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Juli 2007 - Deutscher Bridge-Verband e.V.

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7<br />

<strong>2007</strong><br />

BRIDGE MAGAZIN<br />

ISSN1617-4178<br />

Mai<strong>2007</strong>•55.Jahrgang<br />

MAGAZIN<br />

O FFIZIELLES N ACHRICHTENBLATT<br />

DES D EUTSCHEN B RIDGE- V ERBANDES E .V.<br />

XXII.Nations-CupinBonn


Weihnachts- und Silvesterreise<br />

nachBamberg<br />

**** Hotel Residenzschloss<br />

vom 23.12.<strong>2007</strong> bis2.1.2008<br />

DZ/HP 990,– € Variable An- und Abreise<br />

vom 22.12.<strong>2007</strong> –4.1.2008 EZ-Zuschlag 12 € proTag<br />

Erleben Sie Weihnachten und Silvesterin einerder schönsten Städte Deutschlands.Bamberg alsWeltkulturerbe bietet besonders in<br />

derfestlichen Zeiteine unvergleichbareAtmosphäre. DasHotel Residenzschloss wurde schon mehrmalsalsBayernsschönstesHotel<br />

ausgezeichnet.Sehrviele Gäste konnten sichbei unseren bisherigen Reisen nachBamberg davon überzeugen.<br />

W e ihn a c h ts- u n d S i l v e ste rre i s e<br />

n a c h I n t e r l a k e n<br />

***** G r a n d h o t e l V i c t o r i a - J u n gfr a u<br />

D Z / H P a b 2 .370 ,– € v o m 2 3. 1 2 . 2 007 – 2 . 1 . 2 008 fü r d i e H a u p t z e i t<br />

Var i a b l e A n r e i s e v o m 22. 1 2 . 2 007 –4. 1 . 2 008 E Z - Z u s c h l a g 3 0 €<br />

– D a s H o t e l , v o r der g r a n d i o s e n K u l i sse de s J u n gfr a u m a ssi v s , g e h ö rt z u den „ l e a d i n g H o t e l s o f t h e w o r l d “<br />

u n d i st s c h on m e h r m a l s a l s b e ste s H o t e l der S c h w e i z a u s g e z e i c h n e t w o r den .<br />

– K l a ssi s c h-e l e g a n t e i n g e r i c h t e t e Z i mme r m i t B a d, D u s c h e, W C , T e l e f on, R a d i o , F a r b - T V , M i n i b a r , S a f e, F ön,<br />

B a dem a n t e l .<br />

– K u l i n a r i s c h e D e l i k a t e sse n i m G o u r m e tre sta u r a n t„L a T e rra sse “ m i t P i a nom u s i k , i t a l i e n i s c h e S p e z i a l i t ä t e n i m<br />

„ L a P a sta t eca “ , S c h w e i z e r K ö stl i c h k e i t e n i n der „B r a sse r i e “.<br />

– D i e A t m o s p h ä r e i n den l u x u r i ö s e n S ä l e n u n d S a l ons d i e s e s W e l t kla sse h o t e l s w i r d S i e b e g e i ste r n .<br />

– D a str a u m h a f t e W e lln e sscen t e r m i t H a lle n b a d, W hir l pool , S o l e - A u ß e n w i r l pool , D a m p f b a d, finn.<br />

u . B i o s a u n a , F i t n e ssstu d i o , S o l a r i e n , M a ssa g e, T h e r a p i e - u n d S c h önh e i tsz e n tru mlä sst k e i n e W ü n s c h e<br />

f ü r I h r p e rsönl i c h e s W o h l b e fin den offe n .<br />

– H o t e l e ige n e T e nni s h a lle, A u ß e npl ä t z e, B i lla r d, S nook e r , I n d oor g o l f a n l a g e .<br />

– U n z ä h l ige A u s f l u g s m ö g l i c h k e i t e n z u den S c h w e i z e r B e r g e n u n d S een .<br />

– S k i b u stä g l i c h v o m H o t e l z u r J u n gfr a u r e gion.<br />

Athena**** Hotel Paphos/Zypern<br />

Herbstreise vom 1./2.11. bis 15./16.11. <strong>2007</strong><br />

1.295,– € DZ/HP, EZ-Zuschlag 14,– € proTag<br />

Das exklusive, amStadtrand von Paphos direkt am Meer gelegene Hotel wurde erst 1999 eröffnet.Es<br />

bietet für die <strong>Bridge</strong>gäste modernsten Komfort wie großzügigerAußenpool und geheizter<br />

Innenpool,4verschiedene Restaurants,umjederGeschmacksrichtung gerechtzuwerden,4Tennisplätze<br />

mit Flutlichtanlage, Gesundheitsräume mit Sauna, Hydromassage und Römisches Dampfbad,<br />

schöne große Zimmer, sämtlich mit Balkon und allen technischen Einrichtungen, 3Golfplätze imUmkreis von 20 km nebst<br />

Golflehrer für die <strong>Bridge</strong>gäste.<br />

Leistungen: Flug ab München (weitere Direktflüge von allen großen deutschen Flughäfen). Transfer,Empfangscocktail,reichhaltiges<br />

Frühstücks- und Abendbüfett,Galadiner.<br />

<strong>Bridge</strong>betreuung durch die erfolgreichste <strong>Bridge</strong>mannschaft Deutschlands,allein 19 deutsche Meisterschaften seit1998,Weltmeister<br />

Guido Hopfenheit,Champions-League-SiegerMichael Gromöllerund VizeeuropameisterWilhelm Gromöller.Täglich Seminare für<br />

verschiedene Spielstärken mitspiel- und reiztechnischen Übungen. Turniere in2Gruppen mit der Möglichkeit,zwischen Paar-und<br />

Teamturnierzuwählen. CP-Zuteilung und viele Preise.<br />

Anmeldung und weitere Informationen:<br />

M.und W.Gromöller,Jakobsberg 18b, 96049 Bamberg<br />

Telefon:0951/55007,Fax:0951/59488<br />

Homepage:www.bridgereisen.onlinehome.de, E-Mail:w.gromoeller@arcor.de


LiebeLeser,<br />

seit Beginn meiner Tätigkeit frage ich<br />

mich, wie ein Editorial eigentlich aussehensoll.<br />

SolltederRedakteurnichts weiteralsein<br />

paar einleitende Worte zur vorliegenden<br />

Ausgabe abgeben? Damit riskiert man<br />

wohl, dass es niemand liest, denn diese<br />

InformationensindjamiteinemBlickins<br />

Inhaltsverzeichnisschnellerzufinden.<br />

MeinerMeinungnachist einEditorialwie<br />

Leitartikel in der Tageszeitung auch für<br />

kritische Anmerkungen da, auch wenn<br />

sichderRedakteurmitseinersubjektiven<br />

Meinung indie Nesseln setzen könnte.<br />

Alsofange icheinfacheinmalan,darüber<br />

zuschreiben,wasmichsoumtreibt.<br />

WarumschickeneinGroßteilderzumNations-Cup<br />

nach Bonn eingeladenen Länder<br />

nicht ihre Top-Spieler? Nur etwa ein<br />

Viertel der dieses Jahr dort beteiligten<br />

Spielergehörtebei derletztenEM zuseinerjeweiligenNationalmannschaft.<br />

Kein anderes europäisches Turnier bietet<br />

so günstige finanzielle Bedingungen für<br />

Spitzenspielerwie dieses. Kann nichteine<br />

andere Einladungs-Politik mehr Klasse<br />

statt Massebewirken?<br />

Hinundwiederhöreich,dass dasBM nur<br />

schwer zu verstehen sei. Ich bemühe<br />

mich,injederAusgabeinteressanteArtikel<br />

für alle Spielstärken zu veröffentlichen.ZudenLeserngehörennuneinmal<br />

auch Bundesliga-Spieler, die es im Übrigenlieberetwasanspruchsvolleralsbisher<br />

haben möchten. Was tun? Es allen<br />

recht zu machen, bleibt wohl der ewige<br />

Wunschtraum eines Redakteurs. Aber<br />

wenn Sie den Gordischen Knoten lösen<br />

können,schreibenSie mir.<br />

Warum verschlucken Druckmaschinen<br />

Bewertungen vom Expertenquiz und<br />

warumbemerktderRedakteurdasnicht?<br />

Sie sehen: Fragen über Fragen, nicht nur<br />

beimReizen,AbspieloderGegenspiel.<br />

VielSpaßbeimLesenwünschtIhnen<br />

Ihr<br />

DBV-Nachrichten<br />

Turnierkalender 2<br />

NationalmannschaftendesDBV 3<br />

Kurz,aberwichtig: 3<br />

Kurse, Leserbrief 4<br />

Titelstory<br />

XXII.Nations-Cup 8–14<br />

Sport<br />

„AufnachBonn“ 15<br />

OffeneDeutscheTeammeisterschaft<br />

GeliboluPeace Cup–<br />

WieDeutschlandfast gewonnen<br />

16–20<br />

hätte 21–22<br />

AtlanticTrade –<br />

WieDeutschlandgewonnenhat<br />

23–24<br />

KölnerStadtmeisterschaft 25–26<br />

Technik<br />

Editorial/Inhalt<br />

EinTurnierberichtzumMitmachen<br />

27–29<br />

MultipleChoice 30–31<br />

HappyBirthdaySputnik-Kontra<br />

32–33<br />

LassenSieunsüberdieReizung<br />

reden 34<br />

DerkleineTurnierleiter 35–36<br />

Expertenquiz<strong>Juli</strong>-Probleme 36<br />

Expertenquiz 37–41<br />

Jugend<br />

Gehtnicht? –Gibt‘snicht! 42–43<br />

Unterhaltung<br />

GedankenzueinemBuch 44<br />

TinaTreffunddasandalusische<br />

Kontra 44–45<br />

Gesellschaft<br />

<strong>Bridge</strong>undRadimAmmerland 46<br />

<strong>Bridge</strong>unterrichtfüreine<br />

Patenschaft 46<br />

4.KneipenturnierinWeinheim 47<br />

Vorschau<br />

9.<strong>Bridge</strong>festivalinWykaufFöhr<br />

3rdEuropeanOpenChampionship<br />

48<br />

Impressum 48<br />

1


Turnierkalender<strong>2007</strong><br />

2<br />

■ JULI<br />

1. Mosbach:BadischeMeisterschaft,<br />

Paarturnier (sieheBM 06/07S.35)<br />

1. Landshut:10.Landshuter<strong>Bridge</strong>-Turnier<br />

6.–8. Burghausen:5.Damen-<strong>Bridge</strong>-Turnier<br />

7. Goslar (sieheBM 06/07S.37)<br />

7. Glücksburg/Ostsee: OffenesRosen-Paarturnier<br />

8. Frankfurt:SommerturnierMakkabi<strong>Bridge</strong>-Club<br />

(sieheBM 05/07S.28)<br />

15. München-Planegg:Würmtal-Open<br />

(sieheBM 06/07S.26)<br />

21. Aschaffenburg,OffenesPaarturnier<br />

(sieheBM 06/07S.23)<br />

22. Westerland/Sylt:3. SylterSommermeisterschaft<br />

(AnzeigeaufS.28)<br />

28.–29. Wiesbaden:DeutscheSenioren-Paar-<br />

Meisterschaft (sieheBM 06/07S.4)<br />

■ AUGUST<br />

18. Koblenz:Kneipenturnier (AnzeigeaufS.33)<br />

27. Lübeck:OffeneLübeckerPaar-Meisterschaft<br />

(AnzeigeaufS.37)<br />

28.8.–2.9. TimmendorferStrand: Ostsee-<strong>Bridge</strong>woche<br />

(AnzeigeaufS.24)<br />

■ SEPTEMBER<br />

2. Jülich:9.OffeneJülicherStadtmeisterschaft<br />

8.–9. BadNauheim:DeutscheMixed-Meisterschaft<br />

(AnzeigeaufS.4)<br />

15.–16. Hannover/Döttingen:<br />

Aufstiegsrunde zur2.Bundesliga<br />

16. Wuppertal:3. OffenePaar-Meisterschaft<br />

22.–23. Bonn:OffeneDeutschePaar-Meisterschaft<br />

(AnzeigeaufS.8)<br />

29. Ingelheim:Teamturnier<br />

30. Heilbronn<br />

30. Bremen:56. BremerPaarmeisterschaft<br />

■ OKTOBER<br />

3. Frankfurt:HessischePaarmeisterschaft<br />

6. Meerbusch:7. Stadtmeisterschaft,Team<br />

6.–7. München:InternationaleBayrische<br />

Paarmeisterschaft<strong>2007</strong><br />

7. BadSalzuflen:BadSalzuflener<br />

Paarmeisterschaft<br />

7. Meerbusch:7. Stadtmeisterschaft,Paar<br />

13. Würzburg:Teamturnier<br />

14. Würzburg<br />

20.–21. Hannover/Döttingen:<br />

DBV-Vereinspokal,1/8- und1/4-Finale<br />

20. Heidelberg<br />

27. Erkrath:RheinischeMixed-Meisterschaft<br />

27.–28. Bielefeld: Teamturnier<br />

International<strong>2007</strong><br />

■ NOVEMBER<br />

1. Düsseldorf:Teamturnier<br />

2. Titisee: Schwarzwaldcup:Paarturnier<br />

3. Braunschweig:Teamturnier<br />

4. Braunschweig:Paarturnier<br />

3.–4. Titisee: Schwarzwaldcup:2-tägigesPaarturnier<br />

10.–11. BadNauheim:DeutscheDamen-Paar-<br />

Meisterschaft<br />

10.–11. BadNauheim:Dr.-Heinz-von-Rotteck-Pokal<br />

18. Mosbach<br />

28.11.–2.12. Wiesbaden:23rdAnnualEAFBL Regional<br />

■ DEZEMBER<br />

1.–2. DBV-Vereinspokal,1/2-FinaleundFinale<br />

7. 7.–15.7. Jütland, Dänemark Danish<strong>Bridge</strong>Festival<br />

29.9.–13. 10. Shanghai,China 38thWorldTeamChampionships<br />

OhnebesonderenZusatz:AusschließlichPaarturnier<br />

(Ort wirdnochfestgelegt)<br />

29. Westerland/Sylt:30.Sylt-Turnier<br />

■ VORSCHAU2008<br />

12.1.–13. 1. Kassel/Döttingen:Bundesliga<br />

26. 1.–27. 1. Andechs:KlosterAndechsPaarturnier<br />

9.2.–10.2. Kassel/Döttingen:Bundesliga<br />

8.3.–9.3. Kassel/Döttingen:Bundesliga<br />

19.4.–20.4. Kassel:2.DeutscheMixed-Team-Meisterschaft<br />

23. 5.–1.6. Wyk/Föhr:10.Deutsches<strong>Bridge</strong>festival<br />

6. 6.–8.6. Kassel:DeutscheTeammeisterschaft


Nationalmannschaften<br />

desDBV<br />

E<br />

nde September/AnfangOktoberfindeninSchanghai/China<br />

die <strong>Bridge</strong>weltmeisterschaften<br />

statt. Deutschland hat sich bei<br />

den letztjährigen EuropameisterschafteninWarschaufürdieTeilnahmeamVeniceCup=DamenweltmeisterschaftundimSeniors<br />

Bowl = Seniorenweltmeisterschaft<br />

qualifiziert. Der DBV entsendetfolgende<br />

Mannschaften.<br />

Damen:<br />

Fr. D.von Arnim–Fr. S.Auken<br />

Fr. B.Hackett –Fr. P.Nehmert<br />

Fr. A.Alberti–<br />

Fr. M.Schraverus-Meuer<br />

Kapitän:B.Ludewig<br />

Senioren:<br />

H.Humburg– G.Mattson<br />

U.Kratz–B.Sträter<br />

R.Marsal–Dr. E.Wladow<br />

Kapitän:Dr. J.Harsanyi<br />

Als Coach für die Betreuung<br />

beider Mannschaften vor Ort<br />

hat sich Herr Michael Yuen un-<br />

♥<br />

CoachMichaelYuen<br />

entgeltlich zur Verfügung gestellt.<br />

Zu den Junioreneuropameisterschaften<br />

in Jesolo/Italien im <strong>Juli</strong><br />

entsendet der DBV folgende<br />

Mannschaften zu den Wettbewerben:<br />

Junioren:<br />

Fr. M.Würmseer–D.Gottanka<br />

A.Smirnov–T.Gotard<br />

M.Rehder–J.Katerbau<br />

Kapitän:J.Linde<br />

Coach:H.Kondoch<br />

Sommerreise inden Harz:<br />

Hotel Hahnenkleer Hof<br />

In Hahnenklee (Näher Goslar)<br />

in der Zeit vom 29. <strong>Juli</strong> bis 12. August <strong>2007</strong><br />

Das <strong>Bridge</strong>programm umfasst Unterricht (Theorie und spieltechnische Übungen) sowie Turniere<br />

nachmittags und abends.<br />

Vorgesehen ist als Unterrichtsthema in der Zeit vom<br />

31. 7. bis 3.8. Solides Wissen über ein Grundsystem (5-er Oberfarben)<br />

7. 8.bis 10. 8. Gegenreizung und Gegenspiel im Turnierbridge<br />

daneben findet natürlich spieltechnischer Unterricht mit gelegten Händen statt.<br />

♠<br />

♣<br />

Mädchen:<br />

Fr. M.Eggeling–Fr. C.Giampietro<br />

Fr. A.Heim–Fr. A.Rowold<br />

Kapitän:H.Kondoch<br />

Schüler:<br />

Fr. M.Eggeling–Fr. C.Giampietro<br />

G.Guba–P.Orth<br />

F.Zimmermann<br />

Kapitän: H.Kondoch<br />

♦<br />

Preise und Leistungen:<br />

Unterbringung in der gewünschten Kategorie mit Frühstück und Halbpension, Begrüßungscocktail,<br />

Abschiedsveranstaltung, sämtliche <strong>Bridge</strong>arrangements, Kurtaxe für die<br />

Zeit vom 29. <strong>Juli</strong> bis 12. August <strong>2007</strong><br />

im Doppelzimmer pro Person € 932,–<br />

im Einzelzimmer € 1.030,–<br />

Doppelzimmer zur Einzelbenutzung € 1.100,–<br />

BRIDGE-Reise indie beliebteste<br />

Ferienanlage der Türkei<br />

15. 10. bzw. 22. 10. bis<br />

29. 10. bzw. 5.11. <strong>2007</strong><br />

Kareen und Dirk Schroeder<br />

Reisetage, Preise und Leistungen:<br />

Anreise: 15. 10., 22. 10. und 29. 10. <strong>2007</strong><br />

Rückreise: 29. 10. und 5. 11. <strong>2007</strong><br />

Grundpreis bei Abflug von/nach München und Unterbringung im<br />

Doppelzimmer<br />

7Tage € 919,– 14Tage € 1.388,– 21 Tage € 1.857,–<br />

Zuschlag für Einzelzimmer:<br />

normales Doppelzimmer zur Einzelbenutzung € 5,–/pro Tag<br />

Telefon 0611/524848<br />

Galileistraße 21 ·65193 Wiesbaden<br />

R e m i s R eis e n G m b H<br />

DBV-Nachrichten<br />

♦ Kurz,aberwichtig! ♦<br />

2.Damen-<br />

Kadertraining<br />

■ NicoleWilbert,<br />

DBV-Geschäftsstelle<br />

Am 25./26. August <strong>2007</strong> wird<br />

in Wiesbaden das 2. Damen-<br />

Kadertraining unter der Leitung<br />

von Claus Daehr und<br />

Bernard Ludewig stattfinden.<br />

Interessentinnenmeldensich<br />

bitte bis zum 25. <strong>Juli</strong> <strong>2007</strong><br />

schriftlich bei der Geschäftsstelle,<br />

vorzugsweise per E-<br />

Herbstreise inden Bayerischen Wald:<br />

vom 7. bis 16. September <strong>2007</strong> im<br />

Steigenberger Hotel in Lam<br />

(Bayerischer Wald)<br />

Preise und Leistungen:<br />

Doppel- bzw. Einzelzimmer im Haus Hubertus, Wald € 865,–<br />

Haus Hubertus Süd, bzw. Haupthaus, Wald € 915,–<br />

Haupthaus, Süd (begrenzte Anzahl von Einzelzimmern) € 960,–<br />

Alles was Sie zum <strong>Bridge</strong> spielen benötigen liefert Ihnen schnell und preiswert:<br />

Deutsche <strong>Bridge</strong> Sport Zentrale<br />

Galileistr. 21 –65193 Wiesbaden –Tel.: 06 11/5248 48 –Fax: 0611/51708<br />

E-Mail: bridge.schroeder@t-online.de –Sie finden uns im Internet unter sbridge.de<br />

Buchungen und Rückfragen:<br />

Remis Reisen GmbH –Galileistraße 21 –65193 Wiesbaden<br />

Tel.: 0611-5248 48 bzw. 523718 –Fax: 0611-5 1708<br />

E-Mail: bridge.schroeder@t-online.de<br />

Beide Ereignisse werden bei<br />

<strong>Bridge</strong> Base Online im Internet<br />

übertragen; wer einen Internetanschluss<br />

hat, kann also am<br />

Computer mitverfolgen, wie gespielt<br />

wird. Hier die entsprechende<br />

Webseite: http://online.<br />

bridgebase.com/ PonyNehmert<br />

<strong>Deutscher</strong><strong>Bridge</strong>verband<br />

Ressort Sport<br />

Mail. Für 25 Teilnehmerinnen<br />

werden die Kosten vom DBV<br />

übernommen, weitere Plätze<br />

stehen in begrenztem Umfang<br />

ggf. für Selbstzahlerinnen<br />

zur Verfügung. Die<br />

Entscheidung über die Teilnahme<br />

bzw. die Förderung<br />

liegt bei der Ressortleiterin<br />

Sport. Das Kadertraining soll<br />

der Nachwuchsförderung für<br />

das internationale Damenbridgedienen.Eswerdendaher<br />

bevorzugt jüngere Teilnehmerinnengefördert.<br />

■<br />

ausführliche Angebote finden Sie in den letzten Ausgaben<br />

von <strong>Bridge</strong>Magazin und <strong>Bridge</strong>-Aktuell<br />

♦<br />

E-Mail: bridge.schroeder@t-online.de<br />

www.sbridge.de<br />

Aufschlag bei Flug von/nach:<br />

Am 15.10. Frankfurt, Stuttgart € 30,–, Düsseldorf € 50,–,<br />

Hannover € 120,–, Hamburg € 150,–<br />

Am 22.10. Frankfurt, Stuttgart kein Aufschlag,<br />

Düsseldorf € 30,–, Hamburg € 120,– Hannover € 150,–<br />

(die hohen Aufschläge sind durch die Ferienzeiten bedingt!)<br />

Letzter Rückflug nach Hamburg: 29.10. <strong>2007</strong>!<br />

Bei Buchung nach dem 15. 7. können sich Aufschläge bei den<br />

Flugpreisen ergeben.<br />

Dieser Preis schließt ein: Flug, Zug zum Flug, Transfer mit<br />

unserem besonderen Gepäckservice, Hotelaufenthalt<br />

entsprechend Ihrer Buchung mit „Alles inklusive-Arrangement“,<br />

sämtliche <strong>Bridge</strong>-Arrangements und gesellschaftliche<br />

Veranstaltungen sowie die persönliche Reisebetreuung aller<br />

Gäste durch die Familie Schroeder.<br />

3


DBV-Nachrichten<br />

Übungsleiterseminare<br />

■ MonikaFastenau<br />

Minibridge, Forum D und<br />

Spieltechnik werden vorausgesetzt.<br />

<strong>Bridge</strong>-Sportverband<br />

Südbayern e.V.<br />

1.Wochenende:<br />

15.September/<br />

16. September<strong>2007</strong><br />

2.Wochenende:<br />

27. Oktober/<br />

28.Oktober<strong>2007</strong><br />

Veranstaltungsort<br />

82166 München-Gräfelfing<br />

LeiterdesSeminars:<br />

Herr Kosikowski<br />

Neckar-Oberrhein<br />

1.Termin:<br />

6. und7. 10.07<br />

4<br />

♦ Kurse! ♦<br />

2.Termin:<br />

3. und4.11.07<br />

Veranstaltungsort:<br />

Kurpfälzer<strong>Bridge</strong>Akademie<br />

von IngePlein<br />

MannheimerLandstr.5a<br />

68782Brühl(Baden)<br />

LeiterdesSeminars:<br />

Dr. BernhardKopp<br />

Fortbildungnurfür<br />

DBV-Übungsleiter!<br />

Thema:<br />

Methodische und didaktische<br />

ÜberlegungenzurSpieltechnik<br />

Termin:<br />

Samstag,den10.November<br />

<strong>2007</strong><br />

Veranstaltungsort<br />

München-Planegg<br />

LeiterdesSeminars:<br />

Herr Kosikowski<br />

Anmeldungen für alle Kurse<br />

nur über die Geschäftsstelle<br />

desDBV. ■<br />

Leserbrief<br />

BM 6/07DerDisziplinaranwalt<br />

Liebes<strong>Bridge</strong>Magazin,<br />

als –noch –Nichtmitglied in<br />

einem <strong>Bridge</strong>-Club habe ich<br />

glücklicherweise dennoch die<br />

Möglichkeit,IhrMagazinregelmäßig<br />

zulesen.MeinInteresse<br />

hierfür ist inzwischen fast größer<br />

als für das jeden Montag<br />

erscheinende bekannte DeutscheNachrichtenmagazin.<br />

MachenSieweiterso!<br />

InderJuni-Ausgabe berichtet<br />

Herr Schwerdtüberdasvon ihm<br />

übernommeneAmtdesDisziplinaranwalts<br />

im DBV und nennt<br />

einige Beispiele als möglichen<br />

GrundfürseinEinschreiten.<br />

Dass Hooligans beim Fußball<br />

bisweilen dem Schiedsrichter<br />

„an den Kragen gehen<br />

wollen“ ist –leider –bekannt.<br />

Erstaunt war ich aber darüber,<br />

dass man es beim DBV für<br />

möglichhält,dass sichTeilnehmer<br />

an dem Langbinder des<br />

Turnierleiters„vergreifen“!<br />

Wenn in diesem Zusammenhangdann<br />

auchdermehr<br />

oder weniger schlechte UmgangvonSpielernuntereinander<br />

erwähnt wird, kann man<br />

doch nur an die meistens<br />

männlichen „Diven“ im Deutschen<br />

<strong>Bridge</strong> appellieren, ihr<br />

eigenes Verhalten gegenüber<br />

dem Mitspieler zu überprüfen<br />

undzuändern.<br />

Statt durch tendenziöse<br />

Darstellungen, hierdurch bedingte<br />

Gegendarstellungen<br />

und einen wohl manchmal<br />

rechtrüdenUmganguntereinander<br />

sollten sich unsere „Diven“<br />

durch das beweisen, was<br />

sievielbesserkönnen,nämlich<br />

durchhervorragendes<strong>Bridge</strong>.<br />

Ohne„Faller“ inanderenBereichen<br />

hätte der DisziplinaranwaltimDBVglücklicherweisedann<br />

keineFunktion.<br />

MitfreundlichenGrüßen<br />

JoachimBonk<br />

Deutsche Mixed-Paar-Meisterschaft<strong>2007</strong><br />

Wann: 8.und9.September<strong>2007</strong>–Beginn am8.Septemberum14.00 Uhr–Siegerehrungam9.September<strong>2007</strong>gegen16.30Uhr<br />

Wo: HotelDolce BadNauheim,Elvis-Presley-Platz1,61231BadNauheim,Tel.06032-3030,Fax06032-303419,www.dolce.com<br />

Wer: EsgeltendieBestimmungenvon §2,Abs. 1,Ziff.4sowievon §6TO2000.AufgrunddesbegrenztenPlatzangeboteskann es<br />

jedochzuEinschränkungenkommen.<br />

Kosten: DasStartgeldbeträgtjeTeilnehmer65,00 €einschl.einesKostenbeitragsfürdasgemeinsameAbendessenamSamstag.<br />

FürSpieler,fürdie<strong>2007</strong>lediglichder<strong>Verband</strong>sbeitragfürJuniorenzuzahlenist,ermäßigtsichdasStartgeldum25,00 €.<br />

Turnierleitung: Gunthart Thamm (Hauptturnierleiter),PeterEidt<br />

Systemkategorie: DasTurnierwirdnachSystemkategorieBgemäßAnhangBTO2000 ausgetragen.<br />

Konventionskarten: VerwendetwerdendürfendieMinikonventionskarte, dieDeutscheKonventionskarteoderdieInternational-Convention-Card<br />

gemäßAnhangCTO2000.<br />

Austragungsmodus: Vorgesehensind3Durchgängeà30Boards. DerendgültigeModuswirdinAbhängigkeitvon derAnzahlderteilnehmendenPaarefestgelegt.<br />

Protestgebühr: DieProtestgebührbeträgt60,00 €.FallseinProtest vorderVerhandlungzurückgezogenwird, verfallen20,00 €derGebühr.<br />

Anmelden: Paarweisebisspätestens22.August <strong>2007</strong>schriftlichbeider DBV-Geschäftsstelle, Augustinusstraße9b, 50226Frechen-Königsdorf,<br />

Fax:02234-6000920,E-Mail:dbv-geschaeftsstelle@bridge-verband.de<br />

BeiderAnmeldungbitteangeben:<br />

Vorname, NameundDBV-MitgliedsnummerfüralleSpieler. MeldungennachAnmeldeschluss bedürfenderschriftlichenBestätigung.<br />

KurzfristigeAbsagen abdemNachmittagdes7.September<strong>2007</strong>telefonischunter0174-5 449908.<br />

Rauchenund ImSpielsaaldarfwährendderDauerdesTurniers nichtgerauchtwerden(§10TO2000);außerdemist derKonsumalkoholischerGetränke<br />

Alkoholkonsum: währendderRundenuntersagt.<br />

Unterkunft: ImHotelDolce BadNauheimkönnenSieunterHinweisaufdieTeilnahmeanderMixed-MeisterschaftZimmerzuSonderkonditionenbuchen<br />

(EZ69,00 €,DZ89,00 €proZimmerundNachtinkl.Frühstück).<br />

Sonstiges: NichtentspiegelteSonnenbrillendürfenindenSpielräumennicht getragenwerden.DasBenutzenvon HandysundPDAsist währendderSpielzeitenstrengstensuntersagt.<br />

DasKlingeln einesHandyswirdbeimerstenMalautomatischmit25%einesTopsbestraft,jedesweitereKlingeln sowie<br />

dasBedienendesGeräts mit50%einesTops. AmVeranstaltungsort ist außerdemderVerzehrmitgebrachterSpeisenundGetränkenichtgestattet.


