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Werkstattzeitung I Ausgabe 23 I April 2012 Wirtschaft - Behinderte Menschen - Eltern

FATAL! WfbM droht Umsatzausfall durch Cardo-Door-Schließung Seite 6

ENTSPANNT! Stressbewältigungskurse für Mitarbeiter Seite 18

ENGAGIERT! Die Arbeit der Elternbeiräte in Freising und Erding Seite 26 ff


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WIRBEL 23 | APRIL 2012

Vorwort

Liebe WIRBEL-Leser!

Nach über 30

Jahren Zusammenarbeit

werden

wir einen unserer

größten Kunden

verlieren. Die

ehemalige Normstahl

GmbH, jetzt

Cardo Door Production GmbH, wird ihre

Tore für immer schließen. Ein Investor hat

die Firma aufgekauft und wird den Fertigungsstandort

Moosburg komplett aufgeben.

Ab dem dritten Quartal 2012 werden

dort keine Tore mehr produziert. Das hat

gravierende Auswirkungen auf unsere

Werkstatt.

Cardo-Door-Werksschließung

Zunächst sind natürlich die vielen Mitarbeiter

in den Standorten Erding und Freising

betroffen, die derzeit noch mit den

Aufträgen von Normstahl beschäftigt sind

und deren Arbeiten damit wegfallen.

Das Fatale daran ist, dass wir nicht nur

neue und vor allem geeignete Arbeiten

suchen müssen, sondern auch noch die

massiven Umsatzausfälle irgendwie kompensieren

müssen. Hier bewegen wir uns

immerhin in einem Bereich, der weit über

250.000 Euro pro Jahr liegt. Dieser Umsatzausfall

wird sich direkt auf die Löhne

der Mitarbeiter auswirken, wenn es uns

nicht gelingt, dass wir einen oder mehrere

Auftraggeber fi nden, die für unsere

Mitarbeiter passende Arbeiten anbieten.

Derzeit sind wir aktiv dabei geeignete Arbeiten

zu suchen. Ich hoffe sehr, dass wir

es schaffen diesen herben Umsatzausfall

auszugleichen und somit die Löhne unserer

Mitarbeiter sichern können.

Abschied von

Frau Dr. Schmidt-Eichner

Im Bereich der Arbeitssicherheit wird uns

unsere Betriebsärztin Frau Dr. Schmidt-

Eichner nach beinahe zehn Jahren intensiver

Begleitung verlassen. Vielen

Dank Frau Dr. Schmidt-Eichner für Ihre

offene und den Menschen zugewandte

Titelbild:

Ilona Huber ist in der Gruppe Leichtmontage

2 in der Freisinger Werkstatt

beschäftigt. Lesen Sie dazu auch den

Beitrag auf Seite 10 „Jetzt red‘n mia“.

Art des Umgangs miteinander, für die

kompetente und unkomplizierte Zusammenarbeit!

Nachfolgerin von Frau Dr.

Schmidt-Eichner wird Frau Scholz. Sie

ist, unter anderem, anerkannte Ärztin

für Betriebsmedizin. Zusätzlich verfügt

sie bereits über langjährige Erfahrung

bezüglich der Arbeit mit Menschen mit

einer Behinderung. Frau Scholz wird

sich im Herbst-WIRBEL genauer vorstellen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Neue Fachkraft für Arbeitssicherheit

Gleichzeitig haben wir mit Werner

Schütz eine sehr erfahrene Fachkraft

für Arbeitssicherheit gewonnen (Bericht

auf Seite 25). Er wird uns auf Gefahrenpotentiale

hinweisen und beraten,

damit wir uns bezüglich der Arbeitssicherheit

stetig verbessern. Ich freue

mich auf die Zusammenarbeit.

Aus unserem Werkstattalltag

Im Folgenden fi nden Sie nun viele weitere

Beiträge rund um unser Werkstattleben,

wichtige Veranstaltungen und

Themen, die uns bewegen.

Viel Spaß beim Lesen.

Ihr

ALBERT WITTMANN, GESCHÄFTSFÜHRER

Nachruf

Wir trauern um

Christine Hess

Am 30. März 2012 verstarb nach

schwerer Krankheit unsere Kollegin

und Freundin Christine Hess.

Christine Hess und ich, Markus

Forster, arbeiteten circa 6 ½ Jahre

im Werkstattrat zusammen. In dieser

Zeit ist Christine uns allen sehr

ans Herz gewachsen. Wir konnten

uns immer aufeinander verlassen.

Natürlich gab es auch mal

Meinungsverschiedenheiten, aber

diese räumten wir schnell aus dem

Weg! Christine war eine sehr starke

Frau mit viel Durchsetzungsvermögen,

die wusste, was sie wollte.

Für unseren Werkstattrat war sie

ein Energiequell, voller Kraft und

Leben.

Christine wir werden Dich sehr

vermissen, Dein Lachen, Dein

Wesen!

DER WERKSTATTRAT ERDING, FREISING,

BURGHARTING MIT VERTRAUENSPERSON

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WIRBEL 23 | APRIL 2012

Themen in diesem Heft

Wirbel-Ausgabe 23

Seite 2

Vorwort von Albert Wittmann

Seite 3

Nachruf: Wir trauern um

Christine Hess

Seite 6

Cardo Door (Normstahl) schließt die

Tore – mit gravierenden Folgen für

die WfbM

Seite 8

Der Mensch steht im Mittelpunkt:

Informationen zum Gesamtplanverfahren

Seite 10

Jetzt red‘n mia: Die Gruppe LM2

Seite 13

„Schön, dass du da bist“: Arbeitsbegleitende

Maßnahme Tanz und

Bewegung

Seite 16

Hier spielt die Musik: neue Klänge

in der Förderstätte Erding

Seite 18

„Stell dir vor, du liegst im warmen

Sand“: Entspannungskurse in der

WfbM Erding und Freising

Seite 21

Herzlich Willkommen: die neuen

Mitarbeiter in Freising und Kleinbachern

Seite 22

Vorgestellt: das neue Personal der

WfbM Erding und Freising

Seite 24

Worte zum Abschied von Frau

Dr. med. Isolde Schmidt-Eichner

Seite 25

Neue Fachkraft für Arbeitssicherheit:

Werner Schütz stellt sich vor

Seite 26

„Es gibt viel zu tun“: Einblicke in die

Arbeit des Erdinger Elternbeirates

Seite 28

Mitwirkung: Aufgaben des Elternbeirats

der WfbM

Seite 29

Elterngespräch: Gemeinsamer

Austausch in der Förderstätte

Erding

Seite 30

Runder Tisch in der Freisinger

Werkstatt: Jahrestreffen von Elternbeiräten

und Werkstattrat

Seite 31

Renovierungsarbeiten in Burgharting:

Hör‘ mal, wer da (schon

wieder) hämmert

Seite 32

Gelungener Umbau: Neues

Sozialdienstbüro in der Freisinger

Werkstatt

Seite 34

Stimulierung der Sinne: Der

Snoezelen-Raum der Förderstätte

Kleinbachern

Seite 36

Helau und Alaaf: Fasching in der

WfbM Erding

Seite 38

Erfolreiche Spiele: Dritte

Bayerische Special Olympics in

Nesselwang

Seite 41

Veranstaltungen

Seite 42

Unterhaltung: Suchbild und Rätsel

Seite 43

Impressum

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WIRBEL 23 | APRIL 2012

Cardo Door schließt die Tore

Gravierende Folgen für die WfbM

Eine schöne Bescherung verpasste die

Konzernleitung von Assa Abloy den rund

170 Beschäftigten von Cardo Door Production

kurz vor Weihnachten 2011. Der

schwedische Mutterkonzern, der das

Moosburger Traditionsunternehmen erst

im April 2011 offi ziell übernommen hatte,

teilte während einer Betriebsversammlung

den völlig geschockten Mitarbeitern

mit, dass die Produktion in Wang schon

im Laufe des nächsten Jahres eingestellt

werde und nach kostengünstigeren

Standorten im Ausland verlegt werden

soll. Punkt. Zurück blieb eine fassungslose

Belegschaft mit Existenzängsten und

Sorgen um die Zukunft, darunter auch einige

Menschen mit Behinderung, die sich

in dem Unternehmen bereits viele Jahre

bewährt hatten.

Billigproduktion statt

individueller Qualitätsarbeit

Begründet wurde das Vorhaben mit den

unzureichenden Gewinnmargen von „nur“

5 bis 7 Prozent. Die von Assa Abloy zum

Ziel gesetzten Gewinnspannen von 12 bis

15 Prozent könnten hier niemals erreicht

werden. Zudem stünden die erforderlichen

Investitionen in den Standort Wang in keinem

Verhältnis zu wesentlich moderner

ausgestatteten aber weniger ausgelasteten

Produktionsstätten im europäischen

Ausland. Um Weltmarktführer auf dem

Gebiet der Tortechnik zu werden setze

der Großkonzern laut Aussagen der IG

Metall künftig auf standardisierte Serienproduktion

zu Discountpreisen anstatt auf

individuelle Qualitätsarbeit, die bislang

von vielen zufriedenen Cardo-Door-Kunden

so geschätzt wurde.

Erhebliche Folgen für die WfbM

Auch die Erdinger und Freisinger WfbM

traf die Nachricht der geplanten Firmenschließung

wie ein Schlag ins Gesicht.

Denn bereits seit über 30 Jahren

arbeiten die Werkstätten eng mit dem

Traditionsunternehmen zusammen.

