Gemeindebrief109 5. Fassung

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Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde Niederhausen - Norheim

Nr. 109 Evangelische Kirchengemeinde Niederhausen - Norheim 2017 / 2018

Dezember - Januar - Februar

Frohe

Weihnachten!

Foto: gemeindebrief.de


Inhalt

Seite 2

Info und Service

Seite 3

An(ge)dacht

Seite 4

Die Kerchemaus

Seite 5

Anzeiger

Seite 6

Aus dem

Presbyterium

Seite 7 - 8

Eröffnungsbilanz

Seite 9

In der Gemeinde

Seite 10

Kleine Blitzlicher

2017

Seite 11

Unsere Organistin

Seite 12 NEU

Die Kinderseite

Seite 13

Veranstaltungen

Seite 14

Küsterin A. Weikum

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Seite 16

Gottesdienstplan

Liebe Leserin, lieber Leser;

Wer hätte das vor einem Jahr gedacht, dass plötzlich und unerwartet der

Heiligabend 2017 auf einen Sonntag fällt. Und nun plötzlich die Diskussion

entfacht, dass doch am Sonntagvormittag die Geschäfte zu öffnen seien, damit

die auch die letzten Weihnachtsmänner ihre Einkäufe tätigen können.

Nun, so viel Stress muss sein in der Weihnachtszeit, und vor dieser Zeit, wenn

wieder einmal unser Gemeindebrief mit der heißen Nadel entsteht.

Dankbar sind wir darum in der Redaktion, dass uns über ein Jahr Benedikt

Pleitz das Layout des Gemeindebriefes setzte. Leider muss er seine Unterstützung

aus beruflichen Gründen aufgeben, was wir sehr bedauern. Denn ein

Layouter findet sich nicht so leicht.

Daher meine Bitte: Sollten Sie Erfahrung in der grafischen Gestaltung am PC

und an der selbständigen Gestaltung, den nötigen Blick und einen treffsicheren

Geschmack haben, dann dürften Sie unser Team bereichern. Natürlich müssten

Sie neben Geschick auch etwas Zeit mitbringen. Aber es lohnt sich.

Im Übrigen, Entspannung täte uns allen gut - in der Adventszeit, in den Weihnachtstagen

und in der Festlichkeit. Diese Zeit gehört den Menschen, die wir

lieben und nicht der Umsatzsteigerung oder dem Profitdenken. Dafür ist Zeit

genug über‘s ganzes Jahr.

Ihr

Pfarrer Thomas Braun

2

Impressum:

Gemeindebrief der Ev.

Kirchengemeinde

Niederhausen -

Norheim

hrg. im Auftrag des

Presbyteriums

Layout: Thomas Braun

Redaktion: G. Arns.; C. Pleitz;

M.+ U. Kernchen;T.Braun.

Druck: Leodruck GmbH

Stockach

Pfarrer Thomas Braun,

Weinbergsblick 16; 55585

Niederhausen;

Tel.:06758/9699163;

Pfarramt

Schulstr. 17; Tel.: 06758/6711;

Mobil:0179/9394827


Fasziniert berichtet unsere Tochter

Sophie aus Israel. Am Schabbat, wenn

der Freitagabend mit dem Untergehen

der Sonne anbricht, oder zum jüdischen

Lichterfest, scheint plötzlich die

Zeit in diesem kleinen, heiss umkämpften

Land still zu stehen. Keine

Taxis, keine Busse, nur wenige PKWs

fahren; die Schaufensterläden der Geschäfte

bleiben geschlossen und machen

einen abweisenden Eindruck; die

Menschen ziehen sich in ihre Häuser

und Familien zurück, nur die helle Beleuchtung

strahlt und streut überall hin,

Tag und Nacht. Es kehrt Ruhe ein für

einen Tag und eine Nacht - bis das

geschäftige Leben diese Stille am

nächsten Tag wieder ablöst.

