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lillyfunkelstein

Kopiervorlagen für die Grundschule
Fach: Deutsch
Klasse: 2 - 4

Elisabeth Erbe

Gedichte Werkstatt

Klasse

3, 4 und höher

Stationen/Seiten 14/ 36

Microsoft® Word®

Ausführung:

XP, PDF, (DIN A4)

Schulform:

Grundschule


Artikelbeschreibung: Erstes Kennenlernen der Lyrik, der Dichter und verschiedenen Techniken der Gedichtsform. Elfchen, Haiku, Reimgedicht

und laden zum Selberdichten ein.

INHALT:

1. ABC Gedicht

Mit Beispiel und 3 Aufgabenstellungen

2. Große Dichter

Gedichte von Josef von Eichendorff und Herman Hesse zum Vorlesen

Alternativwörter suchen und in die Leerzeilen einfügen

Große Umfrage nach den echten Wörtern

Hoher Anspruch!

3. Reim Memory

4 DIN A 4 Vorlagen zum Ausschneiden

4. Schüttelreime

Mit 2 Beispielen und Lücken zum Ausfüllen und Platz für den eigenen Reim

5. Schreibtraining: Reimübung mit Goethe

Gedicht von Goethe mit Platz für eigenes Gedicht - Hoher Anspruch!

6. Reimgedicht mit Hilfestellung

Eigenes Gedicht mit vorhandenen Reimwörtern erstellen

Mit drei Aufgabenstellungen

7. Haiku

Meditativer Dreizeiler aus Japan mit Beispielgedichten und Platz für eigene Gedichte

8. Silben-Gedicht

Weihnachts-Gedicht von Eichendorff mit mehreren Aufgaben und Beispiel

Zum Ausmalen geeignet

9. Multiple Choice Lyrik

Welches Gedicht passt zu welchem Dichter

Welche Literaturepoche Hoher Anspruch – ab Klasse 5-6

10. Lyrik by…

Hans Magnus Enzenberger (Die Scheisse)

Herman Hesse (Knarren eines geknickten Astes)

Rainer Malkowski (Schöne seltene Weide)

11. Wende Gedicht

Gedicht „Der Maler“ als Beispielt - 3 Schritte zum Gedicht mit Überraschungseffekt

12. Jahreszeiten – Elfchen

Einfache Gedichtform schnell erlernt! Macht Spaß und gute Laune

13. Gedichte zum Kennenlernen

- Bettina von Arnim

- Christian Morgenstern

- Wilhelm Busch

- Goethe

- Ernst Moritz Arndt

14. Akrostichon

- Blume

- Tierart

- Zirkus

- eigene Wörter

- Ernst Moritz Arndt


ABC Gedicht

A B C D E F G H I J K L M N O P

Q R S T U V W X Y Z

Beispiel:

ABC

Im Wald, da steht ein Reh

DEF

Ich sag dem Dackel: Kleff

GHI

Der Bauer hat viel Vieh

JKL

Ein Gepard läuft sehr schnell

MNO

Rot ist der Affenpo

PQR

Den Ziegenbock ich zerr

STU

Dies Rind ist eine Kuh

VWX

Heut ess ich Schokoladensticks

Y und Z

Mein Hase ist zu fett

Aufgabe 2

Schreibe nun dein eigenes ABC Gedicht ins Heft

Aufgabe 1

Fülle die Felder mit einem

Reimwort aus

ABC

Aufstehen tut mir __________

DEF

Nachts bin ich der __________

GHI

Im Winter fahr ich __________

JKL

Vokabeln lern ich ___________

MNO

Schule macht mich __________

PQR

Ich weine nicht, ich __________

STU

Lass mich heut in ____________

VWX

Der Zauberer kennt ___________

Y und Z

Jetzt leg ich mich ins __________

Aufgabe 3

Du kannst auch eine andere Buchstabenreihenfolge nehmen z.B.

AB

Ich freu mich auf den Schnee

CD

Urlaub ist zu Ende – ich geh

EFGH

Ein Ufo ist gesichtet – Da!

usw.

© Erbe Verlag Remscheid, „Gedichte Werkstatt“ 2006 – Alle Rechte vorbehalten


Bettina (Catharina Elisabetha Ludovica

Magdalena) von Arnim geb. Brentano

Geboren am 4.4.1785 in Frankfurt/Main; gestorben

am 20.1.1859 in Berlin.

Die Autorin entstammt einer in Frankfurt/Main

etablierten italienischen Familie. Das später von

ihren Brüdern geleitete »Haus zum Goldenen Kopf«

war die Zentrale einer blühenden Ex- und

Importfirme, von der ein beträchtliches Erbe auf sie überging. Nach dem Tode der

Mutter wurde sie seit 1794 im Pensionat des Ursulinenklosters in Fritzlar, ab 1797

von ihrer Großmutter, Sophie von La Roche, in Offenbach erzogen. Seit 1802 lebte

sie überwiegend in Frankfurt, dort erhielt sie Privatunterricht, u.a. in

Kompositionslehre und Zeichnen. Mit ihrem Bruder Clemens Brentano unterhielt sie

eine intensive Beziehung, zahlreiche Briefe zwischen ihnen hat sie 1844 selbst

veröffentlicht. Seit 1799 war sie mit Karoline von Günderode befreundet. Die enge

Beziehung zu Goethes Mutter (seit 1806) und schließlich auch zu Goethe (Besuche

in Weimar 1807, 1810 und 1811) ist Grundlage des 1835 veröffentlichten (stark

überarbeiteten) Briefwechsels.

1802 lernte sie Achim von Arnim kennen, als dieser ihren Bruder besuchte. 1811

heiratete sie ihn; die Zeit der Ehe (mit sieben Kindern) verbrachte sie bis 1817 auf

Arnims Gut Wiepersdorf, dann meist getrennt von ihrem Mann bis zu seinem Tode

1831 in Berlin.

Erst nach dem Tode ihres Mannes begann sie die Briefwechsel zu publizieren. Durch

das Goethe-Buch wurde sie schnell berühmt und engagierte sich auch politisch. Sie

setzte sich für die Wiedereinstellung der in Göttingen entlassenen Brüder Grimm ein

und erwirkte, dass der preußische König Friedrich Wilhelm IV. die beiden 1840,

unmittelbar nach seiner Inthronisation, nach Berlin berief. Die fiktiven Gespräche

zwischen der Mutter Goethes und der Mutter des Königs, die sie 1843 herausgab,

enthalten viele sozialkritische Ansätze; das Buch wurde in Bayern, eine verkürzte

Fassung auch in Preußen verboten. Zur Armenfrage plante sie 1844 eine große

Dokumentation; die Veröffentlichung unterblieb, als der Weberaufstand in Schlesien

ausbrach.


Bettina von Arnim

Seelied

Es schien der Mond gar helle,

Die Sterne blinkten klar,

Es schliefen tief die Wellen,

Das Meer ganz stille war.

Ein Schifflein lag vor Anker,

Ein Schiffer trat herfür:

Ach wenn doch all mein Leiden

Hier tief versunken wär.

Mein Schifflein liegt vor Anker,

Hat keine Ladung drin,

Ich lad ihm auf mein Leiden

Und las es fahren hin.

Und als er sich entrissen

Die Schmerzen mit Gewalt,

Da war sein Herz zerrissen,

Sein Leben war erkalt'.

Die Leiden all schon schwimmen

Auf hohem Meere frei,

Da heben sie an zu singen

Eine finstre Melodei.

Wir haben festgesessen

In eines Mannes Brust,

Wo tapfer wir gestritten

Mit seines Lebens Lust.

Nun müssen wir hier irren

Im Schifflein hin und her:

Ein Sturm wird uns verschlingen,

Ein Ungeheuer im Meer.

Da mussten die Wellen erwachen

Bei diesem trüben Sang;

Verschlangen still den Nachen

Mit allem Leiden bang.

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Bettina von Arnim

Vor zwei Jahren geschrieben am Ostermontag

O himmlisch Grün, das unter Eis und Schnee in brauner Hülle sich barg und jetzt

dein glühend Haupt im Antlitz der Sonne krönt.

Geliebter Baum! Könnt ich umwandeln doch in dein sanft rauschend Laub jene

flüsternde Sprossen, die mit glänzendem Finger die Muse bricht, himmlischer Glorie

voll, die Stirn zu umflechten dem Liebling, der mit Helm und Speer oder

bogengerüstet, wo viel goldne Pfeile dahinfliegen, oder Rosse jagend oder mit

leichtem Fuß zwölfmal umrennend das Ziel oder aufleuchtend mit der Flamme des

Lieds, um sie wirbt.

O Baum, dich umdrängt heute der Bienen Schar, sie ziehen dem Duft nach der

honigregnenden Blüte, sie sammeln ihren befruchtenden Staub und versummen die

Tagesglut in deiner Krone kühlem Rauschen. Aber dann würd in deinem Schatten

ruhn, der König ist am Mahle des Geists, und nähren würde deine Wurzel die Flut,

die den eignen Gott im Busen ihm begeistert, zu alleroberndem Triumph.

Begegne dir nichts, was dich beleidigt, o Baum! Den keiner der Unsterblichen

umwandelt. Ich zwar träume den Frühling in deinem Schatten, und mir deucht von

Unnennbarem widerhallen zu hören rings die Wälder und die Hügel.

(183 Wörter)

Mehrere Aufgaben zur Auswahl

1) Lese dir den Text durch und unterstreiche die Adjektive rot, die Verben

grün und die Nomen blau

2) An wen sind die Worte gerichtet Wer oder was ist die Hauptfigur

3) Lasse dir diese Geschichte diktieren (183 Wörter) und prüfe selbst,

wie viele und welche Fehler du geschrieben hast. Korrigiere die Fehler.

