27.03.2020 Aufrufe

Evangelische Kirchenzeitung-2014 Herbst

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

EVANGELISCHE

CHRISTUSKIRCHE

EVANGELISCHin St.Veit

Das heurige Schuljahr hat mit

vielen Schulgottesdiensten begonnen.

Einige wurden ökumenisch

gefeiert, in katholischen Kirchen

oder in der Schule. Andere fanden

mit evangelischen Schülern

und Schülerinnen der jeweiligen

Schule in unserer Kirche statt. Die

Volksschüler lernten dabei in einer

Geschichte einen kleinen Bären

kennen, der sich so lange vor einem

grimmigen Monster im Fluss

fürchten musste, bis er endlich den

Tipp bekam, das Ungeheuer einfach

freundlich anzulächeln. Und

siehe da, es lächelte zurück. Die

Schüler und Schülerinnen haben

sofort kapiert, dass das Monster in

Wirklichkeit nur ein Spiegelbild

KANZLEISTUNDEN:

war. Da fiel uns dann die Verknüpfung

mit dem guten Tipp von Jesus

„Behandle alle Menschen so, wie

du auch gerne von ihnen behandelt

werden möchtest.“ gar nicht mehr

schwer.

Die Schüler und Schülerinnen der

NMS und des Gymnasiums setzten

sich mit dem Thema Zeit auseinander.

Sie hörten eine Geschichte in

der ein ungeduldiger junger Mann

sich mithilfe eines Zauberknopfes,

der die Zeit überspringen konnte,

von einem Höhepunkt in seinem

Leben zum nächsten beförderte,

so lange, bis er sein ganzes Leben

verpasst hatte. Gut nur, dass wir

nicht auch einen solchen Knopf haben.

Denn es fällt oft gar nicht so

Kirchenbeitragssprechstunde bei Mag. Jutta Jessenitschnig: Montag

8:00-12:00 Uhr; Sprechstunde von Pfr. Sabine Schmoly: Dienstag 17.00

bis 19.00 Uhr! Außerhalb dieser Zeiten sind wir für Sie unter evang.

st.veit@chello.at oder unter 0699/18877259 (Diensthandy der Pfarrerin)

und 04212/2232 (Pfarrkanzlei) erreichbar

leicht zu erkennen, dass alles seine

Zeit hat, wie das biblische Buch

Kohelet sagt. Dass alles seine Daseinsberechtigung

hat, Schweres

und Leichtes, ja selbst noch das

Abwartenkönnen. Da kann der Gedanke,

dass meine Zeit in Gottes

Hand liegt und dass jeder Augenblick

meines Lebens von Gott gesegnet

ist, schon manchmal tröstlich

sein. Tröstlich und hoffentlich

bestärkend für ein neues, langes

Schuljahr.

Wir wünschen allen Schülerinnen

und Schülern ein wunberbares

neues Schuljahr - und nicht zuletzt

viel Spaß und Freude im Religionsunterricht.

Sabine Schmoly


EVANGELISCHE CHRISTUSKIRCHE

Lass dich nicht erschrecken …..

Mit diesen aufmunternden Worten

grüßt uns der aktuelle Monatsspruch.

Doch gerade für die hektische

Zeit des Schulanfangs ist das

wohl leichter gesagt als befolgt.

Da soll ich nicht erschrecken vor

allem, was an Arbeit schon auf

mich wartet, nicht den „guten alten

Zeiten“ des zwar verregneten aber

doch erholsamen Sommers nachtrauern?

In einem unserer Gottesdienste

zum Schulbeginn haben

wir uns inspirieren lassen von einer

alten biblischen Weisheit aus

dem Buch Kohelet: „Alles hat seine

Zeit.“ Sowie das Erholen seine

Zeit hatte, hat nun auch wieder die

Arbeit ihre Zeit. Denn was wäre

das eine ohne das Andere? Und so

schreiten wir gemeinsam mit den

SchülerInnen munter ans Werk.

Mein erstes Jahr in der Pfarrgemeinde

St. Veit ist schon wieder

vorbei und für das kommende Jahr

haben sich nicht wenige Vorhaben

angesammelt. Ein paar haben wir

gemeinsam bereits umgesetzt oder

sind gerade dabei. Im Kirchenvorraum

ist eine Fotowand mit unseren

Täuflingen entstanden und bald

werden sich auch die neuen KonfirmandInnen

wieder dazu gesellen.

Und einige von ihnen hoffen wir,

vielleicht auch im neu gegründeten

Jugendkreis begrüßen zu dürfen.

All diesen alten und neuen Vorhaben

in der Kinder- und Jugendarbeit

unserer Pfarrgemeinde ist diese

Ausgabe unserer Gemeindezeitung

schwerpunktmäßig gewidmet.

Und bei all diesen Vorhaben gilt für

uns der Monatsspruch: „Sei getrost

und unverzagt, fürchte dich nicht

und lass dich nicht erschrecken!“

(1.Chr 22,13). Denn wir dürfen darauf

vertrauen, dass wir nicht alleine

im luftleeren Raum vor uns hinarbeiten,

sondern dass unser Gott

uns bei all dem mit seinem guten

Geist immer begleiten will. Dass

er uns stärkt bei guten Vorhaben

und uns einbremst, wenn wir in die

falsche Richtung laufen. Das gilt

für uns als Gemeinde - aber auch

für jeden Einzelnen von Ihnen als

Privatperson. Ob Ihre Pläne aufgehen

oder nicht: fürchten brauchen

wir uns nicht, denn unser Gott ist

immer bei uns, komme was wolle.

Diese Zuversicht wünscht Ihne allen

Ihre Pfarrerin Sabine Schmoly

NEU: Die KIDSLOUNGE FÜR DIE KLEINSTEN DER KLEINEN

„Sei ein lebend’ger Fisch“ …. Das ist eines der Lieder,

das die Kinder der KidsLounge im vergangenen Schuljahr

immer besonders gerne gesungen haben. Daher hat sie

auch ein Puzzle mit einem lustigen Motiv von Nemo

und Dori durchs Jahr begleitet. Jedes Kind stand für ein

Puzzleteil sofort fiel es den anderen auf, wenn einer

einmal nicht da war. Gemeinsam, als kunterbuntes Puzzle

mit lauter individuellen Teilen, hatten die Kinder unter der

Leitung von Verena Pisu viel Spaß beim Singen, Basteln,

Geschichtenhören, Spielen und Jausnen. Die anfangs noch

sehr kleine KidsLounge-Gruppe ist über den Sommer

schon ein ganzes Stück gewachsen aber trotzdem

würde sie sich riesig über weiteren Zuwachs freuen. Wer

Lust hat dabei zu sein, ist an jedem ersten Donnerstag

des Monats von 17.00-18.30 Uhr herzlich in den Gemeindesaal eingeladen – erstmals am 2. Oktober. Das

heurige Jahresthema hat mit Meer und Schiffen zu tun und Verena hat sich schon jede Menge tolle neue

Bastelideen mit ganz besonderen Materialien für euch ausgedacht. Neugierig geworden? Dann komm doch

einfach am 2. Oktober in den Gemeindesaal. Nähere Informationen können alle Eltern gerne bei Frau Pisu

erfragen (0660/8147557).


EVANGELISCHE CHRISTUSKIRCHE

ERSTE EINDRÜCKE VOM WEG DES BUCHES

Ausgangspunkt unserer Wanderung

war die Christuskirche in

St.Veit. . Bischof Bünker sagte in

seiner Einleitung „dass der Mensch

nicht von Brot allein lebe“. Das

gesprochene und das geschriebene

Wort ist die Seelennahrung, und

dazu noch das Gehen in der Natur

– das Bewegen mitten in der Schöpfung

- lässt Menschen zu Gott und

zu sich selbst finden.

Die Bücher sind den Weg von

Deutschland über die Tauern nach

Kärnten gekommen. Erinnert wurde

auch an die besondere Bedeutung

des Evangelischen Pfarrers Primoz

Trubar. Er hat den Slowenen das

geschriebene Bibelwort in der Landessprache

näher gebracht, eine so

unvergleichliche Leistung, wie die

Martin Luthers.

Unsere Wanderung führte von der

Christuskirche in St. Veit/ Glan über

Kölnhof zum Hof vulgo Doppelsbichler,

weiter nach Gassing und

zum Märchenschloss Frauenstein.

Begleitet von Herrn Robert Graimann

begegneten wir auch dem

St. Veiter Bürgermeister, den wir

unseren Bischof Bünker vorstellen

konnten.

Erfreulich, dass die Stadt St.Veit

die Beschilderung des Pilgerweges

unterstützt. Unweit von Frauenstein

erwartete uns Herr Raimund Meierhofer,

vlg Zietner, der uns den alten

Weg nach Zwein vorstellte, uns die

in Stein eingefurchten Wagenräderspuren,

der damaligen Fuhrwerke,

zeigte.

Nur wenige Zentner Proviant, Getreide,

Futter, Holz und Baumaterial

konnten die Fuhrwerke laden.

Alles musste mit Blut und Schweiß

für Ochsen, Pferde und Fuhrwerker

herangekarrt werden. Schließlich

führte der Weg hinauf zum Zietner

nach Zwein.

Bei der Labestation Zietner, stand

die „Zietner-Bibel“ im Mittelpunkt.

Eine stolze „Buchvorstellung“

durch Raimund Maierhofer beeindruckte

Besucher und Bischof.

In der Eggener Kirche endete der

Tag mit einer Andacht und einer

köstlichen Pilgersuppe beim Gasthof

Raunig. Die nächste Etappe

bis nach Gnesau, fiel ins Wasser.

Eggen wurde als frühe Gemeinde,

zunächst von Gnesau und Waiern

administriert. Der Weg des Buches

verbindet nun die Gemeinden.

Das Buch, der Weg des Buches

und die Menschen, die unterwegs

sind, auf der Suche nach Gott und

zu sich Selbst, könnten neue Wege

beschreiten – ausgeschilderte, wunderschöne

Pfade gemeinsam begangen,

lassen Freundschaften entstehen.

Heinz Jury


EVANGELISCHE

CHRISTUSKIRCHE

VOM POSAUNENCHOR ZUM

KURATOR

St. Veit: Heinz Jury (55) ist Kurator der Christuskirche.

mit 1200 Gläubigen Jury ist als Angestellter der

Landwirtschaftskammer Kärnten für 50.000 Schafe,

50000 Ziegen und 2100 Schafhalter verantwortlich.

Heinz Jury wurde von seiner Familie evangelisch sozialisiert!

„Pfarrer Dietrich aus Eisentratten konfirmierte

mich. Als Posaunen-Schüler durfte ich oft den

evangelischen Posaunenchor Fischertratten begleiten.

So wurde ich bei Begegnungen geprägt“ erzählt Jury.

Unser Kurator wurde in Gmünd in eine Bäckerfamilie

geboren. Mit 15 ging er nach Wieselburg, wo er

maturierte. Seit 1981 ist Jury in der Landwirtschaftskammer

Kärnten beschäftigt. Im Nebenberuf bewirtschaftet

Jury mit seiner Frau Barbara den „Doktorhof“

an der Wimitz. „Wir haben fünf Kinder und ein Enkelkind.

Mich interessiert Peter Rosegger, ich bin ein

Freund von Büchern, Operetten und des Kärntner Liedes“

sagt Jury. Der begeisterte Landwirt war acht Jahre

lang in der Gemeindevertretung, ehe er Frau Inge

Haider als Kurator nachfolgte.

Jury Antwortet auf die Frage nach seinem Lieblingskapitel

in der Bibel: „Es ist Die Offenbarung des Johannes,

weil dort ein Weiterleben in Freude verheißen

wird“. Als Kurator will Jury zukünftig mehr bewegen

und weniger verwalten! „Ich will bei Jung und Alt die

Identifikation mit der Pfarre stärken. Eine lebendige

Gemeinde ist das Ziel“ sagt Jury. Philipp Novak

In den nächsten Ausgaben wird EIS immer einen Presbyter oder eine

Presbyterin und weitere aktive MitarbeiterInnen im Pfarramt porträtieren.

So wollen wir unseren Brüdern und Schwestern im Glauben jene

Menschen vorstellen, die das Leben der Pfarrgemeinde ehrenamtlich

mitgestalten.


EVANGELISCHE CHRISTUSKIRCHE

KRIEG UND KEIN FRIEDEN IN ISRAEL! EIN REISEBERICHT

Welche Perspektiven hat ein

Staat, dessen Kinder den Krieg

als tägliche Realität erleben müssen?

