Maag Gartenkalender 2012 (3.51 MB) - Bürgi.ch AG

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Maag Gartenkalender 2012 (3.51 MB) - Bürgi.ch AG

Gartenkalender 2012


Maag – Ihr führender Experte

für Pflanzenschutz und Pflanzenpflege.

Willkommen bei Maag. Wir bieten Ihnen alles, was Sie zum Wohl Ihrer

Pflanzen brauchen. Unsere Pflanzenschutz- und Pflanzenpflege-Produkte

geniessen hierzulande am meisten Vertrauen. Wir bieten Ihnen zudem einen

für die Schweiz einmaligen Beratungs- und Informationsservice. Denn kaum

jemand kennt die einheimischen Gärten und Böden so gut wie Maag.

Gerne stellen wir Ihnen unser umfassendes Fachwissen zur Verfügung.

Zum Beispiel mit diesem Gartenkalender. Aber auch auf unserer Website

www.maag-garden.ch, auf Facebook, mit unserer Maag App oder mit

der Koubachi App (gesponsert von Maag) und mit unserem regelmässigen

E-Newsletter. Melden Sie sich noch heute an.

Zusätzlich bietet Maag persönliche Beratungsleistungen an: Der Maag

Pflanzendoktor. Er kann via Telefon erreicht werden, oder direkt an den

Beratungstagen, die Maag im Frühling an Verkaufspunkten in der ganzen

Schweiz durchführt. Diese Termine kündigen wir frühzeitig auf unserer

Website an.

Maag auf Facebook

Holen Sie sich auf Facebook Rat beim Maag Pflanzendoktor und

tauschen Sie sich mit anderen Gartenfreunden aus. Hinweis: Sie müssen bei

Facebook (www.facebook.com) angemeldet sein, um das Maag Informationsangebot

nutzen zu können.

Maag App: Pflegetipps und Produktsuche auf Ihrem iPhone

Von überall Zugriff auf die aktuellen Maag Pflegetipps! Dank der Maag

App haben Sie jetzt die neusten Gartentipps immer via iPhone zur Hand.

Ebenfalls bietet die Maag App: Storefinder sowie Pflanzenkrankheits-Analyse

per MMS.

Koubachi App: die praktische iApp für Ihre Pflanzenpflege

Die von «PCWelt» ausgezeichnete iPhone App wird von Maag gesponsert.

Sie sorgt dafür, dass Sie nie mehr vergessen, Ihre Pflanzen zu düngen und zu

giessen. Auch für sehr anspruchsvolle Pflanzen. Probieren Sie’s aus!

Die Maag Helpline 0900 800 009 (49 Rp./Min.)

Schnell und kompetent beantwortet der Maag Pflanzendoktor Fragen zu allen

einheimischen Pflanzen- und Gartenproblemen. Dabei haben Sie die Gelegenheit,

von einem immensen Fachwissen zu profitieren. Bodenbeschaffenheit,

Wachstumsprobleme, richtige Düngung, Schädlinge und Nützlinge – es gibt

kein Garten- und Pflanzenthema, das der Maag Pflanzendoktor nicht kennt

und zu dem er nicht nützliche Ratschläge geben kann.

Die Maag Helpline ist von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13.15

bis 16 Uhr für Sie da. Die Maag Helpline wird von Frau Judith Bircher, gelernte

Gärtnerin und Gartenbauingenieurin, geleitet.

www.maag-garden.ch Maag Helpline 0900 800 009 (49 Rp./Min.)

www.maag-garden.ch

Der wohl umfassendste Schweizer Gartenratgeber macht die Suche nach dem

richtigen Produkt schnell und einfach. Zugleich bietet die Website umfassendes

Gartenwissen: Die stets aktuellen Tipps sind sowohl nach Pflanzenkulturen als auch

nach Monaten geordnet. Die Produkt- und Anwendungsinformationen können

zudem als PDF heruntergeladen werden.

Die wirksamen Maag Produkte

Berufs- und Hobbygärtnerinnen und -gärtner finden über 80 Maag Produkte

bei Grossverteilern oder in Gartencentern. Zu den bekannten Leaderprodukten

wie z.B. Wuxal ® und Actara ® kommen ständig neue, innovative Schutz- und

Pflegelösungen hinzu, wobei den organischen Produkten eine hohe Priorität

zukommt.


Schön, dass Sie Ihr Gartenjahr mit dem Maagoplan gestalten.

Er hilft Ihnen mit Wissen, Ratschlägen und Tipps, das Schönste aus Ihrem Garten zu machen.

Wir wünschen Ihnen ein erfolg- und ertragreiches Gartenjahr 2012.

Ist Ihr Maagoplan etwa schon weg? Gerne schicken wir Ihnen ein weiteres Exemplar zu.

Bestellung unter www.maag-garden.ch/maagoplan

www.maag-garden.ch Maag Helpline 0900 800 009 (49 Rp./Min.)


Die Sternzeichen

Die Mondphasen

Januar

Wasserzeichen «Skorpion» (Blatttag)

Günstig: jede Art von Aussaat und Pflanzung, auch mehrjähriger

Pflanzen, die dann speziell widerstandsfähig gegen Frost sind.

Der Skorpion ist ein feucht-kühles, sehr fruchtbares Zeichen.

Wasserzeichen «Krebs» (Blatttag)

Günstig: jede Art von Aussaat und Pflanzung, speziell von Salat,

aber auch Giessen und Düngen von Garten-, Balkon- und Zimmerpflanzen.

Der Krebs ist ein feucht-warmes, ganz besonders

fruchtbares Zeichen.

Wasserzeichen «Fische» (Blatttag)

Günstig: Säen und Pflanzen, speziell von Wurzelgemüse, Zwiebel-

und Knollenpflanzen, zudem Giessen und Düngen der Zimmerpflanzen.

Die Fische sind ein feuchtes und sehr fruchtbares

Zeichen.

Erdzeichen «Stier» (Wurzeltag)

Günstig: ideal zum Säen und Pflanzen von Kohlrabi, Radieschen,

Kartoffeln, Zwiebeln und Karotten sowie Verpflanzen jeder Art.

Der Stier ist ein feucht-kühles, recht fruchtbares Zeichen.

Erdzeichen «Steinbock» (Wurzeltag)

Günstig: Säen und Pflanzen von Gewächsen, die unterirdische

Früchte tragen, von Sträuchern, Büschen und Bäumen sowie

Anlegen von Komposthaufen. Ungünstig: Setzen von Blühpflanzen.

Der Steinbock ist ein kühles und bedingt fruchtbares Zeichen.

Erdzeichen «Jungfrau» (Wurzeltag)

Günstig: Aussaat und Pflanzung einjähriger Sommerblumen

und Kletterpflanzen, Umtopfen von Pflanzen sowie Bekämpfen von

Ungeziefer und Unkraut. Ungünstig: Pflanzung von Gemüse.

Die Jungfrau ist ein kühl-trockenes, relativ fruchtbares Zeichen.

Neumond

Bei Neumond wirken kräftige Impulse auf Mensch und Natur. Sie

werden als Kräfte der Neuorientierung gewertet. Die konzentrierten

Energien regen dazu an, Vorhaben zu planen. Die Erde beginnt

abzugeben, die Säfte regen sich. Wer jetzt kranke Bäume oder

Pflanzen zurückschneidet, erlebt, wie sie sich zusehends erholen.

Vollmond

Die Heilkraft von Kräutern ist jetzt besonders hoch. Vor allem

heilende Wurzeln sollte man nur in den Vollmondnächten ausgraben,

da das Tageslicht ihre Wirkung ganz erheblich mindert. Die

optimale Pflanzenernährung durch Düngen ist bei Vollmond ideal.

Aufsteigender Mond (Obsigehnd)

Die Zeit des aufsteigenden Mondes ist eine Phase des Abgebens,

ähnlich wie beim zunehmenden Mond. Wachstum und Ausdehnung

über der Erdoberfläche sind bestimmend. Im Erntemond

steigen die Säfte und Nährstoffe in die oberen Pflanzenteile, vor

allem Fruchtteile. Also die beste Zeit, um zu ernten.

Luftzeichen «Wassermann» (Blütentag)

Günstig: Jäten, Graben und Bekämpfen von Schädlingen. Ungünstig:

Säen und Anpflanzen! Der Wassermann ist ein trockenes,

relativ unfruchtbares Zeichen.侼

Luftzeichen «Waage» (Blütentag)

Günstig: Säen und Pflanzen von Blumen, speziell Rosen, Setzen

von Stangenbohnen. Die Waage ist ein trocken-warmes, mässig

fruchtbares Zeichen.

Luftzeichen «Zwillinge» (Blütentag)

Günstig: Aussaat von Rank- und Kletterpflanzen, Bodenpflege und

Ernte. Ungünstig: Mähen von jungem Rasen, der kräftig wachsen

soll. Die Zwillinge sind ein hell-luftiges, nicht sehr fruchtbares

Zeichen.