2 <strong>Bridge</strong> und Golf im sonnigen Anatolien,20 Jahreund stets dabei, 2<br />

♣ Reisen in die Türkei mit Asutay, das ist das Gelbe von dem Ei! ♣<br />

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Kos –der Sonne entgegen<br />

} 12.-26.9./26.9.-10.10.<strong>2007</strong><br />

5 ✶✶✶✶✶ Neptune Resort &Spa<br />

Kos, die eindrucksvolle<br />

Insel des Hippokrates!<br />

Unser komfortables und<br />

elegantes Hotel, das<br />

führende Haus derInsel,<br />

liegtin einerexklusiven<br />

Anlage an einem sehr<br />

schönen Dünensandstrand,<br />

der zum Baden<br />

im warmen Mittelmeer und langen Spaziergängen einlädt!<br />

Mit Matthias Goll<br />

Ab € 1.545,– / € 1.445,–<br />

EZ-Zuschlagp.T. € 13,– / € 10,–<br />

Wunderschönes Istrien!<br />

} 7.-21. /14. -28. 10.<strong>2007</strong><br />

4 ✶✶✶✶ Wellness Hotel Istra in Rovinj (Kroatien)<br />

Das märchenhafte Rovinj,die<br />

„Perle Istriens“<br />

wird geprägt von einer<br />

malerischen Altstadt<br />

mit der beeindruckenden<br />

Barockkirche der<br />

heiligen Eufemija, dem<br />

großen Yachthafen und<br />

vorgelagerten Inselchen,<br />

die in idyllischen Parks erstklassige Hotels beherbergen.UnserkomfortablesHotel<br />

liegtaufSt.Andreas,<br />

mit dem Hotelfährschiff regelmäßige Überfahrten. Sie<br />

finden modern eingerichtete Zimmer,alle mit Balkon<br />

und Meerblick,Hallenbadund vierAußenpoolsund eine<br />

erstklassige Wellness-Abteilung. (Ein Tischgetränk zum<br />

Abendessen ist frei.) Zu unserem 20-jährigen Jubiläum<br />

Turnieremittollen Preisen!<br />

Mit Klaus Reps /Robert Koch<br />

ZweiWochen bei eigenerAnreise ab € 765,–/695,–<br />

EZ-Zuschlagp.T. € 11,–<br />

Bei Flug (und Transfer)mitLufthansaüberMünchen<br />

nachTriest ab € 1.055,–/985,–<br />

Eigene Anreise: Auto (Autozug nach Rijeka)<br />

Flug mit „Billigflieger“ nach Rijeka, ein Transfer<br />

(geringerAufpreis) ist vorbereitet!<br />

Später Sommer auf Mallorca<br />

} 15. -29. 10.<strong>2007</strong><br />

4 ✶✶✶✶ Hotel Playa del Moro inCala Millor<br />

Sonnige Spätsommertage<br />

auf Mallorca! Unser<br />

angenehmes Mittelklasse-Hotel<br />

hat eine<br />

ideale Lage –viele<br />

Geschäfte und Cafés<br />

in unmittelbarer Nähe,<br />

aber alle Zimmer mit<br />

herrlichem Blick über<br />

die Bucht von Cala Millor ruhig zum Meer hin. Zugang<br />

über die Strandpromenade zum feinsandigen Strand.<br />

MitThomas Schmitt<br />

Ab € 1.095,–<br />

EZ-Zuschlagp.T. € 9,–<br />

„Fliegende <strong>Bridge</strong>universität!“<br />

Sie möchten Unterricht für Ihren Club<br />

oder eine private Gruppe?<br />

Sie brauchen Training für Ihr Team,<br />

von der Clubebene bis zur 2. Bundesliga?<br />

Wir sind zeitlich und in der Themenwahl<br />

absolut flexibel –rufen Sie unseinfachan!<br />

Costa de la Luz<br />

} 26.10.-9. 11. <strong>2007</strong><br />

4 ✶✶✶✶Hotel BarrosaParkinNovoSanctiPetri<br />

Tief im Süden Andalusiens<br />

an der Atlantikküste,<br />

eingebettet zwischen<br />

dem schönen<br />

feinsandigen Dünenstrand<br />

„La Barrosa“,<br />

ideal für lange Spaziergänge,<br />

und dem gepflegten<br />

36-Loch Golfgelände,<br />

liegt unser komfortables Hotel in einer großzügigen<br />

Anlage. Mit Matthias Goll<br />

Ab € 1.195,– EZ-Zuschlagp.T. € 9,–<br />

Frühbucher bis 27.7.ab € 1.145,–<br />

Den Winter verkürzen!<br />

} 7.-21. 11. /21. 11. -5.12.<strong>2007</strong><br />

4½✶✶✶✶ Mercure Hotel Diar ElAndalous in<br />

Port El Kantaoui (Tunesien)<br />

Port El Kantaoui, einer<br />

der schönsten Yachthäfen<br />

Nordafrikas –<br />

herrlicher Sandstrand,<br />

Sonne und Baden im<br />

warmen Mittelmeer<br />

bis in den Dezember<br />

hinein! UnserHotel (5*<br />

Landeskategorie) liegt<br />

am eigenen Sandstrand in einem weitläufigen großen<br />

Park, direkt angrenzend das 36-Loch-Golfgelände!<br />

Zusätzlich zum normalen <strong>Bridge</strong>programm bieten wir<br />

aucheinen Anfängerkurs an! Mit Klaus Reps<br />

Ab € 965,– / € 895,– EZ-Zuschlagp.T. € 8,–<br />

Frühbucherbis22.8./5. 9. ab € 925,–/ € 855,–<br />

Madeira –„Perle im Atlantik“<br />

} 14. -29. 11. <strong>2007</strong><br />

4 ✶✶✶✶ Hotel OasisAtlantico inCanico Baixo<br />

Madeira, angenehmes<br />

mildes Klima, wunderschöne,abwechslungsreiche<br />

Landschaft und<br />

subtropische Blütenpracht!UnserHotel<br />

liegt<br />

direkt am Meer und<br />

verfügt neben allen<br />

üblichen Annehmlichkeiten<br />

auch über einen beheizten Meerwasserpool.<br />

Tischgetränk zumAbendessen ist frei. Mehrmals täglich<br />

gibt es einen kostenlosen Shuttle zum Yachthafen und<br />

derFußgängerzone Funchals! MitThomas Schmitt<br />

Zwei Wochen ab € 1.285,– EZ-Zuschlagp.T. € 15,–<br />

Frühbucher bis 29. 8. ab € 1.225,–<br />

auf unserer<br />

Homepage!<br />

www.wiesbadenerbridgeschule.de<br />

B e s u c h e n S i e u n s<br />

Robert Koch GmbH<br />

Schloßstraße 14 ·56459 Pottum<br />

Telefon 02664/91017<br />

Fax 026 64/91018<br />

info@wiesbadener-bridgeschule.de<br />

www.wiesbadener-bridgeschule.de<br />

Unsere bundesweite Service-<br />

HOTLINE: 018 04-33 44 55<br />

A u f M e e r e n u n d F l ü s s e n . . .<br />

Vorschau 2008 –<br />

unsere Flußkreuzfahrten<br />

(die folgenden Termine können sichnochändern!)<br />

} 26.4.-10.5.2008<br />

„Berlin –Prag–Berlin“ (auchfür eine Woche buchbar)<br />

} 25. 5. -4.6.2008<br />

„Düsseldorf–Amsterdam–Düsseldorf“<br />

(mitIjsselmeer!)<br />

} 14. -28. 6.2008<br />

„AufMosel,Rhein und Main“ (Trier-Würzburg-Trier)<br />

(eine Woche buchbar)<br />

} 6.-16.8.2008<br />

„Von MoskaunachSt.Petersburg“<br />

Hotel Grand Torino<br />

in Abano Terme<br />

<strong>Bridge</strong> und Kur mit Stefan Back<br />

} 15. -29. 9. <strong>2007</strong><br />

Ab € 1.320,–<br />

EZ-Zuschlagp.T. € 8,50<br />

REISEN UNSERER<br />

Buchung und Informationen nur direkt unter:<br />

0039 049 860 1333 oder Fax 0039 049 861 0014<br />

Alle Reisepreisebeinhalten:Hotel mitHP im DZ, bei Flugreisen Flugund Transfers,Reiserücktrittskosten-Versicherung (außerbei Schiffsreisen) und unserTop-<strong>Bridge</strong>programm:Unterrichtmitpraktischen Übungen und schriftlichen Unterlagen,täglich(außeranR


Weitere Reisen <strong>2007</strong>/8 inVorbereitung:<br />

Ñ 19. 12.-11. 1. 2008 Andalusien Ñ 20.12.-3.1.2008 Bad Nauheim<br />

Ñ 20.12.-3.1.2008 Hamburg Ñ 21. 12.-4. 1. 2008 Türkei<br />

Wir feiern unser<br />

20-jähriges Jubiläum!<br />

Hotel Dolce<br />

am Kurpark inBad Nauheim<br />

} Festwochenende 2.-6.8.<strong>2007</strong><br />

Feiern Sie mit uns! Es erwartet Sie<br />

ein tolles Programm mit allerlei kulinarischen,<br />

musikalischen und sonstigen<br />

Vergnüglichkeiten. Und auchviel<br />

<strong>Bridge</strong> –u. a. ein großes zweitägiges<br />

Turnier mit tollen Preisen, die Sie auch mit etwas<br />

Losglückgewinnen können!<br />

Mit Stefan Back /Robert Koch<br />

Ab € 475,– EZ-Zuschlagp.T. € 9,–<br />

MS Delphin Voyager,unser komfortables<br />

First-Class-Schiff von Delphin-Kreuzfahrten!<br />

Viele Balkon-Kabinen, maximal 640 Passagiere.<br />

UNSERE WELTREISE<br />

<strong>2007</strong>/2008<br />

} 1. 12.<strong>2007</strong> -9.5.2008<br />

„In 161Tagen um die Welt“<br />

Von Barcelona nach Hamburg, wieder mit <strong>Bridge</strong>begleitung<br />

auf allen acht Etappen (und auch wieder mit<br />

Anfängerunterricht!).<br />

Ab € 18.818,–<br />

} 22.12.<strong>2007</strong> -11. 1. 2008<br />

„Weihnachtssterne im Regenwald“<br />

Von Manaus am Amazonas nach Havanna mit „viel<br />

Karibik“!<br />

Ab € 3.905,–<br />

} 11. 1. -1.2.2008<br />

„Salsa, Reggae &Mariachi“<br />

Von HavannanachAcapulco–Karibik,Mittelamerikaund<br />

Panamakanal!<br />

Ab € 4.025,–<br />

} 6.4.-9. 5. 2008<br />

„Südafrika und Westeuropa“<br />

Von Durban nach Hamburg, mit Kapstadt, Namibia und<br />

rund um Westeuropa (zwei Etappen, die natürlich auch<br />

einzeln gebuchtwerden können).<br />

Ab € 4.625,–<br />

PARTNERHOTELS<br />

Hotel Frankenland<br />

in Bad Kissingen<br />

Herbstreise mit Stefan Back<br />

} 25. 10.-4. 11. <strong>2007</strong><br />

Ab € 850,–<br />

EZ-Zuschlagp.T. € 7,–<br />

Buchung und Informationen nur direkt unter:<br />

0971 810 oder Fax 0971 812 810<br />

Verwöhnwochenende<br />

im Schnitterhof<br />

} 9. -13.8.<strong>2007</strong><br />

Maritim Hotel Schnitterhof in Bad Sassendorf<br />

Das traditionelle Wochenende<br />

mit <strong>Bridge</strong><br />

„rund um die Uhr“ in<br />

unserem im wunderschönen<br />

Kurpark gelegenen<br />

Haus, das die<br />

urgemütliche Atmosphäre<br />

eines westfälischen Gutsbesitzes mit allem modernen<br />

Hotelkomfort vereint. Mit Stefan Back<br />

Ab € 480,– EZ-Zuschlagp.T. € 15,–<br />

Elegantes Baden-Baden!<br />

} 12.-26.8.<strong>2007</strong><br />

Steigenberger Europäischer Hof<br />

An der Oos, gegenüber<br />

Kurhaus und Kurpark,<br />

liegt unser 5***** HotelmitFlairundCharme<br />

des 19. Jahrhunderts<br />

und allem modernen<br />

Komfort –eine derSpitzenadressen<br />

in Baden-Baden, der „Sommerhauptstadt<br />

Europas“und Treffpunktdereleganten Welt!Die Kurtaxe<br />

ist inklusive. MitThomas Schmitt<br />

Ab € 1.485,– Eine Woche ab € 775,–<br />

EZ-Zuschlagp.T. € 10,– bzw. € 17,–<br />

Hochsaison auf Rügen!<br />

} 24. 8. -3.9.<strong>2007</strong><br />

Seehotel Binz-Therme<br />

Auf dem landschaftlich<br />

so reizvollen Rügen<br />

liegt das elegante SeebadBinz,einerdersonnigsten<br />

Orte Deutschlands.Unserkomfortables<br />

4**** Hotel finden<br />

Sie direkt an der Strandpromenade. Mehrere warme<br />

Jodquellen entspringen tief unter dem Haus und sorgen<br />

für ein Thermal-Sole-BadbesondererGüte!<br />

Mit Stefan Back<br />

„ausgebucht“<br />

Ab € 1.035,– EZ-Zuschlagp.T. € 20,50<br />

Kitzbühel –Septembersonne<br />

im Tennerhof<br />

} 9. -16.9./16.-23.9.<strong>2007</strong><br />

Romantikhotel Tennerhof<br />

Der 5***** Tennerhof<br />

–„thesmallluxoryhotel<br />

in Kitzbühel (Austria)“<br />

–ist eine derexklusiven<br />

alpenländischen Adressen,mit„zwei<br />

Hauben“<br />

laut Gault Millau eine<br />

der besten Küchen Österreichs. Auch herrliche Wanderwege<br />

direkt ab dem Hotel. Die Getränke während der<br />

Turnieresind inklusiv. Mit Göran Mattsson<br />

Eine Woche € 945,–<br />

Zwei Wochen € 1.820,– Kein EZ-Zuschlag!<br />

eise- und Ausflugstagen) zwei TurnieremitClubpunkten nachDBV-Richtlinien. ImÜbrigen:Inunseren <strong>Bridge</strong>räumen wirdnichtgeraucht,wirmachen aberregelmäßige Raucherpausen! Unserezweiwöchigen Reisen sind in derRegel aucheinwöchig buchbar!<br />

WOCHENENDSEMINARE<br />

Mannheim<br />

} 28. -30.9.<strong>2007</strong><br />

Steigenberger Mannheimer Hof<br />

„Die Kunst des Markierens“<br />

Ab € 245,– EZ-Zuschlagp.T. € 10,–<br />

Köln<br />

} 19. -21. 10.<strong>2007</strong><br />

Maritim Hotel<br />

„Wenn die Gegner stören“<br />

Ab € 245,– EZ-Zuschlagp.T. € 15,–<br />

BadTölz<br />

} 19. -21. 10.<strong>2007</strong><br />

Posthotel Kolberbräu<br />

„Die Kunst der Blattbewertung“<br />

Ab € 235,– EZ-Zuschlagp.T. € 10,–<br />

Goldener Herbst in der<br />

Holsteinischen Schweiz<br />

} 7.-21. 10.<strong>2007</strong><br />

Hotel Dieksee<br />

Am schönen Dieksee<br />

im malerischen Kurort<br />

Bad Malente finden<br />

Sie unser Hotel mit<br />

behaglicher Atmosphäreundkomfortablen<br />

Zimmern. Neben der<br />

hervorragenden Lage<br />

bietet unser Hotel einen<br />

modernen Wellnes &Beautybereich,u.a.mit einem<br />

schönen,großen Hallenbad.<br />

Ab € 1.185,– Eine Woche ab € 610,–<br />

Einzelzimmer zumTeil ohne Aufpreis!<br />

Seminarwoche in Donaueschingen<br />

} 4. -11. 11. <strong>2007</strong><br />

Hotel Carlton Donaueschingen<br />

Donaueschingen, bekannt<br />

durch Musiktage<br />

und Reitturnier, den<br />

Schloßpark mit der<br />

Donauquelle, ist unser<br />

neuer Standort im<br />

Schwarzwald. Unser<br />

komfortables 4****<br />

Hotel Carlton bietet<br />

den idealen Rahmen für ein intensives Seminar über die<br />

kompetitive(Wettbewerbs-)Reizung mit Stefan Back.<br />

Ab € 595,– EZ-Zuschlagp.T. € 10,–<br />

Empfehlenswerte Bücher<br />

25Wege zum erfolgreichen Alleinspiel<br />

Barbara Seegram/David Bird<br />

Deutsche Bearbeitung und Ergänzungen von Robert<br />

Koch –ein ideales Buch über Spieltechnik für fortgeschrittene<br />

Anfängerbishin zumLigaspieler!<br />

€ 22,90<br />

Eddie Kantar lehrt Gegenspiel<br />

Eines der besten Bücher des zweifachen Weltmeisters<br />

€ 23,00<br />

25 Konventionen,die Sie kennen sollten<br />

Barbara Seegram/Marc Smith<br />

Überarbeitet von Robert Koch € 19,90


Titelstory<br />

XXII.NATIONS-CUP <strong>2007</strong><br />

■ von Dr. UlrichAuhagen<br />

A lleJahrewiederziehtesambitionierte<br />

<strong>Bridge</strong>spieler am<br />

Himmelfahrtwochenende inhellen<br />

Scharen nach Bonn-Bad Godesberg.<br />

Auch dieses Jahr ging<br />

dort am 16./17.Mai die legendäre<br />

Doppelveranstaltung über<br />

dieBühne, der22.NATIONS-CUP<br />

undder27. BONN-CUP.<br />

Das Bonnfestival hat eine<br />

ruhmreiche Tradition und ist<br />

aus dem europäischen Turnierkalender<br />

längst nicht mehr<br />

wegzudenken. Selbstredend<br />

wurde auchdiesmalmitHingabe<br />

um jeden Stich gekämpft –<br />

gleichgültig, ob das Ziel mutig<br />

gewonnene IMPs oder genial<br />

eingefädelte Tops waren, stets<br />

getragen von der Hoffnung,<br />

dass Schlemms nicht am 4-0-<br />

Stand der Trümpfe scheitern,<br />

oder dass sich schon sicher geglaubte<br />

Tops nicht noch durch<br />

unverdientesPechinNullerverwandeln<br />

würden. Beim Teamturnier<br />

–sozusagen einer auf<br />

zweiTage konzentrierten Europameisterschaft<br />

–waren nach<br />

der stattlichen Zahl von 18<br />

TeamsimVorjahr diesmalsogar<br />

20MannschaftenamStart.<br />

ZusammenmitdemPaarturnier<br />

am Himmelfahrtstag (in<br />

mehreren Gruppen kämpften<br />

182 Paare um den Sieg!) hatte<br />

der<strong>Bridge</strong>-ClubBonn mitenormem<br />

persönlichen und finanziellen<br />

Einsatz erneut ein gewaltiges<br />

Fest ausgerichtet, bei<br />

dem der Deutsche <strong>Bridge</strong>verband<br />

als Veranstalter für den<br />

Nations-Cup seine Schatulle<br />

öffnete.<br />

8<br />

Annäherndeinhalbes<br />

Tausend<strong>Bridge</strong>fans<br />

Annähernd ein halbes Tausend<br />

begeisterter <strong>Bridge</strong>fans zeigte,<br />

wiebeliebtBonn und<strong>Bridge</strong>im<br />

Mai sind, wobeidierepräsentativeStadthallemiteinladenden<br />

Parkanlagen,der großenFontäne,<br />

einem Meer von Blumen<br />

undehrwürdigenaltenBäumen<br />

ein Übriges tat, damit alle sich<br />

von Herzen wohlfühlten, auch<br />

wenn einmal die Trumpf-Dame<br />

nicht gefunden wurde, der<br />

hochgeschätztePartnereinforcierendes<br />

Gebot niederpasste<br />

oder sich imEifer des Gefechts<br />

nicht mehr an die Konvention<br />

erinnerte, die doch er unbedingthattespielenwollen.<br />

Frau Dr. Irmgard Ruge, Vorsitzende<br />

des1930gegründeten<br />

<strong>Bridge</strong> Clubs Bonn (Frau Vera<br />

Schüler, bei der als Seele der<br />

Veranstaltung Jahr für Jahr die<br />

Fäden zusammenliefen, ist nun<br />

Familie Wenningbei derAuslosung<br />

Ehrenvorsitzende), DBV-Präsident<br />

Georg Häseler und Göran<br />

Mattsson, Mitglied des Executive-Committees<br />

der EBL, begrüßtendie<br />

Teilnehmer.<br />

Eingeleitet durch BeethovensHymneandieFreudewurden<br />

während des lukullischen<br />

Mittagsmahls diese beiden<br />

Gruppenausgelost (inalphabetischer<br />

Reihenfolge aufgeführt):<br />

GRUPPEA GRUPPEB<br />

1.Bulgarien 1.Belgien<br />

2.Dänemark 2.DeutschlandI<br />

3. DeutschlandII 3. Luxemburg<br />

4.DeutschlandIII 4.Niederlande<br />

5.England 5.Österreich<br />

6. Estland 6. Rumänien<br />

7. Frankreich 7. Schweden<br />

8.Irland 8.Schweiz<br />

9.Polen 9.Türkei<br />

10.Wales 10.Ungarn<br />

Für die deutschen Teams<br />

spielten:<br />

Deutschland I: Mattsson –<br />

Humburg, Kratz –Sträter, Marsal<br />

– Schroeder (die erstgenannten<br />

beiden Paare hatten<br />

zusammenmitSchneider–Uhlmann<br />

2006in WarschaudieSenioren-Europameisterschaft<br />

gewonnen).<br />

Deutschland II: Dr. Wladow<br />

–Dr. Elinescu,M.Gromöller–Dr.<br />

Kirmse, Piekarek – Smirnow<br />

(Bundesliga-Sieger2006/07)<br />

Deutschland III: Wenning –<br />

Frerichs, Cohner –Daehr (Team<br />

Bonn, diesjähriger Rückkehrer<br />

indie1.Bundesliga)<br />

Beide Gruppenhattenunterder<br />

kompetenten, freundlichen Re-<br />

gie von Matthias Schüller und<br />

Peter Eidt in derVorrunde rund<br />

zwölf Stunden zu kämpfen.<br />

Gunthard Thamm, der das riesige<br />

Paarturnier souverän leitete,<br />

hattefürdasTeamturnierdie<br />

kaum vorstellbare Menge von<br />

2280Boardsvordupliziert,auch<br />

mit der technischen Hilfe von<br />

DUPLIMATEeineschierendlose<br />

Mühsal, zudem auch ein buchstäblich<br />

schweres logistisches<br />

Problem, weil die Kartenbehälter(200<br />

gproStück) knapp eine<br />

halbe Tonne (456 kg) wiegen!<br />

Für die erfolgreiche Bewältigung<br />

dieser Herkulesarbeit<br />

auch von dieser Seite ein Riesenapplaus!<br />

Dieweltweitimmerbeliebter<br />

werdende Technik im Scoren,<br />

der BRIDGEMATE, hatte beim<br />

Nations-Cup 2006 seine Feuertaufebestanden.DieNummern<br />

der Spieler, Tische und Runden<br />

werden ebenso eingegeben<br />

wie nach der Reizung der Kon-<br />

trakt und zum Schluss die Zahl<br />

der erzielten Stiche. Den Rest<br />

erledigt das System – völlig<br />

ohne störendes Kabelgewirr!<br />

Auchdiesmalliefallesreibungslosab.Die20TeamsindenZehnergruppen<br />

in Aund Bkonnten<br />

diesmal ganz ohne Sitzrunden<br />

spielen (neun Runden mit je<br />

zehn Boards, Dauer pro Kampf<br />

75 Minuten), um die beiden<br />

Gruppensieger für das Finale<br />

über 24 Austeilungen (dreimal<br />

8Hände) zu ermitteln. Für die<br />

übrigen 18Teams war vorgesehen,<br />

die weiteren Plätze in drei<br />

Runden zu je acht Boards nach<br />

Schweizer System unter Übernahme<br />

aller Siegpunkte und<br />

IMPsauszuspielen.<br />

Würde eswiedereinendeutschen<br />

Erfolg (Deutschland I,<br />

2005) geben oder würden sich<br />

dieNiederlande wieschon 2006<br />

erneut als Sieger durchsetzen<br />

können?<br />

Auch viele andere starke<br />

Teams (so etwa Polen als Vorjahrsfinalist,<br />

Frankreich als<br />

ZweiterdesJahres2005)hatten<br />

Chancen.<br />

WiederkamBBO<br />

zumEinsatz<br />

AmMittwoch,Punkt14.00 Uhr,<br />

gingeslos. Wiederkam<strong>Bridge</strong>-<br />

BaseOnline(von Fred Gitelman,<br />

Kanada) zum Einsatz, wo unter<br />

der kompetenten Regie von<br />

Martin Stoszekbeijedemübertragenen<br />

Match bis zu 1300<br />

<strong>Bridge</strong>fans „online“ zugeschaltet<br />

waren und von sechs Kommentatoren<br />

internationalen<br />

Rangsalles überdieFeinheiten<br />

von Reizung, Spieldurchführung<br />

und Gegenspiel lesen<br />

konnten–beiAnsichtderOriginalhand,<br />

die von Bad Godesbergausdank„BBO“<br />

sozusagen<br />

rund um die Welt geschickt<br />

wurde.<br />

Umauf„Betriebstemperatur“<br />

zu kommen eine Frage der<br />

Blattbeurteilung aus der ersten<br />

Runde: SiehaltenalsDritterauf<br />

West (nur Sie sind in Gefahr):<br />

♠ KD3 ♥ AB97 ♦ 1098 ♣ A85.<br />

IhrPartnerundSüdpassen.In<br />

IhremSystemverspricht1SA15-<br />

17. WiestartenSie?WährendSie


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14<br />

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Ass. Szalay sticht klein und geht<br />

