Termine Bistum und Dekanat - Sanktnikolauscoburg.de

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Termine Bistum und Dekanat - Sanktnikolauscoburg.de

4/2009


Vorwort von Pfarrer Ulrich Piesche........................................................................................................................3

Termine Bistum und Dekanat

Termine

Pfarrer Dr. Matthias Ring zum neuen Bischof gewählt .............................................................................4

Wintervergnügen im Sudelfeld, Dekanats-Bibelwochenende,

Weitere Termine 2010...............................................................................................................................5

Weidenberg, Bayreuth

Rorategottesdienste, Gottesdienste im Advent,

Gottesdienste zum Jahreswechsel und Neujahr, Festgottesdienst mit Männerchor,

Gebetswoche für die Einheit der Christen ................................................................................................6

Gemeindeversammlung Frühjahr 2010, Weltgebetstag 2010 ..................................................................7

Vorschau: Fastenwoche, Winterfreizeit, Firmung 2010...........................................................................9

Coburg

Gottesdienst zu St. Nikolaus, Gemeindeversammlungen(!) Frühjahr 2010 .............................................9

Aus der Gemeinde Geburtstage, Beitritte..........................................................................................................10

Rückblick

Erstrahlt in neuem Glanz: Die alt-katholische Pfarrkirche St. Peter & Paul............................................11

„Stolpersteine“ gegen das Vergessen.....................................................................................................14

Gemeindebegegnung mit Hindernissen - Koblenzer Alt-Katholiken in Thüringen..................................15

Prominenter Staatsgast zu Besuch in Coburg........................................................................................18

In eigener Sache

Jubiläumsjahr 2012 - Aufruf, Spenden, Terminänderungen ...................................................................19

Unsere Weihnachtsgottesdienste ............................................................................................................................20

Alt-Katholische Kirchengemeinde Weidenberg, Pfarrer Ulrich Piesche

Birkenstraße 33, 95466 Weidenberg, Tel.: 0 92 78/3 20, Fax: 0 92 78/9 82 72

Mobilfunknummer des Pfarrers: 015201956496 (für Notfälle)

www.altkatholisch-oberfranken.de, E-Mail: weidenberg@alt-katholisch.de

Vorsitzender des Kirchenvorstandes Weidenberg: Lothar Adam,

Glotzdorf 8a, 95466 Weidenberg, Tel.: 0 92 09 / 91 84 01,

E-Mail: weidenberg.kasse@alt-katholisch.de

Gemeindekonto: 10 12082 017, bei Bank für Kirche und Diakonie, BLZ 350 601 90

Gemeindezentrum Bayreuth: Albrecht-Dürer-Str. 39 (Hammerstatt), 95448 Bayreuth

www.altkatholisch-oberfranken.de, E-Mail: bayreuth@alt-katholisch.de

Alt-Katholische Kirchengemeinde Coburg,Vorsitzende des Kirchenvorstandes: Christl Grünberg,

Ketschendorfer Str. 76, 96450 Coburg, Tel.: 0 95 61/35 81 09

www.sanktnikolauscoburg.de, E-Mail: vorstand@sanktnikolauscoburg.de

Gemeindekonto: 920 125 82, bei Vereinigte Coburger Sparkassen, BLZ 783 500 00

Kontaktpersonen Neustadt/Orla: Dido Fritsche und Lieselotte Heyden,

Diezstr. 7, 07381 Pößneck, Tel.: 0 36 47/41 25 57

Gemeindekonto: 701 009 bei Raiffeisen-Volksbank e.G., BLZ 830 944 44

Layout: hadlich-art, Weidenberg Druck: META-Team, Weidenberg


Sehen wir das Licht. . .

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde,

mit diesem Gemeindebrief seien Sie herzlich gegrüßt zum Advent, zu Weihnachten und zum neuen

Jahr. Weihnachten ist das Fest des Lichtes und das Licht der Kerzen ist für uns symbolisch geworden.

Die dunkle Jahreszeit trägt dazu bei, dass wir gerne möglichst viel Licht um uns haben. Diese Tradition

führt wohl jeder gerne fort. Und dann schauen wir wieder in die Bibel oder hören die vertraute

Geschichte: Da hören wir vom überwältigenden, unerträglichen Licht der Erscheinung Gottes und vom

anziehenden, beschaulichen, warmen Licht

im Stall. Sehen wir das Licht, erkennen wir

das Licht? Gott wird Mensch! Das Licht

der Welt scheint mitten unter uns! Ein

kleines, unscheinbares Kind liegt in der Die Zeit Krippe. Deshalb ist es ein Licht, das man

suchen muss, das man übersieht, das zwischen einem nicht von selbst aufgeht, an das

man vielmehr glauben muss. Beim den Jahren Propheten Jesaja heißt es: „Gott

spricht: Siehe, ich will ein Neues

schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt

ihr’s denn nicht?“

Vieles ist dieses Jahr wieder gewachsen.

Das alte Jahr

ist vergangen Was erreicht wurde ist Werk der

Gemeinschaft und auch Werk der das Neue hat noch Einzelnen, die sich für die Kirche

einsetzen. Dafür ein herzliches nicht angefangen „Vergelt´s Gott.“ Ohne das

Mitwirken Vieler kann keine

eine zeitlose Zeit Gemeinschaft funktionieren.

Im nächsten Jahr habe wir wieder ein alter Traum der alle ökumenischen Termine bei

uns auszurichten, da kann ich nur Menschheit froh sein, dass immer viele

bereit sind, durch ihr Engagement die Zeit anhalten alle Veranstaltungen zu

einem Erfolg werden lassen. Vielen

zu können Dank im Voraus an Alle,

die durch ihre mitgebrachten

aber wer die Zeit Speisen und ihre

Hilfsbereitschaft mitarbeiten und

aussetzen will Verantwortung für die

Gemeinde übernehmen.

Im Oktober kommt dann auch

wer die vierte Dimension

in den Griff bekommen will unser neuer Bischof zur

Firmung zu uns. Wieder ein muss aus der Perspektive Höhepunkt.

Langsam aber sicher nähern wir der Ewigkeit denken, fühlen, uns dem Jubiläumsjahr

2012, dem 50. Weihetag der handeln

Pfarrkirche. Wer alte

Bilder, Artikel, Schriftstücke oder

ähnliches besitzt, kann

uns diese gerne einmal im

Jürgen Damen Pfarrhaus vorbeibringen.

Wir wollen diese dann im

Computer archivieren und

sammeln. Sie bekommen dann Ihre

Dokumente wieder zurück!!

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes Neues Jahr 2010 wünscht Ihnenbemerkbar macht.

Ihr/Euer


Pfarrer Dr. Matthias

Ring zum neuen

Bischof gewählt

Die am 6. und 7. November in Mannheim

versammelte außerordentliche

Synode wählte den Regensburger

Pfarrer Dr. Matthias Ring zum neuen

Bischof des Katholischen Bistums

der Alt-Katholiken in Deutschland.

Sein Vorgänger, der noch bis März

2010 amtierende Bischof Joachim

Vobbe, hatte bereits im Sommer angekündigt,

aus gesundheitlichen

Gründen vorzeitig in den Ruhestand

zu treten.

Nach der feierlichen Eröffnung der

Synode in der Mannheimer Schlosskirche

stellten sich die Kandidaten

für die Bischofswahl vor: Pfarrer Dr.

Matthias Ring aus Regensburg, Dekan

Jürgen Wenge aus Köln und

Pfarrer Ingo Reimer aus Essen. Das

Statement der Kandidaten von

jeweils etwa 15 Minuten wie auch

die Möglichkeit zur persönlichen Befragung

seitens der Synodalen half,

die Kandidaten näher kennen zu lernen

und ihre Meinung zu bestimmten

Themen aus dem Bistumsalltag

zu erfahren.

Die Wahl der 118 Synodalabgeordneten

fiel schließlich im dritten Wahlgang

auf Pfarrer Dr. Matthias Ring

aus Regensburg. Der gebürtige

Oberfranke ist Jahrgang 1963. Er

begann 1982 das Studium der Theologie

in Bamberg, wo er auch ins

Priesterseminar eintrat. 1988 Abschluss

als Diplom-Theologe, Übertritt

zum Alt-Katholizismus und Studium

der alt-katholischen Theologie in

Bonn. Im Mai 1989 empfing er die

Diakonenweihe, am 18. November

dann die Priesterweihe und war als

Vikar in den Gemeinden Würzburg

und Nürnberg tätig. 1993 trat er die

Stelle als Pfarrer der Gemeinden Regensburg

und Passau an und wurde

von 2000 bis 2005 vom kirchlichen

Dienst beurlaubt, da er als Wissenschaftlicher

Mitarbeiter am Alt-

Katholischen Seminar in Bonn arbeitete.

Während dieser Bonner Zeit

war er auch ehrenamtlicher Direktor

des Priesterseminars in Bonn. Im

September 2005 kehrte er als Pfarrer

nach Regensburg zurück. Seine

Promotion machte er 2006 mit einer

Arbeit über die alt-katholische Kirche

im Dritten Reich an der Uni Bern

(Katholisch und deutsch. Die altkatholische

Kirche und der Nationalsozialismus,

Alt-Katholischer Bistumsverlag,

Bonn 2008).

Vielen im Bistum und darüber hinaus

ist er seit 1996 als verantwortlicher

Redakteur der alt-katholischen Kirchen-zeitung

„Christen heute“ bekannt.

Ebenfalls seit 1996 ist er Mitglied

der Dialogkommission mit der

Vereinigten Evangelisch-Lutherischen

Kirche Deutschlands. 2005

wurde er zum Präsidenten des bayerischen

Landessynodalrates gewählt,

2007 zum Vorsitzenden der

Finanzkommission. Er ist Co-Präsident

der Internationalen Alt-

Katholischen Theologenkonferenz

und Mitorganisator des Internationalen

Arbeitskreises Alt-Katholizismus-Forschung

(IAAF). In Regensburg

ist er im interreligiösen Dialog

als 2. Vorsitzender der Gruppe „Religionen

für den Frieden“(RfP,

ehedem WCRP) engagiert.

Ring legte in seinen Statements und

Antworten immer wieder besonderes

Augenmerk auf die Stärkung der

Synodalität der alt-katholischen Kirche

in Deutschland, „denn lebendige

Synodalität und lebendige Kirche bedingen

einander“, so der neu gewählte

Bischof. Dazu gehört seiner

Meinung nach auch die Stärkung der

Synode, die alle zwei Jahre tagen

sollte, statt wie bisher alle drei Jahre.


„Nur dann kann sie ihre Funktion als

oberstes Entscheidungsorgan sinnvoll

wahrnehmen und nur dann wird

sie als oberste Vertretung der Kirche

erfahrbar.“Darüber hinaus erwartet

er von der Kirche trotz mancher materieller

Sorgen ein klares theologisches

Profil. „Ich bin der festen

Überzeugung, wenn es eine Krise

des Christentums in unserer Gesellschaft

gibt, diese primär keine strukturelle

oder finanzielle ist, sondern

eine zutiefst theologische. Theologisch

insofern, als wir in einer Weise

von Gott sprechen müssen, dass der

moderne Mensch mit seinem Herzen

und Verstand davon ergriffen

wird.“

Wintervergnügen

im Sudelfeld

„Hoch hinauf muss man steigen in

den Bergen. Erst dann wird der Blick

in die Ferne eröffnet.“

Auch im nächsten Skiwinter möchte

unser Dekanat hoch hinaus: Für unsere

2. Dekanats- Skifreizeit konnten

wir Zimmer in einem auf 1200 m

Höhe liegenden Berggasthof reservieren.

Das heißt Wohnen mitten im

Skigebiet und schon vor der Haustüre

Weit- und Fernblicke. Das Skigebiet

Sudelfeld bei Bayrischzell istbesonders

gut für Familien geeignet

und bietet geeignete Pisten für Einsteiger

wie auch für Profis.

Termin: 18. 2. - 20. 2. 2010

Anmeldung bis 15. 1. 2010 an das

alt-katholisches Pfarramt Augsburg,

Spitalgasse 17, 86150 Augsburg

Weitere Informationen erhalten Sie

bei Dekan Harald Klein, Rosenheim

oder bei Pfarrerin Alexandra Caspari,

Augsburg.

Die Zeit bis zu seiner Bischofsweihe

am 20. März 2010 wird Ring von den

Erfahrungen des noch amtierenden

Bischofs Joachim Vobbe profitieren

und sich mit dessen Hilfe in die

vielfältigen Aufgaben und Verpflichtungen

seines künftigen Amtes einarbeiten.

Dekanats-

Bibelwochenende

Das alt-katholische Dekanat Bayern

lädt ein zum Bibelwochenende mit

dem Thema "Brannte uns nicht das

Herz in der Brust als er unterwegs

mit uns redete und uns den Sinn der

Schrift erschloss?" - Szenen aus dem

Lukasevangelium.

Termin: Freitag 30. April - Sonntag

2. Mai 2010

Ort: Exerzitienhaus

Schloss Fürstenried, München

Leitung: Pfarrer Michael Edenhofer,

Kempten

Anmeldung bis 28. Februar 2010

an das Alt-Katholische Pfarramt

Kempten, Lindauerstraße 3,

87435 Kempten, Tel: 08 31-2 66 90,

email: kempten@alt-katholisch.de

Weitere Termine

2010

27. Dez. 2009 - 3. Januar 2010

Winterlager der

Int. alt-kath. Jugend, Polen

30. Januar. ab 11.00 Uhr

Verabschiedungsfest für Bischof

Joachim und Mariette Vobbe,

Bonn

5. - 7. Februar

baf-Wochenende,

Oberschönenfeld

20. März

Bischofsweihe

23. - 24. April

Int. AK Altkatholizismus-

Forschung,Bonn

2. Mai

Frauensonntag

12. - 16. Mai

Ökumenischer Kirchentag,

München

19. Juni

Bayerische Landessynode,

München

21. - 25. Juni

Gesamtpastoralkonferenz,

Neustadt a. d. Weinstraße

9. - 11. Juli

Bayerische Dekanatstage,

Pappenheim

9. - 13. August

Int. Alt-Katholiken-Kongress,

Zürich

24. - 26. September

PePP-Seminar, Ritschweiher

30. September - 3. Oktober

Ordentliche Bistumssynode,

Mainz

21. - 24. Oktober

baf - Jahrestagung

Schmerlenbach/Aschaffenburg


Rorategottesdienste

In der Adventszeit wollen wir wieder

an drei Mittwochen um 6.00 Uhr

morgens zusammen in meditativer

Stimmung bei Kerzenschein Gottesdienst

feiern. Diese besonderen Gottesdienste

werden Rorate genannt

nach dem Anfangswort des Eingangsverses:

Rorate caeli desuper

- Tauet Himmel... (Jes 45,8). Die besinnliche

Atmosphäre soll uns ein

wenig Stille in die hektische Adventszeit

bringen, in der wir uns auf die

Ankunft Jesu vorbereiten wollen.

Anschließend starten wir mit einem

einfachen Frühstück und Kaffee

oder Tee in den Tag.

Gottesdienste

im Advent

Am 2. Advent, 6. Dezember, feiern

wir den Gottesdienst um 16.00 Uhr.

Dieser Gottesdienst wird musikalisch

mitgestaltet vom Kinderflötenkreis

aus Warmensteinach. Nach dem

Gottesdienst findet im Gemeinde-

zentrum die Adventsfeier der Gemeinde

statt, sicherlich in gemütlicher

Runde bei Stollen, Plätzchen

und Glühwein.

Zum 3. Advent am 12. und 13. Dezember

feiern wir die Adventsgottesdienste

mit Bußfeier.

Gottesdienste zum

Jahreswechsel und

Neujahr

Um die ökumenischen Kontakte im

alt-katholischen und evangelischen

Gemeindezentrum in Bayreuth zu

stärken, wollen wir wieder einen gemeinsamen

Jahresschlußgottesdienst

im Gemeindezentrum in der

Albrecht-Dürer-Straße 39 feiern. Wir

laden alle Gemeindemitglieder ein

zum Gottesdienst am 31. Dezember

um 16.00 Uhr.

In Coburg begrüßen wir das Neue

Jahr mit dem Gottesdienst am 1. 1.

2010 um 16.00 Uhr mit anschließender

Einkehr.

Festgottesdienst

mit Männerchor

Es ist schon Tradition, dass der

Männerchor Weidenberg unseren

Festgottesdienst zu Dreikönige, dem

Fest Erscheinung des Herrn, musikalisch

begleitet. Auch 2010 ist der

Chor dabei und wird im Gottesdienst

am Mittwoch, 6. Januar um

9.30 Uhr zu hören sein.

Anschließend treffen wir uns zum

Kirchenkaffee und gemütlichen Beisammensein

im Gemeindezentrum.

Gebetswoche

für die Einheit

der Christen

„… und ihr seid Zeugen!“

Die Versöhnung der Christen untereinander

hat im Laufe des 20. Jahrhunderts

sehr unterschiedliche Formen

angenommen. Die spirituelle

ökumenische Bewegung hat gezeigt,

wie wichtig das Gebet für die

Einheit der Christen ist. Große Energie

wurde auf das wissenschaftlichtheologische

Gespräch verwendet,

was zu zahlreichen Übereinstimmungen

in Lehrfragen geführt hat.

Die praktische Zusammenarbeit der

Kirchen auf sozialem Gebiet hat

fruchtbare Initiativen hervorgebracht.

Neben diesen wichtigen Leistungen

nahm die Frage der Mission eine besondere

Stellung ein. Heute betrachtet

man die Missionskonferenz, die

1910 in Edinburgh stattfand, als den

Beginn der modernen ökumenischen

Bewegung. Um das alles zu

würdigen, war es für die Veranstalter

der Gebetswoche für die Einheit der

Christen - die Kommission für Glauben

und Kirchenverfassung des

Ökumenischen Rates der Kirchen

und den Päpstlichen Rat für die Einheit

der Christen - ganz selbstverständlich,

die christlichen Kirchen

von Schottland um die Vorbereitung

für die Gebetswoche 2010 zu bitten.


In der ökumenischen Bewegung

wird oft über die letzte Rede Jesu

vor seinem Tod nachgedacht. Dieses

letzteVermächtnis unterstreicht

die Bedeutung der Einheit der

Jüngerinnen und Jünger Christi für

den Auftrag: "Alle sollen eins sein …

damit die Welt glaubt" (Jh 17,21).

In diesem Jahr laden uns die Kirchen

von Schottland dazu ein, auf die letzten

Worte Jesu vor seiner Himmelfahrt

zu hören: "Der Messias wird

leiden und am dritten Tag von den

Toten auferstehen, und in seinem

Namen wird man allen Völkern, angefangen

in Jerusalem, verkünden,

sie sollen umkehren, damit ihre

Sünden vergeben werden. Ihr seid

Zeugen dafür." (Lk 24, 46-48) Über

diese letzen Worte Christi werden

wir also an jedem Tag der Gebetswoche

nachdenken.

Der ökumenische Gottesdienst zur

Gebetswoche für die Einheit der

Christen findet in Weidenberg

diesmal am Sonntag, den 31. Januar

um 17.00 Uhr in der unserer Pfarrkirche

St. Peter & Paul statt. Um ein

ökumenisches Zeichen zu setzen,

halten wir an diesem Tag keinen

zweiten Gottesdienst in Weidenberg,

sondern Alle sind eingeladen, den

ökumenischen Gottesdienst zu besuchen.

Die Kantorei Weidenberg

wird den Gottesdienst musikalisch

mitgestalten.

Gemeindeversammlung

Frühjahr 2010

Herzliche Einladung an Alle Gemeindemitglieder

zur Gemeindeversammlung

am Sonntag, den 21. 2.

2010.

Die Gemeindeversammlung beginnt

mit dem Gottesdienst um 09.30 Uhr

in Weidenberg

Folgende Tagesordnung ist

vorgesehen:

☞ Tätigkeitsbericht KV + Pfarrer

☞ Jahresrechnung 2009

☞ Haushaltsplan 2010

☞ Wahl der Prüfer, Entlastung des

Kirchenrechners

☞ Walh der Synodalen zur

Landessynode Bayern

am 19. 6. in München

☞ Wahl der Synodalen zur

Bistumssynode vom

30. 9. - 3. 10. in Mainz

☞ Wahl der KV-Mitglieder

☞ Kirchgeld 2011

☞ Verschiedenes

Weltgebetstag

2010

Alles, was Atem hat, lobe

Gott (Kamerun)

Aus Kamerun, einem zentralafrikanischen

Land, etwa so groß wie

Schweden, kommt die Liturgie zum

Weltgebetstag (WGT) 2010. Die Republik

nennt sich selbst „Afrika im

Kleinen“. Das Land mit seiner 400

km langen Atlantikküste und einer

Ausdehnung bis zum Tschadsee im

Norden ist eine Brücke zwischen

West- und Zentralafrika. Kamerun

hat alles: schwarze Vulkansandstrände,

noch ursprünglichen Regenwald,

Wasserfälle, Mangrovensümpfe,

Hochgebirge, Seen, Savanne

und Sahelzone. Dazu mehr als

200 verschiedene Ethnien und Sprachen.

Offiziell spricht man entweder

Englisch (20 %) oder Französisch

(80 %). Gut 18 Millionen Menschen

leben in Kamerun, 50 % sind christ-

In Bayreuth findet der Gottesdienst

zur Woche der Einheit der Christen

am Sonntag, 24. Januar um 17.00

Uhr in der röm.-kath. Kirche St. Hedwig

statt. Daher entfällt unser Gottesdienst

am Samstag Abend in Bayreuth.


lich (halb und halb kath. und ev.)

geprägt, 40 % gehören animistischen

Naturreligionen an, 20 % sind Moslems.

Hexerei und Zauberei sind

Phänomene, die landesweit vorkommen.

Anders als im übrigen Afrika ist

Kamerun relativ stabil: Es gibt kaum

religiöse oder ethnische Konflikte.

Ein schlimmes Übel aber ist die Korruption

im zwischen Arm und Reich

tief gespaltenen Land.

Land der Camarões (Krabben) nannten

im 15. Jahrhundert portugiesische

Seefahrer und Entdecker Kamerun.

Von 1884 bis 1918 nannte das Deut-

sche Reich die Region „Deutsches

Schutzgebiet“, brachte u. a. Straßen

und Schulen ins Land unddeutsche

Bananen“ nach Berlin. Ab 1919 stand

Kamerun unter Mandat des Völkerbundes

und blieb bis zur Unabhängigkeit

1960/61 unter England

und Frankreich aufgeteilt. Von Beginn

an ist die Republik Kamerun eher

eine Fassadendemokratie. Präsident

Paul Biya regiert seit 1982 zunehmend

selbstherrlich…

Alles, was Atem hat, lobe Gott? Was

gibt es denn da zu loben und zu

preisen im alltäglichen Leben in Ka-

merun? Außer der wunderbaren

Landschaft wohl wenig. Aber darum

geht es den Weltgebetstagsfrauen

ja auch gar nicht. Sie wollen Gott

loben, der ihnen das Leben geschenkt

hat, den Atem, mit dem sie

immer wieder neu Hoffnung schöpfen

können und Kraft finden, für

Veränderungen zum Guten. Afrikanische

und erst recht christliche Menschen

jammern nicht. Sie können

sich freuen aus tiefstem Herzen über

alle Probleme hinweg, denn sie

fühlen sich geborgen in der Liebe

Gottes. Am Weltgebetstag wollen sie

alle Welt mitreißen in einen großen

Freudentanz zum Lobe Gottes.

Text: Renate Kirsch

Wir feiern den Weltgebetstag am

Freitag, 5. März 2009 um 19.00 Uhr

in unserer alt-katholischen Kirche.

Herzliche Einladung. Nach dem Gottesdienst

gibt es, wie immer ein

gemütliches Beisammensein im Gemeindehaus.

Der Weltgebetstag der Kinder findet

am Samstag, 6. März 2009 um 15.00

Uhr im alt-katholischen Gemeindezentrum

statt. Die Kinder aller Konfessionen

sind dazu recht herzlich

eingeladen!!!

Mit ihrem Bild „Lob dem Ewigen“ feiert

die Malerin Reine Claire Nkombo das

Leben selbst als Geschenk Gottes an

die Menschen.

Sie gehört zu der wachsenden Szene

junger Künstlerinnen und Künstler, die

sich mit ihren vielfältigen und eigenständigen

Ausdrucksformen im internationalen

Kunstgeschehen behaupten.


Fastenwoche

Die Fastenwoche im Frühjahr findet

statt: von Samstag, 6. März

bis Sonntag, 14. März. Beginnen

werden wir am Samstag von 09.30

Uhr - 13.30 Uhr (!) mit dem

Wüstentag. In der Woche finden

dann täglich Treffen (meist) um

18.00 Uhr im Gemeinderaum statt.

Abschließen wollen wir die Fastenwoche

mit einem Fastenbrechen

am Sonntag, 14. März nach dem

Gottesdienst um 09.30 Uhr in der

Pfarrkirche.

Das Vorbereitungstreffen findet

statt am Dienstag, 2. März um

18.00 Uhr im alt-katholischen Gemeindezentrum.

Neben einer

Einführung in das richtige Fasten

und Absprachen können Sie sich

Vorschau

hier zur Fastenwoche anmelden.Bei

Interesse oder Fragen zur

Fastenwoche bitte im Pfarramt Tel:

0 92 78-3 20 anrufen oder mailen:

weidenberg@alt-katholisch.de

Winterfreizeit

Herzliche Einladung an alle Gemeindemitglieder

und Freunde zur

Familien-Winterfreizeit:.

Termin ist der 12. 3. bis 14. 3. 2010

im Bert-Nowak-Haus bei Rothmannsthal

statt.

Durch die Eigenutzung des Hauses

durch die Pfadfinder wurde die Terminverschiebung

notwendig.

Rothmannsthal liegt im Fränkischen

Jura in der Nähe von Lichtenfels

und Bad Staffelstein. Es

kostet 7 Euro pro Nacht und Nase

und hat 40 Betten.

Wir haben dort eine eigene Kapelle,

3 Gruppenräume, ein Kaminzimmer

und auch eine TT-Platte.

Zudem liegt es ganz ruhig abseits

der Straße im Wald.

Wer Näheres sehen will:

www.dpsg-bamberg.de

Anmeldungen ab sofort im Pfarramt

oder bei Uschi Gommelt. Auch

per E-Mail: Ugommelt@web.de.

Firmung 2010

Im Jahr 2010 wird unsere Gemeinde

wieder eine Firmung feiern. Am

Samstag, den 16.10. findet diese

in der Pfarrkirche statt. Alle Interessierten

(ab 13 Jahren) melden sich

bitte im Pfarramt an. Die Firmung

wird der neue Bischof Dr. Matthias

Ring halten.

Gottesdienst

zu St. Nikolaus

Die Nikolaus-Gemeinde in Coburg

feiert am Sonntag, 6. Dezember um

10.00 Uhr in einem Festgottesdienst

das Fest ihres Kirchenpatrons St. Nikolaus.

Die Festpredigt hält Diakon

Christoph Dittmar aus Nürnberg.

Anschließend kehren wir wieder gemeinsam

ein, um den Tag zu feiern.

Gäste aus Weidenberg/Bayreuth

sind herzlich willkommen. 2 Plätze

für Interessierte sind im Auto des

Pfarrers noch frei.

Gemeindeversammlungen(!)

Frühjahr 2010

Herzliche Einladung an Alle Gemeindemitglieder

zur 1. Gemeindeversammlung

am Sonntag, den 31. Januar

2010.

Die Gemeindeversammlung beginnt

mit dem Gottesdienst um 10.00 Uhr.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

☞ Tätigkeitsbericht Pfarrer

☞ Wahl der Synodalen zur Landessynode

Bayern am 19. 6.

☞ Wahl der Synodalen zur Bistumssynode

vom 30. 9. - 3. 10.

☞ Verschiedenes

Herzliche Einladung an Alle Gemeindemitglieder

zur 2. Gemeindeversammlung

am Sonntag, den

28.Februar 2010.

Die Gemeindeversammlung beginnt

mit dem Gottesdienst um 10.00 Uhr.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

☞ Tätigkeitsbericht KV

☞ Jahresrechnung 2009

☞ Haushaltsplan 2010

☞ Wahl der Prüfer, Entlastung des

Kirchenrechners

☞ Wahl neuer KV-Mitglieder

☞ Kirchgeld 2010

☞ Verschiedenes


Wir gratulieren

zum runden

Geburtstag

im Dezember:

Lutz Völkl

aus Weidenberg zum 50.

im Januar:

Barbara Hirt

aus Bayreuth zum 45.

Pfarrer Ulrich Piesche

aus Weidenberg zum 45.

Rita Weigel

aus Weidenberg zum 75.

im Februar:

Hedwig Groh

zum 103.

Charlotte Stöhr

aus Pößneck zum 99.

In unserer Gemeinde begrüßen wir:

Durch Beitritt:

Ramona Börnicke aus Jena

Warum ich übergetreten bin!

Obwohl ich 25 Jahre meines Lebens der römisch-katholischen

Kirche angehörte, habe ich mich nun für die alt-katholische

Kirche entschieden. Hierbei war nicht nur die persönlich starke

Bindung entscheidend, sondern auch die Unterschiede der

beiden Kirchenformen. Wenn ich zum Gottesdienst gehe, ist

es mir wichtig zur Besinnung zu kommen und neue Blickwinkel

des Glaubens zu erkennen. Man sollte zum Nachdenken

gebracht werden

und zum bewussten

Handeln.

Entsprechende

Dinge und einen

großen Gemeinschaftswillen

habe

ich in der altkatholischen

Kirche

kennen gelernt und

bin deshalb dieser

beigetreten.

Dr. Minni Maedebach

aus Coburg zum 85.

Hartmut Seibt

aus Goldkronach zum 45.

Wir wünschen Ramona Börnicke als neues Gemeindemitglied viel

Freude und eine gute Glaubensgemeinschaft in unserer modernen

katholischen Kirche, obgleich sie unsere Gemeinde bald wieder

verlassen wird, da sie zur Zeit in Jena die Meisterausbildung im

Optikerhandwerk macht, die sie im kommenden Jahr beenden wird.

Zu Beginn des neuen Kirchenjahres ist auch beigetreten

Herr Michael Pülz aus Redwitz an der Rodach.

Wir stellen ihn im nächsten Gemeindebrief vor!

PS: Neue Mitglieder sind in unserer Gemeinde immer herzlich willkommen. Das Beitrittformular kann jetzt auch

online ausgefüllt und per Mail an das Pfarramt gesandt werden.

Internet-Adresse: www.altkatholisch-oberfranken.de/Inhalt/beitritt.html


Erstrahlt in neuem Glanz:

Die alt-katholische Pfarrkirche St. Peter & Paul

Herzstück der alt-katholischen Gemeinde

ist die 1962 erbaute Pfarrkirche

Sankt Peter und Paul an der

Birkenstraße samt Gemeindezentrum

und Pfarrerwohnung. In drei Jahren

kann also das 50-jährige Weihejubiläum

des Gotteshauses gefeiert

werden und da versteht es sich von

selbst, dass alles fein herausgeputzt

sein muss.

Eine kleine Gemeinde kann natürlich

nicht aus dem Vollen schöpfen, wenn

größere Vorhaben anstehen, muss

jede Baumaßnahmen genau kalkulieren

und kann diese nur - über Jahre

verteilt - nach und nach abwickeln.

Schließlich gilt es, mitunter stattliche

Beträge zu schultern. Und dennoch,

was bisher mit einem Kostenaufwand

von immerhin fast 53.000 Euro verwirklicht

werden konnte, kann sich

sehen lassen. So wurde bereits vor

zwei Jahren für rund 10.000 Euro die

Heizung im gesamten Anwesen erneuert

und eine Thermosolaranlage

installiert. 2008 erhielt die Kirche für

8.000 Euro neue Fenster.

Im letzten Jahr war die Kirchenorgel

an der Reihe. 3.300 Euro wurden

dafür eingesetzt. Weitere 700 Euro

kostete trotz Eigenleistung der Innenanstrich

der kleinen Kirche. Außerdem

wurden 11.500 Euro in eine

bessere Wärmeisolierung investiert.

Auf rund 3000 Euro belief sich der

Kostenaufwand für die vor kurzem

durchgeführte Renovierung der Turmuhr.

Der alte Zeitmesser war stolze

40 Jahren in Betrieb gewesen. „Es

gab keine Ersatzteile mehr“, berichtet

Pfarrer Piesche. Die Folge: Schon

über ein Jahr lang stand das Uhrwerk

still. Und so entschied man kurzerhand,

die Kirchturmuhr wieder flott

zu machen, zumal wegen der Putz-


Erstrahlt in neuem Glanz:

Die alt-katholische Pfarrkirche St. Peter & Paul

arbeiten am Turm ohnehin ein Gerüst

aufgebaut war. „Die Zeiger und die

Antriebsmotoren wurden durch die

Bayreuther Firma Musiol erneuert

und die Steuerung auf Computer und

Funksteuerung umgestellt“, erläutert

der Gemeindepfarrer, der froh ist,

dass Kirchenbesucher und Anwohner

jetzt wieder wissen, was die Stunde

geschlagen hat.

Um die Uhr farblich markanter herauszustellen,

wurden das Ziffernblatt

und der Hintergrund am Turm farblich

neu gestaltet. Für rund 14.000 Euro

wurde in den letzten Wochen der

komplette Turm und die restlichen

Seiten der Kirche neu verputzt und

gegen eindringende Feuchtigkeit

geschützt. Die Westseite des Gotteshauses

war bereits 2008 saniert worden.

Die Putz- und Malerarbeiten

führte die Weidenberger Firma Heckel

aus.

Pfarrer Piesche ist mit dem Ergebnis

sichtlich zufrieden: „Ein altes Bild von

der Grundsteinlegung im Jahre 1961

animierte uns, über eine neue Farbgestaltung

des Turmes nachzudenken“.

So wurde der kleine Campanile

farblich in Stockwerke unterteilt. Neu

gestrichen und gedämmt wurde auch

die Südseite des Pfarrhauses.

Da die aufgeführten, nach Ansicht

des Kirchenvorstandes jedoch dringend

notwendigen Maßnahmen von

der Pfarrgemeinde nicht alleine zu

schultern waren kam finanzielle Unterstützung

aus Baufonds des altkatholischen

Bistums und auch der

Markt Weidenberg beteiligte sich mit

dem für örtliche Gotteshäuser üblichen

Baukostenzuschuss. Pfarrer

Piesche:„Natürlich können solch

große Maßnahmen nie ohne großzügige

Spenden aus der eigenen

Gemeinde durchgeführt werden“.


Erstrahlt in neuem Glanz:

Die alt-katholische Pfarrkirche St. Peter & Paul

Dafür ist der Gottesmann seinen

Schäflein, die ihr Scherflein beitragen

haben, natürlich besonders dankbar.

Wie geht es weiter? Geplant ist die

Renovierung der Orgel mit Austausch

eines fehlerhaften Registers, ein Neuanstrich

des Gemeindezentrums, die

Umgestaltung der Terrasse davor

und auch die Erneuerung der Elektrotechnik

in Kirche und Pfarrhaus

sind weitere Vorhaben - immer vorausgesetzt,

die Mittel hierfür stehen

zur Verfügung. Es gibt also noch viel

zu tun, bis zum 50. Geburtstag der

Kirche im Jahre 2012. Pfarrer Piesche

gibt sich dennoch zuversichtlich:

„Wir schaffen das“.

Text: Otto Pilz

Text: Uwe Runkel und Jens Jekosch


„Stolpersteine“ gegen das Vergessen

Die vier ersten Coburger „Stolpersteine“ wurden am Freitag den 14. 8. 2009 - 14.00 Uhr - gemeinsam mit dem

Künstler und Initiator - vor den jeweils betreffenden Gebäuden in Coburgs Innenstadt gesetzt. Sie sind der Anfang

eines Netzes der Erinnerung , das viele Coburger - als Paten dieser Steine - gegen das Vergessen knüpfen sollen.

Die ersten vier Paten kommen aus dem Bereich der Coburger Stadtverwaltung und Kirchen. Für die Stadt Coburg

übernahm der Oberbürgermeister den ersten „Stolperstein“, für die Kirchen übernahmen Patenschaften die jeweiligen

Dekane der Evangelisch-Lutherischen und der Römisch-Katholischen Kirche und für unsere Alt-Katholische

Gemeinde St. Nikolaus der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Christl Grünberg.


Auch in diesem Jahr machte sich

eine Gruppe der Koblenzer Gemeinde

auf den Weg nach Neustadt an

der Orla in Thüringen, um die dortige

Partnergemeinde zu besuchen.

Gemeindebegegnung mit Hindernissen

- Koblenzer Alt-Katholiken in Thüringen

Bevor die Koblenzer und Neustädter

Alt-Katholiken jedoch einander herzlich

begrüßen konnten, galt es einige

überraschende Hindernisse zu überwinden.

Einige Fahrgemeinschaften

mussten aufgrund einer Vollsperrung

der A 4 bei Jena eine längere Zeit im

Stau verbringen; unsere Pößnecker

Freunde konnten aufgrund einer

größeren Nazi-Kundgebung nicht

rechtzeitig ihre Stadt verlassen, da

alle Ausfahrtsstraßen gesperrt waren;

und zu guter Letzt war die Straße vor

der Kirche durch Feuerwehrleute und

den dazugehörigen Fahrzeugen eine

zeitlang blockiert, da eine Ölspur


eseitigt werden musste. Mit fast

einstündiger Verspätung feierte die

Gemeinde dann mit ihren Pfarrern

Ulrich Piesche und Ralf Staymann

einen frohen und lebendigen Gottesdienst

in der Hospitalkirche St. Laurentius.

Gemeindebegegnung mit Hindernissen

- Koblenzer Alt-Katholiken in Thüringen

Für den anschließenden Nachmittag

und Abend hatten die Gastgeber ein

abwechslungsreiches und interessantes

Programm vorbereitet: eine

gemütliche Kaffeerunde, die aufgrund

der Nazi-Kundgebung erst nach einer

längeren Autofahrt erreicht werden

konnte, der Besuch eines Erzbergwerkes

und eine Abendtafel mit echter

thüringischer Schlachtplatte. In

diesen gemeinsamen Stunden erfreuten

sich alle an der guten und

fröhlichen Gemeinschaft, die seit 21

Jahren immer mehr gewachsen ist


und viele Freundschaften entstehen ließ.

Am Sonntagmorgen reisten die Koblenzer

rechtzeitig ab, um noch einen Abstecher

in das Naturschutzgebiet Hainich

bei Bad Langensalza zu machen. Dabei

war der 300 m lange Baumkronenpfad

sicherlich ein besonders

Erlebnis für alle.

Text: Ralf Staymann

Gemeindebegegnung mit Hindernissen

- Koblenzer Alt-Katholiken in Thüringen


Prominenter Staatsgast zu Besuch in Coburg

Prof. Théodore Holo, derzeitiger

Präsident des Staatsgerichtshofes in

Bénin, ehemaliger Außen- und Justizminister

und ehemaliger Regierungssprecher

besuchte im September

die alt-katholische Gemeinde

Coburg und deren Gottesdienst.

Besondere Bedeutung erlang Prof.

Holo in der Phase des Übergangs

vom marxistischen System der Einheitspartei

zum Mehrparteiensystem

vor 20 Jahren. Diese friedliche Revolution

war massgeblich geprägt

von ihm und dem allseits anerkannten

römisch - katholischen Erzbischof

von Cotonou, Isidore de Souza ().

Holo leitete damals eine Kommission

und trug wesentlich zur Ausarbeitung

einer neuen, heute noch gültigen

Verfassung bei.

Angeregt durch diesen Besuch hielt

Herr Werobel am 27. September einen

Bilder-Vortrag über das Land

Bénin zu dem er ganz besondere

Beziehungen hat. Einen grossen Teil

seines Berufslebens verbrachte er in

diesem Land, angefangen 1977, mit

Unterbrechungen bis 1998 als Chef

de mission diplomatique, 2 x für internationale

Organisationen, als Projektleiter

verschiedener Projekte und

zwischendurch auch als Benin-Leiter

des von Mitterrand und Kohl gegründeten

Europäischen Freiwilligenprogramms.


Aufruf

Kirchenjubiläum

2012

Wer noch alte Bilder oder Dokumente

besitzt, kann sie uns gerne zur

Verfügung stellen. Wir werden sie

einscannen und für eine Dokumentation

verwenden. So z. B:

Spenden

Wir sind sehr dankbar über jede finanziellen

Unterstützung. Spendenquittungen

werden vom Kirchenrechner

Lothar Adam auf Wunsch gerne

ausgestellt.

In diesem Jahr wurden wichtige Investitionen

an Pfarrhaus und Kirchen

bzw. Gemeindezentren getätigt. Wir

sind Ihnen für Ihre Spenden für unsere

Kirche sehr dankbar!!

Über die laufende Kirchenrenovierung

berichten wir im nächsten Gemeindebrief!

Wichtig: Konfessionseintrag auf

der Steuerkarte und Überprüfung

des korrekten Steuerabzugs beim

Arbeitgeber

Wieder sind die Lohnsteuerkarten für

das Jahr 2010 verschickt worden.

Bitte überprüfen Sie Ihr Konfessionskürzel

auf der Steuerkarte! Jede und

jeder kann mithelfen die finanziellen

Situation unserer Kirche zu verbessern

und damit die Seelsorge in unseren

oft weitläufigen Gemeinden zu

gewährleisten: Überprüfen Sie Ihre

Lohnsteuerkarte auf jeden Fall hinsichtlich

des Konfessionseintrags und

lassen Sie ihn - wenn nötig - korrigieren.

Die steuerliche Abkürzung für

"alt-katholisch" lautet "ak".

Bitte fragen Sie auch in der Lohnbuchhaltung

Ihres Arbeitgebers nach,

ob Ihre Kirchensteuer unter der kor-

rekten Kennziffer "63" (= altkatholisch)

an das Alt-Katholische

Kirchensteueramt in Nürnberg

abgeführt wird. (Gilt nicht für die Gemeindemitglieder

in Thüringen, die

ihre Kirchensteuer von 8% der Lohnsteuer

direkt an die jeweilige Gemeinde

bezahlen).

In vielen Fällen wird die Kirchensteuer,

die unserer Kirche zusteht, von

den Lohnbuchhaltungen aus Unkenntnis

unter "römisch-katholisch"

abgeführt und geht damit für uns

verloren. Die Pflicht zur korrekten

Abführung gilt auch beim Einsatz von

EDV, die das Kürzel "ak" nicht kennt.

In diesem Fall ist der Arbeitgeber

verpflichtet, sich das entsprechende

Formular für die Lohnsteueranmeldung

zu besorgen und manuell

auszufüllen. Bei allen diesbezüglichen

Schwierigkeiten informieren

Sie bitte das Pfarramt.

Unsere "neue" Peter und Paul-Kirche

Wichtig: Terminänderungen

Manchmal ist es wichtig aktuell und schnell reagieren zu können. Zum Beispiel bei wichtigen Änderungen

der Gottesdienstzeit usw. Auf unserer Internetseite http://www.altkatholisch-oberfranken.de sind immer

die aktuellen Termine genannt. Bei weiterer Anfahrt darf gerne auch im Pfarramt nochmal nachgefragt werden,

ob sich Termine geändert haben.

Ebenso finden Sie freitags im Nordbayrischen Kurier die aktuellen Termine unter Gottesdienstzeiten.

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