Feuerzeichen «Löwe» (Fruchttag)

Günstig: Rasenmähen und Unkrautjäten sowie Schneiden von Obst-

bäumen. Ungünstig: Säen und Pflanzen; es bleibt ertraglos. Der

Löwe ist ein heisses, trockenes, nicht sehr fruchtbares Zeichen.

Feuerzeichen «Schütze» (Fruchttag)

Günstig: Gartenpflege und Ernte, Anpflanzen von Obstbäumen.

Ungünstig: Säen und Pflanzen aller anderen Pflanzen. Der Schütze

ist ein trockenes, weniger fruchtbares Zeichen.

Feuerzeichen «Widder» (Fruchttag)

Günstig: Ideal sind das Ernten, das Graben und Hacken sowie das

Schneiden von Obstbäumen und -sträuchern. Der Widder ist ein

trockenes, weniger fruchtbares Zeichen.

Zunehmender Mond

In der Phase des zunehmenden Mondes steht alles im Zeichen der

Aufnahme, des Einatmens und des Wachstums.

In der Natur dominiert das oberirdische Wachstum, die Säfte steigen

nach oben. Es ist die günstigste Zeit für die Aussaat und das Pflanzen

von allem, was nach oben wächst.

Abnehmender Mond

Die Impulse des abnehmenden Mondes sind auf Abgabe, Ausatmen

und Freisetzen von Kräften und Energien gerichtet. In der Natur

fliessen die Säfte abwärts, zurück in die Wurzeln. Es ist der richtige

Zeitpunkt, all das zu säen und zu pflanzen, was nach unten wächst.

Absteigender Mond (Nidsigehnd)

Auch Pflanzmond genannt, ist die Zeit des absteigenden Mondes

eine Phase des Aufnehmens, ähnlich wie beim abnehmenden

Mond. Die Natur befindet sich in einer gewissen Ruhe, und die Zeit

eignet sich bestens, um Gehölz zurückzuschneiden.

1. Woche 2. Woche 3. Woche 4. Woche 5. Woche

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Mondlauf

100-jähriger Kalender

Anfangs kalte, aber helle Tage. Zuweilen Nebel. Dann zeigen sich Tage mit Schneefall. Vorherrschend trübes, kaltes Wetter.

Wurzeltag

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Blatttag Blütentag Fruchttag

Copyright 100-jähriger Kalender: Appenzeller Verlag, Herisau / Bilder: Felix Brüngger


Februar

5. Woche 6. Woche 7. Woche 8. Woche 9. Woche

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Mondlauf

100-jähriger Kalender

Auf veränderliche Witterung folgen Tage mit Schneefall. Es zeigt sich sonniges Wetter; nachher folgt trübes, nasses Wetter.

Wurzeltag

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Blatttag Blütentag Fruchttag

Winterjasmin


März

9. Woche 10. Woche 11. Woche 12. Woche 13. Woche

Schneeglöckchen

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Mondlauf

100-jähriger Kalender

Es zeigen sich schöne Frühlingstage. Dann folgt ziemlich rauhe Witterung, mitunter Schneefall oder Regen. Gegen das Ende mildes Wetter.

Wurzeltag

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Blatttag Blütentag Fruchttag


Pflanz

Gemüseart Saat Anzucht Auspflanzen Bemerkungen: Pflanzenabstände usw.

Kopfsalat S / Frb in Schalen ab ca. 15 °C pikieren in Multitöpfe

Setzlingszukauf P / Frb / V hoch pflanzen, 25 x 25 cm

Radieschen, Rettich S / Frb / F / V direkt an Ort und Stelle nach Bedarf ausdünnen, 5 x 5 cm

Knollensellerie S / Frb in Schalen ab ca. 20 °C pikieren in Multitöpfe

Lauch S / Frb in Schalen ab ca. 15 °C

Fenchel S / Frb in Schalen ab ca. 18 °C pikieren in Multitöpfe

Krautstiele S / Frb in Schalen ab ca. 18 °C pikieren in Multitöpfe oder 8-cm-Plastiktöpfe

Blumenkohl, Broccoli, S / Frb in Schalen ab ca. 18 °C pikieren in Multitöpfe

Kabis, Wirz, Kohlrabi

Zeichenerklärung: S = Saat, P = Pflanzung, Frb = Frühbeet, V = Vliesabdeckung, F = Freiland

Pflege

tipps

tipps

Gehölze

Vor dem Austrieb werden die Gehölze idealerweise geschnitten. Dies fördert

einen kräftigen Austrieb. Nach dem Winterschnitt sollten Wunden, die grösser

als ein Zweifrankenstück sind, mit Wundverschlusspaste bestrichen werden.

Diese Massnahme fördert das Überwallen und verhindert das Eindringen von

Schadpilzen.

Beim Schwellen der Knospen wird die Winterspritzung mit SanoPlant Winteröl

gegen überwinternde Schädlinge wie Spinnmilben, Schild- und Blattläuse

durchgeführt. Zusätzlich kann noch Cupromaag der Winterspritzung beigemischt

werden, damit auch überwinternde Pilzsporen bekämpft werden.

Ziergarten

Bei Sommerflor gelingt das Züchten von Sommerblumen am besten im kleinen

Gewächshaus, im Frühbeet, auf der Fensterbank oder im Wintergarten. Dazu

Anzuchterde mit geringem Nährstoffgehalt verwenden. Feine Sämereien sät

man in Schalen, grössere Samen direkt in kleine Plastiktöpfe. Möglichst hell

platzieren bei Temperaturen von 18–20 °C.

Nach dem Frühlingsschnitt werden die Rosen mit Belrose Winterspritzmittel

gegen überwinternde Pilzkrankheiten wie Sternrusstau, Rost und Echten Mehltau

gespritzt. Der ideale Zeitpunkt ist, wenn die Knospen gut sichtbar, jedoch

noch nicht aufgebrochen sind. Um gleich auch überwinternde Schädlinge zu

bekämpfen, kann Belrose Winterspritzmittel mit SanoPlant Winteröl gemischt

und gespritzt werden.

Hortensien sind sehr anfällig auf Eisenmangel. Dies erkennt man sehr gut an

den aufgehellten Blättern, wo nur noch die Blattadern grün sind. Einfach vor

dem Austrieb Sequestrene Rapid streuen, und die Hortensien werden grüne

Blätter haben.

Gemüsegarten

Sobald der Schnee weg und der Boden aufgetaut ist, können die Gartenbeete

umgestochen werden. Achten Sie darauf, dass beispielsweise Wurzeln von

Baumtropfen, Schachtelhalmen oder Quecken entfernt werden. Denn durch das

Umstechen werden die Wurzeln zerstückelt. Jedes einzelne Teilstück treibt dann

im Frühling wieder aus und überwuchert die Gartenbeete.

Obst, Beeren, Reben

Nun wird auch beim Kern- und Steinobst die Winterspritzung gemacht. Cupromaag

bekämpft überwinternde Krankheiten, SanoPlant Winteröl wirkt gegen

überwinternde Schädlinge. Beide Produkte lassen sich mischen.

Haus, Balkon

Mit zunehmender Sonneneinstrahlung, besseren Lichtverhältnissen im

Winterquartier und zugleich höheren Temperaturen unbedingt die Giesskontrollen

bei den Kübelpflanzen einhalten. Wichtig ist auch, dass die Pflanzen im

Winterquartier regelmässig auf Schädlinge kontrolliert werden. Mit Ausstreuen

von Actara G können Weisse Fliegen oder die Dickmaulrüsslerlarven einfach

bekämpft werden. Bei Schädlingen wie Wollläusen die Pflanzen gut mit dem

Aerofleur Spray gegen Schädlinge einsprühen.

www.maag-garden.ch Maag Helpline 0900 800 009 (49 Rp./Min.)

Rasen

Exponierte Stellen wie Südhänge müssen je nach Frühlingswetter bereits im

März zum ersten Mal gemäht werden. Achten Sie darauf, dass Sie den Rasen

beim ersten Schnitt nicht zu tief mähen.

Gärtner tipps

Bei abgetrocknetem Boden und

angenehmen Temperaturen können

jetzt die Gartenarbeiten beginnen,

wie beispielsweise das Vorbereiten

der Beete durch Umgraben,

Umstechen und Hacken mittels

Gartenkralle oder maschinell mit

der Hackfräse. Im Zweifelsfall ist

es besser, noch ein wenig Geduld

zu haben und abzuwarten, bis der

Boden genügend abgetrocknet

ist. Wurde die Bodenbearbeitung

schon im Herbst oder Frühwinter

vorgenommen, kann natürlich auf

das Umgraben und Umstechen

verzichtet werden.

Kompost, richtig eingesetzt, ist im

Hausgarten ein sehr guter Bodenverbesserer

und Dünger zugleich.

Bodenflora und -fauna werden da-

durch positiv beeinflusst.

