Ganztagsschule den ganzen Tag - Wissensreise Start

wissensreise.de

Ganztagsschule den ganzen Tag - Wissensreise Start

2012

2013

Mein Schülerplaner

Joseph-von-Eichendorff-Schule

Club of Rome-Schule für Kassel


Mein Schülerplaner

Mein Bild

Name ...........................................................................................................

Klasse ...........................................................................................................

Klassenlehrer ...........................................................................................................

Adresse ...........................................................................................................

Telefon ...........................................................................................................

Handy ...........................................................................................................

ICQ ...........................................................................................................

E-Mail ...........................................................................................................

Geb.-Datum ...........................................................................................................

Im Notfall hier anrufen ...........................................................................................................

DER SCHÜLERPLANER – Kontakt, Information, Bestellung:

BERNECKER MEDIAGRUPPE • Unter dem Schöneberg 1 • 34212 Melsungen

Telefon 05661 731-0 • Fax 05661 731-400 • www.bernecker.de • info@bernecker.de


LIEBE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER,

der Planer geht in die dritte Runde. Auch dieses Heft wird euch das ganze Jahr über

begleiten.

Für wichtige Angaben rund um Schulalltag und Unterricht ist viel Platz vorhanden:

• Eintragungen zu den Hausaufgaben und zu Merkpunkten wie Buch mitbringen,

Zettel unterschreiben lassen, Eltern fragen, Sportsachen nicht vergessen.

• Ein Informationsaustausch zwischen Eltern und Lehrern kann für den betreffenden

Tag oder unter Notizen stattfinden. Eltern und Lehrer zeichnen dann das „Gesehen“ ab.

• Der Stundenplan und eine Notenübersicht, Listen für Adressen und Telefonnummernsowie

Termine im Jahresplan werden ausgefüllt.

Der Schülerplaner ist von der Firma SMA gesponsert worden, mit der wir weiterhin eng

zusammen arbeiten wollen. Informiert euch im hinteren Teil des Heftes! Herzlichen

Dank. Einen Teil der Finanzierung übernimmt wieder der Förderverein, der sich ebenfalls

hier vorstellt. Auf den ersten Seiten findet ihr viele wichtige Informationen über die

Schule. Im Heft stellen wir auch die zahlreichen Projekte vor, mit denen wir Gebäude

und Flächen, die Gemeinschaft und den Unterricht weiterentwickeln werden. Ihr besucht

eine besondere Schule.

Das intensive Lernen, das kompetenzorientierte Unterrichten und der Ausbau

des kooperativen Lernens in der vorbereiteten Umgebung stehen im Mittelpunkt.

Dazu findet ihr im Heft zahlreiche Seiten mit Kurzbeschreibungen und aussagekräftigen

Bildern, die dieses Denken veranschaulichen.

Unser Integrationskonzept „Lernen-Potenziale-Gemeinschaft“ ist ein Alleinstellungsmerkmal.

Es zeichnet uns gegenüber anderen Schulen in Hessen aus. Schaut euch

die Seite dazu besonders genau an. In der Schulwebsite könnt ihr ausführlicher nachlesen

und das Konzept als PDF aufrufen.

Im neuen Schulprojekt „Wilder Schulgarten“ werden wir mehrere Jahre viel zu tun

haben, um den großen Bereich hinter dem Gebäude umzugestalten. Ihr seid eingeladen

mitzumachen.

In diesem Jahr steht das Schulprojekt „Das Gastmahl“ im Mittelpunkt zahlreicher

Veranstaltungen und Vorhaben. Damit nehmen wir am Schulenwettbewerb der Herbert

Quandt-Stiftung teil. Es geht um den Trialog der drei abrahamitischen Kulturen: Christentum,

Judentum und Islam. Schaut euch die Extraseite hier im Heft an. Verfolgt die

Projektentwicklung über die Schulwebsite.


Als Club of Rome-Schule werden wir weiterhin die Initiative „Plant for the Planet“ unterstützen

und u. a. Klima-Botschafter ausbilden lassen. Wir werden in Schule, Stadtteil

und Region für den Global Marshall Plan und das Desertec-Konzept werben. Schaut auf

der Extraseite nach.

Im Rahmen der „Modellregionen Integration - Kassel“ führen wir unser Projekt „Interkulturelle

Angebote in einer Bildungslandschaft Kasseler Osten“ fort. Der Film über

die Schule ist fertiggestellt, die Teilprojekte „Aufgabenhilfe“ und „Erfinderclub“ laufen

weiter, die Bildungsbiografien werden veröffentlicht. Eine Reihe von Kultur-Veranstaltungen

sind geplant, die in der Aula stattfinden werden. In erster Linie die Einwohner

aus unseren Stadtteilen sind eingeladen. Wir bauen die Schule zur Bildungsmitte aus.

Und selbstverständlich laufen die anderen, eingespielten Schüleraktivitäten und unsere

Kooperationsprojekte Weiter: Schülerparlament, Streitschlichter und Mediation,

Angebote aus dem Waggon, Vier-Sterne-Toiletten, Comenius-Schüleraustausch, Lesen

schreiben wir GROSS, „Erinnerungen im Netz“ …

Euer Engagement, die Eigeninitiative, das tägliche Mitarbeiten sind der Schlüssel zum

Erfolg. Gestaltet mit, damit sich alle bei uns wohl fühlen, damit ihr beste Lernleistungen

und Abschlüsse erreicht. Seid fleißig, strengt euch an. Die Lehrerinnen und Lehrer und

alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, in den Inseln, im Medienzentrum,

in Cafeteria, Mensa und Bibliothek unterstützen euch dabei - mit aller Kraft und

größtem Engagement. Wir wünschen euch eine erfolgreiche und schöne Zeit an der

Joseph-Eichendorff-Schule.

Jürgen Fischer, Vorsitzender des Fördervereins

Christoph Matt, für die Schulleitung


SCHULLEITUNG UND VERWALTUNG

Team im Sekretariat:

Frau Horch, Frau Ellenberger,

Frau Felgentreff

Hausmeisterteam:

Herr Dezutter, Herr Müller

Montag bis Freitag 07:00 – 15:30 Uhr

Adresse: Joseph-von-Eichendorff-Schule, Eichwaldstraße 108, 34123 Kassel

Telefon: 0561 92003300, Fax: 0561 92003319

E-Mail: poststelle@eichendorff.kassel.schulverwaltung.hessen.de

Internet: www.jves.de

Für die Schulleitung

Organisationsleiter

Herr Matt


WO FINDE ICH WEN ODER WAS?