Was motiviert Palästinenser

in einem Land zu leben, in dem

ihnen Krankenversorgung, Arbeitsmöglichkeiten,

Pensionsversicherung

verwehrt bleiben? Unsere

Reisegruppe hat Jerusalem

erlebt, durch eine Mauer getrennt

von Bethlehem. Wir haben den

Tempelberg erlebt und provozierende

Juden. Wir haben sie erlebt,

die verkitschte „Via Dolorosa“.

Wir waren in Nazareth, am See

Genezareth, am Jordan, in Massada,

Qumran, Harmagedon und

Haifa. Es waren magische Begegnungen

mit der Geschichte des

Christentums. Wir haben den

Wunsch der Einheimischen nach

Frieden erlebt. Wir haben gelernt,

dass es auf beiden Seiten die Extremisten

sind, die diesen Konflikt

anheizen. „Jeder radikale Israeli

hat einen „Plan B“ in Form einer

zweiten Staatsbürgerschaft irgendwo

auf der Welt. Die einfachen

Israelis haben das nicht. Sie

kommen hier nicht weg, die Palästinenser

auch nicht. Unter diesen

Menschen ist die Bereitschaft

zum Frieden groß“ sagte unsere

Reiseleiterin Verkenje, eine in Jerusalem

geborene Christin. Fazit:

Unsere Reisegruppe um Rainer

Gottas von der Klagenfurter Johanneskirche

erlebte viel. Tränengas

im Bus und der Hotellobby,

Militär auf den Straßen. Ich

war überrascht, wie schnell die

Bedrohung des Krieges zur

Selbstverständlichkeit werden

kann. Es ist unsere Vollkaskomentalität,

die den klimagekühlt

Reisenden durch solche Erfahrungen

führt. „Wird schon nichts

passieren. Der Pilot will auch

nachhause“ denkt sich der im

Flugzeug wartende Tourist. Gewartet

wird auf ein „Zeitfenster“,

in dem gerade keine palästinensischen

Raketen in den Luftraum

über dem Flughafen eindringen.

Im Grunde ein Wahnsinn, aber:

Israel ist eine Reise wert. Einmal

die Städte sehen, in denen Bibelgeschichte

gelebt wurde, das war

beeindruckend. Mit Menschen

aus vielen Nationen in einer evangelischen

Kirche in Jerusalem

Gottesdienst zu feiern war unglaublich.

Israel wird mich wieder

sehen, in friedlicheren Zeiten.

Dauerhaften Frieden, den werden

wir dort nie erleben. Dazu werden

die Kinder zu massiv radikalisiert.

Durch den Irrsinn, den ihnen

die Eltern- und Großelterngeneration

vorlebt. phino


EVANGELISCHE CHRISTUSKIRCHE

LIEBER BESUCH ERREICHTE UNS AUS DER STEIERMARK

Am 1. Juni 2014 hat uns eine Gruppe aus der Pfarrgemeinde

Kindberg besucht. Die steirische Pfarrgemeinde,

in der ich vor meiner St. Veiter Zeit mein

Pfarramtskandidatenjahr verbracht habe, unternahm

ihren heurigen Gemeindeausflug nach Kärnten. Nach

dem gemeinsamen Gottesdienst verwöhnte uns Frau

Tripp mit einer privaten Stadtführung durch St. Veit.

Danach ging es weiter auf den Kraigerberg, zum

Mittagessen in den Gasthof Raunig, in die schöne

Dreifaltigkeits-Kirche und natürlich auch in unsere

Kirche in Eggen, wo Günter Meierhofer und ich

von der Entstehung der Gemeinde und dem Kärntner

Geheimprotestantismus erzählten. Passend dazu rundeten

wir den Ausflug in der Buschenschank Zietner

ab, wo Raimund Meierhofer neben einer köstlichen

Jause auch seine alte Bibel präsentierte. Es war denke

ich ein gelungener Tag, den sowohl mein Mann und

ich als auch unsere Gäste sehr genossen haben. Und

trotz des vollen Programms haben unsere Kindberger

Schwestern und Brüder sicher noch nicht alles gesehen,

was wir auf unserem Gemeindegebiet zu bieten

haben. Wer weiß, vielleicht dürfen wir sie ja bald wieder

bei uns begrüßen. Sabine Schmoly

EIN AUFRECHTES DANKESCHÖN DER FAMILIE KIENBERGER

Klein St. Paul/Klagenfurt: 1965 haben Christine

und Johann Kienberger begonnen die monatlichen

Gottesdienste in Klein St. Paul vorzubereiten. Heuer

sind der Chemielaborant und seine Ehefrau nach

Klagenfurt gezogen, „näher zu den Kindern“ wie

sie sagen. „Es ist Zeit herzlich Danke zu sagen“ ist

das Presbyterium der Christuskirche dankbar für die

Leistung des Ehepaares Christine und Johann Kienberger.