Gut gereiften Kompost erkennt man

an folgenden Eigenschaften: er hat

einen waldähnlichen Geruch, ist

feucht und enthält keine sichtbaren

Pflanzenreste mehr. Kompost mit

grober Struktur sollte gesiebt werden.

Durch regelmässige Kompostzugaben

wird nicht nur der Humusgehalt

des Bodens erhalten, der Kompost

wirkt auch gleichzeitig als Dünger.

Er enthält die Hauptnährstoffe Stickstoff,

Phosphor und Kalium sowie

viele wichtige Spurenelemente.


April

Traubenhyazinthe

14. Woche 15. Woche 16. Woche 17. Woche 18. Woche

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Mondlauf

100-jähriger Kalender

Anfangs beständige Witterung; zuweilen Schneefall. Dann folgt sonniges Wetter. Vorherrschend veränderliches und kühles Wetter. Ziemlich rauh.

Wurzeltag

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Blatttag Blütentag Fruchttag


Pflanz

Gemüseart Saat Anzucht Auspflanzen Bemerkungen: Pflanzenabstände usw.

Kresse S / Frb / F in Schalen ab ca. 10 °C Kultur ganzjährig möglich, während der kalten Jahreszeiten

im Zimmer auf der Fensterbank kultivieren, sonst im Freiland

Kopfsalat S / Frb in Schalen ab ca. 15 °C P / Frb / V pikieren in Multitöpfe, hoch pflanzen, 25 x 25 cm

Radieschen S / Frb / F / V direkt an Ort und Stelle nach Bedarf ausdünnen, 5 x 5 cm

Knollensellerie S / Frb in Schalen ab ca. 20 °C pikieren in Multitöpfe

Lauch S / Frb in Schalen ab ca. 15 °C

Fenchel S / Frb in Schalen ab ca. 18 °C pikieren in Multitöpfe

Steckzwiebeln direkt an Ort und Stelle P / F / V 25 x 6 cm, in gut gelockerten Boden drücken, knapp mit Erde bedecken

Schalotten Freilandbeet

Krautstiele S / Frb in Schalen ab ca. 18 °C pikieren in Multitöpfe oder 8-cm-Plastiktöpfe

Blumenkohl, Broccoli, S / Frb in Schalen ab ca. 18 °C pikieren in Multitöpfe

Kabis, Wirz,

Kohlrabi P / F / V hoch pflanzen, 25 x 30 cm

Karotten S / F / V direkt an Ort und Stelle ausdünnen, später anhäufeln

Rettich S / F / (V) direkt an Ort und Stelle nach Bedarf ausdünnen, 20 x 20 cm

Zeichenerklärung: S = Saat, P = Pflanzung, Frb = Frühbeet, V = Vliesabdeckung, F = Freiland

Pflege

tipps

tipps

Gehölze

Bei früh blühenden Sträuchern geht die Blütenpracht bereits langsam dem

Ende zu. Diese können nun geschnitten werden. Achten Sie bei Schnittarbeiten

auf ein ausgewogenes Verhältnis von altem und jungem Holz. Damit wird der

chstjährige Flor bereits vorbestimmt. Ebenfalls nach den Schnittarbeiten kann

die Wundverschlusspaste eingesetzt werden, damit das Eindringen von Pilzen

verhindert wird.

Fichtenröhrenläuse oder Gallenläuse an Nadelgehölzen können bei Temperaturen

über 10 °C mit Belrose gegen Blattläuse bekämpft werden. Das Auflaufen

von unerwünschtem Unkraut kann durch das Ausstreuen von Deserpan G ver-

hindert werden. Deserpan G eignet sich besonders für die Unkrautbekämpfung

in Gehölzrabatten oder Hecken. Einzelne Unkräuter können auch mit dem

Deserpan Spray behandelt werden.

Rasen

Die Rasenpflege beginnt im Frühling. Stellen Sie Moos und Unkraut im Rasen

fest, sollten diese jetzt mit Osotex und Erpax Combi F bekämpft werden.

Das störende Moos tritt vor allem auf Rasenflächen auf, die im Schatten liegen,

bei verdichteten Böden, stauender Nässe, tiefem pH-Wert des Bodens oder

bei ungenügender Nährstoffversorgung.

Ziergarten

Sommerblühende Zwiebel- und Knollengewächse jetzt pflanzen.

Rosenrabatten können durch das Ausstreuen von Deserpan G mehrere Wochen

unkrautfrei gehalten werden. Deserpan G verhindert das Keimen der Unkräuter,

ohne die Rosen zu schädigen. Sobald die jungen Rosentriebe eine Grösse

von ca. 15–20 cm erreicht haben, sollten diese regelmässig mit Belrose gegen

Pilzkrankheiten gespritzt werden. Die vorbeugenden Spritzungen verhindern

einen Befall mit Echtem Mehltau, Sternrusstau und Rost. Sobald die ersten Blattläuse

die noch weichen Rosentriebe befallen, wird Belrose gegen Blattläuse,

SanoPlant Bio-Spritzmittel, SanoPlant Neem oder Perfekthion gespritzt.

Gemüsegarten

Die ersten Gemüsesetzlinge können bereits ins Freie gepflanzt werden. Bei

den immer noch kühlen Nächten empfiehlt es sich, die Kulturen mit einem

Plastik zu decken.

Im Freiland können die Gemüsebeete auch gemischt bepflanzt werden,

beispielsweise je eine Reihe Kresse, Radieschen, Kopfsalat. Wenn dann der

Kopfsalat wächst und Platz braucht, werden die Kresse und die Radieschen

geerntet. So können auch Kohlrabi und Kopfsalat oder Karotten und Zwiebeln

mit Lauch zusammen gepflanzt werden.

Schützen Sie die empfindlichen Setzlinge vor den gefrässigen Schnecken

mit Limax special. Am besten schon direkt nach dem Pflanzen ausstreuen.

Die ersten Töpfe auf den Fensterbänken können mit Kräutern bepflanzt

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werden. Düngen Sie die Kräuter für ein optimales Wachstum mit dem Wuxal

Bio Universaldünger.

Bereits jetzt zeigt sich im Garten das erste Unkraut in den Gartenwegen. Es

kann einfach durch Spritzen von Deserpan TD beseitigt werden.

Obst, Beeren, Reben

Junge Obstbäume, die kräftige und ziemlich aufrecht wachsende Triebe haben,

bilden mehr Fruchtholz, wenn diese Triebe waagrecht heruntergebunden werden.

Die positive Wirkung dieser Regel zeigt sich natürlich erst in den kommenden

Jahren. Da die Triebe noch weich und elastisch sind, sollte diese Arbeit jetzt

durchgeführt werden.

3 Wochen nach der Austriebsspritzung wird die erste Rondo Combi oder

Thiovit Jet Behandlung gegen Schorf und Mehltau gemacht. Erfolgte jedoch

keine Austriebsspritzung, wird nach Austrieb das erste Mal mit Rondo Combi

behandelt. Sobald sich die Knospen der Spalierreben zu verdicken beginnen,

wird Thiovit Jet gegen die Pockenmilben gespritzt.

Haus, Balkon

Die Düngung der Kübelpflanzen erfolgt mit Wuxal Langzeitgranulat.

Es versorgt die Kübelpflanzen während 4 Monaten mit allen notwendigen

Nährstoffen. Zum Schutz vor Blattläusen und Weissen Fliegen Actara G

streuen. Actara G wirkt gleichzeitig auch gegen Dickmaulrüsslerkäfer und

deren Larven. Gegen alle Arten von Schädlingen Aerofleur Spray gegen

Schädlinge oder SanoPlant Spray sprühen. Gegebenenfalls wiederholen.

Zur spezifischen Bekämpfung von Blattläusen das nützlingsschonende

Belrose gegen Blattläuse spritzen.

Gärtner tipps

In wärmeren Regionen wird im April

mit dem Entfernen des Winterschutzes

(Vlies usw.) bei winterharten

Pflanzen begonnen, damit der Austrieb

nicht behindert wird. Dies ist

wichtig, damit die Sonneneinstrahlung

die einzelnen Knospen erreicht.

Die Gartensaison beginnt. Apfel-

und Birnbäume blühen nun um die

Wette, gefolgt von den Kirschbäumen.

Die Pflanzen beginnen auszutreiben

und kräftig zu wachsen. Dank der

ersten warmen Sonnenstrahlen kann

man die Kübelpflanzen wieder aus

dem Winterquartier hervorholen und

auf der Terrasse aufstellen.


Mai

18. Woche 19. Woche 20. Woche 21. Woche 22. Woche

Mondlauf

100-jähriger Kalender

Auf windiges, kühles Wetter folgt schöne, sonnige Witterung. Dann zeigen sich Tage mit Regen. Gegen das Ende mehr trüb als hell.

Tränendes Herz

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Wurzeltag

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Blatttag Blütentag Fruchttag


Pflege tipps

Gehölze

Um das Aufkommen von Unkraut zu verhindern, können Gehölzrabatten oder

Hecken gemulcht werden. Idealerweise wird als Mulchmaterial der anfallende

Rasenschnitt verwendet. Nebst dem Eindämmen des Unkrauts verhindert

das Mulchen auch das Austrocknen der Erde und hält so die Feuchtigkeit für

die Pflanzen zurück. Vor dem Mulchen müsste aber das bereits vorhandene

Unkraut mit Deserpan TD oder mit dem Deserpan Spray gespritzt werden.

Ab Anfang Mai können immergrüne Hecken wie Lebensbaum, Scheinzypresse,

Eibe und Buchsbaum vor dem Austrieb in Form geschnitten werden. Der Buchs

wird Anfang Mai zum ersten Mal vorbeugend mit Switch gegen das Buchstriebsterben

behandelt. Falls der Buchsbaumzünsler auftreten sollte, wird sofort

mit Kendo Gold oder mit dem biologischen SanoPlant Bio-Spritzmittel gespritzt.

Falls es sich nur um einzelne Buchsbäume handelt, kann auch der Kendo Spray

eingesetzt werden.

Um das Anwachsen von frisch verpflanzten Sträuchern zu fördern, wird

idealerweise alle 14 Tage eine Blattdüngung mit Wuxal Universaldünger

vorgenommen. Gegen allfällig auftretende Schädlinge wie Blattläuse kann

Aerofleur Spray gegen Schädlinge gesprüht, Perfekthion oder SanoPlant

Bio-Spritzmittel gespritzt werden.

Thuja und Wacholder (Juniperus) zur Verhinderung des Zweigsterbens durch

Miniermotten mit Insegar oder durch Pilzkrankheiten mit Cupromaag gründlich

spritzen. Gegen Blattfleckenpilze und Rost an Laubgehölzen wird idealerweise

alle 2–3 Wochen vorbeugend Belrose gegen Pilzkrankheiten gespritzt.

Rasen

Werren (auch Maulwurfsgrillen genannt) fressen die Wurzeln der Rasengräser.

Einen Befall bemerkt man an gut sichtbaren, meist fingerdicken Löchern im

Rasen. Meistens werden eher trockene Standorte bevorzugt. Die Bekämpfung

erfolgt durch das Ausstreuen von Cortilan. Da Werren beim Einsetzen der

Dämmerung an die Oberfläche kommen, wird das Granulat idealerweise

abends ausgestreut.

Ziergarten

Rosen: Das regelmässige Hacken der Rosen bringt viel Luft in den Boden, die

das Wurzelwerk und somit das Wachstum fördert. Fortlaufendes Ausschneiden

von Verblühtem fördert die Bildung von neuen Rosenknospen.

Grössere Rosenbeete: Während der Hauptwachstumszeit alle 10 bis 14 Tage mit

Belrose gegen Pilzkrankheiten behandeln. Schädlinge wie Blattläuse, Raupen

und Zikaden gleich beim Auftreten bekämpfen. Dazu eignen sich Belrose gegen

Blattläuse, Perfekthion, SanoPlant Neem oder SanoPlant Bio-Spritzmittel.

Bei schwachem Austrieb jeder Pflanzenschutzbehandlung Wuxal zugeben. In

Kleinrabatten und Dachgärten gegen Pilzkrankheiten Aerofleur Spray gegen

Krankheiten sprühen oder Pirox gegen Pilzkrankheiten stäuben (alle 14 Tage).

Gemüsegarten

Gartenbeete sollten immer wieder gelockert werden, vor allem aber nach

starken Niederschlägen. Dadurch wird ein Verschlammen des Bodens und

die Keimung der Unkräuter gehemmt oder sogar verhindert. Zudem ist so

die Durchlüftung des Bodens gewährleistet.

Gegen Krautfäule an Tomaten (ab Pflanzung) und Kartoffeln (sobald sich das

Kraut in der Reihe berührt) alle 2 bis 3 Wochen Cupromaag oder Hortosan

spritzen oder Pirox gegen Pilzkrankheiten stäuben. Blattdürre an Karotten

und Mehltau an Zwiebeln wird ab 10 cm Krauthöhe alle 2 bis 3 Wochen mit

Cupromaag vorbeugend bekämpft.

Gegen Schädlinge wird bei Befall Kendo Gold oder SanoPlant Bio-Spritzmittel

gespritzt oder Pirox gegen Schädlinge gestäubt. Zur gezielten Bekämpfung von

Schädlingen an einzelnen Gemüsesetzlingen eignet sich der Kendo Spray gut.

Für eine reiche Gemüseernte düngen Sie Ihr Gemüse wöchentlich mit Wuxal

Bio Universaldünger oder Wuxal Universaldünger.

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Obst, Beeren, Reben

Möglicherweise wird nun ein erster Befall von Rebenpockenmilben sichtbar.

Das Schadbild zeigt auf den Blattunterseiten weisse, filzige Flächen. Blattoberseits

sind Wölbungen sichtbar.

Bei nur geringem Befall können die Blätter ausgebrochen werden, ansonsten

eine Spritzung mit Thiovit Jet durchführen.

Der Mai ist ein idealer Pflanzmonat für alle Beeren, Reben und auch Obstbäume.

Es empfiehlt sich, vorwiegend Pflanzen aus Containern zu setzen.

Um Erdbeeren vor Schmutz und Fäulnis (vorwiegend Botrytis bzw. Graufäule)

zu bewahren, können Stroh, Holzwolle oder Folien unterlegt werden. Ist es

während der Zeit der Fruchtreife über einen längeren Zeitraum zu trocken,

reagieren die Früchte mit nicht ausreichender Grösse, und sie reifen nicht

gleichmässig aus. Deshalb während trockener Perioden immer zusätzlich

wässern.

Sind die neuen Brombeertriebe ca. 10 bis 15 cm lang, wird mit Thiovit Jet

behandelt, um die Brombeermilben zu bekämpfen. Die Brombeermilben

verursachen sonst die unregelmässig ausgereiften Brombeeren bei der Ernte.

Himbeeren, Erdbeeren und Brombeeren bis zur Blüte alle 2 Wochen mit

Cupromaag oder Hortosan gegen die Rutenkrankheit behandeln. Kern- und

Steinobst gegen Monilia mit Rondo Combi spritzen (je eine Behandlung in

die aufgehende Blüte und beim Abblühen). Mit dieser Behandlung bekämpfen

Sie beim Steinobst zudem auch den Schrotschuss. Beim Kernobst werden

die Rondo Combi Behandlungen in Abständen von 3 Wochen weitergeführt.

Gegen den Echten Mehltau kann Thiovit Jet eingesetzt werden. Blattläuse

werden beim Auftreten mit Belrose gegen Blattläuse oder SanoPlant Bio-

Spritzmittel bekämpft.

Die wichtigste Behandlung ist die Obstmadenspritzung mit Insegar. In der

letzten Maiwoche muss diese Behandlung zwingend erfolgen, damit Sie

später wurmfreies Gartenobst ernten können.

Haus, Balkon

Oleander braucht jetzt sehr viel Wasser, um die Blüten zu bilden. Schauen Sie

darauf, dass die Erde konstant feucht bleibt. Um die Blütenbildung zu fördern,

düngen Sie Oleander regelmässig mit Wuxal Blütenpracht.

Topfrosen sollten jetzt alle 14 Tage vorbeugend mit Aerofleur Spray gegen

Krankheiten wie Sternrusstau, Echten Mehltau oder Rost behandelt werden.

Gärtner tipps

Die Autorität der Eisheiligen (Pankraz

12., Servaz 13., Bonifaz 14. und

Sophia 15. Mai) wurde früher strikte

respektiert. Wer vor den Eisheiligen

frostempfindliche Pflanzen ins Freie

pflanzte, lief Gefahr, dass sie erfroren.

In den letzten Jahren zeigte

sich der Frühling in der Regel meistens

früher, sodass die Frostgefahr

etwas gemildert wurde. Spätfröste

blieben meistens aus. Trotzdem

sollten sehr empfindliche Gewächse

vor Mitte Mai nicht ungeschützt

gepflanzt werden. Blühende Beeren

und Zwergobstarten lassen sich mit

Vlies vor Frost leicht schützen.


Juni

22. Woche 23. Woche 24. Woche 25. Woche 26. Woche

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

Mondlauf

100-jähriger Kalender

Anfangs vorherrschend fruchtbare Witterung. Mitunter Regen. Es folgen Tage mit unbeständigem Wetter. Dann zeigen sich schöne Tage.

Wurzeltag

www.maag-garden.ch Maag Helpline 0900 800 009 (49 Rp./Min.)

Blatttag Blütentag Fruchttag

Lavendel


Pflege tipps

Gehölze

Im Moorbeet sind nun einige Pflegeeinsätze nötig. Je nach Art und Gattung sind

diverse Rhododendren und Azaleen bereits im Mai abgeblüht. Warten Sie nicht

zu lange mit dem Ausbrechen der Blütenknospen, damit die ganze Energie nicht

in die Samenbildung, sondern in die Bildung der Neutriebe gesteckt werden

kann. Der Zeitpunkt ist richtig, wenn die Blüten zu welken beginnen. Somit werden

die seitlichen Knospen am wenigsten beschädigt. Diese entwickeln sich dann

zu Blütenknospen für das kommende Jahr.