Solch eine Kultur war auch einmal für

den Sonntag des Christentums prägend

über Jahrhunderte. Heute aber ist

„time money“ (Zeit ist Geld). Und diesem

Sog kann sich sieben Tage die

Woche kaum einer entziehen (auch

nicht ein Pfarrer auf einer halben Pfarrstelle).

Trotzdem stellt jedes Fest auch die

Frage: Wie leben wir? Wie wollen wir

eigentlich leben? Was ist eigentlich

wichtig? Was brauchen wir und was

eigentlich nicht?

Ist das Fest Ausdruck der Lebensfreude,

und nicht nur meiner, sondern

auch einer Gemeinschaft und Gesellschaft?

Oder erstarrt das Leben zu

einem Ritual in der Geschäftigkeit,

weil wir gewohnt sind, nur und gänzlich

an uns selbst zu denken.

Schade wäre das! Ich denke, dass

wir alle mehr verlieren als gewinnen,

wenn die Gleichgültigkeit oder das

Ego („Ich-will-aber!“) sich stetig durchsetzen.

Vielleicht finden Sie die Zeit für ein

paar ruhige Minuten in den Festtagen,

darüber nachzudenken.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben

eine gesegnete und festlich-fröhliche

Weihnachtszeit.

©Pfarrer Thomas Bernhard Braun

3

Foto: gemeindebrief.de


Huch, is dann schunn widder Weihnachde!?

Wie schnell so e Johr rumgeht, ich glaabs jo nit. Ich honn mer doch erscht

de Kopp zerbroch for die letschd Weihnachde was ich dene Kinner

schenke soll un jetzt is es schunn widder soweit. Was e Glick hon die e

Wunschzettel geschribb, doch die werre aach immer länger. Solle se doch

es neckschtemol de Katelog hinleje, hätte se die Awitt mit dem ausschneide

nit. Awwer mer macht das jo alles gere for die Familie, in dere ruhich un

besinnlich Weihnachtdszeit. Ich weß jo nit wie es bei eich is. Ich honn do

immer e haufe Stress. Es Haus muss gebutzt un geschmickt werre, die

Geschenke besoije. Es Esse for so e haufe Daach soll geplant un inkaaft

werre, e Baum muss her, Plätzjer geback sein, Geschenke verpacke un

verstecke, Weihnachdsmaad besuche, Kerch is jo aach noch,

Adventsfenschter bestaune, die viele Weihnachtdfeiere nit se vergesse

un…. Was is do noch besinnlich ?

Dann is es soweit, endlich is de 23. Alles erledischt. Disjohr kann merr

ausschlofe, sich e gemietliche Daach mache un mit de Kinner un

Engelkinner in die Kerch gehn. Endlich Weihnachde !

Unnerm Glockegeläut gehen mer dann,die Kinner honn for Uffreschung

rote Backe. Aankomme, hinsetzte, Kripp begucke un e riesische Baum

bestaune. Herrlich Oijlmussik here, scheene Weihnachdslieder singe, dem

Chor zuhorsche un de Weihnachdsgeschicht lausche. Die Kinner werre

unruhisch un wolle heem. Jetzt is es soweit, de Parre wünscht Frohe

Weihnachde. Endlich gehts heem. Die Kinner schterze in die Stubb, suche

ihr Geschenke unerm Beem. Verpackung uffgeriss – und ein Strahlen

erhellt die kleene Gesichtscher. Gibt’s noch ebbes scheeneres als glickliche

Kinner? Was is Weihnachde widder for e scheen Feschd!

Is das de Sinn vun Weihnachde?

Bei uns Mais isses genau wie bei eich Mensche!

Eijer Kerchemaus wünscht eich e besinnlich Advendszeit und e gesegnete

Weihnachde.

4


Termine

Presbyterium: nach Einladung

Kirchlicher Unterricht: Dienstags 15.30 Uhr

Besuchsdienstkreis 11.12.2017 Kirche Norheim

Bastelkreis:

07.12; 21.12; 04.01.2018; 18.01.;01.02.; 15.02.

Sternsinger gesucht !

