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2010 2009D - Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken ...

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009D IE<br />

<strong>2010</strong><br />

VVS.


009D IE<br />

<strong>2010</strong><br />

3<br />

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VVS.<br />

INHALT<br />

Vorwort<br />

Die VVS im Überblick<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Geschäftsentwicklung<br />

Zukunft im Fokus<br />

Ausblick<br />

Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Strom, Fernwärme, Erdgas, Wasser<br />

Wasserwerk Bliestal<br />

SWS BG – Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Beteiligungsgesellschaft<br />

co.met<br />

KS – KommunalSysteme für Energie,<br />

Umwelt <strong>und</strong> Verkehr GmbH<br />

Bäderbetriebsgesellschaft<br />

Verkehrsbereich – SaarBahn&Bus<br />

Sozialbericht der VVS<br />

Verantwortung<br />

Bilanzen<br />

VVS Konzernbilanz<br />

Bilanz Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG<br />

Bilanz Saarbahn GmbH<br />

Bilanz Stadtbahn Saar GmbH<br />

Aufsichtsräte <strong>und</strong> Geschäftsführung<br />

Beteiligungen des Konzerns


Vorwort<br />

2009 war ein extrem wichtiges Jahr für die Entwicklung<br />

der Zukunftsfähigkeit des VVS-Konzerns<br />

<strong>und</strong> seiner Gesellschaften, nicht nur im Hinblick<br />

auf erreichte Meilensteine. Auch wurden die Weichen<br />

für erfolgversprechende Veränderungsprozesse<br />

gestellt, damit Verbesserungspotenziale in<br />

den nächsten Jahren effizient ausgeschöpft werden<br />

können.<br />

So zeigt die Entscheidung für den Wiedereinstieg in die<br />

Eigen-Energieerzeugung – zur Verbesserung des Konzernergebnisses<br />

– bereits sichtbare Fortschritte. Nach<br />

intensiver Vorbereitungszeit wurde in der Aufsichtsratssitzung<br />

im März <strong>2010</strong> der Bau der GuD-Anlage im<br />

Industriegebiet Süd sowie drei weiterer BHKWs auf<br />

dem Gelände des Betriebshofs beschlossen. Im Südraum<br />

wurde inzwischen bereits die Baustelle eingerichtet<br />

<strong>und</strong> die alte Anlage abgebaut. Die Vergaben sind<br />

erfolgt, mit den vorbereitenden Baumaßnahmen konnte<br />

bereits begonnen werden.<br />

Im Bereich Energieerzeugung <strong>und</strong> -versorgung wird es<br />

auch weiterhin das Ziel sein, die bestehende Zusammenarbeit<br />

mit der GDF SUEZ Energie Deutschland<br />

AG (GSED, vormals Electrabel Deutschland AG) auf<br />

Basis der gemeinsamen Vertriebsgesellschaft Energie<br />

SaarLorLux (Anteil GSED: 51 %, Anteil VVS: 49 %) <strong>und</strong><br />

im Rahmen einer industriell-kommunalen Partnerschaft<br />

fortzuführen.<br />

Wie geplant läuft das neue Kooperationsprojekt der<br />

Saarbrücker Stadtwerke mit VSE <strong>und</strong> Enovos ausgezeichnet.<br />

Um für alle Partnerunternehmen Wettbewerbsvorteile<br />

zu erzielen <strong>und</strong> nachhaltig Synergien<br />

heben zu können, haben r<strong>und</strong> 90 Mitarbeiterinnen <strong>und</strong><br />

Mitarbeiter im Rahmen der „Saarländischen Koope-<br />

ration“ in Projektteams <strong>und</strong> Arbeitsgruppen über ein<br />

Jahr lang engagiert <strong>und</strong> intensiv gearbeitet <strong>und</strong> in<br />

verschiedenen Bereichen konkrete Kooperations-<br />

möglichkeiten ausgearbeitet.<br />

Meilensteine sind auch im Verkehrsbereich zu verzeichnen.<br />

Zum einen mit der Inbetriebnahme des Saar-<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig<br />

Sprecher der VVS-Geschäftsführung<br />

Vorwort der Geschäftsführung<br />

Sprecher der VVS-Geschäftsführung Dr.-Ing. Dieter Attig (links)<br />

<strong>und</strong> VVS-Geschäftsführer Peter Edlinger (rechts)<br />

bahn-Teilstücks von Riegelsberg Süd bis Walpershofen/<br />

Etzenhofen. Zum anderen mit dem forcierten Weiterbau<br />

der Saarbahn bis Heusweiler Markt bzw. Lebach. Die<br />

Arbeiten liegen im Zeitplan: Die Inbetriebnahme der<br />

Saarbahn bis Heusweiler soll Mitte 2011erfolgen.<br />

Wir sind auf gutem Weg, die Zukunft des VVS-Konzerns<br />

<strong>und</strong> seiner Gesellschaften wieder attraktiv zu gestalten<br />

<strong>und</strong> damit nicht zuletzt auch Arbeitsplätze zu sichern –<br />

Arbeitsplätze von knapp 1.000 Konzernmitarbeiterinnen<br />

<strong>und</strong> -mitarbeitern. Dieser großen Verantwortung sind<br />

wir uns bewusst. Erfolg <strong>und</strong> die Schaffung von Perspektiven<br />

wären ohne die Leistung <strong>und</strong> das Engagement der<br />

VVS-Beschäftigten nicht machbar. Ihnen allen gilt an<br />

dieser Stelle unser besonderer Dank.<br />

Ass. jur. Peter Edlinger<br />

VVS-Geschäftsführer<br />

3


4<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

DIE VVS<br />

IM ÜBERBLICK


Entwicklung des VVS-Konzerns 5<br />

Messbare Erfolge erfordern Leistung <strong>und</strong> Einsatz: Dafür stehen<br />

täglich die knapp 1.000 Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter<br />

mit ihrem Engagement <strong>und</strong> Know-how hinter einem zukunftsorientierten<br />

VVS-Konzern. Zum Beispiel Sonja Brandts –<br />

Empfang, Sylvie Delarbre – Schulungsleiterin <strong>und</strong> Helpdesk<br />

im First Level Support, Stefan Mohr – Fachbereichsleiter<br />

Controlling, Franz-Josef Wagner – Anlagenbuchhaltung Gas/<br />

Wasser (S. 4, v. links oben n. rechts unten); Jürgen Weiher –<br />

Meister Leitungsdiagnose (S. 5).


6<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

1. Überblick<br />

Das einzig Beständige ist der Wandel. Diese Feststellung<br />

trifft auch für die Gesellschaften des VVS-<br />

Konzerns in den Geschäftsjahren 2009 <strong>und</strong> <strong>2010</strong> zu.<br />

Von herausragender Bedeutung war in diesem Zusammenhang<br />

die Umsetzung des Wiedereinstiegs in die<br />

Eigenerzeugung von Energie. So erfolgte der Start der<br />

Baumaßnahmen sowohl für die neue Gas- <strong>und</strong> Dampfturbinenanlage<br />

im Saarbrücker Südraum als auch für<br />

die drei Blockheizkraftwerke auf dem Betriebsgelände<br />

von SaarBahn&Bus. Vorangegangen waren die jeweiligen<br />

Genehmigungen nach dem B<strong>und</strong>esimmissionsschutzgesetz.<br />

Im Zuge der Umsetzung der neuen Konzernstrategie<br />

wurden bei der VVS weitere wesentliche strategische<br />

Weichenstellungen vorgenommen. So wurden zum<br />

1.1.2009 die VSE AG <strong>und</strong> die Enovos Deutschland AG<br />

(vormals Saar Ferngas AG) als neue Partner über eine<br />

Projektgesellschaft (Projecta 14 GmbH) mit jeweils<br />

10 % an der VVS-Tochtergesellschaft Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

AG (SWS) beteiligt. Der Geschäftsanteil der<br />

VVS GmbH (VVS) an der SWS liegt nunmehr bei<br />

74,7 %. Die weiteren 5,3 % der SWS-Anteile hält die<br />

Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong> (LHS) direkt.<br />

Auch mit den bisherigen Partnern, der GDF SUEZ<br />

Energie Deutschland AG (GSED) <strong>und</strong> der Energie<br />

Die VVS baut – Titel des diesjährigen Netzwerk-Magazins<br />

SaarLorLux AG (ESLL), soll die Zusammenarbeit fortgesetzt<br />

werden. Die GSED <strong>und</strong> die VVS planen, zukünftig<br />

gemeinsam die Energieerzeugung <strong>und</strong> -versorgung in<br />

<strong>Saarbrücken</strong> durchzuführen. Der Vertrieb wird voraussichtlich<br />

weiterhin alleine über die gemeinsame Tochtergesellschaft<br />

ESLL durchgeführt. Die entsprechenden<br />

Verhandlungen <strong>und</strong> Verträge sollen bis Ende <strong>2010</strong><br />

abgeschlossen werden.<br />

Übergreifende Zielsetzung aller Aktivitäten ist die Verbesserung<br />

der Ertragskraft des VVS-Konzerns <strong>und</strong> damit<br />

die Sicherung der Arbeitsplätze beim VVS-Konzern<br />

<strong>und</strong> in der Region <strong>Saarbrücken</strong>.<br />

2. Geschäftsentwicklung<br />

Der VVS-Konzern schließt das Geschäftsjahr 2009 mit<br />

einem nahezu ausgeglichenen Jahresergebnis in Höhe<br />

von -0,08 Mio. Euro ab (Vj. -21,9 Mio. Euro).<br />

Dieses Geschäftsergebnis ist deutlich beeinflusst durch<br />

die Verluste aus dem Verkehrsbereich von insgesamt<br />

-14,5 Mio. Euro (Vj. -17,8 Mio. Euro). Davon betreffen<br />

-11,4 Mio. Euro die SBS (inkl. Verlustübernahme SB)<br />

<strong>und</strong> -3,1 Mio. Euro die GSS. Das Konzernergebnis ist<br />

zudem durch den Verlust der Bädergesellschaft in Höhe<br />

von -1,7 Mio. Euro belastet.<br />

Im Berichtsjahr waren insbesondere folgende Sachverhalte<br />

für die Ergebnisentwicklung wesentlich:<br />

(1) Im Zusammenhang mit dem Anteilserwerb an der<br />

SWS durch die Projecta 14 wurde ein Veräußerungsgewinn<br />

von rd. 8,3 Mio. Euro erzielt. Beim Verkauf von<br />

Kapitalanteilen an der SWS hat sich gezeigt, dass von<br />

erheblichen stillen Reserven im Hinblick auf den Wert<br />

der SWS auszugehen ist.<br />

(2) Nach § 5 Anreizregulierungsverordnung sind die<br />

Netzbetreiber verpflichtet, die Differenz zwischen der<br />

zulässigen Erlösobergrenze <strong>und</strong> den tatsächlichen<br />

Erlösen (basierend auf Mengenveränderungen) zurückzustellen.<br />

Die Jahre 2007 <strong>und</strong> 2008 weisen Mehrerlöse<br />

auf, die im Rahmen der periodenübergreifenden Saldierung<br />

(PÜS) im Berichtsjahr einer Rückstellung (rd. 2,0<br />

Mio. Euro) zugeführt wurden.<br />

(3) Die für das Jahr 2006 beim Übertragungsnetzbetreiber,<br />

der Amprion GmbH, beantragten <strong>und</strong> erhaltenen<br />

KWK-Zuschläge wurden durch den Anlagenbetreiber<br />

GSED nicht in voller Höhe in Anspruch genommen <strong>und</strong>


Umsatzerlöse<br />

2009 2008<br />

Auf- bzw. abger<strong>und</strong>ete<br />

Daten in: Mio. € Mio. € ∆ Mio. € ∆ %<br />

SWS 115,7 113,9 1,8 2<br />

co.met 6,5 6,0 0,5 8<br />

WWB 3,7 3,5 0,2 6<br />

BBS 0,3 0,2 0,1 50<br />

Saarbahn 39,1 37,5 1,6 4<br />

SBS 20,7 21,8 -1,1 -5<br />

GSS 3) 1,0 1,0 0,0 0<br />

VVS GmbH 3) 24,0 19,3 4,7 24<br />

KS 1,0 1,0 0,0 0<br />

SWS BG 0,7 0,4 0,3 75<br />

VVS BG 0,0 0,0 0,0 0<br />

ASS 5) VVS-Konzern (nach<br />

0,4 -0,4 -100<br />

Konsolidierung) 160,7 156,8 3,9 2<br />

waren demzufolge teilweise zurückzuzahlen (rd. 1,1<br />

Mio. Euro).<br />

(4) Nach Aktualisierung entsprechender Gutachten<br />

wurde eine überplanmäßige Zuführung zu den Pensionsrückstellungen<br />

im Konzern in Höhe von rd. 2,3 Mio.<br />

Euro im Berichtsjahr vorgenommen.<br />

Die Investitionen in Sachanlagen <strong>und</strong> immaterielle Vermögensgegenstände<br />

der VVS-Konzerngesellschaften<br />

beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt 35,6 Mio.<br />

Euro (Vj. 21,3 Mio. Euro).<br />

Zum Stichtag 31.12.2009 sind insgesamt 916 Mitarbeiterinnen<br />

<strong>und</strong> Mitarbeiter im VVS-Konzern (VVS, SWS,<br />

co.met, SWS BG, BBS, SBS, SB) beschäftigt gewesen.<br />

Zum Stammpersonal von 864 Mitarbeitern (inkl. MA<br />

ATZ-Passivphase <strong>und</strong> Beurlaubte) kamen im Geschäftsjahr<br />

2009 52 Auszubildende <strong>und</strong> Trainees. Damit hat<br />

sich die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr<br />

um 38 erhöht. In den anderen voll konsolidierten Gesellschaften<br />

des VVS-Konzerns erfolgte eine Personalgestellung<br />

durch Mitarbeiter der VVS sowie der SWS.<br />

Die VVS hat im Geschäftsjahr 2009 sowohl für alle<br />

Konzernunternehmen als auch für Dritte im Rahmen<br />

entsprechender Betriebs- <strong>und</strong> Geschäftsführungsverträge<br />

kaufmännische <strong>und</strong> technische Dienstleistungen<br />

erbracht.<br />

Unternehmensergebnis 1)<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns 7<br />

Die Umsatzerlöse <strong>und</strong> Geschäftsergebnisse in den Unternehmen des VVS-Konzerns verteilen sich wie folgt:<br />

2009 2008<br />

Auf- bzw. abger<strong>und</strong>ete<br />

Daten in: Mio. € Mio. € ∆ Mio. € ∆ %<br />

SWS 8,3 3,4 4,9 144<br />

co.met 1,5 1,4 0,1 7<br />

WWB 0,2 0,4 -0,2 -50<br />

BBS -1,7 -2,8 1,1 -39<br />

Saarbahn -8,2 -10,7 2,5 -23<br />

SBS 2) -11,4 -15,2 3,8 -25<br />

GSS -3,1 -2,6 -0,5 19<br />

VVS GmbH 4) 0,7 -19,6 20,3 -104<br />

KS 0,1 0,1 0,0 0<br />

SWS BG 0,6 0,5 0,1 20<br />

VVS BG -0,1 -0,1 0,0 0<br />

ASS 5) VVS-Konzern (nach<br />

0,2 -0,2 -100<br />

Konsolidierung) -0,1 -21,9 21,8 -100<br />

1) Jahresüberschuss/-fehlbetrag bzw. Gewinnabführung/Verlustübernahme<br />

2) Unternehmensergebnisse inkl. Verlustübernahme Saarbahn<br />

3) Sonstige betriebliche Erträge statt Umsätze<br />

4) inkl. Gewinnabführung bzw. Verlustübernahme von Konzerngesellschaften;<br />

in 2008 belasteten außerordentliche Effekte insbesondere die Ergebnisse von VVS <strong>und</strong> SWS<br />

5) Rückverkauf der Gesellschaft an den Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb (ZKE) bzw. die Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong><br />

Zur Optimierung des Reporting im Konzern wurde im<br />

Berichtsjahr mit der Umsetzung des Management-Informations-Systems<br />

(MIS) begonnen. Dadurch wird die<br />

Berichterstattung zukünftig verlässlicher <strong>und</strong> automatisierter.<br />

Zudem erfolgt eine deutliche Reduzierung des<br />

manuellen Aufwands. Die wesentlichen Geschäftsdaten<br />

zur Ertragssituation der einzelnen Gesellschaften des<br />

VVS-Konzerns werden auf Quartalsbasis schnell <strong>und</strong><br />

kompakt bereitgestellt. Damit einhergehend ist es in Zukunft<br />

erforderlich, unterjährige Abgrenzungen wesentlicher<br />

Ertrags- <strong>und</strong> Aufwandspositionen durchzuführen.<br />

Basis der Berichte sind die gebuchten Daten in SAP<br />

R3, die auf einer übergeordneten Plattform abgerufen<br />

werden können. Darüber hinaus wird auch zukünftig die<br />

Mittelfristplanung in SAP erstellt sowie eine Steuerung<br />

von Profit Centern möglich sein. Eine Produktivsetzung<br />

der betreffenden SAP-Anwendungen erfolgte Ende<br />

Februar <strong>2010</strong>. Nach einer arbeitsintensiven Umstellungsphase<br />

wird zukünftig die zeitnahe Analyse von<br />

Abweichungen sowie die Einleitung etwaiger notwendiger<br />

Maßnahmen im Mittelpunkt stehen. Weitere – die<br />

Berichterstattung unterstützende – SAP-Anwendungen<br />

sowie von SAP qualifizierte Anwendungen, so im Bereich<br />

der Personal- <strong>und</strong> Liquiditätsplanung, sind bereits<br />

in der Implementierungsphase.<br />

Im IT-Bereich erfolgt weiterhin eine kontinuierliche,<br />

sinnvolle Verknüpfung <strong>und</strong> Migration unterschiedlicher<br />

Anwendungsplattformen durch die VVS.


8<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Die Saarbrücker Stadtwerke, als das ertragsstärkste<br />

Unternehmen des VVS-Konzerns, waren in 2009 als<br />

<strong>Versorgungs</strong>-, Netzbetreiber- <strong>und</strong> Dienstleistungsgesellschaft<br />

tätig. Dies beinhaltet die Wasserversorgung<br />

sowie den Betrieb <strong>und</strong> die Nutzung der Strom-, Fernwärme-<br />

<strong>und</strong> Gasversorgungsnetze. In 2009 betrug die<br />

im Netz der Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> durchgeleitete<br />

Strommenge 1.188 Mio. kWh. Sie liegt damit um etwa<br />

128 Mio. kWh unter dem Vergleichswert des Vorjahres.<br />

Die Durchleitung von Fernwärme im SWS-Verteilnetz<br />

verringerte sich im Berichtsjahr um etwa 22 Mio. kWh<br />

auf nunmehr ca. 573 Mio. kWh. Mit 1.454 Mio. kWh<br />

wurden im Berichtsjahr etwa 88 Mio. kWh weniger<br />

Erdgas im SWS-Netz durchgeleitet als im Vorjahr. Das<br />

Wasseraufkommen ist im Berichtszeitraum mit 11,610<br />

Mio. m 3 um 0,464 Mio m 3 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum<br />

zurückgegangen. Die Wasserlieferung in die<br />

französische Grenzstadt Forbach ist darin mit rd. 0,089<br />

Mio. m 3 enthalten.<br />

Neben mehrjährigen Großaufträgen hat die KS KommunalSysteme<br />

für Energie, Umwelt <strong>und</strong> Verkehr<br />

GmbH im Geschäftsjahr 2009 eine Reihe neuer inno-<br />

vativer Projekte abgewickelt. Dabei plante, entwickelte,<br />

betreute <strong>und</strong> dokumentierte die KS im Auftrag<br />

der Saarbrücker Stadtwerke, der Landeshauptstadt<br />

<strong>Saarbrücken</strong> <strong>und</strong> anderer Auftraggeber Maßnahmen<br />

zur innovativen <strong>und</strong> ökologischen Energieverwendung,<br />

zur Weiterentwicklung neuer Technologien <strong>und</strong> zur<br />

Erschließung neuer Geschäftsfelder. Mit der Übernahme<br />

dieser Aufgaben leistet KS einen wichtigen<br />

Beitrag zur qualitativen Weiterentwicklung im Konzern.<br />

Daneben wurden diverse regenerative Anlagen betreut.<br />

Die zahlreichen Zukunftsprojekte werden weiter konsequent<br />

bearbeitet. Derzeit werden verstärkt Beratungsleistungen<br />

von Dritten bei der KS, u. a. auch von<br />

Kooperationspartnern des VVS-Konzerns, angefragt.<br />

In der Ausweitung dieser Drittumsätze werden weitere<br />

Entwicklungschancen für das Unternehmen gesehen.<br />

Bei den Minderheitsbeteiligungen der SWS an Windkraftgesellschaften<br />

wurden im Geschäftsjahr 2009<br />

weitere Fortschritte erzielt. Im Windpark Saar wurde<br />

die erste Windanlage mit 225 kW Leistung durch eine<br />

neue bereits im Vorjahr in Betrieb genommene Anlage<br />

mit 2.000 kW Leistung „repowert“ <strong>und</strong> damit die Leistung<br />

des Parks auf über 11 MW vergrößert. Dies hat<br />

sich erstmalig ganzjährig in 2009 bemerkbar gemacht.<br />

So haben die 11 Windkraftanlagen der Windpark Saar<br />

GmbH & Co. KG rd. 16,2 Mio. kWh umweltfre<strong>und</strong>lichen<br />

Strom erzeugt. Die sieben Anlagen des zweiten<br />

Windkraftfonds, der Windpark Saar Freisen-Nord KG,<br />

der über eine installierte Leistung von 8,3 MW verfügt,<br />

haben ca. 13,5 Mio. kWh Strom generiert.<br />

Zum Ausbau der regenerativen Energieerzeugung<br />

im VVS-Konzern ist eine enge Kooperation mit der<br />

Ökostrom Saar GmbH eingegangen worden. Als<br />

Leistungszahlen auf einen Blick<br />

2009 2008<br />

Strom Durchleitung in Mio. kWh 1.188,2 1.315,7<br />

Fernwärme Durchleitung in Mio. kWh 573,0 594,9<br />

Gas Durchleitung in Mio. kWh 1.453,5 1.541,6<br />

Wasser Wasseraufkommen in Mio. m3 11,6 12,1<br />

Nahverkehr Wagenkilometer in Mio. 10,3 10,4<br />

Fahrgäste in Mio. 42,8 43,6<br />

Bäderbetrieb Badegäste in Tausend 475 348


Kooperationsform wurde eine stille Beteiligung an<br />

der Ökostrom Saar GmbH in Höhe von 200 Tsd. Euro<br />

beschlossen <strong>und</strong> zum 1.1.2009 umgesetzt. In diesem<br />

Rahmen sucht <strong>und</strong> konzipiert die Ökostrom Saar<br />

Standorte für eine regenerative Energieversorgung <strong>und</strong><br />

bietet sie dem VVS-Konzern zur weiteren Entwicklung<br />

an. Neben der Betriebsführung für den Windpark Freisen<br />

<strong>und</strong> weiteren Windparkprojekten arbeitet die Ökostrom<br />

Saar auch an Projekten in den Bereichen Biogas,<br />

Biomasse <strong>und</strong> Stromerzeugung aus Wasserkraft.<br />

Die Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> erbrachten im Geschäftsjahr<br />

2009 nach wie vor gemeinsam mit der Wasser-<br />

<strong>und</strong> Energieversorgung Kreis St. Wendel (WVW) die<br />

technische <strong>und</strong> kaufmännische Betriebsführung der<br />

Talsperre Nonnweiler. Der Betrieb der Talsperre<br />

sowie der Betriebswasserleitung zur Kühlwasserversorgung<br />

des Kraftwerks Bexbach verlief im Berichtszeitraum<br />

ohne besondere Störungen. Ende des Jahres<br />

2009 wurden die Wasserlieferungsverträge mit EVONIK<br />

sowohl hinsichtlich der Gr<strong>und</strong>menge von 7 Mio. m 3 als<br />

auch der Zusatzmengen von 2 Mio. m 3 zusammengeführt<br />

<strong>und</strong> neu abgeschlossen. Die Talsperre Nonnweiler<br />

ist in einem betriebssicheren Zustand. Ihr Betrieb entspricht<br />

den allgemeinen Regeln der Technik. Die Geschäftsanteile<br />

der SWS an der TNA (22,77 %) wurden<br />

ab dem Geschäftsjahr 2009 auf die VVS übertragen.<br />

Talsperre Nonnweiler<br />

Die Absatzmenge der Energie SaarLorLux AG (ESLL)<br />

hat sich in 2009 in den drei Sparten (Strom, Gas,<br />

Fernwärme) verringert. Von Januar bis Dezember 2009<br />

hat die ESLL rd. 1.094 Mio. kWh Strom, rd. 1.306<br />

Mio. kWh Gas (ohne Netzverluste) sowie rd. 573 Mio.<br />

kWh Fernwärme (ohne Netzverluste) an ihre K<strong>und</strong>en<br />

verkauft. Den Gesamtumsatz konnte die ESLL in 2009<br />

steigern. Das Ergebnis ist insbesondere aufgr<strong>und</strong><br />

außerordentlicher Faktoren deutlich schlechter als im<br />

Vorjahr.<br />

Die Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> Beteiligungsgesellschaft<br />

mbH (SWS BG) hält neun direkte Beteiligungen<br />

an kommunalen Unternehmen. Insgesamt<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns 9<br />

betreut die SWS BG mit den Partnerkommunen im<br />

Saarland ca. 95.000 Bürger in den Bereichen Wasserversorgung,<br />

Stromvertrieb, Stromnetzbetrieb <strong>und</strong><br />

Dienstleistungen. Kooperationspartner der SWS BG<br />

sind die Städte Lebach <strong>und</strong> Friedrichsthal sowie die<br />

Gemeinden Eppelborn, Heusweiler, Mandelbachtal<br />

<strong>und</strong> Kleinblittersdorf.<br />

Der Aufgabenkomplex Metering-Services wird im VVS-<br />

Konzern von der co.met GmbH wahrgenommen. Die<br />

co.met ist b<strong>und</strong>esweit als Dienstleister tätig <strong>und</strong> begleitet<br />

auch die Umstellung des Messwesens der VVS<br />

auf das so genannte SMART METERING. Gemäß § 21b<br />

EnWG müssen ab 1.1.<strong>2010</strong> durch die SWS bei allen<br />

Neuanlagen <strong>und</strong> wesentlichen Umbauten an Messstellen<br />

für elektrische Energie <strong>und</strong> Gas „intelligente“<br />

Zähler eingesetzt werden. co.met hat hierzu eigene<br />

Lösungen entwickelt, die im Netz der SWS <strong>und</strong> auch<br />

b<strong>und</strong>esweit zum Einsatz kommen.<br />

Die Bäderbetriebsgesellschaft mbH (BBS) stellt mit<br />

den beiden eigenen Bädern (Dudo Bad, von LHS auf<br />

BBS übertragen zum 1.1.1997, sowie dem Fechinger<br />

Bad, übertragen zum 1.7.1998) <strong>und</strong> den städtischen<br />

Bädern (Alsbachbad, Freibad Dudweiler <strong>und</strong> Schwarzenbergbad)<br />

die Schwimmstätten im Bereich der Stadt<br />

<strong>Saarbrücken</strong> zur Verfügung. Insgesamt wurden im Jahr<br />

2009 mit 475.329 Badegästen gegenüber dem Vorjahr<br />

127.205 Besucher mehr gezählt. Dies ist einerseits auf<br />

die Wiedereröffnung des Dudo Bades <strong>und</strong> andererseits<br />

auf mehr Badegäste in der Freibadsaison 2009 zurückzuführen.<br />

Die Wasserwerk Bliestal GmbH <strong>Saarbrücken</strong><br />

(WWB) hat im Geschäftsjahr 2009 wie in den Vorjahren<br />

Stadt- <strong>und</strong> Gemeindeteile im Saarpfalz-Kreis sowie<br />

die Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong> aus zertifizierten<br />

Brunnen-, Leitungs- <strong>und</strong> Aufbereitungssystemen mit<br />

Trinkwasser bester Qualität aus dem 120 km 2 großen<br />

Wasserschutzgebiet Bliestal versorgt. Generell galt<br />

weiterhin als wichtigstes Ziel die Orientierung am ökologischen<br />

Wasserversorgungskonzept. Die abgegebene<br />

Wassermenge 2009 betrug rd. 8,9 Mio. m 3 .<br />

Aus dem Verkehrsbereich mit den Gesellschaften<br />

Stadtbahn Saar, Saarbahn <strong>und</strong> Gesellschaft für<br />

Straßenbahnen im Saartal haben sich im Geschäftsjahr<br />

2009 folgende Leistungs- <strong>und</strong> Einnahmeentwicklungen<br />

ergeben:<br />

Die Gesamtverkehrsleistung Bus <strong>und</strong> Bahn liegt im<br />

Geschäftsjahr 2009 mit 42,8 Mio. beförderten Fahrgästen<br />

etwa um 0,8 Mio. Fahrgäste unter dem Niveau des<br />

Vorjahres. 31,1 Mio. Fahrgäste der Saarbahn GmbH<br />

fuhren mit dem Bus, r<strong>und</strong> 11,7 Mio. Fahrgäste mit der<br />

Bahn. Am 26. September 2009 erfolgte plangemäß die


10<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Inbetriebnahme der Neubaustrecke der Saarbahn von<br />

Riegelsberg-Süd bis zur neuen Endhaltestelle Walpershofen/Etzenhofen.<br />

Die Gesamtverkehrseinnahmen lagen mit ca. 38,6 Mio.<br />

Euro um ca. 4 % (rd. 1,5 Mio. Euro) über dem Vorjahreswert<br />

von 37,1 Mio. Euro. Die Werte zeigen, dass<br />

die Einnahmen trotz leicht rückläufiger Fahrgastzahlen<br />

stabilisiert <strong>und</strong> durch unterschiedliche Maßnahmen<br />

(z. B. Finanzierung von Kreislinien <strong>und</strong> Ortsbusverkehren<br />

durch den Aufgabenträger) gesteigert werden<br />

konnten. Die Einnahmen entfallen zu 27,2 Mio. Euro<br />

auf den Bus- <strong>und</strong> zu 11,4 Mio. Euro auf den Bahnbetrieb.<br />

Im Verkehrsbereich steht der Ausbau des Saarbahnnetzes<br />

weiterhin im Blickpunkt. Um eine effiziente <strong>und</strong><br />

termingerechte Projektabwicklung zu gewährleisten,<br />

wurde im April 2008 eine neue Projektorganisation mit<br />

externer Projektleitung aufgebaut. Diese wird von der<br />

Firma Drees & Sommer, Stuttgart, wahrgenommen.<br />

Die Projektsteuerung erfolgt durch die Stadtbahn Saar<br />

selbst. Parallel hierzu wird das Projekt kontinuierlich<br />

geprüft <strong>und</strong> überwacht (Kosten, Finanzierung, Budget,<br />

erforderliche Genehmigungen <strong>und</strong> Terminabläufe).<br />

Das Gesamtprojekt befindet sich innerhalb des Kosten-<br />

<strong>und</strong> Terminplanes, so dass die Inbetriebnahme der<br />

Strecke bis Heusweiler Mitte 2011 sowie die Inbetriebnahme<br />

der Gesamtstrecke bis Lebach/Jabach im Jahr<br />

2013 aus heutiger Sicht realisiert werden kann.<br />

π Riegelsberg Süd – Etzenhofen:<br />

Bereits im Jahr 2008 wurden die Arbeiten an der Saarbahntrasse<br />

durch Riegelsberg von Riegelsberg Süd bis<br />

Walpershofen-Etzenhofen abgeschlossen. Die Teilinbetriebnahme<br />

der Saarbahn bis zur neuen Endhaltestelle<br />

Walpershofen-Etzenhofen erfolgte am 26.9.2009.<br />

Dem voraus ging Anfang 2009 eine Finanzierungsver-<br />

einbarung zwischen dem Wirtschaftsministerium, der<br />

Gemeinde Riegelsberg <strong>und</strong> der Saarbahn.<br />

Die erforderlichen Sanierungsarbeiten am Gussasphalt<br />

in der Saarbrücker Straße <strong>und</strong> die Erneuerung des<br />

Gleisschotters im Russenweg wurden termingerecht<br />

bis September 2009 abgeschlossen.<br />

π Köllertalstrecke:<br />

Der r<strong>und</strong> zehnwöchige witterungsbedingte Ausfall der<br />

Bauarbeiten bei etlichen Gewerken auf dem Streckenabschnitt<br />

zwischen Walpershofen-Etzenhofen <strong>und</strong><br />

Heusweiler Markt Anfang <strong>2010</strong> konnte durch verstärkten<br />

Personal- <strong>und</strong> Geräteeinsatz größtenteils wieder<br />

aufgeholt werden. Vor allem hatten sich die Arbeiten<br />

für die Ertüchtigung der Dämme verzögert, da diese<br />

absolute Frostfreiheit voraussetzen. Diese Verzögerung<br />

hat sich jedoch nicht auf den geplanten Inbetriebnahmetermin<br />

ausgewirkt.<br />

Im Frühjahr wurden an der neuen 50 Meter Brücke in<br />

Walpershofen die Betonierarbeiten für die Widerlager<br />

durchgeführt. Der Brücken-Überbau wurde parallel<br />

hierzu im Stahlwerk gefertigt, in mehreren Teilen nach<br />

Einhub der Brücke in Walpershofen


Eiweiler Viadukt<br />

Walpershofen transportiert <strong>und</strong> Mitte des Jahres <strong>2010</strong><br />

eingehoben.<br />

Abgeschlossen sind die Gründungsarbeiten für die<br />

Oberleitungsmasten im ersten Bauabschnitt. Die Arbeiten<br />

für die Verkabelung <strong>und</strong> Ausstattung der Haltestellen<br />

laufen bereits. Für das noch im ersten Abschnitt<br />

zu errichtende Brückenbauwerk bei Kilometer 8,975<br />

wurde ein Planänderungsantrag eingereicht <strong>und</strong> mit<br />

dem Bau Anfang <strong>2010</strong> begonnen.<br />

Die Planungen für den Streckenabschnitt Heusweiler<br />

bis Lebach-Jabach sind weiter fortgeschritten. Am<br />

Spitzeichtunnel laufen die Sanierungsarbeiten auf<br />

Hochtouren. Die Arbeiten zur Erneuerung des Überbaus<br />

des Eiweiler Viaduktes sind vergeben <strong>und</strong><br />

beginnen im Spätherbst <strong>2010</strong>. Die Planung der Trasse<br />

<strong>und</strong> der Haltestellen wird bis Ende <strong>2010</strong> abgeschlossen<br />

sein. Parallel werden die Planungen für die betriebstechnische<br />

Ausrüstung angegangen. Die Rodungsarbeiten<br />

auf diesem Abschnitt sind abgeschlossen.<br />

Auf diesem Teilabschnitt sind noch mindestens drei<br />

Planänderungsverfahren durchzuführen.<br />

Die bewilligten <strong>und</strong> zuwendungsfähigen Kosten gemäß<br />

des Erlasses des B<strong>und</strong>esministeriums für Verkehr, Bau<br />

<strong>und</strong> Stadtentwicklung für die Ausbaustufe 1 (Hanweiler<br />

– Lebach <strong>und</strong> Neuscheidt – Burbach) datieren vom<br />

September 2008. Für die Köllertalstrecke wurden<br />

Kosten in Höhe von 41,487 Mio. Euro geplant.<br />

Im Juli 2009 wurde von der Stadtbahn Saar der 6.<br />

GVFG-Änderungsantrag gestellt. Dieser beinhaltet<br />

die aktuellen Kosten für die 1. Ausbaustufe. Für die<br />

Köllertalstrecke sind davon 70,182 Mio. Euro vorgesehen,<br />

ohne die nicht förderfähigen Planungskosten in<br />

Höhe von ca. 10 Mio. Euro. Zwischenzeitlich konnte<br />

auch diesbezüglich die notwendige Kofinanzierung der<br />

Gesellschaft sichergestellt werden.<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns 11<br />

Strecke I/A3 – Römerkastell bis Neuscheidt <strong>und</strong><br />

Strecke I/C – Richtung Völklingen/Rotfeldkurve:<br />

Seitens der Stadtbahn Saar erfolgten hier im Jahr 2009<br />

keine weiteren Aktivitäten.<br />

Neubau Schienenwerkstatt:<br />

Auf dem ehemaligen Bahngelände in Brebach baut<br />

die Stadtbahn Saar eine neue Schienenwerkstatt mit<br />

Abstellanlage für die Saarbahnfahrzeuge.<br />

In der neuen Werkstatt, die Abstellung <strong>und</strong> Instandhaltung<br />

am Standort Brebach konzentriert, können<br />

alle anfallenden Arbeiten ausgeführt werden. Im April<br />

2008 wurde das entsprechende Gelände, das der DB<br />

Netz gehörte, von der Stadtbahn Saar erworben. Die<br />

veranschlagten Gesamtkosten der Baumaßnahme wurden<br />

gemäß Aufsichtsratsbeschluss vom 10.9.2008 mit<br />

24,729 Mio. Euro fixiert. Neben öffentlichen Zuschüssen<br />

konnte in 2009 die notwendige Kofinanzierung der<br />

Gesellschaft sichergestellt werden.<br />

Der Förderbescheid wurde seitens der saarländischen<br />

Landesregierung am 7.11.2008 an die Stadtbahn-Geschäftsführung<br />

übergeben. Der offizielle Baubeginn der<br />

Schienenwerkstatt erfolgte am 3.7.2009.<br />

So wird das neue Werkstattgebäude aussehen.<br />

Mit der Einigung zum Tarifvertrag Nahverkehr<br />

Saarland (TV-N Saar) vom 18.12.2008 konnte unter<br />

Absicherung der bisherigen Arbeitsbedingungen nach<br />

jahrelangen Verhandlungen ein einheitlicher Tarifvertrag<br />

für zukünftige Beschäftigte in den kommunalen<br />

Nahverkehrsunternehmen vereinbart werden. Der TV-N<br />

Saar wurde im Berichtsjahr mit allen kommunalen<br />

Nahverkehrsbetrieben im Saarland, außer der Saarbahn,<br />

abgeschlossen. Am 27.4.2009 konnten auch die<br />

Saarbahn-Tarifverhandlungen in der 4. R<strong>und</strong>e erfolgreich<br />

abgeschlossen werden. Damit gilt der TV-N Saar<br />

in Zukunft in allen sieben kommunalen Nahverkehrsbetrieben<br />

im Saarland.


12<br />

Christoph Schmitt,<br />

Fachbereichsleiter Planung,<br />

Bau <strong>und</strong> Betrieb FW-Netze<br />

<strong>und</strong> Anlagen, Projektleiter<br />

GuD-Anlage Süd<br />

Alle Bauprojekte zusammengenommen<br />

– aktuell z. B. auch<br />

der Bau einer GuD-Anlage –<br />

ist der VVS-Konzern der größte<br />

Bauherr im ganzen Saarland.<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

UKUNFT<br />

IM FOKUS


3. Chancen <strong>und</strong> Risiken<br />

3.1 Chancen der künftigen Entwicklung<br />

π (Wieder-)Einstieg in die Eigenerzeugung<br />

Zu Monopolzeiten deckten die Stadtwerke die gesamte<br />

Wertschöpfungskette von der Energieerzeugung bis zum<br />

Energieverkauf an den K<strong>und</strong>en ab. In den letzten Jahren<br />

haben sich jedoch die Rahmenbedingungen für die<br />

Energiewirtschaft geändert. Mit zunehmender Liberalisierung<br />

der Energiemärkte auch in Deutschland stellt<br />

sich heraus, dass die Margen in den einzelnen Wertschöpfungsstufen<br />

zurückgehen. Dies gilt insbesondere<br />

im Verteilungsnetzbereich. Es war daher für den VVS-<br />

Konzern notwendig, neue Geschäftsfelder zu erschließen,<br />

die sinnvollerweise sowohl in den nachgelagerten<br />

als auch in den vorgelagerten Wertschöpfungsstufen im<br />

Energiebereich liegen sollten.<br />

Um die Zukunft des VVS-Konzerns <strong>und</strong> seiner Tochtergesellschaften<br />

abzusichern, hat sich die VVS zum Ziel<br />

gesetzt, innerhalb weniger Jahre ein nachhaltig ausgeglichenes<br />

Konzernergebnis vorzulegen. Derzeit liegen<br />

die Verluste im Verkehrsbereich noch deutlich über den<br />

Erträgen der Energie- <strong>und</strong> Wassersparten. Der Wiedereinstieg<br />

in die Energieerzeugung ist ein wesentlicher<br />

Baustein zur Verringerung dieses Defizits.<br />

Der Aufsichtsrat der VVS hatte diesbezüglich bereits im<br />

Jahre 2009 nach Vorlage der von der VVS-Geschäftsführung<br />

erarbeiteten neuen Konzernstrategie den einstimmigen<br />

Gr<strong>und</strong>satzbeschluss gefasst, dass die VVS wieder<br />

in die Eigenerzeugung von Strom <strong>und</strong> Wärme einsteigen<br />

solle. Dazu soll auf einem vorhandenen Kraftwerksgelände<br />

der SWS im Industriegebiet Süd eine GuD-Anlage<br />

(Gas- <strong>und</strong> Dampfturbinenanlage) als Heizkraftwerk er-<br />

richtet werden.<br />

Die auf Basis einer europaweiten Ausschreibung durchgeführte<br />

Vergabe der GuD-Anlage war im November<br />

2009 ausverhandelt. Zu diesem Zeitpunkt bestanden<br />

Baustelle im Industriegebiet Süd (Sommer <strong>2010</strong>)<br />

Modell der GuD-Anlage<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns 13<br />

allerdings noch Unsicherheiten hinsichtlich der Genehmigung<br />

<strong>und</strong> der Transportnetzkapazität für die Gasbelieferung.<br />

Außerdem waren die Verhandlungen mit der<br />

GSED über die zukünftige Zusammenarbeit bei der Fernwärme<br />

<strong>und</strong> der Eigenerzeugung noch in einem frühen<br />

Stadium. Im Einvernehmen mit der GSED wurde daher<br />

ein Fahrplan aufgestellt, die Bestellung von Eigenerzeugungsanlagen<br />

der VVS bis März <strong>2010</strong> zu verschieben<br />

<strong>und</strong> wichtige Eckpunkte der künftigen Zusammenarbeit<br />

bis dahin auszuverhandeln.<br />

Ende März <strong>2010</strong> wurde die GuD-Anlage mit einem Inves-<br />

titionsvolumen von ca. 50 Mio. Euro endgültig bestellt.<br />

Die GuD-Anlage hat eine elektrische Leistung von 39<br />

MW el <strong>und</strong> eine thermische Leistung in Höhe von 33<br />

MW th . In der GuD-Anlage wird die neueste Kraftwerkstechnologie<br />

eingesetzt. Als Brennstoff dient Erdgas. Die<br />

Bestellung dieser im Kraft-Wärme-Kopplungsbetrieb<br />

(KWK) gefahrenen Anlage ist damit der erste Schritt<br />

in Richtung Wiedereinstieg in die Eigenerzeugung des<br />

VVS-Konzerns am Standort <strong>Saarbrücken</strong>.


14<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Modell der drei Blockheizkraftwerke<br />

Auf Gr<strong>und</strong>lage der durch Wirtschaftsprüfer bestätigten<br />

Geschäftsplanung soll während der geplanten<br />

Betriebsdauer der GuD-Anlage von ca. 20 Jahren ein<br />

durchschnittlicher Jahresgewinn von rd. 3 Mio. Euro<br />

erzielt werden. Diese Erträge sind für die mittelfristige<br />

Sanierung des VVS-Konzerns von hoher Bedeutung. Die<br />

Inbetriebnahme der GuD-Anlage ist für Anfang 2012<br />

vorgesehen.<br />

Zusätzlich zur GuD-Anlage wird der VVS-Konzern drei<br />

Blockheizkraftwerke (BHKW) auf dem Betriebsgelände<br />

von SaarBahn&Bus errichten. Bei dieser Technologie<br />

bilden Motoren, die auf Gasbetrieb umgerüstet sind,<br />

die Basis. Diese Anlagen produzieren ebenfalls Energie<br />

nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Der Betrieb<br />

der Motoren erfolgt mit dem in unmittelbarer Nähe<br />

abgesaugten Methangas. Die Motoren haben eine elektrische<br />

Leistung von jeweils 2 MW el <strong>und</strong> eine thermische<br />

Leistung in Höhe von jeweils 2,4 MW th . Die Investition in<br />

die drei BHKW beträgt nach derzeitigem Planungsstand<br />

insgesamt ca. 8,7 Mio. Euro. Mit dem Bau der voraussichtlich<br />

Anfang 2011 in Betrieb gehenden Anlagen wird<br />

im September <strong>2010</strong> begonnen.<br />

Parallel zum Bau eigener KWK-Anlagen verhandelt der<br />

VVS-Konzern mit der GSED im Zuge der Fortsetzung<br />

der Partnerschaft über eine (Wieder-)Beteiligung am<br />

Kraftwerk Römerbrücke.<br />

Die neuen Erzeugungsanlagen der VVS liefern einen<br />

wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Durch eine hohe<br />

Brennstoffnutzung werden die C0 2 Emissionen gegenüber<br />

einer getrennten Erzeugung der gleichen Strom-<br />

<strong>und</strong> Wärmemengen erheblich gesenkt. Die dezentrale<br />

Erzeugung mit Kraft-Wärme-Kopplung ist ein tragendes<br />

Element der Klimaschutzkonzeptionen sowohl der EU<br />

als auch der B<strong>und</strong>esregierung.<br />

In diesem Zusammenhang ist auch zu berücksichtigen,<br />

dass für eine Übergangszeit schnell regelbare<br />

Kraftwerke benötigt werden, weil für die Speicherung<br />

Erneuerbarer Energien aus Sonne <strong>und</strong> Wind noch keine<br />

geeigneten Technologien bereitstehen, die eine kontinuierliche<br />

Stromversorgung gewährleisten. Erdgasgefeuerte,<br />

flexible KWK-Anlagen sind insofern ideale „Entwicklungspartner“<br />

für die Erneuerbaren Energien.<br />

Durch den Zubau von KWK-Anlagen in vorhandenen<br />

Fernwärmenetzen, so in <strong>Saarbrücken</strong>, lassen sich über<br />

die herkömmlichen Optimierungsregeln hinaus weitere<br />

Erdgaskraftwerkskapazitäten zur Unterstützung der<br />

Windenergie schaffen. Dabei ist eine Verbesserung der<br />

Gesamtwirtschaftlichkeit möglich. Diese Überlegungen<br />

werden durch Berechnungen der Energieberatungsfirma<br />

BET sowie des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme<br />

(IZES) untermauert.<br />

π Umsetzung des Kooperationsprojekts der SWS<br />

mit VSE <strong>und</strong> Enovos<br />

Mit der Beteiligung der VSE <strong>und</strong> der Enovos wird nicht<br />

nur das Eigenkapital der SWS gestärkt <strong>und</strong> deren<br />

gesellschaftsrechtliche Unabhängigkeit nachhaltig<br />

gesichert, sondern in Verbindung mit einem breit ange-


legten Kooperationsangebot auch ein wesentlicher Beitrag<br />

zur Weiterentwicklung der SWS <strong>und</strong> zur Stärkung<br />

des Wirtschaftsstandortes <strong>Saarbrücken</strong> geleistet.<br />

Neben dem im VVS-Konzern erzielten Kaufpreis sowie<br />

einer Kapitalerhöhung bei der SWS ist auch die<br />

zukünftige Umsetzung von Geschäftssynergien, die<br />

sich durch die Zusammenarbeit der Konsortialpartner<br />

SWS <strong>und</strong> Projecta 14 ergeben, für die neue Kooperation<br />

ausschlaggebend. So soll mittelfristig sukzessive<br />

ein nachhaltiges Synergiepotenzial von insgesamt rd.<br />

4 Mio. Euro p. a. für die SWS gehoben werden. Dieses<br />

Volumen verbleibt bei der SWS, ist von den Konsortialpartnern<br />

entsprechend garantiert <strong>und</strong> wird bei der<br />

Berechnung der Jahresgewinne nicht in die Anteilsverrechnung<br />

zugunsten VSE <strong>und</strong> Enovos einbezogen.<br />

Zur Umsetzung der Geschäftssynergien arbeiten seit<br />

April 2009 ca. 90 Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter intensiv<br />

in Projektteams <strong>und</strong> gemeinsamen Arbeitsgruppen<br />

der Saarländischen Kooperation zwischen den<br />

Stadtwerken <strong>Saarbrücken</strong>, VSE/energis <strong>und</strong> Enovos/<br />

creos.<br />

In sechs Projektteams <strong>und</strong> weiteren Arbeitsgruppen<br />

wurden in vielen Teamsitzungen im Wesentlichen die<br />

Prozessanalysen <strong>und</strong> Konzepte für die gemeinsame Zusammenarbeit<br />

in folgenden Bereichen abgeschlossen:<br />

– Gemeinsame Netzleitstelle/SVT<br />

(Störungs-Vermittlungs-Team)<br />

– Gemeinsame Netz-Dokumentation<br />

– Planung/Bau/Betrieb<br />

– Workforce-Management<br />

– DSO-Funktionen/Beauftragtenwesen<br />

– Erneuerbare Energien<br />

Das Team Fuhrparkmanagement <strong>und</strong> KFZ-Werkstatt<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns 15<br />

Die Zusammenarbeit hat sich wie folgt gestaltet:<br />

– Projektteam Netzleitstelle/SVT<br />

Nach Erstellung der räumlichen Konzeption für eine<br />

gemeinsame Netzleitstelle in <strong>Saarbrücken</strong> im Gebäude<br />

der SWS am Standort Hohenzollernstraße, der<br />

Back-Up-Warte <strong>und</strong> für die Störungsannahme wurde<br />

ein Zeitplan für die Umsetzung erstellt. Danach kann<br />

davon ausgegangen werden, dass die gemeinsame<br />

Netzleitstelle Ende <strong>2010</strong> ihren Betrieb aufnehmen<br />

wird.<br />

– Projektteam Netz-Dokumentation<br />

Die Organisation der gemeinsamen Netz-Dokumentation<br />

wurde im Projektteam entwickelt, die Personalzielkapazitäten<br />

wurden erarbeitet <strong>und</strong> vorgestellt.<br />

Die räumliche Zusammenlegung der unternehmensübergreifenden<br />

Netz-Dokumentation am Standort<br />

Heinrich-Böcking-Straße bei der VSE konnte im April<br />

<strong>2010</strong> realisiert werden.<br />

– Projektteam Planung/Bau/Betrieb<br />

Dieses Team hat einen umfangreichen Katalog von<br />

Planungs-, Bau- <strong>und</strong> Instandhaltungsleistungen im<br />

Strom-, Gas- <strong>und</strong> Wasserbereich erstellt. Durch einen<br />

gegenseitigen Leistungsaustausch sollen bisher fremd<br />

vergebene Aufträge durch Insourcing (d. h. Eigenleistung)<br />

ersetzt werden. Für die in <strong>2010</strong> vorgesehenen<br />

Maßnahmen ist eine zeitliche <strong>und</strong> inhaltliche<br />

Konkretisierung erfolgt. Ein Muster-Servicevertrag<br />

ist in Arbeit, einheitliche Verrechnungssätze für die<br />

gegenseitige Dienstleistungserbringung sind erstellt.<br />

Die geplante Zusammenlegung der KFZ-Werkstätten<br />

der VSE-Gruppe mit dem KFZ-Betrieb der SWS am<br />

Standort <strong>Saarbrücken</strong> ist im 3. Quartal <strong>2010</strong> geplant.<br />

Eine gemeinsame Fuhrparkverwaltung am selben<br />

Das Team der Netzdokumentation


16<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Standort soll darüber hinaus weitere Synergien<br />

sichern.<br />

Dies umfasst das Pooling der Betriebsfahrzeuge,<br />

die Nutzung der Fahrzeuge <strong>und</strong> Maschinen sowie<br />

die Reparatur aller PKW in der noch umzubauenden<br />

SWS-KFZ-Werkstatt.<br />

Im Rahmen der Standardisierung zur Verringerung<br />

der Lagerhaltung <strong>und</strong> Kapitalbindung im Strom-,<br />

Gas- <strong>und</strong> Wasserbereich wurde vereinbart, eine<br />

Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines gemeinsamen<br />

Leistungsverzeichnisses einzurichten.<br />

– Projektteam Workforce-Management<br />

SWS hat beschlossen, ein Workforce-Management-<br />

System einzuführen, das bei VSE/energis im Einsatz<br />

ist. Dadurch soll eine weitere Optimierung der Ab-<br />

läufe im Tagesgeschäft erreicht werden. Wenngleich<br />

die Prozessanalyse für die Anwendung bei SWS<br />

erarbeitet wurde, sind noch einzelne Details zu<br />

klären, um zukünftig einen reibungslosen Ablauf zu<br />

gewährleisten. Der Zeitplan für die Einführung eines<br />

gemeinsamen Workforce-Management-Systems sieht<br />

die Produktivsetzung bei SWS ab Herbst 2011 vor.<br />

– Projekt DSO (Distribution System Operator)-Funktionen/Beauftragtenwesen<br />

In den Bereichen „Beauftragtenwesen“, „Asset-<br />

Management“ <strong>und</strong> „Netzwirtschaft/Regulierungsmanagement“<br />

wurden gegenseitige Dienstleistungen<br />

vereinbart. Weiteres Kooperationspotenzial besteht<br />

in den Bereichen des Qualitäts- sowie des Umweltmanagements.<br />

Zum 1.1.<strong>2010</strong> wurden die Beauftragtenfunktionen<br />

„Arbeitssicherheit“, „Gewässerschutz“ <strong>und</strong> „Abfallbeauftragter“<br />

von VSE/energis übernommen. SWS<br />

unterstützt VSE/energis seit Herbst 2009 bei der<br />

„Installateurbetreuung“.<br />

– Projektteam Erneuerbare Energien<br />

Eine Beteiligung der SWS an der Photovoltaikanlage<br />

in Kenn (Rheinland-Pfalz) wurde von den Gremien der<br />

Einweihung der Saarbahnstrecke nach Etzenhofen: Oberbürgermeisterin<br />

Charlotte Britz mit dem ehemaligen Wirtschaftsminister<br />

Joachim Rippel <strong>und</strong> Dr.-Ing. Dieter Glück vom<br />

B<strong>und</strong>esministerium für Verkehr, Bau <strong>und</strong> Stadtentwicklung<br />

SWS <strong>und</strong> Enovos im Berichtsjahr beschlossen. SWS<br />

ist als Gesellschafter mit 23,9 % Stammkapitalanteil<br />

in die GmbH eingetreten. Die Inbetriebnahme der<br />

PV-Anlage mit einer Leistung von 6 MW startete im<br />

Juli 2009.<br />

Durch die Beteiligung der SWS an Projektgesellschaften<br />

der Enovos, die den Bau <strong>und</strong> den Betrieb von<br />

Biogas- <strong>und</strong> Photovoltaikanlagen planen, erhalten die<br />

Stadtwerke neben der Anlage in Kenn auch zukünftig<br />

weitere Möglichkeiten, ihre Erzeugungskapazitäten<br />

auf dem Sektor Erneuerbarer Energien auszuweiten.<br />

Dabei wird eine Mindestverzinsung in Höhe von 7 %<br />

vor Steuern auf das eingesetzte Eigenkapital von<br />

Enovos garantiert. Insgesamt soll im Rahmen solcher<br />

Projekte in den nächsten fünf Jahren ein Volumen<br />

von rd. 5 Mio. Euro investiert werden.<br />

π Restrukturierungen im Dienstleistungsbereich<br />

der VVS<br />

Seit Mitte 2008 wurde damit begonnen, die Organisationen<br />

<strong>und</strong> die Verfahrensabläufe im Dienstleistungsbereich<br />

der VVS zu optimieren.<br />

Neben dem Aufbau eines leistungsfähigen Personalbereiches<br />

für den Gesamtkonzern wurden erste Maßnahmen<br />

eingeleitet, die Verfahrensabläufe in den kaufmännischen<br />

Bereichen, insbesondere durch eine verstärkte<br />

abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, zu verbessern.<br />

Daneben wurde der Bereich Unternehmensplanung<br />

neu eingerichtet <strong>und</strong> eine qualifizierte interne<br />

Revisionsabteilung sowohl für den kaufmännischen als<br />

auch für den technischen Bereich aufgebaut.


Im Bereich der Informationstechnologie sind wir<br />

mit Blick auf die hohen Kostenbelastungen unserer<br />

IT-Systeme auf der Suche nach entsprechenden<br />

Kooperationen. In diesem Zusammenhang werden<br />

auch konkrete Gespräche mit der Firma prego Services<br />

GmbH geführt. Weitere Bereiche einer Zusammenarbeit<br />

könnten diesbezüglich im Einkauf, in der<br />

Personalabrechnung <strong>und</strong> der Forderungsabwicklung<br />

gef<strong>und</strong>en werden.<br />

Durch eine mögliche Zusammenarbeit mit der prego<br />

im Rahmen einer gleichberechtigten Beteiligung ergibt<br />

sich die Chance, weitere Einsparpotenziale im Konzern<br />

gemeinsam heben zu können. Der zukünftige Prozess<br />

wird in sehr enger Abstimmung mit dem Aufsichtsrat<br />

<strong>und</strong> den Arbeitnehmervertretern durchgeführt, sofern<br />

entsprechende Vorabprüfungen zu einer positiven<br />

Einschätzung für eine Kooperation führen.<br />

π Messdienstleistungen<br />

Infolge der Liberalisierung des Zählerwesens in<br />

Deutschland entsteht in einem bislang geschlossenen<br />

System ein neuer großer Markt. Möglichkeiten zur<br />

Partizipation an diesem Markt haben insbesondere<br />

technisch innovative Dienstleistungsunternehmen aus<br />

dem Branchenumfeld, wie die co.met, die über das<br />

entsprechende Know-how, Erfahrung, hochqualifiziertes<br />

Personal <strong>und</strong> eine moderne IT-Ausstattung verfügen.<br />

π Kooperationen/Allianzen im Verkehr<br />

Die Saarbahn gehört dem saarländischen Verkehrsverb<strong>und</strong><br />

(saarVV) an. Seit Gründung des Verb<strong>und</strong>es<br />

im August 2005 konnte ein deutliches Plus bei den<br />

PC-Software EDL-cockpit©<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns 17<br />

Einnahmen <strong>und</strong> bei den beförderten Fahrgästen verzeichnet<br />

werden. Im direkten Vergleich entwickelten<br />

sich die Fahrgastzahlen vom Geschäftsjahr 2006 auf<br />

das Geschäftsjahr 2009 um rd. 4,3 % nach oben von<br />

74,642 Mio. auf 77,827 Mio. Fahrgäste. Die erzielten<br />

Verb<strong>und</strong>einnahmen konnten im selben Zeitraum um<br />

13,1 % von 62,753 Mio. Euro auf 71,001 Mio. Euro<br />

gesteigert werden.<br />

Insgesamt erhöhten sich die Einnahmen im saarVV im<br />

Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um rd. 2,6 % von<br />

69,2 Mio. auf rd. 71,0 Mio. Euro, die Zahl der Fahrgäste<br />

sank allerdings leicht um 1 % von 78,6 Mio. auf<br />

77,8 Mio. Fahrgäste.<br />

Der Schwerpunkt der Tarifgestaltung im Jahr 2009 lag<br />

bei der Verbesserung des Angebotes im Regeltarif. So<br />

wurde das BürgerTicket zum 1.4.2009 saarlandweit<br />

neu eingeführt.


18<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Fahrgastgewinne konnten trotz sinkender Schülerzahlen<br />

im „Schüler- <strong>und</strong> Ausbildungsverkehr“ erzielt<br />

werden. Die verkauften Schülerabos konnten von rd.<br />

8.100 in 2008 auf rd. 8.800 Stück gesteigert werden.<br />

Das entspricht einem Zuwachs von ca. 8,6 %.<br />

Im saarVV werden insbesondere die Einnahmeaufteilung,<br />

die Festlegung des Verb<strong>und</strong>tarifes, die Abstimmung<br />

der Fahrplanangebote <strong>und</strong> Teile des Vertriebes<br />

koordinierend zwischen den beteiligten Unternehmen<br />

Stadtbahn Saar, Saar-Pfalz-Bus (vormals RSW), DB<br />

Regio AG, Kreis-Verkehrsbetriebe Saarlouis AG, Neunkircher<br />

Verkehrs AG, Völklinger Verkehrsbetriebe sowie<br />

den in der SNS GbR zusammengeschlossenen privaten<br />

Verkehrsunternehmen wahrgenommen.<br />

Die Geschäftsführung der SNS GmbH, die die Aufgaben<br />

des saarVV koordinierend wahrnimmt, besteht<br />

aus jeweils einem Vertreter dieser Unternehmen (mit<br />

Ausnahme der DB Regio AG).<br />

Für das Jahr <strong>2010</strong> wurden durch den saarVV nachfolgende<br />

Aufgabenstellungen definiert:<br />

– Neue Einnahmeaufteilungsregelung im Verkehrsverb<strong>und</strong>,<br />

die künftig leistungsgerecht <strong>und</strong> nachfragebezogen<br />

geregelt werden soll.<br />

– Produktion von echtzeitbezogenen Daten zur Realisierung<br />

von dynamischen Fahrgastbeauskunftungen<br />

im Rahmen des Projektes „Saarland in Time“. Damit<br />

einhergehend Realisierung einer Anschlusssicherung<br />

zwischen den einzelnen Verkehrsträgern.<br />

– Überprüfung der vorhandenen Verb<strong>und</strong>wabenstruktur<br />

<strong>und</strong> möglicher Potenziale neuer Fahrkartenangebote<br />

(Freizeit-/Schwachlastzeiten).<br />

– Prüfung möglicher Anschlusstarife in benachbarte<br />

Verkehrsverbünde (Kaiserslautern, Trier, Luxemburg,<br />

Frankreich).<br />

– Ausrichtung der Verkehrsleistungen an den Vorgaben<br />

der neuen EU-Verordnung 1370/2007.<br />

– Verbesserung der Verb<strong>und</strong>organisation.<br />

π Einführung eines Zielvereinbarungssystems<br />

Beginnend mit den <strong>Verkehrsgesellschaft</strong>en hat die<br />

Geschäftsführung im Berichtsjahr begonnen, im<br />

gesamten VVS-Konzern ein Zielvereinbarungssystem<br />

einzuführen. Dies ergänzt die bereits beschlossenen<br />

Wirtschaftspläne.<br />

In sogenannten Zielklausuren sollen mit den verantwortlichen<br />

Bereichsleitern die Entwicklungen der<br />

Branche eingehend diskutiert <strong>und</strong> analysiert werden.<br />

Aufbauend auf dem Balanced Scorecard-Verfahren<br />

(Ziel- <strong>und</strong> Maßnahmenableitung aller Bereiche unter<br />

Finanzperspektive, K<strong>und</strong>enperspektive, Prozessperspektive<br />

<strong>und</strong> Mitarbeiterperspektive) werden Einzelmaßnahmen<br />

festgelegt, die konkret im laufenden Jahr<br />

umzusetzen oder anzustoßen sind.<br />

Das System der Zielfindung <strong>und</strong> Zielvereinbarung soll<br />

damit als zusätzliches Werkzeug unter den Führungskräften<br />

auf den Ebenen Vorstand/Geschäftsführung,<br />

Bereichsleitungen <strong>und</strong> Fachbereichsleitungen etabliert<br />

werden.<br />

3.2 Risiken der künftigen Entwicklung<br />

Die <strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong> <strong>Saarbrücken</strong><br />

setzt entsprechend dem KonTraG ein einheitliches<br />

<strong>und</strong> durchgängiges Risikomanagement-System<br />

ein. Mit diesem Überwachungs- <strong>und</strong> Steuerungsinstrumentarium<br />

werden nicht nur bestehende, sondern<br />

auch zukünftige Gefährdungsrisiken früh erkannt, analysiert<br />

<strong>und</strong> Gegensteuerungsmaßnahmen eingeleitet.<br />

Gleichermaßen wird damit auch die Berichtsfunktion<br />

innerhalb der Gesellschaft ebenso festgeschrieben,<br />

wie die Information der Aufsichtsratsgremien <strong>und</strong> des<br />

Gesellschafters.<br />

Saarbahn-Geschäftsführer Peter Edlinger bei der Einweihung<br />

der neuen Saarbahnstrecke


Innerhalb des installierten Risikomanagement-Systems<br />

sind die einzelnen Risikoarten <strong>und</strong> -klassen definiert<br />

<strong>und</strong> zum 31.12.2009 hin aktualisiert worden.<br />

Dabei wurden Marktrisiken, Finanz- <strong>und</strong> Liquiditätsrisiken<br />

sowie sonstige Risiken dargestellt. Als wesentliche<br />

Risiken sind hierbei zu nennen:<br />

– Auswirkungen der Liberalisierung der Energiemärkte<br />

– Preis- <strong>und</strong> Margenverfall, insbesondere hinsichtlich<br />

rückläufiger Entwicklung der Netznutzungsentgelte<br />

im Strom- <strong>und</strong> Gasbereich<br />

– Eingeschränkte bzw. verzögerte Realisierung geplanter<br />

Synergien aus der Kooperation mit VSE <strong>und</strong><br />

Enovos<br />

– Vertragsrisiken aus dem Partnerschaftskonzept mit<br />

der GSED <strong>und</strong> der ESLL<br />

– Bewertung der VVS mbH-Beteiligung an der ESLL<br />

GbR<br />

– Probleme bei der Realisierung der neuen Erzeugungsanlagen<br />

(GuD Südraum, BHKW)<br />

– Verzögerungen beim Marktorientierte Direktvergabe<br />

(MOD)-Prozess im Verkehrsbereich<br />

– Verzögerungen beim weiteren Ausbau der Saarbahn<br />

– Verzögerungen bei der Umsetzung der Liniennetzoptimierung<br />

– Rückgang der Ausgleichsleistungen (§ 45 a PBefG,<br />

§§ 148 ff. SGB IX, Semesterticket)<br />

– Rückzahlung von Landeszuwendungen für den<br />

saarVV<br />

– Rückzahlung von GVFG-Fördermitteln mitteln im<br />

Zusammenhang mit dem Saarbahn-Weiterbau<br />

4. Ausblick<br />

Einerseits wird die Geschäftstätigkeit des VVS-Konzerns<br />

durch den weiter steigenden Wettbewerb auf<br />

dem Energie- <strong>und</strong> künftig auch auf dem Wassermarkt<br />

beeinflusst. Andererseits trägt der Wiedereinstieg in<br />

die Stromerzeugung wesentlich dazu bei, das Unternehmen<br />

im <strong>Versorgungs</strong>bereich nachhaltig profitabel<br />

auszurichten.<br />

Ausschlaggebend für die zukünftige Geschäftsentwicklung<br />

ist zudem die Zusammenarbeit mit verlässlichen<br />

Partnern. Neben der neuen Partnerschaft mit VSE <strong>und</strong><br />

Enovos sowie der Zusammenarbeit mit den Partnern<br />

im Saarländischen Verkehrsverb<strong>und</strong> (saarVV) <strong>und</strong> den<br />

Kooperationskommunen der SWS-Beteiligungsgesellschaft,<br />

wird die geplante Neuausrichtung der bestehenden<br />

Kooperation mit der GSED weichenstellend für<br />

die wirtschaftliche Zukunft des VVS-Konzerns sein.<br />

Im Berichtsjahr <strong>und</strong> auch im Folgejahr fanden Verhandlungen<br />

mit der GSED über die zukünftige Zusammenar-<br />

Heizkraftwerk Römerbrücke<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns 19<br />

beit in der Erzeugung <strong>und</strong> im Vertrieb statt. Im Rahmen<br />

dieser Gespräche hat die VVS der GSED Ende März<br />

<strong>2010</strong> ein konsensfähiges Angebot zur Fortsetzung der<br />

Kooperation gemacht, welches die bislang geäußerten<br />

Vorstellungen der GSED weitgehend berücksichtigt <strong>und</strong><br />

im Wesentlichen folgende Positionen behandelt:<br />

1. Beteiligung der VVS am Erzeugungsportfolio der<br />

GSED. Hierbei soll eine 49-prozentige Beteiligung an<br />

der bestehenden Anlage Römerbrücke einschließlich<br />

der im Bau befindlichen Dampfturbinenanlage erfolgen.<br />

Darüber hinaus erhält die VVS das Recht <strong>und</strong><br />

übernimmt auch gleichzeitig die Verpflichtung, sich<br />

an dem geplanten Neubau einer weiteren Gasturbinenanlage<br />

in der Römerbrücke zu beteiligen.<br />

2. Gestaltung der unternehmerischen Führung der VVS<br />

im Bereich Fernwärmevertrieb.<br />

3. Gemeinsames Konzept für die Erzeugungsanlagen<br />

der VVS. Hier besteht die Möglichkeit, dass sich die<br />

GSED an den Erzeugungsanlagen der VVS beteiligt<br />

oder auf andere Weise sichergestellt wird, dass ein<br />

Nachteil für die GSED hinsichtlich der Anlagen der<br />

Römerbrücke nicht entsteht.<br />

Dieses Angebot zur Absicherung der Energiepartnerschaft<br />

ermöglicht es der GSED <strong>und</strong> der VVS, künftig<br />

auf Augenhöhe gemeinsam die Energieerzeugung <strong>und</strong><br />

-versorgung in <strong>Saarbrücken</strong> durchzuführen <strong>und</strong> damit<br />

auch die <strong>Versorgungs</strong>sicherheit zu gewährleisten.<br />

Die Verhandlungen <strong>und</strong> die entsprechenden Verträge<br />

sollen Ende <strong>2010</strong> abgeschlossen werden.<br />

Erklärtes Ziel der VVS ist es, die Energiepartnerschaft<br />

mit der GSED fortzusetzen <strong>und</strong> den gesamten<br />

Vertriebsbereich in der ESLL fortzuführen. Dadurch<br />

werden neue Ertragsimpulse für die ESLL erwartet.


20<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

F<strong>und</strong>amentarbeiten für die Saarbahn-Werkstatt<br />

Die Geschäftstätigkeit der Saarbrücker Stadtwerke<br />

wird auch weiterhin durch die Entwicklung der Netznutzungsentgelte<br />

mit entsprechender Rückwirkung auf die<br />

Ertragslage in Zukunft entscheidend beeinflusst. Die<br />

Entgelte für Netznutzung unterliegen<br />

– bei Strom einer Regulierung durch die B<strong>und</strong>esnetzagentur<br />

(BNetzA) <strong>und</strong><br />

– bei Gas einer Regulierung durch die Landesregulierungsbehörde<br />

beim Ministerium für Wirtschaft <strong>und</strong><br />

Wissenschaft des Saarlandes.<br />

Im Zuge der seit der 1.1.2009 praktizierten „Anreizregulierung“<br />

werden Netzentgelte durch die<br />

Regulierungsbehörden nicht mehr nur auf Basis der<br />

nachgewiesenen Kosten berechnet <strong>und</strong> genehmigt.<br />

Sie müssen vielmehr innerhalb einer Bandbreite im<br />

Vergleich zum jeweils effizientesten vergleichbaren<br />

Netzbetreiber bleiben.<br />

Vor diesem Hintergr<strong>und</strong> setzen die Saarbrücker<br />

Stadtwerke – auch durch den Aufbau neuer organisatorischer<br />

Strukturen <strong>und</strong> Prozesse – die für Effizienzsteigerungen<br />

in den Sektoren Strom <strong>und</strong> Gas notwendigen<br />

Anpassungsmaßnahmen um.<br />

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz mit Saarbahn-Geschäftsführer<br />

Norbert Reuter beim Spatenstich der Schienenwerkstatt<br />

Mit der Einführung des Abrechnungs- <strong>und</strong> Energiedatenmanagementmoduls<br />

von SAP wird das Unb<strong>und</strong>lingkonzept<br />

weiter optimiert. Durch das vereinfachte<br />

Datenmanagement <strong>und</strong> die Abrechnung werden zukünftig<br />

weitere Effizienzpotenziale genutzt.<br />

Zudem plant die SWS entsprechend notwendige Ergebnisverbesserungen<br />

in den bislang nicht regulierten<br />

Märkten Fernwärme <strong>und</strong> Wasser <strong>und</strong> bereitet sich auf<br />

eine mögliche zukünftig stärkere Einflussnahme durch<br />

Regulierungsbehörden vor.<br />

Die Entwicklung der künftigen Lage des Konzerns wird<br />

weiter geprägt von der fortschreitenden Liberalisierung<br />

der europäischen Verkehrsmärkte. Die bereits eingeleiteten<br />

sowie in Planung befindlichen Neustrukturierungsmaßnahmen<br />

werden die Wettbewerbsfähigkeit<br />

<strong>und</strong> die Ertragssituation der VVS <strong>Verkehrsgesellschaft</strong>en<br />

weiter stärken.<br />

Die nach dem PBefG genehmigten <strong>und</strong> durchgeführten<br />

Verkehrsleistungen von Stadtbahn/Saarbahn<br />

können – wie auch b<strong>und</strong>esweit üblich – derzeit <strong>und</strong><br />

mittelfristig nicht durch die reinen Beförderungserlöse


<strong>und</strong> die öffentlichen Ausgleichszahlungen finanziert<br />

werden. Der Wirtschaftsplan weist für das Jahr <strong>2010</strong><br />

bei Umsatzerlösen von r<strong>und</strong> 40 Mio. Euro wiederum<br />

ein hohes Ergebnisdefizit aus, welches bei ca. 18 Mio.<br />

Euro liegen wird. Es bedarf daher nach wie vor einer<br />

nachhaltigen Ertragsverbesserung im VVS-Konzern, um<br />

den öffentlichen Personennahverkehr auch weiterhin<br />

im bekannten Umfang anbieten zu können. Daher<br />

ist die Umsetzung der vom Aufsichtsrat im Zuge des<br />

MOD-Prozesses beschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen<br />

essentiell.<br />

Der Restrukturierungsplan umfasst insgesamt 26 Einzelmaßnahmen<br />

mit einer Maßnahmenwirkung von insgesamt<br />

r<strong>und</strong> 4,1 Mio. Euro bis Ende 2012. Von diesen<br />

26 Einzelmaßnahmen befinden sich 16 Maßnahmen<br />

im Plan. Sieben Maßnahmen kommen verzögert bzw.<br />

mit geringerer Maßnahmenwirkung zur Umsetzung. Zur<br />

Kompensation der fehlenden Restrukturierungsergebnisse<br />

sind entsprechende Ersatzmaßnahmen zu finden.<br />

Drei Maßnahmen kommen nicht bzw. nur ansatzweise<br />

zur Umsetzung, da sich mittlerweile die ursprünglich<br />

zugr<strong>und</strong>eliegenden Rahmenbedingungen verändert<br />

haben. Auch diese Maßnahmen werden durch Alternativprojekte<br />

kompensiert.<br />

Zum 1.11.2009 konnten wichtige Einzelmaßnahmen wie<br />

die Überarbeitung des Liniennetzes, die Optimierung<br />

der Dienst- <strong>und</strong> Umlaufpläne sowie die Reduzierung<br />

von Reservepersonal mit einer Maßnahmenwirkung von<br />

insgesamt rd. 750.000 Euro umgesetzt werden.<br />

Aufgr<strong>und</strong> der weiteren Regulierung der Netzentgelte<br />

im <strong>Versorgungs</strong>bereich sowie der auch strukturell<br />

bedingten Verluste im Verkehrsbereich werden die<br />

laufenden Restrukturierungsanstrengungen im VVS-<br />

Konzern weiter intensiviert. Das zukünftige Engagement<br />

in der selbständigen Energieerzeugung wird die<br />

wirtschaftliche Zukunft des VVS-Konzerns mittel- <strong>und</strong><br />

langfristig sichern. Zusätzliche Umsätze <strong>und</strong> sukzessive<br />

Ergebnisverbesserungen sind mittelfristig durch<br />

den Weiterbau der Saarbahn sowie eine Kofinanzierung<br />

der Umlandverkehre möglich.<br />

Die positive Fortentwicklung des VVS-Konzerns wird<br />

u. a. von folgenden Faktoren abhängen:<br />

– Schnelle Umsetzung des Wiedereinstiegs in die<br />

Eigenerzeugung<br />

– Realisierung von Synergien mit VSE <strong>und</strong> Enovos<br />

– Entwicklung der Netznutzungsentgelte Strom <strong>und</strong><br />

Gas für die Netzgesellschaft, Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

AG<br />

– Ergebnisentwicklung der Vertriebsgesellschaft ESLL<br />

– Zusammenarbeit mit GSED <strong>und</strong> zukünftige Ausrichtung<br />

der ESLL<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns 21<br />

– Engagement der Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> <strong>und</strong> der<br />

SWS BG im saarländischen <strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> Wassermarkt<br />

– Erfolg der Restrukturierungsmaßnahmen bei Stadtbahn<br />

Saar GmbH <strong>und</strong> Saarbahn GmbH<br />

– Kofinanzierung der Verluste im Bus- <strong>und</strong> Bahnverkehr<br />

durch die Umlandgemeinden <strong>und</strong> den Zweckverband<br />

Personennahverkehr (ZPStS) auf dem Gebiet des<br />

Regionalverbands sowie Finanzierung des saarVV<br />

– Fortführung der begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen<br />

im Dienstleistungsbereich der VVS.<br />

Je nach Ausprägung <strong>und</strong> Wirkung dieser Faktoren wird<br />

das Konzernergebnis entsprechend beeinflusst. Gegenwärtig<br />

plant die Geschäftsführung mittelfristig positive<br />

Jahresergebnisse, nachdem insbesondere in den Jahren<br />

<strong>2010</strong> <strong>und</strong> 2011, die durch wesentliche Zukunftsinvestitionen<br />

geprägt sind, entsprechende Verluste nicht<br />

zu vermeiden sein werden.<br />

Zur erforderlichen Stärkung des Eigenkapitals des<br />

VVS-Konzerns wurden seitens der Gesellschafterin<br />

Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong> im Berichtsjahr Kapitaleinlagen<br />

in Höhe von insgesamt 2,8 Mio. Euro in die<br />

VVS-BG geleistet. Um die notwendigen gr<strong>und</strong>legenden<br />

Umstrukturierungen sowie die weitere Stabilisierung<br />

der Kapital- <strong>und</strong> Ertragsverhältnisse des Konzerns zu<br />

unterstützen, hat die Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong><br />

im aktuellen Haushalt für das Jahr <strong>2010</strong> einen Betrag in<br />

Höhe von 1,5 Mio. Euro eingestellt <strong>und</strong> gleichzeitig in<br />

ihrer Mittelfristplanung ab 2011 bis 2013 jeweils Beträge<br />

in Höhe von 2,5 Mio. Euro für die VVS eingeplant.<br />

Die <strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong> <strong>Saarbrücken</strong><br />

stellt weiterhin zuverlässig als eine der bedeutendsten<br />

kommunalen Gesellschaften wesentliche<br />

Leistungen der Daseinsvorsorge für die Landeshauptstadt<br />

<strong>Saarbrücken</strong> <strong>und</strong> die Bürger aus <strong>Saarbrücken</strong> <strong>und</strong><br />

der Region bereit <strong>und</strong> ist damit nach wie vor als wichtiger<br />

Partner der regionalen Wirtschaft unverzichtbar.<br />

Die VVS wird auch zukünftig als kommunales Unternehmen<br />

<strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> Verkehrsleistungen zum<br />

Nutzen der Bürger <strong>und</strong> der Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong><br />

erbringen. Hierzu gibt es keine Alternativen, wenn<br />

die ökologische, soziale <strong>und</strong> kulturelle Ausrichtung des<br />

Hauses aufrechterhalten werden soll. Zu den wesentlichen<br />

Zukunftsprojekten der VVS gehören der Wiedereinstieg<br />

in die Eigenerzeugung <strong>und</strong> die erfolgreiche<br />

Zusammenarbeit sowohl mit den bisherigen Partnern<br />

GSED/ESLL als auch mit den neuen Partnern VSE/<br />

Enovos. Dadurch soll die Ertragskraft der <strong>Versorgungs</strong>unternehmen<br />

des VVS-Konzerns entscheidend gestärkt<br />

<strong>und</strong> insofern eine Quersubventionierung der Verkehrsunternehmen<br />

weiterhin ermöglicht werden.


22<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

VOLLER<br />

ENERGIE


Entwicklung des VVS-Konzerns 23<br />

R<strong>und</strong> 283 qualifizierte Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter der<br />

Saarbrücker Stadtwerke sorgen in den verschiedensten<br />

Bereichen dafür, dass Strom, Erdgas, Fernwärme <strong>und</strong> Wasser<br />

zuverlässig beim Verbraucher ankommen. Unter anderem:<br />

Dieter Haag - Dispatcher Zentrale Netzleitstelle Gas/Wasser,<br />

Ingrid Jung - Beschwerde- <strong>und</strong> Baustellenmanagement, Alois<br />

Folz - Leiter Ausbildungswerkstatt (S. 22, v. oben n. rechts<br />

unten), Gaby Kahlert - Fachbereichsleiterin Netznutzungs-,<br />

Energiedaten- <strong>und</strong> Regulierungsmanagement, Christoph<br />

Schmitt - Fachbereichsleiter Planung, Bau <strong>und</strong> Betrieb FW-<br />

Netze <strong>und</strong> Anlagen, Projektleiter GuD-Anlage Süd, Corinna<br />

Schenkelberger - Fachbereichsleiterin Planung, Bau <strong>und</strong><br />

Betrieb Wassergewinnung <strong>und</strong> -aufbereitung (S. 23, v. links<br />

oben n. unten).


24 Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Die Saarbrücker Stadtwerke<br />

R<strong>und</strong> um die Uhr verfügbar:<br />

Strom, Fernwärme <strong>und</strong> Erdgas<br />

Dafür sorgen die Saarbrücker Stadtwerke zuverlässig.<br />

Sie unterhalten ein Stromnetz von 2.329 km Länge,<br />

ein Erdgasnetz von 642 km Länge <strong>und</strong> ein Fernwärmenetz<br />

von 176 km Länge. Die im Netz der Stadtwerke<br />

<strong>Saarbrücken</strong> durchgeleitete Menge an Strom betrug<br />

in 2009 1.188 Mio. kWh <strong>und</strong> liegt damit um etwa 128<br />

Mio. kWh unter dem Vorjahreswert. Die Durchleitung<br />

von Fernwärme im SWS-Verteilnetz verringerte sich<br />

2009 um etwa 22 Mio. kWh auf ca. 573 Mio. kWh. Mit<br />

1.454 Mio. kWh wurden im Berichtjahr etwa 88 Mio.<br />

kWh weniger Erdgas im SWS-Netz durchgeleitet als im<br />

Vorjahr.<br />

Trinkwasser bester Qualität<br />

Die Saarbrücker Stadtwerke versorgen die Landeshauptstadt<br />

<strong>Saarbrücken</strong> über ein Trinkwassernetz von<br />

867 km Länge mit Trinkwasser bester Qualität: Über<br />

ihre Wasserwerke in Rentrisch <strong>und</strong> St. Arnual sowie<br />

über die Wasserwerke Blickweiler <strong>und</strong> Wolfersheim.<br />

Über den Eigenbedarf hinaus beliefern die Stadtwerke<br />

Strom 2009 2008<br />

Mio. kWh Mio. kWh<br />

Durchleitung 1.188,2 1.315,7<br />

Hausanschlüsse in Stk. 40.726 40.600<br />

Zähler in Stk. 127.796 127.502<br />

Leitungslänge in km 2.329 2.389<br />

Netzstationen in Stk. 591 610<br />

Höchste Tagesleistung in MW 233 233<br />

über ihr Tochterunternehmen Wasserwerk Bliestal<br />

GmbH Stadt- <strong>und</strong> Gemeindeteile im Saarpfalz-Kreis mit<br />

Trinkwasser aus dem 120 km 2 großen Wasserschutzgebiet<br />

Bliestal. Alle Wassergewinnungsgebiete der<br />

Saarbrücker Stadtwerke sind als Schutzgebiete ausgewiesen.<br />

Die Schonung der natürlichen Ressourcen, der<br />

Einsatz modernster Technik <strong>und</strong> strenge Qualitätskontrollen<br />

haben bei der Wasserversorgung höchste Priorität.<br />

Unter www.saarbruecker-stadtwerke.de können<br />

die K<strong>und</strong>en der Saarbrücker Stadtwerke jederzeit die<br />

Herkunft des Trinkwassers für die einzelnen Stadtteile<br />

<strong>und</strong> die Wasseranalyse abrufen.<br />

2009 ist das Wasseraufkommen mit 11,610 Mio. m 3<br />

um 0,464 Mio. m 3 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum<br />

zurückgegangen. Die Wasserlieferung in die französische<br />

Grenzstadt Forbach ist darin mit rd. 0,089 Mio. m 3<br />

enthalten. Der Wasserabsatz unterliegt den allgemein<br />

rückläufigen Entwicklungen im Wassermarkt – auch<br />

aufgr<strong>und</strong> des Bevölkerungsrückgangs.<br />

Die Saarländische Kooperation<br />

Seit Anfang 2009 sind VSE <strong>und</strong> Enovos mit je 10 % an<br />

den Saarbrücker Stadtwerken beteiligt. In die Saarländische<br />

Kooperation zwischen den Stadtwerken<br />

<strong>Saarbrücken</strong>, VSE/energis <strong>und</strong> Enovos/creos starteten<br />

im April 2009 rd. 90 Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter<br />

in Projektteams <strong>und</strong> Arbeitsgruppen. Das Ziel:<br />

Vorschläge für die Zusammenarbeit in verschiedenen<br />

Unternehmensbereichen erarbeiten <strong>und</strong> damit Wettbewerbsvorteile<br />

für alle Partnerunternehmen erzielen. In<br />

der Zwischenzeit wurden in den Teams „Gemeinsame<br />

Netzleitstelle <strong>und</strong> Störungsannahme“, „Dokumentation<br />

<strong>und</strong> Leitungs- <strong>und</strong> Wegerechte“, „Planung/Bau/Betrieb“,<br />

„DSO & Beauftragtenwesen“ <strong>und</strong> „Erneuerbare<br />

Energien“ sowie in den Arbeitsgruppen „Anreizregulierung“,<br />

„Standardisierung in der Materialwirtschaft“ <strong>und</strong><br />

„Fuhrparkmanagement <strong>und</strong> KFZ-Werkstatt“ Arbeitsergebnisse<br />

erzielt, die in Zukunft zu den angestrebten,<br />

nachhaltigen Synergien führen werden.<br />

Fernwärme 2009 2008<br />

Mio. kWh Mio. kWh<br />

Durchleitung 573,0 594,9<br />

Hausübergabestationen in Stk. 3.896 3.885<br />

Anschlusswert in MW 547 549<br />

Leitungslänge in km 176 176<br />

Netzhöchstlast in MW 247 212


Gas 2009 2008<br />

Mio. kWh Mio. kWh<br />

Durchleitung 1.453,5 1.541,6<br />

Hausanschlüsse in Stk. 28.969 28.950<br />

Zähler in Stk. 42.954 43.353<br />

Leitungslänge in km 642 662<br />

Gasdruckreglerstationen in Stk. 100 103<br />

Wiedereinstieg in die Eigenerzeugung von Energie<br />

Um wirtschaftlich zukunftsfähig zu bleiben, steigt der<br />

VVS-Konzern am Standort <strong>Saarbrücken</strong> wieder in die<br />

Energieerzeugung von Strom <strong>und</strong> Wärme ein. Den<br />

einstimmigen Gr<strong>und</strong>satzbeschluss diesbezüglich fasste<br />

der Aufsichtsrat der VVS im Jahr 2009. Auf einem<br />

vorhandenen Kraftwerksgelände im Industriegebiet Süd<br />

soll eine GuD-Anlage als Heizkraftwerk errichtet werden.<br />

Ende März <strong>2010</strong> wurde die GuD-Anlage endgültig<br />

bestellt. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für<br />

Anfang 2012 geplant. Desweiteren werden seit Juli<br />

<strong>2010</strong> auf dem Betriebsgelände von SaarBahn&Bus drei<br />

Blockheizkraftwerke (BHKW) gebaut, die Energie nach<br />

dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung produzieren.<br />

Projekt-Beispiele 2009<br />

π Photovoltaik-Anlage in Kenn<br />

Seit dem 6.11.2009 speist die Photovoltaik-Anlage der<br />

Enovos in Kenn – Nähe Longuich an der Mosel – offiziell<br />

Solarstrom in das Netz der Stadtwerke Trier ein. Die<br />

Einspeisemenge von ca. 6 Mio. kWh pro Jahr entspricht<br />

dem jährlichen Stromverbrauch von ca. 1.650 Haushalten.<br />

Die Stadtwerke halten an der Anlage 23,9 %.<br />

Neubau der Fernwärmeübergabestation an der Kirchbergschule in Burbach im August 2009<br />

Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Wasser 2009 2008<br />

Mio. m3 in % Mio. m3 in %<br />

Aufkommen 11,610 100,0 12,074 100,0<br />

- Eigenförderung 3,909 33,7 4,232 37,6<br />

- Bezug WWB 7,315 63,0 7,466 59,3<br />

- Bezug sonstige 0,386 3,3 0,376 3,1<br />

Verkauf 10,065 10,699<br />

Hausanschlüsse in Stk. 40.509 40.125<br />

Wasserzähler in Stk. 42.732 42.676<br />

Leitungslänge in km 867 857<br />

Mio. e Mio. e<br />

Umsatzerlöse 21,1 20,8<br />

Investitionen 5,5 2,9<br />

π Wasserwerk Rentrisch:<br />

Entflechtungsmaßnahme<br />

Nach Abschluss der Entflechtungsmaßnahmen Regenwässer<br />

<strong>und</strong> Schmutzwässer, die das Wasserwerk Rentrisch<br />

betreffen, können die geklärten Rückspülwässer<br />

nun aus dem Wasserwerk über einen neuen Schacht<br />

<strong>und</strong> neu verlegte Leitungen direkt in das Oberflächengewässer<br />

eingeleitet werden.<br />

π Neue Fernwärme-Übergabestation<br />

Um die <strong>Versorgungs</strong>sicherheit des Stadtteils Burbach<br />

mit Fernwärme langfristig zu sichern, investieren die<br />

Saarbrücker Stadtwerke in die Verbindung der Fernwärme-Netzteile<br />

Burbach <strong>und</strong> Stadt sowie in den<br />

Neubau einer Übergabestation an der Kirchbergschule<br />

in Burbach.<br />

25


26<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Corinna Schenkelberger,<br />

Fachbereichsleiterin Planung, Bau<br />

<strong>und</strong> Betrieb Wassergewinnung <strong>und</strong><br />

-aufbereitung<br />

Auf dem Weg von der Gewinnung<br />

bis zum „Wasserhahn“ unterliegt<br />

unser am besten kontrolliertes<br />

Lebensmittel strengen Qualitätsanforderungen.<br />

Die Beschäftigten<br />

im VVS-Konzern sorgen dabei für<br />

höchste Standards.<br />

MEHR ALS<br />

H2O


Wasserwerk Bliestal<br />

Die Wasserwerk Bliestal GmbH ist eine Tochtergesellschaft<br />

der <strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong><br />

<strong>Saarbrücken</strong> mbH <strong>und</strong> des Saarpfalz-<br />

Kreises. Mit Wirkung zum 1.1.2009 erfolgte im<br />

Rahmen entsprechender Verträge die kaufmännische<br />

Geschäftsbesorgung durch die VVS <strong>und</strong> die<br />

technische Betriebsführung durch die Saarbrücker<br />

Stadtwerke.<br />

Die im Berichtsjahr 2009 an die K<strong>und</strong>en abgegebene<br />

Wassermenge lag mit rd. 8,9 Mio. m 3 rd. 0,2 Mio. m 3<br />

unter der des Vorjahres. Mit 7,3 Mio. m 3 ist der Hauptteil<br />

des geförderten Bliestalwassers an die SWS AG<br />

geflossen. Der Wasserbezug des Saarpfalz-Kreises lag<br />

bei unverändert rd. 1,6 Mio. m 3 . Der im Vorjahresvergleich<br />

leicht gesunkene Gesamtabsatz ist damit auf die<br />

Nachfrageverschiebung der SWS zurückzuführen. Der<br />

Regionalverband <strong>Saarbrücken</strong> hat seinen Geschäftsanteil<br />

an der Wasserwerk Bliestal GmbH mit Wirkung zum<br />

30.6.2009 an die VVS veräußert.<br />

1a Qualität für das Lebensmittel Nummer 1<br />

Die Wasserwerk Bliestal GmbH hat im Geschäftsjahr<br />

2009 wie in den Vorjahren Stadt- <strong>und</strong> Gemeindeteile<br />

des Saarpfalz-Kreises <strong>und</strong> die Landeshauptstadt<br />

<strong>Saarbrücken</strong> aus zertifizierten Brunnen-, Leitungs- <strong>und</strong><br />

Aufbereitungssystemen mit Trinkwasser bester Qualität<br />

versorgt.<br />

Nach den Vorgaben der novellierten <strong>und</strong> verschärften<br />

Trinkwasserverordnung von 2003 gehört Qualitätssicherung<br />

durch die WWB längst zum Standard: von sei-<br />

Wasserwerk Bliestal<br />

27<br />

nem Ursprung im 120 km 2 großen Wasserschutzgebiet<br />

Bliestal bis in jeden Haushalt unterliegt die Wasserqualität<br />

ständigen Überprüfungen <strong>und</strong> strengen Kontrollen.<br />

Generell galt weiterhin als wichtiges Ziel die Orientie-<br />

rung am ökologischen Wasserversorgungskonzept. Um<br />

kostbare Gr<strong>und</strong>wasser-Ressourcen zu schonen, wurde<br />

nur so viel Wasser gefördert, wie nach Ausschöpfung<br />

aller Einsparmöglichkeiten zur Bedarfsdeckung gebraucht<br />

wurde.<br />

Auch wenn es scheinbar selbstverständlich aus den<br />

Wasserhähnen fließt – die Versorgung tausender<br />

Haushalte mit dem hochwertigen Lebenselixier ist<br />

eine große Verantwortung. Die hervorragende Wasserqualität<br />

geht zurück auf die hervorragenden Standortfaktoren<br />

im Bliestal. So ist das von der Wasserwerk<br />

Bliestal GmbH geförderte Gr<strong>und</strong>wasser bereits in<br />

seinem Ausgangszustand frei von Schadstoffen.


28<br />

Gaby Kahlert,<br />

Fachbereichsleiterin Netznutzungs-,<br />

Energiedaten- <strong>und</strong><br />

Regulierungsmanagement<br />

Wenn’s um Dienst- <strong>und</strong><br />

<strong>Versorgungs</strong>leistungen für<br />

Bürgerinnen <strong>und</strong> Bürger geht,<br />

bündeln die Mitarbeiterinnen<br />

<strong>und</strong> Mitarbeiter im<br />

VVS-Konzern Know-how<br />

in vielen Bereichen.<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

VERBUND-<br />

VORTEILE<br />

NUTZEN


SWS BG – Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Beteiligungsgesellschaft<br />

Partner im Bereich kommunaler Daseinsvorsorge<br />

Die wirtschaftliche Betätigung der Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Beteiligungsgesellschaft (SWS BG) umfasst<br />

neun kommunale Unternehmen. Mit den Partnerkommunen<br />

werden im Saarland r<strong>und</strong> 95.000 Bürgerinnen<br />

<strong>und</strong> Bürger auf einer Fläche von nahezu 250<br />

km 2 versorgt. Die Kernkompetenz der<br />

SWS BG liegt in der fachk<strong>und</strong>igen<br />

Unterstützung beim Aufbau<br />

<strong>und</strong> Betrieb kommunaler<br />

Unternehmen in den<br />

Tätigkeitsfeldern<br />

Energie- <strong>und</strong> Wasserversorgung,Abwasserentsorgung,<br />

Abfall- <strong>und</strong><br />

Wertstoffwirtschaft,<br />

Facility-<br />

Management/<br />

Immobilienbewirtschaftung,Bäderwirtschaft,<br />

ÖPNV-Management,<br />

Gewerbeflächenerschließung <strong>und</strong> -vermarktung sowie<br />

kaufmännische <strong>und</strong> technische Dienstleistungen.<br />

Entwicklung: positiv in der Sparte Strom,<br />

rückläufig in der Sparte Wasser<br />

Die neuen Stromnetzgesellschaften SWL - energis<br />

Netzgesellschaft mbH & Co. KG <strong>und</strong> GWE - energis<br />

Netzgesellschaft mbH & Co. KG entwickeln sich weiter<br />

positiv. Allerdings konnte der vorgesehene weitere Ausbau<br />

des Geschäftsfeldes Stromvertrieb in den Stadt-<br />

<strong>und</strong> Gemeindewerken Lebach, Eppelborn, Heusweiler,<br />

Friedrichsthal <strong>und</strong> Kleinblittersdorf im Berichtsjahr<br />

nicht erreicht werden. Durch den harten Wettbewerb<br />

der regionalen <strong>und</strong> auch überregionalen Energieversorger<br />

kommt es zur Stagnation der K<strong>und</strong>enzahlen <strong>und</strong><br />

demzufolge der abgesetzten Mengen.<br />

Der Wasserabsatz unterliegt den allgemein rückläufigen<br />

Entwicklungen im Wassermarkt.<br />

Chancen, Risiken <strong>und</strong> Prognosen<br />

Die Chancen der SWS BG für die zukünftige Entwicklung<br />

liegen v. a. im vorgesehenen Ausbau des Energievertriebsgeschäfts<br />

<strong>und</strong> im erfolgreichen Wirtschaften<br />

der neuen Netzgesellschaften. Voraussichtlich können<br />

deren geplante Ergebnisse übertroffen werden. Die<br />

SWS BG – Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> Beteiligungsgesellschaft<br />

Absatzsicherung im Stromvertrieb wird durch Preisgarantie<br />

bis zum 30.6.2011 unterstützt.<br />

Die SWS BG ist in das Risikomanagement des VVS-<br />

Konzerns eingeb<strong>und</strong>en. Ihre weitere Entwicklung hängt<br />

maßgeblich von der zukünftigen<br />

Ertragssituation<br />

der Kooperationsunternehmen<br />

<strong>und</strong> somit v. a.<br />

von der Marktentwicklung<br />

in<br />

den Bereichen<br />

Energie <strong>und</strong><br />

Wasser ab. Ein<br />

Risiko besteht auch<br />

in einer möglichen<br />

Verschlechterung der Refinanzierung.<br />

Nachdem im Jahr<br />

2008 die restlichen noch offenen<br />

Entscheidungen im Stromkonzessionswettbewerb<br />

getroffen wurden, sind kurzfristige<br />

Wachstumsmöglichkeiten nahezu erschöpft. Weitere<br />

Entwicklungspotenziale sind über strategische Zielsetzungen<br />

anzugehen.<br />

29


30<br />

Stefan Kiefer,<br />

Logistikmanager Zählerwesen,<br />

co.met<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Teamgeist, Professionalität<br />

<strong>und</strong> qualitätsbewusstes Denken:<br />

Das sind die Gr<strong>und</strong>lagen für K<strong>und</strong>enzufriedenheit<br />

bei der co.met,<br />

einer h<strong>und</strong>ertprozentigen Tochter<br />

der VVS.<br />

OMPETENCE<br />

IN METERING


co.met – competence in metering<br />

Die co.met GmbH, gegründet im Jahr 2001, ist eine<br />

h<strong>und</strong>ertprozentige Tochtergesellschaft der VVS<br />

mbH <strong>und</strong> beschäftigt derzeit r<strong>und</strong> 40 Mitarbeiterinnen<br />

<strong>und</strong> Mitarbeiter. Angeboten wird ein breites<br />

<strong>und</strong> umfassendes Spektrum an Lösungen in den<br />

Bereichen Zählermanagement, Messstellenbetrieb<br />

<strong>und</strong> Messdienstleistungen. Dabei ist besonders<br />

die starke Entwicklungs- <strong>und</strong> Innovationskraft im<br />

Segment „Smart Metering“ hervorzuheben. Durch<br />

Neuerungen in diesem Bereich werden die Betätigungen<br />

des Unternehmens künftig deutlich geprägt<br />

werden.<br />

War es im Jahr 2008 das Inkrafttreten des neuen<br />

Energiewirtschaftsgesetztes, das die Liberalisierung<br />

des Messwesens vorschrieb, so trug die co.met mit<br />

ihren Aktivitäten diesen geänderten Rahmenbedingungen<br />

Rechnung.<br />

Innovative Produkte: EDL-cockpit © …<br />

Ab dem 1.1.<strong>2010</strong> schreibt der Gesetzgeber den Einbau<br />

von „intelligenten“ Stromzählern in Neubauten <strong>und</strong><br />

renovierten Gebäuden vor. Hier setzt die neueste<br />

Entwicklung von co.met, EDL-cockpit © , an. Diese<br />

benutzerfre<strong>und</strong>liche Software zur Visualisierung <strong>und</strong><br />

Dokumentation von Verbrauchsdaten aus elektronischen<br />

Verbrauchszählern auf dem PC liefert Nutzern<br />

wichtige Informationen. Verbrauchsgewohnheiten werden<br />

so ermittelt <strong>und</strong> optimiert sowie Einsparpotenziale<br />

erkannt. Der K<strong>und</strong>e muss lediglich seinen PC, auf dem<br />

er die Software installiert hat, mit dem Stromzähler<br />

vernetzen. EDL-cockpit © liefert Informationen zur aktuellen<br />

Leistungsaufnahme, zu Kosten <strong>und</strong> CO 2 -Mengen.<br />

Messreihen lassen sich z. B. in 15-minütigen Intervallen<br />

darstellen.<br />

Im Netzgebiet der Saarbrücker Stadtwerke wird seit<br />

Jahresbeginn <strong>2010</strong> jede neue Strommessstelle mit<br />

einer Anschlussmöglichkeit für PC <strong>und</strong> Datenfernübertragung<br />

eingerichtet. Jedem Anschlussnutzer in<br />

Neubauten <strong>und</strong> größeren renovierten Gebäuden werden<br />

zudem die Aktivierung von EDL-cockpit © in einer<br />

Basisversion sowie Zubehör angeboten.<br />

… <strong>und</strong> Gas-cockpit ©<br />

Die neueste Entwicklung für den Gasbereich nennt sich<br />

Gas-cockpit © . Es handelt sich um ein Zusatzmodul,<br />

das direkt an das Zählwerk eines Standard-Gaszählers<br />

angeschlossen wird. Es berechnet den Verbrauch <strong>und</strong><br />

dessen Verlauf. Die Anzeige der Informationen erfolgt<br />

mittels eines im Gerät integrierten Displays. Das Modul<br />

co.met – competence in metering<br />

ist mit nahezu allen im deutschen Markt eingesetzten<br />

Gaszählern kompatibel. Unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher<br />

Aspekte ist Gas-cockpit© mit einer<br />

PIN-Funktion zum Schutz des Anzeigemenüs vor unberechtigtem<br />

Zugriff ausgestattet. Diese Produktinnovation<br />

wird derzeit ausschließlich von co.met angeboten.<br />

Überregional erfolgreiche Entwicklung<br />

Die Energiedienstleistungslösungen der co.met GmbH<br />

werden b<strong>und</strong>esweit von aktuell mehr als 270 Stadt-<br />

<strong>und</strong> Gemeindewerken unterschiedlicher Größe in<br />

Anspruch genommen. In diesem Zusammenhang verwaltet<br />

das Unternehmen auf seinen Systemen derzeit<br />

mehr als 1,25 Mio. Zählpunkte.<br />

Die Komplettlösung für das Segment K<strong>und</strong>enselbstablesung<br />

co.read © ist über einen Zeitraum von mehr<br />

als neun Jahren gemeinsam mit einer stetig steigenden<br />

Anzahl von K<strong>und</strong>en entwickelt <strong>und</strong> optimiert worden.<br />

Das aktuell verfügbare Produkt gilt als vollkommen<br />

ausgereift <strong>und</strong> kostenoptimiert.<br />

Insbesondere durch die Entwicklung <strong>und</strong> den Vertrieb<br />

von Gas-cockpit © konnten im Jahr 2009 innerhalb<br />

weniger Wochen mehr als 100 Neuk<strong>und</strong>en gewonnen<br />

werden. EDL-cockpit © fand ebenfalls innerhalb kürzester<br />

Zeit mehr als 50 überregionale Anwender.<br />

Die Bilanzsumme der co.met GmbH betrug zum<br />

31.12.2009 3,4 Mio. Euro <strong>und</strong> erhöhte sich damit<br />

gegenüber dem Vorjahr um r<strong>und</strong> 6 %.<br />

Die Smart-Meter-Lösungen des Unternehmens wurden<br />

auf regionalen Messen wie der Saarbrücker Saarmesse,<br />

aber auch auf renommierten Fachmessen wie E-world<br />

energie & water in Essen, der Fachtagung Zählen Messen<br />

Prüfen in Nürnberg <strong>und</strong> beim Erfahrungsaustausch<br />

Messen & Zählen des Beratungshauses LBD in Berlin<br />

potenziellen K<strong>und</strong>en vorgestellt.<br />

31


32<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Christian Ochs, Projektingenieur<br />

Technische Gr<strong>und</strong>satzplanung, KS<br />

KommunalSysteme für Energie,<br />

Umwelt <strong>und</strong> Verkehr GmbH<br />

Ökologische Verantwortung<br />

impliziert innovative Projekte:<br />

Die kompetenten Lösungen der<br />

KS KommunalSysteme für<br />

Energie, Umwelt <strong>und</strong> Verkehr<br />

GmbH finden seit 20 Jahren<br />

Beachtung – auch weltweit.<br />

VORRANGIG<br />

NACHHALTIG


KS – KommunalSysteme für Energie, Umwelt <strong>und</strong> Verkehr GmbH<br />

KS – KommunalSysteme für Energie,<br />

Umwelt <strong>und</strong> Verkehr GmbH<br />

20 Jahre KS – 20 Jahre Innovation<br />

In den Sparten Energie, Umwelt <strong>und</strong> Verkehr ist die KS<br />

tätig in den Bereichen Planung, Systementwicklung,<br />

Projektsteuerung <strong>und</strong> -realisierung sowie Geschäftsbesorgung<br />

<strong>und</strong> Betriebsführung. Die Projekte der KommunalSysteme,<br />

die im Jahr 2009 auf ein 20-jähriges Bestehen<br />

zurückblicken konnten, waren immer ihrer Zeit<br />

voraus. Bereits frühzeitig hatte sich die KS innovativen<br />

Themen <strong>und</strong> deren effizienter <strong>und</strong> wirtschaftlicher Umsetzung<br />

angenommen, mit Schwerpunkten in rationeller<br />

Energieversorgung, der Nutzung Erneuerbarer Energien<br />

sowie <strong>Versorgungs</strong>konzepten. Auf der Projektliste standen<br />

in den vergangenen 20 Jahren u. a. die modellhafte<br />

Sanierung <strong>und</strong> Revitalisierung des ehemaligen Burbacher<br />

Hüttengeländes auf den heutigen Saarterrassen,<br />

zahlreiche Photovoltaik-Projekte wie z. B. das Solarhaus<br />

Ensheim, das 1-Liter-Haus, Elektromobilität, Windenergienutzung,<br />

Biomassenutzung, ein Glasfaser-Stadtnetz,<br />

Methangasnutzung, Smart Metering oder die Beschaffung<br />

von Energie.<br />

Aufgaben<br />

Im Geschäftsjahr 2009 hat die KS neben mehrjährigen<br />

Großaufträgen eine Reihe neuer innovativer Projekte<br />

abgewickelt. Die KS plante, entwickelte, betreute <strong>und</strong><br />

dokumentierte im Auftrag der Saarbrücker Stadtwerke,<br />

der Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong> <strong>und</strong> anderer<br />

Auftraggeber Maßnahmen zur innovativen <strong>und</strong> ökologischen<br />

Energieverwendung, zur Weiterentwicklung<br />

neuer Technologien <strong>und</strong> zur Erschließung neuer Geschäftsfelder.<br />

Daneben wurden diverse regenerative<br />

Anlagen betreut. Damit leistet die KS einen wichtigen<br />

Beitrag zur qualitativen Weiterentwicklung im Konzern.<br />

Dienstleistung Kommunalökologie<br />

Innerhalb des VVS-Konzerns erfüllt die KS die Funktion<br />

des Kommunalökologen. Als „Projektmanager für<br />

ökologische Aufgabenstellungen“ sind ihre Mitarbeiterinnen<br />

<strong>und</strong> Mitarbeiter schwerpunktmäßig zuständig<br />

für die Sicherstellung der Einhaltung aller umweltgesetzlichen<br />

Rahmenbedingungen <strong>und</strong> die Umsetzung<br />

in den davon betroffenen Bereichen. Als Hilfestellung<br />

dient die dauerhafte Umsetzung eines nach DIN EN ISO<br />

14001 aufgebauten Umweltmanagementsystems. Vor<br />

diesem Hintergr<strong>und</strong> <strong>und</strong> der weiteren Umsetzung eines<br />

Qualitätsmanagements nach DIN EN ISO 9001 gewährleistet<br />

die KS für den gesamten VVS-Konzern <strong>und</strong><br />

dessen Tochterunternehmen den Ausbau <strong>und</strong> die Aufrechterhaltung<br />

eines integrierten Managementsystems<br />

IMS. Dabei koordiniert die KS seit 2008 die integrierte<br />

Auditierung des gesamten VVS-Konzerns.<br />

Aktuelle Projektbeispiele<br />

π Eine Solaranlage für die Gemeinde Kleinblittersdorf<br />

befindet sich derzeit in Planung.<br />

π Nach wie vor gefragt ist das Thema Methangasnutzung.<br />

Die KS ist von der Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong><br />

beauftragt, in Alt-<strong>Saarbrücken</strong> eine neue<br />

Methangas-Absauganlage mit erhöhter Absaugleistung<br />

<strong>und</strong> optimaler energetischer Nutzung des<br />

Methangases zu projektieren.<br />

Photovoltaik-Anlage auf dem Wintringer Hof<br />

Für die Zukunft<br />

Die zahlreichen Zukunftsprojekte werden weiter konsequent<br />

bearbeitet. Die strategische Neuausrichtung des<br />

VVS-Konzerns bezüglich Eigenerzeugung bedeutet für<br />

die KS künftig ein verstärktes Engagement im Bereich<br />

der Energieerzeugung <strong>und</strong> der Kraft-Wärme-Kopplung.<br />

Dabei kommen sowohl konventionelle Energieerzeugungsanlagen<br />

als auch die Nutzung regenerativer Energien<br />

zur Anwendung. Derzeit werden verstärkt Beratungsleistungen<br />

von Dritten bei der KS, u. a. auch von<br />

Kooperationspartnern des VVS-Konzerns, angefragt. In<br />

deren Ausweitung werden weitere Entwicklungschancen<br />

für das Unternehmen gesehen.<br />

33


34<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Thomas Schadt,<br />

Fachangestellter für Bäderbetriebe,<br />

Schwarzenbergbad (Totobad)<br />

Für ungetrübten Badespaß <strong>und</strong><br />

einen reibungslosen Ablauf des<br />

Badebetriebs sorgen die Beschäftigten<br />

der Bäderbetriebsgesellschaft<br />

<strong>Saarbrücken</strong> mbH. Zum umfangreichen<br />

Aufgabenspektrum gehört<br />

z. B. die Beaufsichtigung des Badebetriebs<br />

oder die Überwachung der<br />

technischen Anlagen.<br />

DIE REINSTE<br />

FREUDE


BBS – Bäderbetriebsgesellschaft<br />

Bäderbetriebsgesellschaft <strong>Saarbrücken</strong> mbH<br />

Die Bäderbetriebsgesellschaft <strong>Saarbrücken</strong> mbH<br />

(BBS) ist eine h<strong>und</strong>ertprozentige Tochter der<br />

Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG. Ihre Aufgaben sind<br />

Planung, Bau <strong>und</strong> Betrieb von Hallen- <strong>und</strong> Freibädern<br />

aller Art sowie deren Nebeneinrichtungen.<br />

Im Geschäftsjahr 2009 hat die BBS die beiden eigenen<br />

Bäder - Dudo Bad in Dudweiler <strong>und</strong> Fechinger Bad in<br />

Brebach-Fechingen - sowie auf Gr<strong>und</strong>lage eines Geschäftsbesorgungs-<br />

<strong>und</strong> Betriebsführungsvertrages die<br />

Bäder der Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong> - Alsbachbad<br />

Altenkessel, Schwarzenbergbad <strong>und</strong> Freibad Dudweiler<br />

- betrieben. Außerdem wurden aufgr<strong>und</strong> vertraglicher<br />

Vereinbarungen auch Dienstleistungen für das Hallen-<br />

<strong>und</strong> Freibad Friedrichsthal erbracht.<br />

Anstieg der Besucherzahlen<br />

Insgesamt 475.329 Badegäste besuchten die Saarbrücker<br />

Schwimmstätten zwischen Januar <strong>und</strong> Dezember<br />

2009, was einer Steigerung von knapp 37 %<br />

(127.205 Besucherinnen <strong>und</strong> Besucher) gegenüber dem<br />

Vorjahr entspricht. Gründe sind die Wiedereröffnung<br />

des Dudo Bades <strong>und</strong> eine größere Anzahl von Freibadbesuchern<br />

durch die fre<strong>und</strong>liche Witterung. Allein der<br />

hochsommerliche 20. August lockte rekordverdächtige<br />

16.066 Gäste in die Schwimmbäder. Das Kombi-Bad<br />

in Fechingen hatte insgesamt mit 148.878 Badegästen<br />

den größten Anteil am Besucheraufkommen.<br />

Die Bilanzsumme der BBS (Dudo-Bad, Fechinger Bad)<br />

betrug zum 31.12.2009 r<strong>und</strong> 2,55 Mio. Euro. Für das<br />

Geschäftsjahr 2009 ergibt sich ein Verlust von 1,74<br />

Mio. Euro. Der Jahresverlust wird entsprechend des<br />

bestehenden Gewinnabführungs- <strong>und</strong> Beherrschungsvertrages<br />

von der VVS GmbH ausgeglichen.<br />

Höhere Fördermittel<br />

für die energetischen Sanierungen<br />

Im Rahmen des Konjunkturpaketes II <strong>und</strong> des Konjunkturpaktes<br />

Saar wurden über die Landeshauptstadt<br />

<strong>Saarbrücken</strong> Fördermittel für die energetische Sanierung<br />

des Dudo Bades (rd. 1,2 Mio. Euro) <strong>und</strong> des Fechinger<br />

Bades (rd. 2 Mio. Euro) beantragt <strong>und</strong> bewilligt.<br />

Die Arbeiten im Dudo Bad starteten im Oktober<br />

2009 <strong>und</strong> wurden weitgehend zur Hallenbadsaison<br />

<strong>2010</strong>/2011 abgeschlossen. Sie umfassten u. a. die<br />

Sanierung von Beton, Fassade, Fenstern, der Zu- <strong>und</strong><br />

Abluftanlage, der Heizkessel sowie der Niederspannungshauptverteilung.<br />

Im Fechinger Bad wird seit Mai <strong>2010</strong> an der Beton- <strong>und</strong><br />

Fassadensanierung inkl. Dämmung <strong>und</strong> dem Dachauf-<br />

bau gearbeitet. Weiterhin sollen bis Ende <strong>2010</strong> die<br />

technische Gebäudeausrüstung sowie die Mess- <strong>und</strong><br />

Steuertechnik erneuert bzw. optimiert, Fenster ersetzt<br />

<strong>und</strong> die Brauchwasserbereitung verbessert werden.<br />

50 Jahre Schwarzenbergbad<br />

Höhepunkt des Bäderjahres war der 50. Geburtstag<br />

des Schwarzenbergbades (Totobad) im Juni 2009, der<br />

mit einer dreitägigen abwechslungsreichen Festveranstaltung<br />

begangen wurde.<br />

Ansonsten wurde in den Saarbrücker Bädern während<br />

des ganzen Jahres mit insgesamt über 50 Einzelaktionen<br />

ein umfangreiches <strong>und</strong> attraktives Sport- <strong>und</strong><br />

Spaß-Programm geboten. Neben Aquajogging, Beach-<br />

fußball, Wasserball, Schnuppertauchen <strong>und</strong> Stilschwimmen<br />

fanden Wettbewerbe wie Rutsch- <strong>und</strong><br />

Sprungmeisterschaften sowie Aquakino, Zaubershows<br />

<strong>und</strong> Poolpartys statt.<br />

Wert gelegt wurde weiterhin auch auf die Vermittlung<br />

pädagogischer Inhalte, z. B. bei Vorführungen des<br />

Umweltkaspers. Mit dem Contest „Rock das Bad“<br />

wurden Schul- <strong>und</strong> Nachwuchsbands in Zusammenarbeit<br />

mit einem lokalen R<strong>und</strong>funksender die Möglichkeit<br />

geboten, ihre Songs auf einer Freibadbühne zu<br />

präsentieren.<br />

Die Bäderbetriebsgesellschaft bietet in den Saarbrücker<br />

Bädern familienfre<strong>und</strong>liche Preise ohne St<strong>und</strong>enberechnung<br />

<strong>und</strong> Nachzahlen.<br />

35<br />

Viele Aktionen <strong>und</strong> Events lockten die Badegäste im Jahr 2009.


36<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

OBILITÄT<br />

VERBINDET


Entwicklung des VVS-Konzerns 37<br />

Viel mehr als nur von A nach B: Für eine funktionierende <strong>und</strong><br />

sichere Mobilität sind tagtäglich viele Mitarbeiterinnen <strong>und</strong><br />

Mitarbeiter im Verkehrsbereich des VVS-Konzerns im Einsatz.<br />

Zum Beispiel: Michael Adams - Elektromeister Saarbahn-<br />

Werkstatt, Rüdiger Haupt - K<strong>und</strong>endialog SaarBahn&Bus,<br />

Sebastian Dejon - KFZ-Mechatroniker Buswerkstatt (S. 36, v.<br />

oben n. rechts unten), Ulrike Castanares-Rivas – Berufskraftfahrerin,<br />

Jörg Pöschel - Triebfahrzeugführer <strong>und</strong> Berufskraftfahrer<br />

(S. 37 v. l. n. r.).


38 Verkehrsbereich – SaarBahn&Bus<br />

SaarBahn&Bus<br />

ÖPNV fährt Richtung Zukunft<br />

Im Verkehrsbereich war das Jahr 2009 geprägt von<br />

der Inbetriebnahme der Saarbahn bis Etzenhofen,<br />

von großen Fortschritten beim Weiterbau in Richtung<br />

Heusweiler <strong>und</strong> Lebach, vom Baubeginn der Schienenwerkstatt<br />

in Brebach <strong>und</strong> vom stetigen Aufwärtstrend<br />

im saarVV.<br />

Meilenstein erreicht:<br />

Saarbahninbetriebnahme in Riegelsberg<br />

Nach intensiven Beratungen zwischen dem saarländischen<br />

Wirtschaftsministerium, der Gemeinde Riegelsberg<br />

<strong>und</strong> der Saarbahn GmbH wurde ein tragfähiges<br />

Konzept zur Finanzierung der Inbetriebnahme der<br />

Saarbahn bis zur Haltestelle Walpershofen/Etzenhofen<br />

erfolgreich verhandelt. Ende März 2009 hatte der Gemeinderat<br />

in Riegelsberg beschlossen, durch eine Anschubfinanzierung<br />

einen Beitrag zur Inbetriebnahme zu<br />

leisten. Auch durch eine besondere Maßnahmenförderung<br />

des Wirtschaftsministeriums für die Anschaffung<br />

von umweltfre<strong>und</strong>lichen Erdgasbussen war die Saarbahn<br />

GmbH in der Lage, die vorzeitige Inbetriebnahme<br />

dieses Teilstücks zu realisieren. Am 26.9.2009 war es<br />

so weit: Im Rahmen der feierlichen Inbetriebnahme<br />

mit zahlreichen Aktivitäten konnten die Fahrgäste nach<br />

„Jungfernfahrt“ in Riegelsberg<br />

der offiziellen „Jungfernfahrt“ die Saarbahn in einem<br />

kostenlosen Pendelverkehr zwischen Riegelsberg Süd<br />

<strong>und</strong> Walpershofen/Etzenhofen kennenlernen. Für ihr<br />

großes Engagement um den Ausbau der Saarbahn<br />

nach Riegelsberg erhielt die Saarbahn GmbH zusammen<br />

mit der Gemeinde Riegelsberg den Fahrgastpreis<br />

<strong>2010</strong> vom Fahrgastverband PRO BAHN.<br />

Norbert Reuter bei der feierlichen Inbetriebnahme


Einweihung der Brücke in Heusweiler am 1. Mai 2009<br />

Saarbahnweiterbau:<br />

2011 Heusweiler, 2013 Lebach<br />

Der Ausbau der Saarbahn in Richtung Lebach erschließt<br />

eine der wichtigsten Verkehrsachsen des Saarlandes<br />

mit einem leistungsfähigen ÖPNV. Zur Projektförderung<br />

erhielt die Stadtbahn Saar am 20.2.2009 als<br />

Anteilsfinanzierung aus dem GVFG-B<strong>und</strong>esprogramm<br />

<strong>und</strong> aus Mitteln des Landeshaushaltes einen Zuwendungsbescheid<br />

in Höhe von 10,8 Mio. Euro. Derzeit<br />

nimmt die neue Strecke bereits sichtbare Formen an<br />

<strong>und</strong> fast täglich ist der Baufortschritt zu beobachten.<br />

π Erster Bauabschnitt: Etzenhofen/Walpershofen<br />

bis Heusweiler Markt<br />

Die Bauaktivitäten auf dem 2,8 km langen Teilstück<br />

laufen auf Hochtouren. Insgesamt befinden sich hier<br />

vier Brückenbauwerke, von denen zwei bereits 2009<br />

saniert wurden. Die Eisenbahnbrücke über den Köllerbach<br />

hinter der Haltestelle Heusweiler Markt <strong>und</strong> das<br />

größte Bauwerk in diesem Abschnitt, der Neubau der<br />

Eisenbahnbrücke in Walpershofen, wurden bis Mitte<br />

<strong>2010</strong> fertiggestellt. Auch der gesamte Trassen- <strong>und</strong><br />

Gleisbau bis zur Haltestelle Heusweiler Markt wird bis<br />

Ende <strong>2010</strong> abgeschlossen sein. Im Anschluss daran<br />

erfolgen die technischen Prüfungen <strong>und</strong> Abnahmen sowie<br />

die Testfahrten, damit die Teilstrecke Walpershofen<br />

– Heusweiler Markt Mitte 2011 in Betrieb gehen kann.<br />

π Zweiter Bauabschnitt: Heusweiler – Lebach<br />

Um den geplanten Termin der Inbetriebnahme 2013<br />

einhalten zu können, werden zeitintensive Projekte auf<br />

dem 9 km langen Bauabschnitt Heusweiler – Lebach<br />

Verkehrsbereich – SaarBahn&Bus<br />

vorgezogen. Dazu zählen zwei große Sanierungsprojekte:<br />

die aufwändige Sanierung des ca. 500 m langen<br />

Spitzeichtunnels, mit der im Juni begonnen wurde, <strong>und</strong><br />

die anspruchsvolle Sanierung des ca. 120 m langen,<br />

denkmalgeschützten Eiweiler Viadukts.<br />

Bauprojekt: Schienenwerkstatt in Brebach<br />

Bei einer Streckenleistung der Stadtbahnfahrzeuge<br />

von insgesamt ca. 4.700 km <strong>und</strong> der Beförderung von<br />

rd. 40.000 Fahrgästen täglich ist Sicherheit oberstes<br />

Gebot. Um die dazu erforderlichen Wartungs- <strong>und</strong><br />

Instandhaltungsarbeiten in punkto Betriebsabläufe <strong>und</strong><br />

Kosteneffizienz zu verbessern, sollen diese Arbeiten<br />

von der provisorischen Schienenwerkstatt im Saarbrücker<br />

Werk Ost in die neue Schienenwerkstatt in<br />

Brebach verlagert werden. Am 3.7.2009 war offizieller<br />

Saarbahnweiterbau in Heusweiler im Sommer <strong>2010</strong><br />

39


40<br />

Verkehrsbereich – SaarBahn&Bus<br />

Baubeginn der Werkstatt auf dem neu erworbenen<br />

Gr<strong>und</strong>stück der DB Netz. In zwei Bauabschnitten<br />

entstehen bis Ende 2011 die neue Schienenwerkstatt<br />

mit fünf Arbeitsständen, eine Waschanlage für Stadtbahnfahrzeuge,<br />

Schulungs- <strong>und</strong> Sozialräume für das<br />

Personal <strong>und</strong> die Abstellanlage für bis zu 22 Stadtbahnfahrzeuge.<br />

Die erforderlichen Rückbauarbeiten<br />

sind abgeschlossen. Der Hochbau mit der eigentlichen<br />

Schienenwerkstatt begann im 1. Quartal <strong>2010</strong>. Die<br />

Rohbauarbeiten sind bis Dezember <strong>2010</strong> vorgesehen.<br />

Im Anschluss erfolgt der Innenausbau mit Stahlelementen<br />

für Wartungsgruben, den Arbeitsbühnen, Auflegekonstruktionen<br />

für den Gleisbau sowie Hebebühnen<br />

<strong>und</strong> Krananlagen. Die Herausforderung bei diesem<br />

Bauprojekt besteht am Standort Brebach darin, unter<br />

laufendem Fahrbetrieb von DB <strong>und</strong> Saarbahn eine<br />

komplett neue Infrastruktur herzustellen.<br />

Fahrgasttrend im saarVV<br />

Zwischen 2006 <strong>und</strong> 2009 verzeichnet der Saarländische<br />

Verkehrsverb<strong>und</strong> einen Anstieg der Fahrgastzahlen<br />

um rd. 4,3 % von rd. 74,6 Mio. auf rd. 77,8 Mio.<br />

Im selben Zeitraum stiegen die erzielten Verb<strong>und</strong>einnahmen<br />

um 13,1 %. Auch in 2009 lag der Schwerpunkt<br />

der Tarifgestaltung mit der Einführung des Bürger-Tickets<br />

bei der Verbesserung des Angebotes im Regeltarif.<br />

Das Ticket SaarFun <strong>und</strong> das neue Nachtbus-Konzept<br />

des saarVV zielen noch mehr auf den konkreten<br />

Bedarf der Fahrgäste ab.<br />

Fahrgäste 2009 2008<br />

Mio. Mio.<br />

Fahrgäste gesamt 42,8 43,6<br />

in % in %<br />

Barfahrscheine 8,0 8,6<br />

allgemeine Zeitkarten 30,5 30,3<br />

vergünstigte Zeitkarten 49,5 48,8<br />

sonstige Karten 12,0 12,3<br />

Betriebsleistungen 2009 2008<br />

Wagenkilometer in Mio.<br />

Bus 4,1 4,2<br />

Bus durch Fremdunternehmen 4,6 4,6<br />

Bus gesamt 8,7 8,8<br />

Bahn 1,6 1,6<br />

Gesamt 10,3 10,4<br />

Für die Weiterentwicklung des saarVV wurden für die<br />

kommenden Jahre u. a. folgende Aufgaben definiert:<br />

Produktion von echtzeitbezogenen Daten zur Realisierung<br />

der dynamischen Fahrgastauskunft im Rahmen<br />

des Projekts „Saarland in Time“, Überprüfung möglicher<br />

Potenziale neuer Fahrkartenangebote (Freizeit-/<br />

Schwachlastzeiten), Prüfung möglicher Anschlusstarife<br />

in benachbarte Verkehrsverbünde (Kaiserslautern,<br />

Trier, Luxemburg, Frankreich) <strong>und</strong> die Ausrichtung der<br />

Verkehrsleistungen an den Vorgaben der neuen EU-<br />

Verordnung 1370/2007.<br />

Die neuen Erdgasbusse<br />

Erdgasbusflotte aufgestockt<br />

Mit 14 neuen Erdgas-Niederflur-Gelenkbussen hat die<br />

Saarbahn GmbH im Juli 2009 „die sauberste Busflotte<br />

Deutschlands“ erweitert. Diese Fahrzeuge gehören zur<br />

neuesten Generation von Bussen mit Erdgastechnologie.<br />

Insgesamt umfasst die Flotte zurzeit 128 Busse,<br />

davon 85 Solofahrzeuge <strong>und</strong> 43 Gelenkbusse.<br />

Übergabe von 14 neuen Erdgas-Gelenkbussen an die<br />

Saarbahn GmbH im Juli 2009


Manuela Winter,<br />

Auszubildende zur Fachinformatikerin<br />

für Systemintegration<br />

Eine zentrale Säule im Zukunfts-<br />

programm des VVS-Konzerns<br />

sind jährlich zahlreiche Auszubildende,<br />

die sowohl in traditionellen,<br />

aber zunehmend auch in<br />

neuen Berufsbildern ins Arbeitsleben<br />

starten.<br />

MITARBEITER<br />

POTENZIALE


42<br />

25er <strong>und</strong> 40er <strong>und</strong> verabschiedete SBS- <strong>und</strong> SB-ler<br />

Personalentwicklung <strong>und</strong> Ausbildungsoffensive<br />

standen im Fokus<br />

Mitarbeiter <strong>und</strong> Jubilare 2009<br />

Zum 31.12.2009 waren insgesamt 864 Mitarbeiterinnen<br />

<strong>und</strong> Mitarbeiter im VVS-Konzern tätigt. Zum Stammpersonal<br />

kamen 52 Auszubildende <strong>und</strong> Trainees hinzu. Somit<br />

zählt der Konzern im Geschäftsjahr 2009 38 Mitarbeiter<br />

mehr als im Vorjahr.<br />

Stolz war man bei der VVS auch im Jahr 2009 wieder<br />

auf die zahlreichen Dienstjubiläen. In einem festlichen<br />

Rahmen wurden im September 18 Dienstjubilare für ihre<br />

25-jährige <strong>und</strong> acht für ihre 40-jährige Betriebszugehörigkeit,<br />

die Zusammenarbeit <strong>und</strong> die erbrachten Leistungen<br />

geehrt.<br />

Einblick in die Berufspraxis<br />

Der Aufbau von Kooperationen mit Hochschulen <strong>und</strong><br />

Schulen als Personalmarketingmaßnahme zur Bindung<br />

der jungen Potenzialträger ist ein wichtiger Aspekt im<br />

Rahmen der strategischen Personalentwicklung des<br />

Beschäftigte im Konzern (Personen)<br />

2009 2008<br />

VVS 137 129<br />

SWS 253 251<br />

co.met 37 32<br />

SWS BG 2 2<br />

BBS 11 10<br />

SBS 132 131<br />

Saarbahn 292 282<br />

Stammpersonal 864 837<br />

Summe Auszubildende/Trainees 52 41<br />

Beschäftigte gesamt 916 878<br />

VVS-Konzerns. Daher gibt die VVS interessierten<br />

Studentinnen <strong>und</strong> Studenten die Möglichkeit, sich<br />

direkt vor Ort ein Bild von potenziellen künftigen Wirkungsbereichen<br />

<strong>und</strong> der VVS als möglichem künftigem<br />

Arbeitgeber zu machen.<br />

Ein positives Echo fand z. B. eine VVS-Exkursion von<br />

Studentinnen <strong>und</strong> Studenten der Hochschule für<br />

Technik <strong>und</strong> Wirtschaft des Saarlandes (HTW) unter<br />

Führung von Prof. Dr. Wolfgang Appel im April 2009.<br />

Nach einer Vortragsveranstaltung der Geschäftsführung<br />

<strong>und</strong> Personalleitung hatten die Studierenden mit<br />

dem Studienschwerpunkt Personalmanagement die<br />

Gelegenheit, in Kleingruppen die verschiedenen Aufgabengebiete<br />

des Personalbereichs kennen zu lernen.<br />

Kinderfest 2009 bei SaarBahn&Bus unter dem Motto<br />

„Kinder dürfen ihre Eltern mitbringen“


Ausbildung im VVS-Konzern<br />

Zahlreiche junge Menschen erhalten jedes Jahr in den<br />

VVS-Gesellschaften eine qualifizierte Ausbildung in den<br />

Berufen Industriekauffrau/mann, Mechatroniker/in,<br />

Fachinformatiker/in Systemintegration, Elektroniker/in<br />

für Betriebstechnik <strong>und</strong> KFZ-Mechatroniker/in, seit<br />

2009 auch in den Ausbildungsberufen Fahrzeuglackierer/in,<br />

Karosserie- <strong>und</strong> Fahrzeugbaumechaniker/in<br />

<strong>und</strong> Berufskraftfahrer/in.<br />

Ausgebildet wird bei der <strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong><br />

<strong>Saarbrücken</strong> mbH sowie in den Konzerngesellschaften<br />

Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG, Saarbahn<br />

GmbH <strong>und</strong> Stadtbahn Saar GmbH. Die Stadtwerke<br />

<strong>Saarbrücken</strong> AG bildet im technischen Bereich im Rahmen<br />

einer Ausbildungskooperation mit der VSE AG <strong>und</strong><br />

der Siemens AG gemeinsam aus. 52 Auszubildende<br />

<strong>und</strong> Trainees sind zurzeit im VVS-Konzern beschäftigt.<br />

Stadtwerke-Vorstand Helmut Fuß mit Sven Hoffmann, dem<br />

saarlandweit besten Absolventen der Meisterprüfung im<br />

Bereich Elektrotechnik<br />

Die VVS ist ein attraktiver Ausbildungsbetrieb. Erstmals<br />

hat sich der Konzern daher auf der Saarmesse<br />

am 28. <strong>und</strong> 29.3.2009 am Gemeinschaftsstand „Lehrstelle<br />

jetzt!“ präsentiert. Dabei hat die Personalabteilung<br />

der VVS die Ausbildungsberufe Industriekauffrau/<br />

mann, Fachinformatiker/in für Systemintegration,<br />

Elektroniker/in für Betriebstechnik, Mechatroniker/in<br />

<strong>und</strong> KFZ-Mechatroniker/in vorgestellt <strong>und</strong> beworben.<br />

In diesem Jahr konnten sich interessierte Jugendliche<br />

auf der Ausbildungsmesse der Wirtschaftsjunioren<br />

Saarland in Göttelborn über die Ausbildungsberufe im<br />

VVS-Konzern informieren.<br />

Unsere neuen VVS-Azubis im August 2009<br />

Erhöhter Personalbedarf durch<br />

Saarbahnweiterbau<br />

Sozialbericht<br />

Nachdem bereits 2009 mehrere Saarbahnfahrer/innen<br />

neu eingestellt wurden, wird sich der Mitarbeiterbedarf<br />

mit der Inbetriebnahmen der Saarbahn bis Heusweiler<br />

2011 weiter erhöhen. In diesem Zusammenhang ist<br />

zusätzlich die Einstellung von zehn Saarbahnfahrer/<br />

innen vorgesehen.<br />

Pilotprojekt:<br />

Langzeitarbeitslose als Fahrausweisprüfer<br />

43<br />

Der Startschuss zum Einsatz Langzeitarbeitsloser in<br />

der Fahrausweisprüfung fiel am 1.7.2008. Von den<br />

bereits seit 2005 eingesetzten Busbegleitern erhielten<br />

neun Männer <strong>und</strong> Frauen, alle über 50 Jahre alt, die<br />

Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren. Die Inhalte<br />

waren v. a. Schulungen in Fahrausweisprüfung, K<strong>und</strong>endienst<br />

<strong>und</strong> Tarifen. Sechs dieser Praktikanten wurden<br />

ab dem 1.9.2008 auf ein Jahr befristet in den Dienst<br />

der Stadtbahn Saar GmbH übernommen.<br />

Derzeit wird die Weiterbeschäftigung <strong>und</strong> der weitere<br />

Umgang mit diesem Pilotprojekt geprüft. Die Gründe<br />

der Durchführung dieses Projektes liegen neben der<br />

Ausweitung der Kontrollen <strong>und</strong> somit finanziellen<br />

Aspekten auch in der Motivation, Langzeitarbeitslosen<br />

die Möglichkeit zu bieten, aktiv am Arbeitsleben teilzunehmen.<br />

Darüber hinaus wird die Beschäftigung durch<br />

Zuschüsse der ARGE in Kooperation mit der Neuen<br />

Arbeit Saar gefördert.


44<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Firmenlauf <strong>2010</strong><br />

Sportliches Sommer-Highlight: 36 VVS-Läuferinnen <strong>und</strong><br />

Läufer in neun Teams schnürten beim Dillinger Firmenlauf die<br />

Laufschuhe. Trotz tropischer Hitze erreichten alle nach fünf<br />

Kilometern das Ziel. Glückwunsch!<br />

STARK FÜR<br />

DIE REGION


Unser Zeichen für Verantwortung<br />

Preisverleihung beim Max Ophüls Festival<br />

In der Riege zahlreicher Events im Saarland hat<br />

der VVS-Konzern einen festen Platz in Sachen<br />

Sponsoring. Denn gemeinsam mit seinen Konzerngesellschaften<br />

unterstützt die VVS viele kulturelle,<br />

sportliche <strong>und</strong> soziale Projekte in der Landeshauptstadt<br />

<strong>Saarbrücken</strong> <strong>und</strong> im Bedienungsgebiet der<br />

Konzerngesellschaften.<br />

Trofeo Karlsberg 2009<br />

Verantwortung<br />

Trofeo Karlsberg: Horst Schmeer, Geschäftsführer der WWB<br />

(links), mit den Siegern der Etappe<br />

Es gehört bereits zur Tradition, dass die Saarbrücker<br />

Stadtwerke sowie SaarBahn&Bus das bedeutende<br />

Saarbrücker Max Ophüls Filmfestival finanziell unterstützen.<br />

So haben die Saarbrücker Stadtwerke auch<br />

2009 den Preis für den besten Kurzfilm des Wettbewerbs<br />

gestiftet, den Marvin Kren für seinen Beitrag<br />

„Schautag“ erhielt.<br />

45


46<br />

Entwicklung des VVS-Konzerns<br />

Nacht der Kirchen 2009<br />

Ebenso sponsern die Wasserwerke Bliestal bereits<br />

seit vielen Jahren den Trofeo Karlsberg. Bei der 22.<br />

Ausgabe des internationalen Nachwuchs-Radrennens<br />

im Mandelbachtal am 11.6.2009 gewann der Niederländer<br />

Barry Markus als schnellster Sprinter der ersten<br />

Etappe von Blieskastel nach Wittersheim den Preis der<br />

Wasserwerke Bliestal.<br />

Bei der Großorganisation der ökumenischen Nacht der<br />

Kirchen in <strong>Saarbrücken</strong> war der VVS-Konzern bereits<br />

zum zweiten Mal mit von der Partie. Mit Unterstützung<br />

der Stadtwerke wurden einige Kirchen stimmungsvoll<br />

illuminiert. Die Beförderung der Teilnehmer wurde von<br />

SaarBahn&Bus übernommen.<br />

Für die Ausrichtung <strong>und</strong> den festlichen Rahmen der<br />

jährlichen Diplomfeier für die Wirtschaftsingenieure<br />

der Hochschule für Technik <strong>und</strong> Wirtschaft (HTW)<br />

sorgten in diesem Jahr die Saarbrücker Stadtwerke.<br />

Der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke, Dr. Dieter<br />

Attig, hielt einen anschaulichen Vortrag zur Zukunft der<br />

Energieversorgung.<br />

Die Saarbahn GmbH war auch 2009 Hauptsponsor<br />

<strong>und</strong> Namensgeber des Riegelsberger Saarbahn-<br />

Jugendcups, dem dreitägigen Fußballturnier der G- bis<br />

A-Jugend im Köllertal.<br />

Zahlreiche weitere Projekte wie z. B. der Schiff-Literaturpreis,<br />

das Saar-Spektakel, das Bürgerfest zum „Tag<br />

der Deutschen Einheit“ <strong>und</strong> der fliegende Weihnachtsmann<br />

als Attraktion des Saarbrücker Christkindlmarkts<br />

sowie die Unterstützung zahlreicher Organisationen<br />

<strong>und</strong> Vereine mit Geld- oder Sachspenden r<strong>und</strong>en die<br />

Sponsoring-Aktivitäten der VVS-Konzerngesellschaften<br />

in 2009 ab.<br />

SaarBahn&Bus als Sponsor beim Kinderfest im DFG 2009


Entwicklung des VVS-Konzerns 47<br />

Stefan Mohr,<br />

Fachbereichsleiter Controlling<br />

Zur Gestaltung <strong>und</strong> Begleitung<br />

der komplexen Unternehmensprozesse<br />

im VVS-Konzern unterstützen<br />

unsere Spezialisten für<br />

Analyse, Planung <strong>und</strong> Steuerung<br />

von Betriebsprozessen die<br />

Geschäftsführung <strong>und</strong> das<br />

Management.<br />

DATEN<br />

UND FAKTEN<br />

Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen R<strong>und</strong>ungsdifferenzen in Höhe von +/– einer Einheit auftreten.


48 Bilanz VVS-Konzern<br />

VVS-Beteiligungsgesellschaft mbH<br />

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2009<br />

Aktiva<br />

A. Anlagevermögen<br />

Nr. des<br />

Anhangs<br />

31.12.2009<br />

€<br />

I. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche<br />

Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten<br />

u. Werten<br />

(1)<br />

2. Geleistete Anzahlungen 115.115<br />

4.165.066<br />

II. Sachanlagen<br />

1. Gr<strong>und</strong>stücke, gr<strong>und</strong>stücksgleiche Rechte <strong>und</strong> Bauten<br />

(1)<br />

einschl. der Bauten auf fremden Gr<strong>und</strong>stücken<br />

30.422.337<br />

Vorjahr<br />

€<br />

4.049.951 5.335.170<br />

0<br />

5.335.170<br />

33.591.559<br />

2. Gleisanlagen 102.511.662 66.190.514<br />

3. Streckenausrüstung 21.014.418 14.150.062<br />

4. Fahrzeuge für den Personenverkehr 26.791.725 27.089.034<br />

5. Technische Anlagen <strong>und</strong> Maschinen 165.256.535 165.625.195<br />

6. Andere Anlagen, Betriebs- <strong>und</strong> Geschäftsausstattung 6.437.501 6.787.562<br />

7. Geleistete Anzahlungen <strong>und</strong> Anlagen im Bau 20.180.012<br />

372.614.190<br />

58.231.670<br />

371.665.596<br />

III. Finanzanlagen<br />

1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen (2) 25.783.615 26.512.881<br />

2. Beteiligungen an sonstigen Unternehmen (2) 10.838.581 11.431.610<br />

3. Ausleihungen an assoziierten Unternehmen<br />

4. Ausleihungen an Unternehmen,<br />

3.271.855 3.271.855<br />

mit denen ein Beteilgungsverhältnis besteht<br />

(3)<br />

109.469<br />

131.691<br />

5. Sonstige Ausleihungen (4) 2.142.730 2.314.603<br />

6. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.687.669<br />

47.833.919<br />

B. Umlaufvermögen<br />

5.977.822<br />

49.640.462<br />

I. Vorräte<br />

1. Roh-, Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe (5) 3.711.694 3.616.593<br />

2. In Arbeit befindliche Aufträge (6) 1.292.771 1.598.130<br />

3. Wasservorräte (7) 30.328<br />

5.034.793<br />

28.694<br />

5.243.417<br />

II. Forderungen <strong>und</strong> sonstige Vermögensgegenstände (8)<br />

1. Forderungen aus Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen 74.611.665 62.016.836<br />

2. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 408.166 84.274<br />

3. Forderungen gegen sonstige Unternehmen,<br />

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 561.688 798.488<br />

4. Forderungen gegen andere Gesellschafter 0 1.510<br />

5. Forderungen gegen die Stadt <strong>Saarbrücken</strong> 1.817.812 3.740.865<br />

6. Sonstige Vermögensgegenstände 6.220.416<br />

83.619.747<br />

III. Schecks, Kassenbestand,<br />

Guthaben bei Kreditinstituten<br />

5.425.686<br />

6.051.515<br />

72.693.488<br />

5.732.699<br />

C. Rechnungsabgrenzungsposten (9) 1.673.388 4.703.065<br />

520.366.789 515.013.897


Passiva<br />

A. Eigenkapital<br />

Nr. des<br />

Anhangs<br />

31.12.2009<br />

€<br />

Bilanz VVS-Konzern<br />

Vorjahr<br />

€<br />

I. Gezeichnetes Kapital 2.556.459 2.556.459<br />

II. Kapitalrücklage (10) 47.770.910 44.964.597<br />

III. Gewinnrücklagen 34.713.650 38.745.464<br />

IV. Konzernjahresfehlbetrag -80.702 -21.887.860<br />

V. Verlustvortrag -59.831.433 -37.943.573<br />

VI. Ausgleichsposten für Anteile<br />

anderer Gesellschafter (10)<br />

14.305.985<br />

39.434.869<br />

7.680.001<br />

34.115.088<br />

B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 2.023.104 2.135.498<br />

C. Sonderposten für Investitionszuschüsse (11) 120.854.380 124.088.362<br />

D. Empfangene Ertragszuschüsse 5.759.738 6.625.321<br />

E. Rückstellungen<br />

1. Rückstellungen für Pensionen <strong>und</strong><br />

ähnliche Verpflichtungen (12) 121.891.827 119.693.076<br />

2. Steuerrückstellungen 8.120.000 8.048.596<br />

3. Sonstige Rückstellungen (13) 32.062.391<br />

162.074.218<br />

F. Verbindlichkeiten (14)<br />

29.841.643<br />

157.583.315<br />

1. Verbindlichkeiten gegenüber<br />

Kreditinstituten 116.138.985 121.053.900<br />

2. Erhaltene Anzahlungen 46.599.098 36.882.405<br />

3. Verbindlichkeiten aus<br />

Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen 16.655.348 18.691.291<br />

4. Verbindlichkeiten gegenüber<br />

assoziierten Unternehmen 4.085.374 5.402.374<br />

5. Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Unternehmen,<br />

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 289.529 2.314.391<br />

6. Verbindlichkeiten gegenüber<br />

der Stadt <strong>Saarbrücken</strong> 438.291 387.102<br />

7. Sonstige Verbindlichkeiten 4.716.304<br />

188.922.929<br />

G. Rechnungsabgrenzungsposten 1.297.551<br />

520.366.789<br />

1.221.206<br />

185.952.669<br />

4.513.644<br />

515.013.897<br />

49


50 Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung VVS-Beteiligungsgesellschaft mbH<br />

VVS-Beteiligungsgesellschaft mbH<br />

Konzerngewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009<br />

Nr. des<br />

Anhangs<br />

2009<br />

€<br />

2009<br />

€<br />

Vorjahr<br />

€<br />

1. Umsatzerlöse (15) 160.667.300 156.798.488<br />

2. Verminderung (-)/Erhöhung (+) des Bestands an in<br />

Arbeit befindlichen Aufträgen <strong>und</strong> an Wasservorräten<br />

-303.725<br />

839.363<br />

3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.473.496 1.164.226<br />

4. Sonstige betriebliche Erträge (16 + 17) 43.986.346 39.186.722<br />

5. Materialaufwand (19)<br />

a) Aufwendungen für Roh-,<br />

Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe<br />

<strong>und</strong> für bezogene Waren<br />

27.580.387<br />

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 40.368.650<br />

67.949.037<br />

33.667.746<br />

40.319.401<br />

73.987.147<br />

6. Personalaufwand (18)<br />

a) Löhne <strong>und</strong> Gehälter 34.661.354 33.955.975<br />

b) Soziale Abgaben <strong>und</strong> Aufwendungen<br />

für Altersversorgung <strong>und</strong> Unterstützung<br />

17.712.619<br />

52.373.973<br />

19.331.196<br />

53.287.171<br />

7. Abschreibungen<br />

auf immaterielle Vermögensgegenstände<br />

des Anlagevermögens <strong>und</strong> Sachanlagen 28.957.744 29.699.348<br />

8. Konzessionsabgabe 10.382.207 11.219.717<br />

9. Sonstige betriebliche Aufwendungen (19) 42.303.164 42.135.936<br />

10. Erträge aus Beteiligungen 1.088.242 3.099.670<br />

11. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 979.238 980.505<br />

12. Sonstige Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Erträge 1.594.974 295.316<br />

13. Abschreibung auf Finanzanlagen 0 789.815<br />

14. Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Aufwendungen 6.375.684 6.730.049<br />

15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.144.062 -15.484.893<br />

16. Steuern vom Ertrag 100.680 6.050.141<br />

17. Sonstige Steuern 584.629 337.862<br />

18. Ausgleichszahlung an außenstehende Aktionäre 525.650 0<br />

19. Dividendengarantie 13.805 14.964<br />

20. Konzernjahresfehlbetrag -80.702 -21.887.860


VVS-BETEILIGUNGSGESELLSCHAFT MBH, SAARBRÜCKEN<br />

Konzernanhang für 2009<br />

I. Allgemeine Hinweise<br />

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß § 290 ff. HGB<br />

aufgestellt.<br />

Auf die Angaben nach dem DRS wurde verzichtet.<br />

Zur Klarheit <strong>und</strong> Übersichtlichkeit haben wir einzelne Posten der<br />

Konzernbilanz <strong>und</strong> Konzern-Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung zusammengefasst.<br />

Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert.<br />

Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir<br />

ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- <strong>und</strong><br />

Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren<br />

auf.<br />

Im Rahmen der neuen Konzern-Kontierungsanweisung wurde die<br />

Buchungssystematik geändert. Daher ist die Vergleichbarkeit mit<br />

den Vorjahreswerten teilweise eingeschränkt.<br />

II. Konsolidierungskreis<br />

Der Konzernabschluss umfasst die VVS-Beteiligungsgesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung, <strong>Saarbrücken</strong>, sowie zehn Tochterunternehmen.<br />

Mit notariellem Geschäftsanteilskaufvertrag vom 15.12.2009<br />

zwischen der VVS GmbH <strong>und</strong> dem ZKE veräußerte die VVS<br />

GmbH ihren 92,30 % Anteil am Stammkapital der ASS GmbH zu<br />

einem Kaufpreis von 3.144 T€ mit Wirkung zum 31.12. an den<br />

ZKE. Das im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete Ergebnis ist<br />

gemäß Ziffer vier des Vertrages dem ZKE zuzurechnen.<br />

14 assoziierte Unternehmen wurden gemäß § 312 Absatz 1 Nr. 2<br />

mit dem anteiligen Eigenkapital nach der Buchwertmethode<br />

einbezogen. Bei erstmaliger Einbeziehung eines assoziierten<br />

Unternehmens entstand ein passiver Unterschiedsbetrag in<br />

Höhe von 2.303 T€. 29 Gesellschaften, die für die Vermittlung<br />

eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes<br />

der Vermögens-, Finanz- <strong>und</strong> Ertragslage von untergeordneter<br />

Bedeutung sind, wurden gemäß § 311 Absatz 2 HGB nicht in den<br />

Konzerabschluss einbezogen.<br />

Eine Übersicht über den Anteilsbesitz ist in einer gesonderten<br />

Anlage dargestellt.<br />

III. Konsolidierungsgr<strong>und</strong>sätze<br />

Die Konsolidierung erfolgte nach der Methode der Vollkonsolidierung<br />

entsprechend den Vorschriften des HGB.<br />

Der passive Unterschiedsbetrag von 2.023 T€ resultiert aus der<br />

Konsolidierung der im Jahr 2007 erworbenen Anteile an der SWS<br />

AG. Dieser wird entsprechend des erwarteten Zeitraums der<br />

Minderergebnisse auf 20 Jahre linear erfolgswirksam aufgelöst.<br />

Bilanzstichtag aller Konzernunternehmen ist der 31.12.2009.<br />

IV. Gliederungsgr<strong>und</strong>sätze für den Konzern-Jahresabschluss<br />

Das Sachanlagevermögen ist entsprechend der Verordnung über<br />

die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen<br />

um Posten erweitert.<br />

Anhang VVS-Konzern<br />

V. Erläuterung der Posten des Konzern-Jahresabschlusses<br />

sowie der Bilanzierungs- <strong>und</strong> Bewertungsgr<strong>und</strong>sätze im<br />

Konzern<br />

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens<br />

ist im Anlagespiegel dargestellt.<br />

(1) Die immateriellen Vermögensgegenstände <strong>und</strong> die Sachanlagen<br />

sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet,<br />

zeitlich begrenzt nutzungsfähige Gegenstände vermindert um<br />

planmäßige Abschreibungen. Erhaltene Zuschüsse werden im<br />

Jahr des Zugangs wie Abschreibungen von den Anschaffungs-<br />

bzw. Herstellungskosten abgesetzt, mit Ausnahme der Zuschüsse,<br />

die die Stadtbahn Saar GmbH betreffen.<br />

Die Herstellungskosten umfassen neben Einzelkosten in angemessenem<br />

Umfang Material- <strong>und</strong> Fertigungsgemeinkosten.<br />

Den planmäßigen Abschreibungen liegen den steuerlich zulässigen<br />

Sätzen der Afa-Tabelle zugr<strong>und</strong>e. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

werden zeitanteilig, Sachanlagen – mit Ausnahme<br />

insbesondere der Omnibusse – gr<strong>und</strong>sätzlich degressiv <strong>und</strong><br />

später linear abgeschrieben.<br />

Die Zugänge des Geschäftsjahres werden im Jahr des Zugangs<br />

pro-rata-temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegegenstände<br />

im Wert von 150,01 € bis 1.000,00 € werden als Sammelposten<br />

erfasst <strong>und</strong> linear über fünf Jahre abgeschrieben.<br />

(2) Die Beteiligungen an sonstigen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten<br />

bewertet. Die Beteiligungen an assoziierten<br />

Unternehmen sind nach § 312 Abs. 1 Satz 1 HGB bewertet.<br />

(3) Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis<br />

besteht, sind mit dem Nennwert angesetzt.<br />

(4) Als sonstige Ausleihungen sind größtenteils unverzinsliche<br />

Darlehen an Mitarbeiter zur Wohnraumbeschaffung ausgewiesen.<br />

Entsprechend der steuerlichen Behandlung wurden die<br />

zinslos gewährten Darlehen zum Nominalwert angesetzt.<br />

(5) Die Roh-, Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe sind gr<strong>und</strong>sätzlich zu<br />

durchschnittlichen, gewogenen Anschaffungskosten unter Beachtung<br />

des Niederstwertprinzips bewertet.<br />

Für Teile der Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe besteht ein Festwert.<br />

(6) Die Aufträge wurden mit den individuell ermittelten Lohn-<br />

<strong>und</strong> Materialeinzelkosten zuzüglich angemessener, unterschiedlicher<br />

Gemeinkostenzuschläge angesetzt.<br />

(7) Die Wasservorräte sind mit einem Mischsatz aus durchschnittlichen<br />

Bezugs- <strong>und</strong> Gewinnungskosten angesetzt.<br />

(8) Bei der Bewertung der Forderungen <strong>und</strong> sonstigen Vermögensgegenstände<br />

wurden bestehende Risiken durch Einzelwertberichtigungen<br />

berücksichtigt.<br />

51


52 Anhang VVS-Konzern<br />

Forderungen aus Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen sind mit 408 T€<br />

in den Forderungen gegen assoziierte Unternehmen <strong>und</strong> mit<br />

448 T€ in den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein<br />

Beteiligungsverhältnis besteht, <strong>und</strong> mit 1.149 T€ in denen gegen<br />

die Stadt <strong>Saarbrücken</strong> enthalten.<br />

Forderungen <strong>und</strong> sonstige Vermögensgegenstände mit einer<br />

Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.<br />

(9) Unter den Rechnungsabgrenzungsposten erfasste Disagien<br />

in Höhe von 486 T€ werden linear abgeschrieben.<br />

(10) Im Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter sind<br />

eine anteilige Kapitalrücklage von 1.395 T€ <strong>und</strong> eine Gewinnrücklage<br />

von 3.309 T€ enthalten.<br />

Von den Kapitalrücklagen entfallen 40.110 T€ auf die VVS-Beteiligungsgesellschaft<br />

mbH <strong>und</strong> 1.200 T€ auf die Gesellschaft für<br />

Straßenbahnen im Saartal AG.<br />

Von den Gewinnrücklagen entfallen 14.971 T€ auf die Stadtwerke<br />

<strong>Saarbrücken</strong> AG <strong>und</strong> 1.534 T€ auf die Gesellschaft für<br />

Straßenbahnen im Saartal AG.<br />

(11) Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde gebildet<br />

für den Bereich Stadtbahn. Insgesamt wurden in 2009 3.005 T€<br />

zugeführt <strong>und</strong> 6.239 T€ aufgelöst. Die Zuführung unterteilt sich<br />

in die Positionen Bau der Strecke (2.340 T€), Umrüstung Fahrausweisautomaten<br />

(24 T€) sowie Fahrzeugausrüstung (216 T€)<br />

<strong>und</strong> Neubau der Werkstatt am Bahnhof Brebach (425 T€).<br />

(12) Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen <strong>und</strong><br />

ähnlichen Verpflichtungen erfolgte zum Teilwert entsprechend<br />

§ 6a EStG auf Basis eines Zinsfußes von 5,5 % p. a., der für die<br />

Berechnung der Rückstellung erstmals im Berichtszeitraum 2006<br />

angewendet wurde, sowie der Richttafeln Heubeck G 2005. Es<br />

besteht kein Fehlbetrag auf Altzusagen.<br />

(13) Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für<br />

ausstehende Lieferantenrechnungen <strong>und</strong> Verpflichtungen im<br />

Personalbereich, insbesondere für Altersteilzeitverpflichtungen<br />

<strong>und</strong> Tarifdifferenzen, gebildet.<br />

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde der Gr<strong>und</strong>satz<br />

kaufmännischer Vorsicht beachtet. Allen erkennbaren Risiken<br />

wurde Rechnung getragen.<br />

(14) Die Restlaufzeiten <strong>und</strong> die Besicherungen der Verbindlichkeiten<br />

sind in dem Verbindlichkeitsspiegel dargestellt.<br />

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen<br />

bewertet.<br />

In den Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen<br />

sind 3.299 T€ <strong>und</strong> in den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,<br />

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind 290 T€<br />

<strong>und</strong> gegenüber der Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong> sind 428 T€<br />

aus Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen enthalten.<br />

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit 1.762 T€ (Vj. 697<br />

T€) Steuern, mit 4 T€ (Vj. 22 T€) Verbindlichkeiten im Rahmen<br />

der sozialen Sicherheit.<br />

(15) Die Umsatzerlöse enthalten Erlöse des <strong>Versorgungs</strong>bereiches<br />

in Höhe von 118.681 T€ sowie des Verkehrsbetriebs in<br />

Höhe von 41.115 T€.<br />

(16) In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist die Auflösung<br />

des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von<br />

6.239 T€. Die Umsatzerlöse enthalten Erträge aus der Auflösung<br />

empfangener Ertragszuschüsse in Höhe von 866 T€.<br />

(17) In den Umsatzerlösen <strong>und</strong> sonstigen betrieblichen Erträgen<br />

sind periodenfremde Erträge von 1.733 T€ erfasst.<br />

(18) Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen<br />

12.719 T€ (Vj. 12.530 T€).<br />

(19) Unter den Aufwendungen sind 4.773 T€ periodenfremde<br />

Aufwendungen erfasst.<br />

VI. Ergänzende Angaben<br />

1. Verbindlichkeiten <strong>und</strong> Bestellobligen<br />

Zum Bilanzstichtag bestehen Miet- <strong>und</strong> Leasingverpflichtungen in<br />

Höhe von 4.855 T€.<br />

Aus abgeschlossenen Verträgen bestehen Bestellobligen von<br />

3.336 T€.<br />

2. Belegschaft<br />

2009 waren im Konzern durchschnittlich 883 Arbeitnehmer<br />

beschäftigt.<br />

Davon entfallen auf die Sparte Versorgung 450 <strong>und</strong> auf die<br />

Sparte Verkehr 433 Mitarbeiter.<br />

3. Aufwendungen für Organe<br />

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wurde gemäß<br />

§ 286 Abs. 4 HGB verzichtet.<br />

An ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung <strong>und</strong> an Hinterbliebene<br />

von ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung wurden<br />

882 T€ (Vj. 832 T€) <strong>Versorgungs</strong>bezüge gezahlt. Aus dem<br />

gleichen Gr<strong>und</strong> besteht zum Bilanzstichtag eine Rückstellung von<br />

9.031 T€ (Vj. 9.151 T€).<br />

4. Sonstige Angaben<br />

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des<br />

Abschlussprüfers beträgt für den Konzernabschluss <strong>und</strong> die von<br />

ihm geprüften Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen<br />

insgesamt 183 T€. Das Gesamthonorar für Beratungsleistungen<br />

des Abschlussprüfers beträgt 132 T€.<br />

<strong>Saarbrücken</strong>, den 27. August <strong>2010</strong><br />

VVS-Beteiligungsgesellschaft mbH<br />

Die Geschäftsführung<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig Ass. jur. Peter Edlinger


Anhang VVS-Konzern<br />

53<br />

Ingrid Jung, Beschwerde- <strong>und</strong><br />

Baustellenmanagement<br />

Der VVS-Konzern sieht in den<br />

K<strong>und</strong>enrückmeldungen in Form<br />

von Fragen, Anregungen <strong>und</strong><br />

Beschwerden auch ein bedeutsames<br />

Potenzial für die permanente<br />

Weiterentwicklung. Unser<br />

modernes, effizientes Baustellenmanagement<br />

garantiert die<br />

Einhaltung aller behördlichen<br />

Vorschriften <strong>und</strong> Auflagen.


54 Bilanz Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG<br />

Bilanz zum 31. Dezember 2009<br />

Aktiva<br />

A. Anlagevermögen<br />

2009<br />

€<br />

Vorjahr<br />

T€<br />

I. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

(Anlageähnliche Rechte) 1.121.459 1.138<br />

II. Sachanlagen<br />

1. Gr<strong>und</strong>stücke, gr<strong>und</strong>stücksgleiche Rechte <strong>und</strong> Bauten<br />

einschl. der Bauten auf fremden Gr<strong>und</strong>stücken<br />

14.728.683<br />

15.236<br />

2. Technische Anlagen <strong>und</strong> Maschinen 158.436.311 157.505<br />

3. Andere Anlagen, Betriebs- <strong>und</strong> Geschäftsausstattung 3.203.526 3.636<br />

4. Geleistete Anzahlungen <strong>und</strong> Anlagen im Bau 4.506.150<br />

180.874.670<br />

2.088<br />

178.465<br />

III. Finanzanlagen<br />

1. Anteile an verb<strong>und</strong>enen Unternehmen 25.565 26<br />

2. Ausleihungen an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen 510.000 595<br />

3. Beteiligungen<br />

4. Ausleihungen an Unternehmen,<br />

3.651.119 3.545<br />

mit denen ein Beteilgungsverhältnis besteht<br />

109.470<br />

132<br />

5. Sonstige Ausleihungen 313.732<br />

4.609.886<br />

B. Umlaufvermögen<br />

359<br />

4.657<br />

I. Vorräte<br />

1. Roh-, Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe 1.308.470 1.407<br />

2. In Arbeit befindliche Aufträge 1.077.069 1.492<br />

3. Wasservorräte 22.897<br />

2.408.436<br />

II. Forderungen <strong>und</strong> sonstige Vermögensgegenstände<br />

22<br />

2.921<br />

1. Forderungen aus Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen 68.572.263 58.925<br />

2. Forderungen gegen verb<strong>und</strong>ene Unternehmen<br />

3. Forderungen gegen Unternehmen,<br />

11.335.086 20.457<br />

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht<br />

172.786<br />

141<br />

4. Forderungen gegen die Stadt <strong>Saarbrücken</strong> 813.736 2.199<br />

5. Sonstige Vermögensgegenstände 2.220.545<br />

83.114.416<br />

III. Schecks, Kassenbestand, Postbankguthaben,<br />

Guthaben bei Kreditinstituten<br />

463.203<br />

2.615<br />

84.337<br />

C. Rechnungsabgrenzungsposten 624.377 3.560<br />

273.216.447<br />

3.567<br />

278.645


Passiva<br />

A. Eigenkapital<br />

Bilanz Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

2009<br />

€<br />

Vorjahr<br />

T€<br />

I. Gezeichnetes Kapital 61.355.000 61.355<br />

II. Gewinnrücklagen<br />

1. Gesetzliche Rücklage<br />

2. Andere Gewinnrücklagen<br />

6.135.502<br />

14.970.915<br />

82.461.417<br />

6.135<br />

14.971<br />

82.461<br />

B. Empfangene Ertragszuschüsse 5.759.738 6.625<br />

C. Rückstellungen<br />

1. Rückstellungen für Pensionen <strong>und</strong><br />

ähnliche Verpflichtungen<br />

49.696.798<br />

48.355<br />

2. Steuerrückstellungen 98.000 0<br />

3. Sonstige Rückstellungen 19.536.306<br />

69.331.104<br />

D. Verbindlichkeiten<br />

15.104<br />

63.459<br />

1. Verbindlichkeiten gegenüber<br />

Kreditinstituten<br />

46.945.658<br />

47.513<br />

2. Erhaltene Anzahlungen<br />

3. Verbindlichkeiten aus<br />

46.406.365 36.799<br />

Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen<br />

4. Verbindlichkeiten gegenüber<br />

8.682.474<br />

12.834<br />

verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,<br />

9.177.882<br />

19.936<br />

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht<br />

6. Verbindlichkeiten gegenüber<br />

4.005.870<br />

5.559<br />

der Stadt <strong>Saarbrücken</strong><br />

0<br />

0<br />

7. Sonstige Verbindlichkeiten 273.225<br />

115.491.474<br />

103<br />

122.744<br />

E. Rechnungsabgrenzungsposten 172.714 3.356<br />

273.216.447<br />

278.645<br />

55


56 Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG<br />

Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009<br />

2009<br />

€<br />

2009<br />

€<br />

Vorjahr<br />

€<br />

1. Umsatzerlöse 115.709.134 113.896.363<br />

2. Erhöhung (+)/Verminderung (-) des Bestands<br />

an in Arbeit befindlichen Aufträgen <strong>und</strong><br />

an Gas- <strong>und</strong> Wasservorräten<br />

-414.659<br />

907.000<br />

115.294.475 114.803.363<br />

3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.202.137 1.027.316<br />

4. Sonstige betriebliche Erträge 24.940.610 32.248.523<br />

5. Materialaufwand<br />

a) Aufwendungen für Roh-,<br />

Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe<br />

<strong>und</strong> für bezogene Waren 25.365.984 30.530.271<br />

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 25.308.783<br />

22.353.907<br />

50.674.767 52.884.178<br />

6. Personalaufwand<br />

a) Löhne <strong>und</strong> Gehälter<br />

b) Soziale Abgaben <strong>und</strong> Aufwendungen<br />

11.697.379 11.909.748<br />

für Altersversorgung <strong>und</strong> Unterstützung<br />

8.024.781<br />

8.284.485<br />

19.722.160 20.194.233<br />

7. Abschreibungen<br />

auf immaterielle Vermögensgegenstände<br />

des Anlagevermögens <strong>und</strong> Sachanlagen<br />

15.156.603 16.210.991<br />

8. Konzessionsabgabe 10.382.207 11.219.717<br />

9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 35.676.080 39.080.790<br />

10. Erträge aus Beteiligungen 169.246 190.778<br />

11. Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 0 1.805.979<br />

12. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 6.816 30.171<br />

13. Sonstige Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Erträge 1.744.305 731.379<br />

14. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0<br />

15. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 2.803.998<br />

16. Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Aufwendungen 2.444.966 4.832.907<br />

17. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.300.806 3.610.696<br />

18. Steuern vom Einkommen <strong>und</strong> vom Ertrag 98.000 0<br />

19. Sonstige Steuern 415.635 233.282<br />

20. Ausgleichszahlung an außenstehende Aktionäre 525.650 0<br />

21. Aufgr<strong>und</strong> eines Gewinnabführungsvertrags<br />

abgeführter Gewinn<br />

8.261.521<br />

3.377.414<br />

22. Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) – –<br />

23. Bilanzgewinn/-verlust (-) – –


Entwicklung des VVS-Konzerns 57<br />

Dieter Haag,<br />

Dispatcher Zentrale<br />

Netzleitstelle Gas/Wasser<br />

In der zentralen Netzleitstelle<br />

sind unsere Ingenieure <strong>und</strong><br />

Techniker u. a. verantwortlich<br />

für die Steuerung <strong>und</strong> Überwachung<br />

der Erdgas- <strong>und</strong><br />

Wasserleitungssysteme nach<br />

sicherheits- <strong>und</strong> versorgungstechnischen<br />

Erfordernissen.


58 Anhang Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Anhang zum Jahresabschluss der Stadtwerke<br />

<strong>Saarbrücken</strong> AG zum 31.12.2009<br />

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den<br />

Vorschriften des § 267 Abs. 3 <strong>und</strong> 4 HGB für große<br />

Kapitalgesellschaften aufgestellt.<br />

Die Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren<br />

gegliedert.<br />

Die VVS mbH <strong>Saarbrücken</strong> ist mit Mehrheit (85,29 %)<br />

unmittelbar an der Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG beteiligt.<br />

Der Jahresabschluss der Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

AG, <strong>Saarbrücken</strong>, sowie die Abschlüsse ihrer in der<br />

Übersicht über den Anteilsbesitz aufgeführten Tochterunternehmen<br />

werden in den Konzernabschluss<br />

der VVS-Beteiligungsgesellschaft mbH <strong>Saarbrücken</strong><br />

einbezogen. Die Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG ist somit<br />

gemäß § 291 Abs. 1 HGB von der Erstellung eines<br />

eigenen Konzernabschlusses befreit. Der Konzernabschluss<br />

der VVS-Beteiligungsgesellschaft <strong>Saarbrücken</strong><br />

mbH, <strong>Saarbrücken</strong>, wird im elektronischen B<strong>und</strong>esanzeiger<br />

veröffentlicht.<br />

Eine Aufstellung über den Anteilsbesitz der Stadtwerke<br />

<strong>Saarbrücken</strong> AG, <strong>Saarbrücken</strong>, ist beim Handelsregister<br />

des Amtsgerichtes <strong>Saarbrücken</strong> Abt. B Nr. 10 617<br />

hinterlegt.<br />

Im Rahmen der neuen Konzern-Kontierungsanweisung<br />

wurde die Buchungssystematik geändert. Daher ist<br />

die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten teilweise<br />

eingeschränkt.<br />

Bilanzierung- <strong>und</strong> Bewertungsgr<strong>und</strong>sätze<br />

Aktiva<br />

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden<br />

mit den Anschaffungskosten angesetzt <strong>und</strong> auf ihre<br />

voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.<br />

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt<br />

zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten; letztere<br />

beinhalten neben den Einzelkosten in angemessenem<br />

Umfang Material- <strong>und</strong> Fertigungsgemeinkosten. Soweit<br />

steuerlich zulässig, werden die Sachanlagen, die vor<br />

dem 1.1.2008 angeschafft wurden, unter Berücksichtigung<br />

des Übergangs zur linearen Abschreibung zum<br />

günstigsten Zeitpunkt planmäßig degressiv abgeschrieben.<br />

Wirtschaftsgüter, die nach dem 1.1.2008<br />

angeschafft wurden, werden ausschließlich planmäßig<br />

linear abgeschrieben. Die Bemessung der Nutzungsdauer<br />

erfolgt in Übereinstimmung mit den steuerlich<br />

zulässigen Werten. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit<br />

Anschaffungskosten von bis zu 150 T€ werden entsprechend<br />

§ 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr aufwands-<br />

wirksam erfasst. Bei Anschaffungskosten zwischen<br />

150,01 € <strong>und</strong> 1.000 € erfolgt die Aktivierung auf einem<br />

Sammelposten, der im Jahr der Bildung <strong>und</strong> in den vier<br />

Folgejahren aufgelöst wird. Steuerliche Sonderabschreibungsmöglichkeiten<br />

einschließlich der Möglichkeiten<br />

zur Übertragung von stillen Reserven werden nicht<br />

wahrgenommen.<br />

Die Anteile an verb<strong>und</strong>enen Unternehmen <strong>und</strong> die Beteiligungen<br />

sind zu Anschaffungskosten angesetzt <strong>und</strong><br />

ggf. bei dauernder Wertminderung auf den niedrigeren<br />

beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Ausleihungen<br />

an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen <strong>und</strong> an Unternehmen, mit<br />

denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit dem<br />

Nennwert angesetzt. Als sonstige Ausleihungen sind<br />

größtenteils unverzinsliche Darlehen an Mitarbeiter zur<br />

Wohnraumbeschaffung ausgewiesen. Entsprechend der<br />

steuerlichen Behandlung wurden die zinslos gewährten<br />

Darlehen zum Nominalwert angesetzt.<br />

Die Roh-, Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen,<br />

gewogenen Anschaffungskosten unter Beachtung<br />

des Niederstwertprinzips bewertet.<br />

Die Aufträge wurden mit den individuell ermittelten<br />

Lohn- <strong>und</strong> Materialeinzelkosten zuzüglich angemessener,<br />

unterschiedlicher Gemeinkostenzuschläge<br />

angesetzt.<br />

Die Wasservorräte sind mit einem Mischsatz aus durchschnittlichen<br />

Bezugs- <strong>und</strong> Gewinnungskosten angesetzt.<br />

Die Forderungen <strong>und</strong> sonstige Vermögensgegenstände<br />

sind mit dem Nennwert angesetzt, soweit nicht in<br />

Einzelfällen Wertberichtigungen vorzunehmen sind. Die<br />

flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt.<br />

Passiva<br />

Die Hauptversammlung der Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

AG, <strong>Saarbrücken</strong>, vom 24.10.2008 hat in der Niederschrift<br />

vom 28.10.2008 (UR Nr.2742/2008, Notar<br />

Stefan Weber) folgendes beschlossen: Das Gr<strong>und</strong>kapital<br />

der Gesellschaft, die Aktiennennbeträge <strong>und</strong> alle<br />

satzungsmäßigen Betragsangaben mit Ausnahme des<br />

Gründungsaufwandes werden nach dem amtlichen<br />

Umrechnungskurs von DM auf Euro umgestellt. Das<br />

Gr<strong>und</strong>kapital der Gesellschaft im Nennbetrag von<br />

120.000.000 DM entspricht einem Gr<strong>und</strong>kapital im<br />

Nennbetrag von 61.355.025,74 €. Die 120.000 Aktien<br />

im Nennbetrag von je 1.000 DM entsprechen 120.000<br />

Aktien im Nennbetrag von ger<strong>und</strong>et 511,29 €. Das<br />

Gr<strong>und</strong>kapital der Gesellschaft wird von 61.355.025,74 €<br />

um 25,74 € auf 61.355.000 € zum Zweck der Glättung<br />

<strong>und</strong> Neueinteilung der Aktiennennbeträge herabgesetzt.<br />

Das Gr<strong>und</strong>kapital wird neu eingeteilt in 61.355.000 Aktien<br />

im Nennbetrag von je einem Euro je Aktie. Ferner<br />

wurde beschlossen, dass die VVS der Projecta 14


GmbH auf Basis des Konsortialvertrages 10.394 Aktien<br />

verkauft.<br />

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen <strong>und</strong><br />

ähnliche Verpflichtungen wird nach der Teilwertmethode<br />

aufgr<strong>und</strong> versicherungsmathematischer Gutachten<br />

entsprechend § 6a EStG auf Basis eines Zinsfußes von<br />

5,5 % p. a. gebildet. Dieser Zinsfuß wurde erstmals im<br />

Berichtszeitraum 2006 angewendet. Es besteht kein<br />

Fehlbetrag auf Altzusagen.<br />

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen nach<br />

vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren<br />

ungewissen Verbindlichkeiten <strong>und</strong> Risiken.<br />

Anlagevermögen<br />

Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich<br />

der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen<br />

ist in einer gesonderten Aufstellung dargestellt.<br />

Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

Die Zugänge von 338 T€ (Vj. 26 T€) beinhalten den<br />

Erwerb von neuer Software. Die Abgänge in Höhe von<br />

10 T€ (Vj. 4 T€) betreffen im Wesentlichen nicht mehr<br />

im Einsatz befindliche Software <strong>und</strong> Lizenzen.<br />

Sachanlagen<br />

Die Investitionen in Sachanlagen belaufen sich auf<br />

18.519 T€ (Vj. 12.360 T€) <strong>und</strong> betreffen im Wesentlichen<br />

Verteilungs- <strong>und</strong> Erzeugungsanlagen.<br />

Finanzanlagen<br />

Die Zugänge zu den Finanzanlagen betragen 793 T€<br />

(Vj. 41 T€) <strong>und</strong> betreffen die Beteiligungen. Denen stehen<br />

Abgänge in Höhe von 687 T€ (Vj. 871 T€) entgegen,<br />

die den Verkauf einer Beteiligung beinhalten.<br />

Die Ausleihungen an Beteiligungsgesellschaften beinhalten<br />

Darlehen an zwei Unternehmen. Die Ausleihungen<br />

an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen beinhalten ein<br />

zinslos gewährtes Darlehen, welches der Laufzeit der<br />

daraus folgenden Nutzungsvereinbarung entspricht.<br />

Die Tilgung erfolgt durch jährliche Verrechnung mit<br />

den Nutzungsentgelten mit 85 T€. Alle sonstigen<br />

Ausleihungen betreffen Arbeitgeber-Baudarlehen. Alle<br />

Ausleihungen sind mit dem Nominalwert ausgewiesen.<br />

Vorräte<br />

In T€ 31.12.2009 31.12.2008<br />

Roh-, Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe 1.308 1.407<br />

In Arbeit befindliche Aufträge 1.077 1.492<br />

Gas- <strong>und</strong> Wasservorräte 23 23<br />

2.408 2.922<br />

Anhang Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Die Roh-, Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen<br />

Einstandspreisen unter Beachtung<br />

des Niederstwertprinzips bewertet. Die in Arbeit<br />

befindlichen Aufträge betreffen im Wesentlichen die<br />

Versicherungsfälle sowie noch nicht abgeschlossene<br />

K<strong>und</strong>enaufträge in den Bereichen Strom, Gas, Wasser,<br />

Fernwärme <strong>und</strong> Straßenbeleuchtung.<br />

Forderungen <strong>und</strong> sonstige Vermögensgegenstände<br />

In T€ 31.12.2009 31.12.2008<br />

Forderungen aus Lieferungen<br />

<strong>und</strong> Leistungen<br />

68.572 58.925<br />

Forderungen gegen verb<strong>und</strong>ene<br />

Unternehmen<br />

11.335 20.457<br />

Forderungen gegen Unternehmen,<br />

mit denen ein Beteiligungsverhältnis<br />

besteht<br />

173 141<br />

Forderungen gegen die Stadt<br />

<strong>Saarbrücken</strong><br />

814 2.199<br />

Sonstige Vermögensgegenstände 2.220 2.616<br />

59<br />

Von den Forderungen gegen verb<strong>und</strong>ene Unternehmen<br />

betreffen 1.348 T€ (Vj. 1.115 T€) Forderungen aus<br />

Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen.<br />

Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen<br />

ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen 70 T€<br />

(Vj. 29 T€) Forderungen aus Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen.<br />

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten<br />

Hierin sind Bürgschaftsgebühren in Höhe von 27 T€,<br />

Abgrenzungen Zusatzversorgung 255 T€ <strong>und</strong> Leistungspreisvorauszahlung<br />

für das Projekt Nordschiene<br />

in Höhe von 342 T€ enthalten.<br />

Flüssige Mittel<br />

83.114 84.338<br />

In T€ 31.12.2009 31.12.2008<br />

Guthaben bei Kreditinstituten 463 3.567<br />

463 3.567<br />

Die Flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt.<br />

Gezeichnetes Kapital<br />

Die Hauptversammlung der Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

AG, <strong>Saarbrücken</strong>, vom 24.10.2008 hat in der Niederschrift<br />

vom 28.10.2008 folgendes beschlossen:<br />

Das Gr<strong>und</strong>kapital der Gesellschaft, die Aktiennennbeträge<br />

<strong>und</strong> alle satzungsmäßigen Betragsangaben<br />

mit Ausnahme des Gründungsaufwandes werden<br />

nach dem amtlichen Umrechnungskurs von DM auf<br />

Euro umgestellt. Das Gr<strong>und</strong>kapital der Gesellschaft im<br />

Nennbetrag von 120.000.000 DM entspricht einem


60 Anhang Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Gr<strong>und</strong>kapital im Nennbetrag von 61.355.025,74 €.<br />

Die 120.000 Aktien im Nennbetrag von je 1.000 DM<br />

entsprechen 120.000 Aktien im Nennbetrag von ger<strong>und</strong>et<br />

511,29 €. Das Gr<strong>und</strong>kapital der Gesellschaft wird<br />

von 61.355.025,74 € um 25,74 € auf 61.355.000 €<br />

zum Zweck der Glättung <strong>und</strong> Neueinteilung der Aktiennennbeträge<br />

herabgesetzt. Das Gr<strong>und</strong>kapital wird<br />

neu eingeteilt in 61.355.000 Aktien im Nennbetrag von<br />

je einem Euro je Aktie. Ferner wurde beschlossen, dass<br />

die VVS der Projecta 14 GmbH auf Basis des Konsortialvertrages<br />

10.394 Aktien verkauft. Somit sind die VVS<br />

mit 85,29 %, die LHS mit 6,05 % <strong>und</strong> die Projecta 14 mit<br />

8,66 % an der SWS AG beteiligt.<br />

Kapitalrücklage<br />

Die Kapitalrücklage entspricht der gesetzlichen Mindestanforderung<br />

des § 150 AktG <strong>und</strong> macht 10 % des<br />

Gr<strong>und</strong>kapitals aus.<br />

Gewinnrücklage<br />

Der Ausweis der Gewinnrücklage ist gegenüber dem<br />

Vorjahr unverändert.<br />

Empfangene Ertragszuschüsse<br />

In T€ 31.12.2009 31.12.2008<br />

Strom 3.169 3.611<br />

Gas 526 617<br />

Wasser 1.694 1.948<br />

Fernwärme 371 449<br />

Rückstellungen<br />

5.760 6.625<br />

In T€ 31.12.2009 31.12.2008<br />

Rückstellungen für Pensionen<br />

<strong>und</strong> ähnliche Verpflichtungen<br />

49.697 48.355<br />

Steuerrückstellungen 98 0<br />

sonstige Rückstellungen 19.536 15.104<br />

69.331 63.459<br />

Bei der Ermittlung der versicherungsmathematischen<br />

Werte wurden die Richttafeln nach Heubeck G 2005<br />

angewendet.<br />

Die sonstigen Rückstellungen betreffen u. a. Mehrerlössaldierung,<br />

KWK-Zuschläge, vorgelagerte Netze,<br />

Netzverluste, Mehrerlöse in den Bereichen Strom <strong>und</strong><br />

Gas, ausstehende Rechnungen, Jahresabschlusskosten<br />

sowie Differenzenergien.<br />

Verbindlichkeiten<br />

In T€ 31.12.2009<br />

Verbindlichkeiten<br />

gegenüber<br />

Kreditinstituten<br />

Erhaltene<br />

Anzahlungen<br />

auf Bestellungen<br />

Verbindlichkeiten<br />

aus Lieferungen<br />

<strong>und</strong> Leistungen<br />

Verbindlichkeiten<br />

gegenüber<br />

verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

Verbindlichkeiten<br />

gegenüber<br />

Unternehmen,<br />

mit denen ein<br />

Beteiligungsverhältnis<br />

besteht<br />

Sonstige Verbindlichkeiten<br />

- davon aus Steuern<br />

- davon im<br />

Rahmen der<br />

sozialen Sicherheit<br />

davon mit<br />

einer Laufzeit<br />

bis zu 1 Jahr 31.12.2008<br />

46.946 2.769 47.513<br />

46.406 46.406 36.799<br />

8.682 1.348 12.834<br />

9.178 9.178 19.936<br />

4.006 4.006 5.558<br />

273<br />

(15)<br />

(0)<br />

273<br />

(15)<br />

(0)<br />

104<br />

(21)<br />

(0)<br />

115.491 63.980 122.744<br />

Die Verbindlichkeiten gegenüber verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

betreffen mit 2.297 T€ (Vj. 11.932 T€), die Verbindlichkeiten<br />

gegenüber Unternehmen, mit denen ein<br />

Beteiligungsverhältnis besteht, mit 4.006 T€ (Vj. 5.558<br />

T€) Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen. Verbindlichkeiten mit<br />

einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in<br />

Höhe von 30.802 T€ gegenüber Kreditinstituten.<br />

Rechnungsabgrenzungsposten<br />

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde die<br />

Zinssrate für das 2. Halbjahr 2009, welche erst in <strong>2010</strong><br />

abgebucht wurde, ausgewiesen.<br />

Haftungsverhältnisse <strong>und</strong> sonstige finanzielle<br />

Verpflichtungen<br />

Zum Bilanzstichtag bestehen Miet- <strong>und</strong> Leasingverpflichtungen<br />

in Höhe von 1.659 T€. Im Rahmen des<br />

Investitions- <strong>und</strong> Instandhaltungsprogramms besteht<br />

ein Bestellobligo in Höhe von 719 T€. Zur Absicherung<br />

des Kontokorrentkredites der SWS bei der Sparkasse<br />

<strong>Saarbrücken</strong> hat die VVS mbH eine Patronatserklärung<br />

in Höhe von 2 Mio. € abgegeben.


Erläuterungen zur Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung<br />

Umsatzerlöse<br />

Im Berichtsjahr ist der Gesamtumsatz auf 115.709 T€<br />

(Vj. 113.896 T€) gestiegen. Auf den Stromverkauf an<br />

andere Versorger entfallen 5.464 T€ (Vj. 6.246 T€).<br />

Auf die Netzdurchleitungen Strom, Gas <strong>und</strong> Fernwärme<br />

entfallen insgesamt 77.626 T€ (Vj. 74.664 T€), auf den<br />

Wasserverkauf entfallen 21.093 T€ (Vj. 20.752 T€).<br />

Die restlichen 11.526 T€ (Vj. 12.235 T€) entfallen auf<br />

Messdienstleistungen, Umsatzerlöse Schadensfälle <strong>und</strong><br />

Installation in den Bereichen Strom, Gas, Wasser <strong>und</strong><br />

Fernwärme sowie die Auflösung empfangener Ertragszuschüsse.<br />

Des Weiteren enthalten die Umsatzerlöse<br />

periodenfremde Erlösminderungen für die periodenübergreifende<br />

Saldierung in Höhe von 1.292 T€.<br />

Sonstige betriebliche Erträge<br />

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die Erträge<br />

aus Weiterverrechnungen Konzessionsabgabe in den<br />

Bereichen Strom <strong>und</strong> Gas, Erträge aus KWK-Zu- <strong>und</strong> Aufschlägen,<br />

Erträge EEG Ausgleich, Erträge aus Personalgestellungen,<br />

aus Mieten <strong>und</strong> Pachten sowie aus sonstigen<br />

Erträgen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen<br />

sind mit 610 T€ (Vj. 894 T€) Erträge aus der Auflösung<br />

von Rückstellungen sowie periodenfremde Erträge in<br />

Höhe von 902 T€ (Vj. 3.352 T€) enthalten.<br />

Materialaufwand<br />

In T€ 31.12.2009 31.12.2008<br />

Aufwendungen für Roh-,<br />

Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe<br />

Aufwendungen für<br />

bezogene Leistungen<br />

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe<br />

beinhalten als wesentliche Posten die Strombezugs-<br />

<strong>und</strong> Nebenkosten sowie die Kosten des Gas- <strong>und</strong><br />

Wasserbezugs. Die bezogenen Leistungen setzen sich<br />

zum größten Teil aus Fremdleistungen für Rohr- <strong>und</strong><br />

Kabelverlegungen, Planungsleistungen <strong>und</strong> Reparaturen<br />

zusammen.<br />

Personalaufwand<br />

25.366 30.530<br />

25.309 22.354<br />

50.675 52.884<br />

In T€ 31.12.2009 31.12.2008<br />

Löhne <strong>und</strong> Gehälter 11.697 11.910<br />

Soziale Abgaben <strong>und</strong> Aufwendungen<br />

für Altersversorgung<br />

<strong>und</strong> Unterstützung<br />

8.025 8.284<br />

- davon für Altersversorgung<br />

(5.647) (5.770)<br />

19.722 20.194<br />

Anhang Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 241 Arbeitnehmer<br />

beschäftigt. Davon 107 Gehalt- <strong>und</strong> 134 Lohnempfänger.<br />

Abschreibungen<br />

Die Abschreibungen auf Sachanlagen <strong>und</strong> immaterielle<br />

Vermögensgegenstände können dem Anlagegitter<br />

entnommen werden.<br />

Sonstige betriebliche Aufwendungen<br />

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind<br />

periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 3.545 T€<br />

erfasst. Diese betreffen im Wesentlichen den KWK-<br />

Zuschlag aus dem Jahr 2006, die Aufwendungen für<br />

die periodenübergreifende Saldierung 2007 <strong>und</strong> 2008,<br />

sowie Netzverluste aus 2008.<br />

Erträge aus Beteiligungen<br />

Die Erträge aus Beteiligungen enthalten eine jährliche<br />

wiederkehrende Garantiedividende.<br />

Sonstige Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Erträge<br />

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Zinsen<br />

aus dem Finanzclearing, sowie den Zinsenanteil für<br />

Kapitalerhöhung.<br />

Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Aufwendungen<br />

Bei den Zinsen <strong>und</strong> ähnlichen Aufwendungen handelt<br />

es sich größtenteils um Zinsen aus Darlehensverbindlichkeiten<br />

gegenüber Kreditinstituten sowie um Avalgebühren<br />

gegenüber der Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong>.<br />

Geschäfte größeren Umfangs, die mit verb<strong>und</strong>enen<br />

oder assoziierten Unternehmen der Stadtwerke<br />

<strong>Saarbrücken</strong> AG getätigt wurden<br />

Es wurden keine Geschäfte größeren Umfangs mit verb<strong>und</strong>enen<br />

oder assoziierten Unternehmen der Stadtwerke<br />

<strong>Saarbrücken</strong> AG zu marktunüblichen Preisen<br />

getätigt.<br />

61<br />

Sonstige Angaben<br />

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates <strong>und</strong> des<br />

Vorstandes ergibt sich aus der Übersicht der Organmitglieder.<br />

Zwei Mitglieder des Vorstandes sind zugleich Geschäftsführer<br />

der <strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong><br />

<strong>Saarbrücken</strong> mbH, <strong>Saarbrücken</strong> (VVS). Ein<br />

Mitglied des Vorstandes ist zugleich Geschäftsführer<br />

einer Nichtkonzern-Gesellschaft. Sie erhalten ihre<br />

Bezüge von diesen Gesellschaften. Andere Vorteile<br />

wurden ihnen nicht gewährt.<br />

An ehemalige Mitglieder des Vorstandes oder deren<br />

Hinterbliebenen wurden im abgelaufenen Geschäftjahr<br />

132 T€ <strong>Versorgungs</strong>bezüge gezahlt. Aus dem gleichen


62 Anhang Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

Gr<strong>und</strong> besteht zum Bilanzstichtag eine Rückstellung<br />

von 163 T€.<br />

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten 2009<br />

Sitzungsgelder in Höhe von 22 T€. Zum 31.12.2009 bestehen<br />

Forderungen aus Krediten an Arbeitnehmer-Aufsichtsräte<br />

in Höhe von 0,8 T€. Die zinslos gewährten<br />

Darlehen sind jährlich mit 3,5 % der Darlehenssumme<br />

zu tilgen; 2009 wurden 0,3 T€ zurückgezahlt.<br />

Prüfungs- <strong>und</strong> Beratungsgebühren<br />

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar<br />

des Abschlussprüfers beträgt für<br />

In T€ 31.12.2009 31.12.2008<br />

Abschlussprüfungsleistungen 120 120<br />

Steuerberatungsleistungen 30 30<br />

<strong>Saarbrücken</strong>, den 25. Mai <strong>2010</strong><br />

Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG, <strong>Saarbrücken</strong><br />

Dr. Ing. Dieter Attig Ass. jur. Peter Edlinger<br />

Dipl.-Ing. Helmut Fuß<br />

150 150


Entwicklung des VVS-Konzerns 63<br />

Sonja Brandts,<br />

Empfang<br />

Hohe Serviceorientierung, reichlich<br />

Erfahrung <strong>und</strong> kompetente<br />

Kommunikation repräsentieren<br />

den VVS-Konzern an der wichtigen<br />

Schnittstelle zu Besuchern<br />

<strong>und</strong> Anrufern.


64 Bilanz Saarbahn GmbH<br />

Saarbahn GmbH<br />

Bilanz zum 31. Dezember 2009<br />

Aktiva<br />

A. Anlagevermögen<br />

Nr. des<br />

Anhangs<br />

2009<br />

€<br />

Vorjahr<br />

T€<br />

I. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

1. Konzessionen <strong>und</strong> ähnliche Rechte (1) 7.749 13<br />

II. Sachanlagen<br />

1. Fahrzeuge für den Personenverkehr 5.715.242 3.976<br />

2. Andere Anlagen, Betriebs- <strong>und</strong> Geschäftsausstattung 44.215 55<br />

3. Anlagen im Bau 88.613 -<br />

5.848.070 4.031<br />

III. Finanzanlagen<br />

1. Beteiligungen (2) 23.000 23<br />

2. Sonstige Ausleihungen (3) 1.789 4<br />

24.789 27<br />

B. Umlaufvermögen<br />

I. Vorräte<br />

(Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe) (4) 43.423 48<br />

II. Forderungen <strong>und</strong> sonstige Vermögensgegenstände (5)<br />

1. Forderungen aus Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen 1.951.272 2.082<br />

2. Forderungen gegen verb<strong>und</strong>ene Unternehmen 37.393.484 19.239<br />

3. Sonstige Vermögensgegenstände (6) 745.470<br />

40.090.226<br />

528<br />

21.849<br />

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (7) 6.604 117<br />

46.020.861<br />

26.085


Passiva<br />

A. Eigenkapital<br />

Nr. des<br />

Anhangs<br />

2009<br />

€<br />

Bilanz Saarbahn GmbH<br />

Vorjahr<br />

T€<br />

I. Gezeichnetes Kapital 511.292 511<br />

II. Kapitalrücklage 1.022.584<br />

1.533.876<br />

B. Rückstellungen<br />

1. Rückstellungen für Pensionen <strong>und</strong><br />

(8)<br />

ähnliche Verpflichtungen<br />

8.816.062<br />

2. Sonstige Rückstellungen (9) 5.652.743<br />

14.468.805<br />

C. Verbindlichkeiten (10)<br />

1. Verbindlichkeiten gegenüber<br />

Kreditinstituten<br />

6.604.622<br />

2. Verbindlichkeiten aus<br />

Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen<br />

1.540.277<br />

3. Verbindlichkeiten gegenüber<br />

verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

21.117.945<br />

4. Sonstige Verbindlichkeiten 270.494<br />

29.533.338<br />

D. Rechnungsabgrenzungsposten 484.842<br />

46.020.861<br />

1.023<br />

1.534<br />

8.282<br />

5.423<br />

13.705<br />

4.631<br />

1.967<br />

3.580<br />

230<br />

10.408<br />

438<br />

26.085<br />

65


66 Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung Saarbahn GmbH<br />

Saarbahn GmbH<br />

Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009<br />

Nr. des<br />

Anhangs<br />

2009<br />

€<br />

2009<br />

€<br />

Vorjahr<br />

T€<br />

1. Umsatzerlöse<br />

a) Verkehrseinnahmen (11) 38.565.398 37.072<br />

b) sonstige Umsatzerlöse 519.328<br />

384<br />

39.084.726 37.456<br />

2. Sonstige betriebliche Erträge (12) 1.118.300 587<br />

3. Materialaufwand<br />

a) Aufwendungen für Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe 2.236.693 4.962<br />

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 29.987.844<br />

28.550<br />

32.224.537 33.512<br />

4. Personalaufwand (13)<br />

a) Löhne <strong>und</strong> Gehälter 9.283.757 8.848<br />

b) Soziale Abgaben <strong>und</strong> Aufwendungen für<br />

Altersversorgung <strong>und</strong> für Unterstützung<br />

5. Abschreibungen<br />

auf immaterielle Vermögensgegenstände<br />

des Anlagevermögens <strong>und</strong> Sachanlagen<br />

1.817.447<br />

11.101.204<br />

959.038<br />

1.627<br />

10.475<br />

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (14) 3.998.764 4.261<br />

7. Sonstige Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Erträge (15) 193.764 469<br />

8. Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Aufwendungen 270.752 141<br />

9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -8.157.505 -10.731<br />

10. Sonstige Steuern 64.532 3<br />

11. Erträge aus Verlustübernahme 8.222.037 10.734<br />

12. Jahresergebnis - -<br />

854


SAARBAHN GMBH, SAARBRÜCKEN<br />

Anhang für 2009<br />

I. Gliederungsgr<strong>und</strong>sätze<br />

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft.<br />

Das Sachanlagevermögen ist entsprechend der Verordnung über<br />

die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen<br />

unterteilt.<br />

Im Rahmen der neuen Konzern-Kontierungsanweisung wurde die<br />

Buchungssystematik geändert. Daher ist die Vergleichbarkeit mit<br />

den Vorjahreswerten teilweise eingeschränkt. Insbesondere werden<br />

abweichend vom Vorjahr 160 T€ (Vj. 108 T€) Aufwendungen<br />

für den Eigenanteil für Versicherungen <strong>und</strong> 88 T€ (Vj. 57 T€)<br />

Personalgestellung nicht im Materialaufwand sondern in den<br />

sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.<br />

II. Erläuterung der Posten des Jahresabschlusses sowie der<br />

Bilanzierungs- <strong>und</strong> Bewertungsgr<strong>und</strong>sätze<br />

(1) Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens<br />

ist im Anlagespiegel dargstellt.<br />

Die immateriellen Vermögensgegenstände <strong>und</strong> die Sachanlagen<br />

sind zu Anschaffungskosten bewertet, zeitlich begrenzt nutzungsfähige<br />

Gegenstände vermindert um planmäßige Abschreibungen.<br />

Den planmäßig, zeitanteilig verrechneten Abschreibungen liegen<br />

steuerlich zulässige Sätze zugr<strong>und</strong>e.<br />

Immaterielle Vermögensgegenstände werden im Jahr des Zugangs<br />

zeitanteilig linear abgeschrieben.<br />

Die Zugänge des Geschäftsjahres werden „pro rata temporis“<br />

abgeschrieben. Geringwertige Anlagegegenstände mit einem<br />

Wert von 150,01 € bis 1.000 € werden im Zugangsjahr in Sammelposten<br />

erfasst <strong>und</strong> über fünf Jahre abgeschrieben.<br />

(2) Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet.<br />

(3) Als sonstige Ausleihungen sind Darlehen an Mitarbeiter zur<br />

Wohnraumbeschaffung ausgewiesen. Entsprechend der steuerlichen<br />

Behandlung sind die zinslos gewährten Darlehen zum<br />

Nennwert angesetzt.<br />

(4) Die Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe sind mit ihren durchschnittlichen,<br />

gewogenen Anschaffungskosten unter Beachtung des<br />

Niederstwertprinzips bewertet.<br />

(5) Die Forderungen <strong>und</strong> sonstigen Vermögensgegenstände sind<br />

gr<strong>und</strong>sätzlich zum Nominalwert angesetzt.<br />

Beim Ansatz der Forderungen <strong>und</strong> der sonstigen Vermögensgegenstände<br />

wurden bestehende Risiken durch Einzelwertberichtigung<br />

berücksichtigt.<br />

In den Forderungen aus Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen sind Beträge<br />

in Höhe von 695 T€ (Vj. 971 T€) für Ansprüche auf Erstattung<br />

von Fahrgeldausfällen nach SGB IX enthalten, die rechtlich erst<br />

mit Antragstellung entstehen.<br />

Die Forderungen gegen verb<strong>und</strong>ene Unternehmen betreffen mit<br />

29 T€ (Vj. 5.234 T€) die Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG, mit<br />

4.445 T€ (Vj. 2.683 T€) die Gesellschaft für Straßenbahnen im<br />

Anhang Saarbahn GmbH<br />

Saartal AG, mit 24.680 T€ (Vj. 151 T€) die <strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong><br />

<strong>Verkehrsgesellschaft</strong> <strong>Saarbrücken</strong> mbH <strong>und</strong> mit 8.239 T€ (Vj.<br />

11.172 T€) die Stadtbahn Saar GmbH <strong>und</strong> gliedern sich in Forderungen<br />

aus Vorlagen 24.376 T€ (Vj. 5.232 T€), Ergebnisabführung<br />

8.222 T€, (Vj. 10.734 T€) <strong>und</strong> sonstige Forderungen<br />

4.795 T€ (Vj 3.274 T€).<br />

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.<br />

(6) Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten 51 T€ (Vj.<br />

102 T€) gegen den Gesellschafter Gemeinde Heusweiler für den<br />

vertraglich garantierten Ausgleichsanspruch.<br />

(7) Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert<br />

angesetzt.<br />

67<br />

(8) Die Gesellschaft für Straßenbahnen im Saartal AG hat die<br />

Saarbahn GmbH für die im Jahr 2002 im Rahmen des Betriebsübergangs<br />

übernommenen Mitarbeiter von der Übernahme aller<br />

Pensionsverpflichtungen freigestellt. Die Erhöhung der Pensionsrückstellung<br />

von insgesamt 534 T€ wurde bei der Gesellschaft<br />

für Straßenbahnen im Saartal AG mit 774 T€ aufwandswirksam.<br />

Die verbleibenden 240 T€ beinhalten Rückstellungsbeträge für<br />

Mitarbeiterwechsel (-268 T€) <strong>und</strong> die einbehaltenen Eigenanteile<br />

der Mitarbeiter zur Zusatzversorgung (28 T€), die in der Rückstellung<br />

berücksichtigt wurde. Bei Eintritt des <strong>Versorgungs</strong>falles<br />

wechseln die Mitarbeiter von der Saarbahn GmbH in die Gesellschaft<br />

für Straßenbahnen im Saartal AG <strong>und</strong> vermindern insofern<br />

die Pensionsrückstellung bei der Saarbahn GmbH gleichermaßen<br />

wie sie die Rückstellung bei der Gesellschaft für Straßenbahnen<br />

im Saartal AG erhöhen. Die Bewertung der Pensionen <strong>und</strong> ähnlichen<br />

Verpflichtungen erfolgte zum Teilwert entsprechend<br />

§ 6a EStG unter Zugr<strong>und</strong>elegung eines Zinsfußes von 5,5 % p. a.,<br />

sowie der Richttafeln Heubeck 2005 G, was zu einer Zuführung<br />

von insgesamt 774 T€ führte. Eine Unterdeckung für Altzusagen<br />

besteht am Stichtag nicht mehr.<br />

(9) Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für<br />

ungewisse Verbindlichkeiten. Darin enthalten sind 4.176 T€ (Vj.<br />

3.825 T€) für Verpflichtungen aus der Regelung der Altersteilzeit,<br />

173 T€ (Vj. 216 T€) für die Abgeltung von Überst<strong>und</strong>en, 177 T€<br />

(Vj. 35 T€) für die Abgeltung von Resturlaub, 478 T€ (Vj. 400 T€)<br />

für Verpflichtungen aus der Betriebshaftpflicht, 398 T€ (Vj. 650<br />

T€) für Stationsentgelte SNCF <strong>und</strong> 113 T€ (Vj. 113 T€) für Prozesskosten<br />

Arbeitsgericht.<br />

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde der Gr<strong>und</strong>satz der<br />

kaufmännischen Vorsicht beachtet. Allen erkennbaren Risiken<br />

wurde Rechnung getragen.<br />

(10) Die Restlaufzeiten <strong>und</strong> die Besicherungen der Verbindlichkeiten<br />

sind im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.<br />

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen<br />

bewertet.<br />

Die Verbindlichkeiten gegenüber verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

betreffen mit 18.520 T€ (Vj. 400 T€) die Stadtbahn Saar GmbH,<br />

mit 1.974 T€ (Vj. 2.327 T€) die <strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong><br />

<strong>Saarbrücken</strong> mbH, mit 591 T€ (Vj. 790 T€) die<br />

Gesellschaft für Straßenbahnen im Saartal AG, mit 33 T€ (Vj.<br />

63 T€) die Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG. Die Verbindlichkeiten<br />

gegenüber verb<strong>und</strong>enen Unternehmen entfallen mit 21.118 T€<br />

(Vj. 3.580 T€) auf Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen.


68 Anhang Saarbahn GmbH<br />

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen mit<br />

86 T€ (Vj. 75 T€) Steuern.<br />

(11) Die Umsatzerlöse betreffen die Verkehrseinnahmen mit<br />

38.565 T€ (Vj. 37.072 T€) <strong>und</strong> übrige Umsatzerlöse mit 519 T€<br />

(Vj. 384 T€). In den Umsatzerlösen werden analog den Vorjahren<br />

auch die jährlichen Zuwendungen des Landes aus dem Finanzierungsvertrag<br />

Semesterticket (1.534 T€), die pauschalierten<br />

Ausgleichszahlungen des Landes für die Gewährung vergünstigter<br />

Fahrscheine nach § 45a PBefG (6.933 T€) sowie Zuschüsse<br />

des Landes zum Ausgleich nicht eigenwirtschaftlicher Verkehrsleistungen<br />

im Schienenpersonennahverkehr auf der Kursbuchstrecke<br />

684 (4.095 T€) ausgewiesen.<br />

(12) Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen<br />

mit 10 T€ (Vj. 67 T€) Personalgestellung an die Stadtbahn<br />

Saar GmbH, mit 40 T€ (Vj. 0 T€) Personalgestellung an die<br />

<strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong> <strong>Saarbrücken</strong> mbH <strong>und</strong><br />

mit 29 T€ (Vj. 36 T€) Personalgestellung an die Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong><br />

AG, Erlöse aus Schadensfällen mit 97 T€ (Vj. 138 T€),<br />

vertragliche Ausgleichszahlungen Heusweiler <strong>und</strong> Kleinblittersdorf<br />

mit 102 T€ (Vj. 102 T€), mit 350 T€ (Vj. 85 T€) Erträge aus der<br />

Auflösung von Rückstellungen <strong>und</strong> übrige Entnahmen.<br />

(13) Von den Personalaufwendungen entfallen 72 T€ (Vj. 37 T€)<br />

auf Altersversorgung.<br />

(14) Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen<br />

76 T€ (Vj. 100 T€) die Abschreibung von Forderungen aus<br />

Vorjahren.<br />

(15) Die Zinserträge betreffen mit 194 T€ (Vj. 469 T€) verb<strong>und</strong>ene<br />

Unternehmen.<br />

III. Ergänzende Angaben<br />

1. Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers<br />

beträgt 62 T€.<br />

2. Die Gesellschaft ist zu 26 % an der Saarbus GmbH, <strong>Saarbrücken</strong>,<br />

beteiligt. Das Stammkapital <strong>und</strong> Eigenkapital von Saarbus<br />

beträgt 50 T€ zum 31.12.2009.<br />

3. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen mit<br />

104.052 T€ die Verpflichtungen aus dem Infrastrukturvertrag für<br />

die nächsten fünf Jahre, die in vollem Umfang gegenüber Gesellschafter<br />

Stadtbahn Saar GmbH bestehen.<br />

4. Aufgr<strong>und</strong> des Personalüberleitungsvertrages vom 22.2.2001<br />

haften für die an die Mitarbeiter zu vergütende Ausgleichleistung<br />

– definiert als Unterschied zwischen dem Haustarifvertrag<br />

Stadtbahn Saar GmbH/Saarbahn GmbH <strong>und</strong> den Tarifverträgen<br />

BMT-GII <strong>und</strong> BAT – die Gesellschaft für Straßenbahnen im<br />

Saartal AG, die Stadtbahn Saar GmbH <strong>und</strong> die Saarbahn GmbH<br />

gesamtschuldnerisch. Im Innenverhältnis hat die Gesellschaft<br />

für Straßenbahnen im Saartal AG die Ausgleichleistungen der<br />

Saarbahn GmbH zu ersetzen. Da der Vertrag 2009 beendet ist,<br />

besteht bei der Gesellschaft für Straßenbahnen im Saartal AG<br />

für diese Ausgleichleistungen keine Rückstellung mehr.<br />

5. Zum 31.12.2009 waren 290 Arbeitnehmer beschäftigt. Für<br />

das Geschäftsjahr errechnet sich eine durchschnittliche Beschäftigungszahl<br />

von 290 (Vj. 281) Arbeitnehmern.<br />

6. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats <strong>und</strong> der Geschäftsführung<br />

ergibt sich aus der Übersicht über die Organmitglieder.<br />

Zwei Mitglieder der Geschäftsführung waren zugleich Geschäftsführer<br />

der <strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong> <strong>Saarbrücken</strong><br />

mbH, <strong>Saarbrücken</strong>; sie erhielten ihre Bezüge von der jeweiligen<br />

Gesellschaft. Andere Vorteile wurden ihnen nicht gewährt.<br />

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten 2009 Sitzungsgelder in<br />

Höhe von 7 T€.<br />

7. Der Jahresabschluss der Saarbahn GmbH, <strong>Saarbrücken</strong>, wird<br />

in den Konzernabschluss der VVS-Beteiligungsgesellschaft mbH,<br />

<strong>Saarbrücken</strong>, einbezogen.<br />

Der Konzernabschluss wird im elektronischen B<strong>und</strong>esanzeiger<br />

veröffentlicht.<br />

<strong>Saarbrücken</strong>, im Mai <strong>2010</strong><br />

Saarbahn GmbH<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig Ass. jur. Peter Edlinger<br />

Norbert Reuter, MBA


Entwicklung des VVS-Konzerns 69<br />

Rüdiger Haupt,<br />

K<strong>und</strong>endialog SaarBahn&Bus<br />

K<strong>und</strong>enberatung <strong>und</strong> -betreuung<br />

haben bei SaarBahn&Bus einen<br />

wichtigen Stellenwert. Schließlich<br />

ist die k<strong>und</strong>enfre<strong>und</strong>liche<br />

<strong>und</strong> fachgerechte Bearbeitung<br />

von Fragen – aber auch von<br />

Beschwerden – ein wesentlicher<br />

Beitrag zur K<strong>und</strong>enzufriedenheit.


70 Bilanz Stadtbahn Saar GmbH<br />

Stadtbahn Saar GmbH<br />

Bilanz zum 31. Dezember 2009<br />

Aktiva<br />

A. Anlagevermögen<br />

Nr. des<br />

Anhangs<br />

(1)<br />

2009<br />

€<br />

Vorjahr<br />

T€<br />

I. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

Konzessionen <strong>und</strong> ähnliche Rechte 317.904 493<br />

II. Sachanlagen<br />

1. Gr<strong>und</strong>stücke, gr<strong>und</strong>stücksgleiche Rechte <strong>und</strong> Bauten<br />

einschl. der Bauten auf fremden Gr<strong>und</strong>stücken<br />

8.955.448<br />

9.371<br />

2. Gleisanlagen 102.511.662 66.190<br />

3. Streckenausrüstung <strong>und</strong> Sicherungsanlagen 21.014.418 14.150<br />

4. Fahrzeuge für Personenverkehr 21.076.483 23.113<br />

5. Technische Anlagen <strong>und</strong> Maschinen 764.595 949<br />

6. Andere Anlagen, Betriebs- <strong>und</strong> Geschäftsausstattung 1.844.226 1.738<br />

7. Geleistete Anzahlungen <strong>und</strong> Anlagen im Bau 13.710.358 55.708<br />

169.877.190 171.219<br />

III. Finanzanlagen<br />

1. Anteile an verb<strong>und</strong>enen Unternehmen (2) 1.487.521 1.487<br />

2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.687.668 5.978<br />

3. Sonstige Ausleihungen 1.508 3<br />

7.176.697 7.468<br />

B. Umlaufvermögen<br />

I. Vorräte (3)<br />

Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe 2.327.009 2.131<br />

II. Forderungen <strong>und</strong> sonstige Vermögensgegenstände (4)<br />

1. Forderungen aus Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen 1.220.279 428<br />

2. Forderungen gegen verb<strong>und</strong>ene Unternehmen 31.593.220 16.817<br />

3. Sonstige Vermögensgegenstände (5) 321.049<br />

33.134.548<br />

226<br />

17.471<br />

III. Kassenbestand <strong>und</strong> Guthaben bei Kreditinstituten 1.508 62<br />

C. Rechnungsabgrenzungsposten 485.802 536<br />

213.320.658 199.380


Passiva<br />

A. Eigenkapital<br />

Nr. des<br />

Anhangs<br />

Bilanz Stadtbahn Saar GmbH<br />

2009<br />

€<br />

Vorjahr<br />

T€<br />

I. Gezeichnetes Kapital 818.067 818<br />

II. Kapitalrücklage 1.738.392<br />

2.556.459<br />

B. Sonderposten für Investitionszuschüsse (6) 120.854.380 124.088<br />

C. Rückstellungen<br />

1. Rückstellungen für Pensionen <strong>und</strong><br />

(7)<br />

ähnliche Verpflichtungen<br />

4.778.926<br />

2. Sonstige Rückstellungen (8) 2.527.212<br />

7.306.138<br />

D. Verbindlichkeiten (9)<br />

1. Verbindlichkeiten gegenüber<br />

Kreditinstituten<br />

44.374.736<br />

2. Verbindlichkeiten aus<br />

Lieferungen <strong>und</strong> Leistungen<br />

2.326.546<br />

3. Verbindlichkeiten gegenüber<br />

verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

35.816.141<br />

4. Sonstige Verbindlichkeiten 86.258<br />

82.603.681<br />

213.320.658<br />

1.738<br />

2.556<br />

4.427<br />

2.325<br />

6.752<br />

43.469<br />

2.270<br />

20.168<br />

77<br />

65.984<br />

199.380<br />

71


72 Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung Stadtbahn Saar GmbH<br />

Stadtbahn Saar GmbH<br />

Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009<br />

Nr. des<br />

Anhangs<br />

2009<br />

€<br />

2009<br />

€<br />

Vorjahr<br />

T€<br />

1. Umsatzerlöse (10) 20.700.646 21.806<br />

2. Andere aktivierte Eigenleistungen 134.794 137<br />

3. Sonstige betriebliche Erträge (11) 9.961.848 9.248<br />

4. Materialaufwand (12)<br />

a) Aufwendungen für Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe 4.805.610 6.509<br />

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.304.990<br />

3.545<br />

7.110.600 10.054<br />

5. Personalaufwand (13)<br />

a) Löhne <strong>und</strong> Gehälter 4.985.696 4.864<br />

b) Soziale Abgaben <strong>und</strong> Aufwendungen für<br />

Altersversorgung <strong>und</strong> für Unterstützung,<br />

davon für Altersversorgung:<br />

€ 55.278,02 (Vj. T€ 30)<br />

6. Abschreibungen<br />

auf immaterielle Vermögensgegenstände<br />

des Anlagevermögens <strong>und</strong> Sachanlagen<br />

1.011.778<br />

5.997.474<br />

9.107.253<br />

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (14) 9.070.866 8.555<br />

8. Sonstige Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Erträge (15) 161.573 120<br />

9. Aufwendungen aus Verlustübernahme 8.222.037 10.734<br />

10. Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Aufwendungen (16) 2.840.529 2.924<br />

11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -11.389.898 -15.191<br />

12. Sonstige Steuern 20.605 11<br />

13. Erträge aus Verlustübernahme 11.410.503 15.202<br />

14. Jahresergebnis - -<br />

970<br />

5.834<br />

8.401


STADTBAHN SAAR GMBH, SAARBRÜCKEN<br />

Anhang für 2009<br />

I. Gliederungsgr<strong>und</strong>sätze<br />

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Aufgr<strong>und</strong><br />

des Gesellschaftsvertrages wurde der Jahresabschluss<br />

entsprechend den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften<br />

aufgestellt.<br />

Das Sachanlagevermögen ist entsprechend der Verordnung über<br />

die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen<br />

unterteilt.<br />

Im Rahmen der neuen Konzern-Kontierungsanweisung wurde<br />

die Buchungssystematik geändert. Daher ist die Vergleichbarkeit<br />

mit den Vorjahreswerten teilweise eingeschränkt. Insbesondere<br />

werden abweichend zum Vorjahr der Energie- <strong>und</strong> Wasserbezug<br />

sowie die Personalgestellung nicht im Materialaufwand, sondern<br />

in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.<br />

II. Erläuterungen der Posten des Jahresabschlusses sowie der<br />

Bilanzierungs- <strong>und</strong> Bewertungsgr<strong>und</strong>sätze<br />

(1) Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens<br />

ist im Anlagespiegel dargestellt.<br />

Die immateriellen Vermögensgegenstände <strong>und</strong> die Sachanlagen<br />

sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet,<br />

zeitlich begrenzt nutzungsfähige Gegenstände vermindert um<br />

planmäßige Abschreibungen. Die Herstellungskosten umfassen<br />

neben Einzelkosten in angemessenem Umfang Material- <strong>und</strong><br />

Fertigungsgemeinkosten.<br />

Erhaltene Zuschüsse nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz<br />

(GVFG) sind im Sonderposten für Investitionszuschüsse<br />

erfasst.<br />

Die Zugänge des Geschäftsjahres werden „pro rata temporis“<br />

abgeschrieben. Geringwertige Anlagegegenstände mit einem<br />

Wert von 150,01 € bis 1.000 € werden im Zugangsjahr in Sammelposten<br />

erfasst <strong>und</strong> über fünf Jahre abgeschrieben.<br />

(2) Die Anteile an verb<strong>und</strong>enen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten<br />

bewertet.<br />

(3) Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des<br />

Niederwertprinzips bewertet.<br />

(4) Die Forderungen <strong>und</strong> sonstigen Vermögensgegenstände sind<br />

zum Nominalwert angesetzt.<br />

Die Forderungen gegen verb<strong>und</strong>ene Unternehmen <strong>und</strong> Gesellschafter<br />

betreffen mit 12.423 T€ (Vj. 15.750 T€) den Gesellschafter<br />

<strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong> <strong>Saarbrücken</strong><br />

mbH, mit 18.520 T€ (Vj. 400 T€) die Saarbahn GmbH, mit<br />

277 T€ (Vj. 1 T€) die Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG <strong>und</strong> mit<br />

373 T€ (Vj. 666 T€) die Gesellschaft für Straßenbahnen im<br />

Saartal AG. Die Forderungen gegen verb<strong>und</strong>ene Unternehmen<br />

<strong>und</strong> Gesellschafter resultieren mit 19.204 T€ aus Lieferungen<br />

<strong>und</strong> Leistungen, in Höhe von 11.411 T€ aus Verlustübernahme<br />

gem. Ergebnisabführungsvertrag <strong>und</strong> übrigen aus Vorlagen.<br />

(5) Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten 108 T€ (Vj.<br />

108 T€) gegen den Gesellschafter Stadt Lebach für den vertraglich<br />

garantierten Ausgleichsanspruch.<br />

Anhang Stadtbahn Saar GmbH 73<br />

(6) Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird entsprechend<br />

der Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter<br />

aufgelöst.<br />

(7) Die Gesellschaft für Straßenbahnen im Saartal AG hat<br />

die Stadtbahn Saar GmbH für die im Jahr 2002 im Rahmen<br />

des Betriebsübergangs übernommenen Mitarbeiter von der<br />

Übernahme aller Pensionsverpflichtungen freigestellt. Die<br />

Erhöhung der Pensionsrückstellung von insgesamt 352 T€<br />

wurde bei der Gesellschaft für Straßenbahnen im Saartal AG mit<br />

446 T€ aufwandswirksam. Die verbleibende 101 T€ beinhalten<br />

Rückstellungsbeträge für Mitarbeiterwechsel (36 T€) <strong>und</strong> die<br />

einbehaltenen Eigenanteile der MA zur Zusatzversorgung (7 T€),<br />

die in der Rückstellung berücksichtigt werden. Bei Eintritt des<br />

<strong>Versorgungs</strong>falles wechseln die Mitarbeiter von der Stadtbahn<br />

Saar GmbH in die Gesellschaft für Straßenbahnen im Saartal<br />

AG <strong>und</strong> vermindern insofern die Pensionsrückstellungen bei der<br />

Stadtbahn Saar GmbH gleichermaßen wie sie die Rückstellung<br />

bei der Gesellschaft für Straßenbahnen im Saartal AG erhöhen.<br />

Die Bewertung der Pensionen <strong>und</strong> ähnlichen Verpflichtungen<br />

erfolgte zum Teilwert entsprechend § 6 a EStG unter Zugr<strong>und</strong>elegung<br />

eines Zinsfußes von 5,5 % p. a. sowie der Richttafeln<br />

Heubeck 2005 G. Eine Unterdeckung für Altzusagen besteht am<br />

Stichtag nicht.<br />

(8) Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen<br />

für ungewisse Verbindlichkeiten. Bei der Bemessung wurde<br />

der Gr<strong>und</strong>satz der kaufmännischen Vorsicht beachtet. Allen<br />

erkennbaren Risiken wurde Rechnung getragen. In den sonstigen<br />

Rückstellungen sind u. a. 1.668 T€ (Vj. 1.655 T€) für Verpflichtungen<br />

aus der Regelung der Altersteilzeit, 137 T€ (Vj. 119 T€)<br />

für die Abgeltung von Überst<strong>und</strong>en, 149 T€ (Vj. 162 T€) für die<br />

Abgeltung von Resturlaub <strong>und</strong> 250 T€ (Vj. 120 T€) für ausstehende<br />

Rechnungen enthalten.<br />

(9) Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen<br />

bewertet.<br />

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben<br />

3.970 T€ (Vj. 3.780 T€) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr <strong>und</strong><br />

23.089 T€ (Vj. 25.850 T€) eine Restlaufzeit von mehr als fünf<br />

Jahren. 31.538 T€ (Vj. 34.072 T€) sind durch Ausfallbürgschaften<br />

der Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong> besichert, 12.452 T€ (Vj.<br />

8.981 T€) sind durch Patronatserklärungen der <strong>Versorgungs</strong>-<br />

<strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong> <strong>Saarbrücken</strong> mbH <strong>und</strong> der VVS-Beteiligungsgesellschaft<br />

mbH sowie durch Gr<strong>und</strong>schulden in Höhe von<br />

8.400 T€ abgesichert.<br />

Die Verbindlichkeiten gegenüber verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr <strong>und</strong> betreffen mit<br />

26.702 T€ (Vj. 816 T€) den Gesellschafter <strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong><br />

<strong>Verkehrsgesellschaft</strong> <strong>Saarbrücken</strong> mbH, mit 8.239 T€ (Vj.<br />

11.172 T€) die Saarbahn GmbH <strong>und</strong> mit 291 T€ (Vj. 7.577 T€)<br />

die Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG, die Gesellschaft für Straßenbahnen<br />

im Saartal AG mit 559 T€ (Vj. 557 T€) <strong>und</strong> die Stadtwerke<br />

<strong>Saarbrücken</strong> Beteiligungsgesellschaft mbH mit 25 T€ (Vj.<br />

46 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

entfallen mit 1.398 T€ (Vj. 1.715 T€) auf Lieferungen<br />

<strong>und</strong> Leistungen, mit 26.196 T€ (Vj. 6.907 T€) auf Vorlagen, mit<br />

8.222 T€ (Vj. 10.734 T€) auf Verlustübernahme <strong>und</strong> mit 0 T€<br />

(Vj. 812 T€) auf Konzernverrechnung.<br />

Die sonstigen Verbindlichkeiten, die sämtlich eine Restlaufzeit bis<br />

zu einem Jahr haben, betreffen mit 79 T€ (Vj. 68 T€) Steuern.<br />

(10) Die Umsatzerlöse betreffen überwiegend Infrastrukturnutzung<br />

13.593 T€ (Vj. 14.085 T€) durch die Saarbahn GmbH sowie


74 Anhang Stadtbahn Saar GmbH<br />

den Verkauf von Erdgas- <strong>und</strong> Dieseltreibstoffen <strong>und</strong> Reparaturdienstleistungen<br />

7.200 T€ (Vj. 7.205 T€).<br />

(11) In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist u. a. die Auflösung<br />

des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von<br />

6.239 T€ (Vj. 5.682 T€) sowie eine Ausgleichsleistung der Landeshauptstadt<br />

<strong>Saarbrücken</strong> im Rahmen eines Leasingmodells für<br />

die Fahrzeuge von 2.257 T€ (Vj. 2.255 T€) enthalten.<br />

(12) Die Aufwendungen für Hilfs- <strong>und</strong> Betriebsstoffe setzen sich<br />

überwiegend aus Aufwendungen für Treibstoffe <strong>und</strong> Aufwendungen<br />

für Ersatzteile zusammen.<br />

(13) Von den Personalaufwendungen entfallen 55 T€ (Vj. 30 T€)<br />

auf Altersversorgung.<br />

(14) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter<br />

anderem Leasingkosten in Höhe von 2.752 T€ (Vj. 2.772 T€),<br />

Mietaufwendungen <strong>und</strong> -nebenkosten in Höhe von 1.015 T€ (Vj.<br />

1.025 T€) sowie die Konzernumlage in Höhe von 2.223 T€ (Vj.<br />

2.925 T€).<br />

(15) Die sonstigen Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Erträge betreffen überwiegend<br />

Zinserträge aus dem Leasingmodell für die Fahrzeuge.<br />

(16) Die Zinsaufwendungen betreffen mit 331 T€ (Vj. 537 T€)<br />

verb<strong>und</strong>ene Unternehmen.<br />

III. Ergänzende Angaben<br />

1. Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers<br />

beträgt 38 T€.<br />

2. Es bestehen zum Bilanzstichtag Bestellobligen von 2.617 T€.<br />

Diese betreffen ausschließlich den Streckenbau.<br />

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen mit<br />

2.752 T€ p. a. Aufwendungen für das Leasing der Stadtbahnfahrzeuge<br />

bis zum Jahr 2016 sowie mit 443 T€ p. a. Mietverpflichtungen<br />

für Büroräume.<br />

Die Haftungsverhältnisse betragen 4.427 T€. Sie betreffen die<br />

Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung für Verpflichtungen<br />

im Personalbereich im Zusammenhang mit dem<br />

Betriebsübergang <strong>und</strong> beinhalten die Verpflichtungen aus der<br />

Altersversorgung.<br />

Im Innenverhältnis hat die Gesellschaft für Straßenbahnen im<br />

Saartal AG die Stadtbahn Saar GmbH von diesen Ansprüchen<br />

freigestellt.<br />

3. Zum 31.12.2009 waren 143 Arbeitnehmer beschäftigt. Für das<br />

Geschäftsjahr errechnet sich eine durchschnittliche Beschäftigungszahl<br />

von 143 Arbeitnehmern.<br />

4. Zwei Geschäftsführer waren im Berichtsjahr zugleich Geschäftsführer<br />

der <strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong> <strong>Saarbrücken</strong><br />

mbH; sie erhielten ihre Bezüge von dieser Gesellschaft.<br />

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers, der einen<br />

Anstellungsvertrag mit der Stadtbahn Saar GmbH, <strong>Saarbrücken</strong>,<br />

hat, wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.<br />

Andere Vorteile wurden ihnen nicht gewährt.<br />

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten 2009 Sitzungsgelder in<br />

Höhe von 6 T€.<br />

5. Die Stadtbahn Saar GmbH hält einen Anteil von 96 % vom<br />

Stammkapital (511 T€) der Saarbahn GmbH, die zum 31.12.2009<br />

ein Eigenkapital von 1.534 T€ <strong>und</strong> ein Jahresergebnis 2009<br />

vor Verlustübernahme von 8.222 T€ ausweist, sowie einen<br />

Anteil von 30 % vom Stammkapital (50 T€) der Saarländischen<br />

Nahverkehrs-Service GmbH, die zum 31.12.2008 ein Eigenkapital<br />

von 50 T€ <strong>und</strong> ein Jahresergebnis 2008 von 0 T€ ausweist.<br />

Der Stadtbahn Saar GmbH liegt bislang kein Jahresabschluss für<br />

das Geschäftsjahr 2009 vor.<br />

Der Jahresabschluss der Stadtbahn Saar GmbH, <strong>Saarbrücken</strong>,<br />

sowie der Abschluss ihres Tochterunternehmens werden in<br />

den Konzernabschluss der VVS-Beteiligungsgesellschaft mbH,<br />

<strong>Saarbrücken</strong>, einbezogen.<br />

Der Konzernabschluss wird im B<strong>und</strong>esanzeiger veröffentlicht <strong>und</strong><br />

beim Amtsgericht <strong>Saarbrücken</strong> hinterlegt.<br />

<strong>Saarbrücken</strong>, im Mai <strong>2010</strong><br />

Stadtbahn Saar GmbH<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig Ass. jur. Peter Edlinger<br />

Norbert Reuter, MBA


Entwicklung des VVS-Konzerns 75<br />

Michael Adams,<br />

Elektromeister<br />

Saarbahn-Werkstatt<br />

Sicherheit hat Vorfahrt: Bei rd.<br />

40.000 Fahrgästen <strong>und</strong> 4.700<br />

Kilometern täglich haben Wartung<br />

<strong>und</strong> Instandhaltung der<br />

Stadtbahnfahrzeuge höchste<br />

Priorität – bald in der neuen<br />

Schienenwerkstatt in Brebach.


76 Aufsichtsräte Entwicklung des <strong>und</strong> VVS-Konzerns<br />

Geschäftsführung / Vorstand<br />

VVS-BETEILIGUNGSGESELLSCHAFT MBH Stand: 30.6.<strong>2010</strong><br />

Die Geschäftsführung<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig<br />

Sprecher<br />

Ass. jur. Peter Edlinger<br />

Der Gesellschafterausschuss<br />

Charlotte Britz<br />

Oberbürgermeisterin,<br />

Vorsitzende<br />

Uwe Conradt<br />

Stadtverordneter,<br />

stellvertretender<br />

AR-Vorsitzender<br />

(ab 19.3.<strong>2010</strong>)<br />

Rolf Linsler<br />

Stadtverordneter,<br />

stellvertretender<br />

AR-Vorsitzender<br />

(ab 19.3.<strong>2010</strong>)<br />

Berthold Bahner<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Dr. Gerd Bauer<br />

Stadtverordneter<br />

Peter Bauer<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Thomas Brück<br />

Stadtverordneter<br />

Marcel Dubois<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Ralf Latz<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Jürgen Nieser<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Winfried Nimmesgern<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Manfred Seiler<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Peter Strobel<br />

Stadtverordneter<br />

Gerhard Strub<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Gerhard Voelker<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Gerhard Walter<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Dorit Wolter<br />

Stadtverordnete


Die Geschäftsführung<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig<br />

Sprecher<br />

Ass. jur. Peter Edlinger<br />

Der Aufsichtsrat<br />

Charlotte Britz<br />

Oberbürgermeisterin,<br />

Vorsitzende<br />

Manfred Seiler<br />

Stadtverordneter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Klaus Schroeter<br />

Stadtverordneter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(ab 19.3.<strong>2010</strong>)<br />

Stefan Wallenborn<br />

Arbeitnehmervertreter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

Horst Andres<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(bis 18.6.<strong>2010</strong>)<br />

Dr. Gerd Bauer<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.<strong>2010</strong>)<br />

Peter Bauer<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Herbert Bonenberger<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Jürgen Burgardt<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(bis 18.6.<strong>2010</strong>)<br />

Uwe Conradt<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Hartmut Dehnen<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

Marcel Dubois<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Silke Dubois<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Friedrich Falk<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(bis 18.6.<strong>2010</strong>)<br />

Friedhelm Fiedler<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Markus Först<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(ab 21.6.<strong>2010</strong>)<br />

Hermann Hoffmann<br />

Stadtverordneter<br />

Winfried Jung<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

Uwe Kirwald<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Alwin Kleinbauer<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(ab 21.6.<strong>2010</strong>)<br />

Frank-Uwe Kloos<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(ab 21.6.<strong>2010</strong>)<br />

Aufsichtsräte <strong>und</strong> Entwicklung Geschäftsführung des VVS-Konzerns / Vorstand 77<br />

VVS MBH Stand: 30.6.<strong>2010</strong><br />

Ralf Latz<br />

Bürgermeister<br />

(ab 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Rolf Linsler<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Frank Oran<br />

Beigeordneter<br />

(bis 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Thomas Schaumburger<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Bernd Schneider<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

Peter Strobel<br />

Stadtverordneter<br />

Gerhard Strub<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Gerhard Voelker<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.2009)<br />

Claudia Willger-Lambert<br />

Stadtverordnete<br />

Sascha Zehner<br />

Stadtverordneter<br />

(seit 07.10.2009)<br />

Manfred Ziegler<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 6.10.2009)


78 Aufsichtsräte Entwicklung des <strong>und</strong> VVS-Konzerns<br />

Geschäftsführung / Vorstand<br />

STADTWERKE SAARBRÜCKEN AG Stand: 30.6.<strong>2010</strong><br />

Der Vorstand<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig<br />

Vorsitzender<br />

Ass. jur. Peter Edlinger<br />

Dipl.-Ing. Helmut Fuß<br />

(ab 1.3.2009)<br />

Der Aufsichtsrat<br />

Charlotte Britz<br />

Oberbürgermeisterin,<br />

Vorsitzende<br />

Lothar Arnold<br />

Stadtverordneter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Jürgen Burgardt<br />

Arbeitnehmervertreter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(bis 19.3.<strong>2010</strong>)<br />

Alwin Kleinbauer<br />

Arbeitnehmervertreter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(ab 19.3.<strong>2010</strong>)<br />

Prof. Leo Petry<br />

Vertreter Projecta 14,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(ab 19.3.<strong>2010</strong>)<br />

Markus Baldes<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Michael Bleines<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Michael Blug<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(ab 11.9.2009)<br />

Thomas Brück<br />

Stadtverordneter<br />

Uwe Conradt<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Dr. Hanno Dornseifer<br />

Vertreter Projecta 14<br />

(bis 30.9.<strong>2010</strong>)<br />

Marcel Dubois<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Silke Dubois<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Friedrich Falk<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Helmut Geibig<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Volker Hanauer<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(ab 11.9.2009)<br />

Tim Hartmann<br />

Vertreter Projecta 14<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Martin Karren<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Günther Kehl<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Peter Kihl<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(ab 11.9.2009)<br />

Frank-Uwe Kloos<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(ab 11.9.2009)<br />

Ralf Latz<br />

Bürgermeister<br />

(bis 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Rolf Linsler<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Rüdiger Linsler<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Wendelin Lonsdorf<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Katharina Moritz<br />

Arbeitnehmervertreterin<br />

(ab 11.9.2009)<br />

Harald Müller<br />

Stadtverordneter<br />

Karin Nehl<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Winfried Nimmesgern<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Frank Oran<br />

Beigeordneter<br />

(bis 31.12.2009)<br />

Stefan Schade<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Klaus Schroeter<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 11.9.2009)<br />

Manfred Seiler<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Peter Strobel<br />

Stadtverordneter<br />

Gerhard Walter<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Dorit Wolter<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Sascha Zehner<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)


Die Geschäftsführung<br />

Aufsichtsräte <strong>und</strong> Entwicklung Geschäftsführung des VVS-Konzerns / Vorstand 79<br />

CO.MET GMBH Stand: 30.6.<strong>2010</strong><br />

Der Aufsichtsrat<br />

EUR Ing. Peter Backes Paul Borgard<br />

Karl-Heinz Federkeil<br />

Beigeordneter,<br />

Vorsitzender<br />

(bis 16.8.<strong>2010</strong>)<br />

Helmut Kihl<br />

Arbeitnehmervertreter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig<br />

Eric Barth<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 6.10.2009)<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 5.10.2009)<br />

Uwe Kirwald<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 6.10.2009)<br />

Gerhard Strub<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 5.10.2009)<br />

Hans-Georg Vinzent<br />

Stadtverordneter


80 Aufsichtsräte Entwicklung des <strong>und</strong> VVS-Konzerns<br />

Geschäftsführung / Vorstand<br />

WASSERWERK BLIESTAL GMBH SAARBRÜCKEN Stand: 30.6.<strong>2010</strong><br />

Die Geschäftsführung<br />

Horst Schmeer<br />

Dipl.-Ing. Walter Schwingel<br />

(bis 28.2.<strong>2010</strong>)<br />

Dipl.-Ing. Stefan Keller<br />

(ab 1.3.<strong>2010</strong>)<br />

Der Aufsichtsrat<br />

Kajo Breuer<br />

Beigeordneter,<br />

Vorsitzender<br />

Clemens Lindemann<br />

Landrat,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

Elfriede Nikodemus<br />

Stadtverbandsbeigeordnete,<br />

stellvertretende Vorsitzende<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Jürgen Burgardt<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

Annelie Faber-Wegener<br />

Mitglied des Kreistages<br />

(ab 23.11.2009)<br />

Bernd Hertzler<br />

Mitglied des Kreistages<br />

(ab 23.11.2009)<br />

Winfried Jung<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Herbert Keßler<br />

Mitglied des Kreistages<br />

Helmut Kihl<br />

Mitglied des Kreistages<br />

Peter Kihl<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(ab 13.7.2009)<br />

Hans-Peter Klein<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Roland König<br />

Mitglied des Stadtverbandstages<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Karsten Krämer<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Dr. Volker Krämer<br />

Stadtverordneter<br />

Rudolf Kraus<br />

Stadtverordneter<br />

Lothar Kruft<br />

Mitglied des Kreistages<br />

(bis 31.12.2009)<br />

Wendelin Lonsdorf<br />

Arbeitnehmervertreter der SWS<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Peter Meyer<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Dr. Werner Moschel<br />

Mitglied des Kreistages<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Elisabeth Potyka<br />

Stadtverordnete<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Elisabeth Rammel<br />

Stadtverordnete<br />

Alexander Rubeck<br />

Mitglied des Kreistages<br />

(ab 1.1.<strong>2010</strong>)<br />

Sylvia Josette Schuhe<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Kurt Schwan<br />

Mitglied des Kreistages<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Gerhard Strub<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Gerhard Walter<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Claudia Willger-Lambert<br />

Stadtverordnete


Die Geschäftsführung<br />

Der Beirat<br />

Aufsichtsräte <strong>und</strong> Entwicklung Geschäftsführung des VVS-Konzerns / Vorstand 81<br />

KOMMUNALSySTEME FÜR ENERGIE, UMWELT UND VERKEHR GMBH<br />

Dr. Wolfgang Brück Dr.-Ing. Dieter Attig<br />

Vorsitzender<br />

Ass. jur. Peter Edlinger<br />

STADTWERKE SAARBRÜCKEN BETEILIGUNGSGESELLSCHAFT MBH<br />

Die Geschäftsführung<br />

Dipl.-Bw. Herbert Rauber<br />

Dipl.-Kfm. Alfons Wintrich<br />

Der Aufsichtsrat<br />

Sylvia Josette Schuhe<br />

Stadtverordnete,<br />

Aufsichtsratsvorsitzende<br />

(ab 11.6.<strong>2010</strong>)<br />

Gerhard Strub<br />

Stadtverordneter,<br />

Aufsichtsratsvorsitzender<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Karin Burkart<br />

Stadtverordnete,<br />

stellvertretende<br />

Aufsichtsratsvorsitzende<br />

(ab 11.6.<strong>2010</strong>)<br />

Martin Karren<br />

Stadtverordneter,<br />

stellvertretender<br />

Aufsichtsratsvorsitzender<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig<br />

(ab 29.2.2008)<br />

Richard Lucien Borg<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Uwe Conradt<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Alwin Kleinbauer<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(ab 26.6.2009)<br />

Karsten Krämer<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Dr. Katja Kruse<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Rolf Linsler<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Harald Müller<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Karin Nehl<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Elisabeth Rammel<br />

Stadtverordnete<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Franz-Heinrich Wittnebel<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

Sascha Zehner<br />

Stadtverordneter<br />

Stand:<br />

30.6.<strong>2010</strong><br />

Stand:<br />

30.6.<strong>2010</strong>


82 Aufsichtsräte Entwicklung des <strong>und</strong> VVS-Konzerns<br />

Geschäftsführung / Vorstand<br />

BäDERBETRIEBSGESELLSCHAFT SAARBRÜCKEN MBH Stand: 30.6.<strong>2010</strong><br />

Die Geschäftsführung<br />

Dipl.-Bw. Herbert Rauber<br />

Dipl.-Kfm. Alfons Wintrich<br />

Der Aufsichtsrat<br />

Paul Borgard<br />

Beigeordneter,<br />

Vorsitzender<br />

(bis 16.8.<strong>2010</strong>)<br />

Günther Kehl<br />

Arbeitnehmervertreter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Stefan Schade<br />

Stadtverordneter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig<br />

Eric Barth<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Karin Burkart<br />

Stadtverordnete<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Thomas Escher<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Gabriele Herrmann<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Gerd Hirschmann<br />

Stadtverordneter<br />

Wolfgang Klein<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Thomas Kruse<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Katharina Moritz<br />

Arbeitnehmervertreterin<br />

(ab 28.8.2009)<br />

Winfried Nimmesgern<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Elisabeth Rammel<br />

Stadtverordnete<br />

Walter Rodermann<br />

Bezirksbürgermeister<br />

Vera Wilhelm<br />

Stadtverordnete<br />

(von 7.10.2009 bis 5.2.<strong>2010</strong>)


Der Vorstand<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig<br />

Vorsitzender<br />

Ass. jur. Peter Edlinger<br />

Norbert Reuter, MBA<br />

(ab 26.6.2009)<br />

Der Aufsichtsrat<br />

Charlotte Britz<br />

Oberbürgermeisterin,<br />

Vorsitzende<br />

Norma Mohr<br />

Stadtverordnete,<br />

stellvertretende Vorsitzende<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Britta Blau<br />

Stadtverordnete<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Thomas Escher<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Karl-Heinz Federkeil<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Gerd Hirschmann<br />

Stadtverordneter<br />

Hermann Hoffmann<br />

Stadtverordneter<br />

Winfried Jung<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

der SB (als Gast)<br />

Karsten Krämer<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Aufsichtsräte <strong>und</strong> Entwicklung Geschäftsführung des VVS-Konzerns / Vorstand 83<br />

GESELLSCHAFT FÜR STRASSENBAHNEN IM SAARTAL AG Stand: 30.6.<strong>2010</strong><br />

Ralf Latz<br />

Bürgermeister<br />

(ab 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Frank Oran<br />

Beigeordneter<br />

(bis 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Fred Pelletier<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Elisabeth Potyka<br />

Stadtverordnete<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Elisabeth Rammel<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Rainer Ritz<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)<br />

Thomas Schaumburger<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Guido Vogel-Latz<br />

Stadtverordneter<br />

Sascha Zehner<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 10.7.2009)


84 Aufsichtsräte Entwicklung des <strong>und</strong> VVS-Konzerns<br />

Geschäftsführung / Vorstand<br />

STADTBAHN SAAR GMBH Stand: 30.6.<strong>2010</strong><br />

Die Geschäftsführung<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig<br />

Sprecher<br />

Ass. jur. Peter Edlinger<br />

Norbert Reuter, MBA<br />

(ab 1.2.2009)<br />

Der Aufsichtsrat<br />

Charlotte Britz<br />

Oberbürgermeisterin,<br />

Vorsitzende<br />

Eric Barth<br />

Stadtverordneter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(ab 5.3.<strong>2010</strong>)<br />

Karl-Heinz Federkeil<br />

Stadtverordneter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Nikolaus Jung<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

Stefan Barsch<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(ab 11.6.<strong>2010</strong>)<br />

Peter Bauer<br />

Stadtverordneter<br />

Kajo Breuer<br />

Beigeordneter<br />

(ab 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Hartmut Dehnen<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

Marcel Dubois<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Edith Eckert<br />

Stadtverordnete<br />

Thomas Escher<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Charly Groß<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

Gabriele Herrmann<br />

Stadtverordnete<br />

Gerd Hirschmann<br />

Stadtverordneter<br />

Uwe Kirwald<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Wolfgang Klein<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Rudolf Kraus<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Thomas Kruse<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Norma Mohr<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Harald Müller<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Siegfried Neuschwander<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Jürgen Nieser<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Michael Nieser<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(bis 11.6.<strong>2010</strong>)<br />

Rainer Ritz<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Stefan Schade<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Guido Vogel-Latz<br />

Stadtverordneter<br />

Dr. Rena Wandel-Hoefer<br />

Beigeordnete<br />

(bis 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Vera Wilhelm<br />

Stadtverordnete<br />

(von 7.10.2009 bis 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Dorit Wolter<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Jessica Zeyer<br />

Stadtverordnete<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Sascha Zehner<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)


Die Geschäftsführung<br />

Dr.-Ing. Dieter Attig<br />

Sprecher<br />

Ass. jur. Peter Edlinger<br />

Norbert Reuter, MBA<br />

(ab 1.2.2009)<br />

Der Aufsichtsrat<br />

Charlotte Britz<br />

Oberbürgermeisterin,<br />

Vorsitzende<br />

Guido Vogel-Latz<br />

Stadtverordneter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(ab 5.3.<strong>2010</strong>)<br />

Rainer Ziebold<br />

Bürgermeister,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(ab 5.3.<strong>2010</strong>)<br />

Karl-Heinz Federkeil<br />

Stadtverordneter,<br />

stellvertretender Vorsitzender<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Eric Barth<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Karl Brixius<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Edith Eckert<br />

Stadtverordnete<br />

Friedhelm Fiedler<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Gerd Hirschmann<br />

Stadtverordneter<br />

Anette Hoffmann<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Hermann Hoffmann<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Winfried Jung<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

Günther Karcher<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Aufsichtsräte <strong>und</strong> Entwicklung Geschäftsführung des VVS-Konzerns / Vorstand 85<br />

SAARBAHN GMBH Stand: 30.6.<strong>2010</strong><br />

Wolfgang Klein<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Ralf Latz<br />

Bürgermeister<br />

(ab 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Rolf Linsler<br />

Stadtverordneter<br />

(ab 7.10.2009)<br />

Norma Mohr<br />

Stadtverordnete<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Markus Morsing<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

(ab 19.11.2009)<br />

Siegfried Neuschwander<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Frank Oran<br />

Beigeordneter<br />

(bis 5.2.<strong>2010</strong>)<br />

Fred Pelletier<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Rainer Ritz<br />

Stadtverordneter<br />

(bis 26.6.2009)<br />

Bernd Schneider<br />

Arbeitnehmervertreter<br />

Klaus Schroeter<br />

Stadtverordneter<br />

Sylvia Josette Schuhe<br />

Stadtverordnete<br />

Anke Schwindling<br />

Stadtverordnete<br />

Stephan Strichertz<br />

Bürgermeister<br />

Dorit Wolter<br />

Stadtverordnete


86 Entwicklung Beteiligungen des VVS-Konzerns Konzerns<br />

VSE<br />

Vereinigte Saar-<br />

Elektrizitäts-AG<br />

Enovos *1)<br />

Deutschland<br />

AG<br />

50% 50%<br />

Projecta 14 GmbH<br />

20%<br />

5,3%<br />

100%<br />

50%<br />

BBS<br />

Bäderbetriebsgesellschaft<br />

<strong>Saarbrücken</strong> mbH<br />

TNB<br />

Talsperre Nonnweiler Betriebs-<br />

führungsgesellschaft mbH<br />

SWS BG<br />

SWS-Beteiligungsgesellschaft<br />

mbH<br />

co.met<br />

co.met GmbH <strong>Saarbrücken</strong><br />

ESLL *2)<br />

Energie SaarLorLux AG<br />

DER VVS-KONZERN<br />

LHS<br />

Landeshauptstadt <strong>Saarbrücken</strong><br />

74,7%<br />

100%<br />

100%<br />

49%<br />

100%<br />

VVS BG<br />

VVS-Beteiligungsgesellschaft mbH<br />

100%<br />

VVS<br />

<strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong> <strong>Saarbrücken</strong> mbH<br />

SWS<br />

Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG<br />

90%<br />

55%<br />

100%<br />

87%<br />

22,77%<br />

* 1) bis 30.6.2009 firmierend unter Saar Ferngas AG (SFG)<br />

* 2) indirekte Beteiligung über die ESLL GbR<br />

GSS<br />

Gesellschaft für Straßenbahnen<br />

im Saartal AG<br />

SBS<br />

Stadtbahn Saar GmbH<br />

Saarbahn<br />

Saarbahn GmbH<br />

KS<br />

KommunalSysteme für Energie,<br />

Umwelt <strong>und</strong> Verkehr GmbH<br />

WWB<br />

Wasserwerk Bliestal GmbH<br />

<strong>Saarbrücken</strong><br />

TNA<br />

Talsperre Nonnweiler<br />

Aufbereitungsgesellschaft mbH<br />

10%<br />

40%<br />

96%


Entwicklung des VVS-Konzerns 87<br />

Ulrike Castanares-Rivas,<br />

Berufskraftfahrerin<br />

Berufskraftfahrer/innen in der<br />

Personenbeförderung benötigen<br />

zum Führen von Linienbussen<br />

neben dem Führerschein der<br />

Klasse D u. a. auch Spaß im Umgang<br />

mit K<strong>und</strong>en <strong>und</strong> Dienstleistungen<br />

sowie „Soft Skills“ wie<br />

Verantwortungsbewusstsein <strong>und</strong><br />

Zuverlässigkeit.


88 Entwicklung Beteiligungen des VVS-Konzerns Konzerns<br />

23,9% 27,4%<br />

23,96%<br />

25,8%<br />

21,15%<br />

Solarkraftwerk Kenn<br />

Windpark Saar<br />

GmbH & Co. KG<br />

GF GmbH<br />

Windpark<br />

Freisen Nord<br />

DIE BETEILIGUNGEN DER SWS<br />

96%<br />

Saarbus<br />

Saarbus GmbH<br />

40% 55%<br />

26%<br />

DER VERKEHRSBEREICH<br />

VVS BG<br />

VVS-Beteiligungsgesellschaft<br />

mbH<br />

SBS<br />

Stadtbahn Saar GmbH<br />

Saarbahn<br />

Saarbahn GmbH<br />

27,42%<br />

50%<br />

9,0%<br />

25,2%<br />

SWS<br />

Stadtwerke <strong>Saarbrücken</strong> AG<br />

EHS<br />

Energiehandel Saar<br />

Verwaltungs-GmbH<br />

EHS-KG<br />

Energiehandel Saar<br />

GmbH & Co. KG<br />

ESS<br />

Energie-Service-Saar GmbH<br />

IZES<br />

Institut für Zukunftsenergiesysteme<br />

gGmbH<br />

GDF SUEZ<br />

Saarland GmbH<br />

30%<br />

VVS<br />

<strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong><br />

<strong>Saarbrücken</strong> mbH<br />

90%<br />

GSS<br />

Gesellschaft für Straßenbahnen<br />

im Saartal AG<br />

6,17%<br />

VSE<br />

VSE Aktiengesellschaft<br />

<strong>Saarbrücken</strong><br />

BBS<br />

Bäderbetriebsgesellschaft<br />

<strong>Saarbrücken</strong> mbH<br />

SNS<br />

Saarländische Nahverkehrs-<br />

Service GmbH<br />

TNB<br />

Talsperre Nonnweiler Betriebsführungsgesellschaft<br />

mbH<br />

FVS<br />

Fernwärme-Verb<strong>und</strong><br />

Saar GmbH<br />

KWW<br />

Kraftwerk Wehrden GmbH<br />

100%<br />

50%<br />

26%<br />

33,33%


Entwicklung des VVS-Konzerns 89<br />

Alois Folz,<br />

Leiter Ausbildungswerkstatt<br />

Um Jugendlichen eine qualifizierte<br />

Ausbildung zu bieten <strong>und</strong><br />

dabei Synergien zu nutzen, haben<br />

die Saarbrücker Stadtwerke<br />

zusammen mit VSE <strong>und</strong> Siemens<br />

ihre Aus- <strong>und</strong> Weiterbildung im<br />

elektrotechnischen <strong>und</strong> informationstechnologischen<br />

Bereich<br />

gebündelt.


90 Entwicklung Beteiligungen des des VVS-Konzerns Konzerns<br />

9%<br />

SWL<br />

- Stadtwerke Lebach GmbH<br />

& Co. KG<br />

- GF GmbH<br />

SWL-energis Netzgesellschaft<br />

mbH & Co. KG<br />

SWL-energis GF GmbH<br />

GPL<br />

Gewerbepark Lebach GmbH<br />

LAZ<br />

Lebacher Abfallzweckverband<br />

49% 49% 49%<br />

10%<br />

GWH<br />

Gemeindewerke Heusweiler<br />

GmbH<br />

50% 50%<br />

VEL<br />

Ver- <strong>und</strong> Entsorgungszweckverband<br />

Lebach<br />

DIE BETEILIGUNGEN DER<br />

SWS-BG<br />

48,41%<br />

SWS-BG<br />

SWS-Beteiligungsgesellschaft mbH<br />

GWK<br />

- Gemeindewerke Kleinblittersdorf<br />

GmbH & Co. KG<br />

- GF GmbH<br />

49%<br />

GWE<br />

- Gemeindewerke Eppelborn<br />

GmbH & Co. KG<br />

- GF GmbH<br />

GWE-energis Netzgesellschaft<br />

mbH & Co. KG<br />

GWE-energis GF GmbH<br />

AWZE<br />

Abwasserzweckverband<br />

Eppelborn GmbH<br />

TeWeMa<br />

Zweckverband Technische<br />

Werke Mandelbachtal<br />

SWF<br />

- Stadtwerke Friedrichsthal<br />

GmbH & Co. KG<br />

- GF GmbH<br />

39%<br />

49%<br />

49%


Herausgeber:<br />

Anschrift:<br />

Telefon:<br />

Internet:<br />

Fachliche Vorbereitung:<br />

Fotos:<br />

Redaktion:<br />

ImpR essum<br />

<strong>Versorgungs</strong>- <strong>und</strong> <strong>Verkehrsgesellschaft</strong> <strong>Saarbrücken</strong> mbH (VVS)<br />

Hohenzollernstraße 104 – 106<br />

66117 <strong>Saarbrücken</strong><br />

0681 587-0<br />

www.vvs-konzern.de<br />

VVS-Abteilungen<br />

K 1 Finanzen/Controlling<br />

A 6 Unternehmensplanung<br />

Bildarchiv der VVS, AZUR Licht <strong>und</strong> Medienkunst,<br />

Architekturbüro Jürgen de Giuli, Becker & Bredel,<br />

BFT Planung GmbH, Andreas Engel, Tom G<strong>und</strong>elwein,<br />

Gerhard Lang, Manuela Meyer, RENDERTAXI GBR,<br />

saarVV, Peter Schade, VSE<br />

A 4 Presse<br />

Gestaltung: Haag Marketing & Design

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