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regionale12.at

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REGIONALE12

22.Juni−

22.Juli 2012

Region Murau

Festival für

zeitgenössische

Kunst und Kultur

Stadt.

Land.

Fluss.

Vorschau


Corte

REGIONALE12

22.Juni−22.Juli 2012

Region Murau

Kassel

Vaduz

Parma

Augsburg

Bozen/Bolzano

Trieste

San Marino

Prag

Ceské ˇ Budejovice ˇ

Ljubljana

Graz

Wien

Maribor

Zagreb

Bratislava

Pécs

Sarajevo

Mostar

Osijek

Krakow

Budapest

Novi Sad

(Нови Сад)

Vorwort

Dem Land Steiermark ist die Stärkung regionaler

Initiativen ein wichtiges Anliegen, weil

sie meist ganz maßgeblich die Identität einer

Region ›weitertragen‹. Kultur ist ein wesentlicher

Katalysator für die Auseinandersetzung

mit Identitäten. Die dritte Ausgabe der

REGIONALE, des Festivals für zeitgenössische

Kunst und Kultur, findet in Murau statt. Die

REGIONALE12 fordert auf und fordert auch

an manchen Stellen heraus. Sie überschreitet

Grenzen und Genres: die der Hochkultur oder

der Alltagskultur, aber auch die der Gegenwartskunst

selbst.

Dass sich die Vorhaben der REGIONALE12

unter dem Motto »Stadt, Land, Fluss« stark

an die Anforderungen der Regionalentwicklung

anlehnen, zeigt, wie notwendig diese ist.

Murau ist nicht nur eine der waldreichsten und

landschaftlich sehr beeindruckenden Gegenden

der Steiermark, die Region hat sich auch

schon lange den Fragen der Energieautarkie

gestellt und sich ambitionierte Ziele gesteckt.

Murau ist aber gleichzeitig einer der am stärksten

von Abwanderung betroffenen Bezirke

des Landes. Alle diese Parameter sind von

den handelnden Akteurinnen und Akteuren

erkannt worden und werden in Energie, in eine

Aufbruchsstimmung übertragen, die überall

im Bezirk spürbar ist. Diese Stimmung greift die

REGIONALE12 in unverwechselbarer Weise auf.

Es freut mich, dass das Programm der REGIO-

NALE12 die Vielfalt der Region widerspiegelt.

Jugend, Mobilität, das Zusammenleben

und Zusammenarbeiten, aber auch der Naturraum

und seine Zukunft spielen bei den

rund 25 Vorhaben eine Rolle. Gegensätzlichkeiten

zwischen regionalen Ansprüchen und

globalen Perspektiven, zwischen Abbau von

Grenzen und deren Unverrückbarkeit werden

aufgegriffen, Dialoge gefördert und langfristige

Prozesse eingeleitet.

Nicht nur regionale, nationale und internationale

Künstlerinnen und Künstler sind für

die Ergebnisse verantwortlich. Einige hundert

Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirkes

Murau sind maßgeblich an der Gestaltung

beteiligt und in die Prozesse eingebunden.

Ich danke dem Team um Maren Richter und

Barbara Binder für das engagierte Programm

und wünsche für die Umsetzung viel Erfolg!

Allen Bewohnerinnen und Bewohnern

des Bezirkes Murau wünsche ich eine Schärfung

des Blickes auf ihre gewohnte Umgebung

durch die ungewohnte künstlerische

Perspektive, die durch die Projekte der REGIO-

NALE12 erzeugt wird. Und allen Besucherinnen

und Besuchern der REGIONALE12 wünsche

ich spannende Erlebnisse bei zeitgenössischen

Kunst- und Kulturinterventionen in einer der

schönsten Regionen Österreichs.

Ihr Dr.Christian Buchmann

Kulturlandesrat


Stadt. Land. Fluss. Inhalt

Eine Stadt, eine Region,

eine Gesellschaft im

Fluss. Der Bezirk Murau

ist gegenwärtig mit vielen

Herausforderungen

konfrontiert. Wie kann

man gemeinsames Tun

bekräftigen, neue Wege

beschreiten oder der demografischen Rückentwicklung

entgegenwirken? Die sozialen,

kulturellen und wirtschaftlichen Rohstoffe sind

Grundlagen für die Aufgaben, die sich die

Region mit ihrem Regionalentwicklungsverein

Holzwelt Murau zum Ziel setzt. Und diese waren

auch für die Bewerbung der REGIONALE12

und den Zuschlag maßgeblich.

In Anlehnung an das Gesellschaftsspiel

Stadt-Land-Fluss greift die REGIONALE12 die

Murauer Rohstoffe auf. Wir fragen: Wie entstehen

neue Sichtweisen auf bzw. vielleicht

sogar Zusammenschlüsse zwischen Kunst, Gesellschaft,

Politik, Bildung und Wirtschaft der

Region? Potentiale sollen sichtbar gemacht

werden, Sichtbares gestaltet und neu verortet,

sowie Netzwerke auf mehreren Ebenen und

über die Grenzen des Bezirks hinaus hergestellt

werden.

Murau. Murau. Mur. Folgt man der Denkweise

der Globalisierung, könnte es bei Stadt-Land-

Fluss unter ›M‹ heute ebenso gut »Mumbai.

Murau. Main.« heißen. Die Gedankenkette

verdeutlicht die Anforderungen, die an die

Region Murau gestellt werden. Zum einen

muss sie mit der Konzentration auf die Besonderheiten

und Alleinstellungsmerkmale in

einer immer schneller werdenden Gesellschaft

Identifikationsfaktoren für den Lebensraum

Murau herstellen, zum anderen soll sie sich

damit einem Wettbewerb der Aufmerksamkeits-

und Überlebensökonomie stellen. Traditionen

und neue Lebensentwürfe prallen

aufeinander. Das Spannungsfeld bildet den

Grundstein des Programms der REGIONALE12.

Die drei Leitmotive der REGIONALE12. Nach

intensiver Vorbereitung haben sich für das

Programm der REGIONALE12 drei Leitmotive

herauskristallisiert: Jugend/Mobilität/Stadt,

Zusammenleben/Zusammenarbeiten,

Naturraum/Nachhaltigkeit.

Diese Themen erfordern eine Bestandsaufnahme:

Wie sieht es im Bezirk aus? Aber

auch: Wie wird und kann es aussehen? –Unter

diesen Vorzeichen wurden unter Beteiligung

von Hunderten engagierten MurauerInnen sowie

von nationalen wie internationalen KünstlerInnen

drei Festivalzentren und knapp 25

Projekte für und in 20 Gemeinden entwickelt.

Vertieft werden die Themen der Leitmotive an

den vier Wochenenden im Festivalzeitraum.

Ab 22.Juni 2012 wird 31 Tage lang erleichtert,

beschwert, erklärt, diskutiert, bespielt, ins

Rampenlicht gestellt, in Beschlag genommen,

erhört, erhöht, erinnert, getrennt und verbunden,

beschleunigt und verlangsamt, veredelt,

besucht und verlassen, gesucht und gefunden,

versperrt und geöffnet. Mit einem spektakulären

musikalischen Ereignis aufgeführt

von nicht weniger als 600 MusikerInnen aus

der Region endet die REGIONALE12 am 22.

Juli 2012 bei und auf dem Etrachsee.

Wir möchten Sie mit unseren Beiträgen

zur Auf- und Umbruchstimmung im Bezirk, der

Holzregion/der Holzwelt Murau unterhalten,

anregen und vor allem herzlichst einladen,

mitzumachen!

Maren Richter

Künstlerische Leiterin der REGIONALE12

Jugend.

Mobilität.

Stadt.

Zusammenleben.

Zusammenarbeiten.

Naturraum.

Nachhaltigkeit.