Nach der Blüte kann gedüngt werden. Wichtig ist die Verwendung von spe-

ziellem Moorbeetdünger (tiefer pH-Wert). Müssen die Rhododendren etwas

zurückgeschnitten werden, ist darauf zu achten, dass der Rückschnitt nicht

zu radikal erfolgt. Sonst legen die Moorbeetpflanzen für eine längere Zeit eine

Blühpause ein. Die Rhododendren werden oftmals von Blattfleckenpilzen

befallen. Einen Befall erkennt man an braunen oder teilweise auch rötlichen

Flecken auf den Blättern. Dies lässt sich durch regelmässige vorbeugende

Spritzungen mit Belrose gegen Pilzkrankheiten oder mit Cupromaag verhindern.

In den Sommermonaten treten häufig Raupen und Blattläuse an den ver-

schiedensten Laubgehölzen auf. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge kann

Perfekthion oder SanoPlant Bio-Spritzmittel gespritzt oder Pirox gegen

Schädlinge gestäubt werden. Beim Auftreten von Schild- und Wollläusen an

Nadelgehölzen diese gründlich mit dem Aerofleur Spray gegen Schädlinge

einsprühen. Thuja und Wacholder nochmals gegen Pilzbefall (Zweigsterben)

mit Cupromaag behandeln.

Gegen Ende des Monats wird Insegar gegen Miniermotten eingesetzt. Zuckerhutfichten

und andere Koniferen sind bei hohen Temperaturen besonders

anfällig auf Spinnmilben. Dies erkennt man nebst den braunen Nadeln auch

an den feinen Gespinsten zwischen den einzelnen Nadeln. Den Befall sofort

mit Spomil special bekämpfen. Bei der Bekämpfung von Spinnmilben ist wichtig,

dass die ganze Pflanze sehr gut benetzt wird (tropfnass spritzen).

Rasen

In den Sommermonaten beginnen sich oft Ameisen auf dem Rasen breit zu

machen. Entweder bilden sie die typischen Ameisenstrassen quer über den

Rasen, oder man sieht die aufgeworfene Erde mit den Ameisennestern.

Ameisen können einfach und leicht bekämpft werden: Ameisenstop streuen

oder Matil giessen.

Ziergarten

Rosen: Schwach entwickelte Pflanzen einmal in der Woche direkt mit Wuxal

Universaldünger giessen oder allen Pflanzenschutzbehandlungen zugeben.

Kleinrabatten und Dachgärten: Alle 10–14 Tage mit Pirox gegen Pilzkrankheiten

stäuben oder mit Aerofleur Spray gegen Krankheiten besprühen. Wenn

Schädlinge auftreten, mit Pirox gegen Schädlinge oder Aerofleur Spray gegen

Schädlinge behandeln.

Grössere Rosenbeete: Regelmässig vorbeugend mit Belrose gegen Pilzkrankheiten

spritzen. Bei Befall von Blattläusen eignet sich das nützlingsschonende

Belrose gegen Blattläuse oder das biologische SanoPlant Neem.

Bei Spinnmilbenbefall sofort Spomil special spritzen, nach 14 Tagen wiederholen.

Gemüsegarten

Auf Pilzkrankheiten anfälliges Gemüse vorbeugend mit Pirox gegen Pilzkrankheiten

oder mit Cupromaag behandeln. Gegen Schädlinge entweder Pirox

gegen Schädlinge stäuben oder Kendo Gold spritzen. Düngen Sie das Gemüse

während der Hauptwachstumsphasen regelmässig mit Wuxal Bio Universaldünger.

Jetzt treten bei den Kartoffeln wieder die gefrässigen Kartoffelkäfer auf.

Die orangen Raupen können unbehandlet zu Kahlfrass führen. Bekämpft

werden können sie mit Kendo Gold oder dem Kendo Spray.

Obst, Beeren, Reben

Im Beerengarten setzt die Haupternte der Erdbeeren ein. Sie sind nur kurz haltbar

und sollten möglichst bald weiterverarbeitet werden. Bei den Pflückarbeiten

ist darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht losgerissen werden. Erdbeeren

haben nur eine geringe Bodenverankerung durch die Wurzeln. Dies gilt auch

beim Abnehmen von Jungpflanzen, die sich jetzt durch die Ausläufer bilden.

Will man selber vermehren, werden nur die stärksten und gesündesten Jungpflanzen

abgenommen und eingetopft. Bis zum August sind sie dann durch-

gewurzelt und können gepflanzt werden.

Himbeeren mit gelbem Blattwerk leiden oft an Eisenmangel. Abhilfe dagegen

schafft Sequestrene Rapid.

Ca. 1–2 Behandlungen im Blütenstadium mit Switch bekämpfen zuverlässig

Graufäule bei Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren.

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Haus, Balkon

Orchideen bringen als prächtige und schöne Farbtupfer eine angenehme Atmosphäre

in das Wohnzimmer oder auf die Fensterbank. Die Blüten sind ein echter

Hingucker. Ob leuchtende Blütenfarben oder eher Pastelltöne, es gibt für jeden

Geschmack die richtige Orchidee. Bei guter Pflege sind die Orchideenblüten sehr

langlebig. Man kann durchaus mehrere Monate an ihnen Freude haben.

Ist das Klima trocken und warm, sind diverse unangenehme Schädlinge fast

nicht zu vermeiden. Häufig verbreiten sich Schildläuse und Wollläuse sehr

schnell. Aerofleur Spray gegen Schädlinge ist für die empfindlichen Orchideen

sehr gut verträglich. Achten Sie darauf, dass vor allem die Blattunterseiten gut

benetzt werden.

Leichtes Besprühen mit lauwarmem Wasser kann das Klima bei warmen Temperaturen

verbessern, dadurch wird die Luftfeuchtigkeit erhöht.

Sollten Sie auf dem Balkon Ameisen entdecken, einfach Matil Ameisenfallen

aufstellen. Bilden die Ameisen in der Erde von Kübelpflanzen Ameisennester,

können diese durch Giessen mit Matil oder durch Ausstreuen von Ameisenstop

bekämpft werden.

Gärtner tipps

Der Blauregen (Wisteria) kann nun

nach der Blüte geschnitten werden.

Bei älteren Pflanzen kann jetzt

auch längeres, altes Holz entfernt

werden. Das Rückschnittverhältnis

sollte nicht allzu einseitig sein. Das

heisst: Nicht mehr als ein Viertel auf

einmal zurückschneiden. Bei den

einjährigen Austrieben hingegen

kann mehrmals während des Sommers

ausgelichtet werden. Ist der

Blauregen etwas blühfaul, so gibt

es einen Trick, um nach Möglichkeit

die Blühkraft etwas zu intensivieren:

Etwa die Hälfte der starkwüchsigen

einjährigen Triebe gleichmässig ver-

teilt auf Zapfen schneiden (ca. 15 cm

lang). Die andere Hälfte der einjährigen

Triebe ganz wegschneiden.

Jetzt heisst es geniessen: Sie haben

viel für Ihren schönen Garten getan.

Nun sehen Sie das Resultat. Es hat

sich also gelohnt, Ihre Pflanzen

fachgerecht zu pflegen.


Juli

Storchenschnabel

27. Woche 28. Woche 29. Woche 30. Woche 31. Woche

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Mondlauf

100-jähriger Kalender

Sonnige, warme Tage. Hernach zeigt sich Regenwetter. Auf ziemlich warme Witterung folgt trübe. Gegen das Ende ist es gewitterhaft.

Wurzeltag

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Blatttag Blütentag Fruchttag


Pflanz

Gemüseart Saat Anzucht Auspflanzen Bemerkungen: Pflanzenabstände usw.

Kopfsalat S / F direkt an Ort und Stelle P / F ausdünnen, auf 25–30 cm Abstand, hoch pflanzen, 25 x 25 cm, evtl. 30 x 30 cm

Radieschen S / F direkt an Ort und Stelle nach Bedarf ausdünnen, 5 x 5 cm

Blumenkohl, Broccoli,

Kabis, Wirz, P / F 40 x 50 cm oder 50 x 50 cm

Kohlrabi P / F hoch pflanzen, 25 x 30 cm

Lauch P / F tief pflanzen, 15 cm Abstand

Karotten S / F direkt an Ort und Stelle ausdünnen, später anhäufeln

Rettich S / F direkt an Ort und Stelle nach Bedarf ausdünnen, 20 x 20 cm

Endivien S / F direkt an Ort und Stelle P / F 4–5 Reihen, 30 cm Abstand, evtl. ausdünnen 4–5 Reihen, 30 cm Abstand

Nüsslisalat S / F direkt an Ort und Stelle bis zur Keimung schattieren (kein Plastik)

Breitsaat gut feucht halten

Zeichenerklärung: S = Saat, P = Pflanzung, Frb = Frühbeet, V = Vliesabdeckung, F = Freiland

Auch alle Gewürz-, Heil- und Küchenkräuter, ob ein- oder mehrjährig, können im Juli mit Topfballen gepflanzt werden! Beetbreiten von 1.20 m sind die Norm.

Pflege

tipps

tipps

Gehölze

Wenn im Juni laubabwerfende Hecken, wie z. B. Hainbuchen, Berberitzen

usw., noch nicht geschnitten wurden, kann dies jetzt noch erfolgen. Wenn

nötig, kann nach dem Schnitt eine Düngung, zum Beispiel mit Wuxal Langzeitgranulat,

erfolgen.

Ab Anfang Juli sollten Nadelgehölze, wie z. B. Föhren, mit 4 Spritzungen im

Abstand von 3 Wochen mit Cupromaag und Wuxal Universaldünger gegen

die Föhrenschütte vorbeugend behandelt werden. Ein Neubefall durch Fichtengallenläuse

kann mit Perfekthion oder Aerofleur Spray gegen Schädlinge

verhindert werden. Kontrollieren Sie die Pflanzen laufend auf Spinnmilben und

behandeln Sie diese gegebenenfalls mit Spomil special.

Rasen

Viel Wasser für einen schönen Rasen ist bei Hitze- und Trockenperioden manchmal

unerlässlich. Wenn der Rasen einmal braun ist, wächst dieser nicht mehr

nach und muss ersetzt werden. Klee oder sonstige Unkräuter wachsen dafür

in den braunen Lücken nach. Einzelne Unkräuter werden am besten gleich

ausgestochen. Wässern Sie den Rasen wöchentlich ca. zweimal je eine Stunde

am Morgen oder am Abend. Den Rasenmäher bei Trockenperioden unbedingt

höher einstellen als üblich, ideal auf ca. 5 bis 6 cm.

Ziergarten

Auch Rosen brauchen während des Sommers gute Pflege und Aufmerksamkeit.

Entfernen Sie jeweils nach jedem Durchgang ca. einmal wöchentlich die verblühten

Rosen. Schneiden Sie schräg, über einem gut ausgebildeten Auge, das

nach aussen zeigt. Wildtriebe müssen unbedingt entfernt werden, da diese

den Rosen die Kraft rauben.

Nach dem ersten Blütenflor düngen Sie die Kübelpflanzen mit Wuxal Blütenpracht

nach, um die Blütenbildung anzuregen. Sollten Blattläuse oder Weisse

Fliegen auftreten, kann einfach Actara G gestreut werden.

Häufig weist Oleander die typischen Verkorkungen des Oleanderkrebses

(Bakterienkrankheit) auf. Schneiden Sie alle Triebe bis ans gesunde Holz zurück.

Da Cupromaag einen gewissen Teil der Bakterien bekämpfen kann, sollte

Oleander mit Cupromaag nach dem Schnitt gespritzt werden.

Obst, Beeren, Reben

Für die Reben ist in dieser Zeit meistens genügend Wärme und Feuchtigkeit

vorhanden. Das Triebwachstum ist also optimal oder sogar zu üppig. Nun

sind Laubarbeiten angesagt. Seitentriebe (Geizen) werden weggebrochen. Die

verbleibenden Rebtriebe sollten nun nach Bedarf angebunden werden, damit

sie bei Wind und Regen nicht wegbrechen. Gleichzeitig wird die Ertragsregulierung

in Angriff genommen. Pro Trieb lassen wir nur eine, im besten Falle zwei

Trauben stehen. In der Regel sind dies die untersten zwei Trauben. Lässt man zu

viele Früchte stehen, so wird der Zuckeraufbau breiter verteilt, und die Süssigkeit

bei der Reife lässt zu wünschen übrig. Um dem Falschen und Echten Mehltau

vorzubeugen, sollten regelmässig Cupromaag und Thiovit Jet gespritzt werden.

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Abgeerntete Johannisbeeren und Stachelbeeren können ausgelichtet werden.

Die diesjährigen Triebe bei Himbeeren sollten nach der Ernte aufgebunden

werden. Sind alle Früchte geerntet, werden alte Tragruten bodeneben

abgeschnitten. Der Begriff «bodeneben» ist wichtig. Bleiben nämlich Stumpen

stehen, so können darin Pilzkrankheiten, wie z. B. die Rutenkrankheit, ent-

stehen. Eine Ausnahme bilden herbsttragende Sorten. Mit diesem Rückschnitt

wird noch zugewartet.

Um einen Befall mit dem Pflaumenwickler (Wurmigkeit) bei Zwetschgen und

Pflaumen zu verhindern, muss in der ersten Juliwoche Insegar gespritzt

werden. In frühen und stark ausgeprägten Pflaumenwicklerlagen ist 2 Wochen

später eine zweite Behandlung notwendig. Auftretende Blattläuse dagegen

werden mit dem nützlingsschonenden Belrose gegen Blattläuse oder dem

biologischen SanoPlant Bio-Spritzmittel bekämpft.

Haus, Balkon

Während grosser Hitzeperioden brauchen die Pflanzen auf dem Balkon viel

Wasser. Was jedoch tunlichst vermieden werden sollte, ist das Giessen der

Pflanzen über die Mittagszeit. Die Blätter könnten verbrennen, zudem wird

ein grosser Teil des Wassers direkt verdunstet, ohne dass es überhaupt in

den Wurzelbereich gelangt. Der richtige Zeitpunkt zum Giessen ist der Abend.

Während der Hitzeperioden werden die Pflanzen anfälliger auf Spinnmilben.

Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmässig und behandeln Sie sie bei Bedarf

mit Spomil special.

Gärtner tipps

Während der Sommerzeit können

noch viele Blühpflanzen oder Gemüsesorten

ausgesät werden. Die

Saaten brauchen jedoch viel Pflege.

Es kann in der Sommerzeit enorm

heiss und trocken sein. Daher ist

es wichtig, dass dann die Saaten

schattiert und ständig feucht gehalten

werden. Schon ein einziges Austrocknen

während kurzer Zeit kann

den keimenden Samen vernichten.


August

31. Woche 32. Woche 33. Woche 34. Woche 35. Woche

Mondlauf

100-jähriger Kalender

Anfangs sonnige, warme Tage. Regnerische Witterung. Dann zeigen sich schöne, sehr warme Tage. Gegen das Ende ist es bald trüb, bald hell.

Schwarzer Holunder

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Wurzeltag

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Blatttag Blütentag Fruchttag


Pflanz

Gemüseart Saat Anzucht Auspflanzen Bemerkungen: Pflanzenabstände usw.

Kopfsalat S / F direkt an Ort und Stelle P / F ausdünnen, auf 25–30 cm Abstand, hoch pflanzen, 25 x 25 cm, evtl. 30 x 30 cm

Radieschen S / F direkt an Ort und Stelle nach Bedarf ausdünnen, 5 x 5 cm

Blumenkohl, Broccoli,

Kabis, Wirz, P / F 40 x 50 cm oder 50 x 50 cm

Kohlrabi P / F hoch pflanzen, 25 x 30 cm

Lauch P / F tief pflanzen, 15 cm Abstand

Karotten S / F direkt an Ort und Stelle ausdünnen, später anhäufeln

Rettich S / F direkt an Ort und Stelle nach Bedarf ausdünnen, 20 x 20 cm

Endivien S / F direkt an Ort und Stelle P / F 4–5 Reihen, 30 cm Abstand, evtl. ausdünnen 4–5 Reihen, 30 cm Abstand

Nüsslisalat S / F direkt an Ort und Stelle bis zur Keimung schattieren (kein Plastik)

Breitsaat gut feucht halten

Zeichenerklärung: S = Saat, P = Pflanzung, Frb = Frühbeet, V = Vliesabdeckung, F = Freiland

Auch alle Gewürz-, Heil- und Küchenkräuter, ob ein- oder mehrjährig, können im August mit Topfballen gepflanzt werden! Beetbreiten von 1.20 m sind die Norm.

Pflege

tipps

tipps

Gehölze

Im August beschränkt sich die Gartenarbeit meistens aufs Wässern. Wenn Giessarbeiten

abends ausgeführt werden, ist darauf zu achten, dass die Pflanzen

noch von der Sonne abgetrocknet werden. Feuchtigkeit während warmer, schwüler

chte ist nämlich das beste Mikroklima für verschiedene Pilzkrankheiten

wie beispielsweise den Echten Mehltau. Zugleich werden mit lang anhaltender

Feuchtigkeit die Schnecken aus ihren Unterschlüpfen gelockt. Streuen Sie zur

Bekämpfung der Schnecken Limax special aus.

