VpsyB Magazin November 2019

vpsyb

Ausgabe November 2019

Seelische Gesundheit

Lebensfreude &

Persönlichkeitsentwicklung

Alles Rund um die

Liebe...

Beziehungskrise

Was bringt eine

Paarberatung ?

Empowerment

Mut zur Selbstkompetenz

Liebe & Partnerschaft

Liebe allein—reicht

das für eine gute

Partnerschaft ?


2

___________________________________________________________________________

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser des Magazins

rund um die seelische Gesundheit

& Lebensfreude...

Ein jeder von uns wünscht sich ein glückliches

Leben …

Aber wie kommt man zu dem heiß begehrten

Lebens– und Liebesglück, zu

mehr Ausgeglichenheit und Zufriedenheit?

Sicher gibt es das eine oder andere, was

man kaufen kann um sich glücklich zu

fühlen.

Impressum

Das VpsyB Online-Magazin mit jeweils

einem Themenschwerpunkt!

Herausgeber

Verban psychologischer Berater e.V.

Berberitzenstr. 62a

80935 München

Tel. 089-39 29 33 54

E-Mail: vpsyb@mail.de

www.vpsyb.org

Redaktion

Rolf Neumayr

Bildmaterial

Copyright „Shutterstock“

Aber wahres Glück, wenn man ehrlich

ist, basiert auf einem gestärkten Selbstbewusstsein,

auf ausreichend Selbstvertrauen

und Selbstwertgefühl – allerdings

auch darauf, das Gefühl zu haben, ein

freies, selbstbestimmtes Leben zu führen.

Und das wiederum erreicht man nur mit

Eigenverantwortung und der ehrlichen

Auseinandersetzung mit sich selbst .

Glück, das ist eine Entscheidung die jeder

selbst für sich treffen muss, und die

niemand delegieren kann ….

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim

Lesen unseres Magazins und hoffen

Ihnen mit unseren Beiträgen etwas Inspiration

für ein glücklicheres Leben geben

zu können.

Herzlichst

Sandra Neumayr [VpsyB]

Verband psychologischer Berater e.V.


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Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns Ihnen die erste Ausgabe unseres Magazins Seelische Gesundheit,

Lebensfreude und Persönlichkeitsentwicklung präsentieren

zu dürfen.

In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Thema Liebe. Aber nicht nur der

Liebe zwischen Mann und Frau, auch dem Erhalt der Liebe, der Liebe zum

Leben, dem liebevollen Umgang miteinander und selbstverständlich auch

der Liebe zu uns selbst.

Denn unbestritten ist Liebe die Stärkste macht der Welt.

Leider vergessen wir das allzu oft im hektischen Alltag. Wir funktionieren

einfach nur noch, anstatt wirklich zu leben.

Natürlich widmen wir uns aber

auch der partnerschaftlichen

Liebe – denn eine erfüllte Beziehung

ist doch auch unser

aller wahres Bestreben.

"Und wenn sie nicht gestorben

sind, dann lieben sie

noch heute ..." Eine wunderschöne

Vorstellung und insgeheim

doch unser aller Ziel. Zusammen in Liebe alt werden, das Glück für

immer festhalten, wer wünscht sich das nicht.

Liebe - sie ist der Himmel auf Erden, sagen die einen. Sie ist eine Krankheit,

sagen die anderen. Doch auch die stürmischste Liebe und die prickelnde

Erotik lassen mit den Jahren nach.

Sie sind keine Garantie für eine dauerhaft glückliche Beziehung. Von einer

Liebesbeziehung versprechen wir uns alle eigentlich dauerhaft Glück, Geborgenheit

und Nähe.

Doch das muss nicht immer so sein. Hier finden Sie in unserem Magazin

Tipps, wie Ihre Partnerschaft besser gelingen kann und was möglich ist,

wenn man allein zu zweit nicht mehr weiter kommt...

Wir wünschen viel Freude beim Lesen unserer Ausgabe

Es grüßt Sie herzlichst Ihr Verband psychologischer Berater e.V.


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13/15

Christian Jarosch

10/11 1

Marion Lampert-Gruber

Titelthema und Partnerschaft

2

6/8

12/13

Vorwort

Liebe alleine...

reicht das wirklich für

eine gute Partnerschaft?

Empowerment

Mut zur Selbstkompetenz

15/17 Authentisch

Mann-SEIN

18/19

20/21

Seelische Gesundheit

Primärprävention

Coming-out

der Weg in die Selbstliebe?


5

18/19

6/8

Anja Kazmaier

Leben & Trends...

26/28

Beziehungskrise

Zur Paarberatung?

22/23 Feng Shui &

Das Schlafzimmer

30/31

Stressfaktor

Selbstliebe?

(von Wolfgang Roth)

32/33

Psychologie Seminare

mit Herz und Verstand!

Die Gfpw stellt sich vor!

36 Ausbildung

Werden Sie selbst psychologischer

Berater


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Liebe alleine—reicht das wirklich für eine gute Partnerschaft?

(ein Fachartikel von Sandra Neumayr)

Eine pragmatische Sicht auf die

Liebe...

Die kirchlich bestimmte, patriarchal

geordnete Ehe mit dem eigentlichen

Ziel Nachwuchs zu zeugen wandelte

sich im Lauf der Zeit immer mehr in

eine vorwiegend von Liebe geprägte

Partnerschaft.

Der Wertewandel um das Bild der

Ehe ist verbunden mit der beginnenden

Gleichberechtigung der Geschlechter.

Der individuelle Lebensplan beider

Partner wird gegenwärtig autonom

geplant und häufig sicher nicht bewusst

mit wenig Reflektion und Agreement

umgesetzt.

Die große Auswahl an Optionen impliziert

jedoch nicht nur die Freiheit,

sondern auch das Erfordernis der eigenen

Entscheidung.

Partnerschaft ist zum Objektindividueller

Wahl geworden. Die Liebe ist

heute die zentrale Konzession für

den Beginn einer Beziehung. Sie ist

sozusagen heute bei der Wahl des

Partners zur grundlegenden Bedingung

geworden – und jeder, der eine

Paarbeziehung eingeht, erwartet dieses

tiefe Gefühl von Leidenschaft

und Verbundenheit ein Leben lang

aufrechterhalten zu können.

Die Frage, wie man eine Beziehung

verbessern und für beide Partner erfüllend

erhalten kann, erfordert daher

eine genaue Untersuchung dieses

essentiellen emotionalen Aspektes.

Es gibt wohl kaum einen anderen Aspekt

des menschlichen Lebens, der

die Menschen so bewegt wie die Liebe.

Soziobiologisch betrachtet ist die Liebe

eine Schöpfung der Natur, um

Verbindungen und Beziehungen herzustellen

und zu manifestieren.

„Aus psychologischer Sicht ist sie eine

der wichtigsten Quellen für Lebensfreude,

Ausgeglichenheit und

emotionale Stabilität des Menschen“.

Hauptsächlich erwarten Menschen

von Liebesbeziehungen Sehnsucht,

Zärtlichkeit, Fürsorge, Vertrauen und

Toleranz.

Die Gewichtung dieser Komponenten

differiert allerdings in den einzelnen

Stadien der Beziehung.


7

In der Phase der Verliebtheit geht es

vor allem um Sehnsucht, Zärtlichkeit

und Fürsorge.

Danach geht es darum, ein Fundament

für die Gründung einer stabilen

Familie zu bilden. Vor allem später

und dann im Alter hingegen sind

Faktoren wie Toleranz, Zärtlichkeit,

Fürsorge und Vertrauen der Garant

für ein erfüllendes Zusammenleben,

wenn die Hinfälligkeit und die körperlichen

Defizite des Partners nicht

mehr zu verleugnen sind.

