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Einkaufsführer 2021

Einkaufsführer Messtechnik & Sensorik

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Sonderheft


mit 4+4 Kanälen<br />

mit 8+8 Kanälen


Editorial<br />

Testen, testen, testen!<br />

In immer kürzeren Zyklen werden neue Technologien entwickelt und marktreif.<br />

Das Smartphone und andere Mobilgeräte oder das Internet of Things sind seit<br />

langem Standard, mit 5G geht die Evolution weiter. E-Mobilität, zu Beginn der<br />

Klima-Diskussion noch ein Exot neben dem Verbrennungsmotor, ist inzwischen das<br />

Zukunftsmodell. Dabei muss man bedenken, dass der Beginn der Klimadiskussion<br />

in ihrer so dringlichen Ausprägung gerade erst einmal etwas über zwei Jahre her ist<br />

(natürlich steht der Umweltschutz schon immer an einer wichtigen Stelle, aber ca.<br />

2018/2019 rückte das Klima ja doch noch einmal um einiges deutlicher in den Fokus).<br />

Ernst Bratz, Marketingleiter<br />

Meilhaus Electronic GmbH<br />

www.meilhaus.de<br />

Für die Hersteller neuer Produkte spielt bei alledem aber ein Aspekt eine Rolle,<br />

den viele Nutzer überhaupt nicht wahrnehmen: Neue Produkte müssen auch getestet<br />

werden, und zwar nicht nur die Geräte selbst, sondern auch ihre Peripherie wie<br />

Stromversorgung/Batterien, Ladegeräte etc. Oft sind die Herausforderungen im<br />

Bereich des Testens fast genauso groß, wie die bei der Produktentwicklung, zumal die<br />

beiden Bereiche sehr eng verknüpft sind. Und oft können keine kompletten Systeme<br />

getestet werden, da womöglich einzelne Komponenten (noch) nicht verfügbar sind<br />

etc. So müssen zum Beispiel Verbraucher mit elektronischen Lasten simuliert werden,<br />

wenn der eigentliche Prüfling, der später die Batterie „belastet“ noch nicht zur<br />

Verfügung steht.<br />

Umgekehrt werden verschiedenste Arten von Stromversorgungen eingesetzt,<br />

um Prüflinge im Testfeld mit Strom zu versorgen und so zum Beispiel Batterien zu<br />

simulieren. Solche Tests finden in allen „Lebensphasen“ eines Produktes statt: Von<br />

der Entwicklung bis hin zur finalen Qualitätssicherung, zum Teil sogar im Einsatz<br />

bei Inbetriebnahme und Wartung. Mit der Komplexität der Geräte nimmt natürlich<br />

auch die Komplexität der Testverfahren zu. Daher kristallisiert sich in den letzten<br />

Jahren der Trend heraus, dass Instrumente der Test- und Messtechnik immer<br />

multifunktionaler werden. Natürlich gibt es noch „reine“ Netzteile, aber immer mehr<br />

Geräte dieser Art werden zu kompletten „Power-Testlösungen“ mit umfangreichen<br />

Mess- und Analysefunktionen, um zum Beispiel Lade-/Entladekurven von Batterien zu<br />

untersuchen.<br />

Auch neue Oszilloskope, die derzeit auf den Markt kommen, sind multifunktional<br />

und gleichzeitig Logikanalysatoren, Signalgeneratoren und Voltmeter. Sie können<br />

serielle Datenströme dekodieren und mit Bode-Diagramm-Funktion Frequenzgänge<br />

messen etc. Und immer mehr Spektrumanalysatoren bekommen zusätzlich VNA-<br />

(Vektor-Netzwerk-Analysator) und andere Funktionen. Somit beflügelt die Entwicklung<br />

neuer Alltagstechnologien auch die Entwicklungen im Bereich der Test- und<br />

Messtechnik.<br />

Ein spannender Trend, denn vielleicht brauchen Techniker:innen der Zukunft<br />

ja etwas überspitzt dargestellt nur noch ein Messgerät für alles. Man kann nun<br />

einwenden: „Das kann dann alles ein bisschen, aber nichts davon gescheit“. Die<br />

aktuellen Geräte zeigen aber, dass die technologischen Schritte nach vorn auch hier<br />

gewaltig sind. Wobei man zudem auch feststellen muss, dass die Anforderungen an<br />

einzelne Funktionen je nach Testumfeld sehr unterschiedlich sein können und nicht<br />

immer die größtmöglichen Spezifikationen erfordern, zumal sich dies natürlich meist<br />

signifikant auf den Preis auswirkt. Daher sind solche Funktionen oft nach Bedarf<br />

zukaufbar - nach dem Motto: „Kann alles das gut, was benötigt wird.“<br />

Ernst Bratz<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

3


Inhalt<br />

3 Editorial<br />

4 Inhalt<br />

6 Messtechnik<br />

36 Sensoren<br />

67 <strong>Einkaufsführer</strong><br />

Messtechnik & Sensorik<br />

159 Datenlogger<br />

160 Qualitätssicherung<br />

166 Software/Tools/Kits<br />

170 Zubehör<br />

Sonderheft<br />

Zum Titelbild:<br />

3D-Messung der Oberflächenrauheit<br />

direkt im<br />

Fertigungsprozess<br />

Immer wenn es um die Prüfung der<br />

Oberflächenbeschaffenheit feinster<br />

Strukturen geht, sind Weißlicht-<br />

Interferometer in ihrem Element, in der<br />

Fertigung und Entwicklung ebenso wie im<br />

Labor und der Forschung. 160<br />

Herausgeber und Verlag:<br />

beam-Verlag<br />

Krummbogen 14<br />

35039 Marburg<br />

www.beam-verlag.de<br />

Tel.: 06421/9614-0<br />

Fax: 06421/9614-23<br />

Redaktion:<br />

Christiane Erdmann<br />

redaktion@beam-verlag.de<br />

Anzeigen:<br />

Tanja Meß<br />

tanja.mess@beam-verlag.de<br />

Tel.: 06421/9614-18<br />

Erscheinungsweise:<br />

jährlich<br />

Satz und Reproduktionen:<br />

beam-Verlag<br />

Produktionsleitung:<br />

Jürgen Mertin<br />

Druck & Auslieferung:<br />

Brühlsche Universitätsdruckerei<br />

Hochgeschwindigkeits-3D-Thermografie<br />

Forscher vom Fraunhofer IOF in Jena haben ein Kamerasystem für die dreidimensionale<br />

Erfassung von Objekten entwickelt. Weil bei den typischen dynamischen Anwendungen<br />

auch Temperaturänderungen eine Rolle spielen können, wurde das System kürzlich mit<br />

einer gekühlten Hochleistungswärme bildkamera von FLIR ergänzt 6<br />

Der beam-Verlag übernimmt trotz<br />

sorgsamer Prüfung der Texte durch<br />

die Redaktion keine Haftung für<br />

deren inhaltliche Richtigkeit. Alle Angaben<br />

im <strong>Einkaufsführer</strong>teil beruhen<br />

auf Kundenangaben!<br />

Handels- und Gebrauchsnamen,<br />

sowie Warenbezeichnungen und dergleichen<br />

werden in der Zeitschrift<br />

ohne Kennzeichnungen verwendet.<br />

Dies berechtigt nicht zu der Annahme,<br />

dass diese Namen im Sinne<br />

der Warenzeichen- und Markenschutzgesetzgebung<br />

als frei zu betrachten<br />

sind und von jedermann<br />

ohne Kennzeichnung verwendet werden<br />

dürfen.<br />

4 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Inhalt<br />

Kompakte<br />

hyperspektrale<br />

Infrarotkamera zur Fernerkundung<br />

Telops hat basierend auf ihrer weltweit bekannten Hyper-Cam eine neue kompakte<br />

IR Hyperspektralkamera entwickelt und jüngst auf den Markt gebracht: die Hyper-Cam Airborne<br />

Mini (Vertrieb: SphereOptics). Diese Kamera setzt neue Maßstäbe im Bereich der hyperspektralen<br />

IR Fernerkundung. 24<br />

Ultimatives Programm für Messstative und 3D-Spanngelenke<br />

Im neuen Stativ-Prospekt zeigt dk Fixiersysteme, wie mit nur einem Gerät nahezu jede noch so komplexe Positionierung eines Instruments<br />

oder Werkstücks auf beliebigem Untergrund problemlos generiert, einfach justiert und dauerhaft starr aber doch auch mühelos rückbaubar<br />

fixiert werden kann – und das ohne Werkzeug! 170<br />

Software für Laser<br />

Scanning Vibrometer<br />

Die OptoSCAN Software zur<br />

Datenerfassung, Analyse und<br />

Visualisierung von Optomet bildet<br />

in Kombination mit den Optomet<br />

Scanning Vibrometern die<br />

optimale Lösung für bildgebende<br />

Schwingungsmessung. 166<br />

Kontaktfreie Verschiebungsmessung<br />

jetzt noch genauer<br />

SmarAct präsentiert eine überarbeitete Version des PICOSCALE<br />

Interferometers. Auf etablierter Technologie aufbauend zeichnet sich<br />

das neue Gerät durch ein noch geringeres Eigenrauschen auf, sodass<br />

höhere Messauflösungen und Genauig keiten erreicht werden. Die<br />

zugehörigen Messköpfe werden an der Basiseinheit mittels Glasfasern<br />

verbunden und sind komplett frei von Elektronik, sodass nur marginal<br />

Wärme in den Messaufbau eingetragen wird und ihre Bauform sehr<br />

kompakt gehalten werden kann. 27<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

<strong>Einkaufsführer</strong><br />

Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

Produktindex . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67<br />

Produkte & Lieferanten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70<br />

Wer vertritt wen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132<br />

Firmenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

5


Messtechnik<br />

Hochgeschwindigkeits-3D-Thermografie<br />

Kamerasystem entwickelt, welches<br />

aus zwei Highspeed-Schwarz-Weiß-<br />

Kameras in Stereoanordnung und<br />

einem selbst entwickelten GOBO-<br />

Projektor für die aktive Beleuchtung<br />

besteht. Nun haben die Forscher<br />

das System zusätzlich um<br />

eine Wärmebildkamera erweitert.<br />

Dafür verwenden sie eine LWIR-<br />

Thermografiekamera vom Typ FLIR<br />

X6900sc SLS, die mit Bildraten von<br />

bis zu 1000 Hz bei einer Auflösung<br />

von 640×512 Pixeln arbeitet.<br />

LWIR-Highspeed-Wärmebildkamera FLIR X6900sc SLS<br />

Flir<br />

www.flir.eu<br />

Fraunhofer IOF<br />

www.iof.fraunhofer.de<br />

Forscher vom Fraunhofer IOF in<br />

Jena haben ein Kamerasystem für<br />

die dreidimensionale Erfassung von<br />

Objekten mit zwei hochauflösenden,<br />

sehr schnellen Monochromkameras<br />

und einem GOBO-Projektor<br />

entwickelt. Weil bei den typischen<br />

dynamischen Anwendungen wie<br />

Crashtests oder Airbag-Auslösungen<br />

außer schnellen räumlichen<br />

Prozessen auch Temperaturänderungen<br />

eine Rolle spielen können,<br />

hat das Jenaer Forscherteam sein<br />

System kürzlich mit einer gekühlten<br />

Hochleistungswärme bildkamera<br />

von FLIR im Rahmen eines gemeinsamen<br />

Messprojektes ergänzt – zu<br />

einem echten 3D-Wärmebildgebungssystem<br />

mit bis zu 1000 Bildern<br />

pro Sekunde.<br />

Fraunhofer IOF – Lösungen<br />

mit Licht<br />

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte<br />

Optik und Feinmechanik<br />

(kurz IOF) in Jena betreibt anwendungsorientierte<br />

Forschung auf dem<br />

Gebiet der Photonik und entwickelt<br />

innovative optische Systeme zur<br />

Kontrolle von Licht – von der Erzeugung<br />

und Manipulation bis hin zu<br />

den Anwendungen. Das Leistungsspektrum<br />

des Instituts umfasst die<br />

gesamte photonische Prozesskette<br />

vom opto-mechanischen und optoelektronischen<br />

Systemdesign bis<br />

zur Herstellung von kundenspezifischen<br />

Lösungen und Prototypen.<br />

Und dazu gehört seit 2019 auch ein<br />

Hochgeschwindigkeit-3D-Thermografie-System<br />

mit einer wissenschaftlichen<br />

Kamera von FLIR (Bild 1).<br />

3D-Thermografie-System<br />

Ab 2016 hat das Team des IOF<br />

ein Hochgeschwindigkeits-3D-<br />

Anwendungsbereiche und<br />

Zielsetzungen<br />

Das Ziel des Systems besteht<br />

darin, hochdynamische räumliche<br />

3D- und Wärmedaten zu kombinieren<br />

(Bild 2). Extrem schnelle<br />

Prozesse wie z. B. ein Sportler<br />

in Bewegung, ein Crashtest oder<br />

das Aus lösen eines Airbags zeigen<br />

nicht nur schnelle Veränderungen<br />

der Oberflächenform, sondern<br />

auch lokale Temperaturänderungen.<br />

Bisher war es nicht möglich,<br />

diese Änderungen gleichzeitig<br />

zu erfassen. Mit dem neuen Hochgeschwindigkeits-3D-Thermografiemesssystem<br />

des Fraunhofer IOF ist<br />

dies erstmals gelungen.<br />

Funktionsweise<br />

Das System basiert auf zwei<br />

Monochromkameras, die im visuellen<br />

Spektralbereich (VIS) sensitiv<br />

sind sowie mit Bildraten von mehr<br />

als 12.000 Hz und einer Auflösung<br />

Bild 1: Beim Kamerasystem der Forscher vom Fraunhofer IOF liefert eine FLIR<br />

X6900sc SLS LWIR-Wärmebilder mit 1000 Hz. Die thermischen Daten werden<br />

mit den 3D-Daten von zwei Highspeed-Schwarz-Weiß-Kameras kombiniert.<br />

Für die dafür notwendige Projektion aperiodischer Streifenmuster<br />

verwenden die Forscher ihr eigenes GOBO-System.<br />

6 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Messtechnik<br />

Bild 3: Generierung eines aperiodischen Streifenmusters mit dem GOBO-<br />

Projektor.<br />

Bild 2: Die 3D-Informationen werden von den Monochromkameras mithilfe<br />

der Streifenprojektionen des GOBO-Projektors erfasst. Die 2D-Infrarotdaten<br />

der LWIR-Kamera können dank Kalibrierung aller drei Kameras in einem<br />

weiteren Schritt mit den 3D-Daten zu einem 3D-Wärmebild fusioniert<br />

werden.<br />

von einem Megapixel arbeiten -<br />

wobei bei einer geringeren Auflösung<br />

sogar noch höhere Bildwiederholraten<br />

möglich sind. Die beiden<br />

Kameras reichen allerdings<br />

noch nicht, um aussage fähige<br />

3D-Daten in der gewünschten<br />

Qualität zu erhalten. Zusätzlich ist<br />

noch ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem<br />

notwendig, das eine<br />

Bild 4: Darstellung des 3D-Wärmebildgebungssystems. Die<br />

3D-Informationen werden von den Monochromkameras mithilfe der<br />

Streifenprojektionen des GOBO-Projektors erfasst. Die 2D-Infrarotdaten<br />

der LWIR-Kamera können dank Kalibrierung aller drei Kameras in einem<br />

weiteren Schritt mit den 3D-Daten zu einem 3D-Wärmebild fusioniert<br />

werden. Bild © Fraunhofer IOF<br />

ultraschnelle Abfolge von Streifenmustern<br />

projiziert. Diese Muster<br />

ähneln herkömmlichen Sinusstreifen,<br />

deren Breite allerdings aperiodisch<br />

variiert.<br />

Um diesen Effekt zu erreichen,<br />

wurde eine Glasscheibe mit metallischen<br />

Streifen aus Chrom bedampft.<br />

Diese Scheibe rotiert dann in einem<br />

Projektor vor der Optikeinheit und liefert<br />

so das Streifenmuster, welches<br />

für die eindeutige Pixelzuordnung beider<br />

Kameras notwendig ist. Dieses<br />

Prinzip nennt man GOBO-Projektion<br />

(GOes Before Optics) (Bild 3).<br />

Kombiniert man nun die rekonstruierten<br />

3D-Daten mit den (eigentlich<br />

2-dimensionalen) Daten der Hochgeschwindigkeitswärmebildkamera<br />

FLIR X6900sc SLS, entstehen so<br />

- vereinfacht gesagt - dreidimensionale<br />

Hochgeschwindkigkeitswärmebilder.<br />

Diese Kamera arbeitet<br />

im langwelligen Infrarotbereich<br />

und ist daher im sichtbaren und im<br />

nahen Infrarot-Wellenlängenbereich,<br />

in dem die Lampe des GOBO-Projektors<br />

Strahlung aussendet, nicht<br />

empfindlich. Da die Erwärmung des<br />

Objekts durch die projizierten aperiodischen<br />

Sinusmuster ebenfalls vernachlässigbar<br />

ist, hat der GOBO-<br />

Projektor keinerlei Einfluss auf die<br />

Wärmebildgebung.<br />

Messung und<br />

Datenberechnung<br />

Alle drei Kameras nehmen bei<br />

der Messung gleichzeitig Bilddaten<br />

auf. Die Daten der Schwarz-Weiß-<br />

Kameras ergeben mithilfe der aperiodischen<br />

Streifenprojektion des<br />

GOBO-Projektors das eigentliche<br />

3D-Bild, für das meist Sequenzen<br />

von 10 Bildpaaren zu einem<br />

3D-Bild verrechnet werden. Diese<br />

„3D-Rekonstruktion“ ergibt eine<br />

räumliche Form, über die nun die<br />

Wärmebilddaten der FLIR-LWIR-<br />

Kamera gelegt wird, um in einem<br />

Mapping-Prozess den räumlichen<br />

Koordinaten Temperaturwerte zuordnen<br />

zu können (Bild 4).<br />

Kalibrierung<br />

Natürlich muss das System aus<br />

VIS-Kameras und LWIR-Kamera<br />

vor der Messung kalibriert werden<br />

(Bild 5). Dafür verwendet das Team<br />

vom IOF ein Kalibrierbrett mit einem<br />

regelmäßigen Raster offener und<br />

gefüllter Kreise. Damit diese Strukturen<br />

selbst bei homogener Temperaturverteilung<br />

sowohl im VIS als auch<br />

im LWIR erkennbar sind, wurden für<br />

Kreise und Hintergrund Materialien<br />

mit sehr unterschiedlichen Reflexions-<br />

(VIS) und Emissionsgraden<br />

Bild 5: Kalibrierung: Das regelmäßige Raster offener und gefüllter Kreise<br />

auf einer Leiterplatte ist sowohl in sichtbarem Licht als auch im LWIR-<br />

Bereich gut erkennbar. Bild © Fraunhofer IOF<br />

Bild 6: Messbeispiel Basketball: Nach 258 ms ist der Handabdruck des<br />

Spielers auf dem Ball als Wärmesignatur zu erkennen. Bild © Fraunhofer IOF.<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

7


Messtechnik<br />

Bild 8: Airbag löst aus. Hier erhält man die rein visuellen Informationen.<br />

Bild © Fraunhofer IOF<br />

Bild 7: Versuch starten<br />

(LWIR) gewählt. Die Jenaer Forscher<br />

fanden in gedruckten Leiterplatten<br />

eine Lösung für dieses Problem.<br />

Dabei entwickelten sie eine<br />

völlig unübliche Leiterplatte bestehend<br />

aus dem regelmäßigen Raster<br />

offener und gefüllter Kreise anstelle<br />

elektrischer Verbindungen zwischen<br />

elektrischen Bauteilen.<br />

Messergebnisse: Airbag und<br />

Basketball<br />

Das System wurde nun in verschiedenen<br />

Szenarien getestet.<br />

Dazu gehörte ein Basketballspieler,<br />

der einen Ball dribbelt, wobei<br />

sich nicht nur eine Verformung des<br />

Balls, sondern auch eine thermische<br />

Erwärmung ergibt (Bild 6). Nach<br />

258 ms ist der Handabdruck des<br />

Spielers auf dem Ball als Wärmesignatur<br />

zu erkennen.<br />

Eine weitere Einsatzmöglichkeit<br />

ist die Messung der Temperaturentwicklung<br />

und die räumliche Darstellung<br />

beim Auslösen eines Airbags.<br />

Aus einer Entfernung von 3 m nahm<br />

das System den schnellen Vorgang<br />

für eine halbe Sekunde auf. Durch<br />

die Kombination der dreidimensionalen<br />

Daten mit den Wärmebildinformationen<br />

wurde nicht nur deutlich,<br />

wie heiß der Airbag durch die<br />

Auslösung wurde – sondern auch<br />

zu welchem Zeitpunkt an genau welchen<br />

räumlichen Koordinaten. Solche<br />

Informationen können dazu beitragen,<br />

Verletzungsgefahren für die<br />

Autofahrer im Zusammenhang mit<br />

einer Airbagauslösung zu reduzieren<br />

und zu vermeiden (Bilder 7-10).<br />

Schluß und Ausblick<br />

Martin Landmann vom IOF-Forscherteam<br />

ist sich sicher: Die Anwendungsmöglichkeiten<br />

für eine Kombination<br />

aus hochauflösenden 3D-Daten<br />

und schnellen Thermografie bildern<br />

sind vielfältig. „Vorteilhafte Informationen<br />

können z. B. bei der Beobachtung<br />

von Crashtests gewonnen<br />

werden, bei der Untersuchung von<br />

Deformations- und Reibungsprozessen<br />

oder bei extrem schnellen,<br />

thermisch relevanten Ereignissen<br />

wie Explosionen bei der Aus lösung<br />

eines Airbags oder in einem Schaltschrank“<br />

erklärt Martin Landmann<br />

und betont, dass das System konstant<br />

weiterentwickelt und optimiert<br />

wird. Man darf also auch in Zukunft<br />

gespannt sein auf innovative Forschungsergebnisse<br />

vom Team des<br />

Frauhofer IOF. ◄<br />

Bild 10: Ausgelöster Airbag<br />

Bild 9: Beispielbilder der berechneten 3D-Wärmebildfolge. Bereits nach<br />

20 ms hat sich der Airbag entfaltet, wobei Geschwindigkeiten von bis zu<br />

50 m/s auftreten. Bild © Fraunhofer IOF<br />

Bilder © Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF und FLIR<br />

Weitere Informationen zu Wärmebildkameras oder diesem<br />

Anwendungsbeispiel unter: www.flir.eu/science<br />

8 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


THE FUTURE IS DIGITAL.<br />

THE FUTURE IS NOW.<br />

REAL-TIME SPECTRUM ANALYZER<br />

REAL-TIME SIGNAL ANALYZER<br />

REAL-TIME EMI RECEIVER<br />

The brand-new TDEMI® S with its HyperOverlapping technology is setting a new benchmark<br />

in terms of accuracy, measurement speed, digital services, and RF-performance up into the<br />

THz frequency range.<br />

by the inventors of the full compliance real-time FFT based measuring instrument.<br />

gauss-instruments.com


Messtechnik<br />

Wartungsfreie Sensortelemetrie für die<br />

Antriebsstrangentwicklung<br />

Applikation für Elektromotorentestung – am Prüfstand mit Drehmomentaufnehmer und Temperaturerfassung am Elektromotor<br />

MANNER Sensortelemetrie<br />

GmbH<br />

info@sensortelemetrie.de<br />

www.sensortelemetrie.de<br />

Klimaziele und drohende Fahrverbote<br />

verbunden mit der einhergehenden<br />

Forderung von Leistungs- und<br />

Wirkungsgradsteigerungen machen<br />

hochpräzise Messmittel für die Weiterentwicklung<br />

von Maschinen, insbesondere<br />

deren Antriebseffizienz,<br />

unabdingbar. MANNER bietet<br />

umfassende Lösungen für die daraus<br />

resultierenden Messaufgaben<br />

an rotierenden Teilen.<br />

Zentrale Größen für diese Messungen<br />

stellen Drehmoment, Temperatur<br />

oder Druck dar. Auch andere<br />

Messgrößen wie z. B. die Winkeländerung<br />

mittels Inkrementalgeber<br />

oder Position von beweglichen Elementen<br />

können durch die Sensortelemetrie<br />

erfasst werden.<br />

All in one Solution to<br />

Success<br />

MANNER Sensortelemetrie bietet<br />

für diese Messaufgaben Plug &<br />

Play Komplettlösungen aus einer<br />

Hand an. Vom Integrations-design<br />

bis hin zur kalibrierten messbereiten<br />

Einheit oder die einzelnen hochwertigen<br />

Telemetriekomponenten zur<br />

Eigenapplikation stellen kein Problem<br />

dar. Auch die Betreuung der<br />

Messung ist unser Thema. Letzteres<br />

ist die Option insbesondere bei<br />

den Veredelungen von gut zugänglichen<br />

Serienteilen zu nennen.<br />

Der Inbegriff von<br />

Miniaturisierung<br />

Durch die CAD basierten mechanischen<br />

Designmöglichkeiten ist die<br />

Kompaktheit der Aggregate deutlich<br />

erhöht worden. Es ist inzwischen<br />

mehr als eine Herausforderung dort<br />

noch Messtechnik für die Erprobung/<br />

Qualifikation einzubauen. MANNER<br />

hat spezielle Miniaturbausteine entwickelt,<br />

welche dieser Anforderung<br />

genügen. Die Modularität lässt auch<br />

mehrkanalige Lösungen zu. Herausragend<br />

ist, dass die Messtechnik<br />

sowohl am Prüfstand als auch<br />

in Antriebsstrangkomponenten integriert<br />

werden kann. Zur Umsetzung<br />

dieser anspruchsvollen Messapplikationen<br />

hat MANNER über 30<br />

Jahre Erfahrung das Know-How über<br />

die Anforderungen eines Designs<br />

einer neuen Generation der Miniaturmesstechnik<br />

entwickelt. Selbst<br />

in kompakten Getrieben, innerhalb<br />

einer Nasskupplung oder auch im<br />

Antrieb eines kleinen Motorbootes<br />

findet sich für unsere Miniaturtelemetrie<br />

Platz.<br />

Hierdurch lassen sich hochgenaue<br />

Messungen realisieren, welche zuvor<br />

nicht denkbar waren und deren Platz<br />

im Ursprungsdesign nicht berücksichtigt<br />

war (Retro-Fit). Zusätzlich<br />

zu den äußerst geringen Abmessungen<br />

ist die Technologie außerordentlich<br />

robust und auch im elektromagnetischen<br />

Feld eines Elektromotors<br />

einsetzbar sowie drehzahlfest<br />

und temperaturbeständig von<br />

-45 bis 200 °C.<br />

10 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Messtechnik<br />

Applikationsbeispiele im Hybridfahrzeug<br />

Drift und<br />

temperaturinduzierte Fehler<br />

können auf nahezu Null<br />

reduziert werden<br />

Leider ist das Messen an mechanischen<br />

Bauteilen fehlerbehaftet.<br />

Das sind zum einen die Änderung<br />

der Materialeigenschaften über<br />

der Umgebungstemperatur, als<br />

auch durch den fertigungsbedingten<br />

Umformprozess eingebrachte<br />

Eigenspannung, welche sich über<br />

der Temperatur verändern und sich<br />

in einer Nullpunktdrift äußern, welche<br />

für die Messung störend ist. MAN-<br />

NER hat eine Technologie entwickelt<br />

um die Fehler zu korrigieren.<br />

Hinsichtlich der Verstärkertechnologie<br />

werden<br />

dabei keine Abstriche<br />

gemacht. Hier ist<br />

MANNER State-of-the-<br />

Art und bietet modernste<br />

Remote Control Funktionen.<br />

Neben der Remote<br />

Control Funktion (Auto<br />

Zero, Verstärkungseinstellung,<br />

Memory und<br />

andere online Health<br />

Funktionen) gibt es<br />

zudem die Möglichkeit<br />

einer Echtzeitnullpunktkorrektur<br />

des Messwerts<br />

„online“ zu bewerkstelligen.<br />

Diese Möglichkeit<br />

gibt es auch für die<br />

„online“ Korrektur des Messwertes<br />

um die Temperaturabhängigkeit des<br />

E-Moduls zu kompensieren. All dies<br />

wird in Echtzeit, während der Messung<br />

ausgeführt.<br />

Durch diese Funktionen kann die<br />

Messgenauigkeit erheblich gesteigert<br />

werden. Messfehler durch Materialeigenschaften<br />

und Umwelteinflüsse<br />

wie Nullpunktdrift und Temperaturabhängigkeit<br />

des E-Moduls<br />

(ca. 2,5% /100°C) können damit auf<br />

nahezu Null reduziert werden.<br />

Flexibilität in höchster Güte<br />

Bei Bedarf können die Sensorsignalverstärker-module<br />

zu mehrkanaligen<br />

Systemen mit nahezu<br />

beliebigem Formfaktor zusammen<br />

geschaltet werden. Die neue Verstärkergeneration<br />

ist wie gewohnt<br />

als flexible und starre Ausführung<br />

erhältlich. Damit können selbst komplexe<br />

Messwerterfassungssysteme<br />

in beliebig vorgegeben Bauräumen<br />

realisiert werden.<br />

Do it yourself<br />

Die flexible Ausführung des neuen<br />

Miniaturverstärkers ist in zwei Ausführungen<br />

erhältlich. Für die Eigenapplikation<br />

kann der Verstärker mit<br />

einem integrierten Auto-Abgleichmodul<br />

verwendet werden. Hierdurch<br />

entfällt jeglicher händischer<br />

Abgleichaufwand für den Rotorantennenabgleich<br />

und die Applikation<br />

wird zur Plug & Play Anwendung<br />

selbst für den Nichttelemetrie-Experten.<br />

Wenn der Messkörper<br />

besonders kleine Durchmesser<br />

aufweist bzw. die Platzverhältnisse<br />

diese Komfortfunktion nicht zulassen,<br />

so ist der hochwertige Messverstärker<br />

auch im Format 25 x 6<br />

mm erhältlich.<br />

Die neue Verstärkergeneration<br />

bietet damit neue Integrations- und<br />

Messmöglichkeiten für jegliche Bauraumanforderungen.<br />

Hochgenaue Messglieder<br />

Aufgrund der hohen Genauigkeit<br />

sind die Module sowohl zur direkten<br />

Messung an Serienteilen<br />

als auch zur Applikation<br />

von hochgenauen<br />

Drehmomentmessgliedern<br />

geeignet, um Leistungs-<br />

und Wirkungsgradsteigerungen<br />

zu erfassen.<br />

MANNER nutzt diese<br />

neue Technologie sowohl<br />

für Standard als auch für<br />

kundenspezifische Drehmomentflansche.<br />

Natürlich werden damit<br />

auch Mehrbereichsdrehmomentlösungen<br />

zur Erhöhung<br />

des nutzbaren Messbereiches<br />

„Two Range“<br />

oder auch mehrere Messgrößen<br />

als Mehrkomponentenaufnehmer<br />

realisiert. ◄<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

11


Messtechnik<br />

Schlüsselfertige faseroptische Messtechnik<br />

Optischer Gage-Verstärker Q.series X F108<br />

Faseroptische Sensoren<br />

Hauptmerkmale der<br />

Beschleunigungssensoren:<br />

• Betriebsbereich: -50 bis 150 °C<br />

• 10 km Übertragung<br />

• Isolation<br />

• EMI & Strahlenimmunität<br />

Hauptmerkmale der<br />

Temperatursensoren:<br />

AMC - Analytik & Messtechnik<br />

GmbH Chemnitz<br />

info@amc-systeme.de<br />

www.amc-systeme.de<br />

AMC bietet in der industriellen<br />

Mess- und Prüftechnik das neue<br />

Faseroptische Messsystem von<br />

Gantner Instruments mit den entsprechenden<br />

Sensoren zur Erfassung<br />

von Temperaturen, Beschleunigungen,<br />

Druck und Dehnung an.<br />

Der 8-kanalige, universal optische<br />

Eingangsverstärker F108 Modul für<br />

Q.bloxx und Q.brixx lässt sich nahtlos<br />

in die Datenerfassungsplattform<br />

„Q.series X“ integrieren. Die<br />

Modularität und Vielseitigkeit der<br />

Q.series X-Produktlinie kann jede<br />

Messherausforderungen lösen. Die<br />

GI.bench Software ermöglicht eine<br />

schnelle und einfache Einrichtung.<br />

Mit “GI.cloud“ kombiniert, kann<br />

diese für Cloud-Speicherung und<br />

Fernüberwachung genutzt werden.<br />

Die faseroptischen Sensoren bieten<br />

eine hohe Genauigkeit und hochauflösende<br />

Messung von Dehnung<br />

und Temperatur, was vorteilhaft für<br />

Test- und Messanwendungen unter<br />

extremen Bedingungen ist, bei denen<br />

herkömmliche Sensoren keine gute<br />

Leistung erbringen können.<br />

Vorteile von faseroptischen<br />

Sensoren<br />

• Hochspannungs-Isolation<br />

• EM und strahlungsunempfindlich<br />

• Inhärent unbedenklich<br />

• Unempfindlich gegen Blitzschlag<br />

• Tieftemperatur- und Hochtemperaturbeständig<br />

• Übertragungsentfernung bis zu<br />

25 km<br />

• Messbandbreite bis zu 50 kS/s<br />

Parameter des<br />

Q.bloxx XL F108<br />

• 8 Universelle Optische Eingänge<br />

• Dehnung bis zu 1100 μm/m, Druck<br />

bis zu 10000 PSI, Beschleunigung<br />

bis zu 1000g, Temperatur<br />

bis zu 1000 °C<br />

• Hohe Abtastrate, Messbandbreite<br />

bis 50 kS/s<br />

• Hohe Übertragungs Distanz bis<br />

zu 25 km<br />

• Immun gegen elektrisches Rauschen<br />

Niedrige Messunsicherheit<br />

• Komplette Messkette hat eine<br />

maximale Unsicherheit von<br />

± 0,5 % FSO zwischen Wandler<br />

und digitalem Ausgang. Dies<br />

entspricht der Abweichung von ±<br />

0,5 °C in einem 200 °C-Bereich.<br />

• Typische Betriebsumgebungen:<br />

Cryogenische und Ultrahochtemperaturen<br />

Elektromagnetische<br />

Strahlungen Hochspannung Ionisierende<br />

(Gamma-) Strahlung<br />

Gefährliche Gegenden<br />

• Betriebsbereich: -50 bis 200 °C<br />

• ± 0,5 C Unsicherheit<br />

• Isolation<br />

• EMI & Strahlenimmunität<br />

Hauptmerkmale<br />

der DMS-Sensoren<br />

(Dehnmessstreifen):<br />

• Betriebsbereich: -50 bis 200 °C.<br />

• ± 0,25% FSO-Unsicherheit<br />

• Isolation<br />

• EMI & Strahlenimmunität<br />

Hauptmerkmale der<br />

Drucksensoren:<br />

• Betriebsbereich: -50 bis 200 °C.<br />

• ± 0,25% FSO-Unsicherheit<br />

• 10 km Übertragung<br />

• EMI & Strahlenimmunität<br />

Mögliche Einsatzgebiete<br />

• Überwachung von Öl und Gas:<br />

Anlagen und System<br />

Messen von Temperatur, Vibration<br />

und Dehnung in Gefahrenbereichen<br />

zur Zustandsüberwachung kritischer<br />

Anlagen, um die Ausfallhäufigkeit zu<br />

reduzieren und die Zuverlässigkeit<br />

der Anlagen zu erhöhen.<br />

12 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Messtechnik<br />

• Überwachung von Transformatoren<br />

und Generatoren<br />

Messen von Vibration und Spannung<br />

auf hohem elektrischen Potential<br />

ohne elektromagnetische Interferenz.<br />

• Batterietests und<br />

Überwachung<br />

Nichtleitende Messung von Temperatur,<br />

Dehnung und Vibration zur<br />

Prüfung und Überwachung neuer<br />

Energiespeichertechnologien unter<br />

Vermeidung elektrischer Sicherheitsrisiken.<br />

• Prüfung des elektrischen<br />

Antriebsstrangs<br />

Leistungsprüfung und Validierung<br />

von Antriebsstrangkomponenten<br />

in Elektrofahrzeugen und Flugzeugen<br />

mit Temperatursensoren, die<br />

elektromagnetischen Feldern ausgesetzt<br />

sind.<br />

• Überwachung von Kernkraft-, Forschungs-<br />

und Fusionsreaktoren<br />

Gewährleistung einer geringen Sensordegration<br />

mit hermetisch versiegelten<br />

Sensoren zur Überwachung<br />

kritischer Reaktorenkomponenten<br />

ohne den Einfluss von<br />

hochenergetischer Gammastrahlung<br />

und Temperatur.<br />

• Weltraumsimulationtests<br />

Messung von Dehnung, Druck,<br />

Beschleunigung und Temperatur<br />

in einer Umweltprüfkammer unter<br />

Tieftemperatur- und Hochvakuumbedingungen.<br />

◄<br />

Seit über 70 Jahren der Spezialist für Durchflussmessung<br />

Überall dort, wo Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und<br />

Robustheit bei schwierigen Umgebungs bedingungen<br />

gefragt ist, steht Eletta an erster Stelle. In vielen<br />

Branchen steht Eletta synonym für Durchflussmessung<br />

– Qualität aus Schweden!<br />

Wir bieten Durchfluss-Meßgeräte und Strömungswächter<br />

basierend auf dem Differenzdruck-Prinzip,<br />

die EMF-Serie von magnetisch-induktiven Geräten,<br />

und die Messung per Ultraschall.<br />

Alle Meßgeräte kommen ohne bewegliche Teile<br />

im Medienstrom aus, um Ihnen größtmögliche<br />

Zuverlässigkeit zu ermöglichen. So können wir<br />

eine Vielfalt von Applikationen abdecken - bestimmt<br />

auch Ihre! Auch bei Temperaturen bis 250 °C oder<br />

für sehr aggressive Medien. Lernen Sie unsere<br />

Neuigkeiten kennen:<br />

• Unsere EMF-Serie (Magnetisch-Induktive Durchflussmessgeräte)<br />

• V-Compact – eine neue, kompakte Version<br />

unserer bewährten V-Serie, jetzt mit 2 Schaltern<br />

und kleinerem Gehäuse, mit dem Sie Vorteile<br />

in schwierigen Einbausituationen genießen.<br />

• Die neuen Ultraschall-Messgeräte der KATflow-<br />

Serie – tragbar und stationär!<br />

• Messköpfe mit Voll-Edelstahlgehäusen für<br />

anspruchsvolle Umgebungsbedingungen!<br />

• Die Eletta C-Serie - Display, Datenkonzentrator<br />

und Gateway in die Industrie 4.0!<br />

• Zahlreiche Sonderdesigns rund um die Durchfluss-Messung,<br />

sowie eine integrierte Durchfluss-<br />

Mess- und Regeleinheit, ohne externe Steuerung,<br />

die somit Durchflussregelung auf kompaktestem<br />

Raum bietet!<br />

Wir helfen Ihnen weiter, Ihre Anlagen<br />

sicher zu machen!<br />

Eletta Messtechnik GmbH • Grossbeerenstrasse 169 • 12277 Berlin<br />

Tel.: 030 757 66 566 • Fax: 030 757 66 565 • info@eletta.de, www.eletta.de<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

13


Messtechnik<br />

Digitale Temperaturmessung mit bis zu<br />

512 Messpunkten<br />

Das CSM HV DTemp Messsystem wurde für die positionsgenaue, digitale und störsichere Erfassung von bis zu<br />

512 Temperaturmessstellen über eine einzige Kabelverbindung zur HV DTemp-P Zentraleinheit entwickelt.<br />

der HV-Batterie gemessen. Durch die Anordnung auf<br />

Flexprint-Trägerfolie kann die Anordnung der Sensorik<br />

aus Simulationen exakt übertragen werden. Die<br />

extrem dünn ausgeführte Sensorik erfasst dabei die<br />

Temperatur an der Unterseite.<br />

HV DTemp-Mi Controller<br />

Mit weiterentwickelten HV DTemp-Mi Controllern<br />

werden die Sensoren adressiert und mit Spannung<br />

versorgt. Dank einer speziellen Isolierung können<br />

auch Temperaturen auf unterschiedlichen Potentialen<br />

sicher gemessen werden. Je nach verwendetem<br />

Modell können bis zu 64 Sensoren an einen Controller<br />

angeschlossen werden. Bis zu acht Controller sind<br />

kaskadierbar und an die HV DTemp-P Zentraleinheit<br />

angeschlossen. Da nur ein HV-sicheres Verbindungskabel<br />

aus dem Batteriegehäuse geführt ist, wird die<br />

Struktur des Gehäuses nur minimal beeinflusst.<br />

CSM Computer-Systeme-<br />

Messtechnik GmbH<br />

www.csm.de<br />

www.csm.de/ef-dtemp<br />

Die genaue Kenntnis von thermischem Verhalten<br />

und Temperaturverläufen ist eine wesentliche Voraussetzung<br />

für die Weiterentwicklung leistungsfähiger<br />

Hochvolt-Batterie-Systeme. Dafür müssen Temperaturen<br />

mit mehreren hundert Messstellen auch zwischen<br />

den Zellen der Batterie gemessen werden.<br />

Mit dem HV DTemp Messsystem lassen sich solche<br />

Messungen leicht umsetzen.<br />

HV DTemp IC-Sensorik<br />

Mit den verschiedenen Varianten der HV DTemp IC-Sensorik<br />

werden Temperaturen an vielen Stellen innerhalb<br />

HV DTemp-P Zentraleinheit<br />

Die Datenausgabe über die HV DTemp-P Zentraleinheit<br />

erfolgt über CAN-Bus im Free Running Mode.<br />

Jeder IC-Temperatur-Sensor generiert direkt digitalisierte<br />

Messwerte, d. h. die Gefahr der Erfassung von<br />

verfälschten Messwerten aufgrund von Störungen in<br />

den Zuleitungen besteht nicht. Die Messgenauigkeit<br />

liegt bei bis zu 0,1 °C mit einer 16-bit Auflösung. Der<br />

Temperatur-Messbereich reicht von -40 °C bis +125 °C.<br />

CSM ermöglicht mit dem neuen digitalen Temperatur-<br />

Messsystem HV DTemp eine schnellere und gezieltere<br />

Entwicklung von Batterien und Energiespeichern. ◄<br />

Digitalisierung für Mobilität, Energie, Bauingenieurwesen, Luft- und Raumfahrt<br />

Energie-effiziente Antriebe,<br />

Gewährleistung der Energieversorgung<br />

oder sichere Infrastruktur.<br />

Gantner Instruments kommt<br />

im Alltag als stiller Überwacher in<br />

verschiedenen Bereichen vor und<br />

unterstützt den Anwender bei der<br />

Digitalisierung und Datenverarbeitung<br />

von mechanischen, thermischen<br />

und elektrischen Größen.<br />

Die Messsysteme sind dank des<br />

modularen Aufbaus zukunftsfähig<br />

und flexibel, einfach in der Bedienung<br />

und doch übersichtlich bei<br />

der Auswertung.<br />

Der Kern der Digitalisierung ist<br />

die Messung und Auswertung von<br />

Daten. Gantner Instruments bietet<br />

für Unternehmen weltweit flexible<br />

und höchst präzise Messsysteme,<br />

um verschiedene Daten aufzuzeichnen.<br />

Sei es zur Batterieprüfung<br />

sowie der Überwachung<br />

und Regelung von Photovoltaik-<br />

Anlagen und Energiespeichern<br />

im Bereich Energie, Monitoring<br />

im Bauwesen, Verbesserung von<br />

elektrischen Antrieben im Automotivebereich<br />

oder bei der Prüfung<br />

von neuartigen Triebwerkskonzepten<br />

für die Raumfahrt.<br />

Die von Gantner entwickelte<br />

Cloud und Machine Learningbasierte<br />

Plattformtechnologie ermöglicht<br />

effiziente Auswertungen<br />

um neue, datenbasierte Geschäftsmodelle<br />

zu entwickeln.<br />

• Gantner Instruments GmbH<br />

www.gantner-instruments.com<br />

14 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Messtechnik<br />

WLAN-Interface für<br />

Datenerfassungs-System<br />

Schwingungsanalyse und Zustandsüberwachung mit dem Handy<br />

konfigurieren und überwachen<br />

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Willkommen zum<br />

Innovationsdialog!<br />

Das UniDAQ System von D.SignT ist eine DSP-basierte, frei programmierbare und erweiterbare<br />

Messtechnikplattform zur Datenerfassung und Verarbeitung<br />

Mit der neuen WLAN und SD-Karten Erweiterung<br />

kann UniDAQ nun auch drahtlos über<br />

mobile Endgeräte konfiguriert, überwacht oder<br />

aus der Ferne gestartet werden. Durch die SD-<br />

Erweiterung kann das UniDAQ auch als Datenlogger<br />

eingesetzt werden um z.B. Schwingungsdaten<br />

an Windkraftanlagen zu erfassen.<br />

Kompakt und einfach<br />

UniDAQ beinhaltet Analogschnittstellen, Signalkonditionierung<br />

und -verarbeitung, Speicher,<br />

Stromversorgungen, Schutzschaltungen und<br />

Kommunikations-Ports auf einer kompakten,<br />

einfach zu integrierenden Baugruppe für den<br />

Einsatz in Handheld-Geräten, Tischgeräten<br />

oder 19-Zoll-Systemen.<br />

Universelle Eingänge<br />

Die acht universellen Eingänge verarbeiten<br />

Signale in Form von Spannungen, IEPE Schwingungssensoren<br />

und Mikrofonen sowie 4-20 mA<br />

Stromschleifen für Hilfsgrößen. 24-Bit-Wandler,<br />

die synchrone Abtastung bis zu 256 kS/s und<br />

der robuste elektrische Aufbau stellen eine präzise<br />

Auflösung hochdynamischer Signale sicher.<br />

Bei Messungen an rotierenden Maschinen werden<br />

mit vier Digitaleingängen Drehzahlen und<br />

Winkel erfasst, zwei Ausgänge erzeugen PWM-<br />

Signale. Die Kanalzahl lässt sich mit einer Analog-Erweiterung<br />

auf sechzehn erhöhen, mehrere<br />

Geräte können synchronisiert zusammengeschaltet<br />

werden. Alternativ zum WLAN lässt<br />

sich UniDAQ4 auch mit einem Feldbus-Interface,<br />

Industrie-Netzwerk, oder einem Benutzerinterface<br />

erweitern und so problemlos in eine<br />

bestehende Infrastruktur einfügen.<br />

Leistungsfähiger Signalprozessor<br />

Durch den leistungsfähigen Signalprozessor<br />

kann das UniDAQ4 von der Vorverarbeitung bis<br />

zur komplexen Auswertung auch Aufgaben als<br />

eigenständiges Gerät übernehmen - als Alternative<br />

zum reinen Streaming der Messwerte über<br />

USB oder Ethernet auf einem externen PC. Für<br />

die DSP Programmierung steht eine umfangreiche<br />

C-Bibliothek zur Geräte-Konfiguration,<br />

Datenerfassung, Datenverarbeitung und Kommunikation<br />

und passende Treiber zur Verfügung.<br />

Typische Einsatzgebiete sind Schwingungsanalyse<br />

und Zustandsüberwachung, akustische<br />

Signalauswertung und die Überwachung von<br />

Stromnetzen.<br />

• D.SignT GmbH & Co. KG<br />

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<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong> 15<br />

15


Messtechnik<br />

Die richtigen Weichen stellen:<br />

Viele Signal-Kanäle übersichtlich verwalten<br />

Switching: Signal-Verschaltung in Multikanal-Testsystemen<br />

Wesentlichen drei grundlegende<br />

Anforderungen:<br />

• Öffnen/Schließen eines Signalpfads.<br />

• Multiplexen eines einzelnen Signalpfads<br />

in mehrere Pfade oder<br />

umgekehrt.<br />

• Signal-Routing in verschiedene<br />

Übertragungspfade.<br />

Letztendlich läuft es also immer<br />

auf ein programmgesteuertes Ein-,<br />

Aus- oder Umschalten des Signalpfades<br />

in verschiedenen Varianten<br />

hinaus.<br />

© Aufmacherbild Hintergrund „Weichen“: Pixabay<br />

Wenn man allgemein von Messtechnik<br />

spricht, denkt man wahrscheinlich<br />

zuerst an das klassische<br />

Messen in der Werkstatt und bei<br />

der Wartung. Das Vorgehen ist hier<br />

einfach: „Multimeter- oder Oszilloskop-Tastkopf<br />

an einen Messpunkt<br />

halten und Messwert ablesen“.<br />

In der Industrie sieht das natürlich<br />

ganz anders aus. Bei Test und<br />

Messtechnik (T&M) sind hier ganz<br />

andere Bedingungen gegeben und<br />

damit auch ganz andere Vorgehensweisen<br />

erforderlich. So spielt an<br />

erster Stelle die Automatisierung<br />

des Messvorgangs eine wichtige<br />

Rolle und die damit verbundene<br />

Geschwindigkeit und geforderte<br />

Zuverlässig keit. Oft muss an sehr<br />

vielen Messpunkten eines zu testenden<br />

Objekts gemessen werden und<br />

es müssen sequenziell viele Prüflinge<br />

getestet werden. Zudem soll<br />

je nach Anwendung an einem Prüfling<br />

mit verschiedenen Messinstrumenten<br />

gleichzeitig gemessen und<br />

das Messobjekt überdies womöglich<br />

mit Test-Signalen stimuliert werden.<br />

Messen im industriellen Test-<br />

Umfeld muss also vor allem schnell,<br />

automatisch, effektiv/produktiv,<br />

robust/zuverlässig und wiederholbar/reproduzierbar<br />

sein - und das<br />

bei einer Vielzahl von Kanälen/<br />

Messpunkten.<br />

Was ist „Signal-Switching“?<br />

Um nun viele Prüflinge und Messvorrichtungen,<br />

also eine Vielzahl<br />

von Ein-/Ausgangs-Kanälen, sinnvoll,<br />

übersichtlich und automatisiert<br />

zu verwalten, ist ein programmgesteuertes<br />

„Routing“ der Signale<br />

erforderlich. So müssen zum Beispiel<br />

verschiedene Test-Geräte wie<br />

HF-Power-Meter/Power-Sensoren,<br />

Signal-, Spektrum-, vektorielle Netzwerk-Analysatoren,<br />

Signal-Generatoren,<br />

Multimeter und Oszilloskope<br />

mit mehreren Testpunkten eines oder<br />

mehrerer zu testenden Objekte verschaltet<br />

werden. Dies umfasst im<br />

Und was muss geschaltet<br />

werden?<br />

Die zu verschaltenden Signale<br />

können je nach Anwendung und<br />

natürlich auch innerhalb eines T&M-<br />

Systems ganz unterschiedlich sein.<br />

Dazu gehören zum Beispiel höhere<br />

Spannungen für eine Stromversorgung<br />

des Prüflings, außerdem<br />

AC- oder DC-Niederspannungen,<br />

digitale/TTL-Steuersignalen, Prüfsignale,<br />

die ein Signal-Generator<br />

erzeugt bis hin zu HF-Signalen für<br />

schnelle Datenübertragungen, Funksignale,<br />

Antennen etc. Die Anforderungen<br />

an die Signal-Verschaltung<br />

sind also sehr unterschiedlich, das<br />

Grundprinzip „Schalter“ ist jedoch<br />

immer gleich.<br />

Gängige Switching-<br />

Topologien in Test und<br />

Messtechnik<br />

In der Praxis kommen vor allem<br />

vier Switching-Topologien (Bild 1)<br />

zum Einsatz:<br />

• Umschalter sorgen für ein Signal-<br />

Routing von einem Kanal in zwei<br />

Pfade.<br />

Meilhaus Electronic<br />

www.meilhaus.de<br />

Bild 1: Beispiele für Umschalten, Multiplexen, Mehrfach-Umschalten und Bypass<br />

16 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Messtechnik<br />

Bild 2: Beispiele für Schalter-/Relais-Konfigurationen<br />

• Multiplexer (kurz MUX, Multiport-<br />

Schalter) erledigen das Signal-<br />

Routing eines Eingangs-Kanals<br />

zu vielen Ausgangs-Pfaden - oder<br />

umgekehrt auch das Signal-Routing<br />

eines Ausgang-Kanals zu vielen<br />

Eingangs-Pfaden.<br />

• Mehrfach-Umschalter routen die<br />

Signale zweier Eingänge in zwei<br />

Ausgangs-Pfade.<br />

• Bypass-Schalter schließlich dienen<br />

zum Zu- oder Wegschalten<br />

einer Testkomponente in einen/<br />

aus einem Signal-Pfad.<br />

Für die technische Realisierung<br />

der zu Grunde liegenden Schalter<br />

stehen im Wesentlichen zwei Verfahren<br />

zur Auswahl: Zum einen elektromechanische<br />

Schalter (EM), also<br />

eine Steuerung des mechanischen<br />

Schaltvorgangs per Spule/Magnetfeld.<br />

Zum anderen Halbleiter-Schalter<br />

(Solid State), also die Steuerung<br />

des Schaltvorgangs per Halbleiter<br />

z. B. PIN-Diode oder FET.<br />

Exkurs: Relais – Schalter<br />

mit „Fernbetätigung“<br />

Klassische, mechanische Relais<br />

sind elektromechanische Schalter,<br />

die über Strom elektromagnetisch<br />

gesteuert werden. Ein solches<br />

Relais verfügt dazu über mindestens<br />

zwei Stromkreise: Zum einen den<br />

„steuernden“ Stromkreis zum Aktivieren<br />

des Schalters per Erregerspule,<br />

zum anderen den oder die zu<br />

schaltenden Stromkreis(e). Mechanische<br />

Relais haben unter anderem<br />

die Vorteile eines geringen Kontaktwiderstands,<br />

einer hohen Einschaltleistung<br />

und Überlastbarkeit sowie<br />

eines hohen Isolationswiderstands<br />

für eine sichere galvanische Trennung.<br />

Sie können von DC bis hin zu<br />

Hochfrequenz-Signalen schalten. Ihre<br />

Nachteile liegen bei einer begrenzten<br />

Lebensdauer (maximale Anzahl der<br />

Schaltvorgänge) durch Verschleiß,<br />

die mit dem Schalten verbundene<br />

Geräuschentwicklung, die Empfindlichkeit<br />

gegenüber Erschütterungen<br />

sowie höheren Abfall- und Ansprechzeiten<br />

gegenüber Halbleiter-Relais.<br />

Die Ausführungen reichen von Kleinrelais<br />

bis hin zu großen Schützen.<br />

Reed-Relais<br />

Neben den klassischen, mechanischen<br />

Relais gibt es weitere Ausführungen<br />

des Relais-Prinzips. Eine<br />

davon ist das Reed-Relais. Hier<br />

befindet sich der Schaltkontakt in<br />

einem Glasröhrchen in Vakuum oder<br />

Schutzgas. Das Betätigen des Kontaktes<br />

erfolgt mit einem von außen<br />

wirkenden Magnetfeld. Reed-Relais<br />

sind sehr zuverlässig und haben<br />

eine lange Lebensdauer.<br />

Halbleiter-Relais<br />

(SSR/Solid State Relays) arbeiten<br />

nicht mechanisch sondern sind elektronische<br />

Halbleiter-Bauelemente<br />

zum Beispiel auf Basis von Transistoren,<br />

Thyristoren oder Triacs. Sie<br />

arbeiten geräuschlos, haben eine<br />

geringe Schaltverzögerung, kein<br />

Kontaktprellen und keinen mechanischen<br />

Verschließ.<br />

Relais-Ausführungen<br />

Für die Beschreibung der Kontakt-Konfiguration<br />

bei Relais ist die<br />

Bezeichnung mit den englischen<br />

Begriffen „Pole“ (Kontakte) und<br />

„Throw“ (Schaltpositionen) üblich.<br />

Elektromechanisch (EM)<br />

Solid State (SS)<br />

PIN‐Diode FET Hybrid<br />

Frequenzbereich ab DC ab einigen MHz ab einigen kHz ab einigen kHz<br />

Einfügungsdämpfung 90 dB bei 18 GHz)<br />

Gut bei hohen<br />

Frequenzen (18<br />

GHz)<br />

Gut bei<br />

niedrigen<br />

Frequenzen<br />

(100 MHz)<br />

Gut über weiten<br />

Frequenzbereich<br />

Schaltgeschwindigkeit ms‐Bereich ns‐Bereich µs‐Bereich µs‐Bereich<br />

Lebensdauer<br />

1 ‐ 5 Millionen Zyklen (mechanischer<br />

Theoretisch endlos<br />

Verschleiß)<br />

Leistungsaufnahme +32 dBm/2 W +27 dBm/0,5 W<br />

Reproduzierbarkeit 0,05 bis 0,03 dB


Messtechnik<br />

Oft wird auch der „Normal“-Zustand<br />

(Ruhe-Zustand offen/geschlossen)<br />

angegeben.<br />

• SP - Single-Pole/einpolig<br />

• DP - Double-Pole/zweipolig<br />

• ST - Single-Throw/Ein- oder Ausschalter<br />

• DT - Double-Throw/Umschalter<br />

• 4T oder nT - 4-fach/n-fach Throw<br />

(Mehrfach-Umschalter)<br />

• NC - Normally closed, im Ruhezustand<br />

geschlossen/Ruhekontakt<br />

• NO - Normally open, im Ruhezustand<br />

offen/Arbeitskontakt<br />

Beispiele für Schalter-/Relais-<br />

Konfigurationen zeigt Bild 2.<br />

Switching-Anwendung<br />

Ob in einer Switching-Anwendung<br />

EM- oder Solid-State-Technik zum<br />

Einsatz kommt, hängt stark von der<br />

Anwendung ab. Keine der beiden<br />

Technologien ist grundsätzlich die<br />

bessere, sondern lediglich abhängig<br />

von verschiedenen Anforderungen<br />

besser geeignet – hier am Beispiel<br />

für HF-Signale:<br />

Auswahl der Schaltlösung<br />

Der Anwender muss also bei<br />

der Auswahl einer Schaltlösung<br />

seine Anwendung genau im Blick<br />

haben. Sollen zum Beispiel Signale<br />

bis hinunter zu DC geschaltet werden,<br />

sind EM-Switching-Lösungen<br />

die Wahl, da nur diese einen Frequenzbereich<br />

ab DC beherrschen.<br />

Sind hingegen Lebensdauer und<br />

Verschleiß ein wichtiges Thema,<br />

können Solid-State-Schalter bevorzugt<br />

in Frage kommen etc. Signal-<br />

Switching/Routing-Anwendungen<br />

werden in nahezu allen Bereichen<br />

industrieller T&M-Systeme benötigt,<br />

unter anderem bei der Qualitätssicherung,<br />

in Produktionstests,<br />

Konformitätstest oder Feld-Tests.<br />

Sie sind neben den Messgeräten<br />

selbst ein essenzieller Teil eines<br />

umfangreichen T&M-Konzepts.<br />

Genau so vielfältig sind die Anwendungsfelder,<br />

wie zum Beispiel HF/<br />

Mikrowellen-Anwendungen, Automotive,<br />

Wireless/5G, Aerospace,<br />

Industrie, Life Sciences, Ausbildung,<br />

Forschung/Entwicklung.<br />

Neben Messmitteln wie HF-Analysatoren,<br />

Oszilloskopen, Multimetern,<br />

Signal-und Leistungs-<br />

Quellen liefert Meilhaus Electronic<br />

daher auch Lösungen für die<br />

Signal-Verschaltung unterschiedlicher<br />

Signal-Typen.<br />

Beispiele modularer<br />

Systeme<br />

Dazu gehören modulare Systeme<br />

wie das Keysight DAQ970A oder<br />

34980A. Diese enthalten als Messgerät<br />

ein integriertes Digital-Multimeter<br />

und erlauben durch individuelle<br />

Kombination von 3 oder 8 Modulen<br />

den Aufbau maßgeschneiderter,<br />

schnelle Schalt-Systeme für viele<br />

Kanäle. Zu den Modultypen zählen<br />

unterschiedliche Schalt-Topologien<br />

wie Multiplexer oder Matrix-<br />

Schalter, für unterschiedliche Signaltypen<br />

von NF bis HF. Speziell für<br />

das Schalten von HF-Signalen<br />

ist eine Serie von elektromechanischen<br />

Koaxial-Multiport-Schaltern<br />

in 4-, 6-, 8- oder 10-Port-Ausführung<br />

verfügbar: Keysight U71xx,<br />

SPnT-Topologie, im Aufmacherbild<br />

links. Die Module arbeiten in<br />

einem Frequenzbereich von DC bis<br />

67 GHz. Die Keysight P916x Serie<br />

(Auf macherbild rechts) schließlich<br />

sind kompakte, USB-3.0-gesteuerte<br />

Solid-State Schaltmatrizen für den<br />

Bereich 300 kHz bis 18 GHz in 2x8<br />

oder 2x16 Konfiguration (Vollkreuzschienen-Schaltmatrix).<br />

Kosten sparen<br />

Ein weiterer Aspekt, der natürlich<br />

nicht vergessen werden darf, ist die<br />

Tatsache, dass eine durchdachte<br />

und maßgeschneiderte Signal-<br />

Switching-Lösung auch Kosten<br />

sparen kann. Anstatt viele Messgeräte<br />

anzuschaffen, kann in vielen<br />

Fällen eine reduzierte Anzahl<br />

an Geräten ausreichen, die sinnvoll<br />

über ein Schaltsystem in verschiedene<br />

Messkanäle geroutet werden.<br />

Meilhaus Electronic,<br />

nach Informationen von Keysight<br />

Technologies. ◄<br />

Additive Lösungen für Soft- und Hardware<br />

Die ADDITIVE Soft- und Hardware für<br />

Technik und Wissenschaft GmbH ist seit<br />

über 30 Jahren ein Systemhaus, das aus<br />

Standardprodukten und individuellen Ingenieurdienstleistungen<br />

Lösungen für Messtechnik<br />

und technische, wissenschaftliche<br />

Anwendungen erstellt. Von der einfachen<br />

Softwarelösung per Standardprodukt<br />

über kleinere und mittlere Desktopanwendungen<br />

bis zu kompletten Enterprise-Lösungen<br />

bietet ADDITIVE die entsprechenden<br />

Lösungen mit maßgeschneiderten<br />

Applikationsprojekten und Full-Service-Konzepten<br />

an.<br />

Vermarktet werden die Produkte in unterschiedlichen<br />

Marktsegmenten in nahezu<br />

allen Branchen, wie z. B. Automotive, Automation,<br />

Maschinen- und Anlagenbau, Energiewirtschaft,<br />

Luft- und Raumfahrt, Chemie/<br />

Pharma/Life Science, Finanz- und Versicherungswesen<br />

und IT-Services, sowie in der<br />

kompletten deutschen Forschungslandschaft<br />

und in fast allen akademischen Institutionen.<br />

Der Geschäftsbereich MESSTECHNIK-<br />

SENSORIK legt seinen Schwerpunkt auf<br />

kabellose Datenerfassung und drahtlose<br />

Sensornetzwerke für die Zustandsüberwachung<br />

(Structural Health Monitoring) und<br />

die vorausschauende Fehlerdiagnose (Predictive<br />

Analysis) im Prozessmonitoring und<br />

Gebäudemanagement, in der Umweltüberwachung<br />

und Luft- und Raumfahrt sowie<br />

in Embedded Systems.<br />

ADDITIVE Soft- und Hardware für Technik und Wissenschaft GmbH<br />

Max-Planck-Str. 22b • 61381 Friedrichsdorf • Tel.: 06172/5905-0 • Fax: 06172/77613<br />

info@additive-net.de • www.additive-net.de/messtechnik<br />

18 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Messtechnik<br />

Kombinierte Feuchte- und Temperatursonden<br />

Driesen + Kern bringt die Humi-<br />

Probe500-Serie heraus. Diese<br />

neue Modellreihe kombinierter<br />

Feuchte- und Temperatursonden<br />

zeichnet sich durch hohe Flexibilität<br />

und Vielseitigkeit aus. So<br />

verfügen alle Sonden ausnahmslos<br />

über eine integrierte RS485-<br />

Schnittstelle.<br />

Die kombinierten Feuchte- und<br />

Temperatursensoren können jederzeit<br />

anwenderseitig getauscht und<br />

über das weit verbreiteten Mod-<br />

Bus-RTU-Protokoll kalibriert und<br />

justiert werden. Eine binäre Ausgabe<br />

aller Messwerte und abgeleiteter<br />

Größen ist über die RS485-<br />

Schnittstelle genauso möglich wie<br />

die Konfiguration und Skalierung<br />

der Analogausgänge. So lässt<br />

sich die Sonde langfristig nutzen<br />

und stets an neue Einsatzbedingungen<br />

und Gegebenheiten anpassen.<br />

Eine Auswahl verschiedener<br />

Bauformen ermöglicht den Einsatz<br />

einer HumiProbe500 auch in sehr<br />

anspruchsvollen Umgebungen.<br />

Von der Miniatursonde mit nur<br />

4 mm Durchmesser für schwer<br />

zugängliche Bereiche bis hin zur<br />

druckfesten Einschraubsonde für<br />

bis zu 30 bar Überdruck sind viele<br />

Anwendungen realisierbar.<br />

Die HumiProbe500-Sonden<br />

sowie weitere Informationen dazu<br />

sind direkt beim Hersteller erhältlich.<br />

• Driesen + Kern GmbH<br />

info@driesen-kern.de<br />

www.driesen-kern.de/PCI<br />

Short-Pulse-Testing für temperatur-sensitive<br />

High-Power-LEDs<br />

und gleichzeitig zeitoptimiert gemessen<br />

werden kann. Ein I/O-Interface<br />

ermöglicht eine zeitlich exakte Synchronisierung<br />

mit weiteren triggerfähigen<br />

Systemkomponenten, wie<br />

z. B. gepulsten Stromquellen oder<br />

gepulsten Messeinheiten.<br />

Instrument Systems GmbH<br />

sales@instrumentsystems.de<br />

www.instrumentsystems.com<br />

Im Millisekunden-Bereich zeigen die L-I-Kurven einen wärmeinduzierten<br />

Roll-over-Effekt, der für Short-Pulse-Messungen verschwindet. Alle<br />

Messungen wurden mit einem CAS 125 und einer Vektrex SMU erstellt<br />

(© Vektrex)<br />

Zur Umsetzung zuverlässiger<br />

Short-Pulse-Messungen sind<br />

gepulste Stromquellen mit schnellen<br />

Anstiegs- bzw. Abfallzeiten als<br />

auch Spektralradiometer mit Messzeiten<br />

im Mikrosekundenbereich<br />

erforderlich. Instrument Systems<br />

hat sich beim Design des neuen<br />

Spektralradiometers CAS 125 für<br />

einen CMOS-Sensor entschieden,<br />

der über eine eigens entwickelte<br />

Ausleseelektronik gesteuert wird.<br />

Diese gerätespezifische Ausleseelektronik<br />

erlaubt die zeitoptimierte<br />

Ansteuerung des Spektrometers<br />

und ermöglicht minimale Integrationszeiten<br />

von 0,01 ms.<br />

Ein präzises Triggering<br />

ist ebenfalls essentiell, damit die<br />

LED innerhalb der kurzen Integrationszeit<br />

ein stabiles Level erreicht<br />

Spektralradiometer<br />

misst in weniger als<br />

40 Mikrosekunden<br />

Eine aktuelle Untersuchung zeigt,<br />

dass für eine unverfälschte Charakterisierung<br />

von Next-Generation-LEDs<br />

Short-Pulse-Messungen erforderlich<br />

sind, die weniger als 40 Mikrosekunden<br />

andauern (vgl. LED professional<br />

Review 1/21, „Short-Pulse Testing<br />

Eliminates Self-Heating Errors to<br />

Produce True L-I-Graphs“). Über<br />

solch ein Short-Pulse-Testing ist<br />

es möglich, das wärmeinduzierte<br />

Absinken der Leistung deutlich zu<br />

verringern und den Roll-Over-Effekt<br />

zu vermeiden (siehe Bild).<br />

Short-Pulse-Messungen<br />

bestimmen zudem die maximale<br />

Compliance-Voltage deutlich<br />

genauer, die für die geforderte<br />

Stromstärke benötigt wird. Für die<br />

im Test gewählte LED ist die WPE-<br />

Messung (wall-plug efficiency) mit<br />

hohen Stromdichten über 60 %<br />

genauer als im Long-Pulse-Verfahren.<br />

◄<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

19


Messtechnik<br />

Neue Echtzeit-Spektrumanalysatoren und<br />

Signal-Analyzer<br />

Der neue Real-time Spektrum- und Signal Analyzer TDEMI S setzt Maßstäbe bei Echtzeitspektralanalyse, Funkund<br />

EMV-Messungen bis in den THz-Bereich<br />

former Messempfänger ausgestattet<br />

werden. Auch in dieser Betriebsart<br />

steht wiederum die neuartige<br />

HyperOverlapping-Technologie im<br />

FFT -Modus zur Verfügung, so dass<br />

Signale mit deutlich höherer Auflösung<br />

erfasst und dargestellt werden<br />

als bisher üblich. Sehr hochauflösende<br />

Analog-Digital-Wandler,<br />

welche eine patentierte Technologie<br />

verwenden um nichtlineare<br />

Effekte zu kompensieren, ermöglichen<br />

gleichzeitig höchste Dynamik<br />

und Messgenauigkeit. Zur vollständigen<br />

Automatisierung der Messanwendungen<br />

unterstützt die Software<br />

EMl64k Automation Suite sämtliche<br />

Betriebsarten des neu vorgestellten<br />

TDEMI S. Damit kann das TDEMI S<br />

sowohl für EMV-Messungen im klassischen<br />

Modus als auch im Echtzeit-Spektrogrammmodus<br />

eingesetzt<br />

werden.<br />

GAUSS INSTRUMENTS<br />

International GmbH<br />

www.gauss-instruments.com<br />

Die nun brandneu vorgestellte<br />

Echtzeit-Spektrumanalysatorund<br />

Signal Analyzer Geräteserie<br />

TDEMI S von Gauss Instruments<br />

setzt wiederum Maßstäbe in den<br />

Themen Echtzeitmessungen und<br />

Spektralanalyse, Funk- sowie EMV-<br />

Messungen. Die neue Geräteserie<br />

steht in unterschiedlichen Modellen<br />

mit den Frequenz bereichen 1, 6, 9,<br />

18, 26, 40, 44 oder 50 GHz zur Verfügung<br />

und bietet dem Anwender<br />

jeweils höchste Per formance als<br />

Spektrumanalysator. Zusätzlich ist<br />

der Einsatzbereich außerdem bis in<br />

den THz-Bereich erwei ter bar mittels<br />

externen Mischern.<br />

Kompakt und Energie<br />

effizient<br />

Durch das kompakte Format der<br />

Geräte, einer 12V-Versorgung und<br />

dank höchster Energieeffizienz einer<br />

sehr geringen Leistungsaufnahme<br />

ist das TDEMI S für einen mobilen<br />

Einsatz oder den Outdoor-Einsatz<br />

geradezu prädestiniert. Bei Entwicklung<br />

und Design der TDEMI S<br />

Geräteserie wurden höchste Priorität<br />

auf Eigenschaften wie Spurious<br />

Performance, Messgeschwindigkeit<br />

und Energieverbrauch gesetzt. Die<br />

flexible Konfigurierbarkeit erlaubt es<br />

das Gerät auch als Echtzeitspektrumanalysator<br />

einzusetzen.<br />

HyperOverlapping-<br />

Technologie<br />

Die neuartige von Gauss Instruments<br />

vorgestellte HyperOverlapping-Technologie<br />

ermöglicht vollkommen<br />

neue Möglichkeiten und<br />

Performance bei der Erfassung<br />

und Analyse von Signalen. Oversampling-Faktoren<br />

im Bereich von<br />

1000 ermöglichen es, sowohl den<br />

Signal-zu-Rausch-Abstand gegenüber<br />

aktuell am Markt verfügbaren<br />

High-Performance-Messgeräten<br />

nochmals deutlich weiter zu verbessern,<br />

als auch die Aktualisierungsrate<br />

des Echtzeitmodus gegenüber<br />

aktuell existierender Echtzeitmesstechniken<br />

signifikant zu beschleunigen<br />

und zu erhöhen.<br />

Hoch aufgelöste Signale<br />

Die TDEMI S Geräte können optional<br />

auch als CISPR/ANSI/MIL-kon-<br />

Anwendungsspezifische<br />

Ausstattung<br />

Durch die jederzeit flexibel nachrüstbaren<br />

Optionen kann die Ausstattung<br />

des TDEMI S für eine Vielzahl<br />

von Applikationen konfiguriert<br />

und auch zu einem späteren Zeitpunkt<br />

aufgerüstet und somit für<br />

neue Anwendungszwecke erweitert<br />

oder für einen größeren Frequenzbereich<br />

eingesetzt werden.<br />

So kann das TDEMI S optimal und<br />

hocheffizient für Funkmessungen<br />

und EMV-Messungen sowohl im<br />

Full-Compliance als auch im Pre-<br />

Compliance Bereich eingesetzt werden.<br />

Aufgrund der exzellenten technologischen<br />

Eigen schaften bzgl.<br />

Spurious Unterdrückung, Dynamik,<br />

Rauschboden und der neuartigen<br />

HyperOverlapping Technologie<br />

ist das TDEMI S für Applikationen<br />

geeignet bei denen man mit<br />

heutigen Messgeräten bereits an<br />

die Grenzen des Machbaren stößt.<br />

Die Erweiterung mittels externen<br />

Mischern in den THz-Bereich ermöglicht<br />

seinen Einsatz beispielsweise<br />

im Rahmen von Zulassungsmessungen<br />

für SG und bereits darüberhinaus.<br />

◄<br />

20 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Von punktgenauer IR-Temperaturerfassung<br />

bis Wärmebild<br />

Messtechnik<br />

Für alle industriellen Anwendungen,<br />

die genaue und detaillierte<br />

Temperaturdaten in Echtzeit<br />

benötigen, bietet Fluke Process<br />

Instruments robuste, leistungsstarke<br />

berührungslose Infrarotmesstechnik.<br />

Das Programm umfasst Infrarotthermometer<br />

und zwei Arten<br />

von Wärmebildsystemen: Zeilenscanner<br />

und Wärmebildkameras.<br />

Diese Mess instrumente, die in<br />

sicherem Abstand zu Wärmequellen<br />

installiert werden, ermöglichen<br />

eine kontinuierliche Temperaturüberwachung<br />

und -steuerung im<br />

Bereich von -40 bis 3200 °C. Jede<br />

Produktfamilie enthält geeignete<br />

Spektralmodelle für diverse Anwendungen,<br />

die auch unter schwierigen<br />

Bedingungen wiederholbar messen.<br />

Messdaten können u. a. über<br />

Analogschnittstellen, Industrieprotokolle,<br />

OPC oder Webserver ausgegeben<br />

werden. Geräte mit analogen<br />

und digitalen Ausgängen, beispielsweise<br />

Profinet und Videostreaming,<br />

können gleichzeitig ausgeführt<br />

werden. Die zugehörigen Softwarepakete<br />

erfassen, protokollieren<br />

und visualisieren Temperaturdaten<br />

und erlauben die Konfiguration<br />

von Hardware- oder Softwarealarmen.<br />

• Fluke Process Instruments<br />

GmbH<br />

www.flukeprocessinstruments.com<br />

Innovative Messtechnik für alle Anwendungen<br />

Die Firma AHLBORN entwickelt<br />

und fertigt hochwertige<br />

Datenlogger für Forschung<br />

und Entwicklung, Industrie,<br />

Umweltschutz, Bausanierung<br />

u.v.m.<br />

Eine Besonderheit ist das ALMEMO®<br />

System. Ein einziger Datenlogger ist für<br />

die Messung fast aller physikalischer, elektrischer<br />

oder chemischer Größen geeignet,<br />

nur der Sensor muss getauscht werden.<br />

Dieser wird über einen intelligenten<br />

Stecker angeschlossen.<br />

Die ALMEMO® Steckertechnologie ermöglicht<br />

eine komplexe Messdatenerfassung<br />

mit individuellem Messaufbau. Neu<br />

sind D7 Stecker für digitale Sensoren.<br />

Diese Sensoren können ohne Verlust der<br />

Kalibrierdaten getauscht werden, da die<br />

Kalibierung des digitalen Sensors ohne<br />

Messgerät erfolgt.<br />

Individuelle Parameter werden zusätzlich<br />

im Stecker gespeichert. In den Displays<br />

der Anzeigegeräte sind erweiterte Darstellungsbereiche<br />

möglich. Mit 10 Messgrößen<br />

per D7 Anschlussstecker werden einfache<br />

Datenlogger zu Multifunktionsmessgeräten,<br />

auch mit Sensoren anderer Hersteller.<br />

Für die Messgrößen relative Luftfeuchtigkeit,<br />

Temperatur, Strömungsgeschwindigkeit<br />

und für elektrische Größen ist AHLBORN<br />

DAkkS akkreditiertes Kalibrierlabor nach<br />

der Norm DIN EN ISO/IEC 17025:2018.<br />

Darüber hinaus wird ein weites Kalibrierspektrum<br />

für alle von der ALMEMO® Messtechnik<br />

erfassbaren Messgrößen angeboten.<br />

Ahlborn Mess- und Regelungstechnik GmbH<br />

Eichenfeldstraße 1 • 83607 Holzkirchen • Tel.: 08024/30070<br />

Fax: 08024/300710 • amr@ahlborn.com • www.ahlborn.com<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

21


Messtechnik<br />

Neue HV-sichere Module für E-Mobility-Tests<br />

nungen an einzelnen Batterie zellen,<br />

an größeren Submodulen oder<br />

Stacks bis 100 V sowie der Messung<br />

von Strommess-Shunts auf<br />

hohem Niveau. Zugleich ermöglicht<br />

es, Fragen nach der mechanischen<br />

Festigkeit gegenüber Vibrationsbelastung<br />

zu beantworten, die in der<br />

Entwicklung und im Test von E-Mobility-Komponenten<br />

wie Batterien oder<br />

der gesamten HV-Infrastruktur immer<br />

mehr in den Fokus rücken.<br />

HISO-T-8<br />

imc Test & Measurement GmbH<br />

hotline@imc-tm.de<br />

www.imc-tm.de<br />

Familien-Zuwachs bei den<br />

klickbaren imc CANSASfit<br />

Messmodulen<br />

Die imc Test & Measurement<br />

GmbH erweitert ihre imc CANSASfit-Serie,<br />

um hochisolierte und kompakte<br />

CAN-Messmodule für die<br />

Messdatenerfassung in HV-Umgebungen,<br />

z. B. an E-Fahrzeugen und<br />

-Komponenten.<br />

Die beiden neuen Module HISO-T-8<br />

und HISO-UT-6 unterstützen dabei<br />

vielfältige Testszenarien. So ist das<br />

HISO-UT-6-Modul neben der Temperatur-<br />

und Zellenspannungsmessung<br />

und auch bei Vibrationsmessungen<br />

mit MEMS-Sensoren einsetzbar.<br />

Es spricht damit Anwender<br />

an, die etwa an Hochvolt-Batterien<br />

neben thermischen Untersuchungen<br />

auch Festigkeits- und<br />

Belastungstests durchführen.<br />

Beide HISO-Module gewährleisten<br />

volle Personensicherheit bei bis zu<br />

1000 V und lassen sich mit jedem<br />

anderen Modul der imc CANSASfit-<br />

Reihe über den integrierten Klickverschluss<br />

verbinden.<br />

Universeller Ansatz<br />

Mit dem neuen imc CANSASfit<br />

HISO-UT-6 Modul stellt das Unternehmen<br />

einen universelleren Ansatz<br />

für die Messdatenerfassung in HV-<br />

Umgebungen vor. So lassen sich<br />

mit ihm in 1000-V-Umgebungen<br />

Temperaturen, Spannungen sowie<br />

über direkt anschließbare MEMS-<br />

Beschleunigungssensoren auch<br />

nieder frequente mechanische<br />

Schwingungen sicher erfassen. Den<br />

dazu geeigneten Miniatursensor mit<br />

einem Gewicht von nur 3 Gramm und<br />

der Größe eines Zuckerwürfels bietet<br />

imc ebenfalls neu an. Das Modul<br />

erfüllt so die klassischen Anforderungen,<br />

wie die Erfassung von Temperaturen<br />

(PT100/1000) und Span-<br />

Das zweite neue Modul mit der<br />

Bezeichnung HISO-T-8 bietet 8 Eingänge<br />

für Thermoelemente Typ K<br />

auf Sammelstecker und erlaubt<br />

die sichere und präzise Temperaturmessung<br />

auf einem Niveau bis<br />

zu 1000 V. Es ist damit für thermische<br />

Untersuchungen an Hochvolt-Komponenten<br />

bei Elektro- und<br />

Hybridfahrzeugen, wie z. B. Batterien,<br />

Brennstoffzellen und Versorgungskreisen,<br />

geeignet.<br />

Beide Module sind mit dem<br />

bewährten Klickverbinder ausgestattet<br />

und lassen sich beliebig mit weiteren<br />

imc CANSASfit HISO-Modulen<br />

und allen anderen Mitgliedern der<br />

imc CANSASfit- Familie verbinden.<br />

Umfangreiches Zubehör<br />

Mit einem umfangreichen Sortiment<br />

an Zubehör zur Instrumentierung,<br />

wie HV-zertifizierten Anschlusskabeln,<br />

Verlängerungskupplungen,<br />

HV-Anschlussboxen und Sensoren,<br />

versteht sich imc als Komplettlieferant.<br />

Auch auf Seiten der Datenerfassung<br />

und -analyse ist imc mit<br />

universellen Datenloggern, Messsystemen<br />

und Analyse-Software-<br />

Paketen der Spezialist für umfassende<br />

Testlösungen. ◄<br />

22 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Messtechnik<br />

UV-VIS-IR Spektrophotometer<br />

Das SphereSpectro 150H Labormessgerät ist ein Hochleistungs-UV-VIS-IR-Spektrophotometer mit<br />

hervorragender optischer Leistung zur Bestimmung des spektralen Absorptionskoeffizienten sowie effektiven<br />

Streukoeffizienten<br />

Das SphereSpectro 150H Labormessgerät<br />

ist ein einzigartiges Spektrophotometersystem<br />

zur gleichzeitigen<br />

Unterscheidung und Quantifizierung<br />

des spektralen Absorptionskoeffizienten<br />

als auch des spektralen<br />

effektiven Streu koeffizienten<br />

von streuenden Medien. Es sind verschiedene<br />

Versionen für den UV-,<br />

VIS- und IR-Spektralbereich erhältlich.<br />

Es verkürzt die Arbeitszeit der<br />

Messanwendung und liefert binnen<br />

Sekunden hochpräzise, absolute<br />

Messergebnisse. Zeitgleich können<br />

der spektrale Absorptionskoeffizient<br />

(µa) und der spektrale, effektive<br />

Streukoeffizient (µs -auch reduzierter<br />

Streukoeffizient genannt) von<br />

diffusen Proben bestimmt werden,<br />

egal ob die Probe fest oder flüssig ist.<br />

Das Tischgerät verfügt über einen<br />

großen Probenraum mit mehreren<br />

Befestigungsoptionen, welches<br />

das Einlegen der Proben genauso<br />

einfach gestaltet, wie die Auswertung<br />

am Bildschirm. Um die „Plug<br />

& Play“-Auswertung der streuenden<br />

Medien im Sekundentakt zu ermöglichen<br />

wird ein intuitives Software-<br />

Paket bereitgestellt.<br />

Für einen schnellen Einblick in die<br />

innovative Technologie zur gleichzeitigen<br />

Bestimmung der Streuung<br />

und der Absorption eines Volumenkörpers<br />

bekommen, empfehlen wir<br />

ein Video: https://www.youtube.com/<br />

watch?v=F5XMlCi-obE&t=2s<br />

Hauptmerkmale<br />

• Gleichzeitige Bestimmung von:<br />

Absorptionskoeffizient, µa und<br />

effektivem Streukoeffizient, µs‘<br />

• Messung an diffusen Proben<br />

• Einfache Handhabung der Probe<br />

• Messung innerhalb von Sekunden<br />

• Tischgerät<br />

• UV-, VIS-, und IR-Spektralbereiche<br />

• Großer Probenraum mit mehreren<br />

Probenbefestigungsoptionen<br />

• Präzise und absolute Messungen<br />

• Plug & Play mit intuitivem Software-Paket<br />

Messprinzip<br />

Das grundlegende Messprinzip ermöglicht<br />

die Messung beider Parameter,<br />

des spektralen Absorptionskoeffizienten<br />

und des spektralen<br />

effektiven Streukoeffizienten. Diese<br />

beiden Parameter sind für die Analyse<br />

von diffus streuenden Proben<br />

in Hinblick auf ihre physikalischen<br />

und chemischen Eigenschaften von<br />

Interesse. Konventionelle Labormessgeräte<br />

auf dem Markt führen<br />

die Messung und Analyse nur auf<br />

der Basis der Absorption oder reinen<br />

Transmission durch. Dies ist<br />

nicht ausreichend, wenn eine absolute<br />

Messung und eine tiefere Analyse<br />

von diffus streuenden Proben<br />

erforderlich sind. Durch einen speziellen<br />

Algorithmus im Softwareprogramm<br />

kann sowohl der Absorptionskoeffizient<br />

als auch der Streukoeffizient<br />

bestimmt werden. Dieser<br />

basiert auf der „Strahlungstransporttheorie“.<br />

Aufgrund dieses einzigartigen<br />

Messprinzips ist es möglich, viele<br />

verschiedene Anwendungen zu<br />

bedienen.<br />

Anwendungen<br />

• Materialanalyse<br />

• Biophotonik<br />

• Inhaltsbestimmung<br />

• Qualitätssicherung<br />

• Chemometrie<br />

• Lebensmittelanalyse<br />

• Pharmazie and Kosmetik<br />

• Rendering basierend auf<br />

physikalischen Parametern<br />

• Gigahertz-Optik<br />

www.gigahertz-optik.de<br />

Leistungsverstärker für Automotive-Test LV124/148 mit richtungsweisenden Eigenschaften<br />

Eine der wichtigsten Normen im automotivbereich<br />

ist die LV 124. Sie beschreibt unterschiedliche<br />

elektrische Tests und deren Anforderungen.<br />

Ziel der LV 124 Norm und der in ihr<br />

beschriebenen Tests sind die gestiegenen<br />

Anforderungen an die Ausfallsicherheit von<br />

Baugruppen und das damit verbundene Erkennen<br />

und Beseitigen von kurzfristig auftretenden<br />

elektrischen Fehlern. Die Norm LV 124 spezifiziert<br />

die Anforderungen, Testbedingungen<br />

und Tests für elektrische, elektronische und<br />

mechatronische Komponenten und Systeme<br />

zur Nutzung in Kraftfahrzeugen bis 3,5t. Der<br />

Leistungsverstärker ist für diese Tests geeignet.<br />

Wichtige Eigenschaften:<br />

• 1…24 kW / 600 A peak<br />

• Eingebauter Windows 10 Rechner zur Speicherung<br />

von: Handbüchern, Einstellungen,<br />

Testvorschriften, Messergebnissen usw.<br />

• Bedienung: Lokal über Touch Panel oder<br />

Mouse / Remote z.B. mit Team Viewer über<br />

die LAN-/ WLAN Schnittstelle<br />

• Umschaltbare Arbeitsbereiche (bipolar-symmetrisch,<br />

bipolar asymmetrisch, unipolar)<br />

• Umschaltbare Regeleigenschaften (Spannungsregelung,<br />

Stromregelung)<br />

• Frequenzbereich DC…400 kHz-6db; Modulation<br />

(DC …> 300 kHz / 10V)<br />

• Additive Sollwertvorgabe (DC+AC-gekoppelt<br />

+ AC-gekoppelt + Offset (0V…+- 100 %)<br />

• Kontrollanschlüsse für:<br />

1) V-MON am Verstärker ausgang;<br />

2) VS-MON am Sense-Anschluss;<br />

3) C1-MON für kleine Ströme<br />

4) C2-MON für vollen Bereich<br />

• Erkennung einer aktiven Last<br />

• Galvanische Trennung des Ausgangs und<br />

der Sense<br />

• USB-, HDMI und LAN-Anschluss<br />

Weiteres Lieferprogramm:<br />

• Lineare arbiträre Verstärker für diverse<br />

Anwendungen<br />

• Isolier-Meßverstärker<br />

DC …. 600 kHz


Messtechnik<br />

Kompakte hyperspektrale Infrarotkamera zur<br />

Fernerkundung für einfachere Datenerhebung<br />

Installation selbst in kleinen Flugzeugen. Hierdurch<br />

können die notwendigen Betriebskosten von Messkampagnen<br />

aus der Luft deutlich reduziert werden.<br />

SphereOptics GmbH<br />

info@sphereoptics.de<br />

www.sphereoptics.de<br />

Telops hat basierend auf ihrer weltweit bekannten<br />

Hyper-Cam - dem Goldstandard für hyperspektrale<br />

infrarote Bildgebung - eine neue kompakte IR Hyperspektralkamera<br />

entwickelt und jüngst auf den Markt<br />

gebracht: die Hyper-Cam Airborne Mini. Diese Kamera<br />

setzt neue Maßstäbe im Bereich der hyperspektralen<br />

IR Fernerkundung.<br />

Dank des optimierten Designs und der fortschrittlichen<br />

Bildsteuerungstechnologie der neuen Hyper-<br />

Cam Airborne Mini wird die Durchführung von hyperspektralen<br />

Infrarot-Messungen aus der Luft deutlich<br />

vereinfacht – ohne dabei die Leistungsfähigkeit des<br />

Systems zu beeinträchtigen. Das reduzierte Gewicht<br />

(


Messtechnik<br />

Raspberry Pi HAT-<br />

Erweiterungsmodul für<br />

16-Bit Spannungsmessung<br />

Measurement Computing hat mit dem MCC 128 ein<br />

weiteres DAQ HAT Messmodul vorgestellt, das direkt<br />

auf die Raspberry Pi-Platine gesteckt werden kann.<br />

MCC 128 erfasst Messdaten mit<br />

16 Bit Auflösung bei einer Abtastrate<br />

von 100 kS/s. Mehrere Eingangsbereiche<br />

von ±1 V bis ±10 V ermöglichen<br />

sehr präzise Spannungsmessungen.<br />

MCC 128 verfügt über 8 Eingänge<br />

auf gemeinsamem Ground<br />

bzw. 4 Eingänge im Differenzmodus.<br />

Measurement Computing GmbH<br />

www.mccdaq.de<br />

Modularer Aufbau<br />

Bis zu acht unterschiedliche MCC<br />

DAQ HATs können auf dem Raspberry<br />

Pi gestapelt werden für bis<br />

zu 64 Kanäle bei einer maximalen<br />

Abtastrate von 320 kS/s. Die<br />

Module der MCC DAQ HAT Serie<br />

erfassen Spannungen, Thermoelemente,<br />

IEPE-Sensoren, bieten analoge<br />

Spannungsausgänge, sowie<br />

Digital I/Os und ermöglichen so<br />

den modularen Aufbau von multifunktionalen<br />

Mess- und Prüfsystemen<br />

auf Basis des Raspberry Pi.<br />

Die Anwender haben die Auswahl<br />

zwischen zwei Versionen des<br />

MCC 128. Die Standardversion<br />

MCC 128 hat integrierte Schraubklemmen<br />

für den Signalanschluss,<br />

während beim MCC 128-OEM die<br />

Signalanschlüsse unbestückt sind.<br />

Die MCC DAQ HATs stützen sich<br />

auf eine qualitativ hochwertige Software-Bibliothek,<br />

die mit einer kompletten<br />

Dokumentation und Beispielen<br />

für Python und C/C++ ausgestattet<br />

eine schnelle und einfache<br />

Entwicklung unter Linux ermöglicht.<br />

Die von MCC selbst entwickelte und<br />

gewartete Open Source Bibliothek<br />

steht auf GitHub zum Download zur<br />

Verfügung. ◄<br />

Interferometry in the<br />

palm of your hand<br />

Hamamatsu Photonics has developed a palmsized<br />

MEMS-FTIR engine that measures near<br />

infrared light with a wavelength from 1.1 μm<br />

to 2.5 μm.<br />

Its compact size means it can be incorporated<br />

into portable hand-held analytical instruments<br />

where real-time monitoring can be achieved.<br />

APPLICATIONS<br />

Environmental monitoring<br />

Ingredient analysis of agricultural products<br />

Quality control in factory production<br />

Food or plastic sorting<br />

Point of care testing<br />

www.hamamatsu.com<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

25


Messtechnik<br />

Digitales Freistrahl SWIR Laser Vibrometer<br />

Optomet GmbH<br />

www.optomet.de<br />

Die in der Nova Serie verbaute<br />

kurzwellige Infrarot (SWIR) Laserquelle<br />

ermöglicht Messungen ohne<br />

Oberflächenbehandlung auch auf<br />

schwierigsten Oberflächen mit einem<br />

hohen Signal-zu-Rausch-Verhältnis,<br />

sei es tiefstes Schwarz, weißglühendes<br />

Metall oder Glas.<br />

Die verwendete Wellenlänge<br />

von 1.550 nm erlaubt eine gegenüber<br />

HeNe-Systemen zehnfach<br />

höhere Ausgangsleistung von bis<br />

zu 10 mW. Gleichwohl ist höchste<br />

Augensicherheit mit Laserschutzklasse<br />

1 gegeben. Photodetektoren<br />

in diesem Wellen längenbereich<br />

haben einen Wirkungsgrad von<br />

mehr als 98 %. In Verbindung<br />

mit der höheren Laserleistung<br />

ergibt sich ein um 20 dB höherer<br />

Signalpegel im Vergleich zu<br />

herkömmlichen Laser Doppler<br />

Vibrometern.<br />

Mit nur einer einzigen longitudinalen<br />

Lasermode ist die<br />

Empfindlichkeit unabhängig<br />

von Änderungen des Messabstandes.<br />

Die sofortige Betriebsbereitschaft<br />

des Geräts nach<br />

dem Einschalten und Stabilität gegenüber<br />

Schwankungen der Umgebungstemperatur<br />

sind weitere vorteilhafte<br />

Eigenschaften.<br />

Besonderheiten<br />

• berührungslose Schwingungsmessung<br />

bis 24 MHz<br />

• durchgehend digitale Signalverarbeitung<br />

• 14 Geschwindigkeits-, 19 Wegund<br />

14 Beschleunigungsmessbereiche<br />

• Schwinggeschwindigkeiten bis<br />

25 m/s<br />

• max. Auflösung unter 100 Femtometer<br />

• Decoder via Internet erweiter- und<br />

nachrüstbar<br />

• hoher Signalpegel durch SWIR<br />

Laser, unabhängig vom Arbeitsabstand<br />

• koaxialer, grüner Targetlaser<br />

• Digital- und Analogausgänge<br />

• kompaktes und portables All-in-<br />

One Design<br />

• intuitive Handhabung<br />

• niedrige Leistungsaufnahme<br />

Die Optomets OptoGUI Mess-<br />

& Analysesoftware ermögicht den<br />

optimalen Einsatz der Einpunkt-<br />

Vibrometer.<br />

Mehrere speziell auf die Nova Serie<br />

abgestimmte Objektive stehen zur<br />

Verfügung, so kann je nach Arbeitsentfernung,<br />

Reflektivität der zu messenden<br />

Ober fläche oder Größe des<br />

Fokuspunkts die geeignete Optik<br />

ausgewählt werden. Die Objektive<br />

lassen sich unkompliziert wechseln<br />

mit einem Bajonett, wie es bei Spiegelreflexkameras<br />

üblich ist. ◄<br />

PWM-Drehzahlsensor mit umspritztem Stecker und Temperaturerfassung<br />

Durch die zusätzliche Umspritzung<br />

des ankonfektionierten<br />

Steckers (DEUTSCH DT04-<br />

Serie) wird eine perfekte, dichte<br />

Lösung geschaffen. Der Sensor<br />

an sich erfüllt bereits IP6K9K<br />

(ISO 20653) und IP67 (EN60529).<br />

Durch eine intelligente Gestaltung<br />

des Umspritzwerkzeuges, bleibt<br />

die Schwalbenschwanznute des<br />

Steckers funktionsfähig und bietet<br />

damit eine gute Befestigungsmöglichkeit.<br />

Ebenso<br />

wie die anderen<br />

Sensoren der<br />

RHEINTACHO<br />

FE-Baureihe ist<br />

dieser Drehzahlsensor<br />

mit PWM-<br />

Ausgangssignal<br />

damit für alle<br />

extrem beanspruchten<br />

Anwendungen<br />

geeignet.<br />

Der sehr kompakte<br />

Sensorkörper<br />

hat eine<br />

Gesamtbauhöhe<br />

von nur 36,8 mm<br />

bei einer Eintauchtiefe<br />

(z. B.<br />

in ein Motorgehäuse)<br />

von 18,4 mm. Das Sensorgehäuse<br />

ist aus einer widerstandsfähigen,<br />

bewährten Messinglegierung<br />

gefertigt und bietet eine hohe<br />

Beständigkeit gegen die üblichen,<br />

im hydraulischen Alltag vorkommenden<br />

Fluide. Die Abdichtung<br />

des Sensorkörpers erfolgt mittels<br />

eines Oringes. Durch die Kombination<br />

von Oring und präzise<br />

gefertigtem Metallgehäuse wird<br />

eine hervorragende Langzeitstabilität<br />

gewährleistet.<br />

Die aktuellste Ergänzung dieser<br />

Baureihe bietet einen innovativen<br />

Zusatznutzen: Im Drehzahlsensor<br />

ist zusätzlich die Temperaturerfassung<br />

integriert. Das Interface ist<br />

ein in der Hydraulikwelt weit verbreiteter<br />

DEUTSCH DT04 4-Pol<br />

Stecker. Um im robusten Alltagseinsatz<br />

eine gute Performance zu<br />

liefern ist auch hier die Steckerrückseite<br />

umspritzt. Gerade in<br />

Hydraulikkreisläufen ist die einfache,<br />

kostengünstige Erfassung<br />

der Temperatur ein interessantes<br />

Feature.<br />

• RHEINTACHO<br />

www.rheintacho.de<br />

26 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Messtechnik<br />

Kontaktfreie Verschiebungsmessung jetzt noch<br />

genauer<br />

Berührungslos und<br />

hochgenau<br />

Kontaktfreie Verschiebungsmessungen<br />

sind gefragt, wenn beispielsweise<br />

sehr kleine und fragile Messobjekte<br />

auf Vibrationen untersucht<br />

werden sollen. Hier zeichnet sich<br />

das PICOSCALE durch eine hohe<br />

Datenrate von bis zu 10 MHz aus.<br />

In Regelkreisen zur hochpräzisen<br />

Positionierung von Objekten zeigt<br />

sich eine weitere Stärke interferometrischer<br />

Positionsbestimmung: Im<br />

Gegensatz zu den in Bewegungssystemen<br />

verbauten Positionsgebern,<br />

kann das Interferometer direkt am<br />

sogenannten Point-of-Interest messen,<br />

sodass Abbé-Fehler minimiert<br />

werden (Bild 2). SmarAct bietet hierfür<br />

viele geschlossene Lösungen<br />

in Kombination mit der bekannten<br />

Positioniertechnik an.<br />

Hohe Bedienfreundlichkeit<br />

SmarAct GmbH<br />

info-de@smaract.com<br />

www.smaract.com<br />

SmarAct präsentiert eine überarbeitete<br />

Version des PICOSCALE Interferometers.<br />

Auf etablierter Technologie<br />

aufbauend zeichnet sich das<br />

neue Gerät durch ein noch geringeres<br />

Eigenrauschen auf, sodass höhere<br />

Messauflösungen und Genauigkeiten<br />

erreicht werden (Bild 1). Die<br />

zugehörigen Messköpfe werden an<br />

der Basiseinheit mittels Glasfasern<br />

verbunden und sind komplett frei<br />

von Elektronik, sodass nur marginal<br />

Wärme in den Messaufbau eingetragen<br />

wird und ihre Bauform sehr kompakt<br />

gehalten werden kann. Dadurch<br />

eignet sich das PICOSCALE insbesondere<br />

auch für Messaufgaben in<br />

Vakuumanwendungen, sehr kompakten<br />

Aufbauten, und sogar unter<br />

kryogenen Bedingungen.<br />

Die Nutzerfreundlichkeit des<br />

neuen PICOSCALE Interferometer<br />

V2 wurde durch ein neues Gehäuse<br />

erhöht, welches sich sowohl als flexibles<br />

Tischgehäuse eignet als auch<br />

in 19 Zoll Elektronikschänken einbauen<br />

lässt. Viele Anpassungsmöglichkeiten,<br />

flexible analoge und digitale<br />

Schnittstellen sowie eine nutzerfreundliche<br />

Softwareunterstützung<br />

betonen die vielfältigen Anwendungsbereiche.<br />

◄<br />

Bild 1: Diese Messung an einem einfachen Aufbau veranschaulicht das<br />

geringe Eigenrauschen. (Messabstand 20 mm, Bandbreite 10 kHz, normale<br />

Umgebungsbedingungen)<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

Bild 2: Kontaktfreie Positionsmessung direkt in der Ebene eines Objektes zu<br />

dessen genauer Platzierung in mehreren Dimensionen<br />

27


Messtechnik<br />

Flexible Messtechnik<br />

UMD 98 Flex – das Messgerät für die NSHV mit Messeingang für Rogowskispulen und neuen<br />

Abgangsmessmodulen.<br />

Das UMD 98 ist ein hochleistungsfähiges<br />

Fronttafeleinbaumessgerät<br />

mit integrierter RCM Messung.<br />

Es ersetzt alle Analogmessgeräte<br />

und misst 3/4-phasig Strom<br />

sowie Spannung im 4-Quadrantenbetrieb<br />

in Klasse 0,2 und damit<br />

die Arbeit in Klasse 0,5s sowie alle<br />

üblichen Netzgrößen, z. B. elektrische<br />

Arbeit, cos phi, Kurzzeitunterbrechungen,<br />

uvm.<br />

UMD 98 FLEX<br />

Die neue Variante UMD 98 FLEX<br />

bietet mit dem Eingangsmesssignal<br />

333 mV die einfache Möglichkeit den<br />

Primärstrom über Flexwandler zu<br />

messen. Hierbei können Ströme bis<br />

6.000 A erfasst werden und direkt<br />

an das Messgerät angeschlossen<br />

werden. Oberschwingungen können<br />

bis zur 50sten Harmonischen<br />

gemessen werden.<br />

Das UMD 98 bildet die Netzqualität<br />

nach EN 61000-2-2, EN 61000-<br />

2-4, EN 61000-2-12 ab. Es hat ein<br />

brillantes, großes Farb-Grafik-Display.<br />

Über fünf Funktionstasten wird<br />

das Gerät komfortabel bedient. Es<br />

ist zusätzlich mit zwei Analogeingängen<br />

zur RCM Messung ausgestattet.<br />

Es kann in 230/400 V TN-S<br />

Netzen eingesetzt werden. Es verfügt<br />

über einen großen 512 MB Speicher<br />

und einen integrierten Webserver.<br />

Über die Ethernet-Schnittstelle<br />

(mit 5 Ports) und den frontseitigen<br />

Mini-USB-Anschluss kann<br />

auf das Gerät zugegriffen werden.<br />

Damit sind auch Internetprotokolle<br />

einlesbar und es lassen sich SPSund<br />

Gebäudeleitsysteme einfach<br />

anbinden. Digitale Ein/Ausgänge<br />

und eine serielle RS485-Schnittstelle<br />

sind ebenfalls integriert.<br />

Zur Netzanalyse<br />

kann das Messgerät um die Firmware-Module<br />

PQ S und GO erweitert<br />

werden. Mit der Software ENVIS<br />

wird das Gerät parametriert bzw.<br />

visualisiert. Die CPU arbeitet mit<br />

25,6 kHz. Es ist auch für die Hutschienenmontage<br />

mit Adapter geeignet.<br />

Das Gerät wird zur Netzqualitätsmessung<br />

und Verbrauchsmessung<br />

in NSHV und Unterverteilungen<br />

eingesetzt.<br />

Differenzstrommessungen<br />

Mit den RCM Eingängen können<br />

Differenzstrommessungen realisiert<br />

werden. Es ist damit besonders<br />

geeignet für Gebäudeautomation,<br />

Rechenzentren und Krankenhäuser.<br />

Das Gerät kann als Modbus<br />

Master bis zu 60 Abgangsmesskanäle<br />

über MMI Module erfassen.<br />

AC-Ströme messen<br />

Hier sind jetzt zu den bisher lieferbaren<br />

MMI12 Modulen für AC-Ströme<br />

auch ein MMI12 FLEX Modul für AC-<br />

Ströme für bis zu 12 Strom kanäle<br />

lieferbar. Das MMI12 Flex lässt sich<br />

mit einem RJ45-Kabel über die Local<br />

Bus-Schnittstelle mit anderen Geräten<br />

verbinden. Bei maximal fünf miteinander<br />

verbundenen Modulen können<br />

so bis zu 60 Ströme (z.B. 20x<br />

3-phasige Verbraucher) gemessen<br />

werden. Die Stromeingänge<br />

sind für Rogowskispulen (z. B. Typ<br />

KBU Flex) mit einem Ausgangssignal<br />

von 333 mV ausgelegt.<br />

Des Weiteren sind nun auch die<br />

Module MMI12 RCM für Fehlerstrommessung<br />

und MMI12 DC für<br />

DC Strommessung verfügbar.<br />

• PQ Plus GmbH<br />

info@pq-plus.de<br />

www.pq-plus.de<br />

SIGLENT TECHNOLOGIES<br />

ist ein weltweit führender Anbieter von elektronischer<br />

Test- und Messtechnik. Die Produkte verbinden<br />

innovative Features und Funktionalitäten mit dem<br />

Bekenntnis zu Qualität und Leistung. Das Portfolio<br />

beinhaltet mehrere Oszilloskop-Serien, Signalund<br />

Funktionsgeneratoren, Digitale Multimeter,<br />

Labornetzteile, elektronische Lasten, Spektrum<br />

Analysatoren und HF-Signal Generatoren.<br />

SIGLENT Technologies Germany GmbH<br />

Stätzlinger Str. 70, 86165 Augsburg<br />

info-eu@siglent.com<br />

Phone: +49 821 6660111-0, Fax: +49 821 6660111-12<br />

28 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Messtechnik<br />

Taupunktspiegel Hygrometer als zuverlässige<br />

Referenz im Kalibrierlabor<br />

Michell Instruments Optidew 401 als Feuchtereferenz im Hygrogen HG2-S<br />

Bilder © Michell Instruments<br />

Taupunktspiegel Hygrometer sind<br />

aufgrund ihres driftfreien Funktionsprinzips<br />

besonders als Referenzgerät<br />

für andere Feuchte- und Taupunktsensoren<br />

gefragt. An Schlüsselpositionen<br />

eingesetzt sorgen sie<br />

für genaue und sichere Messwerte.<br />

Das Optidew 401 Taupunkt spiegel<br />

Hygrometer von Michell Instruments<br />

hat sich im UKAS-akkreditierten<br />

Labor von Rotronic in Crawley,<br />

Sussex, als zuverlässiges und<br />

komfortables Referenz-Hygrometer<br />

für Feuchtekalibrierungen bewährt.<br />

Das Optidew 401 Taupunktspiegel<br />

Hygrometer ist ein mobiles Tischgerät<br />

mit Touchscreen-Display für<br />

den Einsatz in Labors oder im Feld.<br />

Im Feuchte- und Temperaturkalibrierlabor<br />

von Rotronic dient es als<br />

Referenzgerät für einen HygroGen<br />

Feuchtekalibrator. Dieser erfüllt,<br />

dank seiner Fähigkeit Messgeräte<br />

über ihren gesamten Arbeitsbereich<br />

zu kalibrieren, strengste Qualitätsund<br />

Konformitätsvorschriften und hat<br />

sich daher gerade in der Pharmabranche<br />

etabliert. Er gestattet das<br />

Kalibrieren von bis zu 5 Sensoren<br />

gleichzeitig und wird in Kombination<br />

mit dem Optidew 401 zur Kalibrierung<br />

einer breiten Palette von<br />

Feuchtesensoren, Datenloggern<br />

und Handmessgeräten im Bereich<br />

von 0 bis +60 °C und 5 bis 90 % rF<br />

verwendet.<br />

Hochgenau und<br />

widerstandsfähig<br />

Als typisches Taupunktspiegel<br />

Hygrometer liefert auch das<br />

Optidew 401 hochgenaue und stabile<br />

Messungen des Taupunkts. Es<br />

bietet jedoch einige besondere Merkmale,<br />

die es von anderen Taupunktspiegel-Hygrometern<br />

abheben und<br />

besonders für das industrielle Umfeld<br />

prädestinieren. Beispielsweise den<br />

besonders robusten Spiegel, der<br />

sehr widerstandsfähig gegenüber<br />

Korrosion durch Säure oder Verunreinigungen<br />

ist und Spiegel anderer<br />

Bauweise in Ausdauertests deutlich<br />

übertrifft. Dazu kommt die einzigartige<br />

DCC Plus-Funktion (Dynamic<br />

Contamination Control). Sie erkennt<br />

Verunreinigungen auf der Spiegeloberfläche<br />

und gewähr leistet so die<br />

kontinuierliche Messung in rauen<br />

oder schmutzigen Umgebungen,<br />

ohne dass der Prozess zur manuellen<br />

Spiegelreinigung unterbrochen<br />

werden muss.<br />

Das Optidew 401 von Michell<br />

Instruments ist ein industrietaugliches<br />

Taupunktspiegel Hygro meter,<br />

das driftfreie Genauigkeit für Anwendungen<br />

im Labor und Feldeinsatz<br />

bereitstellt.<br />

• Michell Instruments GmbH<br />

de.info@michell.com<br />

www.michell.de<br />

Größenvergleich der Hygrogen HG2-S und HG2-XL Versionen<br />

Laser-Gasdetektion: Kompakt, genau, flexibel<br />

Der neue LGD-Compact von<br />

Axetris kombiniert die in der Gasmesstechnik<br />

bewährte TDLS-Technologie<br />

(Tunable Diode Laser<br />

Spectroscopy) mit einer miniaturisierten<br />

Multi-Reflektionszelle.<br />

Das darauf abgestimmte optische<br />

Laser Package-Design ermöglicht<br />

eine modulationsbasierte, aktive<br />

Rauschunterdrückung. Mit einer<br />

Länge von 163 mm, einem Durchmesser<br />

von 50 mm und einem<br />

Gewicht von 600 g ist der LGD-<br />

Compact vergleichbar mit einer<br />

kleinen Getränkedose.<br />

Dank seiner äußerst kompakten<br />

Form sind die kommerziellen<br />

Anwendungsmöglichkeiten sehr<br />

vielseitig. Das leichte Gewicht ermöglicht<br />

beispielsweise portable<br />

Emissionsmessungen per Drohne.<br />

So ist die Überwachung der Luftqualität<br />

auch in unzugänglichen<br />

Gebieten problemlos möglich.<br />

Wegen des geringen Stromverbrauchs<br />

ist der LGD-Compact auch<br />

für einen batteriebetriebenen Einsatz<br />

geeignet. Dank dieser Eigenschaften<br />

eignet sich der LGD-<br />

Compact für alle Anwendungen,<br />

bei denen eine verlässliche Messperformance,<br />

hohe Langzeitstabilität,<br />

oder eine kompakte Größe<br />

entscheidend sind, mitunter auch<br />

für die Atemgasanalyse in der<br />

Medizintechnik.<br />

• Axetris<br />

www.axetris.com<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

29


Messtechnik<br />

Erste WiFi-Oszilloskope mit differentiellen<br />

Eingängen<br />

Benutzerfreundliche Remote-Messungen dank Plug & Play-Funktionalität<br />

PLUG-IN Electronic GmbH<br />

www.plug-in.de<br />

PLUG-IN Electronic stellt die neuesten<br />

Mitglieder der leistungsstarken,<br />

hochauflösenden WiFiScope-Serie<br />

der Firma TiePie vor. Diese Oszilloskope<br />

sind die neueste Innovation<br />

auf dem Markt, denn sie sind die<br />

ersten Geräte ihrer Art mit differentiellen<br />

Eingängen. Die Fähigkeit die<br />

Messdatenerfassung remote durchzuführen<br />

bietet dabei höchste Flexibilität.<br />

Die differentiellen WiFi-Oszilloskope<br />

können über Ethernet (LAN,<br />

WiFi oder WAN) genutzt werden<br />

oder auf herkömmliche Weise über<br />

USB 2.0/3.0. Die integrierte Batterie<br />

bietet die Möglichkeit das WiFi-<br />

Scope unabhängig von einer externen<br />

Spannungsversorgung für differentielle<br />

Messungen zu betreiben.<br />

Messungen können so komplett<br />

galvanisch isoliert, über große<br />

Distanzen und in Echtzeit erfolgen.<br />

Dieses PC-basierte Messdatenerfassungsinstrument<br />

bietet dem<br />

Anwender somit vielseitigste Möglichkeiten<br />

für verschiedenste Messanwendungen.<br />

Die Oszilloskope verfügen über<br />

eine WAN-Verbindung, über die<br />

weltweit Messungen durchgeführt<br />

werden können. Spezielle Netzwerkkenntnisse<br />

sind aufgrund der<br />

benutzerfreundlichen Software und<br />

der Plug & Play-Funktionalität dabei<br />

nicht erforderlich. Das WiFiScope<br />

fungiert nicht nur als Oszilloskop,<br />

sondern auch als Spektrum-Analyzer,<br />

Datenlogger und Spannungsmesser<br />

und ist daher vielseitig und<br />

flexibel einsetzbar. So können die<br />

Geräte dort genutzt werden wo es<br />

bisher schwierig war ein komplettes<br />

Messungs-Setup zu platzieren. Dank<br />

der WiFi-Verbindung können elektrische,<br />

physikalische, mechanische<br />

oder akustische Signale nun remote<br />

gemessen werden.<br />

Anwendungsgebiete<br />

• Messungen an seriellen Kommunikationsbussen<br />

• Messungen an Switch-Mode-Netzteilen<br />

und Frequenz-Konverter<br />

• Fahrzeugmesstechnik<br />

• Mobile Messungen z. B. in<br />

Transportsystemen und sich<br />

bewegenden Objekten<br />

• Messungen über große Distanzen<br />

• Messungen an unsicheren oder<br />

schwer zugänglichen Orten ◄<br />

Leitfähigkeit von pulvrigen Additiven zuverlässig messen<br />

Leitfähige Additive wie Ruß oder Graphit<br />

spielen in der Batterieforschung eine wichtige<br />

Rolle. Ihre Materialeigenschaften tragen entscheidend<br />

zur Leistung einer Batteriezelle bei.<br />

Dabei hängt die Leitfähigkeitseffizienz der Additiven<br />

von der Größe, Struktur und Poro sität der<br />

Primärteilchen ab. Mit dem Pulvermess system<br />

PD-51 von Nittoseiko Analytech ist es möglich,<br />

die physikalischen Eigenschaften von Pulver<br />

über den spezifischen Widerstand zu bestimmen.<br />

Dieses System realisiert ein einfaches<br />

Messverfahren zur Bestimmung des spezifischen<br />

Widerstandes unter kontrolliertem Druck<br />

bis zu 20 kN. Das Pulver-Mess system besteht<br />

aus einer Druckkammer und einer Hydraulikeinheit.<br />

Das zu messende Pulver bzw. Granulat<br />

wird dabei in einen speziellen Messkopf<br />

gepresst. Die Bestimmung des spezifischen<br />

Widerstands erfolgt mit den Geräten Loresta-<br />

GX für den niederohmigen Messbereich 10 -4<br />

bzw. mit dem Hiresta-UX für den hochohmigen<br />

Messbereich bis 10 14 .<br />

Die Firma N&H Technology GmbH vertritt die<br />

Messgeräte von Nittoseiko Analytech exklusiv<br />

in der DACH und BENELUX Region und<br />

bietet den entsprechenden Service und Support<br />

an. Zudem bietet das Unternehmen die<br />

Messung von Materialproben auch als Dienstleistung<br />

an. Der Kunde erhält zu jeder Messung<br />

einen ausführlichen Prüfbericht.<br />

• N&H Technology GmbH<br />

www.nh-instruments.de<br />

30 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Messtechnik<br />

CNC Koordinatenmessgerät (KMG)<br />

Das neue CNC<br />

Koordinatenmessgerät<br />

Deltron von Vision<br />

Engineering kombiniert<br />

eine kompakte<br />

Grundfläche mit<br />

einfachem Zugang und<br />

einem überraschend<br />

großen Messvolumen<br />

freundlicher Software. Für Räume<br />

mit begrenzter Werkstattfläche ist<br />

Deltron ein robustes und genaues<br />

Werkstatt-KMG, kombiniert mit<br />

einer platzsparenden Grundfläche<br />

und einer kompakten Konstruktion,<br />

um Messstabilität zu gewährleisten.<br />

Einzigartige Kombination<br />

Diese einzigartige Kombination<br />

wird durch das moderne Design<br />

des Delta-Mechanismus mit Kohlefaserstabkonstruktion<br />

und einer intuitiven<br />

Softwaresteuerung ermöglicht.<br />

Separat stehend oder in einer Fertigungszelle<br />

integriert. Die automatische<br />

Korrektur des Werkzeugversatzes<br />

ermöglicht die Verwendung<br />

in einem vollautomatisierten Produktionsprozess.<br />

Deltron wird genau<br />

dort platziert, wo es inline misst, in<br />

einem geschlossenen Rückkopplungskreislauf.<br />

ViTouch3D-Software<br />

Die zum Einsatz kommende<br />

ViTouch3D-Software hat eine unkomplizierte<br />

und intuitive Benutzeroberfläche,<br />

die für die meisten Bediener<br />

leicht zu erlernen ist. Das innovative<br />

Design von Deltron kombiniert<br />

eine kompakte Basis mit einfacher<br />

Zugänglichkeit und einem überraschend<br />

großen Messvolumen.<br />

Sein Platz ist in der Produktion<br />

neben der Werkzeugmaschine. ◄<br />

Vision Engineering<br />

www.visioneng.de<br />

Vision Engineering präsentiert<br />

sein neues Kontaktmesssystem<br />

Deltron - entwickelt für kleinere<br />

Werkstätten/Produktionsräume, in<br />

denen jeder Platz wertvoll ist. Deltron<br />

ist ein robustes CNC Koordinatenmessgerät<br />

(KMG) mit einer kleinen<br />

Grundfläche, das ‚Standalone‘<br />

arbeitet oder auch in eine Fertigungszelle<br />

integriert werden kann.<br />

Delta-Konstruktion<br />

Mit moderner Delta-Konstruktion,<br />

hoher Messgenauigkeit und<br />

Wiederholbarkeit, sowie leistungsstarker<br />

und dennoch benutzer-<br />

Neuer thermischer IR-Strahler mit hoher Ausgangsleistung, jetzt hermetisch dicht<br />

Der neue Infrarotstrahler<br />

HIS550R-AA von Infrasolid<br />

ist ein pulsbarer IR-Emitter für<br />

die NDIR Gasanalyse. Er verwendet<br />

eine Argon-Gasfüllung<br />

und das Gehäuse ist mit einem<br />

gelöteten Saphirfenster versiegelt.<br />

Das gewährleistet die beste<br />

Langzeitstabilität. Damit werden<br />

Folge kosten reduziert, da Messgeräte<br />

und Anlagen weniger häufig<br />

gewartet und nachkalibriert werden<br />

müssen.<br />

Der HIS550R-AA ist ein thermischer<br />

Emitter mit einem<br />

NiCr-Filament, der in einem TO-39<br />

Gehäuse und gelötetem Saphirfenster<br />

verkapselt ist. Dies sorgt für<br />

ein hermetisch dichtes Gehäuse<br />

und eine hohe Langzeitstabilität.<br />

Die Kappe mit dem einge löteten<br />

Saphirfenster wird mit einem<br />

Heliumlecktest auf Dichtheit bis<br />

< 10 -8 mbar l/s geprüft. Die Argon-<br />

Gasfüllung mit ihrem höheren thermischen<br />

Widerstand im Vergleich<br />

zu Luft oder Stickstoff sorgt dabei<br />

für eine höhere optische Ausgangsleistung<br />

bei gleicher elektrischer<br />

Eingangsleistung.<br />

Die hohe Strahlungsleistung<br />

und der hohe Wirkungsgrad von<br />

bis zu 50 % wird durch ein patentiertes<br />

Herstellungsverfahren für<br />

das Filament realisiert. Hierbei<br />

wird eine spezielle Nanostrukturierung<br />

auf das strahlende Element<br />

aufgebracht, die den Emissionsgrad<br />

auf >0,9 maximiert.<br />

• Infrasolid GmbH<br />

https://infrasolid.com<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

31


Messtechnik<br />

Gemischte analoge und digitale Messungen<br />

(Mixed-Mode) mit modularen Digitizern<br />

Bild 1: Heutzutage haben fast alle elektronischen Geräte einen<br />

Mikroprozessor als zentrales Bauteil. Der Prozessor interagiert mit der<br />

Außenwelt über eine Reihe von digitalen (blau) und analogen (grün)<br />

Schnittstellen.<br />

Autoren:<br />

Oliver Rovini (links),<br />

technischer Leiter,<br />

Arthur Pini (rechts),<br />

unabhängiger Berater<br />

Spectrum Instrumentation GmbH<br />

www.spectrum-instrumentation.com/de<br />

Die moderne Elektronik basiert<br />

zunehmend auf eingebundenen<br />

Systemen (embedded systems),<br />

bei denen Mikroprozessoren und<br />

Mikrocontroller die Grundlage für<br />

alle Funktionen bilden. In modernen<br />

Schaltungen gibt es nur wenige<br />

eigenständige Abläufe, fast alle<br />

Funktionen werden von einem eingebetteten<br />

Mikroprozessor gesteuert.<br />

Bild 1 zeigt die typische Umgebung<br />

eines Mikroprozessors.<br />

Der Mikroprozessor interagiert<br />

über eine Reihe von digitalen und<br />

analogen Schnittstellen mit der<br />

Außenwelt. In der Abbildung sind<br />

die digitalen Schnittstellen blau<br />

dargestellt, während die analogen<br />

Schnittstellen grün gekennzeichnet<br />

sind. Die analogen Leitungen<br />

umfassen typischerweise Stromversorgung,<br />

Takt, Eingänge zu Analog/<br />

Digital-Wandlern (ADWs) und Ausgänge<br />

von Digital/Analog-Wandler<br />

(DAWs). Bei den digitalen Signalen<br />

unterscheidet man zwischen parallelen<br />

und seriellen Leitungen. Parallele<br />

digitale Signale finden sich<br />

als Daten- und Adressleitungen<br />

bei CPUs und GPIO-Ports (General<br />

Purpose Input Output). Serielle<br />

Datensignale, mit hoher oder<br />

niedriger Geschwindigkeit, sind in<br />

Form von Ethernet, SATA, PCIe,<br />

SPI, I 2 C und UART ein Teil des<br />

Systems. SATA und PCIe sind serielle<br />

Hochgeschwindigkeits-Datenverbindungen,<br />

die für eine schnelle<br />

Datenübertragung verwendet werden.<br />

SPI, I 2 C und UART hingegen<br />

sind serielle digitale Schnittstellen<br />

mit niedriger Geschwindigkeit, für<br />

die Steuerung digitaler Geräte oder<br />

zur Anbindung von Sensoren.<br />

Analoge und digitale<br />

Analysewerkzeuge<br />

Messungen an Mix-Mode-Geräten,<br />

also solchen mit analogen und<br />

digitalen Leitungen, erfordern sowohl<br />

analoge als auch digitale Analysewerkzeuge,<br />

die flexibel und effizient<br />

sein müssen. Grundsätzlich gilt: Die<br />

Anzahl der für eine parallele Schnittstelle<br />

erforderlichen Leitungen hängt<br />

von der Auflösung des Prozessors<br />

ab, also davon, ob es sich um einen<br />

8-Bit-, 12-Bit- oder 16-Bit-Prozessor<br />

handelt. Die meisten Prozessoren in<br />

eingebundenen Systemen haben nur<br />

eine moderate Auflösung. Im Allgemeinen<br />

sollte die Auflösung des Digitizers<br />

in der Messanordnung größer<br />

sein als die Auflösung des Prozessors,<br />

um das gesamte Datenwort<br />

zu sehen. Die Anzahl der Adressleitungen<br />

eines Prozessors hängt<br />

vom erforderlichen Adressbereich<br />

ab. Typisch für Prozessoren in eingebetteten<br />

Systemen ist ein moderater<br />

Adressraum in der Größenordnung<br />

von 16 KB unter Verwendung eines<br />

14-Bit-Adressbusses. In einigen Prozessoren<br />

ist der Speicher möglicherweise<br />

intern und der Adressbus deswegen<br />

nicht zugänglich.<br />

Es gibt normalerweise auch analoge<br />

Schnittstellen, hauptsächlich<br />

für Sensoren und Aktoren. Es können<br />

interne Analog/Digital-Wandler<br />

sowie Digital/Analog-Wandler vorhanden<br />

sein, oft sind diese auch<br />

extern angeordnet, wie in der Abbildung<br />

gezeigt.<br />

Einsatz des modularen<br />

Digitizers<br />

Wie sollte ein modularer Digitizer<br />

zur Messung von Prozessorumgebungen<br />

mit gemischten Signalen eingesetzt<br />

werden? Die Besonderheit<br />

liegt darin, dass die analogen und<br />

die digitalen Signale gleichzeitig und<br />

zeitsynchron gemessen und angezeigt<br />

werden können. Das Auffinden<br />

von Problemen wird dadurch stark<br />

Bild 2: Die Zusatzmodule M2p.xxxx-DigSMB (links) und M2p.xxxx-DigFX2<br />

(rechts) von Spectrum fügen den Digitizern der Mp2.59xx-Serie oder den<br />

AWGs der M2p.65xx-Serie 16 digitale I/O-Leitungen hinzu.<br />

32 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Messtechnik<br />

arbeiten, Signale im Bereich von<br />

40 bis 125 MS/s erzeugen können<br />

und 1 bis 8 Kanäle pro Karte bieten.<br />

Bild 3: Der Vergleich eines I 2 C-Pakets, das als analoges und digitales Signal angezeigt wird. Die gesamte analoge<br />

Erfassung wird im oberen linken Raster angezeigt, während sich die digitale Version im oberen rechten Raster<br />

befindet. Die beiden unteren Raster zeigen jeweils gezoomte Abschnitte, um feine Details sichtbar zu machen. Das<br />

analoge Signal zeigt Rauschspitzen sowie Überschwingen, während die digitale Wellenform nur die logischen<br />

Zustände LOW und HIGH zeigt. Ausgewählte Messungen können in beiden Signalformaten durchgeführt werden.<br />

erleichtert, und eine Diagnose wird<br />

auch dadurch vereinfacht, dass entweder<br />

analoge oder digitale Quellen<br />

ausgelöst werden können und<br />

alle Reaktionen sichtbar sind. Diese<br />

Erfassungsmöglichkeiten können<br />

durch eine Reihe von Analysewerkzeugen<br />

ergänzt werden, die Daten<br />

aus beiden Bereichen verarbeiten.<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

Modulare Digitizer sind seit langem<br />

dafür bekannt, eine große<br />

Anzahl analoger Messkanäle anzubieten.<br />

Damit parallel eine große<br />

Anzahl digitaler Kanäle zur Verfügung<br />

stehen kann, bietet Spectrum<br />

Instrumentation nun ein optionales<br />

Zusatzmodul an, das auf den<br />

PCIe-Messkarten montiert wird. Es<br />

passt für die 24 verschiedenen Digitizerkarten<br />

der M2p.59xx-Serie mit<br />

16 Bit, einer Geschwindigkeit von<br />

5 bis 125 MS/s und 1 bis 8 Kanälen<br />

pro Karte. Außerdem kann es<br />

auf den 14 verschiedenen AWGs<br />

(Arbitrary Waveform Generatoren)<br />

der M2p.65xx-Serie verwendet<br />

werden, die ebenfalls mit 16-bit<br />

Bild 4: Die SBench 6-Anzeige eines digitalen Busses, verfügbar als Ansicht aller 16 einzelnen digitale Signale (blau)<br />

oder kombiniert zu einer Busansicht (gelb). Wenn die Busansicht horizontal gezoomt wird, können Buswerte in<br />

hexadezimaler, oktaler, binärer, vorzeichenbehafteter oder vorzeichenloser Dezimalform angezeigt werden.<br />

Zusätzliche Leitungen<br />

Das optionale Modul fügt einer<br />

Digitizerkarte 16 zusätzliche digitale<br />

Eingangsleitungen hinzu und einer<br />

AWG-Karte zusätzliche 16 digitale<br />

Ausgangsleitungen. Diese digitalen<br />

Kanäle sind eine perfekte Ergänzung<br />

zu den bis zu 8 analogen Kanälen<br />

des Digitizers und daher für Messungen<br />

von gemischten Signalen<br />

auf eingebetteten Prozessoren von<br />

größtem Wert. Die Kombination ermöglicht<br />

dem Digitizer auch, einen<br />

Teil der Operationen durchzuführen,<br />

für die sonst ein Logikanalysator<br />

nötig wäre.<br />

Die 16 digitalen Zusatzkanäle sind<br />

gegenüber den analogen Kanälen<br />

phasenstabil und ergänzen die 4<br />

vorhandenen Mehrzweckkanäle<br />

des Digitizers (3x Mehrzweck-I/O<br />

und 1x Mehrzweck-Ausgang). Insgesamt<br />

gibt es also 19 digitale<br />

Eingangskanäle für einen Digitizer<br />

der M2p.59xx-Serie und 20<br />

digitale Ausgänge für einen AWG<br />

der M2p.65xx-Serie. Das Zusatzmodul<br />

ist mit SMB-Anschlüssen<br />

für jede digitale Leitung (Modell<br />

M2p.xxxx-DigSMB) ausgestattet.<br />

Alternativ ist es mit einem FX/2-<br />

Anschluss für Flachbandkabel<br />

(Modell M2p.xxxx-DigFX2) erhältlich,<br />

wobei die parallele Verbindung<br />

aller zusätzlichen Leitungen<br />

mit einem einzigen Anschluss ermöglicht<br />

wird, wie rechts in Bild 2<br />

zu sehen.<br />

Das montierte Zusatzmodul benötigt<br />

einen zweiten Steckplatz neben<br />

der eigentlichen Digitizer- oder AWG-<br />

Karte. Die hinzugefügten digitalen<br />

Kanäle sind Ein- oder Ausgänge, die<br />

zur LVTTL-Logik kompatibel sind.<br />

Dies entspricht einer TTL-Kompatibilität<br />

mit einem festen Schwellen wert:<br />

Signalpegel unter 0,8 Volt werden<br />

als digital „LOW“ oder „0“ betrachtet,<br />

Pegel über 2,0 Volt stellen digital<br />

„HIGH“ oder „1“ dar.<br />

Vergleich von analogen<br />

Wellenformen und digitalen<br />

Signalen<br />

Analoge Wellenformen werden<br />

durch einen Digitizer als eine Reihe<br />

von Abtastwerten dargestellt, die<br />

mit einer bestimmten Abtastrate<br />

aufgezeichnet werden und eine<br />

Amplitudenauflösung haben, die<br />

33


Messtechnik<br />

Das Erfassen dieser langsamen<br />

I 2 C-Wellenform als analoges Signal<br />

ist nützlich für die Charakterisierung<br />

der physikalischen Eigenschaften.<br />

Die digitalen Daten sind die beste<br />

Quelle für die Analyse der Protokoll-<br />

Anteile, bei der der Dateninhalt das<br />

beabsichtigte Ziel ist.<br />

Die Phasensynchronisation der<br />

analogen und digitalen Signale wird<br />

aufrechterhalten, indem die digitalen<br />

Ein-Bit-Signale in die höherwertigen<br />

Bits der analogen Wellenformen<br />

platziert werden. Wenn beispielsweise<br />

ein M2p.5968 Digitizer<br />

mit allen seinen 8 analogen Kanälen<br />

arbeitet, wird die Auflösung der<br />

analogen Kanäle von 16 Bit auf<br />

14 Bit reduziert, und zwei der digitalen<br />

Signale werden jedem analogen<br />

Kanal des Digitizers beigefügt.<br />

Zwei Anzeigemöglichkeiten<br />

Bild 5: Sowohl die digitalen als auch analogen Signale können gleichzeitig angezeigt werden, jedes für sich in einem<br />

passenden Raster.<br />

durch die Anzahl der Bits im Analog/Digital-Wandler<br />

(ADW) des Digitizers<br />

festgelegt ist. Die insgesamt<br />

24 verschiedenen Digitizerkarten<br />

der Serie M2p.59xx bieten maximale<br />

Abtastraten von 5 MS/s bis<br />

125 MS/s und haben alle eine Auflösung<br />

von 16 Bit.<br />

Die digitalen Kanäle eines Digitizers<br />

werden mit einem einzelnen<br />

Bit dargestellt, wobei dieselbe<br />

Abtastrate wie für die analogen<br />

Kanäle verwendet wird. Die<br />

Amplitude variiert dabei von 0 bis<br />

1, je nachdem, ob sie niedriger oder<br />

höher als die voreingestellte Logikschwelle<br />

ist. Bild 3 zeigt einen Vergleich<br />

desselben I 2 C-Signal pakets,<br />

das als analoges (Raster oben<br />

links) und digitales Signal (Raster<br />

oben rechts) angezeigt wird. Die<br />

Raster darunter zeigen gezoomte<br />

Ausschnitte.<br />

Der interne Speicher des Digitizers<br />

bestimmt, wie lange ein serieller<br />

Datenstrom erfasst werden<br />

kann. Die M2p.59xx-Serie verfügt<br />

über 512 MSamples Erfassungsspeicher.<br />

Ein einzelner Kanal, der<br />

mit der maximalen Abtastrate von<br />

125 MS/s aufzeichnet, kann 4 Sekunden<br />

Daten erfassen. Das Messen<br />

von seriellen Bussen erfordert eine<br />

Bandbreite, die das drei- bis fünffache<br />

der Taktrate der seriellen<br />

Schnittstelle beträgt. Die schnellste<br />

M2p.59xx-Digitizerkarte mit 8 Kanälen<br />

verfügt über eine analoge Bandbreite<br />

von 60 MHz, was für den<br />

100-kHz-Takt des I 2 C-Signals mehr<br />

als ausreichend ist.<br />

Die aufgenommenen Signale werden<br />

mit der leistungsstarken und<br />

bedienfreundlichen Messsoftware<br />

SBench 6 von Spectrum angezeigt.<br />

SBench 6 bietet Hardware-Steuerung,<br />

Messung plus Signalverarbeitung<br />

sowie Anzeige und Analyse<br />

der vom Digitizer erfassten Signale.<br />

Analog für kleine<br />

Spannungs änderungen<br />

Der analoge Kanal kann kleine<br />

Spannungsänderungen anzeigen,<br />

die im zeitlichen Verlauf auftreten.<br />

Dies liegt daran, dass das erfasste<br />

Signal mit bis zu 16-Bit aufgelöst<br />

wird, also mit bis zu 65.535 verschiedenen<br />

diskreten Pegeln abgetastet<br />

wird. Signaländerungen von<br />

nur 153 µV können theoretisch bei<br />

einem Signal von ± 5 Volt aufgelöst<br />

werden. Das digitale Signal hingegen<br />

wird nur mit einem einzelnen<br />

Bit dargestellt. Auf dem analogen<br />

Signal werden Einzelheiten wie das<br />

Überschwingen des Impulses und<br />

kleine Rauschspitzen sichtbar. Solche<br />

Details werden natürlich nicht<br />

in der digitalen Signalspur wiedergegeben,<br />

die nur den digitalen<br />

Zustand des Signals (logisch 1 oder<br />

0) anzeigt. Aus diesem Grund müssen<br />

Messungen wie Amplitude,<br />

Überschwingen +, Überschwingen -,<br />

Anstiegszeit und Abfallzeit bei der<br />

analogen Wellenform durchgeführt<br />

werden. Dies schließt auch Wellenformen<br />

ein, die in seriellen digitalen<br />

Schnittstellen mit niedriger oder<br />

hoher Geschwindigkeit auftreten,<br />

wie das gezeigte I 2 C-Paket.<br />

Digitale Wellenform<br />

Für Zeitmessungen wie Frequenz,<br />

Pulsbreite, Arbeitszyklus und Anzahl<br />

der Zyklen ist die digitale Wellenform<br />

ausreichend. Einige grundlegende<br />

Messwerte des Signals<br />

werden in Bild 3 im Informationsbereich<br />

der Software auf der linken<br />

Seite angezeigt. Diese Werte<br />

umfassen die effektive Amplitude,<br />

Spitze-Spitze-Amplitude und die<br />

Steigung der Vorderflanke (basierend<br />

auf der analogen Spur) sowie<br />

die Anzahl der Zyklen des Signals<br />

nach dem Trigger (basierend auf<br />

der digitalen Spur).<br />

Charakterisierung<br />

physikalischer<br />

Eigenschaften<br />

SBench 6 kann die digitalen Informationen<br />

auf zwei Arten anzeigen,<br />

wie in Bild 4 dargestellt.<br />

Wenn in SBench 6 mehrere digitale<br />

Kanäle angezeigt werden, können<br />

diese untereinander als einzelne<br />

Signale anzeigt werden oder<br />

gebündelt als Busansicht. In Bild 4<br />

repräsentieren die blauen Signale<br />

im linken Raster alle 16 digitale<br />

Kanäle, die zeitlich präzise untereinander<br />

angezeigt werden. Die gelbe<br />

Kurve am unteren Rand des linken<br />

Rasters ist die Busansicht derselben<br />

Daten. Das rechte Raster zeigt<br />

die Busansicht in gezoomter Form,<br />

um den Wert des Busses in feinem<br />

Zeit raster anzuzeigen. Buswerte<br />

können in Hex, wie in der Abbildung<br />

gezeigt, oder auch in oktalen,<br />

binären, vorzeichenbehafteten oder<br />

vorzeichenlosen Dezimalwerten<br />

angezeigt werden.<br />

Signale gleichzeitig<br />

anzeigen<br />

Sowohl analoge als auch digitale<br />

Signale können gleichzeitig in<br />

einem entsprechend ausgewählten<br />

Raster angezeigt werden, wie<br />

in Bild 5 dargestellt. Diese Abbildung<br />

enthält sowohl die digitalen Daten<br />

im linken Raster als auch zwei der<br />

acht analogen Kanäle des Digitizers<br />

(mit unabhängigen Signalen)<br />

auf der rechten Seite. Obwohl die<br />

Wellenformen zusammen gespeichert<br />

sind, trennt SBench 6 sie auf,<br />

um sie separat anzuzeigen.<br />

Wie gezeigt, ist SBench 6 ein sehr<br />

praktisches Werkzeug zum Bedienen<br />

des Digitizers und zum Anzeigen<br />

und Analysieren der erfassten<br />

Daten. Der Digitizer kann jedoch<br />

auch direkt vom Benutzer gesteuert<br />

werden. Softwaretreiber ermöglichen<br />

benutzerdefinierte Setups,<br />

mit denen perfekt passende Mixed-<br />

Mode-Lösungen generiert werden<br />

können. Der Digitizer und das optio-<br />

34 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Messtechnik<br />

nale Zusatzmodul werden vollständig<br />

von einem kompletten Software<br />

Development Kit (SDK) unterstützt,<br />

das die Programmierung mit C++,<br />

C#, VB.NET, Python, JAVA, Lab-<br />

VIEW und MATLAB umfasst. Das<br />

SDK ist standardmäßig bei jeder<br />

Messkarte inklusive.<br />

Gemischte Signalanalyse<br />

Es gibt verschiedene Möglichkeiten,<br />

die gemischte Signalanalyse<br />

zu verwenden. Das Anzeigen<br />

der analogen und digitalen Signale<br />

eines eingebetteten Prozessors ist<br />

natürlich hilfreich, aber die Möglichkeit,<br />

den Modus zu wechseln, bietet<br />

einige nützliche Tools zur Fehlerbehebung.<br />

Untersucht werden soll<br />

ein einfaches Gerät mit Mix-Mode-<br />

Signalen, in diesem Fall ein Digital/<br />

Analog-Umsetzer. Er verfügt über<br />

digitale Eingänge und einen analogen<br />

Ausgang. Die Möglichkeit, digitale<br />

Signale zu kombinieren und das<br />

analoge Ergebnis als Vorschau zu<br />

sehen und vorab zu analysieren,<br />

bietet einen einzigartigen Einblick<br />

in die Funktion des untersuchten<br />

Geräts, siehe Bild 6.<br />

Signale umwandeln<br />

Die digitalen Signale auf der linken<br />

Seite der Abbildung repräsentieren<br />

den Input am 7-Bit-Eingang des<br />

Digital/Analog-Umsetzers. SBench 6<br />

kann diese digitalen Signale in ein<br />

analoges Signal umwandeln. Diese<br />

Konvertierung wird im oberen rechten<br />

Raster angezeigt. Dies ist eine<br />

Vorschau des analogen Ausgangs,<br />

die ausschließlich auf den digitalen<br />

Eingängen basiert. Eine sorgfältige<br />

Betrachtung zeigt einige kleinere<br />

Störungen aufgrund von Zeitunterschieden<br />

zwischen den digitalen Eingangssignalen.<br />

Durch das Auftreten<br />

der Störungen im simulierten analogen<br />

Ausgangssignal kann als Quelle<br />

bereits die Eingangsseite ermittelt<br />

werden. Basierend auf dieser Vorschau<br />

können die Auswirkungen<br />

der Filterung des analogen Signals<br />

simuliert werden. Das untere rechte<br />

Gitter zeigt das Ergebnis, wenn ein<br />

Tiefpassfilter mit einer Grenzfrequenz<br />

von 31,5 kHz am Ausgang<br />

eingesetzt wird. Es ist auch möglich,<br />

mit einer analogen Wellenform zu<br />

beginnen und diese als Vorschau in<br />

Digitalsignale umzuwandeln, um die<br />

digitalen Rohdaten mit dem Signal<br />

Bild 6: SBench 6 konvertiert die digitalen Eingangssignale für den Digital/Analog-Umsetzer in eine analoge<br />

Wellenform und bietet so eine Vorschau auf das zu erwartende Signal am analogen Ausgang des 7-Bit-DAWs. Die<br />

gesamte Palette der Analysewerkzeuge von SBench 6 kann auf das analoge Vorschau-Signal angewendet werden.<br />

der ursprünglich analogen Quelle<br />

zu vergleichen.<br />

Fazit<br />

Digitizer mit zusätzlichen digitalen<br />

Mehrzweck-I/O-Leitungen<br />

bieten gegenüber einem konventionellen<br />

modularen Digitizer deutlich<br />

erweiterte Messmöglichkeiten für<br />

gemischte Signale (Mix-Mode). Mit<br />

Instrumenten wie den M2p.59xx-Digitizerkarten<br />

von Spectrum können bis<br />

zu 16 digitale Kanäle zusätzlich und<br />

komplett synchron mit den bis zu<br />

acht analogen Kanälen angezeigt<br />

werden. Beide Arten von Signalen,<br />

digital und analog, können wunschgerecht<br />

mit ausgewählten Messparametern<br />

dargestellt werden.<br />

Zusätzlich können digitale Wellenformen<br />

in eine analoge Vorschau<br />

konvertiert werden, bzw. analoge<br />

Wellenformen in eine Vorschau der<br />

digitalen Ursprungssignale.<br />

Aus funktionaler Sicht ist die digitale<br />

Zustandsanalyse in einem mit<br />

gemischten Signalen arbeitendem<br />

Digitizer einfacher einzurichten als<br />

in einem Logikanalysator und erfordert<br />

keinen zusätzlichen Platz für<br />

Geräte. Darüber hinaus stehen die<br />

analogen Kanäle im Digitizer für<br />

eine detaillierte Analyse der physikalischen<br />

Signaleigenschaft zur<br />

Verfügung.<br />

Das Hinzufügen von Mixed-Mode-<br />

Funktionen bei einem Digitizer wird<br />

dringend für Anwendungen empfohlen,<br />

bei denen automatisierte Tests<br />

von Systemen mit Mikroprozessoren<br />

und Mikrocontrollern erforderlich<br />

sind. Wer einen Digitizer der<br />

M2p.59xx-Serie oder einen AWG<br />

der M2p.65xx-Serie hat, kann die<br />

digitalen Kanäle nachrüsten lassen,<br />

indem von Spectrum Instrumentation<br />

die Zusatzmodule M2p.xxxx-DigSMB<br />

oder M2p.xxxx-DigFX2 montiert<br />

werden. ◄<br />

Wer in der Krise Leben rettet:<br />

Menschen, die sich über Aluhut-Träger aufregen<br />

Menschen, die sich über die WHO aufregen<br />

Menschen, die sich über die Regierung aufregen<br />

Menschen, die sich einfach gerne aufregen<br />

Menschen wie Sie, die unaufgeregt handeln<br />

Ja, ich bin dabei und<br />

sorge für die Ärmsten auf<br />

misereor.de/handeln<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

35


Sensoren<br />

Lokale Sensorintelligenz per KI<br />

können. Für solche Lösungen müssen<br />

Hardware und Software sorgfältig<br />

aufeinander abgestimmt werden.<br />

Hybride Lösungen<br />

Autor:<br />

Klaus-Dieter Walter, CEO<br />

SSV Software Systems GmbH<br />

https://ssv-embedded.de<br />

Das Internet der Dinge (IoT) löste<br />

den Boom für drahtlose Sensoren<br />

aus. Nun kommt der lokale Einsatz<br />

der künstlichen Intelligenz hinzu.<br />

Dadurch verlagert sich der Schwerpunkt<br />

der IoT-Anwendungsentwicklung<br />

weg von der Cloud in Richtung<br />

Sensorik. Der damit verbundene Einsatz<br />

von Maschine Learning (ML)-<br />

Algorithmen direkt im Sensor oder<br />

in unmittelbarer Nähe der Sensorik<br />

ermöglicht neue Anwendungen.<br />

Die Problematik<br />

Es gibt zahlreiche Gründe, warum<br />

ein permanenter Sensor-to-Cloud-<br />

Datenstrom für viele Anwendungen<br />

keine gute Idee ist. Immer größere<br />

Datenmengen, unzureichende Bandbreite,<br />

lange Latenzzeiten, Datenschutzprobleme<br />

und relativ hohe<br />

Betriebskosten sind nur einige<br />

Beispiele. Trotz allem hat sich die<br />

Cloud in den vergangenen Jahren<br />

als Datenverarbeitungsplattform für<br />

IoT-Sensordaten etabliert, weil dort<br />

hochentwickelte, bedienerfreundliche<br />

und gut dokumentierte Werkzeuge<br />

und Möglichkeiten zur Datenverarbeitung<br />

existieren. Neben den<br />

Machine Learning-Funktionen aus<br />

dem Bereich der künstlichen Intelligenz<br />

(AI: Artificial Intelligence) sind<br />

ortsunabhängige Benutzerzugriffe<br />

auf die in der Cloud gespeicherten<br />

oder dort erzeugten Daten besonders<br />

wichtig. Des Weiteren bietet<br />

eine Cloud nahezu unbegrenzte<br />

Ressourcen in Bezug auf Speicherkapazität<br />

und Rechenleistung (z. B.<br />

für das Erzeugen von komplexen<br />

Machine-Learning-Modellen), die<br />

darüber hinaus sehr professionell<br />

betreut werden und sogar Lastschwankungen<br />

automatisch ausbalancieren<br />

können.<br />

Lokaler Einsatz<br />

Der lokale Einsatz von ML-Algorithmen<br />

für Edge-AI-Sensoren verfolgt<br />

einen völlig anderen Lösungsansatz:<br />

Sensordaten sollen direkt<br />

vor Ort verarbeitet werden, um (vielfach<br />

sogar in Echtzeit) die jeweils<br />

erforderlichen Informationen zu<br />

erzeugen und zur automatischen<br />

Entscheidungsfindung zu nutzen.<br />

Eine solche Edge-AI-Lösung unterscheidet<br />

sich allerdings vom Edge<br />

Computing, das vielfach auch als<br />

Edge-Cloud-Einsatz bezeichnet<br />

wird. Hier geht es in der Regel<br />

darum, einfach Cloud-Dienste<br />

auf entsprechend leistungsfähiger<br />

Hardware direkt On-Prem vor Ort<br />

zu nutzen. Teilweise werden dabei<br />

sogar die gleichen Softwareschnittstellen<br />

(APIs) wie in den jeweiligen<br />

Cloud-Anwendungen verwendet.<br />

Edge Computing ist in erster Linie<br />

ein Hardware- bzw. Plattformthema.<br />

Edge-AI-Anwendungen verfolgen<br />

eine etwas andere Zielsetzung. Es<br />

geht primär darum, leistungsfähige<br />

KI-Algorithmen auch im kleinsten<br />

Sensor-Mikrocontroller oder in<br />

unmittelbarer Nähe der Sensoren<br />

auf einem Gateway zur Echtzeitdatenanalyse<br />

und automatischen<br />

Entscheidungsfindung nutzen zu<br />

Es sind allerdings auch verschiedene<br />

hybride Lösungen möglich, in<br />

denen Edge AI-Lösungen die per<br />

Machine Learning-Algorithmen-Einsatz<br />

erzeugten Metadaten direkt an<br />

eine Cloud senden oder ein Edge-<br />

AI-Sensor als modulare Lösung eingesetzt<br />

wird (Sensorik mit Datenschnittstelle<br />

zu einem Gateway, auf<br />

dem ein zum Sensor gehörender<br />

Docker-Container mit den Sensordatenanalysealgorithmen<br />

läuft).<br />

Eine sehr dynamische Edge-AI-<br />

Entwicklung, besonders in Bezug<br />

auf Innovationen, Anwendungsvielfalt<br />

und den Bedarf an geeigneten<br />

Halbleiterchips, ist aber zunächst<br />

einmal im Bereich der drahtlosen<br />

IoT-Sensorik mit Cloud-Integration<br />

zu erwarten.<br />

Drahtlose Sensoren mit<br />

lokaler KI<br />

Die Systemintegration von drahtlosen<br />

Sensoren in IoT-Lösungen ist<br />

besonders in industriellen Anwendungen<br />

recht anspruchsvoll. Eine<br />

große Herausforderung ist nach wie<br />

vor der jeweilige Protokollstack. Er<br />

muss nicht nur für den Sensor selbst,<br />

sondern auch für das jeweils zum<br />

Einsatz kommende Gateway zur Verfügung<br />

stehen (Bild 1). Dabei sind<br />

neben den Funktionen und Schnittstellen<br />

auch die jeweiligen Lizenzmodelle<br />

zu beachten. Im Rahmen<br />

einer Entscheidungsfindung sollten<br />

sogar die hinter dem Code stehenden<br />

Entwickler bewertet werden.<br />

Schließlich erfordert eine industrielle<br />

Funksensorlösung auch für<br />

die Protokollsoftware qualifizierten<br />

Support für die kommenden 10 bis<br />

15 Jahre. Eine Funkfirmware als<br />

Binärobjekt (Blob) aus einer intransparenten<br />

Quelle, wie für Wi-Fi- oder<br />

BLE-Implementierungen im Consumer-Bereich<br />

üblich, ist nicht in<br />

jedem Fall eine gute Wahl.<br />

IT- bzw. IoT-Security<br />

Ein weiterer wichtiger Themenkomplex<br />

für die Wireless-Sensorik<br />

einer Edge-AI-Lösung ist die ITbzw.<br />

IoT-Security. Dazu gehören<br />

zunächst einmal die Authentizi-<br />

36 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Sensoren<br />

Bild 1: Viele IoT-Anwendungen bestehen aus drei elementaren Funktionsblöcken: Der Sensorik, den Gateway-Funktionen sowie einer Cloud, z. B. als IoT-<br />

Plattform mit verschiedenen Diensten. Sensoren und Gateway waren bisher in erster Linie als Datenlieferant für die Cloud konzipiert. Nun kommt durch die<br />

lokale Sensorintelligenz, also die Edge-AI-Komponente, eine weitere anspruchsvolle Aufgabe hinzu: dazu gehört die Echtzeitsensordatenanalyse direkt vor<br />

Ort an der Sensordatenquelle (beispielsweise als Machine-Learning-Inferenz per TensorFlow Lite).<br />

tät, Vertraulichkeit und Integrität<br />

der Sensordaten. Eine IoT-Anwendung<br />

am anderen Ende benötigt<br />

die 100-%ige Sicherheit, dass die<br />

erhaltenen Daten auch tatsächlich<br />

von dem Sensor stammen, dessen<br />

Absenderkennung als Quellangabe<br />

in den Sensordaten zu finden ist und<br />

dass diese Daten auf dem Übertragungsweg<br />

nicht verändert wurden.<br />

Bei der erforderlichen Ende-zu-<br />

Ende-Sicherheit wird häufig übersehen,<br />

dass die Sicherheitsmechanismen<br />

eines von MQTT- oder HTTPS-<br />

Verbindungen genutzten TLS-Protokolls<br />

in der Praxis architekturbedingt<br />

an mehr als einem Punkt<br />

„aufge brochen“ werden. Dadurch<br />

existieren mehrere Bereiche zwischen<br />

Sensor und Anwendung, in<br />

denen Sensor datenmanipulation<br />

oder andere unerwünschte Eingriffe<br />

erfolgen können. Um derartige<br />

Risiken weitestgehend auszuschalten,<br />

ist aber nicht gleich eine<br />

Blockchain erforderlich. In der Praxis<br />

reicht es aus, wenn die Sensordaten<br />

direkt an der Quelle oder in<br />

unmittelbarer Nähe mit einer digitalen<br />

Signatur ver sehen werden, die<br />

von der Anwendung am anderen<br />

Ende in jedem Fall überprüft wird.<br />

Updates Over-The-Air (OTA)<br />

Ein weiteres Security-Thema sind<br />

die technischen und organisatorischen<br />

Voraussetzungen für Over-<br />

The-Air (OTA) Updates. Ein unidirektionaler<br />

Kommunikationspfad<br />

zur Messdatenübertragung vom<br />

Sensor bis in die Cloud reicht somit<br />

nicht mehr aus. In Gegenrichtung,<br />

also von der Cloud bis in den Sensor<br />

müssen von Zeit zu Zeit bzw.<br />

bei Bedarf Software-Updates verschickt<br />

werden. Das ist wegen der<br />

Gefahren einer missbräuchlichen<br />

Nutzung eine hochsen sible Aufgabenstellung.<br />

Aber auch Zuverlässigkeitsaspekte<br />

sind hier zu beachten:<br />

bricht die Funkdatenübertragung zwischen<br />

Sensor und Gateway während<br />

eines Update-Vorgangs ab,<br />

muss der IoT-Sensor auf jeden Fall<br />

noch die „alte“ Softwareversion nutzen<br />

können. Dafür sollte der interne<br />

Bild 2: Ein ML-Modell für Sensordaten lässt sich durch ein neuronales<br />

Netzwerk realisieren. Es arbeitet als Mapping-Funktion und verknüpft die<br />

Eingangsparameter X per Regressions- oder Klassifizierungsalgorithmen<br />

mit den Ausgangswerten Y. Die Machine-Learning-Modellbildung erfolgt in<br />

einer speziellen Lernphase mit Hilfe geeigneter Trainingsdaten, die vorab in<br />

einer Datei erfasst werden und deren Merkmalsvektorformat die Anzahl der<br />

Eingänge des neuronalen Netzwerks bestimmt (siehe Beitrag unter [1]).<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

37


Sensoren<br />

Bild 3: Typische Anwendungen für drahtlose Sensoren plus Machine Learning-Algorithmen sind<br />

Zustandsüberwachungen aller Art (Condition Monitoring). Dafür wird eine Umgebung (z. B. eine Maschine,<br />

Anlage oder die gesamte Smart Factory) mit möglichst vielen Sensoren ausgestattet, die zusammen jederzeit ein<br />

qualitativ hochwertiges Datenabbild der Realität liefern. Datentechnisch werden die Messwerte aller Sensoren zum<br />

Zeitpunkt t in einem Merkmalsvektor zusammengefasst und durch ein neuronales Netzwerk klassifiziert.<br />

Flash des Sensormikrocontrollers in<br />

einen A- und B-Bereich aufgeteilt<br />

werden. (A/B-Boot- bzw. Update-<br />

Konzept: gestartet wird die Software<br />

jeweils aus einem Bereich. Das<br />

Update erfolgt in den jeweils anderen<br />

Bereich. Erst wenn ein Software-Update<br />

vollständig und ohne<br />

Fehler durchgelaufen ist, werden<br />

die Bereiche gewechselt und ein<br />

Neustart der Mikrocontrollersoftware<br />

ausgelöst, um die neue Softwareversion<br />

zu starten.)<br />

In die Kommunikationsbeziehungen<br />

für Software-Updates<br />

sind die Gateway-Funktionen einer<br />

Anwendung eingebunden. Sie dienen<br />

nicht nur als OTA-Update-Proxy<br />

für das Sensor-Update, sondern<br />

benötigen auch selbst Funktionsund<br />

Sicherheits-Updates aus der<br />

Cloud. Durch den Einsatz von ML-<br />

Algorithmen zur Sensordatenanalyse<br />

in Echtzeit innerhalb der Gateway-<br />

Funktionen werden auch Updates für<br />

das dabei zum Einsatz kommende<br />

Machine-Learning-Modell benötigt<br />

(ML Model Updates). Solche Edge-<br />

AI-Lösungen nutzen Modelle, die<br />

durch eine Machine-Learning-Trainingsphase<br />

(ML Model Building) in<br />

der Cloud entstehen.<br />

Sensor plus ML-Modell<br />

Die künstliche Intelligenz einer<br />

Edge-AI-IoT-Applikation wird durch<br />

Supervised Machine Learning-<br />

Methoden gebildet. Zum Sensor<br />

gehört dann jeweils ein ML-Modell<br />

für die Inferenzphase (beispielsweise<br />

eine Echtzeitdatenanalyse mittels<br />

einer zuvor erlernten und zur jeweiligen<br />

Aufgabenstellung passenden<br />

Mustererkennung). Den dafür zum<br />

Einsatz kommenden ML-Algorithmus<br />

kann man sich als Mapping-Funktion<br />

vorstellen: zu den jeweiligen<br />

Eingangsparametern X werden über<br />

ein mathematisches Regressionsoder<br />

Klassifizierungsverfahren die<br />

passenden Ausgangswerte Y geliefert.<br />

Der Zusammenhang zwischen<br />

X und Y wird von der Mapping-Funktion<br />

aus zuvor erfassten Trainingsdaten<br />

erlernt (siehe Beitrag „Sensordaten<br />

zur KI-Wissensbildung“<br />

in PC&Industrie 3-2020 [1]). Das<br />

mathematische Mapping-Verfahren<br />

lässt sich durch ein neuronales<br />

Netzwerk realisieren (siehe Bild 2).<br />

Die ML-Modellbildung mit einem<br />

neuronalen Netzwerk ist auf Grund<br />

der zahlreichen Iterationen ein<br />

rechenintensiver Vorgang, der mit<br />

einer ausreichend großen Menge<br />

an Trainingsdaten erfolgen sollte.<br />

Darüber hinaus benötigt ein ML-<br />

Modell hin und wieder einige weitere<br />

Lernphasen, um auf Veränderungen<br />

in der Inferenzumgebung zu<br />

reagieren und die Inferenz fehlerquote<br />

zu optimieren. Des Weiteren<br />

muss die aktuelle Modellversion<br />

allen Sensing-Endpunkten<br />

einer Edge-AI-Anwendung zentral<br />

zur Verfügung stehen. Durch diese<br />

unterschiedlichen Anforderungen<br />

ist eine Cloud oder ein gleichwertiger<br />

On-Prem-Service in den meisten<br />

Fällen der beste Ort für Modellbildung,<br />

Modellpflege und Modellspeicherung.<br />

Anwendungsbeispiel<br />

Condition Monitoring<br />

Typische Anwendungen für drahtlose<br />

Sensoren plus Machine Learning-Algorithmen<br />

sind Zustandsüberwachungen<br />

aller Art (Condition<br />

Monitoring). Dafür wird eine Umgebung<br />

(z. B. eine Maschine, Anlage<br />

oder die gesamte Smart Factory)<br />

mit möglichst vielen Sensoren ausgestattet,<br />

die zusammen jederzeit<br />

ein qualitativ hochwertiges Datenabbild<br />

der Realität liefern. Datentechnisch<br />

werden die Messwerte<br />

aller Sensoren zum Zeitpunkt t in<br />

einem Merkmalsvektor zusammengefasst<br />

und durch ein neuronales<br />

Netzwerk klassifiziert.<br />

Hierzu ein Beispiel: Der Betreiber<br />

eines Maschinenparks möchte für<br />

eine größere Werkzeugmaschine<br />

eine Echtzeitinformation an eine<br />

MES-Software übermittelt bekommen,<br />

aus der hervorgeht, in welchem<br />

der folgenden Zustände sich<br />

die Maschine jeweils befindet:<br />

1) Maschine wird nicht benötigt<br />

(Versorgungsspannung = Aus).<br />

2) Maschine ist im Standby-Zustand<br />

(Versorgungsspannung = Ein).<br />

3) Maschine ist aktiv und produziert.<br />

4) Es liegt eine Rüstphase vor.<br />

5) Geplanter Halt, die Maschine<br />

wartet auf etwas.<br />

6) Ungeplanter Halt, Maschine ist<br />

defekt (z. B. Not-Aus-Schalter<br />

betätigt).<br />

7) Maschine zeigt ein auffälliges<br />

Betriebsverhalten (z. B. eine<br />

Unwucht).<br />

Um diese sieben Zustände möglichst<br />

genau voneinander unterscheiden<br />

zu können, sind verschiedene<br />

Sensoren erforderlich. Die Zustände<br />

3) und 7) sind mit Hilfe einer mehrdimensionalen<br />

Vibrations- bzw.<br />

Stromsensorik aus reichend sicher<br />

bestimmbar. Aus den Messwerten<br />

dieser Sensoren lässt sich auch<br />

ableiten, ob ein Zustand ungleich<br />

3) oder 7) vorliegt, also irgendwas<br />

aus dem Bereich 1), 2), 4), 5)<br />

oder 6). Um zwischen den Zuständen<br />

1), 2), 4), 5) und 6) differenzieren<br />

zu können, sind weitere Sensoren<br />

erforderlich. Evtl. kann man<br />

1), 2) und 6) über einen optischen<br />

Farbsensor bestimmen, der an der<br />

Maschinenampel befestigt wird und<br />

RGB-Farbwerte bestimmen kann<br />

(ist die Versorgungsspannung der<br />

Maschine ausgeschaltet, ist auch<br />

die Maschinenampel inaktiv). In<br />

der Rüstphase 4) ist die Tür zum<br />

Maschineninnenraum geöffnet,<br />

evtl. befindet sich sogar eine Person<br />

im inneren Arbeitsbereich der<br />

Maschine. Um den Zustand der Tür<br />

zum Arbeitsbereich zu bestimmen,<br />

wäre ein binärer Türsensor erforderlich.<br />

Der Zustand 5) ist dann<br />

jeweils der inaktive Wartezustand<br />

ohne Rüstphase und Not-Aus<br />

(Maschinenampel nicht Rot, aber<br />

aktiv) usw. ◄<br />

Externe Quellenangabe<br />

[1] Download Link zu „Sensordaten zur KI-Wissensbildung“ in<br />

PCIndustrie 3-2020:<br />

https://www.beam-verlag.de/fachartikel-aus-pc-industrie/sensoren/<br />

38 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Sensoren<br />

Individuelle Sensorenlösungen<br />

für jede Anwendung<br />

Füllstandsmessung mit Sensor: Intelligente Füllstandsensoren messen nicht nur den Pegel eines<br />

Tanks, sondern lösen beim Unterschreiten eines eingestellten Wertes auch eine Aktion aus.<br />

( Bild: Heilind )<br />

Heilind Electronics gehört zu den weltweit<br />

führenden Distributoren für Verbindungstechnik,<br />

Elektromechanik und Sensoren. Wir vertreiben<br />

Produkte in 25 Kategorien und beliefern auf<br />

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Heilind Electronics einen umfassenden Service<br />

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Anwendungs- und Designansprüchen.<br />

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Advanced Sensors, Pressure Sensor Limited,<br />

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Electronics und TE Connectivity Sensor<br />

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zusammen und können dadurch kundespezifische<br />

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Tel.: 08063/8101-100 • Fax: 08063/8101-222 • vertrieb@heilind.com • www.heilind.com<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

39


Sensoren<br />

Scharfer Blick in die Ferne<br />

Laserdistanzsensoren für schnelle und genaue Messergebnisse von 0,05 bis 500 m<br />

Bild 1: Laserdistanzsensoren für schnelle und genaue Messergebnisse bis<br />

500 m (© Dimetix)<br />

Anwendungen, bei denen große<br />

Distanzen mit hoher Genauigkeit und<br />

möglichst schnell gemessen werden<br />

sollen, gibt es viele. Typische<br />

Applikationen reichen von Regalbediengeräten<br />

und ASRS- Shuttle-<br />

Systemen (Automatic Storage and<br />

Retrieval System) in Distributionszentren<br />

über Füllstandskontrollen<br />

in großen Tanks bzw. Silos bis hin<br />

zum Maschinenbau, z. B. in Anlagen<br />

zur Bearbeitung von Metallrohren<br />

oder beim maschinellen Ablängen<br />

von Balken oder Brettern. Laserdistanzsensoren,<br />

die Entfernungen<br />

von 0,05 bis zu 500 m schnell und<br />

Anwendungen, bei denen große<br />

Distanzen mit hoher Genauigkeit und<br />

AutorInnen:<br />

Dirk Fokkens Vertriebsleiter<br />

bei der Dimetix AG und<br />

Ellen-Christine Reiff, M.A.,<br />

Redaktionsbüro Stutensee<br />

Dimetix AG<br />

https://dimetix.com<br />

Bild 2: Um eine hohe Messgeschwindigkeit zu erreichen, arbeitet das<br />

Verfahren mit einer Hochfrequenzmodulation der Laseramplitude<br />

und wertet die Phasenlage und den Abstand dieser aufmodulierten<br />

Hochfrequenzsignale (Bursts) aus. (© Dimetix)<br />

möglichst schnell gemessen werden<br />

sollen, gibt es viele. Typische<br />

Applikationen reichen von Regalbediengeräten<br />

und ASRS-Shuttle-Systemen<br />

(Auto matic Storage<br />

and Retrieval System) in Distributionszentren<br />

über Füllstandskontrollen<br />

in großen Tanks bzw. Silos<br />

bis hin zum Maschinenbau, z.B.<br />

in Anlagen zur Bearbeitung von<br />

Metallrohren oder beim maschinellen<br />

Ablängen von Balken oder<br />

Brettern. Laserdistanzsensoren,<br />

die Entfernungen von 0,05 bis zu<br />

500 m schnell und auf den Millimeter<br />

genau messen, finden hier ihr<br />

Einsatzfeld. Laserdistanzsensoren<br />

messen klassischerweise entweder<br />

die Lichtlaufzeit oder die Phasenverschiebung.<br />

Bei der Laufzeitmessung<br />

wird ein kurzer Lichtpuls ausgesandt.<br />

Aus der Pulslaufzeit also<br />

der Zeit, die der Lichtstrahl braucht,<br />

um von der Quelle zu einem Reflektor<br />

und wieder zurück zur Quelle<br />

zu laufen, lässt sich dann die Entfernung<br />

ermitteln. Diese Methode<br />

ist schnell, durch die anspruchsvolle<br />

Zeitmessung aber oft nicht<br />

aus reichend genau. Bei Distanzen<br />

von mehreren Hundert Metern liegt<br />

die Auflösung üblicherweise nur<br />

im Zenti meterbereich. Alternativ<br />

wird deshalb auch die Phasenverschiebung<br />

des reflektierten Laserstrahls<br />

gegen über dem ausgesandten<br />

Strahl ausgewertet. Sie ist entfernungsabhängig,<br />

also lässt sich<br />

die zurückgelegte Distanz ermitteln.<br />

Diese Messung ist deutlich genauer,<br />

aber durch die aufwendigere Auswertung<br />

nicht so schnell wie die<br />

reine Laufzeitmessung.<br />

Kombiniertes<br />

Messverfahren: schnell und<br />

genau<br />

Die Schweizer Sensorikspezialisten<br />

der Dimetix AG gehen deshalb<br />

einen anderen Weg. Bei ihren<br />

Long-Distance-Lasersensoren<br />

(Bild 1) kombinieren sie im Prinzip<br />

die Vorteile beider Messmethoden,<br />

indem sie sowohl Laufzeit als auch<br />

Phasenversatz auswerten (Bild 2).<br />

Um eine hohe Messgeschwindigkeit<br />

zu erreichen, arbeitet das Verfahren<br />

mit einer Hochfrequenzmodulation<br />

der Laseramplitude und wertet die<br />

Phasenlage und den Abstand dieser<br />

aufmodulierten Hochfrequenzsignale<br />

(Bursts) aus. Dabei wird der<br />

Laserstrahl in kurzen Abständen<br />

amplitudenmoduliert. Dadurch kann<br />

man sehr schnell die entfernungsabhängige<br />

Laufzeitverschiebung der<br />

einzelnen Pulspakete messen, aber<br />

auch die Phasenverschiebung der<br />

einzelnen Wellen zueinander innerhalb<br />

der modulierten Pakete. Die<br />

Sensoren messen deshalb schneller<br />

als normalerweise üblich und liefern<br />

auch bei großen Entfernungen<br />

genaue Werte.<br />

Die Laserdistanzsensoren der<br />

D-Serie eignen sich für Distanzen<br />

von 0,05 bis 500 m und messen<br />

mit einer Genauigkeit von ±1 mm<br />

bei einer Wiederholgenauigkeit von<br />

±0,3 mm. Sie arbeiten üblicherweise<br />

gegen eine orange Reflexfo-<br />

Bild 3: Die Messgenauigkeit wird mit einer statistischen Sicherheit von<br />

95,4 % spezifiziert (entsprechend ISO 1938-2015). Das ist gleichbedeutend<br />

mit ±2σ also 2-mal die Standardabweichung (© Dimetix)<br />

40 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Sensoren<br />

Bild 4: Die Sensoren befinden sich an den Masten der Regalbediengeräte (Bild 4) und messen millimetergenau die<br />

Positionen, an welchen die Regale bedient werden, sowohl in horizontaler als auch vertikaler Richtung<br />

(© Gilgen Logistics AG)<br />

lie. Bei Distanzen bis 100 m gelten<br />

die Genauigkeitswerte aber auch<br />

für natürliche Oberflächen und<br />

selbst bei schwarzen Ziel flächen<br />

oder direkter Sonneneinstrahlung<br />

im Außeneinsatz können die Geräte<br />

zuverlässige Messergebnisse liefern.<br />

Ihre Messgenauigkeit wird mit<br />

einer statistischen Sicherheit von<br />

95,4 % spezifiziert (entsprechend<br />

ISO 1938-2015). Das ist gleichbedeutend<br />

mit ±2σ also 2-mal die Standardabweichung<br />

(Bild 3). Distanzfehler<br />

durch Temperatureinflüsse<br />

und Linearitätsfehler sind hierbei<br />

bereits berücksichtigt. Die Messgeschwindigkeit<br />

reicht bis 250 Hz<br />

bei einer Aus gaberate von 1 kHz.<br />

All diese Eigenschaften können<br />

Anwender auch im erweiterten<br />

Temperaturbereich von -40 bis<br />

+60 °C nutzen.<br />

Für jede Anwendung der<br />

passende Distanzsensor<br />

Dank ihrer geringen Abmessungen<br />

von 140 mm Länge,<br />

78 mm Breite und 48 mm Höhe<br />

lassen sich die nur 350 g leichten<br />

Distanzsensoren gut in die unterschiedlichen<br />

Anwendungen integrieren<br />

und beispielsweise am Mast<br />

eines Regal bediengeräts befestigen.<br />

Das robuste Gehäuse erfüllt<br />

die Anforderungen nach IP65, bietet<br />

damit auch in rauer Industrieumgebung<br />

und beim Außeneinsatz<br />

Schutz.<br />

Die Laserdistanzsensoren werden<br />

in acht unterschiedlichen Varianten<br />

angeboten, die bei sonst gleichen<br />

Eigenschaften unterschiedliche<br />

Anforderungen an Reichweite und<br />

Auflösung abdecken, sodass niemand<br />

für technischen Overhead<br />

bezahlen muss. Für eine kostenoptimierte<br />

Lösung lohnt es sich genau<br />

zu überlegen, ob nicht ±3 mm Genauigkeit<br />

ausreichend ist. Bei Innenanwendungen<br />

genügt zudem meist<br />

ein Temperaturbereich von -10 bis<br />

+50 °C. Standard mäßig integriert<br />

sind ein Analogausgang 0/4...20 mA,<br />

serielle Schnittstellen sowie digitale<br />

Ein- und Ausgänge. Als Option stehen<br />

PROFINET, EtherNet/IP und<br />

EtherCAT zur Verfügung. Dazu wird<br />

das Schnittstellenmodul des Sensors<br />

einfach ausgetauscht.<br />

Anwendungsbeispiel<br />

Intralogistik<br />

Anwendungsbeispiele für die<br />

Long-Distance-Lasersensoren<br />

„Made in Switzerland“ gibt es viele,<br />

z. B. in der Intralogistik: In Distributionszentren<br />

werden meist Regalbediengeräte<br />

eingesetzt, um palettierte<br />

oder anderweitig verpackte<br />

Produkte in den dicht gepackten,<br />

mehrstöckigen Lagern auftragsbezogen<br />

ein- und auszulagern. Bei<br />

einem solchen Regalbediengerät<br />

bewegt sich der Transportwagen<br />

sowohl in horizontaler als auch in<br />

vertikaler Richtung. Die Sensoren<br />

befinden sich an den Masten der<br />

Regalbediengeräte (Bild 4) und<br />

messen millimetergenau die Positionen,<br />

an welchen die Regalfächer<br />

bedient werden, sowohl in horizontaler<br />

als auch vertikaler Richtung.<br />

Dabei werden die typischen Positionierungs-Fehler<br />

vermeiden, wie<br />

sie bei Rad-Encodern durch Schlupf<br />

vorkommen können, und die sich<br />

schlimmstenfalls auch noch akkumulieren.<br />

Auch nach einem Neustart<br />

der Anlage misst der Lasersensor<br />

sofort die korrekte Position<br />

ohne spezielle Inbetriebnahme oder<br />

Referenzfahrt.<br />

Beispiel ASRS-Shuttle-<br />

Systemen<br />

Ein ähnlicher Anwendungsfall findet<br />

sich auch bei ASRS-Shuttle-<br />

Systemen, die in vielen Distributionszentren<br />

zur Auftragsabwicklung<br />

und Lagerung eingesetzt sind<br />

(Bild 5). Sie ermöglichen die Einund<br />

Auslagerung selbst in dicht<br />

gepackten, mehrstöckigen Lagern.<br />

Dazu fährt ein Transport-Shuttle auf<br />

einer horizontalen Linie parallel zu<br />

den Gestellen. Der im Schlitten eingebaute<br />

Sensor misst konstant den<br />

Abstand zur gegenüberliegenden<br />

Wand am Ende des Regalgangs.<br />

So kann der Shuttle millimetergenau<br />

an der Stelle platziert werden,<br />

an der Produkte ein- oder ausgeladen<br />

werden müssen. Da die Lasersensoren<br />

auch auf weiten Distanzen<br />

mit einem kleinen Laserpunkt<br />

messen, funktioniert eine solche<br />

Lösung auch bei sehr langen Regalreihen,<br />

ganz nach Bedarf mit einer<br />

absoluten Genauigkeit von 1 oder<br />

wahlweise 3 mm, und auch hier lassen<br />

sich Positionierfehler vermeiden.<br />

Durch den weiten Temperaturbereich<br />

ist zudem der Einsatz<br />

in verschiedenen Lagerbereichen<br />

möglich, wie z. B. in Lebensmittellagern,<br />

Verteilzentren von Tiefkühlkost,<br />

Lagerhallen für Kleinartikel<br />

oder in Langgutlagern.<br />

Weitere<br />

Anwendungsbereiche<br />

Was für die Intralogistik gilt, ist<br />

auch auf andere Bereiche und Branchen<br />

übertragbar, z. B. bei der Vermessung<br />

von Langhölzern vor der<br />

weiteren maschinellen Bearbeitung<br />

oder beim Zuschneiden von Stahlrohren.<br />

Weitere Anwendungen finden<br />

sich als Kollisionsschutz bei<br />

Kranen oder bei der Steuerung oder<br />

Überwachung von Schleusentoren.<br />

Überall wo fürs präzise Positionieren<br />

schnell, genau und auf weite Entfernung<br />

gemessen werden muss,<br />

sind die Long-Distance-Lasersensoren<br />

in ihrem Element. ◄<br />

Bild 5: Der im Schlitten eingebaute Sensor misst konstant den Abstand zur<br />

gegenüberliegenden Wand am Ende des Regalgangs. So kann der Shuttle<br />

millimetergenau an der Stelle platziert werden, an der Produkte ein- oder<br />

ausgeladen werden müssen. (© Stöcklin Logistik AG)<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

41


Sensoren<br />

Auf Hochleistung getrimmt<br />

Unbekannte Seiten einer bekannten Sensorlösung<br />

Bild 1: Durch die Kombination aus Sendern und Empfängern in verschiedenen Bauformen und unterschiedlichen<br />

Verstärkern sind Hochleistungslichtschranken sehr vielseitig, was sie überaus interessant für Applikationen mit<br />

speziellen Anforderungen macht. (alle Bilder: ipf electronic gmbh)<br />

Autor:<br />

Christian Fiebach,<br />

Geschäftsführer,<br />

ipf electronic gmbh<br />

www.ipf-electronic.de<br />

Wenn Leistung nicht ausreicht, ist<br />

Hochleistung gefragt. Und wenn als<br />

Lösungen Lichtschranken ins Spiel<br />

kommen, wird es interessant, denn<br />

konkrete Applikationen haben in<br />

diesem Zusammenhang zumeist<br />

besonders hohe mithin spezielle<br />

Anforderungen.<br />

Einer landläufigen Meinung zufolge<br />

werden Hochleistungslichtschranken<br />

immer dann eingesetzt, wenn<br />

die Leistung konventioneller Lichtschranken<br />

an Grenzen stößt. Das<br />

ist richtig. Erfahrungen aus der Praxis<br />

zeigen aber auch, dass solche<br />

Lösungen mit Eigenschaften aufwarten<br />

können, die weit über die<br />

meisten Erwartungen der Anwender<br />

hinausgehen. Die vermeintlich<br />

hinreichend bekannten Lichtschranken<br />

zeigen hierbei immer wieder ihre<br />

bislang weniger bekannten Seiten,<br />

z. B. bei der Abfrage von Bauteilen in<br />

blickdichten Gehäusen (Teil-in-Teil-<br />

Erkennung), um nur ein Beispiel zu<br />

nennen. Doch hierzu später mehr.<br />

Hohe Kompensation durch<br />

Leistungsreserven<br />

Es ist die Kombination aus Sendern,<br />

Empfängern und verschiedenen<br />

Verstärkern, durch die Hochleistungslichtschranken<br />

gewissermaßen<br />

eine Sonderstellung im Bereich<br />

der optischen Sensoren einnehmen<br />

(Bild 1). Die Einweg systeme<br />

arbeiten mit für das menschliche<br />

Auge nicht sichtbarem Infrarotlicht,<br />

das aufgrund seiner Wellenlänge<br />

von rund 880 nm nahezu<br />

alles zu durchdringen vermag. Je<br />

nach Zusammenstellung der Einzelkomponenten<br />

aus Sender, Empfänger<br />

und Verstärker erzielen Hochleistungslichtschranken<br />

Gesamtreichweiten<br />

von bis zu 70 Metern.<br />

Dennoch werden diese Arbeitsabstände<br />

zumeist in der Praxis<br />

nicht ausgeschöpft und stattdessen<br />

die durch die hohe Sendekapazität<br />

der Lichtschranken verfügbaren<br />

Leistungsreserven auf kürzeren<br />

Distanzen für eine hocheffiziente<br />

Verschmutzungskompensation<br />

genutzt.<br />

Bessere Ergebnisse durch<br />

exakte Ausrichtung<br />

Wie bereits erwähnt, ist Infrarotlicht<br />

für das menschliche Auge nicht<br />

sichtbar. Da Sender und Empfänger<br />

von Hochleistungslichtschranken<br />

aber relativ große Öffnungswinkel<br />

(Abstrahlwinkel) haben, können<br />

die Systeme selbst auf größere<br />

Entfernungen problemlos aufeinander<br />

ausgerichtet werden. Hierbei<br />

gilt im Allgemeinen: Je exakter die<br />

Ausrichtung von Sender und Empfänger,<br />

desto größer, je nach Leistung,<br />

ist die Verschmutzungskompensation<br />

des Gesamtsystems. Mit<br />

der Größe der Abstrahlwinkel des<br />

Senders (6°, 12° oder 25°) nimmt<br />

jedoch die Reichweite der Lichtschranke<br />

ab.<br />

Von der Lichtschranke bis<br />

zum Lichtgitter<br />

Hochleistungslichtschranken gäbe<br />

es nicht ohne Verstärker, denn mit<br />

ihnen können nicht nur die Signalstärke<br />

der Sender applikationsspezifisch<br />

angepasst, sondern darüber<br />

hinaus auch verschiedene Betriebsmodi<br />

ausgewählt werden. Zur Verfügung<br />

stehen Einkanal- als auch<br />

Bild 2: Einkanalverstärker (rechts) ermöglichen den Anschluss einer<br />

Lichtschranke. Multiplexverstärker eignen sich für den Anschluss von zwei, vier<br />

oder acht Lichtschranken, die sich im Einsatz nicht gegenseitig beeinflussen<br />

42 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Sensoren<br />

Bild 3: Lichtgitter an einem Transportband für Baumstämme vor einer Bandsäge. Flexible Lichtgitterhöhen können<br />

durch die Kopplung mehrerer Multiplexverstärker realisiert werden<br />

Mehrkanalverstärker (Multiplexverstärker)<br />

im Portfolio (Bild 2).<br />

Einkanalverstärker ermöglichen<br />

den Anschluss einer Lichtschranke,<br />

während Multiplexverstärker für den<br />

Anschluss von zwei, vier oder acht<br />

Lichtschranken ausgelegt sind. Die<br />

an solchen Verstärkern angeschlossenen<br />

Lichtschranken beeinflussen<br />

sich im Einsatz nicht gegenseitig.<br />

So lässt sich bspw. bei den Multiplexverstärkern<br />

für den Anschluss<br />

von 4- oder 8-Sender-/Empfängersystemen<br />

eine Lichtgitterfunktion<br />

aktivieren. In diesem Fall sind alle<br />

Lichtschranken auf einen Signalausgang<br />

geschaltet, der stets dann ein<br />

Ausgangssignal erzeugt, wenn eine<br />

der Lichtschranken im Licht gitter<br />

unterbrochen wird. Für eine flexible<br />

Lichtgitterhöhe können mehrere<br />

Verstärker miteinander gekoppelt<br />

werden, um zusätzliche Lichtschranken<br />

in das Lichtgitter zu integrieren.<br />

Solche Lösungen werden<br />

z. B. in Sägewerken zur sicheren<br />

Erfassung von Baumstämmen auf<br />

Fördereinrichtungen vor Band sägen<br />

eingesetzt (Bild 3).<br />

Nicht nur Schmutz<br />

beeinflusst Optiken<br />

Das überaus breite Einsatzspektrum<br />

von Hochleistungslichtschranken<br />

resultiert u. a. aus den verschiedenen<br />

Grundfunktionen, die<br />

Ein kanal- und Multiplexverstärker<br />

bereitstellen. Hierzu zählen neben<br />

dem bereits beschriebenen Lichtgitterbetrieb<br />

vor allem eine manuelle<br />

und automatische Leistungsregelung<br />

sowie messende Betriebsart.<br />

Derartige Funktionen sind teilweise<br />

aus ganz konkreten praktischen<br />

Anforderungen entstanden,<br />

wie folgendes Beispiel zeigt.<br />

Waschstraßen bzw. sogenannte<br />

Portalwaschanlagen für Fahrzeuge<br />

sind ein geradezu klassisches Einsatzfeld<br />

für Hochleistungslichtschranken<br />

(Bild 4). Vor allem die<br />

Hauptreinigungsbürsten und die<br />

zum Abschluss über die Karosserie<br />

verfahrenden Trockengebläse<br />

benötigen empfindliche Lichtschranken,<br />

die u. a. in der Lage sind, auch<br />

das Fahrzeugglas bspw. der Frontund<br />

Heckscheibe zu erkennen, um<br />

den Andruck der Reinigungsbürsten<br />

sowie den Abstand des Trockengebläses<br />

gemäß der Fahrzeugkonturen<br />

zu regeln. Auch die Bürsten<br />

für die Radfelgen lassen sich<br />

über die Lichtschranken ansteuern.<br />

Die Optiken der Hochleistungslichtschranken<br />

sind in solchen Anlagen<br />

vor allem Verschmutzungen durch<br />

das Waschwasser und den vom<br />

Fahrzeug abgelösten Verunreinigungen<br />

ausgesetzt. In einigen Regionen<br />

kommt möglicherweise noch<br />

kalkhaltiges Wasser hinzu, sodass<br />

sich auch Kalkreste auf den Optiken<br />

niederschlagen können. Weitere<br />

typische Umgebungsbedingungen<br />

sind z. B. verwendete Reinigungsmittel<br />

und Schaum.<br />

Automatische<br />

Leistungsregelung löst<br />

Gegensätze<br />

Demnach ist hier ein System mit<br />

hoher Ansprechempfindlichkeit erforderlich,<br />

das gleichzeitig die Verschmutzungen<br />

kompensieren kann,<br />

denen die Optiken von Sender und<br />

Empfänger ausgesetzt sind. Diese<br />

im Grunde entgegengesetzten Anforderungen<br />

kann eine Lichtschranke<br />

mit fester Einstellung der Sendeleistung,<br />

wie weiter unten beschrieben,<br />

nicht bewältigen. Daher wurden<br />

Lösungen wie die Einkanalverstärker<br />

mit automatischer Betriebsart<br />

entwickelt. Sie ermöglichen aufgrund<br />

der Absenkung der Sendeleistung<br />

auf ein betriebssicheres<br />

Mindestmaß eine hohe Ansprechempfindlichkeit<br />

der Lichtschranke,<br />

können aber außerdem bei zunehmender<br />

Verschmutzung der Optiken<br />

die Sendeleistung nachregeln. Der<br />

Bild 4: Eine Lösung vereint gegensätzliche Anforderungen: Die<br />

Lichtschranken (mit Einkanalverstärker im automatischen Betriebsmodus)<br />

in einer Waschstraße verfügen über eine hohe Ansprechempfindlichkeit und<br />

gleichzeitig über eine hohe Verschmutzungskompensation<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

43


Sensoren<br />

Bild 5: Lichtschranke mit einem 2-Kanal-Multiplexverstärker. Selbst wenn<br />

der Schnee am Boden in den Infrarotstrahl hineinragen sollte, funktioniert<br />

das System durch die automatische Nachregelung der Sendeleistung<br />

einwandfrei<br />

Mehr Durchblick beim<br />

Einblick<br />

Ein ebenso interessantes, aber<br />

bislang weniger bekanntes Einsatzgebiet<br />

von Hochleistungslichtschranken<br />

ist die Prüfung<br />

von Produkten in Hybridbauweise<br />

und damit eine Teil-in-Teil-Erkennung<br />

selbst bei absolut blickdichten<br />

Gehäusen.<br />

So können bspw. Hochleistungslichtschranken<br />

mit dem Einkanalverstärker<br />

OV620800 (Bild 8) über<br />

einen DIP-Schalter so eingestellt<br />

werden, dass sich zwei Optionen für<br />

eine Abfrage über den Schaltausgang<br />

anbieten: Entweder das Vorhandensein<br />

eines Bauteils in einem<br />

Gehäuse wird geprüft (Schaltausgang<br />

wird bei zusätzlicher Bedämpfung<br />

der Lichtschranke gesetzt)<br />

oder das Fehlen des Bauteils wird<br />

abgefragt (Schaltausgang wird bei<br />

Abnahme der Bedämpfung gesetzt).<br />

Verschiedene Grenzwerte<br />

überwachen<br />

Somit bietet ein solches System<br />

in manueller Betriebsart bereits<br />

eine ganze Reihe an Möglichkeiten<br />

im Bereich der Teil-in-Teil-Erkennung,<br />

wobei die Anwesenheitskontrolle<br />

einer in einem Kunststoffgehäuse<br />

verbauten Leiterplatte nur ein<br />

Beispiel von vielen wäre. Der Verstärker<br />

mit Schaltausgang ist aber<br />

nicht nur in der Lage, einen einzelnen,<br />

fest vorgegebenen Grenzwert<br />

abzufragen, sondern über die Teachfunktion<br />

außerdem gleich mehrere<br />

Signaldrift wird somit durch eine entsprechende<br />

Erhöhung des Sendesignals<br />

ausgeglichen.<br />

Ein Ausfall der Hochleistungslichtschranke<br />

ist überdies weitestgehend<br />

ausgeschlossen, da sich<br />

ein Signalausgang als Hinweis setzen<br />

lässt, die Optiken zu reinigen,<br />

noch bevor das Gesamtsystem an<br />

seine Regelgrenzen stößt.<br />

Optimale Sendegrundleistung<br />

ermitteln<br />

Bei Einkanalverstärkern der<br />

jüngsten Generation kann die Sendegrundleistung<br />

für die automatische<br />

Leistungsregelung in vier Stufen<br />

vorgegeben werden. Welche Einstellung<br />

für eine Applikation optimal<br />

ist, muss durch praktische<br />

Versuche ermittelt werden. Ziel ist<br />

es hierbei immer, eine Einstellung<br />

zu erreichen, bei der es durch normale<br />

Verschmutzungsbedingungen<br />

innerhalb der Lichtschranke zu keinem<br />

Signalwechsel kommt. Neben<br />

den Einkanalverstärkern bieten sich<br />

auch Multiplexverstärker im automatischen<br />

Betriebsmodus für den Einsatz<br />

in verschiedensten Applikationen<br />

an, z. B. in Outdoor-Anwendungen<br />

wie Toreinfahrten (Bild 5).<br />

Ideal für anspruchsvolle<br />

Füllstandskontrolle<br />

Anders als bei der automatischen<br />

Leistungsregelung, wird in der manuellen<br />

Betriebsart für den Sender<br />

der Lichtschranke eine fest eingestellte<br />

und somit für die Anwendung<br />

stets konstante Leistung vorgegeben.<br />

Diese Betriebsart findet sich<br />

häufiger in Applikationen mit Füllstandsabfragen,<br />

z. B. um Restanhaftungen<br />

von Medien an den Sensoren<br />

zuverlässig auszublenden,<br />

oder aber, um keine Schaltfunktion<br />

beim Nachfüllen durch einen<br />

Materialstrom auszulösen (Bild 6).<br />

Präzisere Abfragen im<br />

messenden Modus<br />

Einige Verstärker integrieren<br />

zusätzlich zum Schaltausgang einen<br />

Analogausgang, mit dem über das<br />

0-10V-Signal Sender und Empfänger<br />

genau aufeinander ausgerichtet<br />

werden. Die optimale Ausrichtung<br />

von Sender und Empfänger sowie<br />

deren aktueller Verschmutzungsgrad<br />

lassen sich anschließend ebenfalls<br />

permanent über den 0-10V-Ausgang<br />

überwachen. Da der Analogausgang<br />

das Empfangssignal proportional<br />

abbildet, stellt er zudem<br />

Messwerte für die Auswertung<br />

auf einer Anlagensteuerung (SPS)<br />

bereit. Der Ausgang bietet hierbei<br />

verschiedene Möglichkeiten, quasi<br />

das Dämpfungsverhalten von Werkstoffen<br />

zu beurteilen, z. B. zur Kontrolle<br />

der Eintrübung von Flüssigkeiten<br />

in transparenten Leitungen.<br />

In der messenden Betriebsart eignen<br />

sich Hochleistungslichtschranken<br />

aber ebenfalls zur Doppellagenkontrolle<br />

von übereinander liegenden,<br />

flachen, nicht-metallischen Materialien.<br />

Selbst die exakte Anzahl der<br />

einzelnen Materiallagen lässt sich<br />

dann ermitteln (Bild 7).<br />

Bild 6: In der manuellen Betriebsart wird für den Sender der Lichtschranke<br />

eine fest eingestellte, stets konstante Leistung vorgegeben. In<br />

Applikationen zur Füllstandskontrolle, wie hier in einem Silo, löst der<br />

Materialstrom beim Nachfüllen daher keine Schaltfunktion aus<br />

44 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Sensoren<br />

Bild 7: Lichtschranke mit Analogausgang zur Doppellagenkontrolle von<br />

übereinander liegenden, flachen, nicht-metallischen Materialien. Auch die<br />

Anzahl der Materiallagen wird ermittelt<br />

verschiedene Grenzwerte zu überwachen.<br />

Das kann insbesondere<br />

von Vorteil sein, wenn mit einem<br />

System mehrere unterschiedliche<br />

Produkte kontrolliert werden sollen<br />

und sich in diesem Zusammenhang<br />

die Größe respektive Materialstärke<br />

der Prüflinge verändern oder aber<br />

die Gehäusematerialien wechseln.<br />

Anzahl mehrerer<br />

Bauteileinsätze abfragen<br />

Einkanalverstärker wie der<br />

OV62C903 (Bild 9) mit zusätzlichem<br />

Analogausgang können im<br />

messenden Betriebsmodus sogar<br />

mehrere übereinander angeordnete<br />

Bauteileinsätze in einem blickdichten<br />

Gehäuse abfragen. Auch hier<br />

lässt sich, ähnlich wie bei der bereits<br />

beschriebenen Doppellagenkontrolle,<br />

die genaue Anzahl der Einsätze<br />

in einem Gehäuse ermitteln,<br />

z. B. zur Kontrolle einzelner Trennstege,<br />

die sich als Schwallwände<br />

in einem Behälter befinden. Eine<br />

Einschränkung ist es aber generell<br />

für alle Applikationen zu beachten:<br />

Weder die Gehäuse oder Behältnisse,<br />

noch die zu prüfenden Bauteile<br />

im Inneren dürfen aus Metall sein<br />

oder über eine vollständige metallische<br />

Legierung verfügen. Ausnahmen<br />

sind indes in sich geschlossene<br />

Gehäuse mit einem Metallgeflecht.<br />

Bislang wurde im Zusammenhang<br />

mit den verschiedenen Betriebsmodi<br />

der Verstärker bereits auf die eine<br />

oder andere Servicefunktion eingegangen.<br />

Da sie einige elementare<br />

Vorteile für die Praxis bieten, werden<br />

an dieser Stelle einmal die wichtigsten<br />

Servicefunktionen detaillierter<br />

beschrieben, hierzu gehören u. a.<br />

eine Teachfunktion, eine Ausrichtkontrolle<br />

und eine Fehlerdiagnose.<br />

Schaltausgang per<br />

Fern-Teachtaste<br />

parametrieren<br />

Mit der Teachfunktion lässt sich<br />

der Abschaltpunkt eines Schaltausgangs<br />

parametrieren. Das zu erkennende<br />

Objekt wird hierzu zwischen<br />

die Sensoren platziert und die Funktion<br />

direkt am Verstärker per Tastendruck<br />

aktiviert. Die optimale Einstellung<br />

der Schaltschwelle wird automatisch<br />

ermittelt. Der Schaltausgang<br />

liefert somit stets ein zuverlässiges<br />

Signal, sobald ein entsprechendes<br />

Objekt den Lichtstrahl passiert.<br />

In einigen Applikationen kann<br />

diese Vorgehensweise beim Einteachen<br />

eines Referenzobjektes jedoch<br />

problematisch sein, vor allem dann,<br />

wenn sich die Hochleistungslichtschranke<br />

in einer größeren Distanz<br />

zum Verstärker befindet. Daher hat<br />

ipf electronic neue Verstärker mit<br />

integriertem Anschluss für eine Fern-<br />

Teachtaste ins Portfolio aufgenommen.<br />

Über einen mit dem Verstärker<br />

verbundenen elektrischen Taster lässt<br />

sich daher unmittelbar vor Ort an der<br />

Lichtschranke der Schaltausgang des<br />

Systems teachen. Müssen aufgrund<br />

wechselnder Produkte häufiger neue<br />

Referenzobjekte eingeteacht werden,<br />

kann die Lösung bspw. auch in<br />

Form eines ausschließlich von autorisierten<br />

Personen zu betätigenden<br />

Schlüsseltasters realisiert werden.<br />

Optimale Ausrichtung und<br />

gezielte Fehlerdiagnose<br />

Die Ausrichtkontrolle dient dazu,<br />

Sender und Empfänger der Lichtschranken<br />

exakt aufeinander auszurichten,<br />

da hiervon je nach<br />

Sende leistung bspw. der Grad<br />

der Verschmutzungskompensation<br />

abhängt. In der Regel wird<br />

die Qualität der Ausrichtung durch<br />

eine spezifische Anzahl an Lichtimpulsen<br />

über eine LED am Verstärker<br />

angezeigt. Geräte mit Analogausgang<br />

ermöglichen überdies die<br />

Ausrichtung von Sender und Empfänger<br />

über das 0-10V-Signal, wie<br />

bereits weiter oben beschrieben.<br />

Tritt während des Betriebs einer<br />

Hochleistungslichtschranke ein<br />

Systemfehler auf, wird dieser am<br />

Verstärker ebenfalls durch LEDs<br />

angezeigt und bei einigen Geräte<br />

zudem über einen gesonderten<br />

Schaltausgang gemeldet. Ganz im<br />

Sinne einer schnelle Problembehebung<br />

lässt sich die Fehlerquelle<br />

außerdem mittels einer Diagnosetaste<br />

eingrenzen, wodurch unmittelbar<br />

erkannt werden kann, ob ein Leitungsproblem<br />

oder aber der Ausfall<br />

eines Senders bzw. Empfängers die<br />

Ursache eines Fehlers ist.<br />

Bild 8: Der Einkanalverstärker<br />

OV620800 bietet zwei Möglichkeiten<br />

für die Teil-in-Teil-Erkennung mit<br />

Lichtschranken in blickdichten<br />

Gehäusen: der Schaltausgang<br />

wird bei zusätzlicher Bedämpfung<br />

gesetzt (Vorhandensein eines<br />

Bauteils in einem Gehäuse wird<br />

geprüft) oder der Schaltausgang<br />

wird bei Abnahme der Bedämpfung<br />

gesetzt (Fehlen des Bauteils wird<br />

abgefragt)<br />

Anforderungen sind nicht<br />

immer eindeutig<br />

Im Zusammenhang mit den Erläuterungen<br />

zur automatischen Leistungsregelung<br />

von Hochleistungslichtschranken<br />

wurde zu Beginn<br />

dieses Beitrags ein Applikationsbeispiel<br />

aus einer Waschstraße<br />

beschrieben. Doch die Anforderungen<br />

an eine Verschmutzungskompensation<br />

sind nicht immer<br />

derart eindeutig, dass auf Anhieb<br />

eine optimale Systemauswahl realisiert<br />

werden kann, wie die nächste<br />

Anwendung zeigt.<br />

Um u. a. Wolle zu Vlies zu verarbeiten,<br />

muss ein Betrieb für Garne<br />

und Strickmoden die Rohwolle<br />

zunächst in einer Anlage aufbereiten.<br />

Am Anfang einer solchen Anlage<br />

befüllt man hierzu einen Bunker mit<br />

Rohmaterial, das anschließend über<br />

Förderbänder dem Aufbereitungsprozess<br />

zugeführt wird. Die Befüllung<br />

erfolgt über ein Druckluftsystem, das<br />

die Rohwolle in den Bunker bläst. Ist<br />

die erforderliche Füllmenge erreicht,<br />

wird das System gestoppt, bis der<br />

Bunker nahezu leer ist. Erst dann<br />

wird wieder nachgefüllt.<br />

Fehlfunktionen durch<br />

Wollreste<br />

Für die Füllstandskontrolle des<br />

Bunkers und Steuerung des Druck-<br />

Bild 9: Einkanalverstärker wie<br />

der OV62C903 mit zusätzlichem<br />

Analogausgang können mehrere<br />

übereinander angeordnete<br />

Bauteileinsätze in einem<br />

blickdichten Gehäuse abfragen<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

45


Sensoren<br />

Bild 10: Bei den Hochleistungslichtschranken von ipf electronic gibt es für Sender, Empfänger und Verstärker über 5400 Kombinationsmöglichkeiten.<br />

Der Produktselektor erleichtert nun die Suche nach optimalen Lösungen bspw. über die Angabe der gewünschten Reichweite für die Lichtschranke<br />

luftsystems wurden zunächst herkömmliche<br />

Lichtschranken eingesetzt.<br />

Beim Entleeren blieben aber<br />

immer wieder Wollreste an den<br />

Optiken der Lichtschranken hängen.<br />

Es kam daher häufiger zu Fehlfunktionen,<br />

weil dann die Anlagensteuerung<br />

von dem Sensorsystem ein<br />

Signal erhielt, dass die Füllmenge<br />

im Materialbunker noch aus reichend<br />

sei. Folglich wurde auch das Druckluftsystem<br />

nicht aktiviert und daher<br />

keine Rohwolle nachgefüllt.<br />

Als Lösung präferierte ipf electronic<br />

zwei Hochleistungslichtschranken<br />

mit jeweils einem Einkanalverstärker.<br />

Die Sender und Empfänger<br />

wurden auf dem Niveau der<br />

bisherigen Lichtschranken in der<br />

minimalen und maximalen Füllhöhe<br />

des Materialbunkers montiert,<br />

wobei die Systeme im Automatikbetrieb<br />

arbeiten sollten. Die<br />

Verstärker gaben hierzu eine minimale,<br />

kontinuierlich überwachte<br />

Sendeleistung vor. Die Idee war,<br />

durch die in den Verstärkern integrierte<br />

Regelfunktion eventuell<br />

anhaftende Wollreste an den Sendern<br />

bzw. Empfängern quasi auszublenden.<br />

Die Verstärker sollten<br />

in diesem Falle die Sendeleistung<br />

soweit steigern, bis der Lichtstrahl<br />

die Anhaftungsreste problemlos<br />

durchdringen konnte.<br />

Schleichende Verdichtung<br />

falsch bewertet<br />

Allerdings kam es bei dieser<br />

Lösung ebenfalls zu Fehlfunktionen.<br />

Die Ursache: Zu Beginn der Befüllung<br />

des drei Meter breiten Bunkers<br />

entsteht in der Trichtermitte eine Art<br />

Wollhügel. Die Rohwolle liegt hierbei<br />

zunächst relativ lose aufeinander.<br />

Mit zunehmender Füllmenge verdichtet<br />

sich dieser Wollhügel aber<br />

zusehends. Aufgrund der Bunkerdimensionen<br />

sowie der relativ geringen<br />

Menge an über das Druckluftsystem<br />

nachgeführten Wolle, schreitet<br />

dieser Vorgang nur sehr langsam<br />

voran. Der Verstärker der Hochleistungslichtschranke<br />

bewertete diese<br />

schleichende Verdichtung der Wolle<br />

als Verschmutzung der Optiken und<br />

reagierte hierauf mit einer permanenten<br />

Nachregelung der Sendeleistung.<br />

Die Folge: Die Schaltschwelle<br />

für den Zustand „Materialbunker<br />

voll“ wurde nicht erreicht,<br />

sodass das System kein Signal für<br />

einen Stopp des Nachfüllprozesses<br />

ausgab.<br />

Verstärkeralternativen lösen<br />

Probleme<br />

Das Problem konnte schließlich<br />

gelöst werden, indem die bisherigen<br />

Verstärker der Hochleistungslichtschranken<br />

durch Geräte ausgetauscht<br />

wurden, die die manuelle<br />

Betriebsart unterstützen. Hierbei<br />

stellte man über ein Potentiometer<br />

am jeweiligen Verstärker die<br />

Sende leistung so ein, dass es bei<br />

der maximal möglichen Anhaftung<br />

von Wollresten an Sender und Empfänger<br />

innerhalb der Lichtschranke<br />

zu keinem Signalwechsel kam bzw.<br />

der Lichtstrahl diese Reste durchdringen<br />

konnte. Somit ließen sich<br />

für die Hochleistungslichtschranken<br />

eine stets konstante Sendeleistung<br />

zur Füllstandskontrolle des Materialbunkers<br />

vorgeben und gleichzeitig<br />

etwaige Wollreste an den Sensoren<br />

zuverlässig ausblenden.<br />

Produktselektor liefert<br />

passende Kombinationen<br />

Die Auswahl einer geeigneten<br />

Lösung aus Sender, Empfänger<br />

und Verstärker für eine bestimmte<br />

Applikation ist nicht immer einfach,<br />

wie auch das Beispiel<br />

belegt. Immerhin sind innerhalb<br />

des Reichweitenspektrums der<br />

Hochleistungslichtschranken von<br />

ipf electronic (7 bis 70 Meter) bis<br />

zu 5440 Kombinationen möglich<br />

(Bild 10). Der Produktselektor auf<br />

der Webseite von ipf electronic<br />

ermöglicht es, gemäß der jeweiligen<br />

Applikationsanforderungen<br />

geeignete Sensorlösungen u. a.<br />

anhand gerätespezifischer Eigenschaften<br />

zu finden. Für diesen Produktselektor<br />

wurde nun eigens im<br />

Bereich Hochleistungslichtschranken<br />

eine Methode entwickelt, aus<br />

dem überaus breitgefächerten<br />

Angebot passende Gerätekombinationen<br />

herauszufiltern. Hierzu<br />

muss bspw. lediglich die Reichweite<br />

der gewünschten Hochleistungslichtschranke<br />

angegeben<br />

werden. Der Produktselektor<br />

zeigt anschließend die passenden<br />

Gerätekombinationen an. Diese<br />

Auswahl lässt sich dann über weitere<br />

Kriterien verfeinern, bis eine<br />

überschaubare Anzahl an Ergebnissen<br />

vorliegt. ◄<br />

46 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Sensoren<br />

Intelligente Sensoren sofort einsatzfähig<br />

Althen GmbH stellt die praktische Anwendung vernetzter Sensoren im Industrial Internet of Things vor<br />

Althen GmbH Mess- und<br />

Sensortechnik<br />

info@althen.de<br />

www.althen.de<br />

Anwender von Messtechnik benötigen<br />

zunehmend mehr Möglichkeiten<br />

der Vernetzung und Digitalisierung.<br />

Spätestens, wenn es darum<br />

geht, verschiedene Standorte auszurüsten,<br />

stellt sich die Frage, wie<br />

es gelingt, die Messdaten an einer<br />

zentralen Stelle zusammenzuführen<br />

und weiter zu verarbeiten. Auf<br />

diese Entwicklung stellt sich die<br />

Althen GmbH ein und bietet IIoT-<br />

Lösungen, mit denen Kunden ihre<br />

Messdaten effizient nutzen können.<br />

Eine intelligente Vernetzung der<br />

Produktionsdaten bringt zahlreiche<br />

Vorteile für Anwender. Um Daten<br />

für mehrere Standorte sichtbar zu<br />

machen, müssen Vernetzung, Digitalisierung<br />

und eine zentrale Plattform-Lösung<br />

implementiert werden.<br />

Hier sind auch die Hersteller von<br />

Mess- und Sensortechnik gefragt,<br />

ihre Kunden bei der Umsetzung zu<br />

unterstützen und individuelle Konzepte<br />

zu entwickeln.<br />

Gesteigerte Effizienz durch<br />

intelligente Interpretation<br />

Das reine Bereitstellen der Daten<br />

ist dabei nur der erste Schritt. Erst<br />

die intelligente Interpretation bildet<br />

die Grundlage für gesteigerte Effizienz<br />

in der Produktion, etwa durch<br />

Predictive Maintenance. Die mobile<br />

Überwachung von Betriebszuständen<br />

reduziert auch die Notwendigkeit<br />

für manuelle Eingriffe.<br />

Althen erweitert sein Lösungsangebot<br />

ständig, um das übergreifende<br />

Thema IIoT mit Schnittstellen<br />

für Sensorik und Datenüber tragung<br />

sowie Auswertung und Visualisierung<br />

abzudecken. Peter Rohrmann,<br />

Director New Business Development<br />

bei Althen, nennt als eine der Hauptaufgaben<br />

die zuverlässige Digitalisierung<br />

der heute noch verbreitet<br />

analogen Sensorsignale. Erst dieser<br />

Schritt ermöglicht die IT-technische<br />

Verwertung der Daten, die<br />

Übertragung auch über große Entfernungen<br />

und die Visualisierung.<br />

Effektiv Nachrüsten<br />

Die nachträgliche Digitalisierung<br />

bereits vorhandener Sensoren und<br />

Messtechnik lässt sich teilweise auch<br />

mit kostengünstigen Produkten effektiv<br />

durchführen. Noch etwas weiter<br />

gedacht ist es auch möglich, die<br />

so gewonnenen Informationen ins<br />

Warenwirtschaftssystem einzubringen,<br />

um rechtzeitig Ersatzteile zu<br />

bestellen und Personal-Ressourcen<br />

für eine Wartung einzuplanen.<br />

So lassen sich mit Hilfe der Messtechnik<br />

Prozesse unternehmensweit<br />

optimieren.<br />

Von der Messaufgabe hängt es<br />

auch ab, ob Daten konstant übertragen<br />

werden oder ob es reicht,<br />

beim Überschreiten bestimmter<br />

Werte ein Alarmsignal auszugeben.<br />

Nicht immer ist es nötig und ratsam,<br />

alle verfügbaren Daten zu sammeln<br />

und auszuwerten, da dies erhebliche<br />

Übertragungskapazitäten und Ressourcen<br />

bindet. Hier versteht sich<br />

Althen als Partner, der die Kunden<br />

zur passenden Messtechniklösung<br />

berät. Rohrmann hierzu: „Der Bedarf<br />

an präzisen Messdaten ist zunächst<br />

einmal universell. Unser Ziel ist es,<br />

unseren Kunden Lösungsvorschläge<br />

zu unterbreiten, wie eine Aufgabe<br />

am besten – und unter Berücksichtigung<br />

wirtschaftlicher Aspekte – zu<br />

lösen ist.“ ◄<br />

Vielseitige & flexible<br />

Feuchte-/ Temperatursonden!<br />

· Maximale Flexibilität<br />

durch frei skalierbare<br />

und konfigurierbare<br />

Messgrößen, analoge<br />

Ausgänge und Modbus-<br />

RS485-Schnittstelle<br />

· 6 Bauformen<br />

für eine<br />

Vielzahl von<br />

Applikationen<br />

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D-24576 Bad Bramstedt<br />

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kalibrierten<br />

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<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

47


Sensoren<br />

Niedrigste Drücke messen mit Druckdies<br />

AMSYS GmbH & Co. KG<br />

www.amsys.de<br />

Zur Druckmessung in Geräten<br />

mit hohen Stückzahlen bieten sich<br />

Druckdies an, die noch besser als<br />

die kompakten SOIC-Sensoren in<br />

den zur Verfügung stehenden Bauraum<br />

eingepasst werden können.<br />

Für diese Anwender bietet Amsys<br />

neben fertig kalibrierten Sensoren<br />

auch die reinen Mikromechanische<br />

Druckmesszellen auf Siliziumbasis<br />

(MEMS). Die MEMS haben längst<br />

die mechanischen Messaufnehmer<br />

mit elastischen Membranen verdrängt<br />

und sich z. B. in der Belüftungstechnik<br />

(HVAC) sowie in der<br />

Medizin- als auch Automobiltechnik<br />

millionenfach bewährt.<br />

Amsys vertreibt seit über 20 Jahren<br />

Druckmesszellen von Silicon<br />

Microstructures, Inc. (SMI). Dabei<br />

wird die komplette Palette<br />

für alle Druckarten<br />

und -bereiche ange boten.<br />

Es wird unterschieden in<br />

Differenz-/Relativ druckund<br />

Absolutdruckmesszellen,<br />

letztere auch für<br />

raue Einsatzbedingungen.<br />

Hier ist insbesondere der<br />

SM97A als Nachfolger<br />

des SM98A für 10 und<br />

20 bar zu nennen. Niedrigste<br />

Differenzdrücke<br />

von unter 0,15 bis 1,5 psi<br />

(10 – 100 mbar) können<br />

dagegen mit dem SM95G<br />

gemessen werden. Diese<br />

Niederdruckmesszellen haben zur<br />

Erhöhung der Sensitivität ein biegesteifes<br />

Membranzentrum durch Mikrostrukturierung<br />

der Messzelle eingearbeitet.<br />

Stärkere<br />

Membrandurchbiegung<br />

Durch eine zusätzliche Maskierung<br />

und Ätzung am Ende des Herstellungsprozesses<br />

gelingt es, die<br />

Membran auf der Rückseite reliefartig<br />

zu strukturieren und im Zentrum<br />

flächig zu verstärken. Die Membranrückseite<br />

erhält hierdurch eine<br />

symmetrische Flächenverdickung.<br />

Die lateralen Abmessungen, die<br />

Dicke und die Ebenheit dieser Verdickung<br />

sind kritische Größen, die<br />

aufwendig kontrolliert und optimiert<br />

werden müssen.<br />

Durch dieses biegesteife Zentrum<br />

erreicht man bei Druckbeaufschlagung<br />

eine stärkere Membrandurchbiegung<br />

in den Randbereichen. Zusammen<br />

mit angepassten Positionen<br />

der Piezowiderstände weist<br />

der SM95G ein Maximum an Sensitivität<br />

von bis zu 300 mV/psi bei<br />

höchster Linearität (±0,1%) auf.<br />

Mittlere Druckbereiche<br />

Das Angebot von Messzellen bei<br />

Amsys wird komplettiert durch die<br />

Differenzdruckdies SM30D (Nachfolger<br />

des SM30G) und SM30G-Pt<br />

für mittlere Drücke zwischen 5 und<br />

30 psi (350 mbar bzw. 2 bar) sowie<br />

den ultrakompakten Absolutdruckdie<br />

SM5108E für 30, 60 und 100 psi<br />

(2, 4 und 7 bar).<br />

Herausragende<br />

Eigenschaften<br />

• 0 – 0,15 psi (10 mbar), 0 – 0,6 psi<br />

(40 mbar) und 0 – 1,5 psi (100<br />

mbar) Differenzdruck<br />

• Sensitivität von typ. 45 mV (0,15<br />

psi), 90 mV (0,6 psi) bzw. 95 mV<br />

(1,5 psi) bei 5 Vdd<br />

• Linearität von ±0,1 % (Oberseite)<br />

bzw. ±0,2 % (Unterseite)<br />

• nur 2,1 x 2,1 mm groß ◄<br />

Neuer Sensor zur Messung der CO 2 -Konzentration<br />

Mit dem neuen Kohlendioxidfühler<br />

FYAD 00-CO2Mx bietet das<br />

ausgereifte ALMEMO-System eine<br />

genaue und rückführbare Messung<br />

zur Beurteilung der Raumluft qualität<br />

z. B. für ein entsprechendes Lüftungsverhalten<br />

in Produktionsstätten,<br />

Bürogebäuden oder Hochschulen.<br />

Neben dem CO 2 -Gehalt wird<br />

zur automatischen Messwertkompensation<br />

die Temperatur und der<br />

Luftdruck gemessen.<br />

Die Genauigkeit des Sensors liegt<br />

bei ±50 ppm ±3 % vom Messwert.<br />

Die Konzentration des CO 2 -Gehalts<br />

in der Raumluft ist verantwortlich<br />

für die Qualität der Atemluft. Ein<br />

zu hoher CO 2 -Gehalt mindert die<br />

Leistungsfähigkeit. Um ein aerosolgebundenes<br />

Infektionsrisiko zu<br />

reduzieren empfehlen verschiedene<br />

Studien die kontinuierliche<br />

Überwachung der Raumluft sowie<br />

ein entsprechendes Lüftungsverhalten.<br />

Ein unkontrolliertes, häufiges<br />

Lüften kann die Raumluftqualitiät<br />

allerdings auch deutlich<br />

verschlechtern. Bei Minusgraden<br />

im Außenbereich wird die Raumluft<br />

deutlich trockener und es kommt<br />

leichter zu Atemwegsreizungen.<br />

Empfehlenswert ist, neben dem<br />

CO 2 -Gehalt auch die Luftfeuchtigkeit<br />

und die Lufttemperatur zu kontrollieren.<br />

An ALMEMO-Messgeräte<br />

sind alle relevanten Sensoren<br />

anschließbar.<br />

• Ahlborn GmbH<br />

www.ahlborn.com<br />

48 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Der neuentwickelte Druckmessumformer<br />

DMP 339P von<br />

BD|Sensors ist ein nahezu idealer<br />

Kandidat für den Einsatz in<br />

der Dosier- und Klebe technik. Die<br />

Grundlage dafür liefert der frontbündig<br />

verschweißte Druckanschluss<br />

in G-¼-Zoll-Ausführung. Unterbrochene<br />

Dosier raupen, Materialanhäufungen<br />

und gezogene Fäden –<br />

Betreiber von Dosieranlagen können<br />

ein Lied dieser Prozessfehler<br />

singen. Eine Verbesserung schafft<br />

der neu entwickelte Druckmessumformer<br />

DMP 339P von BD|Sensors,<br />

der ohne silikonhaltige Komponenten<br />

auskommt. Das Gerät zielt auf<br />

Anlagen in der Dosier- und Klebetechnik<br />

ab und sorgt für eine zuverlässige<br />

Messung des Arbeitsdrucks<br />

bei der Materialdosierung und -förderung<br />

– beispielsweise beim Aufbringen<br />

von Dichtmitteln, Lot pasten,<br />

Lacken oder Vergussmaterial.<br />

Reinigungszyklen<br />

Sensoren<br />

Zuverlässige Drucküberwachung in Dosier- und<br />

Klebeanlagen<br />

Um notwendige Reinigungs zyklen<br />

durchführen zu können sowie Materialablagerungen<br />

in möglichen Toträumen<br />

zu unterbinden, ist vor allem<br />

eine bündige Anschlussmöglichkeit<br />

der Messtechnik in die Anlage<br />

zwingend erforderlich. Denn härtet<br />

das verwendete Material am<br />

Druckanschluss aus, führt dies<br />

zu verfälschten Messergebnissen<br />

bzw. im schlimmsten Fall zu einem<br />

Anlagen stillstand. Hier kommt der<br />

frontbündig verschweißte Druckanschluss<br />

des DMP 339P ins Spiel, der<br />

in zwei G-¼-Zoll-Ausführungen zur<br />

Verfügung steht. Die Variante mit<br />

stirnseitigem O-Ring sorgt für eine<br />

höchstmögliche Abdichtung gegenüber<br />

dem zu verarbeitenden Material.<br />

Bei der geräteinternen Druckübertragung<br />

wird komplett auf silikonhaltige<br />

Werkstoffe verzichtet, damit<br />

eine uneingeschränkte Verwendung<br />

in Lackieranlagen und -straßen<br />

gewährleistet ist.<br />

Der DMP 339P kann Druck in<br />

einem Bereich von 25 bis 600 bar<br />

erfassen und ist für Medientemperaturen<br />

bis 125 °C ausgelegt. Er ist<br />

mit verschiedenen analogen Ausgangssignalen<br />

erhältlich, die eine<br />

optimale Anpassung an die Einsatzbedingungen<br />

gewährleisten.<br />

Eine Genauigkeit von 0,5% FSO<br />

gepaart mit einer guten Langzeitstabilität<br />

sorgen für eine zuverlässige<br />

Druckerfassung. Aus den genannten<br />

Eigenschaften des DMP 339P<br />

resultiert eine hohe Betriebssicherheit<br />

mit geringen Stillstandszeiten<br />

sowie niedrigem Wartungsaufwand.<br />

BD|Sensors GmbH<br />

www.bdsensors.de<br />

Miniaturisierte Induktiv-Encoder<br />

Links eine Auswahl an Dreh- und Lineargebern, rechts die Spulen-auf-Chip-Technologie<br />

POSIC entwickelt und fertigt Miniatur-Encoder<br />

an seinem Hauptsitz im Kanton Neuchatel, im<br />

Herzen der Schweizer Uhrenindustrie.<br />

POSICs Encoder basieren auf der „Spulenauf-Chip“-<br />

Technologie, die die Herstellung der<br />

weltweit kleinsten Spulensysteme für Induktiv-<br />

Sensorik ermöglicht. Der Induktiv-Sensor ist<br />

ein Hochfrequenz-Differential-Transformator,<br />

er ist zusammen mit der benötigten Elektronik,<br />

der Interpolation, der LookUp Tabelle zur<br />

Linearisierung und der A/B/I- Schnittstelle auf<br />

einem Silizium-Chip integriert. Als Maßverkörperung<br />

werden FR4-Leiterplatten mit einseitigen<br />

Kupferspuren eingesetzt.<br />

Dank des induktiven Messprinzips sind<br />

POSICs Encoder unempfindlich gegenüber<br />

Störmagnetfeldern. Zusätzlich sind sie robust<br />

gegen Umwelteinflüsse wie Staub, Fett, Partikel<br />

und Flüssigkeiten.<br />

Encoder, Scheiben und Maßstäbe werden in<br />

der Schweiz hergestellt und werden als Bausatz<br />

angeboten: man kauft sich einen Tastkopf und<br />

eine Maßverkörperung und baut die Teile in<br />

seinem Instrument, seiner Maschine oder seinem<br />

Gerät auf engstem Bauraum zusammen.<br />

Die Nachfrage für POSICs Encoder kommt<br />

aus aller Welt, von Europa über Nordamerika<br />

und Asien bis Australien.<br />

Geeignet sind sie für den Einsatz in verschiedensten<br />

Anwendungen, wie Medizin geräten,<br />

Robotern, Motoren, Linearantrieben, Werkzeugmaschinen<br />

und vielem mehr.<br />

Weitere Information über die Firma und über<br />

ihre Technologie und Produkte finden Sie auf<br />

www.posic.com.<br />

Avenue de la Gare 6a • CH 2013 Colombier • Schweiz<br />

Tel.: +41 032/552-1800 • info@posic.com • www.posic.com


Sensoren<br />

Vom Proof-of-Concept bis zur Hardware Entwicklung eines smarten IoT Sensors<br />

Füllstände mobil erfassen mit Ultraschallsensor<br />

nen sich Ultraschallsensoren neben<br />

ihrer Zuverlässigkeit besonders<br />

durch ihre enorme Vielseitigkeit<br />

aus. Ultraschallsensoren senden<br />

hochfrequente, für den Menschen<br />

nicht hörbare Schallimpulse zur<br />

Messung aus. Diese breiten sich<br />

in der Luft keulenförmig aus und<br />

werden reflektiert, sobald sie auf<br />

eine Oberfläche treffen. Die Sensoren<br />

arbeiten nach dem Prinzip<br />

der Puls-Laufzeit-Messung. Dabei<br />

messen sie die Zeit zwischen dem<br />

Aussenden der Schallwellen bis zum<br />

Empfang des vom Objekt reflektierten<br />

Echos. Auf diese Weise<br />

können sowohl Objekte detektiert<br />

als auch ihr Abstand zum Sensor<br />

ermittelt werden. Dieses Echolot-<br />

Verfahren ist eine berührungslose<br />

und wartungsfreie Messung ohne<br />

Beeinflussung durch Füllguteigenschaften<br />

wie zum Beispiel Dielektrizitätszahl,<br />

Leitfähigkeit, Dichte oder<br />

Feuchtigkeit. Ultraschallsensoren<br />

lösen besonders komplexe Aufgaben<br />

beim Erfassen von Objekten<br />

oder Füllständen, weil ihr Messprinzip<br />

unter fast allen Umständen<br />

zuverlässig funktioniert.<br />

Kein anderes Messverfahren lässt<br />

sich so breit und in so vielen unterschiedlichen<br />

Anwendungen erfolgreich<br />

einsetzen. Bislang wurden<br />

diese Sensoren kabelgebunden<br />

verbaut, um sie mit Strom zu versorgen<br />

und die erfassten Messdaten<br />

zu übermitteln. Eine Funkanbindung<br />

von Ultraschallsensoren<br />

bietet sich für diverse Füllstandszenarien<br />

gerade zu an und erweitert<br />

deren Einsatzspektrum.<br />

Füllstände mit Ultraschallsensor mobil erfassen. Lizenzfreies Bild: Mariusz.Szczygiel<br />

Autorin:<br />

Karin Reinke-Denker M.A.<br />

m2m Germany GmbH<br />

info@m2mgermany.de<br />

www.m2mgermany.de<br />

Sensoren sind unersetzlich. Ohne<br />

sie ist eine Fabrik- und Prozessautomation<br />

nicht denkbar. Im Besonderen<br />

im Zeitalter von Industrie 4.0<br />

und IoT sind die Anforderungen für<br />

Sensoren enorm gestiegen. Durch<br />

Funkintegration in bereits bewährte<br />

Sensoren, lassen sich komplett<br />

neue Szenarien abbilden und Sensor2Cloud<br />

Lösungen realisieren.<br />

Erster Schritt auf dem Weg zum<br />

„smarten“ Sensor ist in der Regel ein<br />

PoC, ein Proof-of-Concept, der sich<br />

generell mit der Machbarkeit eines<br />

solchen Vorhabens beschäftigt. Ein<br />

Anforderungskatalog oder Lastenheft<br />

bilden die Grundlage für ein<br />

weiteres Vorgehen. Liegen solche<br />

Unterlagen nicht vor, werden diese<br />

in der Regel in einem Workshop<br />

erarbeitet. Erst dann kann das Vorhaben<br />

kalkuliert und mit der Erstellung<br />

einer Projekt-Timeline begonnen<br />

werden.<br />

Ultraschall-Sensorik für<br />

komplexe Aufgaben<br />

Zur Messung von Füllständen<br />

gibt es zahlreiche Messsysteme<br />

und Sensoren. In diesem speziellen<br />

Fall geht es um die Erfassung<br />

von Füllständen via Ultraschall. In<br />

der industriellen Anwendung zeich-<br />

Ein Proof-of-Concept ist<br />

unerlässlich<br />

Während des PoCs wird eruiert,<br />

ob es möglich ist, einen bereits<br />

vorhandenen Ultraschallsensor,<br />

mit verschiedenen Funktechnologien<br />

zu erweitern, um neue Anwendungsszenarien<br />

zu ermöglichen. Im<br />

Besonderen soll LoRaWAN als Funktechnologie<br />

zum Einsatz kommen.<br />

LoRaWAN ist ein LPWAN-Netzprotokoll,<br />

das frei verfügbar ist und ein<br />

standardisiertes Übertragungsverfahren<br />

nutzt.<br />

Der PoC-Sensor soll in der Lage<br />

sein, Füllstände von Containern,<br />

Tanks und Silos, aber auch Pegelstände<br />

von Flüssen und Seen,<br />

aus der Ferne zu überwachen und<br />

anschließend zu verarbeiten. Die<br />

Stromversorgung soll über eine Bat-<br />

PoC Prototypen Sampel und<br />

Gehäuse-Muster © m2m Germany<br />

50 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Sensoren<br />

terie erfolgen mit einer Mindestlaufzeit<br />

von 5 Jahren. Zusätzlich soll<br />

der Sensor industrietauglich sein.<br />

Das wiederum schließt einen hohen<br />

und Outdoor-tauglichen IP-Schutz<br />

sowie den für Industrie-Ultraschallsensoren<br />

typischen Temperaturbereich,<br />

von -40 °C bis +85 °C, ein.<br />

Neben den Zustandsinformationen<br />

soll auch die Geoposition des Sensors<br />

übermittelt werden können –<br />

kurzum – eine „vom-Sensor-in-die-<br />

Cloud-Lösung“ ist das Ziel.<br />

Vom PoC zur Entwicklung<br />

Beim Proof of Concept, auf Basis<br />

einer modifizierten Standardhardware<br />

und eines extern verkabelten<br />

Ultraschallsensormoduls, wurde die<br />

Machbarkeit des Vorhabens aufgezeigt.<br />

Um die Anforderungen zu<br />

erfüllen, wurden mehrere Technologien<br />

in die Hardware integriert.<br />

Neben LoRaWAN beinhaltet der<br />

entwickelte PoC-Sensor ebenso<br />

Bluetooth und GNSS.<br />

Die Bluetooth-Schnittstelle ermöglicht<br />

die direkte Kommunikation<br />

mit mobilen Endgeräten wie Smartphones<br />

und Tablets. Per GNSS ist<br />

die weltweite Ortung des Sensors<br />

über alle gängigen Verfahren wie<br />

z. B.: GPS, Glonass oder Galileo<br />

möglich.<br />

Das integrierte LoRaWAN-Modul<br />

ermöglicht Areal-Lösungen/ Campus-Lösungen,<br />

die in einem privat<br />

betriebenen oder auch in einem<br />

öffentlichen Low Power Funknetz<br />

umgesetzt werden können.<br />

Um eine möglichst energiesparende<br />

und langlebige Stromversorgung<br />

zu gewährleisten, wurden<br />

in den Sensor nur Komponenten<br />

verbaut, die auf einen möglichst<br />

geringen Energieverbrauch hin<br />

optimiert sind. Die erreichte Batterielaufzeit<br />

beläuft sich auf einen<br />

Zeitraum von bis zu 10 Jahren –<br />

abhängig von dem jeweiligen Einsatz-Szenario.<br />

Funkintegration eröffnet<br />

neue Einsatzmöglichkeiten<br />

Aufgrund des gelungenen PoCs<br />

wurde die Basis für einen Funk-<br />

Ultraschallsensor gelegt. Nach<br />

dem Start der Serienproduktion<br />

steht eine IoT-Komplettlösung zur<br />

Verfügung, die wireless (komplett<br />

drahtlose) Anwendungen abdeckt<br />

und neue Einsatz-Szenarien ermöglicht.<br />

Der Sensor überwacht Füllstände<br />

in Tanks oder Silos und ermittelt<br />

Pegelstände von Flüssen, Seen<br />

und Rückhaltebeck. Daneben<br />

ermittelt das batteriebetriebene<br />

Gerät seine Geoposition und überträgt<br />

die erfassten Daten über eine<br />

LoRaWAN-Verbindung an entsprechende<br />

Cloud Lösungen oder wahlweise<br />

auch an kundenindividuelle<br />

Plattformen.<br />

Fazit<br />

Wer beabsichtigt in bestehende<br />

Lösungen Funk zu integrieren ist<br />

gut beraten im Vorfeld einen PoC<br />

zu starten. Denn ist die Machbarkeit<br />

eines Vorhabens grundlegend<br />

geklärt, kann das Risiko teurer und<br />

zeitraubender Fehlentwicklungen<br />

deutlich minimiert werden. ◄<br />

Vibrationstransmitter mit SIL 2<br />

Hansford Sensors erweitert die<br />

Einsatzmöglichkeiten für seine<br />

4 - 20 mA Schwinggeschwindigkeits-<br />

und Schwingbeschleunigungstransmitter.<br />

Für fast alle<br />

Einsatzbedingungen<br />

Die Sensoren der HS-420 Serie<br />

eigneten sich bereits für fast alle<br />

Einsatzbedingungen, auch in<br />

explosionsgefährdeten Bereichen<br />

bis Zone 0. Mit der zusätzlichen<br />

Zertifizierung sind die Sensoren<br />

jetzt auch in sicherheitsrelevanten<br />

Messketten bis in SIL 2 integrierbar.<br />

Die Auswahl an Montageoptionen<br />

und Konnektoren von 2 Pins MS<br />

über 4 Pin M12 bis hin zu verschiedenen<br />

integrierten Kabeln ermöglicht<br />

eine optimale Anpassung an<br />

unterschiedliche Umgebungsbedingungen<br />

und erlaubt somit die<br />

Anwendbarkeit in unterschiedlichen<br />

Industrien. Hansford Sensors<br />

liefert weltweit Schwingungssensoren<br />

für jeden Anwendungsfall<br />

und ist spezialisiert auf die Konstruktion,<br />

Entwicklung und Fertigung<br />

von industriellen Beschleunigungs-<br />

und Schwingungssensoren.<br />

Das Portfolio umfasst Standardsensoren<br />

bis hin zu kundenspezifischen<br />

Lösungen, von Experten<br />

für Experten!<br />

• Hansford Sensors GmbH<br />

www.hansfordsensors.com<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

51


Sensoren<br />

Sichere Sauerstoffmessungen nach dem<br />

paramagnetischen Prinzip<br />

Ein solides und hochgenaues Verfahren für anspruchsvolle Anwendungen<br />

OXYPA-Sauerstoff sensor. Dieser<br />

zeichnet sich durch eine äußerst<br />

niedrige Signaldrift, eine sehr gute<br />

Signalwiederholbarkeit sowie die Vermeidung<br />

von Querbeeinflussungen<br />

auf andere Gase aus. Zunächst wird<br />

das Prinzip der paramagnetischen<br />

Sauerstoffmessung detailliert erklärt.<br />

Danach wird das OXYPA-Produkt<br />

näher beschrieben.<br />

Pewatron<br />

www.pewatron.com<br />

Sauerstoffmessungen gehören zu<br />

den wichtigsten Regel parametern<br />

in zahlreichen kritischen Anwendungen,<br />

beispielsweise bei der<br />

Abgasanalyse in Verbrennungsprozessen<br />

und wenn sichergestellt<br />

sein muss, dass bei medizinischen<br />

Behandlungen die richtige Menge<br />

an Sauerstoff zugeführt wird. Für<br />

die Bestimmung der Sauerstoffkonzentration<br />

in einer Gasprobe<br />

kommen verschiedene Technologien<br />

infrage. Bei vielen von ihnen<br />

bestehen jedoch Einschränkungen,<br />

wie eine unzureichende Wiederholgenauigkeit<br />

oder eine große Drift des<br />

Ausgangssignals sowie Querempfindlichkeiten<br />

mit anderen Gasen.<br />

Die im Zeitverlauf niedrige Drift des<br />

Ausgangssignals ist beispielsweise<br />

sehr wichtig für aktive Brandschutzsysteme,<br />

bei denen der Sauerstoffgehalt<br />

im Raum typischerweise auf<br />

12 - 16 % O 2 abgesenkt wird, wenn<br />

ein potenzielles Risiko besteht, dass<br />

die Kombi nation aus brennbaren<br />

Gasen, Zündquellen und ausreichend<br />

hohen Sauerstoffkonzentrationen<br />

(das Explosionsdreieck) zu<br />

einem Brand führen kann. Durch die<br />

Senkung des Sauerstoffgehalts ist<br />

die Gefahr eines Brandes (in Serverräumen,<br />

Windkraftan lagen, Lagerräumen<br />

etc.) zwar niedrig, gleichzeitig<br />

arbeiten in diesem Umfeld aber<br />

oft Menschen. Deshalb gilt es, das<br />

Brandrisiko und die Gefahr einer<br />

Beeinträchtigung durch einen niedrigen<br />

Sauerstoffgehalt im Arbeitsumfeld<br />

gegen einander abzuwägen.<br />

Das empfindliche Gleichgewicht<br />

lässt sich am besten mit einem hochgenauen<br />

Sauerstoffsensor mit sehr<br />

niedriger Signaldrift überwachen. In<br />

diesem Artikel wird ein solcher Sensor<br />

beschrieben: der para magnetische<br />

Messprinzip<br />

Das grundlegende Messprinzip<br />

eines paramagnetischen Sauerstoffsensors<br />

basiert auf der Tatsache,<br />

dass Sauerstoff paramagnetisch<br />

ist und über eine im Vergleich mit<br />

anderen Gasen sehr hohe magnetische<br />

Suszeptibilität verfügt. Andere<br />

Gase (N 2 , CO x , C x H y , H 2 , H 2 O) sind<br />

eher diamagnetisch als paramagnetisch.<br />

Die hohe magnetische<br />

Suszeptibilität von Sauerstoff stellt<br />

sicher, dass das Ausgangs signal<br />

eines paramagnetischen Sauerstoffsensors<br />

nicht durch andere in<br />

der Nähe befindliche Gase beeinflusst<br />

wird. Beispielsweise ist die<br />

magnetische Massensuszeptibilität<br />

(χ mass ) von Sauerstoff (positiver<br />

χ-Wert) mehr als 500-mal höher<br />

als jene von Stickstoff (negativer<br />

χ-Wert = diamagnetisch).<br />

Die magnetische<br />

Suszeptibilität<br />

gibt an, ob ein Material von einem<br />

Magnetfeld angezogen oder von ihm<br />

abgestoßen wird. Paramagnetische<br />

Bild 1: Der paramagnetische OXYPA-Sensor. Vorn rechts befinden sich<br />

die Gasanschlüsse des Sensors, während hinten rechts der Anschluss zur<br />

Regelung und Rückstellung des Ausgangssignals angebracht ist.<br />

52 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Sensoren<br />

Bild 2: Prinzipskizze der drehbaren Glashantel zur paramagnetischen<br />

Sauerstoffmessung<br />

Materialien richten sich zum Magnetfeld<br />

aus und werden von Bereichen<br />

mit höherer Feldstärke angezogen.<br />

Diamagnetische Materialien werden<br />

von Magnetfeldern abgestoßen und<br />

bewegen sich immer in Richtung<br />

der niedrigeren Feldstärke. Neben<br />

dem anliegenden Magnetfeld bildet<br />

auch das Material selbst ein eigenes<br />

Magnetfeld.<br />

Angewandte Messprinzipien<br />

Das paramagnetische Prinzip lässt<br />

sich auf vielfache Weise zur Sauerstoffdetektion<br />

einsetzen. Grundlage<br />

ist jedoch immer, dass die Sauerstoffmoleküle<br />

zu größeren Magnetfeldern<br />

hingezogen werden. Im Markt<br />

dominieren hauptsächlich folgende<br />

drei Messprinzipien:<br />

1) Messung von Veränderungen<br />

des «magnetischen Windes»<br />

mittels Durchflussmessung<br />

2) Messung von Druckveränderungen<br />

auf Basis eines variablen<br />

(ein-aus) Magnetfelds<br />

3) Last- oder Kraftmessung mithilfe<br />

eines diamagnetischen Bezugspunkts<br />

Unabhängig vom Messprinzip sind<br />

alle paramagnetischen Sauerstoffsensoren<br />

hochkomplizierte elektromechanische<br />

Mikrosysteme, deren<br />

Produktion und Prüfung umfangreiche<br />

Kompetenzen erfordern.<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

Die hohe Leistungsfähigkeit des<br />

Endprodukts rechtfertigt jedoch<br />

diese hohen Anforderungen. Der<br />

paramagnetische OXYPA-Sensor<br />

(Bild 1) funktioniert nach dem dritten<br />

Messprinzip (Partialdruckmessung<br />

mit einer drehbaren Glas hantel)<br />

und wird im nächsten Abschnitt<br />

genauer beschrieben (siehe Messprinzip<br />

in Bild 2).<br />

Funktion<br />

Das Innere des OXYPA-Sensors<br />

wird auf 55 °C erhitzt, damit Veränderungen<br />

der Umgebungstemperatur<br />

so wenig Einfluss wie möglich<br />

haben. Sauerstoff ist eines der wenigen<br />

Gase mit ausgeprägten paramagnetischen<br />

Eigenschaften, die<br />

wie folgt für die Messung genutzt<br />

werden können: Eine kleine, mit<br />

Stickstoff gefüllte Glashantel wird in<br />

einem nicht homogenen Magnetfeld<br />

innerhalb der beheizten Messzelle<br />

platziert. Die Ruhelage des Systems<br />

wird durch einen Lichtstrahl, einen<br />

auf der Hantel befindlichen Spiegel<br />

und eine Fotozelle bestimmt.<br />

Die Glashantel ist diamagnetisch<br />

und neigt dazu, sich vom Magnetfeld<br />

wegzudrehen. Die paramagnetischen<br />

Sauerstoffmoleküle des<br />

Messgases dagegen werden ins<br />

Magnetfeld hineingezogen, was die<br />

Glashantel entweder verdrängt oder<br />

dazu führt, dass sich diese in die<br />

andere Richtung dreht. Die Drehung<br />

wird durch ein entgegengesetztes<br />

Magnetfeld aufge hoben, das mithilfe<br />

einer Spule um die Glashantel<br />

erzeugt wird, wobei die notwendige<br />

Stromstärke vom Signal der<br />

Fotozelle (Auslenkung der Hantel<br />

aus der Ruhelage) bestimmt wird.<br />

Die Differenz zwischen dem Spulenstrom,<br />

wenn reiner Stickstoff<br />

durch die Messzelle strömt, und dem<br />

Spulen strom, wenn die Messzelle<br />

von Messgas durchströmt wird, ist<br />

proportional zur Sauerstoffkonzentration<br />

im Messgas.<br />

Zuverlässige Daten<br />

Der paramagnetische OXYPA-Sauerstoffsensor<br />

gibt äußerst zuverlässige<br />

Daten aus und ist gleichzeitig<br />

sehr benutzerfreundlich. Der größte<br />

Vorteil, den dieser Sensortyp anderen<br />

Sauerstoffsensortypen wie Zirkonium-<br />

oder benetzten elektrochemischen<br />

Sensoren gegenüber aufweist,<br />

ist die Möglichkeit, ihn auch<br />

bei brennbaren Gasgemischen einzusetzen.<br />

Im Allgemeinen sind paramagnetische<br />

Sauerstoffsensoren<br />

zudem schneller als die anderen<br />

Sensortypen und messen neben<br />

dem Sauerstoff sogar die Konzentration<br />

korrosiver Gase.<br />

Gut getestet<br />

Bevor der paramagnetische<br />

OXYPA-Sauerstoffsensor versandt<br />

und an die Kunden ausgeliefert werden<br />

kann, muss er zahlreiche Kalibrations-<br />

und Prüfzyklen durchlaufen.<br />

Wichtigster Testparameter ist<br />

die Bestätigung der Signalstabilität<br />

auf der Grundlage einer sehr<br />

geringen Signaldrift. Dabei ist zu<br />

bemerken, dass kein anderer im<br />

Markt erhältlicher Sensor über eine<br />

derart gute Wiederholgenauigkeit<br />

(< ±0,03 % O 2 ) verfügt. Die Wiederholgenauigkeit<br />

bzw. Signalstabilität<br />

im Zeitverlauf gilt in vielen<br />

Anwendungen wie Abgasanalysen<br />

und Gasmischern als wichtige<br />

Kenngröße. So ist es in Systemen<br />

zur Gasrückführung und Gaseinspritzung,<br />

mit denen CO-, NO x -<br />

und CO 2 -Emissionen aus fossilen<br />

Brennstoffen und Gasen reduziert<br />

werden sollen, beispielsweise<br />

für den gesamten Prozess von<br />

Bedeutung, dass der Sauerstoffgehalt<br />

genau und zuverlässig und<br />

im Messbereich von 1 – 10 % O 2<br />

bestimmt wird. Genauso wichtig<br />

ist unter solch rauen Umgebungsbedingungen<br />

die Signalstabilität in<br />

einem Gasmix mit unterschiedlichen<br />

Konzentrationen an Kohlenwasserstoffen,<br />

Kohlen stoff- und Stickoxiden.<br />

Gleiches gilt für einen hohen<br />

Feuchtigkeitsgehalt. Der paramagnetische<br />

Sauer stoffsensor OXYPA<br />

eignet sich sehr gut für raue Umgebungsbedingungen.<br />

Durch die Wirkung<br />

der Physik wird aufgrund der<br />

Präsenz anderer Gase eine direkte<br />

Signalkorrektur vorgenommen. Die<br />

Standard-OXYPA-Sensoren wurden<br />

alle in einem Sauerstoff-Stickstoff-Mix<br />

kalibriert. Sollten im Gas<br />

Bild 3: Prinzipskizze eines Dual-Fuel-Motors, der mit einem Gemisch aus Gas<br />

und Diesel funktioniert. Normalerweise wird die Sauerstoffkonzentration<br />

über die Luftzufuhr und das Abgas gesteuert, insbesondere bei Motoren mit<br />

Abgasrückführung.<br />

53


Sensoren<br />

gemisch noch andere Gase vorhanden<br />

sein, lässt sich die Korrektur<br />

mit einer ganz einfachen Berechnung<br />

bestimmen, für die nur die Gaskonzentration<br />

der anderen Bestandteile<br />

nötig ist. In einem typischen<br />

Abgas sind Korrekturen für Kohlendioxid<br />

und Stickoxide besonders<br />

wichtig, da<br />

a) bei Kohlendioxid die Abgase im<br />

%-Bereich liegen und<br />

b) Stickoxide eine positive magnetische<br />

Suszeptibilität aufweisen.<br />

Beispiel: Erd- oder<br />

Biogasanwendungen<br />

Ein weiteres Anwendungsbeispiel,<br />

bei dem Signalstabilität und Funktionstüchtigkeit<br />

unter rauen Umgebungsbedingungen<br />

gefragt sind, ist<br />

der Einsatz in Erd- oder Biogasanwendungen,<br />

wo überschüssiger<br />

Sauerstoff in der Gasleitung und<br />

im Verbrennungs motor einen unerwünschten<br />

Bestandteil des Gasmixes<br />

darstellt. Hier ist die Nullpunktstabilität<br />

des OXYPA in Kombination<br />

mit Korrekturen für unterschiedliche<br />

Konzentrationen von Kohlendioxid,<br />

Methan, Ethan und Butan von<br />

Bedeutung, die sich jeweils auf den<br />

Nullwert sowie Werte im Umfeld von<br />

0 % Sauerstoff auswirken.<br />

Klein und leistungsfähig<br />

Der OXYPA ist klein und lässt sich<br />

einfach in Schränke, Gehäuse, Analysegeräte<br />

und Maschinen installieren,<br />

bei denen eine genaue Messung<br />

der Sauerstoffkonzentration<br />

nötig ist. Der OXYPA lässt sich individuell<br />

und in einer großen Bandbreite<br />

von Sauerstoffkonzentrationen<br />

kalibrieren. Es gibt verschiedene<br />

Optionen für das Ausgangssignalformat,<br />

die Gasanschlüsse<br />

und Durchflussregler. Besonders<br />

zu beachten ist, dass jeder paramagnetische<br />

OXYPA-Sensor, der<br />

das Lager von Pewatron verlässt,<br />

gemäß äußerst strengen Vorgaben<br />

geprüft und zugelassen wurde. Dies<br />

gewährleistet eine zuverlässige und<br />

sichere Messung in zahlreichen verschiedenen<br />

Anwendungen.<br />

Die optimale Verbrennung<br />

Eine solch neue und spannende<br />

Anwendung ist die Sauerstoffanalyse<br />

zur optimalen Verbrennung<br />

in großen Dual-Fuel-Motoren, die<br />

mit Diesel und Erdgas oder Biogas<br />

betrieben werden (Bergbau, Schifffahrt,<br />

Kraftwerke, Zementherstellung<br />

etc.). Im Dual-Fuel-Modus gelangt<br />

Erd- oder Biogas in das Ansaugsystem<br />

des Motors. Das Luft-Erdgas-Gemisch<br />

wird dann genau wie<br />

bei einem Ottomotor, aber mit einem<br />

geringeren Luft-Kraftstoff-Verhältnis<br />

in den Zylinder geführt. Gegen Ende<br />

des Verdichtungstakts (siehe Bild 3)<br />

wird Diesel eingespritzt und gezündet,<br />

wodurch das Erdgas zu brennen<br />

beginnt. Da Gas als Diesel ersatz<br />

infrage kommt, liegen die Vorteile<br />

auf der Hand: Neben Kosteneinsparungen<br />

und Wirkungsgrad sind hier<br />

vor allem die niedrigeren Gesamtemissionen<br />

an Kohlen dioxid, Stickoxiden<br />

und unverbrannten höheren<br />

Kohlen wasserstoffen von Vorteil,<br />

was der Umwelt zugutekommt,<br />

sofern das geringe Luft-Kraftstoff-<br />

Verhältnis eng maschig überwacht<br />

wird. Da im Motor sehr raue Umfeldbedingungen<br />

herrschen und es aufgrund<br />

der Gase im Gasgemisch zu<br />

Fehlern kommen kann, sind paramagnetische<br />

Sauerstoffsensoren die<br />

erste Wahl, um das optimale Luft-<br />

Kraftstoff-Verhältnis im Dual-Fuel-<br />

Motor sicherzustellen. ◄<br />

Kompakter Magnetträger zur präzisen und verschleißfreien Winkelmessung<br />

2020: ZF präsentiert seinen<br />

neuen kompakten Magnetträger<br />

in der Anwendung mit seinen Hallbasierten<br />

Winkelsensoren zur präzisen<br />

und verschleißfreien Winkelmessung.<br />

Diese eignen sich hervorragend<br />

für raue Umgebungen wie<br />

beispielsweise im Lenksystem von<br />

Gabelstaplern oder anderen Off-<br />

Road-Fahrzeugen. Vor allem die<br />

Kombination des neuen Magnetträgers<br />

mit dem ANG Winkel sensor<br />

bietet enorme Vorteile in begrenzt<br />

verfügbarem Raum aufgrund ihrer<br />

kleinen Dimensionen.<br />

ZF bietet verschiedene Winkelsensor-Varianten,<br />

die sich je nach<br />

sicherheitsrelevanter Anforderung<br />

in der Redundanz des Ausgangssignals<br />

(Nicht-, Semi- oder<br />

Voll redundant), im Messbereich<br />

(0 - 360°) und in der Kabelverbindung,<br />

-stecker unterscheiden.<br />

Somit wird ein flexibler Einsatz in<br />

individuellen Anwendungsbereichen<br />

zur Positionserfassung unterstützt.<br />

Neu im ZF-Portfolio befindet sich<br />

die ANG Winkelsensorreihe. Diese<br />

erfüllt mit ihrer Länge von 3,2 cm<br />

und der Breite von 4,5 cm nicht<br />

nur strenge Anforderungen hinsichtlich<br />

limitierten Platzbedarfs<br />

in Kundenanwendungen, sondern<br />

punktet auch aufgrund des<br />

er weiterten Temperaturbereichs<br />

(-40 bis 140 °C), der hohen Genauigkeit<br />

(±2 bis ±2,5 %) und<br />

der Schutzklasse IP68. Je nach<br />

gewünschter Sicherheit gibt es den<br />

ANG Winkel sensor in der einfachen<br />

Ausführung mit drei Kabelausgängen<br />

ohne redundantem Ausgangssignal<br />

oder mit vier Kabeln und<br />

semi-redundantem Ausgangssignal.<br />

Der brandneue und äußerst<br />

kompakte Magnetträger von ZF<br />

eignet sich hervorragend für die<br />

Kombination mit Winkelsensoren<br />

über einen Messbereich von bis<br />

zu 360°. Dieser ist speziell abgestimmt<br />

mit den ZF Hall-Sensoren.<br />

Das Kunststoff Trägergehäuse<br />

beinhaltet einen Seltene-Erden-<br />

Magneten bestehend aus einer<br />

Samarium-Cobalt Verbindung. Für<br />

die zuverlässige Anbringung des<br />

Magnetträgers an das Zielobjekt<br />

wurde diese mit zwei Messingbuchsen<br />

ausgestattet. Der Magnetträger<br />

wurde mit dem Ziel designt,<br />

auch Applikationen mit begrenzter<br />

Raumverfügbarkeit zu bedienen.<br />

Somit ist er nur 2,4 cm lang und<br />

1,8 cm hoch.<br />

Anwendungsbeispiel<br />

Ein Applikationsbeispiel, in der<br />

sich der Winkelsensor in Kombination<br />

mit dem Magnetträger von<br />

ZF erfolgreich etabliert hat, ist das<br />

elektrische Lenksystem (Steer by<br />

wire) von Elektrogabelstaplern. Das<br />

Ziel eines jeden Lenksystems ist<br />

die exakte Umsetzung und Einhaltung<br />

des gewünschten Lenkwinkels.<br />

Dieses Ziel wird mit dem berührungsfreien<br />

und analogen Winkelsensor<br />

von ZF gewähr leistet. Der<br />

kleine Magnetträger wird mittels<br />

M3-Schrauben mechanisch auf die<br />

gelenkte Achse angebracht und<br />

rotiert berührungs- und somit verschleißfrei<br />

über dem Hall- Element<br />

des Sensors.<br />

• ZF Friedrichshafen AG<br />

www.switches-sensors.zf.com/<br />

54 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Sensoren<br />

Modulare Sensor-Plattform mit austauschbaren<br />

Messfühlern<br />

Der Sigma 05 unterstützt bis zu drei Modbus-Fühler. Über das Display und zwei Analogausgänge können<br />

insgesamt fünf Messgrößen dargestellt werden.<br />

E+E Elektronik Ges.m.b.H.<br />

info@epluse.com<br />

www.epluse.com<br />

Der Sigma 05 dient als Sensor-<br />

Hub für die intelligenten Modbus-<br />

Fühler von E+E Elektronik. Er ermöglicht<br />

den einfachen Aufbau einer<br />

modularen Sensor-Plattform mit bis<br />

zu drei Fühlern und fünf Messgrößen.<br />

Der Sigma 05 unterstützt E+E<br />

Messfühler für CO 2 , Feuchte, Temperatur,<br />

Umgebungsdruck und Luftgeschwindigkeit<br />

und eignet sich damit<br />

für eine Vielzahl von Anwendungen.<br />

Automatische<br />

Fühlererkennung<br />

Sigma 05: Die modulare Sensor-<br />

Plattform von E+E Elektronik<br />

Mit dem Sigma 05 können bis zu<br />

drei Messfühler mit RS485-Schnittstelle<br />

und Modbus RTU-Protokoll<br />

zentral verwaltet werden. Die<br />

kompatiblen E+E Messfühler werden<br />

vom Sensor-Hub automatisch<br />

erkannt und sind sofort einsatzbereit.<br />

Von den insgesamt fünf möglichen<br />

Messgrößen lassen sich drei<br />

dem Grafikdisplay und zwei den frei<br />

konfigurierbaren Analogausgängen<br />

zuordnen.<br />

Die Messfühler können entweder<br />

direkt oder mittels M12-Kabel am<br />

Sigma 05 angesteckt werden. Das<br />

Anschließen und Tauschen der intelligenten<br />

Fühler ist durch die Plugand-Play-Funktionalität<br />

schnell und<br />

einfach möglich.<br />

Einfache Konfiguration und<br />

Justage via Software<br />

Über die neue PCS10 Konfigurationssoftware<br />

hat der Nutzer vollen<br />

Zugriff auf die Sensor-Plattform.<br />

Sie ermöglicht die Zuordnung der<br />

Messgrößen, die Skalierung der<br />

Analogausgänge, das Anpassen<br />

des Display-Layouts, das Festlegen<br />

von Schwellenwerten sowie<br />

eine Justage der angeschlossenen<br />

Messfühler komfortabel vom PC<br />

aus. Die Software steht kostenlos<br />

auf der E+E Elektronik Website zur<br />

Verfügung.<br />

Referenzfühler und<br />

Loop-Kalibrierung<br />

Für eine Funktions- und Genauigkeitsprüfung<br />

des Sigma 05 oder der<br />

gesamten Messkette ist ein spezieller<br />

Referenzfühler erhältlich. Dieser<br />

liefert fixe Werte für verschiedene<br />

Messgrößen, ist mittels PCS10 Software<br />

konfigurierbar und wird vom<br />

Sensor-Hub automatisch erkannt.<br />

Er ermöglicht eine einfache, FDAkonforme<br />

Loop-Kalibrierung im Feld.<br />

Mit den Kabeln können die angesteckten<br />

Fühler in einem portablen<br />

Kalibrator vor Ort kalibriert werden.<br />

Hohe Qualität und<br />

Flexibilität<br />

Der Sigma 05 hat ein robustes<br />

IP65 / NEMA 4 Gehäuse und ist mit<br />

oder ohne Display erhältlich. Mit den<br />

verschiedenen, hochwertigen E+E<br />

Messfühlern kann er beispielsweise<br />

in HLK-, Reinraum- oder landwirtschaftlichen<br />

Anwendungen eingesetzt<br />

werden. Durch das modulare<br />

Plug-and-Play-Design bietet die<br />

Sensor-Plattform ein hohes Maß<br />

an Flexibilität. ◄<br />

High Speed Infrarot-Detektor-Module für 3 – 12 µm<br />

VIGO hat zwei High Speed Infrarot-Detektions-Module<br />

in die selected line aufgenommen.<br />

Die Modulbezeichnungen: UHSM und<br />

UHSM-I. Beide Varianten weisen eine breite<br />

spektrale Empfindlichkeit auf, einsetzbar von<br />

3 – 12 µm. Das besondere Merkmal sind die<br />

hohen Bandbreiten von bis zu 700 MHz bzw.<br />

sogar >1 GHz für den UHSM. In dem UHSM<br />

ist ein TE-gekühlter PV Infrarot-Detektor mit<br />

einer aktiven Fläche von 0,05 x 0,05 mm integriert.<br />

Das UHSM-I-Modul basiert auf einem<br />

PVI-4TE-Detektor der die einzigartige VIGO-<br />

Technologie der optischen Immersion nutzt.<br />

Dadurch ist trotz der hohen Bandbreite von<br />

immer noch 700 MHz eine optische Detektorfläche<br />

von 1 x 1 mm verfügbar. Im Vergleich zum<br />

UHSM ist die Detektivität mit 10 9 cm x Hz 1/2 /W<br />

um fast eine Größenordnung höher.<br />

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass beide<br />

Module durch die integrierte Kühlersteuerung<br />

sehr kompakt sind. Das Modul wird über +9 V<br />

versorgt und kann über den mitgelieferten AC-<br />

Adapter mit 230 V AC betrieben werden. Der<br />

Signalabgriff erfolgt über einen SMA-Stecker.<br />

Mit dieser anwenderfreundlichen Konfiguration<br />

hat VIGO erfolgreich eine flexible plugand-play<br />

Detektionseinheit mit hervorragenden<br />

Parametern kombiniert.<br />

• DoroTEK GmbH<br />

www.dorotek.de<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

55


Sensoren<br />

Sicherer PROFIsafe-Drehgeber<br />

Bild 1: Kennwertbibliothek<br />

Vom Hersteller zertifizierte Safety-<br />

Drehgeber erfreuen sich immer größerer<br />

Beliebtheit, vereinfachen sie<br />

doch erheblich den Aufbau und die<br />

Berechnung einer Sicherheitsfunktion.<br />

Sie kommen mit zertifizierten<br />

Safety-Parametern die als Kennwertbibliothek<br />

in Berechnungsprogramme<br />

importiert werden können.<br />

Der Einsatz von zertifizierten und<br />

nach Norm entwickelten Geräten für<br />

sicherheitsrelevante Einrichtungen<br />

erleichtert Planung und Aufbau<br />

des ganzen sicherheits relevanten<br />

elektrischen Steuerungs systems<br />

(SRECS). Die Hersteller dieser<br />

Bild 2: PROFIsafe-Parameter<br />

Geräte geben SIL bzw. Performance<br />

Level und Ausfallraten an, so daß<br />

diese als komplettes Teil system<br />

(SRP/CS) integriert werden können.<br />

Zur Integration in Programme<br />

wie SISTEMA, die die komfortable<br />

Berechnung einer Sicherheitsfunktion<br />

erlauben, stellt die Firma TWK-<br />

Elektronik eine Kennwertbibliothek<br />

für seine Safety-Sensoren zur Verfügung,<br />

die in die Gerätebibliothek<br />

importiert werden kann. Die Syntax<br />

der Kennwertbibliotheken ist im<br />

VDMA-Einheitsblatt 66413 genormt.<br />

Seit der Version 2.x kann Sistema<br />

diese importieren.<br />

Umsetzung<br />

Nach der erfolgreichen Planung<br />

der Sicherheitsfunktion geht es an<br />

die Umsetzung. Der PROFIsafe-<br />

Drehgeber TRT/S3 wird wie ein<br />

Standard-PROFINET-Drehgeber<br />

mit seiner GSD-Datei in das Hardware-Projektierungstool<br />

eingebunden.<br />

Anschließend setzt man das<br />

dem Drehgeber entsprechende<br />

PROFIsafe Modul auf Slot 1 in der<br />

Slot-Liste. Das PROFIsafe-Modul<br />

hat Parameter für die Drehgebereinstellung<br />

und für PROFIsafe. Als<br />

Drehgeber-Parameter stehen wie<br />

beim Standard-Drehgeber Parameter<br />

zur Einstellung von Coderichtung,<br />

Auflösung und Gesamtschrittzahl<br />

sowie zur Änderung<br />

der Geschwindigkeitszeitbasis zur<br />

Verfügung. Die Übertragung dieser<br />

Parameter an den Drehgeber wird<br />

mit einer separaten Checksumme<br />

abgesichert. Zur Berechnung der<br />

Checksumme stellt der Hersteller ein<br />

separates Berechnungsprogramm<br />

zur Verfügung. (Bild 2)<br />

Bei den PROFIsafe-Parametern<br />

muss nur die PROFIsafe-Adresse<br />

und eventuell die Wachtdog-Zeit<br />

eingestellt werden. Die Wachtdog-<br />

Zeit ist die Zeit in der ein gültiges<br />

aktuelles Sicherheitstelegramm<br />

von der F-CPU kommen muss.<br />

Andernfalls geht das Gerät in den<br />

fehlersicheren Zustand. Die Überwachungszeit<br />

sollte so hoch gewählt<br />

werden, daß Telegrammverzögerungen<br />

durch die Kommunikation<br />

toleriert werden, aber im Fehlerfall<br />

(z. B. Unterbrechung der Kommunikationsverbindung)<br />

die Fehlerreaktion<br />

schnell genug ausgeführt wird.<br />

Anschließend müssen nur noch<br />

die Adressen der E/A-Daten vergeben<br />

werden. Danach stehen die<br />

Position und die Geschwindigkeit<br />

der Drehgeberwelle in der Anwendung<br />

(F-Programm) als sichere<br />

Daten zur Verfügung. Mit diesen<br />

TWK-Elektronik<br />

www.twk.de<br />

Bild 3: SPS Programm<br />

56 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Bild 4: Prinzip-Schaltbild<br />

kann im F-Programm wie im Standardprogramm<br />

gearbeitet werden. Geringfügige Einschränkungen<br />

im Datentypen- und Funktionsumfang<br />

im F-Programm sind abhängig<br />

vom Hersteller der SPS.<br />

Die E/A-Daten belegen durch die zusätzlichen<br />

PROFIsafe-Bytes je 4 Byte mehr im<br />

Speicherbereich der SPS. Dadurch belegt der<br />

Drehgeber 12 Bytes Eingangsdaten (Statuswort,<br />

Position, Geschwindigkeit sowie F-Eingangsdaten)<br />

und 10 Bytes Ausgangsdaten<br />

(Steuerwort, Presetwert und F-Ausgangsdaten).<br />

Das Handling des PROFIsafe Control-<br />

und Status-Bytes sowie der 3-Byte-CRC<br />

wird dem Anwender von der SPS-Steuerung<br />

abgenommen. Die im Anwenderprogramm benötigten<br />

Bits zur Anzeige des fehlersicheren<br />

Zustands eines Gerätes sowie zur Wiedereingliederung,<br />

werden von der Firmware der<br />

SPS zur Verfügung gestellt.<br />

Preset<br />

Zusätzlich ist es möglich den Drehgeber<br />

im F-Programm der SPS mit einem Wert zu<br />

initialisieren (Preset-Setzen). Preset-Wert<br />

und Preset-Kommando werden über den<br />

E/A-Verkehr im zyklischen Datenverkehr<br />

übertragen und über die PROFIsafe-Mechanismen<br />

abgesichert.<br />

Intern arbeitet der TRT/S3 mit einer redundanten<br />

Hall-Sensorik. Deren Signale werden<br />

intern verglichen und zusammen mit<br />

dem daraus berechneten Geschwindigkeitswert<br />

über das sichere PROFIsafe-Protokoll<br />

übertragen. Bei einer Abweichung der beiden<br />

Sensorsignale nimmt der Geber den<br />

sicheren Zustand ein und meldet dies über<br />

die PROFIsafe Status-Bits. Durch die redundante<br />

Hall Sensorik und die internen Hardware<br />

und Software-Überwachungsmaßnahmen<br />

erreicht der TRT/S3 die Einstufung in SIL2<br />

und PLd bei einem sehr kleinen PFHD von<br />

9,889 x 10 -8 1/h wodurch er nur einen kleinen<br />

Anteil der Gesamtausfallrate für SIL2 für<br />

sich beansprucht.<br />

Hardware-Release 2<br />

Seit 2019 wird der TRT/S3 mit dem Hardware-Release<br />

2 ausgeliefert. Hiermit sind<br />

dann Auflösungen bis 14 Bit und Drehzahlen<br />

bis 5000 Umdrehungen pro Minute möglich.<br />

Für Anwendungen in denen nur die Geschwindigkeit<br />

überwacht werden muss, wird er dann<br />

auch in einer kompakteren und günstigeren<br />

Version als Drehzahl-/Geschwindigkeitssensor<br />

angeboten. ◄<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong> 57<br />

DURCHBLICK ALLES KLAR BEHALTEN<br />

– ODER?<br />

Sie werden Augen machen:<br />

Egal vor welcher messtechnischen<br />

Herausforderung Sie stehen – mit der<br />

a.b.jödden gmbh haben Sie alles<br />

im Blick. Denn unseren Sensoren<br />

zum Messen von Weg, Druck,<br />

Temperatur und Durchfl uss entgeht<br />

nichts. Versprochen.<br />

TDD<br />

SM12<br />

SM24<br />

SM20<br />

BESSER<br />

MESSER<br />

DSV<br />

abjoedden.de 57


Sensoren<br />

Pneumatisch betriebene Messtaster<br />

vereinfachen die Automation von Messaufgaben<br />

eddylab GmbH<br />

www.eddylab.de<br />

eddylab GmbH erweitert sein<br />

Angebot im Produktbereich der<br />

induktiven Sensoren um die neuen<br />

druckluftbetriebenen Modelle<br />

SM Pneumatik, speziell entwickelt<br />

für vollautomatisierte Messaufgaben.<br />

Die neuen Modelle „SM Pneumatik“<br />

kombinieren die Eigenschaften<br />

der erfolgreichen eddylab SM Serie<br />

mit den Vorteilen eines induktiven<br />

Wegaufnehmers mit pneumatischem<br />

Vorschub. Der bewegliche Stößel<br />

des neuen Sensormodells befindet<br />

sich standardmäßig im Inneren<br />

des Sensorgehäuses und fährt<br />

erst nach dem Anlegen von Druckluft<br />

aus und drückt auf das Messobjekt.<br />

Damit eignet sich die neue<br />

Sensorreihe SM Pneumatik ideal<br />

für automatisierte Messaufgaben<br />

mit wechselnden Bauteilen.<br />

Erhebliche Einsparung<br />

aufwändiger<br />

Vorrichtungsteile<br />

Bei herkömmlichen Sensoren mit<br />

Federtastmechanismus ist der empfindliche<br />

Stößel im Normalzustand<br />

voll ausgefahren. Um den Stößel<br />

beim Wechsel des Bauteils nicht<br />

zu beschädigen, muss der Messtaster<br />

durch eine mechanisch aufwändige<br />

Vorrichtung vom Messobjekt<br />

wegbewegt und für die Messung<br />

wieder zum Werkstück hinbewegt<br />

werden. Der neue SM Pneumatik-Sensor<br />

erledigt das Ausfahren<br />

und Andrücken des Stößels an<br />

das Messobjekt selbst. Beim Einlegen<br />

eines neuen, zu prüfenden<br />

Bauteils fährt anstelle der gesamten<br />

Vorrichtung nur der Stößel<br />

zurück ins sichere Gehäuseinnere.<br />

Der Prüfaufbau kann somit deutlich<br />

vereinfacht werden, da keine<br />

bewegten Bauteile wie Pneumatikzylinder<br />

und/oder Linearführungen<br />

mehr benötigt werden und die Sensoren<br />

nun in eine starre Halterung<br />

montiert werden können.<br />

Zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten<br />

eddylab GmbH bietet wie gewohnt<br />

zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten,<br />

um die neue Sensorreihe<br />

SM Pneumatik perfekt an verschiedene<br />

Kundenbedürfnisse und<br />

Einbausituation anzupassen. Die<br />

Modelle der Serie SM Pneumatik<br />

sind mit Messbereichen von 2 mm<br />

bis 50 mm verfügbar. Für größere<br />

Messbereiche bis 300 mm empfiehlt<br />

sich der Einsatz der robusten SLT-<br />

Serie von eddylab. ◄<br />

Neue Drucktransmitter-Plattform<br />

Mit der neuen modularen Drucktransmitter-Plattform<br />

MTE EFFI-<br />

CIENCY bietet First Sensor hohe<br />

Messgenauigkeit und -stabilität für<br />

anspruchsvolle Anwendungen bei<br />

hoher Preiseffizienz. Die Plattform<br />

umfasst die Reihen MTE7000,<br />

MTE8000 und MTE9000 und ermöglicht<br />

durch die umfassende<br />

Expertise aus über 25 Jahren<br />

umfangreiche kundenspezifische<br />

Anpassungsmöglichkeiten bei<br />

kurzen Lieferzeiten. Die bisherige<br />

Standardplattform wurde entscheidend<br />

optimiert und erlaubt<br />

jetzt dank neuer Produktionsprozesse<br />

und kompakterem Design<br />

deutlich geringere Kosten bei<br />

gewohnt hoher Qualität.<br />

Die MTE7000-Reihe basiert<br />

auf piezoresistiven Drucksensoren<br />

und eignet sich besonders<br />

zur Messung trockener, nicht<br />

korrosiver Gase schon ab 10 mbar.<br />

Sowohl die auf piezoresistiven<br />

keramischen Drucksensorelementen<br />

fußende MTE8000-Reihe<br />

als auch die Reihe MTE9000 mit<br />

vollverschweißten Drucksensorelementen<br />

aus Edelstahl bieten<br />

eine hohe Medienverträglichkeit<br />

für korrosive Flüssigkeiten<br />

und Gase bis zu 35 bar. Alle drei<br />

Serien sind kalibriert sowie temperaturkompensiert<br />

und bieten<br />

unterschiedliche verstärkte analoge<br />

Ausgangssignale.<br />

• First Sensor AG<br />

www.first-sensor.com<br />

58 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Weg-Winkel-Sensorik für kompakte Roboter<br />

Besondere Anforderungen stellen kompakte Roboter an Sensor-Komponenten. Beengte<br />

Bauräume und gleichzeitig Robustheit gilt es bei der Entwicklung zu berücksichtigen<br />

EBE Elektro-Bau-Elemente GmbH<br />

www.ebe.de<br />

Der Weg der Automatisierung in<br />

der Industrie schreitet voran. Immer<br />

mehr Roboter kommen für unterschiedlichste<br />

Aufgaben zum Einsatz.<br />

Gleichzeitig werden diese<br />

immer kleiner und dennoch präziser.<br />

Für kompakte Industrieroboter<br />

bietet sich die Weg-Winkel-Sensorik<br />

von EBE sensors + motion an.<br />

Diese sticht durch äußerst kleine<br />

Baugrößen und Robustheit heraus.<br />

Mancher Industriezweig ist ohne<br />

Roboter nicht mehr vorstellbar.<br />

Vielfach hat man das Bild von riesigen<br />

Industrierobotern im Kopf,<br />

welche mit Autokarosserien oder<br />

Maschinen teilen hantieren. Diese<br />

haben sich fest im Markt etabliert.<br />

Hohe Präzision und<br />

trotzdem kompakt<br />

Immer häufiger<br />

übernehmen jedoch<br />

kompakte Industrieroboter<br />

extrem<br />

kleinteilige Aufgaben<br />

gebündelt mit<br />

bemerkenswerter<br />

Genauigkeit. Dabei<br />

müssen die Maschinen<br />

im Arbeitsalltag<br />

durch Zuverlässigkeit<br />

und Robustheit<br />

überzeugen.<br />

Zusätzlich sollen<br />

die Komponenten<br />

dieser Maschinen<br />

möglichst komprimiert<br />

sein, die den<br />

limitierten Platzverhältnissen<br />

gerecht<br />

werden.<br />

Sensoren<br />

Durch ihre hohe Präzision, selbst<br />

unter erschwerten Einsatzbedingungen,<br />

sind die intelligenten Positions-<br />

und Wegmesssysteme von<br />

EBE sensors + motion für diese<br />

Aufgabe besonders geeignet. Die<br />

Funktion der Sensoren beruht auf<br />

der von EBE entwickelten induTEC-<br />

Technologie. Das induktive Messprinzip,<br />

welches Lage und Verschiebung<br />

eines metallischen Objekts<br />

über eine Spulenstruktur erfasst,<br />

erweist sich als höchst zuverlässig<br />

und fehler resistent. Temperatur- und<br />

Alterungseinflüsse sowie die Streuung<br />

von Bauteilen werden durch eine<br />

differentielle Spulenstruktur kompensiert.<br />

Dabei weisen die Sensoren<br />

eine hohe Sensibilität verbunden<br />

mit äußerst geringen Toleranzen<br />

auf. Bei komplexeren und besonders<br />

anspruchsvollen Applikationen können<br />

gewickelte Sensorspulen eingesetzt<br />

werden. Mit ihnen lässt sich<br />

ein magnetisches Messfeld erzeugen,<br />

das zusätzliche Freiheitsgrade<br />

bietet. Eine besonders kosteneffiziente<br />

Lösung der Weg-Winkel-Sensorik<br />

bietet sich, wenn die Spulen als<br />

Leiterplatten-Induktivitäten ausgeführt<br />

werden. Diese Aufbauweise<br />

der Sensoren hat sich bereits millionenfach<br />

im Bereich der Weißen<br />

Ware und in der Industrie bewährt.<br />

Individuelle Anpassung<br />

Durch die individuelle Anpassung<br />

an die Anforderungen eines jeden<br />

Kunden können bei der Entwicklung<br />

der Weg-Winkelsensorik auch Sonderwünsche<br />

berücksichtigt werden,<br />

welche nicht durch herkömmliche<br />

Sensoren abgebildet werden. Beispielsweise<br />

werden je nach Bedarf<br />

verschiedenste Systemschnittstellen<br />

realisiert. Zudem eignen sich<br />

die Sensoren durch ihre besonders<br />

flache Bauweise zum Beispiel hervorragend<br />

für den direkten Einbau<br />

auf die Gelenkachse der Rundtischlager<br />

in kleinen Sortierrobotern.<br />

Trotz der starken Beanspruchung<br />

und der beengten Raumverhältnisse<br />

überzeugen die induTEC-<br />

Sensoren dabei durch ihre Präzision<br />

und Langlebigkeit. ◄<br />

Hochwertige Sensoren – Made in Germany<br />

Drehratensensoren<br />

l sehr kleine Bauform<br />

l geringer Stromverbrauch<br />

l MB von 30°/s bis 10.000°/s<br />

l uni- und triaxiale Bauform<br />

Anwendungen<br />

l Automotive / Nutzfahrzeuge<br />

l Crashtest<br />

l Schienenfahrzeuge<br />

l Windenergie<br />

Beschleunigungssensoren<br />

l kapazitive (DC bis 2000 Hz)<br />

l piezo-elektrische<br />

l IEPE<br />

l piezo-resistive (Crash)<br />

Anwendungen<br />

l Automotive / Nutzfahrzeuge<br />

l Schienenfahrzeuge<br />

l Windenergie<br />

l Strukturanalyse<br />

Stromsensor<br />

l sehr kleine Bauform<br />

l geringer Stromverbrauch<br />

l hoch schockstabil<br />

l MB 6 A bis 600 A<br />

Anwendungen<br />

l Automotive<br />

l Crashtest<br />

l Allgemeine Messtechnik<br />

Bay SensorTec GmbH<br />

Peter Bay<br />

Erfurter Straße 31<br />

D-85386 Eching<br />

Vertrieb:<br />

+49 (0)89 4160 2080<br />

info@duetto-engineering.de<br />

duetto-engineering.com<br />

bay-sensors.com<br />

Pc-und-Industrie-Ad-185x66-Step5-2020.indd 1 07.04.20 14:48<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

59


Sensoren<br />

Extrem kleine selektive CO 2 -Sensoren<br />

Glyn Jones GmbH und Co.<br />

Vertrieb von elektronischen<br />

Bauelementen KG<br />

sales@glyn.de<br />

www.glyn.de<br />

CO 2 in der Raumluft<br />

zuverlässig messen<br />

Mit der SCD4x Serie bietet Sensirion,<br />

Vertrieb: GLYN, die nach<br />

eigenen Angaben derzeit weltweit<br />

kleinsten selektiven CO 2 -Sensoren<br />

an. Mit 10,1 x 10,1 x 6,5 mm<br />

sind diese Sensoren kleiner als ein<br />

Zuckerwürfel. Reflow-lötbar lassen<br />

sie sich einfach in kompakte Anwendungen<br />

integrieren.<br />

Gesundes Raumklima<br />

effizient regulieren<br />

Dank neuer Energiestandards<br />

und besserer Dämmung sind Wohnhäuser<br />

und Bürogebäude immer<br />

energieeffizienter geworden. Hier<br />

muss gesundes Raumklima so energiesparend<br />

wie möglich reguliert<br />

werden. Dazu kommen CO 2 -Sensoren<br />

in intelligenten Lüftungssystemen<br />

und Lufttauschern zum Einsatz.<br />

Im gewerblichen wie privaten<br />

Bereich spielen sie die<br />

Hauptrolle bei der Überwachung<br />

der Raumluftqualität.<br />

Sie können in<br />

Raumluftwächtern, Luftreinigern<br />

sowie intelligenten<br />

Thermostaten<br />

integriert werden.<br />

Schnelle<br />

Verarbeitung<br />

Die CO 2 -Sensoren<br />

SCD40 und SCD41<br />

sind Reflow lötbar. Auf<br />

Rolle geliefert, können<br />

sie direkt über<br />

Bestückungsanlagen<br />

verarbeitet werden. Trotz der kleinen<br />

Bauform ist bei beiden CO 2 -Sensoren<br />

bereits ein Temperatur- und<br />

Feuchtesensor integriert. Der weite<br />

Betriebsspannungsbereich beträgt<br />

2,4 V bis 5,5 V. So können externe<br />

Komponenten wie z. B. einen Pegelwandler<br />

eingespart werden. Mit seiner<br />

Genauigkeit von ±50 ppm eignet<br />

sich der SCD40 ideal für z. B.<br />

CO 2 -Ampeln. Der SCD41 arbeitet<br />

mit einer Genauigkeit von ±40 ppm<br />

und bietet einen zusätzlichen Low-<br />

Power Mode. Er empfiehlt sich für<br />

hochwertige Lüftungssysteme und<br />

batteriebetriebene Geräte.<br />

Photoakustisches<br />

Messprinzip<br />

Die extreme Miniaturisierung der<br />

CO 2 -Sensoren wird durch die einzigartige<br />

PASens-Technologie erreicht.<br />

Sie beruht auf dem photoakustischen<br />

Messprinzip und konnte jetzt durch<br />

Sensirion in dieses kleine Format<br />

umgesetzt werden. Dabei nutzt man<br />

die Eigenschaft, dass infrarotes<br />

Licht von CO 2 -Molekülen teilweise<br />

absorbiert wird. Andere Moleküle<br />

dagegen absorbieren dieses Licht<br />

nicht. Dadurch werden die CO 2 -<br />

Moleküle zum Schwingen angeregt,<br />

was zu einer Druckerhöhung in<br />

der Messzelle führt. Wird die Infrarotstrahlung<br />

moduliert, erhält man<br />

eine periodische Druckänderung.<br />

Diese kann nun mit einem Mikrofon<br />

gemessen werden.<br />

Schneller Einstieg mit<br />

Development Board<br />

Mit dem SEK-SCD41-Sensor in<br />

Kombination mit der SEK-Sensor-<br />

Bridge erhalten Entwickler eine komplette<br />

Plug-and-Play-Lösung für den<br />

Start. Mit der dazugehörigen Viewer<br />

Software, ControlCenter genannt,<br />

können Messwerte der Sensoren<br />

direkt auf dem PC angezeigt und<br />

aufgezeichnet werden. Das Development<br />

Board lässt sich ebenfalls<br />

mit einem Arduino oder Raspberry PI<br />

verbinden. Die dazugehörige Software<br />

stellt der Hersteller kostenlos<br />

zur Verfügung. Alternativ kann das<br />

Board mit den beiliegenden Stiftleisten<br />

auf die eigene Applikation<br />

g elötet werden, um die Performance<br />

des Sensors zu testen.<br />

Die Sensirion CO 2 -Sensoren<br />

SCD40 und SCD41 sind ebenso wie<br />

das Development Board SEK-SCD41<br />

bei GLYN erhältlich. Der Distributor<br />

stellt auf Anfrage gerne weitere<br />

Informationen zur Verfügung. ◄<br />

Neues smartes NO 2 -Messgerät für das Umwelt- und Arbeitsplatzmonitoring<br />

Das smarte und präzise NO 2 -Messgerät<br />

GSD 19 der Dr. Födisch Umweltmesstechnik<br />

AG eröffnet eine neue Klasse in der Luftgüteüberwachung:<br />

In einem kompakten (13,2<br />

x 8 x 12,8 cm), wetterfesten Gehäuse misst<br />

der GSD 19 präzise NO 2 in der Umgebungsluft<br />

(0 bis 2.000 µg/m 3 ) mittels einer elektrochemischen<br />

Zelle sowohl in Innenräumen<br />

als auch ganzjährig im Freien (Umgebungstemperatur:<br />

-20 °C bis +50 °C). Eine hohe<br />

Messgenauigkeit und gute Langzeitstabilität<br />

wird durch die Messgaskonditionierung<br />

und automatische Nullpunktsetzung gewährleistet.<br />

Der GSD 19 wurde in einer Felderprobung<br />

im städtischen Umfeld intensiv getestet,<br />

gefördert durch das Bundesministerium<br />

für Wirtschaft und Energie. Hierbei waren<br />

die Testsensoren an einer verkehrsnahen und<br />

verkehrsfernen Messstelle im Einsatz. Die<br />

ermittelten Korre lationskoeffizienten im Vergleich<br />

zu zertifizierten NO 2 -Referenzmessgeräten<br />

sind größer als 0,9.<br />

Der GSD 19 benötigt lediglich eine 12-V-Versorgung<br />

und kann über RS485 oder optional<br />

WLAN eingebunden werden. Eine Kombination<br />

mit einem Feinstaubsensor aus der<br />

FDS-Serie ist einfach umsetzbar. Auch können<br />

mehrere Sensoren miteinander vernetzt<br />

werden. Der GSD 19 ist ab dem dritten Quartal<br />

<strong>2021</strong> verfügbar.<br />

• Dr. Födisch Umweltmesstechnik AG<br />

www.foedisch.de<br />

60 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Dynamische und effiziente Traktionskontrolle<br />

Drehzahlsensor mit Impulsvervielfachung<br />

Sensoren<br />

sensoren einen Impuls pro Zahn<br />

liefern, wird beim 2-Kanalsensor<br />

GEL 2477 die hohe Auflösung der<br />

internen Analogsignale genutzt, um<br />

die Ausgangsimpulse um den Faktor<br />

2, 4 oder 8 gegenüber der Eingangsfrequenz<br />

zu steigern. Selbst<br />

bei kleineren Zahnrädern mit wenigen<br />

Zähnen kann die Regelgenauigkeit<br />

signifikant erhöht werden. Die<br />

bewährte HTL-Schnittstelle mit<br />

Rechtecksignalen wurde beibehalten,<br />

so dass die vorhandenen<br />

Steuerungen unverändert weiter<br />

genutzt werden können.<br />

Problemloser Austausch<br />

Marktübliche Drehzahlsensoren<br />

können ohne mechanische Anpassung<br />

des Flanschbildes ersetzt<br />

werden.<br />

Der lagerlose Pick-up-Sensor<br />

erfasst die Drehzahl und Drehrichtung<br />

direkt am Motor oder am<br />

Getriebe. Mit einem Messbereich von<br />

0 Hz bis 25 kHz detektiert er kleinste<br />

Bewegungen des Antriebs genauso<br />

zuverlässig wie das Erreichen der<br />

Maximalgeschwindigkeit.<br />

Lenord, Bauer & Co. GmbH<br />

www.lenord.de<br />

Für die Traktionsregelung in Elektromotoren<br />

stehen oftmals nur<br />

gering aufgelöste Drehzahlsignale<br />

zur Verfügung. Das erschwert z. B.<br />

das Anfahren an Steigungen. Ein<br />

hochauflösender Drehzahlsensor<br />

von Lenord+Bauer ermöglicht dank<br />

integrierter Impulsvervielfachung ein<br />

deutlich dynamischeres Regelverhalten.<br />

Auch die Rolliererkennung<br />

profitiert von höheren Impulszahlen.<br />

Lenord+Bauer hat einen Drehzahlsensor<br />

für Applikationen entwickelt,<br />

in denen hohe Anforderungen<br />

an die Antriebseffizienz<br />

und den Fahrkomfort gestellt werden.<br />

Robustheit und Zuverlässigkeit<br />

wurden im GEL 2477 mit einer<br />

höheren Auflösung vereint. Durch<br />

den Einsatz des verschleißfreien<br />

Sensors lassen sich der Energieverbrauch<br />

des Motors und dessen<br />

Geräuschentwicklung durch Drehmomentwelligkeit<br />

senken. Das zahlt<br />

sich insbesondere in Situationen<br />

aus, in denen ein hohes Drehmoment<br />

abverlangt wird. Selbst unter<br />

hoher Last an Steigungen ist ruckfreies<br />

Anfahren möglich.<br />

Hohe Regelgenauigkeit<br />

Die Sensoren des Unternehmens<br />

haben sich seit Jahrzehnten in Traktionssystemen<br />

von Schienenfahrzeugen<br />

bewährt. Bei der Traktionskontrolle<br />

muss die vorhandene<br />

Kraft sehr dynamisch und fein fühlig<br />

dosiert werden, um ein Durchdrehen<br />

der Räder zu vermeiden.<br />

Während marktübliche Drehzahl-<br />

Einsatzbereiche<br />

Er eignet sich überall dort, wo ein<br />

langlebiger und zugleich hochauflösender<br />

Sensor gefordert ist.<br />

Anwendungsgebiete sind neben der<br />

Traktionskontrolle in Schienenfahrzeugen<br />

auch der Einsatz in Elektrobussen<br />

und Industriefahrzeugen wie<br />

Muldenkippern und Baggern. ◄<br />

Hochpräzise Messungen bei mobilen Maschinen<br />

Mit dem GEMAC Motus hat GEMAC als langjähriger<br />

Spezialist für Neigungs- und Inertialsensorik<br />

die erste POWER-IMU in den Verkauf<br />

gebracht. Die neue Produktfamilie ermöglicht<br />

eine hochpräzise Messung von Bewegungen<br />

mobiler Maschinen.<br />

Diese für unterschiedlichste Einsatzgebiete<br />

konfigurierbare Sensor-Messeinheit ermöglicht<br />

eine 6-Achs-Bewegungserfassung. Vorteil ist,<br />

dass sie in Erweiterung zu den Rohdaten für<br />

Beschleunigung und Drehrate zusätzlich die<br />

intern berechneten Werte wie Neigung oder<br />

Drehwinkel in verschiedenen Achsen ausgeben<br />

und damit zukünftig noch schneller Abweichungen<br />

erkennen und gezielter analysieren<br />

kann. So ist nur noch ein Messsystem für<br />

unterschiedlichste Anforderungen notwendig.<br />

Der von GEMAC selbst entwickelte<br />

Sensor-Fusions-Algorithmus übernimmt die<br />

hochgenaue Orientierungsberechnung. Komplementärfilter<br />

und Kalman-Filter wurden dabei<br />

kombiniert und erweitert, um gemeinsame Vorteile<br />

zu nutzen und die Nachteile gegenseitig<br />

auszugleichen. Der ermittelte (Bewegungs-)<br />

Zustand kann durch Anwendung des parametrierbaren<br />

Algorithmus externe Störeinflüsse<br />

selektieren. Der GEMAC Motus ist in 29 Varianten<br />

erhältlich. GEMAC bietet allen Interessenten<br />

die Möglichkeit, die neue POWER-IMU<br />

kostenfrei zu testen.<br />

• GEMAC Chemnitz GmbH<br />

www.gemac-chemnitz.com<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

61


Sensoren<br />

Große Leistung, klein verpackt<br />

Pulses kann dieser Sensor eingesetzt<br />

werden. Kompatibel mit einer<br />

Vielzahl von flüssigen Medien, sowie<br />

breite Druckbereiche vereinfachen<br />

die Verwendung.<br />

Merkmale<br />

IBA-Sensorik GmbH<br />

www.iba-sensorik.de<br />

Der nach eigenen Angaben<br />

kleinste Drucksensor mit Portanschluss<br />

auf dem Markt eignet sich<br />

durch seine Baugröße von nur 5 x<br />

5 mm für eine Vielzahl von medizinischen<br />

Geräten.<br />

Die kompakte Größe des Sensors<br />

erleichtert das Design, besonders<br />

in mobilen und tragbaren Geräten.<br />

Zusätzlich verlängert ein geringer<br />

Stromverbrauch die Batterielebensdauer.<br />

Bei Blutdruckmessungen<br />

können zudem automatisierte<br />

Ablesungen und Aufzeichnungen<br />

erfolgen. Dies erleichtert<br />

die Überwachung aus der Ferne<br />

und hat den Vorteil, dass mehrere<br />

Patienten gleichzeitig vom medizinischen<br />

Personal überwacht werden<br />

können. Auch zur Messung des<br />

• Kalibriert und kompensiert<br />

• 60 mbar bis 2,5 bar | 6 kPa bis<br />

250 kPa | 1 psi bis 30 psi<br />

• 24-Bit-Digital-I2C- oder SPI-kompatibler<br />

Ausgang<br />

• Geringer Stromverbrauch (


Sensoren<br />

25 Jahre MEMBRAPOR<br />

MEMBRAPOR feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Es ist eine Erfolgsgeschichte und das Wachstum geht ungehindert<br />

weiter. Trotz der Corona-Pandemie wurde in ein zweites Gebäude expandiert und einen Teil des Unternehmens<br />

dorthin umgezogen.<br />

Membrapor<br />

info@membrapor.ch<br />

www.membrapor.ch<br />

NO2/CA-2: Selektive<br />

NO2-Detektion ohne<br />

O 3 -Querempfindlichkeit<br />

Nach intensiver mehrjähriger Entwicklung<br />

präsentiert Membrapor<br />

einen NO 2 -Sensor ohne O 3 -Querempfindlichkeit.<br />

Der brandneue<br />

NO2/CA-2 ist für NO 2 -Luftqualitätsmessungen<br />

im ppb-Bereich<br />

ausgelegt und mit einem Filter ausgestattet,<br />

welcher O 3 herausfiltert.<br />

Damit ist die ansonsten typische<br />

O 3 -Querempfindlichkeit von elektrochemischen<br />

NO 2 -Sensoren eliminiert<br />

und die äußerst selektive Messung<br />

von NO 2 möglich. Da der Filter<br />

auf einer katalytischen Reaktion<br />

basiert, ermöglicht der NO2/CA-2<br />

eine zuverlässige, selektive NO 2 -<br />

Bestimmung über mehrere Jahre.<br />

Weitere Details stehen in den Datenblättern<br />

zur Verfügung..<br />

HF/P-10 Sensor für<br />

Fluorwasserstoffmessung<br />

Membrapor präsentiert den HF/P-<br />

10 Gas-Sensor für HF (Fluorwasserstoff).<br />

Das F&E Team hat<br />

große Anstrengungen unternommen<br />

und erreichte schließlich eine Sensor-Lebensdauer<br />

von 2 Jahren. Fluorwasserstoff<br />

ist ein äusserst gefährliches<br />

Gas und ist weit verbreitet in<br />

der Herstellung von wichtigen Verbindungen<br />

wie pharma zeutischen<br />

Stoffen und Polymeren (Teflon).<br />

Es wird als Katalysator in der Aluminium-<br />

und Elektronik-Industrie<br />

verwendet.<br />

Dieser neue Sensor leistet einen<br />

Beitrag zu mehr Arbeitsplatzsicherheit<br />

und für eine saubere Umwelt.<br />

Der HF Sensor wird im neuen PRIME<br />

Gehäuse präsentiert: HF/P-10.<br />

Elektronik MembraSens 4.0<br />

MembraSens 4.0 enthält alle Eigenschaften,<br />

die man sich wünschen<br />

kann, um schnell und effizient Gas-<br />

Sensoren in ein Instrument zu integrieren.<br />

Die leistungsfähige Software<br />

eröffnet viele Möglichkeiten.<br />

Das System bietet diverse Berechnungsmöglichkeiten,<br />

um Gas-Konzentrationen<br />

zu bestimmen, Interferenzen<br />

zu kompensieren und Temperatureinflüsse<br />

auszugleichen. Kalibrierungen<br />

kann man einfach und<br />

auf bevorzugte Weise durchführen.<br />

Verschiedene Sensor-Typen können<br />

eingesetzt werden: 4-Elektroden<br />

und 3-Elektroden Sensoren,<br />

für reduzierende oder oxidierende<br />

Gase, mit oder ohne Bias-Spannung<br />

und dies gleichzeitig mit bis<br />

zu 4 Sensoren.<br />

Zum Betreiben von MembraSens<br />

4.0 reicht bereits eine Betriebsspannung<br />

von 4 Volt. Die Kommunikation<br />

erfolgt mit MODBUS RTU über<br />

eine RS-485 Schnittstelle.<br />

Langlebiger VOC-Sensor<br />

Membrapor präsentiert den VOC/<br />

P-20 Gas-Sensor zur Messung von<br />

VOC (flüchtige organische Verbindungen).<br />

Dieser langlebige Sensor<br />

benötigt keine Wartung in seiner<br />

5-jährigen Lebensdauer. Es gibt<br />

keine Teile, welche ausgewechselt<br />

oder gesäubert werden müssen.<br />

Das Kalibrierintervall des ausgestatteten<br />

Instrumentes hängt nur<br />

von den eigenen Anforderungen ab.<br />

Das F&E Team hat große Anstrengungen<br />

unternommen, um die vielen<br />

Möglichkeiten des VOC/P-20 aufzuzeigen.<br />

Vor allem wie man VOC<br />

unterscheiden und gleichzeitig den<br />

TVOC messen kann. Alle diese Informationen<br />

sind in der neuen Anwendungsbeschreibung<br />

MEM 9 enthalten.<br />

Mit dieser Neuheit wird die<br />

quantitative Luftqualitätsmessung<br />

von VOCs verbessert.. ◄<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

63


Sensoren<br />

Sensoren zur Schwingungsüberwachung an<br />

Papiermaschinen<br />

PCB Synotech GmbH<br />

www.synotech.de<br />

Schwingungsmessungen an<br />

Maschinen in der Papierherstellung<br />

und -verarbeitung steigern die<br />

Betriebssicherheit der Anlage und<br />

verbessern die Fertigungs effizienz.<br />

Die permanente Erfassung und Analyse<br />

der Maschinenschwingungen<br />

ermöglichen die Erkennung von<br />

Zustandsänderungen, so dass notwendige<br />

Instandhaltungsarbeiten<br />

vorausschauend und kostengünstig<br />

geplant werden können.<br />

Wälzlager sind hart beanspruchte<br />

Komponenten in rotierenden Produktionsmaschinen.<br />

Die Schädigung<br />

oder der Totalausfall dieser<br />

Komponenten beeinträchtigen die<br />

Qualität des Produktes und verursacht<br />

zusätzliche Kosten. Die Lagerstellen<br />

befinden sich unter anderem<br />

in Heiß-, Nass- oder anderen<br />

Gefahrenbereichen, die für den<br />

Instandhalter und Service techniker<br />

nur bedingt zugänglich sind. Ein<br />

Umstand welcher mit einer durchdachten<br />

Instrumentierung einfach<br />

anpassen lässt.<br />

Die Vibrationssensoren von PCB<br />

Piezotronics zeichnen sich durch ein<br />

doppelwandiges, hermetisch dicht<br />

verschweißtes Edelstahlgehäuse<br />

aus, das einerseits als mechanischer<br />

Schutz gegen Umgebungseinflüsse<br />

und Verschmutzungen dient sowie<br />

als faradayscher Käfig wirkt, der<br />

elektrische Einstreuungen verhindert.<br />

Die galvanische Trennung des<br />

Sensorelementes und der nachfolgenden<br />

Messkette vom Sensorgehäuse<br />

verhindert Erdschleifen<br />

und Rauschen. ◄<br />

Füll- und Pegelstände in Applikation und Umwelt – mit IoT stets im Blick<br />

Pepperl+Fuchs präsentiert mit dem<br />

WILSEN.sonic.level einen Ultraschallfüllstandssensor<br />

in Industriequalität, der zur<br />

Bestimmung von Füllhöhen und Füll-, sowie<br />

Pegelständen in zahlreichen Anwendungen<br />

eingesetzt werden kann. Die Messwerte werden<br />

in regelmäßigen Zeitabständen erfasst<br />

und ins Internet gefunkt – optional zusammen<br />

mit der aktuellen Geoposition. Der autonom<br />

arbeitende Funksensor wird per Batterie<br />

betrieben und ermöglicht somit auch<br />

einen Einsatz abseits jeglicher Spannungsversorgungsinfrastruktur.<br />

Der WILSEN.sonic.level erfasst den Fülloder<br />

Pegelstand per Ultraschallabstandsmessung.<br />

Dabei spielt es keine Rolle, ob es<br />

sich bei dem zu erfassenden Medium um eine<br />

Flüssig keit oder um ein fein- oder grobgranulares<br />

Schüttgut handelt. Darüber hinaus ermöglicht<br />

der WILSEN.sonic.level aufgrund seiner<br />

per Mobile App einstellbaren Schallkeulenbreite,<br />

sowie verschiedener Auswerte- und<br />

Filtermethoden eine zuverlässige Messung<br />

auch in staubigen und schmutzigen Umgebungen,<br />

sowie in engen Schächten und beispielsweise<br />

Behältern mit Verstrebungen oder<br />

anderen Einbauten.<br />

Neben der Füllstandsinformation werden im<br />

eingestellten Intervall zyklisch noch weitere<br />

Daten wie die Temperatur am Montageort,<br />

der Batteriezustand, sowie optional die Geoposition<br />

erfasst. Alle Daten werden anschließend<br />

unter Nutzung der weltweit standardisierten<br />

LoRaWAN-Technologie per Funk vom<br />

Sensor ins Internet übertragen. Dafür können<br />

gleicher maßen öffentliche, wie privat betriebene<br />

LoRaWAN-Netze verwendet werden. Die Daten<br />

werden von der Gegenstelle in Form des LoRa-<br />

Netzwerk- bzw. Applikationsservers empfangen<br />

und applikationsabhängig weitergeleitet,<br />

gespeichert und/oder verarbeitet.<br />

Der WILSEN.sonic.level wird von einer<br />

Hochleistungsbatterie versorgt und arbeitet<br />

damit autark. Dadurch wird ein Betrieb auch in<br />

entlegenen und Infrastruktur-armen Gebieten<br />

über einen mehrjährigen Zeitraum sichergestellt.<br />

• Pepperl+Fuchs SE<br />

www.pepperl-fuchs.com,<br />

fa-info@de.pepperl-fuchs.com<br />

64 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


Extrem kleiner LED-Würfelsensor garantiert eine<br />

nahtlose Schichtdickenprüfung<br />

OptiSense gelingt die Quadratur der Schichtdickenmessung entlang der gesamten Prozesskette<br />

Sensoren<br />

OptiSense Gesellschaft für<br />

Optische Prozessmesstechnik<br />

mbH & Co. KG<br />

www.optisense.com<br />

Der jüngste Sensor-Sprössling<br />

der PaintChecker-Familie heißt<br />

Cube und erweitert die industrielle<br />

Modellreihe um zwei LED-Varianten.<br />

Mit dem würfelförmigen Mini-<br />

Sensor gelingt es erstmals, Messund<br />

Kalibrierungsdaten von Schichtdicken<br />

aus dem mobilen Einsatz<br />

durchgängig in die automatisierte<br />

Produktionslinie zu überführen.<br />

Seinen Namen PaintChecker Cube<br />

erhielt der LED-Sensor aufgrund seiner<br />

miniaturisierten Würfel bauform.<br />

Mit dem robusten Aluminiumgehäuse<br />

im Mini-Format 50 x 51 x 55 mm ist<br />

der Paint- Checker Cube deutlich<br />

kleiner als das beliebte Drehpuzzle<br />

Rubiks Cube, besser bekannt als<br />

Zauberwürfel. Je nach Beschichtungsmaterial<br />

kann zwischen dem<br />

PaintChecker Cube mit Infrarotund<br />

UV-An regung gewählt werden.<br />

LED-Sensoren für raue und<br />

pulverartige Oberflächen<br />

Die neuen LED-Sensoren haben<br />

ein größeres Messfeld als die Lasermodelle<br />

und eignen sich besonders<br />

für raue und pulverartige Oberflächen<br />

von Pulvern und Pasten.<br />

Natürlich sind mit dem robusten,<br />

photothermischen Prüfverfahren<br />

auch Messungen auf nichtmetallischem<br />

Untergrund möglich. Je nach<br />

Beschichtungsmaterial kann zwischen<br />

dem PaintChecker Cube mit<br />

Infrarot- oder UV-<br />

Anregung gewählt<br />

werden.<br />

Reibungsloses<br />

Zusammenspiel<br />

über alle<br />

Prozessstufen<br />

Industrie 4.0 ist<br />

die Vernetzung<br />

von Daten. Aber<br />

97 % der Felddaten<br />

werden bisher gar<br />

nicht genutzt. Das<br />

gilt auch in der<br />

Schichtdickenmessung<br />

– größtenteils<br />

deshalb, weil sich<br />

diese Daten nicht<br />

einfach vom Labor<br />

auf die industrielle Fertigung übertragen<br />

lassen. Was bisher nur mit<br />

den Lasersensoren möglich war,<br />

bietet OptiSense nun auch in der<br />

LED-Technik an: die in der Entwicklung<br />

gewonnenen Daten und Kalibrierungen<br />

lassen sich nahtlos für<br />

Messungen in der Produktionslinie<br />

wiederverwenden. Die industriellen<br />

LED-Sensoren bieten zudem den<br />

Vorteil, automatisiert exakte Ergebnisse<br />

zu liefern und zeitnah in den<br />

Herstellungsprozess eingreifen zu<br />

können.<br />

Der OptiSense-Würfel in<br />

Zahlen<br />

Der langlebige LED-Sensor bietet<br />

mit 1 mm aktuell den größten Messfleck<br />

in seiner Kategorie. Er wurde<br />

optimiert, um beispielsweise unter<br />

den rauen Bedingungen typischer<br />

Pulverprozesse die Schichtdicke<br />

kontaktlos zu messen. Durch die<br />

exakten Messungen erhöht der<br />

PaintChecker Cube die Produktqualität<br />

und senkt möglichen Ausschuss<br />

auf ein Minimum. Einmal<br />

erhobene Messwerte oder Kalibrierungseinstelllungen<br />

– z. B. aus<br />

Laboranwendungen – sind mit der<br />

intelligente Analysesoftware im Nu<br />

angebunden.<br />

Die LED-Sensoren benötigen noch<br />

nicht einmal eine halbe Sekunde pro<br />

Schichtdickenmessung und überwachen<br />

den Prozess lückenlos und<br />

zuverlässig. Der Messabstand von<br />

der Linse beträgt 33 mm in einem<br />

Messbereich von 1 bis 1000 μm.<br />

Durch die Halbleiterlichtquelle steht<br />

der neue LED-Sensoren für höchste<br />

Lebensdauer, Energieeffizienz und<br />

Vibrationsfestigkeit. Zudem punktet<br />

der PaintChecker industrial Cube<br />

mit seinem geringen Gewicht von<br />

150 Gramm, das sich als optimal<br />

für die Robotermontage erweist.<br />

Wie alle LED-Sensoren von Opti-<br />

Sense sind auch die jüngsten Sensor-Sprösslinge<br />

augensicher.<br />

Leicht verbaut und installiert<br />

Dank der miniaturisierten Würfel-<br />

Bauform lässt sich der neue LED-<br />

Industriesensor auch in äußerst<br />

beengte Produktionsumgebungen<br />

leicht integrieren. Ähnlich wie der<br />

Zauberwürfel-Namensvetter zeigt<br />

sich auch der PaintChecker Cube<br />

sehr wendig, denn der kompakte<br />

Sensor lässt sich durch die frei<br />

wählbare Ausrichtung des Kabelanschlusses<br />

besonders flexibel montieren.<br />

Zudem sorgt ihre große Kontaktfläche<br />

für eine optimale Wärmeableitung.<br />

„Unser LED-Cube ist<br />

der kleinste Würfelsensor, den es<br />

am Markt gibt“, freut sich Thorsten<br />

Merfeld, Leiter Technischer Support<br />

bei OptiSense. „Aber nicht nur<br />

das miniaturisierte Gehäusemaß<br />

überzeugt. Für die berührungslose<br />

Schichtdickenprüfung bedeutet der<br />

Einsatz des neuen Sensors einen<br />

sicheren, nahtlosen Prozess vom<br />

Labor über die Produktion bis zur<br />

Qualitätskontrolle.“<br />

Fazit<br />

Ganz gleich, ob großer Messabstand,<br />

hohe Messgenauigkeit,<br />

schnelle Messrate oder geringe<br />

Einbaugröße zu den wichtigsten<br />

Projektanforderungen zählt: dank<br />

vielfältiger Messsystemoptionen<br />

fügen sich die OptiSense-Systeme<br />

in nahezu jede kundenspezifische<br />

Anwendung ideal ein: Für die Optimierung<br />

von Prozessen, die Steigerung<br />

der Verfügbarkeit und eine<br />

deutliche Senkung von Produktionskosten.<br />

◄<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

65


Sensoren<br />

Embedded-Vision-System im Miniaturformat für<br />

OEM-Projekte<br />

Vision Components präsentiert<br />

mit VC picoSmart ein Embedded-<br />

Vision-System von der Größe eines<br />

herkömmlichen Bildsensormoduls,<br />

das die Entwicklung von Vision-<br />

Sensoren erheblich erleichtert und<br />

verkürzt. Bildeinzug und -verarbeitung<br />

werden vollständig auf der<br />

nur 22 x 23,5 mm großen Platine<br />

umgesetzt. OEMs können sich auf<br />

das perfekte Zusammenspiel von<br />

Bildsensor, Prozessoren, Speicher<br />

und Betriebssystem verlassen und<br />

sich auf die anwendungsspezifische<br />

Programmierung und Ausstattung<br />

ihres Vision-Sensors konzentrieren.<br />

Zu den Zielanwendungen zählen<br />

Mustererkennung, Lagekontrolle,<br />

Codelesen, Bahnkantenkontrolle,<br />

Füllstandskontrolle. Vision Components<br />

bietet für die Aufgabe der<br />

Objekterkennung mit dem OEM-<br />

Modul VC picoSmart bereits eine<br />

Beispielanwendung mit Echtzeitauswertung<br />

im FPGA. Ein Muster kann<br />

per Tastendruck eingelernt und in<br />

Folgebildern erkannt und ausgegeben<br />

werden. Der Kunde erhält ein<br />

entsprechendes Development-Kit<br />

für die einfache Inbetriebnahme<br />

und den Start in die Entwicklung.<br />

Hohe<br />

Lichtempfindlichkeit und<br />

Aufnahmegeschwindigkeit<br />

VC picoSmart enthält einen monochromen<br />

1-MP-Global-Shutter- Sensor,<br />

Bild 1: Die Komponenten für Bildeinzug und -verarbeitung sind komplett auf<br />

der ultrakompakten Platine integriert und perfekt aufeinander abgestimmt<br />

– OEMs können Vision-Sensoren dadurch kostengünstiger entwickeln und<br />

schneller zur Marktreife führen<br />

der sich durch hohe Lichtempfindlichkeit<br />

und Aufnahmegeschwindigkeit<br />

auszeichnet, ein FPGA, einen<br />

High-End-FPU-Prozessor, Speicher<br />

und einen FPC-Port zum Anschluss<br />

eines Schnittstellenmoduls.<br />

FPU-Prozessor<br />

Auf Wunsch kann darüber ein Display<br />

für die Live-Bildausgabe und<br />

zur Interaktion und Bedienung durch<br />

den Nutzer angebunden werden. Die<br />

Bildverarbeitung erfolgt größtenteils<br />

im FPGA. Für Folge aufgaben<br />

steht der FPU-Prozessor zur Verfügung,<br />

auf dem das hocheffiziente<br />

Echtzeitbetriebssystem VCRT läuft.<br />

Diese Kombination aus FPGA und<br />

FPU sorgt für höchste Effizienz und<br />

Rechenleistung bei gleichzeitig geringer<br />

Leistungsaufnahme. Damit eignet<br />

sich VC picoSmart auch optimal<br />

für mobile Anwendungen und<br />

Edge Devices.<br />

Sofort verfügbar<br />

VC picoSmart ist ab sofort als<br />

OEM-Modul erhältlich und wie alle<br />

Produkte von Vision Components<br />

langzeitverfügbar und optimiert für<br />

den Einsatz in der Industrie.<br />

• Vision Components GmbH<br />

www.vision-components.com<br />

Bild 2: VC picoSmart ist das wohl kleinste Embedded-Vision-System der Welt<br />

Robuste Winkelsensoren für mobile Arbeitsmaschinen<br />

Mobile Arbeitsmaschinen, wie sie in<br />

Bau-, Agrar- und Forstwirtschaft eingesetzt<br />

werden, sowie Flurförderzeuge stellen<br />

aufgrund des Außeneinsatzes sehr<br />

hohe Anforderungen an die Sensorik.<br />

Außer zuverlässiger Funktion bei rauen<br />

Betriebsbedingungen sind aber meist noch<br />

weitere Eigenschaften gefragt, z. B. kompakte<br />

Abmessungen, wenn der Einbauraum<br />

knapp bemessen ist, Redundanz<br />

bei sicherheitsrelevanten Anwendungen<br />

und last but not least spielt oft auch der<br />

Kostenfaktor eine wesentliche Rolle.<br />

Speziell für solche Anforderungen wurden<br />

die magnetischen Winkelsensoren der Baureihe<br />

RSA-3200 und RFE-3200 entwickelt, die<br />

es sowohl in Wellenausführung (RSA) als auch<br />

in der berührungslosen Variante mit separatem<br />

Positionsgeber (RFE) gibt. Beide Ausführungen<br />

sind optimiert für Anforderungen<br />

im mobilen Einsatz und nach höchsten<br />

EMV-Standards wie ISO-Pulse und hohe<br />

Störfelder gemäß ISO 11452 getestet. Die<br />

Positionswerte werden als analoge Stromoder<br />

Spannungswerte ausgegeben, eine<br />

CANopen-Schnittstelle ist ebenfalls erhältlich.<br />

Außerdem stehen ein- und mehrkanalige<br />

Ausführungen zur Wahl. Letztere<br />

eignen sich für sicherheitsrelevante<br />

Anwendungen gemäß PLd / Kat. 3 nach<br />

DIN EN ISO 13849.<br />

• Novotechnik Messwertaufnehmer OHG<br />

www.novotechnik.de<br />

66 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


A<br />

Akustikmessgeräte<br />

Messtechnik<br />

Dämpfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .70<br />

Infraschall. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .70<br />

Körperschall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .70<br />

Lautstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70<br />

Schallanalyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .70<br />

Schalldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .70<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70<br />

Spektrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .70<br />

Ausgabegeräte<br />

Ultraschall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70<br />

Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .70<br />

Drucker. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71<br />

Mobile Devices. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71<br />

Schreiber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71<br />

Speichermedium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71<br />

B<br />

Bildverarbeitung<br />

2D. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71<br />

3D. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71<br />

Anwesenheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71<br />

Bildanalyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .72<br />

Codeerkennung/-identifizierung . . . . . . . . . . . . .72<br />

Farbanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .72<br />

Helligkeit/Kontrast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .72<br />

Lageerkennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .72<br />

Maße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .72<br />

Multisensorsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .73<br />

Mustererkennung/-vergleich . . . . . . . . . . . . . . . .73<br />

Objekterkennung/-vermessung/-vergleich . . . . .73<br />

spektral. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .73<br />

Biochemische Messgrößen<br />

Elektrochemische Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . .73<br />

Flüssigkeitsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .73<br />

Flüssigkeitskonzentration . . . . . . . . . . . . . . . . . .73<br />

Gasanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .73<br />

Gasdetektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74<br />

Gaskonzentration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74<br />

Ionenbestimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74<br />

Materialanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74<br />

pH-Wert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74<br />

Spektren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74<br />

Staub-/Partikelkonzentration. . . . . . . . . . . . . . . . 74<br />

Produktindex<br />

Busse/Schnittstellen<br />

analoge I/Os. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74<br />

Bluetooth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75<br />

digitale I/Os . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75<br />

Ethernet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75<br />

Feldbus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .76<br />

IEEE488/GPIB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76<br />

IO-Link . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .76<br />

OPC UA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76<br />

Open Safety . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .76<br />

PCI/PCIe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .76<br />

PXI/PXIe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .77<br />

seriell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .77<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .77<br />

USB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .77<br />

WLAN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .78<br />

ZigBee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .78<br />

D<br />

Datenerfassung/-konditionierung<br />

A/D-Wandler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .78<br />

D/A-Wandler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .78<br />

Digital I/O . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .79<br />

Filterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .79<br />

Oszilloskop. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .79<br />

Signal Switching. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .79<br />

Signalanalysator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .79<br />

Signalanpassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .79<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .80<br />

Transientenrekorder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .80<br />

Dienstleistung<br />

Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .80<br />

Produkt-Zertifizierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81<br />

Produktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81<br />

Prüfen und Kalibrieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81<br />

Retrofit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81<br />

Simulation, Modellierung, HiL . . . . . . . . . . . . . . .82<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .82<br />

Systemintegration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .82<br />

Wartung/Reperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .82<br />

Dynamische Messgrößen<br />

Beschleunigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .82<br />

Bewegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .83<br />

Drehzahl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .83<br />

Durchfluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .83<br />

Frequenz, Wellenlänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .83<br />

Geschwindigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .84<br />

Impuls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .84<br />

Schwingung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .84<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Strömung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Vibration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Winkelbeschleunigung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Winkelgeschwindigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85<br />

E<br />

Elektrische Messgrößen<br />

Cos Phi. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

Energie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

Feldstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

Induktivität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

Kapazität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

Ladung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .86<br />

Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .87<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .87<br />

Spannung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .87<br />

Strom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .87<br />

Verstärkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .88<br />

Widerstand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .88<br />

G<br />

Abstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .88<br />

Dicke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

Füllstand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

Gewinde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

Größe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

Innen-/Außenmaße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89<br />

Kantenerkennung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .90<br />

Kontur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .90<br />

Länge/Weg. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .90<br />

Neigung/Orientierung/Winkel . . . . . . . . . . . . . . .90<br />

Oberfläche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91<br />

Position/Lage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91<br />

Rautiefe, Rauheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91<br />

Topographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92<br />

Verzahnungsmesstechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . .92<br />

Volumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92<br />

Geräteformen<br />

Einbaugeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92<br />

für den EX-Bereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .93<br />

Handgerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .93<br />

hitzeresistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .93<br />

kälteresistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .93<br />

Messkarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94<br />

mit integriertem Sensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94<br />

mit integrierter Signalaufbereitung . . . . . . . . . . .94<br />

Mobiles Gerät. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94<br />

Modulsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .95<br />

PC-basiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .95<br />

robust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .96<br />

Stand-alone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .96<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

67


staub- und schmutzresistent . . . . . . . . . . . . . . . .96<br />

Tischgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .97<br />

K<br />

Klimatische Messgrößen<br />

atmosphärische Gaskonzentration . . . . . . . . . . .97<br />

Emission/Immission. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .97<br />

Feuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .97<br />

Luftdruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .97<br />

Solarstrahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

Taupunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

Windgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

Windrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

Magnetische Messgrössen<br />

Feldstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

Flussdichte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

Mechanische Messgrößen<br />

Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

Dämpfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

Dehnung, Spannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98<br />

Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .99<br />

Druck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .99<br />

Härte, Elastizität. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .99<br />

Kraft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .99<br />

Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .99<br />

Masse/Gewicht/Dosierung . . . . . . . . . . . . . . . . .99<br />

Momente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100<br />

Reibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100<br />

Viskosität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100<br />

Messverfahren<br />

analog. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100<br />

berührend. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100<br />

berührungslos . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101<br />

Computertomographie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101<br />

digital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101<br />

Endoskopie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

Hyperspektralanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102<br />

inline. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

Interferometrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

Laser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

TDR (Time-domain reflectometer) . . . . . . . . . .102<br />

ToF (Time of Flight) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

Ultraschall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102<br />

Wärmeflussmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

Wirbelstrommessung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

zerstörungsfrei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .102<br />

O<br />

Optische Messgrößen<br />

Absorbtion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

Brechung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

Farbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

Fluoreszenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

IR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

Kontrast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

Lichtstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .103<br />

Optische Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104<br />

Reflektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104<br />

Spektrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104<br />

Strahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104<br />

Transmission . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104<br />

Trübung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104<br />

UV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104<br />

S<br />

Software<br />

Auswertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105<br />

Entwicklungsumgebung. . . . . . . . . . . . . . . . . . .105<br />

Messmittelverwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105<br />

Parametrisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105<br />

Prüfplanung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105<br />

T<br />

Thermische/kalorische Messgrößen<br />

Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105<br />

Temperatur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105<br />

Temperaturverteilung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .106<br />

Wärmemenge/-verbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . .106<br />

V<br />

Verfügbarkeit<br />

größer 5 Jahre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .106<br />

größer 10 Jahre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .106<br />

größer 15 Jahre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .106<br />

Z<br />

Zubehör<br />

Adapter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .106<br />

Datenlogger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107<br />

Messkabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107<br />

Messnormale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .108<br />

Messspitzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .108<br />

Messverstärker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .108<br />

Montagematerial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .108<br />

Prüf- und Kalibriergeräte für Messtechnik. . . . .108<br />

Prüf- und Kalibriergeräte für Sensoren . . . . . . .108<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .108<br />

Spannsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Stromzangen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Tastköpfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Thermostate. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Transport- und Schutzbehältnisse. . . . . . . . . . .109<br />

A<br />

Akustik<br />

Sensoren<br />

Dämpfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Infraschall. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Kavitation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Körperschall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Lautstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Schalldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Spektrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .109<br />

Ultraschall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

B<br />

Biochemie<br />

Elektrochemische Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . 110<br />

Flüssigkeitsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

Flüssigkeitskonzentration . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

Gasanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

Gasdetektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

Gaskonzentration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

Ionenbestimmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

pH-Wert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

Spektren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

Staub-/Partikelkonzentration. . . . . . . . . . . . . . . 110<br />

Busse/Schnittstellen<br />

analog. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111<br />

Bluetooth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111<br />

CAN/CANopen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111<br />

digital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112<br />

Ethernet/EtherCat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112<br />

HART . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113<br />

I2C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113<br />

Interbus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113<br />

IO-Link . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113<br />

Profibus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113<br />

Profinet. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113<br />

seriell (RS232, 422, 485). . . . . . . . . . . . . . . . . . 114<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114<br />

sonstige wireless . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114<br />

SPI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115<br />

USB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115<br />

WLAN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115<br />

68 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


D<br />

Dienstleistungen<br />

Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115<br />

Produktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116<br />

Prüfen und Kalibrieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116<br />

Simulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117<br />

Dynamik<br />

Beschleunigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117<br />

Bewegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117<br />

Drehzahl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117<br />

Durchfluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117<br />

Frequenz, Wellenlänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118<br />

Geschwindigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118<br />

Impuls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118<br />

Pulszählung/Ereigniszählung . . . . . . . . . . . . . . 118<br />

Schwingung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118<br />

Strömung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118<br />

Vibration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

Winkelbeschleunigung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

Winkelgeschwindigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

E<br />

Eigenschaften<br />

für den Ex-Bereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

hitzeresistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119<br />

kälteresistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

langzeitverfügbar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

programmierbar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

selbstlernend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

smart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

staub- und schmutzresistent . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

Elektrische Größen<br />

Cos Phi. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120<br />

Energie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Feldstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Induktivität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Kapazität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Ladung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Spannung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121<br />

Strom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122<br />

Verstärkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122<br />

Widerstand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122<br />

G<br />

Geometrie<br />

Abstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122<br />

Dicke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123<br />

Füllstand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123<br />

Größe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123<br />

innere 3D-Struktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123<br />

Kantenerkennung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123<br />

Kontur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123<br />

Länge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123<br />

Neigung/Orientierung/Winkel . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Oberfläche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Position/Lage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124<br />

Rautiefe/Rauheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Schichtdicke. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Topographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Volumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Winkel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

K<br />

Klima<br />

atmosphärische Gaskonzentration . . . . . . . . . . 125<br />

Emission/Immission. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125<br />

Feuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126<br />

Luftdruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126<br />

Solarstrahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126<br />

Taupunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126<br />

Windgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126<br />

Windrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126<br />

M<br />

Magnetische Messgrössen<br />

Feldstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126<br />

Flussdichte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126<br />

Mechanik<br />

Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

Dämpfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

Dehnung, Spannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

Druck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

Gewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

Härte, Elastizität. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

Kraft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

Masse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127<br />

Momente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

Reibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

Viskosität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

Volumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

Multisensorsysteme<br />

allgemein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

O<br />

Optik<br />

Absorbtion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

Brechung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

Farbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

Fluoreszenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

IR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

Kontrast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128<br />

Lichtstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

Optische Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

Reflektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

Spektrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

Strahlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

Transmission . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

Trübung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

UV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

S<br />

Sicherheitssensoren<br />

elektronisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

Lichtschranke/-gitter/-vorhang. . . . . . . . . . . . . . 129<br />

magnetisch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129<br />

taktil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

T<br />

Temperatur/Energie<br />

Leitfähigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

sonstige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

Temperatur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

Temperaturverteilung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

Wärmemenge /-verbrauch. . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

Wärmemenge/-verbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

Komplettsysteme<br />

für Bildverarbeitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .130<br />

für M/S/R . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131<br />

für Messdatenanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131<br />

für Schwingungsprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131<br />

für zerstörungsfreie Werkstoff- und<br />

Bauteileprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

69


Produkte & Lieferanten<br />

Messtechnik<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Dämpfung<br />

B+S MULTIDATA . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

CompuMess Elektronik GmbH . . . . . . . 142<br />

Hottinger Brüel & Kjaer GmbH (HBK) . . 146<br />

IfTA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

Metav Werkzeuge GmbH. . . . . . . . . . . . 151<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

RTE Akustik + Prüftechnik GmbH . . . . . 154<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Infraschall<br />

CompuMess Elektronik GmbH . . . . . . . 142<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

Hottinger Brüel & Kjaer GmbH (HBK) . . 146<br />

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 148<br />

Labortechnik Tasler GmbH . . . . . . . . . . 149<br />

Microtech Gefell GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

SeLasCo GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Sinus Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . 155<br />

SPEKTRA GmbH Dresden . . . . . . . . . . 155<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Körperschall<br />

Althen GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

AVIBIA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

B+S MULTIDATA . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

CompuMess Elektronik GmbH . . . . . . . 142<br />

D.SignT GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . 142<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

Hottinger Brüel & Kjaer GmbH (HBK) . . 146<br />

imc Test- & Measurement GmbH. . . . . . 147<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 148<br />

Labortechnik Tasler GmbH . . . . . . . . . . 149<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Measurement Computing GmbH . . . . . . 150<br />

Microtech Gefell GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

Müller-BBM VibroAkustik Systeme . . . . 151<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

RTE Akustik + Prüftechnik GmbH . . . . . 154<br />

SeLasCo GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Sinus Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . 155<br />

SPEKTRA GmbH Dresden . . . . . . . . . . 155<br />

Tiedemann Instruments . . . . . . . . . . . . 157<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Lautstärke<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

Chauvin Arnoux GmbH . . . . . . . . . . . . . 142<br />

CompuMess Elektronik GmbH . . . . . . . 142<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

Dostmann electronic GmbH. . . . . . . . . . 143<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

GAUSS INSTRUMENTS . . . . . . . . . . . . 145<br />

HAHN+KOLB Werkzeuge GmbH . . . . . 146<br />

Hottinger Brüel & Kjaer GmbH (HBK) . . 146<br />

IBR Messtechnik GmbH & Co. KG . . . . 147<br />

imc Test- & Measurement GmbH. . . . . . 147<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 148<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

measX GmbH & Co. KG. . . . . . . . . . . . . 150<br />

Meilhaus Electronic GmbH . . . . . . . . . . 150<br />

Microtech Gefell GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

Müller-BBM VibroAkustik Systeme . . . . 151<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

PeakTech Prüf- und Messtechnik . . . . . 152<br />

PK Computer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PSE-Priggen Special Electronic . . . . . . 153<br />

RTE Akustik + Prüftechnik GmbH . . . . . 154<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Sigfox Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . 155<br />

Sinus Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . 155<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

TSEP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Schallanalyse<br />

CompuMess Elektronik GmbH . . . . . . . 142<br />

D.SignT GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . 142<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

GFaI e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Goldammer GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Hottinger Brüel & Kjaer GmbH (HBK) . . 146<br />

IfTA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

Measurement Computing GmbH . . . . . . 150<br />

Microtech Gefell GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

Müller-BBM VibroAkustik Systeme . . . . 151<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

RTE Akustik + Prüftechnik GmbH . . . . . 154<br />

SeLasCo GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Sinus Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . 155<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Schalldruck<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

CompuMess Elektronik GmbH . . . . . . . 142<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

esz AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144<br />

Hottinger Brüel & Kjaer GmbH (HBK) . . 146<br />

imc Test- & Measurement GmbH. . . . . . 147<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 148<br />

Measurement Computing GmbH . . . . . . 150<br />

Microtech Gefell GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

Müller-BBM VibroAkustik Systeme . . . . 151<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

PeakTech Prüf- und Messtechnik . . . . . 152<br />

PK Computer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PSE-Priggen Special Electronic . . . . . . 153<br />

RTE Akustik + Prüftechnik GmbH . . . . . 154<br />

Sinus Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . 155<br />

SPEKTRA GmbH Dresden . . . . . . . . . . 155<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Akustikmessgeräte,<br />

sonstige<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

CompuMess Elektronik GmbH . . . . . . . 142<br />

Contrinex Sensor GmbH . . . . . . . . . . . . 142<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Dimensionics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

Elsys AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144<br />

Hottinger Brüel & Kjaer GmbH (HBK) . . 146<br />

imc Test- & Measurement GmbH. . . . . . 147<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 148<br />

KMT Kraus GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Microtech Gefell GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Schmid-Elektronik AG . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

TSEP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Spektrum<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

BMC Solutions GmbH . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

CompuMess Elektronik GmbH . . . . . . . 142<br />

D.SignT GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . 142<br />

Data Physics (Deutschland) GmbH . . . . 142<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

Hottinger Brüel & Kjaer GmbH (HBK) . . 146<br />

IfTA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

imc Test- & Measurement GmbH. . . . . . 147<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 148<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Measurement Computing GmbH . . . . . . 150<br />

Müller-BBM VibroAkustik Systeme . . . . 151<br />

OROS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PSE-Priggen Special Electronic . . . . . . 153<br />

RTE Akustik + Prüftechnik GmbH . . . . . 154<br />

SI Scientific Instruments GmbH. . . . . . . 155<br />

Sinus Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . 155<br />

TSEP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Akustikmessgeräte,<br />

Ultraschall<br />

AFRISO-EURO-INDEX GmbH . . . . . . . 139<br />

Baumer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

CompuMess Elektronik GmbH . . . . . . . 142<br />

Contrinex Sensor GmbH . . . . . . . . . . . . 142<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

dataTec AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

Elsys AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144<br />

Endress+Hauser Messtechnik . . . . . . . 144<br />

Hottinger Brüel & Kjaer GmbH (HBK) . . 146<br />

IB Hoch Ingenieurbüro. . . . . . . . . . . . . . 147<br />

IBA-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 148<br />

Katronic AG & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Labortechnik Tasler GmbH . . . . . . . . . . 149<br />

Measurement Computing GmbH . . . . . . 150<br />

microsonic GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

Microtech Gefell GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Sigfox Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . 155<br />

SIGMATEK GmbH & C. KG . . . . . . . . . . 155<br />

SONOTEC Ultraschallsensorik . . . . . . . 155<br />

systec Controls GmbH . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Tiedemann Instruments . . . . . . . . . . . . 157<br />

Ausgabegeräte,<br />

Display<br />

a.b.jödden gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

A.S.T. Angewandte System Technik . . . 139<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

ACS-Control-System GmbH . . . . . . . . . 139<br />

AFRISO-EURO-INDEX GmbH . . . . . . . 139<br />

agostec GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . 139<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

Althen GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

AMC - Analytik & Messtechnik . . . . . . . 140<br />

B+B Thermo-Technik GmbH . . . . . . . . . 141<br />

B+S MULTIDATA . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

BD SENSORS GmbH . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Bronkhorst Deutschland Nord GmbH . . 141<br />

Bürkert Fluid Control Systems . . . . . . . . 141<br />

CompuMess Elektronik GmbH . . . . . . . 142<br />

D.SignT GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . 142<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

DEDITEC GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

DEMA Electronic AG . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

DUETTO-Engineering . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

ELECTRONIC ASSEMBLY GmbH . . . . 143<br />

Elgo Electronic GmbH & Co. KG . . . . . . 144<br />

Elsys AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144<br />

Endress+Hauser Messtechnik . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GAUSS INSTRUMENTS . . . . . . . . . . . . 145<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Geitmann Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GL-Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GÖPEL electronic GmbH. . . . . . . . . . . . 145<br />

halstrup-walcher GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

Herrmann ZANDER GmbH & Co. KG . . 146<br />

HK Meßsysteme GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

HYDAC Electronic GmbH . . . . . . . . . . . 146<br />

IBA-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

IfTA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

INDUcoder Messtechnik GmbH. . . . . . . 147<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 148<br />

JUMO GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Katronic AG & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

KEM Küppers Elektromechanik . . . . . . . 148<br />

Keysight Technolgies . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Knestel GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LEUNIG GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Liebherr-Verzahntechnik GmbH . . . . . . 149<br />

M3H2 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Matesy GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Messcomp Datentechnik GmbH . . . . . . 150<br />

Metav Werkzeuge GmbH. . . . . . . . . . . . 151<br />

microSYST Systemelectronic GmbH. . . 151<br />

MSR-Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

Nickl Elektronik-Entwicklung GmbH . . . 151<br />

novasens Sensortechnik . . . . . . . . . . . . 151<br />

Öchsner Messtechnik GmbH. . . . . . . . . 152<br />

Omron Electronics GmbH . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Process Control Electronic . . . . . . 152<br />

pi4_robotics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PK Computer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PLUG-IN Electronic GmbH . . . . . . . . . . 153<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PQ Plus gmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PSE-Priggen Special Electronic . . . . . . 153<br />

70 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


71<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SeLasCo GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Sigfox Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . 155<br />

SIGMATEK GmbH & C. KG . . . . . . . . . . 155<br />

SONOTEC Ultraschallsensorik . . . . . . . 155<br />

STIEGELE Datensysteme . . . . . . . . . . 156<br />

systec Controls GmbH . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

TTV GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

UWT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

VKT Video Kommunikation GmbH . . . . 158<br />

WayCon Positionsmesstechnik . . . . . . . 158<br />

WENZEL Group GmbH & Co. KG . . . . . 158<br />

WIKA Alexander Wiegand . . . . . . . . . . . 158<br />

Willtec Messtechnik eK . . . . . . . . . . . . . 158<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Ausgabegeräte,<br />

Drucker<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

B+S MULTIDATA . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

GAUSS INSTRUMENTS . . . . . . . . . . . . 145<br />

GL-Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . . . 145<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Liebherr-Verzahntechnik GmbH . . . . . . 149<br />

M3H2 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

PCE Process Control Electronic . . . . . . 152<br />

pi4_robotics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

STIEGELE Datensysteme . . . . . . . . . . 156<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

WENZEL Group GmbH & Co. KG . . . . . 158<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Ausgabegeräte,<br />

Mobile Devices<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

AMC - Analytik & Messtechnik . . . . . . . 140<br />

B+B Thermo-Technik GmbH . . . . . . . . . 141<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

DEDITEC GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

GAUSS INSTRUMENTS . . . . . . . . . . . . 145<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Geitmann Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GL-Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . . . 145<br />

halstrup-walcher GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

HYDAC Electronic GmbH . . . . . . . . . . . 146<br />

IBR Messtechnik GmbH & Co. KG . . . . 147<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keysight Technolgies . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Lorenz Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . 149<br />

m2m Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

M3H2 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Matesy GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Metav Werkzeuge GmbH. . . . . . . . . . . . 151<br />

MICRO-SENSYS GmbH . . . . . . . . . . . . 151<br />

MSR-Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

Nickl Elektronik-Entwicklung GmbH . . . 151<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Process Control Electronic . . . . . . 152<br />

PeakTech Prüf- und Messtechnik . . . . . 152<br />

PQ Plus gmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Schmid-Elektronik AG . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SI Scientific Instruments GmbH. . . . . . . 155<br />

Sigfox Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . 155<br />

SIGMATEK GmbH & C. KG . . . . . . . . . . 155<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

WENZEL Group GmbH & Co. KG . . . . . 158<br />

Wiesemann & Theis GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Ausgabegeräte,<br />

Schreiber<br />

ADM Messtechnik GmbH & Co. KG . . . 139<br />

Althen GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Endress+Hauser Messtechnik . . . . . . . 144<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

JUMO GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keysight Technolgies . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

PQ Plus gmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PSE-Priggen Special Electronic . . . . . . 153<br />

Ausgabegeräte,<br />

Speichermedium<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

AFRISO-EURO-INDEX GmbH . . . . . . . 139<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

Althen GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

AMC - Analytik & Messtechnik . . . . . . . 140<br />

B+B Thermo-Technik GmbH . . . . . . . . . 141<br />

B+S MULTIDATA . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Bürkert Fluid Control Systems . . . . . . . . 141<br />

CompuMess Elektronik GmbH . . . . . . . 142<br />

CSM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

D.SignT GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . 142<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

Elsys AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144<br />

eVision Systems GmbH . . . . . . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

GAUSS INSTRUMENTS . . . . . . . . . . . . 145<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Geitmann Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GL-Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GÖPEL electronic GmbH. . . . . . . . . . . . 145<br />

Herrmann ZANDER GmbH & Co. KG . . 146<br />

HIOKI EUROPE GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

IfTA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 148<br />

JUMO GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Katronic AG & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keysight Technolgies . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

M3H2 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

PCE Process Control Electronic . . . . . . 152<br />

PQ Plus gmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

STIEGELE Datensysteme . . . . . . . . . . 156<br />

UWT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Watlow GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Wiesemann & Theis GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

2D<br />

3D - Shape GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

Automation W+R GmbH. . . . . . . . . . . . . 140<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Baumer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

FRT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GBS mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GFaI e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GL-Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . . . 145<br />

HAHN+KOLB Werkzeuge GmbH . . . . . 146<br />

HK Meßsysteme GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

IDS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

imess GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

in-situ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

inos Automationssoftware GmbH . . . . . 147<br />

Instrument Systems GmbH . . . . . . . . . . 147<br />

IOSS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ipf electronic gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ISRA VISION AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Katronic AG & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keyence Deutschland GmbH. . . . . . . . . 148<br />

LASE GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LaVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Limess GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LLA Instruments GmbH & Co. KG . . . . . 149<br />

MAGCAM NV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Matesy GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MATRIX VISION GmbH . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MaxxVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MBR GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Me-go GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Meprovision GmbH & Co.KG . . . . . . . . . 150<br />

Metav Werkzeuge GmbH. . . . . . . . . . . . 151<br />

Mitutoyo Deutschland GmbH . . . . . . . . . 151<br />

Neurocheck GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

nokra GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OCTUM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Öchsner Messtechnik GmbH. . . . . . . . . 152<br />

Omron Electronics GmbH . . . . . . . . . . . 152<br />

Opdi-tex GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Opto GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

phil-vision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PREMETEC Automation GmbH . . . . . . 153<br />

PROAUT TECHNOLOGY GmbH. . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SAC Sirius Advanced Cybernetics . . . . 154<br />

SensoPart Industriesensorik GmbH . . . 155<br />

SphereOptics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 155<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

SVS-VISTEK GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

trinamiX GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Turck, Hans GmbH & Co. KG. . . . . . . . . 157<br />

viimagic GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Vision & Control GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Vision Components GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

VKT Video Kommunikation GmbH . . . . 158<br />

Waygate Technologies . . . . . . . . . . . . . 158<br />

wenglor sensoric gmbh . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Wente/Thiedig GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Willtec Messtechnik eK . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

3D<br />

3D - Shape GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

a3ds GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

AT - Automation Technology GmbH . . . 140<br />

Automation W+R GmbH. . . . . . . . . . . . . 140<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Baumer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

BECOM Systems GmbH . . . . . . . . . . . . 141<br />

cronologic GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . 142<br />

cyberTECHNOLOGIES GmbH . . . . . . . 142<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

Duwe-3d AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

FRT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GBS mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GFaI e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GL-Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GÖPEL electronic GmbH. . . . . . . . . . . . 145<br />

IDS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

imess GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

in-situ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

INB Vision AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

inos Automationssoftware GmbH . . . . . 147<br />

Intenta GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ISRA VISION AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keyence Deutschland GmbH. . . . . . . . . 148<br />

KoCoS Optical Measurement GmbH. . . 149<br />

LASE GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LaVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Limess GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LMI Technologies . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

MATRIX VISION GmbH . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MaxxVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MBR GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Me-go GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Meprovision GmbH & Co.KG . . . . . . . . . 150<br />

Mitutoyo Deutschland GmbH . . . . . . . . . 151<br />

Neurocheck GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OCTUM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Opdi-tex GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Opto GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

phil-vision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PROAUT TECHNOLOGY GmbH. . . . . . 153<br />

Proxitron GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

S.T.G. Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SAC Sirius Advanced Cybernetics . . . . 154<br />

Schmid-Elektronik AG . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

SVS-VISTEK GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

trinamiX GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

ViALUX GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Vision Components GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

VKT Video Kommunikation GmbH . . . . 158<br />

Waygate Technologies . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Wente/Thiedig GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

WENZEL Group GmbH & Co. KG . . . . . 158<br />

Willtec Messtechnik eK . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Z-LASER Optoelektronik GmbH . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

Anwesenheit<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Baumer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GAUSS INSTRUMENTS . . . . . . . . . . . . 145<br />

GBS mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GFaI e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GÖPEL electronic GmbH. . . . . . . . . . . . 145<br />

HK Meßsysteme GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

IDS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

in-situ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

inos Automationssoftware GmbH . . . . . 147<br />

Intenta GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147


72 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

ipf electronic gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keyence Deutschland GmbH. . . . . . . . . 148<br />

LASE GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LMI Technologies . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

MATRIX VISION GmbH . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MaxxVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Meprovision GmbH & Co.KG . . . . . . . . . 150<br />

Neurocheck GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OCTUM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Opdi-tex GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

phil-vision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

Proxitron GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SAC Sirius Advanced Cybernetics . . . . 154<br />

SensoPart Industriesensorik GmbH . . . 155<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

SVS-VISTEK GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

trinamiX GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Turck, Hans GmbH & Co. KG. . . . . . . . . 157<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Vision & Control GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Vision Components GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

Wente/Thiedig GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Willtec Messtechnik eK . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

Bildanalyse<br />

Acceed GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

ALLDAQ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

AT - Automation Technology GmbH . . . 140<br />

AVIBIA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Basler AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Dimensionics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GFaI e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

HAHN+KOLB Werkzeuge GmbH . . . . . 146<br />

IDS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

in-situ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

Instrument Systems GmbH . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 148<br />

Matesy GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MATRIX VISION GmbH . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Metav Werkzeuge GmbH. . . . . . . . . . . . 151<br />

Neurocheck GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OCTUM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

OPTOCRAFT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

Vision & Control GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

Codeerkennung/-identifizierung<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Baumer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Dimensionics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GBS mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GFaI e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GÖPEL electronic GmbH. . . . . . . . . . . . 145<br />

IBA-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

IDS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

in-situ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

inelta Sensorsysteme GmbH & Co.KG . 147<br />

inos Automationssoftware GmbH . . . . . 147<br />

IOSS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ipf electronic gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keyence Deutschland GmbH. . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LMI Technologies . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

MATRIX VISION GmbH . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MaxxVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Meprovision GmbH & Co.KG . . . . . . . . . 150<br />

Neurocheck GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OCTUM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Opdi-tex GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

phil-vision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PROAUT TECHNOLOGY GmbH. . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SAC Sirius Advanced Cybernetics . . . . 154<br />

SensoPart Industriesensorik GmbH . . . 155<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

SVS-VISTEK GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Turck, Hans GmbH & Co. KG. . . . . . . . . 157<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Vision & Control GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Vision Components GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

wenglor sensoric gmbh . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Wente/Thiedig GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Willtec Messtechnik eK . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

Farbanalyse<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Contrinex Sensor GmbH . . . . . . . . . . . . 142<br />

Datacolor AG Europe . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GBS mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GFaI e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GÖPEL electronic GmbH. . . . . . . . . . . . 145<br />

IBA-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

IDS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

in-situ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

inos Automationssoftware GmbH . . . . . 147<br />

Instrument Systems GmbH . . . . . . . . . . 147<br />

ipf electronic gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LLA Instruments GmbH & Co. KG . . . . . 149<br />

MATRIX VISION GmbH . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MaxxVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Neurocheck GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OCTUM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Opdi-tex GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

phil-vision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PROAUT TECHNOLOGY GmbH. . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SAC Sirius Advanced Cybernetics . . . . 154<br />

SI Scientific Instruments GmbH. . . . . . . 155<br />

Stork Elektronik Telemetrie . . . . . . . . . . 156<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

SVS-VISTEK GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

TESTEM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Vision & Control GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Vision Components GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

Helligkeit/Kontrast<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Baumer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Contrinex Sensor GmbH . . . . . . . . . . . . 142<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Dimensionics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GBS mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GFaI e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

IBA-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

IDS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

in-situ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

inos Automationssoftware GmbH . . . . . 147<br />

Instrument Systems GmbH . . . . . . . . . . 147<br />

ipf electronic gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keyence Deutschland GmbH. . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

MATRIX VISION GmbH . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MaxxVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Meprovision GmbH & Co.KG . . . . . . . . . 150<br />

Neurocheck GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OCTUM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Omron Electronics GmbH . . . . . . . . . . . 152<br />

Opdi-tex GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Opto GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

phil-vision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PQ Plus gmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PROAUT TECHNOLOGY GmbH. . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SAC Sirius Advanced Cybernetics . . . . 154<br />

SensoPart Industriesensorik GmbH . . . 155<br />

SphereOptics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 155<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

SVS-VISTEK GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Vision & Control GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Vision Components GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

Wente/Thiedig GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Willtec Messtechnik eK . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

Lageerkennung<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

AT - Automation Technology GmbH . . . 140<br />

AVIBIA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Baumer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Contrinex Sensor GmbH . . . . . . . . . . . . 142<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Dimensionics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GBS mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GFaI e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GÖPEL electronic GmbH. . . . . . . . . . . . 145<br />

HK Meßsysteme GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

IBA-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

IDS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

imess GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

in-situ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

inos Automationssoftware GmbH . . . . . 147<br />

ipf electronic gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ISRA VISION AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keyence Deutschland GmbH. . . . . . . . . 148<br />

LASE GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LMI Technologies . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

MATRIX VISION GmbH . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MaxxVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Meprovision GmbH & Co.KG . . . . . . . . . 150<br />

Mitutoyo Deutschland GmbH . . . . . . . . . 151<br />

Neurocheck GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OCTUM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Omron Electronics GmbH . . . . . . . . . . . 152<br />

Opdi-tex GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

phil-vision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PROAUT TECHNOLOGY GmbH. . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SAC Sirius Advanced Cybernetics . . . . 154<br />

Schmid-Elektronik AG . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SensoPart Industriesensorik GmbH . . . 155<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

SVS-VISTEK GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Teichert Systemtechnik GmbH . . . . . . . 156<br />

Turck, Hans GmbH & Co. KG. . . . . . . . . 157<br />

viimagic GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Vision & Control GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Vision Components GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

Vision Engineering Ltd. . . . . . . . . . . . . . 158<br />

wenglor sensoric gmbh . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Wente/Thiedig GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Willtec Messtechnik eK . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Z-LASER Optoelektronik GmbH . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

Maße<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Baumer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Contrinex Sensor GmbH . . . . . . . . . . . . 142<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Dimensionics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

FRT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GBS mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GFaI e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GL-Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . . . 145<br />

HK Meßsysteme GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

IDS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

imess GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

in-situ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

inos Automationssoftware GmbH . . . . . 147<br />

ipf electronic gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keyence Deutschland GmbH. . . . . . . . . 148<br />

LASE GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Limess GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

MATRIX VISION GmbH . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MaxxVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MBR GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Meprovision GmbH & Co.KG . . . . . . . . . 150<br />

Mitutoyo Deutschland GmbH . . . . . . . . . 151<br />

Neurocheck GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OCTUM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Öchsner Messtechnik GmbH. . . . . . . . . 152<br />

Omron Electronics GmbH . . . . . . . . . . . 152


Opdi-tex GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Opto GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

phil-vision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PROAUT TECHNOLOGY GmbH. . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SAC Sirius Advanced Cybernetics . . . . 154<br />

SensoPart Industriesensorik GmbH . . . 155<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

SVS-VISTEK GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

trinamiX GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

ViALUX GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Vision & Control GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Vision Components GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

Wente/Thiedig GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

WENZEL Group GmbH & Co. KG . . . . . 158<br />

Willtec Messtechnik eK . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

Multisensorsysteme<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

Automation W+R GmbH. . . . . . . . . . . . . 140<br />

autoVimation GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

BECOM Systems GmbH . . . . . . . . . . . . 141<br />

Contrinex Sensor GmbH . . . . . . . . . . . . 142<br />

Dimensionics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

ET System electronic GmbH . . . . . . . . . 144<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

FRT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GBS mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GL-Messtechnik GmbH . . . . . . . . . . . . . 145<br />

HAHN+KOLB Werkzeuge GmbH . . . . . 146<br />

HIOKI EUROPE GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

in-situ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

inos Automationssoftware GmbH . . . . . 147<br />

ISRA VISION AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keyence Deutschland GmbH. . . . . . . . . 148<br />

LASE GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LMI Technologies . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

MATRIX VISION GmbH . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MaxxVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Mitutoyo Deutschland GmbH . . . . . . . . . 151<br />

Neurocheck GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OCTUM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Öchsner Messtechnik GmbH. . . . . . . . . 152<br />

Opdi-tex GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

OPTOCRAFT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

phil-vision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SAC Sirius Advanced Cybernetics . . . . 154<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

SVS-VISTEK GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Turck, Hans GmbH & Co. KG. . . . . . . . . 157<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Vision Components GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

Wente/Thiedig GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

Mustererkennung/-vergleich<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

Automation W+R GmbH. . . . . . . . . . . . . 140<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Baumer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Datacolor AG Europe . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

Dimensionics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

FRT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GBS mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GFaI e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

HK Meßsysteme GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

IBA-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

IDS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

imess GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

in-situ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

inos Automationssoftware GmbH . . . . . 147<br />

ipf electronic gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ISRA VISION AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keyence Deutschland GmbH. . . . . . . . . 148<br />

MATRIX VISION GmbH . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MaxxVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MBR GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Meprovision GmbH & Co.KG . . . . . . . . . 150<br />

Mitutoyo Deutschland GmbH . . . . . . . . . 151<br />

Neurocheck GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OCTUM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Opdi-tex GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

phil-vision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PROAUT TECHNOLOGY GmbH. . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SAC Sirius Advanced Cybernetics . . . . 154<br />

SensoPart Industriesensorik GmbH . . . 155<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

SVS-VISTEK GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Teichert Systemtechnik GmbH . . . . . . . 156<br />

Turck, Hans GmbH & Co. KG. . . . . . . . . 157<br />

viimagic GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Vision & Control GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Vision Components GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

wenglor sensoric gmbh . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Wente/Thiedig GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

Objekterkennung/-<br />

vermessung/-vergleich<br />

a3ds GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

API Automated Precision Europe . . . . . 140<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

AT - Automation Technology GmbH . . . 140<br />

Automation W+R GmbH. . . . . . . . . . . . . 140<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Baumer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

BECOM Systems GmbH . . . . . . . . . . . . 141<br />

cyberTECHNOLOGIES GmbH . . . . . . . 142<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Dimensionics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GBS mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GFaI e.V.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

IBA-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

IDS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

iiM AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

imess GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

in-situ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

inos Automationssoftware GmbH . . . . . 147<br />

ipf electronic gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ISRA VISION AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keyence Deutschland GmbH. . . . . . . . . 148<br />

LASE GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Limess GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LMI Technologies . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

MATRIX VISION GmbH . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MaxxVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Meprovision GmbH & Co.KG . . . . . . . . . 150<br />

Mitutoyo Deutschland GmbH . . . . . . . . . 151<br />

Neurocheck GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

OCTUM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Omron Electronics GmbH . . . . . . . . . . . 152<br />

Opdi-tex GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

phil-vision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PROAUT TECHNOLOGY GmbH. . . . . . 153<br />

Proxitron GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SAC Sirius Advanced Cybernetics . . . . 154<br />

SensoPart Industriesensorik GmbH . . . 155<br />

SphereOptics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 155<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

SVS-VISTEK GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Teichert Systemtechnik GmbH . . . . . . . 156<br />

trinamiX GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Turck, Hans GmbH & Co. KG. . . . . . . . . 157<br />

ViALUX GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

viimagic GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Visicontrol GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Vision & Control GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Vision Components GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

Vision Engineering Ltd. . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Waygate Technologies . . . . . . . . . . . . . 158<br />

wenglor sensoric gmbh . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Wente/Thiedig GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Z-LASER Optoelektronik GmbH . . . . . . 158<br />

Bildverarbeitung,<br />

spektral<br />

Acceed GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

Instrument Systems GmbH . . . . . . . . . . 147<br />

ISRA VISION AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SI Scientific Instruments GmbH. . . . . . . 155<br />

Strelen Control Systems GmbH. . . . . . . 156<br />

Biochemische Messgrößen,<br />

Elektrochemische Leitfähigkeit<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

AFRISO-EURO-INDEX GmbH . . . . . . . 139<br />

Ahlborn Mess- und Regelungstechnik. . 139<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

Bürkert Fluid Control Systems . . . . . . . . 141<br />

Chauvin Arnoux GmbH . . . . . . . . . . . . . 142<br />

dataTec AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Dostmann electronic GmbH. . . . . . . . . . 143<br />

Endress+Hauser Messtechnik . . . . . . . 144<br />

esz AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

IBA-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 148<br />

JEOL (Germany) GmbH. . . . . . . . . . . . . 148<br />

JUMO GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Müller Industrie-Elektronik . . . . . . . . . . 151<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

PSE-Priggen Special Electronic . . . . . . 153<br />

TESTEM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Xylem Analytics Germany . . . . . . . . . . . 158<br />

Biochemische Messgrößen,<br />

Flüssigkeitsanalyse<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Bürkert Fluid Control Systems . . . . . . . . 141<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

Endress+Hauser Messtechnik . . . . . . . 144<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Gigahertz-Optik GmbH . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Hahn-Schickard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146<br />

IRPC Infrared - Process Control . . . . . 147<br />

JEOL (Germany) GmbH. . . . . . . . . . . . . 148<br />

JUMO GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 148<br />

KEM Küppers Elektromechanik . . . . . . . 148<br />

KOBOLD Messring GmbH . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Mountain Photonics GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

Müller Industrie-Elektronik . . . . . . . . . . 151<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

PeakTech Prüf- und Messtechnik . . . . . 152<br />

SensAction AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SI Scientific Instruments GmbH. . . . . . . 155<br />

Stork Elektronik Telemetrie . . . . . . . . . . 156<br />

tec5 AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

TESTEM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

TrueDyne Sensors AG . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Biochemische Messgrößen,<br />

Flüssigkeitskonzentration<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Bürkert Fluid Control Systems . . . . . . . . 141<br />

Endress+Hauser Messtechnik . . . . . . . 144<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Gigahertz-Optik GmbH . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Hahn-Schickard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146<br />

IRPC Infrared - Process Control . . . . . 147<br />

JEOL (Germany) GmbH. . . . . . . . . . . . . 148<br />

JUMO GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Mountain Photonics GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

Müller Industrie-Elektronik . . . . . . . . . . 151<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

proMtec Theisen GmbH. . . . . . . . . . . . . 153<br />

SensAction AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

tec5 AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

TESTEM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

TrueDyne Sensors AG . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Biochemische Messgrößen,<br />

Gasanalyse<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

AFRISO-EURO-INDEX GmbH . . . . . . . 139<br />

B+B Thermo-Technik GmbH . . . . . . . . . 141<br />

Dr. Födisch Umweltmesstechnik AG . . . 143<br />

esz AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144<br />

Fraunhofer-Institut IPM . . . . . . . . . . . . . 145<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Hahn-Schickard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146<br />

Infrasolid GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

JEOL (Germany) GmbH. . . . . . . . . . . . . 148<br />

Knestel GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

LASE GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

measX GmbH & Co. KG. . . . . . . . . . . . . 150<br />

Membrapor AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Michell Instruments GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

Mountain Photonics GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

MSR-Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

Müller Industrie-Elektronik . . . . . . . . . . 151<br />

<strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong><br />

73


PSE-Priggen Special Electronic . . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SI Scientific Instruments GmbH. . . . . . . 155<br />

TESTEM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

TrueDyne Sensors AG . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Union Instruments GmbH . . . . . . . . . . . 157<br />

Unitronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Wi.Tec-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Wiesemann & Theis GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

WIKA Alexander Wiegand . . . . . . . . . . . 158<br />

Biochemische Messgrößen,<br />

Gasdetektion<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

AFRISO-EURO-INDEX GmbH . . . . . . . 139<br />

Dostmann electronic GmbH. . . . . . . . . . 143<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

FLIR Systems GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Hahn-Schickard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146<br />

Infrasolid GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

JEOL (Germany) GmbH. . . . . . . . . . . . . 148<br />

Knestel GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LaVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Membrapor AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Michell Instruments GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

Mountain Photonics GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

MSR-Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

PARAMAIR GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

PSE-Priggen Special Electronic . . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SI Scientific Instruments GmbH. . . . . . . 155<br />

Sigfox Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . 155<br />

SONOTEC Ultraschallsensorik . . . . . . . 155<br />

TESTEM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Union Instruments GmbH . . . . . . . . . . . 157<br />

Unitronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

UST Umweltsensortechnik GmbH . . . . . 157<br />

Wi.Tec-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

WIKA Alexander Wiegand . . . . . . . . . . . 158<br />

Biochemische Messgrößen,<br />

Gaskonzentration<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

AFRISO-EURO-INDEX GmbH . . . . . . . 139<br />

Ahlborn Mess- und Regelungstechnik. . 139<br />

Axetris AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

B+B Thermo-Technik GmbH . . . . . . . . . 141<br />

Chauvin Arnoux GmbH . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

E+E Elektronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GLYN GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Hahn-Schickard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146<br />

Infrasolid GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

JEOL (Germany) GmbH. . . . . . . . . . . . . 148<br />

Knestel GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LaVision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LEUNIG GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

measX GmbH & Co. KG. . . . . . . . . . . . . 150<br />

Membrapor AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Michell Instruments GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

Mountain Photonics GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

MSR-Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

Müller Industrie-Elektronik . . . . . . . . . . 151<br />

PARAMAIR GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PSE-Priggen Special Electronic . . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SI Scientific Instruments GmbH. . . . . . . 155<br />

Sigfox Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . 155<br />

TESTEM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

TrueDyne Sensors AG . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Union Instruments GmbH . . . . . . . . . . . 157<br />

Unitronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

UST Umweltsensortechnik GmbH . . . . . 157<br />

Wi.Tec-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Wiesemann & Theis GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

Biochemische Messgrößen,<br />

Ionenbestimmung<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

cronologic GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . 142<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

JEOL (Germany) GmbH. . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Mountain Photonics GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

PSE-Priggen Special Electronic . . . . . . 153<br />

SI Scientific Instruments GmbH. . . . . . . 155<br />

Biochemische Messgrößen,<br />

Materialanalyse<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

cronologic GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . 142<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Gigahertz-Optik GmbH . . . . . . . . . . . . . 145<br />

HAHN+KOLB Werkzeuge GmbH . . . . . 146<br />

JEOL (Germany) GmbH. . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LLA Instruments GmbH & Co. KG . . . . . 149<br />

Mountain Photonics GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

PCE Process Control Electronic . . . . . . 152<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SI Scientific Instruments GmbH. . . . . . . 155<br />

SphereOptics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 155<br />

tec5 AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Biochemische Messgrößen,<br />

pH-Wert<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

Ahlborn Mess- und Regelungstechnik. . 139<br />

Bürkert Fluid Control Systems . . . . . . . . 141<br />

Chauvin Arnoux GmbH . . . . . . . . . . . . . 142<br />

dataTec AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Dostmann electronic GmbH. . . . . . . . . . 143<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

Endress+Hauser Messtechnik . . . . . . . 144<br />

esz AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

HAHN+KOLB Werkzeuge GmbH . . . . . 146<br />

IBA-Sensorik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 148<br />

JUMO GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 148<br />

KOBOLD Messring GmbH . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Mountain Photonics GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

PeakTech Prüf- und Messtechnik . . . . . 152<br />

PSE-Priggen Special Electronic . . . . . . 153<br />

Sigfox Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . 155<br />

TESTEM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Xylem Analytics Germany . . . . . . . . . . . 158<br />

Biochemische Messgrößen,<br />

sonstige<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

B+B Thermo-Technik GmbH . . . . . . . . . 141<br />

Bürkert Fluid Control Systems . . . . . . . . 141<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

HAHN+KOLB Werkzeuge GmbH . . . . . 146<br />

JEOL (Germany) GmbH. . . . . . . . . . . . . 148<br />

JUMO GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

systec Controls GmbH . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Unitronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Biochemische Messgrößen,<br />

Spektren<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

cronologic GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . 142<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

Gigahertz-Optik GmbH . . . . . . . . . . . . . 145<br />

iC-Haus GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

Infrasolid GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

IRPC Infrared - Process Control . . . . . 147<br />

JEOL (Germany) GmbH. . . . . . . . . . . . . 148<br />

JUMO GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LLA Instruments GmbH & Co. KG . . . . . 149<br />

Mountain Photonics GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

SI Scientific Instruments GmbH. . . . . . . 155<br />

SphereOptics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 155<br />

tec5 AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Biochemische Messgrößen,<br />

Staub-/Partikelkonzentration<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

AFRISO-EURO-INDEX GmbH . . . . . . . 139<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

cronologic GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . 142<br />

DEMA Electronic AG . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

Dimensionics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

Dr. Födisch Umweltmesstechnik AG . . . 143<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

esz AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144<br />

GLYN GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 145<br />

HAHN+KOLB Werkzeuge GmbH . . . . . 146<br />

JEOL (Germany) GmbH. . . . . . . . . . . . . 148<br />

Knestel GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LUCOM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Mountain Photonics GmbH . . . . . . . . . . 151<br />

PARAMAIR GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

PSE-Priggen Special Electronic . . . . . . 153<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Sigfox Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . 155<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Unitronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Busse/Schnittstellen,<br />

analoge I/Os<br />

a.b.jödden gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

ACS-Control-System GmbH . . . . . . . . . 139<br />

Adamczewski GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Addi-Data GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

AFRISO-EURO-INDEX GmbH . . . . . . . 139<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

All Sensors GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

ALLDAQ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

AMC - Analytik & Messtechnik . . . . . . . 140<br />

AMOtronics . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

Analog Microelectronics GmbH. . . . . . . 140<br />

Asentics GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . 140<br />

B+B Thermo-Technik GmbH . . . . . . . . . 141<br />

B+S MULTIDATA . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Balluff GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Barksdale GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Baumer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

BD SENSORS GmbH . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

BMC Messsysteme GmbH (bmcm) . . . . 141<br />

BMC Solutions GmbH . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Bürkert Fluid Control Systems . . . . . . . . 141<br />

burster präzisionsmesstechnik . . . . . . 142<br />

CETA Testsysteme GmbH . . . . . . . . . . . 142<br />

Chauvin Arnoux GmbH . . . . . . . . . . . . . 142<br />

CompuMess Elektronik GmbH . . . . . . . 142<br />

cronologic GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . 142<br />

CSM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

D.SignT GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . 142<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

dataTec AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

DEDITEC GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Delphin Technology AG . . . . . . . . . . . . . 143<br />

DEWESoft Deutschland GmbH . . . . . . . 143<br />

Distrelec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

disynet GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

Dold, E. & Söhne GmbH & Co. KG . . . . 143<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

DUETTO-Engineering . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

Elgo Electronic GmbH & Co. KG . . . . . . 144<br />

EURECA Messtechnik GmbH . . . . . . . . 144<br />

EVT - EyeVision Technology . . . . . . . . . 144<br />

Fautronix GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144<br />

FRAMOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GANTNER Instruments GmbH . . . . . . . 145<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Geitmann Messtechnik . . . . . . . . . . . . . 145<br />

GEMAC Chemnitz GmbH . . . . . . . . . . . 145<br />

GLYN GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Goldammer GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

HAHN+KOLB Werkzeuge GmbH . . . . . 146<br />

halstrup-walcher GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

Herrmann ZANDER GmbH & Co. KG . . 146<br />

HIOKI EUROPE GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

HK Meßsysteme GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

Hottinger Brüel & Kjaer GmbH (HBK) . . 146<br />

HYDAC Electronic GmbH . . . . . . . . . . . 146<br />

iba AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

IBR Messtechnik GmbH & Co. KG . . . . 147<br />

ICS-NH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

IfTA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

IMD Ingenieurbüro GmbH . . . . . . . . . . . 147<br />

INDUcoder Messtechnik GmbH. . . . . . . 147<br />

inelta Sensorsysteme GmbH & Co.KG . 147<br />

ipf electronic gmbh. . . . . . . . . . . . . . . . . 147<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

JUMO GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Katronic AG & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

KEM Küppers Elektromechanik . . . . . . . 148<br />

Keyence Deutschland GmbH. . . . . . . . . 148<br />

Keysight Technolgies . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 148<br />

Knestel GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

KOBOLD Messring GmbH . . . . . . . . . . . 148<br />

Kübler Group, Fritz Kübler GmbH . . . . . 149<br />

Labortechnik Tasler GmbH . . . . . . . . . . 149<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LEUNIG GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Liebherr-Verzahntechnik GmbH . . . . . . 149<br />

LUCOM GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

M3H2 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Measurement Computing GmbH . . . . . . 150<br />

measX GmbH & Co. KG. . . . . . . . . . . . . 150<br />

Meilhaus Electronic GmbH . . . . . . . . . . 150<br />

Messtechnik Sachs GmbH. . . . . . . . . . . 150<br />

Metallux AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

micro-part GmbH + Co.is.KG. . . . . . . . . 151<br />

microSYST Systemelectronic GmbH. . . 151<br />

MSR-Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . 151<br />

MTS Sensor Technologie. . . . . . . . . . . . 151<br />

novasens Sensortechnik . . . . . . . . . . . . 151<br />

Omron Electronics GmbH . . . . . . . . . . . 152<br />

PARAMAIR GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCB Synotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

74 <strong>Einkaufsführer</strong> Messtechnik & Sensorik <strong>2021</strong>


PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Process Control Electronic . . . . . . 152<br />

PEAK-System Technik GmbH . . . . . . . . 152<br />

phil-vision GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152<br />

Polytec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

Projekt Elektronik GmbH . . . . . . . . . . . . 153<br />

Rigol Technologies EU GmbH . . . . . . . . 154<br />

Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG. . . . 154<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

SAC Sirius Advanced Cybernetics . . . . 154<br />

Sensor Instruments GmbH . . . . . . . . . . 155<br />

SI Scientific Instruments GmbH. . . . . . . 155<br />

Sigfox Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . 155<br />

SIGMATEK GmbH & C. KG . . . . . . . . . . 155<br />

SONOTEC Ultraschallsensorik . . . . . . . 155<br />

SPEKTRA GmbH Dresden . . . . . . . . . . 155<br />

STIEGELE Datensysteme . . . . . . . . . . 156<br />

Stork Elektronik Telemetrie . . . . . . . . . . 156<br />

TDK-Micronas GmbH. . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

tec5 AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Teichert Systemtechnik GmbH . . . . . . . 156<br />

Telemeter Electronic GmbH. . . . . . . . . . 156<br />

TESTEM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

TR-Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Turck, Hans GmbH & Co. KG. . . . . . . . . 157<br />

Unitronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

UWT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

VX Instruments GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Watlow GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Wiesemann & Theis GmbH . . . . . . . . . . 158<br />

Willtec Messtechnik eK . . . . . . . . . . . . . 158<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Zurich Instruments AG . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Busse/Schnittstellen,<br />

Bluetooth<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

ACS-Control-System GmbH . . . . . . . . . 139<br />

AFRISO-EURO-INDEX GmbH . . . . . . . 139<br />

Ahlborn Mess- und Regelungstechnik. . 139<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

All Sensors GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

B+B Thermo-Technik GmbH . . . . . . . . . 141<br />

Barksdale GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

BMC Solutions GmbH . . . . . . . . . . . . . . 141<br />

Chauvin Arnoux GmbH . . . . . . . . . . . . . 142<br />

Datasensor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

dataTec AG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142<br />

DHS EIMea Tools GmbH . . . . . . . . . . . . 143<br />

Driesen + Kern GmbH . . . . . . . . . . . . . . 143<br />

ELIAS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144<br />

Endrich Bauelemente GmbH . . . . . . . . . 144<br />

Fautronix GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144<br />

gbm mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145<br />

Hahn-Schickard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146<br />

HAHN+KOLB Werkzeuge GmbH . . . . . 146<br />

HIOKI EUROPE GmbH . . . . . . . . . . . . . 146<br />

ITronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

J.E.T. Systemtechnik GmbH . . . . . . . . . 148<br />

JUMO GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Kelch GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Keyence Deutschland GmbH. . . . . . . . . 148<br />

Keysight Technolgies . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Knestel GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148<br />

Laser 2000 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LEUNIG GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

LinTech GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

m2m Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

M3H2 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149<br />

Matesy GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

MCD Elektronik GmbH. . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Measurement Computing GmbH . . . . . . 150<br />

MECOTEC GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 150<br />

Meilhaus Electronic GmbH . . . . . . . . . . 150<br />

Metav Werkzeuge GmbH. . . . . . . . . . . . 151<br />

MICRO-SENSYS GmbH . . . . . . . . . . . . 151<br />

microSYST Systemelectronic GmbH. . . 151<br />

MTS Sensor Technologie. . . . . . . . . . . . 151<br />

NIVUS GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151<br />

PCE Deutschland GmbH . . . . . . . . . . . . 152<br />

PCE Process Control Electronic . . . . . . 152<br />

PK Computer GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 153<br />

PLUG-IN Electronic GmbH . . . . . . . . . . 153<br />

Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG. . . . 154<br />

Rutronik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Schmid-Elektronik AG . . . . . . . . . . . . . . 154<br />

Sigfox Germany GmbH . . . . . . . . . . . . . 155<br />

SSV Software Systems GmbH . . . . . . . 156<br />

Stork Elektronik Telemetrie . . . . . . . . . . 156<br />

Teichert Systemtechnik GmbH . . . . . . . 156<br />

TESTEM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Testo SE & Co. KGaA . . . . . . . . . . . . . . 156<br />

Unitronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157<br />

Vibration Research European Office. . . 157<br />

ZSE Electronic GmbH . . . . . . . . . . . . . . 158<br />

Busse/Schnittstellen,<br />

digitale I/Os<br />

A.S.T. Angewandte System Technik . . . 139<br />

Acal BFi Germany GmbH . . . . . . . . . . . 139<br />

ACS-Control-System GmbH . . . . . . . . . 139<br />

Adamczewski GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

Addi-Data GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

AFRISO-EURO-INDEX GmbH . . . . . . . 139<br />

AIT Goehner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 139<br />

ALLDAQ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />

ALLICE Messtechnik GmbH . . . . . . . . . 140<br />

AMC - Analytik & Messtechnik . . . . . . . 140<br />

AMOtronics . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140<br />