OSTERN 2013 - erftmuendung.de

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KIRCHE LEBT

Mit Dir!

OSTERN 2013

GKZ 212-388

OSTERN 2013

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PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Liebe Mitglieder

der Pfarreiengemeinschaft

„Neuss – Rund um die

Erftmündung“

Die Verfilmung bekannter Comicgeschichten

hat seit einigen Jahren

Hochkonjunktur. Wir Menschen finden

es spannend, wenn auf der Leinwand so

mancher Normalbürger die Fähigkeit hat

außergewöhnliche Kräfte zu mobilisieren.

So sind die vielen Superhelden aus

Comics und Spielfilmen wahre Meister

der Verwandlung. Ob Telefonzelle oder

Hinterhof – in Windeseile verwandelt

sich der Büroangestellte von nebenan

zum Superheld mit Megakräften; wahlweise

in schwarzem, rotem oder grünem

Outfit. Nach ihrer Selbstverwandlung

ziehen die Helden in Strumpfhosen dann

los, um die Welt zu retten.

Rettende Verwandlung ist auch ein

Grundgeschehen des christlichen Glaubens.

Jedoch ereignet sich dieses Verwandlungsgeschehen

nicht im Alleingang.

Es ist auch nicht nur einigen

Helden exklusiv vorbehalten, sondern es

vermag sich zwischen Gott und jedem

einzelnen Menschen zu vollziehen; insbesondere

dort, wo Gott und Mensch

miteinander in Beziehung treten.

Die biblische Überlieferung ist reich an

Erzählungen, die ein Verwandlungsgeschehen

beschreiben. Es beginnt mit der

Verwandlung des Chaos, welches in der

Schöpfung geordnet wird. Verwandlung

zeigt sich weitergehend in der Biographie

der Stammväter und Propheten. So

wird die Aussichtslosigkeit des greisen

Abraham mit der Geburt seines Sohnes

gewandelt und der einst Perspektivlose

wird zum Stammvater dreier Weltreligionen.

Der Weg des Mose ist gar von Anbeginn

vom Tode bedroht, und als Gott sich ihm

offenbart, gibt er diesem unmissverständlich

zu verstehen, dass er sich selbst

nicht in der Lage sieht, dessen Heilsweg

für Israel mitzugehen. Nach langem

Verhandlungsmarathon lautet seine

Antwort zu Gottes Auftrag:„Schick doch

einen andern“. Mose sieht sich nicht dazu

im Stande mit dem Pharao in Verhandlungen

zu treten und wird doch derjenige

sein, der mit Gottes Hilfe das Volk

Israel aus dem Sklavenhaus herausführt.

Ob greiser alter Mann oder Viehhirte im

Niemandsland – Gott beweist einen

langen Atem mit seinen Schützlingen.

Auch im Neuen Testament begegnen uns

vielfältige Verwandlungsgeschehnisse.

Wir erfahren von Menschen, die mit

Jesus so vertrauensvoll in Beziehung

treten, dass sich auch bei ihnen grundlegende

Verwandlungen vollziehen. Ob

Dirne, Zollpächter oder Aussätziger – sie

alle erfahren sich von Jesus als bedingungslos

angenommen und bekommen

aufgrund dieser Erfahrung der bedingungslosen

Annahme die Kurve. Sie

finden hin zu einem gelungenen Leben.

In nachbiblischer Zeit sind es die Zeugnisse

der Heiligen, die uns zeigen, dass

für jeden Menschen Verwandlung möglich

ist. Viele der Heiligen galten ebenso

wie ihre biblischen Vorbilder als abge-

schrieben. Der adlige Ritter Ignatius von

Loyola (1491 -1556) z.B. legt nach

schwerer Verwundung im Krieg seine

standesgemäße Lebensweise ab. Er wird

zum glaubwürdigen Christuszeugen und

in dieser Weise zum Gründer des Jesuiten-Ordens,

der auch gegenwärtig weltweit

die meisten Mitglieder aufweist.

Die biblischen und nachbiblischen

menschlichen Erfahrungen zeigen, dass

Gott es vermag in alle Unwägbarkeiten

und Aussichtslosigkeiten des Menschen

in solcher Weise einzusteigen, dass sich

Verwandlung zum Leben hin vollziehen

kann; Lähmung in Bewegung, Ablehnung

in Annahme, Resignation in Aufbruch,

Trauer in Freude, Ausweglosigkeit

in Hoffnung. Dieses Geschehen ist nicht

auf einzelne beschränkt, so wie etwa

Superkräfte nur an einige wenige verteilt

werden. Gott eröffnet jedem den Weg

sich zu wandeln und sich verwandeln

zu lassen.

Die Fasten- und Osterzeit ist die Hochzeit

der Verwandlungszeit im Kirchenjahr.

Denn wir selbst sind eingeladen, unsere

Beziehung zu Gott und unsere Beziehungen

untereinander in den Blick zu

nehmen; vielleicht sogar mit dem aufrichtigen

Eingeständnis:„Da ist nichts

mehr zu machen“. Aber aufgrund der

oben beschriebenen Beziehungen von

Gott und Mensch ist solch ein Eingeständnis

nicht gleichbedeutend mit einer

Endstation.

Alle Verwandlungsgeschehnisse hin zum

Leben finden ihren Höhepunkt im Geschehen

der Selbsthingabe Jesu. Denn

in dieser Selbsthingabe seines gesamten

Lebens bis in den Tod hinein offenbart

sich die wahre Macht Gottes. In diesem

Geschehen erweist sich in grenzenloser

Liebe das lebendige Beziehungsgeschehen

von Vater und Sohn mächtiger als

der Tod. Das Beziehungsband von Vater

und Sohn wird selbst vom Tod nicht

durchtrennt. Aufgrund dieser bis in den

Tod hinein durchgehaltenen Liebe, die

dem Tod seine Macht nimmt, dürfen wir

darauf hoffen, dass unser Leben und

unsere Existenz stets wandlungsfähig

bleiben; wandlungsfähig im Hier und

Jetzt und über das Ereignis der irdischen

Endstation hinaus.

Im Namen des Seelsorgeteams wünsche

ich Ihnen und Ihren Familien ein verwandelndes

und frohes Osterfest 2013

Ihr Kaplan Stephan Berger

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PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Liebe große und kleine

Christen von St. Cyriakus.

Auch ich wünsche Ihnen ein wunderschönes

Osterfest. Erfahren Sie

in der Natur, dass der Neuanfang, das

neue Leben, das erwacht, auch für uns

Christen in vertiefter Weise spürbar ist.

Erfahren Sie in unseren Gottesdiensten,

dass Gott jedem Einzelnen von uns persönlich

begegnen will, dass Jesus Christus

für Sie gestorben ist, dass Jesus

Christus für Sie auferstanden ist, um Ihr

Leben zu verändern! Erfahren Sie in

unseren Gottesdiensten auch, dass wir

als Gemeinschaft der Glaubenden eine

eigene Kraft freisetzen, gegen jeden

Egoismus unserer Gesellschaft. Kirche

ist immer Gemeinschaft und jeder wird

gebraucht!

Meine Wünsche zum Osterfest möchte

ich mit dem Text von Jörg Zink:

„Wie ein Morgenlicht“ ausdrücken:

Ich wünsche dir nicht ein Leben

ohne Entbehrung,

ein Leben ohne Schmerz,

ein Leben ohne Störung.

Was solltest du mit einem

solchen Leben?

Ich wünsche dir aber, dass du bewahrt

sein mögest an Leib und Seele.

Dass dich einer trägt und schützt und

dich durch alles, was dir geschieht,

deinem Ziel entgegen führt.

Dass du unberührt bleiben mögest

von Trauer, unberührt vom Schicksal

anderer Menschen,

das wünsche ich dir nicht.

So unbedacht soll man

nicht wünschen.

Ich wünsche dir aber, dass dich immer

wieder etwas berührt, das ich dir nicht

recht beschreiben kann.

Es heißt Gnade.

Es ist ein altes Wort,

aber wer sie erfährt,

für den ist sie wie ein Morgenlicht.

Man kann sie nicht wollen und

erzwingen, aber wenn sie dich berührt,

dann weißt du: Es ist gut.

Gottes Segen,

Ihre und Eure Gemeindereferentin

Rita Justenhoven-Ockermann

Wozu brauchen wir

das PASTORALBÜRO?

In den vier Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft

gibt es vier Büros mit

solchen Öffnungszeiten, dass jeweils

(außer montags) vor- und nachmittags

an einem der vier Orte ein Büro geöffnet

ist und Menschen direkten Kontakt zu

einer Mitarbeiterin haben können. Dazu

müssen sie schon jetzt entweder dorthin

fahren oder wenigstens wissen, welches

Büro an welchem Vor- oder Nachmittag

geöffnet hat.

Allerdings gibt es neben den Anrufbeantwortern

mit recht langen Ansagen

keine Umleitung zu einem Ort allein,

wenn ein Büro nicht besetzt ist und

damit keine Möglichkeit besteht,

direkten Kontakt zu bekommen. Auch

andere Dienstleister haben keine

Ansprechpartner, wenn z. B. Bestatter

wegen Terminabsprachen anrufen,

Handwerker kommen oder große Postlieferungen

eintreffen.

Das Pastoralbüro wird ab September

2013 in den Räumen des Pfarrhauses von

St. Cyriakus in der Rheinuferstr. 76 von

montags bis freitags vormittags und

wenigstens an zwei Nachmittagen geöffnet

sein. Anrufe aus den anderen

Gemeinden werden dorthin geleitet, so

dass alle Anrufer jemanden persönlich

erreichen und nicht lediglich einen Beantworter.

Die Pfarramtssekretärinnen werden –

weil sie an einem Arbeitsort zusammen

arbeiten – viel enger miteinander abgestimmt

die anfallenden Aufgaben für die

Besucher vor Ort oder am Telefon das

Pastoralteam und den leitenden Pfarrer

übernehmen.

Das Team wird enger miteinander und

den Sekretärinnen zusammen arbeiten,

die Erreichbarkeit der Seelsorger ist

durch kurze Wege besser gewährleistet,

und so kann auch hier Vernetzung

besser geschehen – schließlich ist aus

vier Pfarreien bereits eine Pfarreiengemeinschaft

geworden!

Diese Veränderungen nach den großen

Ferien werden vielleicht für eingie wenige

Gemeindemitglieder als ein Verlust

gefühlt oder es wird, weil es so ungewohnt

ist, mit Widerstand reagiert.

Dabei ist das Pastoralbüro wohl neu,

gleichzeitig aber ein großer Gewinn für

die Pfarreiengemeinschaft:

durchgehende Öffnung während der

gesamten Arbeitswoche bedeutet

höhere Gewährleistung der Erreich-

barkeit von Bürokräften und Seelsor-

genden

größere Gemeinschaft, weniger In-

formationsverluste

höhere Zufriedenheit bei Besuchern

und Anrufern, weil sehr schnell deren

Anliegen durch das Pastoralbüro

behandelt werden

Aber das Beste für alle, die das Neue

fürchten, ist: die Öffnungszeiten der drei

– nun „kleinen“ – Büros werden vorerst

beibehalten und bloß geringfügig verändert,

so dass auch Menschen, die nicht

mobil sind, das Pastoralbüro zu besuchen

oder anzurufen, ganz ähnlich wie

bisher auch während der Öffnungszeiten

der kleinen Büros ihre Anliegen vor Ort

lösen können!

Ich werbe um Ihr Verständnis und Ihr

Vertrauen für all die Vorteile, die das

Pastoralbüro bringen wird und ich

grüße Sie herzlich!

Ihr Pastor Klinkhammer

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PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Au s

unserem

PfA r r k A l e n d e r

Aus unserer Gemeinde

wurden in die Ewigkeit

abberufen

(November 2012

bis Februar 2013)

Anneliese Allard , geb. Tives

Lorenz Roß

Erwin Glasmacher

Marianne Albertz, geb. Ohren

Peter Schillings

Margarete Offer, geb. Sültenfuß

August Girriger

Heinz Aldenhoven

Adele Niemann, geb. Schriddels

Agnes Esser, geb. Tolles

Irene Böttcher, geb. Röckrath

Christel Bongardt, geb. Rumpe

Margarete Großmann, geb. Nußbaum

Hugo Heinrich Aaron

Ingrid Pape

In unserer Pfarrei

haben geheiratet:

Judith Mertens – Thomas Mast

Sylwia Ursula Bujok –

Lukas Josef Buchta

Marzena Christine Schyga –

Daniel Gonzalo Fischer

Eine Anmerkung zum Datenschutz

Nach den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes

ist es uns erlaubt, bei besonderen

Ereignissen (runde Geburtstage

und Ehejubiläen, Geburten, Todesfälle,

Ordens- und Priesterjubiläen) in unserer

Gemeinde Namen, Anschrift und den An-

lass mit Datum im Gemeindebrief zu veröffentlichen.

Wer eine solche Bekanntmachung nicht

wünscht, möge es bitte dem Pfarrbüro

rechtzeitig und in eindeutiger Weise mit-

teilen.

Es dankt Ihnen Ihre Pfarrbriefredaktion

Maya Schneider

Durch das Sakrament

der Taufe wurden in

unsere Pfarrgemeinde

aufgenommen

(November 2012

bis Februar 2013)

Allegra Martha Hilgendorff

Leni Walter

Emily Fuchs

John Gabriel Beck

Lorenz Theodor Wenner

Leonie Marie Brendel

Julia Clara Schmitt

Mira Sophie Ott

Lucia Maria Gonzalo Fischer

Termine:

BENEFIZ-KONZERT:

SONNTAG, 28. APRIL 2013

18.00 UHR

DER GROSSE GOSPEL-CHOR

„GET-JOY“

AUS KORSCHENBROICH

Ansprechpartner:

Hermann Mackenstein

Tel.: 02131-3 51 70

Spendenkonto:

Kath. Pfarrgemeinde

St. Cyriakus, Albanienhilfe,

Kto. 80191554,

BLZ 305 500 00,

Sparkasse Neuss

Noch neugierig?

www.mnsh.org

der Albanische

Malteser Hilfsdienst

(dt.-alb.-engl.)

www.albanien.ch

– Allgemeines über Albanien

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PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Besondere

Gottesdienste

an Ostern

GOTTESDIENSTE IN SANKT CYRIAKUS

Samstag, 23.03.2013

16.15 Uhr Beichtgelegenheit

17.00 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 24.03.2013 Palmsonntag

10.00 Uhr Hl. Messe beginnend

auf dem Kindergartenhof

Donnerstag, 28.03.2013 Gründonnerstag

18.30 Uhr Abendmahlmesse

19.15 Uhr Beichtgelegenheit

Freitag, 29.03.2013 Karfreitag

Fast- und Abstinenztag

11.00 Uhr Kinderkreuzweg

15.00 Uhr Feier vom Leiden und Sterben

Jesu Christi

16.30 Uhr Beichtgelegenheit

Samstag, 30.03.2013

08.00 Uhr Morgengebet

09.00 Uhr Beichtgelegenheit

21.30 Uhr Osternachtfeier –

Beginn mit dem Osterfeuer

auf dem Kirchplatz

Sonntag, 31.03.2013 Ostersonntag

Hochfest der Auferstehung des Herrn

10.00 Uhr Hl. Messe

Montag, 01.04.2013 Ostermontag

10.00 Uhr Hl. Messe

Pfarreiengemeinschaft

„ Neuss –

Rund um die

Erftmündung“

GOTTESDIENSTE IN SANKT CORNELIUS

Samstag, 23.03.2013

18.30 Uhr Vorabendmesse

19.15 Uhr Beichtgelegenheit

19.30 Uhr Wortgottesdienst

zum Bußgang der Männer

Sonntag, 24.03.2013 Palmsonntag

11.30 Uhr Hl. Messe

Donnerstag, 28.03.2013 Gründonnerstag

20.00 Uhr Abendmahlmesse

20.45 Uhr Beichtgelegenheit

Freitag, 29.03.2013 Karfreitag

Fast- und Abstinenztag

15.00 Uhr Feier vom Leiden und Sterben

Jesu Christi

16.30 Uhr Beichtgelegenheit

Sonntag, 31.03.2013 Ostersonntag

Hochfest der Auferstehung des Herrn

05.30 Uhr Osternachtfeier –

Beginn mit dem Osterfeuer

auf der Pfarrwiese

11.30 Uhr Hl. Messe

Montag, 01.04.2013 Ostermontag

11.30 Uhr Hl. Messe

GOTTESDIENSTE IN SANKT KONRAD

Sonntag, 24.03.2013 Palmsonntag

10.00 Uhr Hl. Messe

Donnerstag, 28.03.2013 Gründonnerstag

18.30 Uhr Abendmahlmesse

19.15 Uhr Beichtgelegenheit

Freitag, 29.03.2013 Karfreitag

Fast- und Abstinenztag

11.00 Uhr Kinderkreuzweg

15.00 Uhr Feier vom Leiden und Sterben

Jesu Christi

16.30 Uhr Beichtgelegenheit

Samstag, 30.03.2013

09.00 Uhr Beichtgelegenheit

21.30 Uhr Osternachtfeier –

Beginn mit dem Osterfeuer

auf dem Kirchplatz

Sonntag, 31.03.2013 Ostersonntag

Hochfest der Auferstehung des Herrn

10.00 Uhr Hl. Messe

Montag, 01.04.2013 Ostermontag

10.00 Uhr Familienmesse

GOTTESDIENSTE IN SANKT MARTINUS

Sonntag, 24.03.2013 Palmsonntag

10.00 Uhr Familienmesse

Donnerstag, 28.03.2013 Gründonnerstag

20.00 Uhr Abendmahlmesse

20.45 Uhr Beichtgelegenheit

Freitag, 29.03.2013 Karfreitag

Fast- und Abstinenztag

11.00 Uhr Kinderkreuzweg

15.00 Uhr Feier vom Leiden und Sterben

Jesu Christi

16.30 Uhr Beichtgelegenheit

Sonntag, 31.03.2013 Ostersonntag

Hochfest der Auferstehung des Herrn

05.30 Uhr Osternachtfeier

11.30 Uhr Hl. Messe

Montag, 01.04.2013 Ostermontag

11.30 Uhr Hl. Messe

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PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Das Pfarrhaus

hat Geburtstag

Bevor Pastor Hüsen seine neu

erbaute Kirche am 13. Okt. 1864

einweihen ließ, konnte er schon ein

Jahr vorher in das ebenfalls von ihm

erbaute Pfarrhaus an der Rheinuferstraße

einziehen. Leider ist uns kein

genaues Datum überliefert, und so

haben wir uns entschlossen einen

anderen denkwürdigen Tag, nämlich

den Todestag jenes Pastors, zum

Anlass zu nehmen, das 150 jährige

Jubiläum des Pfarrhauses zu feiern.

Für Mittwoch, den 1. Mai 2013 laden

wir zu einem Tag der offenen Tür

ins Pfarrhaus an der Rheinuferstr. 76

ein. Im unteren öffentlichen Bereich

erwartet Sie ein kleine Ausstellung

von Kunstschätzen der Pfarrei und

geschichtliche Hintergründe zu den

Pfarrherren von St. Cyriakus. Eine

Festschrift wird dies alles festhalten.

Kaffee und Kuchen auf dem Hof laden

zum Mitfeiern ein.

Wir beginnen um 14.00 Uhr mit

einem offiziellen Festakt und enden

mit der Abendmesse um 18.30 Uhr.

Rita Justenhoven-Ockermann

Foto: www.heimatfreunde-grimlinghausen.de

Die Frauen der kfd

St.-Cyriakus in

Grimlinghausen

feierten ihren Karneval.

Angefangen haben wir um

15.00 Uhr mit einem gemütlichen

Kaffeetrinken. Die

Roland-Brüggen-Band sorgte

dabei schon für die passende

Musik. Die Stimmung war von

Anfang an super.

Irmgard Meyneken führte wieder

launig durch das Programm

des Nachmittages.

Für Unterhaltung sorgte

die Gemeindereferentin Frau

Justenhoven-Ockermann

als „ahl Tant.“ Die „Jecken

Nonnen“ traten ebenso auf

wie das Hippelänger Bureduett.

Die blauen Fünkchen mit ihrem

Prinzenpaar Jean-Pierre I. und

Alina I. statteten uns einen

Besuch ab.

Sie verteilten einige Orden,

sangen uns ein Lied, und die

kleinen Fünkchen tanzten.

Herbert Sültenfuß als Psychiater

war wieder spitze.

Zwischen den einzelnen Vorträgen

forderte die Brüggen-Band

immer wieder zum Singen,

Tanzen und Schunkeln auf.

Bei der Polonaise durch den

Saal machten alle mit.

Gegen 19.00 Uhr gingen die

ersten nach Hause, die letzten

gingen erst eine Stunde später.

Alle waren sich einig: das war

eine toller Nachmittag.

Sehr schön war, dass wir nun

drei neue junge Mitglieder

haben. Sie waren begeistert

von unserer Karnevalsfeier.

für das kfd-Team

Irmgard Hauß

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PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Eucharistischer Kongress

vom 5. bis 9. Juni 2013 in Köln

1909 war Köln Gastgeber des 20. Eucharistischen

Weltkongresses. Diesmal, rund 100

Jahre später, ist der Rahmen der Veranstaltung

ein wenig kleiner. Dieses Jahr wird lediglich

ein nationaler Kongress organisiert

und gefeiert werden.

Der Titel Eucharistischer Kongress klingt

nach einer Fachtagung, aber es ist vielmehr

ein großes Fest des Glaubens, welches vom 5.

bis 9. Juni 2013 in Köln stattfindet. Der Veranstalter

ist die Deutsche Bischofskonferenz,

Ausrichter das Erzbistum Köln. In puncto katholische

Großereignisse hat die Domstadt,

vor allem durch den Weltjugendtag 2005,

viele positive Erfahrungen gesammelt: neben

den über 10.000 Geistlichen kamen damals

800.000 registrierte Pilger aus 193 Ländern

nach Köln.

Der Eucharistische Kongress 2013 steht unter

dem Motto: „Herr, zu wem sollen wir gehen?“

(Joh 6,68). In den fünf Tagen bietet

die Veranstaltung mit Gottesdiensten in und

außerhalb der Kirchen im Kölner Zentrum,

Gesprächen und theologischen Vorträgen

auch ein vielfältiges Kulturprogramm, ein Jugendfestival

und caritative Projekte. Es wird

Gelegenheit zu Austausch, Glaubensvertiefung

und Begegnung und zum gemeinsamen

Feiern geben. Den Abschluss des Kongresses

bildet die sonntägliche Eucharistiefeier, die

als Pontifikalamt im Rheinenergie-Stadion

gefeiert wird.

Dieses Glaubensfest ist so „eine Begegnung

mit Christus und untereinander“ und

kann „zu einer Vertiefung von Glaube und

Wissen über das eucharistische Geheimnis“

beitragen, so der Kölner Erzbischof Joachim

Kardinal Meisner bei der Vorstellung der Veranstaltung

in Köln. „Denn die Feier der Eucharistie

ist die Mitte unseres Glaubens und

unserer Kirche.“

In unserer Pfarreiengemeinschaft gibt es bereits

ein breites Angebot der eucharistischen

Anbetung (siehe Übersicht). Zur Vertiefung

des Themas „Eucharistie“ laden wir in der

Pfarreiengemeinschaft zu einem Gesprächsabend

ein, der am 24.04.2013 um 20 Uhr im

Pfarrheim St. Martinus stattfinden wird.

Nähere Informationen zu diesem Großereignis

des Glaubens und zu den einzelnen

Programmpunkten in Köln finden Sie unter

www.eucharistie2013.de.

Zum Logo:

Das Logo des Eucharistischen Kongress 2013

zeigt im Mittelpunkt eine hellorange Scheibe,

die wie eine aufgehende Sonne aussieht, und

die durch das Kreuz in der Mitte zudem als

Hostie zu deuten ist. In das Rund ragt die Silhouette

des Kölner Doms – das Wahrzeichen

des Veranstaltungsortes. Zwei rote parallele,

horizontal wellenförmig verlaufende Linien

am unteren Rand erinnern an Wasser. Das

verweist zunächst auf den Rhein, dann aber

auch auf das Sakrament der Taufe. Darüber

hinaus symbolisieren die beiden Linien den

Weg des Lebens und Glaubens und verweisen

damit auf das Motto.

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PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

ERSTE HEILIGE KOMMUNION

IN ST. CYRIAKUS

Das Geheimnis der fünf Buchstaben

war sicher nur ein Highlight unter

vielen spannenden Entdeckungen, die

unsere Kommunionkinder in der Zeit ihrer

Vorbereitung auf die Erstkommunion

gemacht haben. Am Koki-Wochenende

war wieder einmal zu spüren, wie offen

und empfänglich die Kinder für die tiefen

Geheimnisse des Glaubens sind. Denn es

gilt ja in der Zeit des Kommunionkurses

nicht nur darum, die Grundvollzüge des

katholischen Glaubens zu lernen, sondern

auch wirklich in die Freundschaft mit Jesus

hinein zu wachsen und den Empfang

der Eucharistie gläubig zu vollziehen. So

reihten sich in diesem Jahr alle Elemente

des Kurses sinnvoll aneinander. Das Thema

half uns dabei. Auch die Familiengruppe,

die sich freiwillig an 5 Sonntagen traf, vertiefte

die Erfahrungen im Miteinander von

Eltern und Kindern. Einfach nur genial ist

die Umsetzung unseres Symbols durch die

Vätergruppe. Wie viele Talente, Ideen und

Materialmöglichkeiten an den Tag gelegt

wurden, ist einfach spitze. Danke!

Eine ebenfalls tiefe Erfahrung des Glaubens

ist die Arbeit der Katecheten. Sie

sind nicht nur der stärkste Pfeiler in der

Kommunionvorbereitung, sondern erleben

jeden Kurs ja auch als Gruppe und einzeln

in der Auseinandersetzung mit dem eigenen

Glauben. So ist der eigene Gewinn

hoffentlich genauso groß wie der Einsatz,

den sie leisten. Auch euch Lieben ein herzliches

Vergelt's Gott!

Als ob alles so sein müsste und sich nahtlos

in einander fügt, ist die Erstkommunionvorbereitung,

die ja einen sichtbaren

Schwerpunkt in unserer Pfarrei hat, auch

Hinführung zum großen Ereignis in unserem

Erzbistum, dem Eucharistischen

Kongress im Juni in Köln. Jesus schenkt

sich selbst in Brot und Wein, ist real zu-

gegen in der Eucharistie. Sein Mahl ist

Mittelpunkt unseres Gemeindelebens und

soll uns Sonntag für Sonntag stärken für

unser ganz alltägliches Leben!

Wir gratulieren allen

Kommunionkindern

und ihren Familien herzlich

zum Fest der

Ersten Heiligen Kommunion

am 21. April 2013

Gruppe Erdweg/Kühne

Richard Jakubowicz

Rene Sikorski

Dominik Schneider

Natanael Koszyk

Linda Kuraszyk

Laura Henneberg

Carla Herbrügge

Birthe Düppers

Gruppe Machau/Sr. Veronika

Sinon Hellendahl

Dennis Dzionski

Lisa Kessing

Charlene Riel

Larina Kauth

Tobias Müller

Janik Grundmann

Til Spies

Gruppe Markgraf/Winkels

Jonathan Hebben

David Wirth

Jan Raschczyk

Noah Potthoff

Lisa Zehner

Dana Severin

Annika Meuter

Gruppe Spies/Hachenberg

David Hellendahl

Lennox Reichert

Justin Weiss

N.N.

Lisa Kärger

Lisa Impedovo,

Marlena Brans

Gruppe Hartstein/Machau

Justin Schroth

Lara Dobler

Antonia Gooß

Chanel Imbach

Christian Herdt

Tobias Hartstein

Gruppe Hartlieb/Neuhaus

Stefanie Sroka

Larissa Hilgers

Nico Kaufmann

Max Neuhaus

Lukas Hartlieb

David Kurylo

(Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass

die Eltern aus Datenschutzrechtlichen

Gründen über das Erscheinen der Namen

verfügt haben.)

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PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Vorstellung der

sieben Trapezfenster

der St. Cyriakus-Kirche

diesmal:

Der heilige Petrus

Das Lebensbild des heiligen Petrus,

des Hauptes der Apostel

und der ganzen Kirche, steht lebendig

vor unseren Augen.

Simon, der Sohn des Jonas, stammt

aus Bethsaida am Ufer des Sees

Genesareth, wo Jesus so gerne verweilte.

In Ausübung des Fischerhandwerks

musste er aus der Tiefe

des Sees seinen Unterhalt ziehen.

Er war aber nicht nur Fischer, sondern

auch dahinter her, den kommenden

Erlöser kennen zu lernen.

Als darum sein Bruder Andreas mit

der Freudenbotschaft kam: „Wir

haben den Messias gesehen!“, da

war er ohne Zögern bereit, sich

zu ihm führen zu lassen. Als dann

Jesus ihn mit durchdringenden Blicken

anschaute und ihn mit den

merkwürdigen Worten begrüßte:

Du bist Simon, der Sohn des Jonas;

du sollst von nun an Kephas heißen,

das bedeutete Petrus (Fels), da

war Simon auch schon gewonnen.

Jesus lässt sich auf dem Schiff des

Petrus nieder, und unter seinem Segen

machen die Fischer um Petrus

einen so reichen Fang, dass Petrus

sich tief ergriffen dem Wundertäter

zu Füßen wirft und bekennt: „Herr,

gehe hinweg von mir, ich bin ein

sündiger Mensch“. Da spricht Jesus

das entscheidungsvolle Wort:

„Folge mir nach, fortan sollst du

Menschen fangen“. Das Schiff des

Petrus versinnbildlicht die Kirche.

Christus hat es zum Sitz erwählt,

in Petri Schiff und Netz suchen die

Menschen ihr Heil. Der Apostel, der

Steuermann der Kirche, ist nun un-

zertrennlich mit Christus verbunden.

Familie, Haus und Gewerbe

lässt er um des höheren Berufes

willen zurück.

Petrus ist es, der als erster seinen

Glauben an die Gottheit des Erlösers

bekennt: „Du bist Christus,

der Sohn des lebendigen Gottes!“.

Dafür ist er auch der Auserwählte,

denn Jesus sagt zu ihm: „Selig bist

du, Simon, Sohn des Jonas; denn

Fleisch und Blut hat dir das nicht

offenbart, sondern mein Vater, der

im Himmel ist. Und ich sage dir, du

bist Petrus, und auf diesen Felsen

will ich meine Kirche bauen, und

die Pforten der Hölle werden sie

nicht überwältigen“. Und er fügt

hinzu: „Dir will ich die Schlüssel des

Himmelreiches geben“. Auch wenn

Petrus in der entscheidenden Situation

der Verhaftung Jesu seinen

Herrn verleugnet, so ist es doch Jesus,

der zu ihm sagt: „Weide meine

Lämmer, weide meine Schafe“. So

wird aus dem ehemaligen Fischer

der Stellvertreter Christi auf Erden.

Als der Heilige Geist in die Seelen

der Apostel eingedrungen ist, tritt

Petrus als Haupt der Apostel auf;

Wunder begleiten seine Worte und

Predigten. In Joppe ist eine Jüngerin,

namens Tabitha, gestorben.

Dem großen Apostel klagen die

Witwen, Waisen und Armen ihr

Leid um den Tod ihrer Wohltäterin.

Petrus erhört ihre Klagen und

spricht: „Tabitha, stehe auf!“. Das

Wort wird zur Wirklichkeit.

Petrus unternimmt viele Reisen,

zum Beispiel nach Antiochien und

nach Rom. Unter dem Kaiser Nero

(54-68 n. Chr.) wird die Wut gegen

die Christen zur blutigen Verfolgung;

auch Paulus ist davon betroffen.

Nach langer Zeit im Kerker

wird das Urteil über Petrus gefällt:

Kreuzigung. Aus Demut bittet er

darum, man möge ihn mit dem

Kopf nach unten kreuzigen. So endet

sein Leben am Kreuzesholz am

29. Juni des Jahres 67 nach Christus.

Symbol: Fische (vom Haupteingang

her 1. Fenster links, 2. Figur von

links)

Karl Kuhl

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PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Unsere Pfarrpatrone

3

Martin von Tour

(† 397)

Der hl. Martin, Bischof von

Tour, ist einer der großen

volkstümlichen Heiligen. Die

Mantelteilung, das Verstecken im

Gänsestall, um der Bischofsernennung

zu entgehen, sind seit

Grundschulzeiten allen bekannt.

Hier nun ein paar biographische

Daten und das St.-Martin-Lied,

von dem meist nur die ersten vier

Strophen bekannt sind, in seiner

ganzen Länge.

316/317 geboren in Sabaria (Pannonien;

heute Szombathely in

Ungarn).

331 Eintritt in die römische Armee.

In dieser Zeit findet in Amiens

(im Norden des heutigen

Frankreich) die berühmte Mantelteilung

statt.

334 Taufe durch Bischof Hilarius

von Poitiers (im Westen des heutigen

Frankreich).

356 Nach dem Austritt aus der

Armee in der Nähe von Worms

wurde Martin Schüler des Hilarius.

Anschließend Missionsreisen

nach Ungarn und Italien und später

Einsiedlerleben in der Verbannung

auf der Insel Gallinaria bei

Genua.

360 zurück in Poitiers und Einsiedlerleben

in Ligugé

361 Klostergründung in Ligugé

(erstes Kloster in Gallien).

371 Bischof von Tour (nördlich

von Poitiers): Auf Drängen des

Volks und gegen den Willen des

Klerus und gegen seinen eigenen

Willen.

375 Klostergründung in Marmoutier

bei Tours als Bischof mehrere

Missionsreisen durch sein Bistum

und darüber hinaus. Martin wurde

berühmt auch als Wundertäter

und Exorzist.

08.11.397 Martin stirbt auf einer

Seelsorgereise.

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin ritt

durch Schnee und Wind,

sein Roß, das trug

ihn fort geschwind.

Sankt Martin ritt

mit leichtem Mut,

sein Mantel deckt ihn

warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,

im Schnee, da saß

ein armer Mann,

hat Kleider nicht,

hat Lumpen an:

„Oh helft mir doch

in meiner Not,

sonst ist der bitt’re Frost

mein Tod!“

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin zieht die Zügel an,

sein Roß steht still

beim braven Mann.

Sankt Martin mit dem

Schwerte teilt

den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin gibt

den halben still,

der Bettler rasch ihm danken will.

Sankt Martin aber ritt in Eil

hinweg mit seinem Mantelteil.

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin legt sich

müd zur Ruh,

da tritt im Traum der Herr hinzu.

Er trägt des Mantels

Stück als Kleid,

sein Antlitz strahlet Lieblichkeit.

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin sieht

ihn staunend an,

der Herr zeigt ihm die Wege an.

Er fährt in seine Kirch’ ihn ein

und Martin will sein Jünger sein.

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin wurde Priester gar

und dient fromm an dem Altar.

Das ziert ihn wohl

bis an das Grab,

zuletzt trug er den Bischofstab.

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin, o du Gottesmann,

nun höre unser Flehen an.

O bitt für uns in dieser Zeit

und führe uns zur Seligkeit.

Diakon M. Godde

18 19


PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Er ist‘ s

Frühling lässt

sein blaues Band

wieder flattern

durch die Lüfte;

süße wohlbekannte Düfte

streifen ahnungsvoll das

Land.

Veilchen träumen schon,

wollen balde kommen.

– Horch, von fern

ein leiser Harfenton!

Frühling, ja du bist’s!

Dich hab‘ ich

vernommen!

(Eduard Mörike)

Das blaue Band

Das blaue Band,

wie Mörike es sah,

flatternd in den Lüften,

wo?

Ich sehe einen Kondensstreifen

quer über den

Himmel gezogen

– Aber die Amsel ist

abends immer da auf

dem First gegenüber singt

sie ihr Lied unsäglich –

(Rainer Brambach)

(beide Gedichte finden Sie im

Buch „Sonne, Regen, Winter

und Schnee“ erschienen im

Diogenes Verlag)

Wir wünschen allen Lesern ein

frohes Osterfest und freuen uns

auf einen Besuch in unseren

Büchereiräumen.

Ihr Bücherei- Team

Neues vom Ortsausschuss

Dieses Jahr ist es wieder

soweit: wir feiern Pfarrfest!

Alle sind ganz herzlich eingeladen

zu diesem Fest, das am 29.9.2013

um 10.00 Uhr mit einer Messe

beginnt. Also, sofort den Termin

vormerken!

PFARR FEST

Diejenigen, die sich mit einer Aktion

oder einem Stand beteiligen

wollen, können sich ab sofort beim

Ortsausschuss melden. Wir werden,

wie auch beim letzten Mal, zu

einem Vortreffen einladen, bei dem dann alles Organisatorische be-

sprochen wird. Wir freuen uns auf Ihr Mittun, denn nur so kann es

ein schönes Fest werden.

Das zweite „Großereignis“ in diesem Jahr sind die Wahlen zu einem

neuen Ortsausschuss.

Am 9. und 10. November wird neben dem Pfarrgemeinderat auch ein

neuer Ortsausschuss gewählt. Bitte machen Sie von Ihrem Recht als

Wähler Gebrauch, denn der Ortsausschuss ist in unserer Pfarreiengemeinschaft

das Gremium, das Sie und Ihre Interessen vor Ort, also hier

in St. Cyriakus, vertritt! Deshalb haben wir uns bewusst für eine Wahl

des Ortsausschusses entschieden und nicht für die Berufung der Mitglieder.

Sie können also aktiv mitentscheiden, wer Sie hier in St. Cyriakus

vertreten soll.

Zum Schluss lädt der Ortsausschuss Sie ganz herzlich zu einem

gemütlichen Beisammensein nach der Auferstehungsfeier am

Oster-Samstagabend ein und wünscht Ihnen und Ihren Familien

ein schönes und gesegnetes Osterfest.

für den Ortsausschuss

Dörte Erdweg

20 21

Rund

um die Kirche...


PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Haben Sie schon Zeit

gespendet ?

Werden Sie ehrenamtlich tätig im

Zentrum für seelische Gesundheit.

Unter diesem Leitspruch möchten wir

Menschen gewinnen, die sich im neuen

St. Alexius-/St. Josef-Krankenhaus ehrenamtlich

engagieren und auf diese Weise

den Alltag der Patienten auf den Stationen

bereichern. Ob kleine oder große Zeitspenden,

ob alleine oder in der Gruppe –

die Form des Einsatzes und die Wünsche

der ehrenamtlich Helfenden werden

angepasst.

Die Tätigkeitsfelder, sich einzubringen,

sind vielfältig und interessant:

beispielsweise die Begleitung von Patien-

ten zum Gottesdienst am Sonntagvormittag

oder Dienstagnachmittag. Zumeist

handelt es sich um ältere Menschen, die

wegen einer Gehbehinderung auf den

Rollstuhl oder eine sichere Begleitung

angewiesen sind.

Die Kapelle des St. Alexius-/St. Josef-Krankenhauses

Junge und alte Patienten – oft mit

depressiven Erkrankungen freuen sich,

wenn in geselliger Runde gesungen,

musiziert oder eine Kaffeetafel mit

selbstgebackenen Waffeln abgehalten

wird. Auch spielen, vorlesen oder die

Übernahme von kleinen Einkaufserledigungen

sind attraktive Tätigkeitsfelder.

Vielleicht haben Sie auch andere Talente

und neue Ideen und Vorschläge.

Ehrenamt bietet Kontakt mit anderen und

Gelegenheit, neue Fähigkeiten in sich zu

entdecken. Ob in der direkten Zuwendung

zum Menschen oder in der Erfüllung von

Diensten: Ehrenamt heißt schenken und

beschenkt werden.

Mit dem Ehrenamtskoordinator Herrn

Thomas Ploetz (Tel: 02131-52924416)

finden sie einen Ansprechpartner, der

sie in allen Fragen berät und unterstützt.

Er stellt die Einrichtung vor und überlegt

mit Ihnen die Einsatzmöglichkeiten.

Er und die Patienten freuen sich auf Ihr

Interesse und ihre Anregungen.

Getauft?

Gefirmt?

Zu spät?

Es ist nie zu spät!

Unter diesem Motto möchten wir alle

am Tauf- oder Firmsakrament interessierten

Erwachsenen einladen, sich

mit uns auf den Weg des gemeinsamen

Glaubens zu begeben.

Jene, die noch keine Taufe oder Firmung

empfangen haben, aber gerne Christ

werden oder ihren Glauben vertiefen

wollen, sind zu einem Kurs willkommen,

der auf diese Sakramente vorbereitet.

Es ist nie zu spät, Gott zu begegnen und

ihm näher zu kommen. Es ist auch eine

schöne Möglichkeit, „patenfähig“ zu werden,

denn bei einer Taufe soll einer der

Paten getaufter und gefirmter Christ sein.

Das Taufsakrament gliedert in die Kirche

ein, es ist ein ökumenisches Zeichen:

Gott rettet. Die Firmung bestärkt den

Glaubenden auf seinem begonnenen

Weg, es ist das Zeichen des Geistes:

Gott bewegt! Alle, die sich für eine Taufe

im Erwachsenenalter interessieren sowie

alle, die gerne Patin oder Pate werden

möchten und noch nicht gefirmt wurden,

sind eingeladen, sich in einer Gruppe mit

anderen Erwachsenen zu treffen, um die

Vorbereitung auf diese Sakramente zu

machen:

Jeweils freitags, von 17.00 Uhr bis

18.30 Uhr mit abschließender Mitfeier

der Heiligen Messe.

Jeweils in der Harffer Straße 48 im

Pfarrbüro von St. Cornelius, in Erfttal.

Jeweils mit Pfarrer Dr. Willi Klinkhammer

oder Diakon Matthias Godde.

Die Kurstermine im Einzelnen

(jeweils freitags, 17.00 – 19.00 Uhr):

20. September 2013

18. Oktober 2013

15. November 2013

20. Dezember 2013

17. Januar 2014

21. Februar 2014

21. März 2014

Die Spendung der Sakramente

(an Tauf- und Firmbewerber):

In der Feier der Osternacht

vom 19. auf den 20. April 2014

Anmelden können sich alle erwachsenen

Interessierten bis zum 15. September

(danach ist eine Anmeldung leider erst

wieder im nächsten Jahr möglich):

in einem der Pfarrbüros

bei Pfarrer Dr. Willi Klinkhammer:

0171–2772527,

w.klinkhammer@erftmuendung.de

bei Diakon Matthias Godde:

(02131) 4771672,

m.godde@erftmuendung.de

22 23


PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Meditieren

– aber bitte christlich!

Ein Erfahrungsbericht

von Monika Helpenstein

Viele Menschen sind heutzutage

auf der Suche nach Lebenssinn,

innerem Frieden, Gelassenheit,

Ruhe und Zufriedenheit und versuchen

dies z.B. in verschiedenen Formen

der Meditation zu finden. Oftmals

geraten sie dabei in die Fänge

von esoterischen Kreisen, weil diese

zwar teilweise die gleichen Begrifflichkeiten

wie das Christentum verwenden,

sie aber mit völlig anderen

Bedeutungen belegt haben. So werden

diese Menschen in ihren Bann

gezogen, weil sie meinen, es würde

sich doch auch hierbei um Gott und

Jesus handeln. Da bedarf es schon

einer guten Urteilsfähigkeit, die

man aber leider oft in solchen (Krisen-)

Situationen nicht besitzt. Bekanntlich

sind die Wege des Herrn

unergründlich und er schreibt auch

auf krummen Linien gerade. So ist

es auch nur scheinbar verwunderlich,

wenn ein Yogalehrer in einem

Klosterkurs zur Einübung des Jesusgebetes

zu finden war. Doch der

Reihe nach...

Nach einem Erholungswochenende

letztes Jahr im Kloster in Kornelimünster

hatte mir eine Bekannte

dort von dem Jesusgebet begeistert

erzählt und es mir "ans Herz" gelegt.

Da ich mit meinen bisherigen rudimentären

Meditationserfahrungen

völlig unzufrieden war, wollte ich

nun etwas völlig anderes probieren

und meldete mich zu dem Kurs

in diesem Januar im Kloster an.

Eine weitere Teilnehmerin war auch

Neuling und als erstes wurden die

für uns passenden Meditationsbänke

getestet und ausgewählt. Nach

Vesper, Abendessen und Komplet

konnte es dann um 20.00 Uhr losgehen.

Normalerweise schlafe ich

nach einem anstrengenden Tag etwa

um diese Zeit auf der Couch ein. So

war ich einigermaßen überrascht,

dass das bei dieser Meditationsform

nicht der Fall war. Auch das Sitzen

über längere Zeit brachte erstaunlicherweise

nicht die befürchteten

Beschwerden in Rücken oder Beinen.

Vielmehr stellte sich beim Meditieren,

bei dem man innerlich die

Worte "Herr Jesus Christus, erbarme

dich meiner" an den Atem angelehnt

betet, nach einer Weile der

Übung eine tiefe innere Ruhe ein.

Auch die ständig im Kopf umherschwirrenden

Gedanken beruhigten

sich immer mehr. Schon oft hatte

ich gehört oder gelesen, man müsse

„einfach nur DA sein“, „einfach nur

in der Gegenwart Gottes leben“ oder

"einfach nur die Gedanken stehen

lassen und sich nicht um sie kümmern".

Wenn das alles so einfach

wäre, hätte ich ja nicht solche Probleme

mit dem Meditieren gehabt.

Aber hier, im geschützten Raum des

Klosters, wo ich mich nicht um alles

mögliche kümmern musste, konnte

ich eine erste Ahnung davon bekommen,

was mit diesem "einfach

in der Gegenwart leben" gemeint

ist. Frater Antonius, der den Kurs

leitete, betonte denn auch, dass es

sich bei dem Jesusgebet eben nicht

nur um eine bloße Konzentrationsübung

handelte, sondern dass es

weit mehr sei. Mit dieser Form des

Kontemplativen Gebets tauche man

in die Gegenwart Gottes ein und ob

dabei die Gedanken sich beruhigten

oder nicht, sei kein Indiz für eine

gute oder schlechte Gebetszeit. Hier

zähle allein die mit Gott bzw. Jesus

verbrachte Zeit. Die Qualität der

Zeit sei dabei nicht entscheidend.

Bereits am nächsten Tag wurden

die einzelnen Meditationseinheiten

von 15 auf 20 min erhöht, sowie

die Anzahl der Einheiten von 3 auf

4. Zwischen den Einheiten wurde

mit einem meditativen Gang durch

den Raum wieder alles in Bewegung

gebracht. Bei diesen "Pausen"

hatte man die Möglichkeit, den

Raum zu verlassen und die Meditation

zu beenden, wenn es einem

aus irgendeinem Grund nicht gut

ging. Erfreulicherweise brauchte ich

dieses Angebot nur einmal abends

um 22 Uhr in Anspruch zu nehmen,

weil ich da dann doch einfach zu

de war. Beim Verabschieden am

Sonntagmittag bekamen wir beiden

Neulinge von "den alten Hasen", die

das Jesusgebet teilweise schon jahrelang

praktizieren, ein Lob dafür,

dass wir so "tapfer" durchgehalten

hätten, da die Fluktuation sonst bei

den Neulingen deutlich höher sei.

Beide konnten wir daraufhin nur

bestätigen, dass das wohl nur mit

Hilfe "von oben" möglich gewesen

sein konnte.

Nach diesem guten Wochenende gilt

es nun, diese Erfahrung in den Alltag

zu retten. Dafür gibt es zum einen

weitere Kursangebote im Laufe

des Jahres im Kloster Kornelimünster,

zum anderen aber auch das

wöchentliche Jesusgebet im Benediktinerinnenkloster

in Köln-Raderberg,

zu dem jeder herzlich eingeladen

ist. Ich für meinen Teil bin froh

und dankbar darüber, einen Weg

der Meditation gefunden zu haben,

der mit dem christlichen Glauben

kompatibel ist. Nicht für jeden, der

auf der Suche ist, mag dieser Weg

der richtige oder passende sein. Wer

aber doch neugierig geworden ist, so

wie ich letztes Jahr, der kann mich

gern ansprechen oder sich direkt an

das Kloster Kornelimünster wenden

(www.abtei-kornelimuenster.de)

24 25


PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Auswertung der 221 abgegebenen Fragebögen zur Umfrageaktion „GLAUBEN (ER)LEBEN“. Befragt

wurden die ehrenamtlichen Mitarbeiter in Gruppen und Gremien

und die Gottesdienstbesucher unserer Pfarreiengemeinschaft.

1) Was mögen Sie besonders im Leben Ihrer Kirchengemeinde? (Mehrfachnennungen möglich)

geselliges Beisammensein

mit Gleichgesinnten

regelmäßiges Leben im

Kreise Gleichgesinnter.

Mitarbeit in den

Gruppierungen und

Gremien der

Kirchengemeinde

regelmäßige

gottesdienstliche Angebote

Vorträge und Diskussionen

zu wichtigen Themen

Bibelkreise,

Glaubensgespräche im

kleinen Rahmen und mit

persönlicher Beteiligung

92 102 154 54 38

(Zahlen geben die Anzahlt der Nennungen wieder)

2) Wie schätzen Sie aktuell ihre persönliche Teilhabe in Ihrer Kirchengemeinde ein?

Die Aktivitäten meiner

Kirchengemeinde sprechen

mich eher wenig an. Ich

nehme wenig bis gar nicht

teil.

Ich beteilige mich am

ehesten als Besucher von

Gottesdiensten oder

Festen.

Gottesdienste feiere ich

regelmäßig mit, soweit es

meine Zeit zulässt. Andere

Veranstaltungen besuche

ich, wenn sie mich

ansprechen.

Ich nehme am Leben

meiner Kirchengemeinde

regelmäßig teil und

engagiere mich in

mindestens einer

Gruppierung auch

persönlich.

Das Leben in der

Kirchengemeinde gestalte

ich aktiv mit. Ich bin in

mindestens einer

Gruppierung und/oder

gewähltem Gremium tätig,

ggfs. auch an

verantwortlicher Stelle.

0 12 20 42 26

(Die Zahlen geben den prozentualen Anteil der jeweiligen Antwort wieder)

3) Haben Sie Änderungswünsche zu Ihrem kirchlichen Engagement?

Ich empfinde mich als sehr

engagiert. Ich denke, alles

ist so gut, wie es ist. Eher

habe ich das Gefühl, ich

müsste mein Engagement

begrenzen.

Ich möchte an meinem

(Nicht-)Engagement in der

Kirchengemeinde nichts

ändern.

Ich könnte mir vorstellen,

mich an der ein oder

anderen Stelle stärker zu

engagieren, vielleicht in

einer Gruppierung oder

durch häufigere Besuche

kirchlicher Veranstaltungen

oder heiliger Messen. (*)

Ich interessiere mich für

eine stärkere Mitwirkung in

unserer Kirchengemeinde.

Vielleicht habe ich bisher

nur noch nicht das

Passende gefunden oder

ich habe jetzt mehr Zeit. (*)

Ich interessiere mich für

eine stärkere Mitwirkung in

unserer Kirchengemeinde,

evtl. auch an

verantwortlicher Stelle und

mit anspruchsvollen

Planungs- und

Koordinierungsaufgaben. (*)

22 58 14 5 1

(Die Zahlen geben den prozentualen Anteil der jeweiligen Antwort wieder)

4) In welchem zeitlichen Rahmen wünschen Sie Angebote Ihrer Kirchengemeinde?

(Mehrfachnennungen möglich)

Ich bin zeitlich sehr

flexibel. Wenn die Kirche

ruft, komme ich gerne und

oft.

Am liebsten sind mir neben

den Sonntagsmessen auch

weitere Veranstaltungen

am Wochenende, ggfs.

nachmittags o. abends.

Ich nehme Angebote

wochentags auch tagsüber

gerne wahr.

Das Wochenende hätte ich

lieber frei. Ich bevorzuge

Abendtermine an

Wochentagen.

Ich kann mich vorab

terminlich schlecht

festlegen. Ich kann

grundsätzlich zu allen

möglichen Terminen, aber

es sollte rechtzeitig

informiert werden.

31 54 42 40 96

(Zahlen geben die jeweilige Anzahl der Nennungen wieder)

5) Wie empfinden Sie Ihre alltägliche Beziehung zu Gott?

Ich habe nicht den

Eindruck, Gott in meinem

Alltag zu begegnen.

Manchmal empfinde ich in

meinem Leben

Berührungen mit Gott, die

mir auch Glück oder

besondere Einsichten

vermitteln.

Ich habe den Eindruck,

immer wieder, auch in

alltäglichen Situationen,

Einsichten und Glück durch

Begegnungen mit Gott zu

empfinden.

Ich fühle mich in Gott

geborgen und in meinem

Leben getragen. In der

Regel hilft mir das auch zu

einer positiven

Lebenseinstellung.

Ich empfinde Gott täglich

und vielfältig in meinem

Leben. Ich habe den

Eindruck, in meinen

Empfindungen und

Entscheidungen von Gott

geleitet zu sein.

1 20 14 41 24

(Die Zahlen geben den prozentualen Anteil der jeweiligen Antwort wieder)

6) Wie schätzen Sie Ihren Glauben grundsätzlich ein?

Ich empfinde sehr oft

Zweifel und fühle mich

unsicher in

Glaubensfragen.

Grundsätzlich fühle ich

mich gefestigt in

Glaubensfragen, Fragen

treten aber doch immer

mal wieder auf.

Ich schätze meinen

Glauben als stabil und

gefestigt ein, bin mir aber

unsicher, ob Krisen das

ändern könnten.

Ich empfinde starken

Rückhalt in meinem

Glauben, grundsätzlich

auch in Krisensituationen.

Ich denke, dass mein

gefestigter Glaube auch

Rückhalt für andere sein

kann oder schon ist.

6 29 17 25 23

(Die Zahlen geben den prozentualen Anteil der jeweiligen Antwort wieder)

26 27


PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

7) Was halten Sie von unserer Idee, „Tankstellen für den Glauben“ anzubieten, also Möglichkeiten zur

Auffrischung und Vertiefung Ihres Glaubenslebens?

Auf den ersten Blick spricht

mich diese Idee nicht an.

Das ist nicht das, was ich

von meiner

Kirchengemeinde erwarte.

Bisher meinte ich, dass

mein Glauben erst mal

meine Privatsache ist.

Ich schaue mal, was

angeboten werden wird.

Ich habe das Gefühl, darauf

habe ich gewartet. Ich bin

gespannt auf die Angebote.

Das finde ich spannend. Ich

habe schon Ideen und

würde diese gerne

einbringen! (*)

6 6 59 26 3

(Die Zahlen geben den prozentualen Anteil der jeweiligen Antwort wieder)

8) Bitte sagen Sie, wie Sie bevorzugt über unsere Angebote informiert werden möchten.

(Mehrfachnennungen möglich)

Ich bevorzuge die

persönliche Ansprache, sei

es nach einer Messe oder

beim Treffen in einer

Gruppierung oder einem

Gremium der

Kirchengemeinde.

Die allgemeine Information

im Rahmen oder am Ende

einer Messe spricht mich

am ehesten an. Ich

informiere mich auch im

Schaukasten an der Kirche

und durch die

Pfarrnachrichten.

Am ehesten erreichen mich

Informationen aus der

Kirchengemeinde über den

Pfarrbrief.

Ich stehe den neuen

Medien offen gegenüber.

Sie können mich gerne per

E-Mail – auch kurzfristig -

informieren.

Ich informiere mich aktiv

selbständig mit Hilfe der

neuen Medien. Ich lege

Wert darauf, dass die

Informationen auf unserer

Internet-Seite

www.erftmuendung.de

aktuell sind und nutze ggfs.

auch Facebook.

50 134 92 68 50

(Zahlen geben die jeweilige Anzahl der Nennungen wieder)

Fronleichnam 2011

gemeinsam für die Christen von St. Cyriakus und St. Martinus

in St. Martinus am Donnerstag, dem 30. Juni 2013

Herzliche Einladung, sich mit uns auf den Weg zu machen, mit uns zu feiern, zu beten und zu singen...

9.30 Uhr hl. Messe in der Pfarrkirche St. Martinus

Anschließend zieht die Prozession über die Rheinfährstraße, Macherscheider Straße Nord, Richtung Reckberg

nach Alt-Wahlscheid, über die Deichstraße und zur Kirche zurück. Am Altar an der Deichstraße werden

Sitzbänke aufgestellt. Dort besteht für alle, die nicht den ganzen Weg mitgehen können, Gelegenheit, nach

der Messe auf die Prozession zu warten und das letzte Stück bis zur Kirche mit zu gehen.

Im Anschluss an die Prozession lädt die KJG zum Grillen am Pfarrheim ein.

Bibelgespräche in St. Konrad

im Jahr des Glaubens 2013:

Die biblischen Grundlagen

unserer Sakramente

08. Januar 16.45 Uhr Zeichen und Symbole

05. Februar 16.45 Uhr Jesus Christus, das Ursakrament

05. März 16.45 Uhr Die Kirche, das Wurzelsakrament

02. April 19.00 Uhr Die Taufe

14. Mai 19.00 Uhr Die Firmung

04. Juni 19.00 Uhr Die Beichte

09. Juli 19.00 Uhr Die Eucharistie (1. Teil)

10. September 19.00 Uhr Die Eucharistie (2. Teil)

01. Oktober 19.00 Uhr Die Ehe

05. November 16.45 Uhr Die Weihe

03. Dezember 16,45 Uhr Die Krankensalbung

Jeweils für 1½ Stunden im Konferenzraum des alten Pfarrhauses

von St. Konrad (Eingang zwischen Kirche und Pfarrbücherei)

Fragen bitte an Diakon Matthias Godde unter Tel. 4771672 oder mgodde@web.de.

28 29


PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Ohligser Christofer-Kreis

Ein Bericht von Günter Jäger

Ohligser Christofer-Kreis nennt

sich eine Gruppe Lehrer an beruflichen

Schulen, die sich während

Ihrer Ausbildung an der Berufspädagogischen

Akademie in Solingen-

Ohligs in der katholischen Studentengemeinde

in der Zeit von 1947

bis 1952 versammelt haben und

meist die Missio-Prüfung abgelegt

haben mit der Berechtigung, an der

Berufsschule Religions-Unterricht

zu erteilen. Am 22. 03. 1974 wurde

in „Alt Köln am Dom“ der Ohligser

Christofer-Kreis gegründet.

Inkulturation bedeutet u. a. Versuche

und kleine Schritte, das Evangelium

in die Sprache und Kultur fremder

Völker zu über-setzen. Der größte

Über-Setzer war Christopherus,

der die Pilger über einen reißenden

Fluss gesetzt hat.

Der Ohligser Christofer-Kreis hat mit

ca. 81 Teilnehmern neben 80 Weiterbildungsveranstaltungen

in 15

verschiedenen kirchlichen Bildungsstätten

in Nordrhein-Westfalen zu

den unterschiedlichsten Themen in

der ersten Zeit jedes 2. Jahr und

später jedes Jahr eine Bildungsreise

unternommen mit dem übergeordneten

Ziel: Näher zu den Quellen.

Unsere Reisen führten uns im Laufe

der Jahre durch ganz Europa:

1. Rom 1956 u. 1968

3. Berlin 1958 u. 1976

5. Ravenna 1963

6. Griechenland 1966

7. Türkei 1971

8. Burgund 1975 u. 1981

10. Bretagne 1984

11. Santiago 1986

12. Spanien 2 1988

13. Andalusien 1990

14. Pfaffenwinkel 1991

15. Katalonien 1992

16. O.S.Barockstraße 1993

17. Portugal 1994

18. Bodensee 1994

19. Prag, Böhmen 1995

20. Romanische Straße 1996

21. Mecklenburg Vorpommern1997

22. Dresden, Potsdam1998

23. Krakau, Niederschlesien 1999

Adressen für ähnliche Reisen mit

christlicher Führung:

Katholisches Ferienwerk

Oberhausen e.V., Fahnhorststr. 30,

46117 Oberhausen,

Tel. 0208 99423 – 0 oder -77

E-Mail: info@kforeisen.de

Familien-Ferienwerk e.V.,

In der Aue 1,

42929 Wermelskirchen,

Tel. 02193 5060-0

E-Mail: info@fftw.de

Der frühere Familienkreis Grimlinghausen

mit den Familien Walter,

Cornelius, Intveen, Laube und Jaeger

hat von den Vorträgen des Ohligser

Christofer-Kreises profitiert.

1.) HINÜBER, HINÜBER, den tiefen

Schlund, den dunklen Grund! Da

stockt mein Schritt – wer geht nun

mit? Wo ist ein Licht, von Gott geschenkt,

ein Stab, der treu die Blinden

lenkt, die Brücke, von der Klippe

Rand, wo ist der Fluss, wo ist das

Land? Wenn Du es bist, O JESUS

CHRIST, ich glaub an Dich, geleite

mich, HINÜBER, HINÜBER!

2.) HOLÜBER, HOLÜBER! Die Stimme

rief am Wasser tief, o Kind so

klein, ich trag Dich fein. Du wirst

so schwer, der Stab entfällt, ich

glaub, ich trag die ganze Welt. Mir

fehlt die Stütze – und dafür halt ich

mich nun, o Kind, an Dir. Zum besten

Lohn hast Du mir schon Dein

Kreuz geschenkt und aufgedrückt.

HOLÜBER, HOLÜBER!

3.) VORÜBER, VORÜBER ist meine

Zeit, o Ewigkeit! Ich tret den Stab

jetzt an Dich ab. Du Kind musst nun

mein Fährmann sein, sind auch die

Schultern schwach und klein, auf

denen Du des Kreuzes Last zum Heil

der Welt getragen hast. Mein Heiland

schwebt, das Kreuz sich hebt!

Du trägst mich gut. Jetzt ist die Flut

VORÜBER, VORÜBER!

Pater Urban Koch SS.CC.,

Johanniskloster, Lahnstein, UK

28.10.1985

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PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

JUGEND-Treff

fürKids ab

dem

5. Schuljahr

2 4 . 4 . + 2 2 . 5 . + 1 9 . 6 . + 1 7 . 7 .

18.9.+16.10.+13.11.+11.12.

17:30 h im Jugendraum [„J“]

des Pfarrheims neben der

Pfarrkirche St. Cyriakus

WORKSHOPS z. B.

>Spontan-Theater >Indoor-Outdoor-Games >Art+Design

„Wir freuen

uns auf Euch!“

Das Jugend-Team der Pfarrgemeinde St. Cyriakus

> Dörte Erdweg Telefon 35711

> Andreas Kühne Telefon 35810

Die Pfarreiengemeinschaft

„Neuss – Rund um die Erftmündung“ im Internet:

www.erftmuendung.de

Klick mal rein!

„selig

die nicht sehen

und doch glauben“

Herr

der mir augen gab

die soviel sehen

hilf mir auch

glauben

Karl Kassing

Wir W ü n s c h e n ih n e n allen

ein gesegnetes Osterfest

Das seelsOrgeteam u n D

D i e PfarrbriefreDaktiOn

st. cyriakus

Impressum GKZ 212-388

Herausgeber:

Der Öffentlichkeitsausschuss

des Ortsausschusses

Redaktionsanschriften:

Petra Weppert · Herzogstraße 34

41468 Neuss-Grimlinghausen

Tel.: (0 21 31) 3 22 37

weppert@gmx.de

Dirk Markgraf · Wahlenstraße 11

41468 Neuss-Grimlinghausen

Tel.: (0 21 31) 3 33 34

E-Mail: dirkmarkgraf@t-online.de

und das Pfarrbüro Tel.: 73 79 79

E-Mail:

pfarramt@st-cyriakus-neuss.de

Au f r u f z u r mItg e s t A l t u n g

An dieser Stelle die Bitte an Sie,

liebe Leserinnen und Leser des

Pfarrbriefes, nehmen Sie teil an

Gestaltung und Inhalt!

Wir freuen uns, wenn wir etwas

von Ihnen veröffentlichen können!

Redaktionsschluss

für die nächste

Ausgabe ist der

10. November 2013!

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PFARRBRIEF ST. CYRIAKUS OSTERN 2013

Seelsorger

Pfarrer Dr. W. Klinkhammer · Harffer Straße 48 · 41469 Neuss-Erfttal

Tel. (02131) 177261 · w.klinkhammer@erftmuendung.de

Kaplan S. Berger · Rheinfährstraße 200 · Telefon 93 29 06 · E-Mail: s.berger@erftmuendung.de

Diakon M. Godde · Kölner Straße 312 · Telefon 15 01 05 · E-Mail: m.godde@erftmuendung.de

Gemeindereferentin R. Justenhoven-Ockermann · Rheinuferstraße 76 · Telefon 3 33 79 ·

E-Mail: r.justenhoven@erftmuendung.de

Weitere Seelsorger, die in der Pfarreiengemeinschaft leben

Pfarrer F. Kronenberg · Alexianerplatz 4 · 41464 Neuss · Tel. 52 92 46 00

Subsidiardiakon G. Linden · Dunantstraße 19 · Telefon 15 09 10

Diakon i. R. W. Höyng · Goldregenweg 8 · Tel. 10 15 17

Pfarrbüro

S. Oerding · Rheinuferstraße 76 · Telefon 0 21 31/73 79 79 · Fax 73 79 89

E-Mail: pfarramt-cyriakus@erftmuendung.de

Öffnungszeiten: Donnerstags von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr,

Freitags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Montags, dienstags und mittwochs bleibt das Büro geschlossen.

Ortsausschuss St. Cyriakus

1. Vorsitzende: Dörte Erdweg · Derikumer Weg 7 · Telefon 3 57 11

2. Vorsitzende: Gaby Kühne · von Kempis Straße 7 · Telefon 3 58 10

Für St. Cyriakus im Pfarrgemeinderat

Bettina Neukirchen · Telefon 3 27 07

Sieglinde Rembold · Telefon 3 01 95

WICHTIGE ADRESSEN

UND TELEFONNUMMERN

Kirchenvorstand

Pfarrer Dr. W. Klinkhammer · Harffer Straße 48 · 41469 Neuss-Erfttal

Tel. (02131) 177261 · w.klinkhammer@erftmuendung.de

Geschäftsführender Vorsitzender: Gerd Johannsen · Deutzer Straße 54 · Telefon 3 01 44

Rendantur: Münsterplatz 16 · 41460 Neuss · Telefon 95 53 10

Kindergarten

St. Cyriakus · Cyriakusstraße 37a · Telefon 3 06 02 · Leitung: Bärbel Hannes

St.-Josefs-Altenheim

Cyriakusstraße 62 · Telefon 3 80 50 · Leitung: Frau Langer

Kirchenchor · Kinderchor

Organist und Chorleiter: Kantor Robert Vossen · Telefon Büro 36 58 58

Beate Langer (1. Vorsitzende Kirchenchor) · Norfer Straße · Telefon 93 03 76

Katholische Frauengemeinschaft (kfd)

Irmgard Hauß · An der Eiche 6 · Telefon 3 72 97

Seniorentreff

Elfriede Stupp · Bonner Str. 60 · Telefon 3 06 51

Katholische Öffentliche Bücherei

Cyriakusstraße 37 · Telefon 93 02 41

Leitung: Monika Cornelius · Am Röttgen 40 · Telefon 3 51 17

Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag 15.30-17.30 Uhr

Mittwoch 10.00-12.00 Uhr

Sonntags nach den Familienmessen

Ministrantinnen und Ministranten

Veronika Ockermann · Telefon 3 33 79 – Simon Gondeck · Telefon 93 99 241 –

Christian Kleine · Telefon 3 53 53

Patchworkgruppe

Uschi Quos · Pützstraße 8 · Telefon 3 57 85

Hilfe für Albanien

Dr. Hermann Mackenstein · An der Eiche 1 · Telefon 3 51 70

Spielgruppen

Gaby Kühne · von-Kempis-Straße 7 · Telefon 3 58 10

Küster

Kurt Pietza · Mobil 01 62-89 20 291 oder Telefon 16 69 14

Telefonseelsorge im Kreis Neuss

Telefon 08 00-11 10 111 oder 08 00-11 10 222

Anonym und verschwiegen, jedes Gespräch gebührenfrei.

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GKZ 212-388

Junger Frühling im Garten

Ich fühle wie eine Blume,

deren Knospe zart erblüht,

in der ersten Frühlingssonne

mein Herz vor Freude glüht.

In den Gärten blühen Wiesen,

Amseln singen im Baum

und ich fühle mich getragen

vom zarten Frühlingstraum.

Die Natur ist aufgestanden,

meine Seele hellt sich auf,

ich genieße bunte Blumen

im schönsten Jahreslauf.

Willi Könen

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