Volvo Automobile (Schweiz) AG, Thurgauerstrasse 105, 8152 ...

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Volvo Automobile (Schweiz) AG, Thurgauerstrasse 105, 8152 ...

Volvo Car Corporation

Volvo Automobile (Schweiz) AG, Thurgauerstrasse 105, 8152 Glattbrugg

Telefon 044 874 21 00 Hotline 0800 810 811 www.volvocars.ch


BEDIENUNGSANLEITUNG | WARTUNG | GARANTIEHEFT

FÜR IHR ERDGASFAHRZEUG


SEHR GEEHRTE KUNDIN, SEHR GEEHRTER KUNDE

Sie sind im Besitz eines Fahrzeuges, das zusätzlich mit einer Erdgasanlage

ausgerüstet ist.

Damit leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung unserer

Umwelt.

Das von Ihnen erworbene Fahrzeug ist durch den Einbau der Erdgasanlage

sowohl als erdgasbetriebenes wie auch als benzinbetriebenes

Fahrzeug einsetzbar. Diese sogenannte bivalente Betriebsweise

ermöglicht Ihnen ein sicheres Erreichen Ihres Zieles mit einer

grösseren Reichweite.

Die vorliegenden Unterlagen sind als Zusatz zu den vom Fahrzeughersteller

mitgelieferten Unterlagen gedacht und ersetzen diese

nicht.

Bitte lesen Sie diese Unterlagen vor dem erstmaligen Benutzen des

Fahrzeuges sorgfältig durch und bewahren Sie diese bei den Fahrzeugunterlagen

auf.

Merkmale zur Sicherheit:

Die Druckgasanlage steht unter hohem Druck (200 bar), der auch

bei abgestelltem Motor im Leitungssystem erhalten bleibt.

Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Druckgasanlage dürfen

nur von zertifi zierten CNG-Mechanikern einer autorisierten Werkstatt

durchgeführt werden.

Der Lenker bzw. Fahrzeughalter ist verantwortlich für den Betrieb

und Unterhalt der Gasinstallation. Betrieb und Unterhalt richten sich

nach den massgebenden Gesetzen, EG-Richtlinien, ECE-Reglementen

und diesem Dokument.

Hersteller:

F. + Ch. Müller AG

Wehntalerstrasse 54

8162 Sünikon/Steinmaur

Tel.: +41 (0) 44 855 60 60

FAX: +41 (0) 44 855 60 61

E-Mail: info@green-power.ch

1


INHALTSVERZEICHNIS

1. Allgemeines zum Erdgasantrieb 4

1.1 Kraftstoff Erdgas 4

1.2 Verbrauch/Reichweite 5

2. Aufbau der Erdgasanlage 6

2.1 Komponenten der Anlage 6

2.2 Beschreibung der Komponenten 7

2.2.1 Betankungsanschluss 7

2.2.2 Druckgasbehälter 7

2.2.3 Druckregler 7

2.2.4 Magnetventil 7

2.2.5 Steuergerät 8

2.2.6 Schalter und Füllstandanzeige 8

3. Bedienung des Fahrzeugs 9

3.1 Tanken 9

3.2 Starten des Motors 9

3.3 Umschalten auf Kraftstoff Benzin bzw. Erdgas 10

3.4 Parken 10

4. Die Sicherheit des Erdgasfahrzeuges 11

4.1 Sicherheitskonzept 11

4.2 Absperrhahn 11

4.3 Schmelzsicherung und Durchfl ussbegrenzer 11

5. Wartung der Erdgasanlage 12

5.1 Wartung und Prüfung der Druckgasbehälter 12

5.2 Wartung der Anlage 12

5.3 Wartungsplan 12

5.4 Hinweise für Karosseriearbeiten 13

5.5 Verhalten im Falle eines Unfalles 13

5.6 Verhalten im Falle eines Defektes 13

5.7 Verschrottung/Ausserbetriebsetzung

des Fahrzeugs, Wiederverkauf 14

5.8 Sicherheitshinweise 14

6. Garantie 15

6.1 Inhalt der Garantie 15

6.2 Umfang der Garantie 15

6.3 Garantieausschluss 15

6.4 Pfl ichten des Garantienehmers 16

6.5 Kostenerstattung 16

7. Garantielaufzeit 18

8. Kontakt 19

9. Gerichtsstand 20

10. Daten zum eingebauten Erdgassystem 21

11. Betriebsdaten 22

12. Wartungsplan/Nachweis Wartungsarbeiten 23

13. Garantieschein 31

3


1. ALLGEMEINES ZUM ERDGASANTRIEB

4

1.1 KRAFTSTOFF ERDGAS

Erdgas (Compressed Natural Gas, CNG) ist ein Naturprodukt, das überwiegend

aus dem brennbaren Methan besteht (Methangehalt: 85–99 %).

Je nach Region ist auch Kompogas/Biogas erhältlich, welches aus

erneuerbaren Energien hergestellt wird und praktisch die gleichen

Eigenschaften wie Erdgas besitzt.

Der Restanteil besteht überwiegend aus unbrennbaren Stoffen wie

Stickstoff, Kohlendioxid und Spuren brennbaren Kohlenwasserstoffen.

Unter ökologischen Gesichtspunkten ist Erdgas eine ideale Alternative

zu Benzin- und Dieselkraftstoffen. Der wichtigste Grund ist,

dass bei der Verbrennung von Erdgas deutlich weniger vom Treibhausgas

Kohlendioxid (Treibhausgas), weniger Kohlenmonoxid und

weniger smogbildende Abgase entstehen, als bei jedem anderen

fossilen Energieträger. Zudem kommt es zu keiner Freisetzung gesundheitsgefährdender

Stoffe wie Benzol und Formaldehyd und im

Vergleich zu Diesel zu fast keinem Russausstoss.

Erdgas ist leichter als Luft und steigt im Fall einer Leckage sehr

schnell nach oben. Das als Kraftstoff verwendete Erdgas ist genauso

wie das Erdgas für den Haushaltszweck odoriert, d. h. es ist mit

Geruchsstoffen versetzt, so dass der typische Gasgeruch auch

schon bei ungefährlichen Gaskonzentrationen auftritt.

