Ausgabe 03/2010 - Lebenshilfe Wuppertal

lebenshilfe.wuppertal.de

Ausgabe 03/2010 - Lebenshilfe Wuppertal

Kompetenzverbund

Bergische Werkstätten

Unternehmen im Heft:

Das Magazin für Unternehmer in der Region Bergisches Land und darüber hinaus.

Die Bergischen Werkstätten für Menschen mit Behinderung bieten vielfältige

Industrieservices und Dienstleistungen. Unternehmenspotentiale gemeinsam nutzen.

Bergische Werkstätten www.berg-werk.de · Ausgabe 02/2010

• Kundennähe selbst organisiert

• Wiederholung erwünscht

• Fettfrei zum Ätzen


EDITORIAL

Wir jubeln, wenn Sie zufrieden sind

Sehr geehrte Damen und Herren,

verehrte Kunden,

„Zu niedrige Servicequalität kostete

Unternehmen im vergangenen Jahr mehr

Kunden als jemals zuvor, Preisdumping

statt Kundendienst schadet langfristig

sogar dem Umsatz“, so titelte das

Ergebnis der 5. Internationalen Studie

zur Verbraucherzufriedenheit von

Accenture Anfang diesen Jahres, für

die das Beratungsunternehmen mehr

als 5.000 Personen in zwölf Ländern

befragte.

Im Ergebnis dieser Studie heißt es auch,

dass Unternehmen ihre Kunden und deren

Bedürfnisse jetzt wieder stärker in den

Vordergrund stellen müssen und Service

auf keinen Fall zu Gunsten von Preissenkungen

vernachlässigt werden darf.

Der Verbund: Der Kompetenzverbund

in Zahlen:

Die fünf Werkstätten bieten gemeinsam

ein Potential von gut 3.000 Mitarbeitern

in den Bereichen Industrieservices und

Dienstleistungen.

Die Vielfalt der Angebote, der wechselseitige

Nutzen von Spezialisierungen

und das Einbringen von Beschäftigten-,

Technik- und Raum-Ressourcen steigert

die Möglichkeiten und die Flexibilität

im Verbund.

Dies ist schon lange unsere Maxime und

so freuen wir uns auch über diese Bestätigung

als serviceorientierter Industriedienstleister

für die Wirtschaftsregion

Bergisch Land. Beispielhaft skizzieren wir

in dieser Ausgabe unseres Industriekundenmagazins

unsere ausgeprägte Serviceorientierung

und unsere Prozesssicherheit

über unsere Logistikkompetenz und die

hier gegebenen Möglichkeiten zum

situativen Warenaustausch mit unseren

Kunden genauso wie am Beispiel zweier

Neukunden und der stattgefundenen

Prozesse vom ersten Kennenlernen bis

zur kontinuierlichen Zusammenarbeit.

Hohe Servicequalität ist ein wesentlicher

Schlüsselfaktor für Kaufentscheidungen

und eine langfristige Kundenbindung. Hier

haben wir als Werkstättenverbund eine

gemeinsame Arbeitsgrundlage und

Mitarbeiterzahl über 3.000 Menschen

Produktionsfläche über 45.000 qm

Auslastung (Jahresø) 95 %

Referenzkunden Zwilling J.A.Henkels AG,

Oerlikon, Tente Rollen,

Emka, Puky, Knipex,

Vaillant ...

Standorte Wuppertal, Solingen, Remscheid,

Wermelskirchen

Philosophie, denn es gilt, unsere Kunden

zu überzeugen, dass sie – obwohl oder

gerade weil sie mit Behinderten

zusammen arbeiten – perfekten Service

erwarten dürfen.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen spannende

neue Einblicke in die verlässliche Arbeit

des Werkstättenverbundes und freue

mich – gemeinsam mit meinen Geschäftsführerkollegen

und unseren Mitarbeitern –

Sie in einer unserer Werkstätten als

neugierigen und interessierten Gast

begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Josef Neumann, Geschäftsführer

Lebenshilfe Werkstatt für Behinderte

gGmbH Solingen

02 berg-werk – das Magazin des Kompetenzverbundes Bergische Werkstätten – 02/2010


Kurz notiert

+++ Positiv blickt die Lebenshilfe Wuppertal auf das erste Halbjahr

2010 zurück, hier konnten 26 Neukunden gewonnen werden.

Für die Albrecht GmbH in Stephanskirchen wurden zum Beispiel

im ersten Halbjahr 22.000 Luftpolster aus hochwertiger, PEbeschichteter

Folie im HF-Verfahren hergestellt. Die Luftpolster

werden für die Produktion von Sprunggelenksschienen im Rehabilitationsbereich

eingesetzt. Für den Kunden Lüdorf wurden

drei Millionen Edelstahlstifte gewaschen und einsortiert. 270.000

Hammerkopfschrauben M27 wurden für das Wuppertaler Unternehmen

HQM konserviert.

