Weihnachten in Waldbröl - Stadt Waldbröl

waldbroel.de

Weihnachten in Waldbröl - Stadt Waldbröl

Das Stadtmagazin für Waldbröl

Winter 2013 | Kostenlos

27

Waldbröler Bautagebuch

Neue Gebäude in der Innenstadt:

Aktueller Stand der Baustellen

Weihnachtsmarkt

Samstag & Sonntag

30.11. - 01.12.2013

28

Städtischer Haushalt

Bürgermeister Peter Koester

über die Zukunft von Waldbröl

37

Grüne Energie aus Waldbröl

Stadtwerke Waldbröl gründen

Tochterfirma Bela Energie & Wasser

Bürgerbus auf Kurs

Sonderfahrten zum Weihnachtsmarkt | S. 4

Weihnachten in Waldbröl

Zu Besuch bei den christlichen Gemeinden | S. 18

Veranstaltungen & Termine

Diese Daten sollten Sie nicht verpassen:

SO, 01.12.2013

Verkaufsoffener Sonntag und

Waldbröler Weihnachtsmarkt

MI, 11.12.2013

Konzert:Weihnachtsoratorium

Markt-Kalender 2014

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Vorwort des Bürgermeisters

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2013 nähert sich mit Riesenschritten

seinem kalendarischen Ende.

Aus meiner Sicht betrachtet war es

ein Jahr, in dem wir wichtige und zukunftsweisende

Entscheidungen für

Waldbröl getroffen haben. Dabei hat

die Entwicklung der Innenstadt aufgrund

der großen Bedeutung als Einkaufs-

und Wohnstadt hohe Priorität.

Diesbezüglich haben wir die Weichen

für die Zukunft im Jahr 2013 mit dem

Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept

gestellt. Die Verwaltung

arbeitet mit Hochdruck daran, diese

Entscheidungen in Abstimmung mit

Investoren, Zuschussgebern und Behörden

zielgerichtet auf den Weg zu

bringen und umzusetzen. Es ist ein

Riesenpaket, hinsichtlich Komplexität,

Tiefe sowie Qualität das wir geschnürt

haben. Es erfordert Anstrengungen

in noch nicht dagewesener Art und

Weise. Gemeinsam mit dem Stadtrat

werde ich nicht locker lassen, Waldbröl

weiter zu einer attraktiven Stadt und

einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität

zu entwickeln.

Bei allen innerstädtischen Aktivitäten

vergessen wir die Außenorte von

Waldbröl nicht. In meiner Haushaltsrede

habe ich ausgeführt, dass wir im

kommenden Jahr eine Vielzahl von

Ortsverbindungsstraßen erheblich

sanieren, verbessern und eine ganze

Reihe von Anliegerstraßen ausbauen

wollen. Auch gehen unsere Aktivitäten

dahin, die Internetqualität für die Außenorte

der Stadt Waldbröl weiter zu

verbessern.

Naturgemäß gibt es auch Rückschläge

oder Verzögerungen bei Projekten

besonderer Größenordnung und Komplexität.

Dieses ist für mich aber erst

recht Ansporn, weiterzuarbeiten und

Lösungen zu finden.

Ich bedanke mich herzlich bei allen,

die sich für Waldbröl engagieren, helfen

oder uneigennützig in jedweder

anderen Form für unsere Stadt einbringen.

Auch wenn die kommenden Tage erfahrungsgemäß

geprägt sein mögen

von vielen Terminen oder Einkäufen,

Besorgungen und anderen Verpflichtungen,

sollten Sie sich dennoch Raum

für Besinnlichkeit und zum Verharren

schaffen. Ich wünsche Ihnen eine schöne

Advents- und Weihnachtszeit verbunden

mit viel Gesundheit, Glück und

Erfolg, auch schon für das kommende

neue Jahr.

Foto: Lina Sommer

Mit besten Grüßen

Ihr

Peter Koester

Bürgermeister

Bilder auf der Titelseite von:

Micha Vorländer, Alexander Huhn,

Bildagentur 123RF.com

Vorwort

Impressum

Herausgeber: Wir für Waldbröl GmbH, Hochstraße 11, 51545 Waldbröl

Geschäftsführer: Eckhard Becker (V.i.S.d.P.)

Tel. 02291/ 90 99 808 · info@wir-fuer-waldbroel.de

Redaktion: Micha Vorländer, Eckhard Becker,

Alexander Huhn, Norbert Klotz

Verlag & Layout: VORLAENDER.NET GbR, Büschelchen 9, 51588 Nümbrecht

Druck:

Gutverlag, Inh. Thomas Wiege · Kreimershoek 71 · 48477 Hörstel

Auflage:

10.000 Stück, Verteilung an rund 8500 Haushalte in Waldbröl

Erscheinung: 4 Mal im Jahr, Erscheinungstermin dieser Ausgabe: 30.11.2013

Annahmeschluss

für Anzeigen und Redaktion

der 1. Ausgabe 2014 ist am

14. Februar 2014

Kontakt für Anzeigenschaltungen

und Redaktion:

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Bürgerbus gestartet

Sonderfahrten an Sonntagen, Markttagen und zum Weihnachtsmarkt

Stadtleben

(eb) In dem Festsaal der AWO in Waldbröl

hielt der Bürgerbusverein Waldbröl

e.V. am 7. November 2013 seine

erste Jahreshauptversammlung ab.

Der Vorsitzende Horst Steffens berichtete

über die vielen Schwierigkeiten,

die bis zum Start des Busses überwunden

werden mussten.

Der gesamte Vorstand mit vielen

Helfern von der Stadt Waldbröl, der

Bauhof und Privatpersonen mussten

viel Arbeit leisten, um den Start realisieren

zu können. Es wurden zwischenzeitlich

22 Fahrer gefunden, die

ihre Zeit unentgeltlich zur Verfügung

stellen. Doch vorher musste für jeden

Fahrer noch ein Personenbeförderungsschein

beantragt werden. Wieder

mussten Anträge bei Behörden

gestellt werden und eine ärztliche

Untersuchung bei einem Arbeitsmediziner

wurde gefordert. Alles war natürlich

mit Kosten und Zeitaufwand

verbunden. Die Betriebs- und Verwaltungskosten

für den Bürgerbus sind

vom Verein zu tragen, diese betragen

schon alleine ca. 800,00 € im Monat.

Also mussten Sponsoren gefunden

Der Vorstand des Bürgerbusvereins: Geschäftsführer Heribert Lennarz, stellv. Vorsitzender

Reinhard Grüber, 1. Vorsitzender Horst Steffens, Schatzmeister Michael

Siepermann, Schriftführerin Wiebke Beyer (vlnr.)

werden. Auch hier war der Verein erfolgreich,

weil sich Geschäftsleute

fanden, die Werbung auf dem Bus

platzierten. Steffens dankte auch der

Verwaltung, Banken und allen politischen

Parteien für ihre Hilfe. Eine

geforderte Ausfallbürgschaft in Höhe

von 5000,- € wurde von der Kreissparkasse

Köln und der Volksbank Oberberg

e.G. großzügig gestellt.

Vier Linien werden am Montag, Dienstag,

Donnerstag und Freitag im Aussenbereich

von Waldbröl abgefahren,

ebenso werden Busbahnhof, Krankenhaus

und Ärztehaus angefahren.

Der Fahrpreis beträgt 2,- Euro und für

Schwerbehinderte ist die Mitnahme

frei. Geplant sind Sonderfahrten an

Markttagen, zum Weihnachtsmarkt

und sonntägliche Kirchenfahrten.

Auch der Bürgermeister von Waldbröl,

Peter Koester, unternahm am

letzten Markttag des Jahres eine Fahrt

mit dem Bürgerbus.

Der Bürgerbusverein freut sich über

alle Waldbröler Bürger, die das neue

Angebot wahrnehmen und nutzen.

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4

Wir für Waldbröl


Verkaufsoffener Sonntag! 01.12.

Weihnachts-Shopping in Waldbröl

Waldbröler Einzelhändler verlängern ihre Öffnungszeiten in der Adventszeit

!

13-18 Uhr

(ah) Die Adventszeit steht vor der Tür.

Zeit, sich Gedanken darüber zu machen,

wie man seinen Liebsten auch

in diesem Jahr eine Freude machen

kann. Um in dieser sinnlichen Zeit keinen

Weihnachtsstress aufkommen zu

lassen, haben sich eine Auswahl Waldbröler

Einzelhändler entschieden die

Öffnungszeiten an allen Samstagen

bis Weihnachten auf 18 Uhr zu verlängern.

Die folgenden Geschäfte bieten

ihnen ab sofort mehr Zeit für das diesjährige

Weihnachtsshopping: Bekleidungshaus

Kressner, Blumen Strang,

Der Buchladen, Die Trödelscheune

in Hermesdorf, FBs Sports Messerer,

Frauenschuhe bei Nine, Genussvoll,

JAGD+ MODEN BARTH GmbH, Josef

Wehner- Geräte für Haus, Hof und

Garten, La Bodega- Weinhandel im

Römerkeller, Lilly’s Geschenke Laden,

Geschäfte wie »Uhren und Schmuck Saynisch« bieten einladende Weihnachtsdekorationen

in ihren Schaufenstern

Little Present, Mode Noack, Modehaus

Ommer, Photo Porst, Pralinen &

Präsente Triebsch, REWE (bis 22 Uhr

geöffnet), Rosi‘s Schatz-Truhe und Uhren

und Schmuck Saynisch.

Der Waldbröler Einzelhandel wünscht

Ihnen und ihren Lieben von Herzen

eine besinnliche und gesegnete Adventszeit.

Stadtleben

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Wir für Waldbröl

5


Viehmarkt bleibt Waldbröler Tradition

PETA-Kritik am Waldbröler Viehmarkt unbegründet

Stadtleben

(eb) People for the Ethical Treatment of

Animals, kurz »PETA«, ist nach eigenen

Aussagen die größte Tierrechtsorganisation

weltweit. Vor kurzem ist der

Waldbröler Viehmarkt ins Visier der Organisation

geraten. In einer Pressemitteilung

spricht PETA von erheblichen

Missständen auf dem Viehmarkt. Es ist

von tierschutzwidrigen Transportbedingungen

die Rede, von rücksichtslosem

Umgang der Händler mit Hühnern,

Enten, Kaninchen und Hunden,

ja sogar von Tierquälerei. Außerdem

dokumentiere das Veterinäramt Waldbröl,

so PETA, regelmäßig Pflichtverletzungen

auf dem Viehmarkt. Soweit die

massiven Vorwürfe, die natürlich auch

im Rathaus angekommen sind. PETA

möchte den Traditionsmarkt am liebsten

verboten wissen.

Nun sehen Tierschützer die Welt oft

anders als Händler oder Käufer von

Nutzvieh. Ein Huhn, das im kleinen

Käfig oder Laufställchen zum Verkauf

angeboten wird und vom Käufer in der

Regel im Pappkarton nach Hause getragen

wird, ist einerseits sicher bemitleidenswert.

Andererseits läuft einem

Tierfreund sein Wunschtier selten zu.

In der Regel wird es käuflich erworben.

Hierzu gehört eine entsprechende Infrastruktur,

auch mit den dazugehörigen

Märkten - wie in Waldbröl - die einen

geordneten Ablauf gewährleisten.

Der Waldbröler Viehmarkt existiert seit

1851 und ist immer wieder dem Käuferverhalten

angepasst worden auch

unter den Vorgaben, die Hygiene und

Tierschutz verlangen. „Biologie, Ökologie

und artgerechte Behandlung der

Tiere ist für uns sehr wichtig“, betont

Marktmeister Günter Härting. Dennoch

sollte man die Situation im Auge

behalten und begründete Missstände

abschaffen oder schon im Vorfeld versuchen,

sie zu vermeiden.

So sieht es auch Eckhard Becker, Geschäftsführer

der Wir für Waldbröl

GmbH, die Betreiber des Vieh- und

Krammarktes ist: „Wir wollen nicht

so tun als wenn wir keine Fehler machen,

sicherlich gibt es kleine Mängel,

die behoben werden müssen, aber

der Fortbestand des Viehmarktes ist

in der jetzigen Form nicht gefährdet!“

Gleichzeitig weist Becker aber die groben,

massiven Anschuldigungen, die

PETA erhebt, als unbegründet zurück.

„Sicher wird man zukünftig ein noch

wacheres Auge für die Käfiggrößen haben

und weiterhin darauf achten, dass

die den Markt betreffenden Tierschutzregularien

eingehalten werden“, versichert

Härting. Vielleicht mag es in ein

Trost für manchen Tierschützer sein,

Zum Waldbröler

Viehmarkt gibt es

viele Veröffentlichungen.

Eckhard

Becker und Günter

Härting (r.) sind sich

der Tradition und

der Bedeutung des

Viehmarktes sehr

bewusst.

Foto:

Jürgen Sommer

dass viele Tiere, die vom Markt in ein

neues Zuhause gebracht werden, dort

eine große Freilauffläche zur Verfügung

haben. Die Reise in die „Freiheit“

findet für die Hühner seit Jahrzehnten

allerdings in besagtem Pappkarton

statt. Für PETA bliebe die Möglichkeit

der konstruktiven Kritik, die mit konkreten

Verbesserungsvorschlägen einhergehen

könnte. Die Rollläden in der

Markthalle herunter zu lassen ist die

letzte aller Möglichkeiten und wäre

aus Resignation und Einfallslosigkeit

geboren. Soweit ist man in Waldbröl

noch lange nicht. „Einen Schlussstrich

unter den Traditionsmarkt wird man in

Waldbröl nicht ziehen. Eine Schließung

des Viehmarktes steht nicht zur Diskussion.

Diesbezüglich wurden wir auch

bereits am Markttag des 24. Oktober

diesen Jahres durch entsprechende

Aussagen des Kreisveterinäramtes erneut

bestärkt“, so Becker und Härting

übereinstimmend.

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Wir für Waldbröl


30 Jahre Marktmeister

Günter Härting blickt zurück

(ah) In Waldbröl sind wir stolz auf unseren

Titel als Marktstadt. Diesen Titel

zu halten, ist seit vielen Jahrzehnten

die organisatorische Aufgabe von

Marktmeister Günter Härting, der im

nächsten Jahr sein 30jähriges Dienstjubiläum

feiern wird. Vor 35 Jahren

eigentlich zum Wasserwerk versetzt,

erinnert er sich noch genau an die Zeit,

als Sigfried Heidenpeter für die verantwortungsvolle

Aufgabe des Marktmeisters

einen Nachfolger suchte und

Günter Härting dabei als Wunsch-Kandidat

auswählte. Mit einem nachdenklichen

Blick beschreibt Günter Härting

diese Zeit als eine Zeit des Umbruchs.

Nach einem schweren Autounfall war

er körperlich und seelisch stark gezeichnet.

Ansammlungen von Menschen

verursachten Panik-Attacken

und die Öffentlichkeit versuchte er zu

meiden – nicht gerade die besten Voraussetzungen

für die Organisation

eines Marktes, der alle 2 Wochen tausende

von Menschen in die Markstadt

im Grünen zieht. Aber Günter Härting

stellte sich der Herausforderung und

übernahm die Verantwortung. Heute

bezeichnet er diese Entscheidung als

die vielleicht beste Idee seines Lebens.

Schnell konnte er seinen ganz persönlichen

Spaß an dieser Aufgabe finden:

unterwegs und an der frischen Luft

sein, nicht am Schreibtisch festhängen

und viele neue Menschen kennenlernen.

Dabei empfindet unser Marktmeister

jeden einzelnen Markt als eine

ganz eigene Situation mit ihren individuellen

Problemen und Aufgaben. Sich

diesen Problemen zu stellen und gemeinsam

mit den Händlern und seinen

Mitarbeitern Probleme zu lösen macht

ihn immer noch stolz. Günter Härting

schmunzelt, wenn er sich an die Märkte

von früher erinnert. Es sei mit Sicherheit

familiärer und geselliger gewesen,

wenn man sich morgens um 5 in der

Kneipe getroffen habe um über Positionen

und Standplätze zu verhandeln.

Aber der Markt habe sich verändert

und diesen Veränderungen gilt es sich

anzupassen. Der Markt hat einen Unterhaltungs-Faktor,

ist Ort der Begegnung

und Kommunikation und bringt

Menschen aus den verschiedensten

Regionen in die Stadt im Süden Oberbergs.

