03.05.2014 Aufrufe

caliber: Schießen – Waffen – Ausrüstung – Technik Bundeswehr-Sturmgewehr HK G36 (Vorschau)

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Ungarn

HUF1990

4199113 404907 04

IWA 2014

„Die“ heißen

Nürnberg-News!

Waffenpflegemittel

Putzt Du noch oder

schießt Du schon?

Neue Munition

Patronen-Parade

Bundeswehr-

Sturmgewehr HK G36

Berechtigt oder unberechtigt in der Kritik?

Zum 10ten

Geburtstag

Nighthawk

Custom 1911

Flintenfeuer

Besuch der Benelli

Schießschule


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Aus der Redaktion

EDITORIAL

Liebe Leserin, liebe Leser,

das erste Quartal des Jahres ist für uns „Waffenschreiberlinge“ gemeinhin immer besonders

sportlich in Sachen Arbeitsleistung und Überstunden, weil die beiden weltweit größten

Fachmessen SHOT Show in den USA und IWA in Europa ihre Pforten öffnen. Auf diesen

Riesenveranstaltungen trifft man dann, zumindest wenn man über einem Vierteljahrhundert

im „Geschäft“ ist, im Sekundentakt Freunde und Bekannte und sammelt Stoff

für die Arbeit, der weit über das Jahr hinaus reicht. Apropos Geschäft: Von dem in caliber

oftmals beschriebenen, durch drohende Waffenrechtsverschärfungen ausgelösten Boom

auf der anderen Seite des großen Teiches hat auch die deutsche Zivilwaffenbranche mit

ihren rund 40.000 Beschäftigten in Produktion und Handel profitieren können.

Überseehilfe

Denn wie der Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) mitteilte,

hat der Produktionswert deutscher Güter auf diesem Sektor im Vorjahr mit rund

330 Millionen Euro um etwa fünfzehn Prozent über dem Resultat von 2012 gelegen. Vor

zwei Jahren war der Produktionswert deutscher Freizeitwaffen lediglich um rund fünf

Prozent gestiegen. Man höre und staune, die Exportgeschäfte der deutschen Zivilwaffenbranche

sind 2013 selbst in der krisengeschüttelten Region Südeuropas gut gelaufen,

denn die wirtschaftlichen Probleme in Italien oder Spanien scheint die Nachfrage

nach Waffen „Made in Germany“ kaum zu bremsen. Doch wen wundert es? Schließlich

sind Jagdwaffen Luxusgüter und wer sie sich leisten kann, wird das meistens auch weiterhin

können. Im Inland sieht es allerdings weitaus bescheidener aus, denn nach ersten

Hochrechnungen ist für das Vorjahr, wenn überhaupt, höchstens eine Produktionswertsteigerung

von drei Prozent in Sicht. Aber auch das dürfte nicht groß überraschen:

Hierzulande gilt nun mal die von der „Obrigkeit“ ausgegebene Devise „so wenig Waffen

wie möglich im Volk“, Legalwaffenbesitzer werden auf allen nur vorstellbaren Ebenen

gegängelt und Nachwuchsförderung wird gesetzlich verhindert!

In diesem Sinne,

Chefredakteur Stefan Perey


TITELTHEMA

Volles Rohr: Besuch eines

taktischen Flintenkurses der

Benelli Academy in Italien. Seite 42

Patronen-Parade 2014:

Die wichtigen Munitionsneuheiten des US-Marktes. Seite 62

Berechtigte oder unberechtigte Kritik? Die Fakten rund

um das Sturmgewehr der deutschen Bundeswehr. Seite 6

4 caliber 4/2014

Waffenpflege 3.0: Der dritte Teil unserer

aufwendigen Tests rund um Pflegeprodukte. Seite 50

Edle Nachtfalken: Nighthawk

Custom 1911-A1 Pistolen

in .45 ACP im Test. Seite 32


INHALT

TITELTHEMA

Blitzbericht von der IWA 2014:

Die wichtigsten Nürnberg-News im Überblick. Seite 20

Heckler & Koch G36

in 5,56x45 Seite 6

Das Bundeswehr-Sturmgewehr stand in der

jüngsten Vergangenheit im Kreuzfeuer der

Kritik, weil es angeblich im heiß geschossenen

Zustand zur Extremstreuung und mangelhaften

Präzision neigt. caliber betreibt

Aufklärungsarbeit und liefert Fakten.

MESSEREPORTAGE

IWA 2014 Seite 20

Auf „der“ europäischen Waffenfachmesse in

Gestalt der 41. IWA OutdoorClassics sowie

der nur für Behördenvertreter zugänglichen

3. Enforce Tac fahndeten wir für Sie nach

„den“ Neuheiten des noch jungen Jahres

2014 und sind fündig geworden! Lesen Sie

unseren 12-seitigen Messebericht.

KURZWAFFEN

Nighthawk Custom 1911

in .45 ACP Seite 32

Vor zehn Jahren gründeten „Abtrünnige“

von Wilson Combat das neue Unternehmen

Nighthawk Custom mit dem erklärten Ziel,

besonders edle 1911-A1 Pistolen zu fertigen.

Zum 10-jährigen Jubiläum konnte

uns der neue Deutschland-Importeur „The

Duke“ aus Remscheid einige Prachtexemplare

in drei unterschiedlichen Lauflängen

für einen Test zur Verfügung stellen.

MUNITION

Patronen-Parade 2014 Seite 62

Nachdem wir in der letzten Ausgabe die

wesentlichen Neuheiten des Waffenmarktes

abgehandelt haben, beschäftigen wir

uns hier mit den Innovationen und Kuriositäten

des Munitionssektors, die wir auf

der SHOT Show gesichtet hatten.

WERKSTATT

Rostschutz- und Bleilösemittel

im Test Seite 50

Vor über einem Jahr haben wir in caliber

1/2013 in „Wer rastet, der rostet“ 20 Waffenöle

und in caliber 2/2013 in „Ist Ihr

Lauf gut drauf?“ 14 Laufreinigungsmittel

auf ihre Tauglichkeit überprüft. Diese sehr

aufwendige, zweiteilige Testreportage

sorgte für größte Aufmerksamkeit in der

Waffenwelt, so dass wir hier auf vielfachen

Wunsch einen dritten Teil liefern.

SCHIESSPRAXIS

Taktischer Flintenkurs

bei Benelli Academy Seite 42

Die Flinte ist gerade in Italien ein traditionsreiches

Werkzeug und in ihrer modernen

Ausprägung als Repetierer oder

Halbautomat besonders vielseitig und

leistungsfähig, wovon wir uns anlässlich

eines Besuches der Benelli Tactical Shooting

Academy überzeugen konnten.

AUSRÜSTUNG

Neues von Maxpedition Seite 68

Der Einfallsreichtum des Chinesen Tim

Tang, Gründer und Chef von Maxpedition,

scheint keine Grenzen zu kennen, zeigte

das US-Erfolgsunternehmen auf der SHOT

Show 2014 doch rund 30 Neuheiten. Wir

testeten die neuen Rucksäcke und andere

Transportmittel.

Tims Transportlösungen:

Neue Maxpedition

Rucksäcke in der Erprobung. Seite 68

COP Range Bag Modell 912 Seite 84

Zur essentiellen Grundausstattung eines

Schützen gehört eine vernünftige Schießstandtasche

(neudeutsch: „Range Bag“),

in der alles Nötige untergebracht werden

kann.

HERA Arms AR-15

Tuningteile Seite 86

HERA Arms gehört zu den besonders innovativen

Herstellern von modernen Waffen

und Waffenkomponenten. Wir sahen uns

die relativ jungen AR-15 Aufrüstteile aus

Polymer-Kunststoff in Gestalt des H15G

Pistolengriffs und der H3T/H3-Magazine

näher an.

DIES & DAS

Disziplin des Monats Seite 72

Forum/Leserbriefe Seite 74

Termine Seite 76

Service Seite 78

Magazin Seite 90

Impressum Seite 98

Auf dem Titelbild sehen Sie einen deutschen Soldaten

mit dem Sturmgewehr HK G36 in 5,56x45 mm NATO

sowie eine Nighthawk Custom 1911 Chris Costa Pistole

in .45 ACP. (Fotos: Sören Sünkler, Uli Grohs)

5 caliber 4/2014


TITELTHEMA

Bundeswehr-Sturmgewehr Heckler & Koch G36 in 5,56x45 mm NATO

6 caliber 4/2014

Fakten, Fakten, Fakten! Das Sturmgewehr G36 der deutschen Bundeswehr stand in den großen Medien und in der Öffentlichkeit im Kreuzfeuer der Kritik.

Wir betreiben Aufklärungsarbeit zu diesem sensiblen und komplexen Thema.


Fakten,

Fakten, Fakten

Das Dienstgewehr der Truppe stand in der jüngsten Vergangenheit in der medialen Öffentlichkeit immer

wieder im Kreuzfeuer der Kritik, weil es angeblich im heiß geschossenen Zustand zur Extremstreuung und

mangelhaften Präzision neigt. Wir beschäftigen uns im Detail mit der in vielerlei Hinsicht heiklen Materie,

die für viel Zündstoff sorgt.

Wie alles begann. Erster Prototyp des HK 50 in 5,56x45.

Ein HK 50 aus dem Jahr 1994.

Die Schulterstütze wurde später geändert.

Schnittmodell eines G36

7 caliber 4/2014


TITELTHEMA

Bundeswehr-Sturmgewehr Heckler & Koch G36 in 5,56x45 mm NATO

Das Heckler & Koch G36 ist heute in verschiedenen Ausführungen in 55 Ländern, davon 35 NATO oder NATO-alliierten Staaten, im Einsatz.

Das Heckler & Koch G36 ist das Sturmgewehr,

das von deutschen Soldaten

zum ersten Mal in der deutschen

Nachkriegsgeschichte im Auslandseinsatz

in Kampfhandlungen genutzt wird. Bevor

wir uns mit dem aktuellen „Medien-Hype“

rund um die „Braut der Truppe“ beschäftigen,

sei eine kleine Retrospektive gestattet:

Als sich Ende der 1980er Jahre der

Verfall des Warschauer Paktes abzeichnete

und damit auch das über Jahrzehnte bestehende

Feindbild in Luft auflöste, hatte

das auch maßgebliche Konsequenzen für

die deutsche Rüstungsindustrie. Das futuristische

Heckler & Koch G11 für hülsenlose

Munition im Mikrokaliber 4,73x33

sollte eigentlich das G3 im Kaliber 7,62x51

ablösen, doch angesichts des verloren gegangenen

Feindbildes und der damit gestoppten

Rüstungsausgaben wanderte das

technisch höchst interessante „Science

8 caliber 4/2014

Einmal Vollausstattung bitte. Ein G36 K (Kurz) mit EO Tech Leuchtpunktzielgerät inklusive 3fach Booster , Licht-Laser Modul, KSK Schulterstütze und

Wechselmagazinschacht für HK416 Magazine. Der 40x46 mm Anbaugranatwerfer GLM A1 lässt sich auch am Standard G36 oder am HK 416/417 befestigen

oder als „Stand Alone“-Lösung einzeln benutzen.


Das G36 K gibt es neben der hier abgebildeten Standardlauflänge von 12,5“/318 mm auch mit einem 15,75“/400mm langen Rohr.

Auf dieser Anschießmaschine wird gemäß der „Technischen Lieferbedingungen“ (TL) mit jedem Bundeswehr-G36 ein 5-Schuss-Trefferbild erstellt. Das von HK schon

Mitte 2012 bei der Bundeswehr erbetene „Verifikationsschießen“ zur Überprüfung der Vorwürfe zum G36 lehnte der Bund, nach Aussage von Heckler & Koch, aus

nicht nachvollziehbaren Gründen ab, obwohl bis dahin schon etwa 180.000 G36-Waffen auf dieser Vorrichtung abgenommen worden waren.

9 caliber 4/2014


TITELTHEMA

Bundeswehr-Sturmgewehr Heckler & Koch G36 in 5,56x45 mm NATO

Unter unseren wachsamen Augen schießt ein Heckler & Koch Mitarbeiter den

„Einsatznahen-Beschuss-Zyklus“ (EBZ) mit einer willkürlich ausgesuchten Waffe.

Fiction“-Objekt in wehrtechnische Studiensammlungen.

Schließlich entschied man

sich in Deutschland 1992 dazu, ein neues

Sturmgewehr einzuführen, das die seit

1986 von der NATO zertifizierte Standardpatrone

5,56x45 verschießen sollte. Der

Trend zum kleineren, impulsschwachen

Kaliber zeichnete sich deutlich ab, weil

europäische NATO-Nationen wie beispielsweise

Großbritannien mit dem Enfield SA

80, Frankreich mit dem FAMAS oder Belgien

mit dem FNC mit den USA und ihrem

M16 bereits gleichgezogen hatten. Weil

aber die deutschen Haushaltskassen aufgrund

der Wiedervereinigung nicht gerade

prall gefüllt waren, sah eine technische

Forderung vor, nur nach bereits entwickelten

Konstruktionen Ausschau zu halten.

Zwei Gewehre, das österreichische Steyr

AUG und das deutsche Heckler & Koch

HK50, kamen in die engere Auswahl und

wanderten zur wehrtechnischen Dienststelle

91 nach Meppen für umfangreiche

Erprobungen.

10 caliber 4/2014

Der von der Bundeswehr im März 2012 festgelegte „Einsatznahe-Beschuss-Zyklus“,

der ein „Worst Case Szenario“, also den schlimmsten Fall aus in Sachen Hitzeentwicklung, simulieren soll.

Dabei wird der gesamte Tagesvorrat von 150 Patronen in nur 20 Minuten verbraucht.

Innovation & Insolvenz

Das baden-württembergische Unternehmen

Heckler & Koch war durch das ehrgeizige

und durch weltpolitische Umstände

gestorbene G11-Großprojekt fast in Konkurs

geraten und wurde vom britischen

Royal Ordnance Konzern aufgekauft. Da

war das HK 50 eine willkommene Chance

für die Rehabilitierung, mit dem man aber

auch technisches Neuland betrat. Denn

man wandte sich zum ersten Mal vom

Rückstoßlader mit halbstarren, beweglich

abgestützten Rollenverschluss und Blechprägegehäuse

ab und setzte auf einen

Gasdrucklader bei exzessivem Einsatz von

Kunststoff in der Fertigung. Die Geburtsstunde

des neuen Dienstgewehrs in

5,56x45 schlug dann am 8. Mai 1995, als

der General der Heeresrüstung die Einfuhrgenehmigung

erteilte und damit das

HK50 nach der internen Vergabe der Ordnungsnummern

der Bundeswehr zum G36

adelte. Die symbolträchtige Übergabe erfolgte

dann am 3. Dezember 1997 als der

Direktor des Bundesamtes für Wehrtechnik

und Beschaffung (BWB), Rüdiger Petereit,

dem Kommandeur des Heeres-Unterstützungs-Kommandos,

Generalmajor Reiner

Fell, ein G36 überreichte und dies als „besonderen

Abschnitt in der Bewaffnungs-


geschichte“ bezeichnete. Der Rest ist lebendige

Geschichte. Einige Varianten des

G36 wie zum Beispiel das damals eingeführte

in Optik und Handhabung identische

Leichte Maschinengewehr MG36 mit

„Beta Mag“-Trommelmagazin für 100

Patronen sind mittlerweile schon wieder

verschwunden. Es sollte bei Einführung

des G36 als Überbrückungslösung bis zur

Einführung eines Maschinengewehrs mit

Gurtzuführung im Kaliber 5.56 mm NATO

dienen, was dann Jahre später in Form des

MG4 erfolgte. Aus jenen Tagen stammt übrigens

noch die im 3fachen Zielfernrohr

vorhandene Strichplatte mit Markierung

bis 800 m Entfernung, was eher einem

Wunschdenken entspricht. Laut zent raler

Bundeswehr-Dienstvorschrift 3/11 „Gefechtsdienst

aller Truppen“ beträgt die

maximale Kampfentfernung übrigens 300

Meter, was bei den ballistischen Leistungen

der 5.56er-Patrone, vor allem was deren

hohe Windanfälligkeit und sehr beschränkte

Durchschlagsleistung angeht,

mehr als geschmeichelt ist.

Teutonen-Technik

Während man im Schwarzwald abseits

vom „Mainstream“ sonst immer auf technisch

eigenständige, aufwendige und innovative

Lösungen wie etwa Rollen- oder

gasdruckgebremste Massenverschlüsse

vertraute, fällt das G36 konstruktiv etwas

simpler aus. Bei dem indirekten Kurzhubimpuls-Gasdruckladesystem

(„short

stroke system“) wird der Verschlussträger

mit 6-Warzen-Drehkopfverschluss mittels

Gaskolben und Impulsstange angetrieben.

Dies birgt im Vergleich zu direkten

Gasdruckladesystemen den Vorteil, dass

sich keine mit mikrofeinen Metallpartikeln

angereicherten heißen Gase im System

verteilen, die sich bei Abkühlung in

verhärtete Ablagerungen verwandeln,

die im Dauergebrauch die Reibung erhöhen

und somit Funktionsstörungen hervorrufen

können. Der Ladehebel sitzt etwas

vor dem Verschluss, wurde generell

C

auf die beidseitige Bedienung für Rechts-

M

und Linksschützen ausgelegt und lässt

10-Schuss-Kaltschussbilder mit einem G36 mit RUAG DM 11 und US-M855 „Green Tip“-Munition. Laut

„Technischen Lieferbedingungen“ müssen 4 von 5 Schuss in dem dargestellten 120-Millimeter-Kreis liegen.

Wie gut zu erkennen ist, konnte das G36 die Anforderungen unterbieten.

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11 caliber 4/2014


TITELTHEMA

Bundeswehr-Sturmgewehr Heckler & Koch G36 in 5,56x45 mm NATO

sich bei etwaigen Verschlussmanipulationen

festsetzen. Das G36-System hat in

der Folge viele andere Hersteller zu ähnlichen

Konstruktionen „inspiriert“. Der bei

der Standardversion 480 mm lange Lauf

wird samt Patronenlager kalt gehämmert

und verfügt über einen typischen NATO-

Drall von 1-7“ (178 mm), um auch die

überlangen Leuchtspurgeschosse sicher

zu stabilisieren. Für eine längere Haltbarkeit

ist es innen hart verchromt, was auch

eine Reinigung erleichtert. Da man sich

bei der Wahl des Innenprofils zwangsläufig

an die NATO-Prüfrohre für Munition anpassen

musste, fiel das früher gerne verwendete

Polygon-Profil weg und wurde durch

ein konventi onelles Feld-Zug-Profil ersetzt.

Im Gegensatz zu den bis dato bei

Heckler & Koch vorwiegend anzutreffenden

Schiebeschäften findet man beim

G36-Modell eine klappbare Schulterstütze

vor, die seit kurzem in einer Ausführung

für einen ballistischen Schutzhelm

sowie mit ausklapp barer Wangenauflage

lieferbar ist. Das Sturmgewehr der Truppe

wird standardmäßig mit dem im Tragebügel

integrierten Zeiss/Hensoldt-Hauptkampfvisier

ausgeliefert, eine Dualoptik,

bestehend aus Zielfernrohr mir drei facher

Vergrößerung und obenauf sitzendem

Leuchtpunktvisier mit Lichtsammler und

einfacher Vergrößerung. Für den Export

existieren aber auch Versionen zur Verfügung,

die nur mit einer 1,5fachen Optik

ausgestattet sind. Es stehen werkseitig

auch verschiedene „Ergänzungssätze“

mit denen sich das G36 an die kundenspezifischen

Wünsche anpassen lässt. Einer

dieser Kunden ist das KSK, das sein G36 K

mit einer Picatinny-Schiene bezieht und

darauf ein EoTech-Visier verwendet. Zudem

verwenden die Elitesoldaten aus

Calw die verstellbare KSK-Schulterstütze

mit Wangenauflage sowie einen Aluminium-Handschutz.

In der Standardausfüh-

Nach dem ersten Beschusszyklus liegen bei der Lake City M855 „Green Tip“ zehn Schuss im 120-mm-Kreis. Bei der RUAG DM 11 sind ebenfalls alle Treffer noch im

120-Millimeter-Kreis zu finden.

Beim zweiten Trefferbild im heißgeschossenen Zustand liegen bei der US-M855 die Treffer interessanterweise mit 84 Millimeter dichter zusammen und die RUAG

DM11 erfüllt mit 128 Millimeter auch noch die Anforderungen.

12 caliber 4/2014

Bei der M855 „Green Tip“ stellen sich beim letzten Zyklus Ausreißer ein, die aber noch im konzentrischen 200-Millimeter-Kreis liegen, was auch auf die RUAG DM

11 mit einem Ausreißer zutrifft.


Korth_4c_91x125mm_Pistole_121213-01

Die MEN DM 11 konnte im „Kaltmodus“ mit 87 Millimeter überzeugen, bei warmgeschossenem Rohr lagen dann 3 Treffer außerhalb der Anforderung.

einem verlängerten Verschlussfanghebel.

Das Heckler & Koch G36 besitzt im „Full

Auto Modus“ eine theoretische Feuerkadenz

von 750 Schuss in der Minute. Wie alle

seit den 1990er Jahren bei H&K entwickelten

Waffen ist das Gewehr nach NATO AC

225 Prüfnorm „Geschossvorlagenfähig“.

Dabei wird an drei unterschiedlich definierten

Punkten im Rohr ein Geschoss verbracht

und eine da rauf abgefeuerte Patrone darf

das Waffensystem nicht zum Bersten bringen,

was maximale Sicherheit für den Anrung

nimmt das G36 die 30 Patronen fassenden

Klarsichtmagazine auf, die mit

korrespondierenden Nocken zum Zusammenklippen

bestückt sind. Man offeriert

aber auch einen Magazinadapter für die

schmaleren, handlicheren M16-Magazine,

wobei Heckler & Koch die hauseigenen

High-Reliable-Magazine (HRM) aus

Stahlblech oder HK 416A5 Polymer-Magazine

empfiehlt.

Modular & universell

wender bei schadhafter Munition gewährleistet.

Die Waffe ist auf eine Lebensdauer

von mindestens 10.000 Schuss ausgelegt,

zumindest in diesem Zeitraum greift noch

die Gewährleistungspflicht, und der Hersteller

garantiert darüber hinaus eine Ersatzteilversorgung

von mindestens 20 Jahren.

17 Jahre nach der Markteinführung

wird das Heckler & Koch G36 in seinen

verschiedenen Varianten in 55 Ländern

geführt, davon in 35 NATO oder NATO-alliierten

Staaten. Zu den exakten Produkti-

Das Griffstück mit integrierter Abzugsgruppe

steht mittlerweile in diversen Varianten

und Beschriftungen zur Verfügung, die neben

Einzelfeuer und Dauerfeuer auch verschiedene

Schusszahlbegrenzer enthalten.

Die Oberteile wurden hinsichtlich der verfügbaren

Rohrlängen an Kundenbedürfnisse

angepasst. Einer dieser Kunden war das

damals noch in der Aufbauphase befindliche

Kommando Spezial Kräfte (KSK), das

ein kürzeres, handlicheres G36 wollte. Das

G36 Kurz (K) wurde 1996 vorgestellt und

besitzt eine Rohrlänge von 12,5“/ 318 mm,

was es im Vergleich zur Standardversion

nicht nur um rund 170 Millimeter kürzer,

sondern auch etwa 300 Gramm leichter

macht. Diese Variante existiert übrigens

auch mit einem 400-mm-Lauf, um über

mehr ballistische Leistung zu verfügen. Die

Marke von drei Kilogramm Waffengewicht

im Leerzustand unterschreitet das im Jahr

2000 eingeführte G36 Compact (C) mit

einer Lauflänge von lediglich 9“/228 mm,

das bei Maschinenpistolengröße eine leistungsfähigere

Ballistik vorweisen kann und

ideal in beengten Räumlichkeiten ist. Ergonomisch

abgerundet werden können alle

G36 Varianten seit geraumer Zeit noch mit

verbreitertem Magazinauslösehebel sowie

13 caliber 4/2014

10

95

75

25

5

0


TITELTHEMA

Bundeswehr-Sturmgewehr Heckler & Koch G36 in 5,56x45 mm NATO

Die Abbildungen zeigen sehr deutlich, dass die Treffpunktverlagerung durch die Erwärmung auf der Entfernung bis 300 Meter immer noch im Bereich des

„NATO Oberkörperzieles“ nach STANAG 4512 bleibt. Der blaue Kreis (Trefferbild 1) beschreibt die Kaltwaffe. Der magenta-farbige Kreis (Trefferbild 2),

der grüne (Trefferbild 3) und der lila-farbige Kreis (Trefferbild 4) beschreiben die Abweichung nach den verschiedenen Zyklen des EBZ. Die Diagramme zeigen

die Resultate des G36, das unter unserer Aufsicht geschossen wurde.

onszahlen schweigt sich der populäre Behördenlieferant

auch uns gegenüber leider

aus, doch bekannt ist, dass an die Bundeswehr

180.000 Exemplare geliefert wurden.

Spanien hat übrigens das G36 als Standardbewaffnung

bereits Mitte/Ende der 1990er

Jahre eingeführt und vertraut seit kurzem

auch auf das in dem gleichen Kaliber eingerichtete

MG4 aus gleichem Hause.

Nur heiße Luft?

Seit nunmehr zwei Jahren häufen sich die

Negativberichte in TV und Printmedien wie

Report Mainz, Frontal 21, Spiegel oder

Bild rund um die angeblich mangelnde

Leistungsfähigkeit des HK G36 im Kampfeinsatz.

Generell ist heutzutage größte

Skepsis angeraten, wenn solch ein „Shit-

Storm“ losbricht, der durch die üblichen

Verdächtigen, die nur nach Sensationen

Die Modellvarianten im Überblick

14 caliber 4/2014

G36 5,56x45 Gasdrucklader

mit Drehkopfverschluss

G36V (früher

G36 E für

Export)

5,56x45 Gasdrucklader

mit Drehkopfverschluss

G36 K (kurz) 5,56x45 Gasdrucklader

mit Drehkopfverschluss

G36 KV

(früher

G36KE)

G36 C

(Compact)

5,56x45 Gasdrucklader

mit Drehkopfverschluss

5,56x45 Gasdrucklader

mit Drehkopfverschluss

30

Patronen

30

Patronen

30

Patronen

30

Patronen

30

Patronen

S-E-F*

0-1-D*

S-E-F*

0-1-D*

0-1-2-D*

Modell Kaliber Funktionsprinzip

Magazinkapazität

Feuerarten

Schussfolge

750 Schuss/

Minute

750 Schuss/

Minute

750 Schuss/

Minute

750 Schuss/

Minute

750 Schuss/

Minute

Lauflänge

(mm)

480 6 Züge-Felder

Rechtsdrall,

1-178mm

480 6 Züge-Felder

Rechtsdrall,

1-178mm

318 6 Züge-Felder

Rechtsdrall,

1-178mm

318 6 Züge-Felder

Rechtsdrall,

1-178mm

228 6 Züge-Felder

Rechtsdrall,

1-178mm

Laufprofil Visier Länge

(min./max.)

mm

Dual-, Reflexund

3fach

Optik

1,5fache

Optik**

Dual-, Reflexund

3fach

Optik

1,5fache

Optik**

mechanische

Visierung

Breite

(mm)

Höhe

(mm)

Gewicht

(Gramm)

755/1002 65 323 3.630

755/1002 65 277 3.630

613/833 63 277 3.630

613/833 63 277 3.630

500/716 63 277 2.988

*Verschiedene Abzugsgruppen untereinander austauschbar. ** Optional auch mit 3fach Optik erhältlich. *** auch mit 400 mm Lauflänge erhältlich


sowie Auflagezahlen/Zuschauerquoten

gieren, ausgelöst wurde. Im Kern der Aussagen

ging es immer wieder darum, dass

ein heiß geschossenes G36 so stark streue,

dass der Gegner nicht mehr sicher bekämpft

werden könne. In der Berichterstattung

ging man sogar so weit, zu behaupten,

dass ein G36 im heißen Zustand

stärker streue als ein russisches AK-47 in

7,62x39. Doch was bedeutet „heiß geschossen“

überhaupt? Die Bundeswehr hat

im März 2012 eine „Einsatznahen-Beschuss-Zyklus“

(EBZ) als Standard festgelegt,

in dem der gesamte Tagesvorrat von

150 Patronen in 20 Minuten verschossen

wird. Auf Grundlage des EBZ hat der Hersteller

hauseigene Versuche mit zehn

verschiedenen G36 aus dem Fertigungszeitraum

der Jahre 1996 bis 2008 unternommen.

Allerdings gab es hier einen

kleinen, aber dennoch nicht zu unterschätzenden

Nachteil für die Auswertung:

Die originalen Technischen Lieferbedingungen

der Bundeswehr sehen vor, dass

ein G36 mit der typischen Doppelkernmunition

DM 11 (NATO Austauschbezeichnung

AA59) einen 5-Schuss-Streukreis auf

100 Meter erbringen muss, bei dem vier

Treffer in einem Kreis von 120 Millimeter

liegen und der fünfte Schuss immer noch

in einem konzentrischen 200-Millimeter

Streukreis wiederzufinden sein muss. Allerdings

haben die Untersuchungen in

Oberndorf ergeben, dass die Doppelkernmunition

eines deutschen Herstellers

schon einen Streu kreis von rund 60 Millimeter

bei 10 Schuss aus einem dicken

NATO-Prüfungsrohr erbringt und somit

nahezu die Hälfte des Streukreises schon

von der Munition „aufgebraucht“ wird.

EBZ verlangt zudem eine 10-Schuss-Präzisionsprüfung,

was gegenüber den Technischen

Lieferbedingungen einer Verdoppelung

der Schusszahl und damit auch

erheblich höhere Ansprüche an die Präzision

und Statistik stellt. Der 134-seitige

Untersuchungsbericht von Heckler &

Koch „Sturmgewehr G36 Untersuchung

zum Streuungs- und Treffpunktverhalten

der Waffe im heißgeschossenen Zustand“

schildert exakt die Rahmenbedingungen,

die technische Ausführung sowie die Ergebnisse,

die akribisch zusammengetragen

wurden, und befasst sich zudem auch

mit der Treffpunktlagenveränderung oder

Streukreiserweiterung eines AK47/AKM

in 7,62x39. Wer sich mit solchen Versuchsaufbauten

und dem Zusammentragen

und Auswerten von Messresultaten

auskennt, weiß, wie viel Arbeit in dieser

Auswertung steckt! Das Dokument kann

übrigens auf der Homepage des Herstellers

herunter geladen werden. Eine sehr

in teressante Lektüre für einen verregneten

Sonntagnachmittag. Sicherlich gibt

es im heißgeschossen Zustand wie bei

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TITELTHEMA

Bundeswehr-Sturmgewehr Heckler & Koch G36 in 5,56x45 mm NATO

jeder anderen Waffe zwangsläufig auch

Streukreisvergrößerungen, da macht das

G36 keine Ausnahme. Auf der 100-Meter-

Distanz lagen erwartungsgemäß alle 39

geschossenen Schussbilder auf dem

Brustziel einer Mannscheibe, die durch

die NATO Norm STANAG 4512 „Man Standing

erect“ genau definiert ist. Auf der

200-Meter-Distanz zeigte sich das gleiche

Bild, so dass auch hier wieder 100%

der Treffer im definierten Brustbereich

lagen. Erst auf der 300-Meter-Distanz

wurde es interessant, denn es schafften

„nur“ 35 von 39 Schussbildern die Anforderungen.

Ein Schussbild wies nur eine

Trefferleistung von 80% auf, die anderen

lagen bei 94,8%, 96,2% und 97,8%. Hierbei

muss man dann auch noch die Differenzen

der Anforderungen nach Technischen

Lieferbedingungen, nach denen

das Sturmgewehr einst zu Friedens zeiten

konstruiert wurde, und dem neu g e -

schaffenen EBZ berücksichtigen. Fest

steht allerdings, dass solche Streukreiserweiterungen

entgegen der tendenziösen

Medienberichterstattung eher die

Ausnahme als die Regel darstellen und

die tatsächlich auftretenden Treffpunktverlagerungen

normal bzw. irrelevant

sind. Sicherlich kann man über einen

Testbericht aus dem Hause des Betroffenen

geteilter Meinung sein, doch die Geschichte

sollte noch weiter gehen. Während

eines Besuchs vor Ort wurde

natürlich auch die brisante Thematik angesprochen,

so dass uns Heckler & Koch

spontan einlud, an einem im Werk durchgeführten

„Einsatznahen-Beschuss-Zyklus“

persönlich teilzunehmen.

Stunde der Wahrheit

Zwei Wochen später sind wir wieder Richtung

Oberndorf unterwegs, als der Spiegel

in seinem Online-Magazin veröffentlicht,

dass schadhafte Munition aus Nassau

Schuld an der Misere rund um die mangelhafte

Präzision des deutschen Bundeswehr-Sturmgewehrs

sei. Auf dem Schießstand

angekommen, konnten wir selbst

ein G36 als eine Testwaffe für den EBZ auswählen.

Die Wahl fiel dabei auf ein gebrauchtes

Modell mit niedriger vierstelliger

Seriennummer, das 1999 gefertigt

16 caliber 4/2014

Für jeden Anwendungszweck die richtige Waffe. Von Links: G36 C (Compact) mit 228 mm Rohrlänge, danach das G36 K (Kurz) mit 318 mm Rohrlänge sowie die

Standardvariante mit 480 mm Rohrlänge.


wurde und zudem den Abnahmestempel

des BWB trägt. Der Versuch wurde unter

unseren wachsamen Augen von einem HK-

Mitarbeiter auf dem hauseigenen 100-Meter-Stand

mit vier eingeführten NATO-Munitionssorten

geschossen. Von RUAG und

MEN kam die Doppelkernpatrone in Form

der DM 11, von Nammo aus Norwegen die

NM 255, deren Geschoss durch den Verzicht

auf Blei etwas länger ausfällt, und

die vierte und letzte Munitionssorte kam

aus Übersee von Lake City Arsenal mit der

M855 „Green Tip“-Patrone. Die beiden

letzten Laborierungen werden bei der

Bundeswehr eigentlich nicht eingesetzt,

da gerade im Rahmen von gemeinsamen

Operationen und Gefechten die Munitions-

Kompatibilität unter den NATO Partnern

aber ein (über)lebenswichtiges Thema ist,

sollten diese Laborierungen mit in den

Test einfließen. Die RUAG DM11, die Nammo

255 und die Lake City M855 zeigten

keinerlei Auffälligkeiten bei der Streukreisermittlung

nach EBZ. Bei der MEN

DM11 gab es dann eine Überraschung.

Während sie zusammen mit der RUAG DM

11 das beste Kaltschussbild lieferte, gab

es beim heißen Rohr tatsächlich drei Ausreißer,

die den Streukreis auf 405 Millimeter

vergrößerten und somit definitiv außerhalb

des zulässigen Bereiches von 200

Millimeter lagen. Auf 300 m Schussentfernung

hochgerechnet würde dies einen

Streukreis von 1,2 Meter ergeben ohne

jegliche Berücksichtigung von Hitzeflimmern

durch die heißgeschossene Waffe

und Umwelt oder den Seitenwind. Sicherlich

interessant dürfte abschließend noch

sein, dass zu dem Zeitpunkt, als Heckler &

Koch das HK50/G36 zur Erprobung nach

Meppen schickte, weder RUAG noch MEN

eine „Doppelkernmunition“ im Programm

hatten und somit bei den ersten Erprobungen

beziehungsweise Abnahmen auf italienische

SMI Munition zurückgegriffen

wurde. Erst danach entstand nach BW-

Vorgaben die schadstoff-freie DM 11 Patrone,

die für die Verwendung im G36 konzipiert

war.

Ende gut, alles gut?

Nun könnte man meinen, dass die Munition

von MEN die alleinige Hauptschuld

rund um das Dilemma „Wärmeproblematik

G36“ trägt. Doch scheint es fraglich, ob es

wirklich so einfach ist. Bei MEN hat man

die DM 11 genau wie bei RUAG nach den

gleichen Technischen Lieferbedingungen

(TL) für die Bundeswehr hergestellt. Allerdings

sieht die TL keine Munitionsprüfung

aus einem heißgeschossenen Lauf oder

Prüfungsrohr auf Präzision vor, so dass

man seitens der Munitionshersteller zwar

die Abnahmebedingungen gemäß TL erfüllt

zu haben scheint, trotzdem aber die

WTD91 ein Problem festgestellt haben will.

Auffällig ist in diesem Zusammenhang jedenfalls

auch, dass zwar immer wieder behauptet

wurde, Truppen in Afghanistan

hätten Präzisionsprobleme im heißgeschossenen

Zustand gemeldet, tatsächlich

aber im Gegensatz zu unzähligen geheimen

Erprobungsberichten ist bis heute

jedoch kein einziger originaler Gefechtsbericht

an die Öffentlichkeit gelangt, der

diese angeblichen Meldungen der kämpfenden

Truppe belegt. Mittelweile hat man

jedenfalls bei MEN den Fehler erkannt, der

auf die Schichtdicke der Zinnbeschichtung

des Geschossmantels zurückzuführen ist.

Diese wird auch bei der RUAG DM 11 aufgebracht

und ersetzt im Rohr die für den Projektildurchlauf

zwingend erforderliche

Schmierung, die bei den konventionellen

(nicht schadstoffarmen) Projektilen anderer

NATO-Nationen durch das am Heck des

Geschosses ausdampfende Blei erzeugt

wird. MEN hat daraufhin schnell und kundenorientiert

reagiert und wird die nachfolgenden

Munitionslose unter dem Gesichtspunkt

dieser Problematik ändern.

Wahrscheinlich wird diese Problematik in

Zukunft also auch in die Technischen Lieferbedingungen

der Bundeswehr mit einfließen

und direkt berücksichtigt werden.

Zum Redaktionsschluss der vor Ihnen liegenden

Ausgabe flatterte dann noch eine

offizielle Pressemitteilung der Bundeswehr

ins Haus, die wir im originalen Wortlaut

abgedruckt haben. Somit scheint nun

endgültig ein Schlussstrich unter das Thema

„Wärmeproblematik G 36“ gezogen zu

sein.

Text: Tino Schmidt/Stefan Perey

Fotos: Tino Schmidt/VS Medien

caliber-Kontakt

Weitere Informationen erhält man bei:

HECKLER & KOCH GmbH, Heckler & Koch-Straße 1

78727 Oberndorf a.N., Telefon: +49-(0)7423-79-0

Fax: +49-(0)7423-79-2350, www.heckler-koch.com

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Pressemitteilung der Bundeswehr zum Gewehr G36 vom 21. Februar 2014

„Das Sturmgewehr G36 von Heckler und Koch ist seit der Einführung im Jahr 1996 das Standard-Gewehr der Bundeswehr. Seit längerem wird in den Medien

über das Verhalten des G36 bei heiß geschossener Waffe berichtet. Auslöser dieser Medienberichte waren weder militärische Forderungen noch Erkenntnisse

aus den Einsatzgebieten der Bundeswehr. Um die Ursache des veränderten Treffverhaltens zu ermitteln, wurden unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt.

Dabei wurde zunächst davon ausgegangen, dass die Ursache bei der Waffe G36 läge. Dies konnte jedoch durch umfangreiche Untersuchungen eines unabhängigen

Sachverständigen, das Ernst-Mach-Institut der Fraunhofer Gesellschaft, eindeutig widerlegt werden. Ursache sind vielmehr einzelne Munitionslieferungen

(Lose) eines Herstellers. Die in der Bundeswehr für das G36 genutzte Munition vom Kaliber 5,56mm x 45 DM11 wird von unterschiedlichen Herstellern

beschafft. Bei der Herstellung der Munition wird der Geschossmantel verzinnt. Durch verschiedene Fertigungsprozesse der Hersteller ergab sich in einigen

Fällen eine unterschiedliche Zinn dicke des Geschossmantels. Diese Zinndicke hat Einfluss auf die Geschossflugbahn bei heiß geschossener Waffe und erklärt

das veränderte Treffverhalten. Gleichwohl ist auch diese Munition uneingeschränkt handhabungssicher. Das Gewehr G36 ist technisch zuverlässig und ohne

Mängel. Es erfüllt vollumfänglich die Anforderungen der laufenden Einsätze und den Grundbetrieb der Bundeswehr.“

17 caliber 4/2014


TITELTHEMA

Bundeswehr-Sturmgewehr Heckler & Koch G36 in 5,56x45 mm NATO

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in der 1. Bildebene

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mit großem Zoombereich

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3.5 m/100 m Verstellbereich

auf zwei Umdrehungen

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Zielfernrohr mit 4x Zoom

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19 caliber 4/2014


MESSEREPORTAGE 41. IWA OutdoorClassics und 3. Enforce Tac 2014

Klassik & Moderne

Während die Einen die Tradition des klassischen Büchsenmacher-Handwerks hochhalten, präsentieren

die Anderen modernste Exponate. Diese Gegensätze verdeutlichen die Vielfalt der europäischen

Waffenwelt, die wir in Nürnberg bewundern konnten.

20 caliber 4/2014

Feuriges Fest im Frankenland: Jede Menge Neuheiten gab es im Reich der klassischen Jagdwaffen sowie der modernen Behördenwaffen auf der IWA und

Enforce Tac 2014 zu bewundern. Hier zu sehen das schweizerische B&T APC 300 Selbstladegewehr im boomenden Kaliber .300 Whisper sowie der brandneue

Blaser Bockdrilling BD14.


Sternenkrieger am Messestand des hessischen Zielfernrohr-Herstellers Schmidt & Bender.

Hübsche Präsentation beim tschechischen Waffenproduzenten CZ.

Knallharter Vollkontakt: „Interact Defense Combat“ beim praktischen Training anlässlich der

E uropäischen Polizeitrainer-Fachkonferenz.

21 caliber 4/2014


MESSEREPORTAGE 41. IWA OutdoorClassics und 3. Enforce Tac 2014

Diesmal hieß es für uns, sich noch

einen Tag früher auf den Weg in die

Frankenmetropole zu machen, weil

erstmals die Behördenfachmesse „Enforce

Tac“ am 5. und 6. März 2014 volle zwei Tage

ohne Überschneidung mit der IWA über die

Bühne ging. Was einst vor acht Jahren als

überschaubare Tischausstellung startete,

ist heute eine Veranstaltung mit im Vergleich

zum Vorjahr nahezu doppelt so großer

Ausstellungsfläche und 79 anstatt 50

Ausstellern in einem sehr repräsentativen

Rahmen, die parallel mit der seit 2006 im

Vorfeld der IWA stattfindenden Europäischen

Polizeitrainer Fachkonferenz (EPTK)

und der Fachkonferenz „Waffen- und Gerätewesen“

der Deutschen Hochschule

der Polizei in Münster (DHPol) aufwarten

kann. Fast 1.700 Besucher aus aller Herren

Länder begutachteten die Exponate

auf der Enforce Tac, wobei etwa 420 Behördenvertreter

an den beiden Konferenzen

teilnahmen. Neben der Theorie kam

zumindest bei der von PiD (Polizeitrainer

in Deutschland e.V.) unter Federführung

von Eckhard „Ecko“ Niebergall und

Bernd „Poko“ Pokojewski organisierten

EPTK auch die Praxis nicht zu kurz. Denn

am zweiten Tag wurden rund 130 aktive

Beamte im Rahmen des praktischen Trainings

in vier Gruppen durch vier fordernde

Stationen geschleust. Hierbei ging es

beispielsweise um die waffenlose Abwehr

von bewaffneten Angriffen, Öffnungs-

und Eindringtechniken mit modernstem

Brechwerkzeug von 5.11 Tactical, oder

Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einer bewaffneten

Konfrontation.

9 Hallen, die gefallen

Vom 7. bis 10. März ereignete sich dann

die eigentliche Hauptmesse in Gestalt der

zum 41. Mal ausgetragenen IWA Outdoor-

Classics, die um eine weitere Messehalle

erweitert wurde, so dass 1.343 Aussteller

aus 54 Ländern über 39.000 Fachbesucher

aus aller Welt auf ihren Ausstellungsständen

empfingen. Nach offizieller Messestatistik

somit wiederum neue Rekordzahlen

in allen Bereichen! Die führenden Ausstellerländer

nach Deutschland waren

die USA, Italien, die Türkei und Großbritannien.

Apropos USA: Erst in unserer

letzten Ausgabe haben wir in aller Ausführlichkeit

über die Neuheiten der SHOT

Show 2014 berichtet, so dass naturgemäß

beispielsweise die auf der IWA entdeckten

Neuheiten im Bereich der Faustfeuerwaffen

sehr übersichtlich waren. Um

die Größenverhältnisse des europäischen

und US-amerikanischen Marktes, der ja in

jüngster Vergangenheit extrem boomte,

besser verstehen zu können: Alleine der

US-Konzern ATK produziert 11,1 Millionen

Kleinkaliberpatronen pro Tag! Auch dieser

Messebericht erhebt keinesfalls den

Anspruch auf Vollständigkeit, so dass wir

in kommenden Ausgaben sicherlich über

weitere Enforce Tac/IWA 2014 Neuheiten

berichten werden. Doch nun ans Eingemachte,

wobei wir mit den Entdeckungen

im Reich der klassischen Langwaffen für

Jagd und Sport beginnen wollen.

Klassische Langwaffen für

Jagd & Sport

Viele namhafte Hersteller präsentierten in

„Leistungsschauen“ sündhaft teure Jagdwaffen

mit edelsten Schafthölzern und

Gravuren. Auch wenn sie für die meisten

Normalsterblichen nie erschwinglich sein

werden, macht es dennoch Spaß, sich an

diesen bis ins kleinste Detail mit Maximalaufwand

in Handarbeit entstandenen

Augenweiden zu ergötzen. Ein klarer Trend

bei den konventionellen Serienwaffen ist

es, die Läufe im Mündungsbereich direkt

mit einem Feingewinde für die Schalldämpfer-Montage

auszustatten, weil es

in der Jagdpraxis in den Ländern, in

denen es jetzt schon erlaubt ist das sensible

Hörorgan von Jäger und Jagdhund

schützt. Aufsehen erregte der neue Blaser

Bockdrilling BD 14 mit ergonomisch

optimiertem Schaft, patentiertem Vertikalblockverschluss

in einem schlanken

Systemkasten, Doppelschloss und thermostabilem

Laufbündel, der Tradition und

Technologie harmonisch miteinander verbinden

soll. Die kombinierte Kipplaufwaf-

22 caliber 4/2014

Der „massive Protest“ der Waffengegner hielt sich mit exakt drei Personen vor den Eingangstüren des

Messezentrums Nürnberg in sehr überschaubaren Grenzen.


Jede Menge Trubel herrschte beim zweiten „IWA Shooting Day“ auf dem

Werksgelände von RUAG Ammotec in Fürth. Die Neuheiten prominenter

deutscher Produzenten konnten ein Tag vor Messestart von Pressevertretern

im Feuer erprobt werden.

fe mit drei Läufen startet ab einem Gewicht von 3,3 Kilogramm.

Der große Kugellauf unter dem Schrotlauf liegt komplett frei

und wird nur im Mündungsbereich geführt. Dabei sind die Kontaktflächen

zwischen Lauf und Laufbrille hartverchromt und

gegen Korrosion geschützt. Die kleine Kugel ist in einer separaten

Laufbrille unter dem Vorderschaft gelagert. Hier wird auch

die Höhenverstellung des kleinen Kugellaufs vorgenommen.

Die seitliche Verstellung erfolgt dagegen an der Mündungsbrille.

Diese Laufjustierung verspricht Zuverlässigkeit und konstante

Präzision. Das Doppelschloss mit Abzugsgewichten von

650 Gramm ermöglicht eine schnelle Schussfolge, wobei der

vordere Abzug der großen Kugel vorbehalten ist. Die Umschaltung

erfolgt über einen „blind“ bedienbaren Umschaltschieber

rechts vom Verschlusshebel. In der Stellung „oben“ betätigt

der hintere Abzug den Schrotlauf. Kaliber: Schrot 20/76, kleiner

Kugellauf von .22 Hornet bis 5,6x52R, großer Kugellauf von

6,5x55 über .30-06 bis 9,3x74R. Die belgische Firmengruppe FN

Herstal, auf dem Zivilmarkt mit den starken Marken Browning

und Winchester vertreten, feiert, wie schon berichtet, in diesem

Jahr das 125-jährige Jubiläum. Die neue, leichte AB3 Composite

Repetierbüchse aus der A-Bolt-Serie mit Kunststoffschaft, Kastenmagazin

und weiteren, interessanten Ausstattungsdetails in

den Kalibern .270 Win., .30-06, 7 mm Rem. Mag. und .300 Win.

Mag. wechselt schon zum sensationellen Kampfpreis von 638

Euro den Besitzer. Die Baureihe der Browning X-Bolt Zylinderverschlussgewehre

wird durch die neue „Super Feather“ Abzugseinheit

aufgewertet. Dieser sehr trocken auslösende Abzug soll

den Schlagbolzen drei Mal schneller freigeben als die Repetierer

der Konkurrenz; das Abzugsgewicht beträgt 1.200 Gramm. Seit

nunmehr über zehn Jahren gibt es die Mauser M 03 Repetierbüchse

mit Handspanner- und Laufwechselsystem. Mit der „Expert“

bringt der Hersteller nun ein besonders schmuckes, praxistaugliches

Exemplar für Drückjagd und Ansitz auf den Markt.

Die Mauser M 03 Expert mit Kunststoff- oder Holzschäftung besitzt

in den Standardkalibern .308 Win., .30-06, 8x57 IS, 9,3x62

einen gekürzten 52-cm-Lauf in massiver „Solid“ Ausführung sowie

eine neue, vergrößerte und besonders griffige Kammerstängelkugel.

Die Komplettausstattung überzeugt: Kombi-Abzug

Magtech

Pistolen- und

Revolvermunition

Geschoss -

Preis per

Art.-Nr. Kaliber

art gewicht

(grains)

50

Stück

500

Stück

1000

Stück

2000

Stück

4160107 .32 S&W long LWC 98 20, 185, 336, 652,

4160110 .38 Spec. LRN 158 16,50 142, 258, 500,

4160112 .38 Spec. SJSP 158 19, 168, 304, 590,

4160115 .357 Mag. SJSP 158 20, 185, 336, 652,

4160121 9 mm Para FMC 124 15, 126, 230, 446,

4160123 9 mm Para JSP-Flat 95 18, 146, 264, 512,

4160119 9 mm Para FMC-Subsonic 147 18, 146, 266, 516,

4160135 9 mm Para JHP 115 17, 142, 257, 499,

4160128 .44 Mag. SJSP 240 31, 270, 488, 946,

4160131 .45 ACP FMC 230 23, 192, 348, 675,

4160132 .45 ACP FMC/SWC 230 25, 204, 370, 716,

FMC

Full Metal Case

(Vollmantel)

FMC-SUB

LWC

Full Metal Case Subsonic

(Vollmantel)

Lead Wadcutter

(Blei-Scharfrand)

Alljagd

Topstar .22 l.r.

Preis per

Art.-Nr. Kaliber Bezeichnung 50

Stück

1000

Stück

5000

Stück

10000

Stück

20000

Stück

30000

Stück

4500408 .22 lfB Alljagd Topstar 5,20 85, 404, 734, 1476, 2106,

Alljagd Topstar

9 mm Para

LRN

Lead Round Nose

(Blei-Rundkopf)

SJSP

Semi Jacketed Soft

Point (Teilmantel-

Flachkopf)

JSP-Flat

Jacketed Soft Point

Flat (Teilmantel-

Flachkopf)

JHP

Jacketed Hollow

Point (Hohlspitz)

FMC/SWC

Full Metall Case

(Vollmantel-

Scharfrand)

Preis per

Art.-Nr. Kaliber Bezeichnung Geschoss

1000 Stück 2000 Stück

4500558 9 mm Para Alljagd Topstar Vollmantel 8,0 g 212, 398,

Verkauf nur an Berechtigte.

Erhältlich in allen Alljagd Fachgeschäften.

Händlernachweis: www.alljagdhaendler.de

Alljagd Versand GmbH

Postfach 11 45 · 59521 Lippstadt

Tel. 02941-974070 · Fax 02941-974099

www.alljagdhaendler.de · info@alljagd.de

23 caliber 4/2014


MESSEREPORTAGE 41. IWA OutdoorClassics und 3. Enforce Tac 2014

Haenel Jaeger 10 Varmint Sporter Pro (VSP) in

.308 Winchester oder .300 Winchester Magnum.

Gibt es im edlen Komplettpaket: Die für extreme Jagdeinsätze

konzipierte Merkel Geradezug-Repetierbüchse Helix Challenge.

24 caliber 4/2014

Very british: Die in Zusammenarbeit mit dem englischen Schießlehrer Michael Yardley entwickelte

Merkel Querflinte „High Pheasant.“ In 12/76 mit 760-mm-Läufen für die Fasanenjagd aus der neuen

„Classic Sporting Range.“


Mauser M03 Expert mit Handspannung und Laufwechsel-

Möglichkeit. Es gibt auch eine Expert Extreme Variante

mit Kunststoffschäftung.

Browning X-Bolt Varmint GRS mit neuem „Super Feather“ Abzug und erstklassigem

Schichtholzschaft des norwegischen Herstellers Grodas Rifle Stocks.

mit einstellbarem Rückstecher und super trockenem Direktabzug

mit einem Abzugsgewicht von 1.000 Gramm, mechanische Drei-

Punkt-Visierung für schnelle Zielerfassung, tem „Muzzle Safe“, Kugeldruckriemenbügel im Vorder- und Hin-

Mündungsschutzsys-

terschaft für einfaches Abnehmen des Riemens und komfortables

Tragen, Magazinverrieglung „Mag-Safe“ sowie robuster Mauser

Gewehrriemen aus hochwertigem Neopren mit schwarzen Ledereinfassungen.

Ein 3,7 kg leichtes Präzisionsgewehr für lange Distanzen

und vergleichsweise kleines Geld ist die neue Haenel Jaeger

10 VSP (Varmint Sporter Pro) Repetierbüchse in den Kalibern

.308 Winchester und .300 Winchester Magnum mit solidem Zylinderverschluss,

Kunststoffschaft mit verstellbarer Wangenauflage,

kalt gehämmertem, 19 mm starkem Lauf (510 mm Länge im

Standard- und 610 mm Länge im Magnumkaliber) mit Mündungsgewinde

sowie Kastenmagazin für 10 Patronen. Auch Merkel aus

Suhl kann mit vielen Neuheiten aufwarten, wobei uns neben der

speziellen Drückjagd- beziehungsweise Nachsuchen-Büchse Helix

Tracker vor allem die Helix Challenge besonders gefallen hat. Der

Geradezugrepetierer ist für härteste Jagdeinsätze konzipiert, so

sind alle Metallteile mit einer extrem widerstandsfähigen, eingebrannten

Oberflächenveredelung versehen. Der Kunststoffschaft

besitzt eine ohne Werkzeug stufenlos höhenverstellbare Wangenauflage

und kann an der Vorderpartie bei Bedarf mit einem Zweibein

ausgerüstet werden. Das Modell Challenge gibt es in zwei Varianten

wahlweise mit 560 mm langem Lauf mit Mündungsbremse

und ohne Visierung in den Kalibern .30-06 und 7x64 oder mit

kurzem 510-mm-Lauf mit Drückjagdvisierung in den Kalibern .308

Win. und 9,3x62. In beiden Fällen wird ein 19 mm starker, kannelierter

Lauf mit „Semiweight“-Kontur verbaut. Das Kastenmagazin

fasst 5 Patronen. Die Challenge Edition wird mit einem eigens

dafür maßgefertigten, luftdichten Kunststoff-Transportkoffer

verkauft samt einem farblich abgestimmten Leica-Zielfernrohr

2,5-16x50 und einem Aimpoint Leuchtpunktvisier. Das Gewehr

wiegt ohne Optik rund 2,9 Kilogramm und ist 107 cm beziehungsweise

102 cm kurz. Sauer & Sohn aus Isny im Allgäu präsentiert

neben der für das Schießen mit mechanischer Visierung gemachten

Sauer 202 Light Hatari oder dem gänzlich in schwarz gehaltenem

Sauer S 303 Selbstladegewehr Synchro XT Ultra Selbstlader

mit Lochschaft mit verstellbarer Wangenauflage die Sauer 202

Modell Governor

Kaliber .45ACP + .45 Colt +

.410 / 2½" Ladeclip (auch gemischt

zu verschießen!), Lauflänge:

2¾" (70 mm), Gewicht: 840 g,

Trommelkapazität: 6 Patronen,

Scandium Rahmen und Stainless Steel

Trommel, Finish: matt schwarz, starre

Visierung mit Leuchtkorn, Gummigriff.

Art.-Nr. 8950724 1046,

Smith & Wesson Modelle 686

Kaliber .357 Magnum, L-Rahmen, Nill-Griff, Trommelkapazität: 6 Patronen

686 Target Champion

Match Master

6"-Lauf, RB, AS, FL, TT, TH, Nill-Match-Master-

Griff, Gewicht: 1250 g. Mit verstellbarem

2-Stufen-Korn und LPA-Visier TXT 01-07, Abzugstuning

und Triggerstop.

Art.-Nr. 8950375 1490,

686 Target Champion

6"-Lauf (15,24 cm), RB, GB, AS, FL, TT, TH,

Gewicht: ca. 1250 g. Scheibenrevolver für

die meisten gängigen Großkaliberdisziplinen.

Mit Scheibenkorn, Sporthahn und Sportabzug,

Millett-Visier.

Art.-Nr. 8950257 1280,

686 Security Special

RB, AS, GB. Optimierter Tragekomfort

durch speziellen Griff. Wegen

des schweren Laufes geringer Hochschlag.

Mattfinish, deshalb keine störenden Reflektionen

durch Lichteinfall. Gewicht: ca. 1100 g

4"-Lauf Art.-Nr. 8950372

3"-Lauf Art.-Nr. 8950371 je1239,

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Erhältlich in allen Alljagd Fachgeschäften.

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25 caliber 4/2014


MESSEREPORTAGE 41. IWA OutdoorClassics und 3. Enforce Tac 2014

Sauer 202 Synchro XT Compact: Ergonomische

Führigkeit par excellence.

Steyr Mannlicher CL II SX Mountain mit neuem Kunststoffschaft mit Alubettung für das System

und griffigen Polymereinlagen. Gibt es auch für Steyr Mannlicher SM 12 Gewehre.

Steyr Mannlicher SM12 LF in .30-06 mit speziellem „Lead Free“ Laufinnenprofil für Jagdmunition mit

Solid-Projektilen.

Synchro XT Compact. Diese äußerst führige

Repetierbüchse in elf Kalibern von .223

Rem. bis 9,3x62 verbindet den Lochschaft

mit justierbarem Schaftrücken mit einem

kurzen 51-cm-Lauf in „Heavy Medium“

Kontur. Der österreichische Traditionshersteller

Steyr Mannlicher feiert in diesem

Jahr das 150-jährige Bestehen und glänzt

dabei durch Innovationsfreude. Neben

der edlen, auf 150 Exemplare limitierten

SM12 mit Echtgoldeinlagen und weiteren

Extras zum runden Geburtstag fallen hier

besonders „Reset Action“ und „Lead Free“

auf. Bei Reset Action handelt es sich um

eine automatische elektronische Rückstellautomatik

für die manuelle Sicherung

von Steyr Jagdgewehren: Ein integrierter

Bewegungssensor (mit Batterielaufzeit

von bis zu 10 Jahren) registriert, wenn

die gespannte, entsicherte Waffe über einen

Winkel von 100 Grad aufgerichtet wird

oder die seitliche Neigung unter 55 Grad

beträgt, sich also nicht mehr in Schussposition

befindet. Vergisst der Schütze, die

Waffe zu entspannen, macht ihn eine LED-

Leuchte darauf aufmerksam, dass sie sich

immer noch im gespannten, entsicherten

Zustand befindet. Reagiert der Schütze auf

dieses optische Signal nicht, entspannt

und sichert die Waffe automatisch. Die

Steyr Mannlicher Repetierbüchsen SM12

und CL II gibt es vorerst nur im Kaliber

.30-06 Springfield mit einem speziellen

Laufinnenprofil für die schwer auf dem

Vormarsch befindliche Jagdmunition mit

bleifreien Geschossen. Diese „Lead Free“

26 caliber 4/2014

Walther CCP: Eine vielversprechende,

kompakte Schlagbolzenschlosspistole in

9x19 mit Polymerrahmen, einreihigem

Magazin für acht Patronen, vorgespanntem

Abzug mit 2.500 Gramm Abzugsgewicht

sowie gasgebremstem Masseverschluss

mit starrem Polygonlauf.

B&T VP9: Eine sehr spezielle Schalldämpferpistole in 9 mm

Luger aus der Schweiz mit abnehmbarem Griff/Magazin-Teil

und manuell zu bedienendem Zylinderverschluss nach dem

Vorbild der britischen Welrod Pistole des WW II.


(LF) Versionen besitzen ein neues Profil

mit 6 Feldern/Zügen sowie einem kleineren

Querschnitt des Feldes, wodurch die

wenig elastischen Massivgeschosse besser

einpresst werden. Dies wiederum sorgt für

weniger Gasschlupf, höhere Geschwindigkeit

und konstantere Präzision.

Selbstlade- und

Scharfschützengewehre

Der heimliche Star in diesem Feld dürfte

wohl der neue, auf der Messe viel te und ständig dicht belagerte Nachfolger

bestaunder

SL8-Zivilversion des Bundeswehr-

Sturmgewehrs G36 gewesen sein. Das

neue halbautomatische Heckler & Koch

Selbstladegewehr HK 243 in .223 Rem. mit

indirektem Gasdruckladesystem und Drehkopfverschluss

gibt es in den beiden Varianten

HK 243 S SAR und HK 243 S TAR und

ist in den Farben Schwarz und RAL 8000

(Grünbraun) erhältlich. Die etwa 3,21 kg

schwere SAR Basisversion mit 421-mm-

Lauf besitzt einen Kunststoff-Handschutz,

Kunststoff-Visierschiene mit Diopter-Vi-

Texas Stars: STI Nitro 10, eine schlanke Ganzstahlpistole im klassischen

1911er-Format für die starke 10 mm Auto. STI Marauder, eine schicke 2011 Hi Cap

in 9 mm Luger.

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Air-Gauged Custom Heavy Match-Lauf Krieger Match-Lauf bei Stainlessmodellen Länge 112,5 cm Gewicht ca. 5 kg

Match Grade Hooded Aperture Visierung National Match Front Blade Korn 10-Schuss Magazin 2-Stufen Militärabzug

Importeur für Deutschland: Helmut Hofmann GmbH, Scheinbergweg 68, D-97638 Mellrichstadt, Tel. +49 (0) 9776 606-0, Fax -21, info@helmuthofmann.de, helmuthofmann.de

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27 caliber 4/2014


MESSEREPORTAGE 41. IWA OutdoorClassics und 3. Enforce Tac 2014

Speziell für den behördlichen

Einsatz in Zusammenarbeit mit RUAG

Ammotec konzipiert: Das APC300 in

.300 Whisper der B&T AG aus der

Schweiz. Ebenfalls zu sehen: Das

zivile, halbautomatische APC223 in

.223 Remington für die dynamischsportliche

Verwendung.

Haenel CR223: Ein AR-15 Selbstladegewehr mit indirektem

Gasdruckladesystem vom Hersteller, der einst für die

Fertigung des Sturmgewehrs 44 berühmt war.

28 caliber 4/2014

Starke Schießmaschine aus Suhl: Haenel RS9 im weittragenden

Kaliber .338 Lapua Magnum.


sier und eine klappbare G36-Schulterstütze in Skelettbauweise.

Preis: 1.730 Euro. Die rund 3,62 kg schwere TAR Topversion mit

453-mm-Lauf samt Mündungsfeuerdämpfer weist einen modularen

Aluminium-Handschutz mit Schlüsselloch-Schnittstellen

auf 03:00 Uhr und 09:00 Uhr (für die individuelle Montage

von optional erhältlichen Picatinny-Schienen), eine Leichtmetall-Visierschiene

mit klappbarer Diopter-Visierung sowie

eine längenverstellbare, klappbare G36 KSK Schulterstütze

mit höhenverstellbarer Wangenauflage und einen verlängerten

Verschlussfanghebel auf. Preis: 2.290 Euro. Ein SAR kann

nachträglich zum TAR aufgerüstet werden, zudem steht ein

Wechsel-Magazinschacht für HK416 Magazine zur Verfügung.

Dem Vernehmen nach wird es wohl aber noch mindestens bis

Ende des Jahres dauern, bis diese beeindruckenden versionen, die keinerlei Gemeinsamkeiten mit dem früheren

G36-Zivil-

„mausgrauen“ SL8 Original mit Lochschaft aus dem Jahre 1998

aufweisen, auf dem Markt erscheinen werden. Weitere sehr interessante,

neue Selbstladegewehre in .223 Remington sind das

Haenel CR223 aus Suhl, Deutschland und das B&T APC223 aus

Thun, Schweiz. Das Haenel CR 223 konnten wir in Zusammenarbeit

mit dem ehemaligen KSK-Elitesoldaten und caliber-Autor

Hermann „Rosi“ Rosenberg bereits in caliber 9/2013 auf zwei

Seiten vorstellen, weil Rosi beim Special Forces Workshop mit

dieser Waffe einen Kurs gab. Das serienreife Modell ist nun auf

dem Markt verfügbar. Auf Basis der in caliber 11-12/2013 vorgestellten

„Advanced Police Carbine“ (APC) Maschinenpistolen/

Pistolenkarabiner in 9x19 bringt die B&T AG die ausgewachsenen

voll- oder halbautomatischen Selbstladegewehre APC556 in

5,56x45 mm NATO, APC223 Zivilversion in .223 Rem. (mit längerem

Lauf und Kompensator) und APC300 in .300 Whisper auf den

Markt. Nach Herstellerangaben wurden diese neuen Waffen, die

nicht auf der Technik eines M16/AR-15 basieren, bereits unter

HERA Arms „Hasta“ eine

anbaubare Ein-Schuss-Schrotflinte

mit aufklappbarem

Rohr, die ein AR-15 in eine

Selbstladebockbüchsflinte

(SLBBF) verwandelt.

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Egal ob Kurz- oder Langwaffe, egal welcher Einsatzzweck,

egal welche Disziplin, egal welche Waffe

Reload Swiss RS ® bietet den richtigen Antrieb für

Ihre individuellen Laborierungen! Drei Kurzwaffenpulver

und sieben Langwaffenpulver stehen zur Auswahl.

Reload Swiss RS ® , die neue Marke der Nitrochemie,

bietet das perfekte Pulver für perfekte Treffer dank

purer Präzision aus der Schweiz!

29 caliber 4/2014


MESSEREPORTAGE 41. IWA OutdoorClassics und 3. Enforce Tac 2014

Caracal CS308 oder CS338 Scharfschützengewehre

mit Zylinderverschluss aus der

Wüste in den Kalibern .308 Winchester und

.338 Lapua Magnum

Eine Blaser R8 im taktischen Gewand von Fine

Ballistic Tools (FBT) aus Österreich.

Viel beachtete, neue G36-Zivilversion:

Heckler HK 243 S TAR in .223 Remington.

widrigen Bedingungen mit mindestens

10.000 Schuss belastet. Das B&T APC300

im Spezialkaliber .300 Whisper entstand in

Zusammenarbeit mit dem schweizerischen

Munitionshersteller RUAG Ammotec, der,

wie ebenfalls in caliber 11-12/2013 berichtet,

sehr effektive SWISS P Behördenmunition

für die Verwendung mit und

ohne Schalldämpfer im Unter- und Überschallbereich

offeriert. Ein besonderes

Komplettsystem für besondere Aufgaben!

Ein ganz besonderes „Spielzeug“ für AR-15

Gewehre, das an die untere Montageschiene

des Handschutzes montiert werden

kann, ist der Schrotlauf im Kaliber 12/70

mit separatem Abzug namens „Hasta“ von

HERA Arms, der nach Herstellerauskunft

waffenrechtlich völlig unproblematisch

sein soll und zivil erworben werden kann.

Damit sorgt man auf der Jagd sicherlich

für Aufsehen! International kann das

Anbauteil in anderen Ländern als weitere

Option für den Selbstschutz oder die

Heimverteidigung genutzt werden, zumal

beispielsweise auch Gummischrote verschossen

werden können. Die Ablösung

des Scharfschützengewehrs G22 (alias

Accuracy International AWM-F) in .300

Winchester Magnum bei der deutschen

Bundeswehr ist beschlossene Sache. Unter

Insidern sorgte während der Messe die

aktuell laufende Ausschreibung rund um

ein neues SSG im leistungsstärkeren Kaliber

.338 Lapua Magnum, an der sich alle

namhaften europäischen Firmen beteiligen,

für viel Gesprächsstoff. Es bleibt also

spannend. Bleiben Sie auf Empfang!

Text: Stefan Perey

Fotos: Tino Schmidt/John Gerards

30 caliber 4/2014

Termin 2015 vormerken!

Die IWA OutdoorClassics 2015 findet vom

6. bis 9. März 2015 im Messezentrum

Nürnberg statt, die Enforce Tac 2015

wieder an den beiden Vortagen 4. und

5. März 2015.

Edles AR-15 im Kaliber 6,5 mm Grendel von Dynamic Arms Research (DAR). Ein AR-10 im Kaliber

.308 Winchester aus diesem Hause soll demnächst das Licht der Welt erblicken.


Steyr Scharfschützengewehr SSG08

Carbon, erhältlich in Kalibern von .243

Winchester. bis .338 Lapua Magnum, mit

neuem Lochschaft aus Kohlestofffasern.

Geco Hexagon 9 mm Luger 124 Grains Hollow Point. Bei dem

„IWA Shooting Day“ konnten unter Anwesenheit von Publikum

aus einer SIG P210-5, eingespannt in der Ransom Rest Schießmaschine,

hervorragende Präzisionsresultate erzielt werden.

Neue GECO Jagdgewehrmunition

„Zero“ hier in

.308 Winchester mit einem

bleifreien Mantelgeschoss mit

zwei inerten Zinnkernen und

Hohlspitze. Der vorfragmentierte,

vordere Kern zerlegt

sich sofort beim Auftreffen auf

das Zielmedium, der hintere

Kern formt mit dem Mantel

einen stabilen Restkörper und

sorgt für Tiefenwirkung und

Ausschuss.

Die neue RWS „High Impact Technology“ (HIT) Büchsenmunition

für die Jagd mit bleifreiem Deformationsgeschoss, hier in .300

Winchester Magnum, wird im dritten Quartal 2014 wahrscheinlich

in sechs gängigen Kalibern zur Verfügung stehen.

Noch mehr Bleifreies: GECO

Jagdbüchsenpatronen hier

in .300 Winchester Magnum

mit dem bekannten Barnes

TTSX Massivkupferprojektil mit

Kunststoffspitze. Dieses Deformationsgeschoss

besitzt einen

guten ballistischen Koeffizienten

(BC-Wert) und eignet sich

auch für die Weitdistanz.

Das neue ZP8 1 8 x 24.

Das taktische Zielfernrohr von MINOX.

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Das ZP8 18 × 24 ist das Glas, mit dem man jede Herausforderung meistert.

31 caliber 4/2014

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KURZWAFFEN

Nighthawk Custom 1911-A1 Pistolen in .45 ACP

32 caliber 4/2014

Nachtfalken feiern Jubiläum: Zum 10-jährigen

Geburtstag testeten wir die 1911 Edelpistolen im

US-Traditionskaliber .45 ACP in drei verschiedenen

Lauflängen von Nighthawk Custom aus Berryville,

Arkansas.


Edle Nachtfalken

Vor zehn Jahren gründeten „Abtrünnige“ von Wilson Combat das neue Unternehmen Nighthawk

Custom mit dem erklärten Ziel, besonders edle 1911-A1 Pistolen zu fertigen. Zum 10-jährigen

Jubiläum konnte uns der neue Deutschland-Importeur „The Duke“ aus Remscheid einige Prachtexemplare

in drei unterschiedlichen Lauflängen für einen Test zur Verfügung stellen.

Die Nighthawk Custom 1911 Commander

mit 4,25“-Lauf nach Ideen von Bob Marvel.

Der formvollendete Klassiker mit den

überzeugenden Handhabungseigenschaften

übt eine besondere Faszination

auf Waffenliebhaber und Schützen

aus, vor allem dann, wenn er mit fachwerklichem

Können aus hochwertigen Materialien

hergestellt wird. Ein Kuriosum in

der Welt der weitgehend in Handarbeit in

Kleinserien hergestellten Edelvarianten

der Colt Government of 1911­A1 von John

M. Browning ist die Tatsache, dass mit

Wilson Combat und Nighthawk Custom

gleich zwei prominente Produzenten in einem

5.500 Seelen­Kaff namens Berryville

im US­Bundesstaat Arkansas beheimatet

sind. Dies rührt daher, dass vor zehn

Jahren einige Büchsenmacher und Angestellte

die Werkstatt von Bill Wilson verließen,

um ihre eigene Pistolenschmiede zu

gründen. Somit ist Nighthawk Custom ein

vergleichsweise junger Stern am 1911er

Himmel, der in unseren Breitengraden dementsprechend

unbekannt ein dürfte. Doch

man widmet sich nicht nur der ehemaligen

US Army Dienstpistole, sondern hat sich

auch der taktischen Verfeinerung von Flinten

in Form des legendären Vorderschaftrepetierers

Remington 870 und Selbstladers

Remington 1100 verschrieben. In der

Pistolenfertigung von Nighthawk Custom

sind kostengünstige Fertigungsprozesse

wie Schmelzgussverfahren oder MIM (Metal

Injection Molding) standesgemäß

tabu. Das gilt selbst für solche Bauteile,

die keiner nennenswerten mechanischen

Belastung ausgesetzt sind, wie etwa

Handballensicherung oder Sicherungshebel,

die trotzdem aus dem Vollen herausgefräst

werden.

34 Modelle in 3 Kalibern

Die Hauptbestandteile Griffstück und Verschluss

werden aus geschmiedeten Rohlingen

herausgearbeitet, die aufgrund eines

angepassten Faserverlaufes auch noch

eine höhere Standzeit versprechen sollen.

Aktuell bietet der Hersteller aus den Südstaaten

34 Modelle des immergrünen Klassikers

an. In erster Linie handelt es sich

hierbei um Ausführungen im Commander­

Format mit 4,25“­Lauflänge („concealed

carry“ lässt grüßen!), in Standardgröße

mit 5“­Lauf sowie wenige „Long Slide“­

Exemplare mit 6“­Lauf. Hierbei ist die Kaliberpalette

mit 9 mm Luger, .45 ACP und

10 mm Auto sehr übersichtlich. Letztgenanntes,

leistungsstarkes Kaliber wird in

Nordamerika gerne für die Jagd mit der

Kurzwaffe eingesetzt. Das einst von Jeff

Cooper propagierte 10 mm Pistolenkaliber

erreicht mit (in caliber 2/2014 vorgestellten)

Handlaborierungen Energiewerte von

bis zu 1.000 Joule, was bei annähernd

gleichem Geschossquerschnitt und ­gewicht

der Performance der in Vergessenheit

geratenen Revolverpatrone .41 Magnum

entspricht. Für das preisgünstige

Training oder das informelle „Plinking“­

Schießen auf Bierdosen und andere improvisierte

Spaßziele offeriert Nighthawk

Custom ein Kleinkaliber­Wechselsystem.

Kooperation mit Koryphäen

Vom jungen Deutschland­Importeur „The

Duke Original American Gunshop“ aus

Remscheid erhielten wir dankenswerter

Weise gleich ein Quartett an 1911ern aus

Arkansas, wobei wir drei .45er­Modelle mit

unterschiedlichen Lauflängen von 4,25“

33 caliber 4/2014


KURZWAFFEN

Nighthawk Custom 1911-A1 Pistolen in .45 ACP

Die Nighthawk Custom 1911 im klassischen

Dienstpistolenformat mit 5“-Lauf wurde nach

den Vorgaben des populären Schießausbilders

Chris Costa gefertigt.

34 caliber 4/2014

(108 mm), 5“ (127 mm) sowie 6“ (152 mm)

der Schussleistungsüberprüfung unterzogen.

Beginnen möchten wir mit der kompakten

Nighthawk Custom 1911­A1 im

Commander­Format mit 4,25“­Lauf, die in

Zusammenarbeit mit Bob Marvel entstand,

der sich bereits seit 1981 mit der Fertigung

von hochpräzisen Custom­1911ern beschäftigt

(siehe auch: www.bobmarvelcustomguns.com).

Somit prangt auch sein

Firmenlogo sowie der geschwungene

Schriftzug „Bob Marvel“ auf Verschluss

und Griffstück. Optische Akzente im Vergleich

zur originalen 1911 setzt die

Nighthawk Custom/Bob Marvel vor allem

durch die leicht abgeschrägte Verschlussunterseite

im Mündungsbereich, die markanten

Greifrillen im hinteren und vorderen

Bereich des Schlittens sowie die

aufgeraute Verschlussoberseite zur Vermeidung

von Lichtreflexionen. Die grünschwarzen

G­10 Griffschalen mit extrem

griffiger Oberflächenstruktur, mit denen

sich die kurze .45er auch mit schweißnassen

Händen gut kontrollieren lässt, sowie

das Schlagfedergehäuse mit integralem,

flachem Magazintrichter, der das schnelle

Nachladen flüssiger gestaltet, sind weitere

feine Ausstattungsmerkmale, die schon

auf den ersten Blick ins Auge fallen. Für

maximale Griffigkeit sorgt auch das Checkering

mit 25 lpi (lines per inch; Linien

auf 25,4 mm) an der Rahmenfront und

20 lpi auf der Schlagfedergehäuse/Magazintrichter­Kombination

(von Smith &

Alexander). Zu der kompakten Defensivpistole

passt das tief im Verschluss sitzende,

voll verstellbare Mikrometervisier mit flachem

Korn, beide mit nachtaktiven Trijicon

Tritium­Einlagen für den „low light“­Einsatz

ausgestattet, sehr gut. Doch auch die

inneren Werte überraschen, denn der

Kart­Lauf ist mit einer trichterförmigen

Wolfram­Hülse (englisch: „barrel sleeve“)

ummantelt, was eine klassische Laufführungsbuchse

überflüssig macht und für

mehr Vorderlastigkeit (und somit weniger

Mündungsauslenkung im Schuss) sorgt.

Unter dem Lauf ist das „Everlast Recoil System“

von Nighthawk Custom mit spezieller

Flachdrahtfeder installiert, das einer längeren

Lebensdauer des Schließfedersystems

von mindestens 15.000 Schuss dienlich

sein soll. Neu ist dieses Konzept

höchstens für die 1911, denn Dienstpistolen

von Heckler & Koch, Glock, Smith &

Wesson oder Walther, um nur einige zu

nennen, arbeiten mit solchen Flachdrahtfedern

schon seit langer Zeit. Die Bob Marvel

Commander gibt es nur in .45 Auto,

Diese sportliche Longslide wurde in Zusammenarbeit mit Tuningpionier

Richard Heinie entwickelt, der unter anderem auch für seine erstklassigen,

mechanischen Nachrüst-Visierungen bekannt ist.

optional auch in einer Stainless Steel Version.

Die kürzeste Variante ist zugleich auch

das teuerste Modell des Testtrios und geht

für stolze 4.990 Euro über die Ladentheke.

Chris Costa Recon

Die Nighthawk Custom/Chris Costa Recon

im klassischen GI­Format wurde nach den

Ideen und Vorgaben des ehemaligen Präsidenten

von Magpul Dynamics, Chris Costa,

gebaut. Der charismatische Schießausbilder

ist in den USA sehr populär und

betreibt mittlerweile seine eigene Schießschule

(siehe: www.costaludus.com). Bei

dieser Pistole mit dem speziellen „tactical

touch“ wurden nur wenige Modifikationen

durchgeführt. Besonders auffällig ist der

beidseitig stark abgefaste Verschluss mit

eckigem Profil und fein guillochierter

Oberseite/Visierlinie. Die rechte Ver­


Im edlen Anthrazitgrau kommt die Nighthawk

Custom Global Respons Pistol (GRP) daher. Die

griffigen G-10 Griffschalen tragen zudem das

Logo der Firma aus Berryville.

schlussseite ziert neben dem Schriftzug

Costa auch das Zeichen seiner neuen

Schießschule Costa Ludus. Im Verschluss

sitzt ein „Jardine Tactical Hook“, eine

massive, starre Visierung, die sich im

Schwalbenschwanz zur gewünschten, seitlichen

Treffpunktlagenveränderung ver ­

schieben und mittels Torx­Schraube fixieren

lässt. Das aus der Schmiede von John

Cardine Custom Guns (www.jardinescustom.com)

stammende Visier verfügt auf

der Rückseite über eine Querriffelung von

40 lpi, um störende Lichtreflexe auf der

Visierung zu vermeiden. Dazu passt gut

das schwarze Korn mit roter Fiberstabeinlage

für die schnelle Zielaufnahme. Bei

taktischen 1911ern darf die Picatinny­

Montageschiene am dickwandigen „Dust

Cover“ des Griffstücks zur Aufnahme von

Licht­Laser Modulen oder Waffenleuchten

natürlich nicht fehlen. Die weitere Rahmenausstattung

mit einer einteiligen

Kombi aus flachem Schlagfedergehäuse

und Magazintrichter, sauberem Checkering,

sehr griffigen G­10 Griffschalen

(diesmal in braun­schwarz) und Handballensicherung

für hohe Handposition entspricht

weitgehend der des Bob Marvel

Commander­Modells. Die aggressive

Oberflächenstruktur der Griffschalen ist

ohne Handschuhe fast schon zu scharf,

was sich aber im Gebrauch von selbst erledigen

dürfte. Die prägnante Ausnehmung

in der linken Griffschale verbessert

deutlich die Erreichbarkeit des Magazinauslöseknopfs.

Die Nighthawk Custom/

Chris Costa Recon gibt es neben .45 ACP

auch im günstigeren Kaliber 9 mm Luger,

wobei die ebenfalls offerierte Kompaktversion

nur in .45 Auto zu haben ist. Der

Preis für die hier vorgestellte „Full Size“

Variante beträgt 4.580 Euro.

Die technischen Daten der

Chris Costa Recon

Kaliber:

Magazinkapazität:

Griffstück:

Verschluss:

Lauflänge,

Felddurchmesser:

Dralllänge,

Laufprofil:

Kimme:

Korn:

Visierlänge:

Sicherung:

.45 Auto

8 Patronen

Stahl, schwarz beschichtet

Stahl, schwarz beschichtet

5“ (127 mm), .451“

1-16“ (1-406 mm),

6 Felder-Züge

3,45 mm, quergeriffelt,

seitlich driftbar

2,5 mm, Targetkorn mit

roter Fiberstabeinlage

182 mm

einseitige Drehhebelsicherung

am Griffstück

Abzugssystem,

Widerstand*:

Gesamtgewicht:

(incl. Magazin)

Maße (LxBxH):

Single Action (SA),

1.792 bis 1.864 Gramm,

Durchschnitt 1.882 Gramm

826 Gramm

218x150x36

Extras: Tragetasche/

Reservemagazin

Preis: 4.580 Euro

* Mittel aus 5 Messungen mit der

Lyman Digital Trigger Gauge

35 caliber 4/2014


KURZWAFFEN

Nighthawk Custom 1911-A1 Pistolen in .45 ACP

Die zum Führen gedachte Bob Marvel Version mit 4,25“ Lauflänge

ist mit einem tief eingelassen Mikrometervisier mit selbstleuchtenden

Tritium ausgestattet. Das aufgeraute Oberflächenfinish auf der

Verschlussoberseite vermindert Lichtreflexe.

Die „Jardine Tactical Hook“ Visierung ist mit einer feinen 40-lpi-Riffelung

versehen, um Lichtreflexe im Visierbild zu minimeren.

Richard Heinie Longslide

Bei dieser 1911 handelt es sich nicht um

eine Gebrauchspistole für das verdeckte

Führen oder den taktischen Einsatz, sondern

um einen sportlichen Punktejäger. Es

ist eines von sechs Modellen im Nighthawk

Custom Programm, die auf den Ideen des

bekannten Tuningpioniers Richard Heinie

basieren, der sich bereits seit Mitte der

1970er Jahre mit der Verfeinerung von

Brownings Geniestreich beschäftigt (www.

heinie.com). Dem Stile des Hauses entsprechend,

verziert auch sein Markenzeichen

den Verschluss und die schönen rötlich­braunen

Griffschalen. Weil es sich um

eine reinrassige Scheibenwaffe handelt,

wurde praxisgerecht eine pechschwarze,

„gewöhnliche“ Mikrometervisierung und

ein quergeriffeltes Targetkorn tief und sauber

in Schwalbenschwanzführungen in die

Verschlussoberseite eingesetzt. Wie bei

den beiden anderen erprobten Nighthawk

Custom Pistolen verrichtet im Inneren ein

Kart­Lauf mit 1­16“ (406 mm) Dralllänge

und .451“er Diameter seinen Dienst. Im

Mündungsbereich sitzt, genau wie bei der

Chris Costa Recon, die traditi onelle Laufführungsbuchse.

Unter dem Lauf ist aber

keine lange Federführungsstange beziehungsweise

das „Everlast­Recoil­System“

mit Flachdraht­Schließfeder positioniert,

sondern ganz nach klassischer Manier entdeckt

man hier den kurzen Federstutzen

mit konventioneller Spiral feder. Wie übrigens

alle hier präsentierten Modelle besitzt

auch die Heinie 6“ nur eine einseitige

Sicherung, wobei man bei den üppigen

Preisen wohl eine beidseitige Drehflügelsicherung

am Rahmen eigentlich hätte erwarten

dürfen. Die Heinie Longslide gibt es

neben .45 ACP auch in 10 mm Auto. Zudem

steht eine Variante im Standardformat mit

5“­Lauf in .45 Auto und 9 mm Luger zur

Auswahl. Die hier gezeigte Waffe kostet

4.750 Euro, wobei­ wie bei jeder Waffe des

Testtrios­ ein handeingepasster Reserve­

Auszieher zum Lieferumfang gehört.

Die einteilige Kombination aus flachem

Schlagfedergehäuse und Magazintrichter ist

sowohl an der Bob Marvel als auch an der

Chris Costa Version zu finden.

36 caliber 4/2014

Detailverliebt: Schmucke Torx-Schraube an der Bob Marvel 1911.


Auf dem Schießstand

Bevor wir uns mit den Ergebnissen der

Schussleistungsüberprüfung näher beschäftigen,

noch ein Wort zu den Single­

Action­Abzugssystemen. Die Bob Marvel

4,25“ und Chris Costa Recon 5“ offenbarten

exakt identische Abzugsgewichte von

1.616 Gramm. Besonders überraschend

war aber die Überprüfung des Abzugs der

Heinie 6“ mit der digitalen Lyman­Messwaage,

denn er konnte mit einer Gleichmäßigkeit

auftrumpfen, die ihresgleichen

sucht. Zwar lag das Abzugsgewicht im Mittelwert

bei relativ hohen 1.882 Gramm,

aber zwischen dem niedrigsten und höchsten

Wert lag gerade einmal eine Spanne

von 35 Gramm! Auch das ist ein Zeichen für

Qualität. Zuerst wanderte die Nighthawk

Custom 1911 im Commander­Format in die

Ransom Rest­Schießmaschine. Weil die

Waffen noch jungfräulich waren, spendierten

wir Ihnen eine Einlaufphase mit

rund 100 Stück typischer 230 Grains Rundkopfmunition.

Danach wetteiferten zehn

Laborierungen, davon zwei Handladungen,

im Gewichtsbereich von 185 bis 230

Grains um die Gunst des kleinsten Streukreises.

Hier gab es auf Platz Eins gleich

eine Pattsituation zwischen der leichten

Federal 185 Grains Gold Medal und der

italienischen Fiocchi mit 230 Grains Hohlspitzgeschoss,

die mit 30 Millimeter gleichauf

lagen. Platz Zwei mit 32 Millimetern

ging an die Handladung mit dem 200

Grains Hornady HAP Geschoss hinter 5,0

Hodgdon Titegroup. Den dritten Rang teilten

sich dann wiederum gleich zwei Test­

Neben dem Namen des populären

US-Schießausbilders prangt das

Emblem seiner

Schießschule

Costa Ludus.

Die technischen Daten der Nighthawk Custom Heinie 6“

Kaliber:

.45 Auto

Magazinkapazität:

8 Patronen

Griffstück:

Stahl, schwarz beschichtet

Verschluss:

Stahl, schwarz beschichtet

Laufl änge, Felddurchmesser: 6“ (152 mm), .451“

Dralllänge, Laufprofil:

1-16“ (1-406 mm), 6 Felder-Züge

Kimme:

2,85 mm, Mikrometervisier

Korn: 3,15 mm, Targetkorn

Visierlänge:

212 mm

Sicherung:

einseitige Drehhebel sicherung am Griffstück

Abzugssystem, Widerstand*: Single Action (SA), 1.674 bis 1.709 Gramm, Durchschnitt 1.686 Gramm

Gesamtgewicht: (incl. Magazin) 1.178 Gramm

Maße (LxBxH):

246x147x36

Extras:

Tragetasche/ Reservemagazin

Preis: 4.750 Euro

*Mittel aus 5 Messungen mit der Lyman Digital Trigger Gauge

Neben den eigenwilligen Manipulationsrillen

im vorderen Verschlussbereich ziert auch das Logo

von Bob Marvel das Edeleisen aus Arkansas.

37 caliber 4/2014


KURZWAFFEN

Nighthawk Custom 1911-A1 Pistolen in .45 ACP

Von vorne ist das die abgerundete, schnittige schlusspartie der Bob Marvel Commander gut zu

Ver-

erkennen, die das „Reholstern“ erleichtern soll.

Die leicht abgeschrägte Front

der Bob Marvel bezeichnet der

Hersteller als „Bull Nose Design“.

Die technischen Daten der

Bob Marvel Custom

Kaliber:

.45 Auto

Magazinkapazität:

8 Patronen

Griffstück:

Stahl, schwarz beschichtet

Verschluss:

Laufl änge,

Felddurchmesser:

Dralllänge, Laufprofil:

Kimme:

Korn:

Stahl, schwarz beschichtet

4,25“ (108 mm), .451“

1-16“ (1-406 mm),

6 Felder-Züge

3,35 mm, Mikrometervisier

mit zwei selbstleuchtenden

Tritium-Einlagen

2,85 mm, Stufenkorn

mit selbstleuchtender

Tritiumeinlage

patronen in Form der Geco 230 Grains JHP

Fabrikpatrone sowie einer Handladung mit

dem 230 Grains Hornady HAP Geschoss

hinter 4,5 Hodgdon Titegroup mit 39 Millimetern.

Da die Hälfte der Laborierungen

unter der 40 Millimeter Marke lag, verwundert

es kaum, dass der rechnerische Präzisions­Durchschnitt

aller Munitionssorten

44 respektive 41 Millimeter ohne Ausreißer

betrug. In Bezug auf die Lauflänge sicherlich

ein sehr gutes Ergebnis, zumal die

250 abgefeuerten Patronen mit unterschiedlichen

Geschossformen keine Störungen

produzierten. Das sah leider bei

der Costa Recon etwas anders aus, denn

hier hatten vor allen Dingen die stumpfnasigen

Geschosse gelegentlich Probleme,

die Rampe hoch zu rutschen. Der Fehler

konnte auch mit einem anderen Magazin

nicht behoben werden. In Sachen Schussleistung

landete auch hier die exzellente

aber nicht gerade günstige Federal 185

Grains Gold Medal mit 30 Millimetern auf

Platz Eins. Danach folgte mit 33 Millimetern

wieder die Fiocchi Fabrikpatrone mit

230 Grains schwerem Hohlspitzprojektil.

Visierlänge:

162 mm

38 caliber 4/2014

Sicherung:

Abzugssystem,

Widerstand*:

einseitige Drehhebelsicherung

am Griffstück

Single Action (SA), 1.564bis

1.706 Gramm, Durchschnitt

1.616 Gramm

Gesamtgewicht: 1.140 Gramm

(incl. Magazin)

Maße (LxBxH): 201x148x36

Extras:

Tragetasche/Reservemagazin

Preis: 4.990 Euro

* Mittel aus 5 Messungen mit der

Lyman Digital Trigger Gauge

Aus der Vogelperspektive (von links):

Global Response Pistol (GRP),

Chris Costa Recon mit kantigem

Verschlussprofil und guillochierter

Visierlinie sowie Bob Marvel mit

reflexarmen „French Border Finish“.


Im zerlegten Zustand ist bei der Bob Marvel

Commander die Wolfram-Hülse in konischer Form,

die den kurzen Lauf ummantelt, gut erkennbar.

Den dritten Platz belegte die Handladung, bestehend aus 4,5

Hodgdon Titegroup und 230 Grains Hornady HAP Geschoss, die

einen 34­Millimeter­Streukreis in die Pappe stanzte. Ein Ausreißer

vereitelte hier schlussendlich das Topresultat von 27 Millimetern.

Der taktische Nachtfalke nach Costa­Ideen erreichte

somit eine theoretische Durchschnittsschussleistung als Mittelwert

aller Munitionsorten von 50 mm oder 47 mm (ohne Ausreißer).

Die lange 6“ Heinie konnte am besten mit der italienischen

Fiocchi JHP harmonieren und produzierte eine

ansehnliche 29­Millimeter­Schussgruppe. Danach folgte mit

35 Millimetern die Handladung mit dem 230 Grains Hornady

Unter dem Lauf der Costa Recon befindet sich das

hauseigene „Everlast Recoil System“, das eine

Haltbarkeit der Verschlussfeder von mindesten

15.0000 Schuss garantieren soll.

39 caliber 4/2014


KURZWAFFEN

Nighthawk Custom 1911-A1 Pistolen in .45 ACP

HAP Geschoss hinter 4,5 Titegroup, sowie

die Federal Gold Medal Fabrikpatrone mit

SWC Geschoss und 38 Millimeter Streukreis.

Die rechnerische Durchschnittspräzision

lag somit bei 46 Millimetern. Wie

das Bob Marvel Modell erlaubte sich die

Heinie mit den rund 250 verfeuerten Patronen

keine Funktionsstörungen. Alle weiteren

Ergebnisse können wie immer der umfangreichen

Tabelle entnommen werden.

caliber Fazit

Sicherlich überraschend war, dass die

kompakte Bob Marvel mit 4,25“-Lauf

die längeren Versionen in der durchschnittlichen

Schussleistung etwas abhängen

konnte. In Sachen Präzision bewegen

sich die Nighthawk Custom 1911er

auf dem Niveau anderer Edelfabrikate,

sind aber auch nicht besser. Die vergleichsweise

üppigen Preise rechtfertigen

sich durch die hohe Verarbeitungsqualität,

das im Detail sehr aparte Design

und den Partnerschaften mit VIPs aus der

US-Waffenwelt. Die Waffen werden in einem

weichen Nighthawk Custom Transportetui

mit einem Magazin für acht Patronen

„Made in Italy“ sowie einem „barrel

bushing“ Schlüssel aus Kunststoff ausgeliefert.

Schussleistung der Nighthawk Custom Pistolen

Bob Marvel Custom 4,25“ Chris Costa Recon 5”

Geschoss-Gewicht-

Hersteller-Typ-Form-Dia

Laborierung-Menge

(grs.)-Hersteller-Sorte

OAL

in mm

v 2

in

m/s

v 2

-Diff.

in m/s

Faktor MIP Präzision

(mm)

v 2

in

m/s

v 2

-Diff.

in m/s

Faktor MIP Präzision

(mm)

v 2

in

m/s

185 Federal FMJ SWC .451 Federal Gold Medal

Fabrikp.

29,6 219,8 10,2 133,4 263,4 30 222,8 23,0 135,2 267,1 30 239,6

185 Prvi Partizan JHP SP

.451“

Prvi Partizan Fabrikp. 30,8 243,9 10,8 148,0 292,4 59 257,5 24,1 156,3 308,7 56 271,5

200 Hornady HAP TC .451“ 5,0 Hodgdon

Titegroup

31,0 233,5 19,2 153,2 302,616 32 243,3 10,5 159,6 315,3 54 259,8

230 Fiocchi JHP TC .451“ Fiocchi Fabrikp. 31,7 245,8 13,5 185,5 366,3 30 253,5 10,2 191,3 377,8 33 263,0

230 Geco JHP TC .451“ Geco Fabrikp. 29,8 238,1 14,9 179,7 354,9 39 239,2 16,9 180,5 356,5 40 251,2

230 Hornady HAP TC .451 Hornady Steel Match

Fabrikp.

30,6 222,7 21,5 168,0 331,9 60 231,9 13,2 175,0 345,6 51 245,3

230 Magtech FMJ SWC .451 Magtech Fabrikp. 31,4 224,3 10,0 169,3 334,3 53(29) 229,1 13,4 172,9 341,5 53 240,6

230 Remington

FMJ RN .451“

Remington Fabrikp. 31,6 242 11,4 182,6 360,7 42 244,1 17,5 184,2 363,8 86 256,0

230 S&B FMJ RN .451“ S&B Nontox Fabrikp. 32,1 224,0 23,8 169,0 333,8 54 222,6 23,9 167,9 331,8 60(38) 225,3

230 Hornady HAP TC .451“ 4,5 Hodgdon

Titegroup

Durchschnitt der

Laborierungen

31,0 203,4 17,9 153,5 303,1 39 209,7 19,1 158,2 312,5 34(27) 219,3

44(41) 50(47)

40 caliber 4/2014

Abkürzungen in caliber:

FMJ = Full Metal Jacket = Vollmantel. HAP = Hornady Action Pistol = Hohlspitz-Matchgeschoß. JHP = Jacketed Hollow Point = Teilmantel-Hohlspitzgeschoß.

JSP = Soft Point = Teilmantelgeschoß. RN = Round Nose = Rundkopf. TC = Truncated Cone = Kegelstumpf. Alle Geschoß- und Pulvergewichte in Grains

(zum Umrechnen in Gramm bitte mit 0,0648 multiplizieren). v2 = Geschoßgeschwindigkeit in Meter pro Sekunde, 2 Meter vor der Mündung gemessen.

OAL = Overall Length = Patronengesamtlänge. Testaufbau: Die Geschoßgeschwindigkeit (v2 in Meter pro Sekunde)wurde mit einer Mehl BMC 18 Anlage

gemessen. Die Präzisionsüberprüfung erfolgte mit je einer 10- Schuss- Gruppe aus der Ransom Rest Schießmaschine auf der 25-Meter-Distanz.


Text: Tino Schmidt/Stefan Perey

Fotos: Uli Gros

caliber-Kontakt

Weitere Informationen erhält man bei:

THE DUKE, Original American Gun Shop GmbH, Edelhoffstraße 57

42857 Remscheid, Telefon: +49-(0)2191 88520, Fax:+49-(0)2191-885230

www.theduke.de, info@theduke.de

Heinie 6”

v 2

-Diff.

in m/s

Faktor MIP Präzision

(mm)

Bemerkungen zu

den Laborierungen

Durchschnitt

Patrone (mm)

17,9 145,4 287,2 38 bewährte

Matchpatrone

22,8 164,8 325,5 47 neue Lose mit

höherer V2

19,2 170,5 336,7 48 bewährte

Handladung

17,6 198,5 392,0 29 neues Los etwas

softer geladen

13,7 189,6 374,4 55 meist besser als

Rundkopfversion

11,7 185,1 365,6 45 Fabrikpatrone mit

HAP-Geschoss

21,1 181,5 358,6 65 caliber-Referenzpatrone

16,6 193,2 381,5 42 günstige

Standardpatrone

13,4 170,0 335,8 51 schadstofffreie

Standardpatrone

11,7 165,5 327,8 35 mit neuen

Remington Hülsen

33

54

45

31

45

52

57(49)

57

55(48)

36(34)

46

Die Schussbilder beziehen sich auf die am weitesten auseinander

liegenden Schusslochmitten. Die Klammerwerte geben die Präzision

ohne einen Ausreißer an. Alle Handlaborierungen in neuen Geco

Hülsen mit Federal 150 Pistol Standard Zünder und Taper Crimp.

Alle Ladeangaben ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt nach

dem Gesetz eigenverantwortlich!

41 caliber 4/2014


MILITÄR & POLIZEI

„Tactical Shotgun“ Kurs bei der Benelli Academy in Terni, Italien

Volles Rohr

Volles Rohr: Eine moderne Selbstladeflinte wie die

Benelli M4 Super 90 im Kaliber 12/76 Magnum

ist ein leistungsfähiges Multifunktionswerkzeug.

Die Flinte ist gerade in Italien ein traditionsreiches Werkzeug und in ihrer modernen Ausprägung

als Repetierer oder Halbautomat besonders vielseitig und leistungsfähig, wovon wir uns anlässlich

eines Besuches der Benelli Tactical Shooting Academy überzeugen konnten.

42 caliber 4/2014

Benelli Selbstladeflinten sind eine

feste Größe in der Behördenwelt,

schließlich wird beispielsweise die

Benelli M4 Super 90 Selbstladeflinte in

12/76 mit Gasdruckladesystem als M1014

schon seit mehr als zehn Jahren beim United

States Marine Corps (USMC) geführt.

Die Schießschule des populären Herstellers

ist in Terni in der Region Umbrien mitten

im Herzen des Landes, rund 100 Kilometer

nordöstlich von Rom, beheimatet.

Das Leben der etwa 110.000 Einwohner in

dieser überschaubaren Großstadt mit einer

malerischen Altstadt und wundervollen

Eisdielen scheint zumindest für

deutsche Verhältnisse etwas geruhsamer

abzulaufen. Nach einer viertelstündigen

Autofahrt, die sich durch imposante Bergketten

zog und beeindruckende Impressionen

von tiefer liegenden Schluchten bot,

erreichten wir den in 650 Meter Höhe gelegenen

Schießstand in Gestalt eines stillgelegten

Marmorsteinbruchs.

Italienische Gelassenheit

Das Areal hat Einiges zu bieten, befinden

sich auf drei Ebenen doch mehr als 20

Schießstände. Auf der unteren Ebene sind

ein Dutzend Schießstände mit teilweise

fest installierten IPSC Parcours angesiedelt.

Auf der Mittelebene entdeckt man ein

rund 150 Meter langes und 75 Meter breites

Schießterrain, von dem nach links im

Winkel von 90 Grad nochmals sechs weitere,

durch vier Meter hohe Erdwälle begrenzte

Schießbahnen abzweigen. Auf der

höchsten Ebene sind dann nochmals drei

kleine Schießbahnen positioniert. Sieht

man nach rechts, so schweift der Blick in

der Ferne über die Dächer von Terni. Nach

dem lapidaren Hinweis unseres Ausbilders

Recardo Massantini, die Mündungen unserer

Flinten doch bitte schön nicht in diese

Richtung zu halten, war dieser Punkt unseres

„Sicherheitsbriefings“ auch schon

abgehakt in Deutschland undenkbar!

Apropos Sicherheitseinweisung: Nach der

allgemeinen Begrüßung und dem obligatorischen

Briefing, das sich an den goldenen

Regeln des seligen Combat-Gurus Jeff


Die Benelli-Beretta Tactical Shooting Academy ist in Terni mitten in Italien, rund 100 Kilometer nordöstlich

von Rom, angesiedelt. Der Freiluft-Schießstand liegt in den malerischen Bergen und hat jede Menge zu

bieten.

Cooper orientierte, folgte ein kurzer Theorieteil,

so dass es nach etwa einer Stunde

schon mit der Praxis losging. Auf einer

25-Meter-Schießbahn suchten wir unsere

Trainingsflinten aus, die uns die nächsten

zwei Tage als treuer Begleiter zur Verfügung

stehen sollten. Alle Glattläufer waren

im neuwertigen Zustand und bereits

mit Extras wie vergrößerten Bedienelementen

oder taktischen Vorderschäften

mit Montageschienen ausgestattet. Nach

der Waffenselektion starteten wir mit dem

Grundlagentraining: Bereitschaftsstellungen/Ausgangspositionen

in „High Ready“

und „Low Ready“ mit einzelnen Schüssen

und schnellen Schussfolgen auf Stahlziele

unkompliziert und effektiv. Ladetechniken,

Munitionswechsel, Trageweisen, Schießpositionen

rundeten unser Warmup ab.

Allzeit bereit

Schließlich beschäftigten wir uns mit verschiedenen

Trage- und Haltemethoden der

Flinte, die in unterschiedlichen Situationen

eine schnelle Zugriffs- und Einsatzbereitschaft

im Falle des Falles ermöglichen.

Die Trageweise, bei der die Flinte mit

dem Lauf bei gen Boden geneigter Mündung

dicht am linken Oberschenkel (bei

Rechtshändern) positioniert ist, erwies als

besonders vorteilhaft. Sie verhindert das

Überstreichen mit der Waffenmündung

von nahe positionierten Personen, ist

beim Eindringen in Räumen oder der bei

Annäherung an ein Objekt sicher, erlaubt

es aber dennoch, die Flinte schnell in den

Anschlag zu bringen. Eine aktivierte Sicherung

an der Waffe sowie die immerwährende

Befolgung der goldenen Sicherheitsregel:

„bei allen Aktionen Finger vom

Abzug, außer man hat das Ziel identifiziert

Unser erfahrener Ausbilder Recardo Massantini.

Das bevorzugte Handwerkszeug während der Trainingstage. Es wurden rund 1.000 Patronen pro

Kursteilnehmer verfeuert.

43 caliber 4/2014


MILITÄR & POLIZEI

„Tactical Shotgun“ Kurs bei der Benelli Academy in Terni, Italien

und möchte es definitiv beschießen!“ wird

hierbei als selbstverständlich vorausgesetzt.

Einladung

Ladeprozedur der Flinte: Die Patrone wird

zuerst mit Daumen und Mittelfinger gegriffen,

dann der Zeigefinger an der gebördelten

Patronenfront und der kleine

Finger am metallenen Patronenboden angelegt.

Auf diese Art ist die Flintenmunition

fest und verlustsicher in der Hand fixiert.

Sie kann nun von unten um den

Systemkasten herum seitlich in das Auswurffenster

reingekippt werden, so dass

man nach der Verschlussfanghebel-Betätigung

direkt feuerbereit ist. Diese Methode

birgt den Vorteil, dass sie in der hohen

und tiefen Bereitschaftsstellung unkompliziert

funktioniert und ein Nachladen

erlaubt, ohne dass man dafür die Waffe

aus dem Anschlag oder anvisierten Ziel

nehmen muss. Bei dieser Ladetätigkeit

geht es um den schnellen, ersten gezielten

Schuss, nachdem die Waffe leer geschossen

wurde. Spektakuläre Ladetechniken

aus dem dynamischen IPSC-Schießsport,

bei denen die Waffe um die eigene Achse

gedreht wird, um das blitzschnelle Nachladen

mehrerer Patronen zu vereinfachen,

haben im realitätsnahen Verteidigungsschießen

keine Daseinsberechtigung, weil

sie zu feinmotorisch, kompliziert sind und

die Umgebungsbeobachtung vollkommen

vernachlässigt wird. In diesem Metier geht

es um das ausgeglichene Verhältnis von

Schnelligkeit und simplen, stressresistenten

Bewegungsabläufen, die in jeder Lebens-

und Gefahrenlage sicher funktionieren.

Daher hat der Verfasser zusammen

mit der Firma Zentauron einen Unterarmpatronenhalter

entwickelt, der das Nachladen

erleichtert. Der Patronenhalter befindet

sich in unmittelbarer Nähe des

Auswurffensters, Ladelöffels und der Öffnung

des Magazinrohrs.

Teamwork

Bei einem anschließenden Teamtraining

wechselten wir im gemeinsamen Vorgehen

mehrfach die Schützenposition innerhalb

der Gruppe. Hierbei entwickelte sich

schnell ein Gefühl für die Position der Anderen,

so dass man sich immer mehr auf

seine eigenen Aufgaben konzentrieren

konnte. Alle Mannschaftsübungen wurden

im scharfen Schuss ausgeführt, wodurch

der Ausbilder seinen Schülern natürlich

absolute Wachsamkeit abverlangte. Durch

den ständigen Wechsel von Einzel- und

Teamübungen gestaltete sich der Trainingstag

sehr interessant. Unterschiedliche

Startpositionen und die daraus resultierenden

Schießpositionen, die korrekt

ausgeführt werden mussten, wurden sofort

bewertet und kritisiert. Rückenstellung,

90 Grad zu den Zielmedien, Kniend,

Liegend mit unterschiedlichen Anschlagvarianten

wurde mehrfach wiederholt.

44 caliber 4/2014


Und immer wieder: Laden, nachladen,

nachladen, nachladen. Der Instruktor gab

jetzt verschiedene Schießpositionen vor.

In jeder Schießposition wurde ein Schuss

abgegeben und vor der nächsten Position

erfolgte das obligatorische „scannen“ des

Umfeldes: Stehen schießen scannen,

knien schießen scannen, liegen

schießen scannen, langsam aufstehen

scannen und nachladen und nochmals

scannen. Ab Mitte des ersten Tages bildete

also das so genannte „Wyatt Protokoll“

oder die „F.A.S.T.T.T.T.“ Handlungsabfolge

den Schwerpunkt des Trainings. Zur Erinnerung:

Ein Feuergefecht ist keineswegs

mit dem vermeintlich letzten Schuss abgeschlossen

und alle Gefahren sind gebannt.

Vielmehr gilt es, die Trefferwirkung/Handlungsfähigkeit

beim Kontrahenten zu

analysieren, das Umfeld auf weitere Gefahrenquellen

abzuchecken, die Waffe bei

zeitgleichem Aufsuchen von Deckung nachzuladen,

sich selbst wegen eventueller

Verwundungen gründlich abzutasten und

letztendlich die Kommunikation mit Unterstützungskräften

und/oder Notfallhelfern

aufzunehmen. Diese Handlungskette

wird kurz und bündig unter „F.A.S.T.T.T.T.“

für „Fight (Kämpfen), Assess (Trefferbewertung),

Scan (Umfeld-Beobachtung),

Top Off the Weapon (Nachladen), Take Cover

(Deckung suchen), Treat Injuries

(Selbstuntersuchung auf Verletzungen),

Talk (Kommunikation)“ zusammengefasst.

Das visuelle Scannen des direkten Umfeldes

durch entsprechende Kopfdrehbewegungen

ist von elementarer Bedeutung,

löst es doch zum einen den Tunnelblick

nach dem Schusswaffengebrauch und ermöglicht

es zum anderen, weitere Gefahrenquellen

sofort wahrnehmen und dementsprechend

reagieren zu können. Nach

einer Statistik aus den USA wird die Hälfte

der im Dienst angeschossenen oder erschossenen

Polizeibeamten von der Seite

oder von hinten angegriffen. Hieraus können

oder müssen wir lernen. Zum Glück

haben wir in Europa nicht die große Anzahl

an kriminellen Waffenmissbrauch wie

in den USA.

Die Mischung macht’s

Um die Ausbildung noch anspruchsvoller

zu gestalten, kamen jetzt Munitionswechsel

dazu. Schrot-, Buckshot (Rehposten)-

und Slug (Flintenlaufgeschoss)-Munition

musste praxisorientiert genutzt werden,

um in unterschiedlichen Entfernungen

Ziele zu bekämpfen und das alles unter

Zeitdruck. Am Ende eines langen, ersten

Trainingstages offenbarte hier jeder Kursteilnehmer

nun gewisse Schwächen. Zwei

Möglichkeiten des Munitionssortenwechsels

standen für die halbautomatische

Flinte an.

Laden über das Magazin, wenn die Möglichkeit

besteht, noch eine Patrone in das

Röhrenmagazin zu laden. Ist das Magazin

Klassische Trageweise der Flinte über die Schulter

mit Laufmündung Richtung Himmel. Bewegungsablauf

bis zur ersten Schussabgabe.

Alternative Tragemethode der Flinte über die

Schulter mit gen Boden gerichteter Mündung.

Bei Rechtshändern liegt der Lauf dicht am linken

Oberschenkel an. Bewegungsablauf bis zur ersten

Schussabgabe.

Bewegungsablauf des sicheren, taktischen Nachladens,

bei dem die Patrone von unten um den

Systemkasten herum in das offene Auswurffenster

hineingekippt wird.

45 caliber 4/2014


MILITÄR & POLIZEI

„Tactical Shotgun“ Kurs bei der Benelli Academy in Terni, Italien

Nur eine kleine Auswahl an unterschiedlichen Schießpositionen: Hockend, kniend, sitzend und „modified prone“ eine tiefe alternative Position zum

Liegend-Anschlag, die ideal für das Schießen unter Fahrzeugen hinweg ist.

voll, bleibt nur das Laden über das Auswurffenster.

Laden über das Auswurffenster: Man hält

die Waffe mit der linken Hand. Dann zieht

man mit dem Zeige­ oder Mittelfinger der

rechten Hand zügig und kräftig den Verschluss

nach hinten. Dabei muss die im

Patronenlager befindliche Munition ausgeworfen

werden. Jetzt hält man mit der

rechten Hand den Durchladehebel fest

und fixiert seine Hand über die Visierung.

So kann man die Waffe fest auf der Brust

positionieren und mit der linken Hand die

neue, andere Munitionssorte laden. Die

linke Hand greift die Waffe, die rechte löst

den Griff und der Verschluss befördert die

Patrone in das Patronenlager. Man ist feuerbereit.

Hört sich kompliziert an, ist aber

durchaus praktikabel.

Die unter Zeitdruck durchgeführten Munitionswechsel

setzten den „Stresspegel“

hoch und verursachten den Verlust von

Feinmotorik. Alles was nicht gefestigt im

Unterbewusstsein abgespeichert ist, führt

zu Fehlern. Hier war allen Schülern schnell

klar, das Nachladen mit unterschiedlichen

Munitionssorten bedarf noch dem Training.

Aufgewacht & mitgemacht

Den zweiten Trainingstag starteten wir

wiederum mit Grundlagen sowie einer Auffrischung

des Gelernten mit einem wiederholten

Üben der schnellen Schussfolgen

und Ladetätigkeiten. Eine gute Vorbereitung

auf die zu absolvierende „Jungle

46 caliber 4/2014

Im Kurs wurde auch das Team-Vorgehen im scharfen Schuss geübt.


Lane“ im „ersten Obergeschoss“ des Bergschießstandes.

200 Meter über den

Schießständen des Vortages erwartete uns

hier ein langer Parcours mit vielen Unbekannten.

Die Kursteilnehmer mussten sich

etwa 150 Meter durchs wild bewachsene

Terrain bewegen, Ziele in unterschiedlicher

Entfernung waren getarnt und zwangen

dazu, Deckung aufzusuchen und die Munition

blitzschnell den Verhältnissen anzupassen.

Nach einer kurzen Auswertung

dieser Übung ging es weiter mit dem Schießen

auf bewegliche Ziele. An einer etwa

fünf Meter langen Dachlatte wurde eine

braun/weiße Pappzielscheibe befestigt:

braune Seite Feuer frei, weiße Seite

nicht schießen! Unser Ausbilder Recardo

Massantini trug das Zielmedium, bewegte

sich dabei hinter einem rund vier Meter

hohen Erdwall und bei Erscheinen des

braunen beweglichen Ziels wurde auf den

„Italian Mover“ geschossen. Auch diese

überraschende Form der Laufscheibe wäre

in Deutschland wohl ein Ding der Unmöglichkeit!

Jedenfalls hatte die unregelmäßige

seitliche Bewegung ihren Reiz, denn auf

eine gleichmäßig laufende Scheibe kann

man sich deutlich besser einstellen. Zum

Schluss testeten wir das Präzisionsniveau

von Mensch und Maschine, indem wir Zielmedien

von 15 über 25, 50 bis zu 100 und

150 Meter unter Feuer nahmen. Flintenlaufgeschoss­Munition

von Fiocchi stand

hierzu in ausreichender Menge zur Verfügung.

Es bedarf schon einiger Erfahrung,

die unterschiedlichen Haltepunkte ab Ent­

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MILITÄR & POLIZEI

„Tactical Shotgun“ Kurs bei der Benelli Academy in Terni, Italien

Italian Mover: Recardo Massantini mit seiner Spezialscheibe. Der Ausbilder bewegte sich mit ihr hinter dem Erdwall und bei Sichtbarwerden der braunen Fläche

wurde auf die „italienische Laufscheibe“ geschossen.

48 caliber 4/2014

fernungen von 50 bis 150 Meter zu verinnerlichen.

Nach kurzer Zeit konnten alle

Teilnehmer das IPSC Target auf 150 Meter

sicher treffen. Hierzu beigetragen haben

sicherlich das gute Training mit insgesamt

rund 1.000 verfeuerten Patronen sowie die

guten Jagdflintenlaufgeschosse. Unbestritten

liegt die Eigenpräzision der Benelli

Flinten auch auf solchen Maximalentfernungen

meistens deutlich über der des

Schützen. Beim letzten Special Forces

Workshop begann ein befreundeter Ausbilder

seinen Flintenworkshop mit den Worten:

„Willkommen zum Mehrzweckgewehr­

Kurs!“ Exakt das trifft den Nagel auf den

Kopf. Eine moderne Vorderschaftrepetieroder

Selbstladeflinte ist ein sehr effektives

Einsatzmittel mit wahrlichen Allroundtalenten.

Schrot, Buckshot, Slug, Türöffner­

Spezialmunition oder selbst das spektakuläre

Stoppen eines Fahrzeugs all das ist

mit ihr möglich.

Text: Frank Thiel/Stefan Perey

Fotos: Frank Thiel

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WERKSTATT

Rostschutz- und Bleilösungsmittel, Waffenpflege und der Ölschuss

Fall gelöst?

Vor über einem Jahr haben wir in caliber 1/2013 in „Wer rastet, der rostet“ 20 Waffenöle und in

caliber 2/2013 in „Ist Ihr Lauf gut drauf?“ 14 Laufreinigungsmittel auf ihre Tauglichkeit überprüft.

Diese sehr aufwendige, zweiteilige Testreportage sorgte für größte Aufmerksamkeit in der Waffenwelt,

so dass wir hier auf vielfachen Wunsch einen dritten Teil liefern.

50 caliber 4/2014


Blei ist der seit Jahrhunderten traditionelle

Werkstoff für die Geschossherstellung.

Obwohl Bleilegierungen

gesundheitsschädigend sein können,

werden sie auch im Jahr 2014 nach wie vor

als Ausgangsmaterial für Projektile genutzt.

Klar, Blei ist nicht teuer, leicht zu

verarbeiten und schwer. Die hohe Dichte

des Bleis (11,3 g/cm3) sorgt für hervorragende

ballistische Eigenschaften. Blei ist

jedoch relativ weich und hat mit 327 Grad

Celsius eine ziemlich niedrige Schmelztemperatur.

Deswegen sind Bleigeschosse

den hohen mechanischen und thermischen

Belastungen in Schusswaffen nur

beschränkt gewachsen. Man benötigt also

härtere Bleilegierungen oder, wenn es

noch heißer hergeht, die Kombination mit

anderen Werkstoffen, wie beispielsweise

Gruppe von Waffenölen,

die versprechen, Blei

aus dem Lauf zu entfernen

(siehe Tabelle 1).

Tombak. Die Vorteile des Bleis sind zum

Teil auch nachteilig. Bei der Beschleunigung

des Geschosses und der dabei entstehenden

Belastung bildet der Bleiabrieb

einen Belag im Lauf, der bei zunehmender

Stärke die Schusspräzision nachteilig beeinflusst.

Dies ist übrigens bei der Verwendung

von Tombak nicht anders, Tombak

Marke Typ Anwendung

Waffenöle & Bleilösemittel

1 Barnes CR-10 beseitigt Kupfer-, Tombak- und Bleiverschmutzung

2 Birchwood Bore Scrubber beseitigt Pulverreste, Kupfer-, Tombak-,

Blei- und Plastikverschmutzung

3 Brunox turbo-spray löst Pulverreste, Kupfer-, Tombak- und Bleiverschmutzung

4 Butch’s Bore Shine beseitigt Pulverreste, Kupfer-, Tombak-,

Blei- und Plastikverschmutzung

5 Hoppe’s No. 9 Synthetic beseitigt Pulverreste, Kupfer-, Tombak-, und

Bleiverschmutzung

6 Klever Ballistol Universalöl entfernt Pulverreste, Kupfer-, Tombak-, und

Bleiverschmutzung

7 Klever Robla Slolo MIL entfernt Pulverreste, Kupfer-, Tombak-, und

Bleiverschmutzung

8 Hoppe’s Foaming Gun Cleaner löst Pulverreste, Kupfer-, Tombak- und Bleiverschmutzung

9 Montana X-treme Cowboy Blend beseitigt Pulver- und Bleirückstände

10 Shooters Choice Bore Cleaner beseitigt Pulverreste, Kupfer- und Bleiverschmutzung

11 WD-40 Multispray penetriert und löst rostige Teile,

beseitigt Wachs und Fette, schützt

Waffenpflege 3.0: Nach unseren umfangreichen Tests von 20 Waffenölen und 14 Laufreinigern im Vorjahr beschäftigen wir uns im

dritten Teil mit weiteren Mitteln und ihren Fähigkeiten als Rostschützer und Bleilöser. Zudem geht es um den Ölschuss in der Praxis.

51 caliber 4/2014


WERKSTATT

Rostschutz- und Bleilösungsmittel, Waffenpfl ege und der Ölschuss

Hartbleigeschosse und Luftgewehrkugeln wurden 24 Stunden lang in den flüssigen, chemischen Bleilösungsmitteln untergetaucht.

lässt sich aber chemisch lösen. Dann sind

wir beim Thema: Welche Mittel lösen Blei?

Waffenpflegeprodukte gibt es wie Sand am

Meer. Wir haben einige Fabrikate ausgewählt,

die versprechen, auch als Bleilösemittel

zu funktionieren. Nur das von vielen

Waffenbesitzern auch als Vielzweck-Öl genutzte

WD 40 unterkriecht, aber löst nicht

spezifisch Blei. Alle anderen in der Tabelle

aufgeführten Mittel erheben den Anspruch,

Blei zu lösen oder zu beseitigen.

Dabei ist Blei chemisch wirklich nicht

leicht zu beseitigen. Es gibt Mittel, die das

können, die sind aber entweder giftig

und/oder haben auch eine ätzende Wirkung

auf den Stahl. Um der Sache auf den

Grund zu gehen, haben wir Bleigeschosse

für 24 Stunden in den gelisteten Flüssigkeiten

untergetaucht. Das Resultat war

eine herbe Enttäuschung, nicht die feinste

Rille an den Projektilen war aufgelöst oder

gar weggeschmolzen. Allerdings handelte

es sich um harte Geschosse mit einer Legierung

aus 93% Blei, 4% Antimon und 3%

Zinn, die vielleicht zu widerstandsfähig für

die Lösungsmittel war. Um hier Zweifel

auszuräumen, wurden im identischen Testverfahren

Luftgewehrkugeln, die, ähnlich

wie auch Kleinkalibergeschosse, aus 99,5%

Blei und 0,5% Antimon bestehen, verwendet.

Auch hier gab es nach 24 Stunden keinerlei

Auflösungserscheinungen. Nach dem

Tauchgang haben wir die Diabolos an der

Luft trocknen lassen; wie das Foto zeigt,

blieben die Ränder makellos.

Trotzdem Wirkung?

52 caliber 4/2014

Hier das Resultat nach einigen Wochen Lufttrocknung. Im Detail sehen Sie, dass selbst die weichen

Diabolos keinen Schaden genommen haben.

Wenn das Blei auf chemischem Weg nicht

entfernt werden kann, dann mechanisch.

Wer einen Baumwollfetzen auf dem Putzstock

durch den Kleinkaliberlauf drückt,

wird sehen, dass zuerst eine Mischung von

Pulverresten-Kohlenstoff und Fett auf

dem Tüchlein klebt. Beim zweiten Patch

kann man bereits besser sehen, dass et-


Innenansichten eines Laufes einer .32er

Sportpistole: Blick in die Vorderseite des

Patronenlagers. Im Übergang nichts als Blei.

Ansicht des Anfangs der Felder und Züge. Die

Züge und Felder sind im Gegensatz zum Übergang

schnell und einfach zu säubern. Die Kleinkaliberpatronen

lassen relativ viel Pulverreste im Lauf.

Ein, vielleicht zweimal Wischen und der Lauf ist

ausreichend geschützt.

was Blei im Gewebe steckt. Die Struktur

des Gewebes ist mitentscheidend für die

reinigende Wirkung. Das Blei der KK-Geschosse

ist weich und wird auch durch das

Tuch weggerieben. Einen Mehrwert hat

vz58_cal0414.qxd 03.03.2014 18:41 Uhr Seite 1

even tuell dünnes Waffenöl. Dieses könnte

Bleireste unterwandern, weil Blei beim

Abkühlen mehr schrumpft als Stahl. Hierdurch

entsteht möglicherweise eine Kapillarwirkung.

Ob die dann im Stande ist,

Blei zu lösen, ist eine andere Frage. Bestimmt

hilft das Waffenöl, indem es Pulverreste

und Kohlenstoff löst. So entsteht

eine Art Paste, die eine reinigende Wirkung

hat. Zu bedenken gilt auch, dass die

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53 caliber 4/2014


WERKSTATT

Rostschutz- und Bleilösungsmittel, Waffenpfl ege und der Ölschuss

Bore Blitz ist eine gute Alternative zu Reinigungsschnüren wie die „Quick Clean

Snake“. Das System besteht aus einer dünnen Einführungsschnur mit Gewicht und

der dickeren Schlange, die keine Bürsten hat. In dieser Schlange sind Schwämme und

auf das Kaliber abgestimmte Gummikugeln eingearbeitet. Wenn der erste, mit Öl

gesättigte Schwamm beim Durchziehen das Laufinnere benetzt hat, dann drückt die

Kugel die Flüssigkeit aus dem Lauf. Nach der ersten Kugel folgen wieder ein

Schwamm und eine Kugel. Dieser zweite Teil kann trocken durchgezogen werden.

54 caliber 4/2014

Rückstände ziemlich hart sein können.

Bei Randfeuermunition ist oft gemahlenes

Glas im Zündstoff vorhanden, weshalb

man Kleinkaliberwaffen auch nicht zu viel

„schrubben“ sollte. Empfehlenswert ist

es, nach jedem Schießen den Lauf ein

oder zwei Mal durchzuwischen. Sehr gut

für die schnelle Zwischenreinigung sind

Reinigungsschnüre wie „BoreBlitz.“ Die

enthält keine Borsten und sorgt dafür,

dass der Lauf nach der Reinigung wieder

schnell die gewünschte Leistung bringt.

Es dauert halt immer 10 bis 20 Schuss, bis

die KK-Waffe nach der Reinigung wieder

auf Topschussleistung eingependelt ist.

Die Messing- oder besser Bronzebürste

kommt nur zum Einsatz, wenn man bemerkt,

dass die Schussleistung abnimmt.

Dies dürfte bei Intensivtätern so etwa

einmal im Monat sein.

Eine Hand voll Blei

Weitaus dramatischer kann die Bleiverschmutzung

bei großkalibrigen Faustfeuerwaffen

ausfallen, vor allem wenn stramm

geladene Munition mit gefetteten Bleiprojektilen

zum Einsatz kommt. Waffentechnische

Konstruktionsmerkmale spielen hier

ebenso wie höhere Geschossgeschwindigkeiten

und andere Verhältnisse zwischen

Masse und Oberfläche eine Rolle. Bei einem

Revolver entstehen Bleiablagerungen

vor allem im Bereich des Übergangskonus,

weil das Geschoss bereits einen ziemlich

langen rotationsfreien Weg zurückgelegt

hat, wenn es in den Lauf gepresst wird. Das

Blei, das sich dann im Kegel ablagert, ist

nicht leicht weg zu putzen. Chemische Mittel

haben hier kaum eine Chance, der „Lewis

Lead Remover“ leistet hier gute, mechanische

Arbeit. Doch auch bei Pistolen

kann der Übergangsbereich vom Patronenlager

in den gezogenen Lauf ein Problembereich

sein, weil hier kleinste Riefen be-

Archoil (USA) AR5500 ist ein professioneller Rostschutz. AR 4200 und

4400 sind CLP (Cleaner Lubricant Preservative), die mit der neuesten

Nanotechnologie reinigen, schmieren und schützen. Tatsächlich hat es den Anschein,

dass ein mit AR 4400 gepflegtes Gewehr länger sauber blieb.


eits ihren Tribut fordern können. Im Artikel sieht man

beispielsweise Fotos einer Sportpistole in .32 S&W Long, bei

der sich im Übergang eine deftige Bleikruste aufgebaut hat.

Durch sie kann nicht nur die Präzision in Mitleidenschaft gezogen

werden, sondern auch die Funktion. Bleispritzer können

ins Patronenlager geraten, wodurch der Auszugwiderstand zunimmt

und Störungen provoziert werden. Hier hilft kein Waffenöl,

hier muss mit Energie mechanisch gearbeitet werden.

Sinnvolles Tuning oder eine gute Abstimmung der Laborierung

halten hier die Probleme in Grenzen.

Sein Fett weg kriegen

Weil Bleigeschosse auch gefettet sind, untersuchten wir, inwieweit

die getesteten Reinigungsmittel das Geschossfett auflösen

können. Dazu wurde ein härteres Geschossfett (RCBS) in Kugelform

(1,5 Grains) 5 Minuten lang in 50 Grains Reinigungsflüssigkeit

bewegt. Die Proben wurden mit allen Waffenölen, die in

Tabelle 1 gelistet sind, weicher, aber nur mit Butch Bore Shine,

Mountain Cowboy und Shooters Choice verloren die Kugeln bis

zu 10 % Masse. Keinesfalls spektakulär! Fazit: Blei wird nur mechanisch

zuverlässig beseitigt mit Tuch, VFG Pfropfen, Schnur,

Bürste, Lewis Lead Remover oder einem Poliermittel wie J-B

oder KG 2. Reinigungsmittel können Schmutz und Metallabla-

Das KG Industries LLC (USA) System funktioniert wie folgt: KG-1 Carbon

Remover beseitigt Pulverreste und Kohlenstoff. KG-2 Bore Polish ist ein

Reiniger, der den Lauf mit einem feinen, weichen Korn (1200-1400 Grit)

poliert. Man beseitigt Tombak, aber nicht in den Mikrorissen. Auf diese

Weise braucht man keine „fouling shots“. Klar, jedes Poliermittel wie J-B

Polierpaste poliert auch den Stahl des Laufes. Damit wird die Oberfläche

glatter, aber es wird auch Material abgetragen. Bei neuen Waffen ist die

extra Polierarbeit, je nach Beschaffenheit des Laufes, sogar gewünscht. Die

Alternative zur Reinigung ist das KG-12 oder KG-SF-112. KG-12 löst Kupfer

chemisch und dies ohne Ammoniak. Es ist eines der wenigen Mitteln die

wirklich rasch wirken, eine ernstzunehmende Alternative zu den besten

Mitteln mit Ammoniak! KG-SF-112 löst Pulver, Kohlenstoff und Kupfer/

Tombak. Dieses mehr universelle Öl ist weniger aggressiv als KG-12. Nach

der Reinigung wird gewischt mit KG-3 oder irgendeinem Entfettungsmittel

oder Bremsenreiniger. Dann benutzt man das konservierende Waffenöl

KG4. Ein vielversprechendes System.

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WERKSTATT

Rostschutz- und Bleilösungsmittel, Waffenpfl ege und der Ölschuss

Die blaue Guncleaner Paste von Fluna Tec aus Österreich löst nach unseren

Erfahrungen Pulverrückstände und Kohlenstoff gut, ist hinsichtlich Tombak aber

sehr mild und löst Blei nicht. Fluna Special Coat (Gun Coating) schmiert, schützt

vor Korrosion und funktioniert sehr gut, um den Effekt des Ölschusses zu

vermindern oder zu beheben. Die Sprühdose ist vielleicht für das Äußere der

Waffe praktischer, für die Laufpflege ist die Tropfflasche besser und sparsamer

im Gebrauch.

Auch SchleTek aus Deutschland offeriert ein ganzes Programm. 2 in 1

Gun-Tuning schmiert, schützt und leistet bei vielen Waffen Gutes, wenn es um

den Ölschuss geht. Der Bore Cleaner mit einer Strahlsonde funktioniert

großartig, um Pulverreste und Kohlenstoff aus dem Lauf zu beseitigen. Leider

ist dieses Öl sehr mild, wenn es um die Beseitigung von Tombak geht.

gerungen zum Teil unterwandern. Alle Mittel

nehmen Pulverreste auf und lösen auch

Kohlenstoffrückstände, damit unterstützen

Sie die Reinigung und können obendrein

als Rostschutz einen positiven Beitrag

liefern. Für die Beseitigung von Blei

sollten Sie keine Mittel benutzen, die stark

ammoniakhaltig sind. Ammoniak löst Tombak,

kann Blei jedoch nichts anhaben. Der

Nachteil, dass Ammoniak hygroskopisch

Diese drei keramikhaltigen Waffenöle (von links): SchleTek 2 in 1

Gun-Tuning, Flunatec Gun Coating und Klever GunCer leisten in Sachen

Ölschussverhalten ganze Arbeit.

wirkt, also Feuchte in den Lauf bringt,

braucht man nicht wirklich!

Teuflisches Teflon?

Vor geraumer Zeit warnte der deutsche

Waffenpflegeprodukt-Hersteller Klever Ballistol

vor Mitteln, die PTFE enthalten (siehe

caliber 2/2014). PTFE, bekannter unter

dem Markennamen Teflon, ist als Zusatz

von Waffenpflegemitteln ungeeignet, weil

es sich bei den hohen Temperaturen, die

im Schuss entstehen, in giftige, gesundheitsschädliche

Bestandteile, wie Flusssäure,

zersetzt. Diesen sehr giftigen Stoff

braucht man als Schütze und Jäger nicht.

Ein Hersteller der PTFE verwendet, meinte

dazu, dass man die Säure in ihrem Produkt

chemisch neutralisiert hat. Dann sollte

man das aber auch auf der Verpackung vermerken.

Der Ball liegt nun bei den Herstellern,

die in der Verantwortung stehen,

hinsichtlich der Gesundheitsgefährdung

unbedenkliche Produkte auf den Markt zu

bringen. Wenn es etwaige Risiken gibt,

sollte darauf eindeutig hingewiesen werden,

dann hat der Konsument die Wahl.

Keramik kann’s?

56 caliber 4/2014

Vielleicht ist das Problem mit dem PTFE der

Grund dafür, dass es etwas gedauert hat,

bis Klever das neue Produkt „Guncer“ introduziert

hat. Guncer ist ein keramikhaltiges

Waffenöl, das kein PTFE enthält. Damit

unterscheidet es sich von den Produkten

von SchleTek und Fluna Tec. Beide Hersteller

bieten Waffenöle an, die keramikhaltig

sind aber auch PTFE an Bord haben. Dass


Blick auf den Patronenlagerrand

kurz vor dem gezogenen

Laufprofil eines Gewehres im

Kaliber 6,5-284 Norma, das

etwa 1.700 Schuss auf dem

Buckel hat. Man sieht die Folgen

der thermischen Belastung.

Beschleunigt man ein schweres

Geschoss mit kleinem Durchmesser

von 6,71 mm (hohe

Querschnittsbelastung) auf hohe

Geschwindigkeiten von etwa

900 m/s, dann ist im Lauf die

Hölle los.

„Heat Cracks“ in einem

gereinigtem Lauf. Die sehr

feinen Wärmerisse entstehen

schon nach einigen hundert

Schuss und erinnern an eine

Krokodilhaut oder ein

ausgetrocknetes Flussbett.

Flüssigkeit oder Tombak kann in

die Risse kriechen.

Schmierstoffe gesundheitsschädigend sein können, ist bekannt,

die weitere Gefahr, die von PTFE ausgehen kann, nun ebenso.

Weshalb hat man nun aber diese Hochleistungsöle auf den

Markt gebracht? Die neuen Waffenöle sollen die Waffe schützen

und den ungewünschten Effekt des Ölschusses beseitigen. Bei

Fluna Tec Special Coat deutet das letzte Wort in der Produktbezeichnung

schon darauf hin, dass es sich hier um eine Art Beschichtung

handelt. Das Ziel dieser Beschichtung? Kältebeständigkeit,

Behebung des Ölschusses und Korrosionsschutz.

Mehr oder weniger das Gleiche verspricht SchleTek mit „2 in 1

Gun-Tuning“. Mit diesem Mittel behandelte Waffen sollen bei

Nach 12 Schuss sieht man, wie

das Messing die Risse auf dem

Feld ausgefüllt hat. Die

Geschosse haben nur in der

Mitte des Zuges Kontakt,

obwohl sie nahezu den gleichen

Durchmesser wie der Lauf

aufweisen. Mantelgeschosse

dichten nie 100% ab, es gibt

immer Gasschlupf!

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57 caliber 4/2014


WERKSTATT

Rostschutz- und Bleilösungsmittel, Waffenpflege und der Ölschuss

Nur eines von unzähligen Schussbildern aus unseren

Tests zum Ölschussverhalten. Hier schlug sich das

neue Klever/Ballistol GunCer besonders wacker.

Temperaturen von minus 40 bis 750 Grad

Celsius klaglos funktionieren. Auch das

neue Klever/Ballistol Guncer soll in diesen

Temperaturbereichen seinen Dienst verrichten,

mehr noch, die Keramikpartikel

sollen sogar bis 1.000 Grad Celsius halten.

Und nun der Ölschuss.

Nach einer Stunde wie erwartet die ersten

Rostpuren auf der unbehandelten Scheibe. Die

Scheiben sind hergestellt aus dem Werkstoff

42CrMo4. Wenn Leitungswasser benutzt wird

dauert es genau zwei Mal so lange.

Klassiker: In unserem bewährten Salzwasser-

Sprüh-Dauertest wurden die montierten,

mit den verschiedenen Waffenpflegemitteln

behandelten Stahlscheiben drei Mal am Tag

mit 1% Salzwasser besprüht.

Ölschuss, Laufkondition &

„fouling shots“

Bekannt ist das Phänomen, dass der erste

Schuss aus dem zuvor gereinigten, geölten

und kalten Lauf immer eine mehr oder weniger

stark ausgeprägte Abweichung zu

den folgenden Schüssen hat. Wenn dieser

erste Ölschuss in der Treffpunktlage mehrere

Zentimeter von der Kerngruppe entfernt

ist, dann ist das keine beruhigende

Sache. Manche meinen, dass der Ölschuss

zwangsweise immer zum Hochschuss führt.

Dies ist nicht immer der Fall. Die Ursache

der anderen Treffpunktlage kann dadurch

erklärt werden, dass das Schwingungsverhalten

des Laufes sich ändert, weil das Öl

im Schuss verdampft oder verbrennt. Auch

wenn man den Lauf nach dem Ölen sorgfältig

mit trockenen Patches durchwischt,

ist der Lauf nicht richtig trocken. Das Öl

kriecht in Poren und feine Risse. Vor allem

Gewehre, die wiederholt heiß geschossen

wurden, weisen „heat cracking“ (Wärmerisse)

auf. Die um bis zu fünf Prozent geringere

Geschossgeschwindigkeit des Ölschusses,

die auch oft konstatiert wird,

hat auf Entfernungen bis 100 Meter wenig

Einfluss. Ganz anders sieht das natürlich

auf großen Entfernungen aus, denn bei

einer .308 Winchester ergeben 10 m/s

Geschwindigkeitsunterschied mindestens

10 cm Höhendifferenz in der Treffpunktlage.

Viele Standardläufe weisen ab Werk

winzige Unregelmäßigkeiten auf und im

Dauergebrauch können nach vielen Schüssen

und suboptimaler Pflege mikrofeine

Krater („pitting“) im Inneren entstehen,

was letztendlich natürlich auch Auswirkungen

auf die Präzision haben kann. Wer

dann mit einem sorgfältig gereinigten

Lauf schießt, wird oft feststellen, dass

sich das Gewehr über die ersten Schüsse

einpendeln muss, was unsere US-Schützenbrüder

als „fouling shots“ bezeichnen.

Tombak schmiert und füllt während der

58 caliber 4/2014

Nach 48 Stunden fangen alle zu rosten an.

Nur AR5500, ein richtiges Rostschutzmittel,

hält es länger aus (siehe Tabelle 3).

Die Testanordnung nach 120 Stunden.

Weil Klever/Ballistol GunCer später am Markt erschien,

musste hier isoliert getestet werden. GunCer rechts ne ben

der unbehandelten Scheibe nach gut 130 Stunden.


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Colt, HK, IWI, Walther are all trademarks used under license. Alle Waffen dieser Seite: Abgabe nur an Personen mit vollendetem 18. Lebensjahr. Bitte amtlichen Altersnachweis einsenden.


WERKSTATT

Rostschutz- und Bleilösungsmittel, Waffenpfl ege und der Ölschuss

Vergleichserprobungen zum Ölschussverhalten

Kaliber Patrone Waffenöl Schuss 1 Schnitt A

308 Handlaborierung Fluna Tec 739,9 736,7 9

6,5 284 Handlaborierung Fluna Tec 875,5 884,2 2

9,3 x 62 Geco Express Fluna Tec 724,7 723,6 22

308 Handlaborierung Guncer 725,7 722,7 1

6,5 284 Handlaborierung Guncer 871,2 878,4 6

9,3 x 62 Handlaborierung Guncer 688,9 691,4 18

308 Handlaborierung Schletek 735,2 733,8 21

6,5 284 Handlaborierung Schletek 856,1 872,8 12

9,3 x 6 Geco plus Schletek 716,4 721,1 21

Schuss 1 ist die Geschossgeschwindigkeit des ersten Schusses, kalt, sauberer, geölter, trocken geriebener Lauf.

Schnitt ist der Mittelwert bei fünf Schüssen, in einem Einzelfall bei drei Schüssen

A ist die Abweichung, die der erste Schuss gegenüber dem Zweiten hat; gemessen in mm.

Waffenöle als Korrosionsschützer

(siehe Tabelle 3).

es bei Schusswaffen selten Pauschallösungen

gibt. Wenn ein Gewehr im gutmütigen

Standardkaliber .308 Winchester mit einer

Munitionssorte und einem Öl eine gute

Leistung hinsichtlich des kritischen ersten

Ölschusses an den Tag legt, dann muss sich

das noch lange nicht auf andere Gewehre

und Laborierungen übertragen lassen.

Heißere Kaliber können dann wiederum

für ganz andere Überraschungen sorgen,

weil sie manchmal etwas empfindlicher

reagieren. Weil wir schon positive Erfahrungen

mit keramikhaltigen Waffenpflegemitteln

gesammelt hatten, wurde mit

solcherart Ölen von Fluna Tec, Klever/Ballistol

und SchleTek Vergleichserprobungen

zum Ölschussverhalten durchgeführt. Hier

überzeugte vor allem das neue Klever

Guncer, denn die Präzision blieb gut und

die Geschossgeschwindigkeit konstant.

Fluna Tec Special Coat folgte mit knappem

Abstand auf dem zweiten Platz und „2 in 1

Gun-Tuning“ von SchleTek landete, wie

man Tabelle 2 entnehmen kann, auf der

dritten Position. Keine Missverständnisse:

Das ist das Ergebnis dieses Einzelfalls und

jeder Schütze sollte eigene Versuche anstellen,

um herauszufinden, was für ihn

am besten funktioniert. Vielleicht sind Sie

mit BoreBlitz und Brunox Turbo bestens

bedient, wenn nicht, probieren Sie mal die

keramikhaltigen Waffenöle aus.

Rostschutz

60 caliber 4/2014

ersten Schüsse Unregelmäßigkeiten im

Laufinneren aus. Danach hält die Waffe je

nach Kaliber und Laufqualität 20 bis 60

Schuss eine gute Schussqualität mit guten

Gruppen. Daraus müssen wir schlussfolgern,

dass wir als Schützen zwei zweckverschiedene

Laufpflege-Aspekte zu berücksichtigen

haben: Die pure Laufreinigung,

um Ablagerungen im Lauf zu entfernen,

und die Konservierung, die dazu dient,

Korrosion zu vermeiden. Reinigen Sie nur,

wenn die Schussleistung abnimmt, aber

konservieren sie nach jedem Schießen!

Für wen ist der Ölschuss wichtig? Nicht für

Sportschützen, die vor dem Wettkampf

Probeschüsse machen können. Für Einsatzkräfte

und Jäger ist der erste Schuss

jedoch von eminenter Bedeutung. Viele

wagen es nicht mit einem gereinigten Lauf

zu schießen und sind dem Grundsatz treu,

nie mit einer „frischen“ Waffe zur Jagd zu

gehen. Generell gilt es festzustellen, dass

Die gute Leistung beim Ölschuss hat nur

einen Wert, wenn das Waffenöl auch vor

Korrosion schützt. Der Ausgangspunkt ist

ja, dass das Laufinnere geschützt und

trotzdem eine gute Schussleistung gewährleistet

ist. Wir unterzogen die nun

erprobten Mittel dem gleichen Salzwasser-

Bis jetzt hat der Autor nur ein Waffenöl gesehen,

dass kein Ammoniak hatte und gut Tombak

löste: KG-12. Hier wurde der Putzstock samt

Patch mehr als 10 Mal mit einem sehr

milden Waffenöl durch den Lauf

geschoben. Resultat? Noch immer

Tombak in Hülle und Fülle!


Rosttest

Prüftag 1 2 3 4 5 6 7

Prüfzeit 16 20 24 8 16 24 8 16 24 8 16 24 8 16 24 8 16 24 8

blank kein Schutz 0 2 2 3 3 4 4 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5

Schletek 2 in 1 Gun-Tuning 0 0 0 0 0 0 1 1 1 1 2 3 3 4 4 4 4 5 5

Fluna Tec Special Coat 0 0 0 0 0 0 1 1 1 1 2 2 3 3 3 4 4 4 5

KG Systems 4 Gun Oil 0 0 0 0 0 0 1 1 2 2 3 4 4 4 5 5 5 5 5

Remington Rem-Oil 0 1 1 2 2 2 3 4 4 4 5 5 5 5 5 5 5 5 5

Bore Blitz 0 0 0 0 1 1 1 2 2 2 3 4 4 4 5 5 5 5 5

ArchOil AR5500 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 1 1 1 1 1

ArchOil AR 4200 0 0 0 0 1 1 1 2 3 4 4 5 5 5 5 5 5 5 5

ArchOil AR 4400 0 0 0 0 0 0 1 1 2 2 3 4 4 4 5 5 5 5 5

Klever Guncer 0 0 0 0 0 0 0 1 1 2 2 2 2 2 3 3 4 4 5

0 kein Rost; 1 vereinzelte Rostfl eckchen; 2 leichter Rost, mehrere Flecken; 3 mäßiger Rost 30%-50% der Fläche; 4 mehr Rost als 50% der Fläche;

5 mehr als 90% bedeckt mit Rost

Sprüh-Dauertest, den wir schon vor über

einem Jahr bei 20 Waffenpflegeprodukten

anwandten. Hier gab es wenige Überraschungen.

Die meisten der erprobten Waffelöle

befinden sich im mittleren

Schutzbereich (siehe Tabelle 3). Das Öl,

das sehr enttäuschte, war das Remington

Rem-Oil. Die mit den anderen Ölen behandelten

Stahlscheiben fingen nach etwa 48

Stunden an, die ersten Rostflecken zu zeigen.

Somit brachten sie nicht die Leistung

der Sieger aus dem ersten Test (caliber

1/2013) und die Waffenöle Birchwood

Barricade, Brunox Lub & Cor und Klever

Gunex sind mit Abstand nach wie vor die

besten Rostschützer.

caliber Fazit

Es gibt nicht die „eierlegende Wollmilchsau“

für die Laufreinigung und Waffenkonservierung.

Bei der Beseitigung von Blei

kann auf die mechanische Arbeit nicht verzichtet

werden, denn chemisch wirken die

hier vorgestellten Mittel nicht wirklich. Es

gibt gute Mittel, um Tombak-Ablagerungen

zu beseitigen, die Wirksamsten sind aber

ammoniakhaltig, wodurch wiederum ein

letzter Reinigungsgang mit einem guten

Rostschutzmittel notwendig ist. Für die

Schützen, für die der erste Schuss absolut

akkurat sein muss, bilden die keramikhaltigen

Waffenöle eine prima Lösung. Dass bei

diesen Waffenölen der Rostschutz etwas

geringer ausfällt, spielt in der Praxis keine

wirklich große Rolle, wenn man innerhalb

einiger Wochen die Waffe wieder benutzt.

Text und Fotos: John Gerards

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MUNITION Die Neuheiten der SHOT Show 2014

patronenparade

Nachdem wir in der letzten caliber 3/2014 die wesentlichen Neuheiten des Waffenmarktes abgehandelt

haben, beschäftigen wir uns hier mit den Innovationen und Kuriositäten des Munitionssektors.

62 caliber 4/2014

Die Grundsatzfragen für jeden Waffenfreund

und Patronensammler lauten

alljährlich: Gibt es neue Kaliber, wie

neu sind sie wirklich und was können sie im

Vergleich zu bereits eingeführten Patronen?“

Dieses Jahr präsentierte Nosler seine

eigene Kreation mit dem Kaliber .26

Nosler. Nun ist eine Patrone mit 64 mm

Hülsenlänge und einem Geschoss in der

6,3-6,5 mm Kalibergruppe nicht unbedingt

neu. Auch die Hülsenmaße erinnern deutlich

an die .25-06 Remington. Allerdings

ist die .26 Nosler geringfügig größer und

hat eine etwas weiter vorgesetzte Schulter.

Mit den angegebenen Leistungsdaten von

1.040 m/s für ein 129 Grains AccuBond LR

Geschoss würden sich stolze 4.488 Joule

Energie an der Mündung ergeben und das

wäre in dieser Kalibergruppe sicher ein

Spitzenwert. Bei der Hülsenkapazität für

die .26 Nosler scheint den Werbefachleuten

aber ein kleiner Lapsus passiert zu

sein. Nach Berechnungen des deutschen

Ballistikers Hartmut Brömel (QuickLoad)

handelt es sich bei den angegebenen 93

Grains Wasser um das gesamte Volumen der

Hülse und nicht das Innenvolumen.

Sharps-Patrone für AR-Gewehr

Im letzten Jahr wurde die .25-45 Sharps

noch als Prototyp vorgestellt, die aus .223

Remington Hülsen umgeformt wurde. In

diesem Jahr waren die ersten Fabrikpatronen

von Federal zu sehen. Die Kaliberbezeichnung

der für die AR 15 Plattform

hergestellten Patrone setzt sich aus dem

zölligen Geschossdurchmesser .25, der Hülsenlänge

von 45 Millimetern und dem Namen

der Firma Sharps Rifle Company zusammen.

Das absolut größte Kaliber der

SHOT Show 2014 präsentierte die italienische

Firma TechnoFrame. Der Hersteller

von exklusiven Waffen- und Munitionskoffern

sowie Munitionsattrappen bietet die

deutsche 8,8 cm Flak Granate als originalgetreue

Nachbildung an. Gewicht, Kennzeichnung

und Maße sollen dem Original

entsprechen, nur das Innenleben ist bei

dieser Nachbildung völlig harmlos. Ein Kaliber,

das deutlich mehr Aufmerksamkeit

seitens der Hersteller erfährt, ist die .300

Blackout. Die kleine Patrone mit dem .30er

Geschossdurchmesser und dem Hülsenboden

der .223 Remington wird von vielen

Munitionsaussichten 2014: In der Wüste Nevadas

konnten anlässlich des „Media Day“ vor der SHOT

Show auch neue Munitionssorten ausprobiert

werden, was wir natürlich sehr gerne taten. Hier

zu sehen, die größte Patrone der gesamten

Messe in Gestalt der dekorativen 8,8 cm Flak des

italienischen Herstellers TechnoFrame.


Die .25-45 Sharps Patrone

für Selbstladegewehre

in AR-15-Bauart.

Die neue .26 Nosler (zweite von rechts), umrahmt von der (von links)

6,5-284 Norma, .264 Winchester Magnum und 7 mm Remington Ultra

Magnum (RUM).

kleinen und mittlerweile auch einigen großen

Herstellern wie zum Beispiel Fiocchi,

Barnes, Black Hills und Remington produziert.

Im Gespräch mit einem Vertreter von

Outback Ammunition, dem zivilen Zweig

der Australian Defense Industries, berichtete

dieser, dass man sich neben der bereits

bestehenden Standardproduktion

von .223 Rem. und .308 Win. für dieses

Kaliber entschieden hat, weil hier ein entsprechend

großes Potential am Markt erwartet

wird. Neben kompletter Munition

werden auch Hülsen in .300 Blackout von

diversen Herstellern wie Jageman, Silver

State Armoury oder ProGrade angeboten.

Murmeln aus Osmanien

Nachdem die Türkei in den letzten Jahren

mit einer ganzen Reihe ziviler Waffen auf

den Markt gekommen ist, folgt nun die

Munition. Die staatliche Makina Ve Kimya

Endustrisi, kurz MKE, bietet in den USA

über den Importeur ZQI Zenith Quest International

ihre Munition in den Kalibern

.223 Rem., .308 Win. und 9 mm Luger mit

den typischen Vollmantelgeschossen im

zivilen Markt an. Im Kaliber .223 Rem. wird

das SS109 Geschoss angeboten, das üblicherweise

einen harten Kern enthält. Es

bleibt abzuwarten, ob MKE-Munition in

den zivil verkäuflichen Variationen auch

auf dem europäischen Markt auftauchen

wird. Neben MKE hat die türkische Firma

Turac mit ihrem Markennamen Sterling

jetzt in der Türkei die Genehmigung, das

Kaliber 9 mm Luger Munition zu fertigen.

Turac ist seit Jahren auch in Europa für

Schrotmunition und Knallkartuschen bekannt,

so dass wir die neue 9 mm Luger

Munition sicher auch auf der IWA sehen

Die Türkei mischt nun auch

auf dem Munitionsmarkt mit.

Hier die 9 mm Luger Munition

mit dem Markennamen

„Sterling“ von Turac.

werden. Das Thema Kunststoffhülse war

auf der SHOT Show auch in diesem Jahr

wieder aktuell. Allerdings scheint keiner

so richtig damit Fuß fassen zu können. PCP

zeigt seine Munition in .308 nun seit drei

Jahren. Wurde in der Vergangenheit noch

von kostengünstigerer Fertigung gesprochen,

so hörte man in diesem Jahr nur

noch etwas von Gewichtsvorteilen beim

Einsatz in Hubschraubern. Eine größere

Serienfertigung und ein Produkt für den

zivilen Markt sind noch nicht erkennbar.

Dafür hat man mit der Marke Gorilla Ammunition

jetzt eine Linie für Munition mit

konventioneller Messinghülse auf den

Markt gebracht. Die Firma Polycase scheint

mit ihrer Kunststoffhülse im Kaliber 9 mm

kurz ein funktionierendes Produkt anbie-

Die .300 Blackout eine auf den Geschossdiameter .308“ aufgeweitete

.221 Remington Fireball, die in standardmäßige AR-15

Magazine für .223 Remington passt und mit schweren .308er

Geschossen auch als Subsonic-Laborierung gut funktioniert ist

nach wie vor stark im Kommen. Hier Hülsen diverser Hersteller.

Polycase Munition in 9 mm Luger

und 9 mm kurz mit

herkömmlichem

Rundkopfgeschoss

und ARX-Projektil.

63 caliber 4/2014


MUNITION Die Neuheiten der SHOT Show 2014

9x19 Munition mit Kunststoffhülse und giftgrünem

Projektil von Less Lethal Africa.

12,7x99 mm Patrone (.50 Browning Machine

Gun) mit markantem Kurzbahn-Frangible-Geschoss

von SNC/Simunition.

ten zu können. Diese Munition ist in den

USA über den Ladentisch zu haben. Allerdings

läuft dieses Kaliber für den Bereich

Selbstverteidigung eher in kleineren

Stückzahlen. Der Kunde kauft die Waffe

mit zwei Schachteln Munition und das

war’s dann. Die Kunststoffhülse in 9 mm

Luger war im letzten Jahr schon zu sehen

und hatte auch in diesem Jahr noch keinen

Bodenstempel. Offensichtlich ist man

hier, wie auch bei der Version im Kaliber

.223 Rem. immer noch im Prototypstadium.

Dafür hat Polycase jetzt Laborierungen

für zwei Frangible-Geschosse in 9 mm

Luger mit Messinghülse im Programm. Das

eine ist ein herkömmliches Rundkopfgeschoss.

Das andere, ARX genannte Geschoss

hat drei markante Auskehlungen

und soll dadurch eine deutlich gesteigerte

zielballistische Wirkung besitzen. Die Zerfallseigenschaften

des Geschosses werden

als vorteilhaft bei der Querschlägergefahr

Allegiance Ammo mit 9 mm

Luger Munition „Clean Strike“

mit Frangible Geschossen und

vor allem anscheinend völlig

neuartig gefertigten Hülsen.

im Fall einer Selbstverteidigung beschrieben.

Interessant ist, dass ein sehr ähnliches

Kurzbahngeschoss seit Jahren von

SNC/Simunition im militärischen Bereich

angeboten wird und die Rippen am Geschoss

hier die Drehzahl und damit die

Drall-Stabilisierung rasch reduzieren sollen.

Das taumelnde Geschoss hat dann

durch seinen höheren Luftwiderstand eine

geringere Reichweite. In diesem Jahr war

dieses Geschoss bei SNC/Simunition ebenfalls

als Frangible im Kaliber .50 BMG zu

sehen. Der Letzte in der Reihe der Kunststoffhülsen-Hersteller

ist Less Lethal Africa.

Hier verwendet man die Kunststoffhülse

im Kaliber 9x19 aber nur für das

Verschießen von nicht lethalen, dafür aber

giftgrünen Kunststoffgeschossen. Der

Gasdruck ist relativ niedrig und eine

Selbstladefunktion der Waffe ist nicht gefordert.

So kommt man auch mit der

Kunststoffhülse gut aus. Bemerkenswertes

gab es bei Allegiance Ammunition zu

beobachten. Die Muster der neuen Clean

Strike Munition, eine 9 mm Luger Patrone

mit Frangible Geschoss, waren in sehr eigentümlichen

Hülsen geladen. Das ganze

hintere Ende der Hülse wies nicht die übliche

Form wie bei gedrehten Auszieherrillen

auf. Mit den sehr runden Übergängen

und ohne scharfe Kanten sah es viel mehr

nach einem Fließpressen oder Kaltverformen

der Rille aus. Vielleicht sehen wir hier

Hülsen, die mit einer neuen Fertigungsmethode

hergestellt wurden? Leider gab

es keinen Bodenstempel, der eventuell

Aufschluss auf den Hersteller gegeben

hätte. Beim amerikanischen Großhändler

Herter’s fanden wir einen alten Bekannten

wieder. Die Firma, die wie andere Großhändler

weltweit unter ihrem Namen Munition

für sich produzieren lässt, legte bei

CCI die 9x19 mit Alu-Hülse und blau kunststoffbeschichtetem

Bleigeschoss aus den

Comeback: Herter’s lässt aus

Kostengründen die 9x19 mit

Alu-Hülsen und kunststoffbeschichteten

Geschosse von

CCI wieder aufleben.

64 caliber 4/2014

Munitions-Marketing: .40 S&W und .45 ACP Munition von „2nd Ammendment

Ammunition“. Ein Teil des Verkaufserlöses dieser Patronen

im Zeichen des „zweiten Verfassungszusatzes“ der USA kommt Organisationen

zugute, die für ein liberales Waffenrecht kämpfen.


„Train & Defend“ Munition von Winchester. Links

die Trainingsvariante, rechts die Einsatzmunition.

70er Jahren wieder auf. Dem Vernehmen

nach ist der Grund hierfür eine günstigere

Munition durch die Einsparung des Tombakmantels

oder einer Verkupferung.

Kupfer-Kämpfer

Der Trend zu Kupfergeschossen ist trotzdem

ungebrochen. Barnes hat diverse

neue Laborierungen mit Kupfergeschossen

im Programm und für die .300 Blackout

speziell ein 120 Grains TAC-TX BT

Geschoss entwickelt. Lehigh Defense, bekannt

für seine aufwendig spanabhebend

gefertigten Kupfergeschosse, hat sich unter

anderem des Kalibers 300 Whisper angenommen

und bietet ein dreifach geschlitztes

Hollowpoint Geschoss an, in

dem ein .17“er Teilmantelgeschoss sitzt.

Neben der Fragmentierung in einen Restkörper

und drei Splitter wirkt dann noch

das kleine Teilmantelgeschoss. Irgendwie

erinnert die Patrone ein bisschen an eine

MIG 21. Die Firma Liberty hat sich ebenfalls

mit ihrer Civil Defense Linie den sehr

leichten Kupfergeschossen verschrieben.

Markenzeichen ist hier das Vernickeln von

Hülse und Geschoss. Allerdings drängt

sich bei den angegebenen technischen Daten,

nach denen in der 9x19 ein 50 Grains

Geschoss auf 610 m/s beschleunigt werden

soll, doch die Frage nach dem Gasdruck

auf. Die Vereinigten Staaten haben zwar

analog zur CIP die SAAMI, die Abmessungen

und Gasdrücke festlegt, allerdings ist

dies mehr informativ und jeder Hersteller

ist selber verantwortlich. Eine staatliche

Prüfung gibt es nicht; im Schadensfall beschreitet

man den Klageweg. Duplex-

Patronen sind nicht wirklich neu. Aber in

10 mm Auto habe wir sie noch nicht gesehen.

Neben seinen gängigen Patronen mit

einzelnen Geschossen hat die Firma Double

Tap die Größe der 10 mm Auto Hülse

ausgenutzt und hinter ein 135 Grains

Hohlspitzgeschoss noch eine 90 Grains

Bleirundkugel geladen. Da bekommt der

Name „Double Tap“ (doppeltes Anklopfen)

gleich eine ganz neue Bedeutung. Ganz

ohne Kupfer hat Cor-Bon seine Urban Response

genannte Patrone entwickelt. Das

mit einem dünnen Tombakmantel und einem

weichen Bleikern ausgestattete 55

Grains schwere Hohlspitzgeschoss wird auf

rund 880 m/s beschleunigt und erreicht so

etwa 1.400 Joule. Wie der Name schon

suggeriert, soll es für den Einsatz im städtischen

Bereich, also für Wohnwagenparks,

Apartmentkomplexe und ähnliches

gedacht sein, bei dem eine gute Wundballistik

ohne große Querschlägerbildung gewünscht

ist.

Training & Einsatz

Während Remington eher Produktpflege

betreibt, hat Winchester ein paar neue

Produkte auf den Markt gebracht. Eher

langweilig ist eine Flachkopf- und eine

Hohlspitzpatrone im Kaliber .45 ACP mit

der Bezeichnung Win1911. Nomen est

Omen, ist sie für die Colt 1911 gedacht und

soll mit 1911ern störungsfrei funktionieren.

Vom Konzept ähnelt sie der neuen

Train & Defend Linie, die in den Kalibern

9 mm kurz, 9 mm Luger, .38 Spec. und .40

S&W angeboten wird. Hier werden jeweils

eine Trainingspatrone und eine Einsatzpatrone

mit identischen ballistischen Kennwerten

und Treffpunktlage angeboten.

Während die Trainingsvariante ein gekapseltes

Geschoss und eine bleifreie Zündung

aufweist, hat die Defense-Version

eine vernickelte Hülse für eine noch bessere

Zuführung und ein Hohlspitzgeschoss.

Beim Media Day konnten wir beide Munitionssorten

im Kaliber 9 mm Para live aus-

Zweimal Anklopfen: 10 mm Auto „Duplex“ oder „Multiball“ (links) mit zwei Geschossen in einer Hülse

ein 135 grs. Hollow Point-Projektil und eine 90 grs. Bleikugel von Double Tap.

MIG 21 lässt grüßen: .300 Whisper mit dreifach geschlitztem

Hohlspitzgeschoss, in dem wiederum ein

.17er Teilmantelprojektil sitzt, von Lehigh Defense.

65 caliber 4/2014


MUNITION Die Neuheiten der SHOT Show 2014

.45 ACP „Multiple Impact Bullet“ Munition mit

drei mit einer Schnur verbundenen

Projektil-Komponenten, die im Flug

miteinander verbunden bleiben, von Multiple

Impact Technologie.

probieren. Beim Verschießen eines wechselweise

mit der einen und der anderen

Munitionssorte geladenen Magazins, waren

weder im Rückstoß noch in der Treffpunktlage

Unterschiede zu bemerken.

Speziell für den in den USA boomenden

3-Gun-Action-Schießsport hat Winchester

die gleichnamige 3-Gun-Munitionslinie

auf den Markt gebracht. Mit bleifreier Zündung

und gekapseltem Geschoss in den

Kalibern 9x19, .40 S&W, .45 ACP und 5,56

trägt sie den gesundheitlichen Aspekten

Rechnung. Interessant, dass Winchester

das Büchsenkaliber statt mit der gängigen

Kennung .223 Rem. mit der Bezeichnung

5.56 versieht. Schaut man im Katalog

nach, finden sich dort drei zivile Laborierung

mit 5.56 bezeichnet und sechzehn als

223. Soviel zu den Gerüchten, bei .223

Rem. und 5,56 x 45 würde es sich um zwei

unterschiedliche Kaliber handeln. Nach

der CIP Synonymliste (Stand 2011) darf

das Kaliber .223 Remington mit 5,56x45

bezeichnet werden.

An die Leine gelegt

Das wirkliche munitionstechnische Highlight

der SHOT Show bot die Firma Multiple

Impact Technologie. Vor zwei Jahren war

sie noch auf der SHOT Show und suchte

nach Investoren für ihre Idee von drei mit

einer Schnur verbundenen Geschossen. In

diesem Jahr waren sie da und hatte mehr

als nur Bilder und Computeranimationen.

Das Multiple Impact Bullet in den Kalibern

45 ACP und 12GA war Realität. Das Geschoss

besteht aus drei Teilen und wird in

der Hülse gehalten. Nach dem Abschuss

treibt der Luftwiderstand und bei gezogenen

Läufen die Rotation die drei Teile auseinander.

Durch den Faden bleiben die drei

Teile verbunden und fliegen mit einem Abstand

von maximal 14“ (35 cm) gemeinsam

dem Ziel entgegen. Nach der Animation

sieht das dann aus wie ein Propeller. In

der Realität wird es wohl eher eine beliebige

dreidimensionale Anordnung haben.

Bei der Flintenausführung befindet sich

zusätzlich noch ein mittig eingesetztes

Geschoss, das allerdings unabhängig von

den anderen drei Fragmenten fliegt. Es

gibt die Patronen auch in einer „Less

Lethal“-Version, bei der die Geschossteile

aus leichterem Material (Zink, Kupfer) gefertigt

und mit einem stärkeren Faden verbunden

werden. Die Geschwindigkeit soll

auch nicht so hoch sein. Wie viel weniger

tödlich dieses Ensemble dann ist, mag dahingestellt

bleiben. Wie in unseren Bildern

von originalen Patronen zu erkennen

ist, sind die Geschosse sehr filigran gefertigt

und quasi handgeknüpft. Bei einem

Verkaufspreis von 5 Dollar pro Schuss (.45

ACP) wird diese Patrone wohl auch kein

häufig gesehener Gast auf Schießständen

sein. Soweit unser Bericht über die munitionstechnischen

Neuheiten und Besonderheiten

der SHOT Show 2014. Gespannt erwarten

wir, was die SHOT Show 2015

bringen wird.

Text und Fotos: Axel Manthei

Das gleiche Prinzip wird auch bei

Flintenmunition im Kaliber 12

angewandt.

66 caliber 4/2014


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AUSRÜSTUNG

Maxpedition Xantha, Zafar, Agent Kit Bag, Concealed Carry Pouch

Tims Transportlösungen

68 caliber 4/2014

Der Einfallsreichtum des Chinesen Tim Tang, Gründer und Chef von

Maxpedition, scheint keine Grenzen zu kennen, zeigte das US-Erfolgsunternehmen

auf der SHOT Show 2014 doch rund 30 Neuheiten.

Tims Transportlösungen: Neuer Maxpedition

Rucksack „Zafar“ auf dem Rücken und

neue „Concealed Carry Pouch JK-2“ am Gürtel

beide ultrarobust und praxistauglich.

dellreihen „Versipack“ und „Gearslinger“

zu echten „Klassikern“ in der Waffenwelt

entwickelt haben. In diesem Sinne ist man

auch stolz auf die „strategische Allianz“ mit

dem Schießausbildungszentrum „Tactical

Firearms Training Team“ (TFTT) von Max Joseph,

das in Huntington Beach, Kalifornien,

beheimatet ist (siehe auch: www.TFTT.com).

Rahmen-Rucksack

Aus der Vielzahl der Neuheiten von Maxpedition

suchten wir uns vier Produkte aus,

Vielleicht macht der unbegrenzt-freie

Blick auf den endlosen Pazifik so erfinderisch?

Denn der Firmensitz von

Maxpedition befindet sich in Palos Verdes,

Kalifornien, einer hoch gelegenen Halbinsel

in der Bucht von Santa Monica südlich

von Los Angeles. Diese malerische Küstenregion

ist beliebtes Ausflugsziel für Surfer

und Touristen. Dort entwickelt Tim Tang

und seine Crew die innovativen, oftmals

auf den behördlichen und zivilen Waffenträger

zugeschnittenen Transportmittel

und Ausrüstungsteile, wobei sich die Modie

wir bereits vor der offiziellen Markteinführung

über einen längeren Zeitraum

ausprobieren konnten. Sechs Rucksäcke

klassischer Bauart für die traditionelle

Trageweise führt das kalifornische Unternehmen

bereits im Programm, die nun

durch die neuen Modelle „Xantha“ und

„Zafar“ ergänzt werden. Die beiden Neulinge

in zwei unterschiedlichen Größen

mit Fassungsvermögen/Volumina von 32

Litern und 28 Litern unterscheiden sich

von den bisher bekannten Maxpedition-

Rucksäcken vor allem dadurch, dass sie im

Inneren mit einem Tragegestell ausgerüstet

sind. Die integrierten Komponenten

aus Polymer-Kunststoff mit Leichtmetall-

Streben sorgen für maximale Stabilität bei

schwerer Beladung, sind dabei aber leichter

als die klassischen, äußeren Tragegestelle

von Outdoor-Rucksäcken. Das große

Modell „Xantha“ wiegt leer etwa 1,7 Kilogramm

und besitzt die Dimensionen: 90

cm (Höhe) x 44,5 cm (Breite) x 30,5 cm

(Tiefe). Der etwas kleinere „Zafar“ wiegt

rund 100 Gramm weniger und ist bei identischer

Breite und Tiefe nur 55 cm hoch.

Im Weiteren beschäftigen wir uns detailliert

mit den Ausstattungsmerkmalen des

größeren Rucksacks, die mit denen des

maßstabsverkleinerten Zafar identisch

sind. Die beiden hauptsächlichen Stauräume

für Bekleidung, Ausrüstung und

Alltagsutensilien liefern das Hauptfach

(mit den Innenmaßen 53,4 cm Höhe x

26,5 cm Breite x 13 cm Tiefe) sowie das

aufgesetzte Frontfach. Die Innenräume

beider Fächer sind sinnvoll in weitere Aufnahme-Möglichkeiten

für Equipment unterteilt

und praxisgerecht gestaltet. So

gewährt das Hauptfach Zugriff auf das integrale

Tragegestell und besitzt ein Fach

für ein typisches Drei-Liter-Trinksystem

(mit Durchgang für den Trinkschlauch,

wahlweise links oder rechts) sowie eine

großzügig dimensionierte Verwahrtasche

aus Netzgewebe mit Reißverschluss. Das

üppig bemessene Frontfach weist im Inneren

zwei 13 cm x 10 cm große Netzgewebetaschen,

die ideal für die Aufbewahrung

von Dokumenten sind, sowie eine größere

15 cm x 13 cm Netzgewebetasche mit


ausgestattete Tasche aus Mikroflies für die

Sonnenbrille (oder auch andere Gebrauchsgegenstände).

Die Rucksäcke kosten

321,25 Euro („Xantha“) oder 300 Euro

(„Zafar“) und es gibt sie in den Farben:

Schwarz, Olivgrün, Khaki, Graugrün („Foliage

Green“) und Khaki mit grünen Akzenten

(„Khaki Foliage“).

Nicht nur für Agenten

Die beiden unterschiedlich großen Rucksäcke „Xantha“ und „Zafar“ mit 30 und 28 Litern Volumen sowie

integralem Tragegestell im Rückenteil sind in der durchdachten Ausstattung identisch.

Reißverschluss und Schlüsselhalterung

(kurze Leine mit Kunststoff-Karabinerhaken)

auf. Auf der äußeren Frontfläche des

Rucksacks befinden sich sechs Reihen mit

je fünf MOLLE Schlaufen sowie eine 10 cm

x 7,5 cm große Klettfläche für die Anbringung

von Zusatzausrüstung und den populären

„Patches.“ Die dreidimensionale

Polsterung mit luftdurchlässigem Netzgewebe

auf dem Rückenteil sowie am bei Bedarf

abnehmbaren, längenverstellbaren

Hüft-Gurt (mit zwei zusätzlichen Staufächern

mit Reißverschlüssen) sorgt für hohen

Tragekomfort, auch wenn der „Xantha“

prall gefüllt ist. Auf den Seiten bietet

der Rucksack jeweils eine Halterung für

Trinkflaschen, eine große Vertikaltasche

mit Reißverschluss sowie zwei Kompressionsriemen

mit Schnellverschluss-Klick-

Schnallen. Der äußere Rucksackboden

wird durch abriebfesten „Hypalon“

Kunststoff verstärkt und mittels zwei einstellbarer

Schlaufen kann beispielsweise

eine Isomatte befestigt werden. Gelungen

sind weitere Ausstattungsmerkmale

wie der sehr stabile Tragegriff auf der

Oberseite, eine Druckknopf-Sicherung für

den Reißverschluss, mit der das Hauptfach

vor unbeabsichtigtem Öffnen gesichert

und Fremdzugriff erschwert werden

kann, oder die von oben leicht und

schnell zugängliche, mit Reißverschluss

Ebenfalls in zwei Größen steht eine weitere,

neue Maxpedition Transportlösung in

Gestalt der „Agent Kit Bag“ und „Handler

Kit Bag“ zur Verfügung. Diese beiden,

Schulterumhängetaschen (mit zusätzlichen

Handtragegriffen an drei Positionen)

für Werkzeuge aller Art sind im Design

deutlich von den nostalgischen Ärztetaschen

inspiriert, dabei aber auf maximale

Robustheit ausgelegt. Die „Agent Kit Bag“

wiegt leer etwa 1,6 Kilogramm und weist

folgende Maße auf: 62 cm (Länge) x 37 cm

(Breite) x 36 cm (Höhe). Das Hauptfach

(43 cm L x 27 cm B x 27 cm H) fasst 15,4

Liter und wird im geöffneten Zustand von

einem eingearbeiteten Metallrahmen offen

gehalten, was den Zugriff auf den Inhalt

Der neue Maxpedition „Xantha“ Rucksack macht

im urbanen Großstadtleben eine gute Figur,

eignet sich aber selbstverständlich auch für Naturausflüge

und kann Ausrüstung für bis zu drei

Tage aufnehmen.

Die Rückenpolsterung lässt dank der einzigartigen

3D-Struktur entstehende Feuchtigkeit verdampfen.

Der abnehmbare Hüft-Gurt ist mit zwei Taschen

für kleine Utensilien bestückt, auf die man sofort

Zugriff hat, auch wenn der Rucksack auf dem

Rücken bleibt.

Die „Agent Kit Bag“ im Stile einer nostalgischen

Ärztetasche ist modern, stabil und bietet jede

Menge clever aufgeteilten Stauraum sowie unterschiedliche

Tragemöglichkeiten.

69 caliber 4/2014


AUSRÜSTUNG

Maxpedition Xantha, Zafar, Agent Kit Bag, Concealed Carry Pouch

70 caliber 4/2014

erleichtert. Der Innenraum mit großen Seitenfächern

(37 x 20 cm sowie 37 x 21,5 cm),

eines davon aus Netzgewebe und mit zwei

Schnallen verschließbar, mehrfach abgenähten

und untereilten Elastikbändern an

den Stirnflächen sowie zwei D-Ringen bietet

jede Menge Platz für Utensilien aller

Art. Eines der Elastikbänder ist so unterteilt,

dass es beispielsweise auch locker

drei AR-15 Magazine aufnehmen kann.

Auch hier sind die Details wieder stimmig:

Drei unterschiedlich dimensionierte, mit

Reißverschlüssen ausgestattete Außentaschen

sind ideal für die Unterbringung

kleinerer Ausrüstungsgegenstände oder

von Dokumenten. Die große Außentasche

auf der Rückseite ist mit einer innen liegenden

Klettfläche ausgestattet, die mit

dem Zubehör aus der reichhaltigen „Interior

Modularization Hoop-&-Loop“ aufgerüstet

werden kann. Eine der kleineren

Außentaschen auf der Vorderseite besitzt

drei aufgesetzte Reihen mit je drei MOLLE

Hier die größere JK-2 mit einer Glock G17 Dienstpistole

im Einsatz. Ideal für verdeckte Ermittler

und Polizeibeamte in Zivil, weil die Gürteltaschen

vermuten lassen, dass man beispielsweise moderne

elektronische Helferlein mit sich trägt.

Diskrete Alternativen: Anstatt Holster traditioneller Machart kann man auch diese „Concealed Carry

Pouches“ in zwei Größen am Gürtel tragen. Links das Modell JK-1, rechts das Modell JK-2.

Schlaufen. Der Boden der „Agent Kit Bag“

ist wiederum durch widerstandsfähigen

Kunststoff verstärkt. Eine dank Klettverschluss

bei Nichtgebrauch eng anliegende

Schlaufe auf der äußeren Rückseite kann

dazu genutzt werden, um die Tasche über

den ausziehbaren Bügelgriff eines Rollkoffers

zu hängen, was auf Reisen ungemein

bequem und hilfreich sein kann. Die

„Agent Kit Bag“ wechselt für 236,25 Euro

den Besitzer. Die kleinere „Handler Kit

Bag“ liegt im Preis bei 212,50 Euro. Farben:

Schwarz, Khaki und „Khaki Foliage.“

Diskretion am Gürtel

Die kleinsten der neuen Maxpedition

Transportmittel, die wir ausprobierten,

sind die „Concealed Carry Pouches“ JK-1

und JK-2. Hierbei handelt es sich um diskrete

Alternativen zu klassischen Gürtelholstern

aus Leder, Kydex oder Nylon für

die verdeckte Trageweise von Pistolen und

Revolvern. Das Modell JK-1 ist für kleine

bis mittelgroße und das Modell JK-2 auch

für ausgewachsene Faustfeuerwaffen gedacht.

Die Position der Waffe und eines

Ersatzmagazins im Inneren kann man im

Rahmen der beengten Räumlichkeiten

selbst bestimmen, weil die längenverstellbare

Halteschlaufe für die Pistole und die

flexible Halteschlaufe für den zusätzlichen

Patronencontainer auf der gesamten Innenfläche

der Tasche mittels Klett befestigt

werden. Lässt man eine innere Manipulationsschlaufe

zwischen den beiden

Reißverschlüssen (mit zusätzlichen Verlängerungsriemen)

hervorlugen, ist eine

noch schnellere Zugriffsbereitschaft gewährleistet,

weil man die Tasche in einem

Ruck aufreißen kann. In einer kleinen

Fronttasche kann man weitere nützliche

Alltagsdinge unterbringen. Die eng anliegende,

stramme Gürtelschlaufe auf der

Taschenrückseite passt für Gürtelbreiten

von bis zu 2,5“ (63,5 mm). Alternativ kann

die Tasche aber auch mit den Maxpedition

„TacTie“ Befestigungsbändern (MALICE

Clips) an Rucksäcken und Umhängetaschen

mit MOLLE (Modular Lightweight

Load-Carrying Equipment) beziehungsweise

PALS (Personal Attachment Ladder

System) Geflecht angebracht werden. Die

JK-1 Concealed Carry Pouch kostet 52,50

Euro, die JK-2 Version für größere Waffen

57,50 Euro. Erhältliche Farbtöne identisch

mit denen der neuen Rucksäcke. Hochwertige

YKK-Reißverschlüsse, eine insgesamt

sehr ansprechende Materialverarbeitung

sowie saubere Nähte und Verstärkungen

an relevanten Stellen gehören zum Standard,

den Maxpedition so populär und erfolgreich

gemacht hat.

Text: Stefan Perey

Fotos: Uli Grohs

caliber-Kontakt

Modi’s Knives and Gear, Innungsstraße 6

50354 Hürth, Telefon: +49-(0)2233-9666-052

Fax: +49-(0)2233-9666-054

www.maxpedition.de, www.modisknivesandgear.de

office@modisknivesandgear.de sowie

www.maxpedition.com


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SCHIESSPRAXIS Disziplin des Monats Teil 24

Je 25 Schuss gibt man in der DSU K13 Mehrdistanzdisziplin

auf die beiden Symbolscheiben ab,

wobei oftmals typische Großkaliber-Sportwaffen

wie eine Les Baer 1911 Premier II in .45 ACP

(oben) oder ein Smith & Wesson M 686 in .357

Magnum (unten) verwendet werden.

72 caliber 4/2014

DSU K13

Mehrdistanz

Mit „K1“ haben wir bereits eine Mehrdistanz-Disziplin der Deutschen

Schießsport Union (DSU) vorgestellt. Erheblich anspruchsvoller und

trainingsintensiver ist „K13“.

In diesem Mehrdistanz-Fertigkeitsschießen

agiert der Schützen auf den

fünf Entfernungen: 5, 10, 15, 20 und

25 Meter auf zwei nebeneinander aufgehängten,

speziellen DSU „a2“ Symbolzielscheiben.

Grundsätzlich wird die Waffe mit

fünf Patronen geladen. Gestartet wird auf

der kürzesten Distanz im Kniend-Anschlag,

innerhalb von zehn Sekunden werden fünf

Schuss auf das innere Rechteck der linken

Scheibe abgegeben. In dieser Anschlagsposition

müssen beide Knie deutlich vor

der Entfernungsmarkierung den Boden

berühren. Auf der identischen Entfernung

werden nochmals fünf Schuss auf das gleiche

Symbol gefeuert, diesmal allerdings

im Stehend-Anschlag in nur fünf Sekunden.

Es folgt die Rückverlegung auf die 10

Meter-Distanz, von hieraus werden wiederum

im Knien weitere fünf Schuss in lediglich

fünf Sekunden in Richtung des inneren

Rechtecks geschickt. Sollten sich bis

dahin versehentlich Schüsse ins Tontaubensymbol

der Scheibe verirrt haben, so

sind diese Einschusslöcher aus Gründen

der sauberen Auswertung nun abzukleben.

Denn es werden auf gleicher Entfernung

von 10 Metern im Stehen fünf weitere

Schüsse in zehn Sekunden, diesmal gewollt

und fokussiert in das Symbol der

Wurfscheibe (Tontaube) abgegeben. Weiter

zurück auf 15 Meter, wird nochmals das

Tontaubensymbol anvisiert, um fünf Schuss

innerhalb von zehn Sekunden im Kniend-

Anschlag folgen zu lassen. Bis hierhin

wurden insgesamt 25 Schuss auf die linke

Scheibe verfeuert. Erst jetzt folgt der

Wechsel auf die rechte DSU „a2“ Symbolscheibe,

um die nächsten 25 der total 50

Schuss auf die Reise ins Ziel zu schicken.

Auf 15 Meter verweilend, werden stehend

fünf Schuss in zehn Sekunden in das mittlere

Rechteck gefeuert. Es folgt der nächste

Rückzug um weitere fünf Meter nach hinten

auf die 20 Meter-Linie, um von dort aus erst

kniend dann stehend jeweils innerhalb von

zehn Sekunden die obligatorischen fünf

Schuss in das Mittelrechteck zu setzen. Die

letzte Position ist dann auf 25 Meter erreicht

und der Komplettdurchgang wird

hier abgeschlossen, indem der Schütze versucht,

liegend und stehend jeweils in 15

Sekunden nochmals je fünf Schuss im mittleren

Rechteck zu platzieren. Jeder Durchgang

wird mit einem Timer neu gestartet.

Qual der Wahl

Genutzt für dieses abwechslungsreiche

Fertigkeitsschießen mit den drei Anschlagsarten

Stehend, Kniend, Liegend

können Pistolen und Revolver mit Lauflängen

von minimal 3“/76 mm bis maximal

8 3/8“/213 mm sowie Kimme und Korn

oder Leuchtpunktvisier, sinnvoll unterteilt

in gängigen Kalibern. Bei den Pistolen

entdeckt man nicht weniger als sieben Kalibergruppen:

.22 Long Rifle/.22 Winchester

Magnum (Gruppe 1), 9mm Luger/9x21

(Gruppe II), .45 ACP (Gruppe 3), .357 SIG,

9x23, .38 Super Auto und .40 S&W (Grup-


pe 4), 7,62 mm Tokarev, 7,63 mm Mauser,

7,65 mm Parabellum und .30 Carbine

(Gruppe 5), .357 Magnum, 10 mm Auto

und .41 Action Express (Gruppe 6) sowie

.44 Magnum und .45 Winchester Magnum

(Gruppe 7). Bei den Revolvern wird es mit

vier Kalibergruppen etwas übersichtlicher.

Bezeichnung der Disziplin

Sportbund

Waffenart

Kaliber

Entfernung zur Scheibe

Schusszahl und Zeiten

Anschlagsart

DSU K13 Mehrdistanz Details im Kurzüberblick

K 13 Mehrdistanz Kurzwaffe

DSU Deutsche Schießsport Union

Wertungsklassen jeweils getrennt nach Pistole oder Revolver, offene Visierung.

Jeweils getrennt nach Pistole oder Revolver, Leuchtpunkt Visierung.

Jeweils getrennt nach Kaliber.

bis einschließlich Kaliber .44 Magnum und .45 ACP

Entfernungen 5, 10, 15, 20, 25 Meter, beginnend auf 5 Meter

Ablaufschema:

Linke Scheibe = Start der Übung

Entfernung Stellung Schusszahl Zeit Ziel

5 m kniend 5 Schuss 10 Sek. inneres Rechteck

5 m stehend 5 Schuss 5 Sek. inneres Rechteck

10 m kniend 5 Schuss 5 Sek. inneres Rechteck

(eventuelle Treffer im Tontaubensymbol abkleben, wegen Auswertung!!)

10 m stehend 5 Schuss 10 Sek. Tontaubensymbol

15 m kniend 5 Schuss 10 Sek. Tontaubensymbol

Rechte Scheibe

Entfernung Stellung Schusszahl Zeit Ziel

15 m stehend 5 Schuss 10 Sek. mittleres Rechteck

20 m kniend 5 Schuss 10 Sek. mittleres Rechteck

20 m stehend 5 Schuss 10 Sek. mittleres Rechteck

25 m liegend 5 Schuss 15 Sek. mittleres Rechteck

25 m stehend 5 Schuss15 Sek. mittleres Rechteck

Wie oben beschrieben

Waffen-und Munitions-Beschränkungen

Waffenbeschränkung

Visierung:

Pistole oder Revolver, offene Visierung

Pistole oder Revolver, Leuchtpunkt Visierung

Kompensatoren sind nicht zugelassen

Munitionsbeschränkung

Es können Fabrikpatronen und wiedergeladene Patronen verwendet werden.

Wiedergeladene Patronen müssen in der Leistung dem jeweiligen Kaliber

entsprechen.

caliber-Tipp für vorgeschriebenes und sinnvolles Zubehör

Vorgeschriebenes

Wie immer natürlich der übliche Gehörschutz und die Schutzbrille, wenn nicht

eh eine Schießbrille getragen wird.

Sinnvolles

Reservemagazine und Speedloader, eventuell Holster

Die kontrastreiche DSU Symbolscheibe „a2“ mit

der oberen, kreisrunden Tontaube (Durchmesser

110 mm) mit weißem Zentrum (50 mm). Im

Zentrum das innere Rechteck (106x68 mm) mit

weißem Punkt (20 mm). Um das Innenrechteck

ist das mittlere Rechteck mit einer grünen Rahmenlinie

angeordnet (265x170 mm).

Auch hier die erwähnten Randfeuerkaliber

in Gruppe 1, .38 Special/9x19 (Gruppe 2),

.357 Magnum (Gruppe 3) sowie .41 und

.44 Magnum (Gruppe 4). Die Waffen dürfen

mit überlangen PPC/Bianchi-Cup-Griffen

oder Magazintrichtern aus gestattet

sein, um den Liegend-Anschlag zu vereinfachen.

Auch die Verwendung von Holstern

ist erlaubt, die aber nur beim Transport

der ungeladenen, entspannten Waffe

von Position zu Position hilfreich sind.

Beim Start wird die Waffe nicht aus der

Tragevorrichtung gezogen, denn die

Durchgänge beginnen immer aus 45-Grad-

Voranschlag. Es können Schnelllader oder

Magazine verwendet werden, wobei zwei

Exemplare ausreichend sind. Am Gürtel

getragene Ladebretter oder Munitionsbeutel

haben sich ebenfalls bewährt. Die

kleinen Trefferflächen der Symbolscheiben

in Relation zu den Zeitvorgaben verlangen

eine gehörige Schießfertigkeit und

Präzision vom Schützen. Hierbei bleibt es

den persönlichen Präferenzen überlassen,

ob man die Waffe/Visierung auf Fleck oder

auf „drei Fingerbreit“ Hochschuss eingeschossen

und justiert hat.

Text und Fotos: Hermann Jansen

caliber-Kontakt

Weitere Informationen erhält man bei:

Deutsche Schießsport Union e.V., Bundesverband für

Sportschießen, Stierweg 54, 56575 Weißenthurm

Telefon: +49-(0)2637-2347, Fax: +49-(0)2637-2616

www.d-s-u.de, info@d-s-u.de

73 caliber 4/2014


FORUM

Im caliber-Forum kommen

unsere Leser zu Wort.

Sagen Sie Ihre Meinung, stellen

Sie Fragen, nehmen Sie Kontakt

zu anderen Schützen und

Wiederladern auf!

Die Redaktion behält sich vor,

Zuschriften zu kürzen.

Die Anschrift für Leserbriefe:

Stefan Perey

Redaktion caliber

Luxemburger Straße 305

D-50939 Köln

Fax +49 221 94198899

e-mail: stefan.perey@

vsmedien.de

Handladungen für

STI Steelmaster

Liebes caliber-Team,

für meine STI Steel Master in

9 mm Luger suche ich eine

Laborierung, die ich für das

IPSC Schießen nutzen kann.

Verwenden wollte ich das

Hornady HAP JHP TC 121 grains

Geschoss und das Vihtavuori

Treibladungsmittel 3N37 bei einer

Patronengesamtlänge (OAL)

zwischen 31,0 mm und 31,5 mm.

Ich habe schon mit 124 grains

Ogive-Geschossen probiert, bin

aber leider zu keinem brauchbaren

Ergebnis gekommen, was

die Präzision sowie die Kompensatorwirkung

betrifft. Die Ladungen

müssen nicht zwingend

den IPSC- Major Faktor erreichen,

sollten aber eine gewisse

Kompensatorwirkung erzielen.

Vielleicht können Sie mir da

weiter helfen?

Herr R.S. per mail

Die Redaktion:

Die STI Steelmaster, die den

Titel der 7-8 2009 Ausgabe

schmückte, ist eigentlich für

das schnelle Schießen auf

Stahlplatten wie bei der Steel

Challenge oder aber den Klappfallscheiben

beim BDS zugeschnitten.

Weil die meisten IPSC

Schützen in der Open Division

aber die punkteträchtige Major

Power Factor Laborierung anstreben

und diese aus dem kurzen

4,4“ (112 mm) Lauf innerhalb

der gesetzlich zulässigen

Gasdruckgrenzen kaum zu erreichen

sind, haben wir uns bei

der Wahl der damaligen Laborierungen,

die Sie nebenstehend

in einer übersichtlichen

Tabelle finden, auf softe Minor

Power Factor Handladungen beschränkt.

Wenn Sie bei dem exzellenten

Hornady Geschoss mit

121 Grains bleiben möchten,

sollten Sie einmal Ladungen

von 6,0 bis 6,8 Grains Vihtavuori

3N37 probieren. Dabei sollten

die Patronenlängen nicht unter

30,0 Millimeter liegen, weil ansonsten

das Risiko besteht, dass

der Gasdruck den zulässigen

Wert übersteigt. Da Sie nicht

den IPSC Major Faktor für ihre

Laborierungen anpeilen, können

Sie auch auf leichtere Geschosse

setzen, um die Kompensatorwirkung

zu erhöhen.

Gerade die von zahlreichen

Herstellern in unterschiedlichen

Geschosskonfigurationen

zu meist günstigen Preisen angebotenen

115 Grains Geschosse

bieten ein breites Betäti-

Schußleistung der STI Steel Master in 9 mm Luger

Geschoß-Gewicht-

Hersteller-Typ-Form-Dia

Laborierung-Menge

(grs.)-Hersteller-Sorte

OAL

in mm

v 2

in m/s

v 2

-Diff.

in m/s

Faktor

Präzision

in mm

Bemerkungen

zu den Laborierungen

95 Magtech JSP TC.355“ Magtech Fabrikp. 26,8 397,3 16,8 123,8 55,0 gute Kompwirkung für Fabrikp.

100 S&B JSP TC .355“ S&B Fabrikp. 27,3 384,0 20,1 126,0 41,0 gute Kompwirkung und Präzision

100 H&N High Speed KSHP .355“ 6,4 Hodgdon Longshot 28,0 386,4 11,9 126,8 47,0 leichte Höhenstreuung

115 Magtech JHP TC .355“ Magtech Fabrikp. 28,0 344,6 11,3 130,0 49(33) Caliber Referenzpatrone

115 Hornady FMJ RN .355“ 5,8 Hodgdon Longshot 29,0 349,2 21,7 131,8 65,0 Seitenstreuung

115 Hornady FMJ RN .355“ 6,0 Hodgdon Longshot 29,0 352,2 20,6 132,9 44(36) Gruppe wird konstanter

115 Hornady FMJ RN .355“ 6,0 Vihtavuori 3N37 29,0 344,0 20,6 129,8 76,0 Höhenstreuung

120 Lapua CEPP TC .355“ Lapua Fabrikp. 28,2 348,7 8,2 137,3 53(40) Deformationsgeschoß ohne

Hohlspitze

147 Speer TMJ TC .356“ Speer Lawman Fabrikp. 28,6 296,1 8,3 142,8 73 ,0 Fabrikpatrone mit verkupfertem

Geschoß

Durchschnitt aller Laborierungen 56(52)

74 caliber 4/2014

Abkürzungen in caliber: Alle Geschoß- und Pulvergewichte in Grains (zum Umrechnen in Gramm bitte mit 0,0648 multiplizieren). Energie = rechnerische, auf

der v 2

basierende Geschoßenergie in Joule. v 2

= Geschoßgeschwindigkeit in Meter pro Sekunde, 2 Meter vor der Mündung gemessen. OAL = Overall Length =

Patronengesamtlänge. CEPP = Controlled Expansion Police Projectile = Vollmantelgeschoß mit Teilmanteleigenschaften. ENC = Encapsulated = durch Tombakplättchen

am Boden gekapseltes Vollmantelgeschoß. FMJ = Full Metal Jacket = Vollmantel. H&N = Haendler & Natermann. HAP = Hornady Action Pistol = Hohlspitz-

Matchgeschoß. High Speed = vollverkupfertes Preßbleigeschoß mit zusätzlicher Kunststoffbeschichtung. JHP = Jacketed Hollow Point = Teilmantel-Hohlspitzgeschoß.

JSP = Soft Point = Teilmantelgeschoß. RN = Round Nose = Rundkopf. TC = Truncated Cone = Kegelstumpf. TMJ = Totally Metall Jacket = vollverkupfertes Preßbleigeschoß.

Alle Handlaborierungen in neuen Remington Hülsen mit Federal 100 Small Pistol Standard Zünder und Taper Crimp. Alle Ladeangaben ohne Gewähr. Jeder

Wiederlader handelt nach dem Gesetz eigenverantwortlich.Testaufbau: Die Geschoßgeschwindigkeit (v2 in Meter pro Sekunde) wurde mit einer Mehl BMC 18

Anlage gemessen. Die Präzisionsüberprüfung erfolgte mit je einer 10-Schuß-Gruppe aus der Ransom Rest Schießmaschine auf der 25-Meter-Distanz. Die Schußbilder

beziehen sich auf die am weitesten auseinander liegenden Schußlochmitten. Die Klammerwerte geben die Präzision ohne einen Ausreißer an.


gungsfeld. Hier können beim

Vihtavuori 3N37 bis zu 7,0

Grains bei einer Patronenlänge

von mindestens 30,0 Millimeter

verladen werden. Das Maximum

an Kompensatorwirkung dürfte

sich aber mit Geschossgewichten

von 95 bis 100 Grains erreichen

lassen. Mit dem Vihtavuori

3N37 können bei einem 95 bis

100 Grains Geschoss, wie es zum

Beispiel von H&N angeboten

wird, bis zu 7,5 Grains verwendeten

werden, allerdings sollte

dann die Patronenlänge nicht

unter 28,5 Millimeter liegen.

Eine größere OAL ist aus Sicht

des Gasdruckes natürlich immer

besser, allerdings verfügen

dann die meisten der kurzen Geschosse

nicht mehr über genug

Halt in der Hülse.

gen, die leichteren 115 Grains

Geschosse bringen aus unserer

Erfahrung heraus meist die

beste Präzision zwischen 350

bis 370 m/s, wobei sich die höheren

Werte meist nur aus Pistolen

mit 6“-Läufen erreichen

lassen. Die Angaben gelten bei

diesem Geschossgewicht übrigens

in Verbindung mit Dralllängen

von 1-10“/250 Millimeter,

die in Europa dominieren,

sowie von 1-16“/408 mm, die in

den USA vorwiegend verwendet

werden.

Die richtige Geschwindigkeit

für 9 mm Luger

In einer älteren caliber-Ausgabe

habe ich bei den Handlaborierungen

des öfteren gelesen,

dass Laborierungen „zu langsam

für Top-Präzision“ sind. Wo

liegen denn für die 9 mm Luger

Laborierungen im Geschossgewichtsbereich

von 115 bis 124

Grains die richtigen Geschossgeschwindigkeiten?

Herr H-L- per mail

Die Redaktion:

Die richtige Geschwindigkeit

für die 9 mm Luger ist wie bei

anderen Patronen auch im

Zusammenhang mit der individuell

verwendeten Waffe zu

sehen, nicht immer exakt festzulegen

und daher mehr als

Faustregel zu verstehen. In der

Regel ist es Kaliber übergreifend

so, dass die härteren

Ladungen meist die besseren

Ergebnisse bringen, was mit

der gleichmäßigeren Innenballistik

zusammenhängt. Für die

9 mm Luger mit 124 Grains Geschoss

sollte die Geschwindigkeit

etwa 330-350 m/s betra-

Während es bei der Laborierungssuche für herkömmliche Sportwaffen „nur“ um Faktor und Präzision geht, verlangen

kompensierte Waffen noch weiter ausgeklügelte Laborierungen, um den Hochschlag möglichst effektiv zu bändigen.

75 caliber 4/2014


TERMINBÖRSE SCHIESSVERANSTALTUNGEN

76 caliber 4/2014

BDMP

www.bdmp.de

04.-06.04.14, Landesmeisterschaft

Bayern in den Disziplinen DP

1, 2, und 3, DR1, SP und SAR 1 und 2

in Schweinfurt. Ansprechpartner ist

Daniel Jung, Tel.: 09261-93112,

slgkronach@t-online.de

06.04.14, Internationales

Pokalschießen 300 m in Alsfeld.

Meldungen bitte an Peter Noss,

peternoss@webcologne.de

11.-13.04.14, Landesmeisterschaft

Schleswig-Holstein DP 1-3,

SP, SAR 1-2, DR in Oldenburg.

Zuständig ist Peter Hahn,

info@baltic-guns.de

12.04.14, 3. Berka Flinten Cup im

Schießsportzentrum Berka. Es

werden die Disziplinen RF, SF 1, 2, 3

und DF 2 geschossen.

Meldungen bitte an:

vorstand@slg-berka.de

12.04.14, Ranglistenturnier in den

Disziplinen RF1/SF1/RF2/SF2/DF2

in Zingst. Meldungen bitte an den

Landesreferenten Sportliche Flinte

Jens Conradt, Tel.: 0171-1424996,

jens-conradt@freenet.de

16.-17.04.14, Deutsche Meisterschaft

F-Class Long Range in Bisley,

Großbritannien. Meldungen bitte

an den Bundesreferenten F-Class

Volker Zeitz, zeitz.v@t-online.de

19.-21.04.14, Oster-Meeting 2014

Long Range TR in Bisley, Großbritannien.

Weitere Info: Udo Sölzer,

udo.soelzer@t-online.de

26.04.14, 5. Lüdenscheider

Ranglistenturnier 1500. Ansprechpartner

ist Volker Schönfeld,

schoenfeld.volker@gmail.com

26.04.14, Vergleichsschießen DP1

und DR1 in Regnitzlosau. Ausrichter

ist die SLG Regnitzlosau, Ansprechpartner

ist der SLG-Leiter Stefan

Reimann, Tel.: 0170-2814834,

slgregnitzlosau@web.de

26.-27.04.14, Landesmeisterschaft

Schleswig-Holstein PP 1,

NPA, PPC 1500, PP 2, EPP in

Quickborn. Meldungen bitte an

Heinz-Friedhelm Kollmeier,

kollmeier@foni.net

02.-03.05.14, Landesmeisterschaft

Thüringen PP 1, NPA,

SM in Trügleben. Veranstalter

ist die SLG Ostthüringen,

www.bdmp-lvth.de

03.05.14, RLT EPP in Alsfeld.

Zuständig ist Kelly Raak,

Tel.: 0179-5146178,

raak@bdmp-hessen.de

03.05.14, 23. RLT PPC 1500 in

Alsfeld. Ansprechpartner ist

Wilfried Wiesener,

Tel.: 0172-5776864,

ppc1500@ictravel.de

03.05.14, Landesmeisterschaft

Berlin/Brandenburg SG 1, ZG 1/100

m in Wannsee. Ausrichter ist die SLG

Angermünde, Fax: 03331-365660,

umwaelzpumpe@gmx.de

03.05.14, ZG2 Nord, ZG3 Nord

und DG2 in Friedenfels. Ansprechpartner

ist Thomas Katzenberger,

Tel.: + Fax: 09721 9468814,

thkabe@t-online.de

03.-04.05.14, Landesmeisterschaft

Nordrhein-Westfalen RF1,

SF1 und DG1 in Leitmar. Veranstalter

ist Dietmar Hönersch,

d.hoenersch@yahoo.de

04.05.14, Landesmeisterschaft

Hessen DG 2 in Alsfeld.

Ansprechpartner ist Reto Grün,

gruen@bdmp-hessen.de

09.-11.05.14, Freitag, Landesmeisterschaft

Rheinland-Pfalz stat.

KW, DP 1-3, SAR in Thaleischweiler.

Ausrichter ist Uwe Wandernoth,

uwandernoth@t-online.de

09.-11.05.14, Landesmeisterschaft

Sachsen-Anhalt DP 1-3, SP, DR in

Staats/Altmark. Ausrichter ist die

SLG Colbitz

10.05.14, RLT ZG 2, ZG 3

in Naumburg. Ausrichter ist

die SLG Gera-Leumnitz,

www.bdmp-lvth.de

10.05.14, Landesmeisterschaft

Sachsen DG 1 in Leipzig. Ansprechpartner

ist Thomas Kolodziej,

bdmp.lv.sachsen@gmx.de

10.05.14, Landesmeisterschaft

Berlin/Brandenburg RF 1-RF 3, SF

1-SF 3, DF 2 in Wannsee. Ausrichter

ist Jörg Schanko, Fax: 030-83409233,

js@beeskower-shooters.de

caliber - Terminbörse

Als Veranstalter von Wettkämpfen sollten Sie Ihre Termine

schriftlich mit Kontaktadresse und Telefonnummer

so früh wie möglich an unsere Terminverwaltung:

Elke Manthei, Albrecht-Nützel-Weg 29, 86916 Kaufering,

E-Mail: aman250158@aol.com senden.

Veröffentlichung ohne Gewähr.

10.05.14, Landesmeisterschaft

Schleswig-Holstein in den

Disziplinen DG1, SG1, .30M1 Carbine

in Klein Weserberg. Ansprechpartner

ist Heinz-Friedhelm Kollmeier,

kollmeier@foni.net

10.05.14, ZG2 Nord, ZG3 Nord

und DG2 in Friedenfels. Ansprechpartner

ist Thomas Katzenberger,

Tel.: + Fax: 09721 9468814,

thkabe@t-online.de

10.-11.05.14, Landesmeisterschaft

Baden-Württemberg ZG 1 und ZG 4

in Backnang. Ausrichter ist Hans-

Ulrich Sihler, Tel.: 0711-75874671,

Ref.ZG1-ZG4@bdmp-bw.de

10.-11.05.14, Landesmeisterschaft

Hessen ZG2 und ZG3 in Alsfeld.

Meldungen an Wolfgang Kropitsch,

kropitsch@bdmp-hessen.de

16.-17.05.14, Landesmeisterschaft

Nordrhein-Westfalen ZG2+3 in Alsfeld.

Zuständig ist Hartmut Krüger,

hartmut.krueger@gmx.de

16.-17.05.14, Landesmeisterschaft

Rheinland-Pfalz sportliche Flinte,

SF 1-2, RF 1-2, DF 2 in Spesbach/

Queidersbach. Ansprechpartner

ist Uwe Wandernoth,

uwandernoth@t-online.de

17.05.14, Landesmeisterschaft

Sachsen-Anhalt DG 1 in Kochstedt.

Zuständig ist Norman Op de Hipt,

Tel.: 0177-2444442,

slg-rosslau@web.de

17.05.14, Landesmeisterschaft

Berlin/Brandenburg ZG 2+3/300 m

in Wernsdorf. Ausrichter ist

die SLG Ruppiner Land e.V.,

Fax: 033933-71609,

siggi.werk@t-online.de

17.05.14, Landesmeisterschaft

Hessen SG1 und SG2 in Niederweimar,

Ausrichter ist Carsten Odenthal,

odenthal@bdmp-hessen.de

17.05.14, Landesmeisterschaft

Nordrhein-Westfalen DG2 in

Alsfeld. Veranstalter ist Dietmar

Hönersch, d.hoenersch@yahoo.de

17.05.14, ZG2 Nord, ZG3 Nord

und DG2 in Friedenfels. Ansprechpartner

ist Thomas Katzenberger,

Tel.: + Fax: 09721-9468814,

thkabe@t-online.de

17.-18.05.14, Landesmeisterschaft

Baden-Württemberg DP 1-3, DR in

Oberderdingen. Veranstalter ist

Mathias Bräuning, Tel.:0711-

8821500, ref.statistische-kw@

bdmp-bw.de

17.-18.05.14, PPC 1500, Revolver/

Pistole Open Match und 40/48er

Nebenmatches in Gundihausen.

Ansprechpartner ist Sven Schultz,

Tel.: 08381-8309772 oder

01578-5919300,

sti-crack@arcor.de

17.-18.05.14, EPP und PP2 in

Gundihausen. Zuständig ist

Randolf Mayr, Tel.: 0163-2632607,

Randolf.Mayr@web.de

24.05.14, Landesmeisterschaft

Sachsen .30M1 25 m + 50 m in

Radebeul. Ansprechpartner ist

Thomas Kolodziej,

bdmp.lv.sachsen@gmx.de

24.05.14, Landesmeisterschaft

Schleswig-Holstein in den

Disziplinen LAR 1+2 und DG 3 in

Tasdorf. Meldungen an Fernandez

Belda, pacobelda@t-online.de

24.05.14, Landesmeisterschaft

Berlin/Brandenburg PP 1, PP 1 OS in

Wannsee. Veranstalter ist die SLG

Berlin 96, Fax: 030-65798334,

hartmut.boettcher@berlin.de

24.05.14, Landesmeisterschaft

Hamburg in den Disziplinen PPC

1500 u. 48 Schuss Nebenmatches

EPP, PP2 und PP2 OS in Quickborn.

Zuständig ist Ralf Scheerhorn,

scheerhorn@bdmp-hamburg.de

24.05.14, Pfingstpokal auf

Mandalay. Es werden die Disziplinen

DG2, DG SL, ZG3 und F-Class TR-300

m geschossen. Ausrichter ist die

SLG PSSV Paderborn,

p-eggemann@t-online.de

24.-25.05.14, Landesmeisterschaft

Baden-Württemberg .30M1,

DG 1, LAR in Gussenstadt.

Ansprechpartner ist Hugo

Dietenmaier, Tel.: 07951-41445,

ref.lar-30m1@bdmp-bw.de

30.05.14, 10. Bavarian Open PPC

1500 und EPP Ranglisten in

Weitwörth, Österreich.

Ansprechpartner ist Achim Biller,

Tel.: 08654-485840,

Fax: 08654-485859,

billers@t-online.de

31.05.14, 11. Bavarian Open PPC

1500 und EPP Ranglisten in

Weitwörth, Österreich.

Ansprechpartner ist Achim Biller,

Tel.: 08654-485840,

Fax: 08654-485859,

billers@t-online.de

31.05.14, Landesmeisterschaft

Hessen PPC 1500 in Alsfeld,

Veranstalter ist Werner Hilpert,

hilpert@bdmp-hessen.de

31.05.14, Landesmeisterschaft

Hessen DG1 in Niederweimar,

Ansprechpartner ist Reto Grün,

gruen@bdmp-hessen.de

31.05.-01.06.14, 5. Alpenpokal

PPC 1500 in Hopfgarten, Österreich.

Ausrichter ist die USG-Bludenz-Bürs,

alpenpokal@iplace.at

IPSC

Liebe IPSC-Schützen; Ihr könnt

Euch Ergänzungen aus dem Internet

holen unter:

www.IPSC.ORG / www.BDSNET.de /

www.IPSC.de / www.BBS-Bayern.de

04.-06.04.14, 6. Int. SCW Trophy,

Wien, Österreich,

Infofax: +431712400720,

trophy@s-c-w.net


TERMINBÖRSE SCHIESSVERANSTALTUNGEN

05.-06.04.14, Ir Nord Ecot, Ecot,

Frankreich, elichtle@gmail.com

12.04.14, Offene Landesmeisterschaft

IPSC Shotgun des LV 3 in Bad

Fallingbostel-Oerbke. Anmeldung

über MOS: www.ipsc-dvc.org

12.-13.04.14, Central-European

Easter Challenge, Debrecen,

Hajdú-bihar Megye, Ungarn,

korondana@gmail.com

12.-13.04.14, Action Air Finnish

Championship 2014, Nokia, Finnland,

roy.juurijoki@gmail.com

12.-13.04.14, Ir Sud Est Stsm,

La Maule 83, Frankreich,

houpertemmanuel@yahoo.fr

12.-13.04.14, Home Countries

Championships, Grimsby,

Großbritannien,

vduffy16@aol.com

13.04.14, A.S.O.Ch./Level III Of

Crete, Chania, Kreta, Griechenland,

Infofax: +30 2810 373 901,

suzuki@nival.gr

15.04.14, PCB Serial II/2014

des PC Bavaria e.V. in Dachau,

www.pc-bavaria.de

18.-21.04.14, Westfriesland Open

2014, Oudkarspel, Niederlande,

cedi@quicknet.nl

19.04.14, Superleague I,

Hodonice, Tschechische Republik,

mirek.kuchta@kroknet.cz

26.-27.04.14, Bayern Cup,

Philippsburg, Infofax: +49-8076-

886-764, moskopp@t-online.de

27.04.14, Jedinica Open Cup,

Novi Slankamen, Serbien,

sandbuster@gmail.com

02.-04.05.14, XII Munich

Int. Open, Philippsburg,

Infofax: +49-89-37497151,

info@munich-open.org

03.05.14, 12. Grimmelshausen-Cup

in Renchen. Es werden 7 Stages mit

ca. 106 Schuss geschossen. Weitere

Info unter www.ghs-renchen.de.

03.05.14, Kaunas Open 2014,

Kaunas, Litauen,

v.grincenko@gmail.com

03.-04.05.14, Tarnovo Open

Handgun Cup, Veliko Tarnovo,

Bulgarien, Infofax: +35962647838,

etar_ipsc@abv.bg

03.-04.05.14, Mosquito

Handgun Match, Komarno,

Slowakische Republik,

dusan.veselsky@kssk.sk

03.-04.05.14, Sno 2014

National Champ. Revolver,

Baerum, Akershus, Norwegen,

morten@ipsc.org

03.-05.05.14, Southern

Areas Championships, Dartford,

Kent, Großbitannien,

geoffhotshot@aol.com

03.-06.05.14, Tarnovo Open Cup

Tournament, Veliko Tarnovo,

Bulgarien, Infofax: +35962647838,

krasimir.mihtiev@ipscbg.org

05.05.14, Tarnovo Open Rifle

Cup, Veliko Tarnovo, Bulgarien,

Infofax: +35962647838,

krasimir.mihtiev@ipscbg.org

06.05.14, Tarnovo Open Shotgun

Cup, Veliko Tarnovo, Bulgarien,

Infofax: +35962647838,

krasimir.mihtiev@ipscbg.org

09.-10.05.14, Russian Handgun

Cup, First Round, Tolyatti, Russland,

ipsc@ipsc.ru

10.05.14, Sig Sauer Masters,

Güstrow, Mecklenburg/Vorpommern,

Infofax: +49-3996-181901,

info@baltic-shooters.de

10.-11.05.14, Bezirksmeisterschaft

Oberbayern IPSC Rifle in

Lenting. Ausrichter ist der BBS

Bezirk Oberbayern, Anmeldung über

MOS www.ipsc-dvc.org

10.-11.05.14, Central European

Shotgun Open, Debrecen, Ungarn,

korondana@gmail.com

11.05.14, Gdansk Open,

Gdansk, Pomorskie, Polen,

echo.a5537@wp.pl

11.05.14, 4 th Korinthos Cup,

Korinthos, Griechenland,

Infofax: +30-2741081443,

info@oask.gr

11.-12.05.14, Inter Région Grand

Ouest, Quiberon, Bretagne, Frankreich,

Infofax: +33-603343196,

patmor1@netcourrier.com

16.-17.05.14, Grand Prix

Sellier&Bellot, Oparany,

Tschechische Republik,

sedy.roman@leiko.cz

16.-17.05.14, Open Championship

of Siberia, Shotgun, Novosibirsk,

Russland, ipsc@ipsc.ru

17.-25.05.14, Baltic Storm,

Tallinn, Estland, dmitri@tpsc.ee

17.05.14, Baltics Challenge 2014,

Kaunas, Litauen,

v.grincenko@gmail.com

17.05.14, Porkka 3-gun Rifle,

Kirkkonummi, Finnland,

olli-pekka.partanen@nekax.fi

17-19.05.14, Porkka 3-gun Grand

Tournament/3-gun Sm Porkka,

Kirkkonummi, Finnland, mikael.

ekberg@kamppailuopisto.com

18.05.14, Montenegro Open 1

2014, Danilovgrad, Montenegro,

Infofax: +38-278101986,

misko.janjusevic@gmail.com

23.-25.05.14, French National

Championship Handgun,

Cheval Blanc, Frankreich,

obianchi@fftir.org

23.-25.05.14, German

Championship Rifle, Philippsburg,

markuswohlmuth@nexgo.de

24.-25.05.14, Safari Cup, Niš,

Serbien, Infofax: +381-18-531-009,

safari@nadlanu.com

26.-27.05.14, French National

Championship Rifle, Cheval Blanc,

Frankreich, obianchi@fftir.org

29.05.-03.06.14, VI Extreme Euro

Open, Hodonice, Tschechische

Republik, pitmar007@gmail.com

29.05-01.06.14, Mos Spring 2014,

Lauf, guenter@ipsc-dvc.org

31.05.-01.06.14, West Coast Rifle

Open 2014, Remmene, Schweden,

swe@ipsc.org

Großkaliber

Lang- und Kurzwaffen

05.-06.04.14, 15. Angelbachtaler

Militärgewehrschießen und zweiter

Wettbewerb im Leader-Sportarms

Cup, Entfernung 50 m ab Kaliber

6,5 mm bis 8 mm, Militärgewehre bis

Modelljahr 1963 in techn. Originalzustand,

Wertung: Separate Damen,

Alters, Schützen und Mannschaftswertung,

Sonntag großer Preistisch,

Samstag Nationencup (Deutschland,

Schweiz, England, USA und

Schweden), unter den Anwesenden

Schützen wird bei der Siegerehrung

ein Militärgewehr verlost! Kontakt

und Ausschreibungen unter www.

ssv-angelbachtal.de oder per Mail

ssv-angelbachtal@gmx.de,

Sportleiter Michael Krauß, Tel.:

0172-5806379

17.-18.05.14, Offene

Bayerische Meisterschaft Field

Target des BBS in Ebern. Anmeldung

mit Anmeldeformular unter

www-ft-germany.de

Western und Vorderlader

04.-06.04.14, Offene Vereinsmeisterschaft

des CAS-Germany in

Edderitz. Weitere Info unter:

www.tombstone-village.de,

www.cas-germany.org

05.04.14, 10. Landesmeisterschaft

Hessen in Philippsburg. Weitere

Info und Anmeldeformular unter

www.bds-westernschiessen.de

05.04.14, 2. Black Powder

Shooting of Wyoming in

Ludwigsburg-Neckarweihingen.

Ansprechpartner ist Jörg Röther,

Tel.: 0171-6208115,

joerg.roether@rurlaender.net.

06.04.14, Westernschießen des LV

4 „6 th Frank Hoewener Memorial“ in

Bocholt mit 4 Stages. Weitere Info

und Anmeldeformular unter

www.bds-westernschiessen.de

11.-14.04.14, Frühlingscamp in

Düring. Es werden die Disziplinen

SA-Revolver, Perkussionsrevolver

auf 25 m und Einzelladerlangwaffen

und Unterhebelrepetierer auf 50 m

geschossen. Ansprechpartner ist

Rolf Runkler, Tel.: 04744-5983,

rolf.runkler@t-online.de

12.04.14, Offene Landesmeisterschaft

Perkussion 2014 des BBS.

Weitere Info und Anmeldeformular

unter www.bbs-bayern.de

19.04.14, „Innocents“

Monatsmatch in Celle-Scheuen.

Anmeldeformular unter

www.bds-westernschiessen.de

25.-27.04.14, 16. Frühjahrs-

Westernschießen mit 6 Stages

in Edderitz. Weitere Info und

Anmeldeformular unter

www.bds-westernschiessen.de

26.04.14, Ten-Ten-Four in Bocholt

Spork, 6 Stages CAS. Anmeldung per

E-Mail an joedakota@freenet.de

26.04.14, „Mexican Border“ 9711,

Landesmeisterschaft des LV 1 in

Wernsdorf, weitere Info unter

www.bdslv1.de

01.-04.05.14, 36. Schwarzpulverturnier

in Sersheim.

www-svsersheim.de

02.-03.05.14, 12. Süddeutsche

Meisterschaft der SPI in

Sersheim im Rahmen des

36. Schwarzpulver Turniers,

www.schwarzpulverzunft.de

02.-04.05.14, Landesmeisterschaft

LV 3 „Northern Trail“ in

Celle Scheuen. Weitere Auskünfte

unter E-Mail:

western@bds-niedersachsen.de

09.-11.05.14, 6. offene mitteldeutsche

Meisterschaft des LV 13

in Uder „A Fistfull of Bullets“.

Es werden 6 Stages geschossen,

www.bdsthueringen.de

10.05.14, 11. Western-Unterhebelgewehr-Schießen

des SV

Oberteuringen. Weitere Info:

Hannes Lerchenmüller,

Tel.: 0176 24446062,

hannes-lerchenmueller@gmx.de,

www.westernschiessen-ssg.de

29.05.14, Vorderladertreffen und

Unterhebelgewehrschießen in

Klein-Umstadt. Es werden Unter -

hebelgewehr, Perkussions Langund

Kurzwaffen sowie Steinschloss

Lang- und Kurzwaffen geschossen.

Zuständig ist Jörg Knöll,

Tel.: 06071-35921,

jusknoellmuenster@t-online.de,

www.sc-klein-umstadt.de

29.-31.05.14, Landesmeisterschaft

der Landesverbände 11

und 12 in Edderitz,

www.tombstone-village.de

30.05.-01.06.14, Internationales

Westernschießen in Wonsheim,

www.sv-wonsheim.de

30.-31.05.14, Hessische Meisterschaft

der SPI in Klein-Umstadt,

www.schwarzpulverzunft.de

77 caliber 4/2014


SWAT SCHIESSEN • WAFFEN • AUSRÜSTUNG • TECHNIK

B E S T E L L S E R V I C E

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früher Colt-Verarbeitung, einstellbare Matchvisierung, Lauf im Zustand

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Beschuss 1963, original schwarze Colt-Kunststoffgriffschalen mit Daumenauflage

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1978, 6-schüssiger DA-Ganzstahl-Revolver, im original Nickel-Hochglanz-

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Matchvisier und verstellbarem Trigger-Stop, wenig geschossene Schrankwaffe,

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Büchsen: Ljungman Schweden Mod. AG-42, Lauflänge: 62 cm, Baujahr:

1943, Originalzustand, nicht überarbeitet, einer der ersten militärisch

eingeführten Selbstladewaffen, Gasdrucklader mit Kippblockverschluss,

Visier vorschriftsgemäß auf 300 mblockiert, original Messing-Abnahmeplakette

im Hinterschaft, Lauf blank mit gut sichtbarem Feld-, Zugprofil, mit

integriertem Mündungskompensator, inkl. originaler Reinigungs- und Werkzeugtasche,

aus einer der frühesten Serien insgesamt wurden nur ca.

29.000 Gewehre gefertigt sehr selten noch in diesem Zustand zu haben,

Kaliber: 6,5x55, Zustand: 2gut, m. leichten Gebrauchsspuren an Holz u.

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Büchsen: Brünner CSSR Mod. VZ 52/57, Lauflänge: 51,5 cm, Baujahr:

1958, Originalzustand, nicht überarbeitet, nummerngleich, Originalbajonett

verhanden, Arsenalzustand, Gasdrucklader mit Kippblockverschluss,

ziviler deutscher Beschuss 1989, ein Stück zum Sammeln und Schiessen,

Kaliber: 7,62x39, Zustand: 12 neuwertig, mit leichten Gebrauchsspuren;

Art.Nr.: 60813 Rarität €598,-

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Pistolen: Walther Ulm Mod. P99, Lauflänge: 10 cm, Baujahr: 1999,

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mit ausgesuchter Schußleistung, kompakte, leichte

Waffe mit hoher Kapazität ideal für Fangschuss und Selbstschutz, die

Dienstpistole vieler Polizei- und Militäreinheiten; Kaliber: 9x19, Zustand:

12 neuwertig, mit leichten Gebrauchsspuren;

Richtpreis €869,- Art.Nr.: 60073 Gelegenheit €598,-

Büchsen: Marlin USA Mod. 336 CS, Lauflänge: 51 cm, Baujahr: 1992,

selten geschossene Schrankwaffe, einstellbare Buckhornvisierung,

6-Schuss-Röhrenmagazin, seitlicher Hülsenauswurf, Bohrungen auf der

Hülsenbrücke (somit ideal zur Montage eines ZF), noch mit original

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1970, selten geschossen aus Sammlungsauflösung, noch in original

hochwertiger Winchester-Verarbeitung und Schlossgang, 6-schüssiges

Röhrenmagazin, einstellbare Buckhornvisierung, Sattelring, neutraler

backenloser Hinterschaft aus mittelbraunem Nussbaumholz, Kaliber: .44

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Büchsen: Enfield England Mod. P14, Lauflänge: 66,5 cm, Baujahr: ca.

1916, nummerngleich, noch aus original Enfield-Fertigung, gut sichtbare

Beschriftung und Bestempelung auf Holz und Metall (Stempel „G.R.“

mit Krone “George Rex“ König George V), Aufnahme für Granatvisier im

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Originalschaft mit feldmäßig instand gesetztem leichten Schaftanriß,

Stempelung auf rechter Hinterschaftseite „1 W“ im Kreis mit Stern sowie

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Vorweite, inkl. originalem grünen Webriemen, ein Stück zum Sammeln und

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Büchsen: Walther Zella-Mehlis Mod. Sportmodell V, Lauflänge: 65

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Abgabe nur an Inhaber einer Erwerbserlaubnis


AUSRÜSTUNG COP Range Bag Modell 912

Treuer standpartner

Schieß-

Zur essentiellen Grundausstattung eines Schützen gehört eine vernünftige

Schießstandtasche (neudeutsch: „Range Bag“), in der alles Nötige

untergebracht werden kann.

Hierbei ist das Marktangebot üppig

und reicht von supergünstigen „No

Name“-Fabrikaten „Made in Asia“,

die man gerne schon mal beim Neuerwerb

einer Waffe gratis mit dazu bekommt. Solcherart

Lastenträger lösen sich allerdings

im Langzeiteinsatz vor allem schnell an

Reißverschlüssen und Nähten in Wohlgefallen

auf. Da haben in Sachen Stabilität

und Praxistauglichkeit die teureren Transportlösungen

namhafter Anbieter wie beispielsweise

5.11 Tactical, Blackhawk oder

auch Competitive Edge Dynamics (CED)

weitaus mehr zu bieten. In diesem Feld

mischt auch der süddeutsche Behördenausrüster

COP mit der im Detail verbesserten,

aktuellen COP 912 Range Bag mit 35

Liter Fassungsvermögen mit, die wir über

einen langen Zeitraum ausprobiert haben.

Bag in Black

84 caliber 4/2014

Die im Detail verbesserte COP

Range Bag Modell 912 bietet

ausreichend Stauraum für die komplette

Schießstandausrüstung eines

Kurzwaffenschützen und erwies sich

in der Erprobung als zuverlässiger

Lastenträger.

Schön, zumindest für Schützen, die so

langsam der Senioren-Klasse angehören,

ist schon mal die Tatsache, dass das Innenleben

des Hauptstauraums der Tasche (mit

den Maßen: 60x40x25 cm) nicht schwarz,

sondern hellgrau ist. Somit findet man

aufbewahrte, oftmals ebenfalls dunkle

Ausrüstungsgegenstände wie beispielsweise

Holster, Gürtel, Magazintaschen,

Etuis für Schießsportbrille oder Kapselgehörschutz,

Taschenlampe, Handschuhe,

und so weiter trotz fortschreitender Alterssichtigkeit

auch auf dunklen Innenraum-Schießständen

schneller wieder. Im

Hauptfach untergebracht ist die herausnehmbare

Innentasche (42x15x22 cm) mit

Griff, individuell durch Klettverschlüsse

einsetzbare Zwischenwände sowie zwei

Einschubtaschen mit Reißverschlüssen.

Solch ein zusätzlicher, handlicher Transportbehälter,

in dem man die Faustfeuerwaffe

locker unterkriegt, ist eine praktische

Sache, wenn man während eines

Wettkampfes mal eben schnell zur Waffenkontrolle

soll, weil man nicht die komplet-


Alle Staufächer sind mit Reiß-verschlüssen

bestückt und können mit Vorhängeschlössern

gegen Fremdzugriff gesichert werden.

te, unter Umständen schwer beladene

Range Bag schleppen muss. Die fünf in

Aufteilung und Dimensionen sinnvoll gestalteten,

mit Reißverschlüssen bestückten

Außentaschen auf den Seiten- und

Stirnflächen des Hauptfachs sind wie die

Innentasche gänzlich schwarz, wobei das

größte Seitenfach acht Schlaufen für die

Aufbewahrung von Pistolenmagazinen

aufweist. Abgerundet wird die COP 912

Range Bag durch weitere praxisgerechte

Ausstattungsmerkmale wie ein offenes Extrafach

für eine Trinkflasche oder einen

Beutel mit kleinem Karabinerhaken und

Netzboden, der ideal für das Aufsammeln

von verschossenen Patronenhülsen ist.

Der mit Messing vollgepackte Beutel muss

nur ordentlich geschüttelt werden, damit

sich versehentlich aufgesammelte Schmutzpartikel

verabschieden. Auch die weiteren

Details stimmen: Der in der Länge von 95

bis 140 cm verstellbare Schultertragegurt

ist ebenso wie die Fächer vernünftig gepolstert

und wird mit soliden, drehbaren

Karabinerhaken an stabilen Metallbügeln

befestigt. Auf einer Stirnflächentasche ist

ein Klarsichtfenster für die Aufnahme eines

Namensschildes angebracht, das mit

einer mit Klettverschluss versehenen Flappe

verdeckt werden kann. Selbstverständlich

können alle Verwahrfächer der COP

Range Bag 912 mit Vorhängeschlössern

(mit einem Bügeldurchmesser bis zu 4,5 mm)

abgeschlossen werden, um auch dem Gesetzgeber

hinsichtlich der Vorschriften

beim Waffentransport gerecht zu werden.

Die Verarbeitungsqualitäten des Nylon-

Materials, der Nähte und Reißverschlüsse

sind absolut ordentlich und ohne Fehl und

Tadel. Von daher dürfte der Preis von

109,99 Euro (99,99 Euro bei Behördennachweis)

absolut angemessen sein.

Text: Stefan Perey

Fotos: Uli Grohs

Die Ausstattungsmerkmale sind im Detail

absolut praxisgerecht.

caliber-Kontakt

COP Vertriebs-GmbH, Klenauer Straße 1a

86561 Oberweilenbach

Telefon: +49-(0)8445-9296-0

Fax: +49-(0)8445-9296-50

www.cop-gmbh.de, service@cop-gmbh.de

85 caliber 4/2014


AUSRÜSTUNG

HERA Arms AR-15 Tuningkomponenten

Attraktive

Anbauteile

HERA Arms gehört zu den besonders innovativen Herstellern von modernen Waffen und Waffenkomponenten.

Wir sahen uns die relativ jungen AR-15 Aufrüstteile aus Polymer-Kunststoff in Gestalt

des H15G-Pistolengriffs und der H3T/H3-Magazine näher an.

86 caliber 4/2014

Die Produkte der Gebrüder Thomas und

Andreas Nöth waren schon oft Gegenstände

von caliber-Beiträgen. Anlässlich

des 25-jährigen Jubiläums von caliber

konnten wir ein komplettes „The

15th“ Selbstladegewehr „Made

in Germany“ in .223 Remington

aus diesem Stall unter unserer

treuen Leserschaft verlosen (siehe

caliber 11-12/2012). Für die Innovationsfreude

des Unternehmens spricht beispielsweise

auch die Tatsache, dass man auf

der Homepage mit dem „AR-15 Builder“ einen

Gewehr-Konfigurator anbietet, mit

dem man sein individuelles Wunschmodell

zusammenstellen kann.

Die neuen HERA Arms Magazine gibt es

als H2- und H1-Varianten mittlerweile

auch schon mit Fassungsvermögen

für 20 oder 10 Patronen, wobei sich bekanntermaßen

gerade das letztgenannte

H1-Magazin aufgrund der rechtlichen Bestimmungen

für die sportliche Verwendung

in Deutschland empfiehlt. Wir probierten

allerdings die H3T/H3-Magazine

für 30 Patronen aus. Der Unterschied zwischen

diesen beiden Modellausführungen

besteht darin, dass das H3T-Magazin zusätzlich

ein transparentes Kunststoff-

Die jungen HERA Arms AR-15 Magazine aus Polymerkunststoff besitzen ein

schnittiges Design. Neben den hier gezeigten H3-Versionen in Olivgrün und

Schwarz sowie dem sandfarbenen H3T mit Sichtfenster für 30 Patronen gibt

es auch H2- und H1-Magazine für 20 und 10 Patronen.


Fenster für die visuelle Kontrolle des Füllstandes

besitzt. Im Vergleich zu länger auf

dem Markt befindlichen, populären Konkurrenzprodukten

wie beispielsweise den

Magpul P-Mag- oder Oberland Arms OA-

Mag-Magazinen ist beim HERA Arms Magazin

das Sichtfenster großzügiger dimensioniert

und erstreckt sich auch über die

Rückseite. Zudem gibt es Indexpunkte in

Form von kleinen Bohrungen, die den Füllstand

bei 30 und 20 im Magazin befindlichen

Patronen deutlicher anzeigen. Dies

erleichtert die Kontrolle der Patronenanzahl

aus der Schützenperspektive bei in

der Waffe eingesetztem Magazin. Ob man

das in der Praxis wirklich braucht, steht

auf einem anderen Blatt und

muss jeder Schütze individuell

für sich selbst entscheiden.

Im Vergleich zu

den genannten Magazinen

ist das H3T/H3 mit 125

Gramm übrigens um rund

25 Gramm leichter sowie in

vielen Details (Bodenplattenaufhängung,

Führung des „Anti Tilt“

Zubringers, usw.) anders gestaltet. Das

Magazin lässt sich manuell leicht vollladen

und wieder entleeren und passt in die Magazinschächte

vieler AR-15 Derivate,

die während des Erprobungszeitraums

zur Verfügung standen. Es erwies sich

auf dem Schießstand bisher als funktionssicher,

wobei nur wenige hundert Patronen

verfeuert wurden. Wie robust es ist

und ob die Magazinlippen eine volle Beladung

mit 30 Patronen auch bei Langzeitlagerung

überstehen, werden entsprechende

Erprobungen noch offenbaren müssen.

Die HERA Arms Magazine werden übrigens

nicht mit den typischen, abnehmbaren

Kunststoff-Deckeln ausgeliefert, die bei

der Lagerung das Eindringen von Schmutz

jeglicher Art verhindern. Das H3T kostet

24,90 Euro, das H3 ohne Sichtfenster 20

Euro und das H2 und H1 für 20 respektive

10 Patronen jeweils 19 Euro. Im identischen

Design gibt es auch den HERA Arms

H15G Pistolengriff für Gewehre des AR-15-

Typs, der an vielen Griffstücken („lower

receivers“) sehr passgenau sitzen dürfte

und ein ohne große Fingerakrobatik leicht

zugängliches Staufach aufweist. Der Griff

ist etwas eckig-kantiger als viele andere

Modelle, vermittelt aber dennoch ein sehr

angenehmes Greifgefühl. Preis: 24,90 Euro.

Die jungen HERA Arms Anbauteile aus Polymer

hinterlassen einen robusten Eindruck

und sind in den typischen Farben

Schwarz, Olivgrün und Sand zu haben.

Text: Stefan Perey

Fotos: Uli Grohs

Der HERA Arms H15G Pistolengriff für

AR-15-Gewehre passt im Design zu den

Magazinen wie die berühmte Faust aufs

Auge. Er ist etwas kantiger als andere

Kunststoffgriffe, liegt aber dennoch oder

gerade deswegen satt in der Hand.

caliber-Kontakt

HERA GmbH, Ziegelhüttenweg 5, 97855 Triefenstein

Telefon: +49-(0)9395-8786158

Fax: +49-(0)9395-8786159

www.hera-arms.de, info@hera-arms.de

87 caliber 4/2014


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• Gewehre bis 127 cm finden in dem gepolsterten Innenteil sicher Platz

• Ausgeklappt als optimale Schiessmatte mit rutschfestem Bereich für

die Ellenbogen ausgestattet

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und Zielscheiben passen

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des britischen Bergsteigers und

Survival Experten Edward Bear

Grylls beruht. Die mit partiellem Wellenschliff versehene Klinge besteht

aus rostfreiem Cr17MoV Stahl mit einem glasperlen gestrahlten Finish.

Der mit rutschhemmenden TacHide Material bestückte Griff hat am

Ende eine Hammerfläche aus rostfreiem Stahl. Mehrere Griffbohrungen

ermöglichen die vielseitige Befestigung und Sicherung des Messers. Sehr

nützliches Zubehör wird in Form eines Feuerstarters, eines Schärfsteins

und einer Signalpfeife mitgeliefert. Für die Unterbringung von Messer und

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Außerdem darf der neue Abonnent oder eine in ihrem Haushalt

lebende Person die Zeitschrift in den letzten 6 Monaten nicht bezogen

haben. Die Zuzahlung begleiche ich bei der Anlieferung per Nachname.

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von Gründen in Textform (z.B. Brief,

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der Ware widerrufen. Die Frist beginnt

frühestens mit dem Eingang der Ware

bei Ihnen.

Zur Wahrung der Frist genügt

die rechtzeitige Absendung des

Widerrufs oder der Ware an die

VS Medien GmbH, Wipsch 1,

56130 Bad Ems.

Im Falle eines wirksamen Widerrufs

sind die beiderseits empfangenen

Leistungen zurückzugewähren. Wertersatz bei

Verschlechterung der Ware ist nicht zu leisten.

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haben Sie die Kosten der Rücksendung zu tragen,

wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht.

Anderenfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei.

Zum Zwecke der Kreditprüfung wird uns die Bürgel

Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, Postfach

500 166, 22701 Hamburg, die in ihrer Datenbank zu

Ihrer Person gespeicherten Adress- und Bonitätsdaten

einschließlich solcher, die auf der Basis mathematisch-statistischer

Verfahren ermittelt werden, zur

Verfügung stellen, sofern wir unser berechtigtes

Interesse glaubhaft dargelegt haben.

Ein Angebot der VS Medien GmbH,

vertreten durch Dirk Schönfeld,

Amtgericht Koblenz HRB 7007. Produktänderung

vorbehalten. *Lieferung ohne Inhalt und

Deko. Lieferung solange Vorrat reicht.

Der Prämienversand wird nach Abbuchung des

Abonnementsbetrages veranlasst. Bei Prämienversendungen

in Länder außerhalb der EU

müssen wir einen Versandkostenanteil

von 20 Euro berechnen.

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MAGAZIN

Trijicon Combo ACOG/

RMR

Waffen Ferkinghoff, der

deutsche Importeur von

Trijicon, offeriert speziell für

den deutschen Markt ein LED-

Modell des populären „Advanced

Combat Optical Gunsight“

(ACOG) Zielfernrohrs 4x32 mit

einem obenauf montierten RMR

Leuchtpunktvisier mit Seitenund

Höhenverstellung sowie

3,25 MOA großem Zielpunkt.

Bei den amerikanischen Streitkräften

in riesigen Stückzahlen

seit langer Zeit im Gebrauch,

gehört das ACOG zu den extrem

robusten, funktionszuverlässigen

Optiken, doch die mit Tritium

unterstützten Absehen-Beleuchtungen

der US-Serie entsprechen

in den meisten europäischen

Ländern und Deutschland

nicht den geltenden Strahlenschutzbestimmungen.

Deshalb

liefert Ferkinghoff die mit AA-

Batterie gespeisten LED-Versionen

der Optiken, die mit allen

Nachtsichtgeräten und auch mit

allen anderen 4x32 ACOG-Zubehörteilen

kompatibel sind.

(sp)

caliber-Kontakt

Waffen Ferkinghoff GmbH & Co. KG, Schwanfelder Straße 8, 97241 Bergtheim

Telefon: +49-(0)9384-88212-00, Fax: +49-(0)9384-88212-19

www.waffen-ferkinghoff.com, info@waffen-ferkinghoff.com

Gut kombiniert: Trijicon ACOG 4x32 LED mit beleuchtetem Fadenkreuz sowie RMR Leuchtpunktvisier samt

Befestigungsschiene in Huckepack­Anordnung.

90 caliber 4/2014

Neue Behördenmunition

von FN

Der belgische Rüstungskonzern

FN Herstal kündigt im

Feld der “Kleinkaliber”-Munition

drei Neuheiten an. In Ballistik

und Treffpunktlage harmonisch

aufeinander abgestimmt

ist die 9 mm Luger Trainingsund

Einsatzmunition FN 9 mm

EPT (EuroPolice Training) und

FN 9 mm EP (EuroPolice). Die

neue Einsatzmunition soll eine

leistungsgesteigerte Zielballistik

bei verringerter Umlandgefährdung

im Vergleich zu konventioneller

Vollmantel-Rundkopf-

Munition aufweisen und beide

neuen Munitionssorten besitzen

schwermetallfreie Patronenkomponenten,

um gerade beim Gebrauch

auf Raumschießanlagen

die Gesundheit der Schützen zu

schonen. Ebenfalls neu ist eine

Kurzbahnpatrone in .50 Browning

Machine Gun (12,7x99),

die auf Schießständen eingesetzt

werden kann, die sonst

nur für 7,62x51 NATO eingerichtet

sind und eine vergleichbare

Flugbahn bis auf 800 Meter aufweist.

(sp)

caliber-Kontakt

FN Herstal S.A., Voie de Liege 33, 4040

Herstal - Belgium, Telefon: +32-(0)4240-8111

Fax: +32-(0)4240-8679, www.fnherstal.com, info@

fnherstal.com sowie beim deutschen FN Vertrieb

Teutodefence Germany, Weserstraße 225, 32547

Bad Oeynhausen, Telefon: +49-(0)5731-796972

www.teuto-defence.com, office@teuto-defence.com

Neue 9x19 Munition von FN: EuroPolice

(EP) für Einsatz und EuroPolice Training

(EPT) für das Übungsschießen.


MAGAZIN

Neuer Leuchtzwerg: Das Weaver Minileuchtpunktvisier

hat für kleines Geld viel zu bieten.

An der Front unter der Linse sitzt der Druckkopf für

die Ein-/Aus-Schaltung sowie die Regulierung der

fünf Helligkeitsstufen des Zielpunktes.

Blick auf die Hinterpartie des Gehäuses mit oben

und rechtsseitig angeordneten Justierschrauben

für Treffpunktlage-Korrekturen und den auf der

Rückseite positionierten Sicherungsschrauben, die

behutsam bedient sein wollen.

Neues Weaver

Minileuchtpunktvisier

Die US-Firma Weaver, Teil des

riesigen ATK-Konzerns, aus

Anoka, Minnesota, bereichert

die Produktpalette um ein neues

„Micro-Dot“. Bei einem Pionier

dieser röhrenlosen Mini-

Optiken, Docter Sight, erfolgt

die Einstellung der Leuchtintensität

des Zielpunktes, der

sich automatisch an das Umgebungslicht

anpasst, über einen

Fotosensor. Beim weitaus günstigeren

Leuchtzwerg von Weaver

muss das der Schütze in Eigenregie

regeln. Dazu befindet

sich an der Frontseite unterhalb

der Linse ein Druckknopf, mit

dem ein- und ausgeschaltet

wird sowie die fünf Helligkeitsstufen

geregelt werden können.

Mit Montageplatte mit Weaver-

Profil wiegt das Minileuchtpunktvisier

gerade einmal 58

Gramm. Die münzgroße Batterie

vom Typ 2032 sitzt zwischen

Hauptkörper und Montageplatte

und ist nach dem Lösen zweier

Inbusschrauben wechselbar.

Die vom Hersteller angegebene

Punktgröße von 4 MOA (Minute

of Angle; Winkelminute) wurde

im Test subjektiv größer empfunden,

wobei aber gerade bei

Auf getunten Faustfeuerwaffen, wie hier diesem Smith & Wesson-Revolver

mit 4“-Lauf und Kompensator für die „Steel Challenge“, macht das Weaver

Micro-Dot eine gute Figur.

der Verwendung auf einer

Kurzwaffe die Armlänge eine

Rolle spielt. Es zeigte sich, dass

die Parallaxe auf 25 Meter verschwindend

gering ausfällt,

wobei Weaver eine Parallaxenfreiheit

auf bis zu 100 Yards garantiert.

Das Sichtfenster misst

nur 16 mm Höhe x 23,5 mm

Breite, was in etwa dem Standard

dieses Leuchtpunktvisiertyps

entspricht und etwas mehr

Training erfordert, wenn man

den Zielpunkt in jeder Anschlagart

wiederholgenau wiederfinden

möchte. Die kleinste

der Helligkeitsstufen erwies

sich zumindest auf dem von uns

besuchten Raumschießstand

einen Tick zu hell, überstrahlte

dabei aber nicht zu störend. Die

höchstmögliche Stufe reicht jedenfalls

aus, um auf Freiluft-

Schießständen im Sonnenlicht

den Punkt zu sehen. Das Einschießen

und die Justierung

der Treffpunktlage gehen recht

einfach vonstatten. Die Verstellungsschrauben

für Höhen- und

Seitenkorrekturen befinden sich

an der Gehäuse-Hinterpartie auf

der Oberseite und der rechten

Seite und sind löblicherweise

klar markiert. Allerdings sollten

die auf der Gehäuse-Rückseite

positionierten Konterschrauben,

welche die Einstellungen

sichern, mit äußerstem Finger-

spitzengefühl angezogen werden,

weil ansonsten das Risiko

besteht, dass sich die Treffpunktlage

ungewollt wieder

verändert. Leider sitzt die

Schutzkappe des Leuchtpunktvisiers

ziemlich lose und könnte

verloren gehen, wenn es beispielsweise

auf der Jagdwaffe

montiert wird. Somit müsste sie

gegen Verlust gesichert werden,

was durch das Einziehen

einer Schnur an den vorhandenen

Ösen und einer Verbindung

mit der Waffe aber recht simpel

und schnell geschehen könnte.

Auf einer Kurzwaffe montiert,

schützt die Kappe die Optik in

der Waffenbox oder dem Transportetui

aber dennoch vor

Staub und Öl. Das neue Weaver

Minileuchtpunktvisier stellt aber

vor allem auch aufgrund des

günstigen Anschaffungspreises

von 120 Euro eine Bereicherung

des Marktes dar.

(hj)

caliber-Kontakt

Weitere Informationen erhält man bei:

Helmut Hofmann GmbH

Scheinbergweg 6-8, 97638 Mellrichstadt

Telefon: +49-(0)9776-606-0

Fax: +49-(0)9776-60621

www.helmuthofmann.de

ppv@motorbuch.de

91 caliber 4/2014


MAGAZIN

Die neuen PowerSpeed Holster mit

Sicherung und Karbonfaser­Look.

Der neue Hogue Laser Enhanced (LE) Griff

mit integriertem, digitalem Klasse­2­Laser,

der in Leuchtintensität und Blinkfrequenz

programmierbar ist.

Hogue hat’s

Hogue offeriert jede Menge handhabungsfreundliche

und gut aussehende AR­15 Anbauteile.

Das amerikanische Familienunternehmen

Hogue Inc.

aus Paso Robles, Kalifornien,

kann mit einem breiten Neuheiten-Sortiment

aufwarten, das

wir hier etwas näher vorstellen

wollen. Bereits auf der SHOT

Show 2014 sorgte der allererste

Faustfeuerwaffengriff aus Kunststoff

mit integriertem Laserzielgerät

aus diesem Stall für

Furore, weil er dem Vernehmen

nach bei guten Leistungsparametern

deutlich günstiger als

die Modelle der bekannten Konkurrenz

ist. Die Reihe der Bauteile

für das AR-15 Selbstladegewehr

hier bietet man

beispielsweise schon länger

frei schwingende, handhabungsfreundliche

Rundhandschutze

mit weicher, griffiger Oberfläche

und weiteren durchdachten

Features an wird durch attraktive,

praxistaugliche Schulterstützen

mit Kunststoffeinlagen

in unterschiedlichsten Farbtönen

weiter ausgebaut. Die ausziehbaren

Schulterstützen mit

weicher Wangenauflagepartie

passen auf „Mil Spec“ und

„Commercial“ Buffer Tubes, sitzen

wackelfrei und besitzen einen

Bedienhebel, der nicht versehentlich

aktiviert werden

kann. Ein solcherart ausgerüstetes

AR-15 kann man dann

gleich in der passenden Hogue

Transporttasche verstauen, die

durch ordentliche Gesamtverarbeitung,

Polsterung und praktische

Ausstattungsdetails wie

verstärkte Nähte an relevanten

Stellen, gepolsterter Schultertragegurt,

mehrere D-Ringe für

verschiedene Trageweisen, drei

innenliegende Magazintaschen

in einer der beiden Außentaschen

und solide YKK-Reißverschlüsse

überzeugt. Neu sind

92 caliber 4/2014

Die Hogue Gewehrtransporttaschen gibt es in drei Größen

sowie in Schwarz und Olivgrün.


MAGAZIN

auch die PowerSpeed Holster aus Polymerkunststoff mit automatischem Arretierungsmechanismus

und Oberfläche in attraktiver Karbonfaser-Optik für die verdeckte Trageweise.

Die Tragevorrichtungen werden mit Gürtelschlaufen- und Paddelplatte ausgeliefert

und stehen für alle gängigen Faustfeuerwaffenfabrikate zur Verfügung. Hogue ist

laut eigenen Angaben derzeit der einzige Hersteller, der solch ein „Automatic Retention“

Holster mit guten, natürlichen Zieheigenschaften auch für Revolver (S&W J-Frame

Modelle) anbietet. Gelungen sind auch die neuen, aus einem Stück Stahl bestehenden

Hogue EX-F03 „Neck Knives“ in Skelettbauweise mit Klinge in Drop Point- oder Tanto-

Form nach Designs des populären US-Messermachers Allen Elishewitz, die in einer Polymerkunststoff-Scheide

mit Paracord um den Hals getragen werden. Last but not least,

fertigt Hogue im Auftrag der Firma Element-Case neuerdings auch robuste Hüllen für

iPhone5 und iPhone5S Mobiltelefone in vier unterschiedlichen Ausführungen in diversen

Materialkombinationen. Das Top-Modell „Sector Black Ops Elite besteht beispielsweise

aus einem schwarzen Aluminiumrahmen mit massivem G-10 Rückenteil in verschiedenen

Farbtönen. Hogue betreibt in Österreich ein europäisches Warenlager bei

der Firma Sickinger in Ottnang und ein Büro in Wien.

(sp)

Das kleine, praktische Hogue/Elishewitz „Nackenmesser“

wird in zwei Klingenformen angeboten.

Die Hogue Element­Case­Schutzhülle für das

iPhone 5/5S liegt voll im Trend.

caliber-Kontakt

Weitere Informationen bei:

PowerSpeed HGmbH, Peter Spielberger, Auhirschenweg 36, A-1220 Wien, Telefon: +43-1-28046263

Mobil: +43-664-4238493, www.Hogue-Europe.com, sales@powerspeed.at sowie www.getgrip.com

Hodgdon Reloading Data Center

D

er US-Treibladungsmittel-Lieferant Hodgdon aus Shawnee, Kansas, hat seine seit

nunmehr sieben Jahren existierende Datenbank mit einem riesigen Fundus an Ladeempfehlungen

für unzählige Kurz- und Langwaffenkaliber komplett überarbeitet und

modernisiert. Somit können die Informati onen des „Reloading Data Center“ (RDC) mit

einem Fingertipp auf Smart-Phones und Tablets genutzt werden. Siehe auch: www.hodgdon.com

(sp)

93 caliber 4/2014


MAGAZIN

g­line Smartphone Adapter

für Zielfernrohre

Schon seit geraumer Zeit gibt

es in erster Linie aus Nordamerika

Arretierungsmechanismen

und Halteplatten für die

allgegenwärtigen multifunktionalen

Mobiltelefone, um selbige

mit Zielfernrohren für Jagd

und Sport kombinieren zu können.

Die sich daraus ergebenden

Möglichkeiten scheinen

nahezu unbegrenzt, kann man

doch beispielsweise durch die

Zoom-Funktion des Telefons das

Einsatzspektrum der Optik erweitern.

Darüber hinaus wird

das Zielfernrohr sozusagen „Social

Media“-tauglich, weil man

das, was man durch die Optik

erspäht, mittels Handy als Foto

oder Video für die Ewigkeit festhalten

kann. Fix auf den Computer

herunter geladen, kann man

die Natur- und Wildbeobachtungen

oder Jagdszenen mit

Freunden und der interessierten

Gemeinde im weltweiten

Netz teilen. Hinsichtlich des

Verarbeitungsniveaus macht der

brandneue, in Europa gefertigte

und uns auf der IWA 2014

präsentierte g-line-Adapter für

Zielfernrohre mit einem Okular-

Durchmesser von 38 Millimeter

bis 43 Millimeter sowie die

dazugehörige g-line-Montageplatte

für die gängigsten

Smarthphone-Fabrikate einen

sehr guten Eindruck. Der Okular-Tubus

des Zielfernrohres

muss über eine Länge von fünf

Zentimeter frei zugänglich sein,

um den Adapter aufschieben zu

können, hier könnte beispielsweise

ein kleiner Seitenturm am

Okular für das Leuchtabsehen

hinderlich sein. Der rohrförmige

g-line-Adapter aus oberflächen-veredeltem

Leichtmetall

für das Zielfernrohr kostet 139

Euro, die Mobiltelefon-Montageplatte

aus Aluminium mit

Haltebolzen und Arretierungsschrauben

aus Edelstahl kostet

39,95 Euro. Entsprechende

Tests sind bei uns in Vorbereitung.

(sp)

caliber-Kontakt

Weitere Informationen erhält man bei

der für den Vertrieb an den Handel in

Deutschland und Österreich zuständigen

Firma Berger + Schröter GmbH

Voerder Straße 83, 58135 Hagen

Telefon: +49-(0)2331-624000

Fax: +49-(0)2331-6240010

www.berger-schroeter.de sowie

www.g-line.net

Der brandneue, sauber verarbeitete g­line­Adapter samt

dazugehöriger Montageplatte, mit dem man Smartphones

mit dem Zielfernrohr verbinden kann, was völlig neue

Dimensionen in der Anwendung eröffnet.

94 caliber 4/2014


MAGAZIN

Hier ist das Gerät mittels der Montage mit Sicherungsmechanismus

mit einem Zielfernrohr verbunden.

verbunden werden. Dem Vernehmen

nach soll das hochwertig

verarbeitete, ausbaufähige

MAKcam System in der Grundversion

um die 2.000 Euro kos-

ten.

(jg)

MAKcam

Die Kilic Feintechnik GmbH

beziehungsweise MAK C.E.T.

GmbH aus Waigholshausen ist

bekannt als Hersteller von qualitativ

hochwertigen Montagen

für Leuchtpunktvisiere und Zielfernrohre

für Jagd-, Sport- und

dienstlich genutzte Behördenwaffen.

Auf der IWA 2014 präsentierte

das Unternehmen von

Michael Ali Kilic als Weltneuheit

die MAKcam. Hierbei handelt es

sich um ein kompaktes Kamerasystem

für die Zielaufzeichnung

direkt durch das Zielfernrohr,

wodurch man beispielsweise

spannende Jagdmomente festhalten

kann. Die Energieversorgung

erfolgt durch einen integrierten

Lithium-Ionen-Akku,

das Bildmaterial kann auf Mikro

SD Speicherkarte Offline oder

durch USB-Verbindung Online

auf einen externen PC gespeichert

werden. Auf dem Schießstand

kann man die MAKcam in

Verbindung mit einem externen

Monitor beispielsweise auch für

die Live-Beobachtung der Zielscheibe

und des produzierten

Streukreises für die Schützenkontrolle

und Schießausbildung

nutzen. Durch eine passgenaue

Spezial-Montage mit

Arretierungsmechanismus kann

die Kamera mit dem Okular unterschiedlichster

Zielfernrohre

Die kompakte MAKcam Kamera mit

Spezialmontage.

caliber-Kontakt

MAK C.E.T. GmbH, Hauptstraße 22,

97534 Waigholshausen

Telefon: +49-(0)9722-1829

Fax: +49-(0)9722-7748

www.mak-cet.de, www.makcam.de,

info@makcam.de

Schwaben Arms GmbH

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Caliber 09/2013

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95 caliber 4/2014


MAGAZIN

96 caliber 4/2014

Taktische Spitzenoptiken

von Minox

Minox wird taktisch: Hier das Flaggschiff der brandneuen ZP­Zielfernrohr­Baureihe in Gestalt des ZP8 1­8x24

mit 8­fachem Zoomfaktor und praxisnaher Gesamtgestaltung.

Erst vor wenigen Monaten

wurde „German Sport Optics“

(GSO) eine neu gegründete

Gesellschaft als strategische

Allianz der L&O Group und der

bekannten Optikfirmen Minox

und Optronika ins Leben gerufen.

Die L&O Group von Michael

Lüke und Thomas Ortmeier besitzt

beispielsweise die bekannten

Jagdwaffenhersteller Blaser,

Sauer und Mauser, während

der Optikhersteller Minox aus

Wetzlar von Thorsten Kortemeier

und der Zielfernrohrspezialist

Optronika aus Biebertal

vom früheren Geschäftsführer

von Schmidt & Bender, Hans A.

Bender, geleitet wird. Eines der

Resultate dieser neuen, gewichtigen

Partnerschaft mit reichlich

Kernkompetenz ist die erste

taktische Zielfernrohr-Baureihe

aus dem Hause Minox, die sich

vor der namhaften Konkurrenz

keinesfalls verstecken muss. Die

brandneue ZP-Linie umfasst die

drei Modelle Minox ZP8 in

1-8x24, ZP5 in 3-15x50 und ZP5

in 5-25x56. Unbestrittener Maßen

ist das ZP8 mit seinem 8-fachen

Zoomfaktor das Flaggschiff

der neuen Linie. Für

schnelles und zielsicheres Visieren

unter ungünstigen Lichtverhältnissen

ist es zusätzlich zum

Leuchtpunkt in der 2. Bildebene

standardmäßig mit einem fein

dimmbaren Dämmerungs-Leuchtabsehen

in der 1. Bildebene

ausgestattet. Dieses Spitzenmodell

mit vielen praxistauglichen

Features steht mit drei

verschiedenen Absehen-Varianten

zur Verfügung und kostet

2.499 Euro. Das Minox ZP5

3-15x50 ist ein universell einsetzbares

Zielfernrohr mit 3-facher

Vergrößerung und extrem

großem Sehfeld für Einsätze im

Nahbereich, während die 15-fache

Vergrößerung die nötige

Reichweite garantiert. Die Höhenverstellung

erfolgt mittels

„Double Turn“-Klickverstellung

auf zwei Ebenen am Höhenjustierturm.

Der Parallaxe-Ausgleich

Technische Daten der taktischen Minox Zielfernrohre

ZP8 1­8x24 ZP5 3­15x50 ZP5 5­25x56

Sehfeld bei min. Vergrößerung 37,5 m / 100 m 12,8 m / 100 m 7,6 m / 100m

Sehfeld bei max. Vergrößerung 4,8 m / 100 m 2,8 m / 100 m 1,6 m / 100 m

Dioptrienausgleich -3/+2,5 dptr. -3/+2,5 dptr. -3/+2,5 dptr.

Augenabstand 90 mm 90 mm 90 mm

Austrittspupille bei min. Vergrößerung 10,3 mm 11,5 mm 11 mm

Austrittspupille bei max. Vergrößerung 3 mm 3,5 mm 2,3 mm

Verstellbereich Höhe 10 mrad 28 mrad 28 mrad

Verstellbereich Seite +/-5 mrad +/-6 mrad +/-6 mrad

Verstellung pro Klick 0,1 mrad 0,1 mrad 0,1 mrad

Parallaxeeinstellung 200 m fix 50 m bis unendlich 50 m bis unendlich

Länge 295 mm 345 mm 415 mm

Gewicht 695 g 1070 g 1100 g

Mittelrohrdurchmesser 34 mm 34 mm 34 mm

Absehenposition 1. Bildebene (*) 1. Bildebene 1. Bildebene

* bei Vergrößerungen von 1-fach bis 2,5-fach wird ein Tages-Leuchtpunkt in der 2. Bildebene zugeschaltet

Minox ZP5 3­15x50.

Minox 5­25x56.

erlaubt ein Parallaxe-freies

Justieren des Zielfernrohres ab

50 m und verhindert damit einerseits

Treffpunkt-Abweichungen

und bietet andererseits

eine optimale Bildschärfe. Auch

dieses leistungsstarke Glas mit

drei unterschiedlichen Absehen

liegt im Preis bei 2.499 Euro.

Spezialisiert auf starke Kaliber

und den Weitdistanz-Einsatz ist

das mächtige Minox ZP5

5-25x56. Der 25-fache Vergrößerungsbereich

mit dem großen

Absehen-Verstellungsbereich

gewährleistet höchste

Detailerkennbarkeit und Reichweite,

während die 5-fache Vergrößerung

mit großem Sehfeld

für die nötige Übersicht sorgt.

Auch hier gibt es den Parallaxe-

Ausgleich ab 50 Meter sowie

drei Absehen-Versionen und

eine unverbindliche Preisempfehlung

von 2.499 Euro. (sp)

caliber-Kontakt

Minox GmbH, Walter-Zapp-Straße 4

35578 Wetzlar

Telefon: +49-(0)6441-917-0

Fax: +49-(0)6441-917-612

www.minox.com, info@minox.com


MAGAZIN

Neben den hier gezeigten Farben Sand und Olivgrün gibt es den Magazinstern

natürlich auch im lebensbejahenden Schwarz.

Das sternenförmige FAB Defense PMC Pentagon Magazine Kit wiegt im

Leerzustand 520 Gramm. Ob es vollgeladen mit 50 Patronen den Magazin­

Arretierungs­Mechanismus im Gewehr im Dauergebrauch über Gebühr

strapaziert, wird sich zeigen müssen.

Ein Stern am Gewehrhimmel

+++ Mehr Infos finden Sie unter www.all4shooters.com +++

sub_9mm-luger_210x96+5 03.02.14 10:22 Seite 1

Das FAB Defense DMC Dual

Magazine Kit fasst 20 Patronen.

Der israelische Hersteller von

Waffennachrüstteilen aus

Kunststoff, FAB Defense, hat

neuerdings AR-15 Magazine

und Zubehörkomponenten im

Programm, die wie gemacht

sind für den sportlich-dynamischen

Gewehrschützen in deutschen

Landen. Denn bei uns

herrscht Recht und Ordnung in

dem Sinne, dass die Magazinkapazität

bei zivilen Selbstladegewehren

für die sportliche Verwendung

nicht mehr als zehn

Patronen betragen darf. Darum

waren gerade IPSC/Action-

Schützen aus der Not geboren

immer sehr erfinderisch, wenn

es darum ging, Magazine miteinander

zu koppeln oder möglichst

schnell griffbereit zu haben,

um einen langen Parcours

schnellstmöglich bewältigen zu

können. Doch die Basteleien in

Eigenregie haben nun ein Ende,

denn der Produzent aus dem gelobten

Land offeriert ein zentrales

Kuppelstück, an dem fünf

10er Magazine sternförmig befestigt

werden können. Somit

kann man im „Handumdrehen“

die Magazine wechseln und

insgesamt 50 regelkonforme

Schuss dürften auch für den

längsten Parcours ausreichen.

Angeboten wird auch ein an den

Bodenplatten miteinander verbundenes

10er Magazinpaar,

das ebenfalls nicht zu sperrig

ausfällt und eine schnelle Versorgung

mit frischer Munition

sicherstellt. (sp)

caliber-Kontakt

Weitere Informationen erhält man bei:

ISS International Security School & Services

GmbH, ISS Protection Trade, Konstantin

Kanakaris, Zur Friedenskirche 30, 51491

Overath, Telefon: +49-(0)2204-20119-0,

www.issprotectiontrade.com

bestellung@issprotectiontrade.com

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Fachhandel und bei

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Abgabe nur an Inhaber einer Erwerbserlaubnis.

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98 caliber 4/2014

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VS Medien GmbH

Wipsch 1, D-56130 Bad Ems

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Die Mai Ausgabe

erscheint am 30.04.2014

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Ansprechpartner.

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caliber Anzeigenschluss

für die Ausgabe 5/2014 ist der 07.04.2014

Impressum

caliber

SCHIESSEN•WAFFEN•AUSRÜSTUNG•TECHNIK

caliber erscheint zehnmal im Jahr.

23. Jahrgang

Verleger:

Peter Grieder

Redaktion:

Stefan Perey (verantwortlich),

Telefon: 0221-94198890

stefan.perey@vsmedien.de

Tino Schmidt,

tino.schmidt@vsmedien.de

Wolfgang Karbach (Lektorat)

Ständige Mitarbeiter:

Fred Keßler, Michael Fischer,

John Gerards, Hermann Jansen,

Axel Manthei, Dr. Bernhard Metzner,

Jens Tigges, Ken Kempa, Jens Bork,

Oliver Falk, OStFw Hermann Rosenberg,

Marijan Loch, Peter Dlask

Grafik, Layout & Produktion:

Marianne Lawen

und Thomas Jason Wieger

Titelfoto:

Uli Grohs, Köln

Anzeigenverkaufsleitung:

Peter Hoffmann

Telefon: 0221-94198892

Fax: 0221-94198899

peter.hoffmann@vsmedien.de

Vertrieb:

VU Verlagsunion KG,

D-65396 Walluf, Postfach 5707

D-65047 Wiesbaden

Telefon: +49-(0)6123-620-0

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Porto). Ausland: 53,10 €.

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Abonnements schriftlich gekündigt wird,

verlängert sich das Abonnement automatisch

um ein Jahr. ISSN 0933-3738

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 27

Technische Herstellung , Lithographie:

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ADV-Augsburger Druck- und Verlagshaus

GmbH, D-86167 Augsburg,

Tel.: +49-(0)821/7904-251

Alle Beiträge in dieser Zeitschrift sind

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Das neue SRT Speed Trigger System mit einem Rückstellweg

von nur 1,2mm erlaubt atemberaubend schnelle Schussfolgen.

Zusätzlich ist der Triggerstop vom Schützen einstellbar. Durch

das verlängerte Dustcover wird die Balance optimiert, ein Hochschlagen

der Waffe deutlich reduziert.

Eine verstellbare LPA Micrometervisierung und das HiViz Korn

ermöglichen eine schnelle und klare Zielerfassung. Für einen

sicheren und ergonomisch perfekten Halt sorgen SIG Sauer E²

Griffschalen. Die integrierte SIG Sauer Schiene erlaubt die Montage

des SIG Sauer Optics Package.

The new SRT Speed Trigger System with a reset of only

1,2mm allows unseen firing rates. An additional adjustable

triggerstop enables the shooter to set the triggerstop to his

needs. Due to the Long Dust Cover the weight balance is

optimized and the recoil jump is significantly reduced.

An adjustable micrometer rear sight and the HiViz front sight

provide a fast and clear aiming. SIG Sauer E² grips guarantee

a safe and ergonomic grip in any situation. The integrated

SIG Sauer rail makes it possible to mount the SIG Sauer

Optics Package.

Technische Änderungen vorbehalten. Sämtliche Abbildungen sind beispielhaft und können abweichen. Abgabe von Waffen nur über den qualifizierten SIG SAUER Fachhandel und nur an Inhaber einer Erwerbserlaubnis.

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