Wir treffen uns am 04.01.2018 um 16.00 Uhr zur Vorbereitung der Sternsingeraktion im Bürgerhaus

Niederhausen.

Am 06.01.2018 ziehen wir als Sternsinger durch die Straßen und bringen den Segen in die Häuser..

Wir freuen uns auf euch.

Das Sternsingerteam Carmen und Conny

Zu Grabe getragen wurde:

Anna Karsch geb. Kessel, 88 Jahre, Norheim

Theodor Macke, 88 Jahre, Niederhausen

Getauft wurden in unserer

Gemeinde:

Maro Wagner, Norheim

Glück - und Segenswünsche zu

neuen Lebensjahr

Niederhausen:

Ruth, Viehl , 87 Jahre

Anna, Lorenz, 93 Jahre

Friedhelm, Winter, 86 Jahre

Maria, Mücke, 92 Jahre

Norheim:

Eckard Kruse, 85 Jahre

Günter Lau, 88 Jahre

Irmgard Striegel, 84 Jahre

Eva Lescher, 89 Jahre

Rolf Kienle, 83 Jahre

Elsbeth Gerisch, 82 Jahre

5


Außenanlagen der beiden Kirchen: Zu

organisieren sind die Pflegearbeiten in den

Vorgärten der beiden Kirchengebäude. In

Niederhausen mussten Pflanzen, die von

Schädlingen befallen waren

(Buchsbaumzünsler), entfernt werden; für

Norheim wurde im Herbst ein Gärtner mit

der Pflege beauftragt, der inzwischen

gründlich gearbeitet hat.

Unterstützung des Gemeindepfarrers: Hr.

Pfr. Braun teilt mit, dass es prinzipiell

möglich ist, bestimmte Aufgaben in der

Gemeinde, für die der Pfarrer keine Zeit

findet, von einem Diakon ausführen zu

lassen. Dieser könnte beispielsweise

Besuche machen und seelsorgerische

Gespräche führen. Im Sommer dieses

Jahres fand erstmals ein so genannter

Lesegottesdienst in der Gemeinde statt, in

dem der größte Teil nicht vom Pfarrer,

sondern von verschiedenen

Gemeindemitgliedern übernommen wurde.

Grundsätzlich liegt die „Verwaltung der

Sakramente“, beispielsweise die Taufe,

nach wie vor beim Pfarrer, oder aber in

Ausnahmefällen bei einer

Prädikantin/einem Prädikanten. Die Kirche

sei jedoch – aufgrund häufiger personeller

Notfälle – im Umbruch; es setze sich

langsam die Haltung des „Priestertums aller

Gläubigen“ durch, was bedeute, dass jede

getaufte und geeignete Person in

besonderen Fällen beispielsweise eine

Taufe durchführen dürfe. Nottaufen durch

kirchliche Laien (im Verhinderungsfall des

Pfarrers/der Pfarrerin) habe es übrigens

immer gegeben.

Angebote Orgelsanierung: Nach wie vor

liegt erst eines der drei angeforderten

Angebote vor. Die angestrebte Reparatur

und Sanierung der Orgel in Niederhausen

wird sich auf unbestimmte Zeit

verschieben. Es ist zu prüfen, ob seitens

der Firmen, die nicht geantwortet haben,

überhaupt Interesse an den Aufträgen

besteht! Hr. Pfr. Braun hat den Firmen

eine Frist gesetzt.

Verschiedenes: Immer wieder gibt es

während der Sitzungen diverse

organisatorische

und

verwaltungstechnische Dinge zu

besprechen und zu klären, die hier nicht

im Detail genannt werden können. Es

geht um Korrespondenzen mit

Menschen und Institutionen, mal um das

Telefonbuch, einen Parkplatz, um

Spendenquittungen und um vieles

mehr… Bilanzeröffnung des Haushalts

der Gemeinde: Eine Menge

gedanklicher Arbeit und viele zu

fassende Beschlüsse stecken dagegen

in den umfangreichen Unterlagen zum

Finanzhaushalt. Über die großen

Veränderungen im NKF (Neues

Kirchliches Finanzwesen) wurde hier

mehrfach berichtet. Nun geht es los; es

geht um die s.g. Eröffnungsbilanz 2014

(kein Druckfehler, alles zeitgemäß).

