Nr. 4 - Felmer Bote

felmer.bote.de

Nr. 4 - Felmer Bote

Informationsblatt für die Gemeinde Felm und Umgebung

Januar 2002 Auflage Nr:4

Lesen Sie:

Vom Forst zum Urwald

Historisches

Neues vom DRK

Neues aus den Vereinen u. Verbänden

Wir Gratulieren

Ausgabe 1


In eigener Sache

Bei der „Zukunftswerkstatt“ im Februar 2001 stellte sich heraus, dass es in der Gemeinde Felm in

einigen Bereichen an Information und Kommunikation mangelt. Viele Einwohner sind z.B. über das

Veranstaltungsangebot sowie über Dienstleistungen in der Gemeinde und der Umgebung nur

unzureichend informiert.

Deshalb haben sich einige Felmer Bürger zusammen gefunden, um mit einer Dorfzeitung zur Verbesserung

der Informations- und Kommunikationsstruktur beizutragen.

Das Redaktionsteam arbeitet ehrenamtlich.

Der Felmer Bote finanziert sich hauptsächlich durch seine Anzeigen, wobei die Kosten so kalkuliert

sind, dass eine Kostendeckung angestrebt wird.

Der „Felmer Bote“ erscheint alle zwei Monate.

Als Inhalt sind vorgesehen:

Offizielle Mitteilungen des Bürgermeisters und der Gemeinde,

Informationen und Berichte der Vereine, Verbände und Parteien,

Informationen und Berichte der Kirche, Schulen und Kindergarten,

Fahrpläne

Artikel der Einwohner der Gemeinde Felm und Umgebung (eigene Anliegen, Hobbys, etc.)

Firmenportraits über Dienstleister der Gemeinde Felm und Umgebung,

Leserbriefe

Flohmarkt (Kostenlose private Kleinanzeigen)

Felmer Bote e.V.i.Gr. Redaktion: Annegret Baumgartner (AB)

Mühlenring 2 a Karl-Heinz Jordan (KJ)

24244 Felm Rolf Jobst (RJ)

Tel:0 43 46 / 46 31 Ronja Hamann (RH)

Rolf Rzodeczko (RR)

Auflage: 1000

Erscheinungsweise alle zwei Monate

E-Mail: redaktion@felmer-bote.de Druck: Eigendruck

E-Mail A. Baumgartner:bomme@t-online.de Satz u. Layout: Adobe Pagemaker

Bankverbindung: Eckernförder Sparkasse BLZ: 210520 90 Kto.Nr.: 57 16 311

Termine 2002 Red.-Schluß Verteilung

Ausgabe 1 Nr. 4 18.12.2001 Mitte Januar

Ausgabe 2 Nr. 5 20.02.2002 Mitte März

Ausgabe 3 Nr. 6 16.04.2002 Mitte Mai


„Vom Forst zum Urwald“

Möglichkeiten der Entwicklung des Stodthagener

Forstes und des Kaltenhofer Moores standen im

Mittelpunkt eines Workshops der Stiftung Naturschutz

in Felm, Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Bei der Veranstaltung im November ging es darum,

den Bürgern die anstehenden Maßnahmen und

deren Konsequenzen zu erläutern. „Wir sind froh,

dass wir auf diesem Wege viele Bürger aufklären

konnten. Außerdem haben wir so einige

interessante Anregungen für die Zukunft erhalten“,

zeigte sich Felms Bürgermeister Walter Selle

zufrieden.

Besonders aufmerksam verfolgten die Landwirte

die Vorstellung der wasserwirtschaftlichen Pläne

der Stiftung Naturschutz. „Wir wollen den Felmern

ein guter Nachbar sein. Deshalb nehmen wir gerade

die Vorbehalte der Landwirte ernst und werden

nach Lösungen suchen“, resümierte Walter

Hemmerling, Geschäftsführer der Stiftung

Naturschutz, den Workshop.

Gekommen waren nicht nur Felmer BürgerInnen

und Wissbegierige aus den angrenzenden

Gemeinden. Auch zahlreiche WissenschaftlerInnen,

die aktuell oder in der Vergangenheit

Untersuchungen in Wald und Moor vorgenommen

haben, bereicherten das Publikum mit ihrem Knowhow.

Das Motto der Veranstaltung „Vom Forst zum

Urwald“ umriss Uwe Dierking, Landesamt für

Natur und Umwelt, knapp und treffend mit den

Worten: „Der Mensch soll sich in Zukunft als Gast

fühlen. Als Gast ist er gern gesehen, wenn er sich,

wie es dem Gast zusteht, bescheiden verhält“. Nicht

mehr der Mensch wird künftig das Sagen im

Stodthagener Forst haben und durch sein

wirtschaftliches Interesse an der Holzproduktion

die Abläufe im Wald bestimmen. Das Hausrecht

haben in Zukunft die Kräfte der Natur. Dierking

plädierte ebenfalls für mehr Gelassenheit des

Menschen den Naturkräften gegenüber. Auch beim

Eintritt von Naturkatastrophen, wie einem

Jahrhundertsturm, solle der Mensch nicht

vorschnell eingreifen und aufräumen, sondern

vielmehr staunend das Ergebnis der Naturgewalten

betrachten und auf die Regenerationskräfte der

Natur vertrauen. Die Voraussetzungen, schon in

der nächsten Generation das Werden des Urwaldes

durch den Zusammenbruch der ersten, über 100

Jahre alten Buchen beobachten zu können, seien

gut.

Mit besonderem Interesse verfolgten vor allem die

anwesenden Landwirte die Darstellung der Pläne

zur Wiedervernässung von Moor und Forst durch

Hans-Heinrich Hennings von der Firma

soil_AQUA. Die Binnenvernässung des Waldes

wurde bereits im Oktober erfolgreich durch das

Verschließen von Gräben eingeleitet. Hier gab es

keine Probleme mit angrenzenden

landwirtschaftlichen Nutzflächen. In einem zweiten

Schritt möchte die Stiftung Naturschutz aber auch

dem Moor zu mehr Wasser verhelfen. Der

Wasserhaushalt des Moores hängt allerdings eng

mit den umgebenen Grünlandflächen zusammen.

Hemmerling betonte noch einmal, das die Stiftung

sich natürlich als guter Nachbar verhielte und die

Landwirte ein Recht auf uneingeschränkte Nutzung

ihrer Flächen hätten. Als Lösung bot er die

Möglichkeit des Ankaufes, der langjährigen

Anpachtung oder des Flächentausches an.

Auch den schonenden Waldumbau wird die

Stiftung Naturschutz gezielt vorantreiben. Jan

Kumke, Forstunternehmen silvaconcept, erklärte,

dass zunächst Nadelgehölze entfernt würden und

ihrem hohen Samenpotential durch gezielte

Pflanzungen von Laubbäumen die

Durchschlagskraft genommen werde. Ein Wald mit

hoher Standortvielfalt, trockenen Hügelkuppen mit

Buchen, bis hin zu nassen Sumpfbereichen mit

Erlen soll mit minimalen Hilfestellungen durch die

Diplomforstwirte entstehen. Eine größere

Durchforstung sei eventuell nur im Moorbereich

notwendig, um die aufwachsenden Birken zu

entfernen, die dem Moor über ihre Leitungsbahnen

sehr viel Wasser entziehen. Vor Wildverbiss an den

jungen Bäumchen zeigte Kumke auf Nachfrage

keine Angst, auf Zäune könne im Urwald verzichtet

werden. So war die erste Maßnahme der Forstwirte

auch alle noch vorhandenen Gatter und Zäune

abzubauen. Ein übermäßiges Vorkommen des


Rehwildes konnte auch vom Jagdpächter nicht

bestätigt werden. Die anwesenden Naturschützer

waren sich einig, dass der Verbiss des Wildes ein

wesentlicher Faktor zur Schaffung der

Strukturvielfalt im zukünftigen Urwald sei.

Erfahrungen aus anderen Projekten zeigen zudem,

dass gerade im Urwald, im Schutz von Totholz,

immer wieder eine Naturverjüngung des Waldes

stattfindet. Da keine Holzproduktion betrieben

werden soll, reicht zudem eine wesentlich geringere

Zahl durchwachsender Bäume als Nachfolger der

sterbenden Baumriesen aus. Mit Sicherheit werden

auch im Zuge der Vernässungsmaßnahmen weitere

Bäume absterben. „Über diese Entwicklung sind

wir aber nicht unglücklich, denn Totholz bedeutet

zugleich Leben. Höhlenbrütende Vögel, Insekten

und Pilze finden hier einen neuen Lebensraum“,

erklärte Kumke.

Großes Engagement gibt es in der Gemeinde Felm

bei der Planung eines Erlebnispfades durch Wald

und Moor. Viele Mitglieder der Felmer

Arbeitsgruppe Naturlehrpfad nahmen die Impulse

von Thorsten Sommer, Büro Lebensraum Zukunft,

mit nach Hause. Er zeigte noch einmal die

Möglichkeiten der Gestaltung vom einfachen

Lehrpfad mit Texttafeln bis zum interaktiven

Erlebnispfad und der Finanzierung aus Mitteln der

Dorferneuerung, der Ländlichen Struktur- und

Entwicklungsanalyse oder Bingo-Lotto auf.

Beklagt wurde erneut das Fehlen vormals im Forst

vorhandener Sitzbänke. Hier versprachen Selle und

Hemmerling, sich der Lösung dieses Problems in

naher Zukunft anzunehmen.

„Ein gelungener Workshop, der die Beteiligten ein

weiteres Stück zusammenrücken ließ, auch wenn

es sich bei der Gemeinde Felm nur um den Nabel

des Dänischen Wohldes und nicht der Welt

handelt“, wie Selle zum Abschluss noch einmal

betonte. „Wir werden auf diesem Weg

weitermachen und dem Informationsbedürfnis der

Bürger und Bürgerinnen auch in Zukunft ein großes

Gewicht einräumen“, ergänzte Hemmerling als

Ausblick auf den zukünftigen Weg vom Forst zum

Urwald.

Stiftung Naturschutz

Vorsicht am Moorteich!!!

Notizen aus dem Workshop vom Forst zum Urwald

Auf dem Workshop wurden die Fachleute von

Felmer Bürgern nach Gefahren im künftigen Urwald

befragt.

Herr Kumke von silvaconcept warnte davor die

Wege zu verlassen, da die Gefahr von heruntergefallenen

Ästen getroffen zu werden in Zukunft

größer wird. Die wegnahen Bereiche werden

zwar auf Totholz kontrolliert, doch es gibt keine

Garantie für absolute Sicherheit.

Speziell zum Moor und Moorteich befragt, sagte

Herr Kumke: Der Moorteich sollte keinesfalls

zum Schlittschuhlaufen genutzt werden. Unter

der Eisdecke bilden sich Luftblasen und ein plötzliches

Verschwinden der Schlittschuhläufer

kann nicht ausgeschlossen werden. Die Gefahr

wird sich durch in Zukunft ansteigendem Wasserspiegel

noch erheblich erhöhen.


Besonders sprach er auch den Schwingrasen im

Moor an. Er ist äußerst gefährlich. Ein Versinken

ist nicht ausgeschlossen. In vergleichbaren Gebieten,

führte ein anderer Fachmann an, wären

sogar schon Jagdhunde verschwunden und die

haben 4 Beine um sich wieder herauszuarbeiten

und könnten auch gut schwimmen.

Herr Martens vom Naturschutzverein

Neuwittenbek berichtete, dass im Frühjahr ein

Wespenbussard-Weibchen, eine besondere

Greifvogel-Rarität, im Stodthagener Wald mit

einem neu entwickelten Minisender mit Solarzellen

ausgerüstet wurde. Weltweit ist dies das

erste Mal, dass es gelang einen Bussard mit

einem Peilsender zu versehen, bisher gelang es

nur bei Adlern. Im Spätsommer flog er über

Spanien nach Afrika. Der Sender meldete: am

24.8.01 flog er über Madrid, am 28.8.01 sah er

Gibraltar, am 20.9.01 erreichte er Togo und jetzt

hält er sich in Nigeria auf. Mit Spannung werden

die Daten des Rückfluges erwartet und seine

wohlbehaltene Rückkehr ungefähr im Mai in den

Stodthagener Forst erhofft.

Frau Brockmüller von der Stiftung Naturschutz

versprach auf Nachfrage der Redaktion, sich

umgehend um neue Bänke im Wald zu kümmern.

Projekt Naturlehrpfad

Einige Mitglieder der „Projektgruppe Naturlehrpfad“

wünschen sich bei der Verwirklichung dieses

Projektes eine Verknüpfung verschiedener Interessengebiete,

zum Beispiel Verbesserung des

Reit- und Wanderwegenetzes und mehr Bänke in

Felm. Sie erhoffen sich aktive Mitarbeit der entsprechenden

Interessengruppen an diesem Projekt.