+++ Innerhalb von 15 Arbeitstagen verpackte eine spezielle

Gruppe von qualifizierten Springern der Werkstatt der Lebenshilfe

Wermelskirchen Haustürfußmatten für die LUX-Tools, einen

Exklusiv-Lieferanten der OBI-Baumärkte. In dieser Zeitspanne wurden

elf Übersee-Container von je 40-Fuß Länge entladen und insgesamt

132.000 Fußmatten auf knapp 1.000 Euro-Paletten gepackt.

Die Paletten gingen aus der Werkstatt direkt in die Baumärkte.

+++ Auch bei proviel freut man sich über die starke erste

Jahreshälfte 2010. In allen Auftragsbereichen wurden die

Stückzahlen seitens der Auftraggeber kontinuierlich seit

Jahresbeginn erhöht. So wurden beispielsweise in den ersten

UNSERE KUNDEN

sechs Monaten über eine Millionen Druckknöpfe hergestellt,

22.000 Fahrzeuge montiert, eine Million Sitzbefestigungen und

Scharniere für den Fahrzeugbau gefertigt und mehr als 500.000

Bearbeitungen an Maurerkellen durchgeführt.

+++ Neben zwölf Neukunden meldet die Lebenshilfe Werkstatt

Remscheid im ersten Halbjahr 2010 eine weiterhin steigende

Auftragslage. Für den Kunden Shindo wurden von April bis Juli

150.000 Bänder umetikettiert, für Vaillant bearbeitete die

Werkstatt im ersten Halbjahr über 100.000 Adapter. Dazu kam die

Montage und Verpackung von 220.000 Kinderspielzeugen und

300.000 Werkzeugen sowie die Kontrolle und Montage von

1.800.000 Teilen für Automobilzulieferer im ersten Halbjahr.

+++ Die positive Wirtschaftsentwicklung ist an vielen Stellen

spürbar für die Werkstätten im Verbund. Beispielsweise verpackt

die Werkstatt der Lebenshilfe Solingen aktuell durchschnittlich

4.000 Messer zusätzlich am Tag für ZWILLING J.A. Henckels AG.

Auch weitere Zahlen aus der Halbjahresproduktion sprechen eine

deutliche Sprache, wie z. B. 835.620 Hornhauthobel kommissioniert

und versandfertig verpackt, 204.823 Teilverpackungen für

medizinische Instrumente und über 80.000 kommissionierte und

verpackte Spielzeuge.

„Als Betreuungsverein Lebenshilfe NW e.V. sind wir froh und auch ein bisschen stolz, einen IT-Dienstleister

quasi in den „eigenen Reihen“ gefunden zu haben. Die Werkstatt Lebenshilfe im Berg. Land GmbH stattet

nicht nur die Geschäftsstelle des Betreuungsvereins Lebenshilfe NW e.V. in Hürth mit PC-Equipment aus,

sondern richtet auch alle unsere Betreuungsstellen NRW-weit mit kompletten PC Arbeitsplätzen ein. Hierbei

treffen wir stets auf fachlich versierte und motivierte Mitarbeiter mit und ohne Behinderung. Qualität und

Leistung sind dabei absolut gleichwertig im Vergleich zu einem herkömmlichen Systemhaus. Ein Konzept

mit Zukunft.” Beate Rohr-Sobizack

Geschäftsführung, Betreuungsverein Lebenshilfe NW e.V.

„Nach drei Jahren Zusammenarbeit im Verpackungsbereich kommen wir zu dem Ergebnis, dass unsere

Entscheidung, den größten Teil der Konfektionierung auf die Lebenshilfe Wuppertal zu verlagern,

absolut richtig war. Durch die sorgfältige, schnelle und zuverlässige Arbeit können wir jederzeit auf

unsere Kundenwünsche flexibel reagieren.“ Wolfgang Budweg

Geschäftsführer, Barthels-Feldhoff Gmbh & Co. KG

„Der zweimonatige Einsatz von sechs Mitarbeitern der Lebenshilfe Werkstatt Remscheid hier in unserem

Unternehmen war ein großer Erfolg. Wir sind sehr zufrieden mit den Arbeitsergebnissen und werden das

in Zukunft gerne wiederholen. Zudem ist es mit dem Projekt gelungen, bei unseren Mitarbeitern

Berührungsängste und Vorurteile gegenüber Behinderten abzubauen – ein wichtiger gesellschaftlicher

Aspekt in der heutigen Zeit.“ Udo Meyer

Verkaufsdirektor, Shindo Textile Europe GmbH

berg-werk – das Magazin des Kompetenzverbundes Bergische Werkstätten – 02/2010 03


TECHNISCH GESEHEN

Kundennähe selber organisiert –

gelebte Prozessorientierung für langfristige

Kundenbeziehungen

Eine ausgeprägte Prozessorientierung ist eine der wesentlichen

Erfolgsfaktoren für die positive Entwicklung des Kompetenzverbunds

Bergische Werkstätten. Da die Mitarbeiterteams der

Werkstätten sehr inhomogen in den körperlichen, geistigen und

physischen Fähigkeiten sind, bedarf es erprobter und aufeinander

abgestimmter Geschäftsprozesse, um die Anforderung auf

Kundenseite zur vollen Zufriedenheit zu erfüllen. Dem Verbund

gelingt es mit einer ständigen Verbesserung in diesem Bereich,

die zunehmende Komplexität sowohl auf der Markt- resp.

