12. bayer-meeting leichtathletik live freitag 28. juli 2006 beginn

tsvbayer04.leichtathletik.de

12. bayer-meeting leichtathletik live freitag 28. juli 2006 beginn

12. BAYER-MEETING

LEICHTATHLETIK LIVE

FREITAG 28. JULI 2006

BEGINN: VORPROGRAMM 17.00 UHR

HAUPTPROGRAMM 18.30 UHR

MANFORTER STADION

KARTEN: 0214 - 87604-21

INFORMATIONEN: www.sport.bayer.de


www.sport.bayer.de

Bayer fördert

den Nachwuchssport.

Wer heute als Nachwuchssportler

Erfolg haben will, braucht

neben viel Talent ebenso viel

Unterstützung.

Bayer, seit über 100 Jahren ein

engagierter Förderer des deutschen

Sports, bietet jungen

Menschen diese Unterstützung.

Und ermöglicht so dem Nachwuchs,

seine Fähigkeiten in

aller Ruhe zu entwickeln und

sich selbst zu verwirklichen.

Und dies nicht nur im Spitzensport,

sondern auch im Breitensport

und Behindertensport.

Sport fördern.

Menschen begeistern.


Inhaltsverzeichnis

3 Inhaltsverzeichnis & Impressum

5 Grußwort

7 Bayer-Meeting-Organisation

9 Bayer-Meeting steht auf zwei Säulen

15 Lobinger, Bolm und Obergföll sind noch im Jackpot-Rennen

16 Ganz Göteborg als Arena - Vielseitigste EM der Geschichte

18 Vier Medaillentipps unter den elf Bayer-04-EM-Startern

20 Poster „Das Bayer-Leichtathletik-Team in Göteborg“

23 Die Bayer AG nutzt die EM zu Kundeneinladungen

24 Drei junge Hüpfer springen zu den Etablierten ins Rampenlicht

29 Medaillenflut beim Nachwuchs

33 Behindertensport

37 Gesamtverein / Sponsoren

38 Meldungen

Impressum

TSV Bayer 04 Leichtathletik-Magazin

Herausgeber:

TSV Bayer 04 Leverkusen

Abteilung Leichtathletik

Kalkstraße 46

51377 Leverkusen

Telefon: 0214 / 8 76 04-21

Telefax: 0214 / 8 76 04-29

E-Mail: leichtathletik@tsvbayer04.de

Internet: www.tsvbayer04.de/leichtathletik.htm

www.sport.bayer.de

Redaktion:

Bayer AG COM-CB Sponsoring,

Christian Klaue, Frank-Michael Rall,

Benjamin Schütz, Jörg Frischmann,

Michael Brückmann, Sonja Papendick,

Achim Bellmann

Fotos:

Bayer AG, Gladys Chai von der Laage,

Halberstadt, KS-Verlag, Christian Klaue

Konzeption:

Bayer AG COM-CB Sponsoring

Sonja Papendick, Achim Bellmann

Gestaltung:

RAiCOM

sports communications people, Köln

Druck:

Dynevo GmbH, Leverkusen

3


Liebe Freunde und Fans der Leichtathletik!

Wie doch die Zeit vergeht: Die

ersten Medaillen für unseren

Verein bei Leichtathletik-Europameisterschaften

hatte einst

Sprinter-König Armin Hary bei

seinem Doppel-Triumph in Stockholm

1958 gewonnen, mittlerweile

stehen nun im August bereits

die 19. kontinentalen Titelkämpfe

seit der Premiere 1934 in Turin auf

dem Plan. Mit einer gewissen Vorfreude

blicken wir erneut in Richtung

Schweden, dieses Mal nach

Göteborg, wo es unsere Aktiven

prominenten Namen wie Heide

Rosendahl, Heike Henkel, Franz-

Peter Hofmeister, Dietmar Mögenburg,

Klaus Tafelmeier oder

Ulrike Meyfarth nachmachen und

möglichst weit oben auf dem Siegertreppchen

landen wollen.

Vielleicht reicht es sogar auch zu

„goldenen Momenten“, die zuletzt

Anke Feller in der 4x400-Meter-

Staffel 1998 in Budapest genießen

und bei der letzten EM im Jahr

2002 knapp verpasst wurden. Zur

Erinnerung: Damals in München

gab es für den traditionsreichen

Bayer-Sport eine Bronzemedaille

durch Marathonläuferin Sonja

Oberem sowie insgesamt drei Mal

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Silber durch das Trio

Lars Börgeling, Steffi

Nerius und Charles

Friedek. Nun suchen

Börgeling und Nerius

auch in Göteborg wieder

ihre Chancen.

Neben den genannten

Routiniers freuen wir

uns natürlich darüber,

dass unsere Abteilung

auch mit EM-Neulingen

wie Mehrkämpfer

Stefan Drews und

Nachwuchskräften wie

Silke Spiegelburg oder

Jennifer Oeser vertreten

ist. Diese erfreuliche

Tatsache dient

allen Beteiligten als

hilfreiche Bestätigung,

sich mit dem veränderten Förderkonzept

der Bayer-Leichtathletik

absolut auf dem richtigen Weg

zu befinden. Denn gerade junge

Talente, die von der ausgezeichneten

Infrastruktur in Leverkusen

vor Ort profitieren, sollen auch

künftig unser Erscheinungsbild

prägen.

Ob erfolgsverwöhnt wie Vorjahressiegerin

Steffi Nerius oder auf

dem besten Weg zum internationalen

Durchbruch wie der bei der

„U 20“-WM ebenfalls im August in

Peking geforderte „Eliteschüler“

Marvin Reitze - ein Sieg vor eigenem

Publikum auf unserer Anlage

im Manforter Stadion nimmt

in jedem Falle einen besonderen

Stellenwert ein. Deshalb begrüße

ich Sie hiermit ganz herzlich zum

12. Bayer-Meeting in Leverkusen,

das zwei Tage vor der DLV-Gala

in Nürnberg für einige Athleten

bereits schon die letzte Formüberprüfung

mit Blick auf die EM

bietet.

Neben unseren Bayer-Sportlern

– die amtierenden Deutschen

Meister Steffi Nerius, Julia Hartmann,

Sebastian Bayer, Lars

Börgeling und Markus Esser dürfen

nicht fehlen - geben auch die

nationale Elite von Hürdenläuferin

Kirsten Bolm über die Speerwurf-

WM-Zweite Christina Obergföll

bis zu Stabhochsprung-Könner

Tim Lobinger an einem hoffentlich

sommerlich-schönen Abend

auf der Fritz-Jacobi-Anlage ihre

Visitenkarte ab.

Um die nötige Motivation von

Bolm, Obergföll und Lobinger

muss sich übrigens niemand sorgen

– das Trio kann sich noch

Hoffnungen auf den mit 50.000

Euro gefüllten Jackpot beim DKB-

Cup machen, der Leverkusen als

dritter von insgesamt vier Stationen

vorsieht. Spannung ist also

garantiert!

Unterhaltsame Stunden im Manforter

Stadion wünscht

Joachim Strauss

Abteilungsleiter Leichtathletik

5


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keine halben Sachen

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Bayer-Meeting-Organisation

Veranstalter:

TSV Bayer 04 Leverkusen,

Abteilung Leichtathletik

Vorstand:

Joachim Strauss (Abteilungsleiter),

Heide Ecker-Rosendahl (Stellv.),

Günther Cordler (Sportwart),

Helmut Wilden (Jugendwart),

Dagmar Galler (Altersklassen-

Sportwartin und Kampfrichter-Obfrau

Geschäftsführer:

Paul Heinz Wellmann

Meetingdirektor:

Marc Osenberg

Organisationsteam:

Athletenverpflichtung:

Marc Osenberg

Organisationsbüro:

Karin Hortien, Jochen Korf,

Patrick Reitza, Danijel Popazovic

Finanzen:

Frank Neuenhausen

Technik:

Reinhard Scheck, Wilhelm

Feierabend, Karl-Heinz Düe

Presse:

Frank-Michael Rall, Christian

Klaue, Benjamin Schütz

Fahrdienst:

Sebastian Brauch (Ltg.)

Sicherheitsdienst:

BaySecur, Leverkusen

Leiter Verpflegungsservice:

Peter Hortien

Kuchenverkauf:

Die Jugendlichen der Leichtathletik-

Abteilung

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Hotel:

Barbara Platzer, Deutscher

Leichtathletik-Verband

Sponsorenbetreuung:

Marc Osenberg

Siegerehrung:

Günther Cordier

Aufbau:

Wolfgang Franz, Peter Lützenkirchen,

Carsten Friedrich, Peter

Hortien, Guido Backhoff, Saki,

Danijel Popazovic

Werbung:

Sonja Papendick, Achim Bellmann

Wettkampforganisation:

Stellplatz:

Sandra Juckem

Läufer- und Kopierdienst:

Erik Schneider und Lars Knut mit

ihren Schüler-Trainingsgruppen

sowie Leverkusener Athleten aus

dem Jugend-Bereich

Kampfgericht:

Dagmar Galler (Ltg.)

