2013/2 - Evangelische Kirche Stargard Land

kirche.stargard.land.de

2013/2 - Evangelische Kirche Stargard Land

Evangelische Kirche Stargard LandJuni - August 2013SegenGottesdienst elementarEngel in der U-BahnGeschichten vom KirchentagSeegottesdienst09.06. - Seewiese CamminLandesgartenschau17.08. - Fahrt nach PrenzlauSommerfest25.08. - Teschendorf lädt einPilgern in MecklenburgFrauen und Kinder unterwegsVon guten MächtenKirchengemeinderatswochenendeauf UsedomKultursommerAusstellungen, Konzerte, FilmeFoto: CR


InhaltAlles war gutKirchentagsnachleseLeitthema 3-5Gemeindeleben 6-8Kontakt/ImpressumTerminübersicht89Liebe Leserinnen und Leser,GottesdiensteMeditationKinder + Jugend10-111213noch liegen Hefte, Zeitungen undanderes vom 34. Deutschen EvangelischenKirchentag in Hamburg auf meinemGemeindeleben 14-15Schreibtisch. Die Erinnerungen sindKulturnotizen 16 noch frisch, und ich möchte Sie mit IhnenÜber den Tellerrand 17teilen.KaleidoskopVorletzte Seite1819Am Mittwoch beim „Abend der Begegnung“hatten Kirchengemeinden ausder Nordkirche eingeladen. Menschenaus Nord und Süd, Ost und West schlendertenan den Ständen und Zelten vorbeiund ließen es sich gut gehen – auchbeim Zelt aus den KirchengemeindenBallwitz, Burg Stargard und Mölln – Siehaben gewiss den Bericht im Nordkuriergelesen. Es hat mir Spaß gemacht, zuzuschauenund mitzumachen. Ich bin froh,dass es in unseren Kirchengemeinden soviel Lebendigkeit gibt!Am Donnerstag hatte ich Gelegenheit,beim Kinderzentrum bei „Planten undBlomen“ die Oase für Füße und Ohren zuerleben. Kinderfüße und ausnahmsweiseauch mal Erwachsenenfüße wurden vonRoland Schaeperehrenamtlichen und hauptamtlichenMitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewaschenund verwöhnt – eine gute Ideeauch mal für zu Hause zur Auffrischungder Liebe in der Partnerschaft! Neben derFußoase die Ohrenoase im Geschichtenzelt.Manchmal war der Spaß der Vorlesendenmindestens genauso groß wieder Spaß der Zuhörenden. Ich weiß wovonich rede, weil ich selbst miterzählen Zu diesem Heftkonnte.Ein Erlebnis hat mich besonders erfüllt:„Play-Bach“. Drei Nachmittagsstundenin Messehalle B6. Drei Musiker (Klavier,Bassgitarre, Schlagzeug), eine Moderatorin,vier Menschen, die entweder etwasvon Johann Sebastian Bach wussten oderdenen er ein wichtiges Lebenselixiergeworden ist, und ein Kantor, der zuAnfang statt Begrüßung drei Töne sangund dann aufs Publikum zeigte, damites antworten sollte – und schon ging eslos mit der oft gehörten d-Moll Orgeltoccata,die Sie bestimmt auch schon malgehört haben. Nach drei Stunden hattenwir viel Wissenswertes über mancheBachkomposition gehört, die Musikerfuriose Bachbearbeitungen gespielt undwir selbst uns als stimmgewaltiges Orchesterbetätigt aus gewiss 500 Kehlen.Hinterher war ich wie berauscht von soAUF EIN WORTviel Musik.Ich bin froh, dass es in unseren Kirchengemeindensowohl in Ballwitz, inBurg Stargard, als auch in Neubrandenburgso viele Gruppen gibt, bei denenich mitmachen kann – mein Glaube anden lebendig machenden Gott lebt auchvon und in der MusikRoland SchaeperDer Segen ist mir das Wichtigste“,erklärte eine Gottesdienstbesucherin.Damit steht sie nicht alleineda. Das Bedürfnis nach Segen ist tiefverwurzelt. Der Volksmund bezeugtdas genauso wie Märchen.„Segnen“ leitet sich ab von demlateinischen „signare“ und bedeutet„mit einem Zeichen versehen“.Im christlichen Kontext ist damit dasKreuzeszeichen gemeint.Mit diesem Heft leisten wir einenweiteren Beitrag zur Themenreihe„Gottesdienst elementar“. Der Segendarf dabei nicht fehlen.Das Redaktionsteam wünscht Ihnenviel Freude beim Lesen!Christian RudolphFoto: CR2Titelbild: Eröffnung Kirchentag Hamburg, Obelisk Kirchturm Zachowkreuz + quer


THEMA: GOTTESDIENST ELEMENTARDer Sterntalerbrunnenin Gröbenzell.Auch Märchenkennen gesegneteMenschen.Damit der Haussegen nicht schief hängtSegen als Schwellenritual an den Schnittstellen des LebensSamstag Abend. Ziehung der Lottozahlen.Onkel Heinz sitzt auf demSofa, vor sich den Lottoschein. Er fiebertmit und hofft auf sechs Richtige undden damit verbundenen Geldsegen. Erweiß, wenn er diesmal wieder leer ausgeht,hängt der Haussegen schief. Dannschimpft seine Ilse wieder mit ihm, dasser sein Geld zum Fenster rausschmeiße.„Sich regen bringt Segen“, erklärt sie ihmdann, „und nicht nur auf dem Sofa herumsitzen.“Vielerlei Redewendungen belegenden Stellenwert des Segens. Der Erntesegenverweist auf die reiche Ernte, diesich trotz aller Arbeit nicht von selbstversteht, der Kindersegen auf eine großeAnzahl Kinder. Beides ist von Faktorenabhängig, auf die der Mensch keinenoder nur bedingt Einfluss hat. Wenn aufeiner Sache Segen liegt, steht sie untereinem guten Stern. Dann kann man sieauch guten Gewissens absegnen. Werein gesegnetes Alter erreicht, kann aufein erfülltes Leben zurückblicken, undwer dann das Zeitliche segnet, schließtim Frieden seine Augen.Der Segen scheint also etwas durchund durch Gutes zu sein. Im Gegensatzzum Fluch. Der ist etwas durch unddurch Schlechtes. Die Angst davor sitztso tief wie das Bedürfnis nach Segen,nach einem sinnvollen, erfüllten Leben.Im Segen, so sagt es Udo Hahn, Leiterdes Referates „Medien und Publizistik“der Evangelischen Kirche in Deutschland,drückt sich auch etwas über Würdeund Wert des Menschen aus. Wird odererfährt sich der Mensch als gesegnet,fühlt er sich „angenommen und ernstgenommen“. Auch Menschen, die demchristlichen Glauben nur locker verbundensind, haben eine Sehnsucht nachund ein Gespür für diese Kraftquelle.Es ist also nicht verwunderlich, dassder Segen im biblisch-religiösen Zusammenhangeine zentrale Rolle spielt, undso auch in der Kirche. Kein Gottesdienstohne Segen. Und zwar nicht erst amSchluss, sondern schon zu Beginn. Mitdem Gruß „Friede sei mit euch“ wirddie Gemeinde empfangen und mit einemSegen zum Schluss wieder entlassen.„Er ist das zentrale Ritual, das denÜbergang vom Gottesdienst zum Alltagmarkiert und Menschen vergewissernsoll, dass Gottes Wirken nicht auf denKirchenraum beschränkt ist“, so Hahn.Segen als KraftquelleFortsetzung auf Seite 4Juni – August 2013 3Foto: CR