Brand- und Explosionsgefahr!

Erdgas ist brennbar und explosiv und kann bei unsachgemässer

Handhabung zu Gefahren führen.

■ Vermeiden Sie beim Umgang mit Erdgas offenes Feuer.

■ An möglichen Gasaustrittsstellen nicht rauchen.

Dies gilt vor allem auch dort, wo sich Erdgas nur durch seinen charakteristischen

Geruch bemerkbar macht.

Tritt im Fahrzeug selbst, oder auch ausserhalb, Gasgeruch auf, muss

die Ursache sofort durch einen zertifi zierten CNG-Mechaniker in einer

autorisierten Fachwerkstatt behoben werden.

Gegebenenfalls sind die Absperrventile an den Druckgasbehältern

zu schliessen.

Info:

Explosionsgrenzen: zwischen 4,4 und 16,5 Vol % Gasanteil in

der Luft. Zündtemperaturen: bei 640° C. Ausserhalb dieser

Bereiche ist Erdgas träge und weniger gefährlich!


1. ALLGEMEINES ZUM ERDGASANTRIEB

1.2 VERBRAUCH UND REICHWEITE

Für die Reichweite des Fahrzeuges ist die Grösse der Tanks bzw.

das Volumen, die Energiedichte des Kraftstoffes Erdgas und der

Verbrauch im Benzinbetrieb entscheidend.

Für die Speicherung des Erdgases gibt es Druckgasfl aschen mit unterschiedlichem

geometrischem Volumen. In diesen Behältern wird das

Erdgas gasförmig unter einem Druck von ca. 200 bar gespeichert.

In einem PKW ist in der Regel eine oder zwei Druckgasfl aschen, in

grösseren Fahrzeugen sind mehrere Druckgasfl aschen installiert.

Beispiel:

Geometrisches Volumen 80 l, bei 200 bar Druck entspricht einem

Volumen von 20 m 3 im Normzustand bzw. einem Gewicht von ca.

15 kg Kraftstoff.

Entsprechend ergeben sich Reichweiten des Erdgasfahrzeugs von

ca. 220–320 km.

Da bei den zum Einsatz kommenden bivalenten Fahrzeugen nach

wie vor auch der Betrieb mit Benzin möglich ist, kann im Bedarfsfall

eine grössere Reichweite erzielt werden.

5


2. AUFBAU DER ERDGASANLAGE

Die Erdgas-Umrüstkomponenten sind zugelassen und geprüft gemäss

der ECE-R 110 Norm und garantieren ein hohes Mass an

Zuverlässigkeit und Funktionalität.

Es handelt sich um ein vollelektronisch gesteuertes System mit sequenzieller

Mehrpunkt-Gaseinblasung. Die Erdgaseinblasung ist in

der Funktion gleich wie die Benzineinspritzung aufgebaut. Sie ist

temperatur-, drehzahl- und lastabhängig.

6

Ebenso wie im Benzinmotor erfolgt im Erdgasbetrieb des Ottomotors

die Zündung des Kraftstoff-Luft-Gemisches durch Fremdzündung.

2.1 KOMPONENTEN DER ANLAGE

Steuergerät

Erdgas

Umschalter

Steuergerät

Benzin


2. AUFBAU DER ERDGASANLAGE

2.2 BESCHREIBUNG DER KOMPONENTEN

2.2.1 BETANKUNGSANSCHLUSS

Über das Betankungsventil, das sowohl im Motorraum als auch unter

der Tankklappe beim Benzineinfüllstutzen oder auch aussen an der

Karosserie untergebracht sein kann, wird der Druckgasbehälter mit

Erdgas gefüllt. Das Betankungsventil sichert mit dicht schliessender

Bajonettkupplung eine geruchsfreie Betankung, ohne dass Erdgas

austreten kann. Die Variante Aussenbetankung an der Karosserie

ist abschliessbar, so dass ein unberechtigtes Öffnen des Betankungsanschlusses

verhindert wird.

2.2.2 DRUCKGASBEHÄLTER

Die Druckgasfl asche ist in der Regel im Fahrzeugheck untergebracht.

Sie hat einen Speicherdruck von 200 bar, einen Prüfdruck

von 300 bar und einen Berstdruck von 600 bar.

Bitte beachten Sie, dass die Montage des Druckgasbehälters je

nach Fahrzeugmodell im Kofferraum oder Laderaum oder sogar als

Unterfl urvariante möglich ist.

Direkt an der Druckgasfl asche befi ndet sich das elektromagnetisch

betätigte Sicherheitsabsperrventil mit mechanischem Absperrhahn

als roter Hebel. Der Absperrhahn dient zum Verschliessen der

Druckfl asche bei Wartungsarbeiten oder bei Gasverlust.

Der Absperrhahn muss zum Betrieb des Erdgasfahrzeuges in Stellung

A stehen (offen). In Stellung C ist das Ventil geschlossen.

Die im Fahrzeuginneren verlegten Rohrleitungen sind durch gasdichte

Schutzrohre geschützt. Dadurch wird im Schadensfall austretendes

Erdgas ins Freie abgeleitet.

2.2.3 DRUCKREGLER

Der Druckregler hat die Aufgabe, das Erdgas von dem Speicherdruck

200 bar in der Druckgasfl asche auf 1,4 bis 1,7 bar zu entspannen

und konstant zu halten. Der Druckregler ist zusätzlich unterdruckgesteuert,

d. h., dass der vom Verbrennungsmotor erzeugte

Ansaugdruck eine Steuergrösse für den Druckregler ist und er den

Ausgangsdruck dem momentanen Lastzustand anpasst.

2.2.4 MAGNETVENTIL

Bei der Erdgasanlage Ihres Fahrzeuges sind mindestens zwei Magnetventile

verbaut. Diese sind für Ihre Sicherheit im Betrieb mit Erdgas

installiert. Die Magnetventile sind bei ausgeschalteter Zündung

7


2. AUFBAU DER ERDGASANLAGE

und bei fehlendem Drehzahlsignal geschlossen und verhindern den

Gasfl uss vom Gasbehälter zum Druckregler.

8

2.2.5 STEUERGERÄT

Ein individuell auf jedes Fahrzeug abstimmbares und gespeichertes

Kennfeld steuert den Erdgasbetrieb.