Darüber hinaus bedarf es jedoch

auch der Intimität zwischen den Partnern,

damit die Partnerschaft die Liebe

überdauert.

Intimität entsteht durch Vertrauen

und Kenntnis des anderen, ebenso

auch seiner Schattenseiten und Abgründe.

Jedoch erlischt die Intimität häufig in

der Beziehung aufgrund der illusorischen

Annahme der Partner, den anderen

schon in und auswendig zu

kennen.

Das Interesse am Partner geht langsam

verloren, die Beziehung wird

pragmatisch und distanziert. Tatsächlich

jedoch lernen die Partner einander

nie ganz kennen.

Folglich ist das Mysterium einer gelungenen

Beziehung auch die Spannung,

an dem Partner immer noch

neue Seiten zu ergründen.

Auch die Leidenschaft ist eine sehr

bedeutsame Komponente der Liebebeziehung,

also Sexualität, Sehnsucht

und Zärtlichkeit.

Bekanntermaßen ist eine befriedigende

oder gar leidenschaftliche Sexualität

häufig ein bedeutsames Motiv,

an einer Partnerschaft trotz vielen

Tiefpunkten festzuhalten.

Daneben ist die Art und Weise, wie

sich ein Paar in der Sexualität begegnet,

oft ein Spiegel des Partnerschaftlichen

Zusammenspiels.

Die Ausgewogenheit zwischen Neugier,

Egoismus und Beherztheit zum

einen und die Einfühlsamkeit, Rücksichtnahme

und Hingabe zum anderen

ist sowohl für die Sexualität wie

auch für das Alltagsleben des Paares

eine wichtige Voraussetzung.

Eine weitere Komponente für eine

erfüllte Beziehung stellt Verbundenheit

dar. „Sie ist zumeist eine bewusst

getroffene „alles - oder –

nichts“

Entscheidung. Sie wird vorsätzlich

getroffen, beispielsweise durch Eheschließung,

Immobilienerwerb oder

der Zeugung von Kindern.

Die Verbundenheit wird folglich auch

bewusst aufrechterhalten, dennoch

bröckelt sie oft unter der Fassade,

verbunden mit Umorientierung oder

Untreue.

Auch das empathische Verstehen ist

sicherlich eine fundamentale Voraussetzung

für das erfolgreiche Miteinander.

So beschreibt Carl Rogers in seinem

Werk die Person als „Mittelpunkt der

Wirklichkeit“. ...3/


8

Die empathische Art des Umgangs mit

anderen hat verschiedene Seiten.

Empathie bedeutet, die private Wahrnehmungswelt

des anderen zu betreten

und darin ganz und gar heimisch

zu werden.

Sie beinhaltet in jedem Augenblick ein

Gespür zu haben für die sich ändernden

gefühlten Bedeutungen in dieser

anderen Person, für Furcht, Wut, Zärtlichkeit,

Verwirrung oder was auch immer

sie erlebend empfindet.

Empathie bedeutet, zeitweilig das Leben

dieser Person zu leben, ohne das

eigene Leben zu vernachlässigen, sich

vorsichtig darin zu bewegen, ohne vorschnell

Urteile zu fällen, Bedeutungen

zu erahnen, derer sie sich selbst kaum

gewahr wird, nicht aber Gefühle aufzudecken

versuchen ....

Abschließend bleibt auf die Bedeutsamkeit

der Kommunikation hinzuweisen,

da den kommunikativen Fertigkeiten

des Paares eine zentrale Bedeutung

zukommt.

Die Kommunikationsfähigkeit der Partner

bildet die Basis für gelungene Gespräche

über das alltägliche Erleben

und stellt somit eine ausschlaggebende

Grundlage für Vertrautheit und Nähe

dar.

Folglich ist eine befriedigende Kommunikation

die Prämisse für den positiven

reziproken Austausch in der Partnerschaft.

Offene Kommunikation bedeutet, dass

jeder der Partner willens und qualifiziert

ist über sich selbst zu sprechen

und dass beide Partner versuchen,

dem anderen ihre positiven und negativen

Emotionen und Überlegungen

möglichst eindeutig mitzuteilen.

Diese konstruktive Prägung der Kommunikation

ist nicht nur die Basis für

eine förderliche affektive Beziehung,

sondern auch das Fundament für effektives

Problemlösen.

Sandra Neumayr

Paarberatung München


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Alles für die Liebe...

Liebe allein – reicht das wirklich für eine

gute Partnerschaft?

Die kirchlich bestimmte, patriarchal geordnete Ehe

mit dem ei-gentlichen Ziel, Nachwuchs zu zeugen

wandelte sich im Lauf der Zeit in eine Liebespartnerschaft.

Der Wertewandel um das Bild der Ehe ist verbunden

mit der beginnenden Gleichberechti-gung der

Geschlechter. Der individuelle Lebensplan beider

Partner wird gegenwärtig autonom geplant und häufig

mit wenig Reflektion und Agreement umgesetzt. Die

Auswahl an Optionen impliziert jedoch nicht nur die

Freiheit, sondern auch die Erfor-dernis der eigenen

Entscheidung. Partnerschaft ist zum Objekt individueller

Wahl geworden.

Die Liebe ist heute die zentrale Konzession für den

Beginn ei-ner Beziehung.

Sie ist sozusagen heute bei der Wahl des Partners

zur grundle-genden Bedingung geworden – und jeder,

der eine Paarbezie-hung eingeht erwartet dieses

tiefe Gefühl von Leidenschaft und Verbundenheit

ein Leben lang aufrechterhalten zu können. Die

Frage wie man eine Beziehung verbessern kann erfordert

daher eine genaue Untersuchung dieses essentiellen

emotionalen Aspektes. Es gibt wohl kaum

einen anderen Aspekt des menschlichen Lebens,

der die Menschen so bewegt wie die Lie-be.

Soziobiologisch betrachtet ist die Liebe eine Schöpfung

der Na-tur, um Verbindungen und Beziehungen

herzustellen und zu manifestieren.

„Aus psychologischer

Sicht ist sie

eine der wichtigs-ten

Quellen

für Lebensfreude,

Ausgeglichenheit

und emotionale

Stabilität

des Menschen“.

Definition

Liebe...

Ist ein starkes

Gefühl des

Hingezogenseins,

eine auf starke

körperliche,

geistige und

seelische

Anziehung

beruhende

Bindung an einen

bestimmten

Menschen.


Herbstgedicht

10


11


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Empowerment – Mut zur Selbstkompetenz

(von Marion Lampert-Gruber)

„Wenn man alles, was einem begegnet, als Möglichkeit

zu innerem Wachstum ansieht, gewinnt man an

innerer Stärke.“ Diese Aussage von Milarepa fällt

nicht leicht, wenn man selbst aus einem gesunden

und aktiven Leben herausgerissen wird. Dennoch

habe ich das Zitat von einer Klientin, die im Rahmen

des Coaching zur Verarbeitung ihrer Trauer und

Wut, ein Tagebuch zu schreiben begonnen hatte. Nach einem schweren Hirnschlag

wurde sie zum Pflegefall und die Karriere als Pianistin war abrupt beendet.

Trotz optimaler Pflege und Unterstützung im familiären Umfeld war sie angefüllt

von Hoffnungslosigkeit und Enttäuschung über das Schicksal. Etliche ihr früher

nahe stehende Personen hatten sich zurück gezogen. All diese Bitterkeit und

die daraus resultierende innere Einsamkeit bedurfte dringend eines Ventils.

