NflITSUts[SHI

sigma.bplaced.net

NflITSUts[SHI

NflITSUts[SHI

M|TSUBISt{l

MOTORS CORPORATION


NilITSUB[SHI

O

1

ALLGEMEINES

MOTOR

tl""

3

KRAFTSTOFFANLAGE

4 KÜHLSYSTEM

WERKSTATT-ANLEITUNG

5 ANSAUG-UNDAUSPUFFANLAGE

VORWORT

Diese Werkstatt-Anleitu ng beinhaltet al le

technischen Angaben zur Fahrzeugkonstruktion

und beschreibt die Ausbau-,

Einbau-, Zerlegungs- und Zusammenbauvorgänge

sowie die einschlägigen Prüfungen

und Einstellungen für das Fahrgestell

und die Karosserie des M ITSUBISH I

SAPPORO.

Zusdtzlich wird auf folgende Veröffentlichungen

verwiesen:

Werkstatt-Anl eitu ng,, Motor"

o 4G1 ,4G3, und 4G6: WG700631

Kabelbäume

o 8N400001

Alle Angaben, Abbildungen und Teilebe-

^

]rreibungän in dieser Anleitung entslirechen

dem Stand zum Zeitpunkt der

Drucklegung. Wir behalten uns jedoch das

Recht vor. jederzeit und ohne Vorankündigungen

Anderungen durchführen zu

können, ohne dabei irgendwelchen Verpflichtungen

zu unterliegen.

Copyright Mitsubishi Motors Corporation

July, 1980 Printed in Japan

9A SCHALTGETRIEBE

98 AUTOMATIKGETRIEBE

1O KARDANWELLE

1lC RADER

12A VORDERBADAUFHANGUNG

128 HINTER RADAUFHANGUNG

13A LENKUNG

138 SERVOLENKUNG tf,

14A FUSSBREMSE

148 HANDBREMSE

16 ELEKTRISCHE ANLAGE I - +

Anf#F.H,B*.F,HJ

20 AUSRÜSTUNG

STICHWORTVERZEICHN IS

VERDRAHTUNG


HINWEISE ZUR BENUTZUNG DER WERKSTATT.ANLEITUNG

Die vorher@hende Seite enthält eine .,lnhaltsl=irtder

die Baugruppen, der Titel und

Symbol jeder Gruppe aufgefÜhrt sind. Das

r-symbol ist am oberen äußeren Rand

ZEICHNIS DER EIN-

ELNEN BAUGRUPPEN

:::4rrf:der:.:ersten Seite jeder Baugruppe steht ein

nhaltsverzeichnis mit den darin behandelten

ITENANGABEN

ffiffi#ff;'ffi:t?il ;t:ifft ;::['t,"ä?;

ffisffiffiöFdem€i:ii-deärich gibt die Baugruppe an, die

danach ist die fortlaufende Seitennummer

dieser,,Gruppe. Die Seltenangabe steht

TEXT

Wenn nicht anders angegeben, gilt die Wartungsanleitung

für alle Modelle. Die Arbeitsgänge, die

nur für bestimmte Modelle Gültigkeit haben, sind

durch den Modellkode, das Bestimmungsland oder

ähnliche Angaben gekennzeichnet. Diese Angeben

sind im Abschnitt,,FAHRZEUG-lDENTlFl-

KATION" näher beschrieben.

DEFINITION VON AUSDRÜCKEN

Sollwert

C

Bezeichnet Konstruktionsabmessungen bzw.

-werte oder die Endabmessungen eines Teils nach

der endgültigen Einstellung oder Reparatur.

Wartungsgrenze

Die Grenze, bei welcher ein abgenutzter, gealterter

oder beschädigter Teil nicht mehr repariert

werden kann.

Seitenüberschri ft

Reparaturgrenze

Die Grenze, bei welcher die Wiederverwendung

eines Teils wegen Verschleiß, Verbiegung, Deformation,

Beschädigungen, schlechtem Betriebsverhalten

oder ungenügender Stärke eingeschränkt

wrrd.

ffi:,$ffi5**

ffi_ffi-::


BAUGRUPPE O

ro-

.1.

ALLGEMEINES

FAHRZEUG.IDENTIFIKATION ........... O_2

vrER ANS|CHTEN.............. 5

LEISTUNGSKURVEN 5

TECHNISCHE DATEN 7

SICHE RHE ITSMASSNAHMEN FÜR DI E

WARTUNG 9

ANSATZPUNKTE ZUM ANHEBEN UND

ABSTÜTZEN DES WAGENS

ANZUGSMOMENT FÜR NORMTEILE

EMPFOHLENE SCHMI ERMITTEL

UMRECHNUNGSTABELLE

11

15

16

17

0-1


FA H RZEUG - ID ENT IFI K AT ION

FAH RZEUG.IDENTI FI KATION

A

H

Fahrzeug-Typ

A-Presonenk raftuagen

Fahrzeugart

3-Mit Motor 4G63 und Starrachse hinten

4-Mit Motor 4G63 und Einzelradaufhängung hinten

AH-Hardtop 2-türig

N-5-Gang-Schal tgetriebe

K-Automatikgetriebe

U_GL

J-GLS

G-GSB

L- Linkslenkung

Bestimmungsgebiet

6-für Europa

Preisklasse MotortyP Motorausführung Getrieb€typ Getriebeausführu ng

A163AHNUL6

A.I64AH KJL6

GL

GLS

Standard.

KM132

MA904

5-Gang

3-Gang

Al64AHNGL6

GSR

Hochleistung mit

Doppelvergaser

KM132

5-Gang

o-2


FAHRZEUG. I DENTI FI KATION

FAHRGESTELLNUMMER

Die Fahrgestellnummer ist an der Stirnwand im

Motorraum eingeschlagen.

Abb. 1 Lage der Fahrg€stellnummer

16_MITSUBISHISAPPORO

Fahrzeugart

3-Mit Motor 4G63 und Slarrachse hinten

4-Mit Motor 4G63 und Einzelradaufhängung

hinten

Karosserie

Karosserietyp

Fabri kanlage

Y-Ohe (Z-Okasaki, U-Misuschima)

Getriebe

4-5-Gang-Schal tgetriebe

7-Automatikgetriebe

Seriennummer 00001 bis 99999

0-3


FAHRZEUG.IDENTIFIKATION

MOTOR.sERIENNUMMER

Die Modell- und Seriennummer des Motors sind an

fol genden Stel len ei ngesch lagen.

Motor 4G63

In der Mitte des Zylinderblocks rechts

GETRIEBENUMMER

Die Getriebe-Seriennu mmer ist am Getriebegehäuse

eingeschlagen.

Abb. 2 Lage der Motor-Seriennummer {4G63}

Abb. 3 Lage der Getriebenummer

o-4


vrER ANSIcHTEN/ utsruNGsKURvEN

h i nten

a = 1080 bei Fahrzeugen mit Schiebedach

r Siehe ,.TECHNISCHE DATEN".

LEISTUNGSKURVEN

Abb. 4 Vier Ansichten

A163AHNUL6

R: Rückwärtsgang

8x1Ofl)

orl

GT

+

++f

4G63

KM132

'? ono

:t

c

o

o

;

1f,

c

f

l

'o

-6

@

--

c

100

25%

20%

15%

1A%

5Yo

--tr.3%

!-Gu"Y oN

5. Gang

7

6

.s

nE

4i

eo

-

20 40

60 B0 100 120 140 160 180 200

Fahrgeschwindigkeit (km/h)

0-5


A164AHKJL6

8x10OO

It

4c63

b^t

lrd-

fff

s,sas

a 5OO

it

f; coo

o

; ! 30O

q

o

izm

o

z 0

.9

: 100

25%

2OY"

15%

1e,6

7

6

'=

5<

AE 'o

o

N

ro

^E F!>

20 40 60 80 100 120 140 160 180 200

Fahrgerhwindigkeit (km/h)

I

A164AHNGL6

It4co3

+

Eg

+

hlf

KM132

? onq

Jo soo

c

o

p 400

o

; E 3oo

f

C

f

ä 2oo

-o

.g

E roo

R: Rückwärtsgang

zo qo o'0 e'o röoräor4o i60l-bot'oo'

Fahrgeschwindigkeit (km/h) y00il6

0-6


TECHNISCHE DATEN

TECHNISCHE DATEN

Abmessungen

Beschreibung Al63AHNUL6 Al64AHKJL6 AI64AHNGL6

Gesamtlänge

Gesamtbreite

Gesamthöhe

Innenraumlänge

Innenraumbreite

lnnenraumhöhe

Radstand

Spurweite vorn

c:ffi;::t*

Gewichte

Leergewicht fahrbereit

Zulässiges Gesamtgewicht

Sitzkapazität

Fahrleistungen

H öchstgeschwind igkeit

Steigvermögen

Wenderadius

Motor

Bauart

kg

km/h

tan?

m

Modellbezeichnung

EffektiverGesamthubraum cm3

Bohrung x Hub

mm

Verdichtu ngsverhältn is

t ill*

Zündfolge

Ventilspiel (bei warmem Motor)

mm

mm

Höchstleistung (nach DIN)

kW bei 1/min

Maximales Drehmoment

(nach DlNl Nm bei 1/min

K raftstoffanlage

Vergaser

Starterklappe

Kraf tstoff pumpe

Tank i nhalt

Kühlsystem

Kühlwassermenge

Kupplung

Bauart

Ltr.

Ltr.

1 355

165

I 135

1 645

173

0.38

4525

1 675

1705

1 340

1110

2530

1 375

160

1220

5

1 385

1720

165

1215

168 183

0.36

5,0

Viertakt/Vierzylinder-Reihenmotor mit Wasserkühlung und

obenl iegender Nockenwel le

4G63

4G63GS

75l5500

1 52l3500

Fal lstrom- Registervergaser

Automatisch

Membranpumpe

60

E i nscheiben-Trockenk uppl ung

mit Tellerfeder

1 997

85,0 x 88.O

9,5

0,15

o,25

1-3-4-2

7p

81,7/5800

154,9/4000

Fallstrom-Dopp€l-

R egistervergaser

Handbedient

Elektrische Membranpumpe

E i nscheiben-Trockenk uppl ung

mit Tellerfeder

o-7


TECHNISCHE DATEN

Beschreibung Al63AHNUL6 Al64AHKJL6 Al64AHNGL6

Getriebe

Getriebetyp

Ü bersetzungsverhältnis

1. Gang

2. Gang

3. Gang

4. Gang

5. Gang

Rückwärtsgong

Fünfgang-

Schaltgetrieb6

3,369

2,O35

1,360

1,000

0.856

3,635

Dreigang-

Automatikgetriebe

2,452

'l

,452

1,000

2.214

Fünfgng-

Schaltgetrieb€

3,369

2p35

1,360

1,000

0856

3,63s

Hinterachse

Bauart

Achsübersetzu ngsverhä ltn is

Banioachsgehäuse,

halbfreitragende Achs

wel le. Hypoid-Oiff €tential

3,909

Hypoid-Diff erential, halbf reitragende

Achswel le; Birf ield-Antriebsachse

3.545 3,909

Räder

Reifen

Felgen

185/70HR14

S%-JJ x 14

195/701-1R14

Aufhängung

Vorn

Hinten

Federbeine mit Schraubenfedern und Teleskopstoßdämpfern

Einzelradaufhängung Vierfachangelenkt,mitSchraubenfedern

an Federbeinen und TeleskopstoMämpfern

Lenkung

Bauart

Bremsen

Bauart

Vorn

Hinten

Handbrernse

Kugelumlauf lenkung mit veränderlicher Übersetzung, Teleskoplenksäule

und neigungsverstellbarem Lenk rad

Hydraulische Zweikreisbremsanlage mit Bremskrafwerstärker

Scheibenbremsen F

9-Zol | -Trommel bremsen

Scheibenbremsen F

(Si molex-l n nenbackenbremsen )

Mechanisch auf die Hinterräder wirkend

Elektrische Anlage

Batterietyp/Spannung/ Kapazität

Spannung/Leistung der Drehstromlichtmaschine

. Spannung/Leistung des Anlassers

Zündkerzen

(NGK}

(Champion)

BPR6ES

RN_9Y

NT80-S6-1 2V-454h

12V-504

12V-O,9 KW

BPRTES

RN_7Y

0-8


SICHERHEITSMASTiNAHMEN FÜR UE WARTUNG

SICHERHEITSMASSNAH M EN

rün ole wARTUNG

oWenn die Gefahr besteht, daß bei der Ausführung

von Wartungsarbeiten Lackteile oder Teile der

Innenverkleidung (Kotflügel usw.) beschädigt

bzw. verschmutzt werden. müssen diese Teile

mit geeignetem Material abgedeckt werden,

o Vor Beginn von . Ausbauarbeiten .die genaue

Position jedes Teils in eingebautem Zustand

merken, damit die Teile richtig wieder eingebaut

werden können.

oWenn das Fahrzeug angehoben werden muß, die

folgenden Punkte beachten :

| ) Unterlegkeile an den Rädern anbringen.

4) Den Wagenheber nur an den angegebenen

Punkten ansetzen.

Abb. 5 Unterlegen des Radkeils

Y0051 1

(3) Feste Böcke verwenden.

Vorsicht

Das Fahrzeug niemals nur mit dem Wagenheber

abstützen, auch nicht ftir einfachste Arbeiten.

Das Fahrzang immer auf fuste Bäcke stellen.

Abb.6 Ansatzpunkte für den Wagenheber

rBeim Zerlegen und Zusan'lmenbauen nur die

vorgeschriebenen Spezialwerkzeuge verwenden.

oWenn eine Baugruppe zerlegt wird, die aus vielen

Teilen, ähnlichen oder gleichen Teilen für die

linke und rechte Seite besteht, die Teile immer so

ablegen, daß sie beim Wiederzusammenbau nicht

verwechselt werden.

Abb. 7 Ansatzounkte für die Böcke

Abb. 8 Spezialwerkzeuge

M8990925

0-9


SICHERHEITSMASSNAHMEN FUR DIE WARTUNG

oWellendichtringe, Dichtungen, Packungen,

O-Ringe. Sicherheitsscheiben und Splinte sind

beim Wiedereinbau immer durch neue zu

ersetzen.

?

oWenn Teile ausgetauscht werden, nur Mitsubishi-

O rigi naltei le verwenden.

oSchrauben und Muttern müssen immer mit dem

'vorgeschriebenen Anzugsmoment festgezogen

werden.

oSind keine Anzugsmomente angegeben, dann

müssen die entsprechenden Muttern und

Schrauben gemäß der Tabelle ,,ANZUGS-

MOMENT FÜR NORMTEILE" festgezogen

werden.

Ersatzteile

00051 1

rWenn Wartungsarbeiten an

Anlage du rchgeführt werden,

Batteriekabel abklemmen.

der elektrischen

immer das negative

Abb. lO Originalteile

D0051

oDie Überprüfung der elektrischen Anlage sollte so

schnell wie möglich durchgefi.ihrt werden, wenn

der Zündschlüssel auf ,,ON" steht.

oWenn das Fahrzeug abgeschleppt wird oder zum

Abschleppen eines anderen Fahrzeugs verwendet

wird, das Abschleppseil nur an den dazu vorgeschriebenen

Punkten anbrinqen.

Abb. 1 1 Abklemmen des negativen Batteriekabels

\)

t

I hinten

I -:Ä_-

,,, ,:s

::-:1

----

1

, -1 t-

-lt''-

0-10

Y1o512l

Abb. 1 2 Befestigungspunkt für Abschleppseil

y1o513


ANSATZPUNKTE ZUM ANHEBEN UND

ABSTÜTZEN DES WAGENS

ANSATZPUNKTE ZUM ANHEBEN UND ABSTUTZEN DES WAGENS

Wagenheber

,

Y00195

Y0051 5

Abb. 1 3 Ansatzpunkte für den Wagenheber

0-11


ANSATZPUNKTE ZUM ANHEBEN UND

ABSTÜTZEN DES WAGENS

Unterstellböcke

,/1 I

-\

\\

YOo195

-,l_

(___

_=

-

E inzelradaufhängung

YOO196

Abb. 14 Ansatzpunkte für die Unterstellböcke

u-ll


ANSATZPUNKTE ZU}T ANHEBEN UND

ABSTÜTZEN DES WAGENS

E006't 'l

st'

\!

iIl-

)L-

Abb. 15 Ansatzpunkte für die Hebebühne

0-13


ANSATZPUNKTE ZUM ANHEBEN UND

ABSTÜTZEN DES WAGENS

Einräulen- und Zweiräulen-Bühne

-!L\

- _,4.

l>flt

o-14

YOo196

Abb. 16 Ansatzpunkte für die Einsäulen- und

Zweisäulen-Büh ne


ANZUGSMOMENT FÜR NORMTEILE

ANZUGSMOMENT FÜR NORMTEILE

Schraubenaußendurchmesser

(mm)

Steigung (mm)

Anzugsmoment

Schraubenkopf-Markierung 4 Schraubenkopf-Markierung 7

Nl

I

I

@Iw

Nm mkp Nm mkp

E00657

M5 08 3bis4 0,3 bis 0,4 5bis6 O,5 bis 0,6

M6 1.0 5bis6 O,5 bis 0,6 9 bis 11 09 bis 1,1

MB 125 12 bis 15 1,2 bis 1,5 19,5 bis 245 2,Obis2,5

Mt0 1,25 24,5bis 29,5 2,5 bis 3,0 39 bis 49 4,0 bis 5,0

M12 34 bis 44 3,5 bis 4,5 59 bis 78 6bis8

M14 t,c 74 bis 83 7,5 bis 8.5 120 bis 135 12 bis 14

M16 15 'l 1O bis 125 I 1 bis '13 180 bis 200 l8 bis 21

M18 1,5 155 bis 175 16 bis 1B 250 bis 29O 26 bis 30

M20 15 22O bis24O 22bis25 35O bis 410 35 bis 42

M22 1,5 29O bis 320 29 bis 33 47O bis 540 48 bis 55

M24 1,5 360 bis 410 37 bis 42 6O0 bis 68O 61 bis 70

H INWE ISE:

r Die in der Tabelle angegebenen Werte gelten für das Festziehen unter folgenden Bedingungen

a. Die Schrauben und Muttern sind galvanisiert und aus kaltgeschmiedetem Stahl gefertigt.

b. Es werden galvanisierte Stahlunterlegscheiben verwendet.

c. Alle Muttern, Schrauben und Unterlegescheiben sind trocken.

. Die in der Tabelle angegebenen Werte gelten nicht:

a\Wenn Zahnunterlegscheiben oder Federringe verwendet werden.

Kunststoffteile festgezogen werden.

fWenn

c. Wenn Schrauben in Kunststoff- oder Spritzgußmuttern eingedreht werden.

d. Wenn Schneideschrauben oder selbstsichernde Muttern verwendet werden.

.In folgenden Fällen müssen die in der Tabelle angegebenen Werte reduziert werden.'

a. Wenn Federringe verwendet werden. aul 85o/o

b. Wenn Gewinde- und Lageroberf lächen mit Öl verschmutzt sind. auf 85o/o

0-i 5


EMPFOHLENE SCHM IERM ITTEL

Beschreibung

Motoröl Getriebeöl Mehrzweckfett Bremsf lüssigkeit

SAE-K lassif ikation

SD, SE

AP l-K lassif ikation

GL_4, GL_5

SAE #BO

BP Hypogear

80 EP

SAE J310a

(gleichwertig zu

NLGI-2)

BP Energrease

L2 Multi-purpose

SAE Jl703

BP

CASTBOL

Castrol GTX

Castrol GTX2

Castrolite

Castrol GTZ

Castrol Hypoy

Light 80

Castrol Hypoy

880

Castrol

LM Grease

O Motor 07 Hypoid 8O LB 1O

Duckharn

Esso

UNIFLO

Extra Motor Oil

Esso Gear Oil

GX 80

Esso

Multi-purpose

Grease

RONEX MP

Getty

Veedol

Veedol Multigear

B Lubricant

80-90

Veedol Multigear

Lubricant 80

Veedol

All-purpose

G rease

Shell

Super Motor Oil Shell Spirax Shell Retinax A Shell Donax B

"Brake and

Clutch Fluid"

Total

Total Super

Total Antigrade

GTS

Total Extreme

Pression

Total Multis

TOTAI HBF

rotalFtuid sf

0-16


UMRECHNUNGSTABELLE

UMRECHNUNGSTABELLE

Größe Metrische Einheit Symbol U mrechnu ngsfa ktor

LANGE

Millimeter

Meter

K ilometer

mm

m

KM

FLACHE

Ouadratmillimeter

mm2

Ouadratzentimeter

cm2

VOLUMEN

Kubikzentimeter

Liter

cm3

Itr

1 Liter = 1000 cm3

MASSE Kilogramm Kg

KRAFT

DREHMOMENT

Newton

N

i kp = 9,80665 N

1N=0,10197kp

Newtonmeter Nm 1 mkp = 9,80665 Nm

i Nm = 0,'10197 mkp

LEISTUNG Kilowatt KW 1 PS = 0,75355 kw

1 kW = 1,355 PS

DR UCK

Bar

bar

1 kq/cmz = 0,98'l bar

1 bar = 1,O2 kp/cm2

K i lopascal

kPa

1 kp/cm2 = 98,07 kPa

1 kPa = O,OiO2 kp/cm2

o-17


BAUGRUPPE 1 IF.-

tutoToR

ALLGEMEf NES......... .............1-2

Wartungsdaten............. 2

Einzelteile und Wartungspunkte... 2

Fehlersuche 3

MOTORAUFHANGUNG............... ........:.. 3

MOTOR/GETRIEBE-EINHEIT 5


ALLGEMEINES

ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Anzugsmomenb

Beschreibung

Anzugsmomente

Vorderes Dämpfungslager - Motor

Nm {mkp) 13 bis 20 (1,3 bis 2,0)

Vorderes Dämpfungslager - Ouerträger

30 bis 40 (3,0 bis 4O)

Hintere Motoräufhängung - Ouertraverse

13 bis 20 (1 ,3 bis 2,0)

Hintere Motorauf hängung

- Motor

20bis24 Q,Obia2,4l

Ouertraverse - Karosserie 10 (1,0)

EINZELTEILE UND WARTUNGSPUNKTE

_______../

'-.-.

.)

-r---=\

J-'

'

a-'-s-*'-

/5

-6

,7

-8

ß

fl--D

tl

@

1.

2.

?

4.

5.

7.

R

9.

Wärmeschutz

Vorderer Dämpf u ngslageranschlag

Vorderes Dämpf ungslager der Motorauf hängung

Ouertraverse

Gummipuffer

Distanzhülse

Platte

S icheru ngsscheibe

Hinteres Dämpfungslager der MotorauJhängung

13 bis 20

30 bis 40

20 bis 24

10

1 ,3 bis 2,0

3,0 bis 4,0

2,O ttis 2,4

1,O

t-z

YO1 501

Abb. 1 Einzelteile und Wartungspunkte der Motoraufhängung


ALLGEM EI NES/ MOTORAUFHANGU NG

FEHLERSUCHE

PROBLEME MIT DER MOTOR.

AUFHANGUNG

Übermäßiges Wanken oder

starke Vibrationen des

Motors (Motor in

Übermäßige

Betriebsgeräusche

Gerissene Gummiteile

des Dämpfungslagers

Lose Befestigungstei le

Lose Befestigungstei le

MOTORAUFHANGUNG

AUSBAU

Vordere Aufhängung

D [o'l;7ä'

o Die lvluttern und Schrauben des vorderen

Dämpfunoslaoers lösen.

v

a

7,. '/'

Abb. 2 Ausbau des vorderen Dämpfungslagers

oEine Kette an den dafür vorgesehenen Stellen

befestigen.

r Mit einem Flaschenzug den Motor hochheben

und die Dämpfungslager ausbauen.

Vorsicht

Den Motor nicht zu hoch anheben, um die Kühlerund

Kraftstoffschläuche und die Kabel nicht zu

beschädigen.

Abb.3 Anheben des Motors


Hintere Aufhärgung

oDas Getriebe mit einem Wagenheber abstÜtzen.

o Die Ouertraverse und das Dämpfungslager

entfernen.

PRÜFUNG

Risse, Ablösung und

Verformu ng

Risse, Ablösung und

Verformung

Verbiegung und

Korrosion

und

Alterung

Abb. 5 Prüfung der Motoraufhängung

EINBAU

Vorderes Dämpfungslager

o Die Arretierungslasche muß mit dem Loch

ausgerichtet sein.

./'

Abb. 6 Einbau des vorderen Dämpfungslagers

Hinteres Dämpfungslager

o Das hintere Dämpfungslager

Richtung einbauen.

in der

gezergren

Vorsicht

Gummiteile nicht verziehen

Benzin oder öl behandeln.

und niemals mit

Y01 512

7 Einbaurichtung des hinteren Dämpfungslagers

1-4


MOTORAUFHANGUNG/ MOTOR/GETRIEBE-EI NHEIT

o Die Laschen der Sicherung umbiegen.

Abb. 8 Hintere Motoraufhängung

MOTOR/ GETRI EBE.EI NHEIT

AUSBAU

r Die Motorhaube abnehmen.

o Die Batterie und das Luftfiltergehäuse entfernen.

o Das Motorkühlmittel und das Getriebeöl ablassen.

o Folgende Teile in der nummerierten Reihenfolge

lösen bzw. ausbauen.

11,12,13,14,15

9 Ausbau der Motor/Getriebe-Einheit

Y01 51 7


MOTOR/ GETRIEBE.EI NHEIT

(1 ) Gaszug

Starterk laPPenzug

,:f

/

)

Abb. 10 Lösen des Gas- und Startgrklappenzug!

(2) Heizungsschläuche

Unterdruckschlauch des Bremskraftverstärkers

(3) Kraftstoffschläuche

,,--\/,äd1\

'FS^ '/

RrrLi_[/Jk_,q

J[Mffi

^g

B remskraf werstä rker-U nterdruc

Do g

\e

Abb. l2 Lösen der Kraftstoffschläuche

(4) Kabel zum Unterbrecherkontakt

Hochspannu ngskabel

Kabel der Küh lwassertemperaturanzei ge

t-o

13 Lösen des HochsPannungskabels


MOTOR/GETRI EBE.EI NHEIT

(5) Anlasser-Kabelbaum

Motormassekabel

{}

Pumoe filr die Servolenkung (fallsvorhanden)

Abb. 15 Ausbau der Pumpe für die Servolenkung

(7) Ölkühlerschläuche für Automatikgertiebe

(8)

Kühlersch läuche

Kühler und Venti latorgehäuse

Abb. 16 Losen der Ölkühlerschläuche

Ausbau des Kühlers


(9) Lichtmaschinen-Kabelbaum

Verbindung der Öldruckanzeige

Abb. 18 Lösen des Lichtmaschinen- und Öldruckanzeige-

Kabelbaums

(10) Vorderes Auspuffrohr

a)M

Abb. 19 Lirsen des vorderen Auspuffrohrs

(1 1) /

Tachometerwelle

-/ // ll/l

//t

/

Kabelbaum

/

des Rückfahrleuchtenschalters

für Schaltgetriebe

(12\ Kardanwelle

Lösen der Tachmeterwelle und des Rückfahrleuchtenschal

ter- Kabel baumes

21 Abnehmen der Kardanwelle

1-8


MOTOR/GETRIEBE.EINHEIT

(13) Kupplungszug

e7

\,

ffiP

Kxt-- ,A

Abb. 22 Lösen der Kupplungsbetätigung

14) Ouertraverse und Dämpfungslager (Schalt.

getriebe)

Schalthebel (Schal tgetriebe)

HINWEIS:

Vor dem Ausbau den Schalthebel in Leerlaul

stel len.

t

(15) Schaltstangen (Automatikgetriebe)

Ouertraverse und Dämpfungslager (Automatikgetriebe)

Abb.24 Lösen der Verbindungen mit dem Schaltgetriebe

e6eZl ,';:

z-__1i(

Abb. 25 Lösen der Verbindungen mit dem Automatikgetriebe

1_9


MOTOR/ GETRIEBE.EI NHEIT

(16) Befestigungsschrauben des vorderen Dämpfu

ngsl agers

o Mit einem Flaschenzug die Motor/Getriebe

Einheit schräg aus dem Motorraum herausheben.

Abb. 26 Lösen der vorderen Motoraufhängung

EINBAU

oVor dem Einbau der Motor/Getriebe-Einheit

die vorderen Dämpfungslager am Achskörper

befestigen.

Abb. 27 Herausheben der Motor/Getriebe-E i nheit

rEinen Lappen auf den Zylinderkopf legen,

um Beschädigung der Spritzwand zu vermeiden.

o Alle entfernten Teile, wie Kabel, abgetrennte

Kabelbäume usw., wieder befestigen.

o Folgende Arbeiten ausführen:

(1) Kühlwasser in das Kühlsystem einfüllen.

(2) Getriebeöl einfüllen (Schalt- und Automatikgetriebe).

(3) Die Kupplungsbetatigung einstellen.

(4) Den Gaszug einstellen.

(5) Die Motorhaube ausrichten.

Abb. 28 Einbau des vorderen Dämpfungslagers

Y01 501

1-10

Abb. 29 Einbau der Motor/Getriebe'Einhert


BAUGRUPPE 3

I

KRAFTSTOFF.

ANLAGE

ALLGEME|NES......... ............ 3-2

Wartungsdaten ............ 2

Technische Daten........

z

Einzelteile 2

Fehlersuche 3

KRAFTSTOFFTANK 4

KRAFTSTOFFLEITUNG .............. 11

i


ALLGEMEINES

ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Anzugrmomente

Beschreibung

Ablaßschraube

Kraftstofftank an Karoserie

Anzugsmomente

Nm (mkpl 15 bis 25 (1 ,5 bis 2,5)

25 bis 30 (2.5 bis 3,0)

TECHNISCHE DATEN

Beschreibung

Tank inhalt

K raftstoffrück lauf

K raftstof fverdu nstu ngsänlage

Technische daten

60

vorhanden

Abscheidetank, Zweiwegeventi I

}'

EINZELTEILE

A163AH, A164AH mit Einzelvergoser

vom Vergaser

A164AH mit Doppelvergaser

zum

Vergaser

K raftstoffi lter

E lektrische Kraftstoff pumpe

3-2

Abb. 1 Einzelteile der Kraftstoffanlage


FEHLERSUCHE

PROBLEME MIT DER

KRAFTSTOFFANLAGE

Klafßtoff tdtt aus.

Kraftrtofftufnhr nidrt

ar*ricftend

Lose Klemme am Kraftstoffrohr

oder -schlauch

Wasser im Kraftstoffilter

Risse oder Beschädigungen des

K raf tstoff roh rs oder -sch lauchs

Risse oder Beschädigungen des

K raftstofftanks

I nnenseite des K raftstof ftanks

verostet bzw. verschmu?t

t


KRAFTSTOFFTANK

KRAFTSTOFFTANK

EINZELTEI LE UND WARTUNGSPUNKTE

A163AH

A164AH mit Einzolvorgüor

2,9 2,4 4 2,C

P

I

e7

u

9, F 1O,G

13,M

Y03545


A164AH mit Doppelyorgsror

Einbaurichtung

des Kraftstoffilters zur Kraftstoffpump€

to,G

FälfrR

cä ^

Yiä v

-i tr-\

-$=-==---

.u .------

I

1. Gummitülle

2. Entlüftungsschlauch

3. Kraftstotfstandgeber

4. Zweiwegeventil

5. Abscheider

6. Tankdeckel

7. Einfüllstutzenabdeckung

8. Überlauf leitung

9. Zufuhrschlauch

10. Rückführungsschlauch

1 1. Kraftstoffleitungen

12. Tankf ilter

13. Ablaßschraube

14. Elektrische Kraftstoffpumpe

1 5. Kraftstoffilter

16. Schutz

1 7. Kraftstoff-Regelventil

18. Kraftstofftank

A

tJ

c

D

E

F

H

I

Schlauchgröße

I nnendurchmesser

(mm)

Lösungsmittel zum Reinigen der

Tankinnenwände

1. Trichloräthylen

2. Neutrale Emulsionsreiniger

Lange (mm'

680

6 140

6 100

6 220

6 180

8 420

6 320

8 220

8 170

Auzugsmoment

M

N

Nm

'15 bis 25

25 bis 30

mKp

1,5 bis 2,5

2,5 bis 3.0

E inzelteile und Wartu ngspunkte des

K raftstofftanks

Y03534

3-5


KRAFTSTOFFTANK

AUSBAU

Zweinngwentil und Tankfilter

o Den Kofferraumboden freilegen und den darin

befindl ichen Deckel entfernen.

r Das Zweirarcgeventil ausbauen.

t

Abb. 3 Ausbau d€s Zweiwegev€ntils

o Die Schläuche von den Kraftstoff leitungen lösen'

o Die Kraftstoffleitungen vom Tank lösen'

o Den Filterverschluß

entfernen.

öffnen und das Tankfilter

Abb. 4 Abnehmen der Kraftstoffleitungen

Abb. 5 Ausbau des Tankf ilters

Y0351

Karftstoffstandgeber

oDen Kofferraumboden freilegen und den darin

befindlichen Deckel entfernen.

r Die Steckverbindung des Kraftstoffstandgebers

tren nen.

r Den Stecker vom Kraftstoffstandgeber lösen

(siehe BAUGRUPPE '16 ELEKTRISCHE

ANLAGE).

3-6

v

\,n

\\=j)

LIF

r .

\ \\ vn?l

Abb. 6 T rennen des K raf tstof f stand gebersteckers


KRAFTSTOFFTANK

Krafßtoffilter auf A164AH mit Doppelvergaser

r Das linke Hinterrad abnehmen.

o Das Abdeckblech der Kraftstoffleitungen entfernen.

>\

R

Das aK

raftstoff i I ter ausbauen.

hs:. t il)_:_--1 vossr

Abb. 7 Entfernen des Kraftstoffleitung-Abdeckblechs

)\ \

\\

,-€

Kraftstofftank

o Den Tankdeckel entfernen.

o Die Ablaßschraube entfernen, um den Kraftstoff

abzulassen.

Abb. 8 Ausbau des Kraftsotffilters

fui:)

o Die Stecker des Kraftstoffstandgebers und der

elektrischen Kraftstoffpumpe lösen, falls damit

ausgerüstet (siehe BAUGRUPPE 16 ELEKTBIS-

CHE ANLAGE).

Abb.9 Lösen der Ablaßschraube

Abb. 10 Lösen des Kraftstoffstandgebers und PumpenstecKers

3-7


Das linke Hinterrad abnehmen.

o Das Abdeckblech der Kraftstoffleitungen entfernen.

o Den Entlüftungsschlauch

lösen.

von der Karosserie

Abb. 1 1 Entfernen des Kraftstoffleitung-Abdeckblechs

o Die Kraftstoffschläuche von den Kraftstoffleitungen

abnehmen.

Abb. 1 2 Lösen des Entlüftungsschlauchs

o Den Kraftstofftank entfernen.

Abb. 13 Abnehmen der Kraftstoffschläuche

e

Y03524

I

irl \

,'

14 Ausbau des Kraftstofftanks


KRAFTSTOFFTANK

o Das Kraftstoffilter und die

stoffpumpe ausbauen, falls

elektrische Kraftdamit

ausgerüstet.

-t

PRÜFUNG

I

Fun ktionstüchtigkeir

(Siehe KONTROLLE DES

ZWEIWEGEVENTILS.)

Fu nktionstüchtigkeit

(Siehe BAUGRUPPE 16.)

Risse und

Verformung

Risse und

Verbiegung

Betriebsfu nktion

(Siehe Werkstatt-

Anleitung,,MOTOR".l 'l

(\\

I

Fu n kt i onstüchtigkeit

Staub- oder

Wassereinschluß,

Beschädigung

e

g

e e

@

Außen: Verformung, Korrosion und Risse

lnnen: Staub und Fremdkörp€r

e Falls das Kraftstoffilter Wasser enthält, den

Auslaß nach unten richten und Druckluft durch

den Einlaß einblasen.

Prüf u ng des K raf tstof ftanks

Y03534

Y03545

Abb. l7 Reinigen des Kraftstoffilters

D03029

3-9


KRAFTSTOFFTANK

Kontrolle des Zweiwegeventils

o Leicht in den Ein- und Auslaß blasen. Falls die

Luft nach anfänglichem leichtem Widerstand

durchströmt, kann das Ventil als in gutem

Zustand befindlich angesehen werden.

I

Abb. 18 Prülung des Zweiwegwentils

EINBAU

o Das Kraftstoff-Regelventil muß mit dem Vorsprung

nach oben gerichtet eingebaut werden.

Abb. 19 Einbau des Kraftsto{f-Regelventils

K raftstoff tankseite

Y03527

o Der Kraftstoffschlauch muß bis zur Ausbuchtung

auf das Rohr geschoben werden.

Einschublänge

Ausbuchtung

D0351 7

Abb. 20 Anschluß der Schläuche an die Rohre

?_1n


KRAFTSTOFFLEITUNG

KRAFTSTOFFLEITUNG

EINZELTEI LE UND WARTUNGSPUNKTE

A163AH, A164AH mit EinzelYügoser

K raftstofftankseite

zur

Kraftstoffpumpe

d. *\

fi

ü"

vom Vergaser

Cö.

@Rffi

"de(e

ffre

* llä's

ea

6

I inbaurichtung

A|64AH mit Doppolvorgasor

vom Vergaser

fil-I[--t

SI-L--E].vom

t

zur Kraftstoffpumpe

Krartstofftank

F03507

rL. Rücklaufschlauch

HauPtschlauch

J

'*3. Kraftstoffilter

4. Rücklauf leitung

5. Hauptleitung

6. Schlauchanschluß

PRÜFUNG

A

ö

D

E

!l"l9Yf\

messer tmm,

6 320

8 300

8 320

6

'l 10

I 240

Länse (mm)

Abb. 21 Einzelteile und Wartungspunkte der Kraftstoffleitung

Staub- oder Wassereinschluß

bzw. Beschädigung

(Siehe Abb. l9)

Risse und Alterung

F2

\Jta

R isse, Biegung, Verformung

und Verstopfung

Abb. 22 Prüfung des Kraftstoff ilters

3-11


ü

e


BAUGRUPPE 4

II

tl

KUHLSYSTEM I

ALLGEMEf NES ........ .............4-2

Wartungdaten.....,...... 2

Technische Daten........ 2

Einzelteile 3

Wartungspunkte.......... 4

Meßinstrumente..-...-... 5

Fehlersuche 5

Wartungsarbeiten im eingebauten Zustand 6

I

KÜHLER 6

FROSTSCHUTZM|TTEL................ 9

4-1


ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Soll- und Grenzwerte

Beschreibung

Sollwert

K ühler-Prüfd ruck

Ü berdruckvent i l -Öf f nu ngsdruck

bar

(kPa; kp/cmzl

AI63AH, A164AH

mit Einzelvergas€r

08 bis 1,0

(80 bis 1O0;08 bis 1.0)

1,6

4164AH mit

Doppelvergaser

(160; 1,6)

0,75 bis 1,05

(75 bis 105; O,75 bis 1,O51

Kühlmittel

Beschreibung

Kühlmittelmenge

A163AH, A164AH

mit Einzelvergaser

A164AH mit

Doppelvergaser

TECHNISCHE DATEN

Küh lu ng

Beschreibu ng

KÜhlmittelmenge

Kühler, Zylinderblock und

Heizu ngsschlauch

Kühler

A163AH, A164AH mir

E inzelvergaser

A164AH mit Doppelvergaser

Ausgleichsbehälter

Bauart

Fassungsvermögen

A163AH

Ltr.

Ltr.

A1 63AH mit Automatikgetriebe

Al 64AH mit Schaltgetriebe

Kühlleistung

A163AH, A164AH mit

Einzelvergaser

A 1 64AH mit Doppelvergaser

Küh ler-Versc h lußdeckel

kcal/h

Ventil-Öff nu ngsdruck

Überdruckventil bar (kPa; kp/cm2 )

A163AH, A164AH mit

Einzelvergaser

A 1644H mit Doppelvergaser

U nterdruckventi I

A163AH, Ai64AH mit

Einzelvergser

A163,4H mit Doppelvergaser

Technische Daten

Zwangsu mlauf -Wasserl küh lu ng

9

0.65

Druckkühler mit gewellten Kühlrippen

2

1,8

2,7

25 000

31 300

O,8 bis 1,0 (80 bis 1O0; O,B bis 'l ,0)

0,75 bis 1,05 (75 bls 105; 0.75 bis 1 ,05)

-O,05 bis -0,10 (-5 bis -10; -0,05 bis -O,10)

weniger als -0,O5 (weniger als

-5; weniger als -O,O5)

4-2


ALLGEMEINES

EINZELTEILE

KOHLER

'--g

9

Kühler

Kühler-Verschlußdeckel

Oberer Kühlerschlauch

U nterer Kühlerschlauch

Ausgleichsbehä lter

Vent i latorgehäuse

U nterer Venti latorgehäuseei nsatz

Ablaßschraube

cummiplatte (A1 64AHNGL6)

'lO. Ölschlauch (Rücktauf zum Automatikgetriebe)

1 1. Ölschlauch (Zufluß vom Automatikgetirebe)

1 2. Ölleitu ng ( Rücklauf zum Automatikgetriebe)

13. Ölleitung (Zufluß vom Automatikgetriebe)

14. Überlaufrohr

Abb. 1 Einzelteile des Kühlers

4-3


ALLGEMEINES

WARTUNGSPUNKTE

Mit Hilfe des Prüfgerätes.für den Kühler-

Verschlul3deckel einen Druck von 1,6 bar

(1 6o kPa; I ,6 kp/cm'z ) anlegen, um den Kühler

auf Kühlmittel-Austritt zu kontrolliere4

O:8 bis I,0 | 80 bis 1

0,75 bis 1,05 i 75 bis 105

Bei kaltem Motor sollte sich der Kühlmittelstand

zwischen den Markierunoen

FULL und LOW

be{i nden.

44

Abb. 2 Wartungspunkte am Kühler

Y04502


MESSINSTRUMENTE

Anwendung

Anwendungsw€ise

Prüfung des Kühlers auf

Küh lm ittelaustritt

Prüfung des öffnungsdrucks

des Überdruckventils

im Kühler-

Verschlußdeckel

Messung des spezif ischen

Gewichts {der Dichte}

des Kühlmittels

D ichtemesser für Frostschutzm ittel

E04506

FEHLERSUCHE

UNZULASSIG HOHE KÜHL.

MITTELTEMPERATUR

Kühlerschlauch oder

H eizu ngssch lauch

locker oder beschädagt

Kühler-

Verschlußdeckel

schadhaft

ittel tritt aus

Verschmutztes

Kühlmittel

Kühlmittel tritt

am Thermostat

oder an der Kühlwasserpumpe

aus.

4-5


WARTUNGSARBEITEN IM EINGEBAUTEN

ZUSTAND

Präf u ng auf Kühlminel-Austritt

.Den Motor anlassen und warten, bis sich das

Kühlmittel auf SOoC bis gOoC erwärmt hat.

o Den Kühler-Verschlußdeckel abnehmen und

Kühlmittel bis zum Einfüllstutzen und bis zur

,,FU LL"-Markierung des Ausgleichsbehälters auffü

llen.

Abb. 3 Nachfüllen von Kühlmlttel

r Das Prüfgerät für den Kühler-Verschlußdeckel

anbringen und einen Druck von 'l ,6 bar (160 kPa;

1,6 kp/cm2 ) anlegen.

oFalls die Anzeige des Prüfgerätes abfällt, dann

ist der kühler undicht, und es tritt KÜhlmittel aus'

Die schadhafte Stelle auffinden und reparleren'

xÜxleR

AUSBAU

o Das negative Batteriekabel abklemmen.

o Den Warmwasserregulierhebel in die orangefarbene

Stellung schieben.

oDen Kühler-Verschlußdeckel abnehmen und die

Ablaßschraube öff nen, um das Kühlmittel

abzulassen.

r Die Überlaufleitung aus dem Kühler ziehen.

Abb. 4 Prüfung des Kühlers auf Dichtheit

\\ \t \\

\\

\l

\,

Abb. 5 Ablassen des Kühlmittels

r Den oberen und unteren Kühlerschlauch lösen

-]Lft(@)-JY

' I !' i"_-_z r' \ '

Abb. 6 Lösen der Kühlerschläuche

4-6


. Die Befestigungsschrauben des Kühlers entfernen.

. Den unteren Ventilatorgehäuseeinsatz entfernen.

o Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe

ffi.lili3äliT"l",t!ffi t,,? 3,, l'"

HINWEIS:

Darauf achten, daß das Automatikgetriebeöl

nicht aus den ölschläuchen tropft.

o Den Kühler herausnehmen.

das

öt-

o Das Ventilatorgehäuse vom Kühler nehmen.

unt€r€r

Venti latorgehäuseeinsatz

Abb. 7 Entfernen der Kühler-Befestigungsschrauben

PRÜFUNG

Abb. I Lösen der ölschläuche

Kühler und Schläuche

Risse, Beschädigung

und Alterung

Kühlmittelaustritt,

Verstopfung und

Beschädigung

Beschädigung

Kühlmittelaustritt. Korrosion,

Beschädigung, Kesselstein und

Rost

,/

Risse, Beschädigung und

Alterung

Abb.9 Prüfung des Kühlers und der Schläuche

Y04502

4-7


KUHLER

Kühler-Venchlußdeckel

Alterung

Beschädigung und Sprünge

Alterung

Beschädigung und Sprünge

Plüfung des Überdruckventil-öffnungsdrucks

o Das Verschlußdeckel-Prüfgerät am Kühler-

Verschl ußdeckel anbri ngen.

o Den Druck auf den voroeschrlebenen Wert

erhöhen.

Öffnungsdruck des Ü berdruckvenils

A163AH, A164AH mit

Einzelvergaser

0,8 bis 1,0 bar

(80 bis 100 kPa; 0,8 bis 1,0 kP/cm2 )

A1 64AH mit Doppelvergaser

0,75 bis 1,05 bar (75 bis 105 kPa;

0,75 bis 1,05 kp/cm2 )

Abb. 1O Prüfung des Kühler-Verschlußdeckels

Abb. 1 'l Prüfung des Überdruckventil-Öffnungsdrucks

oDen vorgeschriebenen Druck fLir 5 bis 6 Sekunden

aufrechterhalten und darauf achten, ob der

Druck während dieser Zeitspanne abfällt.

o Falls verbogene oder eingedrückte Kühlrippen

vorhanden sind, sind sie wie in der Abbildung

gezeigt zu reParieren.

EINBAU

o Die Kühlerschläuche genügend weit aufschieben

und festklemmen.

. Kühlmittel bis 20 mm über die Kühlrippen und bis

zur,,F -JLL"-Markierung des Ausgleichsbehälters

au ffül I en.

Abb. 12 Reparatur von Kühliippen

II

/---_-l,

Abb. 13 Anschließen des Kühlerschlauches

4-8


xünun,/ rnosrscHuTzMtrrEl

Empfoh lenes Frostschu tzm ittel

Hochwertiges Frostschutzmittel auf

Athylenglykolbasis

(Siehe,,FROSTSCHUTZMITTEL". )

Kühlmittelmenge

A163AH, A'l64AH mit

Einzelvergaser .... ..... .7 Ltr.

A164AH mit Doppelvergaser -9 Ltr.

o Den Motor laufen lassen, bis das Kühlmittel die

normale Betriebstemperatur erreicht hat. Den

Kühlmittelstand nochmals prüfen und falls

notwendig Küh lmittel nachfül len.

Abb. 14 Nachfüllen von Kühlmittel

IOSTSCHUTZM|TTEL

]9TESSUNG DER KONZENTRATION

o Mit Hilfe eines Dichtemessers das spezif iscne

Gewicht (die Dichte) des Kühlmittels messen.

rAuch die Tenrperatur des Kühlmittels messen

und danach gemäß nachfolgender Tabelle die

Konzentration in Abhängigkeit von der Temperatur

und dem spezifischen Gewicht bestimmen.

Abb. 15 Messung des spezifischen Gewichts (der Dichte)

des Kühlm ittels

Zusammenhang zwischen Froctschutzmittel- Konzentration u nd Dichte des Kühlmittels

Die nachfolgende Tabelle kann nur für das Kühlmittel DIA-QUEEN LONG-LIFE COOLANT verwendet

werden.

Küh lm ittel-Temperarur (" C ) u nd spezif isches Gewichl

10 20 30 40 50

Gef rierpun kt

('c)

Sichere

Betriebstemperatur

("C)

Kühlm ittel-K onzentration

(Volumsprozent)

lo37

I ,UJZ+ 1,031 1 ,O27 1,O23

-9 -4 2O/o

Yloas 1 ,O42 1.038 1 ,O34 1,O29 -tz -7

25o/o

1,054 1.O50 1,046 1 ,O42 1,036 -to

3Oo/o

1.063 1,058 1,O54 1 .O49 1,O44

-20 -15 35%

1 ,O71 1 ,067 1,062 1 ,O5l 1 ,O52 -25 -20

4Oo/o

1 ,O79 1 .O14 1.069 1,064 'l ,058 -30 -25

4So/n

1.087 1.O82 1,076 i .070 1.064

-36 -Jl 5Oo/o

r,095 1 .090 1.084 1 ,O17 1 ,O70 55o/o

Beispiel : Bestimmung der sicheren Betriebstemperatur für das Kühlmittel/Frostschutzmittel-Gemisch

Die sichere Betriebstemperatur reicht bis zu -15"C, wenn das spezifische Gewicht des

Kühlmittels i ,058 bei einer Kr.ihlmittel-Temperatur von 20"C betragt.

4-9


BAUGRUPPE 5

ANSAUG- UND

ALLGEMEINES

Wartungsdaten

Technische Daten

Einzelteile

Wartungspunkte

Fehlersuche

5-2

2

2

3

4

4

AUSPUFFROHRE UND

SCHALLDAMPFER


ALLGEMEINES

ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

SolF und Grcnzwette

Beschreibung

Wartungsdaten

Sollwert

Federlänge der Verbindung

Anzugsmomente

Beschreibung

Vorderes Ausouffrohr A - Krümmer

Vorderes Auspuffrohr A - Halterung

Vorderes Auspuffrohr A -

vorderes Auspuffrohr B

Vorderes Auspuffrohr B

- Aufhänger

Vorderes Auspuffrohr B

- mittleres Auspuffrohr

Mittleres Auspuffrohr

- Hauptschalldämpfer

Anzugsmomente

Nm

(mkpl

20 bis 3) (2,0 bis 3,0)

20 bis 3O (2.0 bis 3,01

3O bis 4O {3,0 bis 4.O}

8 bis 15 (0,8 bis 1,5)

20 bis 3O (2,0 bis 3,Ol

20 bis 30 (2,0 bis 3,Ol

TECHNISCHE DATEN

Beschreibung

Auspuffan lage

Schalldämpfer

Verbindung

Aufhängung

Technische Daten

E x pansionsgefäßt

Kugelgelenk

Gummiringe


ALLGEMEINES

EINZELTEILE

A163AH

I

&

@

2qo

:.5o@

\/ü

8=-

"€

*

t+ ./8 (

@VU

\



\



1. Dichtung

2. Vorderes Auspuffrohr A

3. Vorderes Auspuffrohr B

4. Aufhänger

5. Wärmeisolator

6. Miitleres Auspuffrohr

7. HauptschalldämPfer

8. Gummiring

Abb. I Einzelteile der Auspuffanlage

Y05501

5-3


ALLGEMEINES

WARTUNGSPUNKTE

und rechte Gummirinqe in

lm Winket montieren_-

@

Är

4

CJ

9t{*---- --t /

\B

'+r-=--B

Anzugsmoment

A

B

Nm

30 bis 40

2O bis 30

I bis 15

mkp

3,O bis 4,O

2.0 bis 3,0

08 bis 1 ,5

Abb. 2 Warrungspunkte der Auspuffanlage

Y05501

FEHLERSUCHE

PROBLEME MIT DEM

AUSPUFFROHR

Abgase treten aus.

Ungewöhnl iche Bariebsgeräusche

Lose Verbindungen

Trennwand im Schal ldämpfer

gebrochen

Gebrochenes Rohr oder gebrochener

Schalldämpfer

Gebrochene Gummiringe

oder Aufhänger

Auspuffrohr oder Schal ldämpfer

b€rührt Fahrgestell

Auf puf f rohr oder Schal ldämpfer gerissen


AUSPUFFROHRE UND SCHALLDAMPFER

AUSPUFFROHRE UND SCHALLDAMPFER

AUSBAU

.Die Verbindung an den folgenden Stellen lösen

und die Aufpuffrohre und den Schalldämpfer

entfernen.

Abb. 3 Ausbau der Auspuffrohre und des

Y05501


AUSPUFFROHRE UND SC}IALLDAMPFER

PRÜFUNG

Verschleiß und Risse

Verschleiß und Risse

Korrosion und

Beschädigung

@,

tft

l'.

Beschädigung

Korrosion und Beschäd igung

EINBAU

oBei der Verbindung müssen die Muttern, welche

die Federn zusammendrücken bis zur vorqeschriebenen

Länge eingeschraubt werden.

Y05501

Abb. 4 Prüfung der Auspuffrohre und des Schalldämpfers

Federlänge A

43 mm

Abb. 5 Federlänge der Verbindung

o Die Gummiringe so anbringen, daß sie links und

rechts im gleichen Winkel zum Fahrzeugboden

stenen.

Abb. 6 Anbringen der Gummiringe

F05009

5-6


GASGESTÄNGE

ALLGEMEINES . 7_2

Wartungsdaten ............

Technische Daten

Einzelteile und Wartungspunkte

Fehlersuche

GASZUG UND .PEDAL ...........,...

2

2

2

3

4

STARTERKLAPPENZUG

7-1


ALLGEMEINES

ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Soll- und Grenzrverte

Beschreibung

Sollvwn

Spiel des Gaszugs

Spiel des Starterklappenzu gs

mm

mm

Wartungsdaten

Obisl

2bis3

Anzugsmoment

Beschreibung

Anzugsmoment

Einstellmutter des Starterklappenzugs Nm (mkp) 3 bis 4 (0,3 bis 0,4)

TECHNISCHE DATEN

Beschreibung

D rosselbetätigung

Starterklappe

Einzelvergaser

Doppelvergaser

Technische Daten

Seilzug

Automatisch

Handbedient

EINZELTEILE UND WARTUNGSPUNKTE

Gasrug

N

Spiel des Gaszugs

@x

1.

2-

4.

5.

Gaszug

Gaspedal

Gaspedalträger

Rückholfeder

Pedalgummi

YO7501

Abb. 1 Einzelteile und Wartungspunkte des Gaszugs

1a


ALLGEMEINES

Starterklappenzug

Einstellung des Starterklappenzugs'/

2.

3.

Starterk lappenzug

Sicheru ngsmutter

Chokeknopf

Y07518

Abb. 2 Einstelteile und Wartungspunkte des Sta.terklappenzugs

FEHLERSUCHE

PROBLEME MIT DEM

GASGESTANGE

PROBREME MIT DER

HANDBETATIGTEN

STARTERK

Drossel klappe schließt oder

öffnet nicht vollständig

Gaspedal läßt sich nur schwer

betätigen (übermäßige Kraft

erforderlich)

Startrklappenzug

klemmt

Rückholfeder schadhaf t

Gaszug nicht richtig eingebaut

Seilzug falsch eingebaul

Gaszug nichr richtig geschmiert


GASZUG UND .PEDAL

GASZUG UND .PEDAL

AUSBAU

Gaszug

o Das Luftf iltergehäuse entfernen.

o Den Gaszug an beiden Enden abnehmen, die

gezeigten Klemmen lösen und den Seilzug in den

Motorraum herausz iehen.

Abb. 3 Lösen des Luftfiltergehäuses

\ r-,'-'

\\ \ \Y07510

Abb.4 Lösen des Gaszugs

Y07507


GASZUG UND -PEDAL

Gaspedal

o Den Gaszug vom Gaspedal abtrennen.

o Das Gaspedal von der Karosserie lösen.

'm

":lj,J;"1ff:n',*'*"n

und das Gaspedal

Abb. 5 Ausbauen des Gaspedals

NNo"otuto

PRÜFUNG

Abb. 6 Ausbau des Gaspedals

Y07513

Abrieb und Beschäd igung

an der Umhüllung

Abblätterung am Zug

und Rost

Y07501

Abb- 7 Prüfung des Gasgestänges


GASZUG UND .PEDAL/

STARTERKLAPPENZUG

EINBAU

o Schmierfett und aushärtendes Dichtmittel an

den bezeichneten Stel len auftragen.

o Darauf achten, daß der Gaszug ohne scharfe

Biegungen verlegt wirc.

Dichtmittel

auftragen.

Ew

Stirnward

fl llll S€

Abb. 8 Auftragen von Dichtmittel und Schmierfett

YO7514

oDen Gaszug einbauen und wie folgt einstellen.

Vorsicht

Bei Fahrzzugen mit automatischem Starterklappenzug

vor dem Einstellen den ll/lotor warmlaufen

lassen.

(1) Die Seilzugumhüllung bewegen, so daß

das innere Seil kein Soiel hat.

(2) Die Seilzugumhüllung wieder etwas zurückbewegen,

so daß das innere Seil ein Splel

von 0 bis 1 mm hat.

Spiel des Gaszugs

0bisimm

oDas Gaspedal leicht niederdrücken, um zu sehen

ob Soiel vorhanden ist.

Einstel len des Gaszugspiels

Abb. 10 Prüfen des GaszugsPiels

STARTERKLAPPENZUG

AUSBAU

o Das Luftfiltergehäuse ausbauen.

e Den Chokeknopf entfernen und die Sicherungsmutter

lösen.

A

Abb. 1 1 Entfernen des Chokeknopfs

Y07521

7-6


STARTERKLAPPENZUG

. Den Starterklappenzug vom Vergaser losen und

die Sei lzu gklammern abschrau ben.

. Den Starterklappenzug in den Wageninnenraum

ziehen.

HINWEIS:

Darauf achten, daß die Gummitülle in der

Spritzwand nicht beschädigt wird.

ü-

t""'

PRÜFUNG

Scheuerstellen und Beschädigungen der Seilzugumhüllung

Abb. 12 Lösen des Starterklappenzugs

Y07522

Schwergängig

Abschabung und Rosl

@0

Abb. 13 Prüfung des Starterklappenzugs

YO751

7-7


STARTERKLAPPENZUG

EINBAU

o Halbaushärtendes Dichtmittel auf die Gummitülle

in der Spritzwand auftragen.

o Nach dem Einbau den Starterklappenzug auf

(3)

AI

folgende Weise einstellen:

(1 ) Den Seilzug provisorisch am Starterklappenhebel

des Vergasers befestigen.

(2) Den Chokeknopf betätigen und prüfen, ob

die Starterklappe ganz öffnet und schließt.

Gegebenenfalls den Seilzug an einer anderen

Stelle befestigen und nochmal kontrollieren.

Den Seilzug so nachstellen, daß sein Spiel

2 bis 3 mm beträgt.

Die Einstellmutter so weit anziehen, daß

sich der Chokeknopf mit leichtem Widerstand

betätigen läßt.

Das Anzugsmoment der Einstellmutter

sollte 3 bis 4 Nm (0,3 bis 0,4 mkP)

Detragen.

Vorsicht

Ein großer Betätigungswiderstand des Ghokeknopfs

ist unter Umständen nicht auf zu starkes Anziehen

der'Einstellmutter, sondern auf Rost oder zu starke

Krümmu ng des Seilzugs zurückzuführen'

Wenn solche F u nktionrstöru ngen vermutet werden,

muß der Starterklappenzug ausgebaut, eingefettet

und ohne starke Krümmungen wieder eingebaut

werden. Danach die Funktion des Seilzugs

nochmals prüfen.

Abb. 14 Auftragen von Dichtmittel

Abb. 1 5 Spieleinstellung des Starterklappenzugs

E instellmutter

Abb. 16 Einstellung des Betätigungswiderstands

1-8


BAUGRUPPE 8 T T

KUPPLUNG

ALLGEMEINES

Wartungsdaten

Technische Daten..

E inzelteile u nd Wartungspunkte

Fehlersuche

Wartu ngsarbeiten im eingebauten Zusta nd ........

KUPPLUNGSZUG UN D-PE DAL

8-2

2

2

2

3

3

4

I

o

8-1


ALLGEMEINES

ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Soll- und Grcmworb

Beschreibung

Wartungsdaten

Pedalhöhe

Kupplungszugspiel

Pedalspiel

Pedalhub

190 bis 195

3bis4

15 bis 20

ungefähr l5O

TECHNISCHE DATEN

Beschreibung

Technische daten

Kuppl ungsbetätigu ng

EINZELTEI LE UND WARTUNGSPUNKTE

UuN*q""

ry

Einstellung des Pedals

rt

Y08502

1.

2.

J.

A

6.

7.

Kupplungspedal

Hülse

Buchse

Pedalträger

Druckscheibe

Hebel

Kupplu ngszug

Pedalhöhe [al

Spiel [bl

Pedalhub [c]

mrll

190 bis 195

15 bis 20

ca.15O

ö-z

Y08501

Abb. 1 Einzelteile und Wartungspunkte der Kupplungsbetätigung


ALLGEMEINES

FEHLERSUCHE

PROBLEME MIT DER KUPPLUNG

Kupplung kann nicht

ansgerückt ryerden.

Kupplung rutscht

Spiel des Kupplungspedals

zu klein

Kupplungspedal

schwergängig

Ungewöhnliche Betriebsgeräusche,

wenn

Kupplung bei laufendem

Motor aurge

rückt wird

Kupplungspedal steht

am Bodenbrett an, urenn

die Kupplung ausgerückt

ist.

Biegeradius des Kupplungszugs

zu klein

WARTUNGSARBEITEN IM EINGEBAUTEN

ZUSTAND

Einstellung des Kupplungspedalspiels

o Das Kupplungspedal leicht niederdrücken. um

das Spiel zu messen.

I

KuPPlungspedalspielA

15 bis 20 mm

r Falls das Spiel nicht im vorgeschriebenen Bereich

liegt, muß es auf folgende Weise eingestellt

werden:

Abb. 2 Messung des Kupplungspedalspiels

(1) Den Kupplungszug leicht aus der Spritzwand

in den Motorraum ziehen und das

Spiel mit der Mutter einstellen.

Spiel A des Kupplungszugs

3bis4mm

(2) Den Vorsprung der Kappe in die Auszackung

der Einstellmutter einsetzen, so

daß sich die Mutter nicht lösen kann.

Abb. 3 Einstellung des Kupplungszugsplels

Y08504

8-3


KUPPLUNGSZUG UND .PEDAL

KUPPLUNGSZUG UND -PEDAL

AUSBAU

Kupplungszug

o Den Kupplungszug an den unten gezeigten

Stellen lösen und in den Motorraum herausziehen.

Y08501

Abb.4 Lösen des Kupplungszugs

Kupplungspedal

o Den Kupplungszug vom Pedal abnehmen.

o Die Mutter lösen und das Kupplungspedal

entfernen.

\

t))

u

l-=-

Abb. 5 Ausbau des Kupplungspedals

8-4


KUPPLUNGSZUG UND -PEDAL

PRÜFUNG

Abnutzung

Verbiesuns

X--.t=.rüe."

ft-utgP>

oNZ:

\[.-

Verbieguns und Verdrehuns

Verdrehung

Abrieb und Beschädigung

Y08501

Abb. 6 Prüfung des Kupplungszugs und -pedals

EINBAU

oAuf die Pedalwelle

fett auftragen.

Abb. 7 Auftragen von Schmierfett

und die Buchsen ChassisoDen

Kupplungszug am Hebel befestigen'

e Den Splint stark umbiegen.

ffiP

\\

K

Abb. 8 Befestigung des Kupplungszugs


KUPPLUNGSZUG UND .PEDAL

oDie Pedalhöhe mit Hilfe der Einstellschraube

auf den vorgeschriebenen Wert einstellen.

Kupplungspedalhöhe

190 bis 195 mm

oDas Spiel des Kupplungspedals einstellen (siehe

WARTUNGSARBEITEN IM EINGEBAUTEN

ZUSTAND}.

Abb. 9 Einstellen der Kupplungspedalhöhe

Kupplangszugspiel A

3bis4mm

Kupplungspedalspiel ' ' 'ts'ois

zo mm

1 0 Einstellen des Kupplungspedalspiels

o Darauf achten, daß der Pedalhub dem vorgeschriebenen

Wert entsoricht.

Hubdes KupplungspedalsA . . .' .

ca. 150 mm

Abb. 1 1 Messung des Pedalhubes

8-6


BAUGRUPPE 9A

SCHALT.

GETRIEBE

ALLGEMEINES......... 9A-2

Wartungsdaten ...........

Technische Daten

Einzelteile und Wartungspunkte

GETRIEBE

2

2

3

4

9A-1


ALLGEMEINES

ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Getri€tetil

Beschreibung

2,3

Anzugsmomente

Beschreibung

Getriebesch rauben

An lassersch ra uben

Anzugsmomente

Nm (mkp) 43 bis 55 (4.3 bis 5,5)

22bis32 l2,2bis3,2l

20bis2i l2.Obis2,7l

TECHNISCHE DATEN

Besch rei bu ng

Schal thebelanord nung

Gebriebe-Modellnr.

Technische Daten

Mittelschaltung

KM 1 32, Fünfgang-Schaltg€triebe

VA-Z


EINZELTEI LE UND WARTUNGSPUNKTE

,.-_f

.€1_#"

\ {...,6:( -o@r .-,@

o4"

,-

'l-chalthebelknopf

2. Schalthebel

3. Staubschutzplatte

4. Getriebe

5. Auspuffrohrhalterung

6- Kupplungszughalterung

A

B

D

E

F

Nm

43 bis 55

43 bis 55

22bis32

2O bis27

2O bis27

2O bis27

Anzugsmoment

mKp

4,3 bis 5,5

4,3 bis 5,5

2,2bis32

2,O bis2,7

2,O ois 2,7

2,O bis 2,7

@

o

rÖ'

v,,

rn v

rn

v

@

Kennzeichnung

x Länge (mm)

l0x4O

10 x 65

10 x 6O

8x55

8x25

8x12

Sch rau ben kennzeich nu ng

0 e"a

Abb. 1 Einzelteile und Wartungspunkte des

Schaltgetriebes

9A-3


GETRIEBE

GETRIEBE

AUSBAU

. Das negative Batteriekabel abklemmen.

o Das Luftfiltergehäuse entfernen.

o Das Getriebeöl ablassen.

o Das vordere Ausouffrohr entfernen.

r Die in der Abbildung mit Pfeilen gezeigten

Schrauben lösen. Das Getriebe vom Motor lösen

und alle daran befestigten Teile entfernen.

Abb. 2 Ausbau des Schaltgetriebes

9A-4


GETRIEBE

. Die Kardanwelle lösen

o Die Tachomterwelle und den Kabelbaum für den

!ückfah

rleuch tenschal ter tösen.

Abb. 3


BAUGRUPPE 98

AUTOMATI K.

GETRIEBE

ALLGEMEINES .........

Wartungsdaten ............

Technische Daten

E inzelteile u nd Wartungspu nkte

Meßinstrument ..........

Fehlersuche

WAH LHEBE L.............

GETRIEBE

98-2

2

2

3

5

5

6

10

98-1


ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Soll- und Gremwerte

Beschreibung

Sollwerte

Wählhebel-Betätigu ngsk ratt

Abstand zwischen d€r Seite des Anlaßsperr- und

Rtickwärtsgangschalters und dem Wählhebel

N (kp)

mm

Sollwene

20 Q,ol

1.5

Automatikgetriebeäl

Eeschreibung

Füllmenge

Anzugsmomente

Beschreibung

Wäh lhebel-Sicheru ngsmutter

Sicheru ngsmutter

Getriebesch rau ben

An lassersch rauben

Auspuf f roh rhalteru ng-Getriebe

Antriebscheibe- Dreh momentwandler

Anzugsmomente

Nm (mkp) 18 bis 24 (l ,8 bis 2.41

'16 bis 20 (1,6 bis 2.0)

43 bis 55 (4,3 bis 5,5)

22bis32 l2,2bis3.2l

20bis27 l2,Obis2|?l

46 bis 53 (4,6 bis 5.3)

TECHNISCHE DATEN

Beschreibung

Getriebe-Modellnr.

Bauart

Technische Daten

MA9O4

sechsstuf ige M ittelschal tung

v6-l


EINZELTE ILE UND WARTUNGSPUNKTE

Wählhebel

Auftragen von Chassisfett

?l

@

t3

Den Einstellnocken so einstellen, daß

die Seite (A) im rechten Winkel zum

Schlitz (B) am Ende des Wählhebels

\

Schmierpunkt

Schmierounkt

E \\A

Anzugsmoment

Schmierpunkt

'l

. Druckknopf

2. Gleitstück

3. Abdeckung

4. Wählhebelgriff

6

6.

t.

B.

Einstellnocken

Wählhebel

Wählhebelhalterung

Umlenkhebel

A

B

Nm

18 ttis 24

16 bis 20

mKp

1,8 bis 23

1 ,6 bis 2.0

9. Halter

10. Schaltstange (A)

I 1. Schaltstange (B)

12. Anlaßsperr- und Bückwärtsgangschalter

1 3. Verkleidung der Fahrstufenanzeige

Y09521

Abb. 1 Einzelteile und Wartungspunkte des Wählhebels

9B-3


Automatikgetriebeöl . .

Automati kgetriebeöl DEX RON

68 Ltr.

Wenn das Getriebeöl gewechselt wird, verblei'

ben 3 Liter im Getriebe.

D

P@s Äi:

:6'

-d

B

-6d

"rtt-'O

c

Nm

Auzugsmoment

mkp

mml

Schrauben kennzeichnung

B

(.

E

F

43 bis 55

43 bis 55

226is32

20 bis 27

20 bis27

46 bis 53

4,3 bis 5,5

4,3 bis 5,5

2,2 bis 3,2

2,O bis 2,7

2,O bis 2,7

4,6 bis 5,3

Q)ro x +o

@to

Ä.^

x os

v,r ru x ou

@nxa

Y09543

Y095'l 2

Abb. 2 Einzelteile und Wartungspunkte des Getriebes

9B-4


ALLGEMEINES

MESSINSTRUMENT

Anwendung

Prüfung des

Anlaßsoerr- und

R ückwärtsgangschalters

Benennung und Abbildung

Anwendungsweise

o

FEHL ERSUCHE

PROBLEME MIT DEM WAHLHEBEL

Wählhebel schwergängig

Anlasser funktioniert nicht,

wenn der Wählhebel auf ,,N"

oder ,,P" gestellt ist.

Do Läm pchen im

Armatur enbrett

lanchten nicht

richtig ar tf.

Ungenaue Einstellung der

Wählhebelstange

Anlaßsperr- und Bückwärtsgangschalter

in falscher Position eingebaut

Schaltstange ist falsch

am Umlenkhebel

montlert.

Anlaßsperr- und Rückwärtsgangschalter

defekt

Rastplatte zu stark

abgenutzt

Stift der Wählhebelstange

zu stark abgenutzt

Teile der Umlenkhebelwelle

zu stark festgezogen

Einstellnocken zu stark

abgenutzt

9B-5


WAHLHEBEL

AUSBAU

o Den Umlenkhebel

und die Schaltstangen lösen.

o Die Mittelkonsole ausbauen (siehe Baugruppe 19

,, I NN ENAUSSTATTU NG").

o Den Griff des Wählhebels entfernen.

Abb. 3 Losen der Schaltstangen

o Die Verkleidung der Fahrstufenanzeige entfernen.

Abb. 4 Entfernen des Wählhebelgriffs

Abb. 5 Ausbau der Fahrstufenanzeigeverkleidung

o Den Kabelbaumstecker des Anlaßsoerr- und

Rückwärtsgangschal ters | ösen.

o Den Wählhebel und die Halterung entfernen.

HINWEIS:

Den Anlaßsperr- und Rückwärtsgangschalters

nur im Bedarfsfalle von der Hebelhalterung

entfernen.

Abb. 6 Ausbau des Wählhebels und der Halterung

9B-6


.Den Sprengring und die Splinte entfernen und

den Um.lenkhebel und den Halter von der

Wäh I hebel halteru ng nehmen.

\,

oR&o

"tt

o Die Griffabdeckung entfernen'

1lf,;:rT"f t hebel srif f z u zerl esen, den F ederst i f t

Abb.7 Entfernen der Splinte

@@

c,q-'uffB

.>

PRÜFUNG

Abb. 8 Zerlegung des Wählhebels

Y09521


f

Betriebszustand


oot'-"o93

0

,o

\el

Xbo_

O-o

Verbiegung

Abb. 9 Prüf ung des Wählhebels

98-7


WAHLHEBEL

Prüfen der Anlaßrperr- und Rihkwärtsgangrchalters

Den Wählhebel in jede Position stellen und

den -Schalter auf Durchgang prüfen, wie in

oer raoeileangegeben.

EINBAU

Wählhebel

v v

N AAA

34561 1 2 3 4 5 6 7 8 9

G o G

o

G € G

G

G

G

o Ausreichend Chassisfett auf alle bewegliche

Teile des Wählhebels und des Umlenkhebels

auftragen.

o Die Bedienungskra{t am Ende des Wählhebels

messen.

Bedienungskraft am Wählhebel

20 N (2,0 kp) oder weniger

r Den Wählhebel in die Position ,,N" legen und

den Einstellnocken so lange drehen, bis er

flach an das Ende des Wählhebels anschließt.

H

Durchgang

€ €


o

o

o

Abb. 10 cles wärtsgangschalters

!l

,/. \\-. U

FO951 3

Messung der Bedienungskraft am Wählhebel

c Den Einstellnocken so einstellen, daß die Serte

(A) im rechten Winkel zum Schlitz (B) am

Wählhebelende steht.

Abb. 12 Einschrauben des Ernstellnockens

A

B

9B-8

Abb. 13 Einstellen des Einstellnockens

YOg532


WAHLHEBEL

o Auf die angegebenen

tragen (siehe unter

,,Wählhebel").

Stellen Chassisfett auf-

WARTUNGSPUNKTE

Anlaßsperr- und Rückwärtsgangschalter

t-

*n Anlaßsperr- und Rückwärtsgangschalter auf

folgende Weise einstellen:

(1) Den Schalter provisorisch einbauen.

(2) Das Prüfgerät am Anschluß (1 und 2)

des Schalters anschl ießen.

(3) Den Wählhebel so stellen, daß der

Wählhebelstift (3) in der gezeigten

Stellung steht.

(4) Den Schalter in die Stellung schieben, bei

der die Schaltkreise richtig funktionieren,

und sicher befestigen.

Der Abstand (A) zwischen der Seite des

Anlaßsperr- und Rückwdrtsgangschalters

und dem Wählhebel muß nun dem

vorgesch riebenen Wert entsprechen.

14 Auftragen von Schmierfett

29 mm

Y09526

o

{5

Abstand (A) zwischen der Seite des

An laßsperr- u nd Rückwärtsgan gschal ters

und dem Wählhebel

1,5 mm

Den Wählhebel in jede Position stellen

und den Schalter auf Durchgang prüfen

(siehe Seite 9B-8).

Anlaßsoerr- und I I

,. Rückwärtsgangschalter

Schaltstangen

r Die Schaltstangen auf

folgende Weise am

Abb. 16 Einbau des

schalters (2)

U mlen khebel befestigen :

(1) Den Wählhebel in

die Leerlaufstellung

,,N" legen.

(2) Die Stange (B) provisorisch am Halter

befestigen und die Stange (A) am Umlenkhebel

montieren.

(3) Die Sicherungsmuttern anziehen.

-/.Umlenkhebel

Abb. 1 7 Einbau der Schaltstangen

Y09535

9B-9


GETRIEBE

AUSBAU

. Das negative Batteriekabel abklemmen.

o Das Luftfiltergehäuse entfernen.

o Das Kick-Down-Gestänge ausbauen.

o Die Befestigungsschrauben der Getriebeölwanne

lösen und das Automatikgetriebeöl ablassen.

o Die in der Abbildung mit Pfeilen gezeigten

Schrauben entfernen. Das Getriebe vom Motor

lösen und alle daran befestiqten Teile entfernen.

:-V I

ri\

qN

ffi,

. | , ,2:-

Abb. '18 Ausbau des Kick-Down-Gestänges

Abb. 19 Ausbau des Automatikgetriebes

98-10


. Die Ölkühlerschläuche lösen.

o Die Halterung vom Motor abnehmen

Die Kardanwelle

a

ausbauen.

Abb. 20 Lösen der Ölkühlerschläuche

Abb. 21 Ausbau der Kardanwelle

o Die Tachometerwelle vom Getriebe lösen

Abb.22 Lösen der Tachometerwelle

o Den Umlenkhebel und die Schaltstangen lösen.

23 Lösen der Schaltstangen

9B-11


o Das Getriebe abstützen und danach den Träger

und das Dämpfungslager entfernen.

o Das Getriebe nach hinten herauszlehen.

HINWEIS:

Das Getriebe zusammen mit dem Drehmomentwandler

ausbauen. Darauf achten, daß sich der

Drehmomentwandler nicht vom Getriebe löst'

-l-:-e@*_lz

Abb. 24 Ausbau des Trägers und des Dämpfungslagers

EINBAU

o Den Drehmomentwandler in das Getriebe

einbauen u nd befestigen.

HINWEIS:

Auf keinen Fall den Drehmomentwandler

zuerst mit dem Motor verbinden, da sonst der

Wellendichtring sowie die Ölpumpe beschädigt

werden.

Abb. 25 Einbau des Getriebes

o Die entsprechende Menge

einfüllen.

Automatikgetriebeöl

Automat ikgetriebeöl

DEXRON 6,8 Ltr.

Abb. 26 Einfüllen von Automatikgetriebeöl

HINWEIS:

Bei der Ölstandkontrolle muß das Getriebeöl

die normale Betriebstemperatur aufweisen, der

Motor im Leerlauf laufen, und der Wählhebel in

der Leerlaufstellung ,,N" stehen.

Ahh tl r-}


BAUGRUPPE 10

KARDANWELLE

ALLGEMEINES

Wartungsdaten ...........

Technische Daten

Einzelteile

Wanungspunkte .........

Reparatursatz ............

Spezialwerkzeug ........

Meßinstrumente .........

Fehlersuche

KARDANWELLE

Erneuern des Kreuzgelenks

Erneuern des mittleren Lagers

10-2

2

2

3

4l

5

5

5

6

7

9

13


ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Soll- und Grenzwerte

Beschreibung

Sollwerte

Kreuzgelenk-Drehmoment

Kreuzgelenkwinkel

A163AH

Wartungsgrenzwerte

Kardanwellensch lag

(Meßuhranzeige)

K reuzgelen k- Drehmoment

Axialspiel des Kreuzgelenkzapfens

Ncm (cmkpl

mm

Ncm (cmkpl

mm

Einteilige Ausführung

20 bis 100 (2 bis 10)

0,6

20l2l

0,06

Zweiteilige AusfÜhrung

o"22'!30

Beschreibung

Einteilige Ausführung

Befestigungsschrauben des mittleren

Lagers

Selbstsichernde Mutter des mittleren

Lagers

Schrauben der Flansch-Gelenkgabel

A163AH

A164AH

Nm (mkpl

50 bis 60 (5 bis 6l

30 bis 4O (3 bis 4)

160 bis 220 (16 bis 22)

3O bis 35 (3,O bis 3,51

TECHNISCHE DATEN

Beschreibung

Einteilige Ausführung

Länge x Außendurchmesser

A164AHKJL6

Al64AHNGL6

Zweiteil ige Ausfüh ru ng

Länge x Außendurchmesser

A163AH

vorn

hinten

Kardangelenk

Bauart

Lager

Technische Daten

827,5 x65

732,5 x 65

655 x 65

627 x 65

K reuzgelenk

Schmierf reies Nadel lager


ALLGEMEINES

Fn

EINZELTEILE

Einteilig. Ausführung

oTr

Zweiteilige Au:führung

3

\

1. Schiebestück

2. Kreuzgelenkzapfen

3. Nadellager

4. Sprengring

5. Kardanwelle

6. Flansch€elenkgabel

7. Vordere Kardanwelle

8. Mittleres Lager

9. Mittlere Gelenkgabel

10. Unterlegscheibe

11. Selbstsichernde Mutter

12. Hintere Kardänwelle

13. Distanzstück

Abb. 1 Einzelteileder Kardanwelle

10-3


F n

ALLGEMEINES

WARTUNGSPUNKTE

Axialspiel des

K reuzgelen kzaPfens

Bezugsmarkieru ngen

Die Kardanwellenneigung mit

einem der fünf verschiedenen

Distanzstücke entsprechender

Stärke einstellen (nur bei zwei'

teiliger Ausführung).

Wartungsgrenze

mm

0,m

ndä"$

K reuzgelenk-Drehmoment Kardanwellen-Schlag Gelenkwinkel

r- ----1 \. t+

t,,aff=-

Ko, l,- ---.- t 0

o

Wartu ngsgrenze Wartu ngsgrenze (Meßu hranzeige) Sollwerl

Ncm cm kp Aussch lag mm

20 2 0,6

Es wird auf die Tabelle der

Gelenkwinkel auf Seite

1O- 1 5 verwiesen.

Anzugsmoment

Bemerku ngen

Nm

mKp

30 bis 40

3bis4

B

c

D

160 bis 220

30 bis 35

50 bis 60

16 bis 22

3,0 bis 3,5

5bis6

A163AH

A1644H

Abb. 2 Wartungspunkte an der Kardanwelle

Y 1 0509

10-4


ALLGEMEINES

F n

REPARATURSATZ

Benennung

Kreuzgelenksatz

. Kreuzgelenkzapfen

. Nadellager

. Sprengringe (auszuwählende Teile)

ü @@@(3

cD@(D@

LWERKZEUG

Anwendung

Ein- und Ausbau des

K reuzgelen k lagers

Werkzeug (Nr. und Benennung)

M8990840

Adapter A (Ausbau)

Adapter B (Einbau)

Anwendungsweise

sl 0502

MESSINSTRUMENTE

Anwendung

Anwendungsweise

Messen des

Kardanwellenschlages

Messen des

Kardangelen k

Ax ia lspieles

Einstellen des Winkels

des mittleren

K reuzgelen ks

D10012

Vordere

Kardanwelle

i ntere

Kardanwelle

F 1 0508

1 0-5


ALLGEI'EINES

STöRUNG DER KARDANWELLE

Betriebrgoräurch

Verbiegung der Kardanwelle

Kreuzgelenk abgenutzl

Kardanwelle hat Unwucht

Nadellager abgenu?t

Halterung des mittleren

Lagers locker

(zweiteil ige Ausführung)

Mittleres Lager abg€nutzt

(zweitei lige Ausf ührungl

F lansch-Gelen kgabel locker

Falscher Neigungswinkel des

mittleren Kreuzgelenks

(zweiteil ige Ausführungl

Falscher Neigungswinkel des

mittleren Kreuzgelenks

(zweiteil ige Ausführung)

1 0-6


KARDANWELLE

F3

KARDANWELLE

AUSBAU

.Den Schalthebel in die Leerlaufstellung stellen,

die Handbremse lösen und das Fahrzeug anheben,

so daß sich die Räder vom Boden abheben.

o Bezugsmarkierungen an der Gelenkgabel, der

Flansch-Gelenkgabel und dem Schubronr

anbringen.

oDas hintere Ende der Kardanwelle vom Ausbzw.

vom Schubrohr lösen.

Ochssetriebe

Abb. 3 Anbringen von Bezugsmarkierungen

-\ --=-

Abb. 4 Demontage der Kardanwelle

r Bei Fahrzeugen mit zweiteiliger Kardanwelle

die Muttern des mittleren Laqers lösen.

HINWEIS:

Wenn Distanzstücke vorhanden sind, für den

Zusammenbau au fbewah ren.

o

rDie Kardanwelle aus dem Getriebe herausziehen.

Vorsicht

Darauf achten, daß die Dichtlippe des Wellendichtrings

im Getriebe nicht beschädigt wird.

Sicherstellen, daß keine Fremdkörper in das

Getriebe gelangen.

Abb. 5 Lösen der Muttern des mittleren Lagers

(\\\

Abb. 6 Herausziehen der Kardanwelle

\vrosoo

10-7


F j

PRÜFUNG

KARDANWELLE

Spiel und Drehmoment der Gelenke

Abnutzung u nd Beschädigu ng

der Keilnuten

Prüfu ng des Kardanwellenschlags

oDie Kardanwelle an beiden Enden mit V-Blöcken

abstÜtzen.

rDie Kardanwelle drehen und in der Wellenmitte

mit einer Meßuhr den Schlag messen.

Abb. 7 Prüfung der Kardanwelle

Y1

Kardanwellenschlag

IWartungsgrenze]

(Meßuhranzeige)

0,6 mm

oFalls der Schalg die Wartungsgrenze übersteigt,

die Kardanwel le erneuern.

Abb. 8 Messen des Kardanwellenschlages

Prüfung des Kreuzgelenks

oGebelmuffe/Gabelflansch nach oben und unten

sowie nach rechts und links bewegen und dabei

das Drehmoment der Kreuzgelenke messen.

K reuzgelenk-Drehmoment

[Wartungsgrenzel . . 2Q Ncm (2 cmkp)

Abb. 9 Messen des Kreuzgelenk-Drehmomentes

1 0-B


KARDANWELLE

F 3

Pdfung des Kreuzgelenkzapfen-Axialspiels

r Kreuzgelenkzapfen, Nadellager und Sprengringe

auf eine Seite drücken und das Spiel zwischen

Sprengring und Nutenwand in der Gabel messen.

K reuzgelen kzapfen-Ax ialspiel (A)

[Wartungsgrenze] . . . . . . . 0,06 mm

o Falls das Kreuzgelenk-Drehmoment unter oer

Wartungsgrenze oder das Kreuzgelenkzapfen-

Axialspiel über dem Grenzwert liegt, muß das

Kreuzgelen k ausgewechselt werden.

Prüfung des mittleren Lagers

.O mitttere Lager prüfen, ob es sich leicht

drehen läßt und ob Spiel vorhanden ist.

o Das mittlere Lager auswechseln, falls Unregelmäßigkeiten

festgestel lt werden.

Füh lerlehre

4+^

tr

L---J

ft-c"o"t

\ Sprengring

Abb. 1 0 Messen des Kreuzgelenkzapfen-Axialspiels

ERNEUERN DES KREUZGELENKS

rWenn das Kreuzgelenk oder das Kreuzgelenklager

ausgewechselt wird, den Kreuzgelenk-Reparatursatz

verwenden.

Zerlegung

'

t^' " f'.ll,l f ' ä11,1;,L". :i : ffi l' " ffi"ilil

I'l Prüfen des mittleren Lagers

Bezugsmarkieru

r Die Sprengringe mit Hilfe einer Sprengringzange

aus der Gabel entfernen.

Abb.1 2 Anbringen der Bezugsmarkierungen

Abb. 13 Ausbau der Sprengringe

s01 51 1

10-9


F 3

oDie Nadellager unter Verwendung eines Spezialwerkzeuges

wie folgt aus der Gelenkgabel

drücken.

(1) Den Adapter (A) am Spezialwerkzzug

anbringen.

(2) Mit dem Spezialwerkzeug gegen das Nadellager

drücken, um das gegenÜberliegende

Nadel lager herauszu drücken.

tH

qIJf

EJ

l

ffi

/e V

KARDANWELLE

(3) Das Nadellager aus der Gabel herausziehen.

HINWEIS:

Falls das Nadellager nur schwer entfernt

werden kann, mit einem Kunststoffhammer

gegen die Gabel schlagen.

Adapter (A)

l4 Herausdrücken des Nadellagers

15 Herausziehen des Nadellagers

D',t0513

(4) Mit einem Spezialwerkzeug gegen den

Kreuzgelenkzapfen drücken, um die

verbl iebenen Nadel lager herauszudrücken.

Abb. 1 6 Herausdrücken des Nadellagers

D10514

(5) Den Kreuzgelenkzapfen herausziehen.

r Den Kreuzgelenkzapfen zusammen mit der

Gelenkgabel von der Kardanwelle lösen.

oDas Nadellager aus der Gelenkgabel drücken und

den Kreuzgelenkzapfen herausnehmen.

Abb. 17 Herausnehmen des Kreuzgelenkzapfens

1n 1n


KARDANWELLE

F3

Zusammenbau

oMehrzweckfett auf die folgenden Teile des

Reparatu rsatzes au ftragen.

(1) Lagerzapfen und Fettaschen des Kreuzgelenkzapfens

(2) Dichtlippen des Wellendichtringes

(3) Nadeln der Nadellager

Vorsicht

Nicht zu viel Fett auftragen, da anderenfalls die

Lagerbuchrn nicht richtig angebracht werdcn

können bzw. die Sprengringe falsch ausgewählt

werden.

oDie Nadellager mit Hilfe eines Spezialwerkzeuges

Abb. 18 ,Auftragen von Schmierfett

t

D1051

q,,

ru::"'i::rff 13i'"1',i" roez iarwerkzeus

anbringen.

(2) Beide Lager in die Gabel einsetzen und mit

dem Spezialwerkzeug einpressen. Die

Führung des Adapters (B) sorgt dafür, da

die Lager bis zur richtigen Position eingepreßt

werden.

rSprengringe gleicher Stärke an beiden Seiten der

Gabel einsetzen.

o Lager und Kreuzgelenkzapfen nach einer Seite

drücken, wobei das Spezialwerkzeug über dem

Sprengring anzuordnen ist.

Adapter (B)

Abb. 19 Einpressen des Nadellagers

D 10519

ken des Kreuzgelenkzapfens nach

o Das Spiel

Nutenwand

messen.

zwischen dem

in der Gabel

Sprengring und der

mit einer Fühlerlehre

Kreuzzapfen-Axialspiel (A). . . . . .

0.06 mm

Abb. 21 Messen des Spiels zwischen Sprengring und

Gabel-Nutenwand

'10-11


o Die Stärke des zu verwendenden Sprengringes

anhand des gemessenen Spieles bestimmen und

die Sprengringe ggf. austauschen.

Falls das Spiel weniger als 0,06 mm beträgt,

müssen die Sprengringe nicht ausgetauscht

werden. Beträgt jedoch das Spiel mehr als 006

mm, dann sind die Sprengringe zu erneuern.

wobei die gemäß nachfolgender Tabelle bestimmten

Springringe zu verwenden sind.

OO

SprengringStärken

Abb.22 Auswahl der Sprengringe

Während der Messung eingesetzte Sprengringe

Teile-Nr.

Stärke

Farbe

MA180905

1,28 mm

2 x Farblos

MA180906

1,31 mm

2 x Gelb

MA180907

1,3 mm

2 x Blau

MA180908

1,37 mm

2 x Purpur

0 bis 0,06 mm

0.06 bis O.12mm

0,12 bis 0,18 mm

0,18 bis O,24 mm

Zu verwendende

Sprengringe

2 x Purpur

o Die vor dem Zerlegen angebrachten Bezugsmarkierungen

in Übereinstimmung bringen, um

die Gabeln in den ursprünglichen Positionen

anzu bringen.

oBeide Lager an der Kardanwelle anbringen und

mit dem Spezialwerkzeug in die ursprüngliche

Lage einpressen.

Prüfung des Kreuzgelenk-Drehmomentes

c Gabelmuffe/Gabelf lansch nach oben und unten

sowie nach rechts und links bewegen und dabei

das Drehmoment der Kreuzgelenke prüfen.

23 Ausrichten der Bezugsmarkierungen

D10517

Kreuzgelenk-Drehmomet

Vor dem Anstrich

B0 Ncm (8 cmkp) oder weniger

Nach dern Anstrich

20 bis '100 Ncm (2 bis 10 cmkp)

o Zur Bostverhütung das Kreuzgelenk mit

a nstreichen.

Farbe

Abb. 24 Prüfung des Kreuzgelenk-Drehmomentes

D 1 0509

10-12


KARDANWELLE

F 3

ERNEUERN DES MITTLEREN LAGERS

Zerlegung

oDas Kreuzgelenk aus der mittleren Gelenkgabel

entfernen und den Kreuzgelenkzapfen zusammen

mit der hinteren Welle abnehmen (siehe ,,ER-

NEUERN DES KREUZGELENKS").

Abb. 25 Lösen des Kreuzgelenks von der Gabel

'

nil'*: :xä:ff #:'i: Jffi :I1"

*" Ge' e n k

o Die Halterung vom mittleren Lager entfernen.

Abb. 26 Entfernen der mittleren Gelenkgabel

Vorsicht

Der angebrachte Gummi kann nicht von der

Halterung des mittleren Lagers entfernt werden.

r Das m itt leren Lager m it H i I fe

vorrichtung ausbauen.

einer

Abzieh-

Abb.27 Entfernen der Halterung des mittleren Lagers

Abb. 28 Ausbau des mittleren Lagers

10-13


F

KARDANWELLE

Ẕusammenbau

oDie Fettasche des mittleren Lagers mit der ent.

sprechenden Menge an Mehrzweckfett füllen.

oDas mittlere Lager in das Ende der vorderen

Kardenwelle mit der Hand einpassen und die

Halterung an das mittleren Lager anbringen.

Sich vergewissern, daß der an der Halterung des

mittleren Lagers angebrachte Gummi in die

Rille des Lagers gut eingepaßt ist.

Abb. 29 Auftragen von Schmierfett

cl 0507

o Die Bezugsmarkierungen aufeinander abstimmen

und die mittlere Gelenkgabel an die vordere

Kardanwel le anbringen.

Vorsicht

Die selbstsperrende Mutter der mittleren Gabel

d.rrch eine neue eßelzen.

Abb. 30 Einbau des mittleren Lagers

\

Bezugsmark ieru ngen

o Die Bezugsmarkierungen der mittleren Gelenkgabel

und der hinteren Kardanwelle ausrichren

und der Kreuzgelenkzapfen und das Lager

einbauen.

Abb. 31 Anbringen der mittleren Gelenkgabel

s1 051 6

Abb. 32 Einbau des Kreuzgelenkzapfens und des Lagers

10-i4


KARDANWELLE

Fn

EINBAU

.Die Außenseite der Gabelmuffe gründich reinigen

und Getriebeöl an der Gabelmuffe auf-

'tragen.

o Die Bezugsmarkierungen ausrichten und die

Kardanwelle am Ausgleichgetriebe bzw. am

Schubrohr einbauen.

o Beim Einbau des Mittellagerhalters einer

zweiteiligen Kardanwelle auch die ausgebzuten

Distanzstücke wieder einsetzen.

oBei Fahrzeugen mit einer zweiteiligen Kardan-

!t"

O"n Gelenkwinkel an der mittleren Gelenkgabel

auf die folgende Weise prüfen.

(1) Das Fahrzeug über eine Reparaturgrube

stellen oder mit einer Auffahr-Hebebühne

hochheben, so daß die Räder belastet sind.

Schwere Gegenstände müssen aus dem

Kofferraum entfernt werden, und das

Fahrzeug muß leer sern.

(2) Den Gelenkwinkel an der mittleren Gelenkgabel

mit einem Neigungsmesser messen.

Abb. 33 Einbau der Kardanwelle

----------

Abb. 34 Messen des Gelenkwinkels

Modell

A1 63AHNU L6

Gelenkwinkel

0"22'x3o'

(3) Falls der Gelenkwinkel vom vorgeschriebenen

Wert abweicht, den richtigen Winkel

O durch Einsetzen anderer Distanzstücke am

m ittleren Lager einstellen.

Distanzstück

Ä

\4) Die Distanzstücke

suchen. Auf jeder

von der Tabelle aus-

Seite, links und rechts,

muß wenigstens ein Distanzstück ei n gesetzt

werden.

Abb. 35 Einsetzen der Distanzstücke

Teile-Nr.

MF450006

MB1 54045

MBI 54046

MBl 54047

MB1 54048

Distanzstücke

Stärke mm

t,o

2,5

3.2

4.5

6,0

Y 1 0614

10-15


BAUGRUPPE 11B

HINTERACHSE

ALLGEMEINES .........

Wartungsdaten ............

Technische Daten

Gesamtansicht ...........

Wartungspunkte..........

Reparatursätze ............

Spezialwerkzeuge

Meßinstrumente ..........

Fehlersuche

Wartungsarbeiten im eingebauten Zustand ........

HINTERACHSE (STARRACHSE)

ACHSWE L LE (STAR RACHSE)

DI FFER ENTIAL (STAR RACHSE)

HINTERACHSE

(E INZE LRADAU FHANGUNG)

ACHSWELLE (EINZELRADAUFHANGUNG) ...

ANTRIEBSWELLE

(E I NZE LRADAU FHANGUNG)

DI F FERENTIALVER LANGERUNG

(E I NZE LRADAU FHANGUNG)

DIFFERENTIAL

(E INZELRADAUFHANGUNG)......

118-2

2

4

6

7

13

15

24

25

2t

29

30

36

53

53

60

67

73


ALLGEMEINES

ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Soll- und Grenmerte

Beschreibung A163AH A1644H

Sollwerte

Einpreßkraft für Achslager

Sitztiefe des Achslagers in der Ankerplatte

Zahnflankenspiel Tellerrad-Kegelrad

Spiel der Achswellen-Keilnuten

Einpreßkraft für den äußeren Laufring des

Kegel rad lagers

KegBl rad -Lagervorspann u ng

mit Wellendichtring

ohne Wellendichtring

Einpreßkraft für die Seitenlager

Anlauf moment der Achswel le

Länge des Doppelgelenkbalgs

Soiel der Antriebswel len -Kei I nuten

Reparqtu rgrenzwerte

Gesamtsoiel der H interachse

Achswel len-Axialspiel

Zah nf lankenspiel der Ausgleichsräder

Wartungsgrenzwerte

Achswellen -Schlag

Schlag des Tellerrads

Schlag der Verlängerungswelle

Schlag des Flansches der

D i{ferentialverlängerung

Schlag der Keilnutverbindung

N (kpl

mm

mm

mm

N (kpl

Ncm (cmkp)

Ncm (cmkpl

N (kp)

Ncm (cmkP)

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

60 000 (6 0001

0 bis 025

O,2 oder weniger

O,l 1 bis 0,16

50 m0 {5 000)

20 0OO bis 30 000

(2 00O bis 3 0@)

100 bis 1 3O (10 bis 13)

7O bis 100 (7 bis 10)

3 O0O bis 7 00O (30O bis 70O)

_ 50 (5)

- o: oa"1l,"n,n",.

0,1

5

08

u,l c

0p5

o,2

0,1

0,10

Schmiermittel

Getriebeöl für H interachse

Schmierfett für Achsgehäuse

SchmierJett für Doppel gelenk -Gummibalg

Schmierfett für Birf ield€elenk

cm3

g

s

g

1 150 r 300

85

100 bis 150

100 bis 150

118-2


Anzugsmomente

Ölfüllschraube

Ablafkchraube

Beschreibung A163AH AI64AH

Mutter des äußeren Lagerhalterings

Selbstsichernde Mutter am Kardanwellenflansch

Mutter Di f ferentialgehäuse-Achsgehäuse

Lagerdeckelschraube

Schraube Ausgleichsgetriebegehäuse-Tel lerrad

Mutter am Achsgehäusef lansch

F lansch mutter Antriebswel le-Achswel le

Staubschutz des Achsgehäuses

Fl-schmutter an der Differentialverlängerung

NIer Kardanwel le-D if terenttalverlangerung

Mutter D if ferentialverlängeru ng-vordere Stütze

Schraube D if ferentialverlängerung-Dif ferential gehäuse

Mutter Dif ferential gehäuse-Verzahn ung

Deckelschraube

Nm (mkp)

50 bis 70 {59 bis 7O}

35 bis 50 (3,5 bis 5Ol

16O bis 22O (16 bis 22)

25 bis 3O (2,5 bis 3O)

35 bis 40 (3,5 bis 4,01

65 bis 75 {6,5 bis 7,51

40 bis 6O (4O bis 6O)

6O bis 70 (6,0 bis 7,01

55 bis 65 (5,5 bis 6,5)

80 bis 9O (8O bis 9g)

260 bis 300 (26 bis 30)

50 bis 60 (5,0 bis 6gl

12 bis 15 (1,2 bis 1,51

160 bis 22O (1 6 bis 22)

50 bis 6O (sO bis 6Ol

35 bis 45 (3.5 bis 4,5)

70 bis 85 (7O bis 85)

1 6 bis 220 (16 bis 22)

15bis22 (,5bis22l

118-3


Daffo?ontill mat

Soitenbger-

Einctslbcheibe

lAl63AHl

Diffcrontid für

Einzelrrdanftöngung

lAl64AHl

Y'l 1533

\#rr -]

i-l

\\ -/r

\t.l

Y11535

TECHNISCHE DATEN

Fahrzange mit Starrachse

Besch rei bu ng

Achsgehäuse

Achswelle

Aufhängu ng

Achsabmessungen

Lagerzapf endu rch messer mm

M itteltei l-D urchmesser mm

Gesamtlänge

mm

Lager

Außendurchmesser x Innendurchmesser x Breite

D iff erent ial

Achsantreb

U n tersetz u ngsverhä lt n is

Achswel len-/Ausgleichsräder

Zähnezahl

Tellerrad

Kegelrad

Ausgleichsrad

Ausr;leichsrad

A163AH

Banioachse

Halbf reitragende Achse

35,0

24,0

692,5

72,O x 35,O x 1-7 ,O

H ypoid

3.909

Geradverzahnte

Kegelräder

43

11

14

10

118-4


Fahr:eugs mit Einzelradaufhöngung

Antriebswelle

Beschreibung Al64AHNGL6 Al64AHKJL6

O

Gelenk

Länge x Durchmesser

Achswelle

Achsabmessungen

Durchmesser des äußeren Lagers

Durchmesser des inneren Lagers

Mittelteil-Durchmesser

Gesamtlänge

Lager

Außendurchmesser x Innendurchmesser

außen

innen

D ifferential

Achsantrieb

U ntersetzungsverhä ltnis

Achswel len-/A usgleichsräder

Zähnezahl

Tellerrad

Kegel rad

Ausgleichsrad

Ausgleichsrad

Geradver zahnte Kogelräder

o

mm

mm

mm

mm

mm

mm

Birf ield-Gelen k

Doppelgelenk

341 ,6 x 26

Halbf reitragende Achse

35

30

33

204

72x35

62x30

Hypoid

Hypoid

? ono

3,545

Geradverzahnte Kegelräder Geradverzahnte kegelräder

43

39

11

11

14

14

10

10

1 1B-5


ALLGEMEINES

GESAMTANSICHT

Fahrzeuge mit Starrachce

Fehrzeuge mat Eanzslradtufhängung

Abb- 1 Gesamtansicht der Hinterachse

Y1 1200

Y 1 1201

118-6


WARTUNGSPUNKTE

Achswelle (Starrachsel

A

B

c

Anzugsmoment

Niff

. 40 btis 60

5O bls 70

35 bis 5O

mkp

4,0 bis 6,0

5.0 bis 7,0

3,5 bis 5,O

@\^

a


I

I

B

@@6

@-r

Getriebeöl für die Hinterachse

H ypoidgetriebeö

tl

I

API-Klasse GL-4 oder GL-5

SAE.Viskosität Nr. 90

,\

((i

l"\ (

\r.'\=

\\'-

Achswel len-Ax ialsoiel

Abb. 2 Wartungspunkte an der Achswelle

Y11537

118-7


ALLGEMEINES

Differential (Starrachse)

Kegel rad- LagervorsPannu ng

Anzugsmoment

Nm

mkp

A

B

c

n

16O bis 220

25 bis 30

35 bis 4O

65 bis 75

16 bis 22

2,5 bis 3,0

3,5 bis 4,0

6.5 bis 7,5

Sollwert

Ncm

cmkp

Mit Wellendichtring 100 bis 130 1O bis 13

Ohne Wellendichtring 70 bis 100 7 bis 1O

Zahnf lankensPiel des Tel lerr

Schlag des Tellerracls,

YOg

Zahnflankenspiel cler Ausglelcnsrao€I

R eparatu rgrenze

mm

0,1 1 bis 0,16

0,15

Abb. 3 Wartungspunkte am DifJerential

Y1'l 502

1 1B-8


ALLGEMEINES

Achswelle ( E inzelradaufhängu ng)

A

B

Anzugsmoment

Nm

260 bis 300

12 bis 15

mkp

26 bis 30

1,2 bis 1,5

Sollwerl

Ncm

cmKp

50 oder weniger 5 oder weniger

Abb. 4 Wartungspunkte an der Achswelle

Y 11 112

118-9


ALLGEMEINES

Antdebswsllo ( Einzelradaufhängrng)

Anzugsmoment

Kennzeichnung der Gummibälge

Nm

mkp

A 5O bis 60 5,0 bis 6O

Gummibalg für

Birfield-Gelenk

Gummibalg für

Doppelgelenk

-

\%

von Schmierfett .

Abb. 5 Wartungspunkte an der Antriebswelle

Y1 1540

1 1B-10


Differentialverlängerung ( Eimelndauftängungl

Anzugsmoment

A

B

c

D

Nm

1 57 bis 215

50 bis 60

35 bis 45

70 bis 85

mkp

16 bis 22

5,0 bis 6,0

3,5 bis 4.5

7O bis 8,5

Ä

Die Schraube Öl behandeln.

Verlängeru ngswel len-Durchbiegu ng

Auf tragen von Schmierfett

Emofohlenes Schmierfett

Mehrzweckfett

SAE J31Oa NLGI 2

Y11154

Abb. 6 Wartungspunkte an der Differentialverlängerung

11B-t1


ALLGEMEINES

Differential ( E inzel radauf hängu ngl

Kegelrad-Lagervorspannung M8990326

Anzugsmoment

Nm

mkp

M8990685

A

B

c

E

F

1@ bis 220

4O bis 6O

6O bis 70

55 bis 65

80 bis 90

15 bis 22

16 bis 22

4,0 bis 6O

69 bis 7O

5,5 bis 6,5

8,0 bis 9g

1,5bis2,2

Sollwert

Ncm cmkp

Mit Wellendichtring 1O0 bis 130 1O bis 13

Ohne Wellendichtring 70 bis 10O 7 bis 1O

Emofohlenes Gerriebeöl fÜr die Hinterachse

Hypoidsetriebeöl

API-Klasse GL-4 oder GL-5

SAE-Viskosität Nr. 90

Füllmenge

I

1,3 Ltr.

Zahnf lankenspiel des Tel lerrades

Schlag des Tellerrades

0,1 1 bis 0,16

Abb. 7 Wartungspunkte am Differential

118-12


ALLGEMEINES

REPARATURSATZE

Benennu ng Abbildung Inhalt

Achsantriebsgarn itur

o Tellerrad

. Kegelrad

. Mutter

Au sgleichsradgarn itur

o

Wellen-B eparatu rsatz

Achswellen-Reoaratu r

%@&@",,,,

cä\

Y 1 1213

.Ausgleichsräd€r

oAusgleichsrad-Zwi schenscheibe

. Ausgleichsrad-Druckscheibe

oWelle

o Sicherungsstift

o Achswelle

Gelenkwellengarnitu r

o

Für E inzelradaufhängung

@oa

wffi

\9/ yr11r3

. Achswelle

o Staubschutz

. Unterlegscheibe

. Mutter

. Sicherungsringe

o Schlauchschellen für die Gummibälge

o Gelenkwelle und Birf ield-Gelenk

o Gummibalg für das Birf ield-Gelenk

o Sprengring

o Schmierfett

Reparatursatz für

Doppel-Gelenk

und Gummibalg

Gummibalg-Satz für

Doppel-Gelenk

--'t>..

,1c(@, a

orc=?

t_l Y'J

ii\.-,

\-.( r ,1,,

i''l*'r)äir

I i

lJ

'\--i '1,r,1

r Sicherungsringe

o Schlauchschellen für die Gummibälge

r Sprengring

. Doppel-Gelenk

. Schmierfett

o Gummibalg für das Doppel-Gelenk

o Sicherungsringe

o Schlauchschelle für die Gummibälge

o Sprengring

o Gummibalg für das Birfield-Gelenk

r Schmierfett

1 1B-13


Benennung Abbildung Inhalt

Gummibalg-Satz für

Birfield-Gelenk

ü%,,

Y11081

o Schlauchschellen für die GummibälgB

o Gummibalg für das Doppel-Gelenk

. SicherungsringE

. Schmierfett

o Sprengring

Seit€nlager-Einstellscheibensatz

/ Differential mit \

I Starrachse I

O)DEDD

Y11554

r Zwischenscheiben

o

Kegelrad-Abstandshaltersatz.

hinten

o Zwischenscheiben

ODDEE)

Y11554

Kegelrad-Zwischenscheibensatz.

vorn

o Zwischenscheiben

Druckscheibensatz

für Achswellenrad

Seitenlager-E instell

scheibensatz

/ Dif ferential für \

{Einzelradauf- |

\ hängung i

@

Y1 t55(

. Druckscheiben

r Zwischenscheiben

o

118-14


ALLGEMEINES

SPEZIALWERKZEUGE

Für die Starrachse

Anwendung

Abziehen der Achswelle

Werkzeug (Nr. und Benennungl

M8990241 (CTl 103)

oo''**"'*5m

Anw€ndungsweise

M899021 1

Schlaghammer

Abziehen des Ac

lagers

M8990104 (CTl 120)

Lagerabziehwerkzeug

Y11017

Einsetzen des

Ac hswellend ichtr ings

M8990925

Einbausatz für Lager und Wellen'

M8990933

re

Siehe Seite 118'-23

Abstützen des

D ifferentials

MB99@O9

Siehe Seite 118-23

- i' Y11o4o

1 1B-15


ALLGEMEINES

Anwendung

Aus- und Einpressen

des äußeren Laufrings

des Kegelradlagers

Werkzeug (Nr. und Benennung)

M8990925

Einbausatz für Lager und Wellen-

Anrnendu ngsweise

,ll [JU.'

Siehe Seite 1 1B-23

o1053

Messung der Kegelrad

höhe

(F--1

t--'^t-'r--l

\\l#,r

-s\a.,U/

---,\qo

Messung des Anlaufdreh

moments des Kegelrads

M8990326 (CT1046)

Spannhülse

M8990685

Dreh momentschlüssel

Einpassen des hinteren

Kegel radlagers

M8990728

Lagerei nbauwerkzeug

1 1B- r6


ALLGEMEINES

Anwendung

Ausbau des Seitenlagers

Werkzeug (Nr. und Benennung)

M8990810

Seitenlagerabziehwerkzeu

g

Anwendungsweise

Ausbau des Kardanwellenf

lansches

M8990850

Halger für Kardenwel lenf lansch

Ausbau des hinteren

Kegel rad lagers

Einpassen des Seiten.

lagers

M8990374 (CT1076)

Lagerausbau werkzeug

M8990339 (WT00104)

Lagerabz iehwerkzeug

M8990728

Lagerei nbauwerkzeug

@

4,8'4

rUT

H

Y11047

\\1

\\\.

u

i^

't 1B-17


Anwendung

Anwendu ngs$reis€

Einpassen des

Kegel radd ichtringes

M8990727

Einbauwerkzeug für den Kegelraddichtring

M8990727

Für die Einzelradaufltängung

Anwendung

Abziehen des äußeren

Achswellen lagers

Werkzeug (Nr. und Benennungl

M8990918

Lagerabziehvorr ichtu ng

Anwendungsweise

M8990918

Einpressen des inneren

Achswellenlagers

M8990925

Einbausatz für Lager uncl

Wellendichtring (Festsitz)

M8990939

Yr 1129

M8990932

M8990938

Einsetzen des

Achswellend ichtrings

-'\

\fllil[_\\) \-ö----;11

"-cfjriJ

Siehe Seite 118-23

M8990727

Einbauwerkzeug für den

Kegel raddichtri ng

M8990727

Y11122

Y11i36

Y11137

I tö- tö


ALLGEMEINES

Anwendung Werkzeug (Nr. und Benennungl Anwendungsweise

Messung des

Anlaufmoments

der Achswelle

M8990326 (CTt046)

Spannhülse

6\z

\,J

M8990685

Drehmomentsch lüssel

O

Aus- und Einbau der

Antri€bswelle

M8990727

Aus- und Einbauvorrichtung für

die Antriebswellen und die Differentialverlängerung

Aus- und Einbau der

D ifferent ialverlängerung

o

M899021 1

Schlaghammer

Ausbau des

Verlängerungswellenlagers

M8990590

Sch laghammersatz

I 1B-19


ALLGEMEINES

Anwendung

Einpressen des

Verlängerungswellenlagers

Werkzeug (Nr. und Benennung)

M8990941

Verlängeru ngswellenlager-

Einbauwerkzeug

r

Anwendungsweise

----------______ ylltsg

Zerl€ung und

Zusammenbau

des Differentials

M8990909

D ifferential-Halter

Siehe Seite 118-23

Abziehen des

Seiten lagers

M899081 0

Seitenlagerrabziehwerk zeug

\

MBeeo811

Seiten lager-Außenring

N

Aus- und Einbau

der Nutverbindung

M8990907

Verbindungshalter

D

(@r

,/z

----a'V

l,

M8990850

M8990850

Halter für Kardanwel lenflansch

1 1 B-20


ALLGEMEINES

Anwendung

Ausbau des hanteren

Kegel rad lagers

Werkzeug (Nr. und Benennung)

M8990648

Lagerausbauwerkzeug

^ r,E\

\7

M8990339 (WT00104)

Lagerabz iehwerkzeug

Anwendungsweise

Aus-und Einpressen des

äußeren Laufrings des

Kegel radlagers

M8990925

Einbausatz für Lager und Wellendichtring

(Festsitz)

M899G)38

D11237

mm

Siehe Seite 118-23

Messung der Kegelradhöhe

M8990901

Meßvorrichtung für die Kegelradhöhe

Einpassen des hinteren

Kegelradlagers

M8990802

Lagerei nbauwerkzeug

zwrscnen- \

schelbe ..

l1\

-'--

I I t\tc)

o

(Einzel

a>-,

von MB99O90l)

Y11184

s

Zwischenscheibe(

n)

M8990802

D11252

1 1B-21


ALLGEI'EINES

Anwendung Werkzeug (Nr. und Benennungl Anwerdungsweise

Messung des Anlaufdreh'

moments des Kegelrads

M8990326 (CT10461

Spannhülse

Ol

\t

M8990685

Dreh momentsch lüssel

MB99(b85

aaru

\-/


ALLGEMEINES

EINBAUSATZ FÜR LAGER UND

WELLENDICHTRING, UND

DIFFE RENTIALHALTE R

lnhalt der neuen

Werkzeuge

(M8990925)

Bisherige

Werkzeuge

Außendurchmesser

(mml

M8990926

M8990658

MB,990272

M8990659

39

M8990925

Einbausatz für Lager und Wellendichtring

M8990927

M8990264

M8990680

45

Werkzeugsatz

M8990928

M8990271

M8990808

49,5

Qu.r,r,noorF

(für den Ausbau)

q\

3 --r.-.----J-------..'-

l, tJ_^tffiil1

Festsitz-Stange V)-)J-t--

I --=-ö,--fi\^i)

P"g1.aü"L

Das bisherige Einschraubwerkzeug

kann verwendet werden. Es ist zu

beachten, daß die Paßstücke des

neuen Festsitz-Werkzeugs nichts

zusammen mit dem bisherigen

Werkzeug verwendet werden können.

M8990909

l\ifferential-Halter

U

1

M8990929 M8990306 51

M8990930 M8990283 g

M8990931

M8990681

M8990764

M8990932 M8990263 61

M8990933

M8990934

M8990935

M8990307

M8990724

M8990807

M8990766

M89901 33

M8990308

M8990762

57

63,5

67,5

7'l ,5

M8990936 M899071 8 75,5

M8990937 M8990309 79

2 M8990938 M8990l 24

J

M8990939

Neues Werkzeug

M8990909

Bisherige Werkzeuge

M8990597

M8990751

M8990788

M89901 39

M89901 56

HINWEIS:

M8990597 - A163AH

Dieser Halter kann für alle Arten

von Differentialgetriebe verwendet

weroen.

118-23


ALLGEMEINES

MESSINSTRUMENTE

Anwendung

Anwendungsweise

Messen der Achswellenund

Verlängerungswellendurchbiegung

Messen des Achswellen-

Axialspiels

Messen des Tellerradund

des Ausgleichsrad-

Zahnf lan kenspiels

und des Schlags

Messen des Abstands

zwischen Differential

gehäuse und dem

äußeren Laufring des

Seiten lagers

; -^'Y11218

\..t

1 1B-24


ALLGEMEINES

FEHLERSUCHE

Für Starrachse

DIFFERENTIAL

Fehleinstellu ng

des Teller- und

Kegel rades

Zu kleines

Zahnflankenspiel

Tellerrad oder

Kegel rad

abgenutzt

Schlechte

Zahnradeinstel

I u ng

Verstopfte

Entlüftungsöffnung

I OCKer,

abgenutzt oder

Beschädigtes

Zahnrad

Tellerrad oder

A u sg leichsgetriebese

deformiert

Geräusche

durch zu

großes Spiel in

Drehrichtung

ö laustritt

innerhalb der

Bremstrommel

Welle oder

Achsgehäuse

deform iert

F remdkörper

U nzu | ässiger

Schlag der

Achswelle

Verstopfte

E nt | üftu ngsöffnu

ng

abgenutzt oder

Besc hädj gtes

Zahnrad

L OC Kerer

Achswellen

ha I ter

I tö-25


ALLGEMEINES

Für Einzelradaufhängung

Fehleinstellung

des Teller- und

kegsl rades

Zu kleines

Zahnflankenspiel

Wellendichtring

abgenutzt oder

beschädigt

Tellerrad oder

Ausgleic hsgetriebegehäuse

deformiert

Ö laustritt

innerhalb der

Eremstrommel

ANTRIEBS-

WELLEN.

GERAUSCHE

Beschädigtes

Zahnrad

Kugelgelenk abgenutzt, locker oder

festgefressen

Lager abgenutzt, locker oder

festgefressen

118-26

Zahnf lankenspiel zwischen Antriebswel len

und Ausgleichsradverzahnung zu groß


WARTUNGSARBEITEN IM EINGEBAUTEN

ZUSTAND

Pdfen der Hinterachsgeräusche nvährcnd der

Probefahrt

oDas Fahrzeug bei verschiedenen Geschwindigkeiten

und Belastungen fahren und auf

H i nterachsgeräusche prüfen.

ALLGEMEINES

HINWEIS:

Geräusche vom Motor, vom Getriebe, vom

Auspuff , von der Karoserie odervon den Reifen

dürfen nicht mit den Hinterachsgeräuschen

verwechselt werden.

Abb.8 Probefahrt

Y11561

Dröhnen bei höhen Geschwindigkeiten

Versch I eiß der D i f ferentialZahnräder

Dröhnen beim Beschleunigen

Zahnflankensoiel zu klein

Ölstand zu niedrig

Zahnräder beschädigt

Dröhnen im Freilauf

Dauerndes dumpfes Dröhnen

(besonders bei sehr heißem

Differential)

Tel lerrad-Zah nf lan kenspiel

zu groß

Kegel radlager beschädigt

ölstand zu niedrig

Lager beschädigt oder zu stark angezogen

Geräusch beim Kurvenfahren

Versch le iß der D i f ferential'Zahnä der

Sch laggeräusch beim Anlassen

oder Schalten

Tellerrad-Zahnflankenspiel zu groß

Verschleiß der Zahnräder

Prüfen des Kegelradlagers

rDie Kardanwelle nach vorn und hinten stoßen

und auf Lockerheit überprüfen.

o Falls Lockerheit festgestellt wird, ist das Kegelradlager

abgenutzt oder die Zahnräder sind

falsch eingestellt.

HINWEIS:

Prüfen, ob die Flanschmuttern locker sind.

Abb.9 Prüfen der Kardanwelle auf Lockerheit

118-27


ALLGEMEINES

Prüfen des Hinterachsen.Gesamtspiel

o Falls wegen einer Unwucht des Antriebsvstems

das Fahrzeug vibriert oder ein Dröhnen auftritt,

muß das Gesamtspiel auf die folgende Weise

gemessen werden. um zu entscheiden, ob das

Differential ausgebaut werden muß.

(1) Den Schalthebel in Leerlauf stellen, die

Handbremse anziehen und das Fahrzeuo

(21

(3)

anbeben.

Den Kardanwellenflansch bis zum Anschlag

im Uhrzeigersinn drehen. Die

Bezugsmarkierung am Staubschutz des

Flansches mit der Markierung am

D ifferential gehäuse ausrichten.

Den Kardanwellenflansch so weit wie

möglich gegen den Uhrzeigersinn drehen

und den Abstand zwischen den Bezuqsmarkierungen

messen.

Abb. 10 Messung des Gesamtspiels ( I )

Gesamtspiel A I Reparaturgrenze]

5mm

r Falls das Spiel die Reparaturgrenze überschreitet,

muß das Differential ausgebaut und das Spiel

eingestellt werden.

Prüfen des Axialspiels der Achswelle

Abb. 1 'l Messung des Gesamtspiels (2)

oMit einer Meßuhr das Axialspiel der Achswelre

messen.

Axialspiel der Achswelle

I Reparaturgrenze]

0,8 mm

12 Messung des Achslagerspiels

ölstandkontrolle

r Die Ölfüllschraube herausdrehen

Ölstand bis zur Öffnung reicht,

genug Öl im Ausgleichsgetriebe.

Wenn der

befindet sich

Abb. 1 3 Ölstandkontrolle

1 1B-28


H I NTERACHSE (STARRACHSE)

HTNTERACHSE (STARRACHSE)

AUSBAU

.An der vorgeschriebenen Punkten die Sicherheitsstützen

unterstellen und die hinteren Räder

abnehmen.

o Die Hinterachse leicht anheben.

oDen Handbremszug lösen (siehe BAUGRUppE

148 ,,NAHDBREMSE'').

oDie Bremsflüssiqkeit ablassen und den hinteren

f.rr"n,ur.n ,är"n.

Abb. 14 Anheben des Fahrzeugs

Y11207

- --

o Die Kardanwelle ausbauen.

Abb. 15 Lösen des Bremsschlauchs

.I

./--=- .,

-\. \\

t\d\ \

---\- ./

o Die Stoßdämpfer, die Schraubenfedern, die

oberen und unteren Querlenker (mit oer

Ouerlankerstrebe) entfernen (siehe BAUGRUPPE

1 28,,HI NTER RADAUFHANGUNG").

rDie Achseinheit mit einem Wagenheber nach

hinten aus dem Fahrzeuq herausziehen.

Vorsicht

Die Achseinheit wird nur vom Wagenheber abgestützt;

daher darauf achten, daß die Achseinheit

nicht zu Boden fällt.

\

l6 Ausbau der Kardanwelle

D10009

Abb. I 7 Ausbau der Schraubenfedern

Y12515

1 1 B-29


ACHSWELLE (STARRACHSE)

ACHSWELLE (STARRACHSE)

EINZELTEILE

.x13

t@@d

@_.,

'I

- Wellendichtring

2. lnnerer Lagerhaltering

3. Lager

4. Achswelle

5. Dichtung

6. Zwischenscheibe

7. Außerer Lagerhaltering

AUSBAU

o Das Hinterrad abnehmen.

o Die Bremstrommeln ausbauen (siehe BAU-

GRUPPE 144 FUSSBREMSE}.

t@@

Abb. 18 Einzelteile der Achswelle

Yl101

Abb- 19 Ausbau der Eremstrommel

o Die Montageschrauben

halteringe entfernen.

der äußeren Lager-

,a->_.vtiorc

Abb. 20 Ausbau des äußeren Lagerhalterings

1 1 B-30


ACHSWELLE (STARRACHSE)

. Die ganze Achswelle herausziehen. Falls dies

schwierig sein sollte, die Spezialwerkzeuge

verwenden.

HINWEIS:

Den Wellendichtring beim Ausbau nicht

beschädigen.

:)

tr==Z

.\=

\- M8990241

. Den Wellendichtring aus dem Ende des Achsgees

entfernen.

O

M899021 1

21 Herausziehen der Achswelle

Y1101

ZERLEGUNG

r Mit einer Schleifmaschine den inneren Lagerhaltering

an einer Stelle auf eine Dicke vom

1.0 bis 1,5 mm abschleifen.

22 Ausbau des Wellendichtrinas

rMit einem Meißel die angeschliffene Stelle des

inneren Lagerhalterings auftrennen.

Abb. 23 Ausbau des inneren l-agerhalterings (1)

Vorsicht

Darauf achten, daß die Achswelle nicht beschädigt

wird.

F1 1015

Abb.24 Ausbau des inneren Lagerhalterings (2)

1 1 B-31


ACHSWELLE (STARRACHSE)

.Das Lager mit dem Spezialwerkzeug abziehen.

o Den äußeren Lagerhaltering entfernen.

PRÜFUNG

Abb. 25 Abziehen des Lagers

A

Verschleiß und Alterung

v @6*

b:f5:',Hi',',&1*

Verbiegu

ng

@_.,

t@@

Abb. 26 Prüfung der Achswelle

Y11012

Prüfen der Achswelle auf Schlag

oDie Achswelle an den Mittellöchern der Welle

einspannen und den Schlag des Achswellenflansches

mit einer Meßuhr messen.

Achswel len-Sch lag ( Flanschf läche)

IWartu ngsgrenze]

1,0 mm

118-32

^bb.2'7

Messung der Achswelle auf Schlag


ACHSWELLE ( STARRACHSE)

ZUSAMMENBAU

. Zuerst den äußeren Lagerhaltering und das Lager

auf die Achswelle, danach den inneren Lagerhaltering

mit der abgeschrägten Seite gegen das

Lager gerichtet auf die Achswelle scheiben.

Lagers€ite

o Das Lager und die Lagerhalteringe auf die

nnge

des Lagers und

F1l5

Jswelle einpressen.

Einpreßkraft für das Lager. . . . -

60 000N (6000kp)

rDie Kante des Lagerhalterings muß die Lagerstirnf

läche vol lständig berühren.

EINBAU

oAuf die Sitzstelle des Wellendichtrings im Hinterachsrohr

Mehrzweckfett auftraqen.

Abb. 29 Einpressen des inneren Lagerhalterings

Abb. 30 Auftragen von Schmierfett

o Den neuen Wellendichtring mit Hilfe von Spezial

werkzeugen in das Gehäuseende einpassen.

Abb. 31 Hineintreiben des Wellendichtrinos

1 1 R_"2


ACHSWELLE (STARRACHSE)

oAuf die Lippe des Wellendichtrings Mehrzweckfett

auftragen.

o Um den Sitz des Achslagers in der Bremsankerplatte

einzustellen, eine oder mehrere

Zwischenscheiben und Dichtungen auswählen.

Abb. 32 Auftragen von Schmierfetl

Sitztiefe des Achslagers

in der Ankerplatte

0 bis 0,25 mm

(1)

Die Anzahl der Zwischenscheiben und

Dichtungen nach folgender Formel berech

nen:

D=C_(A+B)

Abb. 33 Messung der Sitztiefe des Achslagers in der

An kerplatte

A: Abstand zwischen der Lagerkontaktfläche

Hinterachsgehäuses und der Auflagefläche

Ankerplatte

B: Dicke der Ankerplatte

C: Dicke des Lagers

D: Erforderliche Gesamtdicke der Zwi

und D ichtungen

oes

der

schenscheiben

t

(2\

Die Dichtung(en) und die Zwischenscheibe(n)

aus der Tabelle auswählen.

weniger als 0.25

D ichtungen

(Anzahl)

O,25 bis O,5O

0,5O bis 0,75

0,75 bis 1,00

1 ,00 bis 1 ,25

1 ,25 bis 1 ,50

'l x 0,3

1x0.6

'I .5O bis 1 ,75

1 .75 bis 2.00

'l x O,3

2x0,6

1 1 B-34


ACHSWELLE (STARRACHSE)

.Wenn die Dichtung(en) und die Zwischenscheibe(n)

auf der Achswelle montiert werden,

folgende Punkte beachten:

('l ) Eine Zwischenscheibe muß immer

zwischen Dichtungen angeordnet werden.

Dichtungen

12

o

) Die Dichtung(en), die Zwischenscheibe(n)

und den äußeren Lagerhaltering so

drehen, daß alle Ölaustrittsöffnungen

nach unten gerlchtet sind.

Y1151 1

Abb. 34 Anordnung der Dichtungen und der Zwischen'

scheibe(n) (1)

o Die ganze Achswelle in das Achsgehäuse schieben

und die Achswellennuten mit dem Ausgleichsrad

in Eingriff bringen.

Vorsicht

Darauf achten, daß der Wdlendichtring des Achsgehäuses

nicht beschädigt wird.

Yl1

Abb. 35 Anordnung der Dichtungen und der Zwischen'

scheibe(n) (2)

. # a"t"rrigungsschrauben des äußeren Lagerhalterings

über Kreuz festziehen.

Abb. 36 Einbau der Achswelle

r Prüfen, ob das Axialspiel der Achswelle innerhalb

der Wartungsgrenze liegt (siehe ,,WARTUNGS-

ARBEITEN IM EINGEBAUTEN ZUSTAND").

Abb. 37 Messung des Aclrswellen-Axialspiels

1 1 B-35


Dr FFERENTTAL (STARRACHSE)

DTFFERENTTAL (S TARRACHSE)

EINZELTEILE

7 8 9 1011

1 1 8-36

1. Selbstsichernde Mutter

2. Unterlegscheibe

3. Kardanwellenf lansch

4. Wellendichtring

5. Vorderes Kegelradlager

6. Differentialgehäuse

7. Lagerdeckel

8. Vordere Kegelradzwischenscheibe

( Vorspannu ngseinstel lscheibe)

9. Spannhülse

1 0. Hinteres Kegelradlager

1 1. Hinterer Abstandhalter für

Kegelradhöhen-E instel lu ng

1 2. Seitenlager

13. Einstellscheibe des Seitenlegers

14. Einstellscheibe des Ausgleichsrads

15. Ausgleichsrad

16. Welle

17. Ausgleichsrad

'18. Topfscheibe

19. Sicherungsstift

2O. Kegelrad

21 . Tellerrad

22. Ausgleichsgetriebegehäuse

23. Sicherungsblech

24. Dichtung

Abb. 38 Einzeiteile des Di{ferentials

Y1 1011

Y11034


Dr FFERENTTAL (S TARRACHSE)

AUSBAU

. An den vorgeschriebenen Punkten die Sicherheitsstützen

unterstellen und die hinteren Räder

abnehmen.

r Die Ablaßschraube lösen und

f

riebeöl ablassen

Abb. 39 Anheben der Hinterachse

das Differentialo

D ie Kardanwelle ausbauen

Abb. 40 Ablassen des Getriebeöls

Abb. 41 Ausbau der Kardanwelle

o Die rechte und linke Achswelle um jeweils ca

mm herausziehen (siehe,,ACHSWE LLE").

70

Abb.42 Ausbau der Achswelle

'I

1B-37


Dr FFERENTTAL (STARRACHSE)

oDas Differential vom Achsgehäuse abschrauben.

HINWEIS:

Die Befestigungsmuttern abschrauben und

danach mit einem Kunststoffhammer leicht

gegen das Differential klopfen, um diesen zu

lösen.

o Das Spezialwerkzeug

einspannen und das

werkzeug anbringen.

in einem Schraubstock

Differential am Spezial-

Abb- 43 Ausbau des Differentials

PRÜFUNG UND EINSTELLUNG

Zahnkontakt der Achsantriebsräder

e Einen dünnen Film Tuschierfarbe auf die Zahnflächen

des Tellerrades auftragen. Das Tellerrad

in beide Richtungen drehen und den Zahnkontakt

kontrollieren. Wenn erforderlich, den

Zahnkontakt einstel len.

Abb. 44 Festhalten des Differentials

Y11040

Richtiger Zahnkontakt

o Der Zahnkontakt ist dann richtig eingestellt,

wenn die Kontaktfläche auf der Antriebsseite

des Zahnes in der Mitte beginnt und sich um

etwa 60 bis B0% der Zahnfläche gegen den

Zahnfuß erstreckt. Auf der der Antriebsseite

gegenüberliegenden Seite muß die Zahnkontaktfläche

etwa 40 bis 60% der Zahnfläche

betragen und gegen den Zahnfuß gerichtet sein.

Abb. 45 Auftragen von Tuschierfarbe

I\\\\\\$'

1 1 B-38

Abb. 46 Richtiger Zahnkontakt

Y 11042


Dr FFERENTTAL (STARRACHSE)

Schlechter Zahnkontakt

(1 ) Stirnkontakt

Falls die Zähne zu wenig ineinandergreifen,

entstehen ein zu großes Flankenspiel und

Geräusche. Der Zahnkopf nutzt sich starr

ab und bricht leicht aus.

Gegenmaßnahmen: Auf der Kegelradseite

mehr Zwischenscheiben unterlegen und die

Seitenlager-Einstellscheibe(n) angleichen, um

das Tellerrad vom Kegelrad weg zu drücken.

(2) Flankenkontakt

^. Jalls die Zähne zu tief ineinandergreifen,

entstehen ein unzureichendes Flankenspiel

und ein dröhnendes Geräusch. Die Zähne

erwärmen sich sehr stark und nutzen sich

am Fußkreis ungleichmäßig ab.

Gegenmaßnahmen: Die Anzahl der Zwischenscheiben

auf der Kegelradseite verringern

und die Seitenlager-Einstellscheibe(n)

angleichen, um das Tellerrad näher zum

Kegelrad zu drücken.

(3) Fußkreiskontakt

Fallsdie Zähneam Fußkreis zu eng ineinandergreifen,

entstehen ein zu großes Flankenspiel

und Geräusche. Unter großer Belastung

können die Zähne ausbrechen.

Geqenmaßnahmen: Die Anzahl der Zwischen-

auf der Kegelradseite verringern und

lcheiben

die Seitenlager.Einstellscheibe(n) angleichen,

um das Tellerrad näher zum Keqelrad zu

drücken.

Abb.47 Stirnkontakt

Abb.48 Flankenkontakt

Die Einstellung

wenn möglich

nicht am Tellerad

vornehmen.

Y1

Die Einstellung

wenn mclolich

nicht am Tellerad

vornenmen.

(4) Kopfkreiskontakt

Falls die Zähne am Kopfkreis zu eng ineinandergreifen,

entstehen ein relativ großes

Flankenspiel und häufig Geräusche.

Gegenmaßnahmen Auf der Kegelradseite

mehr Zwischenscheiben unterlegen und die

Seitenlager-Einstellscheibe(n) angleichen, um

das Tellerrad vom Kegelrad weg zu drücken.

Abb. 49 Fußkreiskontakt

dF-

Abb. 50 Kopfkreiskontakt

Y11043

1 1B-39


Dr FFERENTTAL (STARRACHSE)

.Nach der Einstellung des Zahnkontakts ist das

Zahnflankenspiel zu messen. Falls das Zahnflankenspiel

nicht dem Sollwert entspricht, das

Zahnflankenspiel einstellen (siehe ,,ZAHN-

FLANKENSPIEL DER ACHSANTRIEB-

RADER").

o Danach nochmals prüfen, um richtigen Zahnkontakt

sichezustel len.

Zahnflankenspiel Teller'/ Kegelrad

o Das Kegelrad blockieren und das Spiel des Tellerrads

mit einer Meßuhr messen.

Zahnflankensp iel Tel ler-lKegelrad

0,1 1 bis 0,16 mm

Abb. 51 Richtiger Zahnkontakt

HINWEIS:

Die Messung an mindestens vier gleichmäßig am

Umfang verteilten Stel len vornehmen.

o Falls das Zahnflankenspiel nicht dem vorgeschriebenen

Wert entspricht, es auf folgende

Weise einstellen:

(1 ) Die Lagerdeckel abnehmen und das

Ausgleichsgetriebegehäuse mit Hilfe eines

Hammerstiels herausnehmen (siehe

,,ZER LEGUNG").

(2) Die inneren Laufringe der Seitenlager mit

dem Spez ialwerkzeu g abziehen.

Abb.52

Messung des Zahnf lankenspiels der

Ac hsan triebsräder

H INWEIS:

Die linken und rechten Lagerdeckel, Seitenlager

und Seitenlager-Einstellscheiben getrennt aufbewahren,

um sie beim Zusammenbau nicht

zu verwecneln.

Abb. 53 Abziehen des Seitenlagers

^*@@ @@ /A

V V A

Yl l508

1 1 B-40

Abb. 54 Gruppierung der Teile


DTFFERENTTAL (STARRACHSE)

(3)

(4)

Mit dem Spezialwerkzeug die inneren

Laufringe des Seitenlagers (ohne die

Seitenlager-Einstellscheiben) in das

Ausgl eichsgetriebegehäuse ei npressen.

Das Ausgleichsgetriebegehäuse in das

D ifferential gehäuse einbauen.

Abb. 55 Einpressen des Seitenlagers

ö

Das Ausgleichsgetriebegehäuse zur Seite

drücken und mit einer Fühlerlehre den

Abstand zwischen dem Differentialgehäuse

und dem äußeren Laufring des

Seitenlagers messen.

Abb. 56 Messung des Abstandes

(6)

Die Gesamtdicke der ausgebauten Seitenlager-Einstellscheiben

messen. Die

Einstellscheiben sollten um 0,1 mm dicker

als der gemessene Abstand sein.

Falls dies nicht der Fall ist, die Anzahl

der Einstellscheiben so bestimmen, daß

die Einstellscheiben auf der Kegelradseite

und der Tellerradseite je halb so

dick wie der gemessene Abstand plus

0.05 mm sind.

Einstellscheibensatz für das Seitenlager

Satz-N r

MB 185370

lje 2l

0,05

0,10

0,30

0,50

Dicke

o,ol

o,20

0,40

0,70

Abb. 57 Messung der Scheibendicke

Anzahl der Einstellscheiben

entsprechend dem gemessenen

Spiel

Y 11241

Nach dem Einbau das Zahnflankenspiel

nochmals messen und evtl. nochmals

einstellen.

Dicke der

E instellscheiben

an

erner Seite

(7) Den inneren Laufring des Seitenlagers mit

dem Spezialwerkzeu g abz iehen.

Abb. 58 Auswahl der Einstellscheibe(n)

1 1 B-41


Dr FFERENTTAL (STARRACHSE)

(8) Die Einstellscheiben in der gezeigten

Richtung umpositionieren, um das Zahnflan

kenspiel einzustel len.

(9) Mit dem Spezialwerkzeug die inneren

Laufringe des Seitenlagers (mit den Seitenlager-Einstellscheiben)

in das Ausgleichsgetriebegehäuse

ei npressen.

(10) Das Ausgleichsgetirebegehäuse in Differentialgehäuse

einbauen, die Markierungen

der Lagerdeckel richtig ausrichten

und die Lagerdeckel mit dem vorgeschrrebenen

Anzugsmoment (3,5 bis 4,0 mkp)

befestigen (siehe,,ZUSAMMENBAU").

(11) Den Zahnkontakt zwischen Teller- und

Kegelrad prüfen. Falls der Zahnkontakt

schlecht ist, diesen einstellen.

(12) Das Zahnflankenspiel nochmals messen,

um sicherzustellen, daß dieses dem

vorgeschriebenen Sol lwert entspricht.

Bei zu kleinem Zah nflankensp iel

7

v/

/\/W

Bei zu großem Zahnflankensoiel

Abb. 59 Einstellen des Zahnf lankenspiels

Abb. 60 Einpressen des Seitenlagers

E instel l-

Scheiben

F11

HINWEIS:

Das Zahnflankenspiel und der Zahnkontakt

beeinflussen sich gegenseitig. Die beiden Ernstellungen

so vornehmen, daß ein guter Kompromiß

erhalten wird. Falls die Einstellung

nur durch Verschieben des Tellerrads nicht

durchgeführt werden kann, dann muß die

Kegel radhöhe eingestel I t werden.

Schlag des Tellerrads

oDen Schlag des Tellerrads an der Schulter auf

der Rückseite messen.

Schlag des Tellerrads

IWartu ngsgrenze]

0,05 mm

Abb. 61 Nachmessen des Zahnf lankensoiels

o Falls der Schlag des Tellerrades nicht der

Wartungsgrenze entspricht, das Tellerrad in einer

anderen Position gegenüber dem Ausgleichs

getriebegehäuse einbauen und den Schalg

nochmals messen.

62 Messung des Tellerradschlages

1 1B-42


DTFFERENTTAL (STARRACHSE)

Zahnfl ankenspiel der Ausgleichsräder

r Das Achswellenkegelrad mit einem Keil

blockieren. Eine Meßuhr am Ritzelkegelrad

anbringen und das Zahnflankenspiel am Ritzelkegelrad

messen.

Zahnflankenspiel der

Ausgleichsräder I Reparatu rgrenzeJ

0,15 mm

oFalls das Zahnflankenspiel der Ausgleichsräder

die Reparaturgrenze übersteigt, es mit Hilfe von

Einstellscheiben einstellen (siehe,,ZUSAMMEN-

BAU").

ZERLEGUNG

-. Alichsgetriebe

63 Messung des Zahnf lankenspiels der

Ausgleichsräder

r Die Lagerdeckel entfernen.

r Das Ausgleichsgetriebegehäuse mit einem

Hammerstiel aus dem Differentialgehäuse herausd

ruc ken.

HINWEIS:

Darauf achten, daß die Zahnräder nicht beschädigt

werden.

Abb. 64 Entfernen des Lagerdeckels

o Die inneren Laufringe der Seitenlager

Spez ialwerkzeugen abziehen.

mit einem

Ausbau des Ausgleichsgetriebegehäuses

Abb_ 66 Abziehen des Seitenlagers

1 1 B-43


o Die linken und rechten Lagerdeckel, Seitenlager

und Seitenlager-Einstellscheiben getrennt

aufbewehren, um sie beim Zusammenbau nicht

zu verwechseln.

o Die Laschen des Sicherungsblechs umbiegen

*# @@ @@ OO

Abb. 67 Gruppierung der Teile

Y11514

o Bezugsmarkierungen am Ausgleichsgetriebegehäuse

und am Tellerrad anbringeÄ.

oDie Befestigungsschrauben des Tellerrads übers

Kreuz lösen und das Tellerrad abnehmen.

68 Umbiegen des Sicherungsblechs

o Mit einem Dorn den Wellensicherungsstift

heraustreiben. Danach die Ausgleichsräder, die

Welle, die Topfscheiben und die Einstellscheiben

herausnehmen.

Abb. 69 Ausbau des Tellerrades

-(-.-r;t,i',--ollS:

)t i.::, trUt-:.)

(t-'---\VZ

1 1B-44

Abb. 70 Heraustreiben des Sicherungsstifts


Dr FFERENTTAL (STARRACHSE)

Kegelrad

o Mit dem Spezialwerkzeug die Befestigungsmutter

des Kardanwellenflansches lösen.

o Bq2ugsmarkierungen am Kegelrad und am

!anwel lenflansch anbringen.

o Das Kegelrad gemeinsam mit der Spannhülse

und den vorderen Zwischenscheiben heraustreiben.

r Die Spannhülse und die vorderen Zwischen

scheiben aus dem Diffentialträger herausnehmen.

o Den inneren Laufring des hinteren Lagers mit

Hi I fe des Spezialwerkzeugs abziehen.

72 Heraustreiben des Kegelrads

r Die äußeren Laufringe des vorderen und

Lagers mit Hilfe eines Dorns aus dem

tialgehäuse austreiben.

h i nteren

D if feren-

Abb. 73 Abziehen des hinteren Lagers

Abb.74 Austreiben der äußeren Lagerlaufringe

1 i B-45


Dt FFERENTTAL (STARRACHSE)

PRÜFUNG

Verschleiß und Festf ressen

Verschleiß und Verfärbung

Verschleiß der

Keilnuten

Verschleiß und Verfärbung Verschleiß und Risse Verschleiß und

Verfärbung

Verschleiß und Alteru ng

Pdfung der Achswellen-Verzahnung auf Spiel

r Die Achswelle in einem Schraubstock einsoannen

und das Spiel beim Ausgleichsrad mit einer

Meßuhr messen.

Spiel der Achswellen-Keilnuten

0,2 mm oder weniger

75 Prüfung des Differentials

F11026

ZUSAMMENBAU

Kegelrad

o Die äußeren Laufringe des vorderen und hinteren

Lagers mit Hilfe des Spezialwerkzeugs in den

Differentialträger ei npressen.

Einpreßkraft für den äußeren Laufring

des Kegelradlagers .

50 000 N (5000kp)

Abb. 76 Messeung des Keilnutenspiels

D11548

Vorsicht

Den Laufring vorsichtig einpressen, damit dieser

nicht verkantet.

1 1 8-46

77 Einpressen der äußeren Lagerlaufringe

Y11053


Dr FFERENTTAL (STARRACHSE)

o Die Kegelradhöhe wie folgt einstellen.

(1) Die Spezialwerkzeuge (2, 4, 5, 6) und die

Lager (1 , 3) in der in der Abbildung gezeigten

Reihenfolge am Differential anbringen.

HINWEIS:

Mehrzweckfett auf der angebrachter Scheibe

an der Berührungsfläche des Spezialwerkzeug

(4) auftragen.

I

2

3

4

5

6

Abb. 78 Anbringen der Spezialwerkzeuge

Spezialwerkzeugsatz

Nr. M8990835

Yl1054

9l Die Mutter des Spezialwerkzeugs fest-

-J ziehen, bis der Sollwert der Kegelrad-

Lagervorspannung erreicht ist

(3) Die Kegelrad-Lagervorspannung mit

Spezialwerkzeugen messen.

Kegel rad- Lagervorspan nu ng ( oh ne

Wellendichtring) . . .

den

70 bis 100 Ncm

(7 bis 10 cmkp)

HI"|!WEIS: ,R

Langsam festziehen und dazwischen immer die

Vorspannung des Kegelrads messen.

Abb. 79 Festziehen des Spezialwerkzeugs

M8990685

Y1151

(4) Das Spezialwerkzeug am Differentialgehäuse

anbringen und mit einer Fühlerlehre

für die Kegelradhöheneinstellung den

Abstand zwischen den Spezialwerkzeugen

messen.

(5) Abstandshalter mit einer Stärke von

t0,03 mm auswählen.

Abb. 80 Messung der Kegelrad-Lagervorspannung

M8990392 (Einzelteil von

Y11210

Beispiel I :

Wenn das Spiel 1,50 mm beträgt:

Eine Scheibe von

1,47 mm

1,50 mm

1,53 mm

Abb. 81 Messung des Abstandes

H interer Abstandshalter

'

/e 7/.

_Y11055

118-47


Dr FFERENTTAL (STARRACHSE)

Beispiel 2:

Wenn das Spiel 1,75 mm beträgt

oder

Einen Abstandshalter von je 1,47 mm

und 0.3 mm einsetzen.

M8r85350

Zwischenschei ben-Satz

Satz-Nr

Anzahl x Dicke mm

2 x 1,38

2x 1,41

2x 1,44

2x 1,47

2 x 1,50

2 x 1,53

2x 1,56

2 x 1,59

2x 1,62

2 x 1,65

2 x 0,30

(6) Die ausgewählte Scheiben am Kegelrad

anbringen und den inneren Laufring des

hinteren Kegelradlagers mit dem Spezialwerkzeug

einpressen.

oDie Lagervorspannung des Kegelrads wie folgt

einstellen:

(1 ) Die vordere(n) Zwischenscheibe(n)

zwischen die Spannhülse und den inneren

Laufring des vorderen Lagers einsetzen.

(2) Mit Hilfe des Spezialwerkzeugs den

Kardanwellenflansch mit dem vorgeschriebenen

Anzugsmoment festziehen.

Abb. 82 Einpressen des hinteren Kegelradlagers

D11252

H INWE IS:

Der Wellendichtring darf noch nicht eingebaut

werden.

(3) Die Lagervorspannung des Kegelrads mit

Hilfe des Spezialwerkzeugs messen.

Lagervorspannung des Kegelrads

( ohne Wellendichtring)

70 bis 100 Ncm

(7 bis 10 cmkp)

Abb.83 Einbau des Kegelrads

M8990326

Abb. 84 Messung der Kegelrad-Lagervorspannung

1 1 B-48


DTFFERENTTAL (STARRACHSE)

(4) Falls die gemessene Kegelrad-Lagervorspann'ung

nicht dem Sollwert entspricht,

die vordere(n) Scheibe(n) oder

d ie Spannhülse einzustel len.

lst die Vorspannung kleiner als der vorgeschriebene

Sollwert, dann sind dünnere Zwischenscheiben

bzw. eine kürzere Spannhülse

zu verwenden. Bei zu großer Vorspannung

ist die Stärke der Zwischencheibe(n) bzw.

der Spannhülse zu erhöhen.

Soan nhülsen-Satz

Teile-Nr. Länge mm Markierung

MAO44434 57,08

ö80841

sz,zz

t"inu

o Den Kardanwellenflansch und das Keqelrad

nochmals ausbauen.

oDen Umfang eines neuen Wellendichtrings dünn

mit Mehrzweckfett bestreichen.

o Wellendichtring mit Hilfe des Spezialwerkzeugs

auf der Vorderseite des Diffei-entialträqers

ei n pressen.

r Mehrzweckfett auf der Dichtl iooe des Wellendichtrings

auftragen.

e Mit ausgerichteten Bezugsmarkierungen das

Kegelrad und den Kardanwellenf lansch einbauen.

Mit dem Spezialwerkzeug die selbstsichernde

Mutter festziehen.

HIHWEIS:

Auf die Berührungsf läche der Scheibe mit dem

Kardanwellenflansch einen dünnen Film

fhrzweckfett auftragen, bevor das Kegelrad

-

ernoeoaut wrro.

. Vit Hilfe der Spezialwerkzeuge kontrollieren, ob

die Kegelrad-Lagervorspannung dem Sollwert

entsDnch t.

Kegel rad- Lagervorspannu ng

(mit Wellendichtring)

100 bis 130 Ncm (10 bis 13 cmkp)

Ausgleichsgetriebe

oAuf die Einstellscheiben der Ausgleichsräder

Differentialöl auftragen und die Ausgleichsräder

zusammen mit den Einstellscheiben in das Ausgleichsgetriebegehäu

se ei nsetzen.

H INWE IS:

Beim E inbau der Ausgleichsräder und der

Einstellscheiben muß die Olnut der Einstellscheiben

zum Ausgleichsrad gerichtet sein (bei

einem Differential mit Seitenlaqermutter).

Satz-Nr.

MB 158360

Zwischenschei ben-Satz

Abb. 85 Einpressen des Wellendichtrings

Abb. 86 Auftragen von Schmierfett

Abb. 87 Einbau der Ausgleichsräder

Anzahl x Dicke

2 x 0,30

2 x 2,OO

2 x 2,O3

2x 2,06

2 x 2,O9

2 x 2,12

2 x 2,15

2 x 2j8

2 x 2,21

z x z,zrl

2 x 2.27

2x 2,3O

2 x 233

\

)

Y11619

1 1 B-49


Dr FFERENTIAL (STARRACHSE)

oDifferentialöl auf die Ausgleichsräder und die

Scheiben auftragen und diese einbauen.

HINWEIS:

Die Ausgleichsräder drehen und gleichzeitig

in Eingriff bringen.

o Die Welle vorläufig einbauen.

HINWEIS:

Den Sicherungsstift für die Welle jedoch noch

nicht eintreiben.

o Das Zahnflankenspiel der Ausgleichsräder auf

f logende Weise ei nstel len.

(1 ) Einen Keil zwischen das Achswellenkegelrad

und die Welle einsetzen und das Achswel

lenkegelrad bl ock ieren.

(2) Mit einer Meßuhr das Zahnflankenspiel

der Ausgleichsräder messen.

Zahnflankenspiel der Ausgleichsräder

lReparaturgrenze]. . . . . . . .0,15 mm

Abb. 88 Einbau der Ausgleichsräder

(3)

(41

Falls das Zahnflankenspiel der Ausgleichsräder

die Reparaturgrenze übersteigt,

wird das Spiel durch Einsetzen dickerer

Seiten lager-Einstel lscheiben eingestel lt.

Das Zahnflankenspiel der Ausgleichsräder

nochmals messen um zu bestätigen, daß es

innerhalb der Reparaturgrenze liegt.

Abb. 89 Messung des Zahnf lankenspiels der

AusgleichsräJer

Satz-N r

MBl 85340

Druc ksc heiben-Satz

Anzahl x Dicke

2 o,75

2 x o,B3

2 x 0,93

2x 1,O1

2 x 1,Og

2x 1,2o

2 x 1,3o

rDie Bohrung für den Sicherungsstift der Welle

mit der Bohrung im Ausgleichsgetriebegehäuse

ausrichten und den Sicherungsstift einpressen.

oDen Sicherungsstift mit einem Körner an zwei

Stellen verstemmen.

verstemmpunkte

Abb. 90 Verstemmen des Sicherungsstifts

1 1 B-50


DTFFERENTTAL (STARRACHSE)

r Das Tellerrad wie folgt einbauen.

(1) Das Tellerrad ausrichten und auf das

Ausgleichsgetriebegehäuse ei nsetzen.

Die Schrauben mit den Sicherungsblechen

entlang dem Umfang provisorisch festz

iehen.

Vor dem Einsetzen der Schrauben 0l

auf die Schraubensitzflächen auftragen.

HINWEIS:

Die Sicherung$leche so anbringen, daß die

Laschen nach innen gerichtet,sind.

Die Läschen der ..|

Sicherungsbleche /

nach innen richten.

Die Sicherungsbleche fest

-

an die Rippen andrücken.-

Bezugsmarkierungen - t rt ,Ft

Abb. 91 Anbringen der Sicherungsbleche

- Y11059

r(3)

Die Schrauben mit dem vorgeschriebenen

Anzugsmoment übers Kreuz anziehen.

Die Sicherungsbleche richtig umbiegen.

e Mit den Spezialwerkzeugen die inneren Laufringe

der Seitenlager zusammen mit den Seitenlager-

E i nstel lschei ben i n das Ausgleichsgetriebegehäuse

einpressen.

Abb. 92 Einbau des Tellerrads

Iinorerstraft

für die Seitenlager . .

3000 bis 7000N (300 bis 700 kP)

oDie äußeren Laufringe der Seitelager und das

Ausgleichsgetriebegehäuse in das Differentialgehäuse

einbauen.

rDie Lagerdeckel ausrichten und mit dem vorgeschriebenen

Anzugsmoment festz iehen.

Abb. 93 Einpressen der Seitenlager

Y11197

Abb. 94 Einbau des Ausgleichsgetrebegehäuses

1 1 B-51


oDas Zahnflankenspiel Teller-Kegelrad einstellen

(0,11-0,16 mm) (siehe ,,PRÜFUNG UND

EINSTE LLUNG").

Messung des

oDen Schlag des Tellerrads prüfen (siehe ,,pRü

FUNG UND E I NSTELLUNG").

oDen Zahnkontakt des Tellerrads überorufen.

EINBAU

r Die Bertihrungsflächen des Achsgehäuses und

des D ifferential gehäuses rer nigen.

o Vor dem Einbau des Differentials auf beide

Seiten der Dichtung nichtaushärtendes Dichtmittel

auftragen.

Abb. 96 Messung des Tellerradschlags

D ichtm ittel auftragen.

Y1 1219

rDas Differential nach dem Einbau mit der vor

geschriebenen Diff-ölmenge befüllen.

Getriebeöl für die Hinterachse . . .

Hypoidgetriebeöl

API-Klasse GL-4 oder GL-5

SAE-Viskosität Nr.90

Füllmenge

I 'l 50 cm3

Abb. 97 Auftragen von Dichtmitrel

/

-1!--ql

"-

i,,

k- -1

--.---

_F.]_.--:

\}//' /

E>r_-

F1 1520

fv,i :-

ö;

\i r

' !'\

118-52

Abb. 98 Auffüllen mit frjschem Gerriebeöl


H I NTERAGHSE/AGHSWELLE ( ETNZELRADAUFHANGUNG) Etr

HINTERACHSE

( EINZE LRADAUFHANGUNG)

AUSBAU

o Die Achse zusammen mit der H interradaufhängung

ausbauen (siehe Baugruppe 128

,,H I NTER RADAU FHANGUNG").

ACHSWELLE

( EINZELRADAUFHANGUN G)

EINZELTEILE

Abb.99 Ausbau der Hinterachse

Y 12521

I

3.

4.

o.

1.

8.

Achsgehäu sef la nsch

Staubschutz

Wellendichtring

I nneres Lager

Achsgehäuse

Abstandshalter

Außeres Lager

Achswelle Y1 1500

Y11114

Abb. 1OO Einzelteile der Achswelle

1 1 B-53


ACHSWELLE (EINZELRADAUFHANGUNG)

AUSBAU

. Das Hinterrad abnehmen.

o Den Handbremszug von der

Hinterradbremse lösen (siehe

,,HANDBREMSE").

Bremszange der

Baugruppe 148

.l

o Die Hinterrad-Bremszange, die Ankerplatte und

die Bremsscheibe ausbauen (siehe Baugruppe

14A ,,FUSSBREMSE"}.

Abb. 101 Lösen des Handbremszugs

11517

HINWEIS:

Die Bremszange mit Draht festbinden.

Die Bremsschläuche dürfen dabei nicht verdreht

werden.

102 Ausbau der Bremvange

oDie Antriebswelle und

ausbauen.

den Achsgehäuseflansch

f

o Das Achsgehäuse vom unteren Lenker nehmen.

Abb. 103 Ausbau der Antriebswelle

Y1r51

'lO4 Losenam unteren Lenker

1 1B-54


ACHSWELLE (ETNZELRADAUFHANGUNG)

o Die Federbeinschrauben lösen.

o Einen Schraubendreher oder ein ähnliches

an der Achsgehäuseverbindung ansetzen

fzeuO

ülld die Verbindung trennen. Gleichzeitig das

Achsgehäuse nach unten drücken und das

Federbein vom Achsgehäuse neh meri.

o Die Achswelle herausnehmen.

\ i \ Y1151

Abb. 105 Lösen der Federbeinschrauben

Abb. 106 Ausbau der Achswelle

o Den Achsgehäuseflansch in einen Schraubstock

einspannen und die Flanschmutter lösen.

Abb. 107 Lösen der Flanschmutter

oDie Achswelle mit einem Kunststoffhammer aus

dem Achsgehäuse trelben.

Vorsicht

Der Wellendichtring dabei nicht beschädigen.

o Den Abstandshalter und Staubschutz aus dem

Achsgehäuse nehmen.

Vorsicht

Das Lager nur entfernen, wenn es ersetzt werden

muß.

Abb. I OB Heraustreiben der Achswelle

Y 11 121

1 1 B-55


ACHSWELLE (ETNZELRADAUFHANGUNG)

PRÜFUNG

Verschleiß und Beschäd igung

Beschädigung

Verformung und

Beschädigung

Verformung und

Beschädigung

Fressen, Verfärbung und

rauhe Lauffläche

AUSWECHSELN DER ACHSWELLENLAGER

.Mit dem Spezialwerkzeug das äußere Lager auf

folgende Weise von der Achswelle abziehen.

Abb. '109 Prüfung der Achswelle

Y111

Spez ialwerkzeus ( MB99Og 1 8)

1. Gehäuse

2. Greifer

3. Stemmeisen

4. Handgriff

(1) Mlt Hilfe des Stemmeisens den Lagerhaltering

an drei Stellen einschneiden.

\

\\

\3

Abb- I l0 Spezialwerkzeuge

Y11123

1 1 8-56

Y 11124

Abb.11 1 Aufschneidendes Lagers


ACHSWELLE ( ETNZELRADAUFHANGUNG)

(2) Die Greifer an den drei eingeschnittenen

Stellen ansetzen und um 90o drehen.

HINWEIS:

Die Greifer so ansetzen, daß sie fest im Kugerlaufspalt

zwischen dem inneren und äußeren

Laufring sitzen.

|

(3) Die Greifer in die Schlitze des Spezial-

*"rrturos einoassen.

(4) Die Greifermutter anziehen. so daß die

Greifer festsitzen.

HINWEIS:

Überprüfen, ob alle Greifer fest an den Laufflächen

des inneren und äußeren Laufrinos

eingehakt sind.

Abb. 112 Einführen der Greifer

*G",,,

(5) Das Gehäuse mit dem Handgriff halten,

die Mittelschraube festziehen und danach

das Lager abziehen.

Abb. 113 Ansetzen der Greifer

oMit einer Stange oder dem Spezialwerkzeug das

innere Lager und den Wellendichtring aus dem

Achsgehäuse heraustreiben.

Abb. 114 Ausbau des Achswellenlagers

M8990939

Y1 1 129

Abb. 1 1 5 Heraustreiben des inneren Lagers

Y111

1 1B-57


.Das neue Außenlager auf die Achswelle pressen.

Aufpreßkraft für das

äußere Lager .

20 000 bis 30 000 N

(20@ bis 3000kp)

HINWEIS:

Die Abschlußseite

zum Flansch der

des äußeren Lagers

Achswelle gerichtet

muß

sein.

Abb. 116 Aufpressen des Achswellenlagers

r Mit dem Mehrzweckfett die Innenseite

Achsgehäuses auftragen.

des

EmofohlenesSchmierfett . . . . .

Mehrzweckfett

SAE J310 a NLGI2EP

Verwendete Menge .

gb S

Abb. 117 Auftragen von Schmierfett

oMit Hilfe der Spezialwerkzeuge das neue Innenlager

in das Achsgehäuse einpressen.

HINWEIS:

Die AbschlulSseite des inneren Lagers muß zum

Achsgehäusef lansch gerichtet sei n.

Abb. I l8 Einpressen des inneren Lagers

rAuf die Achsgehäusestelle, wo der Wellendichtring

sitzen soll, Mehrzweckfett auftragen. Danach

den Wellendichtring mit dem Spezialwerkzeug

so weit hineintreiben, bis er eben an den Achsgehäuserand

anschließt.

M8990727

Abb. 1 19 Einoressen desWellendichtrinas

Y111

1 1 B-58


ACHSWELLE

EINBAU

. Den Staubschutz an dem Achsgehäuse anbringen.

o Mit dem Mehrzweckfett die Dichtlippe einfetten.

oD;n Abstandshalter so auf die Achswelle setzen,

Eie orößere Seite zum Flansch der Achswelle

genchtet rst.

-..

Abb. 120 ,Auftragen von Schmierfett

oDie Achswelle und den Abstandshalter in das

Achsgehäuse schieben und den Achsgehäuseflansch

aufsetzen.

o Das Achsgehäuse

spannen und die

ziehen.

)

7i

Abb. 121 Einbau der Achswelle

Größerer Durchmesser

Y11138

in einen Schraubstock einselbstsichernde

Mutter festo

Mit Hilfe der Spezialwerkzeuge das Anlaufmoment

der Achswelle messen.

Abb. 1 22 Festziehen des Achsgehäusef lansches

Anlaufmoment der Achswelle . . .

50 Ncm (5 mkp) oder weniger

r Das Achsgehäuse am

Federbein befestigen.

unteren Lenker und

Abb. 1 23 Messung des Achswellen-Anlaufdrehmoments

1 1 B-59


ANTRTEBSWELLE (ETNZELRADAUFHANGUNG)

ANTRTEBSWELLE (ETNZELRADAUFHANGUNG)

EINZELTEILE

0'

1. Sicherungsring

2. Staubschutz

3. Antriebswelle und Birf ield-Gelenk

4. Schlauchschelle A

5. Gummibalg für das Birfield-Gelenk

6. Schlauchschelle C

7. Gummibalg für das Doppelgelenk

8. Echlauchschelle B

9. Sicherungsring

'10. Käf ig des Doppelgetenks

1 1. Kugelstern des Doppelgelenks

12. Kugeln

'13. Sprengring

14. Sicherungsring

15. Kugelschale des Doppelgelenks

16. Abschlußdeckel

'I

18-60

Abb. 124 Einzelteile der Antriebswelle

Y11079

Y1',I084


ANTREBSWELTE (ETNZELRADAUFHANGUNG)

AUSBAU

o Das Hinterrad abnehmen.

o Die Antriebswelle vom Achswellenflansch lösen.

fußf$s\

-@

tl\

Abb. 125 Abnehmen d€r Antri€bswelle

o Die Spezialwerkzeuge an der Kugelschale des

loelgetent


ANTREBSWELLE (EINZELRADAUFHANGUNG)

o Den Sicherungsring von der Kugelschale des

Doppelgelenks nehmen.

r Die Antriebswelle aus der Kugelschale des

Doppelgelenks ziehen.

o Von Schmierfett reinigen.

o Die Kugeln aus dem Käfig entfernen.

Abb. 1 29 Entfernen des Sicherungsrings

o Den Käfig in Richtung des Birfield-Gelenks

vom Kugelstern nehmen.

Abb. 130 Ausbau der Kugeln

HINWEIS:

Den Käfig um 3Oo aus der Position drehen,

in der die Kugeln eingesetzt werden.

rMit einer Sprengringzange den Sprengring von

der Antriebswelle entfernen und danach den

Kugelstern und den Käfig des Doppelgelenks

von der Antriebswelle nehmen.

o Den Sicherungsring von der Welle nehmen.

Abb. 131 Ausbau des Doppelgelenk-Käfigs

1 1 8-62

Abb. 132 Ausbau des Kugelsterns


.Die Gummibälge des Doppelgelenks und des

Birfield-Gelenks von der Welle abziehen.

HINWEIS:

Auf der Doppelgelenkseite der Antriebswelle

die Verzahrung mit einem Vinylband

umwicken, um die Gummibälge beim Entfernen

nicht zu beschädigen.

Vorcicht

Das BirfieldGelenk darf PROFUNG nicht zerlegt

ruerden.

PROFUNG

133 Entfernen der Gummibälge

Wasser, Fremdkörper, Rost, Beschädigung der

Verschleiß Kugeln oder anderer Teile

starke Verbiegung

Verschleiß

Bisse, Brüche und Alterung

Risse, Brüche und Alterung

Verschleiß, Rost und Beschädigung

@

Eeschädigung und Verformung

ZUSAMMENBAU

oDen Gummibalg des Birfield-Gelenks, die neuen

Schlauchschellen und den Gummibalg des

Doppelgelenks, in dieser Reihenfolge, auf der

Antriebswel le befestigen.

Vorsicht

Da die Gummibälge des Birfield-Gelenks und

des Doppelgelenks in Größe und Form venchieden

sind, dürfen sie nicht vertauscht vnerden.

HINWEIS:

Die Antriebswelle einfetten und die Keilnuten

auf der Doppelgelenkseite mit Vinylband

umwickeln.

Verschleiß und

Abb. 134 Prüfung der Gelenkwelle

ohne Wulst

Birf ield-Gelenk

Abb. 135 Einbau der Gummibälge

Y11

Doppelgelenk

Yr 1101

1't8-63


ANTRTEBSWELLE ( ETNZELRADAUFHANGUNG)

Sch lauchschel len-Ken nzeichnu ng

Schlauchschelle (B) 20-20 B.J. 95

Schlauchschelle (A) 20-12 B.J. 95

oDen Sicherungsring an der Antriebswelle befestigen.

Kleinere S6ite

oDen Käfig des Doppelgelenks mit der kleineren

Seite voran auf die Antriebswelle schieben.

o Den Kugelstern auf die Antriebswelle setzen

und mit einem Sprengring sichern.

Y11102

Kugelstern

Abb. 136 Einbau des Käfigs und des Kugelsterns (1)

o Schmierfett aus dem Reparatursatz auf den

Kugelstern und den Käfig des Doppelgelenks

auftragen u nd diese ineinanderpassen.

1 37 Einbau des Käfigs und des Kugelsterns (2)

r Schmierfett aus dem Reparatursatz auf die

Kugellauf f lächen des Kugelsterns und des Käfigs

auftragen und d ie Kugeln einsetzen.

Y11 104

Abb. 138 Einsetzen der Kuqeln

1 1 8-64


ANTRTEBSWELLE (EINZELRADAUFHANGUNG)

o50 bis 80g Schmierfett aus dem Reparatursatz

auf die Innenseite der Kugelschale auftragen.

oDie Antriebswelle in die Kugelschale setzen.

^

iluqeln, der Käfig und der Kugelstern müssen

gaFz in der Kugelschale sitzen.

oDie -

Kugelschale mit 50 bis 709 Schmierfett

aus dem Reparatursatz füllen.

Abb. 139 Auftragen von Schmierfett (11

Abb. l40 Auftragen von Schmierfett (2)

oDen Sicherungsring auf der

festigen.

Kugelschale beo

Dei Schlauchschelle (C) bis zum vorgeschriebenen

Abstand (A) ausziehen, damit sich der Balg

richtig bewegen kann und die Schlauchschellen

anziehen.

Abstand (A) des Doppelgelenkbalgs

74 mm

Abb. 14'l Einbau des Sicherungsrings

Y11107

o Falls das Birfield-Gelenk

den Gummibalg mit 100

aus dem Reparatursatz

Sch lauschel le befesti gen.

wiederverwendet wird,

bis 150 g Schmierfett

packen und mit der

Abb. 142 Befestigung der Schlauchschellen

1 1 8-65


ANTRTEBSWELLE (ETNZELRADAUFHANGUNG)

EINBAU

o Falls der Wellendichtring beschädigt ist und

ersetzt werden muß, die Sitzstelle im Differential

Mehrzweckfett einfetten und danach den Wellendichtring

mit dem Spezialwerkzeug einpressen.

oDie Lippe des Wellendichtrings Mehrzweckfett

auftragen.

Abb. 143 Einpressen des Wellendichtring

ffiA

+q- :\

------__\///

///

oMit den Spezialwerkzeugen die Antriebswellen

in das Differential einpressen.

Abb. 144 Auftragen von Schmierfett

Vorsicht

Die Lippe dos Wellendichtrings darf dabei nicht

beschädigit rverden.

Den Sicherunpring, der an den Verzahnung auf der

Seite des BirfieldGelenks angebrrcht ist, durch

einen neuen onetzen.

e Unter Beachtung der Einbaurichtung der

Schrauben den Achsgehäuseflansch an der

Antriebswel len befest igen.

Abb. 145 Einbau der Antriebswellen (1)

Schrautre Mutter

/a

I

1 1 8-66

\

I ll)i\sN'----z

I n)t -- "

Abb. 146 Einbau der Antriebswellen (2)

Y11518


( ETNZELRADAUFHANGUNG)

DIFFERENTIALVERLANGERUNG ( EINZELRADAUFHANGUNG)

EINZELTEILE

@@o

AUSBAU

o Die Kardanwelle entfernen.

l.

2.

3.

4.

5.

Flansch

Sprengring

Lager

Dif ferentialverlängeru ng

Verlängerungswel le

Abb. 147 Einzelteile der Differentialwrlängerung

Y11142

?'

o Die Verlängerungswelle durch Anziehen der

Handbremse festhalten und die Flanschmuttern

lösen.

HINWEIS:

Die Muttern nicht entfernen. sondern nur lösen.

Abb. 148 Lösen der Kardanwelle

C*i \t -r

149 Lösen der Flanschmuttern

1 1 8-67


DIFFERENTIALVERLANGERUNG

( EINZELRADAUFHANGUNG)

. Die Schrauben lösen, die

verlängerung mit dem

verbinden.

die Differential-

D ifferentialgehäuse

vl

o Die Befestigungsschrau ben

verlängerung lösen.

Abb. 150 Lösen der Differentialverlängerung

der Differentialr

Die Keilnuwerbindung zwischen Verlängerungswelle

und Differential mit den Spezialwerkzeugen

lösen.

o Die Spezialwerkzeuge von der Differentialverlängerung

abnehmen und die Differentialverlängerung

nach hinten herausziehen.

Vorsicht

Bei iedem Aus- und Einbau der Differentialverlängerurg

nüssen die unten beschriebenen

Arbeitsgänge genau eingehalten werden, da

andernfalls das Lager beschädign werden kann.

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/\ =\J

I

(*'i"fi)'

q{

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--'

Y11147

a\

s-\\-

Abb. 152 Herausziehen der Differentialverlängerung

Y11149

ZERLEGUNG

oBezugsmarkierungen an der Verlängerungswelle

und am Flansch anbringen.

o Die Verlängerungswelle mit einem Kunststoffhammer

aus der Differentialverlängerung heraustreiben.

o Den Flansch der Differentialverlängerung

abnehmen.

Abb. 153 Heraustreiben der Verlängerungswelle

1 1 8-68


.Mit Hilfe einer Sprengringzange den Sprengring

von der Differentialverlängeru ng nehmen.

o Mit dem Spezialwerkzeug das Lager von der

|etun,i"tuerlängeru

ng abziehen.

Abb. 154 Entfernen desSprengrings

PRÜFUNG

Abb. 155 Abziehen des Lagers

Verbiegung

Lockerheit und Schwergängikeit

Abb. 1 56 Prüfung der Differentialverlängerung

Y 1 1142

1 1 8-69


DIFFE RENTIALVERLANGERUNG

Messung des VerlängerungswellenSchlages

oDie Verlängerungswelle an den beiden Zentrierlöchern

einspannen und mit einer Meßunr den

Wellenschlag messen.

Schlag der Verlängerungswel le

[Wartungsgrenze] .. ..0,r*

\_Y,\

, -TY11523

ZUSAMMEN. UND EINBAU {1)

oMit Hilfe des Spezialwerkzeugs das Lager auf

die Verlängerungswel le treiben.

HINWEIS:

Das Lager so weit hineintreiben, bis der Flansch

des Spezialwerkzeugs die Differentialverlängerung

berührt.

Y11158

Abb. 158 Hineintreiben des Lagers

o In die Fettasche und

Verlängerungswelle an der

Mehrzweckfett au ftragen.

oDie Verlängerungswelle

verlängeru ng scheiben.

am Nutenteil der

Ausgleichgetriebeseite

Abb. 159 Auftragen von Schmier{ett

o Mit Hilfe einer Sprengringzange das Lager

dem Sprengring sichern.

o Die Bezugsmarkierungen ausrichten und

Flansch befestigen.

o Die Flanschmutter orovisorisch anziehen.

mrt

in die Differentialden

Abb. 160 Einbau des Sprengrings

1 1 B-70


DTFFERENTTALv ERlAnee nunc

( ErNzELReonurxANcuNG)

o Mit den Spezialwerkzeugen die Verlängerungswelle

so weit in die Keilnutenverbindung des

Differentials hineintreiben, bis die Flanschflächen

der Differentialverlängerung und des Differentialgehäuses

eng aneinander liegen.

Vorsicht

Beim Eintreiben nicht am Halter oder Flansch der

Differentialverlängeru ng drücken.

Falls mch dem Zusammenbau ein Spalt zwischen

dem Flansch des Differentialgehäuses und der

Differentialverlängerung verbleibt, wird das Kugellager

verzogen und kann sich festfressen.

Bei einem Spalt zwischen dem Flansch des

Dilntialeehäuses und der Differentialverlänge

ru frfnuß d ie D iff erentialverlä ngeru ng zerlegt u nd

nochmals eingebaut werden [siehe ,,ZUSAMMEN-

UND EINBAU" I2II.

oDie Differentialverlängerung am Differential und

an der vorderen Stütze befestigen.

o Die Verlängerungswelle durch Anziehen oer

Handbremse festhalten und die Flanschmuttern

festz iehen.

M899021 l

Abb. 161 Einpressen der Verlängerungswelle

(PT

I ,///

\_z/

l1


DIFFERENTIALVERLANGERUNG

( ETNZELRADAUFHANGUN G)

ZUSAMMEN. UND EINBAU (2I

.In die Fettasche und am Nutenteil der

Verlängerungswelle an der Ausgleichgetriebeseite

Meh rzweckfett au f tragen.

o Die Verlängerungswelle in die Differentialverlä

ngeru ng sch ieben.

o Die Verlängerungswelle in die Keilnuwerbindung

des Differentials ei nsetzen.

o Die Differentialverlängerung am Differential und

an der vorderen Stütze befestiqen.

Abb. 165 Einbau der Verlängerungswelle

Y11'l

o Mit Hilfe des Spezialwerkzeugs das Lager auf

die Verlä ngerungswel le treiben.

HINWEIS:

Das Lager so weit hineintreiben, bis der Flansch

des Spezialwerkzeugs die Differentialverlängeru

ng berührt.

Abb. 166 Einbau der Differentialverlängerung

Y11148

=__=-_:=Y1115g

'l

67 Hineintreiben des Lagers

. Mit Hilfe einer Sprengringzange das Lager mit

dem Sprengring sichern.

o Die Bezugsmarkierungen ausrichten und den

Flansch befestigen.

r Die Verlängerungswelle durch Anziehen der

Handbremse festhalten und die Flanschmuttern

f estz iehen.

1 1B-12

Abb. 168 Einbau des Sprengrings


DI FFERENTIAL ( EINZELRADAUFHANGUNG)

DIFFERENTIAL ( EINZELRADAUFHANGUNG)

EINZELTEILE

a

:,#

'r _1. .

Verzahnu ng

Wellendichtring

Vorderes Kegel radlager

Vorspannungs-E i nstel lscheibe

D ifferentialgehäuse

Ö lstandschraube

Ablaßschraube

Wellendichtrlng

Lagerdeckel

Spann hü | se

H i nteres Kegel radlager

Kegel rad höhen-E i nstel lscheibe

Seiten lager-E instel lscheibe

14. Seitenlager

1 5. Einstellscheibe des Ausgleichsrads

16. Ausgleichsrad

17. Welle

18. Ausgleichsrad

19. Topfscheibe

20. Sicherungsstift

21. Kegelrad

22. fellerrad

23. Ausglelchgetriebegehäuse

24. Dichtung

25. Deckel

26. Belüftungsschraube

Abb. '1 69 Einzelteile des Diff erentials

Y11160

Y11161

i 1 B-73


Dt FFERENTTAL ( ETNZELRADAUFHANGUNG)

AUSBAU

o Die Ablaßschraube

öl ablasen.

o Die Antriebswellen

lösen und das Differentialvom

Differential lösen.

\\2)

\r\r.---:)

o D ie Differentialverlängeru ng au$auen.

Abb. 170 Ablassen des Differentialöls

\Lz]

\

\J

.\

Abb. 171 Ausbau der Differentialverlängerung

o Die Dämpfungslagermuttern

am Achsträger lösen.

der hinteren Stuütze

Abb. 172 Ausbau des Di{ferentials (11

o Die Muttern lösen, die das Differentialgehäuse an

den hinteren Stützen festhalten.

o Das Differentialgehäuse mit einem Wagenheber

abstützen und die Dämpfungslager der hinteren

Stütze lösen.

Abb. 173 Ausbau des Differentials (2)

118-7 4


Dt FFERENTTAL ( ETNZELRADAUFHANGUNG)

o Die Dämpfungslager, den Deckel und die Dichtung

des Differentials abnehmen.

oDas Differential im

h]

"inrounn"n.

dafür vorgesehenen Montage-

Abb. 174 Entfernen des Deckels

PRÜFUNG UND EINSTELLUNG

Tragbild des Teller-/Kegelrades

oEinen dünnen Film Tuschierfarbe auf die Zahnflächen

des Tellerrads auftragen. Das Tellerrad

in beide Richtungen drehen und Tragbild kon-

''nllieren. Wenn erforderlich, den Zahnkontakt

r.,,,-_

er.eilen.

Abb. 175 Festhalten des Differentials

Richtiges Tragbild

oDas Tragbild ist dann richtig eingestellt, wenn

die Tragfläche auf der Antriebsseite des Zahns in

der Mittel beginnt und sicht um etwa 60 bis 80/o

der Zahnfläche gegen den Zahnfußerstreckt. Auf

der der Antriebsseite gegenüberliegenden Seite

muß die Tragfläche etwa 40 bis 6O% der

Zanhfläche betragen und gegen den Zahnfuß

gerichtet sein.

Abb. 176 Auftragen von Tuschierfarbe

Abb. 177 Richtiges Tragbild

1 1 B-75


Dt FFERENTTAL ( ETNZELRADAUFHANGUN G)

Falsches Tragbild

{1 } Stirnkontakt

Falls die Zähne zu wenig ineinandergreifen,

entstehen ein zu großes Flankenspiel und

Geräusche. Der Zahnkopf nutzt sich stark ab

und bricht leicht aus.

Gegenmaßnahmen: Auf der Kegelradseite

mehr Zwischenscheibe(n) unterlegen, die

Seitenlager-Einstellscheiben angleichen und

das Tellerrad vom Kegelrad wegdrücken.

(2) Flankenkontakt

Falls die Zähne zu tief ineinandergreifen,

entstehen ein unzureichendes Flankenspiel

und dröhnendes Geräusch. Die Zähne erwärmen

sich sehr stark und nutzen sich am

Fußkreis ungleichmäßig ab.

Gegenmaßnahmen: Die Anzahl der Zwischenscheibe(n)

auf der Kegelradseite verringern,

die Seitenlager-Einstellscheiben angleichen

und das Tellerrad näher zum Keoelrad drücken.

(3) Fußkreiskontakt

Falls die Zähne am Fußkreis zu eng ineinandergreifen,

entstehen ein zu großes Flankenspiel

und Geräusche. Unter großer Belastung

können die Zähne ausbrechen.

Gegenmaßnahmen: Die Anzahl der Zwischenscheibe(n)

auf der Kegelradseite verringern,

d ie Seitenlager-Einstellscheiben angleichen und

das Tellerrad näher zum Kegelrad drÜcken.

Abb. 178 Stirnkontakt

Abb. 179 Flankenkontakt

Die Einstellung wenn

möglich nicht am

Tellerrad vornehmen.

Die Einstellung wenn

möglich nicht am

Tellerrad vornehmen.

(4) Kopf kreiskontakt

Falls die Zähne am Kopfkreis zu eng ineinandergreifen,

entstehen ein relativ großes

Flankenspiel und häufig Geräusche.

Gegenmaßnahmen: Auf der Kegelradseite

mehr Zwischenscheibe(n) unterlegen, die

Seitenlager-Einstellscheiben angleichen und

das Tellerrad vom Kegelrad wegdrücken.

Abb. 180 Fußkreiskontakt

.JD.

F

Y1 1 043

Abb. j8j Kopfkreiskonrakl

Y1 1043

1 1B-76


DI FFERENTIAL ( EINZELRADAUFHANGUNG)

o Nach der Einstellung des Tragbildes ist das

Zahnflankenspiel zu messen. .Falls das Zahnflankenspiel

nicht dem Sollwert entspricht, das

Zahnflankenspiel einstellen (siehe auch,.ZAHN-

FLANKENSPIEL des Teller- und Kegelrades").

o Danach nochmals das Tragbild prüfen.

Zallqflankenspiel des Teller- und Kegelrades

. ilf

oto.tl"ren und das Spiel des Teller-

"g"trro

rads mit einer Meßuhr messen.

Abb. 182 Richtiges Tragbild

Y11042

Zahnflankenspiel .

0,11 bis 0,16 mm

HINWEIS:

Die Messung an mindestens vier gleichmäßig

am Umfang verteilten Stellen vornehmen.

rFalls das Zahnflankenspiel nicht dem Sollwert

entspricht muß es auf folgende Weise eingestellt

weroen:

(1)

Die Lagerdeckel abnehmen und das Ausgleichsgetriebegehäuse

zusammen mit den

Seitenlager-Einstel lscheiben herausnehmen

(siehe,,ZERLEGUNG").

Die ausgebauten Seitenlager-Einstellscheiben

durch dünnere ersetzen und

danach das Ausgleichsgetriebegehäuse in

den D ifferentialgehäuse ei nsetzen.

HINWEIS:

Die Seitenlager-Einstellscheiben müssen gleich

dick sein.

Abb. 1g3 Messung des Zahnflankenspiels

Abb. 1 84 A usbau des Ausgleichsget riebegehäu ses

(3) Das Ausgleichsgetriebegehäuse zur Seite

drücken und mit einer FÜhlerlehre den

Abstand zwischen dem Differentialgehäuse

und der Seitenlager-Einstellscheibe messen.

Abb. 185 Messung des Abstands

I 16-t

I


DI FFERENTIAL ( EINZELRADAUFHANGUNG)

(4) Die Dicke der Seitenlager-Einstellscheibe

auf einer Seite messen, ein Paar Einstellscheiben

auswählen, das die Hälfte

des gemessenen Abstands beträgt ist,

und einbauen.

HINWEIS;

Danach darf sich zwischen dem Differentialgehäuse

und der Seitenlager-Einstellscheibe kein

Abstand mehr befinden.

Dicke der Einstellscheibe auf

der b€i der Abstandsmessung

benutzten Seite

rArylq =

Dicke der

E instellscheibe

auf einer Seite

(5) Die Bezugsmarkierungen am Differentialgehäuse

und Lagerdeckel miteinander ausrichten

und danach den Lagerdeckel

festziehen (siehe,,ZUSAMM EN BAU").

(6) Das Zahnflankenspiel nochmals messen.

Abb. 186 Berechnung der Scheibendicke

Einstellscheibensatz für das Seitenlager

Satz-Nr.

MB I 85375

2 x2F5

2 x 2,60

2 x 2,65

2 x 2,7O

2 x 2,75

2 x 2,8O

2 x 2,85

2x2BO

2x295

2 x 3,0O

2 x 3.05

2 x 3,1O

Anzahl x Dicke

2 x 3,15

2 x 3,2O

2 x 3,25

2 x 3,30

2 x3,35

2 x 3,4O

2x3A5

2 x 3,50

2 x 3,55

2 x 3,60

2 x 3,65

2 x 3,7O

Y 1 1241

(7) Um das Zahnflankenspiel zwischen dem

Tellerrad und dem Kegelrad einzustellen,

die Sei tenlager- E i nstel lschei ben wie gezeigt

auswechseln.

Bei zu kleinem Zahnflankensoiel

HINWEIS:

Die Seiten lager- E i nstel lschei ben an der Kegel radund

Tellerradseite so einsetzen, daß die

Gesamtdicke gleich dem ausgerechneten Betrag

in Punkt (4) ist.

(8)

(9)

Das Ausgleichsgetriebegehäuse und die

Seintenlager-E instellscheiben nochmals ausbauen.

Eine Zwischenscheibe auswählen, die um

0,05 mm dicker als die Seitenlager-Einstellscheibe

für das Zahnflankenspiel ist.

Bei zu großem Zahnflankenspiel

Abb. l87 Nachmessen des Zahnf lankenspiels

Dicke der Scheibe für die

Einstel lung des Zahnflankenspiels

der Achsantriebsräder

Y11194

Dicke der

0,05 mm = Einstellscheibe

auf einer Seite

Abb. 1BB Einstellung der Seitenlager-Vorspannung

Y11241

1 1 B-78


DTFFERENTTAL (ETNZELRADAUFHANGUNG)

(10) Die Seitenlager-Einstellscheiben und das

Ausgleichsgetriebegehäuse gemäß Abbildung

in das Differentialgehäuse einbauen.

Vorsicht

Da der innere Laufring des Seitenlagers den

äußeren überragt, kann die Seitenlager-Einstellscheibe

nicht nachträglich hineingetrieben werden.

(l1I Die Seitenlager-Einstellscheiben

J

mit einer

Messingstange eintreiben, bis sie fest am

äußeren Laufring des Seitenlagers anliegen.

(12l. Die Lagerdeckel richtig miteinander ausrichten

(siehe,,ZUSAMMENBAU").

Abb. 189 Ausgl€ichsgetriebegehäuses (11

(13) Das Tragbild zwischen Teller- und Kegelrad

prüfen. Falls das Tragbild schlecht ist,

diese nochmals einstellen (siehe ,,TRAG-

BI LD DES TE LLER./KEGELRADES").

(14) Das Zahnflankensplel nochmals messen,

um sicherzustellen, daß dieses dem vorgeschriebenen

Sollwert entsoricht.

HINWEIS:

Das Zahnflankenspiel und das Tragbild

beeinflussen sich gegenseitig. Die beiden Einstellungen

so vornehmen, daß ein guter

Kompromiß erhalten wird. Falls die Einstellung

nur durch Verschieben des Tellerrads nicht

-durchqeführt werden kann, dann muß die

Iqel radhöhe einqestel I t werden.

v-

l90 Einbau des Ausgleichsgetriebegehäuses (1)

Abb. 191 Einbau des Ausgleichsgetriebegehäuses (2)

Schlag des Tellerrads

rDen Schlag des Tellerrads an der Schulter auf

der Rückseite messen.

Schlag des Tellerrads

I Reparaturgrenze]

.0,05 mm

r Falls der Schlag des Tellerrads nicht der

Reparaturgrenze entpricht, das Tellerrad in einer

anderen Position gegenüber dem Ausgleichsgetriebegehäuse

einbauen und den Schlag

nochmals messen.

192 Messung des Tellerradschlags

( Y1 1168

1 i B-79


Dr FFERENTTAL (ETNZELRADAUFHANGUNG)

Zahnflankenspiel der Ausgleichsräder

o Das Achswel len kegel rad mi t ei nem Kei I bl ock ieren

und das Zahnflankenspiel am Ritzelkegelrad mit

einer Meßuhr messen.

Zahnfankenspiels der

Ausgleichsräder I Reparatu rgrenzel

0,15 mm

r Falls das Zahnflankenspiel der Ausgleichsräder

die Reparaturgrenze übersteigt, das Spiel mit

Hilfe von Ausgleichrad-Druckscheiben einstellen

(siehe,,ZUSAMMEN BAU" ).

ZERLEGUNG

Ausgleichsräder

Au sgleichsgetriebegehäuse

o Die Lagerdeckel entfernen.

oDas Ausgleichsgetriebegehäuse mit einem Hammerstiel

aus dem Differentialträqer herausdrücken.

HINWEIS:

Darauf achten, daß die Zahnräder nicht beschädigt

werden.

o Mit den Spezialwerkzeugen die inneren Laufringe

der Seitenlager abziehen.

Abb. 194 Entfernen des Lagerdeckels

/et

\K

)\ N

ä\

,\ü@ffir,m

Abb. 195 Ausbau des Ausgleichsgetriebegehäuses

\

"rnnor',..-

1 1B-80

N-^

,

Abb. '196 Abziehen des Seitenlagers


DTFFERENTTAL (ETNZELRADAUFHANGUNG)

.Die linken und rechten Lagerdeckel, Seitenlager

und Seitenlager-Einstellscheiben (-muttern)

getrennt aufbewahren, um sie beim Zusammenbau

nicht zu verwechseln.

^^@@

@@

oo

Yll

Abb. 197 Gruppierung der Teile

o Bezugsmarkierungen am Ansgleichsgetriebe-

9}lse und am Tellerrad anbringen.

oF Befestigungsschrauben des Tellerrads übers

Kreuz lösen und das Tellerrad abnehmen.

Abb. 198 Ausbau desTellerrads

r Mit einem Dorn den Wellensicherungsstift

heraustreiben. Danach die Ausgleichsräder, die

Welle, die Topfscheiben und die Einstellscheiben

herausnehmen.

Abb- 1 99 Heraustreiben des Sicherungsstifts

Kegelrad

o Die Befestigungsmutter der Keil nutenverbi ndu ng

m it den Spezialwerkzeugen lösen.

\-",,,,

Abb. 200 Lösen der verbindungsmutter

ttu-öl


Dl FFERENTTAL (ETNZELRADAUFHANGUNG)

. Bezugsmarkierungen am Kegelrad und an der

Keilnutverbindung anbringen.

eDas Kegelrad gemeinsam mit der Spannhülse

und den Vorspannungs-Einstellscheiben heraustreiben.

oDie Spannhülse und die Vorspannungs-Einstellscheiben

herausneh men.

/\u

\\ \\ -

\\ t'/z

oDen inneren Laufring des hinteren Lagers mit

H ilfe der Spezialwerkzeuge abziehen.

Abb. 201 Heraustreiben des Kegelrads

o Die äußeren Laufringe des vorderen und hinteren

Lagers mit Hilfe eines Dorns oder einem Spezialwerkzeug

aus dem Differential gehäuse austreiben.

Abb. 202 Abziehen des hinteren Lagers

o Den Wellendichtring

entfernen.

der Antriebswellen

Y11175

Abb. 203 Austreiben der äußeren Lagerlaufringe

IX

."a\

nl

HINWEIS:

Den Wellendichtring der Kardanwelle kann auch

ersetzt werden, wenn die Kardanwelle herausgezogen

wird, ohne daß dazu Differential

ausgebaut werden muß (siehe,,KARDAN-

WELLE").

R

i:') N)

Abb. 2O4 Entfernen desWellendichtrings

118-82


DIFFERENTIAL (EINZELRADAUFHANGUNG}

PRÜFUNG

Verschleiß und Festfressen

Verschleiß und Verfärbung

Verschleiß der

ry'\""

Verschleiß

R isse

Verschleiß und Alterung

Verschleiß und Alterung

Verschleiß und

R isse

Verschleiß und

Verfärbung

Püfu ng der Antriebswellenverzahnung

o Die Antriebsweile in einem Schraubstock

einspannen und das Spiel beim Ausgleichsrad mit

einer Meßuhr messen.

Abb. 205 Prüfung des Differentials

Y 1 1177

Spiel der Achswellen Keilnuten . .

ZUSAMMENBAU

Kegelrad

o Die äußeren Laufringe des vorderen und hinteren

Lagers mit Hilfe der Spezialwerkzeuge in das

D i f ferential gehäuse einpresen.

Einpreßkraft für den äußeren Laufring

des Kegelradlagers. .

50 000N (5000 kp)

Abb. 206 Messung des Keilnutenspiels

M8990936

Vorsicht

Den Laufring vorsichtig

nicht verkantet.

einpressen, damit dieser

Y11 181

Abb. 207 Einpressen der äußeren Lagerlaufringe

1 1B-83


Dt FFERENTTAL ( ETNZELRADAUFHANGUNG)

c Die Kegelradhöhe wie folgt einstellen.

(1) Die Spezialwerkzeuge (2, 4, 5, 6) und die

Lager (1 , 3) in der in der Abbildung gezeigten

Reihenfolge am Differential anbringen.

H INWEIS:

Die an der Berührungsfläche des Spezialwerkzeugs

(4) angebrachte Scheibe dünn mit

Mehrzweckfett bestreichen.

Spezialwerkzeug

M8990901

(2) Die Mutter des Spezialwerkzeugs festziehen,

bis der Sollwert der Kegelrad-

Lagervorspannu ng erreicht ist.

Abb. 208 Anbringen der Spezialwerkzeuge

Y111

(3) Die Kegelrad-Lagervorspannung mit den

Spez ial werkzeu gen messen.

Abb. 2Og Festziehen des Spezialwerkzeugs

Kegel rad- Lagervorspannu ng

(ohne Wel lendichtring)

70 bis 100 Ncm

(7 bis 10 cmkP)

HINWEIS:

Langsam festziehen und dazwischen immer die

Vorspannung des Kegelrads messen.

(4) Das Spezialwerkzeug am Differentialgehäuse

anbringen und mit einer Fühlerlehre

den Abstand zwischen den Spezialwerkzeugen

messen.

(5) Einstellscheibe(n) mit einer Stärke von

+0,03 mm auswählen.

a€ ---l/l!=Z:\ (/4, l.\

l-----\--_,_l//--

---: ---_*,_/,


Dr FFERENTTAL (ETNZELRADAUFHANGUNG)

Beispiel 2:

Wenn das Spiel 1,75 mm beträgt:

1 ,75 mm t 0,03mm = 1 ,72bis 1,78 mm

Kombination von 1,53 mm und 0,30 mm

dicken Scheiben

Kegel radhöhen-E instel lscheiben

Satz-N r.

Anzahl x Dicke

2x 1,ß

2x 1A1

2 x 1,44

2x1,47

2x'1 ,5O

2 x 1,53

2 x 2,56

2 x 1,59

2 x 1,62

2 x 1,65

2 x o,3o

Kombination von 1,56 mm und 0,30 mm

dicken Scheiben

)

(6)

Die ausgewählte Einstellscheibe am

Kegelrad anbringen und den inneren Laufring

des hinteren Kegelradlagers mit dem

Spez ialwerkzeu g ei np ressen.

Scheibe(n)

M8990802

o Die Lagervorspannung

ei nstel len:

des Kegelrads wie folgt

Abb. 21 2 E i n pressen des h i nteren Kegelrad lagers

D11

(1)

Die vordere(n) Einstellscheibe(n) zwischen

die Spannhülse und das vordere Lager

e i nsetz en.

Mit Hilfe der Spezialwerkzeuge die Keilnutenverbindung

mit dem vorgeschriebenen

Anzugsmoment festz iehen.

H INWE IS:

Der Wellendichtring darf noch nicht eingebaut

werden.

Abb. 21 3 Einstellen der Kegelrad-Lagervorspannung

(3) Die Lagervorspannung des Kegelrads mit

H i I fe der Spezialwerkzeuge messen.

Anlauf moment des Kegelrads

(ohne Wel lendichtring)

70 bis 100 Ncm

(7 bis 10 cmkp)

'/'(=_

Y'l 1 186

Abb. 214 Messung der Kegelrad-Lagervorspannung

1 1 B-85


Dt FFERENilAL ( ETNZELRADAUFHANGUNG)

(4) Falls die gemessene Kegelrad-Lagervorspannung

nicht dem Sollwert entspricht,

die vordere(n) Zwischenscheibe(n) oder die

Spannhülse auswechseln, um die Vorspannung

einzustellen.

lst die Vorspannung kleiner als der

vorgeschriebene Sollwert, dann sind

dünnere Scheibe(n) bzw. eine kürzere

SpannhÜlse zu verwenden. Bei zu großer

Vorspannung ist die Stärke der

Scheibe(n) bzw. der SPannhülse zu

erhöhen.

Erhältl iche SPannhülsen

Teile-Nr Länge mm I dentifikation

M8092143

MBO92144

46.67

keine

47 ,O1

weiß

o Die Keilnutenverbindung und das Kegelrad

nochmals ausbauen.

o Den Umfang eines neuen Wellendichtrings dÜnn

m it Meh rzweckfett bestreichen.

oDen Wellendichtring mit Hilfe des Spezialwerkzeugs

auf der Vorderseite des Differentialgehäuses

einoressen.

oMehrzweckfett auf der Dichtlippe des Wellendichtrings

auftragen.

o Die Bezugsmarkierungen am Kegelrad und an

der Keilnutuerbindung ausrichten, das Kegelrad

einbauen und die selbstsichernde Mutter mit

dem Spezialwerkzeug festziehen.

HINWEIS:

Auf die Berührungsfläche der Scheibe mit dem

Flansch einen dünnen Film Mehrzweckfett

auftragen, bevor das Kegelrad eingebaut wird'

oMit Hilfe der Spezialwerkzeuge kontrollieren, ob

die Kegelrad-Lagervorspannung dem Sollwert

entsoricht.

Kegel rad- LagervorsPannu ng

(mit Wellendichtring)

100 bis 130 Ncm (10 bis 13 cmkp)

Au sgleichsgetriebegehäu se

o Auf die Druckscheiben der Ausgleichsräder

Differentialöl auftragen und die Ausgleichsträder

zusammen mit den Einstellscheiben in das

Ausgleichsgetriebegehäuse ei nsetzen.

Satz-N r.

MBI 85361

Zw ischensche i ben-Satz

Anzahl x Dicke

2 x 0,30

2x 2,@

2x 2,O3

2x 2,OG

2x 2,O9

2x 2,12

2x 2,15

2 x 2,18

2 x 2,21

2x 2,24

2 x 2,27

2x 2,3O

2x 2,33

Abb. 215 Einpressen des Wellendichtrings

il

Abb. 216 Auftragen von Schmierfett

Y11187

Y11532

HINWEIS:

Beim E inbau der Ausgleichsräder und der

Einstellscheiben muß die Ölnut der Einstellscheibe

zum Ausgleichsrad gerichtet sein.

1 1 B-86

Abb. 217 Einbau der Ausgleichsräder


DIFFERENTIAL (EINZELRADAUFHANGUNG)

o Differentialöl auf die Ausgleichsträder und die

Sceiben auftragen und diese einbauen.

HINWEIS:

Die Ausgleichsräder drehen und gleichzeitig in

Eingriff bringen.

o Die Welle vorläufig einbauen.

HINWEIS:

Den Sicherungsstift für die Welle jedoch noch

nicht eintreiben.

o Das Zahnflankenspiel der Ausgleichsräder auf

fdqende Weise einstel len.

j

(1) Das Achswellenkegelrad durch Einsetzen

eines Keils zwischen das Rad und die Welle

blockieren.

(2) Mit einer Meßuhr das Zahnflankenspiel

der Ausgl eichsräder messen.

(3)

(4)

Zahnflankenspiel der

Ausgleichsräder I Reparatu rgrenzel

0,15 mm

Falls das Zahnflankenspiel die Reparaturgrenze

übersteigt, eine dickere Ausgleichsrad-Einstellscheibe

einbauen, um das

Spiel einzustellen.

Das Zahnflankenspiel der Ausgleichsräder

nochmals messen und überprüfen, ob es im

zuläsigen Bereich I iegt.

Abb. 218 Einbau der Ausgleichsräder

Abb. 219 Messung des Zahnflankenspiels der

Ausgleichsräder

Satz-Nr,

M8185341

E i nstel lscheiben-Satz

Anzahl x Dicke

2x OP

2x 1,O

2x 1,1

2x 1,2

2x 1,3

o Die Bohrung für den Sicherungsstift in der

Welle mit der Bohrung im Ausgleichsgetriebegehäuse

ausrichten und den Sicherungsstift

etnoressen.

oDen Sicherungsstift mit einem Körner an zwei

Stellen verstemmen.

/\

l\ tf\ \

\iF;ä

rcY"^.1

'l gunkte

lt.//u

I

t \-4 ,/t

Abb. 22O Verstemmen des Sicherungsstifts

o.Y't1061

1 1 B-87


DTFFERENTTAL (ETNZELRADAUFHANGUNG)

. Das Tellerrad wie folgt einbauen.

(1) Die Befestigungsschrauben des Tellerrads

rein igen.

(2) Den Sicherungslack aus den Gewindebohrungen

des Tellerrads mit dem Gewindebohrer

M10 x 1,25 entfernen; danach die

Gewindebohrungen mit Druckluft ausblasen.

(3) Sicherungsmittel in den Gewindebohrungen

des Tel lerrads auf tragen.

Empfohlenes Sicherungsm ittel

LOCTITE 2'71 und27O

(LOCTITE CorP.)

Abb.221 Entfernen des alten Sicherungslacks

(4) Das Tellerrad an das Ausgleichsgetriebegehäuse

anschrauben, wobei auf richtige

Ausrichtung der Bezugsmarkierungen zu

achten ist. Die Schrauben müssen übers

Kreuz festgezogen werden.

Abb. 222 Auftragen von Sicheru ngsmittel

Bezugsmark ierung

oMit dem Spezialwerkzeug die inneren Laufringe

der Seitenlager in das Ausgleichsgetriebegehäuse

ei no ressen.

Abb. 223 Einbau des Tellerrades

Einpreßkraft für die Seitenlager . .

3000 bis 7000N (300 bis 700 kp)

.'d2

Abb. 224 Einpressen der Seitenlager

- Y111e

1 1B-88


Dr FFERENTTAL (ETNZELRADAUFHANGUNG)

. Das Zahnflankenspiel der

einstellen (siehe,,PRüFUNG

LUNG").

Achsant riebsräder

UND EINSTEL.

oDie Bezugsmarkierungen

,f"to""tut einbauen.

ausrichten und die

Abb.225 Messung des Zahnf lankenspiels

Abb. 226 Festziehen des Lagerdeckels

oDen Schlag des Tellerrads prüfen (siehe ,,PRü-

FUNG UND EINSTELLUNG"}.

oDen Zahnkontakt des Tellerrads überorüfen.

oDie Berührungsflächen von Differentialgehäuse

und Deckel reinigen.

oAuf beide Seiten der Dichtung nichtaushärtendes

Dichtmittel auftragen und die Dichtung wie in

der Abbildung gezeigt auf legen.

Abb. 227 Messung des Tellerradschlags

Y11168

Abb.228 Auftragen von Drchtmittel

1 1 B-89


Dt FFERENTTAL (ETNZELRADAUFHANGUNG)

. Auf die Berührungsflächen von Belüftungsschraube

und Deckel nichtaushärtendes Dichtmittel

auftragen.

Vonicht

Kein Dichtmittel anf die abgsbiHeto Sblle

anftrapn.

EINBAU

o Mit Hilfe eines Wagenhebers das Differential

in die Einbauhöhe des Achsträgers heben.

o Das Differential, das Dämpfungslager der

hinteren Stütze und der Achsträger müssen so

eingebaut sein, wie in der Abbildung gezeigt.

o Den Wagenheber langsam absenken.

229 Auftragen von Dichtmittel

o Den Schlag der Keilnutverbindung mit einer

Meßuhr messen.

Abb. 23O Einbau des Differ'entials

Schlag der Kei I nutverbindung

IWartu ngsgrenze]

0,1 mm

r Falls der Schlag der Keilnutverbindung die

Wartungsgrenze übersteigt, das Differentialgehäuse

ausbauen, die Keilnuwerbindung an

einer anderen Stelle am Kegelrad anbringen und

den Schlag nochmals messen.

o Die Differentialverlängerung einbauen.

HINWEIS:

Beim Zerlegen und Zusammenbauen der

Differentialverlängerung muß die vorgeschriebene

Reihenfolge eingehalten werden.

oDas Differential nach dem Einbau mit der vorgeschriebenen

Differentialöl menge fül len.

Y11180

231 Messen des Schlags der Keilnuwerbindung

Getriebeöl für die Hinterachse . .

Hypoidgetirebeöl

API-Klasse G L-4 oder G L-5

SAE-Viskosität Nr.90

Füllmenge

IJUU CM-

',lB-90 1

Abb. 232 Einbau der Dif{erentialverlängerung

Y11149


BAUGRUPPE llc

.@

lr

RADER

ALLGEME|NES........ 11C-2

Wartungsdaten ............ 2

Technische Daten

Einzelteile und Wqrtungspunkte

Meßinstrumente ..........

Fehlersuche

Wanungsaöeiten im eingebauten Zustand

RADER

114 1


ALLGEMEINES

ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Soll- und Grenilerte

Beschreibung

Sollwerte

Reifendruck

Normale Fahrweise

Autobahnfahrten

Felgenschlag

Stah lfelge

Badialschlag

Seitlicher Schlag

Aluminiumfelge

Radialschlag

Seitlicher Schlag

Reifenschlag

Radialschlag

Seitlicher Schlag

Reparatu rgrenzwert

Dynamische Radunwucht

Wartu ngsgrenzwert

Reifenprofi ltiefe

bar (kPa, kp/cm2)

Ncm (cmp)

mm

Wartungsdaten

1,9 (19O;'1 ,9)

1 ,9 (190;1 ,9)

o,7

1,2

0,3

o,3

3.O

3,0

3,5(350)

1,6

Anzugsmornene

Beschreibung

Anzugsmoment der Radmuttern

Stahlfelgen

Aluminiumfelgen

TECHNISCHE DATEN

Stah lfelge

Reifengröße

Beschreibu ng

41 63AHNU L6, A1 64AH KJL6

A1 64AHNGL6

Felgengröße

Versatz

Alum iniumfelge

Reifengröße

A1 63AHNU 16, A164AH KJL6

A1 64AHNG L6

Felgengröße

Versatz

Nm (mkp)

Anzugsmomente

70 bis BO (7 bis B)

8O bis 1OO (8 bis 1O)

Technishe Daten

185/70HR14

195/70HR14

s%JJ-14

24

185/70HR14

'195/70H R 14

5%JJ-14

24

t


EI NZELTEI LE UND WARTUNGSPUN KTE

Schlagmessung

Profiltiefe

- Beschreibung

Stahlfelgen Aluminiumfelgen

mm

mm

Felgenschlag

A: Radialschlag

B: Seitlicher Schlag

Reifenschlag

C: Radialschlag

D: Seitlicher Schlag

o,7

1,2

3,0

3.O

0,3

0,3

3,0

3,0

Grenzwert

mm

t,o

1

Nicht mehr als

auf jeder Seite

Anzugsmomenl

Nm

mKp

1.

2.

Felge

Reifen

A

Stah lfelge 70 bis 80 7bis8

Aluminiumfelge 8O bis 'lO0 8 bis 10

F1 1507

Abb. 1 Einzelteile und Wartungspunkte der Räder

11C-3


ALLGEMEINES

MESSINSTRUMENTE

Anwendung Benennu ng und Abbildung Anvwndungsweise

Messung des

Reifendrucks

Messung des Felgenund

Reifenschlages

R ei f end ruck Jrrla nometer

/M

gE11E

E1 3573

E1 3576 El 1 540

Messung der dynamisc

Radunwucht

Auswuchtgerät

E 1 3578

ffi@ V

F1

1508

11C-4


FEHLERSUCHE

PROBLEME MIT RADERN

Ausbdiche

Reifenschulter

ausgefranst

Laufflächenaußensehe

abgenutzt

,rlllilllli\

P^N

Laufflächen'

innenseite

abgenutzt

z-{lTltlT'r

lsss{

Beide Seiten

der Lauf'

fläche

abgenutzt

@V\

Laufflächenmitte

abgenutzt

Dl1071

Hohe Fahrgeschwindigkeit

in Kurven

Reifendruck

zu genng

Hohe Fahrgeschwindigkeit

in Kurven

Vorderräder

schlecht

ausgerichtet

1 1C-5


ALLGEMEINES

WARTUNGSARBEITEN IM EING EBAUTEN

ZUSTANT)

Reifendruck

Beschreibu ng

Reifendruck

bar kPa kp/cm2

3 Passagiere

1,9

190

1,9

5 Passagiere mit Gepäck

vorn

1,9

190

1,9

hinten

2,1

210

2,1

Anzugsmoment der Radmuttern

o Die Radmuttern in zwei oder drei Schritten

über Kreuz festziehen.

Anzugsmoment der Radmuttern

Stahlfelge 70 bis 80 Nm (7 bis 8 mkp)

Aluminiumfelge . . .

80 bis 100 Nm (8 bis'10 mkp)

Abb. 2 Festziehen der Radmuttern

Prüfung des Reifenzustandes

oDie Reifen mittels Sichtprufung auf ihren Zu

stand kontrollieren.

Verschleiß und R isse,

Nägel und Steine

im Profil \ -x-

-.- ---- --:\

l

Vorsicht

Beim Festziehen von Aluminiumfelgenmuttern ist

folgendes zu beachten {außer BRD):

(1) Die Nabenoberfläche der Aluminiumfelgen

säubern.

(2) Die Muttern mit der Hand aufschrauben und

mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment

festziehen.

(3) Keinen Schlagschrauber verwenden und den

Schraubenschlüssel beim Festziehen nicht mit

dem Fuß bedienen.

{4) Kein öl auf die Gewinde auftragen.

I tL-o

\;

R isse an der

Seitenwand

Abb. 3 Prüfung des Reifenzustandes

Abb. 4 Montage der Aluminiumfelgenräder

L uftaust ri tt

Y11004


ALLGEMEINES

Prüfung des Felgen- und Reifenschlages

oDas Fahrzeug mittels Wagenheber anheben, so

daß die Räder vom Boden abgehoben sind.

o Das Rad langsam drehen und den Felgen- und

Reifenschlag mit einer Meßuhr messen.

Beschreibung Stahlfelgen

Aluminiumfelgen

Felgenschlag (mm)

A: RadialschlaS O,7

B: Seitlicher 1,2

Schlag

Reifenschlag (mm)

C: Radialschlag

l: Seitlicher

7 Schlag

3.0

3.0

0,3

o,3

Abb. 5 Messung des Felgen- und Reifenschlages

F1 1534

Beseitigung des Reifensch lages

Verfahren Nr. 1

Um den Radialschlag zu verkleinern, genügt es

manchmal, die Position der Felgenbefestigung

auf der Radnabe zu ändern.

Verfahren Nr. 2

(1) Kreidemarkierungen an der Reifenwand,

an der Felge und an einem Stehbolzen

der Radnabe anbringen; danach den

Reifen von der Felge abnehmen (Abb.6).

(2) Nachdem der Reifen von der Felge

abgenommen wurde, die Felge wieder

in der Originalposition an der Radnabe

an bringen.

und den seitlichen

.J3) Den Radialschlag

! Schlag messen.

sollten innerhalb

Die gemessenen Werte

der Verschleißgrenze

liegen.

(4) Falls der größte Schlag in der Nähe der

Kreidemarkierung festgestellt wird, den

Reifen so auf die Felge aufziehen, daß

clie Kreidemarkierung um 180" gegen die

Originalstellung versetzt ist. Danach den

Reifenschlag nochmals prüfen.

Reifengleichförmi gkeit

Die vom Hersteller verwendeten Originalreifen

sind so montiert, daß die Vibrationen auf ein

Minimum reduziert werden.

Nach einer Reifenreoaratur müssen bei Stahlfelgen

die Farbmarkierungen an der Felge und

am Reifen, bei Aluminiumfelgen das Ventil und

die Farbmarkierung am Reifen miteinander ausqerichtet

werden.

Abb. 6 Anbringen der Kreidemarkierungen an Felge,

Reifen und Bolzen

Abb. 7 Ausrichtung von Felge und Reifen

11C-7


ALLGEMEINES/RADER

Reifenverschleß

Prof iltiefe IGrenzwertl

1,6 mm

HINWEIS:

Wenn die Reifen bis zu einer Profiltiefe von

1 ,6 mm abgenutzt sind, erscheinen Verschleißanzeiger

im Reifenprofil.

Periodirchec Vertauschen der Rfrler

r Die Räder entsprechend den nachfolgenden

Abbildungen vertauschen, um ungleichmäßigen

Reifenversch leiß zu vermeiden.

Reif€ntyp

Abb. I Prüfung des Reifenverschleißes

ohne Reserverd

861

Gürtelreifen

-\\-\ t ____ffi\

\Y/

:€:=

---

nAoen

MESSUNG DER DYNAMISCHEN RADUN.

WUCHT

o Falls ein neuer Reifen auf eine Felge aufgezogen

wurde oder Vibrationen am Fahrzeug festgestellt

werden, unbedingt die dynamische Badunwucht

messen.

Dvnamische Radunwucht

I Reparatu rgrenze]

3,5 Ncm (350 cmp)

r Falls die dynamische Unwucht die Reparaturgrenze

überschreitet, die Unwucht mit einem

entsprechenden Auswuchtgewicht bzw. Auswuchtgewichten

auf einen zulässigen Wert

einstellen.

Vorsicht

Wenn ein Auswuchtgewicht angebracht wird, da'

rauf achten, daß dieses nicht mehr als 3 mm über

den Felgenrand übersteht.

Falls das Gesamtgewicht der anzubringenden

Auswuchtgewichte mehr als 100 Gramm beträgt,

den Reifen auf der Felge anders positionieren und

danach nochmals auswuchten.

Nicht mehr als ein Auswuchtgewicht auf jeder

Seite verwenden.

11a

Q

-.+-

Prof ilwrschleißanzeiger

-.+-

-+-

Abb.9 Periodisches Vertauschen der Räder

Abb. 10 Messung der dynamischen Radunwucht

Auswuchtgewichte

Teile-Nr.

Stahlfelgen Aluminiumfelgen

MT3651 80 M8057391

MT3651 81 M8C57392

MT365 1 82 M8057393

MT365183 M8057394

MT3651 84 M8057395

MT3651 85 M8057396

F11

Gewicht (g)

10

zv

30

40

50

60


HINWEISE ZUR VERWENDUNG VON

ALUMINIUMFELGEN

.Aluminium ist empfindlich gegen Alkali, Wagenreinigungsmittel,

Meenvasser oder Straßensalz

daher umgehend von der Felge waschen,

falls es mit der Felge in Berührung gekommen ist.

Nach der Wagenwäsche Autowachs als Korrosionsschutzmittel

auf die Aluminiumfelge

auftragen.

rBei der Dampfreinigung den Dampfstrahl nicht

direkt gegen die Aluminiumfelge richten.

SCHNEEKETTEN UND M&S.R EI FEN

oSchneeketten nur an den Hinterrädern, nicht an

den Vorderrädern verwenden.

oM&S-Reifen an allen vier Rädern verwenden, um

Manövrierfähigkeit und Fahrsicherheit zu gewährleisten.

11C-9


BAUGRUPPE 12A

VORDERRAD.

AUFHÄruGUNG

ALLGEMEINES ........

Wartungsdaten ...........

Technische Daten

Gesamtansicht ...........

Wartungspunkte .........

Reparatursätze ...........

Spezialwerkzeuge

Meßinstru mente .........

Fehlersuche

Wartu ngarbeiten i m eingebauten Zustand ........

VORDERRADNABE

Erneuern der Lager

SCHUBSTR EBE UND STABI L ISATOR

OUERLENKER .........

Erneuern der Cluerlenkerlagerbuchse ................

FEDERBE rN ..............

ACHSTRAGER .........

124-2

2

3

5

6

9

10

13

14

14

17

18

20

23

25

27

36

12A'-1


ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Soll- uld Grenzu,srte

Beschreibung

Sollwerte

Vorsplr

ln der Mitt€ der Reifenoberfläche mm

Am Felgenrand

mm

Vorspurwinkel (jedes Radl

Nachspur bei eingpschlagenen Rädern

(äußeres Rad, wenn der Einschlag des

inneren Rads 2O' beträgt)

Radsturz

Nachlauf

Lenkeinschlagwinkel

I nnenrad

Außenrad

Abstand zwischen dem Ende der Schubstrebe

und der Sicherungsmutter mm

Länge des hervorragenden

Stabilisator-Schraubengewindes mm

AnfangsdrehmomentdesKugelgetenks Ncm(cmkpl

Einoreßkraft für den äußeren

Radlager- Laufring

Wartu ngsgrenzwerte

Schu bstrebensch lag (Meßu hranzeige)

Schlag Stoßdämpfer- Kol benstange

(Meßuhranzeige)

Außendurchmesser der

Stof3dä mpf er- K ol benstan ge

N (kp)

mm

mm

mm

Wanungsdaten

0 bisT

O bis 3,5

oooo'bis o"lg'

19"20'

10 1o',

x40,

37"-9.

32'-9"

81

15 bis 17

3OO bis 600 (3O bis 60)

20 000 (2 0001

3

o,2

2t,95

Schmiermittel

Beschreibu ng

Anzugsmomente

Beschreibung

Schrau be des Stabi I isatorträgers

Selbstsichernde Mutter

Stabilisätor - Ouerlenker

Schraube Schubstrebenträger - Karosserie

Mutter Schubstrebe - Ouerlenker

Anzugsmomente

Nm {mkp} 8 bis 12 (0.8 bis 1,21

10 bis 20 (1,0 bis 2,0)

35 bis 45 (3,5 bis 4,5)

6O bis 70 (6,0 bis 7,O)

I tA-z


ALLGEMEINES

Beschreibung

Anzugsmomente

Befestigung Schubstrebe

Nm (mkp)

75 bis 85 (75 bis 8.5)

-Schubstrebenträger

Ouerlenkersch rau be

80 bis 95 (8,0 bis 9,5)

Selbstsichernde Mutter

Spurstangenhebel - Kugelgelenk

40 bis 60 (4,0 bis 6,01

Schraube Spurstangenhebel - Federbein

80 bis 100 (8,0 bis 1O,01

Mutter Ouerlenker - Kugelgelenk

60 bis 7O (6,0 bis 7,01

Selbstsichernde Mutter Stoßdämpfer-

Kol benstange - Dämpf u ngslager/Federsitz

40 bis 5O (4,0 bis 5,0)

Mutter Dämpfungslager - Karosserie

25 bis 35 (2,5 bt- 3,5)

Mutter Vorderradnabe - Bremsscheibe

35 bis 4O {3,5 bis 4,O)

Schraube Achsschenkel - Scheibenbremsen-

5O bis 60 (5,0 bis 6,0)

Paßstück/Staubschutz

Mutter Achsträger - Karosserie

)

TECHNISCHE DATEN

6O bis 80 (6,0 bis 8,01

Beschreibung A163AH AI64AH

Radaufhängung

Achsvermessung

Vorspur (an der Reifenoberfläche)

Vorspur (am Felgenrand)

Vorspurwinkel {für jedes Rad)

Radsturz

Nachlauf

Spreizung

Len keinschlagwin kel

I nnenrad

Außenrad

fldämpfer

*uart

Max. Länge

Min. Länge

Hub

Dämpfungsfaktor (bei 0,3 m/Sek.)

Expansion

Kontraktion

mm

mm

mm

mm

mm

N (kp)

N (kp)

600 {601

350 (35)

McPherson-Federbeine

0bis7

O bis 3,5

oooo' bis 0"19'

'1o 1 0'

2" 40',

g'30'

37o 9.

-J

32' .9"

-J

Doppeltwirkender Hydraulikzylinder

645

456

189

750 (75)

400 (40)

124-3


ALLGEMEINES

Kombinationen von Schraubenfedern

Ai63AHNUL6

Fahrzeugtyp

A 1 64AH KJL6, A1 64AHNGL6

Farbmarkierungen der Schraubenfedern

linke Feder -

orange

-

grün und rosa

orange (zwei Markierungen)

- hellblau

Schraubenfeder

Farbmarkierung

Drähtdurchmesser x Außendurch- mm

messer x ungespannte Länge

Federkonstante N/mm (kp/mm)

hellblau 12,8x142,8x352,5 21 ,4 12,14l.

grün und rosa 12,5x142.5x345 21,412,14l,

orang€ 13,0x143 x357.5 21ß t2.18l.

orange (zwei Mark ieru ngen) 13.0x143 x365 218 |'2,181

12A'-4


ALLGEMEINES

GESAMTANSICHT

\\"

Y.tz

Gesamtansicht der Vorderradauf hängung


ALLGEMEINES

WARTUNGSPUNKTE

Schubctrebe und Stabilisator

Länge des hervorragenden

15 bis 17

e

(-J -

\

HINWEIS: D bei unbeladenem und abgesenkten \

Fahrzeug mit dem vorgeschriebenen \

Anzugemoment festziehen. \

e

€D

0

e g

-

$O-00 q9 \

E

a

&

€ Fc

Einbaumaß für die Schubstrebe

Lin kVRechts-Mark ierung

linke Seite - ,,L" oder weiße

Markierung

rechte Seite - ,,R " oder keine

Markierung

Einbaurichtung der Buchsen und

Scheiben

Anzugsmoment

Nm

mKp

A

35 bis 45

3,5 bis 4.5

B

c

n

8 bis 12

1O bis 20

75 bis 85

0,8 bis 1,2

1,0 bis 2,0

7,5 bis 8,5

F12573

tr

r

75 bis 85

60 bis 70

7,5 bis 8,5

6,O bis 7O

12A-6

Abb. 2 Wartungspunkte an der Schubstrebe und am

Stabi I isator


ALLGEMEINES

Ouerlenker

Auftragen von Dichtmittel

Auftragen von Schmierfett

und Dichtmittel

t

HtNWEIS: A bei unbeladenem und abgesenkten

Fahrzeug mit dem vorgeschriebenen

Anzugsmoment festziehen.

Anzugsmomenl

Nm

mkp

Y125@

A

B

c

D

80 bis 95

40 bis 60

8O bis 100

60 bis 70

8,0 bis 9,5

4,O bis 6.0

8g bis 109

6,0 bis 7O

Ncm

3OO bis 60O

Sollwert

cmkp

3O bis 6O

Abb. 3 Wartungspunkte am Ouerlenker

Y12049 Yl2050

12A-7


ALLGEMEINES

Federbein und Vorderachsnabe

Auftragen von Mehrzweckfett

Einfüllen der StofSdämpferf I

Sch rauben federidentifi zieru ng

-.-=-@

äuF\

"'4- @V

Auftragen von Radlagerfett

Belastungskennzeichnung

Schraubenfederidentif

izierung

F12510

Anzugsmoment

Anzugsmoment der Achsnabe

Nm

mKp

A

B

(^

D

E

40 bis 50

25 bisQ5

80 bis 10O

35 bis 40

50 bis 60

4,0 bis 5,0

2,5 bis 3,5

8,0 bis 10,0

3,5 bis 4,0

5.0 bis 6.0

I

(--dN. io-kp)------)

I

@

F 1 2530

12A-8

Abb. 4 Wartungspunkte am Federbein und an der

Vorderachsnabe


ALLGEMEINES

REPARATURSATZE

Benennung Abbildung lnhalt

Kugelgelenk-Satz

6

g

. Selbstsichernde Mutter

. Staubschutz

. Kugelgelenk


o0O0G@ (-r0ß00,"---€

Yl 2580

r Schraube

o Manschette

. Verbindungsmanschetten

o Gummibuchsen

. Selbstsichernde Mutter

Schubstrebenbuchsen-

Satz

Du0O:00"

Y12552

o Schubstrebenbuchsen

o Manschette

. Unterlegscheiben

. Muttern

Y12a52

12A-9


ALLGEMEINES

SPEZIALWERKZEUGE

Anwendung

Anwendungsreise

Einbau von Nabenlager,

äußeren Laufringen und

Wellendichtringen

Außeres Lager

Inneres Lager

MB9O@2s

Einbausatz für Lager und Wellerdichtring

F12533

W€llendichtring

Siehe Seite 1 1B-23.

Trennung von Spurstanga

-qr

Y12577

Ausbau des

Spurstangpn hebels

M8990635

\ l.--

u!___

12A-10


ALLGEMEINES

Anwendung

An\,\rendungsweis€

Aus" und Einbau der

Kugelgelenke und

Querlenkerbuchse

Einbau des

Staubschu?es

M8990799

Aus und Einbaurarrkzeug (Al für das

Kugelgelenk

M8990828

Aus- und Einbauwerkzeug für die

Ouerlenkerbuchse

MB99G28

M8990868

Halter des Einbauwerkzeugs

für die Querlenkerbuchse


ALLGEMEINES

Anwendung

Zusammendrücken der

vorderen Schraubenfeder

Werkzeug (Nr. und Benennung)

M8990317 {CTl1051

Werkzeug zum Zusammendrücken der

Federn

Anwendungsweise

M8990317

Aus- und Einbau des

F ederbeindämpf erlagers

und des Stoßdämoferwellend

ichtrings

M8990564

c1 2551

Einbau des

Stof3dämpferwellendichtrings

M8990492 (CT1 11181

StoMämpfer-Wellendichtringf ührung

M8990492

Messung des Anzugsmoments

des unteren

Ouer len kerkugelgelen ks

M8990968

M8990326

Kontrolle der Achsvermessung

für

Aluminiumfelgen

M8990639

Zwischenstück für die Spu reinstel lungslehre

M8990639

12A-12


\

ALLGEMEINES

MESSINSTRUMENTE

Anwendung

Anwendungsweise

Messung der Verbiegung

der Stoßdämpferkolbenstange

und

Schubstrebe

qfr

@

Messung der Stabi I isatorund

Schubstrebenmaße

beim Einbau

Messung der Vorspur

Vorspurlehre

htu

U U\

\

\\

c12019

E12566

Achsvermessung

Sturz-. Nachlauf- und

Ac hsschen kel bo lzen- Lehre

Y12003

12A-13


ALLGEMEINES

FEHLERSUCHE

PROBLEME MIT DER

VORDERRADAUFHANGUNG

Lenkung

schrveryängigL

Lenkrad vibrirt

oder dar

Fahrzeug zieht

nach einer Seite

Stabilisator gebrochen

oder ermüdet

WARTUNGSARBEITEN IM EINGEBAUTEN

ZUSTAND

Prüfung und Einstellung der Achsvermessung

o Wenn die Achsvermessung geprüft wird, das

Fahrzeug auf ebenem Boden abstellen, mit den

Vorderrädern in Geradeausstellung.

o Vorderradaufhängung, Lenkung und Räder

sollten sich im Normalzustand befinden, bevor

die Achsvermessung kontrol I iert wird.

oBei Fahrzeugen mit Aluminiumfelgen die Sturz-,

Nachlauf- und Achsschenkelbolzen-Lehre mit dem

Zwischenstück an der Nabe befestiqen.

Abb. 5 Anbringen des Zwischenstücks

12A-14


ALLGEMEINES

VORSPUR

. Vorspur mit Hilfe der Vorspurlehre messen.

oDie Differenz der beiden Ablesungen berechnen.

Vorspur

A - B: in der Mitte der Reifenoberfläche

0bisTmm

C - D: am Felgenrand 0 bis 3.5 mm

Abb: 6 Messung der Vorspur {1 }

D

Vorspurwinkel (für jedes had o)

oooo' bis oolg'

o Falls die Vorspur nicht innerhalb des vorgeschriebenen

Bereichs liegt, kann sie durch Drehen

der Spannhülse an der linken Spurstange eingestellt

werden. Die Vorspur wird größer, wenn

die Spannhülse in der Pfeilrichtung (siehe

Abbildung) gedreht wird. Der Längenunterschied

zwischen linker und rechter Spurstange sollte

nicht mehr als 5 mm betragen. lst der Unterschied

größer als 5 mm, die rechte Spurstange

vom Gelenk abmontieren und die Länge so einl"n,

daß die Differenz kleiner als 5 mm ist.

Dtln die Vorspur einstellen. Die Vorspur ändert

sich um etwa 7,5 mm, wenn die Spannhülse

der linke Spurstange einmal gedreht wird.

NACHSPUR BEI EINGESCHLAGENEN

RADERN

oBei der Prüfung des Lenkgestänges, besonders

nach einem Unfall oder wenn ein Schaden

vermutet wird, ist es empfehlenswert, zusätzlich

zur Spureinstellung auch die Nachspur bei

eingeschlagenen Rädern zu prüfen.

Die Prüfung muß bei nach rechts, als auch bei

nach links eingeschlagenen Rädern durchgeführt

werden.

Nachspur bei eingeschlagenen Rädern

(äußeres Rad, wenn der Einschlag des

c

A

Abb. 7 Messung der Vorspur (2)

A

'61

Abb. 8 Einstellung der VorsPur

--l

F125

inneren Rads 20o beträgt) 0 . . .

19o20'

Abb. 9 Messen der Nachspur bei eingeschlagenen

Rädern

D1 2590

12A-15


ALLGEMEINES

STURZ

. Strurz mit Hilfe der Sturz-, Nachlauf- und

Achsschenkel bolzen- Lehre messen.

HINWEIS:

Der Sturz wird im Werk auf den vorgeschriebenen

Wert eingestellt und bedarf keiner Nachjustierung.

Sturz.

.....1"10'

NACHLAUF

o Den Nachlauf mit Hilfe einer Sturz-, Nachlaufund

Achsschenkelbolzen-Lehre und einer

Len kei nsch laqslehre messen.

Abb. 1O Messung des Sturzes

Nachlauf

2"40'

o Falls der Nachlauf nicht dem zulässigen Werl

entspricht, kann er durch die Anderung der

Schubstrebenlänge eingestel lt werden.

1 1 Messung des Nachlaufs

LENKEI NSCH LAGWI N KE L

oMit dem Vorderrad auf die Lenkeinschlagslehre

fahren und den Lenkeinschlaq messen.

Winkel

Innenrad (0, )

Außenrad (02 )

^n 37- X" _J

^n

52 ^o _J

Wenn das Lenkrad mit einer Kraft\

von 150 bis 200 N (15 bis 20 kp) |

am Umfang gedreht wird. I

o Falls der Lenkeinschlag nicht dem vorgeschriebenen

Wert entspricht, kann er durch Drehen

der Anschlagschraube eingestellt werden.

Vorderseite

0

91.

\

',1

,tl

1 2 Messung des Lenkeinschlagwinkels

0r

/

12A.-16

Abb. 13 Einstellung des Lenkeinschlagwinkels


VORDERRADNABE

VORDERRADNABE

EINZELTEILE

@

1. Bremsscheibe 6. Unterlegscheibe

2. Wellendichtring 7. Mutter

3. Inneres Lager 8. Sicherungskappe

4. Vorderradnabe 9. Solint

5. Außeres Lager 'lO. Kappe

@F1

AUSBAU

o Das vordere Rad abnehmen.

o Die Vorderradbremse zusammen mit dem

B remssch lauch ausbauen.

Vorsicht

Dig Bremse mit Draht befestigen, damit sich der

efssctrlauch nicht verdreht.

Abb. 14 Einzelteile der Vorderradnabe

o Die Kappe, den Splint und die Mutter abmontieren.

o Die Nabe zusammen mit den Laqern vom Gelenk

abz iehen.

Abb. 15 Ausbau des Bremssattels

Kn

\K

\\**q

.\\

\\==.

1 6 Ausbau der Nabe

12A-17


VORDERRADNABE

o Falls die Nabe und die Bremsscheibe voneinander

getrennt werden müssen, Bezugsmarkierungen an

der Scheibe und der Nabe anbringen.

PROFUNG

Abb. 17 Trennen von Nabe und Bremsscheibe

Festf ressen, Verfärbung,

unebene Laufrillen

ERNEUERN DER LAGER

Zerlegung

oDas Fett von der lnnenfläche der Nabe entfernen.

o Den Wellendichtring entfernen, und den inneren

Lagerlauf ring herausnehmen.

@

Risse und Beschädigung

@6*[

@

Abb. 18 Prüfung der Vorderradnabe

F12@7

oDen äußeren Lagerlaufring durch gleichmäßiges

Kloofen austreiben.

Abb. 19 Ausbau des Wellendichtrings

F

{\l(

d)ffi

F12532

Abb. 20 Austreiben des äußeren Lagerlaufrings

12A-18


VORDERRADNABE

Zusammenbau

oDen neuen Laufring außen mit Radlager-Schmierfett

bestreichen.

oDen äußeren Laufring mit dem Spezialwerkzeug

einpressen.

Außeres LagBr

Spezialwerkzeuge

Außeres Lager

Inneres Lager

M8990927

M8990931

Einpreßkraft für den äußeren

Lagerlaufring

20 000 N (2 000 kp) oder mehr

Abb. 21 Einpressen des äußeren Lagerlaufringe

o Dff inneren Lagerlaufring einbauen.

HINWEIS:

Der innere und äußere Lagerlaufring müssen

immer zusammen ersetzt werden.

o Den Wellendichtring mit dem Spezialwerkzeug so

einpressen, daß er planeben mit der Oberfläche

des Nabenendes ist.

EINBAU

o Die Lager. die Lippe des Wellendichtrings und die

Innenseite der Nabe mit dem emofohlenen

Schmierfett versehen.

Abb. 22 Einpressen des Wellendichtrings

Radlagerfett

SAE J31Oa, NLGI Klasse #2EP

Teile-Nr. MZ1O241Q

U

oNabe, Lager und Unterlegscheibe auf das Gelenk

au fsetz en.

o Die Mutter folgenderweise festziehen.

Festziehen bis 20 Nm (2 mkp)

Abb. 23 Auftragen von Schmierfett

Lösen bis 0 Nm (0 mkp)

Wieder festziehen bis 5 Nm(0,5 mkp)

oDie Sicherungskappe und den Splint einsetzen.

Falls die Löcher nicht übereinstimmen, die

Sicherungskappe um maximal 'l 5o zurückdrehen.

Abb. 24 Festziehen der Kronenmutter

12A-19


SCHUBSTREBE UND STABILISATOR

SCHUBSTREBE UND STABILISATOR

EINZELTEILE

V5

6

g=\

Y'-

{o

9. 6

€i--5

9tl

to rl

"bbLbb"

g

1. Stabilisator

2. Stabillsatoöuchse

3. Stabilisatorträger

4. Schraube

5. Verbindungsmanschette

6. Gummi

7. Hülse

8. Selbstsichernde Mutter

9. Unterlegscheibe

1O. Lenkschubstangenhülse

1 1. Buchse

12. Schubstreb€n

13. Schubstrebenträger

AUSBAU

r Die Vorderräder abnehmen.

oDie Schubstreben und den

Ouerträgern abmontieren.

o Die Schubstreben von den

lösen.

o Die Schubstrebenträger zusammen mit dem

Stabilisator vom Rahmen lösen.

oDen Stabilisator von den Schubstrebenträgern

lösen.

Stabilisator von den

Schubstrebenträgern

Abb. 25 Einzelteile der Schubstrebe und des Stabilisators

F12537

Abb. 26 Ausbau des Stabilisators und der Schubstrebe

12A-20


SCHUBSTREBE UND STABILISATOR

PRüFUNG

Verbiegung und Verwitterung

(D ie Stange auf einer ebenen

Fläche prüfen.)

Ie

Verformung und Beschädigung

€D

0

@

Risse und

Beschädigung

oo$Q+0oo

V

Risse und Beschädigung

Risse und Verbiegung

Risse und

Beschädigung

Messu ng der Schubstrebenbiegu ng

oDie Schubstrebe auf die V-Blöcke legen, gemäß

Abbildung.

r Den Schubstrebenschlag mit einer Meßuhr in der

Schu bst rebenm itte messen.

Abb. 27 Prüfung derschubstrebe und des Stabilisators

Y1

Schu bstrebensch lag (Meßuhranzei ge)

3 mm oder weniger

EINBAU

Stabilisator

r Bei der Montage beider Stabilisatorenden an die

Querlenker die Mutter so festziehen, daß die

vorgeschriebenen Maße gegeben si nd.

Abb. 28 Messung des Schubstrebenschlags

Länge (A)

._, :-

tc ots t/ mm

Abb. 29 Einbau des Stabilisators

12A-21


SCHUBSTREBE UND STABILISATOR

Schubstrebe

oBei der Montage der Schubstrebe auf die

I dentif idationsmarkieru ng achten.

Li nks/Rechts- | dentif i kationsmarkierung

linke Seite - ,,L" oder vrrcif3e

Markierung

rechte Seite - ,,R" oder keine

Markierung

ldentif i kationsmark ierung

oDie Einstellung so vornehmen, daß der Abstand

(A) zwischen dem Ende der Schubstrebe und

der Befestigungsmutter dem Sollwert entspricht.

Abstand (A)

81 mm

Abb. 30 ldentifikation der Schubstrebe

F1

oDie vordere und hintere Buchse der Schubstrebe

sind verschieden geformt. Sie sind so zu montieren,

wie in der Abbildung gezeigt.

o Die Schubstrebe muß bei abgesenktem und

unbeladenem Fahrzeug festgezogen werden.

31 Maße der montierten Schubstrebe

F12059

o

o Die Schubstreben einbatten und danach den

Nachlauf mit Hilfe der Sturz-, Nachlauf- und

Achsschenkelbolzen-Lehre und der Lenkeinschlaqslehre

messen.

Nachlauf (c)

2"40'

max. 30' Unterschied zwischen dem\

1

\ rechten und linken Rad I

o Den Nachlauf durch Anderung der Schubstrebenlänge

einstellen, falls er über dem zulässigen Werl

liegt.

Abb. 33 Messung des Nachlaufs

F 125

der Buchsen und Unterleg-

.*

12A-22


QUERLENKER

OUERLENKER

EINZELTEILE

1. Schraube

2. Ouerlenkerlagerbuchse

3. Selbstsichernde Mutter

4. Spurstangenhebel

5. Staubschutzkappe

6. Kugelgelenk

7. Ouerlenker

AUSBAU

. Das vordere Rad abnehmen.

. Den Stabilisator, die Schubstrebe und das

Kugelgelenk vom Ouerlenker abmontieren.

Abb. 34 Einzelteile des Ouerlenkers

Y1

r Die Querlenkerschraube herausziehen und

den Ouerlenker vom Achsträger nehmen.

HINWEIS:

Falls die Ouerlenkerschraube beim Ausbau

durch das Lenkgestänge behindert wird, die

Verbindungsschraube des Hilfslenkstockhebels

lösen und das Gestänqe nach hinten schieben.

\\

\\S

\-

\\\

'\

Abb. 36 Ausbau des Ouerlenkers

12A-23


QUERLENKER

. Mit der Abziehvorrichtung die Spurstangen

vom Spurstangenhebel lösen.

\ U

Y/.

/F

// Y13567

Abb. 37 Ausbau der Spurstange

o Das Federbein

schrau ben.

Abb.38 Ausbau des Federbeins

vom Spurstangenhebel abo

Die Sicherungsmutter vom Ouerlenkerkugelgelenk

lösen.

oDen Spurstangenhebel mit dem Spezialwerkzeug

vom Querienkerkugelgelenk trennen.

o Die Kugelgelenk-Staubschutzkappe mit einem

Schraubenzieher abnehmen.

Abb. 39 Ausbau des Spurstangenhebels

Abb. 40 Ausbau des Ouerlenkers

124'-24


QUERLENKER

PRÜFUNG

R isse

R isse

Messung des Anfangsdrehmoments des

Kugelgelenks

oMit der Vorspannhülse und dem Drehmomentschlüssel

das Anfangsdrehmoment des Kugelgelenks

messen.

Anfangsdrehmoment des

Abb. 41 Prüfung des Ouerlenkers

Y12061

Y1

f:5ffi'.o?iäoo *", iio 0,,60 cmkp)

o Falls das Anfangsdrehmoment nicht dem

vorgeschriebenen Wert entspricht, muß das

Kugelgelen k ersetzt werden.

Abb. 42 Messung des Kugelgelenk-Anfangsdrehmoments

ERNEUERN DER OUERLENKERLAGER-

BUCHSE

oMit dem Spezialwerkzeug die Buchse des Ouerlenkers

ausoressen.

Vorsicht

Die Ouerlenkerlagerbuchse nur dann auspressen,

wenn erforderlich.

Abb. 43 Auspressen der Ouerlenkerlagerbuchse

12A-25


. Die Buchse durch eine neue ersetzen.

o Die Ouerlenkerlagerbuchse mit Spezialwerkzeugen

einpressen, bis sie das Ende des

Ouerlenkers berührt.

OUERLENKER

t

EINBAU

oDichtmittel auf den Metallring der Staubschutzkappe

auftragen.

o Mit dem Spezialwerkzeug den Staubschutz

einpressen.

r Die Verschlußkappe mit dem Schmiernippel

ersetzen und mit Mehrzweckfett behandeln.

Empfohlenes Schm ierfett

Vehrzweckfett

SAE J310a, NLGI Klasse #2EP

oAuf das Gewinde und den Unrfang (Berührungsfläche

mit der Staubschutzkappe) Dichtmittel

auftragen und einbauen.

Abb. 44 Einpressen der Ouerlenkerlagerbuchse

45 Montage des Staubschutzes

Verschlußkappe Y12593

. Dichtmittel an der Oberseite des Spurstangenhebels

auftragen'und den Spurstangenhebel am

Federbein anbringen.

o Die Querlenkerbefestigungsschraube und die

Schubstrebe bei abgesenktem und unbeladenem

Fahrzeug festziehen.

Abb. 46 Auftragen des Dichtmittels

tzA-zo

Abb.47

Festziehen des Ouerlenkers und der Schubstrebe


FEDERBEIN

FEDERBEIN

EINZELTEILE

to

tl

12

-s] _el

PI

ni

HI

-rl

1. Staubschutzdeckel

2. Selbstsichernde Mutter

3. Dämpfungslager

4. Federsitz

5. Distanzstück

6. Dämpfungsgummi

7. Staubschutz

8. Schraubenfeder

iL Federbein

U. Wellendichtring

1 1. O-Ring (quadratischer Ouerschnittl

12. Kolbenführung

13. Kolben

14. Zvlinder

AUSBAU

o Das Vorderrad abnehmen.

o Die Entlüftungsschraube am Bremssattel lösen

und die Bremsflüssigkeit ablassen.

o Die Bremsschläuche von den Bremsleitunqen

trennen.

Abb. 48 Einzelteile des Federbeins

Abb. 49 Entfernen des Bremsschlauches

12A-27


FEDERBEIN

. Den Bremssattel abmontieren (siehe BAU-

GRUPPE 144 FUSSBREMSE).

oDen Radnabendeckel, den Spl int und die Mutter

entfernen.

rDie Nabe zusammen mit den Lagern vom Gelenk

abnehmen.

Abb. 50 Ausbau des Bremssattels

. Den Staubschutz und das

Scheibenbremse entfernen.

Paßstück für die

Abb. 5i Ausbau der Vorderradnabe

o Das Federbein vom Spurstangenhebel trennen.

des Staubschu?es und des

Scheibenbremsen-Paßstück s

Y 12567

12A-28

Abb. 53 Lösen des Federberns


FEDERBEIN

o Die Muttern, die das Dämpfungslager am Federbeinkasten

halten. lösen.

Das

l

Federbein aus dem Radkasten nehmen

Abb.54 Ausbau des Federbeins

ZERLEGUNG

rDie Feder mit dem Spezialwerkzeug zusammend

rücken.

Abb. 55 Herausnehmen des Federbeins

M899031 7

o Den oberen Staubschutz vom Dämpfungslager

lösen.

e Den Federsitz mit dem Spezialschlüssel halten

und die selbstsichernde Mutter lösen.

Abb. 56 Zusammendrücken der Schraubenfeder

c1 2551

Abb. 57 Ausbau des Dämpfungslagers

12A-29


FEDERBEIN

oDas Dämpfungslager, den Federsitz, das Distanzstück,

den Dämpfungsgummi, den Staubschutz

und die Schraubenfeder herausnehmen.

@

@eE

Y12028.

o Das Federbein leicht in einen Schraubstock

einspannen.

HINWEIS:

Wenn das Federbein in den Schraustock eingespannt

wird, nur am Kugelgelenkteil einspannen.

Das Außenrohr darf nicht eingespannt werden.

o Die Kolbenstange herunterdrücken und mit Hilfe

des Spezialwerkzeugs den Wellendichtring entfernen.

Vorsicht

Vor dem Zerlegen die Außenfläche des Federbeins

gründlich säubern, damit während des Zerlegens

kein Schmutz in den Zylinder, das Stoßdämpferöl

usw. gelangt.

Abb.58 Herausnehmen des Dämpfungslagers, der

Schraubenfeder usw.

Abb. 59 Entfernen des Wellendichtrings

o Das Stol3dämpferöl ablassen.

o Den O-Ring entfernen.

oDie Kolbenstange gemeinsam mit der Kolbenführung

langsam aus dem Zylinder herausziehen.

Abb 60 Ausbau des O-Rings

Vonicht

Die Kolbenstange ist präzisionsgeschliffen; diese

daher vorsichtig behandeln.

o Die Kolbenführung von der Kolbenstange

nenmen.

o Den Zylinder aus dem Außenrohr nehmen.

Abb. 6'l Herausziehen der Kolbenstange

F12034

i 2A-30


FEDERBEIN

PRÜFUNG

) ilää?kx,,ä[1i"",

ät

el

aeschädiouno---S

nl

I


9e

Alterung, Risse

und Ablösung

Verschleiß, Beschädigung

und übermäßiges Spiel des LagPrs

Risse und Beschädigung

BeschädisunsÄ

Risse und Beschädigung

\

Alterung, Risse und

Eeschädigung

Risse und Beschädigung

Risse und Verschleiß

Prüfen der Kolbenstange

o Die Kolbenstange gemäß Abbildung auf V-Blöcke

abstützen.

oDen Schlag in der Mitte der Kolbenstange mit

einer Meßuhr messen.

Abb. 62 Prüfung des Federbeins

Y1

Schlag der Kolbenstange (Meßuhranzeige)

lWartungsgrenze] . . . .

0.2 mm

Abb. 63 Messen des Kolbenstangen-Schlags


FEDERBEIN

.Mit einem Mikrometer den Außendurchmesser

der Kolbenstange messen.

Außendurchmesser der Kolbenstange

[wartungsgrenze]" '

21.95 mm

ZUSAMMENBAU

rStoßdämpferöl am Zylinder,

Gleitteilen auftragen.

r Die Kolbenstange langsam

sch ieben.

Kolben und allen

in den Zylinder

Abb. 64 Messen des Kolbenstangen-Außendurchmessers

o Die Zylinder- und Kolbeneinheit in das Federbein

ei nsetzen.

Abb. 65 Einsetzen der Kolbenstanoe

Y12628

o Die Kolbenstange langsam auf- und abbewegen

und gleichzeitig Stoßdämpferöl in den Zylinder

einfüllen.

---\l

I | \ e(zszt

66 Einbau der Kolbenstange und des Zylinders

Einfüllmenge von Sctoßdämpferöl . . .

426 cm3

HINWEIS:

Die oben angegebenen Einfüllmengen gelten,

wenn der Zylinder, der Kolben und das Außenrohr

vollkommen trocken sind. In anderen

Fällen muß die an den Wänden haftende

Olmenge in Rechnung gezogen werden.

Abb. 67 Einfüllen von Stoßdämoferöl

12A-32


FEDERBEIN

oDie Kolbenführung mit nach oben gerichtetem

Flansch so weit auf die Kolbenstange schieben,

bis sie den Zylinder berührt.

oDen neuen O-Ring auf die Kolbenführung auf-

?"

HINWEIS:

Den O-Ring auf die Kolbenführung aufsetzen

und gleichmäßig niederdrücken. Darauf achten,

daß er sich nicht verkantet und verdreht.

Abb. 68 Einbau der Kolbenführung

o Das Spezialwerkzeug am Kolbenstangenende

anbringen.

o Das Spezialwerkzeug mit Stoßdämpferöl behandeln

und den Wellendichtring einsetzen.

69 Einbau des O-Rings

o Den Wellendichtring

fest ziehen, bis die

berührt.

mit dem Spezialwerkzeug

Kante den Außenzylinder

70 Einsetzen des Wellendichtrings

Abb. 71 Festziehen des Wellendichtrings

I zt\-5ö


FEDERBEIN

oDie Schraubenfedern tragen Farbmarkierungen

zur ldentifikation und Belastungskennzeichnung.

Versch iedenartige Sch rau benf edern müssen

achtsam kombiniert werden.

( 1 ) Schraubenfederidentifikation

Für die Kombination von Schraubenfedern

wird auf den Abschnitt ,,Kombinationen

von Schraubenfedern" bei den ,,TECHNI-

SCHEN DATEN" auf Seite 12A-4 verwiesen.

(2) Belastungskennzeichnung

Die Federn können zwar trei kombiniert

werden. doch sollte die Kombination von

rot und weiß markierten Federn möglichst

vermieden werden.

Belastu ngskennzeich nu ng

Sch ra u ben f eder ident i f i kat i on

F125

Abb. 72 Schraubenfederidentifikation

o Die Schraubenfeder zusammendrücken.

o Den Federsitz und das Distanzstück mit

aushärtendem K lebem ittel zusammenk leben.

o Schraubenfeder, Staubschutz, Dämpfungsgummr,

Distanzstück und Federsitz am Federbein aufsetzen.

Abb 73 Zusammendrücken der Schraubenfeder

Aushärtendes Klebemit

au ftragen.

,:

o Das D-förmige Loch im Federsitz richtig mit

der Kolbenstange ausrichten. Die Zapfen des

Staubschutzes müssen in den Federsitzlöchern

sitzen.

Abb. 74

Y1

Zusammenkleben von Federsitz und Distanz

stück

12A--34

75 Ausrichtung des Federsitzes mit dem Staubschutz


FEDERBEIN

o Das Dämpfungslager mit dem Spezialwerkzeug

montieren.

HINWEIS:

Eine neue selbstsichernde Mutter verwenden.

oDas obere und untere Schraubenfederende mit

den Nuten der entsprechenden Federsitze ausrichten

und das Spezialwerkzeug zum Zusammendrücken

der Federn lösen.

oMehrzweckfett in das Dämpfungslager einfüllen

Oen Staubschutzdeckel aufsetzen.

