Rekordmeister Timo Gißler holt nach Comeback wiederholt den Titel

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Rekordmeister Timo Gißler holt nach Comeback wiederholt den Titel

Karate

Karate

Fachzeitschrift des Deutschen Karate Verbandes e.V.

Rekordmeister Timo Gißler

holt nach Comeback wiederholt den Titel

K12681

3/2012

27. Jahrgang


I n h a l t

IMPRESSUM

Herausgeber und Verleger

Deutscher Karate Verband e.V.

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Am Wiesenbusch 15 · 45966 Gladbeck

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Zur Zeit gilt die Preisliste 3 vom 01. 01. 1994

Erscheinungsweise

Alle zwei Monate. Die Karate-Fachzeitschrift wird den Mitgliedern

des Deutschen Karate Verbandes über ihre Dojos zugestellt.

Zusatzbestellungen sind im Abonnement für jeweils zwölf

Ausgaben möglich. Einzelpreis 2,10 Euro incl. MwSt. und Versandkosten

(siehe Bestell-Coupon). Für unverlangt eingesandte

Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Auch

der auszugsweise Nachdruck bedarf der schriftlichen Genehmigung

des Präsidiums. Die Redaktion behält sich die Kürzung

eingesandter Manuskripte vor. Die Redaktion betont ausdrücklich,

dass Leserbriefe lediglich die Meinung eines Einzelnen wiedergeben

und nicht die des Verbandes.

Layout

HEWEA-Druck GmbH

Haldenstraße 15 · 45966 Gladbeck

Druck und Verarbeitung

Bonifatius GmbH, Druck Buch Verlag, Paderborn

Zusammenstellung der Beiträge:

DKV-Geschäftsstelle

Am Wiesenbusch 15, 45966 Gladbeck

Verantwortlich für die Beiträge:

der jeweilige Verfasser/Landesverband oder Verein

Verantwortlich für das Magazin:

DKV-Präsident

Am Wiesenbusch 15, 45966 Gladbeck

Redaktionsschluss

Karate

Karate

Fachzeitschrift des Deutschen Karate Verbandes e.V.

für die Ausgabe 4/2012

18. Juni 2012

Seite

KARATE

KARATE

– erleben Sie die Faszination einer fernöstlichen Kampfkunst

Flyer

Faszination

fernöstlicher

Titel: Sieger-Duo: Franziska Krieg mit Yoko Geri

für eine KARATE-Schnupperstunde

Mit Karate können Sie das ganze Jahr hindurch aktiv etwas für Ihre Gesundheit und Ihre Fitness tun.

Ob Jung oder Alt, alleine oder zusammen, Einsteiger oder Fortgeschrittene:

Bewegung ist das beste Patentrezept für ein gesünderes, besseres und längeres Leben.

·

·

Karate – eine Kampfkunst für Körper und Geist, Der Weg des Karate, der „Karate-Do“ heißt: Weitere Infos erhalten Sie beim

Karate als Gymnastik und Selbstverteidigung,

Karate fördert die Körperbeherrschung,

Karate ist vielfältig – traditionell und modern.

Wer andere besiegt ist stark, wer sich selbst

besiegt ist der wahre Sieger.

Karate stellt die Entfaltung der Persönlich-

Deutschen Karate Verband e.V.

Am Wiesenbusch 15 45966 Gladbeck

� 0 20 43 - 29 88 20 info@karate.de

oder in unserem Verein.

Aufgrund der vielseitigen Anforderungen an keit, Selbstbeherrschung, Konzentration und

Körper und Geist ist Karate ein idealer

Ausgleich zum Alltagsstress. Darüber hinaus

die Achtung des Gegners in den Vordergrund.

werden Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Bei Training und Wettkampf dürfen Faust-

Beweglichkeit im hohen Maße trainiert und stöße oder Fußtritte keine Trefferwirkung

durch Atem- und Konzentrationsübungen die

Körperwahrnehmung geschult.

erzielen. Die Techniken werden abgestoppt.

Bundesministerium

des Innern

www.sporthilfe.de www.dosb.de

www.dsb.de www.dsj.de www.bmi.bund.de

GUTSCHEIN

www.karate.de

Mitgliederwerbung

Flyer

Karate-Schnupperstunde

KampfkunstKostenlos

bei der Geschäftsstelle

anfordern!

1 ■ Editorial

3 ■ Publikationshinweis: „Integration und Identitätsbildung im Karate-Dô. …“

Erfolgreiche DKV-Athleten auf internationalem Parkett

4 ■ Italien Open 2012

Shotokan-Kata in Vollendung – Eine neues Buch von Joachim Grupp

5 - 6 ■ Deutsche Meisterschaften der Leistungsklasse 2012

Bundeskampfrichter-Prüfung in Koblenz

7 ■ Barrierefreies Miteinander im DKV – DM für Menschen mit Behinderung

8 ■ Serie: DKV-Soundkarate 2.0 – Promotion: Teil 3

9 - 10 ■ Karate und Gesundheit – Teil 2

Budomotion nun auch in SH

11 ■ Karate Team Feldstetten – Fachforum

12 ■ Koordinative Präzision und gerichtete Aufmerksamkeit mit Dr. Petra Schmidt

und Anette Christl am 21.2.2012

14 ■ Gut ausgebildete Trainer sind die Grundlage für ein erfolgreiches Vereinstraining

15 ■ DKV Sound-Karate 2.0

16 ■ Psychisch behindert und Deutscher Meister

17 ■ Trainerausbildung in Luxemburg

18 ■ Karate beim Sportärztekongress in St. Anton

19 ■ A-Trainerfortbildung in Hamburg

21 ■ Aktion „Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns!“ 2012

DOSB-Aktion 2012 „Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns!“

22 - 23 ■ DKV-Tag

24 ■ Die Bedeutung des Karate-Do im Schulsport

5 Jahre Karate für Studenten an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg

25 ■ Dritte Kyu-Prüfung im Schulsport am 01.04.2012

26 - 27 ■ SV-Lehrer

28 - 35 ■ Stilrichtungsberichte

37 - 81 ■ Länderseiten

82 - 83 ■ Lehrgangsausschreibungen

84 - 87 ■ Stilrichtungstermine

88 ■ Bundestrainer und Präsidium

89 ■ Informationen der Geschäftsstelle

nationale und internationale Termine

© Hewea Design


Editorial

Liebe Dojoleiter,

wie versprochen – wir starten durch:

Best-Age Aktion mit der Barmer-GEK

Nach dem großartigen Erfolg der bayerischen Best-

Age Aktion (siehe nachfolgende Seite) werden wir

gemeinsam mit unserem Partner der Barmer GEK

eine bundesweite Aktion im Rahmen von „Deutschland

bewegt sich“ in diesem Bereich starten. Alle

Barmer Filialen der teilnehmenden Vereine werden

diese Aktion bewerben.

Deutsche Jugendfeuerwehr

Als erster Sportfachverband in Deutschland ist uns

eine Kooperation mit der angesehensten Institution

in Deutschland gelungen: der Deutschen Jugendfeuerwehr.

„Fit for fire mit DKV-Karate“ heißt der Slogan,

der bundesweit medial für Aufsehen sorgen wird.

Mitte Mai wird die Kooperation besiegelt – in der

nächsten Ausgabe werden wir Euch die Details

mitteilen.

Deutschlandpremiere des neuen Bruce Willis-

Film der Paramount Pictures mit dem DKV

Am 19. Juli wird der neue Film von Bruce Willis und

Best-Age Aktion des DKV mit der

Barmer GEK „Deutschland bewegt sich“

Anfang

Oktober startet unsere bundesweite

Best-Age Aktion mit der Barmer GEK im

Rahmen von „Deutschland bewegt sich“.

Nach derzeitigem Stand der Vorbereitung werden

alle örtlichen Barmer Filialen der

teilnehmenden Vereine diese mit

Werbemaßnahmen und Werbemöglichkeiten unterstützen.

„The Rock“ Johnson – „G.I. JOE: die Abrechnung“

weltweit anlaufen. In Deutschland sind wir der

Kooperationspartner des Filmgiganten Paramount

Pictures für diesen Film. Über die genauen Details

werden derzeit in Deutschland und den USA Verhandlungen

geführt. Bereits jetzt steht fest, dass wir

ein gemeinsames Preisaus-schreiben zu diesem

Film starten und der erste Preis dabei von Paramount

Pictures gestellt wird.

In einer Sonderaktion werden alle Dojos dazu die

erforderlichen Unterlagen in den nächsten Wochen

erhalten.

Zweite LEGO-Spinjitzu Aktion mit dem DKV

Vom 01. bis 26. August 2012 können unsere Dojos

den LEGO Spinjitzu Tag veranstalten. Die LEGO

GmbH führt diesen Tag bereits zum zweiten Mal

gemeinsam mit dem DKV durch. Wie schon im vergangen

Jahr können Kids mit LEGO Ninjago die

Grundlagen von Karate erlernen. Dazu rufen die

LEGO GmbH und der DKV gemeinsam zu einem

„Tag der offenen Tür“ auf.

Bereits im Mai können wir sagen: es wird ein heißer

Sommer und ein goldener Herbst mit bislang einmaligen

Aktionen die uns und vor allem Euer Dojo

Die zentrale Auftaktaktion ist von der Barmer

GEK mit„Deutschland bewegt sich“ am Tag

der Deutschen Einheit in München geplant.

Darüber hinaus führen wir derzeit Verhandlungen

über �ankierende und unterstützende

Maßnahmen, die diese

Aktion zu einem „Medienhit“

werden lassen könnten.

Was auf diesem Gebiet

möglich ist zeigt die

vorhergehende

Seite.

Diese Aktion dient drei Zielen:

� Werbeplattform für Euer Dojo

� Mitgliedergewinnung

� Erhöhung des Bekanntheitsgrades des DKV in allen Medien

Auch inhaltlich lässt Euch hier der DKV „nicht im Regen stehen“: Elisabeth Bork, die Pionierin der Jukurenaktionen in der Vergangenheit,

wird ein neues, überarbeitetes Konzept erstellen, das allen teilnehmenden Dojos kostenlos zur Verfügung steht. Am DKV-Tag wird Elisabeth

dieses Konzept allen Interessierten auch in praktischer Anwendung vorstellen.

Zugleich wird jedem teilnehmenden Dojo ein Kontingent von themengerechten Flyern zugesandt, die Ihr verteilen und/oder bei Eurer Barmer

GEK Filiale zusammen mit Euer Dojowerbung auslegen könnt. Mit der Aufstellung von Themen-Rollups sind wir mit der Barmer GEK noch in

Verhandlung.

Nutzt bitte diese einmalige Gelegenheit und bietet mit Eurem Dojo Anfängerkurse für Best Age/Jukuren an. Meldet diese und die Bereitschaft

zur Teilnahme bei der DKV-Geschäftsstelle und Ihr werdet in die Liste aufgenommen, die wiederum die Barmer GEK zur Information für ihre

Geschäftsstellen benötigt.

medial große positive Aufmerksamkeit bescheren

werden.

Bitte nehmt zahlreich an diesen Aktionen teil!

Karate in Deutschland

Deutscher Karate Verband e.V.

Best-Age und Karate eine mediale Steilvorlage

dpa | Bild-Zeitung | ARD | BR | Sat1 | NDR | Lottojournal Glücksblatt | Barmer GEK | Senioren Ratgeber | Physiotherapeuten-Zeitung

Noch nie hat der DKV eine solch positive

mediale Aufmerksamkeit wie mit

der Best-Age Aktion bundesweit

erfahren:

Schon im Vorfeld der Bekanntgabe

der Best-Age Karate Studie der Universität

Regensburg erfolgte eine Berichterstattung

im „Senioren-Ratgeber“ mit

einer bundesweiten Au�age von 2,5 Millionen

Exemplaren.

N a c h d e m die Deutsche Presseagentur dpa eine

Meldung unter der Überschrift „Karate macht

Senioren glücklich“ an alle deutschen Medien

herausgab, erzeugte dies einen riesen

medialen Schub. Fast alle deutschen Tageszeitungen,

darunter sogar die BILD-

Zeitung, druckten diese äußerst

positiv gehaltene Meldung ohne

Änderungen oder kritische

Zusätze ab.

Aber auch ARD/

BR und SAT 1

sorgten mit ihrer

Berichterstattung

für eine Verbreitung

vor einem

Millionenpublikum.

Dies war zugleich der Startschuss

für die bayernweite „Best-Age Aktion“

des BKB, die im Laufe der Wochen und

Monate zu einem großen Erfolg wurde.

72 Dojos genossen die Unterstützung der Barmer

GEK, die in ihren Filialen kostenlos Roll-Ups

aufstellte und Flyer auslegte. Auch der neue Partner

des BKB, der Bayerische

Sparkassenverband,

unterstützte

mit seinen Sparkassendirektionen

den

überwiegenden

Teil der Vereine.

Kein Wunder,

dass die Presse

erneut dieses Thema

aufgri�:

Ob die Augsburger Allgemeine

(ganzseitig – Au�age

330 000 Exemplare), die

Mittelbayerische Zeitung

(ganze Seite Zwei – Au�age 150 000 Exemplare)

oder die Frauenzeitung „Bella“ -

alle waren fasziniert von dieser Aktion. Sogar

für das Bayerische Lottojournal „Glückblatt“,

das mit einer Au�age von 310 000 Exemplaren

in über 3700 Lottostellen kostenlos au�iegt, war

dies auf Seite 2 ein Thema, aber auch die Fachzeitung

PT, die Zeitung der Deutschen Physiotherapeuten,

stellte unsere Aktion

auf drei Seiten vor.

ARD / BR berichtete wieder in

zwei (!) Live-Sendungen von

der Aktion auf die sogar der

NDR für seine Gesundheitssendung

„Vital“ aufmerksam

wurde.

Ende März hat die

Barmer-GEK mit

„Deutschland bewegt

sich“ Karate

und damit den DKV mit

Nennung seiner Homepage

in der BILD am

Sonntag (Au�age weltweit

12 Millionen Exemplare)

vorgestellt. Auch auf

dem neuen Werbeplakat

„Deutschland bewegt sich“

der Barmer GEK ist der DKV

durch Jukuren vertreten.

Dies wurde halbseitig ebenfalls

in der Bild am Sonntag abgedruckt.

Auch in Zukunft wird Best-Age und

Karate den Medien –ob überregional

oder regional– eine Meldung oder

eine Reportage wert sein.

Das „Wochenblatt“ mit einer bundesweiten

Au�age von über 500 000

Exemplaren hat für die nächsten

Wochen einen großen Bericht dazu

angekündigt.

1


Informationen

zur Teilnahme und

die Möglichkeit zur

Anmeldung unter

www.karate.de

Karateschulen, seid dabei:

Vom 01. bis 26. August suchen die Spinjitzu Lehrlinge

aus der Welt von LEGO Ninjago und der Deutsche

Karate Verband die Meister des Spinjitzu 2012!

Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Mitarbeiter der LEGO GmbH und der beteiligten Firmen sowie deren Angehörige sind von dem Gewinnspiel ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Jeder Teilnehmer

kann nur einmal mitmachen. Es werden nur korrekt ausgefüllte Formulare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Gewinnanspruch verfällt nach Ablauf von drei Monaten, wenn der Gewinner

nicht ermittelbar ist oder wenn sich dieser nicht innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels meldet.

LEGO, das LEGO Logo und die Minifigur sind Marken der LEGO Gruppe. ©2012 The LEGO Group.


Publikationshinweis:

„Integration und Identitätsbildung im Karate-Dô.

Kampfkunst als Mittel der Integration?“

Integration von Menschen mit Migrationshintergrund

ist derzeit in aller Munde, sie ist eines der

aktuellen gesellschaftlichen Topthemen. Im Rahmen

meiner Doktorarbeit bin ich der Frage nachgegangen,

ob unsere ursprünglich fernöstliche Kampfkunst

Menschen mit Migrationshintergrund helfen

kann, sich leichter in die bundesdeutsche Mehrheitsgesellschaft

zu integrieren.

Empirisch gestützt durch ausgiebige Feldforschungen

und mittels ausführlicher interdisziplinärer

Theoriediskussionen bringt diese Arbeit eine völlig

neue Perspektive in aktuelle Diskurse um Migration

und Integration ein: Die emische Betrachtungsweise

der in Deutschland noch seltenen Sportethnologie.

Das WM-Jahr 2012 begann für die Athleten

des DKV-Bundeskaders recht erfolgreich. Die

erste richtige Saison der neuen, von der WKF

ins Leben gerufenen PremierLeague1, brachte

bereits einige Punkte für deutsche Kaderathleten.

Die Bundestrainer Thomas Nitschmann und Efthimios

Karamitsos hatten bereits Ende 2011 darüber

informiert, dass sie für die Nominierung zur EM

2012 neben der Deutschen Meisterschaft auch die

Turniere Paris Open, Dutch Open und Italien Open

als Kriteriumswettkämpfe ansetzen werden, da die

Präsenz auf internationalen Turnieren für erfolgreiche

Kämpfer unabdingbar ist.

Paris und Rotterdam gehören zur Premier League-

Reihe. Insofern war die Konkurrenz bei diesen

Turnieren hochklassig. Zusätzlich besuchte der

Kumite-Kader über Ostern die US-Open in Las

Vegas, um vor der WM 2012 die Gegner vom

amerikanischen Kontinent zu testen. Insgesamt

holten deutsche Athleten bei den genannten Turnieren:

7 x Gold, 5 x Silber und 9 x Bronze.

Maria Weiß (Kumite -68 kg) und Jonathan Horne

(Kumite +84 kg) führen derzeit in der Premier

League-Ranking-Liste der WKF durch zwei Siege

(Maria) bzw. einen Sieg und einen 3. Platz (Jonathan).

Die Bundestrainer nominierten aufgrund der gezeigten

Leistungen ihre Athleten zu den 47. Europa-

Kritische Meinungen aktiver Sportler und Funktionäre

mit und ohne spezifischen Migrationshintergrund

kommen hier zu Wort.

Der Vorteil ethnologischen Arbeitens liegt in der

Teilhabe des Forschers am Forschungsgegenstand.

Zielabsicht ist es immer, die Innenperspektive der

Beforschten darzustellen. Sport reflektiert die Kultur

und Kultur reflektiert den Sport, lautet die Grundthese

der Sportethnologie. Beide sind untrennbar

mit einander verwoben, was Sport für sozialwissenschaftliche

Untersuchungen so interessant macht.

Das Besondere am Karate in dieser Hinsicht ist die

Tatsache, dass es stark schichtübergreifend aufgestellt

ist. Angehörige verschiedener Berufs- und

meisterschaften der Senioren vom 10.-13. Mai 2012

auf Teneriffa.

Neben erfolgreichen Kadern aus den letzten Jahren

konnten sich durch die internationalen Kriteriumswettkämpfe

auch neue Athleten für das Team

empfehlen. Dazu gehören in der Kata Jan Urke,

Florian Genau und Konstantinos Thomos. Im

Bereich Kumite ist Oliver Henning neu dabei.

Natürlich liegt der Fokus des DKV-Teams auf der

Weltmeisterschaft 2012 im November in Paris. Die

EM Teneriffa sind ein Meilenstein auf diesem Weg.

Ganz fest im Blick ist die Weltmeisterschaft 2014 in

Gesellschaftsschichten sind hier vertreten und trainieren

zusammen. Es zählen die Etikette und die

individuelle Leistung. Durch die beiden Integrationsbotschafter

Ebru Shikh Ahmad und Ernes Erko

Kalac ist Karate im Projekt „Integration durch Sport“

des DOSB in dieser Hinsicht am stärksten repräsentiert.

Diese Arbeit ist weltweit bislang die einzige,

welche das Potenzial von Karate zur sozialen Integration

von Menschen mit Migrationshintergrund

kritisch analysiert.

Buchtitel:

Integration und Identitätsbildung im Karate-Do

Kampfkunst als Mittel der Integration?

ISBN-978-3-643-11636-9

Erfolgreiche DKV-Athleten auf internationalem Parkett

PremierLeague1 & Co.

Bremen. Bereits jetzt wird langfristig an dem dort

startenden Team mit den erfolgversprechendsten

Athleten gearbeitet. Bis dahin bedarf es aber noch

einiger Anstrengungen, um dann möglichst viele

Medaillen im Land zu behalten.

In diesem Jahr wir die German Open am 22./23.

September 2012 in Hanau als PremierLeague1 ausgetragen.

In Vorbereitung auf die WM 2012 werden

dort viele internationale Starter aus mehreren

Kontinenten erwartet.

Ralph Masella

Sportdirektor DKV

3


4

Italien Open 2012

Zwei Wochen nach den Deutschen Meisterschaften

reiste das deutsche Kata-Nationalteam

mit Bundestrainer Karamitsos sowie das

Nachwuchskader vom Bundesjugendtrainer

Sigi Hartl ins italienische Cambiago, einem

Vorort von Mailand, um sich einmal mehr

mit der internationalen Konkurrenz bei der

Italien Open zu messen.

Obwohl das Turnier dieses Jahr keine Veranstaltung

der Karate 1 Premier League war und somit die Zahl

der teilnehmenden Nationen hinter denen der Paris

Open oder der Dutch Open zurückblieb, bestach

der Wettkampf doch durch ein gutes Niveau.

Für viele Athleten des Nachwuchskaders war die

Italien Open der erste internationale Einsatz. Bei

den weiblichen Kadetten konnte sich Marie-Josefine

Richter bis ins Viertelfinale durchsetzen

und scheiterte erst dort an einer Sportlerin aus der

Ukraine. Trotz guter Leistung musste sie sich in der

Trostrunde mit dem fünften Platz zufrieden geben

und konnte noch keine Medaille mit nach Hause

nehmen. Ähnlich ging es den männlichen Kollegen

Philipp Nathem und Silvio Dionisio. Sie verloren in

ihrem Pool zwar beide gegen die späteren Finalteilnehmer

und zogen somit in die Trostrunde ein. Dort

konnten sie sich allerdings noch keine Platzierung

auf dem Treppchen sichern und so erreichte Philip

Platz sieben und Silvio wurde Fünfter. In der Altersklasse

Junioren kämpfte sich Tidarat Pattanasakoo

bis ins Halbfinale vor und verlor diese Begegnung

gegen eine Italienerin. In der Trostrunde im Kampf

um den dritten Platz musste sie die Bronzemedaille

aufgrund einer Unsicherheit in der Kata verloren

geben und erreichte einen weiteren fünften Platz für

den Deutschen Karate Verband.

Gleich zwei weibliche Teams des DKV gingen bei

den Senioren an den Start. Das Nachwuchs-Team in

der Besetzung aus Jasmin Bleul, Sophie Wachter

und Christine Heinrich musste sich lediglich dem

anderen deutschen Team, bestehend aus Sabine

Schneider, Franziska Krieg und Denise Pawlowsky,

geschlagen geben. Die drei Damen, die die deutschen

Farben auch bei den kommenden Europameisterschaften

vertreten werden, konnten ungefährdet

die Goldmedaille gewinnen.

Diese sechs Damen gingen auch in den Einzeldisziplinen

an den Start. Sophie Wachter und Franziska

Krieg mussten sich dabei in ihrem Pool beide der

Weltmeisterin von 2006 Sara Battaglia aus Italien

geschlagen geben, die später die Silbermedaille

gewann. Sie trafen dann in der Trostrunde aufeinander.

Dort gewann Franziska mit Goju-Shiho-Sho

gegen die Goju-Shiho-Dai von Sophie und konnte

in der darauf folgenden Runde den Kampf um die

Bronzemedaille ebenfalls für sich entscheiden.

Shotokan-Kata in Vollendung

Eine neues Buch von Joachim Grupp

Wer heute ein Werk veröffentlicht, das auf 200 Seiten

viele Hundert Fotos der höheren Shotokan-

Katas zeigt, muss sich die Frage gefallen lassen, was

sein Buch anders, nützlicher, besser macht. Auch

wenn es sich bei „Shotokan Karate KATA 2“ nur um

die zweite überarbeitete Neuauflage eines Buches

handelt, das sein Berliner Autor Joachim Grupp, 5.

Dan Shotokan, bereits 2003 veröffentlichte.

Der größte Unterschied bei Grupp: Er setzt, wie

bereits im ersten Band seiner beiden Kata Bücher,

auch bei Kata 2 auf Fotos, und nicht wie Pflüger

oder Tartaglia auf Zeichnungen. Bei Grupp wird jede

Kata in Einzelaufnahmen aufgelöst. Ergänzt und vervollständigt

werden die Bilder mit detaillierten

Angaben zum Ablauf der Kata, dem Embusen und

Bunkai-Variationen, die die charakteristischen Techniken

der Kata in Anwendung am Partner zeigen.

Die Fotos sind groß genug, um alle relevanten Informationen

zum Stand, Fußstellung, Hüftposition,

Armhaltung, Blickrichtung etc. darzustellen. Zu Stellungen

und wiederkehrenden Techniken des Shoto-

kan gibt es außerdem noch zum Teil ganzseitige Bilder.

Kapitel zur Geschichte der Kata, Anhänge und

ein Glossar runden das Buch ab.

Indem sich Grupp mit seinen Fotos auf die Endpunkte

der Bewegungen konzentriert, macht er

auch eine Aussage: Eine Kata ist eine Folge von

Bewegungen, was diese aber verbindet sind abzuschließende

Techniken, also eher Momente von

Körperspannung, Konzentration und eben Kime!

Die müssen sich einprägen, nach innen sozusagen

ins Körpergedächtnis des Übenden, nach außen

dem Zuschauer. Dazu muss man die Kata natürlich

hervorragend beherrschen. Grupp und die Mitwirkenden

des Buches können das. Da stimmt dann

einfach alles, bis in die Fingerspitzen sozusagen.

Diese Bilder sagen: So muss das aussehen!

Dahinter stecken sicherlich viele Stunden Arbeit im

Fotostudio. Mit dieser Präzision kann das auch kein

Video, und die Zeichnungen der anderen Kata-

Bücher natürlich schon gar nicht. Grupps Buch vertieft,

wo es zum Verständnis einer hohen Kata nötig

Im anderen Pool setzte sich die Italienerin Viviana

Bottaro bis ins Finale durch. Da sowohl Jasmin

Bleul als auch Sabine Schneider in den Vorrunden

gegen die Italienerin verloren hatten, trafen sie

ebenfalls in der Trostrunde aufeinander. Hier hatte

Jasmin die Nase vorne, gewann die Begegnung

gegen Sabine und sicherte sich daraufhin gegen

eine Athletin aus der Schweiz die zweite Bronzemedaille

für den Deutschen Karate Verband.

Bei den Herren stellten sich Timo Gißler, René Lang

und Konstantinos Thomos der Konkurrenz. Rene

und Timo konnten sich trotz guter Leistungen nicht

durchsetzen und scheiterten in den Vorrunden.

Konstantinos setzte sich in seinem Pool souverän

bis ins Halbfinale durch und bezwang dort den

Australier Guliano. Somit stand er im Finale gegen

den Italiener Brancaleon. Beide zeigten die Kata

Chatanyara Kushanku und Konstantinos musste sich

mit 1:4 Kampfrichterstimmen geschlagen geben.

Mit dieser Ausbeute von einer Goldmedaille, zwei

Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen sowie

mehreren fünften Plätzen bestand die Delegation des

DKV den letzten Test vor den Europameisterschaften

und somit bleibt abzuwarten, ob sich bei den kontinentalen

Titelkämpfen ebenfalls der ein oder andere

Platz auf dem Siegertreppchen erreichen lässt.

Christine Heinrich

ist, ohne dabei vorzutäuschen,

es wäre

damit alles zu jeder

Kata gesagt. Das ist

wahrscheinlich auch

gar nicht möglich, und

darum beherrscht man eine Kata nie perfekt. Man

ist, wie Joachim Grupp schreibt, immer nur auf dem

Weg dahin. Auf diesem Weg ist sein Buch ein ausgezeichneter

Begleiter, dem viele Leserinnen und

Leser zu wünschen sind.

Gerald Wagner

Shotokan Karate Kata 2

Joachim Grupp, Meyer & Meyer Verlag, Aachen, März 2012

Das Buch enthält insgesamt 13 Katas mit Bunkai: Nijushiho,

Bassai-Sho, Gojushiho-Sho, Gojushiho-Dai, Meikyo, Sochin,

Jitte, Kanku-Sho, Gankaku, Chinte, Unsu, Wankan, Ji'in

210 Seiten, über 800 Fotos

Erhältlich bei:

Budo Life Limited

E-Mail: budolife@karate.de

19,95 Euro + 4,50 Euro Porto


Deutsche Meisterschaften der Leistungsklasse 2012

In Erfurt trafen sich die besten Karateka der

Landesverbände. Andreas Kollek, sein Team

und das Orga-Team des DKV unter der

Leitung von Heinke Eltze sorgten für einen

reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Samstags begann der Wettkampf mit den Kata

Teams der Herren. Der Landesverband Hessen

belegte hier die ersten drei Plätze. Es siegte der KV

Limburg (Lang, Müller, Piel) vor dem SC Judokan

(Berg, Schrod, Steiner)und den beiden Drittplatzierten

KD Lich (Glaser, Agsten, Urke) und Budokan

Kaiserslautern (Fischer, Lichtwark, Rogge, Schaudig).

Im Kata Einzel belegte die Erfurterin Sabine Schneider

und Franziska Kurz, Sankaku Meimsheim, Rang

3. In einem spannenden Finale sicherte sich die

angehende Studentin Jasmin Bleul, SC Judokan

Frankfurt, mit der Kata Unsu verdient Gold vor Anna

Müller, KD Mayen-Mendig, welche die Kata Goju-

Shiho-Dai zeigte.

Bei den Damen siegte in der Klasse +68 kg in einem

dynamischen Finale Monique Puscher, Shotokan

Bad Rappenau, vor Rebecca Niggl, Sportkarate

Walldürn. Bronze sicherten sich Rosa Liebold,

Karate Hohenleuben, und Laura Bustian, 1. Brandenburger

KV.

Die Halle tobte als Duygu Bugur, Banzai Berlin, ins

Finale der Klasse -50kg gegen Desireé Christiansen,

JGS, antrat. Die Vizeweltmeisterin der WM 2011 in

Malaysia war gewillt, diesen Kampf sich nicht aus

der Hand nehmen zu lassen. Desireé hielt dagegen

doch am Ende siegte Duygu vor den Augen ihres

Vaters und Heimtrainers Veysel Bugur. Bronze

gewann Desireés Vereinskameradin, Linda Hagen,

und Katja Weser vom Sei-Wa-Kai Meißen.

Die Dutch Open Gewinnerin Jana Bitsch, Bushido

Waltershausen, gewann mit pfeilschnellen und prä-

Die erfolgreichen Dojos 2011.

zisen Fausttechniken das Finale in der Klasse -55kg.

Sie verwies Lisa Roßner, KC Münchberg, und Esma

Yilmaz, Banzai Berlin, auf die nachfolgenden Plätze.

Jana’s Bruder, Noah Bitsch, sicherte sich zum 8. Mal

den Deutschen Meistertitel. In einem spannenden

Finale verwies er Andreas Brachmann in der Klasse

-75kg auf Platz 2. Benjamin Baltrocco, MTV Ludwigsburg,

und Dennis Dreimann, Lemgo-Lippe,

durften sich nach ihren Kämpfen gegen Matthias

Tausch, Dierkower KV, bzw. Rene Vroomen, KSV

Wirges, über Bronze freuen.

Ricardo Giegler, Banzai Berlin, -67kg, verteidigte –

trotz Abiturstreß – seinen Titel in einem spannenden

Finale gegen Michael Knoll, KC Frankenthal.

Kim Alexander Behrendt vom SV Nübbel, setzte sich

in der Trostrunde gegen den Saarländer Maurizio

Micciché durch. Der Waltershausener Christoph

Genau sicherte sich Bronze gegen Mehmet Erbek,

Shogun Memmingen.

In der Klasse -84kg war kein Vorbeikommen an

Mehmed Akif Bolat vom Banzai Berlin. Der Student

beherrschte seinen Pool und gewann das Finale

gegen Stefano Pluto, KSD Rottenburg. Bronze

nahmen Nika-Wolk Tsurtsumia, Oberberg Karate

Gummersbach, und Svjortoslav Prokop, MTV Ludwigsburg,

in Empfang.

Als Sieger in der Trostrunde -61kg durften sich Rebeca

Memic, KD Anhausen, und die Mannheimerin

Bernarda Bilic auf Bronze freuen. Bereits auf ihrer

Landesmeisterschaft setzte sich Mandy Wimker mit

präzisen Techniken durch. Auch in Erfurt holte sie sich

damit gegen die Görlitzerin Doreen Drehmann Gold.

Gewohnt souverän ließ Maria Weiß vom TV Hersbruck

die Konkurrenz hinter sich und bestieg als

Siegerin das Treppchen bei der Siegerehrung. Sie

verwies Nikita Woitas, KJC Ravensburg, Sina Selter,

Die Erstplatzierten der Kategorie -55kg

Die Deutschen Meister des KV Limburg

(Lang, Piel, Müller)

Bunkai Haren, und Lena Ribguth, 1. Brandenburger

KSV, auf die nachfolgenden Plätze. Nach dem

Gewinn der Dutch Open, Paris Open und der

jetzigen DM dürfte für Maria nun der Weg zur EM

gesichert sein.

Das halbe Dutzend machteder Saarländer Jonathan

Horne in der Klasse +84kg klar. Mit beeindruckenden

Kämpfen in seinem Pool visierte er den

Deutschen Meistertitel an und nahm verdient die

Goldmedaille in Empfang. Silber gab es für Faruk

Kadriu, KD Freiburg, und Bronze ging an Enrico

Höhne, Dierkower KV, und Artur Hanseer, Budokan

Bochum.

Alexander Heimann, Rhein Berg Karate Bergisch

Gladbach, machte es im Finale in der Gruppe -60kg

gegen Mohamed Rovcanin, Banzai Berlin, spannend.

Am Ende war der Jubel für Alex groß. Die

Trostrunden gewannen Daniel Kschammer, 1.

Brandenburger KV, und Dennis Schewtschenko,

Oberberg Karate Gummersbach.

Wie immer, wenn es in der Halle laut wird, starten

die Team-Finals. Die Männer aus Brandenburg

(Colmsee, Höhne, Horne, Mauer, Quint, Saar,

Tausch) holten Gold vor dem MTV Ludwigsburg

5


6

Timo Gißler gewann Gold nach souveränen

Vorrunden.

(Wagner, Starcevic, Reuter, Prokop, Duttenhofer,

Cakir, Baltrocco). Das saarländische Team (Becker,

Berweiler, Jungmann, Meier, Micciché, Poggel, Seimetz)

und die Mannschaft des Budokan Bochum

(Milner, Mezich, Hanser, Depner, Demir, Aeiran,

Tsurtsumia) gewannen Bronze.

Bei den Damen gewann nach starken Vorrunden

das Team aus Memmingen (Brutscher, Roßner,

Weiß) vor den Brandenburgerinnen (Bustian, Ribgut,

Ribgut). Die Trostrunden entschieden die Sportlerinnen

des KD Oberbayern (Abb, Böhm, Hinkofer,

Leffer, Stuis) und das Team des Bushido Walters-

Bundeskampfrichter-Prüfung

in Koblenz

Die erfolgreichen

Bundeskampfrichter, die

am 14.04.2012 in Koblenz

ihre Prüfung zum Bundeskampfrichter

bestanden.

Die Prüfungskommission mit Nilgün Springer,

Günther Schleicher, Sven Ferner, Roland Lowinger

und Peter Bancov (nicht im Foto) gratulieren sehr

herzlich zur bestandenen Bundeskampfrichterprüfung

und wünschen viel Erfolg und immer eine

gute Entscheidungsfindung.

Roland Lowinger

hausen (Neumann, Liebold, Kormann, Grundmann,

Bitsch).

Vor den Finals wurden die drei bestplatzierten

Dojos aus 2011 durch Vizepräsident Wolfgang Weigert

geehrt. Es gewannen der Thüringer Verein Bushido

Waltershausen vor Banzai Berlin und dem USV

Erfurt.

Sonntags folgten die Kata Teams der Damen.

Hier setze sich erwartungsgemäß das Erfolgsteam

des USV Erfurt, Sabine

Schneider, Denise Pawlowsky

und Franziska

Krieg, durch. Die Schützlinge

von Andreas Kolleck

dominierten das

Feld und holten verdient

zum 10. Mal GOLD!

Nach dem SC Judokan

Frankfurt (Bleul, Heinrich,

Wachter) ließen sie

Sankaku Meimsheim

(Geschwister Kurz) und

TSV Erding (Albers,

Beinvogl, Kirchner) hinter

sich.

Es folgten die Kata Einzel

der Herren. Hier

dominierte Timo Gißler,

Shintaikan Villingen, das

Feld. Erst kürzlich gewann

er ebenso souverän

die Landesmeister-

Mandy Wimker (Ao) gegen Doreen Drehmann.

schaften in BW. Timo verwies im Finale Ilja Smorguner,

Budokan Kaiserslautern, auf Rang 2, welcher

vorher Kenichi Sato besiegte. Jan Urke, KD Lich,

sicherte sich mit Tobias Portugall, Goju-Ryu Karate

Dortmund, Bronze.

Am Ende der Meisterschaft führte im Medaillenspiegel

Berlin vor Thüringen und Baden-Württemberg.

S. Röhs, DKV

v. l. oben: Günther Schleicher, Stefan Krause Kumite B und Kata, Sven Ferner,

Murat Salbas Kumite A , Roland Lowinger.

v. l. mitte: Thomas Gleisberg Kumite A, Björn Hartmann Kumite B, Jan Heese Kata.

v. l. vorne: Olav Büttner Kumite A, Nilgün Springer, Ilyass Daiyf Kumite B, Marcus Möller-Lüneburg Kumite B.


Barrierefreies Miteinander im DKV

Deutsche Meisterschaften für Menschen mit Behinderung

Großen Beifall gab es für die Teilnehmer der

Deutschen Meisterschaft für Menschen mit

Behinderung. In den Gruppen Geistig Behinderte,

Rollstuhlkarate, Sehbehinderte, Psychisch

Behinderte und Celebralparese/Stehende und

sitzende Klasse, Unterschenkel amputierte

und Hörbehinderte starteten 34 hochmotivierte

Karatesportlerinnen und Karatesportler

aus sieben Landesverbänden. Die Teilnehmer

zeigten unter anderem Bassai Dai, Jion und

Sochin.

Das Down Syndrom, eine Genveränderung, sollte

Marvin Nöltge, KD Emmendingen, nicht von seinem

4. Titelgewinn abhalten. Für ihn wird der Traum

einer WM-Teilnahme wahr. Marvin nimmt im

November bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft in

Paris teil. Vorher will er noch die Prüfung zum

1. DAN ablegen. Michael Lesic, KC Vaihingen,

Marius Demele, TSV Bönnigheim, und Uwe Fuchs,

Vfl Traben-Trarbach, belegten die nachfolgenden

Plätze.

Den schwarzen Gürtel trägt Andrea Nowak, 1. CKKS

Traunreut, bereits. Sie gewann – trotz Verlust

ihrer Brille – Gold in der Kategorie Geistig Behinderte,

vor ihrer Vereinskameradin Kirstin Lederer.

Nina Fell und Anne-Marie Becker, beide Vfl Traben-

Trarbach, holten Bronze vor Maria Obermaier,

1. CKKS Traunreut, und Doris Hund, KS Rheinfelden.

Im Rollstuhlkarate der Herren gingen die ersten drei

Plätze an Sportler des 1. KV Erfurt. Sven Baum holte

Wolfgang Weigert, Vizepräsident DKV,

gratuliert Verena Strecha, 1. CKKS Traunreut,

zur Goldmedaille.

Rolf Transier, 1. SKC Frankenthal, durfte sich über

Gold freuen.

die Goldmedaille vor Frank Hoffmann, Daniel

Langer und Thomas Winkler, 1. CKKS Traunreut.

Michael Schreiber, KS Rheinfelden, belegte Platz 5.

Bei den Rolli-Damen gewann Verena Strecha vom

1. CKKS Traunreut.

Für Robert Basta, 1. Kemptener KD, war dies der

erste Start bei der DM, Klasse der Hörbehinderten.

Mit Kanku-Dai siegte er gegen Dr. Christoph Rieck

von der Internationalen Karateschule, welcher die

Kata Jion zeigte.

Michael Lesic, KC Vaihingen, belegte den 2. Platz.

Daniel Langer, 1. KV Erfurt, belegte einen

hervorragenden 3. Platz.

Der Gewinner der Bavarian Open 2011, Torsten

Schiller, Sagamikan Neckarsulm, belegte auch Platz

1 in der Gruppe Cerebralparese.

Bei den Damen verteidigte Petra Lenz, KD Lübeck,

ihren Titel gegen die Hessin Jasmin Glock vom TSV

Wolfskehlen.

Rolf Transier, 1. SKC Frankenthal, gewann die Kategorie

Unterschenkel amputierte. Der Träger des 3.

DAN betreibt seit vielen Jahren Karate. Nach einem

Unfall fand er seinen Weg zurück und nahm seither

an vielen Turnieren teil.

Der Ludwigsburger Achim Haubennestel, Psychisch

Behinderte, durfte ebenso wie Helga Balkie vom AC

Berlin, Sehbehinderte, die Goldmedaille in Empfang

nehmen.

Die gestiegene Teilnehmerzahl zeigt, dass die

Mühen des DKV zielführend und nachhaltig sind.

Die erste Weltmeisterschaft für Menschen mit

Behinderung in 2013 ist für alle ein besonderer

Anreiz konsequent ihren Karate-Do trotz Handikap

weiterhin so konsequent zu verfolgen.

Text/Bilder: S. Röhs, DKV

www.karate.de

7


8

Serie:

DKV-Soundkarate 2.0 – Promotion: Teil 3

Viele neue Dinge möchten wir Ihnen in diesem Jahr

vorstellen. Neben einem Erweiterungsmodul,

„Sound Kumite“, welches im Juni von Kora Knühmann

angeboten wird, hat die Ausbildung „DKV

Sound Karate 2.0“ auch seit kurzem eine eigene

Internetseite (http://dkv-soundkarate.de). Hier

können Sie einen Blick auf unser Ausbildungsangebot,

News, einen Shop, aktuelle Bilder und Videos

werfen sowie zahlreiche nützliche Dokumente und

Vorlagen im Download-Bereich herunter laden. Viel

Spaß beim Anschauen!

Neue Website: dkv-soundkarate.de

Für das Jahr 2012 stehen bis jetzt insgesamt noch

sechs Sound-Karate 2.0-Veranstaltungen an. Im

Mayen, am 25 Februar nahmen 36 Trainer und

Trainerinnen teil und auch für die anstehenden

Termine in Erfurt, Hersbruck, Northeim, Berlin und

Kaiserslautern ist die Resonanz der Anmeldungen

sehr gut. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten

wir deshalb sich rechtzeitig anzumelden.

Teil 4: Wer sind unsere Werbeträger?

Viele Vereine haben gute Sportler, eventuell Spitzensportler

im Deutschen Karate Verband. Sind dies

die Aushängeschilder des Vereins?

Nur zum Teil! Versetzen wir uns in die Situation,

dass Ihr Kind Karate betreiben soll. Sie gehen mit

Ihrem Nachwuchs kritischer um als andere, das

heißt: Wie soll Ihr Kind so etwas denn schaffen und

muss Ihr Kind eigentlich Leistungssport betreiben? –

NEIN!

Für die meisten Eltern ist der Grund, warum sie es

zum Karate-Training bringen, dass es sich sportlich

betätigt, um gesund zu bleiben, und sich im Notfall

selbstbewusster wehren kann. Also gehen wir mit

unserem Aushängeschild den völlig falschen Weg.

Nicht die erfolgreichen Wettkämpfer sondern vielmehr

unsere begeisterten Mitglieder, die diesen

Sport als Freizeitsport betreiben, sind unsere wahren

Aushängeschilder!

Werbeträger – unsere Mitglieder!

Nutzen wir dies und bringen wir unsere Mitglieder

ständig ins Gespräch, steigert unser Verein seinen

Bekanntheitsgrad und wird noch besser anerkannt.

Zeitungsberichte über erfolgreiche Meisterschaften

sollten geschrieben, viel häufiger aber auch Berichte

über unsere aktiven Mitglieder veröffentlicht werden.

Beispiele:

● Gürtelprüfungen

● Vereinsfeste

● ältestes Mitglied/jüngstes Mitglied

● Karate-Familie

● Bessere Schulnoten durch Karate-Training

● Sinnvolle Freizeitbeschäftigung

● karitatives Engagement

● Kooperationen mit Kitas, Schulen und sozialen

Einrichtungen

● Vorführungen der Karate-Kids uvm.


Karate und Gesundheit – Teil 2

eine Betrachtung von Stephan Yamamoto

Stephan Yamamoto wurde 1974 in Heidelberg

geboren. In Bremen studierte er Naturheilkunde

und Wirtschaftsjapanologie. In Japan

setzte er sich über mehrere Jahre mit den

Kampfkünsten auseinander, wo er im Karate

und im Iaidô graduierte. Er befasste sich dort

auch intensiv mit Shiatsu, der Seitai-Methode

sowie der Teezeremonie.

Seit 2009 vertritt er das Shûshûkan in Deutschland.

Beruflich war er in beiden Ländern in verschiedenen

Bereichen als Dozent tätig. Heute unterrichtet er

hauptberuflich funktionale Körperarbeit und Kampfkunst.

Aktuell trägt er den vierten Dan im Karate.

Er hat außerdem noch Graduierungen im Jûdô,

Ju-Jutsu und Jiu-Jitsu inne und ist Übungsleiter für

Haltung und Bewegung sowie Träger des Gütesiegels

Sport pro Gesundheit (Budomotion).

Weitere Infos gibt es unter www.shushukan.com.

Funktionale Bewegungen einer ohne Verluste überlieferten

Kampfkunst manifestieren sich in Techniken,

mittels derer Gegner niedergeschlagen, -gerungen

oder durch Schmerz- und Bewegungsreaktionen

am Angreifen gehindert werden sollen. Dazu ist

es unerlässlich, sich mit den anatomischen und physiologischen

Grundlagen solcher Techniken zu

beschäftigen. Damit ist aber nicht die Kenntnis der

Auswirkung von Ausdauer- oder Krafttraining auf

den Organismus gemeint. Gemeint sind im Wesentlichen

die Neurophysiologie, besonders somatosensorische

und -motorische Grundlagen. D.h. Körperwahrnehmung

und der willkürliche Einsatz der feinen

Muskeln sind die Grundlage des Karate in

kämpferischer wie gesundheitlicher Hinsicht. Im

energetischen Sinne spricht man von der Lenkung

des Qi (jap. Ki), innerer Konditionierung oder Zentrumsarbeit.

Befasst man sich mit diesen Grundlagen der Kampfkunst,

befindet man sich bereits weit hinter dem,

was an trainingstheoretischen Grundlagen in den

Lizenzausbildungen vermittelt wird. Nicht Kraft und

Ausdauer, kein Anspannen und Einrasten bringt die

vernichtende Wirkung eines Tsuki, sondern die

Fähigkeit zu entspannen und den ganzen Körper

schlagen zu lassen, wie es die Maximen ki ken tai

itchi („Absicht, Schwert und Körper sollen eins

sein“) oder ken zen itchi („Der schauende Geist

und die Faust sind eins“) zusammenfassen. Mit

anderen Worten: Karate-Techniken korrespondieren

mit den Bewegungsprinzipien, die wir im Qi Gong,

dem Taiji Quan oder dem Yoga finden. Feldenkrais

beschrieb sehr ausführlich die neuronalen und psychologischen

Vorgänge, die gesunder wie ungesunder

Bewegung zugrunde liegen. Was helfen uns da

„modernste“ Trainingsmethoden, die immer mehr

dieser energetischen bzw. somatischen Grundlagen

aus dem Karate entfernen? Wie eng ist da eine

Betrachtung des Karate aus rein leistungssportlicher

Sicht, die zum einen unvollständig ist, und zum

anderen nicht die Grenzen und Möglichkeiten jedes

Trainierenden sieht sondern nur diejenigen belohnt,

die von je her die richtigen körperlichen Anlagen für

den Karate-Sport mitbringen?

Angriffe mit entspannten Bewegungen zu begegnen

ist scheinbar nichts Neues. Ein harter Block, wie er

zu den Grundlagen des Karate gehört, weicht später

den vergleichsweise lockeren Handfegern des Wettkampfes.

Wieso aber werden zuerst harte Blocktechniken

erlernt, um sie später wieder fallen zu

lassen? Kraft- oder Kräftigungstraining sei das Ziel

des Grundlagentrainings, heißt es. Aber werden

jene harten Blocktechniken nicht unter dem Aspekt

gelernt, eine Abwehr darzustellen, die den Angreifer

stoppen soll? Nur dass solche Techniken eine so

große körperliche Kraft und Schmerzunempfindlichkeit

voraussetzen, dass sie kaum einer aufzubringen

vermag ohne langfristig Rücken, Gelenke und Knochenhäute

zu schädigen. Das Klischee vom Schwachen,

der den Starken besiegt, wäre damit kaputt.

Erfolgt ein Angriff – gleich ob geschlagen oder

gegriffen – könnte man mit Kraft antworten. Diese

Kraft müsste so groß sein, dass sie das Kräftemaß

des Angreifers übersteigt. Bei ungleicher Paarung ist

das unwahrscheinlich. Je mehr Kraft dem Angriff

entgegengesetzt würde, desto besser kann der

Angreifer den anderen kontrollieren. Kann aber die

Kraft des Angreifers an keinem Punkt beim anderen

ansetzen, ist der Angriff nutzlos. Der Angreifer

würde sich in eine Position bringen, in der er seine

Kraft wieder bremsen und kontrollieren müsste.

Neurologisch stellt dieser Kontrollversuch eine

Ewigkeit dar, innerhalb derer der Angegriffene einen

effektiven Gegenschlag führen kann. Darunter muss

man allerdings mehr sehen, als den Angreifer nur

ins Leere laufen zu lassen. Grobe Kraft kann Entspannung

nicht kontrollieren. Anders formuliert

können grobmotorische Bewegungen keine feinmotorischen

kontrollieren. Das immer wieder

propagierte Anspannen und Einrasten basiert

ausschließlich auf dem Einsatz von grober Kraft.

Jene grobe Kraft schädigt Muskeln und Gelenke,

weil sie in den gesamten Körper zurückwirkt anstatt

ihn mittels feinmotorischer Lenkung auf den

Gegner zu projizieren. Dies gilt für den Angreifer

wie den Angegriffenen gleichermaßen.

Das unvollständige, sportlich orientierte Karate

arbeitet nach streng ergebnisorientierten Gesichtspunkten

und versucht, den „Output“ zu maximieren.

Dies ist vor allem in den kraftvollen Vorträgen

Stephan Yamamoto

G e s u n d h e i t

der Kata-Athleten zu beobachten: Die angespannten

Techniken zeigen die Wirkung, die sie beim

Gegner entfalten sollten, jedoch am Ausführenden

selbst. Das wäre so, als richtete ein Sportschütze

seine Waffe auf sich selbst. Diese Maximierung

basiert auf großer, grobmotorischer Kraft, die auf

Dauer eine Schädigung des Bewegungsapparates

und eine Degeneration der somatischen Wahrnehmung

bedeutet. Solche Bewegungen und die

Konditionierung darauf haben durch das sensomotorische

Feedback wiederum einen negativen Einfluss

auf unsere Bewegungsmuster. Das bedeutet,

dass sich unser Karate-Training nicht an sportlichen

oder athletischen Zielen orientieren sollte um gesund

zu sein. Vielmehr sollte Karate unsere Körperwahrnehmung

und unser Gefühl für entspannte

Bewegungen schulen. Der Karate-Übende muss in

der Lage sein, feinste Veränderung in den Rezeptoren

der kleinen Muskeln sofort zu spüren und entsprechend

zu reagieren – ohne vermeintlich maximale

Kraft aufbringen zu müssen. Bringt man stattdessen

maximale Anstrengung auf, werden die

eigenen feinmotorischen Muster und die des Gegners

nicht mehr wahrgenommen. Die Erkenntnis,

dass die meisten Karate-Übenden – auch in Japan –

damit motorisch gegen sich selbst arbeiten, ist erschreckend

und zeigt, wie es hinsichtlich Gesundheit

und Selbstverteidigung um das Karate bestellt ist.

Gesundheit im Karate bedeutet, die Kenntnisse bez.

Körperwahrnehmung und der Lenkung dieser

Wahrnehmung zu kennen und plastisch zu verstehen.

Gesunde Bewegungen zu lernen ist ein Prozess.

Dieser lässt sich am wirksamsten über die Kata

erreichen; sie vermitteln die notwendigen Grundlagen,

die biomechanisch richtigen Bewegungen auszuführen

und somit effizientem Einsatz funktionale

Kraft aus dem ganzen Körper heraus zu erzeugen.

Dies spricht nicht nur die kleinen Muskeln an, die

durch Stress und falsches Training dauerverspannt

sind. Sondern wir erreichen auch gesunde und

damit wohltuende Bewegungen, die die Qualität

einer Taiji-Übung aufweisen.

9


B u d o m o t i o n

10

Eine weitere Möglichkeit, die Körperwahrnehmung

mit diesem Ziel zu trainieren bilden Übungen, die

zu genau diesem Zweck konzipiert wurden. Dabei

ist es gleich, ob es sich um Feldenkrais-Übungen,

verschiedene Formen des Yoga oder Qi Gong handelt.

Eine Kombination verschiedener Übungen aus

diesen Zyklen könnte anstelle eines kardiovaskulär

orientierten Aufwärmtrainings stehen. Mit einiger

Übung lassen sich so erworbene Kenntnisse der

kinästhetischen Sensationen des eigenen Körpers

auf den des Gegners übertragen. Von dort ist es

nicht mehr weit bis zur Anwendung der Bewegungen

der Kata als Wurf- oder Hebeltechniken und

zum Kyûsho-hô, der willkürlichen Stimulation des

Gegners an vitalen Punkten.

Eine solche Betrachtung des Karate – als Kampfbzw.

Bewegungskunst – hatte bisher keinen Platz in

der linear organisierten und am Ursache-Wirkung-

Prinzip orientieren Betrachtungsweise, die auf den

Leistungssport angewendet wird. Eine solche Sichtweise

zerlegt eine seit Jahrhunderten erprobte und

bewährte Lehrmethode in ihre für sich genommen

nutzlosen Bestandteile. Karate als Sport verliert

somit seine Bedeutung für die Selbstverteidigung

und für die Gesundheitsförderung.

Stephan Yamamoto

Karate Verband Schleswig Holstein

Budomotion nun auch in SH

Das von der Bundesärztekammer und dem

Deutschen Olympischen Sportbund anerkannte

Präventionsangebot des DKV, SPORT PRO

GESUNDHEIT – Budomotion, wurde nun auch

in Neumünster geschult. Zuvor wurden die

Interessenten in der 2. Lizenzstufe (Trainer B)

zum Übungsleiter „Prävention – Haltung und

Bewegung“ ausgebildet.

Beide Wochenenden leitete der Referent für Sport

und Gesundheit des DKV, Vico Köhler, welcher von

den Teilnehmern in einem straffen Programm

einiges abverlangte.

Um die Prüfung zum Übungsleiter Prävention zu

bestehen, mussten die Teilnehmer Themen wie z. B.

Anatomie, Psychologie, Kommunikation und natürlich

die Bewegungslehre beherrschen. Die Wieder-

eingliederung von Sportlern nach Verletzungen und

auch die Ernährung gehörten zusätzlich zum Ausbildungsprogramm.

In der Einweisung zum Programm Budomotion

wurden Themen wie Krankenkassen, Rezept für

Bewegung, betriebliche Gesundheitsvorsorge,

Finanzen und der Umgang mit der Konzeption per

se behandelt.

Die Teilnehmer, die aus Niedersachsen und Schleswig

Holstein angereist waren, konnten am Ende der

Veranstaltung mit jeder Menge Input nach Hause

fahren, um sich nun gut vorbereitet auf dem Gebiet

des Gesundheits-/Präventionssektors zu bewegen.

www.karate.de

Stefan Röhl


Karate Team Feldstetten

Fachforum: „SPORT PRO GESUNDHEIT – Budomotion“ in Laupheim

Auch die Praxis kam nicht zu kurz!

Laupheim. Mehrere Übungsleiterinnen und

Übungsleiter, deren Angebote mit dem Qualitätssiegel

SPORT PRO GESUNDHEIT – Budomotion

ausgezeichnet sind, nutzten Mitte

Februar die Gelegenheit, beim zentralen

Fachforum des DKV in Laupheim, die notwendigen

Voraussetzungen für die Verlängerung

des Siegels und ihrer Trainerlizenzen zu

erwerben.

Vico Köhler, Referent für Sport und Gesundheit im

DKV, informierte zu Beginn über aktuelle Entwicklungen

im Themenbereich „Gesundheitssport“.

Darüber hinaus hatten die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer die Gelegenheit, ihr Wissen in Trainingsmethodik,

Gesundheitsförderung und Gesundheitsprävention

zu erweitern.

Verschärfung der Qualitätskriterien geplant

In der Vergangenheit kam es immer wieder vor,

dass andere, mit dem Qualitätssiegel SPORT PRO

GESUNDHEIT ausgezeichnete Programme, zwar per

se präventionstaugliche Sportangebote darstellten,

aber nicht den Kriterien des Handlungsleitfadens

der Krankenversicherer entsprachen. Die Kernziele

von Gesundheitssport, u. a. der Schutz vor Krankheiten

und die nachhaltige Förderung der Gesundheit,

wurden mit diesen Angeboten tendenziell nicht

erreicht. Daher werden seitens des Deutschen Olympischen

Sportbundes derzeit Überlegungen angestellt,

bundesweit alle Angebote zu überprüfen. Die

gute Nachricht hierbei ist, dass das DKV-Programm

„Wirbelsäulengymnastik Budomotion – für ein gesundes

Haltungs- und Bewegungssystem“ bereits

seit seiner Einführung diesen Qualitätskriterien entspricht

und somit alle Vereine des DKV mit diesem

Angebot, einen wesentlichen Vorteil im Wettbewerb

mit anderen Vereinen und Angeboten haben.

Budomotion – ärztlich empfohlen

Mit dem „Rezept für Bewegung“, das in mehreren

Bundesländern bereits eingeführt wurde oder gerade

eingeführt wird, können Ärzte ihren Patienten

gezielt Präventionsangebote empfehlen. Diese

Praxis erleichtert die Arbeit der Trainerinnen und

Trainer in den Vereinen ungemein, da ihnen die

Entscheidung über die Befähigung der Teilnehmer

und damit auch die Haftungsfrage bei Gesundheitsrisiken

ein Stück abgenommen wird.

Der Tenor im Fachforum zum „Rezept für Bewegung“

war durchaus positiv, mit dem Wunsch einer Einführung,

auch in Baden-Württemberg. Dies gilt insbesondere

auch im Hinblick auf die Erleichterung

von Marketingmaßnahmen.

Die AG Controlling nimmt ihre Arbeit auf

Viele Krankenkassen haben das Qualitätssiegel

„SPORT PRO GESUNDHEIT“ mit seinem Angebot

„Budomotion“ als qualitativ hochwertige Maßnahme

zur Primärprävention anerkannt. Die Krankenkassenmitglieder

haben so die Möglichkeit, sich die gesamten

oder einen Teil der Kurskosten zurückerstatten

zu lassen. Des Weiteren ist „Budomotion“ von

einigen Kassen in deren Bonusprogramme aufgenommen

worden. Bisherige praktische Erfahrungen

zeigten, dass Angebote seitens der Krankenkassen

häufig hinterfragt und im Zweifel auch vor Ort mit

B u d o m o t i o n

Blick auf die Einhaltung der Inhalte und der Qualität

geprüft werden. Um Kritikpunkte zu vermeiden,

welche sich im schlimmsten Fall unmittelbar auf die

alle zertifizierten Vereine des DKV auswirken würden,

begann Vico Köhler Ende Januar 2012, eine

DKV-eigene Arbeitsgruppe „Controlling“ ins Leben

zu rufen. Aus Baden-Württemberg wurden dazu

Rainer Wenzel, KVBW-Breitensportreferent und

Norman Wiegand, Dojoleiter beim Karate Team

Feldstetten, in die AG berufen. Neben der Prüfung

der Angebote im Bedarfsfall auf Einhaltung aller

Kriterien, wird eine wichtige Aufgabe der AG der

permanente Kontakt zu Vico Köhler zum Zwecke

des Qualitätsmanagements darstellen.

Der Karate Verband Baden-Württemberg, als größter

Landesverband im DKV, nimmt hierbei eine Vorreiterrolle

ein.

Fachtheorie – nichts für schwache Gemüter

Zu einem Fachforum gehört auch zwingend die

Fachtheorie. Doch es war schon sehr mutig vom

Referenten, die Themen: „Gesundes Knie“ und „Alltagsbewältigung

– Bücken, Heben, Tragen“ mit

einem detaillierten Film über das Einsetzen einer

Knieprothese zu beginnen, und das während der

Mittagspause... Also gab es Skalpell und Knochensäge

zu Pasta sowie Knorpelschnitte und Operationsnadel

zur Pizza. Es zeigte sich aber, dass die angereisten

Karatekas aus Bayern und Baden-Württemberg

wirklich ausgezeichnete Nehmerqualitäten haben und

sich auch noch einen Kaffee dazu gönnten.

Laupheim – eine gute Adresse

Besonders hervorzuheben war die charmante und

sehr professionelle Betreuung von Gabi und Anton

Klotz im Karateverein Laupheim, was so manch

lange Anfahrt vergessen machte.

Es bleibt noch zu wünschen, dass sich das Fachforum

„Budomotion“ zu einer regelmäßigen Veranstaltung

entwickelt, denn es lohnt sich.

Karate Team SV Feldstetten e.V.

Norman Wiegand

Panoramastr. 11, 89150 Laichingen-Feldstetten

Telefon: (07333) 92 50 08

E-Mail: norman.wiegand@karate-feldstetten.de

Trainer B Übungsleiter Prävention Qualitässiegel Sport pro Gesundheit

„Haltung und Bewegung“ UPGRADE Budomotion

Tegernheim Teil 1 13.-15.7.2012

Teil 2 20.7. - 22.7.2012 22.7.2012 ab 12 Uhr

Laupheim Teil I 7.-10.12.2012

Teil II 14.-16.12.2012 16.12.2012 ab 12 Uhr

Senftenberg Teil I 8.-10.6.2012

Teil II 22.-24.6.2012 24.6.2012 ab 12 Uhr

11


Deutsche DAN-Akademie

12

Koordinative Präzision und gerichtete Aufmerksamkeit

mit Dr. Petra Schmidt und Anette Christl am 21.2.2012

Abschlussbericht von Ulrich Uckert

In der Begrüßungsrunde konnte beobachtet

werden, dass es verschiedene Meinungen und

Vorstellungen zum Thema Ki-Karate und

Ki-Kumite von der Teilnehmer-Gruppe gab.

Je intensiver sich die Teilnehmenden mit der

Idee Ki-Karate und Ki-Kumite auseinander

setzten, desto schneller wurde klar, welch

hervorragendes Potential hinter diesen

Konzepten steht.

Gesundheitstrainer

Karate

Ausgerichtet an einem modernen Gesundheitsverständnis

werden den Teilnehmern/

innen unter Berücksichtigung karatetypischer

Aspekte theoretische und praktische

Inhalte aus den Themenfeldern

Prävention, Gesundheitsförderung und

Gesundheitstraining vermittelt. Die Ausbildung

umfasst neben dem Gesundheitstraining

der Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit

und Koordination, die Bereiche

Sportpsychologie, Herz-Kreislauf-System,

Haltungs- und Bewegungsapparat, Ernährung

und Bewegung, Sport mit Senioren,

Sport mit Kindern sowie Bewegung und

Sport mit Patienten. Ziel der Ausbildung

ist die Qualifizierung von Karatelehrer/

innen zur Durchführung qualitativ abgesicherter,

präventiver und gesundheitsorientierter

Bewegungsangebote.

Die Ausbildung umfasst 60 UE, und ist

für die Zielgruppe Erwachsene/Ältere

konzipiert.

An dieser Stelle einen großen Dank an das Referenten-Team

Petra und Anette, die leicht verständlich

ihr Schulungskonzept vorstellten. Durch die verschiedenen

Übungseinheiten in der Halle erlernten

wir schnell Wege zur Steigerung der Effektivität.

Die anschließenden Diskussionsrunden waren kurz,

da es durch verständliche Ki-Übungen einfach

war, diesem Schulungssystem zu folgen. Auch der

Abschlusstest war für viele positiv, da sich an diesem

Profil Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitstraining

Zielgruppe Kinder/Jugendliche/Erwachsene/Ältere

Ziel Qualifizierung von Karatelehrern/Übungsleitern

zur Durchführung qualitativ abgesicherter, präventiver

und gesundheitsorientierter Bewegungsangebote

Voraussetzungen 18 Jahre, 1. Kyu Karate

Dozenten Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer, Dr. Axel

Binhack, Efthimios Karamitsos und weitere Referenten

Inhalte 60 LE, 6 Module (à 9 bis 10 LE)

Zeitplan 25.8. – 30.8.2012 jeweils 9.00 – 17:30 Uhr

Modul 2 der DDA = Modul A Gesundheitstrainer

Modul 8 der DDA = Modul B Gesundheitstrainer

25.8.2012 Modul A Gesundheit erkennen und

steuern, Gesundheitstraining – Ausdauer

26.8.2012 Modul B Ernährung und Bewegung,

Sport mit Senioren, Sport mit Kindern

27.8.2012 Modul C Gesundheitstraining –

Kooridnation, Sportpsychologie

28.8.2012 Modul D Herz-Kreislauf-System –

Haltungs- und Bewegungsapparat

29.8.2012 Modul E Gesundheitstraining –

Kraft und Beweglichkeit

Wochenende alle intensiv mit dem Konzept auseinandergesetzt

hatten. Die Gruppe war sich zum

Schluss einig, dass Ki-Karate und Ki-Kumite eine

große Bereicherung für das Karate sind.

Wir danken dem hervorragenden Referenten-Team

Dr. Petra Schmidt und Anette Christl.

Ulrich Uckert

Ausbildung zum/zur universitätszertifizierten Gesundheitstrainer/In

mit Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer, Dr. Axel Binhack und Efthimios Karamitsos

Module A bis F vom 25.8. bis 30.8.2012

30.8.2012 Modul F Bewegung und Sport mit

Patienten

Lernerfolgskontrollen Klausur im Rahmen des

letzten Moduls

Teilnahmevoraussetzungen Fachübungsleiter/in –

B (Karatelehrer/In) o.ä. Umfang 60 UE, 1. Kyu Karate

Kosten Wochenseminar 450 Euro (ohne Verpflegung,

ohne Übernachtung)

Anmeldung Gundi.Guenther@karate.de

Gültigkeitsdauer Die Lizenz hat eine Gültigkeitsdauer

von 4 Jahren. Im Rahmen eines jährlich anzubietenden

Refresher-Kurses (8 UE) kann die Lizenz

aktualisiert werden (Update Gesundheitstrainer).

Zur Lizenzverlängerung sind im Gültigkeitszeitraum

2 Module (16 UE) notwendig.

Zertifizierung Durch die Weiterbildungsakademie

Sportmedizin der Goethe Universität, B-Trainer Breitensport/Gesundheitstrainer

des DOSB (nur für diejenigen

die eine C-Trainer Breitensportausbildung schon

besitzen) und Lizenz durch den DKV.

Horst Wittig und Colin de Silva erhielten am 11.3.2012

das Zertifikat des Karatelehrers und die A-Trainer-Lizenz Breitensport.

Wir gratulieren ganz herzlich.

Deutsche DAN-Akademie e.V.

Der wissenschaftliche Beirat

www.karate.de


Foto: ©Norbert Schiffer

Ausbildungs- und Seminar-

TERMINE

KARATELEHRER I

Termine 2012

2. Seminar 5. + 6.5.2012

3. Seminar 23. + 24.6.2012

4. Seminar 1. + 2.9.2012

Fortbildung 1. + 2.12.2012

KARATELEHRER II

Modul 2

Gesundheit erkennen und steuern

Gesundheitstraining – Ausdauer

Dozenten & Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer

Ausbilder Efthimios Karamitsos

Dr. Axel Binhack

und Referenten

Termin Samstag, 25.8.2012

9.00 – 17.00 Uhr

Ort Goethe Universität

Weiterbildungsakademie

Sportmedizin

Ginnheimer Landstraße 39

60487 Frankfurt / Main

Fon 069 – 798 24 543

Seminar- DDA Mitglieder 70,00 d

gebühren Nicht-DDA-Mitglieder 90,00 d

(ohne Verpflegung)

Mitzubringen Trainingsanzug oder Gi

sowie Schreibutensilien

Modul 12

Marketing für Karatevereine

Grundlagen marktorientierter

Vereinsführung

Dozenten & Prof. Dr. René Peisert

Ausbilder Peter Trapski

Termine Samstag, 17.11.2012

9.00 – 18.00 Uhr

Sonntag, 18.11.2012

9.00 – 14.00 Uhr

Ort Fußballverband

Nordrhein-Westfalen e.V.

FVN Sportschule Wedau

Sitzungsraum 2 (2. Etage)

Friedrich-Alfred-Straße 15

47955 Duisburg

Seminar- DDA-Mitglieder 90,00 d

gebühren Nicht-DDA-Mitglieder 110,00 d

Die Seminargebühren beinhalten

Tagungsgetränke (Kaffee, Tee, Wasser)

sowie jeweils ein gemeinsames

Mittagessen in der Sportschule.

Mitzubringen Schreibutensilien

Weitere Modul-Termine

2012

Ort Landessportschule Frankfurt

Seminar- DDA-Mitglieder 150,00 d

gebühren Nicht-Mitglieder 180,00 d

pro Wochen- inkl. Verpflegung und Getränke

ende Ohne Übernachtung – kann über die

DDA gebucht werden!

Anmeldungen bitte unter

Gundi.Guenther@karate.de

Modul 8

Ernährung und Bewegung

Sport mit Senioren, Sport mit Kindern

Dozenten & Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer

Ausbilder Efthimios Karamitsos

Dr. Axel Binhack

und Referenten

Termin Sonntag, 26.8.2012

9.00 – 18.15 Uhr

Ort Goethe Universität

Weiterbildungsakademie

Sportmedizin

Ginnheimer Landstraße 39

60487 Frankfurt / Main

Fon 069 – 798 24 543

Seminar- DDA Mitglieder 70,00 d

gebühren Nicht-DDA-Mitglieder 90,00 d

(ohne Verpflegung)

Mitzubringen Trainingsanzug oder Gi

sowie Schreibutensilien

Modul 13

Geschichte des Budo

Möglichkeiten und Grenzen historischer Erkenntnis

Dozent und Prof. Dr.

Ausbilder Matthias v. Saldern

Termin Freitag, 14.9.2012

17.00 – 21.00 Uhr

Samstag, 15.9.2012

9.00 – 18.00 Uhr

Ort Landessportschule Hessen

Otto-Fleck-Schneise 4,

60528 Frankfurt

Fon 069 – 6 78 90

Seminar- DDA-Mitglieder 75,00 d

gebühren Nicht-DDA-Mitglieder 95,00 d

(incl. Tagungsgetränke, ohne sonstige

Verpflegung)

Modul 5 1.12.2012 Dr. Jürgen Fritzsche Trainingswissenschaften

Modul 9 17.11.2012

Modul 14

auch Fortbildung KL 1

1.+2.12.2012

Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn,

Efthimios Karamitsos

Dr. Axel Binhack, Dr. Petra Schmidt,

Carlos Molina, Martin Nienhaus

Trainingswissenschaften

Karatepraxis

Bei Anschriften- und E-Mail-Adressenänderung und bei Änderung des Dan-Grades bitte eine kurze Info an die DDA.

www.deutsche-dan-akademie.de

Voraussetzungen zur Teilnahme:

· Nachweis einer mindestens 3 jährigen Trainertätigkeit

im Verein (Schriftliche Bestätigung

durch den Verein)

· Besitz einer gültigen Fachübungsleiter-C-Lizenz

oder Besitz einer Trainer C-Lizenz

· Vollendung des 25. Lebensjahres

· mindestens der 2. Dan-Grad

(in Ausnahmefällen kann die Ausbildung bereits

mit dem 1. Dan begonnen werden)

· schriftliche Anmeldung durch einen

DKV-Mitgliedsverein

· Mitglied im DKV

Abschluss Karatelehrer I:

Karatelehrer I Urkunde und

Trainer-B-Lizenz Breitensport (Karatelehrer)

Modul 11

Umgang mit Ernstkampfsituationen

Dozenten & Jürgen Kestner – SV-Ausbilder

Ausbilder Dr. Axel Binhack – Koordinator

wissenschaftl. Beirat

Termine Samstag, 29.9.2012

10.00 – 18.00 Uhr

Sonntag, 30.9.2012

9.00 – 14.00 Uhr

Ort Landessportschule Hessen

Otto-Fleck-Schneise 4

60528 Frankfurt

Tel.: 069 – 6 78 90

Seminar- DDA Mitglieder 75,00 d

gebühren Nicht-DDA-Mitglieder 95,00 d

(incl. Tagungsgetränke, ohne sonstige

Verpflegung)

Übernachtung in der Sportschule im

Einzelzimmer incl. Frühstück 47,00 d

Zimmerreservierung über die

DDA möglich; bitte rechtzeitig

Übernachtungswünsche angeben.

Übernachtung in der Sportschule im

Einzelzimmer incl. Frühstück

zum Preis von 47,00 d

Zimmerreservierung über die

DDA möglich; bitte rechtzeitig

Übernachtungswünsche angeben.

Verpflegung Mittagessen 8,00 d,

Abendessen 6,00 d)

Mittag- und Abendessen sind im SB-

Sportrestaurant möglich. Die hierzu

erforderlichen Essensmarken müssen

Sie am Anreisetag bis spätestens

10:00 Uhr an der Rezeption erwerben

Mitzubringen Trainingsanzug oder Gi

sowie Schreibutensilien

Abschluss Karatelehrer II:

Karatelehrer II Urkunde

über Teilnahme an den Modulen

Trainingswissenschaftliche Erkenntnisse

im Kinder- und Jugendtraining

Moderne Aspekte Karatetraining – praktische Anwendung der

differenziellen Theorie

Praxisseminar zu Koordination, Energie u. geistigen Konzepten

in Shito-Ryu u. anderen Stilen

DEUTSCHE

DAN-AKADEMIE e.V.

Abschluss Karatelehrer I und II:

Zertifizierte/r Karatelehrer/In

Alle Mitglieder, die die Ausbildungswochenenden

des Karatelehrers I und die Module 1 – 11

(ab 2011 1-12) des Karate-lehrers II absolviert

und eine erfolgreiche Prüfung abgelegt

haben, erhalten die Karatelehrer-Urkunde als

zertifizierte/r Karatelehrer/In und das Ausbildungs-Zertifikat

zur Karatelehrer-Urkunde.

Verpflegung Mittagessen 8,00 d,

Abendessen 6,00 d)

Mittag- und Abendessen sind im SB-

Sportrestaurant möglich. Die hierzu

erforderlichen Essensmarken müssen

Sie am Anreisetag bis spätestens

10.00 Uhr an der Rezeption erwerben.

Bitte überweisen Sie vor dem

Seminar unter Angabe der Modul-Nr.

die Seminargebühren auf unser Konto

(s. Anmeldebogen).

Mitzubringen lockere, strapazierfähige

Straßenkleidung, Sportschuhe

sowie Schreibuntensilien

Bankverbindung

Deutsche DAN-Akademie e.V.

Sparkasse Essen

Nr. 295 238, BLZ 360 501 05

■ Die Anzahl der Teilnehmer/innen ist

begrenzt.

Es zählt die Reihenfolge der Anmeldung.

■ Nichtmitglieder können nur dann teilnehmen,

wenn die Plätze nicht von Mitgliedern

besetzt werden.

■ Die Ausbildung zum Karatelehrer/in I ist an

die vorgegebenen Zeiten gebunden.

■ Die Ausbildung zum Karatelehrer/in II

rekrutiert sich aus den einzelnen Modulen,

die dafür gekennzeichnet sind.

Diese Module werden oft genug wiederholt,

damit die Teilnehmer/innen zur Diplomarbeit

(Ausbildungsteil III) nicht unter

Zeitdruck geraten.

■ Für die besuchten Seminare werden

Urkunden ausgestellt.

DEUTSCHE

DAN-AKADEMIE

Am Wiesenbusch 15

45966 Gladbeck

Tel. 0 20 43 / 401 33 17

Fax 0 20 43 / 401 33 18

E-Mail info@deutsche-dan-akademie.de

®


S o u n d - K a r a t e

14

Gut ausgebildete Trainer sind die Grundlage

für ein erfolgreiches Vereinstraining

Seit mehr als neun Jahren wird im Gesundheitszentrum

Chikara Club Erfurt sehr erfolgreich Sound

Karate betrieben und unterrichtet. Diese Art Karate

zu unterrichten ist in Erfurt einmalig und hat durchschlagenden

Erfolg. Im Landesleistungszentrum

Karate Dojo Chikara Club Erfurt e.V. trainieren 260

Kinder und Jugendliche Karate nach diesem System.

Am Samstag den 31.03.2012 haben 10 Kinder- und

Jugendtrainer des Vereins die Möglichkeit genutzt

sich in ihrem Fachbereich weiter zu bilden und

neue Möglichkeiten und Erkenntnisse in ihr Training

einfließen zu lassen.

Die Weiterbildung wurde durch Lukas Grezella im

Auftrag des Deutschen Karate Verbandes e.V. im

Chikara Club Erfurt durchgeführt.

Außer den zehn Erfurter Trainern: Claudia Sattler,

Dana Munsche, Christian Wolf, Susann Wolter, Jürgen

Reuther, Klaus-Peter Pieles, Swen Sattler, Mario

Schicke, Chris Zedler und dem Vereinsvorsitzenden

Frank Sattler nahmen weitere 27 Trainer aus Thüringen

und dem gesamten Bundesgebiet teil und

waren von der offenen und fachlich guten Ausbildung

begeistert. Lukas verstand es auf alle Facetten

eines modernen Kindertrainings in und außerhalb

einer Trainingsstunde ein zu gehen und brachte

eine breite Auswahl an Trainingshilfsmitteln und

Ideen mit nach Erfurt.

Lukas war von dem Niveau der Erfurter Trainer

begeistert und so kam es in den Pausen und

während der Weiterbildung zu einem intensiven

Erfahrungsaustausch.

Dieser Tag zeigt, dass eine erfolgreiche Vereinsarbeit

kein Zufall ist, sondern ein klares und altersgerechtes

Training die Kinder begeistert und in den Verein

zieht und hält.

Swen Sattler

Sportwart KDCE


htttp:////dkkv-soundkarate.de

> Voraussetzung: gültige Jahressichtmarke,

mind. 5. Kyu

> Meldeschluss: 2 Wochen

vor Lehrgangsbeginn

> maximal 30 Personen

(Eingang der Anmeldungen)

> verbindliche schriftliche Anmeldungen

an Heinke.Eltze@karate.de oder

Fax: 02043-298813 mit Anschrift, Tel., E-

Mail-Adresse und Kyu/Dan

> Seminargebühr: 99,00 Euro/Update:

60,00 Euro, nach der Anmeldung

erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung

mit Angabe des Zahlungstermins.

Basisseminar: Trainer und Verein

23. Juni 2012 in Northeim/NS

20. Okt. 2012 in Hersbruck/BAY

03. Nov. 2012 in Kaiserslautern/RPF

01. Dez. 2012 in Berlin/BER

02. Juni 2012 in Duisburg/NRW

15. Sep. 2012 in Neuss/NRW

Weitere Informationen und Ausschreibungen

unter www.karate.de; Anmeldungen an

Heinke.Eltze@karate.de oder telefonisch:

02043-298830


B e h i n d e r u n g

16

Psychisch behindert und Deutscher Meister

Beweggründe des psychisch Behinderten und leidenschaftlichen

Breiten- und Wettkampfsportlers Achim Haubennestel an Deutschen

Meisterschaften teilzunehmen.

Was bewegt einen psychisch Kranken Sport

zu treiben?

Der Breitensport dient mir als Lebenselixier, um mit

meiner Krankheit besser zurechtzukommen. Ich

muss genauso, wie jeder andere meinen Schweinehund

überwinden, vielleicht ist mein Schweinehund

auf Grund meiner Erkrankung etwas größer.

Ich fechte täglich meine ganz private Deutsche Meisterschaft

aus. Kein Sport zu treiben, ist für mich

gleichbedeutend zu verlieren, darum nehme ich

jeden Tag aufs Neue den Kampf auf, weil ich weiß

Sport tut meinem Wohlbefinden gut. Es ist wissenschaftlich

belegt, dass Ausdauersport die Ausschüttung

von Endorphine anregt und damit antidepressiv

wirkt. Tai Chi Chuan - Meditation in Bewegung -

wirkt positive auf das Körperliche und seelische

Wohlbefinden durch die Atem betonenden und entspannten

Bewegungsabläufe.

Warum belastender Wettkampfsport?

Der Wettkampfsport ist Medienwirksam und genau

diesen Effekt der Medien möchte ich als Psychiatrie

Erfahrener (PE) nutzen, um auf unser Schicksal aufmerksam

zu machen. Leider werden wir in der

Öffentlichkeit oft falsch dargestellt und mit Psychopathen

oder Insassen der Forennischen Psychiatrie

unter eine Hut gesteckt und in unserem privaten

Umfeld wird unsere Erkrankungen totgeschwiegen,

um nicht benachteiligt zu werden.

Der Prozentuale Anteil alleine an meiner speziellen

psychischen Erkrankung ist in der Bevölkerung bei

2-3%, das heißt in Zahlen 2-3 Millionen in Deutschland.

Über die Zahlen und Daten aller psychischen

Erkrankung verfüge ich leider nicht, aber wenn man

die Bandbreite der verschiedenen Erkrankungen,

wie z. B. Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen,

Schizophrenie, Affektive Störungen, Verhaltens- und

emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit

und Jugend, etc. – an sieht, wird es sicherlich ein

sehr hoher prozentualer Anteil an der Gesamtbevölkerung

sein. Deswegen stellt sich für mich die

Frage, warum gibt es so wenig Sportangebote für

PE. Ich kann mir dies nur schlüssig erklären, dass wir

als PE gebrandmarkt sind und darum wird in der

Öffentlichkeit möglichst nicht darüber berichtet.

Unsere Erkrankung hat zwei definitive Nachteile.

Der nicht vorhersehbare Krankheitsverlauf und leider

die oft wiederkehrende Erkrankung im Laufe

eines Lebens. Die Zweite ist vielleicht noch Entscheidender.

In der Akutphase würde niemand die

Behinderung in Frage stellen, sobald es aber einem

besser geht, wird dies angezweifelt, da ja nichts

mehr sichtbar zu erkennen ist.

Als PE wird man mehrfach gestraft. Der Leidensweg

beginnt oft in einem frühen Lebensalter, wenn es

einem gut geht, was ja das erstrebenswerte Ziel sein

sollte, wird man angezweifelt. In der Öffentlichkeit

wird man oft im falschen Licht dargestellt und privat

wird nicht darüber geredet, denn was könnte der

Nachbar oder die Verwandtschaft darüber denken.

Genau aus diesen Gründe gehe ich in die Öffent-

www.karate.de

lichkeit, setze mich den Strapazen von Wettkämpfen

aus, um ein positives Bild als PE zu vermitteln.

Ich würde mir wünsche, wenn noch mehr den Mut

hätten, bei den Deutschen Meisterschaften oder

den Bavarian Open anzutreten, denn nur so können

wir auf uns aufmerksam machen und den Anderen

eine Chance geben uns im richtigen Licht zu sehen.

Achim Haubennestel

psport@freenet.de


5. bis 9.

November

2014


18

A u s b i l d u n g

Trainerausbildung

in Luxemburg

Vom 31.03. – 09.04.2012 fand in Echternach/

Luxemburg ein C-Trainerausbildung statt. Mit

der ersten grenzüberschreitenden Kooperation

zwischen Luxemburg und Deutschland wurde

Neuland betreten.

Durch die luxemburgische FLAM kam die Anfrage

auf Zusammenarbeit schon letztes Jahr an den DKV.

Bundeslehrreferent Dr. Jürgen Fritzsche bereitete

den Kurs in Gemeinschaft mit Daniel Rudolf von

der FLAM vor und trat als Hauptreferent bei diesem

Experiment an den Start. Unterstützt durch den Weltkampfrichter

Jean-Claude Roob, Ismael Salah (Sportdirektor

und Nationaltrainer der Palästinensischen

Autonomiegebiete/Palästina), Dr. Anne-Catherine

Vervoort und Daniel Rudolf wurde ein für alle 17

Teilnehmer rundes Paket geschnürt. Als Ort wurde

die Jugendherberge Echternach gewählt. Neben

idealen Trainingsmöglichkeiten gab es auch genug

Möglichkeiten für Abwechslung am Abend. Die Teilnehmer

konnten in ihrer Freizeit das Ambiente der

Umgebung mit See, Klettergarten und Grillplatz nutzen,

um von den langen Lern tagen eine Erholung

zu genießen oder sich weiter auszutauschen und die

Hausaufgaben zu erarbeiten.

Am Ende des Lehrgangs absolvierten alle Teil -

nehmer erfolgreich den schriftlichen Prüfungsteil, so

Karate beim Sportärztekongress in St. Anton

Vom 21.-28.01. trafen sich im österreichischen

St. Anton 130 Sportärzte, um sich fortzubilden.

Hauptthemenschwerpunkt waren Wintersportarten

und deren internistischen und orthopädischen

Probleme in Theorie und Praxis.

Die zahlreichen Unterrichtseinheiten reichten von

Sonographie Kursen bis zu Skievents und Eisklettern.

Neu dabei war erstmals Karate. Über seinen

Doktorvater PD Dr. Dr. Dr. Raschka (Bild rechts) den

Vizepräsidenten des hessischen Sportärzteverbands

kam die Anfrage an den Bundeslehrwart des DKV

Jürgen Fritzsche Mitte letzten Jahres. Von der Auf -

gabe fasziniert und geehrt sagte Fritzsche zu.

Bedauerlicherweise nur für zwei Tage, da am 24.01.

schon der Abflug zum Athletikcamp des National -

kaders anstand.

Die Anreise stand unter keinem guten Stern. Von

einem Lawinenabgang verschüttet war der Zugang

am Vortag des Seminars nach St. Anton unmöglich.

Nach einer utopischen, stundenlangen Schlafplatzsuche

und einem nerv tötendem warten vor dem

Arlbergtunnel wurde die Passstraße erst 25 Minuten

vor dem Vortrag geöffnet. Leicht abgekämpft wurde

aber die Vorlesung zum Thema „Krafttraining bei

Kindern und Jugendlichen“ rechtzeitig eröffnet. Der

Vortrag fand großen Anklang und wurde im An -

schluss noch kontrovers diskutiert. Auch der zweite

Vortrag am Folgetag zu „Schnelligkeitstraining im

Kampfsport“ traf das Interesse der Ärzte, die für den

Einblick in eine neue Thematik dankbar waren.

Im Praxisteil wurde in fünf Stunden, aufgeteilt auf

die beiden zur Verfügung stehenden Abende,

Umfangreiches aus dem breiten Karatespektrum an

Möglichkeiten, die das DKV- Karate zu bieten hat,

vorgestellt. Mit mehr als 30 Teilnehmern pro Einheit

war die Grenze erreicht an dem der große Wissensdurst

der Beteiligten noch gestillt werden konnte.

Viel Spaß machte allen das umfassende Technik und

Kata Training. Im Koordinationsteil herrschte dann

eher Erstaunen wie „unkoordiniert“ man doch ist

dass für die deutschen Teilnehmer nach abgelegter

Lehrprobe auch die Lizenzvergabe am letzten Tag

anstand. Das Feedback war sowohl bei den Teilnehmern

als auch bei den Dozenten einstimmig positiv.

Das Experiment ist geglückt und die Zukunft wird

zeigen was alles noch zu bewegen ist, wenn man

länderübergreifende Kooperationen schafft, um

neue Wege zu gehen.

Dr. Jürgen Fritzsche

und in der abschließenden Selbstverteidigungseinheit

konnten alle nochmal richtig „Dampf ablassen“.

Ausgepowert aber mit einem breiten Grinsen auf

dem Gesicht ging es dann zum Essen und Diskutieren.

Den vielen Fragen wurde ausführlich Rede und

Antwort gestanden und so ergaben sich neben

neuen Einsichten auch wichtige Kontakte.

Der umwerfende Erfolg, der dann in der finalen

Feedbackrunde ausgedrückt wurde, führte unmittelbar

im Anschluss an den Kurs dazu, dass für das

kommende Jahr der Kurs auf eine ganze Woche

ausgedehnt werden soll. Weiterführende Kooperationen,

in Wissenschaft und Praxis, sind schon

angedacht. Das DKV Karate konnte eindrucksvoll

aufzeigen das es auf zahlreichen Gebieten beacht -

liches zu leisten hat, innovativ ist und gleichzeitig

auf eine reichhaltige Tradition und enorme Werte

zurückgreifen kann.


A-Trainerfortbildung in Hamburg

Hamburg. Ein heißes Eisen packte Dr. Jürgen

Fritzsche jetzt im Rahmen einer zweitägigen

A-Trainer-Weiterbildung des Deutschen Karate

Verbandes e.V. (DKV) in Hamburg an. Bereits

die Thematik „Krafttraining für Kinder“ löste

unter den 20 überwiegend aus der Mitte und

dem Norden Deutschlands angereisten Trainerinnen

und Trainern kontroverse Diskussionen

aus.

„Vor der Pubertät führe ich kein Krafttraining mit

Kindern durch“, fasste ein Teilnehmer die Meinung

vieler Anwesenden zusammen. „Krafttraining mit

Kindern muss man differenziert betrachten“, argumentierte

Jürgen Fritzsche. Der DKV-Ausbildungs -

referent verwies auf andere Sportarten wie Turnen,

bei denen auch Kindern erhebliche Kraftleistungen

abverlangt würden. „Überschläge erfordern beispielsweise

sehr viel Kraft und die Belastung auf die

Gelenke ist meist höher als alles was in dem Alter

mit Gewichten praktiziert wird.“

Fritzsche zitierte aktuelle wissenschaftliche Unter -

suchungen und hinterfragte damit die frühere Lehrmeinung:

Bei Kindern könne es keine Kraftentwicklung

geben, weil Testosteron fehle. Muskelwachstum

durch Krafttraining (Hypertrophie) sei nicht möglich

und Kraftzuwächse könne es höchstens intra- und

intermuskulär geben. „Muskelwachstum ist vereinzelt

nachgewiesen, Krafttraining löst auch bei

Kindern eine verbesserte Koordination und Kraftsteigerung

aus“, erklärte der DKV-Ausbildungsreferent.

Krafttraining baue muskuläre Dysbalancen ab

und habe einen deutlichen Einfluss auf die Veränderung

des Körperfetts und der Gewebezusammensetzung

bei übergewichtigen und adipösen

Kindern, fügte er hinzu.

In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte Jürgen

die Frage, ob Krafttraining Kindern schade. „Im

Kraftsport gibt es bei Kindern weniger Verletzungen

oder Spätschäden als in vielen anderen Sportarten

und weniger Schädigungen der Knochenwachstumsfugen

(Epiphysen) als beispielsweise im Fußball

oder in der Gymnastik“, betonte er.

„Kindgerechtes Athletiktraining ist kein Erwachsenentraining

mit Hanteln“, stellte Jürgen Fritzsche klar. Es

gehe um eine gute athletische Grundausbildung

durch variantenreiche Sprung-, Sprint- und Wurf -

übungen. „Unterrichtseinheiten mit leichten Zusatzlasten

sind erlaubt, Liegestützvarianten, Handstand,

Klimmzüge und Übungen mit dem eigenen Körpergewicht

sind möglich“, erläuterte er.

Ein Krafttraining pro Woche führe nicht zu nennenswerten

Effekten, so der Sportwissenschaftler „Zwei

bis drei Einheiten zu je 20 bis 45 Minuten pro

Woche sind nötig und dabei ist auf eine korrekte

Bewegungsausrührung zu achten“, legte er den

A-Trainern ans Herz. Kinder sollten außerdem

auf Belastungen der oberen Extremitäten gut vor -

bereitet werden.

„Ein verantwortlich durchgeführtes Krafttraining bei

Kindern ist ja kein Selbstzweck und auch keine

schnelle Lösung“, betonte Jürgen. Strukturelle

Anpassungen des Körpers benötigten Jahre. Sie

seien aber dringend erforderlich „Das leistungssportliche,

moderne Training muss heutzutage

höchste Ansprüche bedienen und kommt ohne

ein zusätzliches Krafttraining nicht mehr aus“,

zitierte Fritzsche fasste so auch seinen Standpunkt

zusammen.

Zum Beleg für seine Thesen griff der DKV-Ausbildungsreferent

auf sportärztliche und sportwissen-

A u s b i l d u n g

15 der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der A-Trainer-Weiterbildung in Hamburg

mit Dr. Jürgen Fritzsche (5. von links). Ibo Günes (vierter von links) hatte dem Ausbildungsreferenten

sein Dojo zur Verfügung gestellt.

schaftliche Untersuchungen an aktuellen Kadermitgliedern

jeden Alters zurück. „Hier fanden wir teilweise

erhebliche athletische und sonstige Defizite“,

erklärte er. Teilweise werde zu wenig oder nicht

genügend strukturiert trainiert. „Die Folge ist dann

eine stark erhöhte Verletzungsanfälligkeit bei intensiven

Trainingsanforderungen wie beispielsweise

einer mehrtägigen, intensiven Kadervorbereitung

auf internationale Turniere.

„Ich manchen Gewichtsklassen fehlt es in Deutschland

auch an ausreichender Leistungsdichte“,

beklagte Jürgen Fritzsche. Nur so sei es zu erklären,

dass Athleten sich national mit vergleichsweise

geringem Trainingsaufwand durchsetzen könnten.

„International fallen einige unserer Spitzenleute

dann aber durch, weil Aktive anderer Nationen

einen viel höheren Trainingsumfang ableisten und

auch so mit Belastungsspitzen besser umgehen

können.“

Das Thema sorgte im Kreis der 20 A-Trainer für

lebhafte Diskussionen und einen intensiven Ge -

dankenaustausch auch in den Pausen der Weiter -

bildung. Im Praxisteil ging es dann darum, Kraftund

Koordinationsübungen in karatespezifischer

Form selbst zu erproben. Jürgen Fritzsche machte

dabei deutlich, dass man für ein umfassendes Training

nicht unbedingt ein vollständig ausgestattetes

Fitnessstudio benötigt. „Jede Turnhalle bietet viele

Möglichkeiten“, betonte er.

Die Trainerinnen und Trainer bedankten sich sehr

herzlich bei dem DKV-Ausbildungsreferenten, der

den Lehrgang trotz einer starken Bronchitis nicht

abgesagt hatte und selbst durchführte. Jürgen

Fritzsche bedankte sich seinerseits beim Hamburger

A-Trainer Ibo Günes, der sein für die Thematik

ausgezeichnet geeignetes Dojo zur Verfügung

gestellt hatte.

19


BANDAGEN UND ORTHESEN

Mehr Sicherheit für

das Sprunggelenk.

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bei einfachen Bandverletzungen

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bei Bänderschwäche


Aktion „Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns!“ 2012

28 Frauen lernen selbstsicheres Auftreten!

Anlässlich des internationalen Frauentages

am 07.03.2012 fiel der Startschuss zur DOSB-

Aktion „Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns!“.

Bereits zum 5. Mal ruft der Deutsche Olym -

pische Sportbund alle Kampfsportverbände auf,

bundesweit Kurse zur Selbstbehauptung und

Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen

anzubieten.

Die Frauenreferentin der Karateschule Bad Säckingen,

Melanie Hinz, informierte in spannenden und

erlebnisreichen Fachvorträgen alles rund um das

Thema Selbstverteidigung. Selbstverteidigung be ginnt

nicht mit einem körperlichen Angriff. Wir verteidigen

uns z. B. auch, wenn uns jemand verbal angreift

oder wir uns rechtfertigen müssen. Realistische Selbstverteidigung

beginnt schon mit dem Zeitpunkt, bei

dem wir uns mental mit diesem Thema ausein -

andersetzen. Manche Täter versuchen vorerst auszuloten,

wie weit sie gehen können. Bemerken sie

Unsicherheiten, so kommt der nächste Schritt.

In diesem Workshop lernten die 28 Teilnehme -

rinnen, wie Unsicherheiten abgebaut werden und

der eigene Schutz in bedrohlichen Situationen ver -

bessert werden kann. Melanie Hinz machte an zahlreichen

Experimenten deutlich, wie unkreativ das

Gehirn unter Stress arbeitet und wie schnell man

dadurch handlungsunfähig ist. Den Teilnehmerinnen

wurden einfache Strategien zum Stressabbau

vermittelt um ggf. auch die Angst positiv zu be -

nutzen. Die Frauen und Mädchen erlebten hierbei

ihren persönlichen AHA-Effekt. Rechtliche und

andere Hintergrundinformationen ergänzten prak -

tische Übungen zur Wahrnehmung, Intuition,

Deeskalation, Stimme und Körpersprache.

Im anschließenden praktischen Teil mit Silvia Apfelbeck

und Melanie Hinz, erfuhren die Teilnehmerinnen

wie sie sich im Notfall auch mit Alltagsgegenständen

wehren können. Außerdem standen noch

einfache Abwehr- und Befreiungstechniken auf dem

Programm. Richtig motiviert waren die Frauen, als

DOSB-Aktion 2012

„Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns!“

Zum fünften Mal hat sich der DKV mit seinen

Mitgliedsvereinen an der DOSB-Aktion

„Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns!“

beteiligt.

Frauen des Karatevereins Shirokuma Berlin leisteten

unter der Leitung von DKV-Bundesfrauenreferentin

Marlis Gebbing einen Beitrag zur Auftaktveranstaltung

in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

in Berlin, an der auch die BKV-Präsidentin Kathrin

Brachwitz und Frauenreferentin Christiane Dahms

teilnahmen.

Ilse Ridder-Melchers, DOSB-Vizepräsidentin Frauen

und Gleichstellung, begrüßte die Vertreterinnen und

Berliner Karate-Frauen, Foto: Benjes

Vertreter aus der Bundes-

und Landespolitik

und die Schirmfrau Re -

gina Halmich. Sexualisierte

Gewalt betrifft im

Alltag zahllose Frauen

und Mädchen. Der

DOSB setzt das Null-

Toleranz-Prinzip gegen

jede Form von Gewalt.

„Sport kann Frauen und

Mädchen vor Gewalt

schützen“, so Ridder-

Melchers zur bundesweiten

Aktion, bei der

Auftakt

Foto: DOSB/Camera4 Fotoagentur

sich Kampfsportverbände, Frauenorganisationen

und der Weiße Ring vernetzen. Gewalt findet auch

auf Sportplätzen, in Turnhallen und in den Gremien

des Sports statt und widerspricht den durch den

Sport vermittelten Grundwerten. Schweigen schützt

die Falschen, deshalb muss das Thema weiter ent -

tabuisiert werden.

In Übungen zur Selbstbehauptung und Selbst -

verteidigung können Gewaltsituationen entlarvt und

eine wirksame Gegenwehr angeleitet werden. Das

sie ihre Kräfte am „Schwarzen Mann“ (Vollschutz -

anzug) ausprobieren durften.

Melanie Hinz

wird durch regelmäßiges Kampfsporttraining unterstützt

und gefestigt. Die ehemalige Profiboxerin

Regina Halmich ist überzeugt, dass Kampfsport -

lerinnen eine aufrechtere Körperhaltung und einen

anderen Blick haben. Für sie hat Kampfsport einen

dreifachen Nutzen: Er macht Spaß, hält fit und dient

der Gewaltprävention.

Weitere Informationen unter

www.aktiongegengewalt.dosb.de.

F r a u e n

21


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S c h u l s p o r t

24

Die Bedeutung des Karate-Do im Schulsport

Das Karate-Do hat bis zum heutigen Tag kaum

Eingang in den Schulsport gefunden. Nur unter

besonderen Bedingungen, wie im Erfahrungsund

Lernfeld A „Kämpfen“ ist es möglich, das

traditionelle Karate-Do in den regulären Sportunterricht

zu integrieren und das, obwohl

seine förderlichen Aspekte zur Persönlichkeitsentwicklung

und im Bereich der Erweiterung

des Bewegungsrepertoires von vielen

Fachleuten bestätigt wird.

Bei der Frage nach objektiven Kriterien für die Auswahl

der „richtigen“ Schulsportarten kann die Sportpädagogik

jedoch zurzeit keine befriedigenden Antworten

geben (vgl. SÖLL, 2000, 40). Söll macht hierzu

einen Vorschlag und benennt drei seiner Meinung

nach relevante Kriterien für Schulsportarten.

„Eine Sportart ist dann als Schulsportart geeignet,

wenn sie

a) möglichst vielseitige körperliche Anforderungen

stellt,

b) eine möglichst breite Palette von Bewegungsmöglichkeiten

und sportlichen Handlungsmöglichkeiten

bietet,

c) aber dennoch einen möglichst leichten Zugang

für alle gewährleistet.

Außerdem sollte sie keine allzu speziellen materiellen

Voraussetzungen erfordern, in größeren

Gruppen unterrichtet werden können, keine

besonderen Risiken enthalten, möglichst umweltverträglich

sein und sich auch einer gewissen

Bekanntheit erfreuen.“ (SÖLL, 2000, 40)

Zusammenfassend werden an dieser Stelle noch

einmal die Legitimationsgrundlagen für das Karate-

Do aus der Sicht der Sportpädagogik auf der Grundlage

der Kriterien von SÖLL (ebd.), genannt.

Zu a) Das Karate-Do Training beinhaltet in seiner

Komplexität das Training der Ausdauer, der Beweglichkeit,

verschiedener Kraftbereiche (vornehmlich

im Kraftausdauer- und im Schnelligkeitsbereich)

und der Gewandtheit.

Zu b) Die körperlichen Anforderungen im Karate-

Do sind durchaus vielseitig und komplex. Bereits die

Koordination der einzelnen Handtechniken, bei

denen es in der Ausholbewegung häufig zu einem

Kreuzen der Arme kommt, zusammen mit einer

Schrittbewegung, stellen für den Anfänger meist

eine komplexe nicht unmittelbar umzusetzende

Aufgabe dar. Zusätzlich werden einzelne Hand- und

Fußtechniken im fortgeschrittenem Stadium zeitgleich

oder in Kombinationen hintereinander ausgeführt.

Die Techniken werden aus Drehungen, von

90° bis 360° und mehr, in Sprüngen mit und ohne

Drehung und über Hindernisse ausgeführt. Je nach

Aufgabenstellung werden die Techniken mit Schritt,

aus dem Stand, aus der freien Bewegung, gegen ein

bewegliches oder unbewegliches Ziel und in vielen

weiteren Variationen ausgeführt.

Zusätzlich können Trainingsgeräte wie Gewichtsmanschetten,

Schlagkissen, leichte Hanteln, Springseile

und vieles mehr in den Unterricht mit eingebaut

werden, die den Schülerinnen und Schülern

einen weiteren Erfahrungsbereich eröffnet.

Dazu kommt die Anwendung der Techniken in der

isolierten Grundschule, in den ritualisierten Partnerkämpfen

und der ritualisierten Form. Grundschule

und Kata eröffnen wiederum Handlungsbereiche in

denen die Lerngruppen sich gestalterisch einbringen

können.

Zu c) Bei der Frage nach der Zugänglichkeit eines

Unterrichtsthemas für die Lerngruppe bzw. für den

Sportunterricht versucht SÖLL aufgrund didaktisch

bedeutsamer Gesichtspunkte eine gewisse Ordnung

in die Vielfalt der verschiedenen Sportarten zu

bringen. Er nennt diese Aspekte der Auseinandersetzung

mit der Bewegung „Grundverhaltens -

weisen“, die er analysiert und in drei Kategorien

einteilt (vgl. SÖLL, 2000, 37):

• auf Training orientiert (z. B. Leichtathletik)

• auf Bewegungsqualität bedacht (z. B. Geräteturnen)

• auf Effektivität ausgerichtet (z. B. Sportspiele)

Unter Berücksichtigung der Differenzierung bietet

das Karate-Do flexible Orientierungsmöglichkeiten,

die alle drei Kategorien umfassen. Dem Sportlehrer

steht es hierbei frei eigene Schwerpunkte zu setzen.

Die Ansätze verschiedener Autoren heben ebenfalls

die Bedeutsamkeit des Karate-Do für die Erziehung

und die therapeutische Arbeit hervor:

• Karate-Do ist ein Ganzkörpertraining und besitzt

einen hohen körper- bzw. ganzheitstherapeutischen

Wert (PETZOLD, 1993)

• Karate-Do erzieht zur Fairness und zur Aggressionskontrolle,

weil auf Trefferwirkung verzichtet wird

(WOLTERS, 1992; BINHACK & KARAMITSOS, 1992)

• Die Beharrlichkeit beim ständigen Wiederholen

und Üben derselben Bewegungsabläufe vermittelt

ein besseres Körpergefühl.

Auf der Grundlage der Kriterien von SÖLL (2000)

kommt man nach einer Analyse der Eignung des

Karate-Do für den Unterricht zu dem Schluss, dass

es sich als Schulsport hervorragend eignet, nicht

zuletzt auch wegen des pädagogisch-psychologischen

Wertes.

5 Jahre Karate für Studenten

an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg

Seit dem Sommersemester 2006 können

Lehramtsstudierende an der Pädagogischen

Hochschule Ludwigsburg (PHL) in Baden-

Württemberg, im Rahmen ihres Sportlehrerstudiums,

Karate als Wahlmodul studieren.

Nachdem Marc Hessel in seiner Pionierrolle den

Lehrauftrag vor 5 Jahren annahm übernahmen vor

3 Jahren Köksal Cakir und Holger Reuter die Arbeit

an der Hochschule. Seit dem Wintersemester

2010/11 leitet Holger Reuter das Seminar, in dem die

angehenden Sportlehrer ein Karate kennenlernen,

dessen Elemente sich später leicht im Sportunter-

richt integrieren lassen. Karatespezifische Bewegungsmuster

werden darin anwendungsnah trainiert

und mit Musik in eine Choreografie umgesetzt.

In selbstgestalteten Parcours und koordinativen

Übungen können die Studenten selbst ihre sportlichen

Grundlagen schulen und diese Erfahrungen

auf ihren eigenen Unterricht übertragen.

Zum Ende des Semesters folgt eine Prüfung. In ihr

zeigen die Studenten neben Techniken, Kombinationen

und der gemeinsamen Choreografie auch

ihre eigenen, mit Musik unterlegten Katas aus allen

gelernten Elementen.

Liebe Grüße

Alex Hartmann

In den vergangenen 5 Jahren haben Studenten aus

In- und Ausland unter Beweis gestellt wie viel

Karate sich in einem Semester erlernen lässt und

wie viel Spaß das Ganze machen kann. „Trotz

gelegentlichen Blasen an den Füßen ist das Seminar

sehr motivierend, da man relativ schnell Erfolge

sehen kann und bei der Sound-Kata die Musik

die gute Laune noch verstärkt.“ (Verena Zeller,

Teilnehmerin)

Wir wünschen Holger für seine weitere Arbeit als

Lehrbeauftragter an der PHL viel Erfolg und freuen

uns auf neue Berichte.


Dritte Kyu-Prüfung im Schulsport am 01.04.2012

Ronald Bilek aus dem Landesverband Berlin

(Verein: PSV Abt. Karate, 2. Dan, Trainer, Prüfer,

Kampfrichter) hat gerne den Vorschlag

des DKV-Schulsportreferenten aufgegriffen,

anlässlich der bereits dritten angemeldeten

Kyu-Prüfung die Entstehung, den Betrieb und

seine Erfahrungen mit einer Schulsport-AG in

Berlin zu beschreiben.

Karate als Schulsport-AG – wie alles anfing:

Als ich als „Späteinsteiger“ mit 39 Jahren über meinen

Sohn zum Karatesport kam, hatte ich nie die

Motivation, einmal Trainer zu werden. Eigentlich

wollte ich mich nur fit halten und hatte am neuen

Sport meines Sohnes Gefallen gefunden.

Nach Erreichen des 3. Kyu-Grades sprach mich

mein erster Trainer auf eine mögliche Entwicklung

zum Trainer hin an. Ich lehnte ab, da ich mich

damals als noch nicht qualifizierte genug ansah.

Nach Erreichen des 1. Dan-Grades wechselte ich

von einem Groß- in einen kleineren Verein und

wollte aufgrund des vorherrschenden Übungsleitermangels

lediglich meinen damalig neuen Trainer

unterstützen. Also begab ich mich auf den langen

Weg zur Trainerlizenz...

Kinder und Jugendliche zu trainieren machte mir,

nachdem ich mich Schritt für Schritt in die wirklich

schwierige Rolle des Trainers gefunden hatte, viel

Freude. Mir wurde von den Trainierenden so viel

zurückgegeben, dass ich meine Tätigkeit über die

Vereinsgrenzen hinaus ausweiten wollte. Den letzten

Anstoß hierzu gab mir der Gymnastik saal des

Hermann-Ehlers-Gymnasiums in Berlin-Steglitz –

unser heutiges Dojo: Es befindet sich als nachträglicher

Ausbau auf dem Dach der Schule, ist nach 3

Himmelsrichtungen durchgängig mit Fenstern versehen

und verfügt über eine mehrfach gewölbte

Innendecke, also absolut untypisch für eine Schule,

aber für ein Dojo wie gemacht. Im ersten Quartal

2010 reichte ich meine Vorstellungen zum „Karate

als außerunterrichtliche Schulsport-AG“ bei der

Schulleiterin schriftlich ein. Kurz vor den Sommerferien

2010 stellte ich mich, meine Motivation, Qualifikation

und zukünftige Inhalte der AG in der Fachkonferenz

Sport vor. Mit Beauftragung durch die

Schule am 06.07.2010 wurde die „Karate-AG am

Hermann-Ehlers-Gym nasium“ ins Leben gerufen

und das Training begann nach den Sommerferien.

Überblick:

Bis heute waren mehr als 20 Schülerinnen und Schüler

in der Arbeitsgemeinschaft aktiv. Infolge Schulabgänge

und Interessenverschiebungen hat sich nunmehr ein

fester Kreis beständig Übender etabliert, der an zwei

Tagen in der Woche jeweils zwei Stunden trainiert.

Vornehmliches Ziel ist es zwar, über die elementaren

Eigenschaften des Karate-Do Gewaltprävention zu

betreiben, Aggressionspoten tial abzuschöpfen und

die sportlichen Grundlagen zu fördern; nicht zuletzt

soll aber auch das Interesse am (möglichst) lebenslangen

Ausüben des Karate-Sports geweckt werden.

Hier befinde ich mich wohl schon auf einem guten

Weg, denn ein Schüler ist bereits in meinen neuen

Verein, der auch der Kooperationspartner der Schul-

AG ist, eingetreten, zwei weitere werden diesen

Sommer nach dem Schulabgang folgen.

Inhalte:

In der AG erhalten die Schülerinnen und Schüler im

Alter von 13 bis 18 Jahren (mehr als nur) einen Einblick

in den Karate-Do. Zur Einhaltung der Beschluss -

lage der ständigen Kultusministerkonferenz implementiere

ich in das Training Elemente des DKV-

Sound-Karate und verzichte auf freie Partnerübungen.

Zum schrittweisen Erlernen von Einzeltechniken und

Technikkombinationen greife ich über das Sound-

Karate hinaus stark auf elementare Kihon-Übungen

zurück. Im Fortgang übe ich im Kihon Katasequenzen

und lehre Kata im unmittelbaren Zusammenspiel

mit Bunkai. Ich habe die Erfahrung gemacht,

dass sich mit dieser Art zu lehren den Schülerinnen

und Schülern das Verständnis für die Techniken und

Zusammenhänge des Ablaufs der jeweiligen Kata

viel besser erschließen lässt. Durch den überwiegenden

Einsatz von Bällen bei der Technikschulung

– die 300 B teure Sound-Karate-Grundausstattung

wurde vom hiesigen Förder verein gesponsert –

schließe ich im Kumite ein Verletzungsrisiko aus.

Das Selbstverteidigungsangebot orientiere ich unter

Einbeziehen des Erkennens und Vermeidens von

Gefahrensituationen (Gewaltpräventionsschulung)

streng an der Zielgruppe. Für das Üben von Schlagund

Tritttechniken stehen Pratzen und Schlagpolster

zur Verfügung – denn die Schülerinnen und Schüler

müssen sich auch `mal ausprobieren!

Kyu-Prüfungen:

Ich finde es wichtig, dass die Schülerinnen und

Schüler auch in einer Arbeitsgemeinschaft eine

positive Rückkopplung erhalten. Es ist m. E. un -

zureichend, Woche für Woche Karatetechniken zu

trainieren und „das war´s dann“.

Den Lernerfolg können die Schülerinnen und

Schüler in meiner AG auf Wunsch durch das Er -

werben eines Kyu-Grades dokumentieren. Ich prüfe

ent sprechend dem stilrichtungsfreien DKV-Prüfungsprogramm

in der Ausrichtung Goju-Ryu. Mit

meinem Co-Prüfer habe ich bereits am 20.12.2010

und am 30.05.2011 im eigenen Dojo – und jüngst

am 01.04.2012 im Dojo unseres Kooperationspartners,

des PSV Abt. Karate, die dritte Kyu-Prüfung der

„HES-Karate-AG“ durchgeführt. Da bisher alle

konstant aktiven Schülerinnen und Schüler diese

Möglichkeit in Anspruch nahmen, konnten bereits

S c h u l s p o r t

13 Weiß-, 13 Gelb-, 4 Orange- und 2 Grüngurte nach

erfolgreich absolvierten Prüfungen verliehen werden.

Externe Beobachter, alles erfahrene Karateka, be -

stätigten stets ein Leistungsniveau, dass sich hinter

eingetragenen Vereinen nicht verstecken braucht.

Ein schöner Erfolg – nicht nur für die Prüflinge.

Alle haben bestanden, Prüflinge hochzufrieden,

Trainer und Prüfer haben ordentlich „was auf die

Augen“ bekommen. Foto: P. Trautmann

Kooperation:

Unser Kooperationspartner ermöglicht uns auch die

Teilnahme an Wettkämpfen und Vereinsveranstaltungen,

wodurch das AG-Angebot sinnvoll abgerundet

wird. Einige Angehörige der AG haben bereits

Erst- und Zweitplatzierungen bei vereinsinternen

und -externen Turnieren erreicht – auch ein wichtiger

Bestandteil in der sozialen Entwicklung junger

Menschen und ein adäquates „sich Messen“ mit

Gleichaltrigen.

Fazit:

Im Vordergrund der AG steht über allem der „Fun-

Faktor“: Spiel, Spaß, Fairness und die Vermittlung

von Erfolgserlebnissen tragen bei uns zur stets

lockeren Atmosphäre bei; jegliche Erörterungen des

Schüler-/Lehrerverhältnisses sind bei uns unerwünscht.

Das positive Feedback von Schülern, Eltern,

Lehrern und Schulleitung und die Unterstützung

des Fördervereins bestärken mich in meinem

ehrenamtlichen Engagement.

Bericht: Ronald Bilek

Gefördert vom Bundesministerium

für Familie, Senioren, Frauen

und Jugend (BMFSFJ)

aus Mitteln des Kinder- und

Jugendplan des Bundes (KJP)

www.dsj.de

25


Das Konzept

Seit drei Jahren wird das Ausbildungskonzept

"SV-Lehrer/In im

DKV“ angeboten. Das Thema

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung

rückt immer mehr in

den Fokus der Öffentlichkeit und

ist eine Thematik, die für den

Deutschen-Karate-Verband und

die angebotene Trainerqualifikationen

eine sehr wichtige Rolle

spielt.

Aus diesem Grund wurde seitens

des Verbandes das Konzept "SV-

Lehrer/in im DKV“ erstellt. Die

Ausbildung umfasst die Möglichkeit

zwei Lizenzierungsstufen, die

mit jeweils 60 Unterrichtseinheiten

angesetzt sind. Beide Lehrgänge

bestehen zu 70% aus Praxis

und 30% Theorie und enden mit

der Vergabe der Lizenz.

Die SV-Lehrer/in- Ausbildungen

2012 finden in der Sportschule des

Landessportbundes Hessen e.V. in

Frankfurt a.M. statt. Hier sind

hervorragende Bedingungen in

punkto Lehrwesen, Unterkunft

und Verpflegung vorhanden.

Die Referenten

Bei den Ausbildern handelt es sich

um SV-Experten.

Eine Vielzahl von Karateka konnte

sich davon bereits bei den vergangenenSV-Lehrer/in-Jahrgängen

sowie bei vielen bundesweiten

SV-Lehrgängen des Trainer-Teams

überzeugen

Durch den großen sportlichen und

beruflichen Erfahrungsschatz der

Ausbilder ist die Ausbildung fachlich

fundiert und wird praxisnah

und interessant vermittelt.

Inhalte und Aufbau der Ausbildung

Stufe 1

• Effektive Selbstverteidigung(Grundlagentraining)

• Selbstbehauptung

• Psychologie

• Methodik und Didaktik

• Anatomie und Erste Hilfe

• Spezifische Rechtsgrundlagen

der SV

• Zielgruppenorientiertes

SV-Training (Grundlagen)

Stufe 2

• Effektive Selbstverteidigung

(Aufbautraining)

• Selbstbehauptung

• Spezifisches SV-Fitness-

training

• Methodik des gezielten

Stresstrainings

• Spezifisches SV-Randori

• Strategien für erfolgreiches

Marketing

• Zielgruppenorientiertes

SV-Training (Kinder/Senioren)

Voraussetzungen für die Teilnahme

sind:

• DKV-Mitgliedschaft

• Volljährigkeit

• Polizeiliches Führungszeugnis

• 1.Kyu

Die Gültigkeit der DKV-SV-

Lizenz zur 1.Stufe beträgt 2 Jahre.

Die Verlängerung kann jederzeit

auf einem Lehrgang der zum SV-

Team gehörenden Trainer erworben

werden.

Die Teilnehmerzahl pro Ausbildung

ist auf 40 Personen begrenzt.

Rechtzeitige Anmeldung sichert

also die Teilnahme.

Anmeldung

Die verbindliche Anmeldung bitte

nur schriftlich mit dem offiziellen

Anmeldebogen an:

Heinke.Eltze@karate.de oder per

Fax 02043-298813

Das Anmeldeformular kann unter

http://www.karate.de/dkvbereiche/dkv-selbstverteidigung

herunter geladen werden.

Die konkreten Lehrgangsthemen

anhand eines Lehrgangsplanes

erhält jeder verbindlich angemeldete

Teilnehmer rechtzeitig vor

dem Lehrgang zugesandt.

Kosten:

Lehrgangsgebühr

pro Person und Lehrgang

300 Euro

Unterkunft in der Sportschule

Einzelzimmer

inkl. Frühstück pro Nacht 47 Euro

Doppelzimmer

inkl. Frühstück pro Person/Nacht

37 Euro

Mittagessen pro Person und Tag

8 Euro

Abendessen pro Person und Tag

6 Euro

Trainer-B-Breitensportlizenz:

Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer/in

nach absolvieren der Stufe

1 und Stufe 2 die DOSB Trainer-B

Breitensport Lizenz SV.

Voraussetzung:

• Besitz einer gültigen

Trainer-C-Lizenz

• Nachweis einer mind.

einjährigen Trainer-Ctätigkeit

im Verein

• Vollendung 18. Lebensjahr

• mind. 1.Kyu

Die Gültigkeit dieser Lizenz beträgt

4 Jahre.


J u k u r e n

28

Karate der Jukuren

Upgrade und

Fortbildung 2012

Lizenzverlängerungs-

Veranstalter Deutscher Karate Verband e.V.

Axel Markner, DKV Beauftragter Jukuren

Ort Sportschule in Frankfurt / Hessen

Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt a.M.

Zeit Freitag, 23. November, 18.00 Uhr bis

Sonntag, 25. November 2012, 13.00 Uhr

Teilnehmer Inhaber der DOSB-Lizenz „Jukuren“

Inhaber der DOSB-Lizenz „Trainer-C-Breitensport“

Lehrgangsleitung Axel Markner, 5. DAN,

Diplom-Trainer

Anmeldung bis zum 15.10.2012 per e-mail an

die Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Karate

Verbandes, heinke.eltze@karate.de

Die Teilnehmerkapazität ist begrenzt, eine

schnellstmögliche Anmeldung daher sinnvoll.

Inhaber einer Jukuren-Trainerlizenz werden

bei einer Anmeldung bis zum 15.09.2012

vorrangig behandelt.

Lehrgangsgebühr B 90,00

Zu überweisen unter dem Stichwort „Jukuren

Fortbildung 2012“ bis zum 15.10.2012 auf das

folgende Konto:

Deutsche Bank AG Gladbeck, Konto 4024022,

BLZ 42070024

Übernachtungskosten Es besteht die Möglichkeit

über den DKV Einzelzimmer in der Sportschule

mit der Anmeldung zu reservieren. Die

Kosten hierfür belaufen sich auf:

47 B inkl. Frühstück pro Nacht, zuzüglich

Verpflegung

Abendessen 6 B und Mittagessen 8 B.

Die Übernachtungs- und Verpflegungskosten

müssen mit der Anmeldungen angegeben

werden!!

Der Betrag muss bis zum 15.10.2012 auf das

DKV Konto überwiesen werden!

Sonstiges Der Lehrgang wird mit 15 LE zur

Lizenzverlängerung angerechnet.

Haftung Veranstalter lehnt eine Haftung für

Schadensfälle aller Art ab.

Axel Markner

DKV Beauftragter Jukuren

Tsuki Techniken

zur Gesundheitsförderung

lehrgang Während eines Lehrgangs für Jukuren im

Sport- und Leistungszentrum des Vereins für

Traditionellen Budosport e.V. in Uplengen, den

Axel Markner, Diplom-Trainer und 5. DAN

Koreanisches Karate, mit dem Schwerpunkt

Tsuki-Techniken leitete, wurde das Krankheitsbild

des so genannten Tennisarmes thema -

tisiert. Für die Lehrgangsteilnehmer war

interessant, wie man mit der Erkrankung, insbesondere

im Karatetraining, umgeht.

Der Tennisarm (Epicondylitis radialis humeri) ist eine

Reizung oder auch Entzündung der Sehnenansätze

der Muskeln des Unterarms, die an der äußeren Seite

des Oberarms entspringen. Dort machen sich auch

die Beschwerden bemerkbar. Bei einseitigen Belas -

tungen kann besonders die Streckmuskulatur des Un -

terarms, die für die Bewegung von Fingern und Handgelenk

zuständig ist, chronisch überfordert werden.

Vielen sind diese Beschwerden am Ellbogen sehr

gut bekannt. Es fängt mit zunächst leichten Schmerzen

an und kann sich bis zu sehr starken Beschwerden

entwickeln, die das Ruhigstellen des Armes

nach sich ziehen. Statistisch gesehen, sind besonders

Personen im Alter zwischen 35 und 50 Jahren

betroffen. Das Krankheitsbild eine keine Erscheinung,

die nur unter Tennisspielern verbreitet ist.

Allerdings ist es so, dass Spieler ohne gute technische

Grundausbildung, die oft aus dem Handgelenk

heraus die Tennisschläge anbringen, nicht selten

einen Tennisarm bekommen. Professionelle Spieler

dagegen, die ihren Arm richtig einsetzen, haben

damit so gut wie nie Schwierigkeiten.

Die Ratschläge zur Behandlung eines Tennisarms

beziehungsweise dem Umgang damit haben eine

bunte Vielfalt und reichen von sofortiger Schonung

beim ersten Auftreten der Beschwerden bis hin zum

Ignorieren auch stärkerer Schmerzen und dem Rat

zu weiterer Aktivität. Grundsätzlich ist zu sagen, dass

diese Aussagen umzukehren sind. Also: aktiv bleiben

bei leichten und mittleren, Schonen bei starken

Beschwerden. Hinter dieser Aussage steht die Tat -

sache, dass eine Kräftigung der Unterarmmuskulatur

der Heilung förderlich ist.

Eine schwedische Studie zeigt, dass ein Training zur

Kräftigung der Muskulatur den Tennisarm anhaltender

und mit weniger Nebenwirkungen kuriert als

beispielsweise die Therapie mit Kortison, das bei

entzündlichen Prozessen eingesetzt wird. Es zeigten

sich gute Heilungsergebnisse als ein gezieltes Muskeltraining

durchgeführt wurde. Bei diesem Training

ging es neben einer Kräftigung der Arm-, Brust- und

Schultermuskulatur auch um Haltungstraining und

Dehnübungen. Als Ergebnis wurde festgestellt: das

Training reduziert den Schmerz und erhöht die

Funktionalität des Armes.

Das Karate-Do bietet hier gute Möglichkeiten sowohl

zur Vorsorge als auch zur unterstützenden Behandlung

eines Tennisarmes. Als Beispiel sei hier die

korrekte Ausführung des Oi beziehungsweise Gyaku

tsuki in der Kihon genannt. Eine richtige Ausführung

der Fauststoßtechnik ist, im Hinblick auf den jeweiligen

Arm, dann gegeben, wenn der Ellbogen nicht

oder nur sehr geringfügig aus der Geradlinigkeit der

von der Faust beschriebenen Bahn ausweicht, das

Eindrehen der Faust möglichst im letzten Teil der

Gesamtbewegung erfolgt und das so genannte

Arretieren der Faust von einer abgestimmten

Anspannung der Muskulatur begleitet wird.

Am Eindrehen der Faust, der Pronation, sind haupt -

sächlich drei Muskeln des Unterarms beteiligt: Musculus

pronator quadratus (quadratischer Einwärtsdreher),

Musculus pronator teres (runder Einwärtsdreher)

und musculus brachioradialis (Oberarm-

Speichenmuskel). Insbesondere der letztgenannte

M. brachioradialis ist, wenn seine Sehnenansätze

gereizt sind, mitverantwortlich für das Auftreten der

Tennisarmproblematik! Er zieht vom Oberarm -

knochen über den Ellbogenbereich zum Unterarm.

Oft kommt es deshalb bei einer vorliegenden Tennisarmproblematik

zu Schmerzen bei der Ausführung

des Oi oder Gyaku tsuki bei dem oben beschriebenen

Technikabschluss. Insbesondere dann, wenn die

Technik nicht korrekt ausgeführt wird! Die Unterarmmuskulatur

wird beim Eindrehen und Arretieren

der Faust besonders beansprucht. Das ergibt gegebenenfalls

neben einem Schmerzreiz natürlich aber

auch den benötigten Trainingsreiz in den Muskelstrukturen,

hier dem M. brachioradialis, der wiederum

den Beschwerden entgegenwirkt.

Auch anhand dieses Beispiels lässt sich wieder

erkennen, wie wertvoll richtig ausgeführte Techniken

im Karate-Do sind. Im Konzept unserer Kampfkunst

gibt es ausschließlich Bewegungen, die

gesundheitsfördernd sind. Allerdings nur, wenn

diese Techniken in ihrer Wirkungsweise richtig

vermittelt, verstanden und stetig individuell korrigiert

ausgeführt werden.

Axel Markner, DKV Beauftragter Jukuren


JKS Europa Sommercamp

beim JKD Shoto-Ha in Berlin

Mit Sensei Masao Kagawa vom 01.06.-03.06.2012

Japan Karate Shotorenmei (Kurz: JKS) wurde

2000 durch Sensei Tetsuhiko Asai (9.Dan) gegründet.

Bei der JKS handelt es sich um eine Non- Profit

Organisation, deren Hauptsitz sich in Toyko Japan

befindet. Sie ist Mitglied der Japan Karatedo Federation

(JKF) und damit auch Mitglied der World Karate

Federation.

Man kann die JKF mit dem Deutschen Karate Verband

vergleichen. Sie ist der übergeordnete Sportverband

in Japan. Die JKS widmet sich insbesondere

der lebenslangen Praxis des Karate zur Erhaltung

der körperlichen und geistigen Gesundheit. Innerhalb

der JKS befindet sich eine große technische

Vielfalt und Variabilität die zurück zuführen sind auf

das ursprüngliche Karate der JKA (Japan Karate

Association) und den Einflüssen von Sensei Asai.

Aufgrund des Todes von Sensei Asai (verstorben

2006) wurde 2007 Sensei Masao Kagawa als Nachfolger

für die Position des Technischen Direktors

bestimmt.

Sensei Masao Kagawa (8. Dan JKS) ist Chef -

instruktor der Japan Karate Shotorenmei seit 2007

und Nationaltrainer der Japan Karatedo Federation.

Er trainierte unter Persönlichkeiten wie Sensei

Nakayama, Asai und Abe. Absolvent der Teikyo

University.

Nachfolgend ein paar Einzelheiten zum Lebenslauf

und Erfolgen von Sensei Kagawa:

> Geboren 1955 in Osaka absolvierte er die Teikyo

University mit Abschluss in Rechtswissenschaften

> 1980 begann die Ausbildung zum Instructor JKA

> Technischer Direktor/ Chiefinstructor der JKS

> Nationaltrainer der JKF

> Cheftrainer der Teikyo University Karate Team

(eins der Besten Universitätsdojos Japans)

> Dangraduierung: 8. Dan JKS / 7. Dan JKF

Erfolge (Auszug)

1999: 1. Platz Kata und Kumite (World Shotokan

Karate Champion at the World JKA Karate

Championship in Dubai)

1985: 1. Platz Kata und Kumite

(28. JKA All Japan Karate Championships)

1983: 1. Kata Team

(World Cup Karate Champion ship in Ungarn)

Unterstützt wird Sensei Kagawa von Sensei Kosho

Kanayama (6. Dan JKS). Geboren 1965 in Osaka,

ist er auch Absolvent der Teikyo University und

Hauptlehrer der japanischen Fachabteilung JKS. Er

ist Trainer des Teikyo University Karate Teams.

Sensei Kanayama konnte 2000 den 1. Platz Kumite,

der 1. National Championships der JKS für sich entscheiden.

Sensei Kagawa bewegt sich jedoch nicht ausschließlich

im traditionellen Karate, aufgrund der Tätigkeit

bei der JKF ist er auch im WKF-System aktiv. Einer

seiner erfolgreichsten Schüler ist unter anderem der

WKF-Weltmeister in Kumite bis 70kg Shinji Nagaki.

Sensei Shinji Nagaki (4. Dan JKS), geboren 1982

in Ehime, ist Absolvent der Teikyo University und

Headquarter Instructor der JKS. Worldcupsieger des

JKS Worldcups 2011, an dem auch einige deutsche

Karateka teilgenommen haben.

Weitere Erfolge innerhalb der JKS:

1. Platz Kata und Kumite in den Jahren 2002 & 2006

– 2011 (National Championships der JKS)

S t i l r i c h t u n g e n

Erfolge innerhalb der WKF/ AKF (Asia Karate Federation)/JKF:

2003: 1. Platz Kumite -70kg

(6. Asia Karate Championships)

2004: 1. Platz Kumite

(University Student Karate Championships)

1. Platz Kumite (World Karate Championships)

2005: 1. Platz Kumite -70kg (All Japan Karate

Championships & Asia Karate Championships)

2009: 1. Platz Kumite -67kg

(Asia Karate Championships)

Oss, Minamoto Budo e.V.

Veronika Winkens

29


S t i l r i c h t u n g e n

30

Seminar im Koreanischen Karate

zum Gyaku-Mawashi-Geri

Thema des Seminars im Sport- und Leistungszentrum

des Vereins für Traditionellen Budo -

sport in Uplengen war der Gyaku-Mawashi-

Geri und dessen Variationen. Zu Beginn des

Seminars referierte Alexander Hartmann, 4.

DAN und DKV-Schulsportreferent, zu den theoretischen

Grundlagen des Gyaku-Mawashi-Geri.

Im weiteren Verlauf ging es dann darum, das

theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen.

Der Gyaku-Mawashi-Geri ist eine effektive Technik,

die unter anderem in der Selbstverteidigung zum Einsatz

kommen kann. Im Kihon-Training ist er eine sinnvolle

Ergänzung des Bewegungsrepertoires, da er besondere

Anforderungen in Bezug auf Körperspannung

und Koordination an den Ausführenden stellt.

Seine Angriffsziele können in der Leistengegend, im

Genitalbereich, der Solar Plexus, die kurze Rippen

oder auch das Philtrum, die Stirn, die Wangen -

knochen und zum Beispiel die Schläfe sein. Beim

Treffen sollte der Fuß optimal parallel zum Boden

sein. Getroffen wird mit dem Fußballen.

In der Regel wird er aus einer frei gewählten hohen

Ausgangsstellung ausgeführt. Die Technik kann

durch die Wahl des hinteren oder vorderen Beines

als Trittbein variiert werden, wobei die Ausführung

mit dem hinteren Bein die kräftigere ist.

In der ersten Bewegungsphase wird das Trittbein

vor dem Körper in einer Auswärtsbewegung hochgezogen,

so dass das Knie bereits nach außen,

Richtung Ziel zeigt. Bei der darauf folgenden Bewegungsphase

sind Fuß, Knie und Hüfte ausgedreht.

Während der Trittbewegung zum Chudan erfolgt

die Stoßbewegung des Unterschenkels nahezu

parallel zum Boden. Der Fußstoß sollte im Kihon

zum Beispiel aus dem Zenkutsu Dachi nach außen

getreten werden. Der Fußballen trifft somit ein seitlich

vom Ausführenden stehendes Ziel, dass 90° zur

Standausrichtung steht.

Beim Zurückziehen des tretenden Beines werden

Ober- und Unterschenkel wieder vor dem Körper

zum Zenkutsu-Dachi abgesetzt.

In einer Variation wird der Gyaku-Mawashi-Geri

noch weiter nach außen getreten, so dass der Fußballen

ein Ziel trifft, dass 180° zur Standausrichtung

steht. In Abhängigkeit des zu treffenden Zieles be -

finden sich Ferse, Unterschenkel, Oberschenkel und

Hüfte dann im Moment der Kraftabgabe auf einer

Linie. Das Ziel steht also neben dem Ausführenden

auf gleicher Höhe oder sogar noch hinter ihm. Für

diese Variation der Ausführung bedarf es jedoch

einer besonders gut ausgebildeten Beweglichkeit,

die gegebenenfalls auch mit speziellen Dehnübungen

trainiert werden muss.

Frühlingserwachen des Berliner Shito-Ryu

Lehrgang mit Shihan Carlos Molina in Kreuzberg

Am Samstag, 17.3. trafen sich die Berliner Shito-

Ryu Karateka in der Sporthalle der Kreuz -

berger Zille Grundschule um unter der Leitung

von Carlos Molina den Berliner Frühling

zu begrüßen. Mit dabei: Gäste aus Niedersachsen,

Hamburg und Baden Württemberg.

Konzentriertes Kihon der Shito-Ryu Art, orientiert

am Kyu Prüfungsprogramm stand diesmal unter

Anderem auf der Agenda. Dabei waren vielfältige

Fußtechniken ebenso gefragt wie auch deren Kombinationen

(Renzeko Waza).

Den richtigen Abstand zum Tori zu finden wurde mit

den Oyo Bunkais der Pinan Kata geübt. Carlos zeigte

dabei Anwendungen, die erfahrene Karateka schon in

den 80er Jahren so trainiert haben, danach aber aus

den Dojos mehr oder weniger gänzlich ver schwun-

den sind. Ein interessantes Wiederentdecken für

Einige, für die meisten spannendes Neuland.

Weitere Katas auf diesem Lehrgang: Matsumura

Rohai und Shinpa. Die Kata Shinpa, geschaffen von

Kenwa Mabuni, gibt es nur im Shito-Ryu. Sie beinhaltet

viele Sanchin Dachis und verteidigt mit Kuri

Uke und Koken Osae Uke.

Ein schöner Lehrgang! Danke an Carlos Molina!

Anschließend fand vor Ort eine DKV Danprüfung

mit den Prüfern M. Karpenkiel und C. Molina statt:

Gratulation an Martin

Kapp zum 2. Dan und

an Sylvia Pellegrini und

Maguru Mayenga zum

3. Dan.

Johannes Köster

Im Rahmen der Anwendungsmöglichkeiten wurde

dann noch einmal eindrucksvoll aufgezeigt, wie die

Technik in der Selbstverteidigung zum Einsatz

kommen kann. Insbesondere bei der Ausführung

aus einer sitzenden Position gegen ein neben dem

ausführenden sitzendem Ziel zeigte sich, wie effektiv

und überraschend die Technik in der Praxis ist.

Eine ähnlich interessante Variante ergab sich aus

der liegenden Position. Beide Variationen waren

anderen mit der Hand ausgeführten Alternativen in

puncto Kraftabgabe weit überlegen.

Alexander Hartmann

stehend v.r.: Prüfer Michael Karpenkiel, Carlos

Molina und Bundesstilrichtungsreferent Johannes

Köster

sitzend von rechts: Martin Kapp, Sylvia Pellegrini,

Maguru Mayenga


JKD AKI GASSHUKU

mit Kawasoe Masao Sensei, 8. DAN in Lollar

Am 13. Juni 1945 geboren, wuchs Kawasoe Masao

als Sohn eines Geschäftsmannes in Saga auf Kyushu

auf. 1956 begann er mit Judo und 1960 mit seinem

Karate-Training unter zwei der berühmtesten

Meister des Shotokan Karate, Do Tsuyama Katsunori

(heute 9. Dan) und Minoru Miyata, ein direkter

Schüler von Funakoshi Gichin und seinem Sohn

Funakoshi Yoshitaka.

Unter den beiden legte er auch die Prüfung zum 1.

Dan ab und sie halfen ihm, an der weltberühmten

Takushoku-Universität Student zu werden, an der

vielleicht härtesten Karate Schmiede der Welt – dem

Takudai Club – wo bereits Lehrer wie Nishiyama

Hidetaka und Kase Taiji gelehrt haben. Sein Ausbilder

dort war Kanazawa Hirokazu Sensei – heute bekannt

als einer der markantesten Figuren des Shotokan

Karate – und Nakayama Masatoshi, der Chef-Ausbilder

der frisch gegründeten Japan Karate Association (JKA).

Kawasoe fiel dort Nakayama Masatoshi durch sein

perfektes Kihon auf, der ihn zum legendären

Instruktoren-Kurs der JKA einlud, in dem in der

damaligen Zeit die Lehrer ausgebildet wurden, die

das Shotokan-Karate in der ganzen Welt verbreiten

sollten. Den Instruktorenkurs absolvierte Kawasoe

in 3 Jahren, 1966 erlangte er den 2. Dan und 1970

folgte der 3. Dan. Als Instruktor begann Kawasoe

1970 Karate in Taiwan und in Madagaskar zu lehren,

bevor er im September 1974 nach Großbritannien

ging, wo er bis heute lebt. Dort wirkte er zuerst bis

1982 als Assistent von Enoeda Keinosuke.

Kawasoe Sensei verließ die JKA und wurde daraufhin

Cheftrainer der International Traditional Karate

Federation (ITKF) unter Nishiyama Hidetaka für

Großbritannien und Technischer Direktor des World

Shotokan Institute (WSI). Gegenwärtig fungiert er

auch als Chefinstruktor der United Kingdom Traditional

Karate Federation und des Japan Traditional

Karate Institute (JTKI) und gibt Lehrgänge auf der

ganzen Welt.

Jeder, der mit Kawasoe Sensei in Kontakt kam,

bestätigte Ihm ein ausgezeichnetes Karate – aber

auch, dass er ein besonderer „Gentleman“ ist.

Kawasoe Sensei praktiziert ein Karate, das die Lehren

des alten Karate von Miyata Minoru – stark

geprägt von Tsuyama, von Nakayama Masatoshi

und von dem vielleicht letzten Shotokan Lehrer, der

diese Karate Stilrichtung bis ins Perfektion studierte:

Nishiyama Hidetaka verbindet. Yoshiharu Osaka, der

unzählige Weltmeister-Titel und besonders die All

Japanische Meisterschaft gewann, sagte einmal auf

der Frage woran sein Erfolg berührt: „Ich gewinne

weil Kawasoe Sensei in England und weltweit lehrt

Das Shotokan Kyokai Lollar möchte

hiermit herzlich zum traditionellen

Lehrgang mit Kawasoe Masao Sensei,

8. Dan, am 30.08 und 01./02.

September 2012 in Lollar einladen.

Wie jedes Jahr werden wir – mit

dem Lollarer Freischwimmbad in

unmittelbarer Nähe, warmer und

kalter Küche, Frühstück für alle, die

in der Halle übernachten möchten

und der traditionellen Lehrgangsfete

mit Karaoke – garantiert das

Wochenende zu einem einmaligen

Erlebnis für alle Karate-Begeisterten

machen. Zudem finden an diesem

Wochenende Danprüfungen mit

Kawasoe-Sensei statt. Weitere Infos

gibt es im Internet auf

www.karate-dojo-lollar.de.

S t i l r i c h t u n g e n

„Durch die meisterhafte Beherrschung des Kihon hat er ein Niveau erreicht,

das nur wenige erreichen können. Seine Technik ist eine Inspiration für alle,

die zu den Idealen des Shotokan Karate streben.“ Nakayama Masatoshi (aus „Best Karate Vol. 4“)

1/8-Seite

Kawasoe Sensei mit Claudiu Dinu, 4. Dan,

Stilrichtungsreferent JTKI Deutschland.

Ich würde mich freuen, Euch bald in Lollar be -

grüßen zu dürfen.

Claudiu Dinu, 4. Dan, Chief Instructor

Shotokan Kyokai Lollar

Mugen Dojo Lollar (Karate Dojo SG 1984 Lollar e.V.)

Bumon Dojo Fronhausen

und nicht in Japan an den Meisterschaften � teilnimmt.“

Original zum bearbeiten

Kawasoe Sensei schleift bis heute ����������������

seine Schüler auf ein sauberes und Magnete lindern Schmerzen, fördern

lebenslängliches Karate ein, streng

und beschleunigen Heilungsprozesse

nach seinem Motto: „Shogai Karate

Do“ – Karate ein Leben lang!

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31


S t i l r i c h t u n g e n

32

Goju-Ryu-Lehrgang mit Hanshi Fritz Nöpel, 9. Dan,

am 17. Und 18.03.2012 in Offenbach am Main

Am 17. März 2012 war es wieder soweit: zum Zweiten Male gab

Hanshi Fritz Nöpel unserem Dojo in Offenbach am Main die Ehre.

Und es war für uns eine Ehre: der Hanshi hatte es

sich nicht nehmen lassen, sogar einen Assistenten

in Gestalt eines weiteren Dan-Trägers mitzubringen.

Auf diese Weise standen während des Lehrgangs

gleich zwei kompetente Ansprechpartner zur Verfügung

- von denen Fritz Nöpel als Großmeister vom

Neunten Dan natürlich über Lob und Tadel erhaben

ist; das ist ganz klar. Nichtsdestoweniger war es sehr

hilfreich, im Training noch einen zweiten Mann außer

dem Hanshi fragen zu können, wenn eine gezeigte

Technik auf den ersten Blick zu schwierig erschien.

Das galt jedoch nur für Kleinigkeiten, da Fritz Nöpel

wunderbar zu erklären und vorzuführen weiß.

Auch sonst erfüllte der Lehrgang erneut alle Erwartungen

aufs Beste. Zwar waren nur einundzwanzig

Besucher gekommen; dafür aber bot unser Dojo

somit außerordentlich viel Platz. Manchmal hat es

unglaublich gute Seiten, in einen normalen Sportverein

eingebunden zu sein. Wenn es auch etwas

unpraktisch ist, jedes Mal eine normale Turnhalle in

ein Dojo verwandeln zu müssen – es ist etwas wert,

beim Lehrgang buchstäblich Freiraum zu haben.

Nicht nur, dass Fritz Nöpel während des Trainings

wieder ausgesprochen einprägsame Erläuterungen

bot, er zeigte sich auch wieder sehr von seiner

humorvollen Seite – bei allem gebotenen Ernst.

Hier zahlte sich die Fähigkeit des Karatekas aus,

notfalls auf Abruf an etwas furchtbar Trauriges zu

denken, um nicht lachend herauszuplatzen. Wenn

vom Großmeister höchstpersönlich ohne Vorwarnung

die – allgemein gehaltene – Bemerkung kommt: „Es

gibt natürlich Leute, die haben das Herz in der

Hose“, dann ist ganz sicher die Tugend der Selbstbeherrschung

gefragt, um ernstzubleiben.

Bemerkenswert war ein kleiner, etwas spaßiger Vortrag

des Großmeisters zum Thema Verantwortung.

Unser allgemein bekannter Dojo-Leiter, Meister

Günter Lehrke, schmunzelte, als Fritz Nöpel lächelnd

meinte: „Günter, Du hast die volle Verantwortung,

sobald Du vor Deinen Leuten stehst; stehst Du

hinter Ihnen, so hast Du nicht einmal die Verantwortung

fürs Kaffeekochen...“

Der Verantwortung war Günter Lehrke jedoch vollauf

gerecht geworden, obgleich wir am Sonntagmorgen

noch darüber nachdenken mussten, wie mit

einem professionellen Kaffeeautomaten á la Eifler

Kaffee gemacht wird – was sich in einem braun -

gefleckten Karateanzug niederschlug. Der Meister

der Küche, Bozo Arsenic, seines Zeichens gelernter

Koch und Bäcker, war noch nicht da, weil die

Arbeitszeiten eines Bäckermeisters eben auch über

das Karate siegen. Dafür wurde er in der Mittagspause

seinem Ruf desto gerechter.

Unter anderem gab es als Nachtisch Donuts. Alle

Anwesenden konnten sich durch eigene Kostprobe

davon überzeugen, warum gerade Fritz Nöpel dieses

etwas neumodische, aber sehr gute Gebäck so

außerordentlich zu schätzen weiß.

Es verdient besondere Erwähnung, dass wir sogar

einige Zuschauer hatten, die keinerlei Kampfkunst

ausüben, aber sich doch sehr von unserem Karate

angezogen fühlten. Einer von Ihnen war sogar

eigens aus Langenselbold angereist, um uns zusehen

zu können.

Der Abend klang mit einer sehr kurzweiligen Erzählung

durch Hanshi Fritz Nöpel aus. Hierbei kam –

wie gewohnt – neben reichhaltigen Anekdoten aus

seinem Leben auch Philosophisches nicht zu kurz –

und das nicht nur in punkto Karate („...kombiniert

von allen Automarken der Welt das Beste –

was kommt dabei heraus?“ – Spontane Antwort

eines Dan-Trägers: „Opel!“ – Schallendes Gelächter

und stürmischer Beifall aller Anwesenden).

Sehr interessant war es, wie nachdrücklich der

Hanshi bei seinem Vortrag auf die Unterschiede

zum Lehrgespräch oder Mondo einging, bei dem

die Schüler ja Fragen stellen dürfen. Aber auch ohne

den Charakter des Mondo besteht keinerlei Zweifel

daran, dass der Vortrag unseres Großmeisters

wieder hochinteressant war und jedem einzelnen

von uns viel gegeben hat. Nach dem allgemeinen

Ausklang begaben Fritz Nöpel und Günter Lehrke

sich noch mit einigen Gästen zum Abendessen im

kleinen Kreise, um untereinander noch einiges auszutauschen.

Da sie sich sehr lange kennen, haben

wir Ihnen das von ganzem Herzen gegönnt.

Am Sonntag hielt Fritz Nöpel für unseren eigenen

Verein noch ein kleines Training ab, so dass auch wir

in den Genuss kamen, da wir ja am Samstag die

Arbeit Drumherum hatten. Für beide Tage bleibt

anzumerken, dass unser Hanshi durch seine Vitalität

und durch seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit

besticht – ungeachtet seines Alters. Auch

seine fröhliche Art und seine menschliche Ausstrahlung

nehmen immer wieder überaus für Ihn ein.

Er selbst hat sich besonders erfreut über unser Dojo

geäußert. Nach seinen Worten hatte ihm die äußerst

angenehme Atmosphäre unseres Dojos außerordentlich

gut gefallen, und er hofft inständig, dass wir uns

möglichst bald wieder sehen. Darauf freut er sich

schon sehr. Ausdrücklich hat er auch unsere anwesenden

Kinder und Jugendlichen bis hinunter zu zehn

Jahren gelobt, und das nicht nur Ihrer Techniken

wegen – die Früchte geduldiger Trainingsarbeit.

Der Abschied gestaltete sich dementsprechend äusserst

herzlich. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Unserem Hanshi Fritz Nöpel wünschen wir,

dass er sein Leben noch sehr lange genießen kann.

Verfasser: Herbert Fischer

www.karate.de


Oberhaupt des Wado Ryu erneut in Deutschland

Zum dritten Mal nach 2008 und 2010 weilte

Hironori Ohtsuka II., Soke des Wado Ryu

Jujutsu Kenpo/Karate-Do vom 17. bis 18.

März 2012 in Neu Wulmstorf vor den Toren

Hamburgs. In Begleitung des Seniorlehrers

dieser Stilrichtung in Europa, Masafumi

Shiomitsu, 9. Dan Hanshi, konnten die Anwesenden

einmal mehr japanische Kampfkunst

der Extraklasse erleben.

Hierbei ging der ausrichtende Verein „Yoshinkan

Neu Wulmstorf“ unter der Leitung von Cornelia

Wendt und Axel Domnick neue Wege, indem die

Teilnehmerzahl vorab auf 60 limitiert wurde. Darüber

hinaus konnten sich die angereisten Wado-

Enthusiasten über eine reibungslose Organisation,

Erfrischungen und eine komplett mit Karatematten

ausgelegte Halle freuen. Diese idealen Rahmen -

bedingungen ermöglichten eine ungewöhnlich

intensive Lernatmosphäre, welcher auch die beiden

japanischen Instruktoren voll gerecht wurden.

Nach einer jeweils 15-minütigen Wiederholung von

Basistechniken unter der Leitung von Masafumi

Shiomitsu übernahm Hironori Ohtsuka die Seminarleitung.

Dabei vermittelte der 78-jährige Sohn des

Wado Ryu-Begründers an beiden Tagen ausschließlich

Übungen mit dem Partner. Ein erheblicher

Anteil des Lehrgangs bestand aus verschiedenen,

teils sehr anspruchsvollen Idori-Übungen, in denen

sich die Kontrahenten anfangs im Seiza gegenübersitzen.

Der Ursprung dieser Formen liegt im Shindo

Yoshinryu Jujutsu, das der Begründer erlernte,

bevor er mit dem Karatetraining begann. Bei der

Vermittlung der verschiedenen Übungen nahm sich

Ohtsuka für jeden Teilnehmer Zeit und überzeugte

geduldig vom hohen Grad der Wirksamkeit der

Übungen.

Die Basis für die Partnerübungen im Stand bildeten

die im Kihon Kumite des Wado Ryu vermittelten

Prinzipien und Grundsätze. Den Angriffen wurde

mit direkten und indirekten Kontern sowie dem

Brechen des gegnerischen Gleichgewichts be gegnet,

gepaart mit zahlreichen Hebel- und Wurftechniken

des Wado Ryu Jujutsu Kenpo. Zur besseren

Erklärung der Formen griff Ohtsuka immer wieder

zum Bokken, um so auf den Ursprung zahlreicher

S t i l r i c h t u n g e n

Bewegungen im Kenjutsu hinzuweisen. Die feineren

Punkte des Unterrichts verdeutlichte der Wado-

Ryu-Soke mithilfe eines Flipcharts, ins Englische

übersetzt vom in London lebenden Shiomitsu. Auch

das Fintieren vor der Ausführung eines Angriffs

sowie Befreiungen gegen Halte- und Würgegriffe

vermittelte der japanische Instruktor gekonnt und

mit einer erfrischenden Portion Humor.

Hironori Ohtsuka präsentierte sich bei seinem

dritten Deutschlandaufenthalt trotz einer Erkältung

wieder hoch motiviert und als ausgezeichneter

Lehrer. Für seine Rückkehr in 2 Jahren – dann als

Achtzigjähriger – wünschte er sich von den Teil -

nehmern, dass diese weiterhin fleißig trainieren

und sich so bis dahin ein klein wenig verbessern

sollten.

2. Shito-Ryu-Karate-Do-Lehrgang

beim ShinGiTai-Osnabrück mit Shihan Carlos Molina

Vom 11.-12.02. besuchte Shihan Carlos Molina

Sensei seine Karatekas des ShingGiTai Osna -

brück. Die kleine Gruppe von 18 Karatekas

zwischen 8 und 47 Jahre alt ist am 11. April

2011 ins Leben gerufen worden und trainiert

im RASPO-Verein Osnabrück unter der Supervision

von Shihan Carlos Molina. Verbindungsglied

zwischen Berlin und Osnabrück ist

seine Schülerin Silvia Pellegrini. Bereits zum

zweiten Mal wurde uns damit die große Ehre

zu Teil, Ausrichter eines Shito-Ryu Lehrgangs

zu sein. Mit unserer Trainerin freuten wir uns

auch ganz besonders, Gäste aus Bottrop, Berlin

und Stuttgart bei uns begrüßen zu dürfen.

Damit füllten insgesamt 26 Karatekas aus vier

Dojos unsere Reihen.

Am Samstagvormittag begannen wir nach einer Aufwärmphase

mit Kihon: wir hatten Arbeit und Verfeinerung

an unserem Kosa Dachi zu leisten. Im

anschließenden Kumite konnten wir unsere Technik

gemeinsam mit der/dem Partner/in verbessern und

noch vor dem gemeinsamen Mittagessen lernten

wir jüngeren Karatekas eine für uns neue Kata: Mioyo.

Carlos Molina Sensei erläuterte uns die Geschichte

der Kata und bat dazu die weiblichen Karatekas in

die erste Reihe: Mioyo sei eine Kata, die ursprünglich

einmal erdacht wurde für Frauen im Kimono.

Der enge Schnitt dieser traditionellen Kleidung be -

schränke dabei die Stellungsmöglichkeiten.

Immer wieder wendet unser Lehrgangsleiter die

Aufmerksamkeit auch auf die Anwendungen und

die Unterschiede zwischen der Kata und den

Anwendungen, so auch bei Koryu Ananko und

Pinan Yondan. Es sind dies nur kleine Ausschnitte

aus dem „Bergmassiv“

Shito-Ryu, dass wir

gemeinsam besteigen:

Kata, Kihon und Kumite

hängen zusammen und

sind nur aus ihrer Ge -

schichte ver ständlich. So

lernen wir die Beson-

Harald Griebel

derheiten des tradionellen Stils. Am Ende des Lehrgangs

konnten wir uns alle freuen, jeder nach seinen

Möglich keiten, einen kleinen Schritt weiter

gegangen zu sein.

Zu den bestandenen Prüfungen herzliche Glückwünsche.

Im Namen aller ShinGiTai‘er aus Osna -

brück einen herzlichen Dank an unsere Trainerin

Silvia Pellegrini, aber v.a. im Namen aller Lehrgangsteilnehmer/innen

ein ganz besonders herzliches

Dankeswort an Carlos Molina Sensei!

Daniel Rüffer,

ShinGiTai Osnabrück

33


S t i l r i c h t u n g e n

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Chushin Tadasu und die Wechselwirkung

zwischen Haltung und Balance

Wado Lehrgang mit Toby Threadgill (USA) und Bob Nash (USA)

vom 25. – 27.02.2012 in Berlin

160 Teilnehmer, darunter auch zahlreiche Gäste aus

Finnland, Belgien, den Niederlanden, Portugal,

Spanien und Schweden trainierten zwei Tage unter

der Leitung von Toby Threadgill (Menkyo Kaiden,

Takamura-Ha Shindo Yoshin Ryu Jujutsu) und Bob

Nash (7. Dan JKF Wadokai) in Berlin. An dem von

Bob Nash geleiteten Trainertraining am Montagabend

nahmen mehr als 20 Dan-Träger teil. Auch in

diesem Jahr konnten bei dem mittlerweile traditionellen

Berliner Wado-Lehrgang nationale und internationale

Kontakte geknüpft und gepflegt werden.

Eine besondere Ehre und Freude war es, Shuzo

Imai, 8. Dan Wado Ryu, als Gast auf diesem Lehrgang

begrüßen zu dürfen. Gemeinsam mit Toby

Threadgill wird Herr Imai den Wado-Pfingstlehrgang

2012, der vom 26. – 28.05.2012 in Berlin stattfinden

wird, leiten.

Wado Ryu wurde von Hironori Otsuka (1892 –

1982) gegründet und hat seine Wurzeln im Shindo

Yoshin Ryu (SYR) und im Okinawa-Karate. Die historische

Verbindung des Wado Ryu mit dem Shindo

Yoshin Ryu findet sich noch heute beispielsweise in

den Prinzipien des SYR, die Hironori Otsuka in das

Wado Ryu integriert hat. Ziel des Lehrgangs war es,

dieses Erbe des Wado aufzudecken und den Teilnehmern

ein besseres Verständnis für die Details im

Wado Ryu zu vermitteln.

Das Training

Das Training begann an beiden Tagen jeweils mit

einer gemeinsamen Trainingseinheit, in der vom

SYR ausgehend die Verbindungen zum Wado Ryu

aufgezeigt wurden. Anschließend trainierten die

Teilnehmer in zwei Gruppen, die jeweils von Bob

Nash und Toby Threadgill geleitet wurden.

Chushin Tadasu: Erhaltung der Körperstruktur

Ausgehend von der Verteidigung mit einem Schwert,

demonstrierte Toby Threadgill überzeugend, dass

Geschwindigkeit wich -

tiger als Kraft ist. Ge -

schwindigkeit in der Be -

wegung kann jedoch

nur entwickelt werden,

wenn sich Körper und

Geist im Gleichgewicht

befinden. Dieses Gleichgewicht

wiederum ist

abhängig von einer

korrekten Körperhaltung,

die effektive

Muskelarbeit ermöglicht.

Bei einem Angriff

bewirkt diese Körperhaltung

des Verteidigers,

dass der Angreifer

das Zentrum des Ver -

teidigers nicht fühlen kann. Bei Kontakt (Musubi)

entsteht sofort vom Verteidiger zum Angreifer ein

Energiefluss und der Angreifer kann aus seiner

Balance (Kuzushi) gebracht werden, noch bevor er

es bemerkt.

Diese grundlegenden Prinzipien veranschaulichte

Toby Threadgill auch am Beispiel der SYR Kata

Nairiki. Mit der Demonstration einer zweiten Kata,

der Kata Banjaku, wurde darüber hinaus klar ersichtlich,

dass die Körperstruktur eine korrekte Arbeit der

Muskulatur ermöglicht und dass durch das Nutzen

des eigenen Schwerpunktes der Körper nach unten

fallengelassen wird und somit die Kraft der Erde

genutzt wird (Tai Otoshi). Deutlich wurde hier, dass

Kontrolle des eigenen Körpers und Geistes sowie

Sensitivität, ja ein „waches Bewusstsein“, die Voraussetzungen

für ein erfolgreiches Agieren sind.

In einer der folgenden Übungen standen sich die

Partner gegenüber und hielten ihre Handinnenflächen

gegeneinander. Einer der Partner sollte vom

anderen aus dem Gleichgewicht gebracht werden.

Indem der sich verteidigende Partner die Energie

des angreifenden Partners aufnahm, sie zu ihm

zurück reflektierte und auf eine korrekte Körperhaltung

achtete, gewann er die notwendige innere

Stärke und konnte sein Gleichgewicht halten. Um

diese hohe Sensitivität für den Partner zu entwickeln,

ist es wichtig, dass die Bewegung immer

aus der Körperachse, der Wirbelsäule erfolgte und

aus der Entspannung gearbeitet wurde. 1


Bob Nash übertrug diese Prinzipien auf die Grundschule

(Kihon) und die Kata Naihanchi, Chinto, Seishan

sowie die Partnerübung Kihon Kumite 9. Somit

wurde die unmittelbare Verbindung zwischen Wado

Ryu und SYR deutlich: Die Methoden zur Erzeugung

von Energie basieren auf einer entspannten und

verbundenen Körperstruktur. Die Bewegung kann

von der Basis, durch die Knochenstruktur übertragen

werden und am Kontaktpunkt (zum Partner)

austreten. Muskelspannung hingegen blockiert das

Fließen dieser Verbindung und verhindert die rich -

tige Bewegung und die effiziente Energieüber -

tragung. Nur unter Einhaltung dieser Prinzipien

können die Techniken effektiv ausgeführt werden.

Bob Nash zeigte somit auf, dass eine korrekte

Körperhaltung und ein „geerdet Sein“ wichtig für

den Start, den Übergang und das Ende aller Kihon-

Techniken sind, da nur so eine maximale Kraftübertragung

stattfinden kann.

Der Kampf als Ernstfall

In ihrem gemeinsamen Vortrag gingen Toby

Threadgill und Bob Nash in der Historie zurück und

stellten klar, dass es in den früheren kriegerischen

Auseinandersetzungen um Leben und Tod ging.

Toby Threadgill schlussfolgerte, dass der Kern des

SYR deshalb der Sieg über den Gegner ist.

Er untermauerte diese Aussage, indem er einen

Schwertangriff erfolgreich abwehrte und seine Aktion

mit den Worten kommentierte: „I’ve to maintain

structure so he loses structure. ...You’re cut before

you know to lose the sword. ... One cut and it’s

gone.” 2

Bob Nash schloss daran an und ergänzte, auch im

Wado geht es im Prinzip um den Sieg in einer tödlichen

Auseinandersetzung. Der Gegner muss

besiegt sein, bevor er es realisieren kann. Anhand

von Kihon Kumite 1

und 9 verdeutlichte er

die Prinzipien aus dem

SYR im Wado: Mit dem

ersten ziehenden Block

(Nagashi Uke) stellt der

Verteidiger einen Kontakt

(Musubi) zum

Angreifer her und leitet

den Angriff um. In dem

Moment, in dem dieser

Kontakt entsteht, stellt

er eine subtile Verbindung

zu dem Zentrum

und zur Basis des

Angreifers her. Und da

diese Verbindung so fein ist, bemerkt sie der Verteidiger

nicht: Er fühlt sich „festgefahren“ („He feels

stuck.“ Bob Nash) 3 . Diese Situation gibt dem Verteidiger

genug Zeit für einen Konter und den Sieg.

Grundlegend ist, dass die Energieübertragung vom

Verteidiger zum Zentrum des Angreifers geschieht,

ohne dass der Angreifer sich bewusst ist, dass sein

Zentrum gefährdet wurde.

Kata und das Bewahren der Geschichte 4

Das Wissen über die Geschichte und damit auch

über die Prinzipien wird unter anderem in den Kata 5

übermittelt. Deshalb wies Toby Threadgill eindringlich

darauf hin, dass die Kata und die in ihnen

enthaltenen Prinzipien auf keinen Fall verändert

werden dürfen. Der Sinn der Kata besteht im Lehren

der Prinzipien. Toby Threadgill verglich die Kata

mit einem Wörterbuch, jeder der Partner hat hier

seine Funktion. Zusammenarbeit und das Achten

auf die Sicherheit sind wichtig, um die Kata richtig

ver stehen und ausführen zu können.

Bei einer Kata werden drei Versionen unterschieden:

1. Omote: Die „Oberfläche“ einer Kata. Hier geht es

nicht um die praktische Umsetzung, sondern um

das Lernen der Prinzipien.

S t i l r i c h t u n g e n

2. Ura: Das „tiefere Wissen“, das in einer Kata verborgen

ist, das nur ausgewählten hochgraduierten

Schülern vermittelt wird. Die Ura Version ist

mehr auf die Anwendung bezogen.

3. Henka: Die individuelle Version der Kata. Sie ist

wirklich realistisch – bis hin zum Töten.

Alle drei Versionen sind in einer Kata enthalten, ge -

gründet auf den Prinzipien. Der Grund für das Bestehen

der Kata ist also das Bewahren der Geschichte

und des in ihr enthaltenen historischen Wissens.

Beachtet werden muss in diesem Zusammenhang,

dass Hironori Otsuka beispielsweise bei den Tan -

todori die Prinzipien und nicht die praktische

Anwendung unterrichtete. Otsuka hat die Angriffe

mit dem Messer stilisiert, damit die Prinzipien ohne

gegenseitige Verletzungen geübt werden können.

Ein Blick in die Vergangenheit:

Die Verleihung der Lizenzen

Ein besonderer Blick in die Vergangenheit wurde

den Teilnehmern mit der Verleihung der Lizenzen

(Shoden Mokuroku) an Marco und Artur Pinto

zuteil. Im Unterschied zum Wado Ryu, wo es möglich

ist, einen Dan-Grad zu erlangen (heute 1. – 10.

Dan, früher 1. – 5. Dan), werden in den alten Koryu

Schulen Lehr-Lizenzen vergeben. Im SYR spiegeln

die drei Lizenzen die drei Stufen des Lehrens wider:

1. Shodan, 2. Chudan, 3. Jodan. Toby Threadgill übergab

Marco und Artur Pinto ihre Shodan Lizenzen:

Eine Rolle enthält das Curriculum für Waffen, die

zweite das für Tai Jujutsu. Gefertigt und beschrieben

wurden diese Rollen von Toby Threadgill, dem

Menkyo Kaiden, so wie es traditionell Brauch ist.

Chushin Tadasu und die Wechselwirkung zwischen

Haltung und dem Wirken in der Welt

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Toby

Threadgill und Bob Nash mit diesem Lehrgang die

Verbindung von SYR und Wado Ryu darstellten,

indem sie die Bedeutung von gemeinsamen Prin -

zipien und ihr Eingebunden sein in das historische

Erbe von SYR und Wado aufzeigten. Darüber hinaus

konnte Toby Threadgill den Teilnehmern die

Wechselwirkung zwischen Haltung und Balance

vermitteln. Denn letztlich bestimmt unsere innere

und äußere Haltung unser Wirken nicht nur im

Dojo, sondern auch in der Welt.

Wiedersehen 2013

Vom 23. – 25.02.2013 werden Toby Threadgill und

Bob Nash wieder in Berlin sein. Wir laden alle ein,

an diesem Lehrgang teilzunehmen.

1 Wesentlich für eine gute Haltung und Technik ist auch der korrekte Einsatz des Beckens und des Beckengürtels.

2 Toby Threadgill: Wado Lehrgang in Berlin, 26.02.2012

3 Bob Nash: Wado Lehrgang in Berlin, 26.02.2012

4 “Kata – Formalized movements used as a method of training.” Toby Threadgill: Takamura ha Shindo Yoshin Kai. Student Handbook. Evergreen, Colorado 2009, S. 185

5 Anzumerken ist, dass im SYR auch eine Partnerübung als Kata bezeichnet wird.

Christina Gutz

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Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit, in der sich die

Teile gegenseitig beeinflussen. Direkt zugänglich für Ver -

änderungen sind Geist und Körper. Hier beginnt der WEG.

Wir bedienen uns gleichermaßen des Körpers und des

Geistes, um die persönlichen Potentiale der Teilnehmer zu

wecken und zu entwickeln. Persönliche, sportliche und

berufliche Erfolge lassen sich auf eine gemeinsame Wurzel

zurückführen.

Berufliche und private Weiterbildung im Sportverband

japanese DO coaching

Einführung in das mental coaching mit Dr. Michael Gille

und Peter Trapski am 8. + 9. September 2012

in der FVN Sportschule Wedau - Fußballverband Niederrhein e.V. - Friedrich-Alfred-Straße 15 - 47055 Duisburg

Kosten 350 Euro inkl. Verpflegung und einer Übernachtung

japanese DO

coaching

Erfolgeiche Menschen – siegende Wettkämpfer, charismatische

Führungskräfte oder kompetente und überzeugende

Fachleute – setzen erlernte Fähigkeiten sowie ihre Möglichkeiten

und inneren Potentiale immer dann ein, wenn es

darauf ankommt. Sie handeln und kommunizieren immer

genau so, wie es die Situation erfordert. Dieses Vorgehen

entspricht der Lebens- und Handlungsweise der Samurai im

alten Japan.

Japanese DO coaching ist ein leicht zu erlernender WEG,

sich selber und andere zum Erfolg zu führen. Wie jeder WEG

beginnt auch japanese DO coaching mit dem ersten Schritt.

Bevor ich andere begleiten und führen kann, brauche ich selber

den Zugang zu den eigenen Ressourcen.

Genau hier beginnt unsere Einführung.

Mit folgenden Inhalten erwarten wir Dich in unserem Training:

✓ Vom Körper lernen, neue erfolgreiche mentale Wege

zu gehen

✓ Vorhandene Blockaden und Ängste aufspüren und lösen

✓ Achtsamkeitskompetenz schaffen

✓ Stress erkennen und abbauen

✓ Bewegungstaktik in Gesprächstaktik überführen

✓ Erfolgbringende Strategien entwickeln und umsetzen

✓ Äußere und innere Widerstände umleiten und ableiten

✓ Vorhandene Schwächen in persön liche Stärken umwandeln

✓ und vieles mehr...

Wir sprechen alle DKV-Mitglieder an, die im Sport, im Beruf

oder privat FÜHRUNG übernehmen oder in naher Zukunft

übernehmen wollen. Japanese Do coaching kann Dir nutzen,

sofern Du andere Menschen berätst, begleitest oder führst,

z. B. als

✓ Übungsleiter und Trainer im Sport

✓ Leiter von Sportorganisationen

✓ Lehrer und Ausbilder für Kinder und Jugendliche

✓ Trainer und Dozenten in der Erwachsenenbildung

✓ Ärzte und Zahnärzte

✓ Angehörige von Heilberufen, z. B. Physiotherapeuten,

Ergotherapeuten, Pfleger, Heilpraktiker, usw.

✓ Berater und Consultants

✓ Führungskräfte in Organisationen, Behörden und

Unternehmen

✓ ... oder an effektivem Selbst management interessiert bist

Alle TeilnehmerInnen laden wir ein, Möglichkeiten des japanese

Do coaching an sich selber zu erleben. Daher sind

Offenheit für Neues und die Bereitschaft sich mit eigenen

Themen und Fragestellungen einzubringen Voraussetzungen

für die Teilnahme.

In 2012 und 2013 findet je ein inhalts gleicher Einführungskurs

statt. Im kommenden Jahr 2013 besteht dann für alle

interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einführungswochenenden

die Möglichkeit, eine Ausbildung zum

„japanese Do – mental coach“ anzuschließen. Die Ausbildung

umfasst 10 Tage. Sie wird in zwei, 5-tägigen Blöcken

mit einer intensiven Selbstlern- und Umsetzungsphase

dazwischen durchgeführt.

www.japanese-do.de

Anmeldung

über den DKV bitte per Mail an Gundi.Guenther@

karate.de oder per Telefon 02043 / 29 88 20

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt!


Anfang März kam Prof. Dr. Matthias von

Saldern (6. Dan) auf Einladung von Shirokuma

Berlin e.V. nach Charlottenburg. Etwa 70 Karatekas

waren neugierig auf den Leiter des wissenschaftlichen

Beirats der Deutschen Dan-Akademie und

Herausgeber der Buchreihe „Körper-Geist-Technik“,

der selbst seit 1972, also seit 40 Jahren Karate-Do

betreibt. Mit seiner Frau Christiane nutzte er die

Gelegenheit, Schwester, Nichte und Neffe zu treffen,

die bei Shirokuma trainieren.

Thema in der Unterstufe war die Kata Heian Yondan

und in der Oberstufe die Kata Meikyo in Ablauf und

Bunkai. Auch BKV-Vizepräsident Dr. Bernd Hartlieb,

BKV-Stilrichtungsreferent Shotokan Frank Asner und

die DKV-Bundesfrauenreferentin Marlis Gebbing

nahmen teil.

Für die Kinder und Jugendlichen von 4 bis 15 Jahren

hatte Matthias Tierbilder mitgebracht. Er erklärte

anschaulich die Entwicklung von Kraft, Schnelligkeit

und Flexibilität, die Stärkung durch den Kiai und

die Stabilität bei Fußtechniken. Es wurde schnell

klar, welche Eigenschaften im Karate umgesetzt

werden – ein nachhaltiges Trainingserlebnis. Da

hörten Erwachsene gern zu wie auch beim Vortrag

„Über die Philosophie im Karate“, der den Blick auf

die philosophischen Hintergründe, das Lehrer/in-

Schüler/in-Verhältnis und das große Ganze lenkte.

Gerade jüngere Graduierungen zeigten sich von

dem Bild beeindruckt, dass Prüfungen nur Pfosten

auf einem Weg sind, aber nicht den Weg des

Karate-do ausmachen. Wichtig sind die Jahre des

Übens und die Erfahrungen. Zusätzlich gab Matthias

den Dan-Graden noch Gelegenheit, Fragen zu stellen

und sich über die Dan-Akademie zu informieren.

Die Teilnehmenden hatten sichtbar Spaß am Training

und an den vielen neuen Einsichten. Am Ende

Berlin

Frühjahrslehrgänge bei Shirokuma Berlin:

Kata-Lehrgang mit Matthias von Saldern (6. Dan)

und Realistische Selbstverteidigung

eines langen, abwechslungsreichen Tages konnte

Matthias allen Prüflingen zur bestandenen Prüfung

gratulieren, wobei er besonders das hohe Niveau

der Kinder und Jugendlichen lobte. Zu erwähnen ist,

dass er auf sein Honorar zugunsten einer Spende an

Amnesty International verzichtet hat. Diesen

Wunsch erfüllen wir gern, und wir freuen uns auf

den nächsten Besuch.

Ende März fand bei Shirokuma Berlin der erste

Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungslehrgang

des BKV statt. Trotz Osterferien und Trainer/innen-Fortbildung

kamen etwa 50 Karateka aus

Berlin und Brandenburg zu Carsten Brunner und

Marc Puhlmann. In den Einheiten für Kinder und

Jugendliche wurden Selbstbehauptung in Form von

Vorstell- und Schreispielen sowie einfache Selbstverteidigung

gegen

Schubsen und Greifen

geübt. Insbesondere die

Schreispiele machten den

Kindern großen Spaß, sie

forderten allerdings die

Trommelfelle der anwesenden

Eltern.

In der Unterstufe zeigte

Carsten die Abwehr von

Faustangriffen und Kontertechniken.

Dabei

ermahnte er die Teilnehmenden,

eine Selbstver-

L ä n d e r

teidigungs-situation nicht absichtlich eskalieren zu

lassen und die Verhältnismäßigkeit zu beachten,

soweit dies möglich sei. In der Oberstufe wurde das

Tempo bei den Aktionen von Angriff und Verteidigung

gesteigert. In einer Einheit für alle Stufen

erweiterte Marc das Verteidigungsspektrum gegen

verschiedene Faustangriffe. Zur Vorbereitung der

Dan-Prüfung SOK wurden alle Verteidigungsaktionen

am Partner trainiert.

Die Teilnehmenden wünschten sich weitere Lehrgänge

mit diesen Inhalten in Berlin, und die Eltern

baten darum, dass insbesondere Selbstbehauptung

und Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche

regelmäßig angeboten werden sollte.

Marlis Gebbing, Shirokuma Berlin

37


L ä n d e r

38

Am 31. März fand bei Shirokuma Berlin in Charlottenburg

der erste Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungslehrgang

des Berliner Karateverbandes

im Jahre 2012 statt.

Trotz des Umstandes, dass die Osterferien soeben

begonnen hatten und gleichzeitig in Berlin ein weiterer

Lehrgang sowie die Trainerfortbildung angeboten

wurden, erschienen ca. 50 Karateka aus

Berlin und Brandenburg zum Training bei Carsten

Brunner und Marc Puhlmann.

In den Trainingseinheiten für die Kinder und

Jugendlichen wurden zunächst im Wesentlichen

Selbstbehauptungsübungen in Form von Vorstellund

Schreispielen sowie erste, leichte Selbstverteidigungsübungen

gegen Schupsen und Greifen trainiert,

insbesondere die Schreispiele machten den

Kindern großes Vergnügen, belasteten allerdings die

Trommelfelle der anwesenden Eltern.

In der Vormittagseinheit der Unterstufe trainierte

Carsten zunächst die Annahme von Faustangriffen

sowie erste Kontertechniken, natürlich konnte sich

der praktizierende Rechtsanwalt und Selbstverteidigungslehrer

des DKV nicht verkneifen, die Teilnehmer

auf die Verhältnismäßigkeit einer Selbstverteidigungshandlung

hinzuweisen, auch in den späteren

Einheiten fanden sich immer wieder Ermahnungen

Berlin

Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungslehrgang

bei Shirokuma Berlin e. V.

eine Selbstverteidigungssituation nicht eskalieren zu

lassen und die Verhältnismäßigkeit der Verteidigungsaktion

zu beachten, soweit dies möglich ist. In

der Oberstufeneinheit steigerte Carsten dann

sowohl das Tempo der Faustangriffe als auch die

Hochrangiger Besuch beim SC Banzai Berlin

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Lutz Knopek

besuchte am 22.02.2012 den SC Banzai Berlin und

wollte diesen aufgrund der Erfolge im Jugendbereich

und der Integrationsarbeit näher kennenlernen.

Dr. Lutz Knopek ist ordentliches

Mitglied im Umweltausschuss

und im Sportausschuss

des Deutschen Bundestages.

Nach einem netten

Gespräch und Darstellung

der Vereinsarbeit ließ er sich

überreden einen Trainingskurs

zu absolvieren. Mit

dem nächsten Link findet

ihr Bilder und einen Bericht

aus der türkischen Internet

Zeitung Haber.Com:

http://ha-ber.net/index.php?option=com_

content&task=view&id=16899&Itemid=0

Der Technische Direktor des Berliner Karate Verbandes

Herr Hans Hagen Springer war ebenfalls mit

anwesend.

Anzahl der Aktionen, sowohl bei Angriff als auch

Verteidigung.

Nach der kurzen Mittagspause trainierte die Unterund

Oberstufe gemeinsam bei Marc, der insbesondere

nochmals auf die Verteidigungsaktionen gegen

verschiedene Faustangriffe wie Kizami Zuki, Gyaku

Zuki, Kage Zuki, Ura Zuki und Mawashi Zuki einging

und insbesondere das Verteidigungsspektrum

erweiterte.

In der letzten Einheit bereitete Marc die verbliebenen

Karateka auf die Dan-Prüfung SOK vor, natürlich

speziell unter Berücksichtigung der Selbstverteidigungsaspekte,

hier wurde das gesamte Prüfungsprogramm

in diesem Bereich durchgesprochen und

die Verteidigungsaktionen jeweils am Partner trainiert.

Nahezu alle Teilnehmer äußerten den Wunsch, dass

derartige Lehrgänge häufiger auch in Berlin durchgeführt

werden, auch die Eltern der trainierenden

Kinder und Jugendlichen baten darum, dass insbesondere

die Themen „Selbstbehauptung und

Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche“

regelmäßig im Rahmen von Lehrgängen des DKV

behandelt werden sollten.

Dr. Brunner

Bericht und Fotos:

SC Banzai Berlin

www.karate.de


DM der Leistungsklasse in Erfurt:

Drei Titel für den SC Banzai Berlin!

Die Deutschen Karate-Meisterschaften der Leistungsklasse

2012 sind dank der Starterinnen und

Starter des SC Banzai ein großer Erfolg für den BKV

geworden: Mit gleich drei ersten Plätzen für Duygu

Bugur, Ricardo Giegler und Mehmet Bolat bewies

Banzai seine Spitzenposition im deutschen Karate

und verhalf dem BKV damit zum ersten Platz in der

Länderwertung des DKV! Und auch bei den DM der

Menschen mit Behinderung gab es einen Titel für

den BKV.

An der DM nahmen 517 Sportler aus 173 Vereinen

teil, die sich in Ihren Landesverbänden qualifiziert

hatten. Der SC Banzai hatte sich mit 12 Sportlern für

die DM qualifiziert. In die 10 Finalbegegnungen im

Kumite-Bereich kämpften sich 4 junge Sportler des

SC Banzai durch. Mit drei Titeln, einer Silbermedaille

und einer Bronzemedaille belegte Banzai in der

Vereinswertung damit den ersten Platz.

Bei den Damen in der Klasse bis 50 Kg gewann die

U21-Vizweltmeisterin Duygu Bugur Ihre Vorkämpfe

souverän und setzte sich im Finale gegenüber der

Nationalkämpferin Desiree Christiansen aus Hamburg

mit 7:1 klar durch. Die Studentin der Betriebswirtschaft

der Humboldt Universität zeigte mit dieser

Leistung, dass sie eine aussichtsreiche Kandidatin

ist, Deutschland bei den bevorstehenden

Europa- und Weltmeisterschaften zu vertreten. Bei

den Damen bis 55 kg holte unsere Esma Yilmaz die

Bronzemedaille.

Bei den Herren gewann unser Titelverteidiger Ricardo

Giegler seine 5 Kämpfe und verteidigte seinen

DM-Titel aus dem Vorjahr damit erfolgreich. Aufgrund

seiner Abiturprüfungen muss er wahrscheinlich

auf die Teilnahme an den Europameisterschaften

verzichten. Er hat sich jedoch mit dieser Leistung

so gut wie sicher für die bevorstehende Weltmeisterschaft

in Paris qualifiziert.

In der Klasse bis 60 kg konnte der gerade 18jährige

Mohamed Rovcanin seine vier Vorkämpfe gewinnen

und unterlag lediglich im Finale dem erfahrenen

Nationalkämpfer Alexander Heimann aus Bergisch

Gladbach. Banzai hofft, dass mit dieser Leistung von

Mohamed seinem Antrag auf die deutsche Staatsbürgerschaft

stattgegeben wird und er damit auch in

die Nationalmannschaft aufgenommen wird.

In der Klasse bis 84kg dominierte Mehmet Bolat.

Der Student des Wirtschaftsingenieurwesens überzeugte

in seinen vier Vorkämpfen und konnte auch

die Finalbegegnung für sich entscheiden. Damit

hat Mehmet auch beste Aussichten, an den Europaund

Weltmeisterschaften in diesem Jahr für

Deutschland zu starten. Alle diese erfolgreichen

Sportlerinnen und Sportler sind in beim SC Banzai

groß geworden. Sie nahmen an Kinder-, Schüler-,

Jugend- und auch an Juniorenmeisterschaften erfolgreich

teil und sind jetzt bei der Deutschen Meisterschaft

in der Leistungsklasse an der Spitze angelangt.

Dies zeigt die Integrationsarbeit als auch die

erfolgreiche Jugendarbeit dieses Vereins, welcher

schon zum zweiten Mal in seiner Geschichte für die

beste Jugendarbeit in Deutschland mit dem Grünen

Band des DOSB ausgezeichnet wurde. Unter den

teilnehmenden 173 Vereinen belegte Banzai mit

Abstand den ersten Platz. Diese Leistung ist etwas,

worauf Banzai ganz stolz sein kann, wenn beachtet

wird, dass Landesverbände wie Bayern oder Baden-

Württemberg jeweils ca. 35.000 Mitglieder haben.

Helga Balkie vom AC Berlin holte bei den DM der

Menschen mit Behinderung einen weiteren 1. Platz

für den BKV!

Der BKV ist begeistert über das Auftreten seiner

Wettkämpferinnen und Wettkämpfer und gratuliert

ihnen allen für dieses tolle Wochenende in Erfurt!

IhrkompetenterPartnerfürReisen zu den Karate

Welt- und Europameisterschaften, World Games... u.v.m.

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Berlin

Glückwunsch

an Heiko Kuppi

zum 5. Dan!

L ä n d e r

Den 5. Dan im Shotokan erreichen nicht viele

Karatekas des DKV.

Jetzt hat auch Heiko Kuppi von DOKAN Berlin diese

hohe Auszeichnung erhalten. Der BKV gratuliert

ganz herzlich!

Heiko Kuppi gehört seit Jahren zu den herausragenden

Karatekas des BKV. Seine Erfolge als Wettkämpfer

ebenso wie als Trainer sind zu zahlreich,

um sie hier alle aufzuzählen.

Seit vergangenem Jahr ist Heiko außerdem BKV-

Referent für Menschen mit Behinderung. Am

16. März hat er in Erfurt seine Prüfung zum

5. Dan Shotokan abgelegt.

Der gesamt BKV gratuliert Heiko und wünscht

ihm weiterhin Erfolge, Spaß und Gesundheit beim

Karate!

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39


L ä n d e r

40

Favoriten-Siege von Bachmann und Petric

Nippon Bremerhaven mit Siegen in Kata und Kumite

Bremen. Großer Applaus und gute Stimmung – bei

der Bremer Karate-Meisterschaft zeigten die

Spitzenathleten am Sonntag in Bremern-Horn Bestleistungen.

Die Karatekas bewiesen ihr Können in

den Disziplinen Kata, der traditionellen Form im

Karate, und Kumite, dem freien Kampf. Hier kam es

zu den erwarteten Favoriten-Siegen von Andreas

Bachmann und Nikolai Petric.

Dominierender Verein war dabei vor allem im

Kumite die Karate-Schule Nippon Bremerhaven, die

mit Andreas Bachmann einen Athleten von hoher

Güte in ihren Reihen hat. Bachmann startet derzeit

auf zahlreichen internationalen Meisterschaften und

hat auch zahlreiche internationale Turniere auf dem

Terminplan, darunter die Dutch Open. Dieses Turnier

gehört wie einige andere internationale offene

Meisterschaften zur neu geschaffenen Karate 1 Premier

League der World Karate Federation (WKF),

auf die die Spitzenathleten aus aller Welt antreten.

Begleitet wird er aller Voraussicht nach von Oliver

Henning (Shokado Bremen), amtierender deutscher

Vize-Meister. Ohne Mühe wurde Bachmann in

Bremen Landesmeister in der Klasse bis 75 Kilogramm.

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Bremen BREMER KARATE

VERBAND

Den spannendsten Kampf des Tages lieferten sich

allerdings Nikolai Petric, ebenfalls Nippon, gegen

seinen Vereinskameraden Torben Bergelt in der

Junioren-Klasse. Die beiden Talente lieferten sich

einen engen Kampf, der nach Ablauf der zweiminütigen

Kampfzeit mit 9:9 unentschieden endete.

Der anschließende Kampfrichterentscheid fiel dabei

denkbar knapp aus: 3:2 Stimmen für Petric. Die beiden

Sportler gelten als große Talente aus der Kaderschmiede

Nippon Bremerhaven: Torben Bergelt war

im vergangenen Jahr Zweiter bei den Belgish Open,

Dritter bei den Luxembourg Open und am vorigen

Wochenende bei den Swiss Open ebenfalls Zweiter

und zählt wie Nikolai Petric zu den Favoriten auf

einen vorderen Platz bei der diesjährigen Junioren-

DM im Juni in Berlin.

Die Bremerhavener belegten damit eindrucksvoll,

dass ihre Platzierung in der nationalen Rangliste des

Deutschen Karate Verbandes e.V. unter den Top 30

von über 2500 Vereinen gerechtfertigt ist.

Doch nicht nur Kumite, in den vergangenen Jahrzehnten

die Paradedisziplinen von Nippon, sondern

auch in der Kata waren die Athleten aus der

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Wiesenstraße in diesem Jahr in den Schüler- und

Jugendklassen sehr erfolgreich und holten alle

ersten Plätze mit den Bestnoten von 5:0 Kampfrichterstimmen.

Dieses Ergebnis ist auf das Engagement

von Hans Walter zurück, der bei Nippon als

Kata-Trainer arbeitet und diesen Bereich seit einiger

Zeit systematisch aufbaut. Das wird sich perspektivisch

auf das Ranking Nippons in der DKV-

Liste auswirken, ist sich BKV-Geschäftsführer Horst

Kaireit, zugleich Gründungsmitglied der Karate-

Schule Nippon sicher.

Aber nicht alle Titel gingen nach Bremerhaven. Es

sammelten aber die Athleten der SAV, des Shotokan

Karate-Instituts Park (SKIP) und des TUS International

reihenweise Erfolge bei der Bremer Karate-

Meisterschaft, die alle Altersklassen von Kindern bis

Ü60 aufbot. Erstmals kamen dabei die neuen

Wettkampfregeln der WKF zur Anwendung, die die

Athleten gut umsetzten und so dazu beitrugen, dass

die Kämpfe schnell und reibungslos abgewickelt

wurden.

Frank Miener, freier Journalist

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Großer Kata-LG im Norden

Im Winter und im Spätsommer trifft man sich in

Bremen bei Wolf-Dieter Wichmann, 8. Dan zum

Ka-ta-LG. Dass dieser LG etwas Besonderes ist, hat

sich inzwischen herumgesprochen. So konnte diesmal

die Halle die 80 Teilnehmer, die von Flensburg

bis München und Köln bis Berlin gekommen waren,

um traditionelle Shotokan Kata zu trainieren, kaum

fassen.

Anfänger und Danträger, Große und Kleine trainieren

in 2 Gruppen ihre Kata. Das Besondere dabei

ist, dass immer wieder durch Partnerübungen

sowohl das Auge für Details, als auch das Verständnis

für die Anwendungen geschult wird.

Viel Freude hatten die Danträger mit Gyula Büki,

dem Prüfungsreferenten der Stilrichtung Japan

Ka-rate Dentokai Shoto-Ha und seinen Berliner

Schülern, die allen mit ihrer freundlichen und enga-

gierten Art entgegen

kamen.

WD Wichmann verstand

es immer wieder mit seinen

lockeren aber sehr

präzisen Demonstrationen

jede Technik zum

Leben zu erwecken.

Das Besondere dieses

Lehrgangs ist die intensive

und freundschaftliche

Atmosphäre in der alle

Teilnehmer zusammenarbeiten

und allen das

Gefühl vermitteln, ein

gutes Stück auf ihren

Weg des Karate-DÔ weiter

gekommen zu sein.

Kinderturnier in Bremen

Das Karate-Kinderturnier (6-14 Jahre) wird seit dem

Jahr 2000 beim TV Eiche Horn in Bremen ausgerichtet.

Die Beteiligung liegt zwischen 96 und 32

Starts in den Disziplinen Kumite und Kata Einzel.

Die Kinder kommen aus Bremen, Niedersachsen,

Schleswig-Holstein und Hamburg. Waren vor einigen

Jahren noch genauso viele Kinder am Kumite

wie an der Kata interessiert, so gibt es einen Trend

weg vom Kämpfen.

Das Turnier wird bewusst familiär ausgerichtet.

Damit soll für die Kinder der Übergang vom Wettkampf

im Verein zu offiziellen DKV-Turnieren oder

dem Kadertraining in den Landesverbänden

geschaffen werden. Bei diesem Turnier steht das

gemeinsame Erleben, das Sammeln von Budosport

geprägten Erfahrungen und der Umgang mit Nie-

BREMER KARATE

VERBAND

Bremen

derlagen (womit die Kinder manchmal besser

umgehen können als die Eltern) im Vordergrund.

Die Kinder sollen sich mit anderen Kindern, die sie

bisher nicht kennen, messen. Die erreichte Platzierung

ist dabei nebensächlich, daher gibt es keine

Pokale und Medaillen, um den Abstand zwischen

den platzierten und nicht platzieren Kindern nicht

noch offensichtlicher werden zu lassen. Als Anreiz

zur erneuten Teilnahme bekommt stattdessen

jeder/jede eine Urkunde.

Alle werden in die Organisation des Turniers mit

einbezogen: Die Vereine bringen die Wettkampfausrüstung

(Wertungstafeln, Fahnen, Gong,

Uhren usw.) mit und besetzen die Anschreibetische,

die Kampfrichter kommen aus den Vereinen und

alle helfen beim Auf- und Abbau der Halle mit.

L ä n d e r

Text: Bianca Kuss

Fotos: Sven-Arne Hansen und WD Wichmann

Dafür gehen bunte Teller mit Süßigkeiten durch die

Zuschauerreihen und nach dem Turnier sind alle

Anwesenden zum gemeinsamen Spaghetti-Essen

eingeladen. Bisher geht dieses Konzept auf und so

wird es wohl auch in diesem Jahr wieder ein Kinderturnier

beim TV Eiche Horn geben.

Und einen besonderen Nebeneffekt gibt es auch

noch: Die Schwarzgurte aus den Vereinen lernen zu

Kampfrichtern und Anschreibetische zu besetzen

und es wird deutlich, dass mit wenig Aufwand jeder

Verein in der Lage ist, ein Turnier auszurichten. So

gibt es bereits in anderen Regionen Vereine, die

dieses Konzept übernommen haben.

Dr. Elke von Oehsen

41


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Erfurt. Andreas Bachmann ist deutscher Vize-

Meister im Kumite bis 75 Kilogramm. In der stark

besetzten Klasse musste er sich am Wochenende

bei der Deutschen Meisterschaft nur dem derzeit

überragenden Noah Bitsch (Bushido Waltershausen/Thüringen)

geschlagen geben. In allen

anderen Kämpfen dominierte der Nippon-Athlet

seine Gegner.

Gleich zu Anfang der Klasse, die zu den zahlenmäßig

stärksten Gewichtsklassen im Deutschen

Karate Verband e.V. (DKV) gehört, setzte Bachmann

mit zwei Siegen bei 8:0 Punkten Ausrufezeichen. In

Karate-Kämpfen bedeutet diese Differenz, dass die

Begegnung bereits vor Ende der regulären Kampf-

BREMER KARATE

VERBAND

Bremen

Andreas Bachmann deutscher Vize-Meister

Bremerhavener unterliegt Nationalmannschaftsathleten

zeit von drei Minuten beendet ist. Schwieriger

waren die beiden folgenden Durchgänge, wobei

sich Bachmann letztendlich dennoch souverän

durchsetzte und den Sieg nach Punkten holte.

Innerhalb eines Kampfes kann ein Athlet pro Aktion

je nach Technik zwischen einem und drei Zählern

gewinnen. So bringt Bachmanns Spezialtechnik

Ura-Mawashi-Geri, ein spezieller Fußstoß zum Kopf,

bereits zwei bis drei Zähler.

Beim Finalkampf der Klasse zeigte bot Bitsch dann

die bessere Leistung, so dass sich der Bremerhavener

mit der Silbermedaille zufrieden geben

musste. „Wenn Andreas auf diesem Niveau weitermacht

und die Leistung hält, dann hat er alle

Chancen, Bitsch bald auch zu schlagen“, beurteilte

Nippon-Vorsitzender und BKV-Geschäftsführer

Horst Kaireit die Leistung des Schützlings von

Landestrainer Sergej Hanert.

Für Andreas Bachmann, der in der vergangenen

Woche neunter bei den Dutch Open wurde und

amtierender Bremer Meister ist, war die Deutsche

Meisterschaft damit auch eine Empfehlung für Bundestrainer

Thomas Nitschmann. Der stellt derzeit

den Kader für die Europameisterschaft Anfang Mai

auf Teneriffa zusammen, auch die Auswahl für die

Weltmeisterschaft im November im Paris ist für ihn

noch erreichbar.

Weniger Glück hatten die anderen Bremer Athleten,

die sich in Erfurt nicht auf einen der vorderen

Plätze arbeiten konnten. Das gilt auch für Oliver

Landestrainer mit Dutch Open zufrieden

Bremen/Dordrecht. Karate-Landestrainer Sergej

Hanert hat sich zufrieden mit den Ergebnissen der

Bremer Starter bei den Dutch Open gezeigt. „Es

waren Wettkämpfe aus sehr hohem Niveau“, sagte

Hanert. Seine Schützlinge Andreas Bachmann

(Kumite – 75 Kilogramm) und Oliver Henning

(Kumite ab 84 Kilogramm) haben am Wochenende

bei den Dutch Open den neunten und den siebten

Rang erkämpft. „Das ist ein gutes Ergebnis“, sagte

Hanert.

Die Dutch Open als Teil der „Karate 1 Premier League“

der World Karate Federation gehört zu den

zehn höchstklassigen Turnieren weltweit. Zahlreiche

Nationalmannschaftsathleten der führenden Nationen

treten hier an – unter anderem in den beiden

Klassen, die Bachmann und Henning als Spitzenathleten

des Bremer Karate Verbandes e. V. besetzen.

Die beiden Karatekas sind mit weiteren Athleten des

BKV ebenfalls für die Deutschen Meisterschaften

am kommenden Wochenende in Erfurt gemeldet.

Oliver Henning (Shokado Bremen) ist dabei amtierender

Vizemeister, auch Andreas Bachmann (Nippon

Bremerhaven) stand schon oben auf dem

Treppchen. Nach den Leistungen in den Niederlanden

ist Hanert zuversichtlich, dass es bei den nationalen

Titelkämpfen für einen Platz ganz vorne

reicht: „Ich bin gespannt auf die DM“, sagt er.

Der Bremer Karate Verband e. V. (BKV) ist der offizielle

Fachverband für Karate im Land Bremen. Als

L ä n d e r

Henning (Shokado Bremen), der einen schlechten

Tag erwischt hatte und zwar den ersten Kampf per

Schiedsrichterentscheid gewann, dann aber nicht

mehr siegen konnte. Für ihn steht jetzt die Analyse

der DM auf der Agenda, um sein sonst hervorragendes

Niveau schnell wieder zu erreichen.

Die Deutsche Meisterschaft war neben den sportlichen

Wettkämpfen dann auch die Gelegenheit, für

Kaireit und BKV-Präsident Reiner Zimbalski, wichtige

Gespräche im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft

2014 zu führen, die vom 5. bis 9. November

in der ÖVB-Arena in Bremen ausgetragen wird.

So standen Treffen mit DKV-Präsident Roland

Hantzsche, Sportdirektor Ralph Masella und weiteren

Karate-Spitzen auf dem Terminplan.

Der Bremer Karate Verband e.V. (BKV) ist der

offizielle Fachverband für Karate im Land Bremen.

Als Mitglied im Landessportbund Bremen e.V. (LSB)

und dem Deutschen Karate Verband e.V. (DKV) vertritt

der BKV alle anerkannten Stilrichtungen, bietet

Trainer-Lizenzausbildungen an und veranstaltet

Lehrgänge und Meisterschaften. Im Jahr 2003 war

der BKV Gastgeber der Karate-EM, im Jahr 2014

wird er die 22. Karate-Weltmeisterschaft ausrichten.

Zurzeit sind 1600 Mitglieder in 24 Vereinen im BKV

organisiert.

Bachmann wird Neunter, Henning Siebter bei sehr hohem Niveau

Bremer Karate Verband e. V.

Frank Miener Pressesprecher

Mitglied im Landessportbund Bremen e. V. (LSB)

und dem Deutschen Karate Verband e. V. (DKV)

vertritt der BKV alle anerkannten Stilrichtungen, bietet

Trainer-Lizenzausbildungen an und veranstaltet

Lehrgänge und Meisterschaften. Im Jahr 2003 war

der BKV Gastgeber der Karate-EM, im Jahr 2014

wird er die 22. Karate-Weltmeisterschaft ausrichten.

Zurzeit sind 1600 Mitglieder in 24 Vereinen im BKV

organisiert.

Bremer Karate Verband e. V.

Frank Miener Pressesprecher

www.karate.de

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L ä n d e r

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Bremen. Andreas Bachmann (Nippon Bremerhaven)

und Oliver Hennig (Shokado Bremen) werden

den Bremer Karate Verband e.V. (BKV) bei der

kommenden Europameisterschaft auf Teneriffa vertreten.

Bundestrainer Thomas Nitschmann hat die

beiden Athleten für die Nationalmannschaft nominiert.

Sie werden im Team-Wettbewerb der Disziplin

Kumite antreten.

Die Nominierung zeichnete sich dabei für beide

Athleten in den vergangenen Wochen bereits ab –

Kaderlehrgänge und hochklassige internationale

Turniere dienten für Nitschmann als Beurteilungsgrundlage.

Außerdem trainieren die beiden BKV-

Karateka schon seit längerem im B-Kader des Deutschen

Karate Verbandes e.V. (DKV). Unerwartet war

die Berufung also nicht, am Ende aber doch eine

Überraschung.

„Der Bundeskader ist sehr stark“, sagt Henning.

„Mich hat die Nominierung deshalb überrascht.

Zumal ich in diesem Jahr bei der deutschen Meisterschaft

keine Platzierung erreichen konnte. “

Bremen BREMER KARATE

VERBAND

Bachmann und Henning für die EM nominiert

Bundestrainer beruft zwei BKV-Athleten – Start in Mannschaft

Daher habe er damit auch nicht mehr gerechnet –

obwohl der Student bei den vorangegangenen Paris

Open und den Swiss Open sowie auf einem Kaderlehrgang

des Deutschen Karate Verbandes e.V.

(DKV) mit guten Leistungen überzeugt hat. Teamkollege

Andreas Bachmann war sich allerdings

etwas sicherer. „Ich war schon überrascht. Aber

nach dem Vizetitel bei der DM in Erfurt habe ich

auch damit gerechnet“, gibt er zu.

Deshalb sind die beiden Karateka auch besonders

motiviert, um Anfang Mai auf Teneriffa in die

Startaufstellung des Teams zu kommen. Eine Herrenmannschaft

besteht aus sieben Athleten, fünf

treten gegen den jeweiligen Gegner an. Die Chancen

auf einen Erfolg schätzt Henning, dessen Nominierung

die erste Berufung in die DKV-Auswahl ist,

gut ein: „Wir haben starke und erfahrene Kämpfer

im Team. Mit entsprechendem Einsatz haben wir

gute Aussichten“, sagt er. Um auch selbst gut

abschneiden zu können, trainiert er gemeinsam mit

Bachmann in Bremerhaven. „Die Fahrten kosten

natürlich Zeit, aber das lohnt sich.“ Die Nominierung

habe bei ihm den Ehrgeiz geweckt, zu beweisen,

dass er es wert sei.

Auch Andreas Bachmann sieht die Nationalmannschaft

gut aufgestellt. Der Hafenarbeiter, der fast

täglich trainiert und das Pensum jetzt auch noch

erhöhen möchte, verortet sie unter den ersten drei

Nationen bei der EM. Im Gegensatz zu Henning, der

erst im vergangenen Jahr nach seinem DM-Vize-

Titel in der Klasse +84 Kilogramm zielgerichteter am

Ziel Nationalmannschaft gearbeitet hat, ist Bachmann

schon länger dabei. Bereits mehrfach hat der

DKV ihn zu Weltmeisterschaften in verschiedenen

Altersklassen geschickt.

Allerdings noch nicht im Einzel: Die Klasse -75 Kilogramm

ist die am besten besetzte und entsprechend

hart umkämpft. Derzeit dominiert sie Noah

Bitsch aus Thüringen – der amtierende Deutsche

Meister, gegen den Bachmann

am 17. März das Finale verloren

hat. „Chancen hat man immer“,

gibt der sich aber zuversichtlich,

irgendwann im Einzel zu starten.

Auch Henning nennt das als

ein Ziel seiner Trainingsarbeit:

„Die Konkurrenz ist sehr groß in

Deutschland. Aber ich denke,

mit zunehmender Erfahrung

werde ich definitiv die Möglichkeit

haben, im Einzel international

zu starten.“ Vor allem, weil

Karate neben dem Studium ein

sehr wichtiger Lebensinhalt ist.

Großes Ziel für beide Athleten ist dabei auch die

Heim-Weltmeisterschaft im Jahr 2014. Die wird im

November in Bremen ausgetragen. Für BKV-Präsident

Reiner Zimbalski ist die Berufung Bachmanns

und Hennings deshalb besonders erfreulich: „Die

Nominierung unserer Athleten ist eine Bestätigung

für die hervorragende Arbeit unserer Landestrainer“,

lobt er die Leistungen im kleinsten deutschen

Landesverband, der noch nie zuvor zwei Nationalmannschaftsmitglieder

zu EM oder WM schicken

konnte. „Im Hinblick auf die hier Bremen stattfindende

WM ist das ein weiterer Schritt dahin, dass

auch Sportler aus Bremen an dieser WM im eigenen

Land teilnehmen werden.“ Für beide EM-Starter

jedenfalls stünden die Aussichten gut.

Der Bremer Karate Verband e.V. (BKV) ist der offizielle

Fachverband für Karate im Land Bremen. Als

Mitglied im Landessportbund Bremen e.V. (LSB)

und dem Deutschen Karate Verband e.V. (DKV) vertritt

der BKV alle anerkannten Stilrichtungen, bietet

Trainer-Lizenzausbildungen an und veranstaltet

Lehrgänge und Meisterschaften. Im Jahr 2003 war

der BKV Gastgeber der Karate-EM, im Jahr 2014

wird er die 22. Karate-Weltmeisterschaft ausrichten.

Zurzeit sind 1600 Mitglieder in 24 Vereinen im BKV

organisiert.

Hinweis

Interviews mit Andreas Bachmann und Oliver

Henning können gerne vermittelt werden. Bitte

nehmen Sie Kontakt unter 01577/9310510 mit

Pressesprecher Frank Miener auf.

Gerne helfen wir auch, einen Einblick in das

Training beider Karatekämpfer in Bremerhaven

zu arrangieren.


Niedersachsen

Trainerassistentenausbildung in Lastrup

erneut ein großer Erfolg

An zwei Wochenenden im Frühjahr 2012 absolvierten

16 Jugendliche aus dem Landesverbänden Niedersachsen,

Bremen und Hamburg die Ausbildung

zum KVN – Trainerassistenten. Die Vorqualifizierungsmaßnahme

zur Trainerausbildung wurde

unter der Leitung von Diplom – Trainer Axel

Markner, 5. DAN Koreanisches Karate und Lehrwart

KVN, und Türk Kiziltoprak, 4. DAN Goju Ryu und

KVN – Kata – Talentkadertrainer durchgeführt und

begleitet durch die Betreuerin Anna Tödtmann.

Es wurden Thematiken wie die „richtige Gruppenbetreuung“,

„Planung von Projekten“, „Training –

mit Spaß aber durchdacht“ und „Wichtiges rund um

den Verein“ behandelt. Somit bekamen die Teilnehmer

einen Überblick über pädagogische, trainingswissenschaftliche

und organisatorische Grundlagen

des Karatetrainings mit Kindern. Die neu gewonnenen

Kenntnisse konnten die Jugendlichen direkt in

den Praxiseinheiten umsetzen und vertiefen.

Die Referenten waren mit den wissbegierigen Teilnehmern

ausnahmslos zufrieden und sind sich

sicher, dass diese ihre Fähigkeiten ausbauen konn-

ten und mit den neuen Hilfsmitteln und Materialien

weiter ausbauen können. Auch die Jugendlichen

waren zufrieden und äußerten sich positiv

über den Lehrgangsverlauf, die Inhalte und ihre

Referenten.

KVN-Athlet Lucas Kurtessis

holt Gold bei den Swiss Open

Zürich. Bei den diesjährigen Swiss Open, mit

einem Teilnehmerrekord von über 1200 Startern,

waren Nationalmannschaften von drei Kontinenten

aus 27 Nationen angereist. Es traten erfolgreiche

Die neuen Trainerassistenten mit Lehrgangsleiter Axel Markner (hinten re.)

und Betreuerin Anna Tödtmann (hinten li.)

Sportler aus Algerien, Tunesien, Indien, Italien,

Ukraine und einigen anderen Ländern an, somit war

es vorprogrammiert, dass die Kämpfe, die auf zwei

Tage gesplittet wurden, in einem sehr faszinierenden

Niveau stattfinden würden.

In diesem internationalen Umfeld startete Lucas

Kurtessis zuerst in der Disziplin Kata. Hier gelangte

der 11jährige einstimmig bis ins Poolfinale. Trotz

dass eine Medaille schon zum Greifen nah war,

scheiterte er an seinen französischen Kontrahenten

und gelangte in die Trostrunde. Aber auch hier wollte

das Glück nicht auf seiner Seite sein und er verlor

den Kampf um die Bronzemedaille knapp mit

einem 2:3 gegen einen Schweizer. Zum Schluss war

es ein nennenswerter 5. Platz.

Das war dem Niedersachsen nicht genug. Siegeswillig

trat Kurtessis zu seiner zweiten Disziplin, dem

Kumite, an. Seinen ersten Kampf beendete er Vorzeitig

mit 8:0. Auch in den Folgekämpfen zeigte der

kleine Mann sein können und gelangte ins Poolfinale.

Hier stand ihm ein starker Belgier gegenüber,

L ä n d e r

Anna Tödtmann

Karate Dojo Essen (Oldb.)

www.karate.de

aber auch seine Schwachstelle fand Kurtessis

schnell heraus. Im Finale angekommen, war er nicht

mehr zu halten. Kurtessis ging gleich in Führung

und baute diese bis zum Gongschlag aus. Am Ende

des Wettkampftages ließ sich Kurtessis die

gewünschte Goldmedaille umhängen.

Mark Haubold

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L ä n d e r

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Schon seit drei Jahren bieten Owe Rossen (4. Dan)

in Zusammenarbeit mit dem „Hamburger Schwerhörigen

Verein HSSV v. 1977 e.V.“, vertreten durch

Karl-Heinz Ladehoff, einen Lehrgang im Zeitraum

der Osterfeiertage an. Erfreulicherweise wird dieser

Lehrgang der, wie in den vergangenen Jahren,

immer Karfreitag und Ostersamstag stattfindet, von

einer immer größeren Zahl von Wado-Ryu Karateka

aus dem norddeutschen Raum besucht. So trafen

sich ca. 30 Karateka am Karfreitagmorgen für vier

Stunden, um sich in den Themen Kihon und Partnerübungen

unterrichten zu lassen. Gerade im

Kihon verstand es Owe Rossen, die Wichtigkeit der

Feinheiten im Kihon zu vermitteln. So wurde aus

dem oftmals monotonen „Kihon-laufen“, eine Einheit

in dem Jede/r die Gelegenheit hatte, die angesprochenen

Bewegungsmerkmale für sich zu üben.

Nach dieser Einheit konnte man sich an dem

kostenfreien und reichhaltigen Büfett stärken. So

ging man gut gestärkt in die zweite Einheit. Hier

hatte sich Owe Rossen als Schwerpunkte die für die

Kyu-Grade wichtigen Ippon Kumite gelegt. Auch

hier wurde viel Wert auf die korrekte Technikausführung

gelegt. Die Ippon Kumite, sind seit März

2011 Bestandteil des Kyu-programms in Schleswig-

Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern

und finden in vielen Dojos Einzug ins Training. Hier

vermittelte Owe, exakt die Wichtigkeit der richtigen

Anlässlich des ersten Jahrestags der Katastrophe

am 11. März 2011 in Ost-Japan lud der

Generalkonsul des Japanischen Generalkonsulats

in Hamburg (JGK), Herr Setsuo Kosaka,

die Organisatoren der Benefizveranstaltungen

sowie andere Spender zu einem Empfang

in das „Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten“ ein.

Unter ihnen die Vertreter des Hamburger

Karate-Verband e.V. (HKV)

Hamburg

Hamburger Karate-Verband e.V.

Wado Ryu Osterlehrgang 2012

Angriffs- und Abwehrtechniken, sowie Positionsveränderungen

und die damit verbundenen Auswirkungen

auf das schwindende Gleichgewicht beim

Angreifer. Zeitlich und mit genügend Input wurde

der erste Trainingstag beendet.

Am Samstagmorgen folgte eine erneute Einheit

Kihon und auch hier erläuterte Owe Rossen an

vielen Beispielen, die Wichtigkeit der korrekt ausgeführten

Techniken. So wurde aus dem erwarteten

„Kihon-Bolzen“ eine lehrreiche Einheit. Auch nach

dieser Einheit konnten sich die Teilnehmer an Büfett

stärken. Für die letzte Einheit dieses Osterlehrgangs

hatte sich Owe Tantotori (Traditionelle Messer-

JAPAN dankt den Organisatoren

Es war am 19. März 2012, einem wunderschönen

Vorfrühlingstag, viel zu schön, um an eine der größten

Naturkatastrophen der letzten Jahre erinnert zu

werden.

In einer Gedenkveranstaltung brachte der Generalkonsul

Japans in Hamburg, Herr Setsuo Kosaka sein

Empfinden angesichts der Welle spontaner Hilfeleistungen

mit den Worten zum Ausdruck: „Wir dan-

Auf dem Foto von l nach r:

Birgit Kreusel (JGK), Mike Stengel (HKV-Stilrichtungsreferent Wado-Ryu), Vanessa Strunk (HKV-Schulsportreferentin),

Generalkonsul Kosaka (JGK), Joachim Kraatz (HKV-Präsident), Michael Dück (HKV-Breitensportreferent)

abwehr) vorgenommen. Als Spezialprogramm,

konnten die Teilnehmer ihre erworbenen Fähigkeiten

nun „realistisch“ üben. Da alle die abendlichen

Osterfeuer ohne Schnitt-, Hieb- und Stichwunden

genießen wollten, wurde dann auf scharfe

Messer zugunsten kleiner Plastikflaschen verzichtet.

Mit zahlreichen Erkenntnissen und die Gewissheit,

dass nur stetiges und konsequentes Üben, dass

Gelernte dieses Lehrgangs vertiefen kann, freuten

sich die Teilnehmer auf die restlichen Ostertage. Der

HSSV bedankt sich bei Owe Rossen und allen Teilnehmer/in

für diesen Lehrgang und freut sich schon

jetzt, auf Ostern 2013.

ken Ihnen von ganzem Herzen.“ Nach einer Minute

stillen Gedenkens wurde in Erinnerung gebracht,

dass durch ein verheerendes Erdbeben, gefolgt von

einem Tsunami unvorstellbaren Ausmaßes und

einem daraus resultierenden GAU in dem Kernkraftwerk

von Fukushima, bei denen etwa 19.000

Menschen ihr Leben und viele andere ihr Hab und

Gut verloren und wiederum viele andere mehr

immer noch als vermisst gelten.

Dann wurde ein Bogen gespannt über den Umfang

herausragender Hilfe-Aktionen bis hin zu der Darstellung

der Veränderungen im Bewusstsein der

japanischen Bevölkerung zu ihrer Energiepolitik und

dem Bau eines Windparks im Meer vor Fukushima.

Dass Japan in diesen schwierigen Zeiten nicht allein

gelassen wird, bewiesen ca. 150 Gäste aus Politik,

Wirtschaft, internationalen und nationalen Einrichtungen

sowie den konsularischen Corps u.a. aus

Bulgarien, Frankreich, Indonesien, Trinidad Tobago

sowie den USA aber auch die Vertreter des Hamburger

Karate-Verband e.V.

Text: Hamburger Karate Verband e.V.

Foto: Japanisches Generalkonsulat Hamburg


Unter den kritischen Augen der Prüfer Fritz Nöpel,

9. Dan und Christian Laszczyk, 4. Dan haben am

12. 11. 2011 unsere Vereinsmitglieder Sascha Fuzul

den 1. Dan, Sabrina Rose den 1. Dan und

Horst Volkmann den 4. Dan mit herausragenden

Leistungen bestanden. Eine beachtliche Leistung

erbrachte, unser Vereinsmitglied, der 74-jährige

Dr. Hans-Dieter Mosel, der die Prüfung zum 1.

Dan bestanden hat.

Nordrhein-Westfalen

Dan-Prüfung 2011

ishiro-ryu karate-do TuS Hartum e.V.

Weitere Prüflinge waren:

Dirk Passmann zum 3. Dan,

Karate Dojo Renshin Marl e.V.

Volker Brünger zum 2. Dan,

1. Shotokan Karate Dojo Rinteln e.V

Holger Meier zum 1. Dan,

1. Shotokan Karate Dojo Rinteln e.V

Thoralf Ahe zum 1. Dan,

1. Shotokan Karate Dojo Rinteln e.V

Horst Reese zum 1. Dan,

VFL Lichtenau

KDNW freut sich über hohe Graduierungen

im Shotokan – zwei neue Träger des 7. Dan

Die Dan-Prüfungen im Shotokan, die rund um die

Wettkämpfe Internationaler Shotokan Cup in Mendig

bzw. Deutsche Meisterschaft stattfinden, laden

stets dazu ein, einen neugierigen Blick auf die

Veröffentlichungen zu werfen. Regelmäßig werden

hier verdiente Karateka mit hohen Dan-Graduierungen

ausgezeichnet. So auch in der vergangenen

Runde:

Beim Internationalen Shotokan Cup 2011 stellte sich

Ibrahim Altinova (Köln) der Prüfung zum 7. Dan,

Wilfried Rebmann (Viersen) zum 6. und Frank

Nöske (Kempen) zum 5. Dan. Alle drei bestanden

ihre Prüfung ohne Schwierigkeiten. Im Rahmen der

Deutschen Meisterschaft in Erfurt stellten sich drei

erfahrene Karatekas der Prüfungskommission.

Manfred Henkel (Gummersbach) bestand die

L ä n d e r

Neuer Bundeskampfrichter

für

NRW

Stefan Krause besteht

Kumite-B und Kata-Lizenz

Im Rahmen des Krokoyama-Cups fanden am

14. April 2012 in Koblenz die diesjährigen Bundeskampfrichter-Prüfungen

mit NRW-Beteiligung statt.

Stefan Krause stellte sich den kritischen Blicken der

Prüfungskommission und konnte mit den gezeigten

Leistungen überzeugen.

Wir gratulieren herzlich zum Erhalt der Lizenzen

Kata und Kumite-B auf Bundesebene!

Prüfung zum 7. Dan, Georg Karras (Bonn) erlangte

den 6. Dan, Hardy Berscheid (Bergisch Gladbach)

trägt nun den 5. Dan.

Herzlichen Glückwunsch!

Text und Bild: Eva Mona Altmann

Judith Niemann

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L ä n d e r

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Mit dieser Übung begann der Karatelehrgang

am 11. 2. in der Sporthalle der Schulen am

Niesenteich. Etwa 160 Karatekas hatten sich

zu dem landesweit ausgeschriebenen Lehrgang

eingefunden. Angeboten wurden nicht

nur Trainingseinheiten in Selbstverteidigung

sondern es stand auch das Erlernen von Kata

(Scheinkämpfen) auf dem anstrengenden

Programm.

Bernd Milner (8. Dan Karate), mehrfacher Deutscher

Meister in Kata- und Kumite-Shiai, Vize-Europameister

und Weltmeisterschaftsdritter 1973 in

Tokio zeigte sein profundes Können und gab bei

der Anwendung der Techniken (Bunkai) entscheidende

Tipps zu Angriff und Abwehr. Er führte die

Karatekas auf den neuesten Stand der weltweit trainiertenBewegungsabfolgen.

Er unterrichtete

seine Schüler in der

Grundschule des Karate

und entwickelte mit

ihnen die Kata Heian

Godan, Sochin und

Tekki Sandan in der

Unter- und in der

Oberstufe.

Jürgen Kestner (5. Dan

Karate) sehr versiert

auch in anderen

Kampfsportarten, stellte

seine Erfahrungen

im Bereich Selbstverteidigung

den Teilnehmern zur Verfügung. Jürgen

Kestner ist auch Ausbilder bei der Polizei in Baden-

Württemberg. Die Teilnehmer lernten eine Abwehrhaltung

mit offener Hand ohne dabei Aggression

auszustrahlen und den Umgang mit gefährlichen

Situationen.

Beim Training wurden bewusst Stresssituationen

erzeugt. Acht gegen einen. Ein Teilnehmer stand mit

dem Rücken zur Wand, acht andere bedrängten ihn.

Abwehr mit der offenen Hand und Konter waren

gefragt und wurden erprobt. Dazu meinten Benjamin

(7. Kyu) und Michael (4. Kyu) hinterher: Da

Nordrhein-Westfalen

Keine Aggression ausstrahlen

wird dir auch hier in der Halle ganz schön mulmig.

Aber es gibt nur einen Weg, den nach vorn. Jürgen

Kestner zeigte u. a. noch die Befreiung aus einem

Würgegriff. Hier hat der Gewürgte nur 4 Sekunden

Zeit, eine Befreiung zu schaffen. Dies kann ihm

gelingen, wenn er die würgende Hand zieht und

den Körper des Angreifers gleichzeitig wegschiebt.

Nach 4 Trainingseinheiten waren 240 Würstchen

verspeist, große Kuchenplatten leergegessen und

nur noch eine Banane in der Kiste. Es waren deutlich

mehr Teilnehmer nach Paderborn gereist als

erwartet. Frank aus Bad Salzuflen freute sich, dass es

in Ostwestfalen einen solch anspruchsvollen Lehrgang

gegeben hat und verabschiedete sich: Hoffentlich

sehen wir und im Laufe des Jahres hier in

Paderborn oder in Bad Salzuflen wieder.

Wir Paderborner werden das Training in beiden

Bereichen, Kata und Selbstverteidigung in unserem

Dojo fortsetzen. André Dawson (3. Dan Karate)

wird im Juni dieses Jahres einen Lehrgang „Selbstverteidigung“

anbieten. Sein Thema wird die

Abwehr von Stock- und Messerangriffen sein. Auch

wird er die Automatisierung von Bewegungsabläufen

vorantreiben und Drills lehren. Näheres finden

sie bald auf der Homepage des SC Grün-Weiß

Paderborn: www.karate-paderborn.de

Karate-Club Bonn I

zu Gast beim ASB-Bonn

Viertägiger Workshop

zum Thema

Selbstverteidigung

und -behauptung

Seit Jahren richtet der Arbeiter-Samariter-Bund

Bonn für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

am Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) bzw. am

Bundes-Freiwilligen-Dienst (BFD) Workshops

außerhalb des beruflichen Einsatzes, aus.

Die Teilnahme ist verpflichtend, den Workshop können

sich die Teilnehmer aus sieben Themenkreisen

aussuchen. Zum ersten Mal hatte der verantwortliche

Ausbildungsleiter Daniel Panchyrz das Thema

Selbstverteidigung und Selbstbehauptung vorgesehen

und nach eingehender Prüfung den Karate-

Club Bonn I mit Wilfried Schulz als SV-Lehrer Stufe

2 im DKV mit der Durchführung beauftragt. Die

Gruppenstärke war auf 20 Teilnehmer begrenzt.

Die Aufgabenstellung war bestimmt, das Ergebnis

der Workshop-Arbeit musste dann vor einem

großen Publikumskreis präsentiert werden.

An zwei Wochenenden mit jeweils 7 Stunden wurde

systematisch die gestellte Aufgabe erarbeitet, von

der Theorie bis zur Anwendung der Techniken, die

für den nicht karatesportorientierten Anwender,

sinnvoll und umsetzbar waren. Die Vermittlung der

rechtlichen Aspekte nahm aufgrund intensiver Fragestellungen

einen breiten Raum ein und fand wie

alle Themen großes Interesse. Es wusste ja so recht

niemand, was auf ihn zukommt – aber mit viel

Engagement waren von Beginn an die Teilnehmer

bei der Sache und steigerten sich von Trainingseinheit

zu Trainingseinheit. Wilfried wurde dabei

von Barbara Buchholz und Alexander Fechler tatkräftig

unterstützt; gerade auch für die Ausarbeitung

der Feinheiten eine wichtige Maßnahme. Das

besonders Erfreuliche: alle blieben bei der Stange

und zeigten am Tag der Präsentation in perfekter

Manier, was mit viel Schweiß gemeinsam erarbeitet

worden war. Großer Applaus der Zuschauer war verdienter

Lohn und die Anerkennung des Ausbilderteams

erhielten die Teilnehmer in einer Urkunde

bestätigt. Das Fazit eines Teilnehmers: „Hier haben

wir was fürs Leben gelernt” stand am Ende für alle

Teilnehmer als Headline.

Der KC Bonn I bedankte sich herzlich beim ASB,

namentlich Daniel Panchyrz, für das geschenkte

Vertrauen und sicherte zu, zu allen Zeiten für weitere

Aktivitäten zur Verfügung zu stehen.

Wilfried Schulz


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L ä n d e r

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Zu einer gut besuchten Mitgliederversammlung

hatte der Vorstand des KC Bonn I seine Mitglieder

eingeladen. Nach Abwicklung der Regularien, gab

Harald Zschammer einen Überblick über die Aktivitäten

des Jahres 2011, die alle von Erfolg gekrönt

waren.

Die Tatsache, dass insgesamt 12 Aktive sich im abgelaufenen

Jahr den Herausforderungen einer DAN-

Prüfung stellten und der Verein nunmehr über drei

4. Dan-Träger verfügt ist ebenso bemerkenswert,

wie alle bestandenen Prüfungen zum 2. und 1. Dan.

Der Verein ist weiterhin bestens aufgestellt, um alle

ihn sich stellende Anforderungen erfüllen zu können.

Mit weiterhin einem SV-Lehrer der Stufe 2 im

DKV ist die beste Voraussetzung gegeben, im Wettbewerb

mit anderen Vereinen auch hier „die Nase

vorne” zu haben. Dies hat sich auch bestätigt durch

bereits abgehaltene Lehrgänge bei den Stadtwerken

Bonn, dem Arbeiter-Samariter-Bund Bonn und in

der Kooperation mit dem renommierten Ahr-Resort

in Bad Neuenahr.

Die Tatsache, dass er wie auch Thomas Merzbach

neben den vorhandenen Lizenzen im Shotokan

nunmehr auch die A-Prüfer-Lizenz für das Stiloffene

Karate besitzen und damit Dan-prüfungsberechtigt

sind – und Wilfried Schulz sowie Matthias Hartmann

die B-Prüfer-Lizenz (bis einschl. 1. Kyu) erhalten

haben, rundet das hervorragende Bild ab.

Erstmals durch die Aktivitäten beim Schulfest und

am Tag der Offenen Tür an der Til-Eulenspiegel-

Schule (Ort der Vereinstrainingsstätte) haben wir

die Durchführung einer AG übertragen bekommen;

auch hier sind einmal die Woche 19 Kinder mit dem

Thema Karate und Selbstbehauptung befasst.

Harald dankte an dieser Stelle besonders herzlich

allen Trainerinnen und Trainern für ihr Engagement,

ohne das natürlich diese Ergebnisse nicht zu erzielen

wären. Er er-wähnt in gleichem Maße die

Leistungen in der Neuaufstellung und Pflege der

Nordrhein-Westfalen

2011 – erfolgreichstes Jahr in der 42-jährigen

Vereinsgeschichte des Karate – Club Bonn I

Homepage,

d i e s i c h

immer mehr

als wichtigstes

Element in

der Darstellung

des Vereinesherauskristallisiert

hat.

Nicht zuletzt

haben die wie

ein Zahnrad

ineinandergreifenden

Leistungen, dazu geführt, dass im vergangenen

Jahr insgesamt 31 und im I. Quartal 2012

bereits weitere 14 neue Mitglieder zum Verein

gekommen sind. Besonders erfreulich ist der

Zuwachs bei den Kindern, auch ein Ergebnis der

hervorragenden Trainertätigkeiten. Dies erfordert

zwar einen größeren Trainerstab bei den einzelnen

Einheiten, ist aber zum Glück kein Problem.

Abschließend vermerkt Harald Zschammer, dass alle

Lehrgänge von einer großen Resonanz getragen

waren und finanziell den Verein nicht belastet

haben. Die Lehrgänge konnten alle mit einem positiven

Ergebnis abgeschlossen werden, auch hier galt

sein Dank den Lehrgangsleitern einschl. Dirk Schauenberg,

Ludwig Binder und Werner Dietrich.

Alle weiteren Maßnahmen des Jahres 2011 sowie

der Ausblick auf das Jahr 2012 wurden kurz von Harald

Zschammer mit Verweis auf die Zusammen-

fassungen in den Rundschreiben sowie dem Aktivitätenplan

angesprochen und mit der herzlichen

Ein-ladung verbunden, weiterhin aktiv am Vereinsleben

teilzunehmen. Er stellte hier auch noch einmal

mit besonderer Freude die Teilnahme der Mitglieder

an den zusätzlich einmal im Monat samstags

angebotenen Trainingseinheiten, fest. Das positive

Gesamtergebnis drückte sich abschließend in einem

positiven Kassenergebnis aus.

Nach der Entlastungserteilung für den Vorstand

stimmten die Mitglieder ebenso ein-stimmig den

Vorschlägen des Vorstandes zu, die Satzung in einigen

wenigen Punkten zu aktualisieren.

So konnte Harald Zschammer die harmonische Versammlung

dankend schließen und allen Teilnehmern

ein frohes Osterfest wünschen.

Wilfried Schulz

HARA Sport

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Die beiden Kumite Landestrainer Thomas Prediger

und Susanne Nitschmann des Karate Dachverbandes

Nordrhein-Westfalen hielten in Paderborn ein

offenes Kadertraining ab. Ambitionierte Karateka

aus Ostwestfalen und ganz NRW hatten die Möglichkeit,

sich mit den arrivierten Spitzenkämpfern

des Verbandes zu messen und sich den beiden Landestrainern

durch gute Leistungen zu empfehlen.

Über 100 Karatekas nahmen die Möglichkeit zur

Teilnahme an dieser Kadermaßnahme wahr.

In jeweils drei anstrengenden Trainingseinheiten

wurden von Susanne Nitschmann und Thomas Prediger

technische wie taktische Fertigkeiten erarbeitet,

die Neuerungen im Wettkampfreglement diskutiert

und nicht zuletzt ausgiebig die Kondition

getestet. In einer Gesprächsrunde mit den anwe-

Nordrhein-Westfalen

Offenes Kadertraining in Paderborn

senden Heimtrainern wurden zudem trainingsorganisatorische

Fragen konstruktiv besprochen. Der

NRW-Kader war in der Vergangenheit schon mehrfach

zu Gast in der OWL-Peripherie. Das letzte Mal

ist allerdings schon 22 Jahre her. Damals gab es

unter der Regie von Kadertrainer Norbert Dalkmann

und Erfolgscoach Horst Kollmorgen vom SC Grün-

Weiß Paderborn neben den gemeinsamen Trainingseinheiten

auch einen viel beachteten Vergleichskampf

zu sehen.

Einen Tag vor dem Kadertraining fand am sportmedizinischen

Institut der Universität Paderborn

unter Leitung von Prof. Dr. Michael Weiß, Reinhard

Schnittker und Dennis Dreimann eine gesundheitliche

und konditionelle Untersuchung des Kumite-

Topkaders der Erwachsenen statt. Prof. Weiß und

Networking im Black Belt Projekt VIII

Das erste Treffen mit intensivem Training in diesem

Jahr war schon ein großer Erfolg:

Am 10. März haben sich ca. 80 Karateka aus dem

Black Belt Projekt in diesem Jahr in Overath getroffen.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um

ein Projekt und ein Projekt zeichnet sich unter anderem

dadurch aus, dass es ein definiertes Ende hat.

Am Ende jedes Black Belt Projekt steht eine DAN-

Prüfung. In diesem Sommer werden sich 16 Teilnehmer

der Prüfung stellen und damit das VIII. Projekt

zu einem erfolgreichen Ende führen.

Was vor acht Jahre als eine kleine Gemeinschaft mit

25 Teilnehmern begann, hat sich mittlerweile zu

einem Forum für DAN-Träger entwickelt, die aus

mehr als 20 unterschiedlichen Dojos aus ganz NRW

stammen und die sich gemeinsam auf höhere DAN-

Prüfungen vorbereiten. Im Mittelpunkt der Treffen

steht der Austausch, das miteinander Lernen und

die soziale Interaktion, also dass, was man neudeutsch

als Networking bezeichnet.

Die Gruppe bietet Raum und Kompetenz um die

klassischen Fragen nach dem korrekten Ablauf einer

Kata und deren existierenden Varianten und Anpassungen

zu studieren. Weiterhin werden auch einzelne

Aspekte wie beispielsweise die Unterschiede

oder Gemeinsamkeiten zwischen Fudo Dachi und

Sochin Dachi betrachtet. In den letzten Jahren hat

die Arbeit am Bunkai an Bedeutung gewonnen. So

wird derzeit das Kata-Wiki der Gruppe weiter bearbeitet

und sukzessive mit „pragmatischen“, d.h. für

den Breitensportler geeigneten Bunkai-Formen

ergänzt.

Um der großen Bandbreite der Graduierungen vom

1. KYU bis zum 6. DAN innerhalb der Gruppe

L ä n d e r

Leistungsdiagnostiker Schnittker, die sonst u.a. den

körperlichen Fitnesszustand der Fußballer von Werder

Bremen oder der Handballer vom TBV Lemgo

überprüfen, testeten unsere Kämpferinnen und

Kämpfer auf dem Fahrradergometer, in der Pegasus-Rumpfkraftmessmaschine,

führten Laktatmessungen,

Agility-Läufen und Shuttle-Run-Tests

durch und ermittelten Abdruckzeiten bei verschiedenen

Sprungformen. Flankiert wurde das Ganze

durch einen umfangreichen gesundheitlichen

Check-Up.

Die Ergebnisse wurden dokumentiert und Hinweise

zur Trainingsoptimierung an die Athleten gegeben.

Stefan Krause

gerecht zu werden Wird teilweise auch in zwei

Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten trainiert.

Die Teilnehmer der Gruppe ab 3. DAN haben

teilweise 35 und mehr Jahre Erfahrung in der

Kampfkunst Karate und haben dadurch auch andere

Fragestellungen als neue Schwarzgurte.

Aus dieser Gruppe werden sich im nächsten Jahr

sechs Teilnehmer der Prüfung zum 5. DAN stellen.

Rudolf Riegauf

51


Einleitung

Bei der Sportart Karate handelt es sich um eine

Sportart, welche bislang nur minimal in den

Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen

gerückt ist. Bei vielen Studien zum Thema

Karate handelt es sich entweder um

biomechanische Analysen oder um

pädagogische bzw. soziologische Studien. Eine

Betrachtung der wettkampfrelevanten Parameter

findet zudem kaum und größtenteils im Hinblick

auf die Ausdauerleistungsfähigkeit [1] [2] statt.

So existiert weder ein fundiertes Anforderungsprofil

noch eine Testbatterie, mit welcher

wettkampfrelevante Einflussgrößen diagnostiziert

werden können.

Die vorliegende Studie versucht in der Disziplin

Kumite (vgl. Abb. 5) diese Lücke im Bereich

Schnellkraft zu schließen und eine geeignete

Testbatterie zu generieren.

Methodik

Es wurden insgesamt 15 Probanden untersucht,

davon nehmen 8 Personen regelmäßig an

Wettkämpfen teil, und 7 Personen entstammen

dem Landeskader NRW.

Ø Alter

[Jahre]

Ø Größe

[cm]

Ø Gewicht

[kg]

Ø BMI

[kg/m²]

Fragestellungen

1. Gibt es Unterschiede bezüglich

ausgewählter Schnelligkeits- und Schnellkraftparameter

zwischen unterschiedlichen

Leistungsniveaus in der Disziplin Kumite der

Sportart Karate?

2. Gibt es einen Zusammenhang zwischen

verschiedenen Schnelligkeits- und Schnellkraftparametern

und lassen sich daraus

Reduzierungen der Tests ableiten?

ohne

Kaderzugehörigkeit

n = 8

21,38 ± 2,88

177,13 ± 3,04

74,25 ± 9,51

23,67 ± 3,15

Landeskader

NRW

n = 7

24,57 ± 3,74

176,57 ± 5,13

75,57 ± 8,81

24,24 ± 2,32

Es wurden verschiedene Tests (Squat Jump,

Counter Movement Jump, Drop Jumps aus

verschiedenen Fallhöhen, sowie weitere vertikale

und horizontale Sprünge vom Boden)

durchgeführt, Unterschiede aufgezeigt und auf

Zusammenhänge geprüft.

Alle Tests wurden standardisiert und vom selben

Tester durchgeführt. Zur Erwärmung der

Probanden wurde ebenfalls ein standardisiertes

Programm durchgeführt. Alle Tests wurden je fünf

Mal durchgeführt. Die drei besten Ergebnisse je

Test sind gemittelt in die Auswertung

eingegangen.

Sämtliche Tests erfüllen die drei

Hauptgütekriterien

Reliabilität. [3]

Objektivität, Validität und

Schnellkraftdiagnostik im Karate

Dreimann D , Schnittker R , Weiß, M

Sportmedizinisches Institut, Universität Paderborn

Kontakt: d.dreimann@t-online.de

Ergebnisse

1. Unterschiede der Gruppen:

Signifikante Differenzen ließen sich vor allem

bezüglich der Sprunghöhen erkennen.

So beträgt die Differenz beim Squat Jump 5,1 cm

(p=0.042) (Abb.1).

Abbildung 1

Die Sprunghöhe beim Counter Movement Jump

differiert um 8,3 cm (p=0.007) (Abb. 2).

Abbildung 2

Die größte Differenz ergab sich beim Drop Jump

aus 30 cm Fallhöhe mit 8,74 cm (p=0.043)

(Abb. 3).

Abbildung 3

Ein tendenzieller Unterschied (p=0.077) zu

Gunsten der Gruppe „Landeskader NRW“ zeigt

sich für die Stützzeit bei dem beidbeinigen

horizontalen Sprung.

Da die vertikalen Sprünge vom Boden keine

signifikanten Differenzen zeigten, finden sie keine

Aufnahme in die Testbatterie.

2. Zusammenhänge verschiedener Parameter:

Nachdem im Rahmen der ersten Fragestellung

geklärt wurde, dass die Gruppe „Landeskader

NRW“ vor allem bei den Sprunghöhen teilweise

deutlich bessere Werte erzielt hat, gilt es nun im

zweiten Schritt diejenigen Tests herauszufiltern,

Abb. 4 Drop Jump Abb. 5 Kumiteszene

Abb. 6 horizontaler Sprung

bei denen diese Unterschiede am deutlichsten

herausstechen und die gleichzeitig mit den

meisten anderen Testverfahren im Zusammenhang

stehen.

Die anthropometrischen Daten zeigen allenfalls

mittlere, nicht signifikante Zusammenhänge zu

den Leistungsmerkmalen.

Sowohl SJ wie auch CMJ konnten signifikante

Differenzen zwischen den Leistungsniveaus

aufzeigen. Beide Tests weisen signifikante, hohe

Korrelationen zu den Sprunghöhen der anderen

Tests auf. Sie stehen in einer hohen Korrelation

(r=0,928; p


Nordrhein-Westfalen

1. Kölner Karate Club Bushido 1961 e.V.

Wir, der 1. Kölner Karate Club „Bushido“ e.V., gehören

zu den ältesten Karatedojos in ganz Deutschland

und Europa und zählen seit unserer Gründung

1961 zu den Pionieren und Wegbereitern dieser

Sportart in Deutschland.

Im Juli 1961 trafen sich die späteren Begründer des

1. Kölner Karatevereins in der Karate Sommerschule

Bad Homburg. Hier beschlossen sie, sich

nach Abschluss des Sommer-Lehrgangs weiterhin in

Köln zum Training zu treffen. Die erste Zeit wurde

im Saal einer Gaststätte trainiert. Die kleine Gruppe

von ca. 10 Personen bekam dann im Frühjahr 1962

die Sporthalle der Schule Kapitelstraße in Köln-Kalk

als Trainingsraum zur Verfügung gestellt. Dort fand

auch der erste Lehrgang mit japanischen Lehrmeistern

statt. Unter ihnen Sensei Murakami.

Berühmte Karatepioniere wie Bundestrainer Götz,

Großmeister Kanazawa, Großmeister Nagai und

Sugimura, Nationaltrainer Italiens Carlo Fugazza,

Europa- und Weltmeister im Kata und Kata Team

Einzel Dario Marchini, National Coach Schottland

Gerry Fleming, Weltmeister -80kg Pat MC Kay,

Europa- und Weltmeister im Schwergewicht Gilbert

Gruss, Bundestrainer Efthimios Karamitsos und Bundesjugendtrainerin

Schahrzad Mansouri, führten in

den folgenden Jahren weitere Lehrgänge durch.

1971 gelang es dem Verein, den frischgebackenen

Europameister Horst Handel als Vereinstrainer zu

gewinnen. Horst Handel war von 1966-1971 nach

Japan gereist, um dort bei der JKA sein Karate-

Instructor Diplom abzulegen. 1973 verließ er unseren

Verein, um Verbandstätigkeiten zu übernehmen.

Auch andere Trainer wie Peter Betz und Toni Dietl

haben es sich nehmen lassen, während ihrer

Diplomtrainer-Ausbildung in Kalk das Training zu

leiten.

Sportliche Entwicklung

In den Jahren 1981-2001 wurden mit großem Erfolg

die Offenen Kölner Stadtmeisterschaften ausgerichtet.

Anschließend haben wir dem Landesverband

unsere Ausrichter-Erfahrung zur Verfügung gestellt

und freuen uns sehr, dass unser kleiner traditions-

reicher Verein 2011 zum 10. Mal den Fair-Play-Pokal

für den KDNW ausrichten darf.

Von 1988-1999 haben wir mit Joachim Häuser,

Harry Neu, Dirk Mans, Walat Sulaymann und Dieter

Romann 5 Deutsche Einzelmeister im Kumite

gestellt. Von 1988-2007 haben wir in Kumite und

Kata auf Landesebene nur alleine an 1 Plätzen 22

Einzeltitel errungen. 1980-1995 – 8mal Landesmeister

Kumite-Mannschaft mit Hanspeter Berghaus,

Harry Neu, Dirk Stegemann, Ralf Vogt, Atilla

Serbetci, Thomas Merschky, Achim Greune, Dirk

Mans, Michael Schaub, Sascha Budau, Saban Tekedereli,

Damian Trzynski und Peter Schira.

Schwarzgurt-Schmiede

50 Jahre Dojoarbeit sind natürlich eine Menge Trainingseinheiten

und so verwundert es nicht, das dass

Dojo in dieser langen Zeit insgesamt 32 Danträger

hervorgebracht hat. 1975 wurde der heutige Ehrenpräsident

Hanspeter Berghaus in den Vorstand

gewählt. Auf sein Betreiben hin wurde 1977 die

erste Kindergruppe eingeführt. Die Kindergruppen

wurden bald zu einer tragenden Säule des Vereins.

Des Weiteren wurden Leistungs- und Breitensportgruppen

gebildet, um den Wünschen der Mitglieder

gerecht zu werden.

Mit Anna Borek, Ralf Kulakowski, Tahir Servan,

Marcel Schenk, Bruno van Erschel, Ralf Vogt und

Georg Karras leiten heute erfahrene Trainer das Training

und wir freuen uns, dass mit Alexandra Blümel,

Ali Avandi und Mario Bedrunka die nächste

Generation an Trainern heranwächst.

Ausblick

Nach 50 Jahren Vereinsarbeit hat der Verein heute

noch über 150 aktive und passive Mitglieder. Dies

erscheint dem einen oder anderen nicht viel, doch

ist zu bedenken, dass gerade der Kölner Raum von

Karate-Vereinen und kommerziellen Studios geradezu

überschwemmt ist.

Das Training findet immer noch in den gleichen

Hallen statt und ein wesentlich größeres Expandie-

L ä n d e r

ren ist nicht zu erwarten. Expandieren möchte man

jedoch auf sportlicher Erfolgsebene, und hierfür

stehen die Weichen nach den jüngsten Erfolgen mit

unseren Kinder-, Schüler- und Jugendgruppen auf

der Bezirks- und Landesmeisterschaften sehr gut.

Nach einem langen Vorlauf haben wir im Erwachsenbereich

eine Jukuren Gruppe ins Leben gerufen,

die mit großem Eifer trainiert und kaum eine Trainingseinheit

auslässt. Zurzeit werben wir für eine

neue Jukuren Gruppe und erhoffen uns auch hier

wieder einen großen Zuspruch.

Unser soziales Engagement gilt besonders den jüngeren

Karatekas. Gerade im Jugendbereich gilt unser

Interesse der intensiven Betreuung. Unter Einbeziehung

der Eltern und Geschwister versuchen wir im

Verein eine familiäre Atmosphäre zu schaffen.

Der Vorort Kalk hat eine über dem Bundesdurchschnitt

liegende Arbeitslosenquote, so dass wir bei

schwierigen finanziellen Verhältnissen Kinder und

Jugendliche von der Beitragspflicht befreien und

sogar den Karateanzug stellen.

Für die Zukunft wünsche ich mir eine neue moderne

Trainingshalle und das viele alte Weggefährten

den Weg zurück ins Dojo finden.

Ralf Vogt, 1. Vorsitzender

53


L ä n d e r

54

Am 25. 02.2012 fanden in Ginsheim die Hessischen

Meisterschaften im Karate der Jugend, Junioren,

Leistungsklasse und der Masterklasse statt. Der Hessische

Fachverband für Karate (HFK) konnte als

Hessen

Hessens Athleten

starten in die Saison 2012

Christina Goedderz, KV Langen, wurde Hessenmeisterin Kumite

Ü 30. Der KV Langen feiert in diesem Jahr sein 30-järiges Vereinsjubiläum!

Ausrichter Michael Moise und sein Team

vom TSV Ginsheim e. V. gewinnen. Rund

130 Athleten/-innen aus Hessen waren mit

Eltern, Betreuern und Freunden angereist.

Michael bot mit seinen

Helfern ein „Rundum-

Sorglos-Paket“ für alle. Sie

hatten reichlich für warme

und kalte Speisen gesorgt

und ein Sportartikelaussteller

rundete das Ganze

ab. In der Pause sorgte

die Samba-Gruppe des

TSV Ginsheim für Unterhaltung.

Bereits am Vortag wurde die Halle

durch den Verein, Teile des Präsidiums

und das Orga-Team des HFK

vorbereitet und es entstand eine

würdige Veranstaltungsräumlichkeit

mit drei Wettkampf- und einer Aufwärmfläche.

Reinhard Schmidt-Eckhardt, Präsidentin

des HFK, begrüßte die angereisten

Sportler und Betreuer. Peter

Zwei neue Schwarzgurte im Karate Verein

Langenselbold e. V. 1969

GESCHAFFT!

Gleich zwei neue Schwarzgurte kann der Karate

Verein Langenselbold vermelden.

Vor den Augen der Bundestrainer Efthimios Karamitsos

und Schahrzad Mansouri, bestanden

Hartwig Hahn (60) und Klaus-Dieter Kloss (48) ihre

Karate Prüfung zum Meistergrad, dem 1. Dan

Schwarzgurt.

Die beiden langjährigen Vereinsmitglieder hatten

mehr als ein Jahr der Vorbereitung auf diese Prüfung

gewidmet. In dieser Zeit fuhren sie regelmäßig

zum Intensivtraining in das Frankfurter Budocenter

des Bundestrainers. Dazu kam das Training im Verein

und so manche extra Trainingseinheit am

Wochenende mit Otto Lach, 4. Dan, dem Karatelehrer

des Langenselbolder Vereins.

Nach rund zweistündiger Prüfung konnten die beiden

ihre Dan-Diplome in Empfang nehmen. Hartwig

Hahn meinte „Das war schon ein langer und

anstrengender Weg, aber nun bin ich froh es

geschafft zu haben“. Klaus-Dieter Kloss stimmte ihm

zu und fügte an „Ich freue mich auf das kommende

Peter Bancov, HFK-Kampfrichterreferent verabschiedet

Berthold Geis.

Bancov verabschiedete den Kampfrichter Berthold

Geis nach 32 Jahren Wettkampfrichtertätigkeit mit

der HFK-Ehrennadel in Silber. Wir sagen DANKE für

so viel Einsatz! Erfreulich waren die wenigen Einsätze

unserer Verbandsärztin Dr. Stefanie Donner und

ihren Helfern vom Malteser Hilfsdienst. Die Athleten/innen

lieferten spannende Wettkämpfe auf

hohem Niveau.

Die Siegerlisten sind unter www.karate-in-hessen.de

einsehbar.

Training. Nach vielen Jahren mit dem Braungurt

ist es bestimmt etwas ungewohnt, nun in der

Reihe der Trainierenden, nach oben gerückt zu

sein“.

Beide bedanken sich bei Ihren Familien, die gerade

in der letzten Phase vor der Prüfung, oft auf sie verzichten

mussten.

Auch gilt ihr ausdrücklicher Dank Otto Lach, der sie

mit vollem persönlichen Einsatz und seiner Erfahrung

unterstützte und motivierte.

Der Vorstand und die Mitglieder des Karate Vereins

gratulieren herzlich zur bestandenen Prüfung.

Weitere Informationen unter www.kvl.info

Verantwortlich:

Karate Verein Langenselbold

Bernd Sitzmann

(2. Vorsitzender/Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit)

Tel.: 01 57 / 73 85 92 09


Hessen

Karate-Dojo Lich mischt in der Weltspitze mit –

zweimal Silber auf „Premier League“-Turnier

in den Niederlanden

Am 10. und 11. März, fand in Dordrecht (Niederlande)

das zweite Turnier der diesjährigen „Karate 1 –

Premier League“ des Welt-Karateverbands WKF

statt. Auf neun Turnieren weltweit werden sich 2012

die besten Karateka messen. Mit dabei ist auch das

Karate-Dojo Lich, dessen Kata-Team sich beim ersten

Turnier der Serie im Januar in Paris einen hervorragenden

3. Platz sichern konnte. In Dordrecht erzielten

die Licher jeweils Silber im Einzel- und Team-

Wettbewerb.

In Dordrecht traten in der Disziplin Kata-Einzel 72

Athleten aus 24 Nationen an. Kristian Agsten war

aufgrund seines 3. Platzes im Vorjahr gesetzt, so dass

er direkt in die zweite Runde einziehen konnte, wo

er auf den belgischen Nationalkader-Athleten Yvan

Merino-Rodriguez traf, den er mit 5:0 schlagen

konnte. In Runde drei stand Agsten einem starken

Italiener gegenüber, den er mit 3:2 Kampfrichterstimmen

besiegte. In den folgenden Runden schlug

er souverän einen Schweizer mit 5:0 und einen Briten

mit 4:1 und sicherte sich dadurch den Poolsieg.

Im Halbfinale trat Agsten gegen den starken Ägypter

Ashraf an, gegen den er sich mit 4:1 durchsetzten

konnte. Im abendlichen Finale traf Agsten schließlich

auf Minh Dack, den Dritten der letzten EM, aus

Frankreich. Beide zeigten hervorragende

Leistungen, der Franzose konnte den Wettkampf

am Ende jedoch klar mit 5:0 für sich

entscheiden.

Jan Urke hatte ebenfalls in der ersten

Runde ein Freilos, schlug in Runde zwei

den Australier Scott mit 5:0 und stand dann

dem Portugiesen Caeiros gegenüber, dem

er sich 1:4 geschlagen geben musste. Jonas

Glaser erging es bei seinem ersten internationalen

Auftritt ähnlich; zunächst hatte er

ein Freilos, um dann gegen den Schweizer

Meister Seiler mit 5:0 den Kürzeren zu ziehen. Wie

bei Urke verlor auch der Gegner von Glaser seinerseits

in der nächsten Runde, so dass für beide

Hessen auch der Weg in die Trostrunde verbaut

war.

Nach Abschluss der Einzel-Wettbewerbe richtete sich

die Aufmerksamkeit am Samstagnachmittag auf den

Team-Wettbewerb, die Paradedisziplin der Licher. Im

Vorjahr hatte das Team des KD Lich an gleicher Stelle

gewinnen und damit den Startpunkt für eine

außerordentlich erfolgreiche Wettkampfserie setzen

können. Insgesamt waren in Dordrecht bei den Her-

www.karate.de

L ä n d e r

ren sechs Teams gemeldet, darunter das Nationalteam

aus Kroatien – auf dem Papier die stärksten

Kontrahenten der Licher. Als Titelverteidiger konnten

sich die Licher Urke, Agsten und Glaser in der ersten

Runde ausruhen und ihren nächsten Gegner genau

studieren. In Runde zwei trafen sie auf ein Team aus

Frankreich und besiegten es mit 3:2. Damit stand

das Finale fest. Wie zu erwarten, hatten sich auch die

Kroaten in ihrem Pool durchgesetzt. Die Licher hatten

die Kroaten bereits bei den German Open im

September 2011 besiegen können. Dieses Mal reichte

es allerdings nicht, und Urke, Agsten und Glaser

unterlagen im Finale mit 5:0.

55


L ä n d e r

56

An Ostern fand der schon zur Tradition gewordene

Osterlehrgang in Maintal-Dörnigheim statt. Ausrichter

war das KD Shotokan Maintal e. V. Jannis

Tsipis, Ingrid Dabo und ihre zahlreichen Helfer

hatten wie immer einen Lehrgang der Superlative

organisiert. Zahlreiche Karateka folgten der Ausschreibung.

Diese setzten sich aus Breitensportlern,

Nachwuchs- und Kaderathleten zusammen. Der ein

oder andere Nachwuchsathlet hatte hier wieder mal

die Gelegenheit, seinen Vorbildern ganz nah zu

sein.

Das Trainieren der Koordination, des Hüfteinsatzes,

auch Kime, Schwerpunkt des Lehrgangs. Die exakte

Hessen

Osterlehrgang mit drei Bundestrainern in Maintal

Heian-Kata-Cup 2012

Am 17. März 2012 fand auch in diesem Jahr wieder

der Heian-Kata-Cup statt. Zahlreiche Karateka aus

ganz Deutschland sowie aus Luxemburg nahmen

an diesem Wettkampf teil. Allein von der SG 1877

Ffm-Nied waren 34 Karateka unterschiedlicher Altersklassen

am Start. Der gesamte Wettkampf war

geprägt von Fairness und natürlich auch Spaß.

Die Kinder und Jugendlichen waren höchst konzentriert.

Zwischen den Wettkämpfen gingen die Karatekas

ihre Kata noch einmal durch, meditierten oder

schauten den Karateka, die gerade ihren „Kampf“

absolvierten gespannt zu.

Die Platzierungen zeigen, dass die Karatekas der SG

1877 Ffm-Nied sehr gut vorbereitet und hoch motiviert

waren. So konnte fünfmal der erste Platz,

sechsmal der zweite Platz und fünfmal der dritte

Platz belegt werden. Damit ist SG 1877 Ffm-Nied

klar auf Platz 1 des Medaillenspiegels. Im Einzelnen

verteilten sich die Platzierungen bei den Kata-Teams

Ausführung der Techniken bei Dreh- und Ausweichbewegungen

und die Beibehaltung der Körperspannung

beim Stellungswechsel ließ nicht nur die

Nachwuchsathleten schwitzen.

In mehreren Trainingseinheiten vermittelten die

Trainer/-in die Themeninhalte in den einzelnen

Gruppen nach dem Schema: erlernen, vertiefen,

anwenden. Bundestrainer Efthimios Karamitsos,

Bundesjugendtrainerin Schahrzad Mansouri und

Bundesjugendtrainer Sigi Hartl verstanden es sehr

gut, sowohl die „alten Hasen“, als auch die zahlreich

angereisten jugendlichen Karateka zu begeistern.

Die Teilnehmer/-innen konnten von dem großen

auf dreimal Platz 1,

zweimal Platz 2 sowie

zweimal Platz 3.

Bei den Einzelwettkämpfen

konnte die

Gruppe B mit zwei

Platzierungen (1. Platz

Iley Senses, 2. Platz

Lara Jahnel) auf dem

Siegertreppchen stehen. In der Gruppe D belegte

Marie Isabel Boerma Platz 2 und Ikram Belkasmi

Platz 3. Einen souveränen ersten Platz erreichte

Dominique Gloux in der Gruppe E+F. Amina Erovic

sicherte sich den zweiten Platz in der Gruppe H. Jessica

Mühl errang in der Gruppe L den zweiten Platz

gefolgt von Nanina Holleber die sich den dritten

Platz sicherte. In der Gruppe N, the best of five heians,

meisterte Safae Lakroum souverän den Wettkampf

und konnte einen fantastischen dritten Platz

erreichen.

Fachwissen der Trainer/-in profitieren und Motivation

und viele Anregungen für die alltägliche Trainingsarbeit

gewinnen.

Nach diesem gelungenen Lehrgang verabschiedete

man sich und freute sich auf ein Wiedersehen im

nächsten Jahr.

Informationen über Karate in Hessen erhalten Sie

unter www.karate-in-hessen.de und zum Karate-

Dojo Maintal unter www.karate-maintal.de.

Text/Bilder:

Silke Röhs, HFK

Herzlichen Glückwunsch allen Karateka die ihr Können

unter Beweis stellten und sich Platzierungen

unter den Top 3 sichern konnten.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Karatekas,

Betreuern, Helfern und Zuschauern für das schöne

und faire Turnier. Auf ein Wiedersehen beim nächsten

Heian Kata Cup!

www.karate.de


Karateschule Morina in Freudenstadt

Vor zehn Jahren gründete Ferat Morina die »Karateschule

Morina« in Freudenstadt in den Räumlichkeiten

eines örtlichen Fitness-Centers.

Dort startete er mit acht Schülern seine Trainingsarbeit.

Seine langjährige Erfahrung als Trainer in Rottenburg

und sein Ruf als Deutscher Meister kamen

ihm dabei zugute. Schnell sprach es sich in Freudenstadt

und Umgebung herum, dass sich qualitativ

hochwertiges Training und Spaß am Sport nicht

ausschließen müssen. Auch die ersten sportlichen

Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Seit

August 2008 trainiert er in eigenen Räumlichkeiten

und ist zwischenzeitlich Regionalstützpunkt.

Fast vom ersten Tag mit dabei ist seine Schülerin

Katja Schweier, die inzwischen sowohl auf Landesund

Bundesebene als auch international viele Siege

erringen konnten.

Ein Höhepunkt zum 10-jährigen Bestehen der Karateschule

war die Teilnahme von Katja Schweier bei

der Weltmeisterschaft in Malaysia. Von dort kehrte

sie mit einem fünften Platz im Gepäck nach Freudenstadt

zurück. Außerdem wurde Katja Europameistern

bei der diesjährigen EM der Jugend und

Junioren in Baku.

Dan-Prüfung in Gammertingen

Das Gammertinger Karate Dojo war Gastgeber für

14 Karatekas von verschiedenen Vereinen, die sich

den Anforderungen an den ersten, zweiten, dritten

und fünften Dan stellten. Der Gammertinger Verein

ist mit seinen zwei separaten Trainingsräumen für

eine solche Prüfung geradezu ideal geeignet. Ein

dazugehörender Aufenthaltsraum mit der Möglichkeit

etwas zu essen und zu trinken runden die orga-

nisatorischen Voraussetzungen für die Prüflinge in

hervorragender Weise ab. Das Übrige ist dann von

den Prüflingen selbst zu tun, nämlich die Prüfer

Hans Ruff (6. Dan) aus Gammertingen, Berket Bir-

Baden-Württemberg

düzer (5. Dan) aus Villingen und Bernd Geupel

(5. Dan) aus Pliezhausen davon zu überzeugen

dass sie die Fähigkeit haben, den neuen Dan-Grad

zu erreichen. Die Karatekas wissen, dass die Anforderungen

hoch sind, aber alle haben sich auf diesen

Tag mit vielen zusätzlichen Trainingseinheiten mit

ihren Trainern und Trainingspartnern sehr gut vorbereitet.

Am Ende des anstrengenden Prüfungstages

konnten die Prüfungsteilnehmer das Dan-Diplom

von den Prüfern entgegen nehmen. Mit den besten

Wünschen auf ihren weiteren Weg im Karate traten

dann alle ihren Heimweg an. Einer sprach aus was

L ä n d e r

www.karate.de

alle dachten: „Es war ein harter Tag bei sehr guten

Prüfungsbedingungen und bestanden, besser geht

es nicht!“ Wie wahr!

Es haben bestanden:

Zum 1. Dan: Beatrice Huber, Carina Kaltenmark,

Sandra Kaltenmark, Segej Ljubasov, Carolin Oertle

und Marco Schäfer.

Zum 2. Dan: Sandra Liebig, Andreas Hämmerle

und Jörg Liebig.

Zum 3. Dan: Christof Dold, Midori Iwamoto, Jürgen

Knopp und Thomas Rocks.

Zum 5. Dan: Heinz Frank

57


L ä n d e r

58

Baden-Württemberg

40 Jahre Karate Dojo Unterrot –

ein Verein kommt ins Schwabenalter

Im Jahr 2011 feierte das Karate Dojo Unterrot sein

40-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wurde gleich

an mehreren Veranstaltungen gefeiert:

So begann das Jahr mit dem traditionellen Trainermeeting

des Karateverband Baden-Württembergs.

Über 550 Trainerinnen und Trainer fanden in der

großen Gaildorfer Sporthalle mit fünf Hallenteilen

und zwei Gymnastikräumen optimale Bedingungen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde der Unterrot-Cheftrainer

Hans Deininger vom KVBW-Präsidenten

Sigi Wolf und Vizepräsidenten Günter Mohr

mit der Anstecknadel in Gold und einer Ehrenurkunde

des Karateverband-Baden-Württemberg

ausgezeichnet.

Beim Umzug zum Gaildorfer Pferdemarkt wurde

mit einem Wagen in Form eines japanischen Pavillon

und einer großen Fußgruppe mit vielen

Kindern und Jugendlichen für den Karatesport

geworben.

Vor den Sommerferien fand ein Jubiläumslehrgang

statt. Im Jubiläumsjahr konnte mit Shihan Günter

Mohr, Bundestrainer a.D. ein erfolgreichen Sportler

und Trainer gewonnen werden. Hierbei nahmen

Günter Mohr (7. Dan) und der Unterroter Cheftrainer

Hans Deininger (6. Dan) drei Dan-Prüfungen

ab, dabei bestand Co-Cheftrainerin und Landeskampfrichterin

Verena Kirsten die Prüfung zum 3.

Dan mit Auszeichnung.

Im Oktober wurde zu einem Konzert mit der aus

Funk und Fernsehen bekannten „Stumpfes Ziehund

Zupfkapelle“ in die Festhalle nach Unterrot eingeladen.

Die große Jubiläumsfeier fand im November letzten

Jahres statt. Mit einem kurzweiligen Programm

aus Karate-Vorführungen, einer Sport-Aerobic-

Darbietung und einer Cheerleader-Show wurden

die Gäste zwischen den Ehrungen unterhalten. Für

sein langjähriges Engagement um den Karatesport

wurde Cheftrainer Hans Deininger die DKV-

Ehrenmedaille in Gold verliehen und vom Unterroter

Vorstand übergeben. Besonderer Höhepunkt

war die Kata-Team-Vorführung der mehrfachen

Deutschen- und Weltmeister 2010 (Goju-Ryu, in

Cascais – Portugal) Karolin, Franziska und Julia

Kurz des Sankaku Meimsheim.

Mit einer großen Kinder- und Jugendweihnachtsfeier

wurde das Jubiläumsjahr festlich verabschiedet.

Zu den erfolgreichsten Sportlern seit Gründung des

KD Unterrot vor 40 Jahren gehören:

Hans Deininger – mehrfacher Landesmeister und

Deutscher Meister, Landeskader, Landeskampfrichter

Dagmar Lamatsch – mehrfacher Landesmeister

und deutscher Meister, Landeskader

Joachim Lamatsch – mehrfacher Landesmeister

und deutscher Meister, Landeskader

Verena Kirsten – mehrfacher Landesmeister und

deutscher Meister, Landeskader, Landeskampfrichter

Felix Duttenhofer – mehrfacher Landesmeister

und deutscher Hochschulmeister, Landeskader

Dieses Bild ist aus den siebziger Jahren und zeigt Hans Deininger mit Joachim Bohn,

einem der am längsten im KD Unterrot aktiven Karate-Ka.

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Lena Mayer zur

Sportlerin des

Jahres gewählt

Zum ersten Mal in der Geschichte der Sportlerwahl

in Vaihingen an der Enz, hat es nun

eine Karatesportlerin aus der GKVBW Fördergruppe

geschafft Sportlerin des Jahres zu

werden. Lena wurde nicht einfach Sportlerin

des Jahres, sondern auch mit überwältigender

Mehrheit gewählt mit 200 Stimmen Abstand

zur 2. Plazierten. Ein gutes Zeichen für das

Ansehen des Karatesports im Vaihinger

Bereich.

Lena im Kreise ihrer Familie bei der Ehrung

Seit nun 21 Jahren bemüht sich der Vaihinger Karateverein

sich namhaft in die Reihen der Vaihinger

Vereinswelt zu etablieren, was als Kampfsportverein

nicht gerade leicht ist, sich gegen Vorurteile durch zu

setzen. Mit vielen nationalen und internationalen

Turniersiegen so wie mit vielen sozialen Veranstaltungen

des Vereins, haben sich die Vaihinger Karatekas

nun doch einen guten Namen gemacht.

Lena Mayer hat mit ihrer Wahl zur Sportlerin des

Jahres einen großen Beitrag dazu geleistet das Karate

in der Region Vaihingen und auch darüber hinaus

einen ansehnlichen Stellenwert zu verleihen.

Die Sportlerwahl für das Jahr 2011 brachte dem Goju

Karateverein Vaihingen viel Ansehen. Außer Lena

wurden noch 23 weitere Sportler und Sportlerinnen

aus dem Vaihinger Karateverein für ihre vorbildlichen

sportlichen Leistungen mit einer Urkunde und

Medaille der Stadt Vaihingen geehrt, allesamt Mitglieder

aus der GKVBW Fördergruppe. Auch zeigt

sich wieder dass der Weg der Fördergruppe der

Richtige ist, es sich lohnt so weiter zu arbeiten.

www.karate.de

Besondere Ehren für Karateverein

Laupheim e.V. und Vorsitzenden

Anton Klotz

Der Deutsche Karate Verband e.V. (DKV) beauftragte

Rainer Wenzel (7. Dan Karate) um den Karateverein

Laupheim e.V. und vor allem seinen ersten Vorsitzenden

mit den höchsten Auszeichnungen zu

ehren. In seiner Rede lobte Funktionär des Karateverbandes

die permanente Bereitschaft von Anton

Klotz, den Karatesport und die Kampfkunst voran zu

treiben und sein Vorstands- und Trainerteam auf

hohem Motivationsniveau zu halten. So hat Anton

Klotz, einer der höchst graduierten Karateka, einen

großen erfolgreichen Verein

aufgebaut, in dem er nicht

nur ein zukunftsorientiertes

Karate lebt und auch weitere

Sportarten in den Karateverein

integriert.

Für das Engagement und

besondere Verdienste in

Karatesport wurde Anton

Baden-Württemberg

Selbstverteidigungslehrgang

L ä n d e r

Klotz, der bereits von Erwin Teufel die Ehrennadel

des Landes Baden Württemberg verliehen bekam

die höchste Auszeichnung des DKV, die goldene

Ehrennadel verliehen. In gleichem Atemzug erhielt

sein Karateverein für 37 Jahre Engagement und hervorragende

Vereinsarbeit die silberne Ehrenurkunde

des DKV.

Mit Albrecht Pflüger,

8. DAN Karate, 2. DAN Ju-Jutsu, 1. DAN Aikido

am Samstag, den 07. Juli 2012

Ausrichter: TSG Leonberg Karate-Abteilung

Thorsten Gerlach

Ort: Turnhalle der August-Lämmle-Schule

Gerlinger Str. 43, 71229 Leonberg (Autobahnausfahrt Leonberg-Ost)

Trainingszeiten: 09:00 – 12:00 Uhr

14:00 – 17:00 Uhr

Lehrgangsinhalte: Angriffe mit und ohne Kontakt, Festlegetechniken,

Tai-Sabaki für Eingänge und für „Escape“-Bewegungen,

Würfe, Hebel und Nervenpunkte (Kyusho).

Teilnehmer: Ab 14 Jahre ohne Gürtelbeschränkung

Haftung: Der Ausrichter übernimmt keinerlei Haftung

Lehrgangsgebühr: 3 20,–

Infos: Albrecht Pflüger

Tel. 01 72 / 6 30 65 89

E-mail: info@Karate-in-Leonberg.de

Internet: www.Karate-in-Leonberg.de

59


L ä n d e r

60

Beim 5. Lions Cup im ersten Quartal dieses Jahres

haben bei einem bestens organisierten Turnier im

österreichischen Lustenau rund 300 Sportler aus Italien,

Kosovo, der Schweiz, Deutschland und Österreich

die Besten der einzelnen Klassen ermittelt. Mehr als

450 Starter aus 31 Vereinen gingen an den Start –

überaus erfolgreich auch unsere Athleten aus Baden-

Württemberg. Damit die Zuschauer die Wettkämpfe

gut verfolgen konnten, wurden mittels großen Bildschirmen

an den vier Kampfflächen, sowie über eine

große Leinwand die stattfindenden Begegnungen

übersichtlich dargestellt. Zusätzlich wurde ein

umfangreiches Cup-Journal ausgelegt, wo u.a. das

neue Regelwerk bebildert nachgeschlagen werden

konnte.

Die Athleten des Landeskader Baden-Württemberg,

des Goju Ryu Karate Club Vaihingen, des KJC Ravensburg

und der Karate-Schule Morina holten insgesamt

9x Gold, 3x Silber und 5x Bronze.

Mit Johanne Kneer, die auch Mitglied des Landeskaders

Baden-Württemberg ist, schickte das KJC eine

Favoritin um den Gesamtsieg in der Kategorie Kumite

U16 (bis 54 kg) ins Rennen. Gegen Kristina Jovanovic

(KC Lustenau) setzte sich die Ravensburgerin

souverän durch. Im Halbfinale gegen die Deutsche

Erika Boger zeigte Kneer geschicktes taktisches Verhalten

und zog ungefährdet ins Finale ein. Auch dort

ließ sie ihrer Kontrahentin Michelle Nägele aus Österreich

keine Chance und sicherte sich mit schnellen

Fausttechniken die Goldmedaille.

In der Kategorie Kumite U16 holte Kai Haslinger

gegen Patrick Rieder vom KC Götzis die Bronzemedaille.

Jonas Schlindwein besiegte in der Disziplin

Kumite U18 im Halbfinale durch kompromisslose

Fausttechniken Manuel Grojanac (Österreich). Im

Finale gegen den Österreicher Jan Loacker ging

Schlindwein mit einer blitzartigen Fausttechnik in

Führung. Diese gab er nicht mehr her und holte damit

das zweite Gold.

Baden-Württemberg

Int. Lions Cup 2012 –

9 x Gold und 3 x Silber für die Athleten

aus Baden-Württemberg

Die jüngste Ravensburger Starterin, Sophia Kneer, trat

in der Kategorie Kumite U10 an. Gegen Rukiye

Bayram gewann Sophia Kneer ebenso wie gegen

Hannah Kohler (beide aus Lustenau). Im Halbfinale

verlor Sopia Kneer gegen Natalie Gratzer aus Dornbirn.

In der Trostrunde holte sie sich aber den dritten

Platz. Najda Hagnauer startete in der Disziplin Kumite

U14. In einem starken Teilnehmerfeld zeigte sie einige

schöne Techniken, dennoch verlor sie gegen Vivien

Moric aus Österreich.

In der Kategorie Kumite U12 vertrat Celine Müller die

Ravensburger Farben. Im Viertelfinale gegen Jasmin

Dogan aus der Schweiz lag sie zunächst zurück,

glich dann aber aus und zog ebenfalls ins Halbfinale

ein. Dort zeigte Celine Müller ihre Klasse und gewann

mit schnellen Fuß- und Fausttechniken überlegen

gegen ihre österreichische Kontrahentin Veronika

Viski. Im Finale erzielte Tabea Schroller kurz vor dem

Ende eine Wertung, Müller gewann somit die Silbermedaille.

Den Anfang aus der Karate-Schule Morina aus Freudenstadt

machte Fatlinda Morina in der Disziplin Kata

der Altersklasse U12 Oberstufe. Gegen die Österreicherin

Alea Werner konnte sie mit der Kata Jion

ebenso überzeugen, wie im Halbfinale gegen Julia

Wunderle mit der Kata Kanku Dai. Im Finale gegen

Laura Verschnig (Österreich) zeigte sie die letzte

Schwarzgurt-Kata Empi. Erneut gelang ihre eine fehlerfreie

Präsentation, doch wurde ihre Gegnerin mit

einer höheren Bewertung belohnt und Fatlinda Morina

holte Silber. Auch in der Disziplin Kumite, Oberstufe

U12 über 140 cm Körpergröße, stieß sie über die

Vorkämpfe direkt ins Finale vor. Mit einem klaren 7:4

Punkte-Sieg gegen Magdalena Vukovic aus Österreich

sicherte sich Fatlinda die Goldmedaille.

Gold ging auch an die jüngste Freudenstädter Kämpferin

Nora Schweier im Kumite in der Altersklasse U12

bis 140 cm. Im freien Kampf besiegte sie zunächst der

Österreicherin Sandra Dabic mit 6:0 Punkten. Das

Finale gegen Elena Fend aus Österreich beendete sie

mit 9:0 Punkten sogar vorzeitig.

Als Mitfavoritin wurde die Drittplatzierte der Jugend-

Europameisterschaft 2012, Katja Schweier gehandelt.

In der Altersklasse U16 Oberstufe über 54 kg stand sie

der Schweizerin Stefania Montesanto gegenüber. In

einer sensationellen Kampfzeit von nur neun Sekunden

setzte sich Katja Schweier mit gezielten Treffern

und 8:0 Punkten vorzeitig durch. Im Finale hielt ihre

Gegnerin genau 28 Sekunden stand, bevor die Freudenstädterin

vorzeitig mit 9:0 Punkten die Goldmedaille

errungen hatte.

Auch bei den

Athleten aus

V a i h i n g e n

wurde der

Trainingsfleiß

belohnt. In

der Disziplin

Kata lief alles

nach Wunsch.

Andre Henschel

konnte

sich mit überragender Leistung Runde für Runde

durchkämpfen und holte sich in der Klasse Jungen

U12 den verdienten ersten Platz. Nathalie Kloiber

übertraf ihre Erwartungen und erreichte in der Klasse

Mädchen U12 ebenfalls den ersten Platz. Die Krönung

erbrachte Lena Mayer aus Kleinglattbach. Sie machte

sich selbst ein Geburtstagsgeschenk, und deklassierte

ihre Mitstreiterinnen in der Klasse Mädchen U18 mit

einer Leistung, die an diesem Tag nicht zu überbieten

war und holte sich so einen hoch verdienten ersten

Platz. Max Dettman setzte die Erfolgsserie der Vaihinger

fort und belegte überzeugend einen zweiten Platz

in Kata Einzel Jungen U14 Laura Castronovo erreichte

bei den Mädchen U12 noch einen hervorragenden

dritten Platz, ebenso Pascal Schach. Auch er konnte

sich mit guten Leistungen den dritten Patz bei den

Jungen U14 sichern. Bei den Mädchen U16 ging Nadine

Henschel aus Eberdingen an den Start. Durch

einen kleinen Patzer verfehlte sie knapp das Finale –

konnte sich aber noch einen dritten Platz sichern.

Auch in der Disziplin Kumite konnten die Sportler

vom Vaihinger Karateverein überzeugen. Tabea

Schroller holte sich nach großartigen spannenden

Kämpfen den wohlverdienten ersten Patz bei den

Mädchen U12 bis 140 cm. Andre Henschel der schon

seine Goldmedaille in Kata hatte ließ auch hier nichts

anbrennen und holte sich den zweiten Platz bei Jungen

U12 bis 145 cm. Dritte Plätze konnten noch

erkämpft werden in der Klasse Jungen U14 von Max

Dett¬mann, bei U18 von Marcel Sakarli und in der

Klasse Mädchen U16 -47 kg war es Nadine Henschel.

Michaela Bayraktar


Es begann im Jahr 2008, als sich aus einer spontanen

Idee heraus das originelle "24-Stunden-

Training" zu einer Vereinsaktion entwickelte. Die

große Begeisterung und das von den Karate-Kids

sehr positive Feedback führte dazu, dass bald

danach die "kurzen" 24 Stunden zu einem "42-

Stunden-Training" ausgedehnt wurden.

Das engagierte Jugendtrainerteam ermöglichte die

Durchführung des 42-Stunden-Trainings, das so mit

wechselnden Themenschwerpunkten Jahr für Jahr

fortgesetzt werden konnte. Das gut eingespielte

Betreuerteam besteht derzeit aus Boris Heugel, Martina

Schmuck, Jugendleiter Christopher Mack, Laura

Stockinger und Umar Welt.

Am 42-Stunden-Training Teil IV (30.9.–2.10.2011)

nahmen insgesamt 30 Karate-Kids im Alter von 7–15

Jahren teil. Es waren vom Gelb- bis hoch zum Braungurt

alle Kyu-Grade zahlreich vertreten. Selbstverständlich

wurde nicht die ganze Zeit über nur Karate

trainiert, sondern auch viele weitere Programmpunkte

umgesetzt. Eine solche Aktion stärkt in

besonderem Maße die Gemeinschaft und den

Teamgeist – nach dem Motto: 42 Stunden gemeinsam

erleben, gemeinsam trainieren und gemeinsam

Spaß haben. In diesem Sinne gab es auch für jeden

ein einheitliches T-Shirt mit Vereins-Emblem.

Auf dem Programm standen vier Trainingseinheiten

Karate, ein Kinder-Fitness-Test, Hindernis-Parcours,

Selbstbehauptung – getrennt für Mädchen und Jungen,

ein Spiele-Abend mit Gesellschaftsspielen, ein

Film-Abend sowie gemeinsame Mahlzeiten.

Im Vorfeld mussten organisatorische Arbeiten geleistet

werden, die nur mit einem beständigen Team aus

Trainern und Eltern bewältigt werden konnte. So

übernahm der Jugendleiter sowohl verwaltungstechnische

Aufgaben als auch die Planung des Programms

und der Trainingsinhalte, während sich das

eingespielte Eltern-Team der Karate-Jugend als

bewährtes Küchenhelferteam in die Aktion einbrachte.

Freitag, 30.09.

Mit Beginn der ersten Trainingseinheit um 17 Uhr

startete offiziell die Aktion. Nach einem gemeinsamen

Angrüßen durch die fünf Trainer, wurde die

Gruppe für die nachfolgenden Karate-Einheiten aufgeteilt.

So machten sich die höheren Gurte ab 6. Kyu

auf den Weg in die KiTa-Sporthalle, während die

Gelb- und Orangegurte in der örtlichen Halle trainierten.

Trainingsinhalt für das Wochenende war das

Erlernen einer neuen, höheren Kata. Die Unterstufe

versuchte sich an Heian Godan und die Mittel-

/Oberstufe erlernte Empi ("Flug der Schwalbe").

Nach einer guten Stunde rauchten die Köpfe der

Baden-Württemberg

Kids. Es war

Zeit für das

gemeinsame

Abendessen,

das unser

b e w ä h r t e s

Küchenteam

liebevoll zubereitete.

Jeder

ließ es sich

k r ä f t i g

s c h m e c k e n

bei Ofenkäse

mit Preiselbeeren, Brot, Wurst, Käse sowie frisch

angerichtetem Salat und Gemüse. Die Pause tat

allen gut, sodass alle heiß auf den nächsten Programmpunkt

waren – den Kinder-Fitness-Test. Sportstudent

Christopher stellte acht Stationen zu einem

kindgerechten Fitness-Test zusammen, den die Kids

am Sonntag absolvieren. Im Vorfeld wurden die

unbekannten Stationen vorgestellt und in der Gruppe

erprobt. Nach den schweißtreibenden Anstrengungen

war Duschen angesagt. Zum Ausklang des

Abends hatten die Karate-Kids die Wahl zwischen

drei Möglichkeiten. Die Großzahl entschied sich

dafür in der kleineren Halle (bei ihrem Bettenlager)

einen Animationsfilm zu schauen. Ein paar andere

hatten noch Energie, um sich in der großen Halle

auszutoben und wiederum ein paar der etwas Älteren

durften im separaten Besprechungsraum einen

altersgemäßen Film sehen. Die Zeit verging rasch

und es wurden schließlich alle müde, sodass um

23:30 Uhr das Licht ausgeschaltet werden konnte.

Samstag, 01.10.

Früh morgens um 7:30 Uhr wurden die Kids mit

sanfter Musik geweckt. Da dies keine Erholungs-

Freizeit sondern eine "Trainings-Aktion" ist, ging es

noch vor dem Frühstück mit der zweiten Trainingseinheit

weiter. Die Trainingsinhalte des Vortages wurden

wiederholt und intensiviert. Nach dem Frühstück

stand Selbstbehauptung für die Mädchen und

"Ringen, Rangeln, Raufen" für die Jungs an. Beide

Gruppen waren begeistert und mit vollem Einsatz

dabei. Zwischendurch standen den Kindern immer

mal wieder Zeitfenster zur eigenen Freizeitgestaltung

zur Verfügung. Manche lasen ein Buch, einige spielten

Gesellschaftsspiele und der ein oder andere

nutzte die Zeit, um ein bisschen Schlaf nachzuholen.

Um 12:30 Uhr stand zur Begeisterung aller das Mittagessen

in Form von Spaghetti Bolognese auf dem

Tisch. Am weiteren Nachmittag folgten Trainingseinheiten

drei und vier, in denen die Katas abgeschlossen

wurden. Es wurde außerdem weiterhin an den

Stationen für den Kinder-Fitness-Test geübt. Ein

großes Highlight für die Kids: sie durften sich in einer

L ä n d e r

42 Stunden Training bei der SG Siemens Karlsruhe e.V.

30 Karlsruher Karate-Kids verbrachten 42 erlebnis- und abwechslungsreiche

Stunden im vereinseigenen Dojo.

Stunde selbst einen Parcours ausdenken und gestalten,

den sie nacher zu durchlaufen hatten. Die Kinder

hatten sehr kreative Einfälle und so war für sie

der Parcours eine grandiose Aktion. Da das Wetter

abends mitspielte, konnte – wie geplant – gegrillt

werden: jeder freute sich über die gegrillten Würstchen

im Brötchen mit Ketchup und Senf. Der restliche

Abend wurde damit verbracht, in gemütlicher

Runde gemeinschaftliche Gesellschaftsspiele – die

nach Wunsch mitgebracht wurden – zu spielen.

Sonntag, 02.10.

Nach einem kräftigem Frühstück ging es los mit dem

Zusammenpacken der Schlafsäcke. Zum Abschluss

der Aktion standen den Kids noch die acht Stationen

des Fitness-Tests bevor. Durch die Motivation der

Trainer und das gemeinschaftliche Anfeuern wurde

dieser hervorragend absolviert. Gegen 11 Uhr waren

Eltern und Geschwisterkinder zur Vorführung eingeladen.

So zeigten letztendlich die 30 Kids ihre erlernten

Katas. Dafür gab es den belohnenden Beifall.

Den Abschluss bildete eine gemeinsamer Sitzkreis

der Teilnehmer und Trainer. Die Kinder erhielten

einen Feedbackbogen zum Ausfüllen mit Schulnoten.

Das 42-Stunden-Training wurde von den

Karate-Kids mit der Gesamtnote 1,3 bewertet, was

für die Aktion an sich spricht.

Fazit

Das 42-Stunden-Training ist eine beliebte und gelungene

Aktion, die sich über die Jahre durch die rege

Teilnahme der Kinder durchgesetzt und bewährt hat.

Die Kinder lernen sich außerhalb des Karate-Trainings

besser kennen und knüpfen Freundschaften.

Für die Trainer ist es eine ideale Möglichkeit, Trainingsinhalte

auch mal intensiver zu vermitteln und

Themen durchzunehmen, die im alltäglichen Karate-

Training oft zu kurz kommen.

Weitere Informationen und Bilder gibt es unter

sgs-karate.de

Text: Christopher Mack

Fotos: Peter Klumpp

61


L ä n d e r

62

Am 29. Januar fand der Barbarossa Cup in Kaiserslautern

zum 4. Mal statt. Mit über 400 Startern hatte

das Organisationsteam um Sandra Werling und

Marcus Gutzmer alle Hände voll zu tun. Waren es

2011 noch zwei, so suchten in diesem Jahr schon

7 saarländische Vereine den Weg nach Kaiserslautern.

Und das mit großem Erfolg. Die Mannschaft

von Ernst Kreutzer vom Shotokan Saarwellingen war

mit 18 Startern wohl die stärkste Fraktion und auch

Karateka aus Merzig, Bous, Neunkirchen, Schiffweiler,

Alschbach und Erfweiler-Ehlingen kämpften

mit um das begehrte Edelmetall.

Von Kata (Kampf gegen imaginäre Gegner) über

Kumite (Freikampf) und Kumite Team waren die

Athleten in allen Disziplinen am Start und konnten

sich neben vielen Kaderathleten aus Rheinland-Pfalz

behaupten.

Lucas Rietheimer vom SV Alschbach wurde für

seinen Einsatz trotz Krankheit bei Kata U18 mit dem

dritten Platz belohnt. Bei seinem Start in der Klasse

U16 waren von vielen Zuschauern fassungslose

Blicke am Rande der Kampffläche zu sehen als er

bereits in der ersten Runde mit 2:1 verlor.

Saarland

4. Gesundheitstag des Saarländischen Karate Verbandes

mit Frau Dr. Yen Ling Pan; Dr. Alexander Pan; Dipl. Sportlehrer Thomas Dell und

Volker Schwinn 7. DAN Karate und Qi Gong Lehrer

Die Dozenten, Dr. Yen Ling Pan, Dr. Alexander

Pan, Dipl. Sportlehrer Thomas Dell und Volker

Schwinn gestalteten den 4. Gesundheitstag

des SKV. Mit einem Vortrag von Alexander

Pan über das Thema „wenn die Psyche leidet“

wurde das Seminar pünktlich eröffnet.

Dabei ging es vor allem darum, Krankheiten zu erkennen;

zu behandeln und mit Hilfe der TCM (traditionellen

Chinesischen Medizin) zu heilen. Danach

erklärten Frau und Herr Pan die Organspezifischen

Vitalpunkte im Rückenbereich, wobei die Teilnehmer

am jeweiligen Partner dies auch in praktischer Form

üben konnten. Nach dem Mittagessen erklärte Volker

Schwinn den Zusammenhang zwischen der Kampfkunst

Karate und dem Qi Gong, wobei hierbei gerade

die Vitalpunkte und das Meridiansystem im Vordergrund

standen. Diplom Sportlehrer Thomas Dell hatte

sich für uns Karatesportler/innen ein Trainings-Programm

zusammengestellt, indem die Koordination,

Verletzungsprophylaxe; Beweglichkeit und die Dehnung

im Vordergrund standen. Das dabei „leichte“

Schweißperlen bei den meisten auf der Stirn standen,

zeigte von der intensiven Mitarbeit der Teilnehmer/

innen und auch von dem anspruchsvollen Programm

von Thomas. Nach einer kurzen Kaffeepause beendete

Frau Pan den Gesundheitstag mit einer Qi Gong

Übung, wobei hier wiederum den Anwesenden sehr

Viele Erfolge für das Saarland in der

Pfalz auf dem 4. Barbarossa Cup

Stephanie Polcher vom TV Merzig suchte die Herausforderung

gleich in 3 Klassen und zeigte einmal

mehr was sie in der Disziplin Kata kann.

In der Klasse U 18 und in der Leistungsklasse Kata

sicherte sie sich Gold und in Kumite U18 Silber!

Auch wenn Saarwellinger am Start sind, kann man

sie meist auf dem Podest finden. Der Nachwuchs

dominierte die Klasse U7 in Kata und belagerte bei

der Siegerehrung alle Treppchen. Michael Klauck

belegte den 1. Platz vor Elisa Groß auf dem 2. und

Julia Langer auf dem 3. Platz. Annika Summa belegte

bei Kata U11 9.-7. Kyu den 3. Platz und in

Kumite U11 erkämpfte sie sich in harten Kämpfen

den 1. Platz. In der gleichen Klasse konnte sich auch

Tamina Holz den 3. Platz sichern. Auch Ivan Capodici

sicherte sich Bronze in der Disziplin Kata U9 mit

dem 3. Platz. Elisa Holz startete für Saarwellingen in

der Kumiteklasse U16, erkämpfte sich Silber mit Platz

2 und auch Anna Wirbel stand bei den über 18 jährigen

mit ihrem 3. Platz auf dem Podium.

Daniel Dohm und Somita Kappler vom Hayashi

Karate Center in Schiffweiler durften sich auch über

Bronze freuen. Beide belegten in ihrer Klasse Kata

U11 9.-7. Kyu den 3. Platz. Daniel bei den bis 1,50 m

großen Kindern und Somita bei der Klasse ab 1,50 m

Körpergröße.

Etwas schwerer traf es Jacquie Alm vom Karateverein

Erfweiler-Ehlingen. Die Vorjahressiegerin in Kata U9

auf diesem Turnier, musste dieses Jahr erstmals in

der Klasse U11 starten und war dort die jüngste und

viel Konzentration und auch Kondition abverlangt

wurde. Es war ein gelungener Gesundheitstag. Die

Teilnehmer waren mit Begeisterung dabei und dankten

den Dozenten mit einem langen Applaus.

kleinste in dem mit Mitgliedern des RKV-Landeskader

gespickten Teilnehmerfeldes. Ihre erste Begegnung

war gleich die RKV Landesmeisterin aus 2011

Emely Hauck. Jacquie konnte diesen Kampf aber für

sich entscheiden und erreichte die nächste Runde.

Dort musste sie sich mit Celine Lamprich, einer weiteren

Kaderathletin des RKV messen und zeigte eine

wirklich tolle Leistung. Die Kampfrichter entschieden

jedoch gegen sie und ihr blieb nur der Einzug ins

kleine Finale um den dritten Platz. Aber auch hier

blieb sie vor einer Kaderathletin nicht verschont und

musste sich mit dem 4. Platz zufrieden geben. Als

Einstieg in eine neue Altersklasse dennoch ein

großer Erfolg.

Etwas besser traf es ihren Bruder Keanu. War er im

letzten Jahr bei diesem Turnier noch chancenlos,

sorgte er 2012 für einen Durchmarsch und kämpfte

sich in einem großen Teilnehmerfeld ganz nach

vorne auf den 1. Platz in Kata U9.

Auch Sophia Matheis vom KV Erfweiler-Ehlingen

erkämpfte sich den 3. Platz und somit Bronze in der

Disziplin Kumite U11.

Aus saarländischer Sicht ein toller Erfolg für die Teilnehmer

und ihre Vereine.


Wie jedes Jahr, war auch zum 20. Bouser

Bambini Turnier wieder wochenlange Vorbereitung

angesagt. Halle gebucht, Ausschreibung

an die Vereine und Verbände getätigt, Kampfrichter

angeschrieben usw., darüber hinaus

wurde für dieses Jahr weiter am Profil des

Turniers gefeilt. Denn Jiu Ipon Kumite wurde

durch Kumite Mannschaft ersetzt.

Jetzt wo das Turnier zu Ende ist, kann man als Fazit

ziehen, alle Entscheidungen waren richtig. Das

20. Bouser Bambini Turnier war ein toller Erfolg für

unseren Verein. 19 Vereine, darunter Teams aus

Schwenningen, Trier und aus Rostock hatten, neben

den etablierten Vereinen aus dem Saarland und der

angrenzenden Pfalz gemeldet. Darüber hinaus bildeten

neben den Betreuern und 177 Sportlern

(317Starts) fast 200 zahlende Besucher einen würdigen

Rahmen und eine tolle Stimmung. Jedenfalls

hörten einige Kampfrichter bei dem Getöse in der

Halle nicht immer den Gong. Einziger Wermuts-

Saarland

Bambini Turnier 2011 in der Süd-West-Halle Bous

tropfen, es fehlten dieses Jahr die Vereine aus dem

benachbarten Luxemburg wegen der dortigen

Kumite Landesmeisterschaft.

Zum Sportlichen:

Die Darbietungen des Nachwuchses, sei es in Kata

oder in Kumite waren auf einem ansprechenden

Niveau. Besonders erwähnenswert, die Leistung von

Zoe Bach (SKA Saar Pfalz) in Kata sowie Jenny

Schreiner und Jan Schmeer (beide KD Bous) in

Kumite aber auch alle anderen Sportler zeigten an

diesem Tag super Leistungen.

Um 22:00 Uhr war das diesjährige Bambini Turnier

beendet, weitere anderthalb Stunden später, nach

dem Abbau, konnten wir alle müde, aber zufrieden

und mit dem Gedanken mit dem Turnier auf dem

richtigen Weg zu sein, nach Hause gehen.

Einen besonderen Dank möchte ich aber an alle

Helfer des KD Bous aussprechen. Es ist halt nicht

L ä n d e r

selbstverständlich sich teilweise 8, 10, oder 12 Stunden

zur Verfügung zu stellen. Ohne diese Hilfe wäre

so eine Veranstaltung nicht möglich.

Bis zum nächsten Turnier, dem 21. am

10.11.2012 in Bous.

Die Ergebnisliste unter nachfolgendem Link:

www.karate-bous.de/media/Medalienspiegel2011.pdf

Abwechslungsreich, humorvoll und interessant

So könnte man das Jahresauftakttraining,

vergangenen Samstag am 4. Februar an der

Landessportschule beschreiben.

3 Einheiten standen in der neuen Multifunktionshalle

auf dem Plan und diese, wurden auch von zahlreichen

Karateka genutzt um eigenes Können aufzufrischen

und Neues zu erlernen. Begonnen hatte die erste

Trainingseinheit Arthur Hannibal mit Kata, in der er

den Teilnehmern, selbst den jüngsten den Ablauf der

Kata Goju-Shiho-Sho erfolgreich vermitteln konnte.

Die Karatekas hatten sichtlich Spaß in dieser Einheit

und selbst die kleinsten beherrschten am Ende der

Einheit den Ablauf dieser doch sehr anspruchsvolle

Kata. Im Anschluss gab es noch zwei weitere Einheiten

Kumite mit Manfred Schlicher und Manfred

Engel. Auch hier wurden mit viel Spaß anspruchsvolle

und oft schwierige Techniken trainiert. Nach den

schweißtreibenden Trainingseinheiten ging es zum

entspannenden Teil in der Mensa, wo ein leckeres

Buffet wartete, über. Zuvor ehrte der Präsident des

saarländischen Karateverbands Stephan Louis die

Sportler für ihre großen Erfolge im letzten Jahr. Darunter

waren viele 1. Plätze wie der von Jonathan

Horne bei der Europameisterschaft in Zürich, der DM

und der German Open, der Deutsche Meistertitel von

Daniel Saar, sowie viele 1. bis 3. Plätze von Christina

Hoffmann, Marvin Minnet, Bastian Gleiche, Mathias

Balzert, Niklas Quint, Stefanie Polcher, Aleksandar

Blagojevic, Jaqueline Ferdinand und Maurizio.

In geselliger Runde mit netten Gesprächen klang der

Abend aus und ein schöner Tag bleibt den Teilnehmern

in Erinnerung.

Günter Alm

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63


L ä n d e r

64

Als der Rheinland-Pfälzische Karate Verband (RKV)

am 11.Mai 1996 in Konz bei Trier erstmals zum Internationalen

Krokoyama-Cup einlud, begrüßte man

rund 400 Starter – vornehmlich aus Deutschland

und den BeNeLux-Staaten.

Die meisten der rund 950 Teilnehmer der diesjährigen

17.Auflage waren seinerzeit noch nicht geboren

und damals hätten wohl die wenigsten geglaubt,

dass sich dieses Turnier zu einem der größten Nachwuchsturniere

in Europa entwickeln würde.

Neben den Auswahl-Teams der DKV-Landesverbände

und zahlreichen Athleten von Bundestrainer Thomas

Nitschmann, sowie der Bundesjugendtrainer

Schahrzad Mansouri, Sigi Hartl und Klaus Bitsch

konnte der Veranstalter Sportler aus Belgien, Bulgarien,

Dänemark, Frankreich, Großbritannien, dem

Kosovo, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich,

der Schweiz, der Tschechischen Republik, sowie der

Ukraine begrüßen. Auch die DKV-Kampfrichterkommission

nutzte in diesem Jahr wieder den stark

besetzten Krokoyama-Cup für die diesjährigen Prüfungen

der Bundeskampfrichteranwärter in Kata und

Kumite.

Die insgesamt 34 Kategorien auf den 8 Tatamis und

die damit verbundenen organisatorischen Herausforderungen

eines solchen Events wurden gewohnt

routiniert vom eingespielten RKV-Orga-Team um

Stefan Andres, Präsident Gunar Weichert und Wettkampfleiter

Joachim Donner gesteuert. Dass sich bei

einem so hochkarätigen Turnier schnell Spreu von

Weizen trennen würde, war erfahrungsgemäß klar –

aber einige Nachwuchstalente nutzen diese Chance

und ließen sich von den zahlreichen, international

erfahrenen Gegnern nicht entmutigen.

Kata

In den Kata-Wettbewerben der Damen dominierten

in den Klassen D und F die Schwestern Lila und

Marie BUI aus Frankreich, die sich im Finale gegen

Marie-Josefine Richter aus Baden-Württemberg bzw.

Rheinland-Pfalz

Lara Neumann und Lukas Otterstätter siegen

beim 17. Internationalen Krokoyama-Cup

Insgesamt 11 Medaillen für RKV-Athleten

die Team-Vize-Europameisterin Tidarat Pattanasakoo

vom Judokan Frankfurt durchzusetzen wussten.

In der Klasse E konnten dann aber wieder die

Damen aus Baden-Württemberg dominierten und

sie sicherten sich mit Erika Ginger, Laura Höger und

Lena Mayer die Podestplätze 1-3.

Die Medaillenhoffnung des RKVs - Team-Vize-

Europameisterin Sophia Graf - setzte sich nach

einem Freilos gegen Denise Schwarzer aus Sachsen-

Anhalt durch, scheiterte aber dann an der späteren

Finalistin Laura Höger. Durch die fehlende Trostrunde

wurde der Vorjahressiegerin vom KSV Trier somit

die Option noch auf Platz 3 zu kommen verwehrt.

Bei den Herren der Gruppe D konnten sich zwei belgische

Athleten klar fürs Finale qualifizieren. In der

nächsthöheren Altersklasse kamen dann aber wieder

die Deutschen zu Zug – allen voran die Gebrüder

Geduhn aus Berlin:

Nachdem Robin Geduhn bereits zwei RKV-Medaillen-Hoffnungen

mit den Siegen über Marcel Schmitt

(1.SKC Frankenthal) in Runde 3 und in Runde 4 über

Philipp Nathem (PSV Trier) platzen lies, folgte ihm

David Geduhn ins Finale, in dem er u.a. Matthias

Schaudig vom JSV Speyer besiegte. Dort setzte sich

dann Robin durch und gemeinsam mit Maximilian

Schinke standen gleich 3 Berliner auf dem Podest.

Die letzten Medaillenhoffnungen des RKV lagen im

Kata-Bereich nun beim Vorjahressieger Konstantinos

Thomos (Goju-Ryu Schifferstadt) und bei Maximilian

Rogge vom Budokan Kaiserslautern. Beide zeigten

sich in wieder in guter Form, so dass sie beide die

ersten 3 Begegnungen souverän für sich entscheiden

konnten und kurz vor dem Einzug ins Finale

standen. Kostas traf dort auf den Tschechen Jaroslav

Hodina, den er im Vorjahr noch im Finale besiegt

hatte. Trotz einer fehlerfreien Darbietung votierten

die Kampfrichter zugunsten des Tschechen und

somit Bronze für den Schifferstädter.

Maximilian zeigte im kleinen Finale eine fehlerfreie

und ausdrucksstarke Shito-Ryu Suparimpei, die die

Zuschauer begeisterte; jedoch auch hier votierten

die Kampfrichter zugunsten seinen Gegners aus den

Niederlanden, der dann ins Finale einzog. Dennoch

zwei Bronzene Kata-Medaillen können sich sehen

lassen.

Kumite

Erfolgreicher sollte für den RKV die Ausbeute des

Kumite-Nachwuchses ausfallen.

N a c h d e m

sich Lara

Neumann

(KSC Puderbach)

in der

Klasse E -48

kg den Titel

g e g e n

er fahrene

Kämpferinnen

aus der

Schweiz, Bulgarien, den Niederlanden und natürlich

dem DKV souverän erkämpft und somit den ersten

Cup-Sieg für den RKV eingefahren hatte, legten die

Jungs nach.

Lukas Otterstätter vom 1.JJJKC Haßloch dominierte

die Kategorie E+76kg und marschierte durch seinen

Pool hindurch. Ebenso tat es ihm Benedikt

Wagner von der SG Anhausen gleich und somit gab

es ein reines RKV-Finale in dieser Gewichtsklasse,

das dann - nach einer interessanten Begegnung -

der Haßlocher für sich entscheiden konnte und nach

Platz 2 im Vorjahr nun den Titelgewinn sicherte.

Ebenfalls im Finale sahen sich die für das DKV-Team

startende Leonida Hehl (KD Niederahr) in der

Klasse D -47kg und Tobias Melchior (1.JJJKC

Haßloch) in der Klasse D-70kg wieder, nachdem sie

sich klar in ihren Pools durchsetzen konnten. Leider

musste sich beide dort knapp geschlafen geben und

sich somit mit Silber begnügen, was aber in diesem

internationalen Umfeld sicherlich als gefühltes Gold

zu werten ist.

Der Vorjahressieger und EM-Dritte Lukas Siebel

vom Vulkan-Budo Mayen galt als einer der Favoriten

in der Klasse E -76kg, scheiterte dann dort aber in

Runde 2. Nichtsdestotrotz kämpfte sich der Mayener

dann aber noch in der Allkategorie durch und

besiegte dort dann auch im kleinen Poolfinale

Lukas Otterstätter. Lediglich beim Einzug ins Final

wurde er dann vom späteren Cup-Sieger Nick Gerrese

aus den Niederlanden aufgehalten und sicherte

sich somit Bronze.

Weitere hervorragende Dritte Plätze für die RKV-

Kumite-Auswahl sicherten sich Rebeka Memic (SG

Anhausen) in der Klasse F -60kg, sowie Anatolij

Kozlov (KSV Trier) und Lars Münster (VT Böhl) in

der Gruppe D -63kg bzw -70 kg.

Herzlichen Glückwunsch!

Volker Bernardy

RKV-Pressereferent


Zu den diesjährigen offenen RKV-Landesmeisterschaften

der Jugend, Junioren, Senioren und Masterklasse

lud der Budokan KV Kaiserslautern am

03.03.2012 in das pfälzische Otterbach ein.

Mit über 300 Nennungen aus 52 Vereinen und 8

Landesverbänden war dies mehr als ‚nur’ eine Landesmeisterschaft,

mussten sich doch dort u.a. auch

diejenigen messen, die ihre Landesverbände Mitte

März bei der DM in Erfurt vertreten.

Am Vormittag begannen die Wettbewerbe der

Jugend und der Junioren und dort platzierten sich

bekannte Gesichter:

Bei der Jugend gingen u.a. auch der amtierenden

Deutsche Schülermeister Dustin Thai vom PSV

Ludwigshafen. Überraschend konnte sich Dustin

aber nicht in seinem Pool durchsetzen. Aber sein

Bruder Justin Thai hatte an diesem Tag mehr Erfolg

und setzte sich nicht nur gegen seine Vorrundenkonkurrenz

durch, sondern verwies im Finale auch

den DM-Dritten Niklas Gerlach vom Budokan Kaiserslautern

auf den 2.Platz und sicherte sich und

dem PSV Ludwigshafen somit den Titel des Landesmeisters.

Bei den Juniorinnen bestätigte die EM-Team-Zweite

Sophia Graf (KSV Trier) einmal mehr ihre derzeitige

Hochform und sicherte sich souverän den

Landesmeistertitel, vor Franziska Dufft vom KD

Mainz-Bretzenheim. Bei den Jungen siegte Philipp

Nathem vom PSV Trier vor Marcel Schmitt vom

1.SKC Frankenthal.

Im Kumite war dann auch deutlich die ‚offene’ Konkurrenz

aus den anderen Landesverbänden zu

spüren: Allen voran die Starter des Taiko Dojo Oberhausen,

die eine starkes Team in die Pfalz entsandte

und den ‚Einheimischen’ 3 Landesmeistertitel streitig

machen konnte.

Aber auch die RKV-Vereine bewiesen, dass das

Potential des Nachwuchses nicht nur in den Kata-

Wettbewerben hohes Niveau hat: Die SG Anhausen

von Landestrainer Jan Brettnacher konnte sich

mit ihren Sportlern gleich 4 Landesmeistertitel und

2 Vize-Titel im Kumite sichern. Aber auch die Dojos

Niederahr, KSC Puderbach, KSV Wirges und Vulkan

Budo Mayen bewiesen mit ihrem Nachwuchs, dass

gezielte Nachwuchsarbeit auch mit entsprechenden

Erfolge belohnt wird.

Hochinteressante Kämpfe gab es dann auch in

der Kategorie Kumite Junioren-76kg, in der Lukas

Siebel vom Vulkan-Budo Mayen an den Start ging

und alle seine Begegnungen vorzeitig beenden.

Dabei zeigte der Mayener spektakuläre Fußtechniken

und blitzschnelle Fäuste und wurde verdient

Landesmeister.

In den Mannschaftswettbewerben gewannen Lukas

Siebel und seine Mannschaftskollegen Robin Winters

und Lukas Otterstätter ebenfalls alle ihre Begegnungen

und konnten sich im spannenden Finale

gegen die SG Anhausen klar durchsetzen.

Der spätere Nachmittag war dann der ehemaligen

Leistungsklasse – offiziell nun wieder Senioren – und

der Masterklasse vorbehalten, wobei bei erstere

diese nochmals als letzter Meilenstein in der Vorbereitung

zur Mitte März stattfindenden Deutschen

Meisterschaften in Erfurt gesehen wurde.

Bei den Damen überzeugte im Kata-Wettbewerb

Anna Müller vom KD Mayen/Mendig und setzte

sich gegen Sandra Werling vom ausrichtenden

Budokan Kaiserslautern durch.

Bei den Herren trafen im Finale

Konstantinos Thomos vom Goju-

Ryu Schifferstadt und Stefan Köhler

vom PSV Ludwigshafen aufeinander,

wobei sich hier Kostas klar durchsetzen

und sich somit den Landesmeistertitel

sichern konnte.

Hochinteressante Kämpfe gab es

dann auch bei den Kumite-Begegnungen:

Bei den ‚schweren Jungs’

+84kg gelangten Yannick Preuß

vom KD Mayen/Mendig und Mario

Rheinland-Pfalz

RKV-Landesmeisterschaften der Jugend, Junioren,

Senioren und Masterklasse in Otterbach

L ä n d e r

Zeiler vom Vulkan-Budo Mayen zwei ins Finale, die

sich bereits sehr gut aus ihrem gemeinsamen Training

in Mayen her kennen und so waren die vier

Minuten des Finals sehr ausgeglichen. Da es aber

seit diesem Jahr keine Verlängerung sprich Sai-Shiai

mehr gibt, musste das Hantei – der Kampfrichterentscheid

den neuen Landesmeister festlegen

und das Votum fiel auf den Kämpfer aus Mendig.

Dieser Umstand war aber kurze Zeit später wieder

vergessen, denn dann kämpften die Kontrahenten

als Team-Kollegen zusammen mit Lukas Siebel

und Abdou Nadjimana um den Mannschaftstitel.

Nach dem Sieg über das Team aus Ludwigshafen

gewannen sie auch im Finale gegen die SG Anhausen

denkbar knapp mit einem Sieg, einer Niederlage

und einem Unentschieden, aber mit einer besseren

Punktedifferenz.

Trotzdem sich der Zeitplan nach hinten verschoben

hatte, war diese Meisterschaft ein Erfolg.

Der Dank gilt dem Team um Sandra Werling vom

Budokan Kaiserslautern, sowie den Helfern um

Wettkampfleiter Joachim Donner und dem Kampfrichter-Team

um Lothar Becker.

Im September ist dann die RKV-Jugend (Kinder und

Schüler) zu Gast bei Uli Neuman und dem KSC

Puderbach.

Volker Bernardy, RKV-Pressereferent

Bilder: Christian Grüner

65


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Bereits zum 14. Mal wurde im RKV die „Breitensport-

Saison“ traditionsgemäß von Karate Pionier Fritz

Nöpel und RKV-Goju-Ryu Stilrichtungsreferent

Michael Hoffmann in Schifferstadt eröffnet.

Lehrgänge mit Fritz sind etwas Besonderes. Wer

allerdings zum schwitzen und auspowern anreist, ist

fehl am Platze.

Die Themen von Fritz beschäftigen sich immer mit

den alten Werten des Karate, wie Disziplin, Philosophie

und mit der Selbstverteidigung.

Da er ja nicht mehr der Jüngste ist, orientiert sich

seine Technikauswahl daran, dass sie auch von älteren

Menschen angewandt werden können. Dabei

überrascht immer wieder die Präzision seiner Techniken.

Sie kommen schnell und auf den Punkt

genau.

Hauptthema in diesem Jahr war die passende Technikauswahl

zu den verschiedenen Distanzen aber

auch die Auswahl zu Prüfungen. Er meinte: „Man

sieht immer wieder, auch bei Prüfungen, dass Techniken

in Distanzen zum Einsatz kommen, wofür

diese nicht gedacht sind. Oder es werden Kata in

Dan-Prüfungen gewählt, bei deren Ausführung der

Prüfling Probleme hat. Daran kann man erkennen,

dass sich nur wenig Gedanken über deren Funktion

gemacht wurde.“

Mit Fußtritten in der großen Distanz, über gerade

Handtechniken in der mittleren Distanz, bis zu runden

Techniken in der kurzen Distanz, wurde am

Partner geübt.

In der sehr gefährlichen nahen Distanz kamen dann

Ellbogenstöße, Kopfstöße, sowie Hebel, Würger und

Würfe zum Einsatz.

Michael übte mit der

Unterstufe/Mittelstufe

Kihon und Shihon Ido

(Techniken in 4 Richtungen).

Danach konnte

sich die Gruppe

noch über Kraft- und

Halteübungen für den

Bein/Hüftbereich freuen

und die gewonnene

Sicherheit auch gleich

in Mae Geri und

Mawashi Geri Übungen

umsetzen.

In der Oberstufe galt es

die Kata Seeinchin und

deren Bunkai zu üben.

Außerdem wurde

Heiko Ho (Kumite aus

Heiko Dachi) und die

Grundlagen des Dojo

Kumite trainiert.

Am Ende des Tages

gab es noch ein

Mondo, indem Fritz auf

zwei Frauen einging,

die in der Vergangen-

Rheinland-Pfalz

RKV-Breitensportlehrgang mit Fritz Nöpel und

Michael Hoffmann in Schifferstadt

L ä n d e r

heit einen großen Beitrag zu den Kampfkünsten

leisteten. Außerdem gab er Einblicke in das

Training von früher. Dies war sehr körperlich, hart

aber fair.

Vielen Dank an beide Referenten und „Auf Wiedersehen“

in 2013.

Bernd Otterstätter

RKV-Breitensportreferent

67


L ä n d e r

68

Erfurt. Am Vorabend der Deutschen Meisterschaft

der Leistungsklasse fand in Erfurt eine Prüfung für

hohe DAN-Grade in der Stilrichtung Shotokan statt.

Fünf Bayerische Karateka erfüllten die Voraussetzung

für die Zulassung zu dieser anspruchsvollen

Prüfung und mussten vor den Augen der Kommission

mit Günter Mohr, Gunar Weichert, Efthimios

Karamitsos und Klaus Sterba ihr Können unter

Beweis stellen. Nach einer sehr intensiven Prüfung

Bayern

Neue hohe Bayerische Shotokan

DAN-Träger

Die erfolgreiche gesamte DAN Gruppe mit der Prüfungskommission Gunnar Weichert, Günther Mohr, Efthimios

Karamitsos und Klaus Sterba. Aus Bayern im Bild Siamak Montazeri, Oliver Schnabel, Wolfgang Weigert,

Christian Braun und Franz Fenk.

Dieter Dohle, Dojoleiter und Trainer im 1. Marktoberdorfer

Karate Club, Biedler Rudolf, Sportwart,

Trainer und B-Prüfer im 1. MKC, sowie Mike Croll,

Dojoleiter Altenstadt bei Schongau und Dozent für

Selbstverteidigung und Gewaltprävention (eingesetzt

in der SV-Trainerschulung des BKB), haben am

bei der alle Kandidaten auf „Herz und Nieren“

abgefragt wurden, bis an ihre Leistungsgrenze

gehen mussten, gab es anschließend nur strahlende

Gesichter als Christian Braun den 5. DAN, Franz

Fenk, Dr. Oliver Schnabel und Wolfgang Weigert den

6. DAN und Siamak Montazeri den 7. DAN als neue

Graduierung in Empfang nehmen konnten.

www.karate.de

Prüfung zum 5. Dan bestanden

Bericht: Melanie Müller

07.10.11 in Mendig die Prüfung zum 5. Dan bestanden

!!

Vielen Dank an Roland Lowinger für die perfekte

Vorbereitung.

Biedler Rudolf

Heinrich

Leistenschneider

unter den TOP-

TEN Sportlern

Straubings

„Straubings-TOP-TEN heißt die Aktion, welche das

Straubinger Tagblatt und die Raiffeisenbank ins

Leben gerufen hat. Gesucht wurden die zehn besten

Sportler der vergangenen 50 Jahre. Zwei Wochen

lang wertete eine Experten-Jury die vielen Vorschläge

der Leser aus. In dieser Liste wurde auch

unser TOP-Athlet Heinrich Leistenschneider aufgenommen

und gesichtet. Aufgrund seiner großen

Erfolge (Studenten-Europameister, Shotokan

Europameister, Shotokan Weltmeister im Team,

Deutscher Meister etc.) war sich das Wertungsgremium

einig: Heinrich gehört unter den TOP-

Athleten aus Straubing. Er reiht sich damit in der

Bestenliste neben Turn-Olympiateilnehmer, Eishockey-Spieler,

Fußballspieler und Boxer ein. In den

kommenden Monaten wird jeweils vier Wochen

lang eine Sammlung von Presseberichten, Bildern

und Auszeichnungen in der Raiffeisenbank-Filiale

(Simon-Holler-Str.) zu sehen sein.

Bericht: Melanie Müller


Bayern

14 neue Schwarzgurtträger in Tegernheim

Tegernheim. 14 Karatekas stellten sich den Prüfern

Wolfgang Weigert, 6. DAN und Helmut Körber,

5. DAN, um eine neue Schwarzgurtgraduierung zu

bekommen.

Im Herzen Bayerns – in Pilsach bei Neumarkt

i.d.OPf., fand im Februar und März an drei Wochenenden

der erste Teil des C-Trainerlehrganges statt.

Wie beliebt und geschätzt die 50 Unterrichtsstunden

dauernde Ausbildung bei den bayerischen Karatekas

ist, zeigte die Tatsache, dass der Lehrgang bereits 30

Minuten nach der Freigabe im Internet ausgebucht

war und noch viele Interessenten auf den nächsten

Lehrgang vertröstet werden mussten.

Nach einer halbjährigen Vorbereitungsphase unter

der Leitung von Helmut Körber und einem gemeinsamen

Lehrgang am Samstag absolvierten die Teilnehmer

eine sehr anspruchsvolle Prüfung. Voll des

Am ersten Wochenende war es auf Grund der

eisigen Außentemperaturen auch bei der anfänglichen

Theorie im unterkühlten Sportheim noch etwas

frostig. Das war aber bei der anschließenden Praxiseinheit

schnell vergessen. Der Lehrbeauftragte des

BKB Elmar Griesbauer zeigte verschiedene Möglichkeiten

des Aufwärmtrainings und heizte so den 23

Teilnehmern aus ganz Bayern gehörig ein, so dass die

Spiegelwand und die Fensterscheiben des neuen Pilsacher

Dojos nach kurzer Zeit komplett beschlugen.

L ä n d e r

Lobes waren die Prüfer deshalb anschließend aufgrund

der gezeigten hervorragenden Leistungen

und konnten folgende Graduierungen vergeben:

Karl-Heinz Vetter zum 1. DAN, Elisabeth und Josef

Brunnbauer, Walter Ehrhardt, Gerhard Himmel,

Anton Kyr, Rudolf Lorenz, Jens Sprenger, Thomas

Weith und Dogan Yildirim zum 2. DAN, Peter Kreitl

und Borys Zarkh zum 3. DAN und Peter Gomeier

und Hans und Bernd Schmidmeister zum 4. DAN.

Bemerkenswert bei diesem ausgewöhnlichen Event

war der 65jährige Borys Zarkh aus Augsburg und

Peter Gomeier der gemeinsam mit den Prüfern seit

42 Jahren diesen lebensbegleitenden Sport ausübt.

Karate ist Leben – Lebenslang.

Bericht: Wolfgang Weigert

www.karate.de

Bericht zum Trainerlehrgang „Gruppenhelfer“ in Pilsach

Neben den Praxisbeispielen vermittelte Elmar den

16- bis 73jährigen Teilnehmern die Grundlagen des

Vereinsrechts, der allgemeinen Trainingslehre sowie

sportmedizinisches Grundwissen.

Viele anschauliche Tipps und Tricks bereiteten die

angehenden Gruppenhelfer auf ihre spätere Tätigkeit

im Dojo vor.

Der Lehrgang schloss mit einer theoretischen und

praktischen Prüfung ab, die alle Teilnehmer, von den

Blau- bis zu den Schwarzgurten erfolgreich meisterten.

Das Ausrichterteam der noch jungen Karateabteilung

des DJKSV Pilsach freute sich besonders, als der

Lehrreferent und die Lehrgangsteilnehmer, den

reibungslosen organisatorischen Ablauf sowie die

Örtlichkeiten und Verpflegung besonders hervorhoben.

Zuletzt wies Elmar Griesbauer noch auf den anschließenden

Aufbaulehrgang in Ingolstadt hin, bei dem

die Teilnehmer die Ausbildung zum C-Trainer Karate

abschließen können.

Bericht: Josef Moeges

69


L ä n d e r

70

Zu seinem 70. Geburtstag ließen sich die Freunde

von Karate-Urgestein Volker Lerch etwas Besonderes

einfallen: die drei Bezirksvorsitzende Helmut Muller,

Franz Ippisch, Roland Lowinger und BKB Präsident

Wolfgang Weigert, sowie viele alte Weggefährten

schlichen sich vor Trainingsbeginn in die Halle, wo

Volker kurz darauf als Trainer für die Fortgeschrittenen

agierte.

Fassungsloses Staunen von Volker beim Abgrüßen

als er die „Neuzugänge“ erkannte. Dank auch an

Peter Voit, welcher diese kleine Überraschung perfekt

initiierte.

München. Mit großem Eifer und viel Spaß an der

eigentlich viel zu ernsten Thematik versammelten sich

über 20 Frauen und Mädchen am Internationalen

Frauentag im Budokan München zu einem Einführungskurs

in angewandte Selbstverteidigungstechniken.

Unser Anliegen war es, zunächst die Achtsamkeit

gegenüber den vielfältigen Gefahren im öff.

Nahverkehr, auf Straßen und Wegen, in fremden

Räumen oder in besonderen Situation zu wecken.

Mit wachem Geist könnten viele Gefährungssituationen

problemlos umgangen werden.

Da die überwiegende Mehrzahl der Teilnehmerinnen

keine Erfahrung mit den Kampfkünsten mitbrachte,

beschränkte sich unser praktischer Teil auf

einfachste, aber effektive Abwehrtechniken gegen

die üblichen Angriffe wie z.B. Greifen an Hand oder

Kleidung, „Annäherungsversuche“ im Sitzen (z.B. im

Auto oder in der U-Bahn), aber auch Würgeangriffe

von vorne oder hinten.

Naturgemäß auf großes Interesse stieß im Abschluss

dann das „Waffenarsenal“, das die moderne Frau in

ihrer Handtasche mit sich führt: Nicht kompliziert zu

bedienende Pfeffersprays sind gefragt, sondern

Haar- und Deosprays, Zeitschriften, Kugelschreiber,

Schlüsselbund oder ganz einfach zwei Äpfel im Einkaufsbeutel.

Gerne werden wir im nächsten Jahr

diese Aktion wiederholen, bietet sie doch die Möglichkeit,

unser Können unter Beweis zu stellen und

neue Mitglieder für den Verein zu werben.

Budokan München

www.kampfkunstschule-budokan.de

Christian Gembe

Gewaltpräventionstrainer im DOSB

Photos: Budokan München

Bayern

Volker Lerch zum BKB Ehrenmitglied ernannt

Nach einer Stunde gemeinsamen Trainings – wobei

Volker seine über 50jahrige Erfahrung als Trainer

hervorragend zur Geltung brachte – ging es zum

„gemütlichen Teil“ über. Volker war noch ganz ergriffen

von der „Trainingsüberraschung“, als ihm Wolfgang

im Namen des BKBs für seine jahrzehntelange

Tätigkeiten in den verschiedensten Ämtern ganz

herzlich dankte und ihn zum Ehrenmitglied des

BKB ernannte. Seine Freunde überbrachten ihm anschließend

ihre Glückwünsche und Geschenke und

ließen den Abend mit vielen gemeinsamen Erinnerungen

ausklingen.

Crash-Kurs „Selbstverteidigung – Nur für Frauen!“

Am 08. März 2012 im Budokan München anläßlich des bundesweiten

Aktionstages des DOSB „Gewalt gegen Frauen – Nicht mit uns!“

Karate-Seminar

Shihan Fritz Nöpel, 9. Dan

& Sensei Siamak Montazeri, 7. Dan

am Samstag, 14. Juli 2012

Bericht: Melanie Müller

Bilder: Privat

Ausrichter Karate-Akademie Regensburg und Traditionelle Karateschule Bad Abbach

Ort Josef-Manglkammer-Turnhalle, Dr.-Franz-Schmitz-Str. 2 a, 93077 Bad Abbach

Anfahrt aus Regensburg: A 93 Ausfahrt Pentling – Bad Abbach Nord, nach Bad Abbach

einfahren, Kreisverkehr geradeaus überqueren, bei Fitnessstudio (Türkischer

Imbiss) rechts abbiegen. Am Ende der Straße befindet sich die Turnhalle.

Aus Richtung München kommend: Abfahrt Bad Abbach, links abbiegen und

immer der Vorfahrtsstraße folgen, bis zum Fitnessstudio (Türkischer Imbiss),

links abbiegen. Am Ende der Straße befindet sich die Turnhalle.

Achtung Training am Freitag, 13.07.12 von 19.00 – 20.30 Uhr für die Oberstufe

(braun/schwarz) in der Karate-Akademie, Puricellistr. 40, 93049 Regensburg

Trainingszeiten in Bad Abbach, 14.07.12 von

10.00 – 11.30 Uhr weiß/gelb/orange/grün

11.30 – 13.00 Uhr blau/braun/schwarz

Mittagspause

14.00 – 15.00 Uhr Vortrag Fritz Nöpel über Karate

15.00 – 16.30 Uhr weiß/gelb/orange/grün

16.30 – 18.00 Uhr blau/braun/schwarz

Gebühr bis 16 Jahre 15,– B, ab 16 Jahre 20,– B

Info Karate-Akademie Regensburg, Sensei Siamak Montazeri, Tel. 0941/25185

(von 16.00 – 22.00 Uhr), Tel. 0176/10333253, Email: service@karate-akademie.de,

www.karate-akademie.de


KD Straubing -

erfolgreichstes

Wettkampf-Dojo

2011 in Bayern

Am Wochenende der Deutschen Meisterschaft in

Erfurt wurden die erfolgreichsten drei Vereine im

DKV geehrt. Auch bayerische Dojos sind unter den

ersten Rangen mit dabei: 2011 war ein besonders

erfolgreiches Jahr für Wolfgang Seidel: er wurde

nicht nur als Leistungssportreferent wiedergewählt,

sondern sein Verein KD Straubing war auch das

erfolgreichste „bayerische“ Dojo im Wettkampfbereich

in 2011. Er erreichte mit seinen Erfolgen Platz

6 in der Dojo-Rangliste des DKV. Dieses hervorragende

Ergebnis wird vom BKB mit einer Prämie

von 1000 Euro belohnt. Platz Neun ging an Shogun

Memmingen und Platz Elf an den Kemptener KD im

TVK. Dies zeigt, dass die Bayerischen Vereine im

Spitzensport des DKVs eine große Rolle spielen.

Herzlichen Glückwunsch an Wolfgang Seidel

und seine erfolgreichen Athletinnen & Athleten.

Bericht: Melanie Müller

Das hatten sich die Verantwortlichen des BKB auch

nicht vorstellen können: die Best-Age Aktion des

Erfurt. Es war eine sehr emotionale Verabschiedung

anlässlich der Deutschen Meisterschaft in Erfurt:

Klaus “James” Sterba war zum letzten Mal bei einer

Deutschen Meisterschaft als Kampfrichter im Einsatz.

Grund genug um eines der Urgesteine im Kampfrichterwesen

des DKVs angemessen zu verabschieden.

Nach seinem letzten Einsatz als Hauptkampfrichter

im Finale nahm Bundeskampfrichterreferent Roland

Lowinger und DKV-Vizepräsident Wolfgang Weigert

diesen offiziellen Akt vor. Klaus übte 17 Jahre das

Amt des Bundeskampfrichterreferenten aus, war fast

40 Jahre als Bundeskampfrichter und über 30 Jahre

im internationalen Bereich als Weltkampfrichter bis

hin zum Mattenchef tätig. So eine stolze Bilanz können

nur ganz Wenige weltweit aufweisen. Dies würdige

Roland in einer kurzen Ansprache und überreichte

ihm die Geschenke des DKVs und seiner

Kampfrichterkollegen/innen. Als Wolfgang ihn mit

den Worten:

„Du warst, bist und bleibst immer einer von uns“

verabschiedete, gab es von seinen Kampfrichterkol-

Presseaktionen Senioren-Karate

Bayern

„It’s time to say goodbye“ - DKV

Verabschiedung von Klaus Sterba

BKB bricht Medienrekorde und dauert weiter an.

Nach der Live-Reportage des BR in „Schwaben und

Altbayern“, sowie

der Abendschau

ruckte dieses Mal

in Schwabach ein

12kopfiges BR-

Team an, um für

„Franken-Aktuell“

im Rahmen der

Abendschau zu

berichten.

Dies war nun

bereits der vierte

Fernsehbeitrag in

den letzten vier

Monaten. Erstmals

griff auch Lotto-

Bayern unsere

Aktion einschließlich

der Nennung

unserer Home-

L ä n d e r

legen/innen „Standig Ovations“ dem sich Alle in der

Halle anschlossen und einen Hauch von Wehmut

aufkommen ließ. In Bayern wird Klaus bis zum Verbandtags

2013 sein Amt noch ausüben, bis es dann

aber auch hier heißt: „It,s time to say goodbye“...

Bericht und Bilder: Melanie Müller

Weiterhin sehr großes mediales Interesse für die Best-Age Aktion des BKB

page auf und berichtete darüber auf Seite 2 ihres

Journals „Glücksblatt“, das in einer Auflage von 310

000 Exemplaren kostenlos in über 3700 Lottoannahmestellen

auslag.

Auch die „PT“, die Zeitung für alle Deutschen

Physiotherapeuten stellte unsere Trainerin Steffi Nagl

und die Aktion auf drei Seiten vor. Damit wurde

„Best Age“ allen Deutschen Physiotherapeuten vorgestellt.

Sogar der hohe Norden zeigte zwischenzeitlich

großes Interesse: ein Team des NDR kam nach

Tegernheim und berichtete über unsere Senioren

und unsere Aktion im Gesundheitsmagazin „Vital“.

Weiter ging es am 5. April mit dem TV Sender „NEC-

TV“ (ehemals Oberfranken-TV) der ebenfalls groß

über die Aktion berichten und zugleich den BKB vorgestellt

hat. Dieser Sender erreicht fast eine halbe

Million Zuschauer. Damit wurde seit Beginn dieser

Aktion ein Millionenpublikum in Bayern und

Deutschland erreicht!

Bericht und Bild:

Melanie Müller

71


L ä n d e r

72

Trostberg. In der schönen lichtdurchfluteten Trostberger

Halle trafen sich am Wochenende den

25./26. Februar über 450 Athletinnen und Athleten

aus 77 Vereinen in Trostberg ein, um die Bayerischen

Meister zu ermitteln. Statistisch hat im Vergleich

zu 2010 die Juniorenklasse enorm abgenommen,

dafür legte aber die Masterklasse von 38 auf

erfreuliche 68 Startern zu. Insgesamt wies diese

Meisterschaft einen Rekord, sowohl bei den Teilnehmern

wie auch bei den Vereinen auf, auch wenn

der eine oder andere Starter doch überfordert war.

Der Bayernkader setzte sich meist zur Freude von

Leistungssportreferent Wolfgang Seidel und seinen

Landestrainern Gerhard Weitmann (Kumite Leistungsklasse)

und Franz Fenk (Kata Leistungsklasse)

durch.

Das Ausrichterteam um Peter und Susanne Landgraf

gaben sich jede erdenkliche Mühe, den anwesenden

Gästen und Sportlern eine angenehme Atmosphäre

zu bieten. Bestens vorbereitet und organisiert durch

Wettkampfleiter Walter Sosniok und seinem Team,

wurden die beiden Tage zügig und reibungslos

abgehalten. Premiere hatte auch das neue Kampfrichtersystem

der WKF, das problemlos von den

Bayerischen Kampfrichtern umgesetzt wurden. Auffallend

hier der starke Rückgang der „Schauspielerei“

und der großen Einsätze der Akteure, da nun sofort

bei einem Gleichstand nach Kampfende ein Kampfrichterentscheid

erfolgte.

Bayern

Bayerische Meisterschaft der Jugend, Junioren,

Leistungsklasse und Masterklasse in Trostberg

Begeistert von unserem Kampfsport Karate war auch

der Trostberger Bürgermeister Karl Schleid, der nach

seinem Besuch vom Samstag gleich am Sonntag

wieder erschien, um das Finale zu verfolgen. Auch

die rund 55 Helferinnen und Helfer vom Trostberger

Verein waren nicht nur sehr fleißig, sondern würden

am liebsten gleich nochmal ein Turnier ausrichten,

am liebsten eine Deutsche Meisterschaft.

Peter und Susanne Landgraf freuten sich über die

gute Stimmung und den reibungslosen Ablauf.

„Unser Team war genial und es hat großen Spaß

gemacht. Auch die Zusammenarbeit mit der Wettkampfkommission

war sehr stimmig und locker“, so

Peter. Dies war jedoch keine Premiere, denn der Verein

hat in der Vergangenheit bereits vier Bayerische

Meisterschaften für den BKB abgehalten, was aber

nun schon 8 Jahre her ist. So hat der Trostberger Verein

mit seinen rund 100 Mitgliedern noch einiges vor

und wie oben schon erwähnt… am liebsten eine

Deutsche Meisterschaft.

Bis dahin wünschen wir jedoch den qualifizierten

Athletinnen und Athleten zur anstehenden DM viel

Erfolg und gutes Gelingen.

Bericht und Bilder:

Melanie Müller


Augsburg. Bereits zum dritten Mal wurde der

Bayerische Karate Bund eingeladen, den Messeauftritt

des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV)

in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Sport

Jugend des Bezirkes Schwaben (BSJ Schwaben) und

dem Sportgerätehersteller und Premium-Partner des

BLSV Erhard Sport mitzugestalten. In diesem Jahr

sollte nicht die Präsentation des Fachverbandes BKB

und der Sportart Karate im Vordergrund stehen, sondern

das soziale Engagement des Sports und des

Bayerischen Karate Bunds und dessen Verpflichtung

vor allem Kindern gegenüber.

Bayern

„Spielen für einen guten Zweck“ –

der BKB spendet 900 Euro an Sternstunden

München. Das Bayerische Landesamt für Steuern

(LfSt) ist als sog. Mittelbehörde Aufsichtsbehörde

aller bayerischen Finanzämter und untersteht wiederum

dem Bayer. Staatsministerium der Finanzen.

Die ca. 1200 Beschäftigten aus den Bereichen

Steuer und IuK (Information und Kommunikation)

sind auf die beiden Dienststellen in München und

Nürnberg verteilt. Seit Jahren ist in dieser großen

Behörde ein Gesundheitsmanager tätig, der in regelmäßigen

Abständen die Beschäftigten zu Gesundheitsthemen

im Intranet informiert. Im November

letzten Jahres organisierte der Gesundheitsmanager

Robert Lindorfer zum wiederholten Male einen

Gesundheitstag, an dem den Beschäftigen die Möglichkeit

geboten wurde, Vorträge zu besuchen oder

sich an Ständen über verschiedene Angebote zu

informieren. Werner Bachhuber, der als Sachbearbeiter

in LfSt tätig ist, nahm die Gelegenheit wahr

und stellte einen Informationsstand „Karate“ auf.

Unterstützt wurde er hier vom Bayer. Karate Bund, in

dem ihm Roll-Ups und Informationsbroschüren aus

Aus diesem Grund hatte der BKB als großen

Partner die Benefizaktion „Sternstunden – wir

helfen Kindern“ des Bayerischen Rundfunks gewonnen

(HYPERLINK „http://www.sternstunden.de“

www.sternstunden.de). Seit Gründung im Jahr 1993

setzt sich Sternstunden für notleidende Kinder und

Jugendliche ein. Die Fördermittel von Sternstunden

kommen überwiegend Kinderhilfsprojekten in

Bayern und Deutschland zugute.

Unter dem Motto „Sie spielen – wir spenden!“ hat

uns Erhard Sport dankenswerterweise eine elektronische

Spielwand zur Verfügung gestellt an der die

Besucher einen Reaktionstest ausprobieren konnten.

Für jeden aktiven Teilnehmer spendete der BKB

einen Euro in die Spendenkasse. Neben Schülern

hatten auch Kinder, Familien, Senioren und Behindertengruppen

großen Spaß, sich an der Spielwand

zu duellieren oder die „Bestzeit“ zu schlagen. Um

viele Besucher anzulocken, gaben auch mal Michael

Schölz und Melanie Müller selbst ihr bestes beim

Koordinationsspiel.

Die regionalen Karate-Vereine durften sich in diesem

Jahr mit einer Vorführung an der Hauptbühne am

Nachmittag präsentieren. So nutzte sowohl der

Augsburger Aikido und Karate Verein, als auch der

PSV Augsburg die Gelegenheit, sich der breiten

Öffentlichkeit vorzustellen. Beide Gruppen boten

dem Vereinspaket zur Verfügung gestellt wurden.

Zunächst fand der Gesundheitstag in München statt.

An seinem Stand Informierte Werner Bachhuber

L ä n d e r

den Zuschauern in 20 Minuten einen kurzen Einblick

ins Karatetraining und ernteten dafür den dankbaren

Applaus des Publikums. Die Kindergruppe des PSV

Augsburg sammelte zudem noch fleißig an der

Messe mit Spendendosen. Die Sternstunden-

Vertreterin Christina Eberle freute sich einen Scheck

in Höhe von 900 Euro aus den Händen der Karategruppe,

dem Präsidenten Wolfgang Weigert und

Michael Schölz zu erhalten.

„Das war eine gelungene soziale Aktion!“ freut sich

Geschäftsstellenleiter Michael Schölz, der diese beiden

Tage an der afa perfekt geplant, vorbereitet und

gestaltet hat. Damit hat der BKB nicht nur als Fachverband

Werbung für Karate gemacht, sondern sich

auch noch für einen sozialen Zweck eingesetzt.

Karate im Bayerischen Landesamt für Steuern

Bericht und Bilder:

Melanie Müller

(4. Dan Seibukan Karate, 2. Dan Jinbukan Kobudo)

über die Möglichkeiten, Karate bis ins hohe Alter trainieren

zu können und stellte natürlich auch das

Sportangebot seiner Budo Akademie München vor.

Zugleich bot er für die beiden darauf folgenden

Wochen Schnuppertrainings Karate im Raum für

Gesundheit und Bewegung, kurz „Mucki-Keller“ in

der Dienststelle München an. Während der Veranstaltung

in der Dienststelle Nürnberg erhielt Werner

Bachhuber zudem die Möglichkeit, dem Präsidenten

des Bayerischen Landesamts für Steuern Dr. Roland

Jüptner, den Bierkrug des Bayerischen Karate Bundes

zu überreichen. Auf das Karate-Schnuppertraining

meldeten sich 12 interessierte Kolleginnen

und Kollegen, die nunmehr bereits den zweiten

Kursblock besuchen und sicherlich bald ihre erste

Gürtelprüfung ablegen können.

Bericht: Budo Akademie München

Seibukan Karate Dojo e.V.

Bilder: Werner Bachhuber

73


L ä n d e r

74

Ingolstadt. „Schön dass Ihr Carlo eingeladen habt“,

so eine glückliche Teilnehmerin aus der Oberpfalz

am BKB DAN Shakai. Mit ihr waren knapp 70 Karatekas

angereist, um beim Training mit Carlo Fugazza

und Fritz Oblinger teilzunehmen. Zwar gab es diesmal

keinen neuen Teilnehmerrekord, dafür hatten

alle anwesenden einen größeren Mehrwert und privateres

Training, als in einer Massenveranstaltung.

Der 60-jährige Italiener hatte von Beginn an die

Gruppe in seinem Bann. Es wurde kein großes Aufwärmtraining

abgehalten, denn die Grundschule

diente zum „Warmlaufen“.

Geübt wurden Angriffs- und Abwehr-Techniken aus

Suri-Ashi, welche später im Partnertraining kombiniert

und verfeinert wurden. „Ihr müsst verstehen

was ihr macht, erst dann könnt ihr reagieren und

euch individuell auf verschiedene Verhältnisse oder

Bayern

Carlo Fugazza und Fritz Oblinger beim Shotokan DANShakai in Ingolstadt

„Auch als DAN-Träger muss man den Geist des

2 Anfängers bewahren“

Partner einstellen“, so Fugazza. Damit

meinte er, dass die Teilnehmer erst die

Prinzipien von Distanz, Angriff- und

Abwehrverhalten verinnerlichen sollten,

damit sie auf ihren Partner / Gegner besser

reagieren können. Carlo Fugazza

selbst hat 1968 mit Karate angefangen.

Er trainierte erst unter Angelo Abruzzo,

einem Schüler von H. Shirai und nach

zwei Monaten wurde er ins Schwarzgurt-

Training von Sensei Shirai persönlich

bestellt. Durch diszipliniertes, kontinuierliches

Training errang er neben vielen

Erfolgen unter anderem bei der WM in

Los Angeles 1975 den 2ten Platz in Kata-Einzel und

bei der WM in Tokio 1977 2ten Platz in Kata-Mannschaft

und den 3ten Platz in Kata-Einzel. Die Karatelaufbahn

von Carlo ist beeindruckend, aber dennoch

ist der gebürtige Mailänder am Boden geblieben:

„Auch als DAN-Träger muss man den Geist des

Anfängers bewahren und nie satt werden. Man muss

sich zurückerinnern, wie es sich anfühlt als Unterstufe

zu trainieren und weiterhin viel lernen. Nur so

kann man als Mentor & Trainer seiner Aufgabe wirklich

gerecht werden!“ In seinem Training springt

nicht nur viel Wissen auf die Teilnehmer über, sondern

auch seine Begeisterung zum Karate. „Wenn man

etwas tut, dann sollte man es ganz tun und mit voller

Überzeugung. Die Schüler merken, wenn man seine

komplette Erfahrung mitteilen möchte und geben das

mit viel Fleiß und Training zurück, das macht mich

glücklich! Ich möchte die Leute innerlich erreichen,

von Herz zu Herz schulen. Erst wenn mein Wissen aufgenommen

wurde bin ich zufrieden“, so Carlo.

In seinen weiteren Einheiten wurde die Kata Jion

und Bassai-Sho geübt. Dabei ging er anfangs auf

den korrekten Bewegungsablauf ein, später

beschränkte er sich auf die reine Bunkai-Anwendung

ohne dabei doppelte Techniken zu wiederholen bzw.

trainierte die komplette Kata in „Ura“ Form. Für die

Teilnehmer eine sehr interessante Art Kata zu üben,

was auch ein gewisses Maß an Konzentration einforderte.

„Ihr müsst viel Bunkai praktizieren, die Katas

so verstehen lernen, erst dann werden die Bewegungen

flüssig“. Neben Carlo Fugazza gab es noch

eine Trainingseinheit mit BKB Breitensportreferent

und Organisator dieses DANShakai, Fritz Oblinger.

Auch er lehrte kein Standard-Programm, sondern

vermittelte die Stellungs-Kata „Wa-Shugyo“ ( = Harmonie

+ Selbstdisziplin). Diese besondere Kombination

beinhaltet ALLE Stellungen im Karate. Im

Anschluss wurde mit einem Partnertraining in Anlehnung

an Selbstverteidigung diese Bewegungsform

vertieft. Auch wenn die Gruppe an diesem Tag überschaubar

gewesen ist, hat es jedem Einzelnen einen

Mehrwert an Wissen eingebracht. Fritz Oblinger

bedankte sich am Schluss noch bei Carlo Fugazza für

sein Kommen und auch bei Claus W. Fröhlich, der

an diesem Tag mit der Übersetzung von Carlos

Erklärungen gut beschäftigt war. Das Team der Karateabteilung

der TSV Ober-, Unterhaunstadt mit Vereinsleiter

Erich Berle, war ein perfekter Ausrichter für

diesen Lehrgang. Auch für nächstes Jahr hat Carlo

Fugazza bereits sein Kommen zugesagt, auf das wir

uns jetzt schon freuen dürfen.

Bericht und Bilder: Melanie Müller


Im schwedischen Malmö fanden am 24./25.03.12

die „Swedish Karate Open statt.

Das alljährlich stattfindende Karateturnier ist durch

die Teilnahme der zahlreichen Nationen auf einem

sehr hohen Niveau. Engländer, Dänen, Norweger,

Polen, Russen, Estländer, Serben, Niederländer und

natürlich Schweden kämpften in der sehr schönen

„Baltiska Hallen“ um die begehrten Pokale.

Mit einem 1. Platz, einem 2. Platz und einem 3. Platz

konnte sich die Karatesparte des SSV Nübbel sehr

DOJO-Jiyu

Neumünster aktiv

beim 9. Aktionsmonat

Karate

Unter dem Motto Barmer GEK und der DKV bringen

Menschen in Bewegung, beteiligte sich das Sport

und Gesundheitszentrum Dojo- Jiyu Neumünster

ein weiteres Mal an der erfolgreichen Aktion.

Am 22.04.2012 hatte das Dojo- Jiyu Neumünster

zum Gesundheitstag 2012 eingeladen. Neben vielen

Vorführungen im Bereich Tai-Chi, Karate-Do, Fitnessboxen,

Anti-Aggressionstraining, Selbstverteidigung

und Kids-Sicherheitstraining wurden vom Gesundheitszentrum

Mach-Mit-Programme angeboten. Dieses

wurde maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der

Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgerichtet.

Das Angebot gilt für jedes Alter und ist für Kinder,

Männer und Frauen gleichermaßen geeignet.

Erlebt und probiert wurde Karate hautnah. Es fand

ein Training statt, bei dem der Fokus auf Karate als

Ganzkörpersportart in einfacher Form ausgestaltet

ist. Karate kann als effektive Alternative zu herkömmlicher

Rückenschule und Wirbelsäulengymnastik

betrieben werden. Durch qualifizierte Trainer

bietet das Dojo-Jiyu allen Mitgliedern und Interessierten

ein breitgefächertes Angebot rund um die

Gesundheit. Infos unter: www.stoerpark.de

Text und Foto: Petra Lahme

Schleswig-Holstein

erfolgreich gegen die verschiedenen, teilnehmenden

Nationen durchsetzen.

Felix Behrendt startete in der Juniorenklasse (16-17

Jahre) -68kg. In der Vorrunde besiegte Felix seine

Gegner aus Dänemark, Schweden und Estland.

Auf dem anderen Pool konnte sich der amtierende

Europameister aus Rotterdam, Nick Gereese, erwartungsgemäß

durchsetzen. Der Niederländer wurde

im Februar 2012 in Baku Europameister in dieser

Kategorie.

In Malmö musste der Niederländer aber erfahren,

dass es immer einen gibt, der besser ist, in diesem

Fall war es Felix. Mit 2:0 Punkten konnte Felix gegen

Nick Gereese das Finale deutlich gewinnen: 1. Platz!!!

Nele Mielke kämpfte sich in der Gruppe der weib-

L ä n d e r

Nübbeler Karatesportler erfolgreich

in Schweden

3. Schwale-Cup 2012

in Neumünster

Bereits zum 3. Mal wurde der Schwale- Cup für Kinder

und Jugendliche in Neumünster ausgetragen.

Am 03.03.2012 ging es für viele Sportler auf die

Reise zur schönen KSV- Halle in die Schwale- Stadt

Neumünster.

Ausgerichtet wurde dieses Turnier von dem Verein

Asahi-Neumünster. Der ausgezeichnete organisatorische

Ablauf lag in den Händen von Christin Zöllner

mit ihrem Helferteam. Das zeigt sich auch an den

Teilnehmerzahlen: in diesem Jahr wurden 420

Sportler aus 27 Vereinen gemeldet. Neben den

Schleswig-Holsteiner Karatekas sind bei diesem Turnier

auch immer mehr Sportler aus Hamburg, Niedersachsen

und Bremen zu finden.

Die Karatekas nehmen dieses Turnier sehr ernst und

betrachten es als Vorbereitungsturnier für die anstehenden

Landesmeisterschaften, die im Mai 2012 in

Plön stattfinden.

Pünktlich wurde am Morgen mit den Kata-Wettbewerben

begonnen. Es wurden die Sieger in den Einzel-

und Mannschaftswettbewerben gesucht. Die

Zuschauer und Kampfrichter sahen beeindruckende

Vorführungen der jungen Sportler. Neben den

Sportlern aus Niedersachsen und Hamburg konnten

sich aber auch viele KVSH- Vereine in die Siegerlisten

im Kata-Bereich eintragen.

Ab Mittag ging es dann weiter mit den Kumite- Wettkämpfen.

Die KVSH- Kampfrichter hatten neben den

lichen Jugend (14-15 Jahre) bis in das Finale, wo sie

auf die Engländerin, Lauren Tutty, traf. Leider war die

Engländerin in diesem Finale etwas besser eingestellt

und gewann somit diese Begegnung. Dennoch

ist dieser 2. Platz bei den Swedish Open eine sehr

tolle Leistung.

Michel Boldt befand sich in der Kategorie der männlichen

Schüler bis 11 Jahre in einer besonders

großen Gruppe. Allein das Erreichen des Halbfinales

in dieser Gruppe ist super. Leider verlor Michel den

Einzug in das ersehnte Finale, konnte sich aber verdient

mit dem 3.Platz „trösten“.

Alles in allem waren die Nübbeler auch auf „Internationaler

Bühne“ konkurrenzfähig und sammelten in

Malmö viele Eindrücke und Erfahrungen.

Text und Foto: Axel Behrendt

schnellen und aktionsreichen Kämpfen auch mit der

Umsetzung des neuen Regelwerks zu tun. Es gelang

ihnen aber sehr gut, so dass es wenig Verletzungen

gab und es somit kein arbeitsreicher Tag für den

KVSH-Wettkampfarzt war. In den Kumite- Wettbewerben

hatten die Sportler aus Bremerhaven und

aus Hamburg leicht die Nase vorn, aber es gab auch

hier reichlich Edelmetall für die KVSH- Sportler.

Alle waren sich darüber einig, dass es im nächsten

Jahr eine Neuauflage des Schwale-Pokal geben

muss.

Text und Foto:

Petra Lahme

Auf dem Foto die platzierten vom Verein Asahi-Neumünster

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L ä n d e r

76

Jürgen Kestner ist seit vielen Jahren gern gesehener

Gast in der KUMV. Die hervorragend didaktische Art

seiner Ausbildung begeistert die Teilnehmer seiner

Lehrgänge immer wieder von neuem.

Am 10. März diesen Jahres war es wieder soweit.

Jürgen kam nach Rostock und unterrichtete

hauptsächlich Vereinstrainer in Sachen Selbstverteidigung.

Die meisten Anwesenden kannten ihn bereits von

anderen Lehrgängen und erweiterten ihre Fähigkeiten.

Mecklenburg-Vorpommern

SV mit Jürgen Kestner in Rostock

Intensivlehrgang begeisterte die Teilnehmer

Das Lehrwesen hat in der Karateunion M-V e. V.

einen hohen Stellenwert. Die Ausbildung von

Trainer/innen ist eine der wichtigsten Aufgaben des

Verbandes. Daher gab es im März/April diesen

Jahres neue Lehrgänge zur Erlangung der Lizenzen

Trainer-C und Trainer-B Breitensport.

Beide Lehrgänge liefen parallel an drei Wochenenden

in Rostock ab. Logistisch war es eine Herausforderung,

die Referenten und Ausbildungsorte

gleichzeitig zu koordinieren. Insgesamt konnten 30

Trainer/innen nach Abschluss des Lehrgangs ihre

neuen Lizenzen in den Händen halten.

Der DKV-SV-Lehrer kennt sein Publikum in MV mittlerweile

sehr gut und stellt die Lehrgangsinhalte

immer fortführend auf.

Damit bilden sich alle Interessenten ständig weiter

und vervollkommnen ihre SV-Fähigkeiten. Aber auch

für Neueinsteiger ist immer etwas dabei.

Wichtig sind auch immer die Erklärungen und

Gespräche, die der Trainer Jürgen Kestner mit den

Lehrgangsteilnehmern führt. Von seinen Erfahrungen

aus dem Bereich der Polizeiarbeit und auch als

Trainerausbildung 2012 abgeschlossen

30 neue Trainer in Mecklenburg-Vorpommern

Ausbildungsinhalte waren klassische Fächer wie

Methodik, Pädagogik, Anatomie 1. Hilfe und Vereinsrecht.

Aber auch neue Inhalte wie die Selbstverteidigung,

das DKV-Sound-Karate, Ernährung und

Kinesiotaping wurden den Teilnehmer/innen geboten.

Weiterhin gab es natürlich auch praktische Inhalte

aus den Bereichen Kumite, Kata, Jukuren-Karate,

Gewaltschutz und Athletik u.v.m.

Die Referenten kamen aus Mecklenburg-Vorpommern

und auch anderen Bundesländern. Die weiteste

Anreise hatten Christian Grüner und Lukas Grezella

für ihr Seminar Sound-Karate. Aber auch der DKV-

Karatetrainer kann sich jeder Teilnehmer des Seminars

überzeugen und letztendlich profitieren.

Die nächste Möglichkeit, mit Jürgen Kestner Selbstverteidigung

in MV zu trainieren ist am 8. September

2012 im Rahmen des Ostseecamps in Barth.

Ralph Masella

www.karate.de

Lehrreferent Dr. Jürgen Fritzsche und Andreas Horn

nahmen einen langen Weg auf sich, um ihre Referate

abzuhalten in Rostock.

An dieser Stelle vielen Dank an die Orthopädische

Uni-Klinik Rostock, in deren Hörsaal die theoretischen

Seminare stattfanden.

Im Abschlussgespräch äußerten sich alle Teilnehmer/

innen sehr positiv über das hohe Niveau der Ausbildung

sowie der Referenten.

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Ralph Masella

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Kawasoe Masao Shihan 8.Dan

Lehrgang & DKV Dan–Prüfungen

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„THROUGH HIS MASTERY OF KARATE BASICS HE HAS COME TO

REACH A LEVEL FEW ACHIEVE, HIS TECHNIQUE INSPIRES ALL WHO

SEE IT TO STRIVE FOR THE IDEALS OF SHOTOKAN KARATE.“

NAKAYAMA MASATOSHI: BEST KARATE VOL. 4

www.karate-dojo-lollar.de


Am 21.01.2012 fand im Seecampus Schwarzheide

der bis jetzt größte und teilnehmerstärkste Sakura

Karate Cup der Brandenburger Karategeschichte

statt!

Knapp 48 Vereine mit 570 Starts aus allen ostdeutschen

Bundesländern sowie Schleswig Holstein,

Hamburg, Niedersachsen, Bayern und Tschechien!

Viele Vereine und Landesverbände reisten mit

sowohl Nachwuchssportlern und als auch Kaderathleten

nach Schwarzheide!

Die neue Dreifelder-Sporthalle bot mit sechs Kampfflächen,

einer separaten Aufwärmfläche und einer

großen Zuschauertribüne die richtige Kulisse für den

ersten Wettkampf des Jahres 2012, ausgerichtet vom

Süd Brandenburger Verein SAKURA Senftenberg e.V.

Erstmals konnte auch die professionell geführte

Kantine mit 300 Sitzplätzen genutzt werden. Hier

gab es für die Besucher und Aktiven vollwertige

Gerichte und kleine Snacks.

Mit Blick auf das winterliche

Lausitzer Seenland,

der zukünftig

größten europäischen

künstlich angelegten

Seenkette, konnte man

dort die Wartezeit zwischen

den Kämpfen

überbrücken oder sich

über den Wettkampfverlauf

austauschen.

Brandenburg

Die Zeiteinteilung der

Jahrgänge versprach

einen gut organisierten

Ablauf der 66 ausgetragenen

Kategorien.

Begonnen wurde 9:00

Uhr mit der Eröffnungsrede des Bürgermeisters von

Schwarzheide und den Worten des 2. Vorsitzenden

des SAKURA Senftenberg e.V., Robert Marossek.

Anschließend wurde auf sechs Tatamis gleichzeitig

die Sieger der Kata U9, U11 und U14 ausgekämpft.

Der einst als Anfängerturnier ins Leben gerufene

SAKURA Karate Cup, kristallisiert sich Jahr für Jahr zu

einem Treffen der Besten aus vielen Vereinen

Deutschlands heraus.

Besonders gute Leistungen zeigte Riha Matej (Prag),

welcher sich in allen Begegnungen den Sieg mit

3:0 Flaggen in der 41 Mann starken Kategorie Kata

U14 männlich holte. Auch im Kumite der Kleinsten

standen sich öfter die Kontrahenten von Finalbegegnungen

einer Deutschen Meisterschaft

gegenüber. Die spannenden und attraktiven Kämpfe

waren vor allem für die vielen Zuschauer gut zu verfolgen.

Am späten Vormittag traf Wolfgang Weigert,

Vizepräsident des Deutschen Karateverbandes, ein.

Unter seiner Leitung wurde auf einer Kampffläche

im Kumite das Flaggensystem nach den neuen

WKF-Regeln angewandt.

L ä n d e r

12. SAKURA Karate Cup – Ein Erfolg der Sonderklasse

Generell kann man sagen, dass in der anspruchsvollen,

elfstündigen Veranstaltung sich sowohl

Kampfrichter, Athleten und Trainer an die neuen

Regeln gewöhnen mussten.

Ab 14 Uhr traten die Jugend, Junioren und Senioren

an. Auch hier gab es, wie so oft, ein sächsisches

Finale. In der Kategorie: Leistungsklasse, Kata männlich,

konnte sich Tu Phan vom Bushido Leipzig hervorragend

in allen Runden durchsetzen und kam am

Ende auf einen verdienten 1. Platz. Nicht nur das,

auch bestand er an diesem Tag seine Landeskampfrichter-B

Lizenz.

Herzlichen Glückwunsch.

Ein großer Dank gilt allen ehrenamtlichen Helfern

und den Sponsoren. Ohne sie hätte das Turnier

nicht stattfinden können. Hierzu zählen die Stadt

Schwarzheide, das Transportunternehmen K & K aus

Lauchhammer, die Stadtwerke Senftenberg, die

Malerfirma Iko aus Schwarzheide, das VW Autohaus

Vetschau, die Firma Hedt und die Firma Maik

Lehmann aus Senftenberg, die KTU GmbH aus

Hohenbocka und die vielen Sportfreunde, Eltern

und freiwilligen Helfer, die Sanitäter der Johanniter-

Unfallhilfe, das Klinikum Niederlausitz und der

örtliche Sportverband.

C. Ramberg

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L ä n d e r

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Auch in diesem Jahr begannen wir, die Karatekas

des Karateverbandes Sachsen-Anhalt, die Wettkampfsaison

mit einem Auslandsaufenthalt: Ziel war

der 700 km Lengen Anfahrtstrecke war Hard am

Bodensee in Österreich.

Denn dort fand – in gewohnter Atmosphäre der

Hareder Sporthalle am See – die fünfte Auflage des

Austrian Karate Champions Cup statt:

Mit 560 Athleten aus 23 Nationen zählte dieses

Turnier zu den „Ganz Großen“ in Österreich: Viele

Nationen nutzten diesen Jahreseinstieg, um sich auf

die kommende Saison vorzubereiten.

Dies wurde auch deutlich, als man sich die Poollisten

genauer anschaute, auf denen unter anderem

Qualifizierte der EM und WM sowie viele Teilnehmer

aus Nationalteams auftauchten.

Unser KVSA – Team nahm sich dahingehend recht

klein aus: Sieben Sportler aus Magdeburg und zwei

aus Halle, sollten uns vertreten.

Und so wurde es ein langer, anstrengender, aber

auch erfolgreicher Tag: Gleich zu Beginn mussten

unsere beiden Kata – Athletinnen Christiane Georg

und Melina Droste an den Start. Trotz guter Darbietungen

reichte es nur bei Christiane für einen

fünften Platz, da sie beim Einzug ins Poolfinale

unterlag.

Gegen Mittag begannen die Kumite – Disziplinen.

Für unsere Sportler bedeutete dies, zum ersten Mal

international nach dem neuen System zu kämpfen.

Melina Droste, Fabian Droste und Sarah Grabert

waren fast zeitgleich am Start.

Melina konnte sich in ihren ersten Begegnungen

durchsetzen und wurde erst im Poolfinale von einer

ihr körperlich überlegenen Holländerin gestoppt.

Obwohl sie einige Treffer einstecken musste,

gewann sie die Trostrunde und damit die Bronzemedaille.

Sarah kämpfte in ihrem Pool sehr offensiv, schied

aber im Kampf um den Einzug ins Poolfinale aus. Ein

gut erkämpfter 3. Platz.

Fabian, der Dritte im Bunde und Vorjahresdritter,

war in allen Kämpfen seines Pools erfolgreich und

zeigte die ersten, im neuen Kampfsystem umsetzbaren

taktischen Möglichkeiten und Feinheiten. Im

anschließenden Finale unterlag er dem estnischen

Nationalkämpfer knapp 0:1. Das bedeutet letztlich

Silber für ihn!

Sachsen-Anhalt

Anstrengungen, Erfolge – und wieder keine Berge

Ein Bericht vom Auftritt des Karateverbandes Sachsen-Anhalt

auf dem Austrian Karate Champions Cup 2012

Am späten Nachmittag folgten Benjamin Kerber,

Raik Hiller, Stefan Rewohl und Apti Daudov.

Benni hatte Probleme mit der neuen Schutzausrüstung.

Trotzdem gelang ihm durch die Siege in der

Trostrunde ein dritter Platz.

Raik musste sich schon in den Vorrunden geschlagen

geben. Er bekam, neben Melina, am deutlichsten

die neuen Nachteile des Wettkampfsystems zu

„spüren“.

Stefan startete sehr offensiv und gewann die Vorrunden

souverän. Den Einzug ins Poolfinale verlor er

knapp und konnte auch über die Trostrunde leider

kein „Treppchen“ erringen. Immerhin erreichte er

einen beachtlichen fünften Platz.

Apti war nun der letzte Starter unseres Teams. Mittlerweile

herrschte vor der Halle schon Dunkelheit…

Apti startete in den Vorrunden sehr zurückhaltend

und gewann seine Kämpfe mit taktischem Geschick

recht knapp. Im Poolfinale traf er dann auf Ricardo

Giegler aus der deutschen Nationalmannschaft.

Aus unserer Sicht war dies einer der spannendsten

Kämpfe. Am Ende hieß es 4:1 für Apti

und damit ging das zweite Finale an die kleine

Abordnung aus Sachsen-Anhalt. Leider hatte sich

dann Aptis Gegner im Poolfinale eine schwere

Verletzung zugezogen und so wurde Apti kampflos

zum Sieger erklärt.

So verließ das Team des Karateverbandes Sachsen-

Anhalt gegen 22:30 Uhr mit einem ersten, einem

zweiten, zweit dritten und drei fünften Plätzen die

Halle am Bodensee.

Ein Sieg blieb uns leider verwehrt – ob des langen

Wettkampftages und widriger Witterungsverhältnisse

gelang es uns (wieder) einmal nicht, die vielgerühmten,

österreichischen Berge zu sehen. Aber

diesen Kampf gewinnen wir dann vielleicht beim

nächsten Male…!

In diesem Zusammenhang geht unser Dank (wieder)

an Alle, die diesen Erfolg ermöglicht haben, im

Besonderen an die Eltern, Fans und die Fahrzeugführer,

die bei den Witterungsverhältnissen genauso

gekämpft haben, wie unsere Athleten.

Text und Bild:

Olav Büttner


Zum bereits 20. Male treffen sich vom 22. bis 24.Juni

2012, viele Karatekas am Fuße des Kyffhäusers in

Kelbra zum „Gasshuku-Do“.

Gasshuku-Do, ist der Ort des Zusammenkommens

von Gleichgesinnten die mit einander trainieren und

feiern. Hier kommen nicht nur trainierende Karateka

zusammen, sondern auch viele Eltern, Freunde und

Bekannte nutzen dieses Wochenende um am Vereinsleben

ihrer Liebsten mit teilnehmen zu können.

Die Organisation läuft zurzeit auf Hochtouren, damit

dieses Highlight unvergessen für alle Teilnehmer

bleibt. Beginnen von der Unterbringung am Staussee,

oder die aufeinander abgestimmten Trainingseinheiten,

oder Freizeit- und Spielmöglichkeiten bis

zur Party muss alles reibungslos ablaufen.

Für das aufeinander abgestimmte Training im Dojo,

konnten wie in den Vorjahren die Karatemeister

Lothar Ratschke (7. Dan) für Kata und Bunkai,

Frank Pelny (5. Dan) Kihon und SV, Thomas Budich

(3. Dan) Kumite und Martin Knopf (4. Dan) für das

Dôraku verpflichtet werden. Eigentlich wäre gern

unser Freund Veit Neblung mit von der Partie gewesen,

aber dieser ist auf dem besten Weg der

Genesung und stellvertretend für ihn, wird sein

Schüler und Freund Martin Knopf das Training übernehmen.

Das Besondere an diesem Lehrgang ist, dass

Lehrgangssystem und die familiäre Geselligkeit bei

hunderten von Teilnehmern. Selbst so genannte

Thüringen

Der Berg ruft, zum 20. Gasshuku-Do in Kelbra

Erstteilnehmer in den letzten Jahren, fühlten sich als

wären sie schon seit Jahren immer dabei gewesen

und das zeichnet uns halt aus.

Das Lehrgangssystem an diesem Wochenende ist so

gestaltet, dass jeder Karateka in seiner graduierten

Gruppe, eine bestimmte Kata in den jeweiligen

„Säulen des Karate“ vermittelt bekommt. So hat jede

Gruppe am Samstag im Stundentakt drei bis vier

Trainingseinheiten zu bestreiten.

Auch die Jüngsten trainieren in einer speziellen Kindergruppe

bis 10 Jahre an diesem Wochenende so

fleißig, dass sie am Ende auch immer ein kleines

Geschenk erhalten.

Ein zusätzliches Highlight am Samstag, ist das

Karate – Aerobic – Training mit Horst Gläser aus Bad

Salzungen am Ufer des Stausees. Hier nehmen nicht

nur viele Frauen und Mädchen aus den Vereinen teil,

sondern auch Eltern sind mit von der Party.

Am späten Nachmittag gibt es ein besonderes

Bonbon, hier hat sich Cheforganisator Olaf Reichelt

wieder etwas einfallen lassen. In den letzten Jahren

bei allen anderen Gaudi-Spielen, dominierten die

Karateka vom Jituko-Do Halle e.V.

Gegen Abend beginnt die jährlich stimmungsvolle

Lehrgangsparty im Strandbad mit dem Urgestein

aller DJ „Ulli Dann“. Er wird wie in den Vorjahren die

Stimmung anheizen und die feiernden Massen bis

zum Morgengrauen bei Laune halten.

L ä n d e r

Der Sonntag beginnt mit dem morgendlichen

„Taiso“ am Strand des Stausees unter der Leitung

von Meister Lothar Ratschke. Danach gibt es noch

ein bis zwei Trainingseinheiten pro Gruppe und

anschließend heißt es „Prüflinge vortreten!“

Weitere Informationen zum Lehrgang findet ihr

unter www.kyffhaeuser-karate.de

OSS Olli

www.karate.de

Ländervergleich

Am 4. Februar 2012 wurde das ostthüringische

Meuselwitz wieder einmal zum Schauplatz von

spannenden Karatebegegnungen. Der Jugend- und

Schulsportreferent des Thüringer Karate Verbandes

und gleichzeitige Leiter des Meuselwitzer Landesleistungsstützpunktes,

des SKD „Sakura“ Meuselwitz,

hatte die Landestrainer der Bundesländer Sachsen,

Sachsen-Anhalt und Thüringen mit je einer Schülerauswahl

eingeladen. Aufgeteilt nach Geschlecht und

Gewichtsklassen hatten alle Kämpfer, die Möglichkeit

im System „Jeder-gegen-Jeden“, die neuesten

Wettkampfregeländerungen zu testen. Nicht nur für

die Kämpfer bedeutet das neue Regelwerk eine

Umstellung, sondern auch für die Thüringer Kampfrichter,

welche dieses kleine Turnier für eine Schulungsmaßnahme

nutzten.

Nachdem die Einzel-Ausscheide beendet waren und

so die besten Kämpfer der jeweiligen Kategorien

nach Bundesländern ermittelt waren, durften die

Besten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

nochmals als Team ihr Bundesland vertreten.

In spannenden und zum Teil technisch hervorragenden

Kämpfen konnte sich Thüringen vor Sachsen-

Anhalt und Sachsen in der Teamwertung behaupten.

Vico Köhler

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L ä n d e r

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20. Karate-Lehrgang in Zeulenroda-Triebes

Vom 04.11.2011 bis zum 06.11.2011 lud unser Verein

„Karate-Do Zeulenroda e.V.“ zum 20. Wochenendlehrgang

in die Zeulenrodaer Ludwig-Jahn-Turnhalle

ein. Unser Karateverein organisierte seit seiner Gründung

1995 zwanzig Wochenendlehrgänge und vier

Wochenlehrgänge.

Als Seminarleiter konnten wir Sensei (Meister)

Lothar J. Ratschke gewinnen, dieser ist Träger des 7.

Dan im Karate. Diese Prüfung hat er vor vier der

höchsten Meister (mit dem 8. und 9. Dan) des Deutschen

Karate Verbandes abgelegt.

Er hat erheblich an der Mitgestaltung des jetzigen

Thüringer Karate Verbandes, unter anderem, als Stilrichtungsreferent

und Ausbilder von C-, B-Trainern

von 1993 – 1999 mitgewirkt, sowie war er von 1993

bis 1996 Landestrainer Kata in Thüringen. Des Weiteren

war Sensei Ratschke drei Jahre Stilrichtungsreferent

Shotokan im DKV.

Seine vorletzte Prüfung legte er unter den wissenden

Augen von Professor Taiji Kase, einem Schüler

von unserem Stilinitiator/Namensgeber Gichin Funakoshi

ab. Lothar J. Ratschke ist ein „Lehrer der Lehrer“

( jap. Shihan).

Unserer Einladung folgten 77 Teilnehmer unterschiedlichen

Alters von sechs bis sechzig Jahren,

wobei 29 Dan-Träger (Schwarzgurte) anwesend

waren. Nicht nur aus der näheren Umgebung

erschienen unsere Gäste, sondern auch aus Bayern,

Mit dem Leitspruch „Wettkampf soll Spaß machen

und Spaß macht es wenn man gewinnt“ haben

Claudia und Swen Sattler vom Karate Dojo Chikara

Club vor vier Jahren mit 15 Sportlern des Vereins die

Wettkampfgruppe wieder aufleben lassen. Heute

betreiben von den über 320 Mitgliedern des Vereins

(somit der größte in Erfurts) 60 Athleten im Alter

zwischen 7 und 21 Jahren wieder aktiv Wettkampfkarate

und ständig werden neue talentierte Sportler

in die Wettkampfgruppe gesichtet. Aus diesen 60

Startern haben sich in den letzten Jahren 32 Mitglieder

dieser Gruppe für den Landeskader Kumite

des Thüringer Karate Verbandes e.V. qualifiziert und

vertreten den Freistaat Thüringen auf nationalen

Turnieren. Was das Karte Dojo Chikara Club auszeichnet,

ist das wir mit allen Kindern (ab 3 Jahren)

mit dem Sound Karate Training beginnen. Das

bedeutet alle Kinder lernen die Grundfähigkeiten

des Karate Dojo mit Kumite am Ball, Viererblöcken

und Parcours so wie es im DKV Soundkarte Programm

vorgegeben ist. Und aus diesem festen Fundament

werden dann die Kinder an Kata und Kumi-

Thüringen

Brandenburg, Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen

und Sachsen-Anhalt. Man kann mit ruhigen

Gewissen von einem Lehrgang auf Bundesebene

sprechen.

Während des Lehrgangs zeigte der eingeladene Meister

Gemeinsamkeiten zwischen dem Karate und

anderen Kampfkünsten, so zum Beispiel dem Wu

Shu aus Nordchina oder dem Taekwondo Do aus

Korea auf.

Seit längerem lehrt Shihan Ratschke das Karate in

seinen unterschiedlichen Variationen nach biome-

te herangeführt. Da diese erfolgreiche Arbeit nicht

ohne Beachtung bleibt, wurde der Verein am Samstag,

den 28.01.2012, durch den Thüringer Karateverband

ausgezeichnet. Somit darf sich das Karte Dojo

chanischen Gesetzmäßigkeiten, um körperliche

Schäden zu vermeiden und die Karate-Bewegungen

zu verbessern. So war ihm in diesem Lehrgang

besonders wichtig, auf die richtige und bewusst ausgeführte

Fußbewegung beim Tai-Sabaki und im speziellen

bei Ashi-Sabaki-Bewegungen hinzuweisen.

Neben den oben genannten Techniken behandelte

Shihan Ratschke in den Kata, Kata-Bunkai und Kumiteformen

die darin enthaltenen und abgeleiteten

Soete-, und Kaishote-Formen intensiv. Daher baute

er sein Training nach dem jeweiligen Leistungsstand

der teilnehmenden Karatekas auf, um differenziert

auf jeden Einzelnen einzugehen. Somit konnte jeder

Teilnehmer individuell gefördert und gefordert werden.

Es nahmen auch Schwarzgurte, neben ihren

regulären Trainingseinheiten in den Anfängereinheiten

teil, um ihre Techniken zu verbessern und ihr

Wissen zu vertiefen. Sie wissen, dass Shihan Ratschke

auch in den Einheiten der Farbgurte vieles Interessantes

erklärt und zeigt. Auf Fragen der Teilnehmer

antwortete der Meister ausführlich und zeigte

auch die Vorzüge und Nachteile anderer Lehrmeinungen

auf.

Ich möchte mich im Namen meines Vereines bei

allen bedanken die uns bei der Durchführung unseres

Lehrganges unterstützt haben. Unser Verein

möchte alle Interessierten und regelmäßig teilnehmenden

Besucher zu unserem neuen Lehrgang, der

vom 09.11.2012 bis 11.11.2012 stattfindet einladen.

Frank Rohleder

Auszeichnung für das Karate Dojo Chikara Club Erfurt e.V.

Chikara Club Erfurt e.V. ab sofort Landesleistungszentrum

Kumite des Thüringer Karate Verbandes

e.V. nennen.

Swen Sattler, Sportwart des KDCE


Sächsische Meisterschaft und

Nachwuchsmeisterschaft

Sächsische Nachwuchsmeisterschaft in Leipzig

Austragungsort der Sächsischen Meisterschaft sowie

der Nachwuchsmeisterschaft war in diesem Jahr die

Ernst-Grube-Halle der Sportwissenschaftlichen

Fakultät der Universität Leipzig. Der Bushido Leipzig

e.V. als ausrichtender Verein hatte die Meisterschaft

sehr gut vorbereitet und auch eine geeignete Halle

gewählt. Die 1955 fertiggestellte und heute unter

Denkmalschutz stehende Sportstätte war einst die

größte Sporthalle der DDR. Sie befindet sich im Zentrum

Leipzigs inmitten eines Sportkomplexes, welcher

mehrere Sporthallen, Sportanlagen und eine

Schwimmhalle umfasst. Eröffnet wurde die Veranstaltung

von Younes Esmailpour (Bushido Leipzig)

und Jan Geppert (Präsident des SKB).

Der Sächsische Karatebund beschreitet seit letztem

Jahr neue Wege. Mit der Ausrichtung der Sächsischen

Nachwuchsmeisterschaft (Newcomer) parallel

zur Landesmeisterschaft soll der Nachwuchs gefördert

werden. Als Nachwuchskämpfer werden dabei

all diejenigen gewertet, die höchstens den grünen

Gürtel besitzen und noch keine Platzierung bei der

Sächsischen Landesmeisterschaft bzw. Nachwuchsmeisterschaft

erreichen konnten.

Finale -75kg der Herren in blau Christopher Uhlig

Dass dies der richtige Weg ist, bestätigten viele der

anwesenden Trainer und Kampfrichter. Die Kampfrichter

drückten auch ab und zu mal ein Auge zu, da

die Kids gefördert und nicht beim Turnier verschreckt

werden sollten. Es war aber auch nicht zu

übersehen, dass in vielen Klassen (vor allem Kumite)

nur wenige Sportler an den Start gingen. Dies will

man auf jeden Fall versuchen zu ändern. Ein guter

Ansatz ist dabei das neue Meldeverfahren, welches

die Vereine bei der Meldung ihrer Sportler unterstützt.

Bei der qualifizierenden Sächsischen Meisterschaft

der Altersklassen Jugend, Junioren und Leistungsklasse

bekamen die ersten drei Platzierten das

begehrte Ticket für die Deutsche Meisterschaft. Dies

zeigte deutlich den Stellenwert der Sächsischen

Meisterschaft gegenüber dem Nachwuchsturnier. An

der Spitze waren fast immer die Athleten der Talentstützpunkte

vertreten. Hervorragend in Form präsentierte

sich an diesem Tag Christopher Uhlig (Dantei

Marienberg), der in der Klasse -75kg mit seinen

schnellen Fußtritten für viel Beifall des Publikums

sorgte. Im Finale traf er auf Christoph Limbacher

(K4 Leipzig). Dieses konnte Christopher nach einem

Rückstand aber für sich entscheiden und stand am

Ende freudestrahlend auf dem obersten Podestplatz.

Die Teambegegnung der Herren konnte der Bushido

Stollberg für sich entscheiden.

Da diese Kategorie die letzte Begegnung an diesem

Tag war und sonst alle Matten bereits abgebaut

waren, standen alle Sportler, Zuschauer und Kampfrichter

am Ende an dieser Matte und feuerten die

Teams an. So angefeuert war dies ein gelungener

Abschluss für die Landesmeisterschaft 2012.

Die seit Januar neu geltenden Kumite-Wettkampfregeln

wurden auf den vier Matten der Meisterschaft

angewandt. Bei den Kindern und Schülern wurde

das DKV Spiegelsystem genutzt. Diese Regelung soll

nach dem Willen der Landeskampfrichterreferenten

ein Jahr zur Probe und zur Erfahrungsfindung

genutzt werden. Die Erfahrungswerte sollen dann

beim nächsten Treffen der Landeskampfrichterreferenten

erörtert und diskutiert werden. Bei den qualifizierenden

Altersklassen wurde komplett nach den

neuen Regelungen gewertet. Durch die 22 kompetenten

Kampfrichter aus Sachsen, Thüringen und

Bayern gab es auch keinen größeren Diskussionsbedarf.

Fotos und weitere Informationen unter:

www.karate-sachsen.de

Sachsen

Text und Fotos: Ralf Ziezio

(Pressereferent Landesverband Sachsen)

Hoodie, grau

29 Euro

T-Shirt MAWASHI-Geri, schwarz, bedruckt

11 Euro

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29 Euro

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Budo Life Limited

Am Wiesenbusch 15

45966 Gladbeck

Fon 02043/2988 22

Fax 02043/2988 13

E-Mail budolife@karate.de

www.budolife.de

81


L e h r g ä n g e

82

BREMER KARATE

VERBAND

Bremen

Bremer Karate-Verband e.V.

Geschäftsstelle · Horst Kaireit · Bütteler Weg 4 a · 27607 Langen

Tel. 04743/27420 · Fax 04743 / 27421 · E-Mail H.Kaireit@t-online.de

Katalehrgang mit BJT Sigi Hartl

vom 30. Juni 2012

Veranstalter Bremer Karate Verband e.V. (BKV)

Ausrichter SKIP Karate-Dojo Bremen e.V.

Ort Gesamtschule West, Lissaer Str. (Bremen -

Gröpelingen)

Trainingszeiten Samstag, den 30. Juni 2012

10.00 – 11.30 Uhr 9. - 6. Kyu

11.30 – 13.00 Uhr 5. Kyu - Dan

14.00 – 15.30 Uhr 9. - 6. Kyu

15.30 – 17.00 Uhr 5. Kyu - Dan

Lehrgangsgebühr 17,– Euro

Prüfung Während des Lehrgangs nur für Lehrgangsteilnehmer

bis zum 1. Kyu möglich (DKV).

Info Hoerder : 0421 / 2 05 25 86,

hoerder@web.de oder www.skip-bremen.de

Wegbeschreibung

Anfahrt aus Bremerhaven: BAB 27, Abfahrt

Industriehafen/Gröpelingen, Richtung Gröpelingen,

Ritterhuder Heerstr. geradeaus durch bis zur

Ampelkreuzung, links in die Oslebshauser Heerstr.,

geradeaus Gröpelinger Heerstr., links einbiegen in

die Straße „In den Barken“, gerade durchfahren bis

zum Ende der Lissaerstr., rechts liegt die Sporthalle.

Anfahrt aus Hamburg: BAB 27, Abfahrt Überseestadt,

BAB-Zubringer durchfahren, rechte Spur

halten, Richtung Walle zum Verteilerkreis Utbremen,

erste rechts in den Osterfeuerberger Ring Richtung

Walle, durch bis zur Kreuzung, rechts in die Waller

Heerstr., geradeaus Gröpelinger Heerstr., rechts

einbiegen in die Straße „In den Barken“, geradeaus

durch bis zum Ende der Lissaerstr., rechts liegt die

Sporthalle.

Hiermit bestelle ich: Plakate

Karate Do – ein Weg für das ganze Leben

DIN A2 Stück 1,50 Euro

ab 20 Stück 1,00 Euro

ab 50 Stück 0,50 Euro

Stück

Zwischensumme:

Porto und Verpackung: 5,00 Euro

Gesamtbetrag:

Lieferung gegen Vorkasse

BUDO LIFE LIMITED budolife@karate.de

Sparkasse Essen, Kto.-Nr. 225 888, BLZ 360 501 05

Name, Vorname

Straße PLZ, Ort

Niedersachsen

Karate Verband Niedersachsen e.V.

Bernd Schäfer · Lindenkamp 9 · 31199 Barienrode

Tel. 05121/26 2743 · Fax 05121/982728 · E-Mail bernd.schaefer@htp-tel.de

Trainer C und B Ausbildung

Veranstalter Karate Verband Niedersachsen e.V.

Ort Sportschule Lastrup, Bokaer Str. 30, 49688

Lastrup

Zeit Mo., 20.08. – Fr., 24.08.2012 und

Mo., 27.08. – Fr., 31.08.2012

Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet.

Der Lehrgang hat die offizielle Anerkennung im

Sinne der Bildungsurlaubsgesetze Niedersachsens,

Hamburgs und Schleswig-Holsteins. Teilnehmer

können Bildungsurlaub bei ihrem Arbeitgeber

beanspruchen.

Info Lehr- und Ausbildungsreferent Axel Markner

(axel.markner@vtbev.de) und www.karateverbandniedersachsen.de

Hamburger Karate-Verband e.V.

Hamburg

Hamburger Karate Verband e.V.

Geschäftsstelle · Postfach 60 09 62 · 22209 Hamburg

Tel. 040/291741 · Fax 040/20981345

E-Mail anfragen@karate-hamburg.de

Geschäftszeiten: Mi. 16.30 – 19.30 Uhr

Jubiläumslehrgang

30 Jahre Ô-Kû-Kai Hamburg e.V.

am 8./9. September 2012

in Hamburg

mit Kuniaki Sakagami

8. Dan JKF Wado Kai

Veranstalter Hamburger Karate-Verband e.V.

Ausrichter Ô-Kû-Kai Hamburg e.V.

Ort Regionalhalle der Otto-Hahn-Schule, Jenfelder

Allee 53, 22043 Hamburg (Jenfeld)

Trainingszeiten

Samstag, 8. 09. 2012, 13:00 Uhr – 18:00 Uhr

Sonntag, 9. 09. 2012, 10:00 Uhr – 13:00 Uhr

Lehrgangsgebühr Gesamter Lehrgang 30 B,

1 Tag 25 B

Infos Uwe Hirtreuter Mobil: 0173 / 472 68 91,

E-Mail: o-ku-kai@gmx.de

Übernachtung In der Halle möglich

Veranstalter und Ausrichter lehnen eine Haftung jeder Art ab!

Nordrhein-Westfalen

Karate-Dachverband NW e.V.

Geschäftsstelle · im Haus der Verbände · Verband

Postfach 10 07 50 · 47007 Duisburg

Tel. 02 03/ 997210 · Fax 02 03/ 9972 09

E-Mail Karate-Dachverband-NW@t-online.de

Geschäftszeiten: Mo. – Fr. 8.15 - 12.15 Uhr und Do. Nachm. 15.00 – 19.00 Uhr

NRW – Karate DO Meeting XII

am 02.06.2012

mit Claude-Oliver Rudolph

und Alfons Pinders in Essen

Thema: Fighter hautnah

Kampfkunst und Wirklichkeit

Ausrichter i-defense Essen e.V.

Ort Essen, Sporthalle Goetheschule, Ruschenstr. 1,

45133 Essen

Trainingszeiten am 02.06.2012, 14:00h bis 18:00h

mit Pause, Einlass 13:00h

Lehrgangsgebühren 20 B Erwachsene,

15 B Jugendliche bis 14 Jahre

Teilnehmer Offen für alle Martial Arts Interessierte

Info Alfons Pinders Zweigertstr. 53, 45133 Essen

Tel.:0201/55668, www.i-defense.de

Referenten Claude-Oliver Rudoph, Deutscher

Meister im Judo und im All-Style Fullkontact Karate;

Schüler von Bernd Milner, Brian Fitkin und Kim

Man Kuem; European President WFC/World Vice

President WFC; Deutschlands Filmbösewicht Nr. 1

(Das Boot, Rote Erde, James Bond, The Wrestler).

Training: Muay Thai, Jiu-Jitsu und Close Combat

Alfons Pinders, 4. Dan Yoshukai Karate, 3. Dan

Shotokan Karate; Leistungstrainer im Olympischen

Boxen; Autor und Professional Self Defense Instructor.

Training: x-defense, Yoshukai Fighting Karate

Vo r a n k ü n d i g u n g

Lehrgang mit Günter Mohr

und Siegfried Wolf

am 08./09. September 2012

in Bünde (Westfalen)

Ausrichter Karate Dojo BTW Bünde

Kontakt Alexander Kröger, Tel. (05223) 44918,

www.btw-karate.de

Vo r a n k ü n d i g u n g

Shito-Ryu Karate und Kobudo

Lehrgang mit Fumio Demura

9. Dan und Kevin Suzuki 5. Dan

vom 15. – 16.09. in Hamm

Ausrichter Genbukai Karate-Do Hamm e.V.

Infos Michael Stenke, E-Mail: info@kampfsporthamm.de,

Internet: www.karate-hamm.de

Die notwendigen Prüfungsunterlagen, Prüfungsmarken und Prüfungsurkunden werden vom jeweiligen

Landesverband gestellt, in dem die Kyu-Prüfung abgehalten wird.


Baden-Württemberg

Karateverband Baden-Württemberg

Geschäftsstelle · Hans Peter Speidel · Teurerweg 63 · 74523 Schwäbisch Hall

Tel. 0791/ 97 817212 · Fax 0791/ 85 6169 · E-Mail info@karate-kvbw.de

Lehrgang mit Schahrzad Mansouri

14.07.2012 in Tübingen

Ausrichter Karate Dojo Uni Tübingen e. V.

Ort Institut für Sportwissenschaft Sporthalle

Alberstraße 27, 72074 Tübingen

Trainingszeiten

10:00 – 11:30 Uhr 9. Kyu bis 5. Kyu

11:30 – 13:00 Uhr 4. Kyu bis Dan

14:30 – 16:00 Uhr 9. Kyu bis 5. Kyu

16:00 – 17:30 Uhr 4. Kyu bis bis Dan

Prüfung Shotokan-Prüfungen bis 1. Kyu nach der

letzten Trainingseinheit.

Prüfungsmarken sind vorhanden.

Lehrgangsgebühr 17 B

Verpflegung Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Infos E-Mail info@karate-tuebingen.de,

fon 07071 66830 (Ingrid May-Staudinger)

Internet http://www.karate-tuebingen.de

Katalehrgang mit Timo Gißler

am 14.07.2012 in Bad Säckingen

Ausrichter Karateschule Bad Säckingen e. V.,

Robert Apfelbeck 07761 / 95586

info@karateschule-bs.de

Ort Badmattenhalle – Bad Säckingen

Anfahrt wird ausgeschildert

Trainingszeiten

10.00 – 11.00 Uhr 9. - 6. Kyu

11.00 – 12.00 Uhr 5. Kyu bis DAN

13.00 – 14.15 Uhr 9. - 6. Kyu

14.15 – 15.30 Uhr 5. Kyu bis DAN

Anschließend Kyu Prüfung Stiloffen bis 1. Kyu.

Prüfungen nur mit Voranmeldung. Urkunden und

Marken sind mitzubringen!

Lehrgangsgebühr 15 B

Essen und Getränke sind vorhanden!

Infos Internet www.karate-bs.de,

E-Mail: info@karate-bs.de

Bayern

Bayerischer Karate Bund e.V.

Geschäftsstelle · Michael Schölz · Georg-Brauchle-Ring 93 · 80992 München

Tel. 089/15702331 · Fax 089/15702335

E-Mail Info@Karate-Bayern.de

Lehrgang mit

BT Efthimios Karamitsos

am 23.06.2012 in Veitsbronn

Ausrichter SC Obermichelbach Karate Abteilung

Walter Dienstbier, Tel.: 09101 / 6802

Ort Erich Kästner Volksschule,

Retzelfembacherstr. 54, 90587 Veitsbronn, In

unmittelbarer Nähe der Sportstadt Herzogenaurach

Trainingszeiten

11:00 – 12:30 Uhr 9. Kyu - 5. Kyu

12:30 – 14:00 Uhr 4. Kyu - Dan

15:00 – 16:15 Uhr 9. Kyu - 5. Kyu

16:15 – 17:30 Uhr 4. Kyu - Dan

Prüfung Ab 17:30 Uhr bis zum 1. Kyu. Prüfungsmarken

& Urkunden bitte selbst mitbringen

Lehrgangsgebühr 17 B

Wegbeschreibung

A) A 3 von Frank.-Würzb. in Richtung Nürnberg-

München Ausfahrt Frauenaurach. Rechts Richtung

Herzogenaurach. Zweite Ampel links Herzogenaurach

Süd, Neuses, Niederndorf. Ortsdurchfahrt

Neuses in Niederndorf an Ampel links abbiegen.

Dann rechts abbiegen Richtung Veitsbronn/Obermichelbach.

In Obermichelbach links abbiegen

(enge Durchfahrt) der Hauptstraße bis Kreisverkehr

folgen. Im Kreisverkehr erste rechts Richtung

Langenzen/Veitsbronn. In Veitsbronn rechts in

Nürnbergerstr. abbiegen, und der Straße folgen, ab

hier ausgeschildert.

B) A 3 von München in Richtung Würzburg-Frankfurt.

Autobahn Dreieck Nürnberg/Feucht Richtung

Fürth (A 73) Südwesttangente, dann weiter Richtung

Würzburg (B 8), Ausfahrt Großhabersdorf/

Cadolzburg/ Veitsbronn/Seukendorf, danach links

abbiegen. Über Kreisverkehr hinweg Richtung Veitsbronn.

Nächster Ort Siegelsdorf über Ampel hinweg,

dann Veitsbronn nächste links Retzelfembacherstr.

C) Aus Richtung Neustadt/Aisch (B 8) Ausfahrt wie

unter B nehmen, dann rechts abbiegen und weiter

wie unter B.

Retzelfembacherstr. ca. 500 m, rechter Hand

Schule

Auch mit dem Zug erreichbar Bahnhof „Siegelsdorf“.

Fußweg ca. 10 Minuten. Vom Bahnhof

gerade aus, zweite rechts gegenüber Norma. An

Ampel links. Dann nächste links.

Bewirtung Für das leibliche Wohl wird gesorgt

www.karate.de

Die notwendigen Prüfungsunterlagen, Prüfungsmarken und Prüfungsurkunden werden vom jeweiligen

Landesverband gestellt, in dem die Kyu-Prüfung abgehalten wird.

Veranstalter und Ausrichter lehnen eine Haftung jeder Art ab!

L e h r g ä n g e

Lehrgang mit BT Efthimios

Karamitsos in Coburg-Ahorn

Ausrichter TSV Scherneck e.V. Abt. Karate

Termin Samstag, den 07. Juli 2012

Ort Dreifach- u. Mehrzweckhalle, Alte Straße,

96482 Ahorn

Zufahrt aus allen Richtungen auf die Stadtautobahn

Coburg, Ausfahrt Richtung Schweinfurt B

303, Ausfahrt Ahorn, dann Beschilderung folgen.

LG-Gebühr 17,– €

Zeiten

10.30 – 12.00 Uhr Unterstufe 9. Kyu – 4. Kyu

12.00 – 13.30 Uhr Oberstufe 3. Kyu – Dan

15.00 – 16.15 Uhr Unterstufe

16.15 – 17.30 Uhr Oberstufe

Prüfungen ab ca. 18.15 Uhr Kyu- und Danprüfungen

Prüfungsmarken und Urkunden sind vorhanden.

Information www.karatecoburg.de oder

Walter Sosniok, Telefon: 09561-50328

Hinweis Speisen u. Getränke können vor Ort

erworben werden, LG wird mit 5 UE zur Lizenzverlängerung

anerkannt

Karate-Seminar

Shihan Fritz Nöpel, 9. Dan

& Sensei Siamak Montazeri, 7. Dan

am Samstag, 14. Juli 2012

Ausrichter Karate-Akademie Regensburg und

Traditionelle Karateschule Bad Abbach

Ort Bad Abbach, Josef-Manglkammer-Turnhalle,

Dr.-Franz-Schmitz-Str. 2 a, 93077 Bad Abbach

Anfahrt aus Regensburg: A 93 Ausfahrt Pentling

– Bad Abbach Nord, nach Bad Abbach einfahren,

Kreisverkehr geradeaus überqueren, bei Fitnessstudio

(Türkischer Imbiss) rechts abbiegen. Am

Ende der Straße befindet sich die Turnhalle.

Aus Richtung München kommend: Abfahrt Bad

Abbach, links abbiegen und immer der Vorfahrtsstraße

folgen, bis zum Fitnessstudio (Türkischer

Imbiss), links abbiegen. Am Ende der Straße

befindet sich die Turnhalle.

Achtung Training am Freitag, 13.07.12 von 19.00 –

20.30 Uhr für die Oberstufe (braun/schwarz) in der

Karate-Akademie, Puricellistr. 40, 93049 Regensburg

Trainingszeiten in Bad Abbach, 14.07.12 von

10.00 – 11.30 Uhr weiß/gelb/orange/grün

11.30 – 13.00 Uhr blau/braun/schwarz

Mittagspause

14.00 – 15.00 Uhr Vortrag Fritz Nöpel über Karate

15.00 – 16.30 Uhr weiß/gelb/orange/grün

16.30 – 18.00 Uhr blau/braun/schwarz

Gebühr bis 16 Jahre 15,– B, ab 16 Jahre 20,– B

Info Karate-Akademie Regensburg, Sensei Siamak

Montazeri, Tel. 0941/25185 (von 16.00 – 22.00 Uhr),

Tel. 0176/10333253, Email: service@karateakademie.de,

www.karate-akademie.de

Vo r a n k ü n d i g u n g

Kata-Lehrgang mit Franz Fenk

03.11.2012 in Illertissen

Ausrichter Polizei-Karate-Verein Illertissen (PKV)

Ort Sporthalle in Illertissen-Au (Bayern)

Infos unter www.karate-illertissen.de

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S t i l r i c h t u n g e n

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SHOTOKAN

Stilrichtungsreferent

Gunar Weichert, Eifelstr. 12, 56727 Mayen

Telefon: 02651-2669, Fax: 02651-901502

E-Mail: GunarWeichert@online.de

DAN-Prüfungstermine

Efthimios Karamitsos - BT

09.06. Verden/Niedersachsen - n.n.

07.07. Coburg/Bayern - Sosniok

27.07. Eching a.A./Bayern - Hartl

25.08. Bremen - Zimbalski

29.09. Eggenstein-Leopoldshafen - Kalbacher

20.10. Rostock/Meckl.-Vorp. - Masella

10.11. Forchheim/Bayern - Schnabel

01.12. Bonn/NRW - Karras

08.12. Berlin - Wallmann

15.12. Lörrach - Kalbacher

Günter Mohr - BT a.D.

24.06. Oberndorf a.N.

04.08. Ravensburg

04.11. Hamburg

17.11. Bad Waldsee

DAN-Prüfungstermine der Landesverbände

Baden-Württemberg

16.06. Dettingen - Boppre/n.n.

24.06. Oberndorf a.N. - Mohr

04.08. Ravensburg - Mohr

29.09. Eggenstein-Leopoldshafen -

Karamitsos/Kalbacher

04.11. Stuttgart - Wagner/Kalbacher

17.11. Bad Waldsee - Mohr

15.12. Lörrach - Karamitsos/Kalbacher

Bayern

25.05. Can Picafort/Mallorca - Weigert/Körber

07.07. Mühldorf - Oblinger/Ratschke

07.07. Coburg/Ahorn - Karamitsos/Sosniok

21.07. Süd-Tirol/Italien - Oblinger/Brandner

27.07. Eching a.A. - Karamitsos/Hartl

29.09. Neuburg - Oblinger/Ries

13.10. Fürstenzell - Weigert/Körber

14.10. Adelshofen - Sterba/Perchthold

28.10. Schweinfurt - Frankl/Sterba

10.11. Forchheim - Karamitsos/Schnabel

08.12. München - Oblinger/Ratschke

22.12. Traunreut - Oblinger/Özdemir, G.

n.n. n.n. - Karamitsos/Lowinger

Berlin

16.06. Berlin - Hartlieb/Asner

08.09. Berlin - Hartlieb/Asner

08.12. Berlin - Karamitsos/Wallmann

Brandenburg

26.07. Burg Rabenstein - Dorau/Waskow

08.09. Potsdam - Ratschke/Oblinger

Bremen

25.08. Bremen - Karamitsos/Zimbalski

29.09. Bremen - Kaireit/Zimbalski

28.10. Bremen - Wichmann/Zimbalski

Hamburg

04.11. Hamburg - Mohr

24.11. Hamburg - Kutsche/Töpfer

Hessen

25.05. Lich - Milner/Herbst

02.06. Kelkheim - Valadkhani/Weichert

25.08. Verbandstag - Schwebe/Valadkhani

03.11. Zwingenberg - Rechel/n.n.

08.12. Kelkheim - Valadkhani/Weichert

Mecklenburg-Vorpommern

08.09. Barth - Kaireit/Masella

20.10. Rostock - Karamitsos/Masella

Niedersachsen

26.05. Hildesheim - Pflüger/Mansky

09.06. Verden - Karamitsos/n.n.

14.07. Bad Bevensen - Haubold/Gutzmer

08.09. Lüneburg - Mansky/Hagge/Pflüger

14.10. Goslar - Özdemir, A./Keles

01.12. Wolfsburg - Dionisio/Wolf - b. 5. DAN

Nordrhein-Westfalen

27.05. Bonn - Weichert/Karras

30.06. Geldern - Bork/Fröschke

14.09. Neuss - Karamitsos/Weichert

13.10. Korfu/Griechenland - Weichert/Karras

13.10. Dortmund - Bork/Kritzler

24.11. Dortmund - Milner/Ratschke

01.12. Bonn - Karamitsos/Karras

02.12. Bochum - Milner/Herbst - b. 5. DAN

08.12. Bad Salzuflen - Milner/Schwinn

Rheinland-Pfalz

23.06. Mendig - Weichert/Mansouri

01.12. Ludwigshafen - Drechsler/Boppre

Saarland

30.06. Lebach - Adam/Gräbner

20.10. Bous - Schwinn/Zax

09.11. Manavgat/Türkei - Schwinn/Milner

17.11. Holz - Schiafone/Loch

n.n. Bous - Schwinn/Schiafone

Sachsen

01.09. Zwickau - Ratschke/Oblinger

Sachsen-Anhalt

29.09. Sangerhausen - Gutzmer/Azadi

Schleswig-Holstein

09.06. Halstenbeck - Mansouri/Hartl

27.07. Neustadt/Ostsee - Pflüger/Hagge

01.09. Neumünster - Hagge/Lahme

12.10. Caldetas/Spanien - Hagge/Mansky

14.12. Neumünster - Pflüger/Hagge

Thüringen

26.05. Waltershausen - Bitsch/Kolleck

26.05. Hermsdorf - Oblinger/Ratschke

23.06. Kelbra - Ratschke/Pelny

12.10. Mallorca - Ratschke/Oblinger

01.12. Erfurt - Ratschke/Oblinger

Höhere DAN-Prüfungen (ab 5. DAN)

Shotokan-Cup 2012

05.10. Mendig – Gruss/Bork/Milner/Lowinger/Zax

www.karate.de

STILOFFENES KARATE

DKV Präsidium, Am Wiesenbusch 15, 45966 Gladbeck

DAN-Prüfungstermine der Landesverbände

Baden-Württemberg

16.06. Dettingen - Wenzel/Findor/Mittenzwey

22.07. Laupheim - Klotz/Wenzel

04.08. Ravensburg - Wolf/Schleicher - bis 5. DAN

10.11. Vaihingen/Enz - Spitznagel/Bastian

17.11. Reutlingen - Kestner/Bader - 1.-3. DAN

30.11. Lahr - Gißler/Spitznagel - 1.-4. DAN

16.12. Bad Rappenau - Boukiri/Walter

16.12. Laupheim - Klotz/Wenzel/Köhler

Bayern

27.05. Neureichenau - Beck/Mittenzwey

16.06. Wolframs-Eschenbach - Oblinger/Brandner

23.06. Naila - Leuci/Dr. Hörner - b. 4. DAN

30.06. Deggendorf - Oblinger/Ratschke

30.06. Trauneut - Weigert/Schalch - b. 4. DAN

30.06. Hemkofen - Salak/Kalac - b. 4. DAN

14.07. Kaufbeuren - Oblinger/Lindner

21.07. Brixen/Südtirol - Oblinger/Brandner

21.07. Nürnberg - Bilska/Thiemel - b. 5. DAN

05.08. Neuses - Stadelmann/Valadkhani

22.09. Ingolstadt - Nöpel/Ratschke/Oblinger

29.09. Trennfurt - Russ/Schweizer - bis 3. DAN

06.10. Gendorf-Burgkirchen - Kestner/Purkart -

bis 4. DAN

20.10. Traunreut - Özdemir, G./Griesbauer - bis 4. DAN

10.11. Weiden - Strauß/Heubeck

17.11. München - Koda/Leski/Maritan

24.11. Landsberg - Büttner/Dr. Fröhlich

01.12. Lauf - Weigert/Mayer, J. - bis 4. DAN

15.12. Garching/Alz - Oblinger/Purkart

15.12. Neureichenau - Beck/Mittenzwey

22.12. Traunreut - Özdemir, G./Oblinger - bis 5. DAN

Berlin

23.06. Eberswalde - Gerstenberger/Panka

11.11. Berlin - Hartstock/Schrader/Salbas

Brandenburg

29.09. n.n. - Laube/n.n.

Bremen

29.09. Bremen - Zimbalski/Kaireit

Hamburg

15.12. Hamburg-Bergedorf - Kraatz/Günes - b. 3. DAN

Hessen

02.06. Hanau - Oblinger/Ratschke - bis 5. DAN

25.08. Neu-Isenburg - Rechel/Eck/Hofer

Mecklenburg-Vorpommern

02.08. Wiek/Rügen - Dionisio/Schmidt, R.

08.09. Barth - Kestner/Dionisio

Niedersachsen

26.05. Hildesheim - Mansky/Pflüger

18.08. Oldenburg - Ratschke/Wehnert

08.09. Lüneburg - Mansky/Pflüger/Hagge

29.09. Göttingen - Lechte/Schäfer

14.10. Goslar - Özdemir, A/Keles

Nordrhein-Westfalen

08.06. Grube Louise - Höner/Riegauf

10.06. Köln - Keles/Özdemir, A. - bis 4. DAN

23.06. Bonn - Binder/Schauenberg/Merzbach/

Zschammer - b. 4. DAN

02.09. Bottrop - Nöpel/Keller/Mrotzek- b. 5. DAN

15.12. Neuss - Binder/Schauenberg

22.12. Marl - Nöpel/Keller/Kerschek - b. 4. DAN

Dan-Prüfungstermine ohne besondere Kennzeichnung betreffen den Prüfungsbereich vom 1. bis zum 4. Dan. Höhere Dan-Prüfungen sind entsprechend ausgeschrieben.


Rheinland-Pfalz

23.06. Trier - Rau/Gutzmer

04.07. Kaiserslautern - Schwehm/Schlicher

27.10. Edenkoben - Müller/Gutzmer/Hehl - 1.-5. DAN

10.11. Daun - Bernardy/Otterstätter

Saarland

09.06. St. Wendel - Engel/Burkhardt

Sachsen

14.07. Marienberg - Hagemann/Bartsch/Hahnemann

30.09. Riesa - Oblinger/Riester

15.12. Marienberg - Hagemann/Bartsch/Hahnemann

Thüringen

03.08. Bad Lausick - Ratschke/Neblung

29.09. Greußen - Ratschke/Neblung

29.09. Hirschberg/Saale - Köhler/Hagemann - b. 3. DAN

12.10. Can Picafort/Mallorca - Oblinger/Ratschke

Höhere DAN-Prüfungen (ab 6. DAN)

14.09. Neuss - Heckhuis/Zwartjes/Measara

AKS GERMANY

(American Karate System)

Stilrichtungsreferent

Andreas Modl, Bödexer Tal 82 „Altes Forsthaus“

37671 Höxter/Bödexen

Telefon + Fax: 05277-952968

E-Mail: aks_germany@yahoo.de

DAN-Prüfungstermine

29.06. Bienenbüttel - Reimer/Modl, A. - bis 5. DAN

21.09. Uetze - Modl, A./Reimer/ (Modl, J.)

27.10. Caldetes/Spanien - Modl, A. + J./ Reimer -

bis 5. DAN

GOJU-KAN KARATE-DO-RENMEI

Stilrichtungsreferent

Tokio Funasako, Ortsstr. 25 (Neckarmühlbach)

74855 Haßmersheim

Telefon: 06266-929833, Fax: 06266-929834

DAN-Prüfungstermine

08.07. Amorbach - Funasako/Gooß

21.10. Heilbronn - Funasako/Sahin

Lehrgänge und Termine

20.06. IGKR Stützpunkt-Training - Funasako -

THG-Halle, Heilbronn

23.06. Budo-LG - Mosbach

30.06. IGKR - Sommer-LG - Funasako -

Elzberghalle, Ellztal-Dallau

07.07. IGKR Süd - DAN-Vorbereitungs-LG -

Funasako/Gooß - Amorbach

11.07. IGKR Stützpunkt-Training - Funasako -

THG-Halle, Heilbronn

21.-22.07. Karate Training im Freien - KV Heilbronn

11.08. IGKR Stützpunkt-Training - Funasako -

Budo-Kan Heilbronn

19.09. IGKR Stützpunkt-Training - Funasako -

THG-Halle, Heilbronn

22.09. Karate- und Kobudo-LG - Mosbach

13.10. IGKR Karate-LG - Funasako - Gundelsheim

17.10. IGKR Stützpunkt-Training - Funasako -

THG-Halle, Heilbronn

20.10. IGKR Süd - DAN-Vorbereitungs-LG -

Funasako/Sahin -Budo-Kan Heilbronn

10.11. Prüfer-LG der Prüferkommission des IGKR Süd

- Funasako - Amorbach

14.11. IGKR Stützpunkt-Training - Funasako -

THG-Halle, Heilbronn

08.12. Nikolaus-LG - Funasako - Mosbach

(Sporthalle am Schwimmbad)

12.12. IGKR Stützpunkt-Training - Funasako -

THG-Halle, Heilbronn

Die Termine können sich noch ändern. Eine

aktuelle Übersicht der Termine befindet sich auf

der Homepage: http://www.goju-ryu.de/Termine

GOJU-RYU

Stilrichtungsreferent

Ulrich Heckhuis, Mühlenstr. 58-60, 48431 Rheine

DAN-Prüfungstermine

02.06. Dortmund-Asseln - Nöpel/Jordan/Lohmann

24.06. Stollberg - Nöpel/Richter/Liaras

01.07. Kamen - Winkler/Nehm/(Niemann)

16.09. Schifferstadt - Hoffmann, M./Beeking/

Hoffmann, S.

21.10. Walldürn - Nöpel/Bundschuh/Schollenberger

11.11. Rheine - Nöpel/Kipke-Osterbrink/Keßling

24.11. Neuss - Nöpel/Nehm/Winkler

08.12. Bochum - Heckhuis/Keßling/Portugall

Lehrgänge

03.06. Dansha-LG - Kamen - Nöpel/Nienhaus -

Info. J. Nöpel 02307/797879

23.-24.06. Breitensport-LG - Stollberg - Nöpel -

Info. T. Richter

09.- 10.06. Jukuren- und SV-LG - Flensburg - Nöpel -

Info. Demuth

30.06. Breitensport-LG - Erlangen - Nöpel -

Info. F. Nöpel

01.07. Jukuren-LG - Neuendettelsau - Nöpel -

Info. U. Chszaniecki

08.07. Jukuren-KLG - Kamen - Nöpel -

Info. F. Nöpel

14.-15.07. Breitensport-LG - Regensburg - Nöpel -

Info S. Montazeri

02.09. KDNW-Prüfer-LG - Kamen - L. Niemann -

Info. F. Nöpel

09.09. Dansha-LG - Kamen - Nöpel/Winkler -

Info. J. Nöpel 02307/797879

14.-16.09. KKD-Tage - Schifferstadt -

Info. W. Bundschuh

24.-28.09. Jukuren-Tage - Walldürn - Nöpel/Nienhaus

- Info. F. Nöpel

07.10. Kata-LG - Kamen - Nöpel/Lehmann, A. -

Info. F. Nöpel

15.-20.10. Herbstsonne auf Mallorca - Nöpel/Ratschke/

Nienhaus - Info. L. Ratschke

14.10. Landes-Prüfer-LG - Rheine oder Münster -

Info. L. Niemann

14.10. Jukuren-LG - Waltrop - Nöpel - Info. F. Nöpel

20.10. Dansha-LG - Walldürn - Nöpel -

Info. W. Bundschuh

04.11. Jukuren-LG - Kamen - Nöpel/Nienhaus -

Info. F. Nöpel

18.11. Stilrichtungs-LG - Bergkamen - Winkler -

Info. 02307/79889

25.11. Dansha-LG - Bergkamen - Nöpel/Beuerlein

- Info. F. Nöpel

09.12. Karate-Do-LG - Kamen - Winkler -

Info. F. Nöpel

26.11.-12.12. Karate-Do-Seminar - Las Vegas/USA -

Info. F. Nöpel

16.12. Karate-Do-LG - St. Arnold - Info. U. Heckhuis

S t i l r i c h t u n g e n

JAPAN KARATE

DENTOKAI SHOTO-HA

Stilrichtungsreferent

Dipl.-Ing. Frank Herrmann, Geschäftsstelle

JKD Shoto-Ha, Paul-Heyse-Str. 25, 10407 Berlin

Telefon: 030-692099360, Fax: 030-692099369

E-Mail: Info@jkd-shotoha.de, www.jkd-shotoha.de

DAN-Prüfungstermine

22.06. Erlangen - Wichmann/Heubeck/Döhnel -

bis 5. DAN

xx.06. Berlin - n.n./n.n./Kagawa Masao

xx.xx. n.n. - n.n./n.n./Kawasoe Masao

Lehrgänge

25.-28.05. Fudoshin Pfingst-LG in Ottendorf

01.-03.06. JKD NATSU GASSHUKU - JKS Europa

Camp - Kagawa Masao/Kanayama Koshp/

Nagaki Shinji - Berlin (Berliner TSV/u.a.)

09.06. Lehrgang - Bayern - Wichmann/Oblinger

17.-18.06. Seminar - Niederkassel - Wichmann

23.-24.06. Lehrgang - Erlangen - Wichmann

11.-15.07. Gasshuku JKA - Ungarn/Budapest -

Tanaka Sensei/Sawada Sensei

18.-22.07. Gasshuku JKS Swiss/Bern (SKR Gasshuku)

22.-28.07. Karatesommer in Polen -

G. Büki/H.Weiselowski + Gäste

23.07.-04.08. Fudoshin Ostsee-Camp - Eckernförde

24.-26.08. JTKI Edinburgh Summer Camp -

Kawasoe Sensei

31.08-02.09. JKD AKI GASSHUKU - Kawasoe Masao -

Lollar

21.09. JKD Kampfrichterausbildung zum

Westfalen-Cup - Hagen

22.09. Westfalen-Cup - Hagen JKD Taikai

22.-23.09. JKS European Cup - Turin/Italien

13.-14.10. Seminar - Schwerin Ronin Dojo -

Gebhardt/Krähnert

19.-21.10. JKD KaRi- + Trainerausbildung - Osterburg

- Weiselowski/Büki

03.11. JKD CUP - Lollar bei Gießen - JKD Taikai

10.11. KASAN Cup Turnierserie „Best of 3“ -

Sachsen-Anhalt /Wansleben a.See

01.-02.12. Toshihiko Kokubun - Dessau/Sachsen-Anhalt

15.12. Keiko Osame 2012 - Lollar - Dinu/Schinck

Alle weiteren Events und Ausschreibungen unter

www.jkd-shotoha.de

INFO

Fudoshin-Ryu fusioniert mit JKD Shoto-Ha und

bildet unter Leitung von Wolf-Dieter Wichmann eine

eigenständige Untergruppoe (Division).

Wolf-Dieter Wichmann wird als Technischer Direktor

die Technische Kommission des JKD Shoto-Ha leiten.

Der bisherige Technische Direktor C. Dinu hat das

Amt übergeben und wird als Stellvertreter fungieren.

Dan-Prüfungstermine ohne besondere Kennzeichnung betreffen den Prüfungsbereich vom 1. bis zum 4. Dan. Höhere Dan-Prüfungen sind entsprechend ausgeschrieben.

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S t i l r i c h t u n g e n

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KEMPO

Stilrichtungsreferent

Klaus Rennwanz, Ringstr. 21, 72488 Sigmaringen-Jungnau

Telefon: 07577 - 926718

E-Mail: Klaus.Rennwanz@gmx.de

DAN-Prüfungstermine

29.06. Petershagen/NRW - Rennwanz/Anton

28.07. Garching/Bayern - Rennwanz/Anton

17.11. Sigmaringen/Baden-Württ. - Rennwanz/Anton

01.12. Nordhorn/Niedersachsen - Rennwanz/Anton

Lehrgänge

26.05. Bundeslehrgang Nord/Prüferlehrgang -

Nordhorn

07.07. Kempo-Turnier - Sigmaringen

02.-05.08. Kempo-Trainingslager 2012 - n.n.

20.10. Bundeslehrgang Süd - Hallbergmoos

KOREANISCHES KARATE

Stilrichtungsreferent

Axel Markner, Niekampsweg 2, 26670 Uplengen

Telefon: 0172-7221363 - Fax: 04956-92829051

E-Mail: Axel.Markner@vtbev.de

Lehrgänge

26.-27.05. Pfingst-Camp - Sa. ab 10:00 Uhr bis So.

11:00 Uhr - Uplengen - Alexander Hartmann

27.05. Meditation - 10:00 - 13:00 Uhr - Uplengen

- Ute Paterok

09.06. Realistische Selbstverteidigung - 15:00 -

19:00 Uhr - Norden - Alexander Hartmann

16.-17.06. Ki-Seminar - Sa. 14:00 Uhr bis So. 12:00 Uhr

- Uplengen - Ute Paterok

23.06. Jukuren-Lehrgang - 16:00 - 20:00 Uhr -

Hahn, Lehmden - Heidi Hartmann

24.06. Meditation - 10:00 - 13:00 Uhr - Rastede -

Ute Paterok

07.07. 10. Oldenburger Stadtmeisterschaft -

ab 9:00 Uhr - Oldenburg (Halle am

Brandsweg) - Axel Markner

14.07. DAN-Seminar - 15:00 - 19:00 Uhr -

Uplengen - Kim Wilken

23.-29.07. Sommer-Intensiv-Seminar - Mo. ab 15:00

Uhr - Uplengen - Alexander Hartmann

01.-02.09. Ki-Seminar - Sa. 14:00 Uhr bis So. 12:00 Uhr

- Uplengen - Ute Paterok

08.09. DAN-Seminar - 15:00 - 19:00 Uhr -

Norderney - Alexander Hartmann

09.09. Kata - 10:00 - 14:00 Uhr - Lemwerder -

Debbie Paterok

15.09. Realistische Selbstverteidigung - 15:00 -

19:00 Uhr - Ahlhorn - Alexander Hartmann

22.09. Keri-Techniken - 15:00 - 18:00 Uhr -

Rhauderfehn - Debbie Paterok

23.09. Atemtechniken - 15:00 - 18:00 Uhr -

Westerstede - Axel Markner

30.09. Meditation - 10:00 - 13:00 Uhr - Tühle -

Ute Paterok

13.10. Jukuren-Lehrgang - 16:00 - 20:00 Uhr -

Hude - Heinz Madderken

13.10. Tobi Geri - 15:00 - 19:00 Uhr - Oldenburg -

Debbie Paterok

25.-28.10. Herbst-Intensiv-Seminar - Do. ab 16:00 Uhr

bis So. 12:00 Uhr - Alexander Hartmann

28.10. Meditation - 10:00 - 13:00 Uhr -

Uplengen - Ute Paterok

10.11. DAN-Seminar - 15:00 - 19:00 Uhr -

Uplengen - Kim Wilken

24.11. Realistische Selbstverteidigung - 15:00 -

19:00 Uhr - Hude - Alexander Hartmann

25.11. Meditation - 10:00 - 13:00 Uhr - Uplengen

- Ute Paterok

25.11. Atemtechniken - 15:00 - 18:00 Uhr -

Großenkneten - Alexander Hartmann

01.-02.12. Nico-Camp I - Sa. ab 10:00 Uhr bis So.

11:00 Uhr - Uplengen - Franziska Schwarz

08.-09.12. Nico-Camp II - Sa. ab 10:00 Uhr bis So.

11:00 Uhr - Uplengen - Franziska Schwarz

15.-16.12. Ki-Seminar - Sa. 14:00 Uhr bis So. 12:00 Uhr

- Uplengen - Ute Paterok

16.12. Meditation - 10:00 - 13:00 Uhr -

Uplengen - Ute Paterok

30.12. DAN-Seminar - ab 9:00 Uhr - Uplengen -

Axel Markner

KOSHINKAN

Stilrichtungsreferent

Hans Wecks, Rütenmoor-Ost 7, 49733 Haren/Ems

Telefon: 0171-1247616

DAN-Prüfungstermine

26.05. Hildesheim - Mansky/Pflüger

14.07. Pliezhausen - Ruff/Geupel - 1.-4. DAN

27.07. Nürnberg - Bilska/n.n. - 1.-4. DAN

27.07. Neustadt/Ostsee - Zwartjes/Pflüger/Hagge -

1.-4. DAN

08.09. Lüneburg - Mansky/Hagge/Pflüger/Tippe

29.09. Göttingen - Lechte/Schäfer

27.10. Oberhausen - Wecks/Witte/Aksünger

10.11. Obertshausen - Brachmann/Wittig - b. 4. DAN

15.12. Gammertingen - Ruff/n.n. - 1.-4. DAN

Lehrgänge

30.06. Koshinkan-Kinder-LG mit Sommerfest -

Oberhausen - f. Kinder von 8-14 Jahren -

Aksünger/Steger/Wecks

30.06. Koshinkan-Lehrgang - Göttingen - Lechte

14.07. Koshinkan-Lehrgang - Pliezhausen mit

DAN-Prüfung 1.-4. DAN - Ruff/Geupel

22.-28.07. Koshinkan-Sommer-LG mit Kids-Camp -

Neustadt/Ostsee

27.07. Koshinkan-Lehrgang - Nürnberg -

Info. E. Bilska

07.-13.10. Koshinkan-Jugend-Trainingscamp - Borkum

- Referenten: Witte/Wecks

14.-21.10. Koshinkan-Trainingscamp auf Mallorca -

Info: Rudolf Witte, Karate-Dojo Essen

10.11. Koshinkan-Lehrgang - Obertshausen -

Brachmann/Wittig

08.12. Koshinkan-Lehrgang - Göttingen

15.12. Koshinkan-Tag - Gammertingen mit DAN-

Prüfung 1.-4. DAN - Ruff/n.n.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten erhalten Sie

bei Hans Wecks. Zu jeder Aktivität erfolgt rechtzeitig

eine Ausschreibung. Eine frühzeitige Meldung

der Teilnehmer ist unbedingt erforderlich. Termine

und Daten können sich ändern.

Alle Änderungen, Termine und Ausschreibungen sind

unter www.koshinkan.de einzusehen.

KYOKUSHIN-KAI

Stilrichtungsreferent

Joachim-Dieter Eisheuer, Seligenthaler Str. 22,

84034 Landshut

Telefon: 0871-42700 - Fax: 0871-42730

DAN-Prüfungstermine

10.08. Landshut - Eisheuer/Wenzel

Lehrgänge

101.07. DAN-Vorbereitung

05.-11.08. 18th International German Kyokushin Budo

Kai Summercamp

21.10. Technik-Seminar für Kinder unter 12 Jahre

15.12. Jahresabschluss-Seminar

Ausführliche Infos unter www.kyokushinkai.de

(pdf-Datei zum Herunterladen).

SHITO RYU

Stilrichtungsreferent

Johannes Köster, Oranienstr. 14, 10999 Berlin

Telefon: 030-6175913, Fax: 030-75445798

E-Mail: info@shishinodojo.de

DAN-Prüfungstermine

15.09. Hamm - Demura/Minithanthri

08.12. Kaiserslautern - Molina/Cassel-Gintz/Gutzmer

Lehrgänge

23.06. Dhammika Kids Cup - Beilstein

23.-24.06. Hamm - Stenke

22.07. KVBW Shitoryu Kyu Prüfung - Beilstein

28.07.-04.08. 5. Offiziell Shitoryu Sommercamp

Oberrhein

11.08. Hirschborn - Molina

18.09. Landau - Gutzmer

15.-16.09. Hamm - Demura

xx.10. Berlin - Molina

24.11. Shito Ryu Cup - Beilstein, Langhanssporthalle

01.-02.12. Berlin - Hatano

02.12. Kaiserslautern - Shito Ryu Kids Cup

08.-09.12. Kaiserslautern - Molina

08.-09.12. Hamm - Stenke

SHORIN-RYU-SEIBUKAN

Stilrichtungsreferent

Horst Donhauser, Kothmaissling 18, 93413 Cham

Telefon: 09971-801435, Fax: 09971-801434

E-Mail: hdonhaus@web.de

DAN-Prüfungstermine

17.11. Kelheim - Kobudo-Prüfung - Measara/Perras

(Bachhuber)

18.11. Kelheim - Karate-Prüfung - Measara/Perras/

(Wiendl/Bachhuber)

Lehrgänge

20.-27.05. Karate-Seminar auf Mallorca -

Measara/Weigert/Körber

30.06.-01.07. Trainerausbildung Karate (Teil 2) -

Riederau - Measara/Bachhuber/Rabl -

anschl. Prüfung

13.-15.07. Kinder-Camp - Riedenburg - Riess/Hämmerl/

Bergers/Rabl/Herzog/Blagaic/Zacherl/Reibig/

Böhmer, Chr.

Dan-Prüfungstermine ohne besondere Kennzeichnung betreffen den Prüfungsbereich vom 1. bis zum 4. Dan. Höhere Dan-Prüfungen sind entsprechend ausgeschrieben.


27.-29.07. Sommer-Camp für Jugend/Erwachsene -

Ausrichter gesucht - Measara/Perras/

Bachhuber/Bergers/Hämmerl/Dohnhauser/

Zacherl/Riess/Altemdorfer/Blagaic/Rabl/

Ostermair/Bücherl

15.-16.09 Trainerausbildung Karate (Teil 3) - Riederau

- Measara/Bachhuber/Rabl - anschl. Prüfung

xx.10. 50 Jahre Seibukan Karate Dojo in Okinawa

27.-28.10. Trainerausbildung Kobudo (Teil 3) -

Kelheim -Measara/Perras/Bachhuber/

Altendorfer - anschl. Prüfung

03.11. 10:00 - 12.00 Uhr - Karate-Kyu/DAN-Vorbereitungs-LG

ab 4. Kyu - Kelheim - Ries/Rabl

14:00 - 16:00 Uhr - Wettkampfregelwerk-LG

- Kelheim - Donhauser (Schmidt, G.)

14:00 - 16:00 Uhr - Schwarzgurt-LG -

Kelheim - Measara

11.11. Stilrichtungs-Verbandsversammlung -

Kelheim - Measara/Bachhuber/Donhauser/

Schmidt

17.11. Kobudo Kyu/DAN-Prüfung ab 4. Kyu -

Kelheim - Measara/Perras/(Bachhuber)

18.11. Karate Kyu/DAN-Prüfung ab 4. Kyu - Kelheim

- Measara/Perras/(Wiendl/Bachhuber)

25.11. Seibukan- und Jinbukan Cup (für

Kinder/Jugend/Senioren) - Furth i.Wald -

Donhauser, Kampfrichter

01.12. Karate- und Kobudo Winter-Camp (mit Kyu-

Prüfung Karate/Kobudo - Ausrichter gesucht

- Measara/Perras/Bachhuber/Bergers/

Hämmerl/Donhauser/Zacherl/Riess/Altemdorfer/Blagaic/Rabl/Ostermair/Bücherl

SHORIN RYU SIU SIN KAN

Stilrichtungsreferent

Horst Bresele, Ludwig-Lehner-Str. 22 a,

94377 Steinach

Telefon: 09428-949462

E-Mail: horstbresele@gmx.de

DAN-Prüfungstermine

07.07. Straubing - Ho Tong/Bresele

SHOTORYU

Stilrichtungsreferent

Dr. René Peisert, Eichenstr. 58 a, 45133 Essen

Telefon: 0201-582090

E-Mail: rene.peisert@shotoryu.de

Lehrgänge

25.-29.05. Pfingstcamp Dojo Eifel - Froeschke

15.-17.06. Meditation Fortgeschrittene Dojo Eifel

22.-24.06. Prüfungsvorbereitung

06.-13.07. Sommercamp Kinder Dojo Eifel

14.-21.07. Sommercamp Jugend/Erwachsene

07.-09.09. Jukuren Selbstverteidigung - Froeschke

21.-23.09. Karate in Anwendung

28.-30.09. Shotoryu Spezial

05.-12.10. Herbstcamp Kinder Dojo Eifel

09.-18.11. Kinderspielwochenende

24.11. Shoto-Ryu-Cup Essen

07.-09.12. Jukurenwochenende

TANG SOO DO

Stilrichtungsreferent

Norbert Kraus, Isarstr. 20, 85417 Marzling

Telefon/Fax: 08161-9353311

DAN-Prüfungstermine

15.09. Ismaning - Kraus/n.n.

WADO-KAI Kono Stil

Stilrichtungsreferentin

Dr. Elke von Oehsen, Auf der Heide 61,

27711 Osterholz-Scharmbeck

Telefon: 04791-13808

Info: www.wadokai-de