Die Funktion des eingebauten Diagnosesystems, (Onboard-Diagnostic-System,

OBD) und des elektronischen Gaspedals werden

nicht beeinträchtigt. Das Steuergerät verarbeitet dieselben Eingangssignale

wie das Benzinsteuergerät (Last, Drehzahl und Temperatur

usw.) zu sequenziellen Einspritzsignalen. Es enthält ebenfalls

ein Diagnosesystem.

2.2.6 SCHALTER UND FÜLLSTANDANZEIGE

Der Erdgasbetrieb kann durch den in der Armaturentafel integrierten

Schalter gewählt werden. Der Betrieb mit Erdgas wird durch den

Buchstaben «G», der Betrieb mit Benzin durch das Symbol einer

Tanksäule dargestellt. Der Wechsel von Erdgas auf Benzin, oder umgekehrt,

kann bei laufendem oder bei ausgeschaltetem Motor erfolgen.

Die vierstellige LED-Anordnung zeigt den Füllstand (Restdruck) in

der Druckgasfl asche. Leuchten alle vier LED’s, ist die Druckgasfl asche

voll. Die Anzeige der entsprechenden LED-Anzahl ist proportional

zum Füllstand. Das Leuchten der roten LED informiert über

eine nahezu leere Druckgasfl asche und das System schaltet bei zu

wenig Druck selbstständig auf Benzinbetrieb um.


3. BEDIENUNG DES FAHRZEUGS

3.1 TANKEN

■ Zum Tanken den Motor abstellen.

■ Das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern, d. h. Handbremse anziehen

und den ersten Gang einlegen, um ein Abreissen des Betankungsschlauches

der Erdgastanksäule zu verhindern.

■ Bei der Innenbetankung öffnen Sie bitte die Motorhaube bzw. bei

der Aussenbetankung entfernen Sie, wo vorhanden, die Verschlusskappe

vom Betankungsventil und betanken Sie das Fahrzeug

nach der Bedienungsanleitung der Tanksäule.

Beachten Sie die an der Tankstelle ausliegenden Sicherheitsvorschriften.

Nach dem Betanken die Motorhaube schliessen bzw., wo vorhanden,

die Verschlusskappe einschrauben, sonst kann Schmutz in das Ventil

oder das Gassystem eindringen und die Funktion stören.

Wichtig: Das Fahrzeug darf nur an Tankstellen mit Gasfi lter

und Trockner betankt werden.

Erdgasbeschaffenheit:

Ihr Fahrzeug wird entsprechend den regional unterschiedlichen Erdgasbeschaffenheiten

eingestellt. Es kann deshalb bei der Betankung

mit von den voreingestellten Werten abweichendem Erdgas zu

Veränderungen im Fahrbetrieb kommen.

Das ebenfalls auf dem Markt erhältliche Kompogas/Biogas besitzt

praktisch die gleichen Eigenschaften wie Erdgas und kann ebenfalls

verwendet werden.

Leistung und Verbrauch im Erdgasbetrieb

Der Verbrauch des Fahrzeugs ist im Erdgasbetrieb praktisch gleich

wie im Benzinmodus. Die Maximalleistung des Motors wird mit Erdgas

systembedingt um ca. 7–10 % reduziert. Extreme Witterungsbedingungen,

z. B. sehr hohe Temperaturen, können zu einem geringfügigen

Leistungsverlust resp. Mehrverbrauch des Motors mit

beiden Kraftstoffen führen.

3.2 STARTEN DES MOTORS (Schalter in Stellung Erdgas)

Der Motor wird genau wie im Benzinbetrieb gestartet, immer ohne

Betätigung des Gaspedals. Nach Überschreiten der im Steuergerät

gespeicherten Motortemperatur, Umschaltverzögerungszeit und

9


3. BEDIENUNG DES FAHRZEUGS

Umschaltdrehzahl schaltet das Steuergerät automatisch in den Erdgasbetrieb

um. Das bedeutet, dass das Fahrzeug normalerweise

immer mit Benzin gestartet wird.

Notstart direkt mit Erdgas

Das Erdgasfahrzeug kann in Notsituationen (z. B. bei leerem Benzintank)

forciert auch direkt mit Erdgas gestartet werden. Dabei ist folgendermassen

vorzugehen:

■ Zündung einschalten

■ Umschalttaste drücken und gedrückt halten

■ Nach 3–5 Sekunden Motor starten ohne die Zündung auszuschalten,

dabei Umschalttaste immer gedrückt halten

■ Der Motor startet nun direkt mit Erdgas

■ Dieser Vorgang muss bei jedem Neustart wiederholt werden

Das Notstart-Prozedere ist nicht zur gewohnheitsmässigen Ausführung

gedacht, sondern nur für Notfälle vorgesehen.

Achtung:

Benzin altert. Deshalb soll zur Funktionserhaltung der Benzinkomponente

und zum Schutz der Ventile alle drei Monate länger mit

Benzin gefahren und der Treibstoff erneuert werden.

10

3.3 UMSCHALTEN AUF KRAFTSTOFF

BENZIN BZW. ERDGAS

Siehe Punkt 2.2.6

3.4 PARKEN

Erdgasfahrzeuge dürfen ebenso wie Benzinfahrzeuge laut der Garagenverordnung

in Tiefgaragen parken.

Ausgeschlossen von der Parkmöglichkeit sind lediglich die Garagen,

in denen der Garagenbetreiber auf Grund seines Hausrechtes ein

Parkverbot für Erdgasfahrzeuge erlässt.


4. DIE SICHERHEIT DES ERDGASFAHRZEUGS

Die von uns eingebauten Komponenten entsprechen alle den Sicherheits-

und Prüfbestimmungen der ECE-R110 Richtlinie. Alle

Bauteile sind mit entsprechenden Prüfkennzeichen und Nummern

versehen. Die eingebauten hochwertigen Stahlfl aschen haben ein

eingestanztes Prüfdatum für die wiederkehrende Prüfung.

Zusätzlich dokumentieren eine Einbaubescheinigung und ein Prüfprotokoll

den ordnungsgemässen Einbau und die Dichtheitsprüfung

der Erdgasanlage.

