 x 8 PCI-<br />

Steckplätze, um alle 16 Hybrid-Slots<br />

mit dem PCI-Bus ansprechen zu können,<br />

4 PCIe-Switches und eine Trigger-Bridge,<br />

die die Bus-Segmente<br />

individuell unidirektional miteinander<br />

verknüpft. Ein leistungsstarkes,<br />

industrietaugliches Netzteil versorgt<br />

das System mit den üblichen PC-<br />

Spannungen (3,3 V, 5 V, ±12 V und<br />

5 V Standby).<br />

Starten und Herunterfahren<br />

Wenn der Hauptschalter eingeschaltet<br />

ist, kann das System per<br />

Push Button gestartet bzw. heruntergefahren<br />

werden. Der Button ist<br />

mit einem LED-Ring ausgestattet,<br />

über den unterschiedliche Systemzustände,<br />

z. B. „Funktion einwandfrei“<br />

(LED leuchtet grün) oder „Temperaturen<br />

kritisch“ (LED blinkt rot),<br />

angezeigt werden können. Realisiert<br />

wird dies durch einen zusätzlichen<br />

Microcontroller auf der Backplane.<br />

Diese Funktionalität wurde<br />

beim kleineren 8 Slot PXIe-System<br />

nachgerüstet, so dass den Anwendern<br />

auch hier standardmäßig nützliche<br />

Systeminformationen zur Verfügung<br />

stehen.<br />

• Elektro-Bauelemente May KG<br />

www.may.berlin<br />

Tragbares Schwingungsmessgerät für die schnelle Messung<br />

IfTA DynaGo ist für den mobilen<br />

Messeinsatz an Maschinen<br />

und Anlagen ideal – leicht und<br />

kompakt bietet es vier hochflexible<br />

Messeingänge für Spannung,<br />

Strom, IEPE, Ladung und<br />

Dehnmessstreifen und ist somit<br />

auch für anspruchsvolle Messaufgaben<br />

geeignet. Die integrierte<br />

Echtzeitverarbeitung ermöglicht<br />

bereits während der Messung<br />

eine erste Analyse. Zur On- und<br />

Offline-Visualisierung steht die<br />

prämierte Software IfTA Trend-<br />

Viewer zur Verfügung. DynaGo<br />

ist ideal für die schnelle Fehlerfindung<br />

an Prüfständen sowie<br />

für Dienst leistungsanbieter im<br />

Bereich Testing und Feldmessungen.<br />

Produkt-Highlights<br />

• Flexible, frei wählbare analoge<br />

Eingangskanäle für Spannung,<br />

Strom, IEPE, Ladung und Dehnmessstreifen<br />

• Echtzeit Datenverarbeitung und<br />

Visualisierung<br />

• Robustes Aluminiumgehäuse<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 1, Stand 515<br />

• IfTA Systems GmbH<br />

info@ifta.com<br />

www.ifta.com<br />

30 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Digitalpyrometer mit SMART-Modus<br />

Diese einzigartige Kombination<br />

aus weitem Messbereich, kompakten<br />

Abmessungen und den<br />

verschiedenen Messmodi (besonders<br />

der SMART-Modus) sowie<br />

die Erfassungszeit von 2 ms zur<br />

Messung von extrem schnellen<br />

Prozessen, prädestinieren das<br />

IGAR 6 Advanced Pyrometer als<br />

ideale Messlösung für viele unterschiedliche<br />

Applikationen in der<br />

industriellen Fertigung. Die Anwendungsbereiche<br />

umfassen beispielsweise<br />

Prozesse wie Induktionserwärmung,<br />

Härten, Anlassen/Glühen,<br />

Löten, Sintern, Vakuumverfahren,<br />

Beschichten und Laser-<br />

Wärmebehandlung .<br />

Das IMPAC IGAR 6 Advanced<br />

ist ein kompaktes und schnelles<br />

Infrarot-Thermometer zur Überwachung<br />

vieler thermischer Prozesse.<br />

Das schnelle Pyrometer<br />

kann, je nach Anforderung, in verschiedenen<br />

Modi betrieben werden<br />

und große Messbereiche zwischen<br />

100 und 2000 °C abdecken.<br />

Außerdem hat das Pyrometer einen<br />

speziellen (SMART) Betriebsmodus,<br />

der einen sanften, nahtlosen<br />

und automatischen Übergang von<br />

Einkanalmessung zur Zweikanalmessung<br />

ermöglicht.<br />

• LumaSense Technologies<br />

GmbH<br />

LTI-info@aei.com<br />

www.lumasenseinc.com<br />

Analoge/digitale Ethernet- und USB-Module mit<br />

A/D-Wandler und optionaler LCD-Anzeige<br />

Messcomp Datentechnik GmbH<br />

info@messcomp.com<br />

www.messcomp.com<br />

Messcomp Datentechnik verstärkt das Angebot der<br />

bewährten, robusten und preisgünstigen EXDUL-Serie<br />

durch 16-Bit Analog-Module, sowohl mit USB- als auch<br />

mit Ethernet-Anschluss.<br />

Die Module verfügen jeweils über acht massebezogene<br />

oder vier differentielle 16-Bit A/D-Eingangskanäle<br />

mit drei verschiedenen bipolaren Ein- und Ausgangsspannungsbereichen.<br />

Zusätzlich verfügen die<br />

Module je über einen digitalen Eingang und einen<br />

digitalen Ausgang mit galvanischer Trennung über<br />

hochwertige Optokoppler mit zusätzlichen Schutzdioden.<br />

Spezielle leistungsfähige Ausgangsoptokoppler<br />

bewältigen einen Schaltstrom von bis zu 150 mA.<br />

Der Optokopplereingang kann bei Bedarf auch als<br />

Zählereingang programmiert und genutzt werden.<br />

Die Anschlüsse für die Spannungsversorgung werden<br />

wie die Anschlüsse der Eingangs- und Ausgangsoptokoppler<br />

einer 24-poligen Schraubklemmleiste<br />

zugeführt. Die Module der Reihe EXDUL-584<br />

sind netzwerkfähig mit Ethernet-Interface, die Reihe<br />

EXDUL-384 verfügt über eine USB-Anschlussleitung.<br />

Die Betriebsspannung wird über ein externes Netzteil<br />

zur Verfügung gestellt. Für die EXDUL-384-Module<br />

kann alternativ der USB-Port zur Versorgung<br />

verwendet werden.<br />

Beide Module können optional mit LCD-Anzeige zur<br />

Darstellung z. B. anwenderspezifischer Daten geliefert<br />

werden. Das kompakte Gehäuse erlaubt den Einsatz<br />

als mobiles Modul am Notebook als auch als Steuermodul<br />

im Steuerungs- und Maschinenbau mit einfacher<br />

Wandmontage oder unkomplizierter Montage<br />

auf DIN EN-Tragschienen<br />

Wie alle wasco-Produkte sind auch die EXDUL-<br />

Module direkt beim Hersteller, Messcomp Datentechnik<br />

erhältlich. ◄<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

31


Messtechnik<br />

Breite Produktpalette analoger und digitaler<br />

E/A-Module<br />

Deditec hat seine Produktpalette der NET-Serie umfangreich erweitert. Besonderer Fokus dieser Serie liegt hier<br />

auf dem modularen Konzept, welches es Nutzern ermöglicht, eine Vielzahl an digitalen oder analogen Moduleinheiten<br />

zu einem individuellen System zusammenzustellen.<br />

DEDITEC GmbH<br />

www.deditec.de<br />

Das Hutschienen-Bus-System<br />

erlaubt es, bereits bestehende<br />

Deditec NET-Systeme durch seitliches<br />

Anstecken auf bspw. bis zu<br />

1024 digitale Ausgänge ohne Verdrahtungsaufwand<br />

zu erweitern.<br />

Ebenso können vorhandene Moduleinheiten<br />

innerhalb des gesamten<br />

Mess-Systems im Betriebszustand<br />

entfernt bzw. ausgetauscht werden.<br />

Diese hohe Flexibilität eignet sich<br />

besonders für Endkunden, welche<br />

sich wechselnden oder steigenden<br />

Anforderungen gegenübersehen.<br />

Servicefreundliche<br />

Front-LEDs<br />

Als Kommunikationsschnittstelle<br />

zwischen Anwender und den E/A-<br />

Moduleinheiten wurde ein CPU-<br />

Modul samt Cortex Prozessor entwickelt,<br />

welches sowohl CAN, Ethernet,<br />

RS232 als auch USB zur Verfügung<br />

stellt. Hervorzuheben sind die<br />

servicefreundlichen Front-LEDs, die<br />

nicht nur den Schaltzustand jedes<br />

einzelnen E/A-Kanales anzeigen,<br />

sondern auch wichtige Status-Meldungen<br />

signalisieren. Die Auswahl<br />

an E/A-Einheiten reicht hier von digitalen<br />

Schaltausgängen wie Relais,<br />

MOSFET oder PWM, über digitale<br />

Eingangsmodule mit Optokopplern<br />

oder PROFETs bis hin zu analoger<br />

Messtechnik mit galvanischer<br />

Trennung.<br />

Messungen mit<br />

unterschiedlichen<br />

Potentialen<br />

Gerade für Messungen mit unterschiedlichen<br />

Potentialen, wie z. B.<br />

die Überwachung von Batteriespannungen,<br />

ein Thema welches heutzutage<br />

immer mehr an Bedeutung<br />

gewinnt, sind diese Module bestens<br />

geeignet. Ein schraubenloses Steckverbindersystem<br />

des Herstellers<br />

WAGO Kontaktechnik hat sich bereits<br />

seit vielen Jahren erfolgreich bewährt<br />

und kommt nun auch in dieser Modul-<br />

Serie zu Einsatz. Die Pinbelegung<br />

der Steckverbinder ist größtenteils<br />

serienübergreifend identisch. Dies<br />

erleichtert den Umstieg von einer<br />

bestehenden Deditec Modulserie auf<br />

die neuen NET-Module. ◄<br />

Spektrale Farbmessung – Temperatur im Blick behalten<br />

ColorLite erweitert seine Modellreihe<br />

um ein weiteres Benchtop-<br />

Spektralphotometer. Der neu entwickelte<br />

ColorTube ist für die Reflexions-<br />

als auch für die Transmissionsmessung<br />

geeignet. Zur Messung<br />

von transparenten Proben<br />

wird das Basis-Messsystem mit<br />

einem dritten Messkanal ausgestattet.<br />

Hierfür wird ein zusätzlicher<br />

Messaufsatz außen am<br />

Gerät angebracht. Die Transmissionsmessung<br />

erfolgt damit<br />

nicht im Gerät, sondern außen<br />

vor der Messöffnung der Ulbrichtkugel.<br />

Dank dieser Lösung wird<br />

das Gerät nicht im Inneren durch<br />

Probenmaterial verunreinigt. Eine<br />

aufwendige und zeitraubende Reinigung<br />

entfällt für den Benutzer.<br />

Die Farbe des Probenmaterials<br />

ist stark temperaturabhängig.<br />

Um diese Farbabweichungen aufgrund<br />

des Thermochromieverhaltens<br />

untersuchen und bewerten zu<br />

können, ist der ColorTube optional<br />

mit einem integrierten Infrarot-<br />

Thermometer erhältlich. Je nach<br />

Probenart lässt sich die Messfläche<br />

von 3 bis 30 mm stufenlos<br />

anpassen. Traditionell legt Color-<br />

Lite bei der Entwicklung neuer Farbmesssysteme<br />

großen Wert auf<br />

die Bedienerfreundlichkeit sowie<br />

auf flexible Einsatzmöglichkeiten.<br />

Für die Farbmessung von Pulvern,<br />

Pasten und Granulaten ist Zubehör<br />

für die bequeme Erweiterung<br />

des Farbmesssystems erhältlich.<br />

Auch Sonderanfertigungen wie<br />

kundenspezifische Probenhalter<br />

sind auf Wunsch möglich.<br />

Das Unternehmen entwickelt<br />

und fertigt Farbmessgeräte auf<br />

höchstem qualitativem Niveau<br />

und bietet seinen Kunden zudem<br />

alles aus einer Hand: Das Portfolio<br />

beinhaltet mobile Handmessgeräte,<br />

Labormessgeräte mit moderner<br />

QS-Software bis hin zu kundenspezifischen<br />

Inline-Messsystemen,<br />

einschließlich umfassendem<br />

Support, sowie die Durchführung<br />

von Schulungen.<br />

• ColorLite GmbH<br />

info@colorlite.de<br />

www.colorlite.de<br />

32 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Neuen Modbus-RTU-Sonden<br />

für die Klimamesstechnik<br />

Driesen + Kern Modbus-Feuchtesonden<br />

ausgegeben werden. Zudem ist bei<br />

den meisten Modellen ein direktes<br />

Ansprechen der Sensoren über ein<br />

I²C-Interface möglich. Die Modelle<br />

DKRF470 und DKRF670 sind mit<br />

Display erhältlich.<br />

Die Transmitter haben eine Genauigkeit<br />

von bis zu 1,5 % relativer<br />

Feuchte und 0,1 °C Temperatur;<br />

entsprechende Zertifikate mit<br />

DAkkS-rückführbarer Werkskalibrierung<br />

sind ebenfalls verfügbar.<br />

Beim Topmodell DKRF670 ist ein<br />

Zertifikat im Lieferumfang enthalten.<br />

Dieser Transmitter kann zusätzlich<br />

mit einem beheizten Feuchtesensor<br />

für Hochfeuchte bereiche und einem<br />

Driesen + Kern erweitert mit den<br />

neuen Modbus-RTU-Sonden für<br />

relative Feuchte und Temperatur<br />

die Produktlinie Klimamesstechnik.<br />

Die Bauformen reichen<br />

dabei von kleinen XXS-Sonden<br />

mit nur 4 mm Durchmesser und<br />

abgesetztem 8-mm-Transmitter-<br />

Röhrchen für Messungen in sehr<br />

engen und schwer zugänglichen<br />

Hohlräumen bis hin zur robusten<br />

13-mm-Edelstahlsonde mit Sinterfilter<br />

oder einem Einschraubgewinde<br />

für Prozesse mit bis zu<br />

30 bar Überdruck.<br />

Flexibel konfigurierbar<br />

Alle Transmitter können jedoch<br />

genauso mit Analogausgängen<br />

oder RS485-, RS232- sowie USB-<br />

Driesen + Kern DKRF673 mit Barometer (DKP1023)<br />

Schnittstellen konfiguriert werden,<br />

die Modelle DKRF415, 417, 470 und 670 sogar Sensor für barometrischen oder differentiellen<br />

mit analogen und digitalen Ausgängen gleichzeitig.<br />

Desweiteren können auch abgeleitete Analog ausgängen ausgestattet werden.<br />

Luftdruck sowie bis zu vier frei konfigurierbaren<br />

Größen wie absolute Feuchte oder Taupunkt<br />

Zur Datenaufzeichnung<br />

können die Feuchtesonden auch direkt<br />

an einen Datenlogger angeschlossen<br />

werden, an den DCXP16 z. B. bis zu<br />

16 Sonden gleichzeitig. Während der<br />

Aufzeichnung auf eine SD-Karte können<br />

alle bereits aufgezeichneten Daten oder<br />

Live-Werte über das USB-Interface abgefragt<br />

werden. Live-Werte sowie berechnete<br />

Größen können auch auf dem Display<br />

des Loggers angezeigt werden.<br />

Driesen + Kern DataCollector XP<br />

• Driesen + Kern GmbH<br />

info@driesen-kern.de<br />

www.driesen-kern.de<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong> 33


Messtechnik<br />

Wo Schnelligkeit und Präzision zählen<br />

Inspecvision Deutschland präsentiert mit PLANAR das nach eigenen Angaben weltweit schnellste 2D- Bauteilvermessungs-<br />

und Flächenrückführungssystem.<br />

INSPECVISION Deutschland<br />

GmbH<br />

sales@inspecvision.de<br />

www.inspecvision.de<br />

Das PLANAR-System von Inspecvision<br />

wurde speziell für eine schnelle,<br />

präzise und bedienerfreundliche<br />

2D-Prüfung konzipiert.<br />

Quelle: INSPECVISION Deutschland<br />

GmbH<br />

Die zu messenden festen und<br />

semitransparenten Flachteile werden<br />

bei diesem System mit einer<br />

hochauflösenden Kamera auf einer<br />

hintergrundbeleuchteten Glasfläche<br />

gescannt. Die Ergebnisse können<br />

zur 2D-Prüfung und zum 2D Reverse<br />

Engineering genutzt werden. Das<br />

Portfolio umfasst eine große Auswahl<br />

mit aktuell 15 Standardmodellen,<br />

bei denen Teile bis zu 3.000 x<br />

1.220 mm oder 2.355 x 1.570 mm<br />

mit einer Genauigkeit zwischen<br />

±12 µ und ±100 µ gemessen werden<br />

können.<br />

Millionen Messungen in<br />

0,1 Sekunden<br />

PLANAR ermöglicht bis zu 40 Millionen<br />

Messungen in 0,1 Sekunden,<br />

wogegen bei herkömmlichen,<br />

robotergestützten Systemen die<br />

Messung einzelner Komponenten<br />

Minuten dauern kann. Das System<br />

bietet noch weitere Vorteile, wie<br />

Genauigkeiten gemäß ISO 10360,<br />

hohe Flexibilität durch eine breite<br />

Auswahl an Größen und Modellen<br />

sowie die optionale 3D-Messung.<br />

Da PLANAR keine beweglichen<br />

Bauteile hat, ist das System<br />

zudem sehr wartungsfreundlich und<br />

erfordert keine Rekalibrierungen.<br />

Sekundenschnelles 2D<br />

Reverse Engineering<br />

Das PLANAR-System bietet des<br />

Weiteren als Besonderheit das<br />

rasche 2D Reverse Engineering,<br />

d. h. das sekundenschnelle Nachkonstruieren<br />

von Flachteilen. Die<br />

Maschine gibt nach dem Messen<br />

CAD-Dateien im DXF- oder DWG-<br />

Format aus, die direkt an einer<br />

Schneidanlage verwendet werden<br />

können, um Duplikate von Teilen<br />

herzustellen oder um Teile zu dokumentieren,<br />

für die es keine Zeichnung<br />

gibt. Durch die vertraute CAD-<br />

Funktionalität kann der Anwender<br />

die Daten editieren und bereinigen,<br />

um etwa die Standardisierung von<br />

Lochgrößen etc. sicherzustellen<br />

oder Kanten zu bereinigen, bevor<br />

die Datei angespeichert wird.<br />

Optionale 3D-Messung<br />

Mittels optionaler 3D-Module<br />

kann die Messkapazität von PLA-<br />

NAR auf volle 3D-Qualität erweitert<br />

bzw. Reverse-Engineering-Prozesse<br />

in 3D durchgeführt werden.<br />

Inspecvision bietet hierzu das Modul<br />

Opti-Scan 3D, ein 3D-Mess system<br />

auf Basis der Weißlichttechnologie/<br />

Interferometrie an. ◄<br />

MIDs - Magnetisch Induktive Durchflussmessgeräte<br />

Temperatur und Viskosität erfolgen<br />

soll. Dies alles in Eletta-Qualität!<br />

Mit dem neuen Eletta-C-Datenlogger<br />

können die Durchfluss- und<br />

andere Daten vor Ort oder im<br />

Kontroll raum angezeigt werden,<br />

gleich, ob ein oder mehrere Messgeräte<br />

angeschlossen sind. Eletta<br />

präsentiert auf der Messe weitere<br />

spannende Neuigkeiten.<br />

Zur Sensor + Test stelt Eletta,<br />

schwedischer Hersteller von Durchflussmessgeräten,<br />

eine neue Serie<br />

von überaus robusten Durchflussmessgeräten<br />

und Strömungswächtern<br />

vor. In gewohnter „hüttentauglicher“<br />

Qualität präsentieren sich<br />

die MIDs für verschiedene Rohrweiten.<br />

Elettas MIDs empfehlen sich<br />

für alle Anwendungen, bei denen<br />

Obstruktionen im Rohr nicht empfehlenswert<br />

sind, so beispielsweise<br />

in der Lebensmittelindustrie und<br />

bei anderen hygienischen Anwendungen,<br />

in der Papier- und Zellstoffindustrie,<br />

für Breie, Schlämme und<br />

Pasten, und überall dort, wo eine<br />

Messung unabhängig von Dichte,<br />

Halle 5, Stand 5-419<br />

• Eletta Messtechnik GmbH<br />

info@eletta.de<br />

www.eletta.de<br />

34 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Flexible Signalkonditionierung auf<br />

der Tragschiene<br />

MESS-, STEUER- UND REGELELEKTRONIK<br />

Unsere<br />

Kunden<br />

haben das<br />

Ziel, wir<br />

bereiten<br />

den Weg.<br />

Bilder © IMD<br />

IMD GmbH<br />

info@imd-gmbh.de<br />

www.imd-gmbh.de<br />

Zum 25jährigen Firmenjubiläum ist<br />

in der Signalkonditionierer-Serie TS<br />

jetzt ein Trennverstärkermodul mit<br />

bis zu 200 kHz Bandbreite verfügbar.<br />

Weitere neue Analogfunktionen<br />

sind ein Sperrfilter zur Entfernung<br />

von Störfrequenzen aus<br />

einem Messsignal - beispielsweise<br />

Einstreuungen eines Umrichters -<br />

und ein schmalbandiger Bandpass,<br />

der gezielt einzelne Frequenzen isoliert,<br />

deren Amplitude dann optional<br />

auch noch einer RMS-Wert-<br />

Bildung unterzogen werden kann.<br />

So kann z. B. der 16-2/3-Hz-Anteil<br />

auf einem Erdleiter ermittelt werden.<br />

Ebenfalls erweitert wurde die<br />

Palette der zugehörigen Gehäuse.<br />

Die Breiten 70 und 105 mm sind jetzt<br />

mit Eingangsteiler für ±200 / 100 /<br />

40 / 20 V lieferbar. Als weitere Funktionskarten<br />

stehen in der Serie TS<br />

Tief- und Hochpassfilter mit bis zu 4<br />

einstellbaren Eckfrequenzen sowie<br />

Verstärker, Integrator, Differenzierer,<br />

Summierer, Multiplizierer, Präzisionsgleichrichter,<br />

IEPE- und DMS-<br />

Versorgung sowie eine ±40-V-Endstufe<br />

zur Wahl.<br />

Die zugehörigen Gehäuse in Breiten<br />

von 35 mm, 70 mm und 105 mm<br />

bieten zwei bis fünf Plätze für Funktionskarten,<br />

so dass sowohl eine komplexe,<br />

mehrstufige Signalkonditionierung<br />

als auch ein bis zu fünfkanaliges<br />

Filtersystem realisiert werden<br />

kann. Der Anbieter liefert den<br />

aus verschiedenen Funktionskarten<br />

individuell zusammengestellten<br />

Signalpfad im passenden Tragschienengehäuse<br />

betriebsfertig aus, ab<br />

Stückzahl 1 und in Kleinstmengen<br />

in der Regel innerhalb drei Tagen.<br />

Verstärkungen, Filterfrequenzen und<br />

Zeitkonstanten sind jeweils kundenspezifisch<br />

dimensioniert, neben der<br />

Standardversorgung für 24 V sind<br />

auch Versionen für eine Hilfsspannung<br />

von 5 V, 12 V, 15 V und Kfz-<br />

Bordnetz lieferbar.“<br />

Ergänzung zum<br />

Test-Equipment<br />

Dieses Produkt ergänzt das Test-<br />

Equipment und wird in Prüfständen<br />

und messtechnischen Anlagen eingesetzt,<br />

besonders dann, wenn bei<br />

der Inbetriebnahme die Mess signale<br />

unerwartet (oder auch erwartet)<br />

schlecht sind und erst aufbereitet,<br />

beispielsweise verstärkt oder von<br />

Rauschen befreit werden müssen.<br />

Die Signalkette wird zwischen Sensor<br />

und SPS-Analogeingang aufgetrennt<br />

und ein passendes Tragschienenmodul<br />

dazwischen geschaltet.<br />

Schnell individuell<br />

komplettiert<br />

IMD hat für derartige Module teilbestückte<br />

Leiterplatten lagernd,<br />

die in weniger als drei Arbeitstagen<br />

individuell komplettiert und<br />

als anschlussfertiges Einzelstück-<br />

Komplettmodul versendet werden.<br />

Da derartige Signalkonditionierung<br />

nicht nur überraschend bei problematischen<br />

Erstinbetriebnahmen<br />

benötigt, sondern auch im Serienanlagenbau<br />

von vorne herein eingeplant<br />

wird, fertigt IMD auch in<br />

Stückzahlen auf Termin. Das ist<br />

für den Kunden ökonomischer und<br />

für IMD stressfreier als der 3-Tage-<br />

Service. Neben Filterung und Verstärkung<br />

umfasst IMDs Tragschienenserie<br />

viele andere nützliche<br />

Funktionen. ◄<br />

ATR beweist seit über 40 Jahren<br />

Know-how und Expertise in der<br />

Mess-, Steuer- und Regelelektronik.<br />

Damit Sie ans Ziel kommen,<br />

bieten wir Ihnen leistungsstarke<br />

Standardkomponenten<br />

und individuelle Elektronik-<br />

Entwicklungen. Wir beraten<br />

Sie gern, Telefon: 02151 926 100.<br />

Oder informieren Sie sich unter<br />

www.msr-elektronik.com<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong> 35<br />

ATR Industrie-Elektronik GmbH


Messtechnik<br />

Die Herausforderung:<br />

Wärmemessung bei hohen Geschwindigkeiten<br />

Wie misst man die Wärme von<br />

Objekten, die sich schnell bewegen<br />

oder ihre Temperatur rasch<br />

ändern? Herkömmliche Temperaturmessinstrumente<br />

wie Thermoelemente<br />

oder Punkt-Pyrometer<br />

bieten nicht die erforderliche Auflösung<br />

oder Geschwindigkeit, um<br />

thermische Hochgeschwindigkeitsanwendungen<br />

zu charakterisieren?<br />

Diese Instrumente sind unzweckmäßig,<br />

um in Bewegung befindliche<br />

Objekte zu messen – oder liefern<br />

bestenfalls ein unvollständiges Bild<br />

von den thermischen Eigenschaften<br />

eines Objekts.<br />

Im Gegensatz dazu kann<br />

eine Infrarotkamera<br />

die Temperatur<br />

einer gesamten<br />

Szene messen,<br />

indem sie<br />

die thermischen<br />

Messwerte für<br />

jeden einzelnen<br />

Pixel erfasst.<br />

Infrarotkameras<br />

können eine<br />

schnelle, präzise und<br />

berührungslose Temperaturmessung<br />

bieten. Indem der Anwender<br />

die richtige Art von Kamera<br />

für seine Anwendung wählt, können<br />

zuverlässige Messungen bei<br />

Bild 1: Stop-Motion-Aufnahme von<br />

FA-18-Hornets mit einer gekühlten<br />

FLIR InSb-Wärmebildkamera<br />

Bild 2: Wärmebild eines<br />

herkömmlichen Thermoelements<br />

hohen Geschwindigkeiten durchgeführt,<br />

Stop-Motion-Wärmebilder<br />

anfertigt und aussagekräftige Forschungsdaten<br />

generiert werden.<br />

Autoren:<br />

Joachim Sarfels,<br />

Sales Manager Science,<br />

FLIR Systems GmbH,<br />

R&D-Science Division,<br />

Frank Liebelt,<br />

freier Journalist, Frankfurt<br />

FLIR Systems GmbH<br />

research@flir.com<br />

www.flir.com<br />

www.irtraining.eu<br />

Bild 3: Systemreaktion bei einem 0 °C-zu-100 °C-Übergang; tau = 10 ms, Halbzeit = 7 ms<br />

36 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Bild 4: Wärmebild von Papier beim Verlassen von Heizwalzen<br />

Punkt- und Breitbereichsmessungen<br />

im Vergleich<br />

Mit Messtemperaturen, die statt<br />

Punkt für Punkt einen breiten Bereich<br />

abdecken, haben Forscher und<br />

Ingenieure eine aussagekräftigere<br />

Grundlage, um Entscheidungen<br />

über das zu prüfende System zu<br />

treffen. Da Thermoelemente und<br />

Thermistoren einen Kontakt benötigen,<br />

liefern sie immer nur Daten<br />

über einen Ort. Außerdem können<br />

kleine Test objekte nur wenige Thermoelemente<br />

gleichzeitig aufnehmen.<br />

Durch das Anbringen kann<br />

sich sogar der Temperaturmesswert<br />

ändern, weil sie als Wärmeableiter<br />

fungieren. Mit einem Pyrometer<br />

– auch Infrarot (IR)-Thermometer<br />

genannt –, sind zwar ebenfalls<br />

berührungslose Messungen<br />

möglich, aber wie Thermoelemente<br />

messen Pyrometer nur einen einzelnen<br />

Punkt. Infrarot kameras erstellen<br />

Bilder anhand der Strahlung, die<br />

Objekte über dem absoluten Nullpunkt<br />

abgeben. Indem sie für jeden<br />

Pixel einen Temperaturmesswert<br />

bereitstellen, können Forscher ohne<br />

jede Berührung die Temperatur einer<br />

Szene sehen und messen. Da IR-<br />

Kameras mehr Daten als Thermoelemente<br />

oder Pyrometer liefern und<br />

Temperaturveränderungen im Zeitablauf<br />

nachverfolgen können, eignen<br />

sie sich gleicher maßen gut für Forschungs-<br />

und Konstruktionszwecke.<br />

Gekühlte und ungekühlte<br />

Infrarotdetektoren im<br />

Vergleich<br />

Es gibt zwei Arten von Infrarotdetektoren:<br />

Thermo- und Quantendetektoren.<br />

Thermodetektoren wie<br />

Mikrobolometer reagieren auf einfallende<br />

Strahlungsenergie. Diese<br />

erwärmt die Pixel und erzeugt eine<br />

Temperaturveränderung, was wiederum<br />

eine Veränderung des Widerstands<br />

bewirkt. Diese Kameras benötigen<br />

keine Kühlung und kosten weniger<br />

als Quantendetektor-Kameras.<br />

Gekühlte Quantendetektoren<br />

bestehen aus Indiumantimonid<br />

(InSb), Indiumgalliumarsenid (InGaAs)<br />

oder Übergitter-Barrierenstrukturen<br />

(Strained Layer Superlattice).<br />

Diese Detektoren sind photovoltaisch,<br />

d. h., die Photonen treffen<br />

auf die Bildelemente und werden<br />

in Elektronen umgewandelt, die<br />

in einem Integrationskondensator<br />

gespeichert werden. Das Bildelement<br />

wird durch Öffnen oder Kurzschließen<br />

des Integrationskondensators<br />

elektronisch verschlossen.<br />

„Quantendetektoren sind an sich<br />

schneller als Mikrobolometer – und<br />

das liegt hauptsächlich daran, dass<br />

Mikrobolometer die Temperatur verändern<br />

müssen“, erläutert Dr. Robert<br />

Madding, Präsident von RPM Energy<br />

Associates. Als Pionier in der Infrarottechnologie<br />

hat Dr. Madding mehr<br />

als 35 Jahre Erfahrung im Bereich<br />

Infrarot-Thermografieanwendung<br />

und -Schulung. „Anstatt die Temperatur<br />

der Pixel zu verändern, fügen<br />

Quantendetektoren ihre Energie<br />

zu Elektronen im Halbleiter hinzu<br />

und heben sie über die Detektorenergiebandlücke<br />

in das Leitungsband.<br />

Dies lässt sich, je nach Detektorkonzept,<br />

als Veränderung in der<br />

Detektorspannung oder im Detektorstrom<br />

messen. Das kann sehr<br />

schnell geschehen.“<br />

Bei einer InSb-Kamera wie der<br />

FLIR X6900sc kann die typische<br />

Integrationszeit beim Messen eines<br />

Objekts zwischen -20 °C und 350 °C<br />

gerade einmal 0,48 μs betragen.<br />

Diese unglaublich kurzen „Schnappschuss-Geschwindigkeiten“<br />

ermöglichen<br />

es, Bewegung für Aufnahmen<br />

einzufrieren und sehr schnelle Transienten<br />

präzise zu messen.<br />

Im Gegensatz dazu bestehen die<br />

Pixel einer ungekühlten Kamera wie<br />

der FLIR T1030sc aus einem Material,<br />

dessen Widerstand sich mit<br />

der Temperatur deutlich verändert.<br />

Auch hier wird jeder Pixel physikalisch<br />

erwärmt oder abgekühlt. Der<br />

Widerstand variiert mit der Temperatur<br />

und lässt sich messen und über<br />

einen Kalibrierungsvorgang wieder<br />

als Zieltemperaturmuster abbilden.<br />

High-Speed InSb und Mikrobolometer im Vergleich<br />

(Papier verlässt Heizvorrichtung mit 127 cm/s)<br />

• Keine Reaktion bei raschen Temperaturänderungen<br />

• Heizung mit 60 °C Sollwert<br />

• Heizsteuerung schaltet beim Erreichen<br />

des Sollwerts vollständig ab<br />

• Rolle kühlt sich bei Kontakt mit<br />

Papier (= Raumtemperatur) ab,<br />

Heizsteuerung schaltet vollständig<br />

ein (On/Off-Controller)<br />

• SC6700-Einstellung: 640x128 bei<br />

420 fps (2,4 ms) und 0,36 ms Integrationszeit<br />

• A655SC-Einstellung: 640x120 bei<br />

200 fps (5,0 ms) mit 8 ms Zeitkonstante<br />

(5,5 ms Halbzeit)<br />

• Anstiegszeitunterschiede beachten!<br />

Hier wechseln wir von „Substrat<br />

abwesend“ zu „Substrat vorhanden“.<br />

• SC6000 misst den 33,3 °C-Anstieg<br />

in 1 Bild oder 2,38 ms<br />

• SC655 braucht 7 Bilder oder<br />

35 ms (~5 Zeitkonstanten wie<br />

erwartet)<br />

Bild 5: Photonen-zählender Quantendetektor im Vergleich zum Mikrobolometer bei thermischen<br />

Transienten<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

37


Messtechnik<br />

Bild 6: Aufnahme eines sich mit 17,9 m/s drehenden Reifens:<br />

Mikrobolometer-Kamera (links) und Quantendetektor-Kamera (rechts)<br />

Zeitkonstante<br />

Die Schnappschussgeschwindigkeit<br />

oder „Zeitkonstante“ moderner<br />

Mikrobolometer-Kameras liegt in<br />

der Regel zwischen 8 und 12 ms.<br />

Das bedeutet aber nicht, dass sich<br />

die Pixel eines Sensors alle 8 bis<br />

12 ms auslesen lassen. Bei einem<br />

hochwertigen System dauert es<br />

nach einer Schritteingabe erfahrungsgemäß<br />

fünf Zeitkonstanten,<br />

bis ein stabiler Zustand erreicht ist.<br />

Zeitkonstanten und ein<br />

Gedankenexperiment<br />

Das folgende Gedankenexperiment<br />

stellt eine einfache Möglichkeit dar,<br />

die Zeitkonstante eines Mikrobolometers<br />

und ihren Einfluss auf die<br />

Hochgeschwindigkeits-Temperaturmessung<br />

zu verstehen. Man stelle<br />

sich zwei Eimer mit Wasser vor: in<br />

dem einen befindet sich Eiswasser<br />

mit 0 °C; im anderen kochendes<br />

Wasser (100 °C). Wir richten eine<br />

Mikrobolometer-Kamera auf das<br />

Eiswasser, um einen Messwert<br />

zu erhalten. Danach wechseln wir<br />

sofort zum kochenden Wasser (eine<br />

100-°C-Schritteingabe) und erfassen<br />

die resultierende Temperatur.<br />

Bei dieser Kurve (Bild 3) haben wir<br />

Halbschritte von jeweils rund 7 ms<br />

benutzt, so dass wir den Fortschritt<br />

über die fünf Zeitkonstanten genauer<br />

verfolgen können. Nach einer Halbzeitkonstanten<br />

meldet der Mikrobolometer<br />

50 °C – oder die Hälfte<br />

der tatsächlichen Temperatur des<br />

kochenden Wassers. Nach einer<br />

weiteren Halbzeitkonstanten meldet<br />

Mikrobolometer eine Temperatur<br />

von 75 °C. Dieser Wert steigt nach<br />

einer weiteren Halbzeit erneut um<br />

die Hälfte auf 87,5 °C und so weiter,<br />

wobei er sich mit jedem Halbschritt<br />

100 °C nähert.<br />

Betrachten wir nun den Temperaturmesswert<br />

bei einem Vollschritt<br />

zwischen 8 und 12 ms. Auf der Kurve<br />

kann man sehen, dass der Mikrobolometer<br />

die Temperatur des kochenden<br />

Wassers mit rund 60 °C angibt – ein<br />

Messfehler von 40 °C. Die Kamera<br />

gibt weiterhin präzise die Pixeltemperatur<br />

an. Das Problem ist, dass<br />

der Pixel selbst nicht ausreichend<br />

Zeit hatte, um die Temperatur der<br />

gemessenen Szene zu erreichen.<br />

Es benötigt circa vier weitere Zeitkonstanten,<br />

um eine stabile Temperatur<br />

anzunehmen.<br />

Realistische Daten<br />

Betrachten wir nun den Unterschied<br />

zwischen der Integrationszeit eines<br />

Quantendetektors und der eines<br />

Mikrobolometers in Bezug auf die<br />

Messung mechanischer Systeme.<br />

Im ersten Beispiel geht es um einen<br />

Druckvorgang, der erforderlich ist,<br />

ein Blatt Papier über die gesamte<br />

Länge und Breite gleichmäßig auf<br />

60 °C zu erwärmen. Das Papier<br />

wird mit 50 Zoll pro Sekunden von<br />

Rollen abgewickelt.<br />

Die angezeigten Daten wurden<br />

sowohl mit einer gekühlten Quantendetektor-<br />

als auch einer Mikrobolometer-Kamera<br />

erfasst. Wie in<br />

Bild 5 zeigt, weichen die Daten der<br />

beiden Kameras erheblich voneinander<br />

ab. Die Daten der Mikrobolometer-Kamera<br />

zeigen insgesamt<br />

eine große, relativ konstante Delle<br />

im Temperaturverlauf. Die Daten<br />

der Quantendetektor-Kamera zeigen<br />

deutliche Schwankungen im Temperaturverlauf.<br />

Wie die Schwankungen<br />

andeuten, hat sich die Heizwalzeneinheit<br />

durch den Kontakt mit dem<br />

Papier während der ersten Umdrehung<br />

abgekühlt. Der On/Off-Controller<br />

hat den Temperaturabfall erfasst<br />

und als Reaktion darauf die Heizsteuerung<br />

wieder vollständig aktiviert.<br />

Daraufhin hat sich die Walze bis<br />

zum Sollwert wieder aufgeheizt und<br />

dann abgeschaltet, und der Vorgang<br />

wurde wiederholt. Diese eine Kurve<br />

hat gereicht, um den Forschungsund<br />

Entwicklungsingenieur von zwei<br />

Sachen zu überzeugen: Zum Testen<br />

des Produkts wird eine photonenzählende<br />

Kamera benötigt, und die<br />

Heizwalze muss mit einem PID-Steuerungssystem<br />

versehen werden, falls<br />

die gewünschten Konstruktionsziele<br />

erreicht werden sollen.<br />

Bewegung eines Reifens<br />

Beim zweiten Beispiel bestand<br />

das Ziel darin, die Bewegung eines<br />

Reifens einzufrieren, der sich mit<br />

17,9 m/s drehte. Wie zu erwarten<br />

war, reichte die Belichtungszeit<br />

der ungekühlten Mikrobolometer-Kamera<br />

nicht aus, so dass die<br />

Radspeichen transparent erscheinen<br />

(siehe Bild 6 links).<br />

Bemerkenswert ist, wie durch die<br />

kurze Integrationszeit der gekühlten<br />

Kamera die Radspeichenbewegung<br />

eingefangen und dadurch sowohl<br />

eine präzise Messung des Bremssattels<br />

als auch von Korrosionsbereichen<br />

der Bremsscheibe möglich<br />

wurde. Bei der ungekühlten Kamera<br />

bewegen sich die Speichen dagegen<br />

zu schnell, um erfasst zu werden.<br />

Aufgrund der Interferenz durch<br />

die unscharfen Speichen wäre jede<br />

Temperaturmessung zu niedrig.<br />

Jenseits der Stop-Motion-<br />

Leistungsfähigkeit<br />

Abgesehen von der Schnappschussgeschwindigkeit<br />

bieten Quantendetektor-Kameras<br />

weitere Vorteile<br />

gegenüber Mikrobolometern:<br />

sie erreichen eine höhere Auflösung<br />

und Aufnahmegeschwindigkeit. Die<br />

FLIR X6900sc beispielsweise kann<br />

640 x 512-Vollformatbilder mit einer<br />

Rate von 1000 fps aufnehmen. Viele<br />

der neuesten Mikrobolometer-Kameras<br />

erreichen bei einer ähnlichen<br />

Auflösung von 640 x 480 eine Vollformat-Aufnahmegeschwindigkeit<br />

von lediglich 30 fps. Andererseits<br />

lassen sich Mikrobolometer-Kameras<br />

aufgrund der Tatsache, dass sie<br />

ungekühlt sind, leicht transportieren<br />

und benutzen. Dies kann bei vielen<br />

Anwendungen von Vorteil sein. Die<br />

X6900sc sowie ähnliche gekühlte<br />

Kameras sind zwar nicht ohne Weiteres<br />

transportabel, können dafür<br />

aber beispielsweise aus der Ferne<br />

synchronisiert und ausgelöst werden.<br />

Das richtige Werkzeug für<br />

jede Anwendung<br />

Wie man sieht, kommt es entscheidend<br />

darauf an, stets den richtigen<br />

Thermaldetektor zu verwenden. Herkömmliche<br />

Formen der Temperaturmessung<br />

sind für bewegliche oder<br />

kleinere Geräte eher unzweck mäßig<br />

und liefern einfach nicht genügend<br />

Informationen, um vollständig zu<br />

ermitteln, wie Produkte thermisch<br />

reagieren. IR-Kameras bieten die<br />

Möglichkeit, Hunderttausende von<br />

Punkten einer berührungslosen Temperaturmessung<br />

in jedem Bild präzise<br />

zu erfassen. Entscheidend ist<br />

jedoch, den richtigen Detektor für<br />

die jeweilige Anwendung zu wählen.<br />

Wählt man einen Detektor mit einer<br />

langsamen Reaktionszeit und führt<br />

dann Messungen mit einer hohen<br />

Bildrate durch, erhält man möglicherweise<br />

unbrauchbare Daten.<br />

Grundsätzlich können Mikrobolometer<br />

für Bildraten bis zu 50 fps verwendet<br />

werden. Für Tests mit schnellen<br />

thermischen Transienten oder<br />

einer hohen erforderlichen Bildrate<br />

ist es in der Regel am besten, eine<br />

leistungsfähigere gekühlte Quantendetektor-Kamera<br />

zu verwenden.<br />

Nähere Informationen zu Wärmebildkameras<br />

oder diesem Anwendungsbeispiel<br />

stehen unter www.<br />

flir.com/research zur Verfügung.<br />

Die dargestellten Bilder zeigen<br />

eventuell nicht die tatsächliche Auflösung<br />

der Kamera. Die Bilder dienen<br />

nur zur Veranschaulichung. ◄<br />

Bild 7: Gekühlt oder ungekühlt – FLIR hat für jede Anforderung die richtige<br />

Wärmebildkamera<br />

38 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Klickbares, modulares Messsystem mit IP67-<br />

Schutz für Maschinen- und Fahrzeugtests<br />

sowie Pulszähler-Eingänge für<br />

Inkrementalgeber zur Verfügung.<br />

Die direkte Integration von vielfältigen<br />

Feld- und Fahrzeugbussen<br />

wie z. B. CAN, CAN FD und LIN<br />

macht die Systeme dabei besonders<br />

vielseitig.<br />

Hohe Datenraten problemlos<br />

handhabbar<br />

Je nach Typ und Anzahl der<br />

gewählten Messmodule können<br />

analoge Kanäle mit 100 kHz und<br />

Summen-Datenraten von 2 MSps/s<br />

aufgenommen werden. Dies kann<br />

auch hunderte von live-dekodierten<br />

Feldbuskanälen einschließen. imc<br />

CRONOS-XT arbeitet dabei autark<br />

und kann die Daten auch ohne PC-<br />

Unterstützung erfassen und online<br />

verrechnen, speichern und per Webserver<br />

bereitstellen. Die integrierte<br />

Echtzeitplattform mit Online-Analysefunktionen<br />

liefert fertige Ergebnisse<br />

bereits während der Messung:<br />

Ob FFT, Leistung oder Klassierung.<br />

imc Test & Measurement GmbH<br />

hotline@imc-tm.de<br />

www.imc-tm.de<br />

Zur SENSOR+TEST präsentiert die<br />

imc Test & Measurement GmbH mit<br />

imc CRONOS-XT das nach eigenen<br />

Angaben weltweit erste hochdynamische<br />

Messsystem, das modular<br />

klickbar und gleichzeitig wasserdicht<br />

ist. Eine neue Baukastentechnologie<br />

erlaubt es, Basiseinheit und Messmodule<br />

werkzeugfrei und ohne Kabel<br />

zu einem Gesamtsystem zu verbinden,<br />

ohne auf Schutz zu verzichten.<br />

Das robuste Gehäuse und die Flexibilität<br />

aus einer Vielzahl an Messmodulen<br />

zu wählen, machen es zum<br />

idealen Messsystem für anspruchsvolle<br />

Tests an Fahrzeugen, Landmaschinen<br />

und Bautechnik.<br />

Äußerst robust<br />

Mit Schutzart IP67 sind die Geräte<br />

vor Wasser und Staub geschützt.<br />

In Kombination mit der besonders<br />

hohen Schockfestigkeit und MIL-<br />

Spezifikation sind die Systeme auch<br />

für Einsätze unter härtesten Bedingungen<br />

geeignet. „2011 haben wir<br />

mit imc CRONOSflex das erste vollständig<br />

modulare Messsystem auf<br />

den Markt gebracht, das werkzeugfrei<br />

und kabellos zusammenklickbar<br />

ist. Es war ein sofortiger Erfolg.<br />

Unsere Kunden nutzen die Systeme<br />

heute für nahezu alle mobilen und<br />

stationären Testaufgaben – einzige<br />

Ausnahme: es wird nass und staubig.<br />

Mit imc CRONOS-XT möchten<br />

wir diese Lücke nun schließen.“, so<br />

Ralf Winkelmann, Entwicklungsleiter<br />

von imc, zur Entstehung der neuen<br />

Geräteserie.<br />

Flexibles Baukastensystem<br />

Trotz der Robustheit ist imc<br />

CRONOS-XT als flexibles Baukastensystem<br />

designt. Es besteht<br />

aus Basiseinheit, Messmodulen und<br />

Griffen, die sich über einen robusten<br />

Klickmechanismus werkzeugfrei<br />

und kabellos miteinander verbinden<br />

lassen. Anwender können ihr<br />

Messsystem in wenigen Minuten<br />

für jede Messaufgabe neu zusammenstellen.<br />

Hochpräzise Messmodule<br />

mit Universalmessverstärkern<br />

decken nahezu alle Sensortypen<br />

ab, einschließlich Dehnungsmessstreifen<br />

(DMS), Messbrücken, Thermoelemente,<br />

Widerstandsthermometer<br />

(PT100/1000), Druck-, Wegund<br />

Beschleunigungsaufnehmer.<br />

Neben analogen Messverstärkern,<br />

stehen digitale Ein- und Ausgänge<br />

Kaskadierte<br />

Systemtopologien<br />

Für vielkanalige Anwendungen<br />

mit bis zu 10.000 Kanälen oder für<br />

einen räumlich verteilten und dezentralen<br />

Aufbau, lassen sich kaskadierte<br />

Systemtopologien realisieren.<br />

Über Netzwerk-Schnittstelle<br />

erfolgt die Vernetzung untereinander<br />

wie auch ins Firmennetz<br />

oder Internet. Ein integrierter Webserver<br />

ermöglicht einen bequemen<br />

Fernzugriff per Tablet oder Smartphone.<br />

Mittels selbstkonfigurierbarer<br />

Weboberfläche können Anwender<br />

so Kennwerte, Kurvenverläufe und<br />

Online-Analysen aus der Ferne<br />

überwachen.<br />

Softwareunterstützung<br />

Die Konfiguration, Bedienung und<br />

Live-Visualisierung erfolgt komfortabel<br />

über die Messtechnik-Software<br />

imc STUDIO auf dem PC. Neben<br />

der schnellen Konfiguration, können<br />

Anwender eigene Anzeige- und Bedienoberflächen<br />

erstellen, die perfekt<br />

auf die Bedürfnisse hin abgestimmt<br />

sind. ◄<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

39


Messtechnik<br />

3D-Messungen auf Submikron-Level<br />

Vergleich LCI zu Lasertriangulation:<br />

LCI Laser<br />

Hochglanzmaterial Ja limitiert<br />

spiegelblanke Oberflächen Ja nein<br />

Transparentes Material Ja limitiert<br />

Toleranz für Oberflächenwinkelvariation Exzellent limitiert<br />

Gebogene, transparente Oberflächen Ja limitiert<br />

Mehrlagige transparente Objekte Ja nein<br />

Präzision


Messtechnik<br />

liefern sowie genaue Daten und<br />

hohe Auflösung von Materialien<br />

wie Metall-, Glas-, Papier- oder Plastik-Oberflächen<br />

zu gewährleisten.<br />

Was kann der UULA<br />

messen?<br />

Der UULA kann 3D-Topografie<br />

und Dimensionen messen. Er liefert<br />

tomografische 3D-Bildverarbeitung<br />

von transparenten Objekten sowie<br />

hochpräzise 2D-Bildverarbeitung.<br />

Mit der EyeVision Software kann<br />

z. B. folgendes geprüft werden:<br />

• 3D Profile<br />

• Spaltmaß<br />

• Abstand<br />

• Rauheit<br />

• Offset<br />

• Winkel<br />

• Oberflächentextur<br />

• Abstandsmaß<br />

• Fläche<br />

• Dicke<br />

• Grathöhe<br />

• Volumen<br />

• Flachheit<br />

• Dichtungsbreite<br />

• Komplanarität<br />

Wo wird LCI<br />

eingesetzt?<br />

Unterhaltungselektronik<br />

Mit der LCI Technologie können<br />

gebogene Glasdisplays vermessen<br />

werden, um die Form des Glases<br />

zu detektieren (Bild 1+2). Es können<br />

auch Spaltmaß und Offset zwischen<br />

dem Glas und dem Rahmen<br />

kontrolliert werden.<br />

Bild 2: Detektieren der Form eines Glasdisplays<br />

Bild 3: Anwendung in der Medizintechnik<br />

Medizintechnik<br />

Ein Bogen an gedruckten Biosensoren<br />

kann von UULA gescannt<br />

werden (Bild 3). Es werden die<br />

3D-Dimensionen und die Rauheit der<br />

Oberfläche des aktiven Bereiches<br />

detektiert. Auch die Dicke der leitenden<br />

Farbe kann gemessen werden.<br />

Mikrofluidik<br />

UULA kann transparente Mikrofluidik-Chips<br />

messen und die<br />

3D-Dimension der Mikrokanäle<br />

detektieren (Bild 4). Auch Höhe und<br />

Breite der Kanäle können gemessen<br />

werden.<br />

Verpackung<br />

Die Siegelnahtqualität wird mit<br />

dem 2D-Intensitätsbild detektiert.<br />

(Bild 5). Die Qualität der Beispiele<br />

variierte von gut (links) zu fehlerhaft<br />

(rechts). ◄<br />

Bild 4: Anwendung in der Mikrofluidik<br />

Bild 5: Anwendung in der Verpackungs-IIndustrie<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

41


Messtechnik<br />

Speziell entwickelt für effizientere Tests und<br />

Diagnosen an Prüfständen<br />

Wärmebildgebungssystem FLIR ETS320 zum Überprüfen von Elektronikbauteilen<br />

FLIR Systems GmbH<br />

flir@flir.com<br />

www.flir.de<br />

www.irtraining.eu<br />

Ganz gleich, ob bei Produkttests<br />

oder im Bereich Forschung und Entwicklung:<br />

Wärme ist immer ein wichtiger<br />

Indikator, wie gut ein System<br />

funktioniert. Die FLIR ETS320 ist<br />

ein berührungsloses Temperaturmesssystem,<br />

das eine hoch empfindliche<br />

Infrarotkamera mit einem<br />

integrierten Standfuß vereint. Damit<br />

können Anwender freihändige Messungen<br />

bei Platinen und anderen kleinen<br />

Elektronikbauteilen vornehmen<br />

und mit einem einzigen Schritt Hot-<br />

Spots ausfindig machen.<br />

Prüfzeiten verkürzen<br />

Die hoch empfindliche Kamera<br />

erkennt selbst kleinste Temperaturunterschiede<br />

(


Absolutes Längenmesssystem mit IO-Link-<br />

Schnittstelle<br />

Die EMAX-Serie von Elgo gibt es nun auch mit IO-Link<br />

Messtechnik<br />

Anschlusskabel ist Schleppkettentauglich und max. 30 m<br />

lang lieferbar, oder im klassischen EMAX2 Gehäuse<br />

mit festem Kabelabgang. Basis für die Messung ist<br />

ein 20 mm breites Magnetband, das einen inkrementellen<br />

und einen absolut codierten Magnetcode enthält.<br />

Die Messlänge beträgt max. 20 m.<br />

IO-Link<br />

Bei IO-Link handelt es sich um eine serielle, bidirektionale<br />

Punkt-zu-Punkt-Verbindung für Signalübertragung<br />

und Energieversorgung unterhalb beliebige Netzwerke,<br />

Feldbusse bzw. Rückwandbusse. Derzeit ist für<br />

IO-Link das Geräteprofil „Smart Sensor Profil“ definiert<br />

gemäß IEC 61131-9. Dieses Profil eignet sich speziell<br />

für messende Sensoren, d. h. neben Schaltpunkten<br />

werden auch Messwerte Übertragen.<br />

ELGO Electronic GmbH & Co. KG<br />

www.elgo.de<br />

Mit IO-Link wird die durchgängige Kommunikation<br />

bis in die Sensorebene ermöglicht. Das volle Anwendungsspektrum<br />

von Sensoren wird somit voll nutzbar<br />

gemacht und eröffnet neue Wege in der Automatisierungstechnik.<br />

Elgo wird diesem neuen Trend gerecht, in dem die<br />

EMAX-Serie um eine Variante mit I/O-Link erweitert<br />

wurde. Das absolute Messsystem mit einer Auflösung/Wiederholgenauigkeit<br />

von 0,01 mm, einer Verfahr<br />

Geschwindigkeit von 4 m/s hat zusätzlich eine<br />

Abstandserkennung zum Magnetband und meldet<br />

über eine LED wenn der Abstand zu groß ist.<br />

Der Sensor ist für den Temperaturbereich von 0 bis<br />

+60 °C ausgelegt. Die Schutzklasse ist IP40, optional<br />

ist IP67 lieferbar. Der Sensor mit Aluminiumgehäuse<br />

hat die Abmessungen 75 x 22 x 39 mm, das steckbare<br />

Robustes Kommunikationssystem<br />

IO-Link ist ein sehr robustes Kommunikationssystem.<br />

Dieses Kommunikationssystem arbeitet mit<br />

einem 24-V-Pegel. Das Telegramm wird noch zwei<br />

Mal wiederholt, falls Übertragungen fehlschlagen.<br />

Erst nach dem Fehlschlagen des zweiten Wiederholversuchs<br />

erkennt der IO-Link Master einen Kommunikationsabbruch<br />

und meldet diesen an die übergeordnete<br />

Steuerung.<br />

Die Schnittstelle ist auf Grund ihrer Auslegung nicht<br />

für schnelle, dynamische Applikationen gedacht, daher<br />

sind regelungstechnische Aufgaben nicht geeignet.<br />

Optional stehen inkrementelle Rechteck- (A,B) und<br />

Sinus-Cosinus-Signale für die dynamische Bewegungssteuerung<br />

zur Verfügung. ◄<br />

Mobile Erkundung von Stickoxiden in Umgebungsluft<br />

Der neue Knestel PAS-NO 2<br />

Immissions-Analysator im mobil<br />

einsatzfähigen Koffer misst in Echtzeit<br />

und kontinuierlich die Stickstoffdioxid-Konzentration<br />

(NO 2 )<br />

in Umgebungsluft.<br />

Für die Standortauswahl von<br />

Messstationen, zur Erforschung<br />

von photokatalytischen Reaktionen<br />

in der Atmosphäre, für Ortung von<br />

Stickoxid-Quellen oder zum Aufbau<br />

eigener Messnetzwerke ist<br />

der PAS-NO 2 Immissions-Analysator<br />

perfekt geeignet. Das photoakustische<br />

Messprinzip gewährleistet<br />

einen direkten Nachweis<br />

ohne Hilfsgrößen und erlaubt eine<br />

schnelle und kostengünstige Spurengasmessung<br />

im ppb-Bereich.<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 5, Stand 5-439<br />

KNESTEL Technologie &<br />

Elektronik GmbH<br />

www.knestel.de<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

43


Messtechnik<br />

Mobile Messdatenerfassung und<br />

Schwingungsmessung live erleben<br />

ter, 4 - 20 mA Ausgang für jeden<br />

Messkanal, eine Zykluszeit von<br />

8 ms sowie die rasche Auslösung<br />

bei Crasherkennung bereits nach<br />

0,7 ms. Ein Modell wird am Stand<br />

in Aktion zu sehen sein.<br />

Der neu entwickelte<br />

Messkoffer<br />

ermöglicht, ohne lange Montagebzw.<br />

Anschlusszeiten, das mobile,<br />

flexible Monitoring sowie die Aufzeichnung<br />

unterschiedlichster Messsignale.<br />

Er ist zur Beschaltung von<br />

bis zu zehn aktiven Messwertaufnehmern<br />

bzw. Sensoren mit analogem<br />

Spannungs- und Stromausgang<br />

in Verbindung mit einem Datenlogger<br />

vom Typ GRAPHTEC GL240 vorgesehen.<br />

Der Datenlogger ist auf einer<br />

Montageplatte montiert und kann<br />

vom Messkoffer auch getrennt für<br />

anderweitige Messaufgaben verwendet<br />

werden. Am Stand werden mit<br />

dem MK-GL240-10K-230 live-Messungen<br />

durchgeführt und die Vorteile<br />

des mobilen Systems erläutert.<br />

„Produkt-Highlights sind in diesem<br />

Jahr auch der FP5000 Drucksensor<br />

mit verbesserter thermischer<br />

Stabilität und Genauigkeit sowie<br />

der MPS4264 Miniatur-Druckscanner<br />

– sie gehören zu den neuesten<br />

und vor allem genauesten Produkten,<br />

mit denen man Drücke messen<br />

kann“, sagt Joachim Ditthardt,<br />

technische Beratung und Vertrieb<br />

bei Althen. ◄<br />

Bild © Althen GmbH<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 5, Stand 405<br />

