dreikonigs - Sinfonisches Jugendblasorchester Karlsruhe

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dreikonigs - Sinfonisches Jugendblasorchester Karlsruhe

35.DREIKONIGS-KONZERTOn EarthMittwoch, 5. Januar 2011 | Beginn 19.30 UhrDonnerstag, 6. Januar 2011 | Beginn 17.00 UhrRechbergsaal | Bürgerzentrum BruchsalSinfonisches Jugendblasorchester KarlsruheKünstlerische Leitung: Stefan KollmannSinfonischesJugendblasorchesterKarlsruheSJBO


Gute Unterhaltung wünscht IhnenBeratung | Konzeption | Web-DesignGrafik-Design | Druck | Druckweiterverarbeitung | LogistikBecker-Göring-Straße 15 · 76307 Karlsbad · Telefon 0 72 48/ 91 79-0 · www.hago.orgFür jedes Problem den richtigen Anwalt:Für jedes Problem den richtigen Anwalt:Ernst Veser➔ Vetragsrecht · Erbrecht · InkassoKlaus VeserFür Ernst Veser jedes Problem➔ Verbraucherinsolvenz Vetragsrecht den · Erbrecht · Arbeitsrechtrichtigen · Inkasso · VereinsrechtAnwalt:Matthias Müller Klaus Veser ➔ Strafrecht Verbraucherinsolvenz · Unfallregulierung · Arbeitsrecht · Familienrecht · VereinsrechtAnja Ernst Pfattheicher VeserVetragsrecht Fachanwältin · für Erbrecht Miet- · und InkassoMatthias Müller ➔ Strafrecht · Unfallregulierung WEG-Recht · FamilienrechtKlaus VeserVerbraucherinsolvenz · Arbeitsrecht · VereinsrechtAnja Pfattheicher ➔ Fachanwältin für Miet- Stephanienstr. und WEG-Recht 7 · 76133 KarlsruheMatthias Müller ➔ Strafrecht · Unfallregulierung Tel. 0721/2· 2811 Familienrecht · Fax 0721/20795E-Mail Stephanienstr. info@vmp-anwalt.de7 · 76133 KarlsruheTel. 0721/2 2811 · Fax 0721/20795E-Mail info@vmp-anwalt.deStephanienstr. 7 · 76133 KarlsruheTel. 0721/2 2811 · Fax 0721/20795E-Mail info@vmp-anwalt.deAnja Pfattheicher ➔ Fachanwältin für Miet- und WEG-Recht


ProgrammSinfonisches Jugendblasorchester KarlsruheKünstlerische Leitung: Stefan KollmannEdvard Gregson*1945FestivoThomas Doss*1966GenesisTomohiro Tatebe*1957Breath of GaiaJan van der Roost*1956Amazonia***** Pause *****David Gillingham*1947AerodynamicsMaxime Aulio*1980AerospaceCarter Pann*1972Slalomwww.sjbo-ka.de


Edvard Gregson – FestivoMit 186 Takten und knapp fünf Minuten Dauer ist die Komposition Festivo eine kurze, aber auch frische und jubelndeKonzertouvertüre. Der sonst bei Ouvertüren übliche langsame Mittelteil wurde hier durch einen schnellen, minimalistischenTeil ersetzt. Aufregende solistische und kammermusikalische Passagen wechseln sich mit kraftvollen unddurch Klangfarbenvielfalt geprägte, festliche Tuttipassagen ab.Thomas Doss – GenesisIn dem Werk Genesis (Schöpfung) geht es dem österreichischen Komponisten Thomas Doss um die Vertonung des inder Bibel festgehaltenen folgeschweren Auftrages Gottes an die Menschen, sich die Erde untertan zu machen. AmAnfang dieses aussagekräftigen Werkes steht die Entstehung des Menschen, der schnell lernt, sich seine Umgebunguntertan zu machen und sogar gegen seinesgleichen Krieg zu führen. Der Fortschritt scheint ebenso unaufhaltsamwie die daraus entstehenden Konflikte und Bedrohungen von Umwelt und Natur. Es bleibt offen, ob es letztlich eineVersöhnung geben oder das jüngste Gericht angekündigt werden wird. Auffällig und bestechend ist bei dieser fürMusiker und Publikum gleichermaßen interessanten Komposition aus dem Jahre 1994 die teilweise bitonale unddissonante Harmonik, die sich aus der Thematik ergibt.Tomohiro Tatebe – Breath of GaiaBreath of Gaia (Atem der Erde) basiert auf einer Hymne an die Mutter Erde, die in den altgriechischen Dichtungenu.a. auch von Homer „Gaia“ genannt wird. Hier werden in abstrakter klassischer Sprache die Schönheit und lebendigeEnergie der Erde gerühmt.Das kurzweilige Werk des japanischen Komponisten Tomohiro Tatebe hat drei ineinander übergehende Abschnitteund beginnt mit der Morgendämmerung der Erde. Der zweite Abschnitt ist überschrieben mit Dank und Gebet an dieNatur – Zusammenkunft und Lied der Lebewesen, die in Frieden leben. Im letzten Teil wechselt das Bild vom nachmittäglichenSonnenschein zum Sonnenuntergang. Da aber kreative Energie nicht gebremst werden kann, beschließteine tiefempfunden gesungene Hymne ans Leben und ein vereinigender finaler Tanz diese effektvoll instrumentierteKomposition.Jan van der Roost – AmazoniaMit rund 6400 km Gesamtlänge gehört der Amazonas zu den längsten Flüssen der Erde. Als mitunter gigantischerStrom durchfließt er atemberaubende Landschaften, deren geheimnisvolle und extrem abwechslungsreiche Atmosphärender belgische Komponist Jan van der Roost in fünf Sätzen meisterhaft aufgreift. Mit dieser genialen Programmmusikist ihm eine der wegweisendsten Kompositionen für symphonisches Blasorchester gelungen, in der erdie großartige Klangvielfalt der folgenden Szenen auf fulminante Weise einfängt.1. Satz: La Laguna del Shimbe – eine der unzähligen Quellen des Amazonasstromes2. Satz: Los Aguarunas – stolzes, freiheitsliebendes Indianervolk3. Satz: Mekaron – indianisches Wort für Bild, Seele, Wesen4. Satz: Kêêtuajê – Ritus für die Aufnahme in die Gemeinschaft der Erwachsenen5. Satz: Paulino Faikan – Stammesführer eines brasilianischen Indianerstammes**** Pause ****


David Gillingham – AerodynamicsAerodynamics zelebriert den 100. Jahrestag der Erfindung des Flugapparates durch die GebrüderWright. Das Stück feiert die Kreativität und den Erfindungsreichtum des Menschen in sechs aufeinanderfolgenden unterhaltsamen und geschickt inszenierten Abschnitten. Auf den mit dem TitelErfindung überschriebenen Anfangsteil folgen die Episoden Dayton-Ohio-1903, Die Gebrüder Wright, Konstruktion,Flug und Feier.Maxime Aulio – AerospaceDas Orchesterwerk Aerospace dient als Präludium zu einer geplanten großangelegten Symphonyof Space. Dabei wird die Zeitspanne vom sogenannten Urknall bis zur Erforschung des unendlichenUniversums musikalisch eindrucksvoll und u.a. mit Gesangseinlagen anspruchsvoll reflektiert. Als Besonderheit gibtes zum Notenmaterial eine CD, die an einer bestimmten Stelle parallel zur Aufführung abgespielt wird. Darauf befindetsich der O-Ton von Neil Amstrong des Momentes, in dem er als erster Mensch den Mond betrat. Maxime Auliozeigt hier einmal mehr seine virtuose und kunstvolle Fähigkeit, ausgefallene Klangfarben und Stimmungen höchstunterhaltsam und geschmackvoll sowohl für Musiker als auch für Publikum gewinnbringend einzusetzen.Carter Pann – SlalomNach Aussage des Komponisten soll Slalom das Gefühl des Nervenkitzels erwecken, den man bei einer waghalsigenSki-Abfahrt in den Rocky Mountains verspüren kann. Er selbst habe immer wieder einen Riesenspaß dabei empfunden,mit Musik auf den Ohren die Abhänge hinunter zu donnern und sich dabei in den verschiedensten Freestyle-Übungen zu trainieren.Diese überwältigenden Gefühle sowie abenteuerlichen Erlebnisse und Szenen bei diesen halsbrecherischen Abfahrtenhat er in dieser außergewöhnlichen Tondichtung meisterhaft auskomponiert. Die Partitur ist mit einzelnen Überschriftenwie sprudelnder Pulverschnee, Auf einem Ski, geschlängeltes Terrain, Helikopter-Schraube, Adler-Sprung,Bergstation in Sicht u.v.m. gespickt, um die dramatischen Ereignisse besser zu verdeutlichen. Die Musik, die CarterPann dabei hörte ist u.a. aus dem 3. Satz von Beethovens 9. Sinfonie, die dann auch gleich am Anfang deutlich zuhören ist. Darüber hinaus setzt der Komponist auf üppige orchestrale Effekte, wofür u.a. ein Flügel, eine Harfe undeine Vielzahl von Percussioninstrumenten notwendig sind. Besonders drei Sandblöcke, mit denen das Aufsprühen vonPulverschnee imitiert werden soll, sind äußerst wichtig. Eine atemberaubende und fesselnde Komposition über einunvergessliches Erlebnis.


GrußwortVerehrte Konzertbesucher, liebe SJBO-Fans!Es ist mir eine große Freude, Sie an dieser Stelle als neuer Dirigent des SJBO Karlsruhe ganz herzlich zu den traditionellenund in diesem Jahr zum 35. Mal stattfindenden Dreikönigskonzerten begrüßen zu dürfen. Dem Verband, Ihnenund Ihrer Treue zum Orchester ist es letztlich zu verdanken, dass diese wunderbaren Konzerte stattfinden können.Das Konzertprogramm beinhaltet neben den drei Werken, die wir beim 4. Auswahlorchesterwettbewerb in Bambergerfolgreich interpretieren konnten, weitere spannende, aufregende und durchweg originale Kompositionen sinfonischerBlasorchesterliteratur.Ich wünsche Ihnen eine genussvolle Zeit mit dem Sinfonischen Jugendblasorchester Karlsruhe.Ihr Stefan KollmannStefan Kollmannstudierte Orchestermusik an der Musikhochschule des Saarlandes in Saarbrücken. Danach folgte ein Dirigierstudiumfür Blasorchester am Conservatoire de Muziek, bei Prof. Sef Pijpers in Maastricht, Niederlande, das durch mehrerePrivatstudien u.a. bei Alex Schillings ergänzt wurde.Von 1991 – 1996 war Stefan Kollmann Bundesdirigent des BundesSaarländischer Musikvereine e.V. und insbesondere verantwortlich fürdie Ausbildung der Nachwuchsdirigenten, sowie die Organisation undDurchführung der Wertungsspiele.Als Musiklehrer für Posaune ist er seit 1989 an der Musikschule imLandkreis St. Wendel e.V. tätig. Seit 2003 ist Stefan Kollmann Realschullehrerin Idar-Oberstein.In seiner Tätigkeit als Dirigent verschiedener Orchester – SymphonischesBlasorchester Obere Nahe, Idar-Oberstein (1990 – 2002), MusikvereinFischbach (1990 – 2007) – konnte er hervorragende Erfolge beiWettbewerben (u.a. Deutscher Orchesterwettbewerb, Weltjugendmusik- Festival Zürich und WMC – Kerkrade, NL) und verschiedenenWertungsspielen erzielen. Dabei hat er immer das Ziel verfolgt „dieFreude an der Musik“ mit pädagogischer Phantasie und Vielfalt intensivund nachhaltig zu vermitteln.Die äußerst positive und erfolgreiche Zusammenarbeit, sowohl mit dem Saarländischen Rundfunk als auch mit demSüdwest-Rundfunk, zeugt im Weiteren von dem musikalischen Profil und der künstlerischen Vielfalt seiner Dirigententätigkeiten.


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4. Deutscher Auswahlorchester-WettbewerbBamberg 2010Sinfonisches Jugendblasorchester KarlsruheDirigent Stefan KollmannGestaltung & Druck: HAGO Druck & Medien, Karlsbad – www.hago.org

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