S t e h t a u f f ü r G e r e c h t i g ke i t - St. Sebastian Nienberge

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S t e h t a u f f ü r G e r e c h t i g ke i t - St. Sebastian Nienberge

Pfarrblättken

Sankt Sebastian aktuell 1–2012

S t e h t a u f f ü r G e r e c h t i g k e i t


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Inhalt

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3

Steht auf für Gerechtigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5

Die Feier der Karwoche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6

Misereor Fastenaktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7

Bildstöcke und Wegekreuze in Schonebeck . . . . . .8

Firmung in St. Sebastian . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Bibel-teil-Zeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Aus dem AK Offene Gemeinde . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Ein Jahr Trauercafe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Ein Haus für schwangere Jugendliche . . . . . . . . . . 14

Ökumenischer Seniorenkreis . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Gemeindefest und „Rock am Turm“ . . . . . . . . . . . 17

Das Jahr der Psalmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Lassen Sie die Küche kalt! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Organistendienste und Chorleitung . . . . . . . . . . . 19

Zum Abschied Dr. Schmöle . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20

Goldenes Priesterjubiläum Pfr. Waltermann . . . .20

Erstkommunionkinder 2012 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Sternsingeraktion 2012 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Einladung Osterfeuer in Häger . . . . . . . . . . . . . . . .22

Internationales Kochen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .22

Kinder-Kirchen-Frühstück . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23

Kinderseite – Ostern... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24

Angebote für junge Familien . . . . . . . . . . . . . . . . . .25

Neues Konzert mit Cantabile . . . . . . . . . . . . . . . . . .26

Ostergruß der Redaktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26

DVDs– Papst Johannes Paul II . . . . . . . . . . . . . . . . .27

Palmenblätter – Lied zum Palmsonntag . . . . . . . .28

Religionspädagogik Leben und Gestalten . . . . . .29

Bericht aus dem ökumenischen Sozialbüro . . . . .30

Wann? Was? Wo? Wer? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .32

Schon gewusst? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35

DJK SC Nienberge: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .36

Caritas- Konten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .38

Statistik und Kollekten 2011 . . . . . . . . . . . . . . . . . . .39

Bilanz Eine - Welt - Laden Nienberge - 2011. . . . 40

Pfarrblättken 1 – 2012

Impressum:

Herausgeber:

Öffentlichkeitsausschuss

des Pfarrgemeinderates

St. Sebastian Nienberge

Das Pfarrblättken erscheint

viermal im Jahr. Namentlich

gekennzeichnete Artikel

geben nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion

wieder.

Redaktion:

Ludger Häger

(E-mail: rudi@a-neise.de)

Layout:

Rudolf Neise

Titelbild: Justice-Hanna

Cherlyan Varghese, Malaysia,

Motto vom Weltgebetstag

der Frauen am 2. 3. 2012

Mitglieder:

Tanja Antepohl,

Michael Brümmer,

Sara Brümmer-Lütkenhaus,

Ludger Ebbert,

Hildegard Everding,

Ludger Feldmann,

Dorothee Fritzen,

Reinhold Klumpe

Adelheid Mirwa,

Stefanie Seidel,

Karl-Heinz Suttrup.

Auflage: 1000 Exemplare

Druck:

Wir-machen-Druck.de


Vorwort

Verunsicherung auf dem Weg zur

Zusammenführung von Gemeinden.

Pfarrblättken 1 – 2012

Liebe Nienbergerinnen, liebe Nienberger,

die Presseveröffentlichungen in letzter Zeit können

zu verständlichen Verunsicherungen führen,

wenn darin z. B. die Frage gestellt wird, „Wer hat

die Hand auf der Kasse?“.

Ein Blick in das Kirchliche Amtsblatt vom 1. August 2011 sollte zu einer Beruhigung

beitragen, weil dort für die Vorstände der Kirchengemeinden die

neue Geschäftsanweisung (Erlass des Bischofs vom 1. 7. 2011) veröffentlicht

wurde. Darin ist u. a. festgeschrieben worden, dass der Kirchenvorstand Ausschüsse

zur Vorbereitung oder Durchführung seiner Beschlüsse oder auch zur

selbständigen Erledigung von Verwaltungsaufgaben bestellen kann. Die Ausschüsse

können aus 3 bis 5 Personen aus der Pfarrei bestehen, die nicht zum

Kirchenvorstand gehören müssen. Es wird Pflichtausschüsse (Haushalt, Personal,

Friedhof, Kindertagesstätten) geben; dazu freiwillige Ausschüsse z. B. für

Kirche, Pfarrheim, Mietgebäude, Erbbaurechte und Landpachtverträge. Der

Kirchenvorstand kann einem Ausschuss eine Vollmacht für Rechtsgeschäfte

erteilen, die dann die Gemeinde ohne nochmaligen Beschluss verpflichten.

Im November 2012 finden die nächsten Wahlen für Kirchenvorstände statt.

Für 4 Mitglieder aus unserem Kirchenvorstand würde dann die 6-jährige Amtszeit

ablaufen. Es gibt aber auch die Möglichkeit der Mandatsverlängerung bis

zum Zeitpunkt einer in Aussicht genommenen Zusammenführung; für diesen

Schritt hat sich unser Kirchenvorstand ausgesprochen.

Dadurch würde er weiterhin alle wichtigen Entscheidungen in eigener Kompetenz

treffen können.

Zu den sehr wichtigen Aufgaben wird es gehören, dass der für die nächste

Wahl zu bildende Wahlausschuss eine Wahlliste erstellt, in der die Kandidatinnen

und Kandidaten aus den beteiligten Gemeinden in angemessener

Anzahl berücksichtigt werden. Das wird aber nur möglich sein, wenn wir in

unserer Gemeinde Frauen und Männer in ausreichender Zahl finden, die sich

zur Wahl aufstellen lassen.

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Pfarrblättken 1 – 2012

Vielleicht noch wichtiger wird es sein, dass Wählerinnen und Wähler in Nienberge

motiviert werden, zur Wahl zu gehen und die „richtige“ Entscheidung

zu treffen. Hier habe ich die geringsten Bedenken, da wir bei den zurückliegenden

Jahren mit der Wahlbeteiligung sehr zufrieden waren.

An einer neuen Satzung für die künftige Arbeit der Pfarrgemeinderäte wird

im Bistum intensiv gearbeitet. Herr Weihbischof Dr. Zekorn hat anlässlich

seiner Visitation in unserer Gemeinde am 22. November 2011 hierzu u. a. erklärt,

dass die in der Geschäftsanweisung für die Arbeit der Kirchenvorstände

gefundenen Regelungen sinngemäß Eingang in die neue Satzung für Pfarrgemeinderäte

finden sollen. Das bezog er im Wesentlichen auf die Bildung (durch

Wahlen!) von Ortsausschüssen – vielleicht werden sie auch Gemeinderat heißen

– in den Gemeinden vor Ort. Diese Absicht wurde von der Bistumsleitung

in einem Gespräch ausdrücklich bestätigt, und zwar mit der Zusage, dass bis

spätestens Ende 2012 die neue Satzung rechtsverbindlich vorliegen wird.

Von allen Strukturveränderungen wird die Arbeit vor Ort nicht beeinträchtigt,

weil die bisher so erfolgreichen Aktivitäten in den verschiedensten Gruppierungen

unserer Gemeinde uneingeschränkt fortgesetzt werden können

– wenn die zahlreichen Ehrenamtlichen ihr großes Engagement fortsetzen.

Hierfür – und für die in der Vergangenheit geleistete Arbeit – schon jetzt ganz

herzlichen Dank!

Werner Tillmann

stellvertr. Vorsitzender des Kirchenvorstandes

Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand

laden ein zur Pfarrversammlung

Thema: Die Zukunft unserer Gemeinde St. Sebastian

– zur aktuellen Situation

Dienstag, 27. März 2012, 20.00 Uhr

im Pfarrzentrum


Steht auf für Gerechtigkeit

Herzliche Einladung an alle Frauen der Lydia- und

der St. Sebastian- Gemeinde zum ökumenischen

Gottesdienst am Weltgebetstag, der in diesem

Jahr von einer Gruppe von Frauen aus Malaysia

unter dem Thema: „Steht auf für Gerechtigkeit“

vorbereitet wurde.

Malaysia liegt in

Südostasien. Es besteht

aus zwei Landesteilen,

die durch

das Südchinesische

Meer voneinander

getrennt sind.

Die Hauptstadt ist Kuala Lumpur mit

ca. 1,5 Mio Einwohnern.

Die Bevölkerung Malaysias setzt

sich aus Menschen verschiedener Abstammung

( MalaiInnen, chinesische,

indische, andere ethnische Völker u.

Nachkommen der Kolonialzeit) zusammen.

Außerdem leben fast 3 Millionen

ArbeitsmigrantInnen in Malaysia,

darunter etwa 1 Mio. Flüchtlinge

und Menschen ohne gültige Papiere.

Seit 1957 ist Malaysia unabhängig

und hat eine parlamentarische Demokratie.

Die offizielle Landessprache ist

Bahasa Malaysia, aber auch Englisch,

Chinesisch, Indisch oder weitere indigene

Sprachen werden vielerorts

gesprochen.

Malaysia ist ein multireligiöses Land.

Der Islam ist die offizielle Religion.

Etwa 60% der Einwohner/Innen sind

Pfarrblättken 1 – 2012

Muslime. Andere EinwohnerInnen

gehören größtenteils dem Christentum,

dem Buddhismus, dem Hinduismus

und traditionellen Religionen

an. Insgesamt gibt es ca. 1 Mio. malaysische

Christen.

Wirtschaftlich kann Malaysia eindrucksvolle

Erfolge vorweisen, die

jedoch häufig zu Lasten der Natur

(z. B. Regenwaldzerstörung) und

bestimmter Bevölkerungsgruppen

(Indigene, MigrantInnen) gehen.

Auch die Hoffnung der Frauen auf

Gleichberechtigung in ihrem vor

allem islamisch geprägten Land, wird

beim Weltgebetstag angesprochen.

Die Frauen aus Malaysia werden

uns durch ihre Musik, ihre Freude an

den leuchtenden Farben, ihre Art des

Feierns, aber auch mit ihren Gebeten,

mitnehmen in ihre Heimat.

Wir freuen uns am 2. März 2012 um

15.00 Uhr im Lydiazentrum auf einen

informativen, meditativen und gemütlichen

Nachmittag( Kaffee und

Kuchen).

Das Vorbereitungsteam beider

Gemeinden.

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Die Feier der Karwoche

Samstag/Sonntag 31.3./1.4. – Palmsonntag

Pfarrblättken 1 – 2012

Nachtwallfahrt nach Eggerode

13.45 Uhr Aufbruch derer, die den ganzen Weg zu Fuß gehen

17.00 Uhr Abfahrt der Buspilger nach Aulendorf

21.00 Uhr Eucharistie in Eggerode, dann Rückfahrt mit dem Bus

In St. Sebastian:

18.30 Uhr Eucharistie mit Verlesen der Passion

9.00 Uhr Eucharistie mit Verlesen der Passion

11.00 Uhr Segnung der Palmstöcke auf dem Platz vor dem Kindergarten,

Palmprozession zur Kirche und Eucharistiefeier

18.00 Uhr (Sonntag) Bußandacht

Donnerstag, 5. April – Gründonnerstag

20.00 Uhr Feierlicher Abendmahlsgottesdienst, musikalisch Mitgestaltet von

Cantabile, anschl. Stille Anbetung bis 22.00 Uhr in der Turmkapelle

der Kirche

21.15 Uhr Liturgische Nacht für Jugendliche und junge Erwachsene

Freitag, 6. April – Karfreitag

15.00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu

15.00 Uhr – 16.30 Uhr: Kreative Entdeckungsreise zu Karfreitag für die Erstkommunionkinder

im Pfarrzentrum

(Leitung: Pastoralreferent Reinhard Kemper)

Samstag, 7. April – Karsamstag

21.00 Uhr Feierliche Osternacht

Im Anschluss Agapefeier im Pfarrzentrum

Sonntag, 8. April – Ostersonntag

9.00 Uhr Eucharistie

11.00 Uhr Eucharistie

12.00 Uhr Taufe

Montag, 9. April – Ostermontag

9.00 Uhr Eucharistie

11.00 Uhr Familiengottesdienst mit anschließendem Kirchencafé und

Eiersuchen für die Kinder im Pfarrzentrum


Pfarrblättken 1 – 2012

Welche Zukunft haben diese Kinder . . .

. . . auf einer Müllkippe in Kalkutta? Welche Perpektiven haben Jugendliche

in den Drogenvierteln von Guatemala-Stadt? Was heißt es in den Slums von

Nairobi aufzuwachsen? Wie leben Kinder armer Eltern in der Glitzermetropole

Hongkong?

„Menschenwürdig leben. Kindern

Zukunft geben!“ lautet das Motto der

diesjährigen Misereor-Fastenaktion.

Misereor will den Blick auf die dramatischen

Lebensbedingungen der

Menschen in städtischen Elendsvierteln,

vor allem auf die Situation von

Kindern und Jugendlichen, lenken.

Die diesjährige Fastenaktion zeigt

beispielhaft auf, in welcher oft katastrophalen

Lage junge Menschen

in den Großstädten Afrikas, Asiens

und Lateinamerikas aufwachsen

und welche Wege sie aus der Armut

zu gehen versuchen. Das Leben der

Heranwachsenden ist vielerorts geprägt

von Armut, Gewalt, Kinderarbeit,

beengten Wohnverhältnissen,

Mangelernährung, fehlendem sauberen

Trinkwasser, Erfahrungen mit

Drogen, Schlägen und Prostitution.

MISEREOR lenkt mit der kommenden

Fastenaktion den Blick

auf Kinder und Jugendliche in den

Elendsvierteln großer Städte. Sie

leiden darunter, kein sicheres Dach über dem Kopf zu haben. Schwere Arbeit

gehört für die meisten zum Alltag. Diese Lebensumstände machen krank. Aber

die Behandlung durch einen Arzt und Medikamente können sich die wenigsten

leisten. Schule und Ausbildung bleibt vielen verwehrt.

Die Kollekte in unserer Gemeinde findet statt am 24. und 25. März 2012.

oder Spendenkonto: Kath. Kirchengemeinde St. Sebastian

Konto Nr. 1602211600 Volksbank Münster BLZ: 401 600 50

Stichwort: MISEREOR

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Bildstöcke und Wegekreuze in Schonebeck

Pfarrblättken 1 – 2012

In Nienberge gibt es 17 Bildstöcke und 14 Kreuze. Die meisten Bildstöcke sind

der hl. Maria geweiht. Dank und Fürbitte waren oft der Anlass für ihre Errichtung.

Immer waren sie Zeichen des Glaubens. Viele tragen Inschriften, die die

Vorübergehenden zum Gebet auffordern. Am Schluss steht oft der Hinweis

auf ein „Vater unser“ und „Ave Maria“. Bäume, Sträucher und Bänke laden oft

zur Rast und zum stillen Gebet ein.

In diesem und den nachfolgenden Pfarrblättken sollen die Bildstöcke und

Wegekreuze unseres Kirchspiels vorgestellt werden. Wir beginnen mit den

Marienbildstöcken der Bauerschaft Schonebeck.

Doppelbildstock Witte Beld

Am sogenannten Dreiländereck am früheren

Horstmarer Landweg , wo die Gemeindegrenzen

von Nienberge, Altenberge und Havixbeck zusammenstoßen,

steht der älteste und wohl bekannteste

Bildstock unserer Gemeinde. Das Datum seiner

Entstehung ist auf der Gebetstafel aufgeführt:

10. Juni 1740. Der Grund seiner Errichtung liegt im

Dunkeln. Der Doppelbildstock zeigt auf der einen Seite

eine Pieta, die sehr stark der Telgter Gnadenmutter

nachempfunden wurde. Maria hält ihren vom Kreuz

abgenommenen Sohn auf dem Schoß. Auf dem Kopf

trägt sie eine Krone. Am Sockel des Denkmals finden

wir ein Fürbittgebet um Beistand der Gottesmutter in

der Todesstunde.“ Auf der anderen Seite des Denkmals

finden wir eine Kreuzigungsszene: Maria und

Johannes stehen unter dem Kreuz . Auf der rechten

Seitenwand des Bildstocks sind zwei Zeilen zu lesen:

„In Jesu hertz und Maria wunden/ hab ich beste ruh gefunden". Dazu steht die

Jahreszahl 18o5, was darauf schließen lässt, dass diese Inschrift nachträglich

hinzugefügt wurde. Am „Witten Beld” vorbei führte einst der Weg der

„Heiligendracht” über den sogenannten Klosterweg nach Hohenholte. Bis

zum Bau der „Provinzialstraße von Münster nach Glanerbrück”, der früheren

B 54, führte noch in den 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts die Altenberger

Fußwallfahrt, die seit 1754 bezeugt ist, am „Witten Beld” vorbei. Auf Johannis

trafen sich am „Witten Beld” seit Jahrhunderten die Flurprozessionen

der benachbarten Gemeinden.


Marienbildstock am Rüschhaus

Am Rande des Rüschhaus-Waldes, in unmittelbarer

Nähe der Gräfte vom Haus Rüschhaus

befindet sich auf einer kleinen Insel ein aus dem

Jahr 1883 stammender Marienbildstock. Gestiftet

wurde er von Moritz von Droste-Hülshoff, einem

Neffen der Dichterin. In der Spitze des Bildstocks

erkennt man einen fliegenden Fisch, das Wappen

der Familie Droste-Hülshoff.

Das aus dem Wasser ragende Fundament besteht

aus Sandbruchsteinen. Der Bildstock selbst

ist ein hoher, schmaler Ziegelbau. Die lebensgroße

Marienfigur in der Nische scheint in eine Nonnentracht

gehüllt zu sein. Der Gebetstext am Fußes

des Bildstocks lautet:

Heilge Mutter hör mein Bitten:

was der Herr am Kreuz erlitten

Präge tief mir ein ins Herz

Lass beweinen mich die Peinen

Deines reinen Sohns und einen

Deinen Schmerzen meinen Schmerz

Nach intensiver Renovierung konnte der Bildstock

im Rahmen einer Maiandacht am 18. Mai 2003 von

Pfarrer Heijo Weishaupt neu eingeweiht werden.

Seitdem treffen sich Nienberger Heimatfreunde alljährlich

im Mai am Marienbildstock zu einer plattdeutschen

Maiandacht.

Marienbildstock am Hof Eithoff

Der moderne Marienbildstock am Hof Eithoff,

Hunnebeckweg 199, wurde 1994 von Werner und

Agnes Eithoff errichtet aus Dankbarkeit für überstandene

Krankheiten. 1996 wurde er im Rahmen

eines Gottesdienstes eingeweiht. Auf dem Sockel

des aus Sandstein gefertigten Bildstocks steht:

Oh Maria, bitte für uns!

Pfarrblättken 1 – 2012

Bildstock am Rüschhaus

Bildstock am Hof Eithoff

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Marienbildstock Lütke Wermeling

Eine weitere Marienstatue finden wir an der

Hofeinfahrt des Hofes Lütke Wermeling am

Schonebeckerweg 180. Sie steht in einem mit

roten Ziegeln gemauerten „Hilligenhüsken“. Die

aus Baumberger Sandstein geschaffene Marienfigur

wurde 1935 im Auftrag der Eheleute Wilhelm

und Anna Lütke Wermeling vom münsterschen

Steinmetz Heinrichs geschaffen.

Der Bildstock wurde aus Dankbarkeit errichtet,

weil beim Bau des neuen Hofgebäudes ein Jahr

zuvor niemand zu Schaden gekommen war.

Karl Moritz beschreibt die Immaculata wie folgt:

„Die mädchenhaft schlanke Gestalt steht in einer

leichten S-Linie gerade aufgerichtet. Der fließende

Faltenwurf des langen Gewandes verleiht ihr in seiner

Linienführung eine schwebende Leichtigkeit.

Der etwas geneigte Kopf, von einem eng anliegendem

Tuch stirnfrei umschlossen, und das ebenmäßige

Gesicht, von leicht gekräuselten Haarsträhnen

gerahmt, korrespondieren mit den über der

Brust gekreuzten Händen. So entsteht, gemeinsam

mit den geschlossenen Augen, der Eindruck

der Sammlung und Innerlichkeit.. Nichts stört an

dieser Immaculata, alles dient der eindrucksvollen

Gestaltung als Magd des Herrn.“

Auf dem Sockel des Bildstocks ist zu lesen:

In aller Trübsal, Angst und Not

sei Helferin, hilf auch im Tot

O heilige Jungfrau Maria.“

Marienbildstock Hof Annegarn/Böckers

Die rechts dargestellte Lourdesgrotte auf dem

Hof Annegarn / Böckers, Hunnebeckweg 190, wurde

um 1930 von Hermann und Gertrud Annegarn

als Dank für eine Gebetserhörung erbaut.

Reinhold KIumpe

Pfarrblättken 1 – 2012

Bildstock Lütke Wermeling

Bildstock Annegarn / Böckers


Firmung in St. Sebastian

Auf die Firmung am Sonntag, 12. Februar

2012 haben sich 39 Jugendliche

aus unserer Gemeinde vorbereitet.

Wir wünschen allen Beteiligten weiterhin

gute Erfahrungen in der Gemeinde

und bedanken uns bei allen

KatechetInnen für ihren Einsatz und

ihr Glaubenszeugnis.

Wichtiger Hinweis: Die Anmeldetermine

zur nächsten Firmvorbereitung

sind wie immer vor den Sommerferien.

Die genauen Termine werden

rechtzeitig über die Pfarrnachrichten

bekanntgegeben.

Ansprechpartner: Pastoralreferent

Reinhard Kemper � 931516

Firmlinge in St. Sebastian, Nienberge

gefirmt am Sonntag, 12. Februar 2012

durch Weihbischof Dr. Stefan Zekorn

• Patrick Böckenholt

• Johannes Böckers

• Matthias Böckers

• Paul Bögemann

• Constanze Bölling

• Pia Brillen

• Michael Cleusters

• Meryem Dawud

• Melanie Ebbing

• Franziska Eickholt

• Nico Falcone

• Anna Farwick

• Julian Feldmann

• Andreas Frerking

• Sarah Frisse

• Jannik Grosche

• Johanna Hölken

Pfarrblättken 1 – 2012

• Christina Jackisch

• Lisa Käsling

• Phillip Keller

• Lukas Kemper

• Philipp Kumbrink

• Angelina Lübke

• Rahel Lütkenhaus

• Ruben Lütkenhaus

• Denis Mako

• Johanna Markmann

• Maximilian Möcklinghoff

• Richard Nottberg

• Christian Oskamp

Stefanie Schöning

• Marie-Sophie Simonovic

• Rebecca Steens

• Jil Straßburg

• Jonas Tegeler

• Gesa Wegener

• Ana-Catarina Weihermann

• Ana-Patricia Weihermann

• Conrad Winnecken

Sebastian Wissing

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Bibel-teil-Zeiten

Einige Gemeindemitglieder kennen

schon die Bibel-teil-Zeiten an jedem

ersten Mittwoch im Monat. Außerdem

hat unsere Gruppe auch schon

zweimal zu einer „Ökumenischen

Vesper“ eingeladen. Dieser Begriff

hatte zu Missverständnissen geführt,

das uns veranlasst hat einen neuen

Namen zu suchen: „Ökumenische

Bibel-teil-Zeiten mit Agapefeier“. An

diesen Abenden beschäftigen wir uns

in kleinen Gruppen intensiv mit Bibeltexten

und tauschen uns darüber

aus. Danach lassen wir den Abend

bei einer gemütlichen Abendmahlzeit

ausklingen.

An dieser Stelle möchten wir Sie alle

herzlich einladen zu einer weiteren

„Ökumenischen Bibel-teil-Zeit mit

Agapefeier“ am Sonntag, den 29. April

2012 um 18.00 Uhr im Lydia Zentrum.

Aus dem AK Offene Gemeinde

Pfarrblättken 1 – 2012

Weiterhin möchten wir, das Team

„Andere Gottesdienste“, jeden ersten

Mittwoch im Monat eine „Bibel-teil-

Zeit“ im Pfarrzentrum St. Sebastian

anbieten. In dieser Stunde wollen

wir gemeinsam einen Bibeltext des

kommenden Sonntags lesen und uns

darüber austauschen.

Zu dieser lebendigen Auseinandersetzung

mit den Texten der Bibel laden

wir herzlich ein.

Termine bis zu den Sommerferien:

Mittwoch 7. März 2012, 4. April 2012,

2. Mai 2012, 6. Juni 2012, 4. Juli2012

jeweils um 20.00 Uhr

Team „Andere Gottesdienste“:

H. Bögemann; B. Duhme; R. Ebbert;

B. Paschke G. Schäfer; M. Temmen;

I. Zinzius

Am Samstag, den 24. März 2012, findet das nächste Running Dinner statt.

Flyer mit der Anmeldung und weiteren Informationen liegen ab Mitte Februar

im Windfang des Pfarrbüros und im Pfarrzentrum aus. Anmeldeschluss ist

der 16. März! Telefonische Rückfragen bei E. Dieckmann �02533-1740 und

G. Schäfer �02533-4212 oder unter Email schaeho@aol.com.

Einen offenen Gesprächsabend veranstaltet der Arbeitskreis am Donnerstag,

den 8. März, um 20 Uhr im Pfarrzentrum. Dort sind alle willkommen, die an der

Tätigkeit des Arbeitskreises interessiert sind oder Anregungen weitergeben

wollen. Wir sind offen für Neue und Neues – sprechen Sie uns an!


Ein Jahr Trauercafe

Gemeinsam trauern. Geht das

überhaupt? Anderen, womöglich

bislang Fremden, von eigener Trauer

erzählen und ihnen zuhören, wenn

sie von ihrer Trauer berichten? Doch,

das geht. Ein Jahr lang habe ich jetzt

erlebt, wie hilfreich, ja wie schön geradezu

das Mit-Teilen von Trauer sein

kann.

Seit einem Jahr gibt es, wie in vielen

Orten, auch in unserer Gemeinde

ein so genanntes Trauercafe. Auf

dem Friedhof bin ich von einer Bekannten

angesprochen worden. Sie

sprach von der Idee, einen solchen

Treffpunkt ins Leben zu rufen. Was

sie sagte, hat mich berührt und überzeugt.

In den Pfarrnachrichten haben

wir unser Vorhaben angekündigt.

Und beim ersten Treffen, an einem

Sonntagnachmittag, waren wir bereits

sieben Männer und Frauen. Seit-

Pfarrblättken 1 – 2012

dem kommen wir einmal im Monat

zusammen.

Überraschend schnell fanden wir zueinander,

konnten wir unsere Erfahrungen

mit Krankheit und Tod eines

lieben Menschen austauschen. Dann:

Wie fanden wir nach schmerzlichem

Verlust ins eigene Leben, in unseren

Alltag zurück? Es tat und tut einfach

gut, sich so zu öffnen, zu fragen und

zu antworten. Zu den Treffen kamen

nach einiger Zeit weitere Aktivitäten,

zum Beispiel unternehmen wir Spaziergänge

und kleinere Ausflüge.

Freundschaften bildeten sich ...

Ich habe von diesen Treffen nur Positives

mitgenommen und kann Menschen

in Trauer nur herzlich zu uns

einladen. Unsere Termine werden

regelmäßig in den Pfarrnachrichten

veröffentlicht.

Betty Kotzur

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Ein Haus für schwangere Jugendliche

Schwester Enir, die zurzeit als Generaloberin

von Brüssel aus ihren Orden

leitet, veranlasste, dass uns dieser Bericht

zugeschickt wurde. Er handelt

von dem an das Amparo angeschlossenen

Wohnheim, das vor allem für

Mädchen, die schwanger sind oder

entbunden haben, bestimmt ist und

den Namen „Alojamento Irmã Leoni“

trägt. Im Jahr 2011 wurden 61 jugendliche

Schwangere betreut.

Für die gesundheitliche Vorsorge

und Behandlung der Bewohnerinnen

ist die Mütterklinik, das Amparo Maternal,

zuständig. In komplizierteren

Fällen nimmt man allerdings die Hilfe

spezialisierter Einrichtungen zu Hilfe:

Risikoschwangerschaften werden

an die Pränatal-Abteilung der Staatsuniversität

von São Paulo (im Jahr

2011 waren dies 15% der Betreuten),

Schwangere mit übertragbaren Infektionskrankheiten

zur Ambulanz

des Hospitals São Paulo überwiesen.

Bewohnerinnen mit psychischen Störungen

erhalten ihre Therapie durch

das CAPS (Zentrum für psychosoziale

Behandlung), Drogenabhängige

werden von POAD CAPS betreut.

Man sorgt im Haus auch dafür, dass

die Schwangeren bei den entsprechenden

Behörden Anträge stellen,

um Sozialfürsorgeleistungen erhal-

Pfarrblättken 1 – 2012

Bericht des Amparo Maternal vom 11.1.2012

ten zu können. Ferner begleiten Sozialarbeiterinnen

die Mädchen bei Verfahren

vor Gericht oder dergleichen,

klären sie über die Vorgänge auf und

erstellen auch für die Gerichte Gutachten.

Gegenüber der rasanten Dynamik

der brasilianischen Wirtschaft und

der deutlich größer gewordenen

staatlichen Programme, die Sozialleistungen

für arme Familien zur

Verfügung stellen (z.B. die Bolsa familia),

fehlen im Sozialbereich an den

Stellen Betreuungseinrichtungen, wo

sie dringend nötig wären, nämlich für

die Personen, die kein familiäres Netz

auffängt.


Der Bericht betont, dass sich gegenüber

früheren Jahrzehnten das

Erscheinungsbild der Klientinnen

grundlegend geändert habe: Es werde

ein neues Sozialszenario sichtbar.

Waren die Frauen früher Opfer der

Diskriminierung, weil sie schwanger

und ledig waren, befinden sie sich

heute in vielfältigen Situationen von

Gewalt, Ausgeliefertsein, sozialer

und persönlicher Gefahr.

Die Fälle werden immer komplexer

und fordern immer mehr Fachkompetenz

seitens des Personals. Ein

Fall muss häufig gleichzeitig wegen

verschiedener Problematiken behandelt

werden: Drogenabhängigkeit,

psychische Störungen, Fehlen des primären

Netzes (der Familie), sexuelle

Gewalt und die Folgen eines Lebens

auf der Straße. Es kommen Migrantinnen

aus anderen Bundesstaaten

und schließlich aus dem Ausland. In

diesen Fällen erfordert die Beherbergung

und Behandlung größere

Aufwendungen. Auch muss bei der

Entlassung ohne die Hilfe der Familie

die Wiedereingliederung zustande

gebracht werden.

75% der Betreuten haben auf der

Straße gewohnt. Von diesen sind 80%

drogenabhängig. Damit ist die Zahl

der Drogenabhängigen unter den

Betreuten vorherrschend. Die Mädchen

gelangen auf die Straße, weil

sie als Kinder und Jugendliche Opfer

von häuslicher Gewalt und anderen

Beeinträchtigungen wurden. Dort

lernten sie Drogen zu nehmen, sich zu

Pfarrblättken 1 – 2012

prostituieren, gegen die Gesetze zu

verstoßen, und schließlich wurden sie

schwanger. Auf der Straße knüpften

sie aber auch ein neues soziales Netz

und gingen affektive Beziehungen in

der Weise ein, wie es dort möglich

war.

Um diese Personen betreuen zu

können, waren Umstrukturierungen

nötig. Mit ihnen zu arbeiten ist eine

tägliche große Herausforderung.

Denn jeden Tag tauchen neue Sorten

von Drogen auf, die neue Verhaltensweisen

und Reaktionen hervorrufen.

Auch ist die Anzahl der Schwangeren

mit psychischen Störungen stark

angewachsen. Dabei ist das Gesundheitswesen

im Bereich der Psychotherapie

noch im Aufbau und der

Nachfrage nicht gewachsen. Auch

haben die Familien – wenn sie denn

vorhanden sind – große Schwierigkeiten,

diese Mädchen aufzunehmen.

Waren früher die Beschäftigungsangebote,

die das Haus den Betreuten

machen konnte, reichhaltig, so sind

sie jetzt – angesichts des neuen Profils

der Klientinnen – knapp. Noch

schwieriger ist es bei der sozialen

und familiären Wiedereingliederung.

Um die Gelegenheit dazu zu erhöhen,

bietet das Haus verschiedene

Lehrgänge, Aktivitäten und Gruppen

an, die den Mädchen helfen sollen zu

lernen, nachzudenken und den Verstand

kritisch zu gebrauchen.

Zum Schluss zählt der Bericht diese

Lehrgänge, Kurse und Veranstal-

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tungen auf. Dabei wird betont, dass

bei allen diesen Maßnahmen die individuelle

Entwicklung der Bewohnerinnen

im Vordergrund steht.

Ein Kurs zur Persönlichkeitsbildung

zielt darauf ab, das Selbstbewusstsein

der Schwangeren und Mütter

zurückzugewinnen und Voraussetzungen

für ein Berufsleben zu legen.

Der Kurs zur Versorgung der Neugeborenen

lehrt die Basistechniken

der Säuglingspflege. Der Nähkursus

vermittelt Grundkenntnisse des Maschinennähens

und Zuschneidens,

sodass Handtaschen und Kleidungsstücke

hergestellt werden können.

Anspruchsvoller ist der Informatikkurs.

Hier wird verdeutlicht, wie

der Computer in Arbeitswelt und im

täglichen Leben zum Einsatz kommt.

Anhand von Microsoft Windows werden

die grundlegenden Befehle und

das Schreiben mit der Tastatur geübt.

Im Alphabetisierungskurs treffen

sich mehrheitlich sogenannte funktionale

Analphabetinnen (Personen,

die einmal zu lesen und zu schreiben

im Ansatz gelernt, inzwischen aber

wieder vergessen haben). Fälle mit

besonderen Lernschwierigkeiten

werden medizinisch und lernpsychologisch

untersucht.

In Verbindung mit der Nichtregierungsorganisation

HABITARE wird

mehrfach in der Woche einzeln und in

Pfarrblättken 1 – 2012

Gruppen die Bindung zwischen Mutter

und Kind gefördert. Zusammen

mit der Universität von São Paulo

werden die Schwangeren und Mütter

über den Wert der Muttermilch und

eine gesunde Ernährung im ersten

Lebensjahr unterrichtet. Ebenfalls

in Partnerschaft mit der vorgeburtlichen

Abteilung der Universität werden

schwangere Drogenabhängige

in wöchentlichen Zusammenkünften

betreut. In Zusammenarbeit mit einer

Einrichtung zur beruflichen Schulung

(SENAC) werden punktuell Kurse

angeboten. Eine ehrenamtlich tätige

Psychologin schaut mit den Bewohnerinnen

Filme an, um im Anschluss

daran mit ihnen in vertiefende Gespräche

zu gelangen. Eine andere

Gesprächsrunde zielt auf soziale

Verantwortung ab. Hier wird über

Bindungen und Regeln des sozialen

Lebens gesprochen.

Wie schon erwähnt wurde, wird im

Haus auf Qualifizierung und Fortbildung

des Betreuerteams großer Wert

gelegt. Auch fordert dies ein Abkommen,

das zwischen der Präfektur der

Stadt São Paulo und dem Haus am 11.

Juli 2011 unterzeichnet wurde. Demgemäß

wurde das Team neu zusammengestellt,

wobei die Arbeit aber

nicht unterbrochen wurde.

Hans-Ulrich Völger


Ökumenischer Seniorenkreis

Halbjahresvorschau

An jedem ersten Mittwoch des

Monats trifft sich der ökumenische

Seniorenkreis im Lydia-Gemeindezentrum

um 15:00 Uhr zum gemütlichen

Beisammensein bei Kaffee, Kuchen,

Gesprächen und Vorträgen.

1. Febr. Sicherheit für Senioren

Tipps der Kriminalpolizei

Münster

7. März Der Frühling hat sich eingestellt

4. April Reni Ketteler-Eising berichtet

von ihrer Tätigkeit als

freischaffende Künstlerin

Gemeindefest und Rock am Turm

AchTunG!

Ein hinweis für Ihren Terminkalender!

haben Sie am 22. September schon etwas vor?

Jetzt schon: 10 Jahre Rock am Turm und Gemeindefest

und wir feiern den ganzen Tag mit

Ihnen!

Pfarrblättken 1 – 2012

2. Mai Maisingen

6. Juni Kaffeetrinken auf dem Hof

Rölver anschl. Führung im

Haus Rüschhaus

Alle Termine erfahren Sie auch aus

den wöchentlichen Pfarrnachrichten

und den Tageszeitungen.

Alle Seniorinnen und Senioren sind

herzlich zu den Veranstaltungen eingeladen.

Das Team des ökumenischen Seniorenkreises

freut sich auf eine rege

Teilnahme!

Uschi Knievel

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Das Jahr der Psalmen

Ökumene Nienberge

Wie in jedem Jahr, lädt auch in diesem Jahr die Arbeitsgemeinschaft

Christlicher Kirchen zu den Ökumenischen

Bibelwochen ein. In diesem Jahr geht es um die Psalmen.

Anstelle der gewohnten ökumenischen Bibelwoche lädt

der Arbeitskreis Ökumene zu einem „Jahr mit den Psalmen“

ein:

König David von Hanna Isfort

Pfarrblättken 1 – 2012

„Es ist ein Gesang in der Welt“

Einführung in die Psalmen

Pfarrerin Dr. Erika Schweizer

Montag, 12. März 2012

Pfarrzentrum St. Sebastian 20 Uhr

Psalmen im meditativen Tanz

Margret Eckelt

Dienstag, 13. März 2012

Dienstag, 20. März 2012

Dienstag, 27. März 2012

Kirche St. Sebastian 20 Uhr

Psalmen mit Gitarre

Pfarrer Dr. Heinz-Georg Surmund

Montag, 23. April 2012

Pfarrzentrum St. Sebastian 20 Uhr

Ins eigene Leben geschrieben

Psalmen für heute

Schriftstellerin Petra Fietzek

Donnerstag, 21. Juni 2012

Pfarrzentrum St. Sebastian 20 Uhr

Weitere Termine:

24. und 30. September,

28. Oktober, 15. November


Lassen Sie die Küche kalt!

Wir laden ein zum

Solidaritätsessen am 18. März

ab 12 Uhr im Pfarrzentrum.

Der Erlös ist für die Landwirtschaftsschule

Escola Família Agrícola Dom

Fragoso in der Diözese Crateús/Brasilien

bestimmt.

Eine-Welt-Kreis und Ak Brasilien

Pfarrblättken 1 – 2012

Organistendienste und Chorleitung mit neuen Gesichtern

Zum 1. März 2012 ergeben sich in

unserer Pfarrgemeinde einige personelle

Veränderungen, ausgelöst

durch die von Herrn Bernhard Puschmann

erbetene Reduzierung seiner

Aufgaben als Organist und Leiter der

Chorgemeinschaft St. Sebastian.

Herr Puschmann wird seinen Organistendienst

auf die Gottesdienste

jeweils am Samstag und Sonntag beschränken.

Als neue Organistin für die Gottesdienste

an Werktagen, Feiertagen

und für sog. „unregelmäßige“

Dienste (Tauffeiern, Trauungen,

Beerdigungsämter) konnte Frau Ela

Andrachyk aus Nienberge gewonnen

werden.

Wir begrüßen sie ganz herzlich in

unserer Gemeinde!

Die Leitung der Chorgemeinschaft

St. Sebastian wird Frau Renate

Naumilkat aus Nienberge fortführen;

auch für sie ein herzliches Willkommen!

Vielen Nienbergern ist Frau Naumilkat

als langjährige Leiterin des „Kleinen

Madrigalchores Nienberge

bekannt – diese Chorleitung wird sie

beibehalten.

Wir sind uns gewiss, dass mit diesen

Neubesetzungen die gute Kirchenmusik

in unserer Gemeinde weiterhin

gesichert ist.

Ludwig Jung

für die Chorgemeinschaft

St. Sebastian

Werner Tillmann

für den Kirchenvorstand

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Zum Abschied

Goldenes Priesterjubiläum

Pfarrblättken 1 – 2012

Anfang März werde ich meinen Wohnsitz von Nienberge

nach Nordwalde verlegen und dort eine barrierefreie

Wohnung beziehen, die mir den praktischen Alltag

erleichtert. Allen, die mir in den zweieinhalb Jahren meiner

Mithilfe in St. Sebastian ihre aufmerksame Freundlichkeit

und freundliche Aufmerksamkeit geschenkt

haben – es waren nicht wenige – möchte ich von Herzen

danken.

„Barrierefrei“ wird der künftige Weg der Sebastiangemeinde

wohl nicht verlaufen. Ich wünsche Ihnen, dass

Sie die Hürden künftiger Veränderungen unverdrossen

und mit gutem Mut meistern können.

Pfarrer em. Dr. Klaus Schmöle

Meine zukünftige Adresse: Krankenhausweg 6, 48356 Nordwalde

Am 29. Juni dieses Jahres sind es 50 Jahre seit meiner

Priesterweihe. Nach Rücksprache mit Pfarrer Reinhard

Mönninghoff möchte ich gerne in St. Sebastian aus

diesem Anlass eine Heilige Messe feiern, und zwar am

Sonntag, 1. Juli um 11.00 Uhr. Ich denke dankbar daran

zurück, dass ich genau die Hälfte der Jahre in und

mit der Gemeinde in Nienberge gelebt habe und dort

Pfarrer sein konnte. Ich möchte kein aufwendiges Fest

feiern, wohl aber einen gut gestalteten Gottesdienst.

Im Anschluss daran lade ich alle, die zum Gottesdienst

kommen, zum Reibeplätzchenessen ins Pfarrzentrum ein. Ein Stück Kuchen

und Kaffee soll es dann auch noch geben – und Zeit, einander zu begegnen.

Ich bitte sehr herzlich, von persönlichen Geschenken in jeder Form Abstand

zu nehmen. Wer ein „materielles“ Zeichen geben möchte, mag das in Form

von Geld tun, das den Müttern und Kindern im Amparo Maternal und den Jugendlichen

in der „Landschule Dom Fragoso“ in der Diözese Crateus im Dürregebiet

des Nordostens Brasiliens zugute kommt.

Reinhold Waltermann


Erstkommunionkinder 2012

• Brinkmann, Paul

• Butkeviciute, Kamila

• Daun, Lena

• Derks, Lutz

• Dziura, Wiktoria

• Elferich, Benedikt

• Elferich, Nils

• Falcone, Alessandro

• Fehmer, Hanna

• Feldmann, Lars

• Gauder, Malte

• Gottmann, Viktoria

• Heimann, Justus

• Holstiege, Melissa

Sternsingeraktion 2012

• Horstkötter, Mara

• Jaunich, Mark

• Kerger, Lara Ricarda

• Klein, Maximilian

• Krude, Tim

• Letters, Jennifer

• Lewicki, Leonie Maya

• Lintel, Janosch

• Pütter, Julius

• Reeken, Johannes

• Robering, Leon

• Seidel, Keanu

• Sieper, Ben

• Terdenge, Tatjana

• Vorholt, Vincent

Pfarrblättken 1 – 2012

Auch in diesem Jahr waren Kinder und Jugendliche bei der Sternsingeraktion

aktiv. Trotz Wind und Wetter haben sie in möglichst vielen Straßen gesungen

und über 7000 EURO gesammelt. Der Erlös der Aktion kommt wie immer Indiofamilien

am Amazonas zugute. Wir bedanken uns bei allen Kindern, Eltern

und Aktiven für ihren Einsatz! Ansprechpartner für die Sternsingeraktion 2013:

Pastoralreferent Reinhard Kemper � 931516)

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22

Auch in diesem Jahr wird von der

Schützenbruderschaft St. Aloysius

Häger-Uhlenbrock am Ostersonntag,

dem 8. April 2012 am Plantstaken –

gegenüber vom städtischen Kindergarten

– das Osterfeuer abgebrannt.

Das Reisigholz wird erst am Karsamstag

zusammengefahren, damit keine

Vögel und andere Tiere zu Schaden

kommen. Eine gute Grundlage zum

zündeln bilden die von den Jugendgruppen

(Messdiener, Pfarrjugend

und der KLJB) im Januar eingesammelten

Weihnachtsbäume, die

bis Ostern zwischengelagert werden.

Am Bolzplatz wird für unsere kleinen

Gäste ein eigenes Osterfeuer

abgebrannt, worin sie z.B. Stockbrot

backen können. Die KLJB Nienberge

übernimmt am Ostersonntag ab

20.00 Uhr – mit Fortsetzung im Ge-

Pfarrblättken 1 – 2012

Einladung zum gemeinsamen Osterfeuer in Häger

Internationales Kochen

meinschaftsraum – die Bewirtung.

Auch in diesem Jahr wird der Musikzug

Nienberge das Singen der Osterlieder

musikalisch begleiten.

ALLE sind herzlich eingeladen zum

Osterfeuer nach Häger zu kommen.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung.

Für die Schützenbruderschaft

Franz-Josef Suttrup

1. Vorsitzender

Helmut Gilhaus

2. Vorsitzender

Der Freundeskreis ausländischer Mitbürger veranstaltet auch in diesem Jahr

wieder ein Internationales Kochen am Dienstag, dem 15. Mai .

Treffpunkt ist um 15.30 Uhr am Kath. Pfarrzentrum, Münster-Nienberge,

Kirmstraße.

Veranstaltungsort ist die Friedensschule Münster, die verantwortliche Leitung

haben Waltraud Völger und Ulla Fieber

Es wird nach internationalen und deutschen Rezepten gekocht. Wer Lust am

Kochen hat, ist herzlich willkommen!

Um Anmeldung wird gebeten:

Pfarrbüro �02533/93150 –

Waltraud Völger �02533/2104 –


Kinder-Kirchen-Frühstück

Halli Galli im Pfarrzentrum: Knapp

40 Kinder waren am 29. Januar mit ihren

Eltern zu einem Wortgottesdienst

und anschließendem Frühstück gekommen.

Vor allem Grundschüler, die

sich zurzeit auf die Erstkommunion

vorbereiten, nahmen an der Veranstaltung

teil, die in dieser Form zum

zweiten Mal angeboten wurde.

„Kinder fühlen sich in den normalen

Gottesdiensten oftmals nicht angesprochen“,

erklären die Initiatoren.

„In der Kinder-Kirche versuchen wir,

Themen über Gott und die Welt kindgerechter

zu verpacken. Deshalb gibt

es auch kein starres Gerüst für Lieder,

Gebete und Mitmachaktionen, jedes

Mal ist es ein bisschen anders.“

Ein Team von acht Eltern hatte das

Kinder-Kirchen-Frühstück vorbereitet.

Zunächst stand der Wortgottesdienst

an; Thema: das 'Vater Unser'.

Dabei brachten die Kinder erst mal

die einzelnen Sätze des Gebets in die

richtige Reihenfolge, bevor durch

kleine Texte und Dia-Bilder

die Bedeutung erläutert

wurde.

Nach der 30 minütigen

Andacht packten alle

Teilnehmer mit an, um

den 'Kirchenraum' flugs

in einen Frühstückssaal

zu verwandeln. Und dann

gingen 90 frische Brötchen

weg wie warme

Semmeln. Auch auf

Pfarrblättken 1 – 2012

ein gekochtes Ei oder Orangensaft

musste niemand verzichten. Das Elternteam

hatte ein echtes Sonntags-

Frühstück gezaubert.

Während die Kinder bald schon wieder

im Jugi-Keller in Aktion waren,

ließen die Erwachsenen den Vormittag

bei einer Tasse Kaffee ausklingen

und waren gerne bereit, anstatt fürs

Frühstück zu bezahlen für einen guten

Zweck zu spenden. Insgesamt

konnten 218 € an das Brückenteam

der Uniklinik Münster, einen Verein

zur Förderung krebskranker Kinder,

überwiesen werden. Danke!

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KINDERSEITE – KINDERSEITE – KINDERSEITE

Ostern...

Pfarrblättken 1 – 2012

… ist das höchste Fest für uns katholische Christen. Am Ostertag freuen wir uns über

die Auferstehung von Jesus. Mit dem Tod am Kreuz ist nicht alles aus und vorbei, sondern

mit seiner Auferstehung fängt es erst richtig an.

Was ereignete sich damals am Sonntag?

Maria Magdalena und Maria, die Mutter von Jakobus, kommen ganz früh am Morgen

zum Grab von Jesus. Doch der große Stein vor dem Eingang war weggerollt und das

Grab leer! Im Grab erfahren die Frauen, dass Jesus auferstanden ist.

Was ereignete sich damals am Montag?

Die Apostel wissen nicht recht, wie es ohne Jesus weitergehen soll. Zwei von ihnen

machen sich auf den Weg in die Stadt Emmaus. Unterwegs treffen sie Jesus, erkennen

ihn aber nicht. Erst als er zusammen mit ihnen isst und das Brot bricht wird ihnen klar:

Das ist Jesus. Dann war Jesus zwar nicht mehr da, doch die beiden freuen sich sehr,

gehen zurück zu den anderen Aposteln und erzählen ihnen von der Begegnung.

Wieso eigentlich Osterhase und Eier?

Jahrhundertelang verband den Hasen rein gar nichts mit

dem Osterfest. Allerdings: Der Hase gilt schon sehr lange

als Sinnbild der Fruchtbarkeit und wurde früher mitunter

neben einem Ei abgebildet. Auch das Ei ist ein

Zeichen für Fruchtbarkeit und neues Leben.

Als hoppelnder Eierlieferant taucht der Hase zum

ersten mal im Jahre 1678 auf. Erst durch Oster-

Bilderbücher, die einen Osterhasen zeigen,

und durch die Schokoladen- und

Spielzeug-Industrie ist er

allgemein populär

geworden.

Quelle: www.kirchenweb.de

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr das Bild selber ausmalen!


Angebote für junge Familien

Neben den regelmäßigen Angeboten

der Kindergärten, Krabbelgruppen,

Spielgruppen etc. lädt der

AK Offene Gemeinde herzlich zu folgenden

Veranstaltungen ein:

• Runder Tisch „Junge Familien“:

Montag, 5. März 2012 um 20.00

Uhr im Pfarrzentrum

• Erste-Hilfe-Kurs – „Unfälle und

Notfälle im Kindesalter“: Am

Samstag 10. März 2012 von 10.00

bis 15.30 Uhr im Pfarrzentrum.

Die Leitung hat Frau Simone

Selmi. Die Kursgebühr beträgt

21.90 Euro. Anmeldung und weitere

Infos im Haus der Familie

�0251/41866-17).

• Babysitterkurs für Jugendliche

am 23./24. März und 30./31. März

im Pfarrzentrum. Die Kursleitung

hat Frau Miriam Keßler. Die Kursgebühr

beträgt 20 Euro. Anmeldung

bei Lea Krämer � 931517).

• Kess erziehen – ein Elternkurs:

Jeweils am Montag von 20.00

bis 22.15 Uhr im Pfarrzentrum am

15.04. / 23.04. / 30.04. / 07.05. /

14.05.2012. Der Kurs richtet sich

Pfarrblättken 1 – 2012

an Eltern von Kindern von 0 bis

zum 2. Lebensjahr. Die Kursleitung

hat Frau Annette Brassler.

Die Kursgebühr beträgt 37,50

Euro (inkl. Elternhandbuch). Informations-

und Anmeldebögen

liegen im Pfarrbüro und im Pfarrzentrum

aus.

• Eltern- und Stillcafé: Donnerstags

10.00 bis 11.30 Uhr im Pfarrzentrum

(außer in den Schulferien),

Kursleitung: Rebecca Fritschen

de Oliveira, Fachkinderkrankenschwester

und Stillberaterin

�935178)

• Suchtprävention im Vorschulalter:

Ein Informationsabend am

Montag, 2. Juli 2012 im Pfarrzentrum.

Eingeladen sind alle interessierten

Eltern. Referentin: Frau

Dorit Kleinen und Herr Werner

Hassolt von der Caritas-Beratungsstelle

Gievenbeck.

Handzettel und Plakate erscheinen

rechtzeitig zu den jeweiligen Veranstaltungen.

Ansprechpartner: Pastoralreferent

Reinhard Kemper � 931516)

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Neues Konzert mit Cantabile

Pfarrblättken 1 – 2012

Im Mai 2012 ist es wieder soweit: der Nienberger Chor Cantabile lädt zum

Konzert ein! Nachdem der von Eva-Christina Esser geleitete Chor, der aus ca.

30 Mitgliedern unterschiedlichen Alters besteht, im letzten Jahr Songs und

Schlager aus den Jahren 1920 -1950 präsentiert hat, führt die Zeitreise in diesem

Jahr zurück in die 60er und 70er. Es gibt mehrstimmige Arrangements

aus der Zeit von Flower Power, den Beatles, Abba, den Beach Boys etc. zu

hören. Viele Songs sind noch so präsent, dass ein Mitsingen, –swingen und

-rocken bei den Zuschauern nicht ausgeschlossen werden kann.

Freuen Sie sich auf einen beschwingten Abend am 6. Mai um 18 Uhr im Kulturforum

Nienberge!

1

2

Verklärt ist alles Leid der Welt,

des Todes Dunkel ist erhellt.

Der Herr erstand in Gottes Macht,

hat neues Leben uns gebracht.

(aus einem Lied der Osterzeit)

Als Christen dürfen wir darauf vertrauen, dass Jesus

Christus alle Last des Lebens nicht nur mit ans Kreuz,

sondern auch in die Freude des Ostermorgens, in

die Auferstehung hinein genommen hat. Daraus erwächst

für uns eine neue Kraft um unser Leben und

die Schwierigkeiten des Alltags zu meistern.

Wir wünschen uns und Ihnen, dass die Freude des

österlichen Morgens all unsere Tage erfüllen möge.

Frohe und gesegnete Ostern.

Das Redaktionsteam.


Rechtzeitig zur 50sten Jahrfeier

des Beginns des

ZWEITEN VATIKANISCHEN KONZILS

(1962 – 2012)

erscheinen drei neue DVDs:

Papst JOHANNES XXIII.

1. DER CHRISTLICHE PAPST

2. NEUER WEIN IN NEUE SCHLÄUCHE

3. VATICANUM 2.0

(Das neue kirchliche Betriebssystem)

In vielen Kurzbeiträgen wird der Geist des

Roncalli-Papstes und der damals in Rom versammelten

Bischöfe der ganzen Weltkirche

beleuchtet und fängt neu an zu „wehen“!

Offener Dialog führte zu mutigen Aufbrüchen

in unserer erstarrten Kirche.

Die Konzils-Bischöfe und -Theologen

waren bereit, einen „weiten Sprung“ zu

wagen und hatten in Papst Johannes einen

Gleichgesinnten.

Ein kollegiales Miteinander entstand,

welches heute nicht mehr denkbar ist.

Um aber den Mut nicht zu verlieren und

trotz allem noch zu hoffen, rät uns Bischof

und Konzilsvater Bettazzi (88) (auf der

zweiten DVD):

„Wer einen guten Weitsprung machen

will, muss vorher zurück gehen und Anlauf

nehmen“…

DVDs erhältlich bei VERBO FILMES-D,

Wittoverstiege 68, MS-Nienberge

� 02534 65060 oder

im Pfarrbüro, a 10,- €

Pfarrblättken 1 – 2012

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Pfarrblättken 1 – 2012

Palmenblätter von Jens Weniger, Münster 2011

Zum Palmsonntag


Religionspädagogik Leben und Gestalten

Die Integration der christlichen Haltung

und Einstellung ist kein Zusatzprogramm

zur Elementarpädagogik in unserem Kindergarten,

sonder tief in ihr verwurzelt.

So kommt das „Religiöse“ im christlichen

Verständnis in der Gesamtatmosphäre des

Kindergartens zum Ausdruck, z.B. im offenen

und achtsamen Umgang aller Kinder

und Erwachsener miteinander.

In der Religionspädagogik geht es nicht

um eine reine Information oder eine Vermittlung

von Lerninhalten, sondern um

Beziehung.

Von besonderer Bedeutung für die

Kinder ist die Erfahrung, dass Menschen

für sie da sind, die ihnen zuhören, die zu

ihnen stehen, von denen sie nie im Stich

gelassen oder „verraten“ werden. Damit

werden wichtige Grunderfahrungen vermittelt,

die den Gott bezeugen, der sich

selbst in der Bibel bezeugt hat, als der

„Ich bin da“.

Diese Erfahrung ist eine wichtige Grundvoraussetzung,

dass die Kinder Vertrauen

entwickeln können, auf dem im Laufe

des Lebens der selbständige, persönliche

Glaube aufbauen kann.

Darüber hinaus werden die Kinder an

christliche und speziell kirchliche Traditionen

herangeführt, und damit vertraut

gemacht. Dazu gehört unter anderem das

Beten vor und nach den Mahlzeiten und

das Gestalten und Feiern von kirchlichen

Festen und Feier- und Gedenktagen.

Die religionspädagogische Arbeit mit

den Kindern gehört seit jeher zu unserer

Einrichtung und hat sich in den vergangenen

Jahren stark weiterentwickelt.

Uns ist es ein großes Bedürfnis in unseren

regelmäßigen, gruppenübergreifenden

„Meditationen“ verschiedene

Gleichnisse und Erzählungen der Bibel,

und somit auch den Lebensweg Jesu mit

Pfarrblättken 1 – 2012

Leben und Taten zu füllen.

Besonders die Zeit zwischen Jesu

Geburt und der Kreuzigung scheint für

Kinder sehr kurz, zu kurz um „groß“, also

erwachsen zu werden. Gerade in dieser

sehr wichtigen Zeit treffen wir uns wöchentlich

mit den Kindern, um gemeinsam

sein „Tun“ lebendig zu gestalten.

Wir erleben, gestalten und spielen die

Gleichnisse und Erzählungen unter der

Verwendung verschiedener Medien, auf

verschiedenste Art und Weise.

Verschiedene Rituale begleiten unser

Tun. So gehört das Singen, das Anzünden

der „Jesuskerze“ und das Gestalten

unserer Mitte zu wichtigen Bestandteilen

jedes Treffens.

Die Kinder erhalten bei unseren Treffen

Denkanstöße und einfühlsame Impulse,

die sie z.B. beim Nachspielen einzelner

Szenen weiterentwickeln und ergänzen

können.

Gemeinschaft ist Grundlage gelingenden

Lebens und auch die Grundlage

unserer Treffen. Die Gemeinschaft, das

Gemeinsame Tun in unserem Kindergarten

ist unsere Basis. Nur in Gemeinschaft

sind Bildung und Entwicklung möglich.

Diese Gemeinschaft entsteht im Prozess

des Angenommenwerdens, im Vertrauen

und Zutrauen. Im gemeinsamen Entdecken

und Erleben nehmen die Erwachsenen

die Fragen, Sorgen und Anregungen

der Kinder sehr ernst.

Die Kinder bereichern und fordern uns

Erwachsene heraus die eigene Position

zu überdenken, zu definieren und authentisch

zu vermitteln.

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller

Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er

ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

Curd Emmerich

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Bericht aus dem ökumenischen Sozialbüro

Das ökumenische Sozialbüro ist umgezogen.

Seit dem neuen Jahr kann

man sich jeden Dienstag von 17.00 –

18.30 Uhr in der Deele des Kath. Pfarrzentrums

Hilfe holen.

15 Jahre lang hat uns der Kindergarten

St. Sebastian für unsere Arbeit

einen Raum zur Verfü gung gestellt,

dafür danken wir ganz herzlich.

In den 15 Jahren hat sich unsere

Arbeit sehr ausgeweitet. Unser

Team besteht aus 8 ehren amtlichen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

aus der katholischen und evangelischen

Kirchengemeinde. Damit wir

den Anforderungen der vielseitigen

Anfragen und neueren ge setzlichen

Regelungen nachkommen können,

machen wir regelmäßige Fortbildungen

und halten monatliche Teamsitzungen

ab.

Unsere Aufgaben sind sehr vielseitig:

Im persönlichen Gespräch mit

den Ratsuchenden ver suchen wir,

die Ursache für die persönliche und

wirtschaftliche Notlage zu finden.

Es wird über die Unterstützungen

der freien Wohlfahrtsverbände, der

kommunalen Sozialdienste so wie anderer

zuständiger Ämter informiert.

Wenn notwendig, füllen wir mit den

Hilfesuchen den gemeinsam entsprechende

Formulare und Anträge aus.

In aktuellen Notsituationen, die sich

in den letzten Jahren gehäuft haben,

geben wir auch finanzielle Unterstützung,

wenn andere öffentliche Hilfen

Pfarrblättken 1 – 2012

nicht zur Verfügung stehen.

Die Formen unserer finanziellen

Hilfe können sehr unterschiedlich

sein: Reicht am Ende des Monats die

Hartz IV-Unterstützung nicht, geben

wir Lebensmittelgutscheine aus.

Bei unvor hergesehenen Ereignissen

(Scheidung, Todesfall, drohender

Wohnungsverlust, defekte Waschmaschine

bei kinderreichen Familien

etc.) ist eine einmalige Hilfe notwendig.

Oft kommt es vor, dass am Ende

eines Jahres die Energiekostennachzahlung

nicht bezahlt werden kann,

dann helfen wir durch Intervention

bei den Stadtwerken mit der Bitte um

Teilzahlungen oder geben auch hier

einen einmaligen Zuschuss. Besonders

Familien mit Kindern liegen uns

am Herzen, so dass wir hier Zuschüsse

für Ferienfreizeiten, Nachhilfestunden,

Mittagessen usw. für einen

begrenzten Zeitraum übernehmen.


Zu Weihnachten laden wir alle unsere

Hilfesuchenden ins Katholische

Pfarrzentrum ein. Hier werden sie

dann mit Süßigkeiten und Obst und

einem Geldgeschenk bedacht. An

diesem Weihnachtsfest haben wir 98

Tüten verteilt.

Natürlich benötigen wir für unsere

Arbeit Geld. Einen Teil des Geldes

bekommen wir aus der jährlichen

Caritassammlung unserer Gemeinde

und von der evangelischen Kirchengemeinde.

Ein Großteil geht als Spenden

ein: Nienberger spenden das

Geld eines runden Geburtstages, geben

unser Konto bei einem Todesfall

an oder überweisen regelmäßig eine

Summe. Dies gilt auch für das „Marktcafé“

und andere Vereine. Über alle

Spenden freuen wir uns und danken

allen Nienbergern dafür.

Pfarrblättken 1 – 2012

Ein weiterer „Geldtopf“ tut sich

durch Stiftungen auf. Gerade wenn es

um größere Unterstüt zungen geht,

können wir uns mit den Hilfesuchenden

an diese Stiftungen wenden.

Auch der Verein „Von Mensch zu

Mensch“ unterstützt uns, wenn Not

schnell behoben wer den muss.

Wie es in unserer Konzeption heißt,

sind die finanziellen Hilfen keine

Dauerhilfen. Ziel der Arbeit ist es,

die Hilfesuchenden zu befähigen,

ihre schwierige Lebenssituation zu

ordnen, in den Griff zu bekommen

und Perspektiven für die Zukunft zu

erschließen. Wenn wir dabei als Sozialbüro

ein wenig mithelfen können,

lohnt sich unser Einsatz.

Das Team des Sozialbüros

HHH

Wichtige Telefonnummern und Gottesdienstzeiten

in der Sebastiangemeinde:

Pfarrbüro: � 93 15- 0

Pfr. Mönninghoff � 93 15 12

Herr Kemper � 93 15 16

Frau Krämer � 93 15 17

Gemeindezentrum � 93 15 15

E-mail: stsebastian-nienberge@

bistum-muenster.de

Internet: www.sebastian-nienberge.de

Gottesdienste sonntags:

Samstag 18.30 Uhr

Sonntag 9.00 und 11.00 Uhr

Werktags:

mo, die, do und fr 8.15 Uhr

Mittwochabend 19.00 Uhr

Öffnungszeiten des Pfarrbüros:

Mo, Mi, Fr 9 – 12 Uhr Die 10 – 12 Uhr Do 16 – 18 Uhr

31


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Wann? Was? Wo? Wer?

März

Donnerstag, 01. März

17.00 Uhr Kreuzweg in der Fastenzeit,

kfd Nienberge

Freitag, 02. März

15.00 Uhr Weltgebetstag "Steht auf

für Gerechtigkeit", Ev. Gemeindezentrum,

kfd Nienberge

Mittwoch, 07. März

15.00 Uhr "Goldene Pracht" Ausstellung

LWL Museum u. Domkammer,

kfd Nienberge

15.00 Uhr Ökum. Seniorenkreis: Der

Frühling hat sich eingestellt, Ev.

Lydia-Gemeindezentrum

20.00 Uhr Bibel-teil-Zeit; kath. Pfarrzentrum;

Kontakt Bärbel Paschke

Donnerstag, 08. März

17.00 Uhr Kreuzweg in der Fastenzeit,

kfd Nienberge

Sonntag, 11. März

10.00-15.30 Uhr Erste-Hilfe-Kurs "Unfälle“

- Notfälle im Kindesalter,

Haus der Familie

14.30 - 17.30 Uhr Fit Fun Family; Grundschulturnhalle;

Jugendleitung DJK

SC Nienberge

20.00 Uhr Rund um Beethoven; im

Haus Rüschhaus; Veranstalter: Musikschule

Nienberge e.V.

Montag, 12. März

20.00 Uhr "Es ist ein Gesang in der

Welt - Einführung in die Psalmen"

Pfarrblättken 1 – 2012

Pfarrerin Erika Schweizer; kath.

Pfarrzentrum; AK Ökumene

20.00 Uhr Runder Tisch "Junge Familien

in Nienberge"; kath. Pfarrzentrum;

Veranstalter: AK Offene

Gemeinde - R. Kemper �931516

Dienstag, 13. März

20.00 Uhr Psalmen im meditativen

Tanz, Margret Eckelt; St. Sebastian

Kirche; AK Ökumene

Donnerstag, 15. März

12.30 Uhr Besuch der Manufaktur

Groß Bölting in Rhede; Treffpunkt

Sportplatz Nienberge; Landfrauen

Nienberge

17.00 Uhr Kreuzweg in der Fastenzeit,

kfd Nienberge

Samstag, 17. März

18.00 Uhr Nachtanbetung in St. Servatii,

Kolpingsfamilie

Sonntag, 18. März

12.00 Uhr Solidaritätsessen, kath.

Pfarrzentrum, Eine-Welt-Kreis u. AK

Brasilien

Dienstag, 20. März

20.00 Uhr Psalmen im meditativen

Tanz, Margret Eckelt; St. Sebastian

Kirche; AK Ökumene

Donnerstag, 22. März

17.00 Uhr Kreuzweg in der Fastenzeit,

kfd Nienberge


Freitag, 23. März

Babysitterkurs für Jugendliche, kath.

Pfarrzentrum, Kontakt: Lea Krämer

� 9315-17

15.00 Uhr Treffen zum Kreuzweg in

Telgte, Kolpingsfamilie

Samstag, 24. März

18.30 Uhr „Running Dinner“; kath.

Pfarrzentrum; Kontakt: AK Offene

Gemeinde

Sonntag, 25. März

11.00 Uhr Konzert im Kulturforum;

Musikschule Nienberge

14.30 - 17.30 Uhr Fit Fun Family; Grundschulturnhalle;

Jugendleitung DJK

SC Nienberge

17.00 Uhr Konzert im Kulturforum;

Musikschule Nienberge

Dienstag, 27. März

15.00 Uhr kfd Mitarbeiterinnenrunde,

anschl. 17.00 Uhr Anmeldung kfd

20.00 Uhr Psalmen im meditativen

Tanz, Margret Eckelt; St. Sebastian

Kirche; AK Ökumene

20.00 Uhr Pfarrversammlung „Die

Zukunft unserer Gemeinde St. Sebastian

– zur aktuellen Situation“,

kath. Pfarrzentrum, Kirchenvorstand

u. Pfarrgemeinderat St. Seb.

Donnerstag, 29. März

17.00 Uhr Kreuzweg in der Fastenzeit,

kfd Nienberge

19.30 Uhr Lichtbildervortrag mit Gerd

Grahlmann; kath. Pfarrzentrum;

Heimatverein Nienberge

Pfarrblättken 1 – 2012

Freitag, 30. März

Babysitterkurs für Jugendliche, kath.

Pfarrzentrum, Kontakt: Lea Krämer

� 9315-17

Samstag, 31. März

Wallfahrt nach Eggerode, 13.45 Uhr

Aufbruch der Fußpilger, 17 Uhr Abfahrt

der Buspilger nach Aulendorf,

21 Uhr Eucharistie in Eggerode

April

Sonntag, 01. April

18.00 Uhr Besuch im Borchert-Theater,

kfd Nienberge

Mittwoch, 04. April

15.00 Uhr Reni Ketteler-Eising berichtet

von ihrer Tätigkeit als freischaffende

Künstlerin, Ev. Lydia-Gemeindezentrum;

Ökum. Seniorenkreis

20.00 Uhr Bibel-teil-Zeit; kath. Pfarrzentrum;

Kontakt Bärbel Paschke

Donnerstag, 12. April

15.00 Uhr Klönnachmittag, im

Kuschel's (Bauernhofcafe Schulze

Relau), St. Augustinus Schützen

Dienstag, 17. April

08.00 Uhr "Hexen u. Frauen in Köln"

Tagesausflug, kfd Nienberge

Donnerstag, 19. April

Jahreshauptversammlung SC Nienb.

Montag, 23. April

16.00 - 20.30 Uhr Blutspenden; Grundschule

Nienberge; DRK Nienberge

20.00 Uhr "Nacht der Psalmen" Pfarrer

Dr. Heinz-Georg Surmund, kath.

Pfarrzentrum; AK Ökumene

33


34

20.00 Uhr Fingerfoodbörse oder "von

der Hand in den Mund"; Hof Wissing,

Hanseller Str. 230; Landfrauen

Nienberge

Dienstag, 24. April

15.00 Uhr kfd Mitarbeiterinnenrunde,

anschl. 17.00 Uhr Anmeldungen für

5-Tagesfahrt, kath. Pfarrzentrum;

kfd Nienberge

20.00 Uhr „Zur Situation der bedrohten

Christen - u. a. am Beispiel

Nigerias“, kath. Pfarrzentrum,

gemeinsame Veranstaltung vom

Freundeskreis Ausländischer Mitbürger,

Arbeitskreis Afrika und Bildungswerk

Nienberge

Donnerstag, 26. April

17.00 Uhr Jahreshauptversammlung;

„Treff“ Kirmstr. 18, Kolpingsfamilie

20.00 Uhr Pfarrgemeinderatssitzung,

kath. Pfarrzentrum

Freitag, 27. April

20.00 Uhr Kulturforum "Heut liegt

was in der Luft"

Sonntag, 29. April

18.00 Uhr „Ökumenische Bibel-Teil-

Zeit mit anschl. Agapefeier; Ev.

Lydia-Gemeindezentrum; Kontakt

Bärbel Paschke

Montag, 30. April

17.00 Uhr Maigang, Treffpunkt Nienb,

Kirchplatz, Heimatverein Nienberge

Mai

Mittwoch, 02. Mai

15.00 Uhr Maisingen; Ev. Lydia-Gemeindez.

Ökum. Seniorenkreis

Pfarrblättken 1 – 2012

20.00 Uhr Bibel-teil-Zeit; kath. Pfarrzentrum;

Kontakt Bärbel Paschke

Sonntag, 06. Mai

19.00 Uhr Chorkonzert; im Kulturforum;

Cantabile

Dienstag, 08. Mai

15.00 Uhr Walderfahrung einmal anders,

kfd Nienberge

Sonntag, 13. Mai

17.00 Uhr Konzert im Kulturforum;

Musikschule Nienberge

18.00 Uhr Maiandacht; Marien-Bildstock

am Haus Rüschhaus; Heimatverein

Nienberge

19.00 Uhr Konzert "Buch der Lieder"

Eva Esser, Christa Romberg, Kulturforum

Dienstag, 15. Mai

15.30 Uhr "Internationales Kochen";

Freundeskreis Ausl. Mitbürger

Mittwoch, 16. Mai

Maigang; Soldatenkameradschaft

Mittw., 16. Mai – Sonntag, 20. Mai

Katholikentag in Mannheim

Sonntag, 20. Mai

11.00 Uhr Erstkommunion in St. Seb.

Mittwoch, 23. Mai

14.30 Uhr "Rund um Nienberge" Fahrradtour

mit Reinhold Klumpe, Ausklang

auf Hof Rölver; kfd Nienberge

Mittwoch, 30. Mai

13.00 Uhr Mitarbeiterinnen-Ausflug;

kfd Nienberge


Schon gewusst?

Neues aus der Kinder- und Jugendarbeit

Erfolgreiche Sammelaktion

Die diesjährige Tannenbaumaktion

brachte neben zahlreichen Tannenbäumen

auch 2.014,52 € (1847,90 €

in 2011) ein. Die Tannenbäume sollen

zu Ostern ein zünftiges Osterfeuer

bilden; das Geld geht an Gruppen der

Jugendarbeit in St. Sebastian (Landjugend,

Sachausschuss Jugend). Allen

Nienbergern/ Hägeranern ein Dankeschön

für die Tannenbäume und Geldspenden.

Einen besonderen Dank an

alle fleißigen Helfer, Traktorfahrer,

Tannenbaumträger, Teeausschenker

und Würstchenverteiler.

Sporteln in Weihnachtsferien

– ein toller Erfolg

Auch dieses Jahr startete nun zum

zweiten Mal mit dem Weihnachtssporteln.

Kinder und Jugendliche im

Alter von 6 bis 14 Jahren wurde hier

die Möglichkeit geboten mehrere

Sportarten auszuprobieren und nach

den Feiertagen ein wenig in Bewegung

zu kommen.

Das vom Sportverein DJK SCN von

der Kinder- und Jugendarbeit der

Gemeinde organisierte ganztägige

Betreuungsangebot war ein großer

Erfolg. Insgesamt 156 Kinder und

Jugendliche nahmen an mehreren

Tagen an der Ferienbetreuung teil.

Neben Waveboard fahren, Trampolin

springen, Tischtennis spielen

und einer Hüpfburg wurden diverse

Pfarrblättken 1 – 2012

Workshops, wie zum Beispiel Röhnrad

fahren, Hip-Hop, Breakdance

oder Cheerleading angeboten, an

denen die Kinder und Jugendlichen

freiwillig teilnehmen konnten. Die

Betreuer hatten damit sowohl in

den Workshops als auch im Freispiel

allerhand zutun. An einem Tag bestand

zusätzlich die Möglichkeit und

zur Abwechslung zum Sport an der

Sternsinger-Aktion teilzunehmen.

Weiterhin gab es täglich kostenlose

Kreativangebote. Im Vergleich zum

Weihnachtssporteln im letzten Jahr

hat sich die Teilnehmerzahl enorm

erhöht. Diese positive Rückmeldung

lässt schon Gedankenspiele für das

Weihnachtssporteln 2013. Zunächst

stehen aber die Betreuungsangebote

in den Oster- und Sommerferien im

Mittelpunkt. Diese finden in der 1.

Woche der Osterferien (2. - 5. 4.) –

ganztägige Betreuung im Pfarrzentrum

St. Sebastian und 1. + 2. Woche

der Sommerferien (9. - 20. 7.) – ganztägige

Betreuung in der Grundschule

statt.

35


36

Die DJK SC Nienberge:

ein Sportverein für alle

Handball – Sport, Spiel, Spaß

für Mädchen und Jungen

Seit ca. 5 Jahren besteht sie wieder

– die Handballabteilung des SC

Nienberge! Nach langjähriger Pause

wurde auf Eigeninitiative einiger Nienberger

Mädchen diese Sportart auch

in unserem Verein wieder ins Leben

gerufen.

Seit Anfang des Jahres, können auch

Jungen an unserem Training teilnehmen.

Zurzeit bilden 20 Jugendliche im

Alter zwischen 11 und 19 Jahren das

Team. Trainiert wird die Mannschaft

von Irmgard Pollmeier und Uwe Meier.

Handball ist ein Mannschaftssport.

Im gemeinsamen Spiel wird der Teamgeist

und das Zusammengehörigkeitsgefühl

gefördert. Ein wesentliches

Ziel ist die Verbesserung der allgemeinen

Fitness. Kondition und Koordination

beim Werfen, Fangen und

Laufen werden geschult. Übungen

zur Stärkung der muskulären Kraft

und Verbesserung der Körperhaltung

gehören mit in unser Konzept. Im Vordergrund

steht für uns die Freude und

der Spaß am Sport und dem gemeinsamen

Spiel.

Die Spielpraxis und die besondere

Herausforderung bekommt unsere

Pfarrblättken 1 – 2012

Mannschaft zurzeit über Freundschaftsspiele

mit den umliegenden

Münsteraner Handballabteilungen.

Zwei Jahre lang hat die Mädchenmannschaft

auch schon an den

Kreismeisterschaften im Spielbetrieb

teilgenommen. Leider ist dieses derzeit

aufgrund der zu geringen Anzahl

gleichaltriger Handballerinnen

und Handballer für eine bestimmte

Jugendstaffel (diese ist jahrgangsabhängig)

noch nicht wieder möglich.

Gern würden wir wieder spannende

Spiele erleben, denn nicht nur die

Spielerinnen, sondern auch die Eltern

und Geschwister fieberten in der Vergangenheit

bei so manchem Handballkrimi

mit.

Daher würden wir uns über Unterstützung

von Mädchen und Jungen

im Alter von 11 bis 16 Jahren sehr

freuen. Vielleicht ist dann sogar in

unserem Verein auch die Gründung

einer Mädchen- und einer Jungen-

Handballmannschaft möglich. Wer

Interesse hat und uns einfach gerne


einmal kennen lernen möchte, ist

herzlich willkommen! Unser Training

findet regelmäßig donnerstags von

18.30 Uhr – 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle

an der Feldstiege statt.

Pfarrblättken 1 – 2012

Für Fragen stehen:

Irmgard Pollmeier � 02533-1072

und Uwe Meier � 02533-7349

gerne zur Verfügung.

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38

Caritas- Konten

Pfarrblättken 1 – 2012

Kontostand am 31.12.2010 1.756,22 € (auf Sparkonto Nr. 643)

Kontostand am 31.12.2010 11.497,17 € (auf Wachstumssparbuch Nr. 644)

Summe am 31.12.2010: 13.253,39 €

Einnahmen vom 1. 1. 2011 – 31. 12. 2011

Verwendungszweck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Betrag

Caritas-Adventssammlung 2010 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7.997,04 €

Caritas-Sonntag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 240,12 €

Caritas-Sommersammlung 2011 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6.979,60 €

Caritas-Adventssammlung 2011 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8.053,20 €

Einzelspenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.700,00 €

Zinsen auf -643 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30,70 €

Zinsen auf -644 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 447,18 €

Summe der Einnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.447,84 €

Ausgaben vom 1. 1. 2011 – 31. 12. 2011

Verwendungszweck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Betrag

Lebensmittel-Gutscheine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.980,00 €

Beitrag zum Lebensunterhalt Einzelner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.780,00 €

KSHG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.000,00 €

SKF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.000,00 €

Unterstützung Bosnienkreis: Aktion Edin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 500,00 €

Unterstützung Caritas und Altengaben: Material . . . . . . . . . . . . . . . . . 503,98 €

Unterstützung kfd: Wallfahrt und Geburtstagsgeschenke . . . . . . . . . 300,00 €

Unterstützung Freundeskreis ausl. Mitbürger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267,30 €

Unterstützung Seniorenarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186,80 €

Jubiläen Kindergarten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69,95 €

Unterstützung Jugendarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 504,67 €

Unterstützung Teestube, Neubürger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81,05 €

Chance e.V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150,00 €

Aufstockung von Kollekten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 414,02 €

Summe der Ausgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.737,77€

Kontostand am 31.12.2011 9.019,11 € (auf Sparkonto Nr. 643)

Kontostand am 31.12.2011 11.944,35 € (auf Wachstumssparbuch Nr. 644)

Summe am 31.12.2011 . 20.963,46 €


Statistik und Kollekten 2011

Statistik 2011 2010

Taufen 38 27

Erstkommunionkinder 25 39

Firmungen 25 27

Trauungen 13 11

Beerdigungen 40 (33 in Nienberge) 42

Pfarrblättken 1 – 2012

Sonntags- 519 408 (27./28.2.2010)

Gottesdienstteilnehmer 785 (13./14.11.2010)

Austritte 11 6

Wiederaufnahme 1 2

Aufnahme (Übertritt) 0 0

Kollekten: 2012 2011 2010

Adveniat 13.843,04 15.776,43

Sternsinger 7.256,72 6.945,78 7.291,74

Misereor 11.078,00 € 9.991,37

Renovabis 2.371,24 € 2.974,86

Weltmission 1.568,59 1834,41

Caritas-Sonntag (Sept:) 240,12 568,78

Caritas-Sommer-Sammlung 6979,60 7949,96

Caritas-Advents-Sammlung 8.053,20 7.997,04

39


40

Bilanz Eine - Welt - Laden Nienberge - 2011

Danke!

Pfarrblättken 1 – 2012

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle unsere Kundinnen und Kunden! Auch

in diesem Jahr haben wir im Januar unsere Inventur durchgeführt. Wir waren

wieder sehr zufrieden mit den Einnahmen. An dieser Stelle wollen wir Ihnen

die Zahlen vorstellen.

Monatliche Bareinnahmen 2011

Pfarrzentrum Lydiazentrum

Januar 1.033,45 €

Februar 712,50 €

März 877,35 €

April 983,05 €

Mai 743,95 €

Juni 775,84 €

Juli 911,55 €

August 408,00 €

September 1.033,30 €

Oktober 1.048,40 €

November 1.463,25 €

Dezember 1.203,40 €

Gesamt 11.194,04 € 1.290,00 €

Zusammen: 12.484,04 €

Da im Durchschnitt pro Artikel von der GEPA 15 % Rabatt gewährt wird, ergibt

sich langfristig ein geringer Überschuss, der zum einen bei Oikocredit angelegt

, oder als Spenden an verschiedene Projekte weitergegeben wird.

Barkasse insgesamt . . . . . . 466,97 €

Warenbestandswert . . . . . 3.891,83 €

Kontostand . . . . . . . . . . . . . 3.025,71 €

Einlagen bei Oikocredit . . .3.064,85 €

Haben insgesamt . . . . . . . 10.449,36 €

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