TiertrainingDiamant_HerbstWinter2019_1.Ausgabe_20.10.2019

merlin.

Magazin by Tiertraining Diamant
Ausgabe: Herbst/Winter 2019

1


Inhalt

03

Vorwort

04

Von kleinen und großen Diamanten

05 & 06

Cavaliere auf vier Pfoten

07

Training mit Köpfchen

08 & 09

Über Stock & Stein

10

Anker lichten-Happy End in Sicht!

11

Die süße Gefahr

12 & 13

Tierisch gsund

14

HundeZeit

2


Liebe Tierfreunde & Diamant-Teams!

Tiertraining Diamant

& Social Media:

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News, Termine,

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Die Blätter verfärben sich und die Tage werden

langsam kürzer. Den wärmenden Tee nach einem Tag

im Stall oder nach einem ausgedehnten Spaziergang

mit dem besten tierischen Freund darf ich Dir nun mit

der ersten Ausgabe des „Tiertraining Diamant“ –

Magazins versüßen!

Genauso bunt wie der Herbst sich präsentiert, ist die

Themenwelt der aktuellen Ausgabe. Neben

Trainingstipps und natürlicher Pflege, stellen sich

tierische Cavaliere vor. Außerdem, passend zum

„goldenen Herbst“, erwarten Dich Tipps für die nächste

Wanderung!

Ich wünsche Dir eine gute Lektüre,

Nicole & Merlin

Trainingsvideos auf

YouTube:

https://www.youtube.com/c

hannel/UCcoZvsoYovp70u5

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Von kleinen & großen Diamanten

Wie ich auf´s Tier gekommen

bin….

Aufgewachsen mit einem Nymphensittich

sowie einem Schnauzer, ist mir meine

Tierliebe wohl schon von klein auf

mitgegeben worden. So zogen bald

Hamster und später Wellensittiche bei mir

ein, Dogwalking war mein liebster

"Ferienjob" während meiner Schulzeit und

mit Voltigieren war der Einstieg in die

Pferdewelt gelegt. Aktuell begleitet mich

"Merlin", ein lustiger Dackel-Yorkshire

Terrier Rüde. Mein kleiner Zauberer ist

nicht nur mein treuer Wegbegleiter,

sondern auch mein „Co-Trainer“ und

ausgebildeter Therapiebegleithund.

.

Die Ausbildung zu meinem

Traumjob

Meine Ausbildung zur "Diplom-

Tiertrainerin" habe ich über das Wifi in

Niederösterreich absolviert und mit einer

Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Hund,

Katze, Vogel, Nagetiere, Pferd & diverse

Stalltiere standen dabei auf unserer "To-

Do" -Liste. Neben der Theorie kam auch

die Praxis mit Praxistagen am Hof sowie

Praktika nicht zu kurz. Um auch weiterhin

auf dem neuesten Stand zu bleiben,

besuche ich regelmäßig Fortbildungen

und absolviere Praktika.

Grundsätzlich arbeite ich mit den

verschiedensten Tierarten. Allerdings

sind, aufgrund meiner persönlichen

Interessen, Hunde mein Spezialgebiet und

daher mein Angebot vor allem für

Hundebesitzer gestaltet. Dennoch freue

ich mich auf jedes andere Tier und bin mit

genauso viel Engagement beim Training

dabei.

Mit der erfolgreich absolvierten

Ausbildung „Ernährung beim Hund“

runde ich mein Angebot ab!

Tiertraining Diamant

„Freundschaft entsteht durch Respekt & Vertrauen“

Mit einer großen Portion Herz und viel Wissen begleite ich Tier-Mensch Teams mit

modernen Trainingsmethoden durch alle Lebenslagen & Phasen, nicht nur in Salzburg!

Kleinhunde werden dabei genauso ernst genommen wie alle großen Vertreter.

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Cavaliere auf vier Pfoten

„Oohh, sind die süüüß! Was ist das für eine Rasse?“, wird mir oft auf unseren

Spaziergängen oder am Gartenzaun entgegengerufen. Ich muss dann schon

immer schmunzeln, weil ich die Reaktion auf meine Antwort bereits kenne.

„Das sind Cavalier King Charles Spaniel“, antworte ich dennoch, mit einem breiten

Grinsen. „Bitte was?“, kommt es dann meistens lachend zurück. Mittlerweile

habe ich es aufgegeben, den Namen nochmal zu wiederholen. Stattdessen helfe

ich den Fragenden anders auf die Sprünge: „Wie die Susi aus ‚Susi und Strolch‘“,

füge ich dann hinzu. „Aaaaah! Ja, das sagt mir was!“ – Wie den meisten.

Ich selbst bin durch den Disney-Klassiker auf diese wunderbare Rasse gestoßen.

Als Kind war ich so sehr in Susi verliebt, dass ich selbst unbedingt auch eine

haben wollte – irgendwann, wenn ich alt genug sein würde. Als ich dann älter wurde, fand ich heraus, dass

Susi ein Cocker Spaniel, also der größere Verwandte der Cavaliere, ist. Optisch waren sie auch toll, keine

Frage, aber sie haben mich nicht zu 100% angesprochen. Ganz anders der Cavalier: diese großen dunklen

Augen und die flauschigen Schlappohren haben es mir einfach angetan. Grundsätzlich sind vier

verschiedene Farbschläge laut Rassestandard erlaubt, nämlich durchgehend rot (ruby), schwarz mit

lohfarbenen Abzeichen (black and tan), kastanienrot mit weißen Abzeichen (blenheim) und schwarz-weiß

mit lohfarbenen Abzeichen (tricolour). Bei einer Widerristhöhe von 30-33cm und einem Gewicht von 5 bis

8kg sind sie zwar eher kleine Hunde, gehören aber nicht zu den kleinsten Rassen. Durch ihre Befederung

an der Route, den Beinen und den Pfoten wirken sie sehr anmutig.

Auch wenn die Optik des Cavaliers mich total angesprochen hat, wollte ich sichergehen, den richtigen

„Einsteigerhund“ auszuwählen. Also wälzte ich Rassebeschreibungen ohne Ende und machte sogar den

ein oder anderen Onlinetest, der z.B. nach Auslaufmöglichkeiten, Anforderungen, Erwartungen und Zeit

des Hundehalters fragte. Jedes Mal war der Cavalier King Charles Spaniel unter meinen vorgeschlagenen

Rassen. Das liegt vor allem daran, dass der Cavalier ein total verschmuster Hund ist, der Herrchen &

Frauchen auf Schritt und Tritt folgt (auch ins Badezimmer). Viele – aber bei weitem nicht alle- Cavaliere

haben den sog. „will-to-please“, d.h. sie möchten es ihrem Halter immer recht machen. So werden

Verhaltensweisen, die Frauchen und Herrchen blöd finden, nicht mehr so häufig gezeigt, während diese,

für die der Cavalier gelobt wird, immer wieder an den Tag gelegt werden. Der Cavalier verträgt sich auch

wunderbar mit anderen Haustieren, bei uns im Haushalt lebt z.B. noch eine Katze, die hin und wieder

sogar zum Kuscheln zu den Hunden kommt. Auch mit Kindern kommen die meisten Cavaliere gut klar,

wobei es auch Artgenossen gibt, die mit kleinen schreienden Menschen nicht viel anfangen können. Diese

ziehen sich dann lieber zurück – dies sollte vor allem auch von kleinen Kindern, die den Hund ungern in

Ruhe lassen, respektiert werden.

Ein Cavalier ist ein echter Allrounder. Auch wenn er gemeinhin als Couchpotatoe gilt, kann er beim

richtigen Halter zur echten Sportskanone werden. Egal ob Agility, als Partner beim Joggen oder

Mantrailing – ein Cavalier liebt es, Zeit mit seinem Menschen zu verbringen.

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Leider gehört der Cavalier zu den Rassen, bei

denen vor der Anschaffung genauestens

darauf geachtet werden muss, einen seriösen

Züchter auszuwählen. Aufgrund einiger

rassespezifischer Krankheiten sind bestimmte

Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere

(und am besten noch der Generationen

darüber hinaus) unabdingbar, wenn ein

gesunder, langlebiger Begleiter gesucht wird.

Natürlich sind auch solche Untersuchungen

keine Garantie für einen kerngesunden

Welpen, allerdings wird das Risiko durch

diese weitestgehend minimiert und dem

Familienzuwachs steht nichts mehr im Wege.

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Training mit Köpfchen

Zeit, Geduld und Ausdauer sind wichtige Punkte im Tiertraining und trotzdem muss das Erlernen eines

Kommandos nicht unnötig lange dauern. Wie du die kleinen Fettnäpfchen umgehst und effektiver, aber

nicht minder lustig, dein Training gestalten kannst, zeige ich dir hier!

Viel hilft viel…

….. und so türmen sich kleine Berge an den unterschiedlichsten Leckereien

neben dir? Leckerlis sind eine recht unkomplizierte Belohnungmethode und

werden meistens gut angenommen. Dennoch solltest du auf verschiedene

Belohnungsarten, mit und ohne Leckerlis, setzen. Kleiner Tipp: Achte darauf,

dass du dein Tier nicht bestichst, sondern wirklich belohnst.

Weniger ist auch beim Trainingsinhalt mehr! Nimm dir für eine kleine

Trainingseinheit daher nur ein Kommando vor.

Schritt für Schritt….

….. zum Ziel! Tiertraining ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Baue dein

Übungen also langsam und schrittweise auf. Wiederholungen, auch in

verändertem Kontext, bringen die Routine und Sicherheit.

Wachsam sein….

… und nicht nur auf die Körpersignale deines Hundes, sondern auch auf deine eigene Körpersprache

achtgeben.

Positiv durch´s Leben….

…. macht Mensch & Tier gleichermaßen mehr Spaß! Abwechslungsreich, motivierend, spielerisch und

dazu eine kleine Prise Humor sind gute Zutaten für ein erfolgreiches Training und eine gute gemeinsame

Zeit.

7


Über Stock und Stein

Herbstzeit ist Wanderzeit – das freut nicht nur uns Menschen, sondern auch unsere Hunde. Jack liebt es

wandern zu gehen und immer neue Gegenden zu entdecken.

Allerdings gibt es auch einiges, was man beim Wandern mit Hund

beachten sollte. Hier verraten wir dir unsere Tipps zum Wandern

mit Hund.

die richtige Ausrüstung

die richtige Planung

Bereits bevor die Wanderung losgeht, gibt es einiges

zu beachten. Wenn man mit einem Hund unterwegs

ist, sind nicht alle Wanderstrecken optimal. Auch

viele andere Faktoren gilt es zu beachten, wenn man

eine Wanderung mit Hund starten möchte.

Als erstes sollte man natürlich eine

hundefreundliche Strecke auswählen. Dabei sollte

man zusätzlich zu möglichen Hundeverboten auch

auf einige weitere Dinge achten. Beispielsweise ob es

Kühe auf der Strecke gibt und ob man diesen gut

ausweichen kann. Auch die Beschaffenheit des

Weges ist wichtig, kann man überall problemlos

gehen oder gibt es Passagen, auf denen man klettern

und den Hund möglicherweise tragen muss? Je

nachdem wie alt und fit der Hund ist, sollte man

auch auf die Länge der Wanderstrecke achten, um

den Hund nicht zu überfordern. Ist man länger

unterwegs lohnt es sich auch, sich darüber zu

informieren, welche Einkehrmöglichkeiten es gibt

und ob Hunde dort erlaubt sind. Zu guter Letzt

sollte man auch noch einen Blick auf den

Wetterbericht für die jeweilige Region werfen, um

nicht in ein Unwetter zu geraten oder Probleme mit

zu rutschigem Boden zu bekommen.

Zusätzlich zum eigenen Rucksack und dem, was

man selbst so braucht, sollte auch an die richtige

Ausrüstung für den Hund gedacht werden. Was

jeder Hund braucht und gerne hat, weiß man selbst

wahrscheinlich am besten. Trotzdem gibt es einige

Ausrüstungstipps, die man immer beachten sollte.

Wir empfehlen dir, auf jeden Fall ein Geschirr

anstatt eines Halsbandes zu verwenden. Das

Geschirr sollte gut sitzen und der Hund sollte daran

gewöhnt sein, damit es ihn während der Wanderung

nicht stört.

Dazu ist natürlich auch die richtige Leine wichtig,

auch eine zusätzliche Leine einzupacken, ist ein

guter Tipp, falls die andere reißt oder man den

Hund mal kürzer und mal länger führen möchte.

Nicht nur, aber vor allem bei heißen Temperaturen

ist es wichtig, dass du genügend Wasser für deinen

Hund einpackst. Wie auf einem normalen

Spaziergang sind natürlich auch Kotbeutel ein

Muss.

So wie wir Menschen nach einer langen Wanderung

gerne auf einer Hütte einkehren oder uns eine

Bergjause gönnen, freut sich auch der Hund über

einen kleinen Snack. Nimm hier gerne einige

Leckerlies, oder einen Kausnack für deinen Hund

mit.

Auch ein kleines Erste-Hilfe-Set sollte man beim

Wandern mit Hund immer dabei haben.

Wir haben im Rucksack auch immer ein kleines

Handtuch eingepackt. Um die Pfoten zu säubern,

wenn man zum Bespiel in einer Hütte einkehrt, ist

so ein kleines Handtuch sehr praktisch.

8


während der Wanderung

Wenn die Wanderung mit Hund nach der richtigen

3 „Tiertraining Diamant“ Tipps für

Planung und mit dem passenden Equipment dann endlich

entspannte Hund-Hund Begegnungen:

los gehen kann, gibt es auch noch ein paar Dinge zu

beachten. Auf den meisten Wanderstrecken sind auch viele

Körpersprache beachten, um

andere Wanderer unterwegs und nicht jeder mag Hunde.

die Situation vorab gut

einzuschätzen

Deshalb sollte man immer Rücksicht auf andere nehmen

Lockere Leine und passenden

und den Hund nicht ungefragt zu anderen Menschen oder

Abstand wählen

Hunden laufen lassen.

Führe deinen Hund auf der

anderen Seite als dein

Auch wenn man sich schon im Vorfeld über Kühe

Gegenüber, so wirkst du als

informiert hat, sollte man während der Wanderung darauf

„Puffer-Zone“

achten, ob Kühe oder andere Tiere auf der Strecke

auftauchen.

Das gleiche gilt auch für das Wetter, gerade in Bergregionen kann

sich das Wetter innerhalb kurzer Zeit ändern. Ein kurzer Blick auf

den Himmel oder eine WetterApp ist hier also auch immer wieder

zu empfehlen. So kann man gegebenenfalls rechtzeitig

Unterschlupf suchen, umkehren, oder sich für eine kürzere

Strecke entscheiden.

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Anker lichten – Happy End in Sicht!

Es gibt viel zu tun: Pflegestellen suchen, Spenden sammeln und verteilen!

Das Team von Ankerhund arbeitet nicht nur direkt vor Ort in Bosnien, sondern gibt

einst „ungewollten“ Hunden die Perspektive eines Zuhauses bei uns in Österreich.

Wer steckt hinter Ankerhunde und was bedeutet Tierschutz für das Team?

Fünf Frauen mit einer großen Portion Tierliebe! Tierschutz ist für uns eine Lebensaufgabe.

Nicht selten fließen daher Tränen, manchmal aus Wut und Verzweiflung, oft aber aus

Freude. Jeder gerettete Hund ist ein gerettetes Lebewesen mehr, berührt Herzen und ist

Balsam für die Seele.

Warum unterstützt Ankerhund Tiere im Ausland?

Es ist es wichtig den Menschen direkt vor Ort näher zu bringen wie wichtig Kastrationen

sind und gegebenenfalls auch mit finanziellen Mitteln zu unterstützen.

Was war ein besonderes Erlebnis als der Verein wirklich realisiert wurde?

Der Tag „X“, als unser Herzensprojekt mit den ersten Postings und Hunden endlich

gestartet ist.

Was ist der Lohn der Arbeit?

Ganz klar: jedes Happyend! Man kennt die Hunde von der Straße und dann kommen aus

dem neuen Zuhause die ersten Bilder, kuschelnd auf der Couch.

Wenn ihr 3 wünsche frei hättet, was würdet ihr euch damit erfüllen?

Hunde sind, zum Beispiel, als Blindenhunde oder bei Rettungseinsätzen die stillen Helden

im Alltag. Außerdem sind sie Teil der Familie und treue Wegbegleiter. Wir würden uns

daher mit mehr Respekt für Hunde wünschen!

Für ein kleines Asyl, in welchem wir Notfälle aufnehmen könnten und die Hunde in

Sicherheit wüssten, würde der zweite Wunsch genutzt

werden. Der dritte Wunsch ist, dass es überhaupt nicht

mehr nötig ist ein Asyl zu haben, da es keine Hunde

mehr gibt die schutzlos auf der Straße leben müssten.

Welchen Rat möchtet ihr Menschen mitgeben, die einem

Hund aus dem Tierschutz ein neues Zuhause geben

möchten?

Auch wir wissen oft nicht was das Tier erlebt und

durchmachen musste. Daher ist es wichtig, den Backround nicht zu vergessen, viel Geduld

& Zeit zu haben und sich bei Bedarf professionelle Hilfe zu holen.

Wir geben den Vergessenen eine Chance - Das Team von Ankerhunde!

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Die süße Gefahr

Der neue Trend im Lebensmittelsektor heißt “Birkenzucker”. Klingt harmlos und irgendwie

auch so schön gesund? Für unsere Hunde ist diese Zuckeralternative aber genau das

Gegenteil!

Birkenzucker ist ein Zuckeraustauschstoff und wird von der Industrie zum Süßen von

Backware, Süßigkeiten, Eis oder Joghurt benutzt. Mittlerweile ist dieses Süßungsmittel auch

„pur“ im Supermarkt leicht zu bekommen. “Xylit”, “Xylitol” oder E967 sind übrigens nur

weitere Namen für Birkenzucker.

Die Gefahr? Xylit ist für Hunde toxisch!

Mattigkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit, Krämpfe und Erbrechen, Epistaxis (“Nasenbluten”)

oder erhöhte Leberenzyme sind mögliche Anzeichen einer Vergiftung.

Was kann ich tun? Prävention ist die einfachste uns effektivste Maßnahme. Produkte mit

Xylit sicher aufbewahren oder direkt meiden, da trotz größter Achtsamkeit schnell mal ein

Stück vom Muffin runtergefallen und vom Hund gefressen ist.

Außerdem erst die Zutatenliste kontrollieren und dann darf der Hund, zum Beispiel, den

Joghurtbecher ausschlecken.

Sollte dein Hund Birkenzucker aufgenommen haben, kontaktiere bitte sofort den Tierarzt

deines Vertrauens.

Mein persönliches Fazit ist, dass Birkenzucker in keinen Hundehaushalt gehört. Da bereits

kleinste „Messerspitz-“Mengen zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen, ist mir

dieses Risiko auf Kosten der Gesundheit meines Hundes nicht wert!

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Mein Herz schlägt für die Natur und all dem

Nützlichen und Wundervollen das sie uns schenkt.

Nicht nur für uns Menschen, sondern auch für

Hund, Katze & Co. gibt es zahlreiche natürliche

Hausmittel, Rezepte, Tipps & Tricks zum selber

machen. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren,

eure Christina.

Pflegender und schützender 4-Pfotenbalsam

Gerade in der kalten Jahreszeit, wo die Splitt- und Salzstreuwägen wieder zum Einsatz

kommen, werden die Pfoten unserer Vierbeiner besonders beansprucht. Mit diesem

einfachen, selbstgemachten Pfotenbalsam kannst du rissigen und rauen Pfoten vor und nach

einem Spaziergang etwas Gutes tun. Sowohl Ringelblume als auch Johanniskaut

unterstützen durch deren entzündungs-hemmenden Eigenschaften die Wundheilung. Das

Kokosöl sorgt zudem für die notwendige Feuchtigkeit der Haut bzw. des Ballens.

Zutaten: 60 g Kokosöl, 50 g Johanniskrautöl, 50 g Ringel-blumenöl, 1 TL Honig, 15 – 20 g

Bienenwachs.

Ich habe die beiden Öle selbst angesetzt, du kannst sie aber auch in der Apotheke bzw. in

ausgewählten Onlineshops erwerben. Das Bienenwachs bekommst du beim Imker deines

Vertrauens oder ggf. im Internet.

Zubereitung: Alle Zutaten mit Hilfe eines Behälters über einem Wasserbad langsam

erwärmen, bis das Bienenwachs vollständig geschmolzen ist. Dabei immer wieder

umrühren. Abschließend den Balsam in vorbereitete Salbentiegel oder Gläser füllen.

Gutes für Frauchen & Herrchen

Immun-Booster-Tee mit Ingwer

Besonders in der Übergangszeit bleiben oft Erkältungsboten wie Halsweh,

Husten oder eine verschnupfte Nase nicht aus. Der Ingwer wirkt unter

anderem entzündungshemmend, schmerz-lindernd und fiebersenkend und die

Zitrone sorgt für reichlich Vitamin C. Kurkuma gilt durch seinen Inhaltsstoff

Curcumin als ein natürliches Antibiotikum. Die Äpfel und der Zimt sorgen

noch für reichlich Energie. Schon eine Tasse am Tag hilft deinem Körper das

Immunsystem fit zu halten.

Zubereitung: 2 – 3 Scheiben frischen Ingwer und je 1 Scheibe Zitrone und Apfel

in einer Tasse mit kochendem Wasser übergießen, mit Zimt und Kurkumapulver

nach Geschmack würzen und für ca. 5 – 7 Minuten gut durchziehen lassen. Den

Tee noch warm genießen.

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Leckerlies mit Kürbiskernen und Basilikum

Wusstest du, dass Kürbiskerne eine Art natürliches Wurmmittel

sind? Bei akutem Wurmbefall sollte man natürlich sofort zum

Tierarzt, aber zumindest vorbeugend wirken die Kürbiskerne

gegen den Befall von Parasiten und Würmern. Zudem werden

diese Leckerlies mit Buchweizenmehl gemacht und sind somit

getreidefrei und viel besser verträglich für Hunde. Basilikum

wirkt antibakteriell, schützt die Leber und reduziert Schmerzen

und Entzündungen.

Zutaten: 2 EL Kokosöl, 2 Karotten, 1 Banane, 1 EL gehackte

Kürbiskerne, 1 EL Basilikum, 230 g Buchweizenmehl, 1 Ei

Zubereitung: Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen. Kokosöl in einem Topf schmelzen.

Karotten schälen und reiben. Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Falls der Teig noch zu

klebrig ist, einfach noch ein bisschen Buchweizen-mehl dazugeben. Den Teig ausrollen und

beliebig ausstechen oder einfach nur kleine Kugeln oder Würstchen formen. Die Kekse auf

ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für ca. 25 Minuten backen, bis sie eine

goldgelbe Farbe bekommen, danach vollständig auskühlen lassen. Guten Appetit an deine

Fellnase!

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HundeZeit

Zeit bewusst nehmen und genießen – diese Anregung möchte ich dir für den Herbst &

Winter mit auf den Weg geben!

Ob Schnüffelspaziergang, dynamisches Lieblingsspiel oder entspannende Fellpflege, die

Möglichkeiten „quality time“ mit deinem treuen Wegbegleiter zu verbringen sind vielfältig.

Poste gerne auf Instagram unter dem #tiertrainingdiamant ein Foto von deiner HundeZeit,

ich freue mich deinen zufriedenen Hund zu sehen!

Du betreibst ein spannendes tierisches Projekt, engagierst dich selbst im Tierschutz oder bist

leidenschaftlicher Blogger? Schreib mir eine Mail an tiertrainingdiamant@hotmail.com über dein

Thema oder lass mich wissen, was du dir im kommenden Frühling/Sommer-Magazin als Thema

wünscht!

Impressum:

Medium: Tiertraining Diamant – Das Magazin * Herausgeberin: Nicole Pettin

Web: www.tiertraining-diamant.at * E-Mail: tiertrainingdiamant@hotmail.com

Redaktionsanschrift: Hofhaymer Allee 42 – 5020 Salzburg (Österreich) * Layout: Nicole Pettin

Erscheinungsweise: E-Paper * Ausgabe: Herbst/Winter 2019

Mitwirkend mit Gastartikeln: Doxa Rubaki; Julia Kerschbaummayr; Ankerhunde; Christina Hirnsperger

Bildnachweis:

Cavalier King Charles: Cavaliermädchen by Doxa Rubaki * Über Stock & Stein: Julia Kerschbaummayr

Logo „Ankerhunde“: Ankerhunde; Tierisch gsund: Christina Hirnsperger* Cover & sämtliche anderen Fotos, die

oberhalb nicht aufgeführt wurden: Nicole Pettin/Tiertraining Diamant

Alle enthaltenen Bilder & Beiträger dürfen nicht ohne einer Einwilligung weiterverwendet werden.

Gastbeiträge & dazugehörende Fotos wurden von den jeweiligen Autoren verfasst und zur Verfügung gestellt.

Hinweis: Auf Grund einer besseren Lesbarkeit wurde in manchen Fällen auf die getrennte Anführung männlicher

und weiblicher Wortform bzw. auf Verwendung des „Binnen-I“ verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen

gelten für beide Geschlechter.

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