SEMINARE - rombus Akademie Saarbrücken

rombusakademie.de

SEMINARE - rombus Akademie Saarbrücken

THERAPIE 2012

r.o.m.b.u.s.

AKADEMIE SAARBRÜCKEN

R ECHT · ORGANISATION · MEDIZIN · BETRIEBSWIRTSCHAFT

U NTERNEHMENSFÜHRUNG · STEUERN

SAARBRÜCKER

SEMINARE


.o.m.b.u.s.

Trierer Straße 8

66111 Saarbrücken

Postfach 10 18 08

66018 Saarbrücken

Tel.: (06 81) 9 48 88-0

Fax: (06 81) 9 48 88-11

info@rombusakademie.de

www.rombusakademie.de

Sekretariat:

Elke Dix

AKADEMIE SAARBRÜCKEN

R ECHT · ORGANISATION · MEDIZIN · BETRIEBSWIRTSCHAFT

U NTERNEHMENSFÜHRUNG · STEUERN

Akademieleiterin:

Sonja Lafontaine-Luxenburger


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

den erfolgreichen Weg, den stetig steigende Teilnehmerzahlen

seit Gründung der Akademie widerspiegeln,

möchten wir gern mit Ihnen zusammen fortsetzen und

Sie auch künftig auf dem Weg der beruflichen Quali -

fizierung begleiten.

Unser neues Programm greift dazu wie in jedem Jahr

Themenvorschläge aus dem Teilnehmerkreis auf. Ohne

Notwendiges und Bewährtes wie beispielsweise die

Zertifikatskurse zu vernachlässigen, bieten wir auch

weiterhin vermehrt interdisziplinär ausgerichtete Fortbildungen

an, die regen Zuspruch finden und der Notwendigkeit

zur Zusammenarbeit im therapeutischen

Team Rechnung tragen.

Nicht zuletzt gilt weiterhin der Appell, sich „fit für den

freien Markt“ zu machen, der sowohl Chancen für

eine breitere Leistungspalette bzw. die Neuausrichtung

von Praxen bietet als auch dem einzelnen Therapeuten

sinnvolle Zusatzqualifikationsmöglichkeiten eröffnet.

Die zunehmende Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements,

die Neufassung der Präventionsrichtlinien

oder die Notwendigkeit, den Folgen des

demografischen Wandels zu begegnen... – die Liste

der Beispiele für den sich entwickelnden Markt im Gesundheitsbereich

ließe sich lang fortsetzen.

Teilnehmer, Referenten und Kooperationspartner: Ihnen

allen gilt unser herzlicher Dank für die gemeinsame Zeit

und die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Wir hoffen, dass Sie sich bei uns auch in Zukunft wohlfühlen,

unser Angebot erneut so zahlreich nutzen wie

bisher und freuen uns auf Ihre Anregungen.

Bis zu Ihrem nächsten Besuch in der Akademie

grüßt Sie herzlich

Sonja Lafontaine-Luxenburger

Akademieleiterin

1


Fortbildungspunkte

Kursrücktrittsversicherung

Weiterbildungsförderung für Therapeuten

2

Wissenswertes

Die von uns vorgenommene Vergabe von Fortbildungspunkten

erfolgt vorbehaltlich und basiert auf dem zum

Zeitpunkt der Drucklegung des Programms gültigen

Stand der Rahmenempfehlungen zur Fort bildungs -

verpflichtung von Physiotherapeuten, Ergo therapeuten

sowie Stimm-, Sprech- und Sprachthe rapeuten.

Wer sich für einen Kurs anmeldet, kann eine Seminar-

Rücktrittsversicherung abschließen, die ähnlich wie

eine Reise-Rücktrittsversicherung funktioniert. Wer

ganz kurzfristig verhindert ist, muss die Teilnahmegebühr

bezahlen. Um diesen Schaden abzuwenden,

kann eine solche Versicherung abgeschlossen werden.

r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken kooperiert dafür

mit der Versicherung DIE EUROPÄISCHE. Formulare erhalten

Sie auf Wunsch mit Ihrer Kursplatzbestätigung.

Stipendien: Teilnehmer mit einem sehr guten Berufsabschluss,

die jünger als 27 Jahre sind, können sich bei

der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung

(SBB) um ein Weiterbildungsstipendium bewerben. Als

Stipendiat/in können Sie bis zu 5.100,00 € für Fortund

Weiterbildung erhalten (Änderungen vorbe -

halten). Finanziert wird das Programm „Begabten -

förderung berufliche Bildung“ vom Bundesministerium

für Bildung und Forschung. Weitere Infos unter

www.begabtenfoerderung.de

Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen können

im Übrigen für bestimmte Weiterbildungsziele andere

Fördermöglichkeiten in Betracht kommen wie

z.B. Bildungsgutscheine, Bildungsschecks, Quali -

schecks sowie Prämiengutscheine. Die Gewährung

des Zuschusses ist in den meisten Fällen an die genaue

Einhaltung der formalen Vorschriften gebunden.

Insbesondere gilt oft:

Die Anmeldung zum Kurs darf nicht vor dem Ausstellungsdatum

des Bildungsschecks liegen.

Ihr Anteil an der Kursgebühr darf nicht vor dem Ausstellungstermin

des Bildungsschecks an uns gezahlt

werden.

Unabhängig vom Einkommen ermöglichen Spargutscheine

den vorzeitigen Zugriff auf Ansparguthaben

nach dem Vermögensbildungsgesetz.

Der Besuch einer Beratungsstelle – so nicht ohnehin

zwingend vorgegeben – ist unbedingt empfehlenswert.


Weiterbildungsförderung für Therapeuten

Mittagessen

Fitnessstudio

Bildungsurlaub: Die Fortbildungen können nach den

jeweiligen Landesgesetzen zur Anerkennung als Bildungsurlaub

anerkannt werden. Hierzu sind länderspezifische

Fristen und Vorgaben einzuhalten.

Kursteilnehmer sollten sich ggf. hierfür rechtzeitig an

uns wenden.

Unsere Teilnehmer, Referenten und Gäste haben

montags bis freitags die Gelegenheit, ihr Mittagessen

zu Preisen von z.Zt. 0,60 € (Vorsuppe) – 4,90 €

im Nebengebäude (Kantine RAG) oder fußläufig

2–3 Minuten entfernt (Kantine Arbeitskammer) ein -

zunehmen. Neben Fleisch- und Fischgerichten werden

Salate, Sandwichs, diverse Vorgerichte, Desserts,

Snacks sowie vegetarische und fettreduzierte Mahl -

zeiten angeboten.

Weitere gastronomische Angebote finden sich im

näheren Umfeld der Akademie. (Preisänderungen bleiben

vorbehalten.)

Im Rahmen einer Sondervereinbarung mit einem

nahe gelegenen Fitnessstudio (fußläufig ca. 5 Min.)

können Angebote zu vergünstigten Konditionen genutzt

werden.

3


Organisation und Praxismanagement

Fachkompetenz von A-Z A

4

B

C

D

Inhaltsverzeichnis

Basiswissen Arbeitsrecht 15

Professionelle Mitarbeiterauswahl:

Bewerberauswahl und Bewerbungsgespräche 24

Empfangs- und Telefontraining

für Praxismitarbeiter 33

Gesprächsführung für Therapeuten 37

Gründung einer therapeutischen

Gemeinschaftspraxis 40

Haftungsfälle in der therapeutischen Praxis 40

Jahres-, Beurteilungs- und

Zielvereinbarungsgespräche 44

Kommunikation mit Patienten

und aktiver Verkauf in der freien Praxis 46

Konfliktmanagement 47

Erfolgreiche Praxisführung 69

Selbst-, Stress- und Zeitmanagement 81

Führen im therapeutischen Team:

Teamentwicklung 83

AD(H)S bei Kindern 14

AD(H)S bei Erwachsenen 14

Funktionelle Anatomie am Präparat 15

Diagnostik und Therapie bei akuter Aphasie 16

Modellorientierte Aphasietherapie 16

Auditive Verarbeitungs- und

Wahrnehmungsstörungen 17

Babymassage 18

Dysfunktionen des Beckenbodens 18

Behandlungsmaßnahmen bei Pat. nach SHT,

mit Hemiplegie, Tetraparesen und Ataxien 19

Betriebl. Gesundheitsmanagement: Einführung 20

Betriebl. Gesundheitsmanagement: IHK-Lehrgang 20

Bio- und Neurofeedbackverfahren: Einführung 21

H.K.B.C. – EMG-Biofeedback bei Hemiparese 21

Bobath Grundkurs 22

Bobath Normale Bewegung 22

Bobath Refresher: Update obere Extremität 22

Anwendung der Bobath-Prinzipien

im 24-Stunden-Konzept orientiert am ICF 23

BWS/Thorax: Systematische Untersuchung

und effektive Therapie 24

Chiropraktische Grifftechniken 25

Chiropraktik Refresher 25

CRAFTA ® : Grundkurs CF1 – CF3 26

CRAFTA ® : Kopfschmerzen bei Kindern 26

CRAFTA ® : Die kraniozervikale Region 27

Umgang mit Demenz in Therapie und Pflege 28

Sprache und Demenz 29

Bewegungsangebot

für Erkrankte mit Früh-Demenz 29


Fachkompetenz von A-Z D

E

F

G

H

J

K

L

M

Inhaltsverzeichnis

Dorn und Breuß-Massage 30

Dysarthrietherapie bei Morbus Parkinson 30

Dyskalkulie 31

Elektrotherapie bei Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen 32

Dysbalancen im Fasciensystem:

Untersuchung und Behandlung 31

Frozen Shoulder: Thoracic-Outlet-Syndrom 33

Funktionelles Alltags-Training 34

Funktionelle Organstörungen und ihr Bezug

zur Wirbelsäule 36

Schonende und mobilisierende Behandlung

von geriatrischen Patienten 35

emota ® Gesundheitscoach/Modul 1:

IPaC – Individuelles Patientencoaching 38

emota ® Gesundheitscoach/Modul 2 – 5:

Aufbaukurs z. zert. Gesundheitscoach 38

Graphomotorik 37

Klientenzentriertes Hirnleistungstraining

nach ICF-Kriterien 41

Klass. Homöopathie i. d. Therapie/

Alt werden/Gesund bleiben: Vortrag 42

Homöopathie in der Geriatrie 42

Zappelphilipp und Träumerchen –

Das ADS / ADHS-Syndrom: Vortrag 42

HWS: Systematische Untersuchung

und effektive Therapie 41

Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson 43

Kiefergelenksschmerzen 44

Kinesio-Taping 45

Das Knie – Konservative Behandlung und

therapeutische Versorgung nach OP 46

Krankengymnastik am Gerät 48

LiN – Lagerung in Neutralstellung: Grundkurs 49

LRS Lese-Rechtschreib-Schwäche: Einführung 52

LWS/Becken: Systematische Untersuchung

und effektive Therapie 52

Einführung in die Lymphdrainage und

physikalische Ödemtherapie 50

Lymphdrainage u. physikalische Ödemtherapie

Zertifikatskurs 50

Refresher Lymphdrainage 50

Lymphdrainage f. Ergotherapeuten: Einführung 51

Lymphdrainage: Behandlung v. Handödemen 51

Manuelle Therapie MAITLAND ® : Level 1 54

Manuelle Therapie MAITLAND ® : Level 2a 54

5


Fachkompetenz von A-Z M

6

N

P

R

S

Inhaltsverzeichnis

Manuelle Therapie MAITLAND ® : Refresher 54

Manuelle Therapie Zertifikatskurs: Vortrag 56

Manuelle Therapie Zertifikatskurs: Modul 1–12 56

Manuelle Therapie bei Kindern:

Einführungsvortrag 58

Manuelle Therapie bei Kindern: Modul I-III 58

Manuelle Therapie für Ergoth.: Vortrag 60

Manuelle Therapie für Ergoth.: Modul I-III 60

Massagetechniken für die Obere Extremität 61

Mulligan Grundkurs Teil A + B 53

Mulligan Aufbaukurs Teil C 53

Mund- und Esstherapie 63

Kombinierte Myofascialtherapie:

Triggerpunkt – Kinesiotape – Fascienbehandlung 62

Zertifizierter Neurofeedbacktherapeut I.F.E.N. 66

NOI Level 1 64

NOI Level 2 OE 64

NOI Level 2 UE 64

NOI: Schmerzen verstehen 65

Nordic Walking 63

Problem- und zielorientierte Physiotherapie

bei Parkinson-Syndromen 67

Kognitiv therapeutische Übungen nach

Prof. C. Perfetti (AIDETC): Einführungskurs 68

PNF Zertifikatskurs: Grundkurs 68

PNF Zertifikatskurs: Aufbaukurs 69

Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson 43

ReCore – Myofasziales Training 72

Orthopädischer Rückenschulleiter

für Erwachsene (KddR) 70

Neue Kinderrückenschule (KddR) 70

Tai Chi – Chinesische Rückenschule 71

Die Schulter in der konservativen und

postoperativen Rehabilitation 72

Therapie der schmerzhaften Schulter

in der ergotherapeutischen Praxis 73

Physiotherapeutische Maßnahmen bei

Schwindel/Vestibulartraining 73

Das neue SI-Weiterbildungskonzept: Vortrag 74

SI – Einführung in die Grundlagen 74

SI Refresher 74

Das neue SI-Weiterbildungs-Konzept

(nach Dr. Jean Ayres/Curriculum DVE) 75

Spannungskopfschmerz 79

Spiegeltherapie: Einführung in die Grundlagen 78

Spiegeltherapie und Mentales Training 78

Sportphysiotherapie Grundkurs 30 UE 80

Sportphysiotherapie Aufbaukurs 80

Sturzprophylaxe – StuBs 1 82

Sturzprophylaxe – StuBs 2 82


Fachkompetenz von A-Z T

Y

Inhaltsverzeichnis

Testverfahren: Einführung in die Testtheorie 84

Testverfahren in der Therapie: M-ABC-2 84

Frozen Shoulder: Thoracic-Outlet-Syndrom 33

Myofasciale Triggerpunkttherapie 85

Yoga Grundkurs 86

Yoga Aufbaukurs I 86

Yoga Aufbaukurs II 86

Wissenswertes 2

Jahresübersicht 2012 8

Kursprogramm A-Z 13

Allgemeine Geschäftsbedingungen 88

So erreichen Sie uns 91

7


Januar

Februar

März

8

Jahresüberblick 2012

MT für Ergotherapeuten: Modul III 2011 61

Bobath Normale Bewegung 23

Gründung einer therapeutischen

Gemeinschaftspraxis 40

Klass. Homöopathie in der Therapie/

Alt werden/Gesund bleiben: Vortrag 42

MT Zertifikatskurs 2011-2013: Modul 3 56

Manuelle Therapie bei Kindern:

Einführungsvortrag 59

Manuelle Therapie bei Kindern: Modul III 2011 59

CRAFTA ® Grundkurs: CF1 27

Betriebl. Gesundheitsmanagement: Einführung 20

Diagnostik und Therapie bei akuter Aphasie 17

Kinesio-Taping 45

SI – Einführung in die Grundlagen 75

MT Zertifikatskurs 2011-2013: Modul 9 56

Das neue SI-Weiterbildungskonzept: Vortrag 74

MT für Ergotherapeuten: Vortrag 60

Sturzprophylaxe – StuBs 1 83

Yoga Grundkurs 87

Dyskalkulie 31

MAITLAND ® Level 1 2011/2012 (2. Wo) 55

Chiropraktische Grifftechniken: Grundkurs 25

MAITLAND ® Refresher 55

Homöopathie in der Geriatrie 42

Myofasciale Triggerpunkttherapie I 85

NOI: Schmerzen verstehen 65

Dysarthrietherapie bei Morbus Parkinson 30

Tai Chi – Chinesische Rückenschule 71

Testverfahren: Einführung in die Testtheorie 84

Krankengymnastik am Gerät 48

MT Zertifikatskurs 2011-2013: Modul 4 56

Perfetti Einführungskurs 68

Progressive Muskelrelaxation

nach Jacobson GK 43

SI-Weiterbildungslehrgang: Modul 1a 77

Testverfahren in der Therapie: M-ABC-2 84

Betriebl. Gesundheitsmanagement/

Fachlehrgang IHK 20

PNF Grundkurs: Teil II 69

Einführung in die Lymphdrainage und

physikalische Ödemtherapie: Einführung 51

Basiswissen Arbeitsrecht 15

LWS/Becken: Systematische Untersuchung

und effektive Therapie 52

Nordic Walking 63

LRS Lese-Rechtschreib-Schwäche: Einführung 52

Sprache und Demenz 29

Frozen Shoulder: Thoracic-Outlet-Syndrom 33

Dorn und Breuß-Massage 30


März

April

Mai

Juni

Jahresüberblick 2012

Therapie der schmerzhaften Schulter

in der ergotherapeutischen Praxis 73

Yoga Grundkurs 87

MAITLAND ® Level 2a (1. Wo) 55

Problem- und zielorientierte Physiotherapie

bei Parkinson-Syndromen 67

MT für Ergotherapeuten: Modul I 61

emota ® Gesundheitscoach: Modul 1/IPaC 39

Führen im therapeutischen Team:

Teamentwicklung 83

Babymassage 18

Massagetechniken für die Obere Extremität 61

Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson AK 43

Klass. Homöopathie in der Therapie:

Zappelphilipp und Träumerchen –

Das ADS / ADHS-Syndrom: Vortrag 42

CRAFTA ® Grundkurs: CF 2 27

Gesprächsführung für Therapeuten 37

Yoga Aufbaukurs I 87

Myofasciale Triggerpunkttherapie II 85

Elektrotherapie bei Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen 32

Bobath Grundkurs: Teil I 23

Manuelle Therapie bei Kindern: Modul I 2012 59

Kombinierte Myofascialtherapie:

Triggerpunkt – Kinesiotape – Fascienbehandlung 62

Klientenzentriertes Hirnleistungstraining 41

Manuelle Therapie Zertifikatskurs: Vortrag 57

MT Zertifikatskurs 2011-2013: Modul 5 56

Das Knie – Konservative Behandlung und

therapeutische Versorgung nach OP 46

SI-Weiterbildungslehrgang: Modul 1b 77

Spiegeltherapie: Einführung i. d. Grundlagen 79

MT Zertifikatskurs 2010-2012: Modul 10 56

Sportphysiotherapie Grundkurs 30 UE 80

Kiefergelenksschmerzen 44

BWS/Thorax: Systematische Untersuchung

und effektive Therapie 24

Bio- und Neurofeedbackverfahren: Einführung 21

H.K.B.C. – EMG-Biofeedback bei Hemiparese 21

Kommunikation mit Patienten und aktiver

Verkauf in der freien Praxis 46

Yoga Aufbaukurs II 87

Funktionelle Anatomie am Präparat 15

MT Zertifikatskurs 2010-2012: Modul 12 56

MT Zertifikatskurs 2010-2012: Modul 11 56

ReCore – Myofasziales Training 72

emota ® Gesundheitscoach: Modul 2 39

9


Juni

– Fortsetzung –

Juli

August

September

10

Jahresüberblick 2012

Haftungsfälle in der therapeutischen Praxis 40

Mulligan Grundkurs Teil A+B 53

Chiropraktische Grifftechniken: Aufbaukurs 25

Konfliktmanagement 47

Kinesio-Taping 45

Lymphdrainage und physikalische

Ödemtherapie (Zertifikatskurs): Basiskurs 51

LiN – Lagerung in Neutralstellung 49

Refresher Lymphdrainage 51

Lymphdrainage: Behandlung v. Handödemen 51

MT Zertifikatskurs 2011-2013: Modul 6 56

Lymphdrainage und physikalische

Ödemtherapie (Zertifikatskurs): Aufbaukurs 50

Lymphdrainage für Ergotherapeuten 51

Betriebl. Gesundheitsmanagement: Einführung 20

MT für Ergotherapeuten: Modul II 61

Chiropraktische Grifftechniken:

Vertiefungs-/Prüfungskurs 25

Mund- und Esstherapie 62

Neue Kinderrückenschule (KddR) 70

MT bei Kindern: Modul III 2012 59

Empfangs- und Telefontraining

für Praxismitarbeiter 33

Umgang mit Demenz in Therapie und Pflege 28

Schonende u. mobilisierende Behandlung

von geriatrischen Patienten 35

HWS: Systematische Untersuchung

und effektive Therapie 41

Physiotherapeutische Maßnahmen bei

Schwindel/Vestibulartraining 73

Spiegeltherapie und Mentales Training 79

MAITLAND ® Level 1 2011/2012 (3. Woche) 55

Modellorientierte Aphasietherapie 17

Professionelle Mitarbeiterauswahl:

Bewerberauswahl und Bewerbungsgespräche 24

Betriebl. Gesundheitsmanagement/

Fachlehrgang IHK 20

PNF Aufbaukurs 69

Funktionelles Alltags-Training 34

SI-Weiterbildungslehrgang: Modul 2a 77

Spannungskopfschmerz 79

Anwendung der Bobath-Prinzipien

im 24-Stunden-Konzept orientiert am ICF 23

Bobath Grundkurs: Teil II 23

Behandlungsmaßnahmen b. Pat. nach SHT,

mit Hemiplegie, Tetraparesen und Ataxien 19

emota ® Gesundheitscoach: Modul 3 39

MT Zertifikatskurs 2012-2014: Modul 1 56


Oktober

November

Dezember

Jahresüberblick 2012

MT für Ergotherapeuten: Modul III 2012 61

Zertifizierter Neurofeedbacktherapeut I.F.E.N. 66

Erfolgreiche Praxisführung 69

SI Refresher 75

AD(H)S bei Kindern 14

AD(H)S bei Erwachsenen 14

CRAFTA ® Grundkurs: CF 3 27

Krankengymnastik am Gerät 48

Bewegungsangebot für Erkrankte

mit Früh-Demenz 29

Chiropraktik Refresher 25

Jahres-, Beurteilungs- und Zielvereinbarungs-

Gespräche 44

NOI Level 1 65

Sturzprophylaxe – StuBs 2 83

Orthopädischer Rückenschulleiter

Erwachsene (KddR) Teil 1 70

MT Zertifikatskurs 2011-2013: Modul 7 56

Orthopädischer Rückenschulleiter

Erwachsene (KddR) Teil 2 70

MAITLAND ® Level 2a (2. Wo) 55

Kopfschmerzen bei Kindern 26

Dysfunktionen des Beckenbodens 18

Progressive Muskelrelaxation

nach Jacobson GK 43

MT Zertifikatskurs 2012-2014: Modul 2 56

Manuelle Therapie bei Kindern:

Modul III 2012 59

Selbst-, Stress- und Zeitmanagement 81

Crafta ® : Die kraniozervikale Region 27

Funktionelle Organstörungen und

ihr Bezug zur Wirbelsäule 36

SI-Weiterbildungslehrgang: Modul 2b 77

emota ® Gesundheitscoach: Modul 4 39

Sportphysiotherapie Aufbaukurs 80

NOI Level 2: Obere Extremitäten 65

Dorn und Breuß-Massage 30

Kinesio-Taping 45

Mulligan Aufbaukurs Teil C 53

Bobath Refresher: Update Obere Extremität 23

Dysbalancen im Fasciensystem:

Untersuchung und Behandlung 31

Progressive Muskelrelaxation

nach Jacobson AK 43

ReCore – Myofasziales Training 72

Gesprächsführung für Therapeuten 37

Die Schulter in der konservativen und

postoperativen Rehabilitation 72

Auditive Verarbeitungs- und

Wahrnehmungsstörungen 17

11


Dezember

– Fortsetzung –

12

Jahresüberblick 2012

MAITLAND ® Level 1 2012/2013 (1. Wo) 55

Graphomotorik 37

MAITLAND ® Level 1 2011/2012 (4. Wo) 55


Kursprogramm A–Z

13


AD(H)S

01

Das AD(H)S-Syndrom (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom)

ist durch eine lebenslange dynamische

Regulationsstörung und hierdurch bestimmte

Entwicklungsbesonderheiten gekennzeichnet. Dabei

bestimmt eine neurobiologische Prädisposition (Veranlagung)

im Zusammenwirken mit Erziehungs- und Sozialisationsbedingungen

und Lernerfahrungen die

Ausprägung der Symptomatik. AD(H)S-Kinder erleben

in verstärktem Maß eine Instabilität in ihrem eigenen

Erleben, leiden vermehrt unter sozialen und emotionalen

Entwicklungsstörungen sowie gestörten Wahrnehmungsfunktionen

und wachsen häufig in einem

entsprechend instabilen Umfeld mit selber betroffenen

AD(H)S-Elternteilen auf.

Die Problematik dieser Kinder mit AD(H)S wird in jüngerer

Zeit immer mehr in der Öffentlichkeit publik

gemacht und auf unterschiedliche Art und Weise diskutiert:

von „das Krankheitsbild gibt es gar nicht“ und

„die brauchen nur eine konsequente Erziehung“ bis

hin zu Verständnis und einer adäquaten Umgangsweise.

Zunehmend wahrgenommen wird auch das

AD(H)S-Syndrom im Erwachsenenalter.

01a

AD(H)S bei Kindern

Einführung

- Theoretischer Hintergrund von AD(H)S

und die verschiedenen Formen

- Verlauf während der verschiedenen Altersstufen

- Komorbiditäten

- Elternberatung

- Vorstellung von ausgewählten therapeutischen

Ansätzen

01b

AD(H)S bei Erwachsenen

Einführung

- Symptome aus der Kindheit

bis ins Erwachsenenalter

- Misserfolg in Schule und Ausbildung

- Schwierigkeiten am Arbeitsplatz

- Probleme in der Partnerschaft

- Risiken mit AD(H)S: Komorbidität

- Positives mit AD(H)S: Kreativität

- Selbsterfahrung

- Umsetzungsstrategien im (therapeutischen) Alltag

14

Zielgruppe

Therapeuten, Pädagogen und Erzieher,

Heilerziehungspfleger

Referenten

Inge Hallauer, Ergotherapeutin, Neunkirchen (AD(H)S

Erwachsene)

Herbert Lechner, Ergotherapeut, SI-Lehrtherapeut zert.

DVE, Ausbildung in orofacialer Regulationstherapie

Castillo Morales, Facio-Orale Trakt-Therapie Kay

Coombes, AD(H)S-Eltern-Trainer, Neunkirchen (AD(H)S

Kinder)

Termine

19. – 21. Okt. 2012 AD(H)S Kinder

Fr – So 09.00 – 16.30 h

22. Okt. 2012 AD(H)S Erwachsene

Mo 09.00 – 16.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 24

FP 8

Gebühr:

200,00 € zzgl. 19 % MwSt. (AD(H)S Kinder)

80,00 € zzgl. 19 % MwSt. (AD(H)S Erwachsene)


Funktionelle Anatomie

am Präparat

unter besonderer Berücksichtigung

therapeutischer Aspekte

02

Die funktionelle Anatomie als die Methodik der Anatomie,

die sich auf die Erforschung der Körperstruk -

turen vor dem Hintergrund ihrer funktionellen Be -

deutung konzentriert, bietet dem Therapeuten eine

wichtige Grundlage für seine Anamnese und die darauf

gründende Therapieplanung. Wichtige Grundlagen

hierfür sind

- das musculo-skelettale System

- die Neuroanatomie

- das viscerale-fasciale System

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sportlehrer,

Masseure und med. Bademeister

Referent

Dr. Kurt Becker, Prosektor, Anatomisches Institut,

Universität des Saarlandes, Homburg

Termine

16. Juni 2012

Sa 09.00 – 13.00 h

Ort: Anatomisches Institut der Universität des Saarlandes,

Untergeschoss (Souterrain-Eingang), Universität

des Saarlandes, Homburg

Gebühr: 50,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 5

Basiswissen Arbeitsrecht

Crashkurs für Praxisinhaber und Führungskräfte

03

Das Arbeitsrecht unterliegt ständiger Fort- und Weiterentwicklung.

Wer als niedergelassener Therapeut

eine Praxis mit angestellten Mitarbeitern führt oder in

einer Therapieabteilung Leitungsfunktionen ausübt,

sollte – insbesondere unter den zunehmend schwieriger

werdenden wirtschaftlichen Umfeldbedingungen

im Gesundheitswesen – auch in arbeitsrechtlicher Hinsicht

auf aktuellem Stand sein. Unabdingbar sind u.a.

Kenntnisse über:

- Grundbegriffe des Arbeitsrechts

- Kündigungsschutz

- Verweis/Abmahnung

- Mitbestimmungsrechte

- Stellenbeschreibungen

- Urlaub

- Überstunden

- Jugendschutz

- Auswirkungen des AGG/Gleichstellung u.a.m.

Zielgruppe

Abteilungsleiter von therapeutischen Funktionsdiensten

(Physiotherapie, Ergotherapie, Bäderabteilung)

sowie Inhaber von Physiotherapie-, Logopädie-,

Massage- und Ergotherapiepraxen

Referent

Martin Abegg, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht,

Saarbrücken

Termine

17. März 2012

Sa 09.00 – 16.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 120,00 € zzgl. 19 % MwSt.

15


Aphasie

04

Aphasien treten nach verschiedenen Erkrankungen

(Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Gehirnblutung nach

Venenthrombose, Tumoren, entzündlichen Erkrankungen,

Intoxikation) nach abgeschlossenem Spracherwerb

auf. Sie verursachen Beeinträchtigungen in den

einzelnen sprachlichen Modalitäten (Sprechen, Verstehen,

Schreiben und Lesen), aber auch in nichtsprachlichen

Bereichen in unterschiedlichen Schweregraden.

Sprachliche und nichtsprachliche Symptome sind in

charakteristischer Weise kombiniert, weshalb Aphasie

oder aphasische Störungen auch als multimodale

Störungen bezeichnet werden und häufig enorme

psycho-soziale Folgen haben.

Aphasietherapie sollte möglichst frühzeitig einsetzen

und interdisziplinär angelegt sein. Um einen geeigneten

Behandlungsansatz zu finden, ist die Abgrenzung

der Aphasie als Sprachstörung von Sprechstörung (z.B.

Dysarthrie) wichtig – allerdings können Sprach- und

Sprechstörung durchaus auch gemeinsam auftreten.

Verhaltensansätze zur Sprachtherapie bei Aphasie umfassen

ein unterschiedliches Repertoire an Techniken,

die modell- oder symptomorientiert vorgehen.

04a

Diagnostik und Therapie

bei akuter Aphasie

Die Akutphase von Aphasien stellt für den Patienten

die größte Chance zur Rückgewinnung seiner sprachlichen

Fähigkeiten dar. Stroke Units bieten daher intensive

logopädische Therapie an. Eine akute Aphasie

stellt besondere Anforderungen an den Therapeuten,

der über ein spezifisches Wissen im Bezug auf Diagnostik

und Therapie verfügen sollten.

Im Kurs werden die gängigen Testverfahren (AABT, AST,

BIAS, ACL, KAP, SP) erläutert; insbesondere wird das

Saarbrücker Konzept vorgestellt, bestehend aus AST

und orientierender Diagnostik. Geeignete Therapieverfahren

werden vorgestellt und im Zusammenhang mit

den Ergebnissen von Wirksamkeitsstudien diskutiert.

- Arbeit auf Stroke Unit und Neurologie

- Umgang mit akuten Schlaganfallpatienten

- Interdisziplinäre Kommunikation

- Standardisierte Diagnostik (AABT, AST, ACL, BIAS, SP)

- Nicht standardisierte Diagnostik

- Differentialdiagnostik

- Sonstige akute Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen

(Dysarthrie/neurogenes Stottern/Störungen der

Textebene)

- Therapieansätze

- Patienten- und Angehörigenberatung

- Dokumentation

16

04b

Modellorientierte

Aphasietherapie

Studien der vergangenen Jahre haben aufgezeigt, dass

Aphasietherapie auch noch Jahre nach Erkrankungsbeginn

messbare Verbesserungen erreichen kann, sofern

die Therapie nur intensiv und spezifisch genug ist.

Das Logogenmodell bietet eine Möglichkeit bei Störungen

der Wortebene (Wortfindungsstörungen,

Sprachverständnisstörungen, Alexien und Agraphien)

sehr differenziert zu diagnostizieren und individuell

wirksame Therapiekonzepte zu erstellen. Der Kurs bietet

einen Einstieg in die Aphasiediagnostik und Therapie

mit dem Logogenmodell. Es erfolgt eine

Ein weisung in die wichtigsten Testverfahren (LEMO,

Wortproduktionsprüfung, BOSU) sowie Therapievorschläge

(u.a. supervidiertes Heimtraining). Studienergebnisse

werden diskutiert.

- Einführung Logogenmodell

- Standardisierte Diagnostik (LEMO, Wortproduktionsprüfung,

BOSU)

- Nicht standardisierte Diagnostik

- Wortfindungsstörungen

- Sprachverständnisstörungen

- Alexien

- Agraphien

- Therapieansätze (Anagramm, SATK, Therapie nach

Kotten)

- Beweislage

Zielgruppe

Sprachtherapeutische Berufe (Logopäden, Linguisten,

Phonetiker, Sprachheilpädagogen, Atem-, Sprech- und

Stimmlehrer und verwandte Berufe)


Referent

Carsten Kroker, Logopäde, Lehrbeauftragter der Universität

zu Köln und der Hochschule für Heilpädagogik

Zürich, Leiter der Saarbrücker Selbsthilfegruppe für

Aphasie und Schlaganfall, 2. Vors. des Landesverbandes

Aphasie Saar e.V., Saarbrücken

Literatur:

Carsten Kroker, Aphasie-Schnelltest (AST), Schulz-

Kirchner Verlag, Idstein 2006

Carsten Kroker, Saarbrücker Aphasietherapiekonzept

(SATK), Prolog- Verlag, Köln 1999, zahlreiche Fachartikel

zum Thema Aphasie und Dysphagie

Vortragstätigkeit in Deutschland (Würzburger Aphasietage),

der Schweiz und der Slowakei

Termine

03. – 04. Feb. 2012 Diagnostik u. Therapie

Fr 14.00 – 18.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

14. – 15. Sept. 2012 Modellorient. Aphasieth.

Fr 14.00 – 18.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 14

FP 14

Gebühr:

195,00 € zzgl. 19% MwSt. (Diagnostik u. Therapie)

195,00 € zzgl. 19% MwSt. (Modellorient. Aphasieth.)

Auditive Verarbeitungs- und

Wahrnehmungsstörungen

05

Unter der Diagnose einer Auditiven Verarbeitungsund

Wahrnehmungsstörung (AVWS) wird eine Vielzahl

zentraler Hörbeeinträchtigungen zusammengefasst:

von einer eingeschränkten Hörmerkspanne bis hin zur

Schwierigkeit, klangähnliche Laute oder Wörter sicher

unterscheiden und korrekt nachsprechen zu können.

Anders als bei Schwerhörigkeit (Störung von Mitteloder

Innenohr), die zunächst diagnostisch ausgeschlossen

werden muss, ist hier von einer Beeinträchtigung

der weiteren Informationsverarbeitung im

Gehirn bei vorhandenem Informationszufluss durch

das Ohr auszugehen. AVWS gehen oft mit anderen

Schwierigkeiten wie Sprachentwicklungsverzögerungen,

Mängeln in der phonologischen Bewusstheit

(wenn sie nicht als Teil der AVWS aufgefasst wird),

Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten, Konzentrationsund

Aufmerksamkeitsstörungen und sozialen Rückzugs-

bzw. Integrationsproblemen einher.

Den individuell sehr variablen Ausprägungsformen

einer Auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung

kann am ehesten durch einen interdisziplinären

Ansatz des Zusammenwirkens von Phoniatern,

Pädiatern und Therapeuten (insbesondere Logopäden

und Ergotherapeuten) begegnet werden.

Zielgruppe

Therapeuten, Pädagogen und Erzieher, Heilerziehungspfleger,

Pädiater, HNO-Ärzte, MTA-F, Logopäden,

medizinische Fachangestellte

Referenten

Karl Brill, Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie,

Saarbrücken

Herbert Lechner, Ergotherapeut, SI-Lehrtherapeut zert.

DVE, Ausbildung in orofacialer Regulationstherapie

Castillo Morales, Facio-Orale Trakt-Therapie Kay

Coombes, AD(H)S-Eltern-Trainer, Neunkirchen

Termine

08. – 09. Dez. 2012

Sa – So 09.00 – 16.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 150,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 16

17


Babymassage

nach Dr. Eva Reich und Frédérick Leboyer

06

Babymassage ist seit jeher in vielen Kulturen (vor allem

in Indien) verbreitet. Frédérick Leboyer, der Begründer

der sanften Geburt, hat die aus dem indischen Ayurveda

stammende, in der westlichen Welt fast vergessene

Babymassage in den Achtzigerjahren wieder nach

Europa gebracht. Daneben beginnt Dr. Eva Reich mit

ihrem Denkansatz bereits beim Leben vor der Geburt.

Sie hat sich eingehend mit den pränatalen Lebensgrundbedürfnissen

beschäftigt und daraus ihre

Schmetterlingsmassage als leichte Vegetotherapie entwickelt

– die sanfteste Form von Bioenergetik, besonders

geeignet für Frühgeborene und traumatisierte

Säuglinge.

Neuere Forschungsergebnisse haben deutlich die

Wirksamkeit dieser rhythmischen Ölmassage belegt:

Die Babys entwickeln sich bei regelmäßiger Anwendung

besser und sind gesundheitlich stabiler als nicht

massierte Babys. Es geht dabei nicht nur um das Anwenden

einer Technik, sondern um einen ganzheit -

lichen Ansatz im Umgang mit dem Kind, das un -

mittelbare Zuwendung und Gefühl über die Berührung

der Haut erfährt; Urvertrauen wird gefördert und die

Bindung zwischen Eltern und Kind wird vom Säuglingsalter

an gestärkt und vertieft.

Das Baby lernt, sich zu entspannen und besser einzuschlafen.

Sogar Koliksymptome und Verdauungs -

probleme können positiv beeinflusst werden.

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Erzieherinnen,

Pflegekräfte und Hebammen

Referentin

Dörthe-Maria Zorr, Fachphysiotherapeutin, Integrative

Bewegungstherapeutin, Leipzig

Termine

20. – 22. April 2012

Fr 14.00 – 19.00 h

Sa 09.00 – 18.00 h

So 09.00 – 12.15 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 210,00 € zzgl. 19 % MwSt.

18

FP 20

Dysfunktionen des

Beckenbodens: Wechselspiel

zwischen Dynamik und Stabilität

Systemische Untersuchung der Haltung und effektive

Beckenbodentherapie

07

Uro-gynäkologisch orientierte Ärzte befassen sich seit

längerem verstärkt mit der Pathogenese und Therapie

von Inkontinenz- und Senkungsbeschwerden – in der

Regel jedoch ausschließlich konzentriert auf die Behandlung

des Beckenbodens. Bei Beckenbodenin -

suffizienzen und damit in Zusammenhang stehenden

Krankheitsbildern gibt es – trotz eingeschränkter di -

agnostischer Möglichkeiten – darüber hinaus einen

wichtigen Aufgabenbereich für die therapeutische Intervention.

Eine effektive postoperative oder konservative

Beckenbodentherapie basiert auf dem Einfluss

der Konstitution, der Statik und der Beweglichkeit in

den Hüftgelenken und der LWS.

- Verschiedene Statik-Typen

- Funktionelle Zusammenhänge zwischen

Beckenbodenfunktion und

Statik

Funktioneller Atmung

Stellung des Beckens

Spannungszustand der Becken-Beinmuskulatur

Beweglichkeit der Hüftgelenke

Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule

- Behandlungsbeispiele bei Beckenbodendysfunktionen

unter Berücksichtigung der Statik: therapeutische

Übungen und Techniken zur Verbesserung der

dynamischen und stabilisierenden Funktion des Beckenbodens

Teilnahmevoraussetzung: Anatomiekenntnisse

des Beckenbodens

Zielgruppe

Physiotherapeuten, auch PT-Schüler im letzten Jahr

Referentin

Jacqueline Bünder, MScPT, PT, CIFK Instruktorin FBL

Klein-Vogelbach, Baelen, Belgien

Termine

10. Nov. 2012

Sa 09.00 – 18.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 110,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 10


Behandlungsmaßnahmen bei

Patienten nach SHT, mit Hemiplegie,

Tetraparesen und Ataxien

08

Bei partiell oder vollständig schlaffen Lähmungen der

Extremitäten im Zusammenhang mit neurologischen

Krankheitsbildern wird oftmals Ergotherapie als Therapieform

eingesetzt. Die prophylaktische Gelenkmobilisation

wirkt der totalen Versteifung der Gelenke

und der Unterversorgung entgegen und fördert gegebenenfalls

das Wiedererlangen der Nervenfunktionen.

Dies gilt sowohl bei der kompletten Lähmung aller vier

Gliedmaßen, der Tetraplegie, als auch bei den verschiedenen

Ataxieformen sowie bei SHT und Hemiplegie.

Spezielle ergotherapeutische Maßnahmen finden in individuell

angepassten Behandlungsplänen Anwendung:

- Behandlungsmaßnahmen zur Inhibition von Spastiken

in Anlehnung an die Konzepte: Bobath, Affolter,

PNF, mit dem Schwerpunkt der Verwendung der

JOHNSTONE-Schienen

- Orthopädische Intervention bei spastischen Paresen

durch Verwendung von Hülsenapparaten unter Berücksichtigung

des Affolter-Konzeptes

- Lagerung, insbesondere Bauchlagerung (Bauchlagerungsbett)

- Behandlungsmaßnahmen bei ataktischen Störungen

Zielgruppe

Berufsanfänger in der Ergotherapie sowie angrenzenden

Therapiebereichen, auch Wiedereinsteiger in den

Beruf

Referent

Werner Imkamp, Bobath-Therapeut, Ergotherapeut,

Kamperfehn

Termine

29. – 30. Sept. 2012

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 14.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 155,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 15

19


Betriebliches

Gesundheitsmanagement

in Kooperation mit Gesundheitspark-Saarpfalz GmbH

und IHK des Saarlandes

09

Fast jeder zweite Arbeitnehmer scheidet aus gesundheitlichen

Gründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben

aus: Muskel- und Skeletterkrankungen (Bandscheibenschäden

und Gelenkleiden) sowie psychosomatische

Erkrankungen sind besonders häufig; klassische Frühwarnindikatoren

wie beispielsweise Kopfschmerzen

oder Rückenbeschwerden sollten unbedingt ernst genommen

werden.

Krankheitsbedingte Fehlzeiten verursachen einen

enormen Schaden für die betroffenen Unternehmen.

Um dem entgegenzuwirken, haben die Vertreter der

Gesetzlichen Krankenkassen in ihrem Leitfaden

Prävention 2010 die Betriebliche Gesundheitsförderung

als Pflichtleistung der Krankenkassen aufgewertet.

Den Kostenträgern bietet sich ein breiter

Handlungsspielraum für Maßnahmen, die der betrieblichen

Gesundheitsförderung dienen und am Bedarf

der Betriebe ausgerichtet sind – ein Markt für

Therapeuten, die ihre therapeutische Kompetenz

mit Kenntnissen über die Wirkmechanismen und

Einflussfaktoren bei der betrieblichen Gesundheitsförderung

verbinden können.

Eine zusätzliche Dimension eröffnet sich durch die

Grundsatzentscheidungen, mit denen der Gesetzgeber

u.a. auf den demographischen Wandel reagiert

hat: Die durch Erhöhung des Rentenalters auf 67

Jahre älter werdende Belegschaft benötigt ein intensives

Angebot zur Gesundheitsförderung, um möglichst

lange effizient und mit geringen Fehlzeiten

arbeiten zu können.

Unser Fachlehrgang ermöglicht, die IHK-Prüfung als

„Fachkraft für Gesundheitssport & betriebliches Gesundheitsmanagement

(IHK)“ abzulegen.

Der Zertifikatslehrgang wird in der Verantwortung

der Gesundheitspark-Saarpfalz GmbH durchgeführt;

Anmeldungen über r.o.m.b.u.s. Akademie Saar -

brücken leiten wir zur Bearbeitung an unseren Kooperationspartner

weiter.

09a

Einführungsvortrag

Der kostenfreie Vortrag bietet den Teilnehmern die

Gelegenheit, sich mit dem Konzept des Betrieblichen

Gesundheitsmanagements vertraut zu machen und

den Referenten kennen lernen.

20

09b

Fachkraft für Gesundheits -

management im Betrieb (IHK)

IHK-Zertifikatslehrgang

Mögliche Gründe für Fehlzeiten im Betrieb werden

ausgiebig analysiert. Ein erfolgreiches Fehlzeitenmanagement

gründet auf einer sachgerechten Erfassung

der Fehlzeiten und ihrer Ursachen. Um Fehlzeiten erfolgreich

zu kontrollieren, gilt es, Zielwerte zu formulieren

und die Elemente der wichtigsten Inter ventionsmöglichkeiten

strategisch sinnvoll einzusetzen.

Die Umsetzung in die Praxis wird anhand von Fallbeispielen

erprobt.

Der starke Praxisbezug der Fortbildung wird durch die

Integration von kommunikativen Elementen unterstrichen

(Moderation, mitarbeiterorientierte Gesprächsführung,

Konfliktmanagement, Präsentationstechniken).

- Arbeitsplatzbedingte Erkrankungen und unter -

nehmensspezifische Gesundheitsbelastungen

- Möglichkeiten der Gesundheitsförderung im

betrieblichen Umfeld

- Analyse betrieblicher Krankheitsdaten und Probleme

- Aufbau eines systematischen betrieblichen

Gesundheitsmanagements

- Organisation von betriebsinternen Angeboten im

Gruppentrainingsbereich

- Koordination von Maßnahmen der Gesundheits -

förderung durch interne und externe Fachkräfte

- Kommunikation und Motivationsstrategien

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sportlehrer,

Sportwissenschaftler, Fitness- und Wellness-Trainer

Referent

Rainer Fiebig, Dipl.-Sportlehrer/MTT, Betrieblicher Gesundheitsberater,

Homburg

Termine

02. Februar 2012

oder 16. Aug. 2012 Einführungsvortrag

Do 18.30 h – ca. 20.00 h

12. – 16. März 2012

oder 17. – 21. Sept. 2012 Lehrgang

Mo – Sa 08.30 – 19.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken (Einführung)/

RGS Homburg (Lehrgang)

Gebühr: 1.265,00 € zzgl. 19 % MwSt. (inkl. Unter -

lagen-CD sowie IHK-Prüfungsgebühr in Höhe von

65,00 €) (Zertifikatslehrgang)

Einführung kostenfrei (Anmeldung aus organisatorischen

Gründen erbeten)


Bio- und

Neurofeedbackverfahren

10

Neuro- und Bio-Feedback-Training (NFT/NFB) gewinnen

zunehmend an Bedeutung, nachdem positive

Therapieerfolge u.a. bei AD(H)S, Autismus, Ängsten,

bipolaren Störungen, Depressionen, Lernstörungen,

Epilepsien, Tics und Zwangssymptomen im Rahmen

empirischer Studien wissenschaftlich belegt worden

sind. Durch das NFT/NFB lassen sich Defizite der zentralnervösen

Regulierung erkennen und mittels Rückmeldung

verändern. Oft dramatische Verbesserungen

innerhalb weniger Sitzungen können im Verlauf der

Behandlung stabilisiert werden. Der vielfach dauerhafte

Erfolg beruht darauf, dass im Rahmen eines

Lernprozesses des Gehirns die Anpassung zur „Selbstregulation“

(= „Selbstheilung“) erfolgt.

10a

Bio- und Neurofeedbackverfahren

Einführung

- Neurophysiologische Grundlagen/Schwerpunkt

„Vegetatives Nervensystem“

- Erklärung vegetativer Parameter

- Praxisbezogener Einsatz des Biofeedback

- Vorstellung des Breitbandtrainings (Neurofeedback)

- Analyse von EEG-Bändern

- Selbsterfahrung mit den Geräten

- Therapieschwerpunkte AD(H)S/Hemiparese (H.K.B.C.)

10b

H.K.B.C. –

EMG-Biofeedback bei Hemiparese

Die H.K.B.C. (Hemi-Kinematics-Bio-Control) ist ein

neurophysiologisches Therapieverfahren zur Behandlung

der Hemiparese, bei dem die sensomotorische

Ebene verlassen wird: Der Betroffene erfährt mittels

EMG-Ableitung vegetative Parameter, die einer unphysiologischen

Bewegungsausführung entgegenwirken.

Aufbauend auf der Kontrolle pathologischer Prozesse

(Spastik etc.) und/oder kompensatorischer Strategien

werden – ressourcenorientiert – Alltagsbewegungen

gebahnt.

Folglich macht EMG-Biofeedback pathologische, reaktive

und/oder kompensatorische Bewegungsprozesse

(kinematics) erfahrbar, kontrollierbar (control) und veränderbar.

Das ZNS erhält die physiologische Möglichkeit

zur Ausführung funktioneller Alltagsaktivitäten =

„Betätigung“.

Teilnahmevoraussetzung: Einführung

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden,

Psychologen, Ärzte (Einführung)

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, auch Logopäden

mit neuro-physiologischen Grundkenntnissen, Ärzte

(H.K.B.C.)

Referent

Karl-Michael Haus, zert. Bio- und Neurofeedback-

Trainer, Bobath-Therapeut, SI-Lehrtherapeut DVE,

Lehrer für Gesundheitsfachberufe, Rinnthal

Literatur:

Karl-Michael Haus, Neurophysiologische Behandlung

bei Erwachsenen, Springer, 2. Aufl., Berlin 2010

Termine

08. – 09. Juni 2012 Einführung

Fr 14.00 – 18.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

10. Juni 2012 H.K.B.C.

So 09.00 – 16.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr:

190,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Einführung)

120,00 € zzgl. 19 % MwSt. (H.K.B.C.)

FP 14

FP 8

21


Bobath

11

Befundaufnahme und Behandlung

Erwachsener mit neurologischen Erkrankungen

– das Bobath-Konzept

IBITA-anerkannter Bobath-Grundkurs

Der Bobath-Grundkurs entspricht dem aktuellen Stand

der klinischen Medizin auf der Grundlage von Studien

und Fachveröffentlichungen (International Bobath Training

Association, 2007). Er beinhaltet und vermittelt

Evidence basierte therapeutische Interventionen für

alle Phasen in der Neurorehabilitation.

Details auf der Basis des core curriculum IBITA:

- Geschichte, Entwicklung und die sich verändernden

Prinzipien des Bobath-Konzeptes

- Neuroanatomie, -physiologie und -pathologie in

Bezug auf das Bobath-Konzept

- Analyse von menschlicher Bewegung und

funktioneller Aktivität, Analyse der Abweichungen

im Falle der Pathologie und die sich daraus

ergebenden Therapiemöglichkeiten

- Befundaufnahme als fortlaufender Prozess in Verbindung

mit der Behandlung/Benutzung von funk -

tionellen standardisierten Messverfahren/Verständnis

der Bedeutung der ICF für Befund und Therapie

- Erarbeitung eines individuellen Therapieansatzes für

die Patienten unter den Gesichtspunkten: Wieder -

gewinnung der Alltagsfähigkeit durch funktionelle

Aktivitäten und deren Repetition, Gestaltung der Umwelt,

Möglichkeiten durch Handling und Fazilitation

- Spezielle Problematiken von Hemiparese-Patienten

wie Schulterpathologie, Pusher-Symptomatik, Wahrnehmungsstörungen,

Hilfsmittelversorgung etc.

- Lernen durch Lesen von Literatur und wissenschaft -

lichen Arbeiten und durch Austausch mit anderen

Die schriftlichen, mündlichen und praktischen Lehr-

Lern-Ziel-Kontrollen gewährleisten kontinuierlich

das gesetzte Qualitätsniveau. Zum Ende von Teil 2

schließt der Kurs mit der Zertifikatsprüfung nach den

Grundsätzen der IBITA und gemäß IKK-Vorgaben ab.

Das Zertifikat nach bestandener Lehr-/Lernzielkontrolle

berechtigt dazu, auf Grund ärztlicher Verordnung Erwachsene

mit zerebralen Bewegungsstörungen sowie

weiteren senso-motorischen Bewegungsstörungen

und anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen

selbstständig nach dem Bobath-Konzept

zu behandeln und ggf. abzurechnen.

Die beiden Teile können nur gemeinsam belegt

werden

22

11a

Bobath Normale Bewegung:

Bewegungsanalyse als Grundlage

für Befund und Behandlung

Einsteigerkurs für Ergo- und Physiotherapeuten

Eine Studie der normalen Bewegung bildet die Basis

zur Behandlung von Erwachsenen mit neurologischen

Schädigungen. Grundlegend sind dabei Kenntnisse

über die individuelle Vielfalt der normalen menschlichen

Bewegung im Zusammenhang mit Alltagsaktivitäten.

Durch eine neurologische Schädigung erleben

die Patienten einen extremen Verlust ihrer Bewegungsfähigkeit.

Im Rahmen des clinical reasoning müssen Therapeuten

die Fähigkeiten und die pathologischen Veränderungen

bezüglich des Bewegungsverhaltens gegenüberstellen

und bewerten. Das Erkennen des Spektrums

der „Normalität“ und deren Abweichungen sowie die

Vermittlung fundierten Wissens zu Bewegungsabläufen

gibt Parameter an die Hand, um genaue Analysen

der Bewegungsmuster des Patienten durchzuführen.

Auf dieser Basis werden Ansätze zur therapeutischen

Intervention bei neurologischen Patienten entwickelt.

- Grundlagen des Normalen Bewegungsverhaltens

- Schlüsselpunkte/Körperabschnitte als

Parameter/Posturales Alignment

- Untersuchung der potentiellen Beweglichkeit

der Körperabschnitte

- Gegenseitige Beeinflussung der Körperabschnitte

- Analyse des Bewegungswegs in „aufstehen“

- Benutzung der Unterstützungsfläche

Definition: Unterstützungsfläche

Rückschlüsse auf das Bewegungsverhalten

11b

Bobath Refresher:

Update Obere Extremität

Das Bobath-Konzept ist ein sich dauernd entwickelndes

Konzept, in das die aktuellen Veränderungen und

Ergebnisse von Forschung, Wissenschaft und Empirie

einfließen. Die Entwicklungen und neuen Erkenntnisse

im Rahmen von Studien und Forschung bewirken auch

Veränderungen in der praktischen Umsetzung der therapeutischen

Konzepte.


Der Refresher bietet die Möglichkeit eines Updates:

Der aktuelle theoretische Hintergrund wird aufgearbeitet;

insbesondere geht es auch um die Bedeutung

der posturalen Kontrolle und um die heutige Umgehensweise

mit Spastizität. Im Wechsel von praktischer

Arbeit und theoretischen Einheiten wird das Bobath-

Konzept aus dem heutigen Blickwinkel erfahrbar.

Teilnahmevoraussetzung:

Bobath Grundkurs (IBITA-anerkannt)

11c

Anwendung der Bobath-

Prinzipien im 24-Stunden-

Konzept – orientiert am ICF

Pflegende und Therapeuten im interdisziplinären Team

Das Bobath-Konzept ist weltweit als berufsüberg -

reifendes 24h-Pflege- und Therapiekonzept anerkannt

und ermöglicht allen Berufsgruppen eine gemeinsame,

befundorientierte und therapeutisch-aktivierende Arbeit

mit den Patienten. Die Alltagsrealität im stationären

Bereich zeigt vielfach jedoch ein isoliertes Arbeiten

mit unterschiedlichen und nicht abgestimmten Ziel -

setzungen.

Um dem entgegen zu wirken, gilt es, eine gemeinsame

Sicht- und Handlungsweise zu entwickeln. Anhand

von Praxisbeispielen wird das Verständnis für den

Zusammenhang zwischen ICF und der Vorgehensweisen

im Bobath-Konzept gefördert . Im Bobath-Konzept

ist das Erarbeiten von Funktionen auf Aktivitäts- und

Partizipationsebene, orientiert an den Wünschen und

Bedürfnissen des Patienten, das Ziel der Rehabilitation.

Die ICF bietet eine gemeinsame Basis für alle an

diesem Prozess beteiligten Personen. Sie hilft, die Ausgangssituation,

den Ist-Status und das Ziel der Rehabilitation

zu definieren .

Geschult wird u.a. die Fähigkeit, eine alltags- und aufgabenorientierte

Problemanalyse zu erstellen sowie

therapeutischen Konsequenzen und die Umsetzung in

die Behandlung zu erarbeiten:

- Darstellung der aktuellen Vorgehensweise in der Problemanalyse

und deren Dokumentation anhand von

Patientenbeispielen

- Vermittlung und Darstellung der in der ICF verwendeten

Beurteilungskriterien und deren Bedeutung für

die Therapie

- Therapeutische und pflegerische Vernetzung bei der

Bewegungsgestaltung im Bett und an der Bettkante

- Therapeutische und pflegerische Vernetzung bei der

therapeutisch-aktivierenden Körperpflege

- Therapeutische und pflegerische Vernetzung bei der

Positionierung im Bett für Aktivitäten oder zum

Ruhen und Schlafen

Zielgruppe

Physiotherapeuten und Ergotherapeuten mit mindestens

einjähriger Berufserfahrung nach Erhalt der staatlichen

Anerkennung (Berechnungsgrundlage: Vollzeit

bei 38,5 Stunden-Woche, bei Teilzeitbeschäftigung

entsprechend zeitanteilig zu ermitteln), Ärzte (Grundkurs,

Refresher)

Berufsanfänger in der Physiotherapie und Ergotherapie,

auch Einsteiger in die Neurologie (Normale Bewegung)

Logopäden und Psychologen, auch Physiotherapeuten,

Ergotherapeuten, Pflegekräfte (Bobath 24h-Konzept/ICF)

Referentin

Doris Kutscher-Meurer, Bobath-Aufbaukursinstruktorin,

IBITA, PT, Soltau

Termine

05. – 12. Mai 2012 GK Teil 1 FP 156

Sa – Fr 08.15 – ca. 17.15 h (1. + 2. Wo)

Sa 08.15 – ca. 15.45 h

29. Sept. – 06. Okt. 2012 GK Teil 2

Sa – Fr 08.15 – ca. 17.15 h

Sa 08.15 – ca. 15.45 h

20. – 22. Jan. 2012 Norm. Bewegung

Fr 13.00 – 18.00 h

Sa 09.00 – 18.00 h

So 09.00 – 12.30 h

30. Nov. – 02 Dez. 2012 Refresher

Fr 14.00 – 18.30 h

Sa 08.30 – 17.00 h

So 08.30 – 12.00 h

26. – 28. Sept. 2012 24h-Konzept/ICF

Mi – Do 08.30 – 16.30 h

Fr 08.30 – 14.00 h

FP 20

FP 19

FP 15

Ort:

SHG Kliniken Sonnenberg, Saarbrücken (Grundkurs)

r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken (Normale Bewegung,

Refresher, Bobath 24h-Konzept/ICF)

Gebühr:

1.550,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Grundkurs)

210,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Normale Bewegung)

210,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Refresher)

175,00 € zzgl. 19 % MwSt. (24h-Konzept/ICF)

23


Professionelle Mitarbeiter auswahl:

Bewerberauswahl

und Bewerbungsgespräche

12

Die Mitarbeiterauswahl ist eine wichtige Führungsaufgabe,

die die Leistungsfähigkeit einer Praxis bzw. einer

Abteilung maßgeblich beeinflusst. Die notwendigen

Schritte gehen von einer sorgfältigen Anforderungsanalyse

über die Festlegung der Auswahlkriterien und

die Bewertung von Bewerbungsunterlagen bis hin

zum strukturierten Bewerbergespräch.

- Sichtung der eingehenden Bewerbungsunterlagen:

Kriteriumsbezogene Mitarbeiterauswahl

- Bewerbungsgespräch: Begrüßung, Einstieg,

Gesprächsverlauf, Gesprächsführung,

Gesprächsende, Verabschiedung

- Kontrolle von Beurteilungsfehlern

- Typische Fragen im Bewerbungsgespräch

- Dokumentation und Protokollierung

- Entscheidungsfindung

- Praktische Übungen

Zielgruppe

Abteilungsleiter der therapeutischen Funktionsdienste

(Physiotherapie, Ergotherapie, Bäderabteilung) und Inhaber

von Physiotherapie-, Logopädie-, Massage- und

Ergotherapiepraxen sowie Leitungskräfte im Sozialund

Gesundheitswesen

Referent

Ralf Burkhardt, Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut

(HPG), Kommunikationstrainer, Gesellschaft für angewandte

Kommunikation, Trier

Termine

14. Sept. 2012

Mi 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 145,00 € zzgl. 19 % MwSt.

24

BWS/Thorax: Systematische Untersuchung

und effektive Therapie

Synthese aus manualtherapeutischen, osteopathischen

und trainingstherapeutischen Techniken

13

Die Brustwirbelsäule in Verbindung mit den Rippen

kann Ursache für verschiedenste Beschwerdebilder

sein. Nur durch Testung und Differenzierung der möglichen

Pathologien kann als Grundlage für eine effektive

Therapie sachgerecht und systematisch befundet

werden. Eine gute Differentialdiagnostik und die richtige

Deutung der Patientenangaben erlauben es, aus

einer Synthese von manualtherapeutischen, osteopathischen

und trainingstherapeutischen Techniken einen

geeigneten Therapieansatz zu erarbeiten. Das Vermitteln

von anatomischen und funktionellen Grundlagen

in Kombination mit geeigneten Behandlungstechniken

gibt mehr Sicherheit und Therapieerfolg.

- Anatomie der Region

- Wichtige funktionelle Zusammenhänge/Bezüge zu

anderen Körperregionen

- Pathologien (Blockierungsphänomene, Facetten -

störungen, ventrale und dorsale Rippenblockierungen,

radikuläre Ausstrahlungen, Bandscheibenproblematiken,

Störungen des CTÜ, Faszienstörungen,

orthopädische Krankheitsbilder u.s.w.)

- Deutung entsprechender Röntgen- und CT-Bilder

- Differentialdiagnostische Testung und deren

Deut ungen, Provokationstests

- Effektive Befundung und Therapieplanung

- Praxisteil mit Üben der differentialdiagnostischen

und therapeutischen Griffe wie:

spezifische Weichteiltechniken für Erector trunci

u.a., spezifische und unspezifische Traktionstechniken

an der BWS, segmentnahes Arbeiten bei Facettengelenksstörungen,

sanfte Korrekturmaßnahmen

bei Rotationsfehlstellungen von Wirbeln sowie der

dorsalen und ventralen Rippengelenke, spezifisches

Stabilisationsprogramm und Automobilisation der

BWS usw.

Zielgruppe

Physiotherapeuten und Ergotherapeuten, insbesondere

auch Berufsanfänger und Wiedereinsteiger

Referent

Jens Schönbeck. PT, Heilpraktiker, Saarbrücken

Termine

02. – 03. Juni 2012

Sa 09.00 – 18.30 h

So 08.30 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 20

Gebühr: 195,00 € zzgl. 19 % MwSt. sowie 10,00 €

Skriptkosten (fakultativ beim Ref.)


Chiropraktik

14

Chiropraktische Grifftechniken finden bei der Behandlung

funktioneller Gelenkbeschwerden Anwendung,

wenn es darum geht, die Funktionsfähigkeit und das

Zusammenspiel von Gelenken und Muskulatur zu normalisieren

und dabei Schmerzen des Bewegungsapparates

zu lindern bzw. bestenfalls zu beseitigen. Hier

kommt auch der präventionsorientierten Arbeit mit

dem Patienten eine große Bedeutung zu.

14a

Chiropraktische Grifftechniken

Kursreihe

Im Grund- und Aufbaukurs wird mit Blick auf die in

der therapeutischen Praxis am häufigsten vorkommenden

Krankheitsbilder eine Auswahl von chiropraktischen

Grifftechniken vermittelt.

Der Vertiefungs-/Prüfungskurs gibt Gelegenheit,

die erlernten Behandlungstechniken nach Erprobung

in der Praxis nochmals zu überprüfen und zu vertiefen.

Er schließt mit einer Prüfung ab.

14b

Chiropraktik Refresher

Der Refresher bietet die Gelegenheit, die erlernten Behandlungstechniken

nach Erprobung in der Praxis

nochmals zu überprüfen und zu vertiefen. Die sich mit

der Zeit leicht einschleifenden Ungenauigkeiten werden

korrigiert:

- Erfahrungsaustausch

- Krankheitsbilder und ihre Behandlungstechniken:

Möglichkeiten und Grenzen

- Korrektur und Verbesserung von erlernten Techniken

Teilnahmevoraussetzung: Kursreihe zu chiropraktischen

Grifftechniken

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister,

Heilpraktiker mit guten anatomischen Vorkenntnissen,

Ärzte

Referent

Gerhard Vauth, Masseur und med. Bademeister,

Lymphdrainagetherapeut, Chiropraktiker (Master of

Chiropraktik/Absolvent des Ackermann-Instituts, Stockholm/Schweden),

Bielefeld-Brackwede

Termine

02. – 04. März 2012 Grundkurs

Fr 14.00 – 20.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 12.30 h

22. – 24. Juni 2012 Aufbaukurs

Fr 14.00 – 18.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 12.30 h

24. – 26. Aug. 2012 Vertiefungs-/Prüfungskurs

Fr 14.00 – 18.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 14.00 h

19. – 21. Okt. 2012 Refresher

Fr 14.00 – 18.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 12.30 h

Grund-, Aufbau- und Vertiefungs-/Prüfungskurs

können nur gemeinsam belegt werden.

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr:

220,00 € zzgl. 19 % MwSt. pro Kursteil (Kursreihe)

220,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Refresher)

25


CRAFTA ® –

Kraniomandibuläre und

Kraniofaziale Dysfunktionen

und Schmerzen

15

Die CRAFTA ® (Cranio Facial Therapy Academy) verfolgt

das Ziel, die internationale Aus- und Weiterbildung in

Beurteilung, Behandlung und Management von Patienten

mit kraniomandibulären und -fazialen Dysfunktionen

und Schmerzen auf der Grundlage von

evidence based practice zu systematisieren.

www.crafta.de

15a

Grundkurs Modul 1 – 3

CF 1 - Kraniomandibuläre Dysfunktion

und ihre funktionellen Beziehungen

CF 2 - Kraniofaziale Dysfunktion

und ihre funktionellen Beziehungen

CF 3 - Das kraniale Nervensystem. Untersuchung,

Behandlung und Management

Im Grundkurs werden die Schmerzmechanismen der

relevanten Strukturen am Kiefergelenk, die Funktion

des Kiefergelenks und die neurophysiologischen,

biomechanischen und funktionellen Beziehungen

zur HWS, dem Kranium und dem Nervensystem

behandelt.

26

Die subjektive Befunderhebung, Untersuchungs- und

Behandlungstechniken am Kiefergelenk und eine Erneuerung

neurobiologischer und anatomischer Kenntnisse

über die Funktion des Kiefergelenks stehen im

Vordergrund des Seminars, das durch einen zahn -

medizinischen Vortrag über Schienentherapie und

die Vorstellung von Syndromen wie Bruxismus, Bracing/Pressen,

(cervikale) Kopfschmerzen, Neuralgien

und das otomandibuläre Syndrom abgerundet wird.

Die theoretischen Grundlagen zur funktionellen

(Neuro)Anatomie, zu Pathologien und Differentialdiagnosen

werden ebenso vermittelt wie die praktischen

Behandlungstechniken, der Behandlungsaufbau

und seine Abstimmung auf Syndrome sowie die

Umsetzung im Rahmen einer Patientenvorstellung

mit following-up.

Die Module können nur gemeinsam belegt werden.

15b

Kopfschmerzen bei Kindern

Behandlungsansätze der Physiotherapie

und der Manualtherapie

Kopfschmerzen sind ein zunehmendes Problem bei

Kindern und Heranwachsenden, bei denen sie ein

hohes Maß an Leidensdruck und Beeinträchtigung verursachen

können. Dies führt zu Angstzuständen und

zur Desintegration in der Familie und im Freundeskreis.

Zwar dokumentieren klinische Berichte und beschreibende

Studien Merkmale und klinische Muster von

kindlichem Kopfschmerz. Viele Fragen über die Ätiologie

und das Schmerzmanagement bei Kindern und

Jugendlichen bleiben jedoch bisher unbeantwortet

bzw. umstritten.

In diesem Kurs wird anhand von evidence based practice

der Standort der Physiotherapie bestimmt. Anhand klinischer

Beispiele aus dem bio-psychosozialen Modell

werden die Möglichkeiten der Physiotherapie vor dem

Hintergrund der jüngsten Forschungsergebnisse diskutiert

und geeignete Behandlungstechniken vermittelt. Im

einzelnen werden folgende Themen besprochen:

- Spezielle Natur der Kopfschmerzen bei Kindern

- Wachstum als evtl. mitverantwortlicher Faktor für Dysfunktionen

des neuro-musculo-skelettären Systems

- Wiederkehrende (recurrent) Kopfschmerzen:

Ursachen, auslösende und mitwirkende Faktoren


- das Problem von KISS- und KIDD-Kindern

- Messung von Kopfschmerzen bei Kindern: ein praktisches

Konzept

- physikalische Untersuchung von u. a. craniofazialen

Regionen und cranialer Neurodynamik

- Management von immer wiederkehrenden Kopfschmerzen

bei Kindern / Programme zur Beeinflussung

von Kognition und Verhalten

- physio- und manualtherapeutische Maßnahmen

Der Kurs ist ergänzender Bestandteil der Ausbildung

Kraniomandibuläre und kraniofaziale Dysfunktionen

und Schmerzen (CRAFTA ® ), kann jedoch auch unabhängig

belegt werden.

15c

Die kraniozervikale Region

als Teil einer Kette

Die CRAFTA ® (Cranial Facial Therapy Academy) verfolgt

das Ziel, die internationale Aus- und Weiterbildung

in Beurteilung, Behandlung und Management

von Patienten mit kraniomandibulären und -fazialen

Dysfunktionen und Schmerzen auf der Grundlage von

Evidence based practice zu systematisieren.

Der Wahlkurs 2 ist überwiegend praxisorientiert: Das

Modul gibt eine allgemeine Übersicht über die aktuelle

Klassifizierung von Kopfschmerzen sowie Anatomie

und Biomechanik der kraniozervikalen Region. Anhand

von Fallstudien werden verschiedene klinische

Muster besprochen (u.a. Migräne, Spannungs- und

zervikogener Kopfschmerz, zervikale Instabilität).

Vorgestellt werden verschiedene Differenzierungstests

für die kraniozervikale Region vs. kraniomandibuläre,

kraniofaziale, kranioneurale Region. Die ausführliche

theoretische und praktische Abhandlung von Behandlungs-

und Managementstrategien wird durch eine

Patientenvorstellung ergänzt.

Teilnahmevoraussetzung: 4 Wochen Manuelle

Therapie (Maitland, Kaltenborn oder ein anderes

Konzept) oder: 1 CRAFTA-Modul oder: Kopfschmerzen

bei Kindern

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ärzte, Zahnärzte, Logopäden

Referenten

Roald Luning, PT, MT, CRAFTA ® -Lehrer, NL-Nijverdal

(KOKI)

Prof. Dr. Harry von Piekartz, PhD, MSc, PT, MT, IMTA-

Senior Teacher, NOI, NL Ootmarsum (Aufbaukurs)

Christian Voith, PT, MT, CRAFTA ® -Lehrer, A-Klagenfurt

(Grundkurs CF 1–3, Aufbaukurs)

Pieter Westerhuis, B.PT, PT OMTsvomp ® , IMTA-Principal

Instructor, CH-Langendorf (Zervi)

Termine

02. – 05. Feb. 2012 CF 1 FP 96

Do 13.00 – 20.00 h (CF 1-3)

Fr – Sa 08.30 – 18.00 h

So 08.30 – 14.00 h

27. – 29. April 2012 CF 2

Fr 13.00 – 20.00 Uhr

Sa 08.30 – 18.00 Uhr

So 08.30 – 15.00 Uhr

11. – 14. Okt. 2012 CF 3

Do 13.00 – 20.00 h

Fr – Sa 08.30 – 18.00 h

So 08.30 – 14.00 h

09. – 11. Nov. 2012 Koki

Fr 13.00 – 20.30 h

Sa 08.30 – 18.00 h

So 08.30 – 14.00 h

16. – 18. Nov. 2012 Zervi

Fr 13.00 – 20.30 h

Sa 08.30 – 18.00 h

So 08.30 – 13.00 h

(11. – 15.11.2013 Aufbaukurs Teil 1)

(10. – 14.02.2014 Aufbaukurs Teil 2)

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühren:

375,00 € zzgl. 19 % MwSt. (CF 1)

280,00 € zzgl. 19 % MwSt. (CF 2)

375,00 € zzgl. 19 % MwSt. (CF 3)

300,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Koki)

300,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Zervi)

FP 26

FP 25

27


Umgang mit Demenz

in Therapie und Pflege

16

Vergesslichkeit und Verwirrung scheinen grundsätzlich

zum Alterungsprozess zu gehören. Gerne spricht man

auch von „Verkalkung“. Diese Betrachtung ist sicher

zu vordergründig: Altern heißt nicht unbedingt vergessen!

Es gibt viele Menschen, bei denen die geistige

Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter erhalten bleibt.

Andere sind von einem stetigen Abbau der geistigen

Fähigkeiten betroffen. Hier handelt es sich jedoch

nicht um einen „normalen Alterungsprozess“; vielmehr

ist Demenz, dieser schleichende Verlust der

Denkfunktionen, eine behandlungsbedürftige Krankheit,

bei der eine Therapie angezeigt ist.

Morbus Alzheimer beispielsweise ist eine Diagnose,

die beängstigt: Die Alzheimerkrankheit verändert den

Menschen entscheidend in seiner Persönlichkeit und

in seinen Möglichkeiten, sich auszudrücken und mitzuteilen.

Sie lässt die Vergangenheit verlöschen und

beeinträchtigt stark die Orientierung in der Gegenwart.

Vielfach verlieren Betroffene und deren Angehörige

wertvolle Zeit, statt sich sofort umfassend über

diese Krankheit zu informieren und professionellen

Rat einzuholen.

Im Kurs werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Therapeuten

und Pflegende die Erkrankten spezifisch behandeln

und betreuen können. Weiterhin geht es um

die Beratung und Begleitung von Angehörigen und

Freunden, die eine wichtige Rolle ergänzend zur therapeutischen,

pflegerischen und ärztlichen Betreuung

übernehmen können.

- Was ist Demenz und welche Formen gibt es?

- Verlauf

- Symptome

- Umgang mit dementiell erkrankten Menschen

(Umfeld-Betreuungsformen u. a./Konzepte,

vor allem SI/Teamarbeit)

- Kommunikation

- Therapie bei beginnender Demenz/bei fortge -

schrittener Erkrankung

- Therapiematerialien

Zielgruppe

Therapeuten, Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenund

Pflegehelfer, Sozialpädagogen, Betreuer

28

Referentin

Kerstin Preda, Ergotherapeutin, Fachtherapeutin für

kognitives Training, Homburg

Termine

30. – 31. Aug. 2012

Do 09.00 – 16.30 h

Fr 09.00 – 14.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 155,00 zzgl. 19 % MwSt.

FP 15


Sprache und Demenz –

„Am Anfang war das Wort… –

Was, wenn es zerbricht?“

Logopädische Intervention bei dementiellen Erkrankungen

17

Die demographische Entwicklung führt dazu, dass dementielle

Erkrankungen in den letzten Jahren zunehmend

Beachtung finden. Politiker, Medien, Ärzte- und

Pflegeverbände fordern ein Bewusstsein und finanzielle

Mittel für den immens steigenden Pflegebedarf

von Menschen mit Demenz, der in den nächsten Jahren

auf unsere immer älter werdende Gesellschaft zukommen

wird.

Noch viel zu gering jedoch ist das Bewusstsein für die

kommunikativen Probleme, die mit einer Zunahme der

dementiellen Erkrankungen einher gehen. Veränderungen

im kommunikativen Verhalten werden von

Angehörigen als eines der ersten Symptome der Demenzerkrankung

wahrgenommen. Zugleich ist das

Nicht-mehr-in-gewohnter-Weise-mit-dem-Lebenspartner-kommunizieren

können, eine der größten Belastungen

des pflegenden Angehörigen.

Logopädische Diagnostik bei dementiellen Erkrankungen

darf sich nicht auf störungsspezifische Details

konzentrieren, sondern muss die Auswirkung der

sprachlichen Veränderungen auf den Alltag des Patienten

und seine Umgebung in den Mittelpunkt rücken.

Folgerichtig wird sich die logopädische und sprachtherapeutische

Behandlung dann auch auf die Verbesserung

der Teilhabe des dementiellen Patienten an seiner

Umgebung und im Alltag fokussieren.

Zielgruppe

Logopäden, Sprachtherapeuten

Referent

Thomas Brauer, Logopäde, Fachlicher Leiter, Lehranstalt

für Logopäden, Universitätsmedizin der Johannes

Gutenberg-Universität Mainz, Vorstandsmitglied des

Deutschen Bundesverbands für Logopädie (dbl), Mainz

Termine

24. März 2012

Sa 09.30 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 120,00 zzgl. 19 % MwSt.

FP 8

Bewegungsangebot für

Erkrankte mit Früh-Demenz

18

Es ist bekannt, dass im Zuge des demographischen Wandels

unsere Bevölkerung immer älter wird. Dadurch

steigt leider auch die Zahl der Menschen, die an Demenz

erkranken. In dieser Fortbildung wird die besondere

Situation der Betroffenen von allen Seiten betrachtet

und diskutiert. Besonders die körperliche Verfassung der

Erkrankten steht im Focus dieser Fortbildung.

Durch Bewegungsschulung und Bewegungsspiele

werden bei den Erkrankten Kommunikation und Kognition

gefördert, Kraft und Beweglichkeit verbessert,

Koordination und Geschicklichkeit geschult und nicht

zuletzt das Sturzrisiko gesenkt.

Der Spaß und die Freude an der Bewegung ist für die

Erkrankten der Motivationsmotor. In dieser Fortbildung

werden viele praktische Beispiele aufgezeigt, bei

denen Bewegung und Spaß an erster Stelle stehen.

- Bewegungsspiele zur Förderung von Koordination,

Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Gleichgewicht

- Aktivierung zur Verringerung der kognitiven

Fähigkeiten

- sozio-emotionale Kompetenz und Integrationsfähigkeit

- Kommunikation

- Verbesserung des situationsgerechten Verhaltens

- Sturzprophylaxe

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Dipl.-Sportwissenschaftler, Gymnastiklehrer,

Übungsleiter, Pflegefachkräfte (aus Rehabilitationskliniken,

Praxen, Gesundheitszentren,

Sen ioreneinrichtungen, Tageseinrichtungen)

Referent

Kathrin Dietrich, Physiotherapeutin, Reha-Übungsleiterin,

Referentin des BSNW, Sturzpräventionstrainerin

vom ZVK, Bad Oeynhausen

Termine

18. – 19. Okt. 2012

Do 10.00 – 18.30 h

Fr 09.00 – 13.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 175,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 16

29


Sanfte Wirbeltherapie

nach Dorn und Breuß-Massage

19

Bei der Wirbelsäulenbehandlung durch die Dorn-Methode

handelt es sich um eine sanfte Wirbelsäulenund

Gelenktherapie, bei der Beinlängendifferenzen,

Beckenschiefstände, Wirbelblockierungen und allgemeine

Gelenkblockaden festgestellt und anschließend

leicht und schmerzlos durch Aufrichten der Wirbelsäule

und Aufbau der Statik von unten nach oben behandelt

werden.

Zur Vorbereitung und begleitend wird die Wirbelsäule

durch eine Massage nach Breuß mit speziellen Ölen –

am Kreuzbein beginnend – entspannt und gestreckt.

Diese Massage wirkt energetisierend und ausgleichend

und lässt sich daher auch gut zur allgemeinen Entspannung,

Regeneration und Vorbeugung einsetzen.

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Masseure und

med. Bademeister

Referent

Andreas Ruppel, PT, Dorntherapeut und Dornausbilder

(empfohlen von Helmut Koch), Lieser/Mosel

Termine

24. – 25. März 2012

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 13.00 h

oder

24. – 25. Nov. 2012

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 13.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 190,00 € zzgl. 19 % MwSt.

30

Dysarthrietherapie

bei Morbus Parkinson

20

Neben Akinese u.a. typischen Begleiterscheinungen treten

bei bis zu 90% der Morbus-Parkinson-Patienten

Sprachstörungen in punkto Lautstärke, Deutlichkeit,

Tempo, Ausdauer und Tonhöhe auf. Ihre Stimme wird

im Verlauf der Erkrankung leiser und heiser, die Melodie

eintönig und monoton, die Tonhöhe auffallend hoch

oder tief. Mimik und Sprache als die wichtigsten Werkzeuge

der Verständigung zu verlieren, ist für die Patienten

und auch für die Angehörigen traumatisch und

grenzt die Betroffenen sozial aus. Hilfe bietet neben

physiotherapeutischen Behandlungsansätzen für die mimische

Muskulatur und mimische Ausdrucksbewegungen

auch eine speziell ausgerichtete Sprachtherapie.

Es wird ein Überblick über den aktuellen Stand der

sprachtherapeutischen Diagnostik und Therapie bei

Morbus Parkinson gegeben. Dabei werden u.a. die

Auswirkungen neuer medizinischer Behandlungsmethoden

wie etwa der tiefen Hirnstammstimulation auf

die sprachtherapeutische Behandlung diskutiert.

Ein Schwerpunkt wird die Vermittlung der theoretischen

Grundlagen sowie der Behandlungsprinzipien

spezifischer für die Parkinsonsche Krankheit entwickelter

Therapieprogramme wie z.B. des Lee-Silverman-

Voice-Treatments (LSVT ® ) sein.

An Patientenbeispielen wird die Anwendung der Methoden

verdeutlicht. Die theoretischen Inhalte werden

durch praktische Übungen vertieft. Das Mitbringen eigener

Fallbeispiele ist ausdrücklich erwünscht.

Zielgruppe

Sprachtherapeuten, die mit Dysarthrie-Patienten arbeiten

(vorwiegend bei Morbus Parkinson)

Referentin

Ilona Rubi-Fessen, Dipl.-Logopädin, Lehrlogopädin

(dbl), LSVT ® -Therapeutin, Köln

Termine

03. März 2012

Sa 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 120,00 zzgl. 19 % MwSt.

FP 9


Dyskalkulie

21

Rechenschwäche ist eine Form des Lern- und Leistungsversagens,

die oft zunächst nicht als Teilleistungsschwäche

erkannt wird. Kinder, die nicht behandelt

werden, weisen vielfach ab einer bestimmten Stufe der

sekundären Neurotisierung und den daraus resultierenden

Versagenserlebnissen tatsächlich das Bild eines

allgemeinen Leistungsversagens auf. Die Stigmatisierung

im sozialen Umfeld – der Familie und der Gleichaltrigen

– als „dumm“, „faul“ o.ä. tut ein Übriges

hinzu und führt vielfach zu weitergehenden Verhaltensauffälligkeiten.

Für die Arbeit mit betroffenen Kindern vermittelt der

Kurs folgende Inhalte:

- Formen, Erscheinungsbild und Ursachen

der Dyskalkulie

- Tests und Diagnosemöglichkeiten

- Behandlungsansätze und Praxistransfer

Zielgruppe

Therapeuten, Heilerziehungspfleger, Pädagogen und

Erzieher

Referent

Herbert Lechner, Ergotherapeut, SI-Lehrtherapeut zert.

DVE, Ausbildung in orofacialer Regulationstherapie

Castillo Morales, Facio-Orale Trakt-Therapie Kay

Coombes, AD(H)S-Eltern-Trainer, Neunkirchen

Termine

11. – 12. Feb. 2012

Sa – So 09.00 – 16.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 150,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 16

Dysbalancen im Fasciensystem:

Untersuchung und Behandlung

22

Faszien sind flexible Bindegewebshäute, die alle Körperstrukturen

umhüllen, wie zum Beispiel Knochen,

Organe und Muskeln. Sie unterstützen die Funktionsfähigkeit

des Muskelsystems und bieten Schutz gegen

unterschiedliche Verletzungen. Zudem übernehmen

sie eine wichtige Funktion im Bereich des Zellstoffwechsels

wie auch im Bereich des Immunsystems.

In der Osteopathie wird dem Fasziensystem eine große

Bedeutung beigemessen; häufig fehlt es jedoch an der

Vermittlung von individuell angepassten Übungen, mit

denen der Patient die Intervention des Therapeuten

unterstützen kann.

Im Rahmen einer therapeutischen Intervention kann

das Fasziensystem aktiv behandelt werden. Primäres

Ziel muss es sein, die Haltung von einer statisch monotonen

Belastung zu einer aufrechten Körperhaltung

hin zu ändern sowie eine Verbesserung der Gesamtstatik

zu bewirken.

- Anatomie des Fasziensystems

- Test nach Dejarnette zur Erkennung von faszialen

Dysbalancen und Interpretation des Tests

- Behandlung der faszialen Dysfunktionen

- Vermittlung von Übungen zur Eigenmobilisation

durch den Patienten

Zielgruppe

Physiotherapeuten, auch PT-Schüler im letzten Jahr

Referentin

Jacqueline Bünder, MScPT, PT, CIFK Instruktorin FBL

Klein-Vogelbach, Baelen, Belgien

Termine

01. Dez. 2012

Sa 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 110,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 8

31


Elektrotherapie bei Sprech-,

Stimm- und Schluckstörungen

23

In den letzten Jahren konnte die Elektrotherapie gerade

im Bereich Schluckstörungen an Bedeutung gewinnen.

Dies lag vor allem an vier Gruppenstudien,

von denen drei der Elektrotherapie eine signifikant

bessere Wirksamkeit gegenüber klassischer Methoden

nachweisen konnten. Auch für die Bereiche Recurrens -

parese, hypofunktionelle Stimmstörung und Dysarthrie

liegen erste Studienergebnisse vor. Die Indikation

Sprechapraxie wird zurzeit diskutiert. Der vorliegende

Kurs beinhaltet theoretische und praktische Grund -

lagen, sowie die Einweisung in das Vocastim Gerät.

Studieninhalte werden diskutiert. Auch auf bereits

etablierte Einsatzgebiete (Behandlung von Schmerzen)

wird eingegangen.

- Physikalische Grundlagen

- Niederfrequente Ströme und deren Wirkung

auf den Körper

- Indikationen

- Kontraindikationen

- Beweislage

- Umgang mit Elektroden

- Selbsterfahrung

- Dysphagie

- Stimmstörungen (Recurrensparese)

- Dysarthrie

- Sprechapraxie

- Andere Paresen

- Schmerzbehandlung

- Vor- und Nachteile der Elektrotherapie

Zielgruppe

Ergotherapeuten, sprachtherapeutische Berufe (Logopäden,

Linguisten, Phonetiker, Sprachheilpädagogen,

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer und verwandte Berufe)

Referent

Carsten Kroker, Logopäde, Lehrbeauftragter der Universität

zu Köln und der Hochschule für Heilpädagogik

Zürich, Leiter der Saarbrücker Selbsthilfegruppe für

Aphasie und Schlaganfall, 2. Vors. des Landesverbandes

Aphasie Saar e.V., Saarbrücken

32

Literatur:

Carsten Kroker, Aphasie-Schnelltest (AST), Schulz-

Kirchner Verlag, Idstein 2006

Carsten Kroker, Saarbrücker Aphasietherapiekonzept

(SATK), Prolog-Verlag, Köln 1999, zahlreiche Fach -

artikel zum Thema Aphasie und Dysphagie

Vortragstätigkeit in Deutschland (Würzburger Aphasietage),

der Schweiz und der Slowakei

Termine

04. – 05. Mai 2012

Fr 14.00 – 18.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 195,00 € zzgl. 19% MwSt.

FP 14


Empfangs- und Telefontraining

für Praxismitarbeiter

24

Neben der hohen Qualität der therapeutischen Arbeit

spielen kommunikative Kompetenzen und Fertigkeiten

eine wichtige Rolle in der umfassenden Patienten -

behandlung. Mitarbeiter im Empfang und im Telefon-

„dienst“ nehmen hier einen besonders wichtigen Platz

ein und müssen Kontaktfähigkeit, Umgangsformen

und Effizienz mit einer grundlegend kundenorientierten

Einstellung verbinden. Gerade bei Erstkontakten

zum Patienten wird die Visitenkarte der Praxis abgegeben;

professioneller Empfang und Verabschiedung bilden

zudem den Rahmen für jede Behandlungseinheit.

- Grundlagen der verbalen und non-verbalen

Kommunikation

- Professionelle Beziehungsgestaltung zum

Patienten/Kunden: Ausdruck von Servicebereitschaft

und Dienstleistungsorientierung

- Grundlagen der professionellen Gesprächsführung

- Kommunikationstechniken: aktives Zuhören,

Fragetechniken, Reformulieren, Ich-Botschaften

- Besondere körpersprachliche Aspekte kunden-/

patientenorientierter Kommunikation

im Telefon- und Direktkontakt

- Begrüßungsformen am Telefon und

beim persönlichen Kontakt

- Gesprächsabschluss und kunden-/

patientenorientierte Verabschiedung

- Professioneller Gesprächsablauf und

Gesprächsgestaltung; Gesprächsstrukturierung;

Dokumentation und Gesprächsprotokollierung

- Optimierung von Rahmen- und Settingfaktoren

- Kunden-/patientenorientierte Gesprächsformen

und spezielle Formulierungen

- Kommunikationshindernisse und -störungen

- Beschwerde- und Reklamationsmanagement;

Umgang mit Emotionen und persönlichen Angriffen

- Spezielle Techniken zum Selbstschutz

in schwierigen Gesprächssituationen

Referent

Empfangs- und Sekretariatsmitarbeiter in Praxen sowie

in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens

Zielgruppe

Ralf Burkhardt, Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut

(HPG), Kommunikationstrainer, Gesellschaft für angewandte

Kommunikation, Trier

Termine

29. Aug. 2012

Mi 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 145,00 € zzgl. 19 % MwSt.

Frozen Shoulder:

Thoracic-Outlet-Syndrom

Systemische Untersuchung und effektive Therapie

25

Unter dem Begriff Thoracic-Outlet-Syndrom (TOS), das

auch als Engpasssyndrom der oberen Thoraxapertur

oder Schultergürtel-Kompressionssyndrom bezeichnet

wird, werden sämtliche Kompressionssyndrome im

Thorax-Schulter-Bereich zusammengefasst. Vor dem

operativen Eingriffs als ultima ratio ist eine konservative,

i.d.R. physiotherapeutische Behandlung indiziert,

die sehr individuell auf den Fall angepasst sein muss.

So vielfältig, wie die Symptome im neuralen, venösen

und/oder arteriellen Kompartiment auftreten können,

so vielfältig sind auch die Therapiemöglichkeiten, die

dem Physiotherapeuten hier zur Verfügung stehen.

Eine falsche Anwendung kann die Beschwerden sogar

noch verschlimmern; aufgrund der diversen Varianten

der Schmerzgenese kann eine medikamentöse

Schmerztherapie sich ebenfalls schwierig gestalten. Bei

sach- und fachgerechter Anwendung der konservativen

Therapie sollten sich die Symptome innerhalb von

drei bis sechs Monaten zurückbilden.

- Ursachen des Thoracic-Outlet-Syndroms und funktionell

wichtige Zusammenhänge

- Systemische Untersuchung aller beeinflussenden Faktoren

mittels der Erhebung des Status nach dem

Konzept Functional Kinetics sowie manuellen Provokationstests

- Gezielte Therapievorschläge für die konservative Behandlung

auf der Grundlage konkreter Fallbeispiele

- Gezielte Therapievorschläge für die postoperative

Phase

Zielgruppe

Physiotherapeuten, auch PT-Schüler im letzten Jahr

Referent

Jacqueline Bünder, MScPT, PT, CIFK Instruktorin FBL

Klein-Vogelbach, Baelen, Belgien

Termine

24. März 2012

Sa 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 110,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 8

33


Funktionelles Alltags-Training

26 Referent

Das Funktionelle Alltags-Training (FAT) knüpft an bestehende

Konzepte zur Behandlung von Hemiplegiepatienten

mit ihren funktionellen, persönlichen und

sozialen Beeinträchtigungen an. Das F.A.T. ist eine ICForientierte

Vorgehensweise zur Behandlung neurologisch

geschädigter Menschen (Schlaganfall, MS), die

Alltagsaktivitäten und Alltagsmedien funktionell nutzt,

um auf der Grundlage „Normaler Bewegungsabläufe“

die Symptome zu therapieren und die größtmögliche

Selbständigkeit im häuslichen und sozialen Umfeld zu

erreichen.

- Funktionelle Kriterien:

Voraussetzungen (Kompetenzen) schaffen,

um normale Bewegung zu ermöglichen =

„alltagsrelevantes Kompetenztraining“

Verständnis neuromuskulärer Zusammenhänge

Patienten das Gefühl für „ihre Bewegung“ geben

„Spezifische Ganzheitlichkeit“

von Körper und Funktion

- Orientiert sich an:

„Sensomotorischer Entwicklung“,

kranial n. kaudal/prox. n. distal

„Normaler Bewegung“, Gleichgewicht/

Haltungshintergrund, automatisierte und

bewusst automatisierte Bewegungsabläufe

Alltagsrelevanter Bewegungsplanung:

ökonomisch, harmonisch,

ziel- und zweckorientiert und sinnerfüllt

Neuropathologie: „Wir sehen nur die Ursache,

nicht den Grund!“

Ressourcen

Feedforward, größtmöglicher Einsatz von

Alltagsbewegungen und -gegenständen

Der individuellen Persönlichkeit des Menschen:

größtmögliche Motivation/Interessen/Ziele

und Eigenaktivität

Zielgruppe

Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, auch Logopäden

mit neuro-physiologischen Grundkenntnissen

34

Karl-Michael Haus, zert. Bio- und Neurofeedback-

Trainer, Bobath-Therapeut, SI-Lehrtherapeut DVE,

Lehrer für Gesundheitsfachberufe, Rinnthal

Literatur:

Karl-Michael Haus, Neurophysiologische Behandlung

bei Erwachsenen, Springer, 2. Aufl., Berlin 2010

Termine

20. – 23. Sept. 2012

Do – Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 12.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 365,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 32


Schonende und mobilisierende

Behandlung von geriatrischen

Patienten

27

Die Beschwerdebilder geriatrischer Patienten sind vielfach

durch die Anhäufung mehrerer Einzelsymptome

gekennzeichnet, die in dieser Kombination zwar typisch

für die Altersgruppe sind, ihre Ursache jedoch in

ganz verschiedenen gleichzeitig auftretenden Krankheiten

haben und nur bedingt durch physiotherapeutische

Behandlungsmaßnahmen beeinflusst werden

können. Grundsätzlich soll mittels mobilisierender, stabilisierender,

kräftigender und koordinationsverbessernder

Maßnahmen andauernde Pflegebedürftigkeit

vermieden werden. Es gilt, vorhandene Fähigkeiten

des Patienten und damit seine Selbstständigkeit zu

erhalten.

- Neurologische Krankheitsbilder

- Orthopädische Krankheitsbilder

- Therapeutische Behandlungsansätze

- Besonderheiten in der Therapie

geriatrischer Patienten

- Schwerpunkt:

Behandlung stark pflegebedürftiger Patienten

Zielgruppe

Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Pflegekräfte in

der Altenhilfe

Referentin

Christina Anders, PT, Bobath-Instruktorin, Fachlehrkraft

für Neurologie, Pädiatrie und Geriatrie, Wittlich

Termine

07. – 08. Sept. 2012

Fr 14.00 – 19.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 155,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 15

35


Funktionelle Organstörungen

und ihr Bezug zur Wirbelsäule

28

Störungen der Lunge, funktionelle Herz- und Schluckbeschwerden,

Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen,

Globusgefühl, Reizkolon, beschleunigte Darmpassage,

verminderte Infektabwehr, Inkontinenz und ähnliche

Störungen sind häufig bei Patienten mit Wirbelsäulenproblemen

zu finden. Schulmedizinisch werden diese

Störungen meist isoliert betrachtet: Die Ergebnisse für

die beteiligten Therapeuten und Patienten bleiben vielfach

eher unbefriedigend, da die Wechselwirkung

zwischen funktionellen Organstörungen und Störungen

an der Wirbelsäule keine Beachtung finden.

Eine Organstörung kann für eine manifeste Fehlstellung

von Abschnitten der Wirbelsäule verantwortlich

sein. Umgekehrt kann auch eine Fehlstellung von

Abschnitten der Wirbelsäule zu einer funktionellen

Störung eines Organs führen. Um die notwendige

ganzheitliche Betrachtung zu ermöglichen, erfolgt zunächst

eine Einführung in die Anatomie der einzelnen

Organe und der Wirbelsäule und der zwischen ihnen

möglichen Wirkmechanismen, die für viele rezidivierende

Probleme verantwortlich sind. Die Genese

der funktionellen Störungen sowie die entstehenden

Läsionsketten und Symptome werden erklärt.

Diagnostische Techniken, wie das General Listening,

das Local Listening und die Thermodiagnostik, sowie

osteopathische Behandlungstechniken zur Mobili -

sation und Lösung spezifischer Organstörungen

(direkte und indirekte Organtechniken) werden vorgestellt.

Die nach Befund notwendigen Korrekturmaßnahmen

an der Wirbelsäule werden aufgezeigt sowie

die Techniken an den Organen selbst werden ausführlich

erläutert und intensiv geübt. Auf dieser Basis

werden Behandlungskonzepte erstellt, die bei den vorgestellten

speziellen Krankheitsbildern effektiv anwendbar

sind.

Dieser Ansatz kann keinesfalls eine osteopathische

Ausbildung ersetzen, versetzt jedoch Therapeuten

in die Lage, Wirbelsäulenpatienten besser

und nachhaltig zu behandeln.

- Anatomie der Organe und ihr direkter/indirekter

Bezug zur Wirbelsäule

- Physiologie

- Pathologien, funktionelle Störungen (z.B. Störungen

der Lunge, funktionelle Herz- und Schluck -

beschwerden, Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen,

Globusgefühl, Reizkolon, beschleunigte Darm -

passage, verminderte Infektabwehr, Inkontinenz

und ähnliche Störungen) und ihr Entstehen

- Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern

(z.B. psychosomatischen Ursprungs)

36

- Beispielhafte Anamnese und Diagnostik mittels

Local - und General Listening, Thermodiagnostik

und direkter Organtestung

- Einüben von Therapiekonzepten mittels direkter

und indirekter Techniken (aus dem Bereich

der Visceral- und der Faszientherapie)

- Erarbeiten effektiver Therapiepläne

- Intensives Üben der Grifftechniken

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, insbesondere auch

Berufsanfänger und Wiedereinsteiger, Heilpraktiker

Referent

Jens Schönbeck, PT, Heilpraktiker, Saarbrücken

Termine

16. – 18. Nov. 2012

Fr 09.00 – 18.30 h

Sa 08.30 – 18.30 h

So 08.30 – 15.45 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 28

Gebühr: 290,00 € zzgl. 19 % MwSt. sowie 10,00 €

Skriptkosten (fakultativ beim Ref.)


Gesprächsführung

für Therapeuten

29

Eine patientenorientierte Kommunikation und professionelle

Gesprächsführung sind in der therapeutischen

Praxis unabdingbar für die Zufriedenheit der Patienten

und mitverantwortlich für den Therapieerfolg. Dies gilt

in besonderem Maß bei Patienten mit chronischen Problematiken

und Schmerzpatienten.

Ein praxisnaher Einstieg in die personenzentrierte

Gesprächsführung erlaubt es, Fachwissen durch

kommunikationspsychologische Kompetenzen zu

unterstützen:

- Patientenzufriedenheit: Erkenntnisse, Bedarf,

Bedeutung

- Guter Kontakt zum Patienten: Atmosphäre

optimieren und eigene Ressourcen nutzen

- Personenzentrierung: Theorie und Umsetzung

einer patientenzentrierten Haltung

- Erster Kontakt: mehr Informationen in kurzer Zeit

- Beratung: Aspekte einer physiotherapeutischen

Selbstverständlichkeit

- Konflikte & „schwierige“ Patienten

- Trauer/Leid: ein Überblick über emotionale Vorgänge

- Ziele vereinbaren: sinnvoll und ökonomisch

- Nonverbale Kommunikation

(Körpersprache, Abstand, Kopf-/Blick)

- Analysieren von Gesprächsbeispielen

Zielgruppe

Vertreter aller therapeutischen Berufsgruppen

Referentin

Heike Hoos-Leistner, Dipl.-Physiotherapeutin (FH),

München

Literatur:

Heike Hoos-Leistner, Michael Balk, Gesprächsführung

für Physiotherapeuten, Thieme, 1. Aufl., Stuttgart 2008

Termine

27. – 28. April 2012

Fr 14.00 – 19.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

oder

07. – 08. Dez. 2012

Fr 14.00 – 19.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 230,00 € zzgl. 19 % MwSt.

Graphomotorik

30

Die Handgeschicklichkeit beim Umgang mit Schreibwerkzeugen

beinhaltet mit kleinräumigen, gezielten,

besonders abgestimmten Bewegungen von Händen

und Fingern die kompliziertesten und differenziertesten

Bewegungsabläufe, zu denen der Mensch fähig

ist. Graphomotorik steht auch im Zusammenhang mit

der Stabilität des Rumpfes und den Verhältnissen im

Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenk. Viele Kinder

zeigen bei Schulbeginn Schwierigkeiten im Umgang

mit Stiften. Die manuelle Übertragung von Sprache auf

Papier gelingt schwierig oder gar nicht. Die so genannten

Kulturtechniken (Schreiben, Lesen, Schneiden, Basteln

etc.) werden vor und während der Schulzeit

immer weniger durch Elternhaus und vorschulische Erziehung

vermittelt. Probleme zeigen sich meist schon

im Vorschulalter und sollten durch Entwicklung der

Feinmotorik frühzeitig behandelt werden. Therapieangebote

müssen für jedes Kind nach Teilaspekten wie

Hand- und Fingerkraft, Zielgenauigkeit usw. ausgesucht

werden. Neben der eigentlichen Motorik muss

vor allem die Wahrnehmung visueller, taktiler und propriozeptiver

Reize berücksichtigt werden. Hier entsteht

für den Therapeuten eine wichtige Aufgabe.

- Was ist Graphomotorik?

- Wie äußern sich graphomotorische Störungen?

- Welche Testverfahren und zusätzliche Befundungen

gibt es?

- Wie kann man regulierend eingreifen

(Therapie und Beratung)?

- Welche zusätzlichen Probleme und Verhaltensweisen

hängen mit Graphomotorikstörungen zusammen

Zielgruppe

Therapeuten, Pädagogen und Erzieher, Heilerziehungspfleger

Referent

Herbert Lechner, Ergotherapeut, SI-Lehrtherapeut zert.

DVE, Ausbildung in orofacialer Regulationstherapie

Castillo Morales, Facio-Orale Trakt-Therapie Kay

Coombes, AD(H)S-Eltern-Trainer, Neunkirchen

Termine

14. – 16. Dez. 2012

Fr – So 09.00 – 16.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 200,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 24

37


emota ® Gesundheitscoach

Gesundes Coaching – von der Motivation zur Aktivität

31 31a

Viele Klienten haben den Wunsch, ihr Verhalten zu ändern,

ihre Reaktion auf Stress zu verbessern oder ihren

Lebensstil zu optimieren. Um selbständig etwas umsetzen

zu können, brauchen die meisten Unterstützung.

Hier greifen die professionellen Strategien und

Techniken aus dem emota ® Gesundheitscoaching, das

als innovatives Konzept zur Erweiterung des

Selbstzahlersegments dienen kann.

emota ® Gesundheitscoaching ist ein praxisorientiertes

Konzept zur Optimierung der Gesundheit und der Lebensqualität

der Klienten. Verhalten wird nachhaltig

positiv beeinflusst – neue Gewohnheiten aufgebaut.

Das Konzept basiert auf neuesten Kenntnissen der

Motivationspsychologie, Sport- und Gesundheitswissenschaften.

Verknüpft wird es durch verschiedene

Kommunikations- und Coachingansätze. Diese Kombination

ist so angelegt, dass sie sich problemlos mit

therapeutischen Arbeitsweisen verbinden lässt.

- Bewährte Kommunikations- und

Coachingtechniken anwenden

- Unterschiedliche Motivationstypen erkennen

- Bedürfnisse in den verschiedenen Stadien

der Veränderung verstehen

- Gemeinsam Ziele setzen und auch erreichen

- Gemeinsam Möglichkeiten der Umsetzung

erarbeiten und Barrieren aus dem Weg räumen

- Einschränkende Emotionen und Gedanken des

Klienten/Patienten entdecken und auflösen

- Dauerhafte Verhaltensänderung unterstützen

Gesundheitscoaching

Modul 5 incl. Prüfung (4 Tage)

38

Gesundheitscoaching

Modul 4 (3 Tage)

Gesundheitscoaching

Modul 3 (3 Tage)

Gesundheitscoaching

Modul 2 (3 Tage)

IPaC Individuelles Patienten-Coaching/

Gesundheitscoaching Modul 1 (3 Tage)

auch unabhänigig von der gesamgten

Kursreihe buch- und anwendbar

Überblick über die Inhalte

Gesundheitscoach, emota ®

Zertifizierung

Erweiterungen

und Vertiefungen von

Coachinganwendungen

zur Verbesserung

der Gesundheit

des Klienten

Coaching Basics für

Aktivitäts- und

Verhaltensänderung

emota ® -Gesundheitscoach

IPaC - Individuelles Patienten-

Coaching/Modul 1

- Coaching-Grundlagen

- Coachingprozesse

- Rolle des Therapeuten und Beziehung zum Patienten

- Auftrags- bzw. Zielklärung

- Kommunikationsstrategien und Handwerkszeug

(u.a. Schulz von Thun, Miller und Rollnick)

- Fragetechniken aus der lösungsorientierten

Kurzzeittherapie (de Shazer)

- Spezielle motivationale Coachingtechniken

- Stadienmodell der Veränderung

- Motivationstypen

- Einflussfaktoren der Motivation, des Aktivitäts -

niveaus und der nachhaltigen Verhaltensänderung

- Förderung der Veränderungsmotivation,

Selbstbefähigung und Adhärenz

- Umsetzung des Angebots in der Therapie,

der Prävention und dem Selbstzahlermarkt

- emota ® -Betreuungskonzept im Einzel- und

Gruppensetting

31b

emota ® -Gesundheitscoach

Aufbaukurs/Modul 2 – 5

Modul 2

- Vertiefung Grundmodul/IPaC

- Austausch von Erfahrungen

- Praktische Fallarbeit

- Coaching Themenschwerpunkte:

Erweiterter Coachingprozess

Coachinganlässe im Bereich Gesundheit

Salutogenesemodell von Antonovsky

im Gesundheitscoaching

Eigenes und fremdes Weltbild erkennen und erweitern,

Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion

des Klienten erhöhen

Einführung in die neuro-linguistische Prozessarbeit

bei Gesundheitsthemen

- Vertiefungen der Arbeit mit Betreuungsmedien

Modul 3

- Vertiefung der vorherigen Module

- Austausch von Erfahrung

- Praktische Fallarbeit


- Coaching Themenschwerpunkte:

Stärkung der Persönlichkeit – Stärken stärken

Mobilisierung von Ressourcen

Förderung des Entwicklungspotentials

Wertearbeit

Einführung ins Mentaltraining

- Coaching unter Supervision

Modul 4

- Vertiefung der vorherigen Module

- Austausch von Erfahrung

- Praktische Fallarbeit

- Coaching Themenschwerpunkte:

Möglichkeiten der Trance

Imaginationsübungen

Kommunikation mit einem Symptom

Einführung in das Systemische Coaching

Wege aus dem Burnout, Stress, Mobbing

- Coaching unter Supervision

Modul 5

- Vertiefung der vorherigen Module

- Austausch von Erfahrung

- Praktische Fallarbeit

- Coaching Themenschwerpunkte:

Erweiterung Systemisches Coaching

„Problematische Fälle“

- Coaching unter Supervision

- Selbstmarketing und Kundengewinnung

- Schriftliches und praktisches Testing

- Transfersicherung

Teilnahmevoraussetzung: IPaC/Modul 1

Die Module des Aufbaukurses 2 - 5 können nur

gemeinsam und in der vorgegebenen Reihenfolge

belegt werden und schließen mit einer

Prüfung ab.

Zielgruppe

Vertreter aller Gesundheitsfachberufe, Wellness- und

Fitnesstrainer, Sportlehrer, Sportwissenschaftler

Referent

Nils Boettcher, MA, BSc, PT, NLP-Lehrtrainer, DVNLP,

Dozent der Hamburger Fern-Hochschule, Studiengang

Health Care Studies (Fachbereich Physiotherapie) und

Physiotherapieschule Konstanz, Lehrbeauftragter der

ZHAW Winterthur (MAS Muskuloskelettale Physiotherapie

– „Kommunikation und Patientenedukation“),

Meersburg

Termine

19. – 21. April 2012 IPaC/Modul 1

Do 13.00 – 20.30 h

Fr – Sa 09.00 – 17.00 h

21. – 23. Juni 2012 Modul 2

Do 13.00 – 20.30 h

Fr – Sa 09.00 – 17.00 h

27. – 29. Sept. 2012 Modul 3

Do 13.00 – 20.30 h

Fr – Sa 09.00 – 17.00 h

19. – 21. Nov. 2012 Modul 4

Mo 13.00 – 20.30 h

Di - Mi 09.00 – 17.00 h

(31. Jan. – 03. Feb. 2013 Modul 5)

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr:

300,00 € zzgl. 19 % MwSt. (IPaC/Modul 1)

300,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Modul 2)

300,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Modul 3)

300,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Modul 4)

400,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Modul 5)

39


Gründung einer therapeutischen

Gemeinschaftspraxis

32

Viele Argumente sprechen für die Gründung einer therapeutischen

Gemeinschaftspraxis. Jeder Therapeut,

der sich die Frage stellt, ob es sinnvoll und vorteilhaft

ist, seinen Beruf gemeinsam mit einem Kollegen auszuüben,

sollte sich jedoch im Vorfeld ausgiebig in -

formieren. Sowohl die interne Aufteilung der

Zuständigkeiten als auch Finanzierung und Rechtsform

der Gemeinschaftspraxis müssen sachlich fundiert sein,

um die Existenz der Praxis auf ein solides Fundament

zu stellen. Neben der fachlichen Eignung und den speziellen

Kompetenzen der Partner gilt es, auch die steuerlichen

und zivilrechtlichen Rahmenbedingungen der

verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten zu kennen

und bei der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen.

- Begriff Gemeinschaftspraxis

- Motive zur Gründung einer GP

- Alternative Organisationsformen

Steuerliche Aspekte

- Gründung einer Gemeinschaftspraxis

Aufnahme eines Partners in eine bestehende

Einzelpraxis

Zusammenschluss mehrerer Einzelpraxen zu einer

Gemeinschaftspraxis

- Laufende Besteuerung der Gemeinschaftspraxis

Grundsätze der Besteuerung von

Mitunter nehmerschaften

Einkommensteuer, Gewerbesteuer

(Durchfärben gewerblicher Einkünfte)

- Umsatzsteuer

Veräußerung eines Anteils an einer Gemeinschaftspraxis,

Austritt aus Gemeinschaftspraxis

Zivilrechtliche Aspekte

Darstellung wichtiger Regelungsbereiche des Gemeinschaftspraxisvertrages,

insbesondere:

- Vermögensbeteiligung, Gewinnverteilung

- Stimmrecht, Gesellschafterversammlung

- Regelungen bei Beendigung der Gemeinschafts -

praxis, Austritt eines Partners

Zielgruppe

Inhaber (auch angehende Praxisgründer) und leitende

Mitarbeiter von Therapiepraxen

Referent

Dr. David Altmeier, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

Saarbrücken

Termine

21. Jan. 2012

Sa 09.00 – 13.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 95,00 € zzgl. 19 % MwSt.

40

Haftungsfälle in der

therapeutischen Praxis

33

Nicht nur Ärzte, auch Therapeuten und Heilpraktiker

werden zunehmend von Patienten wegen vermeintlicher

Therapiefehler in Regress genommen. Eine sich

daraus ergebende gerichtliche Auseinandersetzung ist

nicht nur persönlich belastend, sondern kann sich darüber

hinaus sogar existenzgefährdend auswirken.

Den Fällen der Arzthaftung vergleichbar, wenngleich

nicht so spektakulär, ist sehr schnell auch die Nähe

eines staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens

erreicht, so dass neben den zivilrechtlichen auch strafrechtliche

Folgen drohen. Dem gilt es gezielt und effektiv

entgegenzuwirken.

Die Kenntnis der Grundbegriffe der zivilrechtlichen

Haftung ist erforderlich, um in der täglichen Praxis eine

wirksame „Haftungsprophylaxe“ betreiben zu können,

es also gar nicht zum „Störfall“ in der Praxis kommen

zu lassen. Im Einzelfall dennoch drohende

Schwierigkeiten müssen rechtzeitig erkannt werden.

Sofort richtig reagieren hilft, Schaden zu begrenzen.

Das notwendige „Handwerkszeug“ für den Behandlungsalltag

wird im Seminar vermittelt:

- Grundbegriffe der zivilrechtlichen Haftung

- Behandlungsfehler

- Aufklärung

- Dokumentation unter Haftungsgesichtspunkten

- Sonderfälle

Gemeinschaftliche Inanspruchnahme von Arzt

und Therapeut

Haftung des Therapeuten für Verordnungsfehler

des Arztes

Mitverschulden des Patienten bis hin

zum Haftungsausschluss

- Musterfälle und neuste Rechtsprechung

- Empfehlungen für den Praxisalltag

Zielgruppe

Therapeuten, Heilpraktiker, Angehörige sonstiger med.

Heil-/ Hilfsberufe

Referent

Gerhard Fritz, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht,

Interessenschwerpunkt Sozialrecht, Saarbrücken

Termine

16. Juni 2012

Sa 09.00 – 16.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 120,00 € zzgl. 19 % MwSt.


Klientenzentriertes Hirnleistungstraining

nach ICF-Kriterien

34

Kognitive Beeinträchtigungen limitieren einen erfolgreichen

Rehabilitationsprozess oft erheblich. Die Auswirkungen

werden leicht unterschätzt. Begleitendes

Hirnleistungstraining kann nur wirksam sein, wenn dahinter

ein neuropsychologisch sowie lerntheoretisch

begründetes Vorgehen steckt, das nicht nur ein Sammelsurium

von Übungsmöglichkeiten anbietet, sondern

individuell zielorientierte Anwendungen durchführt.

Eine Kognitionstherapie, die diesen Erfordernissen

gerecht werden und mehr sein will als nur ein

globales Training von Funktionen, verlangt die Anwendung

der aktuellen Erkenntnisse aus der Hirnforschung,

sowie die Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse

aus der Hirnforschung, sowie auch die Integration von

neueren Verfahren wie z.B. dem Biofeedback.

- Theoretische und praktische Grundlagen zu Aufmerksamkeit,

exekutive Funktionen und Gedächtnis

- Aktueller Stand der Forschung über lerntheore tische

Erkenntnisse und deren Auswirkung im Alltag

- Erkenntnisse aus der ICF und deren Auswirkungen

auf die Therapieplanung

- Verschiedene Verfahren, u.a. Neurotraining nach

Verena Schweizer

- Verknüpfung zwischen Neuroanatomie und

Neuropsychologie

- Arousal als wichtige Determinante kognitiver

Leistungsfähigkeit

- Einflüsse auf Regulationsmechanismen cerebraler

Erregung

- Kennenlernen gängiger Testverfahren und deren

Relevanz für die Therapiepraxis:

D2-Test, Qik-Test (mit Continous Performance Test),

Standardisierte Link’sche Probe (SLT), Rivermead

Behavioral Memory Test (RBMT), Minimental State

Examination (MMSE)

- Adäquater Einsatz geeigneter Therapiemittel und

Computerprogramme

(u.a. Rehacom von Hasomed und andere)

Zielgruppe

Ergotherapeuten, Logopäden, interessierte Fachkräfte

Referent

Thomas Feiner, Ergotherapeut, MAT-Therapeut

(Mentale Aktivierungstherapie, Gesellschaft für Gehirntraining),

Neurofeedback- Therapeut, Regenstauf

Termine

09. – 11. Mai 2012

FP 24

Mi 14.00 – 18.00 h

Do 09.00 – 18.00 h

Fr 09.00 – 17.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 270,00 € zzgl. 19 % MwSt.

HWS: Systematische Unter -

suchung und effektive Therapie

Synthese aus manualtherapeutischen,

osteopathischen und trainingstherapeutischen Techniken

35

Viele Therapeuten behandeln die HWS bzw. die Okzipital-Atlas-Axis-Region

nur ungern und mit Unbehagen.

Eine gut durchgeführte Diagnostik mit Testung

und Differenzierung der verschiedenen möglichen Pathologien

sowie ein richtiges Deuten der Patientenangaben

ergibt mehr Sicherheit. Ausgehend von den

anatomischen und funktionellen Grundlagen lässt sich

zudem aus einer Synthese von manualtherapeutischen,

osteopathischen und trainingstherapeutischen

Techniken ein geeigneter Therapieansatz erarbeiten,

der mehr Therapieerfolg verspricht.

- Anatomie der Region

- Wichtige funktionelle Zusammenhänge/Bezüge zu

anderen Körperregionen

- Physiologie und Pathologien an der HWS (Blockierungsphänomene

der Facettengelenke, Schwindel,

Kopfschmerz, radikuläre Ausstrahlungen, Bandscheibenvorwölbungen

und Bandscheibenvorfall,

Atlasfehlstellungen, Frakturen, craniale Abflussstörungen,

Schleudertraumen, Faszienstörungen, Einflüsse

distaler Organe auf die HWS usw.)

- Deutung von Röntgen- und CT-Bildern

- Differenzialdiagnostische Testung und deren Deutungen,

Provokationstests

- Effektive Befundung und Therapieplanung

- Praxisteil mit Üben der differenzialdiagnostischen

und therapeutischen Griffe: spezifische Weichteiltechniken

für Trapezmuskel, Sternocleidomastoideus;

Levator scapulae, kurze Nackenmuskulatur u.a.;

spezifische und unspezifische Traktionstechniken

an der HWS, segmentnahes Arbeiten bei

Facettengelenksstörungen, sanfte Korrekturmaßnahmen

bei Rotationsfehlstellungen von Wirbeln

und speziell des Atlas, craniale Abflusstechniken,

spezifisches Stabilisationsprogramm HWS usw.

Zielgruppe

Physiotherapeuten und Ergotherapeuten, insbesondere

auch Berufsanfänger und Wiedereinsteiger

Referent

Jens Schönbeck, PT, Heilpraktiker, Saarbrücken

Termine

08. – 09. Sept. 2012

Sa 09.00 – 18.30 h

So 08.30 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 20

Gebühr: 195,00 € zzgl. 19 % MwSt. sowie 15,00 €

Skriptkosten (fakultativ beim Ref.)

41


Klassische Homöopathie

in der Therapie

36

Die Klassische Homöopathie verbindet als ganzheitliche

Heilmethode seelische und körperliche Krankheitszustände

und kann deshalb sehr erfolgreich ergänzend

zu manuellen Interventionen eingesetzt werden. Die

unterstützende Wirkung einer die manual-therapeutische

Arbeit begleitenden homöopathischen Behandlung

liegt in der Verminderung von Schmerzen, der

Linderung entzündlicher Prozesse und der Aktivierung

der Selbstheilungskräfte, wodurch das Behandlungsergebnis

längerfristig stabilisiert und eine mögliche Chronifizierung

von Beschwerden verhindert werden kann.

36a

AD(H)S-Syndrom:

Zappelphilipp und Träumerchen

Vortrag

Immer mehr Kinder fallen heute bereits im Kindergarten

durch Unkonzentriertheit und große motorische

Unruhe auf, die sie daran hindert, an Spiel und Unterricht

erfolgreich und mit Spaß teilzunehmen. Diese

Verhaltensauffälligkeiten führen sehr schnell zu einem

offensichtlichen Entwicklungsrückstand und machen

das Kind zu einem "Außenseiter", da konzentriertes

Lernen und ein soziales Miteinander in der Spielgruppe

bzw. der Klasse oder in der Familie nicht möglich sind.

Im Vortrag werden die vielfältigen Ursachen und Zusammenhänge

des ADS/ADHS-Syndroms vorgestellt

und Möglichkeiten und Erfahrungen mit einer ganzheitlich-homöopathischen

Therapie aufgezeigt.

36b

Alt werden/Gesund bleiben:

Herausforderungen

des Älterwerdens

Vortrag

Das Alter bringt erfahrungsgemäß viele gesundheit -

liche Probleme mit sich. Die auftretenden Beschwerden

sind vielfältig und können uns im Alltag stark

beeinträchtigen. Viele anfangs unbedeutende Symptome

werden chronisch und führen zu Diagnosen wie

Bluthochdruck, Osteoporose oder Arthrose.

Die Homöopathie als ganzheitliche Naturheilweise

stellt eine erfolgreiche Alternative und Ergänzung zur

herkömmlichen Therapie typischer Altersbeschwerden

dar und kann erheblich dazu beitragen, Beschwerden

zu lindern und das Fortschreiten degenerativer Prozesse

zu verlangsamen. Gesundheit und Lebensqualität

können so bis ins hohe Alter erhalten bleiben.

42

36c

Homöopathie in der Geriatrie

Anwendung homöopathischer Präparate in Therapie

und Pflege älterer Menschen

Die Betreuung und Pflege älterer Menschen stellt eine

besondere Herausforderung dar. Chronische Beschwerden

sind sehr oft durch akute Erscheinungen

verkompliziert, die einer Therapie bedürfen, die schnell

und effizient helfen soll, ohne zu belasten.

Die Homöopathie als ganzheitliche Naturheilweise hat

sich als eine wertvolle Ergänzung bei der Behandlung

typischer Altersbeschwerden bewährt, da sie über eine

Vielzahl von Medikamenten verfügt, die nebenwirkungsfrei,

sanft und schonend zur Linderung akuter

Beschwerden beitragen können.

Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage, wie die

pflegerische und therapeutische Tätigkeit sinnvoll

durch Homöopathie unterstützt werden könnte. An

Fallbeispielen werden die Kriterien zur Mittelwahl anhand

des Symptomenbildes und nach „Bewährter Indikation“

aufgezeigt.

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Osteopathen, Heilpraktiker, Ergotherapeuten

und Ärzte, Pflegende in der Pädiatrie bzw.

Geriatrie

Referentin

Marie-Luise Nagel, Heilpraktikerin, Homöopathin, Mitglied

des VKHD (Verband Klassischer Homöopathen

Deutschlands e.V.), zertifiziert durch die SHZ (Stiftung

Homöopathie-Zertifikat) als Therapeutin, Dozentin und

Supervisorin, Saarlouis

Termine

26. Jan. 2012 Vortrag Atopische Erkrankungen

Do 19.00 – 20.30 h

02. März 2012 Geriatrie

Fr 09.00 – 16.30 h

26. April 2012 Vortrag Zappelphilipp u. Träumerchen –

Do 19.00 – 20.30 h Das ADS / ADHS-Syndrom

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr:

Vorträge kostenfrei

95,00 zzgl. 19 % MwSt. (Geriatrie)


Progressive Muskel relaxation

nach Jacobson

Grund- und Aufbaukurs

37 Referent

Aktive Entspannungstechniken wirken gezielt und systematisch

auf den Organismus. Zu ihnen zählen unter

anderem die Progressive Muskelentspannung und das

Autogene Training. Die Effekte sind wissenschaftlich

gut erforscht und belegt:

- Lösen von Verspannungen – Schulung der Körperwahrnehmung

- Abbau von körperlich-emotionaler Erregung in

Stress-Situationen

- Höhere Belastbarkeit/erhöhte Stresstoleranz

- Linderung psychosomatischer Beschwerden wie Spannungskopfschmerzen,

Herz- oder Kreislaufstörungen

- Hilfe bei chronischen Beschwerden

- Soforthilfe in akuten Stresssituationen

Bei der Progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson

(PMR) wird durch die willentliche und bewusste Anund

Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand

tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht.

Zahlreiche Studien weisen eine Wirksamkeit bei Krankheitsbildern

nach, bei denen Anspannung oder Angst

eine Rolle spielt. Dies gilt insbesondere auch für zahlreiche

Schmerzzustände. PMR findet auch als kompatible

Technik im Rahmen von Therapieplänen in

Psychotherapeutischer Medizin und Psychiatrie Anwendung.

Die Krankenkassen leisten für präventiv orientiertes

Entspannungstraining Kostenzuschüsse,

sofern die Kursleiter eine Zusatzqualifikation

erworben haben, die den Präventionsrichtlinien

gemäß §§ 20, 43 SGB V entspricht. Der Mindestumfang

liegt derzeit (Änderungen seitens der

Kostenträger vorbehalten) bei 32 UE.

Absolventen des Grund- und Aufbaukurses

können, bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen,

die Zulassung zur Abrechnung der

entsprechenden Positionen mit den gesetzlichen

Krankenkassen beantragen.

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister,

Ergotherapeuten, Ärzte, Pädagogen, Heilpädagogen

und verwandte Berufe

Peter Langholz, PT, Sportphysiotherapeut des Deutschen

Sportbundes, Bitburg

Termine

10. – 11. März. 2012 Grundkurs

FP 32

21. – 22. April. 2012 Aufbaukurs (GK+AK)

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 15.00 h

oder

10. – 11. Nov. 2012 Grundkurs

FP 32

01. – 02. Dez. 2012 Aufbaukurs (GK+AK)

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 15.00 h

Grund- und Aufbaukurs können jeweils nur gemeinsam

belegt werden.

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 175,00 € zzgl. 19 % MwSt. pro Kursteil

43


Jahres-, Beurteilungs- und

Zielvereinbarungsgespräche

Training für Führungskräfte im therapeutischen Team

38 39

Im Rahmen der Personalentwicklung und -auswahl als

auch im Bereich von Führungsaufgaben und Führungsinstrumenten

spielen die Beurteilung von Mitarbeitern

und Zielvereinbarungen eine entscheidende Rolle. Sowohl

wirtschaftlicher Erfolg als auch die Qualität der

geleisteten Arbeit hängen in erster Linie von kompetentem

und gut geführtem Personal ab.

- Anlässe zur Mitarbeiterbeurteilung und

Zielvereinbarung

- Entwicklung, Definition und Anwendung

von Beurteilungskriterien

- Zielformulierungen

- Instrumente: Beurteilungsbögen und Standards

- Durchführung und Strukturierung von Beurteilungsund

Zielvereinbarungsgesprächen

- Nachbereitung und Dokumentation

- Beurteilungsfehler und deren Kontrolle

- Kommunikationstechniken

- Fallbesprechungen/Übungen/Umsetzungsstrategien

Zielgruppe

Abteilungsleiter der therapeutischen Funktionsdienste

(Physiotherapie, Ergotherapie, Bäderabteilung) und Inhaber

von Physiotherapie-, Logopädie-, Massage- und

Ergotherapiepraxen sowie Leitungskräfte im Sozialund

Gesundheitswesen

Referent

Ralf Burkhardt, Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut

(HPG), Kommunikationstrainer, Gesellschaft für angewandte

Kommunikation, Trier

Termine

19. Okt. 2012

Fr 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 145,00 € zzgl. 19 % MwSt.

44

Kiefergelenksschmerzen:

Systematische Untersuchung

und effektive Therapie

Kiefergelenksschmerzen sind auf die verschiedensten

Ursachen zurückzuführen. Zum einen kann es sich um

lokale im Kiefergelenk entstandene Dysfunktionen

handeln, z.B. Gebissfehlstellungen, Bruxismus, okklusale

Störungen, Hypertonus der Kaumuskulatur, Arthritis

usw. Zum anderen beobachtet man in der

täglichen Praxis ein gemeinsames Auftreten von Kieferanomalien

und Körperfehlhaltungen, die vermuten

lassen, dass eine enge Korrelation zwischen Kiefergelenk

und Haltung besteht.

Eine erfolgversprechende Behandlung hängt daher in

besonderem Maße von einer genauen, aufmerksamen

und ganzheitlichen Untersuchung der Beschwerden

und einem interdisziplinär orientierten Behandlungsansatz

ab.

- Funktionsanalyse des Kiefergelenkes

- Haltungsstatus der Wirbelsäule (Becken-HWS-Cranium)

- Wechselbeziehung zwischen Kiefergelenk und

Haltung: biomechanische und fasziale Zusammenhänge

als Grundlage des ganzkörperlichen

Behandlungskonzeptes

- Praktischer Teil: Behandlung der Kaumuskulatur,

Behebung artikulärer Blockierungen des Craniums

und der HWS, Behebung muskulärer Dysfunktionen

im Schulter-Nacken-Bereich, Ganzkörperkorrektur

bei faszialen Dysfunktionen, Vermittlung von Übungen

für zu Hause

- Konzeptübergreifende Befunderhebung und Behandlung

(MT, PNF, FBL Klein-Vogelbach, Faszientechnik,

Cranio-Sacral-Therapie)

Teilnahmevoraussetzung: Anatomiekenntnisse

des Kiefergelenks

Zielgruppe

Physiotherapeuten, auch PT-Schüler im letzten Jahr,

Logopäden

Referentin

Jacqueline Bünder, MScPT, PT, CIFK Instruktorin FBL

Klein-Vogelbach, Baelen, Belgien

Termine

01. – 02. Juni 2012

Fr 14.00 – 20.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 175,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 16


Kinesio-Taping

40

Anfang der 70er Jahre hat der japanische Arzt/Chiropraktiker

Dr. Kenzo Kase diese neuartige Tapingtechnik

auf der Basis eines Tape-Materials mit neuen elastischen

Eigenschaften entwickelt. Der therapeutische Effekt

erklärt sich über eine die Lymphzirkulation

anregende und stoffwechselaktivierende Wirkung.

Durch die spezielle Anlage der Kinesio-Tapestreifen ist

es zudem möglich, stimulierende oder dämpfende

Wirkung auf die Muskulatur zu erreichen. Vor allem

hemmt es den Schmerz und hilft häufig sofort nach

Anlage des Tapes ohne dabei die Bewegung einzuschränken

(„full range of motion“). In diesem Kurs

werden die Kinesio-Tapes nach funktionell-anatomischen,

biomechanischen und klassisch-orthopädischen

Gesichtspunkten angelegt. Es werden Gesichtspunkte

aus der manuellen Therapie, funktionellen Anatomie,

Sportphysiotherapie oder auch nach dem Mulligan-

Concept berücksichtigt.

- Theorien zur Wirkungsweise und Untersuchungstechniken

- Befunderhebung und Krankheitsbilder für die erfolgreiche

Anlagetechnik

- Praktische Übungen der verschiedenen Anlagetechniken

bzw. Tapes

- Indikationsbeispiele:

Wirbelsäule: WS-Syndrome, HWS Distorsion,

Nucleusprolaps an der HWS, LWS,

Kopfschmerzen, Migräne

Funktionsstörungen der Wirbelgelenke

(Blockierungen), Überlastungssyndrome

Periarthropathien an allen peripheren Gelenken,

Arthrosen (Coxarthrose, Gonarthrose OSG-Arthrose)

Impingementsyndrome, subluxierte Schultern bei

Hemiparese, Hemiplegie nach Insult

Patellafemorales Schmerzsyndrom

Insertionstendopathien (Patellaspitzensyndrom,

Epicondylopathia lateralis und medialis,

Achillodynien)

Gelenkdistorsionen (Sprunggelenk, Kniegelenk)

www.manuelle-orthopaedie.com

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister,

Ergotherapeuten, Heilpraktiker und Ärzte

Referent

Dr. Matthias Schmidt, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative

Medizin, MT, Chirotherapeut, Instruktor der

IAFM e.V., Masseur und med. Bademeister, Hamburg

Termine

04. – 05. Feb. 2012

Sa 09.00 – 18.00 h

So 09.00 – 15.30 h

oder

23. – 24. Juni 2012

Sa 09.00 – 18.00 h

So 09.00 – 15.30 h

oder

24. – 25. Nov. 2012

Sa 09.00 – 18.00 h

So 09.00 – 15.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 17

FP 17

FP 17

Gebühr: 240,00 € zzgl. 19 % MwSt. inkl. Tapematerial

und Skript

45


Das Knie – Konservative

Behandlung und therapeutische

Versorgung nach OP

Pathologien, OP-Techniken und therapeutische

Behandlungsmaßnahmen

41

Das Knie ist eines der am meisten belasteten Gelenke

des Körpers und demzufolge einem hohen Verletzungsrisiko

mit unterschiedlichen, teils nur operativ zu

behandelnden Folgen ausgesetzt. Effektives therapeutisches

Arbeiten bedarf genauer Kenntnisse der Strukturstörungen,

der angewandten OP-Techniken und der

damit verbundenen speziellen Belastungsgrenzen:

- Anatomie der Region

- Wichtige funktionelle Zusammenhänge/Bezüge zu

anderen Körperregionen

- Pathologien wie Sportverletzungen, Meniskus -

verletzungen, Bandverletzungen (Seitenband- und

Kreuzbandverletzungen), Patella-Problematiken

(Frakturen, Luxationen u.a.), Frakturen im Kniebereich

und deren operative Versorgung, Knie-TEP etc.

- Differenzialdiagnostische Testung und deren

Deutungen, Provokationstests

- Deutung von Röntgenbildern

- Langfristige therapeutische Rehabilitation nach OP

unter Berücksichtigung der jeweiligen OP-Technik

Verbesserung der Flexion/Extension

Weichteiltechnik der knieumgebenden

Muskulatur (M.popliteus, Pesanserinus Muskulatur,

M.rectus u.a.)

Propriozeptionstraining und sportartspezifisches

Training (insbes. Sprungkrafttraining)

Üben der differentialdiagnostischen und

therapeutischen Griffe

Zielgruppe

Physiotherapeuten, insbesondere auch Berufsanfänger

und Wiedereinsteiger

Referent

Jens Schönbeck, PT, Heilpraktiker, Saarbrücken

Termine

12. – 13. Mai 2012

Sa 09.00 – 18.30 h

So 08.30 – 15.15 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 175,00 € zzgl. 19 % MwSt. sowie 15,00 €

Skriptkosten (fakultativ beim Ref.)

46

FP 18

Kommunikation mit

Patienten und aktiver Verkauf

in der freien Praxis

Grundlagen professioneller Gesprächsführung

und Beratung

42

Therapeuten und Mitarbeiter in therapeutischen Praxen

haben im Bereich der professionellen Kommunikation

mit Patienten nicht nur Aufgaben der Beratung.

Zunehmend geht es auch um den „aktiven Verkauf“

von Praxis- und Zusatzleistungen. Gerade das „Verkaufsgespräch“

erfordert neben einer besonderen

Sensibilität für Thema und Gesprächspartner auch die

Selbstmotivation, Verkaufsaktivitäten zu übernehmen

und eine positive Grundhaltung zum Thema Verkauf

zu entwickeln. Professionelle Beratung und geschickt

unaufdringlicher Verkauf erfordern neben kunden -

orientiertem und betriebswirtschaftlichem Denken

auch professionelle Formen der Kommunikation und

Interaktion.

- Grundlagen der professionellen Kommunikation und

Gesprächsführung: Kommunikationsmodelle, Kommunikationsebenen,

Kommunikationstechniken

- Gesprächsstrukturierung und Gesprächsablauf

- Begriffsklärungen: Beratung und Verkauf von

Praxisleistungen

- Professionelle Einstellung als Grundlage erfolgreicher

Beratungs- und Verkaufsgespräche

- Besonderheiten in Beratungs- und „Verkaufs“-Gesprächen

in der freien Praxis: Gesprächsführung, gezielter

Gesprächsabschluss, Vereinbarungen treffen

- Rahmenbedingungen und Settingfaktoren;

Kontrolle von Störfaktoren

- Umgang mit Kommunikationsstörungen und

-hindernissen

- Umsetzung der Lerninhalte in Trainingssequenzen

Zielgruppe

Praxisinhaber sowie Mitarbeiter in therapeutischen

Praxen, Pflegekräfte (Mitarbeiter in der Kranken- und

Altenpflege und in den ambulanten Pflegediensten)

Referent

Ralf Burkhardt, Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut

(HPG), Kommunikationstrainer, Gesellschaft für angewandte

Kommunikation, Trier

Termine

13. Juni 2012

Do 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 145,00 € zzgl. 19 % MwSt.


Umgang mit Mitarbeitern und

Kunden: Konfliktmanagement

Training für Führungskräfte im therapeutischen Team

43

Konflikte im Berufs- und Teamalltag, ob mit Mitarbeitern,

Kollegen, Vorgesetzten oder Patienten und deren

Angehörige sind allgegenwärtig und können langfristig

zu persönlichen Beeinträchtigungen oder zur Verschlechterung

des gesamten Arbeitsklimas und damit

einhergehenden Leistungsbeeinträchtigungen führen

– sofern sie nicht angegangen und bewältigt werden.

Hier helfen praktische kommunikative Hilfsmittel des

professionellen Konfliktmanagements.

- Persönliche Einstellungen und deren Auswirkungen

auf Konfliktgespräche

- Rahmenbedingungen für professionelles

Konfliktmanagement

- Gesprächsregeln bei Kritik- und Konfliktgesprächen

- Kommunikative Merkmale professionellen

Konfliktmanagements

- Gesprächstechniken: aktives Zuhören,

Fragetechniken, Reformulieren, Ich-Botschaften,

Ergebnisabsicherung

- Merkmale selbstsicherer Kommunikation

- Vorbereitung, Planung, Ablauf von Argumentation,

Verhandlungsstrategien

- Erkennen von Konfliktursachen und ergebnisorientiertes

Schlichten

- Videofallarbeit/-training und Videoanalysen

- Fallbesprechungen/Übungen/Umsetzungsstrategien

Zielgruppe

Abteilungsleiter der therapeutischen Funktionsdienste

(Physiotherapie, Ergotherapie, Bäderabteilung) und Inhaber

von Physiotherapie-, Logopädie-, Massage- und

Ergotherapiepraxen sowie Leitungskräfte im Sozialund

Gesundheitswesen

Referent

Ralf Burkhardt, Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut

(HPG), Kommunikationstrainer, Gesellschaft für angewandte

Kommunikation, Trier

Termine

22. – 23. Juni 2012

Fr 13.00 – 20.00 h

Sa 09.00 – 16.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 230,00 € zzgl. 19 % MwSt.

47


Krankengymnastik am Gerät

44

Gerätegestützte Krankengymnastik ist eine aktive

Therapiemethode mit dem Ziel, die motorischen

Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Koordination,

Flexibilität sowie Ausdauer und Schnelligkeit bei verschiedenen

Krankheitsbildern zu verbessern. Theoretische

und praktische Grundlagen ermöglichen die

Erstellung von indikationsspezifischen Behandlungsprogrammen:

- Allgemeine Trainingsgrundlagen und Biomechanik

- Grundlagen des rehabilitativen Krafttrainings

(Training und passives Bindegewebe, methodischer

Aufbau einer Trainingseinheit, Dehnen,

Informa tionsprozesse innerhalb des Trainings,

Bewegungsqualität)

- Wundheilung und Training: genaue Einordnung

der einzelnen Trainingsmethoden in die

Wundheilungsphasen

- Einführung in die Gerätetechnik (Rollenprinzip,

Exzentertechnik – physiologische Kraftkurve)

- Motorische Hauptbeanspruchungsformen unter

besonderer Berücksichtigung von Kraft und

Koordination

- Selbsterfahrung der Trainingsmethoden

- Indikationsspezifischer Einsatz der Geräte gemäß

Heilmittelkatalog

- Ausgewählte Indikationen der unteren bzw.

oberen Extremität sowie der Wirbelsäule/praktische

Umsetzung am Gerät

Die von uns durchgeführte Veranstaltung „Krankengymnastik

am Gerät“ entspricht den Anforderungen

der Spitzenverbände der Krankenkassen

sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft der Heilmittelverbände

e.V. (gemäß Rahmenempfehlungen

nach § 125 SGB V.)

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Masseure und

med. Bademeister

48

Referenten

Frank Diemer, PT, Sport- und Gymnastiklehrer, Fachlehrer

für Krankengymnastik am Gerät, Oy-Mittelberg

Volker Sutor, PT, Sport-und Gymnastiklehrer, B.Sc.PT,

Fachlehrer für Krankengymnastik am Gerät, Brackenheim

und Lehrerteam der FOMT

Literatur:

Frank Diemer, Volker Sutor, Praxis der medizinischen

Trainingstherapie, Band I: Lendenwirbelsäule, Sakro -

iliakalgelenk und untere Extremität / Band II: Hals -

wirbelsäule und obere Extremität, Physiofachbuch,

Thieme Verlag, Stuttgart 2011

Termine

08. – 11. März 2012

Do – So 09.00 – 18.00 h

oder

11. – 14. Okt. 2012

Do – So 09.00 – 18.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 40

FP 40


LiN – Lagerung in Neutralstellung

Grundkurs zur Lagerung von schwer betroffenen

Patienten in der Neurologie, Inneren, Geriatrie

und auf Intensivstation

45 Referent

Ein wichtiger Baustein in der Versorgung von schwerpflegebedürftigen

Menschen ist die Gestaltung der

pflege- und therapiefreien Zeiten durch eine professionelle

Lagerung im Bett und Rollstuhl. Eine dem Patienten

individuell angepasste Lagerung mit möglichst

günstigen („neutralen“) Gelenkstellungen bietet eine

optimale Basis für wiederkehrende Funktionen. Das Risiko

von Sekundärproblemen wie Spastik, Dekubitus

und Muskelverkürzungen/-überdehnungen wird verringert.

Der Patient kann in den Ruhepausen bequem

ausruhen und wird zudem möglichst gut auf die

nächste Therapiezeit vorbereitet. Die aktive Teilnahme

an der Therapie wird gefördert. Günstige Auswirkung

auf Vitalparameter und Beweglichkeit konnten in einer

klinischen Untersuchung nachgewiesen werden.

- Theorie

Ziele von Lagerung

Neuro-muskuläre Grundprinzipien, Effekte von Lagerung

in Neutralstellung

Schwierigkeiten und Probleme bei der Umsetzung im

Alltag verstehen und Lösungsvorschläge erarbeiten

- Praxis

Rückenlage, 30°-Lage, 90°-Seitenlage, stabiler Sitz

im Bett, Sitz im Stuhl/Rollstuhl

Üben aneinander/Selbsterfahrung und Lagern von

schwer betroffenen Patienten auf Station

Teilnahmevoraussetzung: Arbeit mit schwer betroffenen

Patienten (Neurologie Phase A, B, F und

Geriatrie)

www.Lin-Arge.de

Kursteilnehmer aus Saarland/Rheinland-Pfalz haben

die Möglichkeit, Termine für eine Praxisbegleitung

nach dem Kurs mit dem Referenten zu vereinbaren.

Diese Leistung ist im Kurspreis enthalten.

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegekräfte und

auch Angehörige, die mit schwerst betroffenen Patienten

im Akutkrankenhaus, auf Intensivstationen, in der

Frührehabilitation, in Pflegeheimen, in Phase-F-Einrichtungen

und in der häuslichen Pflege arbeiten

Josef Martin, Krankenpfleger, LiN-Trainer, Kinästhetiktrainer,

Praxisbegleiter Basale Stimulation, Fachkrankenpfleger

für Intensivmedizin, Kapsweyer

Termine

28. – 29. Juni 2012

Mo – Di 09.00 – 17.30 h

Ort: Klinik wird noch bekannt gegeben

Gebühr: 210,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 19

49


Lymphdrainage und

physikalische Ödemtherapie

46

Alle Kurse werden in Zusammenarbeit mit dem Ödemzentrum

Feldberg/St. Blasien (dort: Kooperation mit

der Asdonk-Klinik St. Blasien) durchgeführt.

Für Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister

sowie Ärzte wird der Zertifikatskurs für Lymphdrainage

und physikalische Ödemtherapie (Basiskurs/Aufbaukurs

mit abschließender Prüfung) durchgeführt.

Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen

erlaubt der erfolgreiche Besuch dieser Kurse, Lymphdrainage-Behandlungen

auf dem gesamten Indikationsgebiet

mit den Kassen abzurechnen.

Für Ergotherapeuten wird darüberhinaus ein spezieller

Kurs Lymphdrainage für Ergotherapeuten angeboten.

46a

Einführung in die Lymphdrainage

und physikalische Ödemtherapie

Der kostenfreie Einführungsnachmittag gibt Gelegenheit,

sich vorab zu informieren und den Referenten

kennen zu lernen.

Die Teilnehmer erhalten einen Hörerschein, der

Ihnen 23,00 € Preisermäßigung auf zusätzliche fakultativ

zu erwerbende Lehrmaterialien (Unterrichtsbroschüren,

Videokassetten etc.) zum Zertifikatskurs

gewährt. (Änderungen seitens des Ödemzentrums

bleiben vorbehalten.)

46b

Lymphdrainage und

physikalische Ödemtherapie

Zertifikatskurs in Kooperation mit dem Ödemzentrum

Feldberg/St. Blasien

Um Lymphdrainage- und physikalische Ödemtherapie-

Behandlungen auf dem gesamten Indikationsgebiet

mit den Kassen abrechnen zu können, muss eine

durch die Spitzenverbände der Krankenkassen und der

maßgeblichen Spitzenorganisation der Heilmittelerbringer

auf Bundesebene gemäß § 125 Abs. 1 SGB V

anerkannte Ausbildung zum Lymphdrainage- und

Ödemtherapeuten absolviert werden. Der Kurs gliedert

sich in zwei aufeinanderfolgende Abschnitte zu je zwei

Wochen und muss innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen

werden. Die Kursteile sollten zusammenhängend

belegt werden.

50

Basiskurs Lymphdrainage und physikalische

Ödemtherapie

Im Basiskurs werden die Grundgrifftechniken sowie die

anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt.

Aufbaukurs Lymphdrainage und physikalische

Ödemtherapie

Nach dem Basiskurs folgt der Aufbaukurs, in dem die

Klinik der Ödeme und die Therapie im Vordergrund

stehen.

Der Abschluss des Kurses erfolgt in Anwesenheit eines

Vertreters des Landesverbandes (VPT oder VDB) durch

eine Prüfung. Schulung und Abschluss entsprechen

den Richtlinien des Schulungsausschusses der deutschen

Gesellschaft für Lymphdrainage und der Berufsverbände.

Nach bestandenem Abschluss und dem

Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen

kann Lymphdrainage und physikalische Ödemtherapie

auf dem gesamten Indikationsgebiet

mit den Kassen abgerechnet werden. Die deutsche

Gesellschaft für Lymphologie nimmt die Kursabsolventen

als Lymphdrainage-Therapeuten in ihre Liste auf.

Teilnahmevoraussetzung: Basiskurs

46c

Refresher Lymphdrainage

Die aktuellen Veränderungen und Ergebnisse von Forschung,

Wissenschaft und Empirie im Anwendungsbereich

der Lymphdrainage und Physikalischen

Ödemtherapie fließen in die Praxis ein. Der Refresher

bietet die Möglichkeit eines Updates: Im Wechsel von

praktischer Arbeit und theoretischen Einheiten werden

die aktuellen Entwicklungen und ihre praktische Umsetzung

erarbeitet. Der Refresherkurs gibt zudem die

Gelegenheit, die erlernten Behandlungstechniken

nach Erprobung in der Praxis nochmals zu überprüfen

und zu vertiefen. Die sich mit der Zeit leicht einschleifenden

Ungenauigkeiten werden korrigiert:

- Erfahrungsaustausch

- Krankheitsbilder und ihre Behandlungstechniken:

Möglichkeiten und Grenzen

- Spezial: das „dicke Bein“ – vom systematischen

Befund zur gezielten Therapie

- Korrektur und Verbesserung von erlernten Techniken

- Neue Entwicklungen

Teilnahmevoraussetzung: Basis- und Aufbaukurs


46d

Lymphdrainage

für Ergotherapeuten

Einführung

Ödeme und damit verbundene Einschränkungen und

Beschwerden begleiten auch viele Erkrankungen, die

ergotherapeutisch behandelt werden. Dadurch werden

die Therapiemöglichkeiten eingeschränkt und das

Alltagsleben der Patienten belastet. Dieser Einführungskurs

gibt eine Orientierung über Möglichkeiten

und Grenzen der Behandlung von Ödemen im Rahmen

ergotherapeutischer Maßnahmen:

- Anatomie des Lymphgefäßsystems insbesondere bezogen

auf die Lymphdrainage der oberen Extremitäten

- Mikrozirkulation

- Pathophysiologie von Ödemen

- Praktische Ansätze zur Behandlung von leichten Ödemen

der oberen Extremitäten

- Indikationen und Kontraindikationen der manuellen

Lymphdrainage

46e

Behandlung von Handödemen

Therapeutische Ansätze der physikalischen Ödemtherapie

bei Dupuytren, Sudeck, Karpaltunnelsyndromen und

der sog. „schwierigen Hand“ beim Lymphödem

Ödeme und damit verbundene Einschränkungen und

Beschwerden begleiten viele Erkrankungen, die ergotherapeutisch

behandelt werden. Dadurch werden die

Therapiemöglichkeiten eingeschränkt und das Alltagsleben

der Patienten belastet. In besonderem Maße gilt

dies für neurologisch-orthopädisch-traumatologische

Erkrankungen der Hand, deren Symptome vielfach

auch erst in einem späteren Stadium dem richtigen

Krankheitsbild zugeordnet werden können.

Dupuytren, Sudeck, Karpaltunnelsyndrome und die sog.

„schwierige Hand“ beim Lymphödem sind hier speziell

hervorzuheben. Zunächst oft diffuse Beschwerden und

Schmerzen, die durch ödembedingte Schwellungen begleitet

werden, können durch lymphologische Behandlung

gelindert bzw. Diagnostik und weiteren thera -

peutischen Interventionen zugänglich gemacht werden.

Neben der konservativen Behandlung steht auch der

postoperative Einsatz der Lymphdrainage und physikalischen

Ödemtherapie in diesen Fällen.

Für die ausgewählten Krankheitsbilder, die in der ergotherapeutischen

Praxis eine besondere Rolle spielen, gibt dieser

Einführungskurs eine Orientierung über Möglichkeiten

und Grenzen der Ödem-Behandlung zur Ergänzung ergotherapeutischer

Maßnahmen in der Handtherapie.

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten (auch Schüler

von Physiotherapie- und Ergotherapieschulen), Masseure

und med. Bademeister, Ärzte (Einführung)

Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister,

Ärzte (Zertifikatskurs, Refresher)

Ergotherapeuten (Lymphdrainage f. Ergoth., Handödeme)

Referenten

Joachim Diestmann, IKK-anerkannter Lehrer für Lymphologie,

Dipl.- Medizinpädagoge, Ödemzentrum

Feldberg, St. Blasien und Lehrerteam

Termine

16. März 2012 Einführung

Fr 14.00 – 17.00 h

27. Juni – 08. Juli 2012 Basiskurs

Mi – Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 12.30 h

Mo/Di frei

08. – 19. Aug. 2012 Aufbaukurs

Mi – Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 12.30 h

Mo/Di frei

30. Juni– 01. Juli 2012 Refresher

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 15.00 h

11. – 12. Aug. 2012 Lymphdr. f. Ergoth.

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 15.00 h

07. - 08. Juli 2012 Handödem

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 15.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 78

FP 78

FP 15

FP 15

FP 09

Gebühr:

Vortrag kostenfrei

(Anmeldung aus organisatorischen Gründen erbeten)

470,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Basiskurs)

470,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Aufbaukurs)

(zzgl. 100,00 € Prüfungsgebühr direkt beim Ref.)

145,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Refresher)

145,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Lymphdrainage f. Ergoth.)

145,00 € zzgl. 19% MwSt. (Handödem)

51


LRS Lese-Rechtschreib-Schwäche

Einführung

47 48

Kinder mit einer LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche) bekommen

in unserem Schulsystem sehr oft große

Schwierigkeiten, da es keine typischen Fehler beim

Schriftsprachenerwerb durch von LRS betroffene Kinder

gibt. Alle Kinder, die das Lesen und Schreiben erlernen,

machen anfänglich die gleichen Fehler. Im Normalfall

nehmen die verschiedenen Lese- und Rechtschreibfehler

sowie die Probleme beim Leseverständnis rasch ab und

verschwinden schließlich weitgehend. LRS-Kinder jedoch

machen die Fehler wesentlich häufiger; die Probleme

bleiben, können jedoch durch frühzeitige

Therapie stark kompensiert werden. Diese Kinder bedürfen

eines eigenen Verständnisses und einer gezielten

Frühförderung.

Zur Entstehung einer Legasthenie können vielfältige

Ursachen beitragen – oft ist auch das Zusammenwirken

verschiedener Faktoren zu beobachten. Diskutiert

werden genetische Ursachen, neurologische Faktoren,

Sprachentwicklungsverzögerungen, phonologische Informationsverarbeitungsstörungen,Wahrnehmungsund

Blickfunktionsstörungen u.a.m.

- Was ist LRS?

- Welche Formen gibt es, wie äußern sich diese?

- Verlauf der LRS

- Befundung der LRS inklusive ärztlicher Diagnostik

- Verhaltensproblematiken

- Therapeutische Intervention

- Elternberatung

Zielgruppe

Therapeuten, Pädagogen und Erzieher, Heilerziehungspfleger,

Pädiater

Referenten

Karl Brill, Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie,

Saarbrücken

Herbert Lechner, Ergotherapeut, SI-Lehrtherapeut zert.

DVE, Ausbildung in orofacialer Regulationstherapie

Castillo Morales, Facio-Orale Trakt-Therapie Kay

Coombes, AD(H)S-Eltern-Trainer, Neunkirchen

Termine

23. – 25. März 2012

Fr – So 09.00 – 16.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 200,00 € zzgl. 19 % MwSt.

52

FP 24

LWS/Becken: Systematische Untersuchung

und effektive Therapie

Synthese aus manualtherapeutischen,

osteopathischen und trainingstherapeutischen Techniken

Die LBH (Lenden-Becken-Hüfte) Region stellt eine

funktionelle Einheit dar und ist bei vielen Patienten

Grund zu den unterschiedlichsten Beschwerden. Durch

Testung und Differenzierung der verschiedenen möglichen

Pathologien sachgerecht und systematisch zu

befunden, ist die Grundlage für eine effektive Therapie.

Eine solche gute Differentialdiagnostik und die

richtige Deutung der Patientenangaben ermöglichen

es, aus einer Synthese von manualtherapeutischen, osteopathischen

und trainingstherapeutischen Techniken

einen geeigneten Therapieansatz zu erarbeiten. Die

Umsetzung mittels geeigneter therapeutischer Griffe

ist Schwerpunkt des Praxisteils:

- Anatomie der Region und wichtige funktionelle

Zusammenhänge

- Physiologie und Pathologien wie u.a. Blockierungsphänomene

ISG, Symphyse und LWS, LWS Syndrom,

Radikulitis, Piriformissyndrom, Ischialgie, Frakturen,

M.Bechterew, Skoliose, Bandscheibenvorfall

und -vorwölbung, Beckenverwringung, Störungen

der Unterbauchorgane, funktionelle Störungen

- Deutung von Röntgen- und CT-Bildern

- Testgrundlagen

- Befunderhebung mittels Anamnese und spezifischer

Testung/effektiver Therapieansatz nach Befund

- Differenzialdiagnostische Provokationstests und

deren richtige Deutung

- Praktisches Üben der diagnostischen und thera -

peutischen Grifftechniken: spezifische Weichteiltechniken

für Psoas major, Quadratus lumborum,

Erector trunci u.a., spezifische und unspezifische

Traktionstechniken LWS, segmentnahes Arbeiten

bei Facettengelenksstörungen, Korrektur von Rotationsfehlstellungen

von Wirbeln und am Becken,

Behandlung von Sakrumtorsionen und Nutationsfehlstellungen,

spezifisches Stabilisationsprogramm

der LWS/Becken Region usw.

Zielgruppe

Physiotherapeuten Ergotherapeuten, insbes. Berufsanfänger

u. Wiedereinsteiger, Masseure u. med. Bademeister

Referent

Jens Schönbeck, PT, Heilpraktiker, Saarbrücken

Termine

17. – 18. März 2012

Sa 09.00 – 18.30 h

So 08.30 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 20

Gebühr: 195,00 € zzgl. 19 % MwSt. sowie 15,00 €

Skriptkosten (fakultativ beim Ref.)


Mulligan-Concept:

Mobilisation with Movement

49

Das manualtherapeutische Konzept wurde von dem

neuseeländischen Physiotherapeuten Brian Mulligan

zur Behandlung neuro-muskuloskelettaler Probleme

entwickelt. Es kombiniert passive Mobilisation mit aktiver

Bewegung seitens des Patienten und bietet eine

Alternative in der Behandlung von Patienten mit Störungen

am Bewegungsapparat auf der Grundlage evidenzbasierter

Praxis.

49a

Grundkurs Teil A + B

Behandlungstechniken der HWS/obere Extremität und

der BWS/LWS/untere Extremität und Tapetechniken

In diesem Kurs lernt der Teilnehmer fast alle Körperabschnitte

nach dem Mulligan-Concept zu behandeln.

Der Kurs setzt sich aus 70 % Praxis und 30 %

Theorie zusammen. Das Curriculum gliedert sich in

einen Grundkurs Teil A (Behandlungstechniken der

HWS/obere Extremität) und Teil B (Behandlungstechniken

der BWS/LWS/untere Extremität und Tape -

techniken).

49b

Aufbaukurs Teil C

Behandlungstechniken weiterer Gelenke

Der 3-tägige Aufbaukurs befasst sich mit Behandlungstechniken

weiterer Gelenke (z.B. ISG), neuralen

Techniken, Wiederholung (Refresher) und Erweiterung

einzelner Techniken aus dem Grundkurs sowie weiterer

Tapetechniken.

Teilnahmevoraussetzung: Grundkurs Teil A + B

Grundkurs und Aufbaukurs bilden eine inhaltliche

Einheit und sollten zusammen belegt werden.

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ärzte, Masseure und med. Bademeister

(diese mit abgeschlossener Zertifikatsausbildung

in Manueller Therapie)

Referent

Claus Beyerlein, PT, MT, MManipTh (Curtin University/Australien),

Mulligan-Instruktor (MCTA), Dipl.

Sportwissenschaftler, Hrsg. Zeitschrift Manuelle Therapie

(Thieme Verlag), Ulm

Literatur:

Claus Beyerlein, Mulligan Therapiekonzept in der

Physiotherapie, Thieme Verlag, Stuttgart, 2009

Termine

21. – 23. Juni 2012 Grundkurs Teil A + B

Do 13.00 – 20.00 h

Fr 09.00 – 17.00 h

Sa 09.00 – 16.00 h

29. Nov. – 01. Dez. 2012 Aufbaukurs Teil C

Do 13.00 – 20.00 h

Fr 09.00 – 17.00 h

Sa 09.00 – 16.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 25

FP 25

Gebühr:

325,00 € zzgl. 19 % MwSt. inkl. Skript und Thieme-

Buch „Mulligan Therapiekonzepte in der Physiotherapie“

(Grundkurs Teil A + B)

295,00 € zzgl. 19 % MwSt. inkl. Kursskript (Aufbaukurs

Teil C)

53


Manuelle Therapie

im MAITLAND ® -Konzept

Befundaufnahme, Untersuchung und Behandlung von

Bewegungsdysfunktionen im Maitland ® -Konzept

50

Das MAITLAND ® -Konzept ist ein Konzept der Manuellen

Therapie zur Befundaufnahme und Behandlung

von Funktionsstörungen im Gelenk-, Muskel-, und

Nervensystem. Die Anwendung der Techniken im

MAITLAND ® -Konzept basieren auf dem Clinical Reasoning

unter Einbezug der ICF (International Classification

of Functioning, Disability and Health). Die

Besonderheit des Konzeptes liegt in der Verknüpfung

der individuellen und angepassten Befunderhebung

und Behandlung des Patienten mit den klinischen

Erfahrungen des Therapeuten und den neuesten

wissenschaftlichen Erkenntnissen. Neben den pas -

siven Gelenkmobilisationen und -manipulationen an

den Extremitäten und der Wirbelsäule, werden neurodynamische

Techniken, Muskeldehnungen, stabi -

lisierende Übungen und individuell adaptierte

Heimprogramme eingesetzt.

Die IMTA (International Maitland Teachers Association)

bietet einen 11-wöchigen Weiterbildungslehrgang mit

440 Zeitstunden an. Der Lehrgang besteht aus vier

Modulen.

50a

Level 1 – 4 x 5 Tage

- Einführung in das Maitland ® -Konzept

- Analyse, Interpretation und spezifische Behandlung

von Bewegungs-Dysfunktionen mit Betonung

der peripheren neurobiologischen Mechanismen

- Untersuchung und Befundaufnahme der Wirbelsäule

und peripheren Gelenke, inklusive Befundaufnahme

der neuralen Strukturen

- Anwendung des Maitland ® -Konzeptes in der

Untersuchung von Patientinnen und Patienten mit

Störungen im Bereich des Bewegungssystems

- Planung und Durchführung einer effektiven

Behandlung

50b

Level 2a – 2 x 5 Tage

- Festigung der Kenntnisse von Level 1 und Vertiefung

des Verständnisses des MAITLAND ® -Konzeptes

- Fortgeschrittene Fähigkeiten in Untersuchung und

Behandlung aller peripheren Gelenke und der Wirbelsäule,

inklusive der Beurteilung der funktionellen

Demonstration

54

- Anwendung von Differenzierungs-Tests, Kenntnisse

der Biomechanik der Wirbelsäule und Anwendung

von kombinierten Bewegungen und Kompression

- Detaillierte Untersuchung und Behandlung der neurodynamischen

Strukturen und Vermittlung der theoretischen

Hintergründe

- Untersuchung und Behandlung ausgesuchter klinischer

Syndrome

Teilnahmevoraussetzung: IMTA Teilnahmezertifikat

Level 1/Zwischen Level 1 und 2a sollten mindestens

6 Monate und maximal 4 Jahre liegen

50c

Level 2b – 2 x 5 Tage

- Vertiefung der Kenntnisse von Level 1 und Level 2a

- Kritische Betrachtung des Maitland ® -Konzeptes

- Fortgeschrittene Fähigkeiten in Untersuchung und

Behandlung des Bewegungssystems durch

problemorientiertes Vorgehen und Aufstellen

von multiplen Hypothesen

- Manipulationstechniken (Grad V) mit Indikationen

und Kontraindikationen

- Fortgeschrittene Untersuchung und Behandlung

der neurodynamischen Strukturen

- Einführung in die Prinzipien der dynamischen

Stabilität der Wirbelsäule

- Fortgeschrittenes Verständnis von neurophysiolo -

gischen Schmerzmechanismen

- Weitere Untersuchung und Behandlung von aus -

gesuchten klinischen Syndromen

- Fortgeschrittenes Clinical Reasoning

Teilnahmevoraussetzung: IMTA Zertifikat eines

Level 2a Kurses oder ein DVMT 1e Zertifikat/

Minimal 6 Monate klinische Erfahrung werden

empfohlen zwischen Level 2a und Level 2b

50d

Refresher

- Prinzipien der Anamnese: Wiederholung von C/o und P/e

- Wiederholung und Vertiefung wichtiger Techniken

- Bearbeiten von Problemfällen aus der Praxis der Teilnehmer

Teilnahmevoraussetzung: mindestens Maitland ®

Level 1


Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ärzte

Referenten

IMTA-Senior Teacher, CH-Lutry (Level 2b)

Prof. Dr. Harry von Piekartz, PhD, MSc, PT, MT, IMTA-

Senior Teacher, NOI, NL Ootmarsum (Level 2b)

Renée de Ruijter, B.PT, MMPA, PT OMTsvomp ® ,

IMTA-Teacher, CH-Kriens/Luzern (Level 2a)

Robert Valentiny, PT, PT OMT svomp ® ,

IMTA-Teacher, CH-Ponte Tresa (Level 1, Refresher)

Pieter Westerhuis, BSc, PT, MT, IMTA-Principal Teacher,

CH-Langendorf (Level 2a)

Termine

(21. – 25. Nov. 2011

27. Feb. – 02. März 2012

Mo 09.00 – 18.30 Uhr

Di – Do 08.30 – 19.00 Uhr

Fr 08.00 – 13.00 Uhr

10. – 14. Sept. 2012

Mo 09.00 – 18.30 Uhr

Di – Do 08.30 – 19.00 Uhr

Fr 08.00 – 13.00 Uhr

15. – 19. Dez. 2012

Sa 09.00 – 18.30 Uhr

So – Di 08.30 – 19.00 Uhr

Mi 08.00 – 13.00 Uhr

Lev. 1 2011/12)

1. Wo

Lev. 1 2011/12

2. Wo

Lev. 1 2011/12

3. Wo

Lev. 1 2011/12

4. Wo

FP 184

(1.-4. Wo)

10. – 14. Dez. 2012

Lev. 1 2012/13 FP 184

Mo 09.00 – 18.30 Uhr 1. Wo

(1.-4. Wo)

Di – Do 08.30 – 19.00 Uhr

Fr 08.00 – 13.00 Uhr

(04. – 08. März 2013 Lev. 1 2. Wo 2012/13)

(16. – 20. Sept. 2013 Lev. 1 3. Wo 2012/13)

(02. – 06. Dez. 2013 Lev. 1 4. Wo 2012/13)

26. – 30. März 2012

Lev. 2a FP 90

Mo 13.00 – 20.30 h 1. Wo

(1.-2. Wo)

Di – Do 08.30 – 19.00 h

Fr 08.00 – 13.00 h

05. – 09. Nov. 2012

Mo 13.00 – 20.30 h

Di – Do 08.30 – 19.00 h

Fr 08.00 – 13.00 h

(2013

Lev. 2a

2. Wo

Lev. 2b)

02. März 2012 Refresher

Fr 13.30 – 20.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 90

FP 9

Gebühr:

1.995,00 € zzgl. 19 % MwSt. inkl. Kurshandbuch

(Level 1)

1.175,00 € zzgl. 19 % MwSt. inkl. Kurshandbuch

(Level 2a)

110,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Refresher)

55


Manuelle Therapie

Zertifikatskurs

51 51a

Die Manuelle Therapie umfasst die vom Physiotherapeuten

ausgeführten manuellen Behandlungstechniken,

die zur Behandlung von Gelenkfunktionsstörungen

und ihrer muskulären, reflektorischen Fixierung durch

gezielte Mobilisation oder durch Anwendung von

Weichteiltechniken dienen. Die Anleitung des Patienten

zu einem Eigenprogramm in der Automobilisation und

Autostabilisation ist Bestandteil des Konzepts.

Inhalte der Module sind die Befunderhebung und Therapie

des gesamten skeleto-muskulären Systems. Sie

umfassen die Pathologie, die Anatomie, die Biomechanik,

die Diagnostik im Rahmen der Orthopädischen

Medizin, Behandlungskonzepte, die manuelle Gelenkmobilisation

und praktische Übungen zur Automobilisation

und -stabilisation der Extremitäten und der

Wirbelsäule.

Die FOMT (Fortbildung Orthopädische Medizin und

Manuelle Therapie) setzt neuste Erkenntnisse von Anatomie,

Biomechanik, Neurophysiologie, Trainingswissenschaften

und anderen wichtigen physiotherapeutischen

Bereichen in ihren Kursen praxisrelevant um, so dass die

Teilnehmer konzeptunabhängig eine fundierte theoretische

und praktische Ausbildung erfahren.

Wichtige Inhalte verschiedener manualtherapeutischer

Konzepte (Maitland, Kaltenborn, Cyriax, McKenzie,

Osteopathie, etc.) werden in eine ganzheitlich orientierte

Weiterbildung integriert.

Die ca. 2-jährige Weiterbildung gliedert sich in 12 Module.

Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen

und einem praktisch/mündlichen Teil. Im Verlauf

der Weiterbildung ist zudem ein Fallbericht zu erstellen,

der Teil der praktisch/mündlichen Prüfung ist. Die

Weiterbildung ist entsprechend den gemeinsamen

Empfehlungen der Spitzenverbände der

Krankenkassen gemäß § 124 Abs. 4 SGB V anerkannt

Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen

erlaubt der erfolgreiche Besuch dieses

Zertifikatskurses manualtherapeutische Behandlungen

auf dem gesamten Indikationsgebiet mit

den Kassen abzurechnen.

Modul 1 Einleitung / Hüfte

Modul 2 Knie

Modul 3 Fuß

Modul 4 Schulter

Modul 5 Ellbogen

Modul 6 Hand

Modul 7 LWS

Modul 8 BWS

Modul 9 HWS

Modul 10 Refresher (fakultativ)

Modul 11 Kiefer (fakultativ)

Modul 12 Prüfung (fakultativ)

56

Manuelle Therapie:

Einführungsvortrag

Der kostenfreie Einführungsvortrag gibt Gelegenheit,

sich mit dem Konzept des Zertifikatskurses Manuelle

Therapie vertraut zu machen.

51ba

Manuelle Therapie:

Zertifikatskurs 2010 – 2012

51bb

Manuelle Therapie:

Zertifikatskurs 2011 – 2013

51bc

Manuelle Therapie:

Zertifikatskurs 2012 – 2014

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister

Referenten

Nedeljko Goreta, PT, Fachlehrer für Manuelle Therapie,

Stuttgart

Volker Sutor, PT, B.Sc.PT, MT, Fachlehrer für Manuelle

Therapie und Krankengymnastik am Gerät,

Brackenheim

Fachlehrerteam der FOMT

Die Referenten sind anerkannte Fachlehrer der FOMT

und haben mehrere Fachbücher geschrieben bzw.

mitverfasst.

Frank Diemer, Volker Sutor, Praxis der Medizinischen

Trainingstherapie Band 1, Physiofachbuch, Thieme

Verlag, Stuttgart 2006

Frank Diemer, Volker Sutor, Praxis der Medizinischen

Trainingstherapie Band 2, Physiofachbuch, Thieme

Verlag, Stuttgart 2009

Volker Sutor (Mitautor), Praxisleitfaden Physiotherapie,

Urban & Fischer Verlag, München 2008

Volker Sutor (Mitautor), Physiolexikon, Thieme Verlag,

Stuttgart 2009


Termine

11. Mai 2012

Fr 18.00 – ca. 19.30 h Einführungsvortrag

17. – 20. Mai 2012 Modul 10

Do – Sa 09.00 – 18.00 h

So 09.00 – 13.00 h

17. Juni 2012 Modul 11

So 09.00 – 18.00 h

16. Juni 2012 Modul 12

Sa 09.00 – 18.00 h

MT – Zertifikatskurs 2011 – 2013

FP 300

(24. – 27. Sept. 2011 Modul 1)

(25. – 27. Nov. 2011 Modul 2) (Modul 1-9)

27. – 29. Jan. 2012 Modul 3

Fr – So 09.00 – 18.00 h

09. – 11. März 2012 Modul 4

Fr – So 09.00 – 18.00 h

11. – 13. Mai 2012 Modul 5

Fr – So 09.00 – 18.00 h

27. – 29. Juli 2012 Modul 6

Fr – So 09.00 – 18.00 h

31. Okt. – 04. Nov. 2012 Modul 7

Fr – So 09.00 – 18.00 h

(01. – 03. März 2013 Modul 8)

(27. – 30. Juni 2013 Modul 9)

(05. – 08. Sept. 2013 Modul 10)

(05. – 04. Okt. 2013 Modul 11,12)

MT – Zertifikatskurs 2012 – 2014

29. Sept. – 02. Okt. 2012 Modul 1) FP 300

Sa – Di 09.00 – 18.00 h (Modul 1-9)

10. – 12. Nov. 2012 Modul 2

Sa – Mo 09.00 – 18.00 h

MT – Zertifikatskurs 2010 – 2012

FP 300

(22. – 24. Feb. 2013

(24. – 26. Mai 2013

Modul 3)

Modul 4)

(Juni 2010 – Dez. 2011 Modul 1–8)

(01. – 03. Okt. 2013 Modul 5)

(Modul 1-9) (29. Nov. – 01. Dez. 2013 Modul 6)

(22. – 26. Jan. 2014 Modul 7)

09. – 12. Feb. 2012 Modul 9

(04. – 06. Apr. 2014 Modul 8)

Do – So 09.00 – 18.00 h

FP 35

(10. – 13. Juli 2014

(04. – 07. Sept. 2014

Modul 9)

Modul 10) FP 35

(04. – 05. Okt. 2014 Module 11,12) FP 20

FP 10

FP 10

FP 35

FP 10

Modul 1-9: nur gemeinsam zu belegen

Modul 10: fakultativ

Modul 11-12: ebenfalls fakultativ,

jedoch nur gemeinsam

zu belegen

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr:

Vortrag kostenfrei

(Anmeldung aus organisatorischen Gründen erbeten)

3100,00,00 € (100,00 € pro Kurstag) zzgl. 19 %

MwSt. (Modul 1–9)

400,00 € zzgl. 19% Mwst. (Modul 10)

100,00 € zzgl. 19% Mwst. (Modul 11)

335,00 € zzgl. 19% Mwst. (Modul 12 inkl. Prüfungsgebühr

– ab 2012)

57


Manuelle Therapie bei Kindern

in Kooperation mit der Ärztevereinigung für Manuelle

Medizin/Ärzteseminar Berlin (ÄMM) e.V. als Veranstalter

52

Manuelle Therapie bei Kindern erfordert besondere

Sensitivität und spezielle Kenntnisse über die unterschiedlichen

Stadien der neuromuskulären und sensomotorischen

Entwicklung des Kindes. Insbesondere bei

Kindern ist eine ganzheitliche Betrachtung von Bedeutung,

die es erlaubt, Krankheitsbilder und Symptome

im Zusammenhang mit zunächst nicht offenkundigen

Ursachen zu sehen.

Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme und aggressives

Verhalten – dies können die Folgen unbehandelter

Fehlfunktionen bei Säuglingen und Kindern sein.

Die Manuelle Therapie, speziell auf die Bedürfnisse von

Kindern ausgerichtet, kann helfen.

52a

Einführungsvortrag

Der Einführungsvortrag des Ärzteseminars Berlin

(ÄMM) e.V. richtet sich an alle Interessenten, die mit

Entwicklungsstörungen bei Säuglingen und Kindern

konfrontiert sind. Er gibt einen ersten Einblick in die

Möglichkeiten der Manuellen Therapie in Verbindung

mit osteopathischen Verfahren, um eine sanfte

und ganzheitliche Behandlung speziell für die „kleinen

Patienten“ empfehlen oder selbst durchführen

zu können.

Der Zusammenhang wird hergestellt zu altersgruppenspezifisch

oft auftretenden Krankheitsbildern wie z.B.

der schiefe Säugling, zappelige und ungeschickte Kinder

im Vorschulalter, aggressive oder hyperkinetische

Kinder im Schulalter.

52b

Manuelle Therapie bei Kindern

Modul I – III

52ba

Modul I: Manuelle Therapie im

Säuglings- und Kleinkindalter

Nach einer theoretischen Einführung zur Embryologie

sowie anatomischen und physiologischen Grundlagen

stehen die Bewertung des Reifezustandes von Säuglingen

und Lagebevorzugungen (z.B. „KISS“) sowie

Techniken zur Behandlung von Säuglingen im Mittelpunkt

des Kurses.

Teilnahmevoraussetzung: Physiotherapeuten mit

Zertifikat Manuelle Therapie

58

52bb

Modul II: Manuelle Therapie im

Schulkindalter (5 – 14 Jahre)

Nach einem Überblick über den Gestaltwandel sowie

motorische Stereotypien werden manuelle Techniken

der Untersuchung und Therapie praktisch vorgestellt

und geübt. Die Bedeutung des orofazialen Systems

sowie die „Sensorische Integration“ und deren Störungen

werden erläutert.

Teilnahmevoraussetzung: Physiotherapeuten mit

Zertifikat Manuelle Therapie

52bc

Modul III: Sonderkurs Manuelle

Therapie und osteopathische

Techniken bei Säuglingen

Die spezielle körperliche Konstitution im Säuglingsalter

macht es sinnvoll, kindspezifische Behandlungsmethoden

Manueller Therapie mit der Anwendung osteopathischer

Techniken zu verbinden. Zunächst werden

der Geburtsvorgang und mögliche Störungsmuster

aus osteopathischer Sicht betrachtet. Es folgt die manualtherapeutische

Untersuchung beim Säugling unter

Einbeziehung osteopathisch-craniosacraler Techniken.

Zusammenfassend werden die Wertung der Befunde

und die Therapieplanung besprochen.

Teilnahmevoraussetzung: Physiotherapeuten mit

Zertifikat Manuelle Therapie und Kenntnissen in

Osteopathischen Verfahren (Grundkenntnisse

und erste Anwendererfahrungen)

Zielgruppe

Physiotherapeuten

Referentin

Dr. med. Bärbel Alt, Fachärztin für Physikalische und

Rehabilitative Medizin, Berlin


Termine

27. Jan. 2012 Einführungsvortrag

Fr 17.00 – 18.30 h

05. – 06. Mai 2012 Modul I

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 15.00 h

25. – 26. Aug. 2012 Modul II

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 15.00 h

28. – 29. Jan. 2012 Modul III

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 15.00 h

oder

10. – 11. Nov. 2012

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 15.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr:

Einführungsvortrag kostenfrei

(Anmeldung aus organisatorischen Gründen erbeten)

250,00 € (240,00 € für Mitglieder) (Modul I)

250,00 € (240,00 € für Mitglieder) (Modul II)

Belegung von Modul I – III ist getrennt und in beliebiger

Reihenfolge möglich.

Anmeldung und weitere Informationen direkt

bei der ÄMM, die auch die Rechnungsstellung

übernimmt

Telefon: +49 30 52 27 94 40

Fax: +49 30 52 27 94 42

E-Mail: info@dgmm-aemm.de

Web: www.dgmm-aemm.de

ÄRZTEVEREINIGUNG FÜR MANUELLE MEDIZIN

ÄRZTESEMINAR BERLIN (ÄMM) e.V.

Berliner Akademie für Osteopathische Medizin

(BAOM)

Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin

(DGMM)

Köpenicker Straße 48 - 49

10179 Berlin

FP 14

FP 14

FP 14

FP 14

Es gilt die Kursordnung der ÄMM! (kann angefordert

werden bzw. auf der Homepage der

ÄMM einsehbar)

59


Manuelle Therapie

für Ergotherapeuten

Modul I – III

53

Funktionen der Hand und die dazugehörigen Funktionsketten

der oberen Extremität sind für die Ergotherapie

von zentraler Bedeutung. Die Manuelle Therapie

bietet dabei auch für die Ergotherapie die Möglichkeit,

reversible Funktionsstörungen mit manualtherapeutischen

Techniken wieder ins Gleichgewicht zu bringen,

um Aktivitäten des Alltags und die Partizipation des

Patienten zu verbessern.

Grundsätzlich schwierig ist es, zu Beginn des therapeutischen

Prozesses, Funktionsstörungen und

Schmerzen festzustellen. Im Bereich der Halswirbelsäule,

des Schultergürtels, des Ellbogens und der Hand

gibt es viele muskuloskeletale Störungen, die durch

spezifische Untersuchungstechniken herausgefunden

und gezielt behandelt werden können. Durch therapeutische

Mobilisationen und Stabilisationen sowie

Übungen, die der Patient selber durchführen kann, soll

die Normalisierung der Anatomie und Biomechanik

wieder hergestellt werden. Für häufige Pathologien

werden Nachbehandlungsprogramme erarbeitet. Für

die Untersuchung und die Therapie wird die aktuelle

wissenschaftliche Literatur berücksichtigt und praxisrelevant

angewandt.

53a

Einführungsvortrag – Manuelle

Therapie für Ergotherapeuten

Der kostenfreie Einführungsvortrag gibt Gelegenheit,

sich mit dem Konzept Manuelle Therapie für Ergotherapeuten

vertraut zu machen.

53b

Manuelle Therapie

für Ergotherapeuten - Modulreihe

Modul I: Schultergürtel

- Funktionelle Anatomie und Biomechanik

- Ausgewählte Pathologien von Schulter und

Schultergürtel (internes und externes

Impingement, Instabilität, Frakturen, etc.)

- Anatomie in vivo

- Strukturierter Untersuchungsgang

mit evidenzbasierten Provokationstests

- Assessments/Scores

- Mobilisation und Stabilisation bei verschiedenen

Pathologien

- Eigenübungen für den Patienten

60

Modul II: Ellbogen

- Funktionelle Anatomie und Biomechanik

- Ausgewählte Pathologien des Ellbogens

(Instabilität, Tennisellbogen, Golferellbogen,

Frakturen, etc.)

- Anatomie in vivo

- Strukturierter Untersuchungsgang

mit evidenzbasierten Provokationstests

- Assessments/Scores

- Mobilisation und Stabilisation

bei verschiedenen Pathologien

- Eigenübungen für den Patienten

Modul III: Hand

- Funktionelle Anatomie und Biomechanik

- Ausgewählte Pathologien von Hand und Fingern

(Instabilitäten, Frakturen, Sehnenverletzungen, etc.)

- Anatomie in vivo

- Strukturierter Untersuchungsgang

mit evidenzbasierten Provokationstests

- Assessments/Scores

- Mobilisation und Stabilisation

bei verschiedenen Pathologien

- Eigenübungen für den Patienten

Die Module können nur gemeinsam und in der

vorgegebenen Reihenfolge belegt werden.

Zielgruppe

Ergotherapeuten, Physiotherapeuten


Referenten

Fachlehrer für Manuelle Therapie des Teams der FOMT

Termine

(19. – 21. Aug. 2011 Modul I)

(18. – 20. Nov. 2011 Modul II)

13. – 15. Jan. 2012 Modul III

Fr 13.00 – 20.00 h

Sa 09.00 – 18.00 h

So 09.00 – 17.00 h

10. Febr. 2012 Einführungsvortrag

Fr 18.30 – 19.30h

13. – 15. April 2012 Modul I

Fr 13.00 – 20.00h

Sa 09.00 – 18.00h

So 09.00 – 17.00h

17. – 19. Aug. 2012 Modul II

Fr 13.00 – 20.00h

Sa 09.00 – 18.00h

So 09.00 – 17.00h

08. – 10. Okt. 2012 Modul III

Fr 13.00 – 20.00h

Sa 09.00 – 18.00h

So 09.00 – 17.00h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 27

FP 27

FP 27

FP 27

Gebühr:

Einführungsvortrag kostenfrei

(Anmeldung aus organisatorischen Gründen erbeten)

300,00 € zzgl. 19 % MwSt. pro Modul

Massagetechniken

für die Obere Extremität

54

Bei der Behandlung von Patienten mit Einschränkungen

im Bereich der oberen Extremitäten, z.B. bei

Bewegungseinschränkungen, Fehlstellungen, Schmerzen,

Kraftverlust, Schwellungen, Hypertonie oder Sensibilitätsstörungen,

können verschiedene Massage -

techniken geeignet sein, das therapeutische Behandlungsspektrum

wirkungsvoll zu ergänzen. In Betracht

kommen entspannende und tonussenkende Maßnahmen

zur Vor- oder Nachbehandlung:

- Anatomie

- Schmerzregulation

- Tonusregulierung oder Mobilisierung

- Techniken aus der Massagetherapie (Knetungen,

Friktionstechniken u.a. Querfriktion nach Cyriax)

- Techniken aus der manuellen Lymphdrainage zur

Tonussenkung und Entstauung (Pumpgriffe,

stehende Kreise, Rollgriffe)

- Techniken aus der Kryo- und Hydrotherapie

(Eisstick, heiße Rolle) etc.

- Indikationen/Kontraindikationen

- Praxistransfer

Zielgruppe

Ergotherapeuten, auch interessierte Physiotherapeuten

Referent

Michael Reese, PT, MT, Lymphdrainage-Therapeut, Kiel

Termine

21. – 22. April 2012

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 16.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 175,00 zzgl. 19 % MwSt.

FP 16

61


Mund- und Esstherapie:

Hilfen beim Essen und Trinken

55 56

Inhalt des Seminars ist es, gemeinsam die Ziele der

Mund- und Esstherapie zu erarbeiten. Anhand von

Selbstversuchen wird das richtige Füttern und Trinken

vermittelt. Hilfen zum Mundschluss, Zähneputzen und

der Einsatz von Sonden werden ebenso besprochen

wie:

- Orofaciale Pathologien

- Lockerung der mimischen Muskulatur

mit anatomischen Grundlagen

- Atemtechniken

- Behandlung von Frühgeborenen

- Fallbeispiele

- Erarbeitung eines Befundbogens

für die tägliche Praxis

Einzelfragen und Themenwünsche der Teilnehmer

können im Seminar behandelt werden. Videoaufnahmen

aus der eigenen Praxis können eingebracht werden.

Eventuell wird mit Kindern gearbeitet bzw. – nach

vorheriger Absprache mit dem Referenten – können

zurzeit in Behandlung von Teilnehmern befindliche

Kinder im Kurs gemeinsam befundet und behandelt

werden.

Zielgruppe

Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Pflegekräfte in

der Altenhilfe, Erzieher, Heilerziehungspfleger, Lehrer

sowie Mitarbeiter in sonderpädagogischen Einrichtungen

Referent

Herbert Lechner, Ergotherapeut, SI-Lehrtherapeut zert.

DVE, Ausbildung in orofacialer Regulationstherapie

Castillo Morales, Facio-Orale Trakt-Therapie Kay

Coombes, AD(H)S-Eltern-Trainer, Neunkirchen

Termine

24. – 26. Aug. 2012

Fr – So 09.00 – 16.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 200,00 € zzgl. 19 % MwSt.

62

FP 24

Kombinierte Myofascialtherapie:

Triggerpunkt – Kinesiotape –

Fascienbehandlung

Das myofasciale Schmerzsyndrom ist eine der häufigsten

Ursachen für chronische Schmerzen. Der Kurs vermittelt

das Erkennen und die damit verbundenen

Problematiken sowie das Behandeln von sog. Triggerpunkten.

Neben den klassischen, zum Teil harten Techniken

zur Behandlung dieser schmerzauslösenden

Punkte werden auch alternative und weiche Techniken

demonstriert und geübt (Tape, fasciale Behandlungsansätze),

die zur Auflösung des myofascialen Schmerzes

beitragen können.

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister,

Sportlehrer

Referent

Dirk Mund, PT, DOSB Sportphysiotherapeut, CNSC

Centre National Sportif et Culturel Kirchberg/Luxembourg,

Luxemburg

Termine

05. – 06. Mai 2012

Sa 09.00 – 18.00 h

So 09.00 – 16.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 170,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 18


Nordic Walking

Ausbildung zum Nordic Walking-Instructor

57

Nordic Walking wird von vielen Reha-Kliniken als Therapie

eingesetzt und die meisten Krankenkassen sind

dazu übergegangen, Nordic Walking-Kurse im Rahmen

von Präventivmaßnahmen finanziell zu unterstützen.

Um die positiven gesundheitlichen Effekte des

Nordic Walking zu erreichen, ist eine spezielle Technik

erforderlich, welche die gewünschten Trainingsreize

setzt. Eine fundierte Trainer-Ausbildung beinhaltet

über die Demonstration der Technik hinaus didaktischmethodisches

Know-how sowie Kenntnisse in Physiologie,

Anatomie und zielgruppenspezifisch gesundheitsorientierte

Trainingssteuerung.

- Theorie

Geschichte & Entwicklung, Materialkunde

Gesundheitsaspekte

Krankheitsbilder & Handicaps: Indikationen,

Kontraindikationen

Anatomie, Biomechanik

Energetische Prozesse

Trainingssteuerung und Trainingsplanung,

Puls und Pulskontrolle

Aufbau von Trainingseinheit und Kurs, Methodik

& Didaktik

Trainer/Instructor: Kompetenzen, Verhalten,

Anleitung, Korrektur

Marketing & Organisation

- Praxis

Basistechnik, Fitnesstechnik, Sporttechniken,

Therapeutische Technik, Varianten

Spielformen & Drills, Schulung von Rhythmusund

Bewegungsgefühl, Koordination

Zielgruppenspezifisches Training

Lehrwege, Methodik & Didaktik

Fehlersehen & Fehlerkorrektur

Videoanalyse

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Ärzte, Sportlehrer,

Sportwissenschaftler, Angehörige med. Heil- und

Hilfsberufe

Referent

Uwe Ebert, Sportphysiotherapeut, Masseur und med.

Bademeister, med. Nordic-Walking-Instructor, Hornung

Termine

17. – 18. März 2012

Sa 09.00 – 18.00 h

So 09.00 – 16.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 160,00 € zzgl. 19 % MwSt. inkl. Skript

FP 18

63


NOI – Mobilisation des Nervensystems

in Zusammenarbeit mit dem Neuro Orthopaedic Institute,

Australien

58

Das Neuro-Orthopädische Institut ist eine internationale,

unabhängige Instruktorengruppe, die postgraduierte

Weiterbildung in den Bereichen Schmerzmanagement,

manuelle Therapie, Clinical Reasoning

und insbesondere Mobilisation des Nervensystems anbietet.

Die Kursinhalte basieren auf den Arbeitsergebnissen

von David Butler; durch die Integration aktueller

Forschungsergebnisse ist jedoch ein direkter Bezug zur

evidenzbasierten Praxis gewährleistet. Die Kursziele

entsprechen dem Curriculum der IASP (International

Association for the Study of Pain) zur Ausbildung als

Schmerzspezialist.

In einer stark evidenzbasierten Ausrichtung vermittelt

das NOI-Ausbildungssystem ein Konzept zur Schmerzbehandlung

mit besonderer Berücksichtigung der

Mobilisation des Nervensystems sowie moderner

Schmerzmanagement-Strategien und bietet dadurch

eine Erweiterung alter und neuer Behandlungsansätze

– insbesondere bei vermeintlich „therapieresistenten“

Beschwerdebildern, bei denen die Wirkung pathophysiologischer

neuraler Veränderungen bislang vielfach

vernachlässigt wurde.

Nach dem Grundkurs als Einstieg können die

Level 2-Aufbaukurse in beliebiger Reihenfolge

belegt werden. Der Kurs „Schmerzen verstehen“

kann auch außerhalb der NOI-Kursreihe bzw.

ohne Voraussetzungen belegt werden und steht

auch Psychologen offen.

www.noigroup.com

64

NOI Level 1:

Grundkurs –

Mobilisation des Nervensystems

NOI Level 2:

Klinische Anwendungen

der neuralen Mobilisation

Obere Extremitäten

NOI Level 3:

Schmerzmanagement –

das sensitive Nervensystem

NOI Level 4:

Der problematische

Schmerzpatient

NOI Level 2:

Klinische Anwendungen

der neuralen Mobilisation

Untere Extremitäten

Ergänzungskurs:

NOI:

Schmerzen verstehen

58a

NOI Level 1: Mobilisation des

Nervensystems

Grundkurs

Auf der Grundlage von modernem Clinical Reasoning

und Schmerzwissenschaftskonzepten erlaubt der

Grundkurs einen Einstieg in die Untersuchung und Behandlung

physischer Dysfunktionen des Nervensystems.

In einem ausführlichen praktischen Teil lernen

die Teilnehmer die verschiedenen Testverfahren für

eine sichere und gezielte Untersuchung des Nervensystems

speziell bezogen auf das periphere Nervensystem,

die Nervenwurzeln und die Meningen. Auch

anhand von Fallstudien wird die Umsetzung der erhobenen

neuralen Befunde in eine Behandlungsstrategie

und das Behandlungsmanagement dargestellt.

58b

NOI Level 2: Klinische Anwendungen

der neuralen Mobilisation

Aufbaukurse OE/UE

Die Aufbaukurse führen weitere neurodynamische Tests

zu Untersuchung und Management physischer Dysfunktionen

des Nervensystems in Verbindung mit peripheren

neurogenen Mechanismen ein. Über Problemsolvingund

Clinical Reasoning-Aufgaben werden im klinischen

Umgang mit neuralen Mobilisationen die erfahrungsgemäß

schwierige Befundanalyse, Vorsichts- und Dosierungsmaßnahmen,

Kriterien für die Patientenauswahl

und vor allem die Umsetzung der Befunde und ein Behandlungskonzept

vermittelt. Die Formulierung eines

Behandlungskonzepts und die konkrete Ausführung der

Behandlungstechniken wird am Beispiel von peripheren

Einklemmungsneuropathien praktiziert.

Obere Extremitäten, Thorax und Nacken: cerv.

Nervenwurzelproblematik – Thoracic outlet (TOS) –

Thorakale neurodynamische vegetative Syndrome –

Schulterschmerzen – Pronator teres syndrom – Carpal

Tunnel Syndrom u. a.

Teilnahmevoraussetzung: NOI Level 1 – Grundkurs

Untere Extremitäten und lumbale Wirbelsäule:

lumbale Nervenwurzelproblematik – nonspezifische

Rückenschmerzen – Piriformis Syndrom – Probleme der

Beinachse – Sportverletzungen und Neurodynamik –

Tarsaltunnel Syndrom – Morton’s Metatarsalgie u.a.

Teilnahmevoraussetzung: NOI Level 1 – Grundkurs


58c

NOI: Schmerzen verstehen

In diesem interdisziplinär ausgerichteten interaktiven

Seminar wird die Entstehung und Wahrnehmung von

Schmerzprozessen vermittelt:

- Neue Erkenntnisse der Neurophysiologie, Hirn -

forschung mit funktionellen bildgebenden Verfahren,

Immunologie, Psychologie und Zellbiologie

- Erzeugung von „Schmerzantworten“

durch das Gehirn

- Stress und Schmerz

- Schmerzgedächtnis, Schmerzknotenpunkte, „Verwischen“

von Gehirnarealen

- Reaktionen des autonomen Nervensystems auf Gewebsverletzungen

- Immunsystem, vegetatives System sowie Kortisol

und Schmerzwahrnehmung

- Mechanismen der Chronifizierung von Schmerz

- Vermittlung konkreter Instrumente des Schmerzmanagements

- Schmerzverständnis/„Pacing“ von schmerzauslösenden

Bewegungen/„virtuelle Körperübungen“

Literatur:

David Butler/Lorimer Moseley, „Schmerzen verstehen“,

Springer Verlag, Berlin

NOI: Schmerzen verstehen wird angerechnet in

der Modulreihe „Handtherapeut DAHTH“

www.dahth.de

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Ärzte

Referenten

Martina Egan-Moog, MSc, Post Grad Manip Ther, Dip

PT, Kadern (Schmerzen verstehen)

Dr. Hannu Luomajoki, PT OMT, M Phty, Dozent, Leiter

Weiterbildung, Inst. f. Physiotherapie, Departement

Gesundheit, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften

(ZHAW), CH-Zürich (Level 2 UE)

Irene Wicki, PT, OMT, NOI, CH-Luzern

(Level 1/Level 2 OE)

Termine

19. – 21. Okt. 2012 Level 1

Fr 13.00 – 20.00 h

Sa 08.30 – 17.30 h

So 08.30 – 15.30 h

23. – 25. Nov. 2012 Level 2 OE

Fr 13.00 – 20.00 h

Sa 08.30 – 17.30 h

So 08.30 – 15.30 h

02. – 03. März 2012 Schmerzen

Fr 13.00 – 19.30 h verstehen

Sa 09.00 – 16.30 h

(2013 Level 2 UE)

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 26

FP 26

FP 17

Gebühr:

295,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Level 1)

295,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Level 2 OE)

200,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Schmerzen verstehen)

65


Zertifizierter

Neurofeedbacktherapeut I.F.E.N.

Kompaktkurs

59

Neurofeedback ist eine effektive und wissenschaftlich

fundierte Behandlungsmethode, die gezeigt hat, dass

Gehirnwellenmuster und Krankheitsbilder korrelieren.

Die Beeinflussung dieser Muster durch Training – ähnlich

der Verhaltenstherapie – wiederum wirkt sich positiv

auf die Symptomatik aus.

Beim Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS) und

auch bei vielen anderen Störungen (Epilepsie, Autismus,

Lernstörungen, Erschöpfung, Autismus, bipolare

Störungen, Depressionen, Schlafstörungen u.a.m.)

kommt dieses Verfahren mit oft sehr guten Resultaten

zum Einsatz. Ein spezielles Computerprogramm ermöglicht,

die Gehirnwellen wahrnehmbar zu machen,

mit gespeicherten Daten zu vergleichen und in den

Feedbackprozess einzubeziehen. IFEN-zertifizierte Therapeutinnen

bedienen sich also modernster technischer

Mittel, die Assessment und Trainings in einem

ermöglichen: eine ebenso effiziente wie sichere Behandlung,

die aufgrund ihrer nachhaltigen Wirkung

zunehmende Anerkennung gefunden hat. Die Nachfrage

nach Therapieplätzen steigt deshalb ständig.

Die Methode, d.h. datenbankbasierte Neurofeedback -

therapie in Ergänzung zu klassischen Verfahren, wird in

der Regel im Rahmen der Heilmittelrichtlinien (Ergotherapie,

psychisch-funktionelle Behandlung) angewendet.

Das Institut für EEG-Neurofeedback (IFEN) besteht

seit 2008 und vergibt das Zertifikat nach erfolgreichem

Abschluss des Intensiv-Lehrgangs und einem

eintägigen Praktikum in einer Praxis.

Tag 1

Entstehung und Geschichte des Neurofeedbacks

Verständnis des Biofeedbackmechanismus

und dessen Wirkungsweise

Frequenzbänder und deren Bedeutung

Praxis: Selbsterfahrung von Biofeedback

(Hautwiderstand, Herzratenvariabilität)

Tag 2

Frequenzen und 10/20 System

(int. Elektrodenpositionierung)

Neurophysiologie, Erregungszustände des ZNS

Möglichkeiten der Behandlung im Bereich

- Psychiatrie z.B. AD(H)S, Angst, Depression

- Neurologie z.B. Bewegungsstörungen, Spastik,

Sprachstörung)

- Neuropsychologie

z.B. Wahrnehmungsverarbeitung, Lernstörung

Neurofeedback Basis-Training: SMR- u. Beta-Training

Tag 3

Neurofeedback bei sensomotorischen Störungen

ADHS (z.B. Theta/Beta – Ratio-Training)

Praxis: Üben der Ableitung des EEGs

mit individualisierten Protokollen

66

Behandlung bei Temporallappenstörungen

(z.B. Gedächtnisdefizite)

Verwendung von spezifischen Tests

und Verhaltensbeobachtungen

Tag 4

Neurotherapie bei Frontalhirn-Störungen

(z.B. dysexekutives Syndrom)

Üben von einkanaligem bis vierkanaligem

Neurofeedbacktraining

Evaluation des Behandlungsergebnisses

(Verlaufskontrollen)

Praxis: Besonderheiten der Software,

Einstellungen der Schwellen usf.

Z-Wert-Training und Z-Wert-Protokolle

Tag 5

Wiederholung und Vertiefung

Prüfung zum

„zertifizierten Neurofeedbacktherapeuten IFEN“

Jeder Teilnehmer erhält zum Üben kostenlos eine

komplette Software-Ausstattung. Zum praktischen

Training stehen genügend Geräte zur Verfügung. Es

ist sinnvoll, den Kauf einer für die weitere Anwendung

eventuell erforderlichen technischen Ausstattung

erst nach dem Kurs vorzunehmen. Auf Wunsch

kann bei der Anschaffung Unterstützung durch das

Institut in Anspruch genommen werden.

Zielgruppe

Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, Erzieher,

Pädagogen, Psychiater, Ärzte, Heilpraktiker und verwandte

Berufsgruppen

Referent

Thomas Feiner, Biofeedback Certification International

Alliance – EEG,

Ergotherapeut in eigener Praxis; Ausbilder für Neurofeedbacktherapie,

Trainer für mentale Aktivierung, München

Termine

10. – 14. Okt. 2012 (Praxistag

Mi 14.00 – 20.30 h nach Absprache)

Do-Sa 09.00 – 19.00 h

So 09.00 – 13.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 43

Gebühr:

850,00 € zzgl. 19% MwSt. (inkl. Übungssoftware)


Problem- und zielorientierte

Physiotherapie bei

Parkinson-Syndromen

60

Morbus Parkinson gehört bei uns zu den häufigsten

Krankheiten des Nervensystems und tritt vor allem in

höherem Alter in Erscheinung. Fast die Hälfte aller Betroffenen

erkrankt zwischen dem 50. und dem 60. Lebensjahr,

bei weiteren 30 Prozent tritt die Krankheit

noch später auf.

Der krankheitstypische fortschreitende Verlust von

Nervenzellen im Gehirn sowie die damit einhergehenden

Beeinträchtigungen des Alltagslebens sind

nicht reversibel. Der Krankheitsverlauf kann jedoch

durch geeignete Medikation und begleitende therapeutische

Maßnahmen verlangsamt und positiv beeinflusst

werden.

- Pathophysiologie und Anatomie

- Morbus Parkinson und Parkinson-Syndrome

- Beachtung der Medikation und ihrer Nebenwirkungen

- Therapeutische Behandlungstechniken

für spezielle Symptome und die verschiedenen

Krankheitsstadien

- Gleichgewichtsprobleme und Sturzgefährdung

- Muskuläre Defizite

- Spezielle Phänomene wie On-off Phänomen,

End-of-dose Akinese und Freezing Phänomen:

Berücksichtigung in der physiotherapeutischen

Behandlung

- Durchbrechungsstrategien beim Freezing Phänomen

- Film- und Videobeispiele

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Ärzte

Referent

Thomas Sierla, PT, Wülfrath

Termine

31. März 2012

Sa 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 95,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 9

67


Einführungskurs zu den kognitivtherapeutischen

Übungen nach

Prof. C. Perfetti (AIDETC)

61

Der italienische Arzt Dr. Carlo Perfetti entwickelte Anfang

der 70er Jahre mit seinen Mitarbeitern ein neuartiges

Behandlungskonzept zur Rehabilitation von

Hemiplegiepatienten nach Schlaganfall. Seine „Kognitiv-therapeutischen

Übungen“ haben das Ziel der Organisation

bzw. Reorganisation des Nervensystems

durch die Vermittlung bestimmter Grundfähigkeiten.

Primär geht es um die Informationsaufnahme und -

verarbeitung, daneben soll aber auch die Variabilität

und die Fähigkeit einzelne Bewegungselemente kontrollieren

zu können gefördert werden.

Im Kurs werden die theoretischen und prakti schen

Grundlagen des Konzeptes im Rahmen der Behandlung

von hemiplegischen Patienten erlernt. Es wird verdeutlicht,

inwiefern Bewegungsfähigkeit in einem engen

Zusammenhang mit kognitiven Prozessen wie Wahrnehmung,

Auf merksamkeit, Gedächtnis, Imagination

und Sprache gesehen werden soll. Der Körper wird als

rezeptorielle Oberfläche betrachtet, die – dank ihrer

Fragmentierung – in der Lage ist, dem ZNS wichtige Informationen

zukommen zu lassen: Informationen, die

für das Erkennen bzw. für die Sinngebung der Welt notwendig

sind. Nur so können Bewegungen adäquat geplant

und ausgeführt werden. Es wird erläutert, wie

spezifische pathologische Elemente eines hemiplegischen

Patienten diesen physiologischen Prozess behindern,

wie sie entstehen und wie therapeutisch sinnvoll

interveniert werden sollte. Diese theoretischen Grundlagen

werden dann anhand eines konkreten Patientenbeispiels

in die Praxis umgesetzt (Befundaufnahme und

Entwicklung adäquater Übungen).

Die speziell für das Konzept der kognitiv-therapeutischen

Übungen entwickelten Therapiemittel werden vorgestellt

und im praktischen Teil in Selbsterfahrung erprobt.

Zielgruppe

Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, auch Ärzte und

Pflegekräfte in der Neurologischen Reha, die sich über

das Perfetti-Konzept informieren möchten

Referentin

Regina Klossek, AIDETC-anerkannte Dozentin, Kommunikationstrainerin,

Ergotherapeutin, Trier

Termine

09. – 10. März 2012

Fr – Sa 09.00 – 18.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 195,00 € zzgl. 19 % MwSt.

68

FP 20

PNF: Propriozeptive

Neuromuskuläre Fazilitation

62

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation steht für

Einflussnahme auf die Physiologie der Reizbildung und

-leitung im nervalen und muskulären System, um ein

sinnvolles Zusammenspiel aller Muskeln und Gelenke

des Körpers zu gewährleisten.

Diese aktive Methode besteht aus definierten Bewegungsmustern,

die sich an der normalen motorischen

Entwicklung orientieren. Fazilitation heißt Bahnung.

Über dreidimensionale Scapula und Pelvispatterns wird

diese Bahnung, die im aufrechten Gang täglich benutzt

wird, erlernt.

Patterns werden einander im „Sprinter“ und „Skater“

zugeordnet. Die exakt ausgeführte Bahnung dient zur

Problemsuche am Patienten. Patterns und Techniken

auf Bank und Matte werden darüber hinaus zur Behandlung

eingesetzt. Das Problem des Patienten wird

funktionell im Sinne von motor learning gelöst.

Der PNF-Zertifikatskurs setzt sich aus einem zwei -

wöchigen Grund- und einem einwöchigen Aufbaukurs

zusammen.

62a

PNF Grundkurs:

Bahnung im PNF-Konzept

Zertifikatskurs

- Theoretische und praktische Unterweisung in PNF,

d.h. in der Bahnung von Bewegung über die funktionelle

Einheit von Nerv und Muskulatur

- Ziel der PNF-Behandlungsmethode: Koordinierung

physiologischer Bewegungsabläufe, Abbau pathologischer

Bewegungsmuster, Normalisierung des Muskeltonus,

Muskelkräftigung und Muskeldehnung

- Stimulation der Bahnung über exterozeptive und propriozeptive

Reizung zum Aufbau von Bewegungsmustern

mit spezifischen Pattern und Techniken

- Patientendemonstration durch die Kursleitung und

Patientenbehandlung unter Supervision


62b

PNF Aufbaukurs:

Bahnung im PNF-Konzept

Zertifikatskurs

- Wiederholung und Erweiterung der Inhalte aus dem

Grundkurs

- Patientenbehandlung unter Supervision

- Befundorientierte Anwendung der PNF bei Patienten

aus der Orthopädie/Neurologie/Traumatologie

- Befunderhebung – Behandlungsplanung – Behandlung

- Erarbeiten eines Heimprogramms

- Darstellung der Behandlung

Der Aufbaukurs schließt gemäß IKK-Vorgaben mit

der Zertifikatsprüfung (schriftlicher und praktischer

Teil) ab. Der erfolgreiche Abschluss berechtigt

zur Abrechnung der entsprechenden Positionen.

Teilnahmevoraussetzung: Grundkurs

Zielgruppe

Physiotherapeuten mit einjähriger Berufserfahrung, Ergotherapeuten,

Ärzte

Referentin

Brigitte Michaela Dietz, IPNFA-Instructor, PNF-Fachlehrerin,

Forst

Termine

(16. – 20. Nov. 2011

14. – 18. März 2012 Teil II

Mi 09.00 – 18.00 h

Do – Sa 08.00 – 18.00 h

So 08.30 – 13.30 h

19. – 23. Sept. 2012

Mi 09.00 – 18.00 h

Do – Sa 08.00 – 18.00 h

So 08.30 – 13.30 h

GK 2011/12)

AK zu

GK 2011/12)

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 100

(Teil I+II)

FP 50

Gebühr:

680,00 € zzgl. 19% MwSt. (Grundkurs)

425,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Aufbaukurs inkl. Prüfungsgebühr)

Erfolgreiche Praxisführung

Steuerliche und betriebswirtschaftliche Brennpunkte

63

Um eine Therapiepraxis angesichts des im Gesundheitswesen

herrschenden Kosten- und Wettbewerbsdrucks

erfolgreich führen zu können, bedarf es nicht

nur eines hohen fachlichen Könnens. Ein Praxisinhaber

ist immer auch Unternehmer und sieht sich ständig

neuen Herausforderungen gegenüber: verstärkter

Wettbewerb, sinkende Einnahmen, Begehrlichkeiten

des Finanzamtes – um nur einige Einflussfaktoren für

den wirtschaftlichen Erfolg zu nennen. In dieser Situation

ist es wichtiger denn je, die Praxisführung unter

betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Aspekten zu

optimieren.

Steuerliche Aspekte

- Grundbegriffe des Steuerrechts

für die therapeutische Praxis

- Praxisgemeinschaft – Gemeinschaftspraxis

zivilrechtliche Grundlagen

steuerliche Folgen

- Umsatzsteuer: wann 0% – 7% – 19%?

Betriebswirtschaftliche Fragen

- Grundbegriffe der Betriebswirtschaft

für die therapeutische Praxis

- Betriebswirtschaftliche Auswertungen richtig lesen

und verstehen

- Wo stehe ich mit meiner Praxis?/ Interner und

externer Betriebsvergleich

- Welche Möglichkeiten der Ertragsteigerung gibt es?

- Entscheidung zwischen Miete, Leasing oder Kauf

- Mitarbeiterentlohnungsmodelle aus steuerlicher,

betriebswirtschaftlicher und sozialversicherungsrechtlicher

Sicht

Zielgruppe

Inhaber (auch angehende Praxisgründer) und leitende

Mitarbeiter von Physiotherapie-, Logopädie-, Massageund

Ergotherapiepraxen

Referent

Dr. David Altmeier, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

Saarbrücken

Termine

13. Okt. 2012

Sa 09.00 – 16.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 120,00 € zzgl. 19 % MwSt.

69


Rückenschulleiter

für Kinder und Erwachsene

64

Für die Entwicklung von Rückenbeschwerden sind

neben altersbedingtem Verschleiß der Wirbelsäule vor

allem falsche Körperhaltungen sowie stark rückenbelastendes

Bewegungsverhalten verantwortlich.

Die Krankenkassen tragen dem Rechnung, indem sie

für präventiv orientiertes Training und Bewegungsschulung

für Kinder und Erwachsene Kostenzuschüsse

leisten. Die Kursgebühren bei Teilnahme an einer betrieblichen

Rückenschule in Kindergärten und Schulen

werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen

mit bis zu 80% übernommen.

Um als Rückenschulleiter für Rückenschulpräventionsgruppen

von Kindern oder Erwachsenen in eigener Praxis

oder bei den Krankenkassen, den Volkshochschulen

oder anderen Institutionen anerkannte Kurse geben zu

können, muss die Zusatzqualifikation „Orthopädischer

Rückenschulleiter“ (präventive und rehabilitative

Rückenschule gem. §§ 20 und 43 SGB V) in Form

eines von den Krankenkassen anerkannten Zertifikats

erworben und regelmäßig (derzeit alle 3 Jahre/vor -

behaltlich gesetzlicher Änderungen) durch einen Refresher

mit mindestens 15 UE aufrechterhalten werden.

64a

Orthopädischer Rückenschulleiter

für Erwachsene

Präventive Rückenschule nach den Richtlinien

der KddR

In der Ausbildung zum „Orthopädischer Rückenschul -

leiter“ in Form eines von den Krankenkassen anerkannten

Zertifikatslehrgangs werden die Bereiche präventive und

rehabilitative Rückenschule umfassend erarbeitet:

- Theoretische Informationen zur Rückenschle

- Auffrischung der anatomischen, physiologischen und

funktionellen Grundlagen der Wirbelsäule

- Körperwahrnehmungsschulung

- Funktionelle Mobilisations-, Kräftigungs- und Dehnübungen

- Biomechanische Gesichtspunkte beim Heben

- Praktische Hebe- und Trageübungen

- Rückengerechtes Bewegen bei ADL

- Organisation u. Durchführung v. Rückenschulkursen

- Psychologische und didaktische Grundlagen für die

Rückenschule

- Trainingswissenschaftliche Grundlagen

- Partner- und Gruppengymnastik

- Übungen mit dem Theraband

70

- Übungen mit dem Pezziball

- Entspannungsübungen

- Beispiel einer innerbetrieblichen Rückenschule

Der Kurs ist gemäß den gemeinsamen und einheitlichen

Handlungsfeldern und Kriterien der Spitzenverbände

der Krankenkassen zur Umsetzung von § 20 Abs. 1 und

2 SGB V anerkannt. Die Durchführung der Kurse erfolgt

auf der Grundlage des von der Konförderation

der deutscher Rückenschulen (KddR) verabschiedeten

Curriculums der „Prävention Rückenschule“.

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhält

jeder Teilnehmer ein von den Kassen nach §§ 20,

43 SGB V anerkanntes Rückenschulzertifikat mit

einer Gültigkeit von drei Jahren (Stand 21.09.2009).

64b

Die neue Kinderrückenschule

Präventive Rückenschule für Kinder nach den Richtlinien

der KddR

Schwere Schulranzen, schlechte Haltung, wenig Bewegung:

Die Folge sind Rückenprobleme bzw. Haltungsund

Bewegungsschäden. Bei den 18-Jährigen war

schon rund die Hälfte zumindest einmal im Leben betroffen.

Die Tendenz solcher Beschwerden im Kinderund

Jugendalter ist steigend.

Die neue Kinderrückenschule zeigt Möglichkeiten auf,

wie Kinder durch fortlaufende sanfte Bewegungen

ihren Rücken stärken können. Hierzu gehört jedoch

oftmals auch eine Änderung der Lebensgewohnheiten:

weg von einem passiven und hin zu einem aktiven

Lebensstil voller Bewegung.

- Wecken des Bewusstseins der Kinder für gesundheitsfreundliches

Verhalten; für verschiedene Körperhaltungen

und -bewegungen

- Kennenlernen von Bewegung als eine Möglichkeit

zur Steigerung der Lebensqualität

- Kein leistungsorientierter, sondern Freude an der

Bewegung betonender Umgang mit dem Körper

- Stärken des Selbstbewusstseins und der Eigeninitiative

der Kinder

- Wecken des Verantwortungsbewusstseins der Eltern

und Lehrer gegenüber der Gesundheit der Kinder

- Steigern der Wahrnehmung und Koordination

- Vermitteln von kindgerechtem Wissen zur Gesunderhaltung

- Salutogenetische Handlungsstruktur

- Umsetzung des bio-psycho-sozialen Handlungsmodells

- Setzen von Reizen zur motorischen, körperlichen, sozialen

und geistigen Entwicklung der Kinder


Teilnahmevoraussetzung: Rückenschulleiter für

Erwachsene nicht zwingend, jedoch von Vorteil

Die Fortbildung befähigt dazu, gesundheitsförderndes,

aktives Bewegungs- und Körperverhalten bei

Kindern mit spielerischen Programmen in Kursen,

Workshops oder Projekten anbieten zu können.

Die neue Kinderrückenschule (KddR) gilt auch als Refresherkurs

für die Erwachsenen-Rückenschule.

64c

Tai Chi –

Chinesische Rückenschule

Das ganzheitliche Konzept des Tai Chi ist die ideale Ergänzung

für die Neue Rückenschule. Über Jahrhunderte

kennt die chinesische Kultur die Bedeutung der

Harmonie von Geist, Körper und Seele. Diese Denkweise

kann als Vorläufer der modernen Psychosomatik

betrachtet werden. Im Tai Chi wird intensiv mit Körperwahrnehmung

und innerer Steuerung gearbeitet.

Dabei geht es vor allem um das Lösen von Spannungen

in der Muskulatur und somit die Erzeugung einer natürlichen

Elastizität im Körper von Kopf bis Fuß. Durch

dieses innere Achsgefüge wird der Körper gesteuert

und zentriert.

Im Tai Chi steht die Vorstellung im Mittelpunkt, dass

der Mensch zwischen Himmel und Erde steht und eine

natürliche Verbindung zu den Naturkräften aufbauen

und positiv für seine Vitalität nutzen kann. Hieraus erwachsen

Stabilität und ein gestärkter Rücken, der elastisch

auf Krafteinflüsse reagieren kann. Im Kurs wird in

Tai Chi-Partnerübungen dieses Kräftespiel und eigene

Standfestigkeit erprobt. Dabei lernen die Teilnehmer,

Angriffe zu neutralisieren und in den Boden abzuleiten.

Dieses Konzept leistet für die Gesundheit des Rückens

einen wichtigen Beitrag, weil beispielsweise Schläge,

die in einer stagnierenden verkrampften Wirbelsäule

Schaden anrichten könnten, in einer durch Tai Chi geschulten

Wirbelsäule neutralisiert werden.

Im Kurs wird darüber hinaus durch weitere Aspekte aus

dem Tai Chi und ergänzende Übungen aus dem Qi

Gong das Bewusstsein für einen gesunden Rücken geschult

und die Möglichkeit aufgezeigt, durch gezielte

Übungen einen gesunden Rücken zu bewahren oder

wiederzuerlangen. Die Philosophie des Loslassens und

der Gelassenheit spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sportwissenschaftler,

Ärzte, Sport- und Gymnastiklehrer, Masseure

und med. Bademeister (Ausbg. nach 1994), Lizenzierte

Übungsleiter der Turn- und Sportverbände (Lizenzstufe

II), auch in Ausbildung zu den vorgenannten medizinischen

Berufen befindliche Personen

Tai Chi – Chinesische Rückenschule ist auch als Refresherkurs

für die Erwachsenen-Rückenschule anerkannt.

Referenten

Matthias Fenske, PT, MT, Rückenschullehrer, Berlin

(Kinderrückenschule)

Markus Frey, PT, MT, Rückenschullehrer, Berlin (Kinderrückenschule)

Jasmin Strathmann, PT, Rückenschullehrerin, Wuppertal

(Orth. RSL für Erwachsene)

Bernd Mathieu, Dipl.-Sozialarbeiter, Tai Chi- und Qi

Gong-Lehrer und -ausbilder, Familien- und System -

berater, Saarbrücken (Chin. Rückenschule)

Termine

27. – 28. Okt. 2012 Orth. RSL f. Erw. FP 60

Sa – So 09.00 – 18.00 h Teil 1 (Teil 1 + 2)

01. – 04. Nov. 2012 Orth. RSL für Erw.

Do – So 09.00 – 18.00 h Teil 2

24. – 26. Aug. 2012 Kinderrückenschule

Fr 12.30 – 20.30 h

Sa 09.00 – 18.00 h

So 08.30 – 15.30 h

03. – 04. März 2012 Chin. Rückenschule

Sa 09.30 – 17.30 h

So 09.00 – 14.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 28

FP 15

Gebühr:

520,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Orth. RSL für Erwachsene)

290,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Kinderrückenschule)

185,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Chin. Rückenschule)

71


ReCore – Myofasziales Training

65

Das ReCore-Training hat sich als Trainingsform zur

Aufgabe gemacht, insbesondere das Fasziengewebe

durch eine breitgefächerte Auswahl verschiedenster

Übungen zu formen und zu bearbeiten – und zwar mit

unterschiedlichen Zielen wie z.B. Faszienlösen, Fasziendehnen,

Faszienkräftigen und ReCoil. Das im Leistungssport

entwickelte Konzept dieser Trainingslehre

ist sportwissenschaftlich begründet und basiert zudem

auf neuen Erkenntnissen aus der Faszienforschung.

Damit kann es als Ergänzung zu bestehenden Trainingsformen

wie Core-, Functional-, TRX-,Kraft- oder

Ausdauertraining gesehen werden. Darüber hinaus

bietet es jedoch auch in Erweiterung bzw. Ergänzung

osteopathischer Behandlungen neue Möglichkeiten.

Die Übungsauswahl im myofaszialen ReCore-Training

richtet sich nach den in der Anamnese festgestellten

myofaszialen Dysbalancen. Eine Plantarfaszitis, Achillodynie,

ISG-Problematik bis hin zu Kopfschmerzen

können das Symptom einer Störung der oberflächigen

Rückenlinie sein. Behandelt bzw. trainiert werden

Muskelketten bzw. myofasziale Bahnen, deren Verlaufsformen

den Meridianbahnen der traditionellen

chinesischen Heilkunst zu entsprechen scheinen.

Zielgruppe

Physiotherapeuten (auch in Ausbildung), Medizinische

Bademeister und Masseure, Gymnastiklehrer, Sportlehrer,

Sportwissenschaftler (auch Studenten)

Referent

Alexander Mohr, Physiotherapeut, Fachlehrer Medizinische

Trainingstherapie, Fachlehrer ReCore, Ausbilder

Pino Physiotaping, Athletiktrainer Elite – Fußball – Internat

des FLVW Kamen-Kaiserau, Leitender Physiotherapeut

Arcus Sportklinik (rehamed), Pforzheim

Termine

16. - 17. Juni 2012

Sa 09.00 – 18.30h

So 09.00 – 16.00h

oder

01. - 02. Dezember 2012

Sa 09.00 – 18.30h

So 09.00 – 16.00h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 250,00 € zzgl. 19% MwSt.

72

FP 18

Die Schulter in der konservativen

und postoperativen Rehabilitation

Systematische Untersuchung und effektive Therapie

66

Die Schulter ist eine komplizierte Funktionseinheit, bei

der es auf den rechtzeitigen und gezielten Einsatz adäquater

Behandlungstechniken, die auch vorhandenen

Gewebsschädigungen Rechnung tragen, in besonderem

Maße ankommt. Bei postoperativen Behandlungsmaßnahmen

müssen die Besonderheiten des operativen

Vorgehens berücksichtigt werden, um zu einem

guten therapeutischen Ergebnis zu gelangen.

- Anatomie der Region und funktionell wichtige

Zusammenhänge

- Physiologie, Pathologie u. typische Traumen d. Schulter

- Wichtige differentialdiagnostische Tests zur Aus -

differenzierung der vorherrschenden Pathologie

- Pathologiespezifische, konservative Therapieansätze

- OP-Verfahren bei z.B.

Labrumrefixationen

Subacromiale Decompression

Traumatische Rotatorenmanschettenruptur

Schulterprothese (trauma- bzw.arthrosebedingt)

Proximale Humeruskopffraktur

Degenerativer Rotatorenmanschettenschaden

Schulterluxation

Impingement Syndrom

AC Gelenkresektion

- Operationsspezifisches Therapievorgehen und therapieentscheidende

Informationen für die Patienten

- Therapieschemen Schulter

- Praxisteil: Erlernen wichtiger manueller Behandlungstechniken

an der Schulter wie

Spezifische Mobilisationstechniken des Schultergelenkes

und der claviculären Gelenke

Bahnung der notwendigen Außenrotation des

Schultergelenkes, Wiederherstellung des gleno -

humeralen Rhythmus

Spezifische Weichteiltechniken an der schulterumgebenden

Muskulatur und an der Rotatorenmanschettenmuskulatur

selbst

Gezieltes Propriozeptionstraining der Schulter

Zielgruppe

Physiotherapeuten und Ergotherapeuten, insbesondere

auch Berufsanfänger und Wiedereinsteiger

Referent

Jens Schönbeck, PT, Heilpraktiker, Saarbrücken

Termine

07. – 09. Dez. 2012

FP 28

Fr 09.00 – 18.30 h

Sa 08.30 – 18.30 h

So 08.30 – 15.45 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 290,00 € zzgl. 19 % MwSt. sowie 15,00 €

Skriptkosten (fakultativ beim Ref.)


Therapie der schmerzhaften

Schulter in der

ergotherapeutischen Praxis

67

Viele Schulterprobleme sind auf funktionelle Fehl- und

Überlastungen zurückzuführen oder weisen zumindest

eine klare funktionelle Komponente auf. Beispiele sind

das Impingementsyndrom, die Omarthrose, Arthritiden,

Bursitiden, anteriore Subluxation, die schmerzhafte

Schulter bei Paresen und spastische Muster. Für

die Prävention von Schulterschmerzen ist das Erkennen

von klinisch noch unauffälligen Fehlstellungen im

Schultergelenk bedeutend.

Die Schulter stellt nur scheinbar ein sekundäres Problem

bei der ergotherapeutischen Behandlung dar. Im

Sinne der Anbahnung eines koordinierten Bewegungsverhaltens

erweist sie sich als Schlüsselgelenk für viele

Therapieerfolge in anderen Bereichen. Zum Beispiel in

der Handtherapie, bei der Behandlung von graphomotorischen

Schwierigkeiten und im Umgang mit psychoemotionellen

Faktoren. Der Ergotherapie bietet

sich hier ein interessanter und vielfältiger Behandlungsansatz.

- Ursachen und Diagnostik

- Korrigierende Maßnahmen

- Behandlungsmöglichkeiten bei Schulterschmerz -

patienten werden aufgezeigt

Zielgruppe

Ergotherapeuten, insbesondere Berufsanfänger und

Wiedereinsteiger

Referent

Werner Imkamp, Bobath-Therapeut, Ergotherapeut,

Kamperfehn

Termine

24. – 25. März 2012

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 14.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 155,00 € zzgl. 19 % MwSt.

FP 15

Physiotherapeutische

Maßnahmen bei Schwindel/

Vestibulartraining

68

Schwindel ist ein sehr häufiges Erscheinungsbild, hinter

dem sich eine Fülle organischer Krankheiten, aber

auch Befindlichkeits- oder psychische Störungen verbergen

können.

Die Betroffenen bezeichnen die unterschiedlichsten

Symptome als Schwindel: Benommensein, Gangunsicherheit,

Schwankempfindungen, Kreislaufprobleme,

aber auch akute Drehschwindelepisoden. In jedem Fall

wird das Gefühl als unangenehm und bisweilen begleitet

von Angst, mithin als bedrohlich empfunden.

Mitunter ist die ärztliche Behandlung unzureichend

oder von Unkenntnis geprägt und die Patienten leiden

wochenlang unter den Beschwerden, obwohl eine

fachärztliche Diagnosestellung und die richtige anschließende

Physiotherapie Hilfe leisten könnten. Viele

Schwindelerkrankungen lassen sich gut bis sehr gut

physiotherapeutisch behandeln.

- Was ist Schwindel?

- Gleichgewicht

- Anatomie des Vestibularsystems

- Pathophysiologie des Schwindels

- Nystagmus

- Anamnese und Befundung mit div. Tests

- Krankheitsbilder mit Ursache, Klinik, Diagnostik

und Behandlung (Benigner paroxysmaler

Lagerungsschwindel, Neuropathia vestibularis,

Morbus Meniere, zentraler Schwindel,

phobischer Schwankschwindel)

- Übungen und Videobeispiele

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ärzte

Referent

Thomas Sierla, PT, Wülfrath

Termine

08. – 09. Sept. 2012

Sa 09.00 – 17.00 h

So 09.00 – 14.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 145,00 € zzgl. 19 % MwSt. inkl. Skript

FP 15

73


Sensorische Integrationstherapie

nach Dr. Jean Ayres

69

Ausgehend von ihren Forschungen über die normale

kindliche Entwicklung sowie die Zusammenhänge zwischen

den neuralen Prozessen bei der Wahrnehmung

und dem Verhalten von Kindern wurde die sensorische

Integrationstherapie von Dr. Jean Ayres entwickelt. Sie

wollte damit nicht nur die Ursachen für Lerndefizite beschreiben

sondern auch spezielle Behandlungstechniken

ableiten, um neurophysiologisch begründeten Dysfunktionen

bei der Integration von Sinneseindrücken, deren

Ordnung und sinnvoller Vernetzung zu begegnen.

69a

Das neue SI-Weiterbildungs -

konzept: Einführungsvortrag

Durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse müssen

therapeutische Konzepte von Zeit zu Zeit revidiert und

angepasst werden. Diese Änderungen sollten als eine

Chance wahrgenommne werden, den Erfolg der therapeutischen

Arbeit zu erhöhen. In diesem Sinne

wurde auch das Konzept der Sensorischen Integrationstherapie

überarbeitet und schließlich Ende März

2009 als „revidierter SI-Weiterbildungslehrgang/DVE“

auf den Weg gebracht.

Der kostenfreie Einführungsvortrag gibt Gelegenheit,

sich mit der neuen Struktur vertraut zu machen

und sich über die speziellen Übergangregelungen zu informieren,

die vorsehen, dass bereits absolvierte Kurse

des bisherigen SI-Weiterbildungslehrgangs/DVE auf den

neu gestalteten Lehrgang angerechnet werden können.

69b

SI – Einführung in die Grundlagen

Grundbegriffe und Anwendungsgebiete

für die Sensorische Integration

Die Grundlagen der sensorischen Systeme sowie die

intrauterine und sensomotorische Entwicklung des

ZNS werden mit Bezug auf ihre Bedeutung für die SI

erarbeitet. Anhand eines Befundsystems (Hochleitner)

werden die einzelnen Items nach den Sinnessystemen

untersucht. Praktische Übungen zeigen den Einsatz

der Sensorischen Integrationstherapie.

Das Grundlagenseminar vermittelt einen Einblick in die

Grundlagen der Sensorischen Integrationstherapie

nach dem neuen Curriculum, mit dem das Modell der

Sensorischen Integrationstherapie in den letzten Jahren

wesentlich weiterentwickelt wurde.

74

- Entwicklung

- Zusammenspiel der Wahrnehmungssysteme

- Neuronale Verarbeitung

- Grundprinzipien der Sensorischen Integration und

der Sensorischen Integrationstherapie

Teilnahmevoraussetzung: keine Vorkenntnisse

erforderlich

69c

SI Refresher

Das Modell der Sensorischen Integrationstherapie

wurde in den letzten Jahren wesentlich weiterent -

wickelt. Hierdurch kam es zu Veränderungen von Begrifflichkeiten.

Das Curriculum wurde überarbeitet.

Dieses Seminar soll Absolventen der alten SI-Kurse helfen,

die neuen Begrifflichkeiten zu verstehen und

einen Vergleich mit den alten Begriffen herzustellen.

Weiterhin können Themen aus den alten Kursen noch

wiederholt werden.

Teilnahmevoraussetzung: Grundkurs Sensorische

Integrationstherapie nach Dr. Jean Ayres

Zielgruppe

Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten,

Ärzte, Pädagogen, Psychologen und angrenzende Berufsgruppen


Referenten

Jürgen Konrath, Ergotherapeut, SI-Lehrtherapeut zert.

DVE, Ausbildung in orofacialer Regulationstherapie

Castillo Morales, NLP-Master-Ausbildung, Saarwellingen

(Vortrag)

Herbert Lechner, Ergotherapeut, SI-Lehrtherapeut zert.

DVE, Ausbildung in orofacialer Regulationstherapie

Castillo Morales, Facio-Orale Trakt-Therapie Kay Coombes,

Neunkirchen (Vortrag, Grundlagen, Refresher)

Termine

09. Feb. 2012 Vortrag

Mi 19.30 – ca. 21.00 h

04. – 05. Feb. 2012 Grundlagen

Sa – So 09.00 – 16.30 h

13. Okt. 2012 Refresher

Sa 09.00 – 16.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr:

Vortrag kostenfrei

150,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Grundlagen)

80,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Refresher)

FP 16

FP 8

Sensorische Integrationstherapie

nach Dr. Jean Ayres

Revidierter Weiterbildungslehrgang DVE

70

Der revidierte Weiterbildungslehrgang Sensorische Integrationstherapie

der SI-Weiterbildung/DVE (300 UE)

umfasst ein Modul-System mit insgesamt 3 Modulen

sowie einem Mentoring-System. Zwischen den Modulen

werden Praxisanteile in Kleingruppen absolviert.

Diese Praxisteile erfolgen in einer „Ausbildungspraxis“

unter Anleitung einer ET-SI/DVE oder einer SI-Lehrtherapeutin/DVE.

Die Weiterbildung ist in einem Zeitraum von maximal

4 Jahren zu absolvieren. Die Module, nicht jedoch die

Teile a und b eines Moduls, können einzeln belegt werden.

Jedes Modul schließt mit einer Prüfung ab. (Bei

Belegung von Modul 1-3 als Kompaktkurs in einem

wird ein Preisvorteil gewährt.) Der Kurs findet in Kooperation

mit dem Deutschen Verband für Ergotherapeuten

DVE statt. Die Kursinhalte richten sich nach

dem Curriculum des DVE.

70a

Modul 1a/1b: Grundlagen

Das Teil-Modul 1a bietet einen Überblick über die

Sensorische Integration und vermittelt tiefer gehende

Informationen zu den theoretischen Grundlagen, die

Theorie stützenden Basiswissenschaften (Neurologie,

Psychologie usw.) sowie zu den Folgerungen für die

Praxis.

Das Teil-Modul 1b vermittelt Basiskompetenzen in der

Befunderhebung einer Sensorischen Verarbeitungsstörung,

in der Planung der Behandlung, für das Vorgehen

in der Beratung sowie zur Evaluation der Therapie.

- Grundannahmen der SI-Theorie früher und heute

- SI und Ergotherapie

- Grenzen der SI

- Einführung in die Neurophysiologie/Neuropsychologie

- Kindliche Entwicklung

- Einführung in die Befunderhebung, Beratung und

Evaluation der sensorischen Verarbeitungsstörungen

- Behandlungsprinzipien

60 UE Präsenzzeit (davon 48 UE Theorie und 12 UE

Praxis) und 40 UE Selbstlernzeit

Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossene Berufsausbildung,

praktische Arbeit mit Kindern

während der gesamten Weiterbildung (mindestens

½ Tag pro Woche), nachgewiesene Kenntnisse

im Bereich der Testgrundlagen (mindestens

18 UE)

75


- Fortsetzung -

70b

Modul 2a/2b: Sensorische Verarbeitungsstörung

I (sensorische

Diskriminationsstörung, sensorisch

basierte Motorikstörung)

Das Modul 2a/2b „Sensorische Verarbeitungsstörungen

I: Sensorische Diskriminationsstörung, Sensorisch

basierte Motorikstörung“ vermittelt in zwei Teil-Modulen

Kompetenzen in der Interpretation von Befundergebnissen

und in der Zuordnung zu zwei Kategorien

der Sensorischen Verarbeitungsstörung (früher SI-Störungsbildzuordnung),

nämlich der Sensorischen Diskriminationsstörung

und der sensorisch basierten

Motorikstörung.

Das Modul vermittelt ferner spezifische Befundverfahren,

Therapie und Evaluation, Beratung und Reflexion

der therapeutischen Vorgehensweise sowie die praktische

Anwendung an Patienten/Klienten und Umfeldanpassung

in der jeweiligen Kategorie.

- Sensorische Verarbeitungsstörungen

bis Vergleich SI mit anderen Behandlungen

- Sensorische Verarbeitungsstörungen, sensorische

Diskriminationsstörung,

sensorisch basierte Motorikstörung

- Einstufung in internationale Klassifikationssysteme

- Neuroanatomie/Neurophysiologie

- Befunderhebung

- Auswirkungen auf den Alltag

- Behandlungsplanung und Behandlungsdurchführung

- Elternberatung

- Dokumentation

- Vergleich SI mit anderen Behandlungen

65 UE Präsenzzeit (davon 51 UE Theorie und 14 UE

Praxis) und 40 UE Selbstlernzeit

Teilnahmevoraussetzung: Modul 1a/1b

70c

Modul 3: Sensorische Verarbeitungsstörung

II (Sensorische

Modulationsstörung)

Das Modul 3 „Sensorische Verarbeitungsstörung II:

Sensorische Modulationsstörung“ vermittelt Kompetenzen

in der Interpretation von Befundergebnissen

76

und in der Zuordnung zu einer bestimmten Kategorie

der Sensorischen Verarbeitungsstörung (früher SI-Störungsbildzuordnung),

nämlich der Sensorischen Modulationsstörung

mit ihren drei Subtypen Sensorisch

bedingte Überreaktion (SOR), Sensorisch bedingte Unterreaktion

(SUR) sowie Reizsuche (RS). Das Modul vermittelt

ferner spezifische Befundverfahren, Therapie

und Evaluation, Beratung und Reflexion der therapeutischen

Vorgehensweise sowie die praktische Anwendung

an Patienten/Klienten und Umfeldanpassung.

- Theoretische Grundlagen

- Klassifikationssysteme

- Neuropsychologie/Neurophysiologie

- Befunderhebung und Interpretation

- SI-Behandlung und Planung

- Elternberatung

- Umfeldstrukturierung

- Dokumentation

37 UE Präsenzzeit (davon 31 UE Theorie und 6 UE Praxis)

und 10 UE Selbstlernzeit

Teilnahmevoraussetzung: Modul 2a/2b

Die Praxistage für Modul 2a / 2b werden mit den

Referenten vor Ort frei vereinbart.

70d

Mentoring-System

Ziel des Mentoring-Systems ist es, den Kursteilnehmer

bei den konkreten Anwendungen und der Umsetzung

des SI-Konzeptes zu unterstützen. Der

Austausch mit dem Mentor und in der maximal

sechsköpfigen Lerngruppe dient u.a. dazu, persönlichkeitsbedingte

Einflüsse auf das Therapieverhalten

zu erkennen und bei der Therapieplanung und Erfolgskontrolle

zu reflektieren.

Gearbeitet wird in Kleingruppen. Es werden zwei Fallarbeiten

geschrieben, die nach festgelegten Kriterien

erstellt werden. Notwendig darin enthalten sind Befunderhebung,

Behandlungsplanung, Durchführung

der Behandlung und Reflexion. Die schriftliche Arbeit

wird durch Videoaufnahmen untermauert. Die Leitung

der Mentoring-Phase liegt in der Hand von SI-

Lehrtherapeuten, die die Rolle des Mentors in

Absprache mit dem Kursleiter des Modulsystems

wahrnehmen.

48 UE Präsenzzeit (zzgl. 2 Fallarbeiten)

Teilnahmevoraussetzung: ges. Modulreihe 1 – 3


Zielgruppe

Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten,

Ärzte, Psychologen und angrenzende Berufsgruppen

(max. Teilnehmerzahl 30 / davon 80% Ergotherapeuten

/ 20% andere therapeutische und ärztliche Berufe)

Die Module können einzeln belegt werden,

bauen jedoch zwingend aufeinander auf. Das

Mentoring-System kann erst nach Abschluss des

Modulsystems belegt werden.

Wenn noch keine Testgrundlagen nachgewiesen

werden können, kann dies durch den Kurs Testverfahren:

Einführung in die Testtheorie am 03. –

04. März 2012 erlangt werden.

Referenten

Karin Benz, Dipl.-Psychologin, Blieskastel

Jürgen Konrath, Ergotherapeut, SI-Lehrtherapeut zert.

DVE, Ausbildung in orofacialer Regulationstherapie

Castillo Morales, NLP-Master-Ausbildung,

Saarwellingen

Herbert Lechner, Ergotherapeut, SI-Lehrtherapeut zert.

DVE, Ausbildung in orofacialer Regulationstherapie

Castillo Morales, Facio-Orale Trakt-Therapie Kay

Coombes, Neunkirchen

Termine

10. – 13. März 2012 Modul 1a FP 100

Sa – So 09.00 – 18.15 h (1a + 1b)

Mo 09.00 – 17.30 h

Di 09.00 – 18.15 h (in Praxis H. Lechner)

12. – 14. Mai 2012 Modul 1b

Sa 09.00 – 18.15 h

So 09.00 – 17.15 h (in Praxis H. Lechner)

Mo 09.00 – 18.15 h

22. – 24. Sept. 2012 Modul 2a FP 105

Sa – So 09.00 – 18.15 h (2a + 2b)

Mo 09.00 – 13.00 h

17. – 19. Nov. 2012 Modul 2b

Sa – So 09.00 – 18.15 h

Mo 09.00 – 13.45 h

(2013 Modul 3)

DVE-Mitgliedsnachweis bitte bei Anmeldung

beifügen!

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken/Praxis H. Lechner

Bexbach bzw. Zweibrücken

Gebühr:

660,00 € zzgl.19 % MwSt. Modul 1a/1b

(769,93 € brutto) für DVE Mitgl.

780,00 € zzgl.19 % MwSt.

(885,36 € brutto) für Nicht- Mitgl.

710,00 € zzgl.19 % MwSt. Modul 2a/2b

(844,90 € brutto) für DVE Mitgl.

820,00 € zzgl.19 % MwSt.

(975,80 € brutto) für Nicht- Mitgl.

320,00 € zzgl.19 % MwSt. Modul 3

(380,80 € brutto) für DVE Mitgl.

370,00 € zzgl.19 % MwSt.

(440,30 € brutto) für Nicht- Mitgl.

Ermäßigte Kursgebühr bei Belegung des gesamten

Modulteils mit 16 Tagen Präsenz, inkl.

Bearbeitung der Selbststudiumsanteile durch

eine Lehrtherapeutin SI/DVE:

1.630,00 € zzgl. 19 % MwSt.

(1.939,70 € brutto) für Verbandsmitgl. DVE

1.875,00 € zzgl. 19 % MwSt.

(2.231,25 € brutto) für Nicht-Verbandsmitgl.

789,00 € zzgl.19 % MwSt. Mentoring-System

(938,91 € brutto) für DVE Mitgl.

910,00 € zzgl.19 % MwSt.

(1.082,90 € brutto) für Nicht- Mitgl.

(inkl. der Bearbeitung von 2 Fallbeispielen durch eine

Lehrtherapeutin SI/DVE und Zertifikat)

77


Spiegeltherapie

71

Die Rehabilitation der Arm- und Handfunktionen z.B.

nach einem Schlaganfall stellt immer noch eine große

Herausforderung dar. Während sich die Funktionen des

Beines meist relativ gut regenerieren, bleibt in den

meisten Fällen nach einem Schlaganfall der betroffene

Arm a-funktionell. Unter anderem darum werden neue

Therapiemethoden wie z.B. die Video- oder Spiegeltherapie

wissenschaftlich erforscht. Die Spiegeltherapie ist

eine relativ einfach auszuführende, neue kognitive Therapiemethode,

die auf verschiedene Krankheitsbilder

anwendbar ist. Hierzu gehören der Schlaganfall, (Phantom)schmerzen

nach Amputationen, das Sudeck-Syndrom

und andere periphere Schmerzzustände. In

mehreren klinischen Studien wurde bereits ein positiver

Effekt der Therapie nachgewiesen.

71a

Spiegeltherapie

Einführung in die Grundlagen

Im Grundkurs werden die neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnisse zu diesem Behandlungsansatz vorgestellt

und die praktische Umsetzung der Therapie gezeigt.

- Der theoretisch-wissenschaftliche Hintergrund

der Spiegeltherapie

Was ist das Spiegelneuronensystem und welche Bedeutung

hat es für die Spiegeltherapie?

Was verbirgt sich hinter der Theorie des learned nonuse

Phänomens und wie wirkt Spiegeltherapie hierauf?

Welche Bedeutung kommt dem visuellen Kortex zu

und welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse

gibt es im Bezug auf die kortikale Repräsentation

des Körperschemas?

Evidenz der Spiegeltherapie: Wie gut sind die klinischen

Effekte der Spiegeltherapie wissenschaftlich

belegt?

- Die praktische Anwendung der Therapie nach

einem Schlaganfall

Praktische Umsetzung der Therapie bei verschiedenen

Symptomen nach einem Schlaganfall (obere

Extremität)

Praktische Umsetzung der Therapie bei verschiedenen

Symptomen nach einem Schlaganfall (untere

Extremität)

Therapiemöglichkeiten bei Neglectpatienten und

Thalamussyndrom

Praktische Anwendung der Therapie bei anderen

Krankheitsbildern: Phantomempfindungen (Missempfindungen,

Schmerz) nach Amputationen der

oberen und unteren Extremität

Anwendung beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom

(CRPS)

Anwendung bei peripheren Überempfindlichkeiten

nach chirurgischen Eingriffen

- Geeignete Testverfahren zur Evaluation der

Therapie

78

71b

Spiegeltherapie und Mentales

Training – Alternative

Behandlungsmöglichkeiten

bei chronischen Schmerzen

Die Behandlung chronischer Schmerzsyndrome (z.B.

komplex regionales Schmerzsyndrom (CRPS), Phantomschmerzen

oder andere neuropathische Schmerzsyndrome)

stellt für Therapeuten und Ärzte immer wieder

eine Herausforderung dar. Viele dieser Krankheitsbilder

lassen sich mit herkömmlichen Behandlungsansätzen

meist nur sehr schwierig oder zum Teil gar nicht therapieren.

Die in den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnisse

aus der Neurophysiologie und der Hirnforschung

haben neue kognitive Ansätze in der Therapie dieser

Schmerzsyndrome möglich gemacht.

Zu diesen neuen Behandlungsstrategien zählen u.a.

Spiegeltherapie, Lateralitätstraining (die Fähigkeit zur

Erkennung von verschiedenen Positionen bzw. Bewegungen

der Extremitäten), sowie mentales Training

von Bewegungen. In aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen

hat sich gezeigt, dass diese kognitiven

Therapiemethoden einen positiven Effekt auf die

Symptomatik von Patienten mit Phantomschmerzen

und CRPS haben. Darüber hinaus scheint es auch bei

anderen zentralen Schmerzsyndromen eine mögliche

Behandlungsoption zu sein.

In diesem Seminar werden sowohl neueste wissenschaftliche

Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung und aus

Therapiestudien, sowie die klinischen Anwendungsmöglichkeiten

dieser Therapiemethoden vorgestellt.

Nach Abschluss der Weiterbildung können die Teilnehmer

auf Wunsch in das Spiegeltherapie-Register

(http://www.spiegeltherapie.com/) aufgenommen

werden.

- Theoretisch-wissenschaftlicher Hintergrund

Ätiologie des neuropathischen Schmerzes: periphere

und zentrale Mechanismen (Neuromatrix-

Theorie des Schmerzes und Neuroplastizität)

Pathophysiologie von Phantomschmerz und CRPS:

neueste Forschungsergebnisse

Das Spiegelneuronensystem und sein Potenzial

für die senso-motorische Rehabilitation

Visueller Kortex, Körperschema und die

Somatosensorik: Welchen Einfluss hat dies auf die

Entwicklung und Instandhaltung neuropathischer

Schmerzen?

Welche Evidenz gibt es für diese Therapiemethoden?


- Die praktische Anwendung der Therapie

Praktische Umsetzung der Therapie bei Phantomschmerzen

nach Amputationen

Praktische Umsetzung bei Patienten mit CRPS Typ I

und II

Welche Möglichkeiten bietet die Therapie bei peripheren

Überempfindlichkeiten nach Operationen

oder komplexen Traumen?

Ausblick auf evtl. weitere mit Spiegeltherapie und

anderen kognitiven Therapieformen behandelbare

Pathologien

- Geeignete Testverfahren zur Evaluation der

Therapie

Zielgruppe

Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Ärzte, Neuropsychologen

Referent

Matthias Tomczak, bac. (NL), PT, wissenschaftlicher

Mitarbeiter der Hochschule Fresenius im Studiengang

Physiotherapie (bac.), Idstein

Termine

12. Mai 2012 Spiegeltherapie

Sa 09.30 – 16.30 h

08. Sept. 2012 Spiegelth./Mentales Tr.

Sa 09.30 – 16.30 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 8

FP 8

Gebühr:

110,00 € zzgl. 19% MwSt. (Spiegeltherapie)

110,00 € zzgl. 19% MwSt. (Spiegelth./Mentales Tr.)

Spannungskopfschmerz

72

Eine der häufigsten Formen des Kopfschmerzes ist der

Spannungskopfschmerz, häufig auch als Druckkopfschmerz

bezeichnet. Meist liegt ihm eine Störung der

Zirkulation des Liquors und/oder der venösen intra -

kraniellen Abflüsse zugrunde. Die venösen Abflüsse

werden meist durch bestimmte Muskeln oder die Stellung

des Atlas irritiert. Die Zirkulation des Liquors kann

ebenfalls durch die Stellung des Atlas, aber auch durch

intrakranielle Spannungsverhältnisse gestört werden.

Schulmedizinisch erfolgt nach Ausschluss eines sympto -

matischen Kopfschmerzes (wie z.B. einer Migräne,

Clusterkopfschmerz oder Blutung) eine Schmerztherapie.

Da jedoch eher symptomatisch behandelt wird,

sind die Ergebnisse für die beteiligten Patienten und

Therapeuten häufig eher unbefriedigend.

Um eine ganzheitliche Betrachtung zu ermöglichen, erfolgt

zunächst eine Einführung in die zur Behandlung

relevante Anatomie, die Entstehungsmechanismen

und die Erscheinungsformen des Spannungskopfschmerzes.

Typische Läsionsketten und Symptome

werden erklärt. Diagnostische Techniken wie die Atlastherapie,

kraniosakrale Techniken am Schädel und Sinusreleasetechniken

werden ebenso vorgestellt wie

Techniken zur Muskelentspannung und Korrekturmaßnahmen

am Schädel. Dieser Ansatz erlaubt es, effektiv

anwendbare Behandlungskonzepte zu erstellen, die im

praktischen Teil auch eingeübt werden:

- Einführung in die zur Behandlung relevante Anatomie

- Darstellung der Pathologie Spannungskopfschmerz

- Erlernen der notwendigen Behandlungstechniken

(Atlastherapie, notwendige Muskelentspannungen,

kraniosakrale Techniken am Schädel, Sinusreleasetechniken)

- Erstellung eines Behandlungskonzeptes zur Therapie

des Spannungskopfschmerzes

- Üben der Grifftechniken und ihrer Abfolge

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, insbesondere auch

Berufsanfänger und Wiedereinsteiger, Heilpraktiker

Referent

Jens Schönbeck, PT, Heilpraktiker, Saarbrücken

Termine

22. Sept. 2012

Sa 09.00 – 18.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 10

Gebühr: 110,00 € zzgl. 19% MwSt. sowie 10,00 €

Skriptkosten (fakultativ beim Ref.)

79


Sportphysiotherapie

73

Um Verletzungen, Überlastungserscheinungen und

Übertraining vorzubeugen, betreuen Sportphysiotherapeuten

Leistungssportler während ihres Trainings

und der Wettkämpfe. Die dabei angewandten praxisbezogenen

Techniken und Fertigkeiten haben vor -

wiegend präventiven Charakter und dienen der

Leistungssteigerung. Die Behandlung sportlich bedingter

Überlastungen des Gewebes (Muskel, Bindegewebe,

Knorpel, Knochen etc.) erlauben zudem häufig

eine raschere Wiedereingliederung des Athleten in den

Trainingsbetrieb nach Verletzungen.

73a

Sportphysiotherapie – Grundkurs

30 UE

Der Grundkurs Sportphysiotherapie vermittelt die

notwendigen Basiskenntnisse, die u.a für eine weiterführende

Ausbildung zum Sportphysiotherapeuten

DOSB in den Bereichen Anatomie, Physiologie, Basistherapieformen,

Funktionelle Anatomie/Befunderhebung,

Sportmassage, Funktionelle Verbände etc.

vorausgesetzt werden:

- Allgemeine physikalische Anwendungen

(z.B. Elektro-, Thermo-, Hydrotherapie)

- Ärztlicher Vortrag zu sportmedizinischen Inhalten

- Erstversorgungen bei Sportverletzungen

- Modifizierte physiotherapeutische Anwendungen

(z.B. MET’s, Trigger-, Tenderpointbehandlungen)

- Funktionelle Verbände/Tapes

(z.B. Fuß, Wade, Knie, Ellenbogen, Hand)

- Spezifische anatomische und biomechanische

Kenntnisse der im Sport häufigen Verletzungs -

gebiete (z.B. Schultergelenk, Kniegelenk)

30 Unterrichtseinheiten Sportphysiotherapie

sind seitens der Krankenkassen Zulassungsvoraussetzung

zur „Erweiterten Ambulanten Physiotherapie

(EAP)“.

Einzelbelegung des dritten Tages als Tape-Kurs

möglich.

73b

Sportphysiotherapie – Aufbaukurs

Über die im Grundkurs vermittelten Kenntnisse hinaus

vermittelt der Aufbaukurs die für die Betreuung im

Hochleistungssport erforderlichen Spezialkenntnisse:

80

- Einführung in die Leistungsphysiologie

- Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung

- Bewegungsanalysen, Biomechanik, Sportschuhbau

- Ernährung im Sport

- Psychosoziale Faktoren im Sport

- Spezielle Trainingslehre und Umsetzung in die Praxis

- Funktionelle Befunderhebung, Therapieoptimierung

und indikationsorientierte Behandlungsprogramme

- Funktionelle Verbände

- Behandlungsstrategien bei Sportverletzungen

- Präventionsmöglichkeiten

Teilnahmevoraussetzung: Grundkurs 30 UE

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister,

Sportlehrer

Referent

Dirk Mund, Physiotherapeut, DOSB Sportphysiotherapeut,

CNSC Centre National Sportif et Culturel Kirchberg/Luxembourg,

Luxemburg und Lehrerteam

Termine

17. – 19. Mai 2012 Grundkurs

Do 14.00 – 20.30 h

Fr – Sa 08.30 – 18.00 h

22. – 25. Nov. 2012 Aufbaukurs

Do – So 09.00 – 18.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

FP 28

FP 40

Gebühr:

215,00 € zzgl. 19 % MwSt. inkl. Tapematerial (GK)

120,00 € zzgl. 19 % MwSt. inkl. Tapematerial (Tapekurs/3.

Tag GK)

340,00 € zzgl. 19 % MwSt. inkl. Tapematerial (AK)


Selbst-, Stress- und

Zeitmanagement

74

Der Lebens- und Berufsalltag der meisten Menschen –

insbesondere in Führungspositionen – ist gekennzeichnet

durch vielfältige Belastungen, hohe Anforderungen

und Zeitnot. Die Fähigkeit sich zu entspannen und

zu erholen nimmt ab. Sich stetig ändernde Lebensumwelten

erfordern ein beachtliches Maß an Flexibilität

und Anpassungsintelligenz.

Entscheidend für den Erhalt der psychischen und körperlichen

Gesundheit ist es, Stress wirksam bewältigen

zu können, besser noch: ihn von vorneherein möglichst

zu vermeiden. Hierzu lassen sich Kenntnisse und

Fähigkeiten erwerben, die ein effektives und erfolgreiches

Selbstmanagement ermöglichen.

- Basiswissen zu Stressentstehung und -bewältigung

- Selbststeuerungskompetenzen

- Selbstmanagement

- Persönlichkeitsentwicklung

- Frühsymptom-Management

- Arbeitsmethodik

- Zeitmanagement

- Selbstmotivierung

- Entspannung

- Sozial-kommunikative Kompetenzen

- Strategien zur sofortigen Umsetzung der erhöhten

Stresskompetenz im Lebens- und Berufsalltag

Zielgruppe

Abteilungsleiter der therapeutischen Funktionsdienste

(Physiotherapie, Ergotherapie, Bäderabteilung) und Inhaber

von Physiotherapie-, Logopädie-, Massage- und

Ergotherapiepraxen sowie Leitungskräfte im Sozialund

Gesundheitswesen, Pflegekräfte (Mitarbeiter in

der Kranken- und Altenpflege und in den ambulanten

Pflegediensten) und Mitarbeiter von Praxen

Referent

Ralf Burkhardt, Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut

(HPG), Kommunikationstrainer, Gesellschaft für angewandte

Kommunikation, Trier

Termine

15. – 16. Nov. 2012

Do 10.00 – 17.00 h

Fr 09.00 – 16.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 230,00 € zzgl. 19 % MwSt.

81


StuBs – Sturzprophylaxe durch

Bewegungsschulung

75 75b

Sturzprophylaxe wird immer dringlicher: je älter umso

höher das Sturzrisiko, meist mit dramatischen Konsequenzen.

Es brechen nicht nur die Knochen, sondern

auch das Selbstbewusstsein. Angst, Bewegungsrestriktionen

und Mobilitätseinschränkungen sind die Folgen.

Mehr als 50 % der Krankenhauseinweisungen

über 60-Jähriger sind durch Stürze bedingt. Die beste

Methode, das Sturzrisiko zu senken (auch im Bereich

der (Sekundär-)Prävention und Rehabilitation), ist

Bewegung unter fachgerechter Anleitung. Das metho -

dische Vorgehen bei den verschiedenen Patientengruppen

unterscheidet sich grundlegend und die

Vorgehensweise ist nicht von der einen auf die andere

Gruppe ohne weiteres übertragbar.

75a

StuBs 1 – Sturzprophylaxe für ältere

Menschen mit hohem Risiko

Theorie:

- Definition, Risiken, Ursachen, Folgen von Stürzen,

Kraft- und Balancetraining zur Sturzprophylaxe im

stationären Bereich, trainingswissenschaftliche

Grundlagen (Progression)

- Krankheitsbedingte Veränderungen im höchsten Alter:

Patienten mit Gelenkersatz, Wirbelsäulen -

erkrankungen, Osteoporose

Patienten mit neurologischen muskuloskeletalen

Erkrankungen

Demenz im Frühstadium, Parkinson, Schlaganfall

- Wirkung von Medikamenten

- Lebenssituation älterer Menschen

Einfluss von Schmerzen und Verlusten

Umgang mit der Angst

- Methodik und Didaktik

Im Umgang mit multimorbiden und älteren Menschen

Bei der Senkung des Sturzrisikos

- Organisation und Aufbau von Gruppen

- Anwendungsgebiete: Rehaklinik, Krankenhaus,

betreutes Wohnen, Pflegeheim, Tagesstätte

Praxis:

- Kraft- und Gleichgewichtstraining im Kontext der

Multimorbidität

- Bewegungsspiele mit

Interaktiven und kognitiven Anforderungen

Konfrontation mit Störungen

- Von der Einzeltherapie zur Gruppe

- Notfallmanagement

- Helfen und Sichern

- Kommunikationsschulung

- Fordernd-förderndes Verhalten

- Modellstunden, eigene Lehrpraxis

- Biographiearbeit

- Motivation zur Bewegung

82

StuBs 2 – Sturzprophylaxe für ältere

Menschen mit mäßigem Risiko

- Definition, Risiken, Ursachen, Folgen von Stürzen,

Kraft- und Balancetraining zur Sturzprophylaxe im

ambulanten Bereich, trainingswissenschaftliche

Grundlagen (Progression)

- Modellstunden, eigene Lehrpraxis

- Psychische, physiologische und mentale

Veränderungen im Alter

- Methodik und Didaktik zur Leitung

von Bewegungsgruppen

- Bindung an körperliche Aktivität (Motivation und

Einstellung)

- Alltagsbezug herstellen: Alltagsfunktionen

trainieren, Vermittlung von Handlungs- und

Effektwissen (Tipps, Übungen), Multitasking

- Kommunikation mit spezieller Zielgruppe

(Empathie, Stärkung der psychosozialen

Ressourcen)

- Hinweise zum Assessment-Verfahren

(Testverfahren)

- Hausaufgaben: Tipps und Tricks zur integrierten

Sturzprophylaxe

- Bewerbung und Aufbau von ambulanten Gruppen

im/n Verein, Seniorenzentren, Wohnanlagen,

Praxis und in sonstigen ambulanten Einrichtungen

Teilnahmevoraussetzung: StuBs 1, mind. 3-monatige

Leitung einer Sturzpräventionsgruppe

Die Kurse können getrennt belegt werden, bilden

jedoch eine inhaltliche Einheit.

Die Sturzprophylaxe ist gem. § 20 SGB V als Maßnahme

zur Primärprävention anerkannt. Um die Anerkennungsvoraussetzungen

zu erfüllen, schließen

beide Kurse mit einer Lehrübung mit schriftlicher

Ausarbeitung ab.

Die Gebühren eines Sturz-Präventionskurses werden

von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel bis

zu 80 % übernommen.


Um die Qualität der Sturz-Präventionsprogramme zu

evaluieren und zu sichern, haben sich Wissenschaftler

und Experten aus dem Bereich der Sturzprävention,

von Krankenkassen sowie von Sport- und

Wohlfahrtsverbänden zur Bundesinitiative Sturzprävention

zusammengeschlossen.

Die Kursfolge StuBs 1 + 2 entspricht den im Positionspapier

der Bundesinitiative formulierten

Kriterien.

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sport- und Gymnastiklehrer,

Übungsleiter B Rehabilitationssport des

Deutschen Behindertensportverbandes mit der Lizenz

Block 60, Mitarbeiter in der Pflege (Altenpfleger, Krankenpfleger

der Altenhilfe), Sozialarbeiter, Psychologen

mit Berufserfahrung im Umgang mit älteren Menschen

Referentin

Friederike Ziganek-Soehlke, Dipl.-Gerontologin und

Sportwissenschaftlerin, Dipl.-Fachsportlehrerin für Prävention

und Rehabilitation, Mannheim

Termine

10. – 12. Feb. 2012 StuBs 1

Fr 16.00 – 21.00 h

Sa 09.00 – 18.00 h

So 09.00 – 14.00 h

19. – 16. Okt. 2012 StuBs 2

Fr 16.00 – 21.00 h

Sa 09.00 – 18.00 h

So 09.00 – 14.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 265,00 zzgl. 19 % MwSt. pro Kurs

FP 25

FP 25

Führen im therapeutischen Team:

Führung – Zusammenarbeit –

Teamentwicklung

Training für Führungskräfte im therapeutischen Team

76

In Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens

ist man es in der Regel gewohnt, in Teamarbeit die therapeutischen

Aufgaben am Patienten zu erfüllen. Diese

Zusammenarbeit in erfolgreichen und funk tionierenden

Teams zu erreichen und langfristig zu gewährleisten,

stellt hohe Ansprüche und Anforderungen sowohl an

die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch

insbesondere an die Teamleitungen.

- Begriffsklärung: Team und Teamentwicklung

- Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren

von Teamarbeit im Arbeitsalltag

- Von der Gruppe zum erfolgreichen Team: Maßnahmen

und Möglichkeiten zur Teamentwicklung

- Erkennungsmerkmale funktionierender und

nicht-funktionierender Teams

- Instrumente zur Teamdiagnose

- Führung von Gruppen und Teams: Besonderheiten

- Gruppenprozesse und Gruppendynamik

- Zusammenarbeit und Teamfähigkeit

- Einführung ins Konfliktmanagement

- Inhaltliche, organisatorische Gestaltung und Ablauf

von Teamsitzungen

- Fallbesprechungen/Übungen/Umsetzungsstrategien

Zielgruppe

Abteilungsleiter der therapeutischen Funktionsdienste

(Physiotherapie, Ergotherapie, Bäderabteilung) und Inhaber

von Physiotherapie-, Logopädie-, Massage- und

Ergotherapiepraxen sowie Leitungskräfte im Sozialund

Gesundheitswesen

Referent

Ralf Burkhardt, Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut

(HPG), Kommunikationstrainer, Gesellschaft für angewandte

Kommunikation, Trier

Termine

19. – 20. April 2012

Do 10.00 – 17.00 h

Fr 09.00 – 16.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 230,00 € zzgl. 19 % MwSt.

83


Testverfahren in der Therapie

77

Zielführende Diagnostik und der darauf aufbauende

Behandlungsplan basieren auf einer systematischen

Anamnese, die bei vielen Krankheitsbildern ohne die

Anwendung geeigneter Testverfahren nicht durchführbar

ist. Die Vielfalt der möglichen Tests und ihrer Anwendungsbereiche

gilt es zu kennen; testtheoretische

Annahmen und Probleme dürfen jedoch bei der Auswertung

nicht außer acht gelassen werden.

77a

Testverfahren:

Einführung in die Testtheorie

Testverfahren und -auswertungen sowie psychologische

Berichte, die in einer eigenen Sprache mit spezieller

Terminologie abgefasst sind, sind vielfach

Grundlage für die Entwicklung eines Behandlungsplans.

Die sachgerechte Umsetzung der Testergebnisse

in therapeutisches Handeln erfordert eine genaue

Kenntnis der Testtheorie und der darauf basierenden

Verfahren. Um Tests und Testergebnisse in ihrer Konstruktion

und Aussagekraft zu verstehen, ist es wichtig,

sich mit den sogenannten Gütekriterien von Tests

auseinanderzusetzen und damit Auswahlkriterien an

die Hand zu bekommen.

- Grundlagen der Testtheorie

- Aufbau von Tests

- Gütekriterien

- Objektivität/Reliabilität/Validität

- Standardisierung

- Vorstellung der in der therapeutischen Praxis

am häufigsten verwendeten Testverfahren

- Verhaltensbeobachtung bei klinischer Beobachtung

und Testdurchführung

- Verhaltensbeobachtung als Bestandteil

der therapeutischen Intervention

- Praxistransfer

Die Teilnahme am neuen SI-Weiterbildungslehrgang/DVE

setzt Kenntnisse der Testgrundlagen

voraus (mind. 18 UE).

84

77b

M-ABC-2: Movement Assessment

Battery for Children

Die M-ABC-2 stellt ein Einzeltestverfahren zur Beurteilung

der motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern

und Jugendlichen im Alter von 3 bis 16 Jahren dar. Mit

dem Test, der sich sowohl für die Förderdiagnostik als

auch für die Interventionsplanung und für die Messung

des Therapieerfolgs eignet, kann das kindliche

Leistungsvermögen im grob- und feinmotorischen Bereich

erfasst werden.

Im Kurs wird das Testverfahren eingehend erläutert

und einzelne Items werden praktisch geübt. Anhand

von Videobespielen wird die Durchführung, Auswertung

und Interpretation der M-ABC-2 theoretisch und

praktisch erlernt. Es wird vermittelt, dass der Test

neben der quantitativen Auswertung auch eine qualitative

Interpretation zulässt.

Zielgruppe

Therapeuten, Pädagogen und Erzieher, Heilerziehungspfleger

Referenten

Michael Huwer, Ergotherapeut, Saarbrücken

(M-ABC-2)

Herbert Lechner, Ergotherapeut, SI-Lehrtherapeut zert.

DVE, Ausbildung in orofacialer Regulationstherapie

Castillo Morales, Facio-Orale Trakt-Therapie Kay Coombes,

Neunkirchen (Testtheorie)

Termine

03. – 04. März 2012 Testtheorie

Sa – So 09.00 – 17.00 h

10. März 2012 M-ABC-2

Sa 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr:

150,00 € zzgl. 19 % MwSt. (Testtheorie)

95,00 € zzgl. 19 % MwSt. (M-ABC-2)

FP 18

FP 9


Myofasciale

Triggerpunkttherapie

78

In der Behandlung akuter und chronischer Funktionsstörungen

nehmen Muskeltechniken einen immer

breiteren Raum ein. Um hier zielorientiert erfolgreich

zu therapieren, sind Kenntnisse über Triggerpunkte

wichtig. Insbesondere eine auf die Behandlung myofaszialer

Ketten ausgerichtete Triggerpunkttherapie

hilft bei der Linderung von Schmerzen und dient der

Verbesserung der Funktionen bei folgenden Krankheitsbildern

des funktionellen Bewegungsapparates:

- Akuter und chronischer Rückenschmerz

- Kopfschmerzen

- Schulterschmerzen

- Tennis- bzw. Golferellenbogen

- Leistenschmerzen

- Knieschmerzen

- Handbeschwerden

In Weiterentwicklung der manuellen ist die myofasciale

Triggerpunkttherapie eine wissenschaftlich fundierte

Kompaktausbildung, die acht Techniken be -

inhaltet, mit denen myofasziale Triggerpunkte behandelt

werden können. Diese Techniken finden sich

teilweise auch als Bestandteil der Osteopathie-, Rolfing-,

Liebscher-Bracht- und anderer myofaszialer

Ausbildungen. Besonders hervorzuheben ist die Anwendung

der G-Point (Golgi-Punkt)-Techniken mit

dem „Trigger-Tee“.

78a

Myofasciale

Triggerpunkttherapie I

- Grundlagen

- HWS , Kopf, Kiefer, Augen, Schulter

- BWS, LWS

- Training für zu Hause

78b

Myofasciale

Triggerpunkttherapie II

- Hüfte, Knie

- untere Extremität

- obere Extremität

- Arbeiten mit der Faszien Rolle

- Training für zu Hause

Teilnahmevoraussetzung:

Myofasziale Triggerpunkttherapie I

Myofasciale Triggerpunkttherapie I und II bilden

eine inhaltliche Einheit und sollten zusammen

belegt werden.

Zielgruppe

Physiotherapeuten (auch in Ausbildung), Medizinische

Bademeister und Masseure, Gymnastiklehrer, Sportlehrer,

Sportwissenschaftler (auch Studenten)

Referent

Alexander Mohr, Physiotherapeut, Fachlehrer Medizinische

Trainingstherapie, Fachlehrer ReCore, Ausbilder

Pino Physiotaping, Athletiktrainer Elite – Fußball – Internat

des FLVW Kamen-Kaiserau, Leitender Physiotherapeut

Arcus Sportklinik (rehamed), Pforzheim

Termine

03. – 04. März 2012 Triggerpunktth. I

Sa 09.00 – 18.30 h

So 09.00 – 16.00 h

28. – 29. April 2012 Triggerpunktth. II

Sa 09.00 – 18.30 h

So 09.00 – 16.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 250,00 € zzgl.19% MwSt. pro Kurs

FP 18

FP 18

85


Yoga in der Therapie

Therapeutische Wirkungen auf Wirbelsäule und Psyche

79

Der Nutzen von Yoga bei verschiedenen Krankheitsbildern

oder zur Erhaltung der Gesundheit ist mittlerweile

– auch von den Kostenträgern – anerkannt.

In den therapeutischen Yogaformen werden die individuell

zu erstellenden Übungskonzepte an die Möglichkeiten

und Fähigkeiten des Übenden angepasst.

Die Arbeit an der Wirbelsäule und die Entwicklung des

Atems stehen dabei im Vordergrund. Angelegt sind die

Übungen so, dass Menschen mit Rückenschmerzen

(Bandscheibenvorfällen, Skoliosen, muskulären Dysbalancen,

u. v. m.) Erleichterung und Schmerzfreiheit erlangen

können.

Darüber hinaus wird durch das gezielte Arbeiten mit

dem Atem, das Wohlbefinden ganz allgemein unterstützt

– was wiederum einen positiven Einfluss auf die

Psyche hat.

79a

Grundkurs

Die Grundlagen des pädagogisch-therapeutischen

Yoga-Konzepts bezogen auf die wirbelsäulenzentrierte

Körperarbeit werden in Theorie und Praxis dargestellt

und erarbeitet:

- Eigenerfahrung durch gezielte Körper- und

Atemübungen

- Yoga-Körperübungen und ihre therapeutische Anwendung

bei Menschen mit Rückenbeschwerden

- Konzentrations- und Entspannungsübungen

79b

Aufbaukurs I

Vertiefung des Konzeptes bezogen auf die Körperund

Atemarbeit bei gesunden und kranken Menschen

und Erfahren der Wirkungen von Atemübungen auf

Wirbelsäule, Organe und Psyche:

- Didaktik von Vor- und Rückbeugen zur Stärkung

und Kräftigung des Bewegungsapparates

in Theorie und Praxis

- Therapeutische Wirkungen von Körper- und Atemübungen

und deren Auswirkung auf die Psyche

- Anpassung von Körper- und Atemübungen

an die Bedürfnisse und Fähigkeiten von kranken

Menschen

Teilnahmevoraussetzung: Grundkurs

86

79c

Aufbaukurs II

Erstellen von kleinen individuellen Yoga-Übungskonzepten

für Menschen mit körperlichen und psychischen

Beeinträchtigungen und deren Einbindung in

die Therapie:

- Anamnese der physischen und psychischen Befindlichkeit

des Klienten durch Beobachtung, Erheben

von biographischen Daten und Erstgespräch

- Analyse von Bewegungsabläufen durch

Testübungen bei Klienten

- Entwicklung individueller Übungskonzepte

für Probanden

Teilnahmevoraussetzung: Aufbaukurs I

Die Kurse bilden eine inhaltliche Einheit und bauen

jeweils aufeinander auf. Eine Anmeldung zu einzelnen

Kursteilen ist möglich, allerdings sollte die

Reihenfolge der Kurse eingehalten werden.

Yoga ist von den Kassen nach § 20 SGB V als

Maßnahme zur Primärprävention anerkannt.

Die erforderliche Stundenzahl ist mit den jeweiligen

Kostenträgern abzustimmen.

Zielgruppe

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Ärzte, Psychologen,

Angehörige anderer Gesundheitsfachberufe


Referent

Michael Meyer, Yogalehrer, Coach für interaktive Gesundheitsentwicklung,

Begründer von „communicari

concepts“ Gesundheitsmanagement, Blieskastel

Termine

10. – 11. Feb. 2012 GK

Fr 13.00 – 19.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

oder

23. – 24. März 2012 GK

Fr 13.00 – 19.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

27. – 28. April 2012 AK I

Fr 13.00 – 19.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

15. – 16. Juni 2012 AK II

Fr 13.00 – 19.00 h

Sa 09.00 – 17.00 h

Ort: r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Gebühr: 195,00 € zzgl. 19 % MwSt. pro Kurs

87


Anmeldung

Teilnahmegebühren

Nachweise

88

Allgemeine Geschäfts -

bedingungen und Informationen

Die verbindliche Anmeldung erfolgt schriftlich oder per

Telefax an die

r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Trierer Str. 8

66111 Saarbrücken

Telefax: 0681 / 94888-11

www.rombusakademie.de

Bitte verwenden Sie zur Anmeldung die anhängende

Anmeldekarte bzw. einen Ausdruck des auf unserer

Homepage abgespeicherten Anmeldeformulars (unter

Angabe von Veranstaltungsnummer, Veranstaltungstitel

und Veranstaltungsdatum).

Anfragen und Reservierungen können vorab tele -

fonisch beim Sekretariat der Akademie unter folgender

Rufnummer erfolgen:

0681 / 94888-0

Sie erhalten im Falle Ihrer verbindlichen Anmeldung

eine Rechnung.

Die angegebenen Teilnahmegebühren bein halten die

Kosten für die Teilnahme an der jeweiligen Veranstaltung

(soweit nicht anders ausgeschrieben inkl. Pausenverpflegung

und ggf. inkl. Tagungsunterlagen), nicht

jedoch die Unterbringungskosten. Zusätzliche Prüfungsgebühren

sind ggf. gesondert ausgewiesen. Soweit

das Mittagessen nicht ausdrücklich im Preis

inbegriffen ist, haben Sie Gelegenheit, eine Mahlzeit

in unmittelbarer Nähe des Tagungsortes einzunehmen

(u.a. Kantine im Nachbargebäude von Mo–Fr).

Mit der Anmeldung wird die Teilnahmegebühr zzgl.

19 % MwSt. fällig. Ratenzahlungen können im Einzelfall

vereinbart werden. Die Überweisung der Teilnahmegebühr

wird auf folgendes Konto erbeten:

r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

Sparkasse Saarbrücken

BLZ 590 501 01

Konto-Nr.: 95 253 555

Bitte prüfen Sie vor Anmeldung, ob Sie die in der jeweiligen

Seminarausschreibung genannten Teilnahmevoraussetzungen

erfüllen. Eine Teilnahme an den

entsprechenden Seminaren ist nur möglich, wenn Sie

die jeweiligen Voraussetzungen erfüllen. Bei Anmel-


Abmeldung

Durchführung/Rücktritt

Haftung

dung sollte die Erfüllung der Teilnahmevoraussetzungen

schriftlich nachgewiesen werden (Kopie von Teilnahmebestätigungen,

Berufsurkunden, etc.). Erfüllen

Sie die Teilnahmevoraussetzungen trotz verbindlicher

Anmeldung nicht, bleiben Sie zur Zahlung der Teilnahmegebühren

verpflichtet, wenn Sie nicht bis zum

Kursbeginn einen entsprechend qualifizierten Ersatzteilnehmer

benennen können.

Abmeldungen können nur schriftlich oder per Telefax

erfolgen.

Eine Stornogebühr von pauschal 25,00 € zzgl. 19 %

Mehrwertsteuer wird bei Abmeldung bis zum 15. Tag

vor Kursbeginn einschließlich fällig. Bei Abmeldung innerhalb

einer Frist von 14 Tagen vor Seminarbeginn,

aber auch bei teilweiser oder vollständiger Abwesenheit

von der Veranstaltung, wird die volle Gebühr berechnet.

Dies gilt nicht, sofern ein geeigneter

Ersatzteilnehmer für die Veranstaltung benannt werden

kann, der den Seminarplatz verbindlich übernimmt.

Für die Rechtzeitigkeit der Abmeldung ist der

Zeitpunkt des Zugangs der schriftlichen Abmeldung

bei der Akademie maßgeblich.

Bei mehrteiligen Seminaren ist die Absage zu einzelnen

Kursteilen nicht möglich. Bei Nichtteilnahme an

einzelnen Kursteilen ist die gesamte Kursgebühr fällig.

In jedem Fall behält sich die Akademie Wechsel von

Dozenten und/oder Verschiebungen bzw. Änderungen

im Programmablauf vor. Muss eine Veranstaltung aus

Gründen, die der Organisator zu vertreten hat, ausfallen,

wer den lediglich bereits gezahlte Gebühren erstattet.

Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen,

sofern die Akademie nicht grobe Fahrlässigkeit oder

Vorsatz zu vertreten hat.

Die Akademie haftet nicht für die inhaltliche Richtigkeit

und Anwendbarkeit der von den Referenten vermittelten

Lehrinhalte.

Bei Anwendungsdemonstrationen und Übungen, die

ein Kursteilnehmer an Patienten oder anderen Kursteilnehmern

vornimmt, handelt er auf eigene Gefahr. Fügt

ein Kursteilnehmer Dritten während der Übung und

Demonstration Schäden zu, bleibt seine Haftung unberührt.

Schadensersatzansprüche gegen Referenten

oder gegen die Akademie und ihre Erfüllungsgehilfen

sind außer im Falle grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz

ausgeschlossen. Dies gilt nicht für die fahrlässige Verletzung

des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

89


Übernachtung

Kinderbetreuung

Kurs-/Seminarbegleitung

Datenschutz

Veröffentlichung persönl. Angaben

90

Von Fall zu Fall besteht in ausgewählten Hotels und

Pensionen die Möglichkeit, zu günstigen Sonderkonditionen

zu übernachten. Auf Anfrage senden wir

Ihnen eine Liste dieser Häuser bzw. einen Hotel -

prospekt zu und sind gerne bei der Reservierung behilflich.

Hotelinformationen bzw. Zimmernachweise (auch für

Privatunterkünfte) im Stadtbereich sind über die Touristeninformation

der Stadt Saarbrücken, Rathaus St.

Johann, Saarbrücken,

Tel.-Nr.: 01805/722727 (0,14€/ min.)

erhältlich. Auch hier unterstützen wir Sie gerne.

Sofern die Akademie einem Teilnehmer bei der Beschaffung

von Übernachtungsmöglichkeiten behilflich

ist, haftet sie weder für das Zustandekommen des Beherbergungsvertrages

noch für die Leistungen des jeweiligen

Übernachtungsbetriebs.

Bei Bedarf bieten wir qualifizierte Kinderbetreuung an.

Sollten Sie hiervon Gebrauch machen wollen, bitten

wir um möglichst frühzeitige Information, spätestens

bis zu 4 Wochen vor Seminarbeginn. Anfallende Kosten

teilen wir Ihnen vorab mit.

Während der Seminare sorgen wir für eine zuverlässige

und individuelle Kursbegleitung. Bei Bedarf sind

wir auch gerne bei der Gestaltung der unterrichtsfreien

Zeit behilflich. Möglich ist auch die Organisation

eines Rah menprogramms für eine geschlossene

Gruppe. In diesem Fall bitten wir um möglichst frühzeitige

Informationen, um mit Ihnen ein Ihren Interessen

entsprechendes Programm abstimmen zu können.

Die Bearbeitung Ihrer verbindlichen Anmeldung erfolgt

im Wege der elektronischen Datenverarbeitung. Mit

der verbindlichen Anmeldung erklären Sie Ihr Einverständnis

zur Erhebung. Ihre gespeicherten Daten,

gleich welcher Art, werden von uns streng vertraulich

entsprechend den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes

behandelt.

Persönliche Angaben (Name, Adresse etc.) dürfen gegenüber

anderen Teilnehmern des belegten Kurses

veröffentlicht werden (z.B. auf der Teilnehmerliste).


So erreichen Sie uns:

Mit dem Auto:

aus Richtung Koblenz A 48 / A 1 bis AB-Dreieck Moseltal,

A 1 bis Saarbrücken

aus Richtung Mannheim / Frankfurt A 6 bis Saarbrücken,

Abfahrt Westspange (15)

aus Richtung Luxemburg Landstraße nach Saar -

brücken bis zur Auffahrt A 620, dann A 620 bis Saarbrücken,

Abfahrt Westspange (15)

Sollten Sie ein Navigationssystem benutzen, wählen Sie

bitte „Trierer Straße / Saarbrücken - St. Johann“.

Mit der Deutschen Bahn:

Hauptbahnhof Saarbrücken

Die Akademie ist vom Bahnhof zu Fuß in 5 Minuten

erreichbar (siehe Skizze)

Mit dem Flugzeug:

Saarbrücken Ensheim (ca. 15 km) oder Luxemburg (ca.

100 km) oder Zweibrücken (ca. 40 km)

Ab Stadtgrenze Saarbrücken orientieren Sie sich an

der Beschilderung City / Kongreßzentrum / Hauptbahnhof,

ab Hauptbahnhof folgen Sie der St. Johanner

Straße (durch den Tunnel unter dem Bahnhofsvorplatz)

und biegen an der zweiten Ampel nach

links in die Trierer Straße.

Der Zugang zur r.o.m.b.u.s. Akademie Saarbrücken

befindet sich auf dem Vorplatz zwischen Trierer Straße

8 und Trierer Straße 6 (gegenüber Europa-Galerie).

Parkmöglichkeiten:

Parkplatz Eurobahnhof, Parkhaus Europagalerie, Parkhaus

Congreßhalle, Parkplatz Hafenstraße (neben

Arbeitsagentur) u.a.m.

91


Training

Organisationsentwicklung

Praxisberatung

Trierer Straße 8

66111 Saarbrücken

Postfach 10 18 08

66018 Saarbrücken

Tel.: (06 81) 9 48 88-0

Fax: (06 81) 9 48 88-11

info@rombusakademie.de

www.rombusakademie.de


Anmeldeformular

Ich melde mich für folgende Veranstaltung verbindlich an/

wir melden uns für folgende Veranstaltung verbindlich an:

Kurs-Nr. TP

Kurstitel

Kurstermin

Name

Beruf

Straße

PLZ Wohnort

Telefon priv. Fax

E-Mail

Dienstanschrift

Telefon dienstl. Fax

Die Rechnung soll gestellt werden an □ Teilnehmer/in □ Dienststelle

Eine Stornogebühr von pauschal 25,00 € zzgl. 19 % Mehrwertsteuer wird

bei Abmeldung bis zum 15. Tag vor Kursbeginn einschließlich fällig. Bei Abmeldung

innerhalb einer Frist von 14 Tagen vor Seminarbeginn, aber auch

bei teilweiser oder vollständiger Abwesenheit von der Veranstaltung, wird

die volle Gebühr berechnet. Dies gilt nicht, sofern ein geeigneter Ersatzteilnehmer

für die Veranstaltung benannt werden kann, der den Seminarplatz

verbindlich übernimmt. Abmeldungen können nur mit Unterschrift und

per Post, Fax oder Scan erfolgen. Für die Rechtzeitigkeit der Abmeldung

ist der Zeitpunkt des Zugangs der schriftlichen Abmeldung bei

der Aka de mie maßgeblich.

□ Berufsurkunde und ggf. zur Teilnahme erforderliche Nachweise lege ich bei

□ Unterlagen zur Kurs-Rücktrittsversicherung erwünscht

Die auf der Homepage bzw. im Programmheft veröffentlichten AGB

habe ich zur Kenntnis genommen und erkenne sie hiermit ausdrücklich

an.

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AKADEMIE SAARBRÜCKEN

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