Ziergarten

Alle Mühe und Arbeit, die das Gartenjahr mit sich bringt, ist vergessen, wenn

im August der Hochsommerflor in voller Blüte steht. Da ist beispielsweise die

Rabatte mit verschiedenen Blütenstauden wie Staudenphlox, Mädchenauge

(Coreopsis), Helenium-Hybriden oder die Gartenmargerite. Die Blütenfülle kann

durch regelmässiges Giessen mit Wuxal Blütenpracht verlängert werden.

Das regelmässige Ausschneiden von Verblühtem regt zusätzlich die Bildung

neuer Blüten an.

Gemüsegarten

Bei Tomaten bilden sich oft viele Seitentriebe. Diese alle 5–7 Tage ausgeizen

(ausbrechen). Nicht zu lange zuwarten, damit die Geizen nicht zu gross werden.

Damit der grosse Nährstoffbedarf der Tomaten gedeckt werden kann, diese

regelmässig mit Wuxal Bio Universaldünger oder Wuxal Universaldünger

düngen. Die Tomaten sind sehr anfällig auf Weisse Fliegen. Sobald die ersten

Weissen Fliegen festgestellt werden, diese gründlich mit Kendo Gold oder

mit dem Kendo Spray behandeln.

Wer im Garten über abgeerntete, freie Flächen verfügt, die momentan nicht

gebraucht werden, sollte diese für eine Gründüngung nutzen. Dabei wird

die Humusversorgung und die Bodengare optimal beeinflusst. Geeignet sind

z. B. Phaceliasaaten. Der Samen wird im Fachhandel angeboten.

Obst, Beeren, Reben

Die Traubenzone wird nun ausgelaubt, denn die Trauben wollen jetzt die Sonne

sehen. Dadurch trocknen die Früchte schneller ab und sind weniger anfällig auf

Pilzkrankheiten (Fäulnis). Zugleich kann der Traubenbehang kontrolliert werden.

Die Früchte sollen frei hängen, ohne Berührungen von Drähten. Jetzt ist der Zeitpunkt

des Farbumschlages gekommen (z. B. Grün auf Blau). Bei früh reifenden

Sorten können Vogelschutzmassnahmen angebracht werden (Netze, gelbe

Bändel, Schreckfolien). Zum Schutz vor Graufäule erfolgt eine Spritzbehandlung

mit Switch.

Bei Brombeeren ist die Geizenbildung je nach Sorte mehr oder weniger stark.

Entfernen Sie nicht die ganzen Seitentriebe, sondern lassen Sie jeweils ein Blatt

stehen. Dies fördert die Fruchtbildung für das kommende Jahr.

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Haus, Balkon

Kübelpflanzen mit einem reichen Flor bedanken sich, wenn sie regelmässig

mit Wuxal Blütenpracht nachgedüngt werden. Der Dünger fördert nicht nur die

Blütenbildung, sondern verhilft auch zu kräftigen Blütenfarben.

Gegen Schädlinge wie Raupen, Blattläuse und Weisse Fliegen Aerofleur Spray

gegen Schädlinge, Kendo Spray oder Perfekthion spritzen.

Gärtner tipps

Während der Trockenperioden sind

die Pflanzen auf viel Wasser ange-

wiesen. Bei Kübelpflanzen werden

jedoch häufig durch das viele Gies-

sen die Nährstoffe «ausgespült».

Deswegen ist es wichtig, die Pflanzen

regelmässig mit einem Flüssig-

dünger wie Wuxal Universaldünger

nachzudüngen. So lassen sich

Mangelerscheinungen vermeiden,

die Pflanzen danken es mit einem

starken Wachstum.

Die Beerenzeit beginnt. Jetzt können

die verschiedensten Beeren geerntet

werden. Im heissen Sommermonat

ist das Wässern und Giessen die

wichtigste Aufgabe im Garten.


September

Mondlauf

36. Woche 37. Woche 38. Woche 39. Woche

100-jähriger Kalender

Vorherrschend trübes, gewitterhaftes Wetter. Dann zeigt sich schöne Witterung. Zuweilen Nebel. Hierauf kommen Tage mit Regen.

Jungfer im Grünen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

Wurzeltag

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Blatttag Blütentag Fruchttag


Pflanz

Gemüseart Saat Anzucht Auspflanzen Bemerkungen: Pflanzenabstände usw.

Kopfsalat P / F hoch pflanzen, 25 x 25 cm, Sortenwahl beachten! (Wintersalat)

Radieschen S / F direkt an Ort und Stelle nach Bedarf ausdünnen, 5 x 5 cm

Rettich S / F direkt an Ort und Stelle nach Bedarf ausdünnen, 20 x 20 cm

Endivien direkt an Ort und Stelle P / F 4–5 Reihen, 30 cm Abstand

Nüsslisalat S / F direkt an Ort und Stelle bis zur Keimung schattieren (kein Plastik)

evtl. V Breitsaat P / F gut feucht halten, 12–15 cm

Winterportulak S / F direkt an Ort und Stelle Winterkultur im Freien, Ernte während des Winters,

Breitsaat je nach Witterung bis April

Zeichenerklärung: S = Saat, P = Pflanzung, Frb = Frühbeet, V = Vliesabdeckung, F = Freiland

Auch alle Gewürz-, Heil- und Küchenkräuter, ob ein- oder mehrjährig, können im September mit Topfballen gepflanzt werden! Beetbreiten von 1.20 m sind die Norm.

Pflege

tipps

tipps

Gehölze

Grössere und längere Hitzeperioden sind im September eher selten zu erwarten.

Deshalb ist dies die ideale Pflanzzeit für Ziergehölze aus Containern.

Das Anwachsen kann also noch weitgehend dieses Jahr erfolgen, was für den

Frühjahrsaustrieb von grossem Vorteil ist.

Der September ist auch der ideale Monat für die Herbstbekämpfung der Dickmaulrüssler.

Bei Gehölzen in Töpfen wird am einfachsten Actara G gestreut.

Das Granulat bekämpft sowohl die Käfer wie auch die Larven.

Ziergarten

Unbedingt in der zweiten Monatshälfte Blumenzwiebeln pflanzen. Einen sonnigen

Standort wünschen Tulpen, Hyazinthen, Narzissen und Krokusse. Etwas

Schatten vertragen einige Narzissenarten, Wildtulpen und Scilla. Kein Herbst

ohne Gräser. Überaus stattlich mit silberweissen Blütenfahnen ist Pampasgras.

Aber man muss dieses Gras zu pflegen wissen, damit es dauerhaft bleibt.

Dazu gehören grundsätzlich ein warmer, sonniger Standort ohne stauende

Nässe sowie ein nährstoffreicher Boden. Auf Winterhärte darf man sich weniger

verlassen. Deshalb werden die Wedel vor Winterbeginn schopfartig zusammengebunden

und eventuell mit Fichtenreisig umkleidet. Der Rückschnitt des Grases

erfolgt erst im Frühjahr kurz vor dem Neuaustrieb.

Kontrollieren Sie die Pflanzen ebenfalls auf Spinnmilben und Schildläuse.

Sonst gegebenenfalls Spomil special und Aerofleur Spray gegen Schädlinge

spritzen.

Obst, Beeren, Reben

Eine Kontrolle der Vogelschutzeinrichtung bei den Trauben ist nochmals ange-

bracht. Verdeckte Trauben sind nötigenfalls nochmals auszulauben. Die meisten

Hausgartenrebensorten wie Muscat bleu, Aurora, Seibel, Goldperle usw.

können je nach Lage ab ca. Mitte September geerntet werden. Die optimale

Reife ist an der Süssigkeit der Beeren zu erkennen. Nun kann nur noch

schlechtes Wetter die Ernte negativ beeinflussen. Befall von Botrytis (Graufäule)

ist auch für jeden Winzer ein Alptraum.

Je nach Sorte sind die Erntearbeiten beim Kernobst in vollem Gange.

Im Beerengarten reifen jetzt noch herbsttragende Himbeeren, späte Erdbeeren

und Blaubeeren.

Gemüse

Noch gibt’s genügend Sonne, damit Ihre Tomaten ausreifen. Vergessen Sie

dabei nicht, das Übermass an Seitentrieben auszubrechen. Zudem brauchen

Ihre Tomaten auch jetzt noch genügend Nährstoffe, also regelmässige

Düngung mit Wuxal Bio-Universaldünger nicht vergessen!

Denken Sie schon ans nächste Jahr und nehmen Sie sich auch der abgeernteten

Flächen an: mit einer guten Gründüngung. So entwickelt sich der

nötige Humus. Geeignet sind z.B. Phacelia-Saaten. Der Samen wird im

Fachhandel angeboten.

Haus, Balkon

Schöner Wohnen mit Zyklamen. Mit adrett geformten Blüten in intensiv leuch-

tenden Farben zaubern sie heitere Stimmung in den Wohnbereich. Ihr Blüteneifer

ist legendär, wenn man ihre bescheidenen Ansprüche ein bisschen

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berücksichtigt. Sonnig-halbschattige, helle Standorte mit Temperaturen von

14–18 °C sind ideal. Die Auswahl ist kaum überschaubar. Es gibt Zyklamen

mit grossen, mittleren oder kleinen, niedlichen Blüten.