Der Markt leistet einen wichtigen

Anteil an der Kultur und Tradition

in Waldbröl. Deswegen ist es Günter

Härting auch so wichtig, dass der Viehhandel

auf dem Markt erhalten bleibt

und der Markt damit seine Eigenständigkeit

behält. Über 800 Märkte hat der

Marktmeister aufgebaut, organisiert

und überwacht. Stadtfeste, Martinsmärkte,

Weihnachts- und Trödelmärkte

konnte Härting in seiner Dienstzeit etablieren

und mitgestalten. Tausende Kilometer

ist er gelaufen, 70.000 Stände

hat er begrüßt und so manches Schicksal

musste er mit ansehen. Dabei hat

Günter Härting auch viele Freunde

gefunden und ist besonders stolz auf

die Zusammenarbeit mit Günter und

Christian Wirths, die ihn seit 30 Jahren

in der Organisation begleiten. „Solange

die Beine mich tragen und der Kopf

funktioniert werde ich das auch noch

viele Jahre machen!“ lacht Günter Härting.

„Ich danke Günter Härting ganz

herzlich im Namen der Stadt Waldbröl,

der Händler, des Einzelhandels, der

Besucherinnen und Besucher sowie

der gesamten Wir für Waldbröl GmbH,

seinen Gesellschaftern, Beiräten und

Ehrenamtlern“, so Geschäftsführer Eckhard

Becker.

Stadtleben

Aktuelles

Wir für Waldbröl

7


Stadtleben

Gemeinsam stark

Zusammenschluss von Waldbauern zu großer Forstbetriebsgemeinschaft

(FBG) auf Waldbröler Stadtgebiet

(mv) Zusammen mit den seit 1951

gegründeten Waldwirtschaftsgemeinschaften

als Vorgängerorganisationen,

existiert die FBG Waldbröl-

Schnörringen nun seit über 60 Jahren

und ist zu einer Solidargemeinschaft

von 597 Mitgliedern mit insgesamt

1350 Hektar Waldbesitz zusammengewachsen.

Sie bietet im Kerngeschäft

in Zusammenarbeit mit dem langjährigen

Fachmann Johannes Thomm

die gemeinsame Holzvermarktung,

Pflanzenbeschaffung, Überwachung

und Einsatz von Unternehmern bei

Holzernte, Pflanzungen, waldbauliche

und betriebliche Beratung vor Ort,

Versicherung gegen Waldbrand, Organisation

von Lehrfahrten etc. an.

Mitglied können alle Waldbesitzer

werden, die Forstgrundstücke auf

Waldbröler Stadtgebiet und den angrenzenden

Gemarkungen haben.

Nach dem Motto „Zusammen sind wir

stärker“ schlossen sich die beiden

Forstbetriebsgemeinschaften Waldbröl

und Schnörringen nun zu einer

großen Forstbetriebsgemeinschaft,

kurz FBG, unter dem Namen FBG

Waldbröl-Schnörringen zusammen

und im April 2013 konnte ein neuer

Vorstand gewählt werden.

Bereits zum 30. Mal wurde Werner Romünder

zum ersten Vorsitzenden für

1 Jahr wiedergewählt. Horst Schumacher

und der ehemalige Vorsitzende

der FBG Schnörringen Jürgen Weber,

wurden seine Stellvertreter.

Eine bunt gemischte Schar von 16

Beisitzern, die zumeist aus den vielen

Außenorten des Stadtgebietes kommen,

soll die Vorstandsarbeit beleben

und mit den bestehenden Kontakten

zu den einzelnen Waldbesitzern die

Arbeit erleichtern.

Frau Marianne Pfeiffer wird als Geschäftsführerin

der neu entstandenen

großen FBG im Sinne des Vorstandes

und der Mitglieder ihre Arbeit

ebenfalls weiterführen. Auch der mit

dem Regionalforstamt Bergisches

Land vor vielen Jahren abgeschlossenen

Vertrag über „Ständige tätige Mithilfe“

ist weiterhin wirksam und damit

freut sich der für Waldbröl zuständige

Förster, Herr Johannes Thomm, über

die Neubildung einer großen starken

Gemeinschaft von Waldbesitzern.

Weitere Informationen bei Marianne

Pfeiffer (02291-908664) oder Johannes

Thomm (02293-903627 · 0171-

5871363)

8

Wir für Waldbröl


Martinszug in Waldbröl

Rund 800 Personen feierten stimmungsvolles Martinsfest

(ah) Allen Diskussionen um eine »Umbenennung

des Martinsfests« zum

Trotz tummelten sich auch in diesem

Jahr wieder eine große Anzahl an

Mädchen, Jungen und Erwachsenen

im Bereich des Ziegenbrunnens um

sich in den Martinszug einzureihen.

Zahlreiche tolle und liebevoll gebastelte

Laternen begleiteten den Zug

leuchtend vom Ziegenbrunnen über

die Hochstraße und am Martinsmarkt

vorbei bis hin zum finalen Marktplatz.

Veranstaltet wurde der Martinszug vom

Waldbröler Verkehrs- und Verschönerungsverein.

Der Vorsitzende Michael

Noiron hatte die Veranstaltung erstmalig

auch auf Facebook eingestellt und

freute sich über die große Beteiligung.

Musikalisch begleitet wurden die

rund 800 Kinder und Erwachsenen,

die dem St. Martin auf seinem

Ross folgten, vom Musikkreis Holpe.

Am frühen Vormittag schon hatten die

Kameraden der Waldbröler Feuerwehr

die Vorbereitungen für den Martinszug

getroffen und das Holz geschichtet. 40

Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr

begleiteten den Zug ebenfalls mit

ihren Pechfackeln und sorgten damit

für eine warme, leuchtende Stimmung.

Im Schein des hell leuchtenden Martinsfeuers

teilte St. Martin symbolisch

seinen Mantel. Viele Kinderaugen

folgten dem traditionellen Spektakel.

Die Veranstaltung endete wie jedes

Jahr mit der Verkostung des

Kinderpunsches, Glühweines und

der Weckmänner, die vom VVV in

der Markthalle angeboten wurden.

Dies zeigt, dass die Geschichte vom

aus christlicher Nächstenliebe teilenden

St. Martin gerade heute nichts an

ihrer Bedeutung verloren hat.

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75 Jahren in

Waldbröl

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Der Ehrenvorsitzende des VVV, Reinhard

Grüber, hatte den Martinszug mit

organisiert.

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Wir für Waldbröl

9


Noteingang für Kinder

Projekt soll Sicherheit von Kindern verbessern

(eb) Ziel des Projektes „Noteingang“ ist

es, dass sich jeder in Waldbröl sicher

und wohl fühlen kann. Daher möchte

die Stadt Waldbröl mit dem Kindersicherheitsprojekt

„Noteingang – hier

finden Kinder Hilfe“ am 30.11.2013

starten.

Kern des Kindersicherheitsprojektes

„Noteingang“ ist der leuchtend gelbe

Aufkleber mit der Botschaft „Komm

rein – hier finden Kinder Hilfe!“

Überall wo dieser Aufkleber an Eingangstüren

klebt, sind „Noteingänge“,

die signalisieren: Hier finden Kinder im

Bedarfsfall Hilfe und eine Rückzugsmöglichkeit.

Die „Noteingang“-Aufkle-

Internationale Premiumkollektionen und innenarchitektonische Planungen

ber wurden ausschließlich bei Geschäften

und Einrichtungen angebracht, die

sich freiwillig bereit erklärt haben, bei

dem Projekt mitzumachen und Kindern

gerne Hilfe leisten. Dazu wurden

Geschäftsinhaber und Einrichtungen

vorab persönlich informiert und mit

Verhaltenstipps und Notrufnummern

ausgestattet.

Ziel ist es, insbesondere entlang den

Schul- und Kindergartenwegen viele

„Noteingänge“ zu haben und den Kindern

dadurch ein stärkeres Sicherheitsgefühl

zu geben.

Was können Eltern tun? Mit dem Kind

über das Projekt sprechen und das

Kind, wenn man gemeinsam in der

Waldbröler Innenstadt unterwegs ist,

auf die „Noteingang-Aufkleber“ aufmerksam

machen. Die Schulen und

Kindergärten erhalten alle eine Liste

mit den „Noteingängen“ in Waldbröl.

Außerdem sollten Sie dem Kind eine

Telefonnummer mitgeben, unter der

die Eltern oder eine andere erziehungsberechtigte

Person erreicht werden

kann.

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10

Wir für Waldbröl


60 Jahre Mahnmal auf dem Heidberg

Feier- und Gedenkstunde am Volkstrauertag

(ah) Dem aufmerksamen Spaziergänger

mag nahe Bohlenhagen auf dem

Heidberg vielleicht das Kreuz aufgefallen

sein, dass uns zu Weihnachten

ein leuchtendes Symbol bietet. Dessen

Geschichte geht zurück bis in

die harte Zeit nach dem 2. Weltkrieg.

Der Senior der Kolpingsfamilie, Willi

Wehling, sagte damals: „Mit dieser

Sinngebung wird das Mahnmal ganz

von selbst auch zu einem Mahnmal

des Friedens. Es ruft laut von dieser

Höhe in die Lande hinein: Das, was

geschehen ist darf sich nicht noch

einmal wiederholen. Es ist genug Blut

geflossen, es ist genug Unrecht geschehen!

Schluß mit dem Krieg, auch

mit dem kalten Krieg! Schaut auf zu

diesem Zeichen, zu diesem Kreuz.“

Zum 60-jährigen Jubiläum hatte die

Ökumene am diesjährigen Volkstrauertag

zu einer Feier- und Gedenkstunde

am Heidbergkreuz eingeladen.

Fast 100 Besucher nahmen an der Gedenkfeier,

geleitet von Pfarrer Thomas

Seibel, Pfarrer Klaus Peter Jansen, Pastor

Hartmut Hunsmann und Pastoralreferent

Michael Grüder, teil. Bei passender

Herbstkälte wurde zusammen

gebetet und den Kriegsopfern gedacht.

Musikalische unterstützt wurde

die Feier von den Schmettereulen

unter Leitung von Jürgen Hennlein

und dem Posaunen- und Bläserchor

Poco Brass aus Thierseifen unter Leitung

von Eckhard Becker. Auch Bürgermeister

Peter Koester und Landrat

Hagen Jobi begrüßten die Gäste mit

andächtigen und sehr persönlichen

Worten. Das Heidbergkreuz, seit 1953

auf dem Heidberg, wurde von Willi

Wehling initiiert. Es soll an die Gefallenen,

die Gefangenen und an die

Vermissten des Krieges erinnern. Vor

sechzig Jahren, am Sonntag den 27.

September 1953, wurde das Mahnmal

um 16 Uhr auf dem Heidberg bei

Waldbröl Brenzingen in einer feierlichen

Andacht von dem ev. Pfarrer

Günther und dem kath. Pfarrer Wolter

eingeweiht. In all den Jahren wurde

das Kreuz ehrenamtlich instand gehalten,

stellvertretend für alle Helfer

sei Friedhelm Stockhausen genannt.

Zu Weihnachten ist es ein Licht in der

Finsternis. Im letzten Jahr hat eine

Gruppe um den Waldbröler Arzt Dirk

Feuerstein das Kreuz sowie dessen

Umlage grundlegend renoviert und

mit energiesparenden LED- Lampen

ausgestattet. Seit 60 Jahren schon

leuchtete das Kreuz in der dunklen

Jahreszeit über Waldbröl. Es ist toll zu

sehen, dass es in Waldbröl eine gut

funktionierende Ökumene und ehrenamtliches

Engagement gibt, die

solche Projekte und Veranstaltungen

erfolgreich gemeinsam realisieren.

Stadtleben

· Bibeln, hilfreiche Bücher zu verschiedenen Themen, Romane, neue Kalender, etc.

· Große Auswahl an Postkarten und Anlasskarten

· Ausgewählte Geschenkartikel zum Verschenken und „Selber Genießen“

· Kinderbücher und CDs mit einer Spielecke für unsre kleinen Gäste

Unsere besondere Aktion in der Vorweihnachtszeit:

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Wir für Waldbröl

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Erfolgreicher Abschluss des BankColleg

Volksbank Oberberg gratuliert neun Absolventinnen und Absolventen

Stadtleben

(mv) Die Mitarbeiter der Volksbank

Oberberg eG Kevin Wirth, Ismail Topaloglu,

Martin Schiffer, Katharina

Schmidt, Marco Reuter, Janine Kneib,

Fabian Becker, Hanna Lückoff und

Svenja Heimbruch (Foto v. l.) haben

aktuell die Fortbildung zum Bankbetriebswirt/Fachwirt

an der Rheinisch-

Westfälischen Genossenschaftsakademie

(RWGA) in Forsbach mit Erfolg

abgeschlossen. Bei der Abschlussfeier

wurden sie von Studienleiter Benedikt

Roos und Abteilungsleiterin Monika

Lohmann ausgezeichnet. Beide würdigten

die herausragenden Leistungen

der jungen Absolventinnen und

Absolventen des BankCollegs.

Das BankColleg ist ein berufsbegleitendes

Weiterbildungsangebot der

Volksbank Oberberg und integraler

Sie machen den Weg frei

Waldbröler Winterdienstflotte stellt sich vor

(eb) Die Firma Wirths Entsorgungs-

GmbH stellt gemeinsam mit dem

städtischen Bauhof in den kommenden

4 Jahren den Winterdienst in der

Stadt Waldbröl und seinen Außenorten

sicher. Die europaweite Ausschreibung

hat das Waldbröler Unternehmen

für sich entscheiden können,

sodass die Firma Wirths künftig vier

Bezirke von Schnee und Eis befreien

wird. Dabei handelt es sich um das

Stadtgebiet Nord, u.a. mit Eichen, Diezenkausen

und Bröl (Bezirk 1), den Bereich

Brenzingen, Wiedenhof bis zum

Kreiskrankenhaus, quasi also das gesamte

Stadtgebiet südlich der B 256

(Bezirk 2), den Gewerbepark Waldbröl,

Hermesdorf, Biebelshof, Escherhof

(Bezirk 3) sowie die Außenorte wie z.B.

Herfen, Baumen, Schnörringen, Seifen

und Spurkenbach (Bezirk 4).

Zum Einsatz kommen insgesamt vier

neue, angemietete Unimogs, welche

passend für jede Art von Problemlösung

eingesetzt werden können.

Ein zusätzlicher Schlepper sowie ein

weiteres Kleinfahrzeug stehen für

individuelle Einsätze bereit. Die Fahrzeuge

sind nach der neuesten Abgasnorm

Euro 5 ausgerüstet. Drei Räumfahrzeuge

sind mit sog. Keilpflügen

ausgestattet, um die Spurbreite bei

parkenden Fahrzeugen und engen

Straßen verringern zu können.

Vier der insgesamt dann sechs

Fahrzeuge sind kombiniert mit Trocken-

und Feuchtsalz. Bei Feuchtsalzstreuverfahren

kombiniert man die

Vorteile der beiden Streustoffe Trockensalz

und Salzlösung miteinander

und erreicht so eine schnelle Wirkung

und geringere Wehverluste bei gleichzeitiger

Verwendung geringerer Salzmengen

und höherer Wirksamkeit.

Weiterhin ist die Firma Wirths auch zu-

Bestandteil der Genossenschaftlichen

Personalentwicklung. Die Bankmitarbeiterinnen

und Bankmitarbeiter erwarben

hier durch praxisorientierten

Unterricht umfassende Managementkompetenzen.

Davon profitieren in

Zukunft nicht nur sie selbst, sondern

in besonderem Maße die Mitglieder

und Kunden der Volksbank.

volksbank-oberberg.de

ständig für alle Fußgängerüberwege,

Treppenanlagen im gesamten Stadtgebiet.

Dies ist in einer Hand für das

gesamte Stadtgebiet, da in diesem

Fall einzelne Mitarbeiter des Unternehmens

per Fahrzeugen oder zu Fuß

unterwegs sind, um die Anlagen manuell

von Schnee und Eis zu befreien.

Die Zusammenarbeit zwischen dem

städtischen Bauhof und der ortsansässigen

Firma Wirths funktioniert

reibungslos, da durch die räumliche

Nähe keine Reibungsverluste auftreten

und die Firma Wirths im übrigen

bereits seit sieben Jahren für die Stadt

Waldbröl den Winterdienst durchführt.

12

Wir für Waldbröl

Gerhard Wirths vor seiner Winterdienstflotte


13 Jahre für Waldbröl geworben

Theo Schüller verabschiedet sich aus der WEW

(ah) Die WEW (Werbegemeinschaft

Einkaufsstadt Waldbröl e.V.) ist seit

vielen Jahren in Waldbröl verantwortlich

um den Einzelhandel zu beraten,

gemeinsame Veranstaltungen zu entwickeln

und zu realisieren und damit

der Einkaufsstadt Waldbröl ein Gesicht

zu geben, dass auch außerhalb

von Waldbröl von Gästen, Kunden

und Geschäftspartnern wahrgenommen

wird. Seit fast 13 Jahren wird die

WEW durch ihren Vorsitzenden Theo

Schüller vertreten, der mit viel Energie

und persönlichem Engagement

seine Ideen und seine Freude für

Waldbröl in den Verein eingebracht

hat. Vor knapp 13 Jahren kam Theo

Schüller als „Frischling“ mit seinem

eigenen Laden nach Waldbröl und

lernte die WEW und ihre Philosophie

kennen. Aufgrund eines personellen

Wechsels erklärte er sich damals be-

reit den Vorsitz für ein Jahr vertretend

zu übernehmen um in den dann folgenden,

ordentlichen Wahlen einen

neuen Vorsitz der WEW zu wählen.

Leider wurde Theo Schüller ein Opfer

seines eigenen Erfolgs und der vielen

frischen Ideen, die er in die WEW einbringen

konnte und so blieb er dem

Verein als Vorsitzender bis heute erhalten.

Besonders wichtig war es ihm

damals der WEW eine gebundene

Satzung zu geben und so professionelle

Strukturen zu entwickeln. Mit

ihm erhielt die WEW ihre erste eigene

Homepage und wurde auch außerhalb

von Waldbröl bekannt. Dabei

lobt Theo Schüller die wichtige Zusammenarbeit

mit Bernd Nölling, der

ihm damals geholfen habe die WEW

für neue Mitglieder und neue Ideen

zu öffnen und die Bekanntheit zu steigern.

In all den Jahren hat Theo Schüller

mit der WEW viele tolle Höhepunkte

ermöglicht: die Einkaufsnächte,

Frühlingsfeste und Märchen-Märkte

sind nur Beispiele der kreativen Impulse,

die er mit der WEW und seinem

Team setzen konnte. Wichtig ist es

dem Vorsitzenden immer gewesen,

dass möglichst viele Händler an einem

Tisch zusammenkommen. Hochstraße

und Kaiserstraße hat er immer

zu verbinden versucht. In der WEW

sieht Theo Schüller eine Möglichkeit,

dass der Einzelhandel positive Gedanken

entwickelt. Er betont, dass wir

tolle Geschäfte mit sympathischen Inhabern

und Verkäufern haben und es

für ihn eine ganz persönliche Freude

sei, das auch nach außen zu vertreten.

Insbesondere die Gemeinschaft

und die Zusammenarbeit mit der

Stadt würde von vielen anderen Kommunen

beneidet. Daher müsse er

Günther Härting und Eckhard Becker

danken, die mit der Wir für Waldbröl

GmbH ein großartigen Partner waren

und mit denen man gemeinsam

immer im Interesse der Kaufleute und

der Stadt gearbeitet habe.

Zu den Wahlen im nächsten Jahr wird

Theo Schüller seinen Vorsitz leider

abgeben. Damit möchte er die WEW

öffnen für einen Nachfolger, der mit

neuen Visionen, frischen Konzepten

und kreativen Ideen das Werk fortsetzen

und entwickeln kann. Für die Zukunft

sei ihm besonders wichtig, dass

die WEW und ihr Vorsitzender sich gemeinsam

mit den Händlern auf den

sich verändernden Markt einstellen,

den Kunden noch mehr in den Mittelpunkt

stellen und die Gemeinschaft

fördern. „Wir können stolz auf unsere

Einkaufsstadt sein und müssen das

nach außen tragen“ betont er laut!

In seiner Haupttätigkeit als Verkaufsleiter

bei Café Depot Fischer fehlt es

ihm an der Zeit diese Zukunft wirklich

aktiv und mit voller Kraft zu gestalten.

Selbstverständlich steht er aber dem

neuen Vorsitzenden beratend und

helfend zur Seite. Wir danken Theo

Schüller für seinen Einsatz, seine Ideen

und seinen nicht enden wollenden

Kampf für die Zukunft des Waldbröler

Einzelhandels.

Stadtleben

Praxis für Physiotherapie

Steffanie Smith

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Bei uns sind Sie in guten Händen!

Mozartweg 20 · 51545 Waldbröl · www.smith-physio.de

13


Nachhaltiger Genuss

Bioladen mit neuer Führung und erweitertem Angebot

(ah) In den Medien und den großen Supermärkten

ist das Thema „Bio“ zuletzt

zu einem Modewort geworden und so

mancher Bürger ist verwirrt ob in „Bio“

auch wirklich immer „Bio“ enthalten

ist. Mit dem kleinen Bioladen an der

Hochstraße möchte die Familie Weihrauch

ernste Bio-Qualität bieten und

in dem am 04.11.2013 neu eröffneten

Geschäft Lust machen auf einen nachhaltigen

Umgang mit Lebens- und Genussmitteln.

Mit viel Herzblut in der Sache

verspricht Cäcilia Weihrauch eine

faire und kompetente Beratung. Sie

möchte dazu anregen, dass wir sinn-

voll und bewusst mit unserer

Erde umgehen und

mit ihrem Laden einen

Beitrag leisten diese Erde

zu erhalten. Dabei empfiehlt

sich der Bioladen

allen Bürgern, die einfach

Lust auf gute und frische

Ware, Weine, Käse und

Fleisch haben, die nach

Möglichkeit auch direkt

aus der Region kommt,

definitiv aber auf jeden

Fall ein echtes Gütesiegel

„Bio“ ausweisen darf.

Stadtleben

Erstes Hostel in Waldbröl eröffnet

Ab Dezember 2013 eröffnet das HostelB256 an der Kaiserstraße 53

(ah) Mit dem ersten Waldbröler Hostel

werden die Vorbereitungen auf die

im nächsten Jahr zu erwarteten

Veränderungen sichtbar. Ein Waldbröler

Unternehmer investiert damit

in die Zukunft des Tourismus. Mit dem

Hostel möchte er Gästen aller Altersklassen

eine günstige, aber attraktivmoderne

Möglichkeit zum Wohnen

auf Zeit bieten. In dem über 100 Jahre

alten Gebäude an der Kaiserstraße

hat er viel Energie in die Sanierung

gesteckt und damit Zimmer von 10

bis 30qm geschaffen.

Das Hostel verfügt u.A. über eine Küche,

eine Lounge mit TV und Kamin

und verschiedene Bücher. Außerdem

natürlich Bäder mit Dusche oder Badewanne

und eine Dachterrasse.

Damit sind die Zimmer auch hervorragend

als WG nutzbar. Im einladenden

Aufenthaltsbereich bietet das Hostel

die Möglichkeit, andere Bewohner in

angenehmer Atmosphäre kennenzulernen,

Kontakte zu knüpfen oder

einfach zu entspannen und dabei den

Ausflug in die Umgebung zu planen.

Dabei will das HostelB256 im Zentrum

Gäste begrüßen und den Einzelhandel

und die Gastronomie stärken.

Der Initiator hofft, dass er damit die

richtigen Impulse setzt, um weitere

Investoren für Waldbröl zu gewinnen.

WG-Zimmer im HostelB256

zu vermieten ab 1.12.2013!

• Preiswerte Wohnmöglichkeit:

• Kultige und freundliche Atmosphäre

• Ein über 100 Jahre altes Gebäude von 1910

• Küche, Lounge mit TV Kamin und Büchern

• Waschsalon und Dachterrasse

• Bäder mit Dusche und Badewanne

• Als WG nutzbar

Im Aufenthaltsbereich des Hostel B256 kann man Kontakte knüpfen,

kochen, waschen, chillen vorm Kamin oder Bücher lesen & tauschen.

Zimmer gibt es ab 100 € zzgl. NK im Monat *

Parkplatz & Garage am Haus mietbar

Hostel B256

Kaiserstraße 53

51545 Waldbröl

info@hostelb256.de

*nach Verfügbarkeit,

Angaben ohne Gewähr, Details auf Anfrage

14

Wir für Waldbröl


Gute Ideen werden belohnt

RWE verleiht den 1. Umweltpreis in Waldbröl

(ah) Während sich die Politik in Berlin

über die ökologische Zukunft in

Deutschland streitet ist man in Waldbröl

längst aktiv und die Bürger beweisen

mit ihren Ideen und konkreten Projekten,

dass jeder von uns etwas zum

Klimaschutz beitragen kann. Die RWE,

in Oberberg vertreten durch Hermann

Roth, möchte genau diese kreativen

Ideen belohnen und hat daher 2013

das erste Mal den Klimaschutzpreis

ausgeschrieben und ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit Klimamanagerin

Sibylle Sautier konnten sich Unternehmen,

Bürger oder gemeinnützige

Organisation um den mit insgesamt

1.000 Euro dotierten Preis bewerben.

Nach qualifizierter Bewertung durch

die fachkompetente Jury sind im Ergebnis

3 Gewinner ermittelt werden.

Den 3. Platz belegte Beate Beine, die

mit ihrer Idee „Sonnen-Energie unter

erschwerten Bedingungen“ eine Lö-

sung für ihr hinter Bergen und Bäumen

verstecktes Einfamilienhaus sucht. Den

2. Platz sicherte sich die Haus- und

Grundstücksgemeinschaft Werner. u.

Bernd Roth KG, die mit ihrer energieeffizienten

Sanierung des Objektes

„Alter Hammermarkt“ an der Brölstraße

überzeugen konnte. Das ehemals

als KFZ-Werkstatt konzipierte Gebäude

wird jetzt als Zahnarztpraxis eröffnet

und aufwändig umgebaut. Damit

möchte Familie Roth demonstrieren,

wie mit Markus und Kai Roth die „Architekten

der Zukunft“ ganz konkrete

Einsparmöglichkeiten in bestehenden

Gebäuden umsetzen können. Der 1.

Platz in diesem Jahr ging an den Kindergarten

„Gutshof“, die mit ihrem Projekt

„Ene-mene-Meck, der Müll muss

weg“ für mehrere Wochen die Themen

Müll, Entsorgung und Recycling in den

Fokus der Kinder gerückt haben. Im

Kindergarten wurden in den einzelnen

Gruppen verschiedene Mülleimer angeschafft,

„Müll-Experten“ berichteten

dem Nachwuchs von der wichtigen

Arbeit in der Entsorgungs-Industrie

und aus gesammelten Milchtüten

wurde symbolisch ein Haus als sinnvolle

Nutzung von Abfällen gebaut.

Das Feedback der Aktion war mehr als

nachhaltig: viele Eltern berichteten,

wie die Kinder im Haushalt ein neues

Verständnis für Mülltrennung entwickelt

hätten und aktiv umsetzen würden.

Von der Idee begeistert ergänzte

Klimamanagerin Sauthier den Preis der

RWE um eine Einladung der Kinder zur

Besichtigung der Leppe-Deponie.

Auch im neuen Jahr 2014 können Ideen

oder bereits umgesetzte Projekte

wieder gemeldet werden. Alle Teilnehmer

wenden sich bitte direkt an Sibylle

Sautier: klimaschutz@waldbroel.de

oder Tel. 02291 / 85-145

Stadtleben

Sibylle Sautier gratuliert Beate Beine,

die den 3. Platz beim Klimapreis erreichte

C.PAULI

NATURE

Strahlende Gesichter auf Platz 2

Kinderund

Babybekleidung

Stoffe

Heimtextilien

Geschenke

..

Bucher

..

Nähkurse

Das Team vom „Gutshof“ auf Platz 1

aus der

Bio-Mode Region

Kaiserstraße 55, 51545 Waldbröl

www.kissa-kinderwelten.de

15


Jederzeit Bücher und mehr „onleihen“

Digitale Medien immer und überall aus der Stadtbücherei Waldbröl

Kultur

(eb) Ab November ist auch die Stadtbücherei

Waldbröl im digitalen Zeitalter

angekommen. Zusammen mit

anderen Bibliotheken des Rheinisch-

Bergischen und des Oberbergischen

Kreises startet die Bibliothek die Ausleihe

von eBooks und anderen digitalen

Medien über das gemeinsame

„Bergische Onleihe“ – Portal.

Unter www.bergische-onleihe.de finden

interessierte LeserInnen das Angebot

an eBooks, eAudios (Hörbücher im

MP3-Format), ePapers (Zeitungen und

Zeitschriften) und eVideos. Zur Onleihe

benötigt man einen Bibliotheksausweis,

Internet und ein Lesegerät. Das

kann für Bücher ein E-Book-Reader, ein

PC, ein Tablet, oder ein Smartphone

sein; für eAudios benötigt man einen

mp3-Player. Die digitalen Medien sind

gegen unerlaubte Vervielfältigung geschützt.

Anleitungen zum Download

auf die unterschiedlichen Endgeräte

sowie über die Ausleihbedingungen

finden sich im Onleihe-Portal.

Die Leihfrist für z.B. eBooks endet nach

vierzehn Tagen, die Downloads sind

automatisch unbrauchbar, was vor

allem für die Vergesslichen unter den

LeserInnen ein Segen sein wird, denn

nun versäumen sie keine Rückgabetermine

mehr und es entstehen keine

Mahngebühren. Einen wichtigen sozialen

Aspekt sehen die beiden Diplom-

Bibliothekarinnen zusätzlich in dem

neuen Angebot der Stadtbücherei

Waldbröl: die Onleihe ist gerade auch

Ein Märchen wird wahr

Kinderprinzenpaar bei der WKG

für weniger mobile Menschen ideal;

außerdem kann die Schriftgröße an

das Sehvermögen angepasst werden.

Für Einsteiger in die digitale Medienwelt

bieten die Mitarbeiterinnen der

Stadtbücherei an jedem 3. Donnerstag

im Monat zwischen 16 und 17 Uhr

eine Technik-Sprechstunde an. Zum

Testen und Ausprobieren stehen in

der Bibliothek zwei E-Book-Reader zur

Verfügung. Das gemeinsame Projekt

der Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen

Bibliotheken wurde zu 80

% vom Ministerium für Familie, Kinder,

Jugend, Kultur und Sport des Landes

NRW gefördert.

Rückfragen beantwortet gerne Ihre

Stadtbücherei unter der Rufnummer

02291-911224. Gerne können

Sie auch eine Mailanfrage richten an:

info@buecherei-waldbroel.de

Mehr Infos und Links:

buecherei-waldbroel.de

16

(ah) Die Waldbröler Karnevalsgesellschaft

1946 e.V. freut sich in der

kommenden Session auf eine märchenhafte

Zeit mit dem zukünftigen

Kinderprinzenpaar Prinz Marco I. aus

dem Hause Esser und seiner Prinzessin

Melina I. aus dem Hause Otte.

Prinz Marco I. ist ein echter Waldbröler

Jung und setzt mit seiner Regentschaft

die Tradition der Familie Esser

fort. Denn auch seine Schwester Gina

war 07/08 Prinzessin der WKG und

tanzt ebenso wie die Mutter seit vielen

Jahren in den Garden. Marco besucht

die 8. Klasse der Realschule Waldbröl.

Seine Hobbys sind Gardetanz, Radfahren

und die Jugendfeuerwehr. Bereits

seit 5 Jahren tanzt er in den Garden

der WKG.

Prinzessin Melina I. aus dem Hause

Otte hat ideale Voraussetzungen für

eine Regentschaft, denn sie wurde

1999 an einem Rosenmontag geboren.

Also ein echtes Karnevalskind. Sie

besucht die 8. Klasse der Hauptschule

Waldbröl. Ihre Hobbys sind Ballonfahren

und seit 4 Jahren der Gardetanz.

Auch ihre jüngere Schwester Alida

Die WKG-Highlights der Karnevals-Session 2013/14 im Überblick:

tanzt in den Garden der WKG.

Unter dem Motto: „Ein Märchen wird

für uns jetzt wahr, im Karneval ist

es wunderbar.“ wird das zukünftige

Kinderprinzenpaar der WKG am

26.10.2013 um 11:00 Uhr in den Räumlichkeiten

der Raiffeisenbank Waldbröl

der Öffentlichkeit vorgestellt.

23.11.2013 14:00 Uhr Damensitzung in der Nutscheidhalle, Motto: Waldbröler Mädchen/Märchen

07.12.2013 9:00 Uhr Kartenvorverkauf für die Prunksitzung, im „Wir für Waldbröl“ - Büro

12.01.2014 14:00 Uhr Proklamation der Kindertollitäten, im Wirtshaus am Kreisel

18.01.2014 15:00 Uhr Patienten-Sitzung im Kreiskrankenhaus Waldbröl

18.01.2014 18:00 Uhr Karnevalsmesse Kath. Kirche Waldbröl

23.02.2014 14:11 Uhr Karnevalszug der WKG durch die Innenstadt

27.02.2014 19:11 Uhr Herznacht in der Markthalle Waldbröl

01.03.2014 16:00 Uhr Prunksitzung in der Nutscheidhalle

02.03.2014 15:11 Uhr Kindersitzung in der Nutscheidhalle

Wir für Waldbröl


Waldbröler Originale

Gute Stimmung beim 12. Mundartabend des VVV im Wirtshaus am Kreisel

(ah) Nach vielen gelungenen Aktionen

im Sommer und Herbst konnte der

Verkehrs- und Verschönerungsverein

nun zum 12. Mundart-Abend einladen.

Mit dem Wirtshaus in Waldbröl konnte

man den Gästen nach längerer Suche

dann eine tolle Location bieten, die

einen wunderbaren und gemütlichen

Rahmen für einen unterhaltsamen und

lustigen Abend ergab. Der Mundart-

Abend blickt auf eine lange Tradition

zurück. Seit vielen Jahren treten verschiedene

Waldbröler Originale vor

einem gemischten Publikum auf eine

Bühne, erzählen lustige Anekdoten,

spielen Sketche oder erfinden amüsante

Geschichten, die jedem von

uns hier bekannt vorkommen. Dabei

ist das Oberbergische Platt natürlich

Pflicht – mit dem Mundart-Abend

möchte der VVV die Tradition erhalten

und den so selten gewordenen Dialekt

beleben. Unter Leitung und Moderation

von Christel Kirsch und Ulrike Müller

konnte der VVV zahlreiche Künstler

auf der Bühne im Wirtshaus begrüßen.

Auch wenn es laut Michael Noiron

immer schwieriger werde, Menschen

zu finden, die der Mundart mächtig

seien, so freuten sich der Vorsitzende

und die fast 200 Gäste über witzige

Beiträge von Martin „Wambo“ Simon,

Hubert Kaesberg und Friedhelm Horn.

Die musikalische Untermalung war

Aufgabe der Geininger, die mit ihrer

Oberkrainer Musik für ordentlich Stimmung

sorgten und der Dezenkusener

Schmettereulen. Letztere waren mit

ihrem Oberbergischen Platt in 2013 so

erfolgreich, dass sie unter der musikalischen

Leitung von Jürgen Hennlein

schon ihre zweite CD veröffentlichen

konnten.

Auch im neuen Jahr stellt sich der VVV

der besonderen Aufgabe die Kultur

und die Tradition in Waldbröl zu gestalten

und so freut sich Noiron schon

sehr auf das 10. Seifenkistenrennen im

August 2014. Mehr Infos auf

vvv-waldbroel.de

Kultur

Wir für Waldbröl

17


Ein Glaube – viele Wege

Die christliche Kirchenlandschaft in Waldbröl beweist Vielfalt

Religion

(nk) Alle Jahre wieder füllen sich

zur Weihnachtszeit die Kirchen des

Landes. So bunt, wie die Geschenke

unterm Weihnachtsbaum ist

mittlerweile auch die Kirchenlandschaft

in Waldbröl. Denn neben der

evangelischen und katholischen

Landeskirche gibt es viele weitere

christliche Kirchen und Gemeinden

und zu Recht fragt man sich, wie

man da den Überblick behalten soll.

Was tun die Kirchen für Waldbröl? Was

haben Waldbröler von dem breiten

Spektrum der christlichen Kirchen?

Wir versuchen in dieser Ausgabe zu

mehr Durchblick zu verhelfen.

Zuallererst stellt sich die Frage, warum

es so viele verschiedene christliche

Kirchen und Gemeinden allein in

Waldbröl gibt? Hartmut Hunsmann

von der seit 1911 bestehenden „Freien

Evangelischen Gemeinde“ in der

Tersteegenstraße sieht den Grund in

der Verschiedenheit der Menschen:

„Es ist in der Tat schwer zu erklären, warum

in einer relativ kleinen Stadt wie

Waldbröl so viele christliche Kirchen

und Gemeinden beheimatet sind. Gründe

dafür lassen sich sicher in der geschichtlichen

Entwicklung jeder dieser

Gemeinden und in der Unterschiedlichkeit

der Menschen und ihrer Bedürfnisse

finden.“

Pastor Thomas Seibel von der Evangelischen

Kirchengemeinde in Waldbröl

sieht das ähnlich: „Wenn 10 Menschen

einen Verkehrsunfall gesehen haben

und darüber berichten, bekommt man

mindestens 6 verschiedene Zeugenaussagen.

Warum sollte es im Glauben anders

zugehen? Spätestens seit der Aussage

von Friedrich, dem Großen, jeder

solle nach seiner Facon selig werden,

gibt es, was die Religion angeht immer

mehr Ansätze. In der Regel geht es darum

bestimmte Glaubensaussagen, die

man für besonders wichtig hält, gegen

den Widerstand anderer durchzusetzen

oder zu betonen. Ob man das gut findet

oder nicht, es ist Realität.“

Protestanten und Katholiken

Grundsätzlich lässt sich die landläufige,

aber auch die Waldbröler, Kirchenlandschaft

zunächst in katholisch

und evangelisch, bzw. protestantisch,

unterteilen. Jochen Gran, ebenfalls

Pastor der Evangelischen Kirche, erklärt:

„Für die katholische Kirche gilt:

ohne Priester, Bischöfe, Kardinäle und

ohne den Papst – keine Kirche. Sie begründet

dies mit einem Satz im Matthäusevangelium,

in dem Jesus dem

Jünger Petrus sagt: ‚Du bist Petrus, und

auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde

bauen‘ (Mt 16,18). Die protestantischen

Gemeinden folgen Martin

Luthers Verständnis vom ,Priestertum

aller Gläubigen‘. Auch evangelische

Pfarrer haben keine Vorrangstellung,

sondern lediglich eine spezielle Ausbildung

und eine spezielle Aufgabe.“

Evangelische Kirchengemeinde

Seit 450 Jahren gibt es die Evangelische

Kirche in Waldbrölin

diesem Jahr wurde gefeiert. Rund

8000 Mitglieder hat die Kirchengemeinde

in Waldbröl, die ihre Gottesdienste

neben der zentralen

Kirche im Stadtkern auch in einer

der Kirchen und Gemeindehäuser

in 6 Ortschaften Waldbröls feiern.

Die Kirchengemeinde bietet in Waldbröl

neben den Gottesdiensten ein

breit gefächertes Angebot von diakonischer

Arbeit im Kindergarten, der

Diakonie-Sozialstation, der Tafel, dem

Kaufhaus für Alle, dem Kontaktpunkt

und dem Arbeitslosentreff. Finanziert

wird die Arbeit der Evangelischen

Kirche größtenteils über die Kirchensteuer,

sowie über Kirchgelder, Kollekten

und Spenden.

ev-kirche-waldbroel.de

Katholische Kirche

Die Katholische Pfarrkirche in Waldbröl

wurde im Jahr 1715 dem Heiligen

Michael geweiht und wurde seitdem

mehrfach umgebaut und erweitert.

Die Arbeit der katholischen Pfarrgemeinde

wird, wie die der evangelischen

Landeskirche, über Einnahmen

der Kirchensteuer finanziert, sowie

über Spenden und Vermögenserträge,

z.B. aus Immobilienbesitz.

Wolfgang Clees, der sich ehrenamtlich

um die Öffentlichkeitsarbeit der

katholischen Kirchengemeinde kümmert,

sieht die Aufgabe der katholischen

Kirche in Waldbröl darin, eine

Anlaufstelle für die katholisch glaubenden

Menschen zu sein: „Darüber

hinaus wollen wir mit unseren evangelischen

Schwestern und Brüdern die Frage

und die Sehnsucht nach Gott wachhalten.

Der Glaube mag zwar in unserer

Gesellschaft verdunstet sein, aber was

verdunstet ist, liegt noch in der Luft.“

Auf die Frage, was man neben der Begegnungstelle

für Gläubige noch für

die Stadt tut, entgegnet Clees: „Über

die Gemeindegrenzen hinaus sind wir

im caritativen und diakonischen Bereich

tätig. Das CBT-Haus St. Michael

bietet Senioren gleich welcher Konfession

Betreuung und Wohnstatt an und

die Beratungsangebote des Familienzentrums

können von allen Eltern in

Anspruch genommen werden - auch,

wenn die Kinder nicht in der Kindertagesstätte

St. Michael betreut werden.

Außerdem wollen wir als katholische

Kirchengemeinde der Stadtentwicklung

von Waldbröl nicht im Wege ste-

18

Wir für Waldbröl


hen. Wir waren und sind immer wieder

bereit, z. B. Teile unserer Grundflächen

abzugeben, wenn dies im Rahmen städtebaulicher

Maßnahmen erforderlich

ist.“ st-michael-waldbroel.de

Eine große Gruppe der Waldbröler

Glaubensgemeinschaften bilden die

Freikirchen. Hier findet man ein breites

Spektrum von konservativ und

traditionell bis hin zu modern und

zeitgemäß. Eine Gemeinsamkeit aller

Freikirchen steckt schon im Namen

- die freiwillige Mitgliedschaft ohne

Erhebung eines festen Beitrags. Die

Mitglieder der Freikirchen spenden

auf freiwilliger Basis und finanzieren

so die Gemeinde.

Neuapostolische Kirche

Als drittgrößte Kirche in Deutschland,

nach Katholiken und Protestanten,

gilt die Neuapostolische Kirche, die

in Waldbröl in der Kaiserstraße 86

gegenüber der Sparkasse zu finden

ist. Die Kirche entstand 1863 aus

einer Abspaltung der katholischapostolischen

Gemeinschaft und

sieht das in der urchristlichen Kirche

noch vorhandene Apostelamt

in ihrer Kirche wieder aufgerichtet.

In Waldbröl kümmert sich Gemeindevorsteher

Jürgen Pankonin mit Hilfe

von 5 Diakonen um ca. 200 Gemeindeglieder,

sogenannte „Geschwister“:

„Wir haben ein sehr intensives Gemeindeleben

und legen großen Wert auf die

Seelsorge und die praktizierte Liebe und

Gnade, die Jesus Christus uns vorgelebt

hat. Bei uns werden die Gläubigen auf

die Wiederkunft Christi vorbereitet.

Gäste und Besucher sind jederzeit herzlich

willkommen“. Gerne würde man

auch mehr für die Stadt tun, aber

leider fehle es an personellen Möglichkeiten,

so Pankonin auf die Frage

nach der Bedeutung seiner Kirche für

Waldbröl. nak-koeln-ost.de

Baptisten-Gemeinde

Schon von weitem zu sehen ist das

Bethaus der Christen-Baptisten-

Gemeinde Waldbröl e.V. im Taubenweg.

Das Spektrum der Baptistengemeinden

in Deutschland reicht

von ausgeprägt extrovertierten und

modernen Gemeinden bis zu den

konservativen und traditionellen Gemeinden,

wie hier im Lerchenweg.

Die „Baptisten“ werden auch Wiedertäufer

genannt, weil sie glaubten,

dass die Bibel die Glaubenstaufe

Religion

Netzwerktechnik

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Gemeinsam

Zukunft

gestalten.

19


2014

Vieh- und Krammarkt in Waldbröl

...immer einen Besuch wert!

Januar Februar März April Mai Juni

01 Mi 01 Sa 01 Sa 01 Di 01 Do Tag der Arbeit 01 So

1

2

02 Do 02 So 02 So 02 Mi 02 Fr 02 Mo

03 Fr 03 Mo 03 Mo Rosenmontag 03 Do 03 Sa 03 Di

04 Sa 04 Di 04 Di 04 Fr 04 So 04 Mi

05 So 05 Mi 05 Mi 05 Sa 05 Mo 05 Do Markt

06 Mo 06 Do 06 Do 06 So Frühlingsblumenaktion 06 Di 06 Fr

07 Di Schulferienende 07 Fr 07 Fr 07 Mo 07 Mi 07 Sa

08 Mi 08 Sa 08 Sa 08 Di 08 Do Markt 08 So Pfingstsonntag

09 Do 09 So 09 So 09 Mi 09 Fr 09 Mo Pfingstmontag

10 Fr 10 Mo 10 Mo 10 Do Markt 10 Sa Einkaufsnacht 10 Di Schulferientag

11 Sa 11 Di 11 Di 11 Fr 11 So 11 Mi

12 So 12 Mi 12 Mi 12 Sa 12 Mo 12 Do

13 Mo 13 Do Markt 13 Do Markt 13 So 13 Di 13 Fr Stadtfest

14 Di 14 Fr 14 Fr 14 Mo 14 Mi 14 Sa Stadtfest

3

15 Mi 15 Sa 15 Sa 15 Di 15 Do 15 So Stadtfest

16 Do Markt 16 So 16 So 16 Mi Schulferienbeginn 16 Fr 16 Mo Stadtfest

17 Fr 17 Mo 17 Mo 17 Do 17 Sa 17 Di

18 Sa 18 Di 18 Di 18 Fr Karfreitag 18 So 18 Mi

19 So 19 Mi 19 Mi 19 Sa 19 Mo 19 Do Fronleichnam

20 Mo 20 Do 20 Do 20 So Ostersonntag 20 Di 20 Fr Markt

21 Di 21 Fr 21 Fr 21 Mo Ostermontag 21 Mi 21 Sa

4

22 Mi 22 Sa 22 Sa 22 Di 22 Do Markt 22 So

23 Do 23 So 4. Waldbröler Karnevalszug 23 So 23 Mi 23 Fr 23 Mo

24 Fr 24 Mo 24 Mo 24 Do Markt 24 Sa 24 Di

25 Sa 25 Di 25 Di 25 Fr 25 So 25 Mi

26 So 26 Mi 26 Mi 26 Sa Schulferienende 26 Mo 26 Do

27 Mo 27 Do Markt 27 Do Markt 27 So 27 Di 27 Fr

28 Di 28 Fr 28 Fr 28 Mo 28 Mi 28 Sa

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29 Mi 29 Sa 29 Di 29 Do Christi Himmelfahrt 29 So Märchensonntag

30 Do Markt 30 So 30 Mi 30 Fr 30 Mo

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31 Fr 31 Mo 31 Sa

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Veranstalter: Wir für Waldbröl GmbH, Hochstraße 11, 51545 Waldbröl · Auskünfte: Telefon: 02291/9099808 oder 0171/2168578 · E-Mail: info@wir-fuer-waldbroel.de Verkaufsoffene Sonntage erkennen Sie am Einkaufswagen-Symbol!


2014

Vieh- und Krammarkt in Waldbröl

...immer einen Besuch wert!

Juli August September Oktober November Dezember

01 Di 01 Fr Waldbröler Weinkost 01 Mo 01 Mi 01 Sa Allerheiligen 01 Mo

02 Mi 02 Sa Waldbröler Weinkost 02 Di 02 Do 02 So 02 Di

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03 Do Markt 03 So Waldbröler Weinkost 03 Mi 03 Fr Tag d.deutschen Einheit 03 Mo 03 Mi

04 Fr 04 Mo 04 Do 04 Sa 04 Di 04 Do Markt

05 Sa Brunnenfest 05 Di 05 Fr 05 So 05 Mi 05 Fr

06 So Brunnenfest 06 Mi 06 Sa 06 Mo Schulferienbeginn 06 Do Markt 06 Sa

07 Mo Schulferienbeginn 07 Do 07 So 07 Di 07 Fr 07 So

08 Di 08 Fr 08 Mo 08 Mi 08 Sa 08 Mo

09 Mi 09 Sa 09 Di 09 Do Markt 09 So Martinsmarkt 09 Di

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10 Do 10 So 10 Mi 10 Fr 10 Mo 10 Mi

11 Fr 11 Mo 11 Do Markt 11 Sa 11 Di 11 Do

12 Sa 12 Di 12 Fr 12 So 12 Mi 12 Fr

13 So 13 Mi 13 Sa 13 Mo 13 Do 13 Sa

14 Mo 14 Do Markt 14 So 14 Di 14 Fr 14 So

15 Di 15 Fr 15 Mo 15 Mi 15 Sa 15 Mo

16 Mi 16 Sa 16 Di 16 Do 16 So 16 Di

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17 Do Markt 17 So 17 Mi 17 Fr 17 Mo 17 Mi

18 Fr 18 Mo 18 Do 18 Sa Schulferienende 18 Di 18 Do Markt

19 Sa 19 Di Schulferienende 19 Fr 19 So 19 Mi 19 Fr

20 So 20 Mi 20 Sa Einkaufsnacht 20 Mo 20 Do Markt 20 Sa

21 Mo 21 Do 21 So 21 Di 21 Fr 21 So

22 Di 22 Fr 22 Mo 22 Mi 22 Sa 22 Mo Schulferienbeginn

23 Mi 23 Sa 23 Di 23 Do Markt 23 So 23 Di

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24 Do 24 So 24 Mi 24 Fr 24 Mo 24 Mi Heiligabend

25 Fr 25 Mo 25 Do Markt 25 Sa 25 Di 25 Do 1. Weihnachtstag

26 Sa 26 Di 26 Fr 26 So 26 Mi 26 Fr 2. Weihnachtstag

27 So Motorradgottesdienst 27 Mi 27 Sa 27 Mo 27 Do 27 Sa

28 Mo 28 Do Markt 28 So 28 Di 28 Fr 28 So

29 Di 29 Fr 29 Mo 29 Mi 29 Sa Weihnachtsmarkt 29 Mo

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30 Mi 30 Sa 30 Di 30 Do 30 So Weihnachtsmarkt 30 Di

31 Do Markt 31 So Autofreier Sonntag 31 Fr 31 Mi Silvester

Veranstalter: Wir für Waldbröl GmbH, Hochstraße 11, 51545 Waldbröl · Auskünfte: Telefon: 02291/9099808 oder 0171/2168578 · E-Mail: info@wir-fuer-waldbroel.de Verkaufsoffene Sonntage erkennen Sie am Einkaufswagen-Symbol!