Die Arbeiten ziehen sich durch nahezu

alle Abteilungen und beschäftigen

viele Mitarbeiter mit unterschiedlichen

Behinderungsgraden einschließlich der

Schwächsten. Somit konnte bislang rund

ein Viertel des Rohgewinns der WfbM

alleine durch das Auftragsvolumen der

Firma Cardo Door erwirtschaftet werden

– eine Kennzahl, die das Ausmaß der

anstehenden Schließung anschaulich vor

Augen führt.

Zudem wurden viele Produktionsprozesse

in den Werkstätten speziell auf die Anforderungen

von Cardo Door ausgelegt

und auf die individuellen Fähigkeiten der

Mitarbeiter zugeschnitten, so dass auch

Menschen mit schwersten Behinderungen

in die Auftragsbearbeitung mit einbezogen

werden konnten. Insbesondere für

diese Mitarbeiter künftig geeignete alternative

Tätigkeiten zu fi nden stellt eine

große Herausforderung dar.

Ein nahtloser Übergang ist fraglich

Zwar ist noch kein offi zieller Schließungstermin

bekannt, doch die traurige

Gewissheit wird wohl nicht mehr allzu

lange auf sich warten lassen. Gerüchten

zufolge soll die Produktion der Tore

schon im dritten Quartal 2012 ins Ausland

verlegt werden. Neukundenakquise hat

nun in der WfbM höchste Priorität. Doch

ein nahtloser Übergang wird trotz angestrengter

Bemühungen in der Kürze der

Zeit wohl kaum zu realisieren sein. „Wir

sind intensiv auf der Suche nach neuen

Auftraggebern, doch die Aufträge, die uns

nun voraussichtlich wegbrechen, werden

wir wohl kaum kompensieren können.“,

äußert sich Geschäftsführer Albert Wittmann

skeptisch.

Abschied von den Kollegen

Häufi g wird in den Medien von Insolvenzen

und dem Schlucken von Traditionsunternehmen

durch Großkonzerne berichtet.

Der aktuelle Stand der Dinge hat Mitarbeitern

und Personal der WfbM gleichsam

ins Bewusstsein gerufen, dass sowas

auch schnell mal vor der eigenen Haustür

passieren kann. Zum Kummer über die

wegfallenden Aufträge mischt sich insbesondere

auch die Betroffenheit über den

Verlust der Arbeitsplätze der freundlichen

Kollegen in Wang. Diesen wurde zu allem

Überfl uss kurz nach Bekanntgabe der

Schließung auch noch per unpersönlicher

E-Mail mitgeteilt, dass die anstehende

Weihnachtsfeier nun ersatzlos gestrichen

sei. Doch ist ein Treffen zwischen den

Mitarbeitern der WfbM und den Kollegen

von Cardo Door geplant, um sich gegenseitig

für die langjährige gute Zusammenarbeit

zu bedanken und um sich gebührend

zu verabschieden – so wie sich das

eben gehört!

Stimmen der

Mitarbeiter:

ANDREA WELTER,

REDAKTIONSBERATUNG

Andreas Volkmer:

„Diese Arbeit zu verlieren verändert

den ganzen Tagesablauf und

raubt mitunter die Strukturen. Aber

es wird weitergehen!“

André Beruda:

„Durch den Wegfall von Cardo

Door wird im momentanen Tagesablauf

ein großer Teil fehlen. Ich

hoffe, dass man das kompensieren

kann damit keine Langeweile

aufkommt.“

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Der Mensch steht im Mittelpunkt

Informationen zum Gesamtplanverfahren

Individualisierung, Kommunalisierung,

Inklusion und Selbstbestimmung sind

zentrale Ziele der UN-Konvention über die

Rechte der Menschen mit Behinderungen,

in der es vor allem darum geht, eine

gleichberechtigte und selbstbestimmte

Teilhabe aller Menschen mit Behinderung

am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Viele Menschen mit Behinderung sind

dabei auf die Leistungen der Eingliederungshilfe

angewiesen. Zur Einschätzung

und Organisation des Umfangs dieser

Leistungen wird nach dem Sozialgesetzbuch

XII seit einigen Jahren das Gesamtplanverfahren

durchgeführt. Es greift die

Ziele der UN-Konvention auf und würdigt

den Menschen mit Behinderung in seiner

individuellen Lebenssituation. Folgerichtig

soll er an der umfassenden Ermittlung

seiner Bedarfssituation sowie an der Auswahl,

Planung und Umsetzung der Hilfen

maßgeblich mit einbezogen werden.

Teilhabeplanung hat für Menschen mit

Behinderung besondere Bedeutung.

Denn hier stehen für sie wesentliche

Fragen ihrer Lebensführung in einer

Weise im Mittelpunkt, die nicht behinderte

Menschen kaum nachvollziehen können.

In einer solchen zwangsläufi g angstbesetzten

Situation Selbstbestimmung

wahrzunehmen, stellt eine hohe Herausforderung

dar und bedarf der besonderen

Unterstützung. Gezielte Vorbereitung auf

Gespräche, Transparenz des Verfahrens,

Barrierefreiheit im Hinblick auf Zugang zu

Informationen und deren Verständlichkeit,

Empathie und Wissen um die Situation

der Menschen mit Behinderung seitens

der Planerinnen und Planer und nicht

zuletzt die eigene Erfahrung, tatsächlich

zum Ergebnis der Planung Einfl uss genommen

zu haben, sind einige wichtige

Voraussetzungen zur Verwirklichung der

Selbstbestimmung.

Das Handeln der Fachleute orientiert sich

an den Zielen, die der Mensch mit Behinderung

seinem Leben geben möchte

unter Berücksichtigung der Möglichkeiten

aller Beteiligten. Für Menschen mit

seelischer Behinderung fi ndet das Gesamtplanverfahren

bereits seit 2005 in

ganz Bayern Anwendung und wurde ab

Januar 2010 als Modellphase auch auf

Menschen mit geistiger und körperlicher

Behinderung ausgeweitet. Ab Juli 2012

wird das Gesamtplanverfahren fl ächendeckend

eingeführt.

Zentrale Fragen im Planungsprozess

Ein Prozess kann normalerweise nur

dann wirkungsvoll sein, wenn er zielgerichtet

auf einen zukünftigen Zustand

ausgerichtet ist. Daher setzt auch der

Hilfeplanungsprozess zur Unterstützung

im Einzelfall auf eine verbindliche Vereinbarung

von Zielen und Absprache von

Adventsmanufaktur in Burgharting

Maßnahmen zwischen dem Menschen

mit Behinderung, Leistungserbringer

und Leistungsträger.

.

Folgende Fragen sollen berücksichtigt

werden:

• Was möchte der Mensch mit

Behinderung?

• Welche Fähigkeiten, Potenziale und

Einschränkungen sind vorhanden?

• Welche Ziele sollen verwirklicht

werden?

• Welche Fähigkeiten sollen entwickelt

und gefördert werden?

• Welche Art zu Leben wird angestrebt?

• Welche Beeinträchtigungen können

überwunden oder reduziert werden?

• Welche individuellen Hilfen oder

Unterstützungsleistungen sind notwendig?

Die Situation des Einzelnen

wird im Gesamtplanverfahren

berücksichtigt.

Bild: istockphoto.com/

Ricardo Infante Alvarez

• Stärkere Beachtung der persönlichen

Wünsche

• Umfassende Betrachtung der

Situation des Einzelnen

• Ganzheitliche Ermittlung der

individuellen Bedürfnisse

• Aktive Mitwirkung des Menschen mit

Behinderung

• Wohnortnahe und sozialraumorientierte

Umsetzung

• Verbesserung der Zusammenarbeit im

Dreieck Leistungsträger – Leistungserbringer

– Leistungsberechtigte

• Verkürzte Bearbeitungszeit durch

standardisierten Verfahrensablauf

Die Rolle der WfbM

Als Leistungserbringer nimmt die WfbM

im Gesamtkontext des Gesamtplanverfahrens

bezüglich der Teilhabe am

Arbeitsleben einen hohen Stellenwert ein.

Sie bietet den Mitarbeitern mit Behinde-

Ziele des Gesamtplanverfahrens rung ein hohes Maß an berufl icher

Die • Weihnachtsvorbereitungen Passgenauere und individuellere laufen in der Gärtnerei Qualifi zierung Burgharting und auf personenzentrierter

Hochtouren: Hermann

Hilfen Lenz (großes für Menschen Bild), Petra mit Behinderung Riedl, Christian Brielmeier Förderung. und Tobias Alt (von links).

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Dabei unterstützen und begleiten Sozialdienst

und Fachkräfte als verlässliche

Bezugspersonen den einzelnen Mitarbeiter

ausgehend von seinem Entwicklungsstand

und seiner Leistungsfähigkeit. Ziel

ist es dabei neben der Arbeitserprobung

eine dauerhafte Tätigkeit in den verschiedenen

Abteilungen aufzunehmen oder

eine Förderung mit Hinführung einer

Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt

anzustreben. Durch praktische Mitarbeit

am Arbeitsplatz, durch professionelle

Unterstützung bei Krisen und nicht zuletzt

durch den gemeinsam erarbeiteten Förderplan

auf Grundlage des Hilfeplan- und

Entwicklungsbogens (HEB) unterstützt der

Sozialdienst die Mitarbeiter somit bei der

Erreichung ihrer Rehabilitationsziele.

Passgenaue Hilfe oder Kostenbremse?

