aktuell - Netzwerk Gesunde Gemeinde - Land Oberösterreich

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aktuell - Netzwerk Gesunde Gemeinde - Land Oberösterreich

Gesunde Gemeinde

aktuell

Gesundheits LAND

OBERÖSTERREICH

Ausgabe 1 – März 2008

Eine Information

für Mitarbeiter/innen

im Netzwerk

Gesunde Gemeinde


Inhalt

Gesundheit beginnt im Kindesalter 3

Interview

mit Dr. Matthias Stöger 4

Gesundes Essen im Krankenhaus 5

Neu im Team / Regionalbetreuung neu 5

Termine 6-7

Personalausschreibung

Haltungs- und Bewegungserzieher/in 7

SOS – Sicher ohne Stolpern 8

Preisverleihung

Wettbewerb „Rauchfreie Lebensräume“ 9

Rotavirus –

Risiko für Babys und Kleinkinder 10-11

Ist Kochen politisch? u\hof Theater 12

147 – Rat auf Draht 13

Gesunde Küche 14-15

Ortstafelverleihungen

Gesunde Gemeinde 16

Gesunde Gemeinden 17-18

Aktuelles 19

Editorial

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

in den Gesunden Gemeinden!

Mit 1. Jänner 2008 ist die neue Amtsorganisation des Amtes

der Oö. Landesregierung in Kraft getreten. Die Agenden des

Netzwerks Gesunde Gemeinde fallen nunmehr in die Abteilung

Gesundheit der Direktion Soziales und Gesundheit. Der

Leiter der Direktion Soziales und Gesundheit und Leiter der

Abteilung Gesundheit Dr. Matthias Stöger gibt der Prävention

und Gesundheitsförderung einen besonderen Stellenwert,

das Netzwerk Gesunde Gemeinde spielt auch weiterhin

eine wichtige Rolle in den Planungen des Landes. Lesen

Sie dazu das Interview auf Seite 4.

Nach einem Wechsel in einigen Bezirken steht Ihnen nunmehr

wieder ein komplettes Team von Regionalbetreuerinnen

und Regionalbetreuern zur Verfügung, welches die

Arbeitskreise in Gesunden Gemeinden in gewohnter Weise

bestmöglich unterstützen wird.

42 Projekte haben Gesunde Gemeinden zum Gesundheitsförderungspreis

2007 eingereicht. Diese präsentieren wieder

eindrucksvoll ihre Aktivitäten. Herzlichen Dank an alle teilnehmenden

Gemeinden! Die Preisverleihung erfolgt am

14. März 2008 im Rahmen eines Festaktes. Die Gesunde

Gemeinde aktuell wird in der Juniausgabe darüber ausführlich

berichten.

Schon in dieser Ausgabe berichten wir über die Preisträger

des Wettbewerbs Rauchfreie Lebensräume. Wir gratulieren

den Preisträgern und bedanken uns bei allen Gemeinden,

die das Thema aufgegriffen und dazu Aktivitäten durchgeführt

haben.

Wir freuen uns über das rege Interesse, das unsere Seminare

für Köche/Köchinnnen in Schul- und Kindergartenküchen

finden. Hohe Qualität in diesen Küchen ist uns ein ganz

wichtiger Aspekt im Rahmen unseres Jahresschwerpunktes

Kinder- und Jugendgesundheit.

Hervorragende Referenten konnten wir für unsere Wellness -

tage und Seminare im Frühjahr gewinnen. Wir freuen uns auf

Ihre Teilnahme an diesen Veranstaltungen.

Dr. Heinrich Gmeiner

Leiter des Netzwerks Gesunde Gemeinde

Fotohinweise:

Seite 1: Pixelio/S. Hörschläger, Seite 2: Land OÖ, Seite 3: Land OÖ, Seite 4: Land OÖ, Seite 5: Land OÖ, privat, Seite 6: Bilderbox,

Seite 7: privat, Seite 8: Rotes Kreuz OÖ, Seite 9: privat, Seite 10: Land OÖ, Seite 11: Foto Reiter, Land OÖ, Seite 12: Petra Moser,

Seite 13: copyright ORF, Seite 14: Land OÖ, Seite 15: privat, Land OÖ, Urlaub am Bauernhof, Seite 16-19: privat.

2 Gesunde Gemeinde aktuell 1_03/08


Landesrätin Dr. in Silvia Stöger

macht Kinder- und Jugendgesundheit

zum heurigen Aktionsschwerpunkt

in den Gesunden Gemeinden

Mangelnde Bewegung und falsches

Essverhalten gefährden

die Gesundheit schon ab der

frühen Kindheit.

Im Jugendlichenalter drohen

vor allem Alkohol, Rauchen

und illegale Drogen als weitere

Beeinträchtigungen hinzu zu

kommen.

Gesundheits-Landesrätin Dr. in

Silvia Stöger hat daher die Kinder-

und Jugendgesundheit

zum heurigen Themenschwerpunkt

der Aktion Gesunde

Gemeinde erklärt.

Die Hälfte aller Schulkinder weist

heute bereits Haltungsschäden auf,

jedes vierte Kind ist außerdem

noch deutlich übergewichtig und

immer öfter leiden sogar schon

Volksschüler an „Alters-Diabetes“,

Bluthochdruck und überhöhten

Blutfettwerten. „Diese Krankheiten,

die man bisher meist nur bei den

Erwachsenen kannte, sind in

hohem Maße auf Bewegungsmangel

und falsche Ernährung zurück -

zuführen“, betont die Gesundheits-

Landesrätin.

„Bereits von Kindesbeinen an sollte

daher regelmäßiger Sport und

Bewegung zur Gewohnheit werden,

damit das bis ins Alter als gesunde

Selbstverständlichkeit mitgenommen

wird“, ist es Stöger ein besonderes

Anliegen, bei der Jugend

Begeisterung für Bewegung zu

wecken.

Auch der Einstieg in den Alkoholund

Nikotinkonsum beginnt immer

früher. So greift jeder vierte

Jugendliche im Alter von 15 Jahren

1_03/08

Gesundheitsvorsorge

beginnt im Kindesalter

Das von Landesrätin Dr. in Silvia Stöger eingeführte Vorsorgeheft

zum OÖ. Mutter-Kind-Zuschuss ist ein wichtiger Beitrag zur

Kinder- und Jugendgesundheit von klein auf.

täglich zur Zigarette, ebenso viele

waren in diesem Alter bereits mehrmals

betrunken. Und das, obwohl

Alkohol und Nikotin in diesem Alter

ja absolut verboten sind.

Das zeigt deutlich, dass allein mit

Verboten die Suchtgefahren bei

Jugendlichen nicht verhindert werden

können. Stöger: „Daher muss

die Förderung von persönlichen

Kompetenzen noch stärker zum

Hauptpunkt moderner Suchtprävention

werden. Selbstwertgefühl,

Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen,

ein angemessener

Umgang mit negativen Gefühlen

und Stress sowie die Fähigkeit zum

Lösen von Problemen sind Schutzfaktoren

gegen Sucht. Zudem

benötigen speziell Kinder und

Jugendliche Zukunftsperspektiven

und Chancen.“

Die Abteilung Gesundheit des Landes

OÖ bietet den Gesunden

Gemeinden für die Schwerpunktaktion

Kinder- und Jugendgesundheit

ein breit gefächertes Aktionsprogramm

an, aus dem jede Gemeinde

maßgeschneidert und ortsbezogen

auswählen kann. Einerseits wird mit

einer ganzen Reihe von Aktivitäten

versucht, die Kinder und Jugendlichen

an eine gesunde Lebensweise

heranzuführen und ihnen die

für ihre Gesundheit relevanten Themen

altersgerecht aufgearbeitet zu

vermitteln. Andererseits wird mit

Vorträgen und Workshops Eltern,

Erziehungsberechtigten und Pädagog/innen

die Möglichkeit geboten,

sich über Gesundheitsthemen und

Vorsorgemaßnahmen für die Kinder

zu informieren.