mit Atout zum Ass. Nord gibt<br />

♠ 10, Süd ♠ 5. Szalay sticht ein<br />

kleinesKaromit ♠ Kunderreicht<br />

den Dummy mit ♠ D. Süd gibt<br />

♠ B. Es folgt ♦ B. Süd legt ♦ 7.<br />

West wirft sein letztes Treff ab.<br />

Nord gibt Treff. Es folgt Karo-<br />

Schnapper und Coeur. Nord<br />

nimmt ♥ A,doch ♥ Kist dasEntree,<br />

um die Karos hochzuschnappen<br />

und mit 11 Stichen<br />

990zuscoren.<br />

Das war der Sieg für Ungarn.<br />

Polen war im anderen Raum in<br />

5 ♠ ohneKontraeinmalfür–100<br />

gefallen,also14IMPsund62:50<br />

fürUngarn.HerzlicheGlückwünsche<br />

dem siegreichen ungarischen<br />

Team, das auch nach<br />

zwei teuren Boards im Schlussdrittel<br />

unverdrossen weiter an<br />

denSiegglaubte!HerzlicheGratulation<br />

ebensoandiePolen,die<br />

nach phantastischem Kampf<br />

erst inderallerletzten Handunterlagen!<br />

AuchimSWISS,dreiRundenmit<br />

je 8 Händen, wurde hart gekämpft.<br />

Es macht den Reiz des<br />

SWISS aus, dass Teams unterhalb<br />

der Spitzengruppe ihre<br />

Kämpfe hoch gewinnen und<br />

nach oben aufschließen können.<br />

So hat man beachtliche<br />

Chancen, im Endspurt viele<br />

Plätze gutzumachen. Für das<br />

Endresultat ist fast immer das<br />

letzte Match enorm wichtig. So<br />

auch hier, als England gegen<br />

Belgien 23:7 siegte und<br />

Deutschland II gegen die star-<br />

ken Niederländer mit 22:8 das<br />

bessere Ende fürsichhatte.<br />

Hier das Endresultat des<br />

SWISS:<br />

EssiegtendieEngländer(204)<br />

mit Gold –Townsend, Byrne –<br />

Woodcockund erobertendamit<br />

den dritten Platz hinter Ungarn<br />

und Polen. Deutschland II (194)<br />

wurde Vierter, gefolgt von<br />

Schweden(191),denNiederlanden<br />

(191), Deutschland I(189),<br />

Bulgarien(189),Rumänien(183),<br />

Frankreich (180), Türkei (180),<br />

Belgien (179), Deutschland III<br />

(177)undÖsterreich(177).<br />

Abends das glanzvolle<br />

Schlussbankett; eine wundervolleStimmungbeiHunderten<br />

<strong>Bridge</strong>begeisterter, die meisten<br />

von ihnen seit langen Jahren<br />

treue Besucher dieses<br />

großartigen Turniers, verdienter<br />

Applaus für die siegreichen<br />

Teams und Paare, vor<br />

allem aber für den <strong>Bridge</strong> Club<br />

Bonn, der diese imponierende<br />

Doppelveranstaltung wieder<br />

einmal perfekt ausgerichtet<br />

hatte, für die Unterstützung<br />

durch den veranstaltenden<br />

DBV und schließlich für die<br />

Turnierleiter und OrganisatorenmitallenHelfern,diesich<br />

nervenstark dem Stress stelltenundvorundhinterdenKulissenunermüdlichtätig<br />

waren.<br />

Auf ein frohesWiedersehen im<br />

nächsten Jahr (Mai 2008) beim<br />

XXIII. NATIONS-CUP und dem<br />

XXVIII.BONN-CUP! ■<br />

SiegerdesNations-CupXXII:Dassympathische TeamausUngarn


„AufnachBonn“–Vatertagsmotto<br />

anChristiHimmelfahrt<br />

■ ChristelHerrmann<br />

D<br />

er traditionelle Vatertagsbrauchentstandausderso<br />

genannten„Berliner Herrenpartie“.<br />

Jeweils zu„Christi Himmelfahrt“<br />

zogen Väter und Söhne<br />

mitBierundSchnapsinsGrüne.<br />

Der Alkohol wurde dabei meist<br />

auf einem Leiterwagen, Fahrradanhänger<br />

oder Schubkarren<br />

transportiert.<br />

Beim alternativen Vatertagsbrauch<br />

ziehen seit 1981<br />

nichtnurVäterundSöhne, sondern<br />

auch Mütter,Töchter,Ehefrauen,<br />

Junggesellinnen und<br />

Mädchen ohne Bier und<br />

Schnaps ins Grüne, nämlich in<br />

dieStadthalleBadGodesberg.<br />

Hier wurde wiederum im<br />

Paarturnier um den Bonn International<br />

Cup, dem XXVII., gerungen.<br />

An den Start gingen<br />

175Paare in vier Spielklassen,<br />

wobeidieGruppeAmit81Paa-<br />

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ren die stärkste war. Gespielt<br />

wurden am Vor- und Nachmittagjeweils24Boards,unterbrochen<br />

durch eine einstündige<br />

Mittagspause.<br />

Bühnefrei fürFr. Vogt–Fresen<br />

Nach Abschluss des zweiten<br />

Durchganges verwandelte sich<br />

dieSpielhöllesehrschnell ineinenFestsaal,indemzusammen<br />

mit den Teilnehmern des Bonn<br />

Nations Cup die Siegerehrung<br />

vor-undeindreigängigesMenü<br />

eingenommenwurden.<br />

Essiegteninder KlasseM<br />

Fr. Vogt–Fresen 60,47%,<br />

2.Dr. Kaiser–Schlicker 59,28%<br />

3. Fr. Tetyusheva–Poltavchenko<br />

58,46%,<br />

KlasseMA :<br />

1.Fröhner–Rebmann 61,76%,<br />

2.Fr. Boßmann –Junk 57,75%<br />

3. Fr. Pelled –Fr. Sacksofsky<br />

56,21%,<br />

KlasseA:<br />

1.FrHarap–Viragh 64,32%,<br />

2.Fr. Sittig –Eerenstein 64,07%<br />

3. Fr. Wallat–Fr. Werder 59,92%<br />

KlasseB:<br />

1. Fr. v. Mohrensch –Fr. Steffen<br />

58,73%,<br />

2.Fr. Schiemenz–Pereira<br />

55,87%<br />

3. Fr. Haerting–Fr. Zumbruch<br />

55,40%.<br />

Im nächsten Jahr fällt Christi<br />

Himmelfahrt auf den 1. Mai.<br />

Wir<strong>Bridge</strong>reilendann vomTanz<br />

in den Mai zur Austragung des<br />

XXVIII. Bonn International Cup<br />

direktnach Bonn. ■<br />

Sport<br />

15


Sport<br />

OffeneDeutscheTeammeisterschaft<br />

Kassel,1.–3. Juni<strong>2007</strong><br />

■ HansHumburg<br />

Imdritten Jahr hintereinander<br />

trafmansichwiederimRamadaHotelinKassel,umwiejedes<br />

JahrimMai/Junidendeutschen<br />

Meister im Teamspiel zu ermitteln.<br />

Jeder darf mitspielen, Sie<br />

auch! Das Startgeld ist gegenüber<br />

demVorjahr gleichgeblieben,<br />

auch die Übernachtungskosten,jedenfallsindemHotel,<br />

indemauchgespieltwurde.<br />

Erfreulich:Juniorenbei der„DeutschenTeam“<br />

Hauptturnierleiter war –wie<br />

immer – Gunthart Thamm,<br />

dieses Mal mit Matthias Schüller<br />

und als Assistentin eine jungeDame,<br />

MerleSchwede.<br />

Zuverarbeitenwarfolgendes<br />

Programm: zehn Runden à<br />

12Boards nach dem Schweizer<br />

System. Man spielt also immer<br />

gegen den Tabellennachbarn.<br />

Hat man aber gegen diesen<br />

schon gespielt,dann gegenden<br />

nachfolgendenGegner. Danach<br />

spielendieerstenvierimHalbfinale<br />

und Finale jeweils zwei<br />

Halbzeiten zu je 12Boards um<br />

die ersten vier Plätze. Die restlichen<br />

Teilnehmer spielen vier<br />

weitere Runden Swiss um die<br />

weitere Platzierung. Dieses<br />

Movement bedeutete viele<br />

Boards, nämlich 168 Stück. InsbesonderefürdieTeams,diezu<br />

viert angetretenwaren,wardas<br />

ein anstrengendes Programm,<br />

denn allein am Samstag waren<br />

schon 72Boardszuspielen.<br />

16<br />

EinbedeutsamerPunktist in<br />

diesem Zusammenhang, dass<br />

ab 12 Boards ja sogenannte<br />

(künstliche) Brownsticker-Varianten<br />

erlaubt sind. Aber nur<br />

wenige Spieler machten davon<br />

Gebrauch.<br />

Eswurde wiedervon Anfang<br />

an und an allen Tischen hinter<br />

Screensgespielt. DerInformationsfluss<br />

durch Zögern und<br />

durch andere Ereignisse wird<br />

dadurchdeutlicheingeschränkt;<br />

einsehrgutesVerfahren.<br />

Ein Punkt wurde verbessert.<br />

Nur noch am ersten Tagwurde<br />

verzögertes Swiss gespielt, dass<br />

heißt, man erhält den Gegner,<br />

der nach der vorletzten Runde<br />

die gleichen Punkte hatte. Am<br />

zweiten Tagwurde der Gegner<br />

nachdemaktuellenStandermittelt,wasjawohlgerechterist.<br />

Wegen der begrenzten Anzahl<br />

an Boardsätzen und weil<br />

das für die Turnierleiter zuviel<br />

Arbeitwäre, müssendieSpieler<br />

die gespielten Boards selbst einen<br />

Tisch nach unten geben.<br />

Das führt leider zu Unruhe und<br />

auch zu Verzögerungen. Man<br />

kommt soaber mit acht Boardsätzen<br />

aus. Stellt man stattdessen<br />

für jede Runde 32vorduplizierte<br />

Boardsätze zur<br />

Verfügung, müsste man wegen<br />

der höheren Kosten das Startgelddeutlicherhöhen.<br />

Eine Übertragung in BBO<br />

fand dieses Jahr nicht statt. Im<br />

Vorjahr konnte man viele Spiele<br />

der Prominenz sowie die Finalkämpfe<br />

live im Internet verfolgen.Dafürwurde<br />

inVerbindung<br />

mitden<strong>Bridge</strong>mate-EingabegerätendieErgebnisseallerHände<br />

in allen Kämpfen und damit natürlich<br />

die Rundenergebnisse<br />

undderStandnachjederRunde<br />

ganzaktuell aufderDBV-Homepageangezeigt.<br />

Daswarfüralle<br />

<strong>Bridge</strong>-Interessierten ein guter<br />

Service.<br />

Lassen Sie uns schauen, wie<br />

mansospielte:<br />

Runde 1,Board2<br />

TeilerO,GefahrN/S<br />

♠ 765<br />

♥ D 86<br />

♦ D 10872<br />

♣ A 6<br />

♠ AB102<br />

♥ A 7<br />

♦ 9<br />

♣ K 109832<br />

N ♠ 94<br />

W O ♥ KB10432<br />

♦ KB54<br />

S<br />

♣ D<br />

♠ KD83<br />

♥ 95<br />

♦ A 63<br />

♣ B 754<br />

West Nord Ost Süd<br />

2 ♥ –<br />

3 ♥ 4 ♣ – 5 ♣<br />

allepassen<br />

Manwarnochgarnichtrichtig<br />

warmgespielt,datauchtdiese<br />

Hand auf. Das Problem beginnt<br />

in der Reizung. Wenn man<br />

über 3♥ Kontra sagt, muss<br />

man wissen, was man über<br />

Partners Karo-Reizung tut.<br />

Wenn mandasnichtweiß,sagt<br />

man 4 ♣ und verpasst damit<br />

denleichten4 ♠ -Kontrakt.<br />

Nord gewinnt das Ausspiel<br />

undgehtmitPikzumTisch.<br />

Aufdenvorgelegten ♣ Blegt<br />

West klein,undnun?<br />

Blanke Dame oder blankes<br />

Ass dahinter oder hat West<br />

AD6? Wie esrichtig wäre, sieht<br />

man am Diagramm. Von vier<br />

Nordspielernin5 ♣ habenzwei<br />

erfüllt, zwei gingen ein down.<br />

DerDurchschnittsscore, gerechnet<br />

für alle 32Tische, lag bei<br />

+210.<br />

Runde 2,Board15<br />

TeilerS,GefahrN/S<br />

♠ AD108<br />

♥ 95<br />

♦ A 5<br />

♣ AD1093<br />

♠ 2<br />

♥ ADB732<br />

♦ DB1086<br />

♣ 5<br />

N ♠ K 9643<br />

W O ♥ K 4<br />

♦ K 742<br />

S<br />

♣ 74<br />

♠ B 75<br />

♥ 1086<br />

♦ 93<br />

♣ KB862<br />

West Nord Ost Süd<br />

B.Sträter Kratz<br />

–<br />

1 ♣ 2 ♥ 1) 2 ♠ –<br />

5 ♠ – 6 ♠ allepassen<br />

2 ♥ war ein schwacher Sprung,<br />

2 ♠ war rundenforcing und<br />

5 ♠ ?Jedermann weiß,dass das<br />

nach der Qualität der Atouts<br />

fragt. Nicht sobekannt ist die<br />

uralte Bedeutung, dass man,<br />

wenn der Gegner eine Farbe<br />

gereizt hat, damit nach Kontrolle<br />

in dieser Farbe fragt. Der<br />

fehlende ♣ Ksollte nach dem<br />

schwachen Sprung wohl eher<br />

im Schnitt sitzen. Der Ostspieler,gewohnteindeutigeFragen<br />

eindeutig zubeantworten,bietet<br />

6♠ und sein Abspiel war<br />

perfekt.<br />

PerfektesAbspiel<br />

von UliKratz!<br />

Nach ♥ Aund Coeur nach war<br />

Kratz mit dem ♥ Kam Stich. Er<br />

spieltePikzumA,PikzumKund<br />

Treff-Schnitt zurD.Weiterging’s<br />

mit ♣ A,Treff geschnappt, Karo<br />

zum A und Treff geschnappt.<br />

Nun zog er ♦ Kab und nach<br />

zehn Stichen ergab sich folgende<br />

Situation:<br />

Runde 2,Board15<br />

TeilerS,GefahrN/S<br />

♠ D 10<br />

♥ –<br />

♦ –<br />

♣ 10<br />

♠ –<br />

♥ B<br />

♦ DB<br />

♣ –<br />

N ♠ 9<br />

W O ♥ –<br />

♦ 74<br />

S<br />

♣ –<br />

♠ B<br />

♥ 10<br />

♦ –<br />

♣ K<br />

Ost spielt Karo nach und Süd<br />

kann sich nicht mehr wehren.


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Sport<br />

Von links:GoldfürTeamVogt,SilberfürTeamOelkerund„nur“ BronzefürdasFavoriten-Team<br />

Ausspiel ♥ 6(2./4.) und die ♥ D<br />

gewinnt. Jetztist eswohlameinfachsten,<br />

man zieht seine Nebenfarbsticheabundspieltdann<br />

imCrossruffweiter. ElfStiche.Ich<br />

habe dasnichtgekonnt. NacheinerTrumpfrunde<br />

habe ichnichts<br />

Gutesmehrgefunden.<br />

In den Finalmatches sahen<br />

wirvieleneueGesichter. Siehtja<br />

fast nach einem Generationswechsel<br />

aus. Aus den Halbfinalen<br />

gingen Team Oelker und<br />

TeamVogtalsSiegerhervorund<br />

spielten um die Meisterschaft.<br />

Um den dritten Platz spielten<br />

Team Linde gegen Team Jambak.<br />

Linde –Oelker 35:65<br />

Jambak07–Vogt 54 :59<br />

Im Swissturnier der verbleibenden<br />

Mannschaften hatte<br />

zwei Runden vor dem Ende ein<br />

Teamschon etwasVorsprung:<br />

5 208,0 Kondoch<br />

6 199,0 Maybach<br />

7 197,6 Dr. Kaiser<br />

8 196,0 Röttger<br />

Runde 13,Board10<br />

TeilerO,Gefahralle<br />

♠ A 7<br />

♥ 1084<br />

♦ 10<br />

♣ KDB9874<br />

20<br />

♠ B 9862<br />

♥ K 7652<br />

♦ 53<br />

♣ A<br />

N ♠ D 3<br />

W O ♥ AB93<br />

♦ AKDB97<br />

S<br />

♣ 5<br />

♠ K 1054<br />

♥ D<br />

♦ 8642<br />

♣ 10632<br />

West Nord Ost Süd<br />

1 ♦ –<br />

2 ♣ – 2 ♥ –<br />

3 ♣ – 3 SA allepassen<br />

WiedasDiagramm zeigt,macht<br />

Ost in diesem Kontrakt Überstiche.<br />

Wenn man aber, statt 3SA<br />

zu bieten, mit 3♠ nach einem<br />

Stopper fragt, wirdWest Alleinspieler<br />

in 3SA und wird fallen,<br />

sogargleichzweimal.<br />

DerSpruchlautet:DieDame<br />

muss SA spielen! Dabei spekuliert<br />

man halt, dass der Partner<br />

A, Koder Bmindestens zu dritt<br />

hat,weiljadieGegnernichtgereizt<br />

haben. Im aktuellen Fall –<br />

nur ♠ Ax –ist es reine Glücksache.<br />

Der Ausspieler muss den<br />

♠ Khaben.<br />

Hier der Halbzeitstand der<br />

Finalkämpfe.Essiehtnachdeutlichen<br />

Ergebnissen aus, aber sicherist<br />

nichts.<br />

Oelker–Vogt 48 :19<br />

Jambak07–Linde 21:39<br />

Runde 14,Board15<br />

TeilerS,GefahrN/S<br />

♠ 1098<br />

♥ A 9<br />

♦ 76<br />

♣ AD10853<br />

♠ AB64<br />

♥ DB1075<br />

♦ K 54<br />

♣ 9<br />

N ♠ 2<br />

W O ♥ 432<br />

♦ AD83<br />

S<br />

♣ KB764<br />

♠ KD753<br />

♥ K 86<br />

♦ B 1092<br />

♣ 2<br />

Reizen ist manchmal extrem<br />

schwierig, wenn der Bietraum<br />

fehlt:<br />

West Nord Ost Süd<br />

–<br />

2 ♣ 1) X 5 ♣ ?<br />

1) 2 ♣ =mindestens 5 er ♣ (Precision)<br />

Eine echt schwierige Situation,<br />

in der sich Süd im Finale falsch<br />

entscheidet. 5 ♠ werden kontriert<br />

und kosten 800 =9IMPs,<br />

obwohl die Komplementäre<br />

dengehenden5 ♣ -Kontraktgebotenhaben.<br />

Runde 14,Board19<br />

TeilerS,GefahrO/W<br />

♠ AB105<br />

♥ K<br />

♦ AD10763<br />

♣ 75<br />

♠ D 3<br />

♥ 876<br />

♦ B 952<br />

♣ K 1062<br />

N ♠ K 87642<br />

W O ♥ DB<br />

♦ K<br />

S<br />

♣ AD98<br />

♠ 9<br />

♥ A 1095432<br />

♦ 84<br />

♣ B 43<br />

West Nord Ost Süd<br />

3 ♥<br />

X 4 ♥ 6 ♠ allepassen<br />

MutigeReizungvon Ost undein<br />

Volltreffer. InBoard15inRunde<br />

2 wurde darauf hingewiesen,<br />

dass 5 ♠ hier nach Coeur-Kontrollefragenwürde,woraufWest<br />

dann 6 ♠ reizenwürde.ImanderenRaumhatmandenSchlemm<br />

nicht gereizt. Das brachte der<br />

mutigen Seite 12IMPs, ein großer<br />

Schritt auf dem Wege zur<br />

Goldmedaille.<br />

Fünf Boards später war der<br />

heiße Kampf mit folgenden Ergebnissenbeendet:<br />

Oelker–Vogt 54 :74<br />

Jambak07–Linde 69 :57<br />

Die Siegerehrung wurde von<br />

Pony Nehmert vorgenommen.<br />

Sie hat dieses Mal nicht mitgespielt,waseswohlschon<br />

lange<br />

Zeitnichtmehrgegebenhat.<br />

Die Goldmedaille erhielt also<br />

TeamVogtmit<br />

WaltraudVogt–Look Fresen<br />

JörgundDennisKraemer.<br />

Gratulation an die Sieger. Sie<br />

waren in der Auslosung schon<br />

dieNummer1,unddasEhepaar<br />

hat den Heimvorteil gut genutzt,<br />

und ein Vater-Sohn-Paar<br />

im Siegerteam gab es wohl<br />

auchnochnicht.<br />

Silbermedaille an ein Herrenteam<br />

mit niedrigem Durchschnittsalter:<br />

C.Oelker–J.Capeller<br />

C.Dörmer–H.Hoffmann<br />

S.Häßler–F.Wrobel<br />

Bronzemedaille an die eigentlichenFavoriten,nämlich<br />

J.Piekarek–A.Smirnow<br />

M.Gromöller–A.Kirmse<br />

B.Ludewig –K.Reps<br />

4.Platz anTeamLinde mit<br />

J.Linde –T.Gotard<br />

R.Retzlaff–C.Schwerdt.<br />

DieweiterePlatzierungentnehme<br />

man der folgendenTabelle.<br />

Team Kondoch hat das Swiss<br />

alsoüberlegengewonnen.<br />

5 245,0 Kondoch<br />

6 227,6 Dr. Kaiser<br />

7 227,0 Cohner<br />

8 226,0 Tetal<br />

9 224,0 Maybach<br />

10 223,0 Reim<br />

11 222,5 GermanSeniors<br />

12 221,0 Jokisch<br />

Trauriges Endergebnis für die<br />

German Seniors. Sie waren eigentlich<br />

auf dem 9. Platz. Die<br />

Geldpreisegingenmitje€300.bis<br />

zum 10. Platz. Das Klingeln<br />

eines Handys wegen Eingang<br />

einerSMSinderletztenStunde<br />

kostete zwei Siegpunkte Strafe<br />

und somit zwei Plätze und<br />

€300. ■


WieDeutschlandbeinahe<br />

denGeliboluPeace Cup<br />

gewonnenhätte<br />

Z umGedenkenandieSchlacht<br />

■ BertholdEngel<br />

von Gallipoli (auf türkisch<br />

„Gelibolu“)hatdieaufderkleinasiatischen<br />

Seite des Bosporus<br />

liegende Stadt Canakkale den<br />

„International Gelibolu Peace<br />

Cup“ ins Leben gerufen. Zu diesem<br />

<strong>Bridge</strong>turnier wurden alle<br />

Nationeneingeladen,derenSoldaten<br />

im Ersten Weltkrieg an<br />

dem Feldzug beteiligt waren,<br />

der auf alliierter Seite von dem<br />

damaligen Ersten Lord der Admiralität<br />

und späteren PremierministerWinston<br />

Churchill geleitetwurde<br />

undderauftürkischer<br />

Seite die Popularität des damaligen<br />

Offiziers und späteren<br />

Staatschefs Kemal Atatürk begründete.<br />

Der Einladung folgten<br />

Deutschland, England, Frankreich<br />

und Kanada, ergänzt wurde<br />

das Feld durch die Nationalmannschaft<br />

der Türkei und ein<br />

TeamdesGastgebers Canakkale.<br />

England schickte seine Damen,<br />

Frankreich bot seine Senioren<br />

auf,ausKanadakameinebunte<br />

Auswahlausinternationalerfahrenen,<br />

vor allem aber reiselustigenTouristen(esist<br />

ganzschön<br />

weit von Kanada nach Canakkale!).FürdenDBVspieltenPony<br />

Nehmert als playing captain sowie<br />

Claus Daehr,Nedju Buchlev<br />

undBertholdEngel(alsosoeine<br />

Art Mischung aus Damen, SeniorenundTouristen).<br />

Die sechs Teams spielten an<br />

dreiTagen eine einfache Round<br />

Robinmit20-Board-Matches,sodassgenugZeitfürdasRahmenprogrammblieb.AmFreitagwarenwirimMarinemuseuminder<br />

