Deutsche Zoologische Gesellschaft e. V.

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Deutsche Zoologische Gesellschaft e. V.

■■■■ Rundschreiben der Deutschen Zoologischen Gesellschaft e. V. Dezember/ 09

Deutsche Zoologische Gesellschaft e. V.

Mitglied des VBIO gegründet 1890 in Frankfurt am Main

140. Rundschreiben / Dezember 2009


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– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Liebe Mitglieder,

wieder liegt eine schöne Jahrestagung hinter uns. Jürgen Heinze hatte dazu in die

alte Domstadt Regensburg eingeladen. Er und sein Team haben eine großartige Arbeit

geleistet, und besonders seinen zahlreichen studentischen Helfern gebührt Dank

- sogar die Direktübertragung zur Bundestagswahl konnte parallel zur Postersitzung

verfolgt werden. Höhepunkte waren ohne Zweifel die Abendvorträge von Svante

Pääbo und Hubert Markl.

Meine Erinnerung schweift zurück zur Regensburger Tagung des Jahres 1979.

Die moderne Architektur des Campus hat uns damals begeistert - diesmal war alles

zur Großbaustelle transmutiert. Welch ein Unterschied liegt auch zwischen den damals

in mühsamer Handarbeit gefertigten zu den heutigen professionell, teilweise

künstlerisch gestalteten Postern. Die Auswahl der Preisträger war nicht einfach!

Auf der Mitgliederversammlung wurde noch die betrübliche Nachricht verkündet,

dass die Wissenschaftsverlage den Wissenschaftspreis der DZG (Karl-Ritter-von-

Frisch-Medaille) nicht länger finanzieren, und nach Lösungen gesucht. Ich freue

mich, dass der Preis so kurz danach nun gesichert ist und für 2010 ausgeschrieben

werden kann: der Inter-Research Wissenschaftsverlag wird zukünftig der neue Stifter

des Preises sein. Unser herzlicher Dank gilt Professor Dr. Dr. h. c. Otto Kinne, Präsident

des Inter-Research Science Centers und selbst Preisträger im Jahre 1984!

Dank der Beitragserhöhung im Jahr 2009 ist die finanzielle Situation der DZG zufriedenstellend.

Da sich jedoch eine unverhältnismäßig große Zahl an Mitgliedern im

Beitragsrückstand befindet, muss die Höhe der Dotierung des Walter-Arndt-Preises

diskutiert werden, denn der Preis muss aufgrund stark rückläufiger Zinsen mit DZG-

Geldern aufgestockt werden. Wir rufen deshalb zu besserer Zahlungsmoral auf und

verweisen noch einmal auf die Möglichkeit des Bankeinzuges, der auch die Mitgliederverwaltung

wesentlich erleichtert.

Nach dem Tod von Franz Peter Fischer war der Posten des 1. Schriftführers für

fast ein Jahr vakant. Ohne den persönlichen Einsatz von Sabine Gießler, die mehr

oder weniger in diese Rolle schlüpfte, wäre die Situation der Gesellschaft schwierig

geworden. Dafür sei unserer Leiterin der Geschäftsstelle an dieser Stelle ein besonders

herzlicher Dank ausgesprochen! Nicht zuletzt durch ihre Überzeugungskraft ließ

ich mich auf die Nachfolge im Amt der Schriftführung ein. Ich bedanke mich für das

Vertrauen, das mir bei der Mitgliederversammlung gespendet wurde!

Ich wünsche uns allen ein gutes Weihnachtsfest und einen friedlichen Jahreswechsel

und freue mich auf ein Wiedersehen 2010 in der Hansestadt Hamburg,

Ihr

1


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Präsident:

VORSTAND (AMTSPERIODE 2009/2010)

Prof. Dr. Wolf-Michael Weber

Universität Münster

Institut für Tierphysiologie

Hindenburgplatz 55

D–48143 Münster

Tel.: + 49 (0)251-8321-782

Fax: + 49 (0)251-8321-785

wmw [at] uni-muenster.de

Stellvertreterin:

Prof. Dr. Barbara Hellriegel

Universität Zürich

Anthropologisches Institut & Museum

Winterthurerstrasse 190

CH-8057 Zürich, Schweiz

Tel.: +41 (0)44-635-5401

Fax: +41 (0)44-635-6804

barhell [at] aim.uzh.ch

Stellvertreterin:

Prof. Dr. Constance Scharff

Institute of Biology

Department of Animal Behavior

Freie Universität Berlin

Takustr. 6

14195 Berlin

Tel.: +49 (0)30/838-53848

Fax: +49 (0)30/838-53850

scharff [at] zedat.fu-berlin.de

Stellvertreter:

Prof. Dr. Hermann Wagner

Institut für Biologie II

Lehrstuhl für Zoologie/Tierphysiologie

Kopernikusstraße 16

D-52074 Aachen

Tel.: +49 (0)241/8024835

Fax: +49 (0)241/8022133

wagner [at] bio2.rwth-aachen.de

2

1. Schriftführer

PD Dr. Thomas Keil

Max-Planck Institut für Biochemie

Abteilung für Molekulare Strukturbiologie

Am Klopferspitz 18

82152 Martinsried

Tel.: +49 (0)89/8578-2646

Fax: +49 (0)89/8578-2641

keil [at] biochem.mpg.de

2. Schriftführer

Prof. Dr. R. Alexander Steinbrecht

Max-Planck Institut für

Ornithologie

Eberhard Gwinner Straße 7

D-82319 Seewiesen

Tel.: + 49 -(0)8157/932-229

Fax: + 49 -(0)8157/932-209

asd [at] orn.mpg.de

1. Kassenprüfer

Herr Prof. Dr. Klaus Schönitzer

LMU München, Dep. Biologie II

& Zool. Staatssammlung München

2. Kassenprüfer

Herr Prof. Dr. Harald Luksch

TU München, LS für Zoologie


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

FACHGRUPPENSPRECHER (2009/2010)

Entwicklungsbiologie:

www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_entwicklungsbiologie.php

Dr. Matthias Gerberding

Universität Hohenheim

Institut für Zoologie 220a

70593 Stuttgart

Tel.: +49 (0)711459 22257

M.Gerberding (at) uni-hohenheim.de

Dr. Michael Schoppmeier

Department Biologie - Entwicklungsbiologie

Universität Erlangen-Nürnberg

Staudtstr. 5

91058 ErlangenErlangen,

Tel.: +49 (0)9131-852-8097

mschoppm (at) biologie.uni-erlangen.de

Morphologie:

www.dzg-morphologie.de/

PD Dr. Michael Nickel

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Inst. f. Spez. Zoologie & Evolutionsbiologie

mit Phyletischem Museum

Erbertstr. 1

07743 Jena

Tel.: +49 (0)3641-949174/ 949155

Fax: +49 (0)3641-949142

m.nickel(at)uni-jena.de

Dr. Christian Wirkner

Universität Rostock

Institut für Biowissenschaften

Allgemeine & Spezielle Zoologie

Universitätsplatz 2

18055 Rostock

Tel.: +49 (0)381-498-6273

Fax: +49 (0)381-498-6262

christian.wirkner(at)web.de

Neurobiologie:

www.zoologie.uni-bonn.de/neuroethologie/dzg/index.html

Dr. Jacob Engelmann

Universität Bonn

Abteilung Neuroethologie

Endenicher Allee 11-13

53115 Bonn

Tel.: +49 (0)228-73-2472

Fax: +49 (0)228-73-5556

jacob.engelmann(at)uni-bonn.de

Prof. Dr. Joachim Schachtner

Philipps-Universität Marburg

FB Biologie - Tierphysiologie

Karl-von-Frisch-Str. 8

35032 Marburg

Tel.: +49 (0)6421-282-3414/ 3405

Fax: +49 (0)6421-282-8941

email schachtj(at)staff.uni-marburg.de

Evolutionsbiologie:

www.uni-tuebingen.de/evoeco/dzg/

Prof. Dr. Klaus Fischer

Universität Greifswald

Zoologisches Institut & Museum

J.-S.-Bach-Str. 11/12

D-17489 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834-864256

Fax: +49 (0)3834-864252

klaus.fischer(at)uni-greifswald.de

Prof. Dr. Gabriele Uhl

Universität Greifswald

Zoologisches Institut & Museum

Department General and

Systematic Zoology

Bachstraße 11-12

D- 17489 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834 864239

gabriele.uhl(at)uni-greifswald.de

PD Dr. Thomas Schmitt

Universität Freiburg

Biology I

Hauptstraße 1

79104 Freiburg

Tel.: +49 (0)761 203 - 2591

thomas.schmitt(at)biologie.uni-freiburg.de

Ökologie:

www.biologie.uni-freiburg.de/data/bio1/ecodzg/

PD Dr. Martin Schaefer

Universität Freiburg, Biology I

Hauptstraße 1

D-79104 Freiburg

Tel.: +49 (0)761-203-2531

martin.schaefer(at)biologie.uni-freiburg.de

Dr. Petra Quillfeldt

Max Planck Institut für Ornithologie

Vogelwarte Radolfzell

Schlossallee 2

78315 Radolfzell

Tel.: +49 (0)7732-1501-23

Petra.quillfeldt(at)gmx.de

3

P hysiologie :

Prof. Dr. Walter Stöcker

J. Gutenberg-Universität Mainz

Institut für Zoologie

Abteilung I: Zell- und Matrixbiologie

Johannes-von.Müller-Weg 6

55128 Mainz

Tel.: +49 (0)6131-39-24273

Fax: +49 (0)6131-39-23835

stoecker(at)uni-mainz.de

Dr. Christoph Becker-Pauly

J. Gutenberg-Universität Mainz

Institut für Zoologie

Abteilung I: Zell- und Matrixbiologie

Johannes-von.Müller-Weg 6

55128 Mainz

Tel.: +49 (0)6131-39-26656

Fax: +49 (0)6131-39-23835

beckerpa(at)uni-mainz.de

Verhaltensbiologie:

www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_verhaltensbiologie.php

Prof. Dr. Jana Anja Eccard

Universität Potsdam

Institut für Biologie und Biochemie

Tierökologie

Maulbeerallee 1

14469 Potsdam

Tel +49 (0)331-977-1923

eccard(at)uni-potsdam.de

PD Dr. Björn Siemers

Max Planck Institut für Ornithologie

SNWG Sinnesökologie

Eberhard-Gwinner-Str., Haus Nr. 11

82319 Seewiesen

Tel.: +49 (0)8157-932-348

Fax: +49 (0)8157-932-344

siemers(at)orn.mpg.de

Zoologische Systematik:

www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_zool_systematik.php

PD Dr. Lars Podsiadlowski

Universität Bonn

Institut für Evolutionsbiologie & Ökologie,

Comparative Genomics and Animal

Evolution

An der Immenburg 1

53121 Bonn

Tel.: +49 (0)228-735159

podsi.lars(at)t-online.de

Dr. Christoph Bleidorn

Universität Leipzig

Institut für Biologie II

Mol. Evolution & Systematik der Tiere

Talstraße 33

04103 Leipzig

Tel.: +49 (0)341-9736742

Bleidorn(at)rz.uni-leipzig.de


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Die 102. Jahresversammlung wurde nach dem Abendvortrag

“A Neanderthal perspective on human origins" von

Svante Pääbo im Foyer des Audimax eröffnet. Nach dem

mitreißenden Vortrag und anschließend reger Diskussion

sicherten sich Pressereporter sofort ein persönliches Interview

mit dem renommierten Vortragenden. Danach gab

es bei einem ausgezeichneten Buffet mit diversen japanischen

Spezialitäten die Möglichkeit, Kollegen zu treffen

und über die neuesten Erkenntnisse zu diskutieren.

Natürlich zählte auch die Preisverleihung am Samstag zu

den Höhepunkten der Tagung. Umrahmt vom Kammerchor

der Chorphilharmonie Regensburg mit Werken von

Banchieri, Brahms und Debussy kam das Publikum in den

Genuss der wissenschaftlichen Präsentationen der Preisträgerinnen,

doch dazu mehr unter der Rubrik Preise. Obwohl

die Postersession am Sonntag mit den Bundestagswahlen

kollidierte, herrschte bis um 22 Uhr reger

Betrieb zwischen den Posterwänden. Die Verpflegung mit

Bier, Wein, Leberkäse und Kartoffelsalat sorgte dafür,

dass die Gäste gutgelaunt zwischen den Hochrechnungen

zu den Wahlergebnissen und den Posterpräsentationen

DZG INTERN

Jahrestagungen

Rückblick - Tagung 2009 in Regensburg

4

pendeln konnten... Unvergesslich wird auch der Abendvortrag

von Hubert Markl bleiben. Seine rhetorisch ausgefeilte

Rede „Charles Darwins Einsichten in die Evolution von

Natur und Kultur“ mit tagesaktuell eingewebten Interpretationen

wird zwar in den Mitteilungen 2010 veröffentlicht,

wie er jedoch ohne jegliches digitale Hilfsmittel das Publikum

mitreißen kann, bleibt denjenigen vorbehalten, die ihn

an Ort und Stelle erleben durften. Die Eindrücke der Tagung

konnten ausgiebig am sich anschließenden Gesellschaftsabend

im "leeren Beutel" verarbeitet werden. Den

Organisatoren und besonders Jürgen Heinze gilt unser

aller Dank für die schöne gemeinsame Zeit in Regensburg!

Zum Schluss: den erwirtschafteten Überschuss an

Sponsorengeldern haben die Organisatoren der DZG

vermacht, dafür ein besonderes Dankeschön im Namen

aller Mitglieder!

(SG)

Bildmaterial auf dieser Seite von Stefan Buchhauser, Regensburg


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Protokoll der Mitgliederversammlung

der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

am 26.09.2009 im Hörsaal 2

des Zentralen Hörsaalgebäudes

TOP 1 Feststellung und Ergänzung der Tagesordnung

TOP 2 Bericht des Präsidenten

TOP 3 Bericht des Schriftführers

TOP 4 Bericht der Kassenprüfer

TOP 5 Bericht aus der Geschäftsstelle

TOP 6 Nachfolge 1. Schriftführer

TOP 7 Tagung 2010

TOP 8 Berichte aus den Fachgruppen

TOP 9 Fortbildungsveranstaltungen

TOP 10 Verschiedenes

Beginn: 17.00

TOP 1: Feststellung und Ergänzung der Tagesordnung

--Der Präsident Prof. Dr. Wolf-Michael Weber eröffnet die

Mitgliederversammlung. Dazu war im 139. Rundschreiben

ordnungsgemäß eingeladen worden.

--Er bedankt sich beim Veranstalter, Prof. Dr. Jürgen

Heinze, und stellt kurz den neuen 1. Schriftführer, PD Dr.

Thomas Keil, vor. Die Tagesordnung wird einstimmig ohne

Ergänzung angenommen.

--Die Versammlung gedenkt ihrer verstorbenen Mitglieder.

Prof. Dr. Franz Peter Fischer †27.11.2008

Prof. Dr. Wilhelm Harder †27.02.2009

Prof. Dr. Else Jahn †09.08.2008

Prof. Dr. Rainer Koltermann †12.07.2009

Prof. Dr. Gerolf Lampel †05.05.2008

Prof. Dr. Martin Lindauer †13.11.2008

Prof. Dr. Günther Osche †04.02.2009

Prof. Dr. Peter Schlegel †16.10.2008

Prof. Dr. Gerhard Schmidt †13.01.2009

Prof. Dr. Otto v. Helversen †02.03.3009

Prof. Dr. Klaus Vogt †09.05.2008

Pfaffenhofen/Ilm

Tübingen

Wien

Frankfurt/M

Murten CH

München

Freiburg

München

Neustadt a. Rgbe.

Adelsdorf

Freiburg

TOP 2: Bericht des Präsidenten

--In der Geschäftsstelle des VBIO wurde, vom BMBF finanziert,

eine neue Stelle eingerichtet, um eine Datenbank

sämtlicher Master-Studiengänge Biologie in Deutschland

zu erstellen. Von Seiten der DZG ist es wünschenswert,

diese Übersicht um den Bereich Österreich/Schweiz und

besser noch, ganz Europa zu erweitern.

--Bisher war Herr Prof. Paulsen Vertreter der Fachrichtung

Zoologie in der Fachakkreditierungsagentur ASIIN (Studiengänge

der Ingenieurwissenschaften, der Informatik,

der Naturwissenschaften und der Mathematik). Da er aus

Altersgründen ausscheidet, wird ein Nachfolger gesucht.

Jahrestagung

5

Die Frage an die Versammlung nach einem neuen Vertreter

aus der Zoologie bleibt ohne Antwort.

--Die Finanzierung einiger Preise der DZG ist aufs Höchste

gefährdet. Die bisherigen Stifter des Karl-Ritter-von-

Frisch-Preisgeldes haben die Finanzierung eingestellt.

Auch der Walther-Arndt-Preis trägt sich nicht mehr aus

den Zinserträgen der Stiftung. Es wurden daher Überlegungen

für das weitere Vorgehen angestellt: Soll der Wissenschaftspreis

zukünftig nur für die wissenschaftlichen

Meriten mit einer Medaille ausgezeichnet aber ohne Geld

vergeben werden, oder soll das Preisgeld reduziert werden?

Der Präsident berichtet von bisherigen Gesprächen

mit einem Wissenschaftsverlag. Eine Preissumme von

10.000.- € für den Karl-Ritter-von-Frisch-Preis zu übernehmen

sei indiskutabel, eine kleinere Summe dagegen

vorstellbar. Herr Rüdiger Wehner, früherer Preisträger,

gibt zu bedenken, dass ein Preis auf alle Fälle mit einem

Preisgeld versehen sein sollte. Falls die Dotierung reduziert

werden müsse, sollten die Beträge für alle Preise abgestuft

bleiben. Herr Wehner verweist auch auf die Konstruktion

der Leopoldina, die den Carus-Preis zunächst

nur mit einer Medaille ohne Preisgeld ausgezeichnet habe.

Ein Preisgeld sei erst später von der Stadt Schweinfurt

beigesteuert worden. In Bezug auf den Karl-Ritter-von-

Frisch-Preis könne man möglicherweise Österreich (Geburtsland

von Karl von Frisch) oder auch Bayern (späterer

Wohnsitz) in ähnlicher Weise als Preisstifter gewinnen.

Ein Vorschlag aus den Reihen der Mitgliederversammlung

ist, dass die DZG die Kosten für die KvF-Medaille übernimmt

und ein Sponsor das (reduzierte) Preisgeld. Das

Meinungsbild beim Abschluss der Diskussion ist, dass

wieder ein wissenschaftlicher Verlag als Preisstifter gesucht

werden soll (der absolute Betrag sei unwichtig) und

eine Abstufung der DZG-Preise beizubehalten ist.

--Die Novellierung der EU-Direktive 86/609/EEC (Tierschutz

für wiss. verwendete Tiere) steht bevor, es gab viele

Änderungsvorschläge. Ein ausgewogener Entwurf zwischen

Tierschutz und Wissenschaftsinteressen wurde in

der ersten Lesung des EU-Parlaments verabschiedet. Ein

neues Problem ist, dass Schweden, das anschließend die

EU Ratspräsidentschaft übernahm, die eigene äußerst restriktive

Gesetzgebung zum Tierschutz europaweit umsetzen

will und entsprechende Regelungen in die Direktive

einarbeitet. Dies würde beispielsweise bedeuten, dass jedes

tierexperimentell arbeitende wissenschaftliche Labor

einen eigenen Tierarzt einstellen müsste. Momentan befinde

sich der Prozess zur Novellierung der Richtlinie im

Stillstand, da die nötige Infrastruktur in fast allen EU-

Ländern fehlt.

--Die neurowissenschaftliche Gesellschaft lässt ansprechende

DVDs mit Interviews bedeutender Neurowissenschaftler

(u.a. Gerhard Neuweiler) produzieren, die preisgünstig

erworben werden können.

--Anlässlich der 100. Jahrestagung hat die DZG das Buch

„Höhepunkte der Zoologischen Forschung“ herausgegeben.

Leider ist die Auflage viel höher als die Nachfrage, es

wird mit deutlichem Verlust gerechnet. Während der Tagung

wird das Buch zu einem Sonderpreis von 9,99 € verkauft.

--Herr Stefan Busch von BioMedCentral gibt einen kurzen

Bericht über das DZG-eigene online-Journal „Frontiers in


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Zoology“. Der offizielle Impaktfaktor steht im Jahr 2011 an.

Gemessen an den vorläufigen Werten wird er bei ca. 3

liegen, d.h. relativ hoch sein. Da in Folge wesentlich mehr

Manuskripte begutachtet werden müssen, muss das editorial

board im Vorfeld aufgestockt werden. Insgesamt betreibt

BMC ca. 200 open-access-Journale. - Es werden

keine Fragen gestellt.