Nähere Infos unter

www.gesundegemeinde.ooe.gv.at

Gesunde Gemeinde aktuell 3


Mit 1. Jänner 2008 ist die neue

Amts organisation (NAO) des

Amtes der Oö. Landesregierung

in Kraft getreten.

HR Dr. Matthias Stöger wurde

zum Leiter der Direktion Soziales

und Gesundheit und Leiter der

neu ein gerichteten Abteilung

Gesund heit beim Land Oberösterreich

bestellt.

Die Direktion Soziales und Gesundheit

umfasst folgende Abteilungen:

Abt. Ernährungssicherheit und

Veterinärwesen (ESV)

Abt. Gesundheit (Ges)

Abt. Jugendwohlfahrt (JW)

Abt. Soziales (So)

Abt. Wohnbauförderung (Wo)

HR Dr. Matthias Stöger

Direktor der Direktion Soziales

und Gesundheit sowie

Leiter der Abteilung Gesundheit

Gesunde Gemeinde aktuell“ führte ein Interview mit HR Dr. Matthias Stöger:

Herr Dr. Stöger, welche Ziele ver -

folgen Sie für die neugeschaffene

Direk tion bzw. die Abteilung Gesund -

heit?

Ein wesentliches Ziel ist, dass die

einzelnen Abteilungen ihre Strategien

aufeinander abstimmen und nach

den Leitlinien der Direktion ausrichten.

Weiters sollen die Leis tungen

der Spitäler mit der medizinischen

und pflegerischen Versorgung außer -

halb der Krankenanstalten effizienter

abgestimmt werden; wir brauchen

eine abgestufte, be darfsgerechte Ver -

sorgungsstruktur. Verstärktes Augen -

merk möchte ich auch auf den Nahtstellenbereich

zwischen den einzelnen

Versorgungs bereichen legen.

Welchen Stellenwert haben dabei Prä -

vention und Gesundheitsförderung?

Der Prävention und Gesundheitsförderung

soll in Zukunft eine wesentlich

stärkere Bedeutung beigemessen

werden, d.h. der Stellenwert der

Vorsorgemedizin soll im Vergleich

zur reparativen Medizin verbessert

werden. Durch die Stärkung der

Gesundheitsförderung könnte die

Finanzierung der Krankenhaus sys -

teme entlastet werden. Und sie ist

fixer Bestandteil unserer lang fris -

tigen Planungen vor allem auch im

Hinblick auf die demografische Entwicklung

der Bevölkerung.

Welche Wünsche gibt es hinsichtlich

Gesunder Gemeinde?

Im Zuge der ab 2008 gültigen Vereinbarung

über die Organisation und

Finanzierung des Gesundheitswesens,

welche zwischen Bund und

Ländern geschlossen wurde, wurde

unter dem Titel „Public Health“ eine

gemeinsame Entwick lung von Rahmen-Gesundheits

zielen auf Bundesebene

vereinbart. Im Rahmen dieser

Verhandlungen wurden die bereits

2001 formulierten und 2006 adaptierten

oberösterreichischen Gesundheitsziele

positiv erwähnt, womit

Oberösterreich in Österreich wieder

einmal eine Vorreiterrolle einnimmt.

Eingebunden in die öö. Gesundheitsziele

sind mit Punkt 10 auch die

Gesunden Gemeinden. Hier wünsche

Interview

HR Dr. Matthias Stöger wurde 1957 in Bad Ischl ge boren und ist im Salz -

kammergut aufgewachsen. Er promo vierte 1979 zum Doktor der Rechts -

wissen schaften in Salzburg und ist seit 1981 im oö. Landesdienst tätig. 2001

wurde er zum Leiter der Abteilung Sanitäts- und Veterinärrecht bestellt.

Stöger ist verheiratet, Vater einer inzwischen erwachsenen Tochter und wohnt

in Linz-Urfahr. Seit 1.1.2008 leitet er die Direktion Soziales und Gesundheit.

ich mir, dass der hervorragende

Beteiligungsgrad gehalten werden

kann und es weiterhin gelingt,

Ehrenamtliche einzubinden. Außerdem

hoffe ich, dass es dem Gesunde

Gemeinde Team der Abteilung

Gesundheit weiterhin erfolgreich

gelingt, die Wünsche und Bedürfnisse

der Gemeindebürger sowie der

Akteure in der Gesunden Gemeinde

anzusprechen und die Gemeinden

zu erfolgreichen Gesundheitsförderungsprojekten

zu motivieren.

Wie halten Sie sich für die kommenden

Aufgaben fit?

Ich bin Nichtraucher und schaue

soweit es geht auf eine bewusste

Ernährung. Erholung und Ausgleich

finde ich auch beim Laufen entlang

der Donau oder im Heilhamer Park in

Urfahr.

Herr Dr. Stöger, wir wünschen Ihnen

für Ihre berufliche Zukunft viel Erfolg

und bedanken uns sehr herzlich für

das Gespräch.

4 Gesunde Gemeinde aktuell 1_03/08


Landeshauptmann

Dr. Josef Pühringer:

Bettina Grasböck

Diätologin, verstärkt das Team in

der Abteilung Gesundheit.

1_03/08

Monika Lechner

DGKS, wird ab 1. April 2008 die

Gesunden Gemeinden im Bezirk

Steyr-Land unterstützen, ebenfalls

in Nachfolge von Gerda Winterleitner.

Gesundes Essen

im Krankenhaus

In den oberösterreichischen Krankenhäusern werden jährlich rund vier Millionen

Menüs serviert – damit sind sie die größten „Wirtshäuser“ des Landes. Die elf

Krankenhäuser der gespag als Betriebe des Landes OÖ, in denen jährlich rund

1,8 Millionen Vollmenüs für Patient/innen sowie Mitarbeiter/innen produziert

werden, haben Vorbildfunktion. Aus diesem Grund plant die gespag ihre Bio-

Offensive in den Krankenhausküchen weiter auszubauen mit dem Ziel, den

Bioanteil an der Frischware bis 2009 auf insgesamt 30 Prozent zu steigern.

Denn eines steht fest: Eine ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil

von Biolebensmitteln unterstützt die Patientinnen und Patienten ganz

besonders während eines Spitalsaufenthaltes. Die körperliche Gesundheit und

der „Wohlfühlfaktor“ sind speziell während der Genesung von großer Bedeutung,

überdies wird mit dem „was auf den Tisch kommt“ Wertschätzung gegenüber

den Patientinnen und Patienten sowie gegenüber den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern ausgedrückt. Nicht zu vergessen: Die Verwendung regionaler

Produkte ist aktiver Umweltschutz und fördert die heimische Wirtschaft. Die

gespag geht mit ihrer Offensive mutig voran, sie stellt einen Zusammenhang

zwischen gesund werden und gesund bleiben her und darf sich jetzt auch für

dieses Bemühen über die bisher höchste Anzahl von „Kesseln“, die jemals

österreichweit einem Spitalsträger für die Qualität seiner Speisen verliehen

wurde, freuen!

Neu im Team / Regionalbetreuung neu

Mag. a Birgit Heidlberger

Ernährungswissenschafterin aus

Sierning, ist neue Betreuerin der

Gesunden Gemeinden des Be -

zirks Kirchdorf und in dieser

Funktion Nachfolgerin von Mag. a

Gerda Winterleitner.

Maria Wimmer

Langjährige Mitarbeiterin im Arbeits -

kreis Gesunde Gemeinde Eggelsberg,

übernimmt die Betreuung

der Gesunden Gemeinden im

Bezirk Braunau von Greta Hable,

welche sich nach nunmehr sechsjährigerRegionalbetreuerinnentätigkeit

neuen Aufgaben widmet.

Gesunde Gemeinde aktuell 5



Wellnesstag

Ein Tagesseminar der Abteilung Gesundheit

für Mitarbeiter/innen in Gesunden

Gemeinden

Samstag, 29. März 2008,

9.00 – 16.30 Uhr

im Kongresshaus Toscana in Gmunden

und

Samstag, 19. April 2008,

8.30 – 16.30 Uhr

im Atrium Bad Schallerbach

Programminhalte:

10.15 – 12.30 Uhr:

Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich, Universitätsklinik

für Psychiatrie des Kindes- und

Jugendalters spricht zum Thema

„Vorbeugen statt Therapie –

Die Vielfalt der Möglichkeiten, zu einem

gesunden Leben heranzuführen“

Nachmittagsprogramm:

Wahlweise:

Entspannung – Wellness für Körper,

Geist und Seele

Daniela Gruber, Dipl. Physiotherapeutin

Gong-Meditation und

Pranayama-Meditation

Umesh Tejasvi, Meditationslehrer,

Atem- und Ayurvedatherapeut

Salsa, hot & spicy

(Latino-Tänze für Einsteiger)

Tanzschule Horn

Outdoor-Aktivitäten

für die Arbeit mit Gruppen

Mag. Markus Göschlberger, Personal -

trainer, Outdoortrainer, Persönlichkeitsund

Teamentwicklung

Anmeldung erbeten für 29. März 2008 bis

9. März, für 19. April 2008 bis 30. März




Alles was Recht ist

Rechtsfragen um die Gesundheitsförderung

in Gemeinden

und Settings

Freitag, 11. April 2008,

10.00 bis 17.00 Uhr

im LandesDienstleistungsZentrum,

Seminarraum 2

Bahnhofplatz 1, 4021 Linz

Referent: Dr.jur. Wolfgang Stock

Sie beabsichtigen, in Ihrem Umfeld

gesundheitsfördernde Aktivitäten zu forcieren?

Sie sind voller Ideen und haben

unterschiedlichste Pläne? Dann kann's ja

losgehen!

Dass Sie im Eifer der Begeisterung aber

nicht über juristische Wurzeln stolpern,

dabei hilft Ihnen dieses Seminar. Damit

„gut gemeint“ nicht wirklich das Gegenteil

von „gut“ ist, genügt es, einige Rechtsfragen

vorweg abzuklären.

Sie werden in diesem Seminar den allgemeinen

rechtlichen Rahmen für Gesundheitsprojekte

vermittelt bekommen, rechtlich

Relevantes von Irrelevantem unterscheiden

lernen und Rechtsfragen zu

Ihren konkreten Projekten bearbeiten

können.

Anmeldung erbeten bis 25. März 2008

Mehr Schwung und Begeisterung

im Arbeitskreis

Animation – Motivation – Aktion

Samstag, 26. April 2008,

9.00 bis 16.00 Uhr

im Aktivhotel Wahlmüller, Sattledt

Referent: Mag. Josef Preundler

Haben Sie das schon erlebt?

„Am Anfang war große Begeisterung –

aber jetzt sind es nur mehr wenige, die

wirklich mitarbeiten.“

„Bei uns ist ein Neustart nötig, denn die

Sache ist es wert.“

Ausgehend von den oft ernüchternden

Erfahrungen in Arbeitskreisen – egal ob

als Leiter/in oder als Teilnehmer/in – werden

bei diesem Seminar ganz praktische

Beispiele und konkrete Hilfestellungen

erarbeitet zu den Themen Zeitmanagement,

Ehrenamt, Öffentlichkeitsarbeit,

Ausgeglichenheit zwischen Arbeit-Freizeit-Hobby-Engagement,

wie gelingen

Arbeitskreissitzungen und gute Aktionen.

Empfohlen wird die Teilnahme von 2-3

Mitarbeiter/innen eines Arbeitskreises,

um durch gemeinsam Erfahrenes und

Erlebtes einander gegenseitig zu stärken.

Anmeldung erbeten bis 6. April 2008.

Die jeweils genauen Programme der Veranstaltungen sind nachzu lesen auf

unserer Homepage www.gesundegemeinde.ooe.gv.at im Mitarbeiterportal.

Gesunde Gemeinden und Arbeitskreisleiter/innen in Gesunden Gemeinden

wurden schriftlich eingeladen. Anmeldung nur schriftlich mit Anmeldeformular

oder online im Mitarbeiterportal.

Kosten: jeweils 30 Euro inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen.

Fortbildungsseminare

für Köche/Köchinnen in Schul- und Kindergartenküchen

Thema: Zucker, Schokolade und Co – die süße Seite des Lebens!

26. 3. 08: Vöcklabruck, Bezirksbauernkammer

2. 4. 08: Gmunden, Bezirksbauernkammer

9. 4. 08: Kirchdorf, Bezirksbauernkammer

25. 5. 08: Mauerkirchen, LWBFS Mauerkirchen

4. 6. 08: Linz, Landwirtschaftskammer

11. 6. 08: Freistadt, Bezirksbauernkammer

18. 6. 08: Grieskirchen, Bezirksbauernkammer

25. 6. 08: Rohrbach, Bezirksbauernkammer

Alle Termine jeweils von 15.30 bis ca. 20.00 Uhr.

Basisseminar Gesunde Küche – Frühlingserwachen

Für die Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung

Di., 29. April 2008, 9.00 – 16.00 Uhr in der HBLA Elmberg

Termine

6 Gesunde Gemeinde aktuell 1_03/08



TERMINE AUS DEN

GESUNDEN GEMEINDEN

Alberndorf

Vortrag „Palliativ“

Referent: Jörg Fuhrmann,

Dipl.Fachkraft f. Palliativ-Care

9. April 2008, 20.00 Uhr

Mehrzweckraum des Gemeindeamtes

Eintritt frei

Auberg und St. Peter am Wimberg

Vortrag: Wechseljahre - was nun?

Referentin: Dr. Ilse Ratke-Wallencak

Mittwoch, 23. April 2008, 20.00 Uhr

Pfarrheim St. Peter am Wimberg

Engerwitzdorf

Gesundheitstag

12. April 2008, 9.00 - 13.00 Uhr

Volksschule Engerwitzdorf

Freinberg

Vortrag: „Reden, streiten, sich vertragen“

Referentin: Monika Sturmair

3. April 2008, 19.30 Uhr

Pfarrsaal Freinberg

Freistadt - Seniorenreihe

Vortrag: „Manuelle Lymphdrainage“

Referentin: Physiotherapeutin

Gertraud Mayer-Schulz

2. April 2008, um 20.00 Uhr

Salzhof Freistadt

Eintritt: 2,-- Euro

Vortrag: „Brüche des älteren Menschen“

Referent: Prim. Dr. Helmreich, LKH Freistadt

15. April 2008, 15.30 Uhr

Salzhof Freistadt - kleiner Saal

Eintritt: 2,-- Euro.

Kochkurs für Senioren

„Die 50plus Küche“

Mit Seminarbäuerin Ernestine Bröslmeyer

23. April 2008, 15.00 Uhr

Küche der Bezirksbauernkammer Freistadt

Freier Eintritt.

Vortrag: „Tabuthema Hämorrhoiden“

Referent: Prim. Dr. Otto Reindl,

LKH Freistadt

8. Mai 2008, 20.00 Uhr

Salzhof Freistadt - kleiner Saal

Eintritt: 2,-- Euro

Seewalchen am Attersee

„Von der Seele reden ...“ - Psychotherapie

Referenten: Prof. Dr. Hubert und

Dipl.-Päd. Helga Teml, Psychotherapeuten

27. März 2008, 19.30 Uhr

Marktgemeindeamt Seewalchen/

Rathaussaal

Eintritt: freiwillige Spenden

Aktuelle Veranstaltungen aus den

Gesunden Gemeinden auf

www.gesundegemeinde.ooe.gv.at /

Veranstaltungen und Termine!

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Personalausschreibung

Haltungs- und Bewegungserzieher/in im

Rahmen der öffentlichen Schulgesundheitspflege,

Bezirk Braunau

Beim Land Oberösterreich, Direktion Soziales und Gesundheit,

Abteilung Gesundheit, ist eine Stelle als Haltungs- und

Bewegungserzieher/in für Volksschulen im Bezirk Braunau zu

besetzen.

Besetzungstermin

ehest möglich

Aufgaben

Als Haltungs- und Bewegungserzieher/in besuchen Sie regelmäßig die

oö. Volksschulen im Bezirk Braunau. Für und mit den Kindern und Lehrer/innen

versuchen Sie, richtige Alltagsbewegungen, größtmögliche

Bewegungsvielfalt und Freude an der Bewegung zu vermitteln und so im

Sinne der Gesundheitsförderung tätig zu sein.

Voraussetzungen

• Ausbildung als Sportwissenschafter/in, Physiotherapeut/in oder

Diplomsport lehrer/in

• Erfahrung im Umgang mit Kindern in der Altersstufe von 6-10 Jahren

• Interesse an Gesundheitsförderung

• Möglichkeit flexibler Einsatzzeiten

• Gutes und dynamisches Auftreten

• Führerschein B und eigener PKW

• Wohnort im Bezirk Braunau

Beschäftigungsverhältnis / Beschäftigungsausmaß

Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen eines unbefristeten Vertragsverhältnisses

nach den Bestimmungen des Allgemeinen Bürgerlichen

Gesetzbuches (ABGB) im Ausmaß von derzeit 22 Wochenstunden, wobei

das 1. Monat ein Probemonat ist. Das Entgelt richtet sich nach Ausbildung

und Zahl der Einsatzstunden.

Bewerbungsunterlagen

Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis 11. April 2008

an das Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Soziales und Gesundheit,

Abteilung Gesundheit, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz

Ansprechpersonen

Erich Kerschberger, Telefon 0732/7720-14354 und

Dr. in Ulrike Salomon, Telefon 0732/7720-14135

Gesunde Gemeinde aktuell 7


SOS – Sicher ohne Stolpern

Am wohlsten fühlt man sich immer noch zu Hause. Doch mit zu neh men -

dem Alter steigt die Gefahr, in den eigenen vier Wänden zu stürzen.

Schuld daran sind oftmals Kleinigkeiten wie z.B. rutschende Teppiche,

schlechter Boden, schlechtes Licht oder schlechte Schuhe. Hindernisse,

die mit einigen Tipps ganz leicht beseitigt werden können.

Das OÖ Rote Kreuz startet daher eine Informationsoffensive, um die

Gefahr von Stürzen in der häuslichen Umgebung zu minimieren.

Mit dieser Initiative soll ein wertvoller

Beitrag zur Ge sundheitsförderung

älterer Menschen geleistet werden.

Laut Forschungsinstitut des Wiener

Roten Kreuzes handelt es sich bei

80 % der Unfälle älterer Menschen

um Stürze. Ca. 30 % der über 65-Jährigen

stürzen pro Jahr mindestens

einmal. Ein Fünftel dieser Senioren

braucht im Anschluss medizinische

Behandlung – jeder zehnte Sturz

endet mit einem Knochenbruch.

Handelt es sich um eine Hüftfraktur,

erlangen 50 % der Senioren ihre voll -

kommene Gehfähigkeit nicht mehr

zurück.

„Unser Ziel ist es daher, die Menschen

zu sensibilisieren und zu

informieren, wie mögliche Gefahren-

quellen in den eigenen vier Wänden

behoben werden können. Wertvolle

Tipps von Praktikern für Betroffene

kommen dabei von unseren Mitarbeitern

im Pflege- und Betreuungsbereich.

Bis Mai 2008 finden deshalb

eintägige Mitarbeiterschulungen statt.

Außerdem sind Informationsveranstaltungen

in den Bezirken zum

Thema ‚Sturz prävention’ für ältere

Menschen und deren Angehörige in

Kooperation mit „Gesunde Gemeinde

geplant. Eine aktive Pressearbeit

zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit

sowie ein Informationsfolder für Interessierte

runden das Infopaket ab“,

gibt OÖ RK-Präsident Leo Pallwein-

Prettner erste Einblicke in das Projekt

„SOS – Sicher ohne Stolpern“.

Nähere Informationen erhalten Sie beim OÖ Roten Kreuz:

E-Mail: gsd@o.roteskreuz.at • Tel.: 0732/7644/522

„Geben wir Stürzen keine Chance“

8 Gesunde Gemeinde aktuell 1_03/08


1. Preis für Pabneukirchen

Rauchfreie Lebensräume zu schaffen und ein Umdenken

in der Gesellschaft, in der Gemeinde zu bewirken, dieses

Ziel ist in Pabneukirchen bereits das dritte Jahr fixer Be -

standteil der vielfältigen Aktionen der Gesunden Gemeinde.

Mit „Rauchfreier Lebensraum Schule“ wurden im Jahr 2007

besonders die Schüler angesprochen und eingebunden.

Rauchfreie Woche

In der Karwoche (1. – 7. April) rief die Gesunde Gemeinde

das Gemeindegebiet Pabneukirchen zur Rauchfreien

Zone aus. Das Echo war über die Gemeindegrenzen hinweg

gewaltig: Über 15 Radio- und Fernsehstationen

berichteten und auch viele Printmedien.

Die Rauchfreie Woche 2007 wurde in Pabneukirchen mit

Plakaten, Aufklebern, im Bürgermeisterbrief, in den regionalen

Medien und durch viele persönliche Gespräche

(Betriebe, Vereine, Wirte,...) angekündigt. Die Aufkleber

„Pabneukirchen atmet auf“ wurden zur Kennzeichnung

rauchfreier Lebensräume angebracht. Verstärkt einbezogen

wurden dabei die Aufenthaltsräume in den Betrieben,

das Schulumfeld inklusive Wartehäuschen, die Gaststätten

und die Sitzungs- und Besprechungsräume von Vereinen

und Organisationen.

Pabneukirchen hat mit dieser Aktion bundesweit zur

Bewusstseinsbildung und Diskussion beigetragen. In der

Gemeinde wurde zu hundert Prozent innerhalb der letzten

drei Jahre erreicht, dass bei Besprechungen und Sitzungen

der örtlichen Vereine und Organisationen nicht

mehr geraucht wird.

Schule und Rauchen

Die Rauchstraße, eine Wanderausstellung der Abteilung

Gesundheit, war im Schuljahr 2006/07 zu Gast in der

Hauptschule und wurde vielfältigst genutzt: Im Deutschunterricht

entstanden Mindmaps, Arbeitsblätter, Erörterungen,

Dialoge und regten in der Folge zum szenischen

Spielen an. Aber auch im Biologieunterricht und im Unterricht

„Soziales Lernen“ war Rauchen Thema.

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Preisverleihung

Wettbewerb „Rauchfreie Lebensräume“

Ziel des Wettbewerbs „Rauchfreie Lebensräume“ war es, rauchfreie Lebensräume zu schaffen und

Rauchfrei-Aktivitäten zu fördern entsprechend dem Gesundheitsziel 7.

17 Gesunde Gemeinden beteiligten sich am Wettbewerb, welcher in Kooperation mit dem Institut für

Gesundheitsplanung, der Ärztekammer für Oberösterreich und der Österreichischen Gesellschaft für

Pneumologie gestartet wurde.

Die Gesunde Gemeinde Pabneukirchen wurde anlässlich der Preisverleihung am 29. Februar 2008 von

Gesundheitslandesrätin Dr. in Silvia Stöger mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Weitere 9 Sonderpreise

wurden an die Gemeinden Desselbrunn, Schörfling am Attersee, Steinbach am Ziehberg, Timelkam,

Kirchberg bei Mattighofen, Lichtenberg, Maria Neustift, Neukirchen an der Enknach und Puchkirchen

am Trattberg vergeben.

Wir gratulieren sehr herzlich!