Festung Cimenik, am Sonntag<br />

gabeseinenAusflugzudenGedenkstätten<br />

auf der Halbinsel<br />

Gallipoli. Der Höhepunkt der<br />

touristischenAktivitätenwaram<br />

SamstagderBesuchderAusgrabungsstätten<br />

von Troja, wo uns<br />

die 4000-jährige Siedlungsgeschichte<br />

Kleinasiens, der Trojanische<br />

Krieg und die neuzeitlichenAusgrabungenvon<br />

einem<br />

außerordentlich sachkundigen<br />

Führernahegebrachtwurden.<br />

Die Fürsorge der Gastgeber<br />

um unser Wohlergehen wurde<br />

abgerundet durch zwei Einladungen<br />

zu abendlichen Gelagen,diegetarntunterderharmlosen<br />

Bezeichnung „Dinner“<br />

höchste Anforderungen an die<br />

Aufnahmefähigkeit stellten, was<br />

Fast gewonnen,v.l.N.Buchlev,B.Engel,C.Daehr,P.Nehmert<br />

Alkohol, diverse Vorspeisen,<br />

Hauptgänge und Desserts in<br />

durchgehend hervorragender<br />

Qualität betraf. Nebenbei boten<br />

siedieGelegenheit,sichinternational<br />

über Fußball, <strong>Bridge</strong> und<br />

Politikauszutauschen,wobeidie<br />

ausDeutschlandperSMSgemeldete<br />

0:2-Niederlage der Bayern<br />

in Stuttgart überall mit gleicher<br />

Freude aufgenommen wurde.<br />

Im übrigen kann man mit berechtigtemStolzfeststellen,dass<br />

das DBV-Team beim Essen und<br />

Trinken genauso gut mithalten<br />

konnte wie beim <strong>Bridge</strong>. Ich<br />

glaube,ichbinjetztnochsatt.<br />

Die beteiligten Nationalmannschaften<br />

gaben sich von<br />

der Papierform her nicht viel,<br />

und so kam es dann auch zu<br />

einem spannenden Verlauf mit<br />

knappen Zwischenständen und<br />

einem noch knapperen Endergebnis.<br />

Lange schien es auf einen<br />

Sieg der Türken hinauszulaufen,bisdieseganzamSchluss<br />

gegen Frankreich noch einen<br />

kleinen Einbruch erlebten und<br />

zwei Victory Points hinter uns<br />

zurückfielen. Für ein paar MinutenkonntenwirunssoChancen<br />

aufdenGesamtsiegausrechnen,<br />

aber dann vermasselten es uns<br />

dieenglischendesparatehousewives,dieeinzunächstausgeglichenesMatchgegenKanadaauf<br />

den letzten Boards noch deutlichverloren,sodass<br />

Kanadauns<br />

nachVictoryPoints einholteund<br />

wegen des gewonnenen direktenVergleichszumSiegererklärt<br />

wurde.<br />

1.Kanada 83VP<br />

(direkterVergleich17:13)<br />

2.Deutschland 83VP<br />

(direkterVergleich13:17)<br />

3. Türkei 81VP<br />

4.Frankreich 74VP<br />

5.England 73 VP<br />

6. Canakkale 56VP<br />

Obwohlmanbeieinemsoknappen<br />

Ergebnis natürlich jedem<br />

Fehler hinterhertrauert (ich z. B.<br />

♣ BARNOWSKI ♦ BRIDGE ♥ REISEN ♠<br />

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Sport<br />

21


Sport<br />

einemseltendämlichverspielten<br />

4 ♠ -Kontraktineinemderletzten<br />

Boards im letzten Match gegen<br />

Canakkale, dessen Erfüllung lockerfürdenerstenPlatzgereicht<br />

hätte), kann das deutscheTeam<br />

allesinallemzufriedensein,wobei<br />

insbesondere Claus Daehr<br />

einesolide Leistungbot.<br />

Das Turnier wurde dem Sinn<br />

der Veranstaltung, der Förderung<br />

des Friedens und der Verständigung<br />

zwischen den<br />

beteiligten Nationen, in vollendeter<br />

Weise gerecht, esgab<br />

keineeinzigeunfreundlicheDiskussion<br />

oder Missstimmung an<br />

allendreiTagen;derTurnierleiter<br />

wurde nur zum Austausch der<br />

Boards bemüht (was allerdings<br />

wahrscheinlich auch besser so<br />

war, daer nicht den erfahrenstenEindruckmachte).Mankann<br />

nur hoffen, dass die Gastgeber<br />

ihre mehrfach geäußerte Absicht,<br />

die Veranstaltung zu wiederholen,<br />

ernst gemeint haben.<br />

Dass bei der Siegerehrung der<br />

Pokal für die drittplazierte türkische<br />

Nationalmannschaft zu<br />

Bruchging,solltemannachdem<br />

Motto„ScherbenbringenGlück“<br />

da einfach mal als positives Zeichenansehen!<br />

Und jetzt ein paar kleine<br />

<strong>Bridge</strong>-Storys,wiesiedasLeben<br />

untertürkischerSonneschrieb:<br />

DieSüdhand<br />

♠ 7<br />

♥ 865<br />

♦ AB3<br />

♣ AB9862<br />

West Nord Ost Süd<br />

– – 1 ♣ –<br />

– 2 ♣ * X 2 ♥<br />

3 ♣ – – ?<br />

*Oberfarben<br />

Das kann doch nicht mehr gehen!<br />

Blutbad, Hinrichtung, Gemetzel!<br />

Da gab’s ein fröhliches<br />

Kontravon derenglischenLady.<br />

But the bidding took an unexpected<br />

turn…<br />

22<br />

West Nord Ost Süd<br />

3 ♦ – – ?<br />

EinmalKontra,immerKontra?Sie<br />

saßaufmeinerSeitedesScreens,<br />

ihreinsRötlichewechselnde GesichtsfarbeunddasArbeitenhinter<br />

ihrer Stirn boten einen echt<br />

unterhaltsamen Anblick. Was<br />

wäre 3 ♣ ohne Kontra doch für<br />

ein netter Kontrakt gewesen …<br />

Leider siegte aber die Vernunft<br />

undwirspielten(nur)unkontriert<br />

3 ♦ +1.MeinPartnermitseiner2-<br />

2-6-3-Verteilung hätte statt 3 ♣<br />

besser mal 2SA geboten (was<br />

wohl in etwa eine solche Verteilung<br />

inden Unterfarben zeigen<br />

sollte). Danach machte eraber<br />

mangelhafte Reiztechnik durch<br />

gute table presence wieder wett<br />

…withalittlehelp from agreedy<br />

opponent.<br />

TeilerO,GefahrN/S<br />

♠ D 1032<br />

♥ 1094<br />

♦ 1096432<br />

♣ –<br />

♠ B 87<br />

♥ AB865<br />

♦ A<br />

♣ KD83<br />

N ♠ AK654<br />

W O ♥ –<br />

♦ KB<br />

S<br />

♣ AB10972<br />

♠ 9<br />

♥ KD732<br />

♦ D 875<br />

♣ 654<br />

Mit Daehr/Nehmert auf O/W<br />

gingdieReizung:<br />

West Nord Ost Süd<br />

1 ♣ –<br />

2 ♦ * 2 ♥ 2 ♠ 3 ♥<br />

3 ♠ 4 ♥ 4 ♠ allepassen<br />

*SchwacherSprung,kreatives<strong>Bridge</strong>im<br />

Pony-Stil!<br />

Das hatte sich günstig entwickelt,4<br />

♠ warkeineHerausforderungfürClausDaehr.<br />

An unserem Tisch ging die Reizung:<br />

West Nord Ost Süd<br />

1 ♣ –<br />

1 ♠ 2 ♥ 3 ♥ 4 ♥<br />

– – 4 ♠ –<br />

– 5 ♥ 5 ♠ –<br />

– X allepassen<br />

Ich fühlte mich auf Süd beim<br />

Kontra meines Partners schon<br />

nichtwohl,undalsnachTrumpf-<br />

Angriff Ost den Dummy hinlegte,<br />

war ich überzeugt davon,<br />

dass es einen kontrierten Überstich<br />

geben würde. Aber mein<br />

Partner gewann den zweiten<br />

Stich mit ♦ Aund spielte ♥ A<br />

nach. Danach überlegte der Alleinspieler<br />

(immerhin mehrfacher<br />

Europameister) ziemlich<br />

lange, aber er fand keinen Weg<br />

zum Gewinn (wir bekamen außer<br />

♦ AnocheinenKaro-Schnapperund<br />

♦ D).DasBoardbrachte<br />

11 IMPsundeinenerschütterten<br />

Alleinspieler, der während der<br />

restlichenBoardsdesMatchesin<br />

Gedanken sichtlich immer wieder<br />

dieses Board durchspielte.<br />

Aber gegen den 4-1-Stand in<br />

Karo und den 3-1-Stand in Pik<br />

sehe ich keinenWeg, 5 ♠ zu gewinnen.<br />

TeilerO,Gefahralle<br />

♠ 10965<br />

♥ AB642<br />

♦ 9875<br />

♣ –<br />

♠ K 72<br />

♥ KD73<br />

♦ –<br />

♣ ADB543<br />

N ♠ AB43<br />

W O ♥ 108<br />

♦ B 32<br />

S<br />

♣ 10972<br />

♠ D 8<br />

♥ 95<br />

♦ AKD1064<br />

♣ K 86<br />

WiefürdenunbeteiligtenBeobachter<br />

jeder Spielstärke leicht<br />

ersichtlich, drängen sich 5♣<br />

bzw. hilfsweise 3SA für N/S als<br />

leicht zu erfüllende Endkontrakte<br />

geradezu auf. Aber in unserem<br />

Match gegen Canakkale<br />

waren beide N/S-Paare mit diesemBidding-Challenge-Problemoverchallenged<br />

…<br />

Bei Canakkale ging die Reizung<br />

kurzundschlicht:<br />

1 ♦ 2 ♣<br />

3 ♣ 6 ♣<br />

Unserem Komplementärpaar<br />

gelanges,seinebeidenAsseabzuziehen.<br />

Wirreiztenesgenauer:<br />

1 ♦ 2 ♣<br />

2 ♦ 2 ♥<br />

3 ♣<br />

Bisdahinleichtverständlichund<br />

ohne Probleme. Aber dann<br />

wechselten wir in den bei GegnernundschadenfrohenLesern<br />

allseits beliebten Modus „gemeintals/verstandenals“.<br />

--- 3 ♥<br />

Gemeintals:Cuebid.<br />

Verstandenals:6-5-Verteilung.<br />

4 ♣ ---<br />

Gemeintals:Kein3er-Coeur,kein<br />

Pik-Stopper,keine Pik-Kontrolle,<br />

keinPlan.<br />

Verstandenals:BedingteAssfrageaufTreff-Basis.<br />

--- 4 ♥<br />

Gemeint als: Schlemminteressierte<br />

Hand mit 1Keycard auf<br />

Treff-Basis(4130-Antworten).<br />

Verstandenals:Gutes5er-Coeur<br />

ohne Pik-Kontrolle, Vorschlag<br />

zumSpielen.<br />

Pass<br />

In Erwartung von etwa xx,<br />

AKDBx, ---, DBxxxx gegenüber,<br />

wo 4 ♥ die einzige erfüllbare<br />

Partie wäre. Bei einem besseren<br />

StandderCoeurs undTreffshätte4<br />

♥ sogareineChance gehabt,<br />

beim aktuellen Stand aber one<br />

downandno swing.<br />

So erwiesen sich weder türkischer<br />

Machismo noch deutsche<br />

Wissenschaft als zielführend.<br />

Hätten Sie es besser<br />

gekonnt?<br />

Zum Abschluss noch eine<br />

Perle der Reizkunst von Nehmert/Daehr:<br />

♠ D9, ♥ A1032, ♦ A5, ♣ AKDB5<br />

♠ KB72, ♥ D764, ♦ KB973, ♣ ---<br />

DieuntereHandwurde anallen<br />

sechs Tischen mit 1 ♦ eröffnet.<br />

Mit 10Punkten anzupassen ist<br />

für Babys! Danach gerieten die<br />

meisten allerdings gefährlich<br />

hoch, die Türken z. B. in ungewinnbare6SA,wassieimdrittletzten<br />

Board den Turniersieg<br />

kostete. Nehmert/Daehr konntenesbesser:<br />

1 ♦ 2 ♣<br />

2 ♦ 2 ♥<br />

4 ♥ 5 ♣<br />

???<br />

Bis2 ♥ nochallgemeinverständlich.<br />

Danach wäre 3 ♥ wahrscheinlich<br />

besser gewesen. Dies<br />

ist wohl keine Situation, in der<br />

der Sprung in4 ♥ schwächer ist<br />

als ein 3 ♥ -Gebot (wie Claus<br />

DaehrbeimAbgebenseinesGebots<br />

zunächst meinte).Nach5♣<br />

realisierte er, dass er vielleicht<br />

etwas überzogen hatte und die<br />

Reizung in gefährliches Fahrwasser<br />

zu geraten drohte. Aber<br />

er fand eine überraschende Lösung:<br />

In der Hoffnung auf gute<br />

TreffsbeiderPartnerinpassteer<br />

mit seiner Chicane das Cuebid<br />

ab!Damithatteernichtnurden<br />

seltenen Erfolg erzielt, Pony<br />

Nehmert zum Schweigen zu<br />

bringen, sondern auch einen<br />

guten Endkontrakt erreicht, der<br />

im5-0-Fit(imGegensatzzudem<br />

populären 5 ♥ -Kontrakt im 4-4-<br />

Fit!)problemloszuerfüllenwar.<br />

IndiesemSinn:AufWiederseheninCanakkale!<br />


AtlanticTrade –<br />

<strong>Bridge</strong>-CupKroatien<br />

■ MichaelGromöller<br />

V<br />

om 25.–27. Mai<strong>2007</strong>fandin<br />

Kroatien(Opatija)derAtlantic<br />

Trade –<strong>Bridge</strong> Cup für Damen-<br />

und Herren-Nationalmannschaften<br />

statt. Der DBV<br />

entsandtezweiTeams:<br />

Damen:PonyNehmert -Barbara<br />

Hackett –Ingrid Gromann<br />

–ElkeWeber<br />

Open: Michael Gromöller –<br />

Dr. AndreasKirmse–Dr. Michael<br />

Elinescu –Dr. Entscho Wladow.<br />

Die Anreise hätte besser<br />

laufen können. Ich flog schon<br />

einenTagfrühervon Köln nach<br />

Rijeka (40 km von Opatija), da<br />

amFreitagkeineFlügegingen.<br />

ÜberdenAlpenmeintederPilot,<br />

dass es technische Probleme<br />

gäbe und man in München„notlanden“müsse.Diese<br />

kleine Exkursion kostete elf<br />

Stunden Flughafenaufenthalt<br />

und dementsprechend gut<br />

gelaunt kam ich in Kroatien<br />

an.<br />

Die anderen Deutschen kamen<br />

am Freitag Nachmittag<br />

und gegen 20.00 Uhr fand die<br />

Gruppenauslosungstatt:<br />

Open:<br />

GruppeA GruppeB<br />

Polen Ungarn<br />

Rumänien Bosnien<br />

Kroatien Österreich<br />

Deutschland Bulgarien<br />

Slowenien Serbien<br />

Makedonien Kroatien–<br />

Junioren<br />

Damen:<br />

Bulgarien<br />

Deutschland<br />

Ungarn<br />

Kroatien<br />

Österreich<br />

Polen<br />

Gespielt wurde in einem zum<br />

Hotel gehörenden Café. AlleTische<br />

waren mit Screens und<br />

<strong>Bridge</strong>mates ausgestattet –es<br />

war allerdings leider sehr eng<br />

und recht warm. Von zwei Tischen<br />

fand eine Live-ÜbertragungzuBBO<br />

statt.<br />

DerModussahvor,dass man<br />

innerhalbderGruppegegenjeden<br />

10Boards spielte und die<br />

Erst- und Zweitplatzierten der<br />

Gruppe ins Halbfinale einziehen.<br />

Freitag Abend waren die<br />

ersten zwei Kämpfe –Samstag<br />

Vormittag weitere drei bis zum<br />

Halbfinale.<br />

Die Siegpunktskala war anders<br />

als international gewohnt:<br />

8:8 war das unentschieden und<br />

16:0derhöchsteSieg.Vor-oder<br />

Nachteile zu„unserem“ System<br />

mag sich jeder selbst ausdenken.<br />

Die Ergebnisse der Vorrunde<br />

beimOpen:<br />

Deutschland–Rumänien 9:7<br />

Deutschland–Slowenien 15:1<br />

Deutschland–Makedonien14:2<br />

Deutschland–Kroatien 14:2<br />

Deutschland–Polen 13:3<br />

Die Damen gewannen den<br />

ersten Kampf mit 16:0 und<br />

baten mich dann später, über<br />

den Rest nichts mehr zu berichten,<br />

daes diesmal für sie<br />

leider kein so erfolgreiches<br />

Wochenende war. Nach den<br />

vielen Erfolgen des Damenteams<br />

darf dies auch mal<br />

erlaubtsein!<br />

SomitkonntenwirinsHalbfinale<br />

einziehen, wo das Team<br />

von Bosnienaufunswartete:<br />

Zur Halbzeit nach 12 Boards<br />

standes39:25füruns. DiezweiteHälfteliefmit34:1sogarnoch<br />

besserunddasFinalewarsomit<br />

erreicht.<br />

Die Belohnung für das Erreichen<br />

des Finales war, dass man<br />

am Sonntag Morgen um 9.45<br />

Uhr weiterspielen„durfte“,während<br />

für alle anderen –abgesehenvom<br />

Spielumden3. Platz–<br />

dasTurnierbereits beendetwar.<br />

Für das Finale waren sogar<br />

32Boards vorgesehen. Der andereFinalist<br />

wardasungarische<br />

Team.<br />

SechsdickeSwingswechselten<br />

in der ersten Halbzeit hin<br />

undher,dreifürjede Seite.Nach<br />

einembisschenmehrKleinkram<br />

fürunslagenwirnach16Boards<br />

mit46:39inFührung.<br />

Die zweite Halbzeit brachte<br />

im ersten Board 9IMPs für Ungarn.<br />

Die Boards 3–8 entschieden<br />

dann allerdingsdasMatch.39:0<br />

in diesen 6Boards konnten die<br />

Ungarn nicht mehr wettmachen:<br />

Board3<br />

♠ K 2<br />

♥ A 1093<br />

♦ KB105<br />

♣ K 94<br />

♠ A 986<br />

♥ DB87<br />

♦ 92<br />

♣ 872<br />

N ♠ DB4<br />

W O ♥ 62<br />

♦ A 73<br />

S<br />

♣ D 10653<br />

♠ 10753<br />

♥ K 54<br />

♦ D 864<br />

♣ AB<br />

Gegen etwas gezogene 3SA<br />

von West (okay –Team –inGefahr<br />

–Mittelkarten vorhanden)<br />

spielte Nord ♠ 9aus. Elinescu<br />

gewann mit dem König und<br />

spielte ♣ K. Nun sah alles eher<br />

danach aus, dass er die Treffs<br />

nicht richtig spielen würde ...<br />

Süd nahm mit dem Ass und<br />

spielte Pik zurück. Unser Alleinspieler<br />

spielte nun Treff zur<br />

Dame, da er Süd zutraute, dass<br />

er mit Ax inTreff die erste Runde<br />

geduckthätte.Daherwardie<br />

Chance auf AB nun größer geworden.<br />

Wie auch immer: 660<br />

und 12 IMPs für uns, daim anderen<br />

Raum nur 1SA gereizt<br />

wurde.<br />

Board4<br />

♠ KD753<br />

♥ B 62<br />

♦ B<br />

♣ B 1063<br />

♠ 108<br />

♥ D 10874<br />

♦ KD107<br />

♣ 87<br />

N ♠ 9<br />

W O ♥ 3<br />

♦ A 9532<br />

S<br />

♣ AKD952<br />

♠ AB642<br />

♥ AK95<br />

♦ 864<br />

♣ 4<br />

Bei uns am Tisch ging die Reizung:<br />

West Nord Ost Süd<br />

1 ♦ * 1 ♠<br />

– – 3 ♣ allepassen<br />

Die 1 ♦ -Eröffnung war limitiert<br />

bis 15 Punkte, so dass der anschließende<br />

Sprung in3 ♣ kei-<br />

Steigenberger<br />

31. Aug. bis 06. Sep. <strong>2007</strong><br />

<strong>Bridge</strong>reise<br />

Bad Pyrmont<br />

Palmengarten<br />

Sinnesperlen in Bad Pyrmont<br />

Wellness<br />

Im besten Heilbad Niedersachsens<br />

liegt das berühmte Steigenberger.<br />

Ein traditionsreiches und<br />

elegantes Haus mit herrlicher Badelandschaftund<br />

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Mitten in «Deutschlands schönstem<br />

Kurpark2005» mit dem einzigartigen<br />

Palmengarten.<br />

Frühstücken auf den Kurpark-Terrassen<br />

und der „Goldene Sonntag“<br />

gehören zu den Highlights.<br />

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6Tage ab 799 €<br />

Weimar Zypern<br />

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Karat <strong>Bridge</strong><br />

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RobertKlessing, Wallstr.82, 50321 Brühl<br />

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Sport<br />

ne 18-19 versprach, sondern<br />

14-15 mit 5-5- oder 6-5-Verteilung.<br />

West hatte zwar 4Treff-<br />

Karten mit, konnte aber nicht<br />

ahnen,dass seinKaro-Singleso<br />

wertvoll seinwürde.Drehtman<br />

Partners Unterfarbenhaltung<br />

um: ♦ AKDxxx ♣ Axxxx, dann<br />

gehendreiStichevon obenraus<br />

und wenn es schlecht läuft sogarvier.<br />

Beim Abendessen fragte ich<br />

Entscho,wiesiedenn inBoard4<br />

in5 ♣ gekommenseien.DielapidareAntwort<br />

war:„Einzügig–<br />

ichhab5 ♣ eröffnet“.<br />

Insider erinnern sich an den<br />

Artikel aus Rom, als er mit --, x,<br />

xxxxxx, KDB10xx 6 ♣ eröffnete<br />

...<br />

Jedenfalls die nächsten 11<br />

IMPsfüruns.<br />

InBoard5probiertennunihrerseits<br />

die Ungarn 3SA mit 23<br />

Punkten, was nicht von Erfolg<br />

gekrönt war. Weitere 5IMPs für<br />

uns.<br />

Board 6 und 7 brachten 1<br />

und4IMPs,bevordann inBoard<br />

8weitere 6IMPs für das 39:0<br />

sorgten:<br />

24<br />

Board8<br />

♠ 104<br />

♥ D 65<br />

♦ 9654<br />

♣ D 832<br />

♠ K 962<br />

♥ AK7<br />

♦ D 872<br />

♣ K 6<br />

N ♠ ADB75<br />

W O ♥ B 10<br />

♦ AK<br />

S<br />

♣ AB95<br />

♠ 83<br />

♥ 98432<br />

♦ B 103<br />

♣ 1074<br />

Wladow/Elinescu schafften es<br />

trotz einer 1SA-Eröffnung (15-<br />

17) von Nord, auf O/W in 3SA<br />

zukommen.<br />

West Nord Ost Süd<br />

1 SA X 2 ♦ *<br />

– 2 ♥ 3 ♥ –<br />

3 SA allepassen<br />

Bei uns amTisch erreichte man<br />

densicherenHafenvon 1 ♠ :<br />

West Nord Ost Süd<br />

1 ♦ X –<br />

1 ♥ – 1 ♠ allepassen<br />

Mit offenen Karten kann man<br />

3SA wohl schlagen, aber in der<br />

Praxis wurden sie erfüllt. Einen<br />

Swing konnte Ungarn noch für<br />

sich verbuchen und ein paar<br />

kleinere IMP-Gewinne, aber am<br />

Ende hießesdann 85:72füruns<br />

und dasTurnier war gewonnen.<br />

DasTurnierwarnichtsostarkbesetzt,<br />

aber trotzdem muss man<br />

immererst malalleschlagen.<br />

Das Spiel um Platz 3gewannen<br />

die Rumänen gegen Bosnien.BeidenDamensetztesichPolenüberraschenddurch.Überraschend<br />

deshalb, weil die PolinnenmiteinerU20-Mannschaft<br />

angereist waren, die im Finale<br />

den „etablierten“ ÖsterreicherinnendasNachsehengaben.<br />

Die Kroaten haben alles sehr<br />

gutorganisiert undversprachen,<br />

imnächstenJahrineinemanderen<br />

Hotel mit Klimaanlage zu<br />

spielen. Opatija war eine Reise<br />

wert, zumal der Präsident des<br />

kroatischen <strong>Bridge</strong>-<strong>Verband</strong>es<br />

die gesamten Hotelkosten für<br />

allesponserteundwirsogarein<br />

Preisgeldvon 450EuroproNase<br />

mitnehmen durften. Nächstes<br />

Jahrsollendann sogar20Nationeneingeladenwerden.Wirhoffen<br />

als Titelverteidiger darauf,<br />

wiedermitspielenzudürfen. ■<br />

OSTSEE<br />

D ie 5 2 . TIMMENDORFER OSTSEE - BRIDGEWOCHE<br />

BRIDGE<br />

Geldpreise in allen Turnieren.<br />

Ausserdem: Wanderpokal<br />

für den Timmendorf-Champion <strong>2007</strong> *)<br />

und sechs weitere vom Timmendorfer<br />

Juwelier Lindner gestiftete Preise!<br />

Anmeldungen an: ostsee@bridge-hamburg-eins.de<br />

oder per Brief an: Ritavan de Haar,<br />

Beim Alten Schützenhof 2a ·22083 Hamburg<br />

oder Telefon: 040/22910 42 ·Fax: 040/22748170<br />

ab 27.Aug.nur nochunter Telefon: 0170/47813 68<br />

Sieg fürDeutschland<br />

*) Spieler/in mit den meistenindiesen Turnieren erspielten Masterpunkten<br />

Eröffnungsturnier:<br />

Dienstag, 28. August<strong>2007</strong><br />

-Beginn 14 Uhr<br />

Eine Klasse<br />

Startgeld EUR 25,- proPerson *)<br />

Teamturnier:<br />

Mittwoch, 29. August<strong>2007</strong><br />

Donnerstag, 30. August<strong>2007</strong><br />

-Beginn Mittwoch 14 Uhr<br />

-Beginn Donnerstag 13 Uhr<br />

Klassen: M, MA,und A<br />

Startgeld EUR 148,- proTeam<br />

Mixed-Paarturnier:<br />

Freitag, 31.August<strong>2007</strong><br />

-Beginn 14 Uhr<br />

Eine Klasse<br />

Startgeld EUR 25,- proPerson *)<br />

Damen-Paarturnier<br />

Freitag, 31.August<strong>2007</strong><br />

-Beginn 14 Uhr<br />

Eine Klasse<br />

Startgeld EUR 25,- proPerson *)<br />

Haupt-Paarturnier<br />

Sonnabend, 1. September <strong>2007</strong><br />

Sonntag, 2. September <strong>2007</strong><br />

-Beginn Sonnabend 14 Uhr<br />

-Beginn Sonntag 11 Uhr<br />

Klassen: M, MA und A<br />

Startgeld EUR 40,- proPerson **)<br />

Die Turnierleitung behält sich Umplatzierungen vor.<br />

Der endgültige Modus bleibt, abhängig vonder Zahl<br />

der teilnehmenden Paare/Teams, vorbehalten<br />

*) Schüler und Studenten bis 27:EUR 15,-<br />

**) Schüler und Studenten bis 27:EUR 25,-<br />

2 8 . A u g u st - 2 . S e pte m ber www.bridge-hamburg-eins.de


DieKölnerStadtmeisterschaft<strong>2007</strong><br />

■ PonyNehmert<br />

S<br />

chon seitfünfJahrenveranstaltet<br />

der Kölner <strong>Bridge</strong>club<br />

Egmont v. Dewitz mit<br />

großem Erfolg ein offenes Turnier.DiesesJahrfandesinneuenRäumenstatt,imKölnerTennis-<br />

und Hockeyclub Rot-Weiß<br />

in einem großen Rundbau mit<br />

Empore. Gespielt wurden zwei<br />

Durchgänge in zwei Gruppen<br />

unter der bewährten Leitung<br />

von Gunthart Thamm. Die 20<br />

Paare in der M-Klasse spielten<br />

48 Boards, wobei jeder gegen<br />

jedenantretenmusste.<br />

Abneigunggegen<br />

Überbackenes<br />

Im ersten Durchgang ging es<br />

über zehn Runden à3Boards<br />

Mitchell, sodass die Halbzeit<br />

eher schon eine 2/3-Zeit war.<br />

SiegerinA:Fr. Herlett –Fr. v.Kleist<br />

Danach gab es eine Mittagspause.ImStartgeldvon<br />

35Euro<br />

wareinleckeresMittagesseninkludiert,<br />

das reißenden Absatz<br />

fand; es ist schon erstaunlich,<br />

wie schnell und wie viel man<br />

sich bei einem Büffet auf einen<br />

Tellertürmenkann.Michbetraf<br />

dasweniger,denn infolgeeiner<br />

unüberwindlichen Abneigung<br />

meines Magens gegen Käse,<br />

gepaart miteinerunheimlichen<br />

Vorliebe des Kochs für ÜberbackeneskambeimEssennurder<br />

Nachtisch inFrage. Ansonsten<br />

nutzten mein Partner und ich<br />

die Mittagspause, um noch ein<br />

paar Konventionen abzusprechen<br />

und unser bis dato mit<br />

52% im Mittelfeld stehendes<br />

Zwischenergebniszustudieren.<br />

Da nur noch 18 Boards zu spielen<br />

waren, schien ein Sieg weit<br />

wegundunsereAbsprachenfokussierten<br />

bereits auf mögliche<br />

andere Turniere, die in der fernenZukunftzugewinnenseien.<br />

Trotzdem setzten wir uns unverdrossenwiederandenTisch<br />

und gaben unser Bestes, und<br />

das langte für überraschende<br />

76% imzweitenDurchgangand<br />

damitauchfürdenGesamtsieg.<br />

Man soll eben nie aufgeben!<br />

Vielleicht ist ja auch was dran<br />

amSpruch:einvollerBauchstu-<br />

diert nicht gern? Zumindest<br />

kann ich imNachhinein sagen,<br />

dass unsere Gegner nicht alles<br />

richtig gemachthaben.<br />

Ganz interessant erschien<br />

mirfolgende Hand:<br />

♠ KDB9852, ♥ KD10, ♦ 85, ♣ 8.<br />

Wie sollte man diese Hand eröffnen?<br />

Unsere Gegnerin startetemit2<br />

♣ =beliebigesSemiforcing,<br />

die Partnerin hielt:<br />

♠ A1043, ♥ A72, ♦ K42, ♣ 754<br />

undließsichnachderSemiforcing-Eröffnung<br />

nicht mehr unter<br />

Schlemm bremsen. Die Eröffnerin<br />

erklärte anschließend,<br />

sie sei inderWoche vorher gerügt<br />

worden, weil sie eine solcheHandmitachtSpielstichen<br />

nicht mit einem Semiforcing<br />

eröffnet hätte. Dazu kann ich<br />

nur sagen: Nicht jeder der rügt<br />

hat auch Recht mit seiner<br />

Rüge.<br />

Nichtjeder,derrügt,<br />

hatRecht<br />

EinesolcheHandist KEIN Semiforcing,<br />

denn ein Semiforcing<br />

erfordert einige Verteidigungsstiche;<br />

das sind Stiche<br />

die man machen kann, wenn<br />

man mit seiner langen<br />

Trumpffarbe die Reizung<br />

nicht gewinnt. Davon ist hier<br />

weit und breit nicht die Spur,<br />

mit Mühe kann ich mir einen<br />

Coeur-Stich erhoffen; ansonsten<br />

ist das Blatt im Gegenspiel<br />

wertlos. Dieses Blatt kann man<br />

daher ganz gemütlich mit 1 ♠<br />

eröffnen.<br />

Gemütlich1 ♠<br />

eröffnen<br />

Natürlich stellen ängstliche<br />

Seelen die Frage: „Und was ist,<br />

wenn das rundgepasst wird?“<br />

Aber was soll da schon sein?<br />

Der Partner wird nur passen,<br />

wenn er weniger als sechs<br />

Punkte hat, und es lässt sich<br />

schwereineHandkonstruieren,<br />

wo ich mit weniger als sechs<br />

Punkten beim Partner ein VollspielinPikmachenkann.Selbst<br />

wenn der Partner ein Ass mitbringthatmannurneunStiche.<br />

Allerdings könnte der Partner<br />

ein 4er-Pik mit Null Punkten<br />

und Karo-Chicane haben. Da<br />

dürfteertrotzAnschluss passen<br />

und ich würde kurz dumm gucken,<br />

wenn ich 1 ♠ mit drei<br />

ÜberstichennachHauseschau-<br />

Goethe Hilton<br />

Dichter<br />

und Denker<br />

Goldene Oktobertage in Weimar<br />

Das 4SterneSuperior Hotel Hilton<br />

Weimar liegt zentrumsnah und<br />

ruhig am Goethepark. In wenigen<br />

Gehminuten erreicht man den<br />

Stadtkern mit dem berühmten<br />

Nationaltheater und den vielen<br />

anderen Sehenswürdigkeiten.<br />

Das Hotel bietet eine hervorragende<br />

Küche, komfortabel<br />

eingerichtete Zimmer und ein<br />

elegantes Ambiente. Schöner<br />

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Sport<br />

kele. Noch dümmer sollte allerdingsderGegnergucken,wenn<br />

er mich mit gemeinsamen 29<br />

Figurenpunkten und einem gigantischenFitinUnterfarbenin<br />

1 ♠ versandenlässt,statt eineigenesVollspielanzusagen.<br />

Schlicht und ergreifend<br />

solltemansichbeiderFrage,<br />

ob man mit einem Semiforcing<br />

oder auf der Einerstufe<br />

eröffnen sollte den Sinn der<br />

starken Zweiereröffnungen<br />

vor Augen halten: Diese Eröffnungen<br />

sind dazu da, um<br />

den Partner in die Reizung<br />

einzubeziehen, wenn man<br />

weniger als sechs Punkte für<br />

einVollspielbraucht. Brauche<br />

ich mehr vom Partner, eröffneichganzklaraufderEinerstufe.<br />

26<br />

Semiforcingoder<br />

Einerstufe<br />

Eine interessante Situation ergabsichfürSüdwiefolgt:<br />

♠ KD104, ♥ A10654, ♦ DB, ♣ AK<br />

Ost Süd West Nord<br />

1 ♥ 2SA Pass 5 ♣<br />

Pass ?<br />

Süd hatte in der Begeisterung<br />

über die vielen Punkte völlig<br />

versäumt, das allgemeine Reizgeschehen<br />

am Tisch zu verfolgen<br />

und frisch 2SA „eröffnet“.<br />

Erst nach dem Sprung Ihres<br />

Partners auf 5♣ nahm sie die<br />

BRIDGE –Kultur –ERHOLEN –Wandern–AUSFLÜGE<br />

3. – 1 7. O k t o b e r 2 007 6./8 . – 19. J a n u a r 2 008<br />

K r e t a – t o lle A u s fl ü g e, v i e l K u l t u r i m<br />

H o t e l P o rto R e t h y m no **** in R e t h y m non<br />

D Z : 1 .1 8 2 ,– € m . M eer b l i c k 1 .2 55,– €<br />

E Z : 1 .4 6 2 ,– € m . M eer b l i c k 1 .5 3 5 ,– €<br />

i n kl. H P , F l u g + T r a n s f e r , R a i l & F l y , F l u g z u s c h l a g m ö g l i c h<br />

O p t i m a l e K o m b i n a t i on a u s S tra n d - u n d S t a d t h o t e l<br />

e rstkla ssige s A m b i e n t e m i t h ö c h ste n Z u f r i eden h e i tsw e rte n<br />

* g r o ß z ü gige r S a n d stra n d z u mki l o m e t e r w e i t a m M eer g e h e n<br />

* 5 e ige n e G a n z t a g s - A u s fl ü g e ( 2 d a v on i m P r e i s i n b e g r iffe n)<br />

* 2 P ool s , 1 I n d oor - P ool , F i t n e ss, S a u n a<br />

* 5 G e h m i n u t e n z u r m a l e r i s c h e n A l tsta d t<br />

gegnerische Eröffnung wahr,<br />

und damit auch die Tatsache,<br />

dass 2SA in dieser Situation<br />

beide Unterfarben zeigt. Was<br />

nun? Die Katastrophe ist da.<br />

Kann sie noch abgewendet<br />

werden? Süd versuchte esmit<br />

5SA,wasderPartnerklarerwei-<br />

Sieg inM:P.Nehmert –Marsal,linksC.Daehr<br />

se nicht verstand und auf 6 ♣<br />

ausbesserte, worauf Süd hochoptimistisch<br />

noch ein weiteres<br />

SA-Gebot fand. Dem Gegner<br />

gingandieserStelledieGutmütigkeitaus;<br />

erdrücktemiteinem<br />

Kontra seine Meinung zu diesem<br />

Kontrakt aus und sammelte<br />

1400 Punkte AnwesenheitsprämieamTischein.SolcheoderandereBietmissverständnisse<br />

kommen gele-<br />

R o l f-K l a u s A ppe l t<br />

E s c h e n a u e r S tr. 4 2<br />

912 0 7 L a u f<br />

T e l .: 0 912 3 - 9 84737<br />

F a x : 0 91 2 3 - 9 84738<br />

E - M a i l :da ig-a pot h e k e @<br />

p h a r m a - onl i n e .de<br />

T ä g l i c h : U n t e rri c h t , T u r n i e r m i t C P - Z u t e i l u n g ,<br />

n a c h m i tta g s„g e l e g t e K a rte n “ , g a r a n t i e rte r J o k e r<br />

gentlich vor; jeder übersieht<br />

mal ein Gebot. Wichtig ist jetzt<br />

zuretten,wasnochzurettenist.<br />

Bevor man ein weiteres Gebot<br />

abgibt, sollte man sich fragen,<br />

ob und wie der Partner dieses<br />

Gebotverstehenwird.Meistens<br />

ist es richtig, an einer solchen<br />

Stelleeinfachzupassen,immerhinhatnochniemandkontriert,<br />

und manchmal gehen solche<br />

Kontrakte sogar. Zwar hat man<br />

hier dem Partner ein 5er-Treff<br />

versprochen, aber der Sprung<br />

auf 5♣ kommt ja auch nicht<br />

von ungefähr; derPartnermuss<br />

schon etwasAnsprechendesfür<br />

diesen Sprung haben, und da<br />

man sich selbst mit dem Eröffner<br />

den größten Teil der vor-<br />

S c h n ee, S k i , L a n g l a u f u n d Wan der n<br />

i m H o t e l R i e s e r , P e rti s a u / A c h e n s ee****<br />

1 3 T a g e: E Z : 1 .32 9 .– D Z : 1 .1 2 9 .– i n c l . H P u n d<br />

11 T a g e: E Z : 1 .1 2 9 .– D Z : 9 5 9 .– N a c h m i tta g s j a u s e<br />

E i n U r l a u b v o lle rto lle r M ö g l i c h k e i t e n :<br />

k p l . n e u g e sta l t e t e r W e lln e ss- B e r e i c h ( H a lle n b a d m i t A u ß e n b e r e i c h 3 2 ° C )<br />

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* k o ste n l o s e r T r a n s f e r v on/ z u m B a h n h o f J e n b a c h ( I C - A n s c h l u ß )<br />

* U n s e r e F r e i z e i t - A k t i v i t ä t e n : H ü tte n w a n der u n g e n(k o ste n l o s ) ,<br />

E i ssto c k ssc hie ß e n m . G l ü h w e i n , S c h n ees c h u h w a n der n(c a . 22 E u r o)<br />

W o c h e n e n d s e m i n a r 1 . –4. N o v e m b e r 2 007 i m S c h l o ssh o t e l M e s p e l b r u nn T h e m e n : T i pps u n d T r i c k s f ü r A lle i n - u n d G e g e n s p i e l<br />

handenen Figurenpunkte teilt,<br />

kann der Sprung in5 ♣ nur auf<br />

gigantischer Verteilung beruhen.<br />

Gigantische<br />

Verteilung<br />

Tatsächlich hielt der Partner<br />

♠ B73, ♥ -, ♦ 842, ♣ D1098632.<br />

Mit einem Faller in 5 ♣ wäre<br />

man gut bedient gewesen und<br />

hätte noch ein paar Matchpunktegewonnen.<br />

Am Ende standen als Sieger<br />

fest:<br />

KlasseM<br />

1.Fr. Nehmert –Marsal 61,18%<br />

2.Berghaus–Speckmann<br />

60,42%<br />

3. T.Gotard–Smirnov 59,98%<br />

4.Fr. Tetusheva–Poltavchenko<br />

56,70%<br />

5.Fr. Khanukova–Rapoport<br />

55,05%<br />

KlasseA<br />

1.Fr. Herrlett –Fr. von Kleist<br />

62,84%<br />

2.Fr. Fischer–Schiff 60,99%<br />

3. Fr. Müller–Fr. Vogt 59,19%<br />

EsgabGeldpreisefürdiejeweils<br />

ersten drei Paare sowie sehr<br />

schöne Sachpreise für die<br />

Nächstplatzierten. Einige Paare<br />

ließen den Tagnoch bei einem<br />

Gläschen Sekt auf der Terrasse<br />

ausklingen; ein rundum gelungenesTurnier.<br />


NeueTechnologieninSaarbrücken<br />

EinTurnierberichtzumMitmachen<br />

■ HelmutHäusler<br />

D<br />

ie Saarbrücker Informatik<br />

nimmtseitJahreneineführende<br />

Position in Deutschland<br />

ein und ist auch international<br />

angesehen. Neben der Fakultät<br />

für Mathematik und Informatik<br />

an der Universität des Saarlandes<br />

gibt es in Saarbrücken<br />

das Deutsche Forschungszentrum<br />

für Künstliche Intelligenz<br />

und die Max-Planck-Institute<br />

für Informatik sowie Softwaresysteme.<br />

Die neue Technik, die<br />

am 20.Mai beim Offenen Paarturnier<br />

zum Einsatz kam,<br />

stammt jedoch nicht aus Saarbrücken.<br />

Turnierleiter Thomas<br />

Peter hatte für jeden Tisch<br />

<strong>Bridge</strong>mates mitgebracht, mit<br />

denen die Spieler Kontrakt, Alleinspieler,Ausspiel<br />

und ErgebnisjedesBoardseingeben.DieseDatenwerdendann<br />

perFunk<br />

an den Rechner des Turnierleiters<br />

übertragen und dort von<br />

einem Scoreprogramm verarbeitet.<br />

Hört sich inder Theorie<br />

gut an, doch wie würden die<br />

Saarbrücker Damen darauf reagieren?ZurSicherheithatteder<br />

Turnierleiter die Boards zusätzlich<br />

mit normalen Boardzetteln<br />

bestückt, doch nach einigen<br />

Anlaufschwierigkeiten und<br />

einemgroßenLaufpensumvon<br />

Seiten des Turnierleiters, der in<br />

der Sporthalle von einemTisch<br />

zum anderen gerufen wurde,<br />

gab es direkt nach Ende des<br />

Durchgangs das Ergebnis. Am<br />

darauffolgendenClubnachmittag<br />

wurde sogar der Wunsch<br />

nach Einführung der <strong>Bridge</strong>mates<br />

für die regulären Clubturnieregeäußert!<br />

Schade nur, dass kaum auswärtigeSpielerdie<strong>Bridge</strong>mate-<br />

Premiere im Saarland miterlebt<br />

haben. Einer, der dieseTechnologieschon<br />

inMünchenkennen<br />

und schätzen gelernt hat, äußerte<br />

dafür seinen Unwillen<br />

über eine seit Jahrzehnten bei<br />

Turnieren eingesetzte Technologie,<br />

die computergeteilten<br />

Austeilungen. Bei ihrer Einführung<br />

ist den Spielern aufgefallen,dasscomputergeteilteAusteilungen<br />

im Allgemeinen<br />

„wilder“ sind als handgeteilte.<br />

Das liegt aber daran, dass die<br />

handgeteilten wegen ungenügenden<br />

Mischens zu „flach“<br />

sind, wogegen die computergeteilten<br />

Austeilungen eher<br />

den Wahrscheinlichkeiten entsprechen.<br />

Außerdem sind Letztereinteressanterundgestatten<br />

den einfachen Ausdruck aller<br />

AusteilungenfüralleSpieler.<br />

Siekönnennunselbst anvier<br />

computergeteilten Beispielen<br />

testen, wie Sie dieTrumpffarbe<br />

in 4 in Oberfarbe am besten<br />

nutzen.InallensindSieimPaarturnieraufSüdAlleinspieler,die<br />

ersten drei sind von mittlerem<br />

Schwierigkeitsgrad, das vierte<br />

ist etwasknifflig.<br />

Problem1:TeilerW,GefahrN/S<br />

♠ B 32<br />

♥ KD3<br />

♦ D 8<br />

♣ AK742<br />

N<br />

W O<br />

S<br />

♠ D 9<br />

♥ AB1097<br />

♦ K 1095<br />

♣ B 5<br />

West Nord Ost Süd<br />

– 1 SA – 2 ♣<br />

– 2 ♦ – 3 ♥<br />

– 4 ♥ allepassen<br />

West spielt ♦ 3aus (dritt- oder<br />

fünfthöchste),derTischgibtdie<br />

8und Ost nimmt das Ass. Auf<br />

♥ 2-Nachspiel wirftWest ♦ 4ab.<br />

So viel zu Computerteilungen;<br />

die Trümpfe sind mal wieder<br />

alle in einer Hand. Wie planen<br />

Sie, dennochzuzehnStichenzu<br />

kommen?<br />

Problem2:TeilerN,Gefahrkeiner<br />

♠ A 1094<br />

♥ AD53<br />

♦ B<br />

♣ AK32<br />

N<br />

W O<br />

S<br />

♠ 75<br />

♥ B 10862<br />

♦ A 973<br />

♣ 104<br />

West Nord Ost Süd<br />

1 ♣ 2 ♦ 1) –<br />

– X – 2 ♥<br />

– 3 ♥ – 4 ♥<br />

allepassen<br />

1) schwacherSprung<br />

West startet mit ♦ 8, gedeckt<br />

von Bube, Dame und Ass. Ihr<br />

Spielplan?<br />

Problem3:TeilerW,GefahrO/W<br />

♠ AB106<br />

♥ AD973<br />

♦ 964<br />

♣ K<br />

N<br />

W O<br />

S<br />

♠ K 982<br />

♥ K 8<br />

♦ AKB108<br />

♣ 87<br />

West Nord Ost Süd<br />

– 1 ♥ – 2 ♦<br />

– 2 ♥ – 2 ♠<br />

– 3 ♠ – 4 ♠<br />

allepassen<br />

West greift mit ♦ 7an, von Ost<br />

kommt die Dame. Wie spielen<br />

SiedieTrumpffarbe?<br />

Problem4:TeilerO,Gefahralle<br />

♠ KB109<br />

♥ 765<br />

♦ K 107<br />

♣ K 95<br />

N<br />

W O<br />

S<br />

♠ AD765<br />

♥ 8<br />

♦ B 982<br />

♣ A 107<br />

West Nord Ost Süd<br />

2 ♥ 1) 2 ♠<br />

4 ♥ 4 ♠ allepassen<br />

1) WeakTwo<br />

Wests ♥ 10-Ausspiel gewinnt<br />

Ost mit dem Ass, um ♦ 5nachzuspielen.<br />

West nimmt ♦ Ass<br />

und spielt ♦ 3nach. Sie geben<br />

vom Tisch ♦ 10, doch Ost sticht<br />

mit ♠ 4und setzt mit ♣ 4fort.<br />

Sie geben aus der Hand die 7<br />

und übernehmen Wests Buben<br />

mitdemKönig desTisches. Wie<br />

planen Sie, um den Kontrakt<br />

dochnochzugewinnen?<br />

NunzudenAuflösungen.In<br />

Problem 1haben Sie zunächst<br />

nurneunStiche(fünfinCoeur,<br />

je zwei inTreff und Karo). Das<br />

Entwickeln der Treff-Farbe ist<br />

wegen der 5-0-Verteilung der<br />

gegnerischen Coeurs nicht<br />

sinnvoll. Besser ist es, ♦ Dame<br />

abzuziehen, um danach ein<br />

Karo am Tisch zu stechen.<br />

RIU Paphos<br />

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Marisder RIU-Ketteist seit Jahren<br />

unser Stammhotel, das gerade<br />

frisch renoviert wurde. Der herrliche<br />

Garten, die direkte Lage am<br />

Sandstrand und das fantastische<br />

Wetter lassen den tristen Spätherbst<br />

Deutschlands vergessen.<br />

Paphos selbst bietet viele kulturelle<br />

Sehenswürdigkeiten; die Altstadt<br />

und der Hafen in 2km sind<br />

zu Fußerreichbar.Flüge ab vielen<br />

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Problem3:TeilerW,GefahrO/W<br />

♠ 754<br />

♥ 6542<br />

♦ 72<br />

♣ AD54<br />

♠ AB106<br />

♥ AD973<br />

♦ 964<br />

♣ K<br />

N ♠ D 3<br />

W O ♥ B 10<br />

♦ D 53<br />

S<br />

♣ B 109632<br />

♠ K 982<br />

♥ K 8<br />

♦ AKB108<br />

♣ 87<br />

In Problem 4 machen die Gewinnchancen<br />

des 4 ♠ -Kontraktes<br />

eine Achterbahnfahrt. Nach<br />

AnblickdesTischesdrohtenzunächst<br />

nur ein Coeur- und zwei<br />

Karo-Verlierer, ein Treff des Tisches<br />

konnte auf Karo abgeworfen<br />

werden, um danach<br />

Treff amTisch zu stechen. Nach<br />

dem Karo-Schnapper sind die<br />

Chancen rapide gesunken, da<br />

zusätzlich einTreff-Verlierer unvermeidbar<br />

scheint. Nun gibt<br />

uns Ost durch Treff-Rückspiel<br />

wieder eine Chance, diesen zu<br />

vermeiden. Aber sollen wir<br />

wirklich nach dem Trumpfziehen<br />

Treff zur 10 spielen, um so<br />

aufdiebeiOst vermuteteDame<br />

zu schneiden? Wohl kaum.<br />

Denn Ost hätte bestimmt nicht<br />

von ♣ Dame weggespielt, wo<br />

er ein sicheres Coeur-Rückspiel<br />

hat. Welche Chance bleibt uns<br />

dann?EinAbwurfzwanginden<br />

Unterfarben gegenWest. Hätte<br />

Ost imviertenStichCoeurnachgespielt,<br />

würde ein einfacher<br />

Squeezegenügen.NachCoeur-<br />

Schnapper,PikzumTisch,einem<br />

weiterenCoeur-Schnapperund<br />

zwei Trumpfrunden zieht man<br />

vom Tisch ♦ König und erreicht<br />

folgende Endposition:<br />

♠ –<br />

♥ –<br />

♦ D<br />

♣ DB2<br />

♠ K<br />

♥ –<br />

♦ –<br />

♣ K 95<br />

N ♠ –<br />

W O ♥ D<br />

♦ –<br />

S ♣ 863<br />

♠ –<br />

♥ –<br />

♦ B<br />

♣ A 107<br />

Auf ♠ König desTischesgibtman<br />

aus der Hand ♣ 7, woraufhin<br />

West sichentwedervon ♦ Dame<br />

oder seiner Treff-Haltung trennenmuss.AlsAlleinspielermuss<br />

man dabei nur auf ♦ Dame achten.<br />

Wurde diese abgeworfen,<br />

zieht man nach Treff zum Ass<br />

den ♦ Buben, andernfalls spielt<br />

mandreiRundenTreff.<br />

Dieser einfache Squeeze ist<br />

abernichtmehrmöglich,nachdem<br />

Ost zum vierten Stich ♣ 4<br />

nachgespielt und so die Übergänge<br />

für den Squeeze gestört<br />

hat. Gewinnt man den vierten<br />

Stich mit ♣ Ass in der Hand,<br />

fehlt einem am Schluss der<br />

Übergang zu ♦ Bube, so dass<br />

West ♦ Dame wegwerfen kann.<br />

Gewinnt man den vierten Stich<br />

mit ♣ König amTisch,blockiert<br />

später ♣ Ass,sodass West dann<br />

gefahrlos dieTreff-Haltung aufgebenkann.<br />

Mitdem ♣ 4-Nachspielwollte<br />

uns Ost also keinesfalls eine<br />

Chance in derTreff-Farbe eröffnen,<br />

sondern vielmehr die<br />

Übergänge für den einfachen<br />

Squeezestören.<br />

In diesem Fall der blockierten<br />

Gewinner hilft aber ein sogenannterCriss-Cross-Squeeze,<br />

wofür in jeder Hand nach dem<br />

SpielenderSqueeze-Karte(hier<br />

♠ König)nocheinÜbergangerforderlich<br />

ist. Dazu spielt man<br />

wieoben,allerdingsohne ♦ König<br />

abzuziehen, und erreicht<br />

folgende Endposition:<br />

♠ –<br />

♥ –<br />

♦ D 6<br />

♣ DB<br />

♠ K<br />

♥ –<br />

♦ K<br />

♣ 95<br />

N ♠ –<br />

W O ♥ D<br />

♦ –<br />

S ♣ 863<br />

♠ –<br />

♥ –<br />

♦ B 9<br />

♣ A 10<br />

Auf ♠ König wirft man aus der<br />

Hand ♣ 10,wonachbeide Drohkarten<br />

(♦ Bube und ♣ 9) zwar<br />

blockiert, dafür aber mit einem<br />

Überganginderjeweilsanderen<br />

Farbe bestückt sind ( ♣ Ass bzw.<br />

♦ König). West muss sich nun<br />

von einer Unterfarbdeckung<br />

trennen. Stellt West ♦ Dame<br />

blank, zieht man ♦ König, spielt<br />

Treff zum Ass und gewinnt mit<br />

♦ Bube den letzten Stich. Stellt<br />

West ♣ Dame blank, spielt man<br />

Treff zum Ass, Karo zum König<br />

undgewinntmit ♣ 9denletzten<br />

Stich.AlsAlleinspielermuss man<br />

bei einem Criss-Cross-Squeeze<br />

oft raten, welche Deckung das<br />

Opfergerade aufgegebenhat. In<br />

dieser Hand muss man nur die<br />

Karo-Farbe genau mitzählen.<br />

NachdemKaro-Schnapperweiß<br />

man, dass West ursprünglich<br />

fünf Karos hatte und kann ausrechnen,wievieledavon<br />

ernach<br />

dem zehnten Stich noch hat.<br />

HierdiegesamteAusteilung:<br />

Problem4:TeilerO,Gefahralle<br />

♠ 32<br />

♥ K 109<br />

♦ AD643<br />

♣ DB2<br />

♠ KB109<br />

♥ 765<br />

♦ K 107<br />

♣ K 95<br />

N ♠ 84<br />

W O ♥ ADB432<br />

♦ 5<br />

S<br />

♣ 8643<br />

♠ AD765<br />

♥ 8<br />

♦ B 982<br />

♣ A 107<br />

NebeninteressantenComputerausteilungen<br />

und den <strong>Bridge</strong>mates<br />

gibt es in Saarbrücken<br />

traditionell ein gutes Mittagsbuffet<br />

und eine reichhaltige<br />

Kuchentafel.Vielleichtist all das<br />

fürAuswärtigeAnreizgenug,im<br />

nächsten Jahr zu kommen und<br />

folgenden Lokalmatadoren die<br />

Geldpreisestreitig zumachen:<br />

1.v.Györffy–Häusler 66,92%<br />

2.Fr. Reiter–Schmidt 65,44%<br />

3. Kiefer–Kuhn 64,29%<br />

4.Fr. Böckelmann –Hunsicker<br />

60,82%<br />

5.Fr. Dietrich–Dietrich 58,40%<br />

6. Boldt–Dr. Horacek 57,46%<br />

■<br />

DerDBVimInternet:<br />

www.bridge-verband.de<br />

Weihnachten<br />

23. Dez. 07 -2.Jan. 08<br />

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nordöstlich von Hamburg direkt<br />

gegenüber des schneeweißen<br />

Wasserschlosses.<br />

Das Hotel wurde mehrfach ausgezeichet;<br />

insbesondere die Küche<br />

wird von Feinschmecker-Führern<br />

empfohlen. Der freundliche und<br />

perfekteServiceist ein besonders<br />

herausragendes Merkmal.<br />

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Technik<br />

MULTIPLE CHOICE –SIE HABEN DIE WAHL !<br />

FürFortgeschrittene<br />

■ MarcSchomann<br />

DieseArtikelserierichtetsichanTurnierspieleroderdie, dieeswerdenmöchten.<br />

AlsGrundlagefürdieReizungdientForumD.<br />

ZujedemProblemwerdenverschiedeneAntwortmöglichkeitenvorgeschlagen,wobeinureineAntwort<br />

dievollständig richtigeist.BeidenLösungenwirderläutert,warumdiejeweiligenAntwortenrichtig<br />

bzw.unkorrektsind.Fürjede Antwort gibteseinebestimmteAnzahlvon Punkten,dieaddiert zueinem<br />

kommentiertenErgebnisführen.<br />

SiehabenimVerlaufedesheutigenAbendsimPaarturnierfolgende Hände aufgenommenunddie<br />