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Vorschau

REGIONALE12 Eröffnungstage

Sie befinden sich hier

Festivalzentrum Murau

Modified Social Bench

Markthalle

Auftischen

Generator

Keine Ahnung von Schwerkraft

kein schöner land

Hörstadt Murau

Express

Murauer Werktage mit Rigo23

Faktum ist... / Neubesetzung

Festivalzentrum St. Lambrecht

Occupy Everything

NISTEN ZIEHEN IRREN

fünfelfteltakt

Milchrampe

Teufenbach Eins

Oberwölz macht zu

Trennungen Verbindungen

Festivalzentrum Krakautal ›White Noise‹

Kühllabor

Forum für erweiterte Energie-, Klima-

und Wetterfragen

wo wir uns finden

Friedhof der Eigenheime

Veredelung/Upgrading

Das Atmen der Zeit

Sponsoren und Unterstützer

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REGIONALE12

Eröffnungstage

22.Juni–24.Juni 2012

Der Startschuss für 31 Tage REGIONALE12

fällt mit einer dreitägigen Eröffnungsfeier: Sie

beginnt am 22.Juni 2012 in der Stadt Murau,

wird am 23.Juni 2012 in St. Lambrecht und

Oberwölz fortgesetzt und verlagert sich am 24.

Juni 2012 über St. Ruprecht und Rammingstein

im Lungau in das Krakautal:

In einer Mischung aus Vorausblicken auf

das, was in den folgenden Wochen passieren

wird, und aus Highlights eigens für die Eröffnungstage

wird man Orte neu entdecken

können; Kopfkino erleben; hören, was alte

Häuser zu erzählen haben; sich fragen, wo

die Stadt hörenswert ist; den Murauer Alltag

im fünfelfteltakt tanzen; Rezepte performativen

Kochens testen; demokratische Prozesse

beobachten, vielleicht sogar mitfeiern; Entstehung

von ›Gruppendynamiken‹ mitgestalten;

eruieren, was künstliche Bäume möglicherweise

besser können als natürliche.

KünstlerInnen, Festivalgäste und BewohnerInnen

zirkulieren drei Tage lang auf selbst

gewählten oder geführten Routen durch die

Region.

Mit: die ORGANISATION (Konzeption

und Projektleitung Eröffnungsfest),

Oliver Hangl, Cooks of Grind, Christian

Falsnaes, Projekte der REGIONALE12 u.v.a.

Wo: Murau, St. Lambrecht, Oberwölz,

St. Ruprecht, Krakaudorf, Krakauebene

Wann: 22.Juni–24.Juni 2012

22.Juni 2012

Eröffnungsfest Murau

ab 18 Uhr: ein Streifzug der

REGIONALE12 durch Murau

ab 19.45 Uhr: Offizielle Eröffnung

anschließend: Feierlicher Ausklang

23.Juni 2012

13 Uhr: Festivalzentrum St. Lambrecht

14.30–17.30 Uhr: Ausstellungs-

eröffnungen St. Lambrecht

ab 18 Uhr: ›Tore zu‹, Stadtgemeinde

Oberwölz

24.Juni 2012

11 Uhr: Holzmuseum St. Ruprecht

ob Murau

12.30 Uhr: Besuch in Rammingstein

›EinFlüsse-Lebensader Mur‹

14 Uhr: Dorfmuseum Krakaudorf

15 Uhr: Festivalzentrum Krakau

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Vorschau

Foto: Helmut Prochart

Jugend. Mobilität. Stadt.

In der Bezirkshauptstadt Murau, deren historische

Innenstadt wie in vielen vergleichbaren

europäischen Städten zusehends mit veränderten

(klein)urbanen Rahmenbedingungen

konfrontiert ist, stellen wir die Frage, wo und

wie sich das soziale und öffentliche Leben

gegenwärtig abspielt. Hier fließt vieles zusammen,

zugleich geht auch vieles weg. Dennoch

wird Murau zunehmend ihrer Funktionen enthoben.

Das soll näher betrachtet, diskutiert

und vielleicht sogar um neue Bedeutungsebenen

erweitert werden. Ein wesentlicher

Faktor dafür ist der öffentliche Raum, sowie

der Kern der demografischen Entwicklungen,

die Jugend. Wo findet diese ihren Platz, wo ist

sie tatsächlich und welche Chancen stehen

ihr zur Verfügung, wenn sie in Murau bleibt?

Festivalzentrum Murau: Schillerplatz,

8850 Murau

Wo: Stadtgemeinde Murau, Murtalbahn,

St. Georgen, Tamsweg,

Niederwölz u.a.

Schwerpunktwochenende:

6.Juli–8.Juli 2012

Sie befinden sich hier

Fünf Stadtinterventionen im öffentlichen

Raum. Das Projekt Sie befinden sich hier widmet

sich dem öffentlichen Raum, den Plätzen

und Treffpunkten der Stadt. Der Titel Sie befinden

sich hier verweist darauf, wie Ortsbestimmungen

im Tourismus vorgenommen werden,

er steht aber auch für den philosophischen

Grundsatz des Anwesenden und Abwesenden,

der sich räumlich feststellen lässt. Unter

diesen Gesichtspunkten werden die Innenstadt

von Murau und der Ortskern von St. Lambrecht

von fünf KünstlerInnen bzw. Gruppen

erforscht. Wo sind Ansätze neuer Qualitäten,

wie können Nutzungs- und Sehgewohnheiten

verändert werden?

Mit: Peter Fattinger und Veronika

Orso, Jeppe Hein, Marjetica Potrc ˇ und

Studierenden der Klasse Design der

Lebenswelten HdBK/Hamburg, Eko

Prawoto, raumlabor

Wo: Stadtgemeinde Murau und

St. Lambrecht

Wann: 22.Juni–22.Juli 2012

Festivalzentrum Murau

Das ArchitektInnenduo Peter Fattinger und

Veronika Orso sieht öffentlichen Raum als

Schnittmenge sozialen Handelns. Wo liegen

Defizite, und was braucht es, um diese zu entschärfen?

Fattinger/Orso wurden eingeladen,

einen Beitrag zu Sie befinden sich hier vorzuschlagen,

der zugleich als Festivalzentrum

funktionieren soll. Ein Monument auf Zeit mit

Mehrwert: Landmark, Bühne, Aussichtsplattform

und Nahversorger in mehrfachem Sinne.

Dafür wird der verkehrsdominierte Hauptplatz

– der Schillerplatz – für den gesamten

Festivalzeitraum autofrei gemacht. In formaler

Korrespondenz zum barocken Ensemble des

Platzes entsteht ein Ort des Kommunizierens

und Handelns.

Modified Social Bench

Die Wechselbeziehung zwischen Architektur,

privatem und öffentlichem Raum ist

Anliegen des dänischen Künstlers Jeppe Hein.

Zwischen Raum, Objekt und BetrachterIn entsteht

eine interaktive Struktur für Freiräume und

Erfahrungen, so Hein. In seinem Langzeitprojekt

Social Bench (gesellschaftliche Bank) untersucht

er das Phänomen des Stadtmobiliars –

insbesondere der Sitzbank. Dabei enthebt er

diese ihrer rein nützlichen Form und erweitert

ihr Dialog- und Kommunikationspotential rund

um die Mariensäule am Schillerplatz.

Markthalle

Der indonesische Architekt Eko Prawoto

betrachtet Raumplanung vor allem als Summe

sozialer Entwicklungen. In seinen Arbeiten,

die auf die jeweiligen Orte abgestimmt sind,

bezieht er immer auch das lokale, traditionelle

bauliche Wissen und lokale Materialien mit ein.

Für Murau setzt er dem ehemaligen Rindermarkt

am St.-Leonhard-Platz und somit den

Jugend. Mobilität. Stadt.


veränderten Raumbedingungen der Stadt ein

architektonisches Denkmal mit Verweisen auf

Vergangenheit und Gegenwart gleichermaßen.

So entsteht aus diversen Handwerks- und

Handarbeitselementen eine Murauer Markthalle

auf Zeit.

