Der Bruddler Vorwort, Inhalt und Impressum - Wilde Jungs Freiburg

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Der Bruddler Vorwort, Inhalt und Impressum - Wilde Jungs Freiburg

Der BruddlerVorwort, Inhalt und ImpressumNeue Saison, neue Liga, und ein neues Fanzine. Wie es dazu gekommen ist, wollen wir kurz erklären: Verbunden mit derRückkehr der NBU und dem Willen einiger sich schreiberisch zu betätigen, kam die Idee auf die geballte journalistischeKreativität der Freiburger Ultraszene zu bündeln und ein gemeinsames neues Werk rauszubringen statt das Dreisamgeplätscherder WJF fortzuführen.Mit dem Namen „Der Bruddler“ werden die älteren Zeitgenossen sicher noch was anfangen können, hatte die gleichnamigeRubrik in der früheren Stadionzeitung „SC-Report“ doch ihren festen Platz. Allen anderen sei der Name hier kurz erklärt:DerBruddler“ bezeichnet im badischen Sprachraum einen Menschen, der an allem und jedem etwas auszusetzenhat und immer am meckern ist. Ganz so übertrieben destruktiv soll dieses Heft natürlich nicht werden. Anlässe zu einerkritischen Grundhaltung gegenüber so vielen Gegebenheiten sind für uns als Fußballfan in der heutigen Zeit jedoch zurGenüge vorhanden. Und seit gewiss, wir scheuen uns nicht davor mit allem und jedem ins Gericht zu gehen und gebensicher auch unseren Kritikern genügend Grund über uns zu „bruddeln“.In der ersten Ausgabe gibt es neben den Spielberichten einen Überblick über die Paymentsysteme in den deutschenBundesligastadien. Außerdem werden wir im Ausblick auf die WM im nächsten Sommer über die Lage in den Stadien inSüdafrika berichten. In den kommenden Ausgaben werden wir ständig von unseren Freunden aus Aachen und San Benedettoberichten, den Anfang machen wir mit der Geschichte des Vereines San Benedetto Calcio. Zudem werden viele unswichtige Themen angesprochen.Natürlich soll es nicht bei dieser ersten Ausgabe bleiben. Der Erscheinungszyklus wird sich von den vorherigen FreiburgerFanzines der letzten Jahre insofern unterscheiden, dass es viel öfters erscheinen soll, als seine Vorgänger „Dreisamgeplätscher“und „NBU on Tour“. In regelmäßigen Abständen wollen wir versuchen ein neues Heft an den Fan zu bringen.Wichtig ist uns dabei auch den Preis mit 1 Euro möglichst gering zu halten. Dennoch wollen wir euch ein hochwertigesMagazin in Farbe liefern. Fürs DIN-A4-Format haben wir uns dabei bewusst entschieden um mehr Inhalte und ein qualitativbesseres Layout unterzubringen. Inwieweit wir diese Versprechen halten können, hängt natürlich auch davon ab, wiedas Heft von euch, der Leserschaft, den Fans des SC Freiburg angenommen wird. Über Anregungen und Kritik in Form vonLeserbriefen und E-Mails würden wir uns daher freuen. Vielen Dank vorab dafür!Und nun viel Spaß beim lesen…Seite 2Seite 3Seite 4Seite 5Seite 6Seite 8Seite 9Seite 11Seite 12Seite 13Seite 14Seite 15Seite 16Seite 18Seite 20Seite 21Seite 22SEite 23Vorwort & ImpressumAktuellAktuellDFB-PokalStadionfrageAmas vs. KickersSC vs. HSVSüdafrika vor der WMZahltagDerby in StuttgartSC vs. LeverkusenAuswärts in GEAmas in BambergSC vs. FrankfurtDie 2. in AlzenauSC in BerlinStori da SAMBDarmstadt im MöslePokals aus in AugsburgSC II vs DarmstadtSC vs Gladbach5:2 in HannoverHoffenheim zu GastImpressumDer Bruddler – Ausgabe 1“Erscheinungsdatum: 6.Oktober 2009Druck: Eigendruck im SelbstverlagAuflage: 1000Preis: 1 EuroV.i.S.d.P:siehe DruckausgabeFragen & Bestellung: fanzine@ultras-fr.deDie Berichte werden verfasst von: siehe DruckausgabeDer Preis dient lediglich der Kostendeckung. Wirtschaftliche Ziele werden damitnicht verfolgt.


Handy aus!Alle Händ(y)e hoch undklatschen...Immer häufiger erblicken wir währenddem Spiel und zuletzt auf demMarsch zum Stadion in Stuttgart,dass viele SC-Fans zu ihrem Handygreifen und den Mob, die Tribüneoder umstehende Fans filmen. Diesist ganz und gar nicht erwünscht!Zum einen kann man während derFilmerei nicht 100% supporten,was ganz klar der Stimmung schadet.Und zum anderen werdenviele Fans in Hochauflösung gefilmtdie sich dann ungewolltauf youtube.com wiederfinden– zuvor aber nicht gefragt werden. DasStadion ist ein Ort an dem man sichnicht zurückhalten muss. Hier kannjeder seinen Emotionen freien Lauflassen. Im Stadion entstehen oft eindrucksvolleMomente, voller Emotionen,sowohl positiv als auch negativ.Diese aber sollte man ausschließlichmit Augen und Ohren einfangen – dennichts ist mehr wert als eine schöneErinnerung die man nur mit denLeuten teilt die dabei gewesen sind.Und keine Angst, für gute bzw. professionelleFotos sorgen ausgewählteFotografen, die oftmals auch eineFotokarte bekommen, unheimlichteure Objektive haben und späterFotos von besonderen Aktionen imInternet oder z.B. in unserem Magazinezugänglich machen. Wir wollenhiermit keinem seine Freiheiteneinschränken, weisen aber an dieseStelle darauf hin, dass Filmen imFanblock nicht gewollt ist und auchnicht geduldet wird. Seit ein Teildes unvergesslichen Schauspielsder Kurven – des Stadions! (WJF)6 Jahre HaftUngerechtes Urteil imFall Gabriele SandriAm 12.November 2007 wird der 28Jahre alte Lazio Fan Gabriele Sandridurch den Schuss eines Polizistengetötet. Gabriele ist an diesemTag auf dem Weg zum Spiel seinerMannschaft in Mailand, welches erallerdings nicht erreichen sollte. Aufeiner Autobahnraststätte kommt eszu verbalen Streitigkeiten zwischenJuve und Lazio Fans, weshalb derVerkehrspolizist Luigi Spaccarotellaeinen Warnschuss in die Luft abfeuert.Als er im Laufen versucht dasbereits abfahrende Auto der Fans zuidentifizieren, löst sich ein 2. Schussohne das Vorliegen einer Gefahrensituation,welcher Gabriele durch dieHeckscheibe in den Nacken trifft.Die Reaktionen dieser Tat, warenimmens. In Bergamo reißen MilanundAtalanta- Fans die Absperrungzum Spielfeld runter, um gemeinsameinen Spielabbruch zu provozieren.Überall werden Fahnen und Transparenteentfernt und man verzichtetauf die üblichen Gesänge zugunstenvon “Assassini, assassini” (Mörder) inRichtung der bewaffneten Streitkräfte.Das Spiel Inter gegen Lazio wirdabgesagt, alle anderen Spiele beginnennach 10 minütiger Verspätung.Hierbei stellt sich die Frage,wieso bei einem durch einenStein erschlagenen Polizistender Spielbetrieb eingestelltwird und beim Mord an einenAnhänger seines Vereineseine 10-minütige Verspätungder restlichen Partien genügt.Auch Europaweit griffdie Trauer um den ermordetenGabriele Sandri sofortauf Anhänger unterschiedlichsterVereine über, diediese mittels Transparenten,Spruchbändern und „GabrieleSandri per sempre“ -Rufenbekundeten.Am Freitag, den 14.07.2009,sollte dann endlich das lang erwarteteUrteil gegen den Polizisten ausgesprochenwerden. Das Urteil - 6 JahreHaft wegen fahrlässiger Tötung ruftin uns allen großes Entsetzen hervor,da ein gezielter Schuss auf einfahrendes Auto ausserhalb jeglicherAktuellInfos aus aller WeltGefahr für den Polizisten nichts mitfahrlässiger Tötung zu tun hat. Währenddie Staatsanwaltschaft 14 JahreHaft forderte muss man sich einmalvor Augen führen, dass dieser Polizistdie Möglichkeit hat nach eineinhalbJahren wieder auf freiem Fuß zusein. Wie das Urteil wohl ausgefallenwäre, wenn Gabriele Sandri untergleichen Umständen den PolizistenLuigi Spaccarotella erschossen hätte,wage ich mir nicht vorzustellen.Festzustellen bleibt: Sandri starb ineinem fahrenden Auto. Der Schussder Sandri tötete, wurde ausserhalbjeder Gefahr abgefeuert. Ein Urteil,dass in jedem Fall nicht gerechtfertigtist.Gerechtigkeit für Gabriele Sandri!Ömer ToprakAuf dem Weg zur BesserungNachem nun einige Tage seit demKart-Unfall unseres AbwehrtalentsÖmer Toprak vergangen sind, stimmtes uns alle sehr froh, dass dieGenesungerfolgreich voran schreitet. Vor allemals man erfuhr, dass Ömer am1. Spieltag im Stadion anwesendsein wird, war die Freude immensgroß. Sofort war klar, dass man ihmmittels einer Geste weiteren Mutzur Genesung zusprechen müsse,welche dann auch in Form einesSpruchbandes durch die WJF umgesetztwurde. „Alles Gute Ömer“Mittlerweile hat Ömer wieder mitdem Lauftraining begonnen underlebt eine gute Genesung durchausgezeichnete Unterstützung derÄrzte und Betreuer unseres SCF!Wir wünschen Dir alles Gute aufdem Weg zur Genesungund hoffen, dich bald wiederin unserer Startelf begrüßenzu dürfen. Immernach Vorne!


Derby in StuttgartBittere Niederlagen gegen die SchwabenStell dir vor es ist Derby und keinergeht hin, oder stell dir vor esist Derby und einer von beiden willes nicht wahr haben. Wenn es umFreiburg in Stuttgart geht ist beidesschon vorgekommen. Zugegeben,mit den längst vergangenen Zeitender Bundesliga Euphorie, als der SCim April 1994 vor 15.000 mitgereistenFreiburgern mit einem 4:0 Auswärtssiegdie Aufholjagd auf denvielleicht imposantesten Klassenerhaltsschlussspurtder Bundesligageschichtestartete, kamen wirheute nicht heran, aber verglichenmit der Schmach bei unserem letztenGastspiel im Frühjahr 2005 alses nur gut 200 FreiburgF a n san einem Sonntagabend nachStuttgart schafften, würden sichdie heute knapp 4.000 Freiburgerzumindest quantitativ sehen lassenkönnen.Aber der Reihe nach: Die Aktivenriefen heute zu einer geschlossenenZugfahrt mit demBilligzug auf. Die Polizeitat in Absprache mitdem Innenministeriumdas Übrige und stellteuns ab Offenburg einenEntlastungszug Non-Stop nach Stuttgart-Untertürkheimzu Verfügung.Bei so viel Servicemuss man für 7 Euro dieNase einfach Zug fahren.Gerade auch im Hinblickauf die total überzogenenTicketpreise zu 24Euro das Stückauf der BaustelleN e c ka rsta d i o n .Unverständlich,wieso die altehrwürdigen Fanclubsda noch Busse nach Stuttgart anbieten,womit die Fahrt inklusiveTicket auf über 50 Euro kommt. Unverständlichauch, dass uns einigeTage vor dem Spiel zugetragen wurde,dass der öffentliche Aufruf zumBahn fahren als Affront gegen dieFanclubs gewertet würde, denenwir dadurch kalkulierend das Geschäftmit den Bussen nach Stuttgartkaputt machen würden. UntermStrich bleibt die Erkenntnis,dass sich die offizielle Fanrepräsentanzimmer weiter vom Fan entferntund jeder Zugang zu den meistjugendlichen Fans auf der Nordtribünelängstverloren gegangenist.Anders lässtsich das „ProjektStuttgart“und somanch andererBlindflugim Diensteunserer Kurvenicht mehrerklären.Die Zugfahrtverlief ohnebesondereVorkommnisseund diezur Begleitung abgestellte Bundespolizeibeschränkte sich aufs bösekucken und Präsenz zeigen, suchtesonst aber im Vergleich zum kürzlichenKoblenz-Zug nicht die offeneAuseinandersetzung.In Stuttgart angekommenbahnte sich der rot-gelbe Riotdurch Rauch- und Nebelschwadenhindurch - natürlich begleitet vonder BFE (und BSE?) – seinen Wegzum Stadion. Unterwegs gab eseinen kurzen Aufreger, als von einemParkhaus ein Banner herabgelassenwurde. Dafür, dass manin Stuttgart jederzeit betont, dassdas Spiel gegen das angeblich ostfranzösischeFreiburg so unbedeutendund gar kein Derby ist, wardas schon gut was an Aufwand undnett anzusehen. Bedenkt man denUmstand dass „die Kompanie“ anchronischem Zeitmangel leidet undzuweilen sogar die Zeit fehlt die eigeneMannschaft auswärts zu unterstützen(siehe Auszug ihrer HP)und es für die Aktion auch nocheinige Stadionverbote gab ist esuns gerade zu unangenehm, dassdie ihr knappes Zeitbudget auchnoch zu unseren Gunsten verwendenmussten. Kommentar zum Inhaltsparen wir uns – Freiburg undUni – das war schon zu originell.Aus dem rot-gelben Block brachendennoch gut 20 Leute aus – terminlicheng angebunden (sonst hättensie heute auch noch das Heimspielverpasst) war die Kompanie jedochschnell verschwunden (Murrgghhhh…)– und das Knüppelkommandobrachte unter Einsatz allerzwei- und vierbeiniger Kräfte allerot-gelben auf den rechten Pfadder Tugend zurück.Dass die Stuttgarter für diese Banner-Aktionim Nachhinein mit Sta-dionver-

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