BUND Umwelt-Tipps Stuttgart 2015

RZielke

Die regional erscheinende Broschüre Umwelt-Tipps vom BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland enthält zahlreiche nützliche Tipps und Hinweis zum Thema Umweltschutz. Ausgabe Stuttgart und gesamte Region.

Umwelt-TippsBaden-Württemberg


2Liebe Leserin, lieber Leser,es gibt viele Möglichkeiten, zum Schutz undzum Erhalt unserer Umwelt beizutragen. Die einfachsteist, unseren Alltag umweltverträglich zugestalten. Als Verbraucher haben wir die Wahl:Kaufen wir importiertes Obst und Gemüse?Oder greifen wir lieber zu heimischen Bio-Produktenund unterstützen so unsere Bauern vor Ort? Nehmen wir Atom-Stromab oder wechseln wir zu einem Ökostrom-Anbieter?Umweltbewusstes Verhalten muss nicht teuer sein. Im Gegenteil: In unserenUmwelt-Tipps haben wir eine ganze Menge Anregungen zusammengestellt,die Ihnen helfen, wertvolle natürliche Ressourcen und in vielen Fällen baresGeld zu sparen. Machen Sie mit – es ist leichter, als Sie denken!Natürlich können hier viele Themen nicht tiefer behandelt werden. ProfitierenSie einfach vom Fachwissen des BUND: unter www.bund-bawue.de/oekotippsfinden Sie auf (fast) alle Ihre Fragen eine Antwort. Oder Sie rufen an: Telefon07732 1507-0, einer unserer Experten hilft Ihnen weiter.Es grüßt Sie herzlichIhreDr. Brigitte DahlbenderVorsitzende BUND Baden-Württemberg e.V.PS: Für regelmäßige Neuigkeiten des BUND empfehle ich Ihnen unseren Newsletter,den Sie unter www.bund-bawue.de/newsletter abonnieren können.


3InhaltZu Hause & Unterwegs ......................................................................................... 9Bauen & Renovieren .............................................................................................. 17HAUSHALTS-TIPPS ..................................................................................................... 26Gesundheit & Ernährung .................................................................................. 32Balkon & garten .................................................................................................... 42impressumHerausgeber:Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)Landesverband Baden-Württemberg e.V.Mühlbachstr. 2, 78315 RadolfzellTelefon: 07732 1507-0E-Mail: info.bawue@bund.netwww.bund-bawue.deTexte:Mit freundlicher Genehmigung des BUND-Bundesverbands,www.bund.net/oekotippsRedaktion: Barbara Amann, Christina KordtV.i.S.d.P.: Dr. Brigitte Dahlbender, VorsitzendeFotos:Titel: ©Vetapi – shutterstock.com; S. 2: Werner Kuhnle,S. 5: Miklas Hahn, S. 7: kissundkleinGestaltung:Natascha Hermann, NEULAND 33Büro für Gestaltung, Münsingenwww.neuland33.deAnzeigenverwaltung:Ziel:Marketing, Gerberstraße 5f, 70178 StuttgartTelefon: 0711/96695-0, Fax: 0711/96695-20E-Mail: info@ziel-marketing.dewww.ziel-marketing.deDruck:gedruckt auf Maxioffset FSC Mix Credit, 80 g/m²Aktuell informieren und mitdiskutierenwww.facebook.com/bundbawue


4RI L O N A B E I N H O F FROTEBÜHLSTR. 109 | 70178 STUTTGARTFON: 0711-62 58 58 | FAX: 0711-62 58 58WWW.HAARGALERIE-STUTTGART.DEüdiger GunzenhäußerBüro für Arbeitssicherheit und BrandschutzRöckenwiesenstraße 66 • 70197 StuttgartMobil: 0172-377 79 17E-Mail: ruediger@gunzenhaeusser.dewww.gunzenhaeusser.deJörn EisenhardtDipl.-Finanzwirt - SteuerberaterGutenbergstr. 14 · 70794 Filderstadt-PlattenhardtTelefon: 0711 77 87 138Telefax: 0711 77 87 123www.3-loewen-takt.deFahrplanauskunft für unterwegs:Mit der kostenlosen „Bus&Bahn“-Appkönnen Sie jederzeit und überall diemobile Fahrplanauskunft aufrufen.


5Der Bund für Umwelt und NaturschutzDeutschland (BUND)Wer wir sindDer BUND ist heute mit über500 000 Unterstützerinnen undUnterstützern einer der größtenUmweltverbände in Deutschland.Der BUND-Landesverband Baden-Württemberg, gegründet 1973, zähltinzwischen rund 85 000 Mitgliederund Spender. In über 25 Geschäftsstellenim ganzen Land begleiten rund80 hauptamtliche Mitarbeiter sachkundigdie Arbeit der 5 000 ehrenamtlichenBUND-Aktiven.Was wir tunAls staatlich anerkannte Naturschutzorganisation nimmt der BUND Stellungzu Planungen, die in Natur und Umwelt eingreifen. Wir können auf kommunaler,regionaler sowie landes- und bundespolitischer Ebene schnell reagieren,denn wir sind föderal organisiert. Wir decken Missstände auf und sensibilisierenBevölkerung und Verwaltungen für die Fragen des Umwelt- undNaturschutzes.


7Worauf wir stolz sindJedes Jahr schützen BUND-Aktive unzählige seltene Tiere und Pflanzen inihren Lebensräumen. Landesweite Aktionen, z.B. gegen den Anbau von Gen-Nahrungsmitteln, zeigen Erfolg: Bereits elf Land- und drei Stadtkreise wirtschaftengentechnikfrei! Stolz sind wir, dass es nach einem langen Weg zweiGroßschutzgebiete in Baden-Württemberg gibt, den Nationalpark Schwarzwaldund das von der UNESCO anerkannte Biosphärengebiet SchwäbischeAlb. Wir setzen uns mit Kampagnen, Demos und politischer Lobbyarbeit einfür die Energiewende, eine umweltfreundliche Verkehrs politik und für einensparsamen Umgang mit Flächen.Was wir bietenAls BUND-Unterstützerin und -Unterstützer könnenSie sicher sein, dass Ihr Anliegen durch einen starken,politisch unabhängigen Verband gut vertreten wird.Sie können sich bei uns ganz praktisch in einemNaturschutzprojekt engagieren oder Ihr Fachwissenin eine unserer thematischen Arbeitsgruppen einbringen.Wir bieten Ihnen kritische und sachkundigeInformation und Beratung in Umweltfragen.Machen Sie mit: Eine gute Investition in Ihre Umwelt!Unterstützen Sie den BUND als Mitglied:www.bund-bawue.de/mitgliedwerdenOder unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende:Online: www.bund-bawue.de/spendenPer Überweisung: Sparkasse Singen-RadolfzellIBAN DE64 6925 0035 0004 0881 00, BIC SOLADES1SNG


8Appetit auf Energiesparen?Große Auswahlin A+++TestsiegerTop-MarkenSauberes GewissenMit Energie-SparflammeImmerMade inGermany„Wann rechnet sich der Austausch von Hausgeräten?Wir rechnen durch, was Sie mit A++ undA+++ sparen.“ Ihr Martin MayerEnergie sparen,Klima schonen.Wir beraten Sie.Dietbachstraße 36 • 70327 Stuttgart (Untertürkheim)Tel.: 07 11/32 77 341info@kuechen-studio.com • www.kuechen-studio.comMo bis Fr von 9 - 18 Uhr • Sa von 9 - 13 UhrLesen Sie dieTOP-Bewertungenunserer Kunden!


Zu Hause & Unterwegs9Heimliche StromfresserAbschaltenObwohl sie scheinbar ausgeschaltet sind, verbrauchenviele Elektrogeräte weiter Strom. Auch Geräte, dieausgeschaltet, aber nicht von der Steckdose getrenntsind, verbrauchen Strom.© focus.siTypische „stille“ Stromfresser sind Geräte der Unterhaltungselektronik undComputer, aber auch Wasch- und Spülmaschinen, elektrische Zahnbürsten,Rasierapparate oder Netzteile von Halogenlampen und Ladegeräten, die inder Steckdose bleiben.Seit Januar 2010 dürfen keine Geräte mehr verkauft werden, die im Standbyoder„Schein-Aus-Betrieb“ mehr als ein Watt verbrauchen. Die besten Geräteerreichen 0,1 Watt bei Standby und fast null Watt im Schein-Aus-Modus.Dies gilt jedoch nur für Geräte, die neu sind.Eine einfache und zuverlässige Methode, Stromfressern den Garaus zu machen,ist das Zwischenschalten von ausschaltbaren Steckerleisten. Dafürsollten möglichst alle in Nutzung befindlichen Geräte an einer Leiste betriebenwerden.Unter www.bund.net/standby finden Sie einen Standby-Check, mit demSie innerhalb von 24 Stunden den Stromverbrauch ermitteln können,außerdem eine Weiterleitung zu Verleihstellen von Energiekostenzählern.Strommessgeräte und abschaltbare Steckdosenleisten gibt’s unter:www.bundladen.de/stromsparen (Tel. 030/27586-480).


10NATÜRLICH REGIONAL.Sie sind hier zu Hause und setzen auf die Region? Dann kommen Siezu den Stadtwerken Böblingen. Unterstützen Sie unser Engagementfür die Region Schönbuch und wechseln Sie mit Strom und Gas noch heute.Unseren Kunden bieten wir mit dem Schönbuch | Wechselpaket eineneinzigartigen Wechselbonus.www.stadtwerke-boeblingen.deStuttgartStrohberg 7-9Tel. 0711 64 92 153Mo-Fr: 10.00 - 19.00 UhrSa: 10.00 - 14.00 Uhr


Zu Hause & Unterwegs11Stromwechsel jetzt:Sicher, günstig, ökologischmit dem BUND-RegionalstromMit dem Wechsel zum umweltfreundlichen BUND-Regionalstrom können Sie sichnicht nur von Kohle- und Atomstrom verabschieden.Gleichzeitig fördern Sie besonders umweltfreundliche Anlagen zur Stromerzeugungin Ihrer Region und unterstützen die ökologische Energie wende.Der BUND kooperiert dazu mit den Elektrizitätswerken (EWS) Schönau. Diesesbürgereigene Stromversorgungsunternehmen bezieht seinen Strom aus100 Prozent Erneuerbaren Energien.Ihr Umstieg ist einfach: Fordern Sie den Stromliefervertrag bei der BUNDService GmbH an und senden Sie ihn mit einer Kopie Ihrer letzten Stromrechnungdirekt an die EWS in Schönau. EWS übernimmt Ihre Stromversorgungzum nächstmöglichen Zeitpunkt und kündigt den Vertrag mit Ihrembisherigen Stromversorger.Weitere Infos unter www.bund-regionalstrom.deBUND Service GmbHMühlbachstraße 278315 RadolfzellTel. 07732 1507-0bund.regionalstrom@bund.net


12SOLIDARITÄT IN DER EINEN WELTIhre Kleider- und Schuhspende zurUnterstützung von Partnerschaftsprojektenund Bildungsvorhaben in aller Welt.Hotline 0711 9791-235www.aktion-hoffnung.org


Zu Hause & Unterwegs13Ressourcen sparen durchLeihen, Teilen undSecondhandWie viel Natur in einer 600 Gramm leichten Jeans steckt, sieht man ihr nicht an.Bezieht man aber den Ressourcen- und Energieverbrauch mit ein, bringt sie rund32 Kilogramm auf die Waage.So viel ist für Rohstoffe, Herstellung und Transport nötig. Berechnet wirddies mit dem so genannten „ökologischen Rucksack“, einem Verfahren, dasvom Wuppertal Institut entwickelt wurde. Gegenstände mit großem ökologischemRucksack auszuleihen, gemeinsam zu nutzen oder gebraucht zukaufen, macht also Sinn.Bücher und Videos auszuleihen, gehört für viele bereits zum Alltag. Aberauch für Skiausrüstung, Abendgarderobe, Werkzeug oder Autos gibt es Ausleihsysteme.So wird „Car-Sharing“ schon in etwa 380 deutschen Städtenund Gemeinden angeboten.Wer Bohrmaschine, Schleifgeräte oder kleine Baumaschinen selten nutzt,findet im Baumarkt hochwertige Leihgeräte. Die Sportausrüstung für denUrlaub borgt man sich am besten vor Ort. Dann entfällt auch der mühsameTransport.Es lohnt sich, Familie und Freunde zu fragen und Secondhand-Läden undKleinanzeigen zu durchstöbern, bevor man einen selten genutzten Gegenstandneu kauft.Weitere Informationen zum Car-Sharing unter > www.carsharing.de> www.flinkster.de


14KD-4438 13.04.12 Alternativvorschlag 2andré Werbeagentur Reutter Tel. 07164/1470-0KD-4438 ra Gst1-0412 LZ0412-1012 AM82 Foto©K


Zu Hause & Unterwegs15Urlaub und Freizeitmal ganz nahWissen Sie schon, wohin dieses Jahr die Reise gehen soll? Welche Vorlieben Sieauch haben – lassen Sie Freizeit und Urlaub nicht zu Lasten der Natur gehen.Verzichten Sie wenn möglich auf Flugreisen. Das Flugzeug hat von allen Verkehrsmittelnmit Abstand die schlechteste Klimabilanz. Es gibt eine Vielzahlan Möglichkeiten, sanft per Bahn, Bus und Fahrrad zu verreisen.Im Übrigen muss man für tolle Ferien keine Fernreise buchen. Und für einenspannenden Sonntagsausflug braucht keiner stundenlang im Auto zu sitzen.Denn auch zu Hause ist einiges geboten: (Ferien-)Programme für Kinder undFamilien gibt es inzwischen fast überall, Stadtteilfeste und Aktionen in Freibädern,Museen und anderen interessanten Einrichtungen sorgen außerdemfür Abwechslung. Entdecken Sie mit IhremNachwuchs die heimische Natur bei einerspannenden Wanderung oder erkundenSie mit Bus oder Bahn Ihre Region,Sondertarife schonen denGeldbeutel.Mehr Infos unter> www.tourismus-bw.de> www.3-loewen-takt.de> www.bahn.de/regional/view/regionen/bawue/freizeit/bawue_ticket.shtml©shutterstock.com


16Julius BachBauunternehmung GmbHSchulze-Delitzsch-Str. 4 - 870565 StuttgartTelefon (0711) 7 84 87-0Telefax (0711) 7 84 87-42e-Mail info@julius-bach.deHolzwerkstattGerberstraßeGerberstrasse 2870178 StuttgartTel.: 0711-640 76 10Fax: 0711-640 40 03Natural Farbenund Ölewww.neuearbeit.deWir beschäftigen und qualifizieren langzeitarbeitslose Menschenund Menschen mit Behinderung in den ökologischen Projekten:• Palisadio, massives Holzbausystem, www.palisadio.deTelefon 0711 . 32 7599-10• Ökologischer Garten- und Landschaftsbau, Forst- und Landschaftspflege,Telefon 0711 . 13 6713-33• Fahrrad-Service-Stationen:Feuerbach 0711 . 540650 -52, Möhringen 0711. 7224 61 -84,Vaihingen 0711. 99761 -81, Bad Cannstatt 0711. 505937 29Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH, Gottfried-Keller-Str. 18 c70435 Stuttgart, Telefon 0711 . 273 01-0


Bauen & Renovieren17ÖkologischBauen und RenovierenWer plant, ein Haus zu bauen, oder umfassende Renovierungsarbeiten durchführenwill, sieht sich schnell mit einer ganzen Reihe Fragen konfrontiert.Wie wird ein Haus gebaut, das möglichst wenig Energie verbraucht? Wo gibtes Förderungen für den Einsatz ökologischer Dämmstoffe? Welche Farbenwerden am besten für die Fassade verwendet? Ist eine Fußbodenheizungenergiesparend? Antworten zu diesen und anderen Fragen gibt das Jahrbuch„Ökologisch Bauen und Renovieren“ des BUND. Das rund 240-seitigeHeft stellt bauökologisches Basiswissen anschaulich dar und verknüpft esmit praktischen Tipps für alle Phasen des Bauens oder Renovierens.Das Jahrbuch informiert über Baustoffe und deren Verwendung, über energiesparendeBauweisen, Möglichkeiten zum schadstofffreien Innenausbauebenso wie über staatliche Fördermaßnahmen für umweltgerechte Bau- undSanierungsvorhaben. Der Rund-um-Service wird durch eine Vielzahl vonLiteratur- und Internet-Hinweisen ergänzt.Das Jahrbuch kostet 8,90 € undkann bestellt werden beiZiel-MarketingGerberstr. 5f, 70178 StuttgartTel. 0711/96695-0, Fax: 0711/96695-20E-Mail: info@ziel-marketing.de


18Bis zu80% Stromsparen!Mit LED-LampenGeld sparen!Neueste LED-Technikspart bis zu 80%Stromkosten• Jetzt 40W, vorher 100W• Lange Lebensdauerbis 50000 Stunden• Quecksilberfrei undumweltfreundlich• einfache Entsorgung• unsichtbar für Insekten,• beliebige Lichtfarben vonwarmweiß (Kerzenlicht) bisneutralweiß (Sonnenlicht)Weitere Informationen erhalten Sie bei:euroLightingD-72202 Nagold · T +49(0) 7452 6007-0 · www.eurolighting-gmbh.eu


Bauen & Renovieren19Heizkörpervoll aufdrehen ist unnötigDie richtige Raumtemperatur ist nicht nur für das Wohlbefinden wichtig, sondernkann auch Energie sparen. Denn mit jedem zusätzlichen Grad erhöhen sich dieHeizkosten.In den meisten Räumen muss der Thermostat nie höher als Heizstufe 3 eingestelltwerden, das entspricht 20 Grad Celsius. Um die Wohnung an kaltenTagen schneller warm zu bekommen, nützt es nichts, den Thermostat derHeizung voll aufzudrehen. Dies hat nur bei alten Ein-Aus-Ventilen einen Effekt.Moderne Ventile öffnen oder schließen je nach eingestellter Temperaturselbstständig und zuverlässig. Wenn sie aber zur schnellen Erwärmung vollaufgedreht werden, steuert das offene Ventil eine hohe Zieltemperatur an.Dabei wird die gewünschte Raumtemperatur schnellüberschritten und unnötig viel Energie vergeudet.Besonders leicht bedienbar sind energie-intelligenteund programmierbare Thermostate. Sie lassensich schnell montieren, ihre Mehrkosten rechnensich in wenigen Jahren. Sie regeln programmiertdie Heiztemperatur je nachdem, ob sich jemand imRaum aufhält oder ob es Tag bzw. Nacht ist. Auchbeim Lüften „denken“ programmierbare Heizkörperthermostatemit: Sie registrieren Temperaturabfällebeim Öffnen des Fensters und regeln dieHeizung herunter.20©Natascha Hermann


20ROHRR E I N I G U N GS c h n e i d e rRohrreinigung inkl. Anfahrt/MwSt. ab 89, 25 €Tel. 0800/9765140www.rohrreinigung-schneider.net


Bauen & Renovieren21Auf einem Dach:Begrünung undPhotovoltaikWer eine Photovoltaikanlage installieren will, muss aufeine Dachbegrünung nicht verzichten. Sie erleichtert dieInstallation der Solaranlage und macht diese zudem leistungsfähiger.©shutterstock.comIm Sommer kann so laut BUND rund ein Fünftel mehr Energie produziertwerden. Ab einer Betriebstemperatur von 25 Grad Celsius sinkt nämlichdie Leistung einer Solaranlage mit jedem weiteren Grad um 0,5 Prozent. DaPflanzen im Gegensatz zu nackten Ziegel-, Kies- oder Metalldächern Sonnenstrahlenkaum reflektieren, heizt sich die Solaranlage weniger auf. ImSommer kann der Temperaturunterschied zwischen bepflanztem und unbepflanztemDach bis zu 40 Grad und der Leistungsunterschied dadurch bis zu20 Prozent betragen.Die Pflanzendecke wirkt sich aber nicht nur positiv auf die Stromproduktionaus. Sie bietet Lebensraum für kleine Tiere, schützt vor Witterungsschäden,bindet Staub und filtert Luftschadstoffe. Zudem dämmt die Begrünung dasHaus vor Hitze und Kälte und ist somit eine sinnvolle Ergänzung zur energetischenSanierung des Hauses.> Infos zur Förderung und Installation von Photovoltaikanlagen gibt es unterwww.solarserver.de> Tipps für „Dach-GärtnerInnen“ in der Broschüre „Grün auf Wand und Dach“(für 2,20 € unter www.bundladen.de, Tel. 030/27586-480)


22Finkenberger + KollegenINGENIEURGESELLSCHAFT mbHangeschlossen:VMPA-Schallschutz-Prüfstelle nach DIN 4109Bauphysikalische Beratungsleistungen:● Bau- und Raumakustik ● Wärme- und Feuchteschutz● Bauwerksabdichtung ● Thermische GebäudesimulationGN BAUPHYSIK GmbH, Bahnhofstraße 27, 70372 Stuttgart, Tel. 0711 / 954 8800Internet: www.gn-bauphysik.com Fax 0711 / 564613„Bus, Bahn und stadtmobil.So bequem undsinnvoll könnenwir Geld sparen.“Treffen Sie Ihre Entscheidung zurOrganspende - auf dem Organspendeausweisund im Gespräch mit Ihren Nächsten.Bundeszentralefür gesundheitlicheAufklärungschenkt Leben.Organspende?Das entscheide ich selbst!Antwort auf Ihre persönlichen Fragen erhalten Sie beimInfotelefon Organspende unter 06102/88 36 00oder unter www.organspende-info.de.


Bauen & Renovieren23 13Wohngifte suchen und findenDie Luft in den eigenen vier Wänden kann krank machen. Es ist oft nicht einfach,die Quelle einer Belastung zu finden, da in der Regel verschiedene chemischeSubstanzen in Innenräumen herumschwirren.Zur Herstellung von Baumaterial, Möbeln und Haushaltsgegenständenwerden Chemikalien verwendet, deren Wirkung auf den Menschen oft wenigerforscht ist. Auch nachweislich gesundheitsschädliche Stoffe werden weitereingesetzt. Da sie im Material gebunden sind, gelten sie zumeist als unbedenklich.Dennoch gasen sie aus. „Leicht flüchtige“ Chemikalien wiez.B. Lösemittel entweichen schneller und in höheren Konzentrationen als„schwer flüchtige“ wie z.B. Holzschutzmittel. Diese gasen nur langsam ausund lagern sich an Staubteilchen und Oberflächen ab. Mit dem Hausstaubwerden sie in der Wohnung verteilt und können über Hautkontakt oder dieAtemluft in den Körper gelangen.Nach Wohngiften kann auf verschiedene Art gesucht werden. Bei einemVerdacht bietet sich als erstes eine sogenannte Hausstaubanalyse an.Hierbei wird der Inhalt eines Staubsaugerbeutelsauf die wichtigsten Chemikalienhin untersucht. Je nach Befund kanndann gezielt nach Schadstoffquellengefahndet werden. Analysen sindnicht billig, der Bund für Umwelt undNaturschutz Deutschland (BUND)empfiehlt deshalb, sich bei der Schadstoffsuchegut beraten zu lassen.©shutterstock.com


25Bilder: J. Bergener, C. Winter


26Haushalts-tippsWäsche waschenund die Umwelt schonenUnter Beachtung einiger Tipps lassen sich beim Wäschewaschen nicht nur kostbaresTrinkwasser und viel Energie sparen, sondern es wird zugleich auch dieHaushaltskasse geschont.Grundsätzlich sollte die Waschmaschine immer voll beladen und auf dasVorwaschen verzichtet werden. Nutzen Sie möglichst häufig Sparprogramme.Da Waschmaschinen etwa zwei Drittel der Energie zum Erhitzen des Wassersverwenden, lässt sich durch die Wahl möglichst niedriger Waschtemperaturenam meisten Strom sparen, 30 bis 40 Grad reichen meist. Um Bett- undUnterwäsche keimfrei zu halten, sollte sie einmal im Monat bei 60 Grad gewaschenwerden.Waschmittel enthalten Chemikalien, die das Grundwasser belasten undHautreizungen oder Allergien auslösen können. Sie sollten darum stetssparsam dosiert werden. Große Mengen Waschmittel führen nicht zu mehrSauberkeit. Empfehlenswert ist auch, sogenannte „Baukastensysteme“einzusetzen, bei denen Weichspüler, Bleichmittel und Wasserenthärter getrenntvoneinander abgefüllt sind und der Wäsche jeweils nur bei Bedarf zugeführtwerden. Labels wie der „Blaue Engel“ oder „Charter für nachhaltigesWaschen“ helfen bei der Wahl umweltverträglicher Waschmittel.Mehr Informationen im Internet unter > www.forum-waschen.de> www.waesche-waschen.de


27Margit Montag SteuerberaterinReinsburgstraße 4270178 StuttgartTelefon: 0711 / 50 53 66-0Telefax: 0711 / 50 53 66-25www.steuerbuero-montag.deDer BUND ist Anwalt der Natur- Ihre Spende macht ihn stärker!Diesen Aufruf ermöglichten uns folgende Firmen:Dr. Kolb Strahlenschutz GmbHIm Schüle 2770192 StuttgartTel.: 0711 253595-3Fax: 0711 253595-40info@dks-gmbh.comwww.dks-gmbh.comInstitut Dr. FladBerufskolleg für Chemie,Pharmazie und UmweltBreitscheidstr. 12770176 StuttgartTel.: 0711 637460Fax: 0711 6374618flad@chf.de | www.chf.deJ. Fluhr GmbHZentralheizungenSanitäre AnlagenBlumenstr. 2770182 Stuttgartinfo@j-fluhr.deTel.: 0711 240476STREHLE & PARTNERGmbH & Co. KGOBJEKT UND TRAGWERKKreuznacher Str. 6870372 StuttgartTel.: 0711 954691-0Fax: 0711 954691-22www.strehle-ingenieure.de


28Haushalts-tippsViel hilft nicht vielbeim GroßreinemachenEine Milliarde Euro geben die Deutschen jährlichfür Hausputzmittel aus. Oft werden mehrPutzmittel verwendet als nötig. Deshalb rät derBUND zu einer sparsamen Dosierung.Mit viel Putzmittel schäumt und duftet es zwarmehr, aber sauberer wird es nicht. Im Gegenteil, dieWirkung kann sogar nachlassen. Reinigungsmittel sollte immer erst amEnde zugegeben und die Dosierungsanleitung der Hersteller beachtet werden.Oft reichen schon 2 bis 3 Tropfen für mehrere Liter Wasser.Die in Reinigungsmitteln enthaltenen Chemikalien können die Umwelt undauch die menschliche Gesundheit belasten. Desinfektionsmittel enthaltenoft ganze Cocktails an Substanzen, die Allergien und Hautreizungen auslösenkönnen. Besonders problematisch sind Biozide, die zu Antibiotikaresistenzenführen können.Je spezieller ein Reinigungsmittel, desto schädlicher ist es. Ein Allzweckreiniger,möglichst unparfümiert und ohne Konservierungsstoffe, und einEssig- oder Zitronenreiniger reichen meist aus und können auch schädlicheWC-Reiniger ersetzen. Zum Scheuern empfiehlt sich Haushaltssoda. Mit mechanischenMitteln wie Drahtschwamm, Bürste und Saugglocke lässt sichviel Chemie einsparen.©shutterstock.com


30Haushalts-tippsKönnen Plastiktüten „Bio“ sein?Auf Verpackungsfolien, Biomüllsäcken und Plastiktragetaschen wird immer häufigerdas Wort „kompostierbar“ aufgedruckt. Wie aber steht es tatsächlich um dieKompostierbarkeit?Plastikmaterialien werden meist aus Erdöl oder zunehmend auch aus nachwachsendenRohstoffen wie Stärke, Milchsäure und Zellulose hergestellt.Da es jedoch keine adäquate Sortiertechnik gibt, sind Biokunststoffe vonanderen Plastikprodukten nicht zu unterscheiden. Deshalb wird Plastik ausBiotonnen zumeist aussortiert und der Müllverbrennung zugeführt. DasLabel „kompostierbar“ ist also lediglich ein Wunschbild. Da die Herstellungvon Bioplastik sehr energie-intensiv und mit hohen Treibhausgasemissionenverbunden ist, lässt sich im Vergleich zu konventionellen Kunststoffen auchkeine bessere Ökobilanz nachweisen.Der BUND empfiehlt, generell auf Plastiktüten zuverzichten, egal ob aus Bioplastik oder aus herkömmlichenKunststoffen. Langlebige Behältnissewie Stoffbeutel, Netze oder auch Glasbehälter zumEinkauf von Lebensmitteln weisen erheblich bessereUmweltbilanzen auf.Mehr zur Problematik von Plastik finden Sie hier:www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/achtung_plastik/©shutterstock.com


31www.karosserie-dieruff.deK a r o s s e r i eFachbetriebDer Meisterbetriebmit Rundum-ServicekarosseriedieruffUnfall-InstandsetzungAutolackierungOldtimer-RestaurierungHagelschaden- ReparaturKarosserie Dieruff70597 S-DegerlochChemnitzer Str. 572 72 37 - 3Umzug??HaushaltsauflösungenEntsorgungenTel. 0711 674 60 53KostenfreieVorbesichtigungwww-schoch-trans.de


32Gesundheit & ErnährungGesund essen –regionale Landwirtschaft stärkenImmer wieder schrecken Meldungen über pestizidbelastete Obst- und Gemüseimportedie Verbraucher auf. Wer auf die tägliche Dosis Gift verzichten will, hatzum Glück Alternativen.Den besten Schutz vor Schadstoffbelastungen bieten Erzeugnisse vom(Bio-)Bauern vor Ort. Und ohne lange Transportwege stimmt auch dieEnergie bilanz.Zahlreiche Höfe bieten Besichtigungen an und verkaufen eigene Produkteim Hofladen. Hier kann man sich ein eigenes Bild von den Herstellungsbedingungenmachen. Oft kooperieren Bauern auch mit Verbrauchern, Gärtnern,Metzgern, Bäckern und dem Handel, um solidarisch und umweltverträglichzu wirtschaften.Wer keine Möglichkeit hat, einen entsprechenden Hofzu besuchen oder Abo-Kisten von Produktionsgemeinschaftenzu beziehen, kann bei den Bauernauf Wochen- oder Ökomärkten einkaufen.Ferien auf dem (Bio-)Hof sind übrigens eine gute und kinderfreundlicheMöglichkeit, mehr über die Erzeugung unserer Nahrungsmittel zu lernen.Der aktuelle Reiseführer „Urlaub auf Biohöfen“ gibt Auskunft über dasumfangreiche Angebot an Ferienhöfen in Deutschland, zu beziehen unterwww.biohoefe.de.©by-studio – Fotolia.com


33www.schwalbenhof-biogemuese.deVerkauf im Hofladen: Mittwochs 15 - 18.30 Uhr und Freitags 11 - 18.30 Uhr. Tel. 07141/484502Wochenmarkt Donnerstags: Korntal, Samstags: MöglingenMmmmh!Im Holzofengebacken.Stallromantik und Kaminfeuer,Genuss und GastlichkeitBrot aus dem Holzbackofen– ein Stück heile Welt.www.eselsmuehle.com für weitere Informationen.Demeter-Holzofenbäckerei | Kaufladen | Mühlenstube&Gartenwirtschaft| Telefon 0711 7542535Metzgerei Walter Klein GbRwww.metzgerei-klein.deMittlere Straße 2971254 DitzingenTelefon: 0 71 56 / 64 50Öffnungszeiten:Mo. - Sa.: 7:00 - 13:00 UhrDi., Do., Fr.: 15:00 - 18:00 Uhrandwirtschaftlicher


34Gesundheit & ErnährungDie heilende Wirkungvon Obst und GemüseFrisches Obst und Gemüse sorgen für gesunde Vielfalt auf dem Speiseplan, erfreuendas Auge und fördern dabei auch noch die Gesundheit.©shutterstock.comDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist darauf hin,dass die „Apotheke aus der Natur“ neben den bekannten Heilpflanzen auchviele „Arzneien“ im Obst und Gemüse frei Haus liefert. Der hohe Gehalt anverschiedenen Nährstoffen hat vorbeugende und heilende Wirkung auf diemenschliche Gesundheit.Erdbeeren beugen Gicht und Gelenkrheuma vor. Ihr Genuss vernichtet zudembestimmte Krankheitskeime. Heidelbeeren helfen bei Verstopfung, wirkenkeimtötend, darmsanierend und vermindern Ablagerungen in den Gefäßen.Kirschen reduzieren überschüssige Harnsäure und beugen dadurchNierensteinen vor. Äpfel, die möglichst vormittags gegessen werden sollten,pflegen den Darm und schützen gegen Entzündungen.Kürbis und Sellerie wirken gegen Nieren- und Blasenerkrankungen, Kresse,Möhren und Rote Beete bekämpfen Blutarmut. Schnittlauchund Zwiebeln helfen bei Grippe, Bronchitisund Verdauungsstörungen, Rotkohl,Rettich und Chinakohl bei Atemwegserkrankungen.Wer unterRheuma leidet, kann sich mitKnollenfenchel, Lauch, Möhrenoder Sellerie Linderungverschaffen.


36Gesundheit & ErnährungLebensmittelvor der Mülltonne rettenIm Durchschnitt wirft jeder Deutsche rund 80 Kilo Lebensmittel im Jahr weg. Dasmacht angesichts des Hungers in anderen Teilen der Welt nicht nur moralischeProbleme, sondern verschwendet auch Energie.Schließlich wird eine ganze Menge davon für die Produktion und Verarbeitung,den Transport und die Lagerung der Lebensmittel gebraucht. Um dieMenge der weggeworfenen Lebensmittel zu reduzieren, rät der BUND, mithilfevon Einkaufslisten stärker bedarfsorientiert einzukaufen und sich nichtvon Sonderangeboten oder Rabatten zum Kauf überflüssiger Lebensmittelverleiten zu lassen.Zuhause sollte die Haltbarkeit der Vorräte regelmäßig überprüft werden.Selbst nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sind Lebensmittel häufignoch genießbar. Das Datum gibt lediglich den Zeitpunkt an, bis zu demein Produkt unter bestimmten Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischenEigenschaften wie Geruch, Farbe und Geschmackbehält. Anders ist es hingegen beim Verbrauchsdatum,das bei leicht verderblichenLebensmitteln wie Hackfleisch oderGeflügel angegeben wird. Produktemit überschrittenem Verbrauchsdatummüssen entsorgt werden. Ansonstenbesteht die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung.©shutterstock.com


Hof am EichenhainObst-Gemüse-KartoffelnFam.Wais und Mitarbeiter70619 Stuttgart-Riedenbergwww.hof–am-eichenhain.deVerkauf ab Hof Mo–Do. 18.00 – 19.00Fr. 15.00 - 19.00 Sa. 9.00 – 12.00Neu: Jetzt mit Lieferservice Abokiste37Killesbergbahn –bitte einsteigen!Erleben Sie denHöhenpark Killesberg.Drehen Sie mit Ihrer Familieeinige Runden auf einerder ältesten „Liliputbahnen“Deutschlands und entdeckenSie die vielenHighlights des HöhenparksKillesberg.www.killesbergbahn.deinfo@killesbergbahn.deVermietung u. Gruppenfahrten:0711.2573-962Infos: 0711.7885-7771