Kundenseite als auch auf der Seite der Mitarbeiter erfolgreich

zu meistern.

Diese Grundausrichtung der einzelnen Werkstätten und im

Verbund insgesamt motiviert – seit vielen Jahren – konsequent

die Möglichkeiten und Angebote im Bereich Lager und Logistik

auszubauen. Und das nicht nur, weil klassischerweise alle

Unternehmen und damit auch die Auftraggeber der Werkstätten

einer immer schnelleren und effizienteren Bedienung ihrer

Wünsche und Anforderungen eine wachsende Bedeutung

beimessen.

Ein eigener Fuhrpark und großzügig bemessene Lagerkapazitäten

ermöglichen es im Verbund, zum einen sehr individuelle

und flexible Absprachen mit den Kunden zu treffen und so

kurzfristig und situativ auf Auftragsschwankungen als Partner

der Kunden reagieren zu können. Ob Teilanlieferungen, täglicher

Warenaustausch, spontane Auslieferung nach Kundenanforderung,

Direktauslieferung in die Distributionswege der Kunden

oder Zwischenlagerung für Großaufträge – mit den Möglichkeiten

des Verbundes haben die aktuell über 300 Kunden einen starken

Partner an ihrer Seite, der gerne den gesamten Prozess in seinen

Händen hält.

Darüber hinaus ermöglicht der große eigene Fuhrpark, gekoppelt

mit den guten Lagerkapazitäten, die notwendigen Zeitpuffer bzw.

Materialpuffer einzubauen, die gebraucht werden, um auf alle

Unvorhersehbarkeiten so gut vorbereitet zu sein, dass Kunden

nichts von möglichen Abweichungen merken und die Werkstätten

ihrem Anspruch und den Anforderungen der Kunden als termintreuer

Qualitätszulieferer gerecht werden.

Selbstbestimmt und bestmöglich unabhängig als direkter

Partner der Kunden baut der Kompetenzverbund diese Fähigkeiten

kontinuierlich aus.

Hohe Servicequalität ist für die Werkstätten ein wesentlicher

Schlüsselfaktor für neue Auftraggeber und eine langfristige

Kundenbindung im Sinne der Mitarbeiter/innen. Daran

arbeitet der Kompetenzverbund Bergische Werkstätten

kontinuierlich weiter.

04 berg-werk – das Magazin des Kompetenzverbundes Bergische Werkstätten – 02/2010


Peter Jung,

Oberbürgermeister

der Stadt Wuppertal

bw: Was bedeutet der Kompetenzverbund

Bergische Werkstätten für Sie?

Jung: Aus meiner Sicht leisten die

Werkstätten im Kompetenzverbund eine

sehr gute und wichtige Arbeit für Menschen,

die zum einen einer besonderen

Zuwendung bedürfen und zum anderen

auch wissen sollen, dass sie in unserer

Gesellschaft und für die Gesellschaft

etwas wert sind. Für diese besondere

Wertschätzung steht der Kompetenzverbund

der Bergischen Werkstätten,

das verdient in der heutigen Zeit eine

besondere Anerkennung.

bw: Was ist für Sie dabei das

Besondere unserer Zeit?

Jung: Unsere Gesellschaft befindet

sich unter anderem beim Thema Integration

in einem positiven Wandel.

Gerade vom Verbund der Bergischen

Werkstätten werden hier viele wichtige

Signale gesetzt und damit eine Vorreiterfunktion

übernommen. Allen

Mitarbeitern der Werkstätten wird ein

besonderes Umfeld geboten. Sie werden

mit besonderer Aufmerksamkeit und

viel Würde angeleitet. Das setzt Maßstäbe

für Integration, nicht nur in der

Behindertenarbeit.

bw: Was heißt das für Sie konkret?

Jung: Die Werkstätten schaffen eine

besondere Arbeitswelt, in der die persönliche

Individualität im Vordergrund steht

und in der jeder Mitarbeiter gemäß seiner

geistigen und körperlichen Fähigkeiten

mit der Arbeit im Einklang stehen kann.

Arbeitszufriedenheit ist hier das

wesentliche Ziel. Außerdem werden viele

Möglichkeiten der Mitarbeiterentwicklung

geschaffen, zum Beispiel durch externe

Arbeitsplätze beim Kunden oder durch

neue Integrationsbetriebe.

NACHGEFRAGT

bw: Wie sehen Sie den Stellenwert

für die Region?

Jung: Für mich ist der Verbund ein

wichtiger Standortfaktor. Er ist ein guter

Lieferant vor Ort mit kurzen Lieferwegen

in der Wirtschaftsregion Bergisches

Städtedreieck. Investitionen, wie „Haus

Müngsten“, sind zusätzlich wichtige

I-Tüpfelchen.

Integration ist für mich als Oberbürgermeister

ein wichtiger Bestandteil meiner

Arbeit. Es gilt, alle Bürgerinnen und

Bürger unserer Stadt mitzunehmen und

da ist der Verbund ein guter Partner.

Darüber hinaus möchte ich betonen, dass

die Arbeit mit Behinderten und der

Integrationsgedanke zukünftig immer

wichtiger werden, da neben den

klassischen körperlichen und geistigen

Behinderungen auch die psychischen

Erkrankungen kontinuierlich zunehmen.

Gerade auch diese Personengruppe

bedarf einer besonderen Fürsorge und

Aufmerksamkeit.

bw: Was bedeutet aus Ihrer Sicht der

Kompetenzverbund für die Unternehmen

vor Ort?

Jung: Der klassische Unternehmer

sucht zuallererst gute, qualitativ passende

und termingerecht liefernde Betriebe in

seinem Umfeld aus. Diese Erwartungen

werden vom Kompetenzverbund erfüllt.

Viele Unternehmer sehen aber auch ihren

sozialen Auftrag und den können sie in

Zusammenarbeit mit den Werkstätten gut

bedienen.

Auch ist es vielfach ein Zusatzeffekt, dass

über die Zusammenarbeit mit einer

Werkstatt vor Ort das Produkt einen

deutlicheren Stempel „made in Germany“

bekommt.

Zur Person

Peter Jung wurde am 2. April 1955 in

Wuppertal geboren. Er ist verheiratet

und Vater zweier erwachsener Kinder.

Nach seinem Abitur und der erfolgreichen

Ausbildung zum Bankkaufmann

hat Peter Jung Betriebswirtschaft

studiert und 1981 mit dem Diplom-

Betriebswirt an der European Business

School in Oestrich-Winkel abgeschlossen.

Bis zum Beginn seiner Amtszeit als

Oberbürgermeister im Herbst 2004

hat Peter Jung das Familienunternehmen

P. Hermann Jung KG geleitet.

Als leidenschaftlich bekennender

Wuppertaler hat sich Peter Jung bereits

frühzeitig politisch engagiert, zum

Beispiel in den Bereichen Kunst und

Sport. Wirtschaftspolitisch hat Peter

Jung zwischen 2001 und 2005 als Mitglied

der IHK-Vollversammlung sowie

als IHK-Vize-Präsident Zeichen gesetzt.

Nach vier Jahren als ehrenamtlicher

Bürgermeister der Stadt Wuppertal

wurde er im Oktober 2004 zum Oberbürgermeister

der Stadt Wuppertal

gewählt. Dieses ausgesprochene Vertrauen

der Wählerinnen und Wähler

wurde bei der Wiederwahl im August

2009 bestätigt.

Die knapp bemessene Freizeit eines

Oberbürgermeisters verbringt Peter Jung

am liebsten mit seiner Frau bzw. im Kreis

seiner Familie mit langen Wanderungen

und klassischer Musik.

berg-werk – das Magazin des Kompetenzverbundes Bergische Werkstätten – 02/2010 05


EINBLICK

Wiederholung erwünscht

Wiederholung erwünscht

Wiederholung erwünscht

Wiederholung erwünscht

Es klingt viel komplizierter als es tatsächlich ist – betriebsintegrierte Arbeitsplätze

bieten Vorteile für alle Beteiligten: Behinderte Menschen können so schrittweise auf

den allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln, Unternehmen profitieren von der kompetenten

Betreuung der Mitarbeiter und einer finanziellen Unterstützung. Die SHINDO TEXTILE

EUROPE GmbH in Remscheid hat sehr positive Erfahrungen mit dem Konzept

gesammelt.

Udo Meyer leitet in Remscheid die Europa-

Niederlassung des japanischen Unternehmens.

Und sein Arbeitgeber, den er

bescheiden als „Familienbetrieb“ tituliert,

ist einer der größten Produzenten von

textilen Bändern für die Bekleidungsindustrie.

Einst war die Bandweberei eine

Domäne der hiesigen Unternehmen,

inzwischen haben die marktführenden

Unternehmen ihren Sitz in Asien.

„In Deutschland beliefern wir zum Beispiel

Kunden wie Hugo Boss, Bogner, Escada

und Joop, in Frankreich sind wir unter

anderem für Dior und Yves Saint Laurent

tätig“, so Meyer über seine Abnehmer aus

der Modewelt. Seit 2002 ist SHINDO auf

dem europäischen Markt aktiv, gegründet

wurde das Unternehmen bereits Anfang

der 70er Jahre in Japan und ist bis heute in

Familienbesitz. 700 Mitarbeiter sorgen

weltweit dafür, dass Bekleidung und

Geschenke mit den passenden Textilbändern

verziert und verschönert werden

können. Damit erwirtschaftet SHINDO

knapp 100 Millionen Euro Umsatz.

Im Remscheider Industriegebiet liegt das

europäische Logistikzentrum des

Unternehmens, die 300 Quadratmeter

Bürofläche und 2.500 Quadratmeter

Lagerfläche reichen in absehbarer Zeit

nicht mehr aus, für die Zukunft ist ein

Neubau geplant.

Flexibilität als Voraussetzung

In der schnelllebigen Modebranche wird

gerade von den Zulieferbetrieben größte

Flexibilität erwartet – der nächste Auftrag

06 berg-werk – das Magazin des Kompetenzverbundes Bergische Werkstätten – 02/2010


Praktikum

Dient der Erkenntnis,

ob der/

die Teilnehmer/in

für die Arbeitsstelle

geeignet

ist

ist immer der wichtigste. Aber wie passen

behinderte Mitarbeiter in diese Welt?

„Seit langer Zeit arbeitet die Lebenshilfe

Werkstatt Remscheid bereits für uns im

Bereich der Verpackung. Und als ich von

der Möglichkeit erfuhr, mehrere der

dortigen Mitarbeiter hier im Unternehmen

zu beschäftigen, habe ich nicht lange

überlegen müssen“, erläutert Meyer die

Gründe für die Zusammenarbeit. Um den

Mehraufwand im Rahmen einer Sonderaktion

bewältigen zu können, wurden

viele helfende Hände gebraucht.

Acht Wochen lang arbeiteten sechs

Menschen mit Behinderung unter

Anleitung eines LWRS-Betreuers und

etikettierten Bänder und Rollen um. „Um

es gleich vorweg zu nehmen: Die

Zusammenarbeit hat ausgezeichnet

funktioniert, wir sind sehr zufrieden mit

dem Arbeitsergebnis!“

Betriebsintegrierter

Arbeitsplatz

Integration innerhalb

einer Firma unter dem

verlängerten Dach der

WfBM

Dauer 4-12 Wochen befristet/unbefristet unbefristet

Entgelt

Vertragsart

von der WfBM

Praktikumsvertrag

mit

der WfBM

Die WfBM vereinbart mit

dem Arbeitgeber einen

Lohn. Dieser wird nach

notwendigen Abzügen

durch die WfBM an die/

den Beschäftigte/n

ausgezahlt

Beschäftigungsvertrag

zwischen WfBM und

dem Arbeitgeber

Betreuung Betreuung durch die

Integrationsassistenz der WfBM

Sozialversicherung

soziale Absicherung durch die WfBM

Status Mitarbeiter/in in der WfBM auf

einem (dauerhaft) ausgelagerten

Arbeitsplatz

„Wir sind sehr zufrieden!“

Arbeitsverhätnis /

allgemeiner

Arbeitsmarkt

Integration in den

allgemeinen Arbeitsmarkt

Lohn durch Arbeitgeber

direkt an den/die Arbeitnehmer/in;

auf Antrag

Lohnzuschüsse durch die

Bundesagentur für Arbeit

und/oder dem Integrationsamt

Arbeitsvertrag mit

dem/der Beschäftigten

Betreuung durch den

Integrationsfachdienst

(IFD)

gesetzliche

Sozialversicherung

Mitarbeiter/in

des Arbeitgebers auf

dem allgemeinen

Arbeitsmarkt

Das japanische Familienunternehmen

praktiziert seit seiner Gründung ein sehr

hohes Maß an sozialem Engagement – in

der Heimat und eben auch in den Standorten

wie in Remscheid. Berührungsängste

gab es keine, lediglich eine ganz

normale Skepsis bei wenigen Mitarbeitern,

die erstmalig mit behinderten

Kollegen zusammentrafen. „Nach kurzer

Zeit“, bilanziert Meyer“, „haben wir

jedoch alle Vorurteile und Kontaktbarrieren

abgebaut – und vielleicht damit auch

ein Stückchen dazu beigetragen, dass der

Umgang mit Behinderten in Deutschland

noch selbstverständlicher wird.“

Das Stufenkonzept (vgl. Grafik) ermöglicht

es dem Arbeitgeber, vom Praktikum über

einen betriebsintegrierten Arbeitsplatz bis

zum regulären Arbeitsplatz behinderte

Mitarbeiter ganz nach seinen

Das Stufenkonzept

zur Betriebsintegration

am Beispiel der

LWRS Lebenshilfe

Remscheid e. V

Bedürfnissen einzusetzen. Ob Vollzeit

oder Teilzeit, ob vier Wochen oder

unbefristet – eine kompetente Betreuung

ist dabei stets sichergestellt. Nicht zu

vergessen: Arbeitgeber erhalten eine

finanzielle Unterstützung. Nach den

positiven Erfahrungen der SHINDO

TEXTILE EUROPE bietet das Konzept mit

Sicherheit für weitere Unternehmen in der

Region eine attraktive Möglichkeit,

personelle Engpässe aufzulösen oder

kurzfristig auf konjunkturbedingte

Schwankungen zu reagieren.

Weitere Informationen im Internet:

www.shindo.com

www.lwrs.de

berg-werk – das Magazin des Kompetenzverbundes Bergische Werkstätten – 02/2010 07


Fettfrei

INNOVATION

Fettfrei

zu

Fettfrei zum Ätzen

Die Metaq GmbH mit Sitz in Wuppertal ist einer der viel–

für andere Auftraggeber“, bietet Uwe Meyer, Leiter Technik

seitigsten Anbieter von Präzisionsformteilen in Europa. Unter

Anwendung der Ätztechnik, der Laserstrahltechnik und der

Wasserstrahltechnik entwickeln sich im Kundenauftrag plane

Formteile höchster Präzision. Mit einer kundenspezifischen

Investition ist es der Lebenshilfe Wuppertal gelungen, die Metaq

als Kunden zu gewinnen.

Anspruchsvolle HiFi-Lautsprechersysteme kosten durchaus so

viel wie gute Gebrauchtwagen, den Hörgenuss lassen sich

Musik-Enthusiasten etwas kosten. Die verbauten Komponenten

in den Lautsprechern genügen dabei höchsten Ansprüchen und

erfordern eine perfekte Produktion. Mit der Metaq GmbH nutzt

ein Zulieferbetrieb für die verbauten Statorbleche im Rahmen der

Produktion die Leistungen der Lebenshilfe Wuppertal.

Die Werkstücke werden auf der eigens für diesen Auftrag

angeschafften Maschine der Lebenshilfe Wuppertal entfettet –

inzwischen sind das bis zu 500 Teile täglich, Tendenz steigend.

Dabei werden sämtliche Stanz- und Ziehöle, die in der

Produktion notwendig sind, entfernt und das Blech in der

vorgegebenen Ölfreiheit binnen 24 Stunden wieder an den

Auftraggeber geliefert. Vier Mitarbeiter sind mit der so

genannten Durchlaufentfettung an der 20.000 Euro teuren

Maschine und der anschließenden manuellen Endkontrolle

beschäftigt. „Und wir haben durchaus noch Kapazitäten frei

Vertrieb der Lebenshilfe Wuppertal, die Kompetenzen der

Werkstatt weiteren Unternehmen an.

Bei der Metaq kommt anschließend die Ätztechnik zum Zuge,

eine kostengünstige und schnelle Ergänzung zur Stanztechnik.

Bei diesem bewährten Verfahren werden auf fototechnischem

Wege Metalltafeln präpariert und ätztechnisch zu Einzelteilen

oder Fertigungsnutzen geformt. Hierdurch entstehen genaue

Metallteile für große Stückzahlen, aber auch für Musterserien, da

die Werkzeugskosten gering und die Lieferzeiten kurz sind. Die

entfetteten Lochbleche werden dabei abgeätzt und verrundet,

das Resultat des chemischen Prozesses ist eine extrem

gleichmäßige Oberfläche mit eingeschlossener Entgratung –

Präzision in Perfektion.

Doch nicht nur geätzt wird an der Düsseldorfer Straße

Metaq fertigt überwiegend kleine Teile – auch sehr kleine Teile

wie den Distanzring von nur 8 Milligramm, der im Reinraum unter

einer Spezialoptik montiert wird. Man schneidet auch Schwungscheiben,

Zahnräder und andere Maschinenteile mit einem

Gewicht von bis zu 50 Kilogramm. Seit Gründung des Unternehmens

im Jahr 1969 wurden bei Metaq mehr als 200.000

verschiedene Artikel im Kundenauftrag gefertigt. Die Stückzahlen

reichten dabei vom Einzelteil für den Prototyp bis zu Großserien

08 berg-werk – das Magazin des Kompetenzverbundes Bergische Werkstätten – 03/2008


m

zum

Ätzen

von über einer Million.

Produziert werden Präzisionsteile

aus Stahl- und NE-

Legierungen, aus vielen nicht metallischen Werkstoffen und aus

Kompositen. Die Bearbeitung dünner Metallfolien von nur 0,01

Millimeter Dicke gehört genauso zum Leistungsspektrum wie das

Schneiden von 100 Millimeter dicken Schaumstoffen.

Je nach Fertigungsverfahren halten die Experten dabei

Toleranzen bis in den 1/100-Millimeter-Bereich.

Metaq-Kunden finden sich in sämtlichen Industriezweigen, in

der Forschung und Entwicklung sowie im Modellbau. Die hohen

Anforderungen, die lebenskritische Technologien wie Medizin

und Raumfahrt an die Präzision stellen, bestimmen die Sorgfalt,

mit der Metaq die gestellten Aufgaben löst. Ausgefallene

Materialien oder ungewöhnliche Strukturen sind für Metaq kein

Hindernis, sondern Herausforderungen – „Herausforderungen,

denen wir uns gerne stellen“, wie Metaq-Geschäftsführer Peter

Sack betont.

Die Qualitäten der Lebenshilfe Wuppertal kennt der Unternehmer

bereits aus zwei anderen Zusammenhängen: Metaq bezieht die

zur Verpackung verwenden Papierchips ebenfalls von der

Behindertenwerkstatt. Und auch die Pflege der Außenbereiche

des Werksgeländes übernimmt die Lebenshilfe mit ihrer

Abteilung Garten- und Landschaftsbau.

„Besonders beeindruckend ist die

hohe Motivation und Qualität,

mit der die Mitarbeiter der

Werkstatt im Einsatz sind“,

unterstreicht Peter Sack.

„Für uns ist die Zusammenarbeit sehr

wichtig geworden, denn die

lohnintensive Tätigkeit in der Entfettung

ist schwer zu automatisieren.


Genau darin sieht auch Uwe Meyer die Vorteile der Lebenshilfe.

Mit seinem Team ist es ihm gelungen, die angeschaffte

Entfettungsmaschine um eine maschinelle Trocknung zu

erweitern und mit vielen Versuchen und Entwicklungen den

Prozess immer weiter zu perfektionieren.

„Gerade in der Entfettung von Teilen haben wir inzwischen

umfangreiche Erfahrungen gemacht (vgl. berg-werk 01/2010,

Anm. d. Red.), und wenn andere längst aufgeben, tüfteln wir

weiter – bis zu einer richtig guten Lösung!“

berg-werk – das Magazin des Kompetenzverbundes Bergische Werkstätten – 02/2010 09


PERSPEKTIVEN

Ich habe einen guten Chef

Norbert Hansen, Jahrgang 1964, arbeitet seit sechs Jahren bei

der proviel GmbH in Wuppertal. In dieser Zeit hat er sich

frühzeitig als Spezialist für die innerbetriebliche Logistik gezeigt.

Zu Anfang noch in der Metallabteilung und damit direkt in der

Produktion am Standort Milchstraße für den Warenfluss verantwortlich,

arbeitet Norbert Hansen heute im großen Lager am

Standort Farbmühle. Hier durchlaufen alle eingehenden und

ausgehenden Produkte seine Hände mit dem Ziel eines reibungslosen

Warenaustauschs mit den Kunden und mit den einzelnen

Abteilungen bei proviel.

bw: Was bedeutet Ihnen proviel?

Hansen: Bei proviel habe ich die Chance bekommen, nach

langer Arbeitslosigkeit endlich wieder zu arbeiten und mein

eigenes Geld zu verdienen. Ich habe leider das Pech, dass ich

keine abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen kann. Hier

bei proviel werden die Menschen aber nicht nach einem Stück

Papier, sondern nach ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten beurteilt.

Dies gibt mir die Möglichkeit, hier in die Aufgaben zu

wachsen und mein Arbeitsfeld zu finden.

bw: Ihr Arbeitsfeld – die Logistik – warum macht Ihnen das

viel Freude?

Hansen: Obwohl man bei der Logistik viel Kontakt zu anderen

Menschen hat, Kollegen die Ware brauchen oder Speditionen

die Ware anliefern, hat man auch viel Zeit für sich und kann konzentriert

und ohne Ablenkung die einzelnen Aufträge abarbeiten.

Besonders schön hier in der Farbmühle ist, dass unser Chef

TERMINE

29. AUGUST 2010

30 JAHRE WOHNEN

17.–21. SEPTEMBER 2010

GRENZEN ERLEBEN

18. SEPTEMBER 2010

SOMMERFEST

3. NOVEMBER 2010

2. WERMELSKIRCHNER

FACHGESPRÄCHE

LWRS Lebenshilfe

Remscheid e. V.

11 bis 18 Uhr: Jubiläumsfest mit buntem Programm;

Thüringsberg 7/9, Remscheid

proviel GmbH, Wuppertal Erlebnisausstellung „Grenzen erleben“;

Informationen und Anmeldung unter www.proviel.eu

Lebenshilfe Wuppertal e.V. 11 bis 22 Uhr: großes Sommerfest mit attraktivem

Abendprogramm (u. a. Uwe Hübner)

WLH i. Berg. Land GmbH,

Wermelskirchen

wirklich Ahnung von der Logistik hat und uns gut dabei hilft, alle

Aufgaben zu schaffen. Außerdem freue ich mich natürlich als

Staplerfahrer oder im Umgang mit den zahlreichen Flurförderfahrzeugen,

hier entsprechend Maschinen einsetzen zu können.

bw: Insgesamt sind Sie also mit der Situation zufrieden?

Hansen: Das würde ich mit einem schmunzelnden Auge

beantworten: Wenn man schon arbeiten muss und nicht seinen

Hobbys nachgehen kann, dann sollte man das bei proviel tun.

bw: Hobbys sind ein gutes Stichwort – was macht Ihnen denn

neben der Arbeit Spaß?

Hansen: Ich bin ein leidenschaftlicher Science-Fiction-Fan,

egal ob im Film, bei Computerspielen, bei Rollenspielen oder

sonstigen Themen. Meine größte Spezialleidenschaft dabei gilt

dem Spiel „Warhammer 40.000“.

bw: Und darüber hinaus?

Hansen: Meine Tochter ist für mich ein wichtiger Punkt

meines Lebens. Obwohl sie nicht bei mir lebt, versuchen wir,

viele schöne Dinge miteinander zu unternehmen und unsere

gemeinsame Zeit gut miteinander zu verbringen.

bw: Und haben Sie einen Wunsch für die Zukunft?

Hansen: Da habe ich keine speziellen Wünsche; ich freue mich,

wenn es so bleibt, wie es ist bzw. wenn die Entwicklung der

letzten Jahre so positiv weitergeht.

Anmeldungen für alle Veranstaltungen bitte per

E-Mail info@berg-werk.de bzw. telefonisch unter 0 800/101 68 10

16:30 bis 18 Uhr: „Was bedeutet Gesundheitsmanagment

für mittelständische Unternehmen?“ Prof. Dr. J.

Zink, Institut für Technologie und Arbeit, TU

Kaiserslautern, Anmeldungen unter theis@wlh.de

10 berg-werk – das Magazin des Kompetenzverbundes Bergische Werkstätten – 02/2010


LWRS Lebenshilfe Remscheid e. V., Thüringsberg 7/9, 42897 Remscheid

· Kontrolltätigkeiten

· Metallbearbeitung mit CNC-

Fräs- und Drehmaschinen

· Schreinerei

· Komplexe Montagen

· Herstellung von hochwertigen

Holzverpackungen

· Montage, Verpackungen,

Zähl- und Wiegearbeiten

· Aktenvernichtung

Lebenshilfe – WfB Solingen gGmbH, Freiheitstraße 9 - 11, 42719 Solingen

· Verpackung/Konfektionierung/Sortierung

· Metallbe- & -verarbeitung

· Montage

· Elektromontage

· Lager und Logistikdienstleistungen

· Catering und Partyservice

· Garten-/Landschaftsbau

und Floristik

Jörg Kohl,

Kundenbetreuung / Einkauf /

Produktionssteuerung

Telefon: 0 21 91/99 31 47

E-Mail: joerg.Kohl@lwrs.de

Jürgen Lehmeier,

Technischer Leiter

Werkstatt Lebenshilfe i. Berg. Land GmbH, Altenhöhe 11, 42922 Wermelskirchen

· IT Dienstleistungen

· Hardwaremanagement

· Teilautomatisierte Montagen

und mechanische Bearbeitung

von Industrieprodukten

· Montagen in Automotive-,

Maschinenbau-, Elektro- und

Telekomunikationsindustrie

· Customizing & Roll-out

· Logistik & Konfektionierung

proviel GmbH, Milchstraße 5, 42117 Wuppertal

· CNC-Metallbearbeitung,

-Drehen, Fräsen, Bohren

· Trowalisieren

· Taumelnieten

· Pressen

· Laserbeschriftung

· Druckweiterbearbeitung

· Komplett- und

Serienmontagen

· Elektromontagen

KONTAKTE

Telefon: 02 12/5995-214

E-Mail: j.lehmeier@wfb-solingen.de

Karl-Heinz Schwarz,

Geschäftsführer

Telefon: 0 21 96/95 03-112

E-Mail: schwarz@wlh.de

Matthias Laufer,

Betriebskoordinator

Lebenshilfe – Werkstätten Wuppertal gGmbH, Heidestraße 72, 42349 Wuppertal

· Catering

· Hochfrequenz-Schweißen

· Blistern und Skinnen

· Lohnarbeiten und

Verpackungen jeder Art

· Schreinerei mit CNC Technik

· Garten-/Landschaftsbau

· Kartoffelschälbetrieb

· Druckerei

· Metallverarbeitung

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berg-werk – das Magazin des Kompetenzverbundes Bergische Werkstätten – 02/2010 11


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Der Kompetenzverbund Bergische Werkstätten ist ein Zusammenschluss der beteiligten Unternehmen als ein Marketing-

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