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REGENBOGEN

Evangelisches

Altenzentrum Lünen

79. Ausgabe der Hauszeitung

im Juni 2013

für das Altenpflegeheim,

die Kurzzeitpflege und die Tagespflege


Inhalt

AUS DEM HAUS

Vorwort

Alte Bilder

Gedenken

Einladung zum Sommerfest

Dirk Kreimeyer

Pfarrerin Irmela Niebuhr

AUS DER HAUSWIRTSCHAFT

Liebe Grüße vom Küchenteam

Rezept

Irene Lorkowski

BEGLEITETES WOHNEN

Sommer 2013

Ulrike Eul

AUS DER TAGESPFLEGE

Friederike Asche

AUS DEM ALTENPFLEGEHEIM

Kontrakturen

Blitzlichter

Haben Sie Zeit für uns?

Cosy Chair

Neue Bewohner

Ev. Kindergarten Lünen-Süd

Geburtstage

Tina Eichholz

Gundel Strzedulla

Angelika Kristan

Uli Stowasser

Steffi Klingenberg

Impressum

Herausgeber des “Regenbogen” ist das Ev. Altenzentrum Lünen der

Diakonischen Altenhilfe Dortmund und Lünen gemeinnützige GmbH

Verantwortlich: Dirk Kreimeyer

Ev. Altenzentrum Lünen

Bebelstr. 200 - 44532 Lünen

Tel. 02306 94 47 70

www.diakoniedortmund.de


Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser des

Regenbogen,

Der Frühling war keiner und der Sommer

hat sich ja dieses Jahr sehr

viel Zeit gelassen. Nun hoffen wir alle,

das es endlich warm und hell wird und

wir mehr zeit draußen verbringen können

und die wärmenden Strahlen vom

Himmel genießen zu können.

Sorge macht mir allerdings, dass der

Winter zum „Frühnter“ (aus Frühling und

Winter) wurde und nur der Blick auf den

Kalender den Unterschied der

Jahreszeiten deutlich gemacht hat.

Hoffen wir also zusammen, dass es nun

bald losgeht und die Sonne bei uns allen

zu guter Laune führt und alle Sorgen

und Nöte nicht mehr ganz so grau und

schlimm erscheinen.

Spätestens am 19.07. sollte der Sommer

aber mit Macht da sein, da wir dann

unser Sommerfest feiern. In der

Hoffnung auf eine waren und

angenehme Jahreszeit,

Und unser Sommerfest steht ja auch vor

der Tür und da wäre die Sonne sicher

ein gern gesehener Gast.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen

eine schöne Sommerzeit.

Dirk Kreimeyer

Sommer

Im Garten blühn die Rosen,

In wundervoller Pracht,

Die linden Lüfte kosen,

Mit ihren Blättern sacht.

In ihren Kelch geschmiegt,

Der bunte Falter ruht,

Die fleißigen Bienchen fliegen,

Dahin mit süßem Gut.

Vom Blumenduft durchzogen,

Sind Wiese, Flur und Feld,

Des Korners Aehren wogen,

Von Segen reicht geschwellt.

Es schmettert ihre Lieder,

Die Lerche aus vollen Höhn,

Zur blühenden Erde nieder,

O Welt, was bist du schön!

Es freut im Glanz der Sonne,

sich jede Kreatur.

Rings atmet welche Wonne,

Die lächelnde Natur!

Nun, Menschenherz wird munter,

Jauchz auf zum Himmelsdom!

Nun, Menschenleid, geh unter,

Im heiligen Freudenstrom!


Aus dem Haus

– und doch gehört es zum Leben dieses

Menschen.

„Es ist alles weg!“, sagte mir kürzlich eine

demenzkranke Bewohnerin.

Ich bin ein wenig erschrocken.

Ja, was bleibt, wenn die Erinnerung

kaum mehr da ist?

Umso wichtiger, dass andere sich an

einen erinnern und einem zeigen, dass

man ein wertvoller Mensch ist.

Alte Bilder

Oft, wenn ich Menschen hier im Haus in

ihrem Zimmer besuche, sehe ich Fotos

an den Wänden. Fotos aus vergangenen

Zeiten.

