UTD Zielitz - K+S Entsorgung

ksentsorgung

UTD Zielitz - K+S Entsorgung

Untertage-Deponie Zielitz

K+S Entsorgung GmbH


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Die K+S Entsorgung GmbH

Wir alle tragen die Verantwortung,

das Ökosystem unserer

Welt zu schützen, in nachhaltiger

Weise zu nutzen und für

nachfolgende Generationen zu

bewahren. Als vorausdenkender

Partner in allen Bereichen

der Entsorgung tragen wir die

Verantwortung gemeinsam:

durch einen behutsamen Umgang

mit der Natur, der über

Generationen hinaus Bestand

hat. Gute Entsorgungskonzepte

im Sinne der Nachhaltigkeit

müssen langfristig kalkulierbar,

dauerhaft sicher und wirtschaftlich

sein.

Die K+S Entsorgung GmbH

gehört zu den technologisch

führenden Systemanbietern

im Bereich der Entsorgung

von Sonderabfällen. Von

Abfall-Analytik über Konzepterstellung

und Logistik bis zur

endgültigen Entsorgung profitieren

Sie von unserem

Leistungsangebot. Die anerkannt

hohen Qualitäts- und

Sicherheitsstandards sind

dabei wichtige Erfolgsfaktoren

für unsere starke Position im

europäischen Wettbewerb.

Unsere Kompetenz verdanken

wir der langjährigen Erfahrung

in den Bereichen Bergbau,

Chemie, Geologie und Verfahrenstechnik

sowie einem konsequentenWissensmanagement,

das Synergien nutzbar

macht. Dabei profitieren wir

auch von der technischen und

wirtschaftlichen Verzahnung

mit den Geschäftsbereichen

und Gesellschaften der K+S

Gruppe. Diese Vernetzung

gibt Ihnen die Sicherheit, dass

Ihr Entsorgungskonzept als

Systemlösung wirtschaftlich

und dauerhaft funktioniert.

In Ihrem Interesse und im

Interesse der Umwelt.

Die Untertage-Deponie

Zielitz

Die Untertage-Deponie Zielitz

gehört zum gleichnamigen

Kalibergwerk, das rund 15

Kilometer nördlich von

Magdeburg in Sachsen-

Anhalt liegt.

Das Werk nahm 1973 seinen

Betrieb auf, nachdem man

1964 mit der Erschließung der

Lagerstätte auf der Scholle von

Calvörde begonnen hatte.

Damit ist Zielitz das jüngste

Kaliwerk in Deutschland und

– dank der ergiebigen Lagerstätte

– eines der größten.

Von besonderem Vorteil sind

die verkehrstechnischen Anbindungen,

die durch Fernstraßen,

Autobahnen, Bahnanschluss

sowie die Nähe zum

Mittellandkanal eine gute

Erreichbarkeit gewährleisten.

Der Deponiebetrieb befindet

sich im so genannten „Nordfeld”,

einem Teil des Grubengebäudes,

in dem von 1978 bis

1984 Kalisalz abgebaut wurde.

Beim Abbau dieses Lagerstättenteils

wurden Hohlräume

von rund sieben Millionen

Kubikmetern hergestellt. Das

zur Zeit genutzte Einlagerungsfeld

bietet ein Volumen von

ca. 4,6 Millionen Kubikmetern,

das ausreicht, um mehr als zwei

Millionen Tonnen Sonderabfälle

zu deponieren. Die großzügigen

Förder- und Transporteinrichtungen

ermöglichen eine kurzfristige

Anpassung der Deponiekapazität

auf bis zu 100 000

Tonnen pro Jahr.

Hochmoderne Anlagen über

und unter Tage, die zeitgemäße

Infrastruktur eines großen Kaliwerkes

und qualifizierte Mitarbeiter

machen die UTD Zielitz

heute zu einem leistungsfähigen

Dienstleistungsbetrieb für den

Umweltschutz.


Kaliwerk Zielitz 3


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Voraussetzungen für eine Untertage-Deponie

Die UTD Zielitz erfüllt alle sechs

Voraussetzungen, die für die

Einrichtung und für den Betrieb

einer UTD notwendig sind:

1. Für die Einlagerung von Ab-

fällen muss ein stillliegendes

und abgebautes Grubenfeld

zur Verfügung stehen.

2. Das Einlagerungsfeld muss

gegen das Gewinnungsfeld

abschottbar sein.

3. Die durch die Mineralge-

winnung entstehenden Hohl-

räume müssen offen bleiben.

Es darf keine Versatzpflicht

bestehen.

4. Die Abbau-Hohlräume müs-

sen standfest sein, das heißt,

sie müssen auch nach langer

Zeit zugänglich bleiben.

5. Das Bergwerk, in dem

Abfälle eingelagert werden,

muss trocken und absolut

wasserfrei sein.

6. Die Hohlräume, in die

Abfälle eingelagert werden

sollen, müssen gegen was-

serführende Schichten ab-

gesichert sein, so dass die

Abfälle für alle Zeiten aus

der Biosphäre entfernt sind.


Geologische Situation

S

Calvörde

Magdeburg

Quartär/Tertiär

Jura

Trias

Zechstein

Grubengebäude

Rotliegendes

Grundgebirge

Wolmirstedt

Gardelegen

Zielitz

Scholle von Calvörde

N

Stendal

Die Lagerstätte des Kaliwerkes

Zielitz befindet sich auf der

„Scholle von Calvörde”. Sie

entstand, wie alle Salzvorkommen

der Zechsteinzeit, vor

ca. 250 Millionen Jahren durch

die Verdunstungsablagerungen

eines weiträumigen Binnenmeeres.

Die dabei abgesetzten

Salzschichten erreichen Mächtigkeiten

bis zu 500 Metern und

sind von starken wasserundurchlässigen

Tonschichten

gegen die darüberliegenden

Grundwasser-Horizonte abgedichtet.

Diese natürlichen

Barrieren sind seit Jahrmillionen

ein zuverlässiger Schutz gegen

Auslaugung. Sie sind gleichzeitig

eine entscheidende

Voraussetzung für einen langzeitsicheren

Deponiebetrieb.

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Bergtechnik

Der Abbau der Kalisalze erfolgt

in Zielitz nach dem so genannten

„room and pillar-Verfahren”.

Dabei bleiben schachbrettartig

Stützpfeiler stehen, die das

Deckgebirge tragen und die

erforderliche Standsicherheit

bieten. Aus Sicherheitsgründen

werden diese quadratischen

Pfeiler überdimensioniert. Sie

können also ein Mehrfaches der

tatsächlich vorhandenen Last

tragen und gewährleisten so die

Standsicherheit der offenen

Grubenräume.

Schaufellader mit Salz für den Fahrbahnbau

Die Hohlräume, die für die Beseitigung

von Abfällen genutzt

werden, erreichen Höhen bis

zu 16 Metern.

Bevor der Einlagerungsbetrieb

beginnen kann, müssen die

Hohlräume jedoch zunächst

den besonderen Anforderungen,

vor allem hinsichtlich der

Befahrbarkeit, angepasst

werden. Bei diesen Arbeiten

werden neben bewährten

Bergwerksmaschinen auch

Techniken eingesetzt, die aus

dem Straßenbau bekannt sind.

Zunächst werden lockere

Gesteinspartien an der Firste

und den Stößen mit Beraubemaschinen

beseitigt. Anschließend

wird – soweit nötig – die

Firste mit stählernen Gebirgsankern

gesichert.

Motorgrader beim Fahrbahnbau

Schaufellader transportieren

dann gebrochenes Steinsalz als

Baustoff für Stellflächen und

Fahrbahnen. Ihr Schaufelinhalt

von bis zu 12 Tonnen ermöglicht

eine hohe Leistung bei

gleichzeitig guter Manövrierfähigkeit.

Im letzen Arbeitsschritt wird

das auf die Verkehrsflächen

aufgebrachte Steinsalz mit

Motorgradern einplaniert,

angefeuchtet und verdichtet.

Es erhält damit eine Belastbarkeit,

die konventionellen

Straßenbelägen gleichwertig ist.

Erst nach diesem letzten

Arbeitsschritt sind die Strecken

und Räume für Zugmaschinen

und Teleskopstapler befahrbar

und damit auch für den Deponiebetrieb

nutzbar.

Berauber


Genehmigung

Das Genehmigungsverfahren

umfasste – erstmals für eine

Untertage-Deponie in Deutschland

– ein Planfeststellungsverfahren,

mit dem unter Beteiligung

der Öffentlichkeit die

Eignung der Lagerstätte für

die Beseitigung besonders

überwachungsbedürftiger

Abfälle untersucht wurde. In

dieses Verfahren integriert

war eine Umweltverträglichkeitsprüfung

zur Ermittlung

möglicher Auswirkungen des

Deponiebetriebes auf Flora,

Fauna und andere Schutzgüter

im Umfeld des Betriebes.

Schwerpunkte der Prüfung

waren insbesondere

• der Nachweis über die geo-

technische Standsicherheit,

• der Sicherheitsnachweis für

die Betriebsphase,

• der Langzeitsicherheits-

nachweis.

Eine ausführliche Prüfung einzelner

Aspekte erfolgte in

insgesamt 14 Fachgutachten,

die allesamt die Eignung des

Standortes für die Einrichtung

und den Betrieb einer Untertage-Deponie

bestätigen.

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Bedingungen für die

Einlagerung von Abfällen

Im Interesse der Sicherheit der

Untertage-Deponie und der

dort beschäftigten Bergleute

müssen die einzulagernden

Abfälle folgende Bedingungen

erfüllen:

• nicht explosibel (unter Ab-

lagerungsbedingungen)

• nicht selbstentzündlich (unter

Ablagerungsbedingungen)

• nicht selbstgängig brennbar

(unter Ablagerungsbedingun-

gen)

• Abfälle dürfen bei Ablagerung

zu keinen Reaktionen neigen,

die eine selbstständige Aus-

gasung bzw. Gasbildung im

Behältnis bedingen

• Abfälle dürfen nicht penetrant

riechen

• Abfälle dürfen nicht fl üssig

sein und müssen mindestens

eine stichfeste Konsistenz

aufweisen

• Abfälle dürfen nicht in schäd-

licher Weise mit dem Salz-

gebirge reagieren

• Abfälle dürfen nicht volumen-

vergrößernd sein

• Abfälle dürfen nicht radioaktiv

sein

• Abfälle dürfen keine Erreger

übertragbarer Krankheiten

enthalten oder hervorbringen

können

• Abfälle müssen in dicht ver-

schlossenen Behältnissen

(Fässer, Container oder Big

Bags in bergbauhygienisch

unbedenklicher, staubdichter

und schwerentfl ammbarer

Ausführung) verpackt sein.

PCB-kontaminierte Trans-

formatoren dürfen unter

Berücksichtigung der

Gefahrgutvorschriften auch

ohne weitere Verpackung

eingelagert werden.

Abfälle, die diese Bedingungen

nicht erfüllen, dürfen in

die Untertage-Deponie Zielitz

nicht eingelagert werden. Im

Einzelfall ist zu untersuchen,

ob der Abfall (ggf. nach Vorbehandlung)

die UTD-Bedingungen

erfüllt.

Die Verpackung muß den UTD-

Vorschriften und den ADR/RID-

Bestimmungen entsprechen.

Behältnisse müssen in der

Regel palettiert sein.


Eingelagerte Abfallarten

Beispiele für Branchen

• Verbrennungsanlagen

• Metallhüttenwerke

• metallverarbeitende Industrie

• chemische Industrie

• Pharmaindustrie

• Elektroindustrie

• Glasindustrie

• Länder und Kommunen

• Altlastensanierung

Entsorgungswirtschaft

Beispiele für Abfallarten

• Rückstände aus Verbren-

nungsanlagen für Sonder-

abfälle und Hausmüll

• Galvanikrückstände

• Härtesalzrückstände

• arsenhaltige Abfälle

• chemische Destillations-

rückstände

• quecksilberhaltige Abfälle

• PCB-haltige

Kondensatoren / Trafos

• Leuchtstoffröhren-Bruch

• Filtrations- und Klärfi lter-

rückstände

• kontaminierte Böden und

Bauschutt

• Eindampfungsrückstände

von Deponiesickerwässern

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Verpackungen

Einlagerung von Big Bags Einlagerung von Fässern

Für die einzelnen Abfälle wird in

Abhängigkeit von deren Eigenschaften

die Verpackung individuell

festgelegt. Sie muss den

mechanischen Belastungen

standhalten und korrosionsbeständig

gegenüber dem Abfall

sein. (Eine Korrosion von

außen ist nach einer Einlagerung

in der UTD nicht möglich,

da die Grubenwetter bei einer

relativen Feuchte zwischen 15

und 40 % extrem trocken sind.)

Kriterien für die Verpackungsauswahl

sind folgende Abfalleigenschaften:

• die Toxizität

• der pH-Wert

• der Restfeuchte-Anteil

• der Feinstaub-Anteil

Unter Berücksichtigung dieser

Kriterien kommen in der UTD

die folgenden Verpackungsarten

zum Einsatz:

• Stahlblechfass

• Big Bag

• Stahlblechcontainer

Die UTD Zielitz ist in der Lage,

übergroß verpackte Abfälle,

z. B. in 2 m hohen Big Bags

oder in bis zu 2,4 m langen

Stahlblechcontainern, anzunehmen.

Transformatoren und andere

Großgeräte können nach entsprechender

Reinigung und

Sicherung ohne Verpackungen,

bzw. nur durch Folie geschützt,

eingelagert werden.

Wir beraten Sie gerne bei der

Auswahl der geeigneten Verpackung.

Im Rahmen unserer

Systemangebote wird Ihnen

auf Wunsch die Verpackung

direkt von uns geliefert.

Die Verpackung muß den UTD-

Vorschriften und den ADR/RID-

Bestimmungen entsprechen.

Eingelagerte Fässer


Transport und Einlagerung

Anlieferung Annahmekontrolle Beladung Abrollcontainer

Probenraum

Der Transport der Abfälle zur

UTD Zielitz kann per Bahn oder

per LKW erfolgen. Die übertägige

Umschlaghalle ist zunächst

erster Anlaufpunkt. In

diesem vollständig umschlossenen

Gebäude mit umfangreicher

Sicherheitstechnik

(Brandmelde-Anlage, Inselentwässerung

etc.) enden Bahnanschluss

und Zufahrtstraße.

Annahmekontrolle, Identitätskontrolle

und Probennahme

Vor Umschlag und weiterem

Transport wird zunächst eine

Annahmekontrolle durchgeführt.

Dabei wird die Übereinstimmung

der angelieferten

Abfälle mit den Angaben im

Entsorgungsnachweis überprüft

und im eigenen Labor

eine Identitätsanalyse durchgeführt.

Gleichzeitig wird eine

Rückstellprobe entnommen,

die für spätere Kontrollen

aufbewahrt wird.

Einlagerungsbetrieb

Stimmen die Untersuchungsergebnisse

mit den Angaben im

Entsorgungsnachweis überein,

so wird der Abfall zur Einlagerung

freigegeben und in betriebseigene

Abrollcontainer

umgeladen.

Ein Trägerfahrzeug befördert die

beladenen Abrollcontainer zum

Schacht, dessen Großraum-

Gestellförderung einen besonders

rationellen Transport der

Abrollcontainer nach unter

Tage ermöglicht.

Im Füllort (Grubenbau im unmittelbarem

Schachtbereich)

werden die Abrollcontainer

wiederum von Trägerfahrzeugen

zu den Einlagerungskammern

transportiert. Dort entladen

Teleskopstapler die

Container und deponieren die

Abfallgebinde auf den vorbereiteten

Flächen.

Die exakte Kennzeichnung der

Abfälle, ihre Zuordnung nach

Stoffgruppen und eine lückenlose

Dokumentation ermöglichen

auch Jahre später, eine

bestimmte Anlieferung

aufzufinden und – bei Bedarf –

auch wieder auszulagern.

Das kann zum Beispiel dann

sinnvoll sein, wenn neue Aufarbeitungsverfahren

entwickelt

werden, mit denen Abfälle einer

neuen Verwertung zugeführt

werden können.

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Sicherung eingelagerter Abfälle

Die Sicherheitsphilosophie

der UTD Zielitz hat den hohen

Anspruch, jedes Risiko für die

langzeitsichere Verwahrung

auszuschließen!

Der richtige Weg hierzu ist

das „Mehrbarrieren-System”.

Neben den besonderen geologischen

Eigenschaften der

Lagerstätte, d. h. Wasserabschluss

und Standsicherheit,

schaffen wir technische Barrieren,

die zusätzliche Sicherheit

bieten. Das Mehrbarrieren-

System besteht im einzelnen

aus den folgenden Elementen:

Transport unter Tage

Natürliche Barrieren

Die standsicheren Hohlräume

von Salzbergwerken sind die

sicherste und auch umweltgerechteste

Lösung zur Entsorgung

gefährlicher Abfälle. Das

Salzgestein ist dicht gegenüber

Flüssigkeiten und Gasen.

Die geologischen Bedingungen,

die seit mehr als 200 Millionen

Jahren eine unversehrte Salzlagerstätte

ermöglicht haben,

gewährleisten auch zukünftig

einen verlässlichen Abschluss

von der Biosphäre.

Die Einlagerungsräume der

Untertage-Deponie (UTD) befi

nden sich in 400 bis 500

Metern Tiefe unter allen Wasserspeichern,

von denen sie

durch undurchlässige Schichten

zuverlässig getrennt sind.

Künstliche Barrieren

Neben den natürlichen Barrieren

kommen weitere künstliche

bzw. technische Barrieren

zum Einsatz.

Verpackung

Entladung von Big Bags

Der erste Abschluss ist die Verpackung

des Abfalls. Diese

muss aus unbrennbaren (bei

Big Bags schwerentfl ammbaren),

dichtschließenden, chemisch

und mechanisch beständigen

Behältern bestehen.

Abmauerung

Nachdem ein Einlagerungsraum

gefüllt ist, wird er abgemauert.

Die Abmauerung

umschließt die eingelagerten

Abfälle allseitig und trennt sie

von den übrigen Grubenräumen

ab. Dadurch entfällt die energieaufwendige

Bewetterung

(Belüftung) dieses Raumes.

Außerdem dienen diese Mauern

der Trennung einzelner Stoffgruppen

voneinander.

Eingelagerte Stahlblechfässer

Abdämmung von Feldern

Nach Füllung eines Einlagerungsfeldes

(Teilbereich der

Deponie) werden alle Zugänge

mit Dammbauwerken verschlossen.

Auf die gleiche

Weise werden die Zugänge zu

den Deponiefeldern mit Abschlussdämmen

gegenüber

dem Grubenfeld abgeriegelt.

Schachtverfüllung

Nach Beendigung des Gewinnungs-

und Deponiebetriebes

werden die Schächte – als

einzige Verbindung zwischen

den Ablagerungsräumen und

unserer Umwelt – verschlossen.

Jede weitere Nachsorge entfällt.

Somit werden die Abfälle zuverlässig

und endgültig aus

unserer Biosphäre entzogen.

Sichtkontrolle des Inhaltes und Probenahmen


Einlagerung und Einlagerungskammern 13


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Dokumentation

Über den Einlagerungsort und

-zeitpunkt wird eine umfassende

und detaillierte Dokumentation

geführt.

Die Dokumentation besteht

aus einem Grubenriss, der alle

Angaben über Abfälle, Mauern

und Dämme enthält. Auf diese

Weise lässt sich jederzeit feststellen,

wo ein bestimmter

Abfall abgelagert worden ist.

Die Deponie ist somit vergleichbar

mit einem großen Lagerhaus,

in dem die Lagerorte aller

Waren bekannt sein müssen.

Genau wie dort können auch

aus der Untertage-Deponie

Abfälle wieder entnommen

und ausgelagert werden.


Qualitätsmanagement

Die UTD Zielitz besitzt seit dem

1. Juli 1997 ein zertifi ziertes

Qualitätsmanagement gemäß

DIN EN ISO 9001: 2000.

Unabhängige Gutachter des

TÜV Nord bescheinigten nach

einer eingehenden Überprüfung

aller Arbeitsprozesse, dass das

eingeführte Qualitätsmanagement

im Betrieb der Untertage-

Deponie ordnungsgemäß angewendet

wird. Gleichzeitig wurde

der UTD Zielitz als erster Entsorgungsanlage

der K+S Gruppe

das Prädikat „anerkannter

Entsorgungsfachbetrieb”

zuerkannt.

Durch die Zertifi zierung der

UTD Zielitz als Entsorgungsfachbetrieb

erfolgt die Zulassung

von Entsorgungsnachweisen

im Rahmen des

„Privilegierten Verfahrens”.

Dies hat für unsere Kunden

den Vorteil einer zügigeren

Bearbeitung.

Überwachung

der Arbeitssicherheit

Die Gesundheitsschutz-Bergverordnung

und die Allgemeine

Bergverordnung stellen hohe

Anforderungen an die Arbeitssicherheit.

Dies gilt insbesondere

für den Umgang mit

Gefahrstoffen.

Regelmäßige Emissions- und

Immissionsmessungen stellen

sicher, dass der Gehalt an

Schadstoffen in der Luft die

strengen Grenzwerte nicht

überschreitet. Zusätzlich

werden in regelmäßigen Abständen

Luftproben aus den

einzelnen Einlagerungskammern

auf Schadstoff-Spuren

untersucht.

Neben Eigenkontrollen fi nden

zudem Überprüfungen durch

die zuständige Aufsichtsbehörde

statt. Deren Mitarbeiter

wachen insbesondere über die

Einhaltung der Genehmigungsaufl

agen und sind eine neutrale

Kontrollinstanz, die zusätzliche

Gewähr für einen ordnungsgemäßen

und sicheren Deponiebetrieb

bietet.

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Kontakt:

K+S Entsorgung GmbH

Bertha-von-Suttner-Straße 7

34131 Kassel

Telefon: ++49 (0)561 9 301 15 75

Telefax: ++49 (0)561 9 301 17 14

E-Mail: info@ks-entsorgung.com

Internet: www.ks-entsorgung.com

Roberts´ KS

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