publizieren bei de gruyter: richtlinien zur ... - Walter de Gruyter

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publizieren bei de gruyter: richtlinien zur ... - Walter de Gruyter

PUBLIZIEREN BEI DE GRUYTER:

RICHTLINIEN ZUR MANUSKRIPTERSTELLUNG

ALLGEMEINES

Zweck dieser Richtlinien ist die Vereinheitlichung der Erläuterungen und der äußeren Gestaltung sowie ein

einheitliches Erscheinungsbild der Bücher beim Verlag De Gruyter. Diese Ziele erfordern eine konsequente

Beachtung und Berücksichtigung der Richtlinien durch die Verfasser.

Ihre Dateivorlagen werden in unserer Setzerei formatiert, um Ihre Texte dem für De Gruyter-Bücher üblichen

Layout anzupassen. Sie brauchen sich mit der Formatierung und dem Layout Ihres Textes nicht zu beschäftigen.

Wenn Sie die folgenden Richtlinien beachten, wird die Umformatierung für uns einfacher, so dass Fehler

und spätere Korrekturen vermieden werden können.

Es ist wünschenswert, wenn Sie uns so früh wie möglich eine Probe-Datei zukommen zu lassen, um Fragen

zur Manuskripterstellung direkt zu klären.

Grundsätzlich sollten alle Formatierungen auf ein Minimum begrenzt werden. Bitte belasten Sie sich nicht

mit der Erzeugung von Kopf- und Fußzeilen, Seitenumbrüchen etc.: Alle diese Formatierungen müssen von

uns gefunden und wieder entfernt werden. Haben Sie eine Formatvorlage von uns erhalten, so sollen alle

Formatierungen ausschließlich mit Hilfe dieser Vorlage vorgenommen werden.

Generell übersenden Sie uns Ihr Manuskript als Datei (per Email, USB-Stick, CD) und als paginierten Ausdruck,

der mit dem Text in der Datei identisch sein muss. In Zweifelsfällen oder bei technischen Problemen

können wir im Ausdruck erkennen, was von Ihnen beabsichtigt ist.

Falls mehrere Personen an der Eingabe oder Bearbeitung beteiligt sind, ist es unbedingt erforderlich, sich

vorher über die Einheitlichkeit dieser Tätigkeiten zu verständigen.

Betriebssysteme und Textverarbeitungsprogramme

Bitte benutzen Sie ein Standardprogramm wie MS WORD unter Windows oder Mac. Bei anderen Programmen

halten Sie vorab Rücksprache mit dem Verlag!

Umfangskontrolle

Eine Druckseite im Buch mit dem Format 17x24cm hat im Durchschnitt 2.400 Anschläge (Buchstaben und

Wortzwischenräume). Für Abbildungen und Tabellen sollten jeweils eine halbe Seite eingeplant werden.

Haben Sie Ihren Text geschrieben, so können Sie über „Extras/Wörter zählen“ unter „Zeichen (mit Leerzeichen)“

überprüfen, wie viele Druckseiten in etwa entstehen werden unter Hinzurechnung von geplanten

Abbildungen und Tabellen.

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TEXTEINGABE



Bitte geben Sie ihr Manuskript in einer so gut wie endgültigen Fassung an den Herausgeber (als Datei). Der

Hrsg. arbeitet seine Änderungswünsche ein (handschriftlich oder im digitalen Korrekturmodus), so dass

Sie den Text noch einmal überarbeiten und den revidierten Text wieder an den Herausgeber schicken.

Die finale Datei mit identischem Ausdruck geht dann an die Lektorin des Verlages. Im Verlag werden alle

Texte überprüft und ggf. Änderungswünsche geäußert. Besonders bei Lehrbüchern kann durch das Lektorat

stilistisch und inhaltlich in die Texte eingegriffen werden, um eine einheitliche Diktion zu gewährleisten.

Ggf. kommt es dadurch zu mehreren Korrekturrunden vor der Übergabe an die Setzerei.

