Dezember 2000 - Vereinigung Luftfahrt eV

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Dezember 2000 - Vereinigung Luftfahrt eV

INFONr. 2Dezember 2000Herausgegeben von der Vereinigung Luftfahrt e.V.64521 Gross-Gerau, Adolf-Kolping-Straße 4Telefon: 06152/82699 Telefax: 06152/3049gegründet 1975Seit 1994 Mitglied der AEI (Aircraft Engineers International)


Seite 2 VL-Info Dezember 2000Die Weihnachtsgeschichte 2000Positive Meldungen zum Jahresausklang?Für die Arbeitnehmer könnte es soklingen... Währenddessen sich dieFirmen darum mühen sich immerweiter in kleine Einzelteile zu zerlegen,sind einige deutsche Gewerkschaftendabei genau das Gegenteilzu tun.Bündelung von Interessen, gemeinsamsind wir stark, Abbau von Konkurrenzheißen die Schlagworte.Postgewerkschaft, IG-Medien, ÖTV,DAG und HBV verhandeln über eineFusion zur neuen Dienstleistungsgewerkschaftver.di. Im Frühjahrnächsten Jahres werden die fünf Gewerkschaftensich endgültig entscheidenmüssen, ob sie sich auflösenund anschließend in der neuenGewerkschaft vereinigen.Auf den zur Zeit stattfindenden Kongressender Einzelgewerkschaftenzeigt sich ein durchaus positivesBild für den Zusammenschluss. Einzigdie ÖTV hat noch „Anlaufschwierigkeiten“.Nach dem Austausch desVorstandes, davon gehen zumindestdie anderen Beteiligten aus, stehtaber auch die ÖTV einem Bündnis inver.di positiv gegenüber.Für die Vereinigung Luftfahrt stelltsich natürlich die Frage, ob wir mitver.di – wie schon in der Vergangenheitmit der DAG – einen Kooperationsvertraghaben wollen. Währendunserer letzten Delegiertenversammlungsprachen sich die Mehrheit derDelegierten für einen solchen Vertragaus. Die Eigenständigkeit darfdabei aber unter keinen Umständen„auf der Strecke“ bleiben.Was erwartet die Lufthanseaten imneuen Jahr?Seit langer Zeit sei etwas durchauspositives vermerkt:Die Lufthansa stellt in größeremUmfang neues Personal ein. Insbesonderedie Lufthansa Technik undauch die Passage.Probleme gibt es dabei aber mit denganz erheblich zu geringen Einstiegsgehältern.Im Vergleich zu anderenBranchen haben diese Gehälter, wennes nicht so schlimm wäre, fast schonetwas humoristisches.Mit Ausgleichszulagen, Arbeitsmarktzulagen- wie derlei Wortungetümeaus der personalpolitischenMottenkiste heissen - versucht mandie neuen Mitarbeiter zur Unterschriftunter einen Arbeitsvertrag zu bringen.Fazit: Hier muss ganz dringendetwas geschehen!Und der "Rest" der Belegschaft, drohtihm Ungemach und Verschlechterung?In der Tat wird auch für dieTariflandschaft bei LH das Jahr 2001ein ganz besonderes Jahr werden.Nicht nur der jährlich kündbare Vergütungstarifvertragläuft aus, sonderndie Gewerkschaften werden mit demArbeitgeber auch in Verhandlungenüber einen neuen Rahmenvertrag Vergütung(Eingruppierung der Beschäftigten)eintreten.Der Tarifvertrag Altersteilzeit läuftebenfalls aus und die Beschäftigtenwelche nach dem Oktober 1990 eingestelltwurden, (2-jähriges Steigenin der Tabelle...) wollen auch endlicheine Gleichstellung mit den „altenLufthanseaten“.Die Tarifvereinbarung Bestandsschutzläuft zum 31.05.2001 ab.Auch hier sind die Gewerkschaftengefordert, Verschlechterungen vonder Belegschaft abzuwenden.Bei dieser Vielzahl von auslaufendenVerträgen und Vereinbarungen wirdsich so mancher beängstigt fragen:Ist das alles zu schaffen?Ist es wirklich möglich, so viele Verträgezu bearbeiten und gleichzeitigfür alle Verträge etwas Positives herauszu bekommen?Auch wir sind sehr gespannt, aberdoch guten Mutes, dass es gelingt.Einen Hinweis will ich mir aber beidieser Gelegenheit doch nicht entgehenlassen: Mit zu wenigen, inGewerkschaften organisierten Mitarbeiterinnenund Mitarbeitern gelingtes bestimmt nicht! Nehmen Siesich also nicht selbst die Chanceund werden Sie Mitglied.Es wird sehr spannend im Frühjahr2001!Für das kommende Weihnachtsfestwünscht Ihnen und Ihren Familiender Bundesvorstand der VereinigungLuftfahrt ruhige, friedliche und erholsameFeiertage und für das Jahr2001 viel Glück und Erfolg.Werner Zielina


