Besser hören und sehen 01/2015

hallomuenster

Ausgabe 1-2015|Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Aktuelle Trends

Medizin

Service&Tipps

Test &Technik


2



TrotzSmartphone

und

MP3-Player

gibt es immer

weniger

Jugendliche,

die sich ihr

Innenohr

schädigen.

Dennoch

weisen Ärzte

in den U-

Untersuchungen

im

Grundschulalter

daraufhin,

dass man

sich mit zu

viel Lärm

die Ohren

zertrümmern

kann.

Foto: dpa

Ohr und Auge immer im Fokus

Kinderärzte überprüfen bei jeder U-Untersuchung das Hör- und Sehvermögen

Von Meike Kessler

Kaum auf der Welt wartet

schon der erste Hörtest auf

die Neugeborenen. Das ist

auch gut so, sagt Kinderarzt

Dr. med. Dieter Göhler.

D

er Mediziner istMitglied

der Kammerversammlung

der Ärztekammer Westfalen-Lippe

und niedergelassener

Facharzt für Kinderund

Jugendmedizin. Als solcher

kennt er sich auch mit

U-Untersuchungen aus.

„Dabei haben wir Ohren und

Augen immer im Blick“, sagt

Göhler. „Sehen und Hören

sind schließlich wichtige

Bausteine in der Entwicklung

der Kinder.“

Noch im Krankenhaus

überprüfen Kinderärzte

beim sogenannten Neugeborenen

Hörscreening, ob

das Innenohr akustische Reize

zurückspiegelt. „Das gibt

Hinweise darauf, ob das Gehör

funktioniert und ohne

Probleme weiterreifen

kann“, erklärt Göhler. „Wir

können sehr früh herausfinden,

ob das Ohr akustische

Reize aufnehmen kann oder

ob ein Hörgerät die Reifung

des Gehörs unterstützen

sollte.“

Wie die Reifung des Gehörs

voranschreitet, überprüfen

Kinderärzte bei den

Info

U-Untersuchungen. Dabei

müssen die Kinder zum Beispiel

Geräuschquellen folgen.

„Im ersten Lebensjahr

sollten Kinder anfangen zu

lallen und zu brabbeln“, erklärt

der Mediziner. „Mit

eins kommen erste Silben,

vielleicht das Wort Mama

dazu“.

Mit der Tagesmutter und

der Kita kommen auch die

ersten Atemweginfekte.

„Kinder machen in den Wintermonaten

zwei bis drei Infekte

proMonat durch“, sagt

der niedergelassene Kinderarzt.

„Damit steigt die Gefahr

eines Paukenergusses.“

Heißt genau: Hinter dem

Ohr sammelt sich Flüssigkeit,

und das Kind kann nur

gedämpft hören. „Ein Zustand,

der die Entwicklung,

vorallem der Sprache, beeinträchtigt“,

erklärt Göhler.

Ein Paukenerguss löstsichin

den meisten Fällen vonallei-

Vom Baby bis zum Schulkind

Dr. Dieter

Göhler

Bereits bei der U3kontrollieren

die niedergelassenen

Kinderärzte, obdas Baby

sehen kann. „Wir gucken,

ob die Kinder optischen

Reizen folgen und sie fixieren“,

erklärt Kinderarzt Dr.

Dieter Göhler. Zudem sehen

sich die Ärzte die Augen

an. „Wichtig ist, ob es

Unterschiede gibt.“ In diesem

Falle seien die Augenärzte

gefragt.

Schielt ein Kind, kann

eventuell ein Auge schlechter

sehen als das andere.

„Das Gehirn versucht das

auszugleichen, indem es

das schlechtere Auge vernachlässigt

und das bessere

Auge weiterentwickelt“,

erklärt Göhler.

Das könne im

schlimmsten

Fall zur Blindheit

des

schlechten Auges

führen. Bei

kleinen Kinder

könne man das gute Auge

zukleben, um das Gehirn

aufzufordern, das schlechtere

Auge weiterzuentwickeln.

„Mit zwei spätestens

mit drei Jahren sollte man

ausgeschlossen haben, dass

Kinder Gefahr laufen, eine

sogenannte Amblyopie zu

entwickeln.“ In der Regel

schicken die Kinderärzte

deshalb alle Zweijährigen

einmal zum Augenarzt.

Wie das Hören ist auch die

Sehfähigkeit Teil jeder U-

Untersuchung. ImSchulalter

wird beispielsweise die

Nahsehfähigkeit überprüft

und ob ein Kind eine Lesebrille

braucht oder das Geschriebene

ander Tafel

nicht scharf sehen kann.

„Wenn Schulkinder unter

Kopfschmerzen leiden, können

Sehschwächen dahinterstecken.“

(kes)

ne auf. Häufen sich Infekte

und Paukenergüsse können

HNO-Ärzte das Sekret absaugen

oder Paukenröhrchen

zur besseren Belüftung des

Trommelfelles setzen. „In

der Jahreshörbilanz sollte

ein Kind mindestens 200Tage

ohne Beeinträchtigung

hören können“, sagt der Mediziner,

„ansonsten ist die

Sprachentwicklung beeinflusst.“

Besonders betroffen

sindKinder mit Behinderungen,

die aufgrund ihrer Anatomie

häufiger zu Paukenergüssen

neigen. Ab dem

Schulalter istdas Immunsystem

aufgebaut, der Körper ist

gewachsen, so dass es weniger

Infekte gibt und die Belüftung

zwischen Ohr und

Nase besser funktioniert.

Mit im Durchschnitt 75 bis

85 oder auch90Dezibel (entspricht

mittlerem Straßenverkehr)

ist esimKindergarten

sehr laut. Kleinkinder

hören im Störschallentwicklungsbedingt

schlechter als

Erwachsene. Das gelte auch

zum Teil noch für Schulkinder

in lauten Klassenräumen.

Erwachsene können

dank ihrer Erfahrung auch

aus Wortfetzen einensinnergebenen

Zusammenhang

formen. „Kindernfehlt diese

Erfahrung, sie müssen genau

mitbekommen, was gesprochen

wird, um es zu verstehen“,

erläutert der Kinderarzt.

Schulkindern kann mit

Hörgeräten geholfen werden,

sichimStörschall besser

zurechtzufinden.

Ob Ohren, Augen oder etwas

ganz anderes. Dr. Dieter

Göhler ermutigt die Eltern,

beim Kinderarzt nachzuhaken,

sollten sie das Gefühl

haben, dass etwas nicht

stimmt. Denn das gibt der

Kinderarzt zu: „Meistens haben

die Eltern Recht.“


3

Regelmäßig zum Hörtest

Berufserfolg und Hören gehören zusammen

Die Arbeitswelt ist heute stärker

denn je von Kommunikation geprägt

und stellt höchste Anforderungen

an das Hörvermögen.

llein im hektischen Berufsall-

werden Gespräche mit

Atag

Kollegen, Vorgesetzten, Kunden

oder Geschäftspartnern schnell

zur Herausforderung für den Hörsinn.

Anstrengender wird das

Verstehen meistens in Meetings,

bei Konferenzen oder Telefonaten,

wenn durcheinander gesprochen

wird oder der Nebengeräuschpegel

einfach zuhoch ist.

Bereits vorhandene Hörminderungen

können das Verstehen

dann erheblich einschränken

oder sogar ganz unmöglich machen.

Besondersschwierig gestalten

sich diejenigen Jobsituationen,

in denen Stimmengewirr

herrscht oder Hintergrundlärm

das Verstehen erschwert, etwa

in Messe- oder Kongresshallen,

in Tagungsräumen,

in Fabriken,

auf

Baustellen

oder auch in

Großraumbüros.

In diesen

Foto: FGH

akustisch ohnehin

schon komplizierten

Situationen

haben Menschen mit Hörschwäche

große Probleme, die Stimme

des Gegenübers aus der akustischen

Kulisse herauszufiltern

und das Gesagte fehlerlos zu erfassen.

Viele Erwerbstätige kennen solche

Situationen. Dabei ist ihnen

vielfach gar nicht bewusst, dass

sie möglicherweise unter beginnenden

leichten Hörminderungen

leiden. Denn die häufigste

Ursache dafür istder allmähliche

Verschleiß der Haarsinneszellen

im Innenohr, ein schleichender

Prozess, der sich mit zunehmendem

Alter verstärkt. Für die Betroffenen

ist der Verlauf in den

ersten Jahren völlig unauffällig.

Unmerklich gewöhnen sie sich

an das immer schlechtere Hören

und entwickeln erst dann ein

Problembewusstsein, wenn die

Hördefizite massiv werden oder

Mitmenschen sie darauf hinweisen.

Bei Berufstätigen kann dies

im Kollegenkreis oder gar durch

Vorgesetzte geschehen, im ungünstigsten

Fall gerade dann,

wenn einmal etwas schief gelaufen

ist.

(FGH)

Tagdes Lärms

mMittwoch (29. April)

Amacht der „Internationale

Taggegen Lärm“ auf die

häufig unterschätzten Folgen

von Lärm aufmerksam.

Das Motto lautet indiesem

Jahr: Lärm – voll nervig.

„Aber während Menschen

nervigem Lärm aus dem

Weggehen, setzen sie sichin

ihrer Freizeit oft großen

Lautstärken aus, die sie

nicht als nervig wahrnehmen“,

warnen Experten.

Für alle

Ohren bestimmt

Programm des Schwerhörigenbundes

Eine Lärmbelastung ist

immer ein Risiko. Darum ist

im Berufsleben ab einer

Lautstärke von 85 Dezibel

das Tragen vonGehörschutz

vorgeschrieben. Dochinder

Freizeit wird die Gefahr

noch immer viel zu häufig

unterschätzt. Bei vielen Aktivitäten

steigt der Lärmpegel

auf die Höhe eines Presslufthammers.

Ohne Schutz

kann das Hörvermögen

schnell beschädigt werden.

uchindiesem Jahr bietet

Ader Ortsverein Münster

und Münsterland vom

Deutschen Schwerhörigenbund

ein buntes und vor allem

informatives Programm

an. Unter anderem wird es

am 16.Mai (Samstag), dem

Tag des Hörens, eine Vortragsreihe

und Hinweise

vom Hörscreening bis zur

Altersschwerhörigkeit geben.

Aber auch andere Themen

aus dem Bereich Gesundheit,

Pflege sowie soziales

sind Bestandteil des aktuellen

Programms.

Nähere Informationen erhalten

Interessierte direkt

beim Vorstand. Einfacheine

Email an: muenster.hoerbehinderte@web.de,

Internet:

www.schwerhoerigennetz.de/dsbmuenster

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der umständliche Batteriewechsel,

winzige

Bedienelemente und die

Unsicherheit, wie lange

die Leistung noch anhält,

werden mit diesem

System hinfällig. AQ

3G Hörsysteme werden

ganz bequem in ihrer

Abbildung zeigt wie

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wenn Sie ihr Hörsystem

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Doch erst individuelle und persönliche Beratung

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Vonlinks nach rechts, NilsTrunt,

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4



Anfassen

erwünscht

Führung für Sehbehinderte und Blinde

Foto: pdm

Ein maschinenartiges, tiefes

Brummen durchbricht die

lebhafte Atmosphäre in

Münsters St.-Paulus-Dom,

verdrängtdas Gemurmel der

umherlaufenden Besuchergruppen

und vermischt sich

mit der geschäftigen Geräuschkulisse

des Wochenmarktes.

Es istder tiefsteTon

des ‚Untersatz 32 Fuß‘, jener

Pfeife mit einer Länge von

über zehn Metern, die Organistin

Christiane Alt-Epping

in diesem Moment zum Klingen

bringt.

s ist keine gewöhnliche

EFührung durch den

St.-Paulus-Dom, die an diesem

Samstagmittag stattfindet:

Die Teilnehmer sind allesamt

sehbehindert oder

blind. Entsprechend hat das

Fühlen und Hören bei diesem

speziell auf Menschen

mit Sehbehinderungen zugeschnittenen

Angebot

einen hohen Stellenwert,

wie das Bistum Münster mitteilt.

„Wir haben von der

Domverwaltung die Erlaubnis,

dass die Teilnehmer

auch einige Bronzeplastiken,

wie zum Beispiel den

Kreuzweg, berühren dürfen“,

sagt Domführerin Hildegard

Sträter.

Beim Stopp an der Astronomischen

Uhr erschallen

Pfeifsignale und Glockenschläge.

„Tute-Mann kündigt

die Zeit an, und seine

Frau bekräftigt“, bemerkt

Sträter durch ihr Mikrofon.

Am Bildnis Kardinal vonGalens

setzt sie ihre Ausführungenfortund

lädt die sehbeeinträchtigten

Führungsteilnehmer

ein, auf Tuchfühlung

mit den Kunstwerken

zugehen.

Eine

Frau

lässt

ihre

Hand

über

zweite

tion

die

Sta-

des

Kreuzweges fahren.

„Ist das Jesus?“,

fragt sie bei ihren Begleiter,

der bejahend zustimmt. Die

Frau hat die Skulptur nur

durch Tasten erkannt. Eine

andere Teilnehmern tritt

dem „Löwen von Münster“

gegenüber und berührt an

der Kopfplastik des Seligen

dessen „Mitra“, jene Kopfbedeckung,

die in der Kirche

von Bischöfen getragen

wird. „Das Metall hat eine

schöne Oberfläche“, merkt

sie an.

Die Gruppe verlässt den

Innenraum und bewegt sich

durch

den Kreuzgang

in Richtung Domkammer.

Dortist ein Tischaufgebaut,

auf dem die Teilnehmer hölzerne

Modelle und den

Grundriss der gesamten Anlage

näher kennenlernen

können. So bekommen sie

einen Eindruck, welche baulichen

Besonderheiten mit

dem romanischen Kleinod

in Verbindung stehen. „Die

Baumeister haben damals

Außergewöhnliches geleistet“,

ergänzt die Domführerin

die ertasteten Erfahrungen.

Dies wird amzweiten

Tisch

konkret: Dort

liegen verschiedene Steinarten,Werkzeuge

und Metalle

parat, die beim Bau des Domes

verwendet wurden.

Nach einer Exkursion ins

„Paradies“, die imposante

Vorhalle, kommt die Gruppe

wieder vor der Orgel an,

wo die Führung für Menschen

mit Sehbehinderungen

endet. Eine Teilnehmerin

zeigt sich beeindruckt.

Sie, wie auch die anderen

Teilnehmer schätzten

neben den erweiterten Möglichkeiten

für Tasten und

Hören auch die anschauliche

Sprache, mit der Domführerin

Hildegard Sträter

durch die Kathedrale begleitet.

Augenaufschlag

mit viel Pflege

So werden Wimpern stark und schön

impern schützen das

WAugen vor Schmutzpartikeln,

Staub und Blendung.

Wenn etwasdie Wimpern

berührt, schließt man

reflexartig die Augen. Wichtig

ist jedoch auch, zumindest

für die meisten Frauen,

dass sie gut aussehen, wie

Biodrogo MD mitteilt.

Genauso wie Haare, wachsen

auch Wimpern und erneuern

sich regelmäßig. Im

Normalfall haben sie eine

Lebensdauer von drei bis

fünf Monaten. Danach fallen

sie aus und werden

durch nachwachsende ersetzt,

erklärt das Unternehmen.

Die aktive Wachstumsphase

der Wimpern

dauert rund zwei Monate.

Wenn sie ihre natürliche

Länge erreicht haben, beginnt

die Ruhephase, in der

sie nicht mehr weiterwachsen,

bis sie ein bis drei Monate

später ausfallen. Aktivseren

wie das Lash Boosting

Serum unterstütze laut Hersteller

die Wimpern in

ihrem Wachstum und verlängerten

die Wachstumsphase.

(beauty press)


Drohende Dauerschäden

Wissenschaftler warnen vor Langzeitfolgen von Schnüffeldrogen

er Name klingt harmlos, die Inhaltsstof-

sind es keineswegs: Poppers nennen

Dfe

Konsumenten die Schnüffeldrogen, die sie

aus kleinen Flaschen inhalieren und die

schlagartig euphorisierend sowie entspannend

wirken. Nurwenige Minuten hält diese

Wirkung an –und doch kann der Konsum

der Szenedroge gefährliche Langzeitfolgen

haben, wie münstersche Wissenschaftler

warnen. Professor Nicole Eter, Direktorin

der Klinik für Augenheilkunde am

Universitätsklinikum Münster, und Dr.

Christoph Clemens, geschäftsführender

Oberarzt, konnten mit Teamkollegen zeigen,

dass der Konsum von Poppers-Drogen

die Netzhautfunktion in einem größeren

Ausmaß schädigt als bisher angenommen.

Die Erkenntnisse erschienen in der renommierten

Fachzeitschrift „Eye“. Sie unterstreichen

die Risiken der Poppers-Drogen,

deren Besitz nicht strafbar ist und die zudem

leicht und günstig über Internetshops

bezogen werden können.

Weitere Studien rund um die Poppers-Retinopathie

sind von dem Team bereits geplant,

dabei soll es unter anderem um die

angenommen langfristigen Effekte gehen.

Mit der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse

wollen die Forscher eindringlichvor der Inhalation

der oft verharmlosten Poppers-

Droge warnen. Eter hofftmit den Ergebnissen

auf eine noch größere Wahrnehmung

der Gefahren hinweisen zu können: „Wir

müssen den Konsumenten unbedingt vermitteln,

wie hoch das Risiko für ihre Sehkraft

wirklich ist“.

(mfm/mk)

www.nature.com/eye/journal/v29/n1/full/

eye2014252a.html

5

Stark beansprucht: Heutzutage trägt fast jeder dritte junge

Erwachsene eine Brille.

Foto: Metropolitan /OWP

Es werden

immer mehr

Anteil junger Brillenträger steigt

Deutschland bleibt Brillenland.

40,1 Millionen Menschen

(ab 16 Jahren) tragen

hierzulande eine Brille, also

fast zwei Drittel der erwachsenen

Bevölkerung.

iese Zahl ist seit rund 15

DJahren konstant hoch.

Auffällig stieg jedochder Anteil

der Brillenträger bei den

20- bis 29-Jährigen an. Warenes2008noch26Prozent,

sind es jetzt 32 Prozent. 1954

lag die Quote bei nur elf Prozent.

Zu diesen Ergebnissen

kommt die soeben veröffentlichte

„Brillenstudie“

des Instituts für Demoskopie

Allensbach, die vomKuratorium

Gutes Sehen (KGS) in

Auftrag gegeben wurde.

Dass heute bereits fast jeder

dritte Twen eine Brille

trägt, hängt auch mit den

veränderten Lebensbedingungen

zusammen: Immer

mehr Menschen verbringen

viel Zeit am Bildschirmoder

Smartphone, was die Augen

in besonderer Weise herausfordertund

auchstark belasten

kann. Laut Statistischem

Bundesamt sind über 87 Prozent

der deutschen Haushalte

mit PCs, Laptops und/

oder Tablet-PCs ausgestattet,

94 Prozent verfügen über

Handys und Smartphones.

Vor allem im Beruf steht

der Computer oft imMittelpunkt.

Vonden derzeit 42,6

Millionen erwerbstätigen

Menschen in Deutschland

arbeiten circa 18 Millionen

überwiegend am Bildschirm.

Laufend benutzt

werden zusätzlich noch

Smartphones, Laptops und

Tablet-PCs. Bei mobilen

Endgeräten istdie Schriftoft

so klein, dass schon ein minimales

Sehdefizit zu einer

Überanstrengung führen

kann. Bei jungen Menschen

sehen Wissenschaftler einen

direkten Zusammenhang

zwischen ausdauerndem

„Nahsehen“ am Bildschirm

und einer Zunahme der

Kurzsichtigkeit (Myopie).

Die Allensbacher Untersuchung

zum Sehbewusstsein

der Deutschen wirdseit 1952

im Abstand von drei Jahren

durchgeführt. (KGS)

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Lieblingsstücke 2015

Foto: ©paultarasenko -Fotolia.com


Groß muss sie sein


Was bei Sonnenbrillen im Trend liegt und worauf Käufer unbedingt achten sollten

Von Meike Kessler

Brillen sind längst zum Modeaccessoire

geworden. Das gilt

im Besonderen für Sonnenbrillen.

Doch nicht nur das

Aussehen ist entscheidend.

WasKäuferunbedingt beachten

sollten, erklärt Diethard

Pankatz.

er Augenoptikermeister

Dbetreibt ein Geschäft in

Emsdetten und wurde im

vergangenen Jahr erneut

zum Innungsobermeister

der Augenoptikinnung für

den Bezirk

Münster gewählt.

Für diesen

Sommer

hat der Fachmann

längst

einen Trend

ausgemacht.

„Größere Formen

sind derzeit

sehr beliebt“,

Diethard

erklärt

Pankatz er. Das habe

sich bereits im

vergangenen Jahr abgezeichnet.

„In diesem Jahr ist

der Trend voll da.“

Der Coolnessfaktor steigt

mit der Verspiegelung.

„Auchdie istindieser Saison

angesagt“, erklärt Pankatz.

Es gebe unter anderem grüne,

rote und gelbe Verspiegelungen.

„Die beliebteste

ist jedoch die blau verspiegelte

Version.“ Beim Material

greifen die Kunden

überwiegend zu Kunststoff

oder Metall.

Wer sich für eine neue

Der Sommer kann kommen. In diesem Jahr liegen große Gläser,schmale Rahmen und feiner

Materialmix im Trend.

Foto: Lindberg

Sonnenbrille interessiert,

sollte sichunbedingt an den

Fachhandel wenden. „Es

geht immerhin um den

Schutz des Auges“, unterstreicht

der Innungsobermeister.

„Besonders wichtig,

ist der UVA- und UVB-

Schutz der Brillen.“ Nicht alle

Sonnenbrillen, die man in

unterschiedlichsten Geschäften

kaufen kann, hätten

diesen Schutz. „Und

eine dunkle Färbung des

Glases bedeutet nicht automatisch,

dass die Brille

einen UV-Schutz hat.“ Ein

weiteres wichtiges Merkmal

für eine qualitativ hochwertige

Brille istdas CE-Prüfzeichen,

welches oftimGestell

eingeprägt ist.

Wersichfür eine Brille aus

dem Fachgeschäft entscheidet,

bekomme zudem geschliffene

Gläser mit guten

Darstellungseigenschaften.

„Andere Brillen haben oft

gepresste Gläser mit

schlechten Abbildungseigenschaften“,

erklärt Pankatz.

Heißt:Man sieht nicht

klar, sonder eventuell verschwommen.

Beim Sonnenschutz sollten

Eltern auch andie Kleinen

denken. „Kinder brauchen

einen qualitativ hochwertigen

Lichtschutz.“ Pankatz

verkaufe immer mehr

Kindersonnenbrillen. „Das

Bewusstsein hat sich zum

Glück geändert.“ Die UV-

Einstrahlung sei intensiver

geworden, sagt Pankatz.

Und die Sonnenbrille ist

eben mehr als nur ein Modeaccessoire.


„Ich bin, was

ich trage“

Brillen als Botschaft

ch bin, was ich trage“, ist

Ilaut des Kuratorium Gutes

Sehen das Mottoder Brillenmode

2015. Die aktuellen

Trends setzen dabei auf

Kontraste: Große Gläser,

zierliche Fassungen und elegante

bis ungewöhnliche

Materialkombinationen

wirken alles andere als uniform

und machen Brillen so

zum subtilen Ausdruck der

eigenen Persönlichkeit.

