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Dr. Heinz-Josef Horstschäfer: "Haus Altenmdorf - enge Kontakte

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- Wilhelm Dietrich von Buddenbrock: Lebensrctter Friedrich des Großen - Auch unbedeutende Örtlichkeiten können geschichtliche Abläufe in erheblichem Maße beeinflussen So geschehen durch eine Hochzeit auf dem Hause Altendorf im Kirchspiel (Fröndenberg) - Dellwig am 17. Oktober 1697, als der25jährige Komett Wilhelm Dietrich von Buddenbrock, geboren am 15. März 1672 auf dem ostpreußischen Gut Tilsewischken, Kreis Ragnit, Nähe Tilsit an der Memel, die älteste Tochter Clara Anna Catharina, geboren bzw. getauft am 28. April 1675 auf Haus Altendorf, der Eheleute Henrich Adam von Grüter und Anna Eva, geborene vor Mengede vom Haus Steinhausen bei Schwerfe-Holzen, heiratete.l Die Buddenbrocks gehörten zu den fthrenden Familien Ostpreußens. Von Gotthard von Buddenbrock, Herr auf den Gütern Tarrnow und Tilsewischken" köngl. preußischer Oberstleutnanl entsproß aus der Ehe mit Elisabeth Sophia von Rappe aus dem Hause Angerapp in Livland Wilhelm Dietrich von Buddenbrock. Haus Altendorf - Lithographie nach 1835 o"r"o-$ too", Der Ursprung dieser alten vomehmen Familie ist nicht ganz klar. Einerseits soll sie aus dem Herzogtum Geldem an der Maas stammen und aus den zwei Häusern ,,Budden" und ,,Brock" entstanden sein. Andererseits soll das Starnmhaus ursprünglich zu Brock bei Gelsenkirchen-Buer in der Grafschaft Mark gelegen haben, aus dem im vierzehnten Jahrhundert - angeblich um 1318 - Mitglieder der Farnilie in die baltischen Provinzen des Schwertritterordens nach Livland und Kwland gezogen sind, wie so viele westfrilische nachgeborene Adelssöhne. Etwa um 1622 bat sich die mittlerweile weit verzrveigte Familie in Preußen (später Ospreußen) niedergelassen. Sie besaß im siebzehnten Jahrhundert etwa 50 große Güter im Ostseeraum.z Nach dreijährigen Universitätsstudien auf der Albertina in Königsberg ging Wilhelm Dietrich von Buddenbrock aus Kriegslust zur preußischen Armee. 1690 trat der Herr der Güter Tamnow, Neumtihl rmd Tilsewischken - det Vater war bereits gestorben - als Komett beim Regiment zu Pferde Ftirst Johann Georg von Anhalt-Dessau (Kärassierregiment Nr. 1) ein, das am Pfrlzischen Erbfolgekrieg (1688 - 97) gegen Franlaeich teilnahm. Am 3. August 1692 wurde er verwunde! kämpfte aber trotzdem in der Schlacht bei Neerwinden am 29. Januar 1693, wo das Regiment schwere Verluste erlitt. Nach dem Friedensschluß 1697 von Rijswijk wurde das Regiment auf drei Kompanien reduziert und von Buddenbrock entlassen. Nach der Heirx 1697 auf Haus Altendorf hat er mit seiner jrmgen Frau einige Jahre auf seinem ererbten Gut Tilsewischken verlebt, wo in dieser Zeit bis fiA2 dte ersten 3 seiner insgesarnt 7 Kinder geboren wurden. Dem kurz zuvor Spanischen Erbfolgekrieg (1701 - 13/14) schloß er sich als Volontär dem Schlippenbachschen Kärassierregiment

Dr. Heinz-Josef Horstschäfer - Geschichtswerkstatt Unna
OMR Dr. Karl Heinz Reymann – Ehrenbürger der Gemeinde St. Josef