TOP 3: Bericht des Schriftführers

-- Prof. Dr. R. Alexander Steinbrecht stellt den neuen 1.

Schriftführer, Herrn Dr. Thomas Keil vor.

Jahresbilanz 2008

Jahrestagung

Einnahmen 2008 Sonstige Erlöse

-- Thomas Keil bedankt sich für die Einführung und trägt

eine Übersicht über die Finanzlage der DZG vor. Er weist

besonders darauf hin, dass die Zinserlöse aus dem Walther-Arndt-Depot

das Preisgeld nicht decken. Die negative

Zinsentwicklung der letzten Jahre und der Verlauf der Einnahmen

aus den Mitgliedsbeiträgen wird in einer Grafik

deutlich. Erfreulicherweise wird infolge der leichten Beitragserhöhung

im Jahr 2009 ein positiveres Bild erreicht.

Die Jahresbilanz und Grafiken hat Frau Gießler erstellt.

Beiträge 64.628,50 Effekten 103.660,94

Rückzahlung 146,6 Umbuchungen 36.670,00

Zinsen 3.377,36 Tagung 5.366,50

sonstige Erlöse 152.181,94 Verlage (Anzeigen) 2.775,68

Summe 220.334,40 Internetzeitschrift 2.124,05

Verkauf Festschrift 1.287,88

Ausgaben 2008 Verkauf - Zoologiehefte 176,89

Spende Flyer 100

Lohn (inkl. Steuern) 27.083,16 Kulanz Bank 20

Jahres-Berichte (Zoologie) 5.134,57 Summe 152.181,94

Porto + Versand 4.109,96

Reisekosten 3.655,07

Druckkosten 2.369,84 Sonstige Kosten

Beratungskosten 1.209,70

Retouren 803,5 Effekten 101.193,81

Telefon 573,92 Umbuchungen 45.000,00

Nebenkosten Geldverkehr 108,13 Lohnnebenkosten TK 13.862,59

Bürobedarf 90,42 Tagung 5.513,20

Sonstige Kosten 180.632,02 Workshops 5.200,00

Summe 225.770,29 Mitgliedschaften 3.230,00

Miete 3.000,00

Konten und Depots 31.12.2007 31.12.2008 RISE 1.000,00

Preise 800

5014573 Girokonto 7.242,41 1.806,52

Rechner 707,9

305014573 Festgeldkonto 21.182,97 30.445,35

Honorar Flyer 600

Depot_075014573

DZG-Rücklage

57.578,30 57.262,10

Spende Geus 286

Depot_175014573

Walther Arndt, Nominal 42.000,--

41.222,50 42.078,00

Trauerkranz 150

Depot_275014573

Horst Wiehe, Nominal 32.000,--

31.414,50 26.908,50

Kleinbeträge 88,52

Summe 158.640,68 158.500,47

Summe 180.632,02

Saldo -2.380,10 -140,21

Bilanz Referenzkonto Einnahmen 2008 220.334,40

Ausgaben 2008 225.770,29

Gegenrechnung

Saldo -5.435,89

Kontostand 31.12.2007 7.242,41

Kontostand 31.12.2008 1.806,52

Saldo -5.435,89

6


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Jahrestagung

TOP 4: Bericht der Kassenprüfer

--Herr Walter Stöcker verliest den Bericht der beiden Kassenprüfer, Harald Luksch und Klaus Schönitzer.

Daraufhin beantragt Herr Wägele die Entlastung des Vorstandes. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen.

7


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

TOP 5: Bericht aus der Geschäftsstelle

-- Frau Gießler bedankt sich zunächst bei Herrn Heinze für

die gute Zusammenarbeit anlässlich der Tagung. Seit dem

Tod des bisherigen 1. Schriftführers, Herrn Fischer, führte

sie die Geschäfte der DZG in Abstimmung mit dem Vorstand

weiter. Alle Unterlagen aus der Amtszeit von Herrn

Fischer befinden sich derzeit in der Geschäftstelle.

--Die Mitgliederzahl liegt zur Zeit bei 1733, davon besuchen

250 die Tagung in Regensburg. Leider gibt es, verglichen

mit den Jahren zuvor, wesentlich weniger Neueintritte,

auf der anderen Seite trotz Beitragserhöhung erfreulich

wenig Austritte. Im Geschäftsjahr 2009 wurden 445

Mahnungen an säumige Zahler verschickt. Zur Zeit stehen

noch 188 Beiträge aus. Das Nachforschen nach aktuellen

Adressen ist sehr aufwändig. Nach drei Jahren Betragsrückstand

erfolgt die Streichung aus der aktiven Mitgliederdatei.

--Webpage: Besonders die Stellenbörse ist sehr beliebt.

TOP 6: entfällt.

TOP 7: Tagung 2010

--Frau Prof. Dr. Susanne Dobler lädt zur Tagung 2010

nach Hamburg ein. Termin: 17.-20.9.2010.

--Der Präsident kündigt Saarbrücken als Tagungsort für

2011 an.

TOP 8: Berichte aus den Fachgruppen

Kurzberichte aus folgenden Fachgruppen wurden gegeben:

--Evolutionsbiologie

Gabriele Uhl berichtet vom Graduiertentreffen 2009 in

München. In Regensburg wurde ein neuer, dritter Sprecher

gewählt, Thomas Schmitt aus Freiburg. Das Graduiertentreffen

2010 soll in Freiburg stattfinden und von

Thomas Schmitt organisiert werden.

--Morphologie

Christian Wirkner berichtet vom geplanten Graduiertenforum

2009 in Greifswald, es gibt viele Anmeldungen dazu.

Beide Sprecher (Michael Nickel und er) bleiben im Amt.

--Neurobiologie

Beide Sprecher, Joachim Schachtner und Jacob Engelmann

bleiben für ein weiteres Jahr im Amt. Die Fachgruppe

plant 2010 ein Arthropodenseminar als Satellitenveranstaltung

zur DZG Jahrestagung in Hamburg. Ziel sei, dass

Anwesenheitsliste:

Christopher Arnold, Jena

Thomas Bachmann, Aachen

Christian Ulrich Baden, Hamburg

Ulf Bickmeyer, Helgoland

Stefan Blazek, Aachen

Thorsten Burmester, Hamburg

Barbara Caspers, Bielefeld

Susanne Dobler, Hamburg

Leif Engqvist, Netherlands

Albrecht E. Fischer, Köln (Junkersdorf)

Jahrestagung

sich die Neurobiologen enger an die DZG anschließen als

bisher.

--Ökologie

Ein Problem ist die Terminüberschneidung der DZG-

Tagung mit den ökologisch orientierten Jahrestagungen.

Man plant für 2010 ein Satellitensymposium zur DZG -

Jahrestagung in Hamburg. Caroline Müller und Stefan

Scheu scheiden als Sprecher aus, Martin Schäfer aus

Freiburg und Petra Quilltfeld aus Seewiesen sind die neuen

Sprecher.

--Physiologie

Walter Stöcker berichtet, dass beide Fachgruppensprecher

weiter im Amt bleiben. Man möchte im nächsten Jahr

eine Veranstaltung für junge Physiologen organisieren und

plant dazu eine internationale Satellitenveranstaltung zur

DZG-Tagung in Hamburg.

--Verhaltensbiologie

Die Sprecherwahl findet im 2-jährigen Turnus statt, beide

Sprecher bleiben also im Amt. Björn Siemers berichtet

vom Graduiertentreffen, das zusammen mit der Ethologischen

Gesellschaft organisiert, im November 2009 stattfinden

wird. Für 2010 ist eine gemeinsame Veranstaltung

mit Ökologen geplant. Momentan wird die Fachgruppenhomepage

aktualisiert.

--Zoologische Systematik

Lars Podsiadlowski berichtet, dass ein neuer Sprecher,

Christoph Bleidorn aus Leipzig, gewählt wurde, Andreas

Schmidt-Rhaesa scheidet aus. Geplant sei 2010 ein Graduiertentreffen

parallel zur DZG-Jahrestagung in Hamburg.

TOP 9: Fortbildungsveranstaltungen

--Die Übersicht aus dem Jahr 2009 ist im Rundschreiben

und auf der Homepage nachzulesen.

TOP 10: Verschiedenes

--Herr Albrecht Fischer gibt bekannt, dass Prof. Gerolf

Steiner (Jahrgang 1908) vor kurzem verstorben ist, er war

bis 1979 DZG-Mitglied.

Ende: 18.15

Gezeichnet:

Klaus Fischer, Greifswald

Susanne Foitzik, Planegg / Martinsried

Wolfgang Goymann, Andechs

Stefan Greif, Seewiesen

Bernd Grünewald, Oberursel

Sven Hammann, Kiel

Jörg U. Hammel, Stuttgart

Jürgen Heinze, Regensburg

Andreas Hejnol, Bergen

Nadja Hellmann, Mainz

Barbara Hellriegel, Zürich

Bettina Hesse, Jena

8

Wolf-Michael Weber (Präsident)

Thomas Keil (Schriftführer)

Jan-Peter Hildebrandt, Greifswald

Axel Hochkirch, Trier

Uwe Homberg, Marburg

Stefan Jarau, Ulm

Karl-Ernst Kaißling, Seewiesen

Thomas Keil, Martinsried

Gregor Kölsch, Hamburg

Cornelia Krause, Jena

Tobias Krause, Bielefeld

Gerlind U.C. Lehmann, Berlin

Stefan Leitner, Seewiesen

Thomas Leitz, Kaiserslautern

Thilo Liesenjohann, Potsdam


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Klaus Lunau, Düsseldorf

Georg Mayer, Bielefeld

Ezequiel Mendoza, Berlin

Peter Michalik, Greifswald

Andreas Modlmeier, Planegg

Carlos Mora-Ferrer, Mainz

Christian Müller, Greifswald

Volker Nehring, Copenhagen E

Heinz Penzlin, Jena

Lars Podsiadlowski, Berlin

Klaus Reinhold, Bielefeld

Birgen, Holger Rothe, Bielefeld

Vorschau - Tagung 2010 in Hamburg

Jahrestagung

Joachim Schachtner, Marburg

H. Martin Schaefer, Freiburg

André Schmidt, Jena

Manuela Schmidt, Jena

Andreas Schmidt-Rhaesa, Hamburg

Thomas Schmitt, Trier

Jutta Schneider, Hamburg

Reinhard Schröder, Rostock

Björn Martin Siemers, Seewiesen

Rudolf Alexander Steinbrecht, Seewiesen

Walter Stöcker, Mainz

Erhard E.K. Strohm, Regensburg

Torsten Hugo Struck, Osnabrück

Gabriele Uhl, Greifswald

Christian Voigt, Berlin

Sophie von Merten, Seewiesen

Heike Wägele, Bonn

Johann-Wolfg. Wägele, Bonn

Hermann Wagner, Aachen

Wolf-Michael Weber, Münster

Rüdiger Wehner, Würzburg

Christian Wirkner, Jena

103. Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

Einige Details dazu

Die Tagung findet vom 17. - 20. September 2009 in Hamburg

auf dem Innenstadtcampus statt. Schwerpunktthemen

werden sein: 1) Tier-Pflanze-Interaktionen, 2) Speziation

und Hybridisation, 3) Anpassungen an veränderliche

Umwelt. Zu 1) hat bisher als Sprecher zugesagt Prof. William

Foley von der Australian National University in Canberra,

zu 2) Prof. Menno Schilthuizen vom National Museum

of Natural History, Holland, zu 3) Prof. Dr. Ralph Tollrian

von der Uni Bochum und Prof. Hans Pörtner vom Alfred-Wegner

Institut in Bremerhaven. Im Vorfeld der Tagung

planen einige DZG - Fachgruppen Workshops: u.a.

in Hamburg

vom 17. 9. - 20. 9. 2010

Organisiert von

Prof. Dr. Susanne Dobler

Schwerpunkt-Themen:

Tier-Pflanze-Interaktionen

Speziation und Hybridisation

Anpassungen an veränderliche Umwelt

9

die Fachgruppe für Ökologie und Neurobiologie. Zum Abschluss

wird eine Exkursion ins Wattenmeer angeboten.

Abstractbände und Bilder der letzten Tagungen finden Sie

unter:

http://www.dzg-ev.de/de/jahrestagung/jahrestagung.php

Zukünftige Tagungen:

104. Tagung 2011 Saarbrücken.


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Preise

PREISE DER DZG

PreisträgerInnen 2009 - Preisverleihungen

Die Preisverleihungen fanden am 26. September 2009 im Rahmen der 102. DZG Tagung in Regensburg statt.

Mit dem Walther-Arndt-Preis 2009 für

Nachwuchswissenschaftler wurde Frau

Dr. Barbara Helm vom MPI für

Ornithologie, Andechs, ausgezeichnet.

Barbara Helm hat in Tübingen, Boston

und München Biologie und Philosophie

studiert und ist am Max-Planck-Institut für

Ornithologie in Andechs als wissenschaftliche Mitarbeiterin

tätig. Aus ihren Forschungsinteressen, die sowohl in

der Ornithologie als auch in der Chronobiologie fußen, ergibt

sich ein breites Arbeitsgebiet zum Zeitmanagement

der Vögel. Vögel benötigen aufgrund ihrer höchst mobilen

Lebensweise präzise Kalender und Uhren, die ihnen die

richtigen Zeitpunkte für Verhaltensweisen wie den Vogelzug

und den morgendlichen Gesang, sowie für damit verbundene

physiologische Vorbereitungen vorgeben. Diese

Kalender und Uhren stützen sich auf angeborene Zeitprogramme,

müssen aber in einer Zeit globaler Veränderungen

an neue Bedingungen angepasst werden. Unter der

Mentorenschaft von Prof. Eberhard Gwinner hat Barbara

Den Horst-Wiehe-Preis 2009 der Deutschen

Zoologischen Gesellschaft für eine

ausgezeichnete Dissertation im Bereich

der Zoologie erhielt Frau Dr. Sandra

Steiger. Sie studierte Biologie an der

Universität Freiburg und an der University

of Leeds (UK). Nach einem kurzen

Aufenthalt am Zoologischen Forschungsinstitut und Museum

Alexander König in Bonn promovierte sie 2008 bei

Herrn Prof. Dr. J. K. Müller in Freiburg. Ihre Promotion

wurde von der Studienstiftung des deutschen Volkes unterstützt.

Frau Dr. Steigers Forschungsinteressen liegen

im Bereich der Evolution von Kommunikation, chemischer

Ökologie und Brutpflege. In ihrer Dissertation beschäftigte

sie sich mit Erkennungsprozessen beim Brut-

---

---

Helm in ihrer Diplom- und Doktorarbeit Zeitprogramme an

einem Singvogel, dem Schwarzkehlchen (Saxicola torquata)

untersucht. Schwarzkehlchen haben ein ausgedehntes

Brutverbreitungsgebiet, das sich von Südafrika bis Sibirien

erstreckt. Daher lässt sich an ihnen die Anpassung von

Zeitmanagement an unterschiedliche Lebensräume gut

vergleichend untersuchen. Für ihre Dissertation erhielt

Barbara Helm die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-

Gesellschaft. Im Anschluss an die Dissertation dehnte sie

ihr Arbeitsgebiet auf tageszeitliches Verhalten verschiedener

Vogelarten aus und untersuchte jahreszeitliche Veränderungen

im Immunsystem von Zugvögeln. Roter Faden

dieser Forschungsbereiche ist das Interesse am Zusammenspiel

zwischen Umwelt und ererbten Programmen,

und an mögliche Konsequenzen für das Überleben

von Lebewesen in einer sich ändernden Welt. Diese Arbeiten

wird sie im Rahmen des Margarete-von-Wrangell-

Programms in einem Habilitationsverfahren an der Universität

Konstanz vertiefen. Das Foto zeigt Barbara Helm

beim Festvortrag, Laudator war PD Dr. Wolfgang Goyman

vom MPI für Ornithologie.

pflege betreibenden Totengräber Nicrophorus vespilloides.

Mit Hilfe von chemischen Analysemethoden und Verhaltensexperimenten

konnte sie identifizieren, welche chemischen

Substanzen der Erkennung des Pflegepartners dienen.

Mögliche evolutionäre Szenarien, die die Entstehung

chemischer Erkennungssignale erklären, wurden dabei

aufgezeigt. Des Weiteren wies sie bei den Käfern die Fähigkeit

zur individuellen Erkennung nach, ein innerhalb der

Gruppe der Insekten selten gezeigtes Phänomen, und trug

zur Definition der individuellen Erkennung bei. Noch im

Mai wird sie ihr Forschungsstipendium der Alexander-von-

Humboldt-Stiftung antreten und an die Illinois State University

(USA) gehen. Das Foto zeigt Sandra Steiger beim

Festvortrag, Laudator war Prof. Josef Müller aus Freiburg.

Der "Werner-Rathmayer-Preis" 2009 (500 €) der Deutschen Zoologischen Gesellschaft e. V. für eine originelle Arbeit

aus dem Bereich der Zoologie wurde bereits am 23. Mai 2009 beim 44. Bundeswettbewerb

der Stiftung Jugend forscht in Osnabrück an Jessica Oberheim aus

Bensheim verliehen. Die DZG stiftet nicht nur den Geldpreis dazu, sondern lädt die

Gewinner auch zur jeweiligen Jahrestagung ein. Jessica Oberheim kam nach

Regensburg und wurde am Abend der Preisverleihungen vorgestellt. Thema ihrer

Arbeit war: Morphogenese der Hydra - eine dreiköpfige Chimäre entsteht. Ein

ausführlicher Bericht dazu ist in „Zoologie 2009 Mitteilungen der Deutschen

Zoologischen Gesellschaft“ nachzulesen.

Links auf dem Foto Präsident Prof. Wolf-Michael Weber, der Jessica Oberheim ein Zoologie Buch überreichte.

(Bildmaterial dieser Seite: SG).

---

10

(SG)


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Preise

ISZS - Student Integrative Science Prize 2009. Dieser Preis wurde erstmalig von der DZG vergeben. Er

ist mit 100 € dotiert und wurde von der ISZS gestiftet. Ausgezeichnet wird eine Arbeit, die einen integrativen

Ansatz erkennen lässt.

Urkundentext: “The International Society of Zoological Sciences has announced an award for students to be

delivered during major meetings of national zoological societies around the world. The Student Integrative Science Prize

rewards research conducted at a post-graduate level as part of a Doctor of Philosophy or Masters qualification that utilizes

more than one field of zoology or attempts to integrate zoology with other sciences or non-sciences. The selection

panel for this Award was chaired by Professor Jurgen Heinze, a member of the ISZS Executive Committee. The ISZS is

proud to present the very first of these awards at the 102nd Meeting of the German Zoological Society.”

Gewinner sind Lisa Rath, Missanga van de Sand, David

Gustav und C. Giovanni Galizia, Neurobiologie, Universität

Konstanz.

Titel der Arbeit: The few and the many – olfactory generalization

in honey bees and humans is influenced by previous

olfactory experience

Foto: Missanga van de

Sand (rechts) und David

Gustav

(Bildmaterial:

Marina Lehmann).

Generalization and discrimination of stimuli determine the

perceptual space of both animals and humans and are

needed to effectively distinguish and integrate environmental

signals. However, it remains unclear whether discrimination

and generalization boundaries are genetically

Prämierte beste Poster (Jury Tagungsteilnehmer)

---

Posterpreise 2009

encoded or experience dependent. Honeybees and humans

show remarkable similarities in the architecture of

their olfactory system, we therefore analyzed the impact of

learning and perceptual history on generalization in both

species. Bees as well as humans were trained on two odours

which occurred at three different frequency ratios in

12 trials. We conditioned the bees in an appetitive Pavlovian

paradigm differentially (CS+/CS-) and recorded their

proboscis extension reflex. In humans, we presented the

two odours as “odour 1” and “odour 2” to the participants

prior to the experiment. During training and test, participants

had to rate the stimuli in a forced choice as either

odour 1 or odour 2. We measured the degree of generalization

by recording the responses to a novel odour after

the training. Our findings show an impact of the frequency

ratio an odour occurred during training on the degree of

generalization after learning. In both species, the novel

odour was more frequently generalized toward the odour

that had occurred less often during the training trials. Possibly,

a higher incidence of training trials leads to a more

distinct neural template for the odour, moving the novel

odour away from it.

Die Gewinner der drei Geldpreise wurden auch 2009 von den Tagungsteilnehmern

ausgewählt. Zusätzlich prämiert wurden wieder die besten Poster jeder der acht

Fachgruppen, die jeweilige Jury wurde von den Fachgruppen bestimmt. Die besten

Poster wurden nach dem Abendvortrag am letzten Tag vorgestellt und die

Gewinner der Fachgruppenwettbewerbe erhielten dort Urkunden aus der Hand des

Präsidenten Prof. Dr. Wolf-Michael Weber. Wobei hier erwähnt werden sollte, dass

die Fachgruppe Morphologie ihr bestes Poster zusätzlich mit 50 € aus den eigenen

Reihen auszeichnete. Die von der DZG gestifteten Geldpreise wurden samt

Urkunden zu Beginn des Gesellschaftsabends im "Leeren Beutel" verliehen.

1. Posterpreis (150 €)

MO.17

Investigation of adaptations of barn owl wings to low speed flight

Thomas Bachmann 1 , Stephan Klän 2 , Wolfgang Schröder 2 , Hermann Wagner 1

1 Institut für Biologie 2, RW Technische Hochschule Aachen

2 Aerodynamisches Institut, RW Technische Hochschule Aachen

11


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

2. Posterpreis (100 €)

ZS.4

Preise

Uropods of the Eumalacostraca (Crustacea; Euarthropoda) as a possible phylogenetic

signal

Verena Kutschera 1 , Andreas Maas 1 , Dieter Waloszek 1

1 Biosystematische Dokumentation, Universität Ulm

3. Posterpreis: (50 €)

EC.5

Population genetics of the little owl (Athene noctua)

Johanna Hurst 1 , H. Martin Schaefer 1 , Wolfgang Fiedler 2 , Gernot Segelbacher 3

1 Evolutionsbiologie und Ökologie, Universität Freiburg

2 Max-Planck-Institut für Ornithologie, Vogelwarte Radolfzell

3 Wildtierökologie und -management, Universität Freiburg

Prämierte beste Poster aus den Fachgruppen (Jury: bestimmt von FachgruppensprecherInnen)

FG Entwicklungsbiologie

FG Evolutionsbiologie

FG Morphologie

DB.2

Role of Hox genes in walking leg morphology specification in insects and spiders

Sara Khadjeh 1 , Matthias Pechmann 1 , Nikola-Michael Prpic-Schäper 1

1 Blumenbach Institut für Zoologie und Anthropologie, Universität Göttingen

EB.10

Does habitat adaptation or genetic distance influence female preference in the fire salamander?

Barbara Caspers 1 , Claudia Junge 2 , Markus Weitere 3 , Sebastian Steinfartz 1

1 Verhaltensbiologie, Universität Bielefeld

2 Centre for Ecological and Evolutionary Synthesis, University of Oslo, Norway

3 Zoologisches Institut, Universität Köln

MO.4

Gland cells in poriferans?

Christopher Arnold 1 , Michael Nickel 1

1 Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie, Universität Jena

12


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

FG Neurobiologie

FG Ökologie

FG Physiologie

FG Verhaltensbiologie

FG Zoologische Systematik

NB.4

Preise

Friend or foe? Nestmate recognition in the Florida carpenter ant

Andreas S. Brandstaetter 1 , Christian Karl 1 , Katrin Vogt 1 , Wolfgang Rössler 1 , Christoph J. Kleineidam

1

1 Verhaltensphysiologie und Soziobiologie (Zoologie II), Universität Würzburg

EC.6

Flowers or leaves - that is the question

Caroline Müller 1 , Babak Badeili 1

1 Chemische Ökologie, Universität Bielefeld

PH.8

Is Meprin beta involved in promotion of Alzheimer Type associated plaques?

Tamara Jefferson 1 , Ulrich auf dem Keller 2 , Walter Stöcker 1 , Chris Overall 2 , Christoph Becker-

Pauly 1

1 Institut für Zoologie 1, Universität Mainz

2 Centre for Blood Research, UBC Vancouver, Canada

BB.8

It’s every ant for herself – selfish and non-nepotistic behaviour among and within clone

lineages in a thelytokous ant

Katrin Kellner 1 , Jürgen Heinze 1

1 Lehrstuhl Biologie I, Universität Regensburg

ZS.4

Uropods of the Eumalacostraca (Crustacea; Euarthropoda) as a possible phylogenetic

signal

Verena Kutschera 1 , Andreas Maas 1 , Dieter Waloszek 1

1 Biosystematische Dokumentation, Universität Ulm

13


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Preise

Ausschreibung 2010

Ausschreibung

des Wissenschaftspreises

der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

Die Deutsche Zoologische Gesellschaft verleiht anlässlich ihrer

103. Jahrestagung im Jahr 2010 in Hamburg ihren Wissenschaftspreis, die

Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille

Der Preis wurde vom

Inter-Research Wissenschaftsverlag, Oldendorf / Luhe

Inhaber: Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Kinne

gestiftet.

Die Deutsche Zoologische Gesellschaft würdigt mit der Auszeichnung das Lebenswerk des

Nobelpreisträgers und Mitglied des Ordens Pour le Mérite Prof. Dr. Karl Ritter von Frisch.

Mit dem Wissenschaftspreis will die DZG hervorragende und originelle Leistungen

auszeichnen, insbesondere solche Werke, die eine Integration der Erkenntnis mehrerer

biologischer Einzeldisziplinen darstellen.

Der Wissenschaftspreis besteht aus einer Medaille und einem Preisgeld von 5.000,- €

zur persönlichen Verfügung.

Kandidaten für den Wissenschaftspreis können von allen Mitgliedern der DZG benannt

werden. Schriftlich begründete Vorschläge müssen bis zum

15. 1. 2010

beim Präsidenten der DZG eingereicht werden.

Prof. Dr. Wolf-Michael Weber

Prof. Dr. Wolf-Michael Weber

Institut für Tierphysiologie

Westfälische Wilhelms Universität

Hindenburgplatz 55

48143 Münster

wmw@uni-muenster.de

14


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Wissenschaftspreis der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille

Statuten in der Fassung 2009

§ 1

Mit dem Wissenschaftspreis würdigt die Deutsche Zoologische

Gesellschaft das Lebenswerk des Nobelpreisträgers Prof. Dr. Karl

Ritter von Frisch. Als Forscher und als Lehrer hat Karl von Frisch

die Vielfalt der biologischen Wissenschaften als Einheit verstanden.

Von seinem Werk geht eine Fülle von Impulsen und Anregungen

aus.

§ 2

Mit dem Wissenschaftspreis will die DZG hervorragende und

originelle zoologische Leistungen auszeichnen, insbesondere

solche Werke, die eine Integration der Erkenntnisse mehrerer

biologischer Einzeldisziplinen darstellen. Auch herausragende

Leistungen anderer Disziplinen, die wesentliche neue Kenntnisse

und Vorstellungen zum Verständnis von Organismen und biologischen

Zusammenhängen beitragen, können ausgezeichnet werden.

§ 3

Der Wissenschaftspreis ist eine Stiftung des Inter-Research Wissenschaftsverlages,

Oldendorf/Luhe, vertreten durch Herrn Prof.

Dr. Dr. h.c. Otto Kinne. Der Preis wird in 2jährigem Turnus vergeben.

Er besteht aus einer Urkunde, einer Medaille mit dem

Portrait Karl von Frischs und einem Preisgeld von 5000,- Euro.

Dieses Preisgeld erhält der Preisträger/die Preisträgerin zur persönlichen

Verfügung.

§ 4

Die Unkosten für die Herstellung der Urkunden und der Medaillen

sowie die Unkosten der Jurysitzungen gehen zu Lasten der DZG.

§ 5

Der Preisträger/die Preisträgerin soll die im § 2 dargestellten Kriterien

erfüllen. Er/Sie muss zum Zeitpunkt der Preisverleihung im

aktiven Dienst stehen. Seine Mitgliedschaft in der DZG ist nicht

zwingend.

§ 6

Kandidaten für den Wissenschaftspreis können von allen Mitgliedern

der DZG benannt werden. Vorschläge müssen schriftlich

begründet werden und bis zum Ende der jeweiligen Ausschreibungsperiode

dem Präsidenten der DZG eingereicht werden.

Aktuelles zum Wissenschaftspreis der DZG

– die Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille

Im Jahr 2008 Jahr liefen die Verpflichtungen der bisherigen

Sponsoren, einem Verlagskonsortium (zuletzt Spektrum

Akademischer Verlag, Heidelberg, Springer Science

& Business Media, Heidelberg und Georg Thieme, Stuttgart),

endgültig aus, nachdem der Preis seit 1990 insgesamt

15 x in wechselnder Besetzung finanziert worden

war. Diesen Einsatz der Verlage weiß die DZG sehr zu

schätzen, auch wenn damit zu einem gewissen Maß die

Arbeit all der Editoren und Buchherausgeber honoriert

wird, die hochrangige Wissenschaftler aus den zoologisch

orientierten Fachrichtungen sind. Die Stiftung der Wissenschaftsverlage

umfasste das Preisgeld, sowie die Unkosten

für die Herstellung der Urkunden und der Medaillen

und Unkosten der Jurysitzungen (Statuten aus dem Jahr

1990).

Preise

---

15

§ 7

Die Auswahl des Preisträgers/der Preisträgerin erfolgt durch eine

Jury. Diese besteht aus 5 Fachwissenschaftlern und einem Wissenschaftsjournalisten.

Die Fachwissenschaftler sollen eine möglichst

große fachliche Vielfalt repräsentieren und einen Überblick

über das Gesamtgebiet der Zoologie besitzen. Die Fachwissenschaftler

werden für 2 Vergabeperioden vom Vorstand der DZG

benannt, der einen von ihnen zum Vorsitzenden der Jury bestimmt;

der Wissenschaftsjournalist wird ebenso für zwei Vergabeperioden

benannt. Die Fachwissenschaftler sowie der Wissenschaftsjournalist

sind für eine weitere Periode wieder wählbar.

Der Präsident der DZG und der Vertreter des Stifterverlages gehören

der Jury als nicht stimmberechtigte Mitglieder an.

§ 8

Der Präsident der DZG übergibt dem Vorsitzenden der Jury die

eingegangenen Vorschläge.

Der Vorsitzende übersendet umgehend allen Jurymitgliedern die

Vorschläge und beruft die Auswahlsitzung zu einem Termin bis

spätestens Ende Februar des Verleihungsjahres ein. Die Wahl

des Preisträgers/der Preisträgerin erfolgt nach ausführlicher Diskussion

aller eingegangenen Vorschläge mit einfacher Mehrheit

der stimmberechtigten Jurymitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet

die Stimme des Vorsitzenden. Der Vorsitzende der Jury

informiert umgehend den Preisträger/die Preisträgerin. Den Mitgliedern

der DZG wird der Preisträger/die Preisträgerin mit dem

Rundschreiben bekannt gemacht.

§ 9

Der Präsident der DZG stellt im Zusammenwirken mit dem Vorsitzenden

der Jury Material für eine Darstellung des Lebenslaufes

und der Würdigung der wissenschaftlichen Leistungen des Preisträgers/der

Preisträgerin zusammen. Die Jury benennt den Redner

für die Laudatio bei der Preisverleihung. Die Organisatoren

der jeweiligen ausrichtenden Jahrestagung sorgen für eine ausführliche

Öffentlichkeitsinformation.

§ 10

Die Verleihung des Wissenschaftspreises findet während der Jahrestagung

der DZG in einer festlichen Veranstaltung statt. Diese

Veranstaltung wird durch den Präsidenten der DZG in Zusammenwirkung

mit dem örtlichen Tagungsgremium organisiert und

eröffnet. Der Preisträger/die Preisträgerin wird mit einer Laudatio

gewürdigt. Der Preisträger stellt Ergebnisse seiner wissenschaftlichen

Arbeit in einem Vortrag vor. Die Laudatio und der Festvortrag

des Preisträgers werden in dem Verhandlungsband der DZG

veröffentlicht.

§ 11

Eine Änderung oder Ergänzung dieser Statuten kann nur durch

Zusammenwirken der DZG, vertreten durch ihren Vorstand, mit

dem Stifterverlag erfolgen.

Der Vorstand der DZG bemühte sich, bedingt durch die

weltwirtschaftlich angespannte Lage lange vergeblich,

neue Preisstifter zu finden. Abgestimmt auf das Meinungsbild

2009 im Beirat, der Mitgliederversammlung und

unter früheren Preisträgern wurde beschlossen, den Preis

dennoch nicht auszusetzen, sondern notfalls mit reduzierter

Dotierung zu vergeben. Dabei sollte aber eine Staffelung

der Preise erhalten bleiben.

In fast aussichtloser Situation kam ein Angebot von Herrn

Prof. Dr. Dr. h. c. Otto Kinne, der den bedeutendsten Preis

der DZG aus persönlichen Gründen aufrechterhalten will -

er war selbst Preisträger im Jahr 1984. Er sicherte zu, den

Preis ab 2010 langfristig mit einem Preisgeld von 5000 €

zu unterstützen, offizieller Sponsor ist sein Verlag, der Inter-Research

Wissenschaftsverlag, Oldendorf/Luhe, den

wir in diesen Heft gleich näher vorstellen. Der Vorstand

der DZG stimmte mehrheitlich für diese Lösung.


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Im Namen der DZG, ganz herzlichen Dank für die großzügige

und unbürokratische Hilfe!

Zur Person der Preisstifters

Professor Dr. Dr. h.c. Otto Kinne, geboren 1923, ist einer

der bedeutendsten Biologen, die sich der marinen

Forschung widmen, wobei ein Schwerpunkt der marinen

Ökologie gilt. Er war von 1962-1984 leitender Direktor der

Biologischen Anstalt Helgoland. Otto Kinne erhielt im Laufe

seines Lebens viele Auszeichnungen, darunter das

deutsche Bundesverdienstkreuz im Jahr 1981, die Karl-

Ritter-von-Frisch-Medaille der DZG 1984, und viele internationale

Ehrungen z. B. der World Academy of Art and

Science, im Jahr 2005 und die Ehrendoktorwürde der

Russian Academy of Sciences im Jahr 2004.

Das Inter-Research Science Center (IR) wurde als erstes

von mehreren international ausgerichteten Institutionen

im Jahr 1979 von Prof. Otto Kinne gegründet. 1984

folgte die Gründung des International Ecology Institute

(ECI), 1992 die Gründung der Otto Kinne Foundation und

1998 die Gründung der Eco-Ethics International Union.

Schwerpunkte des IR liegen in der Ökologie, Limnologie

und Meeresbiologie und der Klimaforschung. Das IR betreibt

auch Nachwuchsförderung und beschäftigt sich mit

Fragen zur Ethik. Dabei liegt ein Fokus auf der Erforschung

bedrohter Arten und ökologischem Bewusstsein.

Prof. Otto Kinne ist auch Gründer des Inter-Research

Wissenschaftsverlags und Herausgeber mehrerer bekannter

Zeitschriften und Buch Serien

• Marine Ecology Progress Series (MEPS)

• Aquatic Biology (AB)

• Aquatic Microbial Ecology (AME)

• Diseases of Aquatic Organisms (DAO)

• Climate Research (CR)

• Ethics in Science and Environmental Politics

(ESEP)

• Endangered Species Research (ESR)

• Aquaculture Environment Interactions (AEI)


Preise

---





• Top Books

• EE Books

• ESEP Books

• EEIU Brochures

• Marine Ecology Books

• Diseases of Marine Animals Books

Die Sponsorentätigkeit des Inter-Research Science Center

umfasst bereits mehrere Preise

Ausschreibung

Werner– Rathmayer – Preis 2010

dotiert mit 500 Euro

Sonderpreis für eine originelle Arbeit

aus der Zoologie im Rahmen des

Jugend forscht Wettbewerbs

Bewerbung wie immer direkt bei

- Jugend forscht -: http://www.jugend-forscht.de/

• Seit 1986 wird der ECI Prize, dotiert mit 6000 €,

an namhafte Ökologen vergeben. Auflage an die

Preisträger ist, ein Buch zu schreiben, das ihre

wissenschaftliche Expertise sowie neue Konzepte

und Visionen der Öffentlichkeit zugänglich

macht.

• Der IRPE Prize (International Recognition of

Professional Excellence) ist für junge Ökologen

vorgesehen, die bahnbrechende Entdeckungen

unter schwersten Arbeitsbedingungen gemacht

haben, er ist mit 3000 € dotiert.----------------------

• Die "Eduard Brückner Award" wird bei der

Deutschen Klimatagung für herausragende interdisziplinäre

Leistungen in der Klimaforschung

vergeben, das IR finanzierte diesen Preis im Jahr

2003.

Die Ausrichtung, Zielsetzung und viele weitere Details

zum IR sind unter: http://www.int-res.com/ nachzulesen.

Die entsprechenden Termine werden über den email-Verteilers „DZG-aktuell“ bekanntgegeben und auf der

DZG-homepage veröffentlicht. Dort finden Sie die Satzungen und weitere Informationen:

http://www.dzg-ev.de/de/ehrungen_preise/ehrungen_preise.php (SG)

16


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

August 2009: Dr. Joachim T. Haug (AG BIosystematik,

Waloßek, Universität Ulm) erhält den 5. Bernhard-

Rensch-Preis der Gesellschaft für Biologische Systematik

(1000 €). Der Preis wurde bei der 11. Jahrestagung der

GfSB in Leiden verliehen, ein gemeinsames Treffen mit

der Federation of European Biological Systematic Societies

(Biosyst.eu: http://www.biosyst.eu/). Thema der Arbeit:

- Arthropod Ontogeny – Fossil Record of Development

and 4-Dimensional Data (Morphological Changes during

Ontogeny) in Phylogenetic Systematics.

Dr. John F. Baines, LMU München, ist zum 1. April zum

W2-Professor für Evolutionäre Genomik der intestinalen

Mikroflora an der Universität Kiel (Exzellenzcluster Entzündungsforschung)

ernannt worden. John Baines ist

zugleich Leiter einer unabhängigen Arbeitsgruppe am

Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön.

Prof. Dr. Susanne Foitzik, LMU München, erhielt einen

Ruf auf eine W3-Professur in Zoologie an der Universität

Mainz.

PD Dr. Uwe Hoßfeld ist seit 2009 apl. Professor für Didaktik

der Biologie an der der Friedrich-Schiller-Universität

Jena.

Prof. Dr. Caroline Müller, Universität Bielefeld, wurde zur

W3-Professorin für Chemische Ökologie ernannt.

den 60. Geburtstag am

05.01. Prof. Dr. Leo Peichl, Frankfurt/M.

07.01. Prof. Dr. R. Schneppenheim, Hamburg

20.01. Prof. Dr. Klaus Peschke, Freiburg

22.01. Dr. Friederike Anton-Erxleben, Kiel

08.02. Prof. Dr. Manfred Milinski, Ploen

08.02. Prof. Dr. Peter Nagel, Basel

12.03. Prof. Dr. Florian Wurm, Lausanne

17.03. Dr. Heiko Bellmann, Ulm

24.03. Prof. Dr. Claus Paul W. Zebitz, Stuttgart

31.03. Prof. Dr. Heinz-Dieter Franke, Helgoland

13.04. Prof. Dr. Herwig O. Gutzeit, Dresden

16.04. Dipl. Biol. Volker Groth, Hamburg

18.04. Dr. Hans Heinrich Janssen, Kappeln

23.04. Prof. Dr. Rainer Willmann, Göttingen

04.05. Prof. Dr. Renate Renkawitz-Pohl, Marburg

11.05. Prof. Dr. Friedrich Buchholz, Helgoland

09.06. Prof. Dr. Bernd Stöcklein, Landshut

18.06. Prof. Dr. Wolfgang Probst, Essingen

01.07. Prof. Dr. J.W. Deitmer, Kaiserslautern

24.07. Dr. Hans-Walter Mittmann, Karlsruhe

01.09. Dr. Heiner Klinger, Lennestadt

04.09. Prof. Dr. Detlef Siemen, Magdeburg

30.09. Prof. Dr. Rupert Schmidt, Gießen

07.11. Prof. Dr. Stephan Steinlechner, Hannover

17.11. Prof. Dr. Karl E. R. Crailsheim, Graz

Preise

Externe Preise

Berufungen

Geburtstage

Im Jahre 2010 feiern folgende Mitglieder

27.11. Prof. Dr. Heinz Decker, Mainz

03.12. Prof. Dr. Michael Boppré, Stegen-Wittental

den 65. Geburtstag am

08.01. PD Dr. Wieland Hertel, Jena

05.02. Prof. Dr. Günther Fleissner, Frankfurt/M.

16.02. Dipl. Biol. Wolf-Otto Reuter, Wetzlar

01.03. Prof. Dr. Jürgen Storrer, Heidelberg

24.03. Dr. Wilfried Köhler, Frankfurt/M.

17.04. Prof. Dr. Josef H. Reichholf, München

24.06. Prof. Dr. Wilfried Meyer, Hannover

02.07. Dr. Frank Jakob, Rimbach

22.07. Prof. Dr. Hans-Dieter Görtz, Stuttgart

30.07. Werner Schulze, Bielefeld

31.08. Prof. Dr. Hans Agricola, Jena

04.09. Prof. Dr. Gerd Gäde, Rondebosch 7701

29.09. Prof. Dr. Carsten Niemitz, Berlin

03.10. Prof. Dr. Dieter G. Weiss, Rostock

20.10. Prof. Dr. Anton Hermann, Salzburg

22.10. Prof. Dr. Wilhelm Pinsker, Wien

14.11. Dr. Elisabeth Bauchhenß, Schweinfurt

01.12. Prof. Dr. G. A. Manley, Freising - W.

17

Oktober 2009: Dr. Joachim T. Haug (AG BIosystematik,

Waloßek, Universität Ulm) erhält den Tilly-Edinger-Preis

der Paläontogischen Gesellschaft (2500 €) zum Thema -

Ontogenese von Arthropoden – Fossiler Nachweis und

Nutzen in phylogenetischen Analysen, mehr Information

und sehr schöne Bilder dazu unter:

http://www.palaeontologischegesellschaft.de/palges/forschung/tilly.html

Zoologische Staatssammlung München, Freitag, 22. Januar

2010, Festveranstaltung zur Verleihung des 11.

R.J.H.Hintelmann Wissenschaftspreises für zoologische

Systematik

Prof. Dr. Andreas Nieder, seit 2008 Professor für Tierphysiologie

und seit 2009 Direktor des Instituts für Neurobiologie

der Fakultät für Biologie, Universität Tübingen.

PD Dr. Joachim Ruther, Freie Universität Berlin, hat einen

Ruf an die Universität Regensburg auf eine W2-

Professur für Chemische Ökologie angenommen.

Juniorprofessor Dr. Thomas Schmitt, Universität Trier,

hat einen Ruf and der Universität Trier auf eine W2-

Professur für Molekulare Biogeographie angenommen.

PD Dr. Volker Stefanski, Leibniz-Institut für Zoo- und

Wildtierforschung Berlin, hat einen Ruf an die Universität

Hohenheim auf eine W3-Professur für Verhaltensphysiologie

landwirtschaftlicher Nutztiere angenommen.

den 70. Geburtstag am

01.01. Dipl. Biol. Helga Kapp, Hamburg

13.01. Prof. Dr. Werner Kunz, Düsseldorf

27.01. Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Nichelmann, Berlin

05.02. Prof. Dr. Wilfried Haas, Erlangen

06.02. Prof. Dr. Rüdiger Wehner, Würzburg

08.02. Prof. Dr. K. Eduard Linsenmair, Würzburg

19.02. Prof. Dr. Manfred Grieshaber, Düsseldorf

22.02. Dr. Hans Klaus Pfau, Aarbergen

13.03. Prof. Dr. Roland Peter, Salzburg

15.03. Dr. Jakob Kiepenheuer, Ammerbuch

19.03. Prof. Dr. F.-W. Schürmann, Göttingen

07.04. Prof. Dr. C. N. David, Planegg-Martinsried

07.04. Dr. Dr. J. Hans Jungbluth, Schlierbach

07.04. Prof. Dr. Erich Lehr, Waldalgesheim

14.04. Prof. Dr. Anton Roth, Seeon

17.04. Prof. Dr. Gertraud Teuchert, Bielefeld

18.04. Prof. Dr. Friedrich G. Barth, Wien

24.04. Prof. em. Dr. Hans E. Hagenmaier, Dorsten

11.05. Prof. Dr. Rüdiger Schröpfer, Osnabrück

29.05. Prof. Dr. Ulrich Ehlers, Göttingen

07.06. Prof. Dr. Randolf Menzel, Berlin

13.06. Prof. em. Dr. Hans Rudolf Güttinger, xxxxx

xxxxx Kaiserslautern

15.06. Dr. Konrad Kerck, Hardegsen

15.06. Prof. Dr. Wolfgang Körting,


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

16.06. Prof. Dr. Dietrich Schlichter, Köln

03.07. Dr. Gerhard Weyrauch, Cloppenburg

04.07. Prof. Dr. Hagen Bretting, Hamburg

05.07. Dr. Armin Kureck, Overath

22.08. Prof. Dr. Lutz Thilo Wasserthal, Erlangen

14.09. Prof. Dr. Dr. Ulrich Welsch, München

03.10. Prof. Dr. Ulrich Petzoldt, Marburg

11.10. Prof. Dr. Norbert Elsner, Göttingen

11.10. Prof. Dr. Paul Müller, Trier

22.10. Prof. Dr. Werner Gnatzy, Frankfurt/M.

27.11. Prof. Dr. Arno Tiedtke, Münster

30.11. Dr. Gernot Erler, Wuppertal

07.12. Prof. Dr. Helmut Hemmer, Mainz

11.12. Prof. Dr. Rolf Ziegler, Tucson, AZ 85742

den 75. Geburtstag am

09.01. Dr. Hubert Fechter, München

05.02. Dr. Hartwig Kunkel, Meckenheim

10.02. Prof. Dr. Peter Götz, Berlin

11.02. Prof. Dr. Hermann Martin, Kaufering

01.03. Prof. Dr. Wolf Engels, Tübingen

07.03. PD Dr. Günter Scholl, Schweinfurt

04.04. Prof. Dr. Dietmar Todt, Berlin

09.04. Prof. Dr. Luise Schmekel, Münster

23.05. Prof. Dr. Martin Dambach, Köln

09.08. Prof. Dr. Ludwig Beck, Karlsruhe

20.08. Prof. Dr. Hans-Peter Bulnheim, Hamburg

20.10. Prof. Dr. Eilo Hildebrand, Aachen

24.11. Dr. Franz Krapp, Bonn

28.11. Prof. em. Dr. Hinrich Rahmann, Stuttgart

10.12. Prof. Dr. Dieter Adelung, Kiel

den 80. Geburtstag am

21.01. Prof. Dr. Klaus Schmidt-Koenig, Oberkirch

02.02. Prof. Dr. Michael Dzwillo, Hamburg

27.02. Prof. Dr. Dr. h. c. B.Heydemann, Nieklitz

10.03. Prof. Dr. Oswald Heß, Düsseldorf

17.05. Prof. Dr. Otto Kraus, Hamburg

19.06. Prof. Dr. Hennig Stieve, Aachen

29.06. Dr. Alfred Ernst, Jena

29.06. Dr. Friedrich Schutz, Starnberg

24.08. Prof. em. Dr. Reinhart Schuster, Graz

10.11. Dr. Hans G. Wallraff, Gauting

15.11. Prof. Dr. Wolfgang Villwock, Hamburg

25 Jahre

Prof. Dr. Christiane K. Bauer, Hamburg

Dr. Hans-Joachim Bode, Remagen

Dr. Peter M. Burjer, Köln

Prof. Dr. Dieter Coenen-Staß, Lüneburg

Prof. Dr. Robert Jeffrey Dean, Nashville TN

Dr. Karl Heinz Emmert, Ulm

Prof. em. Dr. Manfred Hauser, Bochum

Prof. Dr. Direktor Rolf F. Hertel, Berlin

Dr. Jürgen Hevers, Braunschweig

Dr. Gudrun Hilgerloh, Wilhelmshaven

Dr. Helmut Kallenborn, Saarbrücken

Dr. Ute Kowalski, Schwanewede

PD Dr. Thomas Krüppel, Osnabrück

PD Dr. Gernot Kuhnen, Pohlheim

Dr. Stefan C. Müller, Wiesbaden

Dr. Thomas Plän, Regensburg

Prof. em. Dr. Dr. h.c. H. Preuschoft, Bochum

Prof. Dr. Roland Prinzinger, Frankfurt/M.

Dr. Klaus Rehfeld, Stuttgart

Prof. Dr. Martin Schlegel, Leipzig

Prof. Dr. Paul Schmid-Hempel, Zürich

Jubiläum

den 81. Geburtstag am

15.01. Prof. Dr. Diether Sperlich, Tübingen

17.01. Prof. Dr. Sebastian Gerlach, Mönkeberg

17.01. Prof. Dr. Klaus Sander, i. Br.

18.01. Prof. Dr. Hans Schneider, Bonn

02.02. Prof. em. Dr. Helmut Zwölfer, Bayreuth

27.02. Dr. Martin Bilio, Königstein

20.04. Prof. Dr. Günter Kiefer, Freiburg

30.04. Prof. Dr. Jost Bernhard Walther, Ulm

15.05. Prof. em. Dr. Helmut Sturm, Hildesheim

23.07. Dr. Ernst-Arnold Löbbecke, Wuppertal

24.09. Prof. Dr. Peter Görner, Bielefeld

21.11. Dr. Johannes Gothe, Stralsund

den 82. Geburtstag am

27.01. Prof. Dr. Günter Cleffmann, Buseck

23.02. Prof. Dr. Erwin Kulzer, Tübingen

11.03. Dr. Hanns Feustel, Darmstadt

12.04. Dr. Cord Gottschalk, Jena

17.05. Prof. Dr. Dietrich Burkhardt, Laaber

15.06. Prof. Dr. Dr. hc. mult. I. Eibl-Eibesfeldt,

xxxxx Andechs

06.07. Dr. Arne von Kraft, Marburg

03.08. Prof. Dr. Erhard Thomas, Mainz

05.12. Prof. Dr. Gerhard Hartmann, Goslar

19.12. Dr. Franz Engelmann, Californien

den 83. Geburtstag am

17.01. Prof. Dr. Heiko Hörnicke, Stuttgart

29.03. Prof. Dr. Peter Ax, Göttingen

06.04. Prof. Dr. Wilhelm Knülle, Berlin

11.04. Dr. Ursula Kocher-Becker, Berlin

22.04. Prof. Dr. Waldemar Tannert, Woltersdorf

09.06. Prof. Dr. Wilfried Hanke, Karlsruhe

22.07. Prof. Dr. Ernst Josef Fittkau, Icking

22.09. Prof. Dr. Ernst Albert Arndt, Rostock

01.11. Prof. Dr. Werner Rautenberg, Twedt

04.11. Prof. Dr. Detlef Bückmann, Ulm

06.11. Prof. Dr. Horst Füller, Jena

30.11. Prof. Dr. Wolfgang Stein, Gießen

den 84. Geburtstag am

01.02. Prof. Dr. Ernst Zebe, Münster

22.03. Dipl. Ing. Helmut Zimmermann, Stuttgart

30.03. Prof. Dr. Klaus Urich, Mainz

16.04. Prof. Dr. Carl Hauenschild, Braunschweig

29.04. Prof. Dr. Hans Oehme, Berlin

20.07. Prof. Dr. H.-Christoph Lüttgau, Dortmund

Jubiläum - DZG Mitgliedschaft

Ein herzliches Dankeschön für langjährige treue Mitgliedschaft

Jubilare/innen mit "runden Zahlen"

Dr. Adelheid Stahnke, Leimen

Prof. Dr. Michael Trendelenburg,

PD Dr. Walter Volknandt, Frankfurt/M.

Dr. Ansgar Vössing, Berlin

Prof. Dr. Dieter Waloßek, Ulm

PD Dr. Wolfgang Wipking, Köln

Dr. Hans Heinrich Janssen, Kappeln

Prof. Dr. Rupert Schmidt, Gießen

30 Jahre

Dr. F. M. H. R. Burghause, Bad Kreuznach

Dr. Hartmut Delventhal, Berlin

Prof. Dr. Joachim Erber, Berlin

Prof. Dr. Eberhard Fuchs, Göttingen

Prof. Dr. Klaus-Peter Hoffmann, Bochum

Prof. Dr. Hubert Lücker, Dresden

Dr. Hans Toni Ratte, Aachen

Prof. Dr. Lothar Renwrantz, Hamburg

Prof. Dr. Heiner Römer, Graz

Prof. Dr. Gerhard Roth, Bremen

Prof. Dr. Manfred Schartl, Würzburg

Prof. Dr. Gerd Schuller, Planegg-Martinsried

Dr. Hermann Schweizer, Planegg-Martinsried

18

den 85. Geburtstag am

31.01. Prof. Dr. Werner Schliwa, Sulingen

17.06. Prof. Dr. Werner Kloft, Veitshöchheim

20.08. Prof. Dr. Hans Adam, Salzburg

20.09. Prof. Dr. Wolfgang Wülker, Merzhausen

11.10. Dr. Angela Rossmann, Seeshaupt

20.11. Prof. Dr. Dr. h.c. mult Franz Huber, xxxxx

xxxxx Starnberg

24.12. Prof. Dr. Kurt Fiedler, Biebergemünd

den 86. Geburtstag am

05.07. Prof. Dr. Wolfgang Wieser, Wien

30.07. Prof. Dr. Peter Wenk, Tübingen

28.09. Prof. Dr. Günter Preuß, Landau

11.12. Dr. med. Hans Bath, Pirmasens

den 87. Geburtstag am

23.02. Prof. em. Dr. Lothar Kämpfe, Greifswald

28.04. Prof. Dr. Horst Mittelstaedt, Seewiesen

30.08. Prof. Dr. Otto Kinne, Oldendorf/Luhe

den 88. Geburtstag am

25.01. Prof. Dr. Hermann Josef Anton, Köln

31.05. Prof. Dr. Bernhard Hassenstein,

Merzhausen

01.07. Prof. Dr. Heinz Mühlpfordt, Quickborn

08.12. Prof. Dr. Albrecht Egelhaaf, Frechen

den 89. Geburtstag am

18.01. Prof. Dr. Traian Ceuca, Cluj-Napoca

02.07. Mihai Serban, Cluj-Napoca

22.09. Prof. Dr. Hans Querner, Wernigerode

den 90. Geburtstag am

30.08. Prof. em. Dr. Friedrich Schaller, Wien

den 92. Geburtstag am

07.06. Prof. em. Dr. Dr. h.c.mult. G.Tembrock,

xxxxx Berlin

den 93. Geburtstag am

19.10. Dr. Carlgeorg Stoffregen, München

Ein ganz besonders herzlicher Glückwunsch

geht wie immer auch an all

diejenigen, die nicht an dieser Stelle

genannt werden wollten !

Dr. Uta Seibt, Starnberg/Landstetten

Prof. Dr. Dietrich von Holst, Bayreuth

Dr. Joachim R. Walther, Berlin

Dr. Karl Wilhelm, Bann

Prof. Dr. Irene Zerbst-Boroffka, Berlin

Dr. Konrad Kerck, Hardegsen

Dr. Heiner Klinger, Lennestadt

Dr. Armin Kureck, Overath

Prof. Dr. Manfred Milinski, Ploen

Prof. Dr. Rüdiger Schröpfer, Osnabrück

40 Jahre

Dr. Hans Dauscher, Erbes-Büdesheim

Prof. Dr. Werner Emmert, Gerbrunn

PD Dr. Mladen Karman, Kragujevac

Prof. Dr. Wolfram Kutsch, Konstanz

Prof. Dr. Otto Larink, Braunschweig

Dr. Marie-Luise Mittelstaedt, Seewiesen

Prof. Dr. Klaus Peter Sauer, Bonn

Sigrid Schöttler, Münster

Prof. Dr. Helmut Schuhmacher, Essen

Prof. Dr. Klaus-Dieter Spindler, Ulm

Prof. Dr. Wolfgang Wickler, Seewiesen


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Prof. em. Dr. Hans E. Hagenmaier, Dorsten

Dr. Dr. Jürgen Hans Jungbluth, Schlierbach

Prof. Dr. Werner Kunz, Düsseldorf

Prof. Dr. Luise Schmekel, Münster

Prof. Dr. Friedrich-W. Schürmann, Göttingen

Prof. Dr. Dr. Ulrich Welsch, München

45 Jahre

Dr. Michael Abs, Berlin

Prof. Dr. Eberhard Curio, Bochum

Prof. Dr. Dr. med. H.-Rainer Duncker, Gießen

Prof. em. Dr. Werner Funke, Ulm

Prof. Dr. Dietrich Kurt Hofmann, Bochum

Prof. Dr. Hans-Jürg Kuhn, Göttingen

Prof. Dr. Hans Machemer, Hallenberg

Prof. Dr. Franz Romer, Wackernheim

Prof. Dr. Gerhard Weidemann, Worpswede

Prof. Dr. Wilfried Westheide, Osnabrück

Prof. Dr. Dieter Adelung, Kiel

Prof. Dr. Kurt Fiedler, Biebergemünd

Prof. Dr. Peter Götz, Berlin

Prof. Dr. Werner Rautenberg, Twedt

PD Dr. Günter Scholl, Schweinfurt

Prof. Dr. Wolfgang Stein, Gießen

Jubiläum

50 Jahre

Prof. Dr. Hans Klingel, Braunschweig

Prof. Dr. D. Neumann, Erftstadt-Lechenich

Prof. Dr. P. Weygoldt, Münstertal, Schwarzw.

Prof. Dr. Dietrich Burkhardt, Laaber

Prof. Dr. Peter Görner, Bielefeld

Prof. Dr. Gerhard Hartmann, Goslar

Prof. Dr. Hennig Stieve, Aachen

> 50 Jahre

Prof. Dr. Peter Dohrn, Neapel

Prof. Dr. W. Drescher, Bonn

PD Dr. Helmut Schmitz, Bonn

Prof. Dr. Hans Adam, Salzburg

Prof. Dr. Erhard Thomas, Mainz

Prof. Dr. Jost Bernhard Walther, Ulm

Dr. F. Kornalik, PrahaVI

Prof. Dr. Dr. hc. mult. Irenäus Eibl-Eibesfeldt,

Andechs

Prof. em. Dr. Reinhart Schuster, Graz

Amélie Gisela Koehler, Freiburg

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Heinz Penzlin, Jena

Prof. Dr. Peter Ax, Göttingen

Dr. Franz Engelmann, Californien

AUS DEN FACHGRUPPEN

Spezielle Aktivitäten der Fachgruppen sind über die DZG-homepage zu erreichen:

http://www.dzg-ev.de/de/Fachgruppen/Fachgruppen.php.

Fachgruppe Evolutionsbiologie

Das 15. Doktorandentreffen der

DZG Fachgruppe Evolutionsbiologie findet vom

16. - 18. April 2010 an der Universität Freiburg statt.

Thema des Graduiertentreffen: “Evolution of communication”,

Organisator Thomas Schmitt, Freiburg, mehr Information

unter http://www.biologie.unifreiburg.de/data/bio1/evo/index.htm.

Fachgruppe Entwicklungsbiologie

Die Fachgruppe hat unter dem Titel "Levels of comparison"

einen Workshop geplant, mit Martin Klingler (Erlangen)

und Alistair McGregor (Wien) als Referenten. Als

Termin wurde der Freitag vor der DZG Tagung gewählt.

Insgesamt gingen sechs Anmeldungen von Doktoranden

ein. Da wir aber als untere Grenze 10 Teilnehmer angesehen

haben, mussten wir den Workshop leider absagen.

Innerhalb der Fachgruppe gab es während der DZG Tagung

eine Diskussion, ob Workshops auch zukünftig an

die DZG angelehnt werden sollten, oder ob eine Assoziation

an andere Tagungen, wie z.B. an das Hydra oder das

Tribolium Meeting, oder gar an die GfE Tagung auf mehr

Interesse stoßen wird.

Auch über die Orientierung zukünftiger Angebote wurde

diskutiert. Da viele Mitglieder der Fachgruppe im Evo-

Devo Bereich tätig sind, wurden Workshops bislang vor

allem mit dieser Ausrichtung angeboten. Da aber von den

drei bisher angebotenen Veranstaltungen tatsächlich nur

Eine stattfinden konnte (die übrigen mussten -mangels

Interesse - abgesagt werden), stellt sich uns die Frage, ob

19

Prof. Dr. Ernst Josef Fittkau, Icking

Prof. Dr. Sebastian Gerlach, Mönkeberg

Prof. Dr. Oswald Heß, Düsseldorf

Prof. Dr. Wilfried Hanke, Karlsruhe

Prof. Dr. Dr. h. c. Berndt Heydemann, Nieklitz

Prof. Dr. Detlef Bückmann, Ulm

Prof. Dr. Günter Cleffmann, Buseck

Prof. Dr. Dr. h.c. mult Franz Huber, Starnberg

Prof. Dr. Otto Kinne, Oldendorf/Luhe

Prof. Dr. Erwin Kulzer, Tübingen

Prof. Dr. Klaus Urich, Mainz

Prof. Dr. Peter Wenk, Tübingen

Prof. Dr. Ernst Zebe, Münster

Prof. Dr. Wolfgang Wülker, Merzhausen

Prof. Dr. Bernhard Hassenstein, Merzhausen

Prof. Dr. Horst Mittelstaedt, Seewiesen

Prof. em. Dr. Friedrich Schaller, Wien

Prof. Dr. Carl Hauenschild, Braunschweig

Prof. Dr. Wilhelm Knülle, Berlin

Prof. Dr. Hans Querner, Wernigerode

Prof. Dr. Heinz Mühlpfordt, Quickborn

Thomas Schmitt wurde in Regensburg zum 3. Sprecher

der Gruppe gewählt.

(SG)

eine alternative Ausrichtung gewünscht wird? Vorstellbar

wären Workshops, die sich mit spezifischen Techniken

(z.B. RNAi, time-lapse-microscopy, oder massive-parallelsequencing

oder micro-arrays) beschäftigen, oder auch

Workshops zur Bioinformatik, die vor allem im "Zeitalter

der Genome" immer wichtiger wird.

Trotz der (bisher) enttäuschenden Bilanz, glauben wir weiter

an den Sinn und Zweck von Workshops, die ja nicht

nur dem fachlichen Austausch, sondern der Interaktion

von Doktoranden und Postdocs dienen sollen. Um aber

nicht wieder an den “Bedürfnissen" der Fachgruppe vorbei

zu planen, würden wir Euch um Eure Meinung zu Zeitpunkt

und Ausrichtung von zukünftigen Workshops bitten.

Also liebe Arbeitsgruppenleiter, haltet Eure Doktoranden

und Postdocs dazu an, uns ein feedback zu geben.

Viele Grüße aus Hohenheim und Erlangen

Matthias Gerberding und Michael Schoppmeier


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Fachgruppe Morphologie

2. Graduiertenforum Morphologie

„Evolutionäre Morphologie“

23. – 25. Oktober 2009, Greifswald

Nach dem erfolgreichen ersten Graduiertenforum in Jena

("Form und Funktion") kamen 30 morphologisch interessierte

Diplomanden und Doktoranden aus ganz Deutschland

und Österreich in diesem Jahr am Zoologischen Institut

und Museum der Universität Greifswald zusammen.

Wobei in diesem Jahr auch aus Anlass des Darwinjahres

der Schwerpunkt auf evolutionärer Morphologie lag.

Nach einem geselligen Abend zum Kennenlernen begann

das Forum am nächsten Morgen mit einem Einführungsvortrag

von Dr. Christian Wirkner (Universität Rostock) zu

den "Anforderungen und Zielen einer evolutionären Morphologie

im 21. Jahrhundert", der zugleich auch die Basis

für die Rahmen- und Abschlußdiskussion darstellte. Anschließend

stellten die Teilnehmer Ergebnisse ihrer Diplom-

bzw. Promotionsprojekte vor. Ob es nun um die vergleichende

Analyse einzelner oder mehrerer Organsysteme

(Kreislaufsystem, ZNS, Augen etc.) verschiedenster

Taxa (Enteropneusta, Mollusca, Arthropoda, Aves, Mammalia

u.a.) oder die funktionellen Zusammenhänge z.B.

beim Eulenflug ging, die ungezwungene Atmosphäre ermöglichte

einen intensiven fachlichen Austausch, in dem

methodische Ansätze wie auch die Auswertung von Daten

im Vordergrund standen. Auch die Verlängerung der Vortragszeit

auf 30 min (gegenüber 15 min beim letzten Treffen)

fand als kommunikationsförderende Maßnahme

durchweg positiven Anklang. Den Abschluss des Tages

Aus den Fachgruppen

bildete ein Ausflug in das 2008 eröffnete Ozeaneum in

Stralsund, bei dem durch eine sehr lebhafte Führung von

Dr. Liebers-Helbig ein Einblick in die Geschichte, Fauna

und Flora sowie aktuelle Probleme der Ostsee gewonnen

werden konnte. Der Höhepunkt für viele Teilnehmer war

dann das imposante Schwarmfischbecken (2,6 Mio. Liter),

welches eine Beckentiefe von über 9m hat.

Der zweite Tag des Forums wurde durch einen Vortrag

von Dr. Lara Lopardo (George Washington University,

Washington DC, USA; Universität Greifswald) eingeleitet,

der in eindrucksvoller Weise eine Synthese aus phylogenetischen

und evolutionsmorphologischen Untersuchungen

am Beispiel von Symphytognathoiden (Araneae) zeigte.

Im Anschluss folgten weitere interessante Vorträge,

wie z.B. über das Wasserleitungssystem von Tethya wilhelma

(inklusive eindrucksvollem 3D-Flug durch den

Schwamm), der einmal mehr die Bedeutung von 3D-

Rekonstruktionen in modernen morphologischen Studien

unterstrich. Den Abschluss des Forums bildete eine Diskussion

zur evolutionären Morphologie, in der nicht nur die

Rolle der Morphologie als eigenständige Disziplin diskutiert

wurde sondern besonders auch auf aktuelle Konzepte

in der Morphologie eingegangen wurde.

Mit vielen positiven Rückmeldungen und einem durchweg

positiven Resümee endete das 2. Graduiertenforum der

Fachgruppe Morphologie und alle Teilnehmer und Organisatoren

freuen sich schon auf das 3. Graduiertenforum der

Fachgruppe Morphologie im Jahr 2010, zu dem Kollegen

der Universität Wien einladen!

Die Teilnehmenden des Graduiertenforums:

vlnr: Thomas Bachmann, Emanuel Redl, Bastian Klußmann, Thomas Schwaha, Maximillian Kölbl, Jonas Keiler, Jakob

Krieger, Oliver Vöcking, Felix Quade, Christian Foth, Florian Seefluth, Bettina Hesse, Stefan Blazek, Charlotte Winkelmann,

Andy Sombke, Elisabeth Lipke, Ole Sten Möller, Katarina Huckstorf, Nina Furchheim, Corinna Schulze, Frank

Friedrich, Carsten Müller, Anja Klann, John A. Nyakatura, Jörg Hammel, Sabrina Kaul, Katrin Kunz, Christian Wirkner,

Peter Michalik, Giovanni Talarico, Lara Lopardo

(nicht auf dem Foto: Martin Stegner)

Peter Michalik & Christian S. Wirkner

20


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Fachgruppe Ökologie

In der Ökologie hat es einen Sprecherwechsel gegeben.

Nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit sind Caroline

Müller und Stefan Scheu zurückgetreten. Für Ihre Tätigkeit

in den vergangenen Jahren sind wir sehr dankbar. Als

neue Sprecherin ist Petra Quillfeldt vom Max Planck Institut

für Ornithologie in Radolfzell gewählt worden. Martin

Schaefer ist im Amt bestätigt worden.

Geplante Aktivitäten in 2010 sind ein Satellitentreffen Do &

Fr vor der DZG Tagung in Hamburg. Dieses Treffen ist

hauptsächlich als Graduiertentreffen gedacht und wird ei-

Fachgruppe Zoologische Systematik

In der FG Systematik hat es einen Sprecherwechsel gegeben.

Christoph Bleidorn (Universität Leipzig) ist auf der

Jahrestagung in Regensburg als zweiter Sprecher gewählt

worden. Die Fachgruppe plant 2010 unmittelbar vor der

DZG-Jahrestagung ein Graduiertentreffen, ebenfalls in

Hamburg, durchzuführen. Aktuelle Adressen der Fachgruppensprecher

sind:

PD Dr. Lars Podsiadlowski

Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn

Institut für Evolutionsbiologie & Ökologie

Comparative Genomics and Animal Evolution

An der Immenburg 1

53121 Bonn

Tel + 49 (0)228-735159

email: podsi.lars@t-online.de

Aus den Fachgruppen

ne Einführung in das Statistikprogramm R enthalten. Ein

weiteres Treffen planen wir zusammen mit den Verhaltensbiologen

im November in Potsdam. Ein Thema hierzu

ist noch nicht ausgewählt und es bleibt ggf. auch offen.

Dr. Christoph Bleidorn

Universität Leipzig

Institut für Biologie II

Molekulare Evolution & Systematik der Tiere

Talstraße 33

04103 Leipzig

Tel + 49 (0)341-9736742

email: bleidorn@rz.uni-leipzig.de

Viele Grüße aus Freiburg,

Martin Schaefer

(Lars Podsiadlowski)

Berichte von weiteren Veranstaltungen, die im Jahr 2009 einen Zuschuss der DZG erhielten

Bericht zum 20. neurobiologischen

Doktorandenworkshop (Neuro-DoWo)

Abschlussbericht für die Deutsche Zoologische Gesellschaft

e.V. (DZG)

Das runde 20. Jubiläum des „Neurobiologischen Doktoranden

Workshops“, welcher 1990 von Prof. Pflüger, Prof.

Menzel und Prof. Erber gegründet wurde, fand vom 29. bis

zum 31. Juli 2009 an der Universität Würzburg statt. Die

Grundidee dieses jährlichen Zusammentreffens ist, Doktoranden

im Feld der Neurobiologie ein Forum zu schaffen,

in dem sie sich ohne den lenkenden Einfluss von Betreuern,

Arbeitsgruppenleitern und Professoren zum Erfahrungs-

und Ideen-Austausch sowie zur Netzwerkbildung

treffen können. Dies wird vor allem auch dadurch gewährleistet,

dass der Neuro-DoWo jedes Jahr von einer anderen

Gruppe Doktoranden ausgerichtet wird. Mit diesem

„von Doktoranden, für Doktoranden“-Konzept hat sich der

Neuro-DoWo zu einer absoluten Pflichtveranstaltung für

jeden neurobiologisch interessierten Doktoranden entwickelt.

Daher war es nicht verwunderlich, dass bereits einen Monat

vor Ablauf der Anmeldefrist die 68 Plätze des diesjährigen

Neuro-DoWos in Würzburg restlos ausgebucht waren.

Erfreulich war außerdem, dass Teilnehmer aus Frank-

21

reich, Spanien und Österreich anreisten und somit der

Trend, den Neuro-DoWo über die deutschen Grenzen bekannt

zu machen, vorangetrieben wurde. Um möglichst

vielen jungen Wissenschaftlern die Teilnahme (Unterkunft,

Verpflegung, Rahmenprogramm, Bustickets) zu ermöglichen,

warben wir Sponsoren aus Wirtschaft und Wissenschaft

an und konnten so die Teilnahmegebühr minimal

halten. Während der zwei Workshop-Tage präsentierten

die Teilnehmer ihre Forschungsthemen in Form eines 15

minütigen Vortrags oder eines Posters. Die Vielfalt der Arbeitsbereiche

reichte hierbei von rein molekularbiologischen

Fragestellungen der Gedächtnisbildung über physiologische

Untersuchungen und neuroethologischen Verhaltensforschungen

an verschiedensten Modellorganismen

bis hin zu den fächerübergreifenden Gebieten zwischen

Neurobiologie, Psychiatrie und Psychologie. Diese

Diversität machte es den Teilnehmern alles andere als

leicht, den besten Vortrag (Bart Geurten) und das beste

Poster (Elodie Urlacher) als kleine Besonderheit des Jubiläums-DoWos

zu wählen. Abgerundet wurden das anspruchsvolle

wissenschaftliche Programm durch Gastvorträge

von Prof. Dr. Martin Heisenberg aus Würzburg und

PD Dr. Stefan Schuster aus Erlangen. Prof. Dr. Martin

Heisenberg konnte mit seinem umfangreichen Bericht über

den Erkenntnisstand der Gedächtnisforschung in der

Fruchtfliege eine nahezu philosophische Diskussion über


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

den freien Willen stimulieren. Dahingegen begeisterte PD

Dr. Stefan Schuster die Zuhörer mit der enthusiastischen

Darstellung einfacher Verhaltensexperimente, die spannende

Rückschlüsse in seinen faszinierenden Versuchstieren,

den Schützenfischen, liefern. Um bei dieser

Themenvielfalt einen regen Austausch zu ermöglichen,

war es uns wichtig, eine angenehme Atmosphäre zu

schaffen. Es gab trotz des umfangreichen Programms

ausreichend Zeit für Diskussionen zwischen den Sessions

und während des abendlichen Rahmenprogramms. Bei

einer Weinkellerführung in den Gewölben des Weltkulturerbes

der Residenz Würzburgs und einer BBQ-Party wurden

nicht nur wissenschaftliche Ideen ausgetauscht, sondern

auch neue Freundschaften begründet.

Wir bedanken uns herzlichst bei der DZG für die frühe Zusage

einer Spende und vor allem auch für das Veröffentlichen

der Ausschreibung.

Veranstaltungen

Teilnehmer und Organisatoren des 20. Neuro-DoWo in Würzburg

Mehr Details unter: (www.20-dowo-09.de)

Arbeitsbericht: Summer-School 2009

„Non-invasive Monitoring of Hormones“

Nicht-invasives Monitoring von Hormonen ist eine Möglichkeit

den Reproduktions- und Belastungsstatus von Säugetieren

und Vögeln zu objektivieren. Im Gegensatz zu traditionellen

Hormonmessungen im Blut werden hierbei die entsprechenden

Steroid-hormonmetaboliten mit Hilfe von Enzymimmunoassays

(EIA) in Kot oder Urin analysiert. Dazu hatte das

---

22

Wir, das Organisationsteam, waren begeistert von der

Qualität der wissenschaftlichen Beiträge. Besonders stolz

macht uns das vielfache positive Feedback, neben der

professionellen Organisation und Struktur eine familiäre

und freundschaftliche Atmosphäre geschaffen zu haben.

Vielen Dank hierfür! Damit ist es unserer Meinung nach

gelungen, die Tradition des Neuro-DoWo weiterzutragen

und wir freuen uns auf den nächsten Doktoranden-

Workshop an der Universität Bielefeld.

Euer Neuro-DoWo-Team Würzburg!

(Andreas Brandstätter, Martin Brill, Thomas Münz, Mario

Pahl, Markus Ruchty, Timo Saumweber, Sara Mae Stieb)

Endokrinologielabor des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung

(IZW) unter der Leitung von Dr. Martin Dehnhard vom

14. – 18.09.09 eine fünftägige Summer-School „Non-invasive

Monitoring of Hormones“ veranstaltet, die sich aus Lectures

und Laborübungen zusammensetzte. Betreut wurden die 12

Teilnehmer von den Drs. Palme (Wien), Heistermann (Göttingen)

und Dehnhard (Berlin), sowie dem technischen Personal

des Endokrinologie-labors (M. Rohleder, K. Paschmionka).

Die Lectures behandelten die Themen „Biologische

Grundlagen“ und „Probennahme, -lagerung, -konservierung


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

und –aufarbeitung“ (Dr. Dehnhard), „Assays, Antikörper und

Labels“ und „Monitoring der Nebennierenrindenaktivität (Dr.

Palme) und „Metabolismus und Exkretion von Steroidhormonen

und biologische Validierung“ (Dr. Heistermann), (Dr.

Dehnhard). Darauf bauten auch die praktischen Laborübungen

auf. Zu Beginn wurden die Grundlagen und vorbereitende

Arbeiten für die Durchführung von EIA´s erlernt. Anschliessend

wurden von den Teilnehmern vier Aufgabenstellungen

bearbeitet. Im ersten Experiment wurde anhand der

Messung fäkaler Testosteronmetaboliten die Hodenaktivität

eines Elefantenbullen objektiviert, mit der Zielsetzung Phasen

der Musth anhand des Anstiegs der Hodenaktivität zu identifizieren.

Im zweiten Experiment wurde die Analytik urinärer

Progesteronmetaboliten in wöchentlich genommenen Urinproben

herangezogen, um den Reproduktionsstatus einer

afrikanischen Elefantenkuh zu beurteilen. Zur Charakterisierung

und Identifizierung die fäkaler Östrogenmetaboliten

wurden Proben eines weiblichen, iberischen Luchses aus

verschiedenen Reproduktionsstadien über eine HPLC-Säule

Ankündigung

The 15th PhD Meeting

of Evolutionary Biology of the DZG

University of Freiburg, 16-18 April 2010.

Topic

“Evolution of communication”

Invited speakers

Prof. Dr. Ole Seehausen

University of Bern and EAWAG

Prof. Dr. Peter Kappeler

University of Göttingen

Dr. Stefan Jarau

University of Ulm

Organizer: Thomas Schmitt, Freiburg

More details:

http://www.biologie.unifreiburg.de/data/bio1/evo/index.htm

EUPRIM-Net Course Series on Primate Biology:

The Best-of-Course!

February 1-4, 2010

at the German Primate Centre, Göttingen

registration will be possible from 3 - 30 November, Speaker list

Karolina Westlund, SMI, Sweden

Jörg Ganzhorn, Hamburg University, Germany

Mike Power, National Zoological Park, Smithsonian Institution,

Washington D.C., USA

Veranstaltungen

VERANSTALTUNGEN

Weitere Ankündigungen

23

analytisch getrennt und mittels eines EIA nachgewiesen

(HPLC-Immunogramm). Im 4. Laborexperiment wurde die

Nebennierenrindenaktivität anhand der Messungen fäkaler

Cortisolmetaboliten beim Hund objektiviert. Die biologischen

Fragestellungen wurden von allen Teilnehmern erfolgreich

gelöst. Die analytische Qualifikation der Teilnehmer war von

Anfang an gut, und konnte zunehmender Laborpraxis der

Teilnehmer noch gesteigert werden, sodass die Ergebnisse

gut mit den Referenzmessungen des IZW-Endokrinologielabors

übereinstimmten. Abschließend wurde die Summer-School

von den Teilnehmern evaluiert, wobei 93,4% der

maximalen Punktezahl erreicht wurde. Das IZW wird diese

Veranstaltung 2010 erneut anbieten. Die Organisatoren und

das IZW als Gastinstitut danken der DZG für die großzügige

Unterstützung der Summer School.

Gemeinsames Graduiertentreffen

Verhaltensbiologie

11. November - 13. November 2009

MPI für Ornithologie, Seewiesen

DZG Fachgruppe Verhaltensbiologie

Ethologische Gesellschaft

Invited speakers

Prof. Fritz Trillmich (Bielefeld):

Parent-offspring conflict about weaning

Martin Dehnhard

Prof. Judith Korb (Osnabrück):

What makes a termite queen: from ecology to genes

Prof. Wolfgang Wickler will give a review of the history of

animal behaviour research in Seewiesen.

Organisation

Björn Siemers (Seewiesen, siemers@orn.mpg.de) & Jana

Eccard (Potsdam)

http://www.dzg-morphologie.de

Thomas Gillespie, University of Illinois, Urbana-Champaign,

USA

Polani Seshagiri, Indian Institute of Science, Bangalore, India

Hannah Buchanan-Smith, University of Stirling, Scotland

More details see website:

http://www.euprim-net.eu/network/courses.htm

and (www.dpz.eu)


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Veranstaltungen

126. Versammlung

Der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e.

V. (GDNÄ)

17. bis 21. September 2010 in Dresden

Unter dem Vorsitz von Professor Hans-Peter Zenner wird die 126.

Versammlung in Dresden an der Technischen Universität im Hörsaalgebäude

(wissenschaftliches Programm) stattfinden. Das Tagungsthema

lautet: Herausforderung Mensch - Energie, Ernährung,

Gesundheit, Anmeldestart ab Sommer 2010.

---

143. Jahresversammlung der

Deutschen Ornithologen-Gesellschaft

29. September bis Sonntag, 3. Oktober 2010 in der

Nordseehalle auf der Insel Helgoland

Die 143. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-

Gesellschaft findet anlässlich des 100. Geburtstages der Vogelwarte

Helgoland auf Einladung des Institutes für Vogelforschung

„Vogelwarte Helgoland“ in der Zeit von Mittwoch, 29. September

(Anreisetag) bis Sonntag, 3. Oktober 2010 in der Nordseehalle

auf der Insel Helgoland statt. Nähere Informationen sind unter

www.do-g.de und http://www.do-g.de/31.0.html verfügbar.

Übersicht über gemeldete Veranstaltungen: http://www.dzg-ev.de/de/veranstaltungen/termine2009.php.

November 2009

(*) 11. - 13. November, Seewiesen

Graduiertentreffen Verhaltensbiologie

20. - 21. November, Berlin

Biologentag 2009, veranstaltet vom VBIO, Thema: „Was Darwin

noch nicht wissen konnte – moderne Biowissenschaften“.

21. - 22. November, Braunschweig

51. Phylogenetisches Symposium:

DARWINs „Origin of Species – im Lichte heutiger Forschungen“

24. November, Phyletisches Museum, Jena

Darwin -Tag in Thüringen 150 Jahre „On the Origin of Species“

27. November, Hamburg

13. Jahrestagung der Sektion Neuroendokrinologie der DGE

2010

22. Januar 2010

Zoologische Staatssammlung München, Verleihung des 11.

