Sachwert Magazin, Ausgabe 58/August 2017

sachwertmagazin

STAATLICHE REPRESSION: Rettet das Bargeld
FIRMENKAPITAL MITARBEITER: Wie kann ich Mitarbeiter motivieren?
STUDENTENWOHNUNGEN: Björn Schiborowski macht seine Immobilien-Passion zu Geld

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Ausgabe 58 • GRATIS

STAATLICHE

REPRESSION

Rettet

das

Bargeld!

FIRMENKAPITAL MITARBEITER

Wie kann ich Mitarbeiter

motivieren?

STUDENTENWOHNUNGEN

Björn Schiborowski macht seine

Immobilien-Passion zu Geld

Bilder: Depositphotos/Zerbor


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Martina Schäfer

Redakteurin bei

Sachwert Magazin

Editorial

BLM

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Editorial

Nur Bares ist Wahres!

Eine Welt ohne Bargeld ist schwert vorstellbar. Wie sieht wohl der Flohmarkt

der Zukunft aus? Eine Frau mit Plastikkärtchen bucht über ihr Handy 50 Cent

von ihrem Konto auf das Konto des Grundschulkindes, das das leicht abgewetzte

Buch verkauft und zahlt für den Vorgang 3 Euro an die Bank. Eine

Woche später bekommt sie automatische Post vom Finanzamt, dass sie den

Erwerb nicht, wie angegeben, als „Büromaterial“ von der Steuer absetzen

kann. Das scheint weit hergeholt? Wenn das nicht mal Wunschdenken ist,

denn derzeit gehen alle Bemühungen der Staaten dahin, die Finanzen ihrer

Bürger völlig unter Kontrolle zu bekommen.

Überhaupt, wenn der Staat Geld vom Bürger bekommt, versteht er keinen

Spaß. Jetzt werden Steuersünder auch noch rückwirkend mit Zinsen zur Kasse

gebeten. Es wird also alles daran gesetzt, dass sich Steuerhinterziehung nicht

mehr lohnt.

Wie man Geld mit seiner Passion verdient, erklärt Björn Schiborowski. Er baut

Altbauten zu gemütlichen Studentenwohnungen um und vermietet sie. Wie

er dazu kam und was ihn antreibt, verrät er hier.

Claus Vogt empfiehlt, jetzt Gold zu kaufen und erklärt, woran er festmacht,

dass dies ein außergewöhlich guter Zeitpunkt dafür ist.

Nur gut motivierte Mitarbeiter bringen 100 Prozent Leistung. Wie Firmen

diese Motivation unterstützen können, verrät Thomas Hennings.

Viel Spaß beim Lesen!

Herzlichst,

Ihre Martina Schäfer

Redakteurin

Bild: Schäfer privat

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Geldpolitik

Rettet

das Bargeld!

Warum wir unser Bargeld

mit aller Kraft verteidigen müssen.


Geldpolitik

Lange wird es ihn nicht mehr geben: Der 500 Euro-

Schein wird Ende 2018 aus dem Verkehr gezogen.

Wann folgt der 200 Euro-Schein?

Als ich vor kurzem in einem Nebensatz erwähnte,

dass der 500 Euro-Schein Ende

nächsten Jahres abgeschafft wird, fiel ein

Bekannter aus allen Wolken. Von dieser

Entwicklung, von der in der Finanzbranche

jeder spricht, hatte er, als Ottonormalbürger,

gar nichts mitbekommen. Und er war

nicht der Einzige. Also darf man getrost

davon ausgehen, dass dieser Fakt einem

guten Teil der Bundesbürger genauso unter

dem Aufmerksamkeits-Radar hindurch

entgangen ist.

Bargeld heißt Freiheit

Ist es Zufall, dass das Verschwinden des

500 Euro Scheins in den News so flach

gehalten wird? Oder andersherum gefragt:

wer hat denn etwas davon, wenn

Maßnahmen wie diese von der Öffentlichkeit

nahezu ignoriert über die Bühne

gehen? Bargeld, das im Umlauf ist, ist für

den Staat unsichtbar und unangreifbar.

Geld auf dem Konto ist minutiös zurückverfolgbar.

Wie oft und wo kaufen sie

für regelmäßig welche Summen ein? Wie

oft tanken sie und wo taucht ihre Karte

wieder auf? Ach, und sie waren beim Italiener

essen? Auch wie zuversichtlich sie

glauben, sich Luxus gönnen zu können,

und in welchem Verhältnis das zu ihrem

tatsächlichen regelmäßigen Einkommen

steht. Ihr Konsumverhalten wird durchsichtig,

ihre Schritte vorhersagbar. Eine

wahre Goldgrube an Daten für Banken,

Staat und Konzerne! Bargeld dagegen

wird vom EC-Automaten abgehoben und

ist unauffindbar, bis es über den Kreislauf

wieder zur Bank zurückkehrt.

Ein weiteres Problem, gerade für Jüngere,

die den Umgang mit Geld erst lernen müssen:

Viele brauchen das physisch im Geldbeutel

vorhandene Geld, um ihr Konsumverhalten

ihren finanziellen Möglichkeiten

anzupassen. Wenn der Beutel leer ist, ist

er leer, kein Disporahmen, der vorgaukelt,

es ginge noch was und damit der Bank

ordentliche Zinseinnahmen erwirtschaftet.

Bargeld ist somit ein Stück gedruckter

Freiheit und Selbstkontrolle.

Was hat der Staat davon?

Steuern und Staatsanleihen sind die althergebrachte

Möglichkeit für Staaten, ihren

Haushalt zu finanzieren. Gegen eine

gewisse Inflation ist von Staatsseite auch

nichts einzuwenden, da sie den realen

Wert der Staatsschulden senkt. Nur sind

Das langfristige Ziel ist,

den Menschen die Möglichkeit

zu nehmen, ihr Geld dem

staatlichen Zugriff zu entziehen.

diese Mittel langsam ausgeschöpft. Also

werden die Staaten erfinderisch, um sich

mit finanziellen Mitteln zu versorgen. Unter

dem Begriff „Finanzielle Repression“

fallen Zinsobergrenzen, Kapitalverkehrskontrollen

und eben auch die Einschränkung

des Bargelds. Letzteres Häppchen

für Häppchen, damit der Bürger Zeit hat

um zu verdauen, was eigentlich unverdaulich

ist. Schmackhaft gemacht wird diese

Beschneidung der Freiheit mit der Begründung,

Steuerhinterziehung, Geldwäsche

und Terrorfinanzierung könne so wirksam

bekämpft werden. Gleichzeitig wird die

Verbreitung von elektronischen Zahlmöglichkeiten

forciert, um den endgültigen

Umstieg aufs Plastikgeld so bequem wie

möglich zu machen. So hat beispielsweise

Griechenland 2011 erlassen, dass Geschäfte

und Unternehmen elektronische

Kartenlesegeräte bereitzuhalten haben.

Gleichzeitig trat ein Bargeldzahlungsverbot

über 3000 Euro für Geschäftsleute

und über 1500 Euro für Privatpersonen in

Kraft. In Spanien darf seit 2012 nicht mehr

über 2500 Euro bar bezahlt werden und

Privatpersonen ertrinken in Quittungen,

da sie alle ihre Transaktionen für fünf Jahre

belegen können müssen. Italien erhofft

offiziell mit einer Bargeldgeschäftsgrenze

von 1000 Euro der Mafia das Leben zu

erschweren. Die hat aber schon längst Ersatzkanäle

gefunden. Auch in Frankreich

darf nicht über 1000 Euro bar bezahlt

werden. Die Krönung setzt Schweden der

Finanzdigitalisierung auf: Dort überlegt

man ein komplettes Bargeldverbot, da es

im Alltag der Bürger sowieso kaum noch

eine Rolle spielt. Doch die Bürger sträuben

sich. Ob sie die Option Scheine und

Münzen zu benutzen nun wahrnehmen

wollen oder nicht – sie wollen sie sich zumindest

offenhalten.

