MODE - MEHR! Stadtteilmagazin Düsseldorf

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MODE - MEHR! Stadtteilmagazin Düsseldorf

August | 2010

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MENSCH

DES MONATS

Conrad Sevens feiert

in diesem Monat seinen

70. Geburtstag. Der Nebel-

maler aus Pempelfort.

Emotionen statt Intellekt.

QUO VADIS DÜSSEL-

DORFER MODESZENE?

Warum Düsseldorf

besser als Berlin ist.

WOLF WERNER

SPRICHT KLARTEXT

Mit Fortuna

in die 1. Liga

AUSBILDUNGS-

OFFENSIVE

Marien Hospital

investiert in die Zukunft

GREY

AUSGEZEICHNET

Neue Bürogebäude

in Derendorf

gewinnen Designpreis

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Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

Fortuna ist 115 Jahre, der bekann-

te Maler Conrad Sevens 70. Und

MEHR!? Gerade einmal 0,5 Jahre.

Seit sechs Monaten gibt es uns

also, aber wir haben die Pubertät

eines neuen Mediums schon

überstanden und sind zum fes-

ten Bestandteil von Pempelfort,

Derendorf und Golzheim gewor-

den. Das merken wir an den Re-

aktionen unserer Leser und Wer-

bekunden und sind dankbar

dafür.

Über die kommende, hoffentlich

sensationelle Fortuna-Saison hat

Sportdirektor Wolf Werner (der

übrigens Golzheimer ist) mit

MEHR! gesprochen.

EDITORIAL

MEHR! MACHT IN MODE

Unser „Mensch des Monats“, der

Pempelforter Maler Conrad Se-

vens, sprach mit uns über sein

bewegtes Leben und seine stille

Kunst.

In dieser Ausgabe berichten wir

außerdem über eine der Kernzellen

der Düsseldorfer Wirtschaft:

Über die Mode. Warum wir der

Berliner Szene hinterher hecheln,

warum sich die Düsseldorfer

Unternehmer zieren, Düsseldorf

als Modestandort zu unterstützen.

Mit „Voices of Fashion“, ei-

ner einzigartigen Initiative zur

Wiederbelebung des Modestand-

ortes Düsseldorf. Wir wollen ger-

ne helfen, Düsseldorf zu dem zu

POWER

MENSCH DES MONATS

Conrad Sevens (70)

ist unser Mensch des Monats

Ur-Düsseldorfer, wohnt seit 25

Jahren in Pempelfort und ist ein

international erfolgreicher Maler.

Aber sein Leben verlief erst ganz

anders.

Erst Studium an der Kunstakademie

und in Paris an der Académie

der Beaux-Arts, aber dann

Ausbildung zum Schauspieler

und weit über 10 Jahre Mitglied

des Ensembles am Essener und

Düsseldorfer Schauspielhaus.

„Das habe ich gebraucht.“, ge-

steht Conrad Sevens. „Ich bin ein

narzisstischer Mensch, dachte,

ich bin ein toller Typ. Mein Vor-

bild war James Dean.“ Später

merkt Sevens: das ist auch nur

ein Job wie jeder andere, ein

System mit festen Arbeitszeiten,

Frust und Intrigen.

Darum hat er als Ausgleich ge-

malt. 1978 dann die erste Ver-

nissage. Mit Erfolg. Wer heute

seine Bilder sieht, voller Ruhe

und Einkehr, der kann nicht glau-

machen, was es eigentlich ist:

Nummer Eins im deutschen Ran-

king der wichtigsten Modestädte.

MEHR! findet: MEHR! Düsseldorf

statt Berlin!

Herzlichst! Ihr MEHR!-Team

redaktion@mehr-

stadtteilmagazin.de

Machen MEHR!: Antonio Ienottico, Gerd Herbrand, Lutz Sonntag

ben, dass er sie gemalt hat.

Denn Sevens ist ein mehr als

kommunikativer, aufgeschlossener,

lebhafter und (ja auch) eitler

Mensch: „Wenn man soviel im

Atelier alleine ist, braucht man

den kommerziellen Erfolg als

Applaus.“ In diesen Momenten

kommt dann wieder der Schau-

spieler im kreativen Grenzgängers

zum Vorschein.

Mehr über seine obsessive

Berufung lesen Sie auf Seite 7.

3


„ Mal richtig Kohle in

die Hand nehmen“.

Düsseldorf als internationale

Modemetropole – weltweiter

Trendsetter, stilprägend, erfolgreich.

Doch das Image ist ange-

kratzt. Umsatzmäßig ist die Lan-

deshauptstadt noch immer in

der Pole Position. Hier wird im-

mer noch massiv geordert und

hier wird Geld verdient. Doch die

kreative Musik spielt in Berlin,

wo auch immer mehr Geschäft

gemacht wird. Was also tun?

Marketing-Club Düsseldorf-Präsident

Dirk Krüssenberg und Wer-

ner Lippert (NRW-Forum) luden

eine exklusive Runde zur Diskus-

sion. Das Ergebnis: Düsseldorf

hat ein erhebliches Imageproblem,

an dem nicht professionell

gearbeitet wird. Und: Es geht

nicht nur um Mode, es geht um

die Marke Düsseldorf.

Tina Müller, Senior Vice President

bei Henkel/Schwarzkopf, brachte

den Unterschied zwischen Berlin

und Düsseldorf auf den Punkt:

„Hier sitzen die Damen mit den

dicken Portemonnaies, in Berlin

sind sie klamm”. Ihr Unternehmen,

so Müller, würde sich gern

stärker in Düsseldorf engagieren

– wenn es denn eine Plattform

mit Strahlkraft gäbe.

4

MODE

QUO VADIS – MODE-

STANDORT DÜSSELDORF?

Annette Weber, Chefredakteurin

von INStyle, war deutlich anzu-

merken, dass sie das hippe Berlin

gern auf dem Schirm hat. Wie sie

Düsseldorf porträtieren würde,

fragte Moderator Professor Ekkehart

Baumgartner. Weber: „Kö,

Eickhoff, Jades, Kaiserswerther

Straße, Medienhafen, das wäre

das Düsseldorfer Image.” Berlin

bedeute: peppige Fashion Week,

„Bread & Butter”, Top-Models

und VIP’s, das Promi-Restaurant

Borchardt, der Club Berghain

und die trashig-elegante Bar 25.