Aktualisierungen unter: http://www.dzg-ev.de/de/veranstaltungen.php

Stipendienprogramm RISE 2010

des DAAD

Einreichungsschluss für Forschungsprojekte war der: 30.

November 2009, wir hatten per email Verteiler informiert.

Mit dem Stipendienprogramm RISE bietet der DAAD jungen

nordamerikanischen und britischen Studierenden der

Natur- und Ingenieurwissenschaften die Möglichkeit, während

der Sommermonate gemeinsam mit einer Doktorandin

bzw. einem Doktoranden einer deutschen Hochschule

oder Forschungseinrichtung das Thema der Promotionsarbeit

zu bearbeiten.

Dauer des Forschungspraktikums: 6 bis 12 Wochen.

Die Studierenden aus Nordamerika und Großbritannien

sollen durch RISE einen Einblick in die praktische For-

R.J.H.Hintelmann Wissenschaftspreises für zoologische Systematik

1. - 4. Februar 2010, Göttingen

EUPRIM-Net Course Series on Primate Biology at the German

Primate Centre

(*) 16. - 18. April 2010, Freiburg

15th PhD Meeting of Evolutionary Biology of the DZG

(*) 17. - 20. September.2010, Hamburg

103. DZG-Jahrestagung

17. - 21. September 2010, Dresden

126. Versammlung Der Gesellschaft Deutscher Naturforscher

und Ärzte e. V. (GDNÄ)

29. 9. - 3.Oktober.2010, Helgoland

143. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-

Gesellschaft

(*) bezuschusste Veranstaltungen

DZG-MITTEILUNGEN

24

schung erhalten, der über das übliche Studienangebot

weit hinausgeht (s. www.daad.de/rise).

Auch die Doktorandinnen und Doktoranden profitieren von

dem Programm auf vielfältige Weise: Die Formulierung

des ‚Internship Offer‘ und die Zusammenarbeit mit dem

Gast aus Nordamerika oder UK zwingen zur kritischen

Auseinandersetzung mit dem Promotionsthema. Die vielfältigen

Gespräche trainieren die Englischkenntnisse, da

die meisten der Studierenden kaum Deutsch sprechen.

Zusätzlich erhalten die Doktoranden wertvolle Unterstützung

bei der praktischen Arbeit und können neue Kontakte

zu nordamerikanischen und britischen Hochschulen

knüpfen.

Das Interesse an dem Programm ist eindrucksvoll. 2009

bewarben sich 1169 Studierende! Das Programm lebt natürlich

davon, dass interessante und vielfältige Projektvorschläge

gemacht werden.


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Vom 12. Oktober bis 30. November 2009 konnten die

Doktorandinnen und Doktranden ihre Angebote online unter

www.daad.de/RISE einreichen. Ab 7. Dezember 2009

werden die Angebote in einer Datenbank für interessierte

Studierende aus Nordamerika und UK veröffentlicht.

Die DZG unterstützt dieses Austauschprogramm im 2jährigen

Turnus, um zoologisch orientierte Projekte zu fördern,

erstmalig 2006.

Kontakt:

Michaela Gottschling

Deutscher Akademischer Austauschdienst Referat 316,

Nordamerika Förderung Ausländer, RISE-Programme,

Projektförderung Tel. 00 49 (0)228/882-567 Fax: 00 49

(0)228/882-9-567 (bis 13.30 Uhr/between 8 a.m. and 1.30

p.m.)

E-mail: rise@daad.de Website: www.daad.de/rise

VBIO

"Verband Biologie, Biowissenschaften

und Biomedizin in Deutschland e.V“

Die Bundesdelegiertenkonferenz (inkl. Präsidiumswahlen)

fand am 20.11.2009 zeitgleich mit dem Biologentag 2009

in Berlin statt. Die Deligiertenversammlung zur Wahl war

sehr gut besucht.

Forschen-Fördern - Neues online-Portal

Tausende Einrichtungen vergeben in Deutschland Auszeichnungen,

Stipendien und Projektfördermittel in der

Medizin und den Naturwissenschaften. Leider finden viele

Auszeichnungen keine angemessene öffentliche Beachtung

und viele potentielle Empfänger keine Unterstützung.

Forschen-Fördern ist ein kostenloses Portal für Anbieter

und Empfänger von Auszeichnungen und Projektförderungen

in den Naturwissenschaften und der Medizin. Mit

über 2.000 Ausschreibungen ist es das umfangreichste

derartige Verzeichnis im deutschsprachigen Raum. Forschen-Fördern

wendet sich an die breite Öffentlichkeit und

bietet auch eine Bewerbung um Fördermittel / Auszeichnungen

und ein Forum zur Diskussion bürgerschaftlichen

Engagements und Fragen der Forschungsförderung

an.Die gemeinnützige Herbert-Worch-Stiftung fördert die

Forschung in der Medizin. Auf dem kostenlosen Portal

www.forschen-foerdern.org machen Förderer von Forschung

und Innovation ihre Ziele in der Öffentlichkeit bekannt

und identifizieren geeignete Empfänger. Potentielle

Empfänger finden geeignete Ausschreibungen und nehmen

Kontakt auf. Die Öffentlichkeit wird über die Vielfalt

der Forschungsförderung und ihre Wirkung informiert.

---

Der Humboldt-Ring - Deutschlands größte Einrichtung

für Biodiversitäts- und Evolutionsforschung, 75 Millionen

Sammlungsobjekte als gemeinsame Ressource für integrative

Forschung. Fünf große deutsche naturkundliche

Forschungsmuseen verknüpfen sich zu einer dezentralen

naturwissenschaftlichen Forschungsinfrastruktur. Alle Mitglieder

verpflichten sich zu gemeinsamer Vorgehensweise

beim Erhalt national bedeutender Naturobjekte.

Mitteilungen

Weitere Mitteilungen

25

Die Zusammensetzung des neuen Vorstands des VBIO

ist: - Präsident: Prof. Dr. Diethard Tautz (Plön), Vizepräsident:

Prof. Dr. Rudi Balling (Luxemburg), Vizepräsident:

Prof. Dr. Wolfgang Nellen (Kassel), Schatzmeister: Dr.

Jörg Klug (Gießen), weitere Mitglieder: Dr. Mathias. Bohn

(Bad Arolsen), Prof. Dr. Hans Frey (Tübingen), Prof. Dr.

Christian C. Jung (Kiel), Prof. Dr. Reinhard Krämer (Köln),

Prof. Dr. Angelika Noegel (Köln), Prof. Dr. Reinhard Paulsen

(Karlsruhe). Der Präsident wird somit von einem insgesamt

zehnköpfigen Präsidium aus Wissenschaftlern und

Praktikern aus Schule, Hochschule und Forschungseinrichtungen

unterstützt. Die DZG ist nunmehr mit zwei Personen

im Vorstand des VBIO vertreten (Tautz, Paulsen).

Der neue Präsident des VBIO, Diethard Tautz, war von

2005 bis 2006 Präsident der Deutschen Zoologischen Gesellschaft,

er ist Mitglied im Fachkollegium Zoologie der

DFG und Mitherausgeber verschiedener wissenschaftlicher

Zeitschriften. Er ist gewähltes Mitglied in verschiedenen

wissenschaftlichen Institutionen, darunter der European

Molecular Biology Organization (EMBO), der Nordrhein-Westfälischen

Akademie der Wissenschaften und

der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

Näheres unter:

http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=8347

Alle Informationen und aktuelle Meldungen aus dem VBIO

unter www.vbio.de.

(SG)

Pressemitteilung: Der am 24. September 2009 als Konsortium

von ursprünglich fünf großen, international tätigen

Forschungsmuseen gegründete Humboldt-Ring hat sich

am 28. Oktober um einen weiteren Partner erweitert: den

Botanischen Garten und Botanisches Museum Berlin-

Dahlem (BGBM). Damit sind die beiden wichtigsten botanischen

Gärten und Herbarien Deutschlands in Berlin und

München Mitglied im Humboldt-Ring. Das Konsortium einigte

sich außerdem auf ein abgestimmtes Vorgehen beim

Erwerb von herausragenden naturkundlichen Sammlungen

und Einzelobjekten.

Anstoß für dieses abgestimmte Vorgehen war die Abwanderung

so wichtiger naturkundlicher Objekte wie dem 10.

Archaeopteryx-Exemplar („Thermopolis-Exemplar“) und

weiterer bedeutender Funde von Deutschland ins Ausland.

Reinhold Leinfelder, Sprecher des Humboldt-Rings:

„Solche Abwanderungen gefährden in hohem Maße die

Verfügbarkeit dieser herausragenden Naturobjekte für die

naturwissenschaftliche Forschung. Es muss uns allen

deshalb ein wichtiges Anliegen sein, derartige Objekte für

ein öffentliches Forschungsmuseum und damit für die

Forschung zu sichern.“ Die Partnereinrichtungen im Humboldt-Ring

verpflichteten sich aus diesem Grunde auf ihrem

Treffen vom 28. Oktober am Staatlichen Museum für

Naturkunde Stuttgart zu folgender Vorgehensweise bei

zum Ankauf angebotener wertvoller Sammlungen oder

Einzelobjekte:

1. Die Partnereinrichtungen informieren sich gegenseitig,

um Preissteigerung durch Konkurrenzangebote zu vermeiden.

2. Sofern der Kaufpreis den finanziellen Rahmen der Einrichtung,

die das Angebot erhält, übersteigt, und


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

· der Ankauf von nationalem Interesse ist sowie

· in Einklang mit dem Sammlungsprofil der Einrichtungen

steht,

bemühen sich die Mitglieder des Humboldt-Rings, eine

unter Umständen gemeinsame Ankaufsmöglichkeit zu finden.

Vorrangiges Ziel ist die dauerhafte Sicherung solcher

Objekte oder Sammlungen in einer öffentlichen Sammlung

der Humboldt-Ring-Mitglieder unter Einhaltung aller nationalen

und internationalen gesetzlicher Regelungen und

ethischer Codes. Bei Objekten oder Sammlungen aus

Deutschland wird mit dem Ankauf dem nationalen Interesse

am Erhalt des Natur- und Kulturerbes Rechnung getragen.

Der Humboldt-Ring, das Konsortium großer, international

tätiger Forschungssammlungen in Deutschland, besteht

aus folgenden Einrichtungen: dem Botanischen Garten

und Botanischen Museum Berlin-Dahlem (BGBM), dem

Museum für Naturkunde Berlin (MfN), dem Zoologischen

Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn (ZMKB),

dem Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart

(SMNS) dem Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe

(SMNK) sowie den Staatlichen Naturwissenschaftlichen

Sammlungen Bayerns (SNSB). Mit einem Umfang

von nun über 80 Millionen Sammlungsobjekten, etwa 320

Wissenschaftlern sowie zahlreichen Laboren und Bibliotheken

stellt der Ring die größte Forschungsinfrastruktur

für Biodiversitäts- und Evolutionsforschung in Deutschland

dar.

Auf dem Stuttgarter Treffen der Direktoren der Partnerinstitutionen

wurden folgende Ansprechpartner für die Themenbereiche

des Verbundes definiert:

- Prof. Dr. Reinhold Leinfelder (MfN): Wissenschaftspolitik,

Sammlungsstrukturen, Sprecher des Humboldt-Rings.

- Prof. Dr. Thomas Borsch (BGBM), Prof. Dr. Wolfgang

Wägele (ZMKB): Forschung

- Prof. Dr. Johanna Eder (SMNS): Sammlungsstandards,

Richtlinienharmonisierung

- Prof. Dr. Gerhard Haszprunar (SNSB): sammlungsbasierte

akademische Lehre und Nachwuchsausbildung,

Strukturfragen, Services

- Prof. Dr. Norbert Lenz (SMNK): Ausstellungs- und Eventabstimmung,

Planung gemeinsamer öffentlicher Aktivitäten

Kooperationsvereinbarung unter:

http://www.humboldt-ring.de/

---

Archaeopteryx-Workshop in der Bayerischen

Staatssammlung für Paläontologie und Geologie

in München - Erstmals wurden sechs der insgesamt

zehn bekannten Exemplare des Urvogels Archaeopteryx

in München zu vergleichenden wissenschaftlichen Untersuchungen

zusammengeführt. Darunter das sogenannte

8., das Daitinger Exemplar, das erstmals der Wissenschaft

zugänglich war. Dieses Exemplar von Archaeopteryx

stammt nicht, wie alle anderen Exemplare, aus den Solnhofener

Plattenkalken, sondern aus den darüberliegenden

Mörnsheimer Schichten. Erhalten sind nur Teile des

Schädels und der Vorderextremitäten. Das Stück befindet

sich in Privatbesitz, die Zugehörigkeit zu Archaeopteryx

lithographica ist bisher wissenschaftlich nicht nachgewie-

Mitteilungen

26

sen. In einer Sonderausstellung auf den Münchner Mineralientagen

wurden die sechs Exemplare Ende Oktober

2009 unter großem Publikumsandrang der Öffentlichkeit

präsentiert. Ausführlicher Bericht zur Ausstellung unter:

http://www.palaeontologie.geowissenschaften.unimuenchen.de/aktuelles/index.html

Bildmaterial © Goran Nitschke, Münchner Mineralientage

Fachmesse GmbH.

Direktor Prof. Gert Wörheide, Bayerische Staatssammlung

für Paläontologie und Geologie, München (links) und

Hauptkonservator Dr. Winfried Werner (Mitte) diskutieren

die Urvögel mit Raimund Albersdörfer, dem Besitzer des

8. Exemplares, welches er für diese spezielle Gelegenheit

zur Verfügung gestellt hat.

---

Neu entdeckte Meeres-Tierarten - Zwei kürzlich entdeckte

Meerestiere gehören zu den Polychaeten, einer in

allen Meeren verbreiteten Gruppe vorwiegend bodenlebender

wurmförmiger Organismen. Viele nehmen eine

ähnliche ökologische Rolle ein wie in terrestrischen Böden

die Regenwürmer.

Archinome storchi wurde im Journal of the Marine Biological

Association of the United Kingdom, 2009, 89, 689-696

von Dr. Dieter Fiege (Forschungsinstitut Senckenberg,

Frankfurt/M.) und Gordon Bock (Institut für Zoologie,

Mainz) beschrieben. Das Tier stammt aus einer Tiefe von

2212m aus dem Pazifik.

Samytha storchi wurde von Michael Reuscher (Corpus

Christi, Texas, USA) und Dr. Thomas Wehe (Mannheim)

in Umweltwissenschaften und Schadstoff-Forschung 21,

2, 2009 (Jubiläumsausgabe für Prof. Dr. Dr. h. c. Volker

Storch) beschrieben. Diese Art wurde im Roten Meer entdeckt.

---

Neue Erkenntnisse zum Navigationssysstem von

Vögeln - Zu den großen Fragen der Biologie gehört, welche

sensorischen Mechanismen es den Vögeln erlauben,

das Magnetfeld wahrzunehmen. Manuela Zapka und neun

weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe "Neurosensorik - Animal

Navigation" unter Leitung des Oldenburger Zoologen

und Lichtenberg-Professors Prof. Dr. Henrik Mouritsen

zeigte, dass sich Vögel nicht nur am Magnetfeld orientieren,

sondern sogar dessen Ausrichtung "sehen" kön-


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

nen. Der magnetische Kompass der Vögel befindet sich

dazu im Sehzentrums, in einer als "Cluster N" bezeichneten

Hirnregion. Die Forschungsergebnisse stellt die Arbeitsgruppe,

die von der VolkswagenStiftung und der DFG

gefördert wird, gemeinsam mit Prof. Martin Wild (University

of Auckland, New Zealand) in NATURE (Volume 461,

29. Oktober 2009) vor.

---

2010 wird das Internationale Jahr der

biologischen Vielfalt

Bei den Feiern zum Tag der Vereinten Nationen am 24.

Oktober in Bonn wurde das Logo des durch die UN ausgerufenen

Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt

2010 präsentiert. Damit soll das Thema biologische Vielfalt

mit seinen vielen Facetten weltweit stärker ins das öffentliche

Bewusstsein gerückt werden. Die internationale

Staatengemeinschaft wird zu prüfen haben, inwieweit das

von ihr beschlossene globale Biodiversitätsziel für das

Jahr 2010 - die deutliche Reduzierung des anhaltenden

weltweiten Biodiversitätsverlustes - erreicht wurde. Sie

wird außerdem darüber entscheiden müssen, welche Ziele

die internationale Biodiversitätspolitik nach 2010 verfolgen

soll. Zahlreiche internationale, nationale und lokale Veranstaltungen

sind für 2010 zu diesem Thema geplant. Zum

Auftakt findet eine feierliche Eröffnungszeremonie des

deutschen CBD (Convention on Biological Diversity)-

Vorsitzes in Berlin Anfang Januar statt, im September eine

Sondersitzung der UN-Generalversammlung auf Ebene

der Staats- und Regierungschefs und die Abschlussfeier

wird vom nachfolgenden CBD-Vorsitz Japan im Dezember

2010 ausgerichtet werden.

---

Im Rahmen des Projekts "Netzwerk und Forum zur

Biodiversitätsforschung Deutschland" wurde im

November 2009 eine Online-Befragung unter Wissenschaftlern

durchgeführt: Online-Formular dazu:

http://ww3.unipark.de/uc/P_UniPotsdam_Marquard_test/8c97/

Ziel der Umfrage ist, einen Überblick zur Biodiversitätsforschung

in Deutschland zu gewinnen, den aktuellen Status

zu beschreiben und Trends und Perspektiven aufzuzeigen.

- Schaffung einer Übersicht über die Forschungsaktivitäten

und vorhandenen Kompetenzen

-.Stärkung der Abstimmung und Kooperation innerhalb der

Forschergemeinde

-.Erleichterte Erschließung des vorhandenen Wissens

durch die Politik

-.Identifizierung von Forschungslücken und Defiziten in

der Nachwuchsförderung

Das „Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung

Deutschland“ (NeFo) wurde geschaffen, um die Vernetzung

innerhalb der Forschergemeinde zu unterstützen und

zu fördern und wissenschaftliche Expertise an Politik und

Gesellschaft zu vermitteln. Als wichtiges Werkzeug für

diese Aufgaben ist derzeit eine Datenbank im Aufbau, die

in Zukunft möglichst viele der für die Biodiversitätsforschung

relevanten Institutionen in Deutschland sowie die

Kontaktdaten wissenschaftlicher Experten für spezielle

Aspekte der Biodiversitätsforschung enthalten soll. Mehr

Details zum Netzwerk unter.

http://www.ufz.de/index.php?de=14388

ERC-Advanced-Grant - Der Europäischen Forschungsrat

(ERC) fördert die Gruppe um die Modellierer

Dr. Thorsten Wiegand und Dr. Andreas Huth am Helm-

Mitteilungen

27

holtz-Zentrum für Umweltforschung-UFZ in Leipzig. Die

Forscher erhalten vom ERC in den kommenden fünf Jahren

über zwei Millionen Euro Forschungsgelder, um die

Zusammensetzung und Dynamik von artenreichen Gemeinschaften

zu untersuchen. Ihr Projekt SPATIO-

DIVERSITY ("Towards a Unified Spatial Theory of Biodiversity")

kombiniert hohe Computerrechenleistung mit

neuesten Methoden räumlicher Musteranalyse, individuenbasierten

Waldsimulationsmodellen und der Modellselektionstheorie,

um herauszufinden, welche Schlüsselprozesse

die Artenvielfalt in Ökosystemen beeinflussen. Fortschritte

auf diesem Gebiet sind wichtig für den Schutz der

Biodiversität im Zusammenhang mit Klima- und Landnutzungsänderungen

und für die Berechnung von Kohlenstoffbilanzen.

---

Neues von der Virtuellen Fachbibliothek Biologie

- vifabio (Stand Juli 2009)

(1)

Mit den Titeldaten der Biodiversity Heritage Library (BHL)

wird das wichtigste internationale Digitalisierungsprojekt

im Bereich Biologie nun auch über den Virtuellen Katalog

von vifabio zugänglich:

http://www.vifabio.de/servlet/Top/searchadvanced. BHL ist

ein Zusammenschluss von zwölf großen biologischen Bibliotheken

und Forschungsinstitutionen in den USA und in

Großbritannien; sie haben bereits mehr als 10 Millionen

Seiten an grundlegender taxonomischer Literatur digitalisiert

ins Netz gestellt.

(2)

Das neue Angebot myBioLinks der Virtuellen Fachbibliothek

Biologie ermöglicht es, ohne großen technischen Aufwand

Links des Internetquellen-Führers von vifabio auf

der eigenen Website zu praesentieren. Die ausgewählten,

fachspezifischen Links von vifabio werden bei der Erfassung

in den Internetquellen-Fuehrer einzelnen Themengebieten

zugeordnet. Auf diese Weise können thematische

Linkpakete fuer die Einbindung in die Website auch

Ihrer Fachgesellschaft ausgewählt werden. Vorteil: die

Linksammlung wird vom vifabio-Team gepflegt und über

die dynamische Einbindung sind die Links auch auf Ihrer

Website immer aktuell.

Variabel nach Ihren Wünschen einstellbar ist die Sortierung

und Anzahl der angezeigten Links, ob Zusammenfassungen

zu den Internetquellen angezeigt werden und

wenn ja, ob in Englisch oder Deutsch. Hilfen dazu finden

Sie unter dem Navigationspunkt vifabio » Über vifabio »

Info, Link & Logo:

http://www.vifabio.de/about/vifabio-info.html#myBioLinks

(3)

Die beiden wichtigsten biologischen Datenbanken - Biological

Abstracts (bis 2004) und Zoological Record (bis

2007) - sind jetzt in den Virtuellen Katalog von vifabio eingebunden.

Der Zugriff auf diese nationallizenzierten Datenbanken

über vifabio ist für alle akademischen Einrichtungen

in Deutschland frei geschaltet.

(4)

Alle Benutzer - ob am Unirechner oder zu Hause - profitieren

von der im Juni 2009 umgesetzten Erweiterung der

Aufsatzdatenbank Online Contents (OLC): Daten zu etwa

800.000 weiteren Aufsätzen aus dem Zeitraum vor 1998

wurden in der Aufsatzdatenbank ergänzt. Von einem Tref-


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

fer der Aufsatzdatenbank OLC aus kann außerdem über

den Link "Table of contents for this issue" bequem das In

IUBS: Die 30. General Assembly der IUBS in Kapstadt

hat u.a. einen neuen Vorstand gewählt. Als neuer Präsident

der internationalen Vereinigung wurde am 11. Oktober

in Kapstadt (Südafrika) Prof. Dr. Giorgio Bernardi von

der Zoologischen Station Anton Dohrns in Neapel (Italien)

gewählt, der auch die sieben internationalen IUBS-

Veranstaltungen zum diesjährigen Darwinjahr koordinierte.

Prof. Dr. Ralf Reski (Freiburg), der Vorsitzende des DNK,

wurde einstimmig zu einem der zwölf Mitglieder des erweiterten

Vorstands der IUBS gewählt. Als nichtstaatliche

weltweite Dachorganisation ist die IUBS ein wichtiger Ansprechpartner

für UNO und UNESCO und fest in die internationalen

Wissenschaftsorganisationen eingebunden.

Reski wird die 42 wissenschaftlichen biologischen Fachgesellschaften

in Deutschland, die dem DNK angehören,

international vertreten. Auf nationaler Ebene kooperiert

das DNK eng mit dem Verband Biologie, Biowissenschaften

und Biomedizin in Deutschland (VBIO).

Alle Informationen hierzu finden Sie auf der DNK-

Homepage:

http://www.iubs-member-germany.de/index.html

---

Deutsche Ornithologen-Gesellschaft

Auf ihrer Jahresversammlung vom 1.-4. Oktober in Pörtschach,

Österreich, hat die Deutsche Ornithologen-

Gesellschaft zwei Preise verliehen. Den Hans-Löhrl-Preis

2009 erhielt Herr Dr. Volker Salewski, Radolfzell, für seine

Neuer Masterstudiengang Neurosciences

an der Universität Bonn

An der Universität Bonn hat zum laufenden Wintersemester

der Masterstudiengang Neurosciences begonnen.

Die Universität Bonn zählt in der Hirnforschung zur

deutschlandweiten Spitze, ihre wissenschaftlichen Aktivitäten

liegen in den Bereichen der Neurophysiologie, Neuropharmakologie,

Neuroimmunology, Molekulare Neurowissenschaften,

Klinische Neurowissenschaften und Neurogenetik.

Der Masterstudiengang Neurosciences

(www.neurosciences.uni-bonn.de) ist ein internationales

und forschungsorientiertes Studienprogramm, das von der

Medizinischen Fakultät in Kooperation mit der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen

Fakultät angeboten wird.

Talentierte Studierende werden im sich schnell entwickelnden

Feld der Neurowissenschaften unterrichtet. Den

Absolventen eröffnen sich hervorragende Berufschancen

in der Grundlagenforschung, in der Pharmazeutischen Industrie

und im Gesundheitsmanagement.

Mitteilungen

Mitteilungen anderer Gesellschaften

Studium und Lehre

28

haltverzeichnis der betreffenden Zeitschrift aufgerufen

werden. Der Link "All articles in this journal" führt zu einer

Liste mit sämtlichen aus dieser Zeitschrift in der Datenbank

verzeichneten Aufsätzen.

Dr. Judith Dähne, Virtuelle Fachbibliothek Biologie

http://www.vifabio.de

Untersuchungen zur Ökologie von Zugvögeln. Den Maria-

Koepcke-Preis erhielt Herr Dr. Martin Päckert, Dresden,

für seine Verdienste um die Kombination von Museumsarbeit

und Feldornithologie. Die 143. Jahresversammlung

der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft findet anlässlich

des 100. Geburtstages der Vogelwarte Helgoland auf Einladung

des Institutes für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“

in der Zeit von Mittwoch, 29. September (Anreisetag)

bis Sonntag, 3. Oktober 2010 in der Nordseehalle auf

der Insel Helgoland statt. Mehr dazu unter:

http://www.do-g.de/31.0.html

---

Deutsche Gesellschaft für Ökologie: GFÖ

http://www.gfoe.org/

Vom 14. - 18 September 2009 fand die 39. Jahrestagung

der Gesellschaft für Ökologie an der Universität Bayreuth

statt, die Teilnehmerzahl lag bei ca. 600.

---

Deutsche Gesellschaft für Limnologie

http://www.dgl-ev.de/

Die DGL/SIL-Jahrestagung 2009 fand vom 28.09. -

02.10.2009 in Oldenburg statt.

---

Zulassungsvoraussetzung ist ein Bachelor-Abschluss in

Biologie, Medizin, Physik, Chemie, Pharmazie oder in einem

verwandten Fach. Da sämtliche Lehrveranstaltungen

in englischer Sprache stattfinden, müssen Bewerber zudem

gute Englischkenntnisse nachweisen können. Bewerbungen

sind bis zum 31. März 2010 unter

www.neurosciences.uni-bonn.de möglich.

---


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Neue Modalitäten im

Erasmus-Mundus-Master-Programm

Es ist nun möglich, auch als europäischer Student am Erasmus

Mundus Master teilzunehmen. Jedes Jahr ist eine

Bewerbung möglich und der Bewerbungsschluss ist meist

Anfang Januar.

"Many of you will be aware of EUMAINE - the EU Masters

in Nematology funded by the ERASMUS MUNDUS programme.

This course is coordinated by the University of

Gent and includes seven other partners across Europe. In

the past the course was only able to offer bursaries to students

from outside the EU. However, from this year onwards

bursaries will also be available to European students.

The course offers students the opportunity to gain training

in a wide range of areas related to Nematology and allows

students to gain experience of working at several different

institutions. Further details are available at

www.EUMAINE.UGent.be

If you have undergraduates that may be interested in a

career in Nematology please can you bring this information

to their attention? The deadline for application to start

the course in October 2010 is 1st January.

---

PhD POSITIONS AVAILABLE AT THE

INTERNATIONAL MAX-PLANCK RESEARCH SCHOOL

FOR ORGANISMAL BIOLOGY

The International Max Planck Research School

(IMPRS) for Organismal Biology offers several PhD student

positions. The IMPRS is based in southern Germany

and jointly organized by The Max Planck Institute for Orni-

Mitteilungen

Publikationen der DZG

http://www.frontiersinzoology.com/articles/browse.asp

thology in Seewiesen and Radolfzell and the University of

Konstanz. Outstanding students of all nationalities with a

deep commitment to basic research in organismal biology

are invited to apply.

More than 25 internationally recognized groups actively

participate in the PhD program and offer challenging, cutting-edge

PhD thesis projects in the fields of Animal Behavior,

Ecology, Evolution, and Physiology.

All students accepted to the program will be supported by

fellowships. The program offers dedicated teaching programs,

high quality research experience, and outstanding

research facilities in an inspiring research and living environment.

All courses are taught in English. Each PhD

candidate receives individual supervision and mentoring

and is guided in his/her research work by a thesis advisory

committee.

Deadline for the application is January 15, 2010. Interviews

with the applicants are scheduled in Seewiesen and

Konstanz for mid February. Candidates accepted into the

program may start as early as April 2010.

The Max Planck Society and the University of Konstanz

are equal opportunity employers. Applications from

women and historically under-represented groups are particularly

welcome. For details regarding the application

and admission procedures, the doctoral program, the research

groups and their projects, please refer to www.unikonstanz.de/organismal-biology.

Qualification:

Applicants should hold an MSc or equivalent degree in

biology or a related discipline at the point of enrollment.

Queries should be mailed to the program coordinator Dr.

Daniel Piechowski: dpiechowski@orn.mpg.de

Application:

For the application process visit

www.uni-konstanz.de/organismal-biology

Überblick über die Publikationen in der DZG-eigenen „open acess“ Zeitschrift "Frontiers in Zoology". Im Jahr

2009 wurden bis Oktober bereits 27 Artikel publiziert, der inoffizielle Impact Faktor liegt nun bei ca. 3, die

Zahl der eingereichten Manuskripte steigt stark an. Hier die seit dem letzten Rundschreiben erschienenen

Artikel:

Short report

A heritable component in sex ratio and caste determination

in a Cardiocondyla ant

Sabine Frohschammer, Jürgen Heinze

Frontiers in Zoology 2009, 6:27 (28 October 2009)]

Research

Trade-off between morphological convergence and opportunistic

diet behavior in fish hybrid zone

Emmanuel Corse, Caroline Costedoat, Nicolas Pech, Rémi

Chappaz, Jonathan Grey, André Gilles

Frontiers in Zoology 2009, 6:26 (27 October 2009)]

Research

Oscillating magnetic field disrupts magnetic orientation in

Zebra finches, Taeniopygia guttata

Nina Keary, Tim Ruploh, Joe Voss, Peter Thalau, Roswitha

Wiltschko, Wolfgang Wiltschko, Hans-Joachim Bischof

Frontiers in Zoology 2009, 6:25 (23 October 2009)

29

Research

Bourgeois queens and high stakes games in the ant

Aphaenogaster senilis

Adam L Cronin, Thibaud Monnin

Frontiers in Zoology 2009, 6:24 (19 October 2009)

Research

No effect of mate novelty on sexual motivation in the freshwater

snail Biomphalaria glabrata

Ines K Häderer, Johanna Werminghausen, Nico K Michiels,

Nadine Timmermeyer, Nils Anthes

Frontiers in Zoology 2009, 6:23 (12 October 2009)

Research

Two matched filters and the evolution of mating signals in

four species of cricket

Konstantinos Kostarakos, Matthias R Hennig, Heiner Römer

Frontiers in Zoology 2009, 6:22 (28 September 2009)]


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Research

The Schnauzenorgan-response of Gnathonemus petersii

Jacob Engelmann, Sabine Nöbel, Timo Röver, Gerhard von

der Emde

Frontiers in Zoology 2009, 6:21 (22 September 2009)

Research

Tiny but complex - interactive 3D visualization of the interstitial

acochlidian gastropod Pseudunela cornuta (Challis,

1970)

Timea P Neusser, Martin Heß, Michael Schrödl

Frontiers in Zoology 2009, 6:20 (11 September 2009)

Research

Sponge budding is a spatiotemporal morphological patterning

process: Insights from synchrotron radiation-based x-ray

microtomography into the asexual reproduction of Tethya

wilhelma

Jörg U Hammel, Julia Herzen, Felix Beckmann, Michael

Nickel

Frontiers in Zoology 2009, 6:19 (8 September 2009)

Research

Phasing of muscle gene expression with fasting-induced recovery

growth in Atlantic salmon

Neil I Bower, Richard G Taylor, Ian A Johnston

Frontiers in Zoology 2009, 6:18 (24 August 2009)

Research

Audience effects in the Atlantic molly (Poecilia mexicana)–

prudent male mate choice in response to perceived sperm

competition risk?

Madlen Ziege, Kristin Mahlow, Carmen Hennige-Schulz,

Claudia Kronmarck, Ralph Tiedemann, Bruno Streit, Martin

Plath

Frontiers in Zoology 2009, 6:17 (21 August 2009)

Research

Analysing diet of small herbivores: the efficiency of DNA

barcoding coupled with high-throughput pyrosequencing for

deciphering the composition of complex plant mixtures

Eeva M Soininen, Alice Valentini, Eric Coissac, Christian Miquel,

Ludovic Gielly, Christian Brochmann, Anne K Brysting,

Jørn H Sønstebø, Rolf A Ims, Nigel G Yoccoz, Pierre Taberlet

Frontiers in Zoology 2009, 6:16 (20 August 2009)

Short report

Demographic analysis reveals gradual senescence in the

flatworm Macrostomum lignano

Stijn Mouton, Maxime Willems, Patricia Back, Bart P Braeckman,

Gaetan Borgonie

Frontiers in Zoology 2009, 6:15 (30 July 2009)

Research

Faces capture the visuospatial attention of chimpanzees

(Pan troglodytes): evidence from a cueing experiment

Titelbild: Dsungarischer Zwerghamster

Phodopus sungorus

© Dr. Frank Scherbarth, Hannover

Mitteilungen

ZOOLOGIE 2009

Masaki Tomonaga, Tomoko Imura

Frontiers in Zoology 2009, 6:14 (23 July 2009)

Research

Habitat adaptation rather than genetic distance correlates

with female preference in fire salamanders (Salamandra

salamandra)

Barbara A Caspers, Claudia Junge, Markus Weitere, Sebastian

Steinfartz

Frontiers in Zoology 2009, 6:13 (29 June 2009)

Research

Phylogenetic support values are not necessarily informative:

the case of the Serialia hypothesis (a mollusk phylogeny)

J Wolfgang Wägele, Harald Letsch, Annette Klussmann-Kolb,

Christoph Mayer, Bernhard Misof, Heike Wägele

Frontiers in Zoology 2009, 6:12 (26 June 2009)

Research

The central nervous system of sea cucumbers (Echinodermata:

Holothuroidea) shows positive immunostaining for a

chordate glial secretion

Vladimir S Mashanov, Olga R Zueva, Thomas Heinzeller,

Beate Aschauer, Wilfried W Naumann, Jesus M Grondona,

Manuel Cifuentes, Jose E Garcia-Arraras

Frontiers in Zoology 2009, 6:11 (18 June 2009)

Research

Comparative morphology of the axial complex and interdependence

of internal organ systems in sea urchins (Echinodermata:

Echinoidea)

Alexander Ziegler, Cornelius Faber, Thomas Bartolomaeus

Frontiers in Zoology 2009, 6:10 (9 June 2009)

Review

Biogeographical and evolutionary importance of the European

high mountain systems

Thomas Schmitt

Frontiers in Zoology 2009, 6:9 (29 May 2009)

[Abstract] [Full Text] [PDF] [PubMed] [Related articles]

Short report

The hatching larva of the priapulid worm Halicryptus spinulosus

Ralf Janssen, Sofia A Wennberg, Graham E Budd

Frontiers in Zoology 2009, 6:8 (26 May 2009)

Research

Bacterial feeding induces changes in immune-related gene

expression and has trans-generational impacts in the cabbage

looper (Trichoplusia ni)

Dalial Freitak, David G Heckel, Heiko Vogel

Frontiers in Zoology 2009, 6:7 (7 May 2009)

Mitteilungen der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

Herausgeber:

Prof. Dr. Rudolf Alexander Steinbrecht, Seewiesen

(80 Seiten, 7 Euro zzgl. Porto und Versand

ISBN 978-3-941365-04-9, Basilisken-Presse, Rangsdorf)

Bezugsquelle:

Geschäftsstelle der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

dzg@zi.biologie.uni-muenchen.de

Corneliusstrasse 12, D-80469 München

Für DZG-Mitglieder gratis.

30


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Mitteilungen

Buch-Neuerscheinungen von DZG - Mitgliedern

Baier, Felix, David J. Sparrow, & Hans-Jörg Wiedl

(2009): The Amphibians and Reptiles of Cyprus. Edition

Chimaira, Frankfurt am Main, 364 Seiten, 304 figures (pictures,

drawings, maps, tables and boxes). ISBN 978-3-

89973-476-8. Bestellbar ab Mitte Dezember unter

www.chimaira.de.

Zrzavy J., Storch D., Mihulka S. Hrsg. H. Burda und S.

Begall (2009): Evolution: Ein Lese-Lehrbuch. Spektrum

Akad., Springer, Heidelberg. 493 S. 231 Abb. in Farbe.,

Geb.; ISBN: 978-3-8274-1975-0; Preis 39,95 Euro. Siehe

auch:

http://www.springer.com/spektrum+akademischer+verlag/

biowissenschaften/biowissenschaften+%C3%BCbergreifend/book/978-3-

8274-1975-0?detailsPage=aboutTheAuthor

Norbert Elsner, Hans-Joachim Fritz, Stephan Robbert

Gradstein und Joachim Reitner- Herausgeber (2009): Evolution

Zufall und Zwangsläufigkeit der Schöpfung, i. A. der

Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und der Georg-August-Universität

Göttingen Wallstein-Verlag, 462

Seiten mit 180, überw. farb., Abbildungen, ISBN-13: 978-

3-8353-0301-0, http://www.wallsteinverlag.de/9783835303010.html,

mehr Bücher von Norbert

Elsner siehe Flyer.

Jörg Rosenberg (2009): Die Hundertfüßer Chilopoda (mit

Beiträgen von Voigtländer, K. und Hilken, G.). Die Neue

Brehm-Bücherei Band 285, 524 Seiten. Westarp Wissenschaften

Hohenwarsleben (ISBN 978 -3-89432-712-5).

Antiquariat

Andreas Floren & Jürgen Schmidl,

Editors (2008) Canopy Arthropod

Research in Europe, Basic and applied

studies from the high frontier, Foreword

by K.E. Linsenmair, University of

Würzburg, Dep. of Animal Ecology and

Tropical Biology, softcover, 576 pp., ISBN

978-3-935654-01-2, price 49,90 €,

http://www.bioform.de/Floren%20&%20Schmidl%20Canop

y%20arthropods.pdf

Isa Schön, Koen Martens, Peter van Dijk (2009) Lost Sex:

The Evolutionary Biology of Parthenogenesis, 615 Seiten

Verlag: Springer Netherlands; Auflage: 1 (September

2009), ISBN-13: 978-9048127696

http://www.amazon.de/Lost-Sex-Evolutionary-Biology-

Parthenogenesis/dp/9048127696/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intlde&qid=1256739373&sr=8-1

Clauss, Wolfgang, Clauss, Cornelia (2009) Humanbiologie

kompakt, Spektrum-Verlag, Heidelberg, 2009, 458 S.

220 Abb. in Farbe., Softcover, ISBN: 978-3-8274-1899-9,

24,95€,

http://www.springer.com/spektrum+akademischer+verlag/

biowissenschaften/biowissenschaften+%C3%BCbergreifend/book/978-3-

8274-1899-9

Festschrift zum 60. Geburtstage des Geheimen Hofrats Prof. Dr. Johann Wilhelm Spengel in Gießen, 1912. Das

Buch mit wunderschönen Bildern. aus der library of the University of Michigan wurde von Google digitalisiert. Pdf download

unter http://www.archive.org/details/festschriftzums00spengoog, (die Richtlinien von Google sind zu befolgen, kein

kommerzieller Nutzen).

Charles Darwins frühe Schriften zur Evolutionstheorie

Charles Darwins frühe Schriften zur Evolutionstheorie

sind in der Reihe Suhrkamp

Studienbibliothek erschienen: Zur Evolution

der Arten und zur Entwicklung der Erde –

Frühe Schriften zur Evolutionstheorie, aus

dem Englischen von Rita Seuß.

Kommentar von Uwe Hoßfeld und Lennart

Olsson.(2009), stb 13. 286 S. € 11,-

ISBN: 978-3-518-27013-4,

Die erste öffentliche Darstellung von Darwins Evolutionstheorie

erfolgte1858 vor der Linnean Society in London

zusammen mit einer Arbeit des Naturforschers Alfred

Russel Wallace, der unabhängig von Darwin zu ähnlichen

Einsichten gekommen war.

31

Der Band präsentiert ebenjene berühmte Darwin-Wallace-

Papers und weitere frühe Schriften Darwins, die seine ersten

Schritte zu einer umfassenden Theorie der Evolution

markieren und gewissermaßen die Vorgeschichte der Origins

of Species erzählen. Der Kommentar beleuchtet nicht

nur die historischen Hintergründe, begrifflichen Weichenstellungen

und Darwins Arbeitsweise, sondern dokumentiert

auch einen seltenen Fall echter wissenschaftlicher

Fairness.

www.suhrkamp-studienbibliothek.de


-140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Mitglieds – Beitragssätze

Die aktuell gültigen Jahres - Beitragssätze sind:

--------------------------------------------------------------

seit 2009

60 € Normalsatz

Vielen Dank an alle, die die 10 € Differenz zum vorherigen

Tarif (Normalsatz bis 2008 war 50 €) nachträglich überwiesen

haben. Es gibt aber noch eine Reihe von Mitgliedern,

die die Tariferhöhung noch nicht bemerkt

haben... Bitte überweisen Sie den korrekten Betrag

und ändern Sie Ihre Daueraufträge entsprechend !

Mitgliederverwaltung

reduzierte Beitragssätze

10 € (Studenten /

Mitglieder o. festes Einkommen)

20 € (Promotionsstudenten)

25 € (Rentner, Pensionäre & Emeritierte)

Fälligkeitsdatum ist der 15. März eines Kalenderjahres.

Wenn Sie reduzierte Beiträge in Anspruch

nehmen wollen, wenden Sie sich bitte mit Ihrem Antrag

an die Geschäftsstelle.

In diesem Jahr war es nötig, über 400 Mahnungen zu verschicken!

Das hat viel unnötige Arbeit verursacht. Es ist

kaum zu bewältigen, all diejenigen, die danach immer

noch nicht zahlten, ein 2. Mal per Post zu benachrichtigen.

Deshalb unsere Bitte, uns bei der Mitgliederverwaltung zu

entlasten. Wenn Sie uns einen Dauerauftrag oder eine

Einzugsermächtigung erteilen, wäre das eine große Hilfe.

Und: Bitte teilen Sie uns Ihre Adressänderungen möglichst

zeitnah mit.

Aus der Geschäftsstelle

Neumitglieder

Mitgliederverzeichnis

Das Mitgliederverzeichnis (Stand Juli 2008) kann per CD,

.pdf Datei, bzw. als Laserausdruck von der Geschäftsstelle

angefordert werden. Die Mitglieder verpflichten sich,

die Daten nicht an Dritte weiterzugeben.

Anträge für Zuschüsse zu

Fortbildungsveranstaltungen

Die DZG fördert Veranstaltungen der Fachgruppen mit bis

zu 1000 € und weitere fachspezifische Fortbildungsveranstaltungen

mit bis max. 500 €. Anträge können jederzeit

bei der Geschäftsstelle eingereicht werden. Es empfiehlt

sich, dies rechtzeitig im Kalenderjahr zu tun, da die jährlichen

Fördermittel begrenzt sind. Das Formular dazu finden

Sie auf der Homepage:

http://www.dzgev.de/de/veranstaltungen/veranstaltungen.php

Webpage + email-Verteiler

Der email-Verteiler der DZG hat inzwischen einen breiten

Interessenten-Kreis gefunden, auch außerhalb der DZG-

Mitglieder. Bitte nutzen Sie also die Möglichkeit, aktuelle

Mitteilungen (aktuelle Themen, Veranstaltungshinweise,

Stellenausschreibungen, Preise) kursieren zu lassen,

wenn Sie ca. 1300 zoologisch interessierte Personen erreichen

wollen. Weit mehr Stellenanzeigen als per email

verschickt, finden sich in der Stellenbörse der DZG online.

Aktuelle Informationen erscheinen zeitnah in der Rubrik

„aktuelles“ auf der Homepage der DZG:

http://www.dzg-ev.de/index.php

Anregungen und Beiträge sind wie immer willkommen –

zu senden an die Geschäftsstelle:

dzg@zi.biologie.uni-muenchen.de

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre

Sabine Gießler (SG) - Geschäftsstelle

Im Jahr 2009 können wir bisher insgesamt 79 neue Mitglieder begrüßen.

Aus Datenschutzgründen sind die Adressen aus der elektronischen online Version entfernt.

Aktualisierung von Adressen

Die Adressaktualisierung folgender Mitglieder haben wir erhalten:

Aus Datenschutzgründen sind die Adressen aus der elektronischen online Version entfernt

.

Bitte benachrichtigen Sie uns baldmöglichst, wenn Ihre Adresse nicht mehr gilt - falls Sie sich auf der Internetseite unter

der entsprechenden Rubrik wiederfinden, haben Sie dies längere Zeit versäumt!

32


– 140. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Geschäftsstelle der DZG e.V.

Corneliusstr. 12

D-80469 München

Antrag auf Mitgliedschaft

Ich beantrage, als Mitglied in die Deutschen Zoologischen Gesellschaft aufgenommen zu werden. Beitragssätze

[ ] Normalsatz 60.- € / Jahr

[ ] reduziert a) Rentner, Pensionäre, Emeritierte # 25.- € / Jahr

[ ] b) Promotionsstudent (vorauss. Abschluss der Prom.: ) 20.- € / Jahr

[ ] c) Student * / Mitglied o. festes Einkommen # 10.- € / Jahr

[ ] bitte ankreuzen, wenn Sie auch Mitglied beim Verband deutscher Biologen

(VBIO) sind -

* für 2 Jahre, danach erlischt die Mitgliedschaft, bitte Kopie des Studentenausweises mitschicken

# auf Antrag

Titel:

Name:

e-mail:

Adresse + Telefon:

vorzugsweise Institut

Datum: Unterschrift

Bitte beachten Sie, dass ein "berufsbefähigendes akademisches Abschlussexamen" Voraussetzung für die

Mitgliedschaft in der DZG ist (Ausnahme studentische Mitgliedschaft). Bitte schicken Sie den ausgefüllten Antrag

inklusive der Unterschriften zweier Mitglieder der DZG als Bürgen und gegebenenfalls der Erlaubnis zum Einzug von

Lastschriften an die Geschäftsstelle der DZG. Die Mitgliedschaft verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn sie nicht

zum Jahresende gekündigt wird.

Geb.-Datum: ________________________

1. Bürge: ________________________________________

2. Bürge: __________________________________________

falls keine Bürgen erreichbar sind,

übernimmt der Vorstand die Bürgschaft auf Antrag

ggf. Fachgruppe, der Sie sich anschließen möchten:

Deutsche Zoologische Gesellschaft e.V.

Corneliusstr. 12

80469 München

Ich/wir ermächtige/n die DZG den jährlichen

Beitrag erstmals für 2009 bis auf Widerruf zu Lasten

meines/unseres Kontos in Deutschland einzuziehen.

Name Kreditinstitut: ...........................................................

Konto-Nr. ...........................................................

Bankleitzahl ...........................................................

................................................................................................

(Datum, Unterschrift Kontoinhaber )

Bankverbindung: Münchner Bank, Nr. 5014573, BLZ: 701 900 00,

Auslandsüberweisungen: IBAN: DE05 7019 0000 0005 0145 73, SWIFT (BIC): GENODEF1M01


Veranstaltungskalender der DZG 2009

Kontakt

Ort

Organisation

Bezeichnung / Thema

Veranstaltung

Sonja Grath

grath@zi.biologie.uni-muenchen.de

http://www.eeslmu.de/eeswiki/DZG_PhD_Meeting_2009

Ludwig-Maximilians-Universität

München

Department Biologie II

DZG - Fachgruppe

Evolutionsbiologie

"Selection, Sex, and Social

Systems:

Evolution across borders“

14. Graduiertentreffen

05. – 08. 03.

2009

Dirk Albach

albach@uni-mainz.de

(Vorschlag DZG - FG Systematik)

Universität Mainz

Campus

Junge Systematiker

Biogeographie

- neue Methoden & Ansätze

Workshop

16. – 17. 03.

2009

Neuro-DoWo 09 Committee

info(at)20-dowo-09.de

Universität Würzburg

PhD Studenten

Universität Würzburg

20 th Neuro-Dowo

20 th Neurobiologischer

Doktoranden-Workshop

30. – 31. 07.

2009

Martin Dehnhard

dehnhard@izw-berlin.de

Institute for Zoo and Wildlife

Research, Berlin

IZW

Institute for Zoo and Wildlife

Research

Non-invasive Monitoring of

Hormones

5 th Berlin Summer

School

14. – 18. 09.

2009

Renate Rochelt, Sekretariat Prof. Heinze

Renate.Rochelt@ biologie.uni-regensburg.de

Universität Regensburg

Dozenten und Dozenten

Zoologisches Institut

Regensburg

Focus Evolution

102.

DZG-Jahrestagung

25. – 28. 09.

2009

Peter Michalik

michalik@uni-greifswald.de

Universität Greifswald

DZG - Fachgruppe

Morphologie

2. Graduiertenforum „(R)Evolutionäre Morphologie“

23. – 25.10.

2009

Björn Siemers

siemers@orn.mpg.de

Max Planck Institut für

Ornithologie, Seewiesen

DZG - Fachgruppe

Verhaltensbiologie

& Ethologische Gesellschaft

Verhaltensbiologie

Gemeinsames

Graduiertentreffen

11. – 13.11.

2009

Für alle aufgeführten Veranstaltungen wurden vom Vorstand der DZG Zuschüsse gewährt


– 138. DZG – Rundschreiben Dezember 2009 –

Der LifeSciences Kalender 2010 - Resultat eines Gemeinschaftsprojektes

zwischen Moosbaum und dem DuMont Kalenderverlags

-. beinhaltet erneut 12 elektronenmikroskopische Aufnahmen

aus dem Hause eye of science, im Großformat 50 x 70

cm und in brillanter Druckqualität. Diesmal präsentieren sich u.a.

I

Mitteilungen

Sonstiges

Deutsche Zoologische Gesellschaft e. V.

--------------------

ein Katzenfloh, der Pilz Birnengitterrost, der Erreger der Lungenentzündung

Streptococcus pneumoniae und die Oberfläche eines

Reisblattes in phantastischer Detailtreue und Farbe. Alle Motive

können Sie auf der Moosbaum-Website in hoher Auflösung einsehen.

Bestellungen aufgeben sowie die Motive betrachten, können Sie

im Internet unter:www.moosbaum.de/kalender/dzg2010

Der Preis beträgt regulär 29,95 Euro. Für die DZG gibt es für das

Doppelpack (2 Kalender) einen Sonderpreis von jeweils nur 25,00

Euro pro Exemplar. Als Sonderpreis für Studenten für Sammelbestellungen

ab mindestens 12 Stück gilt der Preis von 20,00 Euro

pro Kalender. Für das Sonderangebot nutzen Sie bitte im Bestellformular

den Aktionscode: `dzg2010´.

http://www.moosbaum.de/verlag/kalender/main.php?spx=dzg2010

Geschäftsstelle

Corneliusstr. 12 ● 80469 München

Tel 089-54806960

dzg@zi.biologie.uni-muenchen.de

www.dzg-ev.de

VR 5876, Amtsgericht Bonn

Auflage 500

Druck: Druckerei Behr | Albrechtstr. 4 | 85298 Scheyern-Fernhag

Anlage zum 140. Rundschreiben: Flyer aus dem Wallsteinverlag, Göttingen


Revisional studies on the European species of the

water mite genus Lebertia Neuman, 1880

(Acari: Hydrachnidia: Lebertiidae)

By Reinhard Gerecke

Table of Contents

Introduction 2

Material and Methods 3

Museum collections 3

Field collections 3

Preparation and conservation 4

Measurements and Abbreviations 4

General characterization of the family Lebertiidae and its relatives 7

Lebertia Neuman, 1880 7

Diagnosis of adults 8

General morphology 8

Idiosoma 8

Legs 13

Gnathosoma 13

Sexual dimorphism 15

The year­round variability of Lebertia fimbriata 15

Biology, Bionomy, Zoogeography 15

Taxa between genus and species level 18

Systematic part: Lebertia Neuman, 1880 19

Key to subgenera 19

Key to species 19

Species discussion 26

Acknowledgements 136

References 137

Index 142

E

2009. 144 pages, 75 figures, 1 table, 30 x 21 cm.

(Abhandlungen der Senckenberg Gesellschaft

für Naturforschung, Band 566)

ISBN 978­3­510­61391­5, paperback, € 34.80

European species of the genus Lebertia Neuman, 1880 are revised based

on a study of available types and additional material from museum collections

and recent field work, mostly done in the southern part of the continent.

The taxonomic significance of all morphological character states considered

as diagnostic by former authors is reevaluated in light of a detailed analysis

of the variability of these characters in L. fimbriata.

The subgenus Mixolebertia is redefined, the subgenus Pseudolebertia is

synonymized with Lebertia sensu strictu. The synonymy of Hexalebertia with

Mixolebertia, proposed by previous authors but not generally accepted is

confirmed. Eolebertia nov. subgen. is proposed in order to accommodate L.

elsteri and a species new to science. Descriptions and diagnoses are provided

for all recognized species.

Neotypes are designated for two species (L. fimbriata and L. brevipora) and

lectotypes for 16 species. Four subspecies are elevated to species rank. Due

to insufficient documentation, 21 taxa are considered as species incertae.

For seven species previously known only from specimens of one sex, the

corresponding male or female is described for the first time:

L. bulgariensis (♀), L. excellens (♀), L. halberti (♀), L. macilenta (♂), L. natans

(♂), L. oblonga (♀), L. semireticulata (♂). Nine species are described as

new to science: Lebertia (s. str.) aroania from a spring in the Peloponnese;

L. (s. str.) variolata from streams in Sicily and Cyprus; L. (s. str.) intronata

from springs in the Central­Western Mediterranean area; L. (s. str.) vegacabrerae

from a stream on Tenerife, L. (Mixolebertia) helocrenica from springs in

the Italian Alps and Bavarian prealps; L. (Mixolebertia) oxa from springs and

interstitial habitats in Sicily; L. (Mixolebertia) mediterranea from springs in

the Mediterranean area; L. (Brentalebertia) hupalupu from a spring stream

on Gomera, and L. (Eolebertia) danielei from lowland springs in N Italy.

A dichotomous key is provided for all recognized European

species.

Schweizerbart Science Publishers ∙ Stuttgart

Johannesstrasse 3 A, 70176 Stuttgart, Germany. ph.: +49 (711)351456­0 fax: +49 (711)351456­99

order@schweizerbart.de http://www.schweizerbart.de


www.spektrum-verlag.de

Zoologie im

Biologiestudium

Spezielle Zoologie in zwei Bänden

Wilfried Westheide / Reinhard Rieger (Hrsg.)

Spezielle Zoologie. Teil 2: Wirbel- oder Schädeltiere

Der 2. Band der „Speziellen Zoologie“ über die Schädel- oder Wirbeltiere (Craniota)

liegt nun in zweiter Auflage vor. Die Kapitel wurden von 37 Autoren gründlich überarbeitet,

aktualisiert und mit einer Reihe neuer oder verbesserter Abbildungen ergänzt. Sie beschreiben

die Vielfalt dieser Tiergruppe anhand von Bau, Funktion und Leistung ihrer Organsysteme

und ordnen sie nach Gesichtspunkten der phylogenetischen Systematik und unter Einbeziehung

der Ergebnisse molekularer Methoden. Die bewährte Gliederung in einen relativ

kurz gefassten Allgemeinen Teil, der die Grundzüge der Organisation dieser Tiergruppe

in moderner Sicht darstellt, und einen umfangreichen Speziellen Teil, der die einzelnen

Untergruppen detailliert abhandelt, wurde beibehalten.

„Ein ausgezeichneter Überblick über die Wirbel- oder Schädeltiere, der ohne Vorbehalte

allen Studierenden der Biologie als gut lesbares Lehrbuch und Dozenten als übersichtliches,

aktuelles Nachschlagewerk empfohlen werden kann.“ Journal of Zoological Systematics

2. Aufl. 2009, 788 S., 650 Abb., geb., , u (D) 89,95 / u (A) 92,48 / CHF 140,–, ISBN 978-3-8274-2039-8

Dazu: Bild-DVD, Westheide/Rieger (Hrsg), Spezielle Zoologie, Teil 2“ mit allen

Abbildungen des Buches. Die DVD ist WINDOWS-kompatibel inklusive VISTA und läuft auch

auf MAC und Linux.

2. Aufl. 2009, DVD, u (D) 29,95 / u (A) 30,20 / CHF 44,–, ISBN 978-3-8274-2062-6

Wilfried Westheide / Reinhard Rieger (Hrsg.)

Spezielle Zoologie. Teil 1: Einzeller und Wirbellose Tiere

Neben der Hinzufügung neuer morphologischer, ultrastruktureller Details liegen die wesentlichen Neuerungen

der 2. Auflage vor allem in der Diskussion um das nach molekularen Ergebnissen zu verändernde System.

Über 200 neue Zeichnungen und Fotos wurden ergänzt, darunter 30 völlig neue Stammbaumschemata!

„Das Ergebnis ist beeindruckend und darf wohl mit Fug und Recht als das derzeitig aktuellste

Zoologie-Systematikwerk im deutschsprachigen Raum eingestuft werden.“ Mikrokosmos

2. Aufl. 2006, 982 S., 1.197 Abb., geb., u (D) 89,50 / u (A) 92,– / CHF 139,-, ISBN 978-3-8274-1575-2

Dazu: Bild-DVD, Spezielle Zoologie, Teil 1: Einzeller und Wirbellose Tiere. Diese Bild-DVD enthält

alle Abbildungen aus Westheide/Rieger (Hrsg.), „Spezielle Zoologie. Teil 1“. Die DVD ist WINDOWS-kompatibel

inklusive VISTA und läuft auch auf MAC und Linux.

2. Aufl. 2008, DVD, u (D) 29,95 / u (A) 30,20 / CHF 44,–, ISBN 978-3-8274-2063-3

Systematik-Poster

Wilfried Westheide / Reinhard Rieger

Systematik-Poster: Zoologie (Metazoa – Vielzellige Tiere)

Das Poster zeigt in übersichtlicher Weise den Stammbaum der Metazoa, der vielzelligen

„eigentlichen“ Tiere, wie er sich aufgrund neuester Analysen des Phänotyps

(äußere Organisation, Anatomie, Cytologie, Ultrastruktur, Entwicklungsgeschichte)

darstellt. Die ideale Ergänzung zum zweibändigen Lehrbuch Spezielle Zoologie.

2. Aufl. 2007, Poster, u (D) 15,– / u (A) 15,42 / CHF 23,50, ISBN 978-3-8274-1663-6

Neu

auflage


Unser Vorbild ist die Natur

Das bedeutet, dass es SOMSO bei der Entwicklung und Herstellung der

Modelle ganz genau nimmt, bis ins kleinste Detail - in Form und wissenschaftlicher

Exaktheit. Die Modellserie »Zoologie 2 - Wirbellose Tiere«

umfasst mittlerweile über 30 Modelle.

ZOS 122 · ZECKE

Holzbock, lxodes ricinus, Weibchen. In Zusammenarbeit mit Studiendirektor Christian Groß entwickelt,

aus SOMSO-Plast®. Das im Verhältnis von 1 : 75 vergrößerte Modell ist 28 cm lang, 6 cm hoch und 25 cm breit

und wiegt 0,222 kg. Unzerlegbar. Auf Sockel, abnehmbar.

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Telefon (0 95 61) 8 57 40 • Telefax (0 95 61) 85 74 11

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ABC

Von den Grundlagen bis

zu den neusten

Erkenntnissen zu

Individuen – Kolonien –

Superorganismen

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Perfekte

Zusammenarbeit

in Insektenkolonien

Der Superorganismus

Der Erfolg von Ameisen, Bienen, Wespen und Termiten

B. Hölldobler, Arizona State University, Tempe, AZ, USA; E. O. Wilson, Harvard University,

Cambridge, MA, USA

Knapp 20 Jahre nach dem Pulitzer Preis für ihr Werk „The Ants“ präsentieren Bert

Hölldobler und Edward O. Wilson einem breiten Publikum, was die Biologen in den

vergangenen zwei Jahrzehnten über die Organisationsformen sozial lebender Insekten

herausgefunden haben. „Superorganismen“ werden Kolonien sozialer Insekten

genannt, die sich durch altruistische Zusammenarbeit sowie komplexe Kommunikation

und Arbeitsteilung auszeichnen. Ihr Studium erhellt viele Phänomene und Konzepte

von allgemeiner Bedeutung in der Biologie. Das Buch zeigt den Weg der Evolution der

„Superorganismen”. Auf diesem Wissen aufbauend werfen die Autoren einen Blick auf

einen der bedeutendsten Übergänge des Lebens: vom Molekül über die Zelle zum

Organismus und darüberhinaus zum Superorganismus, zur Population und schließlich

zum Ökosystem.

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2010. X, 550 S. 136 Abb., 71 in Farbe.

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