als PDF-Datei - Katholische Pfarrei Liebfrauen Darmstadt

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Liebfrauen

Blättsche

1. Ausgabe 2011

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Themenübersicht

Vorwort

Wort nach 100 Tagen

Pfarrerwechsel

Kinder - Kinder

Wichtige Telefonnummern

Gruppen- u. andere Infos

Weihnachten

Schon 2013?

Termine - Termine

Telefonseelsorge: 0800-1110222

0800-1110111

Tag und Nacht erreichbar (vertraulich, anonym,

gebührenfrei).

Rufbereitschaft: 06151-1363040

Beginn: samstags 6:00 Uhr

Ende: sonntags 24:00 Uhr

Gleiche Regelung gilt für die Feiertage. Für die

übrigen Zeiten sind die Priester in den jeweiligen

Gemeinden zuständig.

Aktion Moses: 01805-088880

Notruftelefon für schwangere Frauen,

anonyme Beratung und anonyme Entbindung,

Babyfenster für die anonyme Aufnahme von

Neugeborenen.

Allgemeine Lebensberatung des Caritasverbandes: 06151-99110

Caritas-Sozialstation: 06151-74026

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle: 06151-60960


Themenbereiche

Wichtige Tel.Nr.


Liebe Leserin, lieber Leser !

Das ereignisreiche Jahr 2012 für unsere

Pfarrgemeinde Liebfrauen geht langsam zu Ende

und das Liebfrauen Blättsche möchte an einige der

vielen Ereignisse erinnern. Erinnern Sie sich noch?

Die Verabschiedung unserer Pfarrer Selzer und

Schneider, die Einführung von Pfarrer Kleene und die

offizielle Begrüßung unseres neuen Kaplans Metzler sind uns

noch alle in lebendiger Erinnerung.

Ebenso waren der Bessunger Oekumenische Kirchentag,

Fronleichnam, die Eucharistische Gebetswoche mit dem

Patrozinium, aber auch Gartentheater und Pfarrfest erlebte

Gemeinde und segensreiche pastorale Aktivität.

So war auch 2012 die vielfältige Begegnung eine wichtige Säule

des Zusammenlebens in unserer Pfarrgemeinde. Dies alles geht

nicht ohne unsere vielen Ehrenamtlichen und für deren

vielfältige Arbeit danken wir an dieser Stelle recht herzlich.

Wir richten den Blick in dieser Ausgabe aber auch nach vorne

und laden Sie heute schon ein: Zum lebendigen

Adventskalender, zu den Weihnachtsgottesdiensten, oder

schon zur Liebfrauen Fassenacht und zur Pfarrversammlung.

Sie werden in dieser Weihnachtsausgabe einen Schwerpunkt

feststellen: Engel in Bild und Text sind der Leitgedanke dieser

Ausgabe, lassen Sie sich von der Mystik und der Schönheit der

Engel mitbegeistern, um sich auch so für das Weihnachtsfest

einzustimmen.

Mit allen guten Wünschen für eine besinnliche Adventszeit, ein

gesegnetes und frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in

das neue Jahr grüßt Sie herzlich

für Ihre Redaktion

Roland Hohenstein


Wort nach 100 Tagen

Zu Zeiten des US-Präsidenten

Roosevelt waren die ersten 100

Tage seiner Präsidentschaft eine

Art Schonfrist. Davon können

Führungskräfte heute nur

träumen. Schonfrist gibt es nicht

wirklich. Ganz im Gegenteil. Alle

müssen sich schnell bewähren,

Veränderungen herbeiführen,

erste Ziele erreichen, ihre

Positionierung und ihr Standing

im Unternehmen finden. Gelingt

dies bis zum Ablauf der ersten 100 Tage nicht, gilt die

Führungskraft schnell als gescheitert. Und für diese ersten 100

Tage gibt es keine zweite Chance!

In der Kirche geht es barmherziger zu. Bis zu einem Jahr soll sich

ein neuer Pfarrer Zeit nehmen, sich die Gemeinde anzuschauen

und zu erleben, wie sie das Kirchenjahr feiert, welche Traditionen

sie pflegt und aus welchen Schätzen sie lebt.

Kaplan Metzler und ich haben die Liebfrauengemeinde nun

hundert Tage erlebt und sind in Darmstadt angekommen. Ich war

noch lange damit beschäftigt, meinen Hausstand nach der

Klosterauszeit neu aufzubauen – und es bedeutete eine nicht

unerhebliche Umstellung, von der zweiten in die erste Reihe zu

treten.


Kaplan Metzler und ich sind in eine gut aufgestellte Gemeinde

gekommen. Wir erleben viel Unterstützung. Die ist auch nötig,

denn zusammen mit dem Unterricht und der Seelsorge an der

Edith-Stein-Schule ist die Liebfrauengemeinde kein Pappenstiel.

Es wäre vermessen zu sagen, ich sei dem in Allem schon

gewachsen. Aber wie jeder andere hier bin auch ich wichtig im

Gefüge der Geschichte Gottes mit den Menschen, ein Gedanke

Gottes zum Aufbau der Welt, zusammen mit anderen in Schule

und Gemeinde.

Pfarrer Selzer hing an Liebfrauen und die Gemeinde an ihm, was

ich verstehen kann. Ich hänge noch an den Ingelheimern und

manche Ingelheimer noch an mir. Aber der Blick geht in die

Zukunft.

Die Kircheninnenrenovierung im nächsten Jahr steht an. Ich

freue mich darauf, diese Aufgabe angehen zu können. Ergänzend

dazu hat der Pfarrgemeinderat auf einem Klausurwochenende

überlegt, wie die inhaltliche Ausrichtung der nächsten Jahre

aussehen kann. Ich halte das Gespräch untereinander für wichtig,

weil Verständigung heute fast überall schwierig geworden ist. Wir

sind, wie wir sind und hören Dinge hinein und heraus, weil wir in

verschiedenen Welten leben und ganz verschiedene

Vorstellungen haben. Vielleicht schaffen wir es, das eigene Ich zu

weiten und uns auf das Ganze auszurichten. Das wäre mein

Wunsch für das kommende Jahr.

Allen Lesern frohe Advents- und Weihnachtsfeiertage und ein

gesegnetes neues Jahr

Ihr Pfarrer Johannes Kleene


Vergiss es nie:

Dass Du lebst, war keine eigene Idee, und dass du atmest,

kein Entschluss von dir.

Vergiss es nie:

Dass du lebst, war eines anderen Idee, und dass du atmest,

sein Geschenk an dich.

Vergiss es nie:

Niemand denkt und fühlt und handelt so wie du,

und niemand lächelt so, wie du’s gerade tust.

Vergiss es nie:

Dein Gesicht hat niemand sonst auf der Welt,

und solche Augen hast alleine du.

Vergiss es nie:

Du bist reich, egal, ob mit, ob ohne Geld,

denn du kannst leben! Niemand lebt wie du.

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls,

keine Laune der Natur, ganz egal,

ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.

Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.

Du bist du.

(Jürgen Werth)


Das Feuer in uns ……..

entfachte unser

neuer Pfarrer

Johannes Kleene mit seiner

wundervollen Predigt um das „Feuer“

bei seiner feierlichen Einführung am

Sonntag, dem 26. August 2012.

Diese offizielle Einführung von

Pfarrer Kleene und die offizielle

Begrüßung von Kaplan Markus

Metzler waren ein großes Ereignis für

unsere Pfarrgemeinde und ein Tag, an

den man sich gerne erinnert.

In dem festlichen Gottesdienst übergab Dekan Winfried Klein

unserem neuen Pfarrer die Insignien:

einen symbolischen Schlüssel, das Evangelar und einen Kelch.

Kinder aus der Liebfrauen-

Kindertagesstätte sangen und tanzten,

der MartinusChor überzeugte mit

seinen Liedern, die Gemeinde und die

vielen Gäste sangen und beteten

intensiv mit.

Nach diesem wunderschönen

Gottesdienst gab es einen großen

Empfang im Martinssaal.

Roland Hohenstein vom

Pfarrgemeinderat begrüßte zum Einen viele Gäste aus

Liebfrauen, Darmstadt, Ingelheim, Heppenheim und anderen

Orten und freute sich auf die Zusammenarbeit mit Pfarrer

Kleene und Kaplan Metzler. Beiden wünschte er eine

segensreiche Zeit in Liebfrauen. Er sagte auch die Unterstützung

der Mitglieder der Liebfrauengemeinde zu.


Viele kamen, um unseren neuen Pfarrer

zu begrüßen:

dies waren der MartinusChor, Sonor

Fistulae, die St. Georgspfadinder, die

Ministranten, das KiTa-Team, Frau

Strube vom Verwaltungsrat, Dr. Göbel

von der Edith-Stein-Schule, Pfarrer

Tobias Schäfer aus Ingelheim, Pfarrer

Johannes Gans vom Pfarreienverbund,

Pfarrer Hucke von der Petrusgemeinde,

Vertreter der Oberschlesier, Vertreter

des Bayernlandvereins, Ministranten und

weitere Gemeindemitglieder

aus Ingelheim.