Die Materialkombinationen

sind jetzt ausgeklügelter,überraschender,feinsinniger.Esgibt

zierliche Bügel

aus Leder, stärkere imJeansdesign,

andere sind mit

Schiefer besetzt oder mit Keramik-Dekor

verziert.

Auffällig ist laut des Kuratoriums

Gutes Sehen die

wachsende Beliebtheit von

Wechselbügeln.

Fein, rund

und bunt

Ein Muss für Brillen

uch inder kommenden

ASaison behauptet sich die

Sonnenbrille als absolutes Fashion-Statement,

an dem

kein modebewusster Zeitgenosse

vorbeikommt, wie das

Kuratorium Gutes Sehen mitteilt.

Groß und gerundetdürfen

die Gläser sein. Schmale

Kunststoffrahmen und filigrane

MetallbügelsindTrend.

Farbige Verspiegelungen sorgen

für Coolness und Abwechslung.

Stark im Kommen

sind polarisierende Gläser,

die schrägeinfallendes

Streulicht blockieren. Besonders

imBadeurlaub. Sowird

die reflektierende Wasseroberfläche

durchsichtig und

gibtden Blick in die Tiefefrei.

7

Sehen ohne Brille!

Augenlasern und Co: Sie fragen, wir antworten.

Einladung zum Gespräch mit Dr. Aris Farlopulos

Donnerstag, 07. Mai –19.00 Uhr

Ludgeristraße 9in48143 Münster

Jetzt anmelden: 0251-57711・www.augen-zentrum-nordwest.de

Augenchirurg Dr. Aris Farlopulos vom

Augen-Zentrum-Nordwest


O

T

Weltneuheit bei optik essmann:

Sehtest als 3D Erlebnis!

„Jetzt das rechte Auge. Lesen Sie bitte, was dort an der

Wand steht.“ Brillenträger haben diesen Satz so ähnlich

schon oft gehört –beim Sehtest. Jetzt gibt es ein neues

System, bei dem erstmalig mit beiden Augen gleichzeitig

das Sehvermögen bestimmt wird. Augenoptikermeister

Marcus Essmann aus Münster verwendet diese

Technik, die 3D-Refraktion per PolaSkop3D, als einer

der ersten Augenoptiker in Deutschland und berichtet

von seinen Erfahrungen.

Was ist das besondere ander Augenvermessung per

PolaSkop3D?

Essmann: „Seit über 100 Jahren lief die Augenglasbestimmung

ähnlich ab: Erst wurde das eine Auge verdeckt und

das andere vermessen, dann umgekehrt. Jetzt sind wir

einen Schritt weiter: Von Anfang an sieht der Kunde beidäugig,

wie im echten Leben, und das liefert viel präzisere

Ergebnisse.“

Der Sehtest wird zum 3D-Erlebnis. Ist das auch angenehmer

für den Kunden?

Essmann: „Ja, ähnlich wie im 3D-Kino sehen Sie jetzt während

der Messung eine schöne Landschaft und merken gar

nicht, welche Bilder Ihrem rechten oder Ihrem linken Auge

angeboten werden. Dennoch können wir als Augenoptiker

das, was beide Augen einzeln sehen, auch getrennt auswerten.

Aber man sitzt nicht einfach mit Ihnen vor dem Fernseher

und schaut schöne Bilder an?

Essmann: „Nein, es ist ganz klar eine echte Mess-Situation,

bei der alle erforderlichen Tests gemacht werden. Die bisherigen,

faden schwarzen Buchstabenkolonnen sind nun

um farbige, kontrastreiche Testbilder aus der Natur ergänzt.

Allein bei deren Anblick entspannt schon jeder Kunde.

Mein Fazit ist: Durch das Zusammenspiel beider Augen

während der gesamten Messung bestimmen wir deutlich

komfortablere und präzisere Brillenglaswerte.“

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*Ineiner Umfrage unter 1.000 Kunden antworteten 97%

auf die Frage „Würden Sie uns weiterempfehlen?“ mit ja.

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