Hilfen durch individuelle Planung zu

gestalten und im Ergebnis zu überprüfen

macht Sinn. Bei der Gesamtplanung sind

der Mensch mit Behinderung sowie seine

Angehörigen als Profi s in eigener Sache

beteiligt. Hier liegt die große Chance,

passgenaue Lösungen für die individuellen

Bedürfnisse zu fi nden. Allerdings

ist der Kostendruck bei den Kommunen

groß. Ihre Position als Leistungsträger

ist durch das Instrument der Gesamtplanung

gestärkt. Die Befürchtungen von

Menschen mit Behinderung sind erheblich,

dass bei der Festlegung von Zielen

und Maßnahmen für ihre Eingliederung

die Senkung der Kosten in der Eingliederungshilfe

im Vordergrund steht und

nicht die sachgerechte Ausgestaltung von

Selbstbestimmung und Teilhabe.

Jetzt red‘n mia

Die Gruppe LM2

Wir sind die Gruppe LM2 (Leichtmontage)

und stellen euch unseren Arbeitsalltag

vor:

• Renate Fent zählt mithilfe eines

Steckbretts 100 Kugelschreiber

ab.

• Manfred Pirchenfellner schweißt

fertig verpackte Kopfhörer ein.

• Patricia Savarino: „Ich klebe Etiketten

auf Schachteln, baue sie zusammen

und verpacke darin Antriebsräder

mit Rostschutzpapier.“

• Alfred Schleibinger und Monika

Gschlössl verpacken Teilesätze

mithilfe einer Arbeitsvorlage.

• Thomas Roggenbuck: „Ich verpacke

MAN-Ersatzteile in Tüten, klebe

Etiketten auf und binde die Tüten dann

zu.“

• Martha Huber: „Ich darf mit meinem

Easy Walker regelmäßig Gehübungen

machen.“

Neben unseren Werkstattarbeiten

beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen

Tätigkeiten. Dabei lernen wir

verschiedene Fähigkeiten zu erhalten

oder zu erlernen, aber wir können auch

entspannen und uns ausruhen.

ANDREA WELTER, REDAKTIONSBERATUNG Arbeitsalltag der Gruppe LM2. Arbeiten und dann Entspannen.

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Hallo! Schön, dass du da bist

Arbeitsbegleitende Maßnahme: Tanz und Bewegung

Spielerisch lernen, gemeinsam tanzen und trommeln: Die arbeitsbegleitende Maßnahme

„Tanz und Bewegung“ bietet den Mitarbeitern Abwechslung zum Arbeitsalltag.

Vorbereitungen

Schon bevor die Teilnehmer der einzelnen

Gruppen den Raum betreten schafft

Kursleiterin Ursula Sandner Große-Hering

eine einladende Atmosphäre zum Entspannen.

Großfl ächig werden Stühle entfernt,

Musik-Kassetten mit ruhigen oder

auch kräftigen, rhythmischen Klängen

liegen bereit und in der Mitte am Boden

stapeln sich bunte, hauchdünne Tücher.

Verschiedene Musikinstrumente, hauptsächlich

Trommeln, Rasseln und noch andere

Utensilien, wie z. B. Igelbälle, warten

in der Ecke auf ihren Einsatz.

Gleich kann es losgehen, die Kursleiterin

holt ihre Leute aus den Arbeitsgruppen

und man sieht jedem Teilnehmer an, dass

er sich freut – zum einen auf „Ursula“ und

dann natürlich auf „Tanz und Bewegung“.

Schön, dass du da bist

Zuerst formiert sich eine Schlange,

die sich in verschiedenen Richtungen

zur Musik durch den Raum schlängelt.

Manchmal klappt das nicht so ganz, denn

einige haben Probleme sich am Vordermann

festzuhalten, aber die Kursleiterin

hat alle fest im Auge und korrigiert sie

ganz behutsam wieder zu einer Einheit.

Danach wird jeder Teilnehmer einzeln mit

dem Lied „Hallo! Schön, dass du da bist“

und mit Namen begrüßt, was alle anderen

fröhlich registrieren.

Geschicklichkeitsübungen

Jetzt darf sich die ganze Gruppe zur Musik

nach Lust und Laune durch den Raum

bewegen, bis plötzlich Funkstille ist, das

heißt, jeder soll sich ein farbiges Tuch

vom Boden aufheben. Die folgenden

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Spiele zielen immer darauf ab, dass

man sein Tuch wiedererkennt. Auch das

ist nicht bei jedem Teilnehmer möglich,

aber nach vielen Übungen gelingt es

dann doch. Es gibt noch eine Menge

Möglichkeiten die Tücher zur Musik zu

bewegen, man kann mit ihnen winken, sie

fl iegen lassen, sie mit dem Kopf oder den

Füßen auffangen. Es sind alles Geschicklichkeitsübungen,

die bei dieser Gruppe

mühsam erlernt werden müssen.

Zwei Gruppen

Seit circa einem Jahr gibt es im Rahmen

der arbeitsbegleitenden Maßnahmen das

Angebot „Tanz und Bewegung“ und es ist

hauptsächlich für schwächere Mitarbeiter

gedacht. Ursula Sandner Große-Hering

hat nach längeren Beobachtungen versucht,

eine anfangs größere Gruppe zu

teilen, damit alle gut zusammenpassen

und man je nach Fähigkeiten mit allen

optimal arbeiten kann. So treffen sich im

14-tägigen Wechsel zwei unterschiedliche

Gruppen. Man kann hier bei intensivem

Zuschauen sehr gut erkennen wo die

Grenzen der einzelnen Teilnehmer sind.

Tanzen und Trommeln

Auch in der aktiveren Gruppe sind die

Rituale bei der Begrüßung oder Verabschiedung

sehr wichtig. Jeder einzelne

wartet darauf, dass sein Name erwähnt

wird und alle sind glücklich, wenn sie sich

zur Musik bewegen dürfen. Anschließend

verteilt Ursula Sandner Große-Hering

Musikinstrumente und jeder kann sich an

einer Trommel, einer Rassel oder an der

Schlitztrommel ausleben. Schaut man

dann in die Gesichter, erkennt man große

Freude, Zufriedenheit und Entspannung.

Die Zeit bleibt für einen Moment stehen.

Indianische Rythmen

Danach erzählt die Kursleiterin vom Tanz

eines indianischen Mädchens und alle

Teilnehmer machen einen Kreis und bewegen

sich im Rhythmus teils stampfend

oder fast lautlos durch den Raum. Das

gelingt sehr gut und man fühlt sich bei der

Tanzen wie eine Schlange oder mit Tüchern: Die Bewegung zu Musik macht den

Teilnehmern der Gruppe 1 sichtlich Freude.

typischen Musik und dem Gesang fast

selbst wie ein Indianer.

Verabschiedung

Zum Schluss werden nach einer bekannten

Melodie noch einmal alle Instrumente

mit den Händen bedient und nach dem

Ritual der Verabschiedung geht es in die

Pause. Obwohl die Brotzeit für alle sehr

wichtig ist, kann sich doch der eine oder

andere Teilnehmer sehr schwer von dieser

schönen Stunde trennen.

Abwechslung zum Arbeitsalltag

Dass auch ich den Alltag vollkommen

ausgeblendet habe, ist Ursula Sandner

Große-Hering bestens gelungen, denn die

Mischung von Herzlichkeit, von Anregungen

zur Bewegung mit Musik, von Ideen

zur Spielgestaltung und nicht zuletzt von

den fröhlichen Gesichtern unserer Mitarbeiter

lässt Stress und Hektik gar nicht

erst aufkommen.

ELISABETH MAYER,

ELTERNBEIRATSVORSITZENDE WFBM FREISING

Teilnehmer

„Tanz & Bewegung“

Gruppe 1

• Anita Schinzel

• Gabi Kaulich

• Annemarie Schmid

(Rollstuhlfahrerin)

• Georg Gruber

• Alfred Schleibinger

Gruppe 2:

• Max Groiß

• Christine Sattler

• Steffi Wolf

• Günter Kraft

• Sebastian Schweinhuber

Gerhard Archner

• Josef Dürr

• Manuel Scharf

• Ivonne Glasner

• David Komala

In Gruppe 2 werden Trommeln und Rasseln ausgepackt. Bei indianischen Rhytmen

vergessen Tänzer und Musiker die Zeit.

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Hier spielt die Musik!

Neue Klänge in der Förderstätte Erding

Dank großzügiger Spenden, die zu Händen

der Förderstätte Erding getätigt

wurden, konnten wir uns ganz besondere

Instrumente leisten. Schon bereits die

Anschaffung war ein Höhepunkt für die

ganze Gruppe. Gemeinsam mit unseren

Mitarbeitern mit Behinderung fuhren wir

nach Moosburg in die „Welt der 1000

Klänge“ und ließen uns von fachkundigen

Händen passende Instrumente vorführen.

In dieser angenehmen Atmosphäre durfte

jeder Mitarbeiter die vorgestellten Instrumente

ausprobieren.

Im Folgenden stellen wir vor, für welche

Instrumente sich die Förderstätte entschieden

hat:

Steeldrum:

Dieses Instrument fasziniert mit seinen

karibischen Klängen und wirkt sich sehr

positiv auf die Stimmung der Mitarbeiter

aus. Es bereichert nicht nur jede gesellige

Runde, sondern ermöglicht jedem Spieler

ein Erfolgserlebnis, da die Töne so gestimmt

sind, dass sie in jeder Spielabfolge

harmonisch klingen. Dadurch ist eine

unglaubliche Klangvielfalt möglich.