Darin werden alle Bereiche kirchlichen

Vermögens betriebswirtschaftlich

erfasst. Beispielsweise spielt das

jeweilige Einkommen der

Gemeindemitglieder für die Bemessung

der Einnahmen aus Kirchensteuern

keine Rolle. Entscheidend ist die Zahl

der Gemeindemitglieder. Die

Finanzsituation der Kirchengemeinde

Niederhausen und Norheim ist,

hinsichtlich des Haushaltsjahres 2014

„stabil“. Defizite vorangegangener Jahre

konnten ausgeglichen werden. Termine:

Gottesdienste, besonders an den

Weihnachtsfeiertagen, und weitere

6


Veranstaltungen sind vorzubereiten und zu

terminieren (s. letzte Seite). Gemeindeausflug:

Am 27. Mai 2018 wird vermutlich Meisenheim

das Ziel des Ausfluges sein.

Georg Arns

Die Eröffnungsbilanz der Kirchengemeinde

Sie investieren in Aktien, legen gar

Geld an in einer der großen Dax-

Unternehmen? Freuen sich über

Ausschüttung einer Dividente? Dann

ist Ihnen das Lesen einer Bilanz kein

Buch mit sieben Siegel.

Ganz so gut oder so schlimm ist es seit

einigen Jahren in der Kirche und

unserer Kirchgemeinde zwar nicht.

Aber ein wenig geht es in diese

Richtung, seit das Neue Kirchliche

Finanzwesen (NKF) eingeführt wird.

Auch Menschen, die in der zivilen

Verwaltung arbeiten, ob nun

ehrenamtlich im Ortsgemeinderat oder

hauptberuflich in einer Behörde,

kennen das System unter dem Namen

„Dopik“.

So Ähnliches haben wir jetzt auch in

der Kirchengemeinde und in den

letzten Sitzungen beschäftigtete sich

das Preybyterium mit der

Eröffnungsbilanz unserer Gemeinde,

viel Zahlenwerk, auch viele Frage. Man

wird sich daran gewöhnen müssen.

Fazit der Bilanz: die Kirchengemeinde

ist finanziell gesund und schuldenfrei.

Wenigstens solange nicht einer der

Kirchentürme einstürzt und große

Investionen nötig werden. Der Blick in

die Zukunft gehört auch zu solch

einer Bilanz.

Was zur Sorge Anlass gibt, ist die

sinkende Zahl der

Gemeindemitglieder in den letzten

Jahren. Sie sinken, weil mehr zumeist

ältere Gemeindemitglieder nun mal

beerdigt werden, weil Menschen aus

der Gemeinde ihren Wohnort

wechseln. Einige treten auch aus der

Kirche aus, was bei uns aber selten

geschieht. Dem gegenüber werden

weniger Kinder getauft, auch die Zahl

der kirchlichen Trauungen ist

rückläufig. Also sinkt die

Gemeindemitgliederzahl und damit

auch die Einnahmen der Gemeinde.

Dennoch halten wir uns im Vergleich

gut, trotzdem wir einer der kleinen

Gemeinden im Kirchenkreis sind und

der Pfarrer mit einer halben

Pfarrstelle arbeitet. Oder auch viele

gerade deshalb.

Ergänzt wird die Bilanz durch das

Haushaltsbuch der Gemeinde.

7


Eröffnungsbilanz der Gemeinde

Wieder viel Zahlenwerk, diesmal aber werden

Einnahmen und Ausgaben den einzelnen

Bereichen der Gemeinde zugeordnet, wie

Gottesdienst, Seelsorge, Kinder/Jugend oder

Seniorenbereich etc. Das Presbyterium sieht

dann sehr schnell, wo Bereich kosten- und

personalintensiv sind oder in einem Bereich

Bedarf besteht und Schwerpunkte der

Gemeindearbeit liegen. Auch werden in den

einzelnen Bereichen jetzt Aufgaben und Ziele

definiert. Das gab es früher nicht, und es

dürfte interessant sein, wenn das

Haushaltsbuch ausgearbeitet ist und die

Bilanz darauf umgelegt wird, wie viel ein

Sonntagsgottesdienst, eine Hochzeit oder ein

Kindergottesdienst uns in Wirklichkeit kostet.

Einige halten so ein betriebwirtschaftlicher

Blick auf die Gemeinde für bedenklich.

Innerkirchlich gibt es durchaus kritische

Stimme. Andererseits ist aber auch wichtig zu

fragen, wie Mittel effektiv eingesetzt werden

sollen und was uns wichtig und wertvoll in der

Kirchengemeinde ist.

Noch ein anderer Blick ist, dass die Arbeit von

ehrenamtlich Mitarbeitenden durch Fakten

und Zahlen gewürdigt werden kann.

Ich bin ohnehin der Meinung, dass unsere

Kirchengemeinde nicht nur seinen Wert hat in

einer ausgeglichenen Finanzbilanz. Wenn

beispielsweise Frau M. diesen Gemeindebrief

austrägt und viele andere Menschen sich an

der ein - oder anderen Stelle engagieren,

dann ist dies werthaltig. Auch das ist

„Reichtum“, in den es sich zu investieren lohnt

und der als solches früher kaum im Blick des

Pfarrers und des Presbyteriums war.

ausgelegt. Eine spannende Lektüre

wie ein Krimi ist es sicherlich nicht und

eine Dividende gibt es auch nicht, aber

wer sich für den „Betrieb“ der

Kirchengemeinde interessiert, der

kommt sicherlich auf seine Kosten.

Übrigens: nackte Zahlen hier zu

veröffentlichen nützt dem Leser, also

Ihnen, nichts. Das würde auch den

Rahmen unseres Gemeindebriefes

sprengen. Die Zahlen müssen im

Zusammenhang gelesen und

verstanden werden. Denn sonst gehört

eine Kirchengemeinde wie Bad

Kreuznach zu den Superreichen, und

eine Landgemeinde wie unsere zu den

Ärmsten der Armen. Und das mag den

nackten Zahlen entsprechen, aber

nicht der Wirklichkeit., auch nicht der

betriebswirtschaftlichen.

Thomas Braun

Die Eröffnungsbilanz 2013 (die kommenden

Jahre werden Zug um Zug von der

Verwaltung erstellt) werden in den Kirchen

8


Großmutters Familienrezept …

Hunderte von Plätzchen waren es, die unsere fleißige Küsterin und Presbyterin, Cornelia

Pleitz, in diesem Jahr für die Kirchengemeinde gebacken hat – „Lutherplätzchen“!

Tatkräftig unterstützt wurde sie dabei von Birgit Schmidt, ebenfalls Presbyterin und stets

helfende Hand, wenn es etwas zu basteln, zuzubereiten oder zu dekorieren gibt! Als im

Jubiläumsjahr der Reformation, in Roxheim und Hargesheim, die interessante und

vielfältige Konfirmandenveranstaltung „Church-Night“ stattfand, organisiert und

durchgeführt von den benachbarten Kirchengemeinden, leistete unsere Kirchengemeinde

dazu ihren – wie wir meinen – gelungenen Beitrag. Unter anderem gab es – richtig –

Lutherplätzchen! Extra hatte Chefbäckerin Conny Pleitz ein Luther-Ausstechförmchen

erworben und das mitgelieferte Rezept getestet. „Zu süß!“, lautete ihr Urteil.

Gebacken wurde also nach einem alten, überlieferten Familienrezept der Familie

Schöppy, die seinerzeit in Grolsheim lebte. „Am liebsten“, sagt sie, „verwende ich für

ausgestochene Plätzchen dieses Rezept meiner Großmutter“. Den zahlreich

teilnehmenden Konfirmandinnen und Konfirmanden schmeckte es vorzüglich; die Abgabe

musste beschränkt werden! Im „Kirchen-Cafe´“ nach dem Gottesdienst, während der

Presbyteriumssitzung und bei weiteren Veranstaltungen wurden in den folgenden

Wochen Lutherplätzchen angeboten. Und immer wieder wurde und wird die Bitte

geäußert, das Rezept zu bekommen. Mehrfach schrieb Conny Pleitz es inzwischen ab,

bis sie sich dazu entschloss, es zur Veröffentlichung im Gemeindebrief zur Verfügung zu

stellen. Mmh, toll – danke!! Hier ist es:

„Luthergebäck“ / Ausstechplätzchen

375 g Butter, 5 Eigelb und 190 g Zucker cremig rühren; 500 g Mehl unterrühren;

auf bemehlter Fläche ausrollen und Plätzchen ausstechen; auf ein Blech legen und

bei Bedarf mit Eigelb bestreichen; bei 175°C Umluft bis zur gewünschten Bräunung

backen.

Und so liefert nun feines Gebäck eine schöne Überleitung vom gerade abgelaufenen

Lutherjahr in die Vorweihnachtszeit. Ich wünsche Ihnen und Euch, liebe

Gemeindemitglieder, einen Advent voller besinnlicher Momente, Freude beim Backen und

einen guten Appetit!

Georg Arns

Rezept: C. Pleitz / Foto: G. Arns

9


Kleine Blitzlichter - das war auch 2017

Leckeres

vom Martinusmarkt

Foto: U. Kernchen

Krippenspiel Weihnachten 2016

Foto: U. Kernchen

Invasion der Plüschtiere auf dem Martinusmarkt

500 Jahre Reformation

Brückenbauer

Die Leonardo - Brücke der Kirchengemeinde zur

Church-Night in Roxheim

Foto: c. Pleitz

Gottesdienst am Bethaus auf dem

Lemberg mit Pfarrer Schlag und

Pfarrer Braun.

Foto: U. Kernchen

10


Menschen aus unserer Gemeinde

Unsere Organistin Esther Huck

Unsere Organistin – Wenn wir sie nicht

hätten…! Sie ist noch nicht da! Wo bleibt

sie nur? Die Glocken der Norheimer

Kirche läuten schon länger als üblich.

Was mag da passiert sein? Sonst ist sie

immer so pünktlich! Sollen wir heute

einfach ohne sie anfangen? Der Pfarrer

und die Gemeindemitglieder in den

Kirchenbänken werden etwas unruhig.

Seltsam – Frau Huck, unsere

Organistin, ist nicht da! Heute bleibt das

Orgelvorspiel im Gottesdienst aus! Herr

Pfarrer Braun stimmt das erste Lied an,

begrüßt die Gemeinde und beginnt mit

der Liturgie. Natürlich „funktioniert“ das

auch ohne Orgel und Organistin, aber

es ist nicht das Gleiche! Übrigens trifft

Frau Huck dann doch noch bald ein: Sie

hatte einem anderen Gemeindepfarrer

für dessen Gottesdienst spontan ihre

musikalische Unterstützung zugesagt,

jedoch gleich darauf hingewiesen, dass

sie dort pünktlich Schluss machen

müsse. Dafür, dass dieser jedoch keine

Rücksicht darauf nahm, trifft Frau Huck

keine Schuld! Aufgrund dieser

Begebenheit mache ich mir im Laufe

des Sonntages so meine Gedanken:

Was man an einem qualifizierten und

zuverlässigen Menschen - im Falle von

Frau Huck übrigens einem stets

freundlichen und hilfsbereiten - hat, wird

einem oft erst bewusst, wenn er mal

nicht da ist! Esther Huck ist dabei viel

mehr als „nur“ unsere Organistin: In

vielfältiger Weise setzt sie musikalische

und kulturelle Akzente in unserer

Gemeinde, komponiert, textet, leitet für

besondere Veranstaltungen den

Projektchor, engagiert Instrumentalisten und übt

während des ein oder anderen Gottesdienstes

auch einmal mit der Gemeinde ein wenig

bekanntes Kirchenlied ein. Seit 2006 übrigens

ist sie für uns tätig. Vor wenigen Wochen erst

hat sie wieder gezeigt, welches Multitalent in ihr

steckt: Hauptverantwortlich für Idee, Planung,

Organisation, Werbung und Durchführung sorgt

sie für einen in jeder Hinsicht überaus

gelungenen Abend zum Reformationsjubiläum!

„Zu Gast bei der Lutherin“ hieß die

Veranstaltung. Ja, auch andere Menschen

trugen zum Gelingen dieses Abends bei: Rolf

Hohmann, der Koch in Hohmanns Restaurant,

im Norheimer Tenniscenter, stellte ein

hervorragendes Menü zusammen, wie es zu

Luthers Zeiten auf den Tisch gekommen sein

könnte, seine Frau, Ryoko Hohmann, trug die

Köstlichkeiten auf, ein kleiner, feiner Chor

bereicherte den Abend mit stimmungsvollem

und gleichzeitig anspruchsvollem Gesang,

begleitet von Musikern mit historischen und

teilweise ungewöhnlichen, selbst gebauten

Instrumenten, und Herr Pfarrer Braun trug auf

lebendige Weise verschiedene Texte vor. Doch

letztlich war es Frau Huck, die in allen Bereichen

die Fäden zog und gleichermaßen Initiatorin und

Ausführende war! Den lobenden Worten der

Gäste und der Tagespresse schließe ich mich

hier sehr gerne an! Danke, liebe Esther Huck,

für die Treue zu unserer Kirchengemeinde, für

Ihr zuverlässiges, engagiertes Mitwirken im

Gemeindeleben, für das „Erwärmen von Seele

und Gemüt“ und Ihre Arbeit zum Lob Gottes!

Und wie gerne bleibt „Ihre“ Gemeinde, bleibe

auch ich zukünftig nach dem Gottesdienst noch

eine Weile sitzen, um einem schönen und

gekonnt von Ihnen dargebotenen

Orgelnachspiel zu lauschen! Georg Arns

11


12


Adventsandachten

„Tragt ein Licht in die Welt!“

Jeden Freitag in der Adventszeit um 19.00 Uhr in der Kirche Niederhausen.

Freitag, den 8. Und 15. Dezember in der Kirche Niederhausen.

Termine und Orte für den lebendigen Adventskalender entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt und

der Tagespresse.

Familiengottesdienst der Sternsinger

Am Samstag, den 6.1. ziehen wie jedes Jahr die Sternsinger von Haus zu Haus und

erbitten eine Spende für ein Kinderheim im Bolivien.

Am Sonntag, den 7. Januar feiern wir einen Familiengottesdienst um 10.15 Uhr in

der Kirche Niederhausen mit den Sternsinger. Im Anschluss gibt es ein Kirchencafé.

Informationen

zum Weltgebetstag

entnehmen Sie bitte

dem Amtsblatt der

Verbandsgemeinde

und der Tagespresse!

13


Verabschiedung aus dem Küsterdienst

Abschied von der langjährigen

Küsterin in Norheim Anna Weikum

Man hatte sich als Pfarrer oder als Gottesdienstbesucher

an Ihr warmes Lächeln und Ihre zugewandte

Art gewöhnt. Es war irgendwie

selbstverständlich, wenn sie sonntag morgens an

der Kirchentür die Menschen begrüßte. Ein guter

Anfang für den Gottesdienst; so sollte es sein. Das

ist auch eine gute Art, gleich die Botschaft des

Sonntags anklingen zu lassen, noch vor der Orgelmusik,

dem ersten Lied der Gemeinde, dem ersten

Auftritt des Geistlichen ...

Sie machte es all die Jahre, schon vor meiner

Zeit als Pfarrer, vorzüglich. Anna Weikum, noch

zu der Zeit, als die Gemeinde ein Haus in Norheim

ihr eigen nannte und dann in der evangelischen

Kirche nicht nur zu Gottesdienstzeiten. Die meiste

Arbeit einer Küsterin bleibt unscheinbar und unsichtbar.