Sekretariat

Schulleiter

Organisationsleiter

Stufenleitung 5/6

Stufenleitung 7-10

Besondere Aufgaben

Marketing

Lerninsel

SV-Lehrer

Schulsozialarbeit

Streitschlichter

Schulsprecher

Hausmeister

Cafeteria

Mensa

Bibliothek

Medienbereich

Frau Ellenberger, Frau Felgentreff

Herr Hapke

Herr Matt

Frau Siebert/ Frau Schäfer

Frau Kleinoth

Frau Theune

Herr Schaub

Frau Fischer

Frau Rolletschek, Herr Linge

Herr Dezutter

Frau Horch, Frau Lafontaine

Frau Brandes, Frau Schröder

Frau Bamberg

Herr Gebhardt

SV

SV

Schulinformationen

Vertretungsplan, Raumliste, Mitteilungen… an der Infotafel

Besprecht in einer Klassenratsstunde, welche Raumnummern

einzutragen sind!


LEHRER, SOZIALPÄDAGOGEN,

MITARBEITER 2012/13

Aglietti, Donatella So

Albers, Anna-Kathrin Ku, Sp

Bergmann, Jochen De, Mu,

Bertok, Gudrun En, Fr

Binzel, Daevid En, Sp

Bohnacker, Anke Be

Brandes, Britta - Mensa

Drusch, Waldemar Mu, Re

Fischer, Ulrike So

Florek, Joanna En, Bi

Gebhardt, Michael Me

Graf, Daniel Ma, Ph

Güler, Esat MU

Hain, Uwe Ch, Ph

Heise, Wilfried Ma, Gl

Hering, Doris MI

Hesse, Janina En, Gl

Hoigt, Sonja Ch, En

Hopf-Pirrung, Reinhard Al, Gl

Horch, Elvira - Cafeteria

Janetzke, Renate De, Ch

Kleinoth, Regina Fr, Gl

Kozak, Gizem FSJ

Krug, Brigitte Po

Lafontaine, Cornelia - Cafeteria

Lange-Zindler, Anja De, Ku

Laukel, Sieglinde De, Gl

Linge, Bernhard So

Martin, Jürgen MI

Matt, Christoph Re, Sp

Menninger, Annette Re, Bi

Pawellek, Johanna - Bibliothek

Pirrung, Claudia De, Mu

Prior, Carola - Cafeteria

Qureshi, Tuba - Bibliothek

Ruda, Silvia Bi, Sp

Ruhe, Torsten Gl, Sp

Schäfer, Sandra De, Re

Schaub, Michael Al, Me

Schmidt, Anke Fr

Schröder, Carmen - Mensa

Siebert, Katja De, Mu

Stäbe, Margot De, DaZ

Stiebing, Anja Al, Bi

Stiefel, Andreas Ph, Sp

Stiefel, Christa De, Sp

Suna, Ümit De, Ma

Theune, Brunhilde Ma, Ch

Wolff, Walter De, En

Die Lehrer sind jeweils nur mit zwei Unterrichtsfächern aufgeführt:

Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch, Gesellschaftslehre, Religion/Ethik,

Biologie, Physik, Chemie, Kunst, Musik, Arbeitslehre, Sport, Muttersprachlicher

Unterricht

Aufgabenbereiche der Sozialpädagogen und Mitarbeiter:

Sozialpädagogik, Berufsorientierung, Medien, Freiwilliges Soziales Jahr

Verwaltung, Cafeteria, Mensa, Bibliothek, Modellregion Integration (MI)


ICH BIN NEU – IN DER GANZTAGSSCHULE

Wir haben täglich von 7.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Ihr habt aber nicht jeden Tag so lange Unterricht.

Vom Stundenplan her gestalten wir für euch den Tagesablauf und die Woche.

Da stecken viele Überlegungen drin, um den Schulalltag sinnvoll und gut für das Lernen

zu strukturieren. Wir nennen das Rhythmisierung. Schaut euch die Seite dazu an

Für die „neuen“ Schülerinnen und Schüler, speziell für die Kinder im Jahrgang 5 haben

wir die folgenden Informationen zusammengestellt, damit ihr euch von Anfang an gut zu

Recht findet.

Unser Hausmeister, Herr Dezutter kümmert sich um die ganze Schule.

Du kannst ihn trotzdem ruhig in seinem Büro aufsuchen, wenn du

• Rat und Tat für ein persönliches Anliegen benötigst,

• Hilfe bei einer Panne mit dem Fahrrad brauchst,

• Sachen vergessen oder verloren hast.

Die Sekretärinnen, Frau Ellenberger und Frau Felgentreff unterstützen dich,

• wenn du Fragen zum Stundenplan hast,

• beim Erstellen von Schülerausweisen,

• beim Kauf von Essensmarken.

Unsere Cafeteria ist jeden Tag zwischen 7.00 und 12.00 Uhr geöffnet.

Besonders in den Pausen ist viel los, denn das Team bietet dir hier Speisen und Getränke

an, z. B. belegte Brötchen, Süßigkeiten, Milch, Cola und Wasser. Und das alles natürlich zu

erschwinglichen Taschengeldpreisen. Frau Horch und Frau Lafontaine managen

die Cafeteria, an zwei Tagen unterstützt von Frau Prior.

Eine Vorzeigeeinrichtung ist unsere gut sortierte Bibliothek. Hier findest du neben

Sachbüchern, Lexika und Fachbüchern zu verschiedenen Themen auch aktuelle

Unterhaltungslektüren, die ständig ergänzt werden. Frau Bamberg und Frau Pawellek

helfen dir dabei, Bücher zu finden oder gibt dir Tipps, wenn du ein Referat vorbereitest.


Die Schulsozialarbeit findest du auf dem 6-er Flur im Raum 112A.

Nadia Rolletschek und Bernhard Linge sind Sozialpädagogen. Für dich und

natürlich auch andere Schüler organisieren sie z. B.

• Pausenangebote im Schülertreff (Raum 7)

• nachmittags Aktionen auf dem Schulhof

Sie kommen zu dir in die Klasse, schauen sich den Unterricht an,

unterstützen euch beim Klassenrat. Wenn mal was nicht so gut läuft und ihr Probleme,

bzw. Schwierigkeiten habt, geht zu ihnen hin oder bittet sie, in die Klasse zu kommen.

