Festspielzeitung 2019

inbayreuth

Pünktlich zur Eröffnung ist sie wieder da !! Die Festspielzeitung ist ab heute in an vielen Auslagestellen und in der Geschäftsstelle der Sonntagszeitung erhältlich.

Bayreuther

Festspielzeitung

festspiele.inbayreuth.de

6. Jahrgang | 25. Juli 2019

Bayreuth, Juli/August 2019

Venus und Tannhäuser im Märchenwald

Tropische Temperaturen bei der Eröffnung der diesjährigen Festspiele

In seiner Inszenierung setzt

Tobias Kratzer auf Videoclips,

besonders während der Ouvertüre

und im zweiten Akt.

Gezeigt wird eine moderne

Hintergrundgeschichte

parallel zur Bühnenaufführung.

Thematisiert werden die unterschiedlichen

Lebensformen

von Venus und Elisabeth. Venus

mit Tannhäuser und die

Mitglieder ihrer Kommune

entfliehen der Wartburg und

landen bei den Zwergen und

Frau Holle im Wald. Das Innere

einer Burganlage ist das

Zuhause der angepassten

Elisabeth. gmu/pio

V. l.: Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder und Ehefrau Karin Baumüller-Söder, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe,

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Thomas Erbe.

Foto: Stefan Dörfler

Smoking oder Stilbruch mit

legerer Kleidung, wird sich so

mancher männliche Festspielbesucher,

angesichts der tropischen

Temperaturen am Donnerstag

gedacht haben – doch

die Kleiderordnung wurde eingehalten.

Wie der Bayerische Staatsminister

für Wissenschaft

und Kunst, Bernd Sibler, am

Vorabend der Eröffnung bei

einem Festakt im Festspielhaus

zu Ehren des langjährigen

Intendanten Wolfgang

Wagner, der in diesem Jahr

seinen 100. Geburtstag gefeiert

hätte, scherzhaft erklärte,

kann der Besucher auch

künftig nicht damit rechnen,

ein klimatisiertes Festspielhaus

zu betreten – das lässt

der unter Denkmalschutz

stehende Bau und dessen

Akustik einfach nicht zu.

Katharina Wagner lobte

die Arbeit des Tannhäuser-

Regisseurs Tobias Kratzer

bereits im Vorfeld als „extrem

spannende und witzige Neuinszenierung“,

so die Festspielchefin,

es es darf auch

mal gelacht werden.

Gezeigt wird die „Dresdner

Fassung“ des Werks.

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in Bayreuth

Bayreuther Festspiele

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2

Bayreuther

Bayreuther

Festspielzeitung

festspiele.inbayreuth.de

Grußwort von Festspielleiterin Katharina Wagner

Verehrte Leserinnen und Leser,

dieses Dieses Jahr ist eines der Jubinen,

eine echte und wahre

Dieses Jahr ist eines der Jubiläen

– jedes für sich von Be-

Freundschaft in allen Facetten.

deutung für Geschichte und

Als Festspielleiterin gratuliere

nen, eine echte und wahre

läen jedes für sich von Be-

Freundschaft in allen Facetten.

deutung für Geschichte und Als Festspielleiterin gratuliere

Gegenwart der Bayreuther

ich der Gesellschaft der Freunde

von Bayreuth e.V. sehr

Gegenwart der Bayreuther ich der Gesellschaft der Freun-

Festspiele: Die Gesellschaft

Festspiele: Die Gesellschaft de von Bayreuth e.V. sehr

der Freunde von Bayreuth e.V.

herzlich und schätze mich in

der Freunde von Bayreuth e.V. herzlich und schätze mich in

kann auf 70 Jahre ihres Beste-

Dankbarkeit glücklich, solche

kann auf 70 Jahre ihres Bestehens

zurückblicken, auf sieben Freunde an meiner Seite zu wis-

Jahrzehnte engagierter, erfolgsen.

Dankbarkeit glücklich, solche

hens zurückblicken, auf sieben

Freunde an meiner Seite zu wis-

Jahrzehnte engagierter, erfolgreicher

und unverzichtbarer

Arbeit als treueste Begleiterin

An den 150. Geburtstag Siegsenreicher

und unverzichtbarer

Arbeit als treueste Begleiterin An den 150. Geburtstag Sieg-

und gewiss beste und engste

fried Wagners wollen wir in

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Gefährtin der Festspiele. Was

einer besonderen und ungewöhnlichen

Weise erinnern,

Gefährtin der Festspiele. Was einer besonderen und unge-

Sie für den Erhalt und die Zu-

Sie für den Erhalt und die Zukunft

der Festspiele geleistet indem wir im Rahmen des

haben, ist zwar auch beziffer-

„Diskurs Bayreuth“, der 2019

wöhnlichen Weise erinnern,

kunft der Festspiele geleistet

indem wir im Rahmen des

haben, ist zwar auch bezifferbar

und in nüchternen Fakten zum dritten Mal die Festspie-

Foto: Bayreuther Festspiele

darzustellen, aber weit darüber

le begleitet, ein Theaterstück

Foto: Bayreuther Festspiele

„Diskurs Bayreuth“, der 2019

Katharina Wagner

bar und in nüchternen Fakten

zum dritten Mal die Festspie-

Katharina Wagner

darzustellen, aber weit darüber le begleitet, ein Theaterstück

hinaus verbindet Sie mit den

zur Uraufführung bringen.

hinaus verbindet Sie mit den zur Uraufführung bringen.

Bayreuther Festspielen etwas

Der bekannte Autor Feridun

Bayreuther Festspielen etwas Der bekannte Autor Feridun

tief Emotionales, man mag

Zaimoglu schrieb im Auftrag

„Siegfried“: darin räsoniert ein

tief Emotionales, man mag Zaimoglu schrieb im Auftrag „Siegfried“: darin räsoniert ein

es Begeisterung, Zuneigung,

der Bayreuther Festspiele ei-

fiktiver Siegfried Wagner über

es Begeisterung, Zuneigung, der Bayreuther Festspiele einen

Monolog mit dem Titel sein Leben, über die Kunst

fiktiver Siegfried Wagner über

Verantwortungsgefühl

nennen

Monolog mit dem Titel

sein Leben, über die Kunst und

Verantwortungsgefühl nen-

und

Musik, die Festspiele, Familitor

der Wiener Staatsoper Ioan

Musik, die Festspiele, Familiäres

und Zeitgeschichtliches, Holender hielt die Festrede.

teils zugespitzt geistvoll-witzig,

tor der Wiener Staatsoper Ioan

äres und Zeitgeschichtliches,

Holender hielt die Festrede.

teils zugespitzt geistvoll-witzig,

teils melancholisch-abgründig.

Die Festspielsaison 2019 beginnt

mit einer Neuinszenie-

teils melancholisch-abgründig. Die Festspielsaison 2019 be-

Diese Art einer produktiven

Diese Art einer produktiven ginnt mit einer Neuinszenie-

und künstlerisch lebendigen

rung des „Tannhäuser“. Die

und künstlerisch lebendigen rung des „Tannhäuser“. Die

Auseinandersetzung erscheint

Musikalische Leitung hat der

Auseinandersetzung erscheint Musikalische Leitung hat der

uns als angemessene Erinne-

Chefdirigent der Münchner

uns als angemessene Erinnerung

an eine Persönlichkeit, die Philharmoniker, Valery Gergiev,

durch den Gang der Zeit heute

der damit sein Bayreuth-Debüt

Chefdirigent der Münchner

rung an eine Persönlichkeit, die

Philharmoniker, Valery Gergiev,

durch den Gang der Zeit heute der damit sein Bayreuth-Debüt

eher verschattet wirkt.

geben wird, die Regie liegt in

eher verschattet wirkt.

geben wird, die Regie liegt in

den Händen von Tobias Kratzer,

mehrfach als „Regisseur des

den Händen von Tobias Krat-

Mit einem Festakt am Vorabend

Mit einem Festakt am Vorabend zer, mehrfach als „Regisseur des

der Festspieleröffnung gedach-

Jahres“ nominiert und 2018 mit

der Festspieleröffnung gedachten

wir des 100. Geburtstags dem Deutschen Theaterpreis

Wolfgang Wagners, meines Va-

DER FAUST in der Kategorie

Jahres“ nominiert und 2018 mit

ten wir des 100. Geburtstags

dem Deutschen Theaterpreis

Wolfgang Wagners, meines Vaters,

der auch sehr vielen von „Beste Regie“ für seine Inter-

Ihnen nach wie vor unvergespretation

von Wagners „Götter-

DER FAUST in der Kategorie

ters, der auch sehr vielen von

„Beste Regie“ für seine Inter-

Ihnen nach wie vor unvergessen

sein dürfte, leitete er doch dämmerung“ in Karlsruhe aus-

die Festspiele insgesamt 58

gezeichnet.

pretation von Wagners „Göttersen

sein dürfte, leitete er doch

dämmerung“ in Karlsruhe aus-

die Festspiele insgesamt 58 gezeichnet.

Jahre, erst gemeinsam mit seinem

Bruder Wieland, nach des-

Die Wiederaufnahmen des im

Jahre, erst gemeinsam mit seinem

Bruder Wieland, nach dessen

frühem Tod 42 Jahre allein-

vergangenen Jahr von Pubverantwortlich.

Solisten und

likum und zahlreichen nam-

Die Wiederaufnahmen des im

sen frühem Tod 42 Jahre allein-

vergangenen Jahr von Pubverantwortlich.

Solisten und likum und zahlreichen nam-

das Festspielorchester unter

haften Kritikern hochgelobten

das Festspielorchester unter haften Kritikern hochgelobten

Leitung von Christian Thiele-

„Lohengrin“, der „Meistersinger

Leitung von Christian Thielemann

gestalteten den Festakt, von Nürnberg“ sowie – beide

der frühere langjährige Direk-

Produktionen letztmalig auf

„Lohengrin“, der „Meistersinger

mann gestalteten den Festakt,

von Nürnberg“ sowie beide

der frühere langjährige Direk-

Produktionen letztmalig auf

dem Programm stehend „Parsifal“

und „Tristan und Isolde“

dem Programm stehend – „Parsifal“

und „Tristan und Isolde“

vervollständigen den Spielplan.

vervollständigen den Spielplan.

Im „Lohengrin“ debütiert bei

Im „Lohengrin“ debütiert bei

den Festspielen Anna Netrebko.

den Festspielen Anna Netrebko.

Fortgeführt wird, nunmehr

Fortgeführt wird, nunmehr

im elften Jahr, das Projekt

im elften Jahr, das Projekt

„Wagner für Kinder“ mit einer

„Wagner für Kinder“ mit einer

wiederum eigens dafür erstellten

textlichen und musi-

wiederum eigens dafür erstellten

textlichen und musi-

kalischen Fassung von „Die

kalischen Fassung von „Die

Meistersinger von Nürnberg“.

Meistersinger von Nürnberg“.

Dazu kommen weitere Veranstaltungen

in unserem Rah-

Dazu kommen weitere Veranstaltungen

in unserem Rahmenprogramm

wie etwa die

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Meisterkurse für Gesang und

Meisterkurse für Gesang und

Dirigieren und vier sogenannte

„Diskurs“-Konzerte in Haus

Dirigieren und vier sogenannte

„Diskurs“-Konzerte in Haus

Wahnfried mit einem jeweils

Wahnfried mit einem jeweils

hochartifziellen und spannenden

Programm.

hochartifziellen und spannenden

Programm.

Ihre

Katharina Wagner

Pausenunterhaltung

Pausenunterhaltung

am

am

Festspielteich

Festspielteich

in

in

Anlehung

Anlehung

an

an

„Tannhäuser“

„Tannhäuser“

Pausenunterhaltung am Festspielteich in Anlehung an „Tannhäuser“

MdB

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Silke

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Launert

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(r.)

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mit

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Begleiter Aleksandar

Trifunovic MdB

Begleiter

Silke Launert und

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OB Brigitte (r.) mit

Trifunovic

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Oscar-Preisträger Oskar-Preisträger Klay Shroedel mit Begleitung

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Tel. 0921/1627280-40

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Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung

3

Die Maus mit Armin Maiwald vom Team der „Sendung mit der Maus“

Unternehmerin Dagmar Wöhrl

Landtagspräsidentin Ilse Aigner

Schauspielerin Michaela May und

Ehemann Bernd Schadewald

Die Bayerische Digitalministerin Judith Gerlach

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Bayreuther

Festspielzeitung

festspiele.inbayreuth.de

Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder mit Ehefrau Schröder-Kim So-yeon

Staatsministerin und Bundesbeauftragte für Digitalisierung, Dorothee Bär,

mit ihrem Ehemann, dem Hofer Landrat Oliver Bär.

Die FDP war unter anderem mit MdB Thomas Hacker (rechts) und Bundesjustizministerin

a.D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vertreten.

Rosi Mittermaier und Christian Neureuther

Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende

Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

Der Bayerische Justizminister

Georg Eisenreich mit Ehegattin

Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner

mit Ehemann Gottfried

Ministerpräsident a.D. Edmund Stoiber mit Ehefrau Karin

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FDP-Fraktionschef im Landtag

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Berufsmäßiger Stadtrat Ulrich Pfeifer mit

Gattin Evelin und Tochter Eva

Michael Rümmele und Gattin Petra

MdL Martin Schöffel mit Susanne Glasmann

Elke und Horst Auernheimer

Sänger und Komponist Peter Orloff, Werner

Fuchs und Gattin Maria Anna Kerscher

Stadtrat Franz-Peter Wild mit Sohn Lukas

Christina WIld

Kreisrätin Sabine Habla und Ehemann Rudi

V.l.: Bürgermeister Thomas Ebersberger mit Gattin Stefanie Hellbach, stv. Bürgermeister der

Partnerstadt Annecy, Christophe Chenu, mit Gattin Brigitte, Dolores Longares-Bäumler

V.l.: IHK-Präsidentin Sonja Weigand, IHK-Vizepräsident Jörg Lichtenegger mit Gattin Caro,

IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner, Stefan Frick

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11

Vielfältige Veranstaltungen bei Steingraeber

Steingraeber-Hoftheater: Richard Wagners „Leubald“ und „Heda! Heda! Hedo!“

Angetrieben von der Lektüre

Shakespeares und des frühen

Goethes fängt Richard Wagner

als Dreizehnjähriger an,

das Trauerspiel „Leubald“ zu

schreiben und schließt es etwa

zwei Jahre später ab. Sein

Jugendwerk ist eine wirre,

schräg-schrille Tragödie. Mehrere

Morde, Vergewaltigungen,

Entführungen, Schlachten

und Intrigen, münden in einen

poetischen Erlösungstod.

150 Jahre war dieses Jugendwerk

verschollen. Erst 1978

kann das Original von der

Richard-Wagner-Stiftung auf

einer Londoner Auktion erworben

werden. Vor 30 Jahren

wurde LEUBALD von der Studiobühne

Bayreuth unter der

Regie von Uwe Hoppe uraufgeführt

und sieben Sommer lang

mit großem Erfolg gespielt.

Termine: Samstag und Sonntag,

3. und 4. sowie Sa. 10. und

So. 11. August, jeweils um 20

Uhr. Eintrittskarten gibt es

an der Abendkasse und im-

Vorverkauf bei der Theaterkasse.

„Heda! Heda! Hedo!“ heißt das

aktuelle Stück aus der Feder

des Autors Uwe Hoppe. Ein Parforceritt

durch die Geschichte

der Bayreuther Festspiele mit

vielen Anspielungen auf die

aktuelle Lage. Gespickt ist die

rasende Komödie mit einem

Geschwinddurchlauf durch

Wagners Opern in Geschichte

und Gegenwart: Von Cosima

und Siegfried, über Wieland

und Wolfgang bis hin zu Katharina

Wagner. Schräg, böse und

bissig – wie gewohnt.

2019 ist die turbulente Komödie

– erneut überarbeitet – auf

dem Steingraeber Hof-Theater

zum letzten Mal zu sehen. Die

Produktion der Studiobühne

Bayreuth wird im

Juli und August an mehreren

Abenden im Hof-Theater des

Steingraeber-Palais an der barocken

Friedrichstraße gezeigt.

Termine: Sa. 20. und Fr. 26.

Juli sowie Fr. 2., Di. 6., Do. 8.,

Fr. 9., Di. 13., Fr. 16., Sa. 17., Mi.

21., Do. 22. und Sa. 24. August

jeweils um 20 Uhr.

Seit 1982 finden im Hof der

Bayreuther Klaviermanufaktur

Steingraeber parodistische

Adaptionen der Werke

Wagners statt.

HÜTCHEN RE:reloaded! Ausstellung zum 150. Geburtstag von Siegfried Wagner

Anlässlich seines 150. Geburtstags

wird im Rahmen der Bayreuther

Festspiele Siegfried

Wagners Oper „An Allem ist

Hütchen Schuld!“ am 9. und

10. August im Markgräflichen

Opernhaus aufgeführt. Das

gleichermaßen tiefsinnige wie

unterhaltsame und melodienselige

Werk kann als Siegfried

Wagners Erfolgsoper bezeichnet

werden.

Die von Achim Bahr, Peter P.

Pachl und Skarlett Röhner dazu

kuratierte Ausstellung der In-

ternationalen Siegfried Wagner

Gesellschaft e.V. war bereits

bereits 2010 und – in erweiterter

Form anlässlich der Aufführung

von op. 11 in Bochum –

2015 in Bayreuth zu sehen und

wird nun für die Galerie Steingraeber

noch einmal aktualisiert

und erweitert. Auf

großformatigen Bildfahnen

sowie mit Audiound

Video-Beispielen

wird Siegfried Wagners

dramaturgisch klares Verwirrspiel

anhand seiner

Aufführungsgeschichte, aus

im Steingraeber Haus

aus etwa achtzig verschiedenen

Märchenquellen dokumentiert

Nordsaal

bis 28. August

Eintritt frei

seidenpudelspitz

Noch bis Anfang 2020 ist die

Foto-Ausstellung „Bilder des

Kunstprojekts seidenpudelspitz“

von Hans-Jürgen Herrmann

in der Galerie Steingraeber

zu sehen. Im Jahr 2013

wandelte sich die Bayreuther

Friedrichstraße in traumtänzerischer

Art zu einem Ort der

Kunstbegegnung. 15 nationale

und internationale Künstler

waren aus Anlass des 250sten

Geburtstages von Jean Paul

eingeladen, eigens für das

Kunstprojekt „seidenpudelspitz“

mit den Mitteln der

bildenden Kunst eine spezifische

Arbeit zu Jean Paul zu

schaffen. An neun Orten in

der Friedrichstraße, über lange

Jahre Wohnort von Jean

Paul, konnten die Besucher an

zwei März-Wochenenden eintauchen

in eine künstlerisch

interpretierte Welt.

Konzipiert und realisiert hatte

das Kunstprojekt die Bayreuther

Künstlergruppe SILI-

XENAG (Johann Schuierer [†],

Christa Pawlofsky, Stephan

Moers, Lena Naumann, Werner

Geister).

Der aus Bayreuth stammende

Fotograf Hans-Jürgen Herrmann

begleitete das Projekt

für den späteren Ausstellungskatalog:

Ein höchst abwechslungsreiches

Buch, in dem die

gesamte künstlerische Interpretationsspannbreite

zwischen

Kuriosität und Inspiration,

zwischen Bezugnahme zu

Jean Pauls Schrulligkeiten bis

zum Weiterspinnen seiner Visionen

wiedergegeben ist. Mit

Jean Pauls Kunsträumen wird

eine Auswahl dieser grandiosen

Bilddokumente in Tafelbildmanier,

teils in enormen

Vergrößerungen, in der Galerie

Steingraeber ausgestellt.

Die Ausstellung ist Mo-Fr 10-

18 und Sa 10-14 Uhr zu sehen.

Der Eintritt ist frei.

Galerie

Mo-Fr 10-18, Sa 10-14 Uhr

Eintritt frei

Nordsaal

bis 28. August

Eintritt frei

Liederabend und Klavierkonzert

Steingraeber-Haus ein Künstlertreffpunkt. Jedes Jahr finden

rund 100 Veranstaltungen in den Konzertsälen statt.

Die serbische Sopranistin

Radoslava Vorgić ist seit 2015

Ensemblemitglied der „New

Belgrade Opera”.

Bei ihrem Konzert singt sie Lieder

u.a. von Händel, Mozart,

Schuhmann, Liszt, Mahler und

Lehar.

Die erst 14-jährige Khrystyna

Mykhailychenko ist bereits

eine internationale Künstlerin

und Preisträgerin zahlreicher

nationaler und internationaler

Wettbewerbe. Sie spielt Klavierwerke

u. a. von Bach-Busoni,

Scarlatti, Chopin und Ravel.

Rokokosaal

Montag, 19.08.

19:30 Uhr

Kammermusiksaal

Dienstag, 20.08.

19:30 Uhr


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WAGNER

WAGNER

NEU NEU BUCHSTABIERT

Wiege

Authentisch

Gesamtkunstwerk

Nibelungen

WAGNER

Das Phänomen Wagner

Das Phänomen Wagner

Wo Wagner 1846 während eines Sommerurlaubs die Skizzen zu seiner

Oper Wo „Lohengrin“ Wagner 1846 schuf, während befindet sich eines heute Sommerurlaubs eine multimediale die Ausstellung. Skizzen zu seiner

Oper „Lohengrin“ NEU schuf, BUCHSTABIERT

befindet sich heute eine multimediale Ausstellung.

Die Richard-Wagner-Stätten Graupa, die das Jagdschloss Graupa und das

Lohengrinhaus Die Richard-Wagner-Stätten umfassen, widmen Graupa, sich darin die das nicht Jagdschloss nur Wagners Graupa Zeit in und das

Sachsen, Lohengrinhaus sondern auch umfassen, seinem einmaligen widmen sich Lebenswerk. darin nicht nur Wagners Zeit in

Sachsen, sondern auch seinem einmaligen Lebenswerk.

Teil der Ausstellung ist ein Holografietheater, in dem die innovativen Inszenierungstechniken

seiner Opern veranschaulicht werden. Ein virtueller Orchestergraben

Phänomen der Ausstellung

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lädt ein, Wagners Wagner ist ein Holografietheater, in dem die innovativen Inszenierungstechniken

seiner Opern veranschaulicht werden. Ein virtueller Orchester-

Stücke Note für Note zu verfolgen und visualisiert

jedes aktive Orchesterinstrument. Viele andere interaktive Angebote sorgen

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die Skizzen

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arbeitete.

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Sachsen, sondern auch seinem einmaligen Lebenswerk.

Europäer

Rezeption

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Nibelungen rungstechniken in Dres-

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Musikdirektor

chen Hoftheaters verbrachte wurden Jagdschloss. Räume und Ausstellung

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des sog. Lohengrin-

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1842 Kultur- und1849 Tourismusgesellschaft in der hauses Pirna neuesten mbH Museumsstandards

me von „King Kong“ bis zum

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der Zukunft“ entführen.

Graupa angepasst. Ergänzt Residenzstadt. Richard-Wagner-Stätten In dieser Zeit

„Herr der Ringe“ zitieren Wagmin

am 13. Februar 1883.

wurden Tschaikowskiplatz seine Bühnenwerke 7 | 01796 wurde Pirna/OT das Graupa Museum bereits ner und verwenden seine

„Rienzi“ Tel. (1842), 03501 „Der 4619650 Fliegende | www.wagnerstaetten.de

zu Wagners 200. Geburtstag Techniken - wird an zahlreichen

audiovisuellen Beispie-

Holländer“ (1843) und „Tannhäuser“

Kultur- (1845) und uraufgeführt.

Tourismusgesellschaft ausstellung Pirna mbH im benachbarten len aus der Filmgeschichte

2013 um die moderne Dauer-

Richard-Wagner-Stätten Graupa Jagdschloss.

vorgeführt.

Tschaikowskiplatz 7 | 01796 Pirna/OT Graupa

Tel. 03501 4619650 | www.wagnerstaetten.de

Schirmherr Christian Thielemann

Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH

Richard-Wagner-Stätten Graupa

Tschaikowskiplatz 7 | 01796 Pirna/OT Graupa

Tel. 03501 4619650 | www.wagnerstaetten.de

Schirmherr Christian Thielemann

Schirmherr Christian Thielemann


Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung

13

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Freiheit & Umbruch –

Musiktheater in Bad Elster!

Do. 25. Juli 19 | 16:00 Uhr

Tannhäuser

Fr. 26. Juli 19 | 16:00 Uhr

Lohengrin

Sa. 27. Juli 19 | 16:00 Uhr

Meistersinger

So. 28. Juli 19 | 16:00 Uhr

Tannhäuser

www.gsb-online.de

www.gsb-gebaeudereinigung.de

UNTERNEHMENSGRUPPE GSB

Tel.: 0921 / 78934-0 Fax: 0921 / 78934-11

Neue

Spielzeit

im König

Albert Theater

Mo. 29. Juli 19 | 16:00 Uhr

Lohengrin

Di. 30. Juli 19 | 16:00 Uhr

Parsifal

Mi. 31. Juli 19 | 16:00 Uhr

Meistersinger

Do. 01. August 19 | 16:00 Uhr

Tristan und Isolde

Szene aus „Pariser Leben“

Foto: Pawel Sosnowsky

Fr. 02. August 19 | 16:00 Uhr

Parsifal

Die Kultur- und Festspielstadt

Bad Elster begeistert

ganzjährig mit einem abwechslungsreichen

Spielplan.

Kulturelles Zentrum des Sächsischen

Staatsbades ist das

über 100-jährige König Albert

Theater, als eines der schönsten

historischen Theater Mitteldeutschlands.

In der im September

beginnenden, neuen

Spielzeit 2019/2020 wird ein

spannendes Repertoire aus

Oper, Ballett, Operette und

Musical gezeigt .

Im Premierenabonnement sind

vier Opern, zwei Ballettabende,

eine Operette sowie ein Musical

zu sehen. „Vor dem Hintergrund

von 30 Jahren friedlicher

Revolution spiegelt die Bühne

Bad Elsters bewusst Themenwelten

der Freiheit und Umbrüche

wider“, erklärt der Geschäftsführende

Intendant des

Hauses, GMD Florian Merz.

Eine ganz besondere Spielzeiteröffnung

wird Smetanas

böhmische Nationaloper

„Libuše“ in Kooperation mit

dem Nordböhmischen Opernund

Ballettheater Ustí nad Labem

am 20. September sein.

In der Titelpartie singt exklusiv

die Sopranistin Eva Urbanová,

die in dieser Rolle weltweit –

von Prag über die Metropolitan

Opera, Salzburg und London –

gastierte.“

Das Beethoven-Jahr 2020 steht

im Fokus der neuen Spielzeit.

Seine Freiheitsoper „Fidelio“

wird an zwei geschichtsträchtigen

Daten aufgeführt: 2019

wird das Werk am 30. Jahrestag

des Mauerfalles und im

Jubiläumsjahr 2020 am Tag der

Befreiung anlässlich der Beendigung

des 2. Weltkrieges vor

75 Jahren aufgeführt. Außerdem

thematisiert die Operette

„Der Zarewitsch“ die Kluft

zwischen persönlicher Freiheit

und Staatsraison, das komödiante

Familienballett „La fille

mal Gardée“ als damals revolutionärer

Genreumbruch erzählt

erstmals eine Liebesgeschichte

aus Sicht des einfachen Volkes

und ein bewegendes Tanztheater

beschreibt das historische

Drama der „Gräfin Cosel“, deren

Freiheitsentzug letztlich dem

Sächsischen Kurfürst das Gesicht

wahrte. Dazu verzaubert

in der neuen Spielzeit Mozarts

Meisterwerk „Die Zauberflöte“

mit einem phantastischen

Machtkampf im Universum

und Marschners wagnerhafter

„Vampyr“ verknüpft geschickt

die romantisierende Mystik des

19. Jahrhunderts. Abgerundet

wird das abwechslungsreiche

Premierenabonnement mit

dem Broadway-Musicalklassiker

„Kiss Me Kate“.

Zusätzlich zum Premierenprogramm

werden weitere Musiktheatererlebnisse

geboten:

Neben dem Weihnachtsballett

„Der Nussknacker“, den spritzigen

Operettenproduktionen

„Eine Nacht in Venedig“, „Pariser

Leben“ und „Im weißen

Rössl“ stehen auch Open-Air-

Inszenierung des Verdi-Klassikers

„Aida“ in der Open-Air-Arena

des NaturTheaters auf dem

Spielplan. Galaprogramme der

Chursächsischen Philharmonie

runden die Spielzeit 2019/2020

in Bad Elster ab.

Das über 100-jährige König

Albert Theater in Bad Elster

steht unter der Schirmherrschaft

Seiner Königlichen

Hoheit Alexander Markgraf von

Meissen Herzog zu Sachsen.

Aufgrund des herausragenden,

ganzjährigen Spielplanes

ist das Theater heute zur bedeutendsten

Veranstaltungsstätte

der Region avanciert.

Seit dem Jahr 2015 ist das König

Albert Theater Bad Elster

auch ein fester Bestandteil auf

der Europäischen Route aller

historischen Theater. Tickets,

Infos & Abonnements: 037437/

53 900.

www.koenig-albert-theater.de

Sa. 03. August 19 | 16:00 Uhr

Lohengrin

Mo. 05. August 19 | 16:00 Uhr

Parsifal

Di. 06. August 19 | 16:00 Uhr

Meistersinger

Mi. 07. August 19 | 16:00 Uhr

Lohengrin

Fr. 09. August 19 | 16:00 Uhr

Tristan und Isolde

Sa. 10. August 19 | 16:00 Uhr

Meistersinger

So. 11. August 19 | 16:00 Uhr

Lohengrin

Di. 13. August 19 | 16:00 Uhr

Tannhäuser

Mi. 14. August 19 | 16:00 Uhr

Lohengrin

Do. 15. August 19 | 16:00 Uhr

Parsifal

Fr. 16. August 19 | 16:00 Uhr

Tristan und Isolde

Sa. 17. August 19 | 16:00 Uhr

Tannhäuser

So. 18. August 19 | 16:00 Uhr

Lohengrin

Mo. 19. August 19 | 16:00 Uhr

Parsifal

Di. 20. August 19 | 16:00 Uhr

Tristan und Isolde

Mi. 21. August 19 | 16:00 Uhr

Tannhäuser

Do. 22. August 19 | 16:00 Uhr

Parsifal

Szene aus „Libuše“.

Foto: Peter Berounsky

Fr. 23. August 19 | 16:00 Uhr

Tristan und Isolde

Sa. 24. August 19 | 16:00 Uhr

Meistersinger

So. 25. August 19 | 16:00 Uhr

Tannhäuser

Mo. 26. August 19 | 16:00 Uhr

Parsifal

Di. 27. August 19 | 16:00 Uhr

Meistersinger

Mi. 28. August 19 | 16:00 Uhr

Tristan und Isolde

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16

14

Bayreuther

Festspielzeitung

Handschriftliches des Componisten

Am 19. Oktober 1845 fand am

Königlich Sächsichen Hoftheater

zu Dresden die Premiere

des „Tannhäuser“ statt: ein umstrittenes

Werk, das von manch

Kritiker verrissen, von etlichen

Zuhörern geliebt wurde. Doch

schon „Der fliegende Holländer“

hatte bei den Dresdnern

nicht den Erfolg, den diese beiden

Meisterwerke verdienen –

kein Wunder, dass die Partitur

des „Holländers“ kein Erfolgsschlager

war.

berg anhäufte, um seine Werke

durchzusetzen, hätte ihm zu

denken geben müssen. Stattdessen

kam er 1845 auf die

dumme, aber von heute aus

gesehen: großartige Idee, auch

die Partitur des „Tannhäuser“

drucken zu lassen. Dieser Spaß

kostete ihn weitere 500 Taler,

nach heutigem Stand immerhin

mindestens 1700 Euro. Er

war ausserdem mühselig, denn

der Komponist selbst schrieb

seine Partitur auf ein spezielles

Papier, das sich im Produktionsprozess

selbst eliminierte.

Insgesamt 100 Exemplare

wurden seinerzeit hergestellt,

Wagner hatte sie und die des

„Rienzi“, der wie der „Holländer“

auswärts lange nicht gespielt

wurde, auf eigene Kosten

drucken lassen. Die Tatsache,

dass Wagner seinen Schuldendamit

allerdings auch die Vorlage

durch die Vervielfältigung

in der Technik des modernen

Steindrucks (der Lithographie)

als „Manuscript von der Handschrift

des Componisten“ zerstört.

Von den einst 100 Exemplaren

haben sich noch etwa 25

erhalten – ein besonders kostbares

Stück wird im Tresor des

Nationalarchivs der Richard-

Wagner-Stiftung verwahrt

und kann nun ein Jahr lang

mit Blick auf den Beginn der 1.

Szene des 1. Akts, aus Anlass

der diesjährigen Neuinszenierung

des Werks bei den

Bayreuther Festspielen,

in der Schatzkammer des

Wagner-Museums bewundert

werden. Wagner hat es 1853

„seinem theuren Franz Liszt“

handschriftlich gewidmet,. Daneben

darf der Besucher, wie

schon in den letzten Jahresausstellungen

in der Schatzkammer,

weitere kostbare Materialien

zur Entstehung der jeweils

im Mittelpunkt stehenden Partitur

betrachten: die Reinschrift

des Textbuchs, eine Kompositionsskizze,

die Orchesterskizze

und ein Klavierauszug. Mit anderen

Worten: In diesem Jahr

Die

Tannhäuser

Partitur in

Wahnfried

darf der Wahnfried-Besucher

einen intensiven Blick in die

Tannhäuser-Werkstatt werfen.

Wagners selbstfinanzierte

Exemplare wurden natürlich

nicht verkauft. Soviel Zukunftsmusik

war den Zeitgenossen

denn doch verdächtig – aber

immer noch zeugt das Bayreuther

Exemplar von der Wirkung,

die der „Tannhäuser“ auf

die fortschrittlicheren Opernfreunde

und -dirigenten hatte.

pio

Sie hat die Power...

Anna

Netrebko als

Elsa in

Bayreuth

Anna Netrebko als Elsa von Brabant in Lohengrin. Sächsisches Staatstheater, Staatsoper und Staatsschauspiel

Dresden. Foto: Daniel Koch

„Ja, es stimmt“, sagte sie

vor zehn Jahren, „ich

würde liebend gern

mal die Elsa singen.

Vielleicht singe ich

sie eines Tages. Vielleicht

wird es nie dazu

kommen!“ Bekanntlich

kam es dazu – und es wurde

ein Sensationserfolg. Als Anna

Netrebko in der Sächsischen

Staatsoper die Elsa, damit auch

ihre erste und bislang einzige

Wagner-Rolle sang, waren

nicht nur die Wagner-Aficionados

begeistert. Christian

Thielemann, der Chefdirigent

der Sächsischen Staatskapelle,

hatte schon lange im Vorfeld

mit Anna Netrebko diskutiert,

denn das Debüt verstand sich

nicht von selbst.

Am 19. Mai 2016 konnte man in

der Semperoper einen Abend

erleben, der vermutlich von

allen anwesenden Besuchern

als beglückend erlebt wurde.

Als sich Anna Netrebkos Elsa

in ihren Gesang im zweiten Akt

„Euch Lüften, die mein Klagen”

einschwang und sich im Brautgemach

ein packendes Psychodrama

entwickelte. Kein Wunder:

die Sängerin verfügt über

einen vollen Sopran, der nicht

allein eine gehörige Strahlkraft

besitzt. In den lyrischen Passagen

setzte sie ihre bezwingende

warme Stimmfärbung ein,

in den Höhen glänzte sie durch

absolute Treffsicherheit und

ein strömendes Legato, in den

großen Orchesterstürmen mit

Durchsetzungskraft. „Sie hat

die Power, die diese Partie verlangt“,

schrieb damals Bettina

Volksdorf, die MDR-Opernredakteurin.

Anna Netrebko spielte

eine halb verzückte, halb

selbstbewusste junge Frau, die

das Publikum zu Standing Ovations

animierte – und zum Wurf

eines Plüsch-Schwans.

Trotz ihres betörenden Wagner-Debüts

schreckte sie zunächst

vor Bayreuth. Sie fühle

sich, sagte sie, sprachlich in der

Partie nicht sicher. Nun steht

sie doch, in immerhin zwei

Vorstellungen am 14. und 18.

August, auf der Bühne des Festspielhauses.

Ihr Partner wird ihr

Dresdner Lohengrin Piotr Beczala

sein, der die Bayreuther

Premiere 2018 gerettet hat und

zusammen mit der Sängerin

die Dresdner Opernluft zum

Brennen brachte. pio

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bis nach den Aufführungen

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Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung

15

Festival junger Künstler

Im Festspielsommer 2019 veranstaltet

das 69. Festival junger

Künstler Bayreuth mit rund 450

Teilnehmenden aus 30 Nationen

unter dem Generalthema

„Heimat. Liebe. Fremde.“ über

80 Konzerte, Open Airs und

Events. Im Folgenden ein Auszug

aus dem Programm.

Sa, 10.08.19, 21 Uhr: Bayreuth,

Bindlacher Straße, Panzerhalle

Crossed Over Orchestra –

Classic meets Rock and Jazz

In 80 Minuten um die Welt

– Junge Musiker aus Israel,

Turkmenistan, Rumänien und

Tunesien spielen Ländler, chinesischen

Hip-Hop, amerikanische

Tänze, persische Gesänge.

Musikalische Gesamtleitung:

Prof. Rudolf Haken

Di, 13.08.19, 21 Uhr: Bayreuth,

Bindlacher Straße, Panzerhalle

Bandcamp 3 – Heimat.Liebe.

Fremde.

Arabisch-mediterrane Musiker

treffen auf amerikanisch-bayerische

Country Music. Musikalische

Gesamtleitung: Dr. Vladimir

Ivanoff

Mi, 14.08.19, 19 Uhr: Bayreuth,

Das Zentrum, Europasaal

und Piazza

Bayreuther Abend

Bier und Bratwürste. Klassik

und Folk. Dirndl und

Gaudi. Musikgenuss umsonst

für Alle!

Do, 15.08.19, 15 Uhr; Fr,

16.08. und Sa, 17.08.19, je 10

Uhr: Bayreuth, Das Zentrum,

Europasaal

Workshop ‚‚Ton für Ton‘‘ – zur

Kommunikation zwischen Musikern

und Medienproduzenten.

Mit dem Youth symphony

Orchestra of Ukraine. Dirigentin:

Oksana Lyniv, Leitung: Prof.

Dagmar Birwe, Dr. Vladimir Ivanoff

– Anmeldung erforderlich.

Do, 15.08.19, 19 Uhr: Bayreuth,

Ordenskirche

‚‚Pilgerpfade ins Paradies …‘‘

– eine musikalische Straße

der Begegnung.

Arabisch-mediterrane Musiker

treffen auf amerikanisch-bayerische

Country Music. Gesamtleitung:

Dr. Vladimir Ivanoff

Fr, 16.08.19, 19 Uhr: Bayreuth,

Bindlacher Straße, Panzerhalle

Orchesterkonzert

U. a. Werke von Liszt Konzert

Nr.1 für Klavier und Orchester,

Kunst braucht

Förderer

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Rimski-Korsakow „Scheherazade“,

Skoryk „Spanischer Tanz“

mit dem Youth symphony Orchestra

of Ukraine. Solistin: Krystyna

Mychailychenko, Klavier.

Dirigentin: Oksana Lyniv

Sa, 17.08.19, 19 Uhr: Bayreuth,

Stadtkirche Heilig Dreifaltigkeit

Himmlische Klänge. Himmlische

Stimmen

Chorkonzert mit dem finnischen

Chor Dominante.

U. a. Werke von Mendelssohn,

Sibelius, Pärt, Mäntyjärvi. Dirigent:

Seppo Murto

Fr, 23.08.19, 19 Uhr: Bayreuth,

Stadtkirche Heilig Dreifaltigkeit

Orchesterkonzert

U. a. Werke von Beethoven und

ukrainischen Komponisten.

Youth symphony Orchestra

of Ukraine. Dirigent: Jarosław

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Crazy Sheep, die neue KaffeeManufaktur

CRAZY KaffeeManufaktur • Andreas-Maisel-Weg 2 • 95448 Bayreuth • www.crazysheepcoffee.de

CRAZY SHEEP ist die KaffeeManufaktur aus

Bayreuth. Das Team rund um Röster und Barista

Simon Bayer ist verrückt nach gutem Kaffee

und hat daher das „verrückte Schaf“ als Maskottchen

gewählt.

Die CRAZY SHEEP KaffeeManufaktur bezieht

ihre Bohnen aus verschiedenen Anbauregionen

der Welt, um unterschiedliche Geschmacksprofile

zeigen zu können. Die Bohnen werden

direkt in der KaffeeManufaktur geröstet und die

Blends mit viel Fingerspitzengefühl zusammengestellt,

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neugierige Coffeelover auf ihre Kosten kommen.

Erhältlich sind sowohl ausgewählte, sortenreine

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oder gemahlen für Zuhause. Ein Besuch in der

KaffeeManufaktur im Herzen Bayreuths ist wie

ein kleiner Urlaub vom Alltag und ein Einblick in

die Handwerkskunst der Kaffeeveredelung und

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Die CRAZY SHEEP KaffeeManufaktur ist

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Die Planer und Macher von CRAZY SHEEP: Thomas Wenk und

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16

Bayreuther

Festspielzeitung

Mehr als der Sohn eines übermächtigen Vaters

Heuer werden gleich zwei Wagners

in Bayreuth gefeiert: neben

dem Enkel Wolfgang ist es der

Sohn Siegfried, an den man

sich nicht nur als Mitglied der

Siegfried-Wagner-Gesellschaft

erinnert. Geboren am 6. Juni

1869, wuchs er als Kind eines

stolzen Vaters auf, der ihm und

der Mutter zu Ehren das nach

ihm benannte Siegfried-Idyll

komponierte.

War Siegfried Wagners Leben

ein Idyll? Hat er seine Abkunft

von einem künstlerisch übermächtigen

Vater und seine seinerzeit

unter Strafe stehende

Homosexualität als Katastrophe

empfunden?

Einige Züge in seinen psychologisch

deutbaren Werken weisen

darauf hin, dass der stetigen

äußeren Heiterkeit ein grüblerisches

Herz und eine Unzufriedenheit

mit seiner persönlichen

und politischen Umwelt

entsprach. In seinen 14 vollendeten

Opern, die heute nur

noch den wenigen Siegfried-

Wagner-Kennern vertraut sind

und (abgesehen von den wenigen

von der Siegfried-Wagner-

Gesellschaft initiierten und

veranstalteten Aufführungen)

in keinem Opernhaus der Welt

gespielt werden, hat er gesagt,

was er selbst in seinen Memoiren

verschwieg, bevor er 1930

– nur kurz nach seiner Mutter

Cosima – während der Aufführungen

seiner Neuinszenierung

des „Tannhäuser“ an einem

Herzinfarkt verstarb. Nicht zu

vergessen: seine schönen Konzertstücke

– vor allem das Violinkonzert

und die Tondichtungen

„Sehnsucht“ und „Glück“.

Eigentlich wollte Siegfried zunächst

Architekt werden, bevor

er sich der Musik zuwandte.

Seine erste Oper „Der Bärenhäuter“

(1899) war seinerzeit sehr

erfolgreich, die späteren standen

und stehen aufgrund ihrer

traditionelleren Tonsprache

und Themen im tiefen Schatten

der Bühnenwerke von Richard

Strauss, Franz Schreker, E.W.

Korngold und Alban Berg. Dazu

passte die strikte nationalkonservative

Ausrichtung im Hause

Wagner, der alles „Moderne“

verdächtig war. Ruhm erwarb

sich Wagner jedoch als Dirigent,

vor allem aber als Festspielleiter,

dem es, nach seinem Dienstantritt

im Jahre 1911, mit größter

Energie gelang, die Festspiele

1924, also nach dem Ersten

Weltkrieg, wieder ins Leben zu

rufen. Interessant ist für uns die

Frage, wie sein Verhältnis zu

Adolf Hitler aussah, der mit Winifred

Wagner eng befreundet

war. Die Quellen geben darüber

keine eindeutige Auskunft: Was

typisch ist für einen Mann, der

sein Innerstes vermutlich gut

vor der Außenwelt zu verbergen

wusste und Wesentliches in

seiner Musik versteckte.

Man wüsste zu gern, wie die

Siegfried und Winifred Wagner mit ihren Kindern: v.l.: Wolfgang, Verena, Wieland und Friedelind.

Foto: Archiv Internationale Siegfried Wagner Gesellschaft e. V. Bayreuth

Auftragswerk der Bayreuther Festspiele

Das unermüdliche Schaffen

von Siegfried Wagner war vielseitig.

Feridun Zaimoglu und

Günter Senkel haben im Auftrag

der Bayreuther Festspiele

ein Theaterstück geschaffen,

indem er persönlich zu Wort

kommt.

Uraufführung ist am Dienstag,

13. August. Weitere Vorstellungen:

Donnerstag, 15., Montag,

19. und Mittwoch, 21.8., in der

Kulturbühne „Reichshof“ Bayreuth,

jeweils 20 Uhr.

Tickets: www.ticketmaster.de,

Suchbegriff „Diskurs Bayreuth

– Siegfried“ oder 01806 999

0000. Anruf aus dem dt. Festnetz

20 Cent. Anruf aus dem

dt. Mobilfunknetz 60 Cent.

künstlerische Entwicklung der

Festspiele nach 1930 fortgeschritten

wäre, wenn Siegfried

Wagner auch weiterhin das

Unternehmen geleitet und

selbst inszeniert hätte. Seine

Witwe Winifred betrachtete ihre

Intendanz auch als Nachfolge

der Erneuerungsbestrebungen

ihres Mannes, der am Ende seines

Lebens auf vorsichtige Weise

eine zumindest äußerliche

Modernisierung der Aufführungen

der Werke seines Vaters

anstrebte. Ob es dem Papa gefallen

hätte? Die Frage ist nicht

wichtig – auch wenn der Sohn

sie sich gestellt haben mag. So

betrachtet, gibt es gleich mehrere

gute Gründe, sich an den

Künstler, Festspielleiter und

Regisseur Siegfried Wagner zu

erinnern: nicht zuletzt am 13.

August mit der Premiere des

Theaterstücks „Siegfried“ im

ehemaligen Reichshof-Kino.

Bis zum Ende der Festspielzeit

ist die Ausstellung „Siegfried

Wagner 150“ mit Plastiken, Gemälden

und Zeichnungen, organisiert

von der Internationalen

Siegfried Wagner Gesellschaft,

im Alten Schloss zu sehen, die

die vielfältige Beschäftigung

von Künstlern unterschiedlichster

Couleur mit Leben und Werk

Siegfried Wagners dokumentiert.

Maximilianstraße 6, bis

28.08., täglich 10 bis 15 Uhr. Eintritt

frei. Auch im kommenden

Jahr ist wieder eine Ausstellung

geplant

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Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung

17

Zum Geburtstag eines besonderen Festspielleiters

Wolfgang Wagner bei den

Proben im Festspielhaus um

1975.

Foto: Liselotte Strelow, Nationalarchiv

der Richard-Wagner-

Stiftung, Bayreuth – Zustiftung

Wolfgang Wagner

„Der Festspielleiter. Der Regisseur.

Der Bauherr“. So nüchtern

wie sinnvoll nannte Oswald Georg

Bauer, der ehemalige Leiter

des Pressebüros der Bayreuther

Festspiele, den Mann, der zu

den langjährigsten Theaterleitern

der Geschichte gehörte.

In diesem Jahr wäre er, hätte er

nicht schon 2010 das Zeitliche

gesegnet, 100 Jahre alt geworden:

Wolfgang Wagner.

ren von innerfamiliären Kämpfen,

die in der Öffentlichkeit

ausgetragen wurden, überschattet

wurde: Im Licht der

Theatergeschichte erscheinen

diese Bindungen und allzumenschlichen

Auseinandersetzungen

fast wie ein nicht allzu

wichtiges Vor- und Nachspiel.

Wenn Wolfgang Wagner heuer

mit einem Festakt im Festspielhaus

und einer Ausstellung im

Wagner-Museum geehrt wird,

erinnert man sich zurecht an

einen durchsetzungsfähigen

„Chef“, dem – nicht nur in den

Diskussionen mit den

Gewerkschaften –

nicht zu Unrecht

fränkische Bauernschläue

zugeschrieben

wurde.

Anders hätten

die Festspiele

auch 1951 nicht

wieder eröffnet werden

können (bei denen

er sich vorrangig um die Organisation

kümmerte). Anders

wäre es auch nicht möglich

gewesen, den 1976 heftigst bekämpften

„Jahrhundert-Ring“

Patrice Chéreaus und Götz

Friedrichs „Tannhäuser“ von

1972 langfristig und stilbildend

durchzusetzen. Dass gerade

auf dem Theater nichts ewig

ist, ist eine Binsenweisheit. Mit

seinen Engagements hat der

Enkel des Festspielgründers

jedoch gelegentlich das Gegenteil

beweisen können: Weil

Wolfgang

Wagner wäre

100 Jahre alt

geworden

Ganz im

Sinne von

Wolfgang Wagners

Verständnis der Festspiele

als „Werkstatt“ versteht auch

das Richard Wagner Museum

die Ausstellung als erste von

mehreren „Inszenierungen“:

Als einen ersten Schritt auf

Geboren im Jahr nach dem

Ende des Ersten Weltkriegs,

hat der zweite Sohn Siegfrieds

und Winifred Wagners und der

Enkel Richard Wagners, zunächst

zusammen mit Bruder

Wieland, nach dem Zweiten

Weltkrieg den Festspielen ein

unverwechselbares Gepräge

gegeben. Zunächst stand er

als Regisseur im Schatten seines

Bruders, mit dem zusammen

er, zunächst gegen große

Widerstände des Publikums,

„Neu-Bayreuth“ gegründet hat.

Als regieführender Intendant

war er seit 1966 alleinverantwortlich

für ein Unternehmen,

das er mit sicherer Hand und

dem steten Blick aufs Machbare,

mit dem liberalen Gespür

für moderne Tendenzen des

Musiktheaters und mit dem

Vertrauen auf ältere Tradition

der Regieführung und Werkinterpretation

44 Jahre, bis zwei

Jahre vor seinem Tod, geleitet

hat. Dass seine Jugend von der

Nähe zu Adolf Hitler und seine

Intendanz in den letzten Jahviele

der Theaterereignisse, die

er ermöglichte, bis heute, auch

dank DVD, im Gedächtnis geblieben

sind.

Der Prinzipal

dem Weg, sich der Person und

dem Festspielleiter zu nähern.

Gleichzeitig ist die Ausstellung

ein Panorama deutscher Geschichte.

Tochter Katharina,

die derzeit die Festspiele leitet,

bezeichnete es bei der Ausstellungseröffnung

als schwierig,

die Lebensleistung des Vaters

Auch als Bauherr hat sich Wagner

Verdienste erwiesen. Statt

die marode Substanz des als

Provisorium geplanten Festspielhauses

zu erhalten, baute

er an, ersetzte Altstoffe durch

moderne Materialien, erweiter-

zu beschreiben. „Für mich war

er kein Prinzipal, sondern einfach

mein Papa“, sagte sie.

Sonderausstellung im Richard

Wagner Museum

Der Prinzipal. Wolfgang

Wagner und die Werkstatt

Bayreuth“bis 3. November

te er die Probenmöglichkeiten

und kümmerte sich dort um

Restaurierungen, wo sie möglich

und nötig waren: So, wie er

seine Arbeit als Festspielleiter

und Regisseur verstand. pio

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Festival junger Künstler

Bayreuth

Speinsharter

Sommerkonzerte

SO | 04.08.18 | 17:00 | INNENHOF

Brass in Concert

MI | 07.08.18 | 19:00 | INNENHOF

Classic meets Kibbutz

SO | 11.08.18 | 17:00 | INNENHOF

Himmlische Klänge. Himmlische Stimmen

DI | 13.08.18 | 19:00 | KLOSTERKIRCHE

Serenade

DO | 15.08.19 | 9:30 | KLOSTERKIRCHE

Pilgerpfade ins Paradies... -

eine musikalische Straße der Begegnung

FR | 16.08.19 | 19:00 | KLOSTERKIRCHE

Konzert. Festlich und rasant!

SO | 18.08.19 | 17:00 | KLOSTERKIRCHE

Orchesterkonzert

DI | 20.08.19 | 19:00 | KLOSTERKIRCHE

Divertimento

FR | 23.08.19 | 19:00 | KLOSTERKIRCHE

Jede große Reise beginnt

mit einem kleinen Schritt

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Wahnfried-Konzerte

zur Festspielzeit:

30. Juli bis

26. August 2019


18

Bayreuther

Festspielzeitung

Freund sein

Seit 1949 sichert die Gesellschaft

der Freunde (GdF) den

Fortbestand der Festspiele. Die

Gesellschaft vereint Wagnerkenner

und -liebhaber aus aller

Welt, Menschen und Unternehmen,

denen es am Herzen

liegt, Wagners Erbe zu bewahren

und die so zum lebendigen

Fortwirken einer großen Tradition

beitragen.

Die Festspielzeit 2019 begleitet

die Gesellschaft der Freunde

mit drei Gesprächsrunden

aus der Veranstaltungsreihe

„Freunde treffen Freunde“. Die

Vorträge finden im Kammermusiksaal

der Klaviermanufaktur

Steingraeber statt. Beginn

ist jeweils um 10.30 Uhr, der

Eintritt ist frei.

Programm:

Samstag, 10 August

„Sei mir gegrüßt...“ • Tobias

Kratzer im Gespräch

Großzügigkeit

ist das

Wesen der

Freundschaft

Mit „Tannhäuser und der Sängerkrieg

auf Wartburg“ werden

in diesem Jahr die Bayreuther

Festspiele eröffnet. Die Neuinszenierungen

sind bis zum Premierentag

ein wohlgehütetes

Geheimnis. Regisseur Tobias

Kratzer nimmt sich die Zeit, seine

Sichtweise und Interpretation

der Wartburgwelt und des

Abendsterns zu erläutern und

Fragen zu beantworten.

Sonntag, 18. August

„Leb wohl, leb wohl!“ • Udo

Schmidt-Steingraeber im

Gespräch

Die aktuelle „Parsifal“-Inszenierung

von Uwe Eric Laufenberg

steht in diesem Festspielsommer

zum letzten Mal auf dem

Spielplan. Der Geschichte der

„Parsifal“-Glocken ist eng mit

der Geschichte der Klaviermanufaktur

Steingraeber verbunden.

Hausherr Udo Schmidt-

Steingraeber stellt an diesem

Vormittag das Klang-Universum

„Parsifal“-Glocke vor.

Samstag, 24. August

„Von holder Stimmen

www.freunde-bayreuth.org

Gemenge“ • Prof. Dr. Anno

Mungen im Gespräch

Wie nähert man sich einer

Opernstimme, für die keine

Ton-Aufnahmen vorliegen

(können)? Das Forschungsinstitut

für Musiktheater der Universität

Bayreuth erforschte die

Stimme der Sängerin Wilhelmine

Schröder-Devrient, die

den Jahren 1820 bis Ende der

1840er Jahre als Opern- und

Liedsängerin aktiv und ein international

gefeierter Star war.

Die Ergebnisse dienen einem

Projekt, das sich der historisch

informierten musikalischen

Aufführungspraxis von Richard

Wagners Werk widmet, als eine

der Grundlagen, sich auch dem

Stimmlichen aus historischer

Perspektive zu nähern.

Institutsleiter Prof. Dr. Anno

Mungen stellt in seinem Vortrag

zugleich vergleichbare

Sängerinnen vor, von denen

Tonaufnahmen überliefert

sind, um Ihnen eine Idee von

den Besonderheiten des Gesangs

und der Stimme der

wichtigsten Wagner-Sängerin

im 19. Jahrhundert zu geben.

„Aufgepaßt! Jetzt kommt

ein schönes Gedicht“

Richard

Wagners

sämtliche

Gedichte

Nein, Richard Wagner war

kein „Lyriker“. Zumindest zählt

ihn die Literaturgeschichte

nicht zu den Vertretern dieser

Gattung, die im 19. Jahrhundert

einen ungeheuren

Aufschwung nahm. Richard

Wagner war ein bedeutender

Operndichter, wenn auch

kein klassischer Verseschmied.

Er schrieb auch Texte, die im

engeren Sinn als Gedichte

zu gelten haben: viele Widmungsgedichte

(meist launiger

Art), lange klassizistischleidenschaftliche

Gedichte an

seinen größten Mäzen, den

bayerischen König Ludwig II.,

warmherzig-humorvolle und

intime Herzensbekenntnisse

an seine beiden Ehefrauen

und an seine Muse Mathilde

Wesendonck – und politische

wie polemische Lyrik,

die vor allem im Umfeld

der Dresdner Revolution

von 1849 entstand.

100 dieser langen und

kurzen Gedichte wurden im

Jahre 1905 von Carl Friedrich

Glasenapp in einem schönen

Band vereinigt. Wagner selbst

hatte schon wenige seiner

Gedichte in den von ihm

selbst redigierten „Schriften

und Dichtungen“ zum Druck

befördert. Bereits zu Wagners

Lebzeiten erschienen einige

Widmungen an bedeutende

Zeitgenossen an teilweise

sehr entlegenen Stellen. Später

kamen Drucke in teilweise

raren Zeitschriften und Büchern

hinzu. Nun hat der Bayreuther

Kulturpublizist und

Wagnerkenner Frank Piontek

zum ersten Mal ALLE Gedichte

des Meisters gesammelt und

in einem schön gestalteten

Band der „Edition Breuer“ zusammengestellt:

Nicht weniger

als 210 Gedichte und 40

„Reimereien“. Das Besondere:

Nicht weniger als 10 dieser

Texte wurden noch nie zuvor

veröffentlicht.

pio

Beispiel gefällig? Dieses Gedicht an den Tenor Josef Tichatschek,

der u.a. den ersten Tannhäuser sang, passt gut zur diesjährigen

Festspielpremiere:

Den Meister der Töne, du hast ihn bezwungen,

Als meisterhaft du seine Töne gesungen,

Durch dich ward Gestalt erst und Leben verlieh‘n

Rienzi, Tannhäuser und Lohengrin.

Wie du sie gestaltet, so leben sie fort

Von Geschlecht zu Geschlecht, an wechselndem Ort...

„Aufgepaßt! Jetzt kommt ein schönes Gedicht“ wird am 27. Juli,

11 Uhr, in der Buchhandlung Breuer & Sohn, Luitpoldplatz 9, vorgestellt,

wo das Buch der Reihe „Edition Breuer“ zu kaufen ist.

Almanach 2019

Auch die zehnte Ausgabe des Jahrbuches der Gesellschaft

der Freunde von Bayreuth e.V. zu den

Bayreuther Festspielen hält wieder viele Interviews

mit Künstlern und Mitwirkenden bereit und ermöglicht

interessante Einblicke in die Ereignisse auf dem

Grünen Hügel. Der Almanach ist zweisprachig in

Deutsch und Englisch erschienen, eine separate

französische Übersetzung liegt vor. Erhältlich ist

das Buch zum Preis 20 Euro im Buchhandel und

bei der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth.

www.freunde-bayreuth.org

Verlosung:

Drei unserer Leser können jeweils einen

Almanach gewinnen.

Bis 14.08.2019 eine E-Mail an

gewinnen@btsz.de senden. Postanschrift für

den Versand nicht vergessen.

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Seite 19

Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung

19

Auf nach Walhall...

Matthias Ose und Klaus Häring

– sie waren, obwohl sie nie zusammengearbeitet

haben, so

etwas wie das Dreamteam

der Bayreuther Wagner-Karikaturen

und -Zeichnungs-

Szene. Waren? Klaus Häring

verstarb 2018. Damit verlor

die Wagner-Welt einen höchst

geistreichen Cartoonisten,

dessen „Green Hill Toons“ seit

2004 veröffentlicht wurden.

Die Hefte, in denen sie zu finden

waren, hießen „Echt hügelig“,

„Wenn Wotan wüsste!“

oder „Wo Walküren weilen“.

Der geborene Münchberger

verstand es auf hintersinnige

Weise, die Welt von Wagners

Opern, aber auch das Treiben

rund um die Festspiele und

die Familie Wagner mit spitzer

Feder zu karikieren: Für

Kenner, die die vielen Anspielungen

entschlüsseln können,

und für die Wagnerliebhaber,

die erst mit dem Studium der

Werke begonnen haben.

„Auf nach Walhall. Ein letztes

Mal Green Hill Toons“, so heißt

die Gedenkausstellung, die

am 26. Juli in der Galerie des

RW21, Richard-Wagner-Straße,

eröffnet wird und bis zum

29. August dauert.

Richard und sein Sohn Siegfried.

Zeichnung von Matthias

Ose.

Einen Querschnitt durch Matthias

Oses Wagner-Welt bietet

gleichzeitig das Historische

Museum am Kirchplatz. Ose

hat sich seit den 90er Jahren

mit Wagners Welten befasst,

um von Karikaturen zu Zeichnungen

zu kommen, die mal

poetisch, mal humoristisch

ausgefallen sind. Gleich gegenüber

dem Wagner-Zimmer,

dessen Einrichtung er mit

einem Plakatmotiv begleitete,

hängen nun gut 30 seiner

Meisterwerke: komische,

doch niemals verletzende

Ansichten des Meisters,

der selbst über eine gehörige

Portion Humor

verfügte und von Ose

eine fantasievolle Biographie

in Zeichnungsform

ge-schenkt bekam. Ein besonderer

Augenmerk lag bei Ose

auf Riga, Venedig und natürlich

Bayreuth, aber auch Wagners

Tiere und seine jugendlichen

Eskapaden wurden von

ihm mit Tinte und Aquarell,

nicht zuletzt mir zahlreichen

Anspielungen auf die Kunstgeschichte,

vor allem aber mit

Humor festgehalten. So erwies

sich auch der Mann aus Meinigen

als legitimer Nachfahre

der großen Wagner-Karikaturisten

des 19. Jahrhunderts,

um einen gänzlich eigenen

Stil zu entwickeln.

Nein, Härings und Oses Werke

können nicht verwechselt

werden. Zusammen aber

zeig(t)en sie in Bayreuth und

weit darüber hinaus, dass der

Wagner-Kosmos auch für die

Zeichner noch längst nicht

ausgeschöpft ist. pio

Ausstellungen:

Matthias Ose

und Klaus

Häring

Fördergeld für die Region

– Leistungsträger gesucht

Stiftung lobt

Preis mit

20.000 Euro

aus

Am 14. November 2019 will die

Rainer Markgraf Stiftung wieder

den Rainer-Markgraf-Preis

vergeben. Der mit 20.000 Euro

dotierte Preis zeichnet herausragende

Leistungen und

Leuchtturmprojekte der Regionen

Oberfranken und Oberpfalz

aus. Die Stiftung nimmt

auch Empfehlungen entgegen.

Mit dem Preis erinnert die Stiftung

an Rainer W. Markgraf

(1956-2015). Er war verwurzelt

in seiner Heimat. Mit neuem

Denken und innovativen Ideen

führte er als Geschäftsführender

Gesellschafter die

Bauunternehmung W. Markgraf

GmbH & Co KG und war

vielfältig ehrenamtlich engagiert.

Seine Begeisterung für

kreative Entwicklungen und

die Verbundenheit zur Heimat

zeichneten ihn aus. Mit dem

Rainer-Markgraf-Preis würdigt

seine Stiftung einmal im Jahr

Menschen mit herausragenden

Leistungen.

Gesucht sind Menschen, die

sich in den Bereichen Bildung,

Wissenschaft und Forschung

als kreative Köpfe auszeichnen

und sich im besonderen Maße

Verdienste erworben haben.

Gesucht sind Menschen, die

mit ihren Ideen Leuchtturm-

Projekte in den Regionen

Oberfranken und Oberpfalz

geschaffen haben. Herausragende

Leistungen in den Bereichen

Bildung, Wissenschaft

und Forschung von regionaler

und überregionaler Bedeutung

werden ausgezeichnet.

Vorschläge für den Rainer-

Markgraf-Preis nimmt die Stiftung

bis zum 30. August 2019

entgegen. Die Vergaberichtlinien

und ein Empfehlungs-Formular

sind auf der Homepage

der Stiftung zu finden. Die Entscheidung

über die Vergabe

trifft der Stiftungsrat. Die Preisverleihung

ist am 14. November

2019 vorgesehen.

www.rainer-markgraf-stiftung.de


20 Seite 20

Bayreuther

Festspielzeitung

Verführt durch den Zauber antiker Kostbarkeiten

Bis Samstag, 23. August

zeigen die Galerien in der

Bamberger Altstadt wertbeständige

Kunst. Seit der Nachkriegszeit

haben sich in den

Gassen Bambergs, unterhalb

des Domberges, Antiquitätenhändler

angesiedelt. So

sehr sich ihr Angebot unterscheidet,

gemeinsam ist ihnen

ihr Engagement für die

alte Kunst.

Diese

Präsentation

ist ein

Geheimtipp

Immer dann, wenn in Bayreuth

die Richard-Wagner-

Festspiele stattfinden, laden

die Bamberger in ihre Galerien,

um den Zauber antiker

Kostbarkeiten zu erleben.

Mittlerweile ist diese Präsentation

ein Geheimtipp, der

sich weit über die Region

hinaus zu einer ausstrahlenden

Attraktion entwickelt hat.

Bei Sammlern und Kunstliebhaber

steht der Termin dick im

Kalender.

In einem restaurierten herrlichen

gotischen Stadthaus,

befindet sich das Antiquitätengeschäft

von Christian

Eduard Franke. Über

zwei Etagen präsentiert

er seine Schätze.

Auf Tuchfühlung mit dem

Mittelalter kommt man bei

Liebhaber von Silber und Kunsthandwerk kommen auf ihre Kosten

Senger Bamberg Kunsthandel,

einem seit Jahrzehnten international

renommierten Spezialisten

für Sakralplastik. Das

historische Gewölbe seines

Skulpturenkellers ist ein Erlebnis

für sich.

Zeitgenössische Künstler wie

Mischa Fritsch zeigen in der

neuen Dependance eindrücklich

wie spannend die Verbindung

zwischen alter und neuer

Kunst sein kann.

Die älteste Kunsthandlung betreibt

Matthias Wenzel. Sein

Geschäft im barocken Palais

www.bamberger-antiquitaeten.de

Freyhaus auf dem Brand öffnet

sich mit Schaufenstern nach

zwei Seiten, sodass man schon

von außen so manches Prachtstück

bewundern kann und

zum Stöbern eingeladen wird.

Das Silberkontor Heiss, die Glaserie

Pusch, Hauptmann Antiquitäten

sowie das Antiquariat

Lorang komplettieren das erlesene

Angebot.

Die geistige Brücke zwischen

alter und zeitgenössischer

Kunst schlägt die Galerie im

Kunst Auktionshaus Schlosser.

Hier stellt Dr. Marc Gumpinger

aus. Seine Arbeiten

sind als Materialisierung der

Digitalen Revolution einerseits

höchst zeitgenössisch

und andererseits die direkte

Weiterentwicklung frühneuzeitlicher

Ansätze.

Organisatorin Fiona Freifrau Loeffelholz von Colberg

Kunst: Diesmal kulinarisch

Die Kreationen von Premium-

Caterer Lehrieder sind Kunstwerke

auf dem Teller. Fast zu

schön, um gegessen zu werden.

Aber nur fast. Denn schließlich

sind die feinen Geschmackserlebnisse

im perfekten Zusammenspiel

mit ansprechender

Ästhetik die Paradedisziplin

der Nürnberger Kochkünstler.

Lehrieder begeistert – mit

ausgefallenen Gerichten oder

klassischen Kombinationen,

mit einem optischen Feuerwerk

auf dem Teller oder zurückhaltender

Schlichtheit –

immer so, wie es das jeweilige

Event erfordert. Ein Menü aus

der Schublade gibt es nicht!

Gemeinsam mit dem Kunden

erarbeitet das Lehrieder-Team

ein individuelles Konzept für

jede Veranstaltung. Dabei verbindet

das traditionelle Familienunternehmen

die Liebe zum

Genuss mit aktuellen kulinarischen

Trends.

Seit mehr als 45 Jahren bringt

die Firma Lehrieder Hochgenuss

auf den Punkt. Als

exklusiver Caterer auf der

NürnbergMesse mit über 40

gastronomischen Einrichtungen

und als bundesweit agierender

Veranstalter hochkarätiger

Events mit bis zu 30.000

Personen zählt Lehrieder

heute zu den führenden kulinarischen

Serviceanbietern

Deutschlands. Motivierte und

kreative Köpfe tragen zum Erfolg

des Unternehmens bei.

Weit über 200 Mitarbeiter mit

30 Berufen und 22 Nationalitäten

bilden dabei die Basis

für hochwertige regionale und

überregionale Events mit individuellen

Konzepten, exklusivem

Catering und professionellem

Allround-Service.

Seit 2015 zählt die Lehrieder

Catering-Party-Service GmbH

& Co. KG zu den TOP JOB Arbeitgebern

im deutschen Mittelstand.

Darüber hinaus setzt

Lehrieder seit 2011 mit der

„Green Globe“ Zertifizierung

als erster Caterer Süddeutschlands

und als zweiter deutsch-

Geschäftsführende Gesellschafter: Dr. Nadine Cauers-Lehrieder

und René Lehrieder.

Foto: Holger Krömer

Motivierte Mitarbeiter und ein individuelles Konzept für jede

Veranstaltung sind das Erfolgsrezept.

landweit ein klares Zeichen

im Sinne der Nachhaltigkeit.

Durch die Erfassung der Treibhausgasemissionen

und deren

Ausgleich durch die Unterstützung

von zwei Klimaschutzprojekten

ist das Unternehmen

seit 2018 klimaneutral. Dazu

passend werden selbstverständlich

nachhaltige Events

angeboten, sogenannte „Green

Meetings“ oder auch klimaneutrale

Veranstaltungen. Das

Ziel welches Lehrieder damit

verfolgt, ist den Kunden die

Möglichkeit zu bieten mit gutem

Gewissen und einem Plus

an Natürlichkeit bewusst genießen

zu können. Lehrieder

verfolgt schon seit Jahren die

Philosophie einer gelebten

Nachhaltigkeit und sieht diese

nicht als notwendige Pflicht,

sondern als Teil der Unternehmenskultur.

Das mittelständische

Unternehmen möchte

Verantwortung übernehmen –

für unsere Umwelt und unsere

Gesellschaft.

Kurz zusammengefasst: Mit

Lehrieder wird Genuss zum

unvergesslichen Erlebnis.

www.lehrieder.de

Leder- und

Landhausmode

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Wir sind im Juli und August 2019 nochmal für Sie da!

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Sonderausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung

21

Unterschiedliche Einführungsvorträge erläutern Wagners Werk

Dr. Sven Friedrich hält Inszenierungsbezogene

Einführungsvorträge.

Am Vormittag

des Aufführungstages besteht

die Gelegenheit, auf unterhaltsame

Weise Einblicke in die Inszenierung

der Aufführung des

Abends zu gewinnen.

Der Referent Dr. Sven Friedrich

ist seit 1993 Direktor des

Richard-Wagner-Museums

mit Nationalarchiv und Forschungsstätte

der Richard-

Wagner-Stiftung, des Franz-

Liszt-Museums und des

Jean-Paul-Museums Bayreuth

sowie Vizepräsident der Jean-

Paul-Gesellschaft. Dr. Friedrich

hat einen Lehrauftrag für

Theaterwissenschaft an der

Universität Bayreuth inne und

ist kompetenter Referent und

Autor zu allen Gebieten der

Richard Wagner-Forschung

und -Publizistik.

Die zirka einstündigen Einführungsvorträge

werden von der

BF Medien GmbH für die Bayreuther

Festspiele organisiert

und finden an allen Aufführungstagen

jeweils um 10.30

Uhr im Zuschauerraum des

Festspielhauses statt. Die Eintrittskarte

für die Aufführung

des Abends berechtigt zum

kostenfreien Einlass. Platzreservierungen

können nicht entgegen

genommen werden.

Der Einlass zu den Einführungsvorträgen

erfolgt über

die Westseite (Straßenseite).

Die Einführungsvorträge werden

ermöglicht durch die Gesellschaft

der Freunde von Bayreuth

e.V.

www.bayreuther-festspiele.de

Sven Friedrich

Antworten auf Wagner gibt

Jürgen Ern jeweils von 10.30

bis 12 Uhr im Evangelischen

Gemeindehaus Bayreuth.

Seit 2015 wird Jürgen Ern, im

Auftrag der Richard-Wagner-Stiftung,

die 1953 von Erich Rappl

begründeten Einführungsvorträge

bei den Bayreuther Festspielen

unter dem Motto „Antworten

auf Wagner“ fortsetzen.

In diesen Vorträgen wird die

Handlung, Symbolik und Musik

des entsprechenden Werks

erklärt, das am selben Tag im

Festspielhaus aufgeführt wird.

Außerdem gibt es Hinweise zum

Verständnis der Inszenierung.

Bereits als Student, noch mit

einem „Suche Karte“-Schild bewaffnet,

war Jürgen Ern von

den Veränderungen der Bühnenästhetik

und der klanglichen

Vorstellungen der jeweiligen

Dirigenten fasziniert. Durch die

regelmäßige Aufenthaltsdauer

in den Sommermonaten wurde

die Beziehung zu den Festspielen

immer enger und Bayreuth

wurde ihm eine zweite Heimat.

Um die Festspielidee weiter zu

unterstützen, wurde er Mitglied

des Richard-Wagner-Verbandes

Bayreuth und ist seit 1985 Förderer

der Gesellschaft der Freunde

von Bayreuth.

Veranstaltungsort ist der Evangelische

Gemeindesaal, Richard-

Jürgen Ern

Wagner-Straße 24. Vorträge von

10.30 Uhr bis 12 Uhr. Karten vor

Ort.

Für die Mitglieder des

Richard-Wagner-Verbandes Bayreuth

werden die Eintrittskarten

von 15 Euro ermäßigt für 10 Euro

abgegeben.

www. antworten-aufwagner.de

Seit den fünfziger Jahren finden

bei Steingraeber Einführungsvorträge

statt. In seiner etwa

einstündigen, kurzweiligen

Werkeinführung, unter dem

Motto „Wagners Werke wirklich

verstehen“, verschafft Hans Martin

Gräbner am Liszt-Flügel im

Steingraeber-Haus einen Überblick

über die Handlung und die

musikalischen Schlüsselstellen

der Wagnerschen Werke.

Der Schwerpunkt liegt nicht auf

den aktuellen Inszenierungen

sondern – neben einem kurzen

Abriss der Entstehungsgeschichte

– vor allem auf dem Werk an

sich, in das der Musiker anhand

vieler Klangbeispiele (teilweise

sogar gesungen) ebenso informativ

wie charmant einführt.

Selbstverständlich können die

Veranstaltungen auch ohne eine

Eintrittskarte für die Festspiele

besucht werden.

„Mein Vortrag soll leben, das Publikum

soll nach einer Stunde das

Hans Martin Gräbner

Gefühl haben, ein Stück weit in

die Welt des Werkes eingetaucht

zu sein “, beschreibt Gräbner

seine Intention.

Hans Martin Gräbner ist Komponist,

Pianist, Dirigent und

Musikwissenschaftler. Er war

zweimaliger Stipendiat der

Richard-Wagner-Stipendienstiftung

und beschäftigt sich seit

mehr als dreißig Jahren intensiv

mit dem Werk Richard Wagners.

Die zirka einstündigen Werkseinführungen

finden im Rokokosaal,

im Steingraeber-Haus,

Friedrichstraße 2, ab 11 Uhr, an

jedem Vorstellungstag zur jeweiligen

Aufführung, statt. Eintrittskarten

für 15 Euro vor Ort.

www.steingraeber.de

Stefan Mickisch ist zurück. Der

Wagnerexperte, Klaviervirtuose

und Musikwissenschaftler, wird

nach fünfjähriger Pause in dieser

Festspielsaison seine Konzertgespräche

„Mickisch in Bayreuth“

wiederaufnehmen.

Von 1998 bis 2013 hatten

seine tiefgründigen und

charmanten Vorträge am

Flügel die Festspielbesucher

begeistert. Veranstalter

der Konzertgespräche ist

die Buchhandlung „Breuer

& Sohn“ am Luitpoldplatz 9,

in Zusammenarbeit mit dem

Künstler. Dort finden auch

die elf Vorträge, zwischen

Stefan Mickisch/Foto: Julia Wesely

25. Juli bis 28. August statt.

Mickisch wird auf einem

Steinway-Flügel spielen und

erzählen.

„Mickisch in Bayreuth“ 2019

umfasst je zwei Einführungen

für jede der in dieser Saison

gegebenen Wagner-Opern,

Antworten

auf Wagner

Einführungsvorträge

von Jürgen Ern

täglich 10:30 bis 12:00 Uhr

evangelisches Gemeindehaus

Richard-Wagner-Straße 24

www.antworten-auf-wagner.de

drei für die Neuinszenierung

des „Tannhäuser“ – tagesaktuell,

von 11:30 bis 13 Uhr,

jeweils vor der entsprechenden

Festspiel-Aufführung.

Die einzelnen Termine

sind unter www.mickischin-bayreuth.de

zu entnehmen,

auch die Karten können

hier im Vorverkauf erworben

werden. Die Plätze

sind limitiert, eine frühzeitige

Buchung ist anzuraten. Der

Kartenpreis liegt bei einheitlich

45 Euro.

www.mickisch-in-bayreuth.de

RZ_Anz_Festspielztg.indd 1 18.07.19 11:43

Wagners WeRke

wirklich verstehen

WERKEINFÜHRUNGEN VON HANS MARTIN GRÄBNER

Am Vorstellungstag zur jeweiligen Aufführung, 11 bis ca. 12 Uhr,

Rokokosaal, Steingraeber-Haus, Friedrichstr. 2, Bayreuth. Eintritt: 15 €.

Kein VVK. Tageskasse: 10.30 Uhr. www.steingraeber.de

www.hmgraebner.de

Burg Rabenstein

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Hoch auf den Felsen über dem

Ailsbachtal, wenige Kilometer

südlich von Bayreuth, erhebt

sich die Burg Rabenstein wie

früher zu Zeiten der Ritter und

Edelleute.

Buntes Ausflugsprogramm

Von April bis Oktober wird im

Naturparadies Burg Rabenstein

täglich viel Programm geboten:

spannende Führungen durch

die 800 Jahre alte Burg mit ihren

Prunk-, Waffen- und Rittersälen

(Di-So 11-16:30 Uhr), faszinierende

Flugschauen in der

Falknerei und Besichtigungen

der Tropfstein-Wunderwelt in

der Sophienhöhle.

Tagsüber sind die urige Gutsschenke

und der idyllische

Biergarten geöffnet und

abends das Burgrestaurant

(Di-So 18-21 Uhr). Einzigartige

Musikerlebnisse bieten Burgund

Höhlenkonzerte. Klezmer,

Weltmusik und Gregorianik

in der kerzenbeleuchteten

Sophienhöhle, Oper, Operette

und Jazz vom Feinsten im

Prunksaal der Burg begeistern

die Musikfreunde. Besonders

beliebt sind auch regelmäßig

stattfindende Krimi-, Magieund

Gruseldinner sowie das

legendäre Wildschwein-Grillbuffet

mit einem Wildschwein

am Spieß.

Feiern und Übernachten

Zum Übernachten laden 22

komfortable Burghotelzimmer

ein. Die Burg Rabenstein

ist Premium-Partner-Hotel der

Burgenstraße und eines von 40

Sightsleeping-Hotels in Bayern –

in denen das Sightseeing schon

beim Aufwachen beginnt.

Für Familienfeiern, Firmen-

Events und Tagungen bietet

Burg Rabenstein einen außergewöhnlichen

Rahmen – und für

die große Traumhochzeit kann

sogar die ganze Burg gemietet

werden.

www.burg-rabenstein.de


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22

Bayreuther

Festspielzeitung

„Wir sind Innovationsregion!“

Interview mit

der Vorsitzenden

von Oberfranken

Offensiv e.V. -

Staatsministerin

Melanie Huml

MdL

Frau Staatsministerin, neben

Ihren politischen Aufgaben

stehen Sie auch der

Entwicklungsagentur Oberfranken

Offensiv vor. Der

gemeinnützige Verein hat

sich dem Ziel verschrieben,

unsere Region und ihr Image

positiv mit zu entwickeln.

Wo stehen wir und vor allem:

Wo wollen wir hin?

Oberfranken ist bekannt als

eine landschaftlich sehr schöne

Region, in der es sich gut leben

und arbeiten lässt. Gerade Familien

mit Kindern wissen das

zu schätzen. Unser kulturelles

Angebot genießt Weltruf, die

oberfränkische Küche ist vielfältig,

unsere Universitäten und

Hochschulen halten globalen

Vergleichen stand und nicht

zuletzt sind wir mit zahlreichen

Weltmarktführern auch wirtschaftlich

eine innovative Region.

Jetzt gilt es vor allem, unsere

Qualitäten auch außerhalb

unserer Region ins Bewusstsein

der Menschen zu rücken.

Meinen Sie damit, dass

Oberfranken bekannter

werden sollte?

Ich meine damit, dass wir unsere

zahlreichen hochattraktiven Facetten

außerhalb unserer Grenzen

noch viele stärker in den

Fokus rücken werden. Denn dass

Oberfranken längst kein weißer

Fleck auf der Landkarte ist, beweisen

die stetig steigenden

Tourismuszahlen. Die UNESCO-

Weltkulturgüter in Bayreuth und

Bamberg sind Besuchermagnete.

Die Fränkische Schweiz ist

ein internationales Kletterparadies.

Frankenwald und Fichtelgebirge

sind Oasen der Ruhe,

Erholung und der sauberen

Luft. Nicht überall jedoch ist

bekannt, dass wir den Strukturwandel

hervorragend gemeistert

haben und heute Heimat

hochinnovativer Unternehmen,

Universitäten und Hochschulen

sind. Daran werden wir

arbeiten.

Wo genau werden sie

den Hebel ansetzen?

Da kann es nicht nur den einen

Ansatz geben. Vielmehr werden

mehrere Module ineinander

greifen. Oberfranken Offensiv

ist beispielsweise Träger

des Demographie-Kompetenzzentrums

Oberfranken, das

in Kronach ansässig ist. Dort

wurde jetzt eine Image-Analyse

in Auftrag gegeben, die uns

ein glasklares Bild des aktuellen

Standes abliefern wird:

Wie sehen wir uns und wie

werden wir von außen gesehen?

Details der Analyse

werden gegenwärtig noch ausgewertet,

aber so viel kristallisiert

sich bereits jetzt heraus:

Wenn wir als Zuzugsregion

auch künftig Fachkräfte und Familien

für uns gewinnen wollen,

dann müssen wir sie eben dort

abholen wo sie gerade sind.

Oberfranken ist nämlich durchaus

auch eine Innovations- und

Zukunftsregion. Das gilt es zu

belegen, im Außen- und im

Innenverhältnis.

Wann genau wird die

Auswertung der Studie

abgeschlossen sein?

In den kommenden Wochen

steht für die Meinungsforscher

des renommierten Institutes für

Demoskopie Allensbach viel Arbeit

an. Aber am 19. September

wird das Demographie-Kompetenzzentrum

in der Domäne

in Sonnefeld im Landkreis Coburg

ein Imagefest feiern. Dort

wird die Studie erstmals der

Öffentlichkeit präsentiert und

zeitgleich auch auf der Homepage

www.demographie-oberfranken.de

veröffentlicht. Ich

darf schon jetzt sehr herzlich zu

einem spannenden Nachmittag

und einem gemütlichen Abend

nach Sonnefeld einladen.

Einladung zum ImageFest des

Demographie-Kompetenzzentrums

Oberfranken am 19. September 2019

in der Domäne Sonnefeld

Beginn: 18 Uhr

Oberfranken Offensiv e.V. ist eine

der mitgliederstärksten Regionalinitiativen

Deutschlands und Impulsgeber

für innovative Projekte.

Die Stärken Oberfrankens vor dem

Hintergrund des demografischen

Wandels auszubauen und so die

Zukunftsregion Oberfranken mitzugestalten,

das haben wir uns als

Entwicklungsagentur zur Aufgabe

gemacht. Im Verein engagieren

sich Kommunen, Unternehmen,

Institutionen und Verbände genauso

wie Privatpersonen. Unterstützen

auch Sie Oberfranken und werden

Sie Mitglied: www.oberfranken.de.

hier spielt die Musik!

Die Region der unbegrenzten Kultur-Vielfalt.

Echt. Stark. Oberfranken!

Ob Bamberger oder Hofer Symphoniker, ob die Wagner-Festspiele in Bayreuth,

die Faust-Festspiele in Pegnitz, die Rosenberg Festspiele in Kronach, das Samba-Festival in Coburg

oder die Luisenburgfestspiele in Wunsiedel –

die Kulturlandschaft Oberfrankens sucht weltweit ihresgleichen.

Gehen Sie auf Entdeckungsreise!

Oberfranken Offensiv e. V.

Die Aktivitäten von Oberfranken Offensiv e.V. werden

gefördert durch den Bezirk Oberfranken und die

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Das Franka-Werk Ende der 50er Jahren während einer Mittagspause der Belegschaft.

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Ihre Erwartungen zu erfüllen kann nicht unser Anspruch sein.

Wir wollen Ihre Erwartungen übertreffen.

Mit einem einzigartigen Ambiente, in dem sich unsere werten

Gäste sehr wohl fühlen. Mit einer Küche, die immer wieder

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