Folgende Regeln sind grundsätzlich zu beachten:





keine festen Trennungen im Text

den Text niemals mit Hilfe von Leerzeichen anordnen, immer Tabulatoren oder Absatz verwenden

keine festen Seitenumbrüche einfügen

keine Versalien (Großbuchstaben) zur Hervorhebung von Textstellen verwenden, sondern kursiv

oder fett


Gedankenstriche und „bis“-Striche müssen sich von den normalen Bindestrichen unterscheiden und

sollen mit langem Bindestrich geschrieben werden (Strg+Minuszeichen im Zahlenblock).

Beispiel: 1992–1998, aber: Layout-Programm.


Falls Sie mit einer eigenen Druckformatvorlage arbeiten, speichern Sie diese bitte ebenfalls und schicken

Sie sie uns mit.

FORMELN



Formeln erstellen Sie möglichst mit dem Programm „MathType“. Sehr schwierige Formeln dürfen auch

von Hand gut lesbar eingefügt werden. Wenn Sie mit dem Formeleditor von Word arbeiten, müssen

Formelbuchstaben, die nicht kursiv sein dürfen, unbedingt im Ausdruck entsprechend markiert werden!

Einfache Gleichungen, die mit Hilfe normaler Buchstaben, Zahlen und den Zeichen =, /, +, –, ( ), [ ], zu

formatieren sind, können ganz normal geschrieben werden.

EINHEITEN

Das Internationale Einheitensystem (SI) hat sich in den Naturwissenschaften durchgesetzt, so dass Sie bitte

ausschließlich SI-Einheiten und die zugelassenen Einheiten (Liter, Minute, Stunde, Tag, Tonne, Bar, Dioptrie,

Elektronvolt, atomare Masseneinheit) außerhalb des SI verwenden.

Achten Sie bitte bei zusammengesetzten Einheitenzeichen konsequent auf Eindeutigkeit!

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FORMATIERUNGEN

Überschriften

Schreiben Sie Überschriften immer auf einer neuen Zeile linksbündig und heben Sie diese von der Grundschrift

typografisch ab. Nummerieren Sie die Überschriften in arabischen Zahlen (z.B. 1, 1.1, 1.1.1). Bitte

vermeiden Sie eine übermäßige Gliederung Ihres Textes; Ihr Beitrag sollte nicht mehr als drei Wertigkeiten

der Unterüberschriften besitzen.

Fußnoten

Fußnoten sollten nur an ganz unumgänglichen Stellen eingefügt werden, da sie das Lesen eines Buches erschweren.

Nur wenn eine Anmerkung für den Leser außerordentlich wichtig ist, aber überhaupt nicht in den

Text hineinpasst, kann eine Fußnote sinnvoll sein. Bitte erstellen Sie Fußnoten wie vom Textprogramm vorgegeben.

Die Fußnotenziffern sollen hochgestellt werden. Lassen Sie die Fußnotenzählung automatisch vom

Programm durchführen (z.B. bei WORD keine manuelle Eingabe von Fußnotenzeichen!).

Kleindruck

Abschnitte in Kleindruck (Petit) sind nicht zugelassen. Wertungen in der Wichtigkeit der Informationen sollten

nur in einer Richtung vorgenommen werden.

Literaturhinweise

Die Zitierweisen der Referenzen sollen einheitlich gestaltet sein. Zitate im Text werden, soweit sie nicht in

Klammern stehen (Name, Jahr), in den sprachlichen Aufbau des Satzes eingegliedert. Verwenden Sie keine

Kapitälchen/Versalien für die Autorennamen sondern schreiben sie diese in Normalschrift.

Wenn Sie mehrere Autoren hintereinander zu einer Textstelle zitieren, sollten Sie nachfolgend die Autorennamen

in Klammern in alphabetischer Reihenfolge auflisten. Angaben zum Literaturverzeichnis stehen weiter

unten.

TABELLEN, ABBILDUNGEN UND AUFZÄHLUNGEN

Tabellen und Abbildungen müssen generell als Ausdruck vorliegen, da die Konvertierung schwieriger ist als

der manuelle Satz.

Tabellen

Tabellen sollten separat am Ende eines jeden Kapitels stehen und ein entsprechender Standorthinweis

im Text vermerkt werden (z.B. ((Tab.1.1)) auf separater Zeile stehend). Die Nummerierung erfolgt mit

arabischen Zahlen, wobei jeweils die Hauptkapitelnummer vorangestellt wird (z.B. Tab. 1.1, Tab. 2.1). Alle

Tabellen sollten mit einem kurzen beschreibenden Titel, kompletten Spaltenbezeichnungen und (falls

erforderlich) Fußnoten versehen werden.