Teilnahme am Peer-Projekt

des Instituts Suchtprävention

Das Peer-Projekt zielt darauf ab, suchtpräventive Inhalte

von gleichaltrigen Multiplikatoren, sogenannten „peers“

an Jugendliche zu vermitteln und suchtpräventive Ideen

in der Schule umzusetzen (Definition Institut Suchtprävention).

Das Peer-Projekt erstreckt sich insgesamt über

zwei Schuljahre, die Auswahl der Peers treffen die Schüler

selbst. Im Rahmen von zwei 2-tägigen Ausbildungsseminaren

werden die Peers zu jungen „Experten“ ausgebildet.

Diese sollen während der Unterrichtszeit in der

eigenen Klasse, aber auch informell in den Pausen, an

der Bushaltestelle bzw. mit ihren gleichaltrigen Freunden

über Sucht und deren Ursachen ins Gespräch kommen.

Die 3. Klasse HS Pabneukirchen beteiligte sich mit zwei

Mädchen und zwei Burschen am Peer-Projekt. Zwei Projekte

zu den Themen „Was ist für mich Genuss?“ und

„Vom Konsum zur Sucht“ wurden bereits von den Peers

in Begleitung durch die Lehrkräfte durchgeführt.

In der Pabneukirchner Hauptschule stellt das Rauchen

kein Problem dar. Es wird in den Pausen, in der Mittagsstunde

sowie vor und nach dem Unterricht im Schulumfeld

nicht mehr geraucht.

Gesunde Gemeinde aktuell 9


ROTAVIRUS –

Risiko für Babys und Kleinkinder

Das kostenlose Kinderimpfprogramm wurde ausgeweitet und verbessert.

Rotavirus-Infektionen führen be -

sonders bei Klein kindern unter

zwei Jahren zu sehr schweren

Brechdurchfällen. Allein in Oberösterreich

müssen pro Jahr rund

400 akute Fälle in den Spitälern

behandelt werden. Durch die

kostenlose Schluckimpfung werden

die Kleinen vor dieser schweren

Erkrankung bewahrt.

Die Rotavirus-Impfung wird als Schluck -

impfung zwischen der 6. und spätes tens

26. Lebenswoche je nach Impfstoff in

zwei oder drei Teilimpfungen mit einem

Mindestabstand von jeweils vier Wochen

verabreicht. Alle wesentlichen In for ma -

tionen zur Rotaviren-Impfung enthalten

Sie bei den Ärztinnen und Ärzten.

Was Sie über Rotaviren

wissen sollten

• Besonders gefährdet sind Kinder

unter zwei Jahren

• Häufigster Erreger von Brechdurchfall

• Sehr leichte Übertragung durch

Hände, Spielzeug, Wickeltisch

etc.

• Austrocknungsgefahr durch

hohen Flüssigkeitsverlust

• Häufig müssen kleine Kinder für

mehrere Tage ins Krankenhaus

• Es gibt keine Medikamente zur

direkten Bekämpfung des Krankheitserregers

• Der einzig wirksame Schutz

ist die frühzeitige Schluckimpfung.

Rotaviren sind hochansteckend

In Europa erkranken jährlich 3,6 Millionen

Kinder an dieser Virus-Infektion. In

Österreich müssen jedes Jahr ca.

3.800 Kinder wegen einer Rotavirus-

Infektion im Krankenhaus behandelt

werden.

10 Gesunde Gemeinde aktuell 1_03/08


Kostenlose Impfung schützt!

1_03/08

Gesundheits-Landesrätin

Dr. in Silvia Stöger:

„Durch die kostenlose

Schluckimpfung werden die

Kleinen vor dieser schweren

Erkrankung geschützt.“

Dr. in Eva Magnet ist

Amtsärztin in der Abteilung

Gesundheit des Landes OÖ

und für Impfungen und Infektionskrankheiten

zuständig.

DAS KOSTENLOSE KINDERIMPFPROGRAMM

Erste Anzeichen

Die ersten typischen Anzeichen dieser Erkrankung sind

Erbrechen und Durchfall, gefolgt von Fieber. Etwa 50 %

der Betroffenen leiden auch unter Atemwegsbeschwerden

wie Husten und Schnupfen.

Lebensbedrohender Flüssigkeitsverlust

Erbrechen und Durchfall führen bei den erkrankten Kindern

zu einem mitunter lebensbedrohlichem Flüssigkeitsverlust.

Da gerade bei Babys und Kleinkindern der Flüssigkeitshaushalt

noch recht labil ist, kann es rasch zu einer Austrocknung

kommen.

Es gibt keine Medikamente zur Behandlung

Bei einer Rotavirus-Infektion gibt es keine Therapie zur

Bekämpfung des Erregers. Die einzige Möglichkeit, die

Kleinen vor der gefährlichen Austrocknung zu schützen, ist

Flüssigkeitszufuhr, die oft nur durch eine Infusion möglich

ist.

Gesundheitslandesrätin Dr. in Silvia Stöger:

„Dieses Rotavirus-Impfprogramm wird gemeinsam vom

Bund, vom Land Oberösterreich und den Krankenver -

sicherungs trägern finanziert. Das Land Oberösterreich

stellt dafür in diesem Jahr 260.000 Euro zur Verfügung."

wurde verbessert und besteht aus insgesamt sieben Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln, Diphtherie,

Tetanus, Pertussis (Keuchhusten), Polio (Kinderlähmung), Hepatitis B, Haemophilus influenzae B und

Rotaviren.

Dr. in Eva Magnet: „Impfen ist der einzige wirkungsvolle Schutz vor diesen Infektionskrankheiten. Kleinkinder,

chronisch Kranke und alte Personen sind generell stärker gefährdet als andere. Die Zunahme der Lebens -

erwartung während der vergangenen 100 Jahre ist zu einem beträchtlichen Teil auf eine Abnahme von Infektionskrankheiten

zurück zuführen. Trotzdem zählen diese auch heute weltweit zu den häufigsten Erkrankungen.“

Ausführliche Informationen zum Thema Impfen finden Sie auf der WEB-Site des Landes Oberösterreich

– www.land-oberoesterreich.gv.at _themen_gesundheit_gesundheitsschutz_impfen.

Gesunde Gemeinde aktuell 11


Der u\hof: lädt ein

zu einer Zeitreise

in der Küche.

IST KOCHEN POLITISCH?

oder: Was riecht da so gut?

u\hof: Theater für junges Publikum zeigt Mampf!

Der u/hof: Theater für junges Publikum will bei Kindern und

Jugendlichen ein Bewusstsein für ihre (Um-)Welt wecken und bietet

qualitätsvolles und unterhaltsames junges Theater zum Nachdenken.

So behandelte z.B. Motte & Co. (ab 6; in Zusammenarbeit

mit dem Institut Suchtprävention) Selbstwert und Egoismus – und

errang heuer den 2. Platz beim Gesundheitspreis der Stadt Linz;

Candide und der Optimismus (ab 15) fragt, wie man in einer

schlechten Welt glücklich sein kann; und Pest, oder Unbeaufsichtigte

Gepäckstücke (ab 14, Uraufführung am 19. Juni 2008) nimmt

sich den schmalen Grat zwischen Aktivismus und Terrorismus vor.

Bei der nächsten Premiere aber geht es um ein ganz universelles

Thema. Am 14. März 2008 feiert im u\hof: Theater für junges Publikum

am Landestheater Linz die Uraufführung Mampf! Premiere. Ein Stück

für Kinder von 10 bis 13 und für Erwachsene, mit Musik, Bewegung,

Komik und Kochkunst, das sinnlich und spannend die faszinierende

Alltäglichkeit Essen thematisiert. So, wie wir heute essen, kochen, einkaufen

− ist das etwas Normales oder etwas Einzigartiges, geschichtlich

Einmaliges? Muss es so bleiben? Oder gibt es Alternativen?

Der u\hof: lädt ein zu einer Zeitreise in der Küche.