Täglich gibt es in unserer Mensa zwischen 12.00 und 14.00 Uhr zwei Essensangebote, von

denen eins immer absolut schweinefleischfrei ist. Frau Brandes und Frau Schröder bereiten

diese Essen – auf Wunsch auch vegetarisch – zu einem Preis von ca. 3 Euro frisch zu.

Sicherlich hast du schon unseren Eisenbahnwaggon an der Ostseite des Schulgeländes

gesehen. In diesem Waggon kannst du dir in den Pausen Spiele und Sportgeräte (Bälle,

Schläger, Springseile usw.) gegen Pfand ausleihen oder auch einfach nur mit Freunden

„klönen“. Vielleicht gehen ja auch manche eurer Lehrer mit der ganzen Klasse dorthin und

veranstalten eine Spiele- Bewegungsstunde?

Übrigens – die Spieleausleihe regeln Schülerinnen und Schüler! Interesse mitzumachen?

Frage beim Waggonteam nach, z. B. bei Frau Stiebing.

Unsere Toiletten sind schon etwas Besonders. Einmal, weil sie so schön sind und

zum anderen Mal, weil sie immer noch wie in einem „Fünf-Sterne-Hotel“ :-) aussehen.

Schülergruppen führen hier in jeder Pause die Aufsicht. Schließlich haben sich ja auch

Schülerprojektgruppen um die Gestaltung und sogar Teile der Finanzierung gekümmert.


ÜBER DIE SCHULE

Für mehr als 450 Schülerinnen und Schüler, mit Förderstufe in den Jahrgängen 5 und 6, für

die Jahrgänge 7-10 als Hauptschule, Realschule und Gymnasium – alles unter einem Dach.

Im Verbund mit Grundschulen und Förderschulen sind wir die weiterführende Schule im

Kasseler Osten – Sekundarstufen I Schule für die Stadtteile Bettenhausen/ Eichwald und

Forstfeld/Lindenberg. Zugleich sind wir aber offen für Kinder und Jugendliche aus anderen

Stadtteilen und dem Landkreis.

Wir sind also eigentlich eine ganz normale Schule, in der die Kinder und Jugendlichen

intensiv lernen, um die für sie besten Abschlüsse und Übergänge in Beruf und

Sekundarstufe II zu erwerben.

Wir sind aber mehr, weil wir einige Besonderheiten entwickelt haben und pflegen, die

dem einzelnen Kind und Jugendlichen zu Gute kommen und die zugleich darauf orientieren,

die Welt für sich und die nachfolgenden Generationen positiv zu gestalten. Bildung

ist der Schlüssel für das eigene Fortkommen und zugleich für eine nachhaltige und auf

die globale Verantwortung abgestimmte Gemeinschaft. Die Idee der globalen Verantwortungsbereitschaft

fängt in der Schulpraxis an.

Uns zeichnet aus, dass Schülerinnen und Schüler aus vielen Kulturen unter einem

Dach gemeinsam und zusammen lernen und leben. Damit verfügen wir über ein

reiches Erfahrungs- und Handlungsfeld, um die künftige deutsche Gesellschaft vorzuleben

und mit zu entwickeln, in der sich ganz besonders aus den Kulturen heraus neue und

stabile Formen des demokratischen Zusammenlebens, der Verständigung auf gemeinsame

Werte und der Verantwortung für die eine Welt abzeichnen.

Unsere Leitfragen: Was brauchen junge Menschen, um ihr Leben erfolgreich zu gestalten?

Wie können sich Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Kulturen in der Schulgemeinschaft

nachhaltig entwickeln, um dann für sich weiter zu kommen – zugleich aber mit Blick auf Stadtteil,

Stadt und Region. Und sie sollen Nachhaltigkeit immer auch im Blick auf die globale Verantwortungsgemeinschaft

erreichen.

Wir erziehen aktiv zu dieser Grundhaltung und Wertschätzung. Das bringt Potenziale

zu Tage, die sich bei den meisten unserer Schülerinnen und Schüler erst ab

der Jahrgangsstufe 7 deutlich abzeichnen und die von uns aufgenommen und erfolgreich

zur Geltung gebracht werden. Das Ergebnis lässt sich an vielen guten Bildungsabschlüssen

und Berechtigungen ablesen. Unser Schulleben durchdringen zugleich die neu entwickelte

Zeigekultur aus den Musik- und Bewegungsprojekten und aus den Praxisfeldern Kunst

und Gestaltung sowie die neue Feierkultur mit Darbietungen, bei denen wiederum die

Kulturen eine besondere Rolle spielen.


Wie zeigt sich das im Schulalltag?

Unsere Lerninsel ist zum Aushängeschild geworden. Besuchergruppen aus verschiedenen

Bundesländern schauen sich das an, erleben die Praxis vor Ort.

Das Integrationskonzept „Lernen-Potenziale-Gemeinschaft“ wird unser Alleinstellungsmerkmal.

Auch unser Unterrichtsalltag ist auf die Leitfragen abgestimmt:

Von vier Eckpunkten aus unterstützen wir die Kinder und Jugendlichen dabei, ihre Potenziale

zu entdecken, zu wecken und zu entwickeln. Diese Eckpunkte haben wir als Club of

Rome-Schule frei definieren können. Wir wollen sie zugleich in ihrer Verflechtung entfalten.

1. Wir können unsere Schüler intensiv unterstützen, weil wir besondere Raumund

Zeitstrukturen für die Individualisierung von Lernen, die indivi

duelle Lernberatung, das Interessen und Stärken finden und pflegen

geschaffen haben (Kompetenztag, Lernpraktika, Lerninsel, Sprachinsel, Kulturinsel,

Verfahren der Diagnose, in die die Kinder und Jugendlichen aktiv und konstruktiv

einbezogen sind).

2. Wir erziehen zu einem Eigenverantwortlichen Arbeiten und Lernen

nicht nur im Fachunterricht, sondern auch durch spezielle produktorientierte Vorhaben

und Projekte (Kompetenztag, Vorhabenwochen), ein gestuftes Methodentraining,

ein Präsentationstraining auch in Kopplung zu Prüfungen, eine begleitete Lebens- und

Berufspraxis durch Praxistage sowie mehrtägige und epochal angelegte Erkundungen.

3. Wir beziehen die Schüler vielschichtig in die gemeinsame Gestaltung des

Schullebens ein (Schulprojekte, demokratisches Zusammenleben, Austausch

der Kulturen, Mediation, Erziehung zu Höflichkeit und Respekt, ökologische Pro

jekte, Verantwortung im Schulalltag).

4. Wir haben uns auf überschaubare, konkrete Reformbausteine verständigt,

die Lehrer, Eltern und Schüler kooperativ entwickeln und zur Entfaltung bringen.


Unterricht in der vorbereiteten Umgebung

In den Tischgruppen intensiv arbeiten. Das ist der Kern.

So gelingen Kooperatives Lernen und die individuelle Beratung.

Sitzordnung: Stuhlkreis

Gemeinsam besprechen und klären!

Ideen, Aufgaben, Produkte, Präsentationen

Schneller Wechsel der Sitzordnung

Arbeiten in Gruppen, gemeinsam im Stuhlkreis, in der Kinoreihe

Projekt: Orientierung mit Karten

Sitzordnung: Gruppentische

Zeigt mir, was ihr euch erarbeitet habt!

Wie kann ich euch helfen?

Projekt: Mein Phantasialand

Sitzordnung: Kino

Zwei Schülerinnen präsentieren ihre

Ergebnisse – Im freien Vortrag!


Lernen-Potenziale-Gemeinschaft


Drei Inseln


LERNINSEL – IDEE UND PRAXIS

Lerninseln sind Orte der Ruhe, des Rückzugs, des kreaktiven Lernens, für Gespräche und Unterstützung

in kleinen Gruppen. Zwei Klassenräume haben wir in Lerninseln verwandelt.

Im Konzept steckt eine einfache Idee. Ein Raumwechsel hilft Kindern und Jugendlichen in einer schwierigen

Unterrichtssituation. Es sind vorbesprochene Formen für ein „Aus dem Felde gehen“. Sie wechseln

in einen Raum der Ruhe, der sie zugleich mit klaren, verbindlichen Regeln erwartet. Hier finden sie

die Gelegenheit zu Gesprächen, je nach Bedarf und auf Wunsch der Kinder.

Eine Sozialpädagogin, die Diagnostik und systemische Beratung anbietet, leitet die Lerninsel. Mitarbeiterinnen

im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Praktikum (Studium) unterstützen.

Die Sprachinsel ist für spezielle Kurse eingerichtet: Deutsch als Zweitsprache, Deutsch-Training,

Alltags-Deutsch, Polnisch. Hier arbeiten Lehrerinnen und Mitarbeiterinnen im Freiwilligendienst aller

Generationen (Volunta). Alle Schülerinnen und Schüler haben eigene Fächer, sie können die Materialien

in Freistunden und am Nachmittag eigenständig benutzen. Sie treffen sich hier zum eigenständigen Üben.

WILLKOMMEN IN DER LERNINSEL

Lerninseln halten zugleich Angebote für besondere, für herausfordernde

Aufgaben bereit. Kreaktives Lernen ist angesagt: Findet eigene Lösungen, seid mit euren Ergebnissen

nicht zu schnell zufrieden, forscht weiter. Kümmert euch auch darum, eure Ergebnisse später, im Klassenraum,

den Mitschülern bildorientiert und anspruchsvoll zu präsentieren!


SCHÜLERINNEN und SCHÜLER werden

bei uns groß geschrieben!

Willkommen in der Joseph-von-Eichendorff-Schule.

Das ist der Ausgangssatz in unserem Leitbild. Lass uns mal schauen, was du kannst. Potenzialanalyse

nennen wir das. Wir können zusammen, also für dich innerhalb der Schule eine

individuelle und punktgenaue Unterstützung entwickeln.

Ich arbeite eng mit der Schulsozialarbeit zusammen, ebenso mit der Schülervertretung, den

Streitschlichtern und dem Waggonteam.

Komm in die Lerninsel, dort besprechen wir alles.

• Systemische Beratung

• No Blame Approach

• Gewaltfreie Kommunikation

• Konstruktive Konfliktbearbeitung und Partizipation in der Klasse

• Streitschlichter

• Sindelar – Training für Teilleistungsschwächen

• Unterrichtsassistenz

• Einzelförderung

• Aufgabenhilfe

• Nachhilfe

Ulrike Fischer, Leitung Lerninsel,

Dipl. Sozialpädagogin,

Systemische Beraterin u. Therapeutin

Trainerin für Teilleistungsschwächen

Aufgabenhilfe – Swantje, unsere Mitarbeiterin

im Freiwilligen Sozialen Jahr,

unterstützt drei Schülerinnen

Schaue in der Website der Schule nach. Dort kannst du noch genauer nachlesen und nachschauen,

wie unser Inselkonzept aufgebaut ist - www.jves.de


SCHÜLER FÜR SCHÜLER AUS

DEM WAGGON

KOOPERATIONSPROJEKT JUGENDHILFE UND SCHULE

In unserem Eisenbahnwaggon treffen sich Schülerinnen und Schüler, die sich für die

Schule engagieren. Den Raum haben sie sich selbst eingerichtet.In den großen Pausen und am

Nachmittag könnt ihr Spiele und Geräte ausleihen – gegen ein Pfand. Auch die Inliner gehören

dazu. Für alle Kinder und Jugendlichen des Stadtteils gibt es nachmittags Bewegungs- und Freizeitangebote.

An einigen Tagen könnt ihr auch an künstlerischen Aktionen teilnehmen:

Schminken, Malen, Minitheater, Tanz

SCHULSOZIALARBEIT

Wir haben zusammen mit

dem Waggonfest im Mai 2012

organisiert, Bernhard Linge,

Nadja Rolletscheck, Sozialpädagogin

der JvES. Ihr findet uns in

unserem Büro, Raum 112 und

im Schülertreff, Raum 7.

• Zentrale Ziele der kommunalen Schulsozialarbeit sind:

• Förderung sozialer und interkulturellerKompetenzen in der Gruppe

• Konflikt- und Krisenintervention, Demokratielernen

• Beratung von Lehrern, Eltern und Schülern

• Vernetzung in den Stadtteil

Wir unterstützen die Schüler dabei, ihre Klassenratsstunden zu planen und gut zu leiten.

In Spielestunden steht das soziale Lernen im Mittelpunkt. Zusammen mit vier Lehrerinnen und

Lehrern kümmern wir uns nicht nur um das Waggonprojekt, sondern auch um die Streitschlichterausbildung.

Interesse daran?


KLASSENRAUM-RENOVIERUNG IN

DER PROJEKTWOCHE – JAHRGANG 9

Aufräumen und Reinigen und dann die

neue Sitzordnung

Die Wände, wie kriegen wir das ab? Es ging, mit einfachen, ungefährlichen Reinigungsmitteln

und Mikrofasertüchern. Beim Kaugummi auf dem Boden und an den Stühlen, da mussten wir

schon mit dem Spachtel ran!