Die komplette Nachrüstung auf Erdgasbetrieb entspricht den Richtlinien

ECE-R115.

4.1 SICHERHEITSKONZEPT

Die Technik der Erdgasanlage entspricht den massgebenden Gesetzen,

EG-Richtlinien und ECE-Reglementen. Der Gastank ist in

einer speziellen Halterung befestigt, damit er auch bei einem Unfall

optimal geschützt ist. Er hat zusätzlich weitere Sicherheitseinrichtungen

wie das Elektromagnetventil, den Absperrhahn mit integrierter

Schmelzsicherung und den Durchfl ussbegrenzer.

4.2 ABSPERRHAHN

An den Flaschen befi ndet sich ein elektromagnetisches Flaschenventil

mit einem roten Sicherheitsventil zum Öffnen und Schliessen

der Flasche. Das Sicherheitsventil ist mit einer Berstscheibe und

einer Schmelzsicherung ausgestattet.

4.3 SCHMELZSICHERUNG UND

DURCHFLUSSBEGRENZER

Steigt die Umgebungstemperatur (z. B. in Folge eines Fahrzeugbrandes)

über 110° C, so schmilzt zunächst die Schmelzsicherung

und das Erdgas kann kontrolliert abströmen. Ein unzulässiger Druckanstieg

wird damit frühzeitig verhindert. Kommt es in Folge eines

Unfalls zu einem vollständigen Abriss der Gasrohrleitung, so gibt die

Durchfl usssicherung nur eine konstante Gasmenge frei.

11


5. WARTUNG DER ERDGASANLAGE

5.1 WARTUNG UND PRÜFUNG

DER DRUCKGASBEHÄLTER

Die wiederkehrende Prüfung der Druckgasfl asche(n) ist gemäss

der heute massgebenden Gesetzgebung, EG-Richtlinien und ECE-

Reglementen für Stahldruckfl aschen nach 20 Jahren durchzuführen.

Künftige Gesetzesänderungen können diese und andere Wartungsfristen

ändern.

Reparaturarbeiten an der Erdgasanlage dürfen nur zertifi zierten

CNG-Mechanikern in autorisierten Fachwerkstätten mit der erforderlichen

technischen Ausrüstung oder von der Firma F. + Ch. Müller AG,

durchgeführt werden.

Alle Reparaturen/Wartungen an der Erdgasanlage und den gasführenden

Bauteilen dürfen nur mit Originalersatzteilen durchgeführt

werden und müssen im Wartungsheft dokumentiert werden.

Darunter fallen sowohl der Wechsel der Druckgasfl asche(n) wie

auch Unfallinstandsetzungen, bei denen Teile der Erdgasanlage

ausgebaut oder ausgetauscht werden müssen. Der Wechsel der

Druckgasfl aschen muss zudem im Wartungsdokument Erdgasanlage

mit den notwendigen Angaben eingetragen werden.

12

5.2 WARTUNG DER ANLAGE

Überprüfung der Druckgasanlage, d. h. Hoch- und Niederdruckbereich

der Anlage und der Halterung der Druckgasbehälter sollen

gemäss den Wartungsintervallen des Fahrzeugherstellers und

den gesetzlichen Vorgaben für Erdgasfahrzeuge erfolgen.

Garantieinspektion

Nach Inbetriebnahme der Erdgasanlage und einer Laufl eistung von

1’500 km, oder aber spätestens nach 6 Monaten, ist zur Aufrechterhaltung

der Garantieansprüche eine Inspektion durchführen

zu lassen. Im Garantie-/Wartungsheft ist die vorgeschriebene Inspektion

zur Erhaltung der Garantie sowie weitere durchgeführte Inspektionen

von der autorisierten Fachwerkstatt zu dokumentieren.

5.3 WARTUNGSPLAN

Den autorisierten Volvo Werkstätten liegt ein genauer Wartungsplan

vor. Bitte entnehmen Sie Umfang und Zeitpunkt der Arbeiten diesem

Wartungsdokument.

Fahrzeuge mit Zulassung in der Schweiz werden neben dem Abgasdokument

auch mit dem Wartungsdokument Erdgasanlage ausgeliefert.

Die Erdgasanlage ist alle 48 Monate durch zertifi zierte CNG-


5. WARTUNG DER ERDGASANLAGE

Mechaniker gemäss Herstellerangaben zu prüfen und die Prüfung

ist im Wartungsdokument zu vermerken.

Wir empfehlen für die Wartung einen Volvo Vertreter mit zertifi ziertem

Fachpersonal.

5.4 HINWEISE FÜR KAROSSERIEARBEITEN

Die Einbrenntemperaturen liegen heute nicht über 70° C und dauert

im Schnitt 20–40 Minuten. Die Temperatur von 70° C darf auch wegen

anderen Fahrzeugeinrichtungen, wie z. B. Polster, nicht überschritten

werden. Bei Arbeiten am Fahrzeug mit Hitzeeinwirkung

(z. B. Lackeinbrennkabine) darf das Erdgasfahrzeug in normalem

Zustand belassen werden, wenn die Temperatur am Fahrzeug nie

über 85° C steigt. Ansonsten ist das Erdgassystem zu entleeren und

mit einem nicht brennbaren Stoff (z. B. CO 2 ) zu füllen.

5.5 VERHALTEN IM FALLE EINES UNFALLES

Im Falle eines Unfalles ist nach Möglichkeit die Zündung des Fahrzeugs

auszuschalten, damit die automatischen Absperrventile des

Erdgassystems schliessen.

Im Falle eines Unfalles, bei dem die Einschaltung von Sicherheitskräften

(Polizei, Feuerwehr) notwendig wird, ist der Fahrzeughalter

verpfl ichtet, den verantwortlichen Personen frühest möglich mitzuteilen,

dass es sich bei seinem Fahrzeug um ein Erdgasfahrzeug

handelt.

Falls das Fahrzeug in einen Unfall oder Brand verwickelt wurde, bei

dem das Gassystem beschädigt worden sein könnte, muss dieses

von einer Fachperson untersucht und überprüft werden.

Erdgasbehälter müssen nach einem Fahrzeugzusammenstoss vom

Hersteller oder von einer vom Hersteller autorisierten Stelle erneut

untersucht werden.