Ursprünglich stammt dieses Instrument

aus Trinidad und Tobago und wird dort

aus Ölfässern in aufwändiger Handarbeit

geformt.

Hapi:

Hapi steht für: Hand Activated Percussion

Instrument. Die Hapi ist ein relativ neues

Instrument auf dem Markt. Es überzeugte

uns durch seinen ruhigen und meditativen

Klang. Es eignet sich sehr gut, um

Gemeinsam die Möglichkeiten einer Steeldrum entdecken macht Spaß.

Phantasiereisen im Traumland musikalisch

zu untermalen. Durch das Anschlagen

der Stahlzungen mit den Fingern oder

einem Gummischlegel erzeugt der Spieler

eine harmonische Klangabfolge. Genau

wie die Steeldrum ist die Hapi pentatonisch

gestimmt.

Klangschale:

Ein Instrument, das in mehreren Bereichen

unserer Arbeit Verwendung fi ndet:

Eine Massage mit der Klangschale wirkt

besonders entspannend. Dabei wird sie

auf die jeweilige Körperstelle aufgelegt,

durch das Anschlagen übertragen sich

deren Schwingungen auf den Körper.

Somit lockern sich Verspannungen

und der Körper wird noch einmal bewusster

wahrgenommen. Will man die

Aufmerksamkeit der Betreuten auf etwas

Bestimmtes lenken, ist dies mit dem

Anschlagen einer Klangschale möglich.

Zudem setzen wir dieses Instrument gerne

im Traumland für Phantasie- und Entspannungsreisen

ein, da wir die Erfahrung

gemacht haben, dass unsere Mitarbeiter

aufgrund des natürlichen und angenehmen

Klangspektrums sehr gut zur Ruhe

fi nden können.

Die Arbeit mit Instrumenten bereichert

den Alltag unserer Mitarbeiter mit Behinderung

und wir entdecken immer wieder

neue Möglichkeiten, sie einzusetzen und

unsere Wahrnehmung für Musik zu sensibilisieren.

EDITH EIBELMEIER UND RAMONA SELMAIR,

FÖRDERSTÄTTE ERDING

Eine Klangschale kann als Instrument aber auch als Massagegerät genutzt werden.

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„Stell dir vor, du liegst im warmen Sand“

Entspannungskurse in der WfbM Erding und Freising

In Entspannungskursen erlernen die Mitarbeiter einfache Übungen, die helfen mit

Stress im Arbeitsalltag und im Privatleben besser umzugehen.

Im Rahmen der Qualifi zierung biete ich

seit einem Jahr Entspannungskurse in

den Werkstätten Erding und Freising an.

Dabei konnten bisher rund vierzig Mitarbeiter

in mehreren Gruppen mit den

verschiedenen Entspannungstechniken

vertraut gemacht werden.

Wozu dient die Entspannung?

Es geht vor allem darum einfache Übungen

zu erlernen, die man im Arbeitsalltag

und auch in der Freizeit gut umsetzen

kann. Die verschiedenen Entspannungsmethoden

sollen Stress abbauen und helfen,

besser mit den Herausforderungen

am Arbeitsplatz umgehen zu können.

Die Angebote:

Progressive Muskelentspannung

nach Jacobsen

Bei dieser Form der Entspannung handelt

es sich um die willentliche und bewusste

An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen.

Nacheinander werden die

einzelnen Partien angespannt, gehalten

und wieder losgelassen. Dabei werden

Konzentration und Körperwahrnehmung

geschult. Ziel des Verfahrens ist die

Senkung der Muskelanspannung. Zudem

können durch die Entspannung der

Muskulatur auch andere Zeichen körperlicher

Unruhe und Erregung reduziert

werden. Darüber hinaus werden Muskelverspannungen

aufgespürt, gelockert und

somit Schmerzzustände verringert.

Atemübungen

Anhand verschiedener Atemtechniken

soll den Teilnehmern bewusst gemacht

werden, wie die Atmung auf den Körper

einwirkt und unsere Gesundheit beeinfl

usst. Mit gezieltem Einatmen durch die

Nase und Ausatmen über den Mund soll

eine kontrollierte Atmung erlernt werden.

Dabei sollte der Atemrhythmus möglichst

gleichmäßig sein.

Stress kann uns im wahrsten Sinne des

Wortes die Luft zum Atmen nehmen.

Nimmt er überhand, verkrampfen sich

Bauchmuskeln und Zwerchfell, die Lunge

kann sich nicht optimal ausdehnen, die

Atmung wird fl acher und schneller, die

Sauerstoffversorgung schlechter. Atmet

man tief in den Körper hinein, möglichst

bis in den Bauch und zu den Zehen,

kann Stress abgebaut werden. Ein Beispiel,

um schnell zur Ruhe zu kommen,

ist die Fahrstuhlatmung: langsam durch

die Nase einatmen und bis vier zählen

– Atem kurz anhalten – über den Mund

wieder auszuatmen und bis vier zählen.

Diese einfache Übung erzielt eine bessere

Durchblutung, wodurch der Körper

wieder mit mehr Energie versorgt und die

Konzentrationsfähigkeit gesteigert wird.

Autogenes Training

Das autogene Training ist eine konzentrative

Selbstentspannung, also eine Hinwendung

zum eigenen körperlichen und

geistigen Geschehen. Angenehme Situationen

und Bilder werden vorgesprochen

und somit der Alltagsstress ausgeblendet.

Es beginnt mit einer Ruheformel („Ich bin

ganz ruhig und entspannt.“), dann folgen

verschiedene Wärme- oder Schwereübungen.

Eine Wärmeübung für den ganzen

Körper zum Ausprobieren:

• Stell dir vor, du liegst im warmen Sand

eines Strandes. Du fühlst die Wärme

des Sandes auf deiner Haut, auf deinem

Körper.

• Die Sonne scheint – sie wärmt deinen

Körper angenehm.

• Der ganze Körper ist warm.

• Der Körper ist ganz warm.

• Über deine Stirn weht ein sanfter,

kühler Wind.

• Ich bin ganz ruhig und entspannt.

Mit einer Rückholformel kommen wir

wieder an. Wir bewegen und dehnen uns,

öffnen die Augen („Ich komme wieder im

Raum an.“). Ich lese vor und die Teilnehmer

spüren nach. Auch hier bedarf es der

Übung, um die gewünschte Entspannung

zu erzielen. Ist man alleine, spricht man

sich selbst vor oder mit Hilfe einer CD.


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Wie ist die Erfahrung?

Anhand eines Fragebogens habe ich

die Zufriedenheit und Umsetzung im

Arbeitsalltag sowie in der Freizeit hinterfragt.

Die Teilnehmer äußerten sich dazu

durchaus positiv. Einige wenden nun das

Erlernte am Arbeitsplatz und auch zu

Hause an. Alle sind sich einig, dass die

verschiedenen Entspannungsmethoden

einen guten Beitrag zur Arbeits- und Lebensqualität

darstellen.

Einige Stimmen der Teilnehmer

• „Ich kann mich gut entspannen.“

• „Ich übe auch zu Hause.“

• „Ich habe mir schon einige CDs zum

Entspannen gekauft.“

• „Es hilft mir für die Arbeit, ich bin ruhiger.“

• „Ich möchte es noch lange machen.“

„Ich bin ganz ruhig und entspannt.“

• „Mir gefallen die Phantasiereisen.“

• „Ich versuche es auch in meinem Alltag

zu üben.“

• „Ich sehe die Bilder.“

Quellen:

• Else Müller: Du spürst unter deinen

Füßen das Gras – Autogenes Training

in Phantasie- und Märchenreisen,

2003, 189 Seiten, Fischer (TB.),

Frankfurt ISBN-10: 3596233259,

ISBN-13: 9783596233250

• Else Müller: Inseln der Ruhe – Ein

neuer Weg zum Autogenen Training

für Kinder und Erwachsene, 2001,

144 Seiten, Fischer (TB.), Frankfurt

ISBN-10: 3596122740, ISBN-13:

9783596122745

KUNIGUNDE ENGELHARDT,

QUALIFIZIERUNGSBEAUFTRAGTE

Herzlich Willkommen!

Die neuen Mitarbeiter in Freising und Kleinbachern

Andreas Laude

Ich bin 21 Jahre alt und arbeite in der Metallabteilung. In

meiner Freizeit mache ich selbst Musik und höre sie auch

gerne. Ich treffe mich mit Freunden und bei ihren Geburtstagen

lege ich Musik auf.

Marcus Scholz

Ich bin 23 Jahre alt und arbeite seit Anfang Januar 2012 in der

Kunststoffabteilung. Die Arbeit dort macht mir sehr viel Spaß.

In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad.

Zisan Yamak

Ich heiße Zisan und bin 35 Jahre alt. Ich arbeite in der Druckerei.

Die Arbeit macht Spaß und mit meinen Kollegen verstehe

ich mich auch sehr gut. Meine Hobbies sind malen und lesen.

Rainer Gißibl

Ich heiße Rainer und bin in der Förderstätte Kleinbachern. In

der Förderstätte ist es schön. Dort stecke ich Kugelschreiber

auf ein Steckbrett. Zu Hause schaue ich gerne Fernsehen.

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Vorgestellt

Das neue Personal der WfbM Erding und Freising

Karolin Braun

Hallo, ich heiße Karolin Braun, bin 26 Jahre alt und wohne in

Freising. Im Juli letzten Jahres habe ich meine Ausbildung zur

Heilerziehungspfl egerin abgeschlossen. Diese absolvierte ich in

der Fröbelschule in Freising. Zuvor machte ich eine Ausbildung

zur Kinderpfl egerin und konnte durch mehrere Praktika im

sozialen Bereich erste Berufserfahrungen sammeln.

In meiner Freizeit unternehme ich viel mit Freunden und höre

gerne Musik. Außerdem fahre ich gerne Fahrrad und gehe im

Sommer viel schwimmen und wandern.

Seit Anfang November 2011 arbeite ich in der IBA (Individuelle

Beschäftigungs- und Arbeitsgruppe) der WfbM Freising als

Gruppenleiterin. Ich freue mich hier zu sein und hoffe auf eine

gute und lange Zusammenarbeit.

Christina Fuchs

Hallo, ich heiße Christina Fuchs, bin 22 Jahre alt und wohne

in Pesenlern bei Wartenberg. Meine einjährige Ausbildung zur

Krankenpfl egehelferin absolvierte ich im Kreiskrankenhaus

Erding. Anschließend machte ich eine dreijährige Ausbildung

zur examinierten Altenpfl egerin im Fischer‘s Seniorenzentrum in

Erding. Seit dem 1. Dezember 2011 bin ich als Gruppenleiterin

in der IBA der Erdinger WfbM angestellt. Ich bin froh darüber, da

mir die Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung sehr

viel Spaß macht.

In meiner Freizeit unternehme ich viel mit meinen Freunden.

Ich freue mich auf eine schöne Zeit und auf eine gute Zusammenarbeit.

Susanne Pfl ügler

Hallo, mein Name ist Susanne Pfl ügler, ich bin 28 Jahre alt

und wohne in Ergolding bei Landshut. Nach meinem Studium

„Landschaftsbau und Management“ an der Fachhochschule

Weihenstephan war ich im Bereich Bauleitung in einem

Gartenlandschaftsbau-Betrieb beschäftigt.

Seit Oktober 2011 arbeite ich als Vertretung der Betriebsleitung

in der Gärtnerei Burgharting und freue mich meine

Interessen im sozialen, grünen und betriebswirtschaftlichen

Bereich vereinen zu können.

In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit mit meinen Freunden

sowie meinem Paintball-Team und spiele gerne Poker.

Ich freue mich hier zu sein und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit!

Julia Weigl

Hallo, ich heiße Julia Weigl, bin 24 Jahre alt und komme aus

Neuruppin. Ich beendete meine Ausbildung zur Heilerziehungspfl

egerin vor 4 Jahren. Berufserfahrung sammelte ich in einer

Sozialstation für körperbehinderte Menschen, in einer Wohngruppe

und in einer psychiatrischen Abteilung. Um mich einer

neuen Herausforderung zu stellen, bin ich Ende Februar nach

Freising gezogen.

Seit dem 1. März 2012 arbeite ich in der Förderstätte Kleinbachern,

in der ich herzlich von den Mitarbeitern und dem Personal

aufgenommen wurde.

Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit und fühle mich

sehr wohl!

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Worte zum Abschied

von Frau Dr. med. Isolde Schmidt-Eichner

Seit dem 1. Oktober 2002 war ich in den

Werkstätten für behinderte Menschen

in Freising und Erding, der Gärtnerei in

Burgharting und der Förderstätte Kleinbachern

als Betriebsärztin tätig. Damals

war gerade Alfons Fortpointner als neuer

Geschäftsführer gekommen. Der Seniorchef,

Hans Weber, war auch noch da.

Albert Wittmann habe ich als Technischen

Leiter kennen gelernt.

Meine Ausbildung als Betriebsärztin

absolvierte ich bei Siemens in München

mit eigener Dienststelle, luxuriösem Arztzimmer

und drei Sprechstundenhilfen.

Erstmals war ich nun – neben meiner Tätigkeit

im Krankenhaus Landshut-Achdorf

– selbstständig freiberufl ich tätig und fand

hier anfangs alles sehr chaotisch, besonders

in Freising, so dass ich eigentlich

am liebsten wieder aufgehört hätte. Eine

deutliche Verbesserung ergab sich, als

Reinhard Prucha ab April 2003 hauptberufl

ich als Sicherheitsingenieur zuständig

war. Da er alle Mitarbeiter, Angestellten

und jeden Arbeitsplatz kannte, wurden mir

erst dann viele Arbeitsabläufe und Strukturen

klar. Ein weiterer „Motivationsschub“

ergab sich dann, als ab Oktober 2003

Albert Wittmann Geschäftsführer wurde

und die Leitung in die Hand nahm.

Ich habe im Bekanntenkreis zwei „Rolli-

Kinder“ mit Spina bifi da und unsere Familien

haben oft gemeinsam den Urlaub

in Formentera verbracht. Daher war mir

der Umgang mit Menschen mit Behinderung

nicht ganz fremd. In meiner Zeit

in den Werkstätten habe ich unheimlich

viel gelernt: wie rücksichtsvoll und fair

miteinander umgegangen wird, wie viel

ausbaufähiges soziales, handwerkliches,

künstlerisches oder sportliches Potential

in unseren Mitarbeitern steckt und mit

wie viel Engagement die Betreuer daran

arbeiten, individuell zu fördern, zu helfen

und zu integrieren. Ich habe oft die Unterschiede

in der Selbstständigkeit und

Aufgeschlossenheit gesehen, wenn ich

einem Menschen mit Behinderung bei

der Einstellungsuntersuchung und später

dann am Arbeitsplatz begegnet bin.

Vielen Dank, dass ich für 9 ½ Jahre

Teil des Teams sein durfte!

Bedanken möchte ich mich natürlich bei

allen, die mir begegnet sind und mich

unterstützt haben, aber einige muss ich

doch noch namentlich erwähnen:

Albert Wittmann für seine Hilfe und Loyalität,

Reinhard Prucha für die partnerschaftliche

Unterstützung (eine zusätzliche

Ausbildung zur Arzthelferin hat er leider

abgelehnt), Ursula Meinert in Vertretung

aller Sozialpädagogen für die vielen Gespräche,

Helmut Leutner für die Unterweisung,

wie man einen USB-Stick benutzt

(als „moderne Betriebsärztin“ kam ich

irgendwann nur noch mit Laptop), Andrea

Mayerhofer, die mich oft in die Sieglfi nger

Straße gelotst hat, wenn ich wiedermal

vor der Therme gelandet war (Reinhard

Prucha hat mir dann einen Stadtplan von

Erding geschenkt) und Manuela Göbl, die

immer geduldig meine Termine und die

kurz darauf folgenden Änderungen weitergegeben

hat, und, und, und…

Ich verlasse die Werkstatt auf eigenen

Neue Fachkraft für Arbeitssicherheit

Werner Schütz stellt sich vor

Wunsch aus privaten Gründen mit sehr

gemischten Gefühlen, weil mir doch Alle

und Alles sehr fehlen werden. Die Zeit

hier war für mich ein wichtiger Lebensabschnitt.

Bleiben Sie gesund und leben

Sie wohl!

DR. MED. ISOLDE SCHMIDT-EICHNER

Liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,

seit einiger Zeit sind wir mit der sicherheitstechnischen Betreuung

Ihres Unternehmens nach Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)

beauftragt und stellen damit die Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Als Fachkraft für Arbeitssicherheit betreue ich seit mehreren

Jahren Unternehmen verschiedenster Branchen in unserer

Region. Wie Sie ja bereits wissen stehe ich in Ihrem Unternehmen

als Berater rund um Sicherheit und Gesundheitsschutz zur

Verfügung. Als Fachkraft für Arbeitssicherheit berate ich hierbei

Arbeitnehmer und Arbeitgeber in allen Fragen zu Sicherheit und

Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz.

Beratung vor Ort

In gewissen Abständen werde ich dazu gemeinsam mit den Verantwortlichen und der

Personalvertretung Begehungen der Betriebsbereiche durchführen.

Sollten Sie Fragen bezüglich Sicherheit und Gesundheitsschutz in Zusammenhang

mit Ihrem Arbeitsplatz oder Ihrer Tätigkeit haben, wenden Sie sich bitte während eines

angekündigten Besuches an mich oder sprechen Sie Ihren Vorgesetzten oder Ihren

Sicherheitsbeauftragten darauf an.

WERNER SCHÜTZ, FACHKRAFT FÜR ARBEITSSICHERHEIT

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„Es gibt viel zu tun“

Einblicke in die Arbeit des Erdinger Elternbeirats

Am Stand des Elternbeirats am Tag der offenen Tür in der Erdinger Werkstatt gab es

kleine Sachpreise zu gewinnen. Das Glücksrad hat Elternbeirat Hans Hintermeier

(linkes Bild) selbst gefertigt. Für den neuen Garten der Erdinger Werktstatt hat der

Elternbeirat einen Quellstein organisiert. Darüber freut sich mit den Mitarbeiter:

Elternbeirätin Rosemarie Wimmer (rechtes Bild, Zweite von rechts).

Die Arbeit und das Engagement des Elternbeirats

sind aus dem Erdinger Werkstattgeschehen

nicht wegzudenken.

Er vertritt die Belange der Menschen

mit Behinderung, ihrer Eltern, Angehörigen

und Betreuer und besteht aus Elternteilen,

deren Kinder in der Werkstatt

arbeiten.

Es gibt viel zu tun. Auch in diesem Jahr

ist bereits einiges geschehen und noch

vieles geplant:

Treffen des Werkstattrats

Im Januar fand ein Treffen mit dem

Werkstattrat sowie dem Sozialdienst aus

Erding und Freising, dem Betriebsrat und

dem Geschäftsführer statt. Aktuelle Themen

wurden besprochen und jeder hatte

die Möglichkeit Wünsche und Vorschläge

zu äußern. Dabei wurde so manches Problem

geklärt.

Kaffeenachmittag in Burgharting

Ein Kaffeenachmittag stand im März in

der Gärtnerei Burgharting an. Bei dieser

Gelegenheit wurden neue Informationen

ausgetauscht und die Planung für den

Tag der offenen Tür besprochen, denn der

Elternbeirat organisiert seit Jahren eine

Tombola, bei der immer fl eißige Helfer

gebraucht werden. Aber auch für den

Kaffee- und Kuchenverkauf oder andere

anfallende Arbeiten wird Mithilfe gesucht.

Viele Eltern sind jedes Jahr dazu bereit

und tragen dazu bei, dass der Tag der

offenen Tür ein gelungenes Fest wird.

Maifest

Ein Highlight jedes Frühjahr ist das Maifest

in der Erdinger Werkstatt. Alle drei

Jahre wird ein neuer Maibaum aufgestellt.

Der Sozialdienst organisiert lustige Spiele

und es wird getanzt. Die Eltern spenden

Kuchen für ein großes Buffet. Dieser Tag

ist immer für alle eine große Freude. Zahlreiche

Gäste erscheinen jedes Jahr.

Infostand beim Tag der offenen Tür

Für den Tag der offenen Tür im Oktober

anlässlich des 30-jährigen Bestehens

gestaltete der Elternbeirat einen Flyer

(siehe Seite 28) und war mit einem Infostand

samt Glücksrad – von Elternbeirats-

Mitglied Hans Hintermeier in aufwändiger

und sorgfältiger Handarbeit selbst gemacht

– vor Ort. Es gab kleine Sachpreise

zu gewinnen, wie beispielsweise Blumen

aus Burgharting oder Spenden von

Firmen wie T-Shirts oder Kugelschreiber.

Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung mit einem

Jahresrückblick und einer Vorschau auf

die Termine für das kommende Jahr fi ndet

immer im Oktober statt. Aktuelle Info‘s zur

Grundsicherung oder dem Betreuungsgeld

werden hier weitergegeben sowie

die Anträge für die Betreuungspauschale

ausgeteilt.

Tombola

An den drei Samstagen vor Weihnachten

fi ndet jeweils neben dem Erbseneintopf-

Verkauf der Soldaten eine Tombola statt.

Diese wird von der Lebenshilfe Erding

und dem Elternbeirat organisiert. Vorab

wird bei ortsansässigen Firmen um eine

Sachspende gebeten. Der Erlös kommt

der Werkstatt zu Gute.

Weihnachtsfeier

Zum Jahresabschluss gibt es immer eine

Weihnachtsfeier mit dem gesamten Werkstatt-Team.

Gelungener Werkstattumbau

Auch der Elternbeirat freut sich nach dem

Umbau der Erdinger Werkstatt über die

freundliche und offene Raumgestaltung.

Damit sich das Konzept auch auf den

Garten auswirkt hat der Elternbeirat einen

Quellstein organisiert. Dieser wurde von

der Firma Wurzer Umwelt gespendet. Er

soll im neu gestalteten Garten zur Erholung

in den Pausen beitragen. Die Mitarbeiter

mit Behinderung fühlen sich dort

nun richtig Wohl und genießen die Ruhe.

ELTERNBEIRAT ERDING

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Mitwirkung

Aufgaben des Elternbeirats der WfbM

Was ist der Elternbeirat?

Der Elternbeirat ist ein Gremium, das aus

der Mitte der Eltern jeweils für die Dauer

von drei Jahren gewählt wird. Im Betrieb

Erding sind zum Beispiel fünf Mitglieder

ehrenamtlich in diesem Gremium tätig.

Ziel ist es, Bindeglied zu sein zwischen

Eltern, deren Kindern mit Behinderung,

die als Mitarbeiter in der Werkstatt tätig

sind, und der Geschäftsleitung.

Voraussetzung dafür sind die Erfahrungen

mit dem eigenen behinderten Kind

und erworbenes Fachwissen. Idealismus,

Interesse am Lernen und Freude am Umgang

mit Menschen sind wichtig, um das

Ehrenamt lebendig zu gestalten.

Recht auf Mitwirkung

Der Elternbeirat hat ein Recht auf

Mitwirkung bei:

• Fragen der Werkstattordnung

• Fragen der Arbeitszeitregelung

• Fragen zur Entlohnung

• Fragen zur Urlaubsregelung

• Planung von Freizeitmaßnahmen

• Erstellung von Förderungs- und

Bildungsrahmenplänen

Aufgaben

Die Aufgaben des Elternbeirats sind:

• Die Unterstützung der Mitarbeiter mit

Behinderung in der WfbM, die sich

selbst nur schwer oder gar nicht vertreten

können. Damit sind vor allem

die Mitarbeiter der Förderstätten und

Intensivgruppen gemeint, die aufgrund

der Art und Schwere ihrer Behinderung

nicht selbst für sich eintreten

können.

• Die Bearbeitung von Anregungen und

Wünschen der Eltern und Sorgeberechtigten.

• Auswahl von interessanten Themen

für Elternabende und Stammtische

oder die Vermittlung von kompetenten

Ansprechpartnern bei Problemen.

• Die Beratung und Information von

Eltern und Sorgeberechtigten. Der

Elternbeirat erhält Infos aus Gremien

der Lebenshilfe, von Behörden oder

von der Werkstatt und gibt sie an Eltern

und Sorgeberechtigte weiter.

• Die Förderung von Kontakten zwischen

Mitarbeitern mit Behinderung

und nicht behinderten Mitbürgern.

• Die Zusammenarbeit mit dem Werkstattrat.

Weitere Infos

Weitere Informationen zu den

Elternbeiräten der WfbM Erding und

Freising entnehmen Sie gerne auch

unserer Homepage unter

www.wfbm-erding.de

Rehabilitation Mitwirkung.

Dort fi nden Sie auch den Info-Flyer

des Elterbeirats Erding.

Elterngespräch

Gemeinsamer Austausch in der Förderstätte Erding

Zum gemütlichen Beisammensein bei

Kaffee und Kuchen lud die Förderstätte

Erding am 25. Januar ein.

Gute Ressonanz

Erfreulicherweise nutzten alle betroffenen

Eltern die Gelegenheit zum gemeinsamen

Austausch in ungezwungener Runde.

Schnell kam man mit anderen Eltern und

vor allem mit dem Personal der Förderstätte

ins Gespräch.

Großes Informationsangebot

Zudem hatten die Eltern die Möglichkeit

sich an eigens aufgebauten Info-Ständen

über die Arbeit, die Highlights des Jahres,

den Tagesablauf sowie über die Verwendung

der Spendengelder in der Förderstätte

Erding zu informieren.

Gespräch mit Betreuern, Betriebsleitung

und Geschäftsführung

Auch Albert Wittmann und Bernd Schreiber

folgten der Einladung gerne und

kamen ebenso ins Gespräch mit den

Eltern.

Gemeinsame Ziele

Es hat sich wieder einmal bestätigt, dass

die Betreuerinnen und die Eltern gut zusammenarbeiten

und gemeinsame Ziele

verfolgen, die ausschließlich dem Wohl

der zu betreuenden Menschen dienen.

EDITH EIBELMEIER & RAMONA SELMAIR,

FÖRDERSTÄTTE ERDING

Zeit für gute Gespräche.

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Runder Tisch in der Freisinger Werkstatt

Jahrestreffen von Elternbeirat und Werkstattrat

Rege Diskussionen bei Kaffee und Kuchen.

In harmonischer Atmosphäre trafen sich

am 24. Januar die Elternbeiräte der Werkstätten

Erding und Freising, der Werkstattrat,

die Geschäftsleitung und der Sozialdienst

zu einem Kaffeenachmittag.

Rege Diskussion

Dabei fand ein reger Austausch über verschiedene

Themen statt.

Fragen über „Personenzentrierung“ (ein

Thema beim Elternabend im April) oder

das „Gesamtplanverfahren“ (siehe Artikel

Seite 8) standen zur Diskussion.

Neue Satzung

Seit Herbst 2010 gibt es eine neue Mustersatzung

für Elternbeiräte. Bis zur Elternbeiratswahl

im Oktober 2012 soll unsere

bestehende Satzung den geänderten

Richtlinien angepasst und dann verabschiedet

werden.

Bericht des Werkstattrates

Der Werkstattrat berichtete über seine

Arbeit vor Ort sowie über Fortbildungen,

an denen er regelmäßig teilnimmt.

Geschäftsführer Albert Wittmann informierte

die Gremien über das aktuelle

Werkstattgeschehen und danach war

noch Zeit sich untereinander zu besprechen.

Fortsetzung folgt

Alle Beteiligten freuten sich über einen

gelungenen Nachmittag und auf eine Wiederholung

im nächsten Jahr.