Ob so die Kriminalität auch wirksam bekämpft

wird? Ja, aber sie ist nur der vorgeschobene

Grund. Das langfristige Ziel und

der eigentliche Grund für die Zwangsmaßnahme

ist, den Menschen die Möglichkeit

zu nehmen, ihr Geld dem staatlichen Zugriff

zu entziehen. Wo jeder Cent nahtlos

über Jahre zurückverfolgt werden kann,

sind die Bürger komplett abhängig von

Banken und Staat. Wie in Griechenland

hervorragend zu sehen war, als zu Beginn

der Krise Bürger pro Tag nur noch 60 Euro

an Barmitteln von ihren Konten abheben

konnten und Auslandsüberweisungen

eine Genehmigung erforderten. So weit

ist es in Deutschland noch nicht, aber die

Pläne liegen schon fertig in

Martina Schäfer

Redakteurin bei

Sachwert Magazin


Geldpolitik

Steuerhinterziehung

mit härteren Folgen

Bei Steuerhinterziehung werden jetzt

rückwirkend Zinsen fällig

von Gotthilf Steuerzahler

Der Ankauf von illegal beschafften Steuer-CDs

durch deutsche Behörden vor

einigen Jahren löste eine Flut von Selbstanzeigen

und eine intensive Diskussion

über Steuerhinterziehung aus. Als Folge

dieser Diskussion hat der Gesetzgeber die

Bestimmungen über die strafbefreiende

Selbstanzeige verschärft. Auch an der Finanzverwaltung

ist diese Debatte nicht

spurlos vorbeigegangen. Die Finanzämter

untersuchen neuerdings die Selbstanzeigen

viel gründlicher als noch vor einigen

Jahren. Während früher die Festsetzung

von Hinterziehungszinsen häufig unterblieb,

werden diese nunmehr für alle in

Frage kommenden Steuerarten geltend

gemacht.

Bei Steuerhinterziehung und Selbstanzeige

sind nicht nur die hinterzogenen Steuern

nachzuzahlen, sondern auch Zinsen

zu entrichten. Im Einzelfall kann dies zu

hohen Nachforderungen führen, da die

Zinsen rückwirkend für bis zu zehn Jahren

festgesetzt werden können.

Der Zinssatz beträgt für jeden vollen Monat

0,5 Prozent der hinterzogenen Steuern,

das sind sechs Prozent im Jahr. Der

Zinslauf beginnt mit dem Eintritt der Steuerverkürzung.

Er endet mit der Zahlung

der hinterzogenen Steuern. Durch die

Erhebung der Hinterziehungszinsen sollen

die wirtschaftlichen Vorteile abgeschöpft

werden, die der Steuerhinterzieher durch

seine Hinterziehung erlangt hat. Als Vorteil

wird insbesondere angesehen, dass

die geschuldeten Steuern erst später gezahlt

werden.

Selbstanzeigen werden intensiver

überprüft

Bis vor kurzem beschränkten sich viele Finanzämter

in Selbstanzeigefällen, bei de-

Bild: Depositphotos/kaninstudio


Geldpolitik

nen es beispielsweise um nicht deklarierte

Kapitalerträge ging, auf die Überprüfung

der jeweils erklärten Besteuerungsgrundlagen.

Sie änderten diese zumeist antragsgemäß

ab und überprüften nur die angezeigten

Kapitalerträge.

Meisten folgten die Finanzämter in diesen

Fällen den Aufstellungen der Steuerpflichtigen

und ihrer Berater, ohne die originären

Belege in Augenschein zu nehmen. Die

Kapitalzugänge und -abgänge sowie die

Herkunft der Mittel wurden nicht weiter

überprüft. Mittelverwendungsrechnungen,

Außenprüfungen

sowie betriebsnahe Veranlagungen

wurden überwiegend

nicht durchgeführt. Unter dem

Druck interner Untersuchungen

werten die Finanzämter diese

Fälle nunmehr intensiver aus als

in früheren Zeiten.

Fehler bei der Festsetzung

der Hinterziehungszinsen

Viele Finanzämter machten

früher in Selbstanzeigefällen

keinerlei Hinterziehungszinsen

geltend. Andere Finanzämter

setzten zwar Zinsen für die hinterzogene

Einkommensteuer fest, unterließen aber

vielfach die korrespondierende Festsetzung

von Zinsen zum Solidaritätszuschlag.

Auch ansonsten war die Berechnung

der Hinterziehungszinsen häufig

fehlerbehaftet, was im Zuge der bereits

erwähnten internen Untersuchungen

festgestellt wurde. Oftmals wurden nicht

alle für die Zinsfestsetzung in Betracht

kommenden Zeiträume und Steuerarten

berücksichtigt.

Festsetzungsfinanzämter erhalten

jetzt alle relevanten Informationen

Zuständig für die Festsetzung von Hinterziehungszinsen

sind die Veranlagungsstellen

in den Finanzämtern. Die hierfür erforderlichen

Informationen erhalten sie von

den Finanzämtern für Steuerstrafsachen

und Steuerfahndung. Häufig wurden in

früheren Zeiten bei der Übermittlung der

Informationen Fehler gemacht und nicht

alle für die Zinsfestsetzung relevanten Angaben

weitergegeben. Zwischenzeitlich

hat die Finanzverwaltung durch organisatorische

Änderungen sichergestellt, dass

die Veranlagungsstellen die erforderlichen

Informationen in betragsmäßig zutreffender

Höhe für alle betroffenen Steuerarten

sowie für alle in Betracht kommenden

Zeiträume erhalten.

Zinsen für nicht geleistete Steuervorauszahlungen

Seit kurzem gehen die Finanzämter in Hinterziehungsfällen

dazu über, Zinsen für

Der Zinssatz beträgt

für jeden vollen

Monat 0,5 % der

hinterzogenen

Steuern, das sind

6 % im Jahr.

nicht geleistete Steuervorauszahlungen

festzusetzen. Die zu verzinsenden Zeiträume

sind unterschiedlich. Die Verzinsung

beginnt bei der Jahressteuer erst mit der

Bekanntgabe des Steuerbescheides, bei

den Vorauszahlungen hingegen zeitlich

vorher. Früher wurden Hinterziehungszinsen

ausschließlich für die festgesetzten

Jahressteuern berechnet.

Mehr IT-Unterstützung und Schulungen

Da die Zinsberechnungen aufgrund dieser

Entwicklung aufwändiger werden, rüsten

die Finanzämter bei der IT-Unterstützung

auf, um die Bearbeitung dieser Fälle zu erleichtern.

Weiterhin werden die Mitarbeiter

der Finanzämter durch Verfügungen

der vorgesetzten Dienststellen auf die verschiedenen

Fallkonstellationen hingewiesen

und in Bezug auf die festzusetzenden

Hinterziehungszinsen geschult.

Vor dem geschilderten Hintergrund kann

man allen Steuerbürgern nur raten, sich

von der Welt der Steuerhinterziehung und

Selbstanzeigen möglichst fernzuhalten.


Immobilien

Studenten-Nester

zum Flüggewerden

Björn Schiborowski baut Altbauten in Studenten-WGs um.

Buchauszug aus „Das System Immobilie“, herausgegeben von Thomas Knedel

Bild: Depositphotos/nejron

Meine wirkliche Leidenschaft entdeckte

ich im Jahre 2012. Bis dahin war ich viel

gereist, habe viel gesehen und in vielen

verschiedenen Städten der Welt gewohnt.

Nun war ich mir sicher, dass der richtige

Zeitpunkt da war, meinen künftigen Lebensmittelpunkt

festzulegen, und zog

zurück in meine Heimatstadt Oldenburg.

Meine Partnerin und ich kauften uns ein

sanierungsbedürftiges kleines Haus in

zentrumsnaher Lage. Neben Elektrik, Sanitär

und Heizung mussten alle Wandund

Bodenbeläge erneuert werden, tragende

Wände wurden entfernt und durch

Stahlträgerunterzüge ersetzt. Auch den

Garten haben wir neu gestaltet. Es war

extrem viel Arbeit, aber es fiel mir nicht

schwer, nach meiner Arbeit und an meinen

freien Wochenenden bis spät in die

Nacht Skizzen anzufertigen, Mengen zu

ermitteln, Materialien auszusuchen und

die Sanierungs arbeiten in Eigenarbeit

durchzuführen. Nach Fertigstellung des

Projektes innerhalb von vier Monaten war

ich richtig stolz und zufrieden. Es war toll,

aus einem abgewohnten Haus ein wohnliches

und behagliches Heim geschaffen

zu haben. Die dabei gesammelten Erfahrungen

wollte ich aber unbedingt nutzen

und weiter ausbauen. Darum hielt

ich nach ähnlichen Immobilien Ausschau

und erwarb im darauffolgenden Jahr eine

weitere sanierungs bedürftige Immobilie,

um sie zu sanieren und im Anschluss zu

vermieten. Was für ein unbeschreibliches

Gefühl, als die erste Miete auf meinem

Konto war! Ab diesem Zeitpunkt hatte

ich ein schönes monatliches Zusatzeinkommen.

Gleichzeitig tilgten die Mieteinnahmen

die Kreditschulden, wodurch

sich dauerhaft Vermögen aufbaute. Klar

– ich wollte mehr! Wenn ich jedes Jahr

eine Immobilie erwerbe und vermiete,

dann, so meine Vorstellung, könnte ich

in zehn Jahren von den Mieteinnahmen

leben. Mein Ziel bestand nun darin, jedes

Jahr eine Immobilie zu kaufen, zu sanieren

und zu vermieten, um systematisch

einen kleinen Bestand aufzubauen, mein

passives Einkommen zu vergrößern und

ein Vermögen aufzubauen, um davon zu

leben. Gesagt, getan! In den Folgejahren

erwarb ich zwischen 2012 und 2015 jedes

Jahr eine weitere Immobilie und verfolgte

meinen Plan konsequent. Meine Begeisterung

wurde von Objekt zu Objekt größer.

Mit der Zeit baute ich ein Netzwerk von

Maklern, Handwerkern, Bank- und Steuerberatern

und Notaren auf, und mit jedem

Objekt wurde ich erfahrener, und

Immobilien wurden regelrecht meine Leidenschaft.

Auch in meiner Freizeit schaue

ich mir leidenschaftlich gerne Immobilien

an. Vor allem ältere Immobilien begeistern

mich sehr. Ich liebe Hausbesichtigungen,

insbesondere diejenigen, bei denen erst

auf den zweiten Blick entsprechende Aufwertungspotenziale

erkennbar werden

und bei denen eine große Portion Vorstellungskraft

nötig ist, um sich vorzustellen,

wie das Objekt einmal aussehen könnte.

Auch liebe ich es, den Charme alter Objekte

wieder neu aufleben zu lassen, sie

weiterzuentwickeln, Pläne anzufertigen

und Ideen in die Tat umzusetzen. 2015

arbeitete ich mich intensiv in das Thema

Immobilieninvestment ein. Ich las endlos

viele Bücher und schaute Youtube-Videos

an, programmierte eigene ExcelTabellen

und tauschte mich intensiv mit Gleichgesinnten

über Investitionsmöglichkeiten

aus. So kam ich auch zu einer Mastermind-Gruppe,

die sich als ein absoluter

Turbo für meine Immobilienlaufbahn erwies.

Sie war nicht nur sehr inspirierend

und motivierend, sondern ich lernte in

kürzester Zeit auch extrem viel über das

Investieren allgemein, über Strategien und


Immobilien

über Immobilienentwicklung. Ich konnte

mich mit ähnlich denkenden Menschen

austauschen, und wir sprachen mögliche

Investmentprojekte von A bis Z durch.

Im Nachhinein betrachtet war mein Ziel

zunächst sehr unkonkret: Ursprünglich

wollte ich lediglich meinen monatlichen

Cashflow erhöhen, um meinen Zehnjahresplan

einzuhalten. Tatsächlich tat sich

schon 2015 wesentlich mehr. Ich erwarb

in diesem Jahr so viele Immobilien wie

in den vier Jahren zuvor. Innerhalb

eines Jahres verdoppelte ich meinen

privaten Immobilienbestand und erhöhte

meine passiven Einnahmen

so weit, dass sie meine monatlichen

Ausgaben überstiegen. Mein Zehnjahresziel

hatte ich damit nach nur

fünf Jahren, also der Hälfte der anvisierten

Zeit, erreicht.

Was meiner Leidenschaft entspricht

Da ich nun über ein zusätzliches

monatliches Einkommen verfügte,

stellte ich mir die Frage, ob ich meine

Angestelltentätigkeit auch in

»Ich hatte das Gefühl und

das innere Bedürfnis, etwas

Neues, etwas Anderes und

vor allem etwas Eigenes

machen zu müssen.«

den nächsten 35 Jahren meines Lebens

nachkommen wollte – und ob mich diese

Aufgabe erfüllen würde. Meine Arbeit

als Baumanagement-Consultant war zwar

außerordentlich spannend und abwechslungsreich.

Aber irgendetwas fehlte. Ich

hatte das Gefühl und das innere Bedürfnis,

etwas Neues, etwas Anderes und vor

allem etwas Eigenes machen zu müssen.

Etwas, was 100 Prozent meiner Leidenschaft

entsprach. Schließlich lebe ich nur

einmal und bin fest entschlossen, meine

Lebenszeit so einzusetzen, dass ich meiner

Tätigkeit mit voller Begeisterung nachgehe.

Wieso sollte ich also weiterhin etwas

tun, das mich nicht vollkommen begeisterte?

Einige Monate lang versuchte ich

in Erfahrung zu bringen, was ich wirklich

wollte, was mich gänzlich begeistert. Ich

überlegte mir, wie mein Leben und mein

Alltag in den nächsten Jahren aussehen

sollten, mit welchen Aufgaben ich mich

beschäftigen möchte und mit welchen

Menschen ich am liebsten zusammenarbeiten

würde. Auf viele Fragen, die ich mir

stellte, konnte ich mit der Zeit Antworten

finden. Dieser Prozess war extrem wichtig,

um mir ein klares Bild von meiner künftigen

Aufgabe zu machen. Stell dir vor, du

hast 100 Puzzles mit zigtausend Puzzleteilen.

Wenn man kein klares Bild von

jedem einzelnen Puzzle vor Augen hat,

kann man nicht gezielt entscheiden, was

wichtig ist und was nicht. Und genauso ist

es mit dem Leben: Du kannst zigtausend

Wege gehen, aber ohne genaue Vorstellung

weißt du nicht, was dich deinem Ziel

näher bringt. Ich fand schließlich heraus,

dass mein Herz für ältere und charmante

Immobilien schlägt. Es erfreut mich ungemein,

einem Rohdiamanten den letzten

Schliff zu verleihen. Und genau darin liegt

meine Begeisterung, meine Leidenschaft:

Ich möchte ältere Wohnhäuser sanieren,

damit diese oft wunderschönen Objekte,

die auf den ersten Blick vielleicht etwas

schäbig und heruntergekommen aussehen,

nicht durch große Neubauklötze

verhunzt werden. Ich möchte nicht, dass

Grundstücke bis auf den letzten Quadratzentimeter

ausgenutzt werden, alte

Bäume weichen müssen und 100 Jahre

alte Häuser in wenigen Stunden dem

Erdboden gleichgemacht werden. Ja, ich

möchte den Charme von alten Wohnhäusern

neu aufleben lassen und schöne alte

Stadtbilder bewahren. Weiterhin möchte

ich mit jungen Menschen zusammenarbeiten

und ihnen beim Grundbedürfnis

Wohnen tatkräftige Unterstützung bieten.

Deshalb fragte ich mich, was das

brennendste Bedürfnis meiner Zielgruppe

ist und wie ich ihr den besten Nutzen bringen

kann. Immer mehr junge Menschen

verlassen nach dem Schulabschluss das

elterliche Umfeld und beginnen ein Studium

oder eine Ausbildung in einer anderen

Stadt. Dabei möchten sie gerne da

wohnen, wo es ein vielfältiges kulturelles

Angebot gibt, wo eine gute Infrastruktur

und ein solider Arbeitsmarkt vorhanden

sind. Da diese Faktoren nicht nur bei jungen

Menschen eine wesentliche

Rolle spielen, sondern auch für

ältere Menschen mit einem höheren

Einkommen und einer

besseren Bonität bei der Wohnungssuche

ausschlaggebend

sind, entsteht eine Konkurrenzsituation

am Wohnungsmarkt.

Dabei haben es dann vor allem

die jüngeren Menschen schwer,

passenden, zentrumsnahen und

bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Außerdem machte ich mir

Björn Schiborowski hat eine

Leidenschaft für Immobilien,

vor allem ältere Immobilien mit

Charme. Seit dem Jahr 2000 ist

er auf dem Gebiet Bauen und

Immobilien tätig: Nach seiner

zeichnerischen Ausbildung

studierte er Baumanagement

und arbeitete zunächst in der

Bauleitung auf einer Auslandsbaustelle.

Anschließend absolvierte

er noch ein betriebswirtschaftliches

Masterstudium

und war als Baumanagement-Consultant

angestellt. 2016 gründete er die Y-nest

GmbH und konzentriert sich seitdem auf

das, was ihm Spaß macht und wovon er

am meisten versteht: das Sanieren von

älteren Wohnhäusern und die anschließende

Vermietung an junge Menschen.

Kontakt: info@Y-nest.de

Gedanken über meine Werte. Ich bin der

Meinung, dass meine persönlichen Werte

mit denen meiner zukünftigen Vision

übereinstimmen sollten, denn nur dann

kann ich hundertprozentig hinter meiner

Arbeit und meiner Vision stehen. Würde

ich nicht auf meine innere Stimme hören,

werden mich in Zukunft negative Gefühle

wie Stress, Unzufriedenheit und Frust

überwältigen. Ich lege etwa besonders

viel Wert auf Wohlbefinden, auf Freundschaften

und auf Gemeinschaft. Diese

Werte mussten sich in meinem Geschäftsmodell

widerspiegeln. Ich arbeitete also

meine Leidenschaft heraus (Immobilien),

bestimmte meine zukünftigen Kunden

Bild: Privat


Immobilien

Cover: Immopreneur, Bilder: Knedel, Depositphotos/photographee.eu

bzw. meine Zielgruppe (junge Menschen

zwischen 18 und 28 Jahren) und fand

meine Werte heraus, mit denen ich mich

völlig identifiziere (Gemeinschaft, Freundschaft,

Wohlbefinden). Um mein konkretes

Geschäftsmodell und meine Vision

zu finden, erinnerte ich mich an meine

Studentenzeit, während der ich ein Leben

wie meine Zielgruppe führte. Als ich von

zu Hause auszog, stand ich vor der Entscheidung,

allein eine kleine Wohnung zu

beziehen oder in eine WG einzuziehen.

Wie viele junge Menschen entschied ich

mich für die Gemeinschaft, in der dann

viele tolle Freundschaften entstanden. Allerdings

war es nie einfach, ein geeignetes

WG-Zimmer zu bekommen, insbesondere

ein zentrumnahes und bezahlbares.

Aus genau dieser Schwierigkeit leitete ich

meine Vision ab. Diese besteht darin, in

den kommenden zehn Jahren mindestens

4000 jungen Menschen zwischen 18 und

28 Jahren WG-Zimmer in sanierten Altbauten

und zentrumsnahen Lagen zur

Verfügung zu stellen. Die Mieten sollen

bezahlbar sein, und die Bewohner sollen

sich in den liebevoll sanierten Häusern

wohlfühlen. Meine Vision habe ich nicht

analytisch er- und

durchgearbeitet,

sondern sie basiert

auf meiner

inneren Stimme

und meinen eigenen

Erfahrungen.

Mit diesem Ziel

vor Augen führte

ich unter jungen

Menschen eine

Umfrage durch,

warum sie gerne

in Wohngemeinschaften

leben.

Zum einen natürlich

wegen des

physiologischen

Grundbedürfnisses „Wohnen“ (was jedoch

alle Wohnformen einlösen). Zum anderen

finden junge Menschen, die in eine

andere Stadt kommen oder berufs- oder

studienbedingt ihren Wohnort wechseln,

schneller Anschluss, wenn sie in Gesellschaft

leben – und obendrein leben sie

dort preiswerter als allein.

Auf dem Weg zum Erfolg

Dann testete ich, ob meine Geschäftsidee

auf eine hohe Nachfrage stoßen würde.

In meiner Heimatstadt Oldenburg suchte

ich nach einem passenden Objekt in sehr

guter Lage und kaufte schließlich ein sanierungsbedürftiges

Einfamilienhaus von

Y-nest

Das Wort „Nest“ steht für Wohlfühlen,

behütet sein und für Gemeinschaft.

privat, das sich genau zwischen Universität

und Innenstadt befindet. Das charmante

Haus aus dem Jahr 1920 mit einer

Wohnfläche von 125 Quadratmetern war

für das Konzept „Wohngemeinschaft“

perfekt geeignet. Aus dem großen Wohnund

Esszimmer wurden zwei separate

Zimmer, aus der dunklen Küche im Obergeschoss

wurde durch den Einbau eines

Dachfensters ein weiteres helles, freundliches

Zimmer. Insgesamt standen nach

Sanierung und Anpassung des Grundrisses

sechs Zimmer für die Vermietung zur Verfügung.

Die großzügige Küche im Erdgeschoss,

die beiden Bäder und der großzügige

Garten werden von allen Bewohnern

gemeinsam genutzt. Noch während der

Umbauphase inserierte ich die Zimmer

auf den gängigen Online-Plattformen.

Innerhalb von nur drei Tagen hatte ich

bereits über 80 Anfragen. Von diesen 80

Interessenten wählte ich 20 aus und lud

sie zu einer Sammelbesichtigung ein. Ausnahmslos

alle 20 Interessenten

wollten ein Zimmer

in dem Haus mieten, wobei

nicht das eine oder andere

Zimmer ausschlaggebend

war. Diese waren alle sehr

ähnlich und in etwa gleich

groß, es war vielmehr die

gute und zentrumsnahe

Lage des Objekts. Bei der

Besichtigung sprach ich

intensiv mit den

Interessenten,

um herauszufinden,

ob sie sich

mit Werten wie

Gemeinschaft,

Respekt, Wohlbefinden

und Verlässlichkeit

identifizieren

könnten.

Nach nur einer

Woche waren alle

Zimmer vergeben!

Was gibt es Schöneres?

Ich hatte enorm viel Spaß bei der

Arbeit, die Nachfrage war riesengroß und

ich brachte dem Mietinteressenten einen

riesigen Nutzen. Um zu testen, ob dieses

Geschäftsmodell auch in kleineren Hochschulstandorten

funktioniert, kaufte ich

in Wilhelmshaven eine Immobilie in zentrumsnaher

Lage. Auch hier war die Resonanz

ähnlich, und innerhalb weniger Tage

Buchherausgeber

Thomas Knedel

ist Immobilieninvestor,

-manager,

Buchautor

sowie Initiator

und Betreiber

des Netzwerkes

Immopreneur.de

konnte ich weitere vier Zimmer in einem

sanierten Altbau vermieten. Die von dem

Altbauflair begeisterten Bewohner fühlen

sich auch heute noch pudelwohl dort.

Der private Testlauf ergab also, dass die

Nachfrage nach WG-Zimmern in sanierten

Altbauten in zentrumsnaher Lage extrem

hoch ist. Ein zusätzlicher Vorteil dieses

Wohnkonzeptes ist, dass anders als bei

Standardvermietungen eine wesentlich

höhere Rendite erwirtschaftbar ist. Weiterhin

verringert sich das Mietausfallrisiko

dadurch, dass die Mietzahlung nicht

ausschließlich von einem einzigen Mieter,

sondern von mehreren Mietern abhängt.

Die Gründung der Y-nest GmbH

Da das Geschäftsmodell funktionierte,

gründete ich 2016 eine GmbH mit dem

Zweck, sanierungsbedürftige, zentrumsnahe

Immobilien aufzukaufen, die für die

Zimmervermietung an junge Menschen

liebevoll hergerichtet werden. Der GmbH

gab ich den Firmennamen „Y-nest“, nicht

zuletzt, um auch junge ausländische

Menschen, Studenten und Berufstätige

anzusprechen. Gerade für sie ist die Suche

nach einer Unterkunft aus der Ferne

nicht einfach, wie ich aus eigener Erfahrung

weiß. Das „Y“ steht übrigens für

meine Zielgruppe, Young People bzw.

für die Generation Y. Das Wort „Nest“

steht für Wohlfühlen, behütet sein und

für Gemeinschaft. Der Firmenname spiegelt

also neben der Zielgruppe auch die

Werte wider. Außerdem ist Y-nest anders.

Ich möchte, dass Wohnen unter jungen

Menschen ein Gemeinschaftsprojekt ist,

dass neue Freundschaften entstehen, dass

junge Menschen sich in ihrer ersten eigenen

Wohnung wohlfühlen und ihr erstes

eigenes Zimmer einrichten – was für ein

tolles Gefühl, sein Zimmer außerhalb von

„Hotel Mama“ selbst zu gestalten und

eigene Wohnideen in die Tat umzusetzen.

Y-nest möchte auch, dass die jungen

Menschen ihre WG-Zeit genießen, mit allen

Vorteilen, die das WG-Leben – die vielleicht

schönste Zeit des Lebens – bietet.

Die Festlegung auf eine relativ kleine Zielgruppe

ist bewusst gewählt. Y-nest bietet

ihr nur ein einziges Produkt, nämlich

ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft

im sanierten Altbau zu einem festen Pauschalpreis.

Es ist für mich und für das Unternehmen

insgesamt sinnvoller, nur den

Engpass einer bestimmten Zielgruppe zu


Immobilien

lösen als jeden Tag das einer anderen. Da

sich die auftretenden Probleme gleichen,

können wir daraus lernen und uns ständig

verbessern. Für den Ankauf neuer

Objekte habe ich konkrete Kriterien: So

muss das Objekt einen optimalen oder

leicht anpassbaren Grundriss aufweisen,

Durchgangszimmer oder nicht nutzbare

Wohnflächen sind Ausschlusskriterien. Sie

treiben den Kaufpreis in die Höhe, bringen

aber in der Vermietung keinen Nutzen.

Auch eine zentrumsnahe Lage mit guter

Infrastruktur und naheliegenden Versorgungseinrichtungen

sind absolut wichtig.

Denn wie erwähnt macht meine Zielgruppe

eher Kompromisse bei der Ausstattung

oder der Größe des Zimmers als bei der

Lage. Der allgemeine Zustand der Zimmer

spielt hingegen nur eine untergeordnete

Rolle, da alle Zimmer vor der ersten Vermietung

renoviert werden.

