Schöne Zähne sind kein Zufall! - Rot Weiss remscheid

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Schöne Zähne sind kein Zufall! - Rot Weiss remscheid

Matchball

Die Clubzeitung des SC Rot-Weiß e.V. Remscheid

Ausgabe 2 I 2009


Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

Vorstand: Tel. p Fax p.

Tel. g Fax g.

1. Vorsitzende Anja Wessel RS - 2 18 91 RS - 2 58 39

RS - 20 90 391 RS - 20 90 392

2. Vorsitzende Harry Petereit RS - 72902

RS - 36 41-22 RS - 3 56 82

Schatzmeisterin Ursula Wichmann RS - 29 39 60

Sportwart Michael Geh RS - 2 18 91 RS - 2 58 39

Jugendwart Marc Wäschle 01 70 - 4 83 53 58

Hauswart Ralf Reimann 01 77 - 7 44 16 66

Pressewart Harry Petereit RS - 7 29 02

RS - 36 41-22 RS - 3 56 82

Festwartin Birgit Reimann 01 77 - 7 44 16 00

Sekretariat Martina Koball RS - 29 17 40 RS - 5 92 40 38

Do ab 18.00 Uhr und nach Vereinbarung

Trainer Tennisschule MTT 01 70 - 4 83 53 58

Marc Wäschle

Tel.: 0 21 91 / 29 17 40 · Fax: 0 21 91 / 5 92 40 38

Platzanlage: Hägener Str. 12, 42855 Remscheid

www.rotweissremscheid.de · info@rotweissremscheid.de

Gastronomie: Ambiente - Das Restaurant im Club, Daniela Lange,

Tel.: 0 21 91 / 2 76 54

Seite 3


Praxis für Zahnheilkunde

Blumenstraße 46

42853 Remscheid

Tel.: 0 21 91 / 25 25 8

Fax: 0 21 91 / 29 37 49

Tätigkeitsgebiete

· Ästhetik

· Prophylaxe

· Parodontitis

· Inlays / Füllungen

· Implantate

· Zahnersatz

· Wurzelbehandlung

· Narkose

Schöne Zähne

sind kein Zufall!

Das oberste Ziel von Dr. Ernst Vöpel und seinem Team ist es, eine

moderne und qualitativ hochwertige Zahnheilkunde zum Wohle und zur

vollen Zufriedenheit aller Patienten durchzuführen. Dabei stehen die

Wünsche und Belange der Patienten im Mittelpunkt des Handelns.

Nur durch die Kombination aus Erfahrung, Engagement, einer modernen

Praxisausstattung, motivierten Mitarbeitern sowie durch die Einbeziehung

des zahnmedizinischen Fortschritts in die tägliche Arbeit können diese

Ziele erreicht werden.

Über 15 Jahre Implantat-Erfahrung sowie Referententätigkeit sind für

viele Patienten ein Grund, sich in der Praxis Dr. Ernst Vöpel kompetent

betreut zu fühlen.

Darauf können Sie vertrauen:

· Qualitätsmanagement

· Implantate mit computergestützter 3-D-Planung (Navigation)

· Knochenaufbau, falls erforderlich

· Ästhetische Vollkeramik-Kronen aus Meisterlabor

· Individuelle Prophylaxe für Patienten jeden Alters

durch unsere Dentalhygienikerinnen

· Parodontalbehandlungen und unterstützende Parodontaltherapie

· Inlays/Füllungen

· Behandlung unter dem OP-Mikroskop (bis zu 25-facher

Vergrößerung)

· Behandlung (auf Wunsch) unter Vollnarkose

Für weitere, ausführliche

Informationen besuchen Sie uns

auch gerne im Internet unter:

www.dr-voepel.de


Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

Verehrte Damen, sehr geehrte

Herren, liebe Clubjugend,

sehr geehrte Freunde und Förder,

eine ereignissreiches Jahr

- geprägt durch unser

100-jähriges Jubi läum -

liegt nun fast hinter uns.

Angefangen hat das Jahr

mit der Sport lerehrung

2008, bei der unser Verein

mit Dorothea Reiß erstmals

eine Sportlerin des

Jahres stellen konnte. Hierzu, liebe

Doro, nochmals unseren aller -

herzlichsten Glück wunsch.

Im Mai durften wir dann - erstmals in

Remscheid - die Bergischen Meister -

schaften im Tennis ausrichten. Eine

sehr gelungene Veranstaltung, mit

interessanten Spielen.

Der Höhepunkt des Jahres war aber

sicherlich unser großes Jubiläums -

wochenende am 22. und 23. August.

Wir hatten strahlenden Sonnen -

schein an beiden Tagen, so dass alle

Aktivitäten wie geplant durchgeführt

werden konnten. Am Samstag flogen

zu Ehren des Clubs 100 rote und

weisse Luftballons in den Himmel

und auch der Jazz-Frühschoppen mit

Dirk Trümmelmeier am Sonntag wird

uns sicherlich noch lange in

Erinnerung bleiben. Mein besonderer

Dank gilt all jenen, die an den

Vorbereitungen und Aufbauarbeiten

zu unserem Fest beteiligt waren.

Danke für Euer Engagement!

Einen Teil der Bilder finden Sie auf

den folgenden Seiten.

Zu unserem Jubi läum haben wir

uns einen Defibrialator ge -

wünscht. Hier sind auch rund 1000

Euro zu sam men ge kom men. Neben

dem Dach ver band, dem Sportbund,

Blau-Weiß und Mannesmann hat uns

Frau Christel Kalthaus eine höhere

Summe gespendet. Frau Kalthaus hat

unseren Wunsch im Interview im RGA

gelesen. Auch hierfür möchte ich mich

nochmals ganz herzlich bedanken.

Wir werden das Gerät voraussichtlich

im nächsten Jahr anschaffen.

Aber auch im kommenden Jahr erwarten

uns spannende Dinge. So haben

zum Beispiel unsere Herren 40 eine

neue Nummer 1 verpflichtet. Robert

Eisele ist Deutscher Meister und die

Nummer 1 der deutschen Rangliste.

Auch unsere 1. Herren konnten sich

mit Ronny Winking bereits in diesem

Winter verstärken.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien

ein fröhliches Weih nachts fest, einen

guten Rutsch ins neue Jahr und für

2010 vor allem Ge sundheit und viele

Matchbälle.

Ihre

Anja Wessel

1. Vorsitzende

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Charly Happe sprach ein Gruß wort und ehrte

Michael Geh mit der silbernen Ehrennadel

des TVN

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Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

Unser Ehrenpräsident Guido Schröder spielte die Glücksfee

bei der Tombola


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Auch unsere Oberbürger meisterin

Beate Wilding gratulierte zum 100jährigen

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Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

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Wie sicherlich bereits bekannt, hat

der Vorstand des TVN im September

2009 beschlossen, dass in der nächsten

Sommersaison die Rangliste

der Tennisspieler durch die Lei -

stungs klassen gebildet wird. Es

handelt sich hier um ein Klassifi -

zierungssystem, dass alle Mann -

schafts spieler von der höchsten bis

zur niedrigsten Liga einbezieht.

Dieses Prinzip wird bereits in fünf

Verbänden praktiziert und in 2010

von 11 der 18 Verbände ebenfalls

eingeführt.

Nachfolgend erkläre ich kurz die

Kriterien, welche der Einstufung zu -

grunde liegen. Es ist zunächst eine

Einstufung erfolgt, auf der Basis der

in den letzten beiden Jahren ausgespielten

Ergebnissen, anlässlich der

Medenspiele. Da dieses jedoch zu

keiner realistischen Rangfolge - auch

innerhalb der Mannschaften - führte,

ist die Einstufungsliste an die Sport -

warte verschickt worden. Diese sollten

nun eine Einstufung in die Lei -

stungs klassen von 1 - 23 vornehmen.

Die Einstufung sollte dann die

Rangfolge innerhalb der Mann -

schaften für den Sommer 2010 wiederspiegeln.

Die sich ergebende

Rangliste basiert ausschließlich auf

den jeweiligen Einzel-Spieler geb -

nissen.

In Abstimmung mit den Mannschafts -

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Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

führer habe ich nun die Reihenfolge

festgelegt. Hiernach erfolgt im

nächsten Jahr die Meldung der

Mann schaften. Hierbei kann innerhalb

der gleichen Leistungsklasse

getauscht werden. Grundsätzlich ist

nach den Werten der Leistungs -

klassen zu melden. Die früheren

Schnüffelsitzungen werden in Zu -

kunft entfallen.

Die erste Einstufung erhebt keinen

Endgültigkeits- bzw. Absolutheits -

anspruch und kann erst im Laufe der

Zeit zu einem objektiven Bild wachsen.

Sie ist entstanden durch die

Bewertung von Sieg und Niederlage

gemäß einem Punkteschema aus

den Spielen 2007 - 2009. Die Rang -

liste gilt für alle Jahrgänge, hierzu

wurden - je Alter - entsprechende

Abschläge für die Einstufung berechnet.

Die Berechnung und Wertung von

Spielen in der folgenden Spielsaison

erfolgt nach einem Punkteschema,

auf welches ich in der 1. Clubzeitung

2010 genauer eingehen werde. Die

Mannschaftsführer erhalten dann die

komplette Leistungsklassenordnung

(LKO) des Tennisverbandes Nieder -

rhein.

Michael Geh

Sportwart


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Anliegen des Vorstandes

Liebe Clubmitglieder,

in der Vergangenheit kam es immer

wieder vor, dass Mitglieder nach der

Kündigungsfrist bzw. Um melde frist

an uns herantraten, mit der Bitte, ihre

Mitgliedschaft für das kommende

Jahr von aktiv in passiv umzuwandeln

bzw. die Kündigung auch verspätet

zu akzeptieren.

Begründet wird die geforderte Um -

wandlung auf vielfältige Weise. Zum

Beispiel wird uns mitgeteilt, dass

man sich beim Wintersport verletzt

habe und daher in der Sommer -

saison ein aktives Spielen unmöglich

sei.

Auch bei den gebuchten Hal -

lenstunden werden wir auf gefordert,

die vorgegebenen Kündi gungsfristen

abzuändern und eine vorzeitige

Kündigung auf Grund von z.B. Krank -

heit zuzulassen.

Natürlich finden wir es sehr bedauerlich,

wenn sich einer unserer aktiven

Mitglieder verletzt oder erkrankt. Je -

doch sind wir als Vorstand dem ge -

samten Club gegenüber verantwortlich

und an unsere Satzung gebunden, die

die Kündigungsfristen auf das Ge -

naueste regelt.

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und

möchten zu bedenken geben, dass

auch wir in der Lage sein müssen, den

genauen Etat für unseren Club zu

ermitteln. Anfallende Kosten für

Energie und Erhaltung unserer An -

lage, unseres Clubhauses und unserer

Tennishallen müssen gedeckt werden

können.

Selbstverständlich haben wir immer

ein offenes Ohr für die Sorgen und

Nöte unserer Clubmitglieder, können

aber keine Gründe akzeptieren die

entgegen unserer Satzung stehen.

Mit sportlichem Gruß

Harry Petereit, 2.Vorsitzender


Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

9. Ü77-Turnier 2009

beim TC Tura Pohlhausen

Das 9. Bergische Herrendoppel 77+

fand vom 28. - 30.08. statt und ende-

te mit der Titelverteidigung von Bernd

Königsmann und Frank Piesker.

Dabei mussten sie in einem hochklassigen

Finale lange kämpfen, bis sie im

Champions-Tiebreak schließlich mit 11

: 9 die Überhand über Kai Gerrit Opitz

und Wolfgang Freres behielten. Frank

Piesker dankte bei der Siegerehrung

ins besondere den weiblichen Pohl -

hausener Fans, die ihn und Bernd im

Finale bis zum Schluss „Mutti“viert

hätten - eine Formulierung, die mit

Franks Blick auf die Damen 50 des

Vereins schnell in ein gelungenes

Wortspiel umgedeutet wurde.

Harry Petereit mit seinem Partner

Mathias Fuchs konnten ihren

Vorjahrestitel in der B-Runde nicht verteidigen.

Sie wurden Zweiter. Im

Endspiel unterlagen sie Tillmanns/

Eichten.

In der C-Runde wurden Michael Geh

und Mathias Wisniewski Zweite.

Frank Hemmerling und alle helfenden

Hände von Tura Pohlhausen hatten

wieder ein tolles Turnier veranstaltet.

Harry Petereit

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Die Saison begann mal wieder mit

einer Niederlage. Trotz einer besseren

Saison-Vorbereitung und unserer

neuen Nr. 1 Ralph Schöpp konnten

wir beim späteren „glücklichen

Aufsteiger“ TC Raadt nicht gewinnen.

Wir verloren mit 6:3.

Die nächsten Spiele wurden alle souverän

gewonnen.

RW - TB Essen Frintrop: 6:3

TC Holthausen - RW: 2:7

RW - Dülkener TC: 6:3

Oberhausener TV - RW 1:8

Es wurde eine spannende Saison.

Neukirchen gewann überraschend

gegen die starken Raadter zuhause

mit 5:4.

Somit waren wir vor dem letzten

Spieltag Tabellenerster.

Der letzte Spieltag musste die

Entscheidung bringen. Zeitgleich

Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

Herren 50 1. Verbandsliga 3. Platz

wurden die beiden entscheidenden

Spiele vom Verband angesetzt. 3

Mannschaften konnten noch aufsteigen,

Raadt, Neukirchen und wir!

Raadt hatte die leichtere Aufgabe.

Sie traten beim Vorletzten

Oberhausen an, die ohne Ihre Nr. 1

chancenlos waren. Raadt gewann

deutlich mit 8:1.

Spannend war unser Heimspiel

gegen Neukirchen. Beide Teams

gaben wirklich alles. Es wurde den

zahlreichen Zuschauern tolles Tennis

geboten. Das glücklichere Ende

hatte Neukirchen. Wir verloren mit

4:5.

Nach den Einzeln lagen wir 2:4

zurück. Wir hofften auf unsere

Doppel. Lange wurde überlegt. Wer

spielt? Wer mit wem? Wie stellt der

Gegner auf?

Das 1. Doppel spielten Ralph Schöpp


Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

und Lutz Onasch. Leider verloren die

beiden mit 2:6 und 4:6.

Das 2. Doppel spielte Werner

Fritzsche mit Frank Hemmerling und

sie gewannen nach hartem Kampf

mit 7:5 und 6:2.

Unser 3. Doppel, besetzt mit Richard

Kudelka und Wolfgang Jex, gewannen

schließlich in drei Sätzen mit

4:6, 6:2 und 7:6.

Zur Mannschaft gehörten:

Ralph Schöpp, Werner Fritzsche,

Frank Hemmerling, Lutz Onasch,

Richard Kudelka, Reinhard Wirths,

Albrecht Gommann, Harry Petereit,

Frank Waitschullis, Wolfgang Jex,

Dieter Hupperich

Wir greifen im nächsten Jahr wieder

an.

Harry Petereit


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OSTERN 2010

effektiv-wirkungsvoll-Mega-Spaß

MTT - Tennis-Saisonvorbereitungs-

Camp im April auf Mallorca

Nach dem riesigen Erfolg in diesem

Jahr veranstalten wir wieder 2010

unser traditionelles Tennis-Saison -

vorbereitungs-Camp wieder auf

Mallorca (….viel beschrieben und

doch unbeschreiblich!!), der aktivsten

Sportinsel der Welt. Unser Quartier

ist erneut das Sporthotel „Na

Taconera“ in Cala Ratjada.

Da für das MTT-Camp 2010 erstmals

eine bundesweite Marketing-Aktion

durchgeführt wurde, präsentiert sich

MTT im kommenden Jahr erstmals

auf 2 Anlagen zeitgleich.

Neben der Anlage „Taconera“ in Cala

Ratjada wird auch auf der Anlage

„Floriana“ in Cala Millor die

Saisonvorbereitung angeboten.

„IDEALE Orte, um sich fit zu halten,

und mit Sicherheit genau das

Richtige für eine unvergessliche

Saisonvorbereitung.“

Mit meinem professionellen und

langjährig erfahrenen Team und über

250 Stunden reinstem Tenniserlebnis

biete ich Euch wieder den perfekten

Mix für ein tolles und unvergessliches

Tenniscamp.

Das von mir vor Jahren eigens ent-

wickelte - absolut bewährte - Camp -

system und Trainingsge staltung verspricht

ein vielfältiges Tennisangebot

und Trainingsprogramm, ein tolles

Rahmenprogramm, und bietet somit

für JEDEN das Richtige.

Neu eingeführt wird 2010 das

„WellFIT-Paket“.

Was darunter zu verstehen ist, könnt

Ihr neben allen weiteren Informa -

tionen der kompletten Ausschreibung

im Clubheim oder in den sich im

Umlauf befindenden Flyers entnehmen.

Sport statt Sofa….Fit in den Tennis -

sommer….nutzt den Osterurlaub zur

Vorbereitung auf die Sommer -

saison….„Kommt doch einfach mit!!“

Anfang September war Buchungs -

beginn und mittlerweile haben sich

weit über 200 Personen angemeldet.

Anmeldungen sind nach wie vor

möglich – alle weiteren Informationen

unter der MTT-HOTLINE: 0170 / 483

53 58.

Für weitere Details, Sonder wünsche,

…. rund um das Camp stehe ich

Euch jederzeit gerne zur Verfügung.

Marc Wäschle

Cheftrainer MTT

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Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

Auch in diesem Jahr spielten unsere Damen wieder ein Freundschaftsspiel gegen die

Damen von Mannesmann. Nach dem Spiel wurde noch gemeinsam gegessen und

das ein oder andere Glas Sekt getrunken.

Ein toller Erfolg: Dorothea Reiß wurde zur Sportlerin des Jahres gewählt. Die

Ehrenurkunde bekam sie von der Oberbürgermeisterin Beate Wilding im festlichen

Rahmen im Teo Otto Theater verliehen.

Zum Auftakt der Saison ga

Turnier. Bei schönem Wett

noch kräftig gefeiert.

Erfolgreich beim Röntgenla

Ob beim Halbmarathon od


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b es auch 2009 ein Hoppel-Poppelr

wurde nach den Mixed-Spielen

uf 2009 -

r beim 10 km-Lauf

Auch 2009 ging es zur Saisonvorbereitung wieder nach

Mallorca. Eine Woche lang nur Tennis und gute Stimmung!

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„Tennis als Ausgleichssport?….“

Der gestresste Manager, dem der Arzt

Ausgleichssport empfohlen hat, kommt

vom Tennisplatz. „Na, wie war´s?“ fragt

die Ehefrau. „Großartig! Stell Dir vor, ich

steh an der Grundlinie, es kommt der

Ball. Da signalisiert mein Gehirn meinem

Körper blitzschnell: In die Ecke!

Rückhand! Zum Netz! Schmetterball!“

„Ja, und dann?“ erkundigt sie sich

gespannt. Der Manager zuckt mit den

Schultern. „Tja, dann meinte mein

Körper: Wer? Ich? Blödsinn, lass doch

die Hetzerei!“

„Die Williams….“

Warum unterhalten sich Serena Williams

und Venus Williams immer nur so kurz?

Ganz einfach, in der Tennisszene ist

bekanntlich nach fünf Sätzen Schluss!!

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„Paul Haarhuis – ehemaliger Profi und

Doppel-Weltranglisten-Erste….“

„Der Rasen ist für Fußballer, für Kühe

und für Boris Becker gemacht.“

„Marc-Kevin Goellner….“

„Verlieren ist wie Gewinnen. Nur umgekehrt.“

„PETE SAMPRAS….“

„Ich versuche nie, ein Turnier zu gewinnen.

Ich versuche auch nie, einen Satz

oder ein Spiel zu gewinnen. Ich will nur

diesen Punkt gewinnen.“

„Rudi Cerne - ZDF-Sportmoderator….“

„Andre Agassi verabschiedet sich von

Hannover mit einem tränenden und mit

einem weinenden Auge.“

„ANDY RODDICK….“

„Roger Federer ist ganz, ganz nah an der

Unschlagbarkeit. Vielleicht sollte ich Ihn

das nächste Mal in der Kabine ausknokken.“


Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

Wie bereits im Vorwort erwähnt, wollen

wir uns im nächsten Jahr einen

Defibrilator für unseren Sportverein

anschaffen.

Ein solcher Defibrilator kann im Notfall

ein flimmerndes Herz wieder in den

richtigen Takt bringen. Das Gerät

besteht aus zwei Elektroden, die am

Brustkorb unter dem rechten

Schlüsselbein und seitlich unterhalb

der linken Brustwarze aufgeklebt werden

und bei Betätigen eines Knopfes

einen Elektroschock abgeben.

Bis vor wenigen Jahren durften diese

Geräte nur von Ärzten oder ausgebildten

Sanitätern eingesetzt werden.

Doch viele Ärzte machten sich stark

dafür, dass auch Laien als Ersthelfer

eingesetzt werden konnten.

Zu diesem Zweck wurde eine halbautomatische

Variante eines Defibri -

lators entwickelt, mit dem auch Laien

nichts falsch machen machen können.

Wenn die beiden Elektroden an

den Körper angeschlossen werden,

erstellt das Gerät automatisch eine

EKG und analysiert, ob bereits ein

Kammer flimmern vorliegt. Das Gerät

gibt einem dann eine Signal, ob der

lebensrettende Stromstoß abgegeben

werden soll.

Im Frühjahr 2010 wollen wir das Gerät

anschaffen. Für einen Vortrag und

eine entsprechende Einweisung konn-

ten wir unter anderem Herrn Prof. Dr.

Uwe Wiegand, Chefarzt der Klinik für

Kardiologie, Pneumologie und

Internistische Intensivmedizin am

Sana-Klinikum Remscheid, ge winnen.

Wichtig ist es natürlich, dass möglichst

viele Clubmitglieder an dieser

Veranstaltung teilnehmen, damit so

eine optimale Versorgung an Erst -

helfern gewährleistet ist.

Über die entsprechenden Termine

werden wir Sie kurzfristig informieren.

31.12.2009, ab 19 Uhr

28 Euro (Vorverkauf)

32 Euro (Abendkasse)

inkl. reichhaltiges Büfett,

Mitternachtssekt, Musik und Tanz

Kinder bis 14 Jahre zahlen den halben Preis.

AMBIENTE · Das Restaurant im Club

Hägenerstr. 12 · 42855 Remscheid

KARTENRESERVIERUNG UNTER:

Tel.: 0 21 91 / 2 76 54

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Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

Auf Initiative von Daniela Lange

beteiligten sich in diesem Jahr viele

Clubmitglieder an der Aktion

“Weihnachten im Schuhkarton”.

Frau Lange sammelte alle Spenden

im Clubhaus und brachte die zahlreichen

Kartons dann zur Evangelisch

freikirchlichen Gemeinde in die

Schützenstraße.

Insgesamt sind 509 Schuhkartons

gesammelt worden. Die Geschenk-

Pakete sind bereits auf den Weg in

die Empfängerländer nach Albanien,

Armenien, Bulgarien, Georgien,

Kosovo, Kroatien, Moldawien,

Mongolei, Polen, Rumänien, Serbien,

Slowakei, Südafrika und Weiß -

russland. Sie werden dort kurz vor

Weihnachten in Zusammenarbeit mit

Kirchengemeinden vor Ort verteilt.

Seite 27


Wir Wir gratulieren

gratulieren

dem dem Sportclub Sportclub Rot-Weiß Rot-Weiß

auf auf das das Herzlichste Herzlichste zum zum

100-jährigen 100-jährigen Jubiläum!

Jubiläum!

Das Das Team Team von von

KONSCHA-Engineering

KONSCHA-Engineering


Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

Menschen mit Depress ionen leiden oft

an schweren An triebs störungen und

dann fällt auch eine sportliche

Betätigung schwer. Wenn die

Antriebsstörung sehr schwer ist, ist es

manchmal schon eine Leistung aufzustehen,

sich zu waschen, die Zähne zu

putzen.

Die Empfehlung ist in der Depression,

wann immer möglich aufzustehen und

das morgendliche Grübeln im Bett zu

unterbrechen. Ein wesentlicher Schritt

nach vorne ist bereits täglich morgens

das Haus zu verlassen und sei es nur

um sich z.B. ein Brötchen vom Bäcker

zu holen. Man sollte die eigenen

Ansprüche an das anpassen, was

man im derzeitigen Zustand leisten

kann.

Sport an sich meint selbstverständlich

mehr und ist für Menschen gedacht,

die nicht mehr an einer Depression leiden.

Sport ist geplant, strukturiert und

zielgerichtet auf die Verbesserung und

Erhaltung der körperlichen Fitness

ausgerichtet, dabei verbessert Sport

auch die psychische Gesundheit.

Regelmäßige sportliche Betätigung

verbessert bei den meisten Men schen

die Stimmung, dies gilt auch für

Menschen mit Depress ionen. Sport

und Fitness beugen sogar bis zu

einem gewissen Grad Depress ionen

vor. In einer großen Studie wurden

11.258 Männer und 3.085 Frauen, die

ein Aerobic-Center be suchten, nach

12 Jahren nachuntersucht. Je länger

die Probanden in der Lage waren auf

einem Ergometer zu treten, umso

geringer war die Wahr scheinlichkeit,

dass sie später eine Depression entwickelten.

Diese Empfehlung in der

Vorbeugung gilt auch für ältere und

behinderte Menschen. Auch nach größeren

Metanalysen gilt Sport als ein

wirksames Antidepressivum. Sport

kann diesen Risiken entgegenwirken.

Eine gesunde Lebensweise einschließlich

körperlicher Aktivität fördert

nicht nur die körperliche, sondern auch

die seelische Gesundheit!!

Bewegung in Maßen ist gesünder als

Übertreibung. Nach neuen Studien hat

bereits strenges Spazierengehen

(ohne Schweißentwicklung) einen

schützenden Effekt auf das Herz, der

allerdings bei steigender Betätigung

ansteigt. Wer sich bewegt lebt länger

und besser. Bereits kurze tägliche

Strecken verlängern die Lebens -

erwartung bedeutend. Dies gilt unbegrenzt

bis ins sehr hohe Alter.

Dennoch, es gibt keinen Grund für zu

hohe Leistungsansprüche, weder für

die körperlich noch für die seelische

Gesundheit. Die Hälfte aller Men schen

ereicht nicht einmal das Minimum an

empfohlener körperlicher Betätigung.

Seite 29


Einigermaßen normale Bewegung

verbessert die Überlebensrate ähnlich,

wie wenn ein Raucher das Rauchen

einstellt. Häufig treten im Rahmen von

Depressionen auch Schmerz -

syndrome auf. Bei Spannungs kopf -

schmerzen gilt Ausdauer als die beste

Vorbeugung.

Bei allen Ausdauersportarten steigt die

Belastbarkeit des Herzens. Das Risiko

für Herz-Kreislaufer kran kungen sinkt

langfristig. Damit man von diesem

Effekt auch wirklich mit einem längeren

Leben profitieren kann, sollte man

vor Aufnahme einer sportlichen

Aktivität sicher sein, dass man körperlich

auch wirklich gesund ist. Nicht nur

Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

den Körper macht Sport fit, er ist auch

Medizin für die Seele. Fit sein ist eine

gute Chance länger zu leben!! Die

Amerikanische Krebs gesellschaft geht

mittlerweile sogar davon aus, dass

Bewegung das Krebsrisiko reduziert.

Es wird geschätzt, dass eine

Viertelmillion Amerikaner jährlich an

den Folgen des Bewegungsmangels

sterben. Mindestens 20 schwere und

potentiell tödliche Krankheiten werden

durch Bewegungsmangel begünstigt.

In der Gruppe oder mit Verabredung

macht es mehr Spaß Sport zu betreiben,

und die Wahrscheinlichkeit, dass

man dabei bleibt ist wesentlich größer.

Wie allgemein im Leben gilt: Setzt


Sportclub Rot-Weiß e.V. Remscheid I Clubzeitung 2.2009

Euch Ziele, die auch erreichbar sind.

Kleine Ziele sind realistischer, man

kann sich immer noch ein größeres

Ziel stecken. Neben dem Sport zur

definierten Zeit ist es sinnvoll sich

grundsätzlich möglichst viel zu bewegen.

Also, wenn möglich Treppe statt

Rolltreppe oder Aufzug, zu Fuß zum

Bäcker um die Ecke oder zur Post.

Bewegung bringt mehr Entspannung

in Euer Leben. Ihr erholt so Euren

Körper und Eure Seele. Sport am

Abend kann Schlafstörungen fördern.

Stellt die Ausdauer in den Vordergrund

Eurer sportlichen Bemühungen. Dies

ist nicht nur für Euer Herz- Kreis -

laufsystem, sondern auch für die

Stabilisierung Eurer Stimmung am

sinnvollsten.

Die Ausdauerleistung des Körpers

wird verbessert, wenn das Herz-

Kreislaufsystem über längere Zeit (>30

min) belastet wird ohne die maximale

Herzfrequenz zu erreichen. Idealer -

weise mindestens 5x die Woche. Ab

3x pro Woche gibt es bereits einen eindeutig

positiven Effekt auf die

Belastbarkeit des Herz kreislauf -

systems.

Die Wirksamkeit von Sport in der

Depressionsbehandlung ist gut be legt,

in manchen Studien schneidet Sport

besser ab als Antidepressiva. Auch

dann, wenn bisher nichts geholfen hat,

lohnt ein Versuch mit regelmäßigem

Sport. Wenn das Training fortgesetzt

wird, ist der Effekt von Sport auch

anhaltend, dies ist immerhin für einen

Zeitraum von 10 Monaten untersucht.

Den besten antidepressiven Effekt hat

Ausdauertraining. Ausdauer training ist

auch sonst die gesündeste Art Sport

zu treiben. Es bedarf auch nicht notwendigerweise

eines finanziellen

Aufwandes. Wandern, Radfahren oder

Joggen sind auch ohne Kosten möglich.

Hier bedarf es bei vernünftigem

Beginn auch am wenigsten Vorsicht

hinsichtlich der Gesundheitsrisiken die

Sport auch haben kann.

Sport macht nur Sinn, wenn er regelmäßig

durchgeführt wird.

Wichtig ist, von Anfang an „überfordert

Euch nicht“. Erst die Zeit oder den

Umfang, dann langsam die Intensität

erhöhen. Gebt Eurem Körper Zeit sich

an das Training anzupassen. Länger

unterwegs bringt mehr als in kurzer

Zeit alles erreichen wollen.

Für die Gesundheit (nicht unbedingt

um eine Bodybuilderfigur zu bekommen)

ist kein besonders teurer Sport

erforderlich.

UND DENKT DARAN:

„IHR SEID EUER BESTER COACH -

die Probleme der Menschen sind vielschichtig.

Um gesund, leistungsfähig

und glücklich zu sein, müssen Körper,

Geist und Unterbewusstsein im

Einklang sein.“

(Marc kooperation/Uni-Heidelberg)

Seite 31


M E N T A L - T R A I N I N G by marc

Ein Blick auf Deutschlands Tennis -

plätze zeigt ein mittlerweile weit verbreitetes

Problem ganz deutlich: Es

gibt wirklich eine ganze Reihe an

Talenten mit super Technik und zum

Teil hervorragender Kondition. Auch

an taktischen Grundkenntnissen fehlt

es da nicht. Doch wenn man sich die

Frage stellt: "Wie stark ist der Spieler

eigentlich im Wettkampf?", so stellt

sich leider oft heraus, dass der gute

Eindruck bei weitem nicht im Match

erfüllt werden kann. Kurz gesagt: Viele

Spieler sind einfach nicht in der Lage,

ihre technisch, körperlich & taktischen

Fähigkeiten im Turnier in Siege umzuwandeln.

Also: "Man verliert gegen

sich selbst und nicht gegen den

Gegner!"

Interessant ist in diesem Zusammen -

hang die Aussage vieler Tennis -

sportler, dass es der sogenannte

"Mentale Bereich" ist, der den Unter -

schied von Sieg und Niederlage

macht. Doch fragt man sich konkret,

wie sie diesen Bereich trainieren, so

löst man nur ein unschuldiges

Schulterzucken und ein zum Teil

"schlechtes Gewissen" aus. Um einen

Einstieg in dieses Thema zu bekommen,

muss man sich nochmals das

typische Beanspruchungsprofil der

Sportart Tennis ins Gedächtnis rufen.

Tennis besteht bekanntlich aus den 4

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Säulen Technik, Taktik, Kondition &

Psyche. Wie Zahnräder in einem

Getriebe bedingen und beeinflussen

sich diese 4 Bereiche gegenseitig:

Ohne Technik keine Taktik, ohne

Kondition keinen Sieg in einem langen

Match etc. Und: Die Psyche entscheidet,

ob der 2. Aufschlag bei Breakball

zum Doppelfehler führt, ob man dem

Erwartungsdruck Herr wird, ob man

auch bei aussichtslosen Rückständen

noch die Bereitschaft zu kämpfen aufbringt,

ob man sich durch "Mätzchen"

seines Gegners aus der Fassung bringen

lässt, etc.

Letztendlich ist auch die Psyche die

entscheidende Instanz wie man

Niederlagen verkraftet, wie motiviert

man im Training ist, ob man auf den

Platz geht "um zu gewinnen!" oder

"um nicht zu verlieren!" . Man kann als

erstes Resultat festhalten, dass die

Psyche das entscheidende Rad in diesem

4-er Getriebe ist, ohne das die

anderen 3 Getriebe nichts wert sind.

Laut dem „Brockhaus der Psycho -

logie“ bedeutet mental ".zum Geist

oder Denken gehörend". So bedeutet

"mentales Training" im Sport, die

bewusste Steuerung von Gedanken -

abläufen & Kontrolle von Emotionen.

Es gilt also festzuhalten, dass es bei

"mentalem Training" um die gezielte

Auseinandersetzung und Verbesse -

rung der "inneren", also im Kopf ablaufenden

Prozesse geht. Dazu gehören


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z.B. der Umgang mit Nervosität, die

Steigerung der Konzentration, die geistige

Vorbereitung auf ein wichtiges

Match,….. Als kurze Formel kann man

auch sagen, dass man sein Denken

und seine Emotionen systematisch

trainiert und verbessert. Mit dem systematischen

Trainieren dieser "Inneren

Fertigkeiten" schafft man erst die Basis

für die "Äußeren Fertigkeiten". Die

Abläufe im Kopf erzeugen die Leistung

im Match. Von diesem Ansatz leiten

sich alle folgenden Aspekte, Trainings -

methoden und Erkenntnisse ab.

Eine Individualsportart wie Tennis setzt

eine ganze Reihe bestimmter

Charakter eigenschaften voraus. Man

ist gut beraten ehrlich und selbstkritisch

zu prüfen, ob man tatsächlich mit

diesen Charaktereigenschaften ausgestattet

ist, die über Sieg und Nieder -

lage entscheiden. Die Frage, die es zu

beantworten gilt, lautet: "Bin ich

wirklich ein Wettkampftyp?" Kampf -

bereitschaft, Mut, Entschlossenheit,

Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein,

Härte, Selbstdisziplin, Selbstkritik,

Durch setzungsvermögen, Durchhalte -

vermögen, Konzentrationsfähigkeit,

emotionale Kontrolle sind nur einige

dieser Tugenden, die starke Wett -

kampf spieler auszeichnen.

Hier gibt es einen Test, um zu sehen,

ob Sie ein Wettkampftyp sind:

Das Verhältnis von „Belastung und

Pause“

Wenn man der Frage nachgeht, wie

lange der Ball in einer Stunde eigentlich

effektiv im Spiel ist, so ist die

Antwort darauf auf den ersten Blick

meist mehr als überraschend. In 60

Minuten Spielzeit ist der Ball nur ca. 15

Minuten tatsächlich im Spiel. Mit anderen

Worten: In 60 Minuten Tennis stehen

wir 45 Minuten nur herum, oder

sind mit Seitenwechseln beschäftigt.

Wir müssen unsere Konzentrations -

fähigkeit pro Stunde also immer nur für

ca. 15 Minuten auf höchstem Niveau

halten. Auf der anderen Seite erwächst

daraus logischerweise die Frage, was

ich denn in diesen restlichen 45

Minuten treibe, wenn der Ball nicht im

Spiel ist?

Nun muss man wissen, dass eine

möglichst lange Aufrecherhaltung der

höchsten Konzentrationsfähigkeit zeitlich

sehr begrenzt ist. Maximale

Konzentration lässt sich höchstens 20

bis 30 Sekunden aufrechterhalten.

Das hat damit zu tun, dass während

der Konzentration körperliche Arbeit in

Form hochintensiver Stoffwechsel -

prozesse in den entsprechenden

Zellen im Gehirn ablaufen. Genauso

wie man körperliche, intensive

Belastungen nur über einen sehr kurzen

Zeitraum - denkt z.B. an einen

100m-Sprint - aufrechterhalten kann,

verhält es sich auch mit der

Konzentrationsfähigkeit. Höchst mög -

liche Konzentration benötigt Regener -

ations pausen. Für das Wettkampf -

tennis ergeben sich vor diesem physiologischen

Hintergrund folgende

Erkenntnisse.

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1. ist es nicht möglich - und wie wir

gesehen haben auch nicht nötig - sich

stundenlang auf höchstem Niveau zu

konzentrieren. Und 2. müssen wir

sehen, wie wir diesem Anspruch in der

Praxis Rechnung tragen. Der

Schlüssel dazu liegt im Zusam -

menspiel zwischen Konzentration und

Entspannung. Die Erkenntnis um dieses

Wechselspiel ist einer der wesentlichen

Ansatzpunkte für das "Mentale

Training" im Tennis. Wir müssen uns

dieses Prinzip der Natur zu Nutze

machen, wenn wir unsere Konzen -

tration im Match verbessern wollen.

Denn eines ist klar: Konzentration ist

trainierbar! Es ist ein weit verbreiteter

Irrtum zu glauben, Konzentration sei

angeboren oder vererbt.

Welche Methoden es gibt, wie man

anhand von Praxisbeispielen den

mentalen Bereich, die Konzentration

trainieren kann – auf das dürft Ihr

gespannt sein, denn all das und noch

viel mehr gibt es in der nächsten

Ausgabe 01/10.

Daher widmen wir uns nun der Frage,

mit welchen Methoden sich die

Konzentration auf dem Platz effektiv

trainieren lässt. Der zentrale Ansatz

dazu heißt "Sehen". Wie oft hört man

Spieler zu sich, oder Trainer sagen:

"Schau den Ball an!". Doch scheinbar

ist dieses Unterfangen gar nicht so

einfach wie es klingt. Man muss wissen,

dass der Begriff Sehen relativ

ungenau ist. Man unterscheidet peripheres

und zentrales Sehen. Peripher

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sehen Sie in der Ferne, wenn Sie während

des Matches den Gegner mit seinen

Bewegungen auf der anderen

Seite des Platzes im Blickfeld haben.

Zentral sehen Sie, wenn Ihr Blick ganz

zielgerichtet und fokussiert auf den

ankommenden Ball gerichtet ist, und

beinhaltet, dass Sie dies ganz bewusst

und voller Absicht tun. Ihr Blick und der

ankommende Ball verschmelzen

gewissermaßen zu einer Einheit.

Die persönliche Reaktion unterscheidet

Sieger und Verlierer. Auch dies ist

eine nicht zu unterschätzende

Belastung, gerade wenn es bei den

Clubmeisterschaften gegen seinen

Erzrivalen geht, mit dem man lediglich

durch eine auf Gegenseitigkeit beruhende,

besondere Abneigung verbunden

ist. Und die Tatsache, dass man in

einem Match eine halbe Stunde sein

Traumtennis spielen kann, und dann

urplötzlich von einer Serie unbeschreiblicher

Fehler heimgesucht wird,

tut ein weiteres dazu. Generell lässt

sich festhalten, dass es nur derjenige

weit bringen kann, der am besten mit

seinen Fehlern umgehen kann, bzw.

der ein guter Fehlermanager ist.

Die Crux, die sich hinter diesen verflixten

Fehlern verbirgt, sind nicht die

Fehler an sich, sondern die persönliche

Reaktion. Sieger unterscheiden

sich von Verlierertypen dadurch, dass

sie wissen, wie sie mit Fehlern umzugehen

hat. Sie akzeptieren, dass

Fehler ganz einfach ein logischer

Bestandteil des Spiels Tennis sind.


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Dies ist eine vielleicht banale, aber

sehr wichtige Erkenntnis. Denn die

persönliche Interpretation der eigenen

Fehler ist meist der Auslöser von

negativen Emotionen: Frust, Wut,

Ärger, Gebrüll, Fluchen bis hin zum

Schlägerwerfen. In dem Moment, in

dem negative Emotionen die Kontrolle

gewinnen, ist der Anfang vom Ende

vorprogrammiert. Das bezieht sich

nicht unbedingt auf Sieg oder

Niederlage, sondern darauf, dass man

ab diesem Moment erst mal nicht

dahin kommt, seine persönliche

Leistungsgrenze zu erreichen. Man

steht sich im wahrsten Sinne des

Wortes selbst im Wege.

Ein Gedanke kommt niemals allein - er

hat immer ein Gefühl im Schlepptau.

Vor allem in den Stresssituationen

eines Matches spielt der Umgang mit

diesen Gefühlen einen entscheidenden

Faktor. Denn die Emotionen können

uns nur allzu leicht der

Konzentration berauben, da sie die

Eigen schaft haben, in uns Gedanken -

muster hervorzurufen, die uns entweder

in Zukunft oder Vergangenheit

abschweifen lassen. Genau dieses

Abschweifen der Gedanken ist Gift für

die Konzentration. Dieses Ab -

schweifen kann man auch als das

"Was wäre wenn? - Spiel" des

Verstandes bezeichnen. Dieses unsinnige

Gedankenspiel verwickelt uns

dann nur allzu leicht in belastende

Selbstgespräche, die dann wie folgt

aussehen können: "Wenn ich den

Punkt nicht mache, dann habe ich 2

Breakbälle gegen mich!", "Meine

Rückhand ist mal wieder viel zu unsicher!";

"Ich habe einfach immer

Pech!"; "Ich wusste schon beim Auf -

stehen, dass das nicht mein Tag ist!";

"Ich spiel einfach mies!" etc.

Insofern gerät man durch diese negativen

Abweichungen noch weiter weg

von der Konzentration, und immer

näher in Richtung Verliererstraße.

Denn diese abschweifenden Ge -

danken muster, die wie eine Ge -

wohnheit immer in gleicher oder ähnlicher

Form auftauchen, erzeugen in

aller Regel Frust, Angst, Resignation

und Enttäuschung - nicht gerade gute

Partner wenn es darum geht seine

Topform zu erreichen.


Auch in diesem Jahr hat der

Nikolaus wieder die Kinder im

Tennisclub besucht.

Bevor der Nikolaus kam, gab

es einen gemütlichen Brunch

im weihnachtlich geschmückten

Ambiente.

Außerdem wurden Weih -

nachts lieder gesungen, die

von Adolf Runkel auf der

Gitarre begleitet wurden.

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Wir begrüßen

unsere neuen Mitglieder ...

... Lars Althoff, Nicolas und Marie Bajic, Alicia Bogomolow, Javan Djordjic,

Selin Dönmez, Robert Eisele, Hans-Georg Frank, Peter Gamisch, Jannick

Weber, Michael Weber, Annika Jäger, Tanja Kaspar-Wirths, Nick Kenke,

Amelie und Julius Kluft, Birgit Kotthaus, Henning Kotthaus, Hans Knorr,

Klaus Kühne, Leon Kuntzsch, Klaus Meyrahn, Marco Müller, Merle Müller,

Fynn Müller, Nils Niehues, Lukas Pauel, Christian Pixberg, Apollonia

Pohlmann, Daniela Pott, Michael Pott, Silke Redondo, Julia Reul, Sascha

Schnitzler, Alice Schöpp, Katharina Solder, Jasmin Spandöck, Deborah

Stütten, Burkhard und Ruth Tuschen, Dirk Wiemer, Ronny Winking ...

Mit der Mitgliederaktion im Jubiläumsjahr konnten 46 neue Mitglieder gewonnen

werden. Wir wünschen Ihnen allen viel Spaß im Rot-Weiß und viel Freude am

Tennissport!

Wir möchten Sie bitten, die Inserenten und Sponsoren bei Ihren Einkäufen

zu berücksichtigen.

Wir suchen auch für die Zukunft Schreiber & Fotografen, Protokollanten-der-

Ereignisse und Daten-aus-dem-Internet-Fischer.

Wer etwas beisteuern möchte, wendet sich bitte an: Anja Wessel RS - 20 90 391,

Harry Petereit RS -7 29 02, Marc Wäschle 0170 / 48 35 358

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