Erdgasbehälter müssen nach der Einwirkung von Feuer vom Hersteller

untersucht oder aber ausgesondert und aus dem Verkehr gezogen

werden.

5.6 VERHALTEN IM FALLE EINES DEFEKTES

Im Falle einer Fehlfunktion der Erdgasanlage wird diese am Umschalter

CNG – Benzin mittels langsamem Blinken der grünen LED

angezeigt. Für jegliche Diagnosen und Reparaturen ist in jedem Fall

der nächste autorisierte Volvo Gasstützpunkt oder die nächste Volvo

13


5. WARTUNG DER ERDGASANLAGE

Vertretung aufzusuchen. Unter keinen Umständen darf selber Hand

an die Erdgasanlage gelegt werden.

5.7 VERSCHROTTUNG/

AUSSERBETRIEBSETZUNG DES

FAHRZEUGS, WIEDERVERKAUF

Gemäss Richtlinie G10 des schweizerischen Vereins des Gas- und

Wasserfaches ist der Fahrzeughalter verantwortlich, dass vor der

Entsorgung oder langfristigen Ausserbetriebsetzung des Fahrzeugs

das Erdgassystem durch eine fachkundige Person gasfrei gemacht

wird.

Wir empfehlen darüber hinaus, im Falle einer Verschrottung die Erdgasbehälter

vor dem Gang zum Entsorgungsunternehmen aus dem

Fahrzeug zu entfernen. Wird das Fahrzeug als Erdgasfahrzeug wiederverkauft,

müssen sämtliche Fahrzeugdokumente weitergegeben

werden.

5.8 SICHERHEITSHINWEISE

Hinweise für Fahrzeuge mit Druckgasanlage

An Fahrzeugen mit einer Druckgasanlage sind die Entnahmeventile

vor Beginn der Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten zu schlies-

14

sen. Sämtliche Arbeiten an der Erdgasanlage inklusive Hochdruckanlage

(p>10 bar Systemdruck) dürfen nur von zertifi zierten CNG-

Mechanikern durchgeführt werden. Nach Reparaturarbeiten an

Bauteilen oder Leitungen der Druckgasanlage ist diese durch einen

zertifi zierten CNG-Mechaniker auf ihre Dichtheit zu prüfen. Es dürfen

nur Komponenten der Druckgasanlage desselben Fabrikats,

desselben Typs, derselben Ausführung und mit entsprechender

Bauartzulassung oder Einzelabnahmebescheinigung beim Austausch

eingebaut werden. Werden andere Komponenten eingebaut,

erlischt die Betriebserlaubnis. Reparaturen an der Hochdruckanlage

sind im Wartungsplan einzutragen.


6. GARANTIE

6.1 INHALT DER GARANTIE

Die Firma F. + Ch. Müller AG als Garantiegeber gewährt dem Käufer

als Garantienehmer eine Garantie, für eine dem jeweiligen Stand der

Technik entsprechende Funktionsfähigkeit und Fehlerfreiheit der

eingebauten Erdgaskomponenten, für zwei Jahre. Die Garantie wird

geleistet, wenn eines der garantierten Teile innerhalb der vereinbarten

Garantielaufzeit unmittelbar und nicht in Folge eines Fehlers

nicht garantierter Teile seine Funktionsfähigkeit verliert und dadurch

eine Reparatur notwendig wird.

Soweit nicht anders vereinbart, gelten die AGB der F. + Ch. Müller AG.

6.2 UMFANG DER GARANTIE

Folgende Erdgaskomponenten werden von der Garantie abgedeckt:

■ Druckgasfl asche(n)

■ Sicherheitsfl aschenventil

■ Hochdruckleitungen

■ Verschraubungen

■ Magnetventile

■ Rückschlagventil

■ Füllanschluss

■ Druckregler

■ Gaseinblasdüsen

■ Elektronisches Steuergerät

■ Zündversteller

■ Gasdruckanzeige

■ Schalter Erdgas/Benzin

6.3 GARANTIEAUSSCHLUSS

Von der Garantie ausgeschlossen sind solche Schäden, die auf

Gewalteinwirkung, mangelnde Sorgfalt, unsachgemässe, mut- oder

böswillige Behandlung zurückzuführen sind. Dies gilt auch für die

Teilnahme des Fahrzeugs an Rennveranstaltungen.

Ebenso ausgeschlossen sind Schäden, die auf die Verwendung ungeeigneter

Betriebsstoffe zurückzuführen sind, die durch höhere

Gewalt entstehen oder durch einen Eingriff einer nicht vom Garantiegeber

autorisierten Fachwerkstatt verursacht werden.

Die Garantie ist ausgeschlossen, wenn Teile eingebaut worden sind,

deren Verwendung der Garantiegeber nicht genehmigt hat oder die

in einer nicht vom Garantiegeber genehmigten Art und Weise verändert

worden sind.

15


6. GARANTIE

Ausser für die in diesen Garantiebedingungen festgelegten Verpfl

ichtungen kann der Garantiegeber unter keinen Umständen für

direkte, indirekte, zufällige oder nachfolgende Schäden haftbar gemacht

werden, unabhängig davon, ob sie auf einem Vertrag, unerlaubter

Handlung oder anderer Rechtsgrundlagen basieren und ob

die Möglichkeit solcher Schäden mitgeteilt wurde.

Natürlicher Verschleiss ist von der Gewährleistung ausgeschlossen.

Die Garantie gemäss Ziffer 6 ersetzt allfällige gesetzliche Gewährleistungsansprüche.

6.4 PFLICHTEN DES GARANTIENEHMERS

Der Garantienehmer hat die vom Garantiegeber vorgeschriebene Erstinspektion

nach 1’500 km oder spätestens einem halben Jahr durchführen

zu lassen (dies gilt ab Inbetriebnahme der Erdgasanlage). Diese

hat durch den Garantiegeber oder eine von ihm anerkannte Fachwerkstatt

zu erfolgen und muss im Garantieheft bestätigt werden.

