Evang. Kirchengemeinde Roth - Gemeindebrief Dez 2014 bis Feb 2015

joknopf147

Evang. Kirchengemeinde Roth - Gemeindebrief Dez 2014 bis Feb 2015 "Lichtblicke"

Dezember - Januar - Februar 2014/2015

Lichtblicke

Projekt

In dieser Ausgabe:

„Lichtblicke“ im Advent

Seiten 4 und 5

Sefora Nelson

in der Stadtkirche

Seite 9

Kirchengemeinden Roth & Pfaffenhofen


Biblische Besinnung

Liebe Gemeinde,

bei vielen von uns erweckt die Weihnachtsgeschichte

romantische Gefühle. Die Hirten auf

dem Feld, die Engel, das Kind in der Krippe: Das

alles ist uns vertraut aus Kindertagen und ein

wertvoller Schatz in unserer Seele. Vergessen

dürfen wir dabei freilich nicht: Der Sohn Gottes

wird in die harte Realität unserer Welt hineingeboren.

Besonders deutlich macht das die Erzählung

von der Flucht nach Ägypten (Matthäus,

Kapitel 2): Der Tyrann Herodes fürchtet, dass ihm

mit dem neugeborenen Kind einer heranwachsen

könnte, der seine Macht gefährdet. Um der

grausamen Verfolgung zu entgehen, flieht Josef

mit Maria und dem Kind nach Ägypten. Dort

halten sie sich für einige Zeit als Asylanten auf.

Es gibt noch eine andere biblische Tradition, die

in eine ähnliche Richtung geht: Das Volk Israel

entflieht zur Zeit des Mose der Tyrannei des

Pharao. Diese Ur-Erinnerung hat das Volk durch

die Zeiten hindurch wach gehalten und daraus

eine wichtige Konsequenz gezogen: In Erinnerung

an die Erfahrungen der Vorväter soll man

Fremdlinge im eigenen Land pfleglich behandeln

(vgl. 2. Mose 22,20).

Uns selber ist das Thema „Asylanten“ sehr nahe

gerückt. Asylsuchende leben mitten in unserer

Stadt. Teilweise haben sie schwierigste Fluchtwege

hinter sich und traumatische Erfahrungen

gemacht. Das Schicksal der Christen und Jeziden

im Nordirak hat viele unter uns wachgerüttelt.

Das Terrorregime des sog. „Islamischen Staates“

im Irak und in Syrien, dem auch viele Muslime

zum Opfer fallen, ruft Entsetzen hervor. Das

Verständnis für Menschen, die in unserem Land

Zuflucht suchen, wächst. Es wächst auch die

Erkenntnis, dass die meisten Flüchtlinge – woher

sie auch kommen – sich nicht aus leichtfertigen

Gründen auf den Weg gemacht haben.

In unserer Stadt und im Landkreis gibt es

inzwischen eine beeindruckende Zahl von

Bürgerinnen und Bürgern, die – etwa in Asyl-

Unterstützerkreisen – sich aktiv um die Asylsuchenden

kümmern. Ebenso sind sich unsere

Politiker vor Ort – angefangen beim Landrat bis

hin zu anderen– ihrer Verantwortung bewusst und

tun ihr Möglichstes. Nicht zuletzt hat auch die

Diakonie unseres Dekanats Personal für die

Betreuung der Flüchtlinge zur Verfügung gestellt.

Unser Engagement sollte Teil der allgemeinen

bürgerschaftlichen Bemühungen sein. Es geht

darum, unterstützend zu wirken. Es geht auch

darum, weitere Gemeindeglieder zu einem Engagement

in den Unterstützerkreisen zu motivieren.

Und es geht nicht zuletzt darum, ganz

deutlich zu machen: Die Sorge um die Asylsuchenden

in unserem Land ist ein Gebot der

christlichen Nächstenliebe.

Eine gesegnete adventlichen und weihnachtliche

Zeit wünschen Ihnen

Pfr. Dr. Karl Eberlein, Pfr. Manfred Hohnhaus,

Diakon Michl Martin, Kirchenmusikdirektor

Klaus Wedel, Pfr. Joachim Klenk

Foto: Internet


Bilder sind ein Spiegel der Seele

Auf ein Wort mit der Künstlerin Christa Schüssel

Das Kirchencafé ist ein Ort der Kunst und

punktet durch interessante Ausstellungen. Bis

Mitte November beeindruckten Bilder der

Nürnberger Künstlerin Christa Schüssel. Sie ist

der Meinung, dass Bilder auch ein Spiegel der

Seele sind.

Christa Schüssel stellte Bilder aus, die beim

Malen entstehen und somit aus dem Inneren

erzeugt werden. „Es sind meine Eindrücke und

Gefühle, die den Pinsel führen“. So entstand ein

Bild mit dem Titel „Inklusion“ durch die

Begegnungen auf dem Gemeindefest im Juli

2014. Es war der „Geist dieser Gemeinde“, sagt

Christa Schüssel, der mich so ansprach, und sie

meint damit die besondere Fokussierung auf das

Thema Inklusion auf allen Ebenen der Kirchengemeinde,

ihrer Gruppen und Veranstaltungen

bis hinein in Gottesdienste.

Bilder helfen nach Ansicht von Christa Schüssel

auch, Brücken des Verstehens zu bauen und

Freiraum für eigene Interpretationen zu lassen.

Hineinfühlen müsse man sich in ein Bild,

Empathie für Form, Farbe und Ausdruck

entwickeln. Das ist der Künstlerin Christa

Schüssel z. B. in ihrem Bild „Die Jakobsleiter“

gelungen. Angelehnt an die biblische Geschichte

in 1. Mose 27/28, in der Jakob einen Traum von

einer Leiter hat, die zum Himmel führt. Christa

Schüssel ist die Botschaft des „Sich Einfühlens“

wichtig. Dann können Bilder wirken und

Brückenschläge zum Leben und vom Leben

ermöglichen.

Diese Gedanken sollen aufgegriffen und weitergeführt

werden. Mit der Adventszeit starten wir

mit Bildern des Glaubens in ein neues Kirchenjahr.

So werden in der Adventszeit mit dem

Gemeindeprojekt „Lichtblicke“ Bilder ins Licht

gerückt und die Taschenlampe des Glaubens

Gewohntes ungewohnt beleuchten.

Das Jahr 2015 führt uns dann in ein neues Jahr

der Lutherdekade. Wir werden nach „Reformation

und Bild“ fragen. Gottesdienste und

Veranstaltungen 2015 werden sich immer wieder

auf dieses Thema der Lutherdekade beziehen.

Die Jahreslosung aus Röm 15,7 „Nehmt einander

an, wie Christus euch angenommen hat zum Lobe

Gottes“, wird uns ebenfalls bildhaft begleiten.

Die Künstlerin Stefanie Bahlinger hat dazu einen

Flickenteppich entworfen, der in seiner Unterschiedlichkeit

an Formen, Material und Zuschnitt

doch ein verbindendes Kreuz sichtbar zu machen

vermag. So wie uns Christen in der Kirchengemeinde

das Kreuz verbindet.

Bilder des Glaubens werden Raum für meditative

Momente geben. Das ein oder andere Kunstwerk

eines Künstlers oder einer Künstlergruppe wird

unsere Gottesdienste bereichern. Christa Schüssel

hat mit der Ausstellung ihrer Bilder den Ball

ins Rollen gebracht. Danke!

Pfr. Joachim Klenk

Foto: Jörg Ohlson

Santiago de Chile


Lichtblicke im Advent

Ein Versuch ungewöhnlicher Perspektiven

In der Weihnachtszeit 2013 gestalteten Gruppen der evangelischen Kirchengemeinde das Projekt

„Engel in der Stadt“. In diesem Jahr will das Projekt „Licht-Blicke“ die Zeit von 1. Advent bis Ende

des kirchlichen Weihnachtskreises Ende Januar mitgestalten. Eine kleine Projektgruppe wird

verschiedenen „Lichtblicke“ ermöglichen. Die Grundlinien biblischer Botschaft in der Advents- und

Weihnachtszeit sollen immer wieder ungewöhnlich ins Spiel gebracht werden. Lassen Sie sich

mitnehmen auf den Weg ungewöhnlicher „Lichtblicke“.

Lichtblicke im Alten Rathaus

Die finnisch-stämmige Künstlerin Marja-Lisa

Trillitsch stellt einen Teil ihrer wunderbaren Stab-

Puppen während des Weihnachtsmarktes im Erdgeschoss

des Alten Rathauses aus und wird diese in ein

besonderes Licht setzen. „Die Welt rückt enger zusammen.

Wir fahren in die Fremde, Fremde kommen zu

uns, wenn auch nicht immer freiwillig. Zunächst

erscheinen die Fremden unterschiedlich von uns zu

sein, dann aber doch sehr ähnlich“, meint die

Künstlerin. Ihre Stabpuppen sind der Versuch, diesen

Gedanken ins Licht zu rücken.

Foto: M.L.Trillitsch

Schulklassen, Gruppen und Interessierte werden durch beeindruckende Lichtblicke belohnt werden.

Öffnungszeiten: Sa/So 12 - 20 Uhr für Interessierte, wochentags jeweils von 9 - 12 Uhr für

Klassen/Gruppen und von 15 - 20 Uhr für Interessierte.

Foto: D. Honig

Lichtblick MARIA

Die fränkische Lyrikerin Doris Honig holte im familienfreundlichen Gottesdienst

zum 1. Advent Maria aus der Krippe in die Mitte der Stadtkirche. Ihre Texte

weden den Gottesdienst in besonderer Weise bereichern und feine Nuancen der

frohen Botschaft hörbar machen. Was fühlt diese Maria, was rückt sie durch die

Geburt ihres Kindes ins Licht? Wer sind die Marias heute? Stehen sie im Licht

oder im Schatten dieser Welt? Lichtblicke sollen versuchen, auf diese und andere

Fragen einen Hauch von Antwort zu geben. Verbunden werden die lyrischen

Gedanken mit der Aktion „Brot für die Welt“.


Staunende Licht-Blicke im Alten Rathaus

Die Fotografin & Autorin Hildegard Schiexl wird

vom 13. bis 21. Dezember Fotografien zum

Thema „Licht – Lichtblicke“ im Erdgeschoss des

Alten Rathauses ausstellen.

Ins Licht gerückt wird das Leben in seiner Fülle,

betrachtet aus ungewohnten und ungewöhnlichen

Perspektiven, gewürzt mit wohl

bedachten Details fotografischer Ausdrucksformen.

Eine Ausstellung, die nicht fordert,

sondern einlädt, nicht anstrengt, sondern der

Seele eine Auszeit gönnt. Eines der Bilder wird

am 3. Advent in den

Gottesdienst integriert

und die Stadtkirche

bereichern.

29. Nov. um 14 Uhr Eröffnung Ausstellung

„Puppen aus aller Welt“ /M. Trillitsch im Alten

Rathaus- Erdgeschoss

30. Nov. um 10 Uhr Gottesdienst zum 1. Advent

mit Texten von D. Honig und anschließendem

Eintopfessen im ev. Gemeindehaus

1. - 7. Dez. Ausstellung „Puppen aus aller Welt“

im Alten Rathaus – Erdgeschoss

7. Dez. um 10 Uhr Gottesdienst zum zweiten

Advent und um 11 Uhr Finissage Ausstellung

„Puppen aus aller Welt“ im Alten Rathaus –

Erdgeschoss

13. Dez. um 10 Uhr Eröffnung der Foto -

Ausstellung „Lichtblicke“ von H. Schiexl im

Alten Rathaus – Erdgeschoss

14. Dez. um 10 Uhr Gottesdienst zum dritten

Advent mit „Licht-Bildern“ von H. Schiexl.

Vorankündigung

NEU: Familienfreizeit in Sulzbürg bei

Neumarkt

der ev. Kirchengemeinde Roth

17.-19. April 2015

Info unter pfarramt-roth@elkb.de

Projekt „Lichtblicke“ im Überblick

Foto: Hildegard Schiexl

20. Dez. Waldweihnacht nicht nur für Familien.

Treffpunkt 17 Uhr am evangelischen

Gemeindehaus, anschließend gemeinsamer

Lichterzug zum „Platz der Lichter“ mit Andacht

und Glühwein

21. Dez. um 10 Uhr Sing – Gottesdienst mit

Liedern, die „Lichtblicke“ für die Seele sind.

24. Dezember

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten am

Heiligen Abend um 15 Uhr (Familiengottesdienst)

, 17 Uhr (Christvesper), 19 Uhr (Christvesper) und

22 Uhr (Christmette).


THEMEN DES GLAUBENS:

Die Weihnachtsgeschichte - eine Provokation

In der Stadt Halikarnass in Kleinasien wurde im

Jahr 2 v. Chr. folgende Huldigung an den Kaiser

Augustus verfasst: „Da die ewige und unsterbliche

Natur des Weltalls das höchste Gut zu

überschwänglichen Wohltaten den Menschen

schenkte, indem sie Caesar Augustus hervorbrachte

für ein glückseliges Leben bei uns, … den

Retter des gesamten Menschengeschlechts,

dessen Vorsehung die Gebete aller nicht nur

erfüllte, sondern noch übertraf – Denn Land und

Meer sind in Frieden …, die Menschen sind

erfüllt von schönen Hoffnungen für die Zukunft,

voll frohen Mutes für die Gegenwart ...“ Es lohnt

sich, unsere Weihnachtsgeschichte vor dem

Hintergrund einer solchen Herrscherideologie zu

lesen. Wenn etwa ein römischer Staatsbeamter,

dem Worte wie die der Huldigung an den Kaiser

Augustus vertraut waren, die Weihnachtsgeschichte

des Lukas zu lesen bekam, konnte er

eigentlich nur den Kopf schütteln oder vor Zorn

erbeben. Da nennt der Evangelist einen Menschen,

der im hintersten Winkel des römischen

Reiches geboren wird, den „Heiland“, den

„Retter“ - wo es doch längst einen solchen Retter

im Kaiserpalast zu Rom gab. Da wird von diesem

Menschen namens Jesus, der aus geringen

Verhältnissen stammt, gesagt, er sein auf

wunderbare Weise gezeugt worden – wo man

solches eigentlich nur bedeutenden Herrschern

der damaligen Zeit nachsagte. Da wird von

diesem Menschen gesagt, dass er Frieden bringe

– wo man doch längst den Kaiser in Rom als den

großen Friedensstifter verehrte. Sohn Gottes wird

er auch noch genannt – wo doch dieser Ehrentitel

seit der Zeit der Pharaonen nur für Kaiser und

Könige reserviert war. Alle, die damals auf die

römische Staatsideologie eingeschworen waren,

haben die Weihnachtsgeschichte des Lukas nicht

als eine beschauliche romantische Idylle wahrgenommen.

Für sie war es eine konfrontative

Frechheit, was sich da ein christlicher Schriftsteller

leistete und was die Christen in ihren

Gottesdiensten verkündeten.

Wir tun gut daran, die Weihnachtsgeschichte

auch einmal unter diesem Blickwinkel zu lesen.

Sie ist eine Geschichte für Menschen, die

Machtlosigkeit und Erniedrigung erfahren

haben; eine Geschichte für Menschen, die sich

nicht mehr vom Machtgehabe und den Ansprüchen

derer blenden lassen, die sich nur selber

beweihräuchern. Sie ist die Geschichte eines

Menschen, der nicht auf der Straße der Sieger

geht, sondern am Kreuz landet; die Geschichte

eines Menschen, der schließlich als der Todesüberwinder

erfahren wird. Vielleicht entdecken

wir uns auch selber in dieser Geschichte - mit den

Schmerzen und Verwundungen unseres Lebens,

aber auch mit unserer Hoffnung und unserer

Sehnsucht.

Pfr. Dr. Karl Eberlein

Foto: Internet


Aktuelles aus Bernlohe

Liebe Gemeindeglieder aus Bernlohe, Unterund

Oberheckenhofen,

wir können auf einige sehr erfreuliche Ereignisse

zurückschauen: Inzwischen ist auch die Renovierung

des Gemeindehauses zum Abschluss gekommen.

Die Gesamtkosten der Maßnahmen an

Kirche und Gemeindehaus belaufen sich auf

etwas unter 50.000 €. Der Spendenanteil liegt bei

ca. 27 %. Hinzu kommen die beträchtlichen

handwerklichen Eigenleistungen, ohne die alles

viel teurer geworden wäre. Allen, die mit ihrer

Gabe oder mit ihrer aktiven Mithilfe zum

Gelingen beigetragen haben, sei auch an dieser

Stelle herzlich Dank gesagt.

Der Gemeindeausflug Ende September nach

Bamberg (auf dem Bild sehen Sie einen Teil

unserer Reisegruppe) war nicht nur von schönem

Wetter, sondern auch von einer guten Stimmung

geprägt. Eine Woche später beteiligten sich die

Konfirmanden an der Gestaltung des gut besuchten

Erntedankfestgottesdienstes. Unsere elf

Konfirmanden sind eine ebenso lebhafte wie

sympathische Gruppe. Einige von ihnen sind

auch bereit, sich in die Jungschararbeit einzubringen,

nachdem die bisherigen Leiter nicht

mehr zur Verfügung stehen. Diakon Martin wird

sich der Sache weiter annehmen.

Wir gehen nun der weihnachtlichen Zeit entgegen.

Wie gewohnt laden wir am ersten Advent

nach dem Familiengottesdienst (10 Uhr) zum

Eintopfessen ins Gemeindehaus ein. Den adventlichen

Abendgottesdienst (Mittwoch, 10. Dezember,

19.30 Uhr) wird wieder die Büchenbacher

Stubenmusik musikalisch ausgestalten.

Und zur Waldweihnacht am vierten Advent

(16.00 Uhr) laden auch in diesem Jahr der

Wander- und Heimatverein und die Kirchengemeinde

gemeinsam ein. Bitte beachten Sie

hinsichtlich aller Gottesdienste und Veranstaltungen

auch die Terminseite des Gemeindebriefs.

Ein mir wichtiges Anliegen noch zum Schluss:

Für viele von uns ist die adventliche und

weihnachtliche Zeit mit vielen Aufgaben und

Verpflichtungen verbunden. Andere wiederum

spüren in dieser Zeit besonders ihre Kümmernisse.

Uns allen jedoch möchte ich wünschen,

dass etwas von dem Frieden und dem Trost der

weihnachtlichen Botschaft in unsere Herzen

einzieht. Es grüßt Sie herzlich, auch im Namen

unseres Kirchenvorstehers Gerhard Geim und

des ganzen Gemeindeausschusses,

Ihr Pfarrer Dr. Karl Eberlein

Foto: Eberlein


Friedhof

Neues und Wissenswertes

Steinmetz spendet Sitzbank als Unikat

Der kirchliche Friedhof in Roth hat einen

weiteren Akzent erhalten. Steinmetz Henrik

Heiden spendete eine Sitzbank, die in Stil und

Material zu dem von ihm bereits gestalteten

Urnenfeld hinter der Kreuzkirche integriert

wurde. Damit erhält der Rother Friedhof einen

weiteren künstlerischen und optischen Akzent.

Pfarrer Joachim Klenk bedankte sich im Namen

des evangelischen Kirchenvorstandes für diese

außergewöhnliche Spende. Gabi Stütz, zuständig

für die Verwaltung des Friedhofs, nahm

die Spende persönlich entgegen. Die Besucher

des Urnenfeldes können nun Ruhe und Einkehr

in besonderer Weise finden. Danke auch an alle

Spender von Holzbänken für den Friedhof.

Foto: E.Braun

Engelfeld zur Herzenssache gemacht

Vor einigen Jahren hatte die Kreisklinik Roth bei der Evangelischen Kirchengemeinde angefragt, ob

sie nicht eine Grabesstätte für Fehlgeburten einrichten könnte. Deshalb beschloss der

Kirchenvorstand 2010, ein „Engelfeld“ auf dem Friedhof neben der Aussegnungshalle, im Bereich der

Kindergräber, auszuweisen. Auf dem Engelfeld finden Kinder ihre letzte Ruhestätte, denen es in Folge

von Schwangerschaftsabgängen oder Totgeburten nicht möglich war, das Licht der Welt zu erblicken.

So lautet auch die Inschrift auf der Stele, inmitten des Engelfeldes: „gestorben auf dem Weg

ins Leben, geborgen in der Liebe“

Derzeit befinden sind drei Kindergräber auf dem

Engelsfeld, das von den Angehörigen dankbar

angenommen wird. Sie können dort ihre Lieben

besuchen und die Erinnerung leben. Frische

Schnittblumen schmücken regelmäßig das

Engelfeld. Im August dieses Jahres haben sich

Carola Dechand und Barbara Zehnder entschlossen,

sich ehrenamtlich um das Engelfeld

zu kümmern. Es wurde Unkraut gejätet, das Grab

mit Blumenerde neu aufgeschüttet. Bodendecker

und der Jahreszeit entsprechende Pflanzen

tragen zur Verschönerung dieser würdevollen

Ruhestätte bei.

Foto: B. Zehnder

Barbara Zehnder

8


Kirchenmusik

20 Jahre evangelisches Gesangbuch

Am 1. Advent 1994 haben wir es feierlich in

unserer Gemeinde eingeführt, das neue Gesangbuch.

In der Mitte stand ein Tisch, auf dem

zugedeckt die neuen Gesangbücher lagen. Und

dann kam der Moment, wo das Tuch angehoben

und sich alle Gottesdienstbesucher ein neues

Gesangbuch nehmen durften. Wie stolz waren

wir damals. Als Musiker bin ich ein Zahlenmensch.

Deshalb habe ich einmal nachgerechnet,

welche Lieder wir in den vergangenen 20 Jahren

in den Gottesdiensten und Kasualien überhaupt

gesungen haben.

Im Stammteil stehen 535 Nummern, dazu

kommen noch die Zwischennummern (178,1;

178, 2 usw.). Zusammengerechnet ergibt das 562

Nummern. Davon haben wir 236 Lieder gesungen,

das entspricht 42 %. Ab den Nummern

536 heißt es „bayerischer Anhang“. Da stehen

126 Nummern, von denen wir 67, also 53 %

gesungen haben. Zusammengefasst bedeutet das.

Von den eigentlichen 688 Liedern haben wir in

unserer Gemeinde 303 gesungen, das entspricht

44 %.

Nun beinhaltet unser Gesangbuch nur zwei

Drittel mit Liedern, der Rest sind Texte. Ob diese

Texte wirklich nötig gewesen wären, wage ich zu

bezweifeln. Und als Zahlenmensch mache ich

nun folgende Rechnung auf: Laut meiner

Küchenwaage wiegt das EG 734 g. Ziehe ich ein

Drittel für den Textteil ab, bleiben noch 492 g an

Liedern. Davon haben wir...? Ach, was soll ich

weiter rechnen. Mindestens die Hälfte hätten wir

nicht gebraucht. Und jetzt sitzt schon wieder eine

Kommission zusammen, die Überlegungen trifft,

ein neues Gesangbuch zu erarbeiten, das 2030

erscheinen soll. Naja, weniger ist oft viel mehr.

KMD Klaus Wedel

Sefora Nelson

in der Stadtkirche

Die christliche Liedermacherin Sefora Nelson

wird am Mittwoch, den 11. März um 19.30 Uhr

ein Konzert in der Stadtkirche geben. Ausrichter

sind in Kooperation die Landeskirchliche

Gemeinschaft Roth und die evangelische

Kirchengemeinde Roth. Wie in jedem Jahr

wollen beide Gemeinden auch 2015 ein Zeichen

mit ansprechender, christlich geprägter Musik,

setzen. Mit der deutsch-italienischen Musikerin

Sefora Nelson aus dem Stuttgarter Raum kommt

eine Liedermacherin, die in unserem Land

bereits erheblichen Bekanntheitsgrad erlangen

konnte. Mit sechzehn Jahren wurde ihr Talent an

der Oper gefördert. Sefora Nelson entschied sich

für einen Studiengang in Chicago und studierte

dort Gesang und Theologie. Während ihres

Studiums sang sie in Gefängnissen und für

Obdachlose. Unter anderem sang sie auf

Frauentagen und christlichen Großveranstaltungen.

2009 wurde Produzent Arne Kopfermann

auf sie aufmerksam. Im selben Jahr

gewann sie den SPRING-Song Contest 2009 mit

ihrem Song „Thank You For Valleys“. Sefora

Nelson veröffentlichte bei Gerth Medien in CD-

Serien wie „Starke Frauen – sanfte Töne“ eigene

Songs“, bevor dort im März 2010 ihr erstes

deutschsprachiges Solo-Album „Wenn der Tag

kommt“ erschien. Im September 2012 erschien

ebenfalls bei Gerth Medien ihr zweites Album

„Mehr als genug“, Produzent war diesmal

Samuel Jersak. Wir freuen uns, mit Sefora

Nelson eine besonders beeindruckende

christliche Liedermacherin in der Stadtkirche

begrüßen zu dürfen.

Joachim Klenk, ev. Kirchengemeinde Roth

& Christian Hertel, Landeskirchliche

Gemeinschaft Roth

Quelle: Internet

9


Pfaffnews

Neues aus Pfaffenhofen

Liebe Gemeindeglieder,

schon wieder ist ein Kirchenjahr vorüber und ein

neues beginnt mit dem 1. Advent. Traditionell

begehen wir ihn mit einem Familiengottesdienst,

dem sich unser Eintopfessen zugunsten von

„Brot für die Welt“ anschließt. Unsere

Konfirmandinnen und Konfirmanden werden

dabei wieder köstliche Brote anbieten, die

Bäckermeister Reiner Schwab mit ihnen

gebacken hat. Wir sagen „Danke!“ und sind

sicher, dass auch heuer keines davon übrig

bleiben wird.

Für das gemeinsame Kaffeetrinken, das die

Veranstaltung beschließt, suchen wir auch in

diesem Jahr wieder Kuchenspender/innen und

sind zuversichtlich, dass dies unter der

bewährten Vermittlung von Frau Ute Schwab (T.

09171/70408) bestens klappt.

Vom Erlös des Eintopfessens und des Brotverkaufs

wollen wir einen Teil für die Unterstützung

der Menschen zur Seite legen, die im

nächsten Jahr als Asylbewerber zu uns kommen.

Sicher wird ihr Aufenthalt unser Dorfleben ein

Stück weit verändern, als Christen wollen wir

diesen Menschen aber mit Gelassenheit und der

gebotenen Nächstenliebe begegnen. Wir vertrauen

dabei darauf, dass diese Begegnungen

auch uns selbst bereichern können.

Im Kirchenvorstand haben wir uns deshalb

bereits in der Septembersitzung Gedanken gemacht,

was wir als Kirchengemeinde zu einem

guten Miteinander beitragen können. So suchen

wir zunächst Personen, die sich für einen

Helferkreis vor Ort zu Verfügung stellen. Die

weiteren Schritte wollen wir dann mit ihnen

gemeinsam abstimmen. Wenn Sie sich für diese

sinnvolle, ehrenamtliche Beschäftigung interessieren,

dann können Sie sich gerne bei Herrn

Edgar Griese (T. 09171/87444

bzw. 0151/25227273) oder bei Herrn Leonhard

Weiß (0171/49607268) informieren. Da beide

bereits seit Jahren im Rother Helferkreis-Asyl

tätig sich, wissen sie gut Bescheid und sind

kompetente Ansprechpartner. Sollten sie daraufhin

mitmachen wollen, so teilen Sie dies bitte

unserem Vertrauensmann Martin Burmann oder

mir als Pfarrer mit.

Freuen dürfen wir uns am 7.12.2014 auf das

Konzert von „ . . .sed vivam!“, das um 17.00 Uhr

in unserer Ottilienkirche beginnt. Dabei erklingt

vorweihnachtliche Musik aus dem Mittelalter

und der Renaissance. Der Eintritt ist frei, um

Spenden zur Deckung der Fahrtkosten wird

gebeten.

Weitere besondere Veranstaltungen im Dezember

sind: Am 10.12.2014 um 19.00 Uhr unser

adventlicher Abendgottesdienst mit Heiligem

Abendmahl; sowie unser vorweihnachtlicher

Seniorennachmittag am 13.12.2014, der ab 14.30

Uhr mit einer kleinen Adventsandacht in unserer

Kirche beginnt, und dann bei Kaffee und Kuchen

im Gemeindehaus fortgesetzt wird.

Hans Gsänger trägt uns dabei Gedichte und

Geschichten zur Weihnachtszeit vor. Auf das

Krippenspiel am Heiligen Abend können und

wollen wir auch in diesem Jahr nicht verzichten,

und danken Ute Güttler, dass sie es wieder mit

unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden

vorbereiten und durchführen wird.

In diesem Sinne: Freuen wir uns auf eine frohe

und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!

Manfred Hohnhaus, Pfarrer

Martin Burmann, Vertrauensmann

Fotos: Jörg Ohlson


Gottesdienste

&

Dezember

Januar

Februar

Sonntag, 30. November 2014, 17 Uhr, Kugelbühlplatz

ADVENTSSINGEN

Evangelische Kantorei Roth

Evangelischer Posaunenchor Roth

Leitung: KMD Klaus Wedel

Montag 19.00 Jugendandacht „Silence“

(Stadtkirche)

Freitag 18.00 Friedensgebet (Stadtkirche)

Sonntag 10.55 Kreisklinik

K o n z e r t e

Mittwoch, 17. Dezember 2014, 19 Uhr,

Christuskirche Hilpoltstein

WEIHNACHTSKONZERT

Kirchenchor Hilpoltstein

Kammerchor Roth

Evangelischer Posaunenchor Roth

Leitung: KMD Klaus Wedel

Freitag, 19. Dezember 2014, 16 Uhr,

Hans-Roser-Haus

WEIHNACHTSKONZERT

14.12. 11.30 Uhr 26.12. 11.30 Uhr

25.01. 11.30 Uhr 22.02. 11.30 Uhr

22.03. 11.30 Uhr

28.11.2014 Ottilienkirche Pfaffenhofen, 19.00 Uhr

27.02.2015 Stadtkirche Roth, 19.00 Uhr

Evangelische Kantorei Roth

Leitung: KMD Klaus Wedel

Sonntag, 21. Dezember 2014, 10 Uhr,

Evangelische Stadtkirche

SINGGOTTESDIENST

Evangelische Kantorei Roth

Evangelischer Posaunenchor Roth

Leitung: KMD Klaus Wedel

Probentermine Kirchenmusik

Gemeindehaus Mühlgasse Roth

Montags, 20.00Uhr

Dienstags, 20.00Uhr

Mittwochs, 20.00 Uhr

Donnerstags, 19.00 Uhr

Posaunenchor

Kantorei

Kammerchor

Gospelchor

Gemeindehaus Pfaffenhofen

Donnerstags, 19.00 Uhr Jungbläser Posaunenchor

Kiliansdorf

Donnerstags, 19.30 Uhr Posaunenchor Kiliansdorf

Hans - Roser - Haus

05.12. / 24.12. jeweils 14.00 Uhr

9.01. / 23.01. / 06.02. / 20.02. - 16.00 Uhr

evang. Gottesdienst

2014: 19.11. 22.11. 30.11. 24.12.

2015: 01.01. 18.01. 01.02. 15.02.

16. Januar 2015

jeweils 10.30 Uhr


Stadtkirche Kreuzkirche Pfaffenhofen & Bernlohe

So 07.12.

2. Advent

10.00

Gottesdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

08.00

Gottesdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

Mi 10.12. 19.00

19.30

Gottesdienst Pfaffenhofen

(Pfr. Hohnhaus)

Gottesdienst Bernlohe

mit Büchenbacher Hausmusik

(Pfr. Dr. Eberlein)

Sa 13.12. 09.30 - Kinderkirche im

12.00 Alten Rathaus u.

Stadtkirche

(Team)

Gottesdienste & Termine

So 14.12.

3. Advent

So 21.12.

4. Advent

Mi 24.12.

Heiligabend

Do. 25.12.

1. Weihnachtsfeiertag

Fr. 26.12.

2. Weihnachtsfeiertag

So. 28.12.

1. So. nach dem

Christfest

10.00

10.00

Gottesdienst

(Pfr. Klenk)

Sing-Gottesdienst

(Dekan i.R. Smolka und

KMD Wedel

15.00 Familiengottesdienst

(Diakon Martin)

17.00 Christvesper I

(Pfr. Klenk)

19.00 Christvesper II

(Pfr. Klenk)

22.00 Christmette

(Pfr. Dr. Eberlein)

10.00

10.00

10.00

Festgottesdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

Festgottesdienst

(Pfr. Hohnhaus)

Gottesdienst

(Lektor Moritz)

08.00

Gottesdienst

(Pfr. Klenk)

09.30

09.30

16.00

Gottesdienst Pfaffenhofen

(Pfr. Dr. Eberlein)

Gottesdienst Bernlohe

(Pfr. Hohnhaus)

Bernlohe Waldweihnacht

(Pfr. Dr. Eberlein)

Bernlohe:

15.30 Familiengottesdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

19.00 Christvesper

(Pfr. Hohnhaus)

Pfaffenhofen:

15.30 Familiengottesdienst

(Pfr. Hohnhaus)

19.00 Christvesper

(Pfr. Dr. Eberlein)

09.30

09.30

Festgottesdienst

Pfaffenhofen (Pfr. Hohnhaus)

Gottesdienst Bernlohe

(Pfr. Dr. Eberlein)

12


Stadtkirche Kreuzkirche Pfaffenhofen & Bernlohe

Mi.31.12.

Silvester

17.00 Jahresabschlussgottesdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

15.30 Jahresabschlussgottesdienst

Bernlohe

(Pfr. Dr. Eberlein)

Do 01.01.

Neujahr

17.00 Musikgottesdienst

(KMD Wedel, Pfr. Klenk)

15.30 Jahresabschlussgottesdienst

Pfaffenhofen

(Pfr. Hohnhaus)

So 04.01.

2. So.nach

Weihnachten

10.00 Gottesdienst

(Pfr. Klenk)

Di 06.01.

Epiphanias

So 11.01.

1. So nach

Epiphanias

Mi 14.01.

Sa 17.01.

So 18.01.

2. So nach

Epiphanias

So 25.01.

letzter So nach

Epiphanias

So 01.02.

Septuagesimae

Sa 14.02.

So 08.02.

Sexagesimae

So 15.02.

Estomihi

10.00 Familiengottesdienst

(Diakon Martin)

10.00 Gottesdienst

(Prädikant Wendler)

09.30 - Kinderkirche im

12.00 Alten Rathaus u.

Stadtkirche

(Team)

10.00 Gottesdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

11.30 Mini-Gottesdienst (Team)

10.00 Gottesdienst

(Pfr. Klenk)

10.00 Gottesdienst

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 - Kinderkirche im

12.00 Alten Rathaus u.

Stadtkirche

(Team)

10.00 Gottesdienst

(Pfr. Klenk)

10.00 Gottesdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

08.00 Gottesdienst

(Präd. Wendler)

08.00 Gottesdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

08.00 Gottesdienst

(Pfr. Klenk)

08.00 Gottesdienst

(Pfr. Hohnhaus)

08.00 Gottesdienst

(Pfr. Klenk)

08.00 Gottesdienst

(Pfr. Dr. Eberlein)

09.30 Gottesdienst Pfaffenhofen

(Pfr. Klenk)

09.30 Gottesdienst Bernlohe

(Prädikantin Dittmar)

19.30 Ökumen. Gottesdienst in

Bernlohe

(Pfr. Dr. Eberlein/ Pfr.

Ottenwälder)

09.30 Gottesdienst Bernlohe

(Pfr. Dr. Eberlein)

09.30 Gottesdienst Pfaffenhofen

(Lektor Gsänger)

09.30 Gottesdienst Bernlohe

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 Gottesdienst Pfaffenhofen

(Präd. Dittmar)

& Termine 13Gottesdienste

So 22.02..

Invokavit

10.00 Gottesdienst

(Pfr. Klenk)

08.00 Gottesdienst

(Pfr. Klenk)

09.30 Gottesdienst Bernlohe

(Pfr. Hohnhaus)

Dieses Symbol bedeutet: Wir feiern in dem Gottesdienst das Heilige Abendmahl.


Wichtige Anschriften

Evang.-Luth. Pfarramt Roth

Kirchplatz 3, 91154 Roth

Tel: 09171/9714-0; Fax: 09171/9714-20

e-mail: pfarramt-roth@elkb.de

www.evang-kirche-roth.de

www.evang-kirche-pfaffenhofen.de

Bürozeiten:

Mo., Di., Mi., Fr.:

Do.:

10.00 - 12.00 Uhr

16.00 - 18.00 Uhr

Unsere Konten: Spk. Mittelfranken-Süd

BIC

BYLADEM1SRS

Spendenkonto Roth:

IBAN DE96 7645 0000 0430 0032 02

Friedhofsverwaltung:

IBAN DE64 7645 0000 0430 0061 06

Pfaffenhofen:

IBAN DE32 7645 0000 0221 0624 74

1. Pfarrstelle: Pfarrer Joachim Klenk

Kirchplatz 3 0171-333 12 11

joachim.klenk@elkb.de

2. Pfarrstelle: Pfarrer Dr. Karl Eberlein,

Alex-Zink-Str. 22 3377

3. Pfarrstelle: Pfarrer Manfred Hohnhaus

Kirchplatz 5 9714 - 15

Diakon: Michael Martin 60939

martin.michl@elkb.de

Friedhofsverwaltung

nur Di. von 9.00 - 11.30 Uhr

Gabi Stütz 9714-18

gabriele.stütz@elkb.de

Mesnerin: Renate Weih 0162-6603124

Stadtkantor: KMD Klaus Wedel 5125

Vertrauensmann des KV Roth:

Hans Feuerstein 1556

Vertrauensmann des KV Pfaffenhofen:

Martin Burmann 63413

Evangelische Kindertagesstätten Roth:

„Regenbogen“ Hans-Böckler-Str. 3870

mit Kinderkrippe

„Arche Noah“

Siegmund-Freud-Str. 6 88025

„Der gute Hirte“, Pfaffenhofen

Gustav-Adolf-Str. 1 62632

Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit der

Diakonie Roth-Schwabach KASA

09122/9256335

Diakonieverein Roth e.V.:

1. Vorsitzender Pfarrer Joachim Klenk

IBAN: DE37 7645 0000 0430 0001 90

BIC: BYLADEM1SRS

Ambulante Pflegehilfe:

Münchener Str. 33a, 91154 Roth

827858

Evangelisches Seniorenheim

Hans-Roser-Haus u. Kurzzeitpflege

Gartenstr. 30, 91154 Roth 950 300

Wohnstift Augustinum:

Am Stadtpark 1, 8050

Kirchplatz 7,

Am Kugelbühlplatz

Freitags von 14.30 bis 18.00 Uhr

Samstags von 9.00 bis 12.30 Uhr

Gruppen Roth

„Heldenzeit“ offenes Jugendangebot

Gemeindehaus

Freitag 18.30 - 21 Uhr Tel. 8258089

Freitags Jungschar

im wöchentlichen Wechsel im

Gemeindehaus Roth und Pfaffenhofen

jeweils um 15.30 Uhr

Info bei Diakon M. Martin

& Tanja Reidelbach

tanja.reidelbach@dekanat-schwabach.de

Evangelische Landjugend

Di., 20.30 Uhr im Alten Rathaus

Eltern-Kind-Gruppen

Ansprechpartnerin

Christina Porlein Tel. 2553

Evangelischer Frauenkreis

Info bei

Gisela Brandmeyer Tel. 5158

Midlife Kreis

für alle Junggebliebenen (50 Jahre +/- 10)

Infos bei Dr. P.-G. Rösch Tel. 899076

oder C. Kohler 857135

Dem Glauben auf der Spur

Joachim Klenk Tel. 0171-333

Seniorenstammtisch

17.12.2014 Gasthaus Zeppelin

21.01.2015 Gasthaus Gartenlaube

18.02.2015 Frankenstube

jeweils um 12.00 Uhr

Treff russisch sprechender Menschen

Frau Ruder & Team

Gründungstreffen Sonntag 14. Dez.

(1. Advent) 15 - 17 Uhr

Meditative Jugendandacht „Silence“

immer montags 19.00 Stadtkirche

Mini Gottesdienst Kreis

tanja.reidelbach@dekanat-schwabach.de

Team Kinderkirche

tanja.reidelbach@dekanat-schwabach.de

Konfirmandengruppen

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag

Team Eine-Welt-Laden

Gis Bucka über Pfarramt

Team Friedensgebet

über Pfarramt

Team Kirchencafé

Ursula Ohlson Tel. 60847

Chöre

Posaunenchor

Kammerchor

Gospelchor

Kantorei

KMD Klaus Wedel Tel. 5125

Gruppen Bernlohe

Jungschar „Ants“

Fr. 15.00 - 16.00 Uhr

Info bei Matthias Katheder

Tel. 87420

Frauentreff

jeden „zweiten“ Donnerstag im Monat

Info bei Frau Kaufmann

Tel. 09172/8553

Gruppen Pfaffenhofen

Posaunenchor Pfaffenhofen

Di. 20.00 Uhr, Probe im Gemeindehaus

Di. 19.30 Uhr, Jungbläser

Auskunft bei Hans Jürgen Sauer

Tel. 63250

Bibelgesprächskreis

am 1. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr

Info bei Pfr. M. Hohnhaus. Tel. 9714-15

Eltern-Kind-Gruppen

Donnerstag 9.30 Uhr - 11.00 Uhr

Info bei S. Bachinger Tel. 853960

GänZeblümchen

Infos bei Frau Schwab Tel. 70408

Frauenkreis

Info bei Frau Worsch Tel. 3197

Seniorenkreis

am Samstag ab 14.30 Uhr

Pfarrer M. Hohnhaus Tel. 9714-15

14


Weltgebetstag 2015

Die Bahamas-Inseln laden ein

Ökumenisch wird der Weltgebetstag gefeiert,

Wenn wir von den Bahamas hören, dann denken

wir an Traumstrände, Korallenriffe, glasklares

Wasser: Das bieten die 700 Inseln der Bahamas.

Sie machen den Inselstaat zwischen den USA,

Kuba und Haiti zu einem touristischen Sehnsuchtsziel.

Die Bahamas sind das reichste

karibische Land und haben eine lebendige

Vielfalt christlicher Konfessionen. Aber das

Paradies hat mit Problemen zu kämpfen. Extreme

Abhängigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit und

erschreckend verbreitete häusliche und sexuelle

Gewalt gegen Frauen und Kinder.

Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides

greifen Frauen der Bahamas in ihrem Gottesdienst

zum Weltgebetstag 2015 auf. In dessen

Zentrum steht die Lesung aus dem Johannesevangelium

(13,1-17), in der Jesus seinen

Jüngern die Füße wäscht. Hier wird für die Frauen

der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar, denn gerade

in einem Alltag, der von Armut und Gewalt

geprägt ist, braucht es tatkräftige Nächstenliebe

auf den Spuren Jesu Christi.

Rund um den Erdball gestalten Frauen am

Freitag, den 6. März 2015, Gottesdienste zum

Weltgebetstag. Frauen, Männer, Kinder und

Jugendliche sind dazu herzlich eingeladen. Alle

erfahren beim Weltgebetstag von den Bahamas,

wie wichtig es ist, Kirche immer wieder neu als

lebendige und solidarische Gemeinschaft zu

leben. Ein Zeichen dafür setzen die Gottesdienstkollekten,

die Projekte für Frauen und

Mädchen auf der ganzen Welt unterstützen.

Darunter ist auch eine Medienkampagne des

Frauenrechtszentrums „Bahamas Crisis Center“

(BCC), die sexuelle Gewalt gegen Mädchen

bekämpft.

In Roth wird der Weltgebetstag von Frauen aus

der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde

vorbereitet. Die Männer sorgen mit

einem „ökumenischen Kochen“ eines Gerichtes

von den Bahamas für den kulinarischen Akzent.

Gottesdienst am Weltgebetstag, Freitag 6. März

2015 um 19 Uhr in der evangelischen Stadtkirche.

Anschließend gemeinsames Essen im

evangelischen Gemeindehaus, Mühlgasse 6.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Foto: S. Graff

18.12. 29.01. 26.02.

jeweils 19.30 Uhr, Altes Rathaus

Bibel teilen

Leitung: Pfarrer Dr. Karl Eberlein,

Diakon Heinrich Hofbeck

15


Gemischtes

Fränkische Weihnacht in Roth

Am Sonntag, 28. Dezember, sind bei uns Ruth

und Dr. Karlheinz Röhlin zu Gast. Sie tragen von

ihnen selbst entworfene Texte der „Fränkischen

Weihnacht“ vor. Dr. Karlheinz Röhlin war früher

unser Regionalbischof im Kirchenkreis Nürnberg

und ist gegenwärtig Rektor des Pastoralkollegs in

Neuendettelsau. Seine Ehefrau Ruth ist Kirchenmusikerin.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr

und wird auch musikalisch ausgestaltet. Der

Eintritt ist frei. Um Spenden zugunsten der

Flüchtlingsarbeit wird gebeten.

K.Eberlein

,

Eine - Welt - Laden

- Interessantes aus der ganzen Welt

- Produkte, die auch anderen Freude machen

- Fairen Handel unterstützen

- Der kleine Preis hat große Wirkung

Grundfragen des Glaubens

Pfarrer Dr. Karl Eberlein lädt in den

Wintermonaten zu drei Themenabenden ein. In

ihnen soll es um bestimmte Grundfragen des

Glaubens gehen, denen sich der Geistliche in

der letzten Phase seiner Tätigkeit als

Gemeindepfarrer bewusst nochmals stellen

möchte.

15.1.2015: Warum lässt Gott das zu? Vom

Umgang mit einer unbeantwortbaren Frage

12.2.2015: Kommen alle in den Himmel?

Zukunftserwartung zwischen Angst und

Verharmlosung

12.3.2015: Gott: Eins oder dreieinig? Was die

Lehre vom dreieinigen Gott ganz konkret

bedeutet

Beginn jeweils um 19.30 Uhr im Alten Rathaus.

Öffnungszeiten:

Freitag nachmittag & Samstag vormittag

Die Bibelfrage?

Der Evangelist Matthäus berichtet sehr ausführlich über die

Geschehnisse rund um die Geburt Jesu. Ihm ist auch wichtig, die

Rolle von König Herodes zu beleuchten. So erwähnt er in

Mt.2,16f, dass Herodes alle Knaben, die jünger als 2 Jahre

waren, töten ließ und beruft sich auf einen Satz des Propheten

Jeremia: „Geschrei ist in Rama zu hören. Weinen und Klagen.

Rahel weint um ihre Kinder“.

Frage: Wer ist diese Rahel?

Antwort: Sie war die Frau von Jakob, dem Stammvater

des Volkes Israel. Hier steht sie für die Frauen der Stadt.

16


Jugend

Angebote für junge Christen

Christbaumentsorgung in Roth und

Pfaffenhofen am 10.01.2015

Unsere Christbäume bringen uns weihnachtliche

Stimmung in die Wohnzimmer. Für andere

Menschen ist Ihr alter Baum am 10.01. ein

wahrer Segen, denn mit Ihrem alten Baum

erfüllen Sie anderen etwas Besonderes. Ihr

Baum hat einen Mehrwert für die Christbaumaktion

2015 .

Um die vor sich (hin)

nadelnden Christbäume

nach der Weihnachtszeit

auch wieder

sinnvoll entsorgen zu

können, holt die Evangelische

Jugend alle

Jahre die Christbäume

ab. Um in den Genuss

der Abholung zu kommen,

benötigt jeder

Foto: M. Martin

Baum einen Abholschein,

der für 2 Euro (gerne mehr) bei vielen

Stellen und Geschäften erworben werden kann.

Eine Abholung findet im Stadtgebiet Roth,

Kiliansdorf, Belmbrach und Rothaurach sowie in

Pfaffenhofen und Pruppach statt.

Wie jedes Jahr unterstützen wir damit einen guten

Zweck. 50% der Einnahmen werden für die

Wohngruppe für junge Menschen mit einer

Behinderung der Diakonie Rummelsberg hier in

Roth gespendet, die anderen 50% gehen an die

Evang. Jugend Roth für Veranstaltungen und

Projekte.

Die Abholung erfolgt nur am Samstag, 10

Januar und ist nur auf diesen Tag beschränkt.

Die Christbäume sollen am Abholtag bis 9.00

Uhr gut sichtbar an die Straße gestellt werden.

Wir bedanken uns jetzt schon bei allen, die diese

Aktion tatkräftig unterstützen.

Diakon Michael Martin

Eine Jugendkirche ist

eigentlich eine Profilkirche,

die speziell für Jugendliche zur

Verfügung gestellt wurde. Hier

in Roth wollen wir aber

besondere Wege gehen. Die Jugendlichen sehen

die Stadtkirche als Heimat und möchten diese

für sich nutzen, um Gemeinschaft und

Gottesdienst mit ihrer Musik und ihren

Ausdrucksformen gestalten können.

Unser Weg:

Mai 14 Klausurtag der Jugend : Verknüpfung

der Jugendarbeit mit spirituellen Inhalten

Juli 14 Jugendliche leben in der Wohnwoche in

einer christlichen Gemeinschaft und feiern

Andachten.

Oktober 14 Der Kirchenvorstand unterstützt

die Jugendkirche Roth ausdrücklich in der

Sitzung am 19.10.14 Erste Andachten mit dem

Ergebnis: Der sakrale Raum macht spirituelle

Angebote erlebbarer.

•Blick über den Kirchturm : Besuch in der

Jugendkirche Lux in Nürnberg

•Austausch und Gemeinschaft nach den

Andachten und Gottesdiensten im

Gemeindehaus.

November 14 - 30.11.14 Jugendgottesdienst in

der Stadtkirche

Dezember 14 Ausstellung „Jugend und

Spiritualität“ im Kirchencafé

2015 5 Gottesdienste / wöchentliche

Andachten / Thementreffs z.B. Kochen mit der

Bibel, Ludda Nacht mit mehr an Input und

erlebbaren Glauben....

20xx Ein sakraler, warmer und mit

hochwertiger Technik ausgestatteter Raum

dient für verschiedene Formen von

Gottesdiensten. Diese werden von jungen

Menschen für junge Menschen gestaltet und

greifen lebens- oder glaubenspraktische

Themen auf.

17


Kinderkirche

& Minigottesdienst

Danke!

Ein kleines Wort, das so wichtig ist, das wir aber

leider sehr oft vergessen! Danke! So lautete das

Motto der Kinderkirche im September. Es gibt

vieles, für das wir Gott danke sagen wollen und

eigentlich auch „müssen“. Gerade im Herbst

natürlich auch für die vielen leckeren und tollen

Sachen, die wir auf dem Feld und im Garten

ernten konnten. Deshalb feiern wir ja auch das

Erntedankfest.

In der Kinderkirche haben wir uns überlegt, für

welche „kleinen Dinge“ wir dankbar sind, denn

schließlich wird aus so manchem winzigen

Etwas, etwas tolles Großes! Da gibt es nicht nur

das kleine Senfkorn, mit dem schon Jesus seinen

Jüngern das Reich Gottes erklärt hat, da gibt es

auch noch die Getreidekörner und noch viele

andere Dinge. Und wie die Kinder festgestellt

haben, gibt es da ja auch noch sie selbst. Sie

wurden als ganz kleines Baby geboren, sind jetzt

schon ein ganzes Stück größer und wenn wir uns

alle zusammen tun, sind wir jetzt schon etwas

ganz Großes.

Als Zeichen dafür haben wir aus vielen kleinen

grünen Fingerabdrücken der Kinder auch etwas

Großes gestaltet. Was? Ja, um das zu sehen sollten

Sie einfach mal in der Stadtkirche vorbei schauen,

das Ergebnis dieser Aktion steht dort in der

Kinderecke.

Für alle, die Lust haben, auch einmal bei der

Kinderkirche dabei zu sein, hier die Termine der

nächsten Monate: 13. Dezember; 17. Januar und

14. Februar. Wir treffen uns immer von 9,30 Uhr

bis 12.00 Uhr im Alten Rathaus.

Tanja Reidelbach

Einladung zur Waldweihnacht

Fotos: Tanja Reidelbach

Die Kirchenvorsteherinnen Christina Porlein , Petra Hölzel und Christine Kohler laden mit ihrem Team

zur 2. Waldweihnacht ein.

Familien und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Samstag, den 20. Dezember

Treffpunkt: 17.00 Uhr am Gemeindehaus

Gelaufen wird von dort in den Stadtpark (Gelände oberhalb vom Tennisplatz - wie letztes Jahr). Im

Anschluss an die Andacht gibt es wieder Kinderpunsch, Glühwein und Lebkuchen.

18


Kindergärten

Neues von unseren Zwergen

Neues aus der evang. Kindertagesstätte

„Regenbogen“

Wie gelingt eine gute Eingewöhnung in unsere

Zwergengruppe?

Im Vorfeld auf die Eingewöhnungszeit in der

Kinderkrippe war es uns sehr wichtig, die neuen

Eltern und Kinder am Elternabend und bei

Hausbesuchen kennen zu lernen. So

konnten wir mehr über die individuellen

Bedürfnisse unser Kleinen

erfahren.. Außerdem steckten wir die

Termine für die ersten Krippentage

fest, so dass nicht alle Kinder mit Eltern

an einem Tag kommen mussten.

Dadurch sorgten wir für eine ruhige

und langsame Orientierungs- und

Kontaktaufnahme. Am 3. September

2014 war es dann endlich soweit. Die

älteren erfahrenen und die ersten neuen

Krippenkinder besuchten mit ihren

Eltern die Einrichtung. In den ersten

Tagen der Eingewöhnungsphase war es

uns sehr wichtig, dass die Eltern als

Hauptbindungspersonen dem Kind ein

grundlegendes Gefühl der Sicherheit

vermittelten, so dass sich die Kinder an

die neue Umgebung gewöhnten und

eine Bindungsbeziehung zu uns

aufbauen konnten. Wir boten den

Kindern Spielanregungen und beteiligten

uns aktiv an ihrem Spiel. So

fanden wir schnell Kontakt zu jedem

Kind. Inzwischen spielen, essen,

schlafen und lachen unsere Kinder, und

nur ab und zu fließen auch ein paar

Tränen. Aber wir nehmen sie dann

liebevoll auf den Arm und sie lassen

sich von uns schnell trösten. Durch

einen geregelten Tagesablauf, dazu

gehört natürlich auch der tägliche Spaziergang in

den nahe gelegenen Wald, erobern die

„Regenbogenzwerge“ mit viel Neugier ihre

Umgebung. Nach einigen Wochen können wir

sagen, dass unsere neuen und älteren

Krippenkinder gerne kommen. Wir wachsen

langsam zu einer kleinen Gemeinschaft

zusammen.

Sina Wedekind

Foto: Team Regenbogen

19


Gemeindeleben

Rückblick und Ausblick

Aufruf zur 56. Aktion Brot für die Welt

Satt ist nicht genug!

Fast jeder dritte Mensch auf der Welt – zwei Milliarden Menschen – leidet an Mangelernährung. Wer in

Armut lebt und Hunger hat, ist schon froh, wenn er irgendwie den Magen füllen kann. Der Körper

braucht aber mehr: Satt ist nicht genug!

Kinder, die unter Mangelernährung leiden, entwickeln leichter bleibende körperliche Schäden und

lernen schlecht. Sie sind körperlich und geistig weniger leistungsfähig.

Brot für die Welt unterstützt Menschen auf der ganzen Welt, in Würde, Frieden und Gesundheit zu

leben und ihre Potentiale entfalten zu können. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen

unterstützen wir den Anbau von vielfältigen Obst-, Gemüse- und Getreidesorten – ob in kleinen

Hausgärten in den Slums oder auf dem Land. Gutes Essen hält Leib und Seele zusammen, sagt man.

„Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen“, hat Jesus gesagt (Johannes

10,10). Helfen Sie mit! Spenden Sie online oder nutzen Sie die Spendentütchen in der Stadtkirche.

Foto: Jörg Ohlson

Dankeschön - Abend

für Ehrenamtliche

Wann: Montag, 26. Januar 2015 - 19.30 Uhr

Wo: Evangelisches Gemeindehaus

Foto: J. Ohlson

Herzliche Einladung zu einem Programm

mit Pfiff

Anmeldung der Konfirmanden

Neuer Kurs 2015 / 2016

Wann:

Wo:

Montag, 2. März 2015 - 19.00 Uhr

Evangelisches Gemeindehaus

Impressum

Herausgeber:

Evang. Kirchengemeinde Roth

Verantwortlich: Pfarrer Joachim Klenk

Redaktion:

Ralf Ahlborn; Jörg Ohlson; Gabi Stütz

Satz u. Layout: Der Designer, Roth

Druck: COS Druck, Hersbruck

Bildnachweis S. 23: Klenk 1, Ohlson 5

20


FREUD

&

LEID IN DER GEMEINDE



Die Informationen zu Taufen,

Trauungen und Bestattungen

sind aus

Datenschutzgründen nur in

der Print-Version enthalten.


21


Neues aus dem dem KV KV

Informationen aus dem Kirchenvorstand

Aus den Sommerferien zurückgekehrt, bestimmten

zunächst Alltagsfragen die Arbeit des

Kirchenvorstandes. Im Bauausschuss wurden

Beschlüsse für anstehende Reparatur- und

Erhaltungsmaßnahmen getroffen. Größere

Probleme bereiten hier die Instandsetzung der

Treppe zum Gemeindehaus und die Absenkung

der Bodenplatte vor dem Altar in der Kreuzkirche.

Bautechnische Optionen und Fragen der

Bezuschussung müssen hier geklärt werden.

Im Finanzausschuss wurde u.a. über die

konzeptionelle Ausrichtung des Haushaltsentwurfs

2015 beraten und dem Kirchenvorstand

die Jahresrechnung für 2013 zum Beschluss

vorgelegt. Der altgediente, aber sehr reparaturanfällige

rote Kirchenbus wurde günstig

veräußert und dafür ein kleinerer und im

Unterhalt wesentlich kostengünstigerer Kastenwagen

angeschafft. Auch wurde eine verbindliche

Lösung für die Aufteilung der gemeinsamen

Pfarreikosten zwischen den Gemeinden

Pfaffenhofen und Roth erarbeitet.

Der Friedhofsausschuss zeigte sich sehr erfreut

über das große Interesse an der Möglichkeit von

Baumbestattungen und den Stelen. Die Gestaltung

und die Pflege des Engelfeldes konnten in

zuverlässige Hände gegeben und ein freiwilliger

Aktionstag zur Verschönerung des Friedhofs

durchgeführt werden.

Der Jugendausschuss ist weiterhin von einer

positiven Aufbruchsstimmung geprägt. Jungscharkinder,

zahlreiche Jungmitarbeiter und

Konfirmanden treffen sich regelmäßig im

Gemeindehaus. Räume werden geschaffen, wo

die Jugend experimentell nach ihren Glaubenswegen

suchen kann. Ein Prozess, den der

Kirchenvorstand mit großer Dankbarkeit begleitet.

Im Personalausschuss sind immer wieder

wichtige Entscheidungen für unsere Kindergärten

zu treffen, um krankheitsbedingte

Personalengpässe auszugleichen.

Schon nach kurzer Zeit sind die Religionspädagogin

im Vorbereitungsdienst Frau Delchmann

und unser Auszubildender Herr Forster zu

wertvollen Mitarbeitern in ihren Aufgabenbereichen

geworden.

Der Ausschuss Vernetzung und Gemeinde hat

angeregt, im kommenden Jahr verstärkt das

Jahresthema der Lutherdekade "Bibel und Bild"

aufzugreifen. Zudem sollen Ideen zur Kirchenraumgestaltung

gesammelt sowie deren technische

Voraussetzungen überprüft werden.

Foto: B. Delchmann

In der Klausursitzung im Oktober wurde über die

Geschichte mit der Gekrümmten Frau Lk 13,10-

13 nachgedacht.

Welche Räume - im übertragenen Sinn - brauchen

Menschen, um wieder aufrecht im Leben

gehen zu können? Welche können wir als

Kirchengemeinde anbieten? Wofür stehen wir

damit als Kirchengemeinde (was sind unsere

biblisch begründeten Leitbilder)? Fragen, die

sich – nicht nur - der Kirchenvorstand immer

wieder aufs Neue zu stellen hat.

Dr. P.-G. Rösch

22


Erntedankgottesdienst

Dank an Frau Weih u. Herrn Hambach

Gerhard Stahl

Diakonieverein

Kirchweihfrühschoppen

Friedhofstag


„Tu deinen Mund auf und schaffe Recht

dem Elenden und Armen“.

Sprüche 31,9

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine