art KARLSRUHE – GARANTIERT GUTE KUNST! - Messe Karlsruhe

messe.karlsruhe.de

art KARLSRUHE – GARANTIERT GUTE KUNST! - Messe Karlsruhe

1.09

11 DEUTSCHLAND -

LAND DER IDEEN

KMK ist neues

Mitglied der Initiative

NEWS

DAS MAGAZIN DER KARLSRUHER MESSE- UND KONGRESS-GMBH

art KARLSRUHE

GARANTIERT GUTE KUNST!

14 NUFAM

Neue Plattform für

Nutzfahrzeuge auf

35.000 qm

16 RESALE

Weltleitmesse für gebrauchte

Maschinen

und Anlagen

28 EUNIQUE

Treffpunkt für innovative

Angewandte

Kunst und Design

Foto: Galerie Angelo Falzone


������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������


1.09

INHALT

Editorial 03

art Karlsruhe

04 Internationale Kunstmesse für Klassische Moderne

und Gegenwartskunst

Britta Wirtz

08

Neue Sprecherin der Geschäftsführung im Gespräch

11 Land der Ideen

KMK neues Mitglied in

"Deutschland - Land der Ideen"

12 Radio Regenbogen Award

Prominenz in der Schwarzwaldhalle

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

„Garantiert gute Kunst!“ Mit diesem Versprechen öffnet die

schönste und größte Galerie Süddeutschlands in unseren

Messehallen ihre Pforten. Unsere KMK NEWS beleuchten

14

16

18

NUFAM

Alles rund um Nutzfahrzeuge

RESALE

Gebrauchtmaschinenmesse trotzt der Krise

Gesundheit im Fokus

preventiKA, ÄSTHETIK-KA, Ärzteseminare und REHAB

die Kunstmesse, „die Maßstäbe setzt“ (Der Kunsthandel), in

einem Special. Außerdem freut sich das Redaktionsteam,

20 KOMCOM Süd

Verwaltung ohne Reibungsverluste

Ihnen die neue Sprecherin der Geschäftsführung, Britta

Wirtz, vorstellen zu können. Gemeinsam mit Klaus Hoff-

23 5 Jahre Messe Karlsruhe

Impressionen von der großen Jubiläumsparty

mann bildet sie die Doppelspitze der KMK, denn, Zitat

Britta Wirtz: „Gemeinsam sind wir Spitze“. Apropos Spitze.

27 Baden Open

Tennis der Spitzenklasse

Die RESALE ist als Weltleitmesse für gebrauchte Maschinen

und Anlagen ein absolutes Spitzenprodukt in Sachen Inter-

28 EUNIQUE

Messe für Angewandte Kunst und Design

nationalität. Auch ihr widmen wir in Zeiten des infl ationären

Gebrauchs des Wortes „Krise“ einen Hintergrundbericht mit

31 KMK auf der ITB

Tourismusdestination Karlsruhe stellt sich vor

dem schönen Titel: „Keiner spricht von Krise“.

Neue Messe- und Kongressthemen

Schon auf dem Titelbild der KMK NEWS können Sie das

Logo der Initiative „Deutschland Land der Ideen“ fi nden.

Wir sind stolz darauf, als eine der ersten Messegesell-

schaften in Deutschland Mitglied dieser Standortinitiative

zu sein. Unser Unternehmensmotto „Ideen verbinden“ fügt

sich perfekt in diese international bekannte Kampagne

unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst

Köhler ein. Jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre

unserer Unternehmensbroschüre voller neuer Ideen für

den Kongress-, Event- und Messestandort Karlsruhe.

Ihr

Martin Wacker

Bereichsleiter Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Protokoll

32

34

37

39

41

43

44

45

47

Fahrradstadt Karlsruhe

Von der Draisine zur Fahrradstadt

Partnerportrait: Palazzo Halle

Zeitgemäße Events in alten Hallen

Klassik am Festplatz

Philharmonie Bonn zu Gast in Karlsruhe

Galerien am Zirkel

Schrade, Kohler und Oess eröffnen neue Galerien

Show der Naturwunder /

Golfen nach Messeschluss

Vorschau der neuen Veranstaltungen

Neuer Internetauftritt der KMK

Personen- und

Inserentenverzeichnis

EDITORIAL 03


04 art KARLSRUHE

DIE art KARLSRUHE GEHT IN DIE SECHSTE RUNDE

„Wir mussten erweitern, denn die Zahl überzeugender

Bewerber ist wieder einmal gestiegen“, sagt Ewald Karl

Schrade, Kurator der art KARLSRUHE, die sich in den vergangenen

fünf Jahren zu einer Erfolgsgeschichte unter den

Kunstmessen auf solider Basis entwickelt hat. Bewarben

sich für das Jahr 2008 immerhin 300 internationale Galerien,

so waren es in diesem Jahr noch einmal rund 50 Bewerber

mehr. Waren 2008 noch 165 Galerien angemeldet, so werden

vom 5. bis 8. März 212 Aussteller „Garantiert gute Kunst!“

so das Motto zeigen. Am inhaltlichen Konzept wird nicht

gerüttelt, das bewährte Spektrum umfasst Malerei, Grafi k

und Plastik der Klassischen Moderne und der zeitgenös-

sischen Kunst. Unter den neuen Ausstellern begrüßt die art

KARLSRUHE 2009 die Galerie Appel (Frankfurt am Main),

die auf afrikanische Kunst spezialisierte Berliner Galerie

Peter Herrmann sowie aus Seoul, Südkorea, die renommier-

te Galerie Bhak.

Das Interesse qualitativ hochwertiger Aussteller wächst mit

den Besucherzahlen: 2008 ereichte die art KARLSRUHE mit

38.000 Besuchern ihren bisherigen Rekord, das bedeutet

einen Besucherzuwachs von rund 10 Prozent gegenüber

dem Vorjahr, und Ewald Karl Schrade, für gewöhnlich vor-

sichtig mit Superlativen, bilanzierte selbstbewusst „die

Kunstwelt trifft sich jetzt hier.“ Hervorragende Umsätze gin-

gen im vergangenen Jahr einher mit dem Interesse hoch-

prominenter Sammler und Künstler: Neben dem Porsche-

Vorstandsvorsitzenden Wendelin Wiedeking fanden auch

Frieder Burda und Rüdiger Hurrle den Weg zur art KARLS-

RUHE. Die Künstler Alfonso Hüppi, Horst Egon Kalinowski,

Markus Lüpertz, Hans Peter Reuter und Norbert Tadeusz

reihten sich ins Publikum ein.

Neue Kunstwelten auf der art KARLSRUHE entdecken


DIE MESSE ERWEIST SICH ZUNEHMEND AUCH ALS

PLATTFORM FÜR INTERNATIONALEN KULTURAUS-

TAUSCH.

So konstatierte etwa die Madrider Galeristin Alexandra

Irigoyen: „Die Messe hilft uns dabei, spanische Künstler

im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen“. Ewald

Karl Schrade rechnet auch 2009 mit „seriösem Wachs-

tum“ und einer Stärkung dieses optimalen Handels-

platzes für die Interessen mittelständischer Sammler,

die „Kunst kaufen, weil sie ihnen persönlich Freude

bereitet“.

Die Idee kontinuierlichen Wachstums und die solide

Zusammenarbeit zwischen den Messemachern und

„ihren“ Galeristen findet Anklang. „Karlsruhe deckt ein

besonderes Sammlerprofil ab“, sagt der Bertliner Galerist

Marcus Deschler. „Dort geht man eher konservativ

vor, also man lässt sich mehr Zeit und bindet sich langfristig

an die Galerie, was derzeit ein Vorteil ist. Der

Hype-Druck ist nicht da. Das ist für die meisten positiv,

und die werden weiter sammeln. Daher ist Karlsruhe

auch sehr interessant.“ Gerade im Zeichen der Finanzkrise,

so haben die Karlsruher erkannt, sollte eine Messe

„mehr als ein bloßes Shopping-Paradies sein“, pos-

art KARLSRUHE

GARANTIERT

GUTE

KUNST!

tulieren die Macher in der Image-Broschüre zur art

KARLSRUHE 2009: „Denn wenn immer noch gilt, dass

Kunst erfreut, zum Nachdenken anregt, Erfahrungen

ermöglicht, die ohne sie nicht möglich sind, dann bedarf

es natürlich auch einer anderen Einstellung zum Handel

selbst.“

Und dennoch ist es keine wirkliche Überraschung, wenn

die in den vergangenen Jahren ausgegebene Devise „wir

wollen nicht in der Fläche wachsen, sondern unser

Niveau steigern“, für 2009 leicht korrigiert werden muss:

Das Niveau wird steigen, aber auch die Fläche wächst.

Denn zum ersten Mal bespielt die Inszenierung von Projektleiter

Schrade und seinem Team alle vier Karlsruher

Messehallen. Das bedeutet mehr Raum für die art

KARLSRUHE und schnellerer Zugang zur Kunst.

Neben den Hallen 2 und 3 werden zu je einem Drittel die

Hallen 1 und 4 (dm-arena) belegt. Hier werden über 20

Spezialisten für Editionen, Graphiken, Multiples und

Fotografie, die bislang in der dm arena „zu Hause“

waren, ihr Portfolio anbieten. Die art KARLSRUHE 2009

bekommt zwei Eingänge: Das verkürzt die Wartezeit und

ermög-licht den Zugang wahlweise zur Halle 1 oder

direkt zur zeitgenössischen Kunst in der dm-arena.

05


06 art KARLSRUHE

AUSSERGEWÖHNLICHE SONDERSCHAU VERSPRICHT

SPEKTAKULÄRE KUNSTERFAHRUNG

Wie ein Werk der Konkreten Kunst wirkt „Color of Shadow C

1022“. Das Bild ist eine Fotografi e von Hiroshi Sugimoto - ein

wenig rätselhaft, präzise und ruhig. Das Foto aus dem Jahr

2005 gehört zur Ausstellung der Berliner Sammlung zeitge-

nössischer Fotografi e des Architekten Arthur de Ganay, die nun

in Halle 1 als Sonderschau ihren Platz fi ndet. Ganay, geboren

in Paris und seit sechs Jahren Wahlberliner, ist „mit Leib und

Seele der Kunst verfallen“. Während seines Studiums Mitte der

neunziger Jahre begann er, Fotografi e zusammenzutragen.

Seit dem Umzug nach Berlin hat sich seine Leidenschaft vor

allem auf deutsche Fotokunst und große Formate konzentriert.

Für die art KARLSRUHE baut er seine Kreuzberger Räumlich-

keiten, in denen er die konzeptuell geprägte Lichtbildnerei

präsentiert, getreu nach. In der dm-arena ballt sich die Berliner

Kompetenz in einer weiteren Sonderschau, die außergewöhnliche

Kunsterfahrungen verspricht: Gefördert hat der

Berliner Senat 15 Galerien aus der Hauptstadt, die sich als ART

FROM BERLIN präsentieren. Jede von ihnen richtet auf jeweils

25 Quadratmetern eine One-Artist-Show aus. Auch in diesem

Jahr setzt die art KARLSRUHE wieder auf Skulpturenplätze.

Diese, davon ist Kurator Schrade überzeugt, schaffen überall

in den Hallen „kleine, offene Marktplätze, von denen alle Stände

profi tieren“. Deshalb hat er auch in diesem Jahr wieder 18

solche „Marktplätze“ geschaffen.

Hans Platschek (1923 bis 2000) verfügte über mehr als nur eine

kreative Fähigkeit. Auf Initiative des Kulturkritikers und ehemaligen

Redaktionsleiters der ZDF-aspekte, Prof. Manfred

Eichel, und der Hans Platschek-Stiftung wurde der Hans-Platschek-Preis

geschaffen: Er zeichnet Persönlichkeiten aus, die

nicht nur ein bemerkenswertes künstlerisches Oeuvre aufzuweisen

haben, sondern sich zudem als Schriftsteller, Essayisten

oder Kritiker einen Namen gemacht haben. Dotiert mit

5000 Euro, bietet er dem Preisträger zudem die Gelegenheit,

seine Werke an exponiertem Platz im Messegeschehen vorzustellen.

Der Preis wurde erstmals im Rahmen der art KARLS-

RUHE 2008 vergeben. In diesem Jahr geht er an den Hamburger

Künstler Friedrich Einhoff. Geboren 1936 in Magdeburg,

studierte er bei Alfred Mahlau und Willem Grimm an der Hochschule

für Bildende Künste in Hamburg. In seinen fesselnden

Gemälden, zumeist aus Acrylfarben, Kohle und Sand, dominieren

menschliche und tierische Gestalten. Einhoff unterrichtete

als Professor von 1978 bis 1991 an der Hamburger Fachhochschule

für Gestaltung, 1985 wurde er als Mitglied der

Freien Akademie der Künste in Hamburg berufen.

art KARLSRUHE-PREIS

Ebenfalls zum zweiten Mal tritt an den ersten Messetagen die

Jury des art KARLSRUHE-Preises des Landes Baden-Württemberg

und der Stadt Karlsruhe zusammen. Jede One-Artist-

Show nimmt an dem Wettbewerb um die beste Koje teil. Das

Preisgeld von 15 000 Euro, fi nanziert zu gleichen Teilen von

Land und Stadt, dient dem Ankauf von Werken aus der prä-

mierten Präsentation, die die im vergangenen Jahr begonnene

art KARLSRUHE-Sammlung bereichern werden. Neu konzi-

piert wurde das ARTIMA art meeting im Foyer Ost. Statt Referaten

und anschließender Podiumsrunde sollen Themen rund

um Kunst und Kunstbetrieb im Dialog mit Künstlern, Galeristen,

Sammlern, Kritikern und Museumsleuten erörtert werden.

Dialogpartner und Moderator ist Karlheinz Schmid, Chefredakteur

der KUNSTZEITUNG. Der will seine Gesprächspartner

dazu bringen „die Karten auf den Tisch“ zu legen. „Ich werde

beharrlich nachfragen, wo Antworten zu weich, gar zu verschwommen

ausfallen, jeder Gast soll verführt werden, persönliche

Statements zu geben.“ Die Messebesucher können

während der kompletten Dauer der Veranstaltung zuhören

oder nur einzelne Dialoge wahrnehmen, bevor sie ihren Rundgang

fortsetzen.

www.art-karlsruhe.de


MIT 38 000 BESUCHERN WAR DIE FÜNFTE ART KARLSRUHE

AUS NUMERISCHER SICHT DIE BISLANG ERFOLGREICHSTE.

WIE WOLLEN SIE DIESE ZAHLEN NOCH ÜBERTREFFEN?

Sicher ist es immer schön, wenn man mit Zuwächsen auf-

warten kann. Irgendwann aber erreicht man selbstverständ-

lich eine Grenze. Erreicht haben wir die noch nicht. Und

natürlich arbeiten wir wieder mit Hochdruck daran, die Mes-

se im März 2009 so attraktiv wie möglich zu gestalten, um ein

noch größeres Publikum zu erreichen. Der erneute Anstieg

an Bewerbern spricht schon jetzt eine eindeutige Sprache.

Aber ich bleibe dabei: Primäres Ziel ist seriöses Wachstum.

IM VERGANGENEN JAHR ASPIRIERTEN RUND 300 GALE-

RIEN. WIE IST DIE ENTWICKLUNG FÜR 2009?

Rund 350 Bewerber meldeten in diesem Jahr ihr Interesse

an. Also wieder einmal 50 mehr als beim letzten Mal. Bei

der Auswahl der über 200 Aussteller haben wir auch diesmal

wieder großen Wert auf Qualitätssteigerung gelegt und

vor allem auf ein ausgewogenes Gesamtbild geachtet.

KÖNNEN SIE DAS PRÄZISIEREN?

Wenn wir die art KARLSRUHE unter das Motto „Garantiert

gute Kunst!“ stellen, so ist das kein Lippenbekenntnis oder

ein frommer Wunsch. Ich bleibe dabei: Karlsruhe soll eine

Messe für jeden Kunstinteressierten sein. Daher zielt unsere

Strategie immer in die Richtung eines breiten, ausbalancierten

Angebots aus Klassischer Moderne und Gegenwartskunst.

Wie unsere Besucher belegen, kommen Jahr

für Jahr Menschen, die Kunst für sich selbst kaufen. Wir

sind keine Anlaufstelle für Anlageberater mit Blick auf Spekulationsware

und wollen das auch nicht werden.

NUN SCHEINT ABER DER KUNSTMARKT TROTZ GEWACH-

SENER VORSICHT DAS LETZTE HALBWEGS STABILE SEG-

MENT IN DER WIRTSCHAFT ZU SEIN. WARUM DA NICHT

MITMISCHEN?

Ganz einfach: Diejenige Kunst, die unsere Galerien anbieten,

fi ndet ihren Weg direkt zu den Menschen. Ich glaube immer

noch daran, dass sie mehr ist als reine Handelsware, dass

sie den Menschen Freude bereitet. Das erlebe ich immer

wieder durch Gespräche mit unseren Besuchern. Im Übrigen

unterliegt der Mittelstand, der doch eine ganz wichtige Zielgruppe

der art KARLSRUHE darstellt, nicht derartigen

Schwankungen wie die Hochfi nanz. Das bedeutet auch, dass

ich 2009 unter positiven Zeichen sehe und wir keine Befürch-

tungen haben müssen, uns großen Risiken auszusetzen.

WOMIT KANN DER BESUCHER DENN RECHNEN? WAS

MACHT DIE art KARLSRUHE NOCH BESSER?

art KARLSRUHE 07

WACHS-

TUM MIT

BALANCE

art-KURATOR

EWALD KARL SCHRADE

IM INTERVIEW

Auf verschiedenen Ebenen setzen wir unsere bislang

erfolgreiche Arbeit fort. Nun kommt erstmals ein Teil der

Halle 1 hinzu, um das Publikum schnell zur Kunst zu führen.

Erfahrungsgemäß starten die Besucher auf der linken

Seite. Jetzt bauen wir den Eingang vollständig mit zwei

Zugängen an beiden Seiten der Eingangshalle um. Das

schafft ein Gleichgewicht zu Stoßzeiten. Dann haben wir

mit Karlheinz Schmid, Chefredakteur der KUNSTZEITUNG,

das ARTIMA art meeting verändert. Sehr freue ich mich

schon auf die Sonderausstellung mit bester Fotografie aus

der Sammlung von Arthur de Ganay. Halle 2 und 3 wiederum

werden wie gewohnt bespielt, und in der dm-arena

gibt‘s 30 Galerien mit „Neuen Positionen“, darunter„ART

FROM BERLIN“.

ZUM ABSCHLUSS: WAS DENKEN SIE, KÖNNTE IHRER

MEINUNG NOCH EIN WENIG ERWEITERT WERDEN?

Ohne die Klassische Moderne zu vernachlässigen: Wir müssen

noch stärker auf junge Kunst achten auch neben den

Schwerpunkten wie Malerei und Skulptur. Zur Zeit gibt es

im Segment der Medienkunst kaum Nachfrage von einschlägigen

Galeristen. Da wäre ein größeres Interesse

wünschenswert.


08 INTERVIEW

BRITTA

WIRTZ

IM GESPRÄCH

Die Messe-Expertin Britta Wirtz (37) steht seit Januar

gemeinsam mit Klaus Hoffmann an der Spitze der KMK als

Sprecherin der Geschäftsführung. Im Interview stellt sie

sich den Fragen der Redaktion.

WIE SIND SIE ZUM MESSEGESCHÄFT GEKOMMEN?

Während meines Studiums habe ich mich in verschie-

denen Praktika gezielt im Bereich Unternehmenskommu-

nikation umgeschaut, in denen auch Messen eine beson-

dere Rolle spielten. „Feuer gefangen“ habe ich in Folge

eines Blockseminars zum Thema Messe und anschließen-

den Messebesuchen wie beispielsweise der CeBIT. Das

Zusammenbringen von Menschen, das Ermöglichen von

Business-Kontakten in großen Dimensionen hat mich von

Anfang an fasziniert. Als sich dann der Einstieg nach dem

Studium ins Messegeschäft angeboten hat, habe ich

umgehend zugegriffen und den Beruf so von der Pike

auf gelernt.

WIE SIEHT IHR ERFOLGSREZEPT FÜR DIE BEVORSTE-

HENDE ARBEIT AUS?

Ich werde jedenfalls an Transparenz festhalten, auch wenn

es um wirtschaftliche Zahlen geht. Für mich steht das Kürzel

KMK für „Kommunikation mit Karlsruhe, Kommunikation

mit Kunden und Kommunikation mit Kollegen“. Außerdem

mache ich Messen aus Leidenschaft. Die Faszination

verschiedenste Menschen und Themen an einem Ort zusammen

zu bringen ist für mich ungebrochen. In unserer Branche

spricht man gerne vom sogenannten Messevirus. Wer

einmal von dieser Branche angesteckt wurde, der bekommt

diese nicht so schnell wieder los. So kann man das auch bei

mir beschreiben.

WIE BEWERTEN SIE DIE ENTWICKLUNG DES MESSE-

PLATZES KARLSRUHE?

Ich denke, die KMK ist auf einem sehr guten Weg. Ein Weg,

den ich mit Partnern und Kollegen gemeinsam fortschreiten

möchte. Die KMK hat Potenziale, die wir zusammen in den

nächsten Monaten genau analysieren und strategisch

erschließen müssen.

WELCHE TRÜMPFE BIETET DER MESSEPLATZ

KARLSRUHE?

Karlsruhe ist extrem gut vernetzt, kreativ und innovativ. Wir

wollen die Stärken der Region zunehmend in die Messen

hineintragen. Mir ist wichtig, dass Karlsruhe weiter ein

unverwechselbares Profi l entwickelt. Ich denke, dass aus

der hiesigen Wirtschaft heraus starke Fachmessen entstehen

werden. Die KMK muss aber, besonders für die Bevölkerung

in der Region, auch Verbrauchermessen bieten. Es

kommt dabei auf die Qualität an. Die Veranstaltungen müssen,

damit sie erfolgreich sind, zu Karlsruhe passen. Das


"Oma Karlsruhe": Käthe Kaufmann, Jahrgang 1899

vor dem Karlsruher Schloss

gilt für Fachmessen und für Publikumsmessen. Sie müssen

auch zum Profi l der Messe Karlsruhe passen. Die Hallen

sollen also nicht um jeden Preis gefüllt werden. Denn nur

bei gebotener Qualität ergeben sich auch Wachstumsimpul-

se, sind Aussteller und Besucher zufrieden. Kundenorien-

tierung ist für mich neben einer guten Kommunikation sehr

wichtig.

ANDERE MESSEGESELLSCHAFTEN ENGAGIEREN SICH

WEGEN DER HÖHEREN RENDITE STARK IM AUSLAND. IST

DAS AUCH FÜR DIE KMK EINE OPTION, DIE AUSGEBAUT

WERDEN SOLL?

Natürlich ist das Ausland verlockend. Man muss aber erst

ein gut aufgeräumtes Haus haben. Was macht den Erfolg

eines Engagements im Ausland aus? Man braucht Kunden,

die bereit sind, ins Ausland mitzugehen. Nötig sind auch

Repräsentanzen der Messegesellschaft im Ausland und ein

tragfähiges Thema.

IHRE GESAMTE FAMILIE IST VON DÜSSELDORF NACH

KARLSRUHE UMGEZOGEN?

Ja. Ich habe mich mit meinem Mann und meinen beiden

Söhnen Finn (2) und Paul (6) im Karlsruher Stadtteil Palmbach

niedergelassen. Ich bin ein Familienmensch und will

meine Familie hier haben. Mein Mann ist freiberufl ich tätig

und kann seine Firma von der Ferne führen.

INTERVIEW

FÜHLEN SIE SICH ALS RHEINLÄNDERIN HIER WOHL?

Ja, einer meiner Kollegen in Düsseldorf stammt aus Karls-

ruhe-Grünwettersbach und hat mir zum Abschied einen

Gutschein fürs Lokal „Schmalztöpfle“ geschenkt. Dort

waren wir auch schon. Wir fühlen uns sehr wohl.

WELCHE PRIVATEN ANKNÜPFUNGSPUNKTE HABEN SIE

IN KARLSRUHE?

Viele Kindheitserinnerungen verbinden mich mit Karlsruhe.

Denn Karlsruhe ist die Geburtsstadt meiner mütterlichen

Vorfahren. Insbesondere meine couragierte Urgroßmutter

war tief mit Karlsruhe verwurzelt. Hier hatte sie nicht nur ihre

eigene Näherei, sondern auch ihr Modeatelier und Verkaufsgeschäft

auf der Karlstraße. Sie war eine starke Frau, eine

der ersten Frauen in Deutschland, die einen Führerschein

besaß. Ein Foto aus den 20er-Jahren, das sie mit einem

Cabrio stolz vor dem Karlsruher Schloss zeigt, hängt in

meinem neuen Büro. Meine Mutter lebte und arbeitete bis zu

ihrer Hochzeit ebenso in Karlsruhe und ich freue mich darauf,

diese Orte meiner Erinnerungen wiederzubeleben.

AUF WELCHE TYPISCH BADISCHE SPEZIALITÄT FREUEN

SIE SICH GANZ BESONDERS?

Auf den Spargel, begleitet von einem schönen Wein und die

vielen anderen kulinarischen Köstlichkeiten.

09


Carl Zeiss, Oberkochen Rhein-Neckar-Arena Stihl, Waiblingen Neue Messe Stuttgart

Wer Gebäudetechnik realisiert, denkt auch

über den Energieverbrauch der Zukunft nach.

Imtech Deutschland verfolgt ein klares Ziel: Die Energieeffizienz von Gebäuden und Anlagen zu

optimieren. Bei der energetischen Sanierung und Optimierung von Bestandsanlagen garantiert

Imtech Deutschland eine nachhaltige Senkung der Energiekosten um bis zu 30%.

Weniger Energie zu verbrauchen und Energie so effizient wie möglich zu nutzen an diesem

Ziel arbeiten unsere Ingenieure für unsere Kunden Tag für Tag.

Imtech ist Deutschlands führender Anlagenbauer und Dienstleister in der technischen Gebäudeausrüstung

mit über 4.500 Mitarbeitern an mehr als 60 Standorten.

Wir bieten

■ Projektentwicklung

■ Planung und Finanzierung

■ Gebäudemanagement und Betrieb

■ Service und Wartung

in den Bereichen

■ Technische Gebäudeausrüstung

■ Kraftwerks- und Energietechnik

■ Contracting

■ Reinraumtechnik

■ Umweltsimulation und Prüfstandtechnik

Technische Kernkompetenzen

■ Luft- und Klimatechnik

■ Wärme- und Kältetechnik

■ Elektrotechnik

■ Gebäudeautomation

■ Brandschutztechnik

■ Daten- und Kommunikationstechnik

■ Sicherheitstechnik

■ Sanitärtechnik

www.imtech.de

Imtech Deutschland GmbH & Co. KG | Region Süd-West

Motorstraße 62 | 70499 Stuttgart | Tel. +49 711 1393 00 | Fax +49 711 1393 242 | regionsuedwest@imtech.de

Verkehrsbetriebe Karlsruhe Dietz, Heroldstatt Mahle Ventiltrieb, Wölfersheim Voith Paper, Heidenheim


Seit Februar ist die KMK neues Mitglied der Initiative

„Deutschland Land der Ideen“.

Dies ist die gemeinsame Standortinitiative von Bundesre-

gierung und deutscher Wirtschaft, vertreten durch den Bun-

desverband der Deutschen Industrie (BDI). Schirmherr der

Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler. Ihr Ziel ist es,

im In- und Ausland ein zeitgemäßes Deutschlandbild zu ver-

mitteln und die Stärken des Wirtschaftsstandortes Deutsch-

land zu betonen.

Die Kernbotschaft vom „Land der Ideen“ umfasst ein breites

Themenspektrum, das die Initiative in ihre Aktivitäten einbindet:

technologische Innovationen, kreative kulturelle und gesell-

schaftliche Impulse und wissenschaftlichen Forschergeist.

Die Initiative „Deutschland Land der Ideen“ betont die

Stärken des Standortes Deutschland und spiegelt wesent-

liche Eigenschaften der Deutschen wider: Einfallsreichtum,

schöpferische Leidenschaft und visionäres Denken.

„Wer könnte besser zum ‚Land der Ideen’ passen als ein

Unternehmen, das sein Leitmotto ‚Ideen verbinden’ in zahl-

reichen Veranstaltungen immer wieder verwirklicht", so

Britta Wirtz. Neben spektakulärer Ausstellungsfl ächen fi nden

Kunden in Karlsruhe eine Plattform, auf der sich Marken

inszenieren lassen und Impulse für Produkte, Entwicklungen

und Themen früher spürbar werden. Dafür sorgen

die spezialisierten KMK-Projektteams mit engagiertem

Dialog, intensiven Netzwerken in der Region und Kontakten

auf allen Ebenen. Ein kreatives Zusammenspiel, bei dem

gezielt zusammenkommt, was zusammengehört für Messeund

Kongresserfolg. Die Ideen von Ausstellern, Besuchern

und Veranstaltern. Die Ideen von Wirtschaft und Verbänden.

Die Ideen von Forschung und Wissenschaft. Die Elite-Universität

Karlsruhe, die höchste Forscherdichte der Nati-

LAND KMK DER AKTUELL IDEEN 11

KMK

IST DABEI

on, viele hochkarätige High-Tech-Unternehmen, eine

überdurchschnittliche Kaufkraft in der Region, zahlreiche

Start-Ups das sind Steilvorlagen für die Entwicklung

zukunftsweisender Messekonzepte.

Passenderweise wurde die Mitgliedschaft im „Land der

Ideen“ offi ziell auf der LEARNTEC, der Leitmesse für E-

Learning und Wissensmanagement, bekannt gegeben.

www.land-der-ideen.de

Britta Wirtz mit dem offi ziellen "Land der Ideen"-Signet


12 RADIO REGENBOGEN AWARD

PROMINENZ

AUF DEM

ROTEN TEPPICH IN

KARLSRUHE

Am 27. März schmückt sich die Karlsruher Schwarzwald-

halle zum 5. Mal mit dem Roten Teppich für die Preisträ-

ger des Radio Regenbogen Awards. Radio Regenbogen

verleiht den Medienpreis aus Baden-Württemberg an

namhafte Persönlichkeiten, die sich in den Bereichen

Musik, Entertainment, Medien oder Gesellschaft auf nationaler

und internationaler Ebene besonders hervorgetan

haben.

Wie jedes Jahr ist die Liste der prominenten Gäste lang.

Letztes Jahr erhielten unter anderem Popsänger Enrique

Iglesias, Comedian Olli Dittrich, Karlheinz Böhm, Fernsehkoch

Tim Mälzer und die Pop-Band Marquess eine der

begehrten Auszeichnungen. Der Geiger David Garrett gehörte

ebenso zu den Preisträgern wie das Pop-Duo Ich+Ich.

Paul Potts - Gewinner der britischen Ausgabe von Deutschland

sucht den Superstar

Dieses Jahr stehen schon einige Preisträger fest: Der Classic

Award geht an Paul Potts. Der begabte Sänger gewann

die britische Ausgabe von Deutschland sucht den Superstar

und ist durch den Telekom-Spot ganz plötzlich in den Mittelpunkt

des öffentlichen Interesses gerückt.

Der Comedy Award wird an Mario Barth, einer der erfolgreichsten

Comedians Deutschlands, verliehen. Rekordverdächtig

war sein Auftritt im Berliner Olympiastadion vor

sagenhaften 70.000 Fans.

Die Auszeichnung als Medienfrau 2008 geht an Marietta

Slomka. Sie ist bekannt als Gesicht des „heute-journal“.

Ihr frischer und ironischer Moderationsstil neben der

Fähigkeit, komplexe politische und wirtschaftliche Sachverhalte

verständlich zu vermitteln, bringen der Trägerin

des Deutschen Fernsehpreises viel Anerkennung und

großes Medieninteresse ein.

OLIVER KAHN WIEDER ZU HAUSE

Oliver Kahn wird als Medienmann 2008 gekrönt. Der bereits

zum dritten Mal zum „Besten Torhüter“ und „Welttorhüter“

ausgezeichnete Fußballer startete seine Karriere beim

Karlsruher SC. Populär wurde der Bambi-Preisträger als

Tormann des FC Bayern München. Heute sucht er in China

die besten Fußballtalente in einer TV Show und ist als Co-

Moderator von Johannes B. Kerner bei den deutschen Länderspielen

zu sehen.

Als Show 2008 wird Pasión de Buena Vista gekrönt. Weltweit

begeistert gefeiert, präsentieren die einzigartigen kubanischen

Musiker in einer unvergesslichen Show voller karibischer

Leichtigkeit das atmosphärische Havanna der vierziger

und fünfziger Jahre.


Newcomer National 2008 sind Polarkreis 18. Mit ihrer ersten

Single „Allein Allein“ schafften sie es auf Anhieb in die Top

10 der deutschen Single-Charts. Die junge Band aus Dresden

mischt Pop, Synthie-Pop, Post-Rock und Electronic und

wird für ihren außergewöhnlichen Sound von der Musikpresse

als deutsche Nachwuchshoffnung mit internationalem

Niveau gefeiert.

Die Preisträger und ihre nicht minder namhaften Laudatoren

werden von rund 40 Schönheiten aus Karlsruhe in

Empfang genommen. Eingekleidet in edle Abendroben sind

die Hostessen, die bei einem Casting für die Betreuung der

prominenten Gäste ausgewählt werden, den ganzen Abend

hautnah bei den VIPs und kümmern sich um deren Wohl.

SCHUHBECK SORGT FÜR KULINARISCHE ERLEBNISSE

Bei dem Highclass-Event sorgt kein geringerer als Alfons

Schuhbeck für das leibliche Wohl der rund 2000 Gäste.

Neben dem kulinarischen Verwöhnprogramm bietet der

Haarspezialist Goldwell in seiner eigenen Beauty-Lounge

alles, was man für einen optisch perfekten Auftritt an diesem

Abend braucht. Und das ist gut, denn die Nacht ist lang:

Nach der Preisverleihung wird auf der Aftershowparty bis

in die frühen Morgenstunden, auch in der Lounge des

Award-Partners KMK, gefeiert.

RADIO REGENBOGEN AWARD

Oliver Kahn - wird als Medienmann 2008 gekrönt

13


14 NUFAM

NUFAM

NEUE PLATTFORM FÜR

NUTZFAHR-

ZEUGE

In Süddeutschland konzentriert sich ein großer Teil der

Automobilindustrie mit zahlreichen namhaften Herstellern

und Zulieferern. Deshalb ist die NUFAM als neue Plattform

für Hersteller, Händler und Dienstleister aus den Bereichen

Lkw, Transporter, Anhänger und Aufbauten, Offroad und

Sonderfahrzeuge in Karlsruhe genau richtig platziert.

Die Nutzfahrzeugmesse, die die KMK erstmals vom 27. bis

29. März in der Messe Karlsruhe veranstaltet, soll eine feste

Institution werden. Die KMK wird bei einer Flächenbelegung

von 35.000 qm rund 135 Aussteller präsentieren.

AUCH IM AUSLAND REGES INTERESSE

„Wir freuen uns sehr, dass trotz der aktuell schwierigen

Wirtschaftslage so viele Aussteller gemeinsam mit uns auf

die erste NUFAM setzen. Auch Unternehmen aus dem Ausland,

vor allem aus Italien und den Niederlanden, zeigen

reges Interesse an unserer Nutzfahrzeugmesse“, erklärt

Klaus Hoffmann, Initiator der NUFAM und Geschäftsführer

der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH. Schon früh

konnte beispielsweise IVECO Süd-West Nutzfahrzeuge für

die Teilnahme gewonnen werden: IVECO entwickelt, produziert

und vermarktet weltweit eine umfassende Palette von

leichten, mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen,

Baufahrzeugen und Bussen für die unterschiedlichsten Nutzungen.

Dazu kommen Sonderfahrzeuge für den Brandschutz,

die Verteidigung, für Geländeeinsätze und Zivilschutz.

Auf der NUFAM wird IVECO Süd-West auf 2.000 qm Präsenz

zeigen. Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen das

Transporterprogramm von FIAT. Zu den weiteren großen

Marken zählen DAF vertreten durch Kraftfahrzeuge Eichel-

berger, MERCEDES-BENZ durch S & G, SCANIA durch

Martin Knirsch Kraftfahrzeuge GmbH, die vor zwei Jahren

entscheidend beim Start der NUFAM mitwirkte, und VOLVO

durch Haas Nutzfahrzeuge GmbH. Weitere Anbieter aus dem

Inland, aus Italien und den Niederlanden werden sich betei-

ligen. Zubehör und Teile, Dienstleistungen, Logistik und die

Programme von Spezialanbietern sind ebenfalls im Angebot,

das sich vor allem an Unternehmen mit Fuhrpark, Spediti-

onen und Logistikunternehmen, Miet- und Leasinganbieter,

öffentliche Institutionen und Verkehrsverbünde und die ver-

ladende Wirtschaft richtet. So wird auf der NUFAM das mul-

tifunktionale Wohnkabinensystem für Fernverkehrs-LKW

MoTIS zu sehen sein, das seine Weltpremiere auf der IAA

hatte: Was 2006 als Designstudie des hymer idc von einem

Lieferantenkonsortium als Prototyp realisiert wurde, ist jetzt

marktreif. MoTIS verwandelt das Lkw-Fahrerhaus in ein

Appartement auf Rädern: Arbeit, Wohnen, Essen und Schla-

fen bekommen hier eine neue Qualität.

MESSEFORUM MIT AKTUELLEN THEMEN

Im Messeforum werden aktuelle Themen der Nutzfahrzeug-

branche diskutiert: Auf dem Programm stehen u. a. Vorträ-

ge zur Ladungssicherung bei Lkws, die Einführung und

Nutzung digitaler Tachographen, Tipps zur energiesparenden

Fahrweise und Informationen zu alternativen

Antriebskonzepten zur Verringerung der CO2-Belastung.

Ebenfalls im Blickpunkt wird das neue Berufskraftfahrer-

Qualifi kations-Gesetz (BKrFQG) sein. Spannung und Spaß

bietet das Rahmenprogramm: eine Mitfahrt im Unimog auf

dem Offroad-Parcours, interessante Sondershows wie beispielsweise

Fahraktionen zur Ladungssicherung und einem

Gewinnspiel mit vielen attraktiven Preisen.

www.nufam.de


FÜNF FRAGEN AN CHRISTIAN SEELMANN, GESCHÄFTS-

FÜHRER DER IVECO SÜDWEST

IVECO SÜDWEST HAT SICH SCHON FRÜHZEITIG FÜR DIE

NUFAM ANGEMELDET WAS WAR DIE MOTIVATION?

Das Einzugsgebiet der Messe ist deckungsgleich mit

unserem Verkaufsgebiet. Da liegt es natürlich auf der Hand,

unser Spektrum vom Allrad-Pickup bis zum 40-Tonner zu

präsentieren.

WIE SEHEN SIE DIE PERSPEKTIVE EINER NUTZFAHR-

ZEUGMESSE AM STANDORT KARLSRUHE?

Die internationale Leitmesse ist und bleibt die IAA. Aber viele

potenzielle Besucher scheuen den weiten Weg nach Hannover

und die doch sehr selbstbewussten Preise dort. Diese Gruppe

wird der NUFAM eine Perspektive garantieren.

WO SEHEN SIE DIE „HIGHLIGHTS“ IHRES MESSEAUF-

TRITTS?

Wir werden das volle Programm zeigen, eine der modernsten

Produktpaletten. Zudem können wir unsere Umweltkompetenz

mit umweltfreundlichen Fahrzeugen in jeder Klasse

NUFAM

FÜNF FRAGEN AN...

CHRISTIAN

SEEL-

MANN

demonstrieren. Und wir können uns als Partner vor Ort mit

sieben Betrieben und 24 Stunden Service vorstellen.

WELCHE VORTEILE, WELCHE KONTAKTE ERWARTEN SIE

FÜR IHR UNTERNEHMEN VON DER NUFAM?

Die NUFAM, zumindest werden wir dort so auftreten, wird

eine „persönliche Messe“ sein. Einfach gesagt: mehr Kontakt

als Messebau. Viele Besucher werden wir ohnehin als

Geschäftspartner begrüßen, wir freuen uns aber auch insbesondere

auf die zusätzlichen Kontakte, die wir dort erreichen

werden.

DER NUTZFAHRZEUGMARKT ZEIGT SICH IN DER AKTU-

ELLEN WIRTSCHAFTLICHEN LAGE EHER VERHALTEN,

WIE REAGIEREN SIE?

Leider werden unseren Kunden im Gegensatz zu anderen

Branchen keine Subvention angeboten, sondern im Gegenteil

zusätzliche Kosten umgehängt. Durchschnittliche 40

Prozent mehr Maut sind vor dem Hintergrund der ohnehin

schlechten Wirtschaft und vor allem den düsteren Aussichten

ein großes Verkaufshemmnis. Wir haben leider die

Produktion aufgrund der allgemeinen Lage deshalb wie alle

anderen Hersteller stark drosseln müssen.

15


16 RESALE

KEINER

SPRICHT VON

KRISE

Trotz der sich abzeichnenden Rezession gibt es für Flori-

an Hess keinen Grund zur Sorge. Der Geschäftsführer der

Hess GmbH (Weingarten/Baden), zusammen mit der KMK

Veranstalter der RESALE, ist mit gutem Grund optimis-

tisch: Die größte Gebrauchtmaschinenmesse der Welt, die

zwei Tage nach der Hannover Messe vom 22. bis 24.

April in Karlsruhe ihre 15. Auflage erlebt, erwartet wieder

mehr als 500 Aussteller und über 10.000 Besucher. Schon

jetzt liegen mehr Anmeldungen vor als im Vergleichszeitraum

des vergangenen Jahres. Die RESALE ist die internationale

Plattform für Gebrauchtmaschinen, die auf

25.000 Quadratmetern Hallenfläche und 10.000 Quadratmetern

Freigelände der Messe Karlsruhe gezeigt

werden.

GÜNSTIGER PREIS BEI GLEICHER FUNKTION

„Der Vorteil einer Gebrauchtanlage ist der günstigere Preis

bei gleicher Funktion. Das ist immer so, aber in Krisenzeiten

wird es verstärkt wahrgenommen“, sagt Hess. „Es gibt eine

Nachfrage, die sonst nicht auf den Gebraucht-Markt geht“.

Weitere Faktoren, die für die RESALE positiv zu Buche schla-

gen, sind die zunehmende Bedeutung von Umweltaspekten,

die sich auch im steigenden Bedarf an energieeffi zienten

und besonders umweltverträglichen Gebrauchtmaschinen

widerspiegeln.

Hess rechnet mit einem weiter steigenden Interesse und

damit verbundener wachsender Nachfrage aus den jüngeren

EU-Beitrittsländern Rumänien und Bulgarien und weiteren

osteuropäischen Ländern. „Für 2009 ist auch der Iran

wieder stärker im Kommen, ein Land mit traditionell guten

Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland. Der Iran war schon

im vergangenen Jahr mit 100 Besuchern vertreten, für

dieses Jahr haben sich rund 120 Unternehmer angekündigt.

Diese besuchen sowohl die Hannover Messe als auch die

RESALE, für uns zahlt sich also die zeitliche Nähe der beiden

Messen aus“, unterstreicht er.

Über 70 Prozent der RESALE-Besucher suchen gebrauchte

Maschinen zur eigenen Verwendung. Die übrigen 30 Prozent

sind Händler, Entwicklungshilfeorganisationen oder Exis-

tenzgründer. Händler fi nden auf der RESALE gute Gebraucht-

maschinen für den Weiterverkauf, Entwicklungshilfeorga-

nisationen und Existenzgründer können an kostengünstige-

re Gebrauchtmaschinen gelangen. Damit die Geschäfte auf

längere Sicht fl orieren, sind Top-Qualität bei Maschinen und

guter Service das A und O. Vertrauen zwischen Anbietern

und Nachfragern kann schon im Vorfeld der RESALE aufge-

baut werden: Über den kostenlosen Online-Vermittlungs-

Service der Veranstalter wird zunehmend nach gebrauchten

Maschinen gefragt. Da sucht ein indisches Unternehmen ein

Kohle-Heizkraftwerk, ein iranischer Produzent eine Anlage

zur Eisenschmelze. „Wir benötigen sie zum Herstellen von

Ersatzteilen“, sagt Sara Ghaderian von der Firma Korpy

Sazan. Auffällig aktiv zeigen sich auch namhafte Unternehmen

aus Afrika. „Wir sind der größte Nudelhersteller in

unserem Land“, erläutert Ephrem Fikru von Universal Food

Complex aus Addis Abeba in Äthiopien. „Für den Aufbau

einer Keksproduktion benötigen wir dafür eine gebrauchte

Produktionslinie mit einer Kapazität von 1.000 Kilo pro

Top-Qualität der Maschinen und guter Service machen den Erfolg der RESALE aus


Stunde.“ So kommen Besucher und Aussteller frühzeitig ins

Gespräch via Internetportal www.resale-germany.com.

„Wir haben die Suchkriterien unseres Online-Auftrittes

deutlich verfeinert, so dass die Anfrage ganz gezielt bei den

richtigen Anbietern landet“, sagt Hess. Auffällig ist, dass

neben internationalen Interessenten auch einheimische

Global Player zunehmend als Nachfrager auf dem

Gebrauchtmaschinenmarkt aktiv werden. Ein schwäbischer

Automobilhersteller fragte per E-mail an: „Ich suche eine

Außenrund-Schleifmaschine, ab Baujahr 1995“. Auch kleine

und mittelständische Unternehmen kaufen Gebrauchtmaschinen

etwa um kurzfristige Nachfragespitzen zu bedienen,

als Ersatzbeschaffung im Falle eines Maschinencrashs

oder einfach aus Rentabilitätsgründen.

NACHFRAGE GRÖSSER ALS ANGEBOT

Den größten Anteil der Maschinen, die der Aussteller zeigt,

bilden erneut die Metallbearbeitungsmaschinen, gefolgt von

der Antriebs- und Fördertechnik, der Recyclingtechnik und

den Nutzfahrzeugen. Es gibt einige Bereiche, in denen die

Nachfrage größer ist als das Angebot. Dazu gehören beispielsweise

Nahrungsmittel-Verpackungsmaschinen und

Textilmaschinen.

Mit einem großen Ausstelleraufgebot kommt die European

Association of Machine Tool Merchants (EAMTM) mit Sitz in

der belgischen Hauptstadt Brüssel zur RESALE und schafft

einen wichtigen Teil der Internationalität auf Ausstellerseite.

Unter den Ausstellerländern sind Großbritannien, Dänemark,

Österreich, Spanien und Belgien mit mehreren bereits

angemeldeten Firmen vertreten. Traditionell stark präsent

sind Frankreich, Italien und die Niederlande. Bereits 16

Anmeldungen liegen derzeit aus der Schweiz vor: Knapp 30

Firmen werden aus dem Nachbarland erwartet. Insgesamt

werden Maschinen und Anlagen für alle Branchen gezeigt.

Es gibt einige Hersteller, die Neumaschinen herstellen, aber

auch das Gebrauchtmaschinengeschäft in der Hand haben“,

erläutert Hess. Diese Hersteller erschließen sich mit dem

Gebrauchtmaschinengeschäft Kundenkreise, die später auf

neue Maschinen der gleichen Marke zurückgreifen. Zudem

wird Second Hand auch durch den After-Sales-Bereich

immer lukrativer. Zwei Beispiele: Der Aussteller Volvo Construction

Equipment Europe, München, möchte auf der

RESALE 2009 die Kundenkontakte außerhalb der Europäischen

Union ausbauen. Hauptsächlich Radlader in der 18-

30 Tonnen-Klasse und Kettenbagger in der 25-50 Tonnen-

Klasse sind derzeit gefragt. Der Schweizer Aussteller Mikron

Machining Technology aus Agno ein international

führender Anbieter von Transfersystemen ist bereits

zum vierten Mal vertreten und hat die RESALE als „äußerst

lebhafte Messe“ kennen gelernt.

"VORSTOSS IN WEITERE WELTREGION"

RESALE

Als „Vorstoß in eine weitere Weltregion“ sieht Florian Hess

die Tatsache, dass der amerikanische Verband MDNA

(Machinery Dealers National Association) erstmals eine

Gemeinschaftsfl äche mit US-amerikanischen Gebrauchtma-

schinenhändlern in Karlsruhe belegen wird eine Entwick-

lungsperspektive für die Zukunft. „Das unterstreicht den

Stellenwert der RESALE. Das mag zwar zahlenmäßig noch

klein sein, aber die US-amerikanischen Aussteller, die jetzt

nach Europa kommen, sind wirkliche Pioniere, die sich dem

Weltmarkt öffnen“, erklärt Hess.

Die RESALE wird sich umgekehrt in Zukunft verstärkt um

weitere internationale Kontakte, Kooperationsmöglichkeiten

und eigene Veranstaltungen bemühen. Ein gutes

Beispiel ist eine Gebrauchtmaschinenausstellung, die

erstmals im Juni 2008 in einem Hotel in Aserbeidschan

stattfand. Derzeit liegt außerdem eine Anfrage von Außenhandelskammern

in Lateinamerika vor. Dabei geht es um

die Beteiligung der RESALE Macher an dort geplanten

Gebrauchtmaschinenmessen. www.resale-germany.com

17


18 preventiKA

GESUND-

HEIT IM

FOKUS

preventiKA

Die preventiKA Messe und Kongress feierte vor zwei Jahren

auf dem Karlsruher Messegelände ihre erfolgreiche Premiere.

In der zweiten Runde 2008 konnte sie ihre Besucherzahl schon

fast verdoppeln. Knapp 8.000 Interessierte waren es, die im

September 2008 Antworten auf ihre Fragen rund ums das The-

ma Gesundheit, Diagnostik, Vorsorge und Fitness bekamen.

Die Verknüpfung von Messethemen mit den Publikumsforen

verschafft der preventiKA 2009 (25. bis 27. September, Messe

Karlsruhe) ihren hohen Stellenwert: Hier ist Raum für Vorträge,

Vorführungen, Diskussionen und Mitmachaktionen. Hochkarätige

Spezialisten aus Medizin, Wissenschaft und Sport

beantworten Fragen zu Gesundheitsthemen wie „Rückenleiden,

Volkskrankheit Nr.1“ über „Gesunde Küche“, bis hin zu

„Diabetes und Übergewicht schon bei Kindern?“.

Auch 2009 ist wieder Mitmachen angesagt: Der Firmenlauf

fi ndet am Samstag, 26. September, im Rahmen der preventiKA

statt. Ernährungsbedingte Krankheiten verursachen Jahr für

Jahr Kosten für medizinische Hilfeleistungen von etwa 70 Milliarden

Euro. Jeder kann selbst durch richtiges Essen, ausreichend

Bewegung und gesunde Lebensumstände zur Erhaltung

seiner Gesundheit beitragen. Die preventiKA zeigt, wie es geht

mit Schwerpunkten wie „Wohlfühlen und genießen mit Well-

ness & Spa“, „Entspannen mit Yoga, Qi Gong und Tai Chi“,

„Gesund und leistungsfähig am Arbeitsplatz“ oder „Nordic

Walking der gesunde Sport für jedes Alter“. Als Publikumsmagnet

hat sich der „Gesundheitsparcours“ erwiesen, bei dem

jeder Besucher mehr als zehn Stationen mit kostenlosen

Gesundheitschecks durchlaufen kann. Hören wir noch gut?

Sind die Blutzuckerwerte in Ordnung? Stimmt der Cholesterinwert?

Jeder Besucher bekommt einen Gesundheitspass und

kann damit den Gesundheitsparcours durchlaufen. Die Ergebnisse

der Gesundheitschecks dienen in erster Linie der Selbstkontrolle,

können jedoch auch beispielsweise beim nächsten

Arztbesuch vorgelegt werden. Unternehmen können sowohl

die Führungs-Ebene als auch ihre Mitarbeiter mit dem Thema

„Gesundheit“ im Rahmen der preventiKA vertraut machen.

Parallel erfahren Führungskräfte im BGM-Kongress alles über

die strategische Bedeutung des „Betrieblichen Gesundheitsmanagements“.

Auch 2009 gibt es eine Kooperation zwischen

KMK und den Karlsruher Gesundheitstagen.

www.preventika.de

ÄSTHETIK-KA

Jeder Vierte in Deutschland erwägt, in Schönheit zu investieren.

In dem Wissen, dass berufl icher Erfolg nicht nur, aber

immer öfter mit „gutem Aussehen“ zusammen hängen kann.

Schon die Sonderschau ÄSTHETIK-KA unter dem Dach der

preventiKA 2008 hat gezeigt, dass ein hoher Informationsbedarf

bezüglich Chancen von Sehfehlerbehandlungen mit Laser,

Möglichkeiten der plastisch-ästhetischen Chirurgie, Haut-

Screening, medizinischer Hautpfl ege, Prävention von Hauttumoren,

Faltenbehandlung und Zahnheilkunde besteht. Genau

darum geht es bei der ÄSTHETIK-KA. Die Messe für ästhetische

Medizin, Schönheit und Wohlbefi nden wendet sich zeitgleich

mit der preventiKA als einzige Messe ihrer Art in Deutschland

speziell an Ästhetik und Kosmetik interessierte Konsumenten.

Auf der ÄSTHETIK-KA hat jeder die Möglichkeit, im Dialog mit

Experten ausführliche Antworten auf alle Fragen rund um

Ästhetik und Kosmetik zu bekommen. www.aesthetik-ka.de


REHABILITATION IST INNOVATION

Seit mehr als 30 Jahren ist die REHAB weltweit eine der

größten und bedeutendsten Fachmessen für Rehabilita-

tion, Pflege, Prävention und Integration und der wich-

tigste Treffpunkt der gesamten Reha- und Pflegebranche

im Süden Deutschlands. Vom 07. 09. Mai 2009 präsentieren

über 500 nationale und internationale Aussteller

den neuesten Stand der Hilfsmittel- und Rehabilitationstechnik

sowie innovative Therapien und spezialisierte

Dienstleistungs- und Beratungsangebote. All dies mit

dem Ziel, das Leben für behinderte und pflegebedürftige

Menschen zu erleichtern und die Lebensqualität zu steigern.

Die REHAB spricht sowohl Fachleute als auch

Betroffene und ihre Betreuer an: Gut zwei Drittel der

rund 25.000 Besucher sind Fachleute aus medizinischen

und therapeutischen Berufen sowie aus der Pflege, die

sich über die neuesten Entwicklungen und Möglichkeiten

zur Unterstützung ihrer Patienten informieren. Die Zahl

der Besucher aus der Gruppe der Betroffenen und

Betreuer, die privat in Hilfsmittel und Dienstleistungen

investieren, steigt und macht inzwischen über 30 Prozent

aller REHAB-Besucher aus.

Zudem belegen neueste Studien, dass der Einsatz

moderner Medizintechnik das Gesundheitswesen um

Milliardenbeträge entlasten kann, insbesondere im

Bereich der Rehabilitation: Präventive Rehabilitation

hält Menschen im Alter länger gesund und aktiv, vermeidet

oder verzögert Pflegebedürftigkeit und Frühverrentung.

Berufliche Rehabilitation sichert den

Unternehmen qualifiziertes Personal und den Sozialkassen

Beitragszahler. Nachweisbare Behandlungserfolge

in der Rehabilitation reduzieren die immensen

Kosten für eine Dauerpflege. Rehabilitation fördert

Innovationen und führt zu weiteren Kosteneinsparungen

bei gleichzeitig verbesserter Ergebnisqualität. Die

zunehmende Globalisierung der Märkte und die

wachsenden Exportzahlen der Hersteller führt

zudem zu einer fortschreitenden Internationalisierung

der REHAB. www.rehab-fair.com

PRAXIS IM MITTELPUNKT

REHAB

Seit über 15 Jahren legen die Ärzte-Seminare Karlsruhe

den Schwerpunkt auf die Aktualisierung ärztlichen Pra-

xiswissens. Der Kongress (27. und 28. November 2009

im Kongresszentrum, Stadthalle Karlsruhe) ermöglicht

niedergelassenen Ärzten, Praktikern und Klinikärzten

die Möglichkeit, in intensiven Diskussionsrunden neue

Erkenntnisse und interessante Fallbeispiele zu erfahren.

In diesem Jahr stehen Intensivkurse zu den Themen

Neurologie und Rheumatologie auf dem Programm.

Jeder Kurs wird mit Fortbildungspunkten der Landesärztekammer

Baden-Württemberg zertifiziert. Die

begleitende Fachausstellung zeigt Neuheiten der Pharmaindustrie

und Medizintechnik, ergänzend stellen Aussteller

des Buchhandels die themenbezogene

Literatur vor. www.aerzte-seminare-karlsruhe.de

19


20 KOMCOM SÜD

Lösungen für eine moderne Verwaltung, innovatives Know-how

für Kommunen bietet die KOMCOM SÜD 2009 am 28. und 29.

April in Karlsruhe. Sie ist die bundesweit größte Veranstaltungs-

reihe für die Öffentliche Verwaltung. Entscheider, Sachgebietsleiter

und Sachbearbeiter der Landkreise, Städte und Gemeinden

fi nden Lösungen zu aktuellen und wichtigen Fragen zur

Optimierung, Effi zienzsteigerung und Kostensenkung in den

Kommunalverwaltungen.

Rund 4.000 Fachbesucher werden erwartet. Die KOMCOM SÜD

2009 (zum fünften Mal in Karlsruhe) steht ganz im Zeichen von

E-Government, Doppik, Geoinformatik und der EU-Dienstleistungsrichtlinie.Die

Fachmesse vereint auch in diesem Jahr wieder

führende Anbieter kommunaler Software-, Finanz- und

Consulting-Lösungen an zwei Messetagen. Über 1.000 Produkte

für den Einsatz in öffentlichen Verwaltungen werden zu sehen

sein. Mit einem umfassenden Vortrags- und Rahmenprogramm

bietet die Messe kompakte Weiterbildung der Mitarbeiter kommunaler

Verwaltungen. 200 Unternehmen aus ganz Deutschland

nehmen an der KOMCOM SÜD 2009 in der dm-arena der

Karlsruher Messe teil.

AUCH KARLSRUHER UNTERNEHMEN PRÄSEN-

TIEREN SICH

Beispielsweise das Karlsruher Unternehmen n-komm. Der

Firmenname steht für „Notes. Kommunikation. Kommunale

Lösungen“. Das Unternehmen bietet Kommunikations- und

Groupware-Lösungen für die Öffentliche Verwaltung, Industrie

und Mittelstand an, egal ob 20 oder 2000 Arbeitsplätze zu

bedienen sind: n-komm übernimmt sowohl die hardwareseitige

Ausstattung der Arbeitsplätze und aller Netzwerk-Komponenten

als auch die Einführung komplexer Anwendungslösungen.

Beispielsweise für Planung, Vor- und Nachbereitung

der Sitzungen politischer Gremien. „e-komm Sitzung“

heißt die Software-Lösung, die alle Phasen des Sitzungsmanagements

„mitdenkt“ und in jeder Phase den Überblick

VERWALTUNG

OHNE

REIBUNGS-

VERLUSTE

schafft. Beim Erstellen und Versenden von Vorlagen, Anhängen,

Einladungen und Tagesordnungen müssen viele Informationen

und Formulierungen zusammengeführt und kanalisiert

werden. Einladungen, Tagesordnung und Vorlagen

können in wenigen übersichtlichen Schritten erstellt und verschickt

werden.Die Nachbereitung einer Sitzung mit

Beschlüssen, Anwesenheitslisten, Protokoll/Niederschrift

und Sitzungsgeldabrechnung ist durch eine klare Struktur

und defi nierte Abläufe prädestiniert für die Abwicklung und

Vereinfachung mit einem DV-gestützten System wie „e-komm

Sitzung“.

SPANNENDE THEMEN FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE

An Führungskräfte aus dem Public Sector richtet sich das

parallel stattfi ndende 2. Karlsruher Innovationsforum am

ersten Messetag (28. April). Bei der Kooperationsveranstaltung

zwischen dem Baden-Württembergischen Innenministerium,

der Führungsakademie Baden-Württemberg, der

Karlsruher Kongress- und Messegesellschaft und der KOM-

COM Messe GmbH referieren Vertreter des Innenministeriums

und Hochschulexperten zu Themenbereichen der Öffentlichen

Verwaltung: Die Reform des kommunalen Haushaltsrechts,

E-Government, Nachhaltige Innovationsprozesse und

Gesundheitsmanagement/ Gesundheitsförderung.

www.komcom.de/komcom-sued


NICHT JEDE SACHE KOMMT VON ALLEIN INS ROLLEN. DESHALB GIBT ES HINKEL & JUNGHANS,

IHRE WERBEAGENTUR FÜR ERKLÄRUNGSBEDÜRFTIGE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN IN

KARLSRUHE. MEHR DAZU AUF WWW.HINKEL-JUNGHANS.DE

BBBANK | BIRCO | DAIMLER | DIE KOMBILÖSUNG | FIDUCIA | GEA | HÄRTER | MAQUET | MESSE KARLSRUHE | NOLTE | PFIZER | SEW-EURODRIVE | STADTWERKE KARLSRUHE


Chef-Sessel

sucht Aufsteiger.

Erfolgreiche Unternehmen suchen erfol greiche

Hochschulabsolventen in unserer Region.

Die Topjobs in unserer Region und die Termine der

KarriereLounge finden Sie unter www.karriereregion.de

DauthKaun Werbeagentur


5 JAHRE MESSE KARLSRUHE

HAPPY

BIRTHDAY

MESSE

KARLSRUHE

Es war schon gegen Mitternacht, als Liz Mitchell, Frontfrau

der ewig jungen Discoformation Boney M., in der dm-arena

das Geburtstagsständchen zum fünfjährigen Bestehen

der Messe Karlsruhe anstimmte. Mit ihren Hits wie „Daddy

Cool“, „Rivers of Babylon“ oder „Ma Baker“ hatte Boney

M. bei den über 5.000 Besuchern und geladenen Gästen,

darunter Ernst Pfister, Wirtschaftsminister des Landes

Baden-Württemberg, sowie weitere Prominenz aus Politik,

Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Forschung für

Partystimmung gesorgt.

Vor der Party stand der offizielle Festakt „5 Jahre Messe

auf dem Programm. In seiner Laudatio hob Wirtschaftsminister

Ernst Pfister „die enormen Leistungen, die in den

vergangenen fünf Jahren vollbracht worden sind“, hervor.

HIER EIN AUSZUG AUS DER LAUDATIO VON ERNST

PFISTER ZUM JUBILÄUM:

„Seit der Einweihung der neuen Messe im Oktober 2003 ist

es gelungen, das neue Gelände auch mit Leben zu füllen. In

diesen fünf Jahren haben 250 Messen stattgefunden, darüber

hinaus noch mehr als 800 Kongresse und rund 700

Events wie beispielsweise Sportveranstaltungen. Mehr als

36.000 Aussteller und vier Millionen Besucher haben in den

23


24 5 JAHRE MESSE KARLSRUHE

vergangenen fünf Jahren an diesen Veranstaltungen teilge-

nommen. Ich denke, diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass

es der Karlsruher Messe- und Kongressgesellschaft gelun-

gen ist, die mehr als verdreifachte Hallenkapazität der neu-

en Messe zu nutzen und in diesen neuen Anzug hineinzu-

wachsen.“

„Ich denke dabei etwa an die LEARNTEC, die eindrücklich

darstellt, wie sich die Mittel der Informationstechnologie

für Aus- und Weiterbildung nutzen lassen. Diese Veran-

staltung ist Karlsruhe geradezu auf den Leib geschneidert:

In Karlsruhe wurde die erste Vorlesung für Informatik

gehalten, hier wurde die erste deutsche Fakultät für Infor-

matik gegründet, von hier aus wurde die erste deutsche

E-Mail verschickt. Zudem wurde Karlsruhe im Jahr 2006

zur „Internet-Hauptstadt Deutschlands“ gewählt. Karlsru-

he ist damit gewissermaßen das „Mekka der Informations-

technologie“ in Deutschland, und ich freue mich, dass es

der Messe Karlsruhe gelingt, hieraus Messe- und Kon-

gressthemen zu entwickeln.“

„Hervorheben möchte ich auch die art KARLSRUHE, die

sich seit ihrer erstmaligen Ausrichtung im Jahr 2004 her-

vorragend entwickelt hat. Während andere deutsche

Kunstmessen rückläufige Besucherzahlen beklagen oder

gar gänzlich abgesagt werden mussten, so dass von einer


„Krise der Kunstmessen“ die Rede ist, verzeichnet die art

KARLSRUHE ein stetiges jährliches Wachstum. Trafen bei

der Erstveranstaltung 2004 noch 83 Aussteller auf gut

20.000 Besucher, so konnten im Jahr 2008 bereits 183

Aussteller und 38.000 Besucher verzeichnet werden. Ich

bin sicher, dass sich dieser Wachstumskurs fortsetzen

wird.“

„Vom Messestandort Karlsruhe profitieren aber nicht nur

die Aussteller und Besucher, sondern indirekt auch die

gesamte Region: Denn Aussteller und Besucher fragen in

der Region zahlreiche Leistungen nach wie beispielsweise

Standbau und Catering für die Messestände, Hotelüber-

5 JAHRE MESSE KARLSRUHE

nachtungen, Restaurantbesuche, Einkäufe usw. Ein im

vergangenen Jahr vorgelegtes Gutachten der Schweizer

Prognos AG hat errechnet, dass 1 Euro Umsatz der Karlsruher

Messe- und Kongressgesellschaft durchschnittlich

6,50 Euro Umsatz bei Unternehmen in der Region hervorruft.

In der Summe generiert die Messe Karlsruhe eine

Bruttowertschöpfung von jährlich 84 Mio Euro in der Technologieregion

Karlsruhe.

Besonders groß ist die Bedeutung der Messe für die Hotelle-

rie und das Gaststättengewerbe. Nach den Erkenntnissen des

Prognos-Gutachtens hängen hier 18 Prozent aller Arbeits-

plätze in der Region indirekt von der Messe Karlsruhe ab.“

25


26 5 JAHRE MESSE KARLSRUHE

9 A � � 5 EA * E�@ A H D � H A � K � @ 5 ? D H A EA I A D A � � � � � A � �


Vom 24. Mai bis 31. Mai werden beim ATP-Challenger Tur-

nier wieder Weltklasse-Tennisspieler an den Start gehen

und sich auf der Anlage des SSC Karlsruhe um Preisgeld

und Weltranglistenpunkte streiten. Die KMK unterstützt das

Turnier als Kooperationspartner.

Turnierdirektor Oliver Müller freut sich bereits auf die elfte

Aufl age des zweitgrößten Sandplatzturnier unter freiem Him-

mel in Baden-Württemberg: „Wir haben uns für die BADEN-

OPEN 2009 etwas ganz Besonderes ausgedacht. So wird es

am 25. Mai im Rahmen des Turniers einen Celebrity Day zu

Gunsten der Stiftung Kinderlachen e.V. geben.“ Prominente

Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft, Politik sowie Film und

Fernsehen geben an der Seite der TOP-Spieler des Turniers

in einem Tennis ProAm ihr Bestes und zeigen auch in einer

Golf Clinic ihr Ballgefühl. Nach einem Meet & Greet/Get-Toge-

ther mit Prominenten und Professionals endet der außergewöhnliche

Tag mit dem Höhepunkt: Der BADEN-OPEN Charity-Gala.

Mit dabei sind unter anderem, das verriet Müller

bereits, Michael Rummenigge, Schirmherr von Kinderlachen

e.V., Anke Huber, Martin Schmitt und Frank Wörndl.

TENNIS DER SPITZENKLASSE

Natürlich wird bei den BADEN-OPEN 2009 auch wieder Tennis

der Spitzenklasse geboten. Weltranglistenspieler ab Position

51 sind für dieses Challenger-Turnier zugelassen und man

darf gespannt sein, wer in die großen Fußspuren von Teimuraz

Gabashvili, dem Sieger von 2008, treten wird. Dem Sieger der

dritten Aufl age der BADEN-OPEN beim SSC Karlsruhe, win-

ken 75 Punkte für die Weltrangliste. Das sind immerhin 20

Punkte mehr als im vergangenen Jahr, so dass das Turnier

2009 für die Tenniscracks noch interessanter sein dürfte als

in den Jahren zuvor wobei die BADEN-OPEN an sich in der

Tennisszene schon einen ausgezeichneten Ruf genießen. Man

darf also gespannt sein auf die elfte Aufl age des Turniers.

Tickets für die BADEN-OPEN 2009 sind im Vorverkauf erhält-

lich bei der Geschäftsstelle des SSC Karlsruhe, Am Sportpark

5, 0721 967220. Für die ganz schnellen Käufer gibt es einen

Rabatt von 20 Prozent auf die Tickets. Die Preise staffeln sich

von 5 Euro bis hin zu 20 Euro am Finalsonntag.

SPORTSTADT 27

BADEN-

OPEN

Teimuraz Gabashvili - Gewinner 2008

Kompetenz Kompetenz

in in Floristik Floristik

und und Gestaltung Gestaltung

Blumen Dürr GmbH

Bernhardstraße 8

76131 Karlsruhe

Tel.: 07 21/69 72 89

Fax: 07 21/69 75 32

E-Mail: duerr-florist@t-online.de


28 EUNIQUE

TREND-

BAROMETER

FÜR EUROPA

KREATIVITÄT, STIL, LEBENSKUNST UND INDIVI-

DUALITÄT

Das sind Begriffe, die das Konzept der EUNIQUE (5. bis 7.

Juni 2009) mit Leben und Inhalt füllen. Zum ersten Mal

betritt die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH mit der

Messe für Angewandte Kunst und Design dieses neue Terrain.

Wer beim Begriff „Angewandte Kunst“ an „Gebrauchsgegenstände

mit künstlerischem Anspruch“ denkt, fasst den

Anspruch zu eng. Das Ziel ist hoch gesteckt: Die EUNIQUE

soll Leitmesse für innovative Angewandte Kunst und Design

mit hohem Qualitätsstandard in Deutschland und Europa

werden, eine internationale Plattform für Präsentation, Verkauf

und Contacting. Ein Treffpunkt für Aussteller, interessiertes

Publikum und Fachbesucher. Als Kunst- und Kulturstandort

mit internationalem Profi l, gewährleistet Karls-

ruhe hohe Aufmerksamkeit bei einem weit gefächerten

Katzie Hughes

Zielpublikum. Die EUNIQUE setzt darüber hinaus auf die

tatkräftige Unterstützung von zwei Karlsruher Partnern:

dem Badischen Landesmuseum sowie der Staatlichen Majo-

lika Manufaktur. Die Schirmherrschaft für die EUNIQUE hat

der Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg,

Ernst Pfi ster, MdL, übernommen. Die art KARLSRUHE,

ebenso von der Karlsruher Messe und Kongress GmbH ver-

anstaltet, steht seit fünf Jahren an vorderster Stelle im Ran-

king erfolgreicher Kunst-Messekonzepte.

Vieles deutet darauf hin, dass sich die EUNIQUE ebenfalls

einen Spitzenplatz erkämpfen wird: Es haben sich bisher

mehr als 100 internationale Künstler um die Teilnahme

beworben. Die Attraktivität für Spitzen-Designer zeigt sich

schon jetzt beispielhaft: Für die bereits angemeldeten Aussteller

stehen neben der Schmuck-Designerin Katzie

Hughes die Preisträgerinnen 2008 des Bochumer Design-

Preises, Etla Breyer-König (Chairs), und des Hessischen

Staatspreises für das Deutsche Kunsthandwerk, Henriette

Tomasi.„Die EUNIQUE versteht sich als Qualitätsbarometer

und Trendshow für die Angewandte Kunst in Europa“, sagt

Britta Wirtz, Sprecherin der Geschäftsführung der Karlsruher

Messe- und Kongress-GmbH. Um dem eigenen Qualitätsanspruch

gerecht zu werden, wird eine Jury die Aussteller

auswählen. In der international besetzten Jury, die sich

in diesen Tagen erstmals trifft, fi ndet sich neben Britta Wirtz

auch Theres Eberhard, Geschäftsführerin des Vereins Form

Forum Schweiz. Der Verein hat über 800 Mitglieder und

unterstützt die EUNIQUE als Partner. Der ideelle Träger der

EUNIQUE, der World Crafts Council Europe (WCC) entsendet

seinen Präsidenten, Bernd Roeter und die Vize-Präsidentin

Anne Leclerq als Vertreter in die Jury. Weitere fachliche

Unterstützung erhält die Jury von der renommierten fran-

zösischen Journalistin und Kunstkritikerin Pascale Nobé-

court. Günter Matten schließlich ist ein erfahrender Mann


der Praxis: Er wurde für seine Entwürfe von Kaminöfen und

Feuerstellen mit zahlreichen Designpreisen ausgezeich-

net.

Angewandte Kunst und Design sind Ausdruck handwerk-

licher Qualität und individueller Kreativität. Folgerichtig ist

ein wichtiges Kriterium für die Auswahl, dass es sich bei den

ausgestellten Stücken ausschließlich um Unikate und Klein-

serien handeln darf. Auch Wertigkeit und Nachhaltigkeit

sind Auswahlkriterien. Schließlich können viele der Entde-

ckungen der Gegenwart die Sammlerstücke von morgen

sein.

„TOP OF EUROPE“ UND VERLEIHUNG DES WCC EUROPE

AWARDS

Jährlich zeichnet der WCC Europe einen Künstler für seine

herausragenden Leistungen und sein handwerkliches Kön-

nen aus. Unter den bisherigen Preisträgern sind anerkannte

Künstler wie Geoffrey Mann (Großbritannien), Jean Louis

Hurlin (Frankreich), Machteld van Joolingen, (Niederlande)

und Silja Puranen (Finnland). Der diesjährige Preisträger

wird von einer WCC-Jury am Freitag, 5. Juni 2009 während

der EUNIQUE nomminiert. Der Preis einen Tag später übergeben.

Die Sonderausstellung „Top of Europe“ dokumentiert

das hohe künstlerische Niveau in der Retrospektive. Zum

einen mit der Ausstellung „WCC Europe Award for Contemporary

Crafts from 1992 until now“, die ausgewählte Werke

der bisherigen Preisträger zeigt. Der zweite Teil der Ausstellung

„Top of Europe“ präsentiert weitere Spitzenleistungen.

Ein Schaufenster für die aktuellen Themen und Trends

der Branche bieten auch die Länderpräsentationen an.

Unter dem Motto „Crafts of Europe“ können die Länderpavillons

oder die Verbände, die mit einem Gemeinschaftsstand

auf der EUNIQUE vertreten sind, drei ihrer Top-Gestalter

mit jeweils drei Objekten für diese besondere Präsentation

auswählen.

KREATIVES AUS DER DESIGN REGION

Die EUNIQUE versteht sich auch als Forum für Top-Designer

aus der Region. Zwei Beispiele: Rüdiger und Ursula Egger

(Schmuckatelier Egger, Karlsruhe) haben sich auf selten

gewordene exotische Schmucktechniken wie die über 300

Jahre alte japanische Schmiedetechnik Mokume Gane, oder

das aufwändige Feueremaillieren spezialisiert. Mokume

Gane eignet sich besonders für Unikatringe und Trauringe.

Das Ausgangsmaterial wird aus dünnen Platten unter-

schiedlich farbiger Edelmetalle hergestellt, die miteinander

verschweißt werden. Durch die anschließende extrem behut-

same Bearbeitung entstehen die unterschiedlichsten Mus-

ter mit organischem Charakter, die an bewegtes Wasser,

Holzmaserung oder Sterne erinnern.

Die Arbeiten der Künstlerin PHILINE (Muggensturm) zeichnen

sich durch handwerkliches Können von hoher symbolischer

Kraft aus. Ihr großes Thema ist die Collage: unterschiedlichs-

te Materialien werden zu einem Ganzen zusammen gefügt,

die Grenzen zur Angewandten und freien Kunst dürfen sich

verwischen. Das Spiel und die ernsthafte Auseinandersetzung

mit dem archaischen Verständnis möchte den Menschen an

das ursprüngliche Sein erinnern. Tragbare Kunst (auch

Schmuck), Teppiche, keramische Arbeiten, die wiederum die

Ergänzung des Schmuckes sein können und mineralogische

Objektkästen sind Bestandteil des Ganzen.

Marlies Raasch

NACHWUCHS IST DESIGN-ZUKUNFT

Zukunftsweisendes Design braucht Nachwuchsförderung.

Die EUNIQUE nutzt deshalb das Potenzial der Region. Allen

voran steht die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karls-

ruhe (HfG) mit den Schwerpunkten Medienkunst, Design,

Szenografi e und Kunstwissenschaft. Weitere nationale und

internationale Hochschulen werden sich präsentieren.

PREMIUM-MEDIEN-PARTNER

Auf Einladung des WCC konnte sich die EUNIQUE vom 21.

bis 23. Oktober vergangenen Jahres in Toledo/Spanien prä-

sentieren mit Erfolg. Als idealer Medienpartner für die

EUNIQUE wurde das Magazin „Architektur + Wohnen“ (Jahreszeiten

Verlag, Hamburg) gewonnen. A & W versteht sich

als Zeitschrift für Ästheten und für Menschen mit Lust am

schönen Leben und wird von gebildeten, kultivierten Lesern

mit hoher Affi nität zu High-class-Produkten gelesen. Außer-

dem ist die zweimonatlich erscheinende Design-Zeitschrift

INFORM Medienpartner. Aktuelle Trends in Design und

angewandten Künsten im Dreiländereck Schweiz - Frank-

reich Deutschland sind ihr Schwerpunkt.

www.eu-nique.de

EUNIQUE

29


Der Tourismus Karlsruhe, der unter dem Dach der KMK als

eigener Geschäftsbereich organisiert ist, präsentiert sich

auf der ITB Berlin, der führenden Fachmesse der Touris-

mus-Wirtschaft, mit einer eigenen Fläche im Rahmen des

Baden Württemberg-Standes. Während das übergreifende

Motto „Genießerland Baden-Württemberg“ lautet, setzt die

Fächerstadt Akzente als „Kreativstandort Karlsruhe“. Zu

den Schwerpunkte gehören eine gemeinsame Präsentation

mit der Majolika Manufaktur und die Vorstellung der

EUNIQUE (Europäische Messe für Angewandte Kunst und

Design). Die sportliche Seite repräsentiert die Boxerin Regina

Halmich.

Vier Fragen an Monika Storck, Leiterin des Geschäftsbereichs

Tourismus der KMK Karlsruher Messe und Kongress

GmbH.

IM VERGANGENEN JAHR HATTEN SIE EINEN KULTU-

RELLEN SCHWERPUNKT FÜR DIE ITB GEWÄHLT DIESES

JAHR IM WEITESTEN SINNE WIEDER. EIN ERFOLG-

REICHES KONZEPT FÜR DIE ZUKUNFT?

Wir haben uns im vergangenen Jahr mit dem ZKM präsentiert,

in diesem Jahr haben wir uns für den „Kreativstandort

Karlsruhe“ entschieden, wobei die Kultur im Vordergrund

steht, das Kreativpotential der Stadt aber noch viel mehr

umfasst. Aber das ist der Ansatzpunkt, der uns mit Fachbesuchern

ins Gespräch bringt. Wir haben uns immer mit

Schwerpunkthemen präsentiert, die in dem jeweiligen Jahr

Karlsruhe nach vorne bringen sollten. Es war nicht immer

Kultur, es ging auch schon um Sportereignisse wie etwa die

Tour de France.

WIE KONKRET FÜLLEN SIE DEN „KREATIVSTANDORT“

AUF DER ITB MIT LEBEN?

Wir treten mit der Majolika auf, haben eine Künstlerin, die

dort gestalterisch tätig ist. Bei den Ausstellungstücken der

Majolika setzten wir vor allem auf die Preise, die für unterschiedlichste

Awards gestaltet wurden. Die Majolika hat ja

eine ganze Reihe weit über Karlsruhe hinaus bekannter

Preise gestaltet, angefangen mit dem „Bambi“ bis hin zum

Preis für die Sportler-Gala. Die Majolika passt im Übrigen

mit ihren Arbeiten gut zur Messe EUNIQUE, die wir im Juni

veranstalten. Darüber hinaus stellen wir unsere anderen

KREATIV-

STANDORT

KARLSRUHE

Kultureinrichtungen dar und bieten dazu jeweils entsprechende

Pauschalen an. Wir vermarkten den Kulturstandort

zum einen image-mäßig, aber auch ganz konkret für Fachbesucher

und Agenturen.

DIE EUNIQUE IST DAS STICHWORT: INTERNATIONALISIE-

RUNG DER MESSE IST GLEICH TOURISMUSBELEBUNG.

WIE ENTWICKELN SICH DIE AKTUELLEN ZAHLEN?

Ohne den endgültigen Zahlen des Jahres 2008 vorausgreifen

zu wollen: Wir können jetzt schon sagen, dass wir im Bereich

der ausländischen Gäste erhebliche Zuwächse haben. Das

ist zum einen internationalen Kongressen und Messen

geschuldet. Wir haben aber auch fest vor, Zuwächse im

Bereich des Städte- und Kulturtourismus zu haben.

MUSS MAN IMMER NOCH GEGEN DAS IMAGE „KARLSRU-

HE - DIE BEAMTENSTADT“ ANARBEITEN?

Das hat sich, glaube ich, erledigt. Wir haben aber immer

noch ein gewisses Image-Problem: Was wird mit Karlsruhe

verbunden? Da stehen die Gerichte im Vordergrund, es wird

auch immer wieder der KSC genannt. Und wir versuchen

auf Veranstaltungen, die das Image im touristischen Bereich

prägen, den Kulturstandort nach vorne zu bringen. Wir

gehen nicht mit einem ganzen Bauchladen hin, sondern

greifen einzelne Institutionen heraus. Wir haben gemerkt,

dass dafür ein großes Interesse besteht.

www.karlsruhe-tourism.de

Claudia Gilles (Deutscher Tourismus-Verband)

und Monika Storck (KMK Tourismus) auf der ITB

KMK UNTERWEGS

31


32

NEU AM STANDORT

NEUE

VERANSTALTUNGEN

FLORIAN UND AESCUTEC

Vom 8. bis 10. Oktober 2009 sind die Feuerwehrmesse

FLORIAN und die parallel stattfi ndende Rettungsdienstmes-

se aescutec in der dm-arena zu Gast. Auch die Veranstal-

tungen in den Folgejahren werden ihren Standort auf dem

Messegelände Karlsruhe haben. Anliegen des Messever-

bundes FLORIAN / aescutec ist die Thematisierung des

übergreifenden Zusammenwirkens aller Rettungskräfte bei

Großveranstaltungen und Krisen, wie beispielsweise Mas-

senunfällen, Umweltkatastrophen und Epedimien. Die

Schwerpunktthemen der Feuerwehrmesse sind sowohl der

Digitalfunk, die europaweite Zusammenarbeit, Feuerwehrausbildung

und -training, als auch Gefahrenabwehr, Brandschutz,

Hochwasserschutz und zivil-militärische Zusammenarbeit.

Auf der aescutec können sich Rettungsdienstleistende

über die Notfallplanung im Krankenhaus, pädia-

trische Notfälle, Airway-Management und Qualitätssicherung

informieren. Auf dem dazugehörigen Kongress werden die

einzelnen Themen vertieft. Die TechnologieRegion Karlsruhe

ist ein idealer Standort für die beiden Rettungsmessen.

Dazu Heribert Rech, Innenminister des Landes Baden-

Württemberg: „Die Messe Karlsruhe gilt als Ideenpool neuer

Messethemen und Schaufenster für die gesamte Region.

Dazu tragen auch die Universität Karlsruhe und deren international

renommierte Forschungsstelle für Brandschutztechnik

bei.“

www.messe-fl orian.de

INTERNATIONALE MAGNETISMUSKONFERENZ

Die „International Conference on Magnetism (ICM)“ ist die

größte und bedeutendste internationale Tagung auf dem

Gebiet des Magnetismus. Sie fi ndet im dreijährigen Rhyth-

mus statt. Nach Rom und Kyoto wird Karlsruhe in diesem

Jahr Treffpunkt der auf dem Gebiet des Magnetismus und

der magnetischen Materialien forschenden Wissenschaft-

lerinnen und Wissenschaftler sein. Die Konferenz, zu der

mehr als 1500 Physiker, Chemiker und Materialwissen-

schaftler aus aller Welt erwartet werden, ist von zentraler

Bedeutung für den Informationsaustausch und bietet umfas-

sende Diskussionsforen. Thematische Schwerpunkte der

Konferenz sind grundlagenorientierte Fragestellungen wie

stark korrelierte Elektronensysteme, Quanten-Spin-Systeme,

Spinelektronik und magnetische Nanostrukturen, aber

auch anwendungsorientierte Arbeiten zu Magnetspeichermedien

und Messtechniken. Eine Industrieausstellung der

neuesten Entwicklungen im Bereich der Laborgeräte und

Messtechnik wird das Programm ergänzen. Die einwöchige

Konferenz wird im Kongresszentrum Karlsruhe vom 27.

bis 31. Juli 2009 stattfinden. Gemeinsame Veranstalter der

„International Conference on Magnetism (ICM)“ sind die

Universität Karlsruhe, das Forschungszentrum Karlsruhe

und das Karlsruhe Institute of Technology (KIT), die Konferenzleitung

liegt bei Prof. Hilbert von Löhneysen.

www-pi.physik.uni-karlsruhe.de


BUNDESKANINCHENSCHAU AUF 30.000 qm

Die 29. Bundeskaninchenschau, die am 12. und 13. Dezem-

ber 2009 unter der Schirmherrschaft von Minister Peter

Hauck (Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum

Baden-Württemberg) ihre Tore öffnet, zeigt ca. 25.000

Kaninchen. Auf über 30.000 qm zeigen ca. 5.500 Aussteller

ihre Tiere, von denen 10.000 zum Verkauf angeboten wer-

den. Die Kaninchen werden an zwei Tagen von rund 150

Preisrichtern bewertet. Umrahmt wird die Ausstellung von

zahlreichen Ausstellern, die eine große Palette Kleintierzubehör

anbieten. Es werden in etwa 20.000 Besucher aus

dem In- und Ausland erwartet.

ICXOM20 - 20TH INTERNATIONAL CONFERENCE ON X-

RAY OPTICS AND MICROANALYSIS

Auf der internationalen Konferenz für Röntgenoptik stehen

zahlreiche Fachvorträge von renommierten Experten auf

dem Programm. Hier werden die neuesten Erkenntnisse aus

Spektral-Analyse, Micro- und Nanoanalyse sowie Röntgenoptik

diskutiert. Letztes Jahr trafen sich die Experten in

Kyoto. Der dreitägige Kongress fand das letzte Mal 1968 in

Deutschland statt.

http://icxom20.fzk.de

ECHTDAMPF HALLENTREFFEN

Das Echtdampf-Hallentreffen mit 25.000 m² Ausstellungs-

fläche gilt als weltweit größtes Dampftreffen in der Halle.

Die Ausstellung hat Kultstatus und ist ein Nostalgie-Erleb-

nis für die ganze Familie. Rund 100 internationale gewerb-

liche Aussteller präsentieren vom 8. bis 10. Januar 2010

auf der Messe Karlsruhe ein Produktangebot rund um das

Thema Dampfmodellbau, das weltweit konkurrenzlos ist.

Über 400 private Teilnehmer, Clubs und Vereine faszinieren

das Publikum mit eindrucksvollen Echtdampf-Modellen in

Aktion. Dampfschiffe tuckern auf dem 200 qm großen Wasserbecken,

einzigartige stationäre Dampfmodelle werden

auf Podestflächen fachkundig vorgeführt, Lokomobile fahren

durch die Messehallen und kleine Dampflokomotiven

ziehen auf den Podestanlagen ihre Runden. Das Herzstück

der Ausstellung ist eine imposante 5 Zoll-Anlage mit einer

Gleislänge von mehr als 5.000 m. Die weltweit einzigartige

Anlage ist für die Besucher begehbar und bietet durch

regen Zugverkehr reichlich Echtdampf-Feeling. Verschiebe-Bahnhof,

Schiebebühne, Weichen, Drehscheibe, und

Verlade-Terminal ermöglichen einen realitätsnahen Zugbetrieb

und sorgen für zusätzliche Abwechslung bei Teilnehmern

und Besuchern. Auch die Besucher können sich

gegen ein geringes Entgelt bei der Mitfahrt auf den Dampfzügen

den Dampf um die Nase wehen lassen, zusammen

mit den Teilnehmern auf ihren Feldbahnen und Schmalspurlokomotiven.

www.echtdampf-hallentreffen-messe.de

NEU AM STANDORT

FASZINATION MOTORRAD

Pünktlich zur neuen Motorradsaison bereitet vom 5. bis 7.

Februar 2010 auf der Messe Karlsruhe Süddeutschlands

größte Motorradmesse und Europas größte Gespanne-Verkaufsausstellung

die Bühne für Motorräder und Gespanne,

für Roller, Quads und Trikes, für Custombikes, für Tuning,

Bekleidung und Zubehör. Bereits seit 18 Jahren ist die Faszination

Motorrad erfolgreich und präsentiert zum Saisonstart

im Februar die neuen Trends der Zweiradbranche.

Neueinsteiger und „alte Hasen“ werden auf der Faszination

Motorrad gleichermaßen fündig werden. Erwartet werden

rund 200 Aussteller mit einem umfangreichen Produktangebot.

Das Motto der Faszination Motorrad heißt Action

Fun Info und beinhaltet spektakuläre Shows, ein buntes

Rahmenprogramm und sportliche Vorführungen. Die „Cus-

tom Bike Show“ mit der Präsentation ausgefallener und

exklusiver Motorräder, ein abwechslungsreiches Bühnen-

programm mit Modenschauen, der Vorstellung neuer

Zweiradmodelle und Interviews mit Gästen aus der Motor-

radbranche, Europas größte Gespanne-Schau, der „Scoo-

ter Performstyle“, bei dem die schönsten und ausgefal-

lensten Roller prämiert werden, Modellvorführungen und

Shows sorgen bei den Besuchern für Unterhaltung. Bei den

umfangreichen Fahrgelegenheiten und Schnupperkursen

für Jugendliche und Erwachsene heißt es: Aufsitzen, losfahren

und begeistert sein!

www.faszination-motorrad.de

33


34 FAHRRADSTADT KARLSRUHE

VON DER

DRAISINE

ZUR FAHR-

RADSTADT

Freiherr Karl Friedrich Drais von Sauerbronn, der in der

Fächerstadt 1817 mit der Draisine den Vorläufer des Fahrrades

erfunden hatte, hätte seine Freude. Denn Karlsruhe

ist auf dem Weg zur Fahrrad-Großstadt Nummer Eins in

Süddeutschland, 2010 soll es soweit sein. Bis 2012 soll der

Radverkehrsanteil von 16 auf 21 Prozent erhöht werden, bis

2015, zum 300. Stadtgeburtstag, sollen es 23 Prozent sein.

Schon am 25. Oktober 2005 hat der Gemeinderat ein ehrgeiziges

Programm zur Förderung des Radwegeverkehrs

beschlossen, das unter anderem vorsieht, bei allen Straßenbaumaßnahmen

die Belange des Radverkehrs gleichberechtigt

zu beachten.

Karlsruhe war bereits zweimal Tour-Etappe der Tour de

France (2005 mit dem Etappenziel Messe Karlsruhe), in

Karlsruhe wird immer noch an Innovationen in Sachen

Zweirad-Technik gearbeitet: So ist die Stadt eine „Hochburg“

der Freunde des Liegerades. Es gibt eine mit Fahrradwegen

gut erschlossene Innenstadt (City-Route), und

eine Fahrradstation am Hauptbahnhof. Fahrradfreundliche

Hotels werben mit abschließbaren Räumen zur Aufbewahrung

der Räder, der Bereitstellung eines Fahrradreparatursets,

Trockenmöglichkeiten für Kleidung und Ausrüstungen

oder Informationen zu Fahrradvermietungen und Repa-

��������������������������������������������������������������������������������

raturwerkstätten. Kurzum: In Karlsruhe ist Fahrradfahren

schon seit Jahren zunehmend mehr Vergnügen als Stress

das beweist auch der so genannte Fahrradklimatest des

Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC): Der ADFC

hatte Radfahrer in Städten über 200.000 Einwohner befragt,

Karlsruhe kam in die Top Ten. Zu den Kriterien gehörten

unter anderem die Möglichkeit, sich mit dem Fahrrad zügig

fortzubewegen, die schnelle Erreichbarkeit der Innenstadt

und die guten Möglichkeiten, sein Fahrrad in öffentlichen

Verkehrsmitteln zu transportieren.

Die Fahrradbegeisterung der Karlsruher spiegelt sich auch

bei den Arbeitnehmern wieder: Bei der Aktion „Mit dem Rad

zur Arbeit“ war die Stadt in Baden-Württemberg am erfolgreichsten.

Karlsruhe ist Vorbild für Hannover: Der dort für

2009 beschlossene Wettbewerb entspricht dem 2008 erstmals

in der Fächerstadt durchgeführten Wettbewerb. Tipps zur

Durchführung haben sich die Hannoveraner bereits bei den

Radexperten im Karlsruher Stadtplanungsamt eingeholt.

GROSSZÜGIGES RADWEGENETZ QUER DURCH KARLSRUHE

An schönen Tagen ist Karlsruhe und seine Umgebung wie

geschaffen für kürzere und längere Radtouren: Viele

�������������������������������

���������������������

����������� �����������

������������������

��������������

�������������������

��������������������

����������������������

���������������������


gepfl egte, gut ausgebaute Radwege, meist in der Ebene

laden ein zu für jedermann problemlos „erfahrbaren“ Tou-

ren. Beispielsweise an den Rhein, am Rheinufer entlang

oder auf die andere Seite des Rheins in die Pfalz. Karlsruhe

Tourismus bietet komplette Pakete für Radler. Ein Beispiel:

Zwei Übernachtungen im Komfort Hotel für 124 Euro pro

Person im Doppelzimmer (168 Euro im Einzelzimmer), inbegriffen

Welcome Card, Frühstücksbüffet, ein Leihfahrrad,

Radkarten Karlsruhe und Umgebung mit Touren-Vorschlägen.

Weitere Ideen rund ums Fahrrad gibt es beim Karlsruhe

Tourismus und auf der Messe fahrrad.markt.zukunft.

fahrrad.markt.zukunft

Tilmann Waldthaler ist Weltenbummler. In drei Jahrzehnten

hat er auf dem Sattel seines Fahrrads 430.000 Kilometer in

136 Ländern zurückgelegt. „Ich habe meine Liebe zu Freiheit

und Abenteuer zu meinem Beruf gemacht“, sagt der gelern-

te Konditor. Seit 20 Jahren verdient er sein Geld als Testfah-

rer für Fahrradhersteller, als Buchautor und als Vortrags-

reisender in Sachen Radreisen. „Als Radfahrer fühle ich

mich privilegiert, unterwegs sein zu dürfen und die Möglich-

keit zu haben, immer wieder neu aufbrechen zu können. Auf

den Straßen und Pisten der Welt fi nde ich meinem eignen

Pfad nach innen“. Auf dem fahrrad.markt.zukunft. vom 21.

bis 22. März 2009 in der Gartenhalle des Kongresszentrums

wird er die Zuschauer in spannenden Multivisionsshows auf

zwei seiner Abenteuerreisen mitnehmen: „Die Äquatour,

eine Weltumrundung mit dem Fahrrad“ und „Rund um die

14 Achttausender der Erde“, eine Radreise, bei der er die

höchsten Pässe der Welt überquerte.

Mit der Äquatour hat Waldthaler einen Lebenstraum in die

Tat umgesetzt: per Fahrrad die Welt zu umrunden. Von

Dakar nach Dakar entlang des Äquators legte er 35.000 km

auf dem Mountainbike zurück. Der Radreiseexperte ist einer

der hochkarätigen Gesprächspartner rund ums Thema

„Fahrrad“. Während der Messe kann man ihm am „Infostand

Radreise“ Fragen zu Reisezielen und technischer Ausstat-

tung stellen. Welches Fahrrad ist das richtige für den Alltag?

Welches Rad und welches Zubehör brauche ich als sport-

licher Fahrer? Diese und andere Fragen beantwortet der

fahrrad.markt.zukunft 2009. Vom hochwertigen Freizeitfahr-

rad bis zur Hightechausstattung, vom Fahrrad mit Elektro-

motor bis zu Rädern für sportliche Höchstleistungen, von

der Indoor-Teststrecke zum „Antesten“ für Jedermann bis

zur umfassenden Information über ausgedehnte Radreisen,

fahrradfreundliche Regionen und weitere touristische

Arrangements für Radfahrer: Alles ist hier erlebbar und

er“fahr“bar, neben einem umfassenden Überblick über alle

technischen Neuerungen auf dem Zweiradsektor.

ALLES IN BEWEGUNG

Die Steigungen werden fl acher, die Räder leichtgängiger,

der Gegenwind wird aufgehoben, dank des Elektrofahr-

rades, das zur Zeit bei allen Altersgruppen im Aufwind ist.

Hersteller und Händler werden auf dem fahrrad.markt.

zukunft. einen Schwerpunkt auf dieses Thema setzen. Über

Kabeltrommeln und Europaletten fahren die Deutschen

Meister des Teams Bikes in Motion: In der freien Natur wür-

den sie senkrechte Mauern erklimmen und über Felsbro-

cken springen. Denn richtig wohl fühlen sich die jungen

Trialfahrer nur in schwierigem Gelände. Hier zeigen sie die

richtige Einstellung des Trialbikes und erklären Grundla-

gentechniken.

Fahrrad fahren ist ein Familienspaß dafür ist auch der fahr-

rad.markt.zukunft gerüstet: Für die kleinen Radfahrer gibt

der ADFC Kinderparcours viele Möglichkeiten zum Üben, und

zum ersten Mal gibt es eine Kinderbetreuung, selbstver-

ständlich kostenlos mit einem professionellen Team.

www.fahrrad-markt-zukunft.de

FAHRRADSTADT KARLSRUHE

35


RADIO REGENBOGEN RR AWAA

R RD

DER MEDIENPREIS AUS BADEN-WÜRTTEMBERG

Info + Reservierung: Te

www.regenbogen.de . aw

27. März 2009

Schwarzwaldhalle Karlsruhe


Auch die SWR-Tatort-Komissarin Lena Odenthal (Ulrike Fol-

kerts) hat schon in der Palazzo Halle im Karlsruher Westen

Spuren gesucht. Die Palazzo Halle hat Charme als Kulisse eines

Fernsehkrimis genauso wie gesellschaftlicher Ereignisse. 1899

als Teil eines Fabrikkomplexes erbaut, steht sie heute unter

Denkmalschutz. Wurden damals Brauerei- und Mälzeinrich-

tungen produziert, so ist die Halle heute kreative Spielwiese für

ständige Verwandlungen. Mit einer Giebelhöhe von 16 Metern

und einer Fläche von 450 Quadratmetern bietet die Halle viele

Möglichkeiten: „Ich liebe es, Räume zu gestalten“, sagt Palazzo

Chefi n Francesca Esposito. Sie tut es mit Kreativität und

Ideenreichtum. So schafft sie es immer wieder neue „Erlebnis-

welten” zu schaffen, und die Halle maßgenau auf jedes einzel-

ne Event zuzuschneiden. Ob Galaabend oder Hausmesse, ob

Familienfeier, Hochzeit oder Geburtstag, ob Unternehmensju-

biläum, Produktpräsentation oder Tagung die Palazzo Halle

ist ein Multitalent.

Sie war Premiumpartner der KMK bei den Karlsruher Hoch-

zeits- und Festtagen, die im Januar diesen Jahres im Kongress-

zentrum Karlsruhe für Furore sorgten: Die Palazzo Halle hatte

eine komplette Hochzeitsfeier für 70 Personen verlost. Zusam-

men mit der Palazzo Halle richtet der Caterer, „Le Gourmet“

in Absprache mit dem Brautpaar eine Hochzeitsgala in fest-

lichem Ambiente mit Stil und Niveau aus: Sektempfang mit

Fingerfood, ein außergewöhnliches Galabüfett mit Live-Cooking

und Schokoladenbrunnen, Cocktailbar und Party gehören dazu

nur ein Beispiel für eine ganze Palette an kreativen Möglichkeiten.

Francesca Esposito bietet für jede Art von Veranstaltung

nicht nur das perfekte Ambiente, sondern auf Wunsch auch ein

passendes Rundum-Sorglos-Paket: Dann übernimmt das

Palazzo-Team die komplette Veranstaltungsorganisation. Ein

elementarer Bestandteil dieses Full-Service-Angebots ist das

Catering durch Le Gourmet Catering-Services GmbH. Moderne

Küche fernab des üblichen Aufschnittplatten-Einerleis garantiert

kulinarische Erinnerungen an jeden dieser besonderen

Abende. Zum Beispiel an Themenweihnachtsfeiern, die ihre

Gäste Jahr für Jahr in ein anderes Weihnachtswunderland entführen.

Eine ähnlich innovative Idee ist das Projekt „Probefeiern”,

bei dem einmal jährlich 50 angehende Hochzeitspaare am

Valentinstag ihre Hochzeitsparty schon einmal vorab testen

können. Vom Sektempfang über den Brautwalzer bis zur Hochzeitstorte

ist alles echt wie am „Tag der Tage”.

Mit derlei Events, einem in allen Bereichen hochprofessionellen

Service und der liebevollen „Veredelung” ihrer Halle haben die

Palazzo-Macher aus einer vergessenen Fabrikhalle ein viel

beachtetes Unikat in der weiten Welt der Event-Locations

erschaffen.

www.projekteins.de

Francesca Esposito,

Geschäftsführerin Palazzo

PARTNERPORTRAIT

ALTE HALLE

ZEITGEMÄSSE

EVENTS

37


����

���������

���������

�����

����

��������

�������

������

TelemaxX

Telekommunikation

���������

Ihr regionaler Dienstleister für Geschäftskunden

���������

�������

������������������

������

�����

������������

������

�����

�����������

���������

������

���������

���������

���������

���������

������

���������

����������

��������

����������

���������

��������� ���������

��������

��������

����������

��������

��������

���������

�������

��������

�����������

����

��������

������������

���������

����������

����������

���������

���������

MaxXimale Vernetzung

für Ihre Sicherheit

�������������������������������������������

�����������������������������������������

�����������������������������������������

���������������

��Telefondienstleistungen

��Datendirektverbindungen

��Internet-Zugang

��Rechenzentrumsdienstleistungen

TelemaxX ist eine Tochter dieser

erfolgreichen Gesellschafterstruktur:

������������������������������� ����������������������������

�������������������������� ����������������������������

�������������������������������� ����������������������������

������������������ ���������������������������������

����������������������� ������������������

�������������������������������������������������������

�����������������|����������������

�������������������������|��������������������������

�����������������|����������������


Fünfmal im Jahr ist das Karlsruher Kongresszentrum das

Mekka für Freunde der „Wiener Klassik“, gespielt von der

Klassischen Philharmonie Bonn. Das „Chur Cölnische

Orchester“ ein erweitertes Kammerorchester war die

Keimzelle, aus der 1986 die Klassische Philharmonie Bonn

entstand. Der Name wurde Richtschnur für die musikalischen

Schwerpunkte der Konzert-Programme des heute

60 Personen starken Klangkörpers. Die gespielte Literatur

reicht von der Musik des Barock bis zur Moderne. Im Mittelpunkt

stehen aber die Werke von Joseph Haydn, Wolfgang

Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, dazu kommen

deren Zeitgenossen, Schüler und Adepten der „großen

Drei“. Das Orchester hat sich die Talentförderung auf die

Fahnen geschrieben und bietet entwicklungsfähigen Musikern

eine Plattform. Wie der 18jährigen Koreanerin Kathy

Kang, die im Januar in Karlsruhe u.a. mit dem Violinkonzert

e-Moll op. 64 und der „Schottischen Symphonie“ von Felix

Mendelssohn begeisterte. Kang war bereits mit elf Jahren

Jungstudentin an der Robert-Schumann-Hochschule in

Düsseldorf und gewann mehrere internationale und nationale

Preise.

Seit 2001 unterstützt der bundesweit agierende Verein der

Freunde und Förderer der Klassischen Philharmonie

Bonn e.V. mit mittlerweile 500 Mitgliedern die Ziele und

Aktivitäten des Orchesters. Gründer und ständiger Leiter

ist Heribert Beissel, von 1991 bis 1999 Generalmusikdirektor

des Philharmonischen Staatsorchesters Halle,

Mitbegründer und künstlerischer Leiter des Landesjugendorchesters

Sachsen-Anhalt. Seit September 2001 bis

GROSSE

WERKE

DER KLASSIK

zum Ende der Spielzeit 2005/2006 war er außerdem Generalmusikdirektor

des Brandenburgischen Staatsorchesters

Frankfurt.

Die große Konzertreihe „Wiener Klassik“ macht auf ihren

Tourneen Station in elf deutschen Großstädten und spielt

dabei in den größten Konzerthäusern. Im Karlsruher Kongresszentrum

ist der Brahms-Saal der Stadthalle seit nunmehr

zehn Jahren die Arena für die Philharmoniker. Die

Reihe erfreut sich zunehmender Beliebtheit so stiegen

die Zuschauerzahlen kontinuierlich von anfangs durchschnittlich

800 pro Saison auf jetzt etwa 1200. Fünf Konzerte

pro Saison sind zwischen Herbst und Frühjahr zu

erleben. Kultur für jedermann, denn die Konzerte werden

zu erschwinglichen Eintrittspreisen angeboten.

Zwei Stücke von Johannes Brahms sind die musikalischen

Eckpfeiler des letzten Konzerts der Saison 2008/2009 am

16. März: die aus dem Geist der Wiener Klassik empfundenen

Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56 a

und das Konzert für Violine, Violoncello und Orchester

a-Moll opus 102. Brahms gilt als letzter deutsche Romantiker,

der zudem die einzigartige Gabe besaß, Formelemente

des Barock und der Romantik zu verschmelzen.

Nach der Pause spielen die Musiker die Sinfonie Nr. 94 G-

Dur („mit dem Paukenschlag“) von Joseph Haydn. Eintrittskarten

sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn.

www.klassische-philharmonie-bonn.de

PHILHARMONIE BONN 39


GALERIEN AM ZIRKEL

Ein „Triptychon“ hat Ewald Karl Schrade, Intitiator der Kunst-

messe der art KARLSRUHE, die einzigartige Verbindung

dreier Galerien im Herzen Karlsruhes genannt. Die „Galerien

am Zirkel“, in einem vom klassizistischen Baumeister Fried-

rich Weinbrenner erbautem Bürgerhaus, sind eine Premiere

in der Galeriengeschichte der Fächerstadt. Um die Galerie

von Ewald Karl Schrade gruppieren sich die Neue Kunst

Gallery Michael Oess und die neu gegründete Galerie Kohler

+ Partner. Zur Eröffnung Ende 2008 verwandelten die aus

ganz Deutschland angereisten Besuchermassen den Zirkel

in eine so nie erlebte Kunst-Flaniermeile. Die insgesamt

großzügigen 500 Quadratmeter Ausstellungsfl äche boten für

die Kunstinteressierten nicht genug Platz. Die Galerien am

Zirkel werten das Karlsruher Kunstangebot auf - in direkter

Nachbarschaft zur Staatlichen Kunsthalle, dem Badischen

Kunstverein und dem Badischen Landesmuseum.

Seit über 35 Jahren bürgt die Galerie Schrade für ein Ausstellungsprogramm

von höchstem Niveau. Über 500 nationale

und internationale Künstlerinnen und Künstler der

Klassischen Moderne sowie der zeitgenössischen Kunst

wurden in unzähligen Ausstellungen mit nachhaltigem Erfolg

repräsentativ im „Stammhaus“ der Galerie Schrade „Schloß

Mochental“ bei Ehingen an der Donau präsentiert. 1999 kam

die Galerie-Dépendance in Karlsruhe dazu, die jetzt in den

neuen Räumen neben Adolf Hölzel und Georg Meistermann

gewaltige Skulpturen von Dietrich Klinge zeigt.

Die neu gegründete Galerie Kohler + Partner will interessante,

neue Positionen in der zeitgenössischen Kunst präsentieren.

Tom Kohler sammelt seit über 20 Jahren engagiert

moderne Kunst, der Schwerpunkt der Galerie liegt in den

Bereichen junger Gegenwartsfotografi e, von Fotografi e inspi-

rierter Malerei sowie Bildobjekten/Installationen im weitesten

Sinn: „Wir machen Fotografi e, aber nicht nur Fotografi e.

Das wäre langweilig“, sagt Michael Ferwagner, dessen Arbei-

ten derzeit zu sehen sind. Die art KARLSRUHE habe die Gale-

rienszene in der Fächerstadt deutlich interessanter gemacht:

Karlsruhe ist im Galerienbereich inzwischen spannender als

LATEST

NEWS

Hamburg“. Kohler + Partner fügt damit der „klassischen Aka-

demiestadt“ neue Facetten hinzu beispielsweise mit Ferwag-

ners Bildern: übermalte Portrait-Fotografi en.

Die international agierende Neue Kunst Gallery

Michael Oess wurde vor 10 Jahren in Konstanz eröffnet.

Zunächst als Fördergalerie für junge Kunst geplant, entwickelte

sie sich schnell zu einer professionellen jungen

Galerie mit erfrischendem Kunstangebot und europäischer

Ausstrahlung. 2001 eröffnete Michael Oess in Athen eine

Galerie-Dependance mit einem deutsch-griechischen

Künstlerprogramm, 2006 zog die Galerie in Lofts einer ehemaligen

Fabrik der aufstrebenden Kunst- und Kulturstadt

Karlsruhe, seit 2008 residiert sie am Zirkel. Michael Oess

führt neben der Galerie ein Restaurierungsatelier für Malerei

und zeitgenössische Kunst, betreut und kuratiert Kunstsammlungen

internationaler Unternehmen und organisiert

externe Ausstellungen und Kunstevents. Derzeit ist die Ausstellung

„Piedra Encuentra Hierro“ (Stein fi ndet Stahl) des

spanischen Künstlers Enrique Asensi zu sehen.

www.galerien-am-zirkel.de

41


Ausgereift !

Die BADEN-OPEN gehören zu

einem gesunden Marketing-Mix:

• Höchste regionale Reichweite.

• Intensive Kundenbindung.

• Hochwertige Hospitality-Plattform.

• Demonstration von sozialer Verantwortung.

• Starke Markenprofilierung.

Wie Sie die BADEN-OPEN optimal für Ihre Marke

nutzen, erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch von

Thomas Ohl, Projektleiter: Tel. 0721/ 48093-40

Veranstalter: msc sports · Gebrüder-Himmelheber-Straße 7 · 76135 Karlsruhe

Tel: +49 721 48093-40 · Fax: +49 721 48093-42 · info@badenopen.de

© www.TACOffice-marketing.de


LATEST

NEWS

„DIE GROSSE SHOW DER NATURWUNDER“ WIEDER

IN KARLSRUHE

Im Herbst 2009 verwandelt sich die dm-arena zum zweiten

Mal zur Bühne für „Die große Show der Naturwunder". Die

Wissenschaftsshow, deren größter Star die Natur selbst ist,

wird moderiert von zwei bedeutenden Köpfen der ARD:

Frank Elstner und Ranga Yogeshwar. Sie präsentieren in

jeder Sendung faszinierende Phänomene: unglaubliche

Naturwunder, die uns zum Staunen bringen und die genialen

Wissenschaftlern als Vorbild für ihre Entwicklungen dienen.

Prominente lösen Quizfragen rund um die Phänomene der

GOLFEN NACH MESSESCHLUSS

Unmittelbar neben den Messehallen der KMK befi ndet sich

die neue Golf-T-Ball-Anlage. Den passionierten Golfspieler

erwartet hier ein Golf-T-Ball-Course mit 6 Spielbahnen,

große Putting-, Pitching-, Chippinggreens mit Übungsbunker

und eine große Drivingrange mit 30 überdachten

Abschlagplätzen. Die Golfschule bietet verschiedene Kurse.

Der Einsteigerkurs ist ein guter Weg um die Basis des Golfens

kennen zu lernen. Ein besonderes Angebot ist das

Jugendtraining. Der zehn Mal stattfi ndende Kurs ermöglicht

den Teilnehmern das Kindergolfabzeichen. Auch private

Einzelstunden können gebucht werden. Außerdem kann

man hier die Platzerlaubnis erwerben.

Die Golfanlage ist auch als Eventlocation nutzbar: Hier fi n-

den Golfwettbewerbe für Anfänger und Fortgeschritten

statt. Für private und geschäftliche Events kann der gesamte

Course mit "full Service" gemietet werden.

www.golf-t-ball.de

Natur: Was ist der Trick, mit dem Tiere oder Pfl anzen ihre

besonderen Probleme lösen? Bei der ersten Aufzeichnung

in Karlsruhe im September 2008 gaben sich Comedy-Star

Janine Kunze, ARD-Sportreporterlegende Waldemar Hartmann,

Schauspielerin Michaela May sowie Kabarettist Eckart

von Hirschhausen die Ehre. Als tierische Gäste präsentierten

Frank Elstner und Ranga Yogeshwar zwei Löwenbabys.

5,35 Millionen Zuschauer sahen das spannende

Abendprogramm. Damit war die Show die meistgesehene

Sendung des Tages im Deutschen Fernsehen. Die Sendung

erreichte einen Marktanteil von 17,2 Prozent.

www.swr.de/naturwunder.de

43


MESSEN & KONGRESSE 2009 (Eine Auswahl bis September)

MRZ

art KARLSRUHE 2009 05. 08.03.2009

Internationale Messe für klassische Messe Karlsruhe

Moderne und Gegenwartskunst

www.art-karlsruhe.de

Dental Fachausstellung 06.03.2009

im Rahmen der Karlsruher Kongresszentrum

Konferenz 2009

Karlsruher Konferenz 2009 06. - 07.03.2009

Akademie für Zahnärztliche Kongresszentrum

Fortbildung Karlsruhe

Lounges 2009 17. - 19.03.2009

Inspire GmbH dm-arena

fahrrad.markt.zukunft 21. - 22.03.2009

Publikumsmesse rund um Gartenhalle

Fahrrad, Fitness und Tourismus

Radio Regenbogen Award 27.03.2009

Radio Regenbogen Schwarzwaldhalle/

Gartenhalle

Retina Summit 2009 27. - 28.03.2009

Internationaler Netzhautkongress Kongresszentrum

NUFAM - Nutzfahrzeugmesse 27. - 29.03.2009

Messe Karlsruhe

APR RESALE 2009 22. - 24.04.2009

15. Internationale Messe für Messe Karlsruhe

gebrauchte Maschinen und Anlagen

Karlsruher Innovationsforum 2009 28.04.2009

Kongress für Führungskräfte Messe Karlsruhe

aus dem Public Sector

KOMCOM SÜD 28. - 29.04.2009

Die IT-Fachmesse für den dm-arena

Public Sector

MAI Mechatronik-Tage 04. - 05.05.2009

Workshop Kongresszentrum

JUN

INTERPART / SURFACTS / 05. - 06.05.2009

Stamping Days / Medipart Messe Karlsruhe

Internationale Fachmesse für

Fahrzeug- und Maschinenbau,

Oberfl ächen-,Feinstanz-und

Medizintechnik

REHAB 2009 07. - 09.05.2009

15. Internationale Fachmesse für Messe Karlsruhe

Rehabilitation, Pfl ege, Prävention

und Integration

EINSTIEG Abi Karlsruhe 15. 16.05.2009

Messe für Ausbildung, Studium Messe Karlsruhe

und Beruf

Jahrestagung der Süddeutschen 15. 17.05.2009

Gesellschaft für Kinder- und Kongresszentrum

Jugendmedizin 2009

EUNIQUE 05. 07.06.2009

Internationale Messe für Gartenhalle

Angewandte Kunst und Design

Deutscher Heilpraktiker- 20. - 21.06.2009

kongress 2009 Kongresszentrum

JUL

AUG

SEP

40. ICT-Jahrestagung 2009 23. - 26.06.2009

Frauenhofer ICT - Institut Kongresszentrum

für Chemische Technologie

International Conference on 27. - 31.07.2009

Magnetism ICM 2009 Kongresszentrum

Forschungszentrum Karlsruhe

Radio Regenbogen 09.08.2009

REAL Kindertag Messe Karlsruhe

25. Wellensittich 27. - 30.08.2009

Europachampionat 2009 Schwarzwaldhalle

ICXOM20 15. - 17.09.2009

20th International Conference Kongresszentrum

on X-Ray Optics and Microanalysis

Baden Marathon Karlsruhe 2009 20.09.2009

Stadtmarathon Europahalle

INTERGEO 22. - 24.09.2009

Kongress und Fachmesse für Messe Karlsruhe

Geodäsie, Geoinformation und

Landmanagement

preventiKA - 2009 25. - 27.09.2009

Messe und Fachkongress rund um Messe Karlsruhe

Gesundheit und Prävention

Alle Veranstaltungen unter:

www.messe-karlsruhe.de


KMK HOMEPAGE IN NEUEM DESIGN

Der neue Webauftritt der KMK ist da: zweisprachig, über-

sichtlich gegliedert und in einem neuen Design, angelehnt

an das Corporate Design des Unternehmens. Im Zentrum

der Neustrukturierung steht die benutzerfreundliche, ziel-

gruppenorientierte Aufbereitung der Informationen sowie

eine einfache, klare Gestaltung. Als Benutzer kann man sich

leichter als zuvor einen allgemeinen Überblick über das

Unternehmen verschaffen, sich über Veranstaltungen und

Services informieren.

Die neue Internetseite ist barrierefrei, das heißt, sie ist jetzt

nicht nur ohne zusätzliche Plugins nutzbar, sondern kann

von Sehbehinderten durch höheren Kontrast von Text und

Hintergrund besser genutzt werden. Bei der Gestaltung

wurde neben Übersichtlichkeit Wert auf eine höhere multimediale

Präsenz gelegt: Ab sofort fi ndet man den aktuellen

LATEST

NEWS

KMK-TV-Beitrag auf der Startseite. Um Aktualität zu

gewährleisten, können die neuesten Einträge, wenn

gewünscht, dank RSS Feed ständig übermittelt werden.

www.messe-karlsruhe.de

43 45


citylightcontact

Für alle, die allen

etwas sagen möchten.

24 Stunden am Tag.

Und in der Nacht.

7 Tage in der Woche.

Informationen und Preise:

Telefon 0721/97122-60

www.citylightcontact.de


PERSONENVERZEICHNIS

Nachname Vorname Seite

Barth Mario 12

Beissel Heribert 39

Breyer-König Etla 28

Eberhard Theres 28

Elstner Frank 43

Esposito Francesca 37

Gilles Claudia 31

Gabashvili Teimuraz 27

Günter Matten 28

Hartmann Waldemar 43

Huber Anke 27

Hughes Katzie 28

Hurlin Jean Louis 29

Kahn Oliver 12

Kang Kathy 39

Köhler Horst 11

Kunze Janine 43

Leclerq Anne 28

Mann Geoffrey 29

May Michaela 43

Mitchell Liz 23

Müller Oliver 27

Nobécourt Pascale 28

Pfi ster Ernst 23, 28

Potts Paul 12

Puranen Silja 29

Rech Heribert 32

Roeter Bernd 28

Rummenigge Michael 27

Schmitt Martin 27

Seelmann Christian 15

Slomka Marietta 12

Tomasi Henriette 28

van Joolingen Machteld 29

von Hirschhausen Eckart 43

Waldthaler Tilmann 35

Wörndl Frank 27

Yogeshwar Ranga 43

IMPRESSUM

Herausgeber:

Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH

Redaktion:

Thomas Zimmer, Esther Brenner, Martin Wacker

ViSdP:

Martin Wacker

Anzeigen:

Sibylle Eßer, Angelika Filser

Wir danken für die Mitarbeit:

dem gesamten PR- und Marketing-Team der KMK

Grafik:

Hinkel & Junghans Werbeagentur GmbH

Satz und Druck:

Kraft Druck GmbH, Ettlingen

Auflage:

10.000

Nachdruck mit Quellenangabe gestattet.

Bildnachweis:

Baden-Open, Drollinger, Roland Fränkle, Katzie Hughes,

Iveco, Karlsruhe Klassik, KMK Archiv, Kohler + Partner,

KOMCOM, Achim Mende, ONUK Fotografi e, Palazzo,

Philharmonie Bonn, Marlies Raasch, Radio Regenbogen,

Jürgen Rösner, Schall Messe, Eva Skupin,

Südwestrundfunk Baden-Baden, u-motions,

Universität Karlsruhe, Roland Fränkle.

Kontakt:

KMK, Abt. Presse, Öffentlichkeitsarbeit & Protokoll,

Festplatz 9, 76137 Karlsruhe, Postfach 1208,

76002 Karlsruhe, Telefon: +49 721 3720-2302,

sibylle.esser@kmkg.de

INSERENTENVERZEICHNIS

Firma Seite

Imtech 10

BLOW OUT GmbH 15

Hinkel & Junghans 21

TechnologieRegion Karlsruhe 22

AV-DATA 26

Blumen Dürr 27

Die neue Welle 30

hell begeistert GmbH 34

Radio Regenbogen 36

TelemaxX 38

FORUM AKTUELL 40

Messebau Gleich 41

Baden-Open 42

R.TV 44

WK Sportmanagement 45

citylightcontact 46

Res-Ebert U2

Kraft Druck U4


WIR MACHEN MEHR DRAUS!

www.kraft-druck.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine