Gut bei Stimme - Verbund Interdisziplinäre ambulant-stationäre ...

vivaxx.de

Gut bei Stimme - Verbund Interdisziplinäre ambulant-stationäre ...

DIE ZEITSCHRIFT VON AUSGABE 1 / 2013

herausgegeben durch diako – die stadtklinik • Josefinum • Klinik Vincentinum • VIVAXX e.V.

Risiko

Herztod

Moderne Medizin kann

die Gefahr verringern

Wie Sie

Ihre Knie

gesund und

beweglich

halten

Seite 16

Seite 12

PSYCHE

Wenn Körper und Seele

Hilfe brauchen Seite 10

Allergie:

Das hilft dem

Immunsystem

Seite 22

Gut bei

Stimme

So finden Sie Ihren

Wohlfühlklang Seite 4

TIPPS

von Sopranistin

Cathrin Lange

Seite 6


MAGAZIN

Markige Typen

Die Sieben Schwaben sind

Thema im Volkskundemuseum

in Oberschönenfeld

Am typischen langen Spieß

sind sie zu erkennen: Die sieben

tapferen Männer, die gemeinsam

gegen einen Hasen ins

Feld ziehen, sind inzwischen

allgegenwärtig. Malerei und

Brunnenfiguren stellen sie

dar, Schulen und Gasthäuser

schmücken sich mit ihrem

Namen. Heute sind die Sieben

Schwaben zu einer beliebten

Marke geworden, derer sich Firmen

und Städte als Marketinginstrument

gerne bedienen.

Sonderausstellung vom

17. März bis 6. Oktober 2013,

Volkskundemuseum Oberschönenfeld

www.schwaebisches-volkskundemuseum.de

KENNEN SIE

AUGSBURG?

Diese tropische Schönheit sammelt offenbar

Kautschuksaft von einem Baum. Ihr

Mosaik ist zwar auf dem Weg zu einem Ort

des Wissens angebracht, den Bücherwürmern

entgeht die fleißige Sammlerin aber

oft. Wo das Mosaik zu finden ist, lesen Sie

am Ende des Heftes auf Seite 31.

Bernhard Faderl

1. Vorsitzender des

Vereins VIVAXX

EDITORIAL

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

auch für uns Ärzte ist die Stimme ein wichtiges Ausdrucksmittel:

Angefangen beim freundlichen Ton an der Anmeldung bis hin

zum aufmunternden Wort nach der Diagnose – die Stimme ist

wie eine Visitenkarte. Lesen Sie in dieser Ausgabe, wie Sie Ihre

Stimme pflegen und fördern können.

Weiter erfahren Sie, warum Allergien auf dem Vormarsch sind,

wie Sie Ihre Knie fit halten und was die moderne Medizin dem

plötzlichen Herztod entgegensetzen kann. Diese und andere

Themen sind Beispiele dafür, wie sich die im Verein VIVAXX vernetzten

Krankenhäuser diako – die stadtklinik, Josefinum und

Klinik Vincentinum sowie die angeschlossenen Arztpraxen gemeinsam

für mehr Qualität in der Versorgung vor Ort einsetzen.

Ihnen eine gesunde Zeit!

Ihr Bernhard Faderl

BAYERN

für die Ohren

Lauschtouren führen

zu Besonderheiten

in Bayerisch-

Schwaben

Piepsende Zeitmaschinen

und donnernde Meteoriten,

seufzende Ritter, meckernde

Orgelpfeifen oder der

Pulsschlag eines wiederbewässerten

Moors: Die sechs

„Bayerisch-Schwaben-Lauschtouren“

bieten großes Kino für

die Ohren. Zur Wahl stehen

drei Wanderungen, zwei

Stadt-Rundgänge sowie eine

Autotour mit mehreren Stationen.

Dabei sind unter anderem

die Hexen in Nördlingen, der

Rieskrater, Störche in Donauwörth

oder das Leipheimer

Moos. Vor Ort können iPods

mit Kopfhörern oder tragbaren

Mini-Lautsprechern gemietet

werden. Außerdem gibt’s die

Lauschtouren auch als App

fürs Smartphone. Mehr unter

www.bayerisch-schwaben.de

2 1/2013


ARZT

VORTRAG

Wer wir sind

Die aktuelle Vortragsreihe

zu Medizin und

Gesundheit und die

neuen Themen im

Frühjahr 2013:

Oliven-Stockbrot

Zutaten

für 6 Brote:

500 g Mehl

1 Päckchen

Trockenhefe

300 ml lauwarme

Milch

4 TL Würzmischung

Pizza

(z.B. Maggi)

½ TL Zucker

5 EL Olivenöl

(z.B. Thomy)

200 g schwarze

Oliven (ohne

Stein)

Zubereitungszeit

40 Minuten

ohne Ruhezeit

1In eine Schüssel Mehl

geben. Trockenhefe

und Milch zugeben und

2verkneten.

Würzmischung,

Zucker und Olivenöl zugeben

und alles zu einem

glatten Teig verkneten. An

einem warmen Ort zugedeckt

ca. 30 Min. ruhen

3lassen.

Oliven klein schneiden

und unter den Teig

4kneten.

Den Teig in sechs gleiche

Teile teilen und zu

langen Würstchen rollen.

Um einen Stock wickeln

und im Backofen oder

über dem Grill ca. 30 Min.

backen.

24. 1. 2013

Mach mal Pause – ist

Schnarchen gefährlich?

Referent:

Dr. Andreas Hellmann

Facharzt für Innere

Medizin und Pneumologie

21. 2. 2013

Urologische Vorsorge:

Was gibt es?

Was ist sinnvoll?

Referent: Dr. Volker Moll

Männergesundheit cmi

14. 3. 2013

Schulterschmerzen –

moderne Therapie

Referent:

Dr. Bruno Schwarz

Orthopäde

18. 4. 2013

Dauerbrenner Blasenschwäche

bei Frau und

Mann – Stand des Irrtums

Referent: Dr. Volker Moll

Urologe, Männergesundheit

cmi

Die Vorträge beginnen

jeweils um 19 Uhr im

Hotel am alten Park,

Tagungsstätte des

diako, Frölichstraße 17.

Der Eintritt ist frei!

Im Verein VIVAXX (Verbund interdisziplinäre

ambulant-stationäre Versorgung

Augsburg) haben sich die drei Augsburger

Belegkrankenhäuser diako – die stadtklinik,

Klinik Josefinum und Klinik Vincentinum

gemeinsam mit etwa 120 niedergelassenen

Ärzten zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist

es, die Versorgung der Patienten weiter zu

optimieren, Schnittstellen zwischen Klinik

und behandelndem Arzt zu überbrücken

und die medizinische Versorgung im Raum

Augsburg zu verbessern. Alle Ärzte, die dem

Verein beigetreten sind, haben sich hoch

gesteckten Qualitätszielen verpflichtet.

Das sind die Mitglieder

des Vereins (Stand Januar 2013)

Allgemeinärzte

Wirkung in Orange

Sie enthält viel Vitamin C, kann die Vermehrung

von Bakterien, Viren und

Pilzen hemmen und die Durchblutung fördern:

Wegen dieser positiven Eigenschaften ist

die Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum

majus) zur Arzneimittelpflanze des Jahres

2013 gewählt worden. Die Kapuzinerkresse

sei noch ein unterschätztes Arzneimittel, sagt

Johannes Gottfried Mayer vom Würzburger

Studienkreis. Die Pflanze mit ihren

leuchtend orangen Blüten kann möglicherweise

die Einnahme von Antibiotika zum

Teil ersetzen und so Resistenzen gegen das

Medikament vermeiden.

Kapuzinerkresse

ist Arzneipflanze

des Jahres

H i e r a b t r e n n e n u n d i n s Te l e f o n b u ch l e g e n

Buschmann Christoph

Engelhardt Heinz

Friedrichs Elisabeth

Lohnstein Manfred

Ludwig Wolfgang

Möller Maria

Ross Dagobert

Ullmann Michael

Anästhesisten

Heudorfer Jürgen

Jablonski Andrzej

Augenärzte

Hälbig Wolfgang

Niederdellmann Ch.

Scherer Christian

Scherer Renata

Veith Herbert

Chirurgen

Baumann Hermann

Breitschaft Karl

Bühring Jan

Fleiner Thomas

Gerbig Karl Bernd

Hein Gerhard

Kotter Andreas

Mayer Hubert

Monnig Jürgen

Wieberneit Johannes

Chirurgen/

Handchirurgie

Rose Christoph

Yassine Nizar

Chirurgen/

Kinderchirurgie

Schmidt Andreas

Gynäkologen

Kleindienst Walter

Steinfeld-Birg Dieter

Zehles Jürgen

Weitere Ärzte, die Mitglied bei VIVAXX sind,

finden Sie auf der Rückseite.


TITELTHEMA

Hals-Nasen-

Ohrenärzte

Ballhaus Stephan

Erber Wolfgang

Flämig Paul

Reichert Rüdiger

Zeller Thomas

Hautärzte

Jung Hermann

Internisten

Dietlein Michael

Nagel Thomas

Pischel Jochen

Reising Kurt-Dieter

Roider Manfred

Thierfelder Heinrich

Unterreithmeier Josef

Wittmann Klaus

Internisten/

Angiologen

König Bernd Uwe

Internisten/

Gastroenterologen

Hunstiger Martin

Internisten/Hämatologie-Onkologie

Oetzel Carsten

Slawik Hans Rainer

Internisten/

Kardiologen

Beil Stefan

Hüls Reinhild

Nagel Frank

Potolidis Lymperis

Seidel Norbert

Internisten/

Pneumologen

Dankelmann Elke

Faderl Bernhard

Hellmann Andreas

Wehgartner-Winkler S.

Internisten/

Rheumatologen

Fuchs Petra

Mogk Michael

Kinderärzte

Boehm Helmut

Hoch Bernhard

Laborärzte

MVZ für Laboratoriumsdiagnostik,

ärztl.

Leiter: Wimmer, Bartl

Wer wir sind

Neurologen

Anstätt Thomas

Becker Tilman

Conrady-Walz Beate

Schaner Bernhard

Orthopäden

Boenke Stefan

El Masry Chaled

Langer, Thomas

Maischberger Karl-G.

Müller Thomas

Oehler Claus

Öz Savas

Pesch Rolf

Raetzel Gerd

Renner Elmar

Roszinski Alexander

Schwarz Bruno

Tholen Michael

Wagle Manfred

Psychotherapeuten

Holler Isabel

Ullmann Michael

Radiologen

Daschner Johann

Hagen Thomas

Mundinger Peter

Stoffels Julia

Würstle Theodor

Reha-Ärzte

Imhof Roman

Strahlentherapeuten

Gilg Hubert

Hombrink Jörg

Reiter Christoph

Urologen

Fretschner Matthias

Martus Achim

Moll Volker

Nippold Thomas

Rothamel Joachim

Rotter Christof

Schlosser Karl

Stiegelmayr Markus

Weitere Mitglieder:

Albrecht Sanitätshaus

Drescher+Lung

gvw – das WundZentrum

Augsburg

Sanitätshaus Reinhold

Hilscher

Mehr Infos unter: www.vivaxx.de

Hilfe im Notfall

Rettungsleitstelle Augsburg: 112

Ärztlicher Bereitschaftsdienst außerhalb

der Sprechzeiten: 116 117

H i e r a b t r e n n e n u n d i n s Te l e f o n b u ch l e g e n

Gut

D

gestimmt

Der Klang der Stimme

ist unverwechselbar wie

ein Fingerabdruck.

So pflegen Sie Ihr

schönstes Ausdrucksmittel

ie Stimme ist der Spiegel

der Seele: Wir kieksen vor

Aufregung, brummeln missmutig

in uns hinein, unsere

Stimme zittert vor Wut oder flattert

vor Freude. „Die Stimme

spiegelt unseren Gemütszustand

ganz deutlich wider“, so der Augsburger

Hals-Nasen-Ohren-Arzt

Dr. Paul Flämig. Gleichzeitig ist

sie unsere Visitenkarte am Telefon

oder im Vorstellungsgespräch

– und oft zeigt das raue, heisere

Kratzen beim Sprechen als Erstes

an, wenn im Winter eine gemeine

Erkältung im Anmarsch ist.

Das Gehirn steuert das

Sprechen oft wie nebenbei

Normalerweise denkt niemand

beim Reden darüber nach, dass

nun die Stimmlippen im Kehlkopf

aus Stimmfalte, Stimmbändern,

Muskeln und Stellknorpel in Aktion

sind. Das Gehirn steuert diese

Abläufe ohne unser Zutun. Und

auch Atmung, Stimmgebung

und Lautbildung geschehen nur

bei professionellen Sprechern

oder in besonderen Situationen

wirklich bewusst. Dabei gestalten

all diese Faktoren den Klang

der Stimme mit: Die Stimmlippen

schwingen mit dem Atem zwischen

100 und 1000 mal pro Sekunde

– je schneller, umso höher

der Ton. Zunge und Mund formen

den Klang zu Sprachlauten. Mund,

Nase und Rachenräume verstärken

ihn und durch die Resonanz

im ganzen Körper ist die Stimme

idealerweise laut und deutlich zu

verstehen.

Den Körper als Instrument

vererben die Eltern

Auch wenn diese „Mechanik“ der

Stimme von den Genen vorgegeben

ist, spielen noch weitere

Faktoren eine wichtige Rolle – allen

voran die sogenannte Sprachprägephase:

Zwischen fünf und

15 Jahren verinnerlichen wir den

Sprechstil, den wir am häufigsten

hören – daheim, in der Schule, in

der eigenen Region. Dieser Einfluss

ist so bedeutend, dass man

den Zungenschlag seiner Heimat

meist auch nach vielen Jahren in

der Ferne nicht ganz verliert. Und

Sprechen hat immer auch etwas

mit Mode zu tun: So sind zum

Beispiel die Frauenstimmen in Filmen

der 40er und 50er Jahre ein

gutes Stückchen höher als heute.

„Stimmprobleme teilen sich grob

in organische und funktionelle

Störungen auf“, so der HNO-Arzt

Dr. Paul Flämig. Organisch bedingt

sind zum Beispiel Stimmlippenlähmungen,

die durch eine

Schädigung der für den Kehlkopf

zuständigen Nervenbahnen entstehen

können. Daneben gibt es

verschiedene Arten von Fehlbildungen.

Auch die Stimmlippen

selbst können zum Beispiel mit

sogenannten Stimmlippenknötchen

beeinträchtigt sein. Diese

Knötchen entstehen häufig

4 1/2013


Oft entscheidet

auch der Tonfall

der Stimme, ob

wir jemanden

sympathisch

finden. Und

ebenso wie

man ein nettes

Lächeln hört,

sind auch Trauer

oder Ärger

an der Stimme

zu hören

wäähhh

wäähhh

wäähhh

Babys, die ausdauernd

schreien, werden

normalerweise

dennoch nicht heiser.

Die Stimmbänder

der ganz Kleinen

sind noch nagelneu

und deshalb besonders

belastbar.

Darüber hinaus

beherrschen Babys

noch die Bauch-

Brust-Atmung als

perfekte Technik fürs

laute Schreien.

1/2013

5


TiTelThema

Sie ist derzeit in „L`Étoile“ von

Emmanuel Chabrier am Theater

Augsburg zu hören: Die Sopranistin

Cathrin Lange singt in der

Spielzeit 2012/13 unter anderem

Zerlina in Don Giovanni und Musetta

in La Bohème. Darüber hinaus

wird sie in Richard Strauss’

Elektra mitwirken. Ihre Tipps:

Sechs Tipps zur Stimmpflege von Cathrin Lange

Der gute Ton

Ausreichend trinken

Genügend trinken schützt die Stimmbänder.

Gut für die Stimme ist warmer Tee mit

Salbei oder Thymian. Ich persönlich mag

Pfirsichtsaft sehr gerne. Zusätzliches Plus:

Wer viel trinkt, schützt die Schleimhäute

besser vor Infektionen.

riiing

rinnnng

rrring

Am Telefon ist

die Stimme

eine akustische

Visitenkarte.

Trinken Sie vor

wichtigen Gesprächen

etwas

Tee – und lächeln

Sie ruhig!

durch die dauernde Überlastung

der Sprech- oder Singstimme.

Sie sind etwa so groß wie ein

Stecknadelkopf und können entweder

im Rahmen einer Therapie

zurückgebildet oder – falls nichts

anderes hilft – auch in einem mikrochirurgischen

Eingriff abgetragen

werden. Daneben kann es

zu Zysten, Polypen, Karzinomen

oder Ödemen im Kehlkopfbereich

kommen. Hohe Belastung in

Verbindung mit Rauchen ist eine

mögliche Ursache für das sogenannte

Reinke-Ödem, bei dem es

zu einer Schwellung der Stimmlippen

kommt.

Probleme mit der Stimme

sollte der Arzt klären

Heiserkeit ist bei vielen dieser Erkrankungen

eines der Warnsignale.

Dr. Flämig empfiehlt deshalb:

„Wenn jemand länger als drei

Wochen heiser ist, sollte die Ursache

fachärztlich abgeklärt werden.“

Das Kratzen im Hals, die

raue Stimme und der Ton nach

frisch geschmirgeltem Sandpapier

können zwar ebenso eine Begleiterscheinung

bei Erkältungen und

Husten sein – manchmal stecken

aber auch andere Gründe dahinter.

Im Winter sind es zum Glück

häufiger „nur“ Infekte, die uns einige

Zeit verstimmt sein lassen.

Halsschmerzen und Fieber deuten

zum Beispiel auf eine Entzündung

im Kehlkopf hin – die

sogenannte Laryngitis. „Dann ist

Schonung das A und O“, so Dr.

Flämig. Am besten sollten Patienten

dann gar nicht sprechen,

Flüstern ist sogar strikt verboten.

Warme Umschläge, heißer

Tee und je nach Diagnose durch

den Arzt auch Medikamente oder

Antibiotika können helfen. Rauchen

und Alkohol sind zu meiden.

„Zentral ist aber, der Stimme wirk-

lich eine Pause zu gönnen“, erklärt

der Facharzt. Flüstern strengt

tatsächlich noch mehr an als das

normale Sprechen. Wer um eine

Äußerung nicht herumkommt,

sollte möglichst vorsichtig und nur

sehr, sehr leise sprechen.

Häufiges Schreien

überlastet die Stimme

„Stimmhygiene ist außerdem

nicht nur etwas für Sänger und

Schauspieler“, empfiehlt Dr. Flämig.

Auch im Alltag ist Grundwissen

hilfreich: Wer zum Beispiel

oft in der Disco gegen den Lärm

anschreit, um sich zu unterhalten,

riskiert ebenso eine Überlastung

wie die Lehrerin, die ständig versucht,

eine ganze Schulklasse zu

übertönen. Berufssprecher wie

Lehrer, Erzieherinnen oder Pfarrer

tun gut daran, Sprech- und Atemtechniken

sowie bewusstes Entspannen

zu üben.

6 1/2013


Den Mund aufmachen

Auch beim Sprechen ist es besser, den

Mund richtig aufzumachen. Seinen ganzen

Körper zur Unterstützung der Stimme

einzusetzen ist das A und O.

Langsam warm werden

Morgens und nach langer Sprechpause

sollten Sie die Stimme noch nicht voll belasten.

Erst einmal den ganzen Körper ausstrecken

und herzhaft Gähnen, bevor Sie

mit leisem Summen Ihre Stimme wecken.

Erste Hilfe: Inhalieren

Inhalieren mit Salzlösung oder Kräutertees

hilft bei erstem Kratzen im Hals. Auch Bonbons

oder Pastillen regen die Speichelbildung

an und beruhigen den Hals.

Nicht räuspern

Das Räuspern belastet die empfindlichen

Schleimhäute der Stimmlippen. Besser

ein paar mal einfach schlucken.

In sich ruhen

Anspannung und Reizbarkeit kann man

hören! Entspannung und innere Ausgeglichenheit

spielen deshalb eine große Rolle.

www.theater-augsburg.de

Cathrin Lange

ist am Theater

Augsburg unter

anderem in

„L'Étoile” zu

hören (Foto).

Als Princesse

Laoula steht sie

am 22. 2., 27. 2.

und am 2. 3. auf

der Bühne.

Wer seine Stimme pflegt, tut damit

auch Gutes für sein Wohlbefinden.

An der Stimme kann man

nicht nur hören, ob jemand müde

oder abgeschlagen ist. Auch das

Alter spiegelt sich im Tonfall wider.

Dr. Flämig: „Die Stimme verändert

sich im Laufe des Lebens

– ein blinder Patient sagte mir einmal

ganz genau, wie alt ich bin,

nur auf Grund meiner Stimme.“

Diese Verbindung funktioniert

im Übrigen auch umgekehrt. Der

Stimmforscher Markus Brückl

von der TU Berlin konnte belegen,

dass Menschen mit fitter, lebhafter

Stimme bis zu zwanzig Jahre

jünger geschätzt werden.