Mampf! wird entwickelt und zur Aufführung gebracht vom u\hof: Leiter

und Regisseur Henry Mason sowie dem Schauspielerteam Daniela

Dett, Nora Dirisamer, Matthias Hacker und Daniel Ruben Rüb. Die un -

gewöhnliche Küche, in der das Stück spielt sowie Kostüme von heute,

gestern und vorgestern entwirft Isabella Reder.

Der u\hof: kooperiert bei Mampf! mit Agrar ATTAC, einer Inhaltsgruppe

von ATTAC Österreich, die sich mit den vielfältigen Themen der globalen

Landwirtschaft beschäftigt − Umwelt, Ernährung, Welthandel, Menschenrechte

− und Bildungs- und Vernetzungsarbeit betreibt, um Alternativen

zur bestehenden neoliberalen Globalisierung vorantreiben.

Zu Mampf! gibt es ein besonderes theaterpädagogisches Begleitprogramm,

das sich theoretisch wie praktisch mit dem Thema auseinandersetzt.

Wir informieren Sie gerne unter +(+43 732) 7611-121. Sie

können auch auf www.uhof.at auch das umfangreiche theaterpädagogische

Angebot zu dieser Produktion mit einer großen Ideensammlung

für die schulische Vor- und Nachbereitung abrufen. Ein spezieller

Medienkoffer zum Thema Essen und Ernährung wird angeboten, ebenso

Tipps für Projekttage mit Theaterpädagogik und Kochevents an

Schulen und eine ausführliche themenspezifische Linkliste.

Mampf! wird ab März in unserer Spielstätte im Untergeschoß des Ursulinenhof

Linz, Landstraße 31, 4020 Linz vormittags, nachmittags und

abends für Schulen aber auch für Jugendliche und Familien gespielt.

Eintrittspreise im u\hof: (Einheitspreis): 5,50 Euro. Bei Gruppen ab

10 Schüler/innen und mit der OÖ Familienkarte pro Person 4,50 Euro.

Infos und Kartenservice 0800 218 000, für Gruppen 0800 218 000-8.

Mehr über den u\hof:, der jährlich mittlerweile über 18.000 junge Menschen

begrüßt, sowie eine Übersicht über die aktuellen Produktionen –

und bald auch den Mampf!-Trailer – finden Sie auf www.uhof.at

12 Gesunde Gemeinde aktuell 1_03/08


147 – RAT AUF DRAHT

ÖSTERREICHS NOTRUF FÜR KINDER,

JUGENDLICHE UND DEREN BEZUGSPERSONEN

Das Leben ist nicht immer ein Kinderspiel! Junge Menschen suchen

nach Werten und Grenzen um sich orientieren zu können – vor allem in

der Pubertät. Sie wollen gehört, wahr- und ernstgenommen werden.

Leider werden ihre Sorgen von Erwachsenen oft als Kinderkram abgewertet,

denn in unserer schnelllebigen, Konsum-orientierten Gesellschaft

bleibt manchmal nur wenig Zeit für ein gutes Gespräch.

Die ORF-Telefonhilfe 147 – RAT AUF

DRAHT bietet schnelle, anonyme

und vor allem kostenlose Hilfe in

allen Lebenslagen. „147“ ist eine

offizielle Notrufnummer und somit

rund um die Uhr zum Nulltarif aus

ganz Österreich erreichbar.

Das bestens geschulte Team von

Psycholog/innen, Psychotherapeut/

innen, Lebens- und Sozialberater/

innen und einem Juristen führte im

Jahr 2007 135.000 Beratungen durch.

Die Philosophie ist es, den Anrufern

mit unbedingter Wertschätzung zu

begegnen und eine Gesprächs -

ebene aufzubauen, ohne dabei zu

moralisieren. Die Berater innen und

Berater versuchen die Welt mit den

Augen der Kinder zu sehen, nehmen

die Probleme der jungen Anrufenden

ernst und stehen jederzeit

als Ansprechpartner zur Verfügung.

Mit RAT AUF DRAHT gibt es für

junge Menschen einen Freiraum,

in dem sie sich aus sprechen dürfen,

Perspektiven entwickeln und

Lösungs möglichkeiten diskutieren

1_03/08

können – ohne negative Konsequenzen

fürchten zu müssen. Alle

Anfragen werden anonym und vertraulich

behandelt. Wenn über das

Gespräch hinaus weitere Hilfe notwendig

ist, kann mittels Konferenzschaltung

zu Institutionen oder

Fachkräften verbunden werden.

Bei der Hauptgruppe der Anrufenden,

den 11- bis 14-Jährigen, besteht

die zentrale Lebensaufgabe in der

Bewältigung des biologischen und

sozialen Wachstums mit dem Ziel,

eine tragfähige soziale und sexuelle

Identität aufzubauen, welche den

Aufgaben des Erwachsenenlebens

gerecht wird. Um dieses Ziel zu er -

reichen, muss der Jugendliche die

emotionale Unabhängigkeit von den

Eltern erlangen, seinen Platz in der

Gruppe der Gleichaltrigen finden,

seine männliche oder weibliche Rolle

annehmen, sich mit Partnerschaft,

Intimität und Sexualität auseinander

setzen, ein berufliches Ziel formulieren

sowie soziale, politische und

ethische Werthaltungen aufbauen.

Weitere Infos unter: http://rataufdraht.orf.at und

http://kundendienst.orf.at/service/humanitaeres/rataufdraht/

Die Heranwachsenden sind auf der

Suche nach Lösungen, die außerhalb

des elterlichen Regel- und

Werte systems liegen. Häufige und

zwangsläufige Folge: Konflikte mit

Eltern, Lehrern etc.

Nachdem in unserer sich wandelnden

Gesellschaft immer mehr

Eltern mit ihrer Erziehungsaufgabe

überfordert sind, steht 147 – RAT

AUF DRAHT – vorwiegend in den

Vormittagsstunden – auch dieser

Zielgruppe zur Verfügung.

Dank seiner Partner, Telekom

Austria, dem Bundesministerium für

Inneres, dem Bundesministerium

für Gesundheit, Familie & Jugend,

Förderungen aller Bundesländer

sowie Unterstützung von Info -

screen und saferinternet.at, zählt

147 – RAT AUF DRAHT mittlerweile

zum bekanntesten Beratungsangebot

für junge Menschen und ist

die meist gewählte Notrufnummer

Österreichs.

Gesunde Gemeinde aktuell 13


Gesunde-Küche-Betriebe

stellen sich vor

Schulküche Puchenau

Großer Wert wird auf Abwechslung und frische Produkte gelegt

Kochen täglich für 280 Personen: Ingrid Peter,

die Leiterin der Schulküche, und ihre Kolleginnen

Margit Mayr und Johanna Nagl (v. links).

Sigmund Peter (9 Jahre) und Samuel Auböck (6 Jahre): „Uns schmeckt das Essen in der Schule.“

Für die drei Köchinnen gibt es viel Arbeit. 280 Portionen werden

täglich für die Volks- und Hauptschüler/innen, für den Gemeindeund

Pfarrkindergarten und für die Gemeindebediensteten zubereitet.

Seit dem 3. März 2007 darf sich die Schulküche auch

Gesunde Küche“ nennen.

Die Leiterin der Schulküche, Frau Ingrid Peter: „Wir legen Wert auf

Frische, Saisonalität, Produkte aus der Region und Abwechslung im

Speiseplan. Die Erdäpfel beziehen wir z.B. aus Walding, das Fleisch

von einem Bio-Bauern aus Putzleinsdorf und die Nudeln aus Katsdorf.

Jeden Tag werden frische Salate und eine 'echte' Suppe angeboten.

Die Mehlspeisen werden nicht zugekauft, sondern selbst

gemacht. Viel Obst und Gemüse – das ist unsere Devise. Und mindestens

ein Mal in der Woche steht Fisch auf dem Speiseplan.“

Das Schulzentrum Puchenau inmitten der ruhigen Gartenstadt verfügte

über die erste Schulküche im Bezirk Urfahr-Umgebung. Seit

dem 3. März 2007 darf sich die Schulküche auch „Gesunde Küche“

nennen.

14 Gesunde Gemeinde aktuell 1_03/08


Gabriele Tárkány:

„Als Direktorin der Volksschule

freue ich mich über unsere

'Gesunde Schulküche'. Schon am

frühen Vormittag machen die guten

Düfte aus der Küche neugierig und

hungrig. Unsere Köchinnen sind

jeden Tag bemüht, abwechslungsreiche

und vollwertige Ernährung

für unsere Schulkinder herzustellen.

Es ist sicher nicht immer einfach

auf die Vorlieben und Bedürfnisse

der Kinder einzugehen und

diese mit den Richtlinien der

'Gesunden Küche' in Einklang zu

bringen, aber die positiven Rück -

meldungen der Schüler/innen zeigen,

dass diese Kost von den Kindern

gut angenommen wird.“

Gabriele Tárkány

Direktorin der Volksschule Puchenau

1_03/08

Qualitätsschub für

Urlaub am Bauernhof

Seit elf Jahren gibt es in Oberösterreich das Projekt Gesunde

Küche. Im Frühjahr 2007 weitete die Landes sanitätsdirektion

(nunmehrige Abteilung Gesundheit) diese Aktion auf Kooperationsbetriebe

des Landesverbandes „Urlaub am Bauernhof“

aus.

„Damit wurde ein wesentlicher Beitrag zur Unterstützung der

heimischen Gastronomie- und Touristikbranche ge leistet“,

unterstrich Gesundheits-Landesrätin Dr. in Silvia Stöger an -

lässlich der am 15. November 2007 stattgefundenden Urkundenverleihung.

• Sonnleitnerhof in Klaffer

• Bauernhof Windhör in Saxen

• Roithhof in Scharnstein

• Kollers Ferienparadies in Leopoldschlag

• Bauernhof Lang in Neustift

• Fam. Kohlberger in Leopoldschlag

• Almgasthof Baumschlagerberg in Vorderstoder

• Lamahof Weixlbaumer in Eidenberg

Folgende acht Betriebe

wurden mit dem Zertifikat

Gesunde Küche“

ausgezeichnet:

Mit diesen acht Ausgezeichneten gibt es derzeit bereits 90 Gesunde-

Küche-Betriebe in Oberösterreich. (Nachzulesen auf unserer Homepage

www.gesundegemeinde.ooe.gv.at/Projekte/Gesunde Küche)

„Der Begriff Gesunde Küche ist nicht nur ein Markenzeichen

für guten Geschmack, sondern steht auch für regionale und

saisonale Küche. Ziel ist es, die traditionelle Hausmannskost

den Erfordernissen der heutigen Zeit anzupassen und ein

Essen anzubieten, das gut schmeckt und gesund erhält“, betont

Sandra Stelzmüller, Projektleiterin in der Abteilung Gesundheit.

Bereits im April werden die nächsten Auszeichnungen an Gesunde-

Küche-Betriebe verliehen.

Gesunde Gemeinde aktuell 15


Ortstafelverleihungen

Gesunde Gemeinde

Pilsbach

Im Rahmen des Gesundheitstages am 9. November

2007 mit Gesundheitsstraße, Fit-Check, PSA-Untersuchung

und Prostata-Vortrag überreichte Landesrätin

Dr. in Silvia Stöger an Bürgermeister Alois Gruber und

Arbeitskreisleiterin Gertraud Ensberger die Tafel.

Der engagierte Arbeitskreis mit Landesrätin Dr. in Silvia Stöger

und Bgm. Gerhard Gründl

Schörfling

Der Höhepunkt des Arbeitsjahres 2007 war zweifelsohne

die Verleihung der Ortstafel durch Landesrätin

Dr. in Silvia Stöger am 5.10.2007. Das Team

der Gesunden Gemeinde veranstaltete einen

Gesundheitstag mit den Schwerpunktthemen

Ernährung und Bewegung.

Neben zahlreichen Info-Ständen von örtlichen und

regionalen Anbietern wurde ein abwechslungsreiches

Programm mit Fit-Check, Ernährungsberatung,

Schaukochen, Sehtest, Raucherberatung und

Schnupperworkshops der Gesunden Gemeinde geboten.

Für das leibliche Wohl sorgten die Ortsbauernschaft

mit einem Bauernmarkt und Buffet, die Goldhaubenfrauen

mit gesunden Mehlspeisen und die

Hauptschule mit dem „Größten Obstsalat“. Ein buntes

Bühnenprogramm von Musik- und Tanzeinlagen mit

einem schwungvollen Moderator und ein Rahmenprogramm

für Groß und Klein mit Bewegungsspielen,

Kletterturm, Sinnesstraße und Brot backen sorgten für

die Abrundung des gelungenen Festes. Besonders

erfreulich ist, dass viele Vereine und Gruppierungen

aus Schörfling ihren Teil zum Gelingen dieses Festes

beigetragen haben.

16 Gesunde Gemeinde aktuell 1_03/08


Oftering

Schüler-Olympiade

Möglichst viele Volksschulkinder zu mehr Bewegung anzuregen,

war das Ziel der Schüler-Olympiade in Oftering.

Für Rad fahren, Fußball spielen, schwimmen, skaten, wandern,

Ballett, Trampolin springen, Federball spielen und viele andere

sportliche Tätigkeiten durften sich die Kinder je einen bunten

Punkt auf ihr „Aktiv-Männchen“ malen. Diese wurden im Vorfeld

von den Mitarbeiter/innen des Arbeitskreises Gesunde Gemeinde

gestaltet und gemeinsam mit einem Eltern-Kinder-Brief in der

Schule von den Lehrkräften verteilt.

Toll ist, dass mehr als die Hälfte der Volksschüler im Aktionszeit -

raum Ende April bis zur Abschlussveranstaltung am 4. Juli 2007

animiert werden konnte, sich an dieser Olympiade zu beteiligen

und vermehrt Bewegung zu machen. Stolz präsentierten sie im

Rahmen der Abschlussveranstaltung mit Wanderung, Eisessen

und einer kleinen Belohnung ihre bunten „Aktiv-Männchen“.

Der Arbeitskreis hofft, dass durch diese Aktion die Freude an der

Bewegung nachhaltig gefördert werden konnte.

Steinbach am Ziehberg

Seniorenstammtisch – Fitness für Körper und Geist

Steinbachs Senioren treffen sich zum Wandern und zum

Spielenachmittag, dabei werden Freundschaften gepflegt

und Neuigkeiten ausgetauscht.

Zu Beginn des Projekts trafen sich die Senioren an zwei Nachmittagen

im Monat, an denen gewandert wurde und sie anschließend

gemütlich beisammen gesessen sind. Bald bildeten sich

jedoch zwei Gruppen – eine flotte Wandergruppe, welche ganz

Steinbach und die nähere Umgebung erkundet und sich am

ersten und dritten Montag im Monat um 13 Uhr auf dem

Kirchenplatz trifft. Zwei bis drei Stunden sind die Senioren jedes

Mal unterwegs. Die Ziele und Fotos von vorangegangenen

Wanderungen werden im Gemeindeschaukasten ausgestellt.

Am Gemeinschaftsnachmittag der zweiten Gruppe am ersten

und dritten Mittwoch im Monat ab 14 Uhr im Gasthaus „Krapfenmühle“

nehmen im Durchschnitt 25 Senioren teil. „Karteln“, Spiele

spielen, Singen und Musizieren lassen keine Langeweile aufkommen

und verschaffen den Senioren eine Auszeit vom Alltag.

Manche Senioren sind sowohl bei der Wanderung als auch beim

geselligen Beisammensein dabei.

„Das überparteiliche Projekt wurde vor mehr als eineinhalb Jahren

von der Gesunden Gemeinde ins Leben gerufen, weil es in unserer

Gemeinde kein entsprechendes Angebot für Senioren gegeben

hat“, erzählt die Seniorenkreis-Leiterin der Gesunden Gemeinde,

Maria Enzendorfer. „Für nicht wenige Senioren in der Gemeinde

ist dies die einzige Möglichkeit, Freundschaften zu knüpfen, zu

plaudern, Neuigkeiten auszutauschen und andere ältere Menschen

zu treffen, ohne einer Organisation anzugehören.“

1_03/08

Gesunde Gemeinden

Gesunde Gemeinde aktuell 17


Gesunde Gemeinden

Pichl bei Wels

Nordic Walking im Turnunterricht

Passend zum Jahresschwerpunktthema „Kinder- und Jugend -

gesundheit“ wurden von der Gesunden Gemeinde Pichl bei Wels

30 Paar Nordic Walking Stöcke angeschafft und der Hauptschule

übergeben. Als großzügiger Sponsor betätigte sich die Raiffeisenbank

Pichl.

V.l.n.r.: Arbeitskreisleiterin Annemarie Keuschnigg, Hauptschuldirektor

Manfred Odaker und Dir. Gerhard Hochhauser von der Raiffeisenbank

bei der Übergabe.

Ungenach

Auf den Spuren der Natur

Bei einer Wanderung mit den Volksschulkindern auf dem

Weg der „Kirasteig Roas“ stand die Wertig keit der Natur

im Mittelpunkt. „Wie wichtig ist mir jede Getreidesorte,

jeder Grashalm und jede Blume?“

Begleitet wurden die Kinder und Lehrer von Vertreterinnen der

Gesunden Gemeinde, Absolventen einer Landwirtschaftlichen

Mittelschule sowie dem Imkerverein Ungenach. Beim Ziegenbauer

„Gitti und Didi Fageth“ genossen die Kinder eine Jause mit

Lebensmitteln, die wirklich nur die Natur hervorbringt.

Damit dieser Tag in Erinnerung bleibt, sollten die Kinder drei Aufgaben

erfüllen:

entweder: einen Aufsatz über die Wanderung, den Wert des

Getreides, die Vielfalt der Gräser und Blumen schreiben

oder: eine Zeichnung anfertigen (Blumen, Gräser, Getreide)

oder: Blumen, Gräser, usw. sammeln, pressen und bestimmen

(Herbar)

Gemeinsam wurden Blumentöpfe mit Blumensamen befüllt, welche

von den Kindern selber gepflegt wurden. Zum Schulschluss

durften sie dann mit nach Hause genommen werden.

Arbeitskreisleiterin Vzbgm. Marianne Stockinger-Dollhäupl: „Wir

waren sehr überrascht, welche schönen Arbeiten abgegeben

wurden. Es war eine sehr schwierige Entscheidung, die besten

Zeichnungen, Aufsätze und Herbare herauszufinden.“

Beim Schulschlussfest wurden die besten Arbeiten mit Büchern

prämiert. Die Raiffeisenbank Ungenach stellte alle Werke der

Kinder aus.

„Wir hoffen, dass an diesem Tag das Bewusstsein für den Wert

unserer Landschaft und der Pflanzen die hier wachsen und blühen

geschaffen und gestärkt werden konnte“, so Stockinger-Dollhäupl

in Vertretung der Gesunden Gemeinde Ungenach abschließend.

18 Gesunde Gemeinde aktuell 1_03/08


Neu im Netzwerk Neue Adresse

Altmünster

Gallneukirchen

Steinhaus bei Wels

411 von 444 OÖ Gemeinden

sind bereits Gesunde Gemeinde!

Neue Arbeitskreisleiter/innen

Gertrud Jahn, Kefermarkt

Mag. Claudia Spitzbart, Kirchham

Dr. Bernhard Schütz, Kirchschlag bei Linz

GR Elfriede Michelcic, Perg

Dr. Karl Gabler, Sandl

Claudia Scheuringer-Beham, St. Ägidi

Sabine Gründl, Steinhaus

Christine Lehner, Zwettl an der Rodl

Ein herzliches Willkommen den neuen Arbeitskreisleiter/innen

und den aktuell zum Netzwerk beigetretenen Gesunden

Gemeinden. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Vielen Dank den ausgeschiedenen Arbeitskreisleiter/innen und

Mitarbeiter/innen in Gesunden Gemeinden für ihr Engagement

in der Gesundheitsförderung.

Materialien

Infofalter „Netzwerk Gesunde Gemeinde

Ziel, Struktur und Ansatzmöglichkeiten

von „Gesunde Gemeinde“ sind Inhalte

des neuen, von der Abteilung Gesundheit

erstellten Folders, welcher die be -

stehende Projektinformationsbroschüre

ablöst. Er steht auch Gesunden Ge -

mein den zur Verfügung, um gezielt über

das Netzwerk Gesunde Gemeinde in -

formieren zu können und kann über den

Webshop im Mitarbeiterportal unserer

Homepage abgerufen werden.

Plakat

Als Alternative zum herkömmlichen

„Logoplakat“ Gesunde Gemeinde

steht Ihnen zur Ankündigung von

Veranstaltungen nun auch ein weiteres

neutrales, im Design wie wir meinen

moderneres Plakat, gratis zur

Verfügung. Es kann in den Größen

A3 und A2 bestellt werden.

1_03/08

Aktuelles

Mit 1. Jänner 2008 wurden die Abteilungen Landes -

sanitätsdirektion und Sanitäts- und Veterinärrecht zur

Abteilung Gesundheit (Ges) zusammengelegt und in die

Direktion Soziales und Gesundheit eingegliedert.

Wir sind nun unter folgender Adresse erreichbar:

Amt der Oö. Landesregierung

Direktion Soziales und Gesundheit, Abt. Gesundheit

Bahnhofplatz 1, 4021 Linz

E-Mail der Abteilung: ges.post@ooe.gv.at

Keine Änderung beim E-Mail Gesunde Gemeinde:

gesundegemeinde@ooe.gv.at

Ausstellung Süß(e) Fett-Näpfchen

Eine Ausstellung der Gesunden Gemeinde St. Florian

zur Veranschaulichung des Zucker- und Fettgehalts

von Lebensmitteln.

Mit fachlicher Unterstützung von Mag. a Verena Mörwald,

Ernährungswissenschafterin, gestaltete St. Florian zum

Jahresschwerpunkt Ernährung eine Ausstellung mit den

Inhalten „Süß oder noch süßer?“ und „So viel steckt

drin!“ zur Veranschaulichung des Zuckergehalts und

Fettgehalts in Nahrungsmitteln. Andere Gesunde

Gemeinden bekommen nun die Möglichkeit, diese Ausstellung

bei Selbstabholung in ihrer Gemeinde zu präsentieren.

Information & Kontakt:

Gesunde Gemeinde St. Florian

Arbeitskreisleiterin Ursula Leibensperger

Tel.: 07224/8701 oder 0650/4184820

E-Mail: hef@aon.at

Gesunde Gemeinde aktuell 19


Gesunde Gemeinde aktuell 1/2008

Medieninhaber und Herausgeber:

Amt der Oö. Landesregierung

Direktion Soziales und Gesundheit • Abteilung Gesundheit

und Direktion Präsidium • Abteilung Presse

4021 Linz, Bahnhofplatz 1

Tel.: (0732) 7720-14129 • Fax: (0732) 7720-214396

E-Mail: gesundegemeinde@ooe.gv.at

www.gesundegemeinde.ooe.gv.at

Redaktion: Dr. Katharina Bhalla, Dr. Heinrich Gmeiner,

Elisabeth Weberberger (Abt. Gesundheit),

Dr. Hendrik Schanovsky (Abt. Presse)

Grafik: Abteilung Presse / DTP-Center [2008243]

Druck: BTS Druck GmbH

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