Auftischen

Marjetica Potrc ˇ und ihre StudentInnen

von der Klasse Design der Lebenswelten

(Hochschule für bildende Künste Hamburg)

widmen sich der ländlichen Gesellschaftsstruktur

von St. Lambrecht. Denn, so ihre Ausgangsthese,

in großen Städten sind kleine Kommunen

und Selbstorganisation unumgänglich,

um städtebaulichem Wildwuchs entgegenzuwirken.

Im Vergleich mit einer Straße auf der

Hamburger Insel Wilhelmsburg, die die gleiche

Einwohnerzahl wie St. Lambrecht hat, stellen

die Studierenden eine Versuchsanordnung her,

die beleuchtet, ob das Urbane gegenwärtig

vom Ländlichen lernen kann oder umgekehrt.

Zugleich analysieren die Studierenden, welche

veränderten Bedingungen die Ökonomie

von St. Lambrecht in Zukunft bestimmen

werden: kleine regionale Nischen oder große

wettbewerbsfähige Zusammenschlüsse?

Generator

Das Berliner ArchitektInnen-Kollektiv raum-

labor arbeitet interdisziplinär und situationsbezogen

an der Frage, wo sich öffentlicher

Raum transformiert, durchdrungen oder gar

in Auflösung begriffen ist. Stadtentwicklung

ist somit ein stetiger Prozess der Veränderung,

wie uns in der Innenstadt von Murau vor Augen

geführt werden soll. Für diese entwickelt

raumlabor einen ›Generator‹ des städtischen

Lebens, der soziale und ökonomische Parameter

gleichermaßen berücksichtigt.

Keine Ahnung von Schwerkraft

Eine Klanginstallation von Gerriet Sharma.

Das mehrteilige Projekt des deutschen Klangkünstlers

Gerriet Sharma, der in Graz studierte,

setzt sich mit leerstehenden Gebäuden in unterschiedlichen

europäischen Städten auseinander.

Für seine Gebäudekompositionen, wie

er sie bezeichnet, ist er mehrere Wochen vor

Ort, erforscht detailliert verschiedene Bereiche

der Häuser, ihre Besonderheiten, Eigenheiten,

ihre Geschichte des Leerseins und ihre

Umgebung. In der Anna-Neumann-Straße, der

Murauer Geschäftsstraße, die heute mehr aus

leerstehenden denn belebten Geschäften

besteht, erzählt er die Geschichte des Hauses

Nr. 20, der ehemaligen Gerberei.

Wo: Alte Gerberei, Anna-Neumann-

Straße 20, 8850 Murau

Wann: 22.Juni–22.Juli 2012

kein schöner land

Eine Ausstellung und Interventionen von

Werner Koroschitz und Uli Vonbank-Schedler.

kein schöner land im und mit dem Stadt- und

Handwerksmuseum Murau zeichnet anhand

historischer, in Archiven ausgehobener Unterlagen

die Zeit zwischen den 1920er und 1940er

Jahren in Murau nach. Die Geschichten dreier

jüdischer Familien, jene des ›Zigeuner‹-

Arbeitslagers in Triebendorf sowie die des Baus

der Bundesstraße werden durch öffentliche

Aktionen, eine Ausstellung sowie ein Hörstück

und Begleitprogramm zur Diskussion gestellt.

»Kollektives Erinnern tritt an die Stelle der Mauer

des Schweigens«, so Vonbank.

KuratorInnen: Werner Koroschitz und

Uli Vonbank-Schedler

Mit: Larissa Aharoni, Wolfram Kastner,

Ludwig Laher, Ernst Logar, Robert

Schabus

Wo: Stadt- und Handwerksmuseum

Murau, Grazer Str. 19, 8850 Murau

Wann: 22.Juni–22.September 2012

Hörstadt Murau

Eine interventionistische Initiative von Hörstadt.

Hörstadt, das Labor für Akustik, Raum

und Gesellschaft, arbeitet seit ein paar Jahren

intensiv an der Politisierung des Themas Akustik.

Ruhe und Stille werden zunehmend teure

Güter. Und damit werden akustische Umweltbedingungen

zum gesellschaftlichen Thema.

Ob als BeraterInnen für Raumplanung oder

als KünstlerInnen – die Gruppe rund um Peter

Volksschule Murau, 4. Klasse, 1930/31

Theodor Reitmann, 2. Reihe 5. v. rechts

© Genoveva Amberger, Murau

© REGIONALE12, Foto: Nikola Milatovic

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Vorschau

Theodor Reitmann musste mit seiner (jüdischen)

Familie im Dezember 1938 aus Murau nach Uruguay

flüchten. Die Reitmanns betrieben in der Nachfolge

von Julius Fuchs ein Eisenwarengeschäft in Murau.

nisten ziehen irren_Projektfoto,

Werk und Foto: G. Moser-Wagner

Jugend. Mobilität. Stadt.


Androsch verweist auf Zwangsbeschallung

im öffentlichen Raum, die uns heute nahezu

vierundzwanzig Stunden umgibt, ebenso wie

auf die Frage, was belästigt, was beruhigt, was

krank und was gesund macht. Für die Hörstadt

Murau entwickelt sie eine geräuschabsorbierende

Schallschleuse, fragt hörenswerte Orte

ab und bietet Hörspaziergänge durch Murau

an. Hörstadt Murau ist nicht nur ein Projekt auf

Zeit, es ist auch ein Zertifikat, mit dem Murau

langfristig ausgezeichnet werden wird.

Wo: verschiedene Orte der Stadtgemeinde

Murau

Wann: 22.Juni–22.Juli 2012

Express

Eine Initiative von und mit Jugendlichen.

Jugendliche in Murau entscheiden sich immer

öfter für das Weggehen. Prognosen sagen bis

zum Jahr 2030 einen Bevölkerungsrückgang

von 14 Prozent voraus. Express beleuchtet gemeinsam

mit Jugendlichen aus Murau, wie

ihre Situation tatsächlich ist. Welche Potentiale,

welche Chancen hat der Bezirk Murau

zum Dableiben? Die Murtalbahn ist nicht nur

täglicher SchülerInnen-Pendeltransport zwischen

den beiden Schulstädten Murau und

Tamsweg im Lungau. Die Schmalspurbahn

nimmt zudem während des Festivals eine

zentrale Rolle ein. Begleitet wird der Prozess

von 7 KünstlerInnen und ExpertInnen. Pendelt

man acht Jahre täglich die Strecke Murau-

Tamsweg zur Schule, hat man bereits einmal

die Erde umrundet.

Mit: Melissa Saavedra (Projektleitung),

ILA, Markus Plasencia, Heidi Schatzl,

Susanne Schweiger, Britta Sievers, Josef

Wurm, Diagonale – Festival des Österreichischen

Films, Steirische Filmaktion.

Und 130 Jugendliche aus unterschiedlichen

Institutionen und Vereinen aus

dem Bezirk Murau

Wo: Murau, Murtalbahn, St. Georgen,

Tamsweg, Niederwölz u.a.

Wann: 22. Juni – 22. Juli, Jugendfestival:

6. Juli – 8. Juli 2012

Murauer Werktage mit Rigo23

Ein Stadtintervention mit Rigo23. Die Murauer

Werktage sind seit einigen Jahren fixer

Bestandteil des Kultursommers in Murau. Die

kleine Sommerakademie bietet Workshops

mit verschiedenen Werkstoffen, abgehalten

von Rudi, Angelika und Maren Hirt, Hans Leitner,

Marga Leitner, Karl Loderer und Angelika

Fritz. Als Beitrag für 2012 lädt die REGIONALE12

den portugiesischen Künstler Rigo23 ein, eine

Arbeit gemeinsam mit den Workshop-TeilnehmerInnen

zu gestalten. Auf Basis traditioneller

portugiesischer Wandfließenarbeiten und Malerei

setzt er im öffentlichen Raum kritische

Kontrapunkte zu Umweltpolitik, Geschichte,

Stadtentwicklung oder gesellschaftlichen

Exklusionsverfahren. In Murau widmet er sich

architektonischen Durchgängen bzw. Mauern

in ihrer gesellschaftspolitischen Trennfunktion.

Das Projekt wird während des Festivals erarbeitet.

Wo: Anna-Neumann-Straße 20,

8850 Murau

Wann: 9. Juli – 22. Juli 2012

Faktum ist.../Neubesetzung

Eine Ausstellung und Installationen vom

HDA – Haus der Architektur Graz. Welche

›Wahrheiten‹ gibt es über den Bezirk Murau –

eine der am stärksten unter Abwanderung

leidenden Regionen in Österreich – zu entdecken,

und welche Bedeutung haben sie

in regionalplanerischer Hinsicht? Gibt es Visionen

für ein Erstarken der Region, oder ist die

von Friedrich Achleitner vor 15 Jahren noch als

Frage formulierte »Pleite des Regionalismus«

längst Tatsache? Eine Ausstellung im Haus

der Architektur in Graz und Installationen in

6 Gemeinden im Bezirk Murau richten einen

analytischen und zugleich subjektiv-emotionalen

Blick auf die Region – beispielhaft für

vergleichbare Regionen in der Steiermark, in

Österreich, in Mitteleuropa. Ausstellung und

Installationen untersuchen, wie weit soziales

und ökonomisches Kapital fortgeschritten ist

und so als Ausgleich zum Verlust des abgewanderten

Humankapitals herhalten kann.

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Vorschau

Kuratorin Faktum ist...: Eva Guttmann

Kuratorin Neubesetzung:

Alexandra Stingl

Mit: Martina Frühwirth, Kurt Zweifel,

Tex Rubinowitz (Faktum ist...) / 6 Gemeinden

in Murau (Neubesetzung)

Faktum ist ...

Wann: 13. Juni – 5. August 2012

Wo: Mariahilferstraße 2, 8020 Graz

Neubesetzung

Wann: 22. Juni – 22. Juli 2012

Wo: u. a. Stadtgemeinde Murau,

St. Lambrecht, Stadl an der Mur,

Schöder

Jugend. Mobilität. Stadt.


© HDA

Fotos: Lore Hindinger

Collagen: Julia Laggner, Andrea Markart

12 REGIONALE12 13

Vorschau

Zusammenleben.

Zusammenarbeiten.

Gibt es das noch, das Land in seiner reinen

Form, seine typischen gesellschaftlichen

Qualitäten, wie die der Gemeinschaft, des

miteinander Redens? Dort, wo sich die Verflüssigung

der Gesellschaft zu zeigen beginnt, ist

es schwierig, einheitliche Kategorien zu finden.

Der Kulturanthropologe Arjun Appadura betont,

dass es DIE Landschaft nicht mehr gibt,

sondern dass viele (gesellschaftliche) Landschaften

in einer Landschaft zusammenfließen.

Und um Details dieses Flusses zu erfassen, ist

eines unserer wichtigsten Werkzeuge die Imaginationsarbeit.

Ist die Murauer Gesellschaft

eine Gesellschaft in Bewegung? Oder besticht

sie durch traditionsverbundenes Leben und

soziales Kontinuum? Um das Zusammenleben

dieses Lebensraums darstellen und an

manchen Stellen auch aufbrechen zu können,

bedarf es einer vielschichtigen Sicht auf den

sozialen Raum, den wir anhand verschiedener

Modelle von Gemeinschaften und Kooperationsformen

erkunden wollen.

Festivalzentrum St. Lambrecht: Pavillon

im Stiftsgarten des Benediktinerstifts

St. Lambrecht, 8813 St. Lambrecht

Wo: St. Lambrecht, Mariahof,

Neumarkt, St. Marein, Oberwölz, Noreia,

Kulm am Zirbitz

Schwerpunktwochenende:

29.Juni–1.Juli 2012

Festivalzentrum

St. Lambrecht

Das junge obersteirische Designerduo

OCTO-R gestaltet das Erdgeschoß des barocken

Stiftsgarten-Pavillons in Kooperation mit

lokalen Handwerksbetrieben in ein Festivalzentrum

der besonderen Art um. Das Interieur

ist dem Bild eines Hafens nachempfunden.

Als Knotenpunkt der Interaktion, des Austausches

von Waren und Informationen, spielt das

Design mit den emotionalen Sequenzen von

Ankunft und Abschied. Als Beitrag zu Design

und Festivalzentrum für das Thema Zusammenleben/Zusammenarbeiten

interveniert

der dänische Künstler Christian Falsnaes am

Eröffnungswochenende in die Architektur von

OCTO-R. Sein Interesse gilt gruppendynami-

schen Prozessen, wie man sie aus Manage-

mentseminaren oder spirituellen Kollektiv-

erlebnissen kennt. Übrig bleiben Verweise und

Zeichen des Gemeinschaftlichen.

Design: OCTO-R – Christina Romirer,

Ulrich Reiterer

Intervention: Christian Falsnaes

Wo: Pavillon im Stiftsgarten des

Benediktinerstifts St. Lambrecht

Wann: 23. Juni – 22. Juli 2012

Occupy Everything

Eine Ausstellung von Oliver Ressler. Im

Obergeschoß des Stiftspavillons stellt die Ausstellung

Occupy Everything von Oliver Ressler

Formen des Zusammenlebens/Zusammen-

arbeitens aus der Sicht globaler Protestbewegungen

zur Disposition. Der in Knittelfeld geborene

Künstler zeigt Verbindungen zwischen

Macht, Politik und Wirtschaft auf, indem er auf

ihre Alternativen fokussiert. Eine neue, von ihm

produzierte Videoarbeit über die Demonstrationswellen

des Jahres 2011, Sequenzen

des Films Tahrir, Liberation Square von Stefano

Savona, eine Intervention des New Yorker

KünstlerInnenkollektivs Not An Alternative und

Plakate bieten Einsichten auf die globalen

Protestbewegungen, die in hohem Ausmaß

von Solidarität und Austausch geprägt sind.

Kurator: Oliver Ressler

Mit: Not An Alternative, Occupy-Bewegung,

Oliver Ressler, Stefano Savona

Wo: Festivalzentrum St. Lambrecht

(1. Stock) / Pavillon im Stiftsgarten des

Benediktinerstifts St. Lambrecht

Wann: 23.Juni–22.Juli 2012

NISTEN ZIEHEN IRREN

Interventionen, Installationen, Performances.

NISTEN ZIEHEN IRREN ist abgeleitet von Zuord-

Zusammenleben. Zusammenarbeiten.


nungsbegriffen des Paters Blasius Hanf aus

der historischen Vogelsammlung des Stifts St.

Lambrecht. Seine ornithologischen Kategorien

– Durchzügler, Nistvögel oder Irrgäste –

könnten in Zeiten allgegenwärtiger Migration

und hoher Mobilität der Menschen ebenso

auf die Gesellschaft von St. Lambrecht angewendet

werden, schlägt die Initiatorin Moser-

Wagner, die selbst aus der Region stammt, vor.

Sie hat nach diesen Vorgaben zwei weitere

KünstlerInnen/-gruppen eingeladen, sich die

Gemeinde näher anzusehen. Das Archiv für

Nistbeobachtungen von Horst Maria beobachtet

die Beobachtungswilligkeit in Dorfgemeinschaften.

Sabine Meier, geboren in der

Region, beschäftigt sich mit leerstehenden

Häusern der Lambrechter ›DurchzüglerInnen‹

unter dem Motto »Ab und Zu Wandern«. Und

Gertrude Moser-Wagner blickt auf den Einfluss

des Forschens und des Zufalls in der Gegend

rund um die Gemeinde.

Kuratorin: Gertrude Moser-Wagner

Mit: Gertrude Moser-Wagner, Horst

Maria (Christiane Peschek und Markus

Blaha), Sabine Maier (MACHFELD)

Weitere Mitwirkende: Petra Ganglbauer,

Gerda Sengstbratl, Gertrude

Grossegger, Gertraud Klemm, Anna

Philomena Stocker, Walter Siegfried,

Peter Hochleitner, gecko art

Wo: Stift St. Lambrecht und Markt-

gemeinde St. Lambrecht, Noreia,

Kulm am Zirbitz

Wann: 23.Juni–22.Juli 2012

fünfelfteltakt

Eine Regions-Choreographie von Anna

Schrefl. Alltag spielt sich inmitten einer Überlagerung

der verschiedensten Lebensrhythmen

ab – biologischen, sozialen, persönlichen,

musikalischen, virtuellen. Diese Rhythmen

können extrem langsam, entschleunigt, verstärkt,

akzentuiert oder sehr schnell werden,

und erzählen viel über die Realitäten eines

Ortes: In welchem Rhythmus bewegt sich

der Bezirk Murau? Welche Bewegungen

prägten diese Region historisch und prägen

sie in der Gegenwart? – Diese Überlegungen

stellte die in St. Lambrecht geborene Choreografin

Anna Schrefl an den Anfang ihrer

Recherchen. Gemeinsam mit einer SeniorInnengruppe,

dem Frauenchor St. Lambrecht

und Profi-TänzerInnen erkundet fünfelfteltakt

Orte von St. Lambrecht und Murau in einer

Art tanzenden Stadtführung.

Choreographie/Regie: Anna Schrefl,

Mit: Julia Hechenblaikner, Petr Ochvat,

Marcus Tesch, Damentanzgruppe

»Tanzen-ab-der-Lebensmitte« Murau,

Gemischter Chor St. Lambrecht,

Lamberti SängerInnen, Jägerchor

St. Lambrecht.

Wo: St. Lambrecht (mehrere Stationen)

Wann: Premiere am Freitag, 29.Juni

2012, 19.30 Uhr; weitere Aufführungen:

Samstag, 30.Juni 2012, 17 Uhr und

19.30 Uhr / Sonntag, 1.Juli 2012, 15 Uhr

und 17.30 Uhr

Milchrampe

Eine Initiative des Dorfentwicklungs- und

Kulturvereins Mariahof. Die Gemeinde Mariahof

besteht aus 19 kleinen Streudörfern. Wie

funktioniert das Zusammenleben in solch einem

verstreuten Dorf? Wo kann man neben

Arbeit, Familie und Vereinstätigkeiten neue

Formen des Zusammentreffens finden? Das

will das Projekt, initiiert vom Dorfentwicklungs-

und Kulturverein Mariahof, unter der inhaltlichen

Klammer ›Kooperation‹ herausfinden.

Können alle BewohnerInnen gemeinsam

ein Kunstprojekt entwickeln? Wo können

Geschichte(n) und die Menschen von Mariahof

sichtbar werden? Für die Projektfindung

wurde die sogenannte fahrende Milchrampe

eingerichtet, die bis Dezember 2011 jedes Wochenende

in einem anderen Dorf gehalten

hat. Eine Milchrampe war bis in die 1990er Jahre

Sammelstelle für den Abtransport der Milch

zur nächsten Molkerei. Bauern und Bäuerinnen

brachten frühmorgens ihre Milchkannen. Hier

traf man sich aber auch abends und sonntags

zu einem Tratsch. Etwas, was dem Dorfleben

heute fehlt.

Mit: Anja Stejskal (Konzeption),

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Vorschau

Florian Plank (Projektleitung) u.v.a.

Wo: Mariahof

Wann: 23.Juni–22.Juli 2012

Teufenbach Eins

Eine Initiative, eine Ausstellung und

eine Aktion von uniT. »Kunst ins Leben« zu

bringen, ist das Motiv der Grazer Gruppe

uniT. Teufenbach Eins bezeichnet eine äußerst

intime Annäherung an die Biographien

älterer Menschen der Region. Als ÜbersetzerInnen

ihrer eigenen Lebenserfahrungen

entwerfen die SeniorInnnen ihre persönlichen

Lebens-Kleidungsstücke. Eine Modekollek-

tion wird geschaffen, die Tragbarkeit nicht

unberücksichtigt lässt. So entsteht u. a. ein

Mode-Label, das nicht nur in weiteren Wohnheimen

Mode machen soll, sondern ähnlich

bunt und außergewöhnlich ist, wie die einzelnen

Lebensgeschichten selbst. Ein generationsübergreifender

Kontext soll geschaffen

werden, in dem mehrere Generationen und

Familienmitglieder eingeladen sind mitzumachen,

um tiefergreifende Einblicke in eigene

Familiengeschichten und die Geschichte ihrer

Großeltern- und Elterngeneration zu erlangen.

Mit: uniT, Studierende der Akademie

der Bildenden Künste Wien u.v.a

Wo: Seniorenwohnheim Schloss

Neuteufenbach, 8833 Teufenbach 1

Wann: 23.Juni–22.Juli 2012

Oberwölz macht zu

Ein Stadt-Experiment von Gunilla Plank.

Oberwölz, mit rund 1.100 EinwohnerInnen die

kleinste Stadt der Steiermark, hat in einer demokratischen

Abstimmung beschlossen, für

zweieinhalb Tage den Alltagsfluss zu durchbrechen,

indem es die mittelalterlichen Stadttore

schließt. Das Vorhaben hat zahlreiche Facetten

und wirft viele Fragen auf: Werden durch

das Unterbrechen des Flusses die Funktionen

einer Stadt besser sichtbar? Was bedeutet dies

für die täglichen Abläufe der BewohnerInnen,

der Wirtschaftstreibenden und der Gäste?

Was wird in diesen Tagen passieren? Nimmt

man sich Zeit zu entschleunigen, sich auszu-

tauschen, zu feiern, die Stadt zu erkunden?

Welche Grundbedingungen braucht solch

ein Prozess? Welche Strukturen werden gebildet,

welche Dynamiken forciert? Das sozio-

kulturell herausfordernde Geschehen wird begleitet

und die entstehende Gruppen- und

Stadtdynamik reflexiv erfasst und erforscht.

Geschlossen werden die Tore unter Anleitung

des Regisseurs Andreas Staudinger.

Idee und Konzept: Gunilla Plank

Künstlerische Leitung und Inszenierung:

Andreas Staudinger

Mit: Harald Goldmann (Projektleitung),

IFF – Institut für Interventionsforschung

und Kulturelle Nachhaltigkeit der

Alpen-Adria Universität Klagenfurt

Wo: Oberwölz

Wann: 23.Juni–25.Juni 2012

Trennungen Verbindungen

Eine interventionistische Ausstellung von

Bernhard Kathan. Wir neigen dazu, Verbindendes

positiv und Trennendes negativ zu betrachten.

Tatsächlich ist das eine nicht ohne

das andere zu denken. Leben ist vielmehr

eine einzige Abfolge von Verbindungen und

Trennungen. Die Ausstellung versteht sich als

Einladung zu einem Spaziergang durch das

historische Gebäude, dessen wechselvolle

Geschichte zahllose Spuren hinterließ, aber

auch als Einladung, diesen Ansatz weiterzudenken.

Während der NS-Zeit etwa diente

Schloss Lind als Außenlager des Konzentrationslagers

Mauthausen, nach 1945 wurde

es sich selbst überlassen. Die Aufarbeitung

verdankt es dem Künstler Aramis, der sich

von 1996 bis zu seinem Tod im Jahr 2010 in

seinen ›assoziativen Installationen‹ intensiv

mit dem Schloss beschäftigt hat. Trennungen

Verbindungen nimmt mehrfachen Bezug auf

die Geschichten des Hauses und darauf, was

das ANDERE heimatmuseum aufgearbeitet hat.

Kurator: Bernhard Kathan

Wo: das ANDERE heimatmuseum:

baustelle schloss lind, 8820 St. Marein

bei Neumarkt

Wann: 5.Mai–31.Oktober 2012

Zusammenleben. Zusammenarbeiten.


Not An Alternative, Foto: Luther Blissett

© REGIONALE12

16 REGIONALE12 17

Vorschau

Naturraum. Nachhaltigkeit.