Das erste Projekt innerhalb der GmbH, ein

Mehrfamilienhaus in Wilhelmshaven, kaufte

ich nach einem regelrechten Besichtigungsmarathon.

Das Objekt, 1905 erbaut,

versprüht ein tolles Altbau flair. Natürlich

war die eine oder andere Schönheitsreparatur

nötig, aber insgesamt verfügt

das Objekt über eine solide Bausubstanz

und einen sehr gut geeigneten Grundriss.

Die Gesamtwohnfläche von 1235 Quadratmetern

verteilt sich auf zwölf Wohneinheiten

bzw. auf 42 Zimmer zuzüglich

Küchen und Bäder. Das Stadtzentrum und

der Bahnhof sind 400 Meter entfernt. Elf

von zwölf Wohnungen waren bei Besitzübergang

vermietet. Obwohl ein Großteil

der Wohnungen unter Mietspiegelniveau

vermietet ist, trägt sich die Immobilie. Sogar

nach Abzug des Kapitaldienstes und

der nicht umlagefähigen Nebenkosten

bleibt noch ein schöner monatlicher Betrag

übrig. Die leer stehende Vier-Zimmer-Wohnung

wurde

von Grund auf

saniert. Alle Wände

wurden neu verspachtelt

und gestrichen, in

allen Zimmern wurden neue Bodenbeläge

verlegt, die Küche erhielt eine neue

Küchenzeile, das Bad wurde komplett

umgestaltet. Auch in den weiteren elf

Wohnungen wird das Konzept von Y-nest

nach und nach umgesetzt, sobald diese

frei werden. Dann wurde es Zeit für eine

weitere Immobilie. Ich hielt in norddeutschen

Städten nach weiteren Immobilien

Ausschau und wurde alsbald fündig in

Bremerhaven, ein Hochschulstandort und

eine der einwohnerstärkeren Städte im

Norden Deutschlands. Die ausgewählte

Immobilie, ein Fünfparteienhaus aus dem

Jahr 1949, liegt ebenfalls mitten im Stadtzentrum

und nahe zur Hochschule und

verfügt über eine Gesamtwohnfläche von

ca. 430 Quadratmetern. Bei Besitzübergang

standen zwei Wohnungen frei. Diese

wurden, ähnlich wie in Wilhelmshaven,

saniert und zimmerweise in Form einer

Wohngemeinschaft an junge Menschen

vermietet. Auch ausländische Studenten

haben dieses Wohnangebot in Anspruch

genommen. Von Besichtigung zu Besichtigung,

von Notartermin zu Notartermin,

von Sanierung zu Sanierung und von Vermietung

zu Vermietung merkte ich immer

stärker, was für eine leidenschaftliche Begeisterung

diese Tätigkeit in mir entfacht.

Bis ins Jahr 2016 wirkte mein ganzes Leben

auf mich wie eine mehr oder weniger

zufällige Aneinanderreihung von Dingen.

Aber vor dem Hintergrund meiner neuen

Alle notwendigen Voraussetzungen

sind geschaffen, auf was wartest du?

Vision bekommt auf einmal alles einen

Sinn. Es scheint, als ob ich zielgerichtet

darauf hingearbeitet habe. All das, was

ich bisher tat, hat eine Bedeutung für das,

was ich jetzt als Vision anstrebe. Zu diesem

Zeitpunkt arbeitete ich noch angestellt,

auch, weil mir der Mut fehlte, aus einem

sicheren Angestelltenjob in die Selbstständigkeit

zu wechseln. Ich habe einige Zeit

auf den richtigen Moment gewartet, aber

er kam und kam nicht, bis mein Bruder

sagte: „Warum machst du nicht einfach

die Dinge, die du machen willst, egal wie

schwierig sie dir erscheinen? Dinge, die

du überblicken kannst und von denen du

dir sicher bist, dass du sie hinkriegst, bringen

dich nicht weiter. Du wächst nur mit

größeren Herausforderungen. Was würde

dir beim Scheitern im schlimmsten Fall

passieren? Alle notwendigen Voraussetzungen

sind geschaffen, auf was wartest

du? Du kannst noch so viel planen und

träumen. Das Wichtigste ist jedoch, dass

du ins TUN kommst.“ Heute bin ich über

diese klaren Worte, die mein Leben veränderten,

sehr dankbar. Mein Bruder hatte

recht: Ich hatte alle notwendigen Voraussetzungen

geschaffen, war mir über mein

Ziel und meine Vision bewusst und hatte

ein klares Bild vor Augen. Die Erfahrung,

dass man nur mit größeren Herausforderungen

wächst, hatte ich schon in meinen

Auslandsaufenthalten gemacht. Der

Schritt in die Selbstständigkeit mit der

Gründung von Y-nest war einer

der schwierigsten in meinem Leben,

aber im Nachhinein kann ich

sagen, dass es auch einer der besten

war. Mit meiner Geschichte

möchte ich dir Mut zusprechen. Wenn du

den Großteil deiner Zeit in einem Job verbringst,

der dich nicht erfüllt, verschwendest

du damit das Wertvollste, was du

hast: deine Lebenszeit. Meiner Meinung

nach ist es heutzutage recht einfach, mit

Leidenschaft und einer erfüllenden Tätigkeit

sein Einkommen zu verdienen. Finde

auch du deine Leidenschaft, deine Vision,

und mach etwas daraus. Ich wünsche dir

für deinen weiteren beruflichen Lebensweg

viel Mut, Disziplin und Kreativität,

denn diese Eigenschaften sind stärker gefragt

als je zuvor.


Gold

Gold bricht nach

oben aus

Haben Sie schon gekauft?

Gold gibt klares Kaufsignal

Jetzt ist es endlich so weit. Wie von mir

prognostiziert und wie Sie auf dem

folgenden Chart sehen, hat Gold ein

klares charttechnisches Kaufsignal

gegeben, indem der Kurs am Dienstag,

den 29. August 2017 über die

Widerstandsmarke von 1.300 $ pro

Unze gestiegen ist (schwarzer Kreis).

Die roten Kreise verdeutlichen Ihnen

die große charttechnische Bedeutung dieser

Marke.

Nächstes Kursziel:

1.500 $ pro Unze

Der nächste Widerstand für die jetzt begonnene

Aufwärtswelle befindet sich bei

1.375 $. Er ergibt sich aus den Hochs des

Der Autor

Claus Vogt ist Finanz analyst und

Autor des Börsenbriefs „Krisensicher

investieren“. Den von ihm

entwickelten Gold-Preisbänder-

Indikator nutzt er für Prognosen

für die Investition vor allem im

Gold- und Edelmetallsektor.

Jahres 2016. Ich gehe allerdings davon

aus, dass diese Hürde zügig genommen

wird. Denn das Minimum-Kursziel meines

hier nicht gezeigten Preisbänder-Indikators

ist dessen erstes oberes Preisband,

das im Moment bei 1.415 $ verläuft und

relativ steil steigt.

Konkret halte ich die Wahrscheinlichkeit

für groß, dass der Goldpreis im

Lauf der gerade begonnenen Aufwärtswelle

in den Bereich von 1.500

$ pro Unze steigen wird, bevor die

nächste größere Korrektur auf dem

Weg zu sehr viel höheren Kursen beginnt.

Gold wird langfristig noch deutlich

weiter steigen

Doch das ist bei weitem noch nicht alles.

Langfristig erwarte ich sehr viel höhere

Kurse. Denn das aktuelle Kaufsignal signalisiert

sehr viel mehr als nur einen Kursanstieg

auf 1.500 $ in den kommenden

Wochen und Monaten. Seine Bedeutung

ist nämlich nicht nur mittelfristiger, son-

Goldpreis pro Unze in $, 2015 bis 2017

Der Ausbruch über die Widerstandszone bei 1.300 $ ist erfolgt,

ein klares Kaufsignal.

Quelle: StockCharts.com


Gold

Bilder: Depositphotos/Scanrail, Grafiken: StockCharts.com, Vogt: privat

dern langfristiger Natur. Um das zu erkennen,

müssen Sie dieses Kaufsignal im

Kontext des Kursverlaufs der vergangenen

Jahre sehen.

Vielleicht erinnern Sie sich noch daran,

dass ich im Dezember 2015 eine Krisensicher

Investieren Themenschwerpunkt-

Ausgabe publiziert habe mit dem Titel

„Teil II der langfristigen Goldhausse steht

bevor“. Den kurz darauf einsetzenden

30%-igen Goldpreisanstieg habe ich

als den Beginn dieses zweiten Teils der

Goldhausse, die zur Jahrtausendwende

begonnen hatte, interpretiert bzw. prognostiziert.

Der Kursrückgang von 2011

bis Ende 2015 ist in dieser Lesart lediglich

eine ausgeprägte Korrektur innerhalb einer

übergeordneten Goldhausse.

Deren fundamentale Triebfeder ist die

zunehmend unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik,

die von Draghi und Konsorten

weltweit betrieben wird. Und nicht

der Konflikt um Nordkorea oder ein US-

Präsident namens Trump, wie Ihnen viele

Medien weiß machen wollen.

Erst vorige Woche haben sich die Zentralbankbürokraten

wie jedes Jahr zu einer

Konferenz in Jackson Hole versammelt,

die vor allem der Selbstbeweihräucherung

dient. Aus den dort gehaltenen Reden

geht eindeutig hervor, dass es keine

Rückbesinnung auf eine seriöse Geldpolitik

geben wird. Deshalb bin ich weiterhin

langfristig sehr bullish für die Edelmetalle

und sehr skeptisch in Bezug auf die Zukunft

unseres Währungssystems.

Goldminenaktien Index (oben) und Timing-Indikator, 2008 bis 2017

Erst wenn der Indikator auf Werte von mindestens 80% gestiegen ist, sollten Sie über die

Realisierung Ihrer Gewinne nachdenken.

Quelle: StockCharts.com

Minenaktien gehören jetzt ins Depot

Steigende Edelmetallpreise sind natürlich

Wasser auf die Mühlen der Gold- und Silberproduzenten.

Deshalb habe ich schon

in Erwartung des oben beschriebenen

Kaufsignals für Gold den Kauf einiger

ausgewählter Minenaktien empfohlen

und um drei weitere höchst lukrative er-

gänzt, die gerade individuelle Kaufsignale

gegeben haben.

Wenn die Edelmetallpreise dem von mir

prognostizierten Szenario weiter folgen,

können Sie in den kommenden Monaten

mit ausgewählten Minenaktien mindestens

hohe zweistellige Kursgewinne erzielen

– oder auch mehr.

Der folgende Chart zeigt Ihnen im oberen

Teil den Verlauf des Goldminenindex

und darunter einen der von mir

verwendeten Indikatoren. Dieser

wird uns bei den Minenaktien

unseres kurzfristig orientierten

Trading-Depots als Wegweiser

für das Timing der Gewinnmitnahmen

dienen. Dazu muss er

auf Werte von mindestens 80%

steigen. Wie Sie sehen, ist er

davon noch sehr weit entfernt.

Damit deutet auch dieser Indikator

darauf hin, dass sich die Aufwärtswelle

im Edelmetallsektor

noch in ihrer Frühphase befindet.

Ich gehe davon aus, dass weitere

Minenaktien in den nächsten

Wochen Kaufsignale geben werden

und beabsichtige, meine Gesamtposition

im Edelmetallsektor

schrittweise weiter auszubauen.

Lassen Sie sich diese Gelegenheit

nicht entgehen.


Sachwert Magazin 4/2017

Am 21. September 2017 erscheint die neue Ausgabe des Sachwert Magazins

bei Ihrem Zeitschriftenhändler oder im Online-Kiosk

„Alle sehen, dass uns irgendwann

die Scheiße um die Ohren fliegt“

„Mr. Dax“ Dirk Müller erklärt, wieso die Krise

unausweichlich ist und welche Optionen sie bietet.

Wenn uns die Finanzkrise 2007/2008

eines gelehrt hat, dann das alles mit allem

zusammenhängt. Fällt ein Dominostein,

fallen auch die anderen. Und das es extremst

schwer ist, diese Kettenreaktion zu

stoppen. Bis heute hat sich daran kaum

etwas geändert. Seit dem Chaos vor rund

zehn Jahren steuern die Zentralbanken

die Wirtschaft und unsere Gesellschaft.

Manipulieren seit Jahren die Märkte mit

kostenlosem Geld. Und sorgen damit für

Fehlentwicklungen und Blasen. Jetzt geht

die Angst um, dass sich einige Trends

umkehren. Und damit die gefährliche Ab-

Ganz anders die Entwicklung bei

vielen Lego-Sets. Die Preise

für zahlreiche Sammlerobjekte

im Originalzustand

sind

seit der Jahrtausendwende

pro Jahr um

12 Prozent im

Wert gestiegen.

Einige Sets, die bei

der Einführung teilweise

unter 150 Euro gekostet haben, sind mittlerweile

mehr als 1.000 Euro wert.

Die wertvollsten Objekte kommen aus der

Star-Wars Serie oder sind Einzelstücke wie

das Taj Mahal oder der Pariser Eiffelturm.

Das teuerste Set ist der „Ultimate Collector‘s

Millennium Falcon“. Der ursprüngliche

Ladenpreis lag 2007 bei umgerechwärtsspirale

wieder in Gang gesetzt wird.

Beispielsweise an den Aktienmärkten, wo

die Kurse seit Jahren von einem Rekord

zum nächsten jagen. Angefeuert von Billionen,

die zusätzlich in den Wirtschaftskreis

geflossen sind. Und aus Mangel

an Alternativen immer wieder in Aktien

investiert wurden. Wir haben mit dem

Börsenguru und Buchautor Dirk Müller

gesprochen und ihn zur Situation an den

Märkten befragt. Dabei herausgekommen

ist, dass sich derzeit ein ganz gefährlicher

Cocktail zusammenbraut, der jederzeit einen

Börsencrash auslösen kann.

2.000 Prozent Rendite mit Lego

Außergewöhnliche Sachanlage schlägt spielerisch Aktien und Edelmetalle

Bilder: Müller und ©2017 The LEGO Group. Used with permission.

In unsicheren Zeiten wie diesen, suchen

immer mehr Menschen nach alternativen

Anlagemöglichkeiten um das Ersparte zu

schützen. Vor staatlichen Zugriffen und

Repressionen. Sowie vor Inflation und

Geldentwertung. Die meisten investieren

ihr Geld dabei in die altbekannten Klassiker,

wie Gold, Immobilien und Aktien.

Viel einfacher und spielerischer geht es

mit Lego. Die außergewöhnliche Sachanlage

macht nicht nur Freude, sondern

kann auch ein idealer Wertspeicher und

ein besseres Investment als viele klassische

Anlagen sein.

Wer vor fünf Jahren in den DAX investiert

hat, konnte bis jetzt eine Durchschnittsrendite

von gut vier Prozent einfahren. Etwas

besser lief es für Anleger, die auf den

Dow Jones gesetzt haben. Wer sein Geld

allerdings in 2012 in Gold gesteckt hat,

sitzt auf Verlusten von bis zu 20 Prozent.

net knapp

400 Euro. In den

USA werden dafür bis zu 6.000 Dollar

gezahlt. In Deutschland werden 5.000

Euro aufgerufen. Wer also vor zehn Jahren

das Set mit über 5.000 Einzelteilen

gekauft hat, konnte sein Geld ordentlich

vermehren.

Lesen Sie weiter in der neuen Ausgabe...


Geldpolitik

Finanzaufsicht warnt

vor Kredit risiken der

Banken

Dombret beruhigt

Die Finanzaufsicht Bafin und die Deutsche

Bundesbank warnen vor den Folgen der

Niedrigzinsphase für deutsche Kreditinstitute.

Demnach scheinen Banken derzeit

bereit zu sein, größere Kredite gegen

geringere Sicherheiten zu vergeben. Außerdem

seien die Institute bereit, höhere

Risiken einzugehen, so Bundesbank Vorstand

Dombret in Frankfurt.

Dr. Andreas Dombret,

Vorstandsmitglied der

Deutschen Bundesbank

Die Finanzaufseher haben in den vergangenen

Monaten mehr als 1500 Banken

und Finanzinstitute zu ihrer Ertragskraft

und Widerstandsfähigkeit befragt.

Dabei wurde auch untersucht, wie Banken

und Sparkassen einen Einbruch bei

Wohnimmobilien überstehen würden.

Dabei sei herausgekommen,

dass auch Einbrüche von 30 Prozent

aufgefangen werden könnten.

Bild: Wikimedia/Masterot1312

Deutscher Goldschatz nach

Frankfurt überführt

Bundesbank

besitzt Gold

im Wert von

120 Milliarden

Euro

Ein Großteil der deutschen Goldbestände

ist nach Aussage der Bundesbank wieder

zurück in Deutschland. Insgesamt seien

674 Tonnen aus den Tresoren der amerikanischen

Notenbank und der Banque de

France nach Frankfurt überführt worden,

so die Zentralbanker. Damit lagern jetzt

50,6 Prozent der gesamten Goldbestände

in Deutschland. Der Rest verteilt sich

zu knapp 37 Prozent auf New York und

knapp 13 Prozent auf London. Insgesamt

besitzt die Bundesbank 3378 Tonnen

Gold in Form von 270.000 einzelnen Barren,

die jeweils 12,5 Kilo wiegen. Der aktuelle

Wert liegt derzeit bei 120 Milliarden

Euro.