Das soll nun auf keinen Fall bedeuten,

dass Sie angestrengt

nach dieser jungen, fitten Stimme

suchen sollen. Aufgesetztes

Sprechen wirkt schnell unecht

und belastet zudem den Sprech-

apparat mehr als nötig. Das Ziel

ist die eigene „Wohlfühl-Stimme“,

die für uns selbst und andere angenehme

Stimmlage, im Alltag zu

benutzen. Probieren Sie es aus:

Stellen Sie sich ein Lieblingsessen

vor und sagen dann zufrieden

„Mmmmh, guuut!“– und beim

Weitersprechen versuchen Sie

nun einfach, genau diese Tonlage

im Ohr zu behalten.

www.praxisflaemig.de

1/2013

7


TITELTHEMA

Immer mit der

Wenn Kinder dauernd heiser

sind, müssen die Gründe dafür

medizinisch geklärt werden

Ruhe

Kleine Helden

sind nicht leise: Lautstark

verteidigt Jan sein Spielzeug

gegen den großen

Bruder, kreischend und

lachend toben Marie und

Lena durch ihr selbstgebautes

Spielhaus. Was Kinder

mit ihrer Stimme alles

können, verblüfft selbst die

Eltern manchmal und bringt

übersensible Nachbarn auf

die Palme. „Probleme mit

der Stimme sind zum Glück

selten ein Thema“, so Christian

Schlick, Oberarzt am

Krankenhaus für Kinder und

Jugendliche am Josefinum.

Kinder können aber natürlich

ebenso wie Erwachsene

aus verschiedenen

Gründen heiser klingen.

Es gilt die Faustregel:

Dauert die Heiserkeit über

einen längeren Zeitraum

an, sollte ein Arzt die möglichen

Ursachen abklären.

Dabei wird der Kehlkopf

genauer untersucht und die

Stimmlippen werden angeschaut,

um so möglichen

organischen Ursachen auf

die Spur zu kommen. Dr.

Schlick: „Durch die Untersuchung

wird festgestellt,

ob eine angeborene oder

erworbene Veränderung

des Kehlkopfes die Stimme

beeinträchtigt.“ Dazu

gehören zum Beispiel eine

Segelbildung zwischen

den Stimmlippen oder eine

Asymmetrie des Kehlkopfes.

Auch Lähmungen der

Stimmlippen oder eine

Zyste können schuld daran

sein, dass es Kindern die

Stimme verschlägt.

„Bei Kindern im Vorschulund

Grundschulalter liegt

aber meist keine organische

Veränderung vor“, so

der Kinderarzt. Die dauernde

Heiserkeit ist dann

öfter eine Folge der Überanstrengung

der Stimme:

Wenn Kinder ständig zu

laut sprechen, singen und

spielen, belastet dies den

www.Logopädie-Augsburg.de

8 1/2013


Lautes Toben

und ruhige

Phasen

sollten sich

abwechseln.

Das ist auch

für die Stimme

der Kinder

weniger

belastend

Stimmapparat über Gebühr.

Die Diagnose lautet dann

„hyperfunktionelle Dysphonie“

und kann durch die

Dauerbelastung auch zu

Knötchen auf den Stimmlippen

führen. Dr. Schlick:

„Natürlich ist Lautstärke

auch eine Frage des Temperaments

– aber Eltern

sollten dann auf Stimmhygiene

achten.“

Damit könnten sie zunächst

bei sich selbst anfangen:

Oft leben die Kinder in

einem lauten Umfeld, ständig

läuft das Radio oder der

Fernseher, die Erwachsenen

sprechen selbst sehr

laut oder schreien sogar.

Wer hier ein Vorbild ist und

auf eine ruhige Umgebung

achtet, hat schon viel gewonnen.

Weniger glücklich

sind ständige Ermahnungen,

doch bitte endlich

leise zu sprechen – schnell

verdirbt das die entspannte

Atmosphäre daheim.

„Loben Sie Ihr Kind, wenn

es in normaler Lautstärke

spricht, das ist besser als

das negative Auffordern“,

empfiehlt Dr. Schlick.

Abhängig vom Alter und

dem Schweregrad der

Stimmstörung kann bei

älteren Kindern auch eine

logopädische Stimmtherapie

sinnvoll sein. Dass

mögliche Stimmlippenknötchen

operiert werden müs-

sen, kommt dagegen eher

selten vor: Meist bilden

sie sich von selbst zurück,

wenn die Dauerbelastung

der Stimme endet.

Hellhörig sollten Eltern

auch werden, wenn ihr

Kind bisher in normaler

Lautstärke gesprochen

hat und mit der Zeit immer

lauter wird. Dr. Schlick:

„Dahinter kann auch eine

Hörstörung stecken.“ Im

Zweifelsfall sollte das der

Kinderarzt untersuchen.

Im Winter bei nasskaltem

Wetter ist natürlich noch

ein anderer Grund für Heiserkeit

naheliegend: Eine

Erkältung mit Halsweh und

Husten macht nicht nur

schlapp, sondern schlägt

auch auf die Stimme.

„Nach einem heftigen Infekt

ist es besser, die Stimme

noch zu schonen und nicht

zu sehr anzustrengen“,

empfiehlt Dr. Schlick. Statt

langen Reden sind dann

Tee und Lutschbonbons gegen

das unangenehme Gefühl

im Hals angezeigt. Und

zur warmen Kuscheldecke

hüllt sich der kleine Patient

am besten in Schweigen.

Auch Flüstern ist verboten!

Es ist sehr viel belastender

für die Stimme als vorsichtiges,

leises Sprechen.

Im Alltag gehört ausreichend

Bewegung und eine

nicht zu trockene Raumluft

zu den Faktoren, die Kindern

auch stimmlich gut

tun. Wichtig ist, dass die

Stimme nicht auf Dauer

überlastet wird. Denn dass

es zwischendurch im Kinderzimmer

natürlich auch

mal laut werden darf, versteht

sich von selbst.

ich bin

gaaaanz

leise!

www.josefinum.de

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1/2013

9


Pflege

Wenn

Körper

Seele und

Hilfe brauchen

Ob Schreibaby,

Kinder mit chronischen

Kopf- oder

Bauchschmerzen

oder Jugendliche

mit Essstörungen –

sie alle finden in der

Augsburger Klinik

Josefinum Hilfe. Die

psycho somatische

Abteilung bietet

Säuglingen, Kindern

und Jugendlichen

sowie ihren Eltern

eine intensive und

umfassende medizinische

und psychotherapeutische

Behandlung

Regeln

müssen sein:

Stationsleiterin

Waltraud

Frapscha zeigt

einem kleinen

Patienten einige

Verhaltensregeln.

Stolz und konzentriert

drückt Niklas einen

kleinen Stempel in

ein blaues Stempelkissen

und presst den

Abdruck auf ein am Schrank hängendes

Blatt Papier – die Umrisse

eines Baggers werden auf

dem Papier sichtbar. „Wenn sich

Niklas mittags und abends ohne

zu schreien ins Bett legt, darf

er sich einen Stempelabdruck

auf das Papier machen. Bei zwei

Stempeln bekommt er eine kleine

Belohnung“, erzählt Niklas

Mutter Monika. „Seit ich mit ihm

hier im Josefinum bin, hat mich

Niklas als streng und konsequent

kennengelernt, und dass ich ihm

nicht mehr irgendwas verspreche,

nur damit er ruhig ist.“ Seit zwei

Wochen ist Monika mit ihrem

zweieinhalbjährigen Sohn auf der

psychosomatischen Eltern-Kind-

Station im Josefinum und arbeitet

mit der Unterstützung der Diplom-

Psychologin Christl Butz an den

Schlafstörungen ihres Sohnes.

Doch die Unterstützung geht weit

über die Schlafproblematiken

hinaus: Durch das hier erlernte

handlungsbegleitende Sprechen

hat Monika auch gelernt, dass sie

„Wie geht es dir heute?“ – Regelmäßige

Gespräche sind wichtig für die Patienten

der psychosomatischen Station.

Auch Schulbesuch und Hausaufgaben

gehören zum normalen Tagesablauf auf

der Station – Hilfe inklusive.

10 1/2013


ihrem Sohn beim gemeinsamen

Spielen ihre Aufmerksamkeit signalisieren

kann. Danach ist es

dann für Niklas auch in Ordnung,

wenn er sich allein beschäftigen

muss, weil seine Mama zum Beispiel

telefoniert. „Er hat in allen

Situationen gelernt, dass die Mama

auch das macht, was sie sagt“,

so Monika.

Solche ganz konkreten Verhaltensweisen

übt Psychologin Christl

Butz unter anderem mit ihren Patienten

und deren Eltern ein, um

so das Miteinander zu verbessern

und wieder Hoffnung in verfahrene

Kind-Eltern-Beziehungen

zu bringen. „Viele Mütter sind extrem

erschöpft, wenn sie zu uns

kommen, weil sie zum Beispiel

ein Schreibaby haben und sich

nicht mehr zu helfen wissen“, so

Christl Butz.

In der psychosomatischen Abteilung

finden sie ebenso wie ältere

Kinder und Jugendliche bis zu

18 Jahren in vielen Fällen (siehe

dazu Zahlen & Fakten) professionelle

Hilfe und umfangreiche Therapiemöglichkeiten.

Für die Kinder

und Jugendlichen gibt es zum

Beispiel therapeutische Spielstunden,

Musik-, Beschäftigungsoder

Reittherapie. Auch die Eltern

werden mit einbezogen und kommen

meist einmal wöchentlich zu

Elterngesprächen ins Josefinum.

„Zuerst müssen wir natürlich das

Vertrauen sowohl der Kinder als

auch der Eltern gewinnen“, erklärt

Kinderkrankenschwester Waltraud

Frapscha, Stationsleiterin

Zahlen

& Fakten

Die psychosomatische Abteilung ist ein Bereich des Krankenhauses für Kinder und Jugendliche

an der Klinik Josefinum und unterteilt sich in insgesamt drei Stationen:

eine für Säuglinge und Kleinkinder, die in Begleitung von Vater oder Mutter aufgenommen

werden, eine für Kinder im Alter zwischen etwa drei und sieben Jahren sowie eine Station

für Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 18 Jahren. Bei den Säuglingen und Kleinkindern

ist eine stationäre Aufnahme bei frühkindlichen Regulationsstörungen möglich, wie

zum Beispiel unstillbares Schreien, Störungen beim Ein- und Durchschlafen, Fütter- Ess- und

Gedeihstörungen, kindliche Wutanfälle oder motorische Unruhe. Bei den Kindergarten- und

Schulkindern können psychische Auffälligkeiten und Verhaltensauffälligkeiten eine stationäre

Therapie notwendig werden lassen. Ältere Kindern und Jugendliche werden unter anderem

wegen folgender Erkrankungen behandelt: Schlafstörungen, chronische Schmerzen, die oft

mit Schulvermeidung einhergehen, Essstörungen, funktionelle Störungen wie Einnässen und

Einkoten, chronische körperliche Erkrankungen mit daraus resultierenden psychischen Problemen,

depressive Verstimmungen und Ängste.

Monika lernt im Josefinum

unter Anleitung einer Psychologin,

wie der Umgang

mit Sohn Niklas wieder

stressfreier wird.

der beiden Stationen für Kinder

und Jugendliche.

Bei einem in der Regel mehrwöchigen

Aufenthalt kann viel für die

Gesundheit der jungen Patienten

getan werden: „Wir sehen hier

unter Einbezug unterschiedlicher

Therapieformen sehr gute Fortschritte“,

erklärt Dr. Christa Hämmerle,

Kinder- und Jugendärztin

sowie Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie

und -psychotherapie.

„Und durch eine geeignete

Nachbetreuung versuchen wir,

dass die Familien die stationär erzielten

Erfolge nach dem Aufenthalt

halten können.“

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Medizin

Der lautlose Killer“, so

nennt der Augsburger Internist

und Kardiologe Dr. Stefan Beil

den plötzlichen Herztod. Denn

das plötzliche Versagen des

Herzens kündigt sich nicht an,

es gibt keine typischen Warnsignale

des Körpers, der Tod

kommt ohne Vorwarnungen,

tritt plötzlich und unerwartet

ein. Seine Ursache liegt darin,

dass das Herz zuerst außerhalb

des normalen Rhythmus

schlägt und dann ganz aufhört,

das lebensnotwendige Blut

durch den Körper zu pumpen.

Dem plötzlichen Herztod geht

anhaltendes Kammerflimmern

voraus oder eine Kammertachykardie

– also Herzrhythmusstörungen.

„Das Herz

dreht regelrecht durch“, erklärt

Dr. Beil, Arzt im MVZ am diako,

den Unterschied zum Herzinfarkt,

bei dem durch den

Verschluss eines Blutgefäßes

die Versorgung des Herzens

unterbrochen wird.

Ein Defibrillator

überwacht

Zur Risikogruppe für die

Rhythmusstörungen gehören

Menschen, die bereits einmal

einen Herzinfarkt erlitten haben,

nach einem plötzlichen

Herztod reanimiert wurden

oder deren nahe Verwandte

am plötzlichen Herztod verstorben

sind. Auch eine bekannte,

angeborene Veränderung

im Reizleitungssystem

des Herzens kann das Risiko

erhöhen. Ist ein solches Risiko

bekannt und erkannt, sollte

vorsorglich überwacht werden,

ob der Herzschlag Rhythmusstörungen

aufweist. Dies

kann ein sehr kleiner Defibrillator

übernehmen, der bei einer

Operation implantiert wird.

Dabei werden ein bis drei

Sonden in der Kammer und

eventuell zusätzlich im Vorhof

des Herzens verankert, diese

führen in ein kleines Gerät,

Der plötzliche

Herztod, auch

Sekundentod

genannt,

kommt ganz

ohne Warnsignale.

Nur eine

rechtzeitige

und entschlossene

Wiederbelebung

mit

Hilfe eines Defibrillators

kann

im Notfall das

Leben retten

Herztod

Plötzlicher

Jährlich sterben laut der Deutschen Herzstiftung

in Deutschland um die 80 000 Menschen

am sogenannten plötzlichen Herztod. Ursache

sind Rhythmusstörungen des Herzens. Das

Heimtückische daran: Es gibt keine Warnsignale,

keine Vorboten. Die Gefahr kommt lautlos.

Personen, bei denen das Risiko für Herzrhythmusstörungen

rechtzeitig erkannt wird,

kann ein implantierter Defibrillator schützen

12 1/2013


das in den oberen Brustkorb,

im Bereich des Brustmuskels,

eingesetzt wird. Dieses Kästchen

ist etwa so groß wie eine

Streichholzschachtel und in

ihm steckt die nötige Technik,

die den Herzschlag überwacht

und im Notfall elektrische Impulse

aussendet, um das Herz

wieder im richtigen Takt schlagen

zu lassen. In weit über

90 Prozent der auftretenden

Rhythmusstörungen erkennt

ein implantierter Defibrillator

diese so frühzeitig, dass kleine

elektrische Impulse ausreichen,

um das Herz wieder

in den Takt zu bringen. Diese

nehmen die Patienten überhaupt

nicht wahr.

Im Moment der

wirksamste Schutz

„Es gibt für dieses Risiko, an

einem plötzlichen Herztod zu

sterben, fast keine andere

Therapie. Ein implantierter Defibrillator

ist im Moment der

wirksamste Schutz vor dem

lebensbedrohlichen Kammerflimmern“,

erklärt Dr. Beil. „In

manchen Fällen helfen eventuell

bestimmte Medikamente,

sogenannte Betablocker.

In anderen Fällen kann eine

elektro-physiologische Untersuchung

und Ablation helfen,

das bedeutet, dass die Stellen

im Herzen verödet werden,

von denen die Herzrhythmus-

Kleines

Gerät, große

Wirkung

Ein implantierbarer

Defibrillator, auch

ICD oder Defi genannt,

überwacht

Herzschlag für

Herzschlag. Im

Notfall versucht er,

Rhythmusstörungen

zunächst durch kleine

Impulse sanft zu

beenden. Wirkt dies

nicht, gibt er einen

starken Stromstoß

ab. Ein ICD wird

üblicherweise im

Bereich des Brustmuskels

implantiert,

seine Sonden direkt

im Herzen verankert.

1/2013 13


MEDIZIN

störungen ausgehen.“ Meist

handelt es sich dabei um vernarbtes

Gewebe, das nach einem

Herzinfarkt zurückbleibt.

Im Notfall zählt

jede Sekunde

Für Patienten ohne solche prophylaktischen

Therapien gilt:

„Ganz entscheidend dafür, ob

ein Mensch einen durch plötzlich

einsetzende Herzrhythmusstörungen

verursachten

Herzstillstand überlebt, ist ob

er in den ersten fünf bis zehn

Minuten wiederbelebt werden

kann“, so der Internist und

Kardiologe. „Am besten mit

einer Herz-Lungen-Wiederbelebung

durch Laien und anschließender

Wiederbelebung

durch Sanitäter beziehungsweise

durch den Notarzt mit

einem externen Defibrillator.

Diese stehen inzwischen an

vielen öffentlichen Plätzen

wie Flughäfen oder Behörden

zur Verfügung und versetzen

den Herzschlag durch einen

starken Stromstoß wieder in

seinen normalen Rhythmus.

Es gibt inzwischen sogar eine

App fürs Smartphone, die einem

anzeigt, wo der nächste

Defibrillator hängt.“ Wird das

Gerät aus seiner Halterung

genommen, wird in der Regel

gleichzeitig automatisch

ein Notruf an die nächste Rettungsleitstelle

abgesetzt, die

dann sofort weiß, wo genau

So gefährlich kann Fußball sein

Der Puls eines Fußballfans kann bei einem

dramatischen Elfmeterschießen

so stark ansteigen, als würde er selbst

auf dem Fußballplatz stehen. Bei bestimmten

Vorerkrankungen des Herz-

Kreislaufsystems kann es dann schnell

zu Herzrhythmusstörungen oder anderen

Herzproblemen kommen – in Extremfällen

sogar zum Herzinfarkt oder

plötzlichen Herztod. Fußballspiele können

nicht nur für die Sportler auf dem Rasen anstrengend sein, auch beim

Zuschauen am Fernseher kann es zu enormen Stressreaktionen kommen.

Wie hoch die Gefahr für Zuschauer ist, zeigte eine Studie, die anlässlich der

Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2006 in Deutschland durchgeführt wurde.

Bei Männern waren damals nach Beobachtungen von Wissenschaftlern

der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität mehr als dreimal so viele

Herznotfälle während spannender Spiele aufgetreten wie in vergleichbaren

Kontrollzeiträumen ohne Fußballweltmeisterschaft.

der Rettungsdienst gebraucht

wird.

Ersthelfer brauchen keine

Angst davor zu haben, diese

Defibrillatoren einzusetzen,

denn sie leiten Helfer genau

darin an, was zu tun ist. Auch

in Erste-Hilfe-Kursen wird der

Umgang mit diesen Geräten

geschult, vielleicht ein Anreiz

den eigenen Erste-Hilfe-Kurs

mal wieder aufzufrischen.

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Medizin

Vivaxx Vortragsreihe

Beweglich bleiben

Die Knie sind der Angelpunkt unserer Mobilität.

So schützen Sie diese wichtigen Gelenke

Gelenkverschleiß und Arthrose sind

inzwischen neue Volkskrankheiten:

In Deutschland sind rund zehn Millionen

Menschen betroffen, das

Leiden verursacht Kosten von

etwa 25 Milliarden Euro pro Jahr.

Der Orthopäde Dr. Rolf Pesch informierte in

einem Vortrag beim Gesundheitsforum des

Vereins Vivaxx über Wege, die Beweglichkeit

des Knies möglichst lange zu erhalten.

Das Knie ist eines der wichtigsten Gelenke

des Menschen. Komplex aufgebaute Knorpel

sorgen für reibungsloses Gleiten der

Gelenkknochen und federn Erschütterungen

ab. Sie ernähren sich über die Gelenkflüssigkeit;

auch Bewegung tut ihnen gut.

„Früher wurden Kniegelenke oft ruhiggestellt

– inzwischen ist bekannt, dass für die

Ernährung des Knorpels gerade das frühe

Bewegen wichtig ist“, so Dr. Pesch.

Rund die Hälfte aller Unfälle betreffen das

Bein. Leider ist auch das Alter neben Überlastung,

Verletzungen und Fehlanlagen ein

Risikofaktor: Mit den Jahren werden die

Knorpel dünner oder bekommen Risse.

Wenn sich eine Arthrose entwickelt, kann

sich später die Gelenkschleimhaut entzünden.

Dann verändert sich auch die Knochenund

Gelenkform. Dabei ist Arthrose keine

einzelne Krankheit, bei ihr handelt es sich

um sich überlagernde Prozesse der Alterung

vor allem des Knorpels.

Dass manche Menschen eher an Knieproblemen

leiden, hängt auch mit Risikofaktoren

wie der familiären Vorgeschichte, Belastung,

Bewegungsmangel und Osteoporose

zusammen. Eine wichtige Rolle spielt zudem

das Gewicht. Dr. Pesch: „Abnehmen

ist der beste Arthroseschutz – auch wenn

viele Patienten das nicht hören wollen.“

Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehört

also nach einer umfassenden Beratung

Du brauchst deinen Rücken.

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„Vorbeugen ist

die beste Behandlung“

Neben einer ausgewogenen,

abwechslungsreichen

Ernährung

empfiehlt der

Facharzt vor allem

regelmäßige, schonende

Bewegung für

geschmeidige Knie.

Schwimmen, Walking

und Radeln sind ideal.

Dr. Pesch: „Passen

Sie Ihr Pensum an

die individuellen Möglichkeiten

an – die

Mischung macht’s!“

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Sportarten wie

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belasten die Knie.

Aber auch das Alter kann

Beweglichkeit kosten

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Inzwischen können Schäden am Knorpel auch

operativ behandelt werden: Dazu wird entweder

durch das Entnehmen und Nachzüchten von

Knorpelzellen aus körpereigenen Stammzellen

die Lücken geschlossen oder die offene Fläche

mit Hilfe von vollwertigem, sogenanntem hyalinen

Knorpelgewebe gefüllt. „Diese Behandlung

von Knorpelschäden dauert mit der Nachbehandlung

etwa zwei Monate und muss individuell besprochen

werden“, so Dr. Pesch.

Als Ultima Ratio kann das Knie dann auch durch

ein Kunstgelenk ersetzt werden. Dr. Pesch

drängt hier auf eine umfassende Beratung, die

Chancen und auch Nachteile aufzeigt: „Man

muss die Erwartungen an ein künstliches Gelenk

offen mit den Patienten klären.“

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Das Glaukom, auch Grüner Star genannt,

wird oft erst bemerkt, wenn

die Augenerkrankung schon weiter

fortgeschritten ist. Rund 800000

Menschen in Deutschland leiden an der tückischen

Krankheit, bei der der Sehnerv geschädigt

wird und die im schlimmsten Fall

zur Erblindung führen kann. Ein zentraler Risikofaktor

für das Glaukom ist ein erhöhter

Druck im Inneren des Auges. Augenärzte

bieten dazu eine Vorsorgeuntersuchung an,

die dem Grünen Star frühzeitig auf die Spur

kommen kann.

Wer sollte sich untersuchen lassen?

Das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken,

steigt mit zunehmendem Alter. Es

tritt einschließlich seiner Vorstufen bei gut

2,4 Prozent aller Personen ab 40 auf. Jenseits

des 75. Lebensjahres liegt die Häufigkeit

bereits bei sieben Prozent, bei den

über 80-Jährigen sind zwischen zehn und

15 Prozent betroffen. Das Alter ist also ein

Risikofaktor an sich. Besonders gefährdet

sind auch Menschen, in deren Familie es

bereits Glaukomerkrankungen gibt. Außerdem

zum Beispiel Patienten mit Herz-Kreislauf-Leiden,

Diabetes, Bluthochdruck oder

Gefäßerkrankungen. Wir empfehlen, ab 35

Jahren das Auge begutachten zu lassen. Ab

50 Jahren sollte dann regelmäßig jährlich

untersucht werden.

18 1/2013


sen mehr. Patienten müssen also die Kosten

von 19 Euro für die Messung des Augeninnendrucks

mittlerweile selbst tragen.

Erst, wenn die Erkrankung diagnostiziert ist,

werden die Kosten wieder übernommen.

Was wird bei der Glaukomvorsorge

untersucht?

Im ersten Schritt wird der Augeninnendruck

gemessen. Das geschieht berührungslos

mit dem sogenannten Noncontact Tonometer

direkt am Auge – der Patient hört nur ein

kurzes Geräusch und spürt einen Luftstrahl.

Im zweiten Schritt begutachtet der Arzt

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dann mittels Spaltlampe und Lupentechnik

den Sehnerv. Erst in der Verbindung zwischen

Augendruck und Papillen-Diagnostik

zeigt sich, ob Auffälligkeiten vorliegen. Falls

dem so ist, muss die Situation mit zusätzlichen

Untersuchungen anschließend weiter

abgeklärt werden.

Gibt es Nebenwirkungen?

Die Untersuchung selbst hat keine

Nebenwirkungen. Kurzfristig beeinträchtigen

die Augentropfen, die zur Beurteilung

des Sehnervs gegeben werden, die Lichtempfindlichkeit.

So sehen

Menschen

bei Grünem

Star

Betroffene können

bestimmte Sehbereiche

nicht mehr oder

nur eingeschränkt

wahrnehmen. Es

entstehen „blinde

Flecken“, meist

neben der Stelle des

scharfen Sehens und

bis zu den Rändern

des Gesichtsfelds.

Das Gehirn ergänzt

anfangs die Lücken

noch durch ähnliche

Muster, so dass der

blinde Fleck zunächst

nicht auffällt.

Was ist Apherese?

Info über: www.dialyse-augsburg.de oder Tel.: 0821 227820

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GESUND LEBEN

SAUNIEREN SCHÜTZT

VOR ERKÄLTUNGEN

Mehr als 30 Millionen Bundesbürger

sind laut Deutschem Sauna-

Bund Freunde des gezielten Schwitzens.

Denn regelmäßiges Saunieren

schützt nachweislich vor Erkältungskrankheiten

– neben zahlreichen

anderen positiven Wirkungen.

In einer Umfrage des Deutschen

Sauna-Bundes gaben 79 Prozent der

regelmäßigen Saunagänger an, frei

oder fast frei von Erkältungen zu sein.

Das Wechselspiel zwischen Wärme

und Kälte in der Sauna bereitet vor

allem die Schleimhäute des Nasen-

Rachen-Raums auf die im Winter

typische Herausforderung zwischen

trockener Heizungsluft und feuchtkaltem

Wetter draußen vor.

5 kg

ZUCKER

nimmt ein sechsjähriges Kind

pro Jahr nur über Limonaden

zu sich. Bei 14- bis 17-jährigen

Jugendlichen sind es bereits

30 Kilo Zucker pro Jahr.

Die Deutsche Diabetes-Hilfe

fordert deshalb: kein Verkauf

zuckerhaltiger Getränke an

Schulen! Denn Zucker macht

auf lange Sicht dick. Allein

bis zu 30 Stück Würfelzu cker

enthält zum Beispiel ein

Becher des neuen Modegetränks

Bubble Tea. Vor allem

Kinder und Jugendliche lassen

sich das zu süße farbige

Getränk mit den geleeartigen

Perlen schmecken.

Kaffee

trinken

gegen

Alzheimer

Eine Nachricht, die Kaffeetrinker freuen wird: Studien

zeigen, dass regelmäßiger Koffeinkonsum das Risiko für

die Parkinson- und Alzheimer-Krankheit reduziert. Wo das

in Kaffee, aber auch in Tee und in Schokolade enthaltene Koffein

im Gehirn genau wirkt, war bisher unbekannt. Wissenschaftler

aus dem Forschungszentrum Jülich konnten nun erstmals beim

Menschen nachweisen, dass es vor allem in den hoch entwickelten

Regionen des Großhirns seine anregende Wirkung entfaltet.

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Suche nach

Ursachen

Multiple Sklerose (MS)

ist eine der häufigsten

neurologischen Erkrankungen.

In Deutschland

sind 130 000 Menschen

von dieser Autoimmunerkrankung

betroffen.

Ein Schwerpunkt in der

Forschung liegt dabei auf

den Signalwegen, über

die Zellen kommunizieren.

Denn noch immer ist

unklar, warum die Immunzellen

im Gehirn Entzündungen

auslösen können.

Mehr unter www.ghst.de.

20 1/2013


Im Alter

noch fit

fürs

Steuer?

Wasser aus dem Hahn:

Gesunder

Durststiller

Die Stiftung Warentest hat

29 verschiedene Mineralwässer

überprüft und kam zu dem

Ergebnis: Gekauftes stilles

Wasser aus der Flasche ist

teurer und oft auch schlechter

als Leitungswasser. Die getesteten

Produkte enthielten

zudem zum überwiegenden

Teil weniger Mineralstoffe als

gemeinhin vermutet wird.

Ein Gesundheitscheck für alle älteren Autofahrer

wird oft diskutiert. Eine Befragung im Auftrag der neuen

ADAC-Initiative GenerationPlus ergab: Die Mehrheit

der über 65-jährigen Autofahrer würde einen ärztlichen

Check begrüßen. 80 Prozent können sich auch

vorstellen, ihren Führerschein im Alter abzugeben. Allerdings

ist das Auto auch für zwei Drittel der Befragten

absolut unverzichtbar. Mehr zur Mobilität im Alter

gibt es online unter www.generation-plus.eu

RAN AN DIE ZAHNSEIDE!

Die Zähne nicht nur regelmäßig mit der Bürste

zu putzen, sondern auch die Zahnzwischenräume

mit Zahnseide zu reinigen, ist wichtig für eine

wirkungsvolle Karies-Prophylaxe. Doch viel

zu wenige greifen regelmäßig

zu den dünnen Fäden. Das Institut der Deutschen

Zahnärzte berichtet, dass sogar gut

die Hälfte der Deutschen gar

keine Zahnseide benutzt.

Es funktioniert

Schlank

im Schlaf

Im Schlaf verbrennt der Organismus

Zucker und Fett, darum sind

Langschläfer häufiger schlank als

Menschen, die zu wenig schlafen.

Für diese These fanden US-amerikanische

Wissenschaftler an der

Universität Chicago nun Beweise.

Die Teilnehmer der Studie zeigten

bereits nach vier Nächten mit

nur je viereinhalb Stunden Schlaf

deutliche Veränderungen in ihrem

Energiehaushalt: Ihre Fettzellen reagierten

zwischen 16 und 30 Prozent

weniger gut auf das den Blutzucker

regulierende Hormon Insulin. Bereits

bekannt war, dass ein gestörtes

Schlafverhalten das Risiko unter

anderem für Übergewicht und Diabetes

erhöht.

Einfach

mal gar

nichts tun

Entschleunigen Sie

Ihr Leben und machen

Sie nicht mit beim Wettkampf

von höher, schneller,

weiter! Psychologen

und Gehirnforscher beweisen

in verschiedenen

Studien, dass Zeiten des

Nichtstuns und des bewussten

Abschaltens für

die körperliche und emotionale

Gesundheit unverzichtbar

sind. Und nicht

selten kommen in diesen

Phasen sogar die besten

Ideen. Der Autor Ulrich

Schnabel schreibt, dass

Phasen des absichtslosen

Nichtstuns auch notwendige

Voraussetzungen

für Einfallsreichtum und

Kreativität sind.

1/2013 21


MEDIZIN

Zum

Angriff!

Bei immer mehr Menschen schlägt

das Immunsystem unnötig Alarm:

Allergien nehmen stetig zu

Tierhaar

macht Allergikern

oft zu schaffen

Allergien sind auf dem

Vormarsch: Im Lauf

einer Generation

stiegen sie etwa

um den Faktor

zehn an. „Mittlerweile sind

in Deutschland rund zehn

Prozent der Bevölkerung

betroffen – bei den Schulkindern

ist es schon rund

ein Drittel”, so der Pneumologe

Dr. Andreas Hellmann

in einem Vortrag beim Gesundheitsforum

des Vereins

VIVAXX (Verbund interdisziplinäre

ambulant-stationäre

Versorgung Augsburg).

Neben der ausgeprägten Allergie

als Krankheitsbild geht

der Facharzt von einer viel

höheren Zahl an Menschen

aus, die bereits sensibilisiert

sind. Bei einer Allergie

reagiert das Immunsystem

des Körpers unangemessen

stark auf Stoffe aus der

Umwelt, die gar keine Krankheitserreger

sind. Unter den

Spatzen, auf die hier mit Kanonen

geschossen wird, sind

zum Beispiel Pollen, Hausstaubmilben,

Zusatzstoffe

in Lebensmitteln, Tierhaare

oder Wespengift. Die Folge

Dr. med. Elisabeth Friedrichs

Allgemeinärztin Akupunktur Naturheilverfahren

Dozentin der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng

Q i g o n g Kurse, Vorträge, Ausbildung,

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Chinesische Übungen zur Stärkung der Lebenskraft

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22 1/2013


Pollen- und Sporenflugkalender

können Juckreiz, tränende

Augen, Atembeschwerden

oder Asthma sein.

Die Ursachen für den extremen

Anstieg sieht Dr. Hellmann

unter anderem im Klimawandel

begründet: „Die

Blütezeit dauert heute rund

vier Wochen länger als früher”,

so der Mediziner. Und

auch der westliche Lebensstil

begünstige die Überreaktion

des Immunsystems auf

bestimmte Stoffe. Noch vor

der Wende gab es in München

mehr Allergien als in

Leipzig – doch schon sechs

Jahre nach der Wiedervereinigung

glichen sich die Daten

an. Ein weiterer Faktor

ist die Umweltbelastung:

Studien zeigen, dass Kinder

an Hauptverkehrsstraßen

häufiger Allergiker sind als

diejenigen, die nur 200 Meter

weit von den Abgasen

weg leben. Auch die genetische

Vorbelastung spielt eine

große Rolle: Leiden beide

Eltern unter Allergien, haben

Kinder ein Risiko von 60 Prozent,

ebenfalls krank zu werden.

In der Diagnose steht deshalb

für Dr. Hellmann das

Gespräch an erster Stelle.

Hinweise auf eine mögliche

Allergie sind neben familiärer

Vorbelastung zum Beispiel

Neurodermitis in der Kindheit

oder Symptome in ganz

bestimmten Phasen des

Jahres. „Irgendwas blüht immer“,

so Dr. Hellmann. Rote

Augen und eine Schniefnase

im März deuten deshalb auf

Birkenpollen als Allergieauslöser,

dieselben Symptome

im Mai/Juni lassen auf Gräser

schließen. Ein Hauttest

hilft, dem jeweiligen Antigen

auf die Spur zu kommen.

„Geben Sie immer an, welche

Medikamente Sie einnehmen“,

weist Dr. Hellmann

auf mögliche veränderte Reaktionen

hin. Nach einem

Laborbefund kann ein sogenannter

Provokationstest

weitere Klarheit bringen.

Das Tückische an Pollenallergien

ist die Gefahr, später an

Asthma zu erkranken: „Heuschnupfen

ist kein Kavaliersdelikt“,

warnt der Facharzt.

Rund zwei Drittel der Fälle

von Asthma bronchiale seien

allergiebedingt. Wenn die

Allergie diagnostiziert wurde,

ist es das Beste, dem auslösenden

Stoff aus dem Weg

zu gehen. Urlaub am Meer,

Allergiker-Matratzen und

der Verzicht auf Haustiere

gehören zu den möglichen

Maßnahmen. Den Stoffbären

zum Kuscheln sollte man

ab und zu bei 60 Grad waschen

oder in die Tiefkühltruhe

stecken – das macht den

darin lebenden Hausstaubmilben

den Garaus.

Die einzige Behandlung, die

an den Kern der überschießenden

Immunreaktion herangeht,

ist die spezifische

Immuntherapie (SIT): Meist

über mehrere Jahre hinweg

wird dabei versucht, den

Körper an den allergieauslösenden

Stoff zu gewöhnen,

indem kleine Mengen davon

regelmäßig gespritzt werden.

Eine Studie ergab, dass

das Asthmarisiko so um 45

Prozent sinkt. Günstig ist

außerdem, früh mit der Behandlung

zu beginnen.

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1/2013 23


AKTUELL

Umweltschutz

wird großgeschrieben

Das diako engagiert sich

für Nachhaltigkeit

Im diako – das diakonissenhaus

sorgt auch das

interne Umweltteam für den

Umweltschutz. Seine sechs

Mitglieder kommen aus

den Bereichen Verwaltung,

Zentralküche, Stadtklinik,

Technischer Dienst, Altenpflegeheim

und diako – service

GmbH.

Selbstverständlich nimmt

das Team seine Aufgaben

auch in den anderen Bereichen

des diako, wie im diako

– feierabendmutterhaus,

diako – hotel am alten park,

diako – das mutterhaus und

im diako – das ärztehaus,

wahr.

Zu den wichtigsten Aufgaben

des Umweltteams gehören

unter anderem die Überwachung

der Einhaltung

gesetzlicher Forderungen,

Aufklärung und Information

für die Mitarbeiter, Ideen und

Vorschläge zur Reduzierung

von Umweltbelastungen und

Energieverbrauch. Außerdem

werden umweltrelevante

Rundschreiben erstellt

sowie Umwelt-Aktionen

organisiert.

Somit ist eine kontinuierliche

Sensibilisierung aller Mitarbeitenden

zu umweltbewusstem

Verhalten gewährleistet.

Seit 2003 ist das diako

– das diakonissenhaus Mitglied

im Ökoprofitklub und

erhielt jährlich die Umwelt-

Auszeichnung „ÖKOPROFIT

Betrieb Augsburg“.

Diakonissen sammeln

für Augsburger Tafel

Im Oktober 2012

verbrachten Diakonissen

und

Mitarbeitende im

Diakonat eine erfolgreiche

Herbstbibelwoche

mit

Rektor Heinrich

Götz in Alterschrofen im Gästehaus

„Drei Schlösser“ der Diakonissenanstalt.

Die Gemeinschaftlichkeit zwischen den

Schwestern und den Mitarbeitenden im

Diakonat wurde von allen Beteiligten

sehr genossen. So wurde das Thema

aus der Bibel, „die Offenbarung des

Johannes“, gemeinsam erarbeitet, aber

auch ein Ausflug nach Salzburg unternommen.

Die Schwestern organisierten

außerdem einen bunten Abend, an dem

sich alle beteiligen und an Sketchen

erfreuen konnten. Darüber hinaus feierten

die Diakonissen Sofie Lang und Ilse

Braun das 50-jährige Jubiläum, Schwester

Gisela Kausch sogar das 60-jährige

Jubiläum ihrer Einsegnung.

Herbstbibelwoche

in Alterschrofen

Diakonissen und Mitarbeitende

erlebten eine

gemeinsame Woche im

Gästehaus im Allgäu

Als Dank für die wunderbare Woche

war es den Teilnehmern ein Anliegen zu

sammeln und so spendeten sie insgesamt

750 Euro. Die Jubilarinnen durften

entscheiden, wem diese Spende zugute

kommen sollte und ihre Wahl fiel auf die

Augsburger Tafel, um eine ortsansässige

Organisation zu unterstützen.

Als Oberin Pfarrerin Christiane Ludwig

das Geld dem damaligen Vorsitzenden

der Tafel, Herbert Schöttl überreichte,

erzählte dieser erfreut, dass er es für

die Anschaffung von Kühlelementen für

Tiefkühlkost verwenden werde.

Im Umweltteam arbeiten Mitglieder

aus unterschiedlichen

Bereichen des diako für besseren

Umweltschutz zusammen.

Neu im piz: Ein Kochkurs zeigte

Menschen mit Schluckstörungen,

wie Sie abwechslungsreich im

Alltag kochen können.

www.diako-augsburg.de

24 1/2013


Mehr Wissen

patienten‐informationszentrum

(piz) startete erfolgreich

mit seiner ersten

Veranstaltungsreihe

Im Juli vergangenen Jahres entschied sich die Klinikleitung

des diako für die Errichtung eines patienten‐informations‐zentrums

(piz). Mit Einweihung des

zweiten Neubauabschnitts (voraussichtlich Mai 2013)

finden Patienten, Angehörige und Interessierte im

patienten‐informations‐zentrum eine Anlaufstelle, um

sich zu Gesundheits‐ und Krankheitsfragen kostenfrei

zu informieren. Hierfür wird ihnen ein Raum mit verschiedenen

Informationsmedien (Bücher, Broschüren,

Zeitschriften, Filme, Computer etc.) zu festgelegten Öffnungszeiten

zur Verfügung stehen. Die Pflegepädagogin,

Gesundheits‐ und Krankenpflegerin Rebecca Mischok

wird die Nutzer auf Wunsch individuell unterstützen.

Außerdem sind Informationsveranstaltungen und Schulungen

geplant. Bereits

im Herbst 2012 startete

Bewegung,

Ernährung

und ein besonderer

Kochkurs für

Menschen

mit Schluckstörungen

waren erste

Angebote

des neuen

piz am Augsburger

diako

das piz‐Angebot mit

einer Veranstaltungsreihe

unter dem Motto

„gesund und bewegt

durch den Herbst“. Im

Oktober zeigte Claire

Dorn (Sportwissenschaftlerin

bei medaktiv)

Interessierten auf,

wie sie ihre Alltagsbewegungen

bewusster

für ihre Gesundheit einsetzen

können. Isabella

Ochotta (Diabetesberaterin

am diako) stellte

eine Woche darauf

Ernährungsweisheiten

auf den Prüfstand

– gemeinsam mit über

30 Teilnehmenden. Im

November folgte dann

ein Kochkurs für Menschen mit Schluckstörungen.

Zwölf Personen erlernten mit Hilfe von Anita Nachtrub

(Diätassistentin am diako) und Marion Kamm (Sprachheilpädagogin

am diako) wie sie abwechslungsreiche,

schön angerichtete und alltagstaugliche Gerichte kreieren

können. Zukünftig sind zweimal jährlich Veranstaltungsreihen

zu verschiedenen Themen geplant.

Anfang November wurde das neue Zentrum mit einer

freudigen Nachricht überrascht: Beim Motivationspreis

2012 der Stiftung Deutsche Schlaganfall‐Hilfe wurde das

patienten‐informations‐zentrum vom Onlinepublikum auf

den 1. Platz in der Kategorie „Patienten‐ und Bevölkerungsaufklärung“

gewählt.

1/2013 25


AKTUELL

Josefinum

ausgezeichnet

KLINIK ERHÄLT GÜTESIEGEL FÜR

DIE STATIONÄRE VERSORGUNG

VON KINDERN UND JUGENDLICHEN

Vorbeugung

ist die beste Therapie

Über Notfälle

im Kindesalter

informierten im

Josefinum Dr.

Sibylle Horsinka

und Dr. Patrik

von Schoenaich

Vortrag über Notfälle im Kindesalter

Das Krankenhaus für Kinder

und Jugendliche am Josefinum

hat erstmals das Gütesiegel „Ausgezeichnet.

Für Kinder“ erhalten.

Dieses Siegel wird Kliniken verliehen,

die bei der stationären

Versorgung von Kindern und Jugendlichen

Qualitätsstandards

einhalten, die von verschiedenen

Fachgesellschaften und Elternverbänden

festgelegt wurden.

Bernd Lechner, Leiter des Josefinum:

„Damit wird nochmals bestätigt,

dass wir hochqualifiziert

arbeiten und kindgerechte Rahmenbedingungen

bieten.“

„Beruf immer als

Berufung gelebt“

Schulleiterin Christiane

Mühlberg in den Ruhestand

verabschiedet

„Ich blicke mit Stolz

zu rück auf ein erfülltes

Arbeitsleben. Knapp 5 000

Schüler habe ich zum Abschluss

begleitet“, sagt

Diplom-Medizinpädagogin

Christiane Mühlberg nach

20 Jahren als Leiterin

der Berufsfachschule für

Kinderkrankenpflege am

Josefinum. Nun wurde sie

feierlich in den Ruhestand

verabschiedet. Neue Leiterin

ist Karolin Jakob.

278 Kinder

unter 15 Jahren

hatten im

Jahr 2009 in

der Bundesrepublik

einen tödlichen

Unfall. Die meisten (41

Prozent) kamen bei einem

Verkehrsunfall ums Leben;

auch das Ertrinken nimmt

mit 15 Prozent einen

vorderen Platz ein. Unfälle,

Stürze, Vergiftungen,

Verbrennungen – für viele

Eltern ein Horrorszenario.

Wohl auch deshalb stieß

der Vortrag „Notfälle im

Kindesalter“ von Dr. Sibylle

Horsinka und Dr. Patrik

von Schoenaich im Josefinum

auf großes Interesse.

Nicht nur bei Eltern, sondern

auch bei Großeltern,

Schwesternschülerinnen

und Tagesmüttern.

Von Schoenaich, niedergelassener

Kinderarzt

in Neusäß, verwies die

Zuhörer auf die österreichische

Website www.

grosse-schuetzen-kleine.

at, die zahlreiche Tipps

enthält, wie Eltern Unfälle

von vornherein vermeiden

können. Um etwa einen

Sturz vom Wickeltisch

zu verhindern, sollte die

Wickelauflage auf den

Fußboden gelegt und das

Kind dort gewickelt werden.

Beim Fahrradfahren,

Skifahren oder Inlineskaten

sollten Kinder immer

einen Helm tragen. Von

Schoenaich appellierte an

die Eltern, hier mit gutem

Beispiel voranzugehen.

Um ein Ertrinken zu verhindern,

sollten Pools,

Teiche oder Regentonnen

gesichert und

Kinder nicht unbeaufsichtigt

gelassen

werden.

Kommt es doch

zu einem Unfall

und dabei zum

Beispiel zu einer

Kopfverletzung, ist es

wichtig, dass Eltern gut

beobachten: Hat das Kind

gleich geschrien? War es

bewusstlos? Musste es

sich erbrechen? Innere

Die Kinder-Notaufnahme

im Josefinum

ist rund um die

Uhr besetzt. Telefon:

08 21 / 24 12 0

Verletzungen im Kopf sind

genauso wenig zu sehen

wie im Bauch. Bei Genitalverletzungen

rät von

Schoenaich, immer zum

Arzt oder in die Klinik zu

fahren, da solche Verletzungen

kompliziert sein

können und möglicherweise

auch operativ behandelt

werden müssen.

Verschlucken Kinder Gegenstände

wie Batterien,

Näh- oder Stecknadeln,

ist sofort der Arzt aufzusuchen.

Bei Gegenständen

wie etwa größeren

Essensbissen, die im

Rachen stecken

geblieben sind,

können Eltern

versuchen,

diese mit den

Fingern selbst

herauszuziehen.

Besondere Vorsicht

ist bei Fremdkörpern

im Auge, in der Nase oder

im Ohr sowie bei Zahnverletzungen

geboten. Hier

sollte immer der entsprechende

Facharzt hinzuge-

Epilepsie-Ambulanz:

Josefinum hilft kranken Kindern

Epilepsien können in jedem Lebensalter auftreten, sind jedoch besonders häufig im

Kindes- und Jugendalter. Im Josefinum wurde nun die neuropädiatrische Ambulanz auch

offiziell als Epilepsie-Ambulanz nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie

anerkannt und in deren offiziellem Register als Ambulanz eingetragen. „Hier werden

Patienten aus der Region mit ihren Familien fachkundig betreut. Wir sind speziell auf Kinder

und Jugendliche eingestellt, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen und ihnen zu helfen“, so

Chefarzt Dr. Gereon Schädler. Unter seiner Leitung sind mehrere Ärzte mit Neuropädiatrieund

EEG-Ausbildung, aber auch Psychologen und Sozialarbeiter, tätig. Jederzeit können im

Josefinum die Routineverfahren wie auch Spezialableitungen durchgeführt werden.

26 1/2013


zogen werden.

Vergiftungen mit geringen

Mengen an Alkohol, Medikamenten

oder nicht

ätzenden Haushaltsmitteln

sind meist weniger

gefährlich als befürchtet.

Die Fahrt zum Arzt oder

ins Krankenhaus können

sich Eltern in manchen

Fällen sparen, wenn sie

den Giftnotruf unter (030)

19240 oder (089) 19240

anrufen. Generell sollte

bei Vergiftungen besser

kein Erbrechen herbeigeführt

werden, weil das

Gift sonst ein zweites Mal

die Lunge und die Speiseröhre

passiert.

Dr. Sibylle Horsinka,

Oberärztin

am Krankenhaus

für Kinder

und Jugendliche

im Josefinum,

demonstrierte

anhand einer

Puppe, wie

Eltern bei Säuglingen

mit gezielten

Schlägen zwischen

die Schulterblätter dafür

sorgen können, dass das

Kind einen verschluckten

Gegenstand wie etwa ein

kleines Spielzeug wieder

aushustet. Bei Kindern ab

dem ersten Lebensjahr

empfiehlt sie das so genannte

Heimlich-Manöver,

Ein spezieller

Erste-Hilfe-Kurs für

Babys und Kleinkinder

vermittelt Eltern auch

Sicherheit und

wichtige Kentnisse,

die im Notfall Leben

retten können

bei dem der Erwachsene

hinter dem Kind steht, die

Arme unter dem Rippenbogen

des Kindes verschränkt

und durch Druck

auf den Bauchraum versucht,

den Fremdkörper

durch den entstehenden

Überdruck aus den Atemwegen

zu befördern. Besonders

gefährlich ist das

Verschlucken von Nüssen,

die bei Nichtentfernen zu

Vereiterungen und ständigen

Lungenentzündungen

führen können.

Um in Notfällen angemessen

reagieren zu können,

sollten Eltern einen speziellen

Säuglings-Erste-Hilfe-

Kurs besuchen.

Eine Herzdruckmassage

oder

eine Mund-zu-

Mund-und-Nase-Beatmung

kann dem Kind

unter Umständen

das Leben

retten. In jedem

Fall sollten Eltern

zunächst sofort mit

der Reanimation beginnen

und dann gleich den Notarzt

unter 112 rufen. Doch

egal, ob Verkehrsunfall,

Ertrinken, Verbrennungen

oder Vergiftungen, in jedem

Fall gilt: Vorbeugung

ist noch immer die beste

Therapie.

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Am Josefinum

gibt es nun eine

Epilepsie-Ambulanz.

Die Leitung hat

Dr. Gereon Schädler

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1/2013 27


AKTUELL

Projektstart

Organisatoren wählen

die Klinik Vincentinum

als Partner aus

Demenz im

Akutkrankenhaus

Barmherzige

Schwester erhält

Bundesverdienstkreuz

Birgit Steinhard

Helfer

gesucht!

Die Zunahme von

Demenzerkrankungen

stellt Kliniken

heute vor große

Herausforderungen.

Grund dafür: Immer mehr

Patienten sind an einer Demenz

erkrankt. Derzeit sind dies zehn

bis 15 Prozent der Patienten im

Krankenhaus. Ein Anteil, der sich

künftig noch stark erhöhen wird.

Demenz Das Thema Demenz

wird in der Klinik Vincentinum

sehr ernst genommen.

Denn häufig verschlechtert sich

während eines Krankenhausaufenthaltes

der Zustand des

Patienten aufgrund einer Demenzerkrankung

stark, u. a. wegen der

Veränderung der gewohnten Umgebung.

Patienten zeigen dann oftmals

Verhaltensweisen, die in der Pflegeforschung

als „herausfordernd“

bezeichnet werden. Dazu zählen

zum Beispiel Unruhe, zielloses

Umherwandern, häufiges Schreien,

lautes Schimpfen, wiederholte

Beleidigungen, Aggressivität,

starke Ängste oder Apathie.

Modell Um auf diese Verhaltensweisen

richtig reagieren

zu können, beteiligt sich die Klinik

Vincentinum am Projekt „Demenz

im Akutkrankenhaus“, das vom

Landesverband Bayern der Deutschen

Alzheimer Gesellschaft

e. V. durchgeführt wird. Das Modellprojekt,

an dem bayernweit

sechs Kliniken teilnehmen, wird

u. a. vom Bayerischen Gesundheitsministerium,

den Krankenkassen

und der Robert-Bosch-

Stiftung gefördert.

„Den wesentlichen Inhalt bilden

spezielle Schulungen zum Umgang

mit Menschen mit Demenz

für Mitarbeiter der ausgewählten

Projektstationen. Außerdem wird

im Rahmen des Projektes ein konkretes

demenzsensibles Konzept

in der Klinik Vincentinum umgesetzt.

Einer der Schwerpunkte

besteht in der Einrichtung eines

ehrenamtlichen Helferkreises zur

stundenweisen Betreuung von

Patienten mit Demenz“, erklärt

die zuständige Projektleiterin an

der Klinik, Birgit Steinhard, die

zusammen mit Wolfgang Kiefer,

Leiter des Pflegemanagements,

und Geschäftsführerin Irmeli von

Kamptz das Projektteam bildet.

Beratung „Einen weiteren

wichtigen Bestandteil stellt die

Beratung und Miteinbeziehung

der Angehörigen dar", erläutert

Irmeli von Kamptz. Das gesamte

Projekt wird von der Bayerischen

Alzheimer Gesellschaft evaluiert.

Lokaler Projektpartner ist die Alzheimer

Gesellschaft Augsburg.

„Wir sehen hier in der Klinik Vincentinum

die Versorgung von

Menschen mit Demenz als ethische

Herausforderung, der wir

uns gerne zum Besten unserer

Patienten stellen wollen!“, so

Wolfgang Kiefer.

Patienten mit Demenz fühlen sich in der ungewohnten Umgebung des

Krankenhauses oft unsicher. Das neue Projekt will Hilfen anbieten.

Wohnen Sie in Augsburg und sind Sie bereit, sich für einen begrenzten Zeitraum

für Menschen einzusetzen, die an einer Demenzerkrankung leiden?

Sie können durch Ihre Zuwendung und Ihre Anwesenheit ganz entscheidend

dazu beitragen, Betroffenen einen Krankenhausaufenthalt zu erleichtern.

Die Alzheimer Gesellschaft Augsburg bereitet Sie durch Schulungen auf diese

Aufgabe vor. Während Ihres Einsatzes werden Sie fachlich angeleitet und betreut.

Melden Sie sich bitte für ein persönliches Gespräch bei: Klinik Vincentinum, Birgit

Steinhard, Sozialdienst, Tel: 08 21/ 31 67 –247; b.steinhard@klinik-vincentinum.de

Schwester M. Ida erhält die

ehrenvolle Auszeichnung

für ihr engagiertes Wirken

Eine ganz besonders hohe

Auszeichnung bekam

eine Ordensschwester der

Kongregation der Barmherzigen

Schwestern vom Hl.

Vinzenz von Paul überreicht.

Die 89-jährige Sr. M. Ida

Führer durfte aus der Hand

der bayerischen Sozialministerin

Christine Haderthauer

das Bundesverdienstkreuz

am Bande des Verdienstordens

der Bundesrepublik

Deutschland entgegennehmen.

Verliehen worden war

diese Auszeichnung durch

den Bundespräsidenten

Joachim Gauck. Die Ehrung

wurde im feierlichen Rahmen

im Staatsministerium in

München abgehalten.

Die 1923 in Affing geborene

Schwester trat 1943 in die

Kongregation ein. Sie lernte

den Beruf der Krankenschwester

und ist seitdem

unermüdlich im Einsatz für

die Kranken. Bis 2001 war

Sr. M. Ida aktiv als Krankenschwester

tätig, zunächst

bis zur Schließung im Städtischen

Hauptkrankenhaus,

ab 1983 dann im Kreiskrankenhaus

Ottobeuren. 2002

kehrte sie nach Augsburg

in die Klinik Vincentinum

zurück, wo sie in der Klinikseelsorge

aktiv ist.

28 1/2013


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1/2013 29


AKTUELL

Klinik Vincentinum

erweitert Angebot

Prof. Dr. Alexander Sauter Dr. Halka Zamani Dr. Frank Zamani

Neue HNO-Spezialisten

Die Klinik Vincentinum freut sich,

seit dem 1. Oktober 2012 drei neue

Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

als Belegärzte begrüßen

zu können und somit das

medizinische Leistungsspektrum

weiter auszubauen.

Prof. Dr. Alexander Sauter ist in

die HNO-Praxis Moser Gehrking

+ Partner eingetreten. Die Stammpraxis

befindet sich in der Ludwigstraße,

Prof. Sauter hat seine

Partnerpraxis in der Bahnhofstraße

nach Übernahme von Dr. Franz

eröffnet.

Prof. Sauter ist vor allem auf den

Bereich der Schlafmedizin spezialisiert.

Durch die Eröffnung eines

Schlaflabors bietet der 36-jährige

Spezialist den Patienten der Klinik

Vincentinum ganz neue Möglichkeiten,

unter anderem die Diagnostik

und konservative sowie chirurgische

Therapie des obstruktiven

Schlafapnoesyndroms. „Die

Zusammenarbeit meiner Praxis

mit der Klinik Vincentinum stellt

einen optimalen Verbund für die

Versorgung unserer Patienten

dar“, so Prof. Sauter.

Der gebürtige Allgäuer studierte

Medizin in Freiburg, Nizza, New

Orleans und Heidelberg-Mannheim

und war zuletzt als Oberarzt

an der Universitäts-HNO-Klinik

Mannheim tätig. Zudem trägt er

seit 2010 die Zusatzbezeichnung

„Europäischer Facharzt“, die in

Deutschland nur rund 20 weitere

Ärzte besitzen.

Die HNO-Praxis Dres. med. Zamani

hat ihre Patientenversorgung

im Haus der Ärzte in der Ulmer

Straße 8 aufgenommen. Die beiden

Fachärzte für Hals-Nasen-

Ohren-Heilkunde bieten neben

einer breiten Palette an diagnostischen

und therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten

auch die

operative Versorgung in der Klinik

Vincentinum an. Hier steht die

operative Behandlung von HNO-

Erkrankungen im Vordergrund.

Weiter werden Tumorerkrankungen

der Haut im Kopf-Halsbereich

sowie die plastische Rekonstruktion

nach Tumorsektion mit einbezogen.

Frau Dr. med. Halka Zamani ist für

ihre zuletzt ausgeübte oberärztliche

Tätigkeit in der HNO-ärztlichen

Versorgung von Patienten,

besonders von Kindern, in Augsburg

bekannt. Weiterhin bietet sie

alternative Heilverfahren, wie zum

Beispiel die Akupunktur an.

Ihr Partner Dr. med. Frank Zamani

ist langjähriger Oberarzt mit

umfassender operativer Erfahrung.

Seine Ausbildung im Unfallkrankenhaus

Berlin und die

Weiterbildung zum Allergologen

standen am Anfang seiner Karriere.

Daneben arbeitete er als

Oberarzt im Raum Köln besonders

in der Tumorchirurgie. Er war leitender

Oberarzt in der HNO-Klinik

Augsburg und schloss zuletzt eine

Zusatzweiterbildung in der plastischen

Chirurgie in Berlin ab.

Die Zeiten ändern sich –

das Leben bleibt lebenswert.

Geriatrische Rehabilitation –

Lebensqualität für Generationen.

Gemeinsam leben.

Unabhängig vom Alter schenken Neugierde

und Vertrauen in die eigenen Kräfte

eine besondere Lebensqualität. Denn

Leben ist immerwährendes Lernen.

Gut, dass in unseren Kliniken Menschen

dabei an die Hand genommen werden,

ihr Leben in jeder Situation neu zu wagen.

Fördern statt Überforderung, Achtsamkeit

statt Anspannung, Zuwendung

statt Belastung: Rehabilitation heißt auch

Zeit zu haben, mit professioneller Hilfe

Körper und Geist auf die Bewältigung

neuer Aufgaben vorzubereiten.

Gerne sind wir an Ihrer Seite, wenn Sie

sich nach einem Krankenhaus-Aufenthalt

oder vorbeugend über Ihren Hausarzt

mehr vom Leben schenken wollen.

Geriatrische Fachkliniken

Ingolstadt-West • Ingolstadt-Süd • Neuburg

Bahnhofstraße B 107 • 86633 Neuburg/Donau

Tel. 08431/580-0 oder 580-202 oder 580-100

Fax 08431/580-203

www.geriatriezentrum.de

30 1/2013


SPIELECKE

Zum Raten

Zum Malen

Schneemann Basti

hat vier gleiche Hüte

– findest du sie und

malst sie bunt an?

Hurra, es schneit! Unser Schneemann

wünscht sich ein buntes Gewand.

Kennen Sie Augsburg?

Auflösung

Auflösung von Seite 3: Gesucht war

das Mosaik, das sich bei der Neuen

Stadtbücherei in Augsburg befindet.

Am Haus im Hintergrund zieht sich das

Bild über drei Stockwerke und

schmückt so den Eingang zur Passage.

Naturkautschuk oder Latex wird in den

Tropen wie in der Darstellung durch

Ritzen des Baumes gewonnen.

Das Augsburger Gesundheitsforum

erscheint vierteljährlich,

Auflage: 15000

IMPRESSUM

Herausgeber:

diako die stadtklinik,

Träger: Evangelische

Diakonissen anstalt Augsburg

Klinik Josefinum, Träger:

Katholische Jugendfürsorge

Klinik Vincentinum gGmbH,

Gesellschafterin: Kongregation

der Barmherzigen Schwestern

vom hl. Vinzenz von Paul

Verein VIVAXX e.V. 1. Vorsitzender:

Bernhard Faderl (V.i.S.d.P.)

Vivaxx-Geschäftsstelle:

Katharinenstraße 66

86899 Landsberg am Lech

www.vivaxx.de

DIE ZEITSCHRIFT VON AUSGABE 1 / 2013

herausgegeben durch diako – die stadtklinik • Josefinum • Klinik Vincentinum • VIVAXX e.V.

Risiko

Herztod

Moderne Medizin kann

die Gefahr verringern

Seite 12

PSYCHE

Wenn Körper und Seele

Hilfe brauchen Seite 10

Wie Sie

Ihre Knie

gesund und

beweglich

halten

Seite 16

Gut bei

Stimme

So finden Sie Ihren

Wohlfühlklang Seite 4

Allergie:

Das hilft dem

Immunsystem

Seite 22

TIPPS

von Sopranistin

Cathrin Lange

Redaktion:

Sylvia Hank, Kathrin Ruf

Grafik: Büro 89

Mitarbeit: Vincent Aumiller, Ulrike

Goedtler, Winfried Karg, Dr. Maria

Schneider, Manfred Spann,

Simone Weigert

Fotos: ALK-Scherax, Archiv (2),

BVA, Diako (3), djv, Fotolia (10), I.

Augengesundheit, KJF (4), Klosterfrau,

Maggi, Medtronic (2), Hilla

Südhaus, Theater Augsburg/ A.T.

Schaefer, Vincentinum (6), Zoepf (7)

Titelfoto: Fotolia

Druck: Kugler & Baur, Friedberg

Anzeigen: Manfred Spann,

Doris Derr, Tel.: 08243 / 9688 32

Seite 6

1/2013 31


Ihre Gesundheit

ist unser Ziel!

Stationäre und ambulante Rehabilitation Anschluss rehabilitation

umfassende Diagnostik gezielte Therapie ergänzende Gesundheits bildung

Aufnahme von Begleitpersonen zertifiziert nach DIN EN ISO 9001

Klinik Lindenberg-Ried

Fachklinik für Innere Medizin

und Orthopädie

Fachklinik für

Orthopädie und Rheumatologie

Oberstdorf

Klinik Bad Wörishofen

Fachklinik für Herz-Kreislauferkrankungen

und Orthopädie

Ried 1 a

88161 Lindenberg

Wasachstraße 41

87561 Oberstdorf

Tannenbaum 2

86825 Bad Wörishofen

> Stoffwechselerkrankungen

> Erkrankungen der

Verdauungs organe

> Tumorerkrankungen

> Erkrankungen des Stützund

Bewegungs systems

Beratung / Info-Material:

Telefon 08381 / 804 - 610

www.klinik-lindenberg-ried.de

Wir erwarten Sie:

> im Zentrum des Westallgäus

> im Höhenluftkurort Lindenberg

mit mildem Bodenseeklima

> Erkrankungen des rheumatischen

Formenkreises

> Degenerative Krankheiten

der Wirbelsäule und Gelenke

> Unfall-, Verletzungsfolgen an

Gliedmaßen / Wirbelsäule

Beratung / Info-Material:

Telefon 08322 / 910 - 104 / - 105

www.fachklinik-oberstdorf.de

Sie finden uns:

> im Herzen der Allgäuer Alpen

> in Höhenlage über Oberstdorf

mit gesundem Reizklima

Erkrankungen

> des Herz-Kreislaufsystems

> der Gefäße und Venen

> des Stütz- und

Bewegungsapparates

Beratung / Info-Material:

Telefon 08247 / 999 - 803

www.klinik-badwoerishofen.de

Wir sind im:

> schwäbischen Voralpenland

> Kurbereich Bad Wörishofen in

ruhiger, erholsamer Umgebung

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