Düsseldorf, war sich die Runde

einig, ist weit besser als sein Ruf.

Doch international habe man

kein Bild von Düsseldorf.

Lippert-Anekdote zur Verdeutli-

chung: Der Modeschöpfer Alex-

ander McQueen habe ihn einen

Tag vor einer Ausstellung angeru-

fen und gesagt: „Können wir die

Ausstellung nicht woanders

machen?“ Das liege auch daran,

dass die Stadt, wenn sie Mode-

journalisten einlade, ihnen das

Heine-Grab zeige, aber nicht et-

wa Weltstars wie Andreas Gursky.

Frank Dopheide, Chairman von

GREY, über die Aktivitäten der

Stadt: „Es sitzen zu viele Leute

an zu vielen Tischen. Man müss-

te mal richtig Kohle auf den

Tisch legen”, brachte Werner Lip-

pert die Kernfrage auf den Punkt.

Werber Frank Dopheide sprach

im Namen aller, als er feststellte,

es fehle an Gemeinsamkeiten

und großen Konzepten. „Die

Probleme“, so der Grey-Mann,

„sind viel größer als nur die der

Mode.“ Dopheide: „Kreativ, dass

sind nicht Graffitis auf der

U-Bahn. Kreativ, dass sind kluge

Köpfe, die Werte schöpfen.”

v.l.: Werner Lippert (Direktor NRW-Forum), Dr. Adrian Kiehn (Generalbevollmächtigter P&C),

Prof. Dr. Ekkehart Baumgartner (AMD), Annette Weber (Chefredakteurin INStyle),

Tina Müller (Corporate Vice-President Henkel/Schwarzkopf), Frank Dopheide (Chairman Grey Global-Group)

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Foto: Silvia Gertler

Zur Vermarktung Düsseldorfs

gab er den klassischen Ratschlag:

„Marke entsteht, wenn man

Botschaften sendet und das

lange durchhält.” Und dann

sprach er aus, was jeder Düsseldorfer,

der gelegentlich die Stadt

verlässt, schon ähnlich fühlte:

„Ich hasse es, wenn ich mich

immer für Düsseldorf entschuldigen

muss.”

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Düsseldorf Voices of Fashion“,

die Kommunikations- und Busi-

ness-Initiative des Fashion Net

Düsseldorf e.V., meldete sich für

den Modesommer 2010 in Düs-

seldorf zurück und fand von Frei-

tag, 23. Juli, bis Montag, 26. Juli,

statt „Als gemeinsames, lang-

fristig angelegtes Strategie-Kon-

zept profiliert und stärkt Düssel-

dorf Voices of Fashion den Mode-

standort im nationalen und inter-

nationalen Wettbewerb und

präsentiert sich mit neuen Projek-

ten und Partnern“, erklärte Uwe

Kerkmann, Leiter der Düsseldorfer

Wirtschaftsförderung. Mit

zahl- und facettenreichen, klei-

nen und großen, lokalbezogenen

und internationalen Events rund

um das Thema Mode sorgten

die Voices of Fashion im Februar

bereits weit über die Stadt hin-

aus für Aufmerksamkeit. Allein

am Event „Voices of Fashion High

Street“ beteiligten sich mehr als

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DIE TALENT-

SCHMIEDE

Lebendiger Modestandort Düsseldorf Hier entsteht

die Mode-Zukunft

70 Labels, Geschäfte, Cafés, Bars

und Clubs. Große Ballone kenn-

zeichneten die Fashion- und

Partyorte und setzten weithin

sichtbare Akzente für die leben-

dige Modestadt Düsseldorf.

Der Düsseldorfer Dome

Diesmal gab es als Hauptschauplatz

des Geschehens den „Voi-

ces of Fashion Dome“ auf dem

Victoriaplatz unmittelbar bei der

Rheinterrasse. Er bildete das Zen-

trum für alle Event-Tage und so

nach den Leuchtballonen das

nächste, deutlich sichtbare Mar-

kenzeichen der gemeinsamen

Voices of Fashion - mit sehr ho-

Voices of Fashion: Kick-off am 16. Juli 2010

hem Aufmerksamkeits- und

Wiedererkennungswert. Der

Fashion Dome – ein Kuppelzelt

für rund 300 Menschen, das von

innen und außen markant illumi-

niert wurde.

voices-of-fashion.de

Weltweit angesehene

Ausstellungen und Award-Shows:

Die AMD Düsseldorf

Die Akademie Mode & Design,

kurz AMD, wurde vor mehr als

20 Jahren in Hamburg gegründet

und seit 1995 in Düsseldorf

ansässig. Seitdem ist sie integraler

Bestandteil des Modestandortes

Düsseldorf. Und seit 2005

eine staatlich anerkannte Hoch-

schule mit dem Abschluss

„Bachelor of Arts“.

300 Studierende aus ganz

Deutschland und der ganzen

Welt studieren an dieser privaten

Hochschule. In der Regel mit

einer Studienzeit von sieben Se-

mestern. Praktika bei Designern

wie dem leider verstorbenen

Alexander McQueen oder Kenzo

inklusive.

„Die Absolventen der AMD sol-

len bei uns lernen, ein eigenes

Profil zu entwickeln“, so die

Leiterin der Düsseldorfer AMD-

Niederlassung, Christine Kubatta.

„Und wir sind unheimlich stolz

darauf, dass unsere Absolventen

sowohl bei großen Unternehmen

aus der Textilbranche, als

auch bei Fashionmarken, aber

auch bei internationalen Fashion-

Labels begehrt sind“, so Kubatta.

Darüber hinaus ist die AMD Düs-

seldorf und seine Studierenden

weltweit bei vielen angesehenen

Ausstellungen und Award-Shows

vertreten. Von vielen der Absol-

venten wird man noch hören.

Ende 2010 wird die Düsseldorfer

Akademie Mode & Design ihr

neues Domizil in den „Königlichen

Reitstallungen“ in der Ula-

nenkaserne in Derendorf auf-

schlagen. Am Platz der Ideen.

Das passt. „Mit einem lachenden

und einem weinenden Au-

ge“, so Christine Kubatta. „Dort

haben wir noch mehr Platz für

noch mehr Kreativität. Das hat

den Ausschlag gegeben.“

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Der „Formfindungsrock“

von Verena Winkelmann.

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5


Wolf Werner

will in die 1. Liga

„Wir wollen Euch kämpfen se-

hen“. Das, so Wolf Werner, Vor-

stand Sport von Fortuna Düssel-

dorf, hat man in der ESPRIT-Are-

na sehr, sehr lange nicht mehr

gehört. Warum? Weil die Fortu-

na-Teams ihre Fans in den vergan-

genen Jahren durch Herz und

Kampfgeist überzeugt haben.

6

Sportdirektor Wolf Werner

„Auch in diesem Jahr“, so Wolf

Werner, „haben wir wieder eine

schlagkräftige Truppe zusammengestellt,

von der wir hoffen,

dass sie noch stärker ist, als in

der abgelaufenen Saison.“

Auch wenn das Auftaktprogramm

laut Wolf Werner in der

kommenden Saison mit „dicken

Brocken“ wie Hertha BSC Berlin

und VfL Bochum recht anspruchsvoll

ist – Fortuna sieht

sich auf dem Weg nach oben.

FORTUNA

Warum Gerresheimer Löwen?

FORTUNA

WILL WEITER ANGREIFEN

Mit einem Etat von 6,5 Mio. E

gehört Düsseldorf in der 2. Liga

zu den Kleinen. Finanziell, nicht

sportlich. Daher würde Wolf Wer-

ner sich auch wünschen, dass

Wir haben uns in Gerresheim gegründet.

Wir suchen in ganz Düsseldorf nach Mitgliedern.

Seid Ihr Fußballverrückte wie wir? Wir freuen uns über jeden Fan!

Gerresheimer Löwen brüllen für Fortuna!

Wir suchen in ganz Düsseldorf nach Gleichgesinnten, die wie wir der

Fortuna die Daumen drücken, und die bei uns Mitglieder werden wollen.

Von Gerresheim in die 1. Liga! Jeder Fan ist uns willkommen.

Infos unter: www.gerresheimer-löwen.de

Fortuna mit neuen Trikots auf dem Rathausplatz beim Pressetermin. Dieser Kader ist die neue Hoffnung für die Saison 2010/11.

die Euphorie in Düsseldorf sich

auch ein wenig mehr im finan-

ziellen Engagement für die Fortu-

na ausdrücken würde.

Werner: „Wir als Fortuna sind

Testspiel: Christian Weber (vorn) und Neuzugang Assani Lukimya-Mulongoti

hier schon in Vorleistung gegan-

gen. Unsere Nachwuchsmannschaften

sind in Zusammenarbeit

mit unserem Jugendzen-

trum hochgradig erfolgreich.

Fortuna wird für talentierte Ju-

gendspieler aus der Region im-

mer interessanter.“

„Die Euphorie aus dem Aufstiegs-

jahr bleibt“, so Wolf Werner. „Wir

glauben, dass wir uns für diese

Saison so gut verstärkt haben,

dass wir um den Aufstieg mit-

spielen können. Und dem Düs-

seldorfer Publikum das zu bie-

ten, was es verdient. Nämlich

möglichst bald die 1. Liga!“

MEHR! drückt die Daumen.

fortuna-duesseldorf.de


Malen

aus dem Bauch

heraus

Der „Nebelmaler“ wird Conrad

Sevens genannt. Das stimmt

– und auch wieder nicht. Sein

großes Thema ist die Landschaft,

die nach wie vor einen breiten

Raum seines Schaffens einnimmt,

immer menschenleer und

KUNST

CONRAD SEVENS

DER NEBELMALER

ohne erkennbare Spuren der

modernen Zivilisation. Sie ist

fast immer in ein diffuses Licht

getaucht: Morgennebel, flirrende

Mittagshitze oder Abenddämmerung.

Conrad Sevens interpretiert

die Natur als Spiegel der

Der Baum · l‘arbre · the tree, 40 x 30 cm, Öl

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Nachtblau · bleu nuit · night blue, 120 x 90 cm, Öl

Seele. Seine Bilder verhüllen und

enthüllen zugleich. Ein Kontrast

zu unserer hektischen Zeit.

„Es sind psychedelische Bilder“,

meint Sevens. „Sie haben mit

Intellekt nichts zu tun, sondern

mit Emotionen.“ In immer neuen

Variationen kreisen seine Werke

um Themen wie Stille, Einkehr

und Harmonie. Der Maler selbst

hat dafür den Begriff des „Silen-

tismus“ geprägt. Seine Bilder for-

dern den Betrachter auf innezuhalten,

sich zu versenken und

das eigene Ich zu befragen.

Sevens sagt über sich selbst:

„Ich bin ein Romantiker und ma-

le aus dem Bauch – wie ein

Kind.“ Dabei stellt er sich in der

Auswahl seiner Motive und der

Technik ganz bewusst in die Tra-

dition der Romantiker des 19. Jahr-

hunderts, wie Casper Davis Fried-

rich und William Turner, aber

auch der Impressionisten wie

Claude Monet. Seine Technik ist

für heutige Zeiten fast ungewöhnlich:

Sevens ist einer der

wenigen, die noch in Öl malen

und Schicht für Schicht lasieren.

Himmelsrot · ciel rouge · red sky, 60 x 90 cm, Öl

Ein mühseliger und lang dauernder

Prozess, warum er auch im-

mer mehrere Bilder parallel malt.