Ob „normaler“ Gottesdienst, Erntedankfeiern,

Karfreitags- oder Weihnachtsgottesdienste

in Klein St. Paul: Christine Kienberger hat immer

die passende Dekoration für den kleinen Andachtsraum

gefunden. Was unter Pfarrer Senior Sauer begonnen hat fand bis heuer seine Fortsetzung. „Früher

waren ganze Familien evangelisch. Da waren die Gottesdienste sehr gut besucht. Jetzt sind

viele weggezogen, gestorben“ bedauern die Kienbergers einen Rückgang der Besucher beim Gottesdienst,

der jeden vierten Sonntag im Monat im Werkskulturhaus der „Wietersdorfer“ stattfindet.

Das Ehepaar hat seinen Dienst an unserer Gemeinschaft immer ehrenamtlich geleistet. „Jetzt sind wir nach

Klagenfurt gezogen, näher zu unseren zwei Kindern und vier Enkelkindern“ sagen Christine (79) und Johann

(82) Kienberger. Unsere Pfarrerin Sabine Schmoly lobt ausdrücklich die selbstlose Hilfe der Familie Kienberger.

„Ein herzliches „Dankeschön“ an dieser Stelle und noch viele schöne gemeinsame Jahre in der Wohnung in

Klagenfurt“ dankt auch das Presbyterium der St. Veiter Christuskirche der Familie Kienberger. Philipp Novak


EVANGELISCHE

CHRISTUSKIRCHE

EIN HALBES JAHRHUNDERT GLÜCKLICH VERHEIRATET

St. Veit: Schlossermeister Johann

Triebelnig und seine Ehefrau Waltraud

sind seit 50 Jahren verheiratet.

Deshalb gab es am 1. Juni in der

Christuskirche Grund zum Feiern!

Der gemeinsame Lebensweg von

Waltraud und Johann Triebelnig

als Ehepaar begann am 11. April

1964. „Geheiratet haben wir in

Waiern“ sagt die aus Himmelberg

stammende Waltraud. Ihr war es

wichtig evangelisch zu sein, zu heiraten,

zu leben. „Das hat in meiner

Familie Tradition“ sagt Waltraud

Triebelnig. Mit ihrem Mann baute

sie den seit 1928 bestehenden

Schlossereibetrieb in St. Veit weiter

aus. Bis zu acht Mitarbeiter fanden

in wirtschaftlich guten Jahren hier

Arbeit, rund 30 Lehrlinge wurden

ausgebildet. Zwei Kinder zog das

Ehepaar groß, heute machen drei

Enkelkinder den Senioren Freude.

Als Obfrau des Osteoporose- Vereines

St. Veit und als aktive Dame

Mit dem neuen Schuljahr startet auch unser neues

Konfirmandenjahr. Heuer freuen wir uns über eine

besonders große Gruppe: 36 junge Leute haben wir

zur Konfirmationsvorbereitung eingeladen. Auch

die Zahl unserer ehrenamtlichen jugendlichen MitarbeiterInnen

ist gestiegen. All diese jungen Leute

können Sie beim Konfirmanden-Vorstellungsgottesdienst

am 9. November 2014 um 9 Uhr in unserer

Kirche kennen lernen.

Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Es gibt

eine weitere Neuerung. Am 24. Oktober startet ein

neuer Jugendkreis. Einmal im Monat (am 24.10.,

21.11., 12.12., 23.1., 20.2., 13.3., 24.4. und 8.5.),

bei den St. Veiter Frauen im Bürgerkleid

hat Frau Waltraud Triebelnig

auch viel ehrenamtliche Arbeit

geleistet. Ehemann Johann gilt

heute noch als „spitzen Dreher“,

als einer, der Stahl fast jede

Form auf- zwingen kann. Der

Metallbau- er ist seit 1964 selbständig.

Das Unternehmen wird

von seinem Sohn weitergeführt.

„Unsere Fa- milie ist seit hunderten

von Jahren evangelisch.

Auch mei- ne sechs Schwestern

haben evangelisch geheiratet. Mit

den Gästen von da-mals und unseren

Nachkommen haben wir den

50. Hochzeitstag in St. Veit in der

Christuskirche gefeiert. Es war ein

schönes Erlebnis, das vom evangelischen

Theologen Dr. Dr. Karl

Schwarz und Pfarrerin Sabine

Schmoly (Photo) geprägt wurde“

sagt das Ehepaar. Das Presbyterium

unserer Gemeinde schließt sich

allen Segens- und Glückwünschen

gerne an. Ad multos annos! phino

HERZLICHE EINLADUNG AN UNSERE AKTIVE JUGEND

immer Freitags von 17-19 Uhr treffen sich Konfis,

MitarbeiterInnen und andere Jugendlichen, die Lust

dazu haben, um gemeinsam Spiele zu spielen (Balanca,

Billard, Hockey, Dart und was ihr sonst noch so

mitbringt), oder Filme zu schauen und über spannende

Themen zu diskutieren oder einfach nur gemeinsam zu

chillen. Hast du auch Lust darauf?

Wenn du mehr Infos brauchst melde dich am besten

bei Pfarrerin Sabine Schmoly (0699/18877259; evang.

st.veit@chello.at) oder frag‘ bei deiner Religionslehrerin

nach. Oder noch besser: schau doch einfach mal

vorbei. Wir freuen uns über jedes neue Gesicht!


EVANGELISCHE CHRISTUSKIRCHE

Den Bund der Ehe haben geschlossen:

Daniela Klösch und Stefan Bacher am 31.5.2014 in der katholischen Kirche Klein St. Paul

Ines Schacht und Martin Alexander Hedenus am 16.8.2014 in St. Veit

Gabriele Urbanz und Martin Mekul am 6.9.2014 in der katholischen Kirche in Maria Saal

Gottes Ja in der Taufe haben erfahren:

Tobias Waldl am 24.5.2014 in Miedling und

Berit Filippa Amadea Görgei am 16.8.2014 in Eggen am Kraigerberg

In der Hoffnung auf die Auferstehung haben wir uns verabschiedet von:

Otto Prag aus St. Veit, verstorben im 64. Lebensjahr

Alfred Müller aus St. Veit, verstorben im 98. Lebensjahr

Sonja Knaflic aus Goggerwenig, verstorben im 57. Lebensjahr

Florentine Moser aus St. Veit, verstorben im 95. Lebensjahr

Mathias Brunner aus St. Veit, verstorben im 85. Lebensjahr

Erntedankgottesdienst können Sie mit uns feiern

am 5. Oktober um 9.00 Uhr in St. Veit

am 19. Oktober um 9.00 Uhr in Eggen am Kraigerberg

und am 26. Oktober um 10.45 Uhr in Klein St. Paul.

In St. Veit und Eggen werden einige SchülerInnen gemeinsam mit Frau Gertraud Kastner den

Gottesdienst mitgestalten. Im Anschluss gibt es noch einen Marmeladenbazar zu Gunsten der

Renovierungen in Eggen und der Jugendarbeit in unserer Pfarrgemeinde.

Der Reformationsgottesdienst für die Volksschulkinder findet heuer in ganz besonderem Rahmen statt.

Am 30. Oktober sind alle eingeladen das große Mittelalter- und Reformationsfest auf der Burgruine Glanegg

mit uns zu feiern. Zusammen mit den Kindern aus unserer Nachbargemeinde Waiern werden wir dort einen

spannendenVormittag mit vielen Spielstationen ganz im Zeichen der Reformation erleben und gemeinsam einen

wunderbaren Gottesdienst feiern. Nähere Informationen erhalten alle Eltern über die Religionslehrerinnen .

Alle Erwachsenen laden wir herzlich am 31. Oktober um 19.00 Uhr zum Reformationsgottesdienst ein. Feiern Sie

mit uns einen stimmungsvollen Abendgottesdienst auf den Spuren Martin Luthers mit anschließendem gemütlichen

Beisammensein im Gemeindesaal

Impressum: Für den Inhalt verantwortlich ist das Presbyterium der evangelischen Pfarrgemeinde St. Veit an

der Glan. Martin Luther Straße 1; 9300 St. Veit an der Glan. 3. Ausgabe 2014; pbb. 02z030551m

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!