Dezember 2000 VL-Info Seite 325 Jahre Vereinigung LuftfahrtAm 23. Juni 2000 wurde in einer offiziellen Feierstunde im Rathaus von Gross Gerau das 25-jährige Bestehen der Vereinigung Luftfahrt gefeiert.Unter den zahlreichen Ehrengästen befand sich auch der Vereinsgründer, Günter Geiger. Fürdie DAG war der stellvertretende Vorsitzende, Hubert Gartz, angereist. Die BundesberufsgruppeLuftfahrt wurde durch ihre Leiterin, Ilona Ritter, vertreten und der „ehrenamtliche Zweig“durch den Vorsitzenden der Bundesberufsgruppe, Werner Langendörfer. Die VereinigungCockpit wurde durch ihren Tarifexperten Michael Tarp und die Unabhängige Flugbegleiterorganisationdurch ihren Vorsitzenden Mirco Vorwerk vertreten.Der VL-Vorsitzende Werner Zielina ließ in seiner Rede die letzten 25 Jahre gewissermaßen „imZeitraffer“ Revuepassieren. Besonders gedacht wurde den unermüdlichen Gründungsmitgliedern,die trotz schwerster Belastungen die ersten Jahre überstanden. Als einen besonderen„Erinnerungspunkt“ wurde die Hilfe des ersten Vorsitzenden der Vereinigung Cockpit, HerrnHans-Dieter Gades, bei der VL-Gründung hervorgehoben.In einer anschließenden Zeremonie im historischen Rathaus von Gross Gerau wurden dieGründungsmitglieder und bisherigen Vorsitzenden mit einem Geschenk und einem StraussBlumen geehrt.


Seite 4 VL-Info Dezember 2000„Restverhandlung“ zur Vergütungsrunde 2000Während der Vergütungsrunde zum diesjährigen Tarifvertrag wurde von den Gewerkschaften eine Verhandlungsverpflichtungmit dem Arbeitgeber Lufthansa vereinbart.Diese Verhandlungsverpflichtung wurde jetzt eingelöst. Eshandelt sich ausschließlich um Verbesserungen für Schichtgänger. Möglich wurde ein solcher Erfolg, weil sich diebeiden Gewerkschaften DAG und ÖTV schon im „Vorfeld“ von ver.di zu einer gemeinsamen Vorgehensweisegeeinigt haben. In der gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem Arbeitgeber haben auch die beiden VL-DAG MitgliederJosef Weilbächer und Gerhard Viergutz mitgearbeitet.1. NEU: Nachtstunden zwischen 22.00 und 0.00 Uhr werden für alle Schichtgänger mit 1,1 fakturiert. (einetatsächliche Stunde wird mit 1,1 multipliziert)ALT: Bisher gab es für diese Stunden keine Fakturierung.NEU: Nachtstunden zwischen 0.00 und 6.00 Uhr werden für alle Schichtgänger mit 1,2 fakturiert.(Schichtbeginn kann dabei sowohl vor oder auch nach 0.00 Uhr sein)ALT: Bisher wurde nur die Zeit zwischen 0.00 und 4.00 Uhr mit 1,2 fakturiert, wenn die Schicht vor 24.00Uhr begonnen hatte.NEU: Nachtstunden zwischen 0.00 und 6.00 Uhr werden für Schichtgänger, die das 40., aber noch nicht das50. Lebensjahr vollendet haben, mit 1,3 fakturiert.ALT: Gab es bisher noch nicht.NEU: Nachtstunden zwischen 0.00 und 6.00 Uhr werden für Schichtgänger, die das 50. Lebensjahr vollendethaben, mit 1,5 fakturiertALT: Gab es bisher noch nicht.2. Zuschuss für Kuren wurde vereinbart.Jede von einem Sozialversicherungsträger verordnete Kur eines Schichtgängers (Abwesenheitssymbol Y),wird mit einem einmaligen Betrag in Höhe von 500.- DM bezuschusst. (Für Teilzeitmitarbeiter anteilig)3. Paritätisch besetzter Weiterbildungs- und Gesundheitsförderungsfonds für Schichtgänger Lufthansa Bodenwurde tariflich vereinbart.Es wird im Jahr 2000 ein paritätisch besetzter Weiterbildungs- und Gesundheitsförderungsfonds fürSchichtgänger eingerichtet. Dem Fonds werden Finanzierungsmittel in Höhe von 1 Million DM pro Jahrzugeführt. Besetzung und nähere Ausgestaltung werden noch festgelegt. Im Verwaltungsausschuss sollendie entsprechenden Mittel des Fonds zu gezielten Maßnahmen der Weiterbildung und Gesundheitsförderungvon Schichtgängern festgelegt werden.Da zur Einführung des neuen Systems einige Änderungen in der Abrechnungs-EDV vorgenommen werden müssen,wurde folgende Umsetzung der oben aufgeführten Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber abgesprochen:1. Die Veränderungen zur „Fakturierung“ von Nachtstunden und der Zuschuss für Kuren wird ab dem 1. Oktober2000 wirksam.2. Trotzdem soll die Zuschussregelung für die Zeit seit dem Februar 2000 bis heute „flexibel“ gehandhabtwerden.3. Dafür wird für das Jahr 2000 dem Weiterbildungs- und Gesundheitsförderungsfonds für Schichtgängereinmalig ein Betrag von 3,5 Millionen DM zugeführt.4. Ab dem Jahr 2001 erfolgt die vereinbarte Zahlung in Höhe von 1 Million DM jährlich.Mit diesem Ergebnis wurde seit geraumer Zeit wieder ein Fortschritt für die unter hohen Belastungen arbeitendenSchichtgänger erzielt. Die Mitglieder der tariflichen Arbeitsgruppe werden in den nächsten Monaten ersteErgebnisse präsentieren, wie der „Weiterbildungs- und Gesundheitsförderungsfond für Schichtgänger“ sinnvoll in diePraxis umgesetzt wird.Werner Zielina


Dezember 2000 VL-Info Seite 5Neue deutsche SpracheWährend der eintägigen Teilnahme an einem der unzähligen Meetings ist mir eine neue Form derdeutschen Sprache begegnet. Dies ist die „Ausbeute“ von nur wenigen Stunden Meeting. Für denersten Teil der Sammlung war mir noch eine Übersetzung möglich...Probleme und Schwierigkeiten:Orginal:ich habe das Thema verstandenkönnen sie das Thema aufgreifen undmitnehmen?ich werde das Thema mitnehmenwir sollten uns noch mal gemeinsamüber das Problem beugendas Thema ist angemeldet und adressiertwir müssen das Thema von oben nachunten herunterbrechendas Thema ist virulentVersuch der Übersetzung:verstandenwer „zerredet“ das Thema?Problem ist damit „zerredet“Problem wird gemeinsam und später„zerredet“das Thema wird an einen anderen weitergegebenund dann „zerredet“der kleine Mann ist Schuldein Thema, welches durch „zerreden“ nichtbeseitigt werden kann.Füll- oder Leersätze:Eine Übersetzung ist nicht möglich, weil diese Sätze kein normales Deutsch darstellen undeinen inhaltlichen Wert von annähernd "Null" haben.- wir erschließen das kreative Potenzial der Mitarbeiter- wir müssen uns nach innen flexibel aufstellen- wir müssen das dann auch konsequent leben- wir haben gemeinsam ein Problem- die HR (human resources) Schwerpunktthemenmüssen schneller bewegt werden- die neu installierte Person beschädigt die Institution- dies ist das Megathema der Zukunft- der positive Trend zum Zielmodell wird weiter unterstütztAnmerkung derDruckereiOffsetpapier ist ein Naturprodukt,bestehend aus Zellstoff,Holz und Kaolin, undhat somit keine schädigendenEinflüsse auf die Umwelt;ebenso die Druckfarbe,bestehend aus Ruß undFirnis.