Um den deutschen Goldschatz gibt es seit

Jahrzehnten wilde Spekulationen. Viele

glauben, dass der Goldschatz überhaupt

nicht existiert und vor langer Zeit an die

Amerikaner und Briten verkauft wurde.

Bild: pixabay/stevebidmead


Immobilien

Wohnungsnotstand weitet

sich immer mehr aus

Einfamilienhäuser werden

Mangelware

Die Zahl der Neubaugenehmigungen in

Deutschland ist im ersten Halbjahr deutlich

gesunken. Wie das Statistische Bundesamt

meldet, seien von Januar bis Juni

insgesamt 169.454 Vorhaben genehmigt

worden. Gegenüber dem Vorjahr ist das

ein Rückgang von 7,3 Prozent. Ein kräftiges

Minus gab es besonders bei Einfamilienhäusern.

Der Rückgang ist insofern überraschend,

als das die Rahmenbedingungen für den

Bau von Immobilien weiterhin sehr gut

sind. Die Zinsen sind im Keller, die Nachfrage

extrem hoch und die Preise ziehen

seit Jahren kräftig an. Begründet wird

der Rückgang der Genehmigungen unter

anderem mit der neuen Energieeinsparverordnung.

Dadurch seien viele Projekte

bereits in 2016 beantragt und genehmigt

worden.

Für Mieter sind das keine guten Nachrichten.

Ein knappes Angebot bedeutet in der

Regel auch weiter steigende Mietpreise.

Bild: Depositphotos/Londondepot


Investment

Drei Jahre German Real Estate ETI

Überzeugende kapitalmarktneutrale Wertentwicklung von +6,82% p.a.

Geplantes Nachfolgeprodukt bietet Einstiegschance für Neuanlagen

Mit der Börseneinführung des German Real

Estate ETI am 18.08.2014 wurde Anlegern

die Möglichkeit geschaffen, mit einem

bislang einzigartigen Investmentprodukt

am deutschen Wohnungsmarkt zu partizipieren:

jährliche Zielrendite von 5 % bis

7 % unabhängig von den Kapitalmärkten,

täglich handelbar an der Börse Frankfurt,

immobilienbesichert, jährliche Ertragsausschüttung

und insolvenzgeschützt. Das

German Real Estate ETI erzielte in den drei

Jahren seit Emission ein Plus von 21,87 %

bezogen auf den indikativen Nettoinventarwert,

was einer Rendite von + 6,82 %

p.a. entspricht. Über das Produkt wurde

wiederholt in verschiedenen Fachmagazinen

und Börsenbriefen berichtet und von

diesen als konservatives Basisinvestment

empfohlen.

Das Immobilienportfolio, aus dem das German

Real Estate ETI seine Wertentwicklung

generiert, beträgt derzeit über 50 Millionen

Euro. Dabei handelt es sich ausschließlich

um Bestandswohnobjekte mit jeweiligen

Verkehrswerten zwischen 0,50 und 5,00

Millionen Euro. Schwerpunktregionen

sind Bayern, Berlin/Brandenburg, Sachsen

und Sachsen-Anhalt. Derzeit bestehen

60 % des Portfolios aus Handelsobjekten

mit einer angestrebten Haltedauer von

weniger als zwei Jahren, wohingegen es

sich bei 40% des Bestandes um Zinshäuser

handelt. Die Investitionen des German

Real Estate ETI sind werthaltig unterlegt,

nur 22 % des Objektvolumens sind durch

Bankkredite beliehen. Die Anlegergelder

Deutsche Wohnimmobilien gelten als

stabile Kapitalanlage.

bilden als separates Teilgesellschaftsvermögen

ein Sondervermögen, so dass die

Rückzahlung nicht von der Bonität der

Emissionsgesellschaft abhängig ist.

Der Produktinitiator, die Sachwert Capital

Management GmbH aus Bayreuth, hat mit

dem German Real Estate ETI ein einzigartiges

Anlageprodukt geschaffen. Und dies

nicht nur von der Ausgestaltung, sondern

Drei Jahre German Real Estate ETI (WKN A13 FRL)

Wertentwicklung vom 18.08.2014 bis 18.08.2017*

+ 21,87 %

seit Emission

auch aufgrund der qualitätsorientierten,

auf marktgängige deutsche Wohnimmobilien

ausgerichteten, Anlagestrategie, die

von Großanbietern in der Form nicht darstellbar

sein dürfte. Während große und

auf Masse ausgerichtete Immobilienfonds

Performance-Probleme haben, schafft es

ein Nischenprodukt wie das German Real

Estate ETI mit einer konservativen Strategie

deutlich höhere Anlageergebnisse zu

erzielen.

Da keine neuen Gelder mehr aufgenommen

werden können, plant der Initiator

ein börsennotiertes Folgeprodukt, welches

im vierten Quartal 2017 auf den Markt

kommen soll. Auf diese Weise kann das

werthaltige Immobilienportfolio weiterentwickelt

werden, um neu hinzukommende

Anleger auch an dieser exklusiven und

bewährten Nischenstrategie partizipieren

zu lassen. Bestehende Anteileigner des

German Real Estate ETI sollen außerdem

die Möglichkeit eines Umtausches erhalten.

Weitere Informationen unter: www.

german-real-estate-eti.de. Über den Newsletter

werden die Anleger über das Folgeprodukt

und den Anteiltausch auf dem

Laufenden gehalten.

Weitere Infos unter

www.german-real-estate-eti.de

*Indexierte Wertentwicklung seit Emission auf Basis des indikativen Nettoinventarwerts. Ausschüttungsbeträge

sind in der Wertentwicklung berücksichtigt. Individuelle Faktoren (Ordergebühren,

Depotführungspreis , Steuern etc. sind nicht berücksichtigt. Stand: 18.08.2017.

Bild: Depositphotos/ah_fotobox


Investment Anzeige

Orangenplantagen

in Paraguay

Mit Agrar-Investitionen langfristig passives

Einkommen sichern

Sicheres Land im Herzen Südamerikas

Das ländlich geprägte, beschauliche

Paraguay gehört seit jeher zu den stabilsten

Ländern in Latein-Amerika. Sichere

Grundbücher, geringe Kriminalität, eine

stabile Landeswährung, politische Stabikas.

Die Anbau-Bedingungen sind in dem

subtropischen Land geradezu ideal, dazu

erfährt das zwischen den großen Nachbarn

Brasilien und Argentinien gelegene

Paraguay seit Jahren einen sehr ausgeprägten

Wirtschaftsboom. Die Orange ist

die in der gesamten Region gefragteste

Frucht. Neben Supermärkten fragen vor

allem Hotels und natürlich die zahlreichen

Hersteller von Fruchtsäften, Limonaden

oder Süßwaren ganz massiv frische Orangen

nach. Auch weltweit steigt die Nach-

Die Bielefelder Firma Agri Terra bietet ihren

Kunden die Möglichkeit, sich durch eine

Beteiligung an lukrativen Agrar- Projekten

in Süd-Amerika langfristig passives Einkommen

zu sichern – ein Angebot, das

in Zeiten von Euro-Angst, dem Gespenst

der Versorgungslücke sowie anhaltender

Niedrigzinsphase von mehr und mehr Personen

in Anspruch genommen wird.

Der Fokus des Unternehmens liegt dabei

auf einer groß angelegten Orangenplantage

in Paraguay, im Herzen Süd-Amerifrage

nach der begehrten Zitrusfrucht –

dem gegenüber steht eine durch den

Klimawandel bedingt weltweit fallende

Orangenproduktion. Beste Aussichten für

die Eigentümer einer Plantage.


Anzeige Investment

Bilder: Depositphotos, somejork, denira, OlafSpeier

lität sowie vor allem ein starkes, auf der

Agrarwirtschaft basierendes Wirtschaftswachstum

zeichnen das kleine Land aus.

Nicht zuletzt deshalb verzeichnet man

hier ausgesprochen viel Investitionstätigkeit

aus Europa. Insbesondere Deutsche,

aber verstärkt auch Österreicher, Schweizer,

Spanier und Italiener können sich

mit dem sicheren, rentablen Land sehr

gut anfreunden. Investitionen in landwirtschaftlich

dominierte Projekte sind

dabei in der Mehrzahl.

Paraguay ist inzwischen

einer der größten Exporteure

von Soja, Weizen,

Mais, Rindfleisch und

Reis. „Essen und Trinken

müssen die Leute immer“,

so sagt man hier

gerne mal – und erklärt damit die Unabhängigkeit

der paraguayischen Wirtschaft

von Börsen und Finanzmärkten.

Grundbesitz und Orangenbäume

Über die Agri Terra in Bielefeld, welche als

vollverantwortlicher Vertragspartner sowie

als Verwalter fungiert, erwerben Kunden

Landparzellen, welche im Grundbuch

auf den Namen des jeweiligen Käufers

eingetragen werden. Grundbesitz, und

insbesondere das Eigentum an wertvollem

Agrarland, war seit jeher eine verlässliche,

konservative Anlageform. Diese klassische

Form der Geldanlage verbindet Agri Terra

jedoch mit der laufenden Ertragskomponente

der Plantagenbewirtschaftung. Aus

Hohe Erträge im lukrativen, sicheren Agrarsektor,

jedoch mit gutem Umweltgewissen generieren –

die Strategie der Agri Terra geht auf.

riert eine solche Orangenplantage ihren

Eigentümern passives Einkommen. Daher

wird dieses Angebot auch verstärkt zur

Sicherung oder Aufbesserung der Rente

herangezogen.

Hohe Erträge mit bester Umweltverträglichkeit

So hoch die Ertragserwartungen bei einer

Zitrusplantage auch sein mögen, so umweltverträglich

sind diese auch gleichzeitig.

Über 65.000 Orangenbäume

hat das Team

der Agri Terra bereits in

Paraguay gepflanzt –

alleine darüber freut

sich die Umwelt bereits.

Allerdings werden zur

Unterstützung der Orangenblüte

auch verstärkt Bienen auf und

nahe der Plantage angesiedelt, eine Maßnahme,

die auch dem weltweit besorgniserregenden

Bienensterben entgegen wirkt.

Durch modernste Methoden setzt die Agri

Terra-Plantage auf natürliche Schädlingsbekämpfung,

vor allem aber auf Prävention

und Abwehr von Schädlingen. Insektizide

werden nur moderat und plangemäß so

wenig wie möglich eingesetzt. Bereits im

Jahr 2016 konnten sich viele ausländische

Besucher von der Naturverträglichkeit der

Orangenplantage in Paraguay überzeugen.

Hohe Erträge im lukrativen, sicheren

Agrarsektor, jedoch mit gutem Umweltgewissen

generieren – die Strategie der Agri

Terra geht auf.

bereits ab 15.200 US-Dollar

LANDEIGENTUM in Paraguay (Südamerika)

& OrangenRENTE

Starke Argumente für Ihr attraktives jährliches Zusatzeinkommen

• Eigentum an Landparzelle

im Grundbuch eingetragen


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Auszahlungen von bis zu 4.600 USD

pro Parzelle (ab dem 4. Jahr)

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Schlusszahlung (Holzverkauf)

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Deutsche Leitung,

Deutscher Ansprechpartner

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keine Nachschusspflicht


Externe Zertifizierung

durch international

anerkannten Wirtschaftsprüfer

• Eigener Market Place

für Parzellenhandel

…und viele mehr! Informieren Sie sich unter www.Agri-Terra.de / Info@Agri-Terra.de / Telefon 05 21-95 96 23 01


Unternehmensführung

Mitarbeiter motivieren

Vorteile für Arbeitgeber durch das betriebliche

Lohnkostenmanagement

Immer mehr Unternehmer in Deutschland

machen sich konkrete Gedanken, wie

man sich im regionalen als auch im globalen

Wettbewerb besser aufstellen kann

bzw. sogar muss.

Das wichtigste Kapital eines jeden Unternehmers

sind seine Mitarbeiter, dessen

werden sich mittlerweile immer mehr

Unternehmer auch bewusst. Das betriebliche

Lohnkostenmanagement bietet

hierzu geradewegs kongeniale Lösungen

Mitarbeiter noch enger ans Unternehmen

zu binden, als aber auch neue qualifizierte

Fachkräfte zu gewinnen. Welche Mehrwerte

stehen hier jedem Arbeitgeber eigentlich

zur Verfügung? Die Erhöhung

der Mitarbeitermotivation und somit auch

Stärkung der Unternehmensidentifikation

stehen ganz weit oben auf der „Mehrwertliste“.

Positiv motivierte Mitarbeiter

zeigen nachweislich verbesserten Einsatzwillen,

sowie Servicebereitschaft für

den eigenen Kunden. Die betriebliche

Kommunikation und die interne wie auch

externe Attraktivität des Unternehmens

verändert sich noch mehr ins Positive. Unternehmer

erhalten Vorteile wie z. B. die

Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit,

Umsatzsteigerungen und Erhöhung von

Marktanteilen sind ebenfalls durchweg zu


Unternehmensführung

Strategische

Metalle . . .

Hennings: Hennings; Bild: Depositphotos/photography33

beobachten, das heißt auch verbesserte

Ertrags- und Ergebnissituationen treten

ein. Das betriebliche Lohnkostenmanagement

führt zusätzlich zu Einsparungen auf

der Lohnkostenseite, sowie zu einer nachhaltigen

Reduzierung der Kranken- und

Fehltage bei der Belegschaft und es führt

parallel auch zur Reduktion der Personalfluktuation.

Bei der professionell

durchgeführten

Analyse in einem

Unternehmen werden

auch die bestehenden

bAV Konzepte

überprüft und

in aller Regel stehen

hier „Reparaturarbeiten“

an, da bereits

die Versorgungsordnungen und die

Versorgungszusagen fehlerhaft oder zumindest

nicht mehr zeitgemäß sind. Der

Unternehmer kann also neu durchatmen,

da man ihm bei der Entlastung von fehlerhaften

und in der Regel verbraucherunfreundlichen

bAV Lösungen unterstützt.

Begleitet werden die Unternehmer immer

von Rechtsanwälten und Steuerberatern,

die exakt in dessen Themenbereichen

spezialisiert sind, wenn es sich um arbeitsrechtliche

Beratungen und Leistungen

handelt. Unternehmer haben also Rechtssicherheit

an der Seite, die sie vorher häufig

nicht kannten. Arbeitnehmern gilt es

heute mehr denn je mit einer innovativen

Vergütungspolitik den Arbeitsplatz attraktiver

zu gestalten. Man nutze staatliche

Förderungen und optimiere die Entgelte

der eigenen Mitarbeiter. Man schaffe

ihnen mehr Lebens- und Freizeitqualität

durch ein erhöhtes Nettoeinkommen,

welches aufwands- und verwaltungsneutral

für den Arbeitgeber ist. Diese innovativen

Vergütungen werden mittlerweile

immer mehr genutzt, zum Wohle der Mitarbeiter

und deren Motivation. Zusätzlich

kann jeder Unternehmer sich ein eigenes

kleines oder größeres Lebenswerk schaffen.

Nämlich durch die Gründung eines

firmeneigenen Versorgungswerks. Mitarbeiter

sind voller Freude in das eigene Versorgungswerk

und nicht in betriebliche

Versicherungsprodukte einzuzahlen. Hier

werden vom Arbeitgeber endlich einmal

echte Lösungen offeriert, die dankend

von Mitarbeitern auch umgesetzt werden.

Die attraktiven Steuer- und Sozialversicherungsvorteile

beflügeln den Arbeitgeber

Staatliche Förderungen nutzen,

um die Entgelte der eigenen

Mitarbeiter zu optimieren.

darin, zusätzlich auch in sein wichtigstes

Kapital (in seine Mitarbeiter!) zu investieren,

d.h. Arbeitgeber engagieren sich hier

überproportional mit Arbeitgeberbeiträgen.

Sämtliche Liquidität aus dem eigenen

Versorgungswerk dient vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

für jeden Unternehmer,

entweder zur Ablösung von teuren

Firmenkrediten oder auch zu Expansionswünschen.

Ferner sollte der Unternehmer

frühzeitig die ersten Ausfinanzierungsbausteine

der Versorgungszusagen gemeinsam

mit Profianlageberatern durchführen

und umsetzen. Sämtliche Wertzuwächse

aus den Kapitalanlagen heraus, die die

Zusagehöhen der Mitarbeiter übersteigen,

verbleiben im eigenen Versorgungswerk

und dienen dem Unternehmer zur weiteren

(eigenen) Verwendung. Das betriebliche

Lohnkostenmanagement korrekt

und nachhaltig umgesetzt bedeutet für

jeden Unternehmer, dass man eine professionellere

Mitarbeiterbindung zur Verfügung

hat, sowie Kosten in Vermögen

umwandelt, Arbeitnehmer und Arbeitgeber

profitieren gemeinsam vielfältig vom

betrieblichen Lohnkostenmanagement.

Thomas Hennings ist Experte

für Sachwert lösungen und

Makro ökönomie. Er ist COO

der BLM Consult GmbH.

Gallium

Germanium

Hafnium

. . . sind das Öl

der Zukunft.

Was können wir für Sie tun?

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Unternehmen Europas wenn es um die

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