Das Glockenläuten, das Putzen der Kirche

mit Sakristei und WC, der Blumenschmuck wie

selbstverständlich, das Ansprechen in vielen Dingen

von dem ein oder anderen Gemeindemitglied,

was sie dem Pfarrer bitte auszurichten habe und

auch der Dienst in den letzten Jahren in Niederhausen,

wenn eine größere Veranstaltung oder

eine Vertretung der hiesigen Küsterin anstand.

Häufig genug kam sie dann mit dem Fahrrad.

Foto: Anna Weikum

ihrem weiteren Lebensweg. Und ihr ganz

persönliches Lächeln und ihre Freundlichkeit

werden wir an der Kirchentür vermissen.

Thomas Bernhard Braun

Nun endet der kirchliche Dienst von Frau Weikum,

auf eigenen Wunsch und dem Anliegen, sich

mehr der Familie widmen zu wollen und nach einer

weiteren beruflichen Zukunft Ausschau zu halten.

Denn es waren schließlich nur wenige Stunden,

die unsere kleine Kirchengemeinde ihr entgelten

konnten. Viel Arbeit war es aber trotzdem.

Das Presbyterium und ich als Pfarrer wünschen

Frau Weikum alles Gute und Gottes Segen auf

14


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Jürgen Grob

Hauptvertretung der

Allianz

www.allianz-grob.de

Suchen Sie noch einen Raum für Ihre Feier ? Probieren Sie es doch mit dem

Kirchensaal im Bürgerhaus, Niederhausen. Der Raum ist für 50 Personen bestens

ausgestattet.

Habe ich Ihr Interesse geweckt ? Rufen Sie mich unter 06758 8235 gerne an.

Küsterin Cornelia Pleitz.

15


Tage Niederhausen 10:15 h Norheim 10:15 h

Sonntag, 03.12.17

Dienstag, 05.012.17

1. Advent

21:00 Uhr Komplet

Sonntag, 10.12.17

2. Advent

Sonntag, 17.12.17

Sonntag, 24.12.17

Freitag, 25.012.17

16. 30 Uhr Christvesper mit

MGV - Niederhausen

Kein Gottesdienst

17.00 Uhr Adventskonzert

15.30 Uhr

Familiengottesdienst mit

Krippenspiel

Sonntag, 26.12.17

Dienstag, 31.12.17

Sonntag, 07.01.18

Sonntag, 14.01.18

Sonntag, 21.01.18

Sonntag, 28.01.18

Dienstag, 2.2.18

Sonntag, 4.2.18

Dienstag, 11.2.18

Sonntag, 18.2.18

Sonntag, 25.2.18

Freitag, 2.3.18

Sonntag, 4.3.18

10.15 Uhr mit Krippenspiel 9.00 Uhr Gottesdienst mit

und Abendmahl

Abendmahl

Jahresendgottesdienst um 18.00 Uhr in Niederhausen

Gottesdienst der Sternsinger

2. Sonntag Epiphanias

Letzter Sonntag Epiphanias

Septuagesimae

21.00 Uhr Komplet

Sexagesimae

Estomihi

Invokavit

Reminiszere

Weltgebetstag der Frauen

Okuli

Sprechstunden: Fr. 17 -19 Presbyterium: Norheim

Uhr. Pfarramt Schulsstr.17, Georg Arns, 0671/4836073

Niederhausen

H.- Jürgen Braun, 0671/43222

Heike Huf, 0671/42831

Organistin: Esther Huck,

Tel.: 0671 / 79640358

16

Presbyterium: Niederhausen

Maria Kernchen, 06758/969131

Erhard Lauff, 06758/7633

Cornelia Pleitz, 06758/8235

Birgit Schmidt, 06758/8210

Küsterin Niederhausen/Norheim

Cornelia Pleitz, 06758/8235

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