Mitarbeiter:

Ernst Caspari, Jutta Caspari,

Dominique Caspari, Volker Gall,

Claus Köhler, Peter Königshofen,

Helma Königshofen, Ruth

Lantermann, Hans-Werner

Lantermann, Gert Meyer, Ursula

Nestler, Erika Obenhaus, Kerstin

Orlinski, Manfred

Scharrenbroich, Roswitha

Schweden, Antina Wallraff,

Christine Wartlik, Lothar Wobst,

Mechthild Wobst, Marc Klages,

Winfried Fittko, Esther Fittko,

Gudrun Lanzenrath

Sonstiges

Sportarzt:

Dr. Jürgen Ramacher

Physiotherapie:

Frank Zander

Fuhrpark:

Peugeot Rheinland GmbH

Hotel:

Lindner Hotel Leverkusen

Ergebnisdienst:

Pro-Time, Thomas Nuss und Team

Stadionsprecher:

Bert Hörhold, Anke Feller

Zeitmessung:

Pro-Time

Weitenmessung:

Rolf Egger

Kopiertechnik:

Lanier

Athletengetränke:

Hubertus-Apotheke Beenen mit

Frubiase sowie Staatl. Fachinger

7


Bayer-Meeting steht auf zwei Säulen

Dritte Station beim

DKB-Cup und Formüberprüfung

für die

EM

Auf zwei Säulen stützt sich das

12. Bayer-Meeting 2006: „Der

Deutsche Leichtathletik-Verband

hat sieben Disziplinen ausgewählt,

in denen die EM-Starter

eine Woche vor den Europameisterschaften

in Göteborg ihre Form

nachweisen müssen“, sagt Meeting-Direktor

Marc Osenberg.

„Zudem fällt in drei der vier Disziplinen

beim DKB-Cup eine Vorentscheidung

im Kampf um den

50.000-Euro-Jackpot. Damit geht

es in fast allen Wettbewerben

ums Eingemachte.“ Über 30 der

80 deutschen EM-Starter werden

Kirsten Bolm

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in Leverkusen ihre Visitenkarte

abgeben und müssen Leistung

erbringen, denn ansonsten droht

ihnen die Streichung aus dem

DLV-Aufgebot für Göteborg (6.

bis 13. August).

Anwärter auf den Jackpot beim

DKB-Cup, für dessen Gewinn die

nationalen Athleten bei den Meetings

in Dessau, Cottbus, Leverkusen

und Elstal (2. September)

vier Mal vor den nationalen Konkurrenten

liegen müssen, sind der

Hallen-WM-Dritte Tim Lobinger

(ASV Köln) im Stabhochsprung,

die WM-Vierte Kirsten Bolm (MTG

Mannheim) über 100 Meter Hürden

und Europarekordlerin Christina

Obergföll (LG Offenburg) im

Speerwurf. Alle Drei haben schon

zwei Erfolge verbucht.

Doch vor allem Lobinger und

Obergföll dürften in Leverkusen

einen schweren Stand haben,

denn im Manforter Stadion wollen

ihnen die Bayer-04-Asse das

Siegen schwer machen. Größte

Rivalen von Lobinger sind Vize-

Europameister Lars Börgeling,

der Olympia-Fünfte Danny Ecker

und der ehemalige WM-Sechste

Richard Spiegelburg.

Zudem bestreitet der gerade 20

Jahre alte Saisonaufsteiger Malte

Mohr (ebenfalls Leverkusen) seinen

ersten Wettkampf nach seinem

Sprung über 5,71 Meter am

19. Juli in Lüttich/Belgien. Hinzu

kommt im Australier Dimitry Markov

der Weltmeister von 2001,

dessen Platzierung jedoch keinen

Einfluss auf den Cup hat.

Christiana Obergföll

9


Tim Lobinger

Im Speerwerfen der Frauen ist

die von ihrer Muskelverletzung im

Unterarm genesene Steffi Nerius

hochmotiviert: „Nach meiner langen

Pause bin ich jetzt richtig heiß

auf Wettkämpfe. Ich muss sagen,

es läuft bislang wirklich gut“, erklärt

die 34-Jährige. Sie hat die

ersten beiden Starts im DKB-Cup

verpasst und könnte nun der Konkurrentin

Obergföll den Griff nach

dem Jackpot vermasseln.

Dreimal trafen die beiden in die

ser Saison schon aufeinander,

zweimal siegte Nerius, einmal

Vize-Weltmeisterin Obergföll. Am

3. Juli in Athen behielt sie mit

der Jahres-Weltbestweite von

66,91 Metern die Oberhand (Nerius

63,63 m), acht Tage später

in Lausanne lag Nerius mit 64,67

Metern vorn (Obergföll 57,89 m),

weitere vier Tage darauf bei den

Deutschen Meisterschaften war

erneut die Leverkusenerin, dieses

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Mal mit 65,71 Metern zu 64,07

Metern, die Bessere.

Währenddessen muss Bolm keine

deutsche Konkurrentin fürchten.

Sie kann sich wohl nur selbst

schlagen. Allerdings bekommt

sie international starke Konkurrenz

durch die US-Amerikanerin

Lolo Jones, die mit ihren in Lüttich

gelaufenen 12,61 Sekunden

Siebte der Jahres-Weltbestenliste

ist und dort einen Platz vor Bolm

(12,65 sec) rangiert.

Der Formüberprüfung für die EM

dient das Bayer-Meeting in den

Disziplinen Weitsprung, Dreisprung,

Hammerwurf und 3.000

Meter bei den Männern sowie 800

Meter, Hochsprung und Hammerwurf

bei den Frauen.

Im Hammerwerfen tritt dabei die

deutsche Rekordlerin Betty Heidler

(LG Eintracht Frankfurt) gegen

Björn Otto

Ex-Rekordlerin Susanne Keil (Leverkusen)

an, der sie die Bestmarke

im Mai dieses Jahres abgenommen

hatte. Über die Stationen

72,91 m (Ostrava/29. Mai)

und 75,16 m (Fränkisch-Crumbach/4.

Juni) steigerte Heidler

den Rekord auf mittlerweile 75,38

Meter (Villeneuve d’Ascy/9. Juni).

Die 28-jährige Keil hatte am 15.

Juli vergangenen Jahres 72,74

Meter erzielt.

Bei den Männern bietet sich Lokalmatador

Markus Esser die

Chance, seine beeindruckende

Siegesserie im Jahr 2006 auf

zehn Erfolge in 13 Wettbewerben

auszubauen. Dabei steht er dem

Ex-Leverkusener und Ex-Weltmeister

Karsten Kobs gegenüber,

der jetzt für den Dortmunder Verein

BV Teutonia Lanstrop startet.

Kobs’ Erfolgsserie bei Deutschen

Meisterschaften ist bei den diesjährigen

Titelkämpfen in Ulm nach

11


acht Jahren zu Ende gegangen.

Sein achtes DM-Gold in Folge

verhinderte Esser und verwies

Kobs auf Rang zwei. Nun bietet

sich für den Ex-Bayer-04-Mann

die Chance zur Revanche.

Im Kugelstoßen kommt in Ralf

Bartels (SC Neubrandenburg) der

WM-Dritte nach Leverkusen. Er

hat sich gleich beim ersten Meeting

in Dessau aus dem Rennen

um den DKB-Cup verabschiedet,

als er dem Wolfsburger Detlef

Bock den Vortritt lassen musste.

Im Weitsprung stellt sich „Silbermann“

James Beckford (Jamaika)

vor. Der 31-Jährige gewann 1996

bei Olympia in Atlanta, 2003 bei

der WM in Paris, 1995 bei der

WM in Göteborg und 2004 bei

den Hallen-Weltmeisterschaften

in Budapest jeweils die Silbermedaille.

400-Meter-Europameister Ingo

Schultz (Leverkusen) tritt über

Kugelstoßer Ralf Bartels (28), WM-

Dritter von Helsinki 2005, in Aktion

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200 Meter gegen EM-Starter

Sebastian Ernst (Wattenscheid)

an. In seinem Comeback-Jahr

will Schultz unterstreichen, dass

er sich auf den Unterdistanzen

verbessert hat, auch wenn ihm

noch das Stehvermögen für die

komplette Stadionrunde fehlt und

er deshalb nicht für die kontinentalen

Titelkämpfe qualifiziert ist.

Richard Spiegelburg

13


Lobinger, Bolm und Obergföll sind

noch im Jackpot-Rennen

Bayer-Meeting ist

dritte Station beim

mit 50.000 Euro dotierten

DKB-Cup

Nach dem Vorbild der Golden

League haben sich im Frühjahr vier

deutsche Leichtathletik-Sportfeste

zusammengeschlossen, die

am Ende der Saison 2006 einen

Jackpot in Höhe von 50.000 Euro

ausschütten. Das Geld teilen sich

die Athleten, die bei den Meetings

in Dessau, Cottbus, Leverkusen

und Elstal (2. September) beste

Deutsche waren.

Jackpot-Disziplinen sind im Premierenjahr

bei den Männern der

Stabhochsprung und das Kugelstoßen

und bei den Frauen der

Speerwurf und der Hürdensprint.

Sponsor des Cups ist die Deutsche

Kreditbank (DKB).

Sollte es keinem Athleten gelingen,

alle vier Veranstaltungen als

bester Deutscher zu beenden,

wird die Jackpot-Summe auf

30.000 Euro gekürzt und unter denen

aufgeteilt, die dreimal erfolgreich

waren. In Vize-Weltmeisterin

Christina Obergföll (Offenburg/

Speer), der WM-Vierten Kirsten

Bolm (Mannheim/100 m Hürden)

und dem Hallen-WM-Dritten Tim

Lobinger (Stab/Köln) sind noch

drei Athleten im Rennen um den

kompletten Jackpot.

„Die Leichtathletik braucht neue

Stars. Wir hoffen, sie mit Hilfe des

DKB-Cup finden zu können“, sagt

der Leverkusener Meeting-Direktor

Marc Osenberg. Die Initiative

für den DKB-Cup geht vom einzigen

deutschen Golden-League-

Meeting, dem DKB-ISTAF (3.

September) in Berlin, von der

Vereinigung deutscher Leichtathletik-Sportfeste

(German Meetings)

und vom Sponsor aus, der

sein Engagement vorerst bis zur

Leichtathletik-WM 2009 angelegt

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hat. Meetings und Disziplinen

können allerdings jährlich wechseln.

Das Cup-Finale findet am 2. September,

einen Tag vor dem DKB-

ISTAF, in Elstal statt. Dort, vor den

Toren von Berlin, trifft Vergangenheit

auf Moderne, denn die letzte

Veranstaltung der Serie wird im

Olympischen Dorf von 1936 ausgetragen.

Die Hürdensprinterinnen jagen

dabei über die Aschenbahn, auf

der sich einst schon Jesse Owens

für die Spiele vor 70 Jahren einlief.

Die Zeiten werden per Hand gestoppt.

Für die Stabhochspringer

wird ein mobiler Anlaufsteg er-

richtet, für die Kugelstoßer wurde

extra ein Ring gegossen. Und die

Speerwerferinnen treten im alten

Stadion gegeneinander an.

15


Ganz Göteborg als Arena –

Vielseitigste EM der Geschichte

Die 19. Leichtathletik-

Europameisterschaft

beginnt weit vor den

Stadiontoren

Wenn Toralf Nilsson über die

Leichtathletik-EM in Göteborg (6.

bis 13. August) spricht, dann hat

der Veranstaltungs-Profi jedes

noch so kleine Detail vor Augen.

„Wir gehen davon aus, dass das

Ullevi-Stadion an allen sieben

Wettkampftagen mit 32.000 Besuchern

ausverkauft ist.

Das Ullevi-Stadion in Göteborg

Schwedische Leichtathleten waren

noch nie so erfolgreich wie

momentan. Das wird die Leute

anlocken. Der Zeitplan ist so angelegt,

dass wir an jedem Tag

eine Medaille holen können“, sagt

der Generalsekretär des EM-Organisationskomitees

und blickt

durch das Fenster seines Büros

ins Rund der 1958 zur Fußball-

WM eingeweihten Arena. Sie wird

elf Jahre nach der Leichtathletik-

WM 1995 nun auch die kontinentalen

Titelkämpfe beherbergen.

Hier sollen die schwedischen

Asse um die Olympiasieger Carolina

Klüft (Siebenkampf), Christian

Olsson (Dreisprung), Stefan Holm

(Hochsprung) sowie Hochsprung-

Weltmeisterin Kajsa Bergqvist mit

ihren Erfolgen die Initialzündung

zu der wohl vielseitigsten EM der

Geschichte geben. Deren sportlicher

Teil findet zwar im Stadion

statt, sie beginnt jedoch schon

weit vor den Stadiontoren. „Die

ganze Stadt wird eine Arena sein“,

verspricht Claes Bjerkne, Chef

des Göteborger Stadtmarketings.


Während die Athleten um die

handgefertigten Medaillen aus

schwedischem Kristall kämpfen,

findet nur fünf Gehminuten entfernt

im Stadtzentrum das City

Festival mit einer Vielzahl kultureller

und musikalischer Angebote

zum Großteil zum Nulltarif

statt, darunter eine Picasso-Austellung.

Toralf Nilsson, Generalsekretär

des EM-Organisationskomitees

Sogar die EM-Eröffnungsfeier

wurde aus dem Stadion in das

Stadtzentrum verlegt, um die

Stimmung kräftig anzuheizen.

Sie steigt am 6. August auf dem

Götaplatsen, wo Göteborgs Herz

schlägt. Die Wettkämpfe beginnen

einen Tag später.

„Die Europameisterschaften sind

für uns mehr als nur Sport. Durch

sie wird eine Atmosphäre kreiert,

von der sich die Menschen inspirieren

lassen. Wir wollen zu Europas

menschlichsten und attraktivsten

Städten für Einwohner und

Gäste zählen und stärken durch

solche Großereignisse die Marke

Göteborg“, erklärte Bjerkne und

www.sport.bayer.de

reibt sich die Hände: „Manche

sagen, Großereignisse sind ein

teurer Spaß, für uns sind sie ein

gutes Geschäft.“

So erzielte die mit 500.000 Einwohnern

zweitgrößte schwedische

Stadt durch die Leichtathletik-WM

1995 Tourismus-Einnahmen

in Höhe von 161 Millionen

Euro.

„1992 bei der Fußball-EM haben

wir geübt, 1995 mit der Leichtathletik-WM

unsere Abschlussprüfung

gemacht und die Organisation

von Events seitdem zu einem

Geschäftsfeld ausgebaut. Wir

sind die Veranstaltungs-Hauptstadt

Skandinaviens geworden“,

verkündet Bjerkne stolz. Konzerte

von Robbie Williams, den Rolling

Stones, das Volvo Ocean Race

der Segler und die Leichtathletik-

EM, zu der 1.400 Athleten aus 49

Nationen erwartet werden, sind

die Höhepunkte 2006. Für die EM

steht ein Budget von rund 18 Millionen

Euro zur Verfügung.

Mehr Informationen unter:

www.goteborg2006.com

Göteborg in Zahlen

Göteborg ist mit rund

einer halben Millionen

Einwohner Schwedens

zweitgrößte Stadt, die

sich ob der zahlreichen

Angebote selbst gern

als Veranstaltungs-

Hauptstadt Skandinaviens

bezeichnet. An den

zwölf Hochschulen des

Ortes gibt es 61.000

Studenten.

Göteborg, das 1621 gegründet

wurde, hat 19

Museen und 25 Theater.

Die Qualität des Essens

ist in allen 671 Restaurants

und 193 Cafes der

Stadt hoch, vier von

ihnen sind mit einem

Stern im Guide Michelin

versehen.

Der 1923 im Rahmen der

Weltausstellung eröffnete

Vergnügungspark

Lisberg lockt jährlich

3,2 Millionen Besucher

an. In den 6690 Hotelzimmern

Göteborgs

werden pro Jahr 2,4 Millionen

Übernachtungen

gezählt. 1927 wird in

Göteborg der erste Volvo

gefertigt, heute ist

der Autobauer mit fast

17.000 Beschäftigten

der größte Arbeitgeber

der Stadt.

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Vier Medaillentipps unter den elf

Bayer-04-EM-Startern

In Göteborg: Steffi

Nerius will ihren Edelmetallsatz

mit Gold

komplettieren

Zwei noch amtierende Vize-Europameister

aus den Reihen des

TSV Bayer 04 zählen auch 2006

bei den 19. Leichtathletik-Europameisterschaften

im schwedischen

Göteborg (6. bis 13. August) wieder

zu den Medaillenanwärtern.

Steffi Nerius im Speerwerfen

und Lars Börgeling im Stabhochsprung

reisen als aussichtsreichste

Kandidaten auf Edelmetall zu

den Titelkämpfen nach Skandinavien.

Aber auch Börgelings Disziplinkollege

Richard Spiegelburg

und der Hammerwurf-WM-Vierte

Markus Esser spekulieren auf

eine Treppchenplatzierung.

Insgesamt stellte der Deutsche

Leichtathletik-Verband (DLV) elf

Athleten des Klubs eine EM-

Fahrkarte aus.

Neben den bereits Genannten dürfen

Julia Hartmann (Hochsprung),

Silke Spiegelburg (Stabhochsprung),

Sebastian Bayer (Weitsprung),

Susanne Keil (Hammerwurf) und

Annika Suthe (Speerwurf) sowie

die beiden Mehrkämpfer Stefan

Drews und Jennifer Oeser die

Reise antreten.

Jennifer Oeser

Bayer-Meeting 2006


Der TSV Bayer 04 stellt somit

zusammen mit dem TV Wattenscheid

den größten Anteil aller

Klubs am 80-köpfigen Kader, in

dem 67 Einzelathleten und vier

Staffeln stehen. Nur sieben Disziplinen

lässt der Verband unbesetzt.

In Hartmann, Bayer und Suthe gehören

drei Leverkusener Sportler

zum Aufgebot, die ohne EM-Norm

geblieben waren, aber in Hinblick

auf Olympia 2008 in Peking

und die Weltmeisterschaft 2009

in Berlin trotzdem ausgewählt

wurden. „Wir haben einige leistungsstarke

Nachwuchsathleten

nominiert, denen wir zutrauen, in

der Konkurrenz der europäischen

Elite ihre Bestleistungen zu steigern

und zumindest Qualifikationen

oder Vorläufe erfolgreich zu

bestreiten“, erklärt der Leitende

Bundestrainer Jürgen Mallow, der

bei der EM auf zehn bis 15 Medaillen

hofft.

„Ich wünsche mir, dass die EM

so gut läuft wie die WM im Vorjahr.

Eine Medaille habe ich zwar

im Hinterkopf, möchte sie aber

nicht schon im Vorfeld ansagen“,

erklärt Markus Esser zurückhaltend.

Etwas offensiver meint Lars

Börgeling: „Ich würde gern im Bereich

von 2002 springen.“ Damals

überquerte er 5,80 Meter. „Dieses

Mal habe ich sogar Potenzial für

mehr, und mit einer solchen Höhe

ist der EM-Titel nicht unrealistisch.“

Ähnlich optimistisch äußert sich

die Olympia-Zweite Steffi Nerius:

„Bei der EM möchte ich ganz

vorn mitmischen.“ Die 34-Jährige

hat als einzige deutsche Athletin

bei allen internationalen Meisterschaften

seit 2002 eine Medaille

gewonnen (2002 EM-Silber, 2003

WM-Bronze, 2004 Olympia-Silber,

2005 WM-Bronze). In Göteborg

will sie ihre Sammlung durch

Gold komplettieren.

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„Jeder kann bei uns gewinnen.

Die Favoritenrollen sind nicht klar

verteilt. Ich habe mein Versagen

von 2002 noch im Hinterkopf.

Aber jetzt kommt die Chance

zur Rehabilitation“, sagt Richard

Spiegelburg, der vor vier Jahren

in der Qualifikation mit 5,45 Metern

gescheitert war. Der 28-Jährige

reist erstmals zusammen mit

seiner Schwester zu einer internationalen

Meisterschaft. „Davon

haben wir schon lange geträumt“,

sagte U20-Weltrekordlerin Silke

Spiegelburg.

Bei der letzten EM 2002 in München

gewannen die deutschen

Leichtathleten 19 Medaillen, darunter

zwei goldene durch den

mittlerweile nach Leverkusen

gewechselten Ingo Schultz über

400 m und die 4x400-Meter-Staffel

der Frauen. Hinzu kamen neun

silberne und acht bronzene Plaketten.

Der fast 18 Monate lang

verletzte Schultz verpasste bei

seinem Comeback die EM-Qualifikation.

Neben den elf Bayer-04-Athleten

erhielten auch fünf Trainer und

Physiotherapeut Frank Zander

eine DLV-Einladung nach Göteborg.

Aus der Trainerriege werden

der in Leverkusen stationierte

Stabhochsprung-Bundestrainer

Jörn Elberding, sein Disziplin-Kollege

Leszek Klima und Helge Zöllkau

für die Werfer mit nach Skandinavien

reisen. Teilakkreditierungen

als persönliche Coaches

erhielten Axel Berndt, der Stefan

Drews betreut, und Karl-Heinz

Düe, der sich um Jennifer Oeser

kümmert.

Stefan Drews

Der TSV Bayer 04 hat bei den

bisherigen 18 EM-Auflagen insgesamt

33 Medaillen gewonnen

(16/8/9). 2002 in München gab

es zuletzt dreimal Silber durch

Börgeling, Nerius und den in diesem

Jahr verletzten Dreispringer

Charles Friedek. Bronze erkämpfte

damals Marathonläuferin

Sonja Oberem.

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Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis anwenden. Bei Kindern und

Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche

Anweisung und nur dann anwenden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie

die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bayer Vital GmbH, D-51368 Leverkusen.

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Die Bayer AG nutzt die Europameisterschaften

für Kundeneinladungen

„DLV-Sponsoren-

Club 2006“ in den

Räumen der Bayer-

Landesvertretung

direkt am Ullevi-

Stadion

Der „DLV-Club“ ist bei Welt- und

Europameisterschaften traditionell

die offizielle Anlaufstelle des

deutschen Teams. Der Hausherr,

der Deutsche Leichtathletik-Verband,

nutzt diese Einrichtung zur

Pflege der Freunde der Leichtathletik

und zur Einladung von

Sponsoren, Medienvertretern und

VIPs. Hier finden täglich die offiziellen

Pressekonferenzen der Nationalmannschaft

statt.

Die Homepage des Bayer-Sports:

www.sport.bayer.de

www.sport.bayer.de

In diesem Jahr stellt die Landesvertretung

der Bayer AG vor Ort,

Bayer Norden, seine Räumlichkeiten

für den DLV-Sponsoren-

Club 2006 zur Verfügung.

Die Lage der Landesvertretung

unmittelbar neben dem Ullevi-

Der Blick aus dem Bayer-Gebäude

Stadion wird sicherlich für regen

Besuch von Sportlern und Offiziellen

und für eine einzigartige

Stimmung vor Ort sorgen.

Bayer Norden nutzt diese Plattform

zur Einladung von Schlüsselkunden

und Meinungsbildnern,

rund 150 Geschäftspartner wird

der Geschäftsführer und Ländergruppensprecher

von Bayer Norden,

Dr. Burkhard Leidemann, als

Gastgeber begrüßen dürfen.

Um Gäste, Offizielle und Journalisten

über das aktuelle Abschneiden

der Bayer-Sportler und über

die Aktivitäten in der Bayer-Vertretung

zu informieren, wird vor

Ort der Bayer-Sport-Newsletter

„Göteborg-Spirit“ täglich neu erscheinen.

Leichtathletik-Freunde

können diese News auf www.

sport.bayer.de, der Homepage

des Bayer-Sports,

nachlesen und sich auf

eine umfangreiche und

aktuelle Berichterstattung

rund um

die EM in Göteborg

freuen.

DLV-Sponsoren Einlasskarte

23


24

Drei junge Hüpfer springen zu den

Etablierten ins Rampenlicht

Das Abteilungskonzept

greift und beschert

Bayer 04 bei

der DM in Ulm so

viele Titel wie seit

2002 nicht mehr

Alle drei sind junge Hüpfer mit

einer Leidenschaft fürs Fliegen,

die ihnen bei den 106. Deutschen

Leichtathletik-Meisterschaften

in Ulm (15./16. Juli) jeweils Gold

einbrachte: Gerade mal 20-jährig

haben U20-Weltrekordlerin Silke

Spiegelburg im Stabhochsprung

und die beiden U20-Vize-Europameister

Julia Hartmann im Hochsprung

sowie Sebastian Bayer im

Weitsprung die Hälfte der sechs

Goldmedaillen gewonnen, die

der TSV Bayer 04 aus dem Donaustadion

mitbrachte. Die anderen

drei gingen auf das Konto

von Athleten, die sich in den vergangenen

Jahren von Leverkusen

aus kontinuierlich den Weg an

die Weltspitze gebahnt haben:

die Olympia-Zweite Steffi Nerius

im Speerwurf, Vize-Europameister

Lars Börgeling im Stabhochsprung

und den WM-Vierten Markus

Esser im Hammerwurf.

Mit sechs Titeln war der Klub in

Süddeutschland so erfolgreich

wie zuletzt 2002 bei der DM in

Wattenscheid. Darüber hinaus

gab es zwei silberne Plaketten

durch Richard Spiegelburg (Stabhoch)

und Susanne Keil (Hammer)

sowie vier Bronzene durch

die noch in der A-Jugend startberechtigte

800-Meter-Läuferin Annett

Horna, U23-Europameisterin

Annika Suthe im Speerwurf und

zwei Staffeln: das 4x400-Meter-

Team der Männer und das 4x100-

Meter-Team der Frauen.

„Diese Meisterschaften waren ein

deutliches Zeichen dafür, dass

die Umsetzung unseres Konzeptes

mit Nachwuchsathleten

und Sportlern, die in der Region

Völlig schwerelos: Sebastian Bayer

lässt die etablierten Weitspringer

hinter sich

zu Hause sind, greift“, sagte Abteilungsleiter

Joachim Strauss in

seiner DM-Bilanz. „Wir haben jetzt

mit den jungen Leuten so viele

Goldmedaillen geholt wie vor vier

Jahren, als wir noch zahlreiche

eingekaufte Athleten in unseren

Reihen hatten.“ Mit insgesamt

zwölf Medaillen wurde zudem

eine Plakette mehr gewonnen als

2005 (4/3/4).

Geschäftsführer Paul Heinz Wellmann

hob wie Strauss die Rolle

der Nachwuchssportler beim Zustandekommen

des Ergebnisses

hervor: „Man hat gesehen, das

Athleten wie Sebastian Bayer, Silke

Spiegelburg, Julia Hartmann

und Annett Horna nahtlos den

Übergang von der Jugend in die

Erwachsenenklasse geschafft

haben. Hinzu kamen noch gute

junge Sportler in den Staffeln sowie

weitere in den Einzelfinals.“

Für die größte Überraschung aus

Leverkusener Sicht sorgte Weitspringer

Sebastian Bayer, der sich

mit neuer persönlicher Bestleistung

von 7,95 Metern seinen ersten

Titel bei den Aktiven sicherte.

Der 20-Jährige absolvierte dabei

erst seinen zweiten Saisonwettkampf

nach einem im Vorjahr

beim Gewinn von U20-EM-Silber

erlittenen Mittelfußbruch. „Ich bin

überwältigt. Das ist mein größter

Erfolg bei den Großen. Der

kam völlig unerwartet“, meinte

Bayer. Dagegen verpasste der

WM-Zwölfte Nils Winter mit 7,59

Metern (Siebter) die erfolgreiche

Titelverteidigung.

Überzeugend ersprang sich Julia

Hartmann ihren ersten nationalen

Meistertitel bei den Frauen. Bis

zur Siegeshöhe von 1,90 Metern

blieb sie ohne Fehlversuch. „Ich

hätte nicht gedacht, dass es so

gut läuft. Es ist ein tolles Gefühl,

gewonnen zu haben.“

Einen Leverkusener Doppelsieg

steuerten die Stabhochspringer

unter schwierigen Windbedingungen

bei. Lars Börgeling übersprang

als Sieger 5,75 Meter und

feierte seinen zweiten Titelgewinn

nach 2002. Dahinter meldete

sich der ehemalige WM-Sechste

Richard Spiegelburg mit der

nachgereichten EM-Norm von

5,70 Metern eindrucksvoll zurück.

„Die 5,75 Meter sind bei diesen

schwierigen Bedingungen sehr

Holte sich vor seinem Teamkollegen

Richard Spiegelburg den Titel:

Stabhochspringer Lars Börgeling

Bayer-Meeting 2006


hoch einzustufen. Es war ein taktisches

Springen, in dem es nur

um die Meisterschaft ging“, erklärte

Börgeling zufrieden.

Angespornt von ihrem Bruder

Richard verteidigte Silke Spiegelburg

am zweiten DM-Tag ihren

Wiederholte ihren Vorjahreserfolg

dank persönlicher Bestleistung : Stabhochspringerin

Silke Spiegelburg

Stabhochsprung-Titel bei den

Frauen erfolgreich und steigerte

sich dabei um vier Zentimeter auf

4,55 Meter: „Übermorgen kann

ich Fehler analysieren, heute

wird gefeiert. Vielleicht hat mich

Richards toller Wettkampf ein

bisschen beflügelt.“

Mit einem Kuss auf den Boden

und einem Sturmlauf zu seinen

im Publikum sitzenden Eltern

bedankte sich Markus Esser,

nachdem er die Siegesserie von

www.sport.bayer.de

Ex-Weltmeister Karsten Kobs

(Dortmund-Lanstrop) bei Deutschen

Meisterschaften gestoppt

und ihm den achten Triumph in

Serie vermasselt hatte: „Es gibt

Wettkämpfe, da ist es egal wie

weit man wirft, Hauptsache man

gewinnt. Die Wachablösung von

Karsten Kobs gab es schon vorher,

nur bei Deutschen Meisterschaften

bisher nicht“, meinte

Esser nach 78,43 Metern, die ihm

sein erste DM-Gold bescherten.

Schier grenzenlos schien auch

die Freude von Steffi Nerius über

ihren fünften nationalen Titelgewinn.

Nach einem Sprint zu ihrem

Trainer Helge Zöllkau und einer

herzlichen Umarmung, lief die

Speerwerferin jubelnd in die Mitte

des Stadions. Und zwar dahin,

wo der Speer beim letzten und

besten Versuch gelandet war: bei

65,71 Metern. In ihrem wegen einer

Muskelverletzung im Wurfarm

erst dritten Saisonwettkampf

verbesserte sich die 34-Jährige

auf Rang drei der globalen Bestenliste

und ließ Vize-Weltmeisterin

Christina Obergföll (Offenburg/64,07

m) hinter sich. Auf

Rang drei landete Annika Suthe

mit 58,82 Metern.

69,33 Meter reichten Susanne

Keil, um sich wie im Vorjahr Hammerwurf-Silber

zu holen: „Die

Platzierung ist okay. Mit der Weite

bin ich nicht ganz zufrieden.

Schöner wären 71 Meter gewesen“,

erklärte Keil und freute sich,

Augen zu und durch: Julia Hartmann

auf dem Weg zum Sieg

ihre vorrangige Absicht erfüllt zu

haben: „Das wichtigste Ziel war,

das Ticket für Göteborg zu sichern.

Das hat geklappt.“

Pragmatisch und knapp wie immer

kommentierte die U20-EM-

Achte Annett Horna ihre Bronzemedaille

über 800 Meter: „Anders

als bei der Jugend konnte ich

mich hier einfach nur reinhängen

ins Feld, das war ganz praktisch.“

2:06,29 Minuten wurden für Horna

gestoppt.

Erstmals Deutscher Meister:

Hammerwerfer Markus Esser

25


Für 400-Meter-Europameister

Ingo Schultz platzte dagegen der

Traum von der erfolgreichen EM-

Titelverteidigung. Der 30-Jährige

wurde im Einzelwettbewerb in

47,05 Sekunden nur Achter, nachdem

er erst im Mai nach über eineinhalbjähriger

Wettkampfpause

wegen einer Fußverletzung auf

die Laufbahn zurückgekehrt war:

„Es haben mich alle gewarnt,

dass das erste Jahr schwer wird.

Ich muss jetzt geduldig bleiben.

Die Tempohärte war noch nicht

da. Ich habe alles versucht, aber

es hat leider nicht geklappt.“ Entschädigt

wurde Schultz immerhin

mit Bronze durch die 4x400-Meter-Staffel

(3:12,27 min), deren

Stab er als Schlussläufer ins Ziel

trug.

Auf den Bronzerang lief in 45,34

Sekunden auch das 4x100-Meter-

Quartett der Frauen. Das Bemerkenswerte:

In Sorina Nwachuckwu

und Anne-Kathrin Elbe liefen

zwei Athletinnen mit, die noch der

Jugend angehören.

Ergebnisse DM 2006 in Ulm

www.sport.bayer.de

Und auch Katharina Naumann

und Mareike Peters sind noch in

der U23 startberechtigt.

Hielt ihre Rivalin Christina Obergföll

auf Distanz: Speerwerferin Steffi

Nerius

Platz 1 Platz 2 Platz 3 Platz 4 Platz 5 Platz 6 Platz 7 Platz 8

Stabhochsprung

5,75 m

Sebastian Bayer

Weitsprung

7,95 m

Markus Esser

Hammerwurf

78,43 m

M ä n n e r Lars Börgeling

Frauen Julia Hartmann

Richard Spiegelburg

Stabhochsprung

5,70 m

4x400 Meter

(Rasgawa Pinnock,

Stefan Drews, Stefan

Wieser, Ingo Schultz)

3:12,27 min

Mario Kröckert

5000 Meter

14:00, 73 min

Sebastian Kneifel

Hochsprung

2,10 m

4x400 Meter

Malte Mohr

(Daniel Brischke, Stefan Stabhochsprung

Wieser, Peter Schabel, 5,50 m

Sebastian Bayer)

40,50 sec

Roman Fricke

Hochsprung

2,10 m

Danny Ecker

Stabhochsprung

5,50 m

Schahriar Bigdeli

Weitsprung

7,68 m

Stafan Wieser

100 Meter

10,62 sec

Benjamin Bruschewski

Hammerwurf

71,50 m

Nils Winter

Weitsprung

7,59

Ingo Schultz

400 Meter

47,05 sec

Tobias Scherbarth

Stabhochsprung

5,40m

6 2 4 6 3 6 5 3

Susanne Keil

Hochsprung Hammerwurf

1,90 m 69,33 m

Silke Spiegelburg

Stabhochsprung

4,55 m

Steffi Nerius

Speerwurf

65,71 m

Annett Horna

800 m

2:06,29

4x400 Meter

(Anne-Kathrin Elbe,

Sorina Nwachukwu,

Mareike Peters,

Katharina Naumann)

45, 34 sec

Annika Suthe

Speerwurf

58,82 m

Melanie Kraus

5000 Meter

16:25,98 min

Maren Schott Kerstin Marxen

400 Meter Hürden 1500 Meter

59,63 sec 4:28, 94 min

4x400 Meter

(Maren Schott, Maike

Jeanette Wilden,

Natalie Mehring,

Caroline Dieckhöner)

3:46,75 min

Floé Kühnert

Stabhochsprung

4,35 m

Linda Stahl

Speerwurf

55,50 m

Mareike Peters

200 Meter

24,29 sec

Caroline Dieckhöner

400 Meter

54,68 sec

Jennifer Oeser

Weitsprung

6,01 m

Bianca Achilles

Hammerwurf

62,77 m

Katharina Molitor

Speerwurf

54,81 m

27


28

Talentförderung im Sportland

Nordrhein-Westfalen

Das Sportland Nordrhein-Westfalen

ist bekannt für seine vielfältigen

Bemühungen und Initiativen im

Leistungssport. Der Leistungssport

ist aber mehr als nur der primär im

Blickpunkt der sportinteressierten

Öffentlichkeit stehende Wettkampf

von Spitzenathletinnen und -athleten.

Leistungssport ist ein zentrales Segment

im Handlungsfeld Sport, das

neben den innersportlichen Sinngebungen

für die Aktiven durch die von

ihm ausgehenden Wertstellungen,

Anreize und Vorbilder von großer gesellschaftlicher

Bedeutung ist.

Auf dieser Überzeugung basiert auch

das Landesprogramm „Talentsuche

und Talentförderung in Zusammenarbeit

von Schule und Verein/Verband“,

das in Zusammenarbeit von Landesregierung

und Landessportbund seit

1985 durchgeführt wird. Sein Ziel ist

es, Kindern und Jugendlichen einen

humanen Weg zum Leistungssport

zu eröffnen, das leistungssportliche

Training und die Wettkämpfe zum

Leistungssport so zu gestalten, dass

der Leistungssport für Kinder und

Eltern eine akzeptable Form des

Sporttreibens ist. Hierzu arbeitet das

Landesprogramm in Verzahnung von

sportlichem Training, medizinischer

Betreuung und integrierten pädagogischen

Maßnahmen.

Seit seinen Anfängen ist das Landesprogramm„Talentsuche/Talentförderung“

in Zusammenarbeit von Schule

und Verein/Verband“ stetig expandiert.

Zurzeit arbeiten neben dem Innenministerium

und dem Landessportbund

fast alle Landesfachverbände mehr

als 4.500 Schulen und 2.000 Sportvereine

in diesem Programm regelmäßig,

gezielt und partnerschaftlich

zusammen. An mehr als der Hälfte

der ca. 330 Bundes- und Landesleistungsstützpunkte

in unserem

Landesprogramm „Talentsuche und Förderung in

Zusammenarbeit von Schule und Verein/Verband

Unter der Trägerschaft des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen und des

Landessportbundes Nordrhein-Westfalen arbeiten im Jahr 2006 partnerschaftlich

zusammen:

ca. 4.500 Schulen

ca. 2.000 Sportvereine

54 Ausschüsse für den Schulsport in den Kreisen / Städten

37 Landesfachverbände

5 Universitäten / Gesamthochschulen

Trainerakademie Köln

3 Olympiastützpunke

Landesweit und konzentriert auf 163 Leistungs- und 90 Trainingsstützpunkte

der Sportfachverbände werden unterstützt:

1.754 Talentsichtungsgruppen

1.002 Talentfördergruppen

47 Talentzentren

202 Talentförderprojekte

41 Verbundsysteme Schule und Leistungssport

dazu zählen:

28 Kooperationsprojekte „Partnerschule des Leistungssports“

13 Kooperationsprojekte „Sportbetonte Schule“

33 Teilinternate

7 Voll- / Teilinternate

5 Standorte in NRW zählen zum Projekt des Deutschen Sportbundes „Eliteschulen

des Sports“: Bochum, Bonn, Essen, Leverkusen und Winterberg.

Auswirkugen auf den außerunterrichtlichen Schulsport:

11.000 Schulmannschaften mit

140.000 Schülerinnen und Schülern

zahlreiche Erfolge bei „JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA“

Land konnten 202 Talentförderprojekte

mit 1.754 Talentsichtungs- und

1.002 Talentfördergruppen installiert

werden. Der vollständige Ausbau soll

möglichst schnell erfolgen. In einem

zweiten Schritt wurden 47 Talentzentren

an besonders geeigneten Stützpunkten

aufgebaut. Die Einzugsbereiche

der 3 Olympiastützpunkte und

der Bundesleistungsstützpunkte und

–zentren stehen im Mittelpunkt dieser

Planungen, die auch den weiteren

Ausbau der 40 bestehenden Sportinternate

zur flankierenden pädagogischen

Betreuung jugendlicher

Leistungssportlerinnen und -sportler

einschließen,

Bundesweite Beachtung finden die

Arbeiten zur Entwicklung und Erprobung

neuer Konzeptionen für das

Training und den Wettkampf von

Kindern und Jugendlichen im Leistungssport.

Die Ausbildung allgemeiner,

koordinativer und konditioneller

Fähigkeiten durch eine vielseitige

Grundausbildung und eine spät einsetzende

Spezialisierung sind die

Leitlinien dieser Arbeit. Auch hier, in

diesem so wichtigen Bereich einer

humanen Nachwuchsförderung im

Leistungssport, nimmt Nordrhein-

Westfalen in Deutschland eine Vorreiterrolle

ein.

In über 30 Sportarten/-disziplinen

werden in Nordrhein-Westfalen mehr

als 40.000 Kinder und Jugendliche

in den Talentsichtungs- und –fördergruppen

des Landesprogramms wöchentlich

betreut und behutsam auf

den Weg zum Leistungssport geführt.

Dies zeigt, dass der Leistungssport

allen Pessimisten zum Trotz immer

noch begeistern kann.

Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen,

Horionplatz 1, 40213

Düsseldorf, Fon: (0211) 871-2418,

Fax: (0211) 871-162418

Bayer-Meeting 2006


Medaillenflut beim Nachwuchs

14-mal Edelmetall

bei Deutschen

Jugendmeisterschaften/Sechs

Bayer-04-Athleten

zur U20-WM

Sie sind in den vergangenen

Jahren in Leverkusen zu Medaillengaranten

bei nationalen Nachwuchs-Titelkämpfen

gereift und

setzten diese Entwicklung auch

2006 mit dem Gewinn von Goldmedaillen

bei den Deutschen

Jugendmeisterschaften in Wattenscheid

fort. Auf nach Peking

zu den U20-Weltmeisterschaften

(15. bis 20. August) heißt es nun

für die Titelträger Marvin Reitze

(Stab), Anne-Kathrin Elbe (Hürden),

Robin Schembera und Annett

Horna (beide 800 m). Der

Hammerwurf-Zweite Benjamin

Hedermann und die 400-Meter-

Dritte Sorina Nwachuckwu machen

das halbe Dutzend Peking-

Starter komplett.

Marvin Reitze

www.sport.bayer.de

Die Medaillenausbeute bewegte

sich nahe am Optimum. 14 Plaketten

– so viele holte der Nachwuchs

noch nie. Neben den vier

goldenen gab es sechs silberne

und vier bronzene Medaillen.

In der A-Jugend landeten neben

Hedermann auch Diskuswerferin

Nadine Dellhofen und Stabhochspringer

Florian Sürth jeweils auf

dem zweiten Rang. Die Silbermedaillen

von Sarah Nöh (Speerwurf),

Julia Förster (Hürdensprint)

und Sebastian Heiser (Hammerwurf)

bedeuteten obendrein die

Qualifikation für den U18-Länderkampf

gegen Polen am 5.

August in Zittau, zu dem jeweils

die zwei besten deutschen B-Jugendlichen

eingeladen werden.

Außer Nwachuckwu gewannen

auch Gerson Harting (MJB/Stab),

Alexander Hahn (MJB/3000 m)

und die 4x100-Meter-Staffel der

weiblichen A-Jugend Bronze.

„Das war ein tolles Abschneiden.

Außer den Medaillen freuen mich

auch die vielen Endkampf-Plat-

zierungen. Die Ergebnisse sprechen

erneut für unser gutes Nachwuchskonzept“,

lobte Leichtathletik-Geschäftsführer

Paul Heinz

Wellmann die auch in der Breite

stimmigen Leistungen. Insgesamt

26 Top-Acht-Platzierungen gab es

in Wattenscheid, im vergangenen

Jahr in Braunschweig waren es

deren 20. Wellmann fügte hinzu:

„Jetzt brauchen wir noch etwas

Geduld, bis die Jugendlichen

auch bei den Aktiven Medaillen

holen können.“

Wind und Wetter machten dem

Stabhochspringer Marvin Reitze

vor seinem ersten Versuch gehörig

nervös. „Ich bin dann schon bei

4,95 Metern eingestiegen“, sagte

der frisch gebackene Deutsche

A-Jugendmeister. Fortan lief alles

nach Plan, auch die Siegeshöhe

von 5,25 Metern nahm Reitze

„total locker“. An der neuen persönlichen

Bestleistung von 5,51

Metern scheiterte der 17-Jährige

knapp. „In Peking ist der Endkampf

mein Ziel, das sollte schon

29


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Anne-Kathrin Elbe

ohne Probleme gehen. Danach

schraube ich mir mein Ziel immer

höher“, erläuterte Reitze seine

Zielsetzung im fernen Osten.

Florian Sürth machte mit Silber

und 5,15 Metern den Leverkusener

Doppelsieg im Stabhochsprung

perfekt. Den Vorzug als

Peking-Starter erhielt allerdings

der Dritte, Raphael Holzdeppe

Robin Schembera

www.sport.bayer.de

aus Zweibrücken (5,10 m), da er

mit 5,30 Metern die klar bessere

Vorleistung vorzuweisen hatte

– Sürth reiste mit 4,90 Metern an.

Ebenfalls Silber und damit eine

faustdicke Überraschung schaffte

Nadine Dellhofen im Diskuswurf.

Die A-Jugendliche verbesserte

sich im letzten Versuch auf glatte

45,00 Meter und schob sich auf

Rang zwei.

Einen kleinen kosmetischen Makel

fand Anne-Kathrin Elbe bei ihrem

souveränen Titelgewinn über

100 Meter Hürden dann doch: ihre

Bestzeit von 13,45 Sekunden im

Zwischenlauf. „Die wäre ich gerne

im Finale gelaufen“, meinte die

19-Jährige schmunzelnd. Abgesehen

davon war die Hürdenflitzerin

„super glücklich“ über ihren

Erfolg in 13,58 Sekunden. Bei der

U20-WM hat sich Elbe einen Platz

unter den besten Acht als Ziel gesetzt.

Auch über die Zeit hat sie

klare Vorstellungen: „Wenn es die

Bedingungen hergeben, will ich

eine 30er Zeit laufen.“ Als Zugabe

gab es in Wattenscheid noch

Bronze mit der 4x100-Meter-Staffel.

Obwohl Kirstin Schaddach, Li-

sette Thöne, Elbe und Julia Förster

erstmals in dieser Besetzung

an den Start gingen, überzeugte

das Quartett in 46,58 Sekunden.

Unerwartet früh – schon nach 200

Metern - musste 800-Meter-Ass

Robin Schembera die Führung im

Finale der männlichen A-Jugend

übernehmen. „Das war so nicht

geplant“, berichtete der 17-Jährige,

der aber auch von vorne das

Feld dominierte und souverän

in 1:51,53 Minuten siegte. Was

kommt in Peking? „Das Finale ist

mein Ziel, alles andere ist Zugabe.

Ich hoffe auf ein langsames Rennen,

damit ich im Schlusssprint

vielleicht vorne eingreifen kann.“

Wenige Minuten zuvor gewann

auch Schemberas Trainingskameradin

Annett Horna Gold über

die zwei Stadionrunden (2:06,09

min). „Da ich die Favoritin war,

stand ich hier viel mehr unter

Druck als in Ulm, wo ich mich

mehr verstecken konnte“, erklärte

Horna den Unterschied zur DM

der Frauen, wo sie Bronze holte.

Auch sie hat sich den Endlauf im

fernen Osten als Ziel gesetzt.

Annett Horna

31


32

Gleich zweimal verbesserte Sorina

Nwachukwu ihre Bestleistung

über die Stadionrunde und erntete

als Lohn ein Startplatz in der

deutschen Staffel in Peking. Den

54,49 Sekunden im Vorlauf ließ die

Viertelmeilerin 54,29 Sekunden

und Platz drei im Endlauf folgen.

„Vielleicht ist ja in Peking eine Medaillen

drin“, meinte Nwachukwu

hoffnungsvoll.

Auf einer Skala von eins bis zehn

gab sich Benjamin Hedermann

zwar nur eine „sieben“, aber auch

das reichte zur Silbermedaille im

Hammerwurf. „Ich wollte Deutscher

Meister werden und die

Quali für Peking schaffen. Die

Hälfte habe ich erreicht“, erklärte

der Schwerathlet nur halb zufrieden

nach 72,62 Metern. In Peking

möchte Hedermann die „Quali

überstehen, aber der Endkampf

wäre natürlich schon cool“.

Um zwei Hundertstelsekunden

schrammte Hürdensprinterin Julia

Förster wie schon im Vorjahr

an Gold vorbei. Im Endlauf der

weiblichen Jugend B führte die

Benjamin Hedermann

Leverkusenerin bis zur vorletzten

Hürde und musste sich letztendlich

mit 14,00 Sekunden nur

der Chemnitzerin Cindy Roleder

geschlagen geben. Trotz einer

Steigerung ihrer Bestleistung um

über einen Meter auf 47,75 Meter

reichte es für Speerwerferin Sarah

Nöh nicht zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Im sechsten und

letzten Durchgang setzte sich die

16-Jährige an die Spitze der Konkurrenz,

wurde in letzter Minute

aber noch von Anna-Magdalena

Stengl (Halle/48,10 m) abgefangen.

Mit einem neuen Hausrekord und

einer Silbermedaille um den Hals

trat Sebastian Heiser den Heimweg

an. Mit 65,46 Metern blieb der

Hammerwerfer nur hinter Richard

Olbrich (Bad Gandersheim/67,17

m) zurück. Überraschend die

Bronzemedaille im Stabhochsprung

gewann Gerson Harting

mit 4,50 Metern. Eigentlich ist

der B-Jugendliche im Mehrkampf

beheimat, bewies aber, dass er

auch bei den Spezialisten mithalten

kann. Ebenfalls Dritter wurde

3000-Meter-Läufer Alexander

Hahn. Eine Runde vor

Schluss musste der Vorjahres-Zweite

abreißen

lassen und beendete das

Rennen nach 8:37,58 Minuten.

Weitere Top-Acht-

Platzierungen:

Deutsche Jugendmeisterschaften:

Platz vier: 4x100 m MJB:

TSV Bayer 04 Leverkusen

(Florian Hübner – Tobias

Steimels – Alexander

Wallraff – Alyn Camara)

42,84 sec; Hammerwurf

MJB: Fabian Hedermann

60,52 m.

Sorina Nwachukwu

Platz fünf: 4x100 m MJA: TSV

Bayer 04 Leverkusen (Lars Kruse

– Tobias Doré – Marvin Reitze

– Florian Sürth) 42,53 sec; Hammerwurf

MJA: Pascal Tang 65,35

m; Weitsprung WJA: Lisette

Thöne 5,90 m.

Platz sechs: Dreisprung MJA:

Henrik Beerlage 13,91 m; Stabhochsprung

WJA: Kim Kühnert

3,80 m; 4x100-m-Staffel WJB:

TSV Bayer 04 Leverkusen (Daniela

Fink – Marie-Madeleine Prion

– Alexandra Szarabajko – Kerstin

Schmitz) 48,26 sec; Diskuswurf

WJB: Daniela Fink 40,69 m.

Platz sieben: Stabhochsprung

MJB: Dennis Löhr 4,40 m; 110 m

Hürden MJB: Alyn Camara 14,65

sec (ZL: 14,56 sec).

Platz acht: Speerwurf MJB: Gerson

Harting 61,70 m.

Bayer-Meeting 2006


Behindertensport: Alle Planungen auf WM in

Assen ausgerichtet – DM als Zwischenziel

Nach dem erfolgreichen Abschneiden

von Christopher Hoffmann

und Lukas Grüner bei der

Junioren-WM in Dublin mit einer

Gold- und einer Bronzemedaille

nehmen die Wettkämpfe im Behindertensport

nun richtig Fahrt

auf.

Zunächst stehen beim 12. Bayer-Meeting

traditionell einige

Demowettbewerbe auf dem Programm.

Dabei kommt es u.a. im

Weitsprung zum ersten Aufeinandertreffen

der beiden Top-Athletinnen

im Weitsprung der Frauen.

Astrid Höfte (TSV Bayer 04) will

sich dabei gegen Österreichs

Weltrekordhalterin Andrea Scherney

behaupten. Auch das TSV-

Die Österreicherin Andrea Scherney

will sich bei der WM in Assen

wieder eine Medaille sichern.

Trio Michaela Daamen, Annalena

Knors und Jörg Frischmann tritt

als weitere WM-Medaillenkandidaten

in Leverkusen an.

Nur einen Monat später dient

das Manforter Stadion vom 25.

bis 27. August erstmalig als Austragungsort

der Internationalen

www.sport.bayer.de

Astrid Höfte

Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften

der Behinderten.

Während die Wettbewerbe in

Leverkusen für die Nachwuchsathleten

des TSV Bayer 04 den

Saisonhöhepunkt darstellen, sind

sie zugleich die Generalprobe für

die am 3. September beginnende

IV. IPC Leichtathletik-Weltmeisterschaften

im niederländischen

Assen.

Dementsprechend erwarten die

verantwortlichen Organisatoren

starke Teilnehmerfelder mit zahlreichen

internationalen Stars

der Paralympics-Szene, wie beispielsweise

Andrea Scherney, Urs

Kolly (Schweiz) oder Earle Connor

(Kanada), und hoffen auf eine erfreuliche

Zuschauerresonanz.

In Michaela Daamen (Kugel/Diskus),

Katrin Green (100m/200m/

Weitsprung), Andrea Hegen

(Speer), Astrid Höfte (100m/200m/

Weitsprung), Annalena Knors

(100m/200m/400m), Jörg Frischmann

(Kugel) und Heinrich Popow

(100m/200m/Hochsprung/Weitsprung)

haben sich gleich sieben

Athleten aus Leverkusen qualifiziert.

Damit stellt der TSV Bayer

04 einmal mehr das Gros der Athleten

im deutschen WM-Aufge-

bot. Zudem gehören Leichtathletik-Trainer

Karl-Heinz Düe (Blocktrainer

Wurf) und Ulrich Niepoth

(Physiotherapeut) zum deutschen

Aufgebot.

Geschäftsführer Jörg Frischmann:

„Ähnlich wie in der Leichtathletik

der Nichtbehinderten

wird es auch im Behindertensport

immer schwieriger, Medaillen zu

gewinnen. Schon bei den ersten

internationalen Wettkämpfen zu

Beginn der Saison sowie bei der

diesjährigen Jugend- WM war

ein erneuter Leistungsanstieg in

der Spitze zu erkennen. Dennoch

wollen wir in Assen zumindest vier

Medaillen gewinnen.“

Die besten Aussichten hat sicherlich

Routinier Michaela Daamen.

Auf die Titelverteidigerin im Kugelstoßen

und Diskuswerfen wartet

allerdings in zwei Chinesinnen

sowie der Kubanerin De la Heras

starke Konkurrenz.

Christopher Hoffmann

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Routinier Michaela Daamen auf

dem Podest gemeinsam mit starker

chinesischer Konkurrenz

Medaillenchancen haben auch

Katrin Green (Sprint), die 27-Jährige

Höfte (Weitsprung), der viermalige

Paralympics-Teilnehmer

Frischmann (Kugel) und die von

Steffi Nerius betreute Speerwerferin

Hegen. Heinrich Popow steht

nach seinem Trainingsrückstand

vor seiner schwierigsten internationalen

Herausforderung. Die besten

Aussichten auf Edelmetall hat

der 23-Jährige im Weitsprung, wo

er bei der WM 2002 in Lille bereits

Bronze gewann.

Diana Schloßmacher hilft den Kids

bei der Vorbereitung zum Start

www.sport.bayer.de

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Gesamtverein / Sponsoren

Sponsor: Mohamed Charara

Knie, Wade, Leiste – zahlreiche

Operationen und die damit verknüpften

Verletzungspausen haben

Mohamed Charara als Sprinter

mit der bevorzugten Distanz

über 200 Meter während seiner

aktiven Laufbahn leider nie so

richtig durchstarten lassen. Eine

Bronzemedaille mit der TSV-

Staffel über 4x200 Meter bei der

Hallen-DM 2000 in Sindelfingen

zählt zu den größten sportlichen

Erfolgen.

Dafür hat sich der 34-Jährige als

Geschäftsführer seiner erst im

August 2005 gegründeten Firma

„Charara IT Solutions GmbH“ in

Leverkusen im Eiltempo am Markt

etabliert. Vom Webdesign bis hin

zu Netzwerk-Installationen bietet

er mit einem siebenköpfigen

Team sämtliche Dienstleistungen

aus der Telekommunikationsbranche

an.

Zu den Kunden gehören Unternehmen

wie Axa, Gothaer, Provinzial

oder Accenture. „Ein schöner

Job, der mich allerdings zeitlich

stark fordert und kaum Luft für

andere Dinge lässt“, sagt Charara,

der in seiner Heimat Libanon

übrigens mehrfacher Meister

wurde und noch immer viele Landesrekorde

in der Leichtathletik

hält. Als Ausgleich im Winter ging

„das verhinderte Talent“ (Eigenbeschreibung)

vorübergehend als

Anschieber in einem Zweier- oder

Viererbob beim BSC Winterberg

auf den Eiskanal. Dagegen trainierte

er auf der Tartanbahn einst

unter Jochen Mertznich, später

dann mit Bernd Knut - beim TSV

Bayer 04 ist er seit Dezember

1993 als Mitglied eingetragen.

Büro statt Tartanbahn: Geschäftsführer

Mohamed Charara

www.sport.bayer.de

Auch wenn er nur noch selten

auf der Fritz-Jacobi-Anlage vorbeischauen

kann, bestehen viele

freundschaftliche Kontakte zu seinen

früheren Mitstreitern. Schon

deshalb will er sich den Besuch

beim 12. Bayer-Meeting natürlich

nicht nehmen lassen.

Basketball mit den Bayer

Giants

Basketball-“Viererpack“ mit den

Bayer Giants und Korbjägern wie

Brandon Woudstra, Nate Fox oder

Gordon Geib: Die neue Gourmet-

Karte gilt speziell für die Top-

Spiele gegen Alba Berlin, GHP

Bamberg, Titelverteidiger Rhein-

Energie Köln sowie die Telekom

Baskets Bonn. Das Ticket kostet

zwischen 24 Euro (Ermäßigte) und

68 Euro und ist ab sofort auf der

Geschäftsstelle erhältlich. Weitere

Infos zu Dauerkarten für die

kommende Saison 2006/2007,

VIP-Angeboten und dem Frühbucherrabatt

(bis 14. August) gibt es

unter der Telefon-Hotline: 0214 /

868 00 50.

Behindertensport-Förderverein

„aclive“ gegründet

Leverkusen. Der im Mai in Leverkusen

gegründete Behindertensport-Förderverein

„aclive“ unterstützt

die Arbeit der bundesweit

anerkannten Behindertensport-

Abteilung des TSV Bayer 04 und

will möglichst vielen Kindern und

Jugendlichen die Möglichkeit bieten,

aktiv Sport zu treiben oder

sich im Leistungsbereich den

Traum von einer Paralympics-Teilnahme

zu erfüllen. Als Vorsitzender

der neuen Initiative fungiert

Werner Kalversberg (56), dem

Beirat gehören neben Nachwuch-

strainerin und Schirmherrin Steffi

Nerius noch Heribert Faßbender

(TV-Sportchef WDR), Manfred

Herpolsheimer (Vorsitzender der

Sparkasse Leverkusen) sowie der

Bayer-Sportbeauftragte Meinolf

Sprink an.

Bei seinen Aktivitäten setzt „aclive

auch auf die beiden Aktionen

„Pool 100“ sowie die von Speerwerferin

Nerius entwickelte Idee

„63+“. So werden im „Pool 100“

neben der klassischen Mitgliedschaft

mindestens 100 Partner

gesucht, die eine jährliche Spende

von 100 Euro tragen wollen.

Dagegen bezieht sich „63+“ auf

die Resultate der WM-Dritten Nerius:

Für jeden Meter ihrer besten

Weite pro Wettkampf in der Saison

2006 über 63 Meter zahlen

Förderer im Gegenzug einen vorab

vereinbarten Betrag. Informationen

gibt es per email: nerius@

aclive.de oder im Internet unter

www.aclive.de.

Training mit Sportstars

Der frühere Staffel-Juniorenmeister

Stefan Mercier, Geschäftsführer

der auf Akademiker spezialisiertenHorbach-Wirtschaftsberatung

GmbH in Köln, hat es mit

seinem Team bereits ausprobiert:

Das von der Bayer-Leichtathletik

realisierte Angebot „Training

mit Sportstars“ lehnt sich an

das Konzept erfolgreicher Manager-Seminare

und Teambuilding-Maßnahmen

an und richtet

sich an Firmen und Unternehmen.

Mehr Informationen unter

www.training-mit-sportstars.de

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Meldungen

Kölner Fernsehsender

„center.tv“ mit ausführlicher

Berichterstattung

Eine ausführliche Berichterstattung

- teilweise live - vom 12. Bayer-Meeting

hat der Kölner Fernsehsender

„center.tv“ für seine

Sportsendung „Rheinsport“ am

28. Juli von 19 bis 20 Uhr vorgesehen.

Dabei stehen vor allem

zahlreiche Interviews mit aktiven

und ehemaligen Sportlern im Mittelpunkt.

Am Wochenende (29. /30. Juli)

gibt es übrigens Wiederholungen

von „Rheinsport“, ebenfalls jeweils

von 19 bis 20 Uhr.

Ratingen: Jeweils vierte

Plätze für Mehrkämpfer

Oeser und Drews

Über Ratingen nach Göteborg:

Dank persönlicher Bestleistung

(8233 Punkte) von Stefan Drews

im Zehnkampf sowie dem Sprung

von Jennifer Oeser auf 6251 Zählern

im Siebenkampf sicherte sich

das TSV-Duo einen Startplatz bei

der EM.

Viermal DM-Silber für

Bayer-04-Altersklassensportler

Mit viermal Silber belohnt kehrten

die Altersklassensportler des TSV

Bayer 04 von den Deutschen Senioren-I-Meisterschaften

der 30-

bis 49-Jährigen in Erfurt heim.

Dabei verpasste Hammerwerfer

Swen Linden in der M35 die

Wiederholung seines Vorjahressieges,

obwohl er mit 57,09 Metern

fast einen Meter weiter kam

als vor Jahresfrist (56,23 m). Dirk

Dellhofen wurde mit 6,33 Metern

Zweiter des Weitsprungs der M40,

das Trio Nicole Miehl, Regina Malek

und Britta Schwartz in 53,77

Sekunden Zweite über 4x100 Meter

der W30 und Kristin Maybach

in der W35 Zweite im Hochsprung

(1,63 m). Winterwurf-Weltmeisterin

Dagmar Galler blieb in der

W45 mit dem Diskus leider ohne

gültigen Versuch.

1. AVEA-CityLauf am

23. September 2006 in

Leverkusen

Zum Abschluss des Sommers

feiert der 1. AVEA- CityLauf seine

Premiere in Leverkusen. Alle

Läuferinnen und Läufer, die sich

nochmals einer großartigen Herausforderung

stellen möchten,

können bei der neuen Veranstaltung

des Sportparks Leverkusen

und der Leichtathletik- Abteilung

des TSV Bayer 04 Leverkusen

am 23. September an den Start

gehen.

Angeboten werden: Ein Nachwuchslauf

über 1,6 km für Kinder

bis Jahrgang 1993; ein Volkslauf

über 5 km für Schüler A, Schüler

B, Jugend A, Jugend B und

Erwachsene; ein CityLauf und

EliteLauf über jeweils 10 km. Die

Laufstrecke umfasst eine 1,6

Kilometer lange Runde, die je

nach Lauf mehrmals abgelaufen

wird. Durch diese besondere

Streckenführung erleben alle

Läuferinnen und Läufer die einzigartige

Atmosphäre unseres

Sommernachtslaufs durch die

Leverkusener City. Im Startgeld

enthalten ist unter anderem die

Zeitmessung mit dem Real-Time-

ChampionChip. Anmeldungen

und Informationen können ab

sofort online abgerufen werden:

http://www.citylauf-leverkusen.de

Melanie Kraus wiederholt

Halbmarathon-Sieg

Besser hätte es aus Sicht des

TSV Bayer 04 beim Leverkusener

EVL-Halbmarathon kaum laufen

können: Melanie Kraus wiederholte

bei den für Langstreckler zu

warmen Bedingungen in 1:14:31

Stunden ihren Vorjahressieg. Die

WM-Fünfte von 2001, Sonja Oberem,

feierte als Zweite (1:16:34 h)

nach über 20-monatiger Wettkampfpause

ein gelungenes

Comeback.

Oberem, die 2002 in München

EM-Bronze im Marathon gewann,

hatte 2004 ihrem Abschied vom

Leistungssport bekannt gegeben.

„Die Leistung von Melanie ist

nach der langen Trainingspause

beachtlich. Sie mag diese heißen

Temperaturen eigentlich nicht“,

sagte ihr Trainer Paul Heinz Wellmann.

Für eine Überraschung

sorgte Langstreckler Mario Kröckert.

Beim erstmals ausgetragenenZehn-Kilometer-Laufgewann

der Wellmann-Schützling

in 29:04 Minuten. Damit stellte er

die Deutsche Jahresbestzeit des

Wattenscheiders Stefan Koch ein.

Bayer-Meeting 2006


www.adidas.de/running


www.sport.bayer.de

Bayer fördert

den Spitzensport.

Aktiv Sport treiben steigert die

Lebensqualität und fördert die

Gesundheit. Aber auch das Erleben

von emotional bewegenden Momenten

bei Wettkämpfen und Spitzenbegegnungen

zieht Woche für Woche

tausende von Zuschauern in ihren

Bann und bietet Ausgleich zu Beruf

und Alltag.

Dies sind Gründe, warum Bayer seit

1904 auch den Breiten-, Nachwuchs-

und Behindertensport fördert.

Und damit vielen Menschen die

Möglichkeit eröffnet, die großen und

die kleinen Emotionen des Sports zu

durchleben.

Sport fördern.

Menschen begeistern.

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