Alles selbst gemacht!

Wir haben einen schönen Klassenraum, es ist unser Raum!

Die alte Garderobe haben wir entsorgt. Drei Mädchen bauten eine neue. Seht ihr sie, am

roten Pfeiler. Die Jungs stellen gerade die Kiste auf die Mülleimer. Wir wollten die Behälter

verstecken. Sieht jetzt richtig gut aus und niemand schmeißt mehr etwas daneben.

Ok, die Fotos sind „gestellt“. In der Projektwoche hatten alle 24 Mädchen und Jungen hart

gearbeitet, sonst hätten wir das alles nicht geschafft. Jetzt kann der Maler kommen. Die Wände

sollen gestrichen werden.


JVES - CLUB OF ROME-SCHULE FÜR KASSEL

Wie arbeiten moderne Schulen?

Wie beteiligen wir uns an der Entwicklung des Stadtteils?

Wie nehmen wir die Entwicklung der Welt in den Blick?

Unterricht und das intensive Lernen stehen bei uns im Vordergrund, zugleich erziehen wir

aber zielgerichtet zu einem eigenverantwortlichen Arbeiten und Lernen. So können wir die

Potenziale unserer Schülerinnen und Schüler bestens wecken, entdecken,fördern.

Und so setzen wir das um:

Aufgabenformate und die individuelle Beratung auf die Lerner-Bedürfnisse abstimmen.

Das Jahr und die Woche mit Klarheit und Regelmäßigkeit planen und dabei genügend Spielraum

für das freie Lernen einbauen. Davon geht unsere Rhythmisierung aus, wenn wir den

Fachunterricht an den Kompetenztag, die Beratungsstunden, Praxistage, vier Vorhabenwochen

im Jahr, die Lernpraktika und zahlreiche Wahlangebote koppeln.

Eigeninitiative ist angesagt!

Plant For The Planet - Gruppe, April 2011 Schülerparlament, Vorstand, März 2011

CoR-Fortbildung zum Thema „Wasser ist Leben“, Februar 2010, Eichendorff-Schule Kassel

Wir haben Schülerinnen und Schüler mit vielen Begabungen, sie bringen den Reichtum ihrer

Kulturen in das Schulleben und Lernen ein. Diese Vielfalt ist unsere Zukunft. In der Eichendorff-Schule

leben wir die künftige deutsche Gesellschaft bereits vor!

Mit dieser Leitidee bringen wir uns in das Netzwerk der Club of Rome-Schulen

Deutschlands ein, in dem wir mit 15 weiteren Schulen zusammen arbeiten und uns austauschen.


Vorhabenwochen

Dreimal im Jahr Projekte, Klassenfahrten, Ausflüge oder das systematische Prüfungstraining

Kanutour, Diemel

Klassenfahrt Jahrgang 10, Italien, Siena

Documenta 12, Klasse G10, Spiegelung vor dem Pavillon, Orangerie, Karlsaue

2012 sind wir wieder dabei, dOCUMENTA (13)

Prüfungstraining Jahrgang 10 Natascha, Jeansherstellung –

Kevin, Jeans – Baggy Pants“

Umweltverschmutzung in China


RHYTHMISIERUNG

Ganztagsschule den ganzen Tag, den Wechsel von Anstrengung und Pause im Blick

– Vom Plan her den Wechsel von vier Unterrichtsformen im Tagesablauf unterstützen

– Ein Zeitrahmen für jeden Tag, der aber verschiedene Schwerpunkte an den Tagen zulässt

Regelunterricht Kompetenztag Essen/Trinken, Wechsel der Unterrichtsformen Praxistag Dienstag

Reden, Bewegung Zwei Beispiele ist Aufgabentag

07:00–08:00 Cafeteria Berufs-

(Frühstück) orientierung

O 07:45–08:00 Offener Beginn Sitzecken

1 08:00–08:45 Blockunterricht Fachunterricht Fachunterricht wöchentlich

oder ein

2 08:45–09:30 Einzelstunden Tag

P 09:30–10:00 Cafeteria

Pausenangebote in

Betrieb

3 10:00–10:45 Blockunterricht Fachunterricht Fachunterricht oder

Sport oder Einrichtung

4 10:45–11:30 Kunst

P 11:30–12:00 Cafeteria für

Pausenangebote R8

H8

5 12:00–12:45 Blockunterricht Einmal wöchentlich Ab 12:15 Uhr Lernpraktikum Fachunterricht H9

im Jahrgang, Klassenessen (Werkstatt-

6 12:45–13:30 Klassenlehrer unterricht)

Jahrgang 5/6:

P 13:30–14:00 Aufgaben- und täglich in Dienstagnachmittag

Lernberatung, Einzelessen der

Unternehmungen Schule Konferenztag

7 14:00–14:45 Blockunterricht Jahrgang 7/8: täglich für

(einmal oder Lesen (7), Angebote H10 Aufgabentag:

8 14:45–15:30 zweimal Ökologie (8), aus dem Waggon Fachunterricht Vorhaben/Projekt Nachholen

wöchentlich) Unternehmungen Üben oder frei Unterstützung

Jahrgang 9/10: Hilfe

Methoden- und

Prüfungstraining,

Unternehmungen


BEURFSORIENTIERUNG schreiben wir groß

Svenja, 14 Jahre alt, ist sich nicht sicher, was sie nach der Schule tun will: Eine Ausbildung

machen? Weiter zur Schule gehen? Vielleicht sogar danach studieren? Wir unterstützen sie

dabei, eine für sie gute Entscheidung zu treffen.

Im Unterrichtsfach Arbeitslehre hat sie viele neue Berufe kennengelernt. Ob ihr ein handwerklicher

Beruf Spaß machen würde, hat sie in Probierwerkstätten herausfinden können

– unsere Zusammenarbeit mit der Walter-Hecker-Schule. Über die Kompetenzfeststellung

erfährt Svenja dann, wo ihre speziellen Stärken liegen und welche Berufe dazu passen.

Ein Team von SMA war in der Schule. An einem Praxistag konnte Svenja ausprobieren, was

sie bei einer Ausbildung in der Solar-Technik-Firma zu erwarten hat und worauf sie sich

spezialisieren kann.

Im betrieblichen Praktikum im Jahrgang 9 ging es auf Tuchfühlung mit der Arbeitswelt. Nun

wird ihr schon klarer, ob sie sich in Richtung Ausbildung orientieren oder eher auf eine

weiterführende Schule wechseln möchte.

Zum Glück gibt es die Beratung durch die Fachlehrerinnen und Fachlehrer. Und zudem

vermittelt die Übergangsmanagerin an der Schule den Kontakt zu geeigneten Ausbildungsbetrieben

und hilft bei der Bewerbung. Sie hatte bereits zuvor schon Schnuppertage in den

Berufsschulen organisiert.

Ein Jahr vor ihrem Schulabschluss kennt Svenja nun alle Möglichkeiten, die ihr für ihren

weiteren Weg offen stehen – ein gutes Gefühl!

Berufsorientierung durch begleitete Praktika:

Im Jahrgang 8 für Haupt- und Realschüler als Praktikumstag in der Walter-Hecker-Schule),

im Jahrgang 9 für alle Jugendlichen drei Wochen, im Jahrgang 10 als Orientierungspraktikum,

z. B. zwei Wochen der Herbstferien, zwei Schulwochen.


„Changing Places“ –

Unser Comenius-Projekt 2011-2013

Zum dritten Mal ist die Eichendorff-Schule an einem Comenius-Projekt beteiligt.

Comenius-Projekt? Das ist ein Austausch zwischen Schulen in Europa, die sich darauf

verständigt haben, an einem zuvor gemeinsam vereinbarten Thema zu arbeiten. Die

Comenius-Partnerschaft wird durchdie Europäische Union finanziell unterstützt. Die

gemeinsame Sprache ist Englisch. Ziel ist, sich im europäischen Austausch der eigenen

Identität bewusster zu werden und soziale Kompetenzen zu schulen. Am aktuellen Projekt

nehmen wir zusammen mit jeweils einer Schule aus England, der Slowakei, Schweden, Italien und

Frankreich teil. Wir besuchen uns wechselseitig.

Worum geht es im Projekt „Changing Places“? Es geht um Fragen der Veränderung!

1. Wie sieht dein Leben heute aus im Vergleich zum Leben junger Menschen früher?

Unsere Gruppe arbeitet gerade an Collagen über Lifestyle, Schule, Sprache, Gewohnheiten...Wir

sind gespannt auf die Collagen der anderen Gruppen.

2. Welche Tänze und Sportarten waren typisch für die Gegend in der du lebst?

Wir tauschen uns über alte Tänze aus. Wir probieren landestypische Kochrezepte.

3. 2012 finden die Olympischen Spiele in London statt.Was sind die Olympischen Ideale?

Welche Rolle spielen sie heute? Wir dokumentieren Ergebnisse in einem Video.

4. Geschichte: Wir untersuchen, wie sich Kassel nach der Bombardierung 1943 verändert hat. Stadt-

Erkundung - Eine 3D-Mindmap soll das alte und neue Kassel dokumentieren. Unsere Stadtführungwerden

wir als Geotagging (Handy-Stadtführung) ausarbeiten.

5. Auf unserer Comenius-Internetplattform wollen wir Vorstellungen über Berufswünsche, Mobilität

und Wohnenmit den Jugendlichen aus den Partnerschulen austauschen.


FUKUSHIMA GEHT UNS ALLE AN

Wir haben Spendensammlungen

organisiert.

1000 Kraniche haben wir

gefaltet und verkauft.

Im Gesellschaftslehre-Unterricht

haben alle Klassen zum Thema Energie,

Umwelt, Zukunft gearbeitet.

Es ist unsere gemeinsame Zukunft.


MÜNDLICHE PRÜFUNGEN –

PRÄSENTATIONEN IN DEN JAHRGÄNGEN 9 UND

10, MÄRZ 2011

Sehr gute Präsentationen zeigen die Schülerinnen und Schüler in der Aula. Fast 150 Personen

haben sich versammelt. Das Foto zeigt einige Zuschauer und die Vortragenden, die im Juni 2011

den Jahrgängen 9 und 10 noch einmal ihr Können vorgestellt haben.

Die Fragestellungen:

„Kommunikationsregeln beim Einsatz von Rettungsdiensten“ (Max mit Teamkollegen)

„Wie funktioniert eigentlich ein Apple-Tablett?“ (David)

„Warum müssen wir das Wattenmeerschützen?“ (Dana)

„Kassel Huskies – Waren Krise und Abstieg unausweichlich?“ (Andre)

„Über den Wandel der Schönheitsideale in den letzten 2000 Jahren“ (Franziska)

„Piraten vor Somalia – Hintergründe“ (Henry)

„Kriegsende in Vietnam 1975- Flucht in die USA und nach Deutschland“(Ha-Chi)

Die Jugendlichen tragen frei vor. Sie haben

Gegenstände oder Bilder mitgebracht,

über die sie ausführlich reden.

Der Medieneinsatz: Sparsam und gezielt

zur Veranschaulichung von schwierigen

Zusammenhängen und zur Orientierung,

um einige Ergebnisse festzuhalten.

Max führt eine Funkübung vor.

Ha-Chi trägt eine traditionelle Kleidung.

EIN PAAR TIPPS UNSERE KRITERIEN FÜR DIE BEURTEILUNG

1. Auf Einzelblättern mit umgeformten Texten könnt ihr euer Wissen auslegen.

2. Die Einzelblätter lassen sich einem „Roten Faden“ entlang legen und plausibel ordnen.

3. Notizzettel, Wortnetze geben zu erkennen, wie ihr nach Strukturierungen gesucht habt.

4. Ihr weist eine Zusammenarbeit anhand von Änderungen auf Notizzetteln nach.

5. An der Kombination von Texten und Bildern ist die Logik eures Vortrages zu erkennen.


Theater

Die ganze Schule im Theater:

14. Juni 2011, 11:15 Uhr Schauspielhaus, 500 Zuschauer

„Der Komponist ist tot“

Wir laden „die Instrumente“ in die Schule ein. Mitglieder des Orchesters stellen die

Geige, das Cello, die Trompete, die Oboe … vor.

Eine Veranstaltungsreihe 2012 für Schülerinnen und Schüler und Eltern soll folgen.

Unsere Theatergruppe aus den Jahrgängen 9 und 10 war zusammen mit Jugendlichen

aus der Schule am Osterholz wieder sehr erfolgreich. Ein eigenes Stück über eigene

Themen. Intensives Proben, gelungene Aufführung, großer Applaus. Sonderpreis des

Arbeitskreises Schule und Recht.

Das wollen wir dieses Schuljahr fortsetzen. Die Theatergruppe aus dem Jahrgang 6 steht

schon bereit.


Wissensreise.de

Das ist eine sehr umfangreiche Website, die ich aus der Schulwebsite www.jves.de ausgelagert

habe. Aber, lasst euch nicht abschrecken. Für euch in den verschiedenen Jahrgängen

sind einzelne, spezielle Bereiche und Kapitel interessant.

Schaut mal hinein, allein und mit euren Lehrern! Wie wäre es mit „Wissen zeigen“?

Findet dort Seiten zu: Legetechnik - Erst legen, dann kleben. Es lohnt sich!

Im Unterkapitel „Wissen präsentieren“ findet ihr dort Tipps und Anleitungen dafür, z. B.

Lernplakate herzustellen und den Blick auf ein anspruchsvolles Präsentieren zu richten.

Nicht einfach nur Überschriften und kleine Texte hinschreiben und Bilder aufkleben, nein,

ihr beginnt mit Notizzetteln und Kopien, die auf das Plakat gelegt werden. Auf das Legen

und Ordnen der Blätter kommt es an. Dieses Vorgehen werdet ihr bei der Vorbereitung

auf die mündlichen Prüfungen im Jahrgang 9 und 10 noch genauer kennenlernen. Es ist ein

systematisches Training. Die vielen guten und sehr guten Präsentationsprüfungen der

letzten Jahre sprechen für sich.

Ihr haltet eure Arbeitsergebnisse zunächst auf Einzelblättern fest. Diese legt ihr dann auf

einem Tisch oder A2-Plakat aus, um sie den Lernpartnern zu erklären. Ihr sprecht jetzt

auch über das Ordnen selbst. Dabei entstehen die besten Ideen für eine TOP-Präsentation.

Ihr spart außerdem Zeit, denn bei diesem Verfahren könnt ihr einzelne, nicht so gelungene

Blätter überarbeiten. Und beim Legen und Ordnen übt ihr bereits einen argumentativen

Vortragsstil. Ausgehend von einer Fragestellung erläutert ihr Ergebnisse, verknüpft diese

und bezieht die Zuhörer in eure Gedankengänge ein.


Zu unserem Training gehört auch, dass ihr lernt, bildorientiert vorzutragen. Ihr geht

von einem Wortnetz (Mind-Map) oder einem Infoblatt oder einem Bild aus und erklärt

uns Zuhörern bzw. Zuschauern recht genau, was es zu sehen und herauszufinden gibt. Bei

diesem Verfahren wendet ihr dann sogar den Trick an, mit Übersichtsblättern in Plakatform

zu arbeiten und von diesen beim Vortragen „abzugucken“. Das ist erlaubt und sogar sehr

sinnvoll. Auf den Plakaten habt ihr z. B. schwierige, euch wichtige Begriffe aufgelistet oder

ihr habt in Form eines Roten Fadens eure Gliederung so sichtbar gemacht, dass ihr dem

Faden entlang deutlich nachvollziehbar die eigenen Ergebnisse präsentieren könnt.

Alles verstanden? Die Website ist dazu da, diese Techniken kennen zu lernen, zu üben, zu

erproben. Schaut euch also Beispiele an, beginnt eure Reise im Bereich Kurzreisen. Dort

findet ihr Roter Faden – Zinnsoldaten im Film „Der Patriot“. Legt los!

Mögt ihr Krimis? Ihr könnt in diesem Bereich Detektivisches Denken lernen!

Wer knackt die Nuss? Das ist eine Einheit für die Jahrgangsstufe 6, aber nicht nur!

Mord am Grill ist vorwiegend für ältere Schülerinnen und Schüler interessant.


Kompetenzorientierter Unterricht ist angesagt. In der Website findet ihr Beispiele

dazu, das hat bei uns eine lange Tradition. Die Wissensreisen sind als Werkstattunterricht

angelegt, bei dem das „Selber Tun“ und das Herausfinden im Mittelpunkt stehen. Ihr arbeitet

intensiv an Computern, aber immer (!) ausgehend von Bild- und Textmaterial, kleinen

Versuchen, einer Exkursion, Foto- und Filmanalysen.

Und immer geht es darum, eure Ergebnisse aufzuschreiben, zuerst auf Notizblättern, handschriftlich

und dann vorzutragen.

Die eigenen Ergebnisse bitte und vorgestellt in einer schönen Präsentation.

Aufgabenblatt aus

der Wissensreise

„Hitlerjugend“,

Klausur

Jahrgangsstufe 10

Schaut euch weitere Beispiele an, klickt auf „Reisen“ oder „Kurzreisen“. Schöne Materialien

und Präsentationsunterlagen von Mitschülern findet ihr unter „Idee“, Praxis des Gelingens.

Die Fotos dort zeigen sehr gute freie Vorträge von Schülern aus Abschlussklassen.

Eine Wissensreise bietet die Chance, das Entstehen und den Ausbau von Wissen selbst

in die Hand zu nehmen. Was meine ich damit?

Stelle dir vor, ihr beginnt ein neues Thema, in irgendeinem Fach. Ein Lehrbuch-Kapitel steht

zur Verfügung. Und dein Lehrer sagt jetzt nicht, was du machen sollst.

Eine Wissensreise ist so angelegt, dass ihr allein oder zusammen mit einem Lernpartner

beginnt. Womit? Finde es heraus, fang an! Wie, wo, was? Schaue dir die Materialien an.

Da gibt es eine Basisaufgabe, Teilaufgaben, Aufträge. Tja und dann eben ziemlich viele Materialien.

Erkunde das Wissensgebiet selbst.

Richtig, das strengt mehr an als die übliche Unterrichtseinheit mit einer wohl geordneten

Abfolge von Aufträgen, Texten, Anforderungen.

Aber hier, in der Wissensreise, bist du selbst herausgefordert. Es kann deine Wissensreise

werden. Oder besser, eine Wissensreise für dich und deine Lernpartner.


Hier noch zwei Beispiele.

Ihr lernt einen intelligenten Spickzettel herzustellen. Diesen benutzt ihr dann auch!

Die Basisaufgabe ist der Start in eine Wissensreise. Findet heraus, wer die Nuss geknackt

hat. Achtung, ihr müsst das beweisen. Das geschieht in einem Vortrag.

Jürgen Fischer

Webmaster www.wissensreise.de und Hypersystem-Entwickler


FÖRDERVEREIN DER JVES

Der Verein engagiert sich seit über 20 Jahren für die Gesamtschule im Kasseler Osten. Wir tragen

mit dazu bei, das umfassende Bildungsangebot für die Kinder und Jugendlichen aus den Stadtteilen

Bettenhausen/Eichwald und Forstfeld/Lindenberg auszubauen. Seit den letzten fünf Jahren

besuchen anteilig immer mehr Schülerinnen und Schüler aus anderen Stadtteilen die JvES. Auch

das haben wir durch unsere Arbeit unterstützt. Ein Förderverein kann durch eine engagierte

Öffentlichkeitsarbeit für die Schule werben, Presseartikel und z. B. eine Bürgereingabeeinreichen.

Das haben wir im Oktober getan, nachdem wir mehr als 5000 Unterschriften für die Umwandlung

in eine Integrierte Gesamtschule sammeln konnten.

Vorstand des Fördervereins, von links: J. Fischer (Vorsitzender),

E. Kalveram, B. Theune, A. Koch, J. Weifenbach

Unterschriftenaktion des Fördervereins im Stadtteil, Oktober

2011. Schülerinnen und Schüler sammeln mehr als 5000.

Wir werben Spenden ein und unterstützen mit den Geldern u. a. Theaterprojekte, die Salatbar

in der Mensa, Ökologische Vorhaben, Schulfest-Aktionen, Auszeichnungen.

Die Cafeteria ist vom Förderverein gegründet worden und wird von uns als eigenständiger

Wirtschaftsbereich geführt. Die Cafeteria ist ein wichtiger Teil des Schullebens geworden. Sie

Cafeteria bietet zudem das Catering für jährlich zahlreiche Veranstaltungen in der Schule an.

Wir unterstützen die Schulbibliothek. Diese ist täglich von 09:00 bis 15:00 Uhr geöffnet.

Mitarbeiterinnen des Fördervereins helfen und beraten. Wir möchten die Schulbibliothek zur

„Bibliothek im Stadtteil“ ausbauen. Das ist eines der zentralen Vorhaben im kommenden Jahr.

Mit einer Buchwoche und ähnlichen Aktionen werden wir im Frühjahr 2012 beginnen.

Seit 2010 ist der Förderverein in das hessische Landesprogramm „Modellregionen Integration“

aufgenommen, die Stadt Kassel ist da mit 15 Projekten beteiligt. Wir sind mit dem Projekttitel

„Interkulturelle Angebote in einer Bildungslandschaft Kasseler Osten“ dabei undwerden

in vier Teilprojekten unterstützt: Aufgabenhilfe, Erfinderclub, Eltern gehen in die Schule,

Bildungsbiografien mit Migrationshintergrund. So können wir die bereits bestehenden Interkulturellen

Angebote im Kasseler Osten ergänzen. Es geht uns um eine abgestimmte Kooperation

der Träger vergleichbarer Angebote. Dabei stellen wir die Schule mit ihren schönen Räumen als

Bildungsmitte im Kasseler Osten auch anderen Stadtteileinrichtungen und Initiativgruppen

zur Verfügung.

Unsere Integrationsarbeit ist sehr erfolgreich, wie z. B. die vielen guten und sehr guten Abschlüsse

der Schülerinnen und Schüler und deren weiterer Bildungsweg zeigen. Besonders auch Jugendliche

aus Zuwandererfamilien und Flüchtlingsgebieten sind bei uns bestens auf den Übergang in

die Sekundarstufe II (z. B. Gymnasiale Oberstufe) vorbereitet worden. Nicht zuletzt deshalb hat

die Stadt Kassel unser Integrationskonzept „Lernen-Potenziale-Gemeinschaft“ in den

Schulentwicklungsplan aufgenommen. Der Förderverein setzt sich dafür ein, dass dieses Konzept

vom Kultusministerium als Alleinstellungsmerkmal unserer Gesamtschule anerkannt wird.

Weitere Informationen unter www.jves.de.


Bildungsmitte – Die Schule ist

für den Stadtteil da

Bildungsmitte, darunter verstehen wir die Öffnung zum Stadtteil und für den Stadtteil.

Die Schule ist vormittags und nachmittags offen für Besucher, die die Bibliothek nutzen, in

die Cafeteria oder die Mensa gehen, die Ausstellung 108 sehen wollen. Abends sind Kulturveranstaltungen

angesagt. Ein Kammerkonzert des Staatstheaters, Lesungen, Theateraufführungen,

die Vernissage zur jeweiligen Kunstausstellung in der Galerie 108…

Das Besondere: Wir bieten Vereinen, Betrieben, Einrichtungen unsere Räume für Veranstaltungen,

Feste, Feiern, Fortbildungen und Workshops an. Auch um das Catering können

wir uns kümmern. Bitte Kontakt mit dem Förderverein aufnehmen.

Die Bilder zeigen die Nutzung des Aula-Bereichs für Feste, Vorträge, Feiern. Wir können

für circa 200 Personen Tische und Stühle sowie Bistrotische stellen. Die Aula lässt sich

dabei als Vorführraum, zum Tanzen, zum Ausschmücken, als Ausstellungsfläche nutzen


Cafeteria und Mensa

Cafeteria-Team und

Mensa-Team sind täglich

für euch da!


JvES Stundenplan

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

O 07:45–08:00

1 08:00–08:45

2 08:45–09:30

P 09:30–10:00

3 10:00–10:45

4 10:45–11:30

P 11:30–12:00

5 12:00–12:45

6 12:45–13:30

P 13:30–14:00

7 14:00–14:45

8 14:45–15:30

JvES Stundenplan

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

O 07:45–08:00

1 08:00–08:45

2 08:45–09:30

P 09:30–10:00

3 10:00–10:45

4 10:45–11:30

P 11:30–12:00

5 12:00–12:45

6 12:45–13:30

P 13:30–14:00

7 14:00–14:45

8 14:45–15:30


Notenübersicht

1. Halbjahr Schriftliche Arbeiten Beteiligung (mdl., zeigen) gesamt

Deutsch

Mathematik

Englisch

Französisch

Gesellschaftslehre

Arbeitslehre

Religion/Ethik

Biologie

Physik

Chemie

Musik

Kunst

Sport

LP Gestaltung

LP Projektlernen

Kompetenztag

Kurs

2. Halbjahr Schriftliche Arbeiten Beteiligung (mdl., zeigen) gesamt

Deutsch

Mathematik

Englisch

Französisch

Gesellschaftslehre

Arbeitslehre

Religion/Ethik

Biologie

Physik

Chemie

Musik

Kunst

Sport

LP Gestaltung

LP Projektlernen

Kompetenztag

Kurs


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