Althen GmbH Mess- und<br />

Sensortechnik<br />

www.althensensors.com<br />

• VibroLine Schwingungsmessystem<br />

• Mobiler Messkoffer mit Datenlogger<br />

GL240<br />

• Neue Drucksensoren: FP5000<br />

Drucksensor und MPS4264<br />

Druckscanner<br />

Schnelle Vibrationserkennung<br />

von Maschinen oder Anlagen und<br />

mobile Messdatenerfassung –<br />

dies präsentiert Althen Sensors<br />

& Controls auf der Sensor + Test.<br />

Außerdem werden, neben den<br />

bewährten Produkten, das Vibro-<br />

Line Schwingungsmesssystem<br />

der VLE Serie 1-8 sowie der neue<br />

mobile 10-Kanal Messkoffer mit<br />

integriertem Datenlogger GL240<br />

in Aktion gezeigt.<br />

Das VibroLine<br />

Schwingungsmesssystem<br />

eignet sich für Schwingungskennwertüberwachung<br />

von Schwingbeschleunigung,<br />

Schwinggeschwindigkeit<br />

oder -weg nach DIN ISO<br />

10816/20816, zum Beispiel für<br />

Motoren, Lüfter oder Pumpen. Der<br />

Zustand der Maschinen kann sofort<br />

an der Gerätefront abgelesen werden.<br />

Zu den besonderen Eigenschaften<br />

zählen auch frei einstellbare<br />

Bandpass- und Ordnungsfil-<br />

Präzisionstalent mit 0,001 °C Auflösung als 2-Kanal –<br />

Dostmann electronic GmbH<br />

info@dostmann-electronic.de<br />

www.dostmann-electronic.de<br />

Die Dostmann electronic GmbH<br />

stellt mit dem neuen Modell P790<br />

ein leistungsstarkes, universell einsetzbares<br />

Messgerät zur Temperatur-<br />

und Feuchtemessung vor. Das<br />

Präzisionstalent überzeugt durch<br />

viele Details und ist durch seine<br />

automatische Fühlererkennung<br />

und die Bluetooth-Schnittstelle zum<br />

Smartphone besonders komfortabel<br />

zu bedienen.<br />

Zur Temperaturmessung können<br />

sowohl Widerstandsfühler (Pt100)<br />

als auch Thermoelemente (Typen<br />

gem. EN 60584) angeschlossen werden.<br />

Damit wird ein großer Messbereich<br />

von -200 bis +1760 °C abgedeckt.<br />

Das Gerät misst hochgenau:<br />

Im Bereich von -30…+200 °C wird<br />

eine Genauigkeit von ±0,015 °C<br />

bei einer Auflösung von 0,001 °C<br />

erreicht. Die Fühler werden automatisch<br />

erkannt und entsprechende<br />

Justageinformationen berücksichtigt.<br />

Taupunkt und absolute<br />

Feuchte<br />

Die kapazitiven Feuchtefühler zeigen<br />

neben der relativen Feuchte<br />

noch den Taupunkt und die Absolutfeuchte<br />

an. Messdaten werden<br />

auf dem zweizeiligen LC-Display<br />

dargestellt oder können bei Bedarf<br />

via USB-Schnittstelle mit der optionalen<br />

Windows Software DE-<br />

Graph auf den PC übertragen werden.<br />

Alternativ können Messwerte<br />

per Bluetooth mit der kostenlosen<br />

App DEGraphBlue auf IOS oder<br />

Android Smartphones oder Tablets<br />

verarbeitet werden. Daneben bietet<br />

die App weitere Funktionen wie<br />

Grenzwertalarm, Messwertstabilitätsanzeige<br />

und diverse Exportfunktionen.<br />

Eine umfangreiche Füh-<br />

44 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Messtechnik<br />

Neue Flexibilität bei der optischen<br />

Schwingungsmessung<br />

Bild © Creapolis - 76185 Karlsruhe<br />

POLYTEC GmbH<br />

info@polytec.de<br />

www.polytec.com<br />

VibroFlex besteht als modulares<br />

Vibrometer aus dem Front-<br />

End VibroFlex Connect mit komfortablem<br />

Touchdisplay und einer<br />

Auswahl an Laser-Messköpfen.<br />

Die optionale VibSoft-Datenerfassungs-<br />

und Auswertesoftware<br />

ergänzt das Messsystem als Werkzeug<br />

für effektive und komfortable<br />

Datenanalyse. So können Dynamik,<br />

Akustik und Schwingung berührungslos<br />

und mit Laserpräzision<br />

an Strukturen von nano bis makro<br />

erforscht werden. Das modulare<br />

Schwingungsmesssystem mit<br />

konfigurierbarer Bandbreite von<br />

DC bis 24 MHz detektiert kleinste<br />

Bewegungen im Subpicometer-<br />

Bereich und Schwinggeschwindigkeiten<br />

bis 30 m/s.<br />

Das robuste VibroFlex NEO meistert<br />

anspruchsvolle Messaufgaben<br />

zuverlässig und mit hoher Auflösung,<br />

selbst bei durchsichtigen Medien<br />

wie Glas für Klimakammertests<br />

oder Wasser für Ultraschalluntersuchungen<br />

im Wasserbad.<br />

VibroFlex Xtra ermittelt hochaufgelöste<br />

Schwingungsmessdaten von<br />

jeder Oberfläche – selbst auf dunklen,<br />

biologischen, rotierenden oder<br />

bewegten Messobjekten. Die augensichere<br />

Lasertechnologie ist speziell<br />

für anspruchsvolle Messaufgaben<br />

geeignet, wie zerstörungsfreies<br />

Prüfen, Schwingwegmessungen aus<br />

größerem Abstand, quasi-statische<br />

Wegmessungen bis hin zur Regelung<br />

von Shakern. VibroFlex Compact<br />

findet aufgrund seines kompakten<br />

Designs auch in komplexeren<br />

Messaufbauten Platz, etwa<br />

in der Produktionsumgebung. Die<br />

integrierte Kamera hilft dabei, das<br />

Ziel nicht aus den Augen zu verlieren,<br />

und erleichtert die Feinpositionierung.<br />

Dank spezieller Mikroskopoptik<br />

mit 1,5 μm kleinem Messpunkt<br />

erforscht VibroFlex Compact auch<br />

Mikrosysteme und feinste Strukturen.<br />

Kein Platz gibt es nicht – der Fasermesskopf<br />

VibroFlex Fiber gelangt<br />

selbst an sehr schwer zugängliche<br />

Messstellen. Per differentieller<br />

Faseroptik misst er auch Relativbewegungen<br />

wie an Fügestellen<br />

und kompensiert Umgebungseinflüsse.<br />

VibroFlex – die neue Flexibilität<br />

der optischen Schwingungsmesstechnik.<br />

◄<br />

Messgerät mit Bluetooth<br />

lerkalibrierfunktion dient zur Kompensation<br />

von Sensortoleranzen.<br />

Dabei können bis zu 14 Justagepunkte<br />

hinterlegt werden.<br />

Beide Messkanäle sind identisch<br />

und können alle genannten Messgrößen<br />

darstellen. Das Tastenfeld<br />

ist übersichtlich angeordnet,<br />

die gleichzeitige Anzeige von zwei<br />

Messwerten im Display ist für einige<br />

Anwendungen ebenso nützlich wie<br />

die Differenztemperaturanzeige.<br />

Dem Nutzer stehen außerdem die<br />

MAX-MIN- und HOLD-Funktionen<br />

zur Verfügung. Bei Bedarf können<br />

auch Durchschnitts- bzw. Mittelwerte<br />

gespeichert werden. Eine Datenloggerfunktion<br />

speichert bis zu 6.000<br />

Messwerte mit Datum und Uhrzeit<br />

im Messgerät. Die Messungen können<br />

mit der Software DEGraph oder<br />

der App DEGraphBlue auch nachträglich<br />

ausgewertet werden. Zur<br />

Spannungsversorgung dient eine<br />

9 Volt Blockbatterie. Ebenfalls kann<br />

ein Akku oder USB-Netzteil verwendet<br />

werden. Das Kunststoffgehäuse<br />

hat die Abmessungen 200 x 93 x<br />

44 mm. Das Gewicht beträgt 600 g<br />

inkl. Verpackung. ◄<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

45


Messtechnik<br />

Flexible Aufbereitung analoger Signale<br />

Sensoren, Temperaturfühlern wie PT100 und PT1000,<br />

Potentiometern, aktiven Vorverstärkern und Ähnlichen.<br />

Halb- und Viertelbrückenergänzungen sind zuschaltbar.<br />

Eine zwischen DC und AC umzuschaltende Eingangsankopplung,<br />

Null- und Taraabgleich sowie vier<br />

Kalibriersignale ergänzen den Funktionsumfang. Eine<br />

Übersteuerung des Signalpfades wird angezeigt,<br />

ebenso Kabelbruch im 5- und 6-Leiter-Betrieb. Das<br />

Ausgangssignal von bis zu ±10 V steht frontseitig an<br />

einer BNC-Buchse und intern an der Backplane bzw.<br />

an der Gehäuserückseite zweifach und kurzschlussfest<br />

entkoppelt zur Verfügung.<br />

Bild © IMD<br />

IMD GmbH<br />

info@imd-gmbh.de<br />

www.imd-gmbh.de<br />

Mit dem UMV219 legt IMD einen etablierten Klassiker<br />

neu auf: Der universelle Messverstärker in seiner<br />

neuesten Version bietet, neben allen gängigen Funktionen<br />

zur analogen Signalkonditionierung, folgende<br />

neuen Features: zweiter Ausgang ohne Wechselwirkung<br />

auf den ersten, eigenr Eingang zur Systemkalibrierung,<br />

Möglichkeit, die Verstärkung in dB einzustellen,<br />

erhöhte Präzision durch den durchgehenden<br />

Einsatz von 16-bit-DACs für Hilfsfunktionen und mehr<br />

Auswahl bei den Schnittstellen. Die Bediensprache im<br />

Menü ist jetzt umschaltbar.<br />

Komplette Signalkonditionierung auf einer<br />

Europakarte<br />

Analoge Signale werden mit dem UMV219 vollständig<br />

zeitkontinuierlich verarbeitet. Der Verstärker bietet<br />

einen fein einstellbaren Gain von 1 - 4000 (0 - 72 dB)<br />

und acht umschaltbare Filterfrequenzen zwischen<br />

0,5 Hz und 20 kHz mit Bessel- oder Butterworth-Charakteristik<br />

4. und 6. Ordnung, die Bypassbandbreite<br />

beträgt dabei ca. 70 kHz. Die schnelle Verstärkervariante<br />

UMF hat eine offene Bandbreite von 1 MHz bei<br />

Verstärkungen von 1,00 bis 999. Hier kann mit acht<br />

zuschaltbaren Eckfrequenzen von 2 bis 400 kHz das<br />

Rauschen reduziert und Aliasing verhindert werden.<br />

Einstellbare Konstantstrom- und<br />

symmetrische Spannungsquellen<br />

Beiden Versionen gemeinsam sind einstellbare Konstantstrom-<br />

und symmetrische Spannungsquellen mit<br />

Nachregelung, für Messungen mit DMS-Brücken, IEPE-<br />

Flexibel konfigurier- und steuerbar<br />

Ob ein einzelner Kanal im Tischgehäuse oder bis<br />

zu 32 UMV/UMF in einem 19“-Rack doppelter Höhe:<br />

Neben der Konfigurierbarkeit per Rechner über alle<br />

gängigen Bedienoberflächen hat jeder Verstärker die<br />

manuelle Bedienung mit eigenem, gut ablesbaren Farb-<br />

LC-Display, Drehknopf und übersichtlicher Benutzerführung.<br />

Zusätzlich können in speicherbaren Anwender-Setups<br />

mehrere komplette Mess-Konfigurationen<br />

bereitgehalten werden.<br />

Für die Rechnersteuerung stehen eine serielle RS232-<br />

Schnittstelle oder ein Ethernetanschluss zur Steuerung<br />

aus dem lokalen Netzwerk zur Auswahl. Die Kommunikation<br />

erfolgt über einfache, mnemonische Kommandostrings,<br />

so dass es auch in 20 Jahren keine Treiberprobleme<br />

geben wird und jedes Betriebssystem passt.<br />

Passt nur fast?<br />

UMV/UMF219-Verstärker und ihr Gehäusesystem<br />

sind komplett in Deutschland entwickelt und gefertigt,<br />

individuelle Anpassungsmöglichkeiten wurden von<br />

Anfang an im Design berücksichtigt. Ob eine Vorverstärkung,<br />

besondere Eckfrequenzen, eigene Eingangsbuchsen<br />

oder deren Belegung benötigt werden oder<br />

die Ausgänge des Systems auf einen Vielpolsteckverbinder<br />

mit vorgegebener Belegung zusammengeführt<br />

werden sollen - durch die hohe Fertigungstiefe<br />

und die Produktion vor Ort in Deutschland ist die IMD<br />

GmbH in der Lage, nach den jeweiligen Kundenwünschen<br />

zu produzieren, so dass jedes Gerät optimal<br />

zum konkreten Einsatzzweck passt.<br />

Hintergrundinfo<br />

Dieses Produkt ist Test-Equipment und wird in<br />

Prüfständen, messtechnischen Anlagen und Laboren<br />

eingesetzt. Als Bindeglied zwischen Sensor und<br />

Datenerfassung speist der Messverstärker erforderlichenfalls<br />

den Messaufnehmer passend, das Signal<br />

wird verstärkt, gefiltert (Rauschreduktion, Anti-Aliasing)<br />

und vom Offset befreit als Analogsignal an Datenerfasssungskarten<br />

oder -boxen ausgegeben. Die lokale<br />

Bedienbarkeit über Display, Drehknopf und Menü ist<br />

sehr praxisgerecht für den Einsatz als Laborverstärker<br />

(1 bis 16 Kanäle im Tischgehäuse), während die<br />

Schnittstellenfunktion auch die Konfigurierung von größeren<br />

Systemen einfach macht (größtes bisher geliefertes<br />

System: 640 Kanäle in fünf 19“-Schränken mit<br />

Ethernet-Schnittstelle). ◄<br />

46 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Dienstleister<br />

Umfangreiches Kalibrierspektrum im neuen<br />

Labor<br />

modernster Geräte- und Klimatechnik, werden Kalibrieraufgaben<br />

mit geringsten Messunsicherheiten<br />

durchgeführt.<br />

Das Kalibrierlaboratorium entspricht den neuesten<br />

normativen Forderungen der DIN EN ISO/IEC 17025<br />

und bietet Kalibrierungen für Temperatur (-100 bis<br />

+1200 °C), Feuchte (10 bis 98 % r.F. bei +10 bis + 95 °C<br />

Umgebungstemperatur), Strömungsgeschwindig keit (0,1<br />

bis 65 m/s) und elektrische Messgrößen. Der Kalibrierumfang<br />

beinhaltet die Sichtprüfung/ Reinigung, eine<br />

Überprüfung aller Bedienelemente und Funktionen,<br />

die Erstellung eines zweisprachigen Kalibrierzertifikates<br />

mit Soll/- Istwert, Abweichung, Messunsicherheit,<br />

Kalibriermarke und Kalibriernummer.<br />

Ahlborn Mess- und<br />

Regelungstechnik GmbH<br />

www.ahlborn.com<br />

Die Firma Ahlborn Mess- und Regelungstechnik<br />

GmbH bietet seit mehr als 30 Jahren Kalibrierdienstleistungen<br />

auf höchstem Niveau. Diese Leistungen<br />

wurden nun umfangreich erweitert. In einem komplett<br />

neu errichteten Laborgebäude, ausgestattet mit<br />

Umfangreiche selektive Präzisionsjustagen<br />

zur Erhöhung der Genauigkeit der ALMEMO-<br />

Messsysteme mit der einzigartigen ALMEMO-<br />

„Mehrpunktjustage-Funktion“ sind möglich. Weitere<br />

Besonderheiten sind die Kalibrierung auch geringer<br />

Luftströmungen ab 0,1 m/s und speziell konzipierte,<br />

hochpräzise Klimaprüfschränke für die Kalibrierung<br />

von Klimapunkten unter Ausschluss der Strahlungswärme<br />

mit kleinsten Messunsicherheiten. ◄<br />

Sensor + Test, Halle 1, Stand 1-261<br />

Die ICS-NH beschäftigt sich seit nunmehr 11 Jahren mit der Integration von<br />

Drucksensoren verschiedener Technologien in vorrangig kundenspezifische<br />

Applikationen. Vor allem in unseren Kernmärkten (Aerospace, Öl- und<br />

Gasproduktion, Motorsport und Medizintechnik) konnten wir in den vergangenen<br />

Jahren zu herausragenden Lösungen und Produktumsetzungen bei<br />

unseren Kunden erheblich beitragen. Die Qualität unserer Sensoren<br />

und Produkte stehen für uns an erster Stelle. Die Robustheit unserer<br />

Produkte erschließt unseren Kunden neue Applikationsbereiche<br />

und Möglichkeiten in Bereichen in denen es auf äußerste<br />

Zuverlässigkeit und Langlebigkeit ankommt.<br />

Mit unseren Möglichkeiten decken wir von kleinsten<br />

Stückzahlen bis hin zu mittleren Serien vom Sensor bis<br />

zum kundenspezifischen Messsystem weitestgehend<br />

alles ab. Der enge und direkte Kontakt<br />

zu unseren Kunden ist uns äußerst<br />

wichtig um die passende Lösung<br />

gemeinsam mit dem Anwender zu<br />

realisieren.<br />

Kontaktieren Sie uns!<br />

ICS-NH • Wolfener Str. 32-34 • 12681 Berlin • Telefon: +49 30 80408666 • Telefax: +49 30 80408668<br />

E-Mail: info@ics-nh.de • www.ics-nh.de


Aktuelles<br />

Elektronische Druckkalibrierstation mit zwei<br />

Druckreglern im Koffer<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 5, Stand 152<br />

MECOTEC Mess- und<br />

Regelungstechnik GmbH<br />

info@mecotec.eu<br />

www.mecotec.eu<br />

Der DPC3000K-2R-200bar ist<br />

der neue umfangreiche Koffer der<br />

Mecotec GmbH. Neben den Reglern<br />

umfasst die tragbare Kalibierstation<br />

eine interne Druckflasche<br />

(optional 300 bar) und kann zusätzlich<br />

mit elektronischen Mess- und<br />

Sensormodulen ausgestattet werden.<br />

Der Koffer besticht durch die Druckregler<br />

DPC 3000 und DPC I easy.<br />

Diese können getrennt oder in der<br />

Kaskade betrieben werden. In der<br />

Kaskade funktioniert der DPC I easy<br />

als Vordruckregler. Er versorgt den<br />

Hauptregler konstant mit dem notwendigen<br />

Vordruck. Die zusätzliche<br />

Verwendung von externen Sensormodulen,<br />

die über eine Steckverbindung<br />

angeschlossen werden, ermöglicht<br />

Kalibrierungen im Bereich von<br />

0…100 mbar. Die Sensoren sind für<br />

alle Bereiche verfügbar – Genauigkeit<br />

0,025% FS.<br />

Es sind Kalibrierroutinen nach<br />

DAkkS hinterlegt, welche auch spezifisch<br />

eingegeben werden können.<br />

Die Kommunikation erfolgt via LAN,<br />

WLAN, USB, RS232. Zusammen<br />

mit der neuen SQL-basierten Software<br />

MecoKal, die über einen integrierten<br />

Zertifikatsgenerator verfügt,<br />

steht dem Nutzer ein leistungsstarkes<br />

und flexibles Kalibrier system<br />

für alle Kalibrieraufgaben zur Verfügung.<br />

Darüber hinaus profitieren<br />

Anwender von einem Schnell adapter<br />

für alle Standardgewinde, der montiert<br />

auf einer Kontaminationssperre,<br />

das System abrundet. ◄<br />

SENSOR+TEST <strong>2019</strong> steht in den Startlöchern<br />

Die Vorbereitungen für die<br />

Sensor+Test vom 25. bis 27.<br />

Juni <strong>2019</strong> liegen in den letzten<br />

Zügen. Anlässlich der Jahrespressekonferenz<br />

des AMA Verbands<br />

für Sensorik und Messtechnik e.V.<br />

in Nürnberg gab der Veranstalter<br />

einen insgesamt positiven Ausblick<br />

auf die diesjährige Ausgabe<br />

der international führenden Fachmesse<br />

für Sensorik, Mess- und<br />

Prüftechnik.<br />

Laut Holger Bödeker, Geschäftsführer<br />

der veranstaltenden<br />

AMA-Service GmbH, liegt die<br />

Sensor+Test <strong>2019</strong> gut im Plan:<br />

„Turnusgemäß erwarten wir in diesem<br />

Jahr etwas weniger Aussteller<br />

als im Vorjahr, da die 2018 zeitgleich<br />

stattfindende ettc - European<br />

Test and Telemetry Conference<br />

erst 2020 wieder gemeinsam<br />

mit der Sensor+Test durchgeführt<br />

wird. Zudem ist unser neuer<br />

Messetermin in der letzten Juniwoche<br />

noch nicht bei allen Ausstellern<br />

vollständig eingeplant.<br />

Dennoch rechnen wir nach aktuellem<br />

Stand mit etwa 530 teilnehmenden<br />

Ausstellern aus dem Inund<br />

Ausland. Unternehmen und<br />

Institute aus 30 Ländern haben<br />

eine Vielzahl von Innovationen<br />

angekündigt.“<br />

Reges Interesse<br />

Die für das umfangreiche Rahmenprogramm<br />

der Sensor+Test<br />

eingereichten Präsentationen der<br />

Aussteller müssen vor ihrer endgültigen<br />

Aufnahme die Qualitätsprüfung<br />

durch ein Fachgremium, bestehend<br />

aus Mitgliedern des AMA-<br />

Ältestenrats, absolvieren. Dazu<br />

Holger Bödeker: „Die Qualität der<br />

Einreichungen zu den Vortragsforen<br />

hat sich durch diese Maßnahme<br />

signifikant erhöht. Davon<br />

profitieren vor allem die Besucher<br />

unserer Messe. Wir dürfen<br />

uns auf ein hochattraktives Programm<br />

freuen.“<br />

Gemeinschaftsstände<br />

Nicht nur bei den Vorträgen steht<br />

das diesjährige Sonderthema der<br />

Messe – Sensorik und Messtechnik<br />

für die Prozessautomation – hoch<br />

im Kurs. Auch das Sonderforum<br />

dazu ist nahezu ausgebucht. Rege<br />

Nachfrage herrscht auch nach der<br />

staatlich geförderten Beteiligung<br />

am Gemeinschaftstand „Innovation<br />

Made in Germany“ für junge<br />

innovative Unternehmen. Dieser<br />

wird <strong>2019</strong> schon zum zwölften<br />

Mal in Folge durch das Bundeswirtschaftsministerium<br />

gefördert<br />

und ist zu 80% belegt.<br />

• SENSOR+TEST<br />

www.sensor-test.com<br />

48 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Qualitätssicherung<br />

Flexibler Schnelltest für thermische Größen<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 5, Stand 156<br />

Berliner Nanotest und Design<br />

GmbH<br />

info@nanotest.eu<br />

https://nanotest.eu<br />

Die Bestimmung der thermischen<br />

Materialeigenschaften von Gelen<br />

und Pasten bis hin zu Flüssigkeiten<br />

ist methodisch höchst anspruchsvoll.<br />

Inbesondere Wärmeleitfähigkeit<br />

und Diffusivität werden meist<br />

nur analytisch ermittelt. TOCS nutzt<br />

die 3-omega-Methode zur Ermittlung<br />

beider Materialparameter und<br />

erlaubt die thermische Charakterisierung<br />

von flüssigen Material proben<br />

binnen weniger Minuten.<br />

Komplettlösung<br />

TOCS ist eine Komplettlösung,<br />

bestehend aus Charakterisierungs-<br />

Chips, Chiphalter, Elektronik und<br />

Benutzer-freundlicher Datenerfassungs-<br />

und Analysesoftware. Das<br />

System ist ready-to-use und eine<br />

Materialprobe kann innerhalb von<br />

Minuten charakterisiert werden. Die<br />

Charakterisierungs-Chips können<br />

nach einmaliger Nutzung entsorgt<br />

oder bei entsprechenden Materialproben<br />

gereinigt und wiederverwendet<br />

werden. Der Sample- Halter ist<br />

flexibel, wird über Kabel mit der Elektronik<br />

verbunden und lässt sich so<br />

auch in Heiz- oder Klimakammern<br />

integrieren und bei definierten Temperaturen<br />

oder unter spezieller Atmosphäre<br />

nutzen. Ein fortgeschrittener<br />

Probenhalter erlaubt auch das<br />

direkte Erhitzen des Testchips zum<br />

Aushärten und in-situ Monitoring<br />

von Proben mit bestimmten Temperaturprofilen.<br />

Basierend auf der 3-omega-<br />

Methode ermöglichen so innovative<br />

Charakterisierungs-Chips einfache<br />

Handhabung und schnelles<br />

Messen. Proben werden auf den<br />

Chip aufgetragen und die Beträge<br />

von Wärmeleitfähigkeit und Diffusivität<br />

mithilfe der benutzerfreundlichen<br />

TOCS Software im Handumdrehen<br />

ermittelt. ◄<br />

Machine-Learning-gestützte Thermografie- und Vision-Systemlösungen<br />

Fluke Process Instruments und Systempartner<br />

Selmatec Systems zeigten auf<br />

der Automotive Engineering Expo ihre<br />

Qualitätssicherungslösungen für Formhärte-<br />

und Kaltumformprozesse. Die<br />

direkt in die Produktionsanlagen integrierten<br />

Hardware- und Softwaresysteme<br />

ermöglichen eine Überwachung<br />

in Echtzeit. Die Integration von Machine<br />

Learning, neuronalen Netzen und Deep<br />

Learning erlaubt einzigartige Überwachungs-<br />

und Steuerungsszenarien. Diese<br />

Methoden auf dem neuesten Stand der<br />

Technik sorgen für einen effizienteren<br />

Betrieb sowie eine Stabilisierung der<br />

Produktqualität. Sie reduzieren Ausfall zeiten<br />

und Schäden an der Anlage. Umfangreiche<br />

Auswerte- und Archivierungsfunktionen stehen<br />

zur Verfügung. So lässt sich vollständige<br />

Rückverfolgbarkeit umsetzen. Selmatec<br />

erstellt für Warm- und Kaltumformungslinien<br />

maßgeschneiderte Systeme inklusive<br />

visueller Kontrolle, Thermografie und Einbindung<br />

aller Anlagen- und Prozessdaten. Zur<br />

Lösungskompetenz zählen die Erkennung<br />

von Doppelplatinen, Lage kontrolle und Zentrieraufgaben<br />

vor und nach dem Ofen sowie<br />

in der Presse und die Überwachung<br />

der Teiletemperatur vor und nach der<br />

Presse. Im Bereich der Kaltumformung<br />

dient die SelVision-Software auch der<br />

Ziehrandüberwachung, Riss erkennung<br />

sowie der Erkennung weiterer Anomalien.<br />

Neben Bildsensoren werden für<br />

verschiedene Aufgaben Temperaturüberwachungssysteme<br />

von Fluke Process<br />

Instruments eingesetzt: Infrarotthermometer<br />

der Baureihen Thermalert<br />

4.0 und Raytek MI3, Infrarotzeilenscanner<br />

des Typs Raytek MP150 sowie<br />

die Infrarotkamera ThermoView TV40.<br />

Durch die gezielte Auswahl geeigneter<br />

Sensorik entsprechen die Temperaturmessungen<br />

mit einer Genauigkeit von ±1 % den<br />

Anforderungen der CQI-9 HTSA.<br />

• Fluke Process Instruments GmbH<br />

www.flukeprocessinstruments.de<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

49


Qualitätssicherung<br />

Elektrisches Prüfen langer Kabel<br />

Gleichzeitige Multipoint-Durchgangsprüfung eines mehrere Kilometer langen Multicore-Kabels<br />

(klassifiziert mit 10 Ohm/300 m) mit einem CableEye M3UH-Tester<br />

Bild 1: Schematische Darstellung der Kabelkapazität<br />

Autor:<br />

Ernst Bratz, Marketingleiter,<br />

nach Unterlagen von CAMI<br />

Research/CableEye<br />

Meilhaus Electronic GmbH<br />

www.meilhaus.de<br />

Kupferkabel spielen in allen<br />

Bereichen moderner Technik eine<br />

große Rolle. Trotz zunehmender<br />

Bedeutung der WLAN- und Glasfaser-Technik<br />

in der Datenkommunikation<br />

werden Kupferkabel auch<br />

weiterhin ihre Berechtigung behalten<br />

und zum Beispiel eingesetzt,<br />

um Strom zu liefern, mit größerer<br />

Leistung zu steuern oder Signaldaten<br />

kostengünstig zu übertragen.<br />

Solange die Industrie für solche<br />

Anwendungen Kupferkabel einsetzt,<br />

müssen diese auch geprüft werden,<br />

um eine einwandfreie Funktion und<br />

die Einhaltung der Qualitätsstandards<br />

zu gewährleisten. Eine wichtige<br />

Rolle spielt dabei in vielen Fällen<br />

nicht nur die Prüfung der Kabel<br />

zur Qualitätssicherung währen ihrer<br />

Produktion, sondern auch der spätere<br />

Test vor Ort während der gesamten<br />

Lebensdauer. Ein anschauliches<br />

Beispiel sind Audio- und Steuer-<br />

Kabel (Licht, Bühnensteuerung) in<br />

der Großveranstaltungs-Technik,<br />

die vor jedem Einsatz geprüft werden<br />

müssen, um einen Ausfall während<br />

der Veranstaltung zu vermeiden.<br />

Denn fehlerhafte Kabel können<br />

in vielen Bereichen zu erheblichen<br />

wirtschaftlichen Verlusten<br />

oder sogar Gefahren für Menschen<br />

und Geräte führen. Das Prüfen von<br />

längeren Elektronik-Kabeln, also mit<br />

mehreren 100 Metern bis zu Kilometern,<br />

stellt dabei sehr anspruchsvolle<br />

Anforderungen an Testausrüstung,<br />

Testverfahren und den Bediener.<br />

Um auch hier genaue Testdaten<br />

zu erhalten, ohne dass die Ausrüstung<br />

beschädigt wird oder Sicherheitsrisiken<br />

für den Bediener entstehen,<br />

sind einige Dinge zu beachten.<br />

Dieser Artikel konzentriert sich auf<br />

diese Aufgabenstellung.<br />

Bild 2: Durch Ausgangsimpedanz und „natürliche“ Kabelkapazität verzerrte Testimpulse (Impulse 2 und 3) können<br />

zu Fehlfunktionen führen (Impuls 3), wenn der Prüfimpuls nicht eingestellt wird (Impuls 4)<br />

Wie unterscheiden sich aus<br />

technischer Sicht lange<br />

Kabel von kurzen?<br />

Die Kapazität C macht den Unterschied.<br />

Zwei oder mehr isolierte<br />

Leiter, die in ein Kabel eingebunden<br />

sind, entwickeln eine Kapazität<br />

zwischen den Leitern. Dieser<br />

natürliche, unvermeidbare Effekt<br />

ergibt sich aus der Nähe von Leitern,<br />

die nur durch eine dünne Isolationsschicht<br />

getrennt sind. Ein elektrisches<br />

Feld entwickelt sich zwischen<br />

diesen parallelen Leitern in<br />

etwa so, wie es zwischen den Platten<br />

eines Kondensators geschieht.<br />

Im Fall des Kabels entsprechen die<br />

„Kondensator-Platten“ den langen,<br />

schmalen Kupferdrähten. Die Kapazität<br />

nimmt mit der Kabellänge, der<br />

Verdrillung der Drähte und dem Vorhandensein<br />

einer Abschirmung um<br />

die Leiter zu (Bild 1).<br />

Ein qualitativ hochwertiges Twisted-Pair<br />

Ethernet-Kabel hat zum<br />

Beispiel eine Kapazität von etwa<br />

17 pF pro ca. 30 cm (1 Fuß). Die<br />

Induktivität spielt im Vergleich zur<br />

Kapazität nur eine geringe Rolle<br />

bei der Signalübertragung über<br />

ein langes Kabel, weil der Eisenkern<br />

oder ein anderes Material<br />

fehlt, das den magnetischen Fluss<br />

in unmittelbarer Nähe des Kabels<br />

konzentriert.<br />

Wie wirkt sich die Erhöhung<br />

der Kapazität auf die Widerstandsmessung<br />

des Drahtes<br />

aus?<br />

Die Datenerfassung des Drahtwiderstands<br />

erfolgt typischerweise<br />

durch Anlegen kurzer Gleichstromimpulse.<br />

Die Ausgangsimpedanz<br />

des Treibers in Kombination mit der<br />

„natürlichen“ Kabelkapazität erzeugt<br />

ein parasitäres Tiefpassfilter, das bei<br />

ausreichend hoher Kabelkapazität<br />

den Messimpuls drastisch verzerrt<br />

und Fehler verursacht.<br />

Die Messungen des Leitungswiderstands<br />

erfolgen üblicherweise<br />

mit einer niedrigen, festen Spannung<br />

(typischerweise +10 V). Es<br />

besteht dabei kaum eine Möglichkeit,<br />

die Spannung zu erhöhen<br />

oder die Ausgangsimpedanz<br />

zu senken, um die Kabelkapazität<br />

schneller aufzuladen. Der Impuls<br />

kann jedoch leicht verlängert werden,<br />

damit ausreichend Zeit bleibt,<br />

bis die Prüfspannung des Impulses<br />

erreicht ist, bevor die Messung an<br />

der abfallenden Flanke erfasst wird.<br />

Mehrere Leiter in einem<br />

Kabel<br />

Die ganze Sache wird natürlich<br />

komplexer, wenn drei oder mehr Leiter<br />

parallel durch ein Kabel geführt<br />

werden. Insbesondere, wenn noch<br />

dazu eine umgebende Metallab-<br />

50 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Qualitätssicherung<br />

Bild 3: Querschnitt durch ein 5-adriges Kabel mit Schirm. Visualisierung der<br />

parasitären Kapazität in einem mehradrigen Kabel<br />

schirmung vorhanden ist. In diesem<br />

Fall kann die Kapazität zwischen<br />

einem zu messenden Draht<br />

und dem ihn umgebenden „Kupferwald“<br />

viel größer sein, was den oben<br />

beschriebenen Effekt verstärkt. Um<br />

das Problem einer guten Messung<br />

des Drahtwiderstandes bei hoher<br />

Kapazität zu lösen, wird also einfach<br />

länger auf das Ergebnis gewartet.<br />

Bei Kabeln, die über 3 m lang sind,<br />

wird die Impulsdauer (Verweilzeit)<br />

so weit wie nötig erhöht, um vernünftige<br />

Daten zu erhalten. Dauert<br />

zum Beispiel die Widerstandsmessung<br />

von 64 einzelnen Leitern<br />

in einem ca. 60 cm langen Mehrleiterkabel<br />

mit einem CableEye-Tester<br />

in der Regel etwa 2 s, erhöht sich<br />

der Wert bei ca. 6 m auf 3 s und<br />

bei einer Länge von ca. 60 m auf<br />

ungefähr 11 s.<br />

Wie wirkt sich die Erhöhung<br />

der Kapazität auf die<br />

Isolationsmessung aus?<br />

Ein ca. 3 m langer Standard-<br />

Kupferdraht mit 22 Gauge Drahtdurchmesser<br />

(1 Gauge = 0,01 mil =<br />

0,254 µm) hat einen idealen Widerstand<br />

von etwa 0,16 Ohm. Für eine<br />

gute Signalübertragung gilt: Je niedriger<br />

der Widerstand, desto besser.<br />

Für die Drahtisolierung hingegen gilt<br />

das Gegenteil: Je höher der Widerstand,<br />

desto besser.<br />

Messungen an modernen Isolierungen,<br />

deren Werte typischerweise<br />

100 MOhm oder mehr bei einer<br />

Stärke von nur 25 mil (0,64 mm)<br />

betragen, stellen ganz andere Anforderungen<br />

an das Testequipment, als<br />

die Messung von Kupferleitungen.<br />

Während eine niedrige Spannung<br />

von +10 V (oder weniger) ausreichend<br />

Strom durch einen Kupferdraht<br />

fließen lässt, um sehr genaue<br />

Widerstandsmessungen durchzuführen,<br />

sind möglicherweise Hunderte<br />

oder Tausende Volt erforderlich,<br />

um hier einen messbaren<br />

Strom zu erhalten. Üblicherweise<br />

werden Testgeräte für diesen Einsatz<br />

als HiPot-Tester („High Potential“)<br />

bezeichnet, zum Beispiel das<br />

CableEye HVX-System. Die neuen<br />

HVX-Modelle des CableEye haben<br />

ein M3 oder M4 integriert und bieten<br />

damit deren Funktionen. Zur<br />

Bewertung der Isolation wird der<br />

Isolationswiderstand in Megaohm<br />

(10 6 Ohm) oder Gigaohm (10 9 Ohm)<br />

gemessen sowie der Ableitstrom<br />

durch die Isolierung in Mikroampere<br />

bei einer angegebenen Spannung.<br />

Zudem kann ein zusätzlicher<br />

Test sicherstellen, dass die Isolation<br />

bei einer angegebenen Spannung,<br />

die normalerweise höher ist als die<br />

zur Messung des Leckstroms, keinen<br />

dielektrischen Durchschlag<br />

erleidet. Ein dielektrischer Durchschlag<br />

tritt auf, wenn die Isolation,<br />

also das Dielektrikum, ionisiert wird.<br />

Dies geschieht typischerweise an<br />

einer Lochstelle in der Isolation. Es<br />

bildet sich ein leitender Durchgang<br />

mit niedrigem Widerstand durch den<br />

Isolator. Eine Isolation, die einen<br />

dielektrischen Durchschlag erleidet,<br />

durchläuft den Test natürlich<br />

nicht erfolgreich, denn das Kabel<br />

ist durch den kleinen, offenen „Tunnel“<br />

in der Isolierung beschädigt und<br />

unbrauchbar.<br />

Benötigte Prüfspannung<br />

Wie bei der oben beschriebenen<br />

Messung am Kupferdraht ist die<br />

Ausgangs-Idee auch hier wieder<br />

ein Hochspannungsimpuls mit dem<br />

Zusatz, dass nur der Leckstrom bei<br />

dieser Spannung gemessen werden<br />

muss. Schnell treten jedoch<br />

Probleme auf.<br />

Aus Gründen der Bedienersicherheit<br />

von Hochspannungsprüfgeräten<br />

wird der maximal zulässige Ausgangsstrom<br />

auf 1,5 mA begrenzt. Tatsächlich<br />

wird in der Praxis sogar eine<br />

noch geringere maximale Grenze,<br />

auch „Auslösestrom“/„Trip Current“<br />

genannt, bevorzugt. Warum? Wenn<br />

sich bei einer typischen Testspannung<br />

von 1000 V DC eine Lochstelle<br />

in der Isolation entwickelt, steigt<br />

der Strom schnell an die Auslösegrenze.<br />

Dadurch wird bei 1,5 mA<br />

unter Umständen eine Leistung von<br />

1,5 W (1000 V * 0,0015 A) mit dem<br />

Timing eines Blitzschlags durch das<br />

Leck „gejagt“. Durch die Wärme, die<br />

sich während der Mikrosekunden<br />

einer Entladung entwickelt, könnte<br />

ein Loch in die Isolierung gebrannt<br />

werden oder Kupfer an den Oberflächen<br />

der Drähte verdampfen und<br />

das Kabel dauerhaft beschädigen.<br />

Es ist daher wünschenswert, den<br />

Auslösestrom niedrig zu halten. Dies<br />

führt jedoch zu einer weiteren Einschränkung<br />

aufgrund der Kabelkapazität.<br />

Der Strom I, der in das<br />

Kabel fließen muss, wenn die Prüfspannung<br />

V angelegt wird, ist eine<br />

Funktion der parasitären Kapazität<br />

des Kabels und der Änderungsrate<br />

der ansteigenden Spannung dV/dt:<br />

I = C dV/dt<br />

Je kürzer die Anstiegszeit der<br />

Spannung ist (großer dV/dt), desto<br />

größer ist der Einschaltstrom, der<br />

zum Aufladen der parasitären Kapazität<br />

des Kabels erforderlich ist. Ist<br />

der Anstieg zu schnell, überschreitet<br />

man den Auslösestrom, bevor die<br />

Prüfspannung erreicht wird, und das<br />

Testsystem schaltet die Spannung<br />

ab, bevor eine Leckage-Messung<br />

durchgeführt werden kann. Diese<br />

Situation ist nicht von einem echten<br />

Isolationsdurchschlag zu unterscheiden,<br />

bei dem ebenfalls der<br />

Auslösestrom überschritten wird.<br />

Mit zunehmender Länge eines<br />

Kabels nimmt auch seine Kapazität<br />

zu, was die Anstiegszeit weiter<br />

begrenzt. Um also die Prüfspannung<br />

zu erreichen, ohne zuerst den<br />

Auslösestrom zu treffen, muss die<br />

Spannungsrampe entsprechend der<br />

Kabellänge sorgfältig angepasst<br />

werden. Je länger das Kabel ist,<br />

desto langsamer wird der Anstieg.<br />

Einstellbare Rampe<br />

Der CableEye HVX-Tester verfügt<br />

über eine Rampe, die von 150 V/s<br />

bis 5000 V/s eingestellt werden<br />

kann. Bei Kabeln, die nicht länger<br />

als 3 m sind, und bei Spannungen<br />

von weniger als 1000 V DC , funktioniert<br />

die maximale Rampenrate<br />

gut. Das CableEye HVX-System<br />

wurde aber auch an einem Kabel<br />

über 2000 m mit einer Rampengeschwindigkeit<br />

von 150 V/s getestet.<br />

Interessanterweise trug der zunehmende<br />

Drahtwiderstand eines solchen<br />

langen Kabels dazu bei, den<br />

Ladestrom zu verlangsamen, erforderte<br />

jedoch auch eine Mindestverweildauer<br />

von 10 s, um sicherzustellen,<br />

dass die gesamte Kabellänge<br />

die Prüfspannung erreicht, bevor<br />

eine Leckage-Messung durchgeführt<br />

wird.<br />

Isolationswiderstandsprüfung<br />

bei Kabeln mit Schirm<br />

Bei einem mehradrigen Kabel legt<br />

ein linearer HiPot-Test nacheinander<br />

eine Hochspannung an jeweils eine<br />

einzelne Leitung, wobei alle anderen<br />

Leiter auf Erdpotential liegen. Der<br />

Test durchläuft schrittweise Leiter<br />

für Leiter, legt die Spannung an und<br />

führt die Leckage-Messung durch.<br />

Dies maximiert die Wahrscheinlichkeit,<br />

einen Isolationsfehler an<br />

einer beliebigen Stelle im Kabel<br />

zu erkennen. Die dafür erforderliche<br />

Gesamttestzeit steigt direkt<br />

mit der Anzahl der Leiter (daher<br />

die Bezeichnung „linearer“ HiPot-<br />

Test). Bei den meisten derartigen<br />

Kabeln ist die Kapazität zwischen<br />

einem beliebigen Leiter unter Spannung<br />

und allen anderen Leitern auf<br />

Masse ungefähr gleich. Und wenn<br />

keine Isolationsfehler vorliegen, sollte<br />

auch der Isolationswiderstand für<br />

jeden Leiter ungefähr gleich sein.<br />

Schirm prüfen<br />

Wenn ein Schirm die Leiter umgibt<br />

und auch geprüft werden muss, kann<br />

die Schirmkapazität um einiges größer<br />

sein als die eines beliebigen Leiters.<br />

Der Stromfluss während des<br />

Hochlaufens der Rampe trifft typischerweise<br />

auf den Auslösestrom,<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

51


Qualitätssicherung<br />

Bild 4: Um die Prüfspannung zu erreichen, ohne vorher den Auslösestrom zu treffen, muss die Spannungsrampe<br />

entsprechend der Kabellänge angepasst werden<br />

bevor die Testspannung erreicht<br />

wird und fälschlicherweise einen<br />

Fehler in der Abschirmung anzeigt.<br />

Das Anlegen einer Spannung an<br />

die Abschirmung und Messen des<br />

Leckverlusts an der Gesamtheit aller<br />

anderen Leiter bringt nicht viel. Das<br />

System einfach so zu programmieren,<br />

dass die Abschirmung für die<br />

Dauer des Tests auf Massepotential<br />

bleibt, verringert das Problem.<br />

Bild 5 zeigt, wie der Leiter der Leitung<br />

4 mit dem CableEye HVX-<br />

System vom HiPot-Test deaktiviert<br />

wurde.<br />

Das Ziel ist es, eventuelle Lecks<br />

zwischen jedem Leiter und der<br />

Abschirmung zu finden. Solange<br />

der untersuchte Leiter bei einer<br />

hohen Spannung gegen eine geerdete<br />

Abschirmung gemessen wird,<br />

erreicht man dies, ohne dass an die<br />

Abschirmung selbst eine Spannung<br />

angelegt werden muss.<br />

Mögliche Gefahr beim<br />

Testen langer Kabel mit<br />

hoher Spannung<br />

Aus Sicherheitsgründen beschränken<br />

die meisten HiPot-Testgeräte<br />

den maximalen Stromfluss, der<br />

von dem Gerät erzeugt wird, wenn<br />

sich während eines Tests ein Pfad/<br />

Durchschlag mit niedrigem Widerstand<br />

entwickelt. Sollte also ein<br />

Bediener während eines Hochspannungstests<br />

versehentlich in Kontakt<br />

mit offenen Pins geraten, reicht der<br />

Stromfluss eigentlich nicht aus, um<br />

ihn zu gefährden. Allerdings muss<br />

beim Testen langer Kabel auch<br />

die im Kabel gespeicherte Energie<br />

berücksichtigt werden:<br />

1/2 CV 2<br />

Mit steigender Prüfspannung<br />

erhöht sich die gespeicherte Energie<br />

demnach mit dem Quadrat der<br />

Spannung. Ein Kabel, das zum Beispiel<br />

bei 1000 V D C getestet wird,<br />

speichert das 10.000-fache der<br />

Energie im Vergleich zu 10 V DC . Ein<br />

versehentlicher Kontakt mit einem<br />

offenen Stift am anderen Ende eines<br />

langen Kabels kann also durchaus,<br />

abhängig von den Bedingungen,<br />

eine beträchtliche Gefahr darstellen.<br />

Dies gilt insbesondere, wenn<br />

eine Person in der Nähe nicht weiß,<br />

dass ein Hochspannungstest durchgeführt<br />

wird. Es muss daher bei solchen<br />

Tests darauf geachtet werden,<br />

dass die offenen Kabelenden vor<br />

Berührung gesichert und alle in der<br />

Nähe befindlichen Personen über<br />

die Testabläufe informiert werden.<br />

Fazit<br />

Die parasitären Kapazitäten in<br />

Kabeln, die länger als 3 m sind,<br />

erfordern eine Verlängerung der<br />

Messzeit, um verlässliche Angaben<br />

über die Isolationswiderstände zu<br />

erhalten. Der Einschaltstrom, der zu<br />

Beginn von Hochspannungs-Isolationsprüfungen<br />

auftritt, erfordert eine<br />

kontrollierte Rampen-Funktion, um<br />

ein Überschreiten einer maximalen<br />

sicheren Stromgrenze von 1,5 mA<br />

zu verhindern. Ein langsamer Spannungsanstieg<br />

zur Erfüllung dieser<br />

Anforderung kann die Testzeit erheblich<br />

verlängern.<br />

Eine zuverlässige, die Abschirmung<br />

einschließende Isolationsprüfung<br />

kann nur nach dem Verfahren<br />

Draht-zu-Abschirmung<br />

erfolgen. Dabei muss eine Spannung<br />

von Draht-zu-Abschirmung<br />

unterbunden werden. Der Grund<br />

dafür sind die erhöhten Kapazität<br />

durch Kabel-Abschirmungen und<br />

die daraus resultierende Schwierigkeit,<br />

die Prüfspannung an der<br />

Abschirmung aufgrund eines<br />

hohen anfänglichen Ladestroms<br />

zu erreichen.<br />

Der Prüftechniker muss bei Hochspannungsprüfungen<br />

an langen<br />

Kabeln große Sorgfalt walten lassen,<br />

um einen elektrischen Schlag während<br />

des Prüfvorgangs zu vermeiden,<br />

da ein sehr gefährlicher Entladungsstrom<br />

auftreten kann, der den<br />

vom Kabeltester selbst erzeugten<br />

Strom weit übersteigen kann. Um<br />

genaue, zeitnahe und sichere elektrische<br />

Messungen des Draht- und<br />

Isolationswiderstands in langen<br />

Kabeln sicherzustellen, müssen<br />

HiPot-Tester Steuerungen zur Einstellung<br />

der Anstiegsgeschwindigkeit<br />

und der Verweildauer bieten.<br />

Bestimmte Leiter wie die Abschirmung<br />

müssen selektiv vom Anlegen<br />

der Test-Hochspannung ausgeschlossen<br />

werden können. ◄<br />

Bild 5: HiPot-Testergebnisse nach dem Programmieren des Testers, um die Abschirmung auf Massepotential zu<br />

halten<br />

52 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Qualitätssicherung<br />

Local Positioning System wird um Multireceiver-<br />

Applikation erweitert<br />

betrieb, von Fremdsystemen<br />

wie z. B. einem<br />

Tablet oder Smartphone<br />

empfangen werden.<br />

Ebenso können mobile<br />

Arbeitsplätze (FTS) mit<br />

der neuen Technologie<br />

ausgestattet werden.<br />

Ein PoE-Switch<br />

liefert zudem die<br />

Stromversorgung über<br />

das Ethernet-Kabel,<br />

sodass zusätzliche<br />

Netzteile obsolet sind.<br />

Ausgestattet mit den<br />

neuen Funktionen<br />

ist das System nun<br />

robuster, benötigt weniger<br />

Platz und ist bei<br />

wachsenden Aufgaben<br />

ohne zusätzliche Hardware<br />

leicht skalierbar.<br />

Leistungsstarkes,<br />

flexibles<br />

Assistenzsystem<br />

Sarissa GmbH<br />

office@sarissa.de<br />

www.sarissa.de<br />

Das Local Positioning System<br />

(LPS) der Sarissa GmbH erhält die<br />

neue Funktion der Multi receiver-<br />

Applikation. Damit ist der Einsatz von<br />

mehr als einem Positions empfänger<br />

pro Arbeitsplatz bei gleichzeitiger<br />

Funktionserweiterung problemlos<br />

möglich. Bewegte Werkstücke in<br />

einer Fließfertigung können damit<br />

von Empfänger zu Empfänger „weitergereicht“<br />

werden.<br />

Einfache Verwendung von<br />

bis zu acht Empfängern<br />

Das LPS identifiziert die Position<br />

der Hände und handgehaltener<br />

Werkzeuge zur Qualitätssicherung<br />

in der Montage und Kommissionierung<br />

millimetergenau. Das System<br />

besteht aus einer oder mehreren<br />

Empfangseinheiten und Sendern,<br />

die am Werkzeug oder im Schutzhandschuh<br />

des Werkers integriert<br />

sind. Mit nur einem Positionsempfänger<br />

ist es unter Verwendung der<br />

neuen Ethernet-Schnittstelle nun<br />

möglich, gleichzeitig unterschiedliche<br />

Arbeitsabläufe an mehreren<br />

Arbeitsplätzen zu bedienen.<br />

Jeder Werker kann auf dem eigenen<br />

Arbeitsplatzbildschirm seinen<br />

Arbeitsablauf verfolgen und dadurch<br />

Fehler bereits während der Wertschöpfung<br />

ver meiden. Die einfache<br />

Verwendung von bis zu acht Empfängern<br />

pro Arbeitsbereich ist nun<br />

möglich. Insgesamt ist aber weniger<br />

Hardware erforderlich, da ein Empfänger<br />

für mehrere Arbeitsplätze<br />

gleichzeitig genutzt werden kann.<br />

Zu Diagnosezwecken<br />

können XYZ-Koordinaten, gleichzeitig<br />

zum laufenden Produktions-<br />

Einsetzbar ist das<br />

Sarissa LPS als leistungsstarkes,<br />

flexibles<br />

Assistenzsystem oder<br />

als reiner 3D-Koordinatenlieferant.<br />

Sollte die<br />

Anwendung bereits eine<br />

Werkerführung haben,<br />

kommt nur der Koordinaten sensor<br />

zum Einsatz, der mit der vorhandenen<br />

Werkerführung über die<br />

Schnittstellen kommuniziert. Er übergibt<br />

der übergeordneten Steuerung<br />

die Raumkoordinaten und somit den<br />

Ort des Werkzeuges. Die Einsatzgebiete<br />

des LPS umfassen die Positionsbestimmung<br />

von Werk zeugen<br />

und Händen bei Arbeitsprozessen<br />

in der Montage und beim Kommissionieren<br />

oder Verpacken. Das<br />

LPS kann bei qualitätsrelevanten<br />

Verschraubungsprozessen eingesetzt<br />

werden, um Schraubstellen<br />

millimetergenau zu erfassen.<br />

Die Parameter des Schraubwerkzeuges<br />

können abhängig vom Ort<br />

automatisch angepasst werden.<br />

Ebenso wird die Position der Hand<br />

des Werkers beim Greifen in Bereitstellungen<br />

erkannt und somit eine<br />

Null- Fehler-Quote erzielt. ◄<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

53


Sensoren<br />

Vielseitig und flexibel<br />

Kamerasensoren – eine unterschätzte<br />

Technologie<br />

Kamerasensoren als Kompaktgerät (links) mit integrierter<br />

Beleuchtung und fest verbautem Objektiv und als Lösung mit C-Mount-<br />

Objektivanschluss (rechts) (Bild: ipf GmbH)<br />

Autoren:<br />

Christian Fiebach, Geschäftsführer<br />

ipf electronic gmbh,<br />

Tobias Gelzhäuser,<br />

Produktmanagement<br />

Kamerasensorik/<br />

Technische Beratung<br />

ipf electronic gmbh<br />

www.ipf.de<br />

Kamerasensoren bewähren sich<br />

in etlichen automatisierten Industrieanwendungen.<br />

Dennoch werden<br />

deren Einsatzmöglichkeiten und<br />

damit vielfältigen Potenziale immer<br />

noch weitestgehend unterschätzt.<br />

Grund genug, sich näher mit diesem<br />

Thema zu beschäftigen und<br />

u. a. anhand von Praxisbeispielen<br />

Einblicke in eine gleichermaßen vielseitige<br />

wie leistungsfähige Sensortechnologie<br />

zu geben.<br />

Einige Meilensteine:<br />

Die Entwicklung des CCD-Chips<br />

(CCD: charge-coupled device)<br />

im Jahr 1970 legte nicht nur den<br />

Grundstein für den Siegeszug der<br />

Digitalfotografie, sondern war im<br />

Grunde auch einer der Wegbereiter<br />

für die industrielle Bildverarbeitung<br />

von heute, da sie, vereinfacht<br />

formuliert, u. a. auch das Qualitätsproblem<br />

bei der Speicherung von<br />

Bilddaten löste.<br />

Knapp zehn Jahre später wurde<br />

hierzulande das erste industrietaugliche<br />

Bildverarbeitungssystem<br />

Klassische Anwendungen von Kamerasensorik in der Metallindustrie:<br />

Kontrolle der korrekten Länge von metrischen Schrauben mit<br />

Standardgewinde (oben) und Qualitätsprüfung von Massenartikeln<br />

wie Schrauben oder Unterlegscheiben (unten) z. B. für eine<br />

sortenreine Verpackung (Bild: ipf GmbH)<br />

mit Computerschnittstelle im Markt<br />

vorgestellt, das mit knapp 10 kg<br />

Gewicht und einem Preis von rund<br />

80.000 Euro allerdings noch recht<br />

unhandlich und überdies sehr teuer<br />

war. Die erste sogenannte Smart-<br />

Kamera (1996) mit vollständig integrierter<br />

Bildverarbeitung revolutionierte<br />

gewissermaßen die Branche,<br />

wobei diese Lösung eine Auflösung<br />

von 753 x 582 Pixel und eine Taktfrequenz<br />

von 32 MHz hatte.<br />

Immense Fortschritte bei<br />

leistungsstarker Hard- und<br />

Software<br />

Die industrielle Bildverarbeitung<br />

erlebte vor allem in den letzten<br />

Jahren rasante Fortschritte, nicht<br />

zuletzt auch durch die immer kürzeren<br />

Entwicklungszyklen bei der<br />

Hardware, die zudem zusehends<br />

leistungsstärker mithin kompakter<br />

wird. Im Vergleich zur ersten Smart-<br />

Kamera verfügen heutige Systeme<br />

über deutliche höhere Auflösungen<br />

und sind bei der Bildverarbeitung<br />

ungleich schneller. Die Vielseitigkeit<br />

aktueller Kamerasensoren wird<br />

vor allem durch deren Parametriersoftware<br />

ermöglicht, die immense<br />

Einsatzpotenziale bei der automatisierten<br />

Prozessüberwachung in<br />

den Bereichen Objekterkennung<br />

und -vergleich bietet (Vollständigkeitskontrolle,<br />

Identifikation, Positionserkennung,<br />

Lageerkennung,<br />

Merkmalsvergleich, Musterver-<br />

54 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Sensoren<br />

Einfluss unterschiedlicher Beleuchtungstechniken sowie -positionen auf die Darstellung verschiedenster Objekte. Hellfeld, partielles Hellfeld<br />

sowie Dunkelfeld können zur Prüfung bestimmte Objektmerkmale hervorheben, aber auch unterdrücken (Bild: ipf GmbH)<br />

gleich, Farbanordnung, Farbmerkmalsprüfung<br />

etc.). Doch hierzu später<br />

mehr.<br />

Entwickelt für spezifische<br />

Einsatzbereiche<br />

Die Auswahl an Kamerasensoren<br />

ist groß. Daher konzentriert sich dieser<br />

Fachbeitrag, auch mit Blick auf<br />

praktische Applikationsbeispiele,<br />

auf sogenannte Kompaktgeräte<br />

und Lösungen mit C-Mount-Objektivanschluss.<br />

Kompaktkameras verfügen über<br />

ein durchgängig einheitliches Design<br />

in robuster Bauweise (z. B. Metallgehäuse<br />

in Schutzart IP67) und<br />

integrieren sowohl die Beleuchtung<br />

als auch das Objektiv. Durch<br />

den zunehmenden Einsatz von ITund<br />

softwaregestützten Lösungen<br />

in der industriellen Sensorik hielten<br />

auch USB- und RS232-Schittstellen<br />

Einzug bei den ersten Kompaktkameras.<br />

Mit verschiedensten festen<br />

Brennweiten und variablen Arbeitsabständen<br />

von bspw. 70 mm bis<br />

300 mm sind solche Kamerasensoren<br />

heutzutage gewisser maßen<br />

als standardisierte Lösungen für<br />

ganz konkrete Einsätze in den<br />

Bereichen Lagenachführung, Geometrie,<br />

Vergleich und Identifikation<br />

zu verstehen. Um den Funktionsumfang<br />

und damit das Einsatzspektrum<br />

der Monochrom-Kameras<br />

deutlich auszubauen, konzentrierte<br />

man sich bei deren Weiterentwicklung<br />

in den vergangenen<br />

Jahren vor allem auf die Erweiterung<br />

von Software-Prüfwerkzeugen.<br />

Viel Freiraum durch höhere<br />

Flexibilität<br />

Fest verbaute Objektive, wie bei<br />

den Kompaktkameras, bedeuten<br />

jedoch unveränderliche Brenn weiten.<br />

Da diese Geräte je nach Kameraversion<br />

somit zwangsläufig einen<br />

spezifischen Abbildungsmaßstab<br />

vorgeben, stoßen sie zumeist an<br />

Grenzen, wenn in Applikationen<br />

komplexerer Prüfaufgaben auf einer<br />

größeren oder kleineren Arbeitsfläche<br />

mit einem vordefinierten<br />

Arbeitsabstand durchgeführt werden<br />

müssen. Für solche Aufgaben<br />

eignen sich indes Kamerasensoren<br />

mit C-Mount-Objektivanschluss und<br />

Auflösungen bis 2 Megapixel, die<br />

je nach erforderlicher Brennweite<br />

eine völlig freie Objektivwahl und<br />

somit ein sehr breites Einsatzspektrum<br />

ermöglichen. Um außerdem<br />

die sogenannte Naheinstellgrenze<br />

(Mindestabstand zu einem Objekt)<br />

eines Kamerasensors variieren zu<br />

1 ANRUF<br />

VERFÜGBARKEIT?<br />

SELBSTVERSTÄNDLICH!<br />

…DISTRIBUTION AS IT SHOULD BE.<br />

Kamerasensoren mit C-Mount-Anschluss ermöglichen freie Objektivwahl und ein breites Einsatzspektrum.<br />

Die Abbildung zeigt die Komponenten zum Objektivanschluss: Zwischenring zur Variation der Naheinstellgrenze,<br />

Objektiv, Objektivschutzverlängerung und Objektivschutzkappe (von links) (Bild: ipf GmbH)<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

55


Sensoren<br />

Einfluss farbiger Beleuchtung auf die Bildgebung zur Bewertung von z. B. Farbstiften. Selbst bei monochromer Bildgebung (unten) lassen sich<br />

hierdurch spezifische Farben hervorheben bzw. unterdrücken (Bild: ipf GmbH)<br />

können, stehen für die verschiedensten<br />

Objektive Zwischenringe<br />

zur Verfügung.<br />

Die richtige Beleuchtung<br />

zum Objektiv<br />

Zur Wahl des richtigen Objektivs<br />

und damit der applikationsspezifisch<br />

erforderlichen Brennweite gehört<br />

die korrekte Beleuchtung. Kamerasensoren<br />

mit C-Mount-Objektaufnahme<br />

integrieren daher einen Blitzcontroller<br />

für den Einsatz von externer<br />

Beleuchtung. Der Controller versorgt<br />

die Lichtquellen nicht nur mit<br />

Spannung, sondern optional auch<br />

mit einem Blitzimpuls, der notwendig<br />

ist, um die Helligkeit einer externen<br />

Beleuchtung zu vervielfachen.<br />

Leistungsstark und dennoch<br />

einfach in der Bedienung<br />

Wie bereits eingangs erwähnt, ist<br />

die Parametriersoftware im Grunde<br />

das Herzstück jedes Kamerasensors,<br />

da sie als entscheidende<br />

Schnittstelle zwischen Anwender<br />

und Gerät fungiert. Die Software<br />

wird zunächst auf einem PC installiert,<br />

um den Kamera sensor zu<br />

konfigurieren und Prüfprogramme<br />

zu erstellen. Danach ermöglicht ein<br />

Webinterface vordefinierte Veränderungen<br />

vorzunehmen und dies von<br />

jedem PC oder Laptop im Netzwerk,<br />

in dem sich auch der Kamerasensor<br />

befindet. Nach der Parametrierung<br />

eines Kamerasensors arbeitet<br />

dieser autonom, also ohne weitere<br />

Anbindung an die Software.<br />

Eine leistungsstarke und somit vielfältig<br />

einsetzbare Parametriersoftware<br />

sollte Anwender in die Lage<br />

versetzen, aus einer Fülle an Prüfmerkmalen<br />

auszuwählen, um hieraus<br />

applikationsspezifische Prüfprogramme<br />

zu erstellen, die wiederum<br />

eine ganze Reihe an Objektmerkmalen<br />

abfragen und zudem auch<br />

Merkmalsprüfungen miteinander<br />

kombinieren können. Trotz aller Komplexität<br />

einer solchen Lösung muss<br />

die Software im Sinne der „Usability“<br />

dennoch einfach zu bedienen<br />

und daher mit nur wenigen Schritten<br />

konfiguriert und einsatzbereit sein.<br />

Alles eine Frage des Lichts<br />

Damit die Parametriersoftware<br />

und somit die Bildverarbeitung im<br />

Fehlerhafte Kronkorken auf Flaschen. In einer Abfüllstation kontrolliert ein Kamerasensor u.a. den<br />

korrekten Sitz des Verschlusses auf den Flaschen (Bild: ipf GmbH)<br />

Kamerasensor ein zur Objektprüfung<br />

verwertbares Bild erhält, ist vor<br />

allem zusätzlich zum Objektiv und<br />

damit der Brennweite die Art und<br />

Position der Lichtquelle (der Winkel,<br />

in der das Licht auf ein Prüfobjekt<br />

trifft) entscheidend. Hierbei wird<br />

generell zwischen Auf- und Durchlicht<br />

sowie zwischen Hellfeld, partielles<br />

Hellfeld und Dunkelfeld unterschieden.<br />

Bei Auflicht befindet sich die Lichtquelle<br />

sensorseitig oberhalb einer<br />

Objektebene, während Durchlicht<br />

unterhalb der Objektebene angeordnet<br />

ist. Für Auflicht und Durchlicht<br />

stehen eine ganze Reihe an<br />

Beleuchtungstechniken zur Verfügung.<br />

Zu den Gebräuchlichsten<br />

gehören in diesem Zusammenhang<br />

wohl gerichtete koaxiale Beleuchtung<br />

(Auflicht), diffuse Beleuchtung (Auflicht,<br />

Durchlicht) sowie kollimierte/<br />

telezentrische Beleuchtung (Auflicht,<br />

Durchlicht).<br />

An dieser Stelle hierauf detaillierter<br />

einzugehen, würde zu weit führen.<br />

Nur so viel: Diese Techniken eignen<br />

sich für die Ausleuchtung einer Fülle<br />

an transparenten und nicht-transparenten<br />

Objekten, z. B. mit reflektierenden,<br />

glänzenden oder unebenen<br />

Oberflächen, um nur einige wenige<br />

Beispiele zu nennen.<br />

Aber welchen Einfluss haben Hellfeld<br />

und Dunkelfeld in Kombination<br />

mit einer entsprechenden Beleuchtungstechnik<br />

auf die Objektprüfung?<br />

Prüfaufgabe und<br />

Objekteigenschaften<br />

Innerhalb des Hellfeldes wird das<br />

von einem Objekt reflektierte Licht<br />

vollständig vom Kamera sensor<br />

erfasst. Die Hellfeldbeleuchtung<br />

als Auflicht eignet sich daher insbesondere<br />

zur Ausleuchtung von<br />

rauen Objekten mit nur geringen<br />

reflektierenden Eigenschaften.<br />

Mit Durchlicht (diffus oder telezentrisch)<br />

können über das Hellfeld<br />

bspw. Bohrungen, Ausstanzungen<br />

oder Konturen in Objekten sehr gut<br />

geprüft werden.<br />

Beim Dunkelfeld wird hingegen<br />

das auf ein Objekt treffende Licht<br />

zum größten Teil außerhalb des<br />

Erfassungsbereichs der Kameraoptik<br />

reflektiert. Dunkelfeld-Ausleuchtungen<br />

als Auflicht werden<br />

daher vor allem zur Detektion von<br />

Gravuren oder Oberflächenfehlern<br />

wie bspw. Kratzer in nicht-transparenten<br />

Materialien eingesetzt. Dagegen<br />

lassen sich im Dunkelfeld bei<br />

Durchlicht sehr gut Materialfehler auf<br />

transparenten Objekten aus Kunststoff<br />

oder Glas erfassen. Die Grafik<br />

in Bild 4 verdeutlicht den Einfluss<br />

einiger beschriebener Beleuchtungstechniken<br />

sowie die Effekte von Hellfeld,<br />

partielles Hellfeld und Dunkelfeld<br />

auf verschiedene Objekte.Nicht<br />

56 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Sensoren<br />

In einer Anlage, die automatisch Fensterprofile mit Dichtungen versieht,<br />

kommt zusätzlich zum Kamerasensor ein Laserlinienpointer zum Einsatz.<br />

Für jeden Profiltyp ergibt sich ein unterschiedlicher Konturverlauf der<br />

Laserlinie, der vom Kamerasensor erfasst und mit der in der Software<br />

hinterlegten Referenzkontur verglichen wird (Bild: ipf GmbH)<br />

Bei der Prüfung des Kantenverlaufs wurden insgesamt<br />

36 Suchstrahlen innerhalb eines um die Verschlussaußenkontur<br />

liegenden Kreisringes angelegt (oben). Zusätzlich zur Lage des<br />

Verschlusses erfolgt die Prüfung der Ovalität (unten) mithilfe eines<br />

vordefinierten Differenzwertes (Bild: ipf GmbH)<br />

nur die Art und Position der Lichtquelle<br />

haben Einfluss auf ein Prüfergebnis,<br />

sondern mitunter auch<br />

die Farbe der Beleuchtung. Selbst<br />

mit einem monochromen Kamerasensor<br />

können durch den Einsatz<br />

einer farbigen Beleuchtung (z. B.<br />

blau, grün oder rot) spezifische Farben<br />

hervorgehoben oder unterdrückt<br />

werden. Der durch eine derartige<br />

Beleuchtung erzeugte Kontrast<br />

kann als Unterstützung dienen, um<br />

relevante Merkmale sicher zu unterscheiden.<br />

Viele Potenziale für die<br />

Praxis<br />

Wie in nahezu allen Fällen zeigt<br />

wiederum die Praxis am deutlichsten,<br />

welche Potenziale Kamerasensoren<br />

für unterschiedlichste und mitunter<br />

diffizile Aufgabenstellungen tatsächlich<br />

bergen. Hierzu zwei Applikationsbeispiele:<br />

Zum einen ein Getränkehersteller,<br />

der in einer Abfüllstation<br />

verschiedenfarbige Flaschenverschlüsse<br />

überprüfen möchte und<br />

zum anderen ein Fensterbauer, der<br />

in einer Sonderanlage die automatische<br />

Zuführung unterschiedlicher<br />

Fensterprofile überwachen will.<br />

Mit Kombination von<br />

Merkmalen zum Ziel<br />

In einer Abfüllstation eines<br />

Getränkeproduzenten werden täglich<br />

bis zu 21.000 Flaschen mit wechselnden<br />

Produkten abgefüllt. Mit<br />

jedem Produktwechsel ändert sich<br />

auch der Flaschentyp sowie deren<br />

Kronkorken, die somit verschiedene<br />

Farben haben und überdies in ihrem<br />

Glanzgrad variieren. Die Kronkorken<br />

sollen mit einem Kamera sensor<br />

durchgängig, also zu 100 Prozent,<br />

auf korrekten Sitz hin geprüft werden.<br />

Die Herausforderung, die<br />

verschiedenfarbigen und in ihrem<br />

Glanzgrad variierenden Flaschenverschlüsse<br />

eindeutig identifizieren<br />

zu können, löste man mit einer<br />

sogenannten Dombeleuchtung, die<br />

für diese Aufgabe ein diffuses und<br />

schattenfreies Licht liefert.<br />

Die Parametriersoftware zum<br />

Kamerasensor ist äußerst viel seitig<br />

mithin flexibel einsetzbar, sodass<br />

sich für diese spezielle Applikation<br />

eine Kombination aus Merkmalsprüfungen<br />

empfahl: Kantenverlauf,<br />

Lageerkennung und -nachführung<br />

sowie Differenzwertermittlung.<br />

Mit der Kante ans Runde<br />

Das Prüfprogramm „Kantenverlauf“<br />

ermöglicht es, eine Objektkontur<br />

mit mehreren softwareseitigen<br />

Suchstrahlen abzutasten und den<br />

hierbei ermittelten Konturabstand<br />

pro Suchstrahl mit festgelegten<br />

Bedingungen zu vergleichen. Die<br />

Abtastbereiche lassen sich hierzu<br />

in beliebiger Form gestalten und in<br />

diese theoretisch eine unbegrenzte<br />

Anzahl an Suchstrahlen legen.<br />

Theoretisch deshalb, da die Auswerte-<br />

und damit Reaktionszeit des<br />

Kamerasensors immer auch mit der<br />

Anzahl der Suchstrahlen korreliert.<br />

Die Kronkorken sollen in der<br />

Abfüllstation senkrecht von oben<br />

überprüft bzw. die Außenkontur des<br />

Verschlusses kontrolliert werden.<br />

Dies geschieht mit einem kreisringförmigen<br />

und über die Außenkontur<br />

des Kronkorkens gelegten Abtastbereich<br />

mit 36 Suchstrahlen innerhalb<br />

des Kreisringes.<br />

Weil sich die Flaschen und somit<br />

die Kronkorken während des Transports<br />

auf einem Förderband nicht<br />

immer mittig im Erfassungsbereich<br />

der Kamera befinden, wird außerdem<br />

die Lageerkennung und -nachführung<br />

der Kamerasensorsoftware<br />

eingesetzt, die sich an der Deckelkontur<br />

der Kronkorken orientiert.<br />

Die Kantenkontrolle stellt zunächst<br />

sicher, dass sich ein Kronkorken vollständig<br />

auf einer Flasche befindet.<br />

Andernfalls wird die Flasche als NIO<br />

bewertet und aus der Station ausgeschleust.<br />

Erfasst der Kamerasensor<br />

indes über alle Suchstrahlen<br />

einen Konturabstand, erfolgt eine<br />

zusätzliche Prüfung des Kronkorkens<br />

anhand eines vordefinierten<br />

Differenzwertes, der zuvor durch<br />

den Vergleich der Abstände vom<br />

längsten und kürzesten Suchstrahl<br />

ermittelt wurde. Dieser Wert markiert<br />

somit einen Toleranzbereich für die<br />

zulässige Unrundheit oder Ovalität<br />

des Verschlusses. Ist diese zu groß,<br />

sitzt der Verschluss nicht korrekt<br />

und die Flasche wird aussortiert.<br />

Um sämtliche, in ihren Farben<br />

und Glanzgrad variierende Kronkorken<br />

bei einem Produktwechsel<br />

zuverlässig kontrollieren zu können,<br />

wurde für jede Verschlussvariante<br />

1 STÜCK<br />

KEINE<br />

MINDESTBESTELLMENGE<br />

…DISTRIBUTION AS IT SHOULD BE.<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

57


Sensoren<br />

ein separates Prüfprogramm erstellt<br />

und im Kamerasensor hinter legt.<br />

Bei einem Produktwechsel muss<br />

somit lediglich das jeweilige Programm<br />

manuell oder automatisiert<br />

aufgerufen werden, sodass keine<br />

größeren Unterbrechungen in der<br />

Produktion entstehen.<br />

Kamerasensor plus<br />

Laserlinienpointer<br />

Hohe Automatisierung erfordert<br />

sichere Prozesse. Das gilt umso<br />

mehr, wenn es sich um eine Sonderanlage<br />

handelt, die pro Stunde rund<br />

120 Fensterprofile automatisch mit<br />

Dichtungen versieht. Hierbei muss<br />

sie bis zu 50 verschiedene Profiltypen<br />

mit unterschiedlichen Farben<br />

und Oberflächenglanzgraden verarbeiten.<br />

Am Beginn der Anlage erfolgt<br />

auf einer Seite die Bestückung mit<br />

PA-Profilen für die Fenster rahmen<br />

bzw. -flügel. Gegenüberliegend werden<br />

bereits vorgefertigte Fensterprofile<br />

automatisch an eine Rollenbahn<br />

der Anlage übergeben. An dieser<br />

Stelle ist sicherzustellen, dass<br />

sich das jeweils richtige Profil für<br />

die Verarbeitung auf der Rollen bahn<br />

befindet. Zur automatisierten Identifizierung<br />

der unterschiedlichen Profiltypen<br />

wählte man einen Kamerasensor<br />

im Zusammenspiel mit einem<br />

Laserlinienpointer.<br />

Erkennung von Profiltypen<br />

durch Konturvergleich<br />

Mit dem Laserpointer wird eine<br />

Linie auf der Profiloberseite über<br />

deren gesamte Breite projiziert und<br />

vom Kamerasensor erfasst. Aufgrund<br />

der in ihrer Kontur verschiedenartigen<br />

Profiltypen, ergibt sich<br />

für jeden Typen ein unterschiedlicher<br />

Verlauf der Laserlinie. Um<br />

alle Profiltypen identifizieren zu können,<br />

werden die betreffenden Profile<br />

bzw. die jeweiligen Laserlinienkonturen<br />

über die Parametriersoftware<br />

eingeteacht, im Prüfprogramm des<br />

Kamerasensors abgespeichert und<br />

mit den jeweiligen Einstellungen der<br />

Anlage zur Profilverarbeitung verknüpft.<br />

Für jeden Profiltyp ergibt sich<br />

somit ein separates Prüfprogramm.<br />

Muss die Anlage auf einen neuen<br />

Profiltypen umgerüstet werden, lässt<br />

sich über die Steuerung auch das<br />

entsprechende Prüfprogramm der<br />

Kamera aktivieren. Durch einen<br />

Vergleich des aktuell aufgenommenen<br />

Profils mit der in der Software<br />

hinterlegten Laserlinienkontur<br />

für den entsprechenden Profiltypen<br />

kann der Kamerasensor stets eindeutig<br />

überprüfen, ob das richtige<br />

Fensterprofil aus der Vorverarbeitung<br />

zugeführt wird. Der Konturvergleich<br />

mithilfe des Laserlinienpointers<br />

erweist sich zudem auch<br />

mit Blick auf die unterschiedlichen<br />

Profilfarben und Glanzgrade ihrer<br />

Oberflächen als sehr zuverlässig.<br />

Die Praxisbeispiele vermitteln<br />

einen Eindruck, welche vielfältigen<br />

Möglichkeiten Kamerasensoren in<br />

unterschiedlichsten, automatisierten<br />

Applikationen zur Erfassung und<br />

Bewertung von Objekten bieten. Mitunter<br />

führen in diesem Zusammenhang<br />

nicht nur die Kombination von<br />

Merkmalsprüfungen, sondern auch<br />

Technologien, wie der Einsatz eines<br />

Laserlinienpointers bei der Profiltypenerkennung,<br />

zum Ziel.<br />

Fortschritte und<br />

Weiterentwicklungen<br />

Wie in nahezu allen Bereichen der<br />

Sensorik, macht auch die Entwicklung<br />

von Kamerasensoren permanent<br />

Fortschritte, wie z. B. die Ausstattung<br />

der Geräte mit Profinet-<br />

Schnittstelle zur Einbindung ins industrielle<br />

Ethernet und nicht zuletzt<br />

auch Neu- sowie Weiterentwicklungen<br />

bei der Parametriersoftware<br />

belegen.<br />

Exemplarisch für die jüngsten<br />

Neuerungen ist bspw. eine automatische<br />

Echtzeit-Korrektur perspektivischer<br />

Effekte im Kamerabild<br />

über die Parametriersoftware,<br />

um das Gerät schneller mithin einfacher<br />

zu teachen, wenn es z. B.<br />

nur in einem bestimmten Winkel<br />

zu einem Prüffeld und damit Objekt<br />

montiert werden kann. Ein anderes<br />

Beispiel ist eine integrierte Schattenkorrektur,<br />

die es quasi per Knopfdruck<br />

ermöglicht, eine inhomogene<br />

Helligkeitsverteilung auf einem<br />

zu detektierenden Objekt auszugleichen.<br />

Solche und weitere Entwicklungen<br />

erleichtern zusätzlich<br />

die Installation und Inbetriebnahme<br />

von Kamerasensoren und eröffnen<br />

überdies interessante Potenziale<br />

für neue Einsatzfelder, etwa<br />

im nach wie vor wachsenden Markt<br />

an Robotik-Anwendungen. Hierzu<br />

gehört z. B. eine Softwarefunktion,<br />

die in der Lage ist, mehrere gleichartige<br />

Objekte in einem Suchraum<br />

anhand eines zuvor eingeteachten<br />

Teils zu finden und deren Position<br />

zu bestimmen. Eine Funktion, die<br />

Der Kamerasensor mit C-Mount-Objektivanschluss und Laserlinienpointer<br />

sind oberhalb einer Rollenbahn montiert, über die die Profile der<br />

automatisierten Anlage zugeführt werden (Bild: ipf GmbH)<br />

vor allem beim „Griff in die Kiste“<br />

(Bin Picking) mit einem Roboter Vorteile<br />

verspricht, zumal ein Kamerasensor<br />

hierbei auch Objektüberlagerungen<br />

sowie den Greifarm eines<br />

Roboters prüft.<br />

Abschließend alles auf<br />

Anfang<br />

Eingangs hieß es, Kamerasensoren<br />

seien eine vielfach unterschätzte<br />

Technologie. Das mag bspw.<br />

daran liegen, dass sich aus Anwendersicht<br />

anstelle dieser Technologie,<br />

für die eine oder andere Applikation<br />

möglicherweise zunächst augenscheinlich<br />

näherliegende Sensorlösungen<br />

ergeben und erst in einer<br />

Testphase die Potenziale von Kamerasensoren<br />

als echte Alternative<br />

erkannt werden. Dabei lassen sich<br />

Kamera sensoren in der Regel immer<br />

dann einsetzen, wenn konventionelle<br />

Lösungen, z. B. induktive Schalter,<br />

optische Gabellichtschranken oder<br />

optische Taster bzw. Lasertaster,<br />

in bestimmten Anwendungen an<br />

ihre technischen Grenzen stoßen.<br />

Das kann der Fall sein, wenn sich<br />

Prüflinge nicht positionieren lassen<br />

(z. B. auf einem Förderband), mehrere<br />

Merkmale an einem Objekt zu<br />

prüfen sind, eine zu detektierende<br />

Fehlstelle an einem Objekt variiert<br />

oder wenn Flächen bzw. Bereiche<br />

eines Objektes zu prüfen sind.<br />

In diesem Zusammenhang bietet<br />

die große Auswahl an Kamerasensoren<br />

in Kombination mit deren<br />

Parametriersoftware eine derartige<br />

Fülle an Einsatzmöglichkeiten, dass<br />

es im Falle einer konkreten Anwendung<br />

immer auch empfehlenswert<br />

ist, sich näher mit dieser Technologie<br />

zu beschäftigen bzw. einen<br />

Applikationsspezialisten zu Rate<br />

zu ziehen. Wie dem auch sei, der<br />

Fortschritt im Bereich der Kamerasensoren<br />

geht weiter und man darf<br />

daher weiterhin auf zukünftige Entwicklungen<br />

gespannt sein. ◄<br />

58 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Sensoren<br />

Laser-Distanz-Sensoren mit Messbereich bis 500 m<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 5, Stand 5-106/2<br />

Dimetix AG<br />

sales@dimetix.com<br />

www.dimetix.com<br />

Positionsmessung mit Streufeldkompensation<br />

Bei Messungen auf große Distanzen<br />

im industriellen Bereich ist häufig<br />

eine sehr hohe Präzision gefragt.<br />

Doch genau an dieser Herausforderung<br />

scheitern viele Messgeräte.<br />

Deshalb hat Dimetix eine neue Serie<br />

an Laser-Distanz-Sensoren auf den<br />

Markt gebracht.<br />

Die D-Serie verspricht Messungen<br />

von bis zu 500 Metern bei<br />

einer Messgenauigkeit von ±1 mm<br />

und einer Wiederholgenauigkeit von<br />

±0,3 mm. Die Messgeschwindigkeit<br />

beträgt 250 Hz, wobei sich die<br />

Ausgabefrequenz auf bis zu 1 kHz<br />

einstellen lässt. Selbst bei Messungen<br />

auf tiefschwarzen Oberflächen<br />

und bei direkter Sonneneinstrahlung<br />

bleibt die Messgenauigkeit<br />

erhalten. Die besondere Eignung<br />

für den industriellen Bereich<br />

bestätigt sich auch durch den Temperaturbereich<br />

von -40 bis +60 °C.<br />

Messwerte schnell<br />

verfügbar<br />

Die Sensoren erfüllen heutige<br />

und zukünftige Anforderungen<br />

des Automobil- und Industriemarktes<br />

und bieten vier verschiedene<br />

Messmodi in einem<br />

einzigen Bauteil: Lineare Positionserfassung,<br />

360°-Drehwinkelerkennung<br />

und 180°-Drehwinkelerkennung<br />

mit Streufeldkompensation<br />

einschließlich Gradientenfeldern<br />

sowie die Fähigkeit zur<br />

vollwertigen 3D-Magnetfeldmessung<br />

(BX, BY, BZ).<br />

Dimetix legt laut eigener Aussage<br />

besonders viel Wert darauf, die Messergebnisse<br />

für Anwender aller Art<br />

schnell und einfach zur Verfügung<br />

zu stellen. Daher bietet die D-Serie<br />

vielfältige Schnittstellen. Standardmäßig<br />

sind die seriellen Schnittstellen<br />

RS232, RS422 und SSI implementiert,<br />

zwei programmierbare digitale<br />

Ausgänge, ein Digitaleingang<br />

und ein Präzisionsanalogausgang<br />

(0,1 %) sind ebenfalls vorhanden.<br />

Darüber hinaus lassen sich Erweiterungen<br />

um PROFINET-, Ether-<br />

Net/IP- und EtherCAT- Schnittstellen<br />

durch einfaches Wechseln der<br />

Gehäusekappe vornehmen.<br />

Geschütztes Gehäuse<br />

All das vereint Dimetix in einem<br />

IP65 geschützten Gehäuse. Die<br />

Schweizer leiten den Vertrieb im<br />

Heimatland selbst, überlassen den<br />

deutschen und österreichischen<br />

Markt jedoch zwei langjährigen<br />

Partnern. Die Welotec GmbH vertreibt<br />

die neuen Sensoren in ganz<br />

Deutschland und Sensorwell übernimmt<br />

Österreich. Mit dem entsprechenden<br />

Branchen-Know-how bieten<br />

die Experten die D-Serie vor<br />

allem für Anwendungen in Hochregallagern<br />

der Logistik sowie der<br />

Maschinenindustrie, aber auch der<br />

Geodäsie an. ◄<br />

1 PARTNER<br />

IHR SPEZIAL-DISTRIBUTOR<br />

FÜR SENSOREN<br />

…DISTRIBUTION AS IT SHOULD BE.<br />

Die TDK Corporation erweitert<br />

das Micronas Positionssensor-Sortiment<br />

um die Hall-Sensor-Familie<br />

HAL 39xy mit Streufeld-Kompensationsfunktion,<br />

die auf einer<br />

äußerst flexiblen Architektur für<br />

mehrdimensionale Magnetfeldmessungen<br />

basiert.<br />

Vermarktet werden die Sensoren<br />

unter der Marke masterHAL.<br />

Sensor+Test, Halle 1, Stand 1-204<br />

• TDK-Micronas GmbH<br />

info@micronas.com<br />

www.micronas.com<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

59


Sensoren<br />

Kundenspezifische Temperatursensoren<br />

Autor:<br />

Oliver Graf,<br />

Dipl.-Betriebswirt (BA)<br />

Senior Product Manager<br />

(Temperature Sensors & Thermistors)<br />

Endrich Bauelemente Vertriebs<br />

GmbH<br />

endrich@endrich.com<br />

www.endrich.com<br />

Die Temperaturmessung hat in<br />

den letzten Jahren immer mehr<br />

an Fahrt gewonnen. Im Zeitalter<br />

der Elektromobilität, IoT, Robotics<br />

und Industrie 4.0 ist die Temperaturüberwachung<br />

und -steuerung zu<br />

eines der Schlüsseldisziplinen<br />

geworden. Eines der wichtigsten<br />

Sensorelemente sind die temperaturabhängigen<br />

Widerstände, die sich in<br />

die Gruppen NTC (Negative Temperature<br />

Coefficient) und PTC (Positive<br />

Temperature Coefficient, aufteilen.<br />

Negative Temperature<br />

Coefficient<br />

NTCs sind durch wenige Parameter<br />

charakterisiert:<br />

Der Widerstand eines NTC verhält<br />

sich in erster Näherung wie<br />

eine Exponentialfunktion:<br />

mit T 25 = 298,15 K,<br />

T: Temperatur in K<br />

R 25 gibt den Wert des Widerstands<br />

bei der Referenztemperatur<br />

25 °C an. Der so genannte B-Wert<br />

(in K) beschreibt das Verhalten zwischen<br />

Widerstand und Temperatur;<br />

er bestimmt die Kurvenform der<br />

Exponentialfunktion:<br />

Für die meisten Anwendungen liefert<br />

Gleichung 1 eine hinreichend<br />

gute mathematische Beschreibung<br />

des Widerstandsverhaltens in Abhängigkeit<br />

von der Temperatur. Wenn<br />

über einen weiten Temperaturbereich<br />

eine hohe Genauigkeit gefordert<br />

wird, können im Exponenten<br />

der Gleichung höhere Potenzen<br />

der Temperatur mit jeweils einem<br />

Koeffizienten B1, B2, B3 usw. mit<br />

berücksichtigt werden.<br />

Spezifische Widerstands-<br />

Kennlinien<br />

Kunden- und applikationsspezifische<br />

Widerstands-Kennlinien werden<br />

immer wichtiger. Daher ist es<br />

entscheidend, dass Hersteller flexibel<br />

und schnell auf die Kundenwünsche<br />

eingehen können. Eine<br />

eigene Entwicklung und Herstellung<br />

von NTC-Chips inklusive der<br />

Mischung der Metalloxide (Mn, Co<br />

& Ni) ist somit zwingend notwendig.<br />

Beispiele<br />

Die Dickfilm-SMD-Thermistoren<br />

des Herstellers Tateyama sind auf<br />

einem Keramiksubstrat (96 Prozent<br />

Al 2 O 3 ) aufgebaut, und mit<br />

einem Glasüberzug vor Feuchtigkeit<br />

geschützt (Bild 1). Damit ergibt sich<br />

auch eine sehr hohe mechanische<br />

Festigkeit und Zuverlässigkeit. Der<br />

Vorteil dieser Dickfilm-Thermistoren<br />

liegt in der variablen Anpassung der<br />

R 25 - (100 Ohm bis 2 MOhm) und<br />

B-Werte (2700 bis 5000 K) sowie<br />

in den dazuge hörigen Toleranzen<br />

60 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Sensoren<br />

(±1 bis ±10 Prozent), was die von<br />

Tateyama patentierte Fertigungstechnologie<br />

ermöglicht. Alle diese<br />

SMD-Thermistoren sind gemäß<br />

IATF16949/AEC-Q zertifiziert<br />

und in den Bauformen von 0805<br />

bis 0201 erhältlich. Aufgrund des<br />

Preisniveaus und der Langzeitstabilität<br />

werden diese Thermistoren<br />

in Applikationen wie Klimasteuerungen,<br />

Heizkostenverteilern, weißer<br />

Ware oder Power Tools eingesetzt.<br />

Die Dickfilmtechnologie lässt<br />

sich bei Temperaturen von bis zu<br />

150 °C einsetzen.<br />

Einsatzbereiche<br />

Die Hersteller Semitec & TEWA<br />

assemblieren die Temperatursensoren<br />

u. a. für das Batterie- und<br />

Motormanagement und den Einsatz<br />

in Klimasteuerungen. Sensoren in<br />

Kühl- oder Gefrierschränken sind<br />

doppelt isoliert und gewährleisten<br />

die IP68 Schutzklasse. Die konfektionierten<br />

Temperatursensoren<br />

können bei einer Betriebstemperatur<br />

von -100 °C bis +800 °C eingesetzt<br />

werden<br />

Thermistoren mit extrem<br />

hoher Genauigkeit für die<br />

Medizintechnik<br />

Für die FT-Serie wird ein komplett<br />

anderer Herstellungsprozess<br />

(Physical Vapor Deposition) benutzt<br />

als für herkömmliche Thermistoren,<br />

die auf klassischer Keramik-Technik<br />

basieren. Das Ergebnis sind Microchip-NTCs<br />

mit Abmessungen von<br />

nur 1,0 x 0,5 x 0,15 mm im Fall der<br />

FT-Thermistoren. Neben der extrem<br />

hohen Genauigkeit (zwischen 0 und<br />

70 °C beträgt die Toleranz nur 0,2 °C)<br />

überzeugen die Bauelemente auch<br />

mit einem Temperaturbereich, der je<br />

nach Elektrode bis +350 °C reicht.<br />

Bei den Fµ-Temperatursonden als<br />

Variante der FT-Serie wurde die<br />

Form des ursprünglichen SMD-<br />

Chips geändert, um einen möglichst<br />

kleinen Sensordurchmesser<br />

von 0,5 mm bzw. 0,3 mm zu ermöglichen.<br />

Die Fµ-Serie eignet sich damit<br />

ideal für Medizinanwendungen wie<br />

z. B. Herz-, Gehirn- oder Blasenkatheter,<br />

aber auch für Diagnosegeräte<br />

und Thermometer. Auch für<br />

Wearables und Maschinenanwendungen<br />

kommen die Temperatursensoren<br />

zum Einsatz.<br />

Bei 37 °C ist die Genauigkeit mit<br />

0,14 °C besser als bei konventionellen<br />

Thermoelementen. Dank der<br />

besonderen Bauform können die<br />

Litzen gelötet werden, was für eine<br />

optimale Leitungsanbindung sorgt.<br />

Positiv wirkt sich hier die langjährige<br />

Erfahrung von Semitec im Medizinbereich<br />

und in der Herstellung von<br />

Thermistoren aus. Die SEMITEC<br />

Corporation ist ein in Japan und<br />

Asien weithin bekannter Hersteller<br />

von NTC Thermistoren, mit Kunden<br />

wie z. B. Toyota, Bosch, Siemens<br />

oder Tesla. ◄<br />

Fokus auf miniaturisierte Induktiv-Encoder<br />

Links eine Auswahl an Dreh- und Lineargebern, rechts die Spulen-auf-Chip-Technologie<br />

POSIC entwickelt und fertigt Miniatur-Encoder<br />

an seinem Hauptsitz im Kanton Neuchatel, im<br />

Herzen der Schweizer Uhrenindustrie. Die<br />

Firma wurde 2001 als Spin-off vom CSEM<br />

(Schweizer Zentrum für Elektronik und Mikrotechnik)<br />

gegründet.<br />

POSIC’s Encoder basieren auf der “Spulenauf-Chip”-<br />

Technologie, die die Herstellung der<br />

weltweit kleinsten Spulensysteme für Induktiv-<br />

Sensorik ermöglicht. Der Induktiv-Sensor ist<br />

ein Hochfrequenz-Differential-Transformator,<br />

er ist zusammen mit der benötigten Elektronik,<br />

der Interpolation, der LookUp Tabelle zur<br />

Linearisierung und der A/B/I- Schnittstelle auf<br />

einem Silizium-Chip integriert.<br />

Dank des induktiven Messprinzips sind<br />

POSIC’s Encoder unempfindlich gegenüber<br />

Störmagnetfeldern. Zusätzlich sind sie robust<br />

gegen Umwelteinflüsse wie Staub, Fett, Partikel<br />

und Flüssigkeiten.<br />

Encoder, Scheiben und Maßstäbe werden in<br />

der Schweiz hergestellt und werden als Bausatz<br />

angeboten: man kauft sich einen Tastkopf und<br />

eine Maßverkörperung und baut die Teile in<br />

seinem Instrument, seiner Maschine oder seinem<br />

Gerät auf engstem Bauraum zusammen.<br />

Die Nachfrage für POSIC’s Encoder kommt<br />

aus aller Welt, von Europa über Nordamerika<br />

und Asien bis Australien.<br />

Geeignet sind sie für den Einsatz in verschiedensten<br />

Anwendungen, wie Medizin geräten,<br />

Robotern, Motoren, Linearantrieben, Werkzeugmaschinen<br />

und vielem mehr.<br />

Weitere Information über die Firma und über<br />

ihre Technologie und Produkte finden Sie auf<br />

www.posic.com.<br />

Avenue de la Gare 6a • CH 2013 Colombier • Schweiz<br />

Tel.: +41 032/552-1800 • info@posic.com • www.posic.com<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

61


Sensoren<br />

Individuelle Sensorenlösungen<br />

für jede Anwendung<br />

Füllstandsmessung mit Sensor: Intelligente Füllstandsensoren messen nicht nur den Pegel eines<br />

Tanks, sondern lösen beim Unterschreiten eines eingestellten Wertes auch eine Aktion aus.<br />

( Bild: Heilind )<br />

Heilind Electronics gehört zu den weltweit<br />

führenden Distributoren für Verbindungstechnik,<br />

Elektromechanik und Sensoren. Wir vertreiben<br />

Produkte in 25 Kategorien und beliefern auf<br />

der ganzen Welt mehr als 150 führende Hersteller<br />

der Branche. Unser internationales Netz<br />

von 40 Standorten ermöglicht eine schnelle<br />

Abwicklung aller Bestellungen.<br />

Neben dem vielfältigen Lagersortiment bietet<br />

Heilind Electronics einen umfassenden Service<br />

und individuelle, sachkundige Beratung. Wir<br />

stehen Ihnen mit unserem fundierten Fachwissen<br />

zur Seite und unterstützen Sie dabei, die<br />

optimale Lösung für Ihre Anwendung zu finden.<br />

Flexible und hochwertige<br />

Sensorenlösungen<br />

Als weltweit bekannter Spezial-Distributor<br />

für Steckverbinder bieten wir seit zwei Jahren<br />

auch ein vielfältiges Sortiment an Sensorenprodukten<br />

für die unterschiedlichsten Applikationen<br />

und Märkte. Unsere Sensorentechnologien<br />

unterscheiden sich untereinander nur in<br />

Nuancen. So finden Sie bei Heilind Electronics<br />

eine Sensorenlösung ganz nach Ihren individuellen<br />

Anwendungs- und Designansprüchen.<br />

Unsere Sensor-Systemlösungen beziehen<br />

wir von führenden Herstellern wie Amphenol<br />

Advanced Sensors, Pressure Sensor Limited,<br />

Probes Unlimited, Sensata Technologies, Standex<br />

Electronics und TE Connectivity Sensor<br />

Solutions. Wir arbeiten eng mit unseren Herstellern<br />

zusammen und können dadurch kundespezifische<br />

Sensorenlösungen liefern.<br />

Warum Heilind Electronics?<br />

Seit über 40 Jahren bieten wir unseren Kunden<br />

ein umfangreiches Produktsortiment sowie<br />

einen exzellenten, kundenorientierten Service.<br />

Heilind Electronics steht für:<br />

• ein vielfältiges und hochwertiges Produktangebot<br />

von renommierten Sensorenherstellern<br />

• umfangreiche Lagerbestände an Sensorprodukten<br />

an über 40 Standorten in der<br />

ganzen Welt<br />

• maßgeschneiderte und flexible Sensorenlösungen<br />

• kompetente und individuelle Produkt- und<br />

Anwendungsberatung<br />

• sachkundigen technischen Support<br />

• höchste Standards in Qualität und Service<br />

• zügige Auftragsbearbeitung ohne Mindestbestellwert<br />

• schnelle Lieferung dank innovativer Lieferkettenlösungen<br />

und flexibler Lieferpolitik.<br />

Mit den individuellen Sensorenlösungen<br />

von Heilind Electronics und den umfassenden<br />

Serviceleistungen sparen Sie Zeit, Aufwand<br />

und Kosten und können sich auf Ihr Kerngeschäft<br />

konzentrieren.<br />

Heilind Electronics GmbH • Pfarrer-Huber-Ring 8 • 83620 Feldkirchen-Westerham<br />

Tel.: 08063/8101-100 • Fax: 08063/8101-222 • vertrieb@heilind.com • www.heilind.com<br />

62 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Sensoren<br />

Lasersensoren bereit für Industrie 4.0<br />

Technische Daten stehen unter<br />

www.waycon.de/Laser-Sensor-LAS-T5.pdf zur Verfügung.<br />

Mehr Informationen: www.waycon.de/produkte/lasersensoren/<br />

Die Distanzsensoren der LAS-<br />

T5 Reihe von WayCon Positionsmesstechnik<br />

ermöglichen zuverlässige,<br />

reproduzierbare Messungen,<br />

beispielsweise für die Fabrikautomation,<br />

gemäß dem Thema Industrie<br />

4.0. Neben Positionsmessungen<br />

in der Industrieautomatisierung oder<br />

Distanzmessungen in der Qualitätskontrolle<br />

eignen sich die Sensoren<br />

auch für Dickenmessungen<br />

unterschiedlicher Objekte. Je nach<br />

Modell sind Messbereiche zwischen<br />

30 und 600 mm möglich. Durch<br />

das einfache Teach-Taste-Verfahren<br />

kann der gewünschte Bereich<br />

unkompliziert angepasst werden.<br />

Hohe Zuverlässigkeit bei<br />

Fremdlicht<br />

Die robusten Sensoren haben<br />

die Schutzklasse IP67, sind vibrationsresistent<br />

und haben selbst bei<br />

Fremdlicht eine hohe Zuverlässigkeit.<br />

Ihre starke Performance wird<br />

durch die hohe Messfrequenz von<br />

1 kHz (1 Messwert pro Millisekunde)<br />

deutlich. Das analoge Ausgangssignal<br />

(4...20 mA oder 0...10 V) erlaubt<br />

die Anbindung an quasi jede Empfangselektronik<br />

weltweit. Von modernen<br />

Messdatenerfassungssystemen<br />

wie QuantumX von HBM wird der<br />

Sensor automatisch erkannt und ist<br />

sofort und mit jeder beliebigen PC-<br />

Software verwendbar – „plug in &<br />

measure“.<br />

Konfektionierte<br />

Sensorleitung<br />

WayCon bietet dafür die entsprechend<br />

konfektionierte Sensorleitung<br />

mit SubHD-Steckverbinder und programmiertem<br />

TEDS-Chip an, der<br />

alle relevanten Sensorinformationen<br />

beinhaltet. Dieser steht selbstverständlich<br />

für alle Positionssensoren<br />

im Portfolio zur Verfügung.<br />

Durch die Möglichkeit der Integration<br />

des LAS-T5 in beliebige<br />

Mess- und Automatisierungssysteme<br />

ebnet WayCon den Weg für<br />

vielseitige moderne Anwendungen<br />

in Entwicklung und Cloud, Produktion<br />

und Industrie 4.0 oder Monitoring<br />

und Asset-Management.<br />

• WayCon Positionsmesstechnik<br />

GmbH<br />

www.waycon.de/home/<br />

Drehwinkel großer Hohlwellen präzise erfassen<br />

Bei der Übertragung hoher<br />

Drehmomente oder bei Wellen,<br />

die in ihrem Inneren Leitungen<br />

und Medienschläuche mit sich<br />

führen, sind große Wellendurchmesser<br />

gefragt. Nicht immer kann<br />

über ein zweites Wellenende die<br />

Bewegung für einen Drehgeber<br />

mit traditioneller Kupplung ausgekoppelt<br />

werden. Dann muss der<br />

Drehgeber groß genug sein, um<br />

die Antriebswelle aufzunehmen.<br />

Die absoluten Multiturndrehgeber<br />

C_H1102 nehmen Wellen mit bis<br />

zu 50 mm Durchmesser auf und<br />

eignen sich damit hervorragend für<br />

diese Aufgaben aus dem Schwermaschinenbau,<br />

dem Werkzeugmaschinenbau<br />

und der Funktechnik.<br />

Mit einer Auflösung je Umdrehung<br />

von 15 oder 18 bit und 256.000<br />

absolut erfassten Umdrehungen<br />

bieten die C_H1102 gleichzeitig<br />

hohe Präzision und einen großen<br />

Messbereich. Der Ausgabewert<br />

kann über gebrochene Skalierungsfaktoren<br />

umgerechnet werden.<br />

Damit gelingt auch der reibungslose<br />

Messbereichsübergang<br />

bei Rundachsen, ohne dass<br />

sich ein Rundungsfehler aufbaut.<br />

Wird der Drehgeber auf der Welle<br />

sitzend montiert, ist er sehr tolerant<br />

gegenüber Exzentrizität der<br />

Welle, wie sie bei großen, kraftvollen<br />

Antrieben durchaus vorkommt.<br />

Die Lager des Encoders<br />

sind damit nur mit dem Eigengewicht<br />

belastet. Unrunder Lauf der<br />

Welle hat somit kaum Einfluss auf<br />

die Lebensdauer des Drehgebers.<br />

Gegen Verdrehen sichert eine Nut/<br />

Stiftverbindung oder eine Drehmomentstütze<br />

aus Federstahl.<br />

Der modulare Baukasten der<br />

aktuellsten Drehgeberserie von<br />

TR-Electronic ermöglicht es, die<br />

C_H1102 mit allen Schnittstellen<br />

auszustatten, die es für die<br />

kleineren Serien 582 und 802<br />

bei TR gibt. Die Bandbreite reicht<br />

von IO-Link über klassische Feldbusse<br />

bis hin zu den weit verbreiteten<br />

Industrial Ethernet PROFI-<br />

NET, EtherCAT, Ethernet/IP und<br />

berücksichtigt auch Schnittstellen<br />

wie INTERBUS und DRIVECLiQ.<br />

• TR-Electronic GmbH<br />

www.tr-electronic.de<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

63


Sensoren<br />

Temperatursensor für mehr Geräte-Sicherheit<br />

SONTEC Sensorbau GmbH<br />

www.sontec.de<br />

Mit dem neuen STB-Sensor von<br />

Sontec können Wärmeerzeuger wie<br />

Heizkessel, Blockheizkraftwerke,<br />

Dampferzeuger, Kompressoren,<br />

Industrie-Anlagen und Küchengeräte<br />

wie Herde, Friteusen usw. vor<br />

Überhitzung geschützt werden. Der<br />

elektronische STB der Kunden schaltet<br />

dann bei einer Temperaturüberschreitung<br />

das Gerät sicher ab.<br />

Sontec ersetzt beim STB-Sensor<br />

die marktgängige Lösung mit zwei<br />

separaten Sensoren durch eine Platinenlösung<br />

mit einem Doppel-Temperaturelement<br />

auf SMD-Basis, das<br />

in einer vergossenen, kundenspezifisch<br />

geformten Gehäusehülse integriert<br />

ist. Der STB-Sensor kann<br />

wahlweise mit je zwei Pt-100/0- und<br />

NTC-Elementen sowie mit einer<br />

NTC/Pt-Kombination ausgestattet<br />

werden. Die neuartige thermische<br />

Kopplung sorgt für höchste Zuverlässigkeit.<br />

Bei der NTC/Pt-Version<br />

gelingt zudem die aufgrund der verschiedenen<br />

Temperaturdrifts der<br />

Elemente die Eigenüberwachung<br />

des Sensors.<br />

Die Vorteile dieser zum Patent<br />

angemeldeten Innovation sind u. a.<br />

der kompakte Aufbau, die geringe<br />

Differenztemperatur bei schnellen<br />

Temperaturwechseln, die hohe Messgenauigkeit<br />

und der einfache elektrische<br />

Anschluss mittels Schneidklemmsteckverbinder<br />

oder Kabelanschluss.<br />

Der Sontec-STB-Sensor<br />

ersetzt mit seinem einfachen<br />

Aufbau kostenintensivere Systeme.<br />

Außerdem ist durch die maschinelle<br />

Positionierung der Elemente eine<br />

hohe Prozess-Stabilität gewährleistet.<br />

Dieser kompakte Sensor<br />

kann auch für einfache Temperaturmessungen<br />

verwendet werden<br />

und somit eine zusätzliche Messstelle<br />

einsparen. ◄<br />

Hohe Genauigkeit in jeder Lage<br />

Um die Neigung von Maschinen oder Maschinenteilen<br />

präzise bestimmen zu können, bietet<br />

die tecsis GmbH jetzt eine breite Palette an Neigungssensoren<br />

an. Die Sensoren arbeiten mit<br />

einer dielektrischen Flüssigkeit, deren Oberfläche<br />

sich wie bei einer Wasserwaage durch<br />

die Gravitation immer horizontal ausrichtet. Die<br />

Flüssigkeit befindet sich zwischen zwei kreisförmigen<br />

Elektroden, von denen eine in zwei<br />

Halbkreise unterteilt ist. Der Zwischenraum ist<br />

bis zur Hälfte mit der Flüssigkeit gefüllt. Durch<br />

die Drehung des Sensors ändern sich die<br />

Kapazitäten zwischen den beiden halbkreisförmigen<br />

Elektroden einerseits und der Gegenelektrode<br />

andererseits. Eine Elektronik erfasst<br />

diese Differenzkapazität und berechnet daraus<br />

den Neigungswinkel. Mit dieser Methode ist<br />

eine Messung über 360° mit hoher Genauigkeit<br />

von ±0,1 % möglich. Die Winkel-Auflösung<br />

der Neigungssensoren beträgt 0,01°, Winkeländerungen<br />

lassen sich mit einer Geschwindigkeit<br />

bis zu 5°/s erfassen.<br />

Die Neigungssensoren erfüllen hohe Schutzarten,<br />

sind unempfindlich gegenüber Vibrationen<br />

und Schocks und lassen sich in einem<br />

weiten Temperaturbereich von -40 bis +85 °C<br />

einsetzen. Je nach Anforderung sind sie in verschiedenen<br />

Versionen erhältlich: mit druckfester<br />

Kapselung für Anwendungen in Ex-<br />

Bereichen, mit der Möglichkeit, die Neigung<br />

in zwei Richtungen gleichzeitig zu erfassen,<br />

oder in redundanter Ausführung für sicherheitsrelevante<br />

Anwendungen. Typische Einsatzbereiche<br />

für die Neigungssensoren sind<br />

Kräne, Arbeitsbühnen, Windkraftanlagen oder<br />

mobile Arbeitsmaschinen. Auch der Einsatz in<br />

Offshore-Anlagen zur Öl- und Gasförderung<br />

ist möglich. Ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis<br />

macht den Sensor auch für preissensible<br />

Anwendungen interessant.<br />

• tecsis GmbH<br />

www.tecsis.de<br />

64 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Sensoren<br />

NTC-Temperatursensor im Learning-Kit<br />

Mit dem Learning-Kit können sowohl Ingenieure, als auch Studenten den Einfluss<br />

des Magnetismus auf die Leistung eines Schaltnetzteiles testen, womit sich die<br />

Entwicklung eines Produktes oder einer Anwendung erheblich beschleunigen lässt.<br />

steht bei dem Learning-Kit im Mittelpunkt.<br />

Ein weiteres Ziel der Anbieter<br />

ist, das Interesse bei den Studierenden<br />

für analoge Leistungselektronik<br />

zu fördern.<br />

Was kann das<br />

Learning-Kit?<br />

Beim TI-PMLK Learning Kit von<br />

Würth Elektronik geht es um die<br />

Bestimmung der optimalen Werte<br />

für Drosseln in einem Schaltnetzteil.<br />

Das Kit bietet unterschiedliche<br />

Drosseln, die einzeln ausgewählt,<br />

getestet und analysiert werden können.<br />

Es gilt herauszufinden, welche<br />

Art von Kern in Bezug auf Material<br />

und Größe bei der Entwicklung von<br />

Schaltnetzteilen für bestimmte Rahmenbedingungen<br />

am besten geeignet<br />

ist. Darüber hinaus können sechs<br />

Induktivitäten ausgewählt werden,<br />

um die Wirkung verschiedener<br />

Induktionskernmaterialien, Induktivitätswerte<br />

und -größen zu vergleichen.<br />

Verschiedene Betriebsbedingungen<br />

sind einstellbar: Schaltfrequenz,<br />

EMV-Filter und Drossel-<br />

Umgebungstemperatur.<br />

Variohm Eurosensor Ltd.<br />

(Deutschland)<br />

www.variohm.de<br />

Die TI-PMLK-Learning-Kit Würth<br />

Elektronik Edition wurde in Zusammenarbeit<br />

mit Texas Instruments und<br />

Dr. Nicola Fermia von der Universität<br />

Salerno entwickelt. Die Experimentierplatine<br />

kommt weltweit an technischen<br />

Hochschulen zum Einsatz.<br />

Zur Überwachung der<br />

Temperatur<br />

an der Oberfläche des Elektronik-<br />

Boards fiel die Wahl auf den Sensor<br />

Typ ETP-RT-4-24-10K3A1B<br />

von Variohm EuroSensor. Bei dieser<br />

Bauform ist der Temperatursensor<br />

in einen Ringkabelschuh integriert,<br />

so dass der Wärmekontakt<br />

je nach Anwendung durch Klemmen<br />

mittels Schraube oder einfach<br />

durch einen speziellen, gut wärmeleitenden<br />

Kleber hergestellt werden<br />

kann. Mit diese einfachen und<br />

flexiblen Handhabung überzeugte<br />

der Variohm Temperaturfühler mit<br />

NTC-Widerstand. Das Zusammenspiel<br />

aller System komponenten<br />

Auswirkung der<br />

Temperatur<br />

Unter der Platine stehen Widerstände<br />

zur Überhitzung der Drossel<br />

zur Verfügung, um die Auswirkungen<br />

des Temperaturanstiegs zu<br />

untersuchen. Um die Temperatur<br />

der Drossel ohne zusätzliche Ausrüstung<br />

zu überwachen, wird der<br />

Temperatursensor einfach auf die<br />

Wicklung geklebt.<br />

Die Temperatur der Drosseln<br />

ist ein Maß für Leistungsverluste<br />

und damit ein Maß für die Qualität<br />

der elektronischen Schaltung. Mit<br />

dem Temperatursensor von Variohm<br />

ist es möglich die Temperatur<br />

der Drosseln einfach, zuverlässig<br />

und ohne besonderen Aufwand<br />

zu überwachen. Der ETP-RT<br />

verfügt über einen Temperaturbereich<br />

von -40 und +125 °C und bietet<br />

standradmäßig kundenspezifische<br />

Anpassungen. Höhere Temperaturbereiche<br />

sind auf Anfrage<br />

erhältlich. ◄<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

65


Sensoren<br />

Höhere Empfindlichkeit für größeren<br />

Arbeitsabstand<br />

Wandstärken notwendig sind oder<br />

größere Abstände zwischen Sensor<br />

und Maßverkörperung applikationsbedingt<br />

notwendig sind. Durch<br />

das magnetische, berührungslose<br />

Messprinzip kann der Sensor somit<br />

komplett gekapselt und extrem<br />

robust in seiner Konstruktion ausgeführt<br />

werden.<br />

Vorteile auf einen Blick:<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 5, Stand 355<br />

Sensitec GmbH<br />

sensitec@sensitec.com<br />

www.sensitec.com<br />

Der neue AA746 FreePitch Sensor<br />

– basierend auf dem AMR-Effekt –<br />

erfüllt die Anforderungen der Kunden<br />

nach größeren Arbeitsabständen,<br />

bei zugleich hoher Präzision<br />

für Winkel- und Weg-Messaufgaben<br />

unter rauen Umgebungsbedingungen.<br />

Im Vergleich zu seinen<br />

Geschwistern in der AA700-<br />

Familie zeichnet sich der AA746<br />

dadurch aus, dass er über eine<br />

höhere Empfindlichkeit verfügt und<br />

damit eine geringe Sättigungsfeldstärke<br />

benötigt.<br />

Die höhere Empfindlichkeit resultiert<br />

daraus, dass der Sensor im<br />

Design und Schichtaufbau so ausgelegt<br />

wurde, dass bereits Nutzfeldstärken<br />

des Magnetmaßstabes<br />

ab etwa 3 mT ausreichen, um den<br />

Sensor in den Sättigungsbetrieb zu<br />

bringen, bei dem er seine optimale<br />

Performance erreicht. Hohe Auflösungen<br />

und Messgenauigkeiten<br />

sind dann realisierbar. Für die Auslegung<br />

und das Design eines Gebersystems<br />

bedeutet das, dass der Sensor<br />

weiter entfernt der Maßverkörperung<br />

(z. B. einem Polring) platziert<br />

werden kann. Ideal für Heavy<br />

Duty-Geber, bei denen z. B. dickere<br />

• Größere Arbeitsabstände von<br />

mehreren mm realisierbar<br />

• Sensor-Design ausgelegt für<br />

Wellen ende, Wellenumfang und<br />

Linear messung<br />

• Sehr hohe Genauigkeit und geringste<br />

Hysterese<br />

• Verschiedene Package-Formen für<br />

SMD-Bestückung verfügbar. ◄<br />

Kostengünstige NDIR-CO 2 -Sensoren für OEMs<br />

Eine kostengünstige CO 2 -Sensorplattform<br />

speziell für OEMs führt<br />

SE Spezial-Electronic ab sofort mit<br />

der neuen Telaire T3022 Serie von<br />

Amphenol Advanced Sensors im<br />

Lieferprogramm. Die für die Interaktion<br />

mit externen Mikroprozessoren<br />

mit einem I 2 C-Ausgang ausgestatteten<br />

CO 2 -Sensoren werden<br />

entsprechend der jeweiligen<br />

Anforderungen bereits werkseitig<br />

vorkalibriert, wobei der Hersteller<br />

eine Kalibrierungsgarantie über die<br />

gesamte Lebensdauer gewährt.<br />

Dank der nichtdispersiven Infrarot-Messtechnik<br />

(NDIR) und der<br />

patentierten ABC-Logic-Software<br />

ist in den meisten Applikationen<br />

keinerlei zusätzliche Kalibrierung<br />

erforderlich. Mit unterschiedlichen<br />

Kabellängen und Steckervarianten<br />

erhältlich, sind die CO 2 -Sensoren<br />

für einen weiten Betriebstemperaturbereich<br />

von 0 bis +50 °C spezifiziert.<br />

Für die einfache Montage<br />

ist eine externe Lasche vorgesehen.<br />

Typische Anwendungsbereiche<br />

sind beispielsweise Steuerungen<br />

für Luft-Luft-Wärmetauscher,<br />

bedarfsgerechte Wohnraumbelüftungen,<br />

unabhängige<br />

Steuerungen für Belüftungssysteme<br />

und die industrielle Heizluftund<br />

Klima-technik im Allgemeinen.<br />

• SE Spezial-Electronic GmbH<br />

emech@spezial.com<br />

www.spezial.com<br />

66 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Sensoren<br />

Zuverlässige Schmutzpartikeldetektion<br />

Laserbasierter Staubsensor detektiert Schmutzpartikel in einer Sekunde<br />

SE Spezial-Electronic GmbH<br />

www.spezial.com<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

Eine hohe Messgenauigkeit und<br />

eine kurze Ansprechzeit zeichnen<br />

den ab sofort bei SE Spezial-<br />

Electronic erhältlichen, auf Lasertechnik<br />

basierten Staubsensor<br />

SM-UART-04L von Telaire/Amphenol<br />

Advanced Sensors aus. Selbst<br />

kleinste Staubpartikel mit einem<br />

Durchmesser von nur 0,3 µm werden<br />

innerhalb einer Sekunde zuverlässig<br />

detektiert.<br />

Der SM-UART-04L erfasst die<br />

Staubpartikel-Konzentration in der<br />

Luft mittels optischer Abtastung.<br />

Dafür wurden eine das Laserlicht<br />

emittierende Diode (Laser-LED) und<br />

ein Fotosensor so zueinander angeordnet,<br />

dass das durch Staubpartikel<br />

in der Luft reflektierte Laser-LED-<br />

Licht erkannt wird. Das verwendete<br />

Verfahren ist so präzise, dass sich<br />

durch das Pulsmuster am Signalausgang<br />

sogar erkennen lässt, ob<br />

die Staubpartikel beispielsweise<br />

von Zigarettenrauch oder normalem<br />

Hausstaub stammen. Der mit<br />

einem UART-Interface ausgestattete,<br />

in einem nur 48 x 37 x 12 mm<br />

großen Gehäuse untergebrachte<br />

SM-UART-04L ist in einem Temperaturbereich<br />

von -10 bis +50 °C<br />

einsetzbar. Die Nennspannung<br />

beträgt 5,5 V, der Stromverbrauch<br />

liegt bei 100 mA.<br />

Typische Einsatzbereiche sind<br />

unter anderem die Überwachung<br />

der Raumluftqualität, Luftfilter und<br />

Luftreiniger, Klimaanlagen und<br />

HLK-Anlagen sowie die Staubüberwachung<br />

in Außenbereichen.<br />

Ausführliche Informationen zum<br />

Staubsensor SM-UART-04L können<br />

unter emech@spezial.com<br />

angefordert werden.<br />

Partikelsensor der Serie<br />

HPM<br />

Eine schnelle und zuverlässige<br />

Erkennung von PM2,5 bzw. PM10-<br />

Schmutzpartikeln in einer Konzentration<br />

von 0 bis 1.000 μg/m 3 ermöglicht<br />

der neue, ab sofort bei<br />

SE Spezial-Electronic erhältliche<br />

Partikelsensor der Serie HPM von<br />

Honeywell. Das mit einer Laserlichtquelle<br />

ausgestattete Messgerät<br />

erfasst die durch die Erfassungskammer<br />

geleiteten partikelförmigen<br />

Luftverunreinigungen mittels<br />

Lichtstreuungsverfahren. Vom<br />

Laserstrahl erfasste Partikel verdecken<br />

dabei die Lichtquelle. Dieser<br />

Vorgang wird von einem internen<br />

Foto- oder Lichtdetektor aufgezeichnet,<br />

analysiert und anschließend<br />

in ein elektrisches Signal<br />

umgewandelt, dass dem Anwender<br />

am UART-Ausgangs-Interface<br />

zur Ermittlung der Partikelkonzentration<br />

zur Verfügung steht. Die<br />

Reaktionszeit des Partikelsensors<br />

liegt unter 6 s, der Stromverbrauch<br />

beträgt maximal 80 mA.<br />

Darüber hinaus zeichnet sich<br />

der vom Hersteller vor der Auslieferung<br />

bereits vollständig vorkalibrierte<br />

Sensor durch eine überdurchschnittliche<br />

lange Lebensdauer<br />

von 20.000 Betriebsstunden<br />

– dies entspricht bei durchschnittlich<br />

acht Betriebsstunden am Tag einer<br />

Laufzeit von rund sieben Jahren –<br />

und eine exzellente IEC61000-konforme<br />

EMV-Stabilität aus.<br />

Typische Anwendungsbereiche<br />

für den kosteneffizienten Serie<br />

HPM-Partikelsensor sind Klimaanlagen,<br />

Luftqualitätsmonitore, Anlagen<br />

zu Umweltüberwachung, Luftreiniger,<br />

Autoluftfilter, Handmessgeräte<br />

für die Luftqualität etc. Ausführliche<br />

Informationen können<br />

unter emech@spezial.com angefordert<br />

werden. ◄<br />

Schnelle und zuverlässige Erkennung von PM2,5- bzw. PM10-<br />

Schmutzpartikeln<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

ICS-NH<br />

INDUSTRIAL CONSULTING & SALES<br />

Drucksensoren und kundenspezifische Systeme für:<br />

Aerospace, Öl und Gas, Chemie, Medizintechnik, Motorsport und spezielle<br />

Industrieapplikationen<br />

Druckbereiche von 10mbar bis 4000 bar<br />

Temperturbereiche von ‐200°C bis +300°C<br />

Relativ‐, Absolut‐ und Differenzdruck<br />

Passive Systeme mit 100mV Ausgang @ 5Vss<br />

Aktive und passive Kompensation<br />

Kontakt: info@ics-nh.de<br />

67


Sensoren<br />

Professionelle Sensoren für industrielle<br />

Messungen<br />

Industrieller Vibrationssensor in 3-Leiter-Technik<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 1, Stand 1-336<br />

PCB Synotech GmbH<br />

info@synotech.de<br />

www.synotech.de<br />

Dreiachsige<br />

Vibrationsmessung<br />

bis 482 °C<br />

Umgebungstemperatur<br />

M607A11 Swiveler und<br />

M607A61 Spindler<br />

Die robusten und kompakten ICP/<br />

IEPE-Vibrationssensoren Modelle<br />

M607A11 Swiveler und M607A61<br />

Spindler werden um ein weiteres<br />

Modell M607M83 ergänzt. Die interne<br />

Sensorelektronik des Neulings ist in<br />

3-Leiter-Technik ausgeführt, dabei<br />

wird die Versorgung mit einer Gleichspannung<br />

von 3…12 V DC ermöglicht.<br />

Der Sensor misst im Frequenzbereich<br />

von 1,5...10.000 Hz mit einer<br />

Empfindlichkeit von 100 mV/g und<br />

wird mit einer 1-Punkt-Kalibrierung<br />

bei 100 Hz ausgeliefert.<br />

Dank der verwendeten Swiveler-<br />

Technik wird die Montage des Industrievibrationssensors<br />

in Schutzart<br />

IP68 erheblich erleichtert. Über<br />

dem Sensorfuß befindet sich eine<br />

Überwurfmutter, die auf den Montagebolzen<br />

geschraubt wird. Dabei<br />

muss das 3 Meter lange integrierte<br />

Anschlusskabel nicht um die Sensorachse<br />

mitgedreht werden sondern<br />

lässt sich frei ausrichten.<br />

EX356A73<br />

Mit dem triaxial messenden<br />

Beschleunigungssensor Modell<br />

EX356A73 bietet PCB Piezotronics,<br />

Inc. einen kleinen und leichten Aufnehmer<br />

für Messungen im Temperaturbereich<br />

bis 482 °C. Ermöglicht wird<br />

dies durch Verwendung des Sensormaterials<br />

UHT-12, welches eine hohe<br />

Empfindlichkeit bei stabilem Temperaturkoeffizienten<br />

und reduziertem thermischen<br />

Rauschen (Popcorn-Noise)<br />

hat. Die Sensorelemente im Shear-<br />

Design stecken in einem hermetisch<br />

dichten Gehäuse aus einer Nickellegierung<br />

mit den Abmessungen 34,5<br />

x 34,5 x 25,4 mm. Die Ladungssignale<br />

werden über drei 10-32-Microdot-Buchsen<br />

zur Verfügung gestellt.<br />

Die Achsen mit einer Empfindlichkeit<br />

von 3,2 pC/g messen im Frequenzbereich<br />

bis 4.000 Hz, die Resonanzfrequenz<br />

liegt bei 25 kHz. Eine Besonderheit<br />

ist die eigensichere Ausführung<br />

des Sensors (ATEX, CSA und<br />

IECEx) die Messungen in explosionsgefährdeten<br />

Bereichen erlaubt.<br />

Das Modell EX356A73 ist für Schwingungsuntersuchungen<br />

an Gasturbinen<br />

im Bereich F&E und Energieerzeugung<br />

ausgelegt. In der Automobilindustrie<br />

kann der Sensor für NVH-<br />

Messungen an Abgasanlagen eingesetzt<br />

werden.<br />

Haupteigenschaften im<br />

Überblick<br />

• Ladungssensor mit hoher Empfindlichkeit<br />

und niedrigem Temperaturkoeffizienten<br />

(UHT-12)<br />

• Triaxiale Hochtemperatur-Schwingungsmessung<br />

bis 482 °C<br />

• Eigensichere Ausführung, ATEX/<br />

CSA/IECEx-Zertifizierung<br />

Evo Messrad<br />

Durch die gemeinsame Weiterentwicklung<br />

des SWIFT Evo Messrades<br />

durch MTS Systems und PCB<br />

Piezotronics steht ab sofort ein optimiertes<br />

Messsystem für den Fahrversuch<br />

und für Prüfstandsanwendungen<br />

zur Verfügung. Neben den<br />

verbesserten thermischen Eigenschaften<br />

hat das Kraftmessrad<br />

Ausgänge mit TEDS und die grafische<br />

Oberfläche der Messsoftware<br />

wurde modernisiert. Basis der neuen<br />

SWIFT Evo Serie ist ein einteiliger<br />

Radkraftsensor, der den Spezifikationen<br />

nach SAE J267 und J328 entspricht.<br />

Neben der einfachen Installation<br />

hat das Messrad optimierte<br />

Übersprech-, Linearitäts- und Hysteresespezifikationen<br />

und ist in verschiedenen<br />

Größen in Abhängigkeit<br />

des zu messenden Fahrzeugs<br />

erhältlich. Zu den typischen Anwendungen<br />

des SWIFT Evo gehören die<br />

Erfassung der Straßenbelastungsdaten<br />

(Road Load Data Acquisition,<br />

RDLA), die Simulation der Reifenlaufflächenabnutzung,<br />

die Charakterisierung<br />

der Fahrwerkdynamik,<br />

die Dauerfestigkeitsprüfung sowie<br />

erweiterte Simulationen.<br />

Mit PCB als Teil von MTS Systems<br />

steht dem Anwender des SWIFT Evo<br />

ein starkes Team zur Seite, welches<br />

für hochwertige Beratung und ausgezeichneten<br />

Kundendienst sorgt. ◄<br />

SWIFT Evo Messrad für Messungen im Fahrversuch und auf dem Prüfstand<br />

68 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Sensoren<br />

Druckschalter mit zusätzlichem Schalt- oder Analogausgang<br />

AMSYS präsentiert die kompakten Druckschalter<br />

aus der DP-100 Linie, die sich zur Überwachung<br />

von Luftdruck für vielfältige industrielle<br />

Anwendungen eignen. Im Gegensatz zu einem<br />

Drucksensor werden bei einem Druckschalter<br />

für vorab definierte Grenzwerte bestimmte Aktionen<br />

ausgelöst. Derartige Druckschalter sind<br />

als OEM-Produkte verfügbar, die auf die Leiterplatten<br />

gelötet werden oder als ready-to-use<br />

Druckschalter, wie im Fall der DP-Serie. Um den<br />

Anforderungen aus der täglichen Praxis gerecht<br />

zu werden, können bei diesen Druckschaltern<br />

verschiedene eingebaute Funktionen und die<br />

graphische Darstellung des Schaltverhaltens<br />

gewählt werden. Die Druckschalter messen<br />

den relativen Druck in den beiden Bereichen:<br />

-1 bar bis +1 bar und -1 bar bis +10 bar. Zahlreiche<br />

Parameter können über Tasten im Gerät<br />

eingestellt werden und ermöglichen eine optimale<br />

Anpassung an die Überwachungsanforderungen.<br />

Die DP-100 Baureihe hebt sich von<br />

anderen Lösungen durch ihren zusätzlichen<br />

zweiten konfigurierbaren Schalt- oder Analogausgang<br />

ab. Durch einen speziellen Bus können<br />

zudem Einstellungen von einem Gerät zu<br />

beliebig vielen anderen kopiert werden, was<br />

in der Serie eine große Zeitersparnis bedeutet.<br />

Die Schalter zeichnen sich durch miniaturisierte<br />

Bauform und gute Ablesbarkeit aus und<br />

ergänzen das große Sortiment von AMSYS im<br />

Bereich der Drucksensorik.<br />

Sensor+Test, Halle 1, Stand 340<br />

• AMSYS GmbH & Co. KG<br />

info@amsys.de<br />

www.amsys.de<br />

Füllstandsmanagement im Internet der Dinge<br />

um damit möglichst schnell Erfahrungen<br />

im eigenen Prozessumfeld<br />

sammeln zu können.<br />

• Pepperl+Fuchs GmbH<br />

info@de.pepperl-fuchs.com<br />

www.pepperl-fuchs.com<br />

Pepperl+Fuchs präsentiert einen<br />

Füllstandssensor, der seine Daten an<br />

eine sichere Gegenstelle im industriellen<br />

Internet der Dinge funkt. Der<br />

IoT-Sensor WILSEN.sonic.level wird,<br />

zusammen mit dem WILSEN.service<br />

und einer Geschäftsdatenplattform,<br />

zu einem Starterpaket gebündelt,<br />

was den technischen Einstieg in<br />

das Thema erleichtert. So kommt<br />

der Anwender schneller zur Wertermittlung<br />

des IoT-Systems für das<br />

eigene Unternehmen. Das industrielle<br />

Internet der Dinge verbindet<br />

die virtuelle Welt der Informationstechnik<br />

mit der realen Welt der<br />

Maschinen- und Anlagentechnik<br />

und eröffnet neue Möglichkeiten<br />

zur Prozessautomatisierung. So lassen<br />

sich mit Hilfe funkender Sensoren,<br />

die ihre Daten ins Internet<br />

senden, auch Dinge steuern, die<br />

entweder weit verteilt sind oder auf<br />

Grund ihrer Mobilität keine Verkabelung<br />

möglich machen. Mit dem<br />

WILSEN.sonic.level präsentiert<br />

Pepperl+Fuchs einen Ultraschall-<br />

Funksensor zur Überwachung von<br />

Füllständen in mobilen Containern,<br />

Tanks oder Silos. Daneben ermittelt<br />

das batteriebetriebene Gerät auch<br />

die Geoposition des Behälters und<br />

funkt die erfassten Daten über eine<br />

GSM- oder LoRaWAN Verbindung<br />

an eine definierte Annahmestelle<br />

im Internet. Der WILSEN.service<br />

gewährleistet nicht nur den gesicherten<br />

Datenaustausch sondern bietet<br />

auch eine zentrale Verwaltung aller<br />

IoT-Sensoren im Feld. An ihn können<br />

wiederum Softwaresysteme und<br />

Datenplattformen zur Geschäftsdatenverarbeitung<br />

gekoppelt werden.<br />

Für einen einfachen Einstieg in das<br />

Thema hat Pepperl+Fuchs ein Starterpaket<br />

geschnürt, in dem alle notwendigen<br />

Komponenten für ein lauffähiges<br />

IoT-System gebündelt sind.<br />

Dieses zeit- und kostenbegrenzte<br />

Paket ermöglicht es Interessierten<br />

auch ohne Vorkenntnisse mit<br />

dem Internet der Dinge zu starten,<br />

Nenndrehmomente<br />

50, 100, 200 und 500 N·m<br />

1, 2, 3, 5 und 10 kN·m<br />

Nenndrehzahlen<br />

10.000 min -1 bis 32.000 min -1<br />

(abhängig vom Messbereich)<br />

Genauigkeit<br />

< 0,05 %<br />

Messfrequenzbereich<br />

bis 1 kHz<br />

Geringe Rotormassen<br />

und Massenträgheitsmomente<br />

Kurze Bauform<br />

DIN-Flanschbild (T12, T40)<br />

Digitale Übertragung<br />

der Messwerte<br />

www.sensortelemetrie.de<br />

Optionale Features<br />

Temperaturbereich -40 bis 160 °C<br />

Hohlwellenausführung<br />

Drehzahlerfassung<br />

Höhere Signalbandbreite bis 10 kHz<br />

Erhöhte Drehzahlfestigkeit<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

69


Sensoren<br />

Hochgenaue Lasermess-Sensoren Serie<br />

Panasonic Electric Works Europe<br />

AG<br />

info.peweu@eu.panasonic.com<br />

www.panasonic-electric-works.com<br />

Mit der neuen Lasermess-Sensoren<br />

Serie HG-T bringt Panasonic<br />

ein unkompliziertes Lasermesssystem<br />

mit vielen Features für<br />

den Kunden auf den Markt. Die<br />

HG-T-Sensoren funktionieren wie<br />

optische Mikrometer, die µm-genau<br />

über große Entfernungen messen<br />

können. Ein 10 mm breites Laserband<br />

ermöglicht eine hochpräzise<br />

Kanten verlaufsüberwachung von<br />

breiten Bahnen, zum Beispiel in<br />

der Druckindustrie. Das Lasermesssystem<br />

besteht aus einem Kontroller<br />

und dem Sensorkopf mit einer<br />

Sende einheit und einer Empfangseinheit.<br />

Damit das Installieren an<br />

der Maschine einfach und schnell<br />

geht, verfügt das System über eine<br />

Ausrichteanzeige am Sensor (Standard<br />

Typ) und eine intuitive Anzeige<br />

am Kontroller. Die HG-T-Serie bietet<br />

zwei verschiedene Sensorköpfe<br />

zur Auswahl, die sich in ihrer Bauform<br />

unterscheiden. Der slim type ist<br />

10 mm schmaler als der Standardtyp<br />

und passt somit auch in Maschinen<br />

mit engen Platzverhältnissen.<br />

Der Kontroller verfügt über viele voreingestellte<br />

Funktionen wie Kantenerkennung,<br />

Durchmessermessung<br />

oder Transparentmessungen. Serienmäßig<br />

ist der Kontroller auch mit<br />

analogem Strom- und Spannungsausgang<br />

sowie elektrischen Eingängen<br />

ausgestattet, die zum Rücksetzen,<br />

Triggern, Speichern oder Laser<br />

An-/Ausschalten verwendet werden<br />

können. Durch implementierte<br />

Algorithmen zur Laser intensitäts-<br />

Überwachung und Fremdlichterkennung<br />

können die Wartungszeiten sehr<br />

kurz gehalten werden und unterstützen<br />

den Betreiber bei der vorausschauenden<br />

Wartung.<br />

Für Applikationen mit mehreren<br />

System können bis zu 14 Slave-<br />

Module aneinander gereiht sowie<br />

die Einstellungen per Knopfdruck<br />

vom Master kopiert werden. ◄<br />

Weitere Informationen zur HG-T Serie:<br />

https://www.panasonic-electric-works.com/de/analogsensoren.htm<br />

Modularer Drehzahlsensor-Baukasten<br />

ZF Friedrichshafen AG<br />

www.switches-sensors.zf.com<br />

ZF Switches and Sensors hat einen<br />

effizienten modularen Baukasten<br />

für Drehzahl- und Drehrichtungssensoren<br />

entwickelt. Das modulare<br />

Design des Hall-Sensors ermöglicht<br />

Kunden die Vorauswahl wichtiger<br />

Sensorkriterien wie z. B. Schaftlänge<br />

und Ausgangs-schnittstelle.<br />

Schutzklasse IP67<br />

Die mit Kunststoffgehäuse und<br />

Montageflansch ausgestatteten<br />

Sensoren erfüllen die Schutzklasse<br />

IP67 sowie zusätzlich IP69 gemäß<br />

IEC 60529 für widrige Umgebungsbedingungen,<br />

verfügbar für Schaftlängen<br />

von 20 bis 60 mm.<br />

Das modulare Design<br />

umfasst eine Reihe von Gehäuselängen<br />

mit 20, 35, 45 oder 60 mm.<br />

Alternative Schaftlängen sind auf<br />

Nachfrage erhältlich (bis zu 80 mm).<br />

Zu den weiteren Merkmalen des<br />

modularen Designs zählen Messungen<br />

von nahe Null bis zu 20 KHz,<br />

ein variabler Schaftdurchmesser (12<br />

bis 20 mm), ein 2-, 3- oder 4-adriger<br />

Ausgang, ein drehbarer Gehäusekopf<br />

(zur Bestimmung des Kabelausgangs<br />

zum Montageflansch),<br />

ein flexibler Kabelabgang horizontal<br />

oder rechtwinklig), die Verfügbarkeit<br />

von Open-Collector-, PWM-<br />

oder Stromsignalausgängen und<br />

ein typischer Luftspalt von 0,3 bis<br />

2,2 mm (abhängig von Zahnrad).<br />

Auf Anfrage stehen die Sensoren<br />

mit konfektioniertem Stecker oder<br />

kundenspezifischem Kabelbaum<br />

zur Verfügung.<br />

Typische<br />

Anwendungsbereiche<br />

Zu den typischen Anwendungsbereichen<br />

zählen Elektroantriebe<br />

(stationär und mobil), Automationssysteme,<br />

Förderbänder und<br />

Windturbinen.<br />

Weitere beliebte Sensoren von<br />

ZF sind unter anderem die ANG-<br />

70 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Hochauflösende Kompakt-Drucksensoren<br />

Sensoren<br />

Die kalibrierten und kompensierten Sensoren liefern<br />

eine genaues und stabiles Ausgangssignal über -20<br />

bis 85 °C. Diese Serie ist für die Verwendung mit<br />

nicht korrosiven Arbeitsmedien wie Luft und trockenen<br />

Gasen vorgesehen.<br />

Kundenspezifische Druckbereiche und Konfigurationen<br />

sind auf Anfrage erhältlich.<br />

Gehäuse-Optionen<br />

• Kompaktgehäuse<br />

• SMT- und DIP-Konfigurationen<br />

• Viele Druckanschlussoptionen verfügbar<br />

All Sensors GmbH<br />

www.allsensors.com<br />

All Sensors gibt den Release einer neuen Serie<br />

kompakter Drucksensoren mit digitalem Ausgang<br />

bekannt. Die DLC-Serie bietet eine hervorragende<br />

Leistung bei extrem niedrigen Messbereichen von<br />

0,5 bis 60 in H 2 O (1,25 bis 150 mbar). Diese neuen<br />

Drucksensoren bieten hohe Leistung mit der patentierten<br />

CoBeam2 -Technologie von All Sensors. Höhere<br />

Druckbereiche von 5 bis 150 PSI (0,35 bis 10 bar) werden<br />

ebenfalls angeboten. Für Entwickler bieten die<br />

Platzeinsparungen bei optimaler Leistung für verschiedene<br />

Anwendungen einen großen Vorteil. Bei batteriebetriebenen<br />

Systemen können die Sensoren zwischen<br />

den Messungen in sehr stromsparende Modi<br />

wechseln, um die Belastung der Stromversorgung<br />

zu minimieren.<br />

Die niedrige Versorgungsspannung ermöglicht die<br />

Integration der Sensoren in eine Vielzahl von Prozesssteuerungs-<br />

und Messsystemen, sowie die direkte Verbindung<br />

mit einem seriellen I 2 C-Bus. Die DLC-Serie<br />

bietet 16 Bit digitale Auflösung.<br />

Produkt-Eigenschaften<br />

• 0,5 bis 60 inH 2 O-Differenzial und Überdruck, 5 bis<br />

150 psi Differenz- und Überdruck und 15 bis 150<br />

PSIA-Druckbereiche<br />

• 1,5% Gesamtfehler, abhängig vom Druckbereich<br />

• Kompensierter Temperaturbereich von -20 bis 85 °C<br />

• 16 Bit digitale Auflösung<br />

• I 2 C Schnittstelle<br />

• 1,8 bis 3,6 V Versorgungsspannung<br />

• Weniger als 100 nA typischer Ruhestrom<br />

Anwendungsbereiche<br />

• Medizinische Beatmung<br />

• Umweltschutz<br />

• Heizung-Lüftung-Klimatechnik<br />

• Industrielle Steuerungen<br />

• Mobile/tragbare Geräte ◄<br />

Baureihe für Winkelpositionsmessungen<br />

und die LIN-Sensoren für<br />

lineare Wegpositionsmessungen.<br />

Diese Versionen weisen ebenfalls<br />

modulare Designs auf, und bieten<br />

ähnliche Flexibilität, wie die Drehzahlsensoren.<br />

EMC/EMI-Vorgaben für<br />

die Industrie und den<br />

Automobilbereich<br />

Beide Varianten haben eine 12-Bit-<br />

Auflösung, erfüllen die Schutzklasse<br />

IP68 für die Verwendung unter widrigen<br />

Umgebungsbedingungen und<br />

sie erfüllen EMC/EMI-Vorgaben für<br />

die Industrie und den Automobilbereich.<br />

Die Sensoren sind RoHSkonform<br />

und für große Luftspalt-<br />

Anwendungen geeignet.<br />

Systemdesigner werden die kompakte<br />

Größe der neuen ANG- und<br />

LINSensorserien von ZF zu schätzen<br />

wissen, da diese weitaus weniger<br />

Platz benötigen als andere Sensoren<br />

mit einer vergleichbaren Leistung.<br />

Die Montagehöhe beträgt lediglich<br />

6,5 mm – ein marktführendes,<br />

extrem flaches Design für lineare<br />

und Winkelpositions-Sensormessungen.<br />

◄<br />

Weitere Informationen zu den Schalter- und Sensorlösungen von<br />

ZF Switches & Sensors finden Sie auf www.switches-sensors.zf.com<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

71


Sensoren<br />

Elektrochemische Gas-Sensoren<br />

Seit der letzten Teilnahme an der Sensor + Test wurde die Produktpalette an selektiven Gas-Sensoren bei<br />

Membrapor ständig erweitert. Sie umfasst mehr als 300 Sensoren für ein sehr breites Gasspektrum. Sollte das<br />

Gas nicht aufgeführt sein, kann man beim technischen Kundendienst nach Lösungen nachfragen.<br />

Acid-Sensor<br />

Membrapor hat den Acid-Sensor<br />

eingeführt. Der Acid/C-100 und<br />

der Acid/M-100 eröffnen die Möglichkeit<br />

Carbonsäuren und organische<br />

Säuren in geringen Konzentrationen<br />

von nur wenigen ppm<br />

nachzuweisen. Außerdem präsentiert<br />

das Unternehmen den neuen,<br />

hochselektiven Ethylen (C 2 H 4 ) -Sensor.<br />

Dieser verbesserte Ethylensensor<br />

verringert die Wirkung von störenden<br />

Gasen wie Kohlenmonoxid<br />

(CO) und Alkoholen, was beispielsweise<br />

bei Fruchtreifungsprozessen<br />

von entscheidender Bedeutung ist.<br />

Beide Gase führen zu falschen C 2 H 4 -<br />

Messwerten und würden zur Korrektur<br />

zusätzliche Sensoreinheiten<br />

erfordern. Das Diagramm zeigt die<br />

verbesserte Selektivität des A-Typs<br />

im Vergleich zu dem herkömmlichen<br />

C 2 H 4 /C-10-Sensor bei Einwirkung<br />

von 100 ppm Kohlenmonoxid. Es<br />

ist zu sehen, dass die Querempfindlichkeit<br />

signifikant reduziert ist,<br />

was etwa viermal niedriger ist als<br />

zuvor. Das neue C 2 H 4 /C-10 ermöglicht<br />

eine zuverlässige Überwachung<br />

von Ethylen. Zusammen mit<br />

dem hochempfindlichen CO-Sensor<br />

von Membrapor, dem CO/CF-200,<br />

werden Pflanzen und Menschen im<br />

Gewächshaus geschützt.<br />

Das intelligente Messsystem<br />

wird intelligenter:<br />

MembraSens 4.0<br />

Membrapor hat ihre universelle<br />

Elektronik für elektrochemische<br />

Sensoren komplett überarbeitet.<br />

Dank neuem Power Management<br />

konnte der Energiebedarf drastisch<br />

reduziert und zudem die Betriebsspannung<br />

auf 4 Volt gesenkt werden.<br />

Falls einmal keine Spannungsversorgung<br />

anliegt, werden die Sensoren<br />

in einem definierten Zustand<br />

parkiert. Dank der neuen Software<br />

ist die Kalibrierung und Temperaturkompensation<br />

so einfach wie noch<br />

nie. Ein wesentliches Merkmal ist<br />

geblieben: Mit MembraSens können<br />

Sie auch 4-Elektroden Sensoren<br />

verwenden.<br />

Hauptmerkmale<br />

• Mainboard mit 1 bis 4 programmierbaren<br />

analogen Front- Ends<br />

(AFE)<br />

• Für 3-Elektroden Sensoren (1<br />

Signal)<br />

• Für 4-Elektroden Sensoren (2<br />

Signale)<br />

• Programmierbares smartes AFE:<br />

Gesamter Bereich von elektrochemischen<br />

Sensoren für toxische<br />

Gase abgedeckt.<br />

• Sicherung der Konfiguration, Kalibrierung<br />

und Temperaturkompensation<br />

auf EEPROM des AFE<br />

• MODBUS RTU: Digitale Kommunikation<br />

für Konfiguration,<br />

Kalibrierung und Signalausgabe<br />

aller AFEs<br />

• RS-485 Schnittstelle<br />

(TIA/EIA-485)<br />

• Bus-Operation mit bis zu 247 MembraSens<br />

möglich<br />

• Speisung: Ab 4 Volt (4 ... 36 VDC)<br />

• Definierte Zustände für Sensoren<br />

im stromlosen Zustand, inkl. Aufrechterhaltung<br />

von Bias<br />

• Umfangreiche Signalbearbeitung<br />

möglich:<br />

- Verschiedene Modelle für die<br />

ppm-Berechnung, inkl. Wasserstoffkompensation<br />

- Verschiedene Modelle der Temperaturkompensation<br />

• Kalibrierung mit und ohne Gas<br />

beliebig durchführbar<br />

• Nullpunkt-Kalibrierung direkt mit<br />

Taster auf der Hauptplatine möglich<br />

• Alarmierung bei Überschreiten<br />

von Alarmschwellen ◄<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 5, Stand 143<br />

Membrapor AG<br />

info@membrapor.ch<br />

www.membrapor.ch<br />

72 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Sensoren<br />

Silizium Strömungssensor für<br />

kundenspezifische Anwendungen<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 1, Stand 1-360<br />

Innovative Sensor Technology<br />

IST AG<br />

info@ist-ag.com<br />

www.ist-ag.com<br />

Die Innovative Sensor Technology<br />

IST AG entwickelt thermische<br />

Massenflusssensoren und bietet<br />

Lösungen für ein breites Anwendungsspektrum<br />

im Strömungsbereich<br />

an. Oft werden am Markt vollständige<br />

Module mit integriertem<br />

Strömungskanal und passivem oder<br />

aktivem Ausgang angeboten. Diese<br />

Systeme eignen sich für viele allgemeine<br />

Anwendungen. Für preissensitive<br />

oder platzlimitierte Anwendungen<br />

sind sie jedoch meistens<br />

nicht geeignet.<br />

Die Strömungssensoren der<br />

IST AG bilden als reines Sensorelement<br />

die Basis für viele kundenspezifische<br />

Anwendungen und<br />

ermöglichen eine anwendungsgerechte<br />

und individuell abgestimmte<br />

Integration.<br />

Silicon Flow Sensor<br />

Der Silicon Flow Sensor, kurz SFS,<br />

ist der erste Strömungssensor der<br />

IST AG, welcher auf Siliziumtechnologie<br />

basiert. Mit dem SFS01 kann<br />

die Strömung nicht nur quantitativ,<br />

sondern auch qualitativ (Strömungsrichtung)<br />

bestimmt werden. Dies ist<br />

durch das kalorimetrische Messprinzip<br />

möglich, mit dem der SFS<br />

im Allgemeinen betrieben wird. Das<br />

kalorimetrische Messprinzip basiert<br />

auf einem Heizer und zwei benachbarten<br />

Temperatursensoren. Der<br />

Heizer generiert eine Wärmewolke<br />

im Strömungsmedium. Die Ausdehnung<br />

und die Orientierung der Wärmewolke<br />

werden durch die Stärke<br />

und Richtung der Strömung sowie<br />

die Zusammensetzung des Gases<br />

definiert. Die Orientierung der Wärmewolke<br />

resultiert in einem Temperaturunterschied<br />

zwischen den beiden<br />

Temperatursensoren. Durch das<br />

Messen dieser Temperaturdifferenz<br />

wird die Strömungsstärke und Strömungsrichtung<br />

bestimmt.<br />

Einfache<br />

Auswertung<br />

Das symmetrische Design des<br />

SFS01 erlaubt eine einfache Interpretation<br />

und Auswertung des<br />

Mess signals. Der Sensor kann für<br />

verschiedene Gase benutzt werden.<br />

Im Weiteren zeichnet sich der<br />

SFS durch eine große Messdynamik,<br />

eine hohe Sensitivität und eine<br />

sehr schnelle Ansprechzeit aus.<br />

Ein gutes Design der Kanalgeometrie<br />

ermöglicht es, dass die Performance<br />

des Sensors bestmöglich auf<br />

die gewünschte Anwendung abgestimmt<br />

wird. Der SFS Strömungssensor<br />

ist optimal für platzlimitierte<br />

Anwendungen geeignet, kann aber<br />

auch einfach zu vollständigen „readyto-use“-Systemen<br />

aufgerüstet werden.<br />

Die IST AG bietet, von der<br />

Unterstützung bei der kundenseitigen<br />

Systemintegration über vorkonfektionierte,<br />

kundenspezifische<br />

Teillösungen bis hin zu einer auf die<br />

Kundenanwendung ausgerichteten<br />

Komplettlösung die volle Bandbreite<br />

der Zusammenarbeit an. ◄<br />

LASER-<br />

TRIANGULATIONS TASTER<br />

Neue Perspektiven für die Abstandsmessung<br />

und Positionierung<br />

I Messbereich bis 1000mm<br />

I Auflösung bis 6μm<br />

I Analogsignal 0-10V / 4-20mA<br />

I Farbunabhängig<br />

I Parametriersoftware<br />

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Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

73


Sensoren<br />

Singleturngeber für moderne Antriebe<br />

Absoluter Einbaugeber zur Erfassung der Rotorlage in Motoren<br />

Bild 1: Motor mit montiertem Rotorlagesensor<br />

Lenord, Bauer & Co. GmbH<br />

www.lenord.de<br />

Die Drehmomentregelung von Synchron-<br />

und Servomotoren erfordert<br />

eine genaue Erfassung der Rotorlage.<br />

Für diese Anwendung entwickelte<br />

Lenord + Bauer einen Singleturn-Einbaugeber<br />

mit zusätzlichem<br />

Signal zur Drehzahlerfassung.<br />

Nach dem Einbau wird das<br />

System mit Hilfe eines Test- und<br />

Programmiergeräts konfiguriert und<br />

an die Einbausituation angepasst.<br />

Da die Regelung des Drehmoments<br />

von Synchron- und Servomotoren<br />

eine genaue Erfassung<br />

der Rotorlage erfordert, sitzen auf<br />

dem Rotor dieser Antriebe Permanentmagnete,<br />

deren absolute Position<br />

mindestens über einen Polpaarbereich<br />

erfasst werden muss. Die<br />

Lenord, Bauer & Co. GmbH entwickelte<br />

für diese Applikation den Singleturn-Einbaugeber<br />

GEL 2800 mit<br />

zusätzlichem Inkrementalausgang.<br />

Das Nonius-Messsystem<br />

Bild 2: Darstellung der Ist-Position des Singleturn-Einbaugebers im Webbrowser<br />

besteht aus einer Abtasteinheit<br />

und einem zweispurigen Messzahnrad,<br />

das direkt auf die Antriebswelle<br />

montiert wird. Die Sensorik tastet<br />

die beiden Zahnradspuren mit 64<br />

und 63 Zähnen berührungslos ab<br />

und liefert zwei korrespondierende<br />

Sinussignale. Durch Interpolation<br />

erreicht das System eine Gesamtauflösung<br />

von 18 Bit. Die Übertragung<br />

der Positionsdaten erfolgt über<br />

eine serielle Schnittstelle. Zusätzlich<br />

gibt der Einbaugeber zwei um<br />

90° phasenversetzte Rechtecksignale<br />

zur Drehzahlerfassung aus.<br />

Das Anpassen des Systems an<br />

die Steuerung und die Applikation<br />

erfolgt über Parameter wie Interpolations-<br />

und Teilungsfaktor mit Hilfe<br />

eines Test- und Programmiergeräts.<br />

Dieses Gerät erkennt den Einbaugeber<br />

automatisch und unterstützt<br />

das Personal bei der Konfiguration<br />

und Inbetriebnahme des Messsystems.<br />

Zur Inbetriebnahme wird das<br />

System mit dem Test- und Programmiergerät<br />

verbunden. Dieses tauscht<br />

die Daten per WLAN oder Ethernet<br />

mit einem Tablet oder PC aus.<br />

Automatisches<br />

Einmessen<br />

Unabhängig vom Betriebssystem<br />

stellt es die Daten in einem<br />

Webbrowser dar. Nach der Montage<br />

erfolgt das Einmessen von<br />

Abtasteinheit und Messzahnrad<br />

in der aktuellen Einbausituation.<br />

Dabei gleicht das System mechanische<br />

Toleranzen aus. Durch einen<br />

Signalabgleich korrigiert der Geber<br />

geringfügige Abweichungen des Luftspalts.<br />

Im Stetigkeitstest prüft das<br />

Gerät, ob das Ausgangssignal des<br />

Einbaugebers bei gleichbleibender<br />

Drehrichtung nur steigende oder<br />

fallende Positionswerte liefert. Die<br />

Durchführung aller Tests und die<br />

Darstellung der Ergebnisse erfolgt<br />

in der grafischen Oberfläche des<br />

Webbrowsers. Zur Dokumentation<br />

der Arbeiten kann der Monteur die<br />

Daten in einem Bericht speichern.<br />

So lässt sich das Messsystem an<br />

Ort und Stelle vollständig überprüfen<br />

und dokumentieren. ◄<br />

Bild 3: Montagehilfe im Webbrowser: Wenn alle Anzeigen im grünen Bereich<br />

sind, ist der Sensor richtig montiert<br />

74 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Sensoren<br />

Neigung unter schwierigen Bedingungen sicher<br />

messen<br />

Die Neigung einer mobilen Arbeitsmaschine kann in vielen Anwendungen entscheidend sein. Denn ein<br />

Umkippen muss in jedem Fall vermieden werden. Die neuen Neigungssensoren der Serie JD von ifm können hier<br />

helfen – und das auch unter schwierigen Bedingungen.<br />

Auf der BAUMA stellte ifm seine neuen dynamischen<br />

Neigungssensoren der Serie JD vor.<br />

Diese werden zum Beispiel zur Erfassung von<br />

Neigungswinkel und Lage an mobilen Arbeitsmaschinen<br />

eingesetzt. Typische Anwendungen<br />

sind das horizontale Nivellieren von Arbeitsbühnen<br />

oder die Auslegermessung an Mobilbaggern.<br />

Gerade bei mobilen Maschinen stoßen herkömmliche<br />

Neigungssensoren oft an ihre Grenzen.<br />

Vibrationen, Stöße oder externe Beschleunigungen<br />

der Maschine, wie sie beispielsweise<br />

beim Anfahren oder Bremsen auftreten, können<br />

hier zu fehlerhaften Messwerten führen.<br />

Die Neigungssensoren der Serie JD haben<br />

diese Probleme nicht. Sie verwenden sowohl<br />

ein 3D-Gyroskop als auch einen 3D-Beschleunigungssensor.<br />

Eine 6-achsige IMU (Inertial<br />

Measure ment Unit) mit intelligenten Sensor-<br />

Fusion-Filtern ermittelt daraus präzise Neigungswerte.<br />

Die Daten des Gyroskops korrigieren<br />

dabei die Einflüsse, die durch Beschleunigungen,<br />

Vibrationen oder Stöße auftreten.<br />

Dadurch liefern die JD-Sensoren eine sehr hohe<br />

Signalgüte auch unter extremen Umgebungsbedingungen.<br />

Die neuen Neigungssensoren<br />

sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich,<br />

sodass diese sowohl horizontal als auch<br />

vertikal montiert werden können. Sie erreichen<br />

eine statische Genauigkeit von ±0,3° und eine<br />

dynamische Genauigkeit im bewegten System<br />

von ±0,5°. Die Neigungssensoren der Serie JD<br />

haben ein robustes Gehäuse aus Aluminium-<br />

Spritzguss, sind bis zu 100 g schockresistent<br />

und erfüllen die Schutzarten IP67, IP68 und<br />

IP69K. Zusammen mit dem weiten Betriebstemperatur-Bereich<br />

von -40 °C bis 85 °C lassen<br />

sie sich auch unter widrigsten Bedingungen<br />

einsetzen und liefern dabei stets präzise Messwerte.<br />

Eine integrierte CANopen-Schnittstelle<br />

dient der Messwertübertragung und wird auch<br />

für die Parametrierung der Sensoren verwendet.<br />

Bei Bedarf lässt sich per Software ein integrierter<br />

Abschlusswiderstand hinzuschalten.<br />

• ifm electronic gmbh<br />

www.ifm.com<br />

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die aktuellen Hefte<br />

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Einkaufsführer im Archiv als<br />

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• Aktuelle Produkt-News und<br />

ausgewählte Fachartikel aus<br />

der Elektronik-Branche<br />

• Direkt-Links zu den Herstellern<br />

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Fachartikel-Archiv<br />

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Kolumne „Das letzte Wort des<br />

Herrn B“ aus PC & Industrie<br />

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Sensoren<br />

Algorithmische Ansätze für adaptive Sensoren<br />

Autor: Dr.-Ing. Frederik Beutler<br />

Geschäftsführer Knowtion UG –<br />

Spezialist für Sensorfusion und<br />

automatische Datenanalyse<br />

Knowtion UG (haftungsbeschränkt)<br />

team@knowtion.de<br />

www.knowtion.de<br />

Die Informationsverarbeitung wird<br />

im Industrie-4.0-Umfeld einen immer<br />

größeren Stellenwert einnehmen,<br />

um aus den Daten höherwertige<br />

Information zu extrahieren. Durch<br />

diese Art der Verarbeitung können<br />

neue Dienste im Industrie-4.0-Umfeld<br />

angeboten werden, wie beispielsweise<br />

die Maschinenüberwachung,<br />

die Verwendung von adaptiven<br />

Sensoren, Zustandserkennung<br />

und Zustandsprognose.<br />

Zunehmend wird die Informationsverarbeitung<br />

nicht mehr ausschließlich<br />

in der „Cloud“, sondern auch auf<br />

dem Sensor erfolgen. Dies ist zum<br />

einen dadurch bedingt, dass einige<br />

Anwendungen eine hohe Abtastrate<br />

der Messdaten benötigen und eine<br />

Weiterleitung dieser Datenmengen<br />

oft nicht zweckdienlich sind, da das<br />

Abspeichern und Archivieren dieser<br />

Daten zu teuer ist und zum anderen<br />

die Reaktionszeit sehr kurz sein<br />

muss, um schnell Entscheidungen<br />

zu treffen. Die Verarbeitung auf dem<br />

Sensor wird dadurch erreicht, dass<br />

Algorithmen in Form von Software<br />

den Sensor „intelligenter“ handeln<br />

lassen und ihn somit zu einem adaptiven<br />

Sensor machen. Ein adaptiver<br />

Sensor ist dadurch gekennzeichnet,<br />

dass dieser neben den gemessenen<br />

Daten auch gefilterte und abgeleitete<br />

Größen bereitstellt. Um dies zu<br />

ermöglichen, muss der Algorithmus<br />

sich an veränderliche Randbedingungen<br />

adaptiv anpassen und autonom<br />

Entscheidungen aus vorangegangenen<br />

Daten treffen.<br />

Adaptiver Sensor<br />

Ein einfacher adaptiver Sensor<br />

wäre z. B. ein Sensor, welcher Ausreißer<br />

erkennt und die rohen Messdaten<br />

mit dieser Information anreichert.<br />

Da der genaue Einsatzzweck<br />

des Sensors in der Regel unbekannt<br />

ist, muss ein Algorithmus die Dynamik<br />

des Messsignals erlernen, um<br />

damit dann bewerten zu können, ob<br />

es sich um einen Ausreißer handelt<br />

oder nicht. Die Dynamik des Messsignals<br />

kann über eine Systemidentifikation<br />

erreicht werden, bei der die<br />

Struktur des Systems bzw. Modells<br />

vorgegeben ist und nur die Parameter<br />

des Systems bestimmt werden<br />

(siehe Bild 1). Diese Art der<br />

Herangehensweise wird als „grey<br />

box model“ Ansatz bezeichnet. Im<br />

Gegensatz dazu wird beim „black<br />

box model“ Ansatz keine priore Information<br />

über die Struktur angenommen<br />

und das Verhalten nur über die<br />

historischen Daten beschrieben.<br />

Bild 1: Ablauf der Systemidentifikation<br />

76 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Sensoren<br />

FSG<br />

KURT<br />

Bild 2: Erkennung von Ausreißern<br />

OELSCH<br />

Daher werden beim „black box model“ Ansatz<br />

sehr viel mehr Daten und somit Speicherbedarf,<br />

als beim „grey box model“ Ansatz benötigt. Der<br />

„black box model“ Ansatz ist somit ein datengetriebenes<br />

Verfahren und der „grey box model“<br />

Ansatz eher ein modellgetriebenes Verfahren.<br />

Im Folgenden werden Ansätze, welche ein „grey<br />

box model“ Ansatz verwenden, betrachtet.<br />

„Grey box model“ Ansatz<br />

Ein „grey box model“ Ansatz wendet die Kombination<br />

eines prioren physikalischen Modells<br />

und einer Statistik, welche in der Information<br />

der Daten vorhanden ist, an. Das priore physikalische<br />

Hintergrund wissen kann über eine<br />

Menge von stochastischen Differentialgleichungen<br />

beschrieben werden, welches dabei<br />

ein Zustandsraummodell darstellt. Dieses physikalische<br />

Modell wird an die Messdaten angeglichen,<br />

um die Parameter des Modells zu bestimmen.<br />

Für dieses Angleichen können Verfahren<br />

verwendet werden, welche die Likelihood<br />

maximiert. Die Likelihood setzt sich hierbei aus<br />

den bedingten Wahrscheinlichkeiten der Messung<br />

gegeben der vor herigen Messung und der<br />

Parameter zusammen. Sind die Parameter des<br />

Modells bestimmt, so können diese als Vorhersagemodelle<br />

verwendet werden und die zukünftigen<br />

Messdaten damit gefiltert werden.<br />

Ausreißererkennung<br />

Am Beispiel der Ausreißererkennung kann<br />

zunächst die Abweichung zwischen der vorhergesagten<br />

Messung und der aktuellen Messung<br />

berechnet werden. Mit Hilfe der kumulativen<br />

Summe („CUSUM“) können dann Ausreißer<br />

erkannt werden, da das unterlagerte Modell<br />

nicht mehr den Daten entspricht (siehe Bild 2).<br />

Werden nun mehrfach hintereinander Ausreißer<br />

detektiert, so kann dies entweder ein langanhaltender<br />

Fehler sein oder die Gegeben heiten<br />

des Messsignals haben sich verändert. Im letzteren<br />

Fall muss der Algorithmus die Parameter<br />

des Modells aktualisieren, damit das Modell<br />

dem Signal wieder entspricht. Um zu verhindern,<br />

dass ein bereits gelerntes Modell, wieder neu<br />

erlernt wird, können vergangenen Modellparameter<br />

gespeichert werden und simultan überprüft<br />

werden, ob ein bereits gelerntes Modell<br />

den Daten besser entspricht (siehe Bild 3). Dies<br />

erlaubt, dass der Sensor sich an die momentane<br />

Dynamik des Systems anpasst und sich<br />

adaptiv auf Veränderungen einstellt.<br />

Sensor+Test, Halle 1, Stand 1-253<br />

Über einen Besuch zu unseren Fachvorträgen<br />

oder an unserem Messestand 1-253 bei<br />

der Sensor+Test <strong>2019</strong> würden wir uns freuen:<br />

• Halle 1, 25.06.2018, 14:30-15:00, Embedded<br />

Machine Learning für Echtzeitanwendungen<br />

• Halle 5, 26.06.<strong>2019</strong>, 10:30-11:00, Erhöhung<br />

der Qualität von Messdaten durch intelligente<br />

Algorithmen ◄<br />

GERMANY<br />

GEMEINSAM<br />

INNOVATIONEN<br />

SCHAFFEN<br />

Es sind die guten Ideen, aus denen<br />

FSG neue Produkte entwickelt. Sie<br />

sind weltweit gefragt. Aber auch<br />

unsere Kunden arbeiten unermüdlich<br />

daran, die Zukunft zu formen.<br />

Unsere fortschrittliche Arbeitsweise<br />

bringt alle Akteure des Innovationsgeschehens<br />

zusammen, um<br />

Kräfte zu bündeln und den Weg<br />

von der Idee zum fertigen Produkt<br />

optimal zu gestalten. Innovationen<br />

sind wichtig. Sie bilden die Grundlage<br />

für Expansion, Sicherheit und<br />

garantieren nur das Beste für Ihr<br />

Produkt. Hier stehen wir an Ihrer<br />

Seite – für Ihre Ideen und Lösungen.<br />

Bild 3: Auswahl der Modelle<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong> 77<br />

fernsteuergeraete.de<br />

INTERNATIONAL


Sensoren<br />

Neue Plattformen und Module<br />

Framos erweitert seine Embedded-Vision-Produktreihe um neue Sensormodule und eine Multi-Sensor-<br />

Plattform für neue Anwendungen<br />

FPA), Treiber und Referenzschaltpläne im Programm.<br />

Die FSA-Adapter übertragen die Sensordaten<br />

über einen standardisierten Framos-Stecker<br />

an eine Signal-Schnittstelle zur Weitergabe an das<br />

Prozessorboard. Die Modul-Maße betragen 26,5 x<br />

26,5 mm, auf der Unterseite befindet sich ein Hirose<br />

60-Pin-Steckverbinder sowie vier Bohrungen zur<br />

Befestigung. Der Anschluss der FSA-Sensoradapter<br />

an das Prozessorboard erfolgt über einen Framos<br />

Prozessor adapter FPA.<br />

FRAMOS GmbH<br />

www. framos.com/de/<br />

Framos erweitert ab Juni <strong>2019</strong> seine Embedded-<br />

Vision-Produktreihe um sechs neue Module für CMOS-<br />

Sensoren von Sony und ON Semiconductor und bringt<br />

mit einer Multi-Sensor-Plattform eine komplett neue<br />

Lösung zur Unterstützung von Stereo-, Dual-Stereound<br />

Rundum-Applikationen auf den Markt. Die neue<br />

Plattform ermöglicht nun den Anschluss von bis zu<br />

vier Sensormodulen an das NVIDIA Jetson TX2 Development<br />

Kit oder alternativ an das Jetson AGX Xavier<br />

Development Kit für den Highend-Bereich.<br />

Die neuen Sensormodule in der Framos SoC-Produktreihe<br />

unterstützen nun auch den Sony IMX283<br />

CMOS-Sensor, womit sich der bisherige Auflösungsbereich<br />

auf 20 Megapixel vergrößert. Zudem erhalten<br />

die Anwender mit dem Modul für den neuen Sony<br />

IMX415 (8,4 Megapixel) die Möglichkeit, von einem<br />

komplett neuen Pixeldesign und der derzeit besten<br />

Low-Light-Performance in diesem Format zu profitieren.<br />

Die Module mit den Global-Shutter-Sensoren<br />

IMX296 und IMX297 bieten neben Monochrom- nun<br />

auch Farbunterstützung. Module mit dem AR0144<br />

(1 Megapixel, Global Shutter) und AR1335 (13 Megapixel,<br />

Rolling Shutter) von ON Semiconductor er weitern<br />

das Portfolio um kompakte Sensoren für preisempfindliche<br />

Applikationen.<br />

Neue Module für gefragte Top-Sensoren<br />

Mit seiner modularen Lösung behebt Framos das<br />

Problem, dass für die neuesten Sensoren fast ausschließlich<br />

herstellereigene Evaluierungsboards verfügbar<br />

sind, der Fokus liegt hier auf dem Sensor nicht<br />

auf der Anwendung. Vision-Ingenieure und -Entwickler<br />

können mit der Produktreihe viele verschiedene der<br />

neuesten Bildsensoren an offenen Prozessorplattformen<br />

evaluieren, schnell einen Proof-of-Concept erstellen<br />

und ihn dann systematisch weiterentwickeln, indem<br />

sie die IP, die Schaltpläne und das Board-Design in<br />

ihr Endprodukt integrieren. Zugleich entlasten sie mit<br />

der erweiterten Produktreihe ihre eigenen Entwicklungs-<br />

und Produktionskapazitäten.<br />

Für alle neuen Sensormodule führt Framos entsprechende<br />

Sensor- und Prozessoradapter (FSA,<br />

Unterstützung von Multi-Sensorsystemen<br />

für 3D<br />

Mit den neuen Sensormodulen, für die auch M12-<br />

sowie C/CS-Objektivhalterungen zur Verfügung stehen,<br />

und mit der Multi-Sensor-Plattform, die ein Setup mit<br />

bis zu vier Sensormodulen unterstützt (bislang war<br />

nur ein Modul möglich), erweitert Framos die Anwendungsmöglichkeiten<br />

seiner Embedded-Vision-Produktreihe<br />

erheblich, beispielsweise bei der Stereoskopie<br />

oder der Fusion mehrerer Bildsensoren an<br />

einem System (Stitching). Davon profitieren Gerätehersteller<br />

sowie Startups, die in den Bereichen autonome<br />

Systeme, Drohnen- und Überwachungstechnik,<br />

AR/VR-Systeme, Biometrie, Robotik und Logistik ihre<br />

Produkte mit „Augen“ ausstatten und ihnen das (3D-)<br />

Sehen beibringen möchten.<br />

André Brela, Produktmanager bei Framos, sagt dazu:<br />

„Mit den neuen Lösungen unterstützen wir Systementwickler<br />

dabei, die für ihre Anwendung notwendigen<br />

Bildsensoren schneller zu qualifizieren, zu integrieren<br />

und das gesamte Bildsensor-Subsystems aus<br />

einer Hand zu beziehen. Unsere Modulreihe basiert<br />

auf einer sehr flexiblen Plattform, die Funktionalitäten<br />

bietet, um nicht nur den Sensor, sondern auch dessen<br />

Leistung direkt in der spezifischen Kundenapplikation<br />

zu bewerten. Mit unserem modularen Ansatz bieten<br />

wir Entwicklern eine Möglichkeit, die Time-to-Market<br />

zu beschleunigen und Ressourcen auf die eigene<br />

Innovationskraft zu fokussieren.“<br />

Erfolgreiche Einführung der Embedded-<br />

Vision-Produktreihe<br />

Zu den wichtigsten Technologietreibern für Embedded-Vision<br />

in vielen Märkten zählen die Miniaturisierung<br />

und die enormen Möglichkeiten, die die Prozessoren,<br />

die künstliche Intelligenz und die 3D-Datenerfassung<br />

heute bieten. Framos hat im letzten Jahr<br />

auf der Messe VISION in Stuttgart seine Embedded-<br />

Vision-Produktreihe erstmals mit großem Erfolg vorgestellt.<br />

Von der Auswahl einzelner Komponenten bis<br />

zur Erstellung komplexer Bildverarbeitungssysteme<br />

bedient Framos, auch dank seines starken Partnernetzwerks,<br />

seine Kunden weltweit mit einem breiten<br />

Spektrum an Produkten und modularen Plattformen.<br />

Embedded-Vision-Anwendungen können somit schnell<br />

entwickelt werden, um innovative Produkte in kürzerer<br />

Zeit auf den Markt zu bringen. ◄<br />

78 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Sensoren<br />

Turboschnell und ultrapräzise<br />

Mit dem AX-turbo präsentiert die eddylab<br />

GmbH ein Wirbelstromsensorsystem für die<br />

präzise und dynamische Abstands- und Drehzahlmessung<br />

an Turboladern. Zum Einsatz<br />

kommen äußerst kompakte Sensorköpfe, die<br />

Abstände zwischen 0…2 mm präzise und bis<br />

in den µm-Bereich hochauflösend erfassen<br />

können. Die Wirbelstromsensorköpfe werden<br />

wahlweise fest ins Turbolader-Gehäuse integriert<br />

oder flexibel angebaut.<br />

Die AX-turbo-Sensoren von eddylab messen<br />

berührungslos kleine Abstandsveränderung auf<br />

Verdichterräder aus Aluminium, Stahl und Titan.<br />

Nähert sich eine Turbinenschaufel dem Sensorkopf,<br />

wird ein Impuls erzeugt und über den<br />

TTL-Ausgang der Treiberelektronik ausgegeben.<br />

So lassen sich alle in der Praxis üblichen Drehzahlen<br />

erfassen (max. 900.000 U/min, bezogen<br />

auf ein Verdichterrad mit 10 Schaufeln). Der Controller<br />

verfügt außerdem über einen analogen<br />

Monitor-Ausgang mit 0,5…4,5 V. Dies vereinfacht<br />

die Montage der Sensorköpfe im korrekten<br />

Abstand zur Schaufel und gibt Aufschluss über<br />

axiale Bewegung bzw. das Spiel des Verdichterrads<br />

im Betrieb. Die eddylab-Wirbelstromsensoren<br />

sind unempfindlich gegenüber Einsatztemperaturen<br />

bis +185 °C und bezüglich<br />

der Temperaturdrift über den gesamten Messbereich<br />

optimiert. Die Sensorköpfe haben die<br />

Schutzklasse IP68, der Controller bei Bedarf<br />

ebenfalls. Dank der hohen Störfestigkeit des<br />

Messsystems werden auch anspruchsvollste<br />

Prüfstandsbedingungen problemlos gemeistert.<br />

• eddylab GmbH<br />

www.eddylab.de<br />

ALLES KLAR – ODER<br />

UNSER BESTER SENSOR<br />

Ganz Ohr. Nur weil wir Ihnen genau<br />

zuhören, können wir Lösungen<br />

präsentieren, die Sie wirklich nach<br />

vorne bringen. Sensoren zum Messen<br />

von Weg und Winkel. Präzise,<br />

robust, wirtschaftlich und optimal auf<br />

Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt.<br />

Ex-Schutz-zertifizierte Näherungsschalter für Extremtemperaturen<br />

Die eigensicheren, ATEX- und IECEx-zertifizierten<br />

Näherungsschalter der Serien<br />

IGEXHa und IGEXPa eignen sich für den<br />

Einsatz in extremen Temperaturbereichen.<br />

Die induktiven Sensoren des Typs IGEXHa<br />

halten Temperaturen bis +140 °C stand, während<br />

die Polarvarianten IGEXPa Minusgraden<br />

bis 60 °C trotzen. Beide Modellreihen sind<br />

für den Betrieb in Zone 0/20 zugelassen, in<br />

Schutzart IP69 ausgeführt und werden von<br />

EGE in den Bauformen M12, M18 und M30<br />

angeboten. Je nach Ausführung betragen ihre<br />

Nennschaltabstände bei bündigem Einbau 2,<br />

5 bzw. 10 mm. Der Anschluss erfolgt über ein<br />

2 m langes FEP-Kabel, auf Anfrage liefert<br />

EGE die Näherungsschalter auch mit anderen<br />

Kabellängen. Zur Auswertung der Schaltsignale<br />

und zur eigensicheren Versorgung dienen<br />

die IECEx-zertifizierten Auswertegeräte<br />

der Serie IKMb 122 Ex mit programmierbarer<br />

Ausgangsfunktion. Die IECEx-Zulassung vereinfacht<br />

für Maschinenbauer den weltweiten<br />

Export von Produkten, die diese Näherungsschalter<br />

integrieren.<br />

• EGE-Elektronik Spezial-Sensoren GmbH<br />

www.ege-elektronik.com<br />

SM30<br />

SM40<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong> 79<br />

BESSER<br />

MESSER<br />

abjoedden.de


Sensoren<br />

Wireless-Sensoren im offenen WiFi-Standard<br />

nun auch mit LoRaWAN<br />

Die drahtlose LoRaWAN-<br />

Technologie<br />

eignet sich vorrangig für die Überwachung<br />

von Baustatik (Messung<br />

mit langsamer Abtastrate), kann<br />

dafür aber ohne Verwendung eines<br />

Repeaters große Distanzen überbrücken<br />

(15 km in Sichtlinie und bis<br />

zu 1,6 km in Stadtgebieten).<br />

Das standardmäßige drahtlose<br />

WiFi-Protokoll ist für die dynamische<br />

Überwachung reserviert (Vibrationsdaten<br />

können in Echtzeit an<br />

die Überwachungssoftware übermittelt<br />

werden), wobei der drahtlose<br />

Bereich durch das Hinzufügen<br />

von WiFi-Bridges/-Repeater erweitert<br />

werden kann.<br />

Technische Daten<br />

SENSOR+TEST,<br />

Halle 1, Stand 353<br />

ADDITIVE Soft- und Hardware<br />

für Technik und Wissenschaft<br />

GmbH<br />

info@additive-net.de<br />

www.additive-net.de<br />

ADDITIVE stellt auf der<br />

Sensor+Test <strong>2019</strong> erstmals die<br />

neuen Wilow-Datenlogger-Messsysteme<br />

mit dem Kommunikationsstandard<br />

LoRaWAN vor, einer<br />

drahtlosen Technologie mit ultralanger<br />

Reichweite (15 km) und sehr<br />

geringem Energieverbrauch. Wilow-<br />

Geräte werden dadurch zu „WiFi und<br />

LoRaWAN-IOT-Sensoren“ und integrieren<br />

modernste intelligente Sensortechnologien<br />

zur Überwachung<br />

von z. B. Beschleunigung, Vibration,<br />

Neigung und Schock.<br />

• integrierter Datenlogger bis<br />

10 Millionen Daten<br />

• stabiles, kleines Gehäuse IP67<br />

(70 x 70 x 40 mm)<br />

• flexible Stromversorgung, USB,<br />

Batterie, Akku, Solarpanel, ...<br />

• Ultra Low Power (WiFi) oder<br />

LoRaWAN ◄<br />

Absolutdrucksensor-Serie für Pneumatik- und Wasseranwendungen<br />

Die PBM220 und die sehr kompakte<br />

PBM230 Serie sind beides piezoresistive Absolutdrucksensoren.<br />

Beide Serien sind standardmäßig<br />

von 1 bis 14 bar erhältlich - kundenspezifisch<br />

sogar bis 25 bar. Durch die spezielle<br />

Gel-Beschichtung sind die Sensoren für viele<br />

Applikationen geeignet und können mit diversen<br />

Medien beaufschlagt werden. Beispielsweise<br />

wird der Sensor in Pneumatik Applikationen<br />

verwendet. Das Öl, das in der Pneumatik-<br />

Luft vorhanden ist, beeinträchtigt den durch<br />

Gel geschützten Sensor nicht. Viele Kunden<br />

schätzen auch die absolute Druckmessung,<br />

da sie z. B. die ganze Elektronik direkt in ein<br />

Spritzguss-Gehäuse integrieren. Ein Relativ-<br />

Drucksensor würde in einem dichten Gehäuse<br />

nicht funktionieren bzw. Driften.<br />

Es gibt einige mit Gel beschichtete Sensoren<br />

auf dem Markt. Die meisten können<br />

jedoch nicht dauerhaft mit Wasser beaufschlagt<br />

werden, da das Gel mit der Zeit<br />

undicht wird. Das spezielle Gel beim Pewatron<br />

Sensor ist für dauerhafte Wasserbeaufschlagung<br />

entwickelt. Sehr beliebt beim<br />

PBM230 ist auch die extrem kompakte Bauform<br />

welche eine Integration in Geräten mit<br />

wenig Platzbedarf ermöglicht. Dabei wird<br />

seitlich mit einem O-Ring abgedichtet. Bei<br />

Bedarf berät Pewatron gerne und stellte eine<br />

Montage Anleitung zur Verfügung.<br />

• Pewatron<br />

www.pewatron.com/de<br />

80 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Ultraschallsensoren mit Smart-Sensor-Profil<br />

Sensoren<br />

microsonic verpackt zwei Ausgangsstufen in eine M18-Gewindehülse. Der Anwender kann nun zwischen der<br />

Variante mit zwei Push-Pull-Schaltausgängen oder der mit einem Push-Pull-Schaltausgang und einem Analogausgang<br />

0 - 10 V oder 4 - 20 mA mit IO-Link Schnittstelle wählen.<br />

verlässlich von der Maschinensteuerung<br />

auch im laufenden Betrieb<br />

parametrisiert werden. Eine Vor-<br />

Ort-Einstellung ist nicht erforderlich,<br />

jedoch mit LinkControl möglich.<br />

Die IO-Link Sensoren übermitteln<br />

neben Prozesswerten auch<br />

Identifikations-, Status- und Diagnosewerte<br />

und unterstützen das<br />

Smart Sensor Profil. Die Vorzüge<br />

des Smart Sensor Profils zahlen<br />

sich bei dem Einsatz unterschiedlicher<br />

IO-Link Devices (Sensoren,<br />

Aktoren) in einer Applikation aus.<br />

In der IODD-Beschreibungsdatei,<br />

vereinheitlicht das Smart Sensor<br />

Profil Funktionen herstellerübergreifend,<br />

vereinfacht die Handhabung<br />

und senkt somit den Integrationsaufwand.<br />

Technische Daten<br />

microsonic GmbH<br />

www microsonic.de<br />

Mit gleich zwei Ausgangsstufen<br />

stattet microsonic die neue Sensorfamilie<br />

lpc+ aus. Die Sensoren<br />

in der M18-Gewindhülse verfügen<br />

wahlweise über<br />

• zwei Push-Pull-Schaltausgänge<br />

mit IO-Link Schnittstelle<br />

• oder einen Push-Pull-Schaltausgang<br />

plus einen Analogausgang<br />

0 - 10 V oder 4 - 20 mA mit IO-<br />

Link Schnittstelle.<br />

Mit den vier Tastweiten (150 mm,<br />

250 mm, 350 mm und 1.000 mm)<br />

decken die neuen Ultraschallsensoren<br />

einen Messbereich von 20 mm<br />

bis 1,3 m ab.<br />

Einfache Sensorintegration<br />

mit Smart Sensor Profil<br />

Die lpc+ Sensoren können dank<br />

der IO-Link Schnittstelle einfach und<br />

• Messinggehäuse in M18<br />

• 4 Tastweiten von 20 mm bis<br />

1,3 m<br />

• 2 Push-Pull-Schaltausgänge<br />

mit einer IO-Link-Schnittstelle<br />

• 1 Push-Pull-Schaltausgang und<br />

1 Analogausgang 4 – 20 mA<br />

oder 0 – 10 V mit einer IO-Link-<br />

Schnittstelle<br />

• IO-Link Version 1.1<br />

• Genauigkeit ±1 % (Temperaturdrift<br />

intern kompensiert)<br />

• Betriebstemperatur<br />

-25 bis +70 °C ◄<br />

Hochwertige Sensoren – Made in Germany<br />

Drehratensensoren<br />

l sehr kleine Bauform<br />

l geringer Stromverbrauch<br />

l MB von 30°/s bis 10.000°/s<br />

l uni- und triaxiale Bauform<br />

Anwendungen<br />

l Automotive / Nutzfahrzeuge<br />

l Crashtest<br />

l Schienenfahrzeuge<br />

l Windenergie<br />

Beschleunigungssensoren<br />

l kapazitive (DC bis 2000 Hz)<br />

l piezo-elektrische<br />

l IEPE<br />

l piezo-resistive (Crash)<br />

Anwendungen<br />

l Automotive / Nutzfahrzeuge<br />

l Schienenfahrzeuge<br />

l Windenergie<br />

l Strukturanalyse<br />

Stromsensor<br />

l sehr kleine Bauform<br />

l geringer Stromverbrauch<br />

l hoch schockstabil<br />

l MB +/-15 A bis +/-1500 A<br />

Anwendungen<br />

l Automotive<br />

l Crashtest<br />

Bay SensorTec GmbH<br />

Peter Bay<br />

Erfurter Straße 31<br />

D-85386 Eching<br />

Vertrieb:<br />

+49 (0)89 4160 2080<br />

info@duetto-engineering.de<br />

duetto-engineering.com<br />

bay-sensors.com<br />

Pc-und-Industrie-Ad-185x66-Step5-01.indd 1 02.05.19 10:43<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

81


A<br />

Akustikmessgeräte<br />

Messtechnik<br />

Dämpfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Infraschall. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Körperschall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Lautstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Schallanalyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Schalldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Spektrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Ultraschall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Ausgabegeräte<br />

Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Drucker. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Mobile Devices. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

Oszilloskop. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

Schreiber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

Speichermedium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

B<br />

Bildverarbeitung<br />

2D. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

3D. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

Anwesenheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

Codeerkennung/-identifizierung . . . . . . . . . . . . .87<br />

Farbanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .87<br />

Helligkeit/Kontrast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .87<br />

Lageerkennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .87<br />

Maße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .87<br />

Multisensorsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .88<br />

Mustererkennung/-vergleich . . . . . . . . . . . . . . . .88<br />

Objekterkennung/-vermessung/-vergleich . . . . .88<br />

Biochemische Messgrößen<br />

Elektrochemische Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . .88<br />

Flüssigkeitsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .88<br />

Flüssigkeitskonzentration . . . . . . . . . . . . . . . . . .88<br />

Gasanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .88<br />

Gasdetektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

Gaskonzentration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

Ionenbestimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

Materialanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

pH-Wert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

Spektren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

Staub-/Partikelkonzentration. . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

Produktindex<br />

Busse/Schnittstellen<br />

analoge I/Os. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

Bluetooth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

CAN/CANopen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .90<br />

CC-Link . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .90<br />

digitale I/Os . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .90<br />

eSATA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .90<br />

Ethernet/EtherCat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .90<br />

Ethernet/IP. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91<br />

FireWire . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91<br />

HART . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91<br />

Interbus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91<br />

IO-Link . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91<br />

M-Bus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92<br />

Mobilfunk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92<br />

Modbus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92<br />

OPC UA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92<br />

Open Safety . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92<br />

parallel (LPT, IEC) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92<br />

PCI/PCIe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92<br />

Profibus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92<br />

Profinet. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .93<br />

PXI/PXIe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .93<br />

seriell (RS-232, 422, 485) . . . . . . . . . . . . . . . . . .93<br />

Software. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94<br />

sonstige wireless . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94<br />

SPI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94<br />

USB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94<br />

WLAN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .95<br />

ZigBee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .95<br />

D<br />

Datenerfassung/-konditionierung<br />

A/D-Wandler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .95<br />

D/A-Wandler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .95<br />

Filterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .96<br />

Matrix-Schalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .96<br />

Messkarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .96<br />

Messumformer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .96<br />

Messverstärker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .96<br />

Multiplexer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .97<br />

Signalanalysator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .97<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .97<br />

Transientenrekorder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .97<br />

Dienstleistungen<br />

Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .97<br />

Produkt-Zertifizierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

Produktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

Prüfen und Kalibrieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

Simulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .99<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .99<br />

Systemintegration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .99<br />

Wartung/Reperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .99<br />

Dynamische Messgrößen<br />

Beschleunigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .99<br />

Bewegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .99<br />

Drehzahl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100<br />

Durchfluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100<br />

Frequenz, Wellenlänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100<br />

Geschwindigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101<br />

Impuls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101<br />

Schwingung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101<br />

Strömung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

Vibration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

Winkelbeschleunigung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

Winkelgeschwindigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

E<br />

Elektrische Messgrößen<br />

Cos Phi. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

Energie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

Feldstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

Induktivität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

Kapazität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

Ladung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104<br />

Spannung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104<br />

Strom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104<br />

Verstärkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104<br />

Widerstand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105<br />

G<br />

Geometrische Messgrößen<br />

Abstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105<br />

Dicke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105<br />

Füllstand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .106<br />

Größe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .106<br />

Kantenerkennung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .106<br />

Kontur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .106<br />

Länge/Weg. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107<br />

Neigung/Orientierung/Winkel . . . . . . . . . . . . . . 107<br />

Oberfläche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107<br />

Position/Lage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .108<br />

Rautiefe, Rauheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .108<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .108<br />

82 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Topographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .108<br />

Verzahnungsmesstechnik . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Volumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Geräteformen<br />

Einbaugeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

für den EX-Bereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

Handgerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

hitzeresistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

kälteresistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

Mobiles Gerät. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

Modulsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111<br />

PC-basiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111<br />

robust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112<br />

Stand-alone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112<br />

staub- und schmutzresistent . . . . . . . . . . . . . . . 113<br />

Tischgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113<br />

K<br />

Klimatische Messgrößen<br />

atmosphärische Gaskonzentration . . . . . . . . . . 113<br />

Emission/Immission. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113<br />

Feuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113<br />

Luftdruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114<br />

Solarstrahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114<br />

Taupunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114<br />

Windgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114<br />

Windrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114<br />

L<br />

Logger-Systeme<br />

Auswertesoftware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114<br />

Mobiler Einsatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115<br />

PC-basiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115<br />

Rechnerschnittstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115<br />

Speicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116<br />

Stand-Alone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116<br />

M<br />

Magnetische Feldstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116<br />

Mechanische Messgrößen<br />

Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116<br />

Dämpfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116<br />

Dehnung, Spannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116<br />

Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116<br />

Druck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116<br />

Härte, Elastizität. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117<br />

Kraft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117<br />

Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117<br />

Masse/Gewicht/Dosierung . . . . . . . . . . . . . . . . 117<br />

Momente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117<br />

Reibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117<br />

Viskosität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118<br />

Messverfahren<br />

analog. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118<br />

berührend. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118<br />

berührungslos . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118<br />

Computertomographie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

digital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

Endoskopie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

Hyperspektralanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

Interferometrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

ToF (Time of Flight) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

Wärmeflussmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

Wirbelstrommessung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

zerstörungsfrei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

O<br />

Optische Messgrößen<br />

Absorbtion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

Brechung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

Farbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

Fluoreszenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

IR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

Kontrast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

Lichtstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

Optische Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

Reflektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Spektrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Strahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Transmission . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Trübung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

UV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

T<br />

Thermische/kalorische Messgrößen<br />

Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Temperatur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Temperaturverteilung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122<br />

Wärmemenge/-verbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . 122<br />

Z<br />

Zubehör<br />

Adapter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122<br />

Messkabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122<br />

Messkarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123<br />

Messspitzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123<br />

Messverstärker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123<br />

Prüf- und Kalibriergeräte für Messtechnik. . . . . 123<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123<br />

Spannsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Stromzangen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Tastköpfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Thermostate. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Transport- und Schutzbehältnisse. . . . . . . . . . . 124<br />

A<br />

Akustik<br />

Sensoren<br />

Dämpfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Infraschall. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Kavitation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Körperschall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Lautstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Schalldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Spektrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Ultraschall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

B<br />

Biochemie<br />

Elektrochemische Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Flüssigkeitsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Flüssigkeitskonzentration . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Gasanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Gasdetektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Gaskonzentration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Ionenbestimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

pH-Wert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Spektren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Staub-/Partikelkonzentration. . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Busse/Schnittstellen<br />

analog. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Bluetooth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126<br />

CAN/CANopen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126<br />

digital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

Ethernet/EtherCat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

HART . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

I²C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

Interbus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

IO-Link . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

LIN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

Profibus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

83


Profinet. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

seriell (RS232, 422, 485). . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

sonstige wireless . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

SPI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

Stromschnittstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

USB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

WLAN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

ZigBee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

D<br />

Dienstleistungen<br />

Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

Produktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131<br />

Prüfen und Kalibrieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131<br />

Simulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131<br />

Dynamik<br />

Beschleunigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132<br />

Bewegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132<br />

Drehzahl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132<br />

Durchfluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132<br />

Frequenz<br />

Wellenlänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133<br />

Geschwindigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133<br />

Impuls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133<br />

Pulszählung/Ereigniszählung . . . . . . . . . . . . . . 133<br />

Schwingung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133<br />

Strömung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133<br />

Vibration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133<br />

Winkelbeschleunigung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .134<br />

Winkelgeschwindigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .134<br />

Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .134<br />

E<br />

Eigenschaften<br />

für den Ex-Bereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .134<br />

hitzeresistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .134<br />

kälteresistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .134<br />

langzeitverfügbar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .134<br />

staub- und schmutzresistent . . . . . . . . . . . . . . . 135<br />

Elektrische Größen<br />

Cos Phi. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135<br />

Energie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135<br />

Feldstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135<br />

Induktivität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135<br />

Kapazität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135<br />

Ladung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135<br />

Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135<br />

Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135<br />

Spannung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135<br />

Strom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .136<br />

Verstärkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .136<br />

Widerstand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .136<br />

G<br />

Geometrie<br />

Abstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .136<br />

Dicke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137<br />

Füllstand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137<br />

Größe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137<br />

Kantenerkennung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137<br />

Kontur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137<br />

Länge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .138<br />

Neigung/Orientierung/Winkel . . . . . . . . . . . . . .138<br />

Oberfläche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .138<br />

Position/Lage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .138<br />

Rautiefe/Rauheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Schichtdicke. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Topographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Volumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Winkel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

K<br />

Klima<br />

atmosphärische Gaskonzentration . . . . . . . . . . 140<br />

Emission/Immission. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Feuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Luftdruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Solarstrahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Taupunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Windgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Windrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Magnetische Feldstärke. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

M<br />

Mechanik<br />

Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Dämpfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Dehnung, Spannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Druck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Gewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Härte, Elastizität. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Kraft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Masse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Momente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Reibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Viskosität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Volumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Multisensorsysteme, allgemein . . . . . . . . . . . . . 142<br />

O<br />

Optik<br />

Absorbtion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Brechung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Farbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Fluoreszenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

IR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Kontrast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Lichtstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Optische Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Reflektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .143<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .143<br />

Spektrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

Strahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .143<br />

Transmission . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

Trübung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .143<br />

UV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

P<br />

Prüf- und Kalibriergeräte für Sensoren. . . . . . . .143<br />

S<br />

Sicherheitssensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .143<br />

Smart Sensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .143<br />

T<br />

Temperatur/Energie<br />

Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

Sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .143<br />

Temperatur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .144<br />

Temperaturverteilung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .144<br />

Wärmemenge /-verbrauch. . . . . . . . . . . . . . . . .144<br />

Komplettsysteme<br />

Komplettsysteme für Bildverarbeitung . . . . . . .144<br />

Komplettsysteme für M/S/R. . . . . . . . . . . . . . . .144<br />

Komplettsysteme für Messdatenanalyse . . . . . 145<br />

Komplettsysteme für Messdatenerfassung. . . .145<br />

Komplettsysteme für Schwingungsprüfung. . . .145<br />

Komplettsysteme für zerstörungsfreie Werkstoffund<br />

Bauteileprüfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .145<br />

84 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong>


Produkte & Lieferanten<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Dämpfung<br />

B+S MULTIDATA . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

IfTA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Infraschall<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Labortechnik Tasler GmbH . . . . . . . . . . 163<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

SeLasCo GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168<br />

Sigmatest Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 169<br />

SPEKTRA GmbH Dresden . . . . . . . . . . 169<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Körperschall<br />

ADM Messtechnik GmbH & Co. KG . . . 153<br />

Althen GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

B+S MULTIDATA . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159<br />

imc Test- & Measurement GmbH. . . . . . 161<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 162<br />

Labortechnik Tasler GmbH . . . . . . . . . . 163<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 164<br />

Measurement Computing GmbH . . . . . . 164<br />

Müller-BBM VibroAkustik Systeme . . . . 165<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167<br />

SeLasCo GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168<br />

Sensor Instruments GmbH . . . . . . . . . . 168<br />

Sigmatest Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 169<br />

Soundtec GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169<br />

SPEKTRA GmbH Dresden . . . . . . . . . . 169<br />

Vester Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . 171<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 172<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Lautstärke<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 154<br />

Chauvin Arnoux GmbH . . . . . . . . . . . . . 155<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Dostmann electronic GmbH. . . . . . . . . . 157<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

GHM Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . 159<br />

imc Test- & Measurement GmbH. . . . . . 161<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 162<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 164<br />

measX GmbH & Co. KG. . . . . . . . . . . . . 164<br />

Müller-BBM VibroAkustik Systeme . . . . 165<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 166<br />

PeakTech Prüf- und Messtechnik . . . . . 166<br />

PK Computer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PSE Priggen Special Electronic. . . . . . . 167<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168<br />

Sigmatest Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 169<br />

Soundtec GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 170<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 172<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Schallanalyse<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159<br />

GHM Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . 159<br />

Goldammer GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . 159<br />

IfTA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161<br />

Measurement Computing GmbH . . . . . . 164<br />

Müller-BBM VibroAkustik Systeme . . . . 165<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 166<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167<br />

SeLasCo GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168<br />

Sigmatest Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 169<br />

Tektronix GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 170<br />

XARION Laser Acoustics GmbH. . . . . . 172<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 172<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Schalldruck<br />

ADM Messtechnik GmbH & Co. KG . . . 153<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 154<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

GHM Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . 159<br />

imc Test- & Measurement GmbH. . . . . . 161<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 162<br />

Measurement Computing GmbH . . . . . . 164<br />

Müller-BBM VibroAkustik Systeme . . . . 165<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 166<br />

PeakTech Prüf- und Messtechnik . . . . . 166<br />

PK Computer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167<br />

PSE Priggen Special Electronic. . . . . . . 167<br />

Sigmatest Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 169<br />

Soundtec GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169<br />

SPEKTRA GmbH Dresden . . . . . . . . . . 169<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 170<br />

XARION Laser Acoustics GmbH. . . . . . 172<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 172<br />

Akustikmessgeräte,<br />

sonstige<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 154<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Contrinex Sensor GmbH . . . . . . . . . . . . 156<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159<br />

IBW Ing.-Büro Weber. . . . . . . . . . . . . . . 160<br />

imc Test- & Measurement GmbH. . . . . . 161<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 162<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 164<br />

MF Instruments GmbH. . . . . . . . . . . . . . 164<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168<br />

Schmid-Elektronik AG . . . . . . . . . . . . . . 168<br />

Soundtec GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169<br />

Unitronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 172<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Spektrum<br />

ADM Messtechnik GmbH & Co. KG . . . 153<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 154<br />

BMC Solutions GmbH . . . . . . . . . . . . . . 155<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Data Physics (Deutschland) GmbH . . . . 156<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159<br />

IfTA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161<br />

imc Test- & Measurement GmbH. . . . . . 161<br />

IRPC Infrared - Process Control . . . . . . 161<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 162<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 164<br />

Measurement Computing GmbH . . . . . . 164<br />

Müller-BBM VibroAkustik Systeme . . . . 165<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PSE Priggen Special Electronic. . . . . . . 167<br />

Sigmatest Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 169<br />

Soundtec GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169<br />

Tektronix GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 172<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Ultraschall<br />

ADM Messtechnik GmbH & Co. KG . . . 153<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Contrinex Sensor GmbH . . . . . . . . . . . . 156<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Endress+Hauser Messtechnik . . . . . . . 158<br />

IB Hoch Ingenieurbüro. . . . . . . . . . . . . . 160<br />

IBA-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 160<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 162<br />

Katronic AG & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . 162<br />

Labortechnik Tasler GmbH . . . . . . . . . . 163<br />

Measurement Computing GmbH . . . . . . 164<br />

MF Instruments GmbH. . . . . . . . . . . . . . 164<br />

microsonic GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . 164<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168<br />

Sigmatest Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 169<br />

SONOTEC Ultraschallsensorik . . . . . . . 169<br />

systec Controls GmbH . . . . . . . . . . . . . . 170<br />

Unitronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171<br />

XARION Laser Acoustics GmbH. . . . . . 172<br />

Ausgabegeräte,<br />

Display<br />

a.b.jödden gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

A.S.T. Angewandte System Technik . . . 153<br />

ACS-Control-System GmbH . . . . . . . . . 153<br />

agostec GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . 153<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 154<br />

Althen GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

AstroNova GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

B+S MULTIDATA . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155<br />

Bürkert GmbH & Co.KG. . . . . . . . . . . . . 155<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

DEDITEC GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Distrelec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

DUETTO-Engineering . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

ELECTRONIC ASSEMBLY GmbH . . . . 157<br />

Eletta Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . 157<br />

Elgo Electronic GmbH & Co. KG . . . . . . 158<br />

Endress+Hauser Messtechnik . . . . . . . 158<br />

EVT Eye Vision Technology. . . . . . . . . . 158<br />

FRAMOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159<br />

Geitmann Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 159<br />

GHM Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . 159<br />

GÖPEL electronic GmbH. . . . . . . . . . . . 159<br />

HACKER-Datentechnik . . . . . . . . . . . . . 159<br />

halstrup-walcher GmbH . . . . . . . . . . . . . 159<br />

Heilind Electronics GmbH . . . . . . . . . . . 160<br />

HK Meßsysteme GmbH . . . . . . . . . . . . . 160<br />

Holthausen Elektronik GmbH . . . . . . . . 160<br />

HYDAC Electronic GmbH . . . . . . . . . . . 160<br />

IBA-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 160<br />

IBW Ing.-Büro Weber. . . . . . . . . . . . . . . 160<br />

IfTA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161<br />

INDUcoder Messtechnik GmbH. . . . . . . 161<br />

INOR Transmitter GmbH . . . . . . . . . . . . 161<br />

InspecVision Deutschland GmbH . . . . . 161<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 162<br />

JUMO GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 162<br />

Katronic AG & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . 162<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162<br />

Knestel GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 163<br />

M3H2 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163<br />

Messcomp Datentechnik GmbH . . . . . . 164<br />

MF Instruments GmbH. . . . . . . . . . . . . . 164<br />

microSYST Systemelectronic GmbH. . . 164<br />

MSR Electronics GmbH. . . . . . . . . . . . . 165<br />

MyTeam Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 165<br />

Nickl Elektronik-Entwicklung GmbH . . . 165<br />

Öchsner Messtechnik GmbH. . . . . . . . . 166<br />

Omron Electronics GmbH . . . . . . . . . . . 166<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 166<br />

pi4_robotics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PK Computer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PLUG-IN Electronic GmbH . . . . . . . . . . 166<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167<br />

PQ Plus gmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167<br />

Prüftechnik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 167<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168<br />

Scholz Software + Engineering GmbH . 168<br />

SE Spezial-Electronic GmbH. . . . . . . . . 168<br />

SeLasCo GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168<br />

SIGMATEK. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169<br />

SONOTEC Ultraschallsensorik . . . . . . . 169<br />

Soundtec GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169<br />

SPHINX Computer Vertriebs GmbH . . . 169<br />

STIEGELE Datensysteme . . . . . . . . . . 170<br />

systec Controls GmbH . . . . . . . . . . . . . . 170<br />

taskit GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170<br />

tecsis GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 170<br />

TriDiCam GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171<br />

TTV GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172<br />

VKT Video Kommunikation GmbH . . . . 172<br />

WayCon Positionsmesstechnik . . . . . . . 172<br />

WENZEL Group GmbH & Co. KG . . . . . 172<br />

WIKA Alexander Wiegand . . . . . . . . . . . 172<br />

Willtec Messtechnik eK . . . . . . . . . . . . . 172<br />

Zander GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . 172<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 172<br />

Ausgabegeräte,<br />

Drucker<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

AstroNova GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

B+S MULTIDATA . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

EVT Eye Vision Technology. . . . . . . . . . 158<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159<br />

GHM Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . 159<br />

Holthausen Elektronik GmbH . . . . . . . . 160<br />

IBW Ing.-Büro Weber. . . . . . . . . . . . . . . 160<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 162<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162<br />

M3H2 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163<br />

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

85


86 Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik <strong>2019</strong><br />

pi4_robotics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

Scholz Software + Engineering GmbH . 168<br />

Soundtec GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169<br />

STIEGELE Datensysteme . . . . . . . . . . 170<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 170<br />

TriDiCam GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172<br />

WENZEL Group GmbH & Co. KG . . . . . 172<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 172<br />

Ausgabegeräte,<br />

Mobile Devices<br />

A.S.T. Angewandte System Technik . . . 153<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

AstroNova GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

dataTec AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

DEDITEC GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

ERIMEC Ernst Richter Messtechnik . . . 158<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159<br />

Geitmann Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 159<br />

halstrup-walcher GmbH . . . . . . . . . . . . . 159<br />

Holthausen Elektronik GmbH . . . . . . . . 160<br />

HYDAC Electronic GmbH . . . . . . . . . . . 160<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 163<br />

Lorenz Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . 163<br />

M3H2 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163<br />

MSR Electronics GmbH. . . . . . . . . . . . . 165<br />

Nickl Elektronik-Entwicklung GmbH . . . 165<br />

optiMEAS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 166<br />

PeakTech Prüf- und Messtechnik . . . . . 166<br />

PQ Plus gmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168<br />

Schmid-Elektronik AG . . . . . . . . . . . . . . 168<br />

Scholz Software + Engineering GmbH . 168<br />

SIGMATEK. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169<br />

SPHINX Computer Vertriebs GmbH . . . 169<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 170<br />

WENZEL Group GmbH & Co. KG . . . . . 172<br />

Wiesemann & Theis GmbH . . . . . . . . . . 172<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 172<br />

Ausgabegeräte,<br />

Oszilloskop<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 154<br />

AMC - Analytik & Messtechnik . . . . . . . 154<br />

AstroNova GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Chauvin Arnoux GmbH . . . . . . . . . . . . . 155<br />

Conrad Electronic SE. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

dataTec AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Distrelec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

ERIMEC Ernst Richter Messtechnik . . . 158<br />

eVision Systems GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159<br />

HACKER-Datentechnik . . . . . . . . . . . . . 159<br />

HAMES GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 163<br />

Meilhaus Electronic GmbH . . . . . . . . . . 164<br />

MF Instruments GmbH. . . . . . . . . . . . . . 164<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 166<br />

PeakTech Prüf- und Messtechnik . . . . . 166<br />

PLUG-IN Electronic GmbH . . . . . . . . . . 166<br />

PQ Plus gmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167<br />

PSE Priggen Special Electronic. . . . . . . 167<br />

Rigol Technologies EU GmbH . . . . . . . . 167<br />

Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG. . . . 167<br />

Scholz Software + Engineering GmbH . 168<br />