Da sehe ich die jetzt sehr kranke und

schwache Frau noch fröhlich im Kreis

ihrer Familie. Da sehe ich ein Bild des

verstorbenen Ehemannes.

Manchmal ein Bild der Eltern.

Den noch rüstigen älteren Mann im Kreis

von Freunden.

Die Kinder, als sie noch klein waren. Und

auch Hochzeitsfotos der Enkel.

Ich spüre so etwas wie Ehrfurcht, wenn

ich solche Bilder betrachte.

Hier geht es ja um die Lebensgeschichte

eines Menschen. Wenn mir dieser alte

Mensch vielleicht selbst nichts mehr

erzählen kann – darf ich dann diese

Bilder ansehen?

Andererseits helfen mir die Fotos, ihn

oder sie besser zu verstehen.

Vieles, was man da sieht, ist vergangen

„Bis in euer Alter bin ich der selbe, und

ich will euch tragen, bis ihr grau werdet“,

sagt Gott im Prophetenbuch Jesaja,

Kapitel 46. „Ich will heben und tragen

und erretten.“

Das ist ein großes Versprechen, finde

ich. Wenn ich darauf vertrauen kann,

dass Gott mich auch in Krankheit und

Alter trägt und begleitet, dann hoffe ich,

dass auch diese Zeit noch lebenswert

sein wird.

„Was für Bilder würdest du eigentlich an

dein Bett hängen lassen, wenn du mal

pflegebedürftig wirst?“, fragt mich eine

Freundin.

Und schon sind wir mitten drin in einem

Gespräch über unsere

Lebensgeschichten und darüber, wer und

was unser Leben geprägt hat... Und wir

stellen fest, dass es auch in unserem

Leben schon vieles gibt, was

unwiederbringlich vorbei ist.

„Aber es gehört trotzdem zu mir“, sagt

meine Freundin, und ich stimme ihr zu.

Bilder „von früher“ anzusehen (ob an der

Wand oder in unserer Erinnerung) – das

kann traurig machen, aber auch tröstlich

sein...

Pastorin Irmela Niebuhr


Gedenken

Wir denken an die verstorbenen

Bewohnerinnen und Bewohner

Herr Günther Gruner zog am 18.02. zu

uns. Er verstarb am 21.02. im Alter von

70 Jahren.

Frau Renate Rehfuß lebte seit dem

31.01. bei uns. Sie verstarb am 03.03.

im Alter von 86 Jahren.

Herr Heinz Josef Böllhoff lebte seit

Oktober 2011 bei uns. Er verstarb am

04.03. im Alter von 75 Jahren.

Frau Maria Suchowski lebte seit

November 2009 bei uns. Sie verstarb

am 25.03. im Alter von 89 Jahren.

Herr Alfred Hanke lebte seit Mai 2011

bei uns. Er verstarb am 08.04. im Alter

von 87 Jahren.

Frau Hilda Rauer lebte seit April 2012

bei uns. Sie verstarb am 10.04. im Alter

von 97 Jahren.

Frau Theodora Bondzio lebte seit April

2008 bei uns. Sie verstarb am 28.04. im

Alter von 90 Jahren.


Aus dem Haus


Aus der Hauswirtschaft

Sommer in der Küche

Hoffentlich bekommen wir dieses Jahr

einen schönen Sommer, so wie man sich

ihn jedes Jahr herbei sehnt. Wir hoffen

nur, dass es dann nicht zu heiß wird, auf

der „Sonnenseite“ der Küche.

Schon jetzt hören wir morgens die

Vorboten zwitschern und es zeigt sich

auch immer früher die Sonne.

Die Mitarbeiterinnen der Küche werden

sich natürlich auch darauf einstellen.

Ebenfalls werden wir den Speiseplan für

Sie auf diese Jahreszeit anpassen.

Gerne reichen wir dann z.B. kalte

Suppen, Fruchtsuppen, bunte Salate,

Ein sommerliches Rezept für einen

leckere Kaltgetränke, frisches Obst und

leckeren Nachtisch oder vielleicht zum

reichlich Gemüse der Saison.

Abend mit Weißbrot:

Selbstverständlich wird auch wieder

Feigen und Frischkäse

gegrillt und natürlich haben wir noch

Rezept für 4 Personen:

weitere Überraschungen für Sie in

200gr Doppelrahm- Frischkäse

Vorbereitung.

200gr. Sahnejoghurt,

10.6.-16.6.13 wird eine Mottowoche 1-2 Prisen Zimt

unter dem Thema „Italienische Küche“ 2 Eß. Zucker,

sein.

4 frische Feigen,

4 Eß. Honig,

Sonnige und kulinarisch Grüße aus 2Eß. gehackte Pistazen

dem Südflügel (Küche)

Zubereitung: Frischkäse mit Joghurt,

Sophia Haftendorn und

Zimt und Zucker glattrühren, in Schalen

Christine Pipke.

oder Gläser füllen

Feigen waschen, putzen, vierteln und um

den Frischkäse herum verteilen.

Honig über Creme und Feigen träufeln.

Mit den Pistazien verzieren.

Guten Appetit


Begleitetes Wohnen

Endlich…

… dürfen wir wieder den Sommer

begrüßen und die Wärme, die Sonne

und den Wind unseren Körper spüren

lassen…die bunte Farbenpracht der

Natur genießen, geruhsame Zeiten in

der Sonne verbringen, einfach die Seele

baumeln lassen, dem Vogelgezwitscher

lauschen, den Insekten beim regen

Treiben zusehen…

Weißt du, wie der Sommer riecht?

Nach Birnen und nach Nelken,

nach Äpfeln und Vergissmeinnicht,

die in der Sonne welken,

nach Straßenstaub und Rosenduft

und Vögel schwärmen durch die Luft,

ein Wind rauscht in den Bäumen,

Kinder lachen, freu `n sich sehr,

doch ich möcht ` lieber träumen.


Begleitetes Wohnen

Ergänzen Sie:

Finden Sie neue Wörter mit diesen Anfangsbuchstaben, die thematisch zur Sommerzeit

passen, z. B. Strand, Omnibus, Maisfeld, Mohnblumen, Eisbecher, Radausflug,

Zahnradbahn, Erfrischungsgetränk, Insel, Tauchen…

S

O

M

M

E

R

Z

E

I

T

Viel Spaß beim Raten.

Eine gute Sommerzeit wünschen

Ihnen die Senioren aus dem

Seniorenladen und Ulrike Eul


Aus der Tagespflege

Tierpflege und Küchendienst machen

ihm mehr Spaß als Schule

Seit nunmehr einem guten halben Jahr

bereichert Herr Martin Roppertz ein Mal

die Woche unser Tagespflegeteam. Seit

dem 01.08.2012 hilft er im Rahmen

seines Schulpraktikums unermüdlich in

der Küche und im Garten. Auch das

Meerschwein freut sich über den

wöchentlichen Besuch, an dem Herr

Roppertz auch den Stall säubert. Auf

Der späte Frühling lockt..

..uns nach draußen und „drunten im

Garten“ trifft man Gäste und

Mitarbeitende der Tagespflege immer

öfter an. Neben Primeln wurde auch

bereits vorgezogenes Gemüse

ausgepflanzt liebevoll gepflegt.

Seit März neu in der Tagespflege sind

Frau Flegel, Frau Schlegel, Frau Seidel,

Herr und Frau Witte, Frau Bischoff, Frau

Ölschläger, Frau Norra, Herr Narders

und Frau Schüter.

Wir freuen uns über den netten Zuwachs

in der Gruppe.

Nachfrage gab er an, gerne mit den

Gästen zusammen zu sein und sich auf

jeden Mittwoch zu freuen. Bei Gästen

und dem Team ist er durch seine

charmante Art gleichermaßen beliebt

und auch wir freuen uns alle auf

Mittwoch.


Aus der Tagespflege

Abschied nehmen fällt schwer:

Sie erinnern sich an Samson, eines

unserer Meerschweine?

Leider ist es jetzt nach ca. 9 Jahren

guter Mitarbeit in der Betreuung unserer

Gäste als tierischer Therapeut leider

verstorben. Er wurde von den Gästen im

Rahmen einer kleinen Trauerfeier

beigesetzt.

Theo (Meerschwein Nr.2)

hält jetzt alleine die Stellung und freut

sich, so beliebt bei den Gästen zu sein,

dass er täglich Streicheleinheiten

bekommt. Er ist oft Gesprächspartner

und Gegenüber, stellt nie dumme Fragen

und hört immer zu. Zudem hat er ein

superkuscheliges Fell. Manche Gästen

begrüßt er mit Fiepen und macht

manchmal, besonders wenn er mit

frischgepflücktem Löwenzahn gefüttert

wird, Luftsprünge. Auch an Feiertagen

wir er von Frau Windmann (MA der

Tagespflege), die ihr Herz an ihn

verloren hat, verwöhnt.

„Meerschweine haben es gut. …..“

Ach ja da wär noch was:

Haben Sie ein altes Grubenhemd,

Socken oder Seife vom Pütt?

Wir suchen noch Sachen für die

Püttecke im Erinnerungsraum.

Auch Gedichtbände aus alten Zeiten

wären schön (gerne nehmen wir die

Dinge während der Öffnungszeiten der

Tagespflege entgegen).

Wir planen ein neues Angebot mit

Poesie und dem Rezitieren von

Gedichten mit blumiger Sprache und

Redewendungen. In der Fachsprache

heißt das „Poetry-Slamen“. Dazu mehr

beim nächsten Mal…

Wir sehen uns drunten im Garten…..

Ihre Frau Friederike Asche


Aus dem Altenpflegeheim

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, Pflegepersonal gewaschen, werden

diese dabei auch immer durchbewegt.

wie in der letzten Ausgabe angekündigt Aber auch Sie können aktiv dazu

geht es heute um die Kontrakturen- beisteuern, Ihre Beweglichkeit zu

Prophylaxe.

erhalten und zu verbessern.

„ Wer rastet, der rostet“, so sagt der Führen Sie täglich nach eigenen

Volksmund.

Möglichkeiten Bewegungsübungen

Wer zu wenig Bewegung hat, wird mit durch. Ziehen Sie im Sitzen doch mal die

der Zeit unbeweglicher. Diese

Zehenspitzen an, oder lassen Sie im

Volksweisheit ist sicher jedem bekannt. Liegen die Füße kreisen, beugen und

Versteifen die Gelenke auf Grund

strecken Sie sie. Oder stellen Sie sich

mangelnder Bewegung, nennt man dies

vor, Sie klettern eine Leiter hoch und

umgangssprachlich eine Kontraktur.

machen diese Bewegungen im Sitzen

Eine Kontraktur bringt für jeden

mit den Armen nach, wie es uns Frau

Betroffenen immer viele negative Dinge

Opitz, unterstützt durch Frau Calbay,

mit sich.

vormacht.

Zum einen kann das betroffene Gelenk

nicht mehr wie früher bewegt werden

und dessen Gebrauch im Alltag wird

somit erschwert, zum anderen

beeinflusst dies sichtlich die eigene

Lebensqualität.

Entsprechend bemühen wir uns, eine

umfangreiche Kontrakturen-Prophylaxe

für jeden Bewohner in der Einrichtung zu

planen, um die Beweglichkeit

bestmöglich zu erhalten und zu fördern.

Kontrakturen-Prophylaxe bedeutet also

eine gezielte Bewegungsförderung, um

ein Versteifen von Gelenken zu

vermeiden.

Ist ein Bewohner nicht mehr in der Lage,

jedes seiner Gelenke selber durch zu

bewegen, wird dies von den

Pflegekräften übernommen. Diese

Abläufe sind oft so in die Pflege

integriert, dass einem gar nicht so

bewusst wird, dass soeben eine

Kreisen Sie mit den Schultern.

„Prophylaxe“ stattgefunden hat.

Nehmen Sie sich einen Stuhl und stehen

Werden z.B. die Beine durch das

mehrmals auf und setzen sich wieder.


Aus dem Altenpflegeheim

Nutzen Sie die Wandhalterungen auf

den Fluren, halten Sie sich daran fest

und beugen und strecken Sie die

Kniegelenke, wie Frau Musch es uns

zeigt.

Natürlich können Sie das Ganze wie

Frau Poggemeier auch im Sitzen

durchführen. Gerne hilft eine Fachkraft

bei diesen Übungen. Frau Poggemeier

wird hier durch Frau Franke unterstützt.