38Gesundheit & ErnährungWo ist Nano drin?Nanowatch.de gibt AntwortViele Artikel des täglichen Bedarfs enthalten Nano-Partikel, ohne dass dies fürVerbraucher erkennbar ist. Die winzigen Partikel werden in Textilien, Reinigungsmittelnund Kosmetika eingesetzt, um wasserabweisende, geruchshemmende odervor UV-Licht schützende Eigenschaften zu erzielen.Dabei sind Risiken und Nebenwirkungen der Nano-Teilchen nicht ausgeschlossen,denn Nano-Partikel werden vom Körper besonders leicht aufgenommen.Forscher fanden Hinweise, dass einige der Teilchen gesundheitsschädlichsein könnten. Damit Verbraucher und Verbraucherinnen freientscheiden können, ob sie Nano-Produkte kaufen wollen oder nicht, hat derBund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) inzwischen mehr als1 000 Nano-Produkte im Internet in einer Datenbank aufgelistet. Im Internetlässt sich unter www.nanowatch.de herausfinden, welche Produkte Nano-Materialien enthalten. Zudem wird dort regelmäßig ein „Produkt des Monats“vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein besonders bekanntes oder skurrilesProdukt, das Nano-Partikel enthält. Nanowatch.de ist jetzt auch als mobileSeite für Smartphones verfügbar. Unterwegs und beim Einkaufen hat manso die Datenbank immer dabei.> www.nanowatch.de> www.bund.net/themen_und_projekte/nanotechnologie


39Gültig bis31. August 2015Ihr Bio-Markt mitüber 5000 Artikel10%Marktplatz 17 / Tel. 07152 - 949878auf Ihren Kosmetik-Einkauf!Bei Vorlage dieserAnzeige erhalten Sieeinmalig 10% auf alleKosmetikprodukte (vonA wie Augencreme bisZ wie Zahnpasta).Einfach ausschneidenund vor Beginn desKassiervorgangsabgeben.www.derbiomarkt.dePflanzen Kölle in Stgt-ZuffenhausenSchwieberdinger Str. 238, am KallenbergPflanzen Kölle in FellbachStuttgarter Straße 59,Tel. 0711/578859-0an der Haltestelle U1 Esslinger Str.Tel.0711/809191-0, Buslinie 99 und 501bis Neuwirtshauskreuzung


40Gesundheit & ErnährungBiosiegelschützt vor TäuschungGlückliche Hühner im Stroh, Kühe auf saftig grünenWeiden – die Verpackungsdesigner und Werbestrategenbemühen nur zu gern Bilder ländlicher Idylle, um demVerbraucher ihre Produkte schmackhaft zu machen.Allerdings bedeutet fröhlich scharrendes Federvieh auf der Verpackungnoch längst nicht, dass die Eier unter ähnlich glücklichen Umständen produziertwurden.Was aussieht, als stamme es aus naturnaher Landwirtschaft, muss nichtnotwendigerweise „Bio“ sein. Denn die meisten Produkte mit Naturmotivenkommen aus der konventionellen Landwirtschaft. Das bedeutet Massentierhaltungund den Zusatz von Antibiotika im Futtermittel. Antibiotika werdenzum Mästen der Tiere eingesetzt und sollen vor möglichen Krankheitenschützen.Um sicher zu gehen, dass es sich beim Einkauf wirklich um Bioproduktehandelt, sollten sich Verbraucher nicht von Aufdrucken wie „tiergerechteAufzucht“ oder „vom heimischen Bauernhof“ täuschen lassen, sondern sichstattdessen am Bio-Siegel der Bundesregierung orientieren. Alle Produkte,die dieses Siegel tragen, müssen die Öko-Verordnung der europä ischenGemeinschaft erfüllen. Vorgeschrieben sind darin u.a. eine artgerechteTierhaltung sowie Futtermittel, die vorwiegend aus hofeigener Produktionstammen. Antibiotika sind verboten.> www.bio-siegel.de


41Erdbestattung · FeuerbestattungWenn die Zeit kommt, kann ein liebevoller AbschiedTrost spenden, Schmerzen lindern und dieLiebe zu Ihrem Tier würdigen.Tierfriedhof StuttgartRolf Bohler · Mobil 01577 46 97 776Fasanenhof · Logauweg 21 · 70565 Stuttgarthallo@tierfriedhof-stuttgart.de · www.tierfriedhof-stuttgart.de


42Balkon & GartenPflanzen mit Biosiegelfür Balkon und GartenWer bei der Neugestaltung von Balkonen, Gärten oder Parkanlagen auf die richtigeAuswahl der Pflanzen achtet, kann Schmetterlinge und Bienen schützen helfen.Der BUND empfiehlt dafür Pflanzen aus ökologischem Anbau. Eine Mischungaus Wildkräutern und Blütenpflanzen bietet optimalen Lebensraum für vielebedrohte Schmetterlings- und Bienenarten. Vor allem Küchenkräuter stehenbei den Schmetterlingen hoch im Kurs. Mediterrane Arten wie Salbei, Rosmarinoder Thymian wachsen besonders gut an sonnigen Standorten. Schnittlauchund Petersilie gedeihen am besten auf schattigen Nordbalkonen.Beim Anbau von Bio-Pflanzen sollte auf Kunstdünger und Pestizide verzichtetund möglichst wenig Torf verwendet werden. Letzteres schützt gefährdeteMoorgebiete. Wie bei Lebensmitteln ist das Siegel „Bio“ auch bei Pflanzennach europäischem Recht geschützt. Zu erkennen sind die Gewächse amEU-Bio-Siegel – einem grünen Lindenblatt mit Sternchen drum herum. Verwendetwird auch das Qualitätssiegel „Bio-Zierpflanzen – natürlich schön“ –ein Logo mit einer Blüte. Wer Bio-Pflanzen sucht, findet im Internet unterwww.bio-zierpflanzen.de Anbieter in seiner Nähe.©senoldo – fotolia.de


43Willi StraußGarten + LandschaftsbauInh. M. Strauß e.K.• Wegebau• Pflege/Bepflanzung• Mauerbau• Teichbau u.v.m.GARTEN+LANDSCHAFTSBAUGrünblickstraße 4 - 70186 StuttgartTelefon: 07 11 / 48 44 22 - Telefax: 07 11 / 46 68 88info@strauss-galabau.dewww.strauss-galabau.deDer BUND ist Anwalt der Natur- Ihre Spende macht ihn stärker!Diesen Aufruf ermöglichten uns folgende Firmen:Freihof ApothekeInh. Frau Pia KlitzschFreihofstr. 28 a70439 StuttgartTel.: 0711 801232Fax: 0711 807355www.freihof-apotheke.deStadtkultur Stuttgart GmbHKölner Str. 2870376 StuttgartTel.: 0711 53069140Fax: 0711 53069145www.stadtkultur-stuttgart.dePaul Bauder GmbH & Co. KGKorntaler Landstr. 6370499 Stuttgart-WeilimdorfTel.: 0711 8807-0Fax: 0711 8807-300www.bauder.deDiesen Aufruf ermöglichte unsein Gönner der namentlich nichtgenannt werden möchte


44Balkon & GartenGefährdeteWildbienen schützenViele Wildbienenarten sind durch die Zerstörung natürlicherLebensräume und die mit einem hohen Pestizideinsatzverbundene industrielle Landwirtschaft vom Aussterbenbedroht.Zum Schutz der Wildbienen kann jedoch jederEinzelne beitragen. Wer zum Beispiel einenGarten hat, dem empfiehlt der BUND das Anlegen einer Wildblumenwiese.Hierfür gibt es im Fachhandel Samenmischungen heimischerSorten, die an die Bedürfnisse von Wildbienen angepasst sind. Wildbienenwiesensollten frühestens ab Juni und dann auch nur zweimal im Jahr gemähtwerden. Das Mähgut muss entfernt werden. Generell sollte im Gartenauf Pestizide verzichtet werden. Die darin enthaltenen Chemikalien tötennicht nur Wildbienen, sondern auch viele andere Insekten.Auch auf Balkonen oder Fensterbänken lassen sich in Töpfen bzw. Pflanzkästendie bei Woll- und Pelzbienen und bei Hummeln beliebten Kräuter wieSalbei, Zitronen-Thymian oder Bohnenkraut aufziehen. Wildbienenartenbesiedeln auch sogenannte Insektenhäuser oder andere künstliche Nisthilfen.Je vielfältiger das Angebot an Nistmöglichkeiten und Futterpflanzen ist,desto größer die Chance, dass sich verschiedene Insektenarten ansiedeln.©shutterstock.comWeitere Tipps zu Nisthilfen und wildbienenfreundlichem Gärtnern unterwww.bund.net/wildbienen


45Kostenlosen Kataloganfordernartgerechte, nachhaltigeVogelnisthöhlenFledermaushöhlenIgelkuppelnVogelfuttersäulenund...und...und......Schwegler Vogel- & Naturschutzprodukte GmbH Heinkelstr. 35 D- 73614 Schorndorffon +49 (0)7181 97745-0 fax -49 info@schwegler-natur.de www.schwegler-natur.de


46Balkon & GartenKlimaschutz im GartenAuch Gartenbesitzer können ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn sie aufunnötige elektrische Geräte und solche mit Verbrennungsmotor verzichten.Laut Schätzung des Umweltbundesamtes beeinträchtigen 6,5 MillionenGarten- und Rasenpflegegeräte die Ruhe der Anwohner und schädigen dieUmwelt.Rasenmäher, Kettensägen, Häcksler, Laubsauger und Vertikutierer verpestendie Luft mit Stickoxiden und Kohlenmonoxid. Ein 2-Takt-Rasenmäherbeispielsweise stößt pro Stunde so viele Kohlenwasserstoffe aus wie 156Autos mit Kat. Kohlenwasserstoffe sind krebserregend, reizen Augen undAtmungsorgane und tragen zum Treibhauseffekt bei.Der BUND rät, so weit wie möglich mechanische Geräte zuverwenden. Die Harke statt dem Laubsauger, ein Hackbeilstatt des Häckslers. Bei einer 200 Quadratmeter großenRasenfläche ist ein Handrasenmäher noch zumutbar –die sportliche Tätigkeit ist inklusive. Wer nicht aufden Rasenmäher verzichten will, sollte alte Rasenmäherdurch moderne Geräte mit Katalysatorund 4-Takt-Motor ersetzen.Eine umweltfreundliche Alternativesind auch solarbetriebeneRasenmäher.©mipan – Fotolia.com


Balkon & Garten47Ein Gartenfür NützlingeEin Garten, in dem Blumen, Kräuter, Obstbäumeund andere Kulturpflanzen gemeinsamwachsen, lockt viele Tiere und Insekten an.Dazu gehören auch sogenannte Schädlinge, die nicht seltenNützlinge sind. Marienkäfer, Schlupfwespen, Schwebfliegen und Ohrwürmervertilgen beispielsweise die Blattlaus. Oft werden mit chemischenBekämpfungsmitteln alle diese Insekten vernichtet. Pro QuadratmeterHausgarten werden mehr chemische Dünge- und Spritzmittel eingesetzt alsin der Landwirtschaft.Der BUND empfiehlt, Gärten mit möglichst vielen Pflanzenarten anzulegen,um den Schädlingsbefall zu minimieren. Eine Mischkultur heimischer Bäumeund Sträucher mit Wiesen, Wildblumen und Wasserstellen bietet dasbeste ökologische Gleichgewicht und den optimalen Lebensraum für Nützlinge.Kornblume, Ringelblume und Margerite bieten der Schwebfliege einZuhause. Singvögel werden von Blumenwiesen und Kräutern angezogen.Große Laubhaufen locken Igel an, die sich über Schnecken hermachen.Auch Maulwürfe verspeisen Schnecken und Larven, wenn sie trotz der Sandaufwürfeunter der Wiese wohnen bleiben dürfen.©Ella – Fotolia.com


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