Der Garantienehmer hat einen Schadensfall unverzüglich nach

Schadenseintritt und vor Reparatur direkt oder über seinen Vertreter

gegenüber dem Garantiegeber schriftlich oder per Fax anzuzeigen

und eine Garantiezusage einzuholen. Diese muss mit einem Kostenvoranschlag

zurück zur Bewilligung an den Garantiegeber.

16

Der Schaden darf nur nach Freigabe durch den Garantiegeber oder

einer von ihm beauftragten Fachwerksatt behoben werden.

6.5 KOSTENERSTATTUNG

Der Garantiegeber übernimmt nach seiner Wahl und auf seine Kosten

die Reparatur oder den Austausch defekter Teile der Erdgastechnologie.

Nachbesserungen werden nach den technischen Erfordernissen

durch Ersatz oder Instandsetzung fehlerhafter Teile oder durch

Wertarbeit kostenlos vorgenommen. Die ersetzten Teile gehen in

das Eigentum des Garantiegebers über.

Für die bei der Nachbesserung eingebauten Teile wird bis zum Ablauf

der Garantiefrist der bereits eingebauten Erdgaskomponenten

garantiert.

Durch Eigentumswechsel des Fahrzeuges werden Gewährleistungspfl

ichten nicht berührt.

Sollte der Garantienehmer einen Motorschaden aus dem Einbau der

Erdgastechnologie anzeigen, kann der Garantiegeber den Nachweis

durch ein Gutachten verlangen. Nach Beurteilung des Schadens

legt der Garantiegeber den Reparaturumfang fest. D. h. der Garan-


6. GARANTIE

tiegeber leistet Ersatz auf dem kostengünstigsten Weg, Reparatur

oder Teileersatz.

Nicht erstattet werden Kosten für Tests, Mess- und Einstellarbeiten,

der Ersatz von Folgeschäden, wie z. B. Frachtkosten, Nutzungsausfall

oder Entsorgungskosten.

17


7. GARANTIELAUFZEIT

7. GARANTIELAUFZEIT

Der Garantiezeitraum bei Neufahrzeugen beginnt mit dem Datum

der Fahrzeugübergabe und endet spätestens nach drei Jahren oder

100’000 km. (Erstes und zweites Jahr ohne Kilometerbeschränkung.)

Analog zu Volvo Swiss Premium. Die Garantielaufzeit dauert

nicht länger als die Fahrzeuggarantie.

18


8. KONTAKT

8. KONTAKT

Für Garantiefälle an der Erdgasanlage Ihres Fahrzeuges wenden Sie

sich bitte an Ihren Volvo Vertreter.

19


9. GERICHTSSTAND

9. GERICHTSSTAND

Für sämtliche Streitigkeiten, welche die Erdgasanlage betreffen, ist

ausschliesslich das Gericht in 8157 Dielsdorf (zugleich Erfüllungsort

der F. + CH. Müller AG) zuständig.

20


10. DATEN ZUM EINGEBAUTEN ERDGASSYSTEM

ECE-R115 Genehmigungsnummer

Hersteller

CNG-Tankanschluss

CNG-Behälter

Steuergerät

Baujahr, Software Version

Einbaudatum

durch

21


11. BETRIEBSDATEN

MOTORDATEN

Motortyp

Zylinderzahl

Anordnung

Anzahl Ventile

Hubraum

Leistung

Erdgas

Benzin

Drehmoment

Erdgas

Benzin

KRAFTSTOFFVERBRAUCH

Erdgas pro 100 km

Benzin pro 100 km

Kraftstofftank

Erdgas

Benzin

Reichweite

Erdgas

Benzin

22

EMISSIONEN

CO 2 -Emissionen

Erdgas

Benzin

Schadstoffklasse

FAHRLEISTUNGEN

Höchstgeschwindigkeit

Erdgas

Benzin

GEWICHTE

Leergewicht

Nutzlast

Zul. Gesamtgewicht

ZULÄSSIGE BETRIEBSBEDINGUNGEN

Zulässige Aussentemperatur für

den Betrieb des Fahrzeuges


12. WARTUNGSPLAN / NACHWEIS WARTUNGSARBEITEN

12. WARTUNGSPLAN

Folgende Punkte sind bei jeder Wartung der Gasanlage zu prüfen:

■ Gasfi lter (ersetzen alle 60’000 km/36 Monate)

■ Schlauchleitungen

■ Steckverbindungen

■ Befestigungspunkte der Gaskomponenten

■ Befestigung und Zustand der Hochdruckleitung

■ Zustand und Befestigung der Gasbehälter

■ Dichtheit der Anlage

■ Abgaswartung CNG (anlässlich der Abgaswartung Benzin)

■ Funktionskontrolle des Systems

Folgender Punkt ist bei jeder Wartung am Fahrzeug zu prüfen:

■ Zündkerzen (TYP/Marke beachten)

23


12. WARTUNGSPLAN / NACHWEIS WARTUNGSARBEITEN

1. WARTUNG 1’500 km oder 6 Monate (was zuerst eintrifft)

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift

24

2. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift


12. WARTUNGSPLAN / NACHWEIS WARTUNGSARBEITEN

3. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift

4. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift

25


12. WARTUNGSPLAN / NACHWEIS WARTUNGSARBEITEN

5. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift

26

6. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift


12. WARTUNGSPLAN / NACHWEIS WARTUNGSARBEITEN

7. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift

8. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift

27


12. WARTUNGSPLAN / NACHWEIS WARTUNGSARBEITEN

9. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift

28

10. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift


12. WARTUNGSPLAN / NACHWEIS WARTUNGSARBEITEN

11. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift

12. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift

29


12. WARTUNGSPLAN / NACHWEIS WARTUNGSARBEITEN

13. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift

30

14. WARTUNG

Datum

Kilometerstand

Beschreibung der durchgeführten Reparaturen

Nächste Wartung

Stempel/Unterschrift


13. GARANTIESCHEIN

Name des Kunden:

Anschrift:

Fahrzeugmodell:

Fahrgestellnummer (VIN):

Garantie Start Datum

der Erdgasanlage:

Der verkaufende Händler bestätigt, dass die o.g. Fahrzeugangaben richtig sind.