In der Tabellenüberschrift wird das Wort Tabelle abgekürzt, gefolgt von einem Punkt, Leerzeichen,

Nummer, Doppelpunkt. Tab., Nummer und Doppelpunkt werden fett geschrieben, also: Tab. 1.1: Text-

TextText

Die Fußnoten innerhalb einer Tabelle werden alphabetisch mit Kleinbuchstaben gekennzeichnet.

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Abbildungen

Die Abbildungen werden in jedem Hauptkapitel extra arabisch gezählt (Abb. 1.1; 1.2). Die Abbildungen

sollten im Text in Klammern stehend zitiert werden, etwa: (Abb. 1.1). In der Bildunterschrift wird das Wort

Abbildung abgekürzt, gefolgt von einem Punkt, Leerzeichen, Nummer, Doppelpunkt. Die gesamte Bildunterschrift

endet mit einem Punkt. Abb., Nummer und Doppelpunkt werden fett geschrieben, also: Abb.

1.1: TextTextText.





Die Abbildungsstandorte müssen im Text angegeben werden (z.B. ((Abb.1.1)) auf separater Zeile stehend),

die Bildunterschriften selbst sollten separat am Ende jedes Kapitels stehen. Alle Symbole und Abkürzungen,

die in der Abbildung verwendet werden, müssen in der Bildunterschrift erläutert werden, es

sei denn, es handelt sich um Standard-Abkürzungen oder solche, die vorher im Text erklärt werden.

Alle Abbildungen/Illustrationen werden i.d.R. im Verlag von einem Grafiker umgezeichnet und vereinheitlicht.

Die Abbildungsvorlagen werden generell als separate Dateien in einer Mindestauflösung von

300dpi eingereicht. Falls keine Dateien vorhanden sind, sind Fotografien als qualitativ hochwertige Abzüge

einzureichen. Für Illustrationen sind eindeutig lesbare Vorlagen (auch handgezeichnet und beschriftet)

einzureichen.

Scans: Eingescannte Strichabbildungen müssen mit einer Auflösung von mindestens 800 dpi in Bezug auf

die spätere Endgröße digitalisiert werden. Halbtonabbildungen sind mit einer Auflösung von 300 dpi zu

scannen.

Bitte beachten Sie auch unsere „Hinweise für die Lieferung von Bilddaten“ im Anhang. Bei Bedarf übermitteln

wir Ihnen gern weitere Informationen.

Aufzählungen

Für Aufzählungen sollte konsequent ein Format verwendet werden, entweder Kästchen, Kreise, Striche oder

eine Nummerierung: 1., 2., 3. usw.

VERZEICHNISSE

Inhaltsverzeichnis

Die vollständige Erstellung des Inhaltsverzeichnisses wird vom Verlag vorgenommen.

Abbildungs- oder Tabellenverzeichnis

Sollte nicht erstellt werden. Wörter in Bildunterschriften und Tabellen können ins Register aufgenommen

werden.

Abkürzungsverzeichnis

Bei Bedarf muss dies vom Autor verfasst werden.

Literaturverzeichnis

Die Darstellungsweise der Referenzen im Literaturverzeichnis muss im gesamten Buch einheitlich sein.

Dies betrifft die Vollständigkeit der Angaben, die Formatierung, sowie die Abkürzungen von Zeitschriftennamen.

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Die Literatur ist nach den Regeln der Vancouver-Konvention zu zitieren. Die zitierten Publikationen werden

numerisch entsprechend der Reihenfolge ihrer ersten Erwähnung im Text aufgelistet und im Text als arabische

Ziffern in eckigen Klammern gekennzeichnet (... wurde beobachtet [1]...). Die Referenzen in Abbildungen

und Tabellen werden entsprechend ihrer Nennung im Text nummeriert. Alle Referenzen werden am

Ende des Kapitels/Buches in nummerischer Reihenfolge aufgelistet. Im Literaturverzeichnis dürfen nur

wissenschaftliche Publikationen aufgeführt werden, die bereits veröffentlicht wurden oder zur Veröffentlichung

angenommen, aber noch nicht gedruckt wurden (Verweis: im Druck).