Die Hochebene Krakau steht für den bewussten

Umgang mit einem der wichtigsten

Rohstoffe den es gibt: dem unberührten Naturraum.

Unter der Marke ›Gesundes Krakautal‹

bewirbt man diesen Natur-, Tourismus- und

Lebensraum. Er ist exemplarisch für die Notwendigkeit

nachhaltiger Wirtschaft, insbesondere

für das Bestreben des Bezirkes, bis 2015

energieautark zu werden, umweltschonende

Produktionsmaßnahmen zu forcieren, aber

auch neuen ökonomischen Nutzen aus einem

gesamtgesellschaftlichen ökologischen

Umdenken zu ziehen und diesen gegebenenfalls

attraktivitätssteigernd zu vermarkten. Die

Vorhaben in der Krakau sollen aufzeigen, was

im Kleinen Schule machen kann, wenn es um

globale Zusammenhänge geht. Der Fokus

liegt auf den Themen Klimawandel, den dadurch

veränderten Wetterbedingungen, aber

auch auf dem Tourismus im Wandel der Zeit –

ein Ausblick in Utopien und Vergangenheit

zugleich.

Festivalzentrum Krakautal: ›White Noise‹,

Krakauebene 29, 8854 Krakaudorf

Wo: Krakaudorf, Krakauebene, Krakauschatten,

Etrachsee

Schwerpunktwochenende:

12. Juli – 15. Juli 2012

Festivalzentrum Krakautal

›White Noise‹

Die futuristische, taktile Architektur des

mobilen Pavillons White Noise (Weißes Rauschen),

der vom Land Salzburg in Auftrag

gegeben und vom renommierten ArchitektInnenteam

soma entworfen wurde, stellt

einen spannenden Kontrapunkt zur un-

berührten Natur der Krakau dar. Aufgestellt

in der alpinen Hochebene und angesiedelt

zwischen kommunikativem Charakter und

emotionaler Raumwahrnehmung, ändert

sich seine komplexe Struktur je nach Standort

der BetrachterInnen ständig aufs Neue. Erst

durch räumliches Erleben, Herumgehen, Betreten

und Benutzen kann der ›Igel‹ entdeckt

und erfasst werden. Der Pavillon beherbergt

zum einen das Kunstprojekt Kühllabor des

steirischen Künstlers Klaus Schafler und markiert

zum anderen als lokales REGIONALE12-

Festivalzentrum den Ausgangspunkt für die

Erkundung der weiteren Projekte im Krakautal.

Design: soma

Wo: Krakauebene 29, 8854 Krakaudorf

Wann: 24.Juni–21.Juli 2012

Kühllabor

Ausstellung, Forschungslabor, wissenschaftliche

Interventionen von Klaus Schafler.

Das Projekt des steirischen Künstlers Klaus

Schafler stellt zentrale Überlegungen an, mit

denen Naturräume heute konfrontiert sind:

Inwieweit sind wirtschaftlicher Nutzen, im

Wettbewerb stehende Aufmerksamkeitsökonomien

und das Bewahren von Landschaften

miteinander vereinbar? Welche Maßnahmen

braucht die Mikrolandschaft Krakau, um sich

am Erhalt der Makrolandschaft Erde zu beteiligen?

Der ambivalente Charakter von Wettermanipulation

und Geo-Engineering zwischen

Risiko und Chance ist Ausgangspunkt des

Projekts, das aus Ausstellung/Forschungslabor

und wissenschaftlichen Interventionen zur »Beeinflussbarkeit

von Klima und Wetter« besteht.

So sollen der Prototyp eines künstlichen Baumes

mit hochprozentiger CO ² -Speicherung,

entwickelt vom Wissenschaftler Klaus Lackner

(Columbia University), erstmals zu sehen

sein und der Albedo-Effekt getestet werden,

wobei man weiße Dächer zur Reduktion der

Lufterwärmung einsetzt.

KuratorInnen: Klaus Schafler und

Christine Nägele

Mit: Allora & Calzadilla, Nin Brudermann,

Ralo Mayer, Eva Meyer-Keller, Josh

Müller, Andrea Polli, Klaus Schafler u.a.

Wo: Festivalzentrum Krakautal

›White Noise‹, Krakauebene 29,

8854 Krakaudorf

Wann: 24.Juni–21.Juli 2012

Naturraum. Nachhaltigkeit.


Forum für erweiterte Energie-,

Klima- und Wetterfragen

Eine Fachtagung des Landes Steiermark,

ein Symposium mit der Frage, welchen Beitrag

das Bündnis Kunst und Wissenschaft zum

Schutz vor dem Klimawandel leisten kann, und

ein Bauernhof – der ›KlimaHof‹ –, in dem vertiefend

dialogisch debattiert und experimentiert

wird, sind die Eckpfeiler des Klimaschwerpunkt-Wochenendes

in der Krakau. Das Forum

für erweiterte Energie-, Klima- und Wetterfragen

wird als wiederkehrendes Format installiert

und vom regionalen Partner ›Gesundes

Krakautal‹ auch künftig im Jahresrhythmus

als Treffpunkt österreichischer Klimapolitik

und zur Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen

unter verschiedensten Aspekten weitergeführt

werden. Als Podium sozusagen, das

abseits vom weltweit vorherrschenden ökologischen

Verhandlungsstillstand klare Zeichen

setzt und sukzessive regionale Fortschritte nicht

in Schubladen versenkt, sondern ambitioniert

weiterdenkt.

Wo: Mehrzweckhalle Krakauebene,

KlimaHof, Festivalzentrum ›White Noise‹

Schwerpunktwochenende:

12.Juli–15.Juli 2012

wo wir uns finden

Eine Ausstellung von Werner Koroschitz

und Uli Vonbank-Schedler. Die Ausstellung wo

wir uns finden beschäftigt sich mit dem Herausarbeiten

von Kontinuitäten und Brüchen

der Region, die stark in Zusammenhang mit

der Tourismusentwicklung stehen. Zur Sprache

gebracht werden gesellschaftspolitische,

volkskulturelle Phänomene – teils Erfindungen

des 19. und 20. Jahrhunderts –, die nicht selten

darauf ausgerichtet waren, Motor des Tourismus

zu sein: Eine Schöpfung, die in vielen

Heimatmuseen in der Gegenwart ihre Fortsetzung

findet. Kulturhistorische Fokussierungen

und Erweiterungen sowie zeitgenössische

Positionen arbeiten dieses Spannungsfeld

im Dorfmuseum Krakaudorf auf.

KuratorInnen: Werner Koroschitz und

Uli Vonbank-Schedler

Mit: Songül Boyraz, Martin Dickinger,

Jeanne Faust/Jörn Zehe, Christian

Jankowski, Willi Jungmeier, Angelika

Kampfer, Pipilotti Rist, Hans Schabus,

Robert Schabus, Heimo Wallner, Elisa

Vladilo, Martin Zrost

Wo: Dorfmuseum Krakaudorf, 8854

Krakaudorf 20

Wann: 24.Juni–22.Juli 2012

Friedhof der Eigenheime

Eine Volkstheater-Performance von Theater

im Bahnhof. Spricht man heute von der Bewahrung

der Natur, dann ist Recycling ein

zentrales Thema. Auf der Deponie in Frojach

an der Bundesstraße lagern Reste von Bauwerken

und Straßen. In gewisser Hinsicht ist

die Deponie ein Gedächtnis. Abgerissen, in

Einzelteile zurückgeführt, sortiert nach Wiederverwertbarem

oder schwer Abbaubarem,

ruhen die Relikte früherer Häuser und Wege.