Stempel Händler/Datum:

Unterschrift des Händlers:

Diese Garantieurkunde gilt nur, wenn sie bei der Fahrzeugauslieferung ausgestellt

und vom verkaufenden Vertreter und dem Kunden bzw. deren Vertretern unterzeichnet

wurde. Die Garantiedauer an der Erdgasanlage wird in diesem Garantie- und Serviceheft

geregelt.

Ich bestätige, dass die Umrüstung des Fahrzeuges auf Erdgasantrieb durch die

F. + Ch. Müller AG auf meinen Wunsch erfolgte. Ich wurde darauf aufmerksam gemacht,

dass sich die Volvo-Werksgarantie nicht auf die Arbeit und die Teile in Zusammenhang

mit der Umrüstung auf Erdgasantrieb erstreckt. Ich bestätige, dass mir im Zusammenhang

mit der Umrüstung gegenüber Volvo Automobile (Schweiz) AG keine Garantie- und

Entschädigungsanprüche zustehen, einschliesslich derjenigen aus Produktehaftpfl icht

oder Wandelung. Ich werde allfällige Forderungen, die ihre Ursache in der Umrüstung

haben, ausschliesslich gegenüber der F. + Ch. Müller AG geltend machen.

Der verkaufende Volvo Vertreter hat mir die Garantiebedingungen sowie die mein

Fahrzeug betreffenden Wartungsbestimmungen der Erdgasanlage erklärt.

Ich bestätige hiermit, das «Serviceheft» erhalten und die Garantiebedingungen und

Wartungsbestimmungen gelesen und verstanden zu haben.

Ich verpfl ichte mich, die vorliegende Bestätigung bei einem allfälligen Verkauf des

Fahrzeuges dem Käufer zu überbinden, indem ich ihn die Bestätigung unterzeichnen

und eine Kopie des unterzeichneten Garantiescheins der F. + Ch. Müller AG zukommen

lasse.

Unterschrift des Kunden:

Datum:

Der Händler muss zu Auditzwecken eine Kopie der ausgefüllten Garantieurkunde

aufbewahren sowie eine Kopie an die Garage F. + Ch. Müller AG, Wehntalerstrasse

54, 8162 Sünikon zustellen.

31


a-

er

o

WARTUNGSDOKUMENT

ERDGASANLAGE

FICHE D’ENTRETIEN

DE L’INSTALLATION GAZ NATUREL

DOCUMENTO SULLA MANUTENZIONE RELATIVA

AL INSTALLAZIONE DI GAS NATURALE

CH

Muss stets im Fahrzeug mitgeführt werden

Doit toujours rester dans le véhicule

Il presente documento deve sempre accompagnare il veicolo

Gesetzliche Vorschriften auf Seite 1

Voir prescriptions légales aux page 1

Prescrizioni legali, vedere pagina 1

© Herausgegeben von auto-schweiz, der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure

© Editée par auto-suisse, l’Association importateurs suisses d’automobiles

Postfach 5232, 3001 Bern

� Fahrzeugdaten / Données du véhicule / Dati del veicolo

• Marke

Marque

Marca

• Fahrzeugtyp

Type de véhicule

Tipo del veicolo

• Fahrgestell-Nr.

No de châssis

N o del tolaio

� Eidg. Vorschriften / Prescriptions féd. / Prescrizioni fed.

• Artikel 49 Absatz 5 VTS

• ECE-R 110

• Richtlinien G 10 des SGVW

Pflichten des Halters

1) Die in der Schweiz zugelassenen Motorwagen mit Erdgasantrieb müssen bezüglich der Gasinstallationen

periodisch nach Angaben des Fahrzeugherstellers gewartet werden.

Die Gasbehälter müssen alle 48 Monate überprüft werden.

2) Der Halter ist dafür verantwortlich, dass für sein Fahrzeug ein Wartungsdokument für die Gasanlage mit den

vorgeschriebenen Eintragungen vorhanden ist.

3) Der Führer muss das Wartungsdokument mitführen und den Kontrollorganen auf Verlangen vorweisen.

• Article 49 alinéa 5 OETV

• CEE-R 110

• Directives G 10 de la SSIGE

Obligations du detenteur

1) Les installations de gaz des voitures automobiles immatriculées en Suisse et propulsées au gaz naturel, doivent

faire l’objet d’un service d’entretien selon les instructions du constructeur.

Les réservoir à gaz doivent être contrôlés tous les 48 mois.

2) Le détenteur est tenu d s’assurer que son véhicule soit doté d’une fiche d’entretien de l’installation à gaz avec

les inscriptions prescrites.

3) Le conducteur doit toujours porter la fiche d’entretien et la présenter sur demande aux organes de contrôle.

• Articolo 49 linea 5 OETV

• ECE-R 110

• Direttive G 10 des SSIGE

1

Obblighi del detentore

1) Gli impianti a gas delle autovetture immatricolate in Svizzera e alimentate con gas naturale devono essere

oggetto di un servizio di manutenzione che rispetti le disposizioni del costruttore. I serbatoi del gas devono

essere controllati a intervalli di 48 mesi.

2) Al detentore si chiede di assicurarsi che il suo veicolo sia provvisto di una cheda di manutenzione dell’impianto a

gas con le annotazioni previste in materia.

3) Il guidatore deve sempre avere la cheda di manutenzione e presentarla a richiesta agli organi di controllo.














� Behälterdaten / Données des réservoirs / Dati dei serbatoi

• Hersteller oder Hersteller-Nr.

Fabricant ou no. de fabricant

Fabbricante o n o del fabbricante

• Typenkennzeichnung

Désignation du type

Definizione del tipo

• Seriennummer des Behälters

Numéro de série du réservoir

Numero di serie del serbatoio

• Zylindertyp (z.B. CNG-2)

Type de cylindre (p.ex. CNG-2)

Tipo di cilindro (p.es. CNG-2)

• Erstinbetriebsetzung

Première mise en service

Prima messa in servizio

• Verwendung höchstens bis

Utilisation max. jusq’au

Impiego massimo fino al

• Hersteller oder Hersteller-Nr.

Fabricant ou no. de fabricant

Fabbricante o n o del fabbricante

• Typenkennzeichnung

Désignation du type

Definizione del tipo

• Seriennummer des Behälters

Numéro de série du réservoir

Numero di serie del serbatoio

• Zylindertyp (z.B. CNG-2)

Type de cylindre (p.ex. CNG-2)

Tipo di cilindro (p.es. CNG-2)

• Erstinbetriebsetzung

Première mise en service

Prima messa in servizio

• Verwendung höchstens bis

Utilisation max. jusq’au

Impiego massimo fino al

2 3

Behälter A Réservoir C

Behälter B Réservoir D

� Behälterdaten / Données des réservoirs / Dati dei serbatoi

Behälter E Réservoir G Serbatoio l

Behälter F Réservoir H Serbatoio J

K

t





B




Kontrolle gemäss Herstellervorgaben/Contrôle selon les instructions

de l’usine/Controllo secondo le prescrizioni del costruttore

Umfang / Étendue / Estensione

• Identifikation Druckbehälter

Identification du réservoir sous pression

Identificazione del serbatoio sotto pressione

• Sichtkontrolle Druckbehälter

Contrôle visuel Réservoir

Controllo visivo Serbatoio

Ventilkopf

Tête de soupape

Testa della valvola

Behälterbefestigung

Fixation du réservoir

Fissaggio del serbatoio

Hochdruckteil

Partie sous haute pression

Elemento sotto alta pressione

Niederdruckteil

Partie sous basse pression

Elemento sotto bassa pressione

• Fehlerspeicher auslesen

Lire la mémoire d’erreurs

Leggere l’elenco degli errori

• Dichtheitsprüfung (mit Lecksuchspray/-gerät)

Contrôle de l’étanchéité (au moyen d’un spray/appareil de

recherche de fuites)

Controllo della tenuta stagna (mediante spray/apparecchio di

ricerca delle fughe)

Bestätigung / Attestation / Attestazione

• Der Unterzeichnende bestätigt, dass die Wartung der Gasanlage

nach Herstellervorschrift ausgeführt wurde.

• Le sousigne atteste que le service d’entretien du système du gaz

a été exécuté conformément aux indications du constructeur.

4

• Il sottoscritto attesta che il servizio die manutenzione

dell’impianto a gas è stato effettuato nel rispetto delle

indicazioni del costruttore.

Datum

Sign.

Stempel / Timbre / Timbro

Bestätigung / Attestation / Attestazione

Datum Date Data

Sign. Sign. Firma

5

Stempel / Timbre / Timbro Stempel / Timbre / Timbro Stempel / Timbre / Timbro


Bestätigung / Attestation / Attestazione

Datum Date Data

Sign. Sign. Firma

6 7

Stempel / Timbre / Timbro Stempel / Timbre / Timbro Stempel / Timbre / Timbro

Bestätigung / Attestation / Attestazione

Datum Date Data

Sign. Sign. Firma

Stempel / Timbre / Timbro Stempel / Timbre / Timbro Stempel / Timbre / Timbro


Wichtig / Important / Importante

Die Sicherheit der Gasanlage und des Druckbehälters kann nur dann garantiert

werden, wenn der Unterhalt gemäss den Angaben und Weisungen des Herstellers

durchgeführt wird.

Die Wartung wird mit diesem Wartungsdokument vom ausführenden Betrieb bestätigt.

Nur Organisationen, welche über:

– vom SVGW ausgebildetes und zertifiziertes Werkstattpersonal

– die notwendigen Werkstattunterlagen

– Werkzeuge und Einrichtungen

verfügen, dürfen diese Arbeit durchführen.

Ein offizieller Marken-Vertreter ist dafür am Besten geeignet.

La sécurité de l’installation à gaz et du réservoir à haute pression ne peuvent etre

garantis que si l’entretien est suivi scrupuleusement selon les données et les

instructions de l’usine.

Cet entretien doit être certifié sur ce document par l’entreprise ayant effectué ce

travail. Seules des organisations disposant:

– du personnel d’atelier formé et certifié par la SSIGE

– des connaissances nécessaires (personnel d’atelier spécialisé,

documentation)

– de l’outillage et des installations nécessaires

sont autorisées à effectuer ces trauvaux.

Un concessionnaire officiel de la marque est le mieux qualifié pour cela.

La sicurerzza dell’impanto a gas e del serbatoio ad alta pressione possono essere

garantiti soltanto se la manutenzione è rispettata scrupolosamente secondo i dati

e le istruzioni della fabbrica.

Tale manutenzione deve essere certificata su questo documento dall’azienda che

ha portato a termine tale incarico. Solo strutture che dispongono:

– del personale d’officina formato e certificato dalla SSIGE

– delle conoscenze necessarie (personale d’officina specializzato,

documentazione)

– delle attrezzature e delle installazioni necessarie

sono autorizzate ad effettuare tali operazioni.

Un concessionnario ufficiale della marca è il pìu qualificato a tale riguardo.

8

Bemerkungen / Observations / Osservazioni

Einträge nach Schadenereignissen

Inscriptions après des sinistres

Comunicazioni dopo un sinistro

Datum Druckbehälterprüfung

Date Contrôle du réservoir sous pression

Data Controllo serbatoio sotto pressione

9

Es gibt folgende Behälter / Il existe les réservoirs suivants / Esistono i serbatoi

seguenti

Metall

• CNG-1 Bouteille métallique

Serbatoio metallico

• CNG-2

• CNG-3

• CNG-4

Metallinnenbehälter, mit harzgetränkter Endlosfaser

verstärkt (in Richtung des Umfangs umwickelt);

Liner métallique renforcé par un filament continu imprégné

de résine (bobiné sur la partie cylindrique)

Serbatoio metallico rinforzato da un filamento continuo

impregnato di resina (arrotolato sull’elemento cilindrico);

Metallinnenbehälter, mit harzgetränkter Endlosfasser

verstärkt (vollständig umwickelt);

Liner métallique renforcé par un filament continu imprégné

d résine (entièrement bobiné)

Serbatoio metallico rinforzato da un filamento continuo

impregnato di resina (completamente avvolgato);

harzgetränkte Endlosfaser mit nicht metallischem Innenbehälter

(Vollverbundsystem)

Filament continu imprégné de résine avec liner non métallique

(tout-composite)

Filamento continuo impregnato di resina con liner non metallico

(tutto in composito)

D

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