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Religion

Praxis für Zahnheilkunde

Zahnarzt Bodo Borch

durch Untertauchen nach der Bekehrung

lehrt und sich daher von der

Kindertaufe distanzieren. Namentlich

wird sich auf das griechische Wort

„baptistes“ (Täufer) bezogen. In 160

Ländern gibt es weltweit ca. 47 Millionen

Baptisten und in Deutschland

derzeit etwas über 800 Gemeinden

– Tendenz steigend. Gemeindeleiter

David Janzen erläutert die Entstehung

der Waldbröler Gemeinde:

„Als Ende der 80er Jahre viele Umsiedler

aus den Staaten der ehemaligen

Sowjetunion nach Waldbröl kamen,

waren unter diesen einige Gläubige,

die nach einer Gemeinde suchten, die

ihrer biblischen Glaubensüberzeugung

entsprach. Diese fanden sie unter den

bestehenden Kirchen und Gemeinden

nicht. So kam es am 1988 zur Gründung

der Christen-Baptisten-Gemeinde mit

anfänglich 27 Mitgliedern.“ Mittlerweile

ist die Gemeinde stark gewachsen

und hat ihren Platz in Waldbröl gefunden:

„Die Gemeinde möchte aber nicht

nur den eigenen Gemeindegliedern und

ihren Familien ein geistliches Zuhause

bieten, sondern sucht stets den Frieden

der Stadt und betet für sie“, so Janzen

weiter.

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Mennoniten-Gemeinde

Die Christen-Mennoniten-Brüder-

Gemeinde, kurz CMBG, in der Ritter-

Tillmann-Straße ist, wie auch die

Baptistengemeinde, überwiegend

durch die Einwanderer der ehemaligen

UdSSR entstanden und zählt

ebenfalls zu den konservativen und

traditionsbewussten Freikirchen. Die

Mennoniten, deren Name sich von

dem Theologen und Anhänger der

ersten Täuferbewegung Menno Simons

ableitet (1496-1561) sind in

Deutschland mit etwa 190 Gemeinden

vertreten. Sie legen, genau wie

die Baptisten, großen Wert auf die

Gläubigentaufe, die im Erwachsenenalter

aus freiem Willen geschieht.

Ansonsten gibt es keine festen Riten,

die Predigt steht im Mittelpunkt der

Gottesdienste. CMBG-Gemeindeleiter

Paul Wölk sieht in der Gemeindevielfalt

in Waldbröl etwas Gutes: „Durch

unterschiedliche Gemeinden besteht

die Möglichkeit unterschiedliche Menschen

zu erreichen. Wir wünschen uns,

dass Menschen friedlich miteinander,

auch mit ihren Unterschieden, umgehen

können“. cmbg.de

Brüdergemeinde

Aus der „Brüderbewegung“ ist die

Christliche Gemeinde in der Bahnhofstraße

vor mehr als 100 Jahren

entstanden. Die Brüderbewegung

war überzeugt von der „bruderschaftlichen“

Leitung der Versammlungen.

Getreu dem Motto Jesu aus Matthäus

23,8 „Einer ist euer Meister, ihr alle

aber seid Brüder“ möchte man ohne

Funktionsträger die Gleichheit der

Christen ausdrücken. Über die Fragen

des Gemeindelebens wird oft

in sogenannten „Brüderstunden“

gesprochen, die diejenigen männlichen

Gemeindemitglieder umfasst,

die Verantwortung in der örtlichen

Versammlung tragen. Organisierte

Gemeindeämter werden abgelehnt,

deshalb gibt es in den meisten Brüdergemeinden

bis heute auch keine

Pastoren. Die Bibel ist die alleinige

Grundlage der Christlichen Gemeinde

in der Bahnhofstraße. Jochen Endres

von der Gemeinde aus der Bahnhofstraße

erläutert: „Wir möchten unseren

Glauben und unser Leben an der Bibel,

dem ewigen Wort Gottes ausrichten

und wissen uns mit vielen verbunden,

die ebenso die Heilige Schrift zur Grundlage

haben. Unseren Mitmenschen aus

Waldbröl und Umgebung wünschen

wir eine lebendige Beziehung zu Jesus

Christus.“ Wie der Name vermuten

lässt, ist die Rolle der Frau in den meisten

Brüdergemeinden klar definiert.

So beteiligen sich Frauen in gottesdienstlichen

Zusammenkünften nur

am gemeinsamen Gesang, jedoch

nicht am Predigtdienst oder am Gebet.

bruederbewegung.de

Freievangelische Gemeinde

Ein weiterer großer Zusammenschluss

an Freikirchen ist der Bund freievangelischer

Gemeinden, kurz FEG. Rund

440 Gemeinden gehören diesem

Bund an, so auch die Gemeinde in

Waldbröl in der Tersteegenstraße.

Gemeinsam mit der Evangelischen

und Katholischen Kirche gehört die

FEG zur Waldbröler Ökumene und

gestaltet diese aktiv mit. „Das tun wir

in der festen Überzeugung, dass wir

denselben Gott haben, dem wir dienen

wollen“ erklärt Pastor Hartmut Hunsmann.

„In unserer Stadt gibt es viele

Menschen, die Ermutigung oder auch

praktische Hilfe brauchen. Bei uns in der

FEG gibt es seit über sechs Jahren eine

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Wir für Waldbröl


Ganz neu in Waldbröl: „Mosaik - Kirche für dich“ in der Hahnenstraße 10

Hausaufgabenhilfe mit kostenlosem

Mittagessen, in der Grundschulkinder

von ehrenamtlichen Mitarbeitern begleitet

und unterstützt werden. Darüber

hinaus möchten wir aber auch für die

inneren Bedürfnisse der Menschen sorgen

und Ansprechpartner sein.“

Die FEG in Waldbröl zählt zu den vergleichsweise

moderneren Gemeinden,

deren Leitung beispielsweise im

Gegensatz zu konservativeren Richtungen

auch von Frauen übernommen

wird und in deren Gottesdiensten

Frauen auch predigen.

feg-waldbroel.de

Mosaik-Kirche

Ganz neu in Waldbröl ist „Mosaik –

Kirche für dich e.V.“. Gestartet ist alles

im November 2011 in einem Wohnzimmer

aus der Überzeugung, dass

Waldbröl eine weitere Kirche braucht.

Gemeindeleitungsmitglied Holger

Schoepe erklärt: „Wir leben in einer individualisierten

Gesellschaft. Die Inhalte

des christlichen Glaubens sind in vielen

christlichen Gemeinden identisch,

aber die Ausdrucksformen sind unterschiedlich.

Wir sind keine neue Religion

oder Konfession – wir sind eine neue

evangelische Gemeinde, da wir überzeugt

sind, dass der christliche Glaube

auch heute noch biblische Lebenswerte

gibt, die Menschen helfen.“ Den Namen

erklärt Schoepe mit einem Bild:

„Aus vielen kleinen und großen Steinen

entsteht ein Ganzes! Menschen aller Altersstufen,

aus verschiedenen Kulturen,

von unterschiedlicher Herkunft und Nationalität,

aus jeglicher Lebenssituation

werden zu einem wunderschönen Bild

zusammengefügt… wie die bunten

Steine in einem Mosaik, welches erst

durch die Unperfektion des Einzelnen

zu einem perfekten Ganzen wird!“ Mit

der neuen Mosaik-Kirche möchte

man in Waldbröl den Rahmen schaffen,

in dem jeder die Freiheit hat, Gott

und den Glauben für sich zu entdecken,

auch wenn man „mit Kirche gar

nichts am Hut hat“. Zu finden ist „Mosaik“

seit November 2013 in der Hahnenstraße

10 im ehemaligen Tanzstudio

Schneider.

mosaik-waldbroel.de

Ev. Kirchengemeinde Waldbröl

Waldbröl:

24.12. 15:00 Uhr Kindergottesdienst

24.12. 17:00 Uhr Christvesper

24.12. 23:00 Uhr Christmette

25.12. 10:30 Uhr Gottesdienst

26.12. 10:30 Uhr Musikgottesdienst

Bladersbach, Hermesdorf

24.12. 15:00 Uhr Gottesdienst

Helten, Thierseifen, Rossenbach

24.12. 16:00 Uhr Gottesdienst

Christen-Baptisten-Gemeinde

Taubenweg 1 (früher Lerchenweg 19)

24.12.,16 Uhr:

Heiligabendgottesdienst

25.12. + 26.12., 10:00 Uhr

Weihnachtsgottesdienst

Mosaik Waldbröl

Hahnenstraße 10

24.12., 16:00 Uhr:

Familiengottesdienst

Christliche Gemeinde Waldbröl

Bahnhofstraße

24.12., 16:00 Uhr

Gottesdienst

Katholische Kirche St. Michael

Waldbröl

24.12. 16:00 Uhr

Kinder- und Familiengottesdienst

24.12. 21:00 Uhr

Christmette mit Vorfeier

25.12. 9:30 Uhr Weihnachtsmesse

26.12. 9.30 Uhr

Hl. Messe und Segnung der Kinder

Neuapostolische Kirche Waldbröl

Kaiserstraße 86

25.12. 10:00 Uhr

Weihnachtsgottesdienst

CMBG Waldbröl

Ritter-Tillmann-Straße 40

24.12.,16:00 Uhr

Heiligabendgottesdienst

25.12., 10:00 Uhr

Weihnachtsgottesdienst

FEG Waldbröl

Tersteegenstraße 16

22.12. 11:30 Uhr

Familien-Weihnachtsgottesdienst

24.12. 16:30 Uhr

Christvesper

Konferenzmobilvermietung Gerhard Wirths

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Die Vielfalt in Waldbröl spricht für sich

– der Glaube scheint hier in der Gesellschaft

noch eine Rolle zu spielen

und die Kirchen bezeugen ein glaubhaftes

Interesse daran, für die Menschen

in Waldbröl relevant zu sein

und Hilfestellung zu geben. So kann

am Ende jeder selber entscheiden, ob

er diese Angebote der Kirchen nutzt

und sich ein eigenes Bild über Glaube

und Institution macht.

Eine gute Möglichkeit sind die Veranstaltungen

an Weihnachten - hier im

Überblick:

Religion

Wir für Waldbröl

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Klassik in der Kirche

Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in Waldbröl

Kultur

(mv) Auch dieses Jahr erklingt in

der Adventszeit wieder Bachs Weihnachtsoratorium

in Waldbröl und

zwar am 11. Dezember in der evangelischen

Kirche .

Das Vormittagskonzert um 11 Uhr

ist ein Kinderkonzert, in dem Auszüge

aus dem Weihnachtsoratorium

erklingen. Dieses Konzert wird von

Ulrike Neukamm, Initiatorin der Konzertreihe

„ Sockenkonzerte - Konzerte

für Menschen von 5 - 99 Jahren“ in

Köln moderiert. Im Konzert um 19.30

Uhr sind die Kantaten I - III des Weihnachtsoratoriums

zu hören.

Die Konzerte entspringen der Eigeninitiative

freischaffender Musikerinnen

und Musiker aus dem Bergischen

Land, die international bekannt sind,

aber leider sehr selten zu Hause Konzerte

geben. Aus diesem Grund entstand

das Bröl-Bach-Ensemble, das

auch Veranstalter der beiden Konzerte

ist. Das Ensemble spielt auf historischen

Instrumenten.Wie zu Bachs

Zeiten singen die Sänger sowohl die

Soli als auch die Chorpartien. Andreas

Post aus Essen übernimmt die Rolle

des Erzählers, des Evangelisten.

Konzert 11:00 Uhr

Kinder 5,- Euro

Erwachsene 10,- Euro

Konzert 19.30 Uhr

18,- Euro, ermäßigt 12,- Euro

Kartenvorverkauf

„Der Buchladen“ , Bitzenweg 3.

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Wir für Waldbröl


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Geldsegen für Sportvereine

KSK Sportstiftung vergibt 21.900 Euro an 16 Vereine im Oberbergischen Kreis

(mv) Die Sportstiftung der Kreissparkasse

Köln schüttet in diesem Jahr

insgesamt 21.900 Euro an 16 Vereine

im Oberbergischen Kreis aus. Die Gesamtsumme

einschließlich der Mittel

für den Rhein-Erft-Kreis und den Rheinisch-Bergischen

Kreis beträgt 84.800

Euro. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde

übergab Dr. Klaus Tiedeken,

Stiftungsvorstand und Mitglied des

Vorstandes der Kreissparkasse Köln,

am 19. September 2013 im Beisein von

Landrat Hagen Jobi, Kuratoriumsmitglied

der Sportstiftung der Kreissparkasse

Köln, die Fördermittel an die Vertreter

der begünstigten Vereine. Die

Übergabe fand statt in der Regional-Filiale

Waldbröl der Kreissparkasse Köln.

Anwesend waren auch Christian Brand,

Geschäftsführer der Stiftungen der

Kreissparkasse Köln, und Benno Wendeler,

Direktor der Kreissparkasse Köln.

„Das vielfältige sportliche Angebot im

Oberbergischen Kreis wäre ohne das

herausragende Engagement der zahlreichen

Ehrenämtler nicht denkbar. Für

die Sportstiftung der Kreissparkasse

Köln immer wieder ein Grund, die örtlichen

Sportvereine gerne zu unterstützen“,

sagte Tiedeken in seiner Begrüßungsrede.

Die Sportstiftung der Kreissparkasse

Köln wurde 1992 gegründet. Das Stiftungsvermögen

beträgt 3,9 Millionen

Euro. Seit Gründung konnten an

rund 1.800 beantragende Vereine im

Rhein-Erft-Kreis, im Rheinisch-Bergischen

Kreis und im Oberbergischen

Kreis insgesamt rund 2,1 Mio. Euro

ausgeschüttet werden. Die Sportstiftung

der Kreissparkasse Köln stellt

Mittel für steuerbegünstigte Sportvereine,

vor allem für die Beschäftigung

von Übungsleitern, die Verbesserung

von Trainingsbedingungen

sowie die Teilnahme an nationalen

und internationalen Sportveranstaltungen,

zur Verfügung.

Aus Waldbröl wurden die Spielvereinigung

Rossenbach 1930 e.V. und der

Schwimmverein Waldbröl 1935/59

e.V. mit Geldbeträgen bedacht.

Interessierte gemeinnützige Sportvereine

richten ihre Anträge bitte bis

15. Januar 2014 an:

Sportstiftung der Kreissparkasse Köln

Ass. jur. Mercedes Slex, Stiftungsberaterin

(DSA)

Neumarkt 18-24, 50677 Köln

Tel. 0221/227-2400,

E-Mail mercedes.slex@ksk-koeln.de

Anlässlich der Spendenübergabe hatte die Kreissparkasse Köln in ihre

Regionalfiliale Waldbröl eingeladen.

Vereine

Wir für Waldbröl

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Vereine

Neue Trikots

Waldbröler Firmen unterstützen den CVJM-Handball

Bild: Hinten v.l.: Martin Gruszczynski, Matthias Albrecht, Sebastian Klein, Lukas Leidig,

Michael Bubenzer, Frank Hein und Trainer Horst Neustädter · Vorne v.l.: Dominik

Otto, Julian Schmitz, Robin Becker, Sascha Kaiser, Niclas Braune, Torsten Krauss

(eb) Der Waldbröler Handball erstrahlt

in neuen Farben. Die erste Herrenmannschaft

bekam durch die DEVK

Geschäftsstelle von Sandra Becker

und dem Hostel B256, Kaiserstraße 53

in Waldbröl einen neuen Trikotsatz gesponsert.

Die Mannschaft freute sich

sehr über die Möglichkeit der neuen

Einkleidung. Beim ersten Spiel in den

neuen Trikots in der ersten Kreisklasse

stand ein absolutes Highlight an:

Man traf in der neuen Heimat des VfL

Gummersbach auf die dritte Garde

des Bundesligisten. In den letzten Jahren

hatten die Waldbröler dort immer

den Kürzeren gezogen. Bereits beim

Gute Stimmung trotz Regen

Jahresausflug des VVV am Samstag, 7. September 2013

(eb) Pünktlich um 8 Uhr bestiegen rund

70 erwartungsvolle Mitglieder den

Superliner von Gerhard „Priemchen“

Wirths und los ging die Fahrt. Nach

der Begrüßung und der Schilderung

des geplanten Tagesablaufes konnte

sich jeder Teilnehmer die Fahrt mit

einer kleinen Süßigkeit verschönern.

Dies war auch dringend erforderlich,

denn es hatte ordentlich zu regnen

angefangen. Das sollte der Stimmung

jedoch keinen Abbruch tun. Bis Remagen

hatte der Wettergott aber dann

ein Einsehen und es blieb trocken. So

konnte das Frühstück doch im Freien

eingenommen werden, auch wenn es

aus den Bäumen noch den einen oder

anderen Tropfen gab. Frisch gestärkt

ging es weiter nach Koblenz, wo die

„große Burgenrundfahrt“ auf dem Programm

stand. Flott war das Schiff geentert

und das Sonnendeck besetzt.

Bei angenehmen Temperaturen und

immer wieder Sonnenschein zogen

Aufwärmen beeindruckte das neue

Auftreten des CVJM nicht nur die Zuschauer,

sondern auch den Gegner.

Von Beginn an kam der CVJM gut in

die Partie und hielt in der ersten Halbzeit

stetig einen Ein-Tor-Vorsprung.

So ging die Partie mit einem Spielstand

von 10:9 aus Waldbröler Sicht

in die Pause. Ein erster Teilerfolg war

erreicht! In der zweiten Hälfte zeigte

der CVJM eine bärenstarke Abwehrleistung

und konnte den Vorsprung

halten und schließlich sogar ausbauen.

Nach etwa 50 Minuten konnte sich

die Mannschaft mir drei Toren absetzen.

Als der VfL kurz vor Schluss noch

auf ein Tor verkürzen konnte, zeigte

sich der CVJM auch eiskalt im Angriff.

Durch spektakuläre Paraden des

Torwarts und konsequente Angriffe

siegte der CVJM Waldbröl schließlich

mit 21:19. Der erste Sieg beim VfL

Gummersbach nach vielen Jahren

war perfekt. Anschließend feierte die

Mannschaft den Erfolg mit den mitgereisten

Fans und Sponsoren. Der

CVJM Waldbröl bedankt sich auf diesem

Weg herzlich bei den Sponsoren

für die neuen Trikots.

das Koblenzer Schloss, die Lahnmündung,

die Allerheiligenberg-Kapelle,

Burg Lahneck, Schloss Stolzenfels

und die Marksburg vorüber. Zurück in

Koblenz ging es mit dem Bus weiter

zur Vulkanbrauerei nach Mendig. Im

Brauhaus mundete das späte Mittagessen

und auch das eine oder andere

Bier in rustikalem Ambiente. Einige

Unverdrossene besichtigten noch den

beeindruckenden Felsenkeller und

anschließend chauffierte unser Busfahrer

Martin alle wohlbehalten nach

Waldbröl zurück.

26

Wir für Waldbröl


Waldbröler Bautagebuch

Diese Gebäude entstehen zur Zeit in der Innenstadt

Bürogebäude

(mv) Neben der Adler-Apotheke, an

der Kaiserstraße 24, entsteht seit diesem

Jahr ein modernes Gebäude, das

im Passivhausstandard gebaut wird.

Wo lange Zeit ein altes baufälliges

Haus stand, wird nun eine der letzten

Baulücken an der Kaiserstraße

geschlossen. Auf rund 800m² Fläche

entstehen zur Zeit drei Büro-Einheiten

mit gemeinsamem Treppenhaus und

Aufzug sowie einer Dachterrasse. Der

Entwurf stammt von dem Wiehler Architektur-

und Ingenieurbüro Ahrens

& Eggemann, das nach der Fertigstellung

im Frühjahr 2014 seinen Sitz in

das Objekt in Waldbröl verlegen wird.

Neue Ecke

(mv) Die „Neue Ecke“ zwischen der

Straße am Marktplatz und der Kaiserstraße

soll nicht nur der Raiffeisenbank

Waldbröl auf über 500 Quadratmetern

ein neues Zuhause geben. In

den beiden oberen Etagen werden

seniorengerechte Wohnkonzepte umgesetzt.

Derzeit laufen die Ausschachtungen

und Vorbereitungen für die

Bodenplatte des Kellergeschosses.

Für die Planung des Gebäudes und

die Bauleitung ist der Architekt Ulrich

Rechenberger aus Morsbach verantwortlich.

Die Fertigstellung und Inbetriebnahme

ist bis zum Ende des Jahres

2014 geplant.

Polizeiwache

(ah) Nahezu fertig ist das neue Polizei-

Gebäude an der Brölbahnstraße. Am

30.11.2013 übergeben die Bauherren

Gebrüder Roth pünktlich die fertige

Immobilie an die Polizei NRW. Anschließend

werden polizeispezifische

Einbauten installiert, Anfang 2014

zieht die Polizei in ihr neues Gebäude.

Bernd Roth berichtet, wie spannend

die Realisierung eines solches Projektes

für sie gewesen sei. Die strengen

Vorgaben an einen rein funktionellen

Bau, der kosten- und energieeffizient

zu bauen war, ermöglichte kaum

Spielraum für eigene kreative Entfaltung.

„Als Steuerzahler kann man sehen,

dass hier sinnvoll und nachhaltig

mit den Mitteln umgegangen wird“

betont Bernd Roth, der sich gemeinsam

mit seinem Bruder Werner und

den jeweiligen Söhnen Markus und

Kai intensiv in die Thematik eingearbeitet

hatte. „Werner und ich sind stolz

auf unseren Nachwuchs. Ohne deren

Kompetenz im Bereich Technologie

und Planung mit CAD-Software hätten

wir das Projekt garnicht umsetzen

können“.

Stadtentwicklung

wählenSie

nicht einfach

irgendeinen

Personaldienstleister

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Wir für Waldbröl

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Schwierige Rahmenbedingungen

Bürgermeister Peter Koester über die Zukunft von Waldbröl

Liebe Waldbrölerinnen und Waldbröler,

liebe Leserinnen und Leser,

in der Ratsitzung am 13.11.2013 habe ich den Haushaltsplanentwurf

2014 der Stadt Waldbröl mit Haushaltsicherungskonzept

-HSK- bis 2022 eingebracht.

Nachfolgend möchte ich Ihnen auszugsweise verschiedene

Themen ein wenig näher bringen und erklären.

Stadtentwicklung

Bürgermeister Peter Koester sieht schwere Rahmenbedingungen

für den kommunalen Haushalt. Trotzdem steht das

Haushaltssicherungskonzept für Waldbröl

Die Entwicklung der Steuersätze

Entwicklung des Grundsteuer A -Hebesatzes bis 2022 in %

Entwicklung des Grundsteuer B -Hebesatzes bis 2022 in %

Entwicklung des Gewerbesteuer-Hebesatzes bis 2022 in %

Die Rahmenbedingungen

Diese sind für die Stadt Waldbröl mehr als schlecht. Der

Finanzausgleich in NRW führt zu immensen Ungleichbehandlungen

zwischen Einwohnern in Ballungszentren und

im ländlichen Bereich. Weniger als 10% der Städte und Gemeinden

in NRW können ihren Haushalt aus eigenen Einnahmen

bestreiten bzw. ausgleichen; dazu gehört auch unsere

Stadt. Der weit überwiegende Teil der oberbergischen

Kommunen ist verpflichtet, ein Haushaltssicherungskonzept

zu erstellen oder ist dem Stärkungspakt beigetreten.

Die Kreisumlage

Neben den schlechten Rahmenbedingungen erdrückt uns

die Kreisumlage. Wir müssen in 2014 insgesamt 16,2 Mio. €

an den Oberbergischen Kreis überweisen, von denen wir

lediglich 7,3 Mio € aus eigenen Steuern einnehmen; und

diese Schieflage wird sich noch verschärfen.

Licht am Ende des Tunnels

Unabhängig davon werden wir aber den bis 2022 geforderten

Haushaltsausgleich schaffen und erfüllen damit die

Genehmigungsvoraussetzungen für unseren Haushalt für

das kommende Jahr.

Um dies zu ermöglichen müssen wir sparen, aber auch

Einnahmen erhöhen. Die nebenstehenden Diagramme

sollen Ihnen verdeutlichen wie die Steuersätze sich verändern

werden. Dabei unterscheiden wir die Grundsteuer A

für landwirtschaftliche Flächen, Grundsteuer B für bebaute

Grundstücke und die Gewerbesteuer. Gegenüber der

Beschlusslage zum diesjährigen Haushalt vom 17.04.2013

hat sich aber bei den Hebesätzen keine Erhöhung ergeben.

Hierauf haben wir besonderen Wert gelegt.

Waldbröl als Schulstandort

Wichtige Kernaussage ist, dass unser herausragender

Schulstandort den demographischen Anforderungen angepasst

werden muss. Durch den diesbezüglichen einstimmigen

Beschluss des Rates am 25.09.2013, die Hauptschule

schrittweise aufzulösen und im Schuljahr 2014/2015 keine

Eingangsklasse mehr zu bilden, ist in den nächsten 6 Jahren

daraus resultierend auch mit erheblichen Einsparungen zu

rechnen. Durch Umzug der Realschule ins Schulzentrum

und evtl. Veräußerung bzw. anderweitiger Nutzung der Gebäude

könnten weitere Kosten gesenkt werden.

28

Wir für Waldbröl


Stadtentwicklung

Der Förderantrag für Maßnahmen aus dem Integrierten

Entwicklungs- und Handlungskonzept -IEHK- wurde der

Bezirksregierung vorgelegt. Es wird Mitte 2014 mit der Bewilligung

gerechnet. Das Gesamtvolumen der Maßnahmen

zur Städtebauförderung in den Jahren 2014 – 2018 beträgt

5.284.000 €. Der Fördersatz beträgt 80 %. Einschließlich der

nicht förderfähigen Maßnahmen beläuft sich der Eigenanteil

der Stadt Waldbröl auf 839.000 €.

Bereits in 2014 sollen die ersten Maßnahmen mit den Umgestaltungen

des Marktplatzes und des Kirchplatzes starten.

Aus Mitteln der Städtebauförderung soll auch das Investorenauswahlverfahren

für den Bereich des Merkurhauses

bezuschusst werden. Hier kommen die Erwerbsverhandlungen

mit den Eigentümern Stück für Stück voran. Das Investorenauswahlverfahren

für den Bereich „Alter Petz“ wird

jetzt kurzfristig beginnen können, nachdem die Verhandlungen

mit den Eigentümern abgeschlossen sind.

Ausbau der städtischen Infrastruktur

Hierbei soll das vorhandene Straßennetz schrittweise überarbeitet

werden, um die Erreichbarkeit der Außenorte zu

verbessern. Der Ausbau von Straßen spielt im Jahr 2014

insgesamt eine große Rolle. Hier muss der gravierende Investitionsstau

abgemildert werden. Für die grundlegende

Erneuerung verkehrswichtiger Ortsverbindungsstraßen in

7 Bauabschnitten steht ein Finanzvolumen von knapp 1,0

Mio. € zur Verfügung. Dieser kommunale Straßenbau wird

mit 60 % gefördert.

Darüber hinaus starten diverse Ausbaumaßnahmen von

Anliegerstraßen. Vorgesehen sind der Ausbau des Drosselweges,

der Hölderlinstraße, des Ernst-Wiechert-Weges, des

Sudermannweges, des Friedrich-Hebbel-Weges, Teile der

Freiherr-vom-Stein-Straße, der Straße „Auf der Taschen“,

der Straße „Kalkberg“, der Körnerstraße, der Lessingstraße

und nicht zuletzt der Nutscheidstraße zur Erschließung des

„Panarbora“-Parks, dessen Baubeginn für das Frühjahr 2014

vorgesehen ist. Die Erneuerung der Brücke Benroth steht

ebenfalls an. Die genannten Maßnahmen weisen ein Investitionsvolumen

von ca. 1,8 Mio. € auf. Im kommenden Jahr

soll dann endlich auch die Errichtung des „Boxbergkreisels“

durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW starten. Auf diese

Maßnahme haben wir sehr lange gewartet. Während der

mehrjährigen Bauphase sind jedoch auch Beeinträchtigungen

nicht zu vermeiden.

Verbesserung des Feuerschutzes

Unabdingbar und unaufschiebbar ist es, eine bau- und feuerwehrtechnisch

gute Lösung für die Unterbringung des

Löschzuges I Waldbröl zu schaffen. Hierzu sind in 2014 Planungskosten

in Höhe von 150.000 € im Haushaltsplan vorgesehen.

Darüber hinaus sind Baukosten für die Errichtung

einer Löschwasserzisterne in Niedergeilenkausen über

230.000 € im Haushalt veranschlagt.

Mein Fazit

Jede Haushaltsposition wurde angepackt; Aufwendungen

fortgeschrieben, reduziert und die Ertragssituation optimiert.

Im Haushalt wurden die langfristigen Auswirkungen

aller erarbeiteten und derzeit erkennbaren Potenziale und

positiven Entwicklungen eingearbeitet. Ich habe damit

einen Entwurf des Haushaltes für das Haushaltsjahr 2014

und ein Haushaltssicherungskonzept mit einem strukturellen

Ausgleich im Haushaltsjahr 2022 im Rat eingebracht,

mit dessen Genehmigung die Handlungsfähigkeit für die

Zukunft unserer Stadt sichergestellt wird.

Freiwillige Feuerwehr online

Mit neuer Website ist der Löschzug 1 der Waldbröler Feuerwehr fit für die Zukunft

Stadtentwicklung

(ah) Wir in Waldbröl sind froh, uns auf

unsere ehrenamtlichen Helfer verlassen

zu können und sich Menschen

in ihrer persönlichen Freizeit mit viel

Energie und Herzblut für eine Sache

engagieren. Besonders stolz können

die Waldbröler auf ihre Freiwillige Feuerwehr

sein, die jetzt mit einer neuen

Website auch die mediale Zukunft beschreitet

und interessante Informationen

für die Waldbröler Bürger anbietet.

Ralf Eschmann, Löschzugführer und

Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, möchte

mit der neuen Website den Besuchern

eine höhere Nutzerfreundlichkeit

und interessante Informationen

aus der spannenden Erlebniswelt der

Feuerwehr bieten. Damit will er nicht

nur den neuen Medien gerecht wer-

den, sondern die Bevölkerung aktiv am

Leben der Feuerwehr teilhaben lassen.

Neben den Einsätzen, die tagesaktuell

berichtet werden, erhalten die Bürger

nützliche Informationen um Brände

zu verhindern oder über wichtige Telefonnummern

in einer Not-Situation.

Eschmann verspricht sich mit der

neuen Website eine Hilfe um für den

Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr

zu werben. Dabei betont der langjährig

erfahrene Feuerwehrmann leidenschaftlich

den komplexen Alltag der

Feuerwehr und die ganz unterschiedlichen

Probleme, die qualifizierte Fachkräfte

heute bewältigen müssen.

Mit der Website sollen die guten Dinge,

die die Freiwillige Feuerwehr leistet,

auch sichtbar werden. Feuerwehr

bedeutet Teamwork und mit der neuen

Website kann man sich über das

hervorragende funktionierende Teamwork,

Möglichkeiten mitzumachen

oder den Förderverein zu unterstützen

informieren.

feuerwehr-waldbroel.de

Wir für Waldbröl

29


Schulweg wird sicherer

Neue Verkehrsführung an Schulzentrum und Kalkberg

Stadtentwicklung

(eb) Seit Montag, 04. November 2013,

gilt eine neue Verkehrsführung am

Schulzentrum und im Wohngebiet

Kalkberg. Die bisher für alle Verkehrsteilnehmer

möglichen Fahrwege Höhenweg

– Goethestraße und Schillerstraße

– Goethestraße werden dann

nur noch für Radfahrer und Fußgänger

möglich sein. Für die Eltern, die ihre

Kinder mit dem Auto zur Schule bringen

bzw. von der Schule abholen, wurde

der ehemalige Buswendeplatz an

der Vennstraße teilweise in einen Kurzzeitparkplatz

mit über 50 Stellplätzen

großzügig umgestaltet.

In diesem Zusammenhang sei nochmals

auf die Nutzung der schulzentrumsnahen

Parkplätze als Elternhaltepunkte

hingewiesen, nämlich

• Parkplatz Raabeweg (Aldi/ Expert

Klein/ REWE:XL) – ca. 520 m bis zum

Schulzentrum

• Parkplatz Denkmalstraße/ Bielsteiner-Bahn-Straße

– ca. 600 m bis zum

Schulzentrum

• Aussteigebereich Höhenweg/ Ritter-Huhn-Straße

– ca. 500 m bis zum

Schulzentrum

Durch die Trennung der fußläufigen

Schulwege vom Pkw – Elternverkehr

wird die Verkehrssicherheit im unmittelbaren

Eingangsbereich zum Schulzentrum

deutlich verbessert, was unser

aller Abliegen sein muss.

Wir fahren für den Umweltschutz

Wirths Entsorgung

Wirths Entsorgungs GmbH I Käthe-Kollwitz-Straße 18 I 51545 Waldbröl

Telefon 02291 9232-0 I Telefax 02291 923232 I info@wirths-entsorgung.de

www.wirths-entsorgung.de

Morsbach, Gmd. (5159704) a 25338

Warnwesten für Grundschüler

Waldbröler Unternehmen investiert in die Sicherheit unserer Kinder

(ah) Mit den letzten Sonnenstrahlen

verabschiedet sich dieser Tage der

Herbst und der Winter klopft an die Tür.

Die Tage werden kürzer und dunkler.

Grund genug sich um die Sicherheit

unserer Kinder Gedanken zu machen,

die jeden Morgen den dunklen und oft

viel befahrenen Weg zur Grundschule

meistern müssen. Sven Gebhard, Geschäftsführer

der Firma GC-heat und

selbst Vater von Kindern im Grundschulalter,

sorgt sich besonders um

die i-Dötzchen und stattete daher in

Zusammenarbeit mit der Stadt und

der Polizei auch in diesem Jahr wieder

alle Erstklässler mit funktionalen

Warnwesten aus.

Zur Übergabe der Westen wurde

der Waldbröler Nachwuchs von

Hauptkommissar Gerald Arnold und

Bürgermeister Peter Koester in die

Benutzung der Schutzbekleidung eingewiesen.

„Wenn ihr im Dunklen das

Haus verlasst, ist es wichtig, dass ihr

die Westen tragt“, so der Bürgermeister.

Hauptkommissar Arnold nahm

die anwesenden Eltern in die Pflicht

und appellierte an ihren wichtigen

Einfluss auf die Kleinen. Oft wären die

Erstklässler noch motiviert, aber auch

in den weiteren Klassen hätte das Tragen

der Warnwesten eine nicht weniger

wichtige Bedeutung. Gebhard ergänzte

die Übergabe der jeweils mit

eigenem Namen individualisierten

Westen um eine Frisbee seiner Firma

„GC-heat“. So solle eine zusätzliche

positive Assoziation zur Weste geschaffen

werden.

30

Wir für Waldbröl


Geburtstag der Lebensretter

Waldbröler Deutsches Rotes Kreuz feiert 150 jähriges Jubiläum

(ah) Das Ehrenamt spielt heutzutage

mehr denn je eine wichtige

Rolle. Durch die vielen ehrenamtlichen

Mitglieder des Deutschen

Roten Kreuzes in Waldbröl, können

viele Leben gerettet werden.

Jürgen Bökel, Günter Barth und Herbert

N. Maschke, die drei Ehrenmitglieder

des DRK OV e.V. Waldbröl,

bedankten sich anlässlich des 150

jährigen Jubiläums mit Kaffee, Kuchen

und Schnittchen im Restaurant

Mama Mia bei den vielen ehrenamtlichen

Helfern die dem Roten Kreuz seit

vielen Jahrzehnten die Treue halten.

Das vierte Ehrenmitglied, Herr Friedhelm

Barth (der Hubät) ist leider am

Foto: DRK-OV/S. Petersen

01.05.2013 verstorben, seine Frau Cornelia

führt seine Mitgliedschaft fort.

Mit ihm hat der OV sein damals längstes

und mit über 90 Jahren ältestes

OV- Mitglied verloren. Der Hubät von

Waldbröl war schon vor dem 2. Weltkrieg

Rotkreuzmitglied, und war im 2.

Weltkrieg als Sanitätssoldat eingesetzt.

Jedem der answesenden Mitglieder

wurde eine 10 € Münze überreicht,

die das DRK anlässlich des Jubiläums

herausgegeben hatte. Der Vorstand

und der Referent des Vortrages Jimmy

Wutschke erhielten aus der Hand des

früheren Vorsitzenden und heutigem

Ehrenmitglied jeder die Gedenkmünze

in silberner Fassung als Anerkennung

und Würdigung ihrer Leistung.

Frau Lotti Krebs ist heute längstes

Rotkreuzmitglied (seit 1949), gefolgt

von Gerd Moser (1956) und Herbert N.

Matschke (1960). Irmgard Nessler ist

mit ihren 93 Jahren das älteste Waldbröler

DRK- Mitglied.

Foto: Schmittgen

Alle Jahre wieder - MIBA in Waldbröl

Am 1. November fand der Missionsbasar im Evangelischen Gemeindehaus statt

Eindrücke vom diesjährigen Missionsbasar im evangelischen Gemeindehaus

liebevoll dekoriert werden. Der Ablauf

am 1. November, aber auch das hinterher

notwendige Aufräumen muss

organisiert und koordiniert werden.

Immerhin sind an diesem Tag bis zu

150 Verkäuferinnen, Verkäufer und tatkräftige

Helfer im Einsatz. Der Buntheit

des MIBA-Angebotes sind keine Grenzen

gesetzt, und der Spaßfaktor hat

auch seinen Reiz. Denn hier kann jeder

z.B. auch Menschen treffen, die er lange

nicht gesehen hat.

Soziales

(eb) Obwohl der Missionsbasar (Abkürzung:

MIBA) der Evangelischen Kirchengemeinde

Waldbröl bereits seit

51 Jahren, am 1. November, im ev. Gemeindehaus

stattfindet, soll es immer

noch Menschen geben, die mit dem

Begriff MIBA nichts anfangen können.

Der MIBA ist ein fröhliches Verkaufsfest,

das inzwischen große Besucherscharen,

auch aus dem weiteren Umfeld,

anlockt. Von Anfang an war es das

Anliegen, Menschen im Hochland von

West-Papua/Indonesien finanziell zu

unterstützen. Erst im vergangenen August

reiste noch eine Gruppe aus der

Gemeinde dorthin, um auch den persönlichen

Kontakt zueinander weiter

zu stärken. MIBA, das bedeutet aber

auch für einige Aktive ganzjähriges

Engagement, wenn sie z.B. Mittwochmorgens

in der „Kontaktstube“ für den

Basar handarbeiten oder in der Bastelgruppe

ihre kunstgewerblichen Ideen

umsetzen. Andere Aktive säubern und

sortieren bereits Wochen vor dem Basar

das, was zum Verkauf angeboten

wird, ob es sich nun um ausgemusterte

Alltagsgegenstände oder Bücher handelt.

Einige weitere, der vielfältig anfallenden

Arbeiten zur Durchführung

eines MIBA, seien hier stellvertretend

für alle erwähnt: Kuchen(spenden) für

das Cafe müssen vorher zu Hause gebacken,

Verkaufsstände aufgebaut und

Nach mehr als 50 erfolgreichen Jahren

ist aber beim MIBA inzwischen ein Generationswechsel

unausweichlich, von

dem sich die Organisatoren sehr wünschen,

dass er gelingt, damit die Arbeit

auch in Zukunft weiter gehen kann.

„Der diesjährige MIBA erbrachte am 1.

November in der Zeit von 9.00 – 16.30

Uhr das beachtliche Verkaufs-Ergebnis

von gut 23 000.- €, für das wir den

Sachspendern, allen Aktiven und den

Käufern sehr herzlich danken, wie auch

dem Posaunenchor Thierseifen (Poco

Brass), der die Kollekte seines Konzertes

zusätzlich wieder dem MIBA zur Verfügung

stellte“, so die Organisatoren.

Wir für Waldbröl

31


Posaunen spielten für guten Zweck

Poco Brass Thierseifen begeistert beim MIBA-Konzert

Soziales

(eb) Der Posaunenchor Poco Brass

Thierseifen konnte bei seinem alljährlichen

Benefizkonzert in der evangelischen

Kirche annähernd 400 Zuhörerinnen

und Zuhörer begrüßen.

Poco Brass hat sich seit vielen Jahren

zur Aufgabe gemacht, den Missionsbasar

in Waldbröl in der Form zu unterstützen,

das er den Erlös seines Konzertes

dem MIBA spendet. Im Ergebnis

kamen rund 1.800 € zusammen, die das

Gesamtergebnis positiv beeinflussten.

Unter dem Thema „Ein feste Burg ist

unser Gott“ trugen 23 Musiker unter

Leitung des Dirigenten Eckhard Becker

insgesamt 11 Stück vor.

Wie ein roter Faden zog sich dabei das

von Martin Luther komponierte Themenlied

durch das Konzert. Die Bläserstücke

wurden umrahmt von Lesungen

und stimmungsvollen Hintergrundbildern.

Ferner kamen 2 Orgelvorträge

von Kantor Martin Kotthaus zum Vortrag.

Gewohnt professionell

trug er

ein Choralvorspiel

aus Opus 67 zu „Ein

feste Burg ist unser

Gott“ von Max Reger

sowie die Toccata

A-Dur, Opus

67 von Georges

Mac-Master vor.

Pfarrer Jochen Gran

sprach in seiner Auslegung über die

wichtige Bedeutung von Martin Luther.

Einer der Höhepunkte war zweifellos

der Vortrag des vierten Teils von Georg

Friedrich Händels Krönungshymne

„Zadok the priest“. Der Text aus dem

1. Buch der Könige (Kapitel 1, Verse

39-40) berichtet von der Salbung Salomos

durch den Priester Zadok und den

Propheten Nathan und vom Jubel des

Volkes. Das Stück hat aber auch seine

Nachwirkungen bis in die heutige Zeit.

Zadok, the Priest diente außerdem

Hilfe für alte Menschen

Diakonie an der Agger bietet Hilfestellung und sucht Mitarbeiter

dem Komponisten Tony Britten 1992

als Grundlage für das Arrangement der

bekannten Hymne der UEFA Champions

League.

Neben etlichen geistlichen Vorträgen,

wie der Vertonung des Psalm 100 von

Felix Mendelsohn Bartholdy kamen

auch freie Stücke zum Vortrag. Nach 90

stimmungsvollen Minuten wurden die

Musiker nach der Zugabe aus der Filmmusik

zu Fluch der Karibik mit stehendem

Applaus verabschiedet.

(nk) Seit über 30 Jahren betreut

die Diakonie an der Agger Menschen

im Oberbergischen Kreis,

die aufgrund ihres Alters Unterstützung

benötigen oder isoliert leben.

Damit diese Arbeit fortgeführt wer-

den kann, sucht die Diakonie an der

Agger Helfer/innen.

Wer Freude am Umgang mit alten

Menschen hat, eine verantwortungsvolle

Aufgabe sucht und seine Fähigkeiten

in den Alltag einbringen möchte

ist vielleicht genau die Person,

die gebraucht wird. Wer tatkräftig,

diskret, engagiert, einfühlsam und

warmherzig ist, sollte sich einfach

beim Team der Diakonie an der Agger

melden. Für die Mitarbeit erhält man

eine Aufwandsentschädigung und

Fahrtkostenerstattung.

Wer mit über 60 noch im eigenen

Haushalt lebt und möchte, dass es

noch lange so bleibt, aber viel allein

ist und die Bewältigung des Alltags

langsam als beschwerlich ansieht,

darf sich auch gerne melden.

Das Team der Diakonie unterstützt mit

hauswirtschaftlicher Hilfe, menschlicher

Begleitung und persönlichen

Kontakten. Bei geringem Einkommen

ist die Hilfe kostenlos!

Als Ansprechpartner für die Stadt

Waldbröl steht Brunhild Seebaum

(Tel.: 0151/25554878) für Anfragen

zur Verfügung.

32

Wir für Waldbröl


Leben in Hausgemeinschaften

Neue Wohnform für Menschen mit Pflegebedarf im Seniorenzentrum Lichtenberg

(nk) Menschen mit Pflegebedarf ein

Leben in vertrauter Art und Weise zu

ermöglichen und soziale Kontakte weiter

aufrechtzuerhalten und zu fördern,

sind der Leitgedanke des sogenannten

Hausgemeinschaftskonzeptes, welches

seit August diesen Jahres erstmals

im Seniorenzentrum Lichtenberg

gelebt wird.

Mit Einführung der Hausgemeinschaften

wurden die bis dato im Seniorenzentrum

Lichtenberg vorherrschenden

typischen zentralen Strukturen einer

Pflegeeinrichtung, wie etwa ein großer,

zentraler Speisesaal für alle Senioren,

aufgehoben. Bis zu zehn Senioren

leben jetzt in eigenständigen Hausgemeinschaften

mit eigener Küche und

eigenem Wohn- und Essbereich zusammen.

Gegenüber den alten Strukturen

hat sich damit im Besonderen

der Tagesablauf der Senioren verändert,

denn dieser leitet sich nun aus

dem natürlichen Alltag ab. Dazu gehören

Mahlzeiten vorbereiten und gemeinsam

einnehmen, Tisch eindecken,

Abwaschen, Spaziergehen, gemein-

sam Fernsehen, Musizieren, Spielen

usw. Die Einbindung der Senioren erfolgt

stets vor dem Hintergrund der

persönlichen Fähigkeiten und Wünsche.

Eine feste Begleitperson ist für

die Organisation des Haushalts und

des Gemeinschaftslebens zuständig.

Im Rahmen des Zusammenlebens in

einer Gemeinschaft wird auf Selbstbestimmung

und Selbstgestaltung der

Lebensführung besonderer Wert gelegt.

Eindrucksvoll zeigt sich dieses im

Seniorenzentrum Lichtenberg an einem

Beispiel. Vor einiger Zeit ist „Vicky“,

eine kleine, weiße Hündin der Rasse

„Coton de Tulear“, mit ihrem „Frauchen“

in eine der Hausgemeinschaften

eingezogen. „Vicky“ erhält nicht nur ihrer

Besitzerin weiterhin die gewohnte

Freude und Abwechslung im Alltag,

sondern versteht sich vom ersten Tag

an auch als Zuhörer und Animateur

ihrer übrigen menschlichen Mitbewohner.

Sie leistet beruhigende Gesellschaft

und motiviert zum Berühren

und Bewegen. Durch die Einführung

der Hausgemeinschaften wurde das

bewusste Aufgreifen der Erfahrungen,

Fähigkeiten und Interessen der Senioren,

wie etwa im Falle von „Vicky“, deutlich

erhöht. Das Alltagsgeschehen hat

mehr Abwechslung erhalten und sorgt

zugleich dafür, dass auf ganz natürliche

Weise zwischenmenschliche Kontakte

entstehen. Diese Erfahrungen werden

ebenfalls durch eine Studie des Bayerischen

Ministeriums belegt, die den

Hausgemeinschaften eine erhöhte Lebensqualität

und einen Rückgang der

Pflegebedürftigkeit bescheinigt.

Aktuelles

WOHNEN MIT KONZEPT

UNSER NEUES ZUHAUSE

Familienähnliche Strukturen in Hausgemeinschaften

sorgen für Alltagsnormalität,

fördern soziale Kontakte und ermöglichen

ein selbstbestimmtes Leben. Die Basis dafür

bilden individuelle Pflege und Betreuung

sowie ein gemütliches Wohnambiente mit

hohem Komfort.

Wir wünschen allen Freunden, Angehörigen

und Partnern unseres Hauses ein fröhliches

Weihnachtsfest und ein gesundes Neues

Jahr. Danke für Ihr Vertrauen!

Senioren- und Pflegezentrum

LICHTENBERG

Bergstrasse 39 - 45, 51597 Morsbach -Lichtenberg

Telefon 02294 698 - 0, Telefax 02294 698 630

info @ seniorenzentrum-lichtenberg.de, www.seniorenzentrum-lichtenberg.de

Wir für Waldbröl

33


Wilkenrotherin bundesweit im TV

Sandra Muth erzählt über Burn out und ihren persönlichen Weg heraus

Ratgeber

(nk) Die ehemalige Geschäftsfrau

und Wilkenrotherin Sandra Muth

(geb.Deckert) schildert unter dem

Thema „Gefangen im Leistungsdenken“

beim Sender ERF1, wie sie in

den Burnout geriet und auf welchem

Weg sie wieder heraus gefunden hat.

Sandra Muth hat bis 2010 das Badezimmerstudio

„BAD Ambiente“ in

Wiehl geführt. Täglich 12 Stunden Arbeitszeit

waren damals normal, denn

Frau Muth wollte immer Topleistung

bringen. Irgendwann spielte ihr Körper

nicht mehr mit. Sie fühlte sich erschöpft

und ausgelaugt. Schließlich

brach sie zusammen. Diagnose des

Arztes: Burnout. Die Folge waren Firmeninsolvenz

und Schulden. Die heute

40-Jährige hatte mit einem Schlag

alles verloren. Kraftlos kämpfte sie

sich zwei Jahre lang durch Krankheit,

Schuldnerberatung, Rechtsanwälte

und Bürokratie.

Seit vergangenem Jahr arbeitet sie als

Farb- und Stilberaterin mit eigenem

Studio in Wilkenroth. In der Beratung

will sie Frauen nicht nur Tipps für Kleidung,

Frisur und Schmuck geben. „Ich

möchte Frauen unterstützen, ihre

Schönheit, ihre Einzigartigkeit und ihren

Wert zu entdecken und zu leben,

der nicht von gesellschaftlichen Vorgaben

und Medien abhängig ist“ so

Sandra Muth. Gerne ist sie auch bereit

mit Menschen ins Gespräch zu kommen,

die im Burnout stecken, um ihnen

durch ihre eigenen Erfahrungen

Unterstützung zu bieten.

Ihre Lebensgeschichte hat sie in der

Sendereihe „Hof mit Himmel“ von

ERF Medien erzählt. Am Freitag, 29.

November, um 20.15 Uhr wird die

halbstündige Sendung auf ERF 1

bundesweit ausgestrahlt. ERF 1 wird

über Satellit Astra verbreitet und ist

auch unter www.erf.de im Internet

Adler-Apotheke bietet Wellness

Wellness-Bereich bietet Schönheit und Entspannung im Winter

zu sehen. Wiederholungen gibt es

am Samstag, 30. November, um 10.15

Uhr, Sonntag, 1. Dezember, um 18

Uhr, und Montag, 2. Dezember, um 14

Uhr.

Der christliche Sender hat auch einen

Beitrag über Sandra Muths Farb- und

Stilberatung gedreht, der in der Mediathek

des ERF ( .erf.de) unter

dem Titel „Unendlich geliebt“ kostenfrei

abgerufen werden kann.

(ah) Draußen ist es kalt, nass und dunkel

und irgendwie fehlt der Sommer.

Ralph Olesinski hat die saisonale Problematik

erkannt und bietet Abhilfe.

Mit einem schönen und einladenden

Wellness-Bereich hat er das klassische

Angebot seiner Apotheke erweitert

und bietet in Waldbröl wohltuende

erholsame Momente. War die

Apotheke früher lediglich die erste

Anlaufstelle um bei konkreten körperlichen

Beschwerden zu helfen, so

konzentriert sich Olesinski mit seinem

qualifizierten Team heute intensiv auf

die präventive Beratung, die Gesundheit

der Seele und das allgemeine

Wohlbefinden. Mit einfachen Worten:

er kümmert sich darum, dass es uns

geht! Mit seinem traditionsreichen

Unternehmen an der Kaiserstraße,

hat er das Konzept entwickelt, seinen

Kunden mehr zu bieten, als die bloße

Versorgung mit pharmazeutischen

Produkten. Mit neu gestalteten Räumen

direkt über der Apotheke hat er

eine Wohlfühl-Oase geschaffen. Hier

gelingt es dem Kunden sich eine entspannte

Pause im viel zu beschleunigten

Alltag zu gönnen. Neben der

klassischen Kosmetik bietet er mit seinem

professionellen Team kunstvolles

Nageldesign, klassische Maniküre

und Pediküre, Make-up und eine Diagnostik

des Hauttyps an. Ergebnis:

Eine optimale Versorgung der Haut.

Sein Wellness-Bereich ist ein Ort zum

Verweilen und Innehalten. Entspannungs-,

Fußreflexzonen- und stimulierende

Gesichts-Massagen helfen

dem Kunden Verspannungen zu lockern.

Ergänzende Aromatherapien

stimulieren und spenden Kraft. Der

erfahrene Apotheker Ralph Olesinski

stellte im Rahmen seiner Ernährungsberatung

fest, dass nach Umstellung

der Ernährungsgewohnheiten das

gesamte Körpergefühl umgestellt

werden sollte und genau so versteht

er sein Wellness-Angebot. Er möchte,

dass sich die Menschen etwas gönnen

und dem Stress – wenigstens für

einen Moment – entfliehen. Damit

verspricht er gerade jetzt im Winter

aufgeladene Akkus und ein seelisches

Wohlbefinden, das unsere Abwehrkräfte

stärkt und schlichtweg gute

Laune verschafft.

34

Wir für Waldbröl


Schenken Sie das Richtige

Ideen für gutes Spielzeug zu Weihnachten

(nk) Jedes Jahr werden von den lieben

Kleinen wieder wunderschöne

Wunschzettel geschrieben und vielleicht

zum Christkind nach Engelskirchen

geschickt oder bei Mama, Papa,

Oma und Opa abgegeben. Dann gibt

der Wunschzettel ja schon konkrete

Wünsche vor, die es zu besorgen gilt.-

Wenn noch keine konkreten Weihnachtswünsche

vorliegen, hat das Kinderland-Team

Waldbröl tausend gute

Ideen, mit denen man den Jungen

und Mädchen aller Altersstufen eine

Freude machen kann: Da gibt es wunderschöne

Bausteine von Haba, von

Kappla oder die günstigen von Goki,

zum Schrauben bietet Eitech aus Metall

und Heros aus Holz viele verschiedene

Konstruktionssets. Für Jungs gibt

es im Kinderland eine kleine Baumarkt-

Abteilung, wo man Werkzeug findet

zum Sägen, Schnitzen, Hämmern und

vieles mehr.

Die Abteilungen für die Mädels erkennt

man schon meist daran, dass

alle Ware in rosa-pink verpackt ist. Für

kleine Prinzessinnen und Pferdefreunde

gibt es jede Menge hübscher und

nützlicher Geschenke. Die Kreativabteilung

hat tausend Sachen zum Selbermachen

und für die älteren Mädels

bietet das MyModel Creativprogramm

reichlich Geschenkauswahl.

Wenn Spielzeug nicht gewünscht wird,

sollte man an nützliche Gepäckstücke

wie Sporttaschen, Handtaschen, Trolleys

denken, an Fleecedecken oder

Bettwäsche von StarWars oder MonsterHigh,

an hübsches Melamingeschirr

und Besteck oder Bademäntel und

Duschtücher.

Auch an den nächsten Sommer kann

man schon denken und Fahrräder,

Laufräder oder Bobbycars schenken.

Nicht zuletzt das gute alte Familienspiel

kann an langen Winterabenden

viel Freude bereiten. Hier kann Frau

Sonja Plesse vom Kinderland mit viel

Erfahrung beraten.

Die große Kinderbuchabteilung lädt

zum Stöbern ein, hier gibt es auch jede

Menge Weihnachtsbücher und –CDs

sowie Sachbücher und Globen rund

ums Kinderwissen. Service wie Beratung

und Geschenkverpackung, Zusendeservice

und „zum Auto bringen“

sind selbstverständlich im Kinderland.

Zu gewinnen gibt es auch in diesem

Jahr wieder etwas im Kinderland. Alle

Kinder, die bis zum Nikolaustag am

6.12. einen selbstgebastelten Stern für

den Weihnachtsbaum im Kinderland

bringen haben die Chance auf 1 von

30 tollen Preisen. Also, Sterne basteln,

ins Kinderland bringen und gewinnen!

kinderland-waldbroel.de

Ratgeber

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STRESSIGE SUCHE NACH DEM

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Wir für Waldbröl

35


Seit 11 Jahren erfolgreich

Waldbröler Unternehmerin ermutigt, sich selbstständig zu machen

Ratgeber

(ah) Gabi Schalk ist stolze Unternehmerin

und seit 11 Jahren mit ihrem

eigenen Salon in Waldbröl ansässig.

Heute wirbt sie aktiv für mutige Frauen,

die sich trauen diesen Weg ebenfalls

zu gehen, ihrem Beispiel folgen

und in Waldbröl mit einer eigenen

Idee und Leidenschaft ein Unternehmen

zu gründen und sich damit frei

zu entfalten. Als gebürtige Morsbacherin

führte sie ihr beruflicher Werdegang

schon früh in die Markstadt

im Grünen. Ihre Ausbildung machte

sie bei einem etablierten Waldbröler

Frisörsalon, den sie auch viele Jahre

als Frisörin aktiv mitgestaltete und

sich schnell zur Filialleiterin hocharbeitete.

Vor 11 Jahren stand sie dann

vor der Entscheidung den Schritt

in die Selbstständigkeit zu wagen.

Ängstlich und risikoscheu versuchte

sie erst die Angebote und Chancen

abzulehnen, aber durch die intensive

Beratung und Förderung durch ihre

Familie und ihren Schwiegervater traf

sie dann die Entscheidung, die sich

nie wieder bereut hat. Die Frisörmeisterin

engagiert sich in der Ausbildung

von qualifiziertem Nachwuchs und

beschäftigt ausgebildete Meister,

Fachkräfte und eine Diplom-Visagistin.

Damit passt sie sich den gestiegenen

Ansprüchen ihrer Kunden an.

Der Kunde von heute hat klare Wünsche

und verlangt nach kompetentem

Personal, das berät, Trends kennt

und individuell auf die Bedürfnisse

eingehen kann. „War der Frisörbesuch

früher „Mittel zum Zweck“ wird er von

einem Großteil der Kunden heute zelebriert.“

Berichtet Gabi Schalk. So hat

sie über die Jahre viel in das Ambiente

investiert und möchte, dass der

Kunde während seines Besuches Harmonie

erlebt, ein tolles und fröhliches

Team und damit für einen Augenblick

auch seinen oftmals stressigen Alltag

vergessen kann. So habe sie es auch

geschafft sich über all die Jahre gegen

die Konkurrenz durchzusetzen.

„In Waldbröl habe ich schon viele

Frisöre kommen und gehen sehen

– aber ich bin noch hier!“ lächelt sie

zufrieden. Für die Zukunft in Waldbröl

wünscht sie sich eine Revitalisierung

und Belebung der Kaiserstraße.

Ihr ist es wichtig, dass Waldbröler

auch in Waldbröl einkaufen und dabei

auf nichts verzichten müssen. Sie

glaubt an die Zukunft von Waldbröl.

Als Morsbacherin auf die alte Fehde

zwischen Morsbach und Waldbröl

angesprochen muss sie lachen: „In

meinem Salon erlebe ich eine gelebte

Freundschaft zwischen Morsbach

und Waldbröl – hier kommen sie alle

auf den Stuhl.“ Engagierten und kreativen

Frauen rät sie sich zu trauen die

eigene Idee und das eigene Geschäft

umzusetzen. Gute Ideen hätten immer

eine Zukunft, wichtig wäre nur,

dass man nicht blind drauflos laufen

würde, sich gut beraten ließe und mit

einer Mischung aus Mut und Verstand

fleißig am eigenen Erfolg arbeitet.

36

Wir für Waldbröl


Energie aus Waldbröl

Stadtwerke liefern ab 1.1.2014 auch grünen Strom

In den Geschäftsräumen der Stadtwerke

Waldbröl GmbH stellte Prof. Dr. Zemlin

sein Konzept zum Stromverkauf den

Mitgliedern des GIV vor.

Frank Mertens (Provinzial), Micha Vorländer (Wir

für Waldbröl), Helmut Simon, Sybille Mertens und

Karl-Heinz Schmidt (Fliesen Schmidt)

Michael Noiron und Ralf Waßer (Bezirksdirektor

der Kreissparkasse Köln)

Wirtschaftsberater Hanns-Peter Müller

und Rechtsanwalt Sebastian Tillmann

(mv) Am 12. November 2013 waren

die Mitglieder des Gewerbe- und Industrievereins

Waldbröl e.V. zu Gast

bei den Stadtwerken Waldbröl. Die

rund 90 Gäste zeigten großes Interesse,

als der Geschäftsführer Prof. Dr.

Hermann Zemlin mit Freude verkünden

konnte: Günstigen Strom gibt es

künftig direkt aus Waldbröl!

Ab dem 01.01.2014 sind die Stadtwerke

mit ihrem neu gegründeten Tochterunternehmen

in der Lage, Bürger

und Unternehmen mit günstigem

Naturstrom zu versorgen. Möglich

wurde dies durch eine strategische

Partnerschaft mit den Stadtwerken

Aachen, die über eine Art Genossenschaft

große Mengen an Strom

einkaufen und die so erzielten Preisvorteile

an die Endkunden weiterreichen

können. Ziel ist es, sich auch

über Waldbröl hinaus als regionaler

Energie-Anbieter im Bergischen Land

zu positionieren. Neben der kompletten

Versorgung aus einer Hand durch

einen Anbieter vor Ort sollen Bürgern

und Unternehmen so tatsächlich

Preisvorteile entstehen, die Prof. Dr.

Zemlin anhand mehrerer Beispiel anschaulich

illustrierte.

Neben dem Preisvorteil sollen die

Waldbröler Unternehmen und Bürger

aber auch damit überzeugt werden:

Alle Gewinne, die den Stadtwerken

Waldbröl aus dem neuen Geschäftsbereich

zufliessen, bleiben hier und

kommen letztendlich der Stadt zugute

– statt Konzernen oder Aktionären

die Taschen voll zu machen.

Dies macht Hoffnung zum Beispiel

für einen eventuellen Erhalt des

Schwimmbades, das zukünftig vielleicht

durch die Stadtwerke betrieben

werden könnte. Nicht zuletzt werden

vor Ort Arbeitsplätze geschaffen sowie

Aufträge für Material und Dienstleistungen

in der Region vergeben.

Ab 2015 wollen die Stadtwerke auch

Gas anbieten – und das ebenfalls

günstiger als der Wettbewerb aus

großen Konzernen.

Dabei betonte Zemlin, dass die Stadtwerke

zwar preisgünstig sein werden,

gleichzeitig aber kein Billiganbieter,

der Pleite gehen könne. Ab dem 1.

Januar 2014 kann man im Büro im

Gewerbepark Hermesdorf (Friedrich-

Engels-Str. 10) und im Büro der Wir

für Waldbröl GmbH den Wechsel seiner

Stromversorgung beauftragen –

sämtliche Wechsel-Formalitäten werden

durch die Stadtwerke erledigt.

stadtwerke-waldbroel.de

Ratgeber

Inh. Bernd Scheffels

Aktuelle Angebote

www.motorgeraete-scheffels.de

Siegener Straße 20

51545 Waldbröl

Tel.: 0 22 91 / 49 33

Fax: 0 22 91 / 43 87

www.motorgeraete-scheffels.de

info@motorgeraete-scheffels.de

Wir für Waldbröl

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Rezept

Liebe Waldbröler,

diese Plätzchen habe ich als Kind schon mit meiner Mutter gebacken.

Es ist kinderleicht und macht großen Spaß, da man mit Ausstechförmchen viele

lustige Figuren und Formen backen kann. Und so gehts:

Für den Teig geben wir Mehl, Backpulver, Butter, saure Sahne und Salz in eine

Schüssel und kneten das Ganze zu einem schönen Teig. Diesen Knetteig decken

wir ab und stellen ihn für 1 Stunde in den Kühlschrank. Dann rollen wir den Teig ca 0,5 cm dick

aus und können nun mit allen möglichen Förmchen die Kekse ausstechen. Diese legen wir auf

ein Backblech. Wir verquirlen das Eigelb mit der Milch und bestreichen die Kekse damit.

Zum Schluss streuen wir Hagelzucker auf die Kekse und schieben das Blech für 10-15 Minuten

in den auf 180°C vorgeheizten Backofen. Fertig! Frohe Weihnachten, Ihre Oma Berta

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Wir wünschen unseren Mandanten,

Geschäftsfreunden und allen Waldbröler Bürgern

gesegnete Weihnachten und ein gutes

und erfolgreiches Jahr 2014!

Rothstein & Rothstein

Steuerberatung · Wirtschaftsberatung

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