Pfarrer Kleene und Kaplan Metzler

bedankten sich für die guten Wünsche und

die freundliche Begrüßung.

Danach gab es viele anregende Gespräche bei

einem Glas Sekt und einem wundervollen

„Mitbringsel-Buffet“, das von Gemeindemitgliedern

zusammengestellt wurde.

Es war eine schöne und stimmungsvolle

Einführung unseres neuen Pfarrers.

Roland Hohenstein


Nachgefragt...

Blättsche:

Sehr geehrter Pfarrer Kleene – Sie sind nun seit Anfang August

2012 Pfarrer in der Liebfrauen Gemeinde. Welche Erlebnisse

oder Aktivitäten waren für Sie besonders wichtig und

bedeutsam in dieser Zeit ?

Pfarrer Kleene:

Sehr beeindruckend war für mich die offizielle Einführung am

26.8.2012, wo ich von der Gemeinde, von meinen Mitbrüdern,

von meiner Familie und von vielen Freunden viel

Unterstützung in einer schönen Atmosphäre erfahren konnte.

Auch die eucharistische Gebetswoche habe ich in dieser Form

noch nicht kennen gelernt und sie ist mir in guter Erinnerung

geblieben. Eine ebenfalls wichtige Erfahrung ist für mich die

aktuelle Mediation der Pfadfinder mit einem Teil der

Ministranten. Ansonsten erlebe ich viele Eindrücke und werde

insgesamt nun ruhiger und stelle mich immer mehr darauf ein,

nun Pfarrer von Liebfrauen zu sein.

Blättsche:

Was bedeutet für Sie die Vielfalt der Aktivitäten und Angebote

in Liebfrauen und was würden Sie davon mittelfristig ergänzen

oder vielleicht auch verändern?

Pfarrer Kleene:

Ein großer Schatz ist die vielfältige Jugendarbeit mit den vielen

Ministranten, den Gruppen der St. Georgspfadfinder und der

GCL. Wir haben hier auch ein sehr großes liturgisches

Angebot. Dies zu erhalten ist mein Ziel. Von daher wird es

keine kurzfristigen Ergänzungen oder Veränderungen geben.

Blättsche:

Was bedeutet für Sie die geplante Renovierung unserer

Liebfrauenkirche ?

Pfarrer Kleene:

Es ist für mich eine große Freude auch gestalterisch tätig zu

sein.


Blättsche:

Wir wissen, dass Sie sehr musikalisch sind und u.a. auch auf

hohem Niveau Orgel spielen können. Wie fühlen Sie sich in der

Liturgie in Liebfrauen auf musikalischer Ebene?

Pfarrer Kleene:

Wir sind in Liebfrauen musikalisch sehr gut aufgestellt.

Blättsche:

Welche Instrumente spielen Sie denn eigentlich noch, Herr

Pfarrer?

Pfarrer Kleene:

Gelernt habe ich Orgel, Klavier, Trompete und Oboe, aber

beim Spielen mit der Oboe bin ich jetzt etwas ungeübt. Aber

Musik ist sehr wichtig für mich.

Blättsche:

Wie fühlen Sie sich denn als gebürtiger Norddeutscher

(Emsland) in unserem Darmstadt und Bessungen ?

Pfarrer Kleene:

Ich komme ja jetzt von Ingelheim in Rheinhessen und da ist

der Unterschied auch schon erkennbar. Die Rheinhessen sind

sehr offen und kommunikativ und hier in Darmstadt sind die

Menschen sehr nett, aber anfangs doch oft noch zurückhaltend.

Aber dann sind die Darmstädter offen für Kommunikation und

vieles andere. Für mich sind die vielen kulturellen Aktivitäten

hier wichtig, und ich kann Vielfältiges erleben von Besuchen im

Staatstheater, von Konzerten, z.B. in der Pauluskirche, und

vieles andere. Das gefällt mir sehr gut.

Blättsche:

Lieber Pfarrer Kleene, wir bedanken uns für das Gespräch und

wünschen Ihnen und uns eine gute gemeinsame Zeit hier in

Liebfrauen.

Das Gespräch führten

Sonja Plückebaum und Roland Hohenstein


... und noch mal nachgefragt!

Blättsche:

Nach ca. vier Monaten in unserer Gemeinde haben Sie bestimmt

schon erste Eindrücke gewinnen können. Welche Erlebnisse

waren für Sie bislang besonders beeindruckend?

Kaplan Metzler:

Von Anfang an haben mich in Liebfrauen zwei Tatsachen absolut

beeindruckt: Zum einen, wie sehr die Pfarrei Liebfrauen von der

Edith-Stein-Schule geprägt wird bzw. in Verbindung steht. Das

kannte ich so von meinen bisherigen Wirkungsstätten noch nicht.

Dabei beeindruckt mich das enge Verhältnis von Schule und

Pfarrei. Besonders schön finde ich, dass wir an den Hochfesten

miteinander Schulgottesdienste feiern und für die Fünft- und

Sechstklässler regelmäßig Erzählgottesdienste in der Schule

stattfinden.

Zum anderen beeindruckt mich jeden Sonntag wieder die

große Zahl an Messdienern/innen die zum Ministrieren in die

Kirche kommen und die Gottesdienste mit ihrem Dienst

verschönern und bereichern.

Blättsche:

Welche Schwerpunkte in der seelsorgerischen Tätigkeit sind

Ihnen besonders wichtig, die Ihnen hier noch fehlen oder wo Sie

sich gerne noch stärker einbringen wollen?

Kaplan Metzler:

Als Kaplan bin ich in Liebfrauen in der Edith-Stein-Schule (5.

Klasse) und der Bessunger Grundschule (3. Klasse) tätig. Ich bin

für die Messdienerarbeit verantwortlich und leite den gerade

begonnenen Firmkurs. Diese drei Aufgaben sind mir neben den

vielen anderen Aufgaben ganz besonders wichtig, weil ich hier

Kinder und Jugendliche ansprechen und hoffentlich mit Gott in

Verbindung bringen kann.

Wenn im nächsten Jahr der Firmkurs vorbei ist, gibt es sicherlich

noch viele Möglichkeiten, wie ich mich als Kaplan in der Pfarrei


einbringen kann. Eine Möglichkeit sehe ich zum Beispiel mit

einem Angebot des Bibelteilens.

Blättsche:

Wir sind ja eine ziemlich aktive und lebendige Gemeinde und

hoffen, dass Sie auch noch Zeit für Hobbies haben. Welche

Interessen/Hobbies haben Sie denn?

Kaplan Metzler:

In meiner Freizeit treffe ich mich sehr gerne mit Freunden und

Bekannten. Ich gehe gerne ins Kino, lese gerne, höre Musik oder

musiziere selber. So spiele ich gerne Keyboard oder ich setzte

mich in Liebfrauen an die Kirchenorgel und spiele für mich

etwas.

Blättsche:

Wann dürfen wir Sie denn einmal an der Kirchenorgel hören?

Kaplan Metzler:

Ich werde gerne einmal bei einer passenden Gelegenheit oder in

einem Werktagsgottesdienst die Orgel spielen.

Blättsche:

Konnten Sie Ihre anderen Hobbies in Darmstadt auch schon

verwirklichen?

Kaplan Metzler:

An meinem freien Tag lässt sich das

meist sehr gut einrichten. Sonst bleibt

dafür leider nur wenig Zeit.

Blättsche:

Dann danken wir Ihnen für Ihre

Offenheit und das Gespräch und

wünschen Ihnen weiterhin alles Gute

und viel Freude an der neuen

Gemeinde.

Das Gespräch führte

Sonja Plückebaum


„Fenster, Türen aufgerissen und

den Pfarrer rausgeschmissen!“

Am 28.06.2012 feierten wir einen Abschiedsgottesdienst für alle

zukünftigen Schulkinder und für Pfarrer Selzer. Thema des

Gottesdienstes war:

„Aussendung der Jünger – loslassen und neu ankommen.“

Dieses Thema beinhaltete die neue Lebenssituation der

zukünftigen Schulkinder, aber auch das Weggehen und den

Neubeginn für Pfarrer Selzer.

Deshalb verbanden wir unsere Verabschiedung mit diesem

Gottesdienst.

Alle Kinder konnten sich von

„unserem Pfarrer“ verabschieden.

Auf kindgerechte

Art wurde das Thema

„Abschiednehmen und Loslassen“

den Kindern verständlich

gemacht. Die Information

„unser Pfarrer geht

weg“ war für viele Kinder im

Vorfeld ein großes Thema, das

viele Fragen aufgeworfen hat.

Der Umgang von Kindern mit

Trennung jeglicher Art ist für sie nicht immer einfach.

Nach dem Gottesdienst sangen wir das Lied: „Ich schenk dir

einen Regenbogen.“ In einer Gemeinschaftsarbeit hatten die

Kinder ein großes Bild der Arche Noah auf Leinwand gemalt.

Zusammen mit einem Erinnerungsalbum wurde dieses von den

Kindern überreicht.

„Fenster, Türen aufgerissen und ….. rausgeschmissen.“

Ein Höhepunkt am Ende jedes Kindergartenjahres ist der

Rausschmiss.


Viele Eltern und die anderen Kinder warteten am Eingang. Die

Schulkinder sangen ein Lied,

dann wurden sie von zwei

Erzieherinnen, eines nach

dem anderen, unter viel

Applaus auf dicke Matten

durch den Kita-Eingang

geworfen.

Zum Schluss erwischte es

auch Pfarrer Selzer. Die

Kinder konnten es kaum

erwarten. Fünf starke Väter

waren nötig! Dann hieß es:

„Fenster, Türen aufgerissen

und den Pfarrer rausgeschmissen!“

Unter großem Hallo und zur Freude aller, landete er sicher auf

den Matten. Es war ein gelungener Abschluss.

Edith Amann

Leider hat uns in diesem Jahr ebenfalls unsere

langjährige Mitarbeiterin in der KiTa, sowie

Begründerin der Orff-Gruppe,

Frau Rita Prieß,

verlassen.

Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb sie am

12.11.2012.

Die Redaktion

R.I.P.


Gottesdienst im grünen Sweat-Shirt

(Und so ganz nebenbei lernen, wie ein

Gottesdienst abläuft!)

Bei unseren Gottesdiensten für Familien mit

Kleinkindern steht das gemeinsame Erleben an

vorderster Stelle.

Das beginnt schon bei der Begrüßung, wenn im Gespräch

mit den Kindern das Rätsel gelöst wird, was das Thema

des Tages sein wird.

Die Kinder (gerne auch die Eltern) sollen fühlen können, was ein

Leben im Glauben ausmacht. Dafür verknüpfen wir die erzählten

Bibeltexte (Tagesevangelium oder eine der Lesungen) mit Szenen

aus der Alltagswelt der Kinder. Damit das Gottesdienstgeschehen

selbst Teil dieser eigenen Erlebniswelt wird, sollen die Kinder viel

handeln. Handeln im Sinne von Beteiligung, es geht uns nicht um

Beschäftigung. Bilder ausmalen gibt es bei uns nur als Erinnerung

für daheim. Das Mitgebsel soll Gelegenheit bieten, über das

Thema noch mal ins Gespräch zu kommen. Damit auch die

Fürbitten nicht mehr automatisch eine Angelegenheit der Großen

sind (Ablesen der ausgedruckten Vorgabe), werden diese frei

formuliert. Ein „Ich bitte für meine Oma / Freund / Kaninchen“

kann so den Weg zu Gott finden. Vielfach fehlt hierfür

altersgemäß der Mut, aber das macht nichts. Dann vielleicht beim

nächsten Mal.

Beim „Vater unser“ wechseln wir ab zwischen der gesungenen

und gebeteten Variante, beide haben ihre Vorteile.

Den festen Ablauf von Begrüßung, Tagesgebet, Katechese,

Erzählung, Fürbitten, Vater unser + Segen ergänzen wir mit der

Betrachtung thematisch passender liturgischer Elemente, wie z.B.

Brot teilen und Friedensgruß, oder christlicher Symbolik von z.B.

Kerze und Kreuz.

Termin: jeden 4. Sonntag im Monat im Bonifatiussaal

Anja Carstensen


Wo euer Schatz ist,

da ist auch euer Herz

„Jesus erzählte den Leuten vom Reich Gottes, in

dem alle Menschen froh sein dürfen. Er sagte: Ihr

müsst keine Angst haben, denn im Reich Gottes

wird niemand mehr weinen und traurig sein. Ihr

könnt selbst mithelfen, damit es schon jetzt weiter

wächst: Verkauft alles, was in eurem Leben

überflüssig ist. Schenkt das Geld den

Armen, damit auch sie froh und zufrieden

leben können.

Sammelt euch Schätze im Himmel, nicht auf der

Erde. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer

Herz.“

(nach Lk 12,32-48)

„Kommt, wir machen eine Schatzsuche!“

Erstkommunionvorbereitung in Liebfrauen

Seit September 2012 bereiten sich in Liebfrauen 20 Jungen und

Mädchen auf ihre erste Heilige Kommunion am Weißen Sonntag

im Frühjahr 2013 vor. Begleitet werden sie dabei von Pfarrer

Kleene und den Katechetinnen Anke Darmstadt, Nicole Hutter,

Ulrike Wagner, Sabine Siebel, Ursula Heinzmann, Sonja

Plückebaum und Kathrin Hofmann.

Wie bei einer großen Schatzsuche lernen die Kinder die großen

und kleinen Geheimnisse des Glaubens kennen, hören

Geschichten von Jesus, erleben ihre erste Beichte und

entdecken die bunte Vielfalt unseres Gemeindelebens. Die

Gruppenstunden beginnen jeden Freitag gemeinsam um 14:30

Uhr in der Kirche und enden nach einer Stunde in den

Kleingruppen um 16:00 Uhr.

Kathrin Hofmann


Neues von den Minis

Dieses Jahr war für die Ministranten, ebenso wie

für die restliche Gemeinde sehr ereignisreich.

Die Nachricht über die Versetzung von Pfarrer Selzer und

Pfarrer Schneider und das Warten auf den neuen Pfarrer und

Kaplan brachten einige Unruhe. Doch trotz allem haben wir

noch einiges in diesem Jahr erlebt. Highlights waren die Fahrten

nach Köln und Würzburg, die nächtliche Dombesichtigung mit

„Happy Zeppy“ in Mainz und natürlich die Messdienerwallfahrt

nach Seligenstadt. Außerdem wurde bei der Verabschiedung von

Pfarrer Selzer und Pfarrer Schneider ein neuer Messdienerrekord

aufgestellt: an diesem Sonntag taten über 55 Ministranten ihren

Dienst am Altar!

Mit Spannung wurden dann Pfarrer Kleene und Kaplan Metzler

erwartet. Schon bei der Einführung war uns klar, dass wir super

Glück mit den beiden „Neuen“ hatten. Auf Anhieb fanden wir

die Beiden sehr sympathisch und wir freuen uns auf die

gemeinsamen Gottesdienste mit ihnen.

Kaplan Metzler hat die Leitung der Ministranten übernommen

und das mit viel Einsatz und guten Ideen. Zusammen mit dem

Leitungsteam (Chiara Carroccia, Lena Waloschek, Mara Dell,

Michaela Konrad, Franziska Wyschka, Ruth Seikel und Paul

Darmstadt) wurde ein Plan mit vielen Aktivitäten erstellt. Im

November backten die Minis Plätzchen für den Adventsbasar

und gingen zum Schlittschuhlaufen in die Eishalle. Im

Dezember fahren die älteren Minis nach Mainz und besuchen

das Priesterseminar sowie den Weihnachtsmarkt. Im Januar

gibt es den ersten Höhepunkt im neuen Jahr, nämlich eine

Messdienerfreizeit in Zwingenberg für alle Ministranten.

Außerdem sind noch ein Besuch des Holiday Parks und die

mittlerweile traditionelle Messdienerwallfahrt nach Seligenstadt


geplant. Natürlich finden weiterhin jeden Freitagnachmittag die

Messdienerstunden mit Üben, Spiel und viel Spaß statt.

Falls Kinder oder Jugendliche Lust haben bei uns mitzumachen,

meldet euch bei einem der Leiter oder im Pfarrbüro.

Es grüßen die Minis aus Liebfrauen und wünschen

allen ein gesegnetes Weihnachtsfest !!!

Paul Darmstadt


In unserer Gemeinde gibt

es seit zweieinhalb Jahren

einen Familienchor. Eltern,

Kinder (meist mehrere

Geschwister) und

manchmal auch Großeltern proben und singen generationsübergreifend.

Musik verbindet. Deshalb wünschen sich viele

Eltern, mit ihren Kindern gemeinsam Musik zu machen, statt

sie bei der Musikalischen Früherziehung, beim Kinderchor

oder Instrumentalunterricht einfach nur abzugeben. Das

Konzept setzt sich bundesweit in Kirchengemeinden, Kitas

und Musikschulen immer mehr durch.

Auch wir freuen uns über jeden, der Lust hat, mit uns zu

singen. Man kann jederzeit bei uns einsteigen. Es gibt keine

Voraussetzungen zu erfüllen.

Zur Zeit sind wir acht Familien

mit zwölf Erwachsenen und 17

Kindern im Alter von 0 – 8

Jahren. Neue Gesichter und neue

Stimmen sind immer willkommen.

Verstärkt wollen wir in

Zukunft Instrumente, die die

Kinder erlernen, in die

musikalische Arbeit einbauen.

Wir proben nach Absprache ca. alle 2-3 Wochen am Samstag von

16.15 Uhr bis 17.30 Uhr und singen in Familiengottesdiensten und in

der Kinderkrippenfeier am Heiligabend.

Bei Interesse einfach zur Probe kommen oder die Chorleiter

ansprechen:

Monika Rink, Tel. 66 47 66, E-Mail: mohohmi@googlemail.com

Peter Degenhardt, Tel. 0178 – 7 72 13 39,

E-Mail: degenhardt@t-online.de


Ein Licht leuchtet in der Nacht.

Ein LICHT erhellt, wärmt, heilt.

Ein LICHT in mir, zwischen uns in der Welt.

Ein LICHT behutsam, wohltuend, beständig.

Ein LICHT einladend, kraftvoll, grenzenlos…

(Beate Schlumberg)

„Mit Frieden gewinnen alle” steht

über der Friedenslichtaktion 2012 in

Deutschland. Es geht um die kleine

Flamme, die sich von der

Geburtsgrotte Jesu Christi in

Bethlehem auf den Weg macht, um

allen Menschen in der Adventszeit

als Zeichen für Frieden und

Völkerverständigung zu leuchten. Auch in diesem Jahr beteiligen

sich die Pfadfinderinnen und

Pfadfinder von Liebfrauen an dieser

Aktion und zeigen dabei, dass es beim

Frieden keinen zweiten und dritten

Platz, sondern nur Gewinner gibt.

Allen die das Friedenslicht aus

Bethlehem entgegennehmen, weiter

tragen und erhalten, soll dabei

bewusst werden, dass Frieden auf der

Welt nicht durch einen Wettkampf

oder alleine, sondern nur als gemeinsame Aufgabe erreicht

werden kann. Egal welcher Nationalität, Kultur und Religion ein

Mensch angehört, ob er mit oder ohne Behinderung lebt, jung

oder alt, reich oder arm ist oder welche Sprache gesprochen wird,

für alle gilt gleichermaßen: Mit Frieden gewinnen alle!

Wir Pfadfinder von Liebfrauen wollen gemeinsam mit Dir

bzw. Ihnen für den Weltfrieden unsere Lichter entzünden

und beten:


7.12.2012 17 Uhr Lebendiger Adventskalender im

Gemeindezentrum

16.12.2012 15 Uhr Aussendung des Friedenslichts

im Mainzer Dom

23.12.2012 10 Uhr Friedenslicht-Gottesdienst in

Liebfrauen

Pfadfinder Sommerlager 2012

Christen

gibt es

auf der

ganzen

Welt...


„Aazapft is,“

Wolkenbruch und Sonnenbrand!

Was könnte denn mit diesen Begriffen gemeint sein?

Natürlich unser Pfarrfest am 16. und 17. Juni 2012, bei dem sich

die Wetterkapriolen wieder von ihrer unterschiedlichsten Seite

zeigten.

Nach unserem Abendgottesdienst

am Samstag

begann das Fest bei

noch gutem Wetter,

Pfarrer Schneider stach

gekonnt das Bierfass an,

Essen und Getränke

fanden reißenden Absatz.

Bei leichtem Einbruch

der Dunkelheit begann

das Gartentheater (siehe

eigenen Bericht) und

Petrus machte seine

Schleusentore auf: es schüttete wolkenbruchartig in unserem

Pfarrgarten. Nach Beendigung des Gartentheaters „flüchteten“

alle Zuschauer in den Martinssaal, um sich zu trocknen und

aufzuwärmen. Einige verwegene

Besucher hielten es dennoch lange

rund um den Getränkepavillon aus.

Ganz anders war dann der

Pfarrfestsonntag. Nach dem

Hochamt schien bereits die Sonne

und das Fest für Jung und Alt, für

Groß und Klein konnte

weitergehen.


Und wie es weiterging! Mit

Essen (Steak, Bratwurst,

Spießbraten, Spundekäs,

Waffeln), Getränken aller

Art, Kaffee und Kuchen.

Für die Kinder gab es viele

Spielangebote, auch in der

neu geweihten Jute der St.

Georgspfadfinder.

Viele Leseratten wurden

beim Bücherflohmarkt

fündig und Nippes, Nostalgisches

und Allerlei

konnte beim traditionellen Flohmarkt gehandelt und gekauft

werden.

Es war inzwischen so heiß, dass einige ehrenamtliche Helfer ganz

schön Sonne abbekommen hatten und der Sonnenbrand ließ

dann auch grüssen. So abwechslungsreich ist es halt nur auf dem

Liebfrauen Pfarrfest.

Um 17:00 Uhr war das Fest beendet und es wurde mit dem

Abbau begonnen. Dank der vielen fleißigen Helfer war gegen

19:00 Uhr die meiste Arbeit gemacht und einige Helfer setzten

sich dann noch zu „einem“ Glas Grohe Bier und anderen Rest-

Köstlichkeiten zusammen.

Und da wir uns mitten in der Fußball-Europameisterschaft

befanden, konnten wir uns dank der ungeahnt technischen

Finesse von Pfarrer Selzer noch das Spiel Deutschland-Dänemark

auf großer Leinwand im Martinssaal ansehen.

Das ist halt unsere Liebfrauengemeinde, wie wir sie alle lieben.

Bis zum nächsten Mal!

Roland Hohenstein


Lebensmittelvergiftung in

Bessungen

Nein - wir können Sie beruhigen! Unreife Pilze waren das

Thema der diesjährigen Aufführung des Gartentheaters, das

für das Pfarrfest am Samstag, dem 16.Juni 2012 einen Einakter

einstudiert hatte.

Bei schönem Wetter fing das Gartentheater an, der Apfelgarten

von Liebfrauen war gut mit Kindern, Jugendlichen und

Erwachsenen besucht.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Sven und Ingrid Bergmann

(Pfarrer Selzer und Carola Schober) betreiben nicht sehr

erfolgreich eine Familienpension. Als aber vor allem im Winter

die Gäste immer seltener werden, versucht Ingrid einen Vertrag

mit einer Reiseagentur abzuschließen. Diese soll der Pension

vermehrt Wintersportler vermitteln. Doch genau an diesem Tag,

an dem Inge Neubauer (Ehrentraut Preuß) als Mitarbeiterin der

Agentur ihren Besuch angemeldet hat, verzehren Sven und sein

Vater Werner (Roland Hohenstein) versehentlich verdorbene

Pilze und werden hierdurch in einen „Rauschzustand“ versetzt.

Das hat zur Folge, dass die beiden der Mitarbeiterin der Agentur

so einen Quatsch über die Pension und die Gegend erzählen,

dass diese wieder unverrichteter Dinge abreisen will. Zum Glück

kann Ingrid mit Charme und Intelligenz die Agentur dann doch

bewegen, die Privatpension bis auf Weiteres mit mehr Gästen zu

unterstützen.

In diesem Stück brillierten als weitere Darsteller Pfarrer Olaf

Schneider als Postbote, Ruth Pabst als Zimmermädchen und

Christa Hatzimanolis als Touristin.

Die regenerprobten Zuschauer waren wie immer begeistert,

rannten dann aber schnell in

den trockenen Martinssaal!

Roland Hohenstein


Angelus

Der Engel des Herrn (Angelus) ist ein Gebet der katholischen

Kirche, das morgens, mittags und abends gebetet wird, Gotteslob

(2) 7.

Die heute übliche Form des Angelus hat sich schrittweise

entwickelt. Im 13. Jahrhundert wurde

von den Franziskanern der Brauch

übernommen, beim abendlichen

Läuten zur Komplet die Gottesmutter

zu grüßen. Im 14. Jahrhundert wurde

das Morgenläuten eingeführt, das zu

einem Gebet für das öffentliche Wohl

und den Frieden einlud. Im 16.

Jahrhundert kam das Mittagsläuten

hinzu, um zum Gebet aufzurufen.

Früher wurde das tägliche dreimalige

Läuten so gedeutet, dass das

Morgenläuten an die Auferstehung,

das Mittagsläuten an den Leidensweg

und das Abendläuten an die

Menschwerdung Christi erinnern soll.

Es wurde nun üblich, morgens die marianische Antiphon Regina

Caeli, mittags das Responsorium Tenebrae factae sunt, dum

crucifixissent Jesum Judaei und abends drei Ave Maria zu beten.

Die heutige Form des Angelus wurde 1571 von Papst Pius V.

eingeführt.

Der Papst betet es jeden Sonntag und an Hochfesten um 12 Uhr

öffentlich vom Fenster seiner Wohnung aus und erteilt

anschließend den Apostolischen Segen.

Sonja Plückebaum


Kirchenrenovierung

Die für die Kirchenrenovierung erforderlichen Planungen werden

bald abgeschlossen sein. In der Konzeptphase wurden die

grundlegenden Maßnahmenpakete durchgearbeitet und erörtert.

Das Ergebnis wurde nun mit dem Diözesanbaumt in Mainz

inhaltlich abgestimmt, sodass nach grundsätzlicher Zustimmung

die Details erarbeitet und die Ausschreibungen vorbereitet

werden können.

Für die neue Beschallungsanlage wird noch eine weitere

Verbesserung durch den Einsatz von aktiven Lautsprechern

getestet, das neue Beleuchtungskonzept wurde in weiten Teilen

verabschiedet. Wir haben uns für eine moderne Lichtanlage

entschieden, die verschiedene Licht-Szenarien ermöglicht und die

besondere Atmosphäre unseres Gotteshauses unterstützen wird.

Jetzt soll in Kürze über Ausstattungen, Farben und Oberflächen

anhand von Bemusterungen befunden werden. Die Judas-

Thaddäus-Kapelle wird für Beicht- und Seelsorgegespräche

umgerüstet, die Böden und Bänke werden repariert, ein neuer

Schriftenstand wird aufgestellt und die Kirche in frische Farbe

getränkt. Nach dem derzeitigen Stand wird die Renovierung

planmäßig im nächsten Jahr beginnen können.

Auf einer Pfarrversammlung am 17. Februar 2013 werden wir

ausführlich über die Planungen berichten. Wir haben vor,

während des Zeit der Renovierung mit dem Allerheiligsten und

der Gemeinde in den Martinssaal zu ziehen. Damit Sie sehen

können, wie viel Geld uns noch fehlt, werden wir ein

Spendenbarometer in der Kirche aufstellen. Wenn Sie möchten,

können Sie auch ganz gezielt spenden, z.B. für das neue

Seelsorgszimmer oder einheitliches Mobiliar für die

Altarministranz. Wir freuen uns über viele Zeichen der

Unterstützung.

Andreas Hirschmüller und Pfarrer Johannes Kleene


Sehen – Urteilen – Handeln,

unter diesem Leitgedanken stand unser diesjähriges PGR-

Wochenende vom 5.-7. Oktober 2012 im Haus Maria Frieden in

Mainz.

Anwesend waren sechs PGR-Mitglieder und Pfarrer Kleene. Die

Leitung dieses Seminars lag in den erfahrenen Händen von

unserem Dekananatsreferenten Bernd Lülsdorf.

Hier sind einige Streiflichter von diesem Wochenende:

Begonnen haben wir mit einer

Bestandsaufnahme und einer anschließenden

Stärke-Schwäche-Analyse unserer

Gemeinde. Dabei haben wir eine

Gewichtung vorgenommen, welche

Schwerpunkte in unserer Amtszeit bis

2015 vorrangig bearbeitet werden müssen.

In der Reihenfolge der erarbeiteten Prioritäten sind dies:

• Die interne Kommunikation zwischen den einzelnen Gruppen

• Unterstützung der Leitung durch Gremien und Pfarrgemeinde

• Facility-Management (Organisation/Raumkonzept, Nutzung

und Pflege unseres Gemeindezentrums)

Weitere Schwerpunkte werden Caritas, Gemeinde und

Renovierung sein. Dies haben wir auch schon in unserer letzten

PGR-Sitzung am 30.10.2012 als Schwerpunktarbeit für die

nächste Zeit abgesprochen.

Für die Umsetzung der vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen

haben wir unserem Pfarrer Johannes Kleene unsere

vollste Unterstützung in den nächsten Jahren zugesichert. Dies ist

aus unserer Sicht erforderlich, damit ihm Raum und Zeit für die

Seelsorge bleibt.

Sonja Plückebaum / Roland Hohenstein

Lieb-

frauen!


Hilfe die ankommt –

Hilfe für Rumänien

Gut erhaltene Kinderpullover, Holzpuzzles und Herrenanzüge

haben im Speicher der Liebfrauengemeinde ein vorübergehendes

Zuhause. Mehrmals im Jahr finden diese Spenden den Weg nach

Caransebes in Rumänien, zu den Schwestern der Franziskanerinnen.

Ausgehend von der Frage – „Was passiert eigentlich mit den

Spenden?“ machten wir, Sonja Plückebaum und Annabelle

Faude, uns im September 2012 auf eine dreitägige Tour nach

Rumänien.

Und das, was uns dort erwartete, war doch noch

widersprüchlicher als wir dachten. Rumänien, ein EU-Land, in

dem treffend gesagt, fast genauso viele SUV´s herum fahren, wie

Pferdekutschen. Während in den

Innenstädten die westübliche

Zivilisation zu finden ist, sind die

Stadtrandgebiete und die dörflichen

Gegenden doch im Wesentlichen

von Armut gekennzeichnet.

So wohnen Großfamilien in

kleinen 2-Zimmer-Wohnungen,

waschen ihre Wäsche in

öffentlichen Brunnen usw...

Die Schwestern vor Ort helfen

unermüdlich diesen Armen und verteilen dort u.a. die von uns

gesammelten Sachspenden, pflegen alte Menschen, bieten

Schulkindern täglich ein warmes Essen an und helfen bei den

Schulaufgaben durch ein ausgefeiltes System in Kooperation mit

der Caritas.

Im Ergebnis waren wir gleichermaßen beeindruckt von dem

unendlich großen Engagement der Schwestern vor Ort und dem

Elend, in welchem Menschen hier teilweise noch leben.


!

Auch wenn es nur ein „Tropfen auf den heißen Stein“ ist, so

kommen die Sachspenden doch wirklich genau dort an, wo sie

dringend benötigt werden. Unsere Mithilfe in diesem Projekt

stellt einen wertvollen karitativen Beitrag in der gelebten

Nächstenliebe dar. Wir danken allen bisherigen Spendern.

Sonja Plückebaum

Bibelstammtisch

Die Bessunger Ökumenischen Bibelgespräche

finden als ‚Bibelstammtische’ jeden 2. Dienstag im Monat um

20:00 Uhr in der ‚Linie 3’ (gegenüber der Bessunger Kirche) statt.

Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen –

eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Nächste Termine:

11.12.12, 8.1.13, 12.2.13, 12.3.13, 9.4.13


Nachwuchs im Blick:

Kinderkleiderkisten der Gemeinden

Liebfrauen und St. Elisabeth

Seit März 2007 gibt es auch in Liebfrauen einen kleinen „Laden“,

in dem man gut erhaltene Kinderkleidung in Größe 52 – 176 und

Spielzeug spenden, tauschen oder kostenlos erwerben kann:

die Kinderkleiderkiste im Donnersbergring 38 a (neben der

Kindertagesstätte). Sie ergänzt das Angebot von St. Elisabeth im

Schwarzen Weg 14 a.

Öffnungszeiten Kinderkleiderkiste Liebfrauen: an jedem 2.

und 4. Donnerstag im Monat von 15:00 bis 17:00 Uhr.

Öffnungszeiten St. Elisabeth: jeder 1. und 3. Mittwoch im

Monat von 15:00 – 18:00 Uhr sowie an jedem 2. und 4.

Donnerstag im Monat von 9:30 – 11:30 Uhr (Schulferien jeweils

ausgenommen).

Unterstützung für das Team

der Kinderkleiderkiste Liebfrauen gesucht

Haben Sie Spaß daran, bedürftigen jungen Familien zu helfen?

Und ein wenig Zeit übrig?

Ihre Mitarbeit richtet sich nach der Zeit, die Sie zur Verfügung

stellen wollen.

Das Team der Kinderkleiderkiste freut sich auf Sie!

Bei Rückfragen können Sie sich wenden an:

Christa Hatzimanolis, KiTa Liebfrauen (Telefon 311507) oder

Hildegard Dziuk (Telefon 661948), oder Sie kommen einfach

während der Öffnungszeiten vorbei.


Krankenkommunion

Für Gemeindemitglieder, denen es aus Altersgründen nicht möglich

ist, eine Eucharistiefeier zu besuchen und die Kommunion zu

empfangen, gibt es die Möglichkeit der Krankenkommunion

zuhause.

Zu Beginn eines Monats werden die Kranken und Alten, die den

Empfang der Hl. Kommunion wünschen, von Pfarrer Kleene oder

Kaplan Metzler besucht.

Dazu ist es notwendig, dass entsprechende Wünsche dem Pfarrbüro

mitgeteilt werden – entweder durch die Betroffenen selbst oder

durch Angehörige, Freunde oder Pflegepersonen.

Die Redaktion

Persönliche Information

zur Patientenverfügung

Auch 2013 bietet der Malteser Hospizdienst in Darmstadt

zusammen mit dem Evangelischen Hospizverein Informationsgespräche

zur Patientenverfügung an.

Die Gespräche finden statt an jedem 3. Montag im Monat

zwischen

16:00 Uhr und 18:30 Uhr im Kirchenladen Kirche & Co.,

Rheinstr.31.

Das Angebot ist kostenlos; auf Grund der hohen Nachfrage

empfiehlt sich jedoch eine Terminvereinbarung unter der

Nummer 06151-296415.

Dr. Hildegard Dziuk


Engel

Engel kennen wir oft als eher niedliche Wesen, als pausbäckige

Putten. Aber in der Bibel sind sie streng und furchteinflößend

dargestellt. Mächtige Gestalten, vor denen die Menschen

zunächst erschrecken, wenn sie sie sehen.

Engel sind Gottes Kämpfer gegen das Böse. Und dämmen immer

wieder böse Mächte ein. Sie sind Gottes Boten und vermitteln

den Menschen seinen Willen. Sie repräsentieren die Hoheit und

Gottheit Gottes.

Es gibt von Dietrich Bonhoeffer ein bekanntes Lied: „Von guten

Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet

wunderbar.“ Dieses Lied tröstet viele Menschen. Denn Macht zu

erfahren, kann sehr ambivalent sein. Dass eine Macht, auch eine

Himmelsmacht, behütet, ist nicht selbstverständlich. Wir erfahren

Mächte in der Regel nicht als still und treu. Sondern eher als

trügerisch, verräterisch, hinterhältig und nachtragend. Das ist

einmal wildgewordene, entfesselte politische Macht, das ist die

Macht der Ideologien (Nationalismus, Rassenwahn), es gibt die

Macht des Todes und die Macht von Schlaganfällen und von

Krankheiten.

Weil jede Macht erfahrungsgemäß beherrscht, verführt und

vernichtet, deshalb ist eine behütende Macht die große Ausnahme

– und auch eine große Sehnsucht.

Die guten Mächte, von denen Pfarrer Dietrich Bonhoeffer in

seinem Lied spricht, sind nicht aufdringlich, beherrschend oder

zu Übergriffen aufgelegt. Nein, sie sind vornehm. Sie schützen.

Das Schwächere zermalmen sie nicht. Diese Mächte sind nicht

trügerisch und verlogen. Sie haben etwas gemeinsam mit dem

Charme stiller, unberührter Täler: Sie schützen vor Stürmen und

bewahren vor rauen Winden. Sie bewahren nicht vor allem, aber

vor dem Schlimmsten. Dem, der schnell hindurch will,


erschließen sie sich allerdings nicht. Sie umschließen sanft den

Wanderer, der keine Angst haben darf, sich behüten zu lassen.

Ihm wird die Angst genommen, die er allein auf weiter Flur hätte.

Die guten Mächte wissen nicht viel von unserer Vergangenheit.

Sie sind ganz klar, ohne Wenn und Aber, auf die Zukunft

gerichtet, wollen Leben schützen.

Die guten Mächte kennen unsere Sünden nicht, sie richten nicht

darüber. Vielmehr decken sie die Sünden sanft zu im Auftrag

eines Größeren. Zudecken bedeutet nicht Vergessen. Wie auf

einem alten Dorffriedhof werden die Umrisse der Gräber noch

sichtbar unter dem sanften Teppich des Rasens, der sie bedeckt.

Die Gräber sind da, aber alle die schaurigen Tode, jeder einzelne

davon grausam, werden unendlich sanft beschützt. Nur Gott

kennt noch die Namen dieser Toten und ihre Gesichter.

Versöhnung der Welt hat ein Anderer, Größerer gebracht, Gott

selbst dadurch, dass er seinen Sohn hat in die Welt gesandt, damit

sich an ihm die bösen Mächte zu Tode toben.

Wenn man jedes Kapitel studiert, das allein das Neue Testament

über Engel bietet, wird erkennbar, wie differenziert Gott durch

das Wirken seiner Engel wahrgenommen wird.

Niemand kann einfach von „Gottes lieben Engelein“ reden wie

von Kindern, die noch nicht ganz ernst zu nehmen sind. Und da

Gottes Engel in Luthers Morgen- und Abendsegen genannt wird,

halte niemand die Rede von Engeln für exklusiv katholisch. Wir

sollten sie aber auch nicht in Gänze den Esoterikern überlassen.

Die Engel sind nicht das Zentrum des Glaubens. Sie weisen aber

wie alle Schöpfung auf das Zentrum hin: Gott.

Und Gott ist für mich das Leben.

Pfarrer Johannes Kleene


Der Herr, vor dem ich wandle, wird seinen Engel

mit dir senden und Gnade zu deiner Reise geben.“

(1. Mose)

Prinzessin Elisabeth Marie Alice Victoria von Hessen und bei

Rhein (*11. März 1895 in Darmstadt; † 16. November 1903 in

Skierniewice, Russisches Kaiserreich, heute Polen) war die einzige

Tochter des letzten regierenden Großherzogs Ernst Ludwig von

Hessen und bei Rhein und seiner ersten Gemahlin Victoria Melita

von Sachsen-Coburg und Gotha. Diese Ehe war von der

britischen Königin Victoria, Großmutter der beiden, angeregt

worden.

Im November 1903 begleitete Elisabeth - von den Darmstädtern

„Prinzesschen“ oder auch „Prinzessin Sonnenschein“ betitelt -

ihren Vater zu einem Jagdausflug mit dem russischen Kaiserpaar

Nikolaus II. und Alexandra nach Skierniewice. Dort starb sie im

gleichnamigen Jagdschloss im Alter von acht Jahren. Als

Todesursache wurde anfangs Kindercholera angegeben, dann

Strychnin vermutet, das dem russischen Zaren gegolten haben

soll und schließlich eine Typhusinfektion genannt. Ihr Leichnam

wurde in einem silbernen Sarg mit einem Extrazug nach

Darmstadt überführt. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung

fand dort am 19. November ein Trauerzug auf die Rosenhöhe

statt, bei dem sechs weiß behangene Pferde den Wagen mit dem

Sarg zogen. Elisabeths Grab wird von einer Engelsfigur mit

ausgebreiteten Flügeln geschmückt, die von dem Bildhauer

Ludwig Habich gefertigt wurde.

Ernst Ludwig konnte den Tod seiner Tochter nur schwer

verwinden. Er wollte Elisabeths Schmuck von niemandem mehr

getragen sehen und ließ diesen daher nach eigenen Vorstellungen

von dem großherzoglichen hessischen Hofjuwelier Robert Koch

aus Frankfurt am Main in einen Abendmahlskelch, einen

Bibeleinband und eine Ampel einfassen. Die Bibel ist heute im

Besitz der Stadtkirche Darmstadt.

Sonja Plückebaum


Bessunger

Kirchengemeinden

laden ein

Zum Redaktionsschluss standen folgende Termine fest:

Sa 1.12. 18 h Forum Beruf/Karriere-Zukunft/KinderUni

Karlstr. 96 (Eingang: Klappacher Straße)

Mo 3.12. 17 h KiTa Liebfrauen, Donnersbergring 38 a

Di 4.12. 16:30 h Ansprechbar der Petrusgemeinde,

Bessunger Straße 65

Fr 7.12. 17 h St. Georgspfadfinder, Gemeindehaus

Liebfrauen, Klappacher Straße 46

Sa 8.12. 17 h KEMI (Kinder- u. Eltern Musikinitiative)

Niederstraße 15

So 9.12. 17 h Familie Plückebaum, Sturzstraße 33

Di 11.12. 17:30 h Familien Einsiedler und von der

Hude, Artilleriestraße 26

Mi 12.12. 16:30 h Frau Schmidt-Sommer, Teichhausstr.43

(Altenheim St. Josef)

Fr 14.12. 17 h Kinderhaus Bessungen, Andreasgemeinde

Paul-Wagner-Straße 71

Sa 15.12. 17 h Familie Hildebrandt/Krisemer,

Hobrechtstraße 9

So 16.12. 17 h Familie Degenhardt, Heinestraße 26

Mo 17.12. 16:30 h Seniorenzentrum Heimathaus

Freiligrathstraße 8 (1. Stock)

Mi 19.12. 16:30 h Familienunterstützender Dienst der

Diakonie, Karlstraße 85

Sa 22.12. 17:30 h Frau Erbs, Herdweg 54

Mo 24.12. Gottesdienste in den Pfarrkirchen

Bitte die unterschiedlichen Anfangszeiten beachten. Die Besucher

werden gebeten, eine Tasse für die Getränke mitzubringen.

Die vollständige Liste wird per Aushang bekannt gegeben und ist

auch im Internet abrufbar (www.liebfrauen-darmstadt.de).


Jahr des Glaubens 2012/2013

Papst Benedikt hat bis zum November 2013 ein

„Jahr des Glaubens“ ausgerufen. Anlass ist die

Erinnerung an den Beginn des II. Vatikanischen

Konzils vor 50 Jahren. Während des Konzils

herrschte eine bewegende innere Spannung angesichts

der gemeinsamen Aufgabe, die Wahrheit und die

Schönheit des Glaubens im Heute unserer Zeit

erstrahlen zu lassen, ohne sie den Ansprüchen der Gegenwart zu

opfern, noch sie an die Vergangenheit gefesselt zu halten. Eine

bleibende Aufgabe.

Zu folgenden Veranstaltungen zum „Jahr des Glaubens“ laden

wir in Liebfrauen herzlich ein:

Erster Adventssonntag, 2.12.2012, 10:00 Uhr

Predigt über das 2. Vatikanische Konzil

von Prof. Dr. Alfred Mertens, Mainz.

Samstag, 16.2., 23.2. und 2.3.2013,

„Die Jesusbücher Benedikts XVI.“ mit Pfarrer Johannes Kleene

16:00 Uhr Impuls und Gespräch, 17:00 Uhr Beichtmöglichkeit,

18:00 Uhr Vorabendmesse

Erster Fastensonntag, 17.2.2013, 17:30 Uhr

Vesper mit Predigt von N.N.

Zweiter Fastensonntag, 24.2.2013, 17:30 Uhr

Vesper mit Predigt zur Ökumene von Pfarrer Stefan Hucke,

Petrusgemeinde, Darmstadt

Dritter Fastensonntag, 3.3.2013, 17:30 Uhr

Vesper mit Predigt von Pfarrer Johannes Kleene

Vierter Fastensonntag, 10.3.2013, 17:30 Uhr

Vesper mit Predigt „Salz der Erde?“ von Dr. Andreas Püttmann,

Bonn

Donnerstag, 6.6. – Sonntag, 9.6.2013

Jugendfahrt zum Eucharistischen Kongress nach Köln

mit Kaplan Markus Metzler

Samstag, 19.10.2013 bis Samstag, 26.10.2013

Fahrt nach Israel „Auf den Spuren Jesu“

mit Pfarrer Johannes Kleene


Rorate und Weihnachtsnovene

Auch in diesem Jahr laden wir sehr herzlich ein, mit uns

gemeinsam an den drei Adventsmontagen die Rorate-Messen zu

feiern.

1. Adventsmontag, 03.12.2012 um 6:30 Uhr

2. Adventsmontag, 10.12.2012 um 6:30 Uhr

3. Adventsmontag, 17.12.2012 um 6:30 Uhr

Im Anschluss an die Rorate-Messen gibt es im Gemeindehaus

von 7:00 Uhr bis 7:45 Uhr ein Frühstück auf Spendenbasis.

Zusätzliche Roratemessen mit Beginn der Weihnachtsnovene:

Freitag, 14.12.2012 um 18:00 Uhr

Samstag, 15.12.2012 um 18:00 Uhr

Dienstag, 18.12.2012 um 18:00 Uhr

Mittwoch, 19.12.2012 um 19:00 Uhr (Bußgottesdienst)

Freitag, 21.12.2012 um 18:00 Uhr

Samstag, 22.12.2012 um 18:00 Uhr

Ab dem 14. Dezember beginnt die Weihnachtsnovene:

In dieser Zeit führen uns die Lesungen in den Gottesdiensten in

besonderer Weise in die Feier von Weihnachten ein.

Von Freitag, dem 14.12. bis Sonntag, dem 23.12.2012

(ausgenommen Donnerstag, dem 20.12.: Weihnachtskonzert der

Edith-Stein-Schule), findet ein Nachtgebet in Form einer

Weihnachtsnovene jeweils um 21:30 Uhr in der Liebfrauenkirche

statt.

Dieses Gebet ist geprägt von den liturgischen Gesängen der

Weihnachtsnovene, sowie musikalischer Stücke, die den letzten

Tagen vor Weihnachten eine besinnliche Prägung geben wollen.

Auf der nächsten Seite möchten wir Ihnen das musikalische

Programm vorstellen:


Weihnachtsnovene 2012

Freitag 14.12.2012 „Quartettgesang“

Samstag 15.12.2012 „Horntrio“

Sonntag 16.12.2012 „Saxophon & Keyboard“

Montag 17.12.2012 „MartinusChor“

Dienstag 18.12.2012 „Violine & Orgel“

Mittwoch 19.12.2012 „Sonor Chalumeau“ Klarinetten

Freitag 21.12.2012 „Trompete & Orgel“

Samstag 22.12.2012 „Marimba“

Sonntag 23.12.2012 „SaitenLob“ Streicher

Jeder Mensch hat einen Engel

Zitat aus Anselm Grün „Jeder Mensch hat einen Engel“:

„Jeder Mensch braucht für sein Leben die Kraft der eigenen

Seele. Sie hält Räume des Schutzes bereit, der Zuversicht, dass

alles wieder gut wird. Sie bietet Möglichkeiten des Sich-

Fallenlassen, des Versunkenseins ebenso wie das Sich-Beflügeln-

Lassen durch Phantasie und die Leichtigkeit des Spiels. Im Bild

der Engel, von denen die Geschichten der Bibel erzählen,

gewinnen die Möglichkeiten der Seele Gestalt.“

In diesem Buch beschäftigt sich der Benediktinerpater Anselm

Grün mit den Engeln, die sich mit einer bestimmten Geschichte

und einer ganz konkreten Erfahrung verbinden, wie z.B. „Der

Engel, der anrührt und aufweckt“. Erschienen im HERDER

Verlag.

Ebenfalls passend zu diesem Thema von Anselm Grün verfasst:

„50 Engel für die Seele“ und „50 Engel für das Jahr“. Ebenfalls

im HERDER Verlag erschienen und auch ein schönes Geschenk

zu Weihnachten!

Sonja Plückebaum


Kindergottesdienste in der Adventszeit

1. Adventssonntag, 02.12.2012, 10:00 Uhr (Kindergottesdienst)

2. Adventssonntag, 09.12.2012, 10:00 Uhr (Familiengottesdienst)

3. Adventssonntag, 16.12.2012, 10:00 Uhr

(Segnung der Gewänder der Erstkommunionkinder und Taufe)

4. Adventssonntag, 23.12.2012, 10:00 Uhr (Familiengottesdienst

mit Begrüßung des „Friedenslichtes aus Bethlehem“),

anschließend Advents- und Weihnachtsliedersingen mit der

eigenen Kirchenmusik „Sonor Fistulae“.

Außerdem Glühweinausschank vor dem Kirchenportal.

Heilig Abend

15:00 Uhr Kinderkrippenfeier

17:00 Uhr Christmette

23:00 Uhr Christmette in der Nacht

1. Weihnachtsfeiertag

10:00 Uhr Hochamt

18:00 Uhr Weihnachtsvesper

2. Weihnachtsfeiertag

10:00 Uhr Hochamt

Silvester

17:00 Uhr Jahresabschluss Gottesdienst mit eucharistischem Segen

Neujahr

10:00 Uhr Hochamt


Sternsingerbesuch auf Anmeldung

„Die Sternsinger kommen!“ heißt es

vom 4. bis zum 6. Januar 2013 in der

Pfarrgemeinde Liebfrauen. Mit dem

Kreidezeichen „20*C+M+B+13“

bringen die Mädchen und Jungen in den

Gewändern der Heiligen Drei Könige

den Segen „Christus segne dieses Haus“

zu den Menschen in Bessungen und

sammeln für Not leidende Kinder in

aller Welt. Wer den Besuch der

Sternsinger wünscht, kann sich unter

der Rufnummer 06151-6019720 im

Pfarrbüro anmelden oder in die Listen

eintragen, die ab dem 3. Advent in der

Kirche ausliegen. Wegen der Größe

des Pfarrgebietes schaffen es die Sternsinger

nicht, während der Aktion alle

Haushalte zu besuchen.

„Segen bringen, Segen sein. Für

Gesundheit in Tansania und weltweit!“

heißt das Leitwort der 55. Aktion

Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland

ist Tansania. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet.

Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte

Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not

engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die

Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend

(BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund

2.200 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika,

Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

Dr. Hildegard Dziuk


Ich war fremd –

ihr habt mich aufgenommen

Zum Weltgebetstag aus Frankreich,

1. März 2013

Dass Frankreich sehr viel mehr ist als Paris, Haute Couture,

Rotwein und Baguette, das wissen alle, die sich einmal näher mit

unserem Nachbarland befasst haben. Gelegenheiten dazu bieten

seit der deutsch-französischen Aussöhnung nach 1945 tausende

von Städte-, Kirchen- und Schulpartnerschaften. Im Jahr 2013

kommt der Weltgebetstag (WGT) von Christinnen aus unserem

Nachbarland, mit dem uns viel verbindet und wo es doch Neues

zu entdecken gibt.

Das Land gilt seit 1905 als Modell für einen laizistischen Staat.

Schwer haben es häufig die Zugezogenen, meist aus den

ehemaligen französischen Kolonien in Nord- und Westafrika

stammend, von denen viele am Rande der Großstädte leben.

Spätestens seit in Paris zwei Kirchen von „sans-papiers“ (Menschen

„ohne Papiere“) besetzt wurden, ist ihre Situation in der

französischen Öffentlichkeit Thema.

In der Bibel, einem Buch der Migration, ist die Frage der

Gastfreundschaft immer auch Glaubensfrage: „Was ihr für einen

meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt

ihr mir getan.“ (Mt 25,40). Mutig konfrontiert uns dieser

Weltgebetstag so auch mit den gesellschaftlichen Bedingungen in

unserer „Festung Europa“, in der oft nicht gilt, wozu Jesus

Christus aufruft: „Ich war fremd und ihr habt mich

aufgenommen“.

Lisa Schürmann, Deutsches WGT-Komitee e.V./H. Dziuk

Hinweis: Der gemeinsame ökumenische Gottesdienst und der Infonachmittag

finden für Bessungen am 1. 3.13 in der Andreasgemeinde (Paul-Wagner-

Straße 70) statt. Einzelheiten standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Bitte Hinweise im Schaukasten und in den Pfarrnachrichten beachten!


Gottesdienst - Termine

Uhrzeit Wochentag Heilige Messe

18:00 Uhr Montag, Dienstag,

Donnerstag, Freitag

Heilige Messe

17:30 Uhr Montag, Dienstag,

Donnerstag

Vesper

15:00 Uhr 2. Woche im Monat Seniorenmesse in der

Mittwoch

Kapelle

17:00 Uhr Freitag Eucharistische Anbetung

17:00 - 17:30 Uhr Samstag Beichtgelegenheit

18:00 Uhr Samstag Vorabendmesse

10:00 Uhr Sonntag Hochamt

10:00 Uhr 1. u. 3. Sonntag im

Monat

Kindergottesdienst im

Bonifatiussaal

10:00 Uhr 2. Sonntag im Monat Familiengottesdienst

10:00 Uhr 4. Sonntag im Monat Kleinkindergottesdienst

15:00 Uhr Sonntag Heilige Messe der polnischen

Gemeinde

9:00 Uhr 1., 3.+4. Woche im

Monat, Mittwoch

Heilige Messe

Öffnungszeiten der Liebfrauenkirche

Auch außerhalb der Gottesdienstzeiten ist die Kirche geöffnet:

Montags 10:00 bis 11:30 Uhr und 14:45 bis 16:00 Uhr

Dienstags 10:00 bis 11:30 Uhr und 14:00 bis 15:00 Uhr

Mittwochs 14:45 bis 16:00 Uhr

Donnerstags 14:45 bis 17:00 Uhr

Freitags 14:45 bis 16:00 Uhr

Samstags 14:45 bis 16:00 Uhr


!

Feste Termine – kirchliche Gruppen

Uhrzeit Wochentag Kirchliche Gruppen

11:15 - 12:00 Uhr

15:00 - 15:30 Uhr

15:30 - 16:30 Uhr

Sonntag

Mittwoch

Freitag

Pfarrbücherei

11:00 - 12:00 Uhr 1. u. 3. Sonntag im Frühschoppen/Kennenlern-

Monat

Info-Treff im Martinssaal

11:15 - 12:00 Uhr 2. u. 4. Sonntag im „Sonor Fistulae“-Proben im

Monat

Bonifatiussaal

15:30 Uhr letzter Montag im Caritas – Helferkreis

Monat

im Bonifatiussaal

20:00 - 21:30 Uhr Montag MartinusChor

21:30 - 22:30 Uhr Montag ChoralSchola

18:45 Uhr Dienstag, (Termin Kontaktkreis (1x im Monat)

siehe Pfarrblatt)

15:00 Uhr 4.Mittw. im Monat Offener Seniorennachmittag

12:30 - 14:30 Uhr Freitag Schulkinderbetreuung

14:30 - 17:15 Uhr

Freitag Ministranten

16:30 - 18:00 Uhr Freitag Pfadfinder-Gruppenstunden

Fasten – dem Leben Richtung geben:

Fastenwoche 2013

Am Donnerstag nach Aschermittwoch (14.2.13) startet ein

einwöchiger Kurs für alle, die sich mit (Saft-)fasten, spirituellen

Impulsen und regelmäßigen Treffen auf Ostern vorbereiten

möchten. Näheres gibt es für alle Interessierten bei einem

Informationstreffen am 22.1.2013 um 19:00 Uhr im

Gemeindehaus.


Senioren - Fahrdienst

Wie allgemein bekannt, fahren wir an Sonn- und

Feiertagen mit dem Pfarrbus seit Jahren schon unsere

älteren und gehbehinderten Gemeindemitglieder zum

Gottesdienst in die Liebfrauenkirche und wieder

zurück. Die derzeitigen Haltepunkte zum Ein- und

Aussteigen sind:

● Hermannstraße, Ecke Heidelberger Straße

● Felsingstraße

● Altenheim Freiligrathstraße

● Nieder-Ramstädter-Straße 184 (ca.)

Bei Bedarf können auch andere Haltepunkte angefahren

werden.

Wir erreichen den ersten Haltepunkt gegen 9:30 Uhr. Die

nachfolgenden Haltepunkte fahren wir dann einige Minuten

später an.

Wenn auch Sie unser Angebot nutzen möchten, melden Sie sich

bitte im Pfarrbüro, � 06151 6019720, oder bei einem unserer

Fahrer:

Herr Anselmann � 31 31 17

Herr Fischer � 7 98 18

Frau Frühwein � 31 73 08

Herr Gomes � 66 51 23

Herr Hohenstein � 6 35 57

Herr Hutter � 78 20 55

Den Fahrplan mit den jeweiligen Einsatztagen und Fahrern

finden Sie auch an der Infowand neben dem Schriftenstand

in der Kirche.

Herbert Fischer


Termine L i e b f r a u e n 2 0 1 3 (Planung)

Familien-Skifreizeit 6. -12. Januar 2013

Sternsingeraktion 4. -7. Januar 2013

Segnungsgottesdienst für Neugetaufte und Kinder 19. Januar 2013

Ehrenamtlichentreffen 18. Januar 2013

Ministranten Wochenende 25.- 27. Januar 2013

Liebfrauen Fassenacht 2. Februar 2013

Senioren Fassenacht 6. Februar 2013

Liebfrauen Fassenacht für Kinder 10. Februar 2013

Glaubenskurs 13. Februar – 23. März 2013

Fastengruppe 14. Februar – 21. Februar 2013

Pfarrversammlung und Fasteneintopf 17. Februar 2013

Firmung 3. März 2013

AGAPE am Gründonnerstag 28. März 2013

Osternacht Begegnung 30. März 2013

Ostereiersuchen im Pfarrgarten (Ostermontag) 1. April 2013

Weißer Sonntag (Erstkommunion) 7. April 2013

Beginn Kirchenrenovierung 8. April 2013

Ministrantenausflug „Holiday Park“ 20. April 2013

Ministrantenwallfahrt Seligenstadt 31. Mai - 2. Juni.2013

Fronleichnam 30. Mai 2013

Fahrt zum Eucharistischen Weltkongress nach Köln 5.- 9. Juni 2013

Pfarrfest Liebfrauen 15./ 16. Juni 2013

Nacht der Kirchen 21. Juni 2013

Sommerfest Kindertagesstätte 22. Juni 2013

Zeltlager St. Georgspfadfinder Sommer 2013

Gartentheater Sommer 2013

Eucharistische Gebetswoche 2. – 8. September 2013

Beteiligung Umzug Bessunger Kerb (Jubiläum) 15. September 2013

Erntedank 6. Oktober 2013

Israel Wallfahrt von Liebfrauen 26. Oktober 2013

Gräbersegnung 3. November 2013

St. Martin 11. November 2013

Roratemessen Montag 6.30 Uhr: 2./9./16./ 23. .Dezember 2013

Lebendiger Adventskalender 1.- 23. Dezember 2013

Weihnachtsnovene 21.30 Uhr 14. – 23. Dezember 2013

Turmblasen („ohne Turm“) 15. Dezember 2013

Feier zur Kircheneröffnung 15. Dezember 2013

Aussendungsgottesdienst Friedenslicht 22. Dezember 2013

(Stand: 30.10.2012)


Notizen

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Impressum

Herausgeber Pfarrgemeinde Liebfrauen

Anschrift Katholisches Pfarramt Liebfrauen

Klappacher Str. 46

64285 Darmstadt

Telefon: 06151-601972-0

Fax: 06151-601972-2

liebfrauen.darmstadt@t-online.de

www.liebfrauen-darmstadt.de

Öffnungszeiten Pfarrbüro Mo, Di, Mi, Fr 9:00 - 12:00 Uhr

Do 15:00 - 17:00 Uhr

Fr 14:30 - 17:00 Uhr

Redaktion Roland Hohenstein (V.i.S.d.P.)

Sonja Plückebaum

Druck Gemeindebriefdruckerei

Martin-Luther-Weg 1

29393 Groß Oesingen

Layout Carola Schober

Fotos Gemeindemitglieder

Redaktion

Auflage 3.000 Exemplare

Spendenkonto fürs Sparkasse Darmstadt

Liebfrauen-Blättsche“ BLZ 508 501 50

Konto-Nr. 3002942


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