Und mit den festen Werten lagert auch der

Traum vom Eigenheim, den das Grazer Theater

im Bahnhof (TiB) beschwören will. Auf der

Suche nach Geschichten, die in und rund um

Murau über Eigenheime erzählt werden. Es

geht um die Erforschung von Wünschen und

Erfahrungen, die im Zusammenhang mit dem

Traumhaus oder den eigenen vier Wänden

stehen: von der Planung über die Finanzierung,

über Nachbarschaftshilfe, Tragödien

und Pfusch. Was ist aus unseren Wünschen

geworden? Und wie wird das Märchen vom

geglückten Leben weitererzählt? Die Region

erklärt sich aus diesen Versatzstücken.

Regie: Helmut Köpping

Mit: TiB-Ensemble und MurauerInnen

Wo: 8841 Frojach 22, Baustoffdeponie

Fa. Brem

Wann: Premiere am Donnerstag,

28.Juni 2012, 19.30 Uhr

Weitere Aufführungen: Freitag, 29.Juni

2012, 19.30 Uhr / Freitag, 6.Juli 2012,

19.30 Uhr/Samstag, 7. Juli 2012, 19.30 Uhr/

Donnerstag, 12.Juli 2012, 19.30 Uhr/

Freitag, 13.Juli 2012, 19.30 Uhr

18 REGIONALE12 19

Vorschau

Veredelung/Upgrading

Eine Rauminstallation von Köbberling/

Kaltwasser. Das Berliner Künstler-Duo Folke

Köbberling und Martin Kaltwasser verwendet

in seinen Arbeiten Restmaterialien, die

es auf Baustellen, in Haushalten und in der

Landschaft findet, und bringt sie in neuer

Gestalt wieder in diese Umgebungen zurück.

Köbberling/Kaltwasser werfen einen kritischen

Blick auf die Verwertung als Prozess des dauernden

Wandels. Sie fügen diesem aber etwas

Produktives zu, geprägt von Teilhabe als auch

von Zufälligem und Provisorischem.

Veredelung/Upgrading ist ein gigan-

tischer Baum aus Recyclingmaterialien im Holzmuseum

Murau, der in der Holzregion auch

in Frage stellt, wie viel Holz heute überhaupt

noch in ›Holz‹ ist. Veredelung/Upgrading ist

zugleich eine Referenz an die Kunstgeschichte

und die Zeit des romantischen Verständnisses

für Natur, denn der neue, gebaute Baum im

Holzmuseum basiert auf einer Zeichnung von

Caspar David Friedrich.

Mit: Folke Köbberling, Martin Kaltwasser,

Tim Müller (Assistenz)

Wo: Holzmuseum, Hans-Edler-Platz 1,

8862 St. Ruprecht ob Murau

Wann: 24.Juni–22.Juli 2012

Das Atmen der Zeit

Eine LandschaftsKlangIntervention von

Klaus Lang. Das Auftragswerk des international

gefragten, in der Region lebenden

Komponisten Klaus Lang für acht regionale

Blasmusikkapellen und acht Chöre ist die

spektakuläre Abschlussveranstaltung der

REGIONALE12. Da sich, wie Lang meint, Musik

primär mit der Organisation von Luft beschäftigt,

wird eine beeindruckende Verbindung

zwischen Klangraum, Naturraum und dem

›Atmen der Zeit‹ hergestellt. 640 MusikerInnen,

die eindrucksvolle Landschaft und eine

vollkommen neue ZuhörerInnenperspektive

vervollständigen seine Komposition interventionistisch.

Komposition: Klaus Lang

Mit: ca. 640 MusikerInnen aus acht

Blasmusikkapellen und acht Chören

der Region

Wo: Etrachsee in Krakauebene

Wann: 21. Juli 2012

© Dorfentwicklungs- und Kulturverein Mariahof

© Hörstadt

Naturraum. Nachhaltigkeit.


Sponsoren und Unterstützer

Ein Projekt von

Festivalpartner

Hauptsponsoren

Medienpartner

Mobilitätspartner

Nächtigungspartner

Sponsoren

20 REGIONALE12

21

Kooperationspartner

Atelier Mur

CIS (Creative Industries Styria)

das ANDERE heimatmuseum:

baustelle schloss lind

Diagonale – Festival des

österreichischen Films

Dorfmuseum Krakaudorf

HDA – Haus der Architektur

Holzmuseum St. Ruprecht ob

Murau

Holzweltkultur

Künstlerbegegnung im

Stift St. Lambrecht

Kunstverein o.r.f.

Lungauer Kulturvereinigung

Murauer Werktage

Stadt- und Handwerksmuseum

Murau

uniT – Verein für Kultur an der

Karl-Franzens-Universität Graz

Wanderkino der Steirischen

Filmaktion

Förderer

Abteilung 3 Wissenschaft und

Forschung, Land Steiermark

Abteilung 6 Kompetenzzentrum

Bildung, Generationen und

Kultur, Land Kärnten

Abteilung 14 Wirtschaft und

Innovation, Land Steiermark

Abteilung 16 Landes- und

Gemeindeentwicklung, Land

Steiermark

AMS-Geschäftsstelle Murau

BH Murau

BREM BAU GmbH

Cinestyria Filmkunst

Dorfentwicklungs- und Kulturverein

Mariahof

Elektro Fötschl

EU - Regionalmanagement

Obersteiermark West

EU mit der Unterstützung des

Programms ›Jugend-

initiative/Jugend in Aktion‹

EU mit Unterstützung des

Programms ›Europa für

Bürgerinnen und Bürger‹

Fond Gesundes Österreich

Fonds zur Förderung von Kunst am

Vorschau

Bau, Land Salzburg

Forellenstation und Landhaus

Etrachsee

forward.st

Gemeinde Krakaudorf

Gemeinde Krakau-Hintermühlen

Gemeinde Krakauschatten

Gemeinde Laßnitz

Gemeinde Stolzalpe

Gemeinde Teufenbach

Gemeinde Triebendorf

Generationenressort des

Landes Steiermark

Holzbau Herbert Hollerer GmbH

JUFA Gästehaus Murau

Jugend am Werk

Klimaschutzkoordination der

Fachabteilung 17A

Energiewirtschaft und

allgemeine technische

Angelegenheiten, Land

Steiermark

Landesjugendreferat in der

Fachabteilung 6A – Gesellschaft

und Generationen, Land

Steiermark

Naturbäckerei Karl Hager

Rauter Fertigteilbau GmbH

Referat Integration – Diversität in

der Fachabteilung 6A –

Gesellschaft und Genera-

tionen, Land Steiermark

rent a float

Seniorenwohnheim Schloss

Neuteufenbach

Stadtgemeinde Oberwölz

Tourismusverband Murau-

Kreischberg

Unterstützer

Cultural Contact Point

LOGO Jugendmanagement

GmbH

Murauer Stadtwerke

Frauenalpe-Lifte

Lachtal Lifte und Seilbahnen

GmbH & Co KG

Murtal Seilbahnen Betriebs GmbH

Steiermark Tourismus

Urlaubsregion Oberes Murtal

Tourismusverband Krakautal

Tourismusverband Naturpark

Zirbitzkogel-Grebenzen

Tourismusverband Predlitz/Turrach

Tourismusverband St. Lorenzen/

Scheifling

Tourismusverband Teufenbach

Tourismusverband Wölzertal

Tourismusverband Schönberg-

Lachtal

Tourismusverband St. Peter-

Schöder

Gemeinde Dürnstein in der

Steiermark

Gemeinde Frojach-Katsch

Gemeinde Kulm am Zirbitz

Gemeinde Mariahof

Marktgemeinde Mühlen

Marktgemeinde Neumarkt in

Steiermark

Gemeinde Niederwölz

Gemeinde Oberwölz Umgebung

Gemeinde Perchau am Sattel

Gemeinde Predlitz-Turrach

Gemeinde Ranten

Gemeinde Rinegg

Gemeinde Sankt Blasen

Gemeinde Sankt Georgen

ob Murau

Gemeinde Sankt Lorenzen

bei Scheifling

Gemeinde Sankt Marein

bei Neumarkt

Gemeinde Sankt Peter

am Kammersberg

Gemeinde Sankt Ruprecht-

Falkendorf

Marktgemeinde Scheifling

Gemeinde Schöder

Gemeinde Schönberg-Lachtal

Gemeinde Stadl an der Mur

Gemeinde Winklern bei Oberwölz

Gemeinde Zeutschach


REGIONALE12 Info

REGIONALE12 Büro

Liechtensteingasse 3-5

8850 Murau

Tel. +43 (0)676 848 119 110

Mail: organisation@regionale.

steiermark.at

www.regionale12.at

Info-/Ticket-Hotline

+43 (0)676 848 119 119

info@regionale.steiermark.at

Kartenvorverkauf

ab 02. Mai 2012

Murau

Tourismusverband Murau-Kreischberg,

Liechtensteingasse 3-5,

8850 Murau

St. Lambrecht

Klosterladen des Benediktinerstiftes

und Informationsbüro des

Naturparks Zirbitzkogel-Grebenzen,

Hauptstraße 1, 8813 St. Lambrecht

Krakautal

Hotel-Restaurant-Ferienanlage

Stigenwirth, Krakauebene Nr. 33,

8854 Krakauebene

St. Ruprecht ob Murau

Holzmuseum Murau, Hans-Edler-

Platz 1, 8862 St. Ruprecht ob Murau

Neumarkt

Autohaus Radauer, Stadlob 345,

8820 Neumarkt

Graz

REGIONALE – Organisations GmbH,

Feuerbachgasse 10, 8020 Graz

Tickets

REGIONALE12 Festivalpass

gültig vom 22.Juni bis 22.Juli 2012

für alle Veranstaltungen im

Rahmen der REGIONALE12. Bei

Veranstaltungen mit begrenzter

TeilnehmerInnenzahl Voranmeldung

notwendig. € 17,— / € 12,—

REGIONALE12 Tagespass

gültig an einem beliebigen Tag

im Zeitraum von 22.Juni bis 22.Juli

2012 für alle Veranstaltungen im

Rahmen der REGIONALE12. Bei

Veranstaltungen mit begrenzter

TeilnehmerInnenzahl Voranmeldung

notwendig. € 8,— / € 5,—

Ermäßigungen

SchülerInnen/Lehrlinge, StudentInnen

bis zum vollendeten 25.

Lebensjahr, SeniorInnen, Kleine

Zeitung Vorteilsclubmitglieder,

Club Ö1, ›Presse‹-Club, Steirischer

Familienpass.

Für ermäßigte Karten ist die

entsprechende Ermäßigungsberechtigung

beim Kartenkauf

vorzuweisen.

Kulturpass-BesitzerInnen

willkommen!

Die REGIONALE12 stellt für den

Besuch des Festivals kostenlose

Festivalpässe für Kulturpass-Besitzer-

Innen zur Verfügung. Reservierung

unter +43 (0)316 827 122.

www.hungeraufkunstundkultur.at/

steiermark

Festivalzentren/

Öffnungszeiten

Festivalzentrum Murau

Schillerplatz, 8850 Murau

Öffnungszeiten: 22.Juni–22.Juli

2012, täglich 10 –19 Uhr

Festivalzentrum St. Lambrecht

Pavillon im Stiftsgarten des

Benediktinerstifts St. Lambrecht

8813 St. Lambrecht

Öffnungszeiten: 23.Juni–22.Juli

2012, täglich 10 –19 Uhr

Festivalzentrum Krakautal

›White Noise‹

Krakauebene 29, 8854 Krakaudorf

Öffnungszeiten: 24.Juni–21.Juli

2012, täglich 10 –19 Uhr

Einzelne Schauplätze sind leider

nicht barrierefrei. Für nähere

Informationen kontaktieren Sie uns

bitte unter der Info-Hotline

+43 (0)676 848 119 119

Mobilität

Die ÖBB fährt von Osten kommend

bis Unzmarkt bzw. Neumarkt.

Von Unzmarkt aus geht es

weiter durch den Bezirk mit den

Steiermärkischen Landesbahnen.

Ab Neumarkt kann man sich

beim Autohaus Radauer E-Autos

(begrenzte Stückzahl) zum Freitarif

unter Vorlage eines Festivalpasses

ausborgen. Ebenso können Besitzer

des Festivalpasses bei allen

drei Festivalzentren E-Mobilitäten

(begrenzte Stückzahl) der Energie

Steiermark kostenfrei nutzen.

ÖBB

www.steiermark.oebb.at

Steiermärkische Landesbahnen

www.stlb.at

Autohaus Radauer

www.radauer.at

Energie Steiermark

www.e-steiermark.com

Nächtigung

Gasthof Hotel Lercher

www.lercher.com

Lambrechterhof – Austria Trend

www.austria-trend.at/lam

Stigenwirth

www.stigenwirth.at

Die REGIONALE12 ist ein Pilotprojekt

von GREEN EVENTS AUSTRIA – einer

Initiative des Lebensministeriums

REGIONALE12

Festival für

zeitgenössische

Kunst und Kultur

22.Juni–22.Juli 2012

Region Murau

www.regionale12.at

Ein Projekt von

22 REGIONALE12 23

Vorschau

REGIONALE12 Team

Künstlerische Leitung

Maren Richter

Geschäftsführung

Barbara Binder

Organisation

Jakob Schweighofer

Kommunikation und Sponsoring

Christin Erlach

Presse

Michael Pelitz

Produktion

Christine Weisser

Technik

Silvan Scherer

Web und Office

Isabella Exner

Finanzen/Verrechnung/Controlling

Markus Kehrer

Assistenz Grafik

Slav Georgiev

Regionaler Koordinator

REGIONALE12/Holzwelt Murau

Pater Gerwig Romirer

Impressum

Herausgeber

REGIONALE –

Organisations GmbH

Feuerbachgasse 10

8020 Graz

Tel. +43 (0)676 848 119 110

Mail: organisation@

regionale.steiermark.at

www.regionale12.at

REGIONALE12 Fotos

Karl Pürer, Nikola Milatovic

www.nikolamilatovic.com

Gestaltung

Bendl Design

www.studiobendl.com

Herstellung

Druckhaus Thalerhof

www.druckhaus.at

Informationsstand

9. März 2012

Änderungen, Satz- und

Druckfehler vorbehalten.


Mitwirkende

Larissa Aharoni, Allora & Calzadilla, Peter

Androsch, Songül Boyraz, Nin Brudermann,

Cooks of Grind, Diagonale – Festival des Österreichischen

Films, Martin Dickinger, Christian

Falsnaes, Peter Fattinger/Veronika Orso, Jeanne

Faust/Jörn Zehe, Oliver Hangl, HDA – Haus der

Architektur, Jeppe Hein, Horst Maria, ILA,

Christian Jankowski, Willi Jungmeier, Angelika

Kampfer, Wolfram Kastner, Bernhard Kathan,

Klasse Design der Lebenswelten HdBK/Hamburg,

Folke Köbberling/Martin Kaltwasser, LambeArt,

Ludwig Laher, Klaus Lang, Ernst Logar, Ralo Mayer,

Sabine Maier, Eva Meyer-Keller, Gertrude

Moser-Wagner, Josh Müller, Not an Alternative,

OCTO-R, Gunilla Plank, Andrea Polli, Marjetica

Potrc, ˇ

Murauer Werktage, Eko Prawoto, raum-

labor, Oliver Ressler, Rigo23, Pipilotti Rist, Hans

Schabus, Robert Schabus, Klaus Schafler, Gerriet

Sharma, Stefano Savona, Heidi Schatzl, Anna

Schrefl, Susanne Schweiger, Steirische Film-

aktion, Stadtgemeinde Oberwölz, Stadt- und

Handwerksmuseum Murau, Britta Sievers,

Andreas Staudinger, Theater im Bahnhof, uniT –

Verein für Kultur an der Karl-Franzens-Universität

Graz, Heimo Wallner, Josef Wurm, Elisa Vladilo,

Martin Zrost, u.v.m.

regionale12.at

facebook.com/regionale12

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