ELISABETH MAYER,

ELTERNBEIRATSVORSITZENDE WFBM FREISING

Renovierungsarbeiten in Burgharting

Hör‘ mal, wer da (schon wieder) hämmert

Die Renovierungsarbeiten in Burgharting

gehen in eine weitere Runde. Nach Fertigstellung

des neuen Arzt- und Ruheraums

konnte endlich ein Aufenthaltsraum samt

Umkleide für das Personal im ehemaligen

Arztzimmer geschaffen werden. Um

frischen Wind in das Zimmer zu bringen

musste jedoch erst mal um- und aufgeräumt

werden. Ein neuer Anstrich war

ebenso so nötig wie die Anschaffung

neuer Möbel und Vorhänge. Bald treffen

die Garderobenschränke ein und dann

kann auch dieser Raum in neuem Glanz

erstrahlen.

Raum für kreative Köpfe

Der bisherige Aufenthaltsraum, der für

viele Zwecke herhalten musste, konnte

nun für die Kreativ- und Malgruppen als

Arbeitsraum gewonnen werden. Nachdem

die Malerarbeiten abgeschlossen waren

wurde ein neues Beleuchtungssystem

angebracht, das optimales Licht für die

kreativen Köpfe bietet. Auch eine neue

Tischplatte und Vorhänge sind in Arbeit

und verleihen diesem Zimmer den letzten

Schliff.

Neues Farbkonzept

Zu guter Letzt soll auch unser Eingangsbereich

verschönert werden, der bisher

ziemlich trist in Erscheinung getreten ist.

Als Grundlage wurde dieser einheitlich

gestrichen und erhält nun ein völlig neues

Farbkonzept von Sabine Rauscher, die

Hans Wörl bringt frische Farbe in die

Räumlichkeiten in Burgharting.

sich mächtig ins Zeug legt, um den Tag

in Burgharting künftig bunt beginnen zu

lassen.

Projekte in Planung

Bald neigt sich auch diese Renovierungsrunde

dem Ende zu, aber die nächsten

Projekte sind natürlich schon in Planung.

Bis es wieder heißt: Hör‘ mal, wer da

(schon wieder) hämmert…

SUSANNE PFLÜGLER,

STELLV. BETRIEBSLEITERIN BURGHARTING

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Gelungener Umbau

Neues Sozialdienstbüro in der Freisinger Werkstatt

Das neue Büro des Freisinger Sozialdienstes erstrahlt in hellen, freundlichen Farben.

Das neue Sozialdienstbüro in Freising ist

fertig und es ist richtig schön geworden.

Freundlich, hell, schöne Farben und eine

positive Atmosphäre, um nur einige Attribute

zu nennen, die von außenstehenden

Besuchern und unseren Mitarbeitern als

Rückmeldung kamen. Aber erst einmal

zurück zum Anfang.

Platz schaffen

Mit der personellen Aufstockung des

Sozialdienstes war sofort klar, dass

das damalige Büro nicht auf drei Personen

ausgelegt ist. Gemeinsam mit

dem Geschäftsführer wurden schließlich

Umgestaltungsmöglichkeiten und eventuelle

Umbaumaßnahmen besprochen.

Zur professionellen Unterstützung und

der weiteren Planung wurden die Profi s

von OrangePep aus Freising mit ins Boot

geholt. Zu Beginn wurde der Rahmen

bezüglich der Anforderungen, die das

Sozialdienstbüro haben muss, abgesteckt.

Die Liste wurde schnell lang.

Wünsche und Anforderungen

Die größte Herausforderung war es, die

unterschiedlichen und teilweise gegensätzlichen

Wünsche unter einen Hut zu

bekommen. Eine freundliche positive

Atmosphäre, drei Computerarbeitsplätze

in einem Raum zum schnellen direkten

Austausch, verschiedene Möglichkeiten

Gespräche führen zu können, einen ruhigen

Arbeitsplatz um Berichte zu verfassen

und einen offenen einladenden Charakter

für Mitarbeiter und Besuch, um nur einige

Punkte zu nennen. Mit Hilfe von OrangePep

gab es jedoch schnell gute Vorschläge

und Ideen. Dank eines Münchner

Büromöbelausstatters konnte die Planung

vervollständigt werden und die passende

Ausstattung ausgesucht werden.

Der Umbau beginnt

Danach ging es an den räumlichen Umbau.

Wände wurden eingerissen, neue

Wände eingezogen, ein neues Fenster

gesetzt, die Elektrik erneuert und verlegt,

die Wände und die Decke neu verputzt,

Teppichboden verlegt und zu guter Letzt

die einzelnen Wände unterschiedlich farblich

gestaltet.

Tolles Ergebnis

Es hat sich bewährt bei der Planung des

Büros aktiv miteingebunden zu sein. Das

neue Büro entspricht genau unseren Vorstellungen

und es schafft eine gute Atmosphäre

die unterschiedlichen Herausforderungen

des Arbeitsalltags zu meistern.

Aber machen Sie sich selbst ein Bild und

besuchen uns in unserem neuen Büro!

ANDREAS MÜLLER,

SOZIALDIENST FREISING

Ob für die konzentrierte Arbeit am Computer

oder intensive Gespräche – im

neuen Sozialdienstbüro herrscht eine

angenehme Atmosphäre.

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Stimulierung der Sinne

Der Snoezelen-Raum der Förderstätte Kleinbachern

Entspannen im Bällebad.

Die Grundidee des Snoezelen wurde von

zwei niederländischen Zivildienstleistenden

bereits im Jahr 1978 erfunden. Es

setzt sich aus den Wörtern „snuffelen“

(schnüffeln, schnuppern) und „doezelen“

(dösen, schlummern) zusammen. Das

Konzept des Snoezelen wurde in den

letzten Jahren weiterentwickelt, um insbesondere

Menschen mit sensorischen Störungen

und schwersten Behinderungen

adäquate Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten

zu bieten.

Wechsel von Aktion und Entspannung

Snoezelen dient in erster Linie der Verbesserung

der Wahrnehmung und der

gezielten Entspannung. Dabei geht es

darum, den Wechsel zwischen Aktion

und Entspannung zu erfahren. Einfache

Entspannungstechniken können helfen

tägliche Stresssituationen besser zu bewältigen.

In der Förderstätte Kleinbachern wird

Snoezelen als Freizeitangebot, gezielte

Förderung, strukturierte Therapie, pädagogische

Intervention oder im Bereich der

Physio- und Ergotherapie genutzt.

Der Snoezelenraum

Unser Snoezelenraum ist mit folgenden

Elementen ausgestattet:

• Wassersäuleninsel

• Lichtfaserbündel

• Flüssigkeitsprojektor

• Diskokugel

• Farbdrehscheibe

• Musikanlage

• bequeme Sitz- und Liegelandschaft

• Bällchenbad

• Musik-Vibrations-Wasserbett

Das Musik-Vibrations-Wasserbett ist eine

Kombination von angepasstem Musik-

Vibrations-Boden und Wasserbett. Unter

der Wassermatratze sind spezielle

Basslautsprecher angebracht. Durch die

Basstöne wird unter anderem das Wasser

in Schwingung versetzt und es können

bestimmte Reize stimuliert werden. Es

handelt sich zudem um beruhigte Wassermatratzen

mit hohem Wirkungsgrad.

Die Angebote in diesem Bereich sind sehr

vielseitig. Es gibt beispielsweise Entspannungsmassagen

oder basale Stimulation,

also das Auslösen einzelner Reize,

um die Wahrnehmungsfähigkeit von

Menschen mit Behinderung anzuregen.

Zudem kann auch mit Düften gearbeitet

werden, die schöne Erinnerungen wecken

und zum Träumen einladen.

Der Snoezelen-Raum ist meist weiß

gehalten, damit die bunten Lichteffekte in

ihrer tatsächlichen Farbe abgebildet werden.

So wird aus dem weißen Raum ein

Raum mit anregenden oder beruhigenden

Farben.

Positive Wirkungsweise

Das Konzept des Snoezelen ist heute auf

dem Weg, ein fester Bestandteil pädagogischer

und therapeutischer Einfl ussnahme

zu werden. Die vielfältigen und

positiven Wirkungsweisen des Snoezelen

werden immer wieder durch Beobachtungen

und Erfahrungsberichte bestätigt.

FLORIAN BARTIK,

FÖRDERSTÄTTE KLEINBACHERN

Hier lässt sich gut snoezelen.

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Helau und Alaaf!

Fasching in der WfbM Erding

Pinguine, die mit einer Ballerina und einem Storch um die Wette tanzen: Das gibt es

nur beim Faschingsball der Erdinger Werkstatt zu sehen.

Am 16. Februar 2012 war es endlich

soweit: Der Fasching hielt Einzug in die

Erdinger WfbM. Bereits am Morgen stiegen

schon viele verkleidete Mitarbeiter

aus den Bussen aus. Die Clowns, Bienen,

Ärzte, Krankenschwestern und anderen

Kostümierten waren schon sehr aufgeregt,

denn der erste Höhepunkt des Tages

sollte schon um 8:15 Uhr stattfi nden.

Die Schäffl er aus Taufkirchen

Die „Schäffl er aus Taufkirchen“ hatten

sich angekündigt. Sie tanzten ihren berühmten

Schäffl ertanz und ernteten dafür

viel Beifall. Das Publikum klatschte den

Rhythmus mit und war total begeistert.

Auch Landrat Martin Bayerstorfer kam

vorbei und begrüßte alle herzlich. Danach

gingen die Mitarbeiter zunächst wieder

an die Arbeit, bis dann mittags endlich die

große Faschingsfeier startete.

Wer sich zuhause noch nicht geschminkt

hatte, konnte das am Vormittag bei Sabine

Rauscher und Elisabeth Fellermeier

nachholen. Dieses Angebot wurde gerne

in Anspruch genommen und es gab viele

bunte Masken zu bestaunen.

Happy Feet

Das zweite Highlight des Tages bescherte

uns die „Tanzschule Happy Feet“ vom

Südpol. Die Pinguine boten uns mit ihrer

Ballerina ein Ballettstück aus Tschaikowskys

Schwanensee dar und gaben

anschließend einen Tanz zu Queens „We

will rock you“ zum Besten. Besonderheit

dabei war die Aufnahmeprüfung eines

neuen Mitglieds: einem Storch. Nach

dem Tanz sollte das Publikum abstimmen

ob er der Tanzschule beitreten darf. Der

Storch machte seine Sache sehr gut und

wurde als neues Mitglied mit viel Beifall

begrüßt. Nach dieser Vorführung konnten

sich alle mit Kaffee und Krapfen stärken

und selbst wieder das Tanzbein schwingen

– oder an Anna‘s Schießstand mit

einer Nerf-Pistole auf Becher schießen.

Country Kids

Last but not least sorgten schließlich die

„Country Kids“ aus Walpertskirchen für

ausgelassene Stimmung. Sie tanzten zu

einigen Songs und führten dabei einstudierte

Choreographien auf. Das Publikum

war begeistert und sparte nicht mit Applaus.

Somit waren Zugaben angesagt.

Langsam aber sicher neigte sich der

Nachmittag nun leider seinem Ende zu

und es wurde noch bis zur Abfahrt der

Busse fröhlich gefeiert. Viel Spaß hatten

neben den Erdingern auch die angereisten

Mitarbeiter aus Burgharting.

Schon jetzt freuen sich alle auf eine Wiederholung

der Faschingsfeier im nächsten

Jahr!

BIRGIT SCHULTHEISS,

GRUPPENLEITERIN E-MONTAGE ERDING

Buntes Faschingstreiben.

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Erfolreiche Spiele

3. Bayerische Special Olympics in Nesselwang

Auf zu den Wettkämpfen nach Nesselwang. (Bild: Susanne Franke, SOBY)

Zu den diesjährigen Winter Special Olympics

Bayern starteten wir montags früh

gutgelaunt in Freising.

Leichte Startschwierigkeiten

Kaum 15 km gefahren, überraschte uns

die erste Autopanne. Mitten auf der Autobahn

mussten wir von unserem guten

Weggefährten, dem Bus, Abschied nehmen.

Ein kleiner Flitzer übernahm den

Job und leistete großartige Arbeit. Über

Landsberg und Kaufbeuren erreichten

wir mittags unsere Unterkunft in Nesselwang.

Da unsere Zimmer erst einmal auf

Vordermann gebracht werden mussten,

kehrten wir ein und genehmigten uns

eine leckere Verstärkung.

Skifahren im Flutlicht

Um uns auf die vorstehenden Wettläufe

vorzubereiten, gingen wir auch gleich auf

die Piste. Für viele die erste Erfahrung

bei Flutlicht Skifahren zu können. Zurück

im Hotel zur Post gab es gutes Abendessen

und Oskar Schnitzler musste öfters

wiederholen, dass es ‚,sehr schön hier

ist‘‘. Für wahr, die Unterkunft war sehr

angenehm und sauber.

Trainings- und Qualifi kationsläufe

Am darauf folgenden Tag standen wir früh

auf, um mit den Trainingseinheiten zu

beginnen, da einige von uns dieses Jahr

noch keine Möglichkeit hatten, ihre Sportgeräte

unter die Füße zu schnallen.

Angetreten wurde in den Disziplinen:

Ski alpin, Snowboard, Langlauf und im

Schneeschuhlauf. Am selben Tag wurden

auch schon Qualifi kationsläufe gefahren.

Eröfnungsfeier und Athletendisko

Zur Eröffnungszeremonie stellten sich

alle mitgereisten Sportfreunde auf dem

Feuerwehrhof auf und zogen hinter der

Blaskapelle durch Nesselwang in die

Kulturhalle ein. Mit einer anschließenden

großen, feierlichen Zeremonie eröffneten

die Verantwortlichen die Wettkampftage.

Die Fahne wurde gehisst, das olympische

Feuer nach Nesselwang getragen und der

olympische Eid gesprochen. Die Spiele

waren eröffnet! Nach dem Abendessen

hatten wir noch die Möglichkeit in der Athletendisco

unser Tanzbein zu schwingen,

was vor allem Stefan Betzenbichler, unser

Profi -Tänzer, bestens ausgekostet hat.

Vorort wurde für uns gut gesorgt. An beiden

Sportstätten wurden Zelte aufgestellt

um sich gemütlich zum Essen hinsetzen

zu können und neue Bekanntschaften zu

schließen, oder alte zu pfl egen. Vor allem

Stefan Kraus, unseren Schneeschuhläufer,

konnte man nicht alleine lassen. Sofort

scharten sich neue Freunde um ihn.

Die Sportfeunde bei den Special Olympics:

Sportliche Wettkämpfe und geselliges

Beisammensein.

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Beginn der Wettkämpfe für

Lang- und Schneeschuhläufer

Für unseren Langläufer und den Schneeschuhläufer

wurde es dann am Mittwoch

ernst. Den allerersten Zieleinlauf erreichte

Helmut Schmid, stolz über seine Leistung,

mit seinen Langlaufskiern auf dem 7. Platz

über die 1000 Meter. Wenig später wurden

die zweiten Läufe mit den Schneeschuhen

gestartet. Trotz starker Konkurrenz

konnte Stefan Kraus großartige

Erfolge erzielen. Über den 100 Meter-Lauf

erreichte er den zweiten und über die 400

Meter sogar den ersten Platz seiner Startgruppe.

Unser Langläufer, Hemut Schmid,

hatte sich noch einen Tag auf einen Bronze-Medaillenplatz

(3000 Meter) gedulden

müssen und diesen dann souverän in die

Tasche gepackt.

Am Start: Ski- und Snowboardfahrer

Dann gingen die Alpiner an den Start.

Nach einem wunderschönen sonnigen

Trainingstag auf der Piste, waren alle topfi

t für die Rennen. Trotzdem war die Aufregung

groß. Da kam es schon vor, dass ein

Zahn am Frühstückstisch auf der Strecke

bleiben musste...

Die schwierigen Verhältnisse am Tag des

Rennens machten es den Athleten nicht

einfach. Es schneite den halben Tag, und

durch die warmen Temperaturen wurde

der Schnee schwer. Aber unsere Ski-

und Snowboardrennfahrer meisterten

auch diese Umstände. Im Slalom erzielten

die Sportsfreunde zwei fünfte, einen

vierten Platz und sogar das Treppchen

konnte bestiegen werden: von Martin Wenig

(Bronze), Stefan Betzenbichler (Silber)

und Markus Wrubel (Gold).

Fazit

Die Special Olympics Bayern waren ein

voller Erfolg und wurden feierlich verabschiedet.

Das olympische Feuer wurde

nach Garmisch weitergetragen. Doch

es kam keine traurige Stimmung auf. Im

Gegenteil: Alle Athleten waren wohlauf,

hatten Siege davongetragen und konnten

glücklich und stolz mit Erfolgserlebnissen

den Weg nach Hause antreten.

BARBARA MATLIK

Alle Athleten der WfbM durften sich über

gute Ergebnisse bei den Special Olympics

freuen. Feierlich verabschiedeten sie die

Flamme. (Foto unten: S. Franke, SOBY)

Aktuelles

Veranstaltungen 2012

jeden 1. Freitag im Monat

Werkstattladen am

Neustifter Freitagsmarkt

in Freising

2. Mai 2012

Maifest – Werkstatt Erding

10. Mai 2012

Maifest – Werkstatt Freising

20. bis 26. Mai 2012

Sommer Special Olympics

in München

7. Juli 2012

Vereinsausfl ug des Behinderten-

und Versehrtensportvereins

Erding

5. September 2012

Volksfestbesuch – Werkstatt Erding

12. September 2012

Volksfestbesuch – Werkstatt Freising

15. September 2012

Sommersportfest der

Sportfreunde WfbM Freising

Oktober 2012

Herbstlaubparty – Werkstatt Erding

1. Dezember 2012

Weihnachtsmarkt – Werkstatt Freising

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Suchbild

Im rechten Bild sind sechs Fehler versteckt

Ein Bild der Gruppe FiL.

Kreuzworträtsel

Nach 9 1/2 Jahren verabschiedet

sich Frau ...

Mit Fr. Engelhardt zur

optimalen ...-technik.

Helau und ... in der

WfbM Erding.

13 1

Hör mal wer da

(schon wieder) ...

Gelungener Umbau:

Neues ... in der Frei-

15 10 2

singer Werkstatt. 5 17 3

Lösungswort:

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16 7 8

Jahrestreffen von

Elternbeiräten und... 12 11

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Impressum

ist eine Zeitschrift der Werkstätten für behinderte Menschen

Einrichtungen der Lebenshilfe Erding und Freising GmbH

Herausgeber

Werkstätten für behinderte Menschen, Einrichtungen der Lebenshilfe Erding

und Freising GmbH, Gartenstraße 40, 85354 Freising, Telefon 08161/5381-0,

Geschäftsführer: Albert Wittmann.

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Schwarz | Andrea Welter | Albert Wittmann

Autoren

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Habermeier | Elisabeth Mayer | Barbara Matlik | Edith Eibelmeier | Ramona

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