Das nächste Treffen ist am 21.01.2002 um 19:30

Uhr im Felmer Krog. Herr Andreas Schmidt wird

uns einen Dia-Vortrag über bereits bestehende

Naturlehrpfade zeigen.

AB/ G. Marquardt


Historisches

Die Gründungsgeschichte der Gemeinde Felm

Das Dorf Felm mit all seinen Ausbauten gehörte bis

1909 dem Kaltenhofer Grafen Georg Karl Ernst von

Reventlou, der seinen Besitz 1909 an die Landbank

Berlin verkaufte.

Alle Pächter konnten nun ihren Besitz als Eigentum

erwerben. Nachdem die Landbank die zwei letzten

freien Bauernstellen 1911 an Friedrich Grage im Dorf

Felm und die Stelle Knickwiese an Friedrich Köpke

verkauft hatte, wollten die Felmer gerne eine

eigenständige Gemeinde werden. Dieser Wunsch wurde

auch von der Landbank Berlin unterstützt.

Nach der Vorsondierung berichtete am 16. Mai 1911

die Landbank Berlin dem Landrat des Kreises

Eckernförde, dass sie nach Eintreffen der

Katasterunterlagen einen offiziellen Antrag auf

Gründung einer eigenen Gemeinde Felm stellen werde.

Der Antrag wurde gestellt, aber strittige Fragen über

Armenverband, Schule, Moore und Wege verhinderten

zunächst die Angelegenheit. So lehnte die Landbank

z.B. eine Zahlung von 25.000 Mark an die Felmer als

Abfindung für Wegelasten ab. Eine weitere

Verzögerung trat durch den Verkauf des Resthofes

Kaltenhof an Herrn Rieken 1913 ein.

Der Gutsbesitzer Johannes Rieken ließ einen

vorläufigen Auseinandersetzungsvertrag erstellen, den

30 Felmer Hausbesitzer (5 waren nicht anwesend) in

einer Einwohnerversammlung am 25. März 1914 in

Anwesenheit des Landrates Freiherr von der Recke

akzeptierten und das Versammlungs-Protokoll

unterschrieben.

Scheinbar verhinderte nun der erste Weltkrieg die

Gemeindegründung. Zum 15. Oktober 1925 wurde

zum Gespräch der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft

Felm vom Landrat Adler eingeladen. Felm wurde

trotzdem zunächst keine eigenständige Gemeinde.

Von nun an plante die Obrigkeit eine Gebietsreform,

alle Gutsbezirke sollten aufgelöst werden. Am 1.

Dezember 1928 erfolgte die Auflösung, die

Gemeinde Felm war geboren. Der Gemeinde Felm

wurden zugeordnet: der aufgelöste Gutsbezirk

Rathmannsdorf, bestehend aus den Dörfern

Altwittenbek, Felmerholz und Hollin, dazu alle

Ausbauten und das Gut Rathmannsdorf. Auch hier

erfolgte ein Auseinandersetzungsvertrag zwischen

Felm und dem Gutsbesitzer, Baron Weber von

Rosenkranz auf Gut Rosenkranz, als Eigentümer von

Rathmannsdorf.

Zum Gemeindevorsteher wurde Friedrich Grage, zum

Stellvertreter Vosgerau von den Behörden ernannt.

Friedrich Grage wurde durch den Amtsvorsteher Leo

von Kathen am 9. Januar 1929 in Kaltenhof vereidigt.

Sein Stellvertreter war zeitweise Förster Adolf

Jakobsen, Hollin.

Davor schon, am 2. Dezember 1928 war die erste Wahl

zum Gemeindeparlament erfolgt. Neun

Gemeindevertreter wurden gewählt, drei davon waren

Sozialdemokraten, die anderen sechs Landbesitzer bzw.

eine Pächterin.

Nach der Wahl 1932 gab es Krach in der

Gemeindevertretung. Für die Vorsteherwahl wurden

zwei Kandidaten benannt. Gewählt wurde F. Grage mit

5 Stimmen, sein Gegenkandidat Wilhelm Osbahr erhielt

4 Stimmen.

Verärgert über die Wahlniederlage legte seine Fraktion

beim Kreiswahlamt Einspruch ein. Zünglein an der

Waage bei Grages Wahl war sein Schwiegersohn Emil

König, der nicht für seine eigene Fraktion gestimmt

hatte. Der Einspruch hatte aber keinen Erfolg.

Zeitgleich wurde Ernst Brügmann zum Stellvertreter

des Gemeindevorstehers F. Grage gewählt.

In der nun folgenden Zeit gaben Friedrich Grage, Felm,

Emil Christensen, Stodthagen, Hugo Nickel und Ernst

Reimer, jeder mit anderen Begründungen, ihr Mandat

ab.

Am 29. März 1934 hieß der Gemeindevorsteher

Jürgen Plett, sein Stellvertreter Gustav Reimer. Alle

Gemeindevertreter gehörten der NSDAP an. Ob es

Gegenkandidaten gab, weiß ich nicht.

Aus dem „Gemeindevorsteher“ wurde nun der

„Bürgermeister“. 1937 hieß dieser Gustav Reimer.

Hans-Eberhard Bürger, Dänischenhagen


Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus!

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

wie bereits im Veranstaltungskalender 2002 angekündigt, feiert unsere Schule im Jahre 2003 ihr 200

jähriges bestehen, sowie die Gemeinde ihre 75 jährige Eigenständigkeit.

Der Ausschuß Schule, Jugend, Sport und Soziales, ist von der Gemeinde bestimmt worden, diese

Jubiläen federführend zu planen und zu organisieren.

Diese beiden Jubiläen sollen am letzten Wochenende, vor den Sommerferien 2003 gemeinsam

gefeiert werden.

Da es ein Fest für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde werden soll, dürfen Sie, liebe

Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger, diese Festlichkeiten natürlich mit planen und organisieren.

Sollten Sie also irgendwelche Ideen für die Gestaltung der Jubiläumsfeiern haben, oder über

Organisationstalent verfügen, kommen Sie bitte am

14. März 2002

um

19.30 Uhr

in den

Felmer Krog“,

dort wird ein erstes Planungsgespräch statt finden.

Sollten Sie an diesem Tag verhindert sein, liebe Mitbürgerin und lieber Mitbürger, bin ich für Sie

unter der Telefon-Nr. 7229 oder im Internet unter FriedrichSuhr@t-online.de erreichbar.