Einige sind sogar duftend, und bei den Farben haben die Züchter auf diverse

Nuancen geachtet. Einige haben glatte Blütenränder, andere sind gewellt

oder auch gefranst. Zu den einfarbigen Blühern gesellen sich auch solche mit

einem gefärbten Blütenherz. Wichtig: Man platziert sie möglichst weit weg von

Heizkörpern.

Alpenveilchen benötigen ständig ein bisschen Feuchtigkeit. Sie werden etwa

jeden zweiten Tag in den Unterteller gegossen. Giesst man die Erde von oben,

wird das Herz der Pflanze nass, und die Knolle beginnt zu faulen. Wöchentliches

Giessen mit Wuxal Blütenpracht fördert die Blütenbildung.

Kübelpflanzen sollten vor dem ersten Frost eingeräumt werden. Achten Sie

darauf, dass keine Schädlinge ins Winterquartier eingeschleppt werden. Schild-

und Wollläuse mit Aerofleur Spray gegen Schädlinge behandeln, Actara G

gegen Dickmaulrüssler streuen, und Spomil special hilft gegen Spinnmilben.

Gärtner tipps

Obwohl sich langsam, aber sicher

die Vegetationsperiode dem Ende

nähert, darf die Unkrautbekämpfung

nicht ausser Acht gelassen werden.

Denn auch jetzt bilden Unkräuter

noch Samen aus, die dann später,

sicher aber im kommenden Frühjahr,

keimen. Die Erntesaison von Äpfeln,

Birnen und Trauben beginnt.

Dank Chrysanthemen und Herbstastern

verlängert sich die Gartensaison,

bevor dann der Winter beginnt.

Damit man sich im März an den

Frühlingsblühern erfreuen kann, ist

es jetzt höchste Zeit, die Tulpen-

zwiebeln, Krokusse und Osterglocken

zu pflanzen.


Oktober

Lampionblume

40. Woche 41. Woche 42. Woche 43. Woche 44. Woche

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Mondlauf

100-jähriger Kalender

Anfangs trübe, neblige Tage. Es zeigt sich angenehmes Wetter. Gegen das Ende kommen Tage mit Regen. Zuweilen auch mit Nebel.

Wurzeltag

www.maag-garden.ch Maag Helpline 0900 800 009 (49 Rp./Min.)

Blatttag Blütentag Fruchttag


Pflanz

Gemüseart Saat Anzucht Auspflanzen Bemerkungen: Pflanzenabstände usw.

Kopfsalat (Winter) bei starkem Frost mit Vlies abdecken

Radieschen Im September gesäte Radieschen können mit Plastikfolie bedeckt werden.

So kann im Oktober noch eine Ernte erwartet werden.

Endivien Bei starkem Frost mit Folien bedecken.

Dies verhindert das Faulen der Pflanzen und es kann bis ins Frühjahr

geerntet werden.

Nüsslisalat P / F Anfang bis Mitte Oktober, 12–15 cm

P / Frb / V 12–15 cm; ergibt eine frühere Ernte

Winterportulak S / F direkt an Ort und Stelle Winterkultur im Freien, Ernte während des Winters,

evtl. V Breitsaat je nach Witterung bis April

Zeichenerklärung: S = Saat, P = Pflanzung, Frb = Frühbeet, V = Vliesabdeckung, F = Freiland

Pflege

tipps

tipps

Gehölze

Anfallendes Laub kann in Gehölzrabatten verteilt werden. Wenn noch genügend

Kompost vorhanden ist, kann dieser mit dem Laub vermischt und verteilt

werden. Dies ergibt eine humusaufbauende Abdeckung, die im Frühling die

Keimung des Unkrauts eindämmt.

Werden die Rabatten oder Hecken nicht mit dem anfallenden Laub gemulcht,

kann das Aufkommen des Unkrauts auch durch Ausstreuen von Deserpan G

verhindert werden. Die Wirkung von Deserpan G hält den ganzen Frühling an.

Vor dem Einwintern sollten die Buchspflanzen noch einmal auf einen Befall mit

dem Buchsbaumzünsler überprüft werden. Zur Bekämpfung des Buchsbaumzünslers

eignet sich Kendo Gold oder das SanoPlant Bio-Spritzmittel. Für

einzelne Buchsbäume kann auch der Kendo Spray eingesetzt werden.

Rasen

Schneeschimmel führt im Rasen zu braunen, schmierigen Flecken. Häufig bemerkt

man den eigentlichen Schaden erst, nachdem der Schnee weggeschmolzen

ist. Der Krankheit muss vor dem ersten Schneefall durch Spritzungen mit

Switch vorgebeugt werden. Sobald die ersten abgestorbenen Flecken sichtbar

sind, lässt sich die Krankheit nicht mehr bekämpfen.

Ziergarten

Die Königin der Blumen – die Rose – macht fast das ganze Jahr über Freude.

Robuste Sorten blühen beinahe bis zum ersten Schnee. Dann die Triebe bis auf

Kniehöhe zurückschneiden, der Hauptschnitt erfolgt erst im Frühjahr (Busch-

und Beetrosen). Kletterrosen und Hochstammrosen falls nötig mit Vlies oder

Tannenreisig abdecken, wenn längere Frostperioden drohen.

Gemüsegarten

Das Gemüselager im Keller wird gelegentlich von Mäusen und Ratten bedroht.

Ramor Silo oder Klerat Quick schaffen Abhilfe.

Obst, Beeren, Reben

In dieser Zeit werden noch späte Apfel- und Birnensorten gepflückt. Diese

sollten nicht zu früh geerntet werden. Nachtfröste bis –5 °C schaden nicht.

Die Herbstsonne trägt viel zur Ausreife bei. Obstbäume auf der Wiese sind

oft gefährdet durch Wurzelfrass von Mäusen. Wichtig ist, dass das Gras vor

dem Einwintern kurz geschnitten wird.

Haus, Balkon

Die Calluna sowie die dekorative Erika gracilis (mit z. B. während eines Waldspaziergangs

gesammelten Samenständen, mit beerenbehängten Zweigen,

Rindenstücken, Efeu, Tannenzapfen und allerhand farbigen Blättern) bieten die

Möglichkeit, die Geranienkistli, diverse Kübel, Tröge und Töpfe neu zu bepflanzen.

Für spezielle Farbtupfer sorgen auch Zierkohl, Ziermais, Trockenblumen,

Mohn und Disteln.

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Eine weitere Möglichkeit, das Balkonjahr noch zu verlängern, sind die intensiven

Farben von Chrysanthemen und diversen Astern. Die Chrysanthemen sind im

Herbst an Farbenvielfalt kaum zu überbieten. Die kugelrunden Garden-Mums-

Chrysanthemen mit Hunderten von kleinen, Kopf an Kopf liegenden Blüten in

vielen Farben bedeuten für den Balkon eine Bereicherung.

Beim Kauf von Chrysanthemen auf knospige Pflanzen achten. Diese blühen dann

zu Hause schön auf, und man kann die Blüte während 6–9 Wochen geniessen.

Ein sehr wichtiger Arbeitsvorgang muss vor dem Überwintern von winterharten

Pflanzen in Kübeln, Trögen und Töpfen beachtet werden: Alle Gefässe vor dem

ersten Frost sehr stark einwässern, eventuell später nochmals wiederholen.

Gärtner tipps

In dieser Jahreszeit werden oft

Zierkürbisse zu Dekorationszwecken

in Schalen usw. verwendet. Um ein

schnelles Einschrumpfen zu ver-

meiden beziehungsweise die Ver-

dunstung zu verringern, können die

Poren der Kürbisse mit Bienenwachs

versiegelt werden. Die Haltbarkeit

wird dadurch wesentlich verlängert.

Je nach Rückschnitt im Sommer sind

jetzt diverse Teekräuter nachge-

wachsen. Frischgrüne, geschnittene

Zweige von Teekräutern wie Pfeffer-

minze oder Zitronenmelisse können

getrocknet werden.


November

44. Woche 45. Woche 46. Woche 47. Woche 48. Woche

Mondlauf

100-jähriger Kalender

Vorherrschend sonnige Witterung. Zuweilen Nebel, aber meist mildes Wetter. Es folgen ziemlich kühle Tage. Dann zeigt sich wieder milde Witterung.

Winterimpression

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Wurzeltag

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Blatttag Blütentag Fruchttag


Dezember

49. Woche 50. Woche 51. Woche 52. Woche

Pfaffenhütchen

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Mondlauf

100-jähriger Kalender

Meist windiges, ziemlich kaltes Wetter. Dann kommen Tage mit Schneefall; nachher zeigt sich mildes Wetter. Vorherrschend helle, aber kalte Witterung.

Wurzeltag

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Blatttag Blütentag Fruchttag


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Dezember 2011

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