4) Fasse in deinen Worten zusammen, was Bettina von Arnim geschrieben

hat (Inhaltsangabe)

5) Verändere den Text in ein Gedicht

6) Schreibe einen ähnlichen Text wie Bettina von Arnim mit

deinen Worten, gerichtet an einen Stern

(wahlweise besondere Blume, Sonne, Vogel…)

© Erbe Verlag Remscheid, „Gedichte Werkstatt“ 2006 – Alle Rechte vorbehalten


Der Frühling kommt bald Christian Morgenstern

Herr Winter,

Geh _____________,

Der Frühling kommt ____________!

Das ___________ ist geschwommen,

Die Blümlein sind ______________

Und __________ wird der Wald.

Herr _____________,

Geh hinter,

Dein _________ ist vorbei.

Die ________________ alle,

Mit jubelndem _____________,

Verkünden den ___________!

Ergänze: kommen - bald - Eis - Reich -

hinter - Mai - Winter - grün - Schalle -

Vögelein

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


LÖSUNG

Der Frühling kommt bald

Christian Morgenstern

Herr Winter, geh hinter der Frühling kommt bald! Das Eis ist geschwommen,

die Blümlein sind kommen und grün wird der Wald

Herr Winter, geh hinter, dein Reich ist vorbei. Die Vögelein alle, mit jubelndem

Schalle, verkünden den Mai!

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


4 Jahreszeiten - Elfchen

Beispiel 1: Frühling

gelb –> 1 Wort

die Narzissen -> 2 Wörter

wachsen und gedeihen –> 3 Wörter

sprießen aus dem Boden –> 4 Wörter

Frühling –> 1 Wort

Beispiel 3: Herbst

Neblig

im Tal

gelbe Blätter fallen

die Bäume werden kahl

Herbstzeit

Beispiel 2: Sommer

Beispiel 4: Winter

heiß

Eiskalt

die Sonne

der Wind

sie scheint unbarmherzig

Wiesen weiß bedeckt

jeder sucht einen Schatten Eiskristalle fallen vom Himmel

Wüstensommer

Winterzauber

Ein „Elfchen“ ist ein Gedicht mit elf Wörtern. In der

1. Zeile = 1 Wort – schreibe in die erste Zeile ein Adjektiv

2. Zeile = 2 Wörter – Nomen mit Begleiter

3. Zeile = 3 Wörter – wo ist es/ was tut es/ näher beschreiben

4. Zeile = 4 Wörter – noch genauere Beschreibung

5. Zeile = 1 Wort – ein Abschlusswort

Aufgabe: Schreibe ein Gedicht in Form eines Elfchens.

Thema: _____________________________

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Ernst Moritz Arndt

Der alte Baum und ich.

An Elisa Camphausen. Antwort auf einen Blumenkranz.

1842.

Alt und dürre steht der Baum

ohne Zweig und ohne Blatt.

Schau doch, wie ein Frühlingstraum

ihn so bunt umschlungen hat!

Hier Jelängerundjelieber,

dort des Epheus grüner Glanz,

und so deucht es ihm fast lieber

als der eignen Blätter Kranz.

Solch ein dürrer Baum steh' ich,

hoffend legten Wind und Fall,

aber Blumen blühn um mich

lieb und lustig überall,

Schlingen um zerrissne Schmerzen

meines Stammes Lenzeslust,

O ihr Blüten, o ihr Herzen!

Liebesduft! und Liebeslust!

Altes Holz, so steh' getrost,

Bis der letzte Wind dich fällt!

Hast ein selig Los erlost,

Reiches Glück in armer Welt:

Süßer Liebe Blumenranken

Decken deine Schäden zu,

Wie ein Traum von Traumgedanken

Ferner Tage stehest du.

Aufgaben zur Auswahl (bitte kreuze an)

1) Male dazu ein Bild

2) Lerne das ganze Gedicht oder ein Teil des Gedichtes auswendig

3) Schreibe ein eigenes Gedicht über einen Baum

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


HAIKU

japanische Gedichtform

oder

der meditative Dreizeiler

Die vorgeschriebene Anzahl von 17 Silben setzt sich wie folgt in drei Zeilen zusammen:

1. Zeile = 5 Silben

2. Zeile = 7 Silben

3. Zeile = 5 Silben

oder

1. Zeile = 5 Silben

2. Zeile = 5 Silben

3. Zeile = 7 Silben

Beispiel:

Irres Gedränge

im Labyrinth des Lebens

Glückloser Nebel

oder

Kinder im Garten

warten auf Eltern

bis die Langeweile geht

Hier ist Platz für Dein eigenes Haiku Gedicht:

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Zerreiße die Gedichte in 1000 Stücke...

nein, schneide die Worte aus, mische sie und füge

sie wahllos wieder zusammen. Dann entsteht eine

Zusammenarbeit von Hermann Hesse und ______

(Name des Kindes/Teilnehmers)

Hans Magnus Enzenberger

DIE SCHEISSE

Immerzu höre ich von ihr reden

als wär sie an allem schuld.

Seht nur, wie sanft und bescheiden

sie unter uns Platz nimmt!

Warum besudeln wir denn

ihren guten Namen

und leihen ihn

dem Präsidenten der USA,

dem Bullen, dem Krieg

und dem Kapitalismus

Wie vergänglich sie ist,

und das was wir nach ihr nennen

wie dauerhaft!

Sie, die Nachgiebige,

führen wir auf der Zunge

und meinen die Ausbeuter.

Sie, die wir ausgedrückt haben,

soll nun auch noch ausdrücken

unsere Wut

Hat sie uns nicht erleichtert

Von welcher Beschaffenheit

und eigentümlich gewaltlos

ist sie von allen Werken des

Menschen

vermutlich die friedlichste.

Was hat sie uns nur getan

Hermann Hesse

KNARREN EINES

GEKNICKTEN ASTES

3. Fassung

Splittrig geknickter Ast,

Hangend schon Jahr um Jahr,

Trocken knarrt er im Winde sein

Lied,

Ohne Laub, ohne Rinde,

Kahl, fahl, zu langen Lebens,

Zu langen Sterbens müd.

Hart klingt und zäh sein Gesang,

Klingt trotzig, klingt heimlich bang

Noch einen Sommer,

Noch einen Winter lang.

8. August

Rainer Malkowski

SCHÖNE SELTENE WEIDE

Manchmal, nach einem Herbststurm,

wenn die Luft still und gefegt ist,

gehe ich im Garten umher und zähle

die abgeschlagenen Äste.

Nur die Weide zeigt keine Veränderung.

Ich bewundere sie lange:

nicht immer sieht es so schön aus,

wenn die Biegsamkeit überlebt.

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Haus Klaus Hund

rund lachen Sachen

machen Rachen Schrank

krank üben trüben


Wald schallt knallt

strahlt versteckt verdreckt

geleckt

ausgeheckt ausgestreckt

aufgeweckt Mutter Kutter


Wand Rand Ecke

Schnecke gehen

stehen

Land Hand Hecke

Decke laufen saufen


Das Osterfest

Kuchen, Eier, Osterhasen,

zu Ostern sitzt man auf dem Rasen,

und sucht und findet Eier satt,

am Abend ist man ziemlich platt.

Geschenke dürfen auch nicht fehlen,

die Kinder rufen aus den Kehlen:

„Ei, ei, was ist denn das“,

und haben dabei großen Spaß.

Doch vergessen wir den wahren Grund,

der uns in dieser schönen Stund´

beschert viel Freude und Vergnügen:

Jesus: Er konnt´ den Tod besiegen!

von

Elisabeth Erbe

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Schreibtraining: Reimübungen

Johann Wolfgang Goethe

Mir schlug das Herz (Auszug)

Mir schlug das Herz; geschwind

zu Pferde,

Und fort, wild, wie ein Held

zur Schlacht!

Der Abend wiegte schon die Erde,

Und an den Bergen hing die Nacht;

Und jetzt du!

Schreibe deinen Namen und

die Überschrift über dein

Gedicht.

Los geht’s!

Schon stund im Nebelkleid die Eiche,

Ein aufgetürmter Riese, da,

Wo Finsternis aus dem Gesträuche

Mit hundert schwarzen Augen sah.

Der Mond von seinem Wolkenhügel,

Schien kläglich aus dem Duft hervor;

Die Winde schwangen leise Flügel,

Umsausten schauerlich mein Ohr;

Die Nacht schuf tausend Ungeheuer -

Doch tausendfacher war mein Mut;

Mein Geist war ein verzehrend Feuer,

Mein ganzes Herz zerfloß in Glut.

Ich sah dich, und die milde Freude

Floß aus dem süßen Blick auf mich.

Ganz war mein Herz an deiner Seite,

Und jeder Atemzug für dich.

Ein rosenfarbes Frühlings Wetter

Lag auf dem lieblichen Gesicht.

Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter!

Ich hoff´t es, ich verdient' es nicht.

Johann Wolfgang Goethe, einer der größten deutschen Dichter

(* 28.08.1749 Frankfurt/ Main, + 22.03.1832 Weimar) begann mit erlebnisbetonter

Lyrik. Seine Werke u.a. waren: Götz von Berlichingen (1773) Die Leiden des

jungen Werthers (1774) Faust (1808).

Aufgabe: Schreibe ein Gedicht über Urlaub (Sonne, Meer, oder Berge, Natur). Du

kannst die ersten beiden und die letzten beiden Reihen reimen lassen oder die

erste und die dritte sowie die zweite mit der vierten.

Also: aa bb oder ab ab

Achte darauf, dass die Silbenzahl der Verse gleich bleibt (dann klingt es

poetischer)!

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Silben - Gedicht

Weihnachten

Joseph von Eichendorff

1) Markt und Straßen steh´n verlassen,

still erleuchtet jedes Haus,

sinnend geh´ich durch die Gassen,

alles sieht so friedlich aus.

2) An den Fenstern haben Frauen

buntes Spielzeug fromm geschmückt,

tausend Kinder stehn und schauen,

sind so wunderstill bestückt.

3) Und ich wandre aus den Mauern

bis hinaus ins freie Feld,

hehres Glänzen, heil´ges Schauern!

Wie so weit und still die Welt!

4) Sterne hoch die Kreise schlingen.

Aus des Schnees Einsamkeit

steigt´s wie wunderbares Singen:

O du gnadenreiche Zeit!

Wie viele Silben hat eine Zeile von Eichendorff Zähle sie und schreibe sie

neben den Zeilen auf. Nächster Schritt: Schreibe ein Gedicht, in dem du dir von

Eichendorff helfen lässt: Ändere sein Gedicht um, lasse aber die Endungen

stehen (achte auf die gleiche Silbenanzahl, sonst klingt es nicht rhythmisch wie

ein Gedicht klingen soll). Du wirst sehen, dein Gedicht wird super!

Beispiel: Ein jeder Ort scheint verlassen (8)

hell erleuchtet manches Haus, (7)

singend lauf ich durch die Gassen, (8)

überall sieht´s selig aus. (7)

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Wende-Gedicht:

Schritt 1: In 4 Zeilen dieses Fünfzeilers werden Eigenschaften einer

erdachten Person, eines Tieres oder eines Gegenstandes losgeschrieben.

Schritt 2: Jede Zeile sollte nur vier Silben enthalten, damit das Gedicht

harmonisch klingt.

Schritt 3: In der fünften Zeile folgt dann der überraschende Schluss:

Beispiel:

Maler

Bilder im Kopf

edles Papier

Zeit bis um vier

Pinsel bereit

Farbtopf ist leer

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Wilhelm Busch

Hund und Katze

Miezel, eine schlaue Katze,

Molly, ein begabter Hund,

wohnhaft an demselben Platze,

hassten sich aus Herzensgrund.

Schon der Ausdruck ihrer Mienen,

bei gesträubter Haarfrisur,

zeigt es deutlich: Zwischen ihnen

ist von Liebe keine Spur.

Doch wenn Miezel in dem Baume,

wo sie meistens hin entwich,

friedlich dasitzt, wie im Traume,

dann ist Molly außer sich.

Beide lebten in der Scheune,

die gefüllt mit frischem Heu.

Alle beide hatten Kleine,

Molly zwei und Miezel drei.

Einst zur Jagd ging Miezel wieder

auf das Feld. Da geht es bumm.

Der Herr Förster schoß sie nieder.

Ihre Lebenszeit ist um.

Oh, wie jämmerlich miauen

die drei Kinderchen daheim.

Molly eilt, sie zu beschauen,

und ihr Herz geht aus dem Leim.

Und sie trägt sie kurz entschlossen

zu der eignen Lagerstatt,

wo sie nunmehr fünf Genossen

an der Brust zu Gaste hat.

Mensch mit traurigem Gesichte,

sprich nicht nur von Leid und Streit.

Selbst in Brehms Naturgeschichte

findet sich Barmherzigkeit.

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Wilhelm Busch

Sie war ein Blümlein

1 Sie war ein Blümlein hübsch und fein,

2 Hell aufgeblüht im Sonnenschein.

3 Er war ein junger Schmetterling,

4 Der selig an der Blume hing.

5 Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm

6 Und nascht und säuselt da herum.

7 Oft kroch ein Käfer kribbelkrab

8 Am hübschen Blümlein auf und ab.

9 Ach Gott, wie das dem Schmetterling

10 So schmerzlich durch die Seele ging.

11 Doch was am meisten ihn entsetzt,

12 Das Allerschlimmste kam zuletzt.

13 Ein alter Esel fraß die ganze

14 Von ihm so heißgeliebte Pflanze.

Aufgabe1: Lerne das Gedicht auswendig

(oder die Verse Nr. __________)

Aufgabe 2: Schneide die letzten Wörter aus

und schreibe daraus ein neues Gedicht.

Aufgabe 3: _______________________

________________________________

_________________________________

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Wilhelm Busch

Der Esel

Es stand vor eines Hauses Tor

Ein Esel mit gespitztem Ohr,

Der käute sich sein Bündel Heu

Gedankenvoll und still entzwei.

Nun kommen da und bleiben stehn

Der naseweisen Buben zween,

Die auch sogleich, indem sie lachen,

Verhaßte Redensarten machen,

Womit man denn bezwecken wollte,

Daß sich der Esel ärgern sollte.

Doch dieser hocherfahrne Greis

Beschrieb nur einen halben Kreis,

Verhielt sich stumm und zeigte itzt

Die Seite, wo der Wedel sitzt.

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Wilhelm Busch

Fuchs und Igel

Ganz unverhofft an einem Hügel

sind sich begegnet Fuchs und Igel.

»Halt!« rief der Fuchs, »du Bösewicht,

kennst du des Königs Order nicht

Ist nicht der Friede längst verkündigt,

und weißt du nicht, dass jeder sündigt,

der immer noch gerüstet geht

Im Namen Seiner Majestät -

geh her und übergib dein Fell!«

Der Igel sprach: »Nur nicht so schnell!

Lass dir erst deine Zähne brechen;

dann wollen wir uns weiter sprechen.«

Und also gleich macht er sich rund,

schließt seinen dichten Stachelbund

und trotzt getrost der ganzen Welt,

bewaffnet, doch als Friedensheld.

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Christian Morgenstern

Christian Morgenstern, am 06.05.1871 als Nachkomme

einer Malerfamilie in München geboren, studierte

zunächst Volkswirtschaft und Jura, später Philosophie

und Kunstgeschichte. Seine ersten heiter-grotesken

Dichtungen wie »Galgenlieder« und »Palmström«

machten ihn sehr rasch bekannt. Eine innere Krise

beendete Morgensterns »weltliche Epoche« und führte

ihn zu Nietzsche, Kierkegaard und Meister Eckhart.

Seine Lyrik wurde mehr und mehr Gedankendichtung,

ja geradezu »Philosophie in Versen«. Morgenstern starb

am 31.03.1914 in Meran.

Werke u.a.

• 1906 Melancholie

• 1911 Ich und du

• 1914 Wir fanden einen Pfad (Gedichtsammlung)

• 1920 Epigramme und Sprüche

• 1918 Stufen. Eine Entwickelung


Christian Morgenstern

Die Elster

Ein Bach, mit Namen Elster, rinnt

durch Nacht und Nebel und besinnt

inmitten dieser stillen Handlung

sich seiner einstigen Verwandlung,

die ihm vor mehr als tausend Jahren

von einem Magier widerfahren.

Und wie so Nacht und Nebel weben,

erwacht in ihm das alte Leben,

Er fährt in eine in der Nähe

zufällig eingeschlafene Krähe

und fliegt, dieweil sein Bett verdorrt,

wie dermaleinst als Vogel fort.

Aufgabe: Schreibe das Gedicht weiter:

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Christian Morgenstern

Die Trichter

Zwei Trichter wandeln durch die Nacht

durch ihres Rumpfs verengten Schacht

fließt weißes Mondlicht

still und heiter

auf ihren

Waldweg

u.s.

w.

(1902)

1. Aufgabe: Was fällt dir bei diesem Gedicht auf

2. Schreibe ein Gedicht in einer Form wie der Trichter z.B. Herz mit dem Thema Liebe oder

in einem Dreieck mit einem Dreieck als Hauptfigur oder eine Form deiner Wahl.

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Christian Morgenstern

Gespenst

Es gibt ein Gespenst,

das frißt Taschentücher;

Es begleitet dich

auf deiner Reise,

es frißt dir aus dem Koffer,

aus dem Bett,

aus dem Nachttisch,

wie ein Vogel

aus der Hand,

vieles weg, -

nicht alles, nicht auf ein Mal.

Mit achtzehn Tüchern,

stolzer Segler,

fuhrst du hinaus

aufs Meer der Fremde,

mit acht bis sieben

kehrst du zurück,

ein Gram der Hausfrau.

(1909)

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Christian Morgenstern

Der Schnupfen

Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse,

auf dass er sich ein Opfer fasse

- und stürzt alsbald mit großem Grimm

auf einen Menschen namens Schrimm.

Paul Schrimm erwidert prompt: "Pitschü!"

und hat ihn drauf bis Montag früh.

Christian Morgenstern

Die Enten laufen Schlittschuh

Die Enten laufen Schlittschuh

auf ihrem kleinen Teich.

Wo haben sie denn die Schlittschuh her -

sie sind doch gar nicht reich

Wo haben sie denn die Schlittschuh her

Woher Vom Schlittschuhschmied!

Der hat sie ihnen geschenkt, weißt du,

für ein Entenschnatterlied.

Christian Morgenstern

Die drei Spatzen

In einem leeren Haselstrauch,

da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz

und mittendrin der freche Hans.

Sie haben die Augen zu, ganz zu,

und oben drüber, da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen dicht an dicht,

so warm wie Hans hat's niemand nicht.

Sie hör'n alle drei ihrer Herzlein Gepoch.

Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Gefunden von Johann Wolfgang von Goethe

Ich ging im _______________ so für mich hin,

und nichts zu suchen, das war mein ____________.

Im _____________ sah ich ein Blümlein stehn,

wie Sterne leuchtend, wie Äuglein ____________.

Ich wollt es _______________, da sagt es fein:

Soll ich zum _____________ gebrochen sein

Ich grub's mit ___________ den Würzlein aus,

zum Garten trug ich's am hübschen ____________.

Und pflanzt es wieder am stillen _________,

nun zweigt es immer und ____________ so fort.

Ergänze: Sinn - schön - Walde - Welken -

Schatten - Haus - blüht - brechen -

Ort - allen

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Goethe

Gefunden

Ich ging im Walde

So vor mich hin,

Und nichts zu suchen,

Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich

Ein Blümlein stehn,

Wie Sterne blinkend,

Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,

Da sagt' es fein:

Soll ich zum Welken

Gebrochen sein

Mit allen Wurzeln

Hob ich es aus,

Und trugs zum Garten

Am hübschen Haus.

Ich pflanzt es wieder

Am kühlen Ort;

Nun zweigt und blüht es

Mir immer fort.

© Erbe Verlag Remscheid „Gedichte Werkstatt“ 2007 Alle Rechte vorbehalten!


Große Dichter

Beispiele:

Joseph von Eichendorff

Nachts

Ich stehe (Alternativ gehe/ laufe/ spaziere) in Waldesschatten

wie an des Lebens Rand,

die Länder wie dämmernde (glühende/ schillernde/ blinkende) Matten,

der Strom wie ein silbern Band.

Von fern nur schlagen (läuten/ bimmeln/ dröhnen) die Glocken

über die Wälder herein,

ein Reh hebt (hält/ bewegt/ duckt) den Kopf erschrocken

und schlummert gleich wieder ein.

Der Wald aber rühret (berührt/ bewegt/ wackelt) die Wipfel

im Traum von der Felsenwand.

Denn der Herr geht (spaziert/ wandert/ schwebt) über die Gipfel

und segnet das stille Land.

Hermann Hesse

Knarren eines geknickten Astes

(3. Fassung)

Splittrig geknickter (Alternativ: ______________) Ast

Hangend (_______________) schon Jahr um Jahr

Trocken knarrt (_________________)er im Winde sein Lied,

Ohne Laub, ohne Rinde

Kahl, fahl, zu langen Lebens,

Zu langen (_______________)Sterbens müd.

Hart klingt und zäh (_______________)sein Gesang,

Klingt trotzig (________________), klingt heimlich bang

Noch einen Sommer,

Noch einen Winter lang.

Aufgabe: Es werden versch. Gedichte bekannter Lyriker ausgeteilt. Jeder

Teilnehmer tilgt nun einige wichtige Wörter und stellt dafür mehrere Alternativen.

So entsteht ein neues Gedicht berühmter Dichter.

Tipp: Am Ende müssen die anderen erraten, welches Wort das Ursprüngliche ist.

Erläuterung: Diese Aufgabe verlangt zwar nicht das Schreiben von

Texten, aber sie lenkt die Aufmerksamkeit auf die Wortwahl: Ersatzwörter

müssen sowohl rhythmisch und metrisch passen. Und ganz nebenbei

stellt man dem Teilnehmer namhafte Dichter vor.


Multiple Choice Lyrik

Hälfte des Lebens

Mit gelben Birnen hänget

Und voll mit wilden Rosen

Das Land in den See,

Ihr holden Schwäne,

Und trunken von Küssen

Tunkt ihr das Haupt

Ins heilignüchterne Wasser.

Weh mir, wo nehm' ich, wenn

Es Winter ist, die Blumen, und wo

Den Sonnenschein,

Und Schatten der Erde

Die Mauern stehn

Sprachlos und kalt, im Winde

Klirren die Fahnen.

Mondnacht

Es war, als hätt' der Himmel

Die Erde still geküßt,

Daß sie im Blütenschimmer

Von ihm nun träumen müßt'.

Die Luft ging durch die Felder,

Die Ähren wogten sacht,

Es rauschten leis die Wälder,

So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte

Weit ihre Flügel aus,

Flog durch die stillen Lande,

Als flöge sie nach Haus.

Valse triste

(ein Auszug)

Verfeinerung, Abstieg, Trauer -

dem Wüten der Natur,

der Völker, der Siegesschauer

folgt eine andere Spur:

Verwerfen von Siegen und Thronen,

die große Szene am Nil,

wo der Feldherr der Pharaonen

den Liedern der Sklavin verfiel.

- 2 –

Durch den Isthmus, griechisch,

die Wachen,

Schleuder, Schilde und Stein

treibt im Zephyr ein Nachen

tieferen Meeren ein:

Die Parthenongötter, die weißen,

ihre Zeiten, ihr Entstehn,

die schon Verfall geheißen

Gottfried Benn schrieb: ____________________ = Literaturepoche:

_____________

Friedrich Hölderlin schrieb: _________________= Literaturepoche: _____________

Drei Gedichte und drei verschiedene Dichter. Welche Stimmungen beschreibt

der Künstler Romantisch Expressiv Oder Klassisch

Aufgabe: Zu welchem Dichter passt welches Gedicht

Schlage zuerst in einem Literaturlexikon nach und erfahre

Infos über die Künstler. Dann entscheide, welches Gedicht zu

welchem Schriftstellern gehört... Auflösung siehe Rückseite

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Reimgedicht

mit Hilfestellung

.....Land

.....gefunden

.....Verstand

.....Stunden

.....Fragen

.....Freund

.....sagen

.....scheint

.....heiter

.....sei

.....weiter

.....dabei

......alleine

.....Zeit

.....Steine

.....-keit

.....Schrift

.....Wissen

.....trifft

.....missen

Aufgabe 1: Einfacher geht´s nicht! Auf dem Arbeitsblatt siehst du Wörter, die

sich reimen. Du brauchst nur noch vorne einen Text einfügen… und fertig ist

dein Gedicht!

Aufgabe 2: Finde eigene Reimwörter

Aufgabe 3: Bilde mit deinen eigenen Reimwörtern ein Gedicht

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Schüttelreime

Hier wird geschüttelt, bis die Wände wackeln…

Beispiel 1:

Das dicke alte Warzenschwein

trinkt schon am Morgen schwarzen Wein…

Hier wurde das Warzenschwein kräftig durchgeschüttelt,

so daß die Anfangsbuchstaben durcheinander geraten sind:

Warzenschwein = Warzen + Schwein

Die Anfangsbuchstaben von Warzen und Schwein vertauschen

und fertig ist ein neues Wort:

Schwarzen Wein

Beispiel 2 zum Selberausfüllen:

Hier siehst du einen Schattenriss…

den ganz normalen …..atten …….iss.

Welche neuen Wörter hast du herausgefunden

Finde Wörter, die man gut teilen kann und schreibe einen

lustigen Schüttelreim:

Mein Schüttelreim:

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Das Akrostichon ist ein griechisches Wort und bedeutet wörtlich übersetzt:

“Akros” = das Äußerste, das Oberste und “stichos” = Vers, erster Buchstabe eines Verses. Es

ist eine antike Gedichtform aus Griechenland.

Beim Akrostichon wird ein Wort von oben nach unten geschrieben. An jedem

Buchstaben des Wortes wird dann ein neues Wort oder ein Satz angefügt. Dabei

sind die neuen Wörter oder Sätze passend zum Akrostichon.

Beispiel: Tiergarten

Tiger laufen hin und her

Irgendwie duftet es nach Frühstück

Es bleibt dem Nilpferd keine Wahl

Rasch flüchtet er zu seinem Freund

Auch wenn beide noch so stark sind

Richtige Freunde werden sie nie

Tiger und Nilpferd sind zu verschieden

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Aufgabe: Schreibe Sätze zu diesem Akrostichon: Zirkus

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Aufgabe: Schreibe Sätze zu diesem Akrostichon: Blume

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Denke dir nun selbst ein Wort aus und bilde ein Akrostichon

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Widerrufsbelehrung für Verbraucher § 13 BGB

DAS WIDERRUFSRECHT GILT NICHT FÜR WAREN, DIE NACH KUNDENSPEZIFIKATIONEN ANGEFERTIGT

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RÜCKSENDUNG EIGNEN, BEI LIEFERUNG VON AUDIO- ODER VIDEOAUFZEICHNUNGEN ODER

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SIE KÖNNEN IHRE VERTRAGSERKLÄRUNG INNERHALB VON 2 WOCHEN OHNE ANGABE VON GRÜNDEN

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FRIST BEGINNT FRÜHESTENS MIT DEM ERHALT DIESER BELEHRUNG. ZUR WAHRUNG DER

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MAHNUNG

IN DER REGEL WERDEN MAHNUNGEN NACH 4 WOCHEN VERSCHICKT. DIE ERSTE MAHNUNG KOSTET

DEN SCHULDNER 2,50 EURO. JEDE WEITERE MAHNUNG KOSTET WEITERE GEBÜHREN IN GLEICHER

HÖHE. NACH DER DRITTEN MAHNUNG WIRD EIN INKASSOUNTERNEHMEN BEAUFTRAGT. DIE KOSTEN

FÜR DAS UNTERNEHMEN TRÄGT DER SCHULDNER.

ELISABETH ERBE

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KOMMERZIELLER VERKAUF IST VERBOTEN!

Verpackungsverordnung

Wir sind gemäß der Regelungen der Verpackungsverordnung dazu verpflichtet, Verpackungen unserer Produkte,

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Wiederverwendung oder Entsorgung zu sorgen. Zur weiteren Klärung der Rückgabe setzen Sie sich bei solchen

Produkten bitte mit uns in Verbindung. Wir nennen Ihnen dann eine kommunale Sammelstelle oder ein

Entsorgungsunternehmen in Ihrer Umgebung, das die Verpackungen kostenfrei entgegennimmt. Sollte dies nicht

möglich sein, haben Sie die Möglichkeit, die Verpackung an uns zu schicken. Die Verpackungen werden von uns

wieder verwendet oder gemäß der Bestimmungen der Verpackungsverordnung entsorgt.

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