Friedrich Suhr

- Ausschussvorsitzender -

Felmer Chronik

Für das 75- jährige Gemeindejubiläum soll auch die Felmer Chronik fort geschrieben werden. Mit der

Zusammenstellung des Herrn Bürger macht der Felmer Bote den Anfang.

Wir wünschen uns dafür Erzählungen aus dem Alltag, Berichte aus der Arbeitswelt, Anekdoten aus der

Schulzeit und sonstiger Begebenheiten z.B. von der Schneekatastrophe oder dem Stromausfall letztes

Jahr. Alles ist interessant, denn alles wird einmal Geschichte sein. Wir möchten wissen, wie die Zeit im

und nach dem Krieg war, wie die Felder bestellt wurden, wie verlief ein Schlachtfest oder wie wurde

damals einen Weihnachtsbaum oder Brennholz organisiert. Wie war das damals mit dem Torfstechen im

Moor oder wie kam man damals zum Ball ins nächste Dorf. Warum ist die Familie hierher nach Felm

gezogen und wie war das damals mit dem Hausbau. Womit haben wir uns als Kinder beschäftigt, wie

sah unser Tag aus und wie sieht er heute aus.

Wir suchen auch Bilder von den Häusern in Felm, wie sahen sie aus als sie gebaut wurden und wie sehen

sie jetzt aus.

Jeder der etwas zu erzählen hat ist gefragt. Ich komme auch gerne zu Ihnen und schreibe es auf.

Annegret Baumgartner


+ DRK – Felm +

Unsere Aktivitäten im neuen Jahr 2002 beginnen am Donnerstag 31. Januar wie immer um

15:00 Uhr im Schulungsraum der MZH. Kaffee und selbstgebackener Kuchen verwöhnen unseren

Gaumen. Diesmal entführt uns Herr Jöhnk aus Gettorf mit einem Dia-Vortrag nach Estland

Thema: Vogelflug und Jungenaufzucht.

Die Lachmuskeln werden am Donnerstag 28. Februar strapaziert. Wir feiern Fasching.

Mit viel guter Laune, mit Musik und lustiger Unterhaltung wollen wir den Winter vertreiben.

Wir freuen uns, wenn jemand erheiternde Beiträge oder Döntjes vorträgt.

Die urigsten Kostüme oder Kopfbedeckungen werden prämiert.

Die Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereins Felm startet am 13.März um 19:30 Uhr.

Gäste sind dazu herzlich eingeladen. Anschließend gibt es einen kleinen Imbiss.

Ende des Monats am 28. März findet wieder unser allseits beliebtes Osterbingo statt.

Der Jahresbeitrag ab 1.1.2002 für das DRK-Felm beträgt um keine versteckte Erhöhung zu

machen 18,41 Euro.

Zu diesen Aktivitäten laden wir alle ein, die sich angesprochen fühlen.

Das DRK-Team

Gottesdienst anders

Jeder weiß, wo die Kirche steht. Jeder weiß, dass

an Sonntagen ein Gottesdienst stattfindet. Nicht

jeder weiß, wie so ein Gottesdienst aussieht. Und

die wenigsten wissen, wie man einen Gottesdienst

anders gestalten kann. Es muß doch einen Grund

geben, warum immer weniger Menschen die Kirche

besuchen. Liegt es an der Uhrzeit, oder am Inhalt

des Gottesdienstes, liegt es daran wie der

Gottesdienst einen anspricht oder ist man einfach

zu träge geworden, sich aufzumachen, um andere

in der Kirche zu treffen, oder, oder, oder.

Aus diesen Gedanken heraus, entstand ein

Arbeitskreis. Man hatte die Idee durch eine andere

Form des Gottesdienstes, Menschen wieder

neugierig auf die Kirche zu machen.

Dadurch, das ein Kreis von Ehrenamtlichen sich

zusammensetzt, um einen Gottesdienst zu

gestalten, werden unterschiedliche Sichtweisen zu

bestimmten Themen klar und ergeben zusammen

eine frische, ansprechende Stoffsammlung, aus der

ein Mitmachgottesdienst entsteht. Ziel ist es, näher

an die Besucher heranzukommen, so dass sie sich

angesprochen fühlen.

Jeder Gottesdienst anders ist anders.

Das ist das Besondere daran. Es gibt keine

Gottesdienstordnung, die eingehalten werden muß.

Jeder kann mitmachen, wenn er möchte. Inhalte

der Gottesdienste können z. B. Diskussionen oder

Aktionen um ein bestimmtes Thema sein. Aus

einem Taufgottesdienst hat die Gruppe einen ganz

besonderen Tag für den Täufling und deren Gäste

gemacht.

Der Gottesdienst anders ist ein besonderer

Gottesdienst und soll es auch bleiben. Die Gruppe

trifft sich immer ein bis zweimal vorher zur

Planung, bis dann der Gottesdienst am 1. Sonntag

im Monat stattfindet. Wer neugierig geworden ist,

ist herzlich eingeladen einmal vorbeizuschauen, um

sich überraschen zu lassen.

Angela Löhrke


Wir Gratulieren !!!

„Goldene Hochzeit“ feierten

Renate und Gustav Rathje

Gustav ist ein echter Felmer

Jung. Er wurde 1927 im

Elternhaus in der „Langen

Reihe“ geboren und besuchte die

Volksschule in Felm. 1941

begann seine Lehre bei der

Deutschen Werft. Zum Ende des

Krieges wurde er noch zum

Militärdienst gerufen. Das

Elternhaus ein Fachwerk-

Strohdachhaus, wurde durch

Bomben und Feuer zerstört und

die Eltern bauten es aus dem

Schutt wieder auf. Einige Zeit

bekam Gustav für den

Wiederaufbau vom Militär frei,

doch dann musste er nach

Frankreich. Von dort kam er erst

im Oktober 1948 aus der

Kriegsgefangenschaft zurück. Er

fand Arbeit bei der MAK, bei der

er 47 Dienstjahre als Dreher und

später als Vorarbeiter vollendete.

Renate wurde 1930 in Schleswig

geboren. Sie wuchs mit 9

Geschwistern auf. 1941 wurde

ihr Vater nach Neustadt in

Westpreussen dienstverpflichtet

und die ganze Familie musste

folgen. Von dort flüchtete die

Familie im Februar 1945 zur

Verwandtschaft in Eckernförde.

Einige Zeit arbeitete Renate in

Goosefeld bei einem Bauern. Ab

April 1949 arbeitete sie dann als

Küchenhilfe im Felmer Krog.

Das bedeutete nicht nur bei der

Arbeit in der Küche, sondern

auch im Stall, auf dem Feld, in

der Gaststube und im Saal

mitzuhelfen.

Doch schon bald lernten sich dort

beim Ball Gustav und Renate

kennen.

Weihnachten 1949 wurde

Verlobung gefeiert. 1950 wurde

dann das Haus erweitert und

1951 am 22. Dezember

geheiratet.

Claus vervollständigte die

Familie 1953, dann kam Manfred

1956, Birgit 1968 und Dirk

1970.

Gustav machte als

Alleinverdiener viele

Überstunden und viel

Schichtdienst um seinen Kindern

eine gute Bildung zu

ermöglichen. Und Renate hatte

nicht nur die Kinder, sondern

auch die Schwiegereltern und ein

1500 qm großes Grundstück und

Kleinvieh zu versorgen. Ihre

Schwiegermutter war stark

gehbehindert und konnte nur

Arbeit im Sitzen verrichten.

Mit viel Stolz erzählt das

Ehepaar Rathje heute, wie sie,

trotz vieler Widrigkeiten, alles

gemeistert haben und wie

erfolgreich die Kinder ihre

Ausbildung abgeschlossen

haben.

Für Hobbys war nie Zeit und

doch holt Herr Rathje zum

Schluß noch ein selbst gefertigtes

Teil hervor: eine kleine

Holzdose, gedrechselt aus einem

alten Eichenbalken. Den fand er

ganz eingewachsen und

versteckt in der Hecke - es war

ein Balken aus seinem alten

Elternhaus.

Seit die Kinder aus dem Haus

sind, nahmen die beiden sich die

Zeit beim DRK-Kegeln

mitzumachen und ein paar

Kuchen für den DRK-Kaffee-

Nachmittag werden auch heute

noch gebacken. Aus

Gesundheitsgründen ist das

aktive Kegeln jetzt nicht mehr

möglich, doch die Gruppe

möchten sie beide nicht missen,

und als Schreiber und

Kassenwart betätigt sich Herr

Rathje deshalb immer noch. Und

Frau Rathje freut sich, wenn es

ihr gelingt die Kegler mit

handgefertigten Weihnachtsgeschenken

zu überraschen.

Bei Familie Rathje ist immer

Haus der offenen Tür. Oft

kommen die Kinder zu Besuch

und besonders freuen sie sich,

wenn der Enkel Marco

Alexander auftaucht.

Die Redaktion gratuliert recht

herzlich und wünscht dem

„Goldenen Paar“ noch viele

gemeinsame und glückliche

Jahre.

(AB)


Letztes Jahr am Sonntag 18.03.2001 hat es uns

erwischt- Stromausfall in Felm.

Erstmal dachte ich mir nicht viel dabei: Kerzen

anzünden, Taschenlampen herausholen, meine

beiden 15jährigen Söhne mit tragbarem Licht

versorgen, bei meinen Eltern nebenan gucken, ob

es ein gemeinsames Problem ist. Ja, sie sitzen auch

bei Kerzenschein und draußen die Straßenlaternen

brennen auch nicht.

Meine Söhne waren ärgerlich: der Computer geht

nicht, kein Fernseher, kein Video, kein Radio. Ich

suche Batterien für die tragbaren Radios, doch was

ist das? Die Ghettoblaster brauchen 6 Batterien

und in der Packung sind nur 4 von den Dingern.

Zum Glück finde ich noch ein kleines Radio (ein

Geschenk eines Versandhauses), dass mit 4 kleinen

Batterien arbeitet. Wir fanden zwar nicht unseren

Sender, aber Nachrichten und Musik waren im

Haus. Die Jungs wollten sich das Radio gleich

greifen, um wenigstens „ihre“ Musik zu hören,

denn meinen Geschmack teilen sie nicht. Nachdem

ich die Nachrichten gehört hatte, in denen aber

nichts über den Stromausfall gemeldet wurde,

durften sie damit in Ihr Zimmer verschwinden.

Ich stellte mir einen dreiarmigen Kerzenleuchter

auf den Tisch und versenkte mich in ein Buch.

Ab und zu flackerte das Licht wieder auf, ging aber

gleich wieder aus. Gegen 23 Uhr ging ich schlafen,

die Taschenlampe griffbereit am Bett.

Am nächsten Morgen gab es immer noch keinen

Strom. Mama und Papa hatten schon den alten

Campingkocher aus Papas Montagezeiten aus dem

Stall geholt, aber an die Gasflaschen kamen wir

nicht heran, die hatte Papa in der Garage benutzt

und dort stehen lassen. Vor kurzer Zeit hatten wir

uns beide ein elektrisches Garagentor einbauen

lassen und die Beschreibung, wie wir sie ohne

Strom öffnen können, fanden wir nicht, wir

vermuteten sie in der Garage. Die Schneeschieber,

die wir an diesem Tag auch gebraucht hätten, waren

auch dort untergebracht.

Stromausfall

Ich wollte im Dienst anrufen und mir frei nehmen,

doch auch mein Telefon ging nicht. Ich habe einen

ISDN-Anschluß, der braucht auch zusätzlich

Strom. Meine Eltern haben noch einen analogen

Telefonanschluß, der funktionierte, denn der wird

über das Telefonnetz mit Strom versorgt und so

konnte ich von dort aus Bescheid geben.

Die Außentemperatur war -5 0 Celsius und

allmählich wurde es kühl im Haus meiner Eltern,

denn die Ölheizung brennt auch nur wenn die

Zündung mit Strom versorgt wird. Mein Haus

verlor deutlich weniger Wärme, der Neubau von

1997 ist besser isoliert.

Zu unserem Glück fuhr ein Nachbar nach Gettorf

und brachte uns eine Gasflasche mit, so konnten

meine Eltern ihre Wohnung mit einem speziellen

Gasflaschenaufsatz wärmen, mit dem

Campingkocher Wasser erhitzen für Kaffee und Tee

und mittags gab es auch ein warmes Essen für uns

alle. Sehr zum Ärger meiner Söhne kam auch noch

der Schneeschieber, ausgeliehen vom Nachbarn

zum Einsatz

So ein Stromausfall kann zu Anfang ganz gemütlich

sein bei Kerzenschein, aber wenn es kalt wird im

Haus und kein warmes Essen gemacht werden

kann, ist es ganz schön ungemütlich. Wir waren

alle recht froh, als endlich nach zweieinhalb Tagen

der Ungewissheit, das Licht wieder anging und alle

Geräte wieder liefen. Es wäre alles bestimmt

einfacher gewesen, wenn wenigstens ein

Quäntchen an Information von der Schleswag oder

der Gemeinde über das Radio gekommen wäre.

(AB)


Was ist CALLANETICS?

! ACHTUNG !

Callanetic-Kurs in Felm bald am Ende ? !

Bei weiterer geringer Beteiligung im

Callanetic-Kurs wird dieser

ab Ende Januar nicht mehr statt finden !

CALLANETICS ist eine moderne Gymnastikmethode, um Kraft und Beweglichkeit zu

vergrössern. Sie kommt ohne Geräte, Hüpfen und Springen aus.

Das revolutionäre Gymnastiktraining basiert auf einer exakten Positionierung. Durch ganz kleine

Bewegungen und möglichst vielen Wiederholungen, werden besonders die tiefen Schichten der

Muskulatur angesprochen. Innerhalb einer Callanetics-Lektion wird nicht nur mit allen wichtigen

Muskelgruppen gearbeitet, sondern auch mit den Leitmuskeln und den Impulszentren wie z.B.

dem Beckenboden. Ausserdem wird auf die sorgfältige Aufspannung der Wirbelsäule

besonderen Wert gelegt; dies beginnt bei der korrekten Fussstellung und endet beim

Scheitelpunkt.

Durch den konsequenten Einsatz des Beckenbodens werden die tiefsten Schichten der

Muskulatur aktiviert, die Haltung wird verbessert. Man spürt die Stabilität im Becken, und die

Rückenmuskulatur wird entlastet. Schultern und Nacken entspannen sich , somit wird auch

Verspannungen und Schmerzen im „Kreuz“ vorgebeugt.

Ausgefeilte, exakt aufeinander abgestimmte Übungen trainieren alle Muskelgruppen. Perfekt

aufeinander abgestimmtes Training der Tiefenmuskulatur und Dehnung der bearbeiteten Partien

kräftigen und straffen den Körper nachhaltig.

Ob Oberarme, Taille, Bauch, Po, Oberschenkel - das gezielte Training verbessert die Silhouette,

ausserdem vermittelt die Methode das natürliche Gefühl für den anatomisch richtigen Gebrauch

des Körpers.

Frauen und Männer können mit der Callanetics-Methode ihren Körper modellieren. Fettpolster

abbauen, Muskeln aufbauen. Gleichzeitig werden die Gelenke geschmeidig, es verbessert sich

die Beweglichkeit.

Wir würden uns sehr freuen wenn Ihr ab Januar alle

wieder dabei seid !

Jeden Mittwoch 18 OO Uhr

in der Sporthalle Felm.


SV Felm

Fußball – Jugendwart

Frank Geppert

Krusendorfer Straße 9

24251 Osdorf

/ Fax 04346-4702

Großer Erfolg für die jüngsten Fußballer des SV – Felm

Nachdem die F – Jugend - Fußballer des SV Felm (6-8 Jahre alt) bereits im Vorjahr den ersten Platz

in ihrer Staffel erreicht hatten ,gelang es nun mit einem 2:1 Sieg im entscheidenden Spiel gegen den

Tabellenzweiten 1.FC Schinkel ,diesen Erfolg zu wiederholen. Obwohl vor der Saison mehrere

Leistungsträger die Mannschaft in die nächsthöhere Altersklasse verlassen hatten.

Auf der Adventsfeier der Mannschaft war dann die (angenehme) Überraschung groß , als der

1.Vorsitzende Stefan Littek und Vereinsjugendwart Fritz Sudhaus der Mannschaft für diese Leistung

ihre Anerkennung aussprachen und jedem einzelnen der stolzen Spieler unter tosendem Beifall der

anwesenden Eltern eine Medaille um den Hals hängten !

Da schmeckte der von den Eltern der Spieler gespendete Kuchen und Tee nochmal so gut!

Die erfolgreiche Mannschaft

Vordere Reihe von links nach rechts: Christoph Patzel, Sascha Stojalowski, Timmy

Thörner, Marcel Launstein, Marvin Rudek, Kenneth Gstöttner, Dominic Lähn.

Hintere Reihe von links nach rechts: Marvin Nimtz, Kevin Schulze, Jan

Lüthje, Thies Witthöft

dahinter: Trainer Frank Geppert

auf dem Foto fehlt: Ben Gleich


Leserbrief

Durch den folgenden Leserbrief wurden wir auf die Schulbussituation unserer

Kinder und Jugendliche in Richtung Gettorf aufmerksam gemacht. Eine Situation,

die insbesondere viele junge Familien im Dorf interessieren dürfte. Mit unserem

Verständnis von Informationsbereitstellung und unserer Beitrag für eine bessere

Kommunikation im Dorf wollen wir Sie unterstützen. Daher sind uns die Anliegen

und Probleme unserer Leser wichtig. Nutzen Sie Ihre Dorfzeitung um im Dorf

etwas zu bewegen. Über Beiträge und Reaktionen, auch auf den anliegenden

Leserbrief würden wir uns sehr freuen. Schicken Sie uns Ihre Meinung per Post

oder per E-Mail an redaktion@felmer-bote.de.

Schulbus von und nach Gettorf

Seit dem Beginn des Schuljahres 2001/2002 besuchen insgesamt 19 Kinder aus Felm die weiterführenden

Schulen in Gettorf. Die Entscheidung der Eltern und Schüler aus Felm für die Isarnho-Schule Gettorf ist

sicherlich unter anderem oftmals in der Hoffnung begründet, daß die junge Isarnho-Schule eine positive

Alternative zu den bisherigen weiterführenden Schulen stellt. Diese Entscheidung wird jedoch begleitet von

Problemen im Bezug auf die Sicherheit an den Bushaltepunkten in Richtung Gettorf sowie einem sehr begrenzten

Schulbusbetrieb von und nach Gettorf.

Aus diesem Grunde habe ich das folgende Schreiben an die Gemeinde Felm verfasst, in

der Hoffnung, daß die bestehenden Gefahren und Probleme abgestellt bzw. zumindest

gelindert wird.

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bitte ich Sie, folgende Punkte in die Tagesordnung der nächsten Gemeindevertretersitzung mit aufzunehmen:

1. Beratung und Beschlußfassung über „sicherere Haltepunkte“ für den Schulbus nach Gettorf.

2. Beratung und Beschlußfassung über Verbesserung der Busanbindung für die Schulkinder von Felm

nach Gettorf bzw. zurück.

Erläuterung:

Bis zu den letzten Sommerferien war der Anteil der Schulkinder aus dem Ortsteil Felm, die auf eine Schule in Gettorf

gingen, eher eine Minderheit. Seit dem Beginn des Schuljahres 2001/2002 gehen nun mehr als 20 Kinder aus dem

Ortsteil Felm in Gettorf zur Schule. Damit ist ein eindeutiges Votum der Elternschaft aus Felm für die Schulen in

Gettorf zu sehen. Bei bleibender Tendenz besuchen im Schuljahr 2002/2003 bereits ca. 30 Kinder die Schule in

Gettorf.

zu Punkt 1: Jeden Morgen um 6:40 Uhr ist zu beobachten, wie ca. 15 Kinder dicht gedrängt an der

Bushaltestelle Ecke Dorfstraße / Mühlenring auf den Bus warten. Hierfür stehen die Kinder auf

dem schmalen, gegen den Straßenverkehr ungesicherten Bürgersteig. Erschwerend hinzu kommt,

daß eine verkehrsberuhigende „Tempo 30“- Maßnahme, welche sich nicht einmal direkt in dem

Bushaltebereich sondern an dessen Randbereich befindet , erst ab 7:00 Uhr gilt !

Ein Unbeabsichtigtes Rempeln (z.B. durch Drehung mit einer auf dem Rücken geschnallte

Schultasche) reicht hier aus, um ein Kind auf die Fahrbahn zu schubsen.

Dieses Sicherheitsproblem wird sich bei den zunehmenden Schülerzahlen in Richtung

Gettorf in Zukunft auch für den Bushaltepunkt Ecke Dorfstraße / Kieler Weg ergeben !

Vorschläge zur Verbesserung des Zustandes:

- Verlagerung des Haltepunktes auf den Platz „Feuerwehrgerätehaus“.


- Bauliche Maßnahmen „sicherere Haltepunkte“ - hier darf als positives Beispiel der

Bushaltepunkt in Felmerholz / altes Schulgebäude genannt werden -.

- Erweiterung des „Tempo 30“- Zohnen- Einzugsbereiches.

- Vorverlegung der „Tempo 30“- Gebotszeit auf 6:00 Uhr.

zu Punkt 2: Das heutige Angebot an Busverbindungen von Felm nach Gettorf bzw. von Gettorf nach

Felm begrenzt sich auf :

- Ein Bus zur 1. Schulstunde von Felm nach Gettorf.

- Ein Bus nach der 6. Schulstunde von Gettorf nach Felm.

Bei späteren Schulbeginn zur 2. Schulstunde sind die Eltern gezwungen ihre Kinder mindestens bis

nach Osdorf zu fahren, da erst ab hier eine Verbindung nach Gettorf bestehen.

Desgleichen sind die Eltern gezwungen, ihre Kinder bei Schulende zur 5.Stunde in Osdorf, bzw. bei

späterem Schulschluß in den Nachmittagsstunden, sogar in Gettorf abzuholen.

Jeder in der Gemeinde Felm kennt inzwischen die Einrichtung der regionalen Verkehrsanbindung

von Felm nach Kiel Suchsdorf, welche statistisch gesehen von nicht einmal zwei

Personen pro Fahrt genutzt wird, jedoch einen vierstelligen Kostenbeitrag der Gemeinde Felm pro

Jahr verursacht.

Es darf wohl die Frage gestellt werden, ob nicht erst recht ein Ausbau der Schulbusverbindungen

zwischen Felm und Gettorf unterstützt werden müßte, bei der eine Beteiligung

von heute bereits mehr als 15 Schulkindern je Fahrt, garantiert ist !

Mit freundlichem Gruß

Ralf Konusch

Die Gemeinde Felm hat bereits aktiv auf mein Schreiben reagiert, indem es zu einem Ortstermin mit der

Autokraft gekommen ist. Als Ergebnis dieses Ortstermins teilte die Autokraft der Gemeinde Felm mit, daß aus

Sicht der Autokraft die Sicherheit der Schüler in ausreichendem Maße gegeben ist. Desweiteren beschäftigt

sich der Bauausschuss als auch der Ausschuss „Schule, Jugend, Sport, Kultur und Soziales“ unter dem

Vorsitz von Friedrich Suhr mit der Angelegenheit.

Am 11.12.2001 fand dann eine Elternversammlung mit Bürgermeister Walter Selle und Friedrich Suhr im

Felmer Krog statt.

Ergebnisse und Anregungen aus der Versammlung zum Punkt Sicherheit:

1. Eine verbesserte Beleuchtung der Haltestellen wurde von den Eltern vorgeschlagen.

2. Es gibt den Vorschlag, die Haltestelle Ecke Dorfstraße / Mühlenring in Richtung Glascontainer / Ortseingang

zu verlagern.

3. Ein Antrag auf Erweiterung des Einzugsbereiches der Tempo 30 Zone sowie einer veränderten Geltungsdauer

ist bereits an das Ordnungsamt weitergeleitet worden.

Ergebnisse und Anregungen aus der Versammlung zum Punkt Busverbindungen:

Es wurde vereinbart, dass der Bürgermeister in der Angelegenheit sowohl mit der Firma Autokraft als auch mit

dem Vorsitzenden des Schulbusausschusses im Schulverband Gettorf Verhandlungen aufnehmen wird, um

kurzfristig Verbesserungen zu erreichen.

Nun bleibt es abzuwarten, ob die entsprechenden Gremien die oben genannten Vorschläge und Anträge

umsetzen.

Ralf Konusch


28.1. 15.30 Uhr Besuchdienstkreis

30.1. 20.00 Uhr Theologischer Gesprächskreis in Osdorf

3.2. 10.00 Uhr “Gottesdienst anders” Teamvorbereitung

10.2. 10.00 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl P. Eissing

11.15 Uhr Kindergottesdienst

13.2.- 30.3. Fastenzeit “7-Wochen-Ohne”

17.2. 17.00 Uhr Gottesdienst P. Opitz

20.2. 20.00 Uhr Theologischer Gesprächskreis in Krusendorf

24.2. 10.00 Uhr Gottesdienst P. Eissing

11.15 Uhr Kindergottesdienst

25.2. 15.30 Uhr Besuchsdienstkreis

1.3. Weltgebetstag der Frauen

3.3. 10.00 Uhr “Gottesdienst anders” Teamvorbereitung

6.3. 20.00 Uhr Theologischer Gesprächskreis in Osdorf

10.3. 10.00 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl P. Eissing

11.15 Uhr Kindergottesdienst

20.3. 20.00 Uhr Theologischer Gesprächskreis in Krusendorf

17.3. 17.00 Uhr Gottesdienst P. Opitz

21.3. 15.00 Uhr Spielen & Klönen in Felm Fr. v. Perger

24.3. 10.00 Uhr Familiengottesdienst m. dem Ev. Kindergarten Team

25.3. 15.30 Uhr Besuchdienstkreis

29.3. 15.00 Uhr Karfreitagsgottesdienst (Todesstunde Jesu) P. Eissing

31.3. 10.00 Uhr Ostersonntag m. Abendmahl P. Eissing

1.4. 10.00 Uhr Familiengottesdienst P. Eissing

mit Osterfrühstück + Ostereiersuchen

7.4. 10.00 Uhr Gottesdienst N.N.

14.4. 10.00 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl P. Eissing

11.15 Uhr Kindergottesdienst

18.4. 15.00 Uhr Spielen & Klönen in Felm Fr. v. Perger

21.4. 10.00 Uhr Konfirmation I - Festgottesdienst m. Abendmahl P. Eissing

28.4. 10.00 Uhr Konfirmation II - Festgottesdienst m. Abendmahl P. Eissing

29.4. 15.30 Uhr Besuchsdienstkreis

Weberberg 5 - 24251 Osdorf

Tel. 04346 / 9470

Fax. 04346 / 5967

oder 410938 (zu den Bürozeiten)


Gemeinde F e l m 24214 Gettorf, den 04.01.02

- Der Bürgermeister - Karl-Kolbe-Platz 1

Bekanntmachung

I. Öffentlicher Teil:

der Sitzung des Ausschusses für Bauwesen und Wegeangelegenheiten

der Gemeinde Felm

am Mittwoch, dem 16. Januar 2002, um 17.00 Uhr,

im Gemeinschaftsraum der Mehrzweckhalle in Felm

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Eröffnung

2. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung des Ausschusses für Bauwesen- und

Wegeangelegenheiten vom 19. November 2001

3. Schulbusverkehrregelungen in der Gemeinde Felm, Ortsteil Felm

hier: Bezugnahme auf die im Vorwege durchgeführte Ortsbesichtigung

4. Stellungnahme zum Planungsvorhaben von Nachbargemeinden

hier: a) Bebauungsplan Nr. 52, Friedrichsorter Straße und Kreuzungsbereich der

Gemeinde Gettorf

b) Bebauungsplan Nr. 54, Erweiterung des Gewerbegebietes Ravensberg Nr. 8

Gewerbegebiet Ost der Gemeinde Gettorf

5. Festlegung von Pflegemaßnahmen für die Fläche vor dem Feuerlöschteich im Bereich

Stauner Weg unter Berücksichtigung der durchgeführten Ortsbesichtigung.

6. Berichte, Eingaben und Anfragen

II. Nichtöffentlicher Teil:

1. Berichte

2. Bauangelegenheiten

Für die Richtigkeit:

( Jacobsen )

gez. Bernd Zöllkau

- Vorsitzender -


Leserbrief

Prosit Neujahr

Zum 2. Mal wurde in der Felmer Sporthalle in das neue Jahr hinein gefeiert.

Organisatoren waren die Freiwillige Feuerwehr Felm und der SV Felm. 253 Personen

fanden in der festlich geschmückten Halle Platz und feierten bis in den frühen Morgen

ein schönes Fest. Gegen 5.30 Uhr wurde das Fest dann endlich beendet !!! Unter den

Gästen konnte man jede Altersschicht finden. Der Diskjockey stellte sich der schwierigen

Aufgabe, für jeden etwas passendes zu spielen. Dieses gelang ihm über den ganzen Abend

hinweg mit voller Tanzfläche, wenn auch die Musik ein wenig zu laut war. Das viele

Tanzen hielt scheinbar die Gesellschaft von dem hervorragenden Kalt-Warm-Buffet fern,

das unten in dem Mehrzweckraum für alle den ganzen Abend zugänglich aufgebaut war,

denn es blieb leider eine Menge übrig.

So ein Fest kann allerdings nicht ohne freiwillige Helfer stattfinden. Für dieses Fest wurde

ein Festausschuss mit 13 Personen gebildet, davon 10 Männer und 3 Frauen. Ohne deren

Arbeitskraft, Arbeitsmittel - und Geräte und ihr know - how, und nicht zuletzt ohne deren

Bereitschaft an 4 Tagen und mehr ihre Freizeit für Planung, Auf- und Abbau einzubringen,

wäre dieses Fest nicht zustandegekommen. Mit einer spürbaren Selbstlosigkeit fühlte

sich jeder verantwortlich und das zeigte sich in der hervorragenden Teamarbeit. Vielen

Dank an alle Helfer.

Dieses Fest zeigte wieder einmal, dass die Felmer gerne miteinander feiern und auch

feiern können, ohne Zwischenfälle. Solche Feste tragen zur Dorfgemeinschaft bei und

werden sicherlich zu einer festen Institution werden.

Somit sollte man sich die Mühe, Kosten und Zeit sparen, sich immer den Teppich aus

Neuwittenbek leihen zu müssen. Wie in der Presse zu lesen war, hat sich die Gemeinde

Felm dazu entschlossen, einen eigenen Teppich für solche Festlichkeiten anzuschaffen.

Es wäre wünschenswert, wenn die Felmer Gemeindevertreter, in absehbarer Zeit, sich

dazu entschließen könnten, diesen Teppich, der ohnehin aus Steuergeldern finanziert

wird, der Dorfgemeinschaft unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

Als phlegmatisch wurde empfunden, dass von seitens der Gemeinde, es als nicht

erforderlich angesehen wurde, die Zuwegung zur Halle Eisfreizuräumen. Immerhin sind

an diesem Abend über 250 Personen diesen Weg gegangen und man kann froh darüber

sein, dass niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist.

Abschließend kann man allerdings sagen, dass es ein schönes Fest war und sicherlich

nicht das letzte bleiben wird.

Dann bis zum nächsten Mal.

Angela und Jürgen Löhrke

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