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Taxi Times DACH - März 2017

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PERSONEN Guido Borning

PERSONEN Guido Borning ist fachkundiger Taxi-Experte. DIE BEFÖRDERUNG DES GUIDO BORNING IM VDV RHEINLAND Erfreuliche Nachricht aus Sicht des Taxigewerbes: Guido Borning, bisheriger stellvertretender Geschäftsführer des VDV Rheinland, ist zum Jahreswechsel zum Geschäftsführer aufgestiegen. Er belegt die Position gemeinsam mit Klaus-Peter Schuster, der seit über 30 Jahren erfolgreich den Verband leitet. Der VDV Rheinland vertritt seit über 70 Jahren die Interessen der mehr als 1 000 Unternehmen des nördlichen Rheinland-Pfalz aus den Bereichen Güterkraftverkehr, Möbeltransport, Kraftomnibusverkehr und Taxi-Mietwagenverkehr. Mit Guido Borning als neuen Geschäftsführer hat die Taxibranche künftig ein gutes Sprachrohr, in seiner bisherigen Funktion wirkte er auch im Taxi- Bundesverband BZP mit und engagierte sich in zahlreichen Ausschüssen. Jetzt will er in seiner neuen Funktion erst mal die Öffentlichkeitsarbeit in den Vordergrund stellen: „Die Verkehrsbranche steht vor großen Herausforderungen. Der zunehmende Ausschreibungswettbewerb im öffentlichen Personennahverkehr, aber insbesondere die Digitalisierung der Mobilität wird unseren Mitgliedsunternehmen einiges abverlangen. Daher werden wir zukünftig den Dienstleistungscharakter des VDV Rheinland und die passgenaue Beratung der Unternehmen noch stärker in den Fokus rücken.“ Für seine bisherige Tätigkeit bekam Borning ein großes Lob vom Verbandsvorsitzenden des VDV Rheinland Ralf Bernards: „Guido Borning hat während seiner Tätigkeit als Referent und stellvertretender Geschäftsführer die Bedeutung des VDV Rheinland für das rheinland-pfälzische Taxi-, Mietwagen- und Omnibusverkehrsgewerbe weiter ausgebaut und gefestigt. Wir freuen uns, dass wir mit Guido Borning einen Geschäftsführer gefunden haben, der den VDV Rheinland bereits seit einigen Jahren mit seiner fachlichen Expertise und seinem zukunftsorientierten Denken unterstützt. Er wird für den VDV Rheinland wichtige Impulse für eine fortschrittliche Verkehrsbranche in Rheinland- Pfalz setzen.“ jh, nu Der WDR-Chef und Autor Jochen Rausch hat aus vielen Taxigeschichten ein wunderbares Buch geschrieben. Der echte Fiskaltaxameter – signiert selber. Gewohnte Qualität und Funktion auf neuer leistungsfähiger Basis. Die Zukunft im Taxi Spiegeltaxameter SPT-03 INSIKA® signierte Fiskaldaten oder GoBD Automatische Abdunkelung durch dimmbares Glas Aktive und passive Pausenerfassung Neues NFC Card Abrechnungssystem Jetzt mit ihrer neuen E-Klasse bestellen! HALE electronic GmbH | A-5020 Salzburg | Fax: +43-662/439011-9 www.fiskaltaxameter.expert www.dachzeichen.de www.hale.at DEUTSCHLAND- REISE IM TAXI Der Beruf des Taxifahrers könnte einen solch guten Ruf haben, wenn es da nicht diese Sorte Fahrgäste gäbe, die bei jeder Gelegenheit all ihren Mitmenschen erzählen müssen, wie schlecht sie mal bei einer Taxitour behandelt wurden. Jochen Rausch zählt nicht zu diesen Fahrgästen, obwohl er ganz viele Geschichten über seine Erlebnisse als Fahrgast erzählt. 120 davon hat er nun in einem Buch zusammengefasst, jede ist maximal 25 Zeilen lang. Rausch fährt staugenervt wenig Auto, dafür aber viel Taxi – im Gepäck immer eine gute Portion Neugier. Oft genügte ein schlichtes „Und, wie isset?“ und schon war er mit dem Fahrer/der Fahrerin im Gespräch. Und weil sich der Journalist und Grimme-Preisträger – völlig atypisch – die positiven Geschichten merkte, ist nun mit „Taxi – eine Deutschlandreise“ ein wunderbares Buch über eine Branche entstanden, die jeden Tag millionenfach schöne Geschichten erzählt. Absolut lesenswert, nicht nur an der Taxihalte und mit 9,90 Euro mit der nächsten guten Tour auch wieder refinanziert. jh Jochen Rausch, „Im Taxi“, Berlin-Verlag, 9,90 Euro. FOTOS: VDV Rheinland, Berlin Verlag 4 MÄRZ / 2017 TAXI

VERMITTLUNG Rund 30 Kollegen hatten sich Anfang Februar zum spontanen Protest gegen die neue Vergabepraxis von Vorbestellungen vor dem Münchner mytaxi-Büro eingefunden und damit die komplette Straße blockiert. VERGABELOGIK MIT HINDERNISSEN Der Unmut über eine veränderte Vermittlungspraxis sowie eine geplante Einsteigergebühr zeigen, dass mytaxi im harten Taxi-Alltag angekommen ist. FOTOS: Tom Buntrock/Taxi Times Von kurz nach zwei bis viertel vor drei ging in der Münchner Fäustlestraße nichts mehr: 23 Taxis blockierten die Einbahnstraße vor dem Münchner Büro von mytaxi. Am 6. Februar machten rund 30 Fahrer und Unternehmer ihrem Ärger Luft. Die neue Vermittlungslogik sei ungerecht und würde sie massiv benachteiligen. „Bisher hatte ich mit mytaxi 1 400 Euro Umsatz in der Woche“, beschwert sich ein Unternehmer. „Mit der neuen Regelung waren es letzte Woche gerade noch 90.“ Tatsächlich hatte mytaxi eine Woche zuvor die Vermittlungslogik geändert. War bisher – neben der mytaxi-Außenwerbung – die Bewertung das Kriterium für eine Bevorzugung bei der Vergabe von Vorbestellungen, so ist es jetzt die Zahl der für mytaxi gefahrenen Aufträge. Gerade wer zu den Hightimes Aufträge übernimmt, kann sich den „Goldstatus“ sichern und erhält so Zugriff auf die begehrten Vorbestellungen zum Flughafen – vor allen anderen. Aus Sicht von mytaxi ein logischer Schritt. Hatten sich doch auch die Protestler früher oft über die alte Vergabepraxis beschwert. „Die Vergabelogik war tatsächlich ungerecht“, bestätigt Alexander Mönch von mytaxi. „Aber für die Mehrzahl der Fahrer. Mit der Änderung haben wir diesen Missstand ausgeräumt.“ Gerade Viel- und Nachtfahrer sind viel häufiger von einer schlechten Bewertung betroffen. Während die Flughafen-Spezialisten sonst keine Aufträge fahren wollen aus Angst, den Fünf- Sterne-Status zu verlieren. „Das kann nicht im Sinn unserer Vermittlung sein.“ START-UP-NIMBUS VERLOREN Es scheint, als ob mytaxi seinen Nimbus als Start-up verloren hat – und das nicht nur bei der Konzernmutter Daimler. Das Unternehmen mytaxi ist im harten Taxialltag angekommen und hat dort mit genau den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen wie jede andere Vermittlungszentrale auch. Statt Rabattaktionen gibt es zukünftig Pragmatismus, die veränderte Vergabelogik ist ein erster Schritt dahin. Weitere werden folgen, wie die schon vor anderthalb Jahren angekündigte „Einsteigergebühr“ von drei Prozent. Bisher trägt mytaxi bei Fahrten ohne mytaxi-Auftrag und Bezahlung mit mytaxi-Payment das Disagio. Das ist auch heute noch der Fall, doch die Drei- Prozent-Gebühr wird kommen, selbst wenn der Termin noch nicht feststeht. Fazit: Die modernen App-Vermittler haben die gleichen Akzeptanzprobleme wie herkömmliche Taxizentralen und müssen auch genauso wie Taxizentralen agieren. Benutzerfreundliche Vermittlungs-Apps haben lokale Taxizentralen heute auch, wie zum Beispiel alle FMS-Zentralen mit taxi.eu oder gefos-Zentralen mit Taxi Deutschland – untereinander über eine gemeinsame Schnittstelle auch noch vernetzt. Die Fahrer und Unternehmer werden sich mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass mytaxi eine Taxivermittlung ist – nicht mehr und nicht weniger. tb • Taxi-Lösungen • Absenkfahrzeuge • Chamäleon-Modelle • Ein- & Ausstiegshilfen MobiTEC GmbH & Co. KG 0 83 95 / 91 00 89-0 info@mobi-tec.de www.mobi-tec.de Mobilität ohne Grenzen! aus dem Allgäu

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