Gehen Sie im Garten spazieren, denn

auch das Spazierengehen sorgt dafür,

dass Sie Ihre Gelenke durchbewegen.

Gerne macht Ihnen das Pflegepersonal

auch Übungen vor. Fragen Sie einfach

mal.

Denken Sie bei allen Übungen daran,

immer ruhig und gleichmäßig zu atmen,

finden Sie ihren Atemrhythmus.

In der nächsten Ausgabe geht es um das

Thema „Sturzprophylaxe“.

Ihre Tina Eichholz


Blitzlichter

Der Frühling ließ lange auf sich

warten….

Als die Sonne dann hervorkam, zog es

die ersten unentwegten Bewohner vor

die Tür.

waren die Bewohner besonders von den

ein Meter großen Marionetten an getan.

Nach der Vierzig minütigen Vorstellung

waren sich alle einig, diese

Veranstaltung sollte wiederholt werden.

Das Mode Mobil war wieder einmal zu

Gast und einige Bewohner nutzten –

nach der lebendigen Modenschau -die

Gelegenheit zum Einkauf.

Bald gab es dann das Frühlingsfest zu

feiern. Die Gruppe Senfkorn verbreitete

eine warme Atmosphäre und lud zum

Mitsingen ein. Ein gelungenes Fest.

In das Land der Märchen die Bewohner

dann entführt:

Zu Gast war der Bochumer

Puppenspieler, Dewi Hartmann, mit

seinen Marionetten-Theater .

Gezeigt wurde das beliebte Märchen

„Rumpelstielzchen“ .

Neben der Liebevoll gestalteten Bühne,

Nun beginnt auch die Zeit der Ausflüge

wieder. Geplant ist das Blaudruckcafe in

Lüdinghausen und der beliebte

Preußenhafen in Lünen-Süd.

Das alljährliche Sommerfest wirft seine

Schatten voraus: merken Sie sich den

19. Juli!

Eine traurige Nachricht gibt es zu

vermelden:

Unser Ehrenamtlicher Herr Veit ist

plötzlich verstorben. Er war Mitglied der

Gruppe der Wegbegleiter. Seine ruhige,

besonnene Art wird uns fehlen.


Aus dem Altenpflegeheim

Haben Sie Zeit für uns?

Seit Januar 2008 leite ich den

Besuchsdienst im Ev.Altenzentrum in

der Bebelstraße.

Mit Ihrer geschenkten Zeit möchten wir

das weitere Bestehen des Dienstes

sichern und Ihnen eine sinnvolle Aufgabe

anbieten.

Die ‚Wegbegleiter‘ kommen zu

Menschen, die hier wohnen und fast

keine anderen Kontakte haben. Sie

freuen sich über regelmäßige Besuche.

Monatliche Treffen bieten Ihnen dabei

persönliche Unterstützung und helfen

Ihnen im Austausch mit den anderen

Wegbegleiterinnen.

Haben Sie Interesse und Fähigkeiten,

sich einzubringen und möchten Sie

gerne einen Menschen besuchen,

rufen Sie mich an:

Angelika Kristan, Tel. 47802

Sollten Sie mich nicht erreichen, ist

Gundel Strzedulla Ihre

Ansprechpartnerin, Tel. 9447722 oder

941496

Haben wir Ihre Neugierde geweckt?

Cosy Chair

„Der heutige Klingelbeutel ist bestimmt

für die die konische Arbeit in unserer

Gemeinde.“

Diesen Satz haben schon viele gehört,

die regelmäßig unsere Gottesdienste

besuchen.

Doch was passiert mit den gespendeten

Geldern?

Was ist eigentlich diakonische Arbeit in

unserer Gemeinde?

Einen großen Bereich umfasst die

hauptamtliche, professionelle Diakonie in

unserer Gemeinde. Dazu gehört das

Evangelische Altenzentrum Lünen an der

Bebelstraße in Lünen-Süd mit seinen

verschiedenen Diensten. Mit ihren

Spenden ermöglichen sie den

Heimbewohnern eine Teilhabe am Leben

im Altenzentrum.

Hier nur ein Beispiel:

Ein totales Gefühl von Wärme und

Geborgenheit umgibt die Bewohner, die

den ‚cosy chair‘ bereits genutzt haben.

Dirk Kreimeyer, Leiter des evangelischen

Altenzentrums an der Bebelstraße in

Lünen-Süd, ist froh, inzwischen zwei

dieser Liegerollstühle zur Verfügung zu

haben.

So ist auf jeder Wohnebene eines dieser

hilfreichen Gefährte vorhanden. „Ohne

die Gelder zahlreicher Spender wäre

dies nicht möglich gewesen.“ Bei einem

Preis von ca. 1.500 Euro, der auch nur

durch geschicktes Verhandeln erreicht

werden konnte, waren besonders die

1000 Euro aus Diakoniemitteln der

evangelischen Kirche Horstmar-


Aus dem Altenpflegeheim

Neue Bewohner

Aber dies ist nur eine Form der Hilfe. Mit

ihren Spenden wird auch Menschen in

unserer Gemeinde geholfen, die

unverschuldet in Not geraten sind. „Der

heutige Klingelbeutel ist bestimmt für die

diakonische Arbeit in unserer

Gemeinde.“ Ein wichtiger Beitrag zur

Unterstützung der Gemeindemitglieder,

die unsere Hilfe benötigen.

Preussen eine große Hilfe. Das sind

Gelder die Sonntag für Sonntag bei den Uli Stowasser

Gottesdiensten in den Klingelbeuteln (Teil des Artikels aus den

landen.

Ruhrnachrichten)

Eingesetzt wird dieser Rollstuhl in der

Pflege von bettlägerigen

Herzlich willkommen

Demenzerkrankten. Mit dem ‚cosy chair‘

Frau Irene Dreher aus Horstmar im

haben auch diese Heimbewohner die

Wohnbereich 1.

Möglichkeit ihr Bett zu verlassen und am

Heimleben teil zu nehmen.

Herr Friedhelm Grürmann aus Lünen

Diese Teilhabe wirkt sich positiv auf das

Süd im Wohnbereich 2.

Befinden der Betroffenen auf. Die

,,Nestwärme“ die der Liegerollstuhl dem Frau Erna Ferber aus Mitte im

Patienten vermittelt, zeigt sich besonders Wohnbereich 2.

bei den Unruhigen. So bald sie darin

Platz genommen haben, sind sie deutlich Herr Martin Guse aus Brambauer im

ruhiger und entspannter als sonst. Wohnbereich 1.

Wenn die Temperaturen es zulassen,

bietet der ‚cosy chair‘ die Möglichkeit Frau Christine Weiser aus dem

auch mal wieder vor die Tür zu kommen. Nebenhaus im Wohnbereich 1.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, bei der

Pflege demenzkranker Menschen. Durch

die einfache Handhabung, bietet er auch

Angehörigen die Möglichkeit mit ihren

Lieben im Garten zu sitzen. Dirk

Kreimeyer und sein Mitarbeiterteam

wünschen sich, möglichst noch zwei

Stühle erwerben zu können. Dazu bedarf

es aber weiterer Spenden aus der

Bevölkerung.


Aus dem Altenpflegeheim

Am 22. Mai ging es wieder los…. altbekannte Volkslieder zu singen.

Die Kooperation mit dem

Dabei wurden wir musikalisch durch

Evangelischen Kindergarten Lünen- Pfarrerin Ohm und Gaby Meinke

Süd

begleitet.

Besonders erfreulich ist, dass dieses

Eine altbewährte, leider eingeschlafene, Angebot keine einmalige Angelegenheit

Zusammenarbeit mit dem Kindergarten bleiben soll, sondern die Besuche

in Lünen-Süd wurde wieder

werden in regelmäßigen Abständen

aufgenommen.

wiederholt.

Nach einem Gespräch mit der Leitung Neben diesen regelmäßigen Besuchen

Frau Rhode und Pfarrerin Ohm wurde sind weitere einmalige Aktivitäten, wie

beschlossen, dass dieses Jahr wieder zum Beispiel ein gemeinsames

einige gemeinsame Aktivitäten

Plätzchen backen in der

stattfinden werden.

Unter anderem haben uns am 22. Mai

Vorweihnachtszeit geplant.

Kindergartenkinder besucht, um mit Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

unseren Bewohnern gemeinsam

Steffi Klingenberg


Vorschau


Evangelisches

Altenzentrum Lünen

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