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Unicredit Kunstraum Booklet - Hypovereinsbank

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UniCredit Kunstraum

Ein Schaufenster für die Kunst


1 Der UniCredit Kunstraum am Viktualienmarkt

Der UniCredit Kunstraum besteht seit März 2011 als ein "Schaufenster für die Kunst " in München am Viktualienmarkt.

Von März bis Dezember 2011 konnten sich hier bereits insgesamt 14 Künstler mit ganz unterschiedlichen Statements und

Projekten vorstellen. Es gab von der Live-Performance über Studio-Situationen, Wandmalereien, Skulpturen- und

Videoinstallationen bis hin zu Fotografie und Papierarbeiten alle erdenklichen Medienausformungen in diesen Räumlichkeiten.

Mehr als 5000 Kunstinteressierte haben den Kunstraum inzwischen bei den zahlreichen Vernissagen, Midissagen, Finissagen,

Workshops und Podiumsdiskussionen besucht. Natürlich fanden auch viele Interssierte während der normalen Öffnungszeiten

den Weg in diese neuen Räumlichkeiten. Dabei erlebten es zahlreiche Besucher als besonders spannend, den jeweiligen

Künstlern bei der Arbeit über die "Schulter" schauen zu können.

Wie wichtig ein solcher Platz für Experimente gerade für junge Künstler ist, zeigt auch das Statement von Andy Scholz, der noch

im Januar 2012 hier seine Video- und Fotoinstallation präsentierte:

"Es ist mir ein Anliegen mit meiner Arbeit an die Öffentlichkeit zu treten – dafür mache ich sie. In der Nähe der

HypoVereinsbank-Sammlung fühle ich mich darüber hinaus sehr gut aufgehoben, und München gehört zu den

interessantesten Städten in Deutschland. Ich hoffe noch häufiger hier mit meiner Arbeit präsent zu sein." Andy Scholz (*1971,

Varel)

Bis Mitte Juni 2012 werden neun weitere Künstler/innen im UniCredit Kunstraum wieder ihre unterschiedlichen Positionen

vorstellen.

Adresse

UniCredit Kunstraum am Viktualienmarkt

Utzschneiderstraße 7

Eingang Reichenbachstraße 2 – 4 (neben der HVB Filiale)

(neben der HypoVereinsbank Filiale)

80469 München

kunstraum@unicreditgroup.de

Website: www.unicredit-kunstraum.de


1 Christian Hess (*1973, Nürnberg)

"Wachsen"

01. März – 29. April 2011

Events:

14.04. Vernissage

30.04. Finissage

Vita:

98-2005 Studium an der Akademie der bildenden Künste München

bei Prof. Prangenberg

2007-2010 Assistent am Lehrstuhl für bildnerisches Gestalten

TU München

2004 1. Preis der Dannerstiftung

2005 Kunstförderpreis der Sparkasse Rosenheim/ Bad Aibling

2009 Kunstförderpreis Kunstverein Ebersberg

Lebt und arbeitet in Ullerting am Simssee

Ausstellungen:

2010 Natur und Reflektion /Landesgartenschau Rosenheim

Skulpturenweg / Ebersberg

2009 Knoten / Galerie Smuc Rosenheim

Kunststationen /Bismarckmuseum Bad Kissingen

Konzept:

10.000 Kästchen am Tag oder die Entschleunigung der Zeit

„Systeme“ sind das zentrale Thema in meinem künstlerischen Schaffen. Bei meinen Zeichnungen lasse ich Linien in

Zeitlupentempo Ich werde mein Zeichenatelier in den Projektraum verlegen. Das heißt, ich bringe meinen Zeichentisch und

einige Arbeiten von mir mit, in erster Linie Zeichnungen und einen gezeichneten Kurzfilm und werde an fünf Tagen in der

Woche vor Ort zeichnen, täglich ca. 10.000 Kästchen. Die neu entstehenden Arbeiten füllen nach und nach den Raum und

vervollständigen die Ausstellung, die innerhalb der acht Wochen ständig wächst und sich verändert. wachsen, indem ich mit

Tusche und Feder Kästchen für Kästchen aneinanderreihe.


Bilder aus dem Kunstraum


2 Albert Coers (*1975, Lauingen)

"Cambio – Change"

17. Mai – 26. Juni 2011

Events:

17.05. Finissage

Vita:

Studium Bildhauerei/Installation an der Akademie der Bildenden Künste München bei Heribert Sturm und Albert Hien. Studien-

und Arbeitsaufenthalte in Carrara (1999/00), Genua (2005) und Alexandria (2008/09).

Stipendium Bildende Kunst der Stadt München (2009); DAAD-Stipendium Ägypten (2008/09);

lebt und arbeitet in München

Ausstellungen:

2011 vis-à-vis. Galerie Bezirk Oberbayern, München (K)

2010 Die Grammatik des Buches. Radierverein München. Schluß.Zeichen. Artothek, München

Im Haus. Haus der Kunst, München. (K)

Tanz auf dem Vulkan, Kunstarkaden München (K)

Bestandsaufnahme. Klasse Hien. Grundbuchamt Ebersberg (K)

2009 I SOLITI TITOLI. Künstlerhaus am Lenbachplatz, München (E)

Take away. Galleria 44, Genua

Konzept:

Gegenstand des Projekts "Cambio – Change" ist der Wechsel, die Veränderung. Im Deutschen gibt es einen eigenen, auf Waren

bezogenen Ausdruck: „Umtausch“. Ziel des Projekts ist, die Möglichkeiten des Umtausches auszuloten, dabei die Versprechung

vom ständig möglichen Wechsel zu hinterfragen und durch konsequente Umsetzung ad absurdum zu führen.


Bilder aus dem Kunstraum


3 Rüdiger Carl Bergmann (*1957, USA)

"Der Flaneur"

16. Mai. – 26. Juni 2011

Events:

17.05. Finissage

Vita:

08/2010 Dozent für Portraitfotografie Internationale Sommerakademie für Glas und Kunst, Frauenau

05/2007 Vermont Studio Center (VSC), Vermont/USA

04/2006 – 05/2006 Virginia Center for the Creative Arts (VCCA), Virginia/USA

lebt und arbeitet in Augsburg

Ausstellungen:

08/2010 Bild-Werk Werk-Bilder 15 plus 7 / Galerie am Museum Eisch Atelier, Frauenau

04/2006 „26. Friedberger Kunstausstellung“

Stadthalle, Friedberg, Bayern09/2002 – 12/2002 „STRAßENFOTOGRAFIE“ Allianz, München

Konzept:

Ich werde in den auf Ihrem Raumplan mit Raum 1 und Raum 2 bezeichneten Räumen Bilder aus meiner Serie "Der Flaneur"

präsentieren. Meine Auswahl werde ich auf Fotos aus München beschränken. In dem Raum, den Sie mit "Optional für

Videoinstallationen" bezeichnen, werde ich Portraits von mir präsentieren.

Besucher der Ausstellung werde ich in den hinteren Raum bitten. Dort werde ich ein Portrait von ihnen anfertigen. Die dort

entstandenen Portraits werden von mir in den Räumen 1 und 2 präsentiert, wobei ich dafür stets einer meiner "Flaneurfotos"

abhängen werde. So entsteht aus beiläufigen Bildern aus dem Straßenraum Münchens eine Ansammlung sehr inniger

Portraits, die alle am Ort der Ausstellung angefertigt wurden.


Bilder aus dem Kunstraum


4 VEGA

"Konzeptmöbel"

11. Juli – 20. August 2011

Events:

14.07. Vernissage

Vita Rozbeh Asmani

Since 10/ 2009 In a master class: Prof. Günther Selichar

2009 »Open City« 4th International Architecture Biennale

Rotterdam

10/ 2005 Installation und Space: Prof. Joachim Blank

10/ 2003 Academy of visual arts Leipzig

Vita Jay Gard (Künstlername für Johannes Gärtner):

2010 + works for Thomas Demand, Berlin

2008 + studies at ‘Klasse fuer Installation und Raum’,

HGB-Leipzig, Prof. Blank

2004 - 2006 studies art (painting) at HKD Halle/Saale, Prof. Thomas Rug

Beide leben und arbeiten in Leipzig

Ausstellungen:

2010 ‘Vega – Collection #1’ double + Rozbeh Asmani, Salon Zitala, Leipzig, GER

»EXPOSITION«, ENSA | Paris

In Public Relations«, Messehof Passagen | Leipzig, 2010

»Smoke« Pla 10 - Forum aktueller Architektur in Köln, Jack in the Box | Köln

Konzept:

Die Künstlergruppe VEGA konzentriert sich auf die Gestaltung und Produktion von Konzeptmöbeln mit dem Ziel, Innovationen

im Bereich zwischen Kunst und Wohnen zu erproben. VEGA betätigt sich kreativ auf dem Gebiet der "seriellen Kopie" und

beschäftigt sich gleichermaßen mit der "Reduktion der Form als Gestaltungsprinzip". So werden Möbel zu Kunstobjekten. Diese

unkonventionellen Kunstwerke, als Unikate designt und gefertigt, komplettieren im UniCredit Kunstraum ein ästhetisches

Gesamtkonzept aus Audio- und Videoinstallationen. In der Auseinandersetzung mit den wechselnden Bedürfnissen des

alltäglichen Lebens wird das Verhältnis zwischen Raum und Interieur hinterfragt und in absurdpoetisch-komfortabler

Atmosphäre vielfältige Möglichkeiten des Wohnens aufgezeigt. Dementsprechend entsteht durch einen innovativen Umgang

mit Raum, Ton, Licht, Video und Oberfläche eine Synthese aus Kunst- und Wohnraum, die ein breites Spektrum an

Assoziationen erlaubt.


Bilder aus dem Kunstraum


5 Thomas Thiede (*1967, Plauen)

"Studio Methadon"

01. Juli – 06. September 2011

Events:

28.07. Künstlergespräch Thomas Thiede und Dr. Thomas Rhode

Vita

1990 Studium der Kunstgeschichte, Philosophie, Theaterwissenschaft, LMU München

1992 Studium der Restaurierung, HfbK Dresden

1995 Studium der Malerei, Kunstakademie Düsseldorf

lebt und arbeitet in München

Ausstellungen

2010 ÄLÄ KYSY MINULTA (mit Hannu Karjaleinen /FIN), Galerie Genscher, Hamburg

2010 Projektförderung, Kunst im öffentliche Raum, Stadt München

2009 TRACKS, Emmanuel Walderdorff Galerie, Köln

FIATLUX, Galerie K4, München

Konzept:

Im Mittelpunkt meiner künstlerischen Arbeit steht das Thema Zeichnung. Ich würde den UniCredit Kunstraum als eine Art

Atelier nutzen. Dabei würde ich in den Räumen arbeiten und diese gleichzeitig auszeichnen. Hierbei würde ich auf den

Wänden und Fensterscheiben zeichnen und parallel entstehende Zeichnungen auf Holz und Papier integrieren, um eine

mehrschichtige, räumliche und zeichnerische Installation entstehen zu lassen. Der Eingriff in die Räume wird so gestaltet, dass

diese ohne größere Umstände in ihren ursprünglichen Zustand zurück versetzt werden können.


Bilder aus dem Kunstraum


6 Marco di Giovanni (*1976, Teramo, IT)

"NORD"

Events:

09.09. OPEN ART Vernissage

10.09. Performance, 15 Uhr

11.09 Performance

Vita:

lebt in Italien in Imola und Solarolo

künstlerische Karriere begann 1999/2000

keine weiteren Angaben

Ausstellungen:

2009 Caraqueno d' Abbruzzo, Il Chiostro Arte Contemporanea, Saronno.

2008 Finemondo, con Francesco Bocchini, a cura di Alberto Zanchetta,

Laboratorio dell'Imperfetto, Gambettola (FC).

2007 Porteno de Romana, testo in catalogo di Francesco Poli, 41artecontemporanea, Torino.

Porteno, per "La notte dei saperi", Universitá LUISS, testo di Alberto Zanchetta, Roma.

Konzept:

Di Giovanni beschäftigt sich mit diversen Themen: "Black Hole" (Physikalische Theorien), "Projects of Ginnungagap" ( = alter,

nordischer Mythos) und "Stars Like Rust" (inspiriert durch den Roman: "Stars Like Dust" von Isaac Asimov ).Di Giovanni wird

während der Öffnungszeiten performen und die Wände als Ausstellungsfläche für kleine Taschentagebücher, in welche er

gezeichnet hat, nutzen.


Bilder aus dem Kunstraum


7 Paul Kotter (*1984, München)

"HOLODECK"

19. Oktober – 05. November 2011

Events:

27.10.2011 Finissage

Vita:

2004 - 2005 Studium Ethnologie und Philosophie an der LMU

seit 2006 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Albert Hien

08 | 2009 – 07 | 2010: Gaststudium Newcastle University- Fine Arts , UK

Ausstellungen:

2010 Kunst und Klima, Munich Re

Klasse Hien - Bestandaufnahme 2010, Ebersberg

Free Range. Art & Design show, London

2009 Jahresausstellung AdbK

Die Anarchie des Fahrrads, Gartenhaus der Kunst, AdbK München

KHM Art Campus, Art Cologne, Köln

1. Preis beim Wettbewerb „Kunst und Klima“, Ausgelobt von Munich Re für ein Projekt im

öffentlich zugänglichen Raum (Oktober 2010). Umsetzung vorraussichtlich von Mai bis Juli 2011.

Konzept:

Raum soll als Arbeitsplatz/Atelier/Labor genutzt werden. Es soll eine temporäre Installation entstehen, die sich über die Dauer

der Raumnutzung stetig verändert. Die Arbeit bezieht sich auf ein Werkzeug aus der Science-Fiction Serie „Star-Trek“.

Dort wird das Holodeck als ein Raum dargestellt, in dem beliebige virtuelle Welten mittels Holografie-Technik simuliert werden

können. Im Unterschied zu tatsächlich Virtual-Reality-Systemen können die gezeigten holographisch erzeugten Umgebungen

aber nicht nur visuell und akustisch, sondern auch haptisch realistisch wahrgenommen werden, so dass beim Benutzer ein

Gefühl völliger Immersion erzeugt wird.

= Erkenntnissuche im Holodeck : Realität/Virtualität, Suggestion und Versprechen, Vermischung von Fiktion und Alltag.


Bilder aus dem Kunstraum


8 Yutie Lee (*1981, Taiwan)

"Back for Good (s)"

19. Oktober – 05. November 2011

Events:

27.10.2011 Finissage

Vita:

2004 - 2007 Ludwig Maximilian Universität, Kunstgeschichte, München

seit 2008 Akademie der Bildenden Künstler München, Bildhauerei-Studium bei Professor Nikolaus Gerhart

Ausstellungen:

2010 Nikolaus Gerhart und ausgewählte Studenten, Galerie Walter Storms, München

2010 Jahresausstellung AdBK München

2010 momente konserviert, Raum für Kunst, KHG an der LMU München

2011 geplante solo show im Raum02, Mühldorf

Konzept:

"Mei-Ling's Asia Shop" ist ein ortsspezifisch für UniCredit Kunstraum gedachtes Projekt. Aufgrund der Location am

Viktualienmarkt hat sich die Künstlerin überlegt anstatt eines Verkaufsgeschäft eine Ankaufsstelle aufzubauen. Der Laden bleibt

temporär für die Ausstellung und Mei-Ling ist die fiktive Ladenbesitzerin. Sie bietet Leuten, die keine Lust mehr haben nur

Produkte aus Asien zu kaufen, die Möglichkeit ihre Sachen oder ihren Service an sie zu verkaufen. Die Künstlerin hat 2

Vorhaben:der Dialog zwischen dem einzelnen Verkäufern und ihr werden als Ausgangspunkt für die weitere Bearbeitung des

angekauftes Objektes dienen. Der Verkaufsprozess wird dokumentiert. Und während der gesamten Ausstellungszeit sollten

immer neue Skulpturen/Plastiken aus den angekauften Sachen entstehen, die sie wiederum verkaufen wird, um einen weiteren

Ankauf zu ermöglichen.


Bilder aus dem Kunstraum


9 Kai Richter (*1969, München)

"gegossen"

10. November 2011 – 06. Januar 2012

Events:

19.11. UniCredit ART Day

01.12. Vernissage

Vita

Joachim Bandau und Hubert Kiecol an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf Bildhauerei

2000 erhielt er das Cite'des Arts Stipendium in Paris

lebt in Düsseldorf

Ausstellungen

2010 The Dark Side of Symetry, Karydio Stiftung, Athen

SpeicherU75, Düsseldorf

2009 Trocken, Galerie Christian Lethert, Köln

Cue, The National Museum of Contemporary Art, Seoul, Korea

Stop Gravity, Kreisgalerie am Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg

Radtke/Richter, Galerie Sebastian Fath Contemporary, Mannheim

Voids, Forum für Kunst und Kultur, Herzogenrath

2008 Constructing Form, Gallery 1708 Space for New Art, Richmond, Va. USA

Konzept

raumbezogene Skulptur, welche vor Ort entsteht

Ausgangspunkt: Baugerüst und Holz

Die skulpturalen Eingriffe Kai Richters in die gewohnte Raumarchitektur, die den Eindruck einer Baustelle vermitteln, "markieren den

Grenzbereich zwischen Architektur und Installation, zwischen Alltag und Kunst, sowie zwischen Wahrnehmung und Orientierung". Der

in Düsseldorf lebende Kai Richter versetzt gewohnte Gattungsbegriffe durch die Verwendung von Materialien, wie Stahlträger, Holz

und weißem Putz, in einen neuen Kontext, schwächt sie ab und zwingt den Rezipienten zu einerNeuorientierung in der

architektonischen Konzeption des Raumes.


Bilder aus dem Kunstraum


10 Christoph Lammers (*1969, Heidelberg)

"Lichtung"

10. November 2011 – 06. Januar 2012

Events:

19.11. UniCredit ART Day

01.12. Vernissage

Vita:

1990 –1996 Kommunikationsdesignstudium Fachhochschule Würzburg

1996 – 2002 Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Gerd Winner

Ausstellungen:

2011 WHERE I BELONG – Austauschprojekt mit Cell S tudios London, in München

und London

SPONTANEOUS COM BUSTION – CARPA Festival mit S tefanie

Sachsenmaier (Performance) und Nick

Franglen (Sound), T heater A cademy H elsinki

2010 TANZ AUF DEM VULKAN – städtischer Kunstraum Kunstarkaden M ünchen

(kuratiert)

ZWISCHEN DEN POLEN – Liebenweinturm, Burghausen

2009 OFFEN UND GÄSTE (mit M ónica Fuster, Spanien) – Atelierhaus M ünchen

Produzenten Kunstmesse – whiteBOX, München

GUTE VORSÄTZE – zweigstelle Berlin

Konzept:

Titel: LICHTUNG

Eine Wand-/Raumarbeit. Mit Kohle. Auf Papierbahnen oder direkt auf die Wand. Die Besucher, Passanten können von außen

mitverfolgen, wie sich der Raum und diemZeichnung verändern. Ein Blick in eine andere Welt.


Bilder aus dem Kunstraum


11 Andy Scholz (*1971, Friesland)

"Konstruktion"

10. November 2011 – 06. Januar 2012

Events:

19.11. UniCredit ART Day

01.12. Vernissage

Vita

1996-1997 Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

1998-2005 Folkwang Universität der Künste Essen u.a. bei

Bernhard Prinz und Jörg Sasse

2010 Preisträger »Kunst+KlimaKiste« Kunsthaus Mülheim

an der Ruhr

2009 Residenzstipendium in Eckernförde gefördert vom

Land Schleswig-Holstein

2007 Preisträger ART FAIR 21 art award

Lebt und arbeitet in Essen, Hamburg und Wilhelmshaven

Ausstellungen

2011 Zentrum für Zeitgenössische Kunst Kaliningrad

»1:1« (G)

Kunstverein Ludwigsburg (E)

2010 Kunst- und Kulturstiftung der HypoVereinsbank Hannover (E)

Kulturwissenschaftliches Institut (KWI) Essen (E)

Kunstverein Hannover »Leinen los!« (G, K)

Konzept:

Ich möchte meine Fotografien in Installationen zu überführen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie sich Präsenz und

Abwesenheit weiter verklammern lassen. Dafür setze ich zusätzlich die Videokamera ein und filme eben jene Momente ab, die

ich mit der Fotokamera in den Fokus nehme. Dadurch bietet sich eine gleichzeitige Gegenüberstellung dieser Aufnahmen an.

Eine Projektion steht einer analogen Fotografie gegenüber. Das flimmernde Bild der Videoaufnahme hängt neben einer

analogen Fotografie. Es ergeben sich vielfältige Kombinationen, die in dem von der Unicredit-Group zur Verfügung gestellten

Raum gezeigt werden können.


Bilder aus dem Kunstraum


12 Anita Edenhofer (*1982, München)

"BY STEALTH"

16. Januar 2012 – 02. März 2012

Events:

26. Januar 2012, 18.30 Uhr Vernissage

Vita:

1982 in München geboren

2004-2010 Studium an der Akademie der bildenden Künste München, bei Prof. Hermann Pitz und Prof. Stephan Huber

2010 Stipendium der University of Newcastle upon Tyne

Examen 2009, Diplom 2010

Ausstellungen (Auswahl):

2011 For now we see, Ausstellung University of Newcastle, Newcastle upon Tyne

2010 Kunst.Halt.Design, Ausstellung Galerie Neumeister, München

2009 Der Große P, Ausstellung katholische Akademie, München

Konzept:

Die Ausstellung "BY STEALTH" im UniCredit Kunstraum von Anita Edenhofer baut auf den neuesten Arbeiten der Künstlerin auf.

Gezeigt werden Lichtinstallationen, die sich während der Ausstellungszeit verändern. In jedem Raum sind unterschiedliche, mit

verschiedenen Lichtquellen ausgeleuchtete Skulpturen zu sehen, die somit eine ganz eigene Atmosphäre schaffen.


13 "Parallelaktion"

Dominik Halmer (*1978, München)

Ria Patricia Röder (*1983, Verden)

09. März – 08. April 2012

Events:

Freitag, 9. März 2012 Vernissage – 19.00 Uhr

"Parallelaktion"

Unter dem Überbegriff "Parallelaktion" laden Dominik Halmer und Ria Patricia Röder jeweils einen weiteren Künstler zum

Dialog mit ihren Arbeiten ein.

"Parallelaktion" bezieht sich zum einen auf die räumliche Situation im UNICredit Kunstraum mit zwei nebeneinander liegenden

Showrooms, zum Anderen auf den jeweiligen Dialog zwischen den einzelnen Positionen. So entstehen die Arbeiten der

einzelnen Künstler zwar jeweils aus unterschiedlichen Denkräumen, aus denen sich aber inhaltlich oder formal Verbindungen

ergeben, die in beiden Positionen neue Aspekte aufleuchten lassen.

Dominik Halmer (*1978 München):

2000 – 2006 Kunstakademie, Düsseldorf; Meisterschüler

DAAD Postgraduiertenstipendium für Österreich, Akademie der bildenden Künste, Wien

Ria Patricia Röder (*1983, Verden):

2003 – 2010 Studium der Medienkunst an der HfG Karlsruhe / ZKM Karlsruhe, Studium der schönen Künste, UdK Berlin

Postgraduiertenjahr an der Akademie der bildenden Künste, Wien

2009 – 2010 DAAD Stipendium für Wien

2009 Projektstipendium für New York City von der Studienstiftung des deutschen Volkes

Karl Karner (*1973, Steiermark):

Seit 2007 Studium an der Akademie der bildende Künste in Wien/Klasse Heimo Zobernig

Landesförderungspreisträger 2008/ Land Steiermark – Neue Galerie Graz

Konzept – Raum 1: Karl Karner (Wien) und Dominik Halmer (Berlin)

Bei dem Experiment "Parallelaktion" werden einzelne Künstler mit je einem Gegenüber konfrontiert, also im Doppel gezeigt. Der

Bildhauer und Performance-Künstler Karl Karner trifft auf den Maler Dominik Halmer . Beide verbindet das Spiel mit der Fülle

formaler Mittel,sowie ein spielerisch intellektueller Zugang.

Konzept – Raum 2: Ria Patricia Röder (Berlin) und eine andere künstlerische Position

Röders Doppelbilder beinhalten interessante Kippmomenten – Momente, in denen eine Änderung der Beleuchtung eine radikale

Verschiebung in der Wahrnehmung von (Bild-)Räumen bewirkt. Das kollektive Filmgedächtnis streifend, legen die Künstlerin narrative

Fährten, die die Fantasie des Betrachters entfachen.


14 Manuela Tirler (*1977, Stuttgart)

"Ex Plantation"

16. April – 11. Mai 2012

Events:

26. April 2012 Vernissage

Vita:

2002 - 2008 Studium der Freien Bildhauerei / Freien Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart

2007 Studienaufenthalt mit dem Baden-Württemberg-Stipendium in San Francisco, USA

2008 Akademiestipendium Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Stuttgart

Ausstellungen (Auswahl):

2010 „Brushwood“, Kunstverein Ludwigsburg (EA)

2009 „Broken Tales“ Academy Theatre, Shanghai, China

2006 „Waldstück“, RIO-Skulpturenradweg im Neckar-Odenwald-Kreis

Konzept:

In der Ausstellung wird die Arbeit "Weed Installation V" zu sehen sein. Den Titel „Weed“ sieht die Künstlerin in diesem Fall in der

Bedeutung des Unkrauts. Dieses stellt sich hier in den musealen Kontext. Mit einzelnen Stahlstangen baut die Künstlerin ein scheinbar

pflanzliches Abfallprodukt, das sonst formal nur als Gartenabfalloder auf dem Komposthaufen existiert. Manche der Einzelteile

erinnern an Misteln auf Bäumen und manche sprießen scheinbar wachsend aus den speziellen architektonischen Elementen heraus,

die ein Raum mit seinen Eigenheiten bietet. Vergleichbar sind auch ihre „Schüttungen“, bei denen viele kleinere Stahldrähte sich

ineinander verkeilen und eine ganz eigene Skulptur bilden.


15 Helga Edith Geng (*1971, Berlin)

“sometimes I get very close”

16. April – 11. Mai 2012

Events:

26. April 2012 Vernissage

Vita:

1999-2005 Studium und Diplom der Visuellen Kommunikation, UdK Berlin

2002-2003 Stipendium (Erasmus) an der ENSAD, Paris

2004-2006 Atelier in der Kunstfabrik am Flutgraben Berlin, Organisation der Offenen Ateliers in Kooperation mit dem Berliner

Kunstsalon

2010 Kuratierung hier gibt es keinen falschen hasen forgotten bar project, Berlin (with Thomas Rentmeister, Nadja

Schöllhammer, Markus Gutmann u.a.)

2010 Stipendium der Kaethe-Dorsch und Agnes-Straub Stiftung, Berlin

2010 Artist in Residence - Stiftung Künstlerdorf Schöppingen/NRW

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellungen (Auswahl):

2011 les murmures d’orfeo Höhler Biennale, Gera

2009 anonyme zeichner no 10 Künstlerhaus Bethanien, Berlin

2006 en miniature Galerie LA GIRAFE, Brüssel

Konzept:

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes sometimes I get very close wird die Berliner Künstlerin Helga Geng im Kunstraum der UniCredit

neben Raum- auch Papierzeichnungen präsentieren. Die Entwicklung ihrer künstlerischen Arbeit führte sie konsequenterweise zur

Frage der Präsentation und Wahrnehmung von Zeichnung im Raum. So transformiert sie in den jüngsten Arbeiten mit Hilfe von geschwärztem

Geäst oder farbigem Bast und Draht die Zeichnung in den Raum. Sie nimmt die Linien in die Hand, führt sie über den

Papierrand hinaus, ertastet Räume. Dabei geht es zum einen um die Reflexion der eigenen Arbeit in eine andere Dimension (Raum

und Größe) aber auch um die Idee, Sichtbares sichtbarer zu machen. Diesen theoretischen und zeichnerischen Ansatz, Raum nicht nur

als geometrisch-perspektivische Konstruktion, sondern als Ergebnis von bewegten Linien, als Form von Handlung zu verstehen,

entwickelt Helga Geng parallel in ihren Papier- und ortspezifischen Raumzeichnungen.


Was die Künstlerin besonders interessiert, ist, den Zustand der permanenten Veränderung festzuhalten, Zwischenräume zu erkunden.

Ist eine Zeichnung im Begriff sich aufzulösen oder sich zu verdichten, ober aber im Begriff des Aufsteigens oder des Fallens, im Begriff

des Erschscheinens oder Vergehens? Momente, die nicht eindeutig scheinen und dennoch zeichnerisch umgesetzt werden.

16 Eva Schmeckenbecher (*1977, Tübingen)

"Vertrag der Dinge"

14. Mai – 15. Juni 2012

Events:

Vernissage: Datum steht noch nicht fest

Vita:

1997-2004 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

2011 Atelierstipendium Künstlerhaus Stuttgart

2008 1. Preis, Medienkunstpreis 08, regioartline Freiburg

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Stuttgart

Ausstellungen (Auswahl):

2010 Baltic Biennale II, St. Petersburg / Russland

2009 memories in process, Galerie Schwefel, Stuttgart

2008 20 minutes of attention, Videoprojektionen im öffentlichen Raum, regioartline Freiburg

Konzept:

In verschiedenen Zeitabständen hat Eva Schmeckenbecher Aufnahmen vom alten Haus ihrer Großeltern gemacht. Jetzt sucht sie nach

möglichen Kontexten für sie, nach Verbindungen und Wechselwirkungen zwischen "Realität", Erinnerung und medialer Wirklichkeit.

Die Künstlerin ist 1977 in Tübingen geboren.


17 Andreas Feist (*1968, München)

"Balken hohl"

14. Mai – 15. Juni 2012

Events:

Vernissage: Datum steht noch nicht fest

Vita:

2010 Intl. Künstlerhaus Villa Concordia, Bamberg

2009 Stipendium des Staatsministeriums Bayern für Wissenschaft, Forschung und Kunst

2008 Diplom als Meisterschüler von Nikolaus Gerhart

2001-2007 Akademie der Bildenden Künste München

1997-2000 Berufsfachschule für Holzbildhauerei München

Der Künstler lebt und arbeitet in Bamberg und München

Ausstellungen (Auswahl):

2011 Diözesanmuseum, Bamberg

2010 Naturkundemuseum,Bamberg

Villa Concordia, Bamberg

2009 Kunstverein Aichach

Konzept:

Der Künstler plant eine Ausstellung mit dem Titel "Balken hohl", die sich direkt auf den UniCredit Kunstraum und den

Sammlungsraum, darin insbes. die Skulptur von Stephan Balkenhol, bezieht. Die Kassettenfläche der Deckenabhängung bietet sich

perfekt für sein Vorhaben, quadratische Vierkanthözer einzuarbeiten, an. Es entsteht der Eindruck als würde der Raum dadurch

abgestützt, ließe man nach einem gesetztem Balken die direkt umliegenden Kassetten weg, da sich Hohlräume ergeben sollen,

betrüge die Anzahl der Hölzer etwa 900. Ein Stützwald entsteht, mit Balken die „Hohl“räume entstehen lassen…eben „Balken hohl“.

Das Aktuelle daran ist, jemanden oder etwas zu stützen. Wer oder was gestützt werden muss sei dahingestellt, es soll aber zum

Nachdenken Anstoß geben. Das große Jammern über die momentane wirtschaftliche Lage kann hier aktiv abgefedert werden, denn

jeder Besucher kann sich mit einem symbolischen Betrag von mind. 1 €, daran beteiligen, die Massivität des Raumes langsam zu

verdichten. Der eingespielte Betrag soll an eine Einrichtung für bedürftige Kinder in Form eines Schecks bei der Finissage

ausgehändigt werden. Gegen Ende des vorhandenen Zeitraumes füllt sich der Raum bis der Eindruck eines massiven Raumblocks

entsteht, mit einem L-förmigen Zugang mitten hindurch in den Balkenhol-Raum.

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