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Schulbrief 2008/09, Nr. 1

Schulbrief 2008/09, Nr. 1

Seite 18 SCHULBRIEF Dass

Seite 18 SCHULBRIEF Dass vieles von dem, was sie heute als Politikerin vertritt, in ihrer eigenen Biografie begründet liegt, offenbarte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen gestern Vormittag im "Gespräch am Goldberg". Im Interview mit den Schülerinnen Annika Hedwig und Piva Nolting kam die Mutter von sieben Kindern in der voll besetzten Aula des Goldberg- Gymnasiums (GGS) immer wieder auf ihre eigenen Erfahrungen in dem Bemühen zurück, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Mit 17 baute Ursula von der Leyen ihr Abitur - mit einem Schnitt von 0,8. Eine Streberin sei sie nicht gewesen, wehrt sie ab. Vielmehr führt sie den Erfolg auf ihre guten Ausgangsbedingungen zurück. Die heute 50-Jährige ist in Brüssel geboren, wo ihr Vater, der spätere niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht, bei der damaligen EWG arbeitete. Mit fünf ist sie in eine Ganztagsschule gekommen. "Man muss die frühen Jahren besser nutzen", fordert sie im Blick auf das Schulsystem in Deutschland. Sie erinnere sich noch heute an die ersten französischen Worte, die sie in der Schule gelernt habe. Als die Familie nach Deutschland zurückkehrte, waren Ursula und ihre Brüder "so weit voran, dass wir alle eine Klasse übersprangen". Sie räumt ein, dass ihr Elternhaus, das großen Wert auf Bildung legte, der Nährboden ihres schulischen Erfolgs war. Doch gerade weil das so ist, plädiert sie dafür, die staatlichen Hilfen für Kinder aus bildungsfernen Milieus auszubauen. "Auch diese Kinder brauchen feste Bezugspunkte, die ihnen helfen, ihre Talente und Begabungen zu entwickeln." Vielen der jungen Zuhörer(innen) ist es ein Trost, als Ursula von der Leyen bekennt, dass sie mit 17 keinen Plan hatte, was sie werden wollte. Nach einem Semester Archäologie studierte sie - wie ihr Vater - Volkswirtschaft. Doch dann reifte die Erkenntnis, dass sie "was mit Menschen machen" wollte; sie studierte Medizin und wurde Ärztin. 1986 heirate sie einen Kollegen, Heiko von der Leyen. Nach der Geburt ihres ersten Kindes erlebte Ursula von der Leyen am eigenen Leib, welch "zwiespältige Haltung" die Gesellschaft hat, wenn es darum geht, 49. Gespräch mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) Mit ihren Kindern in den USA willkommen Persönliche Erfahrungen prägen Politik der Ministerin Beruf und Familie zu vereinbaren. Die Kollegen an der Uniklinik schrieben sie für die Forschung ab. In ihrem persönlichen Umfeld schlug ihr Unverständnis entgegen, als sie in den Beruf zurückdrängte. "Ich hatte das Gefühl, sowohl in der Berufswelt als auch in der Mütterwelt fehl am Platze zu sein", erzählt sie. "Das Kindswohl ist das Wichtigste", sagt Ursula von der Leyen. Und fügt hinzu: "Dem Kind geht es gut, wenn Mutter und Vater mit ihrer Lebenssituation zufrieden sind." Wie sie diese Zufriedenheit erreichen, müsse man ihnen überlassen. "Da sind die Gemüter unterschiedlich gestrickt." Der Staat aber, fordert die Ministerin, müsse dafür sorgen, dass Eltern überhaupt ein Wahl haben. In vielen Fällen scheitere die Berufstätigkeit beider Elternteile daran, dass gar keine Betreuungsplätze für Kleinkinder zur Verfügung stünden. 1992 folgte Ursula von der Leyen ihrem Mann in die USA, musste dafür ihre Ausbildung zur Fachärztin abbrechen. Ob denn nie zur Debatte gestanden habe, dass er ihretwillen auf das US-Stipendium verzichte, fragen die Interviewerinnen nach. "Ich finde es toll, dass junge Frauen solche Fragen formulieren", ist die Ministerin begeistert. Eine Antwort bleibt sie auch nicht schuldig: Das ständige Gefühl, etwas falsch zu machen, habe sie so erschöpft, dass sie erleichtert gewesen, "eine Tür rauszufinden". In Kalifornien stieß sie auf eine andere Grundhaltung bei den Arbeitgebern, die ganz selbstverständlich davon ausgingen, dass Mütter und Väter auch Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen. "Ich hatte plötzlich das Gefühl: Du bist hier mit deinen Kindern willkommen", erinnert sich Ursula von der Leyen. Wenn sie mit ihren am Ende des USA-Aufenthalts fünf Kindern ein Geschäft besucht habe, sei sie stets in freundliche und anerkennende Gespräche verwickelt worden. Zurück in Deutschland habe sie gleich mal ein Verkäuferin angegiftet: "Passen Sie auf, dass die Kinder nichts anfassen!" "Kinder in den Mittelpunkt zu stellen, ist das Grundprinzip meiner Politik geworden", sagt die Ministerin. Wie es ihr denn gelinge, die Erziehung von sieben Kindern und ihr Ministeramt zu vereinbaren, fragen Annika Hedwig und Piva Nolting. Die Familie habe immer eine Tagesmutter gehabt, sagt Ursula von der Leyen. Und seit alle Kinder die Schule besuchen, sei vieles einfacher geworden. In der Zeit in Amerika und danach sei sie sehr stark in die Rolle der Kinderbetreuerin hineingewachsen. "Mit meiner Ernennung zur Ministerin hat sich das dramatisch gedreht." Ihr Mann habe die Änderung jedoch realisiert und sich stärker der Kinder angenommen. Das sei für beide Elternteile anfangs schwer gewesen: Der Mutter fiel es schwer loszulassen. Dem Vater, der Medizinprofessor ist, schlugen Vorbehalte aus seinem beruflichen Umfeld entgegen. "Er macht jetzt dieselben Erfahrungen wie ich bei den ersten Kindern", sagt Ursula von der Leyen. Doch er genieße es auch, dass er heute im Leben seiner Kinder viel präsenter ist als früher. Sie selbst bemühe sich, einen Tag in der Woche von Verpflichtungen in der Berlin freizuhalten, um ihn zu Hause in Niedersachsen zu verbringen. Werner Held Böblinger Kreiszeitung, 8.11.2008 Leute vom Goldberg Dr. Ingo Sika (ABI 92) gewann bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär?" unter kundiger Mithilfe von GGS-Pensionär Dr. Gerhard Vogt als Telefon-Joker einen fünfstelligen Eurobetrag.

SCHULJAHR 2008/09 AUSGABE 1 Vorsitzende: Brigitte Seeger Telefon 07031/87 31 99 Brigitte_seeger@gmx.de Stellvertreter: Dorothea Bühler Telefon 07031/87 17 05 dorothea.buehler@t-online.de Schatzmeister: Peter Heydkamp Schriftführerin: Gertrud Menczel Beisitzer: Joachim E. Baisch Daniel Strobach, Dr. Wolfgang Wulz Spendenkonto: 25016 KSK Böblingen BLZ 603 501 30 Fehlerkorrektur Schulbrief 3 (2007-08): Kassenprüfer des Vereins der Freunde ist nicht Martin, sondern Günter Lang. Herr Dr. Bayer J. Montag, 4. Stunde Lz. Herr Bayer R. Montag, 3. Stunde Lz. Herr Dr. Berger Dienstag, 8. Stunde Lz. Frau Berndt Dienstag, 7. Stunde Lz. Frau Brüggemann Mittwoch, 4. St. Lz. Beratungslehrer n. Vereinbarung Lz. Herr Bühler Dienstag, 5. Stunde Lz. Frau Deuschle Montag, 4. Stunde Lz. Frau Doll Dienstag, 4. Stunde Lz. Frau Dr. Eberle Donnerstag, 3. St. Lz. Frau Emmler Mittwoch, 3. Stunde Lz. Frau Fischer Montag, 4. Stunde Lz. Herr Frank nach Vereinbarung Lz. Frau Franke Mittwoch, 4. Stunde Lz Frau Fresz Montag, 7. Stunde Lz. Frau Fritz Freitag, 2. Stunde Lz. Frau Gölz Montag, 3. Stunde Lz. Herr Gommel Montag, 2. Stunde Lz. Herr Gritz Freitag, 3. Stunde Lz. Frau Groß-Raaf Mittwoch, 3. St. Lz. Frau Hauf Dienstag, 3. Stunde Lz. Frau Henrich Montag, 6. Stunde Lz. Frau Höller Dienstag, 3. Stunde Lz. Frau Holzmann Donnerstag, 5. St. N04 Herr Jung Donnerstag, 5. Stunde Lz. Herr Käckenmeister Montag, 3. St. Lz. Seite 19 Mitteilungen des „Vereins der Freunde des Goldberg-Gymnasiums“ ********************************************* Nach dem Vorstandswechsel bei der letzten Hauptversammlung im Frühjahr 2008 befindet sich der neue Vorstand noch in der Phase der Information und Orientierung. Im 2. Schulhalbjahr möchte sich der neue Vorstand in den Gremien und bei den Elternabenden auch noch persönlich vorstellen und für sein Anliegen sowie für die Mitgliedschaft der am Schulleben Beteiligten werben. Hier noch einmal die bisherigen Aktivitäten des Vereins: Zuerst sei hier die finanzielle Unterstützung der Schule genannt. In den letzten Jahren konnten durchschnittlich 7.500 Euro pro Jahr der Schule für einzelne Projekte, für Investitionen und einzelne Bauvorhaben zur Verfügung gestellt werden. Unterstützt wurde beispielsweise die schon erwähnte Neueinrichtung und Erweiterung der Kunsträume, die nötig wurde, als die Schule einen Kunstzug bekam. Es ging weiter mit der Hilfe bei der Anschaffung von technischem Gerät, wie PCs, Beamer oder Lichtsteuerungspult für Theateraufführungen in der Aula, für die Einrichtung und Ausstattung der Werkbühne im Westsaal, mit Zuschüssen bei der Einrichtung von Aufenthaltsräumen für die Schüler, für Freizeiten der Musik- und Theaterensembles, für den jährlichen Abitursempfang, für Exkursionen, z.B. - dem Schulprofil entsprechend – „Römerstudien" der Unterstufen-Lateiner, für den Schüleraustausch mit ausländischen Schulen, für Referentenhonorare der Rhetorikschulung in Klasse 11, für die Zirkusprojekte der Klassen 7, für die „Gespräche am Goldberg“ und für die Leseförderung durch Autorenlesungen. Noch ein Hinweis für literarisch Interessierte Vereinsmitglieder: falls Sie als Zuhörer an einer der Autorenlesungen teilnehmen wollen, setzen Sie sich bitte mit den betreuenden Lehrkräften in Verbindung. Bisher sichere Termine: Dirk Lornsen, 1.12.08, 13.50 Uhr Kl. 6b/a (Fr. Gölz) Iris Lemanczyk, 23.1.09, 9.35 Uhr Kl. 7c (Fr. Kraemer). Termine noch nicht festgelegt: Günther Bentele Kl. 8a (Fr. Vogler), José A. Oliver, Kl. 12 (Fr. Dr. Eberle) Sprechstunden der Lehrkräfte Schuljahr 2008/09 Frau Keip Donnerstag, 6. Stunde Lz. Herr König Mittwoch, 2. Stunde Lz.. Frau Kraemer Donnerstag, 2. St. Lz. Frau Kraus Donnerstag, 6. Stunde Lz. Herr Kuckenburg Dienstag, 5. St. Lz.. Frau Ludwig Mittwoch, 4. Stunde Lz. Frau Lutz Freitag, 2. Stunde Lz. Frau Martini Mittwoch, 4. Stunde Lz. Frau Matzerath Montag, 4. Stunde Lz. Frau Zug Freitag, 4. Stunde Lz. Herr Nagel Donnerstag, 3. Stunde Lz. Herr Nawrotzki Freitag, 4. Stunde Lz. Herr Oehler nach Vereinbarung Lz. Herr Oster Montag, 7. Stunde Lz. Herr Raschke Dienstag, 4. Stunde Lz. Frau Ringwald Dienstag, 3. Stunde Lz. Frau Roos Mittwoch, 5. Stunde Lz. Herr Rueß Dienstag, 4. Stunde Lz. Herr Sack-Duvernoy Freitag, 2. St. Lz. Frau Schenek-Freier Donnerst., 5. St. Lz. Herr Schirm Mittwoch, 4. Stunde Lz. Frau Scholz K. Donnerstag, 3. St. Lz. Herr Scholz N. Mittwoch, 3. Stunde Lz. Herr Schönberger Dienstag, 3. St. Lz. Frau Schragner Dienstag, 4. St. Lz. Frau Schulten Dienstag, 5. Stunde Lz. Herr Schulz Mittwoch, 3. Stunde Lz. Herr Schwarz Montag, 3. Stunde Lz. Frau Semler Dienstag, 4. Stunde Lz. Frau Stierle Mittwoch, 5. Stunde Lz. Herr Stock nach Vereinbarung Lz. Herr Theben nach Vereinbarung Rekt. Frau Vogler Dienstag, 5. Stunde Lz. Frau Weiß nach Vereinbarung Lz. Frau Wellhäußer K. Dienstag, 3. St. Lz. Frau Wellhäußer N. Mittwoch, 5. St. Lz. Herr Wespel Mittwoch, 5. Stunde Lz Herr Wrobel Dienstag, 3. Stunde Lz. Herr Dr. Wulz Mittwoch, 3. Stunde Lz. Frau Zander Mittwoch, 4. Stunde Lz Frau Zell Donnerstag, 4. Stunde Lz. Frau Ziegler-Seidl Freitag, 4.St A14 Lernmittel Freitag, 9:15 - 10:00 Uhr A14 A14 Altbau 1. Stock; N12 Nordbau 1. Stock - Biologie; N04 Nordbau EG - Chemie; N23/N24 Nordbau 2. Stock - Physik; Rekt. Rektorat; W14 Westbau 1. Stock Bild. Kunst; SpH Sporthalle Stand: 31.10.2008

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