Bei sechs oder weniger Autoren werden alle Namen angegeben; bei sieben und mehr Autoren werden

nur die ersten drei angegeben und et al. hinzugefügt. Die Autoren garantieren für die Richtigkeit der Literatur,

für die korrekte Nennung der Referenzen sowie für die Übereinstimmung der im Text angegebenen

Referenzen mit den in der Literaturliste angegebenen Literaturhinweisen.

Möglichkeiten der Gestaltung von Literaturverzeichnissen sind z. B.:




Ein nummerisches Literaturverzeichnis am Ende des Buches (hauptsächlich bei Monografien)

Ein nummerisches Literaturverzeichnis nach jedem Kapitel (bevorzugt bei Mehrautorenwerken und

Lehrbüchern).

Die Zitation erfolgt wie folgt:

Book:

[1] Hogan B, Costantini F, Lacy E. Manipulating the mouse embryo: A laboratory

manual. Cold Spring Harbor, NY, USA, Cold Spring Harbor Laboratory Press,

1986.

Book chapter: [2] Andrews RK, Berndt MC, López JA. The glycoprotein Ib-IX-V complex. In:

Michelson A., ed. Platelets. 2nd ed. San Diego, CA, USA, Academic Press,

2006,145-63.

Journal

article:

[3] Bernado P, Blanchard L, Timmins P, Marion D, Ruigrok RW, Blackledge M. A

structural model for unfolded proteins from residual dipolar couplings and

small-angle X-ray scattering. Proc Natl Acad Sci USA 2005,102,17002-7.

Register

Bei Mehrautorenwerken kennzeichnet der Herausgeber das Register mit Hilfe der Word-Funktion, wie nachfolgend

beschrieben:

1. Erst markieren Sie mit dem Cursor ein Wort (oder Wörter), das als Registereintrag erscheinen soll.

2. In der Menüleiste Einfügen Referenz Index und Verzeichnisse wählen.

3. Eintrag festlegen wählen.

In dem Fenster Eintrag festlegen können Sie einen Haupteintrag und, wenn notwendig, einen Untereintrag

einfügen. Sie können dem markierten Wort die richtige grammatikalische Form geben oder für diesen Eintrag

einen anderen Begriff verwenden. Auch Querverweise können Sie hier eingeben. Der Registereintrag wird an

der Stelle verankert, wo Sie das Wort (oder Wörter) markiert haben. Weitere Hinweise zur Registererstellung

können wir Ihnen auf Wunsch separat zuschicken. Grundsätzlich gelten folgende Regeln:

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4 bis max. 10 Einträge pro Buchseite (also max. 5 pro Manuskriptseite)

Registereinträge im Singular

Adjektive immer klein schreiben

Schreibweise wie in einzelnen Kapiteln (auch bei zusammengesetzten Wörtern, ggf. vereinheitlichen)

Hauptstichwörter i.d.R. Substantive, Adjektive nachgestellt (z.B. steht im Text destilliertes Wasser, dann

im Register: Hauptstichwort Wasser, Unterstichwort destilliertes)

Um die Registermarkierungen ein- oder auszublenden, können Sie unter Ansicht das Button Markup entweder

an- oder ausklicken.

KORREKTUREN

Es ist die deutsche Rechtschreibung nach Duden Band 1 „Die deutsche Rechtschreibung“, 25. Auflage, 2009,

verbindlich. Bitte reichen Sie nur ein sorgfältig korrigiertes und druckreifes Manuskript ein. Es findet ein Umbruchkorrekturgang

statt. Umgezeichnete Abbildungen werden Ihnen vorab zur Korrektur vorgelegt.

Alle inhaltlichen Änderungen und Ergänzungen sollten unbedingt vor dem Setzen des Manuskriptes vorgenommen

werden!

ABDRUCKANFRAGEN

Wenn Sie Material, das dem Urheberrecht unterliegt, in einer De Gruyter Publikation verwenden wollen, so

holen Sie bitte mittels der Abdruckanfrage für De Gruyter Autoren die Genehmigung des Rechteinhabers ein.

Dieses vorgefertigte Formular finden Sie im Anhang.

Zum Abschluss: Je einfacher Sie formatieren, desto leichter und fehlerfreier lassen sich Ihre Dateien in der

Setzerei umformatieren!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Friederike Dittberner

Editor Mathematics/Physics

T + 49 (0) 30 26005-101 / F + 49 (0) 30 26005-352

friederike.dittberner@degruyter.com

Silke Hutt

Project Editor Physics

T + 49 (0) 30 26005-367 / F + 49 (0) 30 26005-352

silke.hutt@degruyter.com

Anja Möbius

Project Editor Mathematics

T + 49 (0) 30 26005-105 / F + 49 (0) 30 26005-352

anja.moebius@degruyter.com

Genthiner Straße 13

10785 Berlin

www.degruyter.com

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PERMISSION REQUEST

To whom it may concern,

I am preparing for publication a manuscript entitled:

_________________________________________________________________________________________

_________________________________________________________________________________________

to be published by De Gruyter ( print and electronic).

I am requesting permission to use the material described below in this and all subsequent editions of my

work (print and online) and in all foreign language translations published by De Gruyter or its licensees for

distribution throughout the world.

Author(s) / Editor(s): ________________________________________________________________________

Title: ____________________________________________________________________________________

Journal / Article Title: _______________________________________________________________________

Year of Publication:_________________________________________________________________________

Volume / Issue Number: _____________________________________________________________________

ISBN/ISSN: ________________________________________________________________________________

Publisher: ________________________________________________________________________________

Material to be used: ________________________________________________________________________

Page(s): __________________________________________________________________________________

Our credit line will cite the complete reference as indicated above.

Please grant permission by signing below and returning the form. In signing you warrant that you are the sole

owner of the rights granted and that your material does not infringe upon the copyright or other rights of

anyone else.

If you do not control these rights, I would appreciate any information on the copyright holder.

Yours sincerely

Requested by: _____________________________________________________________________________

Address: _________________________________________________________________________________

E-mail: ___________________________________________________________________________________

Fax: _____________________________________________________________________________________

Date: ____________________________________________________________________________________

Permission granted by: ______________________________________________________________________

Signed: __________________________________________________________________________________

Date: ____________________________________________________________________________________

Other copyright holder: _____________________________________________________________________

Address: _________________________________________________________________________________

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HINWEISE FÜR DIE LIEFERUNG VON BILDDATEN

Nachfolgend möchten wir unseren Autoren die wichtigsten Informationen rund um die Aufbereitung und

Anlieferung von Bilddaten für Bücher und Zeitschriften aller Fachbereiche vermitteln, mit dem Ziel der

bestmöglichen Abbildungsqualität in allen (digitalen und analogen) Ausgabemedien. Für weiterführende

Informationen sind einige Begriffe mit Links hinterlegt.

1. ALLGEMEINES









Bitte reichen Sie nur Abbildungen ein, für die Sie das Urheberrecht selbst besitzen, solche die rechtefrei verwendbar

sind oder die Bildrechte eindeutig geklärt bzw. abgegolten sind.

Bitte liefern Sie alle Bilder in digitaler und fertig bearbeiteter Form an. Nur auf diesem Weg ist eine schnelle und

qualitativ hochwertige Reproduktion möglich. Die Ausgabequalität hängt stets unmittelbar von der Qualität und Größe

der eingereichten Daten ab.

In Ausnahmefällen (z.B. wenn keine digitalen Daten vorliegen) können nach Absprache mit dem zuständigen Lektorat

Originale und Aufsichtsvorlagen (Fotos, Dias, Zeichnungen) angeliefert werden. Diese bitte mit Name,

Werktitel/Kapitel/Abbildungsnummer und Datum versehen. Die Ausrichtung der Abbildung sollte eindeutig erkennbar

sein.

Bitte senden Sie neben digitalen Abbildungsdaten von allen Bildern und Grafiken eine PDF-Datei, die die endgültigen

Daten und Bildausschnitte wiedergeben. Das PDF dient als Kontrollmöglichkeit, ob alle Informationen korrekt

umgesetzt wurden. Eine Ausnahme bildet die Datenlieferung für ScholarOne, hier laden Sie nur die endgültigen

Bilddaten im entsprechenden Format hoch.

Benennung der Dateien: Kapitel/Abbildungsnummer (z.B. Abb.5.1.tif).

Bitte teilen Sie uns die Anzahl der farbigen und schwarz/weißen Abbildungen in Ihrem Text mit.

Bitte markieren Sie in Ihrem Manuskript die Textstellen, an denen eine Abbildung eingebaut werden soll mit einem

Hinweis inklusive Dateiname.

Grafiken und Texte bitte unbedingt getrennt liefern, d.h. Bilder nicht in den Text einbinden.

Aus dem Internet heruntergeladene Abbildungen haben meist keine ausreichende Qualität (da standardmäßig nur 72dpi)

und oft ein ungeklärtes Copyright! Wenn solche Bilder verwendet werden sollen, bitte beim Rechteinhaber anfragen

(Erlaubnis und maximal mögliche Auflösung erbitten).

2. ERSTELLUNG NEUER BILDDATEN UND QUALITÄTSPRÜFUNG/

BEARBEITUNG VORHANDENER BILDDATEN

Bitte bestimmen Sie vor der Erstellung einer neuen Abbildung den geeigneten Abbildungstyp. Wählen Sie für die Erstellung

(bzw. im Fall der Bearbeitung einer bestehenden Abbildung) die entsprechende Software (siehe Übersicht unter 3.).





Bildgröße und Größenverhältnisse: Achten Sie darauf, dass die Abbildung im Verhältnis zum Text und zum Inhalt der

Darstellung nicht zu groß angelegt wird. Betrachten Sie nicht jede Abbildung getrennt, sondern im Kontext mit den

übrigen Abbildungen. Mit dem Grafikprogramm erstellte Zeichnungen bitte in Originalgröße zeichnen, damit die

Schriftgröße der Abbildungsbeschriftung einheitlich bleibt.

Schrift und Schriftgröße: Verwenden Sie für alle Grafiken nur eine serifenlose Schriftart, z.B. Univers, Helvetica,

Arial. Die korrekte Schriftgröße für die endgültige Bildwiedergabe beträgt 2,0 mm für Zahlen oder Versalbuchstaben

(Großbuchstaben). Das entspricht einer 8-Punkt-Schrift.

Linien müssen grundsätzlich mit einem Wert, d.h. mit einer Linienstärke definiert werden. Es dürfen auf keinen Fall

sogenannte „Haarlinien“ verwendet werden, die für den Druck viel zu fein sind. Die Mindestlinienstärke beträgt 0,15

mm (entspricht 0,425 pt), die gängige Linienstärke beträgt 0,25 mm.

Grafische Elemente/Rasterflächen: Verwenden Sie neutrale Graustufen von 20 % bis max. 80 % und eine mindestens

20%ige Differenzierung, wenn mehrere Graustufen in der gleichen Abbildung eingesetzt werden müssen. Bitte setzen

Sie grafische Elemente wie Linien-, Punktraster und Grauflächen nicht zu dekorativen Zwecken ein, sondern nur dann,

wenn es die inhaltliche Bildgestaltung erfordert.


Sie grafische Elemente wie Linien-, Punktraster und Grauflächen nicht zu dekorativen Zwecken ein, sondern nur dann, wenn

es die inhaltliche Bildgestaltung erfordert.



Digitalkamera: Bitte die Fotos mit der jeweils höchst möglichen Qualitätsstufe erstellen und nach dem Download von der

Kamera nicht verändern. Die Fotos liegen dann als JPG oder TIF und im RGB-Modus vor.

Scan analoger Vorlagen (z. B. Fotos): Bitte erstellen Sie Scans mit der in der Datei „Abbildungstypen.pdf“ genannten

Auflösung. Gescannte Bilder können im Graustufen- oder im RGB-Modus angeliefert werden.

Scan von Rastervorlagen: Bereits gedruckte Abbildungen sollten als Vorlage nur in absoluten Ausnahmefällen (z. B.

wenn keine Originale oder Alternativabbildungen auffindbar sind) verwendet werden. Beachten Sie bitte, die Bilder

beim Scanvorgang zu entrastern. Falls das nicht geschieht, besteht im Druck die Gefahr eines sogenannten Moirés

(störendes Muster), die Folge ist eine schlechte Wiedergabequalität. Bitte informieren Sie uns bei Lieferung solcher

Bilddaten, damit wir dies ggf. verhindern können.

In der tabellarischen Übersicht sind die Parameter der verschiedenen Abbildungstypen zusammengestellt.

3. PARAMETER DER BILDDATEN

Eine Bilddatei setzt sich entweder aus Bildpunkten (Pixeln) zusammen oder aus Vektoren (mathematisch definierte Linien,

Kreise, Kurven). Daher ist nur eine Vektorgrafik ohne Qualitätsverlust beliebig skalierbar. Um ein Pixelbild in einer

bestimmten Größe gestochen scharf abzubilden, ist je nach Ausgabeform eine Mindestanzahl an Pixeln (Auflösung)

erforderlich.

Abbildung 1: Vektor (links) und Pixelgrafik (rechts) im direkten Vergleich


Größe und Auflösung von Pixelgrafiken bestimmen:

Die eingereichten Halbtonbilder sollen in der Breite mindestens der Satzspiegelbreite (bei großformatigen

Zeitschriften mindestens der Spaltenbreite) entsprechen und eine Auflösung gemäß der Tabelle „Parameter

verschiedener Abbildungstypen“ (s.S. 7/8) haben. Bei ganzseitigen oder im Querformat zu druckenden

Abbildungen ist zusätzlich die Satzspiegelhöhe zu beachten. Bei Bildausschnitten ist es notwendig, dass der zu

druckende Bereich den Mindestauflösungswert erfüllt. Eine Ausnahme bilden Screenshots (siehe Screenshot-

Anleitung weiter unten). Falls Sie bezüglich des Buchformats unsicher sind, kontaktieren Sie bitte Ihren

Ansprechpartner im Verlag.

Bitte beachten Sie, dass bei der Kombination von Strich- und Halbtonbild die Auflösung mind. 600 dpi beträgt

und das die Schriftgröße und/oder Strichstärke unseren Anforderungen entspricht (s. S. 1 Punkt 2).

Maße der Satzspiegel und Angaben in Pixeln (beispielhaft für Halbtonbilder in 300dpi):

Buchformat klein/Zeitschriftenformat klein (155 x 230 mm):

Satzspiegel: 116 × 183 mm (116 mm 1.370 Pixel; 183 mm 2.161 Pixel)

Buchformat groß (170 x 240 mm):

Satzspiegel: 122 × 193 mm (122 mm 1.441 Pixel; 193 mm 2.280 Pixel)

Zeitschriftenformat groß (210 x 280 mm):

Satzspiegel (zweispaltig): 170 × 238 mm (170 mm 2.007 Pixel; 238 mm 2.811 Pixel)

Für eine einspaltige Abbildung: 84 × 238 mm (84 mm 992 Pixel; 238 mm 2.811 Pixel)

Die Formel für die Umrechnung von Pixel in mm bzw. mm in Pixel

Die Formel für die Umrechnung von Pixel in mm

Maß in Pixel * 25,4 / dpi-Zahl = Größe in mm

Beispiel: 945 * 25,4 / 300 = 80 mm

Die Formel für die Umrechnung von mm in Pixel:

Maß in mm * dpi-Zahl / 25,4 = Größe in mm

Beispiel: 80 mm * 300 / 25,4 = 945 Pixel

Für die Berechnung können Sie den Umrechnungslink benutzen.


Größe und Auflösung eines Pixelbildes unter Windows XP prüfen

Klicken Sie das Bild mit der rechten Maustaste an und gehen Sie auf Eigenschaften.

Gehen Sie dann auf die Registerkarte Dateiinfo/Erweitert. Dort können Sie die Maße in Pixel und die Auflösung ablesen.


Größe und Auflösung eines Pixelbildes für Windows 7 prüfen

Klicken Sie das Bild mit der rechten Maustaste an und gehen Sie auf die Registerkarte Details.

Größe und Auflösung eines Pixelbildes für MAC prüfen

Klicken Sie das Bild mit der rechten Maustaste an und gehen Sie auf die Registerkarte Allgemein.


4. DATENANLIEFERUNG



Möglichkeiten der Übertragung:

E-Mail (bis 12 MB)




FTP-Server (Bitte Zugangsdaten erfragen)

Datenträger (CD-ROM, DVD u.a.)

Upload in ScholarOne (Zeitschriften)

Komprimierung als ZIP: Bitte alle Dateien in einem Ordner sammeln und davon eine ZIP-Datei erzeugen (z.B. mit der

Software FileZip), siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/ZIP-Dateiformat


Parameter verschiedener Abbildungstypen

Abbildungstyp Motivbeispiel Erforderliche

(Mindest-)

Auflösung

Halbtonbild

schwarz-weiß

Farbmodus

Empfohlene

Software, in

Klammern

kostenpflichtige

Foto 300 DPI Graustufen Gimp, Irfanview,

(Adobe Photoshop)

Erbetene

Dateiformate

TIF, JPG

Bemerkungen

JPG bitte nur bei

Originaldaten von

Digitalkameras

Halbtonbild

farbig

Foto 300 DPI CMYK Gimp, Irfanview,

(Adobe Photoshop)

TIF, JPG

JPG bitte nur bei

Originaldaten von

Digitalkameras

Kombination

Halbton und Strich

(Bild-Schrift-

Kombination)

Foto

mindestens

600 DPI

(ideal 1200 DPI)

Graustufen oder

CMYK

Gimp, (Adobe

Photoshop)

TIF, JPG

Bearbeitung in

pixelbasiertem und

vektorbasierten

Programm möglich


Abbildungstyp Motivbeispiel Erforderliche

(Mindest-)

Auflösung

Vektorgrafik

Illustration,

technische

Zeichnung,

Diagramm

Strichstärken,

Schriftgröße

(auflösungsunabhängig)

Farbmodus

Graustufen oder

CMYK

Empfohlene

Software, in

Klammern

kostenpflichtige

Inkscape, (Adobe

Illustrator)

Erbetene

Dateiformate

EPS, AI,

SVG

Bemerkungen

Bitte Schriften

einbetten

Strichzeichnung

(Lineart)

Zeichnung 1200 DPI Bitmap

(nur schwarz/weiß,

keine Grautöne)

Gimp, (Adobe

Photoshop)

TIF, JPG

Anmerkungen zur Tabelle:

Für die Erstellung von Abbildungen NICHT geeignet sind Programme wie MS Word, Excel oder Powerpoint.

Die erforderlichen Auflösungen beziehen sich auf die Endgrößen der Abbildungen bzw. des Bildausschnitts.

Bei TIF-Dateien ist eine LZW-Komprimierung möglich.

[Original photograph: De Gruyter publishing house Berlin, Photograph: Kira von Moers]


CHECKLISTE ABBILDUNGEN








Sind die Abbildungen vollständig?

Wurden die Abbildungen im richtigen Bildformat einzeln abgespeichert?

Strichzeichnungen - EPS, AI, SVG

Halbtonbilder - TIF, JPG

Digitalkamera - JPG

Haben die Abbildungen die optimale Auflösung im Endformat?

Halbton (farbig oder schwarz/weiß) = 300 DPI

Strichzeichnung = 1200 DPI

Kombination aus Halbton und Strich = mind. 600 DPI, ideal = 1200 DPI

Screenshot = mind. 288 DPI (ein ganzzahliges Vielfaches von 72 DPI)

Ist das Foto im Schwarz/Weiß- bzw. CMYK-Modus gespeichert?

Bitte keine Dateien mit mehreren Ebenen liefern!

Ist die Linienstärke ausreichend?

Mindestlinienstärke 0,15 mm (0,425 pt), gängige Linienstärke 0,25 mm.

Entsprechen Schriftart und Schriftgröße den De Gruyter Vorgaben?

Betragen die Grauwerte in Flächen mind. 20% und max. 80%?





Ist die Beschriftung der Bilddateien korrekt? Ist die Zuordnung zum Werk/Kapitel eindeutig?

Verfügen Sie über die Bildrechte zur Veröffentlichung?

Komprimierung: Wurden die Dateien richtig komprimiert?

Gibt es PDF als Referenz für den Verlag?

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