Reizungentwickeltesichwieuntenbeschrieben.WaswarIhrjeweiligesGebot?<br />

IhreHände DiebisherigeReizung IhrGebot?<br />

30<br />

Gegner1 IhrPartner Gegner2 Sie<br />

Gefahrenlage Gegner:Weiß Sie: Rot<br />

1) ♠ KDB p a)X<br />

♥ B753 1 ♣ 1 ♠ p 2 ♣ * b)Passe<br />

♦ K9632 X p 3 ♣ ? c)4 ♠<br />

♣ 6 d)3 ♠<br />

*einladendmitFit<br />

Gefahrenlage Gegner:Weiß Sie:Weiß<br />

2) ♠ 93 p a)2 ♦<br />

♥ K754 1 ♥ p p ? b)1SA<br />

♦ A10964 c)Passe<br />

♣ KB d)X<br />

Gefahrenlage Gegner:Weiß Sie: Weiß<br />

3) ♠ 2 1 ♠ p 1SA a)2SA<br />

♥ D6 p 2 ♥ p ? b)Passe<br />

♦ K107542 c)2 ♠<br />

♣ A1098 d)3 ♦<br />

Gefahrenlage Gegner:Weiß Sie: Rot<br />

4) ♠ AK83 p 1♦ a)Passe<br />

♥ – 3 ♥ 3 ♠ 6 ♥ ? b)6 ♠<br />

♦ AB1086 c)X<br />

♣ D932 d)7 ♠<br />

Gefahrenlage Gegner:Weiß Sie: Rot<br />

Gegner1 IhrPartner Gegner2 Sie<br />

5) ♠ B9754 p p a)3 ♥<br />

♥ D964 p 1♣ p 1♠ b)3 ♠<br />

♦ 3 p 2SA p ? c)3SA<br />

♣ K93 d)Passe


Technik<br />

HappyBirthday–DasSputnik-Kontrawird50<br />

Kontra–DasunbekannteWesen<br />

■ Hajo Prieß<br />

Inden letzten hundert Jahren<br />

ist in der Kernphysik aus den<br />

bis dahin bekannten wenigen<br />

Elementarteilchen eine ganze<br />

Heerschar von absonderlichsten<br />

Geschöpfen geworden und<br />

immer noch werden neue entdeckt,<br />

so dass man heutzutage<br />

sehr zutreffend von einem Teilchen-Zoo<br />

spricht.<br />

Ähnlichist esmitdemKontra<br />

beim <strong>Bridge</strong>. Kontra-Zoo würde<br />

die Situation zutreffend beschreiben.WährendAnfangdes<br />

20. Jahrhunderts eigentlich nur<br />

das Strafkontra und das Informationskontra<br />

(ab 1912/1913)<br />

existierten,gibtesnuneineUnzahl<br />

von Kontras für die unterschiedlichstenSituationen.<br />

Unterscheiden kann man<br />

zweiGruppen:<br />

1) DasStrafkontraund<br />

2) DasTake-out-Kontra<br />

Während in der Gruppe der<br />

Strafkontras nur ein paar wenige<br />

Varianten außer dem „eigentlichen“<br />

Strafkontra zu findensindwiedieAusspielkontras<br />

Lightner- und Fisher-Double*<br />

und Exoten wie 0(1)-Stich Kontra,<br />

oder das striped tailed ape<br />

double*, die beide noch ein<br />

Weiterreizenoffenlassen,ist die<br />

Gruppe der Take-out-Doubles<br />

weitgrößer.<br />

Aber listen wir sie einmal<br />

chronologisch nach ihrer geschätztenEntstehungszeitauf:<br />

1) Informationskontra<br />

2) Balancing-Kontra (verspätetesInformationskontra)<br />

3) Negativ-Kontra (im Jahr<br />

1957 von dem amerikanischen<br />

Paar Roth –Stone<br />

nach dem sowjetischen SatellitenSputnikbenannt)<br />

4) OptionalesKontra<br />

5) KompetitivesKontra<br />

6) ResponsiveDouble<br />

7) Support Double<br />

8) Snapdragon Double<br />

Außerdemgibtesauchnoch<br />

Kontras auf gegnerische künstliche<br />

Reizungen, die je nach<br />

Partnerschaftsabsprache unterschiedliche<br />

Bedeutung haben<br />

können.Wer soll sich bei dieser<br />

32<br />

Liste, die wahrscheinlich nicht<br />

einmalvollständig ist,nochauskennen?DadiesesThemaStofffüretlicheBüchergeliefert<br />

hat,sollen<br />

die folgenden Kurzbeschreibungen<br />

nur den Appetit beim<br />

Leser wecken, sich mit der Materieintensiverzubefassen.<br />

Kurzbeschreibungen<br />

DasInformationskontra<br />

Das Informationskontra kommt<br />

zurAnwendung,wenn derGegner<br />

eröffnet hat und zeigt eine<br />

Hand mit 12–17 Figurenpunkten<br />

und einer entsprechenden<br />

Verteilung oder eine beliebige<br />

Verteilung mit mindestens 18<br />

Figurenpunkten (auch Stärkekontragenannt).<br />

Hat der Gegner eine Unterfarbe<br />

eröffnet, zeigt das „normale“<br />

Informationskontra mit<br />

12–17 Punkten 4/3 oder 4/4 in<br />

denOberfarbenundUnterstützung<br />

inder anderen UF.Gegen<br />

eine Oberfarberöffnung zeigt<br />

esdieandereOberfarbe zuviert<br />

und Spielbereitschaft in den<br />

Unterfarben.<br />

Beispiele:<br />

Gegnerhatein ♦ eröffnet:<br />

MansagtKontramitABxx,Kxxx,<br />

xx, ADx oder Axx, KBxx, Ax,<br />

xxxx.<br />

DasInformationskontrakann<br />

auchabgegebenwerden,wenn<br />

schon beide Gegnergereizthaben,<br />

sollte dann aber etwas<br />

stärker an Punkten oderVerteilung<br />

sein, wenn der Partner<br />

möglicherweiseaufdie3er-Stufegehenmuss:<br />

Beispiele:<br />

1 ♥ pass 2 ♥ X mit<br />

AKxx,xx,ADxx,DBxoder<br />

ADxx,x,Axxx,Dxxx.<br />

HatderGegner2Farbengereizt,<br />

zeigt es die beiden anderenFarbenmindestenszuviert.<br />

1 ♣ pass 1 ♠ Xmit<br />

xx,ADxx,ADxx,xxx.<br />

BalancingDouble<br />

DieseKontrakann manauchals<br />

verspätetes Informationskontra<br />

bezeichnen. Es zeigt die vom<br />

Gegner nicht gereizten Farben,<br />

ohne die Punktstärke einer Eröffnungzuhaben.<br />

Beispiele:<br />

1) 1 ♥ pass 2 ♥ pass<br />

pass X<br />

mitAxxx,x,Dxxx,Kxxx.<br />

2)1♣ pass 1 ♥ pass<br />

2 ♥ pass pass X<br />

mitADxx,xxx,KBxx,xx.<br />

WirddasKontranichtinletzter<br />

Position abgegeben (wenn<br />

man passt, ist die Reizung zu<br />

Ende), spricht man auch von<br />

pre-balancing.<br />

Beispiel:<br />

pass 1 ♥ pass 2 ♥<br />

X<br />

DasnegativeKontra<br />

(früherSputnik)<br />

Dieses Kontra kommt immer<br />

dann zur Anwendung, wenn<br />

der Partner eröffnet und der<br />

Gegner gegengereizt hat. Es<br />

zeigt eine Hand, mit der man<br />

etwas gereizt hätte, wenn der<br />

Gegner nicht dazwischengefunkt<br />

hätte. In vielen Partnerschaften<br />

zeigt es die nicht gebotene<br />

Oberfarbe mindestens<br />

zu viert (Sonderfall: nach 1 ♣<br />

1 ♦ zeigt das Kontra beide<br />

Oberfarben zu viert). Kann der<br />

Partner noch auf der Einerstufe<br />

reizen, zeigt es eine Hand ab<br />

6Punkten.<br />

Beispiel:<br />

1 ♦ 1 ♠ Xmit<br />

xxx,AKxx,xxx,xxx Partnerkann<br />

noch1NTsagen.<br />

Sonderfall in einigen Partnerschaften:<br />

1 ♣ 1 ♥ Xzeigt<br />

4erPik,somitwürde 1 ♠ ein5er<br />

zeigen. Wenn man diese Absprache<br />

hat, geht aber das Xin<br />

derselben Reizung mit z. B.<br />

Kx,xxx,ABxxxx,xx verloren.<br />

Reizt der Gegner auf der<br />

Zweierstufe gegen, sollte das<br />

Negativkontra eine Hand ab<br />

8Punktenzeigen.<br />

DasoptionalDouble<br />

DiesesKontrastehtschon unter<br />

Artenschutz. Man benutzte es<br />

frühergegenSperransagendes<br />

Gegners und es bedeutete:<br />

Partner,dukannst auchpassen,<br />

wenn duwashast.DerNameist<br />

schon irreführend, da ja jedes<br />

Take-out-Kontra auchdieOption<br />

fürdenPartneroffenlässt,es<br />

strafzupassen. Aber das bitte<br />

nur in besonderen Fällen, also<br />

viele Trümpfe und den einen<br />

oder anderen Stich inder Verteidigung<br />

auch sonst noch, ansonsten<br />

gilt als ehernes Gebot<br />

Take-out-Doubles are for take<br />

out (von E. Kantar, wenn ich<br />

mich nicht irre). Also im Zweifelsfall<br />

reizen, ihr Partner wird<br />

esIhnendanken.<br />

DaskompetitiveKontra<br />

Dieses Kontra kommt zur Anwendung,<br />

wenn beide Seiten<br />

einen Fit haben und man den<br />

Partner zum Vollspiel einladen<br />

will.<br />

Beispiel:<br />

1 ♠ 2 ♥ 2 ♠ 3 ♥<br />

X<br />

zeigt jetzt eine Einladung zu<br />

4 ♠ .Eine 3 ♠ Reizung ist nur<br />

kompetitiv.<br />

VielePartnerschaftenspielen<br />

inzwischen,dass einnochmögliches<br />

Gebot in einer anderen<br />

Farbe diesesKontraersetzt.<br />

* LightnerDouble: Fordert dasAusspiel<br />

einerbestimmtenFarbe vom Partner.<br />

Fisher Double: Ein Kontra, dass gegen<br />

einen ohne Gegenreizung erreichten<br />

3SA-Kontrakt der Gegner den Partner<br />

zum Ausspiel einer Unterfarbe auffordert.<br />

0(1) StichKontra: Zeigteinebestimmte<br />

Anzahlvon StichenimGegenspiel,wenn<br />

der Gegner Schlemm gereizt hat, um<br />

herauszufinden, ob man verteidigen<br />

soll.<br />

Striped tailed ape Double: Ein Kontra,<br />

das abgegeben wird, wenn man mit Sicherheit<br />

weiß (glaubt), dass der Gegner<br />

einenSchlemm spielenkann undervielleicht<br />

dadurch nur im kontrierten Vollspiel<br />

spielt, was selbst mit den Überstichen<br />

weniger zählt. Kann nur<br />

abgegeben werden, wenn man aus<br />

einem Rekontra in eine billige Verteidigung<br />

rauslaufen kann. Der Name soll<br />

von der Häufigkeit dieses Kontras kommen.<br />

Haben Sie schon einmal einen<br />

Menschenaffen mit einem gestreiften<br />

Schwanzgesehen?


Beispiel:<br />

1 ♠ 2 ♦ 2 ♠ 3 ♦<br />

3 ♥ wärejetztdieEinladungzu<br />

4 ♠ undXwäreStrafkontra.<br />

DasresponsiveDouble<br />

Dieses Kontra kommt häufiger<br />

vor, wird aber von nicht soerfahrenen<br />

Spielern leicht übersehen.<br />

Was reizen Sie z. B. mit<br />

ABxx, xx, xxx, Kxxx, wenn die<br />

Reizung 1 ♦ 1 ♥ 2 ♦ vor<br />

Ihnengestartetist? EinXindieserSituation<br />

beschreibtperfekt<br />

IhreHand.<br />

Ein responsive Double wird<br />

vom Partner des Gegenreizers<br />

abgegeben und zeigt die beiden<br />

noch nicht gereizten Farben.<br />

DasSupport Double<br />

DiesesKontra(von EricRodwell<br />

erfunden) gibt es noch nicht<br />

sehr lange, wird aber inzwischen<br />

schon von den meisten<br />

Experten angewendet. Es wird<br />

ausschließlich vom Eröffner abgegeben!Eszeigteine3er-Längeindervom<br />

Partnergereizten<br />

Farbe. Es wird meistens sobegrenzt,<br />

dass es nur abgegeben<br />

wird, wenn derPartnernochauf<br />

derZweierstufereizenkann.<br />

Beispiel:<br />

Mitxxx,AKxxx,KDxx,xhatman<br />

1 ♥ eröffnet. DieReizunggeht:<br />

1 ♥ pass 1 ♠ 2 ♣<br />

X zeigtnunein3erPik<br />

TestenSieIhreKontrafestigkeit<br />

(Support =Unterstützung)<br />

oder1 ♦ pass 1 ♥ 1 ♠<br />

X zeigt3erCoeur.<br />

Dassnapdragon Double<br />

Dieses Kontra ist meines Wissens<br />

nach noch ziemlich jugendlich.<br />

Man könnte esauch<br />

ein Responsive-Double für eine<br />

Farbe nennen, aber das klingt<br />

beiWeitemnichtsohübsch.<br />

DiesesKontragibtderPartner<br />

des Gegenreizers ab und zeigt<br />

die einzige bisher nicht gereizte<br />

Farbe zufünftund(hierscheiden<br />

sichdieGeister)einegewisseUnterstützunginPartners<br />

Farbe.<br />

Beispiel:<br />

1 ♦ 1 ♥ 1 ♠ X<br />

Mit diesem Kontra versucht<br />

man nun den Drachen zu<br />

schnappen,wenn manz.B.xxx,<br />

Bx,Dxx,AB10xx hält. Füreinforcierendes<br />

2 ♣ ist man zu<br />

schwach, 2 ♥ sieht auch nicht<br />

so schön aus und vielleicht<br />

bringt der Partner ja ein 3er-,<br />

odersogarein4er-Treffmit.<br />

Ganz sicher macht ein Strafkontra<br />

andieser Stelle nur wenig<br />

Sinn.<br />

Ich finde gerade dieses Kontra<br />

zeigt, wie innovativ die Entwicklungdes<strong>Bridge</strong>ist<br />

undman<br />

kann gespannt darauf sein, was<br />

nochallesindennächstenJahrzehntenaufunszukommt.<br />

■<br />

Reizung NamedesKontras<br />

1 1 ♥ 1 ♠ 2 ♥ X<br />

2 1 ♦ 1 ♠ X<br />

3 1 ♣ pass 1 ♥ 1 ♠<br />

X<br />

4 pass 1 ♠ pass 2 ♠<br />

X<br />

5 2 ♥ X<br />

6 1 ♥ 2 ♦ 2 ♥ 3 ♦<br />

X<br />

7 1 ♥ 2 ♣ 2 ♦ X<br />

8 pass 1 ♥ 1 ♠ 2 ♥<br />

pass pass X<br />

LösungenfindenSie aufSeite34<br />

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Technik<br />

33


Technik<br />

VERTEILUNGSWERTE<br />

■ WładysławIzdebski<br />

Władiysław Izdebski, Chefredakteuer<br />

des polnischen <strong>Bridge</strong>-MagazinsSwiatBrydza<br />

D<br />

ie Blattbewertung unterliegt<br />

noch deutlich größeren<br />

Schwankungen, wenn die<br />

Hände unausgeglichen sind.<br />

Angenommen,wirnehmenfolgende<br />

Kartenauf:<br />

♠ D1076<br />

♥ –<br />

♦ A987<br />

♣ A9865<br />

Partner überrascht uns angenehm,<br />

indem er 1 ♠ eröffnet.<br />

Unsere Chicane ist eine Menge<br />

wert, mit den vier Trümpfen<br />

bringt sie mindestens 2Stiche.<br />

Wir bewerten sie mit 6–7 Punkten.AlleunsereFigurenwerden<br />

arbeiten.<br />

Undwiewürdenwirdiegleiche<br />

Hand bewerten, wenn der<br />

Partner1 ♥ eröffnethätte?<br />

DieSituation verkehrt sichin<br />

ihr Gegenteil. Weil die Chicane<br />

in Partners Farbe ist, ist sie nun<br />

ein Minuspunkt. Die ♠ -Dame<br />

hat noch einen unbestimmten<br />

Wert.<br />

WährendderReizungkönnen<br />

sichdieVerteilungswerte<br />

weitgehendverändern.<br />

1. Im Team, beide Seiten in<br />

Nichtgefahr,blicken wir auf folgende<br />

Verteilung:<br />

♠ –<br />

♥ AB1054<br />

♦ KB54<br />

♣ A765<br />

Wir eröffnen 1♥ und der Partnerantwortet:<br />

34<br />

•1 ♠ –das ist schlecht, unser<br />

Blatt hatplötzlichanWert verloren;<br />

•1SA –nicht ganz so schlecht;<br />

derPartnerhatkeinePiks. Wir<br />

haben zwar keinen Coeur-Fit,<br />

aber er besitzt mindestens<br />

8Karten in den Unterfarben;<br />

wir haben also einen Unterfarb-Fit;<br />

•2 ♣ – das ist gut. Partner<br />

könntezwar4Pikshaben,die<br />

Treffs wären dann aber mindestens<br />

zu fünft. Im Moment<br />

ist es schwer zu sagen, wie<br />

vielunsereKaroswert sind;<br />

•2 ♦ –eineTraumantwort. Unsere<br />

Karos haben ein Maximum<br />

an Stärke erreicht und<br />

die Asse sind sowieso immer<br />

gut.<br />

2.Team, N/S in Gefahr, mit diesemBlatt<br />

(W) :<br />

♠ –<br />

♥ AB1054<br />

♦ KB54<br />

♣ A765<br />

eröffnen wir 1 ♥ und die GegnermischensichindieReizung<br />

ein:<br />

W N E S<br />

1 ♥ 1 ♠ 2 ♥ Pass<br />

?<br />

Nach der 1 ♠ -Zwischenreizung<br />

derGegnerist derWert unserer<br />

Hand potenziell gestiegen;<br />

Nord hat Pikwerte, also wächst<br />

die Chance, dass Partner Werte<br />

in unseren Farben besitzt. 2 ♥<br />

vom Partner hat Ihre Hoffnung<br />

nicht zunichte gemacht. Und<br />

dasPassenvon Süd?<br />

Wenn beide Seiten in etwa<br />

gleichstark sind, warum unterstützt<br />

Süd die Piks seines Partners<br />

nicht? – Wenn er ein<br />

Double-Pik hat, dann hat unser<br />

Partner 5–6 Pikkarten, statistisch<br />

gesehen mit irgendeiner<br />

FigurindieserFarbe.Wenn Süd<br />

drei Pik-Karten hat und trotzdem<br />

passt, heißt das, dass er<br />

auchguteWerteinunsererFarbe<br />

hatundseinenPartnernicht<br />

zu einer höheren Reizung ermutigen<br />

will. Wie esauch sei,<br />

fürunsereSeiteist esimmerungünstig.<br />

In dieser Lage ist ein<br />

Passevon Ihnennichtabwegig.<br />

Wenn Nord sechs gute Piks besitzt,<br />

wird ersie bestimmt wiederholen<br />

und dann kann der<br />

Partnernochreagieren.Mitvier<br />

Coeur-Karten wird erbestimmt<br />

nicht aufgeben, vielleicht reizt<br />

er auch seine zweite Farbe.<br />

Dann ist nochallesoffen.<br />

W N E S<br />

1 ♥ 1 ♠ 2 ♥ 2 ♠<br />

?<br />

Jetzt sollte man auf jeden Fall<br />

weiterreizen. Die Pik-Chicane<br />

hat an Wert gewonnen. Man<br />

solltedenPartnerindieReizung<br />

einbeziehen, am besten mit<br />

einem 3 ♦ -Gebot (diese Farbe<br />

braucht eine Ergänzung und<br />

das Gebot steuert auch das<br />

Ausspiel, falls die Gegner den<br />

Kontrakt ersteigern). In diesem<br />

Moment ist unklar, ob man<br />

weiterreizt,umselbst 4 ♥ zuerfüllen<br />

oder um gegen ein Pik-<br />

VollspielderGegnerzuverteidigen.<br />

W N E S<br />

1 ♥ 1 ♠ 2 ♥ 3 ♠<br />

?<br />

Die Gegner haben einen guten<br />

Pik-Fit gefunden. Das Blatt des<br />

Eröffners garantiert nicht, dass<br />

man damit ein Vollspiel erfüllt,<br />

aber die Pik-Chicane ist sehr<br />

vorteilhaft und die ganze Verteilung<br />

schreit nach Weiterreizung.<br />

Die Wahrscheinlichkeit<br />

lässt auf passende Werte beim<br />

Partner hoffen, die unseren<br />

Kontrakt lohnend erscheinen<br />

lassen. Ein konventionelles Gebot,<br />

das sich indieser Situation<br />

anbietet, ist 3SA. Das sollte in<br />

dieser Sequenz nie natürlich<br />

sein (muss natürlich mit dem<br />

Partner abgesprochen sein).<br />

Der Partner sollte dann kein<br />

Problem damit haben, dieses<br />

Gebot als deutlichen Hinweis<br />

Lösungenvon Seite33:<br />

auf eine 0-5-4-4-Verteilung zu<br />

verstehen.<br />

DieganzeVerteilungkann so<br />

aussehen:<br />

TeilerW,GefahrN/S<br />

♠ –<br />

♥ AB1054<br />

♦ KB54<br />

♣ A 765<br />

♠ AD1076<br />

♥ K 983<br />

♦ 8<br />

♣ KD4<br />

N ♠ B 92<br />

W O ♥ D 62<br />

♦ AD976<br />

S<br />

♣ 92<br />

♠ K 8543<br />

♥ 7<br />

♦ 1032<br />

♣ B 1083<br />

West Nord Ost Süd<br />

1 ♥ 1 ♠ 2 ♥ 3 ♠<br />

3 SA* 4 ♠ 5 ♦ –<br />

– X allepassen<br />

*Dasmuss wirklichunbedingtmitdem<br />

Partnerabgesprochensein.Vielleichtist erder<br />

Meinung,dass 3 SAindieserSequenznatürlich<br />

seinsollte.<br />

N/S erfüllen mühelos 4 ♠ .Von<br />

daher werden sich 5♦ als eine<br />

äußerst lohnende Unternehmung<br />

herausstellen, wenn sie<br />

gewonnenwerden.Nachjedem<br />

anderen Ausspiel außer Pik ist<br />

das Abspiel nicht schwer. Süd<br />

hat aber doch Pik ausgespielt.<br />

Aber auch jetzt wird der Alleinspielerdamitfertig.Erschnappt<br />

ein Pik amTisch. Dann spielt er<br />

♦ K, und ein kleines Coeur zur<br />

Dame in der Hand. Wenn Nord<br />

mit dem König einsteigt und<br />

seinem Partner einen Coeur-<br />

Schnapper gibt, ist das weitere<br />

Abspielunproblematisch.Wenn<br />

er duckt, wird der Alleinspieler<br />

den Stich mit der Dame nehmen,<br />

ein zweites Pik schnappen,<br />

Trümpfe ziehen und ein<br />

Coeurabgeben.DieGegnerbekommen<br />

nur einen Coeur- und<br />

einenPikstich.<br />

AusdemPolnischem<br />

von JoannaBeier<br />

1) ResponsiveDouble.Zeigtmindestens4-4 indenUnterfarben<br />

2) Negativ-Kontra.Zeigt4+inCoeur,(mitdemPartnerabsprechen,<br />

obesauchz.B.soeineHandseinkönnte: xx,xx,Kxx,KD10xxx).<br />

3) Support Double.Zeigt3er-Coeur.<br />

4) Balancing.IndiesemFall sogarpre-balancing.<br />

5) Informationskontra<br />

6) KompetitivesKontra.Einladungzu4 ♥ .<br />

7) Snapdragon. Zeigt 5er-Pik, ca. 8Punkte, leichte UnterstützunginTreff.<br />

8) Take-out. Partner sach ma was (s. TinaTreff inder Rubrik Unterhaltung).


✂<br />

FragenandenkleinenTurnierleiter<br />

NichtabrechenbareBoards<br />

■ ChristianFarwig<br />

Frage: BeiderRegionalligaist unsfolgender<br />

Fehler unterlaufen:Wir haben<br />

indererstenHalbzeiteinenBoardsatz<br />

ausgelegt,derfalscheHände enthielt.<br />

Daraufhin wurden in 4der 6Kämpfe<br />

siebennichtabrechenbareBoardsgespielt,<br />

daim Open und Closed unterschiedliche<br />

Teilungen vorlagen. Der<br />

Fehler wurde natürlich erst bei der<br />

Abrechnungbemerkt.<br />

Wir haben daraufhin zunächst den<br />

korrektenBoardlauffürdie2.Halbzeit<br />

vorbereitet und die Entscheidung<br />

über dieWertung der 1. Halbzeit vertagt;<br />

erstmal sollte der ursprüngliche<br />

Zeitplan eingehalten und die 2.Halbzeit<br />

gespielt werden. Während die<br />

2.Halbzeit lief, haben wir dann die<br />

Turnierordnung studiert und in §39<br />

etwaszuunseremThemagefunden:<br />

§39:BewertungnichtgespielterBoards<br />

(2)ZuweisungkünstlicherScores<br />

Werden in einem Match mindestens<br />

die Hälfte aller Boards regulär in beiden<br />

Räumen gespielt und entscheidet<br />

derTurnierleiter,dass die Aufgabeeines<br />

Teams gemäß §40 nicht vorliegt, so<br />

wird das IMP-Resultat nach der für die<br />

volleAnzahlvon BoardsgültigenSkala<br />

in SP umgewandelt, wobei nicht gespielte<br />

Boards wie folgt berücksichtigt<br />

werden:(...)<br />

3. Sind beide Teams unschuldig daran,<br />

dass weniger Boards als vorgesehen<br />

in dem Match gespielt werden, so<br />

erhaltenbeideTeamszusätzlich3IMPs<br />

fürjedesnichtgespielteBoard.<br />

Nach Beendigung teilten wir dann<br />

mit,dass wir§39(2)3anwenden,also<br />

kein Nachspielen anordnen und die<br />

Wertung der Kämpfe entsprechend<br />

vornehmen,wobeiwiraufdiezusätzlichen<br />

3IMPs verzichteten, dasich ja<br />

dadurch die IMP-Differenz nicht ändert.<br />

Das ist, wie wir hinterher erfahren<br />

haben, falsch, denn die 3IMPs für jedes<br />

falsche Board hätten beiden<br />

Teamszugeschlagenwerdenmüssen.<br />

Dadurch könnte ein Kampf statt ursprünglich<br />

z. B. 21:9 jetzt plötzlich<br />

24:12 ausgehen, d.h., die Summe der<br />

VP wirdgrößerals30.<br />

Wie soll man in diesem Fall vorgehen?<br />

Offensichtlich hat es einen krassen<br />

Fehler bei der Auswertung gege-<br />

ChristianFarwig<br />

ben. Muss auf jeden Fall eine<br />

Neuberechnung erfolgen oder darf<br />

der LV-Vorstand darüber befinden?<br />

Oder darf nichts geändert werden,<br />

weil schon irgendwelche Fristen verstrichensind?<br />

Antwort: Die Frage zerfällt eigentlich<br />

indreiTeilfragen:<br />

–Hat der Turnierleiter die richtige<br />

Entscheidunggetroffen?<br />

–WiesinddienichtspielbarenBoards<br />

zuscoren?<br />

–Kann der Fehler des Turnierleiters<br />

nochkorrigiert werden?<br />

Gleich zur ersten Frage: Der TurnierleitervorOrthatdenrichtigenParagrafeninderTurnierordnunggefunden,<br />

hätte aber auch den ersten<br />

Absatzbeachtensollen.<br />

§39: Bewertung nicht gespielter<br />

Boards<br />

(1) Kürzenvon Matches<br />

JedesMatchsoll möglichst mitder<br />

angesetztenAnzahlvon Boardsinbeiden<br />

Räumen gespielt werden, auch<br />

wenn dieseineÜberschreitungderregulären<br />

Spielzeit zur Folge hat. Der<br />

Turnierleitersoll indiesemFall gemäß<br />

§41 Strafpunkte zuweisen und nur<br />

dann anordnen, dass weniger Boards<br />

gespielt werden, wenn eine weitere<br />

Verzögerung den gesamten Turnierablaufbeeinflussenwürde<br />

(...)<br />

Technik<br />

Die Intention der Turnierordnung ist<br />

klar:Wenn möglich,solltejederKampf<br />

mit der vollen Anzahl von regulär abrechenbaren<br />

Boards gespielt werden.<br />

DerTurnierleitermuss alsoimRahmen<br />

des Zumutbaren versuchen, die verfälschten<br />

Boards nachzuspielen, auch<br />

wenn daseineÜberschreitungdergeplanten<br />

Spielzeit zur Folge haben<br />

würde. Dabei wäre esübrigens nicht<br />

statthaft, den Spielern die Mittagspausezustreichenoderbisnachts<br />

um<br />

1.00 Uhrspielenzulassen,umdieFehlerdesTurnierleiters<br />

auszubügeln.Die<br />

Abwägung der Zumutbarkeit muss<br />

der Turnierleiter in Absprache mit<br />

demVeranstaltertreffen.<br />

Wenn wir davon ausgehen, dass<br />

ein Nachspielen nicht möglich war,<br />

hat der Turnierleiter alles richtig gemacht<br />

und wir schreiten zur Antwort<br />

aufdiezweiteFrage.<br />

Hier kommt der zweite Absatz des<br />

§39zur Anwendung, der in seinem<br />

drittenSatzsagt:<br />

SindbeideTeamsunschuldig daran,<br />

dass wenigerBoardsalsvorgesehenin<br />

dem Match gespielt werden, so erhalten<br />

beide Teams zusätzlich 3IMPs für<br />

jedesnichtgespielteBoard.<br />

Die Regelung dieses Paragrafen<br />

führt dazu,dass mehrSiegpunkteverteilt<br />

werden, als regulär zu verteilen<br />

wären. Ein Beispiel: Nach 19 von 26<br />

Boards steht es zwischen zwei Teams<br />

24:10.Jetztwerden7BoardsaufPlusdurchschnitt<br />

gesetzt. Jetzt rechnet<br />

das eineTeam ein Ergebnis von 45:10<br />

ab (24 +21), das andere Team 24:31<br />

(10 +21). Hier ist die Formulierung<br />

des Paragrafen extrem knapp; aber<br />

aufderanderenSeitewürde derParagrafsonst<br />

keinenSinn machen.<br />

Wenn wirdierichtigeEntscheidung<br />

kennen, führt das zur dritten Frage:<br />

Kann odermuss dasnachträglichkorrigiert<br />

werden?<br />

Die Antwort ist ja; die falsche Ergebnisberechnung<br />

muss auf jeden<br />

Fall rückgängig gemacht werden.<br />

Dazu gibt es in derTBR den §82: Berichtigungvon<br />

Verfahrensfehlern:<br />

A.PflichtdesTurnierleiters<br />

Es ist die Pflicht des Turnierleiters,<br />

Verfahrensfehler zu berichtigen und<br />

den Fortlauf des Spiels in einer Weise<br />

sicherzustellen, die nicht im WiderspruchzudiesenRegeln<br />

steht. (...)<br />

35


Technik<br />

UmeinenVerfahrensfehlerhandelt<br />

essichhierzweifellos; soalshätteder<br />

Turnierleiter die falsche Siegpunkt-<br />

Skala zugrunde gelegt oder die<br />

Ergebnisse im aramäischen Rösselsprungverfahrenermittelt:DieTurnierteilnehmer<br />

haben treu und redlich<br />

das vom Turnierleiter vorgegebene<br />

Scoreverfahren verwendet, ohne zu<br />

wissen, das es falsch ist. Und eswäre<br />

nicht billig, von ihnen dieses Wissen<br />

zuverlangen.<br />

Die allseits bekannte Einspruchsfrist<br />

von einer halben Stunde nach<br />

Aushängen der Ergebnisse nach §79<br />

greift hier nicht, denn dieser Paragraf<br />

ist hier nicht einschlägig: Es handelt<br />

sich hier nicht um eine irrtümliche<br />

Scoreeintragung oder einen Fehler<br />

bei der Ergebniserfassung imSinne<br />

von §79.C (Irrtum beim Scoren); hier<br />

haben die Spieler alles richtig gemacht<br />

und die Scores wurden richtig<br />

berechnet. AuchdieFrist in§92(Recht<br />

zum Protest) ist nicht von Belang, da<br />

derTurnierleiter ja –wie bereits erörtert–zurKorrekturseinesVerfahrensfehlers<br />

verpflichtet ist und eskeines<br />

Protestes bedarf, um das Ergebnis zu<br />

korrigieren.<br />

Hilfreich und komplexitätsvermeidendisthier,dasessichumdieRegionalliga<br />

handelte: Weder haben die Ergebnisse<br />

Einfluss auf die nächsten<br />

Paarungen noch war das Turnier beendet.<br />

Fazit:<br />

Der Turnierleiter muss die Scores<br />

korrigieren; ein Wahlrecht gibt es dabei<br />

nicht. Der Landesverband alsVeranstalter<br />

hat hier ebenfalls kein Einspruchs-oderWahlrecht.<br />

■<br />

Kummerkasten<br />

36<br />

GutenTag,<br />

wiedereinmaleineFrage, dieichalleinenichtlösenkann:N/Sspieltein<br />

Board, das eigentlich O/W hätte<br />

spielen müssen und gewinnt das<br />

Vollspiel.<br />

Wiewirddasgescort?<br />

WererhältdieAnschrift?<br />

Die, dieesgespielthaben,oderdie,<br />

dieeshättenspielenmüssen?<br />

Ich kann weder in der TO noch in<br />

denTBReinenPassusdazufinden<br />

MfG<br />

Marion Ganschow<br />

♠ ♥♦♣ <strong>Juli</strong><strong>2007</strong> ♠ ♥♦♣<br />

WollenSie, bevorSiedasExpertenquizlesen,selbst nocheinenTipp<br />

abgebenundhabendasJuni-Heftgerade nichtparat? Hiernocheinmaldie<br />

SehrgeehrteFrauGanschow,<br />

§32TO:<br />

[...] 6. Herausnehmen falscher Blätter;<br />

Spielen auf der falschen Achse:<br />

„[...]. Das Board soll dann achsenvertauscht<br />

gespielt und entsprechend<br />

gewertetwerden.“<br />

WieSiesehen,ist esganzeinfach.<br />

Das Board wird so gewertet, wie es<br />

gespielt worden ist. Und wenn N/S<br />

das Vollspiel auf der O/W-Achse gereizt<br />

und gewonnen haben, so werden<br />

natürlich die Scorepunkte auf<br />

die O/W-Achse geschrieben; allerdings<br />

wird auch die Paarnummer<br />

von N/S auf O/W (und umgekehrt)<br />

geschrieben.<br />

Wichtig hierbei ist es, zum einen<br />

den TL davon zu informieren (denn<br />

Probleme:<br />

1Paarturnier,GefahrO/W mit<br />

West Nord Ost Süd ♠ 954<br />

1 ♣ – 1 ♦ ♥ A73<br />

– 1 ♥ – – ♦ A74<br />

? ♣ A1065<br />

2Paarturnier,Gefahrkeiner mit<br />

West Nord Ost Süd ♠ K53<br />

1 ♥ 2 ♣ ♥ 103<br />

– 2 ♠ 3 ♥ – ♦ K653<br />

? ♣ D1064<br />

3Teamturnier,GefahrO/W mit<br />

West Nord Ost Süd ♠ A83<br />

2SA* – ♥ 9864<br />

3 ♣ 3 ♦ 3 ♠ 4 ♦ ♦ 5<br />

? ♣ K10965<br />

*20–22<br />

4Paarturnier,Gefahrkeiner mit<br />

West Nord Ost Süd ♠ AK4<br />

1 ♥ – 2 ♦ – ♥ A109742<br />

? ♦ D7<br />

♣ AD<br />

5Paarturnier,GefahrN/S mit<br />

West Nord Ost Süd ♠ AKB1076<br />

1 ♠ – 1SA – ♥ –<br />

? ♦ A6<br />

♣ D6532<br />

6Teamturnier,Gefahralle mit<br />

West Nord Ost Süd ♠ 32<br />

1 ♠ 1SA ♥ A843<br />

X 2 ♦ – – ♦ B2<br />

? ♣ KD1082<br />

dieser darf für dieses „Versehen“<br />

Strafpunktevergeben) undzumanderen<br />

die Paarnummern auf dem<br />

Scorezettel deutlich zu markieren,<br />

damit die Person, die das Turnier<br />

ausrechnet, diesen Fehler bemerken<br />

kann und das Movement entsprechendanpasst.<br />

Wenn anschließend weitere<br />

Boards gegen denselben Gegner<br />

gespielt werden, werden diese<br />

dann wieder in der richtigen Ausrichtunggespielt.<br />

LiebeGrüße<br />

PeterEidt<br />

EBL Turnierleiter<br />

zertifizierterDBV-Turnierleiter<br />

„ Gold “


Jugend<br />

Gehtnicht? –<br />

Gibt’snicht!<br />

BerichtzumdrittenFrankfurt Cup,demeinzigen<br />

internationalenSchülerturnierinEuropa<br />

■ HartmutKondoch<br />

D<br />

erdritte Frankfurt Cup –jedes<br />

Jahr dasselbe Chaos?<br />

Nein! Diesmal ging das Ganze<br />

auf einem deutlich höheren<br />

Niveau vonstatten. Bedingt<br />

durch die Reisen des Kaders ins<br />

Ausland hatte sich die Anzahl<br />

der Teams deutlich vergrößert.<br />

Nachdem wir letztes Jahr in<br />

SzamotulyinderNähevon Poznan<br />

(Posen) mit offenen Armen<br />

aufgenommen wurden, nutzte<br />

ich die Möglichkeit, uns für die<br />

herzliche Gastfreundschaft zu<br />

bedanken.Diesbedeuteteallerdings,dasalleinedreizusätzliche<br />

Teams aus Szamotoly dabei waren<br />

–außerdem ergänzte noch<br />

ein Team aus Bytom die polnische<br />

Vertretung. Insgesamt<br />

gingen 13Teams an den Start:<br />

vierTeamsausPolen,jezweiaus<br />

Frankreich,Ungarn,denNiederlanden,<br />

Deutschland und eine<br />

MannschaftausTschechien.<br />

EinTurniersolchenAusmaßes<br />

ist ohneMithilfevon vielen–vor<br />

allem in finanzieller Hinsicht –<br />

nichtzuorganisieren.Uminsbesondere<br />

den osteuropäischen<br />

MannschaftendasMitspielenzu<br />

ermöglichen, gilt die Regelung,<br />

dass die Mannschaften nur die<br />

Anreiseselbst bezahlenmüssen.<br />

VerpflegungundUnterbringung<br />

sindfrei.Diesist auchderGrund,<br />

weshalb eskeine hohen Preisgelderzugewinnengibt,dader<br />

GroßteildesGeldesfürKost und<br />

Logisverwendetwird.<br />

Im Vorfeld des Turniers kamen<br />

4800 € als Spenden von<br />

meinen<strong>Bridge</strong>-Schülernzusammen,<br />

denen hier herzlich gedankt<br />

sei. So blieben„nur” noch<br />

2000 €für das Turnier, die von<br />

<strong>Verband</strong>sseite dazugegeben<br />

werden mussten. Wenn Sie das<br />

Turnier nächstes Jahr auch mit<br />

einer Spende unterstützen wollen,<br />

so lassen Sie mir doch eine<br />

Nachricht per Mail an Junioren<br />

ausschuss@bridge-verband.de<br />

zukommen. Unerlässlich, wie<br />

42<br />

auch bei allen anderen Kaderveranstaltungen,wardietatkräftigeMithilfevonFrauErikaBressau,<br />

daohne sie dieses Turnier<br />

kaummöglichwäre.Alleinzwölf<br />

Spieler fanden bei ihr ein Bett<br />

undwurdenauchmitFrühstück<br />

bestens versorgt. Ihr großzügig<br />

bereitgestellter Zweitwagen er-<br />

Deutsche JuniorenmitGastgeberH.Kondoch<br />

möglichteeinemTeilderholländischenMannschaftfreieBewegungsfreiheit.<br />

Als Turnierleitung und Hilfe<br />

hattensichMariaWürmseerund<br />

Daniel Gottanka aus München<br />

zur Verfügung gestellt. Ergänzt<br />

wurde das Organisations-Team<br />

durchMartinRehder(Hamburg),<br />

der die Spieler als 5. Mann am<br />

Tischunterstützteundbetreute.<br />

Traditionsgemäßbeginntdas<br />

TurnieramFreitagum17Uhrin<br />

meinerWohnung mit einem Individual-Turnier<br />

und gemeinsamen<br />

Abendessen. Das hat<br />

den Vorteil, dass alle Mannschaften<br />

eine zentrale Anlaufstelle<br />

haben, die günstig zum<br />

Bahnhof liegt und den ganzen<br />

Tag erreichbar ist. Außerdem<br />

kann ich von hier die einzelnen<br />

Spieler –vor allem die Frühankommer<br />

– auf ihre privaten<br />

Quartiere und Hotels aufteilen.<br />

Die Anreise ist deshalb den<br />

ganzen Tag über möglich. Ein<br />

gelindes Grauen überfiel mich<br />

imVorfeldbeidemGedanken,in<br />

meinerWohnung ein Individual<br />

an14Tischenzuspielen... Aber:<br />

WoeinWilleist,ist aucheinWeg.<br />

Nachdem das Wohnzimmer<br />

komplett ausgeräumt war, fandenelfTischebequem(?)Platz–<br />

ein weiterer wäre notfalls auch<br />

noch möglich gewesen. Da die<br />

ungarischen Spieler erst am<br />

Samstag anreisen konnten und<br />

einige junge polnische Spieler<br />

sichliebervon derFahrt erholen<br />

wollten, wurde die ursprünglich<br />

erwartete Tischzahl nicht erreicht.<br />

SolltederZuspruchbeim<br />

nächsten Mal noch größer sein,<br />

so muss ich vermutlich einige<br />

Nachbarn auf Urlaub schicken,<br />

um auch inderen Wohnungen<br />

noch zu spielen. Diese stehen –<br />

Gott sei dank –Aktionen wie<br />

dem Kadertraining und dem<br />

Frankfurt Cup offen gegenüber<br />

undunterstützendasGanzemit<br />

Stühlen, Tischen, Geschirr und<br />

stundenweise überlassenen<br />

Kochherden.<br />

Wie gewohnt begannen am<br />

Donnerstag die Vorbereitungen<br />

mit einem längeren Besuch bei<br />

Aldi, dem Abholen von Kuchen<br />

und der Anreise der ersten Kadermitglieder.<br />

Für den FreitagvormittagwarendannVorbereitungen<br />

fürs Kochen, das<br />

Umbauen und Duplizieren geplant.<br />

Also quälte ich mich um<br />

kurzvorneunamFreitagschlaftrunken<br />

in die Küche zum Teeund<br />

Kaffeekochen, bevor ich<br />

meine restlichen Mitstreiter we-<br />

cken wollte. Das Wachwerden<br />

wurde jähvon einemmarkanten<br />

Klingeln an der Tür unterbrochen:<br />

Der erste polnische Bus<br />

mitzwölfSpielern,zweiFahrern<br />

und einem Betreuer stand vor<br />

der Tür. Eigentlich hatten sich<br />

diesefür14Uhrangesagt,dasie<br />

die Strecke aber in Rekordzeit<br />

zurückgelegthatten,sorgtensie<br />

für die erste Überraschung des<br />

Tages. Kurze Zeit später kam<br />

dann auch bereits die zweite<br />

polnischeAbordnungan.Dadas<br />

Hotel erst um 14Uhr zum Einchecken<br />

bereit war, musste die<br />

Zeit anders überbrückt werden.<br />

Nach dem Frühstück startete<br />

dann das erste Frankfurter<br />

deutsch-polnische Projekt: gemeinsames<br />

Sortieren von über<br />

200 Boards, damit diese später<br />

von derTurnierleitungdupliziert<br />

werden konnten. In der Zwischenzeit<br />

waren andere Kadermitglieder<br />

mit dem Vorbereiten<br />

des Abendessens beschäftigt:<br />

Waschen, Schälen, Schneiden<br />

von mehreren Kilo Fleisch, Brot<br />

undGemüse.Mittlerweileist der<br />

KadereineingespieltesTeam,so<br />

dass Essensvorbereitungenauch<br />

für60LeutekeingroßesProblem<br />

mehrdarstellen.<br />

Gegen 17 Uhr waren dann<br />

alle Mannschaften eingetroffen,<br />

so dass wir pünktlich mit dem<br />

Individual beginnen konnten.<br />

Da Spieler gleicher Nationalität<br />

aufeinerLiniesaßen,musstejeder<br />

versuchen, mit dem neuen<br />

Partner aus einer„andere Welt”<br />

einen kleinsten, gemeinsamen<br />

Nenner zu finden, um die vorprogrammiertenMissverständnisse<br />

auf ein Minimum zu reduzieren.<br />

In dieser Ruhepause<br />

konnte ich dann die vorbereitetenLebensmittelzumAbendessen<br />

zubereiten. Beim abschließenden<br />

Abendessen wurden<br />

dann diefolgendenSiegerverlesen:<br />

1 62,50 BerendvandenBos<br />

(Niederlande)<br />

2 61,59 FelixZimmermann<br />

(Deutschland)<br />

3 61,36 MateuszMroczkowski<br />

(Bytom/Polen)<br />

WährendnachdemIndividual<br />

das Essen in meinen Räumen<br />

„tobte”,kam abends um 22 Uhr<br />

einHilferufausUngarn.DieSpieler<br />

seien zwar schon mit dem<br />

Bus unterwegs, aber ein Team


EndspielFrankreich–Polen<br />

hätte nur drei Spieler mobilisieren<br />

können und benötige noch<br />

einenweiterenSpieler. Mittenin<br />

derNachtwurde dann nochLisa<br />

MatthiasausFritzlar„eingekauft”,<br />

um das ungarischeTeam zu unterstützen.<br />

Die Hilferufe der in<br />

der Nacht um 4Uhr angekommen<br />

ungarischen Spieler blieben<br />

leider ungehört. Als wir sie<br />

jedoch morgens um 10Uhr zu<br />

Turnierbeginn am Spiellokal antrafen,<br />

waren auch sie mittlerweile<br />

guter Dinge, so dass das<br />

Turnierbeginnenkonnte.<br />

Am Samstag und Sonntag<br />

folgte das eigentliche Teamturnier.<br />

Gespielt wurde in den Räumen<br />

des Frankfurter <strong>Bridge</strong><br />

Clubs,demichnocheinmalherzlichfürseinEngagementdanken<br />

möchte –besonderer Dank gilt<br />

hierFrauBarbaraJanssen.<br />

DieMannschaftenwurdenin<br />

zweiGruppenaufgeteilt,dieam<br />

Samstag quasi„jeder gegen jeden”<br />

4 Runden à 14 Boards<br />

spielten. Am Sonntag wurden<br />

dann über Kreuz erst Halbfinalspiele<br />

und anschließend Finalspiele<br />

um die einzelnen Plätze<br />

(jeweils à20 Boards) ausgetragen.<br />

Der Samstagabend sah<br />

Deutschland 1(Marie Eggeling,<br />

CristinaGiampietro,GerritGuba<br />

und Paul Orth) und Bytom als<br />

Gruppensieger.<br />

UmdieZeitzwischenSpielen<br />

und Abendessen zu überbrücken,<br />

versuchte ich, eine neue<br />

Idee zu verwirklichen: Um die<br />

„zwischenmenschlichen” Beziehungen<br />

zwischen den Mannschaften<br />

zu fördern, stand ein<br />

Stadtspiel auf dem Programm.<br />

Aus den Teilnehmern wurden<br />

zehnMannschaftenmitinterna-<br />

tionalgemischterBesetzunggelost.Mitdiesenfuhrenwirindie<br />

FrankfurterInnenstadt. Aufgabe<br />

der Mannschaften war es dann,<br />

anhand vorgegebener Fragen<br />

Fakten und Wissenswertes über<br />

Frankfurt zusammenzutragen.<br />

Wer hierbei die höchste Punktzahl<br />

in kürzester Zeit erzielte,<br />

wurde Sieger. Alle Mittel waren<br />

erlaubt. Ob man ins Internet<br />

ging,dieStreckeabliefoderPassanten<br />

befragte, es zählten nur<br />

dieentsprechendenAntworten.<br />

AmSonntagwurde dann das<br />

Turnier um 9Uhr morgens fortgesetzt.<br />

Leider verlor Deutschland<br />

im Halbfinale knapp, so<br />

dass amEnde nachdemSieggegen<br />

das Team aus Bytom „nur”<br />

der dritte Platz heraussprang.<br />

Das andere –rein polnische –<br />

Halbfinalewurde vom favorisiertenTeamausSzamotulygewonnen,dieauchimEndspielgegenFrankreichnichtzuschlagenwarenundsomitTurniersiegerwurden.<br />

Deutschland 2belegte mit<br />

Anne Heim, Anna Rowold, Vincent<br />

von Horn und Felix ZimmermanneinenachtbarensiebtenPlatz.<br />

Zu den Finalspielen und der<br />

Siegerehrung konnten dann<br />

noch der Präsident des <strong>Bridge</strong>-<br />

<strong>Verband</strong>es, Herr Hans-Georg<br />

Haeseler,und Pony Nehmert als<br />

Ressortleiterin Sport begrüßt<br />

werden.<br />

1. Szamotuly1/Polen<br />

(FilipDomagalski,Micha<br />

Domagalski,DawidOrlenko,<br />

StanislawAdamek)<br />

2. Frankreich1<br />

3. Deutschland1<br />

4. Bytom/Polen<br />

5. Ungarn1<br />

6. Niederlande 1 ■<br />

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Jugend<br />

43


Unterhaltung<br />

GedankenzueinemBuch<br />

■ H.G.Haeseler<br />

A<br />

lsSteffi Graf die Weltrangliste<br />

der Tennisdamen anführte,<br />

wardassoziemlichallen<br />

DeutschenabVorschulalterbekannt;<br />

sie freuten sich mit ihr<br />

und waren stolz auf sie. An der<br />

Spitze der Weltrangliste der<br />

<strong>Bridge</strong>spielerinnenstehtseiteiniger<br />

Zeit Sabine Auken vom<br />

Karlsruher <strong>Bridge</strong> Sport Club;<br />

das wissen nicht einmal alle<br />

<strong>Bridge</strong>spieler im DBV, und die<br />

Öffentlichkeit ist nicht interessiert.<br />

Es ist schon betrüblich,<br />

wenn Weltklasseleistungen in<br />

einemSport,derweltweitmehr<br />

Aktive hat als Tennis, von den<br />

deutschen Medien und folglich<br />

von der deutschen Öffentlichkeit<br />

nicht zur Kenntnis genommenwerden.<br />

44<br />

SabineAuken,<br />

Nummer1derWelt<br />

Kürzlich hat Sabine ein Buch*<br />

veröffentlicht – auf Englisch,<br />

versteht sich; denn die internationale<br />

<strong>Bridge</strong>-Szene spricht<br />

Englisch,selbst wenn Chinagegen<br />

Ungarn spielt, und zudem<br />

fragensichwahrscheinlichviele<br />

Verlage misstrauisch, ob ein<br />

Buch, das über elementare<br />

Grundlagen unseres Spiels<br />

hinausgeht,genügenddeutsch-<br />

sprachige Leser finden würde.<br />

In der Tat ist Sabines Buch<br />

höchst anspruchsvoll und dennoch<br />

würde ich mir wünschen,<br />

dass jeder im DBV es lesen<br />

könnte.<br />

Ichwill erklärenwarum.<br />

16Finalboards<br />

derWM2001<br />

DenRahmendesBuchesbilden<br />

die letzten 16Boards des Finales<br />

Frankreich/Deutschland bei<br />

der Weltmeisterschaft 2001 in<br />

Paris. Dasist zwarHistorie, aber<br />

auch ein Thriller: Wie das Damenteam<br />

des DBV mit der Aufgabe<br />

umging, einen Rückstand<br />

von 47 IMPs aufzuholen, um<br />

dann im vorletzten Board erstmals<br />

und endgültig in Führung<br />

zugehen,liest sichimmernoch<br />

wieeinKrimi.<br />

Sabine leitet jedes ihrer 16<br />

Kapitel mit der Analyse eines<br />

der Boards ein und entwickelt<br />

daraus Darstellungen ihrer eigenen<br />

Spielkunst, ihrer Abreden<br />

mit ihren Partnern (vor<br />

allem natürlich Daniela v. Arnim)<br />

und allgemeiner Prinzipien.<br />

Dabei kann sie auch<br />

längst bekanntem Material<br />

Neues abgewinnen. Aus den<br />

vielfältigenBerichtenüberParis<br />

2001hatteichz.B.denEindruck<br />

gewonnen, das letzte Board sei<br />

nicht erwähnenswert gewesen:<br />

3SA in beiden Räumen erfüllt,<br />

no swing, was soll’s. Sabine<br />

zeigt, dass der Kontrakt bei<br />

einem anderem Angriff zu<br />

schlagen gewesen wäre und<br />

knüpft daran eine mit Beispielen<br />

belegte Untersuchung zum<br />

Thema „Ausspiel zum ersten<br />

Stich“,die für Spieler jeglichen<br />

Kalibers unterhaltsamundlehrreichseinkann.<br />

Unterhaltsamund<br />

lehrreich<br />

Nebenbei wird aber auch klar,<br />

welche Gedächtnis- und Konzentrationsleistung<br />

<strong>Bridge</strong> auf<br />

Weltmeisterschaftsniveau verlangt.<br />

Zu beherrschen sind ja<br />

nicht nur die Permutationen<br />

von Bietsequenzen, mit denen<br />

sichzwei- undmehrdeutigeGeboteentschlüsseln<br />

lassen.Noch<br />

variantenreicherist dieSprache,<br />

die sich aus Regeln für das ZugebenkleinerKartengewinnen<br />

lässt.Sabinezeigtz.B.,wasman<br />

dem Partner mitteilen kann,<br />

wenn man dreimal eine Farbe<br />

zu bedienen hat, in der man 8-<br />

7-6-2hält. Wehe, wenn derPartnernichtgenauhinsieht...<br />

TinaTreffunddasandalusischeKontra<br />

■ CorneliaLeymann<br />

W<br />

ieschön und einfach waren<br />

doch für Tina Treff<br />

undSusiSorglosdieZeitender<br />

Anfänge ihres <strong>Bridge</strong>lebens,<br />

jene Zeiten stillen Verstehens.<br />

Indiesentrauten,vergangenen<br />

Tagen hatten sie folgende Abmachung:<br />

Alle ihre Kontras auf<br />

Gegners Gebote bis 2 ♠ haben<br />

spirituelle Bedeutung und heißen:<br />

Sach ma was. Alle Kontras<br />

darübersindernst gemeintund<br />

heißen: Sach ma nix, ich hau<br />

drauf. Das war einfach, ließ<br />

kaum Raum für MissverständnisseundgabdenGegnerndie<br />

Möglichkeit, Tina und Susi auf<br />

der Nase herumzutanzen. WarenTina<br />

und Susi unter Aufbietung<br />

aller Kräfte von 1 ♥ in 2 ♥<br />

gelandet, wagte sich der Gegner<br />

mit 2 ♠ auf die Tanzfläche;<br />

er hatte den fünften Pikbuben,<br />

fiel zweimal friedlich unkontriert<br />

und schrieb sich mit<br />

seinen zwei Fallern zu 100 den<br />

Top gegenüber 110 für erfüllte<br />

2 ♥ an.<br />

LaunigesSchicksal<br />

Dasändertesich,alsTinadurch<br />

ein launiges Schicksal auf eine<br />

<strong>Bridge</strong>reiseinssonnigeSpanien<br />

verschlagen wird. Eigentlich<br />

nimmt Tina sich fest vor, weite<br />

Teile des <strong>Bridge</strong>arrangements<br />

mit Nichtachtung zu strafen<br />

und sich der andalusischen<br />

Sonnehinzugeben.DerWettergott<br />

hingegen hat sich offen-<br />

Glauben Sie nun bitte nicht,<br />

das Buch erschöpfe sich insolchen<br />

hochtechnischen Details.<br />

Sabine philosophiert über<br />

Teampsychologie, sie berichtet<br />

Menschliches und Kurioses aus<br />

der Welt des großen <strong>Bridge</strong>sports<br />

und sie scheut auch<br />

nicht die Schilderung<br />

selbstverursachter Katastrophen<br />

(4 ♣ kontriert im 2-1-Fit).<br />

Mirgefällt,wiefreundschaftlich<br />

und anerkennend Sabine über<br />

ihre Partner(innen) und Teamkameradinnen<br />

schreibt, dazu<br />

ist ihreinsehrpersönlichesund<br />

bewegendes Nachwort gelungen.<br />

Jeder <strong>Bridge</strong>spieler, der<br />

mit englischer Lektüre einigermaßen<br />

zurechtkommt, wird an<br />

diesem Buch seine Freude haben.<br />

*Sabine Auken:„I love this Game“ (Herausg.<br />

Mark Horton); Toronto, Master<br />

Point Press. Zu beziehen übers Internet<br />

„Amazon.de“<br />

DerDBV<br />

imInternet:<br />

www.bridge-verband.de<br />

sichtlichfest vorgenommen,ihr<br />

diehöherenWeihendes<strong>Bridge</strong>s<br />

angedeihen zu lassen. Wann<br />

immer sie sich mit Handtuch<br />

bewaffneteinemLiegestuhlnähert,umanihremHautkrebszuarbeiten,ziehteinkleinesWölkchen<br />

am hellen Firmament auf,<br />

zögert ein Weilchen, in welche<br />

Richtung es sich wenden soll<br />

und bleibt dann just überTinas<br />

Liegestuhlstehen.Dort verharrt<br />

es wie festgenagelt. Bisweilen<br />

bläst der Wettergott das Wölk-


chenwiederweg.Dabeinimmt<br />

er den Mund so voll, dass der<br />

ganze Sand Andalusiens auf<br />

Wanderschaftgeht. Alsonimmt<br />

Tina jeden Morgen gut eingecremt<br />

und manchmal auch<br />

paniert am <strong>Bridge</strong>unterricht<br />

teil.NachzweiWochenkehrt sie<br />

voller neuer Erkenntnisse an<br />

denheimischen<strong>Bridge</strong>tischzurück.<br />

Sie hat somanches Neue im<br />

Gepäck. Die <strong>Bridge</strong>welt kennt<br />

ungefähr 22 verschiedene Kontras<br />

mit den unterschiedlichsten<br />

Bedeutungen. Da ist zunächst<br />

das Informationskontra<br />

in seinen vielfältigen Schattierungen,dieallenachdemSchema<br />

arbeiten: Ich hab hiervon<br />

was und davon nix, sach ma<br />

was. Dann erklärt TinaihrerSusi<br />

das Wiederbelebungskontra,<br />

dasReopeningDoubleunddas<br />

Balancing. „Hört sich für mich<br />

allesirgendwiegleichan“,mault<br />

Susi. Am verwirrendsten ist das<br />

kompetitive Kontra, das die<br />

Wahl des richtigen Kontraktes<br />

dem Partner in die Schuhe<br />

schiebt. Undschließlichsindda<br />

noch einige Exoten wie das<br />

Lightner-Kontra und das Kock-<br />

Werner-Rekontra. Die hören<br />

sich ganz prima an, kommen<br />

aber im wahren Leben eigentlichnichtvor.<br />

Ist dasschlichte<br />

Strafkontratot?<br />

„Und das schlichte Strafkontra<br />

ist tot?“, fragt Susi ungläubig.<br />

„Nein,aberdasist erst gemeint,<br />

wenn es die anderen alle nicht<br />

sein können.“ Aha, das ist ja<br />

schlimmer als damals, als Susi<br />

ihrer Mutter immer vorgeworfenhat,dass<br />

siesovielmeckert,<br />

bisdiesegesagthatte: „Duhörst<br />

janicht,wasichalles nicht sage.“<br />

Hoffentlichhört Susiheute, was<br />

Tina alles nicht sagt und vor<br />

allem, was sie alles nicht nicht<br />

sagt.<br />

Jedenfalls ist alles sehr verwirrend.<br />

Erst wenn keine der<br />

22 konträrenBedeutungenzutreffen,<br />

dann heißt Kontra das,<br />

was es sowieso eigentlich<br />

heißt,nämlichKontra:Sachma<br />

nix, ich hau drauf. Jetzt sind<br />

Tina und Susi reich an Kontras,<br />

aber doch ärmer dran als vorher,<br />

denn das andalusische<br />

Kontra mit seiner Vielschichtigkeit<br />

kommt beiden recht<br />

spanisch vor. Den teuren Missverständnissen<br />

sind Tür und<br />

TorgeöffnetunddasroteKärtchenhatseineUnschuldverloren.<br />

DasroteKärtchenhat<br />

seineUnschuldverloren<br />

Der Gegner eröffnet 1 ♥ und<br />

TinalegtihrKontra:Ichhabdie<br />

Piks und wenig Coeur, sach ma<br />

was. Gegners Partner springt in<br />

3 ♥ , worauf Susi erleichtert<br />

passt. Tina legt wieder Kontra.<br />

Da Susi es nicht glauben kann,<br />

dass ihre Partnerin und FreundinsiemitdemSchrott,densie<br />

in der Hand hält, auf die 4er-<br />

Stufejagenwill,interpretiert sie<br />

das rote Kärtchen als Strafkontraundpasst.<br />

West Tina Ost Susi<br />

1 ♥ X*) 3 ♥ pass<br />

pass X**) pass pass L<br />

pass<br />

X*)Info-Kontra:IchhabdiePiksundwenig<br />

Coeurs,sachmawas<br />

X**)Take-out-Kontra:IchbineinBärund<br />

habdiePiksundwenig Coeurs,sachma<br />

was. Wenn Du nix sagst, musst Du<br />

Coeurs haben.<br />

Nachdem Tina für die Gegner<br />

denTop mit530Punktenangeschriebenhat,sagensichbeide,<br />

was ihnen an dieser Reizung<br />

spanisch vorkam.„Du hattest ja<br />

garkeineCoeurs“,meckert Tina.<br />

„Nee, natürlich nicht, ich hab ja<br />

auch nichts gesagt.“ „Ja, eben.<br />

Warumhast dudenn dann mein<br />

Kontra in ein Strafkontra verwandelt?“<br />

Also, jetzt schlägt es<br />

ja wohl 13. Susi hat doch überhaupt<br />

nichts getan und „verwandelt“<br />

hat sie schon gar<br />

nichts. „Natürlich habe ich mal<br />

wiederSchuld, wenn dusoblöd<br />

bist, die Gegner mit deiner<br />

Coeur-Chicane zu kontrieren.“<br />

DasandalusischeKontrahatoffensichtlichseineTücken.<br />

Tina eröffnet 1 ♠ ,West reizt<br />

2 ♥ dagegen. Susi bietet mit<br />

ihrensechsPunkten2 ♠ .Damit<br />

ist fürsiederFall erledigt. West<br />

wagtsichaufdie3er-Stufeund<br />

Tina kontriert. Susi stutzt. Was<br />

soll das jetzt? An sich sieht es<br />

auswieeinsonnenklaresStrafkontra.<br />

Aber nach dem vorherigen<br />

Debakel ist Susi misstrauisch<br />

geworden. Vielleicht<br />

ist es ein Werner-Kock-Kontra<br />

oder wie das hieß? Aber nein,<br />

das war zu verwickelt und ist<br />

eigentlich ausgestorben. Oh<br />

du, mein Andalusien. Susi<br />

passt.<br />

West Tina Ost Susi<br />

1 ♠ 2 ♥ 2 ♠<br />

3 ♥ X pass pass ??<br />

pass<br />

Nachdem Tina für die Gegner<br />

denTop mit530Punktenangeschriebenhat,sagensichbeide,<br />

was ihnen an dieser Reizung<br />

spanisch vorkam.„Du hattest ja<br />

garkeineCoeurs“,meckert Tina.<br />

„Nee, natürlich nicht, ich hab ja<br />

auch Pik gesagt.“„Ja, eben.Warum<br />

hast Du denn dann mein<br />

Kontra in ein Strafkontra verwandelt?“<br />

Also, jetzt schlägt es<br />

eigentlich 14. Susi hat brav die<br />

Piks bestätigt und überdeutlich<br />

gezeigt, dass sie schwach ist.<br />

„Was hätte ich denn noch tun<br />

sollen?“ Tina weiß darauf eine<br />

MengeAntworten:„Aufwachen.<br />

Dein Gehirn einschalten. 3♠<br />

reizen. 4 ♠ reizen: Niemals mit<br />

dem Schrott passen.“ Doch sie<br />

sagtnichts.<br />

Susi wird inzwischen klar,<br />

dass das andalusische Kontra<br />

die ihr liebgewordene <strong>Bridge</strong>regel<br />

„Wenn man nur Schrott<br />

hat, passt man“ verdrängt hat<br />

zugunsten von „Je schrötter,<br />

desto reizen“. Und das Kontra<br />

ist offensichtlich der schwarze<br />

Peter, den man dem Partner<br />

aufdrückt:Ichweiß nix,sachdu.<br />

Wenn sie den schwarzen Kontrapeter<br />

hat, muss sie also nur<br />

in ihre Karten gucken und entsprechend<br />

handeln. Mit dieser<br />

Erkenntnis ist das Leben für<br />

Susi wieder einfacher geworden.<br />

Ichweiß nichts,<br />

sachmawas<br />

Tina eröffnet 1 ♦ ,der Gegner<br />

passt. Susi reizt 1 ♠ , Gegner<br />

stürzt sich mit Treff auf die<br />

2er-Stufe, TinalegtKontraund<br />

Unterhaltung<br />

Susi stöhnt. Was soll das jetzt<br />

wieder? Ach ja, der schwarze<br />

Peter ist wieder bei ihr. Sie hat<br />

mächtigen Schrott und ein<br />

Treff-Single, also reizt sie 2 ♥ ,<br />

bevor Tina wieder meckern<br />

kann „Du hattest ja gar keine<br />

Treffs“.<br />

West Tina Ost Susi<br />

1 ♦ pass 1 ♠<br />

2 ♣ X* pass 2 ♥ L<br />

pass pass pass<br />

Tina<br />

♠ –<br />

♥ KD4<br />

♦ AKB74<br />

♣ AD1082<br />

West Ost<br />

♠ AD ♠ B86532<br />

♥ 2 ♥ B10 876<br />

♦ D1086 ♦ 92<br />

♣ KB9653 ♣ –<br />

Susi<br />

♠ K10974<br />

♥ A953<br />

♦ 53<br />

♣ 74<br />

Susi spielt mit Schweißperlen<br />

auf der Stirn zwei Coeur. „Gemacht“,<br />

strahlt sie schließlich<br />

und sieht liebevoll auf ihre<br />

acht Stiche.„Ganz toll –mit 26<br />

PunktenimmerhineinenScore<br />

von 110 rausgezwiebelt. Ganz,<br />

ganz toll.“ Grimmig schreibt<br />

Tina 110 Punkte unter die lange<br />

Reihe von 120 bzw. 400<br />

Punkten. „Ich kontriere mit<br />

meinen 19Punkten und dem<br />

5er-Treff die Gegner und Du<br />

nimmst mich mit Deinem<br />

Oberfarbschrott raus. Statt vier<br />

kontrierten Fallern für 800<br />

kann ich uns jetzt den Nuller<br />

anschreiben.“<br />

So! Jetzt reicht es Susi aber<br />

wirklich. „Du hättest ja auch<br />

Sans sagen können –wie alle<br />

anderen.WeißtDuwas,ichhab’<br />

die Nase voll. Wir vergessen<br />

einfach, dass du jemals in Andalusien<br />

gewesen bist und<br />

spielen wieder ganz gemütlich<br />

unser Kontra bis 2 ♠ als informativ<br />

und danach strafbar.<br />

Basta.“ ■<br />

*Wirdvon vielenalsSupport Doublegespielt.<br />

Anm.derRedaktion<br />

45


Gesellschaft<br />

<strong>Bridge</strong>undRadimAmmerland<br />

■ RolfSchmidt<br />

M<br />

oin, Moin ist der Gruß im<br />

Ammerland, den wir auf<br />

unserer diesjährigen <strong>Bridge</strong>-<br />

Radtour Radfahrern und Wanderern<br />

freudig erwiderten. Seit<br />

15 Jahren erkunden Mitglieder<br />

des <strong>Bridge</strong>clubs Groß-Gerau<br />

nun per Rad die schönsten Flecken<br />

Deutschlands und in diesemJahrwarunsmitWesterstede<br />

wirklich ein Volltreffer<br />

gelungen.<br />

19 Rad-<strong>Bridge</strong>-Begeisterte<br />

reisten mit Auto oder Zug an.<br />

Im Ringhotel Voss wurden wir<br />

herzlich willkommengeheißen.<br />

Ein kaltes Getränk im Foyer,ein<br />

Blumenstrauß und Obst auf<br />

dem Zimmer unterstrichen die<br />

Bemühungen des Hotels, dass<br />

wirunseineWochewohlfühlen<br />

sollten. Aber es blieb nicht lange<br />

Zeit, das alles zu würdigen,<br />

denn schon am Sonntag waren<br />

17 km „rund um Westerstede“<br />

zum Einrollen vorgesehen. Ab<br />

Montag ging es dann richtig<br />

los. Nachdem wir uns am Frühstücksbüfett,<br />

das keinen<br />

Wunschoffenließ,gestärkthatten,<br />

starteten wir zur ersten<br />

Tour. Mit hervorragendem Kartenmaterial<br />

ausgestattet und<br />

durch tolle Radwegemarkierungen<br />

unterstützt, konnten<br />

wirunskaumverfahren.Nunja,<br />

und wenn es doch durch Unachtsamkeit<br />

einmal zu einem<br />

46<br />

Wogeht´slang?<br />

Umweg kam, dann hatten wir<br />

dank der Handys die Gruppe<br />

baldwiederzusammen.<br />

Ansonstenwarenwirbegeistert<br />

von den wunderschönen<br />

Radwegen, die uns durch Rhododendronwälder,<br />

herrliche<br />

Ortschaften ,Parklandschaften,<br />

Moore, unzähligeBaumschulen<br />

und verkehrsarme Alleen zurück<br />

zu unserem Ausgangspunkt<br />

führten. So bewältigten<br />

wir täglich 50bis 60km. Die<br />

Routenvorschläge beinhalteten<br />

auch Abkürzungen, so dass jedernachseinerLustundKondition<br />

die Tour gestalten konnte.<br />

Zwischendurchgabesnatürlich<br />

wohlverdiente Pausen in Gärten<br />

von Gasthäusern. Besonders<br />

inErinnerungbleibtsicher<br />

das Picknick im Freien, das<br />

durch ein Lunchpaket des Hotelsunterstütztwurde.<br />

Von Sonntag bis Samstag<br />

haben wir zirka 350 km im Am-<br />

merland erradelt. Ein besonderes<br />

Highlight war dabei die<br />

Fahrt nach Bad Zwischenahn<br />

und rund um das ZwischenahnerMeer.<br />

NachdenToureninunserem<br />

Hotel angekommen, konnte<br />

mansich,jenachBedarf,indem<br />

geräumigen Zimmer ausruhen,<br />

denWellnessbereichdesHotels<br />

mit Sauna und Schwimmbad<br />

nutzen, sich massieren lassen<br />

odereinenStadtbummeldurch<br />

Westerstede unternehmen. Im<br />

Hotel war ein Raum für uns reserviert<br />

und ab 19.30 Uhr starteten<br />

wir zu Individual- oder<br />

Paarturnier. DiePartnerbeiden<br />

Paarturnieren wurden ausgelost,<br />

damit man sich auch am<br />

<strong>Bridge</strong>tisch besser kennenlernen<br />

konnte. Das führte zwar<br />

nicht immer zu den gewünschten<br />

Ergebnissen, machte aber<br />

Spaß und gab viel Gesprächsstoff<br />

während der nächsten<br />

Radtour. Kaum war das Ergebnis<br />

verkündet, traf man sich<br />

noch einmal in der Bar,um von<br />

seinen Heldentaten am <strong>Bridge</strong>tisch<br />

zu berichten. Die Letzen<br />

gingen dann um 1 Uhr zur<br />

Nachtruhe, denn am nächsten<br />

Morgen um 9.30 Uhr war ja<br />

schon wieder Radfahren angesagt.<br />

Das Wetter war die ganze<br />

Wochehervorragend, dasRing-<br />

<strong>Bridge</strong>unterrichtfüreinePatenschaft<br />

■ RolfSchmidt<br />

D<br />

ie Mitglieder des <strong>Bridge</strong>clubs<br />

Groß-Gerau treffen<br />

sich seit über einem Jahr jeden<br />

Freitag eine halbe Stunde vor<br />

demeigentlichenTurnierbeginn,<br />

umaneinemvom Vorsitzenden<br />

des Clubs angebotenen <strong>Bridge</strong>unterricht<br />

teilzunehmen. Hier<br />

werdenaktuelle<strong>Bridge</strong>probleme<br />

angesprochen, Spieltechniken<br />

verbessert und die letzten Turniere<br />

analysiert. Auf freiwilliger<br />

Basis spenden die Teilnehmer<br />

fürdenUnterrichteinenkleinen<br />

Beitrag,derdazuführte, dass Pa-<br />

tenschaften für Tanja und Sarmin<br />

in Bangladesch übernommenwerdenkonnten.Zusätzlich<br />

wurden unter den 60 Teilnehmern<br />

des letzten Ausflugsturniers<br />

Spenden gesammelt. Das<br />

erfreuliche Ergebnis: Es konnte<br />

eineSpende füreinenHahnund<br />

eineZiegeüberwiesenwerden.<br />

Die <strong>Bridge</strong>spieler aus Groß-<br />

Gerau finden die Idee toll, wollen<br />

weiter unterrichtet werden<br />

und auch spenden. Das komplette<br />

Unterrichtsgeld kommt<br />

den Patenkindern zugute und<br />

sollte esnoch Überschüsse geben,<br />

dann könnte ein weiteres<br />

Patenkindvom <strong>Bridge</strong>unterricht<br />

in Groß-Gerau profitieren. Wir<br />

sagen herzlichen Dank für das<br />

Engagement!<br />

DieAktionendes<strong>Bridge</strong>clubs<br />

Groß-Gerau werden auch im<br />

Newsletter von World Vision erwähnt.<br />

Wer sich für die Arbeit<br />

von World Vision interessiert<br />

bzw.aucheinePatenschaftübernehmen<br />

möchte, der informiert<br />

sich am bestem im Internet unterwww.worldvision.de<br />

■ Dasist Tanja<br />

hotelmitWellnessbereich,Frühstücksbüfett<br />

und Service vom<br />

Besten, das Kartenmaterial und<br />

die Wegemarkierung kaum zu<br />

überbieten. Alle waren sich einig,<br />

dass diese Radtour im Ammerland<br />

zu den Höhepunkten<br />

der letzten 15 Jahre gehörte<br />

undindennächstenJahrennur<br />

schwerzuüberbietenseinwird.<br />

Ein idealer Standort für Gruppen,<br />

die von einem Ort aus,<br />

ohne Gepäcktransfer, eine Woche<br />

lang die unterschiedlichsten<br />

Radtouren genießen wollen.<br />

Und vor allem ist es flach,<br />

flach, flach. Die„giftigsten“ Anstiege<br />

waren die Autobahnbrücken.<br />

So wie das Wetter, so war<br />

auchdieStimmunginderGruppe,einfachfantastisch.Allewarensichsicher,„Westerstede,wir<br />

besuchendichwieder“.<br />

Moin, Moin rief der Papagei<br />

im Foyer des Hotels, als wir uns<br />

am Sonntagvormittag wieder<br />

auf die Rückreise machten und<br />

wir freuen uns schon auf die<br />

Radtour2008.<br />

Wer noch Informationen<br />

überdieRadtourhabenwill,der<br />

kann sich gerne an mich wenden.<br />

Aber auch das Tourismusbüro<br />

in Westerstede und das<br />

Hotel haben mich bei der Vorbereitung<br />

der Reise sehr gut<br />

unterstützt. ■


4.KneipenturnierinWeinheim<br />

D<br />

er Weinheimer <strong>Bridge</strong>-<br />

Club lud am 12. Mai zu<br />

seinem 4. Kneipenturnier ein.<br />

Die Veranstaltung war Wochen<br />

vorher ausgebucht,<br />

128 Teilnehmer aus ganz<br />

Deutschland (zwischen München<br />

und Berlin) kamen nach<br />

Weinheimundspielteninacht<br />

Gaststätten rund um den<br />

Marktplatz um Geldpreise für<br />

diedreibestenPaare.DiePreise<br />

waren von der Deutschen<br />

Bank Heidelberg-Neuenheim<br />

und unserem Mitglied Frau<br />

U. Frischauf-Freudenberg gestiftet<br />

worden.<br />

Vor der Siegerehrung im„Alten<br />

Rathaus“ wurde die langjährige<br />

Vorsitzende des Weinheimer<br />

Clubs, Frau Gesa Hain,<br />

für ihre Tatkraft von den Mitgliederngefeiert:IhrerInitiative<br />

ist diesesTurnier zu verdanken.<br />

DieGewinnerdesTurniers <strong>2007</strong><br />

waren Anneliese Daig/Klaus<br />

Appelt aus Lauf bei Nürnberg.<br />

Die Teilnehmer gingen mit der<br />

GewissheitnachHaus:Nächstes<br />

Jahrsindwirwiederdabei. ■<br />

Gesellschaft<br />

Von links nach rechts: Herr Klaus Appelt, Frau Gesa Hain, Herr Bernd<br />

Seiffert (Sportwart),FrauAnnelieseDaig.<br />

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48<br />

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Herausgeber :<br />

<strong>Deutscher</strong><strong>Bridge</strong>-<strong>Verband</strong>e.V.<br />

Redaktion:<br />

Hans-JoachimPrieß<br />

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Bezugspreise:<br />

FürMitgliederdesDeutschen<strong>Bridge</strong>-<br />

<strong>Verband</strong>ese.V.imBeitragenthalten.<br />

Einzelpreis: 4,-€<br />

Immermehr<strong>Bridge</strong>spielerziehtesim<br />

JuninachWykaufFöhr.<br />

Hierfindetdasalljährliche <strong>Bridge</strong>festivaldesDBVstatt.<br />

IndiesemJahrwarenRekordzahlenzu<br />

vermelden.<br />

LesenSie,wasallesineinerWoche auf<br />

dieserwunderschönenInselbei<br />

insgesamtsiebenTurnierenpassiert ist.<br />

Jahresabonnement:<br />

Inland 43,-€<br />

Ausland 64,-€<br />

DirektversandinsHaus:<br />

fürDBV-MitgliederimInland 23,40€<br />

(AuslandsversandaufAnfrage)<br />

BestellungennimmtderVerlag<br />

entgegen.<br />

Esgiltunsere<br />

Preislistevon <strong>2007</strong><br />

Papier: chlorfreigebleicht<br />

©<strong>Deutscher</strong><strong>Bridge</strong>-<strong>Verband</strong>e.V.<br />

<strong>2007</strong>


L.N. Schaffrath<br />

…IhrMediendienstleister


Offizielles<br />

Unterrichtsmaterial<br />

des DBV<br />

je 14,00<br />

E<br />

Unterrichtsmaterial<br />

Basis-Schulungsmappen 1-5<br />

Ringbuch mit Register und<br />

einer Einlage<br />

Einlage je Stück 10,00 E<br />

je 25,00<br />

E<br />

Ordner<br />

Ungestörte Reizung 6-7<br />

Ordner<br />

KompetiveReizung 8-9<br />

jeweils zwei Einlagen<br />

je Mappe 25,00 E<br />

26,00<br />

E<br />

Lehrerhandbuch<br />

Minibridge<br />

50,00<br />

E<br />

Lehrerhandbuch<br />

Biet- und Spieltechnik<br />

Kodierte Karten,<br />

Minibridge,Reizung,<br />

Alleinspiel,Gegenspiel,<br />

Kommentierte Austeilungen<br />

48 Übungsspiele im<br />

Doppelpack<br />

je 8,00 E<br />

DBV-Geschäftsstelle<br />

Augustinusstraße 9b<br />

50226 Frechen-Königsdorf<br />

Telefon: 02234/60009-0<br />

Fax: 02234/600 09-20<br />

E-Mail: info@bridge-verband.de<br />

www.bridge-verband.de<br />

je 14,00<br />

E<br />

Schritt für Schritt,Bd.1<br />

Alleinspiel im<br />

Sans Atout-Kontrakt<br />

ISBN 3-935485-51-7<br />

je 14,00<br />

E<br />

Schritt für Schritt,Bd. 2<br />

Alleinspiel im<br />

Farb-Kontrakt<br />

ISBN 3-935485-52-4<br />

je 14,00<br />

E<br />

Schritt für Schritt,Bd. 3<br />

Gegenspiel im<br />

Sans Atout-Kontrakt<br />

ISBN 3-935485-43-2<br />

je 14,00<br />

E<br />

Schritt für Schritt,Bd. 4<br />

Gegenspiel im<br />

Farb-Kontrakt<br />

ISBN 3-935485-44-9<br />

12,00<br />

E<br />

Basiswissen, Bd.1<br />

<strong>Bridge</strong> –Die ersten<br />

Schritte<br />

ISBN 3-935485-10-4<br />

18,00<br />

E<br />

Basiswissen, Bd.2<br />

Forum D–Die Reizung<br />

im <strong>Bridge</strong><br />

ISBN 3-935485-09-8<br />

18,00<br />

E<br />

Schlüssel zum besseren<br />

<strong>Bridge</strong>,Bd. 1<br />

Gegenreizung –<br />

mit Erfolg<br />

ISBN 3-935485-47-0<br />

18,00<br />

E<br />

Schlüssel zum besseren<br />

<strong>Bridge</strong>,Bd. 2<br />

AktiveReizung –<br />

mit Erfolg<br />

ISBN 3-935485-46-3<br />

18,00<br />

E<br />

Schlüssel zum besseren<br />

<strong>Bridge</strong>,Bd. 3<br />

KompetitiveReizung –<br />

mit Erfolg<br />

ISBN 3-935485-48-7<br />

24,50<br />

E<br />

Forum DPlus<br />

Dieungestörte Reizung<br />

ISBN 3-935485-03-6<br />

20,50<br />

E<br />

Forum DPlus<br />

DieGegenreizung<br />

ISBN 3-935485-02-9<br />

22,00<br />

E<br />

Forum DPlus<br />

DieWettbewerbsreizung<br />

ISBN 3-935485-01-2

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