Seite 6 VL-Info Dezember 2000VL wählt im Mai 2000 neuen Beirat.Zur satzungsgemäßen Delegiertenversammlung hatte der VL-Vorstand die gewählten Delegierten derVL am 4. Mai 2000 in die VL-Geschäftsstelle in Gross Gerau geladen. Es wurden wichtige „Weichenstellungen“im Zusammenhang mit der bevorstehenden Gründung der neuen Grossgewerkschaftver.di besprochen. Von allen Delegierten wurde dabei erfreut zur Kenntnis genommen, dass dieZusammenarbeit mit der anderen im Betrieb Lufthansa vertretenen Gewerkschaft so positiv verläuft.Gemeinsame Wahlen zum Aufsichtsrat der LHT wurden mittlerweile mit sehr erfreulichem Ergebnisfür die VL durchgeführt.Während dieser Sitzung wurde auch – nach zwei Jahren Amtszeit – ein neuer Beirat gewählt. In derReihenfolge der meisten abgegebenen Stimmen wurden gewählt:1. Bind Reinhard 7. Jönsson Jochen2. Becker Friedhelm 8. Prüfer Johann3. Borgas Dirk 9. Khiri Mirghani4. Thaysen Jörg 10. Bemmé Gudrun5. Ott Albert 11. Kohrt Ernst6. Michel BerndErsatz: Grimm GerhardErsatz: Dani PrenkErsatz: Gibbert HerbertAuf seiner ersten, konstituierenden Sitzung wurde Herr Bind erneut zum Vorsitzenden desBeirates gewählt. Zu seinen beiden Stellvertretern wurden die Herren Borgas aus Hamburg undJönsson aus Hannover gewählt.Der Bundesvorstand der VL wünscht dem neuen Beirat eine erfolgreiche Amtszeit.Bind Becker Borgas Thaysen Ott MichelJönsson Prüfer Khiri Bemmé Kohrt


Dezember 2000 VL-Info Seite 7"There' s no better way to fly...."Was es heißt, ein/e nützliche/rStationsmitarbeiter/insein zu wollenEin Versuch„Teil der Passagestrategie ist dieMarketingstrategie, die konkrete Zielefür die Marke Lufthansa definiert"Ralf Teckentrup, Pressegespräch 19.Oktober 2000, zur Einführung derneuen Marketingkampagne der PassageAirline.Unter dieser Überschrift wird in sechsPunkten, auf mehrere Charts verteilt,heruntergebrochen, was genau daszu bedeuten hat.Der letzte Punkt ist besonders interessant:„Ausbau der Kundenbindung."(!) Wer jetzt die Stirn in Faltenlegt, steht nicht alleine da. Schöneheile Begriffswelt. Doch halt! Bitteholen Sie tief Luft. Wir sind nochnicht am Ende. Weiter wird ausgeführt,dass unsere Kunden eine „erstklassige,innovative und individuelleProdukt- und Servicequalität" erwartendürfen.„Emotionalität" soll den Kundennutzenerhöhen, weil sie die Kundennutzenorientierungder Mitarbeiter forciert.Schließlich hat „...die ZielgruppeAnspruch auf den besten Flug".Im einzelnen bedeutet dies „Sicherheit,Zuverlässigkeit, weltweitesStreckennetz (Frequenz, Flexibilität),Miles & More, Bordprodukte (Connaisseurson board), freundlicherService, value for money". Sprachewird zur Politik, ein Unternehmenfeiert seinen Abgesang in SachenGlaubwürdigkeit und Integrität alsherausragenden Marketing-Event.Lob der PerfektionVon John Stuart Mill, dem anerkanntenPropheten moderner Liberalitätstammt der Satz, dass ihm ein unzufriedenerMensch lieber sei als einzufriedenes Schwein. Nur wer immerstrebend sich bemüht, kann sich vonseiner „schweinischen" Schwerfälligkeitlösen. Dazu braucht er eineperfekte Idee, was am Ende aus ihmund der Situation werden soll.Der Sinn und das Ziel der elementarenArbeit und der Mitarbeiter auf derStation besteht am Ende also darin,sich von der eigenen „schweinischen"Schwerfälligkeit zu trennen, die großen„Katastrophen" im Stationsgeschehenzu verhindern, die kleinenmöglichst optimal für Kunden undMitarbeiter/Kollegen zu „handeln“, dasMarketingversprechen der Lufthansaeinzuhalten und mögliche Nichteinhaltung„auszulöffeln". Sie tragen jadie blaue Uniform der Lufthansa. Aberwas erzähle ich Ihnen... „Auslöffeln"sind wir längst gewohnt.....!Wie weit ist ein Stationsmitarbeiterbelastbar?"Geht" noch mehr ?Ständige Unterbesetzung an Spitzentagenmit Passagierzahlen zwischen50.000 bis 62.000 Passagierenpro Tag an den Schaltern führtdazu, dass Pausen nicht mehr eingehaltenwerden können bzw. völligwegfallen, und überarbeitete, nervöszuckende Ticketing-Kollegen/innenden letzten Bissen Brötchen kaumverschluckt am Schalter Passagierebetreuen.Dies ist eine besondere Herausforderungan unsere Schwerfälligkeit.Unsere „Kollegen", die 33 Check-InAutomaten auf der Station, versuchensich ebenfalls tapfer zu schlagen.Wir lesen in der TIF (Together inFRA), dass pro „High-Tec-Kollege“etwa 2.000 Check-In Vorgänge proMonat zu verbuchen sind. Machtetwa 66.000 Vorgänge im Monat.Ihre technische Verfügbarkeit wirdoptimistisch mit beispielsweise 95%im April angegeben. Leider sind die5% Unverfügbarkeit wegen mangelnderWartung dann so kompliziert undmassiv, dass dies unsere menschlichenKollegen/innen auf längere Zeitzur „Reparatur“und Passagierberuhigungwegen Tix-Einbehaltung undähnliches bindet.Die nicht vorhandene Zusammenarbeitzwischen den verschiedenenAlliance-Partnern stellt zusätzlichunser Nervengerüst auf eine harteProbe, weil Ticketing, Endorsementund Check-In zu außergewöhnlichen„Liebesbezeugungen" gegenüber derLufthansa werden.Umbau des Kontaktes und „Entzugserscheinungen"Hehre Versuche, Distanz zwischenKollegen/innen abzubauen, scheiternkläglich.Neue Kollegen/innen werden an denCheck-In Schaltern in den Bereichenallein gelassen.Die Personaldecke reicht nicht mehraus, um jede/n zuzudecken. Jede/rmuß schließlich lernen, im kaltenImpressumDie VL-Info ist ein Informationsblattder Vereinigung Luftfahrtfür Mitarbeiter in derLuftfahrt.Die VL-Info erscheint unregelmäßigin einer Auflage von3500 Exemplaren. Angestrebtwird eine viermalige Ausgabepro Jahr.Redaktionsleitung: Marc TrautRedaktion:Reinhard Bind, Bernd Michel,Heinz-Werner Langendörfer,Jürgen Rakowski, Brigitte Willroth,Werner ZielinaAdresse:Vereinigung Luftfahrt e.V.Adolf-Kolping-Straße 464521 Gross-GerauTelefon:06152/82699Telefax: 06152/3049Eintragung bei AmtsgerichtGross-Gerau: VR 912Gesamtherstellung:E+K, Ettner und KarstStockstädter Straße, Riedstadt


Seite 8 VL-Info Dezember 2000Wasser zu schwimmen, sprich, Einsteigenund Flugabschluß irgendwieallein zu "managen".Dafür werden Arbeitszeiten und Gehälterim ersten Fall nach oben, imzweiten nach unten ständig ausgereizt,TARIS überwacht genauestens,wer wann kommt und geht.Dies führt derweil zu einer nachhaltigenWanderlust der „Neuen“. Probezeit-Kündigungenvon Seiten der Kollegen/innenauf der Station nimmtaussagefähig zu.ERROR James Blond 000Die Spielregeln stimmen einfach nichtmehr...Servicedialog, ST-Tagung, TQM,TANGO, SHC, HCC – was haben Siedazu gesagt?Sie haben abgesagt, das SX-Sommerfest.Eine Farce, die Selbst-Motivationist nicht mehr ausreichend,kann nicht aufrecht erhalten werden.Was sollen wir bitte schön da? DieMotivation von außen verlangen wirschon gar nicht mehr, wir wollen nurgerne nützliche Stationsmitarbeitersein....Sonja Brübach (FRA SX13) undSusanne Brandt (ehemals SX13)

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