„Ich arbeite wie ein Bürokrat“,

so Sevens, „und habe tagein,

tagaus den selben Tagesablauf.“

Aber Sevens wäre nicht Sevens,

wenn er im späten Schaffen

nicht auch irritieren würde. Mit

den Resten seiner Ölfarbe pro-

duziert er radikal expressive,

meist monochrome Spachtelarbeiten,

die so gar nicht zu sei-

nem Ruf als „Nebelmaler“ pas-

sen wollen. „Spachteln ist wie

Boxen“, hat der Maler festgestellt.

Am 22. August wird der Pempel-

forter Künstler 70 Jahre alt. Ans

Aufhören mag er nicht denken:

„Das kann ich nicht. Ich habe

das Gefühl, dass ich noch irgend-

etwas Wichtiges machen muss.“

conrad-sevens.de

7


Ein Ziel, viele Wege

Jenseits der klassischen Medizin,

aber nicht esoterisch. Mit einem

ganzheitlichen Ansatz. Das ist die

Philosophie vom Reiki- und Ge-

sundheitsinstitut (RuGI) auf der

Nordstraße 75. „Wir holen den

Menschen da ab, wo er steht

und akzeptieren ihn, wie er ist“,

so Initiatorin Charlotte Köhler-

Lohmann.

Sechs feste und viele freie Dozen-

ten mit unterschiedlichen

Schwerpunkten können in rund

50 Seminaren monatlich jedem

das Richtige bieten. Die Kursleiter

haben unterschiedlichste

Schwerpunkte und Fähigkeiten,

die sie vermitteln, denken aber

alle in die gleiche Richtung: Der

8

GESUNDHEIT

GANZHEITLICHES

WOHLFÜHLEN

Persönlichkeit entwickeln

Mensch und sein Wohlbefinden

steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Zur Persönlichkeitsentwicklung

gibt es neben einem umfangreichem

Reiki-Angebot auch Kurse

zur Burnout-Prophylaxe oder Le-

bensmanagement. Dem eigenen

Wohlfühlen helfen autogenes

Training oder ayurvedische Mas-

sage. Und nicht nur gestresste

Büromenschen interessieren sich

für die physiotherapeutischen

(Schmerz-)Präventionskurse.

Weiter bietet RuGI umfangreiche

Beratung zu Themen wie Feng-

Shui oder Bach-Blüten.

„Im Wesentlichen geht es um

Persönlichkeitsentwicklung“, er-

klärt Charlotte Köhler-Lohmann,

„und um die Erhaltung und Stei-

gerung der eigenen Leistungsfähigkeit.

Wir beraten jeden kosten-

los und individuell, welches An-

gebot das Richtige ist.“

rugi-duesseldorf.de

Sein Wohlbefinden . . .

. . . in entspannter Umgebung . . .

Stressbewältigung durch Entspannung

Immer wichtiger wird es heutzutage im Alltag, der häufig durch Stress geprägt ist, geeignete Entspannungsmöglichkeiten zu

finden. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten. Oft reicht schon Bewegung, ein tiefes Durchatmen oder Entspannungsmusik.

Volkshochschulen und Krankenkassen bieten häufig Kurse an, in denen Entspannungsmethoden wie autogenes Training erlernt

werden können. Das autogene Training ist eine Methode durch Selbstbeeinflussung einen entspannten Zustand zu erreichen.

Eine weitere beliebte Entspannungstechnik ist die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Durch willentliches An- und

Entspannen von Muskelpartien wird ein Zustand der Tiefenentspannung des Körpers erreicht. Auch kann körperliche und

geistige Entspannung durch Meditationstechniken und Yoga erzielt werden. Bei der Biofeedbackmethode wird erlernt, den

Blutdruck und die Herzfrequenz zu beeinflussen. Auch ein Gang in die Sauna, eine Massage oder ein angenehmes Aromabad

können relaxend wirken. Ob Meditation, ein Spaziergang am See oder einfach nur Musik hören – jeder sollte für sich herausfinden,

was für ihn die effektivste Methode ist, vom Stress des Alltags abzuschalten. Wichtig ist, dass die Methoden regelmäßig im

Alltag eingesetzt werden, denn chronischer Stress strapaziert das Immunsystem und macht auf Dauer krank.

. . . stärken.

Ihre MEHR! Gesundheits-Expertin Martina Görz praevberatung@yahoo.de


Das

Marien Hospital

bildet aus

GESUNDHEIT

DIE ZUKUNFT

DER GESUNDHEIT

„Ich kann gut Blut sehen“, sagt

Jasmin Schmucke, Auszubildende

im dritten Lehrjahr im Marien Hos-

pital in Düsseldorf. Jasmin hat

sich via Internet um ihre Ausbildungsstelle

beim Marien Hospital

bemüht. „Mit jeder Operation

macht es mehr Spass. Mit jeder

Operation wird man besser“.

Die Azubis v.l.: Jasmin Schmucke, Daniela Kapella, Romina Colaluce, Miriam Augstein

Berichtigung

Bei unserem Bericht

über das Düsseldorf-Quiz

in der vergangenen Ausgabe

ist uns ein Fehler unterlaufen.

Nicht Anke Sattler hat das

Quiz gemeinsam mit Dr. Rainer

Hüttenhain konzipiert,

sondern Dr. Anke Kappler.

Sorry dafür!

Romina Colaluce, hat durch ein

Praktikum in der Firma ihrer Mut-

ter kaufmännische Luft geschnup-

pert. „Da wusste ich sofort, dass

dies der richtige Beruf für mich

ist“, so Colaluce. „Und das Mari-

en Hospital hat mir die richtige

Plattform dafür geboten.“

Das Marien Hospital in Pempelfort

bildet heute junge Menschen

in den verschiedensten Bereichen

aus: in kaufmännischen Berufen,

sowie in klassischen medizinischen

Berufen wie dem der Ope-

rations Technischen Assistentin

(OTA), der Anästhesie Techni-

schen Assistentin (ATA), und den

der Chirurgisch Technischen As-

sistentin (CTA).

Das Marien Hospital arbeitet in

Ausbildungsfragen eng mit der

„Medical School academia chirur-

gica GmbH“ zusammen. Stephanie

Kropsch, stellvertretende

Schulleiterin: „Die enge Verzahnung

von fachpraktischer Ausbil-

dung im Krankenhaus sowie

theoretischer Wissensvermittlung

in unserer Einrichtung ist

uns ein großes Anliegen“.

Auch im kaufmännischen Bereich

bildet das Marien Hospital aus. Es

gibt neben der herkömmlichen

Ausbildung zum Kaufmann eine

fachspezifische Ausbildung zum

Bürokaufmann im Gesundheitswesen.

Darüber hinaus bietet der

Klinikverbund VKKD in seiner

Niederlassung am St. Vinzenz

Hospital in Derendorf eine Spezial-

ausbildung zur Altenpflege-Fachkraft

an.

Marien Hospital – Auszubildende bei der Arbeit

Marien Hospital Düsseldorf VKKD

Das Marien Hospital Düsseldorf ist

neben der Universitätsklinik das

einzige Krankenhaus in Düsseldorf

und Umgebung, das unter einem

Dach sämtliche für die moderne

Diagnostik und Behandlung

notwendigen Fachkliniken vereint.

Es gehört seit 2007 zum Verbund

Katholischer Kliniken Düsseldorf

(VKKD). Durch den onkologischen

Schwerpunkt erhalten Patienten an

diesem Haus eines der umfassendsten

diagnostisch-therapeutischen

Angebote zur Tumorbehandlung

in der Region.

Als akademisches Lehrkrankenhaus

mit modernster medizinischer

Ausstattung ist es Zentrum medizi-

nischer Wissenschaft und patientenorientierter

Hochleistungsmedizin.

Das Marien Hospital

hat 439 Betten, 900 Mitarbeiter

sind beschäftigt.

www.marien-hospital.de

9


BIO-PREMIERE

AUF DER

NORDSTRASSE

10

WIRTSCHAFT

NORDSTRASSE STELLT

WEICHEN FÜR DIE ZUKUNFT

Neuer Name, neues

Logo, neue Vorstände

Griechenland trifft

Pempelfort – bei

„Ihr Bäcker Schüren“

Eines der besten Olivenöle weltweit,

unter mehr als 1.000 getesteten

– sagt „Der Feinschmecker“

zum fünften Mal in Folge. Der

griechische Expertentest sieht das

genauso. Durch die Zusammen-

MANUFATTURA

Kreativität für Kinder

Seine eigene Müslischale in der

Manufattura anmalen, die man

sich vorher noch aussuchen darf.

Da werden die morgendlichen

Haferfl ocken mit Inbrunst ausgelöffelt.

Mit viel Liebe und Sorgfalt

selbst gestaltet, ein paar spannende

Tage lang gewartet, wie

das Resultat wohl nach dem Glasieren

und Brennen aussieht und

Die Werbegemeinschaft „Rund

um die Nordstraße e.V.“ hat sich

neu aufgestellt. Neuer Name:

Werbegemeinschaft „Nördliche

Innenstadt e.V.“. „Es soll deutlich

werden, dass wir nicht nur die

Gewerbetreibenden auf der

Nordstraße ansprechen wollen.

DEN ÜBERBLICK BEHALTEN

Gastro-Szene in den Stadtteilen

Pempelfort und Derendorf sind

„die“ Stadtteile außerhalb der

Altstadt zum Ausgehen. Nirgendwo

ist die Gastronomieszene so

vielfältig wie hier. Das ist jetzt

amtlich. Im neuen „Düsseldorf

geht aus!“ 2010/11 (8,80 E, Überblick

Verlag) wurden 56 Restaurants,

Bars und Cafés aus unse-

arbeit mit „Ihr Bäcker Schüren“

reifte bei der Familie Jordan der

Plan, ein Olivenöl in Bio-Qualität

zu produzieren. „Das Ergebnis

heißt Bioliv und überzeugt: kräftig,

mit ganz eigenem Geschmack“,

so Bäcker Roland Schüren.

Und setzt darum Bioliv bei seinen

Backwaren ein – exklusiv in

Deutschland. Passend dazu bietet

Roland Schüren den „Bioliv-Sommer“

in seiner Pempelforter Filiale,

Nordstraße 77 an.

Bis zum 29. August werden sommerlich-leckere

Bio-Spezialitäten

angeboten: So die „Hellas-Stan-

Hochkonzentriert: Paul

ren Stadtteilen anonym und

unabhängig getestet. Sensationelle

26 davon schafften es in

die Düsseldorfer Top-Ten-Listen.

Nicht verwunderlich: Alleine

zehn davon sind Italiener. Wohl

nirgendwo in Deutschland gibt

es eine so hohe Dichte von Trat- Trattorien

und Ristoranti.

Zum anderen soll die Innenstadtnähe

der Geschäftsleute in Pempelfort

und Derendorf herausgestellt

werden.“ so Vorsitzender

Wilhelm Behmer.

Gleichzeitig mit dem neuen Namen

hat die Werbegemeinschaft

auch ein neues Logo entwickeln

lassen. Dieses stellt die Nordstraße

als verbindendes Element in

den Mittelpunkt. Vorstand Wolfgang

Delke hierzu: „Die Nord-

Roland Schüren und Bastian Jordan

das persönliche Porzellan dann

im Triumph abgeholt: Das muss

ein Kind einfach erleben!

Das gilt natürlich im Besonderen

für Kindergeburtstage, die hier

selbstverständlich gefeiert werden

können: Dann wird in den

schönen Räumlichkeiten ein

Tisch für die Geburtstagsgesellschaft

reserviert, Kuchen und Getränke

dürfen gerne mitgebracht

werden. Die Manufattura-Crew

deckt den Tisch, betreut die Kids

straße soll auch in Zukunft der

Markenkern der Werbegemeinschaft

bleiben, der auf die umliegenden

Straßen ausstrahlt.“

Gerne wird die Nordstraße deshalb

von Besuchern auch Pempelforter

Kö genannt. Außerdem

hat die Werbegemeinschaft den

Vorstand erweitert: um Sabine

Sellier-Görisch (Brandt Shop) und

Rechtsanwalt Christian Spies.

ge“ mit Peperoni und Feta oder

„Spanakopita“, ein leckerer Bio-

Snack aus Blätterteig mit Spinat,

Feta und Parmesan, auch als

„Gourmet“ mit getrockneten Bio-

Aprikosen.

Bastian Jordan, Geschäftsführer

des Familienunternehmens Jordan

Olivenöl freut sich auf die

Zusammenarbeit:

„Die Kooperati-

on wird bestimmt ein Erfolg und

ich bin gespannt, wie unser Bioliv

bei den Kunden ankommt –

schließlich ist es ja eine Deutschland-Premiere.“

ihr-baecker-schueren.de

beim Malen. Wer mag, kann die

Kreativparty auch unter ein Motto

stellen.

Geeignet ist der Spaß der Keramikmalerei

auch für Kinder ab

drei Jahren, aber natürlich sind

auch kleinere Malkünstler herzlich

willkommen – eine tolle Geschenkidee

für Omas und Opas

ist zum Beispiel ein Teller mit

Hand- oder Fußabdrücken der

Enkelchen.

manufattura.com

Unglaublich: unter den Top-Platzierungen

der Rubrik „Italia Trattoria“

tummeln sich sechs Betriebe

aus Pempelfort und Derendorf.

In der Kategorie „Sternverdächtig“

schafften es das „Ven

Restaurant & Bar“ sowie das

„Fehrenbach“ unter die ersten

Fünf. Bei einem so großen Angebot

verliert man auch gerne einmal

den Überblick.

ueberblick.de


Essen, Trinken

& Genießen

am Tonhallen-Ufer

Der allseits bekannte und sehr

beliebte Fischmarkt gastiert wie-

der am Tonhallenufer in Golzheim.

Am 1. August heißt es wie-

der: „Essen, Trinken und Genie-

ßen“. Mit der atemberaubenden

Atmosphäre des Fischmarkts, mit

Blick auf den Rhein, werden wie-

der bis zu 30.000 Besucher er-

wartet.

Entlang des Tonhallenufers tref-

fen sich achtmal im Jahr bis zu

90 Stände, die Waren verschiedenster

Arten anbieten. Das Ange-

bot aus internationalen Spezialitäten

ist ausgesprochen vielfältig.

Marktschreier bringen nicht nur

ihre Ware an den Mann, sondern

unterhalten zugleich noch das

Publikum und verleihen dem

Fischmarkt einen netten und

frischen Flair. Das bunte Programm

lädt natürlich auch die

MEER

DER FISCH

IST GEGESSEN

Nein, das sind nicht die „Fischgesichter“ . . .

kleinen Gäste ein, die auf einem

Karussell Platz nehmen können.

Dabei unterstreichen, wie in den

vergangenen Monaten auch,

zwei Bands die Marktatmosphäre.

Die „Fischgesichter“ spielen an

der Brauerei „Zum Schlüssel“

PARKSTRAßE 2 · ECKE NORDSTRAßE

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und laden zum Tanzen ein.

Am anderen Ende der Fischmeile

fehlt natürlich auch nicht die

Band „Steven K. & Friends“, die

mit ihren Didgeridoo- und Saxo-

phonklängen die Besucher nicht

nur zum Tanz animieren, sondern

4 Wir suchen!

eine/n Vertriebsmitarbeiter/in

auf Provisionsbasis, gerne auch

in Teilzeit.

Sie sind engagiert, kontakt-

freudig und stadtteilbezogen?

Dann zögern Sie nicht, uns Ihre

Kurzbewerbung zu schicken.

4 Wir suchen!

Schreiben Sie gerne?

Wir sind immer auf der Suche

nach guten Geschichten

und Artikeln.

Imposantes Posing: Ein Schwertfisch am Niederrhein

auch eine Symphonie für die

Ohren ist. Noch weitere dreimal

findet der Fischmarkt statt:

5. September, 10. Oktober

und am 07. November 2010

Öffnungszeiten:

von 11.00 bis 18.00 Uhr

Ein Gaumenschmaus der Extraklasse . . .

info@mehr-

stadtteilmagazin.de

4 Wir gestalten!

Der Umgang mit Printmedien

ist unsere Stärke.

Auf dem Weg zu Ihrem

individuellen Erscheinungsbild

unterstützen wir Sie gerne!

• Logoentwicklung

• Corporate-Design-Programme,

Geschäftsdrucksachen, Anzeigen

• Broschüren, Flyer

• Katalog-, Magazingestaltung

• Orientierungs-, Leitsysteme

• Beschilderung

11


DIE FRANKLINSTRASSE HAT

SICH DURCHGESETZT

Grüne Oase

und Platanen gerettet

Die Franklinstraße hat Grund

zum Feiern. Nach intensivem En-

gagement der Bürgerinitiative

„Pro Franklinstraße“ wurde von

Seiten der Stadt eine Neubewertung

vorgenommen. Man hat

dort erkannt, dass das geplante

12

AUS DEN STADTTEILEN

WANDERN GEGEN DIE ARMUT

Oxfam Trailwalker – für eine gerechtere Welt

Der Oxfam Trailwalker ist Deutsch-

lands aufregendste Nonstop-Wan-

dertour. Eine einzigartige Team-

Herausforderung mit dem Ziel,

sich für eine gerechtere Welt

ohne Armut zu engagieren. Vie-

rer-Teams bewältigen zusammen

die Distanz von 100 Kilometern

innerhalb von 30 Stunden. Vor

28 Jahren sind die ersten Vierer-

Teams in Hongkong für Oxfam

an den Start gegangen. Heute

findet der Oxfam Trailwalker jähr-

lich in elf Ländern statt – und die-

ses Jahr im September auch zum

ersten Mal in Deutschland! Aus

Derendorf wird Christina Liedke

mit ihrem Team „läuft…“, beste-

hend aus Alexandra Liedke, Ma-

thias Kasten und Rahiar Ahmadian,

antreten, um diese großartige

Spendenaktion zu unterstützen.

Weltweit wurden bereits mehr als

11 Millionen Trailwalker-Kilometer

für eine gute Sache gewandert,

und es konnten mehr als 25 Mil-

lionen E Spenden für Oxfam

gesammelt werden. Doch bevor

Em Krö’nche

Eröffnung

Neubauvorhaben an dieser Stelle

ein Fehler wäre. Für die Abendrealschule

wird es nach Ansicht

der Verantwortlichen bessere

Lösungen geben. Oberbürgermeister

Dirk Elbers hat am 8. Juni

vor Ort nach intensiver Abwägung

der Argumente eindeutig

Stellung gegen das Projekt be-

zogen, und die Bürgerinitiative

aufgefordert, eine Planung für

die „Grüne Oase“ und die beidsei-

tigen Hausgiebel zu entwickeln.

Am 10. Juli konnten so die An-

wohner von der Franklinstraße,

gemeinsam mit Freunden, Besu-

chern und Unterstützern den

Erfolg feiern. Mit einem großen

Platanenfest bei schönstem

Sommerwetter.

Deutsche & internationale Spezialitäten

unseres Mittagstisches!

täglich von Montag bis Freitag

11:30 - 14:30 Uhr, mit wechselnder

Karte und Außenterrasse.

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FAST 100 JAHRE ALT –

UND DOCH JUNG GEBLIEBEN

Drei-Mädel-Brunnen

in Golzheim

Seitdem die Tischgemeinschaft

„Die Radschläger 1971“ vom

Heimatverein Düsseldorfer Jon-

ges die Patenschaft für den Golz-

heimer Dreimädelbrunnen über-

nommen hat, wissen sich die

Schönen in guten Händen.

17 ihrer Betreuer starteten mit

Bürsten, Besen und Harken be-

waffnet zur Reinigungsaktion

der Brunnenanlage zwischen Kai-

serswerther- und Friedrich-Lau-

Straße. Die Brunnenanlage fand

erst Anfang 1964 ihren jetzigen

Platz in der Golzheimer Parkanlage.

Mit dem Entwurf des fast

hundertjährigen Baudenkmals,

Das Team „läuft . . .“ aus Derendorf

Alexandra Liedke, Rahiar Ahmadian,

Mathias Kasten und Christina Liedke

wandern für die gute Sache!

Drei Mädel in neuem Glanz

wurden der Bildhauer Leo Lauffs

und der bedeutende Düsseldorfer

Architekt Hermann vom Endt

betraut. In den Kriegsjahren waren

die Grazien mit der Muschelschale

mehrfach der Gefahr aus-

gesetzt, wegen fehlender Roh-

stoffe als Metallspende zu enden.

Doch jetzt das glänzende

Comeback in Golzheim.

ein Team überhaupt an den Start

gehen kann, muss es 2.000,- E

Spenden einwerben für die Bil-

dungsprojekte von Oxfam! Auch

das Team „läuft…“ aus unserer

Gegend ist dringend auf Ihre Un-

terstützung angewiesen, um die

verlangten 2.000,- E zu sammeln

und mitwandern zu können.

Falls Sie das Team „läuft…“ un-

terstützen möchten, können Sie

es unter:

0176 · 64 25 23 10

erreichen oder unter:

C.Liedke@alumni.

maastrichtuniversity.nl

oxfamtrailwalker.de.

Jeder Euro zählt!


AUS DEN STADTTEILEN

ALTE MAUERN, FRISCHE IDEEN

Auszeichnung für Greys Ideen-Botschaft

Am 5. Juli fand die diesjährige

Preisverleihung des „Red Dot

Design Award“ in der Zeche Zoll-

verein statt. Ein „Honorable Men-

tion“ – also eine Ehrenurkunde

– wurde dabei für das Projekt

der „IdeenBotschaft“ der GreyG2

Group an Claudia de Bruyn, Inhaberin

des Innenarchitektur- und

Designbüros »two« in Ratingen

verliehen. Die Auszeichnung er-

folgt in der Kategorie „Product

Design“, nur sehr selten wird sie

an ein Innenarchitektur-Projekt

vergeben. Claudia de Bruyn, die

die Federführung der Innengestaltung

der IdeenBotschaft hat-

te, wird ausgezeichnet für inno-

vative, ganzheitlich gestaltete

Räume und die visionäre

WECHSELVOLLE GESCHICHTE

Schloss Jägerhof im Wandel der Zeit.

Das Schloss Jägerhof wurde 1772

nach langer Bauzeit fertiggestellt.

Das am östlichen Rande des Hof-

gartens gelegene Gebäude blickt

auf eine wechselvolle Geschichte

zurück. Nach dem es 1909

von den Preußen an die Stadt

Düsseldorf verkauft wurde, sollte

es sogar abgerissen werden. Das

allerdings verhinderte der Wider-

stand der Düsseldorfer. Das Bauwerk

wurde jedoch um Garten

und Seitenflügel gestutzt und be-

steht seit 1910 nur noch aus dem

Mitteltrakt. Wärend der franzö-

3-dimensionale Darstellung von

Unternehmen. Claudia de Bruyn

freut über diese weitere Auszeichnung

ihrer Arbeiten: „Das

war schon ein ganz besonderes

Projekt: Die in Düsseldorf alteingesessene

Grey mit ihren vielen

Standorten in ein zentrales

HISTORIE

Das Schloss Jägerhof um 1900

sischen Besatzung beschlagnahmt,

wurde es im 2. Weltkrieg

beschädigt und 1950 von Helmut

Hentrich wieder aufgebaut. Zeit-

weise fanden im Schloss Jägerhof

Empfänge der jungen Bundesrepublik

statt. Seit 1955 wird das

Gebäude als Museum genutzt.

Heute beherbergt das Schloss

das „Goethe-Museum“ mit einer

Ausstellung zum Leben und

Schaffen des Dichters. Eine wechselvolle

Schlossgeschichte.

Ensemble in Derendorf zu bringen.

So haben wir die‚ Ideen-

Botschaft entwickelt und alte

Mauern mit frischen Ideen zu

einem echten Markenraum ge-

Innovative . . . . . . ganzheitliche . . .

macht.“ Drei denkmalgeschütz-

te Backstein-Bauten der ehemaligen

Ulanenkaserne wurden

durch ein weiteres Gebäude er-

gänzt, ein idealer Platz für die

Grey G2 Group mit ihren 550

Mitarbeitern. Dass die Adresse

dann auch noch „Platz der Ideen“

ist, rundet das ganze Konzept

perfekt ab. Frank Dopheide,

Chairman von Grey Worldwide,

bestätigt: „Räume können nicht

nur die Wahrnehmung, sondern

auch das Denken und die Kultur

eines Unternehmens verändern.

Ein Aspekt, der auch für unsere

Kunden und ihre Marken zunehmend

Bedeutung erlangt.“

grey.de

. . . Innengestaltung

13


14

GASTRO –NEWS

PETIT PAPILLON

Die amerikanisch-französische Freundschaft

Die Collenbachstraße entwickelt

sich immer mehr zur Gastro-

meile. Gerade hat hier das Café

„Petit Papillion“ eröffnet (Römerstraße

27 / Eingang Collenbachstraße).

Unter dem Motto „Frankreich

trifft Amerika“ verbirgt sich

ein klares Konzept, so Inhaberin

Sina Ruthemeyer. Eleganz und

französisches Flair, die den licht-

frohen Gastraum bestimmen,

werden durch Arbeiten der stu-

dierten Modedesignerin noch

unterstrichen. Der amerikanische

Einfluss: Cupcakes, Brownies und

LA COPITA

Weltmeister-Tapas

Willkommen in Spanien

„La Copita“ (Nordstraße 52) –

eine kleine, feine Tapasbar mit

riesiger Auswahl. Über 60 lecke-

Die liebevoll eingerichtete Relax-Lounge

re Häppchen („Tapas“) und 15

Hauptgerichte stehen auf der

Karte zur Auswahl. Die Renner

sind dabei die Babycalamares

vom Grill, Gambas in Knoblauchöl

oder die Kalbsleber in Salbei-

butter, um nur einige der Köstlich-

keiten zu nennen. Beliebt ist

auch das 4-Gänge-Menü für vier

Personen, bei dem man sich in

netter Runde durch viele verschie-

dene Tapas schlemmen kann.

Dazu passt das große Angebot

an ausgewählten spanischen

Weinen, von denen man gerne

mehr als nur ein kleines Gläschen

(„La Copita“) trinkt.

Die kleine, traditionell spanisch

eingerichtete Bar besticht nicht

nur durch die hohe Qualität der

Bagels werden täglich frisch her-

gestellt und in bester Qualität

angeboten. Cupcakes sind kleine

Törtchen, die mit Zuckerblüten,

Schokolade oder Obst dekoriert

sind. Brownies, die kleinen flach-

en Schokoladenkuchen werden

mit flüssiger dunkler Schokolade

hergestellt. Für den herzhaften

Geschmack sind Bagels, ein Hefe-

gebäck, das mit verschiedenen

Varianten belegt wird, eine run-

de Sache. „Sehr beliebt sind

auch unsere spanischen Platten

in verschiedenen Variationen“,

weiß Sina Ruthemeyer. Eine reich-

haltige Getränke- sowie eine

kleine, aber feine Weinkarte run-

den das Angebot im „Petit Papil-

authentischen Tapas, sondern

auch durch die nette und persön-

liche Beratung des Personals.

Neulinge werden geduldig und

freundlich eingewiesen. Spanien:

Beste Qualität für Sckleckermäulchen:

täglich frische Zubereitung

lion“ ab. Künstler können übri-

gens in den Räumlichkeiten ihre

Bilder ausstellen. Nur Montags

hat der amerikanisch-französische

Genuss Pause.

petit-papillon.de

Nicht nur die Tapas, sondern auch die Einrichtung: traditionell spanisch

nicht nur beim Fußball weltmeisterlich.

lacopita.de

Impressum

Mehr Medien

Verlag & Kommunikation UG

Spichernstr. 57 · 40476 Düsseldorf

Telefon 0211 · 69 54 49 80

Telefax 0211 · 69 54 46 63

www.mehr-stadtteilmagazin.de

info@mehr-stadtteilmagazin.de

Geschäftsführer

Gerd Herbrand | 0173 · 749 19 04

V.i.S.d.P. (Redaktion & Anzeigen)

Lutz Sonntag | 0173 · 749 18 95

Redaktion

Gregor Müller-Schweizer (Leitung),

Martina Görz, Susanne Herting,

Jannik Greinert, Gabriele Groß

Artdirektion & Layout

Antonio Ienottico | 0173 · 749 19 21

Fotos

Achim Wilde, Günter Claus,

Octavia Schoplick

www.schoplick-foto.de

Druck

Salzland Druck GmbH, Staßfurt


„Ergo-rot”

Victoria-Tower

l e u c h t e t n u n m e h r r o t!

„Die & Dany”

Nach Schröders

Geburtstagsparty

„Katharina”

Vom Winde

verweht

„Alex & Liam”

Titelheld & Juniorchef

Mutt’s im Retro-Look

„Vito”

vom „Fame Fatale”,

Mauerstrasse 7

NACHTLEBEN Jürgen Koll (54)

ist der Taximann.

Sein Revier ist Pempelfort,

Derendorf und Golzheim.

Keiner kennt die Stadtteile,

Leute und das Nachtleben

so wie er.

Interessante Menschen

fotografiert er in seinem Taxi.

„Pempelfort-Gewitter”

’s hat ganz schön gerummst!

„Arno G., Colya & Colonel”

EXPRESS-Redaktion

auf Recherche-Tour

„Modezar

Hanns Friedrichs”

Düsseldorfer Modelegende

„Landtag”

Neue Regierung,

endlich ...

„Lucas Croon”

Jungmusiker probt

unterm CROONS

„WM-Finale-Oranje”

Unsere Niederländer

im Mutt’s

„Salmiakki”

Genuss im Zeichen

des Elches

taximann-koll.blogspot.com

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