I

Abb. 76 Einbau des Dämpfungslagers

HINWEIS:

Fett nicht auf die Gummiteile bringen.

EINBAU

Abb. 77 Auftragen von Schmierfett

rBeim Einbau des Federbeins muß der Stift des

Federbeins in das Loch in der Karosserie

eingeführt werden.

oWenn der Spurstangenhebel am Federbein

angebracht ist, Dichtmittel an der Oberseite des

Spu rstangenhebels auf tragen.

Abb. 78 Einbau der Schraubenfeder (1 )

Abb. 79 Einbau der Schraubenfeder (2)

12A-35


ACHSTRAGER

ACHSTRAGER

PRÜFUNG UND WARTUNGSPUNKTE

Risse, Verformung

und Beschädigung

Den Achsträger auf Rrsse, Verbiegung und

Beschädigung kontrol I ieren.

Den Achsträger nötigenfalls ersetzen oder nach

den in der Abbildung angegebenen Maßen

ausrichten.

Anzugsmomenl

Nm mkp

60 bis 80 6O bis 8,0

Yl2016

'|

45,5

I

rl

Abb. 80 Prüfung und Wartungspunkte des Achsträgers

1 2A-36


BAUGRUPPE 12B

HINTERRAD.

AUFHÄruGUNG

ALLGEMEINES ........

Wartungsdaten ............

Technische Daten

Gesamtansicht ...........

Wartungspunkte .........

Reparatu rsat2..............

Spezialwerkzeuge

Meßinstrumente .........

Fehlersuche

Wartungsarbeiten im eingebauten Zustand .......

STARRACHSE

EINZELRADAUFHANGUNG

12B,-2

2

3

4

5

I

8

12

13

14

16

22

128-1


ALLGEIIEIItIES

ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Soll- und GrcnalsrO

Beschreibung A163AH A164AH

Sollwerte

Fahrzargneigung

Vorspur (Reifenprof ilmittel

Vorspur (Felgenrandl

Vorsgrrwinkel tfür jedes Radl

Schwimmwinkel (Ablecrng I

Sturz

Überstand der Buchsen

Vordere Längslenkerbuchse

Hintere Längslenkerbuchse

Längslen kerstrebenbuchse

Obere Diagonal len kerbuchse

Buchse A

Buchse B

Länge der hervorstehenden

Stabi I isatorschrau b€

Wartu ngsgrenzwert€

Kolb€nstangenschlag

Außendu rch messer der Kolbenstangp

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

max. 1,5

max. 2,0

max. 2,0

max. 1,0

15 oder wenipr

-5

bis +5

-2,5 bis 2,5

- 14'bis +14'

max.8

oooo'

max. 1.5

max. 2,0

15 bis 17

o,2

21 ,95

Anzugsmomente

Beschreibu ng

A163AH

Nm (mkpl

Schrauben der Längslenkerhalterung

Längslenker (vorn, hinten)

Längslenkerstrebe

Diagonallenker

Stoßdämpfer

A164AH

Unterer Ouerlenker - Fahrschemel

Unterer Ouerlenker - Differentialträger

Schrauben für die Scheiben

Unterer Ouerlenker - Achsgehäuse

Sicherungsschraube des unteren Ouerlenkers

Stoßdämpfer - Achsgehäuse

Dämpfungslager

Stof3dämofer - Karosserie

Stabilisator - Fahrschemel

Stabilisator - unterer Ouerlenker

Unterer Anschlag - Karosserie

Fahrschemel - Bolzen

Bolzen - Karosserie

Dämpfungslager - Differentialträger

Dämpfungslager - hintere StÜtze

Hintere Stütze - Differentialträger

Sch raubeneinheit - Karosserie

Schraubeneinheit -Differentialträger

Anzugsmomente

50 bis 70 (5,0 bis 7,01

130 bis 150 ( 13 bis 151

65 bis 80 (6,5 bis 8,0)

13O bis 150 ( 13 bis 15)

65 bis 80 (6,5 bis 8,0)

130 bis 150 ( 13 bis 15)

130 bis 150 ( 13 bis 15)

8 bis 10 (0,8 bis 1 ,O)

70 bis 8O (7,0 bis 8,01

15 bis 20 (1 ,5 bis 2.O)

50 bis 70 (5,0 bis 7,0)

70 bis 90 (7,O bis 9,0)

25 bis 35 (2.5 bis 3,5)

30 bis 40 (3,0 bis 4,0)

10 bis 2O (1,0 bis 2,0)

40 bis 50 (4,0 bis 5,O)

70 bis 85 (7,0 bis 8,5)

7O bis 85 (7,0 bis 8,51

25 bis 30 (2.5 bis 3,0)

30 bis 35 (3.0 bis 3,5)

50 bis 70 (5,0 bis 7,0)

8 bis 10 (0,8 bis 1 ,0)

70 bis 85 (7.O bis 8,5)

128-2


ALLGEMEINES

TECHNISCHE DATEN

Aufhängu ngssystem

Schraubenfeder

Beschreibung A163AH A164AH

Windungsdurchmesser x Auf3endurchmesser

x unbelastete Länge

mm

Federkonstante

N/mm (kp/mm)

Schraubenfederidentif ikation

Stoßdämpfer

Bauart

Max. Länge

Min. Länge

Hub

1pämpfungsfaktor (bei 0.3 m/s)

.- Expansion

mm

mm

mm

4-fach angelenkte

Starrachse

113 x l26E x47,5

208l2,',t3l

hellblau

Gasdruckstoßdämpter

blnzel radauthangu ng

mit Federbein

12,2x 132,2x335,2

N (kpl

800 (80)

Kontraktion

N (kp)

380 (381

Stabil isator-Außendurch messer 14

6G

373

235

22,612,31lhellblau

Ooppeltwirkender

Hydraulikzylindcr

627

M7

180

1000 (100)

350 (351

128-3


ALLGEMEINES

GESAMTANSICHT

Starr*hre

Einzelradaufhängung

128-4

Abb. 1 Gesamtansicht der Hinterradaufhängung

Y 12124

Yi 2585


ALLGEMEINES

WARTUNGSPUNKTE

Starrachse

Do

c

I

l

d

@


ALLGEIIEINES

E inzelradauf härUung (Ouerlenker u nd Fedebei n )

G

J

@r.

{ @

gts+.)

e\

&i9

F

A

v

A

gro

oo

qO

\

D

ö-^

I

l

( €a;5

Y@

E \

F

)

Anzugsmoment

A

B

D

E

F

u

Nm

130 bis 15O

8 bis lO

15 bis 20

7O bis 80

70 bis 90

5O bis 70

25 bis

mkp

13 bis 15

oE bis 1O

1,5 bis 2,O

7,O bis 8O

7,0 bis 9,0

5,0 bis 7,0

2,5 bis 3,5

A und D -

Bei abgesenktem Fahrzeug (belasteter

Aufhängungl mit dem vorgeschriebenen

Anzugsmoment festziehen.

Y12V2

Abb. 3 Wartungspunkte an der Einzelradaufhängung (l)

128-6


ALLGEMEINES

Elnzelradauflrängrng (Vorden Stütze, Achsträger und Stabilizatorl

Länge A .-*

e

R

U

e e

€ e e

\ oq

D

{

G

m

\s

U\

tr&

.9\

\

B

Anzugsmoment

Nm

mkp

A

B

D

E

F

U

H

40 bis 50

70 bis 85

25 bis 30

50 bis 70

3O bis 35

8 bis 10

35 bis 45

30 bis 40

4,0 bis 5,0

7,0 bis 8,5

2,5 bis 3,0

5,0 bis 7,0

3.0 bis 3,5

0,8 bis 1,O

3,5 bis 4,5

3,0 bis 4,0

I

10 bis 20

1,0 bis 2,0

Y12543

Abb. 4 Wartungspunkte an der Einzelradaufhängung (2)

128-7


ALLGEMEINES

REPARATURSATZ

Benennu ng

G

e

L:J

a-r e u rE\

=ts Ig tl

ell

ed+

o Gummibuchsen

. Manschette

o Verbindungsmanschetten

o Schraube

. Mutter

SPEZIALWERKZEUGE

Starrachse

Anwendung

Werkzeug (Nr. und Benennung)

Anwendungswease

Aus- und Einoressen der

vorderen Buchse des

unteren Längslenkers

M8990886

Längslen kerbuchsen-Aus- u nd

Einpreßring

I

.E\,

ltl^ll I

V

M8990880

Längslen kerbuchsenspi ndel

Hinter Stabilisatorbuchsen-Satz

rA\l

\w-

/


ALLGEMEINES

Anwendung

Werkzeug (Nr. und Benennung)

Anwendungsweise

Aus- und Einpressen

der hinteren,

außenl iegenden

Buchse des unteren

Längslenkers

M899088s

Längslenkerbuchsen.Aus- und

Einpreßring

@ \_?

M8990650

Dorn

c-f

M8990891

Buchsenaus- und -einpreßhülse

M8990650

M8990885

l\ |

\t--'

Aus- und Einoressen der

Buchse des oberen

Längslenkers

M8990889

Aus- und Einpreßring der Buchse des

oberen Längslenkers

MB990882

Spindel der Buchse des oberen

Längslenkers^

ft\)^

V/

Einzelradaufhärgung

Anwendu ng

Werkzeug (Nr. und Benennung)

Anwendungswerse

Aus- und Einpressen

der Buchse A des

Ouerlenkers

M8990884

Ouerlenkerbuchsen-Aus- und

Einpreßring

/a=-----\

((6^J )

t\\ _-2.4

\-_7

M8990831

Querlen kerb uc hsenspi ndel

,-


ALLGEiIEINES

Anwendung

Aus- und Einpressen

der Buchse B des

Ouerlenkers

Werkzeug (Nr. und Benennung)

MB99G85

Ouerlenkerbuchsen-Aus- und

Einpreßring

-,--..----\

//-_ \\

|\\- ', A

\?

M899@83

Dorn

Anwendungsweise

Auspressen der Buchs€

C des Ouerlenkers

M8990890

Buchsenaus- und -einpreßhülse

-f

M8990892

Buchsenabz ieher für den

Ouerlenker

Uj'l ^--@

M8990897

(Teil cles Spezialwerkzeugs M8990895)

M8990892

I

Y12150

M8990897

Einoressen der Buchse

C des Querlenkers

M8990895

Buchseneinpreßwerkzeug für den

Ouerlenker

M8990895

'l2B-10


ALLGEMEINES

Anwendung

Auspressen der vorderen

Stützenbuchse

Werkzeug (Nr. und Benennung)

Anwendungsweise

M8990882

./ ,t

Aus- und Einbau der

Schraubenfeder

M8990317 (cTl 1051

Der Federspanner

M899031 7

Y 12044

Aus- und Einbau

des Stoßdämpfe-

Wellendichtrings

Y 12174

M8990899

128-11


ALLGEMEINES

Anwendung

Einbau des Stoßdämpfer

-Wellendichtrings

Werkzeug (Mr. und Benennung)

M8990492 (CT1 1118)

Stoßdämpfer-Wel lendichtringsf ührung

M8990492

Anwendungsweise

MESSINSTRUMENTE

Anwendung

Messung der Verbiegung

der Stoßdämoferkolbenstange

Anwendungsweise

Messung der Vorspur

Mittel linie der Radachse

Y 12126

tz0-lz


ALLGEMEINES

Anwendung

Prüfung des Fahrzeugs

auf seitliches

Schwimmen

Anwendungsweise

Achsvermessung

Sturz-, Nachlauf- und

Achsschen kel bolzen-Leh re

\

FEHLERSUCHE

PROBLEME MIT DER

HINTERRADAUFHANGUNG

Reifendruck zu hoch

Stoßdämofer schadhaft

Obere und untere Lenker

verzogen

Radlager defekt

Feder gebrochen oder Federkraft

zu gering

Feder gebrochen oder Federkraft

zu gering

Abgenutzte Buchse

128-13


ALLGEMEINES

WARTUNGSARBEITEN IM EINGEBAUTEN

ZUSTAND

Messung der Fahrzeugneigung

oUm zu prüfen, ob das Fahrzeug seitlich geneigt

ist, die Höhe der rechten und linken Leuchten

bei unbelastetem Fahrzeug messen.

Seitliche Fahrzeugneigung . . . .

15 mm oder ueniger

o 8ei Überschreitung des angegebenen Wertes wird

auf den Abschnitt ,,FEH LERSUCHE" verwiesen.

Prüfung und Einstellung der Radgeometrie

(Fahrzeuge mit Einzelradaufträngrngl

oDas Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen

und die Radgeometrie vermessen.

oVor der Vermessung der Radgeometrie mÜssen

die Hinterradaufhängung und die Räder gewartet

und in betriebsbereiten Zustand gebracht werden.

VORSPUR

oln der Laufflächenmitte jedes Rads von hinten

in der Höhe der Radachsenmittellinie eine

Markierung anbringen.

o Eine Vorspurlehre an die Markierungen ansetzen

und die Skala der Lehre ablesen.

oDas Fahrzeug so stellen, daß die Markierungen

um 180o gedreht sind.

o Eine Vorspurlehre an den Markierungen ansetzen

und die Skala der Lehre ablesen.

iT

\

ebene Fläche

Abb.5 Mesung der Fagrzeugneigung

Mittellinie der Radachse

Abb. 6 Messung der Vorspur (1)

-

Die Markierungen um 180" drehen

y12SO2

oDie Differenz der beiden Ablesungen berechnen.

Abb. 7 Messung der Vorspur (2)

Vorspur

B-A: in der Laufflächenmitte

-5bis+5mm

D-C: am Felgenrand

- 2,5 bis + 2,5 mm

Vorspurwinkel o (für jedes Rad)

- 14' bis + 14' F12570

128-14

469. 3 Messung der Vorspur (3)


ALLGEMEINES

o Falls die Vorspur nicht innerhalb des vorge

schriebenen Wertes liegt, kann sie durch Drehen

der Schraube am unteren Ouerlenker auf der

Achsträgerseite eingestel I t werden.

HINWEIS:

Bei der Einstellung müssen die Schrauben auf

der linken und rechten Seite gleich weit gedreht

werden.

Die Drehung um eine Markierung ändert den

Schwimmwinkel um ungefähr 1 mm.

SCHWIMMWINKEL

rf

einem Schwimmpnifstand den Schwimmwinlel

messen.

\za


STARRACHSE

STARRACHSE

EINZELTEILE

@

ffi

@

,q1t

1. Anschlaggummi

2. Oberer Federsitz

3. Schraubenfeder

4. Unterer Federsitz

5. Stoßdämpfer

6. Oberer Ouerlenker

7. Buchse des oberen Ouerlenkers

8. Vordere Buchse des unteren Längslenkers

9. Unterer Längslenker

10. Buchse der Längslenkerstrebe

1 1. Hintere Buchse des unteren Längslenkers

128-16

Abb. 12 Einzelteile der Starrachse

Y12103


STARRACHSE

AUSBAU

rDas Fahrzeug mit Böcken an den dazu vorgesehenen

AnsatzDUnkten unterstützen und die

Räder abnehemen.

oDie Hinterachse anheben und etwas angehoben.

o Den Handbremszug von unteren Längslenker

lösen.

a

Dan Stoßdämpfer ausbauen.

Vorsicht

Da die Stoßdämpfer zwischen dem Zylinder und

dem äußeren Rohr mit komprimiertem Stickstoff

gefüllt sind, dürfen sie nicht auseinandergenommen

oder ins Feuer geworfen vyerden

(Exploeionsgefahrf.

oDie Hinterachse absenken und die Schraubenfeder

ausbauen.

o Die Hinterachse anheben und etwas angehoben

halten.

Abb. 13 Aufbocken der Hinterachse

,-\

- --:'- \ -

/t- -N.

/ .-'-'\ \\

6rtS t' \

((€tJlr

\r@- /

t

i

,.'- .//:

Abb. 14 Ausbau desStoßdämpfers

-[\

o Den oberen Diagonallenker ausbauen

Abb- 15 Ausbau der Schraubenfeder

Abb. 16 Ausbau des oberen Diagonallenkers

128-17


STARRACHSE

. Den unteren Ouerlenker ausbauen.

HINWEIS:

Das Achsgehäuse muß abgestützt urerden, da es

nach dem Lösen der unteren und oberen

Lenker nicht mehr gehalten wird.

I

o Falls notwendig, den Anschlaggummi entfernen.

Abb. 17 Ausbau des unteren Ouerlenkers

>- vtz6ot

PRÜFUNG

Abb. 18 Ausbau des Anschlaggummis

Alterung, Risse und Beschädigung

Verschleiß und

Beschädigung

&

--a a

nO

0

Risse und Beschädigung

--4

6d

@o

fl"

I l----cas- oder ölaustritt,

Verbiegung und abnormale

I I

t

@*"

Verschleiß und Beschäd igung

128-18

Abb. 19 PrüfungderStarrachse

Y12103


STARRACHSE

Prüf u ng der Stoßdämpferf unktion

o Den Stoßdämpfer ausziehen und zusammendrücken.

Dabei sollte ein Widerstand verspürt

urerden und die Bewegung glatt und ruckfrei sein.

&

ZERLEGUNG

oDie Buchsen mit Spezialwerkzeugen auspressen.

Darauf achten, daß die Längs und Diagonallenker

nicht verbogen werden.

a

Vordsrs Buchse des unloron Längslenkers

Abb. 20 Prüfung der Stoßdämpfer

Buchse der Längslenkestrebe

Y125't2

Hintero Buchse des unteron Längslenkers

Buchsqn der oberen Diagonallenkers

Abb. 21 Auspressen der Buchsen

Y 12544

128-19


STARRACHSE

ZUSAMMENBAU

.Unter Beachtung der folgenden Punkte die

Buchsen mit Hilfe der Spezialwerkzzuge einpressen.

(1) Die Buchse von der abgeschrägten Seite

des Längslenkers her einpressen.

Y 12513

Abb.22 Einpressen der Buchsen (1 )

(2) Die Löcher der Buchse so richten, wie in

der Abbildung gezeigt.

(3) Beim Einpressen der Buchse sollte der

Überstand an den beiden Seiten gleich

sein.

((ßoD))

'V'

Uberstand

A

B

C

Weniger als 1,5mm

Weniger als 2,Omm

Weniger als l,Omm

Abb. 23 Einpressen der Buchsen (2)

Y12514

Y 12517

Abb.24 Einpressen der Buchsen (3)

128-20


STARRACHSE

EINBAU

. Die unteren Längslenker

rechten Seite verschieden.

Mark ieru ngen beachten.

sind der linken und

Daher unbedingt die

Lin ks/Rechts-Mark ieru ngen

oAn den Schraubenfedern sind Farbmarkierungen

lbracht, welche die Belastbarkeit und die

Sch rau benfederidentif i kati on kennzeich nen. Verschiedenartige

Schraubenfedern müssen nach

Vorschrift kombiniert werden.

(1)

(21

Sch rau benfederidentifi kation

hellblau

Belastu ngskennzeichnu ng

Linke Feder

H I NWE lS: H

weiß-.-.-

gefU *-:l---.**

rot , -----

Rechte Feder

weiß

gelb

rot

Zulässige Kombinationen

+--+ Kombinationen, nur wenn

unbed ingt erforderl ich

Abb. 25 Einbau des unteren Längslenkers

Abb. 26 Schraubenfederidentifikation

Y1251

Belastungskennzeichnung

Schraubenfeder-

Kennung

F12510

rBeim Einbau der Schraubenfeder deren Ende in

die Rille des Federsitzes einfügen.

oDas Fahrzeug absenken, um die Spannung der

Buchsen aufzuheben. und die Schrauben festziehen

Abb.27 Einbau der Schraubenfeder

128-21


EINZELRADAUFHANGUNG

EINZELRADAUFHANGUNG

?

'a

1-:11

iltl

tt tl

il|J

Ausbau

o Das Fahrzeug mit Böcken an den dazu vorgesehenen

Ansatzpunkten unterstützen und die

H interräder abnehmen

HINWEIS:

Höhe (A) der Unterstellböcke muß mindestens

600 mm sein.

Abb. 28 Gesamtansicht der Aufhängung

Y't2521

Abb. 29 Höhe der Unterstellböcke


EINZELRADAUFHANGUNG

. Nach dem Ablassen der Breqnsflüsigkeit den

Bremsschlauch vom Differentialträger lösen.

*

Abb. 30 Lösen des Bremsschlauchs

o Die Kardanwelle ausbauen.

/

Abb. 31 Ausbau der Kardanwelle

o Das mittlere Auspuffrohr und den Hauptschalldämpfer

ausbauen (siehe BAUGRUPPE 5

,,ANSAUG. U ND AUSPU FFAN LAGE").

Abb. 32 Ausbau der Auspuffrohrs

o Den Hanbremszug von den hinteren Scheibenbremsen

und dem unteren Ouerlenker lösen

(siehe BAUGRUPPE 148,,HANDBREMSE").

Abb.33 Lösen des Handbremszugs

128-23


EINZELRADAUFHANGUNG

oDas Federbein mit einem Seil am Differentialträger

festbinden.

o Den Differentialträger mit einem Wagenheber

abstÜtzen.

uz.Ä

,,- '/ Y12133

Abb. 34 Festbinden des Federbeins

o Die Rücksitzlehne

o Die Schrauben des

nach vorn umklappen

Federbeins lösen.

o Die Schrauben des Differentialträoer entfernen.

Abb. 35 Ausbau des Federbeins

Y121 36

o Die Schraube der Schraubeneinheit lösen

Abb. 36 Ausbau des Differentialträgers (1)

128-24

Abb. 37 Ausbau des Differentialträgers (2)

Y12135


EINZELRADAUFHANGUNG

o Die Schrauben und Muttern des Fahrschemels

entfernen.

o Den Wagenheber langsam absenken. Dabei

rlen die Federbeine und Ouerlenker der

.-

linken und rechten Seite abgestützt sein.

o Die Hinterachse nach hinten herausziehen.

Abb. 38 Ausbau des Fahrschemels

Abb. 39 Herausziehen der Aufhängung

128-25


EINZELRADAUFHANGUNG

OUERLENKER UND STABI LISATOR

Einzelteile

e

1. Buchse A

2. Buchse B

3. Unterer Querlenker

4. Buchse C

5. Stabilisator

rr>.R

Ne6/@

e

ü

e

Ausbau

o Den Handbremszug vom Ouerlenker lösen.

. Der Gummiring des mittleren Auspuffrohrs

vom Anhänger abnehmen.

o Den Stabilisator abmontieren.

. Die Muttern lösen, mit denen der Ouerlenker

befestigt ist.

Abb. 40 Einzelteile des Ouerlenkers und des

Stabilisators

Y 121 41

128-26

Abb. 41 Ausbau des Ouerlenkers {1 )


EINZELRADAUFHANGUNG

.Die Muttern lösen, die den unteren Ouerlenker

mit dem Fahrschemel verbinden,

o Die Muttern lösen, die den Ouerlenker mit dem

Abb.42 Ausbau des Ouerlenkers (2)

. ffJ:?"lJi'ff:,1:l[:T#',*f:,, au sbauen

Prüfung

Abb. 43 Ausbau des Ouerlenkers (3)

Verformung und Alterung

,p

Risse und Beschädigung

Risse und Beschädigu

|]

ü

Beschädigung und Alterung

Verbiegung und Beschädigung

Beschädigung und Alterung

Abb.44 Prüfung des unteren Ouerlenkers und des

Stabi I isators

128_27


Zerlegung und Zusammenbau

BUCHSE A

oMit den Spezialwerkzeugen die Buchse A des

Querlenkers auspressen. Darauf achten, daß

der Ouerlenker nicht verboqen wird.

. Unter Beachtung

jede Buchse mit

der folgenden Punkte die

den Spezialwerkzeugen ein-

pressen.

(1) Die Buchse so einpressen. daß die Löcher

in der Abbildung gezeigten Position liegen.

Abb. 45 AusDressen der Buchse A

Y 12527

Abb. 46 Einpressen der Buchse A (1 )

(2) Die Buchse so einpressen, daß der Überstand

an den beiden Seiten gleich ist.

Ü berstandsu ntersch iede

1,5 mm oder weniger

Abb.47 Einpressen der Buchse A (2)

BUCHSE B

o M it den Spezialwerkzeugen d ie Buchse B

Ouerlenkers auspressen. Darauf achten, daß

Ouerlenker nicht verboqen wird.

des

der

Abb. 48 Auspressen der Buchse B

128-28


EINZELRADAUFHANGUNG

o Die Buchse B des Querlenkers so einpressen,

daß der Unterschied der Überstände auf den

beiden Seiten innerhalb des vorgeschriebenen

Wertes liegt.

Ü berstand

2,O mm oder weniger

HINWEIS:

Auf die Bushse B und den unteren Ouerlenker

Sei fenwasser auf tragen.

Abb. 49 Einpressen der Buchse B

BUCHSE C

.f Oun Spezialwerkzeugen die Buchse C des

Ouerlenkers auspressen. Darauf achten, daß

der Ouerlenker nicht verbogen wird.

Abb. 50 Auspressen der Buchse C

rDie Buchse C des unteren Ouerlenkers mit den

Spezialwerkzeugen einpressen. Darauf achten,

daß der untere Ouerlenker nicht verbogen wird.

HINWEIS:

Die Buchse C des Ouerlenkers so weit einpressen,

bis sie den Ansatz des Ouerlenkers berührt-

EINBAU

Abb. 51 Einpressen der Buchse C

o Auf den Gewindeteil der Schraube, die den Ouerlenker

mit dem Achsgehäuse verbindet,

Meh rzweck fett au f tragen.

Vorsicht

Nur eine dünne Fettschicht auftragen, damit die

Buchse nicht mit dem Fett in Berührung kommt.

r Die Schraube so einsetzen, daß die Markierung

am Schraubenkopf nach unten gerichtet ist.

Abb. 52 Einsetzen der Ouerlenkerschraube

128-29


EINZELRADAUFHANGUNG

.Wenn der Stabilisator an die

werd, müssen die Muttern

werden, wie in der folgenden

Ouerlenker befestigt

so weit angezogen

Tabelle gezeigt.

Länse (A)

i; ois r zmm

oFür das richtige Einsetzen und Festziehen der

Schrauben jedes Teils wird auf die Abbildung

der E inzelteile verwiesen.

o Um den Ouerlenker am Differentialträgr zu

montieren. die Scheibenmarkierung mit der

Bezugslinie am Differentialträger ausrichten.

Radeinstellung vermessen (siehe

,,WARTUNGSARBEITEN IM EINGEBAUTEN

ZUSTAND").

o Die

Abb. 53

Einbau des Stabilisators

Abb. 54 Einbau des unteren Ouerlenkers


EINZELRADAUFHANGUNG

FEDERBEIN

Einzelteile

1. Dämpfungslager

2. Federsitz

3. Dämpfungsgummi

4. Staubschutz

5. Schraubenfeder

6. Kolbenstange

7. Wellendichtring

8. O-R ing (quadratischer Ouerschnitt)

9. Kolbenführung

d0. ZYlinder

lf1. Federbein

'| 2. Dichtung

Ausbau

o Die Bremsflüssigkeit ablassen und den Brems.

schlauch vom Federbein lösen.

Abb. 55 Einzelteile des Federbeins

Y12166

Abb. 56 Entfernen des Bremsschlauches

Y12169

128-31


EINZELRADAUFHANGUNG

oDie Schrauben lösen, die das Federbein mit dem

Achsgehäuse verb i nden.

o Das Federbein vom Achsgehäuse abnehmen.

HINWEIS:

Die Verbindungsstelle lösen und das Achsgehäuse

nach unten drücken.

'\\6

\\F

\\v

\\Y

Abb. 57 Ausbau des Federbeins (l)

o Die Rücksitzlehne nach vorn umklappen.

oDas Federbein aus dem Radkasten entfernen.

Abb. 58 Ausbau des Federbeins (2)

(t:

t

Abb. 59 Ausbau des Federbeins (3)

Zerlegung

oDie Feder mit dem Spezialwerkzeug zusammen

d rücken.

Abb. 60 Zusammendrücken der Schraubenfeder

I 26-32


EINZELRADAUFHANGUNG

oDen Federsitz mit dem Spezialwerkzeug halten

und die Endmutter lösen.

o Das Dämpfungslager, den Federsitz, den

Staubschutz, die Feder und den Dämpfungsgummi

vom Federbein entfernen.

oDie Kolbenstange ganz hineinschieben und das

Drbein senkrecht in einem Schraubstock

Uernspannen.

o Den Wellendichtring mit dem Spezialluerkzeug

entfernen.

Abb. 61 Ausbau des Dämpfungslagers

Vorsicht

Vor dem Zerlegen die Außenfläche des Federbeins

gründlich säubern, damit während des Zerlegens

kein Schmutz in den Zylinder, das Stoßdämpferöl

usw. gelangt.

Die Kolbenstange ist präzisionsgeschliffen; diese

daher vorsichtig behandeln.

o Das Stoßdämpferöl ablassen.

Abb. 62 Ausbau des Wellendichtrings

rDen O-Ring (mit quadratischem Querschnitt)

entfernen -

Abb. 63 Ausbau des O-Rinos

rDie Kolbenstange gemeinsam mit der Kolbenführung

langsam aus dem Zylinder herausziehen.

r Die Kolbenführung von der Kolbenstange

en tfernen.

o Den Zvlinder vom Federbein herausnehmen.

Abb. 64 Herausziehen der Kolbenstange

128-33


EINZELRADAUFHANGUNG

Prtifung

CD

@

Väis'ff%Abrosuns

Risse und Beschädigung

*Beschädisuns

@

g

..g\

4

@4

@<

@4--'-,.-Ermüd

#

fL..-Risse

wtbq

turr€t

\; )"

/ / .-ft

i'(''

uns und Beschädisuns

und Beschädiguns

- -\-/ Abb. 65 Prüfung des Federbeins

Pdfung der Kolbenstange

oDie Kolbenstange auf V-Blöcke legen, wie in

der Abbildung gezeigt.

oMit einer Meßuhr und einem Mikrometer den

Schlag und den Außendurchmesser der Kolbenstange

messen.

Kol benstangenschlag (gemessen mit

Meßuhr) lwartungsgrenze] . . . .

0,2mm

Außendu rchmesser der Kol benstange

lwartungsgrenze]

21.95 mm

Abb. 66 Messung des Kolbenstangenschlags

128-34


EINZELRADAUFHANGUNG

Zusammenbau

oStoßdämpferöl am. Zylinder, Kolben und alten

G leittei len auftragen.

o Die Kolbenstange langsam in den Zylinder

schieben.

oDie Zylinder- und Kolbeneinheit in das Federbein

einsetzen.

o Die Kolbenstange langsam auf- und abwärts

legen und gleichzeitig Stoßdämpferöl in den

E[inder einfüllen.

Abb. 67 Einbau der Kolbenstange und des Zylinders

Einfül lmenge an Stoßdämpferöl

0,38 Ltr.

HINWEIS:

Die oben angeführten Einfüllmengen gelten nur.

wenn der Zylinder, der Kolben und das Außenrohr

vollkommen trocken sind. In anderen

Fällen ist die an den Wänden haftende Ölmenoe

in Rechnung zu zjehen.

oDie Kolbenführung mit nach oben gerichtetem

Flansch auf die Kolbenstange schieben, bis sie

den Zylinder berührt.

Abb. 68 Einfüllen von Stoßdämpferöl

r Den neuen O-R ing vom quadratischen Ouerschnitt

auf die Kolbenführung aufestzen.

HINWEIS:

Den O-Ring gleichmäßig andrücken. Darauf

achten, daß er sich nicht verkantet oder

verdreht.

Abb.69 Einbau der Kolbenführung

O-Ring (mit quadratischer

Ouerschnitt)

- -h \\

ll t \ \)l F12o3s

Abb. 70 Einbau des O-Rings

128-35


EINZELRADAUFHANGUNG

. Das Spezialwerkzeug am Kolbenstangenende

anbringen.

o Das Spezialwerkzeug mit Stoßdämpferöl

behandeln und damit den Wellendichtring

einbauen.

o Den Wellendichtring mit

festziehen, bis seine Kante

Federbeins berührt.

dem Spezialwerkzeug

den Außenzylinder des

Abb. 71 Einbau des Wellendichtrings

rAn den Schraubenfedern sind Farbmarkierungen

angebracht, welche die 'Belastbarkeit und die

Schraubenfederidentifikation kennzeichnen. Verschiedenartige

Schraubenfedern mÜssen nach

Vorschrift kombiniert werden.

( 1 ) Schraubenfederidentif ikation

hellblau

(2) Belastungskennzeichnung

Abb. 72 Festziehen des Wellendichtrings

Linke Feder

Rechte Feder

weiß+r=.."...-............-.--------"...*weiß

getO Kombinationen, nur wenn

unbedingt erforderl ich

o Die Feder mit dem Spezialwerkzeug zusammendrücken

und am Federbein einbauen.

Abb. 7 4 Zusammendrücken der Schraubenfeder

1 2B-36


. Den Staubschutz und den Dämpfungsgummi

aufsetzen.

o Das D-förmige Loch im Federsitz mit dem

Kolbenstangeneinschnitt ausrichten. Die Vorsprünge

des Staubschutzes müssen mit dem

Löchern des Federsitzes ausgerichtet werden.

o Die selbstsichernde Mutter des Dämpfungslagers

qfisorisch anziehen. Wie abgebildet. die Stifte

dF Dämpfungslagers mit dem Löchern der

unteren Halterung ausrichten.

Abb. 75 Einbau des Federsitzes

oDas Dämpfungslager mit dem Spezialwerkzeug

mont ieren.

Abb. 76 Einbau des Dämpfungslagers

Y12',1

Y12179

rDas obere und untere Schraubenfederende mit

den Nuten der entsprechenden Federsitze ausrichten

und das Spezialwerkzeug zum Zusammendrücken

der Federn lösen.

Abb. 77 Festziehen des Dämpfungslagers

Abb. 78 Einbau der Schraubenfeder

128-37


EINZELRADAUFHANGUNG

oDen Dämpfungsgummi gemäß Abbildung einsetzen.

Einber

o Halbaushärtendes Dichtmittel auf die Flächen

auftragen, urelche mit der Karosserie in Berührung

kommen.

HINWEIS:

lm Werk wurde eine Dichtung eingebaut.

Abb, 79 Einbau des Dämpfungsgummis

Y121

FAHRSCHEMEL

Einzeltgile

Abb. 80 Afutragen von Dichtmittel

ffi

@

128-38

1. Fahrschemel

2. Bolzen

3. Oberer Anschlag

4. Buchse D

5. Unterer Anschlag

g

V'

a@


ffi_-.-e

Abb. 8l Einzelteile des Fahrschemels

Y 12144


EINZELRADAUFHANGUNG

Ausbau

o Das mittlere Auspuffrohr ausbauen (siehe Bau'

gruppe 5 ,,ANSAUG- UND AUSPUFFAN-

LAGE").

o Den Stabilisator ausbauen.

. Die Muttern Lösen. welche den Ouerlenker

mit dem Fahrschemel

o Die Schrauben lösen. welche mit der DifferentialfanOerunO

verbinden.

Abb. 82 Lirsen des Ouerlenkers

Abb. 83 Lösen der Difterentialverlängerung

o Mit einem Wagenheber

geeigneten Vorrichtung

lägerung abstützen.

Abb. 84 Abstützen der Differentialverlängerung

oder einer anderen

die Differentialverr

Die Differentialverlängeru ng entfernen.

Y 12137

Abb. 85 Ausbau der Differentialverlängerung

't28-39


EINZELRADAUFHANGUNG

Prüfung

Risse und Alterung

Abb.86 Prüfung der vorderen Stütze

Zerlegung und Zusammenbau

r Mit dem Spezialwerkzeug die Buchse des

Fah rschemels auspressen.

M8990882

o Die Löcher der Buchse so ausrichten, wie in

der Abbildung gezeigt, und mit Hilfe eines

Kunststoff hammers die Buchse in den

Fahrschemels eintrei berr.

i- )....

\\. '

\... Y 121

Abb. 87 Auspressen der Buchse

. --.rt

Einbau

o Öl auf die Diff.-verlängerungsschrauben auftragen

und festziehen.

oDie Radgeometrie kontrollieren (siehe,,WAR-

TUNGSARBEITEN IN/ EINGEBAUTEN

ZUSTAND").

128-40

Abb.88 Einbau der Buchse

Y12190

Y12191


DIFFERENTIALTRAGER

Einzelteile

K1

a

@

Au$au

a

@

o Das Fahrzeug mit Böcken an den dazu vorgesehenen

Ansatzpunkten unterstÜtzen und die

Hinterräder abnehmen.

o Nach dem Ablassen der Bremsflüssigkeit den

Bremsschlauch und die Bremsleitung lösen.

'

nSi:',l"llä,,:u''""n (siehe "uNrERER

@

1.

2.

?

4.

Hintere Stütze

Dämpfungslager der hinteren Stütze

Differentialträger

Schra ubenei nheit

Abb. 89 Einzelteile des Differentialträgers

Y1

Abb. 90 Lösen des Bremmsschlauchs

o Die Muttern lösen, rryelche das Dämpfungslager

der hinteren Stütze mit dem Differentialträgerund

die hintere Stütze mit dem Differential verbinden.

Abb. 91 Ausbau Differentialträgers (1) 12841


o Das Differential mit einem Waoenheber abstützen.

Abb.92 Ausbau des Differentialträgers (21

o Den Differentialträgers ausbauen.

. Die hintere Stütze vom Differential entfernen.

Prüfung und Korrektur

Abb. 93 Ausbau des Differentialträgers (3)

Verformung und

Beschäd igung

Risse und 46lösung

Den Achsträger auf Risse, Verformung und

Beschädigung prüfen. Gegebenenfalls den

D if ferent ialträger ersetzen oder entsprechend

den in der Abbildung angegebenen

Abmessungen ausrichten.

Abb. 94 Prüfung des Differentialträgers

Y12U1

128-42


Einbau

o Die hintere Stütze am Differential befestigen.

r Die hintere Stütze etwas neigen und den Achsträger

einbauen (siehe Abbildung).

rDie Vorsorünqe der hinteren Stütze mit den

f"rn im Differential und die Vorsprünge des

Dämpfungslagers mit den Löchern der hinteren

Stütze ausrichten; dadurch ist die Einbauposition

gegeben. Das Dämpfungslager festziehen.

Abb.95 Einbau des

Stütze ( 1 )

Abb. 96 Einbau des Dämpfungslagers der hinteren

Stütze (2)

128-43


BAUGRUPPE 13A

SZ

LENKUNG

ALLGEMEINES .........

Wartungsdaten ...........

Technische Daten

Einzelteile

Wartungspunkte

Spezialwerkzeuge

Meßinstrumente

Fehlersuche

Wartungsarbeiten im eingebauten Zustand

LENKSAULE UND LENKSPINDEL

LENKGETRIEBE

LENKGESTANGE

13A-2

2

4

4

5

8

10

11

12

14

24

u


ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Soll- und Grenzrverte

Sollwerte

Lenkungsspiel

Beschreibung

Erforderliche Lenk kraft

ölstand im Lenkgetriebe

Einbauabmessung des Höheneinstellhebels

und der Schraube

Anlaufmoment der Hauptwelle

(ohne Lenkstock)

Anlauf moment des Lenkstocks

Gesamtanlauf moment der Hauptwel le

Abstand zwischen den Spurstangen-

E ndgelenken

Spiel zwischen der Oberkante der mittleren

Spurstange und dem Lenkstockhebel

bzw. dem H ilfslenkstockhebel

Drehmoment des H ilfslenkstockhebels

Reparatu rgrenzwerte

Lenku ngsspiel

Lenkgetriebespiel

Wartu ngsgrenzwerte

Kugelgelenk-Ax ialspiel

Lenk spi ndelschlag

Länge der Lenkspindel

mm

N (kg)

mm

mm

Ncm {cmkp)

Ncm (cmkp)

Ncm {cmkp}

mm

mm

Ncm (cmkp)

mm

mm

mm

mm

mm

Wanungsdaten

weniger als 25

2612,61

35

23 bis 26

35 bis 55 (3,5 bis 5,51

40 bis 80 (4 bis 8l

80 bis 90 (8,0 bis 9,0)

338

3,7 bis 4,3

30O bis 9O0 (30 bis 901

50

0.5

1,5

0,5

821 ,O

Schmiermittel

Lenkgetriebeöl

Beschreibu ng

Menge


Anzugsmomente

Beschreibung

Lenksäule und Lenkspindel

Lenk radmutter

Mutter der Lenk rohrklemme

Halteschraube der Lenkrad-

Höhenverstellu ng

Lenkgetriebe

Sicherungsmutter der Einstellschraube

lontdeckelschraube

- -Betesttgu ngsmutter des Len kstock hebels

Befestigu ngsmutter des Lenk getriebes

Lenkgestänge

Befestigung linke/rechte

Spurstange - mittlere Spurstange

Mittlere Spurstange - Lenkstockhebel

Mutter mittlere

Spurstange - H ilfslenkstockhebel

Mutter H ilfslenkstockhebel - Halter

Nm (mkp)

Anzugsmomente

35 bis 45 (3,5 bis 4,51

5 bis 8 (0,5 bis O,8)

8 bis 1 1 (0.8 bis 1,1)

Höhenei nstel lschrau be

6 bis 8 (0,6 bis 0,8)

Schraube der Lenkspindelklemme

20 bis 25 (2,0 bis 2.5)

Sicherungsmutter der Einstell kappe

110 bis 150 (11 bis 15)

Seitendeckelsch rau be

1 5 bis 20 ( 1 ,5 bis 2,0)

E ntlüftu ngssch rau be

5 (0,5)

15 bis 22 11 ,5 bis 2,21

35 bis 45 (3,5 bis 4,5)

130 bis 150 (13 bis 15)

35 bis 40 (3,5 bis 4,5)

Mutter des Spurstangenkopfs

35 bis 45 (3,5 bis 4,5)

35 bis 45 (3,5 bis 4,5)

35 bis 45 (3,5 bis 4,5)

35 bis 45 (3,5 bis 4,51

40 bis 60 (4,O bis 6,O)

stehbolzen des Spurstangenkopfs

50 bis 55 (5,0 bis 5,51

Befestigungsmutter Halter des

H ilfslenkstockhebels

- Rahmen

35 bis 40 (3,5 bis 4,0)

134-3


TECHNISCHE DATEN

Beschreibung

Lenksäule und Lenkspindel

Bauart des Lenkgetriebes

Len kgetrieb۟bersetzung

Len keinschlagwin kel

I nnenrad

Außenrad

Technische Daten

Teleskoplenksäule mit

höhenverstel lbarem Lenkrad

Kugelum lauf lenkung mit

veränderl ichem übersetzungsvehältnis

17 2bis21 ,2

37" 9"

-J

320 9"

-J

EINZELTEILE

1. Halter der Höhenverstellung

2. Lenkrohr

3. Staubschutz an Spritzwand

4. Lenkgetriebe

5. Hilfslenkstockhebel

6. Rechte Spurstange

7. Mittlere Spurstange

8. Linke Spurstange

9. Lenkstockhebel

Abb. 1 Einzelteile der Lenkung

Y'r3584

13A-4


ALLGEMEINES

Hier Spezialschraube (mit

speziellen Unterlegscheibe)

verwenden.

Einbauabmessung des Höheneinstellhebels

und der

Schraube

"h

o'/

s-=G6

Bei der Montage des

Lenkradschlosses eine

Abreißschraube verwenden.

Die Schraube festziehen

bis der Kopf

abbricht.

Anzugsmoment

Nm

mKp

A

b

D

E

-

5bis 6

8bis1'l

20 bis 25

35 bis 45

Sbis B

6bis 8

05 bis 0,6

0,8 bis 1 ,1

2,O bis 2,5

3,5 bis 4,5

0,5 bis 0 ,8

0,6 bis 0,8

Y 1 3585

Abb. 2 Wartungspunkte an der Lenkspindel

134-5


ALLGEMEINES

Lenkgetriebe

Sollwert

mm

G

\

g

"V

@

35 Nicht zerlegen

uN

s

@

\'

\r

Prüfen, wie die Welle sich drehen läßt.

Gesamtanlaufmoment der Haupwvelle

Vorsicht

Die Kugelumlaufmutter niemals

bis zu einem Ende der Hauptwelle

schieben.

8,0 bis 9,0

Anzugsmoment

Nm

mKp

..

e=r

\,' I

A

B

D

E

F

G

1 1O bis 150

15 bis 20

35 bis 45

130 bis 150

35 bis 4O

5

15 bis 22

11 bis 15

,|,5 bis 2,0

3,5 bis 4,5

13 bis 15

3,5 bis 4,0

o,5

1,5bis2,2

Abb. 3 Wartungpunkte am Lenkgetriebe


ALLGEMEINES

Lenkgestänge

Drehmoment des H i lfslenkstockhebels

t'Q=

2,7 bis8,2kg

), a Die gerändelte Seite zur

//^J Buchse richten

Y A t/.8 Bei iedemAusbau

g @ erniuern'

/

Ang€

@a

\ n-----

\€A ., eD

oo*%

* -rto

@"

g

e

K ugelgelenk-AxialsPiel

Anzugsmoment

A

I

n

Nm

35 bis 45

40 bis 60

5O bis 55

35 bis 40

mKp

3,5 bis 4,5

4,0 bis 6,0

5.0 bis 5,5

3,5 bis 4,O

Abb. 4 Wartungspunkte am Lenkgestänge

Y13504

13A-7


SPEZIALWERKZEUGE

Anwendung

Ausbau des Lenkrads

Werkzeug (Nr. und Benennung)

Anwendungsweise

'o

16949

Aus- und Einbau des

Halters der Höhenverstellung

Spezialschraube

M8990826

Ausbau des

Lenkgestänges

M8990635

Spu rstangenabzieh-

Vorrichtung

/r, ,/L

7

/z'

,/a

,/ .i'

,l:' ' ,.


Ausbau des

Lenkstockhebels

M899091 5

Len kstock hebel -Abz ieher

M899091 5

Y13018

1 3A-8


sMBeeo938-----7

'

Anwendung Werkzeug (Nr. und Benennung) Anwendu ngsvveise

Messung der I

Vorspannung

M8990228 (CT1 108)

Vorspannu ngsmuffe

o

Lösen der Sicherungsmutter

der

Ei nstel lschraube

M8990685

Drehmomentsch lüssel

M8990326 (CTl0461

Spezialschlüssel für die Sicherungsmutter

"y:rr(1i1rq i\

>b)

Prüfung des Lenkungssoiels

M8990914

Spezialschlüssel für die Einstell kappe

eYKi,,i_,

Messung des Anlaufmoments

des Lenkstocks

o

Einpressen des Lenkstockund

Hauptwellen-

Wellendichtrings

M8990326

Vorspannungsmuttz

-a

M8990685

Drehmomentsch lüssel

ffi) V

M8990925

Lager- und Wel lendichtring-

Einpreßwerkzeug

",=.ffi

H

g\*---,,->

mW

Y'3s3s

"g-----=--.-MBeeoe26

Siehe Seite 1 1B-23.

Y13539

13A-9


MESSINSTRUMENTE

Anwendung Benennung und Abbildung Anwendungsweise

Mesung des

Lenkspindelschlags und

d€s Lenkgetriebespiels

Meßuhr

=rffi

Mesung des

Len keinsch lagwin kels

Len kei nschlagsleh re

E 1 3576

a*a

Messung des Kugelgelenk-

Axialspiels

Schieblehre

D13506

F13006

a

E1357

13A-10


ALLGEMEINES

FEHLERSUCHE

Schwergängige Lenkung

Lenkung

schwergängig,

selbst wenn der

Wagen vorn

ang€hoben ist.

Lenkung

leichtgängig,

wenn der

Wagen vorn

angehoben ist.

Reifen

ungleichmäßig

abgenutzt

oder

deformiert

Reifen

ungleichmäßig

abgenutzt oder

deformiert

Reifen

ungleichmäßig

abgenutzt'oder

def ormiert

Kugelgelenk

klemmt oder

ist beschädigt

Radlagerspiel

zu groß

Kugelgelenk

klemmt oder

ist beschädigt

Reifen- und

Felgenschlag

zu groß

Buchse des

unteren Ouerlenkers

gealtert

oder beschädigl

Radeinstellung

stimmt nicht

Achsvermessung

stimmt nicht

Falscher

Zusammenbau

^L*getriebeschaden

U nterer

Ouerlenker

verbogen oder

locker

U nterer

Ouerlenker

verbogen oder

locker

Falscher

Zusammenbau

oder

Len kgetriebeschaden

Kugelgelenke

abgenutzt oder

beschädigt

Falscher

Zusammenbau

oder

Lenkgetriebeschaden

u nteren

Ouerlenkers

gealtert oder

Kugelgelenke

abgenutzt oder

beschädigt

Spur links

und rechts

versch ieden

tJA- | |


ALLGEMEINES

WARTUNGSARBEITEN IM EINGEBAUTEN

ZUSTAND

Prüfung des Lenkungsspiels

oDas Lenkungsspiel am Umfang des Lenkrades

prüfen (bei geradeaus gestellten Rädern).

Lenkungsspiel

I Reparaturgrenze]

50 mm

o Falls der gemessene Wert über der Reparaturgrenze

liegt, das Lenkgetriebespiel und das Axialspiel der

Kugelgelenke kontroll ieren.

Messu ng des Lenkgetriebespiels

oDas Fahrzeug vorn anheben und die Räder

geradeaus stellen.

o Das Lenkgetriebespiel mit einer Meßuhr am

oberen Ende des Lenkstockhebels messen.

Abb. 5 Prüfung des Lenkungsspiels

Y13801

Len kgetriebesp iel

I Reparaturgrenze]

0,5 mm

o Falls der gemesseneWert über der Reparaturgrenze

liegt, die Einstellschraube am Lenkgetriebe

anziehen, bis das Lenkungsspiel innerhalb des

zulässigen Bereichs I iegt.

Lenkungsspiel......

..^max.

zc mm

Vorsicht

Die Einstellung muß bei geradeaus gerichteten

Rädern ausgeführt werden.

Falls die Einstellschraube zu stark angezogen

wird, wird der Lenkaufwand größer, und die

Räder werden schlecht zurückgestellt.

Messung des Kugelgelenk-Axialspiels

o Das Kugelgelenk mit einer Zange halten und

zusammendrücken und das Axialspiel messen.

Es müssen alle Kugelgelenke des Lenkgestänges

vermessen werden.

6 Messung des Lenkgetriebespiels

7 Einstellen des Lenkungsspiels

Y 13514

Ku gel gelen k-Axialsp iel

IWartu ngsgrenzel

1.5 mm

o Falls das gemessene Spiel über derWartungsgrenze

liegt, muß das Kugelgelenk ersetzt werden.

Abb. 8 Messung des Kugelgelenk-Axialspiels

13A-12


ALLGEMEINES

Prtifuq der erforderl ichen Lenkkraft

oDie Fahrzeugvorderseite anheben und mit einer

Federwaage die erforderliche Lenkkraft am

Lenkradumfang messen.

Erforderl iche Lenkkraft

26 N (2,6 ks)

oWenn die Lenkung schwergängig ist, die folgen-

{lPunkte überprüfen:

Tl) Gesamtanlaufmoment der Hauptwelle

(2) Anlaufmoment des Lenkstocks

(3) Anlaufmoment des Hilfslenkstockhebels

(4) Axialspiel der Kugelgelenke, Bruch oder

zu wenig Schm ierfett beim Staubschutz

Abb. 9 Prüfung der erforderlichen Lenkkraft

Y13816

Messung des ölstandes im Lenkgetriebe

o Die Entlüftungsschraube entfernen und mit

einem speziellen Fühler oder einem dünnen

Schrau benzieher den Ölstand messen.

Abb. 1O MessungdesÖlstandes im Lenkgetriebe

Y13131

Ölstand (A)

35 mm

r Falls erforderlich, Öl nachfüllen.

Prüfung des Lenkeinschlagwinkels

.Q0". Vorderrad auf die Lenkeinschlagslehre

fahren und den Lenkeinschlagwinkel messen

(Einschlagwinkel des I nnenrads).

Lenkeinsch lagwinkel ( I nnenrad )^-" 0

3l

_J^o

o Nach Einstellen der Vorspur den Lenkeinschlag

durch Drehen der Anschlagschrauben der Spurstanqenhebel

rechts und links einstellen.

Abb. 1 1 Messung des Lenkeinschlagwinkels

F13006

Abb. 12 Einstellung des Lenkeinschlagwinkels

13A-13


LENKSAULE UND LENKSPINDEL

LENKSAULE UND LENKSPINDEL

EINZELTEILE

I

\

B

'''S=

@"u

AUSBAU

,\

\b

12

to t(\

15 \\\

\bhr *"q\/ l;

\ iBle

17

a"

oDen Hupenknopf entfernen und die Steckverbindung

des Hupenkabels lösen.

t\,

27 1. Verriegelungshebel der

Höhenverstel lung

2. Halter der Höhenverstellung

3. Oberes Lenkrohr

4. Lenksäulenbuchse

5. Unteres Lenkrohr

6. Staubschutz an Spritzwand

7. Lenkspindellager

8. Lenkrohrklemme

9. Sprengring

10. Distanzstück

'l

1. Anschlag

12. Verbindungsstift A

13. Verbindungslager

14. Sitz

15. Verbindungshülse

1 6. Verbindungsstifthalter

i7. Lenkspindelklemme

'18. Anschlag

'19. Feder

20. F€dersitz

il Yllliliilri:::: o

23. Lenksoindel

Abb. 13 Einzelteile der L6nksäule und Lenkspindel

Y 1 3803

134-14

Abb. 14 Abnehmen desHupenknopfs


LENKSAULE UND LENKSPINDEL

oDas Lenkrad mit dem Spezialwerkzeug abziehen.

Vorsicht

Beim Ausbau nicht gegen das Lenkrad klopfen, um

die Teleskoplenksäule nicht zu beschädigen.

r Die Lenksäu lenabdeckung abnehmen.

Abb. 15 Ausbau des Lenkrads

Ar //\\\

-eJ/ r\Ä-

I >+ / \\\

\\\

e Die Kabelbaumklemmen entfernen und die

Kabelbäume des Lenksäulenschalters und

Zündschalters lösen.

e Den Lenksäulenschalter abmontieren.

Abb. 16 Ausbau der Lenksäulenabdeckung

oDen Staubschutz lösen und nach

wo er die Arbeit nicht behindert.

oben schieben,

Abb. 17 Ausbau des Lenksäulenschalters

Abb. 18 Abnehnren des Staubschutzes

Y13513

134-15


LENKSAULE UND LENKSPINDEL

. Die Lenkspindel vom Lenkgetriebe trennen.

r Die Rückholfeder entfernen.

oDie Schrauben des Halters der Höhenverstellung

herausdrehen und die Lenksäule herausziehen.

oDer Halter ist mit einer Spezialschraube befestigt,

welche mit dem Spezialwerkzeug entfernt

werden kann.

Abb. 19 Ausbau der Lenkverbindung

HINWEIS:

Den Höheneinstellhebel lösen und die Lenkspindel

in die Tiefststellung bringen.

ZERLEGUNG

Halter der Höhenverstellung

o Die Höheneinstellschraube und die Mutter sind

zusammengeschweißt. Die SchweißstelJe mit

ei ner Schleif masch i ne absch leifen.

20 Ausbau der Lenksäule

o Die Höheneinstellschraube und den Ve.rriegelungshebel

vom Halter abnehmen.

r Den Halter von der Lenksäule abmontieren.

Abb. 21 Abschleifen der Schweißstelle

F13514

Abb.22 Ausbau des Halters der Höhenverstelluno

13A-16


LENKSAULE UND LENKSPINDEL

Lenksäule und Lenkspindel

oDas Lenkspindellager vom unteren Lenkrohr

entfernen.

oDen Sorenqrino am oberen Lenkrohr mit der

Inori nozanqe en tfernen.

oDIe : : .-.

Lenkspindel

-

aus dem Lenkrohr ziehen.

HINWEIS:

Beim Herausziehen der Lenksoindel das Lenkradschloß

lösen.

Abb. 23 Ausbau des Lenkspindellagers

Abb. 24 Herausziehen der Lenkspindel

rDie Verbindungskappe von der Verbindu ngshülse

abnehmen -

oDie Anschläge entfernen und

stifthalter herausziehen.

den VerbindungsoDie

Verbindungsstifte A an beiden Seiten der

Hülse mit einem Magnet herausziehen, wobei die

Lenkspindel senkrecht nach unten zu halten ist'

o Die Hülse abnehmen.

Y13103

Abb. 25 Entfernen des Halters

Vorsicht

Zum Herausnehmen der einzelnen Verbindungsstifte

A keinen Hammer verwenden.

Abb. ,6 Herausziehen des Verbindungsstifts

F13519

13A-17


LENKSAULE UND LENKSPINDEL

. Falls notwendig, den Verbindungsstift B

aus der Lenkspindel ziehen und das Verbindungslager

herausnehmen.

o Die Verbindungskappe und das Lenkspindellager

abnehmen.

F13021

Abb.27 Entfernen des Verbindungsstifts B

o Das Lenkrohr zerlegen.

Abb. 28 Zerlegung des Lenkrohrs

o Falls das Lenkradschloß ausgebaut werden muß,

mit einer Metallsäge einen Schlitz in den Kopf

der Abreißschraube schneiden und das Lenkraoschloß

mit Hilfe eines Schraubenziehers lösen.

Vorsicht

Die (obere) Lenkradschloßhalterung und die

Schrauben müssen beim Einbauen des Lenkradschlosses

erneuert werden.

Abb. 29 Ausbau des Lenkradschlosses

13A-18


LENKSAULE UND LENKSPINDEL

PRÜFUNG

-S=

Beschädigung

Verschleiß und

Beschädigung

Messu ng des Lenkspindebchlags

Abb. 30 Prüfung der Lenkspindel und Lenksäule

Y13803

o Die Lenkspindel auf V-Blöcke legen.

oMit einer Meßuhr die Verbiegung in der Lenkspindelmitte

messen.

J

Lenkspindelschlag . ,

fwät,'"gtst"^t"f ' tä" o,s ..nn'

Mes.ru ng der Lenkspindellänge

oDie Länge der Lenkspindel messen.

Länge der Lenkspindel

[Wartungsgrenzel 921 .0 mm

Abb. 31 Messung des Schlags

Länge der Spindel

Y135t8

Y13519

Abb. 32 Vermessung der Länge von Lenkspindel

134-19


LENKSAULE UND LENKSPINDEL

ZUSAMMENBAU

Lenksäule

oDie Lenks'äulenbuchse am oberen und unteren

Lenkrohr befestigen und das Lenkrohr mit der

Klemme sichern.

HINWEIS:

Beim Einbau die Lenksäule mit der Klemmenschraube

nach unten richten.

oWenn das Lenkradschloß eingebaut wird, dieses

provisorisch mit dem Lenksäulenvorsprung ausrichten.

Prüfen, ob das Lenkradschloß ordnungsgemäß

funktioniert, und dann die Abreißschraube

festziehen. bis der Kopf abbricht.

Abb.33 Zusammenbau des Lenkrohrs

Lenkspindel

oAuf die Innenseite des Lenkspindellagers Mehrzweckfett

auftragen. Danach die Lenkspindel in

das Lager ein$etzen.

oAuf die Berührungsfläche von Lenkspindellager

und Lenkrohr Klebemittel auftragen.

o Die Lenkspindel zusammen m it dem Lenkspindellager

am Lenkrohr befestigen.

r Das Verbindungslager (mit der

nach oben gerichtet) am unteren

ende anbringen.

o Das Lager um 90" drehen und den

Verbindu ngsstift B ei nsetzen.

F lanschfläche

Len ksp i ndel -

ei ngefetteten

Vorsicht

Darauf achten, daß der Stift nicht über die Lageroberf

läche hinausragt.

Abb. 34 Einbau des Lenkradschlosses

Len kspindel lager

tal

Schmierfettauftragen

\

/

rtrn

l-r-V

Klebemil tel auftragen

Abb. 35 Einbau des Lenkspindellagers

/-=>\

äim---7-_--

v{ tl liti

llll

\-r\r\

\

-ll

Y 13572

F 1 3505

134-20

Abb. 36 Einbau des Verbindungslagers

F13524


LENKSAULE UND LENKSPINDEL

o Die Hülse mit Mehrzweckfett packen und danach

den Sitz. die Feder und den Federsitz einsetzen.

Schmierfett auftragen

F

F€d€rsitz

E \ffi

^'^ nrT€--

rf* il \x

tl

tttrl

il# tl*.F

I lw

Feder Sitz

.Das untere Ende der Lenkspindel in die Verbinfrshülse

setzen, die Spindel nach unten

Nitten und die eingefetteten Verbindungsstifte

A von Hand einschieben.

Abb. 37 Einbau der Feder

\

F 1 3525

oDen Verbindungshalter anbringen und mit den

Anschlägen sichern.

o Die Verbindungskappe darüberschieben.

Abb. 38 Einbau der Verbindungsstiftte A

Anschläge Verbindungskappe

F13526

Halter der Höhenverstellung

o Die Höheneinstellschraube in den Höheneinstellhebel

einsetzen.

Einbauabmessungen (A) des

Höheneinstellhebels und der Schraube

23 bis 26 mm

Abb. 39 Einbau des Verbindungshalters

Y13805

Abb.40 Einbau der Schraube des Höheneinstellhebels

13A-21


. Den Halter am Lenkrohr anbringen.

r Die Höheneinstellschraube einsetzen und den

Höheneinstellhebel in dem in der Abbildung

gezeigten Bereich feststel len.

Y13520

Abb. 4 1 Feststel lbereich des Höheneinstellhebels

oDie Unterlegscheibe anbringen und die Höheneinstel

lschraube festziehen.

oDas Distanzstück auf der Höheneinstellschraube

befestigen, und diese festdrehen.

HINWEIS:

Prüfen, ob der Hebel funktioniert und in der

in Abb. 41 gezeigrten Position festgestellt ist.

o Die Höheneinstellschraube und die Mutter

zusammenschweißen.

EINBAU

oDie Buchsenschraubenbohrung

Hülsen klemme ausrichten.

mtI

der

Y13110

Abb. 42 Montage des Halters der Höhenverstellung

Abb. 43 Ausrichten von Bohrung und Klemme

oDie Lenkspindel in das Lenkgetriebe einsetzen,

und dann den Halter der Höhenverstellunq

provisorisch am Pedalträger befestigen.

o Die Klemmenschraube festzieheno

Den Halter der Höhenverstellung befestigen.

44 Festziehen der Klemmenschraube

13A-22


LENKSAULE UND LENKSPINDEL

oBei der Montage des Staubschutzes Dichtmitel

um die Schraubenbohrungen auftragen.

eUm das Lenkrad anzubringen, die Vorderräder

$eradeausstellung halten, die drei Abschaltstifte

in die Stiftbohrungen setzen und die

Sicherungsmutter des Lenkrads festziehen.

Abb. 45 Montagedes Staubschutzes

Abb.46 Einbau des Lenkrads

13A-23


LENKGETRIEBE

LENKGETRIEBE

EINZELTEILE

't z

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"tr@ rr,

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w1 -{-z'

ffi ,,s

1.

2.

3.

4.

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7.

8.

9.

10.

1t.

12.

13.

14.

15.

'|

6.

17.

18.

19.

Sicherungsmu tter

Entlüftu ngssch rau be

Dichtung

Seitendeckel

Dichtu ng

Einstellkappe

Einstellschraube

Traglager

Lenkstock

Len kgetriebegehäuse

Hauptwellendichtring

Oberes Hauptwel lenlager

Hauotwel le ( Lenkschnecke)

Unteres Haupt\^rcllenlager

Hauotwel lenei nstel lscheibe

Frontdeckel des Lenkgetriebes

Lenkstock-Wel lendichtring

Lenkstockhebel

staubschu tzkappe


H g

NNqW

$YlJ.

1

I

ll14

15

16

@-tt

tr18

Abb. 47 Einzelteile des Lenkgetriebes

Y13523

AUSBAU

oDie Klemmenschraube lösen,

spindel mit der Hauptwelle

verb indet.

welche die Lenkdes

Lenkgetriebes

Abb. 48 Entfernen der Klemmenschraube

13A-24


LENKGETRIEBE

.Mit dem Spezialwerkzeug den Lenkstockhebel

von der mittleren Spurstange lösen.

oDas Lenkgetriebe abmontieren und nach unten

?tnen'n"n

Abb. 49 Lösen des Lenkstockhebels

rDen Lenkstockhebel mit dem Spezialwerkzeug

vom Lenkgetriebe abmontieren.

Abb. 50 Ausbau des Lenkgetriebes

ZERLEGUNG

r Die Entlüftungsschraube

getriebeöl ablassen.

r Mit den Spezialschlüsseln

| ösen.

lösen und das Lenkdie

Sicherungsmutter

Abb. 51 Abmontieren des Lenkstockhebels

\, Y13or8

Abb. 52 Lösen der Sicherungsmutter

13A-25


LENKGETRIEBE

o Die Schrauben des Seitendeckels lösen.

oDie Hauotwelle und den Lenkstock in die Geradeausstellung

stellen, mit einem Kunststoffhammer

leicht gegen das untere Lenkstockende

klopfen und den Lenkstock zusammen mit dem

Seitendeckel herau snehmen.

Abb. 53 Lösen der Seitendeckelschrauben

rDie Einstellschraube mit Hilfe des Spezialwerkzzugs

drehen und den Seitendeckel entfernen.

Abb. 54 Ausbau des Lenkstocks

Abb. 55 Entfernen des Seitendeckels

oDen Deckel und die Sicherungsmutter der Lenkstock-E

i nstel I sch rau be entfernen.

o Durch Drehen der Einstellschraube die Einstel

I kappe abnehmen.

Abb. 56 Entfernen der Einstellkappe

13A-26


LENKGETRIEBE

.Den Frontdeckel und die Hauptwellen-Einstellscheibe(n)

entfernen.

HINWEIS:

Die Einstellscheibe aufbewahren, da sie beim

Zusammenbau als Referenz benötigt wird.

itl

\\

\\

Abb.57 Ausbau des Frontdeckels

oDie Hauptwelle und die Lager herausnehmen.

ecrrt

Die Kugelumlaufmutter nicht von der Hauptwelle

trennen.

\\\$==7

oDie Wellendichtringe des

Hauptwelle entfernen.

Lenkstocks und der

=\LÖ,)

Abb. 58 Ausbau der Hauptwelle

:l tK

Abb. 59 Entfernen der Wellendichtrings

13A-27


LENKGETRIEBE

PRÜFUNG

o-

V

q*;

Beschädigung

Beschädigung

Verschleiß und

Beschädigung

ä*t::,ttr>6

derzähne

t\

T.-- Verschleiß

Abnutzung unct U

Verschleiß und

I

::gr"rlg* ffi\rBeschädisuns

I'yPH\6

5s1q$f, / q$-

Verschreißder Laser

f \tFll -V €L- Verschleiß und

Verschleiß und

Beschädigung

Bescträdigung

der Dichtlippen

Prüfu ng des Kugelumlaufs

o D ie Kugelu mlaufmutter drehen und kontroll ieren,

ob sie sich leicht auf der Hauptwelle (Lenkschnecke)

drehen läßt.

o Falls sich die Kugelumlaufmutter nicht leicht

drehen läßt oder das Kugelführungsrohr beschädigt

ist, die Hauptwelle ersetzen.

Vorsicht

Die Kugelumlaufmutter nicht gegen die Enden

des Schneckengewindes stoßen.

Abb.60 Prüfung des Lenkgetriebes

Y13531

Prüfung der Entlüftungsschraube

o Kontrollieren, ob das Loch in der Entlüftungsschraube

f rei ist. Falls es verstopft ist, es mit

einer Nadel öffnen

61 Prüfung des Kugelumlaufs

1 3A-28

Abb. 62 Prüfung der Entlüftungsschraube


LENKGETRIEBE

ZUSAMMENBAU

.Das Lenkgetriebegehäuse so in einen Schraubstock

einspannen, daß die Hauptwelle horizontal

liegt.

o Den Hauptwellendichtring einsetzen und ein

wenig Mehrzweckfett auf die Dichtlippe auftragen.

oDiq Hauptwelle und die Lager in das Gehäuse

^€ruen.

v

oDen Frontdeckel und neue Einstellscheibe(n)

provisorisch am Gehäuse befestigen.

Vorsicht

Fatls die KanG des Frontdeckels eine kleine

Ausbuchtung aufweist, diese nach obsn richten.

HINWEIS:

Die neuen Einstellscheiben müssen genauso dick

wie die alten sein.

Abb. 63 Auftragen von Schmierfett

oMit Hilfe von Spezialwerkzeugen das Anlaufmoment

der Hauotwelle messen.

An lau fmoment der HauPtwel le

(ohne Lenkstock)

35 bis 55 Ncm

Abb.64 Einbau der Frontdeckels

( .\-\-

M8990685

o Falls der gemessene Wert nicht dem Sollurert

entspricht, die Einstellscheibe(n) auswechseln.

Um das Anlaufmoment zu erhöhen, eine oder

mehrere Einstellscheiben entfernen.

Um das Anlaufmoment zu verringern, eine oder

mehrere Einstellscheiben zusätzlich einlegen.

lJ.- \y13534

Abb. 65 Messung des Hauptwellen-Anlaufmoments

Hauptwelleneinstellscheiben

Satz-Nr.

MB 185521

Dicke mm

0,05

0,06

0,01

0,10

0,20

0,30

0,50

1 3A-29


LENKGETRIEBE

. Nach der Einstellung die Einstellscheibe(n)

und den Frontdeckel wieder abnehmen.

o Halbaushärtendes Dichtmittel auf die bezeichneten

Stel len au ftragen.

r Die Einstellscheibe(n) und den Frontdeckel

wieder aufsetzen.

. Dichtmittel auf die Lenkstock-Sicherungsmutter

au ftragen .

oAuf das Traglager Merzweckfett auftragen.

o Die Einstellkappe am Lenkstock montieren.

r Die Sicherungsmutter, mit der abgeschrägten

Seite nach unten gerichtet, provisorisch festz

iehen.

Abb. 66 Auftragen von Dichtmittel

Y 135

oDen Mittelteil des Lenkstocks leicht einspannen

und mit Hilfe der Vorspannungsmuffe und des

Drehmomentschlüssels das Anlaufmoment

messen.

Anlau fmoment des Lenkstocks

40 bis 80 Ncm (4 bis 8 cmko)

Abb. 67 Einbau der Einstellkappe

M8990326

Y 1 3578

oFalls der gemessene Wert nicht dem Sollwert

entspricht, die Einstellschraube hinein- ooer

herausdrehen.

Abb. 68 Messung des Lenkstock-Anlaufmoments

Um das Anlaufmoment zu erhöhen. die Einstel

lsch rau be herausdrehen.

Um das Anlaufmonrent zu verringern, die Einstel

lsch rau be h i nei ndrehen.

Y1353

Abb. 69 E instel lun g des Lenkstock-Anlaufmoments

1 3A-30


. Nach der Einstellung die Einstellkappe

Hilfe des Spezialwerkzeugs halten und

Sicheru ngsmu tter festz iehen.

mit

die

Abb. 70 Festziehen der Sicherungsmutter

oMit Hilfe von Spezialwerkzeugen den Lenkstockff-oi"r',tinn

in das Lenkgetriebegehäuse

oEin wenig Mehzweckfett auf die Dichtlippe

au ftragen.

M8990939

M8990926

o N ichtaushärtendes Dichtmittel

neten Stellen auft ragen.

Vorsicht

Kein Dichtmittel in das Loch

schraube streichen.

Abb. 71 Einpressen des Lenkstock-Wellendichtrings

rDie Einstellkappe mit dem

vorläuf ig ganz hineindrenen.

Spezialwerkzeug

auf die bezeichder

Endüftunpt

&f

72 Auftragen von Dichtmittel

\'")

Y13579

Abb. 73 Einschrauben der Einstellkappe

13A-31


LENKGETRIEBE

.Den Lenkstock so in das Gehäuse einsetzen, daß

die Kugelumlaufmutter der Hauptwelle in der

Mitte (in der Geradeausstellung) steht.

Vorsicht

Der Wellendichtring und die Buchse des Lenk.

stocks dürfen nicht beschädigt werden.

eMit Hilfe von Spezialwerkzeugen die Sicherungsmutter

der Einstellkaooe aufschrauben.

74 Einsetzen des Lenkstocks

Abb. 75 Festziehen der Sicherungsmutter

oDen Lenkstockhebel mit ausgerichteter Bezugsl

markierung am Lenkgetriebegehäuse befestigen.

Ausrichten

o Das Lenkgetriebespiel auf folgende Weise einstel

len :

(1) Die Lager und den Zahneingriff der beiden

Wellen mit ein wenig Öl durch das Loch

der Entlüftu ngsschraube schmieren.

(2) Mit dem Spezialwerkzeug die Einstellkappe

zwei- bis dreimal drehen, bis die Zähne

i neinandergrei fen.

(3) Den Lenkstockhebel drei- bis fünfmal

nach rechts und links schwenken und

kontrollieren, ob die Zähne richtig ineinandergreifen.

Abb.76 Einbau des Lenkstockhebels

Abb. 17 Einstellung des Lenkgetriebespiels

13A-32


(4). Mit

am

einer Meßuhr das Lenkgetriebespiel

Ende des Lenkstockhebels messen.

Lenkgetriebespiel

I Reparaturgrenze]

0,5 mm

Vorsicht

Beim Messen des Lenkgetriebespiels müssen die

Hauptwelle, der Lenkstock und der Lenkstockhebel

in der Mittelstellung stehen.

e(5)

Falls der gemessene Wert über der

Reparaturgrenze liegt, die Einstellkappe

mit den Spezialwerkzeugen hinein- oder

herausdrehen.

Um das Lenkgetriebespiel zu vergrößern,

d ie E i nstel I kappe herausd rehen.

Um das Lenkgetriebespiel zu verkleinern,

die Einstell kappe hineindrehen.

-fl

Abb. 78 Messung des Lenkgetriebespiels

Y13s8o

o Mit den Spezialwerkzeugen das Gesamtanlaufmoment

der Hau.otwelle messen.

Gesamtanlauf moment der

Hauptwelle

80 bis 90 Ncm

(8,0 bis 9,0 cmkp)

oFalls der gemessene Wert nicht dem Sollwert

entspricht, folgende Punkte kontrollieren:

falsch eingestellte Einstel I kappe

exzentrischer Lenkstock wegen des

I

u ngenauen E i n baus für Seitendeckel

(3) beschädigte Nadellager und Buchse des

Len kstocks

(4) falsch eingebauter Frontdeckel

EINBAU

r Durch die Öffnung der Entlüftungsschraube

Getriebeöl bis zum vorqeschrlebenen Niveau

einfüllen.

Abb. 79 Einstellung des Lenkgetriebespiels

r

ii

M8990228

M8990685

Y13U4

Abb. 80 Messung des Hauptwelle-Gesamtanlaufmoments

ölstand (A)

35 mm

Hypoidgetriebeöl . .

(APl'Klasse GL-4 oder besser,

SAE-Viskosität 80 oder 90)

260 cm3

Abb. 8'l EinfÜllen von Getriebeöl

Y13131

13A-33


LENKGESTANGE

LENKGESTANGE

EINZELTEILE

'ffi

?^ 6 /'

g

leD

#\

\

1

l. Halter des Hillslenkstockhebels

2. Hilfslenkstockhebel

3. Zwischenbuchsen

4. Staubschutzkappe

5. Rechte Spurstange

6. Mittlere Spurstange

7. Linke Spurstange

AUSBAU

Spurstangen

o Beim Ausbau jeder Stange die geschlitzten

Muttern der Kugelgelenke mit dem Spezialwerkzeug

lösen.

Abb. 82

7/Y

Einzelteile des Lenkgestänges

)

/-1

r__r t

\s/,

t/

ffiK

7\

Abb.83 Ausbau des Lenkgestänges

1 3A-34


LENKGESTANGE

t

. Die Spu rstange zerlegen.

HINWEIS:

Das äußere Spurstangenendstück ist mit einem

Linksgewinde versehen, das innere mit einem

Rechtsgewinde.

I

Abb. 84 Ausbaupunkte des Lenkgestänges

Y13559

*"

*@-oo.@..=- 3 _\Q@4

Hilfslenkstockhebel

oDie mittlere Spurstange mit dem Spezialwerkzeug

(M8990635) vom Hilfslenkstockhebel lösen.

o Den Hilfslenkstockhebel entfernen.

85 Zerlegung der Spurstange

Yl3560

Abb. 86 Ausbau des Hilfslenkstockhebels

13A-35


LENKGESTANGE

o Den Hilfslenkstockhebel zerlegen.

vI

n

Staubschutzkappe des Kugelgelenks

oDie Staubschuukappe und den O-Ring aus dem

Kugelgelen k herausnehmen.

@

&

#€F

Abb. 87 Zerlegung des Hilfslenkstockhebels

Y13561

PRÜFUNG

Abb. 88 Abnehmen der Staubschutzkappe

Beschäd igung

und R isse

Beschädigu ng

Beschädigung

und Verformung

@

2

Beschäd igu ng

und Risse

o\s

Abb. 89 Prüfung des Lenkgestänges

Bescnaot -

grng

$r= ,nd

azl

ntsse

Kugelgelenk-

Y13563

13A-36


LENKGESTANGE

EINBAU

Kugel gel enk-Sta u bschu tzkappe

o Beim Anbringen der Staubschutzkappe die

Kappenlippe und die lnnenseite mit Mehrzweckfett

einfüllen und Dichtmittel auf die

Montagef | äche auftragen.

Schmierfett

Schmierfett

einfüllen

Dichtmittel

auftrag@n

Spurstangen

.!_.Cewindeteile der Spurstange mit MehrzweÜktett

auttragen.

rDie Spurstange provisorisch so befestigen, daß

der vorgeschriebene Abstand zwischen den

Stehbolzen an der Spurstange eingehalten wird.

Abb. 90 Auftragen von Schmierfett und Dichtmittel

Abstand (A) zwischen den

Spurstangen-Endgelenken . . . . .

338 mm

Vorsicht

Die Spurstangenenden, rechts und links, gleichmäßig

einstellen.

Abb. gl Einstellen der Spurstangenlänge

Y13569

oDie Spurstange am Gelenkarm und an der mittlelen

Spurstanqe festziehen und danach Splinte

.#"::l

zur"urrunuru die Vorspur einstellen

'siehe BAUGRUPPE l2A,,VORDERRAD-

AU FHANGUNG").

Mittlere Spurctange

o Beim Zusammenbau der mittleren Spurstange

mit dem Lenkstockhebel und dern Hilfslenkstockhebel

muß das Spiel innerhalb des vorgeschrlebenen

Werts gehalten werden.

Spiel (A) zwischen der Oberkante der

mittleren Spurstange und dem Lenkstockhebel

bzw. dem Hilfslenkstock-

hebel

3,7 bis 4,3 mm

Abb.92 Einstellung der VorsPur

Abb. 93

Messung des Spiels zwischen der mittleren

Spurstange und dem Lenkstockhebel bzw.

dem H i lfslenkstock hebel

1 3A-37


LENKGESTANGE

Hilfslenkstockhebel

oAuf den Halter und die Buchsen eine dünne

Schicht Mehrzweckfett auftragen. Siehe

Abbildung.

o Die Buchsen am Hilfslenkstockhebel einsetzen.

o Den Halter am Hilfslenkstockhebel befestigen.

HINWEIS:

Beim Einbau die gerändelte Seite der Unterlegscheibe

gegen die Buchse richten.

r Das Drehmoment des Hilfslenkstockhebels

einer Federwaage messen.

Abb. 94 Einbau des Hilfslenkstockhebels

Schmierfett

auftragen

F13560

Drehmoment des Hi lfslen kstockhebels

.

300 bis 900 Ncm (30 bis 90 cmkp)

Tangential kraft

(mit einer Federwaage gemessen) . . .

2,7 bis8,2kp

1 /,/ ( v\\ ',

I - _ -f--_ -v/,

ll--tl

,l \ I

Abb. 95 Messung des Hilfslenkstockhebel-Drehmoments

Spurstangen

o Das Kugelgelenk mit einer Zange zusammendrücken

und das Axialspiel messen. Das Spiel von

allen Kugelgelenken des Lenkgestänges messen.

Kugelgelenk-Ax ialspiel

IWartu ngsgrenzel

1,5 mm

o Falls der gemessene Wert über der Wartungsgrenze

liegt, das Kugelgelenk ersetzen.

Abb. 96

Messung des Kugelgelenk-Axialspiels

1 3A-38


BAUGRUPPE 138 (|7

SERVOLENKUNG

ALLGEMEINES .........

Wanungsdaten ............

Technische Daten

Einzelteile

Wartungspunkte .........

Reparatursätze ...........

Spezialwerkzeuge

Meßinstrumente .........

Fehlersuche

Wartungsarbeiten im eingebauten Zustand

LENKSAULE UND LENKSPINDEL .........

LENKGESTANGE

SERVOLEN KGETRI EBE ..............

öLPUMPE

13B,-2

2

4

4

5

8

I

11

12

14

18

18

19

32

138-1


ALLGEMEINES

ALLGEMEINES

WARTUNGSDATEN

Soll- und Grenaverte

Beschreibung

Sollwerte

Lenkungsspiel

Lenkungskraft im Stand

Keilriemend u rchhang

Anlaufmoment der Hauptwelle

Abstand zwischen der Zahnstangen-Oberfläche

und der obersten Kugel

Axialspiel des Lenkstocks

Gesamtanlaufmoment der Hauotwel le

Abstand zwischen der Schraubenlochmitte des

Lenkgetriebes und dem Lenkstockhebel

mm

Ölpumpendruck

bar

(kPa, kg/cm2 )

bei geschlossenem Ventil

bei geöffnetem Ventil

Reparaturgrenzwerte

Lenkungsspiel

Lenkgetr iebesp iel

Wartungsgrenzwerte

Kugelgelenk-Ax ialspiel

Spiel zwischen der Kugellaufrille des

Zahnstangekolbens und den Kugeln

Länge der Durchf lußregelfeder

Länge der Druckplattenfeder

Spiel zwischen Ölpumpenwelle und Dichtring

mm

kp

mm

Ncm

(cmkP)

mm

mm

Ncm

(cmkPl

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

Wartungsdaten

25

3 oder weniger

4bisO

25 bis 65

{2,5 bis 6.5}

13

0 bis 0,O5

50 bis 90

(5 bis 9)

18,5 bis 23,5

73,5 bis 83,3

(7500 bis 85@,75 bis 85)

OQ

(980,10)

50

o,5

1,5

o,2

49,5

17

o.09

Schmiermittel

Beschreibu ng

Füllmenge

Lenkgetriebeöl cm3 900

138-2


ALLGEMEINES

Anzupmomente

Beschreibung

Sicherungsmutter der Len kstock-Einstellschraube

Entl üftungsschraube

Seitendeckel

Ventilgehäuse

Len kstock hebel

Len kgetriebegehäuse

Sicherungsmutter des Ventilgehäuses

Keilriemenscheibe

Ansaugplatte

Anschlußstück

Pumpendeckel

Ölpumpenhalter

Manometer

Anzugsmomente

Nm (mkpl 3O bis 45 (3O bis 4,5)

3,2 bis 4,8 (0,32 bis 0,481

45 bis 55 (4,5 bis 5,51

45 bis 55 (4,5 bis 5,5)

13O bis 150 (13 bis 151

55 bis 65 (5,5 bis 6,5)

180 bis 230 {18 bis 23)

27 bis41 12,7 bis4,1l

6 bis 1O (0,6 bis 1.0)

70 bis 10O (7 bis l0)

30 bis 40 (3 bis 4l

27 bis41 12] bis4,1l

30 bis 40 (3 bis 4)