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FernUni Perspektive | Sommer 2017

FernUni Perspektive | Sommer

FernUni Perspektive Zeitung für Angehörige, Freundinnen und Freunde der FernUniversität Intelligente Bürste In seiner Dissertation hat Dietmar Prestel wichtige Grundlagen für die Entwicklung „intelligenter Zahnbürsten für jedermann“ entwickelt. Seite 11 Studium internationale Das FernUni-interne Förderprogramm „Innovative Lehre“ (FILeh) unterstützt neue Ideen und innovative Konzepte fürs Lehren und Lernen. Seite 14 Stabile Hochzeiten Ein Kölner Professor hat in Hagen sein Mathematik-Studium mit einer Bachelorarbeit über glücksversprechende Beziehungen abgeschlossen. Seite 18 Sommer 2017 Ausgabe 60 Deutschlandstipendiatinnen und Deutschlandstipendiaten Studium und Stipendium sind roter Faden im Leben Studiengang „EJP“ Akkreditiert Interessante Eindrücke vermittelte eine Betriebsbesichtigung den Stipendiatinnen und Stipendiaten (hier ein Teil der Gruppe). (Foto: FernUniversität, Pressestelle) Die einzig wirkliche Konstante im Leben ist die Veränderung, besagt ein Sprichwort. „Trotzdem brauchen wir Menschen einen roten Faden. Für mich bilden mein Studium und mein Stipendium einen dieser roten Fäden“, fügt Marion Nissen hinzu. Die 44-jährige Diplom- Betriebswirtin aus Niebüll studiert an der FernUniversität in Hagen erfolgreich Psychologie und bekommt zum dritten Mal ein Deutschlandstipendium aus dem Bundesförderprogramm – als Anerkennung für gute Noten und gesellschaftliches Engagement. Gemeinsam mit weiteren aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten kam Marion Nissen zu einem Treffen nach Hagen. Fortsetzung Seite 17 Das ergänzende Fernstudium „Erste Juristische Prüfung“ (EJP) der FernUniversität ist jetzt akkreditiert. Die Erste Juristische Prüfung benötigt, wer Richterin, Richter, Staats- oder Rechtsanwältin bzw. -anwalt werden will. Bachelor-of- Laws-Studiengänge verfolgen andere Ziele, die Hagener Rechtwissenschaft etwa bildet Wirtschaftsjuristen aus. Der Studiengang soll ihnen die fehlenden Bestandteile vermitteln, um zur Staatsprüfung zugelassen zu werden. Angesprochen werden auch Interessierte mit vergleichbarer Ausbildung anderer Unis. Da Weitere Informationen: www.fernuni-hagen.de/per60-01 Belastungssituation Psychologie im Wintersemester ohne Numerus Clausus 002 537 508 99910 - 5 - 02 - HZ 1 *002537508* Versammlung der Freundesgesellschaft Eine der spannendsten Universitäten Deutschlands „Die FernUniversität ist eine der spannendsten Universitäten in Deutschland!“ Etwas mehr als ein Jahr nach ihrer ersten Rede bei der Gesellschaft der Freunde der Fern- Universität e.V. zog die Rektorin der Hochschule, Prof. Dr. Ada Pellert, eine positive persönliche Bilanz: „Ich fühle mich angekommen!“ Hatte sie bei der Mitgliederversammlung 2016 noch „eher theoretisch“ über Lebenslanges Lernen gesprochen, kann sie jetzt sagen: „Die FernUni ist wirklich eine Universität des Lebenslangen Lernens! Hier habe ich viele der Mission verpflichtete Menschen kennengelernt, die der FernUniversität sehr verbunden sind.“ Fortsetzung Seite 2 Für den hoch nachgefragten Masterstudiengang Psychologie wird die FernUniversität in Hagen im kommenden Wintersemester keinen Numerus Clausus (NC) einführen. Das ist das Ergebnis eines Gespräches von Hochschulleitung, Vertretern der Psychologie und dem nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium. Es gelten weiterhin die bisherigen Zugangsvoraussetzungen. Mit Unterstützung der Hochschulleitung und zusätzlichen befristeten Professuren und Mitarbeitenden werden die psychologischen Lehrgebiete versuchen, die Überlast im kommenden Semester zu bewältigen und dabei die Qualität in der Lehre sicherzustellen. Unstrittig ist zwischen allen Seiten, dass die Belastungssituation im Fach Psychologie die Grenze des Erträglichen erreicht hat. Das gilt gleichermaßen für die Lehrenden wie für die Studierenden. Denn auch im Fernstudium werden für das berufsqualifizierende Masterstudium diagnostisch ausgerichtete Praktikumsplätze benötigt und Seminare in kleineren Gruppen veranstaltet werden. Nicht zuletzt sind für die empirisch ausgerichteten Masterthesen entsprechende Betreuungskapazitäten erforderlich. Auch die Studierenden im Studiengang spüren mittlerweile die Engpässe. Nachdem ein ganzes Bündel von Maßnahmen keinen dauerhaften Erfolg gezeigt hat und Kapazitä- ten endlich sind, sollte ein Numerus Clausus die Zahl der Einschreibungen in den Masterstudiengang reduzieren. Allerdings bietet das Hochschulzulassungsgesetz, nach dem dieses Verfahren abgewickelt werden müsste, für die Besonderheiten der FernUniversitäts-Studierenden keinen geeigneten Rahmen. Daher ist die schnelle Einführung eines NCs zum kommenden Wintersemester in einer für die FernUniversität und ihre Studierenden angemessenen Form nicht möglich. Der Vorstand der Freundesgesellschaft besprach vor der Mitgliederversammlung die nächsten Aktivitäten. (Foto: FernUniversität, Pressestelle) Die FernUniversität wird daher mit dem Wissenschaftsministerium weiter über ein für Hochschule und Studierende passendes NC- Verfahren verhandeln, sie plant dessen Einführung zum Wintersemester 2018/19. Parallel dazu wird sie ihre Anstrengungen verstärken, eine höhere Grundfinanzierung für die Hochschule zu erwirken, um den Lehrkörper z.B. in der Psychologie dauerhaft aufzustocken. bos Editorial Die Redaktion hatte Sie gefragt, liebe Leserinnen und Leser, welche Wünsche Sie an unsere Medien haben. Wie sollte Ihrer Meinung nach die FernUni-Perspektive künftig aussehen? Oder möchten Sie lieber online darüber informiert werden, was es an der FernUniversität Neues gibt? Ganz herzlichen Dank für Ihre großartige Beteiligung. Ihre fundierten Rückmeldungen sind für uns ein Schatz, den wir in den kommenden Wochen auswerten werden, um Sie dann in naher Zukunft mit einem neuen Konzept für unser Informationsangebot zu überraschen. Susanne Bossemeyer, Pressesprecherin