Empowerment gibt die Macht zurück

Mit Empowerment bezeichnet man Strategien und Maßnahmen, die den Grad an

Autonomie und Selbstbestimmung erhöhen – zum Beispiel im Rahmen einer

chronischen Erkrankung. Durch professionelle Unterstützung gelingt es, das

subjektive Gefühl von Macht- und Einflusslosigkeit zu überwinden. Gemeinsam

werden neue Handlungsspielräume entdeckt und Ressourcen sinnvoll genutzt.

So verlässt der Klient die Opferrolle und erlebt sich endlich wieder als Gestalter

seines Lebens.

Dem zu Grunde liegen drei Fragen, die an die Salutogenese

(Gesundheitsförderung) von Aaron Antonowsy angelehnt sind:

• Die Verstehbarkeit: Kann ich erfassen, was mir da passiert ist?

• Die Bewältigbarkeit: Kann ich mir vorstellen, diese Herausforderung zu meistern?

• Die Sinnhaftigkeit: Kann ich einen Sinn in dem sehen, was mir da passiert ist?

Der Mensch ist nicht nur gesund oder krank. Wir verfügen viel mehr über einen

Pool an Gesundheit und Krankheit. Jeder erkrankte Mensch besitzt immer auch

einen gesunden Anteil, der wahrgenommen und gestärkt werden möchte. So

wird die Arbeit außerhalb der Heilkunde ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen

Gesundheitsfürsorge.


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Ich bin mehr als meine Krankheit!

Rund um die Erkrankung gibt es zunächst eine Menge zu tun: Diagnostik, Therapie,

Reha – da bleibt wenig Zeit für Privates. Doch wenn es dann in den Alltag

zurück geht, melden sich auch unterdrückte Bedürfnisse und Gefühle zu Wort.

„Ich würde mir wünschen, dass mein Mann mich wieder als Frau wahrnimmt und

nicht nur als zu pflegende Person.“ (Multiple Sklerose) „Ich bin erst neunzehn

und schon chronisch erkrankt. Ich will eine Ausbildung machen, ausziehen und

eine Freundin haben. Es reicht mir nicht, nur auf meine Gesundheit zu achten!“

(Diabetes) „Ich kann nicht bestimmen, wie lange ich zu leben habe, ich will

aber meinen Lebensinhalt bestimmen. Das Leben hört nicht auf, mit einer Diagnose.“

(Leukemie)

Was ist zu tun?

Jede Entwicklung beginnt mit einem ersten Schritt. Machen Sie sich bewusst,

dass ein kurviger Weg vor Ihnen liegt. Doch das heißt nicht zwangsläufig, dass

dieser immer schwer sein muss. Gerade auf Umwegen entdecken wir oft die

schönsten Aussichten.

Nehmen Sie das Tempo aus der Strecke und lassen Sie sich Zeit. Orientieren

Sie sich an Ihrer steigenden Lebensqualität und Ihrem inneren Wachstum. Erfreuen

Sie sich an jeder Wegstecke, die Sie geschafft haben. Werden Sie zum

Experten in eigener Sache, schreiben Sie ein Tagebuch, lassen Sie sich von

Neuem inspirieren. Darüber hinaus: Investieren Sie in Beziehungen und wappnen

Sie sich für Rückschläge. Überlegen Sie an guten Tagen, wie Sie reagieren

könnten, wenn Sie einen Schub haben oder es Ihnen aus anderen Gründen

plötzlich schlechter geht. Spannen Sie sich ein soziales Netz, in das Sie fallen

dürfen und nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch. Ihre neue Zukunft erwartet

Sie jetzt!

Marion Lampert-Gruber Mitglied im VpsyB e.V.


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Umfrage...

Jedem seinem Herbst

Es gibt viele Gründe den Herbst zu lieben!

Was verbindet Sie mit dem

Herbst?

Eva Simon

Rainer Wegmann

Der Herbst ist seit ich denken kann,

meine Jahreszeit Die einkehrende

Ruhe einfach

herrlich. Das

Spazierengehen

im Wald macht

richtig Spaß und

gesund ist es

auch...

Christine Melcher

Oh ja, ich freue mich heuer

ganz besonders auf den

Herbst und die kalte Jahreszeit.

War haben uns einen

Kamin zugelegt. Da sitzen

wir, wenn wir von draußen

rein kommen und uns mit einer Tasse Tee vor dem

Kamin uns aufwärmen können.

Auf

Herbst

fällt mir

besonders

die

Gemütlichkeit zuhause ein, natürlich

verbunden mit einem

Herbstspaziergang.

Katja mit Manuel

Klar fällt mir zu

Herbst etwas ein!

Der Duft der Blätter,

die schönen

Farben. Eben das

tolle Licht im Wald.

Marco und

Paul—nö

Herbst finden

wir

doof, es

sollte immer Sommer sein… und

lachen...


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Authentisch Mann-SEIN (von Christian Jarosch)

Wie sieht es heutzutage mit den Männern aus?

Sind sie in einer Krise oder Veränderung? Die ziemlich

eindeutige und auch bewusst provokante Antwort ist JA.

Sie sind in einer Krise und viele sind in einem Veränderungsprozess,

wenn auch noch lange nicht alle.

Viele Männer versuchen das „alte“ Mannsein noch zu leben,

meinen, dass es ein Zeichen von Schwäche ist, sich

mit sich selbst auseinanderzusetzen. Aber die Probleme

im Außen der Druck, der Kampf, der Konflikt mit Frauen

nimmer deutlich zu.

Das „alte“ Mannsein richtet sich nach den ungeschriebenen „Gesetzen“ fürs

Mannsein aus. Danach muss ein Mann stark sein, alles wissen, muss alles im

Griff haben, darf keine Schwäche oder Gefühle zeigen, darf nicht versagen,

muss gewinnen und erster sein. Da früher die Frau nicht als gleichwertig gesehen

wurde, wird tunlichst nichts getan, was eher einer Frau zugeschrieben wird.

Was diese „Gesetze“ in der Vergangenheit bewirkt haben ist wohl allen bekannt.

Männer, die sich in der Arbeit und im Alltagshamsterrad verausgaben, abwesende

Väter, Konkurrenzdenken und emotionale Abhängigkeiten. Viele Frauen beschweren

sich über zu wenig Sensibilität, Einfühlungsvermögen, Anteilnahme

und Liebe. Wir haben eine immer mehr ansteigende Zahl an kranken Männern,

die an Herzprobleme, Burnout, Depressionen oder Potenzprobleme leiden. Viele

Männer fühlen sich den Frauen gegenüber verunsichert und nicht mehr in ihrer

Kraft. Wenn das keine Krise ist?

Der Neurobiologe und Hirnforscher Gerald Hüther beschreibt in seinem Buch

„Der Mann das schwache Geschlecht“ sehr treffen die konstitutionelle Schwäche

des Mannes, sein erhöhtes Bedürfnis nach Nähe, Sicherheit, Fürsorge und Bindung.

Die damalige Auffassung, wie Männer zu sein haben und wie sie am

„besten“ erzogen werden, stehen im völligen Widerspruch dazu und so ist es

nicht verwunderlich, dass viele männliche Egospiele im alltäglichen Leben aus

einer mitfühlenden, lebensbejahenden Sicht eher Unverständnis, Angst und

Misstrauen erzeugen, manchmal auch Fassungslosigkeit. ../2


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Frauen haben in den 70er Jahren begonnen, ihren Weg der Emanzipation zu

gehen, versuchen immer mehr auf sich zu achten, in ihre Freiheit und Unabhängigkeit

zu gehen. Dieser Prozess ist wichtig, noch lange nicht zu Ende und

gleichzeitig für viele Männer eher unbequem, unverständlich und so entstand

ein offener Geschlechterkrieg, der beide Seiten oft noch mehr in Distanz gebracht

hat.

Wir stehen am Beginn einer neuen Zeit und dazu gibt es verschieden Betrachtungsweisen.

Allen gemeinsam ist aber, dass wir für die aktuellen und immer

lauter werdenden Probleme der Welt neue und schnelle Antworten brauchen.

Wir können diese Probleme aber nicht mehr auf die gleiche denkende und logische

Art lösen wie bisher gewohnt.

Wir brauchen mehr Bewusstsein, was hinter allem steht, was es zu einem guten

Leben braucht, wie wir Menschen mit dieser Erde und allen Wesen hier würdevoll

umgehen können. Macht, Gier, Profite, Dividenden dürfen nicht mehr die

treibenden Kräfte sein. Es ist zu lernen, mit diesen Kräften verantwortungsbewusst

umzugehen und sie im Sinne eines hütenden Bewusstseins zum Wohle

der uns anvertrauten Erde einzusetzen.

So wird es Zeit für eine Emanzipation des Mannes, nicht gegen die Frauen,

sondern für sich selbst. Ein Paradigmenwechsel, ein wieder in die eigene Kraft

kommen, aber jetzt aus dem Herzen heraus, ein authentisches Mann-SEIN in

Wahrheit, Verantwortung, Bewusstsein, Freude und Liebe.

Männer, klingt das wirklich nach Schwäche? Ich finde, das fühlt sich stark an!

Wir leben auf einem so wunderbaren, einzigartigen Planeten. Es ist so schön,

dass es die Frauen und die Männer gibt, doch wir müssen in Gleichwertigkeit,

Kooperation und Ko-Kreation zusammenleben.

Diese Gleichwertigkeit zeigt sich in jedem selbst durch die Urkräfte Animus und

Anima, die C.G. Jung schon vor langer Zeit beschrieben hat. Erst wenn wir diese

Urkräfte in uns heilen, integrieren und somit Eins werden, sie je nach Situation

sinnvoll einsetzen können, kommen wir in unsere Mitte und Schöpferkraft zurück.

Dann erleben wir wahre Wunder und eine ganz andere Wahrnehmung von

unserem Inneren und dem Außen.


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So möchte ich alle Männer einladen, sich ihren Gefühlen zu stellen, den Mut zu

haben, ihre Verletzlichkeiten zu sehen und zu heilen, die Liebe in ihrer wahren

Form zu entdecken, das Weibliche in sich und im Leben als gleichwertig zu integrieren

und zu einem Mann der Freude, Kraft und Liebe zu werden.

Und ich durfte in den letzten 10 Jahren der Arbeit mit Männern erleben, wie stark

und toll Männer sich anfühlen, wenn sie in ihre wirkliche Kraft kommen, sie authentisch,

gefühlvoll und liebend werden. Es ändert sich dadurch im Leben oft so

viel, aber nicht mehr aus dem Kampf, Willen und Ego heraus, sondern weil diese

Männer einfach andere Menschen und Situationen in Leben ziehen. Sie leben

immer mehr ihre freie Version von sich selbst.

In meiner Praxis für Lebenskraft & Emotionen, führe ich Einzel- und Paarcoachings

durch, veranstalte ganzheitliche Seminare für Männer, Paare und offen

für beide Geschlechter. Die Schwerpunkte meiner Arbeit betreffen Beziehungen

zu sich und anderen, die Liebe, Sexualität / Nähe, sowie Männer- und Frauenthemen.

Meine Arbeitsweise geht einen sehr sanften, achtsamen, respektvollen Weg, der

den Selbstwert und die Würde des Einzelnen stärkt, ihn wieder mit seinen Gefühlen

und seinem Herzen verbindet, ihm neue Weg, Blickpunkte und Handlungsmöglichkeiten

für den Alltag zeigt.

Christian Jarosch

Heilpraktiker für Psychotherapie

Loipersdorf 22

85301 Schweitenkirchen

Tel. (08444) 91175

info@lachen-lieben.de

www.lachen-lieben.de


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Seelische Gesundheit...

Primärprävention

..psychosozialer Erkrankungen

contra Gesundheitskosten

Psychisch erkrankte Mitarbeiter kosten,

nach einer aktuellen Healthcare - Studie der

Bertelsmannstiftung in Zusammenarbeit mit

der Strategieberatung Booz & Company 75

Milliarden Euro, die deutsche Wirtschaft

könnte bis zu 20 Mrd mehr erwirtschaften,

wenn chronisch kranke bei der Bewältigung

Ihrer Erkrankung besser Unterstützt würden…

Die Zahl der psychischen Erkrankungen

steigt weiter an. Die Kosten für die Unternehmen

und unser Gesundheitssystem

scheinen zu explodieren .

Stetiger Leistungsdruck, Angst vor Arbeitsplatzverlust,

Sorge um den Euro, Mobbing,

zunehmende Vereinsamung , Beziehungsprobleme,

Schulschwierigkeiten der Kinder

bei parallelem Verlust der familiären und realen

freundschaftlichen Umgänge – das alles

macht die Deutschen sukzessive zu einem

Volk der psychisch Kranken.

Doch muss es wirklich erst zur Erkrankung

kommen bis man Unterstützung bekommt?

Muss man Schlaftabletten nehmen um wenistens

Nachts zur Ruhe zu kommen?

Ist der Bundesbürger wirklich mit seinen

Lebensproblemen allein?

____________


19

Gibt es nicht Präventionsmöglichkeiten?

Die gibt es durchaus…

was früher der Pfarrer oder Pastor, die Familie oder der Hausarzt war– nämlich

neutraler und kompetenter Ansprechpartner für Menschen in Problem Situationen

sind heute die psychologischen Berater. Sie schließen die Lücke, die im herkömlichen

Gesundheitsssystem durch Überlastung der Hausärzte, die früher auch teilweise

als Seelsorger fungieren konnten und unterstützen somit präventiv die seelische

Gesundheit der Klienten.

Aufgrund der derzeitigen psychosozialen gesellschaftlichen Entwicklung und deren

Konsequenzen auf das Individuum ist jedoch ein steigender Beratungsbedarf

für Menschen in schwierigen Lebenslagen zu erwarten um das Risiko einer psychischen

Erkrankung zumindest zu minimieren.

Langanhaltende, psychische Probleme wie z.B. nicht bearbeitete Konflikte , ständige

Überlastung, langandauernde Beziehungskrisen oder mangelhafte Problemlösestrategien

, können nahtlos in starke Selbstzweifel, Versagensgefühle und

dauerhafte Niedergeschlagenheit übergehen und letztendlich in echten psychische

Erkrankungen münden und/oder körperliche Beschwerden fördern oder verursachen,

beziehungsweise deren Genesung verzögern.

Psychologische Beratung kann als im Wesentlichen als eine Lösungen suchende,

klärende und unterstützende Interventionsform verstanden werden, die zeitlich

begrenzt ist und keine Heilbehandlung psychischer Erkrankungen darstellt jedoch

als bedeutende eine Form von Primärprävention gesehen werden.

Da sowohl die WHO wie auch die deutsche Depressionsliga und der Bund in seiner

Gesundheitsberichterstattung psychosoziale Belastungsfaktoren als eine der,

„entscheidend zur Entstehung und Aufrechterhaltung depressiver Erkrankungen„

Faktoren liegt es auf der Hand eben genau bereits bei diesen Belastungsfaktoren

anzusetzen und durch psychologische Beratung den Menschen zu unterstützen

um aktuelle Probleme, die subjektiv als nur schwer lösbar empfunden werden, mit

fachkundiger Unterstützung zu lösen.

Es könnte wahrscheinlich in der Bundesrepublik viel mehr subjektives Leid , langwierige

psychische Erkrankungen und natürlich auch Kosten für Unternehmen

und Gesellschaft eingespart werden, würden die Deutschen das Problem Depression

und Burn -out an der Wurzel packen und bereits erste psychosoziale Belastungen

bearbeiten und nicht erst warten bis erste Krankheitsanzeichen auftreten.

Rolf Neumayr VpsyB e.V. München


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Coming-out und der Weg in die Selbstliebe? (von Anja Kazmaier)

Nach jahrelanger, innerer Zerrissenheit und dem Kampf gegen die eigene

Selbstliebe, ist das Outing und der Entschluss, endlich zur eigenen Homosexualität

zu stehen, zunächst eine große Erleichterung.

Der Wunsch nach Liebe und das eigene Sein auszuleben überwiegt endlich

nach Jahren der Entsagung und unerfüllter Sehnsucht der Angst, sich zu offenbaren.

Unterstützen können bei diesem Schritt im Vorfeld Gespräche mit Menschen

aus dem eigenen Umfeld, denen man vertraut, die einen gut kennen

und einem liebevoll gesonnen sind.

Selbstverständlich kann man sich auch professionelle Hilfe holen, um sich über

den eigenen Weg klar zu werden. Neben Einzelgesprächen können hier auch

Selbsthilfegruppen eine gute Wahl sein, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Doch wie geht das Leben nach dem Coming-out weiter? Viele befürchten, von

der Familie und Freunden verstoßen zu werden. „Was sollen denn die Nachbarn

denken?“ ist einer der gefürchteten Aussagen, die man bereits als Kind

gehört hat, wenn man sich nicht normgerecht verhalten hat. Ist der erste

Schock aber erst einmal überwunden und etwas Zeit ist vergangen, kann die

Angst vor dem Unbekannten gemeinsame Gespräche genommen werden.

Die nächste Frage, die sich nach dem Outing stellt:

Wie lernt man denn nun einen passenden Partner kennen?

In einschlägigen Singlebörsen steht man wieder wie ein Fremder in einer unbekannten

Welt. Bisher war man fremd in der Welt, die man kannte und nun,

da man sich zeigt, wie man ist, steht man erneut vor einer weiteren Herausforderung.

Partnerseiten verlangen häufig eine Kategorisierung eingeteilt nach

persönlichen Neigungen, was auf den ersten Blick dem Abarbeiten einer Einkaufsliste

gleicht.


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Dabei ist man doch auf der Suche nach Liebe und Verständnis. Die dort verwendeten

Insider-Bezeichnungen stiften oft Verwirrung, da man zwar weiß, wer

man ist und endlich zu sich steht, aber woher weiß man, in welche Richtung es

nun gehen soll?

Wenn es gelingt, alle Zweifel und Ängste beiseite zu schieben und stattdessen

mit Neugierde auf das neue Umfeld zuzugehen, werden andere sicher gerne

helfen, so dass sich die Unsicherheit Stück für Stück legen kann. Schließlich

hat jeder der Mitglieder irgendwann einmal begonnen, diesen Weg zu gehen

und haben aus der eigenen Erfahrung heraus vollstes Verständnis für alle aufkommenden

Fragen.

Viele Betroffene haben einen großen Teil ihres Lebens klassisch mit Familie

und Kindern aufgebaut. Stets davon getrieben, gesellschaftlichen Normen zu

entsprechen. Dass sich dieses Leben nicht richtig angefühlt hat, wurde über

Jahre unterdrückt. Die Wut und Enttäuschung des Ehepartners, die Ungläubigkeit

der eigenen Kinder – alle fühlen sich hintergangen. Das ganze Leben fühlt

sich plötzlich an wie eine Lüge. Jedoch war es dennoch Liebe, die diese Familien

gründen lies. Wenn auch eine andere Form und dies zu erkennen, versuchen,

zu verstehen und vor allem anzunehmen, ohne gegenseitige Vorwürfe, ist

eine große Herausforderung.

Die Emotionen in dieser Situation zu kontrollieren fällt schwer und schnell fallen

unschöne Worte, die nicht mehr zurückgenommen werden können und im

schlimmsten Fall das Verhältnis komplett zerrütten kann. Doch auch hier kann

Schritt für Schritt und über viele, ehrliche Gespräche, in denen alle Beteiligten

offen über ihre Gefühle sprechen dürfen, Klarheit geschaffen werden. Sollte dabei

kein gemeinsamer Nenner gefunden werden, kann eine neutrale Person,

wie beispielsweise ein psychologischer Berater, vermitteln und dabei unterstützen,

die hochkochenden Emotionen in Worte zu fassen und die Beteiligten dazu

zu bringen, sich auch mal in den Blickwinkel des Gegenübers zu versetzen.

Diese Übung kann für mehr Verständnis sorgen und eine Aussöhnung mit der

schwierigen Situation herbeiführen. Schließlich gibt es auch zahlreiche Beispiele,

bei denen nach dem Coming-out ein freundschaftliches Verhältnis zum Ex-

Partner aufgebaut werden konnte. Der Schlüssel heißt dabei in jedem Fall: reden,

reden, reden.

Anja Kazmaier führt seit Januar 2018 eine psychologische Beratungspraxis in

Göppingen. Zu ihren Klienten gehören neben Familien und Paare auch Menschen,

die sich in einer herausfordernden Lebensphase befinden und wieder

mehr Stabilität in ihr Leben bringen wollen. Unterstützend werden dabei individuelle

Entspannungsmethoden und die Aromapraxis angewendet. Nähere Informationen

unter www.imaugenblick.net


Bei vielen sieht dieses so wichtige Zimmer eher aus wie eine Rumpelkammer…

Schließlich sieht das ja sonst keiner…

22

Feng Shui das Beste fürs Schlafzimmer

Hiermit beginnt eine neue Reihe in dieser Zeitschrift… Nachdem unser Umfeld

auch großen Einfluss auf unsere Psyche hat, beleuchten wir hier die

Einflüsse des Feng-Shui (die alte chinesische Weisheit des Wohnens) auf

unser Inneres.

Ich bin seit 10 Jahren als Wohn- und Lebensberaterin (speziell Familienkonstellationen)

tätig und bin immer wieder fasziniert davon, wie sehr unsere

Umgebung uns beeinflusst. Da ich dieses Wissen möglichst vielen Menschen

nahe bringen möchte, schreibe ich hier jetzt Artikel über die verschiedenen

Räume, ihre jeweilige Wirkung auf unser Inneres und wie sie möglichst

optimal gestaltet werden sollten um uns in die Harmonie zu bringen.

Die Reihe beginnt mit dem Raum in dem wir die meiste Zeit verbringen -

dem Schlafzimmer… Zum Titel dieser Ausgabe passend habe ich die Überschriften

der einzelnen Abschnitte gewählt.

Licht

Im Schlafzimmer sollte das Licht variabel sein. Durch viele verschiedene

Lichtquellen lässt sich die Situation anzupassen. Schließlich finden hier ja

verschiedenste Aktivitäten statt…

Von sehr passiv bis zu sehr aktiv… Auch farbige Leuchtmittel bieten hier

Möglichkeiten. Kerzenlicht bringt Romantik, aber sollte immer gut

„bewacht“ werden. Gefahrloser sind hier Salzkristall-Lampen, die auch

noch die Luft verbessern. Bei Ehebetten sollten die Nachttischlampen übrigens

die gleichen sein, dies betont die Zusammengehörigkeit.

Interieur

Was gehört eigentlich ins Schlafzimmer?


23

Doch hier verbringen wir die meiste und wichtigste Zeit unseres Lebens.

Der Zustand hier spiegelt unseren inneren Zustand wider. Hier

sollte unser Traumbett mit edler Bettwäsche und – für tagsüber – Tagesdecke

stehen. Schöne Nachtkästchen und ein geräumiger Kleiderschrank

haben hier natürlich auch Platz. Doch Bügelbrett, Heimtrainer,

ungeliebte Möbel (aber zu schade zum Wegschmeißen), Dinge die zu reparieren

sind usw. sollten von der Erholungsoase verbannt werden.

Elemente

In der chinesischen Philosophie gibt es die 5 Elemente Wasser, Holz,

Feuer, Erde und Metall. Jedem dieser Elemente sind Farben, Formen,

Materialien usw. zugeordnet. Wenn diese in Harmonie sind wirkt das natürlich

auch auf uns. Jeder Mensch hat auf Grundlage seiner Geburtskonstellationen

sein persönliches unterstützendes Element. Optimal

wäre es natürlich dieses einzubringen. Solange es allerdings nicht bekannt

ist, sollte darauf geachtet werden, dass alle Elemente gleichwertig

vertreten sind. Es gibt dazu Tabellen…

Bett

Das Bett ist natürlich das Herzstück des Schlaf- und Liebeszimmers. Es

sollte wirklich Freude machen sich hineinzubegeben. Gönnen Sie sich

das Beste was möglich ist. Wichtig ist auch der Standort. Mindestanforderung

ist die Rückendeckung, d. h. mit dem Rücken zur Wand. Gut ist

es ,wenn die Türe im Blick ist. Unter dem Bett sollte höchstens Bettwäsche

aufbewahrt werden. Auch wenn Unterbettkommoden praktisch

sind - ihr Inhalt strahlt Energie nach oben ab, die dort nicht hingehört...

Enten Natürlich keine lebendigen...In China gibt es die Tradition der

Paarenten.

Es sind Entenstatuen, die das Paar darstellen. Die momentane Situation

der Beziehung wird durch die Stellung dieser Enten zueinander angezeigt.

Am passendsten untergebracht sind diese beiden in der Partnerschaftsecke,

die sich von der Türe aus gesehen, in der rechten hinteren

Ecke befindet. Ich hoffe hiermit ein paar Anregungen für ein gutes Eigen/Umgebungs/Partner

Liebesleben geliefert zu haben…

Astrid Sherina Schaper


24

Aufhellen: Der Winte

das Einschalten Ihre

• Essen Sie gesund

• Machen Sie mal w

Tipps zum Umga

Aktiv bleiben: An ka

• Konzentrieren Sie

• Rede darüber: …

• Gönnen Sie sich

• Gehen Sie in die

• Ein Spaziergang

• Gehen Sie in eine


25

ang mit dem „Winter Blues“

alten, dunklen Tagen kann es sein, nicht aus dem Bett zu kommen.

nter hat seinen Anteil an dunklen, düsteren Morgenstunden, aber

rer Lampen und Deckenleuchten kann Ihre Stimmung verbessern.

ie sich auf das Positive: …


h was…

nd und vitaminreich…

ie Natur…

g während der Mittagspause…

ine Wellness-Oase/Sauna - 1 x die Woche

l was verrücktes ...


26

Beziehungskrise wann sollten wir zur Paarberatung?

(von Paarberatung Rolf & Sandra Neumayr München)

Die Scheidungszahlen steigen zunehmend

an, jede zweite Ehe wird geschieden,

Trennungen ohne juristische

Scheidung sind dabei nicht mitgezählt.

Das ist inzwischen bedauerlicherweise

eine soziale Realität.

sie für den Trennungsprozess aufwenden,

in die Verbesserung der Beziehung

investieren, ließen sich sicherlich

unzählige Beziehungen neu gestalten.

Demgegenüber gibt es jedoch selbstverständlich

auch viele Beziehungen,

bei denen die Trennung die Ultima Ratio

darstellt.

Dass Beziehungen heute häufiger

scheitern, liegt sicher an einer Reihe

von Faktoren.

Juristisch betrachtet ist die Scheidung

ein einzelnes Ereignis, das sich genau

dann vollzieht, wenn der Richter ein

Scheidungsurteil unterzeichnet. Aber

das ist die formale Sichtweise!

Als emotionaler, zwischenmenschlicher

und sozialer Prozess ist jedoch

eine Trennung ein länger währender

Prozess, der über mehrere Jahre mit

an - und abschwellender Stärke verlaufen

kann und dabei verschiedene

Stadien durchgeht. Dabei ist aber festzustellen,

dass dieser Prozessprinzipiell

in jedem Stadium umkehrbar wäre.

Eine Trennung ist, zusammen mit dem

Tod des Partners, eines der einschneidensten

Lebensereignisse eines

Menschen.

Würden manche Paare die Kraft, die

So leben die Menschen heute länger,

was natürlich zu einer längeren Dauer

der Beziehung führt. Alte Beziehungsnormen

sind überholt, gleichzeitig

verfügen viele Paare heutzutage

jedoch über zu wenige Strategien zur

Bewältigung einer Krise.

Ebenso besteht heute seltener das

existentielle Erfordernis zum Aufrechterhalten

einer Partnerschaft. Auch

sind die Menschen immer bereitwilliger,

gemeinsam Krisen durchzustehen

und zusammen Probleme zu lösen.

Konflikte in der Beziehung entwickeln

sich meist schleichend, bis die Beziehungskrise

plötzlich akut ist. Man

hört einander nicht mehr zu, Gespräche

arten in Vorwürfe aus. Ein

verbaler Schlagabtausch beginnt, statt

Lösungen zu suchen endet nahezu jede

Kommunikation in Angriffen und

Streit.


27

Die beiden Partner stecken immer mehr

in einer Art Problemspirale fest. Statt

konstruktiv Verbesserungen zu diskutieren

verlieren Sie einander immer mehr

in der Suche nach dem Schuldigen.

Zum Beenden einer Beziehungskrise ist

zumindest die Bereitschaft eines Partners

erforderlich, mit positiven Beiträgen

in Alltagsleistungen und Konfliktlösungen

in Vorleistung zu gehen. Dies

verlangt jedoch normalerweise einen

„heldenhaften" Schritt der Selbstkontrolle,

da kurzfristig nicht mit einem Erfolg

in Form der Verhaltensänderung des

Partners zu rechnen ist.

Gegenseitige Begünstigung benötigt eine

gewisse Anlaufzeit und kommt nur in

Gang, wenn ein Partner konsequent

und systematisch in Vorleistung geht.

Dieser Form der Selbstkontrolle stehen

jedoch die negativen Prognosen des

Partnerverhaltens ebenso entgegen wie

die persönlichen negativen Emotionen.

Erfolgt ein solcher Schritt der Selbstkontrolle

von einem der beiden Partner

nicht und fordern beide Partner, der andere

wäre an der Reihe, den ersten

Schritt zu machen, wird der Trennungsprozess

unaufhaltsam fortschreiten.

Beide Partner steigern sich gegenseitig

in der Häufung und der Stärke von

aversiven Maßnahmen.

Wachsende Unzufriedenheit und teilweise

eskalierende Auseinandersetzungen

fördern die Trennungstendenzen.

Die Angst vor dem Abbruch der Beziehung

führt ihrerseits zu einer zunehmenden

emotionalen Stresssituation

und provoziert die weitere Eskalation.

Befindet sich eine Partnerschaft in solch

einer Krisensituation, kreist das Denken

oft nur noch um das Problem.

Dies führt zum „Feststecken" in der Krise,

zu Resignation und allmählich dazu,

dass die gesamte Beziehung zum Problem

und zur Belastung wird.

In solch einer Situation kommt man

meist ohne externe, kompetente Unterstützung

nicht mehr aus.

In der lösungsfokussierten Beratung

wird das Problem jedoch als etwas vollständig

Normales betrachtet, das zum

Leben dazugehört, ein konstitutives Element

des menschlichen Entwicklungsvorganges.

„Ziel einer Paarberatung ist—

persönliche Kompetenzen und soziale

Ressourcen zu identifizieren und

zu aktivieren“

Der Ausgangspunkt für eine lösungsfokussierte

Paarberatung ist durch die Klienten

definiert, die sich in einer Beziehungskrise

befinden und in den Bemühungen,

diese zu lösen, feststecken.

Unter der humanistisch orientierten Hypothese,

dass der Mensch grundsätzlich

die Fähigkeit besitzt, sein Leben

aus eigener Kraft positiv meistern zu

können, ist es Ziel der Beratung, per-


28

sönliche Ressourcen der beiden Partner

zu identifizieren und zu aktivieren.

Lösungen werden also als Veränderung

eines Teils des Systems, also

Veränderungen von Wahrnehmungen,

Gedanken und Verhaltensmustern verstanden.

So können Paare in nur wenigen

Sitzungen unterstützt werden,

sich im Rahmen der Lösungsfindung

wieder neu zu entdecken und einfach

die Beziehung neu zu gestalten.

und seine Träume und Visionen verwirklichen

kann. Gerade in den Zeiten

der Krise den Blick entschlossen nach

vorne zu richten und die eigene Zukunft

aktiv und zur eigenen Zufriedenheit

gestalten dafür ist die psychologische

Paarberatung prädestiniert.

Rolf & Sandra Neumayr

In der lösungsorientierten Beratung

wird der Fokus ausschließlich auf die

vom Klienten positiv erlebten Ereignisse

gelegt.

Dies mit dem Ziel, sie zu verstärken

und schrittweise ein Gefühl dafür zu

schaffen, wie gut sich die Lösung des

Problems anfühlt.

Auf langwierige Analyse dessen, wie

es zu dieser Situation gekommen ist,

wird ausdrücklich verzichtet, um

schnell und erfolgreich zu den gewünschten

positiven Ergebnissen zu

kommen.

Paarberatung München

Tel. 089-39 29 33 54

www.paarberatung-eheberatungmuenchen.com

Lösungsorientierte Beratung ist somit

ein Ansatz, der sich positiv in die Zukunft

richtet und Wege aufzeigt, wie

jeder zu seinem Lebensglück findet


29

Sie möchten sich verändern?

Wir suchen examinierte Pflegekräfte

zur Unterstützung unseres Familienbetriebs

• Arbeitsstunden nach Absprache

• Übertarifliche Bezahlung

• Wohnung vorhanden

• 5 Tage-Woche

Ambulanter Pflegedienst Hellrung GmbH

Klaus-Groth-Strasse 15—24543 Neumünster

Tel. 04321-92110

Email: info@pflegedienst-hellrung.de | Webseite


30

Stressfaktor Selbstliebe? (von Wolfgang Roth Hamburg)

Hängen wir mit dem Ziel der Selbstliebe die Messlatte zu hoch?

Könnte die Vision der (bedingungslosen) Selbstliebe seinen Motivationscharakter

verlieren und manchen Menschen sogar als unüberwindbare demotivierende

Überforderung erscheinen, die sie davon abhält, die ersten Schritte zu

gehen?

Gerade wenn Klienten sich noch an einem sehr weit vom Ziel entfernten Punkt

befinden.

Wer aus aktueller Selbstablehnung, Selbsthass oder auch Selbstzerstörung

mit Selbstliebe konfrontiert wird, könnte sich wie ein Nichtschwimmer in der

ersten Unterrichtsstunde fühlen, dem ein Doppelsalto vom 10-Meter-Turm als

Messlatte präsentiert wird.

Ein entspanntes und genussvolles Schwimmen würde diesem Menschen

möglicherweise bereits ausreichen und für ihn persönlich einen Quantensprung

bedeuten.

Verfallen wir hier an mancher Stelle vielleicht einem „schneller-höher-weiter“,

das Stress erzeugt und im schlimmsten Fall den Mut raubt, die ersten notwendigen

und sinnvollen Schritte zu gehen?


31

Wir begegnen täglich Menschen, die sich eher noch in einem Stadium der

Fremdzuwendung befinden.

Die sich vorrangig mit Fragen beschäftigen wie:

• Was erwartet mein Umfeld von mir?

• Wie sind die Bedürfnisse meiner sozialen Kontakte?

• Wie denken die anderen über mich, wenn ich nicht „funktioniere“?

Hier kann ein Schritt in Richtung Selbstzuwendung bereits als wesentlicher

Fortschritt betrachtet werden.

Hin zu einem Bewusstsein, dass ein eigenständiges Selbst mit Bedürfnissen,

Träumen, Werten und Zielen existiert und Selbstzuwendung sein darf.

Dass Selbstabgrenzung durchaus gesund erhaltenden Charakter besitzt und

einen Akt der Selbstfürsorge darstellt, und ein gesunder Egoismus nichts mit

Egozentrismus zu hat.

Bereits die Entscheidung, sich Selbstzuwendung zu erlauben, benötigt sehr

viel Mut und Überwindung von unseren Klienten, die sich nicht selten in einer

Phase tiefen Selbstzweifels an uns wenden.

Dieser Schritt ist jedoch die Basis für die nächsten Schritte:

eine Wahrnehmung des Selbst, die in ein (Selbst-)Bewusstsein übergeht, das

Erfahrungen von Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen ermöglicht.

Üben wir gemeinsam mit den Menschen, die sich uns anvertrauen einen

„Prozess der kleinen Schritte“.

Begleiten wir sie achtsam auf ihrem Weg (zurück) in ihr Selbstvertrauen, an

das sie möglicherweise schon gar nicht mehr glauben, und reduzieren die Gefahr,

sie eventuell mit dem Ziel der Selbstliebe zu überfordern.

Wolfgang Roth (54) ist freiberuflicher Diplom-Psychologe und Personalentwickler

in eigener Praxis in Fürth und begleitet Menschen in beruflichen und

privaten Krisensituationen. Spezialisiert hat er sich auf die Bereiche Trauma,

Resilienz und Führungskräfte-Coaching.

www.wolfgang-roth.com


32

U

Psychologie Seminare mit Herz und Ver

Die Gesellschaft für psychologischen

Wissenstransfer stellt sich vor...

Die Gesellschaft für psychologischen Wissenstransfer wurde im Jahr 2019

in enger Kooperation mit dem Verband psychologischer Berater gegründet.

´Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, allen in Psychologie Interessierten,

aber auch den Berater- Kollegen interessante Seminare aus dem Bereich der

Populärpsychologie anzubieten mit dem Ziel, spannende und lehrreiche Aspekte

aus der Psychologie mit viel Herz zu vermitteln.“

Denn wenn wir ehrlich sind ist unser ganzes Leben irgendwie Psychologie. Angefangen

von der Kindererziehung, der Partnerschaft, der Beziehung zu Eltern

und Schwiegereltern, der eigenen Persönlichkeitsentwicklung, aber auch dem

beruflichen Miteinander, sowie dem Umgang mit Klienten oder Kunden - ohne

Psychologie ist alles nichts…

Wenige wissenschaftliche Disziplinen gehen über die bloße berufliche Entwicklung

hinaus und bereichern uns als Menschen, erlauben uns zu wachsen und

eine viel breitere Wahrnehmung unserer Realität zu erfahren.


33

rstand!

Auch für Sie persönlich bietet es

die Möglichkeit durch ein besseres

Verständnis ihres Umfelds und

auch Ihrer selbst eine spannende

persönliche Weiterentwicklung mit

einer Verbesserung der eigenen

Lebensqualität.

Unser Seminarangebot

Unserer Philosophie

...liegt das humanistische Verständnis

zugrunde


Wertschätzung



Bedingungslose Akzeptanz

Empathie

Obwohl es keine leichte Aufgabe ist

sich intensiv mit dem Thema Psychologie

auseinanderzusetzen, ist

es ein Abenteuer, das sich definitiv

für jeden von uns lohnt.

Die Auseinandersetzung mit individuellen

Verhaltensweisen und Eigenschaften

von Personen aus unserem

direkten Umfeld findet nicht

nur im privaten Alltag statt, sondern

kann uns auch in vielen berufspraktischen

Bereichen helfen, unsere Mitmenschen

zu verstehen und einzuschätzen.

In wirtschaftlichen Berufsfeldern wie

dem Personalmanagement finden

Erkenntnisse aus der Entwicklungsund

Persönlichkeitspsychologie

ebenso Anwendung wie in pädagogischen

oder sozialen Bereichen.

Gesellschaft für psychologischen

Wissenstransfer e.V.

80935 München

Tel. 089—39 29 33 54

Webseite


34

Selbstliebe

Mich selbst lieben – darf ich das? (von Nicki Gehlmann)

Geht man in Seminare

zum Thema

„Selbstliebe“,

„Achtsamkeit“ oder

z.B. „Burn Out Prophylaxe“

hört man

nicht selten, wie

wichtig es ist sich

selbst wahr und

wichtig zu nehmen,

auf sich zu

achten, Zeit nur für

sich selbst einzuplanen.

Doch wie ist das in der Realität?

Gerade als Frau im mittleren Alter sind wir doch noch so erzogen worden, brav,

still und angepasst zu sein. Auf der einen Seite wird von uns erwartet berufstätig

zu sein, immer für die Familie da zu sein und dies bitte in allen Bereichen sehr

erfolgreich und trotzdem immer bescheiden.

So auf den Punkt gebracht würden wohl die meisten von uns sagen, dass dies

nicht machbar ist. Und doch springen hunderte von Frauen täglich in das Hamsterrad

im Bemühen diesen, von außen gestellten, Erwartungen gerecht zu werden.

Genau hier kommt die Selbstliebe ins Spiel. Wollen wir Frauen tatsächlich etwas

erfüllen, von dem wir jeder guten Freundin von Herzen und mit Vehemenz abraten

würden?

Natürlich wollen wir unseren Anteil an der Gesellschaft in den unterschiedlichsten

Bereichen leisten und dies erfolgreich. Wir WOLLEN eine gute Mutter, Partnerin,

Geschäftsfrau sein. Und doch sollten wir uns dabei nicht selbst verlieren,

uns selbst etwas mehr lieben, uns selbst auch wichtig nehmen und uns auch um

uns kümmern.

Wie bereits oben erwähnt gibt es hierzu eine Vielzahl an Seminaren, Artikeln,

Tipps & Tricks.

Die für sich passenden Informationen zu finden ist also nicht die Schwierigkeit.

Aber was dann? Warum überhören wir so etwas gerne? Warum beherzigen wir

den Rat, den wir guten Freundinnen geben nicht selbst?

Weil es anstrengend ist? Weil es etwas anderes ist? Weil wir raus müssten aus

unserer Gewohnheit, dem was wir kennen und was augenscheinlich gut funktioniert?

- Richtig!


35

Und doch lege ich Ihnen genau dies nahe!

Tun Sie nicht alles für Ihre Familie? Ihren Partner? Ihren Job?

Und ja, ab und zu nehmen Sie sich auch Zeit für sich, gehen zum Sport,

gönnen sich gesunde Ernährung oder tatsächlich auch mal eine ruhige Minute.

Aber können Sie die Frage, ob sie dies WIRKLICH für sich tun mit einem

vollkommen überzeugten „Ja“ beantworten? Oder ist es nicht doch e-

her so, das von Ihnen erwartet wird sich zB gesund zu ernähren und Sport

zu treiben? Weil gesunde, schlanke Menschen erfolgreicher sind?

Was von dem, das Sie täglich tun haben Sie WIRKLICH selbst bestimmt/

entschieden?

Wir alle haben Aufgaben/Pflichten, die wir aus den unterschiedlichsten

Gründen erfüllen müssen, ob wir wollen oder nicht. Aber die restliche Zeit

bewusst zu steuern, SELBST zu entscheiden, mit was wir sie wie füllen,

liegt in unserer Verantwortung UND Möglichkeit. Und tatsächlich NUR in

unserer!

Nur wir selbst können diese Entscheidungen treffen, jeden Tag! Aussortieren,

was wir eigentlich nicht wirklich wollen und müssen und einfügen, was

wir gerne möchten und uns gut tut.

Das Wunderbare daran ist, dass wir dann auch wieder viel besser für andere

da sein können, uns wohler fühlen bei der Erfüllung unserer Pflichten

und uns täglich wie ein Läufer für den Marathon trainieren anstatt einen

Sprint hin zu legen und abends vollkommen erschöpft und unzufrieden ins

Bett zu fallen.

Fangen Sie ruhig jetzt gleich an: schliessen Sie die Augen, atmen Sie tief

ein und aus, geniessen Sie diesen Augenblick!

War doch gar nicht so schwierig, oder? Bleiben Sie dabei! Trainieren Sie

jeden Tag ein bischen und Sie werden sehen wie schnell es Ihnen zur Gewohnheit

wird und Ihr Leben, Ihr Verhalten, Ihr Selbstwertgefühl uvm. positiv

verändert.

Ich wünsche Ihnen von Herzen Spaß dabei!

Nicki Gehlmann

85445 Schwaig

Tel: 0172-8133 488

www.ngcoaching.de


36

Ihre Elite-Akademie für psychologische Berater/

Counselor

_____________ erstklassig beraten lernen ___________

Ausbildung zum zertifizierten psychologischen Berater

Psychologische Beratung außerhalb der Heilkunde zählt einerseits zu den abwechslungsreichsten

und erfüllendsten, andererseits auch zu den verantwortungsvollsten

Berufen unserer Zeit.

Dieses Berufsbild verbindet Tradition und Moderne. Psychologische Berater

sind das moderne Pendant zum Philosophen der Antike, zum Seelsorger und

zur Großfamilie, die seinerzeit beratend zur Seite standen.

Ausbildungsbeginn: 7.3.2020 in München

Beraterakademie Sandra Neumayr

Berberitzenstr. 62a—80935 München

Tel. 089-39 29 33 54

https://beraterakademie-neumayr.de/


37

Der Berufsverband psychologischer Berater vergibt das VpsyB

Gu tesiegel „qualita tsgepru fter psychologischer Berater VpsyB”.

Die Berufsordnung des VpsyB verlangt, dass sowohl Maßstäbe zur Qualität und zur Qualitätssicherung

der zertifizierten psychologischen Berater als auch Verfahren zur Durchführung

von Qualitätsprüfungen entwickelt werden. Vor diesem Hintergrund hat die Interessengemeinschaft

zur

Qualitätssicherung psychologischer Beratungen des VpsyB Kriterien zur Beschreibung und

Messung eines Qualitätsniveaus für psychologische Berater erarbeitet, die für die Erbringung

einer qualitativ hochwertigen psychologischen Beratung vorausgesetzt werden.

Die mit dem Gütesiegel des VpsyB ausgezeichneten Berater zeigen nachweislich

Professionalität in der psychologischen Beratung durch die Verbindung von wissenschaftlichem

Fachwissen mit individuellem Fallverstehen und durch ein klar strukturiertes,

durchdachtes Beratungskonzept.

Hier könnte Ihre

Werbung stehen

Info: VpsyB@mail.de


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Folgen Sie uns auch auf:

[VpsyB] Verband psychologischer Berater e.V.

Berberitzenstr. 62a—80935 München

Tel. 089-39 29 33 54

Email: VpsyB@mail.de

www.vpsyb.org

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