THEMA: GOTTESDIENST ELEMENTAR-Foto: privatLenchen Maier lebte ihren Glauben ganz praktisch. Welch ein Segen!Ein Segen für andereErinnerung an Lenchen MaierMein erster Geburtstagsbesuch inBurg Stargard führte mich im März1995 zu Lenchen Maier. Sie wurde indem Jahr Rentnerin und die gute Seeleunseres Frauenkreises. Erst nach undnach bekam ich mit, dass sie sich darüberhinaus in vielen Bereichen engagierteund sich um manchen Mitmenschenund Nachbarn kümmerte.Ein Bekannter wurde krank, und sie erleichterteder Ehefrau die Pflege, indemsie für ein paar Tage Mittag kochte. EinerFreundin fiel es schwer, die Gräberauf dem Friedhof zu betreuen – also halfsie kurzerhand. Manche sagten liebevollübertreibend, sie hätte wohl ein Drittelaller Gräber auf dem Friedhof gepflegt.„Herr Pastor, haben Sie gesehen, dassLenchen alle Fenster im Gemeindehausgeputzt hat?“, wurde ich auf die geputztenFenster aufmerksam gemacht. Sieachtete nicht nur darauf, dass die Mülltonnedes Gemeindehauses rechtzeitigdraußen stand, sondern reinigte sie hinterherauch gründlich. Brachten andereselbst gebackenen Kuchen zum Frauenkreismit, dachte sie an belegte Schnittchen,„weil ja gar nicht alle Kuchen mögenoder auch auf ihren Zucker achtenmüssen.“All dies geschah ohne jedes Aufheben,wie selbstverständlich. Tätige Nächstenliebe,Ehrenamt und durchaus auch einrichtiges Wort an der richtigen Stelle bildetenbei ihr eine Einheit. Als eine Frau,die ihr Christsein im Alltag lebte, wurdesie für unsere Gemeinde und für manchenMitmenschen in unserer Stadt zumSegen.Vor sechs Jahren ist sie gestorben, aberdie Erinnerung an sie ist noch lebendig.In den Monaten vor ihrem Tod hat sieselbst viel Liebe und Zuwendung erfahren.Rolf KrügerFortsetzung von Seite 3Segen wirkt vierfach• stärkt• schützt• heilt• stiftet Gemeinschaft4Und er verweist darauf, dass der Segenein „Schwellenritual an den Schnittstellendes Lebens“ ist. Ob Taufe, Konfirmation,Trauung oder bei der Trauerfeier – denHauptpersonen wird der Segen Gotteszugesagt. „Eingesegnet“ heißt es bei denKonfirmanden. Mancherorts gibt es auchspezielle Segnungsgottesdienste, und derReisesegen hat weit über den kirchlichenRaum hinaus Hochkonjunktur.Was macht den Segen so besonders?Wie jedes Ritual entlastet er den Menschenvon einer willentlichen Entscheidung.Nicht der Verstand, sondern Geistund Seele sind angesprochen. Und nichtnur das: Nicht selten wird der, der gesegnetwird, auch ganz konkret berührt. DieHandauflegung schafft, im Unterschiedzum Handschlag, eine geradezu intimeAtmosphäre.Wie wirkt Segen? Udo Hahn unterscheidetvier Ebenen: Segen stärkt, erschützt, er heilt und er stiftet Gemeinschaft.Grundsätzlich werden bei jederSegenshandlung diese vier Ebenen angesprochen.Fluch hingegen schwächt,macht angreifbar, verwundet und zerstörtGemeinschaft.Einen Garantieschein für das großeGlück stellt der Segen trotzdem nichtdar. Denn zum einen verfügt der Segnendenicht über den Segen, sondern sprichtihn nur zu. Anders ausgedrückt: Er bittetGott um den Segen. Der zeichnet letztenEndes für den Segen verantwortlich. Undzum anderen lassen sich die Wirkungendes Segens oft nicht unmittelbar ablesen.Manchmal erst nach Jahrzehnten.Menschen, die sich gesegnet fühlen,können für andere zum Segen werden.Eine erfolgreiche Geschäftsfrau aus Indonesienbrachte das im Traugespräch aufden Punkt: „Wenn du für Gott arbeitest,ist das ein Segen für andere“. Das Geldwar ihr nicht wichtig, wohl aber das segensreichemiteinander.CRkreuz + quer


THEMA: GOTTESDIENST ELEMENTARZur goldenen Hochzeit tat mir der Segen sehr gutEine Umfrage unter Gemeindegliedern ergibt Erstaunlicheskreuz + quer hat unter Gemeindegliederneine nicht repräsentativeUmfrage durchgeführt. „Was bedeutetSegen für mich?“ und „Was ist ein Segenfür mich?“ lauteten die Fragen. Dieerste Frage zielte mehr auf das allgemeineVerständnis, die zweite auf konkreteErfahrung. Wie die Antworten zeigen,Was bedeutet Segen für michverschwimmen die Grenzen. Das machtaber nichts, sondern liegt vielleicht sogarin der Natur des Segens: Er lässt sichnicht eingrenzen. Das ist gut so.Wir haben die Zuordnung der Antwortenzu den Fragen so belassen, wiesie gegeben wurden. Die Antworten habenwir für Sie zusammengefasst.Was ist ein Segen für michAaronitischerSegenDer Herr segne dichund behüte dich.Der Herr lasse seinGute Wünsche für den Lebensweg.anonymFür mich bedeutet der Segen Gottes, dasser mich behütet und bis hierher begleitethat.Inge LeißWenn ich zum Gottesdienst gehe, findeich es gut, dass ich den Segen bekomme.Waltraud BothZur Goldenen Hochzeit tat mir der Segensehr gut.Inge CiolekDass Frieden herrscht auf der Welt.anonymDass in der Familie alles in Ordnung ist.Christel BredemeyerGott nahe sein.Ein Geschenk.Helga TollLoryZuspruch von Gottes gutem Geleit.anonymWenn ich zur Kirche gehe.anonymSegen bedeutet für mich, dass es Menschengibt, die zu mir gehören, mit mirleben, auch wenn ich keine Familie habe,und das in doppeltem Sinn: Menschen,die für mich da sind und für die ich dasein kann. Ich verbinde mit Segen Gutes,das mein Leben reich macht. Manchmalerkennt man erst später, dass etwas, wasman erlebt hat oder erfahren hat, einemzum Segen wurde. Dorothea RenSegen bedeutet für mich Heil, das vonGott kommt. Dieses Heil erstreckt sichsowohl auf meine Person als auch aufmeine Familie und alles, was mir im Lebenanvertraut ist. Christel PetersDer richtige Weg.Gottes Schutz.LoryInge LeißGottes Begleitung auf allen Wegen.Helga TollEtwas Besonderes.Waltraud BothDass ich im Alter alleine ganz in Ruheleben kann. Christel BredemeyerGott nahe sein.Helga TollLiebe Menschen um mich herum.anonymDass ich lange Zeit alleine leben undmich selbst versorgen kann. anonymGelingendes Leben, Beziehungen.anonymSegen ist das Fundament meines Seinsund Handelns hier auf Erden. Aus demSegen schöpfe ich die Kraft, als ein Kindmeines himmlischen Vaters zu leben, umihm so meine Liebe und den Respekt vorseiner Allmacht zu erweisen. Von Gottgesegnet zu sein heißt für mich, unterseinem besonderen Einfluss zu stehen.Ich selbst möchte zum Segen für meineMitmenschen werden, indem ich dasumzusetzen versuche, was Jesus Christusüber das Reich Gottes gelehrt hat,zum Beipiel Lukas 6, Vers 28: „...segnet,die euch fluchen, und betet für alle, dieeuch schlecht behandeln.“ Als Gesegneteehre ich meinen himmlischen Vaterdurch mein Leben und bekenne vor allenAugen seine Macht und Heiligkeit.Ich vertraue darauf, dass ich in seinerLiebe geborgen bin und dereinst seinReich ererben werde. Christel PetersAngesicht leuchtenüber dir und sei dirgnädig.Der Herr erhebesein Angesicht aufdich und gebe dirFrieden.In der evangelischenKirche führte MartinLuther diese biblischeSegensformel 1523als Schlusssegen inden Gottesdienst ein,in der katholischenKirche ist sie seit demZweiten VatikanischenKonzil (1962-65) inGebrauch.Juni – August 2013 5


AUS DEM GEMEINDELEBENWetterhahn auf ObeliskFotos: CRPunktekreuzKünstler bei der ArbeitAnkündigung des TanzesBlick hinter die Kulissen6Ohne Verschnaufpause brieten Guido (re.) und Fabian Petznick rund 700 Bratwürste. Silke Völker(Mitte) und ihr Team hatten alle Hände voll zu tun.Würstchen, Erzbischöfe, Tanz und DruckgrafikDie Aktion beim Hamburger Kirchentag war ein voller ErfolgAm Ende des Abends der Begegnungbeim Hamburger Kirchentag gab esnur glückliche Gesichter. „Wir sind fastalle Würste los geworden. Ich habe garnicht gemerkt, wie die Zeit vergeht“,staunte Guido Petznick.Schon am Nachmittag, noch vor dereigentlichen Eröffnung, standen die erstenLeute an, um ein Stück Kuchen zuergattern. Da hatten die Stargarder Edelleutein ihren Trachten auch noch Platzzum Tanzen. Doch als der Eröffnungsgottesdienstvorbei war und die Massenströmten, wurde es eng. „Vor solch einerKulisse zu tanzen, ist schon einmalig“,schwärmten die Tanzleute. „Und es hatsogar ein echter Erzbischof mitgetanzt“,freute sich Irena Lauterbach, die Koordinatorin.Gemeint war Dr. Werner Thissen,das Oberhaupt des Erzbistums Hamburg.Gemeinsam mit Landesbischof Dr.Andreas von Maltzahn und ErzbischofDr. Robert Zollitsch, dem Vorsitzendender Deutschen Bischofskonferenz, stattetensie auch dem Stand der Kirchengemeindeeinen Besuch ab. Das veranlassteden anwesenden Künstler Hans-JoachimLautenschläger zu der launischen Bemerkung:„Ich liebe Erzbischöfe“.Lautenschläger hatte eine Druckgrafikder Zachower Kirche vorbereitet. Werwollte, konnte selbst einen Abzug aufeiner Handdruckpresse machen. Die signiertenGrafiken gab es ausnahmsweisegratis. Die meisten aber verstanden denWink mit dem Zaunpfahl in Form deskünstlerisch gestalteten Opferstocks undlegten eine Spende ein.Dass Menschen am Stand der Kirchengemeindeund des Zinnober-Vereins inder Hamburger Speicherstadt stehenblieben, war kein Zufall. Schon von Weitemzog der vier Meter hohe Obelisk inleuchtendem Gelb die Aufmerksamkeitauf sich (siehe Titelbild). Und am Standselbst zeigte ein Kreuz mit dreizehnPunkten die dreizehn Kirchen des Kirchengemeindeverbandes,ein kleinerHinweis auf den Kirchenreichtum imOsten Mecklenburgs. Das interessiertenicht nur Kirchentagsbesucher. AuchGudrun Käming aus Burg Stargard wolltewissen, wo die Kapelle in Quastenberggenau stünde. „Die sehen wir uns beinächster Gelegenheit mal an“, versprachsie, „denn die kennen wir noch nicht.“Zum Erfolg trug auch die Berichterstattungin Kirchenzeitung, Nordkurier undNorddeutschem Rundfunk bei. Dochohne das aufopferungsvolle Engagementaller Beteiligten wäre diese Aktion nichtmöglich gewesen. Die meisten fuhrennoch in der Nacht zurück.Die Strapazen haben sich aber gelohnt.Durch den Verkauf kamen 2.079,99 Eurozusammen, für die Druckgrafik wurden231,90 Euro an Spenden gegeben. Auchnach Abzug der Ausgaben bleibt einebeachtliche Summe übrig, die der Sanierungdes Kirchturms zugute kommt.Allen Unterstützern ein herzliches Dankeschön!CRkreuz + quer


BALLWITZ – BURG STARGARD – TESCHENDORFFriedhofsmauer RowaHerausgebrochene Steine an zweiStellen der Friedhofsmauer Rowaschienen auf Vandalismus hinzudeuten.Eine Nachfrage ergab jedoch: Der HolldorferBürgermeister Mario Borchardthatte seine Gemeindearbeiter Gisela Iheund Dietmar Simon beauftragt, die Maueran den beschädigten Stellen auszubessern.Vielen Dank für die Amtshilfe!Kirche Groß NemerowAufmerksame Augen bewies BürgermeisterWilfried Stegemann ausGroß Nemerow. Ihm war aufgefallen,dass die Außenbeleuchtung der Kircheständig brannte. Kurzerhand beauftragteer den Elektriker mit der Reparatur. DieKosten trug die Kirchengemeinde.Kirche GramelowBei einer Baubegehung stellte der Kirchengemeinderatim Herbst gravierendeSchäden an der Kirche fest. Diesebetreffen besonders den Sockelbereich.Aufsteigende Feuchtigkeit führt zumAbplatzen des Putzes. Eine umfassendeSanierung ist notwendig. Die Planungsarbeitenwerden nun aufgenommen.Weitere Schäden betreffen vor allemFenster und Treppe. Die Fenster benötigeneinen neuen Anstrich. Schlimmernoch sieht es um die Treppe aus. Siestellt eine Gefahr dar. Verbaut wurdennicht für den Außenbereich geeigneteSteine, die durch Witterungseinflüssewie Nässe und Frost geplatzt sind. Beidessoll noch in diesem Jahr in Angriffgenommen werden.Kirchentagsdank!Apfelsaft spendeten dieFamilien Bergmann, Bose,Kuhlow, Mehner, Petznick,Stern, Stölting und Völker.Kuchen spendeten dieFamilien Bergmann, Both,Brüning, Ciolek, Eifert,Eskaf, Herbst, Jäger-Sadenwater,Lembke, Lütcke,Mehner, Mietzner,Müther, Petznick, Pooyeh,Regel, Röhl, Sabarosch,Schaeper, Schün, Schulz,Stavenhagen, Steinkopf,Stern, Tennert, Tietschert,Toll, Völker, Voß, Wasmund,Ziemann.Der Engel in der U-BahnEine göttliche Botschaft an ungewöhnlichem OrtDonnerstag, 2. Mai, 22.45 Uhr. Ichkomme vom Abendsegen auf demHamburger Rathausplatz und sitze in derU-Bahn. Die anderen Menschen registriereich kaum, auch nicht den Mann,der sich neben mich setzt. Ich bin in einGespräch vertieft.„Pastor Rudolph?“, spricht mich meinNachbar an. „Ich habe Sie an ihrer Stimmeerkannt.“ Er wendet sich mir zu, ichsehe ihn an und stutze. Das Gesicht kenneich, denke ich mir, doch ich kann ihnnicht sofort einordnen. Bis mir ein Lichtaufgeht: Burkhard Erdmann, Baubeauftragteraus der Neubrandenburger Kirchenkreisverwaltung.Zufälle gibt´s!Doch damit nicht genug. Wir tauschenuns aus, und er erzählt von einem Gremium,in dem er kurz zuvor saß. Es gingum Bauangelegenheiten, Fördergelder,Güstrower Vertrag, das ELER-Programm(Europäische Landwirtschaftsfonds fürdie Entwicklung des ländlichen Raums).Dieses solle auslaufen, doch im nunmehrletzten Jahr seien die Mittel noch einmalaufgestockt worden. 1,4 Millionen Eurostünden zusätzlich zur Verfügung. „Damitkönnen wir noch in diesem Jahr einigeBauprojekte in Angriff nehmen, diesonst noch hätten warten müssen. DerKirchturm Zachow gehört auch dazu.“Eine wahrhaft göttliche Botschaft, passendzur Aktion am Abend zuvor. „Esmüssen nicht Männer mit Flügeln sein“,dichtete Rudolf-Otto Wiemer. Engel könneneinem in jedermanns Gestalt begegnen,ja, sie müssen noch nicht einmalmännlich sein, wie eine zweite Episodebelegt:Vor dem Abend der Begegnung wollteich noch Wechselgeld bei unserer Bankholen. „Tut uns Leid, 1-Euro-Münzen habenwir nicht, und auch nur noch einige2-Euro-Sondermünzen.“ Nun gut, es gibtja noch andere Kreditinstitute. „Sind SieKunde unserer Bank?“ - „Nein.“ - „Dannkostet das 10 Euro.“ Was sollte ich machen?Das Wechselgeld brauchten wir.Eine Dame neben mir hatte das mitbekommenund erklärte dem Bankangestellten:„Wickeln Sie das bitte über meineKundennummer ab.“ Sie sei nämlichauch Kirchensteuerzahlerin und wünschtemir einen schönen Kirchentag. CRSpendenkonto„Kirche Zachow“KKV NeubrandenburgEvangelische KreditgenossenschaftEKKBLZ: 520 604 10Kto-Nr: 105 370 019Kirchenplätzchen backteDorothee Heinke mit Kindernin der Christenlehre.Die Druckerpresse organisierteund bediente Hans-Joachim Lautenschläger.Den Obelisk baute Hans-Jörg Bose. Den Wetterhahnauf dem Obeliskengestaltete Ute Bose. DieBratwürste lieferte FleischerStirnemann, das Brotund die Brötchen BäckerIsrael. Den Spuckschutzstellte Anja Lütcke zurVerfügung. Den Lieferwagenorganisierte HeinrichBusse, den SenfspenderWilfried Tennert. Um dieHygiene kümmerte sichRegina Pooyeh, um dieElektrik Mike Scharmer.Die Stargarder Edelleutesetztem dem bunten Treibendie Krone auf.Am Verpflegungs- undAktionsstand waren aktiv:Dorit Bergmann, ManuelaGünther, DorotheeHeinke, Doris Herbst,Eberhard Herbst, AnkePetznick, Dana Petznick,Fabian Petznick, GuidoPetznick, Maxi Petznick,Roland Schaeper, KarinStrittmatter, Sybille Tennert,Wilfried Tennert,Christian Völker, LottaVölker, Luise Völker, SilkeVölker.Juni – August 2013 7


JUGENDLICHEKINDERIch habe esgeschafft,meinenKummerloszulassenJuan ZhuAls meine Freunde – Bruder Chen und seine Frau –sich taufen ließen und Mitglieder meiner Gemeindewurden, war ich überglücklich. Ein Jahr nach ihrer Taufewurden sie im Tempel gesiegelt, und ihr Sohn, der gestorbenwar, ehe sie sich der Kirche angeschlossen hatten,wurde an sie gesiegelt. Es war eine Freude mitzuerleben,wie Familie Chen im Evangelium Fortschritt machte.Doch im folgenden Jahr kam Bruder Chen bei einemAutounfall ums Leben. Nach dem Unfall musste ichimmerzu an seinen Tod denken, er verfolgte mich oft bisin meine Träume. Ich wachte in Tränen aufgelöst auf undfragte mich immer wieder: „Warum? Warum lässt derHerr etwas so Schreckliches zu? Warum musste einer solieben Familie so etwas zustoßen?“ Als ich wieder einmalmit solchen Fragen rang, las ich in einem Leitfaden dieseWorte von Präsident Spencer W. Kimball (1895–1985):„Wenn man das Erdenleben als unsere einzige Existenzansieht, dann wären Schmerz, Trauer, Versagen undein kurzes Leben wirklich ein Unglück. Doch wenn mandas Leben als etwas Ewiges betrachtet, was sich von dervorirdischen Vergangenheit bis in die ewige Zukunftnach dem Tod erstreckt, dann kann man alles, was unsim Leben begegnet, in die richtige Perspektive rücken. …Werden wir nicht Versuchungen ausgesetzt, umunsere Kräfte zu erproben, Krankheiten, um Geduldzu lernen, dem Tod, um unsterblich zu werden und umverherrlicht werden zu können?“ 1Da fasste ich den Entschluss, meinen Kummer loszulassenund nach vorn zu schauen – in die verheißene,erreichbare Zukunft. In Gedanken sah ich Bruder Chenglücklich mit seiner Familie vereint. Dieses Bild brachtemir Frieden. Ich weiß, dass der Vater im Himmel uns Weisheitund den Mut verleiht, Widrigkeiten durchzustehen.Der Verfasser kommt aus Taiwan.ANMERKUNG1. Lehren der Präsidenten der Kirche: Spencer W. Kimball, Seite 17Gute Taten zu jeder JahreszeitPräsident Uchtdorf sagt, wir sollen „freudig undgern in jeder Wetterlage und zu jeder Jahreszeit“dienen. Auf den Bildern unten siehst du Kinder, die inden verschiedenen Jahreszeiten einem Mitmenschenetwas Gutes tun wollen. Welchen der Gegenständeauf der rechten Seite brauchen sie dafür?VON LINKS: ILLUSTRATIONEN VON BRIAN CALL UND DILLEEN MARSH6 Liahona


GOTTESDIENSTESeegottesdienst9. JuniCamminFoto: Karin ZillmannJuniGott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getanund euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben,hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt. Apostelgeschichte 14,17So 02.06. 08.30 Quastenberg Kapelle GD1. n. Trninatis 10.00 Ballwitz Kirche GD10.00 Burg Stargard St. Johanneskirche GD + Abendmahl14.00 Cölpin Kirche GD – Einführung Pastor Thomas MollSo 09.06. 10.00 Cammin Seewiese GD + Taufe + Einführung Leitung der2. n. Trinitatis Regionalkonferenz – anschließend PicknickSa 15.06. 11.00 Burg Stargard St. Johanneskirche TrauungSo 16.06. 09.00 Gramelow Kirche GD3. n. Trinitatis 10.00 Burg Stargard St. Johanneskirche GD + Abendmahl10.30 Groß Nemerow Kirche GD – Kirchenkaffee14.00 Dewitz Kirche GDSa 22.06. 21.30 Burg Stargard St. Johanneskirche GD zum KirchweihfestSo 23.06. 09.00 Loitz Kirche GD4. n. Trinitatis 10.30 Rowa Kirche GDSo 30.06. 08.30 Quastenberg Kapelle GD5. n. Trinitatis 09.00 Teschendorf Kirche GD10.00 Burg Stargard St. Johanneskirche GD + Abendmahl10.30 Ballwitz Kirche GDJuliFürchte dich nicht!Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir.Apostelgeschichte 18, 9fSo 07.07. 10.00 Burg Stargard St. Johanneskirche GD + Abendmahl6. n. Trinitatis 14.00 Dewitz Kirche GDSo 14.07. 10.00 Burg Stargard St. Johanneskirche GD + Abendmahl7. n. TrinitatisSo 21.07. 10.00 Burg Stargard St. Johanneskirche GD + Abendmahl8. n. TrinitatisSo 28.07. 09.00 Teschendorf Kirche GD9. n. Trinitatis 10.00 Burg Stargard St. Johanneskirche GD + Abendmahl10.30 Cammin Kirche GD14.00 Dewitz Kirche GD10kreuz + quer


IM KIRCHENGEMEINDEVERBAND BURG STARGARDVon guten Mächten wunderbar geborgenDer Theologe Dietrich Bonhoeffer inspiriert KirchengemeinderäteVon guten Mächten wunderbar geborgen“.Ein Wochenende im Märzbeschäftigten sich Kirchenälteste ausBallwitz und Burg Stargard mit Lebenund Werk des Theologen Dietrich Bonhoeffer(1906-1945). Von dem Treffenin Zinnowitz berichtet Heike Lohmann:Zu Beginn stand ein Film. „Die letzteStufe“ beleuchtet das Leben Bonhoeffersab 1931. Von den Nazis mit Lehrverbotbelegt, praktizierte er seine Lehrtätigkeitim Untergrund weiter, die Bereitschaftzum Widerstand wuchs. Bonhoefferwurde inhaftiert und am 9. April 1945in Flossenbürg hingerichtet. Eindrucksvollsetzt der Film die aufrechte Haltungdieses Mannes in Szene. Mut, Intelligenzund sein tiefer Glaube beeindrucktenuns tief.Eine Bibelarbeit über Römer 5 gabweiteren Stoff zum Nachdenken. Wiehängen Leid, Geduld und Hoffnung zusammen?Und wie ist das mit der Gerechtigkeit?Zum Abschluss lasen wir diePredigt über diesen Bibeltext, die Bonhoeffergenau an diesem Tag 75 Jahrezuvor gehalten hatte. Hier schloss sichder Kreis, ließ den Menschen Bonhoeffer,den Film und das Erstaunen über diesenMann zusammenrücken.Später besuchten wir die Gedenkstättedes Malers Otto Niemeyer-Holsteinin Koserow und ließen uns durch seinReich führen. Der anschließende Strandspaziergangfiel kurz aus. Der Sturm triebden Sand vor sich her und hatte die Ostseein ein tosendes Meer verwandelt.„Alles muss raus“. Unter diesem Mottoerlebten wir einen sehr heiteren Kabarettabendin der „Blechbüchse“. Auf demHeimweg fing es langsam an zu schneien,und am nächsten Morgen fanden wirdie Welt und uns in einer Schneewüste.Nach Besuch des Gottesdienstes und einemabschließenden Mittagessen fuhrenwir alle wieder in unseren Alltag zurück.Das Wort „Von guten Mächten wunderbargeborgen“ lehrte uns bei diesen Wetterbedingungenauf Usedom dann auchnoch ganz praktische Erfahrung.Heike LohmannVom Winde verwehtFoto: privatAugustDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt,hast mir das Trauergewand ausgezogenund mich mit Freude umgürtet. Psalm 30,12So 04.08. 08.30 Quastenberg Kapelle GD10. n. Trinitatis 10.00 Burg Stargard St. Johanneskirche GD + AbendmahlSo 11.08. 09.00 Gramelow Kirche GD11. n. Trinitatis 09.30 Burg Stargard Burgkapelle GD zum Burgfest10.30 Groß Nemerow Kirche GD + Taufe – KirchenkaffeeSo 18.08. 09.00 Loitz Kirche GD12. n. Trinitatis 10.00 Burg Stargard St. Johanneskirche GD + Abendmahl10.30 Rowa Kirche GD14.00 Dewitz Kirche GDSo 25.08. 14.00 Teschendorf Kirche GD zum Sommerfest13. n. Trinitatis des KirchengemeindeverbandesVORSCHAU SEPTEMBERSo 01.09. 08.30 Quastenberg GD14. n. Trinitatis 09.00 Gramelow Kirche GD10.00 Burg Stargard St. Johanneskirche GD + Abendmahl10.30 Ballwitz Kirche GDAbkürzungenGD = Gottesdienst+ = mit– = anschließendJuni – August 2013 11


MEDITATIONLord Of Dance – Herr des TanzesDu hastmein Klagenin Tanzenverwandelt,hast mirdas Trauergewandausgezogenund michmit Freudeumgürtet.Psalm 30,12Lied 538 aus demEvangelischen GesangbuchRegionalteil MecklenburgText und Melodie 1963aus: „In the Present Tense“,Galliard Limited, Londondeutscher Text: Walter Schulz2. Ich tanzt’ für die Priester und diePharisäer, / doch die wollten nichttanzen nach meiner Lehr’; / ichtanzt’ für die Fischer, und sie kamenheran, / und sie folgten mir, und ihrTanz fing an.3. Ich tanzte am Sabbath, und ich heilt’manchen Mann. / Doch die Frommensprachen: Das geht nicht an! /Und sie schlugen mich blutig, undsie spotteten mein, / am Kreuz solltich sterben in schwerer Pein.4. Ich tanzte, die Sonne verlor ihrenSchein. / Es ist schwer zu tanzen,verlassen und allein. / Sie begrubenmich, denn für sie war ich hin. /Doch ich bin der Tanz, ja das Lebenich bin.5. Sie warfen mich nieder, doch ichsprang hinauf, / ich bin das Leben,das nimmermehr hört auf. / Ich lebein euch, wenn ihr lebt in mir, / ichbin der Herr in dem Tanz, sprach er.1. I danced in the morning when the worldwas begun, / and I danced in the moonand the stars and the sun, / and I camedown from heaven and I danced on theearth / at Bethlehem I had my birth.Kehrvers: Dance then wherever you maybe, / I am the Lord of the Dance said he/ and I’ll lead you all wherever you maybe, / and I’ll lead you all in the Dancesaid he.2. I danced for the scriba and the pharisee,/ but they would not dance and theywouldn’t follow me, / I danced for thefishermen, for James and John, / theycame with me and the dance went on.3. I danced on the Sabbath and I curedthe lame, / the holy people said it was ashame, / they whipped and they strippedand they hung me high / and they leftme there on a Cross to die.4. I danced on a Friday when the skyturned black, / it’s hard to dance withthe devil on your back / they buried mybody and they thought I’d gone, / but Iam the dance and I still go on.5. They cut me down and I leap up high, /I am the life that’ll never, never die / I’lllive in you if you’ll live in me / I am theLord of the Dance said he.12kreuz + quer


KINDER & JUGENDFoto: CRGeschminkte Lippen, Zigarette, Ohrhörer. Der originellste Schneemann war eine Frau. Die Konfirmandenfreuten sich über diese Prämierung. Daneben gab es noch einen Preis für den größtenSchneemann. Dieser Wettbewerb fand anstelle eines Geländespiels statt.Bei dieser Konfirmandenfreizeitim März war allesein bisschen anders. TieferWinter statt Frühling,erkrankte Mitarbeiter, (unverschuldete)Belegungspannebei der Tagungsstätte.Der Laune tat daskeinen Abbruch. Mit demkirchlichen Freizeitheim inSerrahn fand sich ein Hausin wunderschöner Lage,der Schnee hatte auchschöne Seiten. Und dasThema „Wenn Wünschein den Himmel wachsen“inspirierte die Jugendlichen,ihrer Fantasie freienLauf zu lassen. Besondersbeeindruckend war derBesuch von SchwesterChrista, die viel übers Betenerzählen konnte.Abenteuerliche SpurenWas veranlasste Paulus aus Tarsus,so viele gefährliche Reisen zu unternehmen?Diese Frage bewegte Kinderaus dem Kirchengemeindeverband, dieein wunderschönes Aprilwochenendein der Hintersten Mühle in Neubrandenburgverbrachten. Unter dem Motto„Vertrauen wagen“ waren 24 Kinderdem ersten christlichen Abenteurer Paulusauf der Spur.Diese führte bei einem Geländespielauch ins Lindetal. Dabei ging es abenteuerlichzu. Schwierige Aufgaben musstengelöst werden. Alle waren sich einig: Daswar der absolute Höhepunkt. Nebenbeierfuhren die Kinder, was Paulus alles Erstaunlicheserlebt hatte.Eine solche Aktion ist nicht vorstellbarohne ehrenamtliche Helfer. BesondererDank gilt deshalb den beiden GruppenleiternLars Mietzner und Gisela Wöldeckefür ihren Einsatz.Echt SpritzigSehr schnell waren die Plätze für dieKinderfreizeit in Boltenhagen vom24. bis 29. Juli belegt.Bambule-PauseWie schon vermutet, muss das Kinderzeltlagerin Ballwitz in diesemJahr eine Pause einlegen. Wenn alles mitrechten Dingen zugeht, findet es 2014aber wieder statt.KinderpilgertagAm Samstag, dem 15. Juni, sind Kinderzu einem kleinen Pilgerweg eingeladen.Von 10 bis 16 Uhr ist die Pilgerscharunterwegs. Begleitet werden sievon Dorothee Heinke und Felicitas Rohde-Schaeper.Das Ziel wird noch nichtverraten. Treffpunkt ist der Kirchplatz inBurg Stargard.Konfirmandenkurs 2013/2014Mit dem neuen Schuljahr startet auchwieder ein neuer Konfirmandenkurs.Er endet mit der Konfirmation imFrühjahr 2014. Der Kurs richtet sich anJugendliche der Klassen sieben und acht.Ausnahmeregelungen sind aber auchmöglich. Die Taufe wird nicht vorausgesetzt,sondern kann auch während derKonfirmandenzeit vollzogen werden.Nähere Einzelheiten werden beim Informationsabendam 15. August im PfarrhausBallwitz bekanntgegeben.AlternativenWer nicht zum Zuge gekommen istund noch nach Ferienangebotensucht, wird im Rüstzeitkalender des KirchenkreisesMecklenburg fündig. Werkein Druckexemplar hat, findet es unterwww.evjume.de/index.php?id=43715. JuniKinderpilgerwegBurg Stargard, Kirchplatz10 UhrAnmeldung an:Dorothee Heinke039603-2075415. AugustInformationsabendBallwitz, Pfarrhaus19 UhrJuni – August 2013 13


AUS DEM GEMEINDELEBENFoto: C. KrugErfüllt vonOsternUnterwegs aufdem PilgerwegMecklenburgischeSeenplatteAcht Frauen trotzen dem Schnee und begeben sich auf Pilgerschaft.Dienstag nach Ostern, winterlichesWetter. Acht Frauen unterLeitung von Felicitas Rohde-Schaepermachen sich gemeinsam auf den PilgerwegMecklenburgische Seenplatte. Siewollen von Neubrandenburg über AltRehse, Weisdin, Userin und Wesenbergnach Mirow. Die Referentin für die Arbeitmit Kindern und Jugendlichen in derPropstei Neustrelitz hat die Übernachtungenorganisiert und die inhaltlicheGestaltung vorbereitet. Kirsten Mälzerwar dabei und berichtet:Kurz nach Ostern waren die Wege aufgrunddes kalten Wetters sehr beschwerlichzum Laufen. Wir kehrten in jedes derwenigen Cafés unterwegs ein. Die Vegetationwar noch im Winterschlaf, ganzverhalten zeigten sich erste Pflänzchen.Dafür konnten wir eine reichhaltige Faunagenießen, viele Kraniche kreisten imFormationsflug über uns, Hasen, Enten,Gänse und Damwild kreuzten unsereWege. So waren wir alle guter Dingeund meisterten die harten Herausforderungen.Die Tage standen unter dem Thema„Erfüllt von Ostern“. Den biblischen Impulsgab die Emmausgeschichte (nachzulesenim Lukasevangelium, Kapitel24). Wir machten uns Gedanken zu derGeschichte der beiden Jünger, die nachOstern auf dem Weg von Jerusalemnach Emmaus waren und erst Jesus nichtwahrnahmen, der mit ihnen ging. Dastellte sich für uns die Frage, wo dennGott im Leben ist? In der Gemeinschaft,in der Natur, im Dasein? Auch auf andereFragen hatten wir nicht sofort eineAntwort. So wird in der Geschichte dieFrage aufgeworfen: „Musste denn derMessias nicht das alles erleiden, um zuseiner Herrlichkeit zu kommen?“ Bedeutetdieser Vers, das Leben zu lebenmit allen Höhen und Tiefen, damit wiram Ende dahin kommen, wie Gott unsgemeint hat, wie wir wirklich sind? Undwas bedeutet es, wenn die Jünger Jesusbitten bei ihnen zu bleiben? Dass Gottin unserem Alltag gegenwärtig ist? Undwenn ja, wo? In einer netten Begegnung,ist er da? Es gibt Tätigkeiten, in denen ichGott nahe bin. Wenn ich Samen aussäeund jedes Korn weiß genau, was es werdensoll, der Tomatensamen eine Tomatenpflanze,der Kürbiskern eine Kürbispflanze,da ist etwas Göttliches. In derGeschichte wenigstens bleibt er, und alser das Brot brach, erkannten sie ihn.Übernachtet haben wir sowohl inZweibettzimmern in Pensionen wie auchauf Isomatten in Gemeindehäusern. Sehrgenossen haben wir alle die tiefen Gesprächemiteinander zu verschiedenen,mitunter sehr privaten Themen, die täglichenAndachten mit Liedern und dasgemütliche Beisammensein abends imWarmen.Die Pilgertour endete mit einem Gottesdienstin Mirow. In seiner Predigt gingPastor Jörg Heinrich ebenfalls auf dieEmmaus-Geschichte ein. Mir sind davondie Worte: „Die Botschaft hör’ ich wohl,allein mir fehlt der Glaube“ (aus GoethesFaust, 1. Teil) in Erinnerung geblieben.Schmunzelnd musste ich feststellen, dasses mir auch so geht. Ich zweifle oft, ob esGott wirklich gibt. Kirsten Mälzer14kreuz + quer


BALLWITZ – BURG STARGARD – TESCHENDORFDas Wandern ist des Pilgers LustTeschendorfer und Neubrandenburger unterwegsPilgern ist ja geradezu eine Modeerscheinunggeworden. Prominentelaufen sich auf dem Jakobsweg die Füßewund, berichten von ihren Erfahrungenin Buchform und schaffen es in die Bestsellerlisten.Aber dass man beim Wandernden Kopf frei bekommt und dass esSpaß macht mit Gleichgesinnten in derNatur unterwegs zu sein, das wissen wirnicht erst seit dem Pilgerboom.Vor gut zehn Jahren entstand in derFriedensgemeinde in Neubrandenburgeine Wandergruppe, ins Leben gerufenvon Sigrid Ludwig. Die Gruppe erkundetedie nähere und weitere UmgebungNeubrandenburgs und wanderte sogarauf der Insel Bornholm. Durch persönlicheBeziehungen kam es zu Kontaktenmit „Wanderfreunden“ in der KirchengemeindeTeschendorf. Daraus entstanddie Tradition, in der Osterzeit gemeinsamim Teschendorfer Gemeindebereichunterwegs zu sein. Und da es Wanderwegein dem Sinne nicht gibt, erkundetWaldemar Both geeignete Wegstrecken.Wandern ist kräftezehrend. Darumbegann der gemeinsame Tag mit einemausgiebigen Frühstück im PfarrhausTeschendorf. Frisch gestärkt wandertedie Gruppe dann über Teschendorf-Ausbaunach Loitz zur im vergangenen Jahrsanierten Kirche. Nach einer kleinen Andachtin der Kirche präsentierte DorotheaBrachwitz aus Loitz – einst Mitglied derFriedensgemeinde, jetzt Loitzer Einwohnerinund Mitglied im KirchengemeinderatTeschendorf – stolz „ihre Kirche“.Von Anfang an gehörte es dazu, sichnicht nur an der Natur zu erfreuen, sondernals Zielpunkt des Weges eine Kircheder Region zu erreichen. Sigrid Ludwigbestätigte, dass diese Unternehmungvom Ursprung an einen Pilgercharakterhatte. Man läuft in der Gruppe, manchergeht für sich, um seinen Gedanken nachzuhängen,und wenn die Puste reicht,unterhält man sich.Und auch eine Andacht gehört immerdazu, meist von einem Pastor aus der Regiongehalten. In diesem Jahr hatte dieGruppe Pastor Rolf Krüger darum gebeten.Nach einem interessanten Gedankenaustauschging es auf der festen Straßezurück nach Teschendorf. Für PastorKrüger gab es auf dem Rückweg Kuchen-Deputat im Teschendorfer Pfarrhaus,wo das abschließende Kaffeetrinken liebevollvorbereitet war. Alle freuen sichschon auf den Osterpilgerweg 2014.Rolf KrügerAus der Kirchenregion StargardBurg Stargard, Woldegk, Friedland und UmgebungKirchengemeinde Alt Käbelich-WarlinAm 3. Februar sind Pastor Alfred Abramund seine Frau, Katechetin Maria Abram,in den Ruhestand verabschiedet worden.Die Pfarrstelle konnte fast übergangsloswieder besetzt werden. Am 1. Mai hatPastor Thomas Moll, bisher Vikar in derSt. Michaelsgemeinde Neubrandenburg,seinen Dienst in Alt Käbelich angetreten.Er wird am 2. Juni um 14 Uhr in derCölpiner Kirche offiziell eingeführt undordiniert.Kirchengemeinde FriedlandAls Kirchenmusikerin hat Susanne Beutnerihren Dienst in der Kirchengemeindeangetreten. Sie folgt Christian Domkenach, der nach Schwerin wechselte.Pastor Christian Heydenreich ausSchwanbeck ist zur Zeit krank geschrieben.Seine Frau Klaudia Heydenreich,geb. Thien, ist am 26. April im Alter von38 Jahren einem Krebsleiden erlegen.Sie hinterlässt neben ihrem Mann dreikleine Kinder.Kirchengemeinde Schönbeck-KublankKantorkatechetin Almuth Litzendorf wurdeam 28. April in den Ruhestand verabschiedet.Ehrenamtlich wird sie in derKirchengemeinde noch Dienste übernehmen,solange ihr Mann Wolfgang Litzendorfnoch in der Gemeinde tätig ist.Wie ihre Stelle in Zukunft besetzt wird,ist noch offen.Kirchengemeinde WoldegkPastor Eckhard Kändler beendet imSommer seinen Dienst in Woldegk undwechselt in die Kirchengemeinde Malchow.Der Zeitpunkt seiner Verabschiedungstand zum Redaktionsschluss nochnicht fest.Juni – August 2013 15


KULTURNOTIZENFoto: HimmelwärtsHimmelwärts will das gleichnamige Vokalensemble aus Dresden sein Publikum entführen.KonzertWehrbereichsmusikcorps – Benefiz12. Juni, 19 UhrBurg Stargard, St. JohanneskircheNach einjähriger Pause gibt das WehrbereichsmusikcorpsNeubrandenburg wiederein Benefizkonzert in der StadtkircheSt. Johannes. Der Erlös des Abends wirdeinem Projekt in Burg Stargard zur Verfügunggestellt.Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.Kontakt: 039603-20754Philharmonischer Chor – Benefiz16. Juni, 17 UhrZachow, KircheDer Philharmonische Chor Neubrandenburgunter Leitung von Dr. GotthardFranke gibt ein Sommer-Märchen-Konzert.Der Erlös kommt der Sanierung derZachower Kirche zugute.Eintritt: 8 EuroKontakt: 039605-20642Bläsermusik zum Kirchweihfest22. Juni, 16.30 UhrBurg Stargard, St. JohanneskircheMit einer Bläsermusik eröffnet derStargarder Posaunenchor das Kirchweihfestder Kirchengemeinde Burg Stargard.Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.Kontakt: 039603-20754Orgel & Literatur5. Juli, 19.30 UhrBurg Stargard, St. JohanneskircheMichael Baumgartl (Orgel) und PastorRolf Krüger (Lesung) stellen musikalischund literarisch Werke des Barock undder Romatik einander gegenüber.Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.Kontakt: 039603-20754Trio Strömkarlen – Nordish folk19. Juli, 19 UhrZachow, KircheStefan Johansson, Christina Lutter undGuido Richarts sind das deutsch-schwedischeFolktrio „Strömkarlen“ aus Dresden.Mit Gesang, Gitarre, Klavier, Kontrabass,Bodhrán und Tin-Whistle spielensie Musik aus Norwegen, Schweden undIrland.Eintritt: 10 EuroKontakt: 039605-20642Kinderchor der Berliner Staatsoper3. August, 17 UhrBurg Stargard, St. JohanneskircheAuf der Rückreise von einer Konzerttourauf Usedom macht der Kinderchor derBerliner Staatsoper Halt in Burg Stargard.Chorleiter Vinzenz Weissenburger erinnertsich: „Die Kinder und ich habenunser Konzert im vergangenen Sommerin Burg Stargard noch in warmer und besondererErinnerung. So eine tolle Akustik,so eine schöne Atmosphäre und soein gutes Publikum haben wir nicht alleTage.“Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.Kontakt: 039603-20754Chor „Himmelwärts“14. August, 19 UhrZachow, KircheDas Dresdner Vokalensemble „Himmelwärts“– zehn Studierende der Kirchenmusik– will sein Publikum genaudorthin schweben lassen. Das Repertoireumfasst geistliche und weltliche Vokalwerkevon Heinrich Schütz über FelixMendelssohn-Bartholdy bis hin zu Titelnaus dem popularmusikalischen Bereich,16kreuz + quer


KULTURNOTIZENaber auch Instrumentalstücke.Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.Kontakt: 039605-20642Oboe & Orgel16. August, 19.30 UhrBurg Stargard, St. JohanneskircheDas Barockensemble „Concert Royal“aus Köln bringt Werke verschiedenerMeister im Zusammenklang von Barockoboeund Orgel zu Gehör.Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.Kontakt: 039603-20754Installationen & Malerei17. August, 16 UhrZachow, KircheDie Installationskünstlerin Anne Carneinund die Malerin Kristina Schuldt zeigenihre Arbeiten in Zusammenarbeit mit der„Mecklenburgischen Versicherungsgruppe“.Die Ausstellung ist bis zum 29. Septemberzu sehen.Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.Kontakt: 039605-20642AusstellungSkulpturen, Malerei & Grafiknoch bis 9. JuniZachow, KircheDie Bildhauerin Anke Besser-Güth undder Maler und Grafiker Siegfried Bessereröffnen den Zachower Kultursommer.Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.Kontakt: 039605-20642Malerei & Grafik15. Juni, 16 UhrZachow, KircheDas Dändorfer Malerpaar Antje Fretwurst-Colbergund Friedrich WilhemFretwurst zeigen Bilder und Grafiken.Die Ausstellung ist bis zum 21. Juli zusehen.Der Eintritt ist frei.Kontakt: 039605-20642Sommerausstellung zum Kirchweihfest22. Juni, 17.30 UhrBurg Stargard, St. JohanneskircheTraudl Hofmann, ehemalige Katechetinder Kirchengemeinde Burg Stargard, stelltihre Bilder zu biblischen und menschlichalltäglichen Themen aus und wird sieselbst an diesem Abend kommentieren.Die Eröffnung der Ausstellung schließtsich an die Bläsermusik an.Kontakt: 039603-20754Gartenzwerge27. Juli, 16 UhrZachow, Kirche„Ein Gartenzwerg wie du und ich“ nenntsich die etwas andere Ausstellung imRahmen des Zachower Kultursommers.Die Ausstellung ist bis zum 11. Augustzu sehen. Am 10. August um 16 Uhr findeteine Finissage und Auktion statt.Der Eintritt ist frei.Kontakt: 039605-20642Alljährlich über die Sommermonatebis hinein in den Herbst geht dasfilmkunstfest M-V on TOUR in Mecklenburg-Vorpommern.Die Reihe „StarkeStücke – Treffpunkt Kino und Kirche“wurde gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgsdas erste Mal im Jahr 2011 durchgeführt.So fern – so nah [Regie: Dieter Schumann]14. Juni, 20.30 UhrGroß Nemerow, KircheDer Sohn des Autors verlässt Mecklenburg,um im Ausland zu studieren. Erist froh, das – in seinen Augen – verschlafeneLand zu verlassen. In Emailsaus London und Amsterdam schildert erseine Begegnungen mit jungen Leutenaus aller Welt. Unterdessen ist der Vatermit Kamera und Mikrofon in der Heimatauf der Suche nach seinen Wurzeln inMecklenburg. Ein sehr persönlicher Filmüber Mecklenburg, vom Fortgehen undWiederkehren.Der Eintritt ist frei.Kontakt: 039603-20983Der Räuber [Regie: Benjamin Heisenberg]9. August, 20.30 UhrRowa, KircheJohann Rettenberger ist ein vielseitig begabterMann: Einerseits ist er ein erfolgreicherMarathonläufer und andererseitsein professioneller Bankräuber. Doch erbekommt noch einmal die Chance aufein neues, geregeltes Leben, mit einerBeziehung und Arbeit. Nur eines willer wirklich und ordnet dem alles unter:Laufen.Der Eintritt ist frei.Kontakt: 039603-20983Juni – August 2013 17


Sommer-Minestrone mit Gemüse aus dem eigenen GartenRezeptvon Kirsten Mälzer1 Zwiebel1 Knoblauchzehe3-4 EL Olivenöl1 EL Butter500 g Gemüse800 g Tomaten1-1,5 l Hühner- oderGemüsebrüheSalzPfefferParmesampro Teller1 Scheibe Toastbrot1 EiIm Sommer bietet der Gemüsegartenreichlich Auswahl. Für die Suppe kannman alles nehmen, was da ist. Und weiles am leckersten ist, wenn das Gemüseknackig bleibt, geht es ganz schnell.ZubereitungKALEIDOSKOP1Die Zwiebel und die Knoblauchzeheschälen und fein hacken. In erhitztemÖl mit Butter glasig andünsten. Danachdas Gemüse dazu geben und kurzFoto: Kirsten Mälzermitbraten.2Das Ganze mit den Tomaten aufgießen,5 Minuten kochen, dann diewarme Brühe dazu geben. Die Suppe beischwacher Hitze 10 Minuten kochen.3Mit Salz und frisch gemahlenem Pfefferabschmecken.4Dann pro Person 1 Ei vorsichtig indie Suppe gleiten lassen und 3 Minutenmitköcheln lassen.In jeden Teller eine geröstete Scheibe5 Toastbrot geben. Darauf vorsichtigein gegartes Ei legen.6Dann die Suppe darüber gießen undmit Parmesan bestreuen.Und wie immer: Guten Appetit!Foto: Kirsten Mälzer8. SeptemberBustourAnmeldung beiHeike Lohmann039603-20754weitere Informationen:Christian Rudolph039603-20983Tag des offenen DenkmalsMit dem Bus durch die Kirchenregion8. September – Tag des offenen Denkmals.Die Kirchenregion Stargard lädtzu diesem Anlass ein zu einer Bustourdurch die Kirchenregion. In den Kirchengibt es Wissenswertes zur Baugeschichte,ein Picknick stärkt den Körper, einGottesdienst die Seele. Zeiten und Kostenstanden zum Redaktionsschluss nochnicht fest.CRBuch-TippRafik Schami,„Wie sehe ich aus?“,fragte GottHansisches Druck- undVerlagshaus24 Seiten, 14,90 €18Gott will wissen, wie seine Geschöpfeihn sehen. Er fragt die Wolke,den Schmetterling, den Fisch, die Schildkröteund das Atom. Auch die Jasminblüte,die Maus und den Regenbogen. IhreAntworten bezeugen die wunderbareVerbindung von Geschöpf und Schöpfung.So weiß sich die Wolke bewegt,der Schmetterling mit Schönheit gesegnet,die Maus geschützt, und der Regenbogenist sicher, dass sich hinter Gott nurein unvorstellbar humorvoller Zaubererverbergen kann. Am Ende fragt Gott einkleines Mädchen und einen alten Maler.Über deren Antworten muss er allerdingsgründlich nachdenken . . .Illustrationen, die sich zum Ausmaleneignen, Worte, die zum Nachdenken anregen– was will man mehr? Menschen,die sich den Fragen von Kindern ausgesetztsehen, werden das Buch zu schätzenwissen.CRHerzlichen Dank!Diese Ausgabe von kreuz+quer erscheintmit freundlicher Unterstützungvon:Hermann und Ingeburg Beste, Karin Brand,Hans-Martin Lohmann, Bernd Nitz, Gerdaund Robert Röhl, Wilfried Schmidt, UteWildrat.Mit Ihrer Hilfe ist es möglich, kreuz+querkostenlos an alle Haushalte zu verteilen.Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenquittung.Für weitere Informationenstehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.kreuz + quer


DIE VORLETZTE SEITEkreuz+quer Sommerrätselvon Rüdiger PfeifferTina möchte ihre Urlaubssachen packen.sie fährt ans Meer. Was muss sie alles mitnehmen?Und was kann zu Hause bleiben?Der Schrank ist ja so voll: Ski nebenWollpulli, Halbschuhe neben Sandalen.Heft ihr Tina? Schreibt die Gegenständeund Anziehsachen in die Kästchen. Dieumrahmten Buchstaben verraten euch,wo Tina ihre Ferien verbringt.Lösungswort einsenden an: ChristianRudolph, Kastanienweg 7, 17094 Ballwitz.Wer die Lösung bis zum 25. Julieinschickt, nimmt an der Verlosung teil.Auflösungdes letzten RätselsDas Lösungswort desletzten Rätsels lautete„Fürchtet eucht nicht“.Gewonnen hatSybille Tennert ausKlein Nemerow.telefonseelsorgeimmer für Sie da0800-1110111w w w. t e l e f o n s e e l s o r g e . d eSpendenkontokreuz + querKKV NeubrandenburgEKK – BLZ: 520 604 10Kto-Nr: 105 370 019Kennwort: „kreuz + quer“Juni – August 2013 19


Siebenfacher SegenSegen der guten Erde mit dir.Segen des rauschenden Meeres mit dir.Segen des singenden Windes mit dir.Segen der fruchtbaren Bäume mit dir.Segen des frischen Wassers mit dir.Segen des alten Felsens mit dir.Segen der unzähligen Sterne mit dir.Siebenfacher Segen komme über dichund über alles, was du liebst.Text: Überliefert aus dem IrischenFoto: